Aufgeheizte Autos können für Kinder zur tödlichen Gefahr werden
Immer wieder wird der ÖAMTC zu Hilfe gerufen, wenn Kinder unabsichtlich im Auto eingesperrt werden. In der letzten Woche hatte der Club innerhalb von drei Tagen gleich zwei derartige Einsätze.
Besonders kritisch derzeit ist das Wetter. Denn im Fahrzeug kann es bei extremer Hitze rasch bis zu 70 Grad heiß werden. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Eltern ihre Kinder bewusst alleine im Auto lassen, um "nur kurz" etwas zu erledigen. "Selbst bei kurzen Besorgungen gilt: Kinder und Haustiere niemals alleine im heißen Auto lassen, selbst wenn das Fenster etwas geöffnet bleibt. Die Hitze birgt eine große Gefahr und kann im schlimmsten Fall tödliche Konsequenzen haben", warnt ÖAMTC-Expertin Marion Seidenberger.
Passanten ruft Seidenberger zu Zivilcourage auf: Beobachtet man an heißen Sommertagen Tiere oder Kinder, die im Fahrzeug eingesperrt sind, sollte man sich zunächst nach den Eltern umsehen und in der Umgebung und in naheliegenden Geschäften nachfragen, ob Betreuungspersonen in der Nähe sind oder jemand etwas beobachtet hat. Nach der ersten Abschätzung der Gefahrensituation ist umgehend die Polizei zu verständigen.
Mopedführerschein: Kritik an der Preisauszeichnung der Fahrschulen
Mopedführerschein: Kritik an der Preisauszeichnung der Fahrschulen Salzburg. - Seit Jänner ist für das Lenken eines Mopeds die Lenkberechtigung Klasse AM verpflichtend. „Aus diesem Anlass haben wir uns Ende April bei 26 Fahrschulen die Preise angeschaut“, sagt AK-Konsumentenberater Christian Obermoser. Der Durchschnittspreis beträgt laut der Erhebung rund 233 Euro. Mangelhaft ist die Preisauszeichnung.
Ein Moped hat bis zu 50 ccm Hubraum und eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometer. Fahren darf man damit ab 15, die Ausbildung kann frühestens sechs Monate vor dem 15. Geburtstag begonnen werden. Die Ausbildung umfasst sechs theoretische und acht praktische Unterrichtseinheiten, davon zwei im öffentlichen Verkehr.
Die Fahrschulen bieten in der Regel Gesamtpreise inklusive Prüfungsgebühr und Bereitstellung eines Mopeds an.
„Die nächstgelegene Fahrschule muss nicht unbedingt die günstigste sein, ein Preisvergleich lohnt sich“, so Obermoser. Die billigste Fahrschule verlangt 189 Euro, die teuerste 260 Euro, das ist immerhin um mehr als ein Drittel mehr (71 Euro oder 37,6 Prozent). Im Durchschnitt der 26 Fahrschulen ergibt das einen Preis von rund 233 Euro. In der Stadt liegt der Durchschnittspreis bei 211 Euro, in den Bezirken bei 244 Euro, das sind rund 16 Prozent mehr.
Die theoretische Prüfung ist bei allen im Preis inkludiert; sechs Fahrschulen verlangen für eine etwaige Wiederholung 10 bis 20 Euro.
Zusätzliche Fahreinheiten zum Grundkurs kosten pro Unterrichtseinheit zwischen 33 und 56 Euro. Im Paket gibt es sechs Fahreinheiten auch um 50 bis 98 Euro. Genaues Nachfragen kann sich lohnen! Laut Fahrschulen besteht aber so gut wie kein Bedarf an zusätzlichem praktischen Unterricht, obwohl das Unfallrisiko mit einem Moped laut Kuratorium für Verkehrssicherheit zehn Mal so hoch ist als mit einem PKW.
Nach Vergünstigungen fragen: etwa, wenn man das eigene Moped mitbringt, oder die Absicht hat, auch weitere Führerscheine bei der Fahrschule zu machen.
Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage
Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage "Wolkenschwärme" von Überschwemmungsgelsen prognostizierte der Ökologe Bernhard Seidel am Mittwoch. Ende Juni werden sich die Gelsen, die jetzt noch als Larven in den Überschwemmungsgebieten leben, auf die Suche nach Blut begeben. Das Blut ist für die Gelsen durch die aufgenommenen Proteine (Körpereiweiße) für die Produktion ihrer Eier besonders wichtig.
"Die Population könnte um das drei- bis vierfache, wenn nicht um das zehnfache des Üblichen übersteigen", so der Stechmückenexperte.
Diese „Gelseninvasionen" können zu einer beträchtlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Bewohner dieser Regionen führen.
Als bis dato umweltfreundlichste Methode den Gelsenbestand zu regulieren ist der Einsatz von Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) Präparten anzusehen.
Beim Bacillus thuringiensis handelt es sich prinzipiell um eine im Boden vorhandene Bakterienspecies.
Mittlerweile wurden verschiedene Stämme dieses Bakteriums identifiziert, z.B. den Stamm israelensis. Jeder dieser verschiedenen Stämme wirkt spezifisch gegen ein bestimmtes Artenspektrum: z.B. der Stamm israelensis gegen Gelsen.
Während der Sporenbildung der Bakterien kommt es zur Ausbildung eines Endotoxins, welches stark giftig auf Gelsen wirkt.
Diese stark toxische Wirkung besteht jedoch nur während bestimmter Larvenstadien der Gelsen, daher ist der Zeitpunkt der Ausbringung von Bti von großer Wichtigkeit für den Erfolg der Gelsenregulationsmaßnahmen.
Von der AGES wurde ein Gelsen-Monitoring zur Überwachung von Vektoren (=Überträgern) von humanpathogenen Viren wie z.B. dem West Nil (WNV), Dengue oder Chikungunya aufgebaut. Weiters werden in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien die gefunden Vektoren auch auf durch Stechmücken übertragene bakterielle Erkrankungen wie die Tularämie ("Hasenpest") und parasitäre Erkrankungen wie die durch die Sandfliegen übertragene Leishmaniose untersucht. Mit dem Programm werden an vordefinierten Standorten Stechmücken gesammelt, klassifiziert und mittels molekularbiologischen Methoden gezielt die Durchseuchungsrate der Gelsenbestände mit den oben genannten Erregern bestimmt. Anhand der gefundenen Stechmückenarten und des möglichen Nachweises humanpathogener Viren stehen Informationen zur Verfügung, die über das Risiko der Übertragung Auskunft geben und so gegebenenfalls weitere gezielte Abklärungs-Maßnahmen ermöglichen.
In allen neun Bundesländern werden an bislang 37 ausgewählten Standorten im Kulturland (Landwirtschaft) Gelsen mittels speziellen Fallen gesammelt. Die angestrebte Menge liegt bei etwa 5.000 Exemplaren pro Jahr. Besonderes Augenmerk gilt der Suche nach den Arten Aedes japonicus (Asiatische Buschmücke) oder Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke).
