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Mittwoch 26.02.2020 15:13
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26.02.2020

Pro7 und Sat1 erwirken einstweilige Verfügung gegen A1

Pro7 und Sat1 erwirken mit einstweiliger Verfügung die Entfernung von Sendern Pro7 und Sat1 erwirken mit einstweiliger Verfügung die Entfernung von Sendern

Die Art, wie Bewegtbild und damit auch Fernsehen konsumiert wird, hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt: War es früher üblich, seinen Tag nach dem Fernsehprogramm auszurichten, gewinnt das zeitunabhängige Konsumieren von Sendungen in den letzten Jahren immer mehr Zulauf.

Mit View Control können A1 TV Kunden auf ausgewählten Sendern das Fernsehprogramm der letzten sieben Tage nachholen, das aktuelle TV-Programm stoppen und fortsetzen. Zusätzlich gibt es mit dem Cloud Recorder Platz, um einzelne Sendungen längere Zeit zu speichern.

Die ProSiebenSat1TV Deutschland GmbH sowie SAT.1 Satelliten Fernsehen hat nun durch eine einstweilige Verfügung erzwungen, dass A1 diese innovativen Funktione den Konsumenten nicht mehr anbieten darf. Betroffen sind die Sender Pro7, Sat1, Kabel 1, Sat1 Gold, Sixx und Pro7 Maxx. Ebenso wurde A1 untersagt, diese Programme über A1-fremde Netze zu streamen, wie beispielsweise über eine App in einem öffentlichen WLAN. A1 entfernt nun entsprechend der Anordnung diese Funktionalitäten und wird alle 330.000 Kunden über diese Änderungen informieren.

A1 bedauert diesen Rückschritt, ist aber weiterhin der Überzeugung, dass View Control nicht nur zulässig, sondern dass es für den Medienstandort Österreich höchst relevant ist, Fernsehen auf die Bedürfnisse des Konsumenten abzustimmen und damit attraktiv zu erhalten. A1 wird in Berufung gehen.

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26.02.2020

Mehr Selbstbestimmung für einen würdevollen Tod

Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe

Das mit Spannung erwartete Urteil stellt einen fundamentalen Durchbruch für ein Sterben in Würde dar. Durch die Aufhebung des verfassungswidrigen Sterbehilfe-Paragrafen tritt in Deutschland ab sofort wieder die bis zum 6. November 2015 gültige, menschenfreundlichere Rechtslage in Kraft.

“Das heutige höchstrichterliche Urteil ist ein Schritt nach vorne für all jene, die mehr Selbstbestimmung, Würde und Menschlichkeit am Lebensende einfordern", sagt Wolfgang Obermüller, Sprecher der Österr. Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL). Nun hofft er, dass dieser Richterspruch auch in Österreich wirken wird. Denn in Österreich wird noch in diesem Jahr ein Urteil zur generellen Liberalisierung der Sterbehilfe erwartet. Während in Deutschland zur „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ geurteilt wurde, stehen hierzulande die Paragrafen 77 („Tötung auf Verlangen“) und vor allem § 78 („Mitwirkung am Selbstmord“) auf dem höchstrichterlichen Prüfstand, die noch restriktiver waren als der in Deutschland eben gekippte Paragraph.

Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe. Dabei betont sie allerdings den ethischen und zeitlichen Vorrang von Palliativmedizin und psychischer sowie emotionaler Betreuung vor jeder Entscheidung zum Freitod. "Wir sind zuversichtlich, dass auch der Österreichische Verfassungsgerichtshof bei seinem Entscheid, mit dem noch in diesem Frühjahr gerechnet wird, das Recht auf einen menschenwürdiges und selbstbestimmtes Lebensende stärken wird", so Obermüller.

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26.02.2020

Österreichs Bauern auf den Barrikaden

Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion

Die europäische Welle an Bauernprotesten hat jetzt auch Österreich erreicht. Offiziell vom Bauernbund unterstützt und organisiert, blockieren Landwirte lautstark angekündigt in mehreren Bundesländern die Zentralläger eines großen heimischen Lebensmittelhändlers. Hannes Royer, Obmann des Vereins Land schafft Leben, sieht die Bauernproteste als ein ernstzunehmendes Warnsignal, das nicht nur den Handel wachrütteln sollte.

„Wenn wir weiterhin Lebensmittel aus Österreich konsumieren wollen, müssen wir uns wieder als Teil ein und desselben Systems betrachten. Dazu gehören Bauern, Verarbeiter, Handel, Tourismus und Konsumenten. Es geht dabei nicht um eine reine Preisdebatte sondern um ein Überdenken unserer Werte, unserer Konsumkompetenz und dessen, was ein partnerschaftliches Miteinander innerhalb eines Systems ausmacht.“, so Hannes Royer.

Die Politik habe dabei die unterstützende Aufgabe einzunehmen, unsere Lebensmittelproduktion für die Zukunft auszurichten. Royer formuliert, dass wir eine ökologisch-ökonomisch ausgerichtete und zukunftsvisionäre Landwirtschaft brauchen, aus der mit Selbstverständnis nachgefragt und konsumiert werde. Dazu gehören Konsumenten und Einkaufsverantwortliche, die sich ihrer Machtrolle bewusst sind und sich Gedanken darüber machen, was ihnen heimische Lebensmittel wert sind. Dabei gehe es nicht nur um den Preis, sondern auch um unseren Lebensraum, soziale Standards, Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz. Es stehe nicht weniger als die ganze heimische Lebensmittelproduktion und damit unsere Versorgungssicherheit auf dem Spiel.

Hannes Royer merkt an, dass der heimische Textilhandel zurzeit aufgrund der Corona-Krise um die Frühjahrskollektion zittere: „Was passiert wohl, wenn wir auch bei unseren Lebensmitteln auf Importe angewiesen sind, weil wir unsere Lebensmittelproduktion ausgelagert haben?“

Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion

Der Anlass für die aktuellen Bauernproteste ist das enttäuschende Ergebnis in den Preisverhandlungen für den wichtigen Milchsektor. Die Proteste richten sich freilich weit über diesen Anlassfall hinaus gegen ein System mit fehlender Wertschätzung gegenüber den heimischen bäuerlichen Lebensmittelproduzenten. Berechtigterweise aufgezeigt werden Punkte wie die „chronische Aktionitis“ des Lebensmittelhandels, die fehlende Transparenz in der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln oder auch die bewusste Konsumententäuschung durch rot-weiß-rote Fähnchen auf ausländischer Ware. Innerhalb dieses Systems gebe es für den bäuerlichen Familienbetrieb keine Zukunft, titulieren die Protestführer.

Auch Hannes Royer appelliert in Richtung Handel, die permanente Aktionierung von Lebensmitteln einzustellen. Gleichzeitig sieht er alle in der Wertschöpfungskette in der Verantwortung. Das Grundübel habe sich laut Royer im Slogan „Geiz ist geil“ verfestigt. Der Handel baut seit Jahrzehnten seine Werbestrategie darauf auf. Damit spricht er jene Areale im Konsumentenhirn an, die noch immer nach Steinzeitlogik funktionieren. Mit der Aussicht auf „leichte und billige Beute“ lockt der Handel den Urmenschen im Konsumenten ins Geschäft. Das ist die einfache aber funktionierende Logik hinter den ausufernden Aktionen. Werte und bewusstes Kaufverhalten werden dabei über Bord geworfen.

