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12.04.2021

ÖVP und Kanzler Kurz verlieren

ÖVP und Kanzler Kurz verlieren ÖVP und Kanzler Kurz verlieren

Die Chat-Protokolle und die Korruptionsvorwürfe zeigen Wirkung: Die Zustimmung für die ÖVP schwindet, die Werte von Bundeskanzler Sebastian Kurz sinken auf einen Tiefststand. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für das aktuelle Nachrichtenmagazin „profil“ durchgeführten Umfrage fällt die ÖVP auf 33% (-2). Das ist ihr niedrigster Wert seit Februar/März 2019. Vom Rückgang der ÖVP profitiert die FPÖ, sie legt auf 19% zu (+2). Die SPÖ verharrt bei 24 %, die Grünen legen zu auf 12 % (+2), die NEOS verlieren auf 10 % (-2) und kommen wieder auf den letzten Platz.

In der Kanzlerfrage sackt Sebastian Kurz auf 27 % (-3) ab, das ist der tiefste Wert seiner Amtszeit. Der Rückgang nützt dem politischen Mitbewerb nichts, viele WählerInnen geben ab, keine der offerierten Personen wählen zu wollen. Pamela Rendi-Wagner kommt auf 16 % (+1), Norbert Hofer bleibt bei 11 %, Beate Meinl-Reisinger bei 7 % und Werner Kogler legt leicht auf 5 % (+1) zu, bleibt am letzten Platz.

„profil“ ließ auch abfragen, wie die Chat-Protokolle wahrgenommen werden: 38 % finden sie „ernüchternd, denn die Kurz-ÖVP wollte Politik mit neuem Stil machen“. 18 % sagen, sie „verstehen die Aufregung nicht, das war in Österreich schon immer so“, 9 % finden das „in Ordnung, denn diese Posten müssen von der Regierung mit Vertrauenspersonen besetzt werden“. 27 % kennen die Chat-Protokolle nicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.11.2021

Sehenden Auges

Wieder wird also ein Lockdown kommen. Wieder wird also ein Lockdown kommen.

Wir haben die Pandemie nicht gemeistert. Ganz im Gegenteil. Die Intensivstationen stehen vor dem Kollaps.

Ein erneuter Lockdown scheint unvermeidlich zu sein. Ebenso eine Debatte über die Einführung einer Impfpflicht.

Wieder wird ein Lockdown kommen. Sicher in Salzburg und Oberösterreich, wahrscheinlich aber bundesweit. So oder so: Es ist eine Zumutung. Wieder werden sich jene Menschen bestraft vorkommen, die sich in den vergangenen Monaten der Vernunft entsprechend verhalten haben – und diese gibt es zuhauf unter Geimpften und auch unter den Ungeimpften.

Doch die dramatische Situation auf den Intensivstationen lässt wohl keinen anderen Ausweg zu. Hätten die politisch Verantwortlichen solch einen Einschnitt nicht schon längst verordnen sollen? Ja. Wurden in den vergangenen Monaten notwendige Vorkehrungen getroffen, um diese Eskalationsstufe zu verhindern? Nein. Wurde die Bevölkerung von Sebastian Kurz abwärts mit falschen Versprechungen abgespeist. Ja! Schon im April 2021 sagte der damalige Kanzler: „Es kommt eine coole Zeit auf uns zu.“ Im Juni rückte sein Parteimanager aus: „Das ist der Sommer, den uns Sebastian Kurz versprochen hat.“ Und im Sommer ließ die Kurz-ÖVP plakatieren: „Die Pandemie gemeistert. Die Krise bekämpft. Endlich wieder miteinander.“

Ja, auch die beiden grünen Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Wolfgang Mückstein haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sie haben sich vor allem in der Koalition nicht durchgesetzt, als es darum ging, vorzeitig gegenzusteuern. Dies alles zu beklagen, nützt uns zwar nichts. Aber ignorieren brauchen wir dieses Fehlverhalten auch nicht. Schließlich war es die Bundesregierung, die uns erklärte, wie toll sie das Land durch die Krise gelenkt hatte.

Wieder wird also ein Lockdown kommen. Wir müssen hoffen, dass die Intensivstationen spürbar und rasch entlastet werden. Wir sollten hoffen, dass jetzt in den anderen Bundesländern umgesetzt wird, was Wien seit Monaten vormacht. Dort gibt es Kapazitäten für PCR-Tests, dort wurde ein mit Experten abgestimmter eigenständiger Weg beschritten. Und ja, weil aktuell – in Wien werden alle, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, dieser Tage vom Rathaus eine Post mit einem für sie gebuchten Impftermin bekommen. Zudem beinhaltet der Brief Aufklärung über Impfmythen und eine Erklärung, warum eine Impfung wichtig ist.

Diese Initiative sollten die anderen Bundesländer zumindest versuchen. Wenn alles nichts nützt, dann ist es wohl legitim und auch notwendig, die Debatte über eine Impfpflicht zu eröffnen. Oder wollen wir in ein paar Monaten wieder sehenden Auges dort ankommen, wo wir gerade sind?

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Michael Sprenger
13.08.2021

Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen!

Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen! Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen!

Zurzeit häufen sich Kochrezepte, die das Grillen eines Huhns auf einer Bierdose beschreiben. Bei dieser Art der Zubereitung werden besonders die Einfachheit der Vorgehensweise und der Übergang von Bieraromen in das Hühnerfleisch beworben, jedoch wird aus fachlicher Sicht von dieser Zubereitungsart dringend abgeraten.

Das tatsächliche Gefahrenpotenzial ist derzeit schwer abschätzbar. Fest steht, dass die Druckfarben und Lacke auf der Dosen-Außenseite nicht für Lebensmittel geeignet sein müssen und auch die Doseninnenbeschichtung nur für die vorhergesehene Verwendung als Getränkeverpackung überprüft und zulässig ist. Bei den hohen Zubereitungstemperaturen können sich bisher nicht untersuchte und sogar gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Durch diese zweckfremde Verwendung von Bierdosen gehen nicht nur die erwünschten Aromen, sondern möglicherweise auch Schadstoffe direkt in das Grillfleisch über.

Jenen, die auf diese Zubereitungsform nicht verzichten wollen, werden sogenannte „Hähnchengriller“ empfohlen. Diese haben die gleiche Funktion, bestehen aus geeignetem Material (z.B. Edelstahl) und sind überdies auch wieder verwendbar.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.01.2022

Warum das ultra-superschnelle Internet wieder einmal Schneckentempo hat?

Homeoffice – der Downloadbalken bewegt sich keinen Millimeter, der Video-Call ruckelt – wer dabei mobiles Internet nutzt, hat nicht die stabilen Bandbreiten des Festnetz-Internet, auch wenn die Werbung gerne ultraschnelles mobiles Internet verspricht. Eine AK Analyse bei A1, Magenta und Drei zeigt: Ob mobiles Internet bei einer ausgelasteten Funkzelle flutscht, entscheiden die Anbieter und auch der Zufall, mit wem man sich die Funkzelle teilt – da kann schon mal jemand mit einem superschnellen Internetversprechen ein nicht viel schnelleres Internet haben als einer mit einem günstigeren Wertkartentarif.

Bei Homeoffice und/oder Homeschooling setzen Haushalte in Corona-Zeiten auch vermehrt auf mobile Verbindungen. Eine starke Nachfrage kann – wie im Straßenverkehr – zu Staus in einzelnen Funkzellen führen. Die Folge: statt ultra-superschnell stockt oder ruckelt es. AK Expertin Daniela Zimmer: Konsument:innen wissen vielleicht über die maximale Bandbreite ihres Tarifs Bescheid, über ihre sogenannte Nutzungsklasse oft nicht. Die spielt aber bei Staus eine Rolle. Sie rät: „Achten Sie vor Vertragsabschluss auf die Anbieterinfos, wie Ihr Anschluss bei Engpässen im Vergleich zu anderen Nutzer:innen behandelt wird.“

Die AK Analyse zeigt: Die Mobilfunkanbieter entscheiden bei Engpässen, wie sie die Bandbreiten auf ihre Nutzer:innen verteilen. Um Staus möglichst zu vermeiden, regeln sie, wer in der Funkzelle mit welchem (verringerten) Tempo Vorfahrt hat. Die gesamte Bandbreite wird nicht gleichmäßig unter allen Kund:innen aufgeteilt. Grundsätzlich kommen Kund:innen mit höheren Bandbreitenversprechen und höheren Grundentgelten in eine bessere Nutzungsklasse. Innerhalb einer Nutzungsklasse werden Kund:innen proportional gekürzt. Die Anbieter gehen sehr unterschiedlich vor – so kompliziert ist es:

A1 unterteilt in zwölf Nutzer:innenkategorien bis zum Verhältnis 1:33. Die letzte Kategorie wird 33-mal stärker gekürzt als die erste. Vor allem die Höhe des Grundentgelts und „Nutzungscharakteristiken“ entscheiden, welcher Tarif in welcher Kategorie landet. Smartphonetarife mit bis zu rund 60 Euro monatlich und Wertkartenhandytarife finden sich meist in der Nutzungsklasse 6 (von 12). Wer mehr monatlich zahlt, wird priorisiert. Ungünstig ist es für mobile Internettarife im stationären Gebrauch – sie haben mit den Klassen 7 bis 10 im Staufall Nachrang.

