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Donnerstag 23.02.2012 07:05
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20.02.2012

Österreichs Hühnerfleisch wird Gentechnik-frei

Großteil der heimischen Masthuhn- und Putenzüchter haben auf kontrolliert Gentechnik-freie Fütterung umgestellt Großteil der heimischen Masthuhn- und Putenzüchter haben auf kontrolliert Gentechnik-freie Fütterung umgestellt

Als "neuen Meilenstein für die Gentechnik-freie Lebensmittelproduktion in Öster-reich" begrüßt Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnik-frei, den Qualitätssprung beim heimischen Mastgeflügel: "Nachdem im Jahr 2010 bereits die komplette österreichische Milchwirtschaft und die komplette Frischeier-Produktion auf kontrollierte Gentechnik-freie Fütterung umgestiegen sind, folgt jetzt ein weiterer wichtiger Sektor: Mit dem heutigen Tag ist erstmals österreichisches Hühnerfleisch aus kontrolliert Gentechnik-freier Produktion in den Regalen des Lebensmittelhandels zu finden (betrifft insbesondere: Hofer, REWE Group, SPAR, Zielpunkt). In den nächsten Wochen wird Hühnerfleisch aus österreichischer Produktion bei den angeführten Lebensmittelhändlern vollständig auf Gentechnik-Freiheit umgestellt; Putenfleisch folgt danach." Hühner- und Putenfleisch aus biologischer Produktion war selbstverständlich immer schon garantiert Gentechnik-frei.

Für die konventionelle Landwirtschaft bedeutet dies einen gewichtigen Qualitäts-Schritt: Damit werden rund 80.000 Tonnen potenziell mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) belasteter Soja durch kontrolliert Gentechnik-freie Ware ersetzt. Konsumenten erkennen die Gentechnik-freie Ware am grünen Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik hergestellt". Nur österreichische Ware bzw. Bio-Produkte können diesen besonderen Qualitätsstandard bieten.

Seit Anfang Jänner 2012 wird bei den größten Geflügelbetrieben, die rund 90% des heimischen Mastgeflügelmarktes abdecken - Hubers Landhendl in Oberösterreich, Steirerhuhn-Lugitsch und Titz in der Steiermark sowie Wech in Kärnten - Gentechnik-frei gefüttert. Damit kommt sechs bis acht Wochen nach Beginn der Fütterung das erste Hühnerfleisch mit der Qualitätsbezeichnung "Ohne Gentechnik hergestellt" auf den Markt. Aufgrund der Größe und Marktrelevanz der beteiligten Lebensmittelhändler und Betriebe kann davon ausgegangen werden, dass in kürzester Zeit die gesamte Branche folgen wird. Im ersten Schritt werden Frisch-geflügelfleisch und zerlegte Ware ausgelobt; für verarbeitete Ware (z.B. Wurst) und Importware wird noch an Lösungen gearbeitet.

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22.02.2012

Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen?

Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen? Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen?

Es wird wieder wärmer. Doch das Tauwetter birgt auch eine große Gefahr. Dachlawinen können den Autos erhebliche Schäden zufügen. Auch Fußgänger sind potenzielle Dachlawinen-Opfer. Allerdings ist oft nicht klar, wer für Schäden aufkommen muss. Der ÖAMTC klärt über Rechte und Pflichten auf.

Laut Straßenverkehrsordnung sind Hauseigentümer dazu verpflichtet, Schneewechten und Eisbildungen von an der Straße gelegenen Gebäudedächern zu entfernen. Das Aufstellen von Warnstangen ist nicht ausreichend. "Stangen mit entsprechenden Schildern können lediglich kurzfristig vor den Gefahren warnen. Sie sind keinesfalls eine Dauerlösung. Bei Dachlawinen-Gefahr muss der Schnee so bald wie möglich entfernt werden", weiß ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Werden keine Sicherungsmaßnahmen getroffen oder sind diese nicht ausreichend, hat der Hauseigentümer für den Schaden aufzukommen. In den meisten Fällen sind die Schäden durch die Haushaltsversicherung – jene der Hauseigentümer selbst oder jene der Hausverwaltung – gedeckt.

Autofahrer kann Mitschuld treffen

Das ist jedoch kein Freibrief für Autofahrer. Denn die Gefahr einer Dachlawine ist oft bereits durch Warnstangen oder durch überhängende Schneedächer erkennbar. "Wird ein Auto wissentlich in einem gefährlichen Bereich abgestellt, kann dem Fahrer Mitverschulden angelastet werden. In diesem Fall müsste er zumindest einen Teil des Schadens selbst übernehmen", erklärt der ÖAMTC-Experte.