Innerhalb dieser Logik hat aber die österreichische Lebensmittelproduktion mittel- bis langfristig keine Überlebenschance. Österreichs Landwirtschaft wird im beinharten internationalen Preiskampf immer das Nachsehen haben, so Royer. Noch dazu, weil diese höchste Produktionsstandards in den Bereichen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz einhält. Das belegt auch eine jüngst veröffentlichte internationale Studie der renommierten englischen Zeitung The Economist, die Österreichs Landwirtschaft als die nachhaltigste unter 67 untersuchten Ländern ausweist.

Alle sind gefordert, wenn Geiz nicht länger geil sein soll

Die Bedeutung der Landwirtschaft für Umwelt- und Klimaschutz macht laut Hannes Royer klar, dass die Bauernproteste ein Symptom für eine gesamtgesellschaftliche Schieflage sind:

„Es geht nicht um die Rettung unserer Bauern. Es geht um unser aller Lebensraum. Um unser aller Kapital, das hier auf dem Spiel steht und wofür wir alle Verantwortung tragen. Unsere Bauern, unsere Verarbeiter, der Handel, der Tourismus und wir Konsumenten. Alle sind wir gefordert!“

Was das für die einzelnen Teile der Wertschöpfungskette bedeutet, fasst Royer abschließend zusammen:

„Unsere Bauern stellen nicht nur Lebensmittel her, sondern sorgen auch für unser aller Lebensraum. Wir Konsumenten bestellen durch unser nachhaltiges Kaufverhalten, wie unsere Lebensmittel produziert werden und wie unser Lebensraum für die Zukunft gepflegt und erhalten wird. Der Handel beeinflusst einerseits unser Kaufverhalten und verhält sich andererseits partnerschaftlich gegenüber seinen heimischen Produzenten. Mit den Produkten, die er ins Regal stellt, bestellt er ebenfalls diese nachhaltige Form der Landwirtschaft. Der Tourismus lebt von der Vermarktung des Lebensraums und greift bewusst auf österreichische Lebensmittel zurück. Die Politik schließlich kann sich durch ein Gesetz zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln ebenfalls ganz klar hinter eine hochqualitative bäuerliche Lebensmittelproduktion stellen, die uns alle auch in Zukunft mit Lebensmitteln versorgt.“

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11.02.2020

Gesundheitsschädliche Nitrosamine in Kinder-Luftballons

Luftballons zaubern ein Lächeln auf die Gesichter von Kindern und bringen Farbe in den Alltag. Luftballons zaubern ein Lächeln auf die Gesichter von Kindern und bringen Farbe in den Alltag.

Ob als Dekoration bei Kinderfaschings- und Geburtstagspartys oder als Spiel- und Bastelgegenstand: Luftballons zaubern ein Lächeln auf die Gesichter von Kindern und bringen Farbe in den Alltag. Wenig Freude bereiten dagegen aktuelle Ergebnisse eines Tests des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 4 von insgesamt 14 untersuchten Kinderballons waren so stark mit Nitrosaminen bzw. nitrosierbaren Substanzen belastet, dass die zulässigen Grenzwerte der EU-Spielzeug-Richtlinie (2009/48/EG) überschritten wurden. Die getesteten Ballons der folgenden Marken hätten anhand der Testergebnisse nicht in den Verkehr gebracht werden dürfen: Alvarak (gekauft bei Thalia), amscan (gekauft bei Libro), Party Deco (gekauft bei Sewa) und Shuaian Balloons (gekauft bei amazon). Letztere gaben sogar 4 Mal so viele Nitrosamine und nitrosierbare Substanzen ab wie erlaubt. Nitrosamine haben sich in Tierversuchen als krebserregend erwiesen und können beim Aufblasen der Ballons und beim Spielen damit über den Mund oder die Haut aufgenommen werden. 10 Ballons enthielten immerhin nur geringe Mengen an Nitrosaminen bzw. an Stoffen, die in Nitrosamine umgewandelt werden können. Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab sofort online unter www.konsument.at.

Nitrosamine sind weit verbreitet. Sie können in Nahrungsmitteln, Tabak, Kosmetika oder auch in Gebrauchsgegenständen aus Latex enthalten sein. In Naturkautschuk – jenem Rohstoff, aus dem Luftballons oft gefertigt werden – sind keine Nitrosamine enthalten. Sie können aber in der Folge bei der industriellen Verarbeitung entstehen. Sehr hohe Werte an Nitrosaminen in Luftballons hält das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für gesundheitlich bedenklich. Ein hoher Gehalt an Nitrosaminen wäre vermeidbar, eine daraus resultierende Belastung daher nicht akzeptabel. „Gerade in Produkten, die sich vorrangig an Kinder richten, haben diese Stoffe auch nichts verloren“, ergänzt VKI-Chemikerin Birgit Schiller.

Empfehlungen für Verbraucher

- Wegen des möglichen Schadstoffgehalts, aber auch wegen der möglichen Erstickungsgefahr sind Luftballons für kleinere Kinder zum Spielen nicht geeignet.

- Zum Aufblasen von Luftballons am besten eine Pumpe verwenden.

- Aufdrucke wie „laboratory tested“ bedeuten nicht automatisch, dass ein Produkt auch unbedenklich ist.

- Ein unangenehm chemischer Geruch kann ein Indiz für Schadstoffbelastung sein. Derartige Produkte besser meiden.

- Auch Luftballons aus Naturkautschuk sind nicht ohne Weiteres biologisch abbaubar, selbst wenn dies von manchen Herstellern behauptet wird. Sie sollten deshalb nicht im Biomüll entsorgt werden.

- Das Steigenlassen von Luftballons im Freien ist nicht unbedenklich: Es trägt zur Umweltverschmutzung bei und ist in manchen Bundesländern genehmigungspflichtig. Tiere können durch den Verzehr der Überreste verenden.

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11.02.2020

Umfrage: Österreicher mit ihren Chefs unzufrieden

Fast jeder zweite österreichische Arbeitnehmer (43%) hat schon einmal wegen seinem Chef den Job gekündigt. Fast jeder zweite österreichische Arbeitnehmer (43%) hat schon einmal wegen seinem Chef den Job gekündigt.

Auch wenn es „den“ perfekten Chef nicht gibt, haben heimische Führungskräfte dennoch deutlichen Optimierungsbedarf: Laut einer aktuellen StepStone-Studie ist fast die Hälfte aller österreichischen Arbeitnehmer nicht zufrieden mit ihrem Vorgesetzten (41%). Und: Fast jeder zweite österreichische Arbeitnehmer (43%) hat schon einmal wegen seinem Chef den Job gekündigt.

Vorgesetzte verfolgen einen sogar in den Schlaf

Immerhin jeder Fünfte (21%) landet wegen des Verhaltens ihres Vorgesetzten im Bore- oder Burnout, und 14% nehmen sogar psychologische Hilfe in Anspruch, wenn die Beziehung zur Führungskraft nicht stimmt. Befragt wurden 1.800 österreichische Fach- und Führungskräfte online im September und Oktober 2019.