Bei Jugendlichen boomt das Radfahren – die fleißigsten Radfahrer sind aber Senioren
Die Zahl der Jugendlichen, die mit dem Rad fahren, ist in Österreich in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen, verweist der VCÖ auf Daten der Statistik Austria. Bereits 77 Prozent der 16 bis 19-Jährigen fahren zumindest ab und zu mit dem Rad in die Schule, zur Uni, um Freunde zu treffen, einzukaufen oder z.B. ins Kino. Im Jahr 2007 fuhren nur 64 Prozent der Jugendlichen mit dem Rad. Fast jeder dritte Jugendliche radelt mittlerweile mehrmals die Woche. „Radfahren ist bei Jugendlichen „in“. Das Image des Radfahrens hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Es hat sich eine Radfahrkultur entwickelt, es gibt coole Fahrradmodelle, es ist hip, in die Pedale zu treten“, analysiert VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer.
Die VCÖ-Analyse zeigt, dass bei allen Altersgruppen der Anteil der Radfahrer stark zunimmt. So sind fast drei Viertel der 30 bis 59-Jährigen Radfahrer, vor fünf Jahren waren es nicht einmal zwei Drittel. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch immer mehr Seniorinnen und Senioren in die Pedale treten. Bei den 60 bis 69-Jährigen ist der Anteil der Radfahrer binnen fünf Jahren von 57 auf 67 Prozent gestiegen, bei den über 70-Jährigen von 31 auf 39 Prozent.
„Die 60 bis 69-Jährigen sind die fleißigsten Radfahrer. Vier von zehn fahren mehrmals die Woche für Alltagserledigungen mit dem Rad. Das ist der höchste Wert aller Altersgruppen“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Der Radfahrboom in dieser Altersgruppe liegt auch am steigenden Gesundheitsbewusstsein. Regelmäßiges Radfahren verringert das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Typ2-Diabetes. Radfahren hält fit und verlängert die Lebenserwartung.
Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich
Vor Start des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms im Oktober 2013 ist die große Mehrheit der Frauen über Nutzen und Risiko einer Teilnahme uninformiert und ist das Thema zudem mit Angst besetzt. Dies zeigt eine aktuelle Umfragestudie des Radiologen Dr. Hans Mosser.
Die Themen Brustkrebs und Früherkennung sind bei knapp 70% der österreichischen Frauen mit Angst assoziiert, zudem ist die große Mehrheit der Frauen uninformiert über Nutzen und Risiken der Teilnahme an einem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm durch Mammographie, wie es in Österreich für 1,4 Mio. Frauen eingeführt wird. Dieses erschreckende Ergebnis zeigt eine Umfragestudie des österr. Radiologen Dr. Hans Mosser.
Statt sachlicher Information scheint bei den Themen Brustkrebs und Früherkennung Panikmache zu dominieren, kritisiert Mosser, und entlarvt in seinem brandneuen Buch "Akte Brust: Frau zwischen den Fronten" den pinken Hype rund um Brustkrebs und Früherkennung. Mit dem lt. Mosser "angstmachenden Statistik-Trick", nach dem jede 8. bis 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken soll, würden gesunde Frauen zur Mammographie geschickt. Die damit verbundenen Risiken sind bekannt, darunter Strahlenbelastung, falsch positive Befunde bei 21% und unnötige Eingriffe wie Gewebsentnahmen bei fast 6% der teilnehmenden Frauen nach 3 Mammographien, weiters 19% Überdiagnosen, bei denen manche Wissenschaftler sogar bis zu 50% angeben. Über diese Risiken wird jedoch nur spärlich oder gar nicht informiert!
Einige Berufskollegen Mossers kritisieren sein Buch, weil es durch das Aufzeigen nicht nur des Nutzens, sondern auch der wissenschaftlich dokumentierten Risiken eines Brustkrebs-Früherkennungsprogramms Frauen verunsichern würde. Doch ist es in Zeiten selbstbestimmter Bürgerinnen und Bürger zulässig, Informationen über wissenschaftlich bewiesene, wichtige Nachteile einer Methode zurückzuhalten? Wohl kaum! Vielmehr ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung erst Voraussetzung einer informierten Entscheidung.
Ist dieses Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, wie es im Herbst 2013 in Österreich für 1,4 Mio. Frauen zwischen 45 und 69 Jahren startet, nun ein Experiment an uninformierten Frauen, das mehr schadet als nützt, wie viele Wissenschaftler sagen? Oder ist der Nutzen größer, wie andere in ihren Studien behaupten? Oder ist es einfach nur ein Geschäft? Die Frau - und nicht nur sie - steht zwischen diesen Fronten. Wem glauben? Wie entscheiden? Was tun?
Um diese Fragen geht es in dem umfassend informativen und zugleich sehr spannend zu lesenden Aufklärungsbuch "Akte Brust - Frau zwischen den Fronten" des kritischen österreichischen Radiologen, der über eine fast 30-jährige Berufserfahrung in Brustkrebsdiagnostik und Früherkennung verfügt. Präsentiert werden in dem Buch die Ergebnisse von Mossers aktueller Studie, wie Frauen über Brustkrebs und Früherkennung denken und was sie fühlen, sowie, wem sie in diesen Fragen am meisten vertrauen, nämlich in über 90% dem Gynäkologen und dem Radiologen. Die tatsächliche Bedeutung von Brustkrebs, die lt. Mosser öffentlich weit überschätzt wird, und was Brustkrebs überhaupt ist, wird in dem Buch ebenso aufgezeigt wie der Nutzen einer Früherkennung sowie die Risiken und Schäden eines Früherkennungsprogramms (Screening), die auch quantifiziert werden. Ausführlich erklärt werden zudem die Vorteile der Methoden der Brustuntersuchung, von Mammographie über Ultraschall bis zu MR, genauso wie auch deren Nachteile aufgezeigt werden. Nicht zuletzt werden auch die Möglichkeiten aktiver Brustkrebsvorsorge durch Veränderungen von Faktoren des Lebensstils anhand wissenschaftlicher Daten dargestellt.
Mit fast 200 Seiten ist das Buch ein umfassendes Informationspaket zu allen Fragen rund um Brustkrebs und Früherkennung und räumt auf mit Unsicherheiten, Statistik-Tricks und einem pinken Brustkrebs-Hype. Basierend auf den aktuellsten wissenschaftlichen Daten ist es dennoch spannend zu lesen und zeigt Wege auf, die es einer Frau nach der Lektüre dieses Buches ermöglichen, zu einer individuellen, informierten und freien Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu kommen. Ein eigenes Website-Projekt (www.aktemedizin.com) hält Interessierte darüber hinaus ständig auf dem aktuellen Stand und ermöglicht auch Interaktionen mit dem Autor.
"profil"-Umfrage: Stronach verliert - SPÖ weiter auf Platz eins
"profil"-Umfrage: Stronach verliert - SPÖ weiter auf Platz eins Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, verliert das Team Stronach im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte und kommt nur noch auf 8%. Die SPÖ bleibt laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage mit 27% (plus ein Prozentpunkt) klar auf Platz eins. Die ÖVP verliert einen Prozentpunkt und landet mit 24% auf Platz zwei. Die Freiheitlichen stagnieren bei 18%. Würde am Sonntag gewählt, kämen die Grünen auf 15% (minus ein Prozentpunkt), das BZÖ stagnierte bei 2%.