Fußgänger sind ebenfalls in der Pflicht, auf Warnsignale zu achten. So können beispielsweise Tropfen oder Schneerieseln auf eine drohende Dachlawine hindeuten. Allerdings ist es Fußgängern in der Regel nicht zuzumuten, auf eine stark befahrene Fahrbahn auszuweichen. Deshalb wird die Versicherung Fußgängern nur selten Mitverschulden anlasten können.

Um vor finanziellen Schäden geschützt zu sein, rät der ÖAMTC-Experte zu einer Kasko-Versicherung. "Im Schadensfall sollten Betroffene Beweise sichern. Fotos sowie Namen und Adressen von möglichen Zeugen können hilfreich sein", weiß der ÖAMTC-Jurist. Mit diesen Informationen sollte man sich an den Hauseigentümer bzw die Versicherung wenden. Wird eine Person verletzt, sollte die Polizei verständigt werden.

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20.02.2012

Kohlmeise bleibt die Nummer eins am Futterhaus

Ergebnis Wintervogelzählung: Kohlmeise bleibt die Nummer eins am Futterhaus Ergebnis Wintervogelzählung: Kohlmeise bleibt die Nummer eins am Futterhaus

Bereits zum zweiten Mal gelingt der Kohlmeise die Erstplatzierung bei der österreichweiten Wintervogelzählung. Platz zwei und drei können wie bei der Vorjahreszählung die „Spatzen“ für sich behaupten: Haus-und Feldsperling, dicht gefolgt von Grünfink und Buchfink auf den Plätzen 4 und 5 im Vogelranking 2012. Orkanartige Windböen im Osten und extremer Wintereinbruch im Westen machten es Vögeln und Vogelzählern nicht gerade einfach. Mehr als 4.300 unbeirrbare Vogelinteressierte sind dennoch dem Aufruf von BirdLife Österreich zur Vogelzählung am Futterhäuschen gefolgt und haben 117.000 Vögel gezählt.

„Der zaghafte Start in diesen Winter hat dafür gesorgt, dass die Vögel in der freien Natur noch ausreichend Futter finden und daher im Vergleich zum strengen Winter im Vorjahr weniger Vögel an das Futterhaus kommen“, erklärt Norbert Teufelbauer, Vogelexperte bei BirdLife Österreich den Rückgang der gezählten Vögel. Wurden im Vorjahr durchschnittlich 48 gefiederte Freunde pro Garten gezählt, kommen die ZählerInnen dieses Jahr nur auf 37 Vögel. Da Ende Dezember große Teile des nördlichen Mitteleuropas noch schnee- und eisfrei waren, machen sich auch die Wintergäste aus dem Norden Europas, wie beispielsweise der Bergfink, rar.

Das Sturmtief Andrea hat dann am 6. Jänner bei vielen VogelzählerInnen enttäuschte Gesichter hinterlassen. Aufgrund des bisher milden Winters blieben auch an diesem Tag viele der im Vorjahr vollbesetzten Futterhäuschen ungenutzt. Hinzu kamen miserable Beobachtungsbedingungen wie schlechte Sicht und das Schneechaos in Westösterreich. „Bei Sturm verhalten sich auch die Vögel eher unauffällig und suchen Schutz“, so Teufelbauer.

Das Ranking der Top Vogelarten auf ganz Österreich bezogen bleibt bis Platz 7, abgesehen von einem Platztausch von Buch- und Grünfink bei Platz vier und fünf, dennoch gleich wie im Vorjahr. Teufelbauer: “Der Bergfink ist bei der diesjährigen Zählung nur halb so stark wie im Vorjahr und kam in den westlichen Bundesländer häufiger vor als im Osten. Bleiben Frost und Schnee im Nordeuropa aus und gibt es genügend Futter, treibt es den nordischen Brutvogel nicht notwendigerweise in die milderen mitteleuropäischen Gärten“. Ähnliches Verhalten beim Erlenzeisig: Im Winter zieht er auf der Suche nach Samen in großen Schwärmen über weite Strecken Richtung Süden. Im Rahmen der Zählung 2012 fällt er im Ranking vom Vorjahresplatz 18 auf Platz 34.