Mehr als die Hälfte aller befragten Arbeitnehmer verfolgt das Verhalten von Chefs sogar bis ins Bett: So geben 52% der Umfrageteilnehmer an, dass sie wegen ihrem Chef schlecht geschlafen oder geträumt haben, Frauen übrigens deutlich öfter als Männer (59 vs 41%).

#metoo: Ein Drittel kritisiert unangemessen Annäherungsversuche

In Zeiten von #metoo zeigen sich besonders Frauen und auch jüngere Angestellte sensibel, was das Verhalten von Führungskräften betrifft: Unangemessene Annäherungsversuche kritisieren sowohl knapp ein Drittel aller weiblichen Befragten als auch Angestellte mit weniger als zwei Jahren Berufserfahrung. Und: Immerhin mehr als jede zehnte Frau (15%) hat schon einmal ein Bewerbungsgespräch abgebrochen, weil der künftige Vorgesetzte sich im Ton vergriffen hat.

Diese 5 Eigenschaften kritisieren Arbeitnehmer an ihren Vorgesetzten besonders:

Hinter ihrem Rücken schlecht über Mitarbeiter sprechen (54%)

Einzelne Mitarbeiter bevorzugt behandeln (42%)

Jeden einzelnen Arbeitsschritt überwachen/Micromanaging (42%)

Meine Erfolge als die ihren ausgeben (41%)

Kollegen öffentlich kritisieren (38%)

Vertrauen in Vorgesetzte fehlt

Auch das Thema Vertrauen scheint eine Herausforderung für Führungskräfte zu sein: Lediglich ein Drittel aller Befragten vertraut dem Vorgesetzen, nur jeder Dritte (35%) fühlt sich wohl dabei, mit beruflichen Problemen zum Chef zu gehen.

„Wer sein Team nicht transparent und fair führt, verspielt schnell das Vertrauen seiner Mitarbeiter“, sagt Barbara Oberrauter-Zabransky, Studienleiterin bei StepStone Österreich. „Im besten Fall wird dann nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht, im schlimmsten Fall gehen die besten Mitarbeiter.“

Schlechte Chefs schaden dem Image

Mangelnde Führungskompetenz wirkt sich aber nicht nur innerhalb des Unternehmens aus: Mehr als die Hälfte aller Befragten (61%) beschwert sich in der Familie oder im Freundeskreis über ihren Vorgesetzten, und fast ein Drittel aller befragten Studienteilnehmer (31%) würden anderen von einem Job bei ihrem Arbeitgeber abraten, wenn der Chef sich nicht entsprechend verhält.

„Das Image eines Arbeitgebers lebt vor allem von der Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter“, kommentiert Oberrauter-Zabransky die alarmierenden Ergebnisse. „Wenn zwei Drittel ihrem Chef nicht vertrauen und sich im Bekanntenkreis darüber austauschen, wirft das definitiv ein schlechtes Licht auf Arbeitgeber – und schmälert auch die Leistungsbereitschaft innerhalb des Unternehmens.“

Klare Ziele und regelmäßige Kommunikation gewünscht

Um ihre Leistungen als Führungskraft zu verbessern, können heimische Chefs einiges tun: So fordern die Umfrageteilnehmer unter anderem klare und messbare Ziele, Unterstützung bei der fachlichen Weiterbildung und regelmäßiges Feedback unter vier Augen.

Das wünschen sich österreichische Arbeitnehmer von ihren Chefs:

Klare und messbare Ziele setzen (61%)

Unterstützung bei der fachlichen Weiterentwicklung (61%)

Regelmäßig Feedback zur eigenen Leistung (58%)

Den eigenen Tätigkeitsbereich klar definieren (55%)

Regelmäßige Gespräche unter vier Augen (44%)

„Die Wünsche der Arbeitnehmer liegen auf dem Tisch“, so Oberrauter-Zabransky. „Jetzt liegt es an Arbeitgebern und ihren Führungsetagen, sie auch umzusetzen.“

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15.07.2019

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

„Die Honigbiene wird überschätzt. Hummeln sind häufig viel effektiver.“ sagen Experten. Anders als Bienen, die es gern warm und angenehm haben, fliegen Hummeln auch bei Regen und Wind.

Wirtschaftlich gesehen, sind Hummeln die besseren Bienen: Sie bestäuben mehr Blüten von Nutzpflanzen als Honigbienen. Hummeln und andere Wildbienen erzeugen weltweit Obst und Gemüse im Gesamtwert von etwa 500 Milliarden Euro pro Jahr.

Der lange Saugrüssel vieler Arten ermöglicht die Nektarsammlung aus tiefkelchigen Blüten. Hummeln sind sogar kräftig genug, auch geschlossene Blüten zu öffnen.

Im Gegensatz zu Bienen legen Hummeln im Gewächshaus auch keine Winterpause ein. Unermüdlich bestäuben sie das Obst und Gemüse. Zudem sind sie weit weniger aggressiv als Honigbienen.

Einfach so auf der Hand sitzend, kann eine Hummel übrigens nicht stechen. Ihre Stechmuskulatur ist zu schwach ausgeprägt. Sie muss sich dazu entweder mit dem Rücken abstützen, wenn sie auf dem Boden liegt, oder aber gleich beim Anflug so hart aufprallen, dass der Stachel die menschliche Haut durchdringen kann.

Hummeln produzieren auch Honig. Allerdings in sehr kleinen Mengen, weil sie, anders als Bienen, keinen Wintervorrat anlegen. Bienen legen sich vor dem Winter einen großen Vorrat an Honig an. Von diesem Honig ernährt sich das Bienenvolk mitsamt seiner Arbeiterinnen.

Im Winter stirbt das gesamte Hummel-Volk ab, nur eine Jungkönigin überlebt im Boden. Diese ernährt sich von Vorräten, die sie in ihrem Honigmagen eingelagert hat. Im Frühjahr legt sie dann Eier, aus denen ihr neuer Staat entsteht.

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04.09.2019

Quetschies – mehr Süßspeise als gesunde Zwischenmahlzeit

Hoher Zuckergehalt und zusätzliches Karies-Risiko durch Nuckelaufsatz Hoher Zuckergehalt und zusätzliches Karies-Risiko durch Nuckelaufsatz

Obstmus im Quetschbeutel, auch „Quetschie“ genannt, wird von den Herstellern oft als gesunder Snack für Kinder beworben. Viele Eltern kaufen die farbenfroh gestalteten Beutel für unterwegs, denn sie lassen sich ungekühlt lagern, passen gut in die Tasche und der Nachwuchs kann sie ohne viel Patzerei selbst ausnuckeln. So praktisch die Beutel auf den ersten Blick scheinen mögen, sie bergen auch Risiken: „Quetschies haben einen hohen Zucker- und Energiegehalt und sollten daher mehr als Süßigkeit, denn als gesunde Zwischenmahlzeit gesehen werden – auch wenn die Produktgestaltung etwas anderes sagen sollte“, rät VKI-Ernährungswissenschafterin Nina Siegenthaler. Der sehr hohe Zuckergehalt ist nicht nur ernährungsphysiologisch bedenklich. Durch das Nuckeln des Breis bleibt der Zucker auch noch lange im Mund, wodurch der Zahnschmelz angegriffen und die Entstehung von Karies gefördert wird. „Aus unserer Sicht wäre es daher sinnvoller, wenn es schon Obstmus sein soll, es aus dem Glas zu löffeln oder noch besser, frisches Obst zu reichen“, so Nina Siegenthaler weiter. „Das trainiert dann auch gleich die Mund- und Zungenmotorik mit und trägt zur Förderung der Sprachentwicklung bei.“ Den vollständigen Bericht gibt es ab sofort online auf www.konsument.at.