Auch in der Kanzlerfrage verliert Frank Stronach: Bei einem Minus von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat erreicht er nur noch 4%. Werner Faymann verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 19%. ÖVP-Obmann Spindelegger käme auf 15% (minus ein Prozentpunkt), könnte man den Kanzler direkt wählen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verliert im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte und erreicht 9%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig verliert in der Kanzlerfrage drei Prozentpunkte und kommt auf 7%.
EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft
EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft "Vigi'Fall" ist der Name eines neuen Erkennungssystems, das vorwiegend alten Menschen nach Stürzen helfen wird. Dank des kleinen dreieckigen Patches, das von seinem Anwender permanent getragen werden kann, ist gewährleistet, dass jeder ernsthafte Sturz erkannt und sofort ein Notarzt gerufen wird. Der Clou daran: Das Patch am Körper kommuniziert mit Infrarot-Bewegungssensoren in den Wohnräumen und einer zentralen Kontrollbox. Entwickelt wurde das System von FallWatch, einem Konsortium, das Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse aus ganz Europa vereint. Federführend ist das französische Start-up Vigilio S.A. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission mit rund zwei Millionen EURO gefördert.
"Schätzungsweise stürzen in Europa jährlich mehr als 20 Millionen Menschen über 65", erklärt Jean-Eric Lundy, Gründer von Vigilio S.A. und Arzt in der Notaufnahme des Hôpital Cochin in Paris. "Damit ist ein Sturz die Hauptursache für traumatisch bedingte Todesfälle in diesem Alter. Sofortige medizinische Hilfe entscheidet über Leben und Tod. Viel zu oft erleben wir, dass ältere Patienten vor der Einlieferung ins Krankenhaus stundenlang hilflos zu Hause gelegen haben, weil sie nicht um Hilfe rufen konnten. Dabei entstehen oft irreversible physische und psychische Schäden." Laut Freizeitunfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Wien kam es 2011 in Österreich zu insgesamt 261.300 Sturzunfällen. Damit machen Stürze mehr als 64% aller Unfälle zu Hause oder in der Freizeit aus und sind Österreichs Unfallursache Nr. 1.
So funktioniert Vigi'Fall
Vigi'Fall basiert auf einem Sensorensystem ? einem Biosensor, der vom Anwender selbst getragen wird, sowie Wandsensoren in den Wohnräumen ? und ist damit in etwa vergleichbar mit einer Alarmanlage. Im Falle eines Sturzes sendet der Biosensor am Körper ein Signal aus; darüber hinaus registrieren die Wandsensoren, dass keine Bewegungen mehr stattfinden, und melden dies ebenfalls an das Steuergerät im Wohnbereich. Dieses benachrichtigt per Telefon das Pflegepersonal oder falls sich der Sturz in einer Privatwohnung ereignet, ein Callcenter. Um zwischen tatsächlichen Stürzen und einem Fehlalarm unterscheiden zu können, verfügt Vigi'Fall über eine spezielle Software, die den Sturz (mit oder ohne Aufprall) und die anschließende Lage des Patienten analysiert. In einer Pflegeeinrichtung kann das Personal im Ernstfall sofort reagieren. Allein lebende Menschen werden sicherheitshalber von einem Callcenter-Mitarbeiter angerufen. Bleibt der Anruf unbeantwortet, wird umgehend die Familie oder ein Notdienst benachrichtigt.
Das Vigi'Fall-Konsortium
Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Vigi'Fall bestand darin, das Patch möglichst klein zu halten, damit es problemlos und bequem getragen werden kann. Dazu holte das FallWatch-Konsortium europäische Partner mit unterschiedlichen Spezialisierungen ins Boot. Diese reichen von Personal Security und Mikroelektronik über Biowerkstoffe und Nanotechnologie bis hin zu medizinischen Klebstoffen und Hochleistungsbatterien, die beim Militär und in der Luftfahrt Verwendung finden. Das Resultat der Zusammenarbeit des Konsortiums: Der Sensor funktioniert selbst unter der Dusche und braucht dank der langlebigen Stromversorgung nicht weiter beachtet zu werden, sobald er einmal auf der Haut klebt. Was bleibt, ist die Gewissheit, dass bei einem Sturz sofort Hilfe naht.
Erfolgreiche klinische Tests und Vermarktung
Das Vigi'Fall-Patch wurde unter Laborbedingungen und in den Bereichen Krankenhaus, Pflegeeinrichtung und Privathaushalt erfolgreich geprüft. Seit November 2012 ist Vigi'Fall am Markt erhältlich. Die Home-Version von Vigi'Fall wird ab dem dritten Quartal 2013 erhältlich sein. Ab September 2013 beginnen in den USA und Europa zudem die klinischen Tests der zweiten Systemgeneration, die auch dem amerikanischen RFID-Standard entsprechen wird. Diese marktreife Version, die für Ende 2014 erwartet wird, eröffnet gewaltige Geschäftsmöglichkeiten: Neben Europa und den USA haben mehrere asiatische Länder Interesse an der einzigartigen Technologie bekundet. In den EU-Ländern, die an den FallWatch-Projekten beteiligt sind, werden dadurch in den kommenden drei Jahren schätzungsweise 100 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. "Das FallWatch-Projekt zeigt, welche Fortschritte in der medizinischen Versorgung möglich sind, wenn die Besten der europäischen Wirtschaft zusammenarbeiten", erklärt Michael Jennings, Sprecher der Europäischen Kommission für die Bereiche Forschung, Wissenschaft und Innovation. "Diese Innovation bringt den Menschen einen spürbaren Nutzen und ist gleichzeitig gut für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, die von der Kommission im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizon 2020" kontinuierlich gefördert wird."
Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten
Körperliche Anstrengung im Freien, überheizte Autos oder zu wenig Flüssigkeit können dem Körper massiv schaden – das Rote Kreuz hilft nicht nur im Notfall sondern auch mit Tipps zur Vorbeugung.
Sommer und Sonne sind für uns unmittelbar mit Urlaub und Erholung verbunden. Gerade bei hohen Temperaturen sind aber einige Vorsichtsmaßnahmen ratsam. „Am wichtigsten ist, dass man die drei Grundregeln befolgt. Erstens nie auf die Kopfbedeckung vergessen, zweitens genügend (nicht alkoholische) Flüssigkeit zu sich nehmen, drittens nicht in der prallen Sonne liegen“, erklärt Chefärztin Elfriede Wilfinger, Rotes Kreuz Niederösterreich. Diese Maßnahmen sind wichtig, um Sonnenstich, Sonnenbrand oder der gefährlichen Dehydrierung vorzubeugen. „Wesentlich ist auch, dass man eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, denn die meisten Hautkrebserkrankungen entstehen durch die Sonneneinstrahlung.“
Die wichtigsten Tipps im Überblick:
Auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen können für Kleinkinder, Tiere, ältere und kranke Menschen gefährlich werden; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50 Grad an.
