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Donnerstag 28.05.2020 14:18
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24.05.2020

Offensive für Urlaub in Österreich startet

Offensive für Urlaub in Österreich startet Offensive für Urlaub in Österreich startet

Nach beispiellosen zwei Monaten, in denen der Tourismus in Österreich komplett zum Erliegen gekommen ist, steht die Branche vor dem Neustart. Die Österreich Werbung unterstützt das Hochfahren des heimischen Tourismus in einem ersten Schritt mit einer Kommunikationsoffensive im Inland und in Deutschland.

Große Inlandskampagne gemeinsam mit Städten und 9 Bundesländern

Schon in „normalen“ Jahren stammt knapp ein Drittel aller Nächtigungen im Sommer (2019: 30 Prozent) aus dem Inland. Auch wenn die Rückkehr der Reisefreiheit zwischen Österreich und Ländern, die ähnliche Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus erzielen, bereits absehbar ist: Der Inlandstourismus wird im Sommer 2020 eine wesentliche Stütze für den heimischen Tourismus sein. Deshalb startet die Österreich Werbung am 4. Juni eine große Inlandskampagne. Unter dem Motto „Auf Dich wartet ein guter Sommer. Entdecke Dein eigenes Land“ überzeugt die Österreich Werbung gemeinsam mit allen 9 Bundesländern und den Städten von den Vorzügen eines Inlandsurlaubs.

„Es gibt so viele gute Gründe, den Sommerurlaub 2020 in Österreich zu verbringen. Mit der größten Kommunikationsoffensive, die wir je gemeinsam umgesetzt haben, möchten wir den Österreicherinnen und Österreichern Lust auf Urlaub im eigenen Land machen,“ sagt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. Die Kampagne erzeugt eine win-win Situation für heimische Gäste und Betriebe: Ein Neu-Entdecken einer der begehrtesten Urlaubsdestinationen weltweit und Wertschöpfung in der Heimat für die Heimat.

Zu den zentralen Motiven der Kampagne zählen die Themen „Natur und Wasser“, „Wandern und Alpen“ sowie „Stadt und Kultur“. Die Kampagne macht Lust auf diese Urlaubserlebnisse und präsentiert die heimischen Tourismus-Betriebe und ihre ganz konkreten Angebote. Ziel ist, die Branche durch möglichst viele konkrete Urlaubsanfragen zu unterstützen. Die Ausspielung erfolgt daher auf digitalen Kanälen sowie im ORF-TV und auf Ö3. Umweltfreundlicher Mobilitätspartner bei der Kampagne sind die ÖBB.

Deutschland für Urlaub in Österreich begeistern

Neben der Inlandskampagne wirbt die ÖW auch um Gäste aus Österreichs größtem ausländischen Herkunftsmarkt. In den vergangenen Jahren kam mehr als ein Drittel aller Nächtigungen im Sommer aus Deutschland (2019: 37 Prozent). Gäste aus Deutschland für einen Urlaub in Österreich zu begeistern, ist daher das erklärte Ziel der Kampagne, die Österreich Werbung, Städte und alle 9 Bundesländer ab 28. Mai gemeinsam in Deutschland starten. Angelehnt an die Inlandskampagne ist das Motiv „Auf Dich wartet ein guter Sommer in Österreich“. Die Deutschlandkampagne wird – genauso wie die Inlandskampagne - digital und im TV ausgespielt.

Mit dem heute präsentierten zusätzlichen Budget von 40 Mio. Euro, um für Urlaub in Österreich zu werben, setzt die Bundesregierung und insbesondere Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ein weiteres wichtiges, starkes Zeichen zur Unterstützung des Tourismusstandortes Österreich.

Großes Thema „Sicherheit“

Insbesondere bei der diesjährigen Urlaubsplanung ist das Thema Sicherheit entscheidend. Seitens der Gäste besteht großes Informationsbedürfnis zu den Sicherheitsaspekten während des Urlaubes. Daher hat die ÖW flankierend zu den Kampagnen ein Service- und Informationskonzept umgesetzt, um genau diese Bedürfnisse und Fragestellungen beantworten zu können. „Wir sind über unser ÖW-Netzwerk im Dialog mit Gästen aus 30 Ländern weltweit und sehen es natürlich auch als unsere Aufgabe, diese Fragestellungen im Vorfeld des Urlaubs zu beantworten. Mit den beschlossenen Schutzmaßnahmen und dem großartigen Engagement der Betriebe haben unsere Gäste die Sicherheit, einen Urlaub bei verantwortungsbewussten Gastgeberinnen und Gastgebern zu verbringen,“ so Stolba zu dem so wesentlichen Thema der Sicherheit aus Gästesicht.

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24.05.2020

Scharfe Kritik an Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Scharfe Kritik an Bundespräsident Alexander Van der Bellen wegen dessen polizeilich festgestelltem Sperrstunden-Exzess kommt von FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz: „Das Staatsoberhaupt verhöhnt auf diese Weise die vom Corona-Wahnsinn der Regierung schwer geplagte Bevölkerung, die sich an die schwarz-grünen Regeln hält, auch wenn sie noch so unsinnig sind“, so Schnedlitz. Wer mit einer solchen Selbstverständlichkeit auf die Verordnungen pfeife, gehe wohl davon aus, selbst über dem Gesetz zu stehen. „Das ist für den Bundespräsidenten eines demokratischen Landes eine höchst unpassende Attitüde“, merkte Schnedlitz an.

Nach dem Abstands-Fiasko von Kanzler Kurz im Kleinwalsertal sei das die zweite klare Übertretung durch einen der höchsten Repräsentanten der Republik innerhalb kürzester Zeit. „Kurz und Van der Bellen beweisen mit ihrem Verhalten selbst, wie unnütz und unpraktikabel die Anordnungen der schwarz-grünen Regierung sind. Nachdem er bestimmt keine persönlichen Konsequenzen ziehen wird, soll sich der Bundespräsident wenigstens bei der Regierung dafür einzusetzen, die willkürliche 23-Uhr-Sperrstunde aufzuheben. Ansonsten wäre das der endgültige Beweis dafür, dass Kurz und Van der Bellen die Bevölkerung zu Untertanen degradieren, während sie sich selbst über das Gesetz stellen. Das wäre nicht vorstellbar und nicht haltbar in einer Demokratie“, sagte der FPÖ-Generalsekretär.

