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Samstag 01.10.2022 00:13
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26.09.2022

Studie: Bis zu 70% der globalen Lebensmittelverluste könnten vermieden werden

Lebensmittelverlust & Lebensmittelverschwendung Lebensmittelverlust & Lebensmittelverschwendung

Jedes Jahr werden 33% bis 40% aller globalen Lebensmittel, rund zwei Milliarden Tonnen, vergeudet. Während die eine Hälfte im Handel, Gastronomie oder in Haushalten verschwendet wird, geht die andere Hälfte davon in vorgelagerten Prozessen verloren, bevor die Produkte in den Lagern und Geschäften des Lebensmittelhandels ankommen (Lebensmittelverlust). Diese Lebensmittel im Wert von etwa 600 Milliarden Dollar gehen bereits während oder kurz nach der Ernte verloren und verbrauchen ein Viertel der weltweiten Süßwasservorräte. Zusammen mit den später im Handel oder von Konsument:innen verschwendeten Lebensmitteln verursachen die verlorenen Lebensmittel zudem Treibhausemissionen, die 8% der weltweiten Emissionen ausmachen - und damit vier Mal mehr als die Luftfahrtindustrie.

Dabei könnten 50-70% des Lebensmittelverlustes vermieden werden, wenn Lebensmittelhersteller und -händler die weltweiten Bemühungen zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten anführen würden und allen Beteiligten der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten würden. Das sind Ergebnisse der McKinsey-Studie "Reducing food loss: What grocery retailers and manufacturers can do".

Weniger Lebensmittelverlust: ökonomische und ökologische Vorteile

Die Reduzierung des Lebensmittelverlustes hätte einige Vorteile: Die Herstellungskosten (Cost of goods sold - COGS) der Einzelhändler würden um 3 bis 6 Prozent und die der Produzenten um 5 bis 10 Prozent sinken. Weniger Lebensmittelverluste hätte auch ökologische Vorteile: CO2-Emissionen und die damit verbundenen Kosten würden um 4 bis 9 Prozent sinken.

Während die Produktion von Fleisch- und Milchprodukten den größten negativen Einfluss auf die Umwelt hat, haben sie sehr wenig Anteil am Lebensmittelverlust und damit auch an dessen negativen Umweltauswirkungen: Der Anteil von Fleisch am Lebensmittelverlust beträgt 3%, der von Milch 5%. Dagegen haben drei Kategorien - Obst/Gemüse, Getreide und Wurzeln/Knollen - mit 75% den größten Anteil am Lebensmittelverlust und den damit verbundenen CO2-Emissionen und Wasserverbrauch. Allein 50 - 75 Millionen Tonnen Tomaten gehen jedes Jahr bei oder kurz nach der Ernte verloren, rund ein Viertel davon bereits beim Pflücken und Verstauen in Behältern.

Lebensmittelverlust: Ursachen und Lösungen zur Reduktion

Die Hauptursachen für den Lebensmittelverlust bei der Ernte sind zu gleichen Teilen: Überproduktion, Produkte, die nicht den Kundenwünschen nicht entsprechen und Lebensmittel, die Schäden aufweisen, die die Produkte ungenießbar machen. Zwei Drittel könnten folglich noch von Menschen gegessen werden, ein Drittel könnte noch alternativ, beispielsweise als biobasierter Rohstoff oder Tiernahrung genutzt werden. Lebensmittel-händler und -produzenten könnten 80 Milliarden Dollar neues Marktpotenzial durch die Nutzung dieser Lebensmittel schaffen.

Lebensmittelverlust wird zum Teil durch externe Faktoren wie unerwartete Wetterereignisse, eine fehlerhafte Vorgehensweise bei Lieferungen oder eine schlechte Wartung von Geräten beeinflusst. Allerdings haben auch fehlende Transparenz und Kommunikation unter den Beteiligten in der Wertschöpfungskette Lebensmittelverluste zur Folge. Erzeuger können überproduzieren, weil sie die Marktnachfrage nicht genau kennen, während Hersteller und Einzelhändler oft wenig Transparenz über das Angebot haben. Strenge Kundenerwartungen können zu einer Zurückweisung von Produkten durch den Einzelhändler nach der Ernte führen, da diese nicht den Standards und Erwartungen des Einzelhändlers entsprechen. Die meisten Beschaffungsverträge schaffen keine Anreize zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten.

Begriffsdefinition Lebensmittelverlust & Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung (food waste) ist nach Angaben der Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen, "das Wegwerfen von essbaren Lebensmitteln auf der Ebene des Einzelhandels und der Verbraucher". Lebensmittelverschwendung entsteht demnach nachgelagert, entweder in der Vertriebsstufe (beispielsweise auf dem Weg der Lebensmittel aus dem Lager eines Einzelhändlers in ein Ladenregal) oder in der Verbrauchsphase (z.B. wenn Menschen Essensreste wegwerfen). Lebensmittelverlust hingegen entsteht in vorgelagerten Prozessen. Die FAO definiert ihn als "die Abnahme der essbaren Lebensmittelmasse bei der Produktion, Nachernte und Verarbeitung in der Lebensmittelkette".

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26.09.2022

Leerstandsabgabe: Werden in der Zukunft leerstehende Wohnungen teuer für den Eigentümer?

Leerstandsabgabe: Werden in der Zukunft leerstehende Wohnungen teuer für den Eigentümer? Leerstandsabgabe: Werden in der Zukunft leerstehende Wohnungen teuer für den Eigentümer?

Tausende leere Wohnungen beeinflussen die zum Teil massiven Preissteigerungen am österreichischen Wohnungsmarkt. Eine Leerstandsabgabe wurde daher bereits in mehreren Bundesländern beschlossen. Anwalt Dr. Roland Weinrauch, Gründer von Weinrauch Rechtsanwälte, erklärt, wie sich die Gesetzeslage in den unterschiedlichen Bundesländern entwickelt.

Zahlreiche Wohnungen stehen in ganz Österreich leer. Laut Schätzungen bleiben alleine in Wien mindestens 30.000 Wohnungen länger als sechs Monate unbewohnt, 10.000 Wohnungen sogar länger als zweieinhalb Jahre. Aber nicht nur in Wien ist das der Fall, auch in anderen Bundesländern und hier besonders in den Ballungszentren und Tourismusorten stehen viele Wohnimmobilien leer – ein Faktor, der unter anderem auch die Preise von Immobilien in die Höhe treibt.

Werden Wohnungseigentümer deshalb in naher Zukunft Abgaben für ihre leerstehenden Wohnungen bezahlen müssen? Anwalt Dr. Roland Weinrauch illustriert, was dazu aktuell auf rechtlicher Ebene in den Bundesländern passiert und womit in Zukunft zu rechnen sein wird.

In der Steiermark ist am 28.06.2022 das Steiermärkische Zweitwohnsitz- und Wohnungsleerstands­abgabegesetz kundgemacht worden, das mit 1.10.2022 in Kraft tritt (LGBl 46/2022). Darin steht folgendes: „Gegenstand der Abgabe bilden Wohnungen, an denen nach den Daten des Zentralen Melderegisters mehr als 26 Kalenderwochen im Jahr weder eine Meldung als Hauptwohnsitz noch als sonstiger Wohnsitz vorliegt.“

Abgabepflichtige sind die Eigentümer der Wohnung, im Fall eines Baurechts, jedoch die Baurechtsberechtigten. Die Abgabe ist nach der Nutzfläche der Wohnung und den Kalenderwochen im Jahr ohne Wohnsitz zu bemessen. Zur Bestimmung der Nutzfläche sind die Unterlagen der Baubewilligung und – falls vorhanden – die entsprechenden Daten des Gebäude- und Wohnungsregister-Gesetzes heranzuziehen. Der Abgabensatz ist durch Verordnung des Gemeinderates festzulegen, wobei auf den Verkehrswert der Liegenschaften in der Gemeinde Bedacht zu nehmen ist. Daher kann der Abgabensatz für bestimmte Teile des Gemeindegebietes in unterschiedlicher Höhe festgesetzt werden, wenn sich die für die Festsetzung maßgeblichen Umstände innerhalb der Gemeinde erheblich unterscheiden. Die Höhe der Abgabe für eine Wohnung mit 100 m² Nutzfläche darf im Kalenderjahr 1.000 Euro nicht überschreiten.

