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Samstag 25.05.2013 20:20
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23.05.2013

Das beste Rezept gegen die Krise...

Gerade in Zeiten der Krise bleiben Familienbetriebe ein Garant. Dazu gehören z.B. Umdasch (Doka-Schalungstechnik, Ladenbau), ... Gerade in Zeiten der Krise bleiben Familienbetriebe ein Garant. Dazu gehören z.B. Umdasch (Doka-Schalungstechnik, Ladenbau), ...

...sind Familienunternehmen, zumindest wenn es um die Finanz- und Wirtschaftskrise geht. Theoretisch und zumeist auch praktisch schaffen Familienbetriebe jene Basis, die wiederum vielen Familien der Region erlaubt, ein gutes Leben zu führen. Rund 80 Prozent der österreichischen Unternehmen sind von Familien geführt und geben 70 Prozent der Bevölkerung Arbeit. Jetzt mag man jammern, wie man will, aber Österreich hat trotz mauen Wachstums die akute Finanz- und Wirtschaftskrise bisher halbwegs gut bewältigt, im Gegenteil, ist mitunter Krisengewinner. Nicht zuletzt die zahlreichen Familienbetriebe haben dazu beigetragen - egal ob klein, mit einer Handvoll Mitarbeitern, oder groß, mit Tausenden Beschäftigten.

Unter diesen Betrieben gibt es Hidden Champions wie etwa den Gleisstopfmaschinenhersteller Plasser & Theurer, der in seinem Bereich Weltmarktführer ist. Dazu gehören Umdasch (Doka-Schalungstechnik, Ladenbau), Seile und Garne Teufelsberger, der Kranhersteller Palfinger, der Faltschachtelhersteller Mayr-Melnhof, die Seniorenhandyhersteller Emporia und Alpla (Kunststoffverpackungen); dazu gehören aber auch Spar, Novomatic, XXXLutz und Swarovski, die mitunter zu den größten Arbeitgebern des Landes zählen. Diese Vielfalt war mit ein Grund für das WirtschaftsBlatt und seine Partner - das Bankhaus Spängler, die BDO Austria und die Österreichische Notariatskammer -, seit mittlerweile 2001 die besten Familienunternehmen Österreichs auszuzeichnen.

Erstmals haben wir heuer ein eigenes Schwerpunkt-Heft zum Thema gestaltet, in dem Kollege Hans Pleininger die Familienunternehmen vor den Vorhang holt.

Apropos Krise: Gerade in Zeiten der Unsicherheit und der volatilen Märkte bleiben Familienunternehmen ein Garant - für Wirtschaftswachstum, für Arbeitsplätze, für soziale Verantwortung. In vielen Regionen Österreichs sind Familienbetriebe die Arbeitgeber schlechthin.

Das WirtschaftsBlatt trägt der Bedeutung der KMU seit Anfang Mai noch mehr Rechnung. Nicht nur die tagesaktuelle Berichterstattung setzt einen Fokus auf sie, einmal im Monat berichten wir noch eingehender aus den Regionen und sagen Ihnen, wie Sie sich weiterbilden können, wo Ihr Konkurrent andockt, wie die Stimmung in Ihrer Branche ist. Zusätzlich unterstützen wir Sie täglich weiterhin im WirtschaftsBlatt mit nützlichen Infos.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Das beste Rezept gegen die Krise... - von Esther Mitterstieler
23.05.2013

Heidi Chocolat erhält Zuschlag für die Niemetz Schwedenbombe

Heidi Chocolat erhält Zuschlag für die Niemetz Schwedenbombe Heidi Chocolat erhält Zuschlag für die Niemetz Schwedenbombe

Die Heidi Chocolat AG hat heute im Rahmen eines Bieterprozesses für den Erwerb der Masse der Walter Niemetz Süßwarenfabrik-Fabrikation von Zucker-, Schokolade-, Konditorei- und Dauerbackwaren GmbH & Co KG den Zuschlag erhalten. Die weitere Produktion der beliebten Schwedenbomben in Österreich ist damit auch zukünftig sichergestellt. Heidi Chocolat wird in den weiteren Ausbau der Marke Niemetz investieren und damit österreichische Arbeitsplätze sichern.

Die Heidi Chocolat AG hat heute ein verbindliches Kaufoffert für die Masse der in Insolvenz befindlichen Walter Niemetz Süßwarenfabrik-Fabrikation von Zucker-, Schokolade-, Konditorei- und Dauerbackwaren GmbH & Co KG gelegt. Erwin Vondenhoff, Generaldirektor von Heidi Chocolat, zeigt sich über den nun erfolgten Zuschlag erfreut: "Die Wiener Traditionsprodukte wie die Original Schwedenbombe, Manja und Swedy stellen für Heidi Chocolat eine perfekte Ergänzung ihres Premium Schokoladen-Sortiments dar. Mit dieser Akquisition steigen wir in den österreichischen Markt ein und wollen die Original Schwedenbombe dank unseres Know-hows auch in den Nachbarländern bekannt machen."

Oberste Zielsetzung von Heidi Chocolat ist der reibungslose und unterbrechungsfreie Fortbetrieb von Niemetz in Wien. "Wir haben es von Anfang an immer ausdrücklich betont: Wir bekennen uns eindeutig zum österreichischen Standort", so Vondenhoff weiter.

Auch das bisherige Niemetz-Management äußert sich positiv über die gefundene Lösung: "Ich bin froh, dass mit Heidi Chocolat schlussendlich doch ein Käufer den Zuschlag erhalten hat, dessen Zukunftskonzept Hand und Fuß hat. Ich bin überzeugt, dass Niemetz mit dem neuem Eigentümer wieder zum alten Glanz zurückfinden wird", erklärt Christoph Oberhauer, Verkaufsdirektor von Niemetz. "Gerade die Stärkung des Vertriebs, die Investitionen in unsere Marken und die Ausweitung des Marktes werden dazu beitragen, Niemetz wieder wirtschaftlich erfolgreich zu machen."

Die Führung von Heidi Chocolat ist bestrebt, mit so vielen Mitarbeitern wie möglich rasch eine Einigung bezüglich deren Verbleib bei Niemetz unter Heidi zu erreichen. "Wir befinden uns derzeit im Gespräch mit Heidi Chocolat. Aufgrund der transparenten Vorgehensweise und Gesprächsbereitschaft der Heidi Chocolat gehen wir davon aus, dass die Übernahme reibungslos und für alle Beteiligten zufriedenstellend verlaufen wird. Die Niemetz-Belegschaft ist sehr erleichtert, dass sich nach der Unsicherheit der letzten Wochen nun eine stabile und nachhaltige Lösung abzeichnet", erklärt Robert Ettmayer, Betriebsratsvorsitzender der Arbeiter.