Magenta differenziert in Nutzer:innen des 4G und 5G Netzes. Bei 4G gibt es elf Gruppen bis zum Verhältnis 1:20. Im 5G-Netz wird nur zwischen mobiler (Smartphonetarife) und stationärer (mobile Internettarife) Verwendungsgruppe im Verhältnis von 1:5 unterschieden. Wertkartentarife im 4 G-Netz werden mobil wie stationär stark priorisiert.

Drei hat zwei Nutzer:innenklassen: mobil (Smartphonetarife) und stationär (mobiles Internet). Mobil-Nutzer:innen werden um den Faktor 2 gegenüber jenen mit Festnetz-Ersatzprodukten bevorzugt. Stationäre Tarife dürften in der Regel weniger benachteiligt sein als bei den beiden anderen Anbietern.

Wie ist’s im Alltag – ein Beispiel: Kunde A mit 50 Mbit/s und B mit 30 Mbit/s erreichen in einer Zelle mit 100 Mbit/s maximal verfügbarer Bandbreite ihre Maximalgeschwindigkeit. Kommt Kunde C mit 30 Mbit/s noch dazu, greift der Anbieter ein: Kunde A surft etwa mit 50 Mbit weiter, B und C aber nur mit 28 bzw. 22 Mbit/s. Anbieter haben es also in der Hand, wen sie wie sehr im Staufall bremsen. Zimmer: „Bei dichter Drängelei im Netz können die Bremsen zu spüren sein. Prognosen sind schwierig, denn neben der maximalen geschätzten Bandbreite und der Vorrangklasse kommt es auch auf den Zufall an, mit wem ich mir gerade die Funkzelle teile. Kurzum: Auch ein teurer Tarif mit hohem Bandbreitenversprechen kann stärker gebremst werden als ein günstiger Wertkartentarif.“

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20.07.2021

"Wunsch nach unentgeltlicher Leistung zeigt fehlende Wertschätzung gegenüber der Ärzteschaft"

„Österreich kämpft bereits jetzt mit einem massiven Ärztemangel im Kassenbereich. Wenn man von den Kassenärztinnen und -ärzten nun auch noch erwartet, dass sie gratis arbeiten, wird man dieses Problem weiter verschärfen“ „Österreich kämpft bereits jetzt mit einem massiven Ärztemangel im Kassenbereich. Wenn man von den Kassenärztinnen und -ärzten nun auch noch erwartet, dass sie gratis arbeiten, wird man dieses Problem weiter verschärfen“

Derzeit sind bei den meisten Österreicherinnen und Österreichern nur ein oder zwei Stiche der Corona-Schutzimpfung in den elektronischen Impfpass eingetragen. Dies soll sich in nächster Zeit durch die digitale Erfassung aller anderen Impfungen ändern.

Der vom Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in einem Interview am 17.7.2021 geäußerte Wunsch, die Nachtragung von Impfungen in den e-Impfpass solle für die Menschen kostenlos sein, ist im Sinne der Patientinnen und Patienten durchaus nachvollziehbar. Allerdings sieht die Ärztekammer für Niederösterreich hierfür die Sozialversicherung in der Pflicht, wie deren Präsident Dr. Christoph Reisner, MSc betont: „Der Ärztekammer NÖ gefällt es überhaupt nicht, dass die ÖGK erwartet, dass Ärztinnen und Ärzte kostenlos arbeiten. Es kann kein Geschäftsmodell der ÖGK sein, darauf zu hoffen, dass Ärztinnen und Ärzte unentgeltlich Leistungen erbringen, die von der öffentlichen Hand nicht bezahlt werden, bei denen diese aber gleichzeitig nicht zulässt, dass sie als Privatleistungen erbracht werden.“

„Österreich kämpft bereits jetzt mit einem massiven Ärztemangel im Kassenbereich. Wenn man von den Kassenärztinnen und -ärzten nun auch noch erwartet, dass sie gratis arbeiten, wird man dieses Problem weiter verschärfen“, empört sich MR Dr. Dietmar Baumgartner, Vizepräsident der Ärztekammer für Niederösterreich und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte, über den Vorschlag von ÖGK-Obmann Andreas Huss. „Wir Ärztinnen und Ärzte geben täglich unser Bestes für die Patientinnen und Patienten. Das Ansinnen, uns nun ohne Honorierung Leistungen erbringen zu lassen, zeigt einmal mehr die fehlende Wertschätzung gegenüber unserem Berufstand“, macht Reisner seinem Ärger Luft.

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19.01.2022

T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss

T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die T-Mobile Austria GmbH, zu der unter anderem die Marke Magenta gehört, wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens geklagt. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab der Klage des VKI rechtskräftig statt. In der Folge verstieß das Unternehmen aber mehrmals gegen das Urteil, weshalb der VKI bereits zwei Exekutionsanträge einbrachte. Nach einem aktuellen Beschluss des Bezirksgerichts Innere Stadt Wien muss T-Mobile nun 60.000 Euro Strafe zahlen. Der Exekutionsbeschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Im Anlassfall bewarb T-Mobile Glasfaser-Internet groß mit „gratis bis Jahresende“. In einem TV-Werbespot war mit einem Sternchenhinweis 2 Sekunden lang ein umfangreicher Text in einer Fußzeile eingeblendet, der unter anderem auf die Servicepauschale, ein Aktivierungsentgelt und die Mindestvertragsdauer hinwies. Eine ähnliche Fußzeile auf Werbeplakaten war ebenfalls – bei typischerweise flüchtiger Betrachtung aus größerer Entfernung – kaum lesbar.

Das OLG Wien beurteilte dies Anfang 2021 als irreführende Geschäftspraktik. Ein Werbeadressat verstehe die blickfangartig hervorgehobene Mitteilung „gratis bis Jahresende“ nämlich dahingehend, dass in diesem Zeitraum gar keine Kosten anfallen. Nach diesem rechtskräftigen Urteil des OLG Wien hat es T-Mobile zu unterlassen, Produkte mit einem hervorgehobenen, zeitbezogenen Preis – insbesondere als „gratis“ für einen bestimmten Zeitraum – zu bewerben, ohne auf sonstige belastende Bedingungen und Preisbestandteile ausreichend deutlich hinzuweisen. Dazu zählen im Besonderen eine bestehende Servicepauschale, eine Aktivierungsgebühr, die Mindestbindungsdauer sowie der Umstand, dass sich der hervorgehobene, zeitbezogene Preis ab einem bestimmten Zeitpunkt erhöht.

Im Juni 2021 brachte der VKI einen Exekutionsantrag gegen T-Mobile wegen mehrerer Verstöße gegen dieses Urteil ein. Das erstinstanzliche Gericht verhängte eine Strafe von 10.000 Euro. Nach Einlegung eines Rechtsmittels von Seiten des VKI wurde diese Strafe auf 30.000 Euro angehoben. Die Verstöße gegen das Urteil hörten damit jedoch nicht auf. So bewarb T-Mobile unter anderem auf Twitter und in der ORF-TVthek ein Highspeed-Internet mit „Jetzt 4 Monate Grundgebühr GRATIS*“, ohne ausreichend auf die Servicepauschale, die Mindestvertragsdauer oder die ab dem fünften Monat anfallenden Kosten in Höhe von zumindest 40 Euro pro Monat hinzuweisen. Im Dezember 2021 brachte der VKI daher erneut einen Exekutionsantrag gegen T-Mobile ein. Daraufhin wurde jetzt eine Strafe von 60.000 Euro vom Erstgericht festgesetzt.