Pro Tag sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden – möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke (z.B. Kaffee, Cola); außerdem sollte leichte Kost auf dem Speiseplan stehen.
Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten möglichst vermieden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden.
Im Schatten bleiben! Wer in der prallen Sonne liegt, riskiert neben Sonnenbrand auch Hautkrebs und Kollaps.
In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden – dies gilt besonders für Kinder und Babies.
Erste Hilfe Tipps
Kommt es dennoch zu Krämpfen (Arme, Beine), Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut, so besteht die Gefahr bis hin zum Kreislaufkollaps. „In diesen Fällen ist es besonders wichtig, richtig und schnell zu reagieren“, erklärt Elfriede Wilfinger.
Erste Hilfe bei „Hitzeopfern“:
Patienten in den Schatten bringen.
Der Oberkörper sollte bei Patienten, die bei Bewusstsein sind, bei rotem Kopf erhöht, bei blasser Haut flach gelagert werden.
Kleidung möglichst lockern oder öffnen.
Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und – wenn er bei Bewusstsein ist – zu trinken geben (Mineralwasser).
Notruf wählen: 144
Grüne Nockerl
Die Grünen waren Wahlsieger, aber sie machten weniger als nichts daraus. Haslauer kann sich freuen, er wird leichtes Spiel mit ihnen haben. In Salzburg steht die neue Koalition. ÖVP, Grüne und Team Stronach legten diese in den Grundzügen bereits vor längerem fest und haben thematisch auf Transparenz während der fünfwöchigen Gespräche keinen großen Wert gelegt. Das Hochwasser band viel Aufmerksamkeit der Menschen, also sind die "stillen Kämmerlein-Gespräche" auch nicht so aufgefallen. Zum Glück für die Neo-Koalitionäre, denn hinter dieser Verschlossenheit steckt ein Politikverständnis, das nicht besonders zeitgemäß daherkommt.
Denn wenn es stimmen sollte, dass die Grünen der ÖVP das Finanzressort des Landes überlassen, verwelkt die grüne Hoffnung noch vor der Angelobung der Landesregierung.
Zur Erinnerung: Die ÖVP hatte die Spekulationsgeschäfte des Landes begonnen, über die Gabi Burgstaller stolperte. Deren Obmann Wilfried Haslauer war und ist stellvertretender Landeshauptmann. Etliche andere ÖVP-Politiker, die von ÖVP-nahen Managern besetzte Salzburger Hypo und der ÖVP treu verbundene Landesbeamte waren darin involviert. Dass die zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens des Skandals regierende SPÖ vom Wähler abgestraft wurde, sei in Ordnung. Burgstaller hatte schlicht ihren Hof nicht ordentlich bestellt.
Die Grünen machten sich in der politischen Aufarbeitung der Spekulationsgeschäfte durchaus verdient; und in ihrem Bericht zum U-Ausschuss finden sich kritische Passagen zum Kontrollversagen auch über die Volkspartei und Wilfried Haslauer.
Nun soll dieselbe Volkspartei das Finanzressort erhalten?
Dass Haslauer dies verlangt, ist einzusehen. Aber dass die Grünen dem zustimmen wollen, ist ein Skandal. Nachdem die Grünen den Landeshauptfrau-Sessel, den ihr die SPÖ anbot, nicht genommen haben, soll nun die als Nummer zwei involvierte Partei den Finanzskandal endgültig aufklären.
Diese offenen Kasinogeschäfte werden - so schaut es derzeit aus - bereits im Herbst abgeschlossen werden, und zwar mit Gewinn. Dann steht das Land wieder normal da, aber gleich um zwei Erfahrungen reicher: Man kann als Land eine Art "Hedge Fonds" betreiben, auf den lange Jahre niemand draufkommt. Und zweitens: Die Grünen waren Wahlsieger, aber sie machten weniger als nichts daraus. Haslauer kann sich freuen, er wird leichtes Spiel mit ihnen haben.
Schiefergas ist nicht schlecht, lenkt aber von den wirklich wichtigen Aufgaben ab
Statt Fracking für fossile Energien sollte Europa Fracking für Erneuerbare propagieren Öl, Gas und Kohle wird es immer geben. Darauf sollten sich vorsorglich all jene einstellen, für die Kohlenwasserstoffe das Böse schlechthin darstellen. Ein Jahrhundert lang haben Kohle, später verstärkt Öl und zuletzt zunehmend auch Gas der Menschheit hervorragende Dienste geleistet. Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert - ohne Kohle undenkbar. Mobilität, neue Lebensformen, Arbeitsteilung, Globalisierung - ohne Erdöl ein Ding der Unmöglichkeit.
Ohne Erdgas gäb's keinen Dünger und null Chancen, eine dramatisch gewachsene und noch immer zunehmende Weltbevölkerung ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Das wird nur allzu rasch vergessen, wenn auf die vermeintlich "bösen" Kohlenwasserstoffe eingedroschen wird. Dabei übersieht man leicht, dass es ohne diese Molekülketten auch keine Medikamente gäbe - außer Naturkräuter selbstverständlich, die es aber auch nicht in ausreichendem Maße und für alle Krankheiten gibt. Und natürlich müsste man sich auch Kunststoffe, jede Art von Plastik, aber auch neumodischere Dinge wie Sonnenkollektoren abschminken. Fast in allem, was uns im täglichen Leben umgibt und was unser Fortkommen erleichtert, stecken letzten Endes Moleküle aus Kohlenwasserstoff.
So ist es zweifellos eine gute Nachricht, dass der Höhepunkt der Öl- und Gasförderung und was sonst noch alles dem Maximum zustreben mag, verschoben ist. Verschoben ist der Peak Everything deshalb, weil durch neue Technologien plötzlich Öl und Gas auch aus kompaktestem Tongestein, wie es Schiefer darstellt, herausgesprengt werden kann. Fracking nennt sich die Methode, bei der unter hohem Druck mit viel Wasser, Sand und Chemie Risse in unterirdische Schiefergesteinsformationen gesprengt werden. Das aus den Ritzen strömende Gas oder heraussickernde Öl wird wie konventionelles verarbeitet und verkauft. In den USA waren es in den letzten fünf, sechs Jahren so große Mengen, dass die ganze Nation trunken geworden ist davon.
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten schickt sich an, nach dem Überrunden Russlands als weltgrößter Gasproduzent den Titel auch in Sachen Rohöl zu erringen. Dass Öl, Gas und Kohle noch lange Zeit verwendet werden können, sollte nicht dazu verleiten, auf Neues und - Stichwort Klimaschutz - Besseres zu verzichten. Dazu gehört in erster Linie ein effizienterer Einsatz von Energie. Sie ist zu kostbar, um verschleudert zu werden. Dazu gehören aber auch erneuerbare Energien, die, anders als fossile, kein klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen. Gefragt sind mehr denn je innovative Ideen. Mit viel Gehirnschmalz sollte es doch wohl möglich sein, mit dem fluktuierenden Aufkommen von Wind- und Sonnenenergie umzugehen.