Heidi Chocolat plant eine Reihe von Investitionen, um die österreichischen Traditionsmarken Original Niemetz Schwedenbomben, Manja und Swedy zu retten. "Wir werden die notwendigen zukunftssichernden Investitionen in den Produktionstandort, in Verkauf, Marketing und in die Organisation tätigen", so Vondenhoff weiter. "Damit wird die Produktion der Schwedenbomben in Österreich absolut sichergestellt. Weiters planen wir den Export in die Nachbarländer Österreichs professionell und mit den entsprechenden Konzepten voranzutreiben. Wir sind überzeugt, mit all diesen Schritten einen erfolgreichen Fortbestand von Niemetz in Österreich sicherstellen zu können."

Heidi Chocolat AG, wurde in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts vom Schweizer Traditions- und Premium-Confiseur Läderach in Pantelimon nahe Bukarest im Zuge ihres umfassenden karikativen Engagements gegründet. Während der letzten zwei Jahrzehnte entwickelte sich Heidi Chocolat AG unter Schweizer Führung und mittels Schweizer Schokolade-Know how zu einem stark wachsenden Premium-Schokoladehersteller. Seit 2013 ist Heidi Chocolat Mitglied der Kex Confectionery Gruppe, welche ca. 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.03.2013

"Dein Tipp für Julia“ - Neue Kampagne zur Raucherentwöhnung startet

“Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen “Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen

In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Grund genug für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchertelefon eine Kampagne zur Raucherentwöhnung ins Leben zu rufen. Mit der aktuellen Kampagne “Dein Tipp für Julia“ sollen vor allem junge Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren angesprochen werden. Eine interaktive Video-Webseite (www.juliarauchfrei.at) sowie YouTube und Facebook bilden die zentralen Elemente dieser Kampagne.

Eine ist keine, oder?

Im Mittelpunkt der Kampagne steht Julia, eine junge Frau, die mit dem Rauchen aufgehört hat. Als sie eine alte Packung Zigaretten findet, bekommt sie wieder große Lust zu rauchen. Deshalb wendet sie sich mit einer Videobotschaft an die Internet-Gemeinde und bittet diese um Tipps, die sie vom Rauchen abhalten soll. Julia belohnt jeden brauchbaren Ratschlag mit einem unterhaltsamen Video, in dem sie (fast) jeden Tipp in die Tat umsetzt. Die ZuseherInnen können so den Lauf der Geschichte mit beeinflussen. Julia bemerkt in Ihren Videos auch die Vorteile des Nichtrauchens wie z.B. dass sie nun, ihr Geld für andere Einkäufe nutzen kann und dass sie beim Tanzen wieder mehr Luft hat.

„Der interaktive Charakter der Kampagne ermöglicht es in einen Eins-zu-Eins-Kontakt mit potentiellen RaucherInnen zu treten. Gemeinsam mit dem Rauchertelefon wollen wir Wege aufzeigen, wie man rauchfrei bleiben kann. Aufhörwillige RaucherInnen sollen auf humorvolle Weise das Rauchertelefon und die österreichweiten Angebote der Tabakentwöhnung kennen lernen. Wir gehen einen neuen Weg, um vor allem junge Frauen zu unterstützen“, so der für das Thema Prävention zuständige stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst.

Raucherinnen auf dem Vormarsch

Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unterschiedliche Entwicklung des Tabakkonsums von Frauen und Männern. Laut Statistik Austria ist die Raucherrate bei den Männern in den letzten Jahrzehnten von 39 % auf 27 % gesunken, während sich gleichzeitig der Anteil der weiblichen Raucherinnen von 9 % auf 19 % erhöht und somit mehr als verdoppelt hat. Jede dritte Frau (34 %) in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen raucht täglich. Hinzu kommt noch, dass in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen die Frauen früher zu rauchen beginnen, als die Männer.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ziel der Kampagne, die noch bis zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2013 läuft, ist die Sensibilisierung junger Frauen und Motivation junger RaucherInnen zum Rauchstopp. Die Webseite www.juliarauchfrei.at wird auch nach dem Weltnichtrauchertag weiterhin verfügbar sein. Die Kampagne verlagert den kommunikativen Schwerpunkt weg von den Gefahren des Rauchens, hin zu den Vorteilen des Nichtrauchens und den Angeboten für Aufhörwillige.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Boom Jelly
07.03.2013

Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann

Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann

Woran erkennt man, dass bald der Frühling Einzug hält? Indem viele von uns Niesattacken, verstopfte Nasen und rote Augen aufgrund von Hasel-, Birken- oder Gräserpollen haben. Diese allergischen Reaktionen gehören zu den häufigsten Ursachen von geröteten Augen. Aber rote Augen sind ein Symptom, erklärt Chefredakteur und Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum, das verschiedene Ursachen haben kann:

Ganz oft ist es so, dass die Augen zu trocken sind, weil zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Da spielen auch häufig Zugluft, Zigarettenqualm, Wind oder Kälte eine Rolle und ebenfalls häufig sind Bindehautentzündungen durch Viren oder Bakterien. Wichtig ist, dass man zum Augenarzt geht, vor allem bei Schmerzen oder Sehstörungen, weil dann auch noch andere Augenkrankheiten dahinterstecken können.

Finger weg von irgendwelchen Hausmittelchen, wie Kamillespülung, weil die die Augen noch mehr reizen können. Man sollte die Ursachen ärztlich abklären lassen, denn oft kann der Augenarzt schnelle Abhilfe schaffen:

Bei trockenen Augen können künstliche Tränen helfen, die gibt es als Tropfen oder Gel in der Apotheke. Für Allergiker gibt es Augentropfen, die die Allergiesymptome im Auge unterdrücken. Bei Infektionen behandelt dann der Arzt z.B. mit abschwellenden oder bei bakteriellen Infektionen gegebenenfalls dann auch mit antibiotischen Augentropfen.

