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Sonntag 05.09.2010 12:38

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04.09.2010

Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten

Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten

Kaffee ist nach Wasser - und vor Bier - das beliebteste Getränk der Österreicher. Rohkaffee ist nach Erdöl das wichtigste Handelsgut der Welt. Viele Mythen ranken sich um die braune Bohne.

Kaffee wirkt entgegen der landläufigen Meinung nicht entwässernd. Koffeinhaltige Getränke können daher durchaus in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden. Wer Kaffee trinkt, scheidet neuesten Studien zufolge bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder über den Urin aus. Wer reines Wasser trinkt, scheidet bis zu 81% aus - also kaum ein Unterschied zum Kaffee.

Großangelegte Studien haben gezeigt, dass Koffeingenuss weder das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, noch den Cholesterinspiegel erhöht und auch keine Herzrhythmusstörungen verursacht. Ein geringer, vorübergehender Anstieg des Blutdrucks nach Koffeingenuss wurde bei einzelnen, koffeinempfindlichen Testpersonen beobachtet. Jedoch ist dieser Anstieg vergleichbar dem, der durch normale körperliche Aktivitäten hervorgerufen wird, wie etwa Treppensteigen. Trotzdem sollten Menschen mit Bluthochdruck ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie Koffein zu sich nehmen.

Immer wieder ist zu hören, dass Kaffee Krebs auslösen kann. Abgesehen von der Tatsache, dass dies in keiner Studie auch nur annähernd nachgewiesen werden konnte, scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Kaffee enthält wie einige Obst- und Gemüsesorten einen besonders hohen Anteil an Antioxidantien. Diese können einen wichtigen Beitrag zur Abwehr freier Radikale und somit zum Schutz des Immunsystems leisten.

Der wohl weitverbreitetste Mythos ist, dass Filterkaffee "gesünder" und weniger "stark" sei, als Espresso. Auch hier ist das genaue Gegenteil der Fall. Espresso schmeckt meist stärker als Filterkaffee, enthält aber weniger Koffein als Filterkaffee, derselben Sorte. Da das Wasser viel länger über den Kaffee in einer Filtermaschine läuft und diesen "aufweicht", werden auch viel mehr Inhaltsstoffe gelöst - leider auch die weniger guten Inhaltsstoffe, wie z.B. die Gerbsäure. In einer Espressomaschine wird das Wasser in kurzer Zeit, mit hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Das führt dazu, dass hauptsächlich nur die Geschmacksstoffe gelöst werden. Espresso schmeckt also stärker, ist es aber nicht. Da ein richtig zubereiteter Espresso weniger Säuren enthält, darf dieser auch aus "gesünder" bezeichnet werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: dbn
02.09.2010

LEIHRADL – nextbike: Zwischenbilanz

Das neue niederösterreichische Fahrradverleihsystem LEIHRADL – nextbike hat die erste Ausbauphase abgeschlossen. An insgesamt 163 Verleihstationen in 68 Gemeinden stehen derzeit LEIHRADLn zum Ausborgen bereit. Die Verleihzahlen steigen kontinuierlich und in der Saison 2011 soll das Verleihnetz weiter ausgebaut werden.

LEIHRADL - nextbikes sind robuste 3-Gang Räder, die durch eine auffällige Werbefläche in der Mitte des Rahmens sofort ins Auge stechen. Vielleicht haben Sie in den vergangenen Monaten schon eines entdeckt? Seit April werden in ganz Niederösterreich an Bahnhöfen, Haltestellen und gut frequentierten Plätzen Verleihstationen mit Leihrädern aufgestellt. Im Sommer wurde die erste Ausbauphase abgeschlossen.

Das Radverleihsystem wurde 2010 in der Wachau, in Tulln, im Triestingtal, in Perchtoldsdorf, in St. Pölten, in der Thermenregion und in den Regionen Römerland Carnuntum, Wieselburg und Wiener Neustadt gestartet. Im Bezirk Mödling gibt es die LEIHRADL bereits seit 2009 (Pilotphase). Zu Mitte der Saison zeigt sich, dass das Angebot der Leihräder in diesen Regionen unterschiedlich gut angenommen wird. Spitzenreiter ist der Bezirk Mödling mit 2230 Ausleihen. Der auf Bestreben der Region eingeführte Sondertarif „erste halbe Stunde gratis“ macht den Radverleih hier besonders attraktiv. An zweiter Stelle – dicht hinter Mödling – liegt die Urlaubsdestination Wachau mit 1850 LEIHRADL-Fahrten. Hier wird das LEIHRADL vorzugsweise für Ausflugsfahrten genützt. Im Mittelfeld bewegen sich die Städte Tulln, St. Pölten und Baden mit 200 nextbike-Einsätzen, wo die NutzerInnenzahlen mit wachsendem Bekanntheitsgrad steigen.

Wer sich einmal unter www.leihradl.at registriert hat, kann sich in ganz Niederöstereich ein LEIHRADL ausborgen und es bei einer beliebigen anderen Verleihstation retournieren.

Selbst außerhalb der niederösterreichischen Grenzen im Burgenland, in Vorarlberg, in der Schweiz und in unzähligen deutschen Städten gilt die einmalige Anmeldung für die Ausleihe/ Rückgabe eines der nextbikes.