Dr. Roland Weinrauch, Gründer von Weinrauch Rechtsanwälte, zur steirischen Regelung: „Die Steiermark ist zwar Vorreiter bei der gesetzlichen Regelung des Leerstandes, allerdings bestehen auch zahlreiche Ausnahmen, beispielsweise wenn die Wohnung als Vorsorgewohnung für das eigene Kind verwendet wird, es sich um eine Dienstwohnung handelt oder nachweislich Gründe bestehen, warum sie unvermietbar ist.”

In Salzburg und Tirol wurden gleichartige Gesetze beschlossen, die mit 1.1.2023 in Kraft treten.

Bereits in den 80er Jahren wurde eine Leerstandsabgabe in Wien im Alleingang erhoben, die dann allerdings mit Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes vom 12.03.1985, GZ: G2/85, als verfassungswidrig aufgehoben wurde. Dr. Roland Weinrauch: „Die für die Aufhebung grundlegenden Aussagen des Höchstgerichtes waren, dass einerseits die Abgabe nicht so hoch sein darf, dass diese einem Zwang zur Vermietung gleichkommt und damit in weiterer Folge keine Einnahmen durch die Abgabe zu erwarten wären. Gleichzeitig müssten aber durch die Abgabe Einnahmen erzielt werden, die über den zu erwartenden Verwaltungsaufwand hinausgehen. Zudem läge die Gesetzgebungskompetenz betreffend die Einführung einer Leerstandsabgabe nicht ausschließlich bei den Ländern. Daher fordern die Landeshauptleute nun auch die Kompetenzen des ‚Volkswohnwesens‘ des Bundes in diesem Teilbereich auf die Länder zu übertragen, um entsprechende Regelungen auf Landesebene zu ermöglichen.”

Und abschließend: „Man kann davon ausgehen, dass es derartige Regelungen in Zukunft in der einen oder anderen Form in jedem Bundesland geben wird. Allerdings ist noch unklar, wie diese ausgestaltet sein werden. Zudem sind die Realeffekte auf den Wohnungsmarkt – also ob tatsächlich mehr Wohnungen (günstiger) auf dem Markt sein werden – nicht absehbar. Ich persönlich glaube, dass man diese Effekte nicht überschätzen sollte und halte daher andere Lenkungsmaßnahmen für insgesamt geeigneter.”

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20.07.2022

"Bundespräsident verunglimpft TV-Duelle als „Politik-Show“"

„Wann immer dieser Bundespräsident seit der Bekanntgabe seiner neuerlichen Kandidatur auftritt, geht einiges schief“, bemerkte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz. Wie schon beim Interview in der „ZiB2“, ruderte Van der Bellen auch in einem Interview für die „Tiroler Tageszeitung“ und den „Vorarlberger Nachrichten“ ordentlich herum. Nur in einem Punkt bezog er klar Stellung. Er werde sich auf keine TV-Konfrontation mit FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz einlassen. Derartige TV-Sendungen bezeichnete der Amtsinhaber als „Polit-Show“. Schnedlitz: „Wer seriöse TV-Debatten derart verunglimpft, der hat offenbar den Nutzen von objektiver Wahlinformation nicht verstanden. Es genügt nicht, sich in der Hofburg zu verstecken und von oben herab zu entscheiden, man müsse sich den Diskussionen mit anderen Kandidaten nicht stellen, weil einen die Leute ohnehin bereits kennen. Das ist nicht nur abgehoben, sondern spiegelt auch eine gewisse Angst wider. Wie man zuletzt bei seinen öffentlichen Auftritten in Oberösterreich beobachten konnte, kennen die Menschen Van der Bellen – das Pfeifkonzert für ihn zeigt aber auch, wie wenig sie mit seiner Amtsführung in den letzten Jahren einverstanden sind.“

Sonst sieht der FPÖ-Generalsekretär im Van der Bellen-Interview viele Parallelen zur Bundesregierung. Man müsse irgendwas unternehmen gegen die Teuerung, meinte das Staatsoberhaupt. In erster Linie brauche es aber Zusammenhalt und Solidarität. „Wenn der Bundespräsident der Regierung dann ausrichtet, sie müsse klarer kommunizieren, dann ist das gewissermaßen eine Selbstanklage, denn im Unterschied zu Walter Rosenkranz lässt Van der Bellen eine klare Kommunikation vermissen. So wollte der grüne Regent in der Hofburg nicht beantworten, ob er eine neuerliche Kanzlerrochade dulden würde oder nicht“, kritisierte der FPÖ-Generalsekretär, der sich überzeugt zeigte, dass mit diesem Präsident Österreich keinen Schritt nach vorne aus der Krise machen werde: „Es braucht frischen Wind in der Hofburg. Mit Walter Rosenkranz holen wir uns unser Österreich zurück. Ein neutrales, selbstbestimmtes Österreich mit den bewährten Grund- und Freiheitsrechten für alle Bürger.“

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25.04.2022

Österreichischer Buchhandlungspreis: Die besten Buchhandlungen 2022

Die fünf besten Buchhandlungen Österreichs stehen fest. Die fünf besten Buchhandlungen Österreichs stehen fest.

Eine unabhängige Jury hat die fünf besten Buchhandlungen 2022 gewählt. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) gemeinsam vergeben.

Buchhandlungen sind unverzichtbar. Sie sind wichtige Elemente des Handels und gleichzeitig Kulturstätten und Orte der Bildung. Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden jene fünf heimischen Buchhandlungen geehrt, die mit ihrem Konzept im stationären Handel überzeugen konnten.

Die Preisträger 2022 sind:

Buchhandlung Claus Mitterbauer, Purkersdorf

Buchhandlung Pfeifenberger, Tamsweg

Buch-Papier Pokorny, Oberwart

Oechsli Buch & Papier, Wien

Stadtbuchhandlung Liezen, Liezen

Erstmals konnte dieses Jahr auch eine Buchhandlungsfiliale ausgezeichnet werden. Der undotierte Filialpreis geht 2022 an die Filiale der:

Buchhandlung Tyrolia, Maria-Theresien-Straße, Innsbruck

Die gesamten Jurybegründungen finden Sie hier.

Die Preise werden am 2. Mai 2022 verliehen.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer: „Der Buchhandlungspreis macht die große Vielfalt an Buchhandlungen in Österreich sichtbarer und holt sie verdientermaßen vor den Vorhang. Er wirft aber auch ein Schlaglicht auf Buchhandlungen als wichtige Orte des Diskurses, der Reflexion und des gesellschaftlichen Austausches. Buchhandlungen ermöglichen eine wertvolle Debattenkultur und tragen damit im weiteren Sinne zur Lebendigkeit unserer Demokratie bei. Ich danke den Buchhändler:innen für ihren stets großen Einsatz und ihr Wirken und gratuliere den diesjährigen Gewinner:innen sehr herzlich.“

HVB-Präsident Benedikt Föger: „Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden die besten Buchhandlungen des Landes ausgezeichnet und mit diesen das große Engagement der Buchhändler:innen. Mit Bedacht wählen diese die passenden Bücher für ihr Sortiment und organisieren zahlreiche Veranstaltungen, um den Leser:innen den Kontakt mit den Autor:innen zu ermöglichen. Außerdem geben sie Buchinteressierten individuelle Empfehlungen, die entweder deren persönlichen Geschmack treffen oder aber den eigenen Horizont erweitern. Das bietet kein Algorithmus. Diese Buchhandlungen leisten einen besonderen Beitrag zur kulturellen und verlegerischen Vielfalt. Ich gratuliere den Gewinner:innen herzlich!“

Der Preis

Ausgerichtet wird der Preis vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung als eine der fünf besten Buchhandlungen des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, soll gewürdigt werden und die Buchhandlungen in ihrer Funktion als Orte der Kultur- und Bildungsarbeit, der Literaturvermittlung und Begegnung gestärkt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Es werden fünf Preise zu je 10.000 Euro vergeben. Die Auszeichnung für die beste Filialbuchhandlung ist undotiert. Der Preis wird in Verbindung mit einem Gütesiegel zum Zwecke erhöhter Aufmerksamkeit und Außendarstellung an die jeweiligen Buchhandelsunternehmen verliehen.

Die Jury

Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Österreichischen Buchpreises trifft eine unabhängige Fachjury. 2022 setzte sie sich aus Imogena Doderer (Journalistin, ORF), Christian Emminger (Verlagsvertreter), Renate Fladischer (Verlagsvertreterin), Katarzyna Lutecka (Verlegerin, Amalthea Verlag) und Manfred Rebhandl (Autor) zusammen.