„Die österreichische Exekutionsordnung sieht eine Höchststrafe von 100.000 Euro pro Exekutionsantrag vor. Die Strafe nach unserem ersten Exekutionsantrag war für T-Mobile offensichtlich nicht hoch genug angesetzt, um die Verstöße gegen das Urteil einzustellen. Sollte sich T-Mobile weiterhin nicht an die gerichtliche Entscheidung halten, werden weitere Exekutionsanträge folgen“, zieht Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI eine vorläufige Zwischenbilanz.

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22.10.2021

Ärztekammer blitzt mit Disziplinarverfahren gegen maßnahmenkritische Ärzte ab

Ärztekammer blitzt mit Disziplinarverfahren gegen maßnahmenkritische Ärzte ab Ärztekammer blitzt mit Disziplinarverfahren gegen maßnahmenkritische Ärzte ab

Der Disziplinarrat der Ärztekammer Wien hatte den Leiter der Abteilung für Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien, Univ. Prof. Andreas Sönnichsen, in einer nichtöffentlichen Verhandlung zu EUR 5.000.- verurteilt, weil dieser im Rahmen einer ICI-Pressekonferenz über die COVID-19-Pandemie sprach. Sönnichsen hatte gesagt, die Gefährlichkeit von Covid-19 werde überschätzt, die Todesraten wären auch auf Lebensumstände der Patientinnen zurückzuführen, auf die statistische Zählweise und auch auf die Funktionalität des Gesundheitswesens. Insbesondere sei die Erkrankung für Kinder in den allermeisten Fällen ungefährlich. Er sagte auch, der verordnete Mund-Nasen-Schutz bringe so, wie er von den meisten Menschen angewandt würde, mehr Schaden als Nutzen und die einzig sinnvolle Maßnahme zum Schutz vor COVID-19 sei Händehygiene, Hust- und Niesetikette sowie Abstand von Erkrankten. Überdies seien die Impfstoffe hinsichtlich Langzeiteffektivität und –sicherheit nicht ausreichend geprüft worden.

Freiheit der Meinungsäußerung und Wissenschaft - auf faktischer Grundlage

Gegen seine Verurteilung hat Univ. Prof. Andreas Sönnichsen eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht Wien eingelegt, die erfolgreich war. Das VWG Wien hält dazu fest: „Die vom Disziplinarbeschuldigten getätigten inkriminierten Äußerungen, die er als solche nicht bestreitet, stellen Werturteile dar, die auf einer faktischen Grundlage beruhen. Diese Äußerungen unterfallen daher sowohl der verfassungsgesetzlich gewährleisteten Freiheit der Meinungsäußerung (Artikel 10 EMRK) als auch der Freiheit der Wissenschaft (Artikel 17 StGG).“

Notfallärztin nannte Impfung “Dreck”

Wie willkürlich die Disziplinarkommission der Ärztekammer agiert, zeigt auch der Fall einer steirischen Notfallärztin. Sie hatte sich nach der erfolgreichen Behandlung zweier lebensbedrohlicher Impfnotfälle im Affekt kritisch über die Covid Impfung geäußert und wurde danach bei der Ärztekammer Steiermark vernadert und von ihrem Arbeitgeber entlassen. Die Ärztin wurde hier jedoch von der ÄK-Diziplinarkommission „freigesprochen“. Vernadert wurde die Ärztin offensichtlich von einem SPÖ-Landtagsabgeordneten und Gewerkschafter in jener Einrichtung, in welcher zwei Impfnotfälle gleichzeitig aufgetreten waren. Er hätte der Notärztin gegenüber auch dankbar sein können, dass sie zwei Impfopfer in jener Einrichtung, wo er selbst Betriebsrat ist, vor dem Schlimmsten gerettet hatte. Die steirische Disziplinar-Kommission der ÄK hielt fest, dass es sich bei der angeklagten Notfallärztin um eine sehr gute Ärztin handelt und sie die Behandlung der Impf-Notfälle lege artis durchgeführt hat. Ein Mitglied hielt die Reaktion der Notfallärztin „angesichts der gegebenen Umstände für nachempfindbar“. Das arbeitsrechtliche Verfahren bzgl. der Kündigung ist noch anhängig.

Inquisitionsprozess?

Disziplinarrechtliche Verfahren vor der Ärztekammer entsprechen nicht annähernd rechtsstaatlichen Standards, wie sie etwa vor Gericht garantiert sind. So etwa verlangt die Ärztekammer den Ausschluss der Öffentlichkeit. Medizinische Gutachten werden nicht zugelassen und die Anklagebehörde fungiert gleichzeitig auch als beurteilende Behörde – was an Inqusitionsprozesse erinnert. Inkriminierte Ärzte müssen außerdem für ihre Kosten selbst aufkommen – egal wie das Verfahren ausgeht. Deswegen lässt Sönnichsen jetzt ein strafrechtliches Vorgehen gegen die Entscheidungsträger der Disziplinarkommission der Ärztekammer prüfen und behält sich Schadensersatzansprüche gegen diese Einrichtung vor.

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01.11.2020

Anteil der Tesla-Neuzulassungen seit 2019 um 56,3 % gesunken, deutsche Konzerne holen auf

Anteil der Tesla-Neuzulassungen im wichtigsten E-Mobilitätsland seit 2019 um 56,3 % gesunken, deutsche Konzerne holen auf Anteil der Tesla-Neuzulassungen im wichtigsten E-Mobilitätsland seit 2019 um 56,3 % gesunken, deutsche Konzerne holen auf

Norwegen gilt als Pionier in Sachen Elektromobilität: Rund 60 Prozent der dort verkauften Fahrzeuge laufen mit Strom. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, sank der dortige Anteil der Tesla-Neuzulassungen zuletzt beträchtlich - im Jahr 2020 sind 7 Prozent der neuen Elektroautos aus dem Hause Tesla. Im vergangenen Jahr belief sich der Anteil noch auf 16 Prozent.

Im Jahr 2019 wurden in Norwegen 15.686 Tesla Model 3 verkauft. Bis Ende September des aktuellen Jahres sind es hingegen lediglich knapp 3.000 Stück. Zwischen dem 1. Januar und dem 24. September rangiert der Audi e-Tron bei den E-Neuzulassungen in Norwegen auf dem ersten Platz. Hiervon wurden 7.801 angemeldet. VW befindet sich mit dem E-Golf mit einer Stückzahl von 4.881 hingegen an zweiter Stelle.

Jenseits von Norwegen sieht es für den US-Hersteller hingegen erfreulicher aus. Im zweiten Quartal veräußerte Tesla 90.891 Fahrzeuge. Zwar waren es im Vorjahreszeitraum noch 95.356 Stück. Allerdings kam der Elektro-Pionier im Vergleich mit zahlreichen Konkurrenten vergleichsweise gut durch die Corona-Krise, was sich auch auf dem Börsenparkett niederschlägt. Wie die Infografik aufzeigt, erhöhte sich der Preis der Tesla Aktien binnen der letzten 365 Tage um 718 Prozent. Im selben Zeitraum verringerte sich die Marktkapitalisierung vieler Konkurrenten.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr des Jahres 40 Prozent mehr Batterie-Elektro-PKWs innerhalb der Europäischen Union zugelassen, als noch im selben Zeitraum des Jahres 2019.

„In puncto absoluter Absatzzahlen ist Norwegen mitnichten der wichtigste Markt für E-Fahrzeuge“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. "Allerdings könnte die Entwicklung im Land der Elektromobilität eine Trendwende vorwegnehmen – und zwar dahingehend, dass sich die jüngsten Bemühungen der deutschen Autohersteller im Bereich der Elektromobilität langsam aber sicher auszahlen“.

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19.11.2020

Bloße Erhöhungen der Autosteuern lösen Klimafrage nicht

 Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet. Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet.

Anlässlich der heute erhobenen Forderungen nach weiteren Steuererhöhungen für den Straßenverkehr durch das Ökobüro und die kolportierten neuen Pläne der Regierung, die Pkw-Besteuerung mit dem Argument des Klimaschutzes nochmals zu erhöhen, stellt Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung klar: "Es steht außer Frage, dass der Verkehr seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten muss. Permanent unter dem Titel des Klimaschutzes an der Steuerschraube zu drehen, ist jedoch abzulehnen." In Summe braucht es aus Sicht des Mobilitätsclubs ein Bündel an Maßnahmen, um die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich zu reduzieren, darunter die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, die Förderung von E-Mobilität, die Erhöhung des Pkw-Besetzungsgrades, die Schaffung eines Wettbewerbsmarktes für Mobilitätsdienstleistungen, mehr Mikro-ÖV-Angebote wie Ruf-Taxis oder Gemeindebusse, aber auch den vermehrten Einsatz von alternativen Kraftstoffen.

Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet. Bei weitem führend sind die Sektoren Energie und Industrie mit etwa 43 Prozent. Dies wird gerne von Politik und NGOs übersehen, weil sich die Industrie über den Emissionshandel freikaufen kann. Mit der Mineralölsteuer (MöSt) existiert bereits jetzt eine treffsichere CO2-Steuer für den Straßenverkehr, die bis zu 9-mal höher ist als der Preis, den Industrieunternehmen derzeit für die Tonne CO2 auf Europaebene zahlen. Zudem ist festzuhalten, dass seit Anfang Oktober sämtliche Auto-Steuern von den CO2-Emissionen abhängen.

Letzte Steuererhöhung unter dem Titel "Ökologisierung" erst im Oktober

Bereits im Herbst 2019 wurde ein Steuererhöhungs-Automatismus bei der NoVA beschlossen, der ab kommendem Jahr rund die Hälfte aller Neuwagen teurer machen würde. Dem Vernehmen nach plant die Regierung nun dennoch im Eilverfahren und ohne Begutachtung weitere Verschärfungen. "Die letzte Steuererhöhung mit dem Argument der Ökologisierung der Pkw-Besteuerung ist noch nicht einmal zwei Monate in Kraft, schon denkt die Politik über weitere Erhöhungen nach", kritisiert Wiesinger. Die Politik hat es nicht einmal geschafft, den Konsumenten transparent vor Augen zu führen, welchen Effekt die erst kürzlich in Kraft getretene Änderung im Steuersystem hatte. Sie hat auch nicht die Geduld, den Effekt dieser Maßnahmen abzuwarten. "Offensichtlich ist die Erhöhung der Steuerlast alles, was zählt", so der ÖAMTC-Interessenvertreter abschließend.

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22.10.2021

Die Pandemie drückt auf Optimismus und Zuversicht

Die Pandemie drückt auf Optimismus und Zuversicht Die Pandemie drückt auf Optimismus und Zuversicht

Das eigene Leben selbst zu gestalten und frei entscheiden zu können, gehört zu den universellen menschlichen Bedürfnissen. Selbstbestimmung und Unabhängigkeit führen zudem zu mehr Zufriedenheit und finanzieller Zuversicht. Swiss Life hat daher im Rahmen des Selbstbestimmungsbarometers erneut nachgefragt, wie verbreitet dieses positive Gefühl ist und welche Veränderungen ein weiteres Jahr Pandemie auf die Menschen hatte.

Swiss Life-Selbstbestimmungsbarometer Österreich 2021: die wichtigsten Erkenntnisse

Die Rückkehr ins selbstbestimmte Leben lässt weiter auf sich warten – Durch die Beibehaltung vieler Schutzmaßnahmen fühlen sich die Österreicherinnen und Österreicher weniger selbstbestimmt als im Vorjahr: 62% geben an, ein selbstbestimmtes Leben zu führen (vs. 64% in 2020). Für beinahe jeden zweiten Menschen in Österreich ist jedoch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit im Leben in den letzten Monaten wichtiger geworden.

Wiedergewonnene Freiheiten im Privatleben, weniger Selbstbestimmung im Berufsleben – Private Treffen, Restaurantbesuche, und gemeinsame Ferien lassen die gefühlte Selbstbestimmung im Privatleben steigen. Demgegenüber fühlen sich nur noch 42% der Berufstätigen aktuell im Beruf selbstbestimmt (-4%Pkt.). Offenbar haben die Erfahrungen während des Lockdowns die Erwartungen in Bezug auf flexible Arbeitsmodelle geweckt: einige möchten wieder zurück an den Arbeitsplatz, andere wiederum möchten eine gute Mischung zwischen Homeoffice und Bürozeiten oder sogar gänzlich von zu Hause aus zu arbeiten.

Aufbruchsstimmung in Ballungsräumen– Am stärksten gestiegen ist die wahrgenommene Selbstbestimmung in Ballungsräumen (60%, +5%Pkt.); auf dem Land hingegen ist sie gesunken (64%, -4%Pkt.).

Optimismus leidet unter Pandemie – Nur noch 31% der Österreicherinnen und Österreicher (48% in 2020) blicken vorbehaltlos optimistisch in die Zukunft. Die Anzahl der Menschen, die sich oft gestresst und unter Druck fühlen hat sich mehr als verdoppelt (29% vs. 12%). Damit sinkt auch die finanzielle Zuversicht: Nur noch 46% sehen ihre finanzielle Situation zum Zeitpunkt der Pensionierung positiv (vs. 65% in 2020).

Frauen sind eher um ihre Finanzen besorgt – Frauen (52%) haben deutlich häufiger Angst davor, nicht genügend Geld für ein selbstbestimmtes Leben zu haben als Männer (44%). Zudem sind Frauen seltener der Meinung, dass ihre Vorsorge im Alter ein selbstbestimmtes Leben erlaubt (31% vs. 36%) und dass der Ruhestand bereits gut geplant sei (30% vs. 39%). Zudem sind Frauen in Bezug auf ihre Pensionierung pessimistischer als Männer. So erwarten aktuell 38% der Frauen, zum Zeitpunkt der Pensionierung finanziell schlechter dazustehen als heute (Männer 27%).

Finanzwissen fördert Unabhängigkeit – Menschen, die ihre Finanzen geplant haben und über ein fundiertes Finanzwissen verfügen, fühlen sich deutlich selbstbestimmter als auch mit dem Leben zufriedener als solche ohne einen entsprechenden Plan oder Wissen. 73% mit guten Finanzkenntnissen und 77% mit einer entsprechenden Planung fühlen sich selbstbestimmt, ohne diese Kenntnisse sind es nur 59% Prozent (44%). Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Möglichkeit zu sparen.

Teilzeitarbeit erschwert die Vorsorge – Das Arbeitspensum hat Auswirkungen auf die finanzielle Situation und die Altersvorsorge: Teilzeitbeschäftigte (36%) in Österreich haben seltener das Gefühl, dass ihr Haushalt finanziell gut abgesichert ist (Vollzeit 40%) und dass ihre staatliche wie auch private Vorsorge es ihnen ermöglicht im Alter ein selbstbestimmtes Leben zu führen (27% vs. 32%).

Selbstbestimmung heißt immer eine Wahl zu haben – die drei wichtigsten Aspekte für ein selbstbestimmtes Leben sind selbst entscheiden zu können (55%), nicht eingeschränkt zu bleiben (36%) und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen (35%). Die größten Ängste der Österreicherinnen und Österreicher sind schwere Erkrankungen (66%), pflegebedürftig zu sein (63%) und nicht mehr selbst entscheiden zu können (58%). Bei Frauen ist die Angst, nicht genügend Geld zu haben deutlich ausgeprägter als bei Männern (52% vs. 44%).

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25.04.2022

Österreichischer Buchhandlungspreis: Die besten Buchhandlungen 2022

Die fünf besten Buchhandlungen Österreichs stehen fest. Die fünf besten Buchhandlungen Österreichs stehen fest.

Eine unabhängige Jury hat die fünf besten Buchhandlungen 2022 gewählt. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) gemeinsam vergeben.

Buchhandlungen sind unverzichtbar. Sie sind wichtige Elemente des Handels und gleichzeitig Kulturstätten und Orte der Bildung. Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden jene fünf heimischen Buchhandlungen geehrt, die mit ihrem Konzept im stationären Handel überzeugen konnten.

Die Preisträger 2022 sind:

Buchhandlung Claus Mitterbauer, Purkersdorf

Buchhandlung Pfeifenberger, Tamsweg

Buch-Papier Pokorny, Oberwart

Oechsli Buch & Papier, Wien

Stadtbuchhandlung Liezen, Liezen

Erstmals konnte dieses Jahr auch eine Buchhandlungsfiliale ausgezeichnet werden. Der undotierte Filialpreis geht 2022 an die Filiale der:

Buchhandlung Tyrolia, Maria-Theresien-Straße, Innsbruck

Die gesamten Jurybegründungen finden Sie hier.

