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03.02.2012

"KURIER"-Kommentar von Martina Salomon: "Wer polarisiert, gewinnt"

Die FPÖ erledigt das Geschäft ihrer Gegner - und letztlich auch ihr eigenes Die FPÖ erledigt das Geschäft ihrer Gegner - und letztlich auch ihr eigenes

Geht's nach der FPÖ, ist Angriff die beste Verteidigung. Heinz-Christian Strache stilisiert sich wie einst Jörg Haider zum Opfer einer medialen Hetzjagd, anstatt die Wahrheit zu sagen: dass er nämlich über die Aggressionen, die den Besuchern des Burschenschafter-Balls beim Einzug in die Hofburg entgegenschlugen, so empört war, dass er sich vor einem (als Fan getarnten Journalisten) zu einem völlig absurden Vergleich hinreißen ließ. Ein unverzeihlicher politischer Fehler. Damit herrscht in Österreich wieder "business as usual": Die Regierung freut sich klammheimlich, dass ein Widersacher in der medialen Defensive steckt. Die SPÖ ist zufrieden, weil sich Strache für ein Regierungsamt disqualifiziert hat und das SPÖ-Machtmonopol - mangels Alternative - gesichert erscheint.

Jene, die die Blauen immer schon ins Nazi-Eck gestellt haben, fühlen sich einmal mehr bestätigt. Für die FPÖ ist das Ganze unangenehm, doch in Wahrheit gewinnt sie durch aufgeregte Polarisierung. Das war bei Haider so, ist jetzt nicht anders. Gerade in Zeiten einer Schulden- und Finanzkrise glauben viele Bürger an Weltverschwörungstheorien und sind von der "politisch korrekten" Elite angeekelt. Daher sollte bei aller Empörung über Straches Wortwahl die politische Antwort darauf klug und besonnen sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bwag
03.02.2012

Paukenschlag am österreichischen Mobilfunkmarkt: Hutchison 3G Austria kauft Orange

Megadeal des Chief Executive Officer von "Drei" Jan Trionow Megadeal des Chief Executive Officer von "Drei" Jan Trionow

Hutchison 3G Austria ("H3G Austria"), eine Tochtergesellschaft von Hutchison Whampoa Limited hat heute bekannt gegeben, dass ein verbindlicher Kaufvertrag über die 100-prozentige Übernahme von Orange Austria von Mid Europa Partners ("MEP") und France Telecom unterzeichnet wurde. Im Zuge der Veräußerung werden bestimmte Frequenzen, Sendestandorte und geistige Schutz- und Urheberrechte, ebenso wie der Mobil-Discounter Yesss! Telekommunikation GmbH ("Yesss!"), umgehend nach Verkaufsabschluss an die Telekom Austria Group ("TA") verkauft.

Der Vertrag beziffert den Unternehmenswert von Orange Austria vor dem Verkauf von Vermögenswerten an die TA, auf rund 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt erwirbt die TA die oben genannten Vermögenswerte in einem Umfang von 390 Millionen Euro. H3G Austria investiert damit insgesamt 0,9 Milliarden Euro und ist davon überzeugt, dass durch den Zusammenschluss langfristig Kosten- und Investitionssynergien im Wert von mindestens 500 Millionen Euro zu erzielen sind. Abhängig vom Erfolg des Integrationsprozesses hat H3G Austria eine Zahlung von bis zu 70 Millionen Euro an die MEP zwei Jahre nach Abschluss der Transaktion vereinbart.

Mit rund 2,8 Millionen Kunden, einem Marktanteil von 22%, und gemeinsamen Erlösen von über 700 Millionen Euro im Jahr 2011, schafft der Zusammenschluss der beiden Unternehmen einen starken wettbewerbsfähigen Player am österreichischen Markt. Die Kunden von Orange Austria genießen in Zukunft das superschnelle 3MegaNetz sowie hohe Netzabdeckung und Netzqualität. In Zukunft profitieren alle 3Kunden von einer weiter steigenden Netzqualität sowie von Innovation und Service infolge des vergrößerten Frequenzspektrums, des erweiterten Vertriebsnetzes und der Effizienzgewinne, die der Zusammenschluss möglich macht.

Die Genehmigung der Übernahme durch die Wettbewerbsbehörden wird Mitte 2012 erwartet. Bis dahin agieren H3G Austria und Orange Austria unabhängig am Markt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Hutchison 3G Austria GmbH
01.02.2012

Österreich von Schlecker Insolvenz nicht betroffen

Österreich von Schlecker Insolvenz nicht betroffen Österreich von Schlecker Insolvenz nicht betroffen

Das deutsche Drogeriehandelsunternehmen Schlecker hatte in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Die österreichische Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. ist von der Insolvenz nicht betroffen. Die Auslandsgeschäfte von Schlecker laufen eigenständig und rentabel. Österreich steht nicht zur Disposition.

Die in Deutschland notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen von Schlecker konnten im zeitlich gesetzten Rahmen nicht weiter umgesetzt werden, zumal eine geplante Zwischenfinanzierung nicht realisiert werden konnte. Die weitere Restrukturierung wird nun im Rahmen eines Insolvenzverfahrens fortgesetzt. Schlecker strebt dabei ein Insolvenzplanverfahren und den Erhalt der Gesellschaft als Ganzes an. Aktuell konnte die Einigung mit wesentlichen Lieferanten und damit die uneingeschränkte Betriebsfortführung erreicht werden. Dies wurde aktuell auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Die österreichische Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. ist eine eigenständige Gesellschaft und von dem in Deutschland stattfindenden Verfahren aktuell nicht betroffen. Durch eine schnelle Einigung mit den wichtigsten Lieferanten ist die Warenversorgung in Österreich auch weiterhin sichergestellt. Der Geschäftsbetrieb läuft unverändert weiter. Auch von nennenswerten Schließungen von Filialen oder betriebsbedingten Kündigungen ist in Österreich ebenfalls nicht auszugehen. Die österreichischen Aktivitäten werden in ihrer Eigenständigkeit weiter geführt und nicht in das deutsche Verfahren einbezogen.

Das Unternehmen Schlecker befindet sich seit Mitte 2010 in einer umfassenden Restrukturierung und hat bereits eine Vielzahl von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Der Insolvenzverwalter äußerte sich positiv zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.02.2012

"KURIER"-Kommentar von Margaretha Kopeinig "Weg zur EU-Regierung"

Der Fiskalpakt führt zu mehr gemeinsamer Politik. Die Krise stärkt Europa. Der Fiskalpakt führt zu mehr gemeinsamer Politik. Die Krise stärkt Europa.

Etikettenschwindel, Geheimniskrämerei, Transferunion - es hagelt Kritik an den Gipfel-Ergebnissen. Viel zu wenig, sagen Europa-Befürworter; viel zu viel, murren Europa-Gegner. Dieses Hin und Her zeigt: Die Beschlüsse wirken, sie sind ein Schritt zu mehr Europa. Warum? Der Fiskalpakt - vorläufig ein bilateraler Vertrag - verpflichtet die 25 Mitglieder (Großbritannien und Tschechien machen nicht mit) zu mehr Budgetdisziplin, die Fiskalpolitik unterliegt gemeinsamen Kriterien und Kontrollen, bei Nichteinhaltung gibt es Sanktionen. Ab 2013 werden die Haushalte und Wirtschaftspläne von der EU-Kommission überprüft.