Der Bundesländervergleich bringt Bewegung auf den Spitzenplätzen. Im Vorjahr war die Kohlmeise noch in 7 Ländern auf Platz 1, heuer nur noch in Ober- und Niederösterreich. Der Haussperling schafft den Stockerlplatz dieses Jahr im Burgenland und der Steiermark. Die Nummer eins in Kärnten ist der Feldsperling und in Salzburg der Grünfink. Buchfink voran heißt es in Tirol und Vorarlberg.

Wien verbucht 2012 bereits die dritte Zählung: Hier hat es die Saatkrähe endlich geschafft und ist Erster. Nach der Kohlmeise auf Platz 2 steht am 3.Platz mit der Aaskrähe ein weiterer Krähenvogel. Die Straßentaube findet sich erst an 10. Stelle.

Der Blick über die Grenze zum Zwischenergebnis der zeitgleich abgehaltenen Zählung in Deutschland zeigt, dass in München derzeit die Kohlmeise und in Berlin der Haussperling die Rangliste anführt.

Die Burgenländer können nach wie vor stolz auf die vogelreichsten Gärten mit durchschnittlich 53 Individuen sein. Schlusslicht bleiben Wien und Salzburg (25-33). Die Amsel bleibt auch dieses Jahr nach der Kohlmeise der am meisten verbreitetet Vogel in Österreichs Gärten. Aufgrund ihrer geringen Individuenzahl schafft es die Amsel im Ranking zwar nur auf Platz 6, dennoch ist sie in 77% aller Gärten, dicht gefolgt von Blaumeise (70%) und Buchfink (55%). Auffällig selten zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr der Buntspecht: wurde er im Vorjahr noch in 64% aller Gärten gesichtet, ist er dieses Jahr nur in einem Drittel (36%) der Gärten beobachtet worden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Tbird ulm
20.02.2012

Nach 35 Jahren: Abschied vom Markt am Benediktinerplatz

Bürgermeister Christian Scheider und Silvia Kundig mit ihren Enkerln Alina und Niko an ihrem Marktstand Bürgermeister Christian Scheider und Silvia Kundig mit ihren Enkerln Alina und Niko an ihrem Marktstand

Klagenfurt. - 35 Jahre lang war Silvia Kundig Tag für Tag bei ihrem Gemüsestand am Benediktinerplatz. Mit der Pension beginnt für sie eine neue Ära.

Jeder kennt und schätzt sie, die Gärtnerin mit der Schildkappe, die seit Jahrzehnten die Kunden am Benediktinermarkt mit frischem Gemüse verwöhnt und immer ein freundliches Wort, ein Lachen und den ein oder anderen humorigen Satz parat hat!

Am 18. Feburar war für Silvia Kundig der letzte Arbeitstag am Benediktinermarkt. 35 Jahre lang hieß es für sie jeden Tag um 3 Uhr aufstehen um um 5 Uhr schon am Markt zu sein und ihren Stand je nach Saison mit den verschiedensten Salat- und Gemüsesorten zu bestücken. Jetzt nimmt sie Abschied vom Benediktinerplatz, der viele Jahre ihr Lebensmittelpunkt war.

Bürgermeister Christian Scheider besuchte die bekannte und beliebte Gärtnerin an ihrem letzten Markt-Tag und gratulierte sehr herzlich zu ihrem jahrelangen Einsatz. „Von Menschen wie Ihnen lebt der Markt“, schwärmte der Bürgermeister, der Silvia Kundig das Allerbeste für eine bevorstehende, erholsame und glückliche Zukunft wünschte.

Silvia Kundig, die heute zwar mit mehr weinendem als lachendem Auge ihren Abschluß am Markt feiert, will jetzt gemeinsam mit ihrem Mann das Leben genießen, und eine neue Ära mit mehr Zeit für sich selbst beginnen. Familie, Bekannte, Freunde und Bürgermeister Scheider, die es sich nicht nehmen ließen, mit Silvia Kundig ihren großen Tag am Markt zu feiern, wünschten Silvia Kundig für den neuen Lebensabschnitt viel Freude und Gesundheit.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Stadtpresse
20.01.2012