Für die Benutzung der Räder ist eine einmalige Registrierung unter Angabe der Bankverbindung oder mit Kreditkarte erforderlich. Danach genügt jeweils ein kurzer Anruf bei der Hotline 02742/ 229901. Nach Eingabe der Nummer des gewünschten Rades wird der Code fürs Zahlenschloss durchgegeben und die Fahrt kann losgehen. Der Verleihtarif beträgt normalerweise €1/ Stunde bzw. €5/ Tag. In Wiener Neustadt und Mödling ist die erste halbe Stunde gratis.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 26 .. / Foto: zVg
31.08.2010

ARBÖ: "Berlakovich stürzt Österreich in ein Pickerlchaos"

Autos in sieben Umweltklassen eingeteilt - Keine Abstimmung mit Deutschland Autos in sieben Umweltklassen eingeteilt - Keine Abstimmung mit Deutschland

Mit seiner Verordnung zum Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-Luft) wird Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich Österreich in das reinste Pickerlchaos stürzen, warnt der ARBÖ: "Geht es nach seinen Plänen, sollen die Autos gleich in sieben verschiedene Umweltklassen eingeteilt werden. Es wird auch nicht drei Farben wie in Deutschland geben, sondern gleich sechs verschiedene." Statt Verwaltungskosten zu sparen wird Bürokratie aufgebaut.

Das Pickerlchaos auf der Windschutzscheibe wird obendrein noch größer, weil die österreichischen Umweltpickerln nicht mit den deutschen Umweltplaketten abgestimmt sind, die es schon seit zwei Jahren gibt. Wer also nach Deutschland muss, muss doppelt kleben! "Es kann durchaus passieren, dass dasselbe Auto in Deutschland eine gelbe Plakette erhält, aber in Österreich ein rotes Umweltpickerl. Das ist ein schlechter Witz. Wieso eine derartige Kleinkrämerei in einem angeblich gemeinsamen Europa überhaupt möglich ist, fragen sich nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer in Österreich", protestiert der ARBÖ. Eine Umweltplakette pro Auto ist mehr als genug, meint der ARBÖ.

Der ARBÖ lehnt die Einführung dieses Pickerlwahnsinns in Österreich ab, die mit der Einführung von Umweltzonen verbunden ist. Wie die Erfahrungen in Deutschland zeigen bringen Umweltzonen - wenn überhaupt - nur eine geringe Entlastung. "Die minimale Entlastung steht in keinem Verhältnis zum teuren Bürokratie-Wust und zum massiven Eingriff Eigentümerrechte", kritisiert der ARBÖ.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: ARBÖ
02.09.2010

Hochsaison für Obst von A bis Z

Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmelade schmackhafte Vitaminbomben. Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmelade schmackhafte Vitaminbomben.

Im Garten läuft die Ernte auf Hochtouren und wer nicht alle Früchte sofort aufessen kann, macht sich am besten ans Haltbarmachen. "die umweltberatung" hat einige Tipps, wie man Aroma und Vitamine konservieren kann – Äpfel und Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmeladen, Chutneys oder Säften schmackhafte Vitaminbomben.

An apple a day keeps the doctor away

Das Lieblingsobst der ÖsterreicherInnen ist nach wie vor der Apfel: Rund 29 kg Äpfel werden pro Kopf und Jahr verspeist. Mit 70-100 kcal ist er eine vollwertige Zwischenmahlzeit, die den Transport in Rucksack oder Handtasche unbeschadet übersteht.

Dipl.Päd.in Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung": „An dem alten englischen Spruch ‚an apple a day keeps the doctor away’ ist was dran: Der Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem, der hohe Wassergehalt macht ihn zu einem guten Durstlöscher. Frucht- und Traubenzucker liefern schnell verwertbare Energie und steigern die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe senken den Cholesterinspiegel und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und sorgen für die Ausscheidung von Giftstoffen.“

Bei kaum einem anderen Obst gibt es eine so große Sortenvielfalt wie beim Apfel – rund 2.000 verschiedene Apfelsorten sind bekannt! Es lohnt sich, auf Entdeckungsreise zu gehen und die verschiedenen Aromen und Geschmäcker durchzukosten. Manche Sorten wie Boskoop, Bel-lefleur, Ontaria oder Champagnerrenetten kann man bis zum Frühling lagern, andere wieder sollte man schnell essen oder verarbeiten. Ob zu Saft gepresst, in Marmelade verkocht oder einfach in Spalten eingefroren, liefern sie das ganze Jahr über den Geschmack des Sommers!

Violette Fitmacher: die Zwetschken

Auch die violetten, kleinen Zwetschken sind jetzt erntereif. Sie enthalten wenig Fett und Eiweiß, dafür Carotin, die Vitamine B und C und reichlich Eisen. Nemec: „Die ideale Kalium-Natrium-Verbindung regt die Nierenfunktion an und reguliert den Blutdruck. Menschen, die zu geschwol-lenen Beinen neigen, schätzen die entwässernde Wirkung. Das optimale Verhältnis von Kalzium und Phosphor stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor.“ Zwetschken sind auch in getrockneter Form ein Fitmacher: Dörrzwetschken enthalten viel Vitamin K und liefern sämtliche Vitamine der B-Gruppe. Vitamin B1 sorgt als „Stimmungsvitamin“ für starke Nerven.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 26 .. / Foto: die umweltberatung Natascha Prey
30.08.2010

Der neue Bildungsbonus ist da: AK-Mitglieder bekommen 100 Euro für die Weiterbildung

AK-Mitglieder bekommen 100 Euro für die Weiterbildung AK-Mitglieder bekommen 100 Euro für die Weiterbildung

Die AK fördert berufliche Weiterbildung mit barem Geld. Für 8000 Kurse im BFI, Wifi und an den Volkshochschulen gibt es für AK-Mitglieder bis zu 100 Euro Förderung. Die ersten Kurse starten in diesen Tagen. Seit Einführung des Bildungsbonus vor neun Jahren hat die AK ihre Mitglieder mit über 5,5 Millionen Euro gefördert.

Der Bildungsbonus der AK gilt von September 2010 bis August 2011 bei 8000 Kursen aus dem AK-Plus-Bildungsprogramm. Schwerpunkte sind Fremdsprachen, EDV und Persönlichkeitsbildung. Gefördert werden aber auch berufliche Grundausbildungen wie etwa Schweißen oder Kranführen sowie das Nachholen von Lehr- und Hauptschulabschlüssen und die berufsbezogene Weiterbildung in Gesundheits- und Sozialberufen. Die Kurse sind in den Kursbüchern von BFI, Wifi und den Volkshochschulen speziell gekennzeichnet. Der Gutschein wird in den Kursen ausgeteilt, kann aber auch im Internet heruntergeladen werden.