Die Preise werden am 2. Mai 2022 verliehen.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer: „Der Buchhandlungspreis macht die große Vielfalt an Buchhandlungen in Österreich sichtbarer und holt sie verdientermaßen vor den Vorhang. Er wirft aber auch ein Schlaglicht auf Buchhandlungen als wichtige Orte des Diskurses, der Reflexion und des gesellschaftlichen Austausches. Buchhandlungen ermöglichen eine wertvolle Debattenkultur und tragen damit im weiteren Sinne zur Lebendigkeit unserer Demokratie bei. Ich danke den Buchhändler:innen für ihren stets großen Einsatz und ihr Wirken und gratuliere den diesjährigen Gewinner:innen sehr herzlich.“

HVB-Präsident Benedikt Föger: „Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden die besten Buchhandlungen des Landes ausgezeichnet und mit diesen das große Engagement der Buchhändler:innen. Mit Bedacht wählen diese die passenden Bücher für ihr Sortiment und organisieren zahlreiche Veranstaltungen, um den Leser:innen den Kontakt mit den Autor:innen zu ermöglichen. Außerdem geben sie Buchinteressierten individuelle Empfehlungen, die entweder deren persönlichen Geschmack treffen oder aber den eigenen Horizont erweitern. Das bietet kein Algorithmus. Diese Buchhandlungen leisten einen besonderen Beitrag zur kulturellen und verlegerischen Vielfalt. Ich gratuliere den Gewinner:innen herzlich!“

Der Preis

Ausgerichtet wird der Preis vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung als eine der fünf besten Buchhandlungen des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, soll gewürdigt werden und die Buchhandlungen in ihrer Funktion als Orte der Kultur- und Bildungsarbeit, der Literaturvermittlung und Begegnung gestärkt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Es werden fünf Preise zu je 10.000 Euro vergeben. Die Auszeichnung für die beste Filialbuchhandlung ist undotiert. Der Preis wird in Verbindung mit einem Gütesiegel zum Zwecke erhöhter Aufmerksamkeit und Außendarstellung an die jeweiligen Buchhandelsunternehmen verliehen.

Die Jury

Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Österreichischen Buchpreises trifft eine unabhängige Fachjury. 2022 setzte sie sich aus Imogena Doderer (Journalistin, ORF), Christian Emminger (Verlagsvertreter), Renate Fladischer (Verlagsvertreterin), Katarzyna Lutecka (Verlegerin, Amalthea Verlag) und Manfred Rebhandl (Autor) zusammen.

Auszeichnungskriterien

Buchhandlungen,

- die ihren Sitz in Österreich haben,

- inhaber:innengeführt und unabhängig sind,

- die ein literarisches Sortiment oder ein kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten,

- die innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren.

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03.05.2022

Muttertag ist wichtiger Impuls für den Einzelhandel

Muttertag ist wichtiger Impuls für den Einzelhandel Muttertag ist wichtiger Impuls für den Einzelhandel

„Der kommende Sonntag bietet nicht nur für Mütter, sondern auch für den heimischen Handel einen Anlass zum Feiern. Und ein solcher Anlass ist nach gut zwei Jahren Corona plus neuen Unsicherheiten mehr als willkommen“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Schließlich bringe der Muttertag einen wichtigen Impuls für den Handel.

Wie hoch dieser ausfällt, hat die KMU Forschung Austria im Auftrag der Bundessparte erhoben. So gibt, wer eine Mutter beschenkt, im Schnitt 50 Euro aus. Immerhin 16 Prozent wollen dabei ihr Budget gegenüber dem Vorjahr erhöhen, nur 6 Prozent haben vor, weniger auszugeben. Der Rest - fast vier von fünf - will für den heurigen Muttertag in etwa gleich viel ausgeben wie im Vorjahr.

Insgesamt planen laut Umfrage 68 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen die eigene Mutter, Großmutter oder Partnerin zu beschenken. Dadurch werden Gesamtausgaben in Höhe von 220 Millionen Euro erwartet, wovon ein Großteil auf den Einzelhandel entfällt.

Starker Tag für den Blumenhandel, aber auch andere Bereiche profitieren

Am meisten profitiert der Blumenhandel vom Ehrentag für die Mütter: 58 Prozent der Befragten geben an, Blumen zu schenken. Hier wiederum sind Rosen am beliebtesten, gefolgt von Orchideen und Tulpen. Am zweithäufigsten werden Süßigkeiten bzw. Schokolade oder Pralinen geschenkt (26 Prozent), an dritter Stelle rangieren Restaurantbesuche mit 17 Prozent.

„Aber auch für Drogerien, Parfümerien und für den Schmuckhandel ist der Muttertag ein wichtiger Umsatzbringer“, sagt Trefelik, der außerdem noch einen Wunsch für diesen Anlass äußert: „Schön wäre, wenn bereits im Vorfeld des Muttertags oder wenigstens bald danach die Maske im gesamten Handel fällt. Das würde die im Einzelhandel arbeitenden Mütter, aber auch viele andere Mitarbeiter sowie Kunden im lebensnotwendigen Handel freuen.“

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27.04.2021

87 % der ÖsterreicherInnen fordern Umsetzung von Pfand und Mehrwegquoten für Getränkeflaschen

87 % der ÖsterreicherInnen fordern Umsetzung von Pfand und Mehrwegquoten für Getränkeflaschen 87 % der ÖsterreicherInnen fordern Umsetzung von Pfand und Mehrwegquoten für Getränkeflaschen

Eine repräsentative Umfrage von marketagent im Auftrag von Greenpeace zeigt die überwältigende Zustimmung der Menschen in Österreich zu einem Pfandsystem und verpflichtenden Mehrwegquoten. 87 Prozent fordern, dass der Großteil der Getränke bis 2030 in wiederverwendbaren Mehrweg- statt Einwegflaschen abgefüllt ist. Sogar 91 Prozent der Befragten geben an, dass sie Mehrwegflaschen (Glas oder PET) kaufen würden, sobald diese verstärkt angeboten werden. Österreich muss bis Juli 2021 die EU-Einwegplastikrichtlinie umsetzen. Doch seit Monaten blockieren WKO und Handelsketten die Zustimmung der ÖVP zu den vom Umweltministerium vorgeschlagenen Maßnahmen im neuen Abfallwirtschaftsgesetz. Greenpeace fordert, dass die Kanzlerpartei sich nicht länger gegen den Wunsch der breiten Bevölkerung stellt, sondern ein Gesetz zur Müllreduktion auf den Weg bringt.

“Die Blockade einiger weniger Unternehmen geht ganz klar gegen die Interessen der Bevölkerung. Die Supermärkte, Getränkekonzerne und die ÖVP sollten sich endlich bewusst werden, dass sie mit ihrem umweltschädlichen Verhalten die eigenen KundInnen und WählerInnen vor den Kopf stoßen. Wir brauchen ein starkes Abfallwirtschaftsgesetz mit einem flächendeckenden Pfandsystem und Mehrwegquoten, an die sich alle Supermärkte halten müssen”, so Lisa Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace Österreich. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage von marketagent im Auftrag von Greenpeace sprechen eine deutliche Sprache: 87 Prozent der Menschen in Österreich zwischen 14 und 75 Jahren begrüßen ein Gesetz, das sicherstellt, dass mindestens die Hälfte der Getränke in umweltfreundlichen wiederbefüllbaren Mehrwegflaschen abgefüllt ist. Aktuell liegt der Mehrweganteil in den Supermärkten bei unter 20 Prozent. Auch unter den ÖVP-WählerInnen unterstützen 94 Prozent gesetzliche Mehrwegquoten und 93 Prozent ein flächendeckendes Pfandsystem für alle Getränkeflaschen und Dosen.

Innerhalb von zehn Jahren ist der Abfall aus Plastikverpackungen wie PET-Flaschen, Folien und Bechern in Österreich um rund 30 Prozent auf über 300.000 Tonnen jährlich gestiegen. Pro Jahr werden in Österreich 1,6 Milliarden Plastikflaschen entsorgt. Für jedes Kilogramm nicht recyceltem Plastikverpackungsmüll fällt seit dem 1. Jänner 2021 eine EU-weite Plastiksteuer an. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres beliefen sich damit die Strafzahlungen für Österreich auf 50 Millionen Euro. “Wenn es so weitergeht, kosten die Müllberge in Österreich die Bevölkerung jedes Jahr dreistellige Millionenbeträge an Plastik-Strafzahlungen. Obwohl die Menschen in Österreich Maßnahmen gegen den Abfall wollen, zahlt Finanzminister Blümel die Strafzahlungen aus dem allgemeinen Steuertopf, anstatt die Verursacher zur Kasse zu bitten. Die Wegwerfgesellschaft zerstört unsere Umwelt und heizt die Klimakrise an. Die Regierung muss endlich mit einem ambitionierten Abfallwirtschaftsgesetz gegensteuern, statt die umweltschädlichen Profitinteressen weniger Konzerne zu unterstützen”, fordert Panhuber.

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08.09.2021

Sind Unterstützer des Bundesheeres rechtsextrem?

