Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Sonntag 24.06.2018 16:58
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Salzburg, TitelseiteRSS

inhalt
28.02.2018

Autobauer müssen Verantwortung tragen

Dieselfahrer müssen durch die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten die Versäumnisse und Tricks von Politik und Autoindustrie ausbaden. Die Verursacher der dicken Luft dürfen sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen. Dieselfahrer müssen durch die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten die Versäumnisse und Tricks von Politik und Autoindustrie ausbaden. Die Verursacher der dicken Luft dürfen sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen.

Wer im Inntal in der Nähe der Autobahn tief durchatmet, der weiß:

Gesund ist das nicht. In vielen deutschen Großstädten ist die Konzentration des hauptsächlich durch den Autoverkehr verursachten giftigen Gases Stickoxid sogar so hoch, dass sie für die Anwohner bereits gesundheitsgefährdend ist. Um rasch für bessere Luft zu sorgen, sehen nun einige Städte als einzige Möglichkeit, ältere Dieselfahrzeuge aus den Ballungszentren zu verbannen. Leidtragende sind nun die Fahrer von Dieselfahrzeugen. Ihnen wurde jahrzehntelang weisgemacht, dass Dieselmotoren weniger gesundheitsschädlich seien als Benziner, mit Vergünstigungen wurden sie sogar zum Dieselkauf verlockt.

Mit dem Dieselskandal haben die angedachten Fahrverbote in Düsseldorf und Stuttgart nur am Rande zu tun. Dass nun ein oberstes Gericht in Deutschland einschreiten musste, um für Luftreinheit zu sorgen, geht vielmehr auf die jahrelange Nichteinhaltung von verbindlichen Abgasgrenzwerten durch die gesamte Auto­industrie zurück. Freilich unter tatkräftiger Mithilfe der Politik. Die EU hat zwar immer schärfere Grenzwerte beschlossen, diese mussten aber nur auf Messstationen im Labor eingehalten werden. In der Realität, auf den Straßen, überschreiten die Autos die Werte um ein Vielfaches. Und auch die Tests der mit Software-Updates nachgerüsteten Autos zeigen, dass diese so gut wie keine positiven Auswirkungen auf die Stickoxid-Werte haben.

Die Dieselverbote sind für die Bürgermeister der Städte nun der letzte Ausweg, um die Versäumnisse der EU und Tricks der Autoindustrie auszubügeln. Von der Bundes- und Europapolitik wurden sie mit der Vorgabe, für gesunde Luft zu sorgen und die Grenzwerte in den Städten einzuhalten, alleine gelassen. Die leidtragenden sind Millionen Dieselfahrer, die nun nicht mehr in ihrer Stadt oder zu ihrem Arbeitsplatz fahren dürfen.

Spätestens jetzt müssen die Autobauer und die Politik die Verantwortung übernehmen. Denn während der weltweit größte Autobauer Volkswagen einen Jahresgewinn von rund elf Milliarden Euro präsentiert, schauen nun Millionen Dieselfahrer beim Wiederverkauf ihrer Autos finanziell durch die Finger. Angesichts der jahrelangen guten Geschäfte mit den jetzt verbannten Autos können Hardware-Updates, die erwiesenermaßen die Stickoxid-Werte deutlich senken, den Autobauern nicht länger zu teuer sein. Auch finanzielle Entschädigungen für Dieselfahrer dürfen kein Tabu bleiben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von STEFAN ECKERIEDER
29.12.2017

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden? Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von ARBÖ-Mitgliedern die wissen wollten, wer für Schäden aufkommt, die durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Grundsätzlich muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Doch gerade nach der Silvesternacht kann oftmals der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden. Ist kein Schädiger bekannt kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt ist. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob solche Schäden gedeckt sind. Wenn ja muss so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Kurzparkzonen, Anrainerparkplätzen & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder falls vorhanden eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.01.2018

Weltweit bis zu 650.000 Influenza-Todesopfer pro Jahr

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen. Diese Hochrechnung beruht jedoch ausschließlich auf Todesfällen, die auf Influenza bedingte Atemwegserkrankungen zurückzuführen sind.

„Diese Zahlen verdeutlichen die weltweiten hohen sozio- ökonomischen Belastungen durch die saisonalen Influenza-Epidemien“ meint Peter Salama, verantwortlicher Direktor des Programms der WHO für gesundheitliche Notlagen. „Diese Zahlen betonen auch die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen in Hinblick auf die saisonalen Epidemien sowie für die Vorbereitung auf pandemische Ausbrüche.“

Die kürzlich im Journal „The Lancet“ publizierten Zahlen über die weltweite Influenza assoziierte Mortalität basieren auf der durch akute Atemwegsinfektionen bedingten Übersterblichkeit, die jährlich während der saisonalen Influenza-Ausbrüche beobachtet wird.

An der Erhebung der Daten der Studie über die jährliche globale Influenza-assoziierte Mortalität, die vom US-CDC durchgeführt wurde, war auch Monika Redlberger-Fritz vom Österreichischen Nationalen Influenza-Referenzlabor am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien (Leitung: Theresia Popow-Kraupp) in Zusammenarbeit mit Michael Kundi vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien beteiligt. Die für Österreich über einen Zeitraum von 15 Jahren hochgerechnete Anzahl der jährlichen Influenza-assoziierten Todesfälle basiert auf den Daten des Diagnostischen Influenza Netzwerks Österreich (DINÖ, www.influenza.at), das für die jährliche Überwachung der Influenza-Virusaktivität in Österreich vom Nationalen Referenzlabor für Influenza am Zentrum für Virologie betrieben wird.

Ältere und Menschen in armen Regionen sind besonders betroffen

Laut US-CDC treten bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind, und bei jenen die in den ärmsten Regionen der Welt leben, die meisten Todesfälle auf. Die Länder südlich der Sahara zählen zu jenen mit dem größten Influenzamortalitätsrisiko, unmittelbar gefolgt von den östlichen Mittelmeerländern und Südostasien.