Pro erfolgreich absolviertem Kurs erhalten AK-Mitglieder bis zu 40 Prozent der Kurskosten zurück, maximal 100 Euro pro Kursjahr.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: VHS Mank / Rosenbichler
30.08.2010

Fulminantes Erlebnis für 500 Genießer am Grazer Hauptplatz

Graz - Genuss in traumhafter Kulisse Graz - Genuss in traumhafter Kulisse

Graz ist Genuss Hauptstadt und hat dies am Samstag, 28. August mit der "Langen Tafel der Genuss Hauptstadt" mehr als eindrucksvoll bewiesen. Bevor die 500 Feinschmecker ihre Plätze an der prächtig gedeckten Tafel einnehmen konnten, war abzuwarten, ob der Wettergott auch dieses Mal - wie so oft - auf das sprichwörtliche südliche Flair in Graz Rücksicht nehmen würde. Während es österreichweit verbreitet regnete, klarte es in der Grazer Innenstadt pünktlich nach der kommentierten Bier- und Weinverkostung zunehmend auf und ein wunderbarer Spätsommerabend nahm seinen Lauf.

Alles lief wie am Schnürchen. Das köstliche 4-Gang-Menü mit passenden Weinen wurde fachlich kompetent und äußerst charmant serviert. Die Stimmung und die Temperaturen stiegen mit jedem Gang. Zum Abschluss gab es Standing Ovations für die Organisatoren, die Küchen- und die Serviceleute und die Gäste begannen am Grazer Hauptplatz und in der Schmiedgasse spontan zu steirischen und jazzigen Klängen zu tanzen. Ein unglaublich stimmungsvoller Abend!

Stadträtin für Wirtschaft und Tourismus Mag. (FH) Sonja Grabner: "Eine perfekt gedeckte Tafel vor der Traumkulisse des historischen Grazer Stadtkerns, Kulinarik auf höchstem Niveau gepaart mit Top-Service und -Logistik. Das war die Lange Tafel der Genuss Hauptstadt. Mehr als 500 Teilnehmer genossen dieses einzigartige Ambiente, wie man es nur in Graz finden kann."

Waltraud Hutter, die Cheforganisatorin: "Salzburg hat den Jedermann und bei uns in Graz haben wir die Lange Tafel der Genuss Hauptstadt an der Jedermann als Gast willkommen ist."

Mag. Dieter Hardt-Stremayr, Geschäftsführer Graz Tourismus: "Es war eine Zitterpartie, aber es hat sich mehr als gelohnt. Die Rückmeldungen der Gäste und das Rieseninteresse zwingen uns auf jeden Fall zur Wiederholung im nächsten Jahr! Aber natürlich wollten wir mit diesem Event auch auf unsere Kompetenz als Genuss Hauptstadt aufmerksam machen - und das nicht nur an diesem besonderen Tag, sondern das ganze Jahr über!"

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: Graz Tourismus
30.08.2010

Der "Singende Honig" der fleißigen Staatsopernbienen wird von Künstlern geerntet

v.l.n.r.: Hans-Peter Kammerer (Staatsopernsänger), Niki Berlakovich (Umweltminister), Georg Springer (Geschäftsführer Bundestheater-Holding GmbH), Friedrich Haselsteiner (Bienenfreunde(R)). v.l.n.r.: Hans-Peter Kammerer (Staatsopernsänger), Niki Berlakovich (Umweltminister), Georg Springer (Geschäftsführer Bundestheater-Holding GmbH), Friedrich Haselsteiner (Bienenfreunde(R)).

Anlässlich des Internationalen Jahres der Artenvielfalt wurde im Frühjahr dieses Jahres ein Bienenstock am Dach der Wiener Staatsoper aufgestellt. Den ganzen Sommer wurde das geschäftige Treiben der Wiener Innenstadt-Bienen live per Webcam übertragen. Jetzt ist es soweit, die übervollen Honigwaben wurden entnommen und der Honig wird standesgemäß in der Wiener Staatsoper von den KünstlerInnen selbst geschleudert. Unterstützung erhalten sie von Umweltminister Berlakovich und Bundestheater-Holdingchef Springer. "Unsere mittlerweile sehr bekannten Staatsopern-Bienen sind wichtige Botschafter für die Biologischen Vielfalt", betont Umweltminister Niki Berlakovich, "mit ihrer Bestäubung sorgen sie nicht nur dafür, dass die artenreiche Welt der Wild- und Nutzpflanzen erhalten bleibt, sie bescheren auch der Landwirtschaft vom Obst- bis zum Raps-Anbau für Bio-Diesel Erträge."

Der Bienenstock im Herzen von Wien ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Plattform Imkerinnen Österreich, der Bienenfreunde, der Bundestheater-Holding und der Kampagne vielfaltleben des Lebensministeriums. "Unser Bienenvolk war heuer außergewöhnlich fleißig", freut sich Friedrich Haselsteiner von den Bienenfreunden. "Wir konnten ca. 30 Kilogramm Honig ernten, weit mehr als erwartet."

Zur fachgerechten Produktion muss der Honig noch aus den Waben geschleudert werden. Diese Aufgabe haben heute SängerInnen und Publikumslieblinge der Wiener Staatsoper - KS Ildikó Raimondi, Alexandra Reinprecht, KS Herwig Pecoraro, KS Alfred Sramek und Hans Peter Kammerer - übernommen. "Honig ölt ja bekannter Weise die Stimme und ist ein Hausmittel gegen einen rauen Hals. Vielleicht entfaltet unser Staatsopernhonig eine besondere Wirkung?", fragt sich Kammersänger Herwig Pecoraro, der ebenfalls bei der Aktion mitmacht.

