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So wird der neue Kindergarten aussehen:

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Brand-Laaben, Juni 2011. - Große Freude herrscht zur Zeit bei den Kindern in Brand Laaben. Sie bekommen einen neuen Kindergarten.

Der neue Kindergarten wird an den bestehenden Turnsaal angehängt. Der eingeschnittene Eingangsbereich im Norden schafft mit dem neu gestalteten Vorplatz eine Verbindung zur Volkschule und Turnsaal. Der teilweise verglaste Eingangsbereich wird mit einer unregelmäßigen Holzverschalung akzentuiert. Im Osten fluchtet der Kindergarten mit der Turnsaalfassade. Dadurch erhält man einen im vorgelagerten Spielbereich für die Kinder, der sich mit dem erweiterten Spielplatz auf den Steinberger-Gründen zu einem großen Freiraum verbindet. Dieser Freibereich ist für die Betreuer leicht überschaubar und erleichtert ihnen die Kontrolle über die Kinder.

Durch die Gebäudeform wird der Freiraum zur Straße hin abgeschirmt. Da die Gruppenräume Richtung Garten situiert sind, kommt es zu keiner Lärmbelästigung durch den Autoverkehr. Im Süden öffnet sich die Fassade mit einer großen Verglasung für den Bewegungsraum bzw. für die Garderobe. Alle Räume sind im Erdgeschoss situiert und ermöglichen so ein barrierefreies Gebäude. Durch ein ortsübliches Satteldach erhält man die geforderten Höhen in den Gruppen, bzw. Bewegungsräumen und bindet sich optimal in das Ortsbild ein.
Durch den überdeckten Eingangsbereich und Windfang gelangt man ins Foyer (Aula). Das Foyer dient als Verteiler zwischen den Räumen und zusätzlicher Freiraum im Inneren (an Regentagen).

Das Foyer wird durch ein großes Oberlicht mit genügend Sonnenlicht versorgt. Dadurch erhält man einen sehr offenen und hellen Raum. Über die Garderoben (Schmutzschleusen zwischen Innen-, und Außenraum) gelangt man in die Gruppenräume. Diese enthalten jeweils einen Abstellraum, eine Sanitäreinheit, Rückzugsbereiche wie eine verglaste Nische zum Garten raus und das „Baumhaus“ - eine durch eine Treppe erhöhte Ebene wo sich die Kinder in kleinen Gruppen aufhalten können und in verschieden andere Räume (Foyer, andere Gruppenräume…) blicken.

Da der größte Teil der Kinder um 12 Uhr abgeholt wird ist die Sonne von 7-12 Uhr am wichtigsten. Daher wurden die Gruppenräume in diese Richtung situiert. Am Vormittag durchflutet die Sonne die Gruppenräume mit Licht und Wärme. Sommerliche Überhitzung kommt hier nicht zustande, da die großflächigen Fenster nach Osten gerichtet sind und daher die Mittagssonne auf das Dach fällt bzw. auf die Oberlichter die durch einen außenliegenden Sonnenschutz ausreichend Beschattung bieten. Die Oberlichter sind notwendig um die tiefen Räume auch im hinteren Bereich mit ausreichend Licht zu versorgen und den Kindern helle und freundliche Spielräume zu bieten.

Resch Dach

 

 
Werbung / Foto:Gemeinde Brand-Laaben
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