„Alle Länder, reiche und arme, große und kleine müssen zusammenarbeiten, um Ausbrüche von Influenza unter Kontrolle zu halten, bevor eine nächste Pandemie auftritt. Das heißt auch Kapazitäten aufzubauen, um Ausbrüche festzustellen und darauf reagieren zu können. Das beinhaltet die Gesundheitssysteme so auszubauen, dass die Gesundheit derjenigen, die am anfälligsten sind und die dem Risiko am meisten ausgesetzt sind, gestärkt wird.“ meinte Peter Salama.

Nahezu alle Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren mit Influenza bedingten Infektionen der unteren Atemwege treten in Entwicklungsländern auf, aber die weiteren Auswirkungen der saisonalen Influenza-Epidemien auf die Ärmsten der Welt sind noch nicht zur Gänze bekannt.

Die WHO arbeitet mit Partnern zusammen, um die globale Krankheitsbelastung durch die Influenza einzuschätzen, indem sie den Mitgliedsstaaten durch Beratung und Expertenwissen hilft, die Krankheitsbelastung durch Influenza und die wirtschaftlichen Folgen zu ermessen.

Es liegt nahe, dass zukünftige Beobachtungs- und Laborstudien über weitere Erkrankungen, die eine Influenza assoziierte Übersterblichkeit bedingen können, wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen, eine noch höhere Influenza assoziierte Mortalität ergeben werden.

Menschen in Gesundheitsberufen als Risikogruppe

Die WHO ermutigt Länder, der Influenza-Prävention Vorrang einzuräumen und nationale Schätzungen zu erstellen um die Präventionsstrategie dementsprechend festlegen zu können. Die jährliche Influenza-Impfung wird empfohlen, um eine Erkrankung und Komplikationen auf Grund einer Influenza-Infektion hintanzuhalten. Die Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die ein erhöhtes Risiko von ernsthaften Influenza-Komplikationen eventuell sogar mit Todesfolge aufweisen und für Menschen in Gesundheitsberufen.

Die saisonale Influenza ist eine akute virale Infektion, die ganz leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und sich weltweit ausbreitet. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche ohne medizinische Betreuung zu benötigen. Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege im Zusammenhang mit der saisonalen Influenza, die möglicherweise zum Tod führen könnten, schließen Lungenentzündung und Bronchitis mit ein.

Die StudienautorInnen merken an, dass diese neuen Schätzungen der Influenza assoziierten Mortalität nur auf der durch akute Atemwegserkrankungen bedingten Übersterblichkeit während saisonaler Ausbrüche beschränkt sind. Um daher die tatsächlichen globalen Auswirkungen der saisonalen Influenza nicht zu unterschätzen, sind weitere Studien notwendig, die auch nicht respiratorisch bedingte Influenza-Todesfälle untersuchen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.06.2018

Hagelversicherung: 4 Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft

 In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro

Die massiven Regenfälle der letzten beiden Tage in weiten Teilen von Österreich hinterließen in der Landwirtschaft deutliche Spuren. Der gesättigte und stark verbaute Boden konnte kein Wasser mehr aufnehmen, Überschwemmungen waren die logische Konsequenz. Insbesondere die Steiermark war dabei heute am späten Nachmittag massiv von Starkniederschlägen und Hagel betroffen.

In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro. Aber auch in Niederösterreich kam es gestern in den Bezirken Horn, Hollabrunn, Waidhofen a.d. Thaya und in der Buckligen Welt zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen im Ausmaß von rund 1,5 Millionen Euro. „In Summe entstand in den letzten beiden Tagen in Österreich ein Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von mehr als 4 Millionen Euro. Der Schwerpunkt war in der Steiermark und in Niederösterreich, aber auch im Burgenland und in Kärnten kam es zu Schäden. Dabei wurden auf einer Agrarfläche von fast 10.000 Hektar Ackerkulturen, Grünland, Wein- und Obstkulturen schwer geschädigt“, so Dr. Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖHV
22.01.2018

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Rund 400 Millionen Menschen weltweit leiden in irgendeiner Form unter ein Allergie gegen Gräserpollen (Rhinitis) – mit den üblichen Symptomen wie Schnupfen, Husten und schweren Atemproblemen. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung in Kooperation mit der Wiener Firma Biomay AG in einer Phase II-b-Studie mit 180 PatientInnen in elf europäischen Zentren zeigen, dass der synthetisch hergestellte Impfstoff BM32 mit vier Injektionen im ersten Jahr und einer Auffrischung im zweiten Behandlungsjahr die Symptome der Betroffenen um mindestens 25 Prozent lindert.

Die Immuntherapie mit BM32 basiert auf einer innovativen, rekombinanten Peptid-Carrier-Technologie, die, im Vergleich mit anderen Immuntherapien für AllergikerInnen, erheblich weniger Injektionen notwendig macht und auch geringere Nebenwirkungen hat. Diese Technologie wurde am Christian Doppler Labor für Allergieforschung unter der Leitung von Rudolf Valenta an der MedUni Wien in Kooperation mit dem Wiener Unternehmenspartner Biomay AG (Leitung: CEO Rainer Henning) entwickelt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entdeckung und die Entwicklung neuartiger Allergie-Therapeutika.

Revolutionäres Wiener Produkt

Der verwendete Impfstoff und die nötigen Antikörper können synthetisch hergestellt werden. Dabei werden dem Allergen mit einer in Wien entwickelten Technologie B-Zell-reaktive Peptide entnommen. Diese Peptide werden so verändert, dass sie ihre Bindungseigenschaften für allergenspezifisches IgE verlieren und als Trägerproteine für die notwendige Unterstützung durch die T-Zellen dienen. „Dieser Prozess ist unendlich oft wiederholbar, der Impfstoff bleibt dadurch immer gleich wirksam, stets von gleicher Qualität und sicher“, erklärt Valenta. „Das ist ein Wiener Produkt, das die Behandlung von Gräserpollen-Allergien revolutionieren wird.“ Das Patent für die Entwicklung wurde von der Medizinischen Universität Wien an die Biomay AG übertragen.