Auszeichnungskriterien

Buchhandlungen,

- die ihren Sitz in Österreich haben,

- inhaber:innengeführt und unabhängig sind,

- die ein literarisches Sortiment oder ein kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten,

- die innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren.

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29.08.2022

Klimabonus auch für Gefängnisinsassen

Klimabonus auch für Gefängnisinsassen Klimabonus auch für Gefängnisinsassen

Verärgert ist der Landesparteisekretär der FPÖ Oberösterreich, LAbg. Michael Gruber darüber, „dass auch Gefängnisinsassen den 500-Euro-Klimabonus erhalten. Auch diese Personengruppe ist in der Vollversorgung, sie haben keine Energiekosten zu tragen! Das ist der nächste Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung, zeigt aber entlarvend, wem die Bundesregierung wirklich wichtig ist. Ich verstehe den Unmut der Bevölkerung, das ist einfach nur mehr unfassbar.“

Es sei mehr als unverständlich, dass neben Asylberechtigten und Asylwerbern eben auch Gefängnisinsassen den Klimabonus erhalten. „Das führt den Zweck des Klimabonus, die Bevölkerung wegen der hohen Energiekosten zu entlasten fast schon ad absurdum, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass diese 500 Euro angesichts der weiter steigenden Energiepreise allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Allen drei Personengruppen ist gemein, dass sie keine derartigen Ausgaben haben. Während die Österreicher jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen, werden Zuwanderer und Straffällige von der grünen Politik hofiert“, kritisierte Gruber abschließend.

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20.07.2022

Hitzewelle: Medikamente schützen!

Die empfindlichen Substanzen werden aber meist nicht durch Hitze zerstört, sondern durch das Sonnenlicht. Die empfindlichen Substanzen werden aber meist nicht durch Hitze zerstört, sondern durch das Sonnenlicht.

Arzneimittel sollen kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Diese Regel hat angesichts der häufigeren und immer länger anhaltenden Hitzeperioden noch einmal an Bedeutung gewonnen. „Die adäquate Lagerung von Medikamenten ist sehr wichtig, da die enthaltenen Arzneistoffe zerstört oder zumindest in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden können. Das ist äußerlich nicht zu erkennen“, warnt Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer. In der Apotheke gebe es daher spezielle Vorschriften, die genau eingehalten werden.

Arzneimittel-Lagerung zu Hause

Aber auch zu Hause müssten die Medikamente richtig aufbewahrt werden – vor allem während einer Hitzeperiode wie der aktuellen, so die Pharmazeutin. „Bei der Lagerung persönlicher Arzneimittel sollen stets die Aufbewahrungshinweise auf der Arzneimittelpackung und im Beipackzettel beachtet werden. Grundsätzlich gilt: Medikamente unbedingt vor Licht und Feuchtigkeit schützen und bei 15 bis 25 Grad Celsius aufbewahren.“

Eine Lagerung von Arzneimitteln im Kühlschrank ist nur dann empfehlenswert, wenn dies ausdrücklich angegeben ist. Ratsam ist darüber hinaus, Medikamente in der Originalverpackung zu belassen. „Wer auf Nummer sicher gehen möchte, holt am besten persönlichen und fachkundigen Rat in der Apotheke um‘s Eck ein“, so Ergott-Badawi.

Reisen mit Medikamenten

Natürlich ist auch die Reiseapotheke stets kühl, trocken und lichtgeschützt zu transportieren. „Wichtig ist: Arzneimittel nicht im Auto aufbewahren! In der prallen Sonne erreichen parkende Autos innerhalb kürzester Zeit extrem hohe Temperaturen im Innenraum. Dosieraerosole, Zäpfchen oder Arzneipflaster können dadurch unbrauchbar oder unwirksam werden“, warnt die Apothekerin. Auf längeren Reisen oder beim Campingurlaub eignen sich daher Kühltaschen (ohne Kühlelemente), um Medikamente vor großer Hitze zu schützen. Medikamente wie Insulin, die daheim im Kühlschrank gelagert werden, sollten unterwegs in einer Kühlbox mit Kühlakkus transportiert und aufbewahrt werden.

Bei Flugreisen gehören Medikamente ins Handgepäck, damit die wichtigsten Arzneimittel immer griffbereit sind. Hier ist allerdings auf die Bestimmungen bezüglich Flüssigkeiten zu achten.

UV-Licht schadet am meisten

Die empfindlichen Substanzen werden aber meist nicht durch Hitze zerstört, sondern durch das Sonnenlicht. Am Urlaubsort angekommen, empfehlen Apothekerinnen und Apotheker daher, die Arzneimittel in einem dunklen, trockenen Kleiderschrank zu deponieren. Auf keinem Fall dürfen Medikamente direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. „Wenden Sie sich im Zweifelsfall mit allen Fragen an Ihre Apothekerinnen oder Ihren Apotheker. Sie stehen Ihnen mit Rat und Tat jederzeit zur Verfügung“, so Ergott-Badawi abschließend.

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26.09.2022

Maskenpflicht Adieu – 60 % Plus beim Verkauf von Erkältungsmitteln gegenüber 2021

Maskenpflicht Adieu – 60 % Plus beim Verkauf von Erkältungsmitteln gegenüber 2021 Maskenpflicht Adieu – 60 % Plus beim Verkauf von Erkältungsmitteln gegenüber 2021

Seit Jahresbeginn hat sich in Österreichs Apotheken der Verkauf von Husten- und Erkältungsmitteln wieder auf Vor-Corona-Niveau gesteigert. Daraus lässt sich schließen, dass das „Maskenjahr“ 2021 mit einem Rückgang von fast 25 % beim Verkauf dieser Produkte ein Ausreißer war. Denn 2022 liegen die Verkäufe in diesem Segment mit einem Plus von knapp 60 % massiv über dem Vergleichs-Wert von 2021*. Der heuer insgesamt wesentlich freiere Umgang mit Schutzmasken gegenüber 2021 dürfte hier deutlich seine Wirkung zeigen.

Einen gegenläufigen Verlauf zeigen übrigens die Verkäufe bei Schlankheitsmitteln: Von 2020 auf 2021 stieg deren Verkauf in den Apotheken um 7 %, während er heuer bis dato wieder um 20 % zurückging.

Kräftige Zuwächse zeigen hingegen Mittel gegen Reisekrankheiten (+39 %) sowie Beruhigungs- und Schlafmittel inklusive Stimmungsaufheller (+ 11 %).

Mag. Martin R. Geisler, Generalsekretär der ApoLife Apothekengruppe, erklärt dazu: „Wir sehen anhand unserer Verkaufszahlen, dass Österreich sich ’back to normal‘ bewegt. Nachdem im Jahr 2021 mit der strengen und weitgehend lückenlos befolgten Maskenpflicht die Erkältungskrankheiten deutlich zurückgegangen sind, benötigen die Menschen heuer wieder markant mehr Medikamente für die Atemwege. Auch die kräftige Steigerung bei allen Produkten, die man für Reisen braucht, zeigt: Wir leben wieder weitgehend wie vor der Pandemie. Die Apotheken bleiben in all dem unverändert Anlaufstelle für die Alltags-Probleme in Sachen Gesundheit.“

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20.07.2022

Bäuerinnen und Bauern kämpfen gegen die Trockenheit

Der Osten Niederösterreichs und die klassischen Trockengebiete sehen sich einmal mehr mit einer Wasserknappheit konfrontiert. Der Osten Niederösterreichs und die klassischen Trockengebiete sehen sich einmal mehr mit einer Wasserknappheit konfrontiert.

Der Osten Niederösterreichs und die klassischen Trockengebiete sehen sich einmal mehr mit einer Wasserknappheit konfrontiert. "Es zeigt sich, wie wichtig eine überregionale Wasserversorgung in Zukunft sein wird. Die klimatischen Veränderungen machen eine nachhaltige Nutzung von Oberflächenwasser und Bewässerungsprojekte notwendig", erklärt Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsident Lorenz Mayr und schließt auch Überlegungen Richtung Donau nicht aus.