Damit gar nicht erst rote Augen und eine Bindehautentzündung entstehen können, kann man aber einfach und unkompliziert vorbeugen: Zugluft und Zigarettenrauch sollte man vermeiden und oft an die frische Luft gehen. Und dann ist es auch wichtig, dass man sich nicht mit ungewaschenen Händen die Augen reibt, um keine Keime in die Augen zu schleppen. Wer Kosmetika verwendet, wie Wimperntusche oder Eyeliner sollte aufs Verfallsdatum schauen, auch um keine Keime ins Auge zu bringen.

Augen werden bei langer Bildschirmarbeit häufig überanstrengt. Damit die Augen nicht ermüden und entspannen können, tut es gut, immer mal wieder in die Ferne zu schauen, rät der Diabetes Ratgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
06.05.2013

Wenn der Grill zum Flammenwerfer wird …

Ein Fettbrand, der mit 1/8 Liter Wasser gelöscht wird Ein Fettbrand, der mit 1/8 Liter Wasser gelöscht wird

Ein lauer Sommerabend, liebe Freunde zu Gast und dann noch ein saftiges Kotelett vom Grill – was kann es Schöneres geben? Doch leider haben viele „Grillmeister“ zu wenig Geduld: Damit es schnell geht, muss ein Brandbeschleuniger her. Ob Spiritus oder Benzin, die Kohle wird damit getränkt und dann entzündet. Die verheerenden Folgen können explodierende Kohle oder meterhohe Stichflammen sein. Sicheres Entkommen für umstehende Personen ist kaum möglich.

5 Verletzte pro Tag während der Grillsaison

Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verletzen sich jährlich rund 1.000 Personen in Österreich beim Grillen. Das macht in der Saison von April bis Mai fünf Verletzte pro Tag. Viele dieser Brandverletzungen sind auf die Verwendung von Spiritus oder Benzin zurückzuführen. Wie gefährlich diese Methode ist, erklärt Karl Enzinger, Leiter Brandschutz der NÖ Landesregierung und Kommandant der Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus: „Wenn der flüssige Brennstoff vor dem Anzünden auf die Kohle kommt, bildet sich ein Gas-Luftgemisch, das sich extrem schnell ausbreitet und beim Anzünden explodiert. Trifft Spiritus oder Benzin direkt auf glühende Kohle oder Feuer, entsteht eine Stichflamme, die selbst zwei Meter vom Grill entfernte Personen verletzen kann.“ Die Folgen sind schwere Verbrennungen in Gesicht, Rumpfbereich oder an den Händen.

Sicher grillen – Unfälle vermeiden

„Viele Grill-Unfälle könnten vermieden werden, wären sich die Hobby-Griller der Risiken bewusst“, erklärt Mag. Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung, „deshalb machen wir an unserem diesjährigen Tag der Sicherheit auf die Gefahren aufmerksam.“ Mit Aktionen in ganz Österreich, bei denen Tipps für sicheres Grillen gegeben werden, soll die Sensibilität für das Thema gesteigert werden. In diesem Zusammenhang verteilen die Unternehmen der Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer praktische „Grillboxen“. Deren Inhalt – Sicherheitsanzünder, Grillspieße, Gewürze und ein Heft mit Sicherheitstipps und Rezepten – soll beim Grillen daran erinnern, Verantwortung zu zeigen.

Richtiger Versicherungsschutz

Wie aber kann man sich vor den finanziellen Folgen eines Brandschadens beim Grillen schützen? „Kommt es auf Terrasse oder Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand, ist meist auch der Besitz des Nachbars betroffen“, so Bernhard Lackner. Der Versicherungsprofi erklärt dazu: „Eine Feuer- bzw. Haftpflichtversicherung schützt in jedem Fall, denn sie deckt den eigenen sowie den fremden Schaden ab.“

Trotz umfassenden Versicherungsschutzes sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen immer eingehalten werden.

Nachfolgend einige Anregungen für sicheren Grillgenuss.

> Niemals Spiritus oder Benzin als Brandbeschleuniger verwenden – Zündhilfen sind am sichersten!

> Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen!

> Anzündmittel, die den benötigten Sicherheitsnormen entsprechen, sind mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 bzw. DIN 66358 gekennzeichnet.

> Keinesfalls Anzünder für Ölöfen verwenden! - Hochwertige Anzündhilfen werden für eine sichere Anwendung immer mit Gebrauchsanweisung verkauft.

> Grillgeräte immer stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebes nicht verschieben. Nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen verwenden.

> Feuerlöscher, Wasser oder Löschdecke für den Ernstfall bereitstellen.

> Löschen Sie nach dem Grillen die Glut, auf keinen Fall sollten Sie diese in den Mülleimer entsorgen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NV
21.05.2013

Diabetes geht immer mehr Betroffenen immer weniger "an die Nieren"

Die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich steigt, während die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes abnimmt. Die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich steigt, während die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes abnimmt.

Die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich steigt, während die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes abnimmt. Dies geht aus dem Österreichischen Dialyse- und Transplantationsregister hervor. Diese Entwicklung resultiert aus der konsequenten und umfassenden Behandlung von Diabetes und dessen Begleiterkrankungen. Eine Abnahme der Nierenersatztherapien führt auch zu einer erheblichen Kostenreduktion. In diesem Zusammenhang fordert die Österreichische Diabetes Gesellschaft auch einen leichteren Zugang für DiabetikerInnen zu neu entwickelten Therapien.

Während die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich weiterhin steigt - derzeit sind etwa 600.000 Personen betroffen -, hat die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Dies geht aus dem seit 47 Jahren existierenden Österreichischen Dialyse- und Transplantationsregister eindrucksvoll hervor. In diesem Register sind sämtliche PatientInnen unseres Landes mit terminaler Niereninsuffizienz, also im Stadium, in dem eine Nierenersatztherapie erforderlich wird, erfasst.

Von 2000 bis 2006 betrug der Anteil der DiabetikerInnen an den PatientInnen, die das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreichten, etwa 33 Prozent. "Damit war der Anteil von PatientInnen mit Diabetes, die das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreicht haben, vor allen anderen primären Ursachen für Nierenschädigungen am höchsten. In den folgenden Jahren sank die Zahl erheblich und betrug 2011 27 Prozent", erklärt Univ.-Prof. Dr. Anton Luger, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel an der Medizinischen Universität Wien. Dabei entfiel der weitaus größere Anteil davon auf Typ-2-DiabetikerInnen (24 Prozent), Typ-1-DiabetikerInnen repräsentierten 3 Prozent.