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer".

Laut Artikel des "Standard" vom 03.09.2021 fordern die Grünen eine Untersuchung aller wehrpolitischen Vereine des Bundesheers in Hinblick auf „rechtsextreme Tendenzen“.

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Der Dachverband ist parteipolitisch unabhängig und setzt sich für die Einhaltung der Bundesverfassung (Umfassende Landesverteidigung, Wehrpflicht, Milizsystem) ein.

Zu den Vorwürfen der Grünen verweist der Dachverband auf das Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien (113 Hv 127/12t) vom 26.02.2013 und das Urteil des Oberlandesgerichts Wien (18 Bs 273/20h) vom 04.03.2021, in denen sehr ähnliche Vorwürfe gegen Funktionäre eines Vereins bereits gerichtlich geprüft und rechtskräftig widerlegt wurden.

Im Wortlaut: "Der Vorwurf, eine rechtsextreme Gesinnung zu vertreten, erfülle den Tatbestand des § 111 Abs 1 StGB und demzufolge auch jenen des § 6 Abs 1 MedienG. Da der von der Antragsgegnerin eingewendete Ausschlussgrund der Wahrheit nach § 6 Abs 2 Z 2 lit a MedienG nicht vorliege, bestehe der Anspruch der Antragsteller zu Recht."

Die zu Unrecht attackierten Vertreter eines Mitgliedsvereins erhielten vom Gericht wegen übler Nachrede mehrere tausend Euro Entschädigung zugesprochen.

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" weist daher die widerlegten, rufschädigenden aber gebetsmühlenartig wiederholten Unterstellungen zurück und betont, dass sich alle Mitgliedsvereine des Dachverbands ausdrücklich zur Bundesverfassung bekennen.

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21.02.2022

ApothekerInnen gegen die Impfpflicht

ApothekerInnen gegen die Impfpflicht ApothekerInnen gegen die Impfpflicht

Eine Gruppe PharmazeutInnen und ApothekenmitarbeiterInnen fordern in Offenem Brief “lebendigen wissenschaftlichen Diskurs”. Die Impflicht sei zu überdenken und objektive Beratung in Apotheken zu gewährleisten. Andernfalls würden möglicherweise vermeidbare Impfschäden auftreten und das Ansehen sowie die Glaubwürdigkeit ihres Berufsstandes in der Bevölkerung langfristig sinken.

“Unsere Kund*innen erwarten ehrliche und objektive Arzneimittel-Informationen von uns. Sie wenden sich vertrauensvoll an uns und es ist unsere Aufgabe, sie ernst zu nehmen,wenn sie [...] einen Zusammenhang mit dem Covid-19-Vakzin vermuten.”, heißt es in einem Offenen Brief, mit dem sich einige ApothekerInnen und PharmazeutInnen an die Apothekerkammer, österreichische PolitikerInnen, Medien und die Bevölkerung richten.

Die Verfasser befürchten, dass individuelle und situationsbezogene Beratung auf objektiver Basis in den heimischen Apotheken verloren gehen könnte. Damit beziehen sie sich vor allem auf den aktuellen Umgang mit den vorübergehend zugelassenen Covid-19-Vakzinen. Die Österreichische Apothekerkammer legte ihren Mitgliedern in vergangene Rundschreiben, ähnlich wie die Ärztekammer, nahe, dass “[...] die aktuellen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums selbstverständlich auch als wissenschaftliche Grundlage für die Beratung und Information über COVID-19-Impfungen [...]”, zu sehen sind.

Seriöse Beratungsleistung von ApothekerInnen erfordert jedoch, auf ein breites Spektrum an Symptomen und Empfindungen betroffener Menschen einzugehen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wissenschaftlicher Diskurs sollte dabei laufend zu neuen Einsichten und Erkenntnissen führen, die wiederum die Grundlage der medizinischen Beratung darstellen. Im Offenen Brief wird jedoch auch darauf aufmerksam gemacht, dass der kritische Diskurs hinsichtlich der Impfpflicht vermisst wird.

ApothekerInnen, die in Ihrer Beratung vom Kurs der eigenen Standesvertretung abweichen oder Kritik daran äußern, müssen mit Sanktionen rechnen, die existenzbedrohendes Ausmaß annehmen können. Aus diesem Grund bleiben die Verfasser des öffentlichen Briefs anonym. Bis 15.03.2022 besteht die Möglichkeit für ApothekerInnen und PharmazeutInnen diesen Brief zu unterzeichnen. Zustimmungserklärungen werden bei einem Notar gesammelt, der der Schweigepflicht unterliegt. Seit Veröffentlichung des Briefes haben sich bereits über 200 UnterstützerInnen angeschlossen.

“Wir wollen frei von Druck und Zwang gewissenhaft unserer Arbeit, die uns Freude macht, in den Apotheken nachgehen können, zum Wohl unseres Landes und seiner Bevölkerung.”, lautet einer der abschließenden Wünsche der Verfasser an die Empfänger dieses öffentlichen Briefs.

Der Offene Brief wird in Unterstützung der Agentur für Globale Gesundheitsverantwortung, die sich für Verhältnismäßigkeit und mehr Transparenz im Zusammenhang mit der Impfpflicht einsetzt, veröffentlicht. Zustimmungserklärungen können weiterhin per Mail an offenerbriefapo@gmx.at gesandt werden und werden vertraulich behandelt.

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01.11.2020

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich!

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich

Gerade zu Beginn der Heizsaison sorgen Schwedenöfen, offene Kamine oder sonstige Holzöfen verstärkt für behagliche Wärme in den heimischen Haushalten – und erfahrungsgemäß auch für eine erhöhte Brandgefahr. Mängel beim Einbau der Festbrennstofföfen und Anwendungsfehler beim Heizen bis hin zur falschen Ascheentsorgung stellen dabei die Hauptprobleme dar.

Mit dem Rückgang der Temperaturen verlagert sich unser Leben wieder vermehrt in die eigenen vier Wände. Verstärkt wird dieser für den Herbst typische Trend zum „Cocooning“ heuer durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Damit steht aber auch fest, dass die Zahl der Heimunfälle heuer noch stärker als sonst ansteigen wird – ebenso die Zahl der Brände im zivilen Bereich. Auch die Renaissance von offenen Kaminen, Schwedenöfen und Kachelöfen trägt zur Zunahme des Brandrisikos bei. „Vor allem Öfen, die einen Blick auf die Flammen bieten, sind heute wieder ‚en vogue‘ und kommen besonders zu Beginn der Heizsaison, noch vor dem durchgehenden Betrieb der Zentral- oder Fernwärmeheizungen, zum Einsatz“, erklärt dazu Dr. Günther Schwabegger, Mitglied der Geschäftsführung der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ. Aus Sicht des Vorbeugenden Brandschutzes ist auch nichts dagegen einzuwenden – vorausgesetzt, die Öfen werden ordnungsgemäß eingebaut und sachgemäß betrieben.

Gerade beim Einbau kommt es aber häufig zu Mängeln. „Die Stimmung und die behagliche Wärme eines Holzfeuers haben zu einer neuen Modernität dieser Heizform geführt. In den letzten Jahren wurden daher neben Neubauten auch viele Bestandsobjekte – von Wohnungen über Reihenhäuser bis hin zu Einfamilienhäusern – nachträglich mit Festbrennstofföfen ausgestattet“, so Schwabegger. Oftmals erfolgten Aufstellung und Einbau der Öfen in Eigenregie und ohne vorherige Abklärung durch einen Experten. Genau das birgt aber eine Vielzahl von Gefahren und trägt dazu bei, dass die Zündquelle „Wärmegeräte“ in der Brandschadenstatistik der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ alljährlich zu den Top-3-Brandursachen zählt. So wurden etwa im Brandjahr 2018 österreichweit 696 von insgesamt 6.679 erfassten Bränden (Mindestschaden: 2.000 Euro) der Zündquelle „Wärmegeräte“ zugeordnet, alleine in Oberösterreich waren es 182 von insgesamt 1.118 Bränden. Hiervon gingen wiederum 57 Brandgeschehen (OÖ) von „mit festen Brennstoffen betriebenen Feuerstätten“ – also im Wesentlichen von Holzöfen – aus.