„Ohne Zuckerzusatz“ heißt nicht zuckerarm

Die Hersteller werben gerne mit Formulierungen wie „ohne Zuckerzusatz“. „Das sollte man aber mit Vorsicht genießen“, betont Nina Siegenthaler. „Dieser Vermerk heißt nur, dass kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt wurde. Bedingt durch den Fruchtzucker handelt es sich bei den Quetschies aber schon um sehr stark zuckerhaltige Produkte. Werden zusätzlich noch Fruchtsaftkonzentrate, konzentrierte Fruchtzubereitungen oder gar Kekse beigemengt, dann sind wir von der gesunden Zwischenmahlzeit schon sehr weit entfernt.“

Manche Obstpürees werden zudem mit Vitamin C angereichert, was auch auf der Verpackung entsprechend beworben wird. „Eine Anreicherung mit Vitamin C ist aber nicht notwendig“, so die Ernährungswissenschafterin. „denn Kleinkinder weisen hier normalerweise keinen Mangel auf.“

Zu den weiteren Kritikpunkten des VKI zählen die Kosten und das Müllaufkommen: Quetschies sind teuer. Sie kosten etwa doppelt so viel wie ein Gläschen mit Obstbrei und vier- bis fünfmal so viel wie ein Apfel. „Zudem hat man bei frischem Obst die Möglichkeit, unverpackte Artikel zu kaufen. Leere Quetschbeutel hingegen vergrößern in jedem Fall das Plastikmüllaufkommen“, so Nina Siegenthaler abschließend.

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24.10.2019

Kinderarmut schadet dem Körper und belastet die Seele

Kinderarmut schadet dem Körper und belastet die Seele Kinderarmut schadet dem Körper und belastet die Seele

Kinder aus armutsgefährdeten Familien leiden häufiger an chronischen Krankheiten als Kinder aus gut situierten Familien. Sie sind häufiger übergewichtig und leiden häufiger an mangelnder körperlicher Fitness sowie an psychosomatischen Symptomen. Das sind die besorgniserregenden Ergebnisse einer Befragung unter Ärztinnen und Ärzten zum Zusammenhang zwischen Kinderarmut und Kindergesundheit in Österreich.

Initiiert wurde die Befragung von der Volkshilfe Österreich und der Ärztekammer für Wien. An den Interviews nahmen mehr als 500 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen in Wien und Niederösterreich teil, ausgewertet wurden die Antworten vom Forschungsinstitut SORA. Gefragt wurden die Ärztinnen und Ärzte, wie sie die gesundheitliche Situation von armutsgefährdeten Kindern im Vergleich zu nicht armutsgefährdeten Kindern einschätzen und welche Maßnahmen sie für eine Sicherung der Kindergesundheit in Österreich für sinnvoll halten.

Die Ergebnisse sind ernüchternd: Knapp die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte nimmt in ihrer beruflichen Praxis wahr, dass Kinder aus armutsgefährdeten Familien häufiger Arztordinationen besuchen als Kinder, die in nicht armutsgefährdeten Familien aufwachsen. Eine deutliche Mehrheit beobachtet auch, dass sich armutsgefährdete Kinder weniger gesund und leistungsfähig fühlen.

Acht von zehn Befragten erkennen in ihrer täglichen Arbeit, dass Kinder aus armutsgefährdeten Familien häufiger an mangelnder körperlicher Fitness leiden. Diese Kinder leiden auch deutlich häufiger unter psychosomatischen Symptomen, wie zum Beispiel verminderter Konzentrationsfähigkeit, erhöhter Müdigkeit, Nervosität, Aggressivität oder depressivem Verhalten.

Es fehlt an Beratung und Aufklärung

Nahezu alle befragten Ärztinnen und Ärzte stellen die Tendenz zu häufigerem Übergewicht bei Kindern aus armutsgefährdeten Familien fest. Die Mehrheit der Befragten sieht darin vielfältige Ursachen, aber etwa jede/r dritte Befragte identifiziert die Ursache mit mangelnder Information über gesunde Ernährung einerseits und mit den höheren Kosten für gesunde Ernährung andererseits.

Sechs von zehn Ärztinnen und Ärzten beantworten zudem die Frage, ob Kinder aus armutsgefährdeten Familien häufiger an chronischen Krankheiten leiden, eindeutig mit ja. Chronischen Erkrankungen bei Kindern vorbeugen kann man aus Sicht der Befragten einerseits durch mehr Beratung der Eltern und Bewusstseinsbildungsprogrammen an Schulen, wie zum Beispiel mit Kursen zu gesunder Ernährung. Andererseits hält auch knapp die Hälfte der Befragten eine ausreichende finanzielle Ausstattung von armutsgefährdeten Familien für notwendig, um chronischen Krankheiten vorzubeugen.

Gefragt, was es braucht, um Kindergesundheit für alle in Österreich zu sichern, wurden von den Ärztinnen und Ärzten vorrangig Beratung und Aufklärung genannt, darunter eine bessere Beratung und Aufklärung der Eltern, mehr Aufklärung zu Gesundheit, Bewegung und Ernährung allgemein, verstärkte Aufklärung und Präventionsarbeit in Schulen und Kindergärten sowie mehr Bewegungs- und Sportprogramme.

Neben dem Ausbau der Beratung dreht sich ein zweites Ideenbündel um Maßnahmen, die direkt oder indirekt mit finanziellen Ressourcen zusammenhängen: eine bessere finanzielle Unterstützung und soziale Absicherung der Familien, kostengünstigere gesunde Ernährung, wie zum Beispiel die gesunde Jause als Angebot der Schulen, Ganztagesbetreuung der Kinder sowie kostenfreie Therapien und kostenfreie Freizeitangebote. Als weitere Maßnahmen werden der Ausbau von medizinischen Einrichtungen und die Aufstockung von medizinischem Personal, wie zum Beispiel mehr Kinderärzte, sowie die Ausweitung der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung vorgeschlagen.

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26.06.2019

Im Test: Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist 2019 der Testsieger

Im Test: Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist 2019 der Testsieger Im Test: Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist 2019 der Testsieger

Mit Temperaturen jenseits der 35 Grad hat der Sommer im Juni nun endgültig Einzug gehalten. Wer jetzt seine Outdoor-Aktivitäten ohne schmerzhafte Hautrötungen und ungesunden Sonnenbrand genießen möchte, sollte auf wirksamen Sonnenschutz nicht verzichten. Welche Produkte zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlung schützen, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) untersucht. 16 Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor LSF 30, 50 und 50+ im Preisbereich von 1,73 Euro bis 24,99 Euro für 100 ml wurden im Labor getestet – darunter Markenklassiker, Eigenmarken sowie auch Produkte aus der Apotheke. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass ein hoher Preis kein Garant für Qualität ist: Der preisgünstigste Artikel lag im Testfeld ganz vorn, während zwei eher hochpreisige Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ durchfielen. Die Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und ab 27.6. in der Juli-Ausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT.