Statt Fracking für fossile Energien sollte Europa Fracking für Erneuerbare propagieren - eine Denkfabrik mit Forschern aus verschiedensten Disziplinen, aber einem gemeinsamen Ziel: nachhaltigen Ersatz für Öl, Gas und Kohle als Lieferanten von Energie zu finden. Kohlenwasserstoffe sind zum Verbrennen schlicht zu schade. Auch das Steinzeitalter ist nicht aus einem Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sondern weil Bronze entdeckt wurde, die bessere Eigenschaften hatte. In der Regel setzt sich das Bessere gegen das Gute durch. Manchmal muss man etwas nachhelfen.
ÖGJ: Wo bleibt Entgeltfortzahlung für Feuerwehrleute?
"Ehrenamtliche Feuerwehrleute sollten für Katastropheneinsätze wie beim aktuellen Hochwasser keine Urlaubstage opfern müssen. Ihr wertvoller Dienst für die Allgemeinheit muss endlich auch finanziell anerkannt werden", fordert Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), einen arbeitsrechtlichen Anspruch auf bezahlte Freistellung bei Katastropheneinsätzen.
Bereits Ende des vergangenen Jahres hat die Regierung eine baldige Einführung der Entgeltfortzahlung für Feuerwehr angekündigt. "Es liegt nun an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, das Vorhaben rasch umzusetzen", sagt Ernszt. In manchen Industriebetrieben konnte eine bezahlte Abwesenheit bei Katastropheneinsätzen durch Betriebsvereinbarungen erreicht werden. Die Freistellung solle außerdem bei allen Einsätzen und für alle ehrenamtlichen Hilfsorganisationen gelten.
Drei Optionen beim Datenschutz
Die Enthüllungen der vergangenen Tage um den Datenschutz erinnerten an George Orwells Roman "1984", die Dystopie eines totalitären Überwachungsstaates. Allerdings unterscheidet sich die Realität von der orwellschen Vision: Sie ist nicht düster und bedrückend, sondern gaukelt in bunten Buchstaben und sympathischen Marketingbotschaften eine "Neue Welt des Arbeitens" und ähnlich verlockende Szenarien vor - tatsächlich haben US-Geheimdienste aber in großem Stil Daten von Servern bedeutender US-Konzerne - der "Cloud" - abgerufen, denen auch EU-Bürger ihre wertvollen Daten anvertraut hatten.
Werden Einträge in Social Networks wie Facebook gescannt, dann ist das für Unternehmen weniger dramatisch - wer Betriebsgeheimnisse hat, der wird sie nicht Mark Zuckerberg anvertrauen. Doch was geschieht mit jenen Unternehmen, deren Firmenhandys auf Googles Android, Apples iOS oder Blackberry - auch Kanada gestand entsprechende Spitzel-Aktionen - laufen? Oder mit jenen, die sich effizientere Teamarbeit von Microsofts Office 365 erhofften, das oft auf Servern des US-Konzerns läuft? Es ist derzeit selbst für Experten noch schwierig, die Weitläufigkeit des Systems und die tatsächliche Involvierung der erwähnten US-Konzerne abzuschätzen; zu unpräzise sind dafür diverse Informationsquellen. Klar ist aber: Wer Betriebsgeheimnisse hat, der sollte sich nun ernsthafte Gedanken machen.
Österreichs Unternehmen haben in dieser Hinsicht mehrere Optionen. Erstens können sie die Gefahrenlage ignorieren und weiterhin blind den US-Anbietern vertrauen - mit den entsprechenden Vorteilen der Effizienzmaximierung und dem Risiko des Datenverlusts. Zweitens könnte der Schritt in die technologische Steinzeit gewagt werden, indem Cloud Computing, IT-Outsourcing und ähnliche Trends ignoriert werden; die Daten finden sich dann nur noch im eigenen Haus, abgeschottet vom World Wide Web - das ist sicher, aber ineffizient. Drittens: ein Kompromiss aus beiden Lösungen, bei dem weniger heikle Daten in die Cloud wandern, das Wichtige aber im eigenen Haus bleibt.
Für Österreichs Cloud-Anbieter geht nun die Sonne auf: Die "Yes, we scan"-Attitüde der US-Regierung stärkt den Wunsch nach lokalen Lösungen.
Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt
Wenn das Hochwasser geht, bleiben oft Schwermetalle wie Blei oder Cadmium im Schlamm zurück. Die Belastung an Zink, Kupfer und Cadmium ist hoch. Diese Schwermetalle können zum Problem werden. Nach Überschwemmungen verbleiben sie in den Schlammrückständen und belasten dauerhaft den ufernahen Boden.
Während vor vielen Jahren der Schwennschlamm als Dünger galt, birgt er heute oft einen wahren Giftcockteil. Das Hochwasser hat Dünger und Pflanzenschutzmittel aus dem Boden gelöst. In vielen Kellern gelagerte Giftstoffe, Lacke, Putz- und Lösungsmittel haben ihren Weg in die Flüsse und Bäche gefunden. Auch der eine oder andere Öltank hat seinen Inhalt verloren.
Tiere auf den Weiden nehmen diese Stoffe beim Grasen auf. Überschwemmungen auf der Pferdeweide können langfristig Niere und Leber der Pferde stark belasten. Natürlich ist auch anderes Nutzvieh und der Anbau von Lebensmitteln betroffen.
Schwermetalle, die mit dem Schlamm auf die Felder kommen, halten sich längere Zeit im Boden.
Nach dem Hochwasser 2012 warnte das Umweltbundesamt in einer Aussendung, die heute wohl kaum an Aktualität verloren hat:
Bei allen Tätigkeiten nach Überflutungen ist es besonders wichtig, die üblichen hygienischen Maßnahmen, wie gründliches Händewaschen, zu beachten. Es sollten Handschuhe, Gummistiefel und feuchtigkeitsabweisende Kleidung getragen werden. Der Kontakt der bloßen Haut mit abgelagertem Schlamm soll weitestgehend vermieden werden, während der Arbeiten vor Ort sollte nicht gegessen oder getrunken werden.
Generell ist vom Verzehr von Obst und Gemüse aus überfluteten Bereichen abzuraten.
Keinesfalls sollten verwendet werden:
• Wurzelgemüse,
• Knollengemüse,
• "erdnahes" Gemüse wie Salat,
• Obst und Fruchtgemüse, das mit Überschwemmungswasser in Kontakt gekommen ist.
Überflutetes Gras oder Grünfutter soll weder verfüttert, noch siliert oder kompostiert werden.
Später reifende Erdbeeren schmecken umso besser
Aufgrund des nassen und kalten Wetters in den letzten Wochen beginnt die heurige Erdbeerernte verspätet. Nichtsdestotrotz erwarten Experten bei den beliebten rosaroten Beerenfrüchten eine ausgezeichnete Qualität.