Der Neusiedlersee hat seinen historischen Tiefstand erreicht und auch andere beliebte Ausflugsziele kämpfen mit der Wasserknappheit. Doch neben dem Tourismus ist es vor allem die Landwirtschaft, für die eine gute Wasserversorgung entscheidend ist. "Von Hitze und Trockenheit ist nicht nur der Tourismusbereich betroffen, sondern es trifft uns dort, wo es am meisten weh tut, bei unseren Lebensmitteln. Eine gute Wasserversorgung wird in Zukunft über die Versorgungssicherheit unseres Landes mitentscheiden. Das trifft uns nicht nur auf unseren Tellern, sondern wird auch bei den Arbeitsplätzen spürbar, die eng mit der Landwirtschaft verbunden sind", ist Landwirtschaftskammer Niederösterreich-Vizepräsident Lorenz Mayr überzeugt.

Grundwasser als auch Oberflächenwasser nutzen

Vor allem die Verwendung von Oberflächenwasser für die Bewässerung der Ackerkulturen wird künftig mehr in Betracht gezogen werden müssen. "Grundsätzlich ist in Österreich ja genug Wasser vorhanden. Es wird hier notwendig sein, dass wir Oberflächenwasser zum Beispiel aus gut wasserführenden Flüssen oder Bächen für unsere Lebensmittelversorgung nutzen und absichern. Hier sollten wir vor allem überregional denken und Projekte in Angriff nehmen, die eine gute Verteilung gewährleisten", so Mayr und schließt auch Überlegungen Richtung Donauwasser nicht aus. Schon jetzt sollen umfangreiche Investitionen in Bewässerungen den Ertrag und die Qualität der Ernte sichern. Zusätzlich tragen sie zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei. "Rund 100.000 Hektar sind derzeit in NÖ bewässerbar. Vor allem im Marchfeld, im Tullnerfeld, in der Wachau und im Kamptal, aber auch im Waldviertel gibt es Projekte", gibt Mayr einen Überblick über die derzeitige Lage. Doch das reicht bei weitem noch nicht aus.

Zugriff auf Wasser strikt reglementiert

Sorge ums Trinkwasser muss sich dabei allerdings niemand machen. So wird der Zugriff auf Wasser durch das Wasserrecht strikt reglementiert. Zusätzlich ist der Umgang mit dem knappen Gut "Wasser" für Bäuerinnen und Bauern eine Ehrensache: "Es geht auf unseren Feldern nicht nur um eine nachhaltige Bewässerung, sondern darum, das Wasser generell auf unseren Böden zu halten. Mit einer schonenden und wassersparenden Bewirtschaftung setzen Bäuerinnen und Bauern auch neben den Bewässerungsprojekten ein Zeichen gegen den Klimawandel und passen sich den sich ändernden Bedingungen an", erklärt Mayr.

Kompetenzzentrum für Bewässerung ist wertvoller Partner für Bäuerinnen und Bauern

Seit mittlerweile zwei Jahren steht das Kompetenzzentrum für Bewässerung in Niederösterreich Bäuerinnen und Bauern bei ihren Projekten zur Seite. Damit werden eine sorgsame Planung und eine solide Entscheidungsgrundlage für Bewässerungsprojekte sichergestellt. "Bei uns in der Landwirtschaft geht es um einen sinnvollen Umgang mit dem wenig vorhandenen Wasser. Wir müssen es vor allem dann verfügbar haben, wenn es die Pflanzen brauchen. Das ist eine Herausforderung, die wir in den nächsten Jahren noch intensiver angehen und bewältigen müssen", so der Vizepräsident abschließend.

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30.03.2022

Bike-Revolution: woom NOW – das neue Urban Lifestyle Bike

Das neue woom bike ist ein leichtes und voll ausgestattetes Fahrrad mit neuartiger Rahmenarchitektur und besonderen Features für Alltags-Radfahrer*innen von 6 bis 14 Jahren Das neue woom bike ist ein leichtes und voll ausgestattetes Fahrrad mit neuartiger Rahmenarchitektur und besonderen Features für Alltags-Radfahrer*innen von 6 bis 14 Jahren

Mit dem woom NOW bringt der österreichische Kinder- und Jugendfahrradhersteller woom ein ebenso auffälliges wie außergewöhnliches Bike für den urbanen Lifestyle auf die Straßen: Das neue woom bike ist ein leichtes und voll ausgestattetes Fahrrad mit neuartiger Rahmenarchitektur und besonderen Features für Alltags-Radfahrer*innen von 6 bis 14 Jahren. Angelehnt an die Ästhetik der Welt der Fahrradbot*innen, kombiniert das woom NOW ein integriertes Front Rack mit einem kleineren Vorderrad. Das sieht stylish aus und macht die Fahrt auch mit Gepäck sicher und stabil.

Wie alle Fahrräder von woom ist auch das woom NOW exakt auf die Bedürfnisse und die Anatomie von Kindern zugeschnitten und in bewährter woom Qualität ausgeführt. Mit straßenverkehrstauglicher Komplettausstattung (inklusive Licht und Nabendynamo, hydraulischen Scheibenbremsen und Kopfsteinpflaster-tauglichen Ballonreifen) ist das woom NOW das ideale Verkehrsmittel für den urbanen Lifestyle – und durch seine Leichtigkeit und hochwertige Ausführung ein Garant für eine gute Zeit mit Freund*innen oder mit der Familie. Das Rad ist in drei Größen (20/16, 24/20 und 26/20 Zoll) erhältlich, passend für Kids und Teens im Alter von 6 bis 14 Jahren.

woom NOW: Die Entwicklungsgeschichte

„Viele woom Kundinnen und Kunden haben sich ein Fahrrad gewünscht, das perfekt auf die Mobilitätsbedürfnisse ihrer Kinder im Alltag zugeschnitten ist. Das woom NOW ist unsere Antwort. Es ist ein cooles Bike für die Stadt und ermöglicht Kindern, ihre Wege mit dem Fahrrad zu erledigen”, sagt Matthias Leite-Gürtner, Leiter des Product Design Teams: „Auch dann, wenn sie einen Rucksack, eine Einkaufs- oder eine Sporttasche dabei haben.”

woom NOW Produktmanager Raffael Zimmel bekräftigt: „Wir wollten ein Rad herstellen, das so cool wie ein Mountainbike ist und sich perfekt für die Großstadt eignet.”

Über zwei Jahre lang hat das Entwicklerteam getüftelt und überlegt, was die Anforderungen der neuen Generation an ein Urban Bike sind: „Gute Transportmöglichkeiten, gute Schutzbleche, damit das Outfit nicht schmutzig wird und ein immer verfügbares Licht, das nicht aufgeladen werden muss. Mit dem kleinen Vorderrad ist man außerdem in der Stadt wendiger”, so Zimmel. „Wir wenden uns an urbane junge Menschen, die Wert auf Unabhängigkeit und Freiheit legen.”

woom NOW: Die Features

1. NEUE RAHMENGEOMETRIE: Ein in den Alu-Rahmen integrierter Front-Gepäckträger erlaubt den Transport von Gepäck bis zu 10 kg. Zusammen mit dem kleineren Vorderrad ergibt das einen niedrigeren Schwerpunkt. Das optimiert das Fahrverhalten auch mit Zuladung. Die Rahmengeometrie wurde für den Transport mit Gepäck im Hinblick auf Wendigkeit in der Stadt und eine aufrechte Sitzposition für besten Überblick im Verkehr angepasst.

2. BIS INS DETAIL DURCHDACHT: Über zwei Jahre haben die woom Produktentwickler*innen in die Gestaltung des Fahrrades und aller Details gesteckt. Ein paar Beispiele:

Die Kunststoffschale im Gepäckträger schützt davor, dass Bänder oder Riemen von Rucksäcken in die Speichen gelangen. Bei Bedarf kann die Schale aber auch abgeschraubt werden, um z. B. Skateboards gut zu transportieren.

Eine praktische Rahmentasche – die Identity Bag – bietet zusätzlich Platz und kann mittels selbstgestaltbarem Schild individualisiert werden.

Eine Drehgriff-Klingel für einfaches und schnelles Klingeln, vor Beschädigung geschützter Scheinwerfer und geschütztes Rücklicht.

3. LEICHTGEWICHT: Mit 10,5 kg (woom NOW 4, 20/16 Zoll), 11,8 kg (woom NOW 5, 24/20 Zoll) und 12,6 kg (woom NOW 26/20 Zoll) ist das woom NOW trotz umfangreicher Ausstattung ein robustes Leichtgewicht.