Grundsätzlich konnte die Qualität der meisten getesteten Sonnenschutzmittel überzeugen. Die Tester vergaben drei Mal das Testurteil „sehr gut“ und elf Mal „gut“. Lediglich die beiden mit „nicht zufriedenstellend“ bewerteten Produkte störten den Gesamteindruck. Diese beiden eher hochpreisigen Präparate versagten in der Kerndisziplin UV‑Schutz und konnten den angegebenen Schutzfaktor nicht einhalten. Eines davon enthielt zudem auch noch den umstrittenen Duftstoff Lilial, der vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU-Kommission (SCCS) als „nicht sicher“ eingestuft wird. Lilial steht im Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen und das Erbgut zu verändern.

„Das Testergebnis zeigt eindeutig, dass zuverlässiger Sonnenschutz keine Frage des Preises ist“, kommentiert Projektleiterin Birgit Schiller. „Nicht vergessen sollte man aber, dass das beste Sonnenschutzmittel nichts bringt, wenn man es nicht sorgfältig anwendet. Wichtig ist es, reichlich aufzutragen und mehrmals am Tag nachzucremen, vor allem nach dem Baden, Abtrocknen oder wenn man stark schwitzt. Als Faustregel gilt: Drei Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper. Im Sommer sollten Sonnenschutzmittel zudem auch an bewölkten Tagen und im Schatten verwendet werden.“ Schiller gibt aber zu bedenken, dass selbst ein hoher Lichtschutzfaktor kein Persilschein für übermäßiges Sonnenbaden ist. Der Lichtschutzfaktor verlängert nur die – je nach Hauttyp unterschiedliche – Zeitspanne, in der die Haut der Sonne ausgesetzt werden kann. Die Gesamtschutzzeit errechnet sich aus dem Eigenschutz (z.B. 10 Minuten) multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor. Ist diese einmal ausgereizt, kann sie auch durch weiteres Nachcremen nicht mehr verlängert werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.11.2018

Wie man Rückenschmerzen im Winter vorbeugen kann

Zugluft vermeiden & den Rücken gut einpacken. Zugluft vermeiden & den Rücken gut einpacken.

Nun steht sie wieder vor der Tür: die besinnlichste Zeit des Jahres. Für viele Menschen wird es jetzt allerdings erst so richtig stressig: Jahresabschluss, Vorweihnachtszeit, Geschenkemarathon. Wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, kalte Außen- und warme Innentemperaturen verstärken die körperliche Anspannung. Verspannungen können nun besonders rasch zu Rückenschmerzen führen. Die ABC-Expertentipps zeigen, wie man Rückenbeschwerden in der Vorweihnachtszeit am besten vorbeugen kann.

Bei Stress nicht auf Bewegung verzichten! Das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen Rückenbeschwerden ist eine gesunde Rückenmuskulatur. Gerade bei Stress ist ausgleichende Bewegung besonders wichtig.

Zugluft vermeiden & den Rücken gut einpacken. Der häufige Wechsel zwischen der Kälte im Freien und der warmen Luft in Innenräumen begünstigt nicht nur Erkältungen, er kann auch zu Beschwerden im Wirbelsäulenbereich führen. Jacken sollten unbedingt lang genug sein, damit der untere Rücken niemals „im Freien“ ist. Bei jedem Wechsel zwischen innen und außen unbedingt die Kleidung der Umgebungstemperatur anpassen.

Gesund schlafen. Ausreichend Schlaf reduziert den Stresspegel und entspannt den Rücken. Zugluft im Schlafzimmer unbedingt vermeiden. Der Rücken sollte zumindest mit einem Shirt bedeckt sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.07.2018

Falsches Signal

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist

Ich selbst musste noch acht Monate dienen – mein Resümee damals: Verschenkte Lebenszeit! Jeder hat so seine Erinnerung an die Zeit beim Bundesheer. Ich habe als Kraftfahrer nicht nur den Führerschein ein zweites Mal gemacht – der zivile wird nämlich vom Bundesheer nicht anerkannt, umgekehrt aber schon. Als ausgebildeter Kraftfahrer musste ich dann vor und nach jeder Ausfahrt das Auto waschen – also zweimal pro Fahrt!?

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist, wenn der verpflichtende Grundwehrdienst keine anderen Anreize zu bieten hat.

Früher sagte man ja noch, da lernen die jungen Burschen endlich Drill und Gehorsam. Das kann aber nicht der Sinn von Landesverteidigung sein, junge Leute anzuschnauzen und sie ohne erkennbaren Sinn durch den Schlamm robben zu lassen. Bürgerschutz und Katastrophenhilfe sind schon eher nachvollziehbare Argumente pro Bundesheer.

Und für diese Aufgaben sollte der sechsmonatige Dienst am Bürger mehr als ausreichend sein – oder etwas süffisant gesagt: Was ist schon ein verlorenes Semester beim Studium. Viel reizvoller dürfte für die jungen Burschen, die einrücken müssen, der Zugang sein, den Sold zu erhöhen. Wobei die Tatsache, dass dadurch gerade einmal die Höhe der Mindestsicherung erreicht wird, auch nicht gerade nach Wertschätzung klingt. Unsere Soldaten sollten uns eigentlich mehr wert sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Falsches Signal" (von Harald ENGELSBERGER)
26.02.2020

Werbung für Leasing von VW-Fahrzeugen gesetzwidrig

Werbung für Leasing von VW-Fahrzeugen gesetzwidrig Werbung für Leasing von VW-Fahrzeugen gesetzwidrig

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die Porsche Austria GmbH & Co OG sowie die Porsche Bank AG geklagt. Verfahrensgegenstand waren Straßenplakate und Bannerwerbung für Leasingangebote von Fahrzeugen der Firma Volkswagen (VW). Der VKI hatte bemängelt, dass in der Kampagne die Zinssätze sowie weitere auf die Finanzierungskosten bezogene Zahlen – sogenannte Standardinformationen – nicht ausreichend klar und deutlich genannt wurden. Das Oberlandesgericht (OLG) Linz gab dem VKI Recht und beurteilte die beanstandete Werbung als Gesetzesverstoß. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Wird in einer Werbung eine Leasingrate genannt, müssen auch gewisse Standardinformationen klar, auffallend und prägnant genannt werden. Die wesentliche Information in einem solchen Fall ist der effektive Zinssatz, da er die Gesamtkosten des Vertrages enthält und somit die tatsächliche Kostenbelastung ausdrückt.

Im Rahmen einer Werbekampagne für verschiedene VW-Fahrzeuge wurde auf der Webseite www.orf.at ein Werbebanner geschaltet, in dem ein VW Golf mit einer groß angeführten Leasingrate beworben wurde. Die nach dem Gesetz anzugebenden Standardinformationen waren zunächst überhaupt nicht ersichtlich. Stattdessen befand sich links unten auf dem Banner in kleinen Buchstaben der Schriftzug „Rechtshinweis“. Erst wenn man mit dem Cursor auf „Rechtshinweis“ ging, erschien ein schwer lesbarer Text von insgesamt 23 Zeilen ohne Gliederung oder Hervorhebungen, in dem neben anderen Inhalten auch die vorgeschriebenen Standardinformationen eingebettet waren.

