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Technologiezentrum Tulln wird erweitert

(v.l.n.r.): ecoplus Prokurist und Geschäftsführer TZT Mag. Gerhard Schmid, Mag. Dr. Alexander Pretsch, BSc (GF und Gründer von Sealife Pharma GmbH), LAbg. Mag. Alfred Riedl, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Bürgermeister Tulln Mag. Peter Eisenschenk, Labg. Günter Kraft, ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki

Schinnerl Metallbau

GRASSER ARCHITECTS

SCHMIDT REUTER

Sealife Pharma

 

Tulln, Dezember 2013. - In unmittelbarer Nähe der Fachhochschule Tulln, am Rande der Stadt wurde das Technologiezentrum in zwei Bauetappen (Haus A und das Haus B) errichtet. Auf Grund der regen Nachfrage hat sich der Bauherr entschlossen, das Technologiezentrum mit dem Haus C zu erweitern.

Das Haus C wird gegenüber dem Bestand um 90° gedreht und ist so konzipiert, dass eine Erweiterung mit einem Haus D möglich ist, und diese wieder mit einer Glasbrücke verbunden werden kann.

Durch die Drehung des neuen Gebäudes befindet sich der Haupteingang des Hauses C in kurzer Distanz zu den bestehenden Gebäuden, und es entsteht ein Innenhof, der auch die bestehenden Windverhältnisse im Brückenbereich verbessern soll.

Die Heizungsversorgung des Gebäudes wird durch eine Wärmepumpenanlage mit Tiefensonden und einen Fernwärmeanschluss gewährleistet.
Um die Wärmepumpenanlage im günstigen Wirkungsbereich betreiben zu können, wurde das gesamte Heizsystem in einen Niedertemperaturkreis (37/34°C) und Hochtemeraturkreis (80/35°C bzw. 70/50°C) geteilt.

Durch den Einsatz dieses Anlagensystems kann eine Einsparung von ca. 100KW an Heizleistung erzielt werden.

In der Übergangszeit und im Winter wird durch die Free Cooling Anlage, über das Geothermiesystem, die Bereitstellung des Kühlmediums (Kaltwasser 14/18°C) für alle Anlagensysteme (Raumkühlungs- und Maschinenkühlkreis sowie Kühldecke wenn erforderlich) übernommen.

Es ist für das Gebäude die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 24 kWp geplant. Die Besonderheit bei der Einreichung der Photovoltaikanlage war, dass das Gebäude in der Sicherheitszone des Militärflugplatzes Langenlebarn liegt und daher eine luftfahrtbehördliche Ausnahmebewillung einzuholen war.
Hier zeigte sich das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport als sehr kooperativer Partner. So konnte die Bewilligung rasch erwirkt werden.

Als weiteres Highlight kann die Errichtung von Ladestationen für Elektro-Kraftfahrzeuge angesehen werden. Hierfür wird eine Elektro-Ladessäule mit vier integrierten Ladepunkten mit einer Ladeleistung von 22 KW je Ladepunkt errichtet.

Die bestehende Parkplatzlösung wird mit einer neuen Einfahrt erweitert, sodass damit Ein- und Ausfahrt durch ein Einbahnsystem getrennt werden können. Das neue Gebäude wird unterkellert, um für die Haustechnik und für die Lagerräume genügend Platz bereitstellen zu können.

Ein wesentliches Kriterium des neuen Technologiezentrums und der Erweiterung ist seine Flexibilität, das sich in der Teilbarkeit der Räume im Rastermaß von 1,50 m und in der flexiblen Nutzung der Räume als Laborräume, Büroräume, aber auch Besprechungsräume usw. niederschlägt.

Aus diesem Grunde werden wieder Geschosshöhen von 4,00 m realisiert und weitere Planungsvorkehrungen im haustechnischen Bereich notwendig, um auf noch nicht bekannte Nutzeranforderungen richtig reagieren zu können.

Für die Nutzung der Räume liegen genaue Nutzeranforderungen vor. Es ist wieder vorgesehen, in jedem Geschoss Büro- und Laborflächen zu bauen, die nach den Vorgaben der Nutzer realisiert werden.

Mitte März 2014 soll die Erweiterung abgeschlossen sein.

United Access - smart card and RFID components

 

/ Werbung / Fotos: NLK/BURCHHART