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14.05.2020

DIE NACHT DER MUSICALS - TOUR 2021

Nach vielen erfolgreichen Tourneen mit ausverkauften Hallen und begeistertem Publikum kommt Die Nacht der Musicals auch 2021 wieder nach Österreich. Mit einem immer neuen und abwechslungsreichen Programm, begeisterte die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten bereits mehr als 2 Millionen Besucher.

Das Programm lässt die Herzen der Musicalfans höher schlagen. In einer zweieinhalb stündigen Show präsentieren herausragende Sänger eine bunte Mischung der berühmtesten Musical Highlights aus Tanz der Vampire, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Cats, um nur einige von ihnen zu nennen.

Natürlich dürfen auch aktuelle Musicals an diesem Abend nicht fehlen. Die Songs „This is me“ und „Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“, sorgen für Gänsehautmomente beim Publikum. Eine spannende Geschichte zum Staunen und Mitfiebern, voll Liebe und Dramatik.

Das Musical Rocky mit Hymnen wie Eye of the Tiger und die Disney-Musicals Frozen und Der König der Löwen werden das Publikum begeistern!

Aber auch Rock-Musicals wie We Will Rock You, zu den Songs von Queen und das Musical von Udo Lindenberg sind mit im Programm. Hinterm Horizont, eine Hommage an den großartigen Musiker, beschreibt die Liebesgeschichte zwischen ihm und dem “Mädchen aus Ostberlin“.

Erleben Sie live, wie das Phantom der Oper Christine seine Liebe gesteht und die Samtpfoten aus Cats mit Memories wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen.

Die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk Ich war noch niemals in New York lädt zum Mitklatschen und Mitsingen ein und ist ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Musicalgala.

Gefeierte Stars der Originalproduktionen entführen die Zuschauer in eine bunte und glitzernde Traumwelt. Unterstützt werden die herausragenden Darsteller durch die hervorragenden Tänzer der Broadway Musical & Dance Company. Aufwändige Choreografien, farbenfrohe Kostüme und ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept garantieren einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt.

Link zum Impressionsvideo 2020: https://www.youtube.com/watch?v=rU6pQaDMU7o

03.01.2021 – Bad Ischl, Kongress- u. TheaterHaus, Beginn 19:30 Uhr

04.01.2021 – Linz, Brucknerhaus, Beginn 20:00 Uhr

05.01.2021 – Amstetten, Johann-Pölz-Halle, Beginn 19:30 Uhr

12.01.2021 – Steyr, Stadttheater, Beginn 20:00 Uhr

13.01.2021 – Vöcklabruck, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

14.01.2021 – Wiener Neustadt, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

15.01.2021 – Wels, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

16.01.2021 – Kufstein, Stadtsaal, Beginn 20:00 Uhr und

17.01.2021 – Lienz, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

Kartenvorverkauf: österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 /22 15 23, Webshop: kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Pura Vida
26.02.2020

Mehr Selbstbestimmung für einen würdevollen Tod

Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe

Das mit Spannung erwartete Urteil stellt einen fundamentalen Durchbruch für ein Sterben in Würde dar. Durch die Aufhebung des verfassungswidrigen Sterbehilfe-Paragrafen tritt in Deutschland ab sofort wieder die bis zum 6. November 2015 gültige, menschenfreundlichere Rechtslage in Kraft.

“Das heutige höchstrichterliche Urteil ist ein Schritt nach vorne für all jene, die mehr Selbstbestimmung, Würde und Menschlichkeit am Lebensende einfordern", sagt Wolfgang Obermüller, Sprecher der Österr. Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL). Nun hofft er, dass dieser Richterspruch auch in Österreich wirken wird. Denn in Österreich wird noch in diesem Jahr ein Urteil zur generellen Liberalisierung der Sterbehilfe erwartet. Während in Deutschland zur „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ geurteilt wurde, stehen hierzulande die Paragrafen 77 („Tötung auf Verlangen“) und vor allem § 78 („Mitwirkung am Selbstmord“) auf dem höchstrichterlichen Prüfstand, die noch restriktiver waren als der in Deutschland eben gekippte Paragraph.

Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe. Dabei betont sie allerdings den ethischen und zeitlichen Vorrang von Palliativmedizin und psychischer sowie emotionaler Betreuung vor jeder Entscheidung zum Freitod. "Wir sind zuversichtlich, dass auch der Österreichische Verfassungsgerichtshof bei seinem Entscheid, mit dem noch in diesem Frühjahr gerechnet wird, das Recht auf einen menschenwürdiges und selbstbestimmtes Lebensende stärken wird", so Obermüller.

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04.05.2020

Dürre Sonntagsreden des Kanzleramtes

Die Stellungnahme von Bundeskanzler Sebastian Kurz zum internationalen Tag der Pressefreiheit war auffallend kurz und knapp. Lediglich zwei Sätze widmete er dem Thema eines starken und unabhängigen österreichischen Medienstandortes. Eingeleitet von einem allgemeinen Bekenntnis zu Pressefreiheit, wie dies international so üblich ist. Bundeskanzler Kurz im OT: „Wir bekennen uns zu einer Medienpolitik, die Grundwerte sicherstellt“. Grundwerte oder Grundrechte? Schuldig bleibt der Kanzler nach wie vor eine schlüssige Erklärung, warum seit Ausbruch der Corona-Krise Pressekonferenzen ohne Fragemöglichkeiten abgehalten wurden und die internationale Presse ausgesperrt bleibt. Dies ist, so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, demokratiepolitisch in hohem Maße bedenklich.

Zum Schluss der knappen Presseaussendung des Regierungschefs gab es noch vier Sätze zur Hilfe der Regierung für Medien in der Corona-Krise: „Die Förderung dient dem Erhalt einer unabhängigen, pluralistischen und vielfältigen Medienlandschaft“, so Bundeskanzler Kurz. Kein Wort also zur heftigen Kritik von fachlicher Seite, dass diese Form der Nothilfe die Medienkonzentration verstärken und Vielfalt gefährden werde. ROG-Vorstandsmitglied Ao.Univ.Prof. Dr. Fritz Hausjell betont, dass die staatliche Medienförderung auflagenstarke Boulevardmedien bevorzugt.

Dr. Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich (ROG), bilanziert: "Österreich liegt im weltweiten Ranking der Pressefreiheit mittlerweile nur mehr auf Platz 18, wie die Erhebung von Reporter ohne Grenzen kürzlich ergab. Anlässlich des 3. Mai, des internationalen Tages der Pressefreiheit, fordert Reporter ohne Grenzen Österreich das Bundeskanzleramt auf, konkrete medien- und demokratiepolitisch valide Maßnahmen auszuarbeiten und von einem politisch unabhängigen Gremium evaluieren zu lassen.

