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Hohenau errichtet 24 Wohnungen ohne Wohnbauförderungsmittel

Hohenau errichtet 24 Wohnungen ohne Wohnbauförderungsmittel

Alpine

Talos


Hohenau, März 2013. - Hohenau an der March liegt am gleichnamigen Fluss im Weinviertel in Niederösterreich. Das Dreiländereck Österreichs mit Tschechien und der Slowakei liegt in der Mündung der Thaya in die March, etwa 3 km nordöstlich des Ortszentrums.

Die Pläne lagen schon längst am Tisch. Der Gestaltungsbeirat des Landes Niederösterreich, der alle eingereichten Projekte unter die Lupe nimmt, um überhaupt für die Vergabe von Wohnbauförderungsmittel vorgesehen zu werden, war vom Hohenauer Projekt begeistert. Trotzdem fiel man bei drei Vergabesitzungen durch den Rost.

"In einer Gemeinde wie Hohenau an der March, die mit einer hohen Sterberate belastet ist, ist es jedoch immens wichtig, gegen die Abwanderung zu kämpfen. Und das geht nur mit leistbarem Wohnraum für junge Menschen und junge Familien. Nur wo sie sich ihre eigenen vier Wände leisten können, werden sie bleiben bzw. dorthin zuziehen.", so Bürgermeister Robert Freitag.

Die Marktgemeinde Hohenau an der March entschloss sich deshalb mit der Ersten Burgenländischen Siedlungsgenossenschaft ein frei finanziertes Projekt, also ohne Wohnbauförderungsmittel, auf die Beine zu stellen. Durch ausgefeilte Planung mit kompakter Bauweise konnte am 2. Oktober 2011 der Spatenstich für 24 Wohnungen in der Größe zwischen 57 und 78m2 erfolgen. In weiterer Folge sollen noch vier Reihenhäuser entstehen.

Mit der Alpine Bau GmbH wurde ein niederösterreichisches Generalunternehmen beauftragt und alle bisherigen fünf Anlagen, die in Hohenau an der March errichtet wurden, haben gezeigt, dass vor allem regionale Unternehmen daran arbeiten, womit auch die Wertschöpfung in der Region bleibt.

Bei den bisherigen Wohnungsvergaben zeigt sich, dass die Wohnungen nicht nur für junge Menschen und junge Familien von Interesse sind. Auch die etwas ältere Generation findet Gefallen an den Wohnungen.

Was Besseres kann einer Gemeinde aus Sicht von Bürgermeister Robert Freitag, siedlungsbautechnisch gar nicht passieren. Auf diese Weise wird der Ortskern belebt. Man erspart sich die Erschließung neuer Siedlungen an der Peripherie, was mit einem immens hohen Finanzaufwand für die Infrastruktur (Kanal, Wasser, Strom, Gas, ....) verbunden wäre.

Die Wohnungen werden noch im April 2013 fertig sein.
Hohenau errichtet 24 Wohnungen ohne Wohnbauförderungsmittel
Fotos: zVg.
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