Die Abnahme der Zahl der DiabetikerInnen, die eine terminale Niereninsuffizienz entwickeln, zeigt die Erfolge der Diabetestherapie in den letzten Jahren, die auf einer konsequenten und umfassenden Behandlung von DiabetikerInnen und den Begleiterkrankungen des Diabetes, wie Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten, beruht. Eine gute Stoffwechseleinstellung und Lebensstilmodifikation wirken sich deutlich positiv auf die Prognose aus.

DiabetologInnen tragen ganz wesentlich zu einer verbesserten Lebensqualität der ihnen anvertrauten PatientInnen bei, aber auch in einem erheblichen Ausmaß zu einer Reduktion der enormen Kosten, die eine Nierenersatztherapie verursacht (andere kostenintensive Sekundärkomplikationen wie Amputationen, Blindheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hier nicht erwähnt). Vor diesem Hintergrund wäre es von Seiten des Gesundheitssystems auch wichtig, PatientInnen den Zugang zu neu entwickelten Therapien zu erleichtern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
10.04.2013

Jeder zweite Österreicher hat Übergewicht - Radfahren im Alltag verbrennt viele Kalorien

Jeder zweite Österreicher hat Übergewicht - Radfahren im Alltag verbrennt viele Kalorien Jeder zweite Österreicher hat Übergewicht - Radfahren im Alltag verbrennt viele Kalorien

Radfahren im Alltag hilft allen, die nach dem langen Winter den Winterspeck wieder loswerden möchten. Immerhin bringt jeder zweite Österreicher zu viele Kilo auf die Waage. Der VCÖ macht darauf aufmerksam, dass eine Person mit 80 Kilogramm Körpergewicht durch eine halbe Stunde Radfahren mit leichter Anstrengung 240 Kilokalorien (kcal) verbrennt, bei mäßiger Anstrengung sogar 320 Kilokalorien. „Wer eine halbe Stunde mit Anstrengung radelt, kann ein kleines Wiener Schnitzel verbrennen. Viele Österreicher haben keine Zeit für regelmäßigen Sport. Umso wichtiger ist es, die Bewegung in den Alltag zu integrieren“, so VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek.

Schon gemütliches Radfahren verbrennt viele Kalorien. Wer eine halbe Stunde lang langsamer als 15 km/h radelt, verbraucht bei 80 Kilogramm Körpergewicht 160 kcal, bei 65 kg immer noch 130 kcal. Je flotter Rad gefahren wird, umso größer natürlich der Kalorienverbrauch.

„Radfahren macht nicht nur eine gute Figur, sondern ist de facto eine vorbeugende Medizin gegen viele Krankheiten. Eine halbe Stunde Bewegung pro Tag senkt laut Weltgesundheitsorganisation das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent. Zudem wird durch regelmäßiges Radfahren im Alltag das Immunsystem gestärkt“, betont VCÖ-Expertin Urbanek. Und beim Radfahren werden mehr als 100 Muskeln aktiviert.

Eine halbe Stunde Radfahren verbrennt so viele Kalorien wie folgende Lebensmittel haben

(Radfahren mit leichter Anstrengung – 80 kg Körpergewicht)

45 Gramm Alpenmilchschokolade

70 Gramm Parmesan

80 Gramm Emmentaler

100 Gramm Weißbrot

120 Gramm Lachs

130 Gramm Dunkles Brot

150 Gramm Rib-Eye-Steak

270 Gramm Mais

290 Gramm Erdbeeren

420 Gramm Äpfel

1 Kilogramm Karotten

1 Krügerl Bier

(Quelle: www.kalorientabelle.net, VCÖ 2013)

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24.04.2013

Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor

Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi

Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.

Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.

Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic Marketing Europe GmbH
21.05.2013

Liberales Forum stellt weitere Weichen für den Wahlkampf

LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar

Das Liberale Forum hat bei der ordentlichen Bundespartner- Innenversammlung vergangenen Freitag (17.5.) - erstmals in den Räumlichkeiten der Wahlplattform "NEOS - Das neue Österreich" in der Wiener Neustiftgasse - weitere wesentliche Weichen für die Nationalratswahl gestellt.

Die Finanzen wurden erfolgreich konsolidiert, Strukturen für eine landesweite Moblisierung zusammen mit NEOS geschaffen. Gemeinsam mit bisherigen und neu bestellten Landeskoordinatoren ist ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf mit über 26.000 Hausbesuchen geplant. Der Startschuss erfolgt mit dem Auftakt der Bundesländer-Tour Anfang Juni.

Neben LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar und ihrem Stellvertreter Michael Pock sprach NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz über die Kernthemen im Wahlkampf: "Mehr Chancen in der Bildung, faire und flexible Sozialleistungen, geringere Steuerlast sowie eine stärkere, transparentere Demokratie - das braucht Österreich jetzt!"

Im Einklang mit den "Plänen für ein neues Österreich" steht auch die bei der Versammlung mit großer Mehrheit beschlossene bedarfsorientierte Grundsicherung in Form einer negativen Einkommenssteuer. Das umfassende Modell dient der Sicherung der Existenz als Voraussetzung für persönliche Freiheit und ersetzt den Wildwuchs staatlicher Transferleistungen.

Mlinar zeigt sich von den Stärken der neuen bedarfsorientierten Grundsicherung überzeugt: "Unser System schafft nicht nur Anreize zu persönlicher Leistung und Vorsorge sowie mehr Effizienz und Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung, sondern bringt auch mehr Selbstbestimmung, Freiheit und Flexiblität für alle Bürgerinnen und Bürger - ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Liberales Forum
26.04.2013

Sobotka: "Länder einig über Spekulationsverbot und Reform des Finanzausgleichs"

NÖ-Finanzreferent Mag. Wolfgang Sobotka: "Einmal mehr zeigt sich, dass Reformen in Österreich von den Ländern ausgehen" NÖ-Finanzreferent Mag. Wolfgang Sobotka: "Einmal mehr zeigt sich, dass Reformen in Österreich von den Ländern ausgehen"

Bei der heutigen Sitzung der Finanzreferenten konnte eine Einigung zwischen den Bundesländern über die 15a-Vereinbarung – risikoaverse Finanzgebarung (Spekulationsverbot) und einheitliche Grundsätze des Haushaltsrechts – erzielt werden.

„Aufgrund der verantwortungslosen Haltung der Oppositionsparteien ist eine Verankerung des Spekulationsverbotes in der Verfassung leider nicht möglich. Daher beweisen die Länder mit dieser Einigung einmal mehr, wer in diesem Land tatsächlich Verantwortung trägt“ betont NÖ-Finanzreferent Mag. Wolfgang Sobotka.