Sie müssen kohärent sein, und den Menschen auch etwas bringen. Das ist gemeinsames europäisches Regieren. Der Gipfel hat auch mit dem Tabu gebrochen, Sparen sei der einzige Weg aus der Krise. Nach 17 Krisentreffen setzte sich die Erkenntnis durch, dass die EU auch Wachstum und Beschäftigung braucht. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass der Europäische Rettungsfonds aufgestockt wird und die EZB mehr Befugnisse bekommt. Kurzum: Die Krise stärkt Europa, die Union entsteht im Überlebenskampf.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: WimBarbier
01.02.2012

2011 wurden über 56.800 Fahrzeuge in Österreich zurückgerufen

2011 wurden über 56.800 Fahrzeuge in Österreich zurückgerufen 2011 wurden über 56.800 Fahrzeuge in Österreich zurückgerufen

"Im Jahr 2011 wurden in Österreich insgesamt 92 Rückrufaktionen durchgeführt", berichtet ÖAMTC-Techniker Robert Czarnecki. "Verglichen mit 2010 bedeutet das ein Plus von knapp sieben Prozent." Trotz dieses leichten Anstiegs entspricht die Zahl dem jährlichen Durchschnitt, verzeichnet doch der Clubexperte seit Beginn der ÖAMTC-Rückruf-Auswertungen im Jahr 2005 jährlich zwischen 80 und 100 Rückrufaktionen. Zurückgerufen wurden im Vorjahr nicht nur Pkw, sondern auch Motorräder und Zubehörprodukte aus dem automotiven Bereich, wie z.B. Dachboxen.

"Auch wenn die elektronische Ausstattung der Fahrzeuge immer mehr und komplexer wird, ist und bleibt die Mechanik Fehlerursache Nummer Eins", erklärt der ÖAMTC-Experte. 79 Prozent aller Mängel sind mechanischen Ursprungs und reichen von der fehlerhaften Verlegung eines Kabelstrangs, über beschädigte Dichtungen im Bereich von Kraftstoff-Leitungen oder Steckverbindungen bis hin zu nicht ordnungsgemäß funktionierenden Handbremsmechanismen. Den ÖAMTC-Aufzeichnungen zur Folge ist die Elektronik in zwölf Prozent und die Elektrik in neun Prozent der Fälle Ursache für den Rückruf.

"Eine Rückrufaktion sollte seitens der betroffenen Fahrzeughalter keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden", appelliert der ÖAMTC-Techniker. "Schließlich handelt es sich dabei um einen sicherheitsrelevanten Mangel am eigenen Fahrzeug, der so schnell wie möglich behoben werden sollte." Kfz-Rückrufaktionen sind eine vergleichsweise einfache und sichere Methode um ein gefährliches Produkt aus dem Verkehr zu ziehen. Im Regelfall kann nämlich jedes betroffene Fahrzeug direkt einer Person zugeordnet werden. "Leider gibt es aber immer noch einige Automobilimporteure, die bei der Verständigung der Fahrzeughalter lieber auf die hauseigenen Kundendatenbanken zurückgreifen als auf die kostenpflichtigen Daten des Versicherungsverbandes Österreichs", ärgert sicht der ÖAMTC-Experte. "So kann aber eine zeitgerechte Verständigung von Zweit- und Drittbesitzern nicht mehr sichergestellt werden."

Es ist durchaus möglich, dass im Rahmen einer Rückrufaktion auch Kosten auf den Fahrzeughalter zukommen können. "In der Gesetzesgrundlage für Rückrufaktionen, dem Produktsicherheitsgesetz, wird der verantwortliche Hersteller nämlich nicht zur vollständigen Kostenübernahme verpflichtet", erklärt der ÖAMTC-Experte. Prinzipiell handhaben es Fahrzeughersteller jedoch so, dass bei jungen Fahrzeugen die entstandenen Kosten gänzlich übernommen werden. Bei älteren Fahrzeugen ist es jedoch möglich, dass auch der Fahrzeughalter einen Teil der Kosten übernehmen muss. "Aber auch in diesem Fall sollte die Hersteller-Aufforderung zur Behebung des sicherheitsrelevanten Mangels unbedingt ernst genommen werden", empfiehlt Czarnecki abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
31.01.2012

Polo: Bestseller mit neuer Einstiegsversion

Volkswagen startet mit einer erweiterten Polo Produktpalette ins neue Autojahr: Den Einstieg in die Baureihe markiert nun der Polo Cool (1.2 Benziner mit 60 PS) ab 12.490,-*) Euro (2-Türer) bzw. 12.990,-*) Euro (4-Türer) u. a. inkl. Klimaanlage, CD-Radio mit MP3-Wiedergabemöglichkeit und ESP sowie Fahrersitz mit Höheneinstellung, elektrischen Fensterhebern vorn und vier Airbags – Beifahrerairbag-Deaktivierung mittels Schlüsselschalter inklusive.

Den Anfang im Sondermodell-Trio macht der beliebte Polo 4Friends. Der 4-Türer ab 14.990,-*) Euro kombiniert die umfangreiche Serienausstattung auf Basis der Ausstattungslinie Comfortline zusätzlich noch mit Tagfahrlicht im Stoßfänger, Dreispeichen-Lederlenkrad (Spaltleder) und 15-Zoll-Leichtmetallrädern. Drei Benziner (60, 70 PS sowie ein TSI mit 90 PS) und zwei Diesel (75 und 90 PS) stehen zur Wahl. Als besonders sparsame BlueMotion Technology-Versionen inklusive Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) sind der 70 PS starke 1,2-Liter-Benziner (CO2-Emission:119 g/km) sowie der 1,6-Liter-TDI mit 90 PS (CO2-Emission:96 g/km) erhältlich.

Sowohl als Zweitürer ab 14.490,-*) Euro als auch als Viertürer ab 14.990,-*) Euro geht der neue Polo 4Sports, der sportliche Bruder des Polo 4Friends, an den Start. Optisch gibt sich das Sondermodell mit R-Line-Stoßfänger und Seitenschweller in Wagenfarbe, Dachkantenspoiler und hochglänzend schwarz lackiertem Kühlerschutzgitter mit R-Line-Logo zu erkennen. Ergänzend zu den exklusiven R-Line-typischen Designelementen gehören auch ein Dreispeichen-Lederlenkrad (Spaltleder), 16-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer und eine LED-Kennzeichenbeleuchtung sowie ein verchromtes Abgas-Endrohr ab 90 PS. Die zur Wahl stehende Motorenpalette: Drei Benziner zwischen 60 PS und 90 PS sowie zwei drehmomentstarke TDI mit 75 PS und 90 PS. Beide Motoren mit 90 PS – TSI und TDI – sind optional mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG erhältlich.

Der ausschließlich als Viertürer erhältliche Polo Sky ab 17.880,- *) Euro komplettiert das Sondermodell-Trio. Neben dem großen elektrischen Panorama-Ausstell-/Schiebe-Glasdach sorgen die Xenon-Scheinwerfer (separates LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfer mit statischem Kurvenfahrlicht inklusive) für beste Aussichten. Auf Basis der Ausstattungslinie Highline ist für ein Rundum-Komfort- und Sicherheitspaket gesorgt – dazu gehören auch die automatische Klimaanlage „Climatronic“ sowie 15-Zoll-Leichtmetallräder. Unter der Haube des Polo Sky: drei drehfreudige Benzinmotoren zwischen 70 PS und 105 PS sowie zwei verbrauchsarme TDI mit 90 PS und 105 PS.