Das Interesse an der Bienenstock-Webcam war enorm. "Wir konnten tageweise bis zu sechstausend Zugriffe verzeichnen. Somit war das Projekt nicht nur aus Sicht der unerwartet großen Honigernte ein voller Erfolg", freut sich Georg Springer von der Bundestheater-Holding. Ermöglicht wurde das innovative Vorhaben auf dem Staatsoperndach durch die tatkräftige Hilfe von Kapsch, der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und der Firma Altmann.

Die Webcam wird übrigens am 12. September pünktlich zum Bienensilvester wieder abgebaut. "Beim Bienensilvester kommt es zu einer Umstellung im Bienenstock. Die kurzlebigen Sommerbienen werden durch die langlebigen Winterbienen ersetzt", erklärt Heidrun Singer von der Plattform Imkerinnen. "Auch wir Imker feiern den Bienen-Jahreswechsel in Mariazell. Ich lade Sie alle herzlich dazu ein".

Der begehrte "Singende Honig" der Staatsoperbienen bleibt erstmals im Opernhaus am Ring. Am 24. November wird er dann im Rahmen der vielfaltleben-Gala in der Wiener Staatsoper versteigert. Nur die fleißigen Honig-Schleuderer haben heute ein kleines Töpfchen vorweg bekommen, damit die Stimme immer geölt bleibt.

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: Lebensministerium/APA-Fotoservice/Strasser
30.08.2010

HeuART begeisterte 7.000 Zuschauer

Die Salzwelten Hallein - ein beliebtes Familienausflugsziel - waren beim diesjährigen Heufigurenumzug mit einem Grubenhunt vertreten. Die Salzwelten Hallein - ein beliebtes Familienausflugsziel - waren beim diesjährigen Heufigurenumzug mit einem Grubenhunt vertreten.

Der Heufiguren-Umzug am 29. August war ein voller Erfolg. Knapp 7.000 Besucher zählte St. Martin am Tennengebirge Rund 7.000 begeisterte Zuschauer pilgerten am vergangenen Sonntag zum Höhepunkt des Lammertaler HeuART Festes - dem weltgrößten Heufigurenumzug - nach St. Martin am Tennengebirge. Allein 60 Busgruppen nutzten das Fest für einen Sonntagsausflug.

"Zauberhaftes Lammertal" - so das Motto des diesjährigen HeuARTfestes. So breit gefächert dieses Motto ist, so individuell und vielfältig waren auch die Interpretationen aus Heu, die in wochenlanger Arbeit und mit viel Liebe in sämtlichen Scheunen und Schobern im ganzen Lammertal durch die fleißigen Hände der Heukünstler entstanden sind.

Begleitet von den örtlichen Trachtenmusikkapellen und Schnalzern beteiligten sich heuer 25 Figuren - gezogen von kunstvoll geschmückten Traktoren und Pferdegespannen - am Umzug und genossen das Blitzlichtgewitter und den Applaus der Zuschauer.

Das Rahmenprogramm zeigte sich facettenreich: 15 Handwerker, wie Gamsbartbinder, Instrumentenbauer und Schindlmacher gaben tiefe Einblicke in längst vergessene Künste, die Genussmeile verwöhnte die Gäste mit regionalen Schmankerln von Grillspezialitäten bis Heu-Burger. Zahlreiche Musikgruppen und ein vielfältiges Kinderprogramm sorgten für Unterhaltung.

Etwa 10 Tonnen Heu, 40.000 Arbeitsstunden und 500 km Bindedraht - das ist fast so weit, wie von St. Martin nach Frankfurt am Main - wurden seit Beginn des HeuARTfestes vor 10 Jahren investiert - und es hat sich gelohnt! Die Besucherzahlen sprechen für sich! Die Veranstaltung ist weit über die Grenzen des Salzburger Landes und Österreichs bekannt und hat bisher rund 50.000 Besucher aus ganz Europa begeistert. Mehrere hundert Busunternehmer kennen das HeuART Fest, haben es bereits besucht oder planen dies in den nächsten Jahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: lammertal.info
29.08.2010

Nokia X3 stellt neues Touch and Type Bedienkonzept vor

Nokia X3 stellt neues Touch and Type Bedienkonzept vor Nokia X3 stellt neues Touch and Type Bedienkonzept vor

Mit einem neuen Bedienkonzept kombiniert das Nokia X3 Touch and Type im klassischen Monoblock-Design die Vorteile einer traditionellen Telefontastatur mit denen eines Touchscreens. Als erstes Nokia Gerät dieser Art erlaubt es dem Nutzer, nach Belieben zwischen gewohnter Eingabe über die Tastatur oder über den Touchscreen zu wechseln. Besonders beim Schreiben von SMS bevorzugen viele Menschen eine physische Telefontastatur, wohingegen der Touchscreen eine intuitive Benutzerführung für eine schnelle Navigation durch einzelne Menüpunkte oder Anwendungen wie den Ovi Store ermöglicht. Das neue Nokia X3 wird voraussichtlich ab dem 3. Quartal zum Preis von 125 Euro vor Steuern und ohne Mobilfunkvertrag erhältlich sein.

„Unsere Kundenbefragungen haben gezeigt, dass viele Menschen über Jahre hinweg zu echten Profis in der Einhandbedienung ihres Telefons geworden sind und zum Beispiel Textnachrichten blitzschnell tippen können. Diese Nutzer möchten auch weiterhin nicht auf diese schnelle Eingabemethode über die Tastatur verzichten, wissen aber auch die Vorteile eines Touchscreens zu schätzen“, erklärt Mary McDowell, Executive Vice President of Mobile Phones bei Nokia. „Nokia setzt bei Innovationen nicht nur auf das Highend- sondern auf alle Marktsegmente. Dafür ist das Nokia X3 ist ein gutes Beispiel. Mit dem neuen Touch and Type Gerät zeigt Nokia, dass wir relevante Neuerungen in allen Marktsegmenten anbieten“, so McDowell.