Die nächsten Schritte sehen vor, dass der Niederösterreichische Landtag in seiner nächsten Sitzung die 15a-Vereinbarung beschließt.

Außerdem haben die Finanzreferenten über eine Weiterentwicklung des Haushaltswesens der Bundesländer diskutiert. Ziel ist eine vollständige und einheitliche Darstellung der finanziellen Lage, um eine möglichst hohe Transparenz und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Eine Arbeitsgruppe unter der Vorsitzführung des Landes Niederösterreich wird entsprechende Lösungsvorschläge erarbeiten.

„Auch der Finanzausgleich soll reformiert werden. Hier geht es vor allem um eine Vereinfachung der gesetzlichen Bestimmungen, eine Verwaltungsvereinfachung oder die Finanzierung des Gesundheitssystems aus einer Hand. Bei der Frage der Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel kann sich das Land Niederösterreich eine Wiedereinführung durchaus vorstellen, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Mittel fair verteilt werden“ so Sobotka weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Thomas Resch
21.05.2013

Schmieds Scheitern

Claudia Schmied hätte gerne Hilfe im "Kampf" gegen die Lehrer Claudia Schmied hätte gerne Hilfe im "Kampf" gegen die Lehrer

Claudia Schmied hätte gerne Hilfe im "Kampf" gegen die Lehrer - so kann man die Verhandlungen über ein neues Dienstrecht auch bezeichnen. Die Unterrichtsministerin möchte das Ringen mit den Lehrern zur "Chefsache" erklären, aber die Chefs wollen nicht, weder Kanzler Werner Faymann auf der roten noch Vize Michael Spindelegger auf der schwarzen Seite.

Sie scheinen keine Eile zu haben und ein Scheitern Schmieds und dieser Verhandlungen vor der Wahl in Kauf zu nehmen. Die Lehrergewerkschafter haben offenbar kein Problem damit, die Regierung in dieser Frage gegen die Wand fahren zu lassen: Sie können genauso gut - oder noch besser - mit dem alten Dienstrecht leben. Daher beharren sie darauf, ihre Maximalforderungen umzusetzen, was die Gehälter, aber auch was zusätzliche Ausstattung in der Schule und Personal für administrative Tätigkeiten betrifft.

Die Gewerkschaftsvertreter wollen es sich teuer abkaufen lassen, dass Lehrer künftig mehr Zeit in der Schule und im Klassenzimmer verbringen sollen. Manche ihrer Forderungen sind nachvollziehbar, andere wie jene nach 13.000 zusätzlichen Stellen eine Provokation. Das Lehrerbild muss und wird sich wandeln. Die Gewerkschafter tragen dramatisch wenig dazu bei. Wirklich irritierend ist aber, wie hilflos die Regierung in dieser Frage agiert. Immerhin geht es nicht nur um Gehälter und Dienstpläne, sondern um die Ausbildung der Kinder.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Manfred Werner - Tsui unter Creative Commons Lizenz / Quelle: DER STANDARD-Kommentar "Schmieds Scheitern" von Michael Völker
06.05.2013

Der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs

Der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs Der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs

Von heute bis 26. Juli ist der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs. Das zwölfte Tour-Jahr steht ganz im Zeichen der neuen 5-Euro-Banknote, die als erste Stückelung der neuen „Europa-Serie“ im Euroraum eingeführt wird. Einen Fokus legt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in diesem Sommer auch wieder auf allgemeine Informationen zur europäischen Gemeinschaftswährung, welche in der Euro-Info-Straße dargestellt und persönlich vermittelt werden.

Zusätzlich zu den bewährten Dienstleistungen Schilling-Euro-Tausch und Euro-Sicherheits-Check bietet die OeNB beim Euro-Bus Hintergrundinformationen zur Gemeinschaftswährung und beantwortet die Anliegen der Bevölkerung. In der Euro-Info-Straße werden Informationen zu Preisstabilität, den Vorteilen des Euro, Jobs und Wachstum, SEPA und Bargeld-Sicherheit dargestellt und persönlich vermittelt.

Besonderes Augenmerk legt die OeNB auf Informationen zur Einführung der neuen 5-Euro-Banknote. Ab Anfang Mai informiert das Tour-Team beim Euro-Bus über die neuen und verbesserten Sicherheitsmerkmale. Die Banknoten der nun startenden „Europa-Serie“ werden beginnend mit der 5-Euro-Banknote in den nächsten Jahren schrittweise eingeführt. Durch die weiterentwickelten Sicherheitsmerkmale wird der Euro noch fälschungssicherer.

Dank der langjährigen Informations- und Schulungstätigkeit der OeNB bei Bevölkerung und professionellen Bargeldanwendern, zählt Österreich heute zu einem jener Länder Europas mit dem niedrigsten Falschgeldaufkommen. Um Banknoten auf ihre Echtheit zu überprüfen, gelten auch für die neue 5-Euro-Banknote die schnellen und sicheren Prüfschritte „Fühlen – Sehen – Kippen“.

Der Euro-Bus ist bei der Bevölkerung nach elf erfolgreichen Jahren auf Tour fest verankert: Seit 2002 haben mehr als 734.000 Österreicherinnen und Österreicher persönlich die Informationsangebote, wie etwa den Euro-Sicherheits-Check, des Euro-Bus wahrgenommen und mehr als 509 Mio Schilling in Euro gewechselt. Die Ansprechpartner vor Ort antworten direkt auf Fragen und Anliegen der Bevölkerung, damit hat die OeNB den Euro-Bus als ein zentrales Informationsinstrument etabliert.

Für Schulkinder sowie Handelsangestellte wurden mit der „Euro-Kids-Tour“ und der „Euro-Shop-Tour“ jeweils eigene zielgruppengerechte Informationsangebote entwickelt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: oenb
20.05.2013

Stronach: Gewerkschaften bremsen das Land

"Einfluss und Macht der Gewerkschaften sind in Österreich viel zu groß geworden. Die Folge: Ihre sture Blockadepolitik bremst das Land", kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. "Das beinharte Aussitzen von Verhandlungen - ohne einen Millimeter nachzugeben - ist nicht mehr zeitgemäß und schadet letztendlich nur den Menschen. Dies zeigen die Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht und der Streit um die Ladenöffnungszeiten ganz deutlich", so Lugar.