Zur gleichen Kampagne gehörte auch ein Straßenplakat, bei dem die Leasingrate ebenfalls groß hervorgehoben wurde, die aufklärenden Informationen für den vorbeifahrenden Verkehr jedoch nicht lesbar waren. Sie fanden sich in mehrzeiligen Fußnoten am unteren Plakatende. Der Text umfasste insgesamt sechs Zeilen auf mehreren Metern Länge ohne Hervorhebungen oder sonstige Untergliederungen. In diesem Fließtext waren die Standardinformationen willkürlich zwischen anderen Informationen eingestreut.

Das OLG Linz beurteilte diese Werbungen als gesetzwidrig, da die aufklärenden Informationen nicht wie gesetzlich vorgeschrieben „klar, prägnant und auffallend“ angegeben waren.

„Bei der Werbung für Kredit- bzw. Leasingprodukte ist es wichtig, dass es den Konsumentinnen und Konsumenten ermöglicht wird, die Konditionen des Anbieters und die von ihnen zu tragende Gesamtbelastung vollständig zu überschauen“, sagt Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Der VKI beobachtet die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bei Kredit- und Leasingwerbung daher sehr aufmerksam.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.02.2020

Änderung der Begutachtungsfrist für Fahrzeugklasse L

Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung

Ab 1. März 2020 werden die Begutachtungsfristen für die Fahrzeugklasse L – dies betrifft Mopeds, Motorräder, Quads und andere Leichtfahrzeuge – auf die bereits von Autos bekannten "3-2-1 Intervalle" umgestellt. Das bedeutet, dass Konsumenten ihre Motorräder und andere Fahrzeuge in der Fahrzeugklasse L fortan in folgenden Abständen prüfen lassen müssen: Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung. ÖAMTC Techniker Andrej Prosenc erklärt: "Motorräder werden meist in der Freizeit benutzt und legen so wesentlich weniger Kilometer zurück als Autos. Außerdem werden sie vorwiegend saisonal gefahren und sind in der Regel gut gepflegt. Daher lockert der Gesetzgeber nun die Begutachtungsfristen für diese Fahrzeuge."

Die Neuregelung betrifft auch bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Gilt für ein solches nunmehr eine längere Frist, als auf dem Pickerl nach der Lochung ersichtlich, kann der Zulassungsbesitzer bei der Zulassungsstelle (nicht jedoch bei § 57a-Prüfstellen) ein Pickerl mit dem Geltungszeitraum nach der neuen Regelung verlangen.

Bei fehlendem Pickerl drohen hohe Strafen

Theoretisch kann es bis zu 5.000 Euro Strafe kosten, wenn ein Fahrzeug ohne gültiges Pickerl bewegt wird – und zwar sowohl dem Zulassungsbesitzer als auch dem Lenker. "Sollte ein Unfall auf einen Fehler zurückzuführen sein, der bei rechtzeitiger Begutachtung aufgefallen wäre, können Fahrzeughalter und Lenker zur Verantwortung gezogen werden", erklärt ÖAMTC-Jurist Nikolas Authried.

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11.02.2020

Österreicher unentschieden zu Aus für Tempo 140

 Eine mögliche Senkung der geltenden Tempolimits explizit aus Klimaschutzgründen findet mehrheitlich ebenfalls keine Zustimmung. Eine mögliche Senkung der geltenden Tempolimits explizit aus Klimaschutzgründen findet mehrheitlich ebenfalls keine Zustimmung.

Mit 1. März 2020 wird das Pilotprojekt Tempo 140, welches auf einigen Abschnitten der Westautobahn (A1) galt, eingestellt. Laut einer aktuellen repräsentativen AM.PULS-Umfrage des ÖAMTC halten sich Befürworter und Kritiker des Tempo-140-Versuches fast die Waage: 55 Prozent halten das großzügigere Tempolimit für eine gute oder sehr gute Idee, 45 Prozent für eine schlechte oder sehr schlechte Idee. Unter jüngeren Fahrern zwischen 18 und 29 Jahre war die Unterstützung für Tempo 140 mit 66 Prozent am deutlichsten, während Fahrer über 70 Jahren das schnellere Fahren zu 63 Prozent ablehnten.

Breite Akzeptanz für Tempo 100/130 auf Freilandstraßen bzw. Autobahnen

Viel weniger kontrovers ist dagegen das Meinungsbild zu den allgemeinen Tempolimits. 85 Prozent der Befragten halten Tempo 100 auf Freilandstraßen für angemessen, sieben Prozent wollen schneller, acht Prozent langsamer fahren. Ein ähnliches Bild ergibt sich für die Akzeptanz von Tempo 130 auf Autobahnen: Immerhin halten dort 64 Prozent die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für angemessen, drei Prozent halten sie für zu hoch und 33 Prozent für zu niedrig. Die offene Frage, welche Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen erlaubt sein sollte, ergab als Wunschgeschwindigkeit 133 km/h – also kaum eine Abweichung zum derzeitig gültigen Tempolimit.

Klimaschutz-Argument findet wenig Resonanz

Eine mögliche Senkung der geltenden Tempolimits explizit aus Klimaschutzgründen findet mehrheitlich ebenfalls keine Zustimmung. So lehnen 68 Prozent eine Absenkung des Tempolimits auf Freilandstraßen aus Klimaschutzgründen auf 80 km/h ab. Eine mögliche Absenkung des allgemeinen Autobahnen-Tempolimits auf 120 km/h wird von 67 Prozent, eine mögliche Absenkung auf 100 km/h gar von 86 Prozent abgelehnt. Die wichtigsten Gründe, die gegen eine Reduktion des Tempolimits aus Sicht der Befragten sprechen: 74 Prozent erwarten davon kaum Auswirkungen auf die Umwelt, 54 Prozent fürchten, dass sie nicht mehr zügig an Lkw vorbeikommen und 53 Prozent orten eine höhere Ermüdungsgefahr durch monotones Fahren.

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16.04.2019

EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit

EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit

Heute, Dienstag, stimmt das EU-Parlament über die General Vehicle Safety Regulation ab. In dieser Verordnung ist unter anderem festgelegt, mit welchen Assistenzsystemen Fahrzeuge vom Pkw bis zu Lkw und Bus in der EU künftig ausgestattet sein müssen. Der Mobilitätsclub begrüßt die Einführung von Systemen, die die Verkehrssicherheit erhöhen. "ÖAMTC-Tests haben vielfach bewiesen, dass moderne Sicherheitssysteme viel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Reduzierung der Unfallzahlen beitragen. Besonders die verpflichtende Einführung von Notbremsassistenten für alle Fahrzeuge und von Abbiegeassistenten für Lkw und Busse haben hohes Potenzial, Unfälle zu vermeiden oder Unfallfolgen zu mildern", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Thomas Hametner. Die meisten in der Verordnung angeführten Systeme müssen ab 2022 in allen neu typisierten und ab 2024 in allen neu zugelassenen Fahrzeugen eingebaut sein.