Die Verbesserung der Symptome betrug im Mittelwert rund 25 Prozent. „Je stärker der oder die AllergikerIn von den Gräserpollen betroffen war, umso stärker war auch der positive Effekt nach der Impfung“, erklärt Verena Niederberger-Leppin von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten der MedUni Wien und Erstautorin der Studie, die nun im Top-Journal „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ unter großer internationaler Beachtung erschienen ist. Die WissenschafterInnen gehen davon aus, dass die Symptome noch weiter zurückgehen, wenn die Impfung über Jahre immer wieder aufgefrischt wird – die vorliegenden Daten beziehen sich auf einen Studien-Zeitraum von zwei Jahren. Außerdem könnte sie möglicherweise auch präventiv eingesetzt werden.

Zulassung der Impfung für 2021 geplant

Eine nun folgende Phase III-Studie und eine gleichzeitige Impfstudie bei Kindern unter Beachtung aller dafür vorgesehenen Richtlinien sollen ab dem Jahr 2019 die Voraussetzungen für die allgemeine Zulassung der Impfung ab dem Jahr 2021 schaffen.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Untersuchungen zur Wirksamkeit von BM32 festgestellt, dass der Impfstoff auch bei Hepatitis B eine wirksame Behandlungsoption sein könnte, zugleich wurde gezeigt, dass der Impfstoff auch Asthma-PatientInnen Linderung verschaffen könnte. Weitere laut Einschätzung der MedUni Wien-ForscherInnen wie der ExpertInnen bei Biomay AG mögliche Einsatz-Möglichkeiten von BM32 sind die Behandlung von Allergien gegen Hausstaubmilben, Katzen und Ragweed-Pollen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.05.2018

NEOS-Chef Strolz tritt zurück

Matthias Strolz wird im Frühsommer seine Funktion als Vorsitzender von NEOS an seine Nachfolge übergeben. Matthias Strolz wird im Frühsommer seine Funktion als Vorsitzender von NEOS an seine Nachfolge übergeben.

Matthias Strolz wird im Frühsommer seine Funktion als Vorsitzender von NEOS an seine Nachfolge übergeben. Eine Mitgliederversammlung für die Wahl der/des neuen Vorsitzenden ist für Ende Juni geplant. In einem weiteren Schritt werde er im Herbst auch die Funktion des Klubobmanns übergeben. Dies kündigte Matthias Strolz heute Mittag nach einer Besprechung mit dem NEOS-Vorstand in einer öffentlichen Mitteilung an.

„Mit der Salzburg-Wahl vor gut zwei Wochen haben wir unsere Startup-Phase erfolgreich abgeschlossen. Alles was wir ab jetzt machen, tun wir nicht mehr zum ersten Mal. NEOS ist als Bewegung gut gewachsen. Es ist uns vieles gelungen, manches nicht und überall gibt es Luft nach oben. Wir sind nach Abschluss dieser Pionierphase für das Land und die Menschen sehr positiv und kraftvoll im Tun. Seit Jahresbeginn habe ich zunehmend Klarheit darüber bekommen, dass 2018 das Jahr meiner Amtsübergabe sein wird. So wie mich mein Herz in die Aufgabe einer Parteigründung gerufen hat, so sagt mir die Stimme meines Herzen nun, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Führungsverantwortung zu übergeben. Die Pionierphase ist erfolgreich abgeschlossen. Diese anzuführen war meine Aufgabe, meine Berufung. Für die nächste Wachstumsetappe von NEOS ist es gut und wichtig, dass eine neue, frische Führung anpackt.“, meint Strolz.

"Die parlamentarische Zusammenarbeit mit Matthias Strolz war stets von einem offenen Dialog geprägt", so ÖVP-Klubobmann August Wöginger zum heute bekanntgegebenen schrittweisen Rückzug von Strolz von der Funktion des Neos-Parteivorsitzenden und in weiterer Folge dann auch als Neos-Klubobmann und Nationalratsabgeordneter.

„Mit Matthias Strolz verlieren die NEOS, aber auch die Opposition insgesamt, einen wortgewaltigen Politiker, der zu bewegen wusste,“ sagt Peter Kolba, Klubobmann der Liste Pilz.

„Matthias Strolz hat mit seinem erfrischenden und konstruktivem Auftreten einen wichtigen Beitrag für Österreichs Politik geleistet.“ so der Bundessprecher der Grünen, Werner Kogler.

Für FPÖ-Klubobmann NAbg. Walter Rosenkranz kommt der schrittweise politische Rückzug von Matthias Strolz überraschend. „Ich wünsche ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute. An Leidenschaft wird es bei ihm wohl nicht mangeln.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Franz Johann Morgenbesser CC-BY-SA-2.0
14.12.2017

Mostkost

Koalitionsverhandlungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Most Koalitionsverhandlungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Most

Koalitionsverhandlungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Most: Erst wenn alles ausgegoren ist, weiß man, ob die Sache schmackhaft geworden ist.

Die türkis-blauen Verhandler haben zwar in den letzten Wochen das eine oder andere Detail einer Einigung auf den Tisch gelegt, ein Gesamtbild ergibt das alles aber nicht. Kann es auch nicht, weil mit Fortdauer der Verhandlungen immer mehr nicht autorisierte Vorhaben durchsickerten, auf die man sich angeblich geeinigt hat — siehe zuletzt etwa die Herbstferien. Aber das Warten hat ja allem Anschein nach ein Ende, exakt zwei Monate nach der Nationalratswahl dürfte es eine neue Regierung geben.

Natürlich wird es spannend sein, mit welchen Ansagen die Koalition an den Start geht. Aber ebenso interessant wird sein, wie das, was im Regierungsprogramm steht, begründet wird. Die Menschen wollen erklärt bekommen, warum sich dort und da etwas ändert, warum dort und da alte Strukturen aufgelöst und neue geschaffen werden.