4. VOLLAUSSTATTUNG FÜR DEN URBANEN RAUM: Features wie fest montierte Schutzbleche, ein zentral angebrachter Seitenständer, eine vormontierte Drehgriff-Klingel, ein Nabendynamo und eine leistungsstarke Lichtanlage machen das woom NOW – out of the box – StVO (Österreich) bzw. StVZO (Deutschland)-konform. Der Front-Scheinwerfer ist gut unter dem Gepäckträger geschützt. Die direkt neben dem Griff platzierte Drehgriff-Klingel lässt sich intuitiv betätigen. Die breiten Schwalbe Big Apple Ballonreifen dämpfen Kopfsteinpflaster und bleiben nicht in Straßenbahngleisen hängen.

5. HYDRAULISCHE SCHEIBENBREMSEN: Die gut dosierbaren hydraulischen Flatmount-Scheibenbremsen in Kombination mit den kindgerechten Bremshebeln (für geringe Fingerreichweite) erhöhen die Sicherheit und Kontrolle.

woom NOW: Ausgezeichnetes Design

Bereits vor dem offiziellen Produktlaunch wurde das außergewöhnliche Design des woom NOW mit international renommierten Awards wie dem Red Dot Design Award (Deutschland), dem Design & Innovation Award (Deutschland) und dem Taipeh Bicycle Award (Taiwan) prämiert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: woom GmbH
29.08.2022

Völliger Kontrollverlust der Stadtregierung - Wien Energie Fass ohne Boden?

Waren es zuerst noch 1,75 Milliarden, die scheinbar benötigt werden, stieg der akute Finanzierungsbedarf der Wien Energie laut Angaben des Finanzministers aus einem Brief des SPÖ-Finanzstadtrats Hanke mittlerweile auf knapp 8 Milliarden Euro. Waren es zuerst noch 1,75 Milliarden, die scheinbar benötigt werden, stieg der akute Finanzierungsbedarf der Wien Energie laut Angaben des Finanzministers aus einem Brief des SPÖ-Finanzstadtrats Hanke mittlerweile auf knapp 8 Milliarden Euro.

Waren es zuerst noch 1,75 Milliarden, die scheinbar benötigt werden, stieg der akute Finanzierungsbedarf der Wien Energie laut Angaben des Finanzministers aus einem Brief des SPÖ-Finanzstadtrats Hanke mittlerweile auf knapp 8 Milliarden Euro. Davon soll der Finanzminister 6 Milliarden übernehmen. „Es offenbaren sich dramatische Zustände in Wien. Es kann nur ein Kontrollverlust der Stadtregierung vermutet werden, jetzt muss der Bürgermeister unverzüglich Stellung beziehen. Die Menschen in Wien sind tief verunsichert“, so der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer.

Fehlendes Krisenmanagement des Bürgermeisters

Während die Bundesregierung derzeit alles daran setzt, die Energieversorgung für die 2 Millionen Wien Energie Kunden sicherzustellen, habe sich Wiens Bürgermeister noch immer nicht zu Wort gemeldet. „Das Krisenmanagement des Wiener Bürgermeisters ist erschütternd. Dieser ausufernde Finanzskandal muss restlos aufgeklärt werden“, so Klubobmann Markus Wölbitsch. „Dass sich bis jetzt noch niemand der Wiener SPÖ zu Wort gemeldet hat, zeigt die verworrene Lage der Wiener Sozialdemokratie, die mittlerweile offensichtlich in Hilflosigkeit untergeht. Unser Dank gilt Bundeskanzler Nehammer und Finanzminister Brunner, dass sie nun das Ruder übernommen haben und schlimmere Folgen für 2 Millionen Menschen in Wien abwenden“, so Landesparteiobmann Karl Mahrer abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bwag - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
20.07.2022

Transportkosten seit Jahresbeginn um mehr als zehn Prozent gestiegen

Diesel um 67 Prozent teurer als im Vorjahr Diesel um 67 Prozent teurer als im Vorjahr

In Anbetracht der explodierenden Energiekosten appelliert Markus Fischer, Obmann des WKÖ-Fachverbands Güterbeförderung, an Transportunternehmer, die kontinuierlich steigenden Kosten im Auge zu behalten: „Die enormen Mehrkosten können nicht bei den Transporteuren hängenbleiben“, so Fischer. Allein im heurigen Jahr sind die Transportkosten laut Transportkostenindex von Jänner bis Juni um mehr als zehn Prozent gestiegen. (Der Transportkostenindex für die konzessionierte Güterförderung sowie für das Kleintransportgewerbe wird vom Fachverband erstellt und monatlich aktualisiert). In einigen Geschäftsbereichen lagen die Steigerungen noch deutlich höher.

„Im Besonderen trifft die Transporteure die Entwicklung des Dieselpreises, zumal Treibstoffkosten einen wesentlichen Anteil der betriebswirtschaftlichen Gesamtkosten ausmachen“, so Fischer. Zu spüren seien die Preissteigerungen aber nicht nur beim Treibstoff, sondern beispielsweise auch bei Fahrzeuganschaffungen oder bei Verschleißteilen.

Diesel um 67 Prozent teurer als im Vorjahr

Der Dieselpreis ist bereits im Vorjahr um mehr als 30 Prozent gestiegen, ab Februar 2022 erklomm er fortwährend neue Rekordwerte, bis im März zum ersten Mal die Zwei-Euro-Marke pro Liter überschritten wurde. Im Juni 2022 lag der Dieselpreis in Österreich bei 2,017 Euro pro Liter. Das entspricht einer Steigerung von 67 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres. Der durchschnittliche Preis für Diesel belief sich laut dem Fachverband der Mineralölindustrie am 18. Juli 2022 auf 2,092 Euro pro Liter und lag damit um 14 Cent über dem EU-Durchschnitt.

Strenge Kontrolle der Kabotagebestimmungen nötig

In Österreichs Nachbarländern variiert der Preis pro Liter Diesel deutlich. In Deutschland wurde mit 1. Juni die Energiesteuer auf Kraftstoffe gesenkt. Diese Steuersenkung gilt bis 31. August. In Kroatien wurden die Spritpreise gedeckelt. Ein Liter Diesel kostet maximal 13,08 Kuna (1,74 Euro). In Slowenien sind die Spritpreise seit Mai gedeckelt. Laut einer aktuellen Mitteilung des slowenischen Wirtschaftsministeriums kostet ein Liter Diesel abseits der Autobahnen 1,70 Euro. In Ungarn wurde bereits im November 2021 ein Spritpreisdeckel eingeführt. Ein Liter Treibstoff kostet maximal 480 Forint, das sind umgerechnet rund 1,30 Euro. Fachverbandsobmann Markus Fischer fordert strenge Kontrollen der Kabotagebestimmungen, um die heimischen Transporteure bestmöglich zu schützen. „Wenn ausländische Mittbewerber in Nachbarländern billig tanken und dann in Österreich Transporte durchführen, ist das eine zusätzliche Wettbewerbsverzerrung. Deshalb sind strenge Kabotage-Kontrollen nötig“, so Fischer.

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29.08.2022

Wirtschaftskrieg mit lauter Verlierern

Mehr als ein halbes Jahr nach Start des russischen Angriffs auf die Ukraine ist kein Ende des Krieges und des unvorstellbaren Leids der Bevölkerung in Sicht. Daran änderten auch die vom Westen verhängten Sanktionen nichts.

Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden durch den von Russlands Präsident Wladimir Putin trotz aller Warnungen angeordneten Krieg gegen den Nachbarn mag man nur erahnen. Ein Gewalt-Exzess, auf den der Westen in für viele wohl überraschend großer Einigkeit mit harten Wirtschaftssanktionen und Waffenlieferungen an die Ukraine reagierte.

Schon die Sanktionen nach der Annexion der Krim haben neben Russland auch die Wirtschaft in der EU getroffen, etwa weit stärker als jene in den USA. Die jetzt verhängten Einschränkungen gegen Moskau sind beispiellos. Sie haben angesichts einer deutlich geschrumpften Wirtschaftsleistung massive Folgen für die russische Bevölkerung, was Putin allerdings bisher nicht im Geringsten zu kümmern schien. Stattdessen dreht er unverhohlen an einer für Europa sehr empfindlichen Stelle, nämlich am Gashahn.

Hatte man in der EU vor Monaten noch selbst über einen Energie-Kaufboykott diskutiert, ohne Alternativen im Talon zu haben, so hat der Herrscher im Kreml den Spieß mit ständigen Lieferkürzungen längst umgedreht. Die Folge sind explodierende Preise an den Märkten. Obwohl Russland einseitig weniger Gas liefert, muss der Westen dafür auch noch deutlich mehr bezahlen als vorher.