*) Unverbindliche nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA (inkl. § 6a NoVAG) und MwSt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Volkswagen
03.02.2012

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.

Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5

17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle

18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F

19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena

20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle

21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
01.02.2012

"KURIER"-Kommentar von Josef Votzi "Minister zu mieten"

Hubert Gorbachs Auftritt im U-Ausschuss wird zur Abrechnung mit einer Ära Hubert Gorbachs Auftritt im U-Ausschuss wird zur Abrechnung mit einer Ära

Seine langjährige Sekretärin will sich der Aussage vor dem Korruptions-Ausschuss entschlagen. Vor der Justiz hat sie ihren Ex-Chef aber bereits massiv belastet. Heute soll Hubert Gorbach im Parlament den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Der Mann, dem Vorarlberg "too small" wurde, nutzte einst das Wiener Parkett als Showbühne. Als Minister posierte er für ein wenig Publicity in allen Lebenslagen: Hoch zu Ross, im Crash-Simulator des ÖAMTC, mit roter ÖBB-Mütze oder in Anzug und Krawatte absprungbereit auf der Berg-Isel-Schanze - Gorbi urbi et orbi, aber einer von uns. Alles Schimäre - hinter den Kulissen frönte er offenbar einer anderen Leidenschaft: Gier ist geil. Denn der nach außen hin leutselige Politiker ist drauf und dran, zur Symbolfigur für eine Ära zu werden - eine, in der lieber genommen als gegeben wurde. Als die Orangen noch regierten, floss von staatsnahen Firmen Geld in sechsstelliger Höhe in deren Kassen.

Als "Leistungsnachweis" reichten ein paar übers Wochenende zusammengeschusterte "Studien"-Seiten. Der U-Ausschuss will nun zu Recht dringend wissen: Wie weit gingen die Vorausleistungen, dass es auch nach Gorbachs Heimgang ins kleine Vorarlberg große Scheine regnete?

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Moschitz
01.02.2012

smart fortwo 2012: der neue Look

Schwerpunkt der Modellpflege liegt auf Exterieur - smart fortwo 2012: der neue Look Schwerpunkt der Modellpflege liegt auf Exterieur - smart fortwo 2012: der neue Look

Der deutlich überarbeitete smart fortwo zeigt sich mit einem größeren Kühlergrill mit integriertem Logo, prägnanten und neu gestalteten Frontschürzen, waagerecht angeordnetem LED-Tagfahrlicht, muskulös ausgeprägten Seitenschwellern und modifizierten Heckschürzen deutlich dynamischer. „Dass der fortwo das smart-Logo jetzt prominenter zeigt, steht für das neue Selbstbewusstsein der Marke“, so smart-Chefin Dr. Annette Winkler. „Schließlich hat sich der smart fortwo längst zu einer Ikone entwickelt, die aus den Städten der Welt nicht mehr wegzudenken ist.“

Das chromfarbene Logo sitzt jetzt direkt im schwarz gehaltenen Kühlergrill. Die Lufteinlässe unter dem Nummernschild wurden zu einer Einheit zusammengefasst und verstärken optisch die Präsenz des smart fortwo. Die neuen, optional erhältlichen LED-Tagfahrleuchten sind jetzt waagerecht angeordnet. Darüber hinaus stehen drei neue Leichtmetallräder zur Wahl: So erhält der smart fortwo passion ein neues Leichtmetallrad mit neun Speichen; zwei weitere Leichtmetallräder mit Breitbereifung im 3-Speichen- sowie 3-Doppelspeichendesign runden das Angebot ab. Die Lackauswahl umfasst sieben Farbtöne, darunter erstmals Anthrazit matt. Der smart fortwo BRABUS Xclusive präsentiert sich nun auf Wunsch auch in Weiß. Neben den drei bisher aus dem smart-Programm erhältlichen Verdeckfarben (schwarz, rot, blau) für das smart cabrio bietet das smart BRABUS tailor made Programm sechs weitere Verdeckfarben.

Auch wenn der Schwerpunkt dieser Modellpflege auf dem Exterieur liegt, gibt es auch im Interieur Änderungen. Dazu gehört ein neues, hochwertiges Innenraum-Paket in Kristallgrau, das eine frische Leder/Stoff-Kombination für die Sitze, einen Kunstleder/Stoff-Mix für die Türverkleidungen sowie schwarzes Kunstleder für die Instrumententafel in Kombination mit einem grauen Kneepad umfasst.

Generell bringen die Ausstattungslinien pulse und passion mehr Farbe ins Spiel als das Basismodell pure. So ist der Rahmen des Frontgrills sowie der Heckzierleiste bei pulse und passion in Silber gehalten und Frontspoiler, Seitenschweller sowie Heckschürze sind in Wagenfarbe lackiert. Die Außenspiegelkappen sind in der Tridion-Farbe gehalten. Beim smart pure sind diese Bauteile in schwarz ausgeführt.

Die fünf Lines – pure, pulse, passion, BRABUS und BRABUS Xclusive – werden weiterhin angeboten. Ebenso ist der smart fortwo weiterhin als Coupé und Cabrio sowie mit fünf Motorvarianten erhältlich. Die Preise starten bei EUR 10.180,- (inkl. NoVA u. Mwst.) für den smart fortwo 45 kW mhd pure.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Daimler Benz
03.02.2012

Regulierungsbehörde verbietet ORF jegliche Nutzung von Facebook und Co.

Regulierungsbehörde verbietet ORF jegliche Nutzung von Facebook und Co. Regulierungsbehörde verbietet ORF jegliche Nutzung von Facebook und Co.

"Die gestern bekanntgewordene Entscheidung der Regulierungsbehörde, dem ORF jegliche Nutzung von sozialen Netzwerken praktisch zu untersagen, ist unverständlich und trifft nicht nur den ORF, sondern in erster Linie das Publikum", betont Mag. Hans Preinfalk, Vorsitzender des ORF-Publikumsrats.

"Der ORF-Publikumsrat wird sich in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen und ich bin sicher, dass er den ORF bei allen seinen Schritten gegen diesen unverhältnismäßigen Bescheid unterstützen wird. Die Entscheidung der Regulierungsbehörde zeugt jedenfalls von wenig Verständnis für neue Medien und die Bedeutung von Social Networks für Medienunternehmen", so der Vorsitzende des ORF-Publikumsrats.

Anders sieht das die Print-Konkurrenz. „Facebook und Co. sind für den ORF tabu“, so VÖZ-Generalsekretär Gerald Grünberger. Der Verlegerverband begrüßte die Entscheidung der Medienbehörde, die die „ohnehin unmissverständliche Gesetzeslage“ bestätige. „Der ORF muss rasch alle seine Auftritte in den sozialen Medien restlos einstellen“, auch die Twitter-Seiten, so Grünberger. Der VÖZ-Generalsekretär begründete dies nicht nur mit den geltenden Gesetzen, sondern auch damit, dass „die ausufernden Social-Media-Anstrengungen des ORF negative Auswirkungen auf die gesamtösterreichischen Werbeerlöse und die österreichische Online-Branche“ hätten.

Mit der Bespielung und Bewerbung von Facebook und Twitter würde User-Traffik und in weiterer Folge potenzielle Werbeeinnahmen an US-Konzerne umgeleitet, so Grünberger.