Fekter: Wir müssen Steuerlücken schließen

Erneut betonte die Finanzministerin: „Eine Steuer auf Vermögenssubstanz wird es mit mir nicht geben. Ich bekenne mich zum Eigentum. Was sich der Bürger mühsam erwirtschaftet und erarbeitet hat, soll die Finanzministerin nicht wegsteuern und damit kalt enteignen.“ Erneut betonte die Finanzministerin: „Eine Steuer auf Vermögenssubstanz wird es mit mir nicht geben. Ich bekenne mich zum Eigentum. Was sich der Bürger mühsam erwirtschaftet und erarbeitet hat, soll die Finanzministerin nicht wegsteuern und damit kalt enteignen.“

Für Finanzministerin Dr. Maria Fekter steht auch weiterhin die ausgabenseitige Sanierung des Budgets sowie die Missbrauchsbekämpfung im Steuersystem im Vordergrund, wie sie am 19. Jänner 2012 im Parlament bekräftigte. Den Konsolidierungsbedarf des Bundes benennt die Ministerin mit 2 Mrd. Euro jährlich bis 2016.

Erneut betonte die Finanzministerin: „Eine Steuer auf Vermögenssubstanz wird es mit mir nicht geben. Ich bekenne mich zum Eigentum. Was sich der Bürger mühsam erwirtschaftet und erarbeitet hat, soll die Finanzministerin nicht wegsteuern und damit kalt enteignen.“ Auch eine Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, die zuletzt ohnehin nur 140 Mio. Euro gebracht habe, schloss sie aus.

Ansetzen will Fekter bei den Kostentreibern im Budget. Erneut verwies sie hier etwa auf die Frühpensionen und die ÖBB. "Wir müssen das faktische Pensionsantrittsalter erhöhen, Anreize für die Frühpension eliminieren und zu besseren Zu- und Abschlägen bei Frühpensionen kommen. Wenn wir Fachkräfte, die wir im Arbeitsprozess dringend brauchen, nicht mehr in Frühpension gehen lassen, ersparen wir uns viel Geld. Gleichzeitig nützt das der Wirtschaft", unterstrich die Finanzministerin.

Beim Förderwesen will sie sich mit Ländern und Gemeinden besser abstimmen. "Wir müssen klar und einheitlich definieren, was wir wollen und die Finanzströme entsprechend lenken", so Fekter. Beim Gesundheitswesen verwies sie auf die laufenden Bemühungen um eine Strukturreform.

Keinesfalls will Fekter Änderungen bei der Gruppenbesteuerung zulassen. „Wer hier ansetzt, der vernichtet Arbeitsplätze", schloss die Finanzministerin.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
06.02.2012

31 Bezirksgerichte sind von der Schließung bedroht

31 Bezirksgerichte sind von der Schließung bedroht 31 Bezirksgerichte sind von der Schließung bedroht

Justizministerin Beatrix Karl hat vor zwei Wochen mit der Nachricht aufhorchen lassen, dass sie im Rahmen des Sparpakets Kleinstgerichte mit weniger als zwei Richterplanstellen auflösen möchte. Während die Richter selbst, die Reform in diesem Bereich fordern, sind die Länder verständlicherweise eher gegen solche Schließungen.

Es würde vor allem um erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und die Spezialisierung der Richter bei den Auflassungen gehen, heißt es aus dem Justizministerium. Auch soll dadurch kein Mitarbeiter entlassen werden. Oberösterreich wäre von einer Schließung von Kleinstgerichten am stärksten betroffen, da hier 13 der 28 Bezirksgerichte weniger als zwei volle Richter-Planstellen haben. Seit 1992 wurden österreichweit insgesamt 42 Gerichte zusammengelegt. In der Tageszeitung "Österreich" wurde nun eine bisher geheime Liste der 31 betroffenen Kleinstgerichte veröffentlicht. Stimmen jedoch die betroffenen Länder nicht zu, kann das Projekt nicht verwirklicht werden, denn die Länder haben bei Schließungen ein Vetorecht, obwohl der Bund die Gerichte finanziert. Von Seiten der Ministerin gibt es zur Liste noch keine offizielle Bestätigung.

Laut Liste werden die Bezirksgerichte in Jennersdorf , Oberpullendorf, Waidhofen/Thaya, Waidhofen/Ybbs, Zistersdorf , Bad Radkersburg, Fürstenfeld, Irdning, Schladming, Stainz, Bleiburg, Eisenkappel, Ferlach, Hermagor, Eferding, Enns, Frankenmarkt, Freistadt, Lambach, Leonfelden, Mauthausen, Mondsee, Perg, Peuerbach, Pregarten, Weyer, Windischgarsten, Oberndorf, Tamsweg, Bezau und Montafon geschlossen.