Auch durch die verfehlte Geldschwemme der EZB sowie global gestörte Lieferketten hatte sich eine – von den Notenbankern auch noch kleingeredete – Teuerungswelle schon vorher aufgebaut. Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges wurde das zu einem seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenen Preis-Tsunami. Bei der Energie ganz besonders, aber darüber hinaus bei einer Unzahl weiterer Produkte und Dienstleistungen. Dazu kommt die Unsicherheit über von Moskau verhängte Lieferausfälle im Winter, die massive Folgen sowohl für die Wirtschaft als auch für die privaten Haushalte hätten.

All das hat zuletzt die Zustimmung zu den Sanktionen in der EU spürbar sinken lassen, auch im von russischen Gasimporten besonders abhängigen Österreich. Und darauf spekuliert natürlich der Kreml. Kurzfristig sitzt Putin bei der Energie am längeren Hebel, auf Sicht befeuert und beschleunigt er den Umstieg der EU auf alternative Energien.

Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer hat Recht, dass in freien Ländern (genau das ist in Russland ja nicht möglich) über Inhalt, Ziele und Folgen der Sanktionen offen diskutiert werden soll. Klar muss aber auch sein: Nichts rechtfertigt einen solchen brutalen Angriffskrieg, dessen endgültige Ziele man ja nicht einmal kennt. Letztlich kann eine wohl sehr lange dauernde Rückkehr zu so etwas wie Normalität nur gelingen, wenn der Krieg hoffentlich bald zu Ende geht. Mit der Einsicht, dass es anders nur Verlierer gibt.

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26.09.2022

ÖAMTC fordert MöSt-Senkung als Ausgleich für zusätzliche CO2-Bepreisung

MöSt-Senkung als Ausgleich für zusätzliche CO2-Bepreisung MöSt-Senkung als Ausgleich für zusätzliche CO2-Bepreisung

Ab kommenden Samstag, 1. Oktober, werden die Spritpreise in Österreich durch die zusätzliche CO2-Bepreisung um neun (Diesel) bzw. acht Cent (Super) steigen. Damit wird speziell Diesel wieder rund zwei Euro kosten. "Angesichts der weiterhin dramatischen Teuerung in nahezu allen Lebensbereichen ist die Regierung gefordert, gegenzusteuern", stellt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober klar.

Der Vorschlag des Mobilitätsclubs liegt auf dem Tisch: Im Gegenzug zur zusätzlichen CO2-Bepreisung muss die Mineralölsteuer (MöSt) zumindest im selben Ausmaß gesenkt werden. Grasslober: "Damit wäre einerseits jenen geholfen, die auf das Auto angewiesen sind. Andererseits wäre so auch die weitere Auszahlung des Klimabonus, der ja aus den Einnahmen der zusätzlichen CO2-Steuer finanziert wird, gesichert."

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26.09.2022

Bevor es dunkel wird

Die aktuelle Rekordinflation sowie die hohen Energiekosten konfrontieren den gemeinnützig tätigen Kunst- und Kulturbereich erneut mit massiven Existenzproblemen. Die aktuelle Rekordinflation sowie die hohen Energiekosten konfrontieren den gemeinnützig tätigen Kunst- und Kulturbereich erneut mit massiven Existenzproblemen.

Die aktuelle Rekordinflation sowie die hohen Energiekosten konfrontieren den gemeinnützig tätigen Kunst- und Kulturbereich erneut mit massiven Existenzproblemen. Die Politik spart währenddessen an Antworten.

Das Defizit kulturpolitischer Strategien ist in Österreich seit langem bekannt, in den Krisen zeigt es jedoch seine fatalen Auswirkungen: Kultureinrichtungen, die stark energieabhängig sind, immer prekär arbeiten mussten und dennoch kaum Rücklagen bilden durften, konnten nur sehr selten in die nachhaltige Reduzierung von Energiekosten investieren. Jetzt trifft sie die Preisentwicklung mit voller Härte und stellt sie vor schier unüberwindliche Hindernisse.

Die beunruhigende Erhöhung der Energiekosten und die steigende Inflation sind für alle in diesem Land offenkundig. Private, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und der gemeinnützige Bereich stehen vor existenzbedrohenden Problemen. Während an Energiezuschüssen für gewinnorientierte Unternehmen im Wirtschaftsministerium gearbeitet wird, ist Hilfe für gemeinnützige Einrichtungen nicht in Aussicht, obwohl der Kulturbereich seit mehreren Wochen öffentlich dazu urgiert. Während Theater, Programmkinos, Konzerträume, Galerien, Produktions- und Proberäume weiter den Bedürfnissen ihres diversen Publikums entsprechen und innovative Programme entwerfen, droht die Kapitulation wertvoller Kunst- und Kulturarbeit vor massiv steigenden und knappe Kulturbudgets überfordernden Kosten.

Weder der zuständige Kulturminister Werner Kogler noch Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer haben bisher eine bundesweite Lösung angekündigt. Dabei braucht es dringender denn je eine klare Ansage zu einer adäquaten Budgetanhebung auf allen Förderebenen.

Die IG Kultur Österreich und die Landesorganisationen fordern daher dringend drei Maßnahmen:

1. Einen Fonds für alle gemeinnützigen Einrichtungen auf Bundesebene zur Abfederung der gestiegenen Energiekosten.

2. Eine Erhöhung der Kulturförderungen in der Freien Szene um 15 Prozent.

Neben der aktuellen Inflationsrate und den damit einhergehenden Preiserhöhungen, die sich in allen Bereichen der Kulturproduktion in Honoraren, Gehältern, Miete, Druck- und Versandkosten, etc. niederschlagen, ist auch eine Valorisierung der Budgets und die Sicherung von Fair Pay im Kulturbereich notwendig.

3. Breite Investitionsprogramme von Bund und Ländern zur Energieoptimierung für Kultureinrichtungen.

Kultureinrichtungen brauchen jetzt dringend Hilfe, bevor es in der österreichischen Kultur dunkel wird, das Publikum und die kulturelle Vielfalt verschwinden. Wir fordern daher die Politik zu einem raschen und nachhaltig wirksamen Handeln auf.

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29.08.2022

Valneva gibt die Auslieferung seines inaktivierten COVID-19 Ganzvirusimpfstoffs in Österreich bekannt

Valneva SE, ein spezialisiertes Impfstoffunternehmen, gab heute bekannt, dass die ersten Dosen seines COVID-19 Impfstoffs nach Österreich geliefert worden sind.

Der erste Teil der Impfstoffdosen, der im Rahmen des Vorabkaufvertrags mit der Europäischen Kommission bestellt worden ist, wurde an das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz übergeben und ist über das Portal der Bundesbeschaffungs GmbH (BBG) für berechtigte Stellen abrufbar.

Thomas Lingelbach, CEO von Valneva: "Als Unternehmen mit zentralem Forschungs- und Entwicklungsstandort in Wien, freuen wir uns besonders, unseren Impfstoff gegen COVID-19 nun in Österreich ausliefern zu dürfen und damit einen Beitrag zu einem breiteren Impfangebot zu leisten. 15 % der Europäer über 18 Jahre sind noch nicht geimpft[1] und wir erhalten weiterhin Nachrichten von Europäern, die auf eine traditionellere Impfstofftechnologie warten.“

Über Valneva SE

Valneva ist ein Impfstoffunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von prophylaktischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf spezialisiert hat. Das Unternehmen verfolgt bei der Impfstoffentwicklung einen hochspezialisierten und zielgerichteten Ansatz an und wendet sein tiefes Verständnis der Impfstoffwissenschaft an, um prophylaktische Impfstoffe gegen diese Krankheiten zu entwickeln. Durch Einsatz seines Fachwissens und seiner Fähigkeiten konnte das Unternehmen zwei Impfstoffe erfolgreich vermarkten und mehrere Impfstoffkandidaten schnell in und durch die klinische Entwicklung bringen, darunter Kandidaten gegen Lyme Borreliose, das Chikungunya-Virus und COVID-19, der im zweiten Quartal 2022 von der EMA und der MHRA zugelassen wurde.

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20.07.2022

Edelmarken legen trotz Pandemie, Ukraine-Krieg und Inflation zu

Shoppen in Ladengeschäften ist bei ihnen ebenso wieder gefragt, wie es Reisen auf dem eigenen Kontinent sind. Shoppen in Ladengeschäften ist bei ihnen ebenso wieder gefragt, wie es Reisen auf dem eigenen Kontinent sind.