Denn eines darf nicht übersehen werden: Nicht die Regierungsbildung ist das Wesentliche, es zählt vielmehr, was die Regierung vor hat. Um beim Most zu bleiben: Zuerst wird das Obst gepresst, sprich ein Wahlprogramm erstellt. Das wiederum wurde nun in den Koalitionsverhandlungen so eingedickt, dass hoffentlich etwas sehr Ausgegorenes herausgekommen ist. Jetzt ist für die Wähler Mostkost angesagt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Eva K. on German Wikipedia, CC BY-SA 2.5 / Quelle: Neues Volksblatt: "Mostkost" von Markus EBERT
11.12.2017

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon ein

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein

Die BIRKENSTOCK GmbH & Co. KG und die mit ihr verbundenen Unternehmen beenden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 die Geschäftsbeziehung mit der Amazon EU S.à.r.l. Von diesem Zeitpunkt an stellt BIRKENSTOCK die direkte Belieferung der in Luxemburg ansässigen Europa-Tochter des US-Online-Händlers vollständig ein. Die Entscheidung gilt für das gesamte Produktsortiment von BIRKENSTOCK.

Das traditionsreiche deutsche Familienunternehmen macht gegenüber dem weltweit größten Online-Händler geltend, dass es auf dem von Amazon betriebenen "Marketplace" zu einer Reihe von Rechtsverstößen kam, die der Plattformbetreiber nicht aus eigenem Antrieb verhindert hat. BIRKENSTOCK hatte mehrfach beanstandet, dass dort wiederholt minderwertige Produktfälschungen angeboten wurden, die Markenrechte von BIRKENSTOCK verletzten und die Verbraucher über die Herkunft der Waren täuschten.

Nach Auffassung von BIRKENSTOCK gehört es jenseits der Frage nach rechtlichen Verpflichtungen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, dass Amazon als Betreiber des Marketplace nach der erstmaligen Mitteilung über einen derartigen Rechtsverstoß alles in seiner Macht Stehende tut, um diesen und gleichartige Verstöße aus eigenem Antrieb zu verhindern. Eine verbindliche Erklärung, dafür zu sorgen, dass keine Nachahmungen von BIRKENSTOCK Produkten mehr auf dem Marktplatz angeboten werden, steht bis heute aus. Stattdessen kam es in den letzten Monaten zu weiteren, anders gearteten Rechtsverstößen, die von Amazon nicht proaktiv verhindert wurden.

Die Störung des Vertrauensverhältnisses hat BIRKENSTOCK zum Anlass genommen, die Geschäftsverbindung mit dem Online-Händler nun auch in Europa zu beenden. Im Januar dieses Jahres hatte BIRKENSTOCK nach einer Reihe ähnlich gelagerter Vorfälle in den Vereinigten Staaten bereits die Belieferung von Amazon USA gestoppt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Screenshot
30.03.2018

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Österreichische Autobesitzer konnten 2017 mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 172 Euro Prämie[1] sparen (2016: 171 Euro). Die jährliche Ersparnis betrug im Einzelfall bis zu 894 Euro. Während bereits 7 von 10 Gebraucht- und Neuwagenkäufern ihre Kfz-Versicherung online vergleichen, überprüfen nur wenige Autobesitzer ihre bestehende Kfz-Versicherung und lassen damit hochgerechnet 489 Millionen Euro potenzielle Ersparnis auf der Straße liegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des österreichischen Tarifvergleichsportals durchblicker.at hervor. Grundlage der Analyse bildeten die Vergleiche sowie die Vertragsabschlüsse auf der Vergleichsplattform im Jahr 2017.

Insgesamt haben 2017 rund 956.000 Nutzer den Kfz-Versicherungsvergleich von durchblicker.at verwendet, um 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Davon waren 327.000 Autobesitzer, die einen bestehenden Vertrag überprüfen wollten, und 629.000 Neuwagen- oder Gebrauchtwagenkäufer, die eine neue Versicherung benötigten. Die Zahl der durch die Nutzer abgerufenen Versicherungsvergleiche erhöhte sich in Summe um etwa 3 Prozent auf rund 2 Millionen.

Gemessen an den geschätzt rund 910.000 Kfz-Zulassungen privater PKW haben rund 70 Prozent der Autokäufer ihre Versicherung auf durchblicker.at verglichen. Ganz anders sieht es bei den 3,17 Millionen bestehenden Autobesitzern (Privat-PKW ohne Firmenwagen) aus: Nur rechnerisch 10 Prozent stellten ihre Kfz-Versicherung auf durchblicker.at auf den Prüfstand. „Die meisten Konsumenten könnten beim bestehenden Vertrag Einsparungen erzielen, die wenigsten überprüfen jedoch ihre Polizze. Gemessen an der bei uns durchschnittlich erzielten jährlichen Ersparnis verzichteten die Autobesitzer 2017 damit in Summe auf 489 Millionen Euro“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.02.2018

Black is beautiful: Die Opel-Modelle mit dem besonderen Style

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra. Denn jetzt ist das kompakte Erfolgsmodell erstmals auch in Zweifarb-Lackierung mit schwarzem Dach sowie mit weiteren Eyecatchern wie zur Wagenfarbe kontrastierenden schwarzen Außenspiegelgehäusen und Leichtmetallrädern in Schwarz bestellbar.

Gleiches gilt für den Kleinwagen-Allrounder Opel Corsa und den SUV-Bestseller Opel Mokka X. Auch sie setzen an Dach, Außenspiegeln und Felgen auf Wunsch edel anmutende schwarze Akzente – ganz nach dem Motto: Black is beautiful.