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26.01.2012

Semesterferien: Jeder elfte Österreicher macht Winterurlaub

Semesterferien: Jeder elfte Österreicher macht Winterurlaub Semesterferien: Jeder elfte Österreicher macht Winterurlaub

Neun Prozent der österreichischen Bevölkerung planen, die kommenden Semesterferien für ihren Winterurlaub zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer Onlinebefragung von 1000 Internetnutzern zwischen 18 und 65 Jahren des Marktforschungsinstitutes INTEGRAL. Dabei sind es vor allem die finanziell besser gestellten Milieus, die sich eine Auszeit vom Alltag gönnen.

So zeigt die Analyse der zehn Sinus-Milieus(R), die die österreichische Gesellschaft nach ihrer Wertorientierung und ihrer Lebenseinstellung gruppieren, dass vor allem die leistungsorientierten "Performer" mit 23% und die gebildeten "Postmateriellen" mit 18% in den Semesterferien zum Winterurlaub aufbrechen werden.

Die beliebteste Reisezeit liegt allerdings zwischen Dezember und Ostern außerhalb der klassischen Ferienzeiten. Denn 20% der Befragten nutzen diese Zwischensaison für ihren Winterurlaub. Am wenigsten gefragt sind die Osterferien, nur 4% geben an, in dieser Zeit verreisen zu wollen.

Insgesamt zieht es im Winter 29% der Befragten in den Urlaub, auch hier überwiegen die finanziell besser gestellten Milieus. 48% der "Performer", 41% der "Postmateriellen" und 40% der weltoffenen und statusorientierten "Etablierten" hegen Urlaubsabsichten für die kalte Jahreszeit.

Kaum Reisepläne schmieden die junge, unterhaltungsorientierte Mitte der "Adaptiv-Pragmatischen" und die "Bürgerliche Mitte". Allerdings haben diese Milieus, die eher im ländlichen Raum angesiedelt sind, die Skigebiete meist direkt vor der Haustüre und unternehmen daher primär Tagesausflüge. Auch die sportbegeisterten "Digitalen Individualisten" neigen stark zu spontanen Urlauben und auch budgetschonenden Ski- oder Snowboard-Ausflügen.

Was die aktive Ausübung des Skisports betrifft, ist das junge Milieu der "Digitalen Individualisten" Spitzenreiter. 40% der "Digitalen Individualisten fahren aktiv Ski. Wintersportlich geht es auch bei den "Hedonisten" zur Sache. 26% dieser abenteuersuchenden unteren Mittelschicht stehen zumindest gelegentlich auf den Brettern, 8% fahren Snowboard.

Gesamt gesehen wedeln 23% der Österreicherinnen und Österreicher die Piste hinunter. Damit ist in der Skination der alpine Skisport weit weniger beliebt als Schwimmen oder Radfahren. Diese beiden Sportarten werden von 51% bzw. 48% der Bevölkerung aktiv betrieben.

Richtig gerecht wird Österreich seinem Ruf als Wintersportnation vor dem Fernseher. Insgesamt verfolgen 58% der Befragten zumindest gelegentlich die Wintersportübertragungen. Dafür finden sich mit 75% der "Konservativen" und 69% der "Bürgerlichen Mitte" vor allem fernseh-affine Gruppierungen vor dem TV-Gerät ein.

"In unsicheren Zeiten verhält man sich bei der Planung von kostenintensiven Winterurlauben zurückhaltend. Für Tourismusregionen und die Freizeitindustrie erscheint es ratsam, bei der gezielten Ansprache von Urlaubern bzw. Tagesausflüglern die Wertorientierungen der Zielgruppen zu berücksichtigen", resümiert Dr. Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL.

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13.02.2012

Puls4 wurde zur Zahlung von 15.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt

Journalist Oliver Daniel Dikas klagte den österreichischen TV Sender Puls4 nach Paragraph 6 (Mediengesetz) wegen Übler Nachrede Journalist Oliver Daniel Dikas klagte den österreichischen TV Sender Puls4 nach Paragraph 6 (Mediengesetz) wegen Übler Nachrede

Am 24. Januar 2012 um 13.00 Uhr fand im Landesgericht für Strafsachen Wien das Medienstrafverfahren Oliver Daniel Dikas gegen Puls 4 wegen Übler Nachrede (Paragraph 6 Mediengesetz) statt. Der TV-Sender Puls 4 wurde zu 15.000 Euro Schmerzensgeld, Zahlung der gesamten Verfahrenskosten und Urteilsveröffentlichung verurteilt.