Auch zahlreiche Kinderpsychologen sehen es schon lange als problematisch, wenn den "sozialen" Netzwerken Unmündige "zugetrieben" werden. Alleine die Ö3 - Facebookseite hat 260.000 Mitglieder - vorwiegend Kinder und Jugendliche.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.02.2012

Dramatischer Anstieg der Zahlungsverzüge im Jänner 2012

Auch Unternehmer, die sich bisher auf pünktliche Zahlungen ihrer Kunden verlassen konnten, sollten sich vermehrt auf Zahlungsverzüge einstellen Auch Unternehmer, die sich bisher auf pünktliche Zahlungen ihrer Kunden verlassen konnten, sollten sich vermehrt auf Zahlungsverzüge einstellen

Im Jänner 2012 hat sich die Höhe der gemeldeten Zahlungsverzüge gegenüber den Vormonaten nahezu verdoppelt. "Unsere Einschätzung hat sich bestätigt. Im Jänner sind die von unseren Kunden gemeldeten Verzüge insgesamt nahezu doppelt so hoch wie die vom Dezember 2011. Die Krisenvorboten sind absolut vergleichbar mit 2008", so Karolina Offterdinger, Vorstand der österreichischen OeKB Versicherung AG.

Speziell betroffen sind die für Österreich so wichtigen Exportmärkte Slowenien und Ungarn. Genau diese beiden Länder rutschen laut Europäischer Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) 2012 in eine Rezession. Die EBRD prognostiziert ein negatives Wachstum von -1,1 Prozent in Slowenien und -1,5 Prozent in Ungarn.

"Auch Unternehmer, die sich bisher auf pünktliche Zahlungen ihrer Kunden verlassen konnten, sollten sich vermehrt auf Zahlungsverzüge einstellen." Dabei bezieht sie sich auf eine mit dem Österreichischem Gallup Institut durchgeführte Studie aus dem vierten Quartal 2011. Diese Umfrage unter CFOs deckte Lücken im aktuellen Risikobewusstsein auf.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: RainerSturm / pixelio.de
03.02.2012

Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer

Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer

Damit Auto und Insassen gut durch die Eiseskälte kommen, hat der ARBÖ die zehn wichtigsten Kältetipps zusammengestellt.

1. Batterie: Hat die Batterie bereits ihren fünften "Geburtstag" hinter sich, sollte sie überprüft werden. ARBÖ-Mitglieder können dies beim ARBÖ durchführen lassen. Sollte der Wagen nicht sofort anspringen, rät der ARBÖ den Motor nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden in einem Zug zu starten, dann der Batterie eine Erholungspause gönnen und den Startvorgang wiederholen. Hilft das nicht, ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 (österreichweit ohne Vorwahl) anrufen!

2. Nach Startproblemen oder Starthilfe immer rund acht bis zehn Kilometer fahren, dabei große Stromverbraucher ausgeschalten lassen (z.B. Sitzheizung, Gebläse). So kann sich die Batterie wieder aufladen.

3. Dem Motor nach dem Kaltstart nicht gleich die volle Leistung abverlangen, sondern schonend auf Betriebstemperatur bringen. Nicht am Stand laufen lassen, sondern zügig mit mittlerer Drehzahl losfahren. So werden Kühlwasser, Motor- und Getriebeöl bestmöglich in den richtigen Betriebszustand gebracht.

4. Wenn möglich, Fahrzeug an windgeschützter Stelle parken.

5. Scheibenwischer wegklappen, verhindert Festfrieren.

6. Vereiste Scheiben immer vollständig vom Eis befreiten, nicht nur Gucklöcher kratzen.

7. Frostschutz und Scheibenfrostschutzmittel nachfüllen.

8. Dieselfilter überprüfen und gegebenenfalls tauschen lassen. Bei Minustemperaturen kann das Paraffin im Diesel "ausflocken" und die Filterporen verstopfen. Mit einem verstopften Dieselfilter verliert das Fahrzeug an Fahrt und kommt zum Stehen. Dann kann es nur mehr in eine wärmere Garage geschleppt werden. Einige Fahrzeughersteller empfehlen bei Minustemperaturen Fließverbesser. Durch diese Zusätze wird eine Paraffinausscheidung verhindert.

9. Türgummi mit Gummipflegemittel oder Glyzerin einfetten, um zu vermeiden, dass Fahrzeugtüren über Nacht festfrieren.

10. Wer viel über Land unterwegs ist, sollte ein "Kälte-Notset" im Auto deponieren, und einen eventuellen Stau bestmöglich zu "überstehen": Decken und/oder zusätzliche warme Bekleidung, Handschuhe, Kopfbedeckung, heißes Getränk in Thermoskanne und etwas Proviant, Scheibenfrostschutz-Reserve und Auto möglichst vollgetankt halten, um im Notfall die Autoheizung weiter betreiben zu können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.02.2012

2011: Fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen

2011: Fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen 2011: Fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen

Österreichs Polizistinnen und Polizisten haben im Jahr 2011 fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt, mehr als 2,4 Millionen Alkoholkontrollen durchgeführt, rund 149.000 Übertretungen wegen Telefonierens am Steuer registriert und etwa 28.500 Schwerfahrzeugen die Weiterfahrt untersagt.

"Ziel der Kontrollen durch die Bundespolizei ist es einerseits, die sichtbare Präsenz der Exekutive an unfallträchtigen bzw. gefährlichen Strecken und Straßenabschnitten zu erhöhen und andererseits sollen durch punktgenaue Schwerpunktkontrollen und zielgerichtete Überwachungsmaßnahmen rücksichtslose und verantwortungslose Lenker zum Schutz der übrigen Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen werden", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner.

Im vergangenen Jahr wurden von der Bundespolizei in Österreich insgesamt 4.930.164 Geschwindigkeitsübertretungen registriert. Das bedeutet eine Steigerung von 18,5 Prozent gegenüber 2010. Von den Geschwindigkeitsübertretungen entfielen etwa 3,8 Millionen auf Radarmessungen und 800.000 auf Messungen mit Lasergeräten. 350.000 entfielen auf Zivilstreifen und Section-Control-Anlagen. Die meisten Geschwindigkeitsübertretungen wurden mit 1.167.392 in Niederösterreich registriert.

In 51.886 Fällen wurde von der Exekutive ein zu geringer Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen festgestellt – 33 Prozent mehr als im Jahr 2010.

Die Zahl der Alkomat- und Alkovortests wurde im Jahr 2011 auf 1.418.363 und damit um 38 Prozent gesteigert. Die meisten Alkoholkontrollen gab es in der Steiermark (304.421). Die Zahl der Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer belief sich im Jahr 2011 auf 40.234. Durch den Einsatz der Vortestgeräte konnte die Kontrolldichte deutlich erhöht werden. Dadurch war es möglich, mehr Alkolenker (Steigerung gegenüber 2010: 7,2 Prozent) aus dem Verkehr zu ziehen. Spitzenreiter bei den Alkoholanzeigen war Wien (7.380). 1.256 Fahrzeuglenker wurden im vergangenen Jahr wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt – um 14,8 Prozent mehr als 2010.