Allerdings, so der ÖAMTC-Experte, seien bei einigen Systemen noch verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Exemplarisch nennt Hametner zwei Assistenzsysteme, die aktuell im Fokus der Öffentlichkeit stehen:

* Lkw-Abbiegeassistent: Die "Erkennung ungeschützter Verkehrsteilnehmer", wie es in der Verordnung heißt, wird für Lkw und Busse verpflichtend eingeführt. Der Mobilitätsclub begrüßt diesen Schritt, erneuert aber gleichzeitig seine Forderung nach einer Einführung zum frühestmöglichen Zeitpunkt – wenn auch nur auf nationaler Ebene.

* Intelligenter Geschwindigkeitsassistent: Dieses System soll den Fahrer bei der Einhaltung der durch Verkehrszeichen vorgegebenen Geschwindigkeit unterstützen. "Die ÖAMTC-Forderungen nach Abschaltbarkeit und optischem Feedback wurden vom EU-Parlament aufgegriffen und in die Verordnung aufgenommen", erklärt Hametner. "Notwendig ist das, weil eine fehlerfreie Funktion der Verkehrszeichenerkennung noch nicht gewährleistet werden kann."

An Kosten für die neuen Systeme sind beim Neuwagenkauf mehrere hundert Euro zu erwarten, was vor allem bei kleineren und günstigen Fahrzeugen ins Gewicht fällt. "Mit der gesetzlichen Vorgabe und dem Einsatz in Serienproduktion ist auf längere Sicht mit einer stetigen Kostenreduktion zu rechnen", hält der ÖAMTC-Cheftechniker fest.

Assistenzsysteme dürfen keine "Datenkraken" sein

Eine wichtige Frage bezüglich Datensicherheit betrifft den künftig vorgeschriebenen Unfalldatenspeicher. "Dieses System erfasst und speichert kurz vor, während und unmittelbar nach einem Unfall anonymisiert wichtige Fahrzeugdaten, u.a. Geschwindigkeit und Aktivierungsgrad der Sicherheitssysteme an Bord", erläutert der ÖAMTC-Cheftechniker. "Das ermöglicht eine noch effektivere Unfallforschung, was grundsätzlich zu begrüßen ist."

Es gibt jedoch Bedenken, der Unfalldatenspeicher könne als eine Art "Belastungszeuge" im eigenen Fahrzeug dienen. Des Weiteren könnten die Daten, so die Befürchtung, auch zur automatischen Bestrafung bei Übertretungen herangezogen werden. Hametner erklärt: "Die Verordnung gibt – wie vom ÖAMTC gefordert – vor, dass dieses System keine personenbezogenen Daten ermitteln darf. Die erfassten Informationen bleiben im Speicher, werden also nicht übermittelt und permanent überschrieben." Gleiches gilt für weitere künftig verpflichtend eingebauter Fahrerassistenten wie z.B. die Müdigkeitserkennung oder den Ablenkungswarner.

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13.10.2019

Handelskette Spar stärkt mit Eigenmarken Nachhaltigkeit und Regionalität

Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft. Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft.

Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft. „Lebensmittel sollen aus der Nähe kommen, idealerweise aus der Region“, erklärte er im Klub der Wirtschaftspublizisten. Je geringer die Distanz zwischen Produktions- und Vertriebsstandort sei, umso besser. Denn damit werde die Umwelt nur wenig belastet.

Apropos Umwelt: So wie Spar den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der Landwirtschaft ablehnt, kämpft die Handelskette auch gegen die Verwendung von Palmöl als Inhaltsstoff vieler Nahrungsmittel. „99 Prozent unserer 5.000 Eigenmarken sind palmölfrei“, sagte Drexel. Die Eigenmarken machen es dem Unternehmen möglich, auf die Produzenten in diesem Sinn einzuwirken, „bei den internationalen Markenartikelherstellern ginge das gar nicht.“

Nicht nur deshalb soll der Eigenmarken-Anteil im Spar-Sortiment weiter wachsen. „Vor 15 Jahren hatten wir erst einen Anteil von rund 20 Prozent, jetzt liegen wir bei mehr als 40 Prozent“, so Drexel. Im gesamten österreichischen Lebensmittelhandel betrage der Eigenmarken-Anteil durchschnittlich 22 Prozent.

In Österreich betreibt Spar 1.560 Standorte, wo fast 43.000 Mitarbeiter, darunter 2.100 Lehrlinge, beschäftigt sind. Mit ihnen hat die Lebensmittel-Handelskette 2018 einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Spar-Gruppe insgesamt, zu der die Auslandstöchter in Italien, Slowenien, Ungarn und Kroatien sowie der Sporthändler Hervis und die Handelsimmobilien-Gesellschaft SES (Spar European Shopping Centers) gehören, hat im Vorjahr mit 82.700 Beschäftigten Erlöse in der Höhe von 15 Milliarden Euro erzielt.

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03.08.2018

1968 - 2018: 50 Jahre Big Mac

Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte

Ein echter Klassiker feiert seinen 50. Geburtstag: Der Big Mac, 1968 erstmals im McDonald’s Restaurant von Jim Delligatti in Pennsylvania serviert, ist der weltweit wohl populärste Burger. Zum Höhepunkt des Jubiläumsjahres bedankt sich McDonald’s bei seinen Gästen mit einem besonderen Geschenk und präsentiert die MacCoins, eigens geprägte und in über 50 Ländern der Welt für einen Big Mac einlösbare Münzen. McDonald’s Österreich feiert mit und bringt ab heute die MacCoins in die heimischen Restaurants.

Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte – und international so verbreitet und bekannt, dass der Namensgeber des „Big Mac Index“ seit 1986 als Indikator für die Kaufkraft verschiedener Währungen dient. „Egal in welchem Land man einen Big Mac bestellt: Auf die Qualität und den einzigartigen Geschmack ist Verlass. Das 50-jährige Jubiläum des Big Mac feiern wir zusammen mit unseren Gästen mit den MacCoins“, so McDonald’s Österreich Managing Director Isabelle Kuster.

Pop-up „MacCoins Headquarter“ in Wien

Anfang August ist es schließlich soweit: Mehr als 6,2 Millionen MacCoins werden gleichzeitig in mehr als 50 Länder angeliefert, davon 300.000 MacCoins nach Österreich. Für das weltweit einzigartige „MacCoins Headquarter“ wurde das McDonald’s Restaurant auf der Wiener Pilgrambrücke komplett umgestaltet und präsentiert mit anschaulichen Infografiken die Geschichte des Big Mac, den Big Mac Index und die fünf unterschiedlichen Prägungs-Designs der MacCoins. „Das Pop-up-Headquarter gibt es bis zehnten August – den Big Mac auch noch die nächsten 50 Jahre“, so Franchisenehmerin Barbara Huber.

1 MacCoin = 1 Big Mac

Das Prinzip ist einfach erklärt: Ab sofort und solange der Vorrat reicht gibt es zu jedem bestellten Big Mac-McMenü eine MacCoin – und für jede MacCoin erhält man in jedem McDonald’s Restaurant in allen teilnehmenden Ländern bis Ende des Jahres einen Big Mac. Die MacCoins können aber nicht nur eingelöst, sondern auch gesammelt werden: Fünf unterschiedliche Designs der limited MacCoins-Edition stellen je ein Jahrzehnt der letzten 50 Jahre dar.