Oliver Daniel Dikas wurde von dem Wiener Rechtsanwalt Mag. Huber Wagner vertreten.

In der Crime Doku "Der Mordfall Stefanie P." aus der Reihe "Österreichs schockierendste Verbrechen", die unter Leitung der Puls4 Mitarbeiterin Gerda Wanjek-Bauer erstellt wurde, hatte man den Zeugen Oliver Daniel Dikas als möglichen Täter/Verdächtigen dargestellt.

Gemäß Ermittlungen der Gruppe Stöcklhuber vom Landeskriminalamt Wien war Oliver Daniel Dikas zu keinem Zeitpunkt des Verfahrens Verdächtiger sondern lediglich Zeuge.

Der Medienrichter Stefan Apostol sprach nach kurzer Verhandlung ein Urteil: der Fernsehsender Puls 4 wurde zu 15.000 Euro Schmerzensgeld, Prozesskostenübernahme und Gegendarstellung verurteilt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: screenshot dbn
22.02.2012

Zukunft von IST Austria ist langfristig gesichert

(v.l.n.r.): Präsident Prof. Thomas A. Henzinger, Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle, Finanzministerin Dr. Maria Fekter und NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (v.l.n.r.): Präsident Prof. Thomas A. Henzinger, Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle, Finanzministerin Dr. Maria Fekter und NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Der weitere Ausbau und Betrieb des „Institute of Science and Technology Austria" in Klosterneuburg ist langfristig gesichert. Der Bund wird im Zeitraum von 2017 bis 2026 rund 990 Millionen Euro zur Verfügung stellen, das Land Niederösterreich wird weitere 368 Millionen Euro bereitstellen. Das haben heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Bundesministerin für Finanzen Dr. Maria Fekter sowie der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. Karlheinz Töchterle im Rahmen eines Pressegespräches bekannt gegeben.

Von einem „wesentlichen Zukunftsschritt" sprach Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. Er erinnerte an die Eröffnung des Instituts vor rund 1.000 Tagen: „Das Land Niederösterreich hat in der ersten Phase zugesichert, rund 100 Millionen Euro für die Entwicklung der Infrastruktur und rund 30 Millionen Euro für den Betrieb zur Verfügung zu stellen. Bis zum heutigen Tag sind davon rund 100 Millionen Euro geflossen." Der Landeshauptmann weiters: „Bis zum Jahr 2026 werden wir nun seitens des Landes 368 Millionen Euro bereitstellen, davon 98 Millionen Euro für den technischen Betrieb und 270 Millionen Euro für die weitere Infrastruktur."

Niederösterreich habe in den letzten Jahren einen wichtigen Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung gesetzt, sprach der Landeshauptmann von einer „Forschungsachse quer durch das Bundesland". Rund 600 Millionen Euro seien in den letzten 15 Jahren in diesen Bereich geflossen, in den nächsten Jahren seien Investitionen von weiteren 600 Millionen Euro geplant, so Pröll, der auch betonte: Wer Talente fördert, wird eines Tages Patente ernten."

Finanzministerin Fekter betonte die Bedeutung der heute präsentierten Vereinbarung für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich. Von den rund 990 Millionen Euro bis zum Jahr 2026 sei ein Drittel „leistungsorientiert gebunden" und somit an „konkrete Qualitätskriterien geknüpft", etwa an die Lukrierung von Drittmitteln. Exzellente Grundlagenforschung sei die Basis für zukünftige Innovationen, die nachhaltig auf das Wirtschaftswachstum wirkten, hob Fekter hervor.

„Dieses Institut hat sich unglaublich gut entwickelt", betonte Wissenschaftsminister Töchterle. Der Bund investiere nun gemäß der Vereinbarung im Schnitt 65,8 Millionen Euro pro Jahr, hinzu kommen bis zu 16,6 Millionen Euro jährlich bei erfolgreicher Drittmitteleinwerbung sowie bis zu 16,6 Millionen Euro jährlich, die an forschungsimmanente Qualitätskriterien gebunden sind. Töchterle: „Wir schaffen hier einen Leuchtturm, der beispielgebend sein wird."