147.016 Übertretungen der Gurtpflicht wurden 2011 in Österreich registriert; die meisten davon in Niederösterreich (34.507). 149.081 Lenker wurden wegen Telefonierens am Steuer ohne Freisprecheinrichtung angezeigt bzw. mittels Organstrafverfügung an Ort und Stelle bestraft. Spitzenreiter war hier das Bundesland Wien mit 36.208 Anzeigen bzw. Strafverfügungen.

Wegen unzureichender Kindersicherung wurden 7.179 Vormerkungen im Vormerksystem vorgenommen. Die meisten Übertretungen gab es hier wieder in Wien mit 2.314.

159.095 Anzeigen bzw. Organmandate wurden bei Lkw- und Buskontrollen erstattet. Gründe waren meist technische Mängel an Karosserie, Bremsen und Reifen sowie Überladung und mangelnde Ladungssicherung. 126.939 Anzeigen und Organmandate wurden wegen Nichteinhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten erstattet.

Im Jahr 2011 konnte erneut ein Rückgang bei den Getöteten im Straßenverkehr erreicht werden. Mit 521 Opfern ist dies die niedrigste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Bundesministerium für Inneres im Jahr 1950.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BM.I
01.02.2012

Hofer erweitert sein Bio-Sortiment

Hofer erweitert sein Bio-Sortiment Hofer erweitert sein Bio-Sortiment

In den Regalen von Hofer finden sich nun auch Bio-Gemüsesäfte von Zurück zum Ursprung. Damit setzt Hofer einmal mehr auf die heimische Landwirtschaft. Denn die Bio-Säfte haben ihren Ursprung im Marchfeld, wo die Bio-Karotten für die Herstellung des Karottensaftes angebaut werden, sowie dem Wein- und Waldviertel, von dort stammen die Bio-Rote-Rüben. Die Bauern wirtschaften mit aller Sorgfalt und Hingabe nach den Grundsätzen der kontrolliert biologischen Landwirtschaft und verzichten auf schnellwirkende Dünger, arbeiten stattdessen mit einem natürlichen Kreislauf von abwechselndem Anbau unterschiedlicher Pflanzen und das selbstverständlich rigoros gentechnikfrei.

Sowohl der Anbau als auch die Herstellungsweise dieser natürlichen Säfte unterliegen besonderen Auflagen: Alle Rohstoffe werden möglichst schonend verarbeitet. Das Bio-Gemüse wird zu 100 Prozent direkt gepresst, ohne Verwendung der sonst bei der Saftherstellung üblichen Enzyme. Zur Haltbarmachung werden die Säfte nur schonend erhitzt, der volle Geschmack kommt allein aus dem reifen Gemüse. Bei den Zurück zum Ursprung Bio-Gemüsesäften müssen keine Zusätze oder Hilfsmittel nachhelfen. Sie bestechen durch ihren einzigartigen und köstlich-natürlichen Geschmack. Der Bio-Karottensaft schmeckt herrlich süß und wunderbar nach frischgeernteten Karotten. Der Bio-Rote-Rübensaft ist purer, herb-würziger, frischer Genuss.

Bio-Gemüsesäfte sind eine geschmacklich köstliche Ergänzung der täglichen Ernährung, um dem Körper alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe zuzuführen. Zudem ist es mit den Bio-Gemüsesäften von Zurück zum Ursprung denkbar einfach, einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mit dem Bio-Rote-Rübensaft werden im Vergleich zu herkömmlichem Rote-Rübensaft bei der Herstellung 11,5 Prozent CO2 eingespart und 23,9 Prozent weniger Wasser verbraucht, damit wird die Biodiversität in den Regionen Weinviertel und Waldviertel um 49 Prozent gefördert. Genauso beim Bio-Karottensaft: Hier werden bei der Herstellung 8,2 Prozent CO2 eingespart und 31,4 Prozent weniger Wasser verbraucht. Die Biodiversität in der Region Marchfeld wird damit um 52 Prozent gefördert.

Die Bio-Gemüsesäfte von Zurück zum Ursprung sind in der 0,75-Liter-Packung zu 1,99 Euro österreichweit in allen Hofer-Filialen erhältlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.02.2012

FPÖ-Hofer: Hetze gegen FPÖ nimmt bedenkliche Ausmaße an

"Die Hetze gegen die FPÖ nimmt bereits bedenkliche Ausmaße an, die mit einer demokratischen Grundhaltung nicht mehr vereinbar sind", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann-Stellvertreter NAbg. Norbert Hofer. "Die Hetze gegen die FPÖ nimmt bereits bedenkliche Ausmaße an, die mit einer demokratischen Grundhaltung nicht mehr vereinbar sind", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann-Stellvertreter NAbg. Norbert Hofer.

"Die Hetze gegen die FPÖ nimmt bereits bedenkliche Ausmaße an, die mit einer demokratischen Grundhaltung nicht mehr vereinbar sind", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann-Stellvertreter NAbg. Norbert Hofer. "Immer dann, wenn die FPÖ in den Umfragen besonders gut da steht, wird die Faschismuskeule geschwungen, bespitzelt, geschnüffelt und denunziert, dass Metternich seine Freude hätte", so Hofer.

"Während Österreich einer noch nie dagewesenen Belastungswelle gegenüber steht, während unser Vermögen ins Ausland verschoben wird und die Souveränität unseres Staates eingeschränkt wird, diskutiert man in Österreich über einen Ball, der seit Jahrzehnten Jahr für Jahr stattfindet. Ein Ball, der von Burschenschaften organisiert wurde, die im Dritten Reich verboten waren. Burschenschaften, die maßgeblich von Gründern der Arbeiterbewegung mitgetragen wurden", erinnerte Hofer daran, dass etwa auch Viktor Adler Burschenschafter gewesen sei.

Dies freilich interessiere die heutigen Linken, gewaltbereiten Gruppen wie den schwarzen Block, Teile der SJ und der Grünen und in ihrem Fahrwasser andere linke Gutmenschen, die allesamt am Subventionstropf hängen, nicht, so Hofer. Ihnen gehe es in erster Linie darum jeden zu terrorisieren der eine andere Weltsicht habe. "Damit kämpfen die linken Stoßtrupps gegen politische Vielfalt und somit gegen Toleranz gegenüber Andersdenkenden", warnte Hofer.

"Bei Toleranz geht es darum, das Miteinander vieler unterschiedlicher Meinungen und Lebensstile zu erlauben." "Aus der Tatsache, dass Toleranz Unterschiede bei Lebensstilen und Meinungen voraussetzt, können wir schließen, dass in einer Gesellschaft, in der wir diese Unterschiede nicht finden, auch keine Toleranz herrscht", so Hofer, der die derzeitige Grundtendenz der linken Weltsicht dahingehend zusammenfasste, dass jeder, der eine andere Meinung hat, entweder dumm, unverschämt oder ein böser Mensch sei. "Jeder, der eine andere Weltsicht hat, wird terrorisiert", warnte Hofer..

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01.02.2012

Graf ruft alle politischen Kräfte auf, sich gegen Gewalt gegen Andersdenkende zu stellen

Verletzte Ballbesucher und Polizisten müssen zu Nachdenken über politische Aussagen und Methoden führen Verletzte Ballbesucher und Polizisten müssen zu Nachdenken über politische Aussagen und Methoden führen

Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf kritisiert den Verlauf der Diskussion über angebliche Aussagen von FPÖ-Obmann HC Strache beim Wiener Korporationsball. "Angesichts der Menschenjagd, die von manchen Teilnehmern der Demonstration gegen den Ball auf Besucher gemacht wurde, sollten einige Vertreter von Politik und Gesellschaft endlich in sich gehen und ihre Aussagen und Methoden überdenken. Anstatt dessen setzen sie aber ihre feindselige Agitation gegen Studentenverbindungen bzw. die Freiheitlichen leider fort", so Graf.