"Auch Flächen, die im Vorjahr durch den späten Frost geschädigt worden sind, haben heuer sehr gut angesetzt", berichtet Wolfgang Lukas von der NÖ Landwirtschaftskammer.
Mit einer Anbaufläche von rund 450 Hektar ist Niederösterreich im Vergleich der Bundesländer das führende "Erdbeerland Nummer 1", gefolgt von Oberösterreich (450 Hektar) und der Steiermark (220 Hektar). Österreichweit belief sich die Erdbeerernte 2012 auf knapp 10.000 Tonnen. Pro Kopf und Jahr verzehrt man in Österreich im Durchschnitt 4,7 Kilogramm Erdbeeren.
Erdbeeren enthalten pro Gewichtseinheit mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Mit 150-200 g - nicht einmal eine kleine Schale voll - ist der Tagesbedarf bereits gedeckt. Untersuchungen haben übrigens gezeigt, dass vollreife Erdbeeren bis zu 20 % mehr Vitamin C enthalten als nicht ganz reif geerntete.
Auch der Gehalt an Folsäure liegt mit 65 mg pro 100 g relativ hoch. Bei den Vitaminen sind weiterhin Biotin (ein B-Vitamin) und Vitamin K erwähnenswert, bei den Mineralstoffen treten vor allem Zink, Kupfer und Mangan hervor.
Auch als Schlankmacher ist sie beliebt: 10 dag Fruchtfleisch einer Erdbeere enthält nur 37 Kilokalorien.
Bei Kleinkindern ist Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache
Nur wenige Momente aus den Augen gelassen und schon droht Kleinkindern in Gärten mit ungesicherten Gewässern Lebensgefahr. Insgesamt ertrinken pro Jahr durchschnittlich fünf Kinder (2011: drei). Auch bei seichten Mini-Biotopen: eine Sicherung muss sein. Denn Kinder unter fünf Jahren können sich bereits aus einer Wassertiefe von nur wenigen Zentimetern nicht mehr aus eigener Kraft retten. Meist tritt das Phänomen der Schockstarre ein, denn panische Kinder sind bewegungsunfähig. Zusätzlich ist bei kleinen Kindern die Muskulatur oft zu schwach, um in einer solchen Notlage den Kopf hoch genug aus dem Wasser zu heben.
Was uns Erwachsenen bewusst sein muss: Ertrinken ist ein lautloser Tod. Schon ein paar Sekunden elterlicher Unachtsamkeit können zur Katastrophe führen. Kein Schreien, kein wildes Um-sich-Schlagen. Völlig laut- und regungslos gleiten Kleinkinder ins Wasser. Auch wenn der Wasserunfall nicht tödlich endet: Überlebende Kinder sind – abhängig von der Dauer des erlittenen Sauerstoffmangels – in vielen Fällen von bleibenden Gehirnschäden betroffen.
Ungetrübter Badespaß
Kinder lieben Wasser, sei es im eigenen Garten, bei Freunden im Pool oder im Strandband. „Immer und ausnahmslos gilt: Erwachsenenauge, sei wachsam. Lassen Sie Ihr Kleines im Wasser und in Wassernähe nie aus den Augen. Legen Sie bei Familienfesten und sonstigen Besuchen genau fest, wer wann auf das Kind aufpasst“, so DI Alexandra Kühnelt-Leddihn vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).
Tipps vom KFV
Achtung Spielzeug! Aufblasbare Gummitiere machen beim Baden Spaß, bieten im Ernstfall aber keinerlei Schutz. Egal, ob beim Ritt auf dem Plastik-Krokodil, im Schlauchboot oder auf der Luftmatratze: „Schwimmflügel an!“ lautet für die Kleinsten die Devise.
Legen Sie Ihrem Kind nur mit dem CE-Zeichen versehene Schwimmhilfen an! Oberarm-Schwimmflügeln müssen mehrere voneinander getrennte (aufblasbare) Luftkammern und – wenn sie aufblasbar sind – dazu noch Sicherheitsventile aufweisen.
Mobil- und Schnurlostelefone lagern Sie im Garten am besten in Griffnähe, Notruf-Nummern inklusive.
Frischen Sie Ihr Know-how in einem Erste-Hilfe-Kurs auf. Im Notfall zählt jede Sekunde!
Bringen Sie Ihrem Kind so früh wie möglich das Schwimmen bei!
Gewässer im Garten: So sichern Sie richtig!
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen, die Ihren Garten für die ganze Familie zu einem Ort der Erholung machen:
Brunnen, Regentonne, Mini-Biotop & Co.
Die Gefahrenzone Ziehbrunnen wird mit einem fix montierten, massiven Gitter entschärft. Ist der Ziehbrunnen in Gebrauch, ist eine versperrbare Abdeckung dringend erforderlich.
Auch Regentonnen stellen für kopfüber hineinfallende Kleinkinder ein großes Risiko dar und müssen daher mit einer verschließbaren Abdeckung versehen sein.
Zur Sicherung kleiner Feuchtbiotope bietet sich eine spezielle Gitterkonstruktion aus Metall oder Fiberglas an, die 1-2 cm unterhalb der Wasseroberfläche montiert wird. Das Gitter selbst fällt optisch nicht auf, das Kind landet im Fall des Falles in einem stabilen Auffangnetz. Das Gitter darf sich an keiner Stelle nach unten durchbiegen, seine Maschenweite sollte maximal 4 x 4 cm betragen.
Schwimmteich
Legen Sie Schwimmteiche grundsätzlich nur an gut einsehbaren Stellen im Garten an!
Sorgen Sie für eine professionell errichtete Umzäunung des gesamten Wasserbereichs – inklusive aller Stege und Plattformen. Ein stabiler, unüberwindbarer Zaun sichert den Schwimmteich rund ums Jahr – auch im Winter, wenn das Eis zum Betreten verlockt. Der Zaun muss mindestens 1 Meter vom Ufer entfernt sein und eine Höhe von mindestens 1,1 Metern aufweisen. Die Maschenweite eines Drahtzauns bzw. der Abstand zwischen den Brettern eines Holzzauns darf maximal 4 cm betragen. Die Türe muss entsprechend mittels Türschloss gesichert sein.
Apropos Zaun: Schaffen Sie verschließbare Zugänge zu Nachbargrundstücken!
Swimmingpool
Installieren Sie – für die Zeit der Nichtbenutzung – eine Pool-Abdeckung nach Maß!
Rund um den Pool sorgt eine professionell angelegte, verschließbare Umzäunung (siehe Schwimmteich) für optimalen Schutz.
Pool-Alarm
Ein Pool-Alarm kann Leben retten: Die im Fachhandel erhältlichen Alarmgeräte reagieren unmittelbar auf jede Art der Wasserbewegung und warnen mit einem lauten Signalton. Der Sensor wird auf die Wasseroberfläche des Pools oder Schwimmteichs gesetzt und mit einer Schnurverbindung am Ufer fixiert.
Es gibt auch Alarmgeräte die den Kindern wie eine Uhr auf dem Handgelenk befestigt werden, und die bei einer Basisstation einen Alarmton auslösen. Beide Systeme sind nur ergänzende technische Maßnahmen, aber kein Ersatz für eine Aufsichtsperson.
ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich
ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich "Eine kilometerabhängige Maut ist weder fair noch wirtschaftlich", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger, zur Forderung der EU-Parlamentarier nach Einführung eines kilometerabhängigen elektronischen Mautsystems klar. "Elektronische Mautsysteme haben bis zu dreimal höhere Systemkosten als Vignettensysteme. Internationale Erfahrungen zeigen, dass für den Betrieb elektronischer Mautsysteme bis zu einem Viertel der Einnahmen aufgewendet werden müssen". Darüber hinaus müssten bei Einführung einer kilometerabhängigen elektronischen Maut für Pendler und berufliche Vielfahrer neue komplizierte Fördersysteme geschaffen werden. Wiesinger: "Eine Systemumstellung rechnet sich nicht". Der Club warnt außerdem vor den gefährlichen Lenkungseffekten von kilometerabhängigen Mautsystemen. "Ausweich-Effekte auf die Landstraße erhöhen das Unfallrisiko und belasten die Bevölkerung und die Umwelt massiv", so Wiesinger.
Die Darstellungen, dass eine entfernungsabhängige Verrechnung fairer wäre als ein Vignettensystem, weist der ÖAMTC klar zurück. Die Vergleichsrechnungen für Wenigfahrer seien völlig irreführend, weil sie fast immer anhand der Jahresvignette erstellt würden. "In allen EU-Staaten mit Vignette gibt es Kurzzeitvignetten. Wenn man etwa davon ausgeht, dass ein Autofahrer, der lediglich 1.000 Kilometer auf österreichischen Autobahnen zurücklegt, eine 10-Tages-Vignette erwirbt, zahlt er fast genau denselben Kilometerpreis wie jemand mit 10.000 Autobahn-Kilometern und einer Jahresvignette", rechnet Wiesinger vor.
Zur Resolution des EU-Parlaments stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung klar: "Das ist kein bindender Vorschlag der EU für eine kilometerabhängige Bemautung, wie das derzeit gerne dargestellt wird. Die EU hat gar nicht das Recht, sich in diese Kompetenz der Mitgliedstaaten einzumischen. Außerdem sagt die Kommission auch, dass ein Vignettensystem wie in Österreich in Ordnung ist, vorausgesetzt es ist diskriminierungsfrei für alle EU-Bürger." Das bedeutet, dass es Alternativen zur Jahresvignette geben muss, so wie das in Österreich auch der Fall ist. "Es gibt keinen Grund, am österreichischen Vignetten-System zu rütteln", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Auch Ministerin Doris Bures habe im März im Interview mit dem ÖAMTC-Magazin auto touring ihr "Nein" zu einem kilometerabhängigen Mautsystem bekräftigt. "Wir verlassen uns auf das Wort der Frau Bundesminister, auch wenn einzelne SP-Europaparlamentarier sich nicht an die Regierungslinie halten", so Wiesinger abschließend.
Zahl der Motorradunfälle steigt saisonbedingt
Vergangene Woche kamen bei Motorradunfällen vier Menschen ums Leben. Seit 1. Jänner 2013 starben 29 Motorradlenker und -mitfahrer auf Österreichs Straßen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 19. Im gesamten Jahr 2012 verunglückten 70 Motorradlenker bzw. -mitfahrer tödlich.
Zurückzuführen ist die Steigerung unter anderem auf die stark steigenden Zulassungszahlen bei den Motorrädern.
Derzeit sind knapp 430.000 Motorräder in Österreich zugelassen. Im Jahr 2002 waren es noch 292.000 Motorräder. Etwa ein Drittel aller schweren Motorradunfälle sind Alleinunfälle, die häufig auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind.
Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer
Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer Fisch, Eier, Nüsse oder Milchprodukte: Bis zu fünf Prozent der Österreicher leiden Schätzungen zufolge an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie ist wissenschaftlich nicht belegt. Dennoch versprechen die Anbieter in der Werbung eine zuverlässige Diagnose oder gar die Heilung der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat eine Testperson von sechs Anbietern im Raum Wien untersuchen lassen. Das Fazit des VKI: Die Bioresonanztherapie ist teuer und liefert keine zuverlässigen Ergebnisse. Ein Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollte am besten in einem Allergieambulatorium untersucht werden.
Kein einziger Befund deckte sich mit der von einem Allergiezentrum durchgeführten Kontrolluntersuchung, in der u.a. eine Frucht- und Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt wurde. Zudem lautete jeder einzelne Befund der Bioresonanzinstitute anders: Das Spektrum reicht von einer Unverträglichkeit gegen Erdnüsse und Walnüsse, über Instantkaffee und Saccharin bis hin zu Milcheiweis und Weizen. „In einer der getesteten Einrichtungen wurde der Testperson fälschlicherweise gar eine zerebrale Durchblutungsstörung attestiert. Die Testperson leidet jedoch weder unter typischen Symptomen wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen, noch wurde diese Erkrankung jemals im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung diagnostiziert“, berichtet VKI-Gesundheitsexpertin Dr. Bärbel Klepp. Auch die Ernährungsempfehlungen stehen in der Kritik: „Würde man sich an alle gegebenen Empfehlungen halten, wäre eine ausgewogene Ernährung schier unmöglich.“
Einheitlichkeit gab es im Rahmen des Tests dagegen in einem anderen Punkt: hohe Kosten im Falle einer Therapie. Diese reichen von 50 Euro bis zu 120 Euro pro Sitzung, wobei teils bis zu zehn notwendige Behandlungen in Aussicht gestellt wurden. Bei Erstkonsultationen wurden teils höhere Kosten (bis zu 168 Euro) verrechnet. Hätte sich die VKI-Testperson auf eine Therapie eingelassen, wären im extremsten Fall – inklusive der empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel - bis zu 900 Euro fällig geworden.
Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von dem deutschen Arzt und Scientologen Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Rasche als MORA-Therapie eingeführt. Um nicht weiter in die Nähe von Scientology gerückt zu werden, benannten sich in den 1990er Jahren mehrere bedeutende Therapeutenvereinigungen um und verbannten „Bioresonanz“ aus ihrer Namensgebung. So existieren ähnliche Verfahren unter den Namen Biokommunikations-, Bicom-, Multicom- und Multiresonanztherapie, Biophysikalische Informationstherapie (BIT), Diagnostische Resonanztherapie (DRT), Sequentielle Frequenzdiagnostik, Lykotronik-Therapie, SomaDyne, VegaSTT oder Matrix-Regerationstherapie.