Das Nokia X3 besticht mit seinem eleganten Design und einer Oberfläche aus gebürstetem Aluminium. Mit schlanken 9,6 mm ist es darüber hinaus eines der dünnsten Nokia Mobiltelefone aller Zeiten. Damit hat es bequem in jeder Tasche Platz. Trotz seiner geringen Größe verfügt das Nokia X3 über schnelle Datenverbindungen über UMTS, WLAN, eine 5-Megapixel-Kamera, einen leistungsstarken Music-Player und ein UKW Radio.

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: Nokia
03.09.2010

Rasche Blutstillung kann Leben retten

"Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt "Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt

Gerade während der Sommermonate beobachten die Notärzte der ÖAMTC-Flugrettung ein Ansteigen von Einsätzen zu schweren Verletzungen bei der Gartenarbeit. "Es passiert immer wieder, dass sich Menschen beim Rasenmähen, Heckenschneiden oder beim unachtsamen Hantieren mit scharfen oder spitzen Werkzeugen stark blutende Verletzungen zuziehen", berichtet Herbert Heissenberger, leitender Notarzt von Christophorus 9.

Prinzipiell unterscheidet man in Notfallsituationen zwischen leichten, kontrollierbaren und starken, oft schwer kontrollierbaren Blutungen. "Leichte Blutungen, wie etwa Blutungen aus kleineren Schnittwunden, können meist einfach und selbst gestillt werden", weiß der ÖAMTC-Notarzt. "Ergießt sich Blut jedoch schwallartig oder in großen Mengen aus einer Wunde, muss diese auf jeden Fall so schnell wie möglich versorgt werden." Eine starke Blutung kann nämlich, wenn sie nicht bzw. nicht rechtzeitig gestillt wird, sogar tödlich enden. Bei einer durchschnittlichen Blutmenge von sechs Litern im Körper eines Erwachsenen kann der Verlust von einem Drittel, das heißt von ca. zwei Litern Blut bereits lebensbedrohlich sein.

Durch starken Druck von Außen auf die Blutungsquelle lässt sich beinahe jede sichtbare Blutung stillen. "Sterile Kompressen, so vorhanden, oder saubere Tücher kräftig auf die Wunde drücken", beschreibt der ÖAMTC-Notarzt den Blutstillungs-Vorgang. "Das setzt dem austretenden Blut ausreichend Druck entgegen." Die verletzten Blutgefäße werden zusammengepresst und das Blut kann nicht mehr weiter ausströmen. Generell sollen Blutungen am liegenden Verletzten gestillt werden. "Werden verletzte Arme oder Beine hochgehalten, so kann das die Blutungstillung unterstützen", erläutert Heissenberger. "Die Wunde liegt dann nämlich höher als das Herz." Nur in absoluten Notfällen und bei mit anderen Maßnahmen nicht beherrschbarer Blutung darf man als letzte Möglichkeit mit breiter Binde "abbinden". Bei jeder Verletzung sollte auch überprüft werden, ob eine Auffrischung des Tetanus-Impfschutzes erforderlich ist. Daher auch nach scheinbar harmlosen Verletzungen unbedingt den Hausarzt aufsuchen.

Für den Eigenschutz sollten Ersthelfer bei jeder Wundversorgung wegen potentieller Infektionsgefahr immer Einmalhandschuhe verwenden. "Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt.

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30.08.2010

Das freie, soziale Netzwerk Diaspora ist Mitte September startklar

Die Entwickler von Diaspora: vlnr.: Maxwell Salzberg, Daniel Grippi, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy Die Entwickler von Diaspora: vlnr.: Maxwell Salzberg, Daniel Grippi, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy

Diaspora funktioniert, das Entwicklerteam ist zufrieden und am 15. September 2010 soll das quelloffene, freie und dezentrale soziale Netzwerk starten. Für Facebook und andere kommerzielle soziale Netzwerke könnten harte Zeiten anbrechen.

"Wir werden nach der Veröffentlichung nicht aufhören zu arbeiten", so das Versprechen im Diaspora-Blog. "Ilya und Raphael werden sich von der New York University verabschieden und wir werden Diaspora als Langzeitprojekt weiterentwickeln und pflegen. Wir haben unseren Entwicklungszeitplan entsprechend angepasst und die erste Version wird der Anfang von etwas Großartigem sein, und kein abgeschlossenes Sommerprojekt."

Diaspora benötigt keine Server (außer um den Client runterzuladen) da die gesamte Struktur dezentral ist. Da der Client auch frei sein soll, dürfte es allerdings schwer bis nahezu unmöglich sein damit Geld zu verdienen. Doch das tut Facebook ja auch (noch) nicht und Geldgeber werden sich sicher finden. Den Entwicklern ist auf jeden Fall alles Gute zu wünschen. Mit etwas Glück bekommt Diaspora auch die Aufmerksamkeit der Medien und Handy-Netzbetreiber, die, nicht ganz uneigennützig, Facebook auch zu dem gemacht haben, was es heute ist.

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: diaspora
30.08.2010

Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält

Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält

Die Urlaubszeit neigt sich allmählich ihrem Ende zu und die Gelegenheiten sich zu sonnen werden seltener. Damit Sie Ihre Urlaubsbräune möglichst lange behalten, verraten wir Ihnen gleich ein paar Tipps. Wie gut die hübsche Farbe hält, hängt allerdings auch davon ab, wie man sich gesonnt hat, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau": "Die Bräune, die nach einem Sonnenbrand bleibt, ist schnell wieder weg. Aber wenn sie schonend und langsam entstanden ist, dann hält sie auch länger. Also schonend bräunen, am besten im Schatten und dann auch mit ausreichendem Schutz vor UV-Strahlung."