Gefahren durch nachträglichen Einbau von Holzöfen

Vielen Heimwerkern ist nicht bewusst, dass die Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen oder Kamine aufeinander abgestimmt und daher unbedingt durch einen Fachmann eingebaut werden müssen. Zu allererst brauche es die Abklärung durch den zuständigen Rauchfangkehrer-Meister, so Schwabegger: „Wenn ein vorhandener Kamin aufgrund seiner Dimensionierung nicht für den ausgewählten Ofen verwendet werden kann, besteht schon das erste Problem. Der Rauchfangkehrer sollte also jedenfalls beigezogen werden, weil er neben einer fachkundigen Beurteilung des Kaminsystems auch eine weiterführende Beratung – beispielsweise eine Analyse der notwendigen Luftzufuhr – mitliefern kann.“ In einem zweiten Schritt muss der Ofen fachmännisch aufgestellt und an den Kamin angeschlossen werden. Hier gelte es, alle notwendigen und vorgeschriebenen Sicherheitsabstände des Rauchrohres zu Wänden und Einrichtungsgegenständen einzuhalten. Befindet sich beispielsweise das Rauchrohr zu nahe an einer Holzvertäfelung, kann es alleine durch die Strahlungswärme zur Brandentstehung kommen. Ein weiteres Augenmerk muss auch auf die Wand- und Deckendurchführungen des Rauchrohres gelegt werden. Hier sind wiederum vorgegebene Sicherheitsabstände einzuhalten, die Montage sollte ausschließlich durch einen Fachmann erfolgen. „Neben der Strahlungswärme kann bei einer Deckendurchführung auch ein Wärmestau zur Brandentstehung führen“, erläutert Schwabegger.

Ist eine Wohnung schließlich mit einem (Holz-) Ofen ausgestattet, gilt es, diesen auch ordnungsgemäß zu betreiben. „Das heißt, der Kamin und das Rauchrohr müssen regelmäßig gekehrt und überprüft werden“, so der Brandschutzexperte. Alle nachträglichen Änderungen – wie z.B. ein Verbau des Ofenrohres oder bauliche Änderungen im Bereich der Wand- und Deckendurchführungen – müssen mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Sicherer Betrieb von Öfen und Kaminen

Neben baulichen Mängeln führen auch immer wieder Nachlässigkeiten und mangelnde Erfahrung im Beheizen von Holzöfen zu Bränden. Wie bei allen anderen Heizgeräten gilt auch hier: Brennbare Materialien wie Papier und Textilien dürfen nur in ausreichendem Abstand zum Ofen oder Kamin gelagert werden. Bei offenen Kaminen sollte die Umgebung unbedingt durch Funkengitter vor Funkenflug geschützt werden. Und auch bei geschlossenen Kaminen, Schwedenöfen oder Kachelöfen gehört der Wohnbereich vor der Ofentür und der Aschenlade durch ein Vorlegeblech oder eine Glasplatte vor herausfallenden Glut- und Aschenresten geschützt.

Wurden alle Sicherheitshinweise befolgt und der Holzofen beheizt, gilt es schließlich noch, die Asche sicher zu entsorgen. Denn auch durch falsche bzw. unsachgemäße Ascheentsorgung kommt es immer wieder zu Bränden. „In der vermeintlich erkalteten Asche können sich bis zu 48 Stunden (in Ausnahmefällen bis zu 72 Stunden) lang Glutreste verbergen“, erklärt Schwabegger. Die Asche darf daher nur in metallene Sicherheitsbehälter mit Deckel geleert und erst nach drei Tagen im Restmüll entsorgt werden. Die Zeit kann verkürzt werden, wenn die Asche vollständig in Wasser geflutet wird. Grund für die Entsorgung im Restmüll statt über den Biomüll oder die Kompostieranlage ist, dass Verunreinigungen durch Kunststoffe, Metalle usw. nicht ausgeschlossen werden können.

Rauchwarnmelder in Neubauten verpflichtend vorgeschrieben!

Um trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Heizen für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sollte jeder Haushalt mit mindestens einem oder noch besser mit mehreren Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. „Ein Rauchwarnmelder verhindert zwar nicht die Brandentstehung, er warnt aber bereits bei geringer Rauchkonzentration vor einem Entstehungsbrand und verhilft so zum entscheidenden zeitlichen Vorsprung, der für die Flucht aus gefährdeten Bereichen genützt werden kann“, appelliert Dr. Günther Schwabegger: „Die Anschaffungskosten für einen Rauchwarnmelder liegen heute nur mehr zwischen fünf und zehn Euro beziehungsweise zwischen 20 und 30 Euro für einen sogenannten 10-Jahres-Melder. Damit ist ein Rauchwarnmelder die mit Abstand günstigste Lebensversicherung!“ Wer also jeden Wohn- und Schlafraum mit einem Melder ausstattet, investiert im Durchschnitt den Gegenwert einer halben Tankfüllung für sein Auto.

Dazu kommt, dass seit Harmonisierung und Inkrafttreten der bundesländerspezifischen Bauvorschriften in Neubauten die Ausstattung aller Aufenthaltsräume mit jeweils mindestens einem unvernetzten Rauchwarnmelder gesetzlich vorgeschrieben ist. Durch die Neuerung und weitere Vereinheitlichung der Bauvorschriften in Österreich sollte die Durchdringung der Haushalte mit Rauchwarnmeldern in den kommenden Jahren also deutlich erhöht werden.

Wissenswertes zum Einbau von Holzöfen

Rechtzeitige Abklärung

Vor dem (nachträglichen) Einbau eines Ofens (offener oder geschlossener Kamin, Schweden-ofen, Kachelofen, Ölofen usw.) ist der Schornstein (auch „Rauchfang“ oder „Kamin“) auf dessen Eignung zu überprüfen

Fachmännischer Einbau

Auf Eigeneinbauten sollte unbedingt verzichtet werden! Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen sollten nur von Fachleuten errichtet werden.

Sicherheitsabstände

Rauchrohre müssen entsprechende Sicherheitsabstände zu allen baulichen Einrichtungen (Wänden, Decken usw.) sowie zu allen brennbaren Materialien aufweisen.

Meldung an den Rauchfangkehrer

Nachträglich eingebaute Öfen bzw. Feuerstätten sind unbedingt dem zuständigen Rauchfangkehrer zu melden. Dieser sorgt auch für das regelmäßige Kehren und Überprüfen des Kamins.

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07.06.2021

Corona: 25 Prozent weniger Schmuggel-Zigaretten; Tabaksteuer-Plus von 22 Prozent

Corona: 25 Prozent weniger Schmuggel-Zigaretten; Tabaksteuer-Plus von 22 Prozent Corona: 25 Prozent weniger Schmuggel-Zigaretten; Tabaksteuer-Plus von 22 Prozent

Österreichs Zöllnerinnen und Zöllner beschlagnahmten im 1. Quartal 2021 411.870 Stück Zigaretten in 292 Fällen. Damit verringerte sich die Zahl der Aufgriffe illegaler Schmuggelzigaretten im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres um 25,5 Prozent.

Im Gesamtzeitraum des Jahres 2020 wurden insgesamt 2,89 Millionen Stück Schmuggel-Zigaretten sichergestellt. Zusätzlich zu den Zigaretten wurden in zwei illegalen Zigarettenfabriken 15,4 Tonnen Rauchtabak beschlagnahmt. Allein aus dem 2020 aufgegriffenen Tabak hätten rund 15 Millionen Zigaretten hergestellt werden können.

1. Lockdown 2020 in Zahlen manifestiert

Insgesamt lassen sich insbesondere aus dem Vergleich des 1. und 2. Quartals 2020 die Auswirkungen der COVID 19-Pandemie und der daraus resultierenden Maßnahmen deutlich ablesen. Wurden im 1. Quartal des Vorjahres rund 433 Millionen Euro an Tabaksteuer eingenommen, waren es im 2. Quartal 2020 mit einem Plus von 17,41 Prozent rund 508 Millionen Euro. Die Aufgriffe gingen in diesem Zeitraum um rund 91 Prozent zurück. Die Zahl der beschlagnahmten Zigaretten sank um 98 Prozent von rund 1,89 Millionen Stück Zigaretten im ersten Quartal 2020 auf rund 33.000 Stück im 2. Quartal des vorigen Jahres. Die Zahl der Aufgriffe hat sich im 3. und 4. Quartal 2020 wieder auf das Niveau von vor dem 1. Lockdown eingependelt. Insgesamt konnte das Vorjahr mit 995 Zigarettenaufgriffen nicht an 2019 mit 2.062 Aufgriffen anknüpfen.

Die Reisebeschränkungen zur Eindämmung der COVID 19- Pandemie und die während des Lockdowns geöffneten Trafiken waren wesentliche Faktoren für den drastischen Rückgang des Zigarettenschmuggels und Absatzanstiegs legaler Tabakwaren.