Damit greift Opel bei den beliebten Kompaktklasse-, Kleinwagen- und SUV-Modellen den Trend zur äußerlichen Individualisierung des Auto-Designs auf, den der Opel ADAM begründete. Ebenso erfolgreich starteten im vergangenen Jahr der Opel Crossland X und kürzlich der Newcomer Opel Grandland X mit charakteristischer Zweifarb-Lackierung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Opel Austria GmbH
08.03.2018

Symphonieorchester Vorarlberg: Heitere Grundstimmung beim Abokonzert

Der aus Venezuela stammende Domingo Hindoyan dirigiert das Symphonieorchester Vorarlberg am Osterwochenende beim Abokonzert 5. Der aus Venezuela stammende Domingo Hindoyan dirigiert das Symphonieorchester Vorarlberg am Osterwochenende beim Abokonzert 5.

Drei Wiener Klassiker stehen in Feldkirch und Bregenz auf dem Programm

Eine königliche Symphonie von Haydn, Mozarts populärstes Klavierkonzert und ein humorvoller Ludwig van Beethoven: Das fünfte Abokonzert des Symphonieorchester Vorarlberg am 1. April in Feldkirch und am 2. April in Bregenz verspricht große Musik von großen Namen. Mit Domingo Hindoyan am Pult und Ingolf Wunder als Solist am Klavier konnte das SOV wieder zwei junge, international erfolgreiche Ausnahmemusiker verpflichten.

Werke der Wiener Klassik dominieren das fünfte Abokonzert des Symphonieorchester Vorarlberg am 1. April im Montforthaus Feldkirch und am 2. April im Festspielhaus Bregenz. Auf dem Programm stehen bekannte und selten gespielte Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven.

„Die beiden Konzerte am Osterwochenende sind bereits Symphonieorchester-Tradition. Selten aber war die Grundstimmung im Programm so heiter wie in diesem Jahr“, erklärt SOV-Geschäftsführer Thomas Heißbauer.

Leidenschaftlich

Domingo Hindoyan entstammt dem Musikausbildungsprogramm der bekannten venezolanischen Talenteschmiede El Sistema. Der Dirigent leitet nach einem Auftritt beim Feldkirch Festival 2011 und der Aufführung der Oper „Der Liebestrank“ 2012 bereits zum dritten Mal das Symphonieorchester Vorarlberg. „Der großartige Erfolg dieser Oper war gleichzeitig auch der Beginn einer Karriere, die Domingo Hindoyan zu vielen großen Orchestern und Opernhäusern Europas führte“, zeigt sich Thomas Heißbauer erfreut über die Rückkehr des Musikers ans SOV-Pult.

In der Saison 2013/14 wurde Hindoyan als erster Assistent von Daniel Barenboim an die Staatsoper Berlin berufen. Als leidenschaftlicher Dirigent begeistert er bei Auftritten mit dem London Philharmonic Orchestra oder dem Simon Bolivar Symphony Orchestra.

Das Programm des Abokonzert 5 scheint Domingo Hindoyan auf den Leib geschrieben. Am Beginn steht Joseph Haydns Symphonie Nr. 85. Das „königliche“ Werk zählt zu den sechs Pariser Symphonien, die der Komponist für eines der größten Orchester seiner Zeit schrieb. Ihren Beinamen „La Reine“ erhielt die Symphonie von der Habsburgerin Marie Antoinette, die an dem seinerzeit kühnen, unerwartet modernen Musikstück besonderen Gefallen fand.

Populär und erfolgreich

Auf den satten Orchesterklang von Haydns Symphonie folgt das Klavierkonzert Nr. 21 von Wolfgang Amadeus Mozart. Entstanden auf dem Höhepunkt seiner Wiener Erfolgsjahre ist das 1785 uraufgeführte C-Dur-Konzert mit seiner Heiterkeit Mozarts populärstes Klavierkonzert. In einem für seine Zeit neuartigen Zusammenspiel von Orchester und Solist erzählt Mozarts Stück von Schönheit und Lebensfreude.

Am Flügel sitzt an diesem Abend Ingolf Wunder. Der weltweit erfolgreiche Pianist aus Klagenfurt debütierte im Wiener Konzerthaus und ist Gewinner des zweiten Preises beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2010 in Warschau. Er steht erstmals gemeinsam mit dem SOV auf der Bühne.

Selten gespielt

Die kürzeste Symphonie aus der Feder von Ludwig van Beethoven beschließt den Konzertabend. In der selten gespielten „Achten“ nähert sich der Komponist der musikalischen Sprache seines Vorbildes Joseph Haydn stark an. Zwischen der auftrumpfenden „Siebenten“ und der monumentalen „Neunten“ zeigt sich Beethoven für einmal nicht als Kraftprotz und Titan, sondern schlägt ungewohnt leise und humorvolle Töne an.

„Verglichen mit den davor und danach entstandenen Werken ist die „Achte“ das komplette Kontrastprogramm“, begeistert sich Heißbauer für das 1814 in Wien uraufgeführte Werk.

Info: www.sov.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Factbox

Konzert 5

Sonntag, 1. April 2018, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Montag, 2. April 2018, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Domingo Hindoyan | Dirigent

Ingolf Wunder | Klavier

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 in B-Dur, Hob.I.: 85 „La Reine“

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 op 93 F-Dur

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Ticket Gretchen unter 27: 11 Euro ab 27 Stunden vor Konzertbeginn für alle unter 27 Jahren

Ticket Gretchen App: https://ticketgretchen.com/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. Thomas Heißbauer, Telefon 0043/5574/43447,

Mail thomas.heissbauer@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Ariane Grabher, Telefon 0043/699/10604501, Mail ariane.grabher@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Simon Pauly/Symphonieorchester Vorarlberg
15.11.2017

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense Electric Co., Ltd, eine börsennotierte Tochtergesellschaft der Hisense Group, hat den Kauf der TV-Produktion, der Marke, Forschung und Entwicklung sowie der betrieblichen Dienstleistungen von Toshiba am 14. November 2017 bekannt gegeben.

Toshiba, das auf eine ereignisreiche, 142-jährige Geschichte zurückblicken kann, verfügt über eine führende Displaytechnik in Japan und rangiert als Marke unter den internationalen, global agierenden Technikmarken weit oben.