Der zweite wichtige Punkt ist die richtige Pflege der Haut. Nach dem Sommer braucht unsere Haut vor allem Feuchtigkeit: "Es empfehlen sich After-Sun-Lotions, zum Beispiel mit Aloe vera oder anderen Wirkstoffen. Außerdem soll man viel trinken. Mindestens zwei Liter am Tag wird empfohlen. Und besser keine Peelings, keine Wannenbäder, sondern nur kurz unter die Dusche gehen."

Manche Leute gehen ins Solarium, um die Sommerbräune aufzufrischen. Doch dabei sollte man vorsichtig sein: "Davon wird man zwar braun, aber diese Art von Bräune ist nicht empfehlenswert. Auch wenn man in ein gut ausgestattetes Studio geht, die Haut altert einfach vorzeitig. Weil die künstliche Sonne viel intensiver ist als die natürliche. Zum Teil fünf Mal stärker als die australische Mittagssonne."

Wer seine Haut gesund bräunen möchte, sollte maximal 50 Mal im Jahr in der Sonne baden, schreibt die "Apotheken Umschau". Allerdings sollte die Haut dabei nicht rot werden, also immer reichlich Sonnencreme verwenden, damit es keinen Sonnenbrand gibt.

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01.09.2010

ÖAMTC: Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren

Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren

Ab heute, 1. September, stellt das Lebensministerium 500.000 Euro an Fördermitteln für neue E-Ladestationen zur Verfügung. Damit soll noch dieses Jahr der Anreiz für 1.000 neue Ladestationen geschaffen werden. "Der ÖAMTC begrüßt jede Maßnahme, die eine leistbare, individuelle Mobilität in Einklang mit Umweltschutz bringt", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, klar. "Bevor breit gefördert wird, muss man aber berücksichtigen, dass gerade bei der Elektromobilität noch viel Grundlegendes nicht geklärt ist." An erster Stelle der ÖAMTC-Forderungsliste: Klare Rahmenbedingungen, sowohl gesetzliche, als auch technische.

Derzeit gibt es zwei Arten, leere Akkus zu laden:

* Zum einen über normale Haushalts-Steckdosen (herkömmliche 230 Volt-Technologie). Der Vorteil: Das können Privatpersonen mit entsprechenden Anschlüssen in Garagen nutzen und auch Firmen jederzeit ihren Mitarbeitern und Kunden anbieten. Der Nachteil: Der Ladevorgang dauert mindestens acht Stunden. "Es braucht also viel Zeit und Platz", fasst Rohracher zusammen.

* Zum anderen gibt es die Möglichkeit von Schnell-Ladestationen (Starkstrom). "Wenn E-Mobilität massentauglich werden soll, ist das zumeist die einzig wirklich sinnvolle, weil leistungsfähige Ladeinfrastruktur", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Genau dafür fehlen aber definierte Standards." Ungeklärt ist laut Club vor allem: Wie sieht ein einheitliches Steckerformat aus? Aber auch wirtschaftliche Fragen stellen sich: Wer darf Strom verkaufen? Wer legt die Tarife fest? Wie schaut die Preisauszeichnung aus? Wie läuft der Bezahlvorgang?

Der Club appelliert deshalb an die Politik, ein einheitliches System zu definieren und auf dieser Basis Förderungen zu vergeben. "Nur so ist gewährleistet, dass man in Zukunft mit jedem Elektrofahrzeug auch an jeder Elektrotankstelle zu fairen Preisen tanken und einheitlich bezahlen kann", sagt Rohracher abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: Mitsubishi
01.09.2010

90 Jahre Stadt Neunkirchen Festwein vorgestellt

Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer und Franz Fischer mit dem Festwein "Neunkirchen 90 Jahre Stadt" Bildautor: Weinbau Fischer Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer und Franz Fischer mit dem Festwein "Neunkirchen 90 Jahre Stadt" Bildautor: Weinbau Fischer

Am Samstag dem 11. September 2010 feiert die Stadt Neunkirchen mit einem großen Festakt und einem bunten Rahmenprogramm das Jubiläum der Stadterhebung vor 90 Jahren.

Der Neunkirchner Winzer Franz Fischer hat aus diesem Anlass eine Sonderabfüllung mit Spezialetiketten als Festwein " Neunkirchen 90 Jahre Stadt" vorgenommen. Es handelt sich um einen Blauen Zweigelt des Jahrganges 2008 aus seinen Rieden im Burgenland.

Am 31. August 2010 stellte er den Festwein Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer in seinen Amtsräumen vor.

Der Festwein ist bei Weinbau Franz Fischer Peischingerstraße 48, Tel. Nr. 02635/64148 und während des Jubiläums am Hauptplatz erhältlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: zVg.
30.08.2010

Lkw-Rastplätze in Europa - große Sicherheitsmankos, auch in Österreich

Lkw-Rastplätze in Europa - große Sicherheitsmankos, auch in Österreich Lkw-Rastplätze in Europa - große Sicherheitsmankos, auch in Österreich

Der ÖAMTC und seine Partnerclubs haben 50 Lkw-Rastplätze entlang von Autobahnen in 16 europäischen Ländern unter die Lupe genommen. Bewertet wurden Service- und Sicherheitskriterien. Das erschreckende Ergebnis, auch bei den beiden in Österreich getesteten Rastplätzen: "Sicherheit ist vielerorts ein Fremdwort", kritisiert ÖAMTC-Verkehrsexperte Willy Matzke. "Bei mehr als einem Viertel der 50 getesteten Anlagen konnte dieses Kriterium nicht bewertet werden, weil nicht einmal einfachste Sicherheitsstandards geboten waren." Das zieht Kriminelle an. Laut einem Report der International Road Union (IRU) sowie des International Transport Forums (ITF) wurden in den Jahren 2000 - 2005 17 Prozent aller Lkw-Fahrer Ziel einer Attacke. 60 Prozent der Angriffe hatten den Lastwagen und dessen Ladung als Ziel, 42 Prozent der Attacken ereigneten sich auf Lkw-Rastplätzen. Frachtdiebstahl gehört zu den besonders wachsenden Delikten. Pro Jahr entsteht europaweit ein Schaden von rund 8,2 Milliarden Euro, berechnet die TAPA (Transported Asset Protection Association). Trotzdem wird nach wie vor nichts für die Sicherheit getan. Die gravierensten Mängel laut ÖAMTC: Fehlende Kontrollen bei Ein- und Ausfahrten, keine Zäune und Absperrungen, keine Kameraüberwachung, keine Beleuchtung bei Nacht. Beim Testkriterium Service schnitten die beiden österreichischen Testkandidaten Suben West (A8 Innkreis Autobahn) und Engerwitzdorf (A7 Mühlkreis Autobahn) besser ab. Trotzdem reichte es nur für Plätze im hinteren Mittelfeld.