Das Thema, das dringend zu behandeln sei und auf das auch Strache hingewiesen habe, sei die Gewalt auf der Straße, die zahlreiche Besucher des Korporationsballs persönlich betroffen und einmal mehr auch zu Verletzten unter den eingesetzten Polizisten geführt habe. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in diesem Land sich wünscht, dass politische Debatten derart zugespitzt werden, dass sie in Gewalt gegen Andersdenkende ausarten. Das ist das Problem, dem sich angesichts der Vorfälle alle Politiker zu stellen haben", stellt Graf fest.

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03.02.2012

Kälte treibt Spritverbrauch in die Höhe, vor allem bei Kurzstrecken

Kälte treibt Spritverbrauch in die Höhe, vor allem bei Kurzstrecken Kälte treibt Spritverbrauch in die Höhe, vor allem bei Kurzstrecken

Bei kalten Temperaturen kommt man mit einer Tankfüllung deutlich weniger weit als im Frühling oder im Herbst. Der Spritverbrauch steigt im Winter deutlich an, macht der VCÖ aufmerksam. Bei kaltem Motor ist die Verbrennung nicht optimal, zudem ist das Motoröl zäher. Vor allem bei Kurzstrecken ist der Spritverbrauch extrem hoch. Auf dem ersten Kilometer kann der Verbrauch bis zu fünf Mal so hoch sein wie im Schnitt.

Eine VCÖ-Studie zeigt, dass in Österreich viele Autofahrten sehr kurz sind: Jede elfte Autofahrt ist kürzer als ein Kilometer. Jene, die kurze Strecken zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können sich viel Geld ersparen. Jede zweite Autofahrt in Österreich ist kürzer als fünf Kilometer.

Zusätzlich erhöht die Heizung den Spritverbrauch um bis zu einem Liter pro 100 Kilometer. Die Heizung sollte nicht auf vollen Touren laufen. Auch die für Schiurlaube beliebte Dachbox macht ein Auto zum Spritfresser. Bei 130 km/h kann die Dachbox zu einem Mehrverbrauch von rund zwei Liter pro 100 Kilometer führen, so der VCÖ.

Zudem erinnert der VCÖ daran, dass das Auto am Stand warm laufen zu lassen, verboten ist. „Diese Unart ist jetzt häufig zusehen. Das Eis wird von der Scheibe gekratzt, während der Motor läuft. Dadurch wird die Umgebung des Autos mit giftigen Schadstoffen belastet, der Autofahrer steht in einer giftigen Abgaswolke“, betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Zudem wird dabei auch viel Sprit verbraucht, rund 0,1 Liter Sprit in drei Minuten.

Der reale Spritverbrauch weicht auch bei warmen Temperaturen von den Herstellerangaben ab, weil die Testbedingungen mit den realen Fahrbedingungen wenig zu tun haben: Heizung und Klimaanlage sind ausgeschaltet, die Geschwindigkeiten niedrig, die Beschleunigung sehr langsam. Bei Kälte ist die Abweichung noch viel größer.

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01.02.2012

Faymann: "Österreich bleibt Beispiel für soziale Ausgewogenheit"

Bericht und Diskussion über EU-Gipfel - Österreich Vorbild für niedrige Jugendarbeitslosigkeit und gute Arbeitsmarktpolitik Bericht und Diskussion über EU-Gipfel - Österreich Vorbild für niedrige Jugendarbeitslosigkeit und gute Arbeitsmarktpolitik

"Im Zentrum unserer Zusammenkunft stand die Diskussion des gestern in Brüssel beschlossenen Fiskalpaktes. Mit dem Fiskalpakt, der im März unterzeichnet werden soll, haben sich 25 Staaten der Europäischen Union auf klare Spielregeln beim Abbau ihrer Staatsschulden geeinigt", berichtete Bundeskanzler Werner Faymann heute, Dienstag, beim Pressefoyer nach dem Ministerrat.

"Der nun auf den Weg gebrachte Fiskalpakt gewährleistet nicht nur die gemeinsame Kontrolle der nationalen Schuldenbremsen, sondern auch die Chance auf den Schutz der Gemeinschaft durch den Rettungsschirm ESM. Man muss die Verlässlichkeit bei der Einhaltung der Regeln unter Beweis stellen und kann sich dafür auf den gemeinsamen Schutzschirm verlassen", betonte der Kanzler, "das ist auch im Interesse Österreichs, denn unser Land ist davon abhängig, wie es seinen Nachbarn geht."

Beim EU-Gipfel seien auch die Themen Wachstum und Beschäftigung auf der Tagesordnung gestanden. "Denn Sparen alleine ist noch kein Programm zur Förderung des Wirtschaftswachstums", sagte der Kanzler. Österreich sei in der Diskussion der Staats- und Regierungschefs mehrfach wegen seiner niedrigen Jugendarbeitslosigkeit und seiner guten Arbeitsmarktpolitik positiv erwähnt worden. "Ich bin stolz darauf, dass unser Land in diesen Bereichen als Vorbild gilt", sagte Faymann. "Österreich bleibt ein Beispiel für soziale Ausgewogenheit."

"Damit die Wirtschaft wächst, brauchen wir auch Investitionen, um die nötige Schubkraft zustande zu bringen", betonte Faymann. "Das ist eine große Herausforderung. Wir benötigen daher auch neue Einnahmenquellen, wie die Finanztransaktionssteuer, die wir in allen Besprechungen auf europäischer Ebene einbringen. Je mehr Länder diese Steuer einführen, desto wirksamer wird sie sein."

Angesprochen auf die laufenden Verhandlungen zur Budgetkonsolidierung in Österreich sagte der Bundeskanzler: "Am Ende dieses gemeinsamen Prozesses wird ein faires Ergebnis stehen. Das Gesamtpaket wird, wie angekündigt, bis Ende Februar vorliegen".

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01.02.2012

"Kleine Zeitung"-Kommentar: "Ein unsäglicher Sager und seine Folgen"

Bundespräsident Heinz Fischer hat gestern das Wenige getan, was er als Bundespräsident tun kann. Bundespräsident Heinz Fischer hat gestern das Wenige getan, was er als Bundespräsident tun kann.

Wieso eigentlich beginnen gewisse Debatten über die NS-Zeit und ihre Beurteilung immer und immer wieder bei null, als wäre nichts geschehen? Warum muss das Selbstverständliche bis zum Erbrechen wiederholt werden, ohne dass bei gewissen Leuten ein Erkenntnisprozess einsetzt?

Diesmal war's die "Reichskristallnacht", wie Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels die blutige Hatz auf die Juden im NS-Reich harmlos nannte. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fand es angemessen, die Demonstrationen gegen den Ball der Korporierten vor der Hofburg mit ebenjenem Pogrom zu vergleichen.