Hisense wird 95 Prozent der Aktien von der Toshiba Visual Solutions Corporation ("TVS"), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Toshiba Corporation, für 12,9 Milliarden Japanische Yen erwerben, wobei ein Anteil von 5 Prozent bei Toshiba verbleiben wird. Hisense übernimmt das TVS-Geschäft, wozu Produktion, Forschung und Entwicklung und die Funktionsbereiche des Vertriebs gehören, und erhält außerdem eine Lizenz zur Verwendung der Toshiba-Marke für einen Zeitraum von 40 Jahren für Partner aus dem Bereich visuelle Lösungen, die in Europa, Südostasien und weiteren Märkten tätig sind.

TVS ist in erster Linie im Geschäft für Fernseher und eine Reihe von Nebenprodukten, wie Werbe- und Anzeigedisplays, tätig. Der Kauf von TVS sorgt zudem für den Erhalt von zwei Fabriken in Japan und von hunderten talentierten Mitarbeitern bei Toshiba im Bereich Forschung und Entwicklung. Außerdem kann ein bedeutendes Portfolio an geistigem Eigentum gesichert werden, das im Zusammenhang mit Patenten aus dem TV-Technik-Geschäft für Bildqualität und Akustik steht.

Herr Liu Hongxin, CEO der Hisense Group, sagte dazu, Hisense werde die Mittel bei TVS für Forschung und Entwicklung, die Lieferkette oder weltweite Vertriebskanäle optimieren, mit anderen zusammenarbeiten und sich gegenseitig bei der Displaytechnik unterstützen, wettbewerbsfähige betriebliche Dienstleistungen für Inhalte auf Smart-TVs für den Weltmarkt anbieten und auf dem japanischen Markt ein rasches Wachstum erreichen.

Laut dem IHS lag Toshiba 2016 bei den Verkäufen von Fernsehern auf dem japanischen Markt auf Platz 3, wobei Hisense beim TV-Geschäft den höchsten Marktanteil aller nicht-japanischen Marken hatte. Zusammen kommen beide Marken nach der Transaktion auf einen Marktanteil von insgesamt über 20 Prozent. Das TV-Geschäft von Hisense rangierte 2016 (laut IHS) weltweit auf dem dritten Platz und steht beim Marktanteil in China schon 13 Jahre in Folge auf Rang eins.

Als Official Television Sponsor der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland steht Hisense bereit, seine Expansion fortzusetzen und seine globale Vision und Strategie der Marke umzusetzen. Mithilfe der Vorteile, die sich aus dieser Übernahme ergeben, wird Hisense seine internationale Geschäftsstrategie für Fernseher bei Forschung und Entwicklung, beim Branding und Marketing weiterentwickeln und erweitern, indem es seine Geschäfte unter einer Vielzahl von Marken betreibt. Die Kooperation zwischen Hisense und Toshiba wird den Wandel hin zu einem neuen Bild des TV-Geschäfts voranbringen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.04.2018

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, planen nur 8% der österreichischen Facebook-User, sich in Folge des Datenskandals von dem sozialen Netzwerk abzumelden.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage werden 57% der Befragten „sicher nicht“ ihr Facebook-Profil löschen. Weitere 32% überlegen noch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2018

Den Leuten aufs Maul schauen

Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden. Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden.

In Österreich wird Bildungspolitik in erster Linie ideologisch diskutiert. Der letzte Akt in diesem Drama ist die ab Herbst 2018 geplante Einführung von separaten Deutschförderklassen. Dass Ideologie mehr zählt als Expertise, führt dazu, dass Bildungsexperten nach Skandinavien pilgern, um dort von den Besten zu lernen, aber sicher nicht nach Österreich. Österreich und Deutschland haben ein Schulsystem, das so „erfolgreich“ ist, dass es kein anderer Staat kopiert. Die frühe Selektion der Kinder, die Trennung zwischen Gymnasium und Neuer Mittelschule, ist in Österreich in Stein gemeißelt.

Der unbändige Erfolg, sprich der Zulauf an den Gymnasien in Städten, ist vor allem durch die Angst der Eltern, ihr Kind könnte neben einem anderen mit Migrationshintergrund sitzen, zu erklären. Die Angst ist groß, dass die Qualität des Unterrichts leiden könnte, wenn zu viele in einer Klasse sitzen, die zu wenig Deutschkenntnisse haben. Die Angst ist verständlich und berechtigt, auch weil die Bildungspolitik jahrzehntelang keine adäquate Lösung zu bieten hatte und sie noch immer nicht hat.

Die schwarz-blaue Bundesregierung reagiert auf diese wohl bekannten Ängste und führt im Eiltempo Deutschförderklassen ein. Wissenschafter kritisieren die Segregation der Kinder. Sie in separierte Förderklassen fernab ihrer Regelklasse zu stecken, sei für den Spracherwerb abträglich. Es gab auch Fürsprecher, aber die Maßnahme blieb umstritten. Der Nationalrat beschloss daher im Mai nur mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ, die Deutschförderklassen einzuführen. Die Mehrheit der Bevölkerung gibt der Bundesregierung in einer aktuellen Umfrage Recht. 83 Prozent von 1000 durch „Peter Hajek Public Opinion Strategies“ befragten Personen sind für die separaten Deutschförderklassen. Die hohe Zustimmung ist keine Überraschung, ebenso wenig wie die 69 Prozent, die sich in derselben Umfrage für ein Kopftuchverbot aussprachen. Auf welcher Grundlage die Befragten zu ihrem Ja kamen, ist fraglich. Denn Details zu den Deutschförderklassen sind nicht einmal den Bildungsinstitutionen in den Bundesländern bekannt.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass Türkis-Blau nach der Fusion der Sozialversicherungen den nächsten populistischen Schnellschuss abgefeuert hat. Viele Überschriften, ohne in die Tiefe zu gehen und diesmal auf dem Rücken der Kinder, der Lehrer und der Eltern ausgetragen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Anita Heubacher
08.05.2018

Bundesländer-Hitparade: Wo die Österreicher am liebsten wohnen

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde.