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04.09.2010

Car Infotainmentsystem von Sony und TomTom

Das Sony Xplode XNV-L77BT arbeitet mit der Navigationssoftware von TomTom und darf auch die Live-Dienste einschließlich HD Traffic nutzen. Das L77BT ist wie die drei Schwestermodelle für einen Doppel-DIN-Schacht konzipiert. Das Sony Xplode XNV-L77BT arbeitet mit der Navigationssoftware von TomTom und darf auch die Live-Dienste einschließlich HD Traffic nutzen. Das L77BT ist wie die drei Schwestermodelle für einen Doppel-DIN-Schacht konzipiert.

Sony präsentiert auf der IFA erstmals mit den Doppel-DIN Modellen XNV-L77BT und XNV-L66BT zwei neue ihrer "Steuerzentralen" für das Armaturenbrett. Erstes sichtbares Merkmal der Ausstattung ist ein 6,1 Zoll großes Display, das Touchfähigkeiten mitbringt und eine effektive Auflösung von 800 mal 480 Bildpunkten zur Verfügung stellt. Dank eines integrierten Bluetooth Adapters kann es auch als Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon verwendet werden. Unter der Bezeichnung A2D Profil findet sich eine Funktion, mit der Musik vom Mobiltelefon auf die Anlage übertragen werden kann. Auch der nächste Stau wird nicht langweilig, denn das Gerät bringt einen integrierten DVD Player mit.

Das Kombigerät Sony XNV-L66BT verfügt über einen USB Port und einen AUX Eingang. Außerdem lässt es den Anschluss einer Rückfahrkamera zu und zeigt deren Aufnahmen auf dem Display an. TomTom liefert für neue Sony-Festeinbaunavis der Xplode-Modellreihe die Navigationssoftware samt Kartenmaterial von 45 Ländern Europas. Das von der TomTom-Tochter Tele Atlas zugesteuerte Kartenmaterial beinhaltet natürlich die IQ-Routes-Technologie, mit der die Routenkalkulation mit wochentag- und uhrzeitabhängigen Durchschnittsgeschwindigkeiten rechnet.

Laut Sony sollen die Geräte noch vor Weihnachten in den österreichischen Geschäften eintreffen, die Verkaufspreise wurden aber noch nicht bekannt gegeben, werden aber knapp unter, bzw. über € 1000,- liegen.

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29.08.2010

Wien Energie-Haus: 900.000 Besucher

Angelika Riedl ist die 900.000ste Besucherin des Wien Energie-Hauses. Ihr Mann Erich (l.) und sie wurden am 25.8. 2010 von Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis (r.) mit einem Elektrofahrrad und einem Blumenstrauß überrascht. Angelika Riedl ist die 900.000ste Besucherin des Wien Energie-Hauses. Ihr Mann Erich (l.) und sie wurden am 25.8. 2010 von Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis (r.) mit einem Elektrofahrrad und einem Blumenstrauß überrascht.

Ziemlich überrascht reagierte Angelika Riedl, als ihr Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis am 25.8. im Wien Energie-Haus entgegenkam und mit einem Blumenstrauß gratulierte: "Sie sind die 900.000ste Besucherin im Wien Energie-Haus. Wir haben eine Überraschung für Sie."

Die gebürtige Salzburgerin, die seit einigen Jahren in Wien lebt, freute sich - und staunte dann umso mehr, als sie und ihr Mann Erich, der sie begleitete, auch noch ein E-Bike überreicht bekamen. Riedl: "Damit habe ich jetzt überhaupt nicht gerechnet. Ich lese von so Gewinnen sonst nur in der Zeitung, aber dass das mir auch mal passiert. Das ist eine echte Überraschung, ich freue mich sehr." Die Hauptschullehrerin, die im 6. Bezirk unterrichtet, erzählte, dass sie regelmäßig ins Wien Energie-Haus komme - mit ihren Schulklassen, die sie unter anderem in Physik unterrichtet.

Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis: "Wir freuen uns, dass wir ein solches Jubiläum feiern können. Und wir sind stolz darauf, dass so viele Interessierte ins Wien Energie-Haus kommen. Nächstes Jahr erwarten wir übrigens den Millionsten Besucher in unserem Energieberatungszentrum, da lassen wir uns dann wieder eine Überraschung einfallen."

Die Energie-Experten unterstützen Haushaltskunden in allen Energiefragen. Zusätzlich zur persönlichen Beratung gibt es Führungen, Geräteausstellungen, Fachvorträge und Workshops zu den Themen Heizung, Warmwasser, Bauen, Kühlen, Licht und Haushaltsgeräte. Informative Broschüren und wechselnde Ausstellungen zu vielfältigen Themen runden das Angebot ab und machen den Begriff Energie erleb- und begreifbar.

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29.08.2010

850 Jahre St. Leonhard am Forst

Am 27. August 1160 wurde ein Abkommen zwischen Bischof Konrad von Passau und den Grafen Konrad und Siegfried von Peilstein über die Verwaltung der Pfarre St. Leonhard am Forst unterzeichnet. Aus diesem Anlass feierte die Marktgemeinde im Bezirk Melk mit ihren 3.400 Einwohnern heute, 29. August, im Rahmen eines Parkfestes das 850-Jahre-Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung.