Der Präsident des IST Austria, Prof. Thomas A. Henzinger, resümierte den Aufbau des Institutes und berichtete: Heute arbeiten hier 20 Forschungsgruppen, wir haben Doktoranden aus 35 Nationen." Dieses Institut habe „internationale und weltweite Sichtbarkeit erlangt", so der Präsident. Bis 2026 sollen laut Henzinger rund 100 Professoren und 1.000 Mitarbeiter am Campus Klosterneuburg arbeiten. Henzinger: „Grundlagenforschung ist zum Nutzen aller. Denn jeder Fortschritt geht letztendlich auf eine Erkenntnis in der Grundlagenforschung zurück."

Von einem „entscheidenden Schritt" sprach auch Dr. Claus Raidl, der Leiter des Kuratoriums von IST Austria. Mit der Vereinbarung von 2017 bis 2026 sei „die finanzielle und bauliche Zukunft des Instituts langfristig gesichert", so Raidl.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © NÖ Landespressedienst/Filzwieser
22.02.2012

Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest

Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest

Beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest des ÖAMTC traten ein Fahrzeug der Kompaktklasse und ein SUV an. Honda Civic und Jeep Compass wurden nach den bewährten Kriterien Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie Sicherheitsassistenzsysteme geprüft. "Das Ergebnis: Während der Honda Civic die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen konnte, wurde der Jeep Compass mit nur zwei Sternen beurteilt", fasst ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zusammen. "Der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden des Jeep ist die Fußgängersicherheit, die bei nur 23 Prozent lag und auch die Erwachsenensicherheit lag nur bei 61 Prozent."

Die Ergebnisse des ÖAMTC-Crashtests im Detail

* Fußgängersicherheit: Der Honda Civic erreichte in diesem Bereich 69 Prozent. "Zwar gab es einige Schwächen in Einzelbereichen. Im Bereich Stoßstange und Vorderkante der Motorhaube konnte er jedoch voll überzeugen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Anders sah es beim Jeep Compass aus. Vor allem die Bereiche der Stoßstange und die Vorderkante der Motorhaube erwiesen sich beim ÖAMTC-Test als große Gefahrenzone. "Auch andere Bereiche der Frontpartie und Windschutzscheibe zeigten hohe Belastungen", kritisiert Lang. Letztlich verlor der Jeep aufgrund der mangelhaften Fußgängersicherheit drei Sterne in der Gesamtwertung.

* Erwachsenensicherheit: In diesem Kriterium wurde der Honda Civic mit sehr starken 94 Prozent beurteilt. "Insbesondere bei einem Seiten- und Heckaufprall sitzt man im Honda sehr sicher. Und auch bei Frontaufprall und Pfahltest wurden lediglich leicht erhöhte Werte gemessen", fasst der ÖAMTC-Cheftechniker zusammen. Der Jeep Compass versagte hingegen beim Pfahltest. "Bei einem seitlichen Crash gegen einen Baum oder Laternenpfahl ist das Risiko von lebensgefährlichen Brustverletzungen in diesem Auto sehr hoch. Auch beim Heck- und Frontaufprall wurden erhöhte Werte gemessen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Allein die hohen Belastungen im Kriterium der Erwachsenensicherheit hätten eine Abwertung um zwei Sterne nach sich gezogen.

* Kindersicherheit: In diesem Bereich hatten beide Fahrzeuge sehr gute Werte. Der Honda schnitt mit 83 Prozent etwas besser ab als der Jeep (76 Prozent).

* Sicherheitsassistenzsysteme: Bei diesem Kriterium gab es große Unterschiede zwischen den beiden Testkandidaten. "Der Honda erreichte mit 86 Prozent einen sehr guten Wert. Der Jeep wurde hingegen nur mit 43 Prozent beurteilt", berichtet der ÖAMTC-Cheftechniker. Der Grund: Seatbelt-Reminder sind zwar vorhanden, bestanden jedoch nicht den Test.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
10.02.2012

"Die Presse" Leitartikel: Die Regierung im Budgetsprint: Tapfer, aber ohne Perspektive

Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist das Maximum dessen, was diese Regierung erreichen konnte. Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist das Maximum dessen, was diese Regierung erreichen konnte.