Es sei unbestritten, dass Gewerkschaften in ihren Anfängen die Arbeiter gegen Ausbeutung geschützt haben. "Jetzt haben wir aber 2013! Ausbeutung wird durch Gesetze verhindert, wenn in Einzelfällen dagegen verstoßen wird, kann die Gewerkschaft ja helfen", erklärt Lugar. Dies rechtfertige aber nicht, dass die Gewerkschaften "als geheime Macht im Staate" den Weg der Politik bestimmen "und ständig als Reformverhinderer auftreten."

Am Beispiel des Lehrerdienstrechts sei diese Haltung genau zu sehen: "Statt endlich konstruktiv und gemeinsam neue Wege zu beschreiten, wird nur gemauert, blockiert und verhindert! Auf der Strecke bleiben aber die Kinder, die Schüler - und damit die Zukunft unseres Landes!", warnt Lugar.

Bei den Ladenöffnungszeiten spiele sich die Gewerkschaft als "Retter der Verkäufer" auf, übersehe dabei aber, dass Erlöse, die am Sonntag erwirtschaftet werden könnten und damit Arbeitsplätze sichern, "ungebremst in den Internethandel fließen." Zudem gibt es laut Lugar genug Handelsangestellte, die durchaus auch an Sonntagen arbeiten würden - "gegen entsprechende Abgeltung, wie es in vielen Berufssparten üblich ist", erinnert Lugar an Spitalspersonal und die die vielen Sparten, die ebenfalls an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Deshalb fordert Lugar "Bewegung in den Reihen der Gewerkschafter, ansonsten muss die oft gepriesene Sozialpartnerschaft dringend neu überdacht werden!"

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21.05.2013

3 Verkehrstote am Pfingstwochenende - geringste Opferzahl seit Beginn der Aufzeichnungen

3 Verkehrstote am Pfingstwochenende - geringste Opferzahl seit Beginn der Aufzeichnungen 3 Verkehrstote am Pfingstwochenende - geringste Opferzahl seit Beginn der Aufzeichnungen

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen am Pfingstwochenende verloren ein 30-jähriger Motorradfahrer, ein 17-jähriger Mopedfahrer und ein 77-jähriger Pkw-Lenker ihr Leben.

Der Motorradlenker kam vermutliche wegen nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit in einer Kurve zu Sturz und rutschte mit hoher Wucht gegen einen entgegenkommenden Pkw.

Der 17-jährige Mopedfahrer kam vermutlich ebenfalls wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal gegen einen Pkw.

Der 77-jährige Pkw-Lenker kam aus unbekannter Ursache auf einer Autobahn ins Schleudern und prallte gegen die Leitschiene. Dabei wurde der nicht angegurtete Lenker aus dem Fahrzeug geschleudert. Im Vergleich dazu sind am Pfingstwochenende im Jahr 2011 von Freitag 00.00 Uhr bis Montag 24.00 Uhr 9 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2010 wurden 6 und im Jahr 2009 neun Menschen tödlich verletzt.

Mit 3 Verkehrstoten zu Pfingsten 2013 wurde die bisher absolut niedrigste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.

Am Pfingstwochenende 2013 ereigneten sich in Österreich insgesamt 398 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 90 oder 18,4 % weniger als im Vorjahr (488 Unfälle). Dabei wurden 464 Personen verletzt, um 108 oder 18,9 % weniger als zu Pfingsten 2012 (572 Verletzte).

Von Freitag bis Pfingstmontag wurden von der Polizei 46.591 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet und 483 Lenker wegen Alkoholisierung angezeigt. In 237 Fällen musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden.

Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen (- 8,2%), bei den Alkolenkern (- 17,6%) und bei den vorläufigen Führerscheinabnahmen um 22,5 %. (2012: 50.764 Geschwindigkeitsdelikte, 586 Alkoholanzeigen und 306 Führerscheinabnahmen).

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02.05.2013

IT-Wettbewerb Berlin: KMU aus Niederösterreich sticht internationale Konkurrenz aus

Das Gewinner-Team von „LineMetrics“ v.l.n.r.: Reinhard Nowak, Michael Tempelmayr, Markus Fischer, DI (FH) Wolfgang Hafenscher, Alexander Minichmair und Thomas Pillmayr. Das Gewinner-Team von „LineMetrics“ v.l.n.r.: Reinhard Nowak, Michael Tempelmayr, Markus Fischer, DI (FH) Wolfgang Hafenscher, Alexander Minichmair und Thomas Pillmayr.

Der „NEXT Berlin Start-up Pitch“ ist mit 10.000 Euro in bar sowie mit weiteren 10.000 Euro in Form von Coaching-Programmen dotiert und gilt als prestigeträchtiger Wettbewerb in der IT-Branche. Die Sieger werden jährlich im Rahmen der in Berlin stattfindenden internationalen IT-Konferenz „NEXT Berlin“ gekürt, die heuer vom 23. - 24. April stattfand. Mit dabei war auch ein Unternehmen aus Niederösterreich. Die junge IT-Firma „LineMetrics“ rund um DI (FH) Wolfgang Hafenscher und Reinhard Nowak nahm dabei nicht nur an der Konferenz, sondern auch am Wettbewerb teil – und gewann auf Anhieb den begehrten Preis, für den sich 100 internationale IT-Jungunternehmen beworben hatten.

„Das Erfolgsbeispiel von LineMetrics beweist einmal mehr, dass Niederösterreichs Klein- und Mittelbetriebe ganz vorne mitspielen, wenn es um Innovation, Ideenreichtum und erfolgreiche Unternehmensgründung geht. Das Land NÖ wird weiterhin alles daran setzen, um dieses Potenzial bestmöglich zu fördern“, zeigte sich auch Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav über den Gewinn dieses IT-Preises beeindruckt.

Die im Frühsommer 2012 mit Unterstützung der NÖ-Gründeragentur RIZ gegründete und in Haidershofen ansässige Firma „LineMetrics“ erhielt die Auszeichnung für eine besondere Innovation: Die beiden Geschäftsführer Hafenscher und Nowak entwickelten unter dem Namen „LineMetrics“ eine auf die speziellen Bedürfnisse von produzierenden KMU ausgerichtete Hard- und Software, mit deren Hilfe Abläufe in Produktionsprozessen effizienter gestaltet werden können. Das innovative Cloud-Service erkennt anhand bestimmter Kennzahlen etwaige Probleme und hilft Optimierungspotenziale in der Produktion aufzuzeigen, womit produzierende KMU ihre Kosten drastisch minimieren können.