Das Jubiläum in dieser Form zu begehen, sei eine gute Gelegenheit, miteinander zurückzublicken und im Blick nach vorn über die kommenden Aufgaben nachzudenken, meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei seiner Festansprache. Mit einem bunten Vereinsleben und einer aktiven Gemeinde habe St. Leonhard das Herz am rechten Fleck: "Hier kann auf einer guten Grundlage aufgebaut werden, haben die Vorfahren in umsichtigem Umgang mit der Natur die Gemeinde lebenswert gemacht und den nächsten Generationen einen positiven Geist übergeben. Daraus entsteht eine tragfähige Brücke über Jahrhunderte".

Im Blick nach vorn gelte es, folgende Grundsätze zu beherzigen, so Pröll weiter: "mit Optimismus und Liebe zur Heimat weiterarbeiten, nicht einstimmen in die allgemeine Jammerei, sondern Eigeninitiative an den Tag legen, den Familiensinn aufrechterhalten, selber Hand anzulegen und die Gemeinde und das Land mitgestalten".

Zudem dürfe über allem technischen Fortschritt nicht vergessen werden, weiterhin auch die Tür des Nachbarn zu finden. "So kann aus diesem Jubiläumsfest ein kräftiger Impuls ausgehen, wieder mehr Menschlichkeit und Sensibilität für das Wesentliche in das Alltagsleben hineinzubringen und die Welt nach menschlichem Maß zu gestalten"; so der Landeshauptmann abschließend.

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04.09.2010

St. Pölten: Zubau fürs Gym in der Josefstraße

Die Erweiterung des Gymnasiums in der Josefstraße konnte deutlich vorgezogen werden. Die Erweiterung des Gymnasiums in der Josefstraße konnte deutlich vorgezogen werden.

Gemeinsam mit der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) St. Pölten sammelte der Schulsprecher des Gymnasiums in der Josefstraße, Elias Winter, über 500 Unterschriften für einen Zubau seiner Schule. Mit der Unterstützung von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler wurde dieses Anliegen an die Bundesministerin Claudia Schmid herangetragen. Nun ist es fix: „Wir haben uns durchgesetzt und für einen Zubau des Gyms von höchster Stelle eine Zusage erhalten!“, freut sich Elias Winter über die Früchte seines Engagements.

„Ich freue mich sehr über den Erfolg dieser Initiative. Gemeinsam mit der SchülerInnenvertretung haben wir erreicht, dass die lang überfällige Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums Josefstraße vorgezogen werden konnte“, so Bürgermeister Stadler.

„Seit ich vor 7 Jahren in dieser Schule begann, wird von einem Zubau gesprochen. Deshalb war es mir wichtig, selbst die Initiative zu ergreifen. Ich bedanke mich bei den vielen UnterstützerInnen für ihr Durchhaltevermögen. Allen voran möchte ich Bürgermeister Stadler ein großes Lob aussprechen, der diesen Erfolg erst möglich machte“, so Winter weiter, der selbst seit zwei Jahren in der AKS aktiv ist. Auch Dorothee Dober und Peter Schicho, die an der Spitze der AKS St.Pölten stehen, zeigten sich hoch erfreut: „Wir blicken mit Stolz auf die Leistungen des vergangenen Schuljahres zurück. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie wichtig und erfolgreich die Arbeit der SchülerInnenvertretung sein kann.“

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31.08.2010

Tiroler Tageszeitung Frank Tschoner: "Tirol wurde zum Volk von Zockern"

Der Fremdwährungskredit ist keine Finanzierung für die breite Masse. Der Fremdwährungskredit ist keine Finanzierung für die breite Masse.

Die Folgen des Booms bei Fremdwährungskrediten sind unabsehbar. Banken sind gefordert.

Wir waren Europameister: Jeder zweite in der Eurozone vergebene Fremdwährungskredit ging an einen Österreicher. Dabei mischten die Tiroler Kreditnehmer ganz vorne mit.

Die Österreicher profitierten von dem billigen Geld, das mittels dieser Kredite aufgenommen wurde. Dadurch wurden sie - sehenden oder nicht sehenden Auges - indirekt zu Zockern auf den internationalen Finanzmärkten.

Das bekamen und bekommen sie noch immer zu spüren. Zum Teil bangen sie derzeit um die Immobilien, die sie mit ihren Fremdwährungskrediten erworben haben. Als die Finanzkrise über die Welt hereinbrach, machte sie den Traum vom leicht finanzierten Eigenheim mittels Fremdwährungskredit zunichte.

Viele Tilgungsträger, die untrennbar zu endfälligen Franken- oder Yenkrediten dazugehören, brachen ein. Zum Teil wurde für die Rückzahlung des Darlehens mit hochriskanten Immobilien-Aktien spekuliert. Die Kurse sackten ab, es taten sich Deckungslücken auf. Inzwischen haben sich die Börsen zwar wieder etwas beruhigt, doch beunruhigend sind der starke Franken und Yen gegenüber dem Euro. Im schlechtesten Fall ist derzeit die aushaftende Kreditsumme um ein Viertel bei Frankenkrediten höher. Wie es an der Währungsfront weitergeht, kann niemand mit Gewissheit sagen.

Doch eines ist jetzt klar. Der Fremdwährungskredit ist keine Finanzierung für die breite Masse. Die Finanzmarktaufsicht hat die Notbremse gezogen und hat dringend empfohlen, dass Fremdwährungskredite kein standardisiertes Massenprodukt mehr sein dürfen. Doch was bleibt, sind Tausende Tiroler Häuslbauer, die sorgenvoll auf ihren Fremdwährungskrediten sitzen. Sie stellen die wahre Herausforderung für die heimischen Banken nach der Finanzkrise dar.

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