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Mit exakt diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien Österreich unter 1000 Österreicherinnen und Österreichern.[1] Auf die Frage „Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine finanziellen oder beruflichen Einschränkungen: In welchem österreichischen Bundesland würden Sie am liebsten wohnen?“ nannten in absoluten Zahlen die meisten Befragten, nämlich 17%, die Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark (je 15%).

Vergleicht man jedoch den Zuspruch zu den Bundesländern mit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, so ist Kärnten der klare Sieger. Obwohl hier lediglich 7% der Bevölkerung leben, wünschen sich 10% der ÖsterreicherInnen ein Zuhause in Kärnten. Sehr beliebt auch Tirol (9% verglichen mit 8% repräsentativer Verteilung) und Salzburg (8% zu 6%).

Kärntner Seen begehrt

Innerhalb Kärntens wurden Klagenfurt und Umgebung, Villach und die Gegend um den Wörthersee am häufigsten als Wunsch-Domizil genannt. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Die landschaftliche Schönheit der Seen und Berge gepaart mit südlichem Flair macht Kärnten für die ÖsterreicherInnen besonders lebenswert.“

Österreicher sind Wohn-Patrioten

Die größten Lokal-Patrioten in Wohnfragen sind laut Raiffeisen-Immobilien-Umfrage im Ländle zu Hause: 85% der Vorarlberger würden am liebsten in Vorarlberg wohnen. An zweiter Stelle landeten die Oberösterreicher mit 77% vor Kärnten (76%), Salzburg und der Steiermark (jeweils 74%) und Tirol (73%). Bei den Burgenländern ist der Anteil jener, die ein anderes Bundesland bevorzugen – nämlich die Steiermark – mit 20% am höchsten, aber auch sie wohnen am liebsten im eigenen Bundesland (49%). Die Wiener bevorzugen zu 59% ihre eigene Stadt, aber immerhin 16% der Hauptstädter zieht es nach Niederösterreich. Und die Niederösterreicher würden zu 59% am liebsten in Niederösterreich leben, und nur zu 8% in Wien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2018

Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle

Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle

Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Gehsteige und Gehwege entlang ihrer gesamten Liegenschaft in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen wie Laub zu säubern. Bei Schnee und Glatteis muss zusätzlich gestreut werden. „Das gilt auch, wenn kein Gehsteig vorhanden ist“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Liegenschaftseigentümer sind auch in diesen Fällen dazu verpflichtet, den Straßenrand in der Breite von einem Meter zu säubern und zu bestreuen. Die Räumpflicht gilt auch an Sonn- und Feiertagen. Wenn allerdings das Räumen durch extreme Wetterverhältnisse praktisch nutzlos ist, so muss nicht ununterbrochen geräumt werden“, so Loinger weiter.

Übertragung der Schneeräumpflicht, jedoch mit Kontrolle

Der Vermieter kann seine Verpflichtung, den Schnee zu räumen und Salz zu streuen, vertraglich im Mietvertrag auf den Mieter überwälzen. Das entbindet den Vermieter aber nicht von allen Pflichten. Er muss weiterhin kontrollieren, ob der Gehweg ordnungsgemäß gesäubert wurde und muss dem Mieter geeignete Mittel zur Durchführung der Arbeit zur Verfügung stellen.

Wer nicht selbst dazu kommt, den Schnee vor dem eigenen Haus zu beseitigen, hat die Möglichkeit, ein Schneeräumungsunternehmen zu beauftragen. Auch in diesem Fall sollte der Grundstückseigentümer ab und zu kontrollieren, ob der Gehsteig ordnungsgemäß gesäubert wird.

„Zusätzlich ist es ratsam, den konkreten Haftungsumfang vertraglich genau festzuhalten, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Verträge, in denen Schneeräumdienste nur im Rahmen ihrer Kapazitäten säubern oder streuen müssen, reichen nicht für eine Haftungsbefreiung des Grundstücksbesitzers oder Weghalters aus“, weiß Loinger.

Eigentümer von Bäumen haftet für mögliche Schäden

In der kalten Jahreszeit sind Bäume stärkerer Witterung durch Schnee und Eis ausgesetzt. Bäume sollten daher in regelmäßigen Abständen einer Kontrolle durch ihre Eigentümer unterzogen werden. Der Eigentümer eines Baumes haftet für Schäden, die auf mangelnde Beschaffenheit etwa durch Beschädigung, Fäulnis oder Krankheit zurückzuführen sind. „Bei unvorhersehbaren Naturereignissen wie Blitzschlag oder Sturm haftet der Eigentümer nicht. Vorausgesetzt, er ist seiner Sorgfaltspflicht im Vorfeld nachgekommen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Geldstrafen und Schadenersatzpflichten drohen bei Missachtung

Wer seinen Pflichten als Eigentümer oder Mieter nicht nachkommt, muss mit Geldstrafen rechnen. Kommt ein Fußgänger durch einen nicht geräumten Gehweg oder einen herunterfallenden Ast zu Schaden, können enorme Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen entstehen. Darüber hinaus kann ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung drohen. „Im Falle eines Unfalls sollten Grundstückseigentümer den Zustand des Gehsteigs oder des Baumes zu Beweiszwecken dokumentieren“, rät der Vorstandsvorsitzende.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2018

Altherren-Club

Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung. Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung.

Seit Monaten steckt die Liste Pilz in einem Strudel und sie hat sich erneuert tiefer hineinmanövriert. Der derzeitige Klubchef Bruno Rossmann konnte mit seinem „Befreiungsschlag“ – der Offenlegung seiner monatlichen Einkünfte – auch nicht punkten. Denn bei einer Durchschnittspension von 1635 Euro ist man mit 5100 Euro durchaus privilegiert. Hinzu kommt noch, dass das Politik-Hobby rund 12.000 Euro monatlich bringt - mit einem solchen Salär soziale Gerechtigkeit einzufordern, ist ein bisschen dreist.