Damit greift das junge niederösterreichische Unternehmen voll und ganz jene Entwicklung auf, die bei produzierenden Betrieben unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ subsumiert ist. „Im Zentrum steht dabei die Vernetzung und Digitalisierung in der Produktion. Systeme sollen über das Internet miteinander kommunizieren und Informationen automatisiert austauschen“, informieren Hafenscher und Nowak. In Fachkreisen spricht man auch schon von der vierten industriellen Revolution, denn das Internet und leistungsfähige Kleinstcomputer haben das Potential, den industriellen Prozess entscheidend zu verändern. Die von „LineMetrics“ entwickelte Box zur Datenkommunikation stellt eine Fortführung dieser Idee dar. Sie konnte sich schließlich in Berlin gegenüber 100 anderen internationalen jungen IT-Unternehmen erfolgreich durchsetzen, die sich aus aller Welt beworben hatten.

Übrigens: Mit ihrer innovativen Datenlogger-Box gewannen die beiden Mostviertler Jungunternehmer im letzten Jahr bereits den RIZ Genius Ideenpreis. Die jüngste Auszeichnung in Berlin stellt somit die Fortsetzung einer beeindruckenden niederösterreichischen Erfolgsstory dar, die durch das Land NÖ von Beginn an tatkräftig unterstützt wurde.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © LineMetrics
04.05.2013

Bangladesch: KiK-Textilien in eingestürzter Fabrik gefunden

KiK-Textilien in eingestürzter Fabrik gefunden KiK-Textilien in eingestürzter Fabrik gefunden

Im vergangenen Mittwoch in Bangladesch eingestürzten Rana Plaza-Gebäude wurden zahlreiche KiK-Textilien in den Trümmern gefunden. „Wir sind schockiert – es zeichnet sich ab, dass KiK innerhalb von nur acht Monaten ein drittes Mal in ein schweres Unglück in einer Textilfabrik involviert ist – das ist untragbar!“ so Michaela Königshofer von der Clean Clothes Kampagne.

Der Textildiscounter NKD gibt an, bis zum Herbst letzten Jahres von der Fabrik Phantom Apparels, einer der Fabriken, die in dem eingestürzten Gebäude angesiedelt waren, Kleidung bezogen zu haben. Auch für den österreichischen Markt wichtige Firmen wie Benetton, Mango und Primark ließen in den Fabriken produzieren. Auf die Unternehmen kommen Forderungen von geschätzten 30 Millionen US-Dollar an Entschädigungszahlungen plus Nothilfebehandlungen zu. Die Clean Clothes Kampagne ruft sie zudem auf, umgehend mit den Gewerkschaften in Bangladesch in Kontakt zu treten, um nächste Schritte zu besprechen sowie die Nothilfeversorgung zu unterstützen. Alle betroffenen Unternehmen müssen Kompensationen für die Opfer bereitstellen. Diese gilt es entlang bereits entwickelter Standards mit den bangladeschischen Gewerkschaften und der internationalen Gewerkschaftsvereinigung IndustriALL schnellstmöglich auszuhandeln, damit die Opfer so schnell wie möglich unterstützt werden können.

Die Katastrophe von Rana Plaza zeigt erneut, wie unzureichend gängige Überprüfungen sind. Zwei der Fabriken im Gebäude wurden im Auftrag der Business Social Complience Initiative (BSCI) überprüft, Diese zählt über 1000 große Unternehmen u.a. Otto, Aldi und Lidl zu ihren Mitgliedern. Auch der TÜV Rheinland prüfte eine der Fabriken vier Mal in den Jahren 2011 und 2012 und stellte keine Baumängel fest. „Die Katastrophe beweist wie oberflächlich viele Kontrollen durchgeführt werden, und gibt Anlass zum Verdacht, dass Kontrolleure auch für das Wegschauen bezahlt werden“, kritisiert Königshofer.

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02.04.2013

ÖBB-Ticketshop: Einfacher und schneller zum günstigsten ÖBB-Ticket

Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert

Im September 2012 haben die ÖBB den Ticketshop gelauncht. Bereits nach einem halben Jahr haben über 100.000 Fahrgäste die Ticket-App auf ihren Smartphones installiert. Mit der Ticket-App für iPhones und Android-Smartphones ist eine völlig neue Buchungsmöglichkeit für ÖBB-Inlandstickets hinzugekommen.

Insgesamt wurden seit dem Start über 1,4 Millionen Online- und Mobile-Tickets über das neue System gebucht und über 134.000 Kunden haben sich beim Service „meineÖBB“ registriert. Diese Zahlen zeigen, dass die ÖBB mit dem Ticketshop auf dem richtigen Weg sind. Die ÖBB werden das System auch weiterhin den gestiegenen Kundenbedürfnissen anpassen.

Im Ticketshop direkt zum günstigsten ÖBB-Ticket

Der ÖBB-Ticketshop bietet den Kunden nach Angabe der Reisendendaten direkt und automatisch alle passenden ÖBB-Tickets an. Dabei wird auch immer das günstigste ÖBB-Ticket für die gewünschte Verbindung vorgeschlagen.

Im „meineÖBB“-Bereich können wichtige Daten, wie Name, Ermäßigungskarte, Zahlungsinformationen oder häufig genutzte Verbindungen für zukünftige Buchungen gespeichert werden. Der Ticket-Kauf wird dadurch vereinfacht. Vor dem ersten Geltungstag können die meisten Online-Standard-Tickets kostenlos storniert und umgebucht werden. Vorausgesetzt die Tickets wurden noch nicht bezogen (Generierung als PDF, Ausdruck am Fahrkartenautomaten, Bezug in der Ticket-App etc.).

Alle Informationen zum ÖBB-Ticketshop stehen den Kunden auf oebb.at zur Verfügung.

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05.04.2013

Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz

Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz

Die flach einfallenden Strahlen der Frühlingssonne zeigen erbarmungslos, wo wir in letzter Zeit beim Putzen etwas übersehen haben. "die umweltberatung" gibt Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz und unterstützt mit der Datenbank „ÖkoRein“ bei der Wahl des richtigen Mittels.

Drei gute Gründe ...