Werner Faymann und Michael Spindelegger sind stolz auf das, was die Verhandlungen der vergangenen Wochen ergeben haben: Ein Mix aus Einsparungen und neuen (Steuer-)Einnahmen, mit dem das vorgegebene "Konsolidierungsziel" von 26 Milliarden Euro bis 2016 erreichbar erscheint. Dieser Stolz ist begründet: Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist das Maximum dessen, was diese Regierung erreichen konnte. Auch ein schwer übergewichtiger Mann, der es schafft, fünf Kilometer in weniger als einer Stunde zurückzulegen, kann ja mit Recht stolz auf seine Leistung sein: Er ist an seine Grenzen gegangen und hat sein physisches Potenzial für den Moment voll ausgeschöpft. (Und man ist, angesichts der tapferen Bemühungen des Moments, sogar geneigt, ihm die Einnahme verbotener Substanzen in Form von neuen Abgaben nachzusehen.) Das ändert nichts daran, dass er mit seiner Zeit nicht wirklich konkurrenzfähig ist. Aber es könnte die Voraussetzung dafür bilden, dass er sich, konsequentes Training und angemessene Ernährung vorausgesetzt, in Richtung Konkurrenzfähigkeit entwickelt. Das, was die österreichische Regierung unter dem etwas euphemistischen Titel "Sparpaket" vorgelegt hat, reicht vermutlich für den Moment. Aber es ist eben weit davon entfernt, konkurrenzfähig zu sein. Erschwerend kommt hinzu, dass die Regierungsspitzen mit ihrer etwas überzogenen Rhetorik ("echte Hämmer" etc.) den Eindruck erweckt haben, dass man einen neuen Mittelstreckenweltrekord aufzustellen gedenke. Da wirkt dann eine Durchschnittszeit von zwölf Minuten pro Kilometer nicht mehr ganz so toll - sie ist von einem Spaziergänger ohne schwerwiegende körperliche Einschränkungen zu schaffen. Bleiben wir sportlich fair: Wenn die Koalition es schafft, das, was sie jetzt gezeigt hat, als Einstieg in ein konsequentes Training zu interpretieren, mit dem es möglich wird, größere Strecken ohne Muskelkrämpfe und Anfälle von Hyperventilation durchzustehen, kann man das Ergebnis dieses ersten, untrainierten Anlaufs akzeptieren. Die Frage ist, ob man ihr das zutrauen kann. Die Antwort ist nein. Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Trainingsprogramm ist nämlich die Herstellung eines konsistenten, realistischen Bildes von Zielen, Methoden und Zeiträumen. Wer sich darauf verlegt, immer dann, wenn der unmittelbare Verlust der Startberechtigung droht, einen kurzen Sprint hinzulegen, hat wenig Chance, sich in eine substanziell bessere Verfassung zu bringen. Genau das ist aber die Geschichte der sogenannten "Budgetsanierungen" in diesem Land: Krampf-Sprints ohne Plan. Der Trainingsplan des Sportlers entspricht dem, was man in der Politik "Erzählung" nennt. Diese Erzählung hat die Aufgabe, den Bürgern auf der Grundlage von klaren Wertvorstellungen ein nachvollziehbares, reproduzierbares und auch in Ausschnitten verstehbares Bild des angemessenen Verhältnisses zwischen dem Einzelnen und dem Staat zu vermitteln. Staatshaushalte sind die Übersetzung einer solchen Erzählung in Zahlen: Abgaben und Zuwendungen, Einzahlungen und Auszahlungen folgen ihrer Logik.

Die sogenannte Große Koalition verfügt über kein solches Bild. Werner Faymann und Michael Spindelegger begnügen sich damit, sich und ihre Parteien im Bewerb, das heißt an der Macht, zu halten. Die Sprints, derer es dafür immer wieder bedarf, bewerkstelligen sie mehr schlecht als recht. Sie agieren nicht als Trainer, sondern als Athleten an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, tapfer, aber ohne Perspektive. Das zunehmende Unbehagen, das sich in "Wutbürger"-Attacken und in eher formlosen Fantasien über neue politische Bewegungen äußert, ist die unmittelbare Folge davon. Kurzfristige Anstrengungen wie das jetzt vorliegende "Sparpaket" können daran nichts ändern - im Gegenteil: Die kurzfristigen Schmerzen, die sie verursachen, steigern das Bedürfnis nach kurzfristiger Erholung. Je öfter man sich ihr hingibt, umso schwerer wird es, mit dem ernsthaften Training zu beginnen. Vor allem, wenn weit und breit kein Trainer in