Nach dem größten Einbruch ihrer Geschichte im Jahr 2020 hat die Luxusgüterindustrie schnell in die Erfolgsspur zurückgefunden. Bereits 2021 lag der weltweite Markt für persönliche Luxusgüter, zu denen unter anderem hochwertige Kleidung, Schuhe, Lederwaren und Schmuck zählen, mit rund 288 Milliarden Euro wieder über Vor-Corona-Niveau. Und der Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie die daraus resultierende hohe Inflationsrate samt Konjunkturabschwächung haben bislang kaum Auswirkung auf die Edelmarken. Währungsbereinigt stieg der Branchenumsatz im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 bis 15 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Unternehmensberatung Bain & Company gemeinsam mit dem italienischen Luxusgüterverband Fondazione Altagamma im aktuellen Frühjahrsupdate ihrer "Luxury Goods Worldwide Market Study".

Auch in den nächsten Jahren dürfte die Branche wachsen. So ist bis 2025 je nach Konjunkturentwicklung mit einem Marktvolumen von bis zu 380 Milliarden Euro zu rechnen. "Die Luxusgüterindustrie zeigt einmal mehr hohe Resilienz, was Krisen angeht", betont Bain-Partnerin und Branchenexpertin Marie-Therese Marek. "Trotz der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen dürfte die positive Marktentwicklung anhalten." Bis Ende 2022 sei in einem Basisszenario ein Plus von 5 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erwarten und damit ein Gesamtumsatz von bis zu 320 Milliarden Euro. Bleibe es bei der derzeit starken Dynamik, seien in einem optimistischen Szenario sogar bis zu 330 Milliarden Euro möglich.

Rasche Erholung in Europa

Bereits im Weihnachtsgeschäft 2021 war die Nachfrage nach hochwertigen Waren massiv gestiegen. Besonders der zuletzt eher schwache europäische Markt hat sich vom coronabedingten Rückschlag sehr schnell erholt. Ursächlich dafür war vielerorts der Wille der Europäerinnen und Europäer, rasch zur Normalität zurückzukehren. Shoppen in Ladengeschäften ist bei ihnen ebenso wieder gefragt, wie es Reisen auf dem eigenen Kontinent sind. Der Luxusmarkt in Europa dürfte deshalb schon Ende 2022 wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen.

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat bislang eher lokale Auswirkungen auf die Nachfrage nach Edelmarken. In Russland, dessen Anteil am weltweiten Markt für persönliche Luxusgüter 2 bis 3 Prozent ausmacht, gingen Sanktionen, Rubelabwertung und Reisebeschränkungen bislang vor allem zulasten des Konsums der Mittelklasse. Dagegen versuchen die reichen und sehr reichen Menschen im Land, mit gezielten Luxusgüterkäufen ihr Vermögen zu sichern. Allerdings machen es die von der EU auferlegten Beschränkungen für den Zugang russischer Banken zum internationalen Zahlungsverkehr russischen Reisenden schwer, im Ausland höhere Ausgaben zu tätigen. Und dies wird voraussichtlich auch mittelfristig der Fall sein.

Neue Impulse durch Diversität und Inklusion

Der Luxusmarkt in den USA wiederum wächst stärker denn je. Dort schaffen es die High-End-Anbieter zunehmend, das Potenzial aller Käufersegmente voll auszuschöpfen. Dabei wächst nicht nur der Marktanteil der jüngeren Generation. Zugleich verlagert sich der Luxuskonsum immer mehr auch in kleinere Städte und das Interesse in neuen einkommensstarken Schichten steigt. Vermehrt in den Mittelpunkt rückt im US-Geschäft zudem das Thema Diversität. "Die Top-Marken beziehen verstärkt unterschiedliche Ethnien, Altersklassen und Kundenbedürfnisse ein", so Marek. "Auf diese Weise erweitern sie noch einmal ihre Kundenbasis."

Fahrt aufgenommen in puncto Edelmarken hat Südkorea. Das Land gewinnt zunehmend an Bedeutung für das Luxusgeschäft in Asien und sein Marktanteil wächst insbesondere dank eines starken markenverliebten Mittelstands. In China zeigte sich zuletzt eine starke Nachfrage vor allem während des dortigen Neujahrsfestes und bis März 2022. Doch die seit dem Frühjahr geltenden drastischen Corona-Beschränkungen haben die Umsätze zunächst einbrechen lassen. Dem Wunsch nach Luxus tut dies in der Volksrepublik allerdings keinen Abbruch, sodass sich das Chinageschäft gegen Ende 2022 oder Anfang 2023 erholen könnte.

Wachsender Einfluss virtueller Welten

Durch Tech-Trends wie das Metaverse, Social Media oder Gaming ergeben sich für Luxusmarken neue Absatzmöglichkeiten außerhalb der traditionellen Kanäle. "Der Verkauf digitaler Produkte in der virtuellen Welt wird für Brands in Zukunft immer wichtiger werden", erklärt Bain-Partner Miltiadis Athanassiou, der die Praxisgruppe Konsumgüter und Handel in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika (EMEA) leitet. Tatsächlich könnten Digital Assets und das Metaverse im Luxusgütermarkt bis Ende 2030 auf einen Umsatzanteil von 5 bis 10 Prozent kommen. "Die Unternehmen sollten deshalb schon heute damit beginnen, die virtuelle Welt kreativ mitzugestalten", so Athanassiou.

Gleichzeitig müssen die High-End-Anbieter verstärkt dem anhaltenden Bedürfnis der Kundschaft nach mehr Nachhaltigkeit nachkommen. Noch aber mangelt es in der Branche an klaren Umwelt- und Sozialstandards. "Die Krisen der vergangenen Monate haben die Luxusanbieter gezwungen, sich zum Teil neu zu orientieren", konstatiert Bain-Partner Athanassiou. "Den erfolgreichen Marktplayern ist dies gelungen. Sie haben sich schnell sowohl auf die geopolitischen als auch auf die kulturellen Veränderungen eingestellt." Und er ergänzt: "Branchen-Champions nutzen die Chancen der virtuellen Welt, leben wahre Nachhaltigkeit und tragen den Vorlieben der jüngeren Generationen Rechnung."

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20.07.2022

Neuer Test bestimmt SARS-Cov-2-Immunität in nur 48 Stunden

Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen neuen Bluttest entwickelt, der innerhalb von nur 48 Stunden Aufschluss über die Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt. Dieser Test ist besonders relevant für vulnerable Patient:innengruppen, bei denen die eigene Antikörperantwort nicht aussagekräftig ist. Der Test zeigt auch an, ob die Immunität aufgrund einer Impfung gegen SARS-CoV-2 oder aufgrund einer überstandenen Infektion besteht. Die Daten der Studie wurden aktuell im renommierten Journal Allergy veröffentlicht.

Der am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien von Bernhard Kratzer unter Studienleitung von Winfried Pickl und Rudolf Valenta neu entwickelte Test basiert auf der Gedächtnisantwort von T-Zellen gegenüber drei verschiedenen Peptid-Mischungen von SARS-CoV-2. T-Zellen sind ein wichtiger Teil der zellulären Immunantwort: Sie machen mit SARS-CoV-2 infizierte Zellen unschädlich und unterstützen gleichzeitig die Immunantwort durch die Produktion von spezifischen Botenstoffen (sog. Zytokinen), die unter anderem auch für die wichtige Antikörperproduktion entscheidend sind. „Momentan benötigt man für die Durchführung und die Auswertung solcher T-Zell-Tests mindestens eine Woche, und die Tests können nur in Speziallabors durchgeführt werden. Im Gegensatz dazu wird unser neu entwickelter Test direkt mit einer Blutprobe durchgeführt und kann bereits nach 48 Stunden ausgewertet werde“, so Studienleiter Winfried Pickl. Der neue Test kann ab September am Institut für Immunologie am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien durchgeführt werden und ist speziell für jene Personen sinnvoll, die keine Antikörper gegen SARS-CoV-2 bilden können.

Differenzierung zwischen geimpft und genesen

Im Zuge der Analysen der Blutproben von COVID-19-genesenen Patient:innen konnte das Forschungsteam anhand der Peptid-Mischungen aus S-, M- oder NC-Proteinen nicht nur die beiden antiviralen Zytokine Interleukin (IL)-2 und Interferon-gamma in großen Mengen nachweisen, sondern auch das Zytokin IL-13 als Marker für die hochspezifische T-Zell-Immunantwort gegenüber SARS-CoV-2 identifizieren. IL-13 war bisher als Marker für allergische Immunreaktionen bekannt, scheint jedoch auch eine wichtige Rolle beim Aufbau einer langlebigen Antikörperantwort zu spielen.