Fritz Hausjell ergänzt: „Wann kommt die neue Medienförderung? Wann kommt das Informationsfreiheitsgesetz? Wann kommen Transparenz, parlamentarische Kontrolle und vor allem eine Höchstgrenze der Regierungswerbung? Das sind nur einige der Fragen, die beide derzeitigen Regierungsparteien bisher nicht beantworten wollten.“

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07.04.2020

Maskenpflicht in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht aber im Gesundheitsbereich!

Dass in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrsche, nicht aber im Gesundheitsbereich, sorgt bei der Österreichischen Ärztekammer für Unverständnis. Dass in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrsche, nicht aber im Gesundheitsbereich, sorgt bei der Österreichischen Ärztekammer für Unverständnis.

Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal sind besonders gefährdet. Sie stehen in der ersten Reihe und haben täglich mit kranken Patienten zu tun. Eine allgemeine Maskenpflicht schütze das vis-a-vis, im Gesundheitsbereich seien das die Patienten und Mitarbeiter. „Angehörige des Gesundheitswesens können als Multiplikatoren gelten und die könnten die Patienten anstecken“, sagt Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer.

„Dass die Maskenpflicht neben den Supermärkten nun auch künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, aber der Gesundheitsbereich weiterhin ausgespart wird, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Harald Mayer, Vizepräsident und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte der Österreichischen Ärztekammer. Mayer fordert daher die Politik auf, auch in diesem Bereich eine klare gesetzliche Regelung zu treffen. „Nachdem es derzeit offenbar in der Verantwortung der Spitalsträger liegt, ob Patienten Schutzmasken tragen, ersuchen wir die Träger eine Maskenpflicht in den Spitälern einzuführen - immerhin handelt es sich hier um einen systemrelevanten Bereich und das Personal darf nicht erkranken“, betont Mayer.

„Die Maskenpflicht muss auch auf Ordinationen ausgeweitet werden“, fordert Johannes Steinhart, ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte. „Es muss alles getan werden, um das Ansteckungsrisiko für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu minimieren“, betont Steinhart. Zugleich weist er darauf hin, dass zur Risikominimierung auch die Ausstattung mit hochwertiger Schutzausrüstung in ausreichender Menge durch die öffentliche Hand gehört – ebenso wie die unverzügliche Information über Corona-Testergebnisse durch die Behörden.

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15.04.2020

Umfrage/Coronakrise: Österreicher wollen heimische Wirtschaft unterstützen

Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen

„Die Coronakrise hat viele Menschen stark sensibilisiert. Solidarität und Zusammenhalt sind nun wichtiger denn je. Dies ändert zum Teil auch die Einstellungen zur heimischen Wirtschaft“, sagt Barbaros Uygun, Chef der ING in Österreich, die die aktuelle Umfrage beauftragte.

Ganze 78% der Befragten gaben an, österreichischen Produkten mehr denn je den Vorzug geben zu wollen, um die heimische Wirtschaft zu fördern. Allerdings macht ein genauerer Blick auf die Details große Unterschiede zwischen Altersklassen deutlich: Während sich bei den Jungen (18 bis 24 Jahre) 65% solidarisch zeigen, sind es bei den über 65-Jährigen sogar 87%.

Bei den Bundesländern führt das Burgenland die Patriotenhitliste mit 86% an. Schlusslicht ist Vorarlberg mit 68%.

Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen: 51% möchten stark betroffene Unternehmen wie die Gastronomie stärker unterstützen als sonst.

Auch hier führen die Burgenländer das Ranking an und die Vorarlberger liegen am Schluss.

Tendenziell optimistisch und vorsichtig bei Investitionen

Insgesamt 44% zeigten sich bei der Befragung optimistisch, dass sich die wirtschaftliche Situation nach dem Ende der Krise rasch bessern wird. 30% der Befragten sehen eher pessimistisch in die Zukunft.

Größere Anschaffungen werden derzeit eher aufgeschoben. Für 43% heißt es nun „warten auf bessere Zeiten“. 24% jedoch möchten gerade jetzt die Zeit nutzen, um geplante Investitionen zu realisieren.

„Lockdown und das Hinauszögern von Anschaffungen stellen viele Unternehmen auf eine harte Probe. Umso wichtiger ist nun, die Welle der Solidarität so lange wie möglich am Leben zu halten“, meint Uygun.

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11.05.2020

Gestörte diastolische Funktion des Herzens gefährlicher als bisher bekannt

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion. Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion.

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien von der Klinischen Abteilung für Kardiologie im Rahmen einer Langzeit-Beobachtung auch die Wichtigkeit der diastolischen Füllungs-Funktion aufzeigen: je eingeschränkter sich das Herz bei einer diastolischen Dysfunktion füllt, desto häufiger versterben Betroffene plötzlich an einer Herzrhythmusstörung.

Menschen mit ischämischer (Verengung der Herzkranzgefäße) oder nicht-ischämischer Herzmuskelerkrankung haben per se ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen. Gängige Praxis ist es bei deutlich reduzierter Auswurf-Funktion (systolischer Herzinsuffizienz), auch einen implantierbaren Defibrillator (ICD) zu erwägen. Der ICD gibt dann bei schnellen Herz-Kammer-Rhythmusstörungen bzw. Kammerflimmern einen Elektro-Impuls ab, bis wieder ein normaler Herzrhythmus vorliegt.

Jede/r zweite herzinsuffiziente PatientIn leidet jedoch an der diastolischen Form (reduzierte Füllungs-Funktion): die versteifte linke Herzkammer kann sich nicht genug dehnen und wird gegen einen erhöhten Widerstand gefüllt. Dadurch gelangt weniger Blut in die linke Kammer, welches aber vollständig in den Kreislauf gepumpt wird. Die systolische Auswurf-Funktion (auch Ejektionsfraktion genannt) kann dabei sogar noch erhalten sein. Frauen und ältere Menschen sind von dieser Form häufiger betroffen.