In den Zahlen schlägt sich zusätzlich auch die Erhöhung der Tabaksteuer mit 1. Oktober 2020 nieder. Im 1. Quartal 2021 stiegen die Einnahmen aus der Tabaksteuer gegenüber dem Vorjahresquartal um 21,9 Prozent auf rund 528 Millionen Euro. Das sind 26,54 Prozent des Vorjahresaufkommens von knapp 2 Milliarden Euro.

Ermittlungen im Bereich des Zigarettenschmuggels auf nationaler und internationaler Ebene bilden einen Schwerpunkt der bundesweit tätigen Zollfahndungsteams. „Die Pandemie schlägt sich in der Tabakschmuggel-Statistik nieder“, so Finanzminister Gernot Blümel. Blümel weiter: „Auch während der Corona-Pandemie bleibt der österreichische Zoll hoch engagiert im Kampf gegen Schmuggel und für die Stärkung der heimischen Wirtschaft. Dass Steuerbetrug an der Republik Österreich unterbunden wird, kommt im Sinne der Steuergerechtigkeit jeder redlichen Steuerzahlerin und jedem Steuerzahler zu Gute.“

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13.01.2021

Bundesjugendvertretung: Schulen müssen endlich wieder öffnen!

Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen. Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen.

Anlässlich der aktuellsten Meldungen über eine mögliche Verlängerung der Schulschließungen appelliert die Bundesjugendvertretung (BJV), den Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler wieder in Betrieb zu nehmen: „Erneut droht ein Rückschlag für Österreichs Schülerinnen und Schüler. Statt mit Präventionskonzepten und niederschwelligen Teststrategien die Schuleröffnung zu ermöglichen, werden Schülerinnen und Schüler von der Bundesregierung weiter unter Druck gesetzt. Kinder und Jugendliche dürfen für das Fehlverhalten der Politik nicht büßen“, betont BJV-Vorsitzender Derai Al Nuaimi und fordert die rasche Öffnung von Schulen.

Die BJV verweist auf die aktuellste Gesundheitsstudie unter 13.000 Schülerinnen und Schülern: „Österreichweit leiden Kinder und Jugendliche an den Folgen von Distance Learning. Überforderung, Leistungsdruck und Zukunftsängste begleiten den Alltag junger Menschen, hinzu kommt der fehlende soziale Kontakt zu Mitschülerinnnen und Mitschülern sowie Freunden, worunter Kinder und Jugendliche besonders leiden“, erklärt Al Nuaimi. Obwohl die außerschulische Jugendarbeit während der Coronavirus-Pandemie ein wichtiges Auffangnetz für junge Menschen ist, darf auch diese momentan nicht stattfinden, während überfüllte Skipisten geduldet werden. Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen.

„Kinder und Jugendliche werden seit Beginn der Pandemie großteils außer Acht gelassen. Das Vorgehen im Bildungsbereich ist eine Zumutung – sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen und Eltern. Die Regierung muss nun endlich Klarheit schaffen, anstatt die Betroffenen erneut zu belasten“, so Al Nuaimi abschließend.

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03.05.2022

Ein Drittel der Müsliriegel mit Glyphosat belastet

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Greenpeace zu Bio-Müsliriegel zu greifen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Greenpeace zu Bio-Müsliriegel zu greifen.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat zwölf Müsliriegel von einem akkreditierten Labor auf Pestizide testen lassen. Das beunruhigende Ergebnis: Vier der zwölf Proben waren mit dem Pflanzengift Glyphosat belastet, drei davon auch noch mit weiteren Giftstoffen. Unter den betroffenen Proben war auch ein für Schwangere beworbener Riegel der Marke Milupa. Die geltenden gesetzlichen Grenzwerte wurden in keiner Proben überschritten, dennoch stellt gerade die regelmäßige Aufnahme von Pestiziden ein Risiko für unsere Gesundheit dar. Glyphosat ist etwa laut der internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO bei Tieren erwiesenermaßen krebserregend und beim Menschen “wahrscheinlich krebserregend”. Noch dieses Jahr wird auf EU-Ebene über eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat ab 2023 entschieden. Greenpeace fordert von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger gegen eine EU-weite Neuzulassung des Pflanzengifts zu stimmen und sich auf europäischer Ebene klar gegen Glyphosat zu positionieren.

“Gefährliche Pestizide wie Glyphosat haben in unserem Essen nichts verloren. Doch sogar unsere Müsliriegel sind mit Pestizid-Cocktails belastet”, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich. Bei dem von Greenpeace bei der Lebensmittelversuchsanstalt (LVA) in Auftrag gegebenen Labor-Test wurden in vier von 12 Müsliriegeln Pestizide nachgewiesen, die für Mensch, Tier und Umwelt schädlich sein können. Neben Glyphosat, das in allen vier Proben gefunden wurde, handelt es sich zudem um die Pestizide Pyrimethanil, Cypermethrin, Piperonylbutoxid und Pirimiphos-methyl. Die nachgewiesenen Giftstoffe werden in der konventionellen Landwirtschaft angewandt etwa um Schädlinge oder Beikräuter abzutöten. Dabei verursachen sie aber häufig auch Schäden in der Natur und finden teils ihren Weg in unsere Lebensmittel. So wurde bei dem aktuellen Greenpeace-Test Glyphosat unter anderem in einem für Schwangere beworbenen Riegel von Milupa nachgewiesen, gemeinsam mit zwei weiteren Wirkstoffen. Die in dem Milupa-Riegel nachgewiesenen Mengen waren vergleichsweise niedrig. Allerdings ist hier zu beachten, dass bei Schwangeren ein zusätzliches Risiko für das Ungeborene besteht und der Kontakt mit Pestiziden daher möglichst reduziert werden sollte. Der höchste Glyphosat-Rückstand wurde in einem Riegel des Herstellers Peeroton nachgewiesen. “Wir dürfen uns und unsere Natur nicht länger dieser unnötigen Gefahr aussetzen. Bei Glyphosat ist die Lösung greifbar nah. Alles andere als ein rasches Verbot des Pflanzengifts auf EU-Ebene wäre fahrlässig”, sagt Theissing-Matei.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Greenpeace zu Bio-Müsliriegel zu greifen. Hier kann man sicher sein, dass keine chemisch-synthetischen Pestizide wie Glyphosat eingesetzt werden. Wie der Greenpeace-Marktcheck zeigt, liegt das Bio-Angebot im Handel bei Müsliriegel immerhin bei 25 Prozent. Beim Sortimentsvergleich schneiden im Lebensmittelhandel die Diskonter am besten ab: Lidl belegt Platz eins vor Hofer und Penny Markt, die ex aequo auf dem zweiten Platz liegen. Sie haben zwar ein vergleichsweise kleines Sortiment, überzeugen aber mit hohem Bio-Anteil und einer relativ großen Anzahl an Riegeln mit fair produzierter Schokolade. Bei den Drogeriemärkten schneidet die Kette dm am besten ab.

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11.04.2021

Mehrheit glaubt nicht mehr, dass Regierung bis 2024 hält

Mehrheit glaubt nicht mehr, dass Regierung bis 2024 hält Mehrheit glaubt nicht mehr, dass Regierung bis 2024 hält

ATV-Moderator Meinrad Knapp, Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek lassen diesen Sonntag die politischen Geschehnisse der Woche Revue passieren. Unter anderem werden die Umfrageergebnisse von Peter Hajeks aktueller Meinungsumfrage diskutiert. Er befragte 800 Österreicher:innen, ob sie der Ansicht sind, dass die Koalition, bestehend aus ÖVP und Grüne, bis zur Legislaturperiode 2024 halten wird.

Eine Mehrheit von 52 Prozent ist der Ansicht, dass diese nicht bis zum Ende besteht. Im Gegensatz zu 40 Prozent der Österreicher:innen, die meinen, dass diese "ganz sicher" bis "eher ja" halten wird. Im Vergleich zu einer Umfrage von Unique Research im Auftrag von Profil im März 2021 (Feldarbeit: 1. bis 4. März) hat das Vertrauen der Österreicher:innen in das Bestehen der Koalition abgenommen. Im März waren noch 47 Prozent der Österreicher:innen der Meinung, dass die Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. 44 Prozent waren gegenteiliger Ansicht.

Peter Hajek ergänzt: „Nicht nur unter den Wähler:innen der Opposition, sondern auch die grüne Wählerschaft schwächelt. Immerhin noch drei von vier ÖVP-Wähler:innen glauben daran, die derzeit schwierige Situation überwinden zu können.“

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