Besonders wichtig: niedrig dosieren und keine antibakteriellen Mittel einsetzen. "die umweltberatung" rät ab von aggressiven Reinigungsmitteln und nennt deren Nachteile:

aggressive Reinigungsmittel können der Gesundheit schaden

aggressive Reinigungsmittel belasten das Abwasser

Spezialreiniger sind teuer

„Das sind drei gute Gründe, die für den Einsatz von effizienten, ökologischen Reinigungsmitteln sprechen“, erklärt DI (FH) Harald Brugger Msc, Ökotoxikologe von "die umweltberatung".

Ob ökologisches oder herkömmliches Reinigungsmittel – in jedem Fall ist es nicht sinnvoll, höher zu dosieren als auf der Verpackung angegeben. Harald Brugger: „Sauberer als sauber wird‘ s auch mit einer höheren Dosis nicht. Überdosierung ist teuer und belastet das Abwasser unnötig.“

Im Haushalt antibakterielle Mittel einzusetzen ist im Normalfall nicht notwendig. Diese Mittel belasten Umwelt und Gesundheit und schwächen das Immunsystem. Erkennbar sind antibakterielle Reinigungsmittel an Bezeichnungen wie desinfizierend, bakterizid, biozid, antibakteriell oder „mit Aktivchlor“.

Setzen dem Schmutz zu: pures Wasser und Mikrofasertücher

Besonders schonend für Umwelt und Gesundheit und gleichzeitig sehr effizient ist die Reinigung mit Mikrofasertüchern. An ihrer speziellen Struktur bleiben Schmutz und Kalk sehr gut haften. Glatte Oberflächen wie Fliesen, Spiegel, Armaturen und Glas glänzen beim Einsatz leicht befeuchteter Mikrofasertücher im Nu, ganz ohne Putzmittel.

Laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. werden in Deutschland pro Jahr unglaubliche 1,7 Milliarden Artikel zum Putzen im Haushalt verkauft. Pro Haushalt werden dafür 63 Euro ausgegeben. „In Österreichs Haushalten dürften diese Ausgaben ähnlich sein. Bei richtiger Dosierung und Verwendung von Mikrofasertüchern lässt sich da einiges einsparen“, erklärt Brugger.

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15.05.2013

EU-Verbot betrifft nur 20 Pozent aller österreichischen Neonicotinoid-Anwendungen

Große Landwirtschaftsbereiche wie Weinbau, Obstbau und das gesamte Wintergetreide wären aus heutiger Sicht von den EU-Verboten ausgenommen Große Landwirtschaftsbereiche wie Weinbau, Obstbau und das gesamte Wintergetreide wären aus heutiger Sicht von den EU-Verboten ausgenommen

Die kommenden EU-Verbote für Neonicotinoide sind laut GLOBAL 2000 zwar ein Schritt in die richtige Richtung, für Österreich jedoch nicht ausreichend. "Ein durchgeführter Vergleich der in Österreich derzeit laut amtlichem Pflanzenschutzmittelregister bestehenden Zulassungen für Neonicotinoide mit den im EU-Kommissionsvorschlag angekündigten Verboten zeigt, dass nur rund 20 Prozent der derzeit in Österreich erlaubten Neonicotinoid-Anwendungen vom EU-Verbot überhaupt betroffen sind.", so GLOBAL 2000.

"Große Landwirtschaftsbereiche wie Weinbau, Obstbau und das gesamte Wintergetreide wären aus heutiger Sicht von den EU-Verboten ausgenommen. Es ist zu befürchten, dass das Bienensterben allein mit den Teilverboten der EU nicht aufzuhalten sein wird", warnt Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000.

Die GLOBAL 2000-Analyse im Detail: Derzeit sind österreichweit fünf Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide als Pflanzenschutzmittel zugelassen: Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam, Acetamiprid und Thiacloprid. Insgesamt 43 landwirtschaftliche Kulturen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel dürfen derzeit mit einem oder mehreren dieser Pestizidwirkstoffe entweder als Saatgutbeizung, Granulat oder Spritzbehandlung bzw. einer Kombination dieser Anwendungen behandelt werden. Insgesamt ergeben sich daraus derzeit 83 erlaubte Neonicotinoid-Anwendungen, da ja für manche Kukturen mehrere Wirkstoffe gleichzeitig zugelassen sind. Die EU-Teilverbote betreffen nur 17 dieser 83 Anwendungsmöglichkeiten von Neonicotinoiden in Österreich. Das erklärt sich einerseits dadurch, dass die als weniger bienengefährlich angesehenen Neonicotinoide Thiacloprid und Acetamiprid nicht Gegenstand der aktuellen EFSA-Bewertung waren und daher im Kommissionsvorschlag keine Berücksichtigung fanden. Andererseits sind auch bei den als besonders bienengefährlich geltenden Neonicotinoiden Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam nur 17 von 39 derzeit erlaubten Anwendungen von den EU-Verboten betroffen.

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21.05.2013

Weg mit den Münzen! Kommen die 1- und 2-Euro-Scheine?

Weg mit den Münzen! Kommen die 1- und 2-Euro-Scheine? Weg mit den Münzen! Kommen die 1- und 2-Euro-Scheine?

Angesichts der jüngsten Medienberichte, dass in den vergangenen Monaten am Brüsseler Flughafen tonnenweise gefälschte Euromünzen aus China abgefangen wurden, fordert der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, die Abschaffung von 1- und 2-Euro-Münzen und deren Ersatz durch entsprechende Geldscheine. "1- und 2-Euro-Scheine wären fälschungssicherer, kostengünstiger und leichter im Geldbörserl", so Karas. Er habe bereits 2002 1- und 2-Euro-Scheine gefordert.

"In den USA ist die 1-Dollar-Banknote der am weitesten verbreitete Gelschein. Es gibt heute keine Argumente mehr gegen 1- und 2-Euro-Scheine", so der Parlamentsvizepräsident. Die Zahl falscher Euro-Münzen in der EU steigt nach früheren Angaben der EU- Kommission. In Geschäften, Banken und von der Polizei wurden im vergangenen Jahr insgesamt 184.000 Falschmünzen aus dem Verkehr gezogen. 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

In einem Schreiben aus dem Jahr 2002 an den damaligen EZB- Präsident Wim Duisenberg und den Währungskommissar Pedro Solbes hatte Karas bereits eine Reform der Euro-Stückelung "gemäß den Anliegen der Bevölkerung sowie der Wirtschaft und des Handels" vorgeschlagen. Auch das EU-Parlament hat im Mai 2012 die Einführung von 1- und 2-Euro-Scheinen gefordert.

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