Zweitens wird die Affäre Bißmann immer verworrener - Transparenz sollte man auch parteiintern vorleben. Außerdem soll mit Johannes Voggenhuber als Spitzenkandidat für die EU-Wahl der nächste Polit-Pensionär aus der grünen Mottenkiste geholt werden - auch kein Signal für die Zukunft. Wenn man sich permanent über die Splitter in den Augen der anderen mokiert und selbst solche Balken in den eigenen Augen ignoriert, dann hat man ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Steht doch schon im Alten Testament: „Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!“

Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung.

Heute zieht Listengründer Pilz wieder ins Parlament ein und er wird bald wieder das Ruder übernehmen — wieder herumreißen wird er es wohl nicht können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt von Herbert SCHICHO
11.06.2018

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Wenn Eltern oder Partner an Demenz erkranken, leiden auch die Angehörigen. In den verschiedenen Einrichtungen der Vinzenz Gruppe werden demente Menschen nicht nur bestens betreut, sondern ihre Familien stark entlastet.

Wie schwierig die Situation vieler Angehöriger von Demenzerkrankten ist, erzählt Astrid Reiter, Heim- und Pflegedienstleiterin vom Barmherzige Schwestern Pflegehaus St. Katharina, im aktuellen Vinzenz magazin: „Viele sind schon so am Limit, dass sie in fast schlechterer Verfassung sind als die Betroffenen selbst.“ Daher ihr eindringlicher Ratschlag: „Man darf sich Hilfe holen!“

Diese bekommt man in den zwei Pflegehäusern, die zur Vinzenz Gruppe gehören – St. Katharina in Wien-Gumpendorf und St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach sowie in den Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Aber auch in den gruppeneigenen Krankenhäusern gibt es speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Projekte zum Thema demente Patientinnen und Patienten sowie ein großes Serviceangebot für Angehörige. So setzt man etwa im Herz-Jesu Krankenhaus Wien auf ein integratives Pflegekonzept und betreut Demenzkranke nach ihren speziellen Bedürfnissen. Die Abteilung Akutgeriatrie und Remobilisation im Göttlichen Heiland Krankenhaus Wien bietet gemeinsam mit der Caritas Wien das Angehörigencafé Zeitreise. Während diese sich austauschen können, werden die Erkrankten professionell betreut. Und in Oberösterreich, im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Ried, läuft derzeit ein Pilotprojekt auf der Neurologie, in dem Maßnahmen für die umfassende Betreuung Demenzkranker erstellt und erprobt werden. Das gemeinsame Ziel, fasst Reiter so zusammen: „Uns ist es wichtig, das Verständnis für einander zu fördern.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.03.2018

Sorge um die Zukunft des Bundesheers

Sorge um die Zukunft des Bundesheers Sorge um die Zukunft des Bundesheers

Die Vertreter der wehrpolitischen Vereine, die sich mit bundesweit ca. 250.000 Mitgliedern als größte Lobby für das Bundesheer verstehen, zeigen sich über den Budgetentwurf der Bundesregierung erstaunt und bestürzt. „Noch am 20. Jänner – dem heurigen „Tag der Wehrpflicht“ – haben sich die Wehrsprecher der Parteien zu einer ausreichenden Finanzierung des Bundesheeres bekannt. Es ist völlig unverständlich, dass die Regierung den Wunsch der Bevölkerung und der Parlamentarier missachtet“ wundert sich Brigadier Erich Cibulka, Sprecher der Plattform Wehrhaftes Österreich.

Daher formuliert der Verband drei Forderungen an das Parlament:

Aufhebung der Zweckbindung von Teilen der Budgets für 2018 und 2019, um dem Verteidigungsminister mehr Spielraum zu geben

Beschlussfassung über Sonderinvestitionen für dringende Beschaffungs- und Baumaßnahmen

Abänderung / Erhöhung des Finanzrahmens für 2021/22

Ohne diese Maßnahmen würde das Bundesheer in den nächsten Jahren dramatisch an Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit verlieren, warnen die Präsidenten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.01.2018

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

In Frankreich sind seit August 2017 37 Kinder unter einem Jahr an Salmonellen erkrankt. Ursache war mit Salmonella Agona kontaminierte Säuglingsnahrung. Wie die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) und das europäische Zentrum für Seuchenkontrolle (ECDC) in einer gemeinsamen Ausbruchsbewertung mitteilen, konnte mittels Ganzgenomsequenzierung bestätigt werden, dass ein spanischer Fall in engem Zusammenhang mit dem Ausbruch in Frankreich steht. In Griechenland wurde ein wahrscheinlicher Fall identifiziert.

Der französische Hersteller der Säuglingsnahrung hat alle Produkte zurückgerufen. Die Produkte waren in 13 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Irland, Niederlande, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Zypern) und 54 Drittstaaten vertrieben worden.

Österreich von Ausbruch nicht betroffen

Österreich ist von diesem Salmonellen-Ausbruch bisher nicht betroffen, wie Erhebungen der nationalen Referenzzentrale für Salmonellen der AGES zeigen: Seit Anfang 2017 wurden an der Referenzzentrale aus Proben von an Salmonellen erkrankten Personen 31 Salmonella Agona-Isolate angezüchtet. Mittels Ganzgenomsequenzierung konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass keiner dieser Fälle mit dem Ausbruch in Frankreich in Verbindung steht.

Werden in Österreich Salmonellen aus humanmedizinischem oder tierischem Untersuchungsmaterial bzw. aus Lebensmitteln isoliert, müssen diese Isolate an die Nationale Referenzzentrale für Salmonellen am AGES-Zentrum für lebensmittelbedingte Infektionskrankheiten in Graz gesendet werden. Hier werden genaue Typisierungen der Isolate durchgeführt, um etwaige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Erreger entlang der Lebensmittelkette zu erkennen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2018 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!