zurück zu den regulären Ausgaben von dbn.at
dbn - Du bist Nachrichten in Niederösterreich, Tirol, Vorarlberg, Burgenland und Oberösterreich
bauen, wohnen, sanieren, renovieren in Oberösterreich
Umbau der Brauerei Freistadt
Umbau der Brauerei Freistadt

Heizung Gas- und Wasserinstallationen Dolsky FreistadtKFZ Landtechnik Schlosser Magerl Leopoldschlag
 

Freistadt (Oberösterreich), September 2012. - Die Braucommune in Freistadt hat in den letzten Jahren die größten Umbauarbeiten in ihrer rund 250-jährigen Geschichte erfahren. Die traditionellen Gemäuer des im Kern barocken Industriebaus wurden behutsam erneuert. Daneben gibt es auch viel Platz für Innovationen: Mit dem neuen Sudhaus im alten Gemäuer, modernem Logistikzentrum und Heizhaus sind alle Betriebsanlagen am Puls der Zeit und sichern die Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft. Als letztes Highlight wird Ende November das "Brauhaus" eröffnet. Es wird neue gastronomi-sche Akzente in der Region setzen und als Restaurant, Bar und Veranstaltungslocation viele Besucher nach Freistadt locken.

Die Brauerei wird 2013 zu einem der Hauptschauplätze der grenzüberschreitenden Landes-ausstellung "Alte Spuren. Neue Wege". Dafür machen sich natürlich alle schick. Aber nicht nur die Dirndln und Lederhosen werden aufgebügelt, auch das gesamte Areal der Brau-commune befindet sich bereits seit 2010 in der Neugestaltung.

Für den rd. 12 Mio. teuren Umbau setzt Freistädter, wie auch bei seinem Bier, auf regionale "Zutaten": Die Professionis-ten kommen aus dem Einzugsgebiet, 85 % des Investitionsvolumens bleibt in der Region. "Lediglich die brautechnischen Anlagen stammen aus Deutschland", sagt Geschäftsführer Ewald Pöschko. "Und das auch nur aus dem Grund, weil es in Österreich keine derartige Firma gibt."

Zum Großteil sind die Bauprojekte bereits abgeschlossen. "Die neue Logistikhalle und das Heizhaus haben ihren Betrieb bereits aufgenommen. Besonders stolz sind wir auf das neue Sudhaus, das sich in der "Kathedrale" des alten Brauhauses aus dem 18. Jahrhundert befin-det und eine beeindruckende Gewölbe-Architektur aufweist. In diesem imposanten Gemäuer werden die Besucher künftig empfangen. Auch ein Shop ist im Eingangsbereich unterge-bracht.", erklärt Ewald Pöschko, Geschäftsführer der Braucommune.

Auch die Kunst hat einen festen Platz im Brauhaus bekommen. Prof. Arik Bauer konnte für die Gestaltung des Braubrunnens am Hof der Brauerei und einer 56 qm großen Glasrelief-Wand im Sudhaus gewonnen werden.

Mit Ende November wird der Umbau – zeitlich und aus Kostensicht planmäßig – abgeschlossen sein. Auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielte beim Umbau eine große Rolle. „In unseren alten Gemäuern leben 500 Fledermäuse, wir haben die Population bei den Umbauarbeiten kaum gestört,“ so Pöschko über die flatterhaften Besucher. Derzeit arbeitet man noch an der Installation einer nachhaltigen 20 KW Photovoltaik Anlage am Suddach der Brauerei.


Als letztes Highlight öffnet dann der Freistädter Braugasthof, das „Brauhaus“ seine Pforten. In gewohnter Freistädter Manier wird auch die neue Gastronomie Tradition & Innovation vereinen und wird mit einer Kapazität bis zu 150 Sitzplätzen viele, neue Gäste nach Freistadt zu ziehen.

Umbau der Brauerei Freistadt
Werbung / Fotos: zVg
© 2008 - 2012 dbn - Du bist Nachrichten. Alle Rechte vorbehalten.