Nur mehr Hälfte der Österreicher plant Urlaub
Die Urlaubslaune der Österreicher scheint getrübt zu sein. Das zeigt das ÖAMTC-Reisemonitoring, das Einblicke in das Reiseverhalten und die Urlaubspläne der Österreicher gibt. Für die repräsentative Umfrage des Clubs führte das Market Institut im April österreichweit 800 Telefoninterviews durch. Das überraschende Ergebnis: Planten im Vorjahr noch fast zwei Drittel der Befragten eine Reise, wollen dieses Jahr nur mehr 50 Prozent verreisen. 36 Prozent und somit doppelt so viele Personen wie im Vorjahr wollen heuer gar nicht verreisen. Elf Prozent sind noch unsicher, ob sie eine Reise machen werden. Drei Prozent haben ihren Haupturlaub für dieses Jahr bereits gemacht. "Wenn sich die Reiseabsichten der Österreicher bestätigen, könnte es im Sommer 2013 einen deutlichen Rückgang bei den Urlaubsreisenden geben", sagt ÖAMTC-Reiseexpertin Silvie Bergant.
Die Österreicher verreisen zwar weniger, dafür aber länger. 78 Prozent planen einen 4- bis 14-tägigen Urlaub. Im Schnitt soll der Urlaub dieses Jahr rund 12 Tage dauern. Einen Kurzurlaub von bis zu drei Tagen planen nur mehr 14 Prozent. 2012 machten noch 25 Prozent der Reisenden einen Kurzurlaub. "Getreu dem Motto 'Wenn schon Urlaub, dann aber richtig', geht der Trend eindeutig hin zu längeren Reisen", interpretiert die Clubexpertin das Umfrageergebnis.
Mittelmeerländer bleiben Top-Auslandsreiseziele, Österreich verliert
Die bewusstere Urlaubsplanung der Österreicher spiegelt sich auch in der Wahl der Destination wider: Nur mehr 16 Prozent planen einen Urlaub in der Heimat. Im Vorjahr wollten noch 27 Prozent den Urlaub in Österreich verbringen. Ein Anzeichen für die rückläufige Lust am Österreich-Urlaub ist auch der Rückgang beim geplanten Verwandten- und Bekanntenbesuch (minus sechs Prozent). 64 Prozent zieht es ins europäische Ausland, 14 Prozent in eine außereuropäische Destination (Top 3: USA/Kanada, Ägypten und Karibik). "Die Österreicher wollen es sich im Urlaub gut gehen lassen. Am Strand faulenzen und die Seele baumeln lassen lautet für viele die Devise. Das Schlechtwetterrisiko in Österreich wird lieber umgangen, der klassische Badeurlaub in den beliebten Mittelmeerländern liegt im Trend", so die ÖAMTC-Expertin. Top-Reiseziele in Europa sind Italien (15 Prozent), Kroatien (12 Prozent) und Griechenland (7 Prozent). Es folgen Spanien (6 Prozent), die Türkei und Deutschland (je 4 Prozent).
Durchschnittliches Urlaubsbudget liegt bei 947 Euro pro Person - Wiener greifen am tiefsten in die Tasche
Die Tatsache, dass die Österreicher bei ihrem Urlaub keine Kompromisse eingehen wollen, zeigt sich auch im durchschnittlichen Urlaubsbudget: Dieses liegt bei 947 Euro pro Person. Fast jeder Dritte plant sogar, mehr als 1.000 Euro für den Urlaub auszugeben. Am meisten lassen sich den Urlaub die Wiener kosten - im Schnitt 1.049 Euro pro Person. Die Steirer und Kärntner berappen 909 Euro, die Niederösterreicher und Burgenländer 947 Euro, die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger bezahlen 948 Euro. Am niedrigsten sind die geplanten Urlaubsausgaben mit 877 Euro pro Person in Oberösterreich.
Einsparungen würden die Österreicher am ehesten bei Ausgaben für die Abendunterhaltung, beim Shopping und bei der Anreise treffen. "Bei Essen und Unterkunft sind die wenigsten bereit, Abstriche zu machen", weiß die ÖAMTC-Touristikerin.
Angereist wird mit Pkw und Flugzeug, Bahn und Bus für drei Viertel der Reisenden keine Alternative
Bei der Wahl des Reisemittels liegen auch heuer wieder Pkw (43 Prozent) und Flugzeug (44 Prozent) an erster Stelle. Alternative Reisemittel werden eher selten genutzt. Für 75 Prozent stellen Bahn oder Bus grundsätzlich keine Alternative zur Anreise mit dem eigenen Kfz dar. "Der Pkw wird Bahn oder Bus meist aus Gründen des Komforts und der Flexibilität vorgezogen. Insbesondere mit Kindern und viel Gepäck wird das häufige Umsteigen als umständlich empfunden", erklärt die ÖAMTC-Expertin abschließend.
Multikulti in der WESTbahn - Staatssekretär Kurz lobt Integrationspolitik
(v.l.n.r.): Geschäftsführer der WESTbahn Dr. Erich Forster, WESTstewardess Claudia, WESTsteward und Integrationsbotschafter Nusret Güzel, Staatssekretär Sebastian Kurz Das Credo der WESTbahn ist die ständige Optimierung der Kundenzufriedenheit, die durch unsere Stewards erfolgt. Denn sie tragen die Verantwortung für den Verkauf der Tickets an Bord, die Reinigung des Zuges oder den persönlichen Service, wie Hilfe bei Rollstuhlkunden oder Müttern mit Kinderwagen. Vielfalt ist dabei der Schlüssel zum Erfolg! Unterschiedliche Mitarbeiter machen den Erfolg der WESTbahn aus, weil sie den vielfältigen Bedürfnissen der Kunden entsprechen können.
Die WESTbahn setzt auf Pluralität bei der Nationalität unserer Stewards und das macht sie anders als viele Unternehmen in Österreich: Insgesamt beschäftigt die WESTbahn Mitarbeiter aus 23 Länder: von Ägypten über Indien, Serbien bis Ungarn. Allein vier Triebfahrzeugführer stammen aus Ungarn. „Wir können nur von der bunten Mischung unseres Bordpersonals profitieren: Von slowakisch bis chinesisch, unsere Stewards können in sagenhaften 22 Sprachen kommunizieren. Die am häufigsten gesprochene Sprache ist neben englisch übrigens italienisch vor französisch und russisch“, sagt WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.
Besonders gefreut haben sich die Stewards über den heutigen Fahrgast, den Staatssekretär Sebastian Kurz. Er stattete unserem Betrieb einen Besuch ab und outete sich als WESTbahn-Fan.
Sebastian Kurz über die WESTbahn: "Die WESTbahn zeigt, dass es für ein Unternehmen bereichernd ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus so vielen Ländern und mit so vielen Sprachen beschäftigt zu haben. Und der Erfolg gibt ihnen auch recht. Ich freue mich daher, die WESTbahn als Kooperationspartner der Initiative "Zusammen:Österreich" begrüßen zu dürfen."
Die WESTbahn ist Kooperationspartner der Initiative 'Zusammen:Österreich' des Staatssekretariats. Ziel der Initiative ist es, gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund anzukämpfen. Mitarbeiter der WESTbahn treten im Rahmen dieser Initiative als Integrationsbotschafter, etwa in Schulen, auf, um den Schülern das Thema „Integration durch Leistung“ näher zu bringen und die Entwicklung von Schulprojekten zu begleiten, die das Zusammenleben fördern.