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24.10.2019

Österreicher spüren Spannung auf Immobilienmarkt besonders stark

Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

75% der Österreicher gehen von weiter steigenden Preisen für Immobilien aus. Dieses Ergebnis liefert die neueste ING International Survey der ING in Österreich (www.ing.at).

Von den insgesamt 13 untersuchten Ländern in Europa sind nur die Tschechen geringfügig besorgter – dort gehen 76% aller Befragten von noch höheren Preisen innerhalb des nächsten Jahres aus.

Dennoch: „Auch wenn die Preise zuletzt wieder stark gestiegen sind – eine traditionelle Immobilienblase wie aus dem Lehrbuch ist derzeit nicht zu erkennen“, so ING Chefökonom Carsten Brzeski.

Einstieg für Junge besonders hart

65% der Österreicher sind der Ansicht, dass der Einstieg für Junge bzw. Kaufwillige immer schwieriger wird. Und nur 3% der Befragten gehen davon aus, bis 30 erstmals eine Immobilie zu besitzen. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der Immobilienbesitz vor allem für junge Menschen in Österreich weiter in die Ferne rückt“, merkt Brzeski an.

Insgesamt 22% der Befragten gaben an, keine Immobilie kaufen zu wollen und 38% gehen davon aus, sich ohnehin kein Eigentum leisten zu können.

Reisen und Hobbies wichtiger als Eigentum?

Zwar sind ganze 68% der Österreicher der Meinung, dass es besser ist eine Immobilie zu besitzen, als Miete zu zahlen – tatsächlich legen sie im Vergleich zum durchschnittlichen Europäer jedoch weniger Wert auf Eigentum. Denn: 42% investieren das Geld lieber in eine schöne Miete, als für das Eigentum zu sparen.

Sogar eine gut gefüllte Urlaubskassa ist den Österreichern wichtiger: 58% meinten, lieber für Reisen zu sparen als für Immobilieneigentum und noch viel mehr, nämlich 67% geben ihr Geld lieber für Hobbies aus.

Finanzierung: Auch auf Nebenkosten achten

Was die Finanzierung einer gekauften Immobilie betrifft, empfehlen die Experten der ING, unbedingt mehrere Angebote einzuholen. Zwar sind die nominalen Zinsen für Immobilienkredite in den letzten Jahren stark gesunken, viele Banken heben aber nach wie vor hohe Bearbeitungs- und Schätzgebühren ein. „Verglichen werden sollte immer mit dem Effektivzinssatz. Er bildet die Gesamtkosten des Kredits ab“, sagen die Experten der ING.

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14.03.2019

Software gegen Kryptomining

FH St. Pölten: Software gegen Kryptomining FH St. Pölten: Software gegen Kryptomining

Fast jede und jeder kennt das Phänomen: Man surft im Web, der Rechner wird langsam und laut. Der Grund dafür könnte sogenanntes Kryptomining sein, also der Zugriff auf die Rechnerleistung zum Generieren von Kryptowährungen ohne Wissen der NutzerInnen. Die Fachhochschule St. Pölten hat die Open-Source-Software "CoinEater" entwickelt, die davor schützt und gratis als Add-on für Firefox und Chrome erhältlich ist.

Software "CoinEater" blockiert Kryptomining, den ungewollten Zugriff auf Rechnerleistung

Cryptojacking beschreibt das Erzeugen von Kryptowährungen durch Website-Besucherinnen und -Besucher ohne deren Zustimmung. Da Mining ein sehr rechenintensiver Vorgang ist, kann dies auf mobilen Geräten zu einer stark verminderten Akkulaufzeit führen.

"Zum Erzeugen von Kryptowährungen wird normalerweise Hochleistungshardware verwendet. Cryptojacking verteilt das Mining auf viele, weniger leistungsfähige Geräte und ist eine neue Form der Bedrohung im Internet", erklärt Sebastian Schrittwieser, Leiter des Instituts für IT Sicherheitsforschung der FH St. Pölten, der die Software mitgestaltet hat.

Laufende Suche nach neuen Bedrohungen

Ein an Schrittwiesers Institut entwickelter Scanner untersucht regelmäßig automatisiert das Internet nach Cryptojacking. Die Forscherinnen und Forscher haben über eine Million der beliebtesten Webseiten durchsucht und unter diesen mehr als 3.000 Seiten gefunden, die ohne Wissen der BesucherInnen nach Kryptowährungen schürfen. Das Programm der ForscherInnen bietet zudem eine technische Analyse der auf diesen Webseiten verwendeten Methoden.

"Der Einsatz solcher Techniken ist durchaus legitim, wenn die Webseiten-Besucherinnen und -Besucher dem zustimmen, zum Beispiel, um Werbung auf den Webseiten ausblenden zu lassen", sagt Schrittwieser. Cryptojacking hingegen ist ein Missbrauch der Geräte der BenutzerInnen.

"Auch wenn mit Coinhive dieser Tage der größte Anbieter von Online-Mining-Software seinen Betrieb einstellt, ist das Problem nicht ganz aus der Welt und das Mining könnte sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder mehr lohnen", sagt Schrittwieser. Der entwickelte Scanner erkennt aber auch andere Anbieter von Kryptomining und darüber hinaus auch ein weiteres neues Phänomen im Internet: den Pop-up-Scam. Dabei öffnen sich beim Besuch von Webseiten Pop-up-Fenster mit Werbung oder kurzen Nachrichten, die zu kostenpflichtigen Angeboten oder Schadsoftware verlinken und von den Webseitenbesucherinnen und -besuchern mühsam weggeklickt werden müssen.

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30.07.2018

Grillunfälle: 700 Verletzte jährlich

Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August.

Ein Sommer ohne Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill ist kein richtiger Sommer. Dieser Aussage stimmten in einer KFV-Befragung die Mehrheit der Befragungsteilnehmer zu. Grillen gehört mit seinem typischen Geruch für die meisten Österreicher zum Sommerfeeling einfach dazu. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis August. Naturgemäß kommt es in dieser Zeit auch am häufigsten zu Unfällen: Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. „Glücklicherweise gehen die meisten Grillabende unfallfrei über die Bühne. Doch der Umgang mit dem Grill kann schnell brandgefährlich werden. Gemäß einer KFV-Befragung stellen nur etwa 23 Prozent der Österreicher beim Grillen Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. „Viele Grillunfälle könnten leicht verhindert werden. Denn: Die meisten Grillunfälle entstehen durch Unachtsamkeit, Übermut oder Fehleinschätzungen.“

Am Samstag passieren die meisten Unfälle

Rund die Hälfte aller Verletzungen sind thermische Verletzungen, d.h. Verbrennungen oder Verbrühungen. Aber auch Schnittverletzungen (32 Prozent) zählen zu den häufigsten Verletzungsarten beim Grillen. Besonders häufig betroffen sind dabei Finger und Hände. Und: Dass Grillen nach wie vor Männersache zu sein scheint, zeigt sich bei den Unfallzahlen. 2 von 3 Personen, die nach einem Unfall beim Grillen im Krankenhaus nachbehandelt werden müssen, sind Männer. Der unfallträchtigste Wochentag ist der Samstag.

KFV-Sicherheitstipps für das sichere Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Der Griller sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Griller nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Griller nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit hin.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgriller grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

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