Zur Erinnerung: Die Reichskristallnacht war keine Demonstration gegen Ballbesucher, die auf den Schutz der Polizei zählen konnten. Am 9. November 1938 stürmte vielmehr ein vom Propagandaminister angestachelter Mob jüdische Gotteshäuser und setzte sie in Brand. Die Auslagen jüdischer Geschäfte gingen in Trümmer, die Eigentümer wurden gedemütigt oder verschleppt. Das Datum markiert den Beginn der systematischen Enteignung, Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Juden in Österreich und Europa.

Heinz-Christian Strache weiß das alles natürlich. Wenn er diesen Tag mit der zarten Unbill seiner Mannen am Eingang zur Hofburg am vergangenen Freitag vergleicht, gilt die Unschuldsvermutung für ihn nicht. Er verharmlost wissentlich ein Jahrhundertverbrechen, weil er in seiner Polemik kein Maß kennt. Das disqualifiziert ihn für seinen Beruf.

Strache blieb auch gestern dem Prinzip der Umkehrung der Wirklichkeit treu: "Ein Armutszeugnis und Sittenbild unserer Zeit und deren Ungeist" sei, wie da von ihm berichtet werde, schreibt er auf Facebook. Es liegt nahe, den Satz auf ihn zu beziehen, aber der Gedanke streift ihn nicht.

Bundespräsident Heinz Fischer hat gestern das Wenige getan, was er als Bundespräsident tun kann. Er hat dem Mandatar, der sich für den besseren Bundeskanzler dieser Republik hält, den von der Regierung beantragten Orden verweigert. Das ist immerhin ein Signal, dass in Österreich nicht alles folgenlos bleibt.

Der Zwischenfall wird Strache trotzdem nicht aus der Politik zwingen, dazu fehlt ihm die Einsicht. Er wird aber den Wahlkampf vergiften. Statt über die Zukunft unseres Landes mit Argumenten, Fakten und Zahlen zu streiten, werden wohlfeile Ideologiedebatten das Publikum ermüden. Heinz-Christian Strache darf damit rechnen, dass ihm das nicht schadet. So ist das bei uns.

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01.02.2012

Österreicher vertrauen Markenartikeln

Österreicher vertrauen Markenartikeln Österreicher vertrauen Markenartikeln

Der Österreichische Verband der Markenartikelindustrie startete seine diesjährige Markenartikel-Kampagne "Achten Sie auf die Marke". Die bereits das 16. Mal in Serie durchgeführte Kampagne befasst sich mit dem Stellenwert der Marke im Vertrauen der Konsumenten.

Eine im Jänner 2012 vom market-Institut durchgeführte Umfrage über den "Stellenwert des Vertrauens in der österreichischen Gesellschaft" ergibt, dass einerseits das gegenseitige Einander-Vertrauen in unserer Gesellschaft eher bzw. stark abgenommen hat (70% Zustimmung), andererseits aber bekannten Markenprodukten deutlich mehr Vertrauen entgegengebracht wird als beispielsweise Diskontwaren (57% Zustimmung).

Günter Thumser, Präsident des Markenartikelverbandes: "Markenprodukte sind in der Lage, dem Konsumenten Sicherheit zu vermitteln und Vertrauen zu schaffen. Dies ist nur durch überlegene Produktleistung möglich, welche nicht zuletzt aufgrund erheblicher Aufwendungen in Forschung und Entwicklung als Garant für höchste Produktqualität und bestmögliche Sicherheitsstandard für den Konsumenten erzielt wird. Die Markenartikel-Kampagne 2012 will daher unseren Kunden und Konsumenten klar vor Augen führen, dass Markenprodukte durch entsprechende Leistungen das in sie gesetzte Vertrauen auch rechtfertigen."

Die jährliche Markenartikel-Kampagne des Österreichischen Verbandes der Markenartikelindustrie wird dieses Jahr das 16. Mal durchgeführt. In den vergangenen 15 Jahren betrug der durch die Kampagne initiierte Bruttowerbewert insgesamt rund 58 Mio. Euro. Insgesamt wurden über 215.000 Plakatstellen in ganz Österreich belegt (d.s. 14.000 Plakate/Jahr). Die Markenartikelindustrie investiert pro Jahr rund 730 Mio. Euro in Werbung (Handel und Versandhandel rund 530 Mio.

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03.02.2012

Saisonales Gemüse stärkt im Winter

Kraut hat denselben Gehalt an Vitamin C wie Zitrusfrüchte, Kohlsprossen enthalten sogar doppelt soviel wertvolles Vitamin C Kraut hat denselben Gehalt an Vitamin C wie Zitrusfrüchte, Kohlsprossen enthalten sogar doppelt soviel wertvolles Vitamin C

Heimisches Gemüse liefert uns wertvolle Vitamine, um gut durch den Winter zu kommen. Das Gute liegt so nah! Kraut hat denselben Gehalt an Vitamin C wie Zitrusfrüchte, Kohlsprossen enthalten sogar doppelt soviel wertvolles Vitamin C. Im Saisonkalender zeigt "die umweltberatung", welches Gemüse bei uns gerade Saison hat.

Die Auswahl an heimischem Gemüse ist im Winter natürlich kleiner als im Sommer, aber dennoch sehr bunt, vitaminreich und köstlich. Saftiger Kürbiskuchen, dampfendes Blaukraut, frisch geernteter Vogerlsalat – die saisonale Küche hat sowohl für den Gaumen als auch fürs Auge viel zu bieten.

Mit dem „Obst und Gemüse Saisonkalender“ von "die umweltberatung" kann man leicht erkennen, welches Gemüse gerade aus heimischer Produktion erhältlich ist – aus dem Lager oder frisch vom Feld.

Kohlgemüse leistet wertvolle Dienste für die Gesundheit: Als Darmreiniger sind Kraut und Kohl aus der Hausapotheke bekannt. Ihre bioaktiven Stoffe schützen vor Krebserkrankungen. Der hohe Vitamin C Gehalt stärkt zusätzlich das Immunsystem und schützt die Körperzellen. Eine 100 Gramm schwere Portion Kohl enthält bereits mehr Vitamin C als für den Tagesbedarf benötigt wird - nämlich 110 Milligramm – und übertrifft Orangen und Zitronen sogar um mehr als das doppelte! Der Vitamin C Gehalt von Kraut ist ungefähr gleich hoch wie von Zitrusfrüchten, also wertvolle 50 Milligramm pro 100 g Lebensmittel.

Auch wenn Kohl und Kraut noch so gesund sind, verursachen sie bei vielen Menschen Blähungen, weshalb diese Gemüsesorten oft gänzlich vom Speiseplan gestrichen werden. Dabei werden sie mit den richtigen Kräutern und Gewürzen gleich viel bekömmlicher: Leicht zerstoßener Kümmel, Fenchel oder Anis, aber auch „exotische“ Gewürze wie Curry, Ingwer, Koriander und Chili helfen bei der Verdauung und geben klassischen Gerichten eine neue, würzige Note.

Zu Häuptelsalat und Eissalat gibt es im Winter heimische Alternativen wie Vogerlsalat, Chicoree, Chinakohl und Zuckerhut. Süße Früchte im Salat, wie Äpfel, Birnen und Trockenfrüchte sowie Fruchtsaft in der Marinade mildern den typischen, leicht bitteren Geschmack dieser Wintersalate.

Köstlich schmeckt auch Waldorfsalat - diese Mischung aus Sellerie, Karotten, Nüssen und Äpfeln gibt Kraft für kalte Wintertage. Typisch für die Winterzeit ist auch Salat aus roten Rüben. Er versorgt den Körper mit wertvollem Eisen und Polyphenolen, die unser Immunsystem stärken.