„Bisher wurde zwischen diesen beiden Formen ein Unterschied in der Risikobewertung für den plötzlichen Herztod gemacht“, sagt Studienleiter Thomas Pezawas von der Klinischen Abteilung für Kardiologie, „PatientInnen mit nicht-systolischer Herzmuskelschwäche werden mit einem geringeren plötzlichen Herztod-Risiko beurteilt und erhalten daher seltener einen primär-präventiven ICD.“

Auch diastolische Dysfunktion gefährlich

Im Rahmen der Studie wurden 210 Risiko-PatientInnen mit bislang nicht vorhandenen oder ungefährlichen Herzrhythmusstörungen über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren untersucht. „Die Anzahl der potenziell tödlich verlaufenden Fälle ist viel häufiger als erwartet, und der Zusammenhang mit der Ausprägung der diastolischen Funktionsstörung ist frappant“, beschreibt Pezawas die Ergebnisse, die nun im Top-Journal „Circulation AE“ veröffentlicht wurden. „Leider betrifft der plötzliche Herztod auch PatientInnen mit nur gering ausgeprägter Herzmuskelschwäche“,

Langjähriges Kompetenzzentrum für Herzrhythmusstörungen

Diese Ergebnisse werden auch für andere Zentren wichtig sein – denn die Datenlage auf diesem Gebiet war bisher sehr dünn, so die MedUni Wien-Experten: Ziel ist es, einen ausgezeichneten Schutz vor dem plötzlichen Herztod zu erreichen und die richtigen PatientInnen zu screenen. Die Empfehlung der Studienautoren, die diastolische Funktion in die Risikobeurteilung miteinzubeziehen, könnte einen Paradigmenwechsel in der Behandlung fortsetzen.

Multizentrale, internationale Kooperation

Die vorliegende Publikation ist aus einer Kooperation der MedUni Wien (Klinische Abteilung für Kardiologie, Studienleiter Thomas Pezawas) und der Vanderbilt University (Departments of Medicine and Autonomic Dysfunction Center, Nashville, TN, USA) entstanden und wurde vom National Institute for Advancing Translational Science of the National Institute of Health (NIH), USA, unterstützt.

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24.05.2020

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Neuen Untersuchungen zufolge haben sozial isolierte Menschen ein um mehr als 40 % höheres Risiko, einen kardiovaskulären Vorfall wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden als diejenigen, die sozial integriert sind.

Die deutsche Studie, die auf dem virtuellen Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) vorgestellt werden soll, ergab, dass Menschen, die sozial isoliert sind, mit fast 50 % höherer Wahrscheinlichkeit an irgendeiner Ursache sterben.

Die im Rahmen der Heinz-Nixdorf-Recall-Studie (HNR) unter der Leitung von Dr. Janine Gronewold und Prof. Dirk M. Hermann vom Universitätsklinikum Essen durchgeführte Studie analysierte die Daten von 4.316 Personen, die zwischen 2000 und 2003 rekrutiert wurden.

Die Teilnehmer nahmen ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung an der Studie teil und wurden im Durchschnitt 13 Jahre lang verfolgt. Zu Beginn der Studie wurden Informationen über verschiedene Arten der sozialen Unterstützung gesammelt, wobei die soziale Integration anhand des Familienstands und des Zusammenlebens, des Kontakts zu engen Freunden und Verwandten sowie der Mitgliedschaft in politischen, religiösen, gemeinschaftlichen, sportlichen oder beruflichen Organisationen bewertet wurde.

"Wir wissen seit einiger Zeit, dass das Gefühl der Einsamkeit oder der fehlende Kontakt zu engen Freunden und Familie Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben kann", kommentierte Dr. Gronewold. "Was uns diese Studie zeigt, ist, dass starke soziale Beziehungen für die Herzgesundheit von großer Bedeutung sind, ähnlich der Rolle klassischer Schutzfaktoren wie ein gesunder Blutdruck, akzeptable Cholesterinwerte und ein normales Gewicht."

Professor Jöckel, einer der PI des HNR, fügt hinzu: "Diese Beobachtung ist von besonderem Interesse in der gegenwärtigen Diskussion über die COVID-19-Pandemie, bei der die sozialen Kontakte in den meisten Gesellschaften erheblich eingeschränkt sind oder waren."

Während der Nachbeobachtung gab es 339 kardiovaskuläre Vorfälle. Unter den Studienteilnehmern gab es 530 Todesfälle. Nach Erkundung anderer Faktoren, die zu diesen Ereignissen und Todesfällen beigetragen haben könnten, wurde festgestellt, dass ein Mangel an sozialer Integration das zukünftige Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 44 % und das Risiko für Todesfälle aus allen Ursachen um 47 % erhöht. Ein Mangel an finanzieller Unterstützung war mit einem um 30 % erhöhten Risiko von kardiovaskulären Vorfällen verbunden.

"Dies ist offensichtlich ein besorgniserregendes Ergebnis, insbesondere in diesen Zeiten anhaltender sozialer Distanzierung", schloss Dr. Gronewold.

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24.05.2020

Umfrage: 55 Prozent für Corona-Impfpflicht

Umfrage: 55 Prozent für Corona-Impfpflicht Umfrage: 55 Prozent für Corona-Impfpflicht

Eine Mehrheit der Österreicher spricht sich für eine verpflichtende Impfung gegen Covid-19 aus, sobald ein Impfstoff zugelassen werden sollte. 30 Prozent der Befragten sind „sehr“, 25 Prozent „eher“ dafür. 28 Prozent lehnen eine Impfpflicht klar ab.

Das geht aus einer Umfrage hervor, die vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die nächste Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ durchgeführt wurde. FPÖ-Wähler scheren deutlich aus dem Meinungsspektrum aus. 62 Prozent sind „sehr“ gegen eine Impfpflicht. Hingegen sprechen sich zwei Drittel der Wähler von ÖVP und Grünen „eher“ oder „sehr“ für eine Impfpflicht aus.

Bei den SPÖ-Anhängern beträgt die Zustimmung 61 Prozent, bei Neos-Wählern 72 Prozent. Weniger Zustimmung findet eine Grippe-Impfpflicht, um für eine zweite Corona-Welle gewappnet zu sein. 44 Prozent sind dafür. Nur bei ÖVP-Wählern fände diese Maßnahme eine knappe Mehrheit.

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17.05.2020

Die Jungen im toten Winkel

Die Schulen starten, Lehrstellen fehlen: Wir haben den jungen Menschen in der Corona-Krise viel abverlangt. Jetzt sollte die Regierung sie nicht aus den Augen verlieren. Die Schulen starten, Lehrstellen fehlen: Wir haben den jungen Menschen in der Corona-Krise viel abverlangt. Jetzt sollte die Regierung sie nicht aus den Augen verlieren.