Die Verwendung der drei verschiedenen Peptid-Mischungen erlaubt außerdem die Unterscheidung zwischen SARS-CoV-2-geimpften Personen und Patient:innen, die an COVID-19 erkrankt sind. Die Proben von genesenen Proband:innen reagieren mit signifikanter Zytokinproduktion auf alle drei Peptidmischungen, während die Proben von geimpften Personen nur auf jene Peptidmischung reagieren, deren Eiweiß durch die Impfung induziert wurde (S-Protein), und wogegen die Geimpften dann auch eine zelluläre Immunität aufgebaut haben. Der neuartige Test erlaubt es daher auch bei Menschen, die aus diversen Gründen keine aussagekräftige Antikörperantwort entwickeln können, eine spezifische zelluläre Immunantwort gegenüber SARS-CoV-2 nachzuweisen und somit etwa den Erfolg einer Impfung zu bestätigen.

T-Zell-Immunität bei Infektion länger nachweisbar als Antikörper

In der Studie wurde die T-Zell-Antwort auch zehn Monate nach der Infektion analysiert. Es konnte dabei noch eine ebenso starke T-Zell-Antwort wie zehn Wochen nach der Infektion gemessen werden. Dies ist insofern beachtlich, als die Antikörperspiegel zehn Monate nach Infektion im Blut bereits deutlich abgefallen sind. Diese langlebige T-Zell-Antwort sollte auch zukünftig vor einem schweren Verlauf bei erneuter Infektion mit SARS-CoV-2 schützen. Es hat sich gezeigt, dass die zelluläre Immunantwort von schwer erkrankten Menschen, die im Spital behandelt werden mussten, besonders stark ist.

Die Ergebnisse dieser Studie tragen wesentlich zum besseren Verständnis der Immunantwort gegenüber SARS-CoV-2 bei und ermöglichen einen raschen Nachweis einer aufgebauten zellulären SARS-CoV-2-Immunität.

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20.07.2022

Kinder und Tiere bei Hitze nie im Auto zurücklassen

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden.

Jedes Jahr aufs Neue kommt es aufgrund der starken Hitze im Auto zu tragischen Zwischenfällen. Kinder und Tiere sollten deswegen vor allem in den Sommermonaten nie allein im Fahrzeug zurückgelassen werden, egal ob es sich um einen Einkauf oder einen kurzen Halt an der Apotheke handelt. Denn bei einer Außentemperatur von 24 Grad Celsius steigt die Innentemperatur des Fahrzeuges bereits nach einer halben Stunde auf über 40 Grad Celsius an. Diese enorme Hitze kann sehr schnell lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen. Ob das Auto hierbei im Schatten steht, das Seitenfenster einen Spalt geöffnet oder der Himmel bedeckt ist, spielt keine Rolle, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren, die Sonne wandern kann und die Wolken verschwinden, sodass das Auto schnell in der prallen Sonne steht.

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Rechtlich ist in einem solchen Fall übrigens jedermann verpflichtet, einzugreifen. „Wenn jemand bemerkt, dass ein Kind gefährdet ist (z.B. schreien, erbrechen, kollabieren), ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet“, erklärt Martin Echsel aus der ARBÖ-Rechtsabteilung. Eine Autoscheibe einzuschlagen hat kein juristisches Nachspiel, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt. Von diesem spricht man, wenn der aus der Tat drohende Schaden nicht unverhältnismäßig schwerer wiegt als der Nachteil, den dieser Eingriff abwenden soll. „Hier wird eine Güterabwägung getroffen, Auto oder Leben. Natürlich geht das Leben vor. Passanten sind verpflichtet, Abhilfe zu schaffen und einzuschreiten, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht“, sagt Echsel. Konkret rät der ARBÖ in einer derartigen Situation folgendermaßen vorzugehen:

Einschätzen der Situation, ob noch Zeit ist, die Eltern bzw. den Lenker des Fahrzeuges ausfindig zu machen. Sollte das Auto etwa vor einem Supermarkt stehen, den Fahrer dort ausrufen lassen.

Sollte dies nicht erfolgreich sein, sollten Feuerwehr und/oder Polizei verständigt werden.

Bei gravierender Verschlechterung des Zustandes des eingeschlossenen Kindes oder Tieres ist die Regelung über den entschuldigenden Notstand anzuwenden. Die Passanten dürfen also eine Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, um das gefährdete Kind zu retten. Dennoch ist es besonders wichtig den Vorfall mit Fotos und Videos zu dokumentieren. Zudem sollte möglichst wenig Schaden am Auto verursacht werden.

Den verantwortlichen Erziehungsberichtigen, sowie den Tierbesitzern drohen hingegen in weiterer Folge eine saftige Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Entstehen durch die Befreiungsaktion Kosten, so müssen diese ebenfalls von dem Verantwortlichen beglichen werden.

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10.09.2022

Vizekanzler Kogler steht bei weiteren Regierungs-Zuschüssen auf der Bremse

„Wir können nicht - Stichwort Niederösterreich - Förderpolitik machen, dass am Schluss, bestimmte Gruppen mehr haben als vorher. Also da wird's wirklich absurd.“ „Wir können nicht - Stichwort Niederösterreich - Förderpolitik machen, dass am Schluss, bestimmte Gruppen mehr haben als vorher. Also da wird's wirklich absurd.“

Während Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) Anfang der Woche weitere Entlastungen bei den Heizkosten angekündigt hat, steht Vizekanzler Werner Kogler (Die Grünen) bei dem Thema auf der Bremse. Im exklusiven Interview für ATV Aktuell – Im Fokus sagt Kogler, er würde, was weitere Hilfen anbelangt, „sehr vorsichtig“ sein: „Es wird nicht so sein können, dass jede Kilowattstunde Strom oder Gas gefördert wird in einer Art und Weise, als ob es die Krise nicht gäbe.“

Jetzt solle einmal die Strompreisbremse wirken, so Kogler. Eine ähnliche Linie hat bereits Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) am Donnerstag bei ATV Aktuell vertreten. Allerdings geht Kogler einen Schritt weiter und verweist für weitere Energie-Hilfen auf die Länder: die sollen das nämlich über Heizkosten-Zuschüsse regeln: „Wir sind gerne bereit, die Bundesländer zu unterstützen, damit die auf die einzelnen Haushalte je nach Heizungssituation besser zugehen können. Aber wir können nicht alles zentral von irgendeinem Ministerium im Bund machen, für jeden Haushalt von Bregenz bis Eisenstadt.“

Den so genannten Strompreisrabatt in Niederösterreich verurteilt der Vizekanzler mit deutlichen Worten: „Wir können nicht - Stichwort Niederösterreich - Förderpolitik machen, dass am Schluss, bestimmte Gruppen mehr haben als vorher. Also da wird's wirklich absurd.“

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20.07.2022

Firmenkonkurse in Österreich steigen im ersten Halbjahr 2022 um 62 Prozent

Insgesamt gingen 1.107 Unternehmen in ein Konkursverfahren. Insgesamt gingen 1.107 Unternehmen in ein Konkursverfahren.

Im ersten Halbjahr 2022 stiegen die Konkurse von protokollierten Unternehmen in Österreich um 62 Prozent an. Insgesamt gingen 1.107 Unternehmen in ein Konkursverfahren. Die Analyse von Dun & Bradstreet zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Konkurses sehr stark von der Branche abhängt. Ein besonders hohes Risiko herrscht in der Transport- und Reisebranche.

Hier ist das Risiko einer Pleite um den Faktor 2,6 erhöht. Im Baugewerbe zeigt sich ein 2,5-faches Risiko und bei den Reparaturdiensten gibt es 1,8 Mal so viele Konkurse wie im österreichischen Durchschnitt. Auch die Neugründungen zeigen, dass im Markt momentan viel Unsicherheit herrscht. Mit insgesamt 11.994 Gründungen nahmen diese um fünf Prozent ab.

„Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe, den gestiegenen Kosten für Energie und für Rohstoffe sowie mit der Ungewissheit über die Entwicklung in der Ukraine sind UnternehmerInnen momentan zurückhaltend, wenn es um die Gründung neuer Firmen geht“, sagte Macario Juan, Managing Director von Dun & Bradstreet Austria.

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