Rezept: Rote Rüben Salat mit Birnen

Zutaten für 4 Personen: 40 dag Rote Rüben, 1 Zwiebel, 1 EL Sonnenblumenöl, 5 EL Birnendicksaft, 100 ml Wasser, 1 EL Salz, 5 EL Apfelessig, 2 mittelgroße nicht zu weiche Birnen

Zubereitung: Rote Rüben in reichlich Wasser etwa 1 Stunde garen. Inzwischen die Zwiebel fein hacken. Für die Soße die Zwiebel in Öl glasig dünsten. Birnendicksaft und Salz dazugeben, alles bei schwacher Hitze leicht kochen. Wasser und Apfelessig dazugießen. Sud nochmals aufkochen lassen und mit wenig Salz abschmecken. Die Birnen sowie die gegarten Roten Rüben schälen, in Würfel schneiden. Die Birnenwürfel kurz in dem Sud erhitzen. Alles vermischen und abkühlen lassen.

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03.02.2012

Wintersportunfälle: Mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung als häufigste Unfallursache

Wintersportunfälle: Mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung als häufigste Unfallursache Wintersportunfälle: Mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung als häufigste Unfallursache

Alpine Sicherheit: Wintersport ist gut für Körper und Geist, dennoch prognostizieren Experten auch für diese Wintersaison mehr als 50.000 Ski- und Snowboardunfälle. Oftmals werden Unfallursachen falsch eingeschätzt: Nicht schlechte Pistenverhältnisse, gewaltige Lawinen oder Zusammenstöße mit Pisten-Rowdies sind der Grund für die große Anzahl von Unfällen. 93 Prozent aller Wintersportunfälle sind Alleinunfälle ohne Fremdverschulden, die oftmals auf mangelnde körperliche Fitness und Selbstüberschätzung zurückzuführen sind.

Millionen von Wintersportbegeisterten tummeln sich jährlich in Österreichs Wintersportgebieten – doch leider nicht unfallfrei. Wie die Unfallstatistiken zeigen, verunfallen mehr als 80 Prozent der verletzten Wintersportler beim klassischen Skilauf und beim Snowboarden. „Über 500 Millionen Wintersportbegeisterte werden von Österreichs Seilbahnen jährlich befördert. Auch heuer werden davon wieder unzählige ihre Semesterferien anstatt auf der Piste im Krankenhaus verbringen. Durchschnittlich verletzen sich rund 44.300 Skifahrer und 11.900 Snowboarder pro Jahr auf Österreichs Pisten so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Doch nicht schlechte Pistenabsicherungen oder gewaltige Lawinen sind der Grund für die große Anzahl der Unfallopfer, sondern die Skifahrer und Snowboarder selbst“, erläutert Dr. Wolfram Littich, Präsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).

In der Tat sind die meisten Unfälle in der Regel auf Übermüdung und Selbstüberschätzung zurückzuführen. Dennoch werden laut einer aktuellen Erhebung des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) Unfallursachen falsch eingeschätzt. So werden Schlechtwetter und schwierige Pisten von den befragten Wintersportlern als mögliche Unfallursachen deutlich überbewertet, während die Gefahr eines Unfalles ohne Fremdverschulden stark unterschätzt wird: „Sieben Prozent der Unfälle von Skifahrern oder Snowboardern pro Jahr waren auf direkte Zusammenstöße zwischen Pistenbenutzern zurückzuführen. Rund 93 Prozent aller Wintersportunfälle sind Alleinunfälle. Die häufigsten Gründe sind hierbei eine gewisse Selbstüberschätzung und oftmals mangelnde körperliche Fitness. Untersuchungen des KFV belegen, dass sich 67 Prozent der Skiunfälle am Nachmittag infolge von aufkommender Müdigkeit, mangelnder Konzentration und Kraftlosigkeit ereignen. Sich konditionell immer gut auf den Winter vorzubereiten, ist daher essentiell“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.

Um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden, lautet die Devise auf der Piste ebenso wie im Straßenverkehr: Wer defensiv fährt, fährt auf der sicheren Seite. „Die Anforderungen der Piste sollten immer dem eigenen Fahrkönnen entsprechen. Wer seine Fähigkeiten überschätzt und trotz mangelnden Könnens zu hohe Leistungsansprüche an sich selbst stellt, erhöht sein Verletzungsrisiko deutlich. Regelmäßige Pausen beugen Übermüdung und Überforderung vor. Kommt es auf der Piste dennoch zu einem Unfall, sichern Sie die Unfallstelle ab, leisten Sie Erste Hilfe und alarmieren Sie die Rettung. Gerade das Tragen von entsprechender Schutzausrüstung wie z.B. eines Helmes ist besonders wichtig und kann vor schweren Verletzungen schützen. Umso erfreulicher ist, dass schon rund 98 Prozent der unter Sieben-Jährigen mit Schutzhelm auf den Pisten unterwegs sind“, so Thann.

Lawinen sind in jeder Wintersaison die größte Gefahr für diejenigen Wintersportler, die abseits der gesicherten Pisten unterwegs sind. „Durchschnittlich gibt es in Österreich ca. 100 Lawinenunfälle. Alleine ein Drittel der Opfer ist durch das Variantenfahren zu beklagen. Selbst wenn man sich in der Nähe der Skigebiete bewegt, ist man im freien ungesicherten Skiraum unterwegs: sorgfältige Routenplanung und das Mitführen von Schutz- und Notfallausrüstung sind unabdinglich!“, erklärt Dr. Karl Gabl, Präsident des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit. Sowohl beim Skitourengehen als auch beim Variantenfahren gilt: Lawinenlagebericht und Einschätzungen der Experten beachten und die klassische Lawinenausrüstung immer mitführen. Neben einem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (auch LVS-Gerät oder Lawinenpieps genannt), einer Lawinenschaufel, Lawinen-Sonde, Handy und Erste Hilfe Packet gehört idealerweise auch ein Lawinen-Airbag zur Ausrüstung, um für den Notfall gerüstet zu sein. „Falsche Bequemlichkeit verbunden mit geringer Erfahrung, mangelnder Planung einer Tour, schlechter Ausrüstung und fehlenden Suchstrategien hat völlig umsonst so manches Menschenleben gefordert. Professionelle Tourengeher oder Variantenfahrer sind niemals alleine unterwegs und überqueren Hänge in größeren Abständen. Außerdem zeichnet sie die Bereitschaft zur Umkehr aus“, so Gabl.

Wussten Sie, dass...

... sich durchschnittlich rund 44.300 Skifahrer und 11.900 Snowboarder auf Österreichs Pisten so schwer verletzen, dass sie im Spital behandelt werden müssen.

... rund 93 Prozent aller Wintersportunfälle aus Alleinunfällen resultieren.

… nicht schlechte Pistenabsicherungen oder schwierige Witterungsverhältnisse der Grund für die große Anzahl von Unfallopfern sind, sondern meist Selbstüberschätzung und mangelnde körperliche Fitness.

... durch einfache Maßnahmen viele Wintersport-Unfälle bereits im Vorfeld verhindert werden können: jährliche Kontrolle von Ski bzw. Snowboard durch ein Fachgeschäft, körperliche Fitness, regelmäßige Pausen, geeignete Ausrüstung und Verzicht auf Alkohol.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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