Im Nachhinein sind alle klüger, heißt es jetzt so oft. Nach Ischgl. Nach dem Kleinwalsertal. Retrospektiv betrachtet lässt sich vieles schnell auf den Punkt bringen und erklären, welche Maßnahmen richtig und welche falsch waren.

Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung der Meinung ist, dass gesundheitspolitisch vieles von der Regierung bis dato richtig gemacht worden ist, um das Coronavirus möglichst gut einzudämmen, wird man eine wirklich ernstzunehmende Bilanz frühestens im Jahresverlauf ziehen können, wenn die Übersterblichkeit zu sehen ist. Umso wichtiger ist es jetzt, damit zu beginnen, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen langsam, aber sicher viel breiter und lauter zu diskutieren. Dazu gehört ein ordentlicher Fokus auf die Jungen gelegt.

Wenn das AMS warnt, dass ein gutes Drittel der Lehrstellen in Österreich in Gefahr ist (statt 30.000 gibt es nur noch 20.000) und es allein in Tirol im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent weniger offene Lehrstellen gibt, dann müssen alle Alarmglocken schrillen. Hier darf man nicht erst im Nachhinein klüger sein und draufkommen, dass man eine ganze Generation „verloren“ hat. Es darf nicht passieren, dass man erst reagiert, wenn es fast schon zu spät für eine Schadensbegrenzung ist.

So wie bei der Kultur, wo die Regierung erst einen Fahrplan präsentierte, als es nicht mehr anders ging. Die Jungen haben, obwohl ihr Risiko, an Corona schwer zu erkranken, gering ist, sehr empathisch und im Sinne einer Solidargemeinschaft alle Maßnahmen mutig mitgetragen. Im Home-Schooling leisteten sie Großartiges, wie im Übrigen auch viele Schulen.

Die Jüngsten kehren am Montag zu Tausenden in die Klassen zurück, im Vertrauen darauf, dass alles gut wird. Für alle gilt eine gesetzliche Ausbildungspflicht bis 18 Jahre. Diese Chance sollte nicht vertan werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Liane Pircher
24.05.2020

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne nach Einreise trüben Urlaubserlebnisse

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne

Wenn Arbeitnehmer in den kommenden Wochen ihren wohlverdienten Urlaub im Ausland verbringen möchten, sind aus heutiger Sicht erhebliche Hürden damit verbunden: Entweder ist bei der Einreise ein privater Corona-Test zu bezahlen, der bis zu 220 Euro kostet, oder man muss sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben.

„Diese aktuellen Kriterien können für die anstehende Urlaubssaison keinesfalls gelten. Die Bundesregierung muss daher rasch taugliche Lösungen erarbeiten, die zu keinen derartigen Belastungen führen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

„Es kann nicht sein, dass etwa eine Familie mit zwei Kindern bei der Einreise nach Österreich rund 800 Euro für einen privaten Corona-Test bezahlen muss, oder sich nach dem Urlaub noch zwei weitere Wochen in Selbstquarantäne isolieren muss“, so Wieser. Es mag in diesem Zusammenhang wenig verwunderlich sein, dass private Firmen mit Corona-Tests derzeit das große Geschäft wittern.

Generell ist nicht einzusehen, dass die Kosten für diese Tests ausschließlich auf die Betroffenen übergetragen werden, überhaupt wenn diese Tests eingefordert werden. Das gilt auch für andere Bereiche, beispielsweise wenn der Arbeitgeber einen Corona-Test verlangt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Partynia Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
17.05.2020

Kurz verliert deutlich an Zuspruch

Umfrage: Kurz verliert deutlich an Zuspruch Umfrage: Kurz verliert deutlich an Zuspruch

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner kommenden Ausgabe berichtet, verlor Sebastian Kurz deutlich an Zuspruch. Hätten im April noch 55 % der Befragten den ÖVP-Chef direkt zum Kanzler gewählt, sind es im Mai 45 %.

Den Chef der Grünen, Werner Kogler, würden 7 % direkt wählen, nach 8 % im April. Mit 9 % liegen SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und FPÖ-Chef Norbert Hofer in der Kanzler-Direktfrage gleich auf, Hofer legte 2 %-Punkte, Rendi-Wagner einen %-Punkt zu.

Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger würden 4 % direkt wählen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ durchgeführt hat: „Nach dem High-Peak im April war ein Rückgang der Daten von Sebastian Kurz und der ÖVP erwartbar“, sagt Peter Hajek von Unique research.

Bei der Sonntagsfrage fällt die ÖVP leicht von 48 auf 46 %, die Grünen verlieren einen %-Punkt und kommen auf 15 %. Wären am Sonntag Nationalratswahlen, würden 14 % die FPÖ und 17 % die SPÖ wählen. Beide Parteien legen im Monatsabstand um einen %-Punkt zu. Neos halten unverändert bei 6 %.

Gefragt nach ihren Zukunftsaussichten rechnet knapp ein Drittel der Befragten mit deutlichen finanziellen Einbußen bis Herbst. Fast zwei Drittel erwarten geringe bis keine Einbußen durch die Corona-Krise.

Die zuletzt durch den Kanzler-Besuch im Kleinwalsertal diskutierten Abstandsregeln befolgen 49 % noch genauso akribisch wie vor einem Monat. 38 % gehen deutlich lockerer damit um. 10 % befolgen die Regeln kaum noch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.02.2020

Sturm "Sabine" / Innenminister: „Danke an alle Blaulichtorganisationen“

Innenminister nutzt "Europäischen Tag des Notrufs" zum Dank für Einsatz während des Sturmtiefs "Sabine" Innenminister nutzt "Europäischen Tag des Notrufs" zum Dank für Einsatz während des Sturmtiefs "Sabine"

Innenminister Karl Nehammer nutzt den „Europäischen Tag des Notrufs“ am 11.2., um den Blaulichtorganisationen zu danken. „Mein Dank und mein Respekt gilt allen Polizistinnen und Polizisten sowie den vielen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettung, die täglich für die Menschen in Österreich im Einsatz stehen“.

Auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern spricht der Innenminister seinen Dank aus: „Das Ehrenamt ist ein Eckpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Es steht für Überzeugung, Leistungsbereitschaft und Verantwortlichkeit im Denken und Handeln. Ganz egal in welchem Bereich – ob es die Freiwilligen Feuerwehren, die Rettungsorganisationen, aber auch viele andere Vereine sind – das Ehrenamt steht für mich als Bindeglied zwischen den Menschen“, sagte Karl Nehammer.

Sturmtief „Sabine“ forderte Einsatzkräfte

„Ausnahmesituationen wie die gestrige Wetterlage führen uns vor Augen, was unsere Einsatzkräfte leisten“, sagte Nehammer. Das Sturmtief „Sabine“ forderte am 10. und in der Nacht auf 11. Februar 2020 mehr als 1600 Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Besonders betroffen waren die Bundesländer Nieder- und Oberösterreich sowie Salzburg. So mussten beispielsweise im Bezirk Gmünd in Niederösterreich 25 Zugpassagiere wegen eines umgestürzten Baumes evakuiert werden.

„Den vielen Polizeibediensteten danke ich dafür, dass sie in Ausnahmesituationen wie dieser die Verkehrssicherheit aufrecht erhalten“, betonte der Innenminister.

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29.02.2020

Corona als Globalisierungs-Bremse

Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden. Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden.

Die Welt, ein globales Dorf? Die zurzeit offenbar unaufhaltsame Ausbreitung des Coronavirus zeigt eine massive Schattenseite der vor allem wirtschaftlichen Globalisierung – und könnte das Rad nachhaltig zurückdrehen.

Auch so und gerade hier „funktioniert“ Globalisierung: Ende Dezember wurde, vermutlich von einem Tiermarkt in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei ausgehend, die neuartige Virus-Erkrankung Covid-19 alias Coronavirus entdeckt. Trotz drastischer und hierzulande unvorstellbarer Restriktionen Chinas verbreitet sich Corona scheinbar unaufhaltsam und extrem rasch in alle Welt:

Mittlerweile verzeichneten bereits etwa 50 Länder (die Zahl steigt praktisch täglich weiter an) in Asien, im Nahen und Mittleren Osten, in Europa, in Amerika, in Nordafrika sowie Australien Corona-Erkrankungen. Die Tendenz ist überall steigend. Noch spricht die Weltgesundheitsorganisation WHO von keiner Pandemie, das könnte sich aber bald ändern.

In Zeiten globalen Reisens und einer global arbeitsteiligen Wirtschaft kennt ein Virus keine Landesgrenzen – daher war es nur logisch, dass sich Corona ausbreitet, gerade auch ins Export- und Tourismusland Österreich mit seiner geografischen Lage mitten in Europa.

Politik und Institutionen versuchen auch hierzulande, Corona mit Riesenaufwand bis hin zur jetzt drohenden, massenhaften Absage von Veranstaltungen zumindest in Grenzen zu halten. Wie massiv freilich die kurz- oder auch längerfristigen Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaftsströme sein werden, lässt sich noch nicht abschätzen. An den Börsen jedenfalls rutschten diese Woche wegen der Rezessionsängste die Kurse kräftig ab.

Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden. Es ist offensichtlich, wie störungsanfällig globale Lieferketten sind, wenn Fabriken stillgelegt und Grenzen dichtgemacht werden. Und es wird noch klarer, wie wichtig etwa eine gesicherte und damit am besten eigene europäische Versorgung etwa mit Medikamenten ist.

Genau um Versorgungssicherheit geht es aber auch bei vielen anderen Punkten, etwa beim Umstieg auf Elektroautos. Europa ist bei den benötigten seltenen Metallen gegenüber der Konkurrenz in Fernost letztlich gefährlich unterversorgt und abhängig.

Bringt Corona das von manchen Experten bereits prognostizierte Ende der Globalisierung? Das wohl nicht, aber ganz sicher eine Schubumkehr. „Trendsetter“ war hier ganz klar US-Präsident Trump mit seinem leider auch sonst wenig solidarischen „America First“.

Eine Art De-Globalisierung mit wieder mehr Handelsschranken und Einfluss der Politik – auch auf bisher teils ungezügelte Märkte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NASA gemeinfrei / Quelle: Tiroler Tageszeitung - Leitartikel von Alois Vahrner
22.07.2019

Nachhaltige Maßnahmen statt Phrasen

Europa ist in der Frage der künftigen Migrationspolitik nach wie vor uneins. Populistischer Nationalismus hat die Solidarität verdrängt, eine Strategie für Krisenregionen wie Afrika kommt über Sonntagsreden nicht hinaus. Europa ist in der Frage der künftigen Migrationspolitik nach wie vor uneins. Populistischer Nationalismus hat die Solidarität verdrängt, eine Strategie für Krisenregionen wie Afrika kommt über Sonntagsreden nicht hinaus.

Europa ist in der Frage der künftigen Migrationspolitik nach wie vor uneins. Populistischer Nationalismus hat die Solidarität verdrängt, eine Strategie für Krisenregionen wie Afrika kommt über Sonntagsreden nicht hinaus.

Mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt endlich wieder Schwung in die Debatte um die Migrationspolitik. „Dublin IV und eine verpflichtende Verteilung der Asylwerber auf ganz Europa sind gescheitert.“ Das ließ Karoline Edtstadler am Samstag via Aussendung verbreiten.

Vor allem mit dem zweiten Satz hat die ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament leider vollkommen Recht:

Die verpflichtende Verteilung der Asylwerber ist tatsächlich gescheitert – in erster Linie an der mangelnden Solidarität der Mitgliedstaaten, aber auch an dem Umstand, dass immer mehr Politiker zwar bei den zahllosen EU-Gipfeln zu diesem Thema Konsensbereitschaft signalisieren, zurück in der Heimat dann aber genau das Gegenteil tun. Populistischer Nationalismus lässt keinen Platz für eine humanitäre Migrationspolitik.

Edtstadler spricht in ihrer Erklärung auch davon, dass es mehr Hilfe vor Ort in Afrika brauche, um die Fluchtursachen zu bekämpfen.

Selbstverständlich müssten Menschen vor dem Tod im Mittelmeer gerettet werden, „aber wir müssen eben schon vorher ansetzen, um zu verhindern, dass die Menschen auf die Boote steigen“. Gegen diese Aussagen ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, eine klare Strategie für Krisenregionen wie Afrika scheint aktuell der einzig gangbare Weg zu sein, die Millionen, die sich nach Europa aufmachen, an der Flucht zu hindern. Das Problem ist nur, dass niemand diese Theorie in die Tat umsetzt.

Die EU-Kommission hat auf Initiative Jean-Claude Junckers vor drei Jahren einen Treuhandfonds in Höhe von 44 Milliarden Euro aufgelegt, um kleine und mittlere Betriebe dazu zu bringen, in Afrika zu investieren, damit die Menschen vor Ort Arbeit finden. Die EU-Mitgliedsstaaten sagten damals zu, ebenfalls 44 Mrd. Euro aufzubringen, um dieses Projekt zu unterstützen. Passiert ist – richtig – gar nichts. In Österreich sind die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit zuletzt sogar auf einen neuen Tiefststand von 0,26 Prozent des Bruttonationalprodukts gesunken.

Die nächsten Monate werden zeigen, wie sehr sich die EU-Gremien Rat, Parlament und Kommission ins Zeug legen, um den neuen Schwung in der Migrationsdebatte, wie ihn Edtstadler spürt, auszunützen. Die Antwort auf die Migrationsfrage, schreibt die ÖVP-Politikerin abschließend, sei nämlich eine „gemeinsame Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten, die nur durch gemeinsame Anstrengung gefunden werden kann“. Unbestritten! Nur fehlen eben diese gemeinsamen Anstrengungen. Es ist Zeit, die hohlen Phrasen endlich durch nachhaltige Maßnahmen zu ersetzen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Mario Zenhäusern
26.02.2020

Änderung der Begutachtungsfrist für Fahrzeugklasse L

Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung

Ab 1. März 2020 werden die Begutachtungsfristen für die Fahrzeugklasse L – dies betrifft Mopeds, Motorräder, Quads und andere Leichtfahrzeuge – auf die bereits von Autos bekannten "3-2-1 Intervalle" umgestellt. Das bedeutet, dass Konsumenten ihre Motorräder und andere Fahrzeuge in der Fahrzeugklasse L fortan in folgenden Abständen prüfen lassen müssen: Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung. ÖAMTC Techniker Andrej Prosenc erklärt: "Motorräder werden meist in der Freizeit benutzt und legen so wesentlich weniger Kilometer zurück als Autos. Außerdem werden sie vorwiegend saisonal gefahren und sind in der Regel gut gepflegt. Daher lockert der Gesetzgeber nun die Begutachtungsfristen für diese Fahrzeuge."

Die Neuregelung betrifft auch bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Gilt für ein solches nunmehr eine längere Frist, als auf dem Pickerl nach der Lochung ersichtlich, kann der Zulassungsbesitzer bei der Zulassungsstelle (nicht jedoch bei § 57a-Prüfstellen) ein Pickerl mit dem Geltungszeitraum nach der neuen Regelung verlangen.

Bei fehlendem Pickerl drohen hohe Strafen

Theoretisch kann es bis zu 5.000 Euro Strafe kosten, wenn ein Fahrzeug ohne gültiges Pickerl bewegt wird – und zwar sowohl dem Zulassungsbesitzer als auch dem Lenker. "Sollte ein Unfall auf einen Fehler zurückzuführen sein, der bei rechtzeitiger Begutachtung aufgefallen wäre, können Fahrzeughalter und Lenker zur Verantwortung gezogen werden", erklärt ÖAMTC-Jurist Nikolas Authried.

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15.04.2020

Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet

Neuer Online-Boom im Handel. „Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent“, sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. „Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten.“

Anstieg um das 25-fache bei Lebensmitteln

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zum Einkaufsverhalten durchgeführt. Für Österreich wurden keine Zahlen erhoben. Der Markt ist aber durchaus mit Deutschland vergleichbar.

Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das Fünffache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen, die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen wollen als vor dem Ausbruch antworteten 52 Prozent mit „Ja“.

Ein Drittel dieser neuen, digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben. Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern findet sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikeln (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

„Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden“, so Conrad Heider, Principal bei Kearney. „Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden.“

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11.05.2020

„Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein „Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Diese 500 Millionen sind bloß ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt NEOS-Wirtschafts- und Tourismussprecher Sepp Schellhorn zum heute präsentierten „Wirtshaus-Paket“. „Es ist so, als würde man einem schweren Allergiker ein Taschentuch reichen.“

Das Problem sei, so Schellhorn, dass die Gastronomie in den vergangenen 33 Jahren, in denen die ÖVP immer den Wirtschaftsminister gestellt hat, mit überbordenden Auflagen und Regulatorien, Bürokratiewahnsinn und explodierenden Lohnkosten zugeschüttet wurde. „Das hat sich massiv auf die Rentabilität in der Gastro ausgewirkt. Eine Studie von Professor Friedrich Schneider der JKU Linz zeigt, dass die Umsatzrentabilität in der Gastro 1,4 Prozent beträgt. Das heißt: Bei 1000 Euro Umsatz bleiben dem Wirt gerade einmal 14 Euro Gewinn. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die heimische Gastronomie nicht dazu in der Lage war, Rücklagen für Krisen zu bilden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kosten einfach zu viel - und verdienen zu wenig. Von einer Lohnerhöhung von einem Euro bleiben ihnen gerade einmal 40 Cent übrig.“

Das Problem in der Gastronomie sei also systemisch. Schellhorn: „Was die Regierung jetzt macht, ist maximal eine Symptombehandlung. Es braucht aber endlich Reformen im System, damit die heimische Gastronomie wieder selbst Rücklagen bilden, überleben und aus der Krise kommen kann.“

NEOS fordern daher ein echtes Gastro-Rettungspaket, das den Namen auch verdient - mit einer massiven Senkung der Lohnnebenkosten und einem raschen Bürokratieabbau: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss endlich mehr Netto von weniger Brutto bleiben, die Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen dringend neben den steuerlichen auch regulatorische Entlastungen. Aktuell wendet jedes EPU vier Wochen im Jahr für Bürokratie auf, Klein- und Kleinstunternehmen sogar zwei Wochen für jeden Beschäftigten. Das ist der Tod für jede Branche, da muss man ansetzen, dagegen helfen auch 500 Millionen bei Weitem nicht.“

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04.05.2020

Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet

Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet

»Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu senken, verbringen derzeit die Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit im World Wide Web. Leider nutzen Internetbetrüger gerade jetzt die Zeit, um sich zu bereichern«, warnt Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich. Das bestätigt eine aktuelle Studie von marketagent im Auftrag von Helvetia Österreich, die zwischen 16. und 20. April 2020 bei 500 Personen zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema »Cyberattacken« durchgeführt wurde. Rund 40 Prozent wurden bereits selbst Opfer von Betrug im Internet oder haben es in ihrem nahen Umfeld erlebt.

E-Mail und Surfen Spitzenreiter in der Internetnutzung während Corona

Zu den häufigsten Dingen, die derzeit im Internet erledigt werden, zählen das Bearbeiten von E-Mails (94%) und Surfen (90%) – das tun neun von zehn Österreichern täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Soziale Medien werden von mehr als drei Vierteln (77%) rege genutzt. Darauf folgt die Information via Nachrichten- und Websites, die 73 Prozent stark in Anspruch nehmen. Fast sechs von zehn Österreichern (57%) halten täglich oder mehrmals pro Woche Kontakt zu ihren Lieben über Videokonferenz-, Chat-Tools und -Apps. Online-Banking nutzt jeder Zweite (49%) laufend. »Online-Shopping ist – ganz entgegen dem vorherrschenden Gefühl – kein so weit verbreiteter Zeitvertreib: Nur 15 Prozent shoppen häufig Kleidung, Elektronik und dergleichen. Einkäufe des täglichen Bedarfs wickeln nur 13 Prozent mehrmals wöchentlich online ab«, erklärt Neusiedler.

Bevorzugter Schutz: Wachsamkeit und kritischer Umgang

Doch wie schützen sich Österreicher bei dem derzeit starken Internet-Traffic vor Cyberrisken oder -attacken? Sieben von zehn Befragten (69%) gaben an, keine Links zu dubiosen Seiten der E-Mails im Spam-Ordner zu öffnen. Sechs von zehn sagen aus, auf einen kritischen Umgang mit sensiblen Daten zu setzen (63%). »Das Bewusstsein, dass einfach jeder hier zur Zielscheibe werden kann, ist sicherlich gestiegen. Erhöhte Wachsamkeit bezüglich dubioser Links – Stichwort Phishing – und ein kritischer Umgang mit sensiblen Daten wie Adresse, Bank-Daten und ähnlichem, reichen als Schutz vor organisierter Kriminalität aber häufig nicht mehr aus«, erklärt Neusiedler.

Der private Finanzbereich wird offensichtlich als verletzlich gesehen: 58 Prozent der Befragten geben an, sich mit regelmäßigen Kontrollen der Kontoauszüge vor Cyberkriminalität zu schützen. »Ein Angriff muss aber keine unmittelbare Auswirkung auf das Bankkonto haben«, gibt der Helvetia-CEO zu bedenken. »Internetbetrüger haben sensible Daten aller Art im Visier. Neben finanziellen Schäden können sie damit auch Identitäten stehlen, Unternehmen erpressen oder Menschen stalken – die Gefahren im Internet sind leider vielfältig.«

Nur jeder Zweite setzt auf Passwort- und Antivirenschutz

Beim Einsatz starker Passwörter und der Nutzung von Antivirensoftware hat Österreich starken Aufholbedarf: Nur die Hälfte (51%) hat einen aktuellen Antivirenschutz; ein etwas höherer Anteil (55%) setzt alles daran, möglichst sichere Passwörter zu verwenden. »Besonders erschreckend ist, dass nur die Hälfte der Befragten eine Antivirensoftware installiert hat, obwohl diese häufig kostenlos verfügbar ist«, sagt Neusiedler. Zu den sonstigen Maßnahmen, mit denen sich die Befragten vor Cyberkriminalität schützen, zählt auch die Beschränkung der Sicherheitseinstellungen bei Social-Media-Accounts, die immerhin ein Drittel (34%) durchführt. Nur ein Viertel der Befragten nutzt dagegen VPN/Verschlüsselung in öffentlichen WLANs und informiert sich aktiv über Datenpannen und Betrugsmaschen im Internet (je 26%). Knapp fünf Prozent schützen sich gar nicht und nur etwas mehr als drei Prozent der Befragten gaben an, eine Cyberversicherung zu haben. »Eine Cyberattacke kostet im Schnitt mehrere tausende Euro pro Schadensfall, was im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein kann«, warnt Neusiedler.

Vier von zehn Österreichern kamen bereits mit Internetbetrug in Berührung

Im starken Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen stehen die persönlichen Erfahrungen der Befragten: Immerhin mehr als 40 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass entweder sie selbst oder jemand aus ihrem engsten Umfeld bereits einer Form von Internetbetrug zum Opfer gefallen ist. Am häufigsten genannt wurden Phishing Nachrichten (17%) sowie gefälschte Mails und Websites (16%). Danach folgen Hacks (7%), der Diebstahl von finanziellen Daten und Erpressung (je 6%). Fünf Prozent gaben an, schon einmal Identitätsdiebstahl (mit)erlebt zu haben. »Das Bewusstsein für diese unsichtbaren Risiken ist zwar grundsätzlich da, aber konkrete Schutzmaßnahmen haben großen Aufholbedarf – die Sinnhaftigkeit einer ,Schutzmaske’ für Computer, Laptop oder das Tablet zuhause wird offensichtlich erst erkannt, wenn schon etwas passiert ist«, warnt Neusiedler. »Unsere Kundinnen und Kunden sind etwas stärker sensibilisiert als der Durchschnitt – rund 2.800 unserer Privatkunden in der Haushaltsversicherung nutzen – nur ein Jahr nach dem Launch – bereits den zusätzlich buchbaren Cyberschutz.«

Günstige »Cyber-Schutzmaske« und schnelle Hilfe für Private

Internetkriminalität ist das am stärksten wachsende Kriminalitätsfeld in Österreich, wie auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) bestätigt. Daher bietet Helvetia bereits seit April 2019 die Helvetia Card Home Cyber, eine Cyberversicherung für Privatkunden, buchbar als Zusatzbaustein zur Haushaltsversicherung, an. Das Versicherungspaket bietet eine Vielzahl an nützlichen Informations- und Service-Leistungen und in bestimmten Versicherungsfällen Kostenersatz. Die 24-Stunden-Hotline der Helvetia Card Home bietet rund um die Uhr Beratung zu Schadenfällen im Zusammenhang mit Cyberkriminalität wie beispielsweise Virenbefall, Cybererpressung, unerlaubte Veröffentlichung von Fotos, unberechtigte Abmahnung bei »free«-Downloads, Identitätsdiebstahl, E-Mail-Betrug und vieles mehr. Ein wichtiger Bestandteil ist der Kauf- und Kontoschutz. Helvetia ersetzt je bis zu 3.000 Euro, wenn Bankkarten-Informationen mit gefälschten Mails oder gefälschten Websites abgefragt werden und Geld abgebucht wird. Der Kaufschutz beinhaltet eine Kostenübernahme bei Beschädigung bzw. Zerstörung innerhalb von 24 Stunden ab Kauf (über Online-Shops) von beweglichen Sachen, die dem Privatgebrauch dienen (bis je max. 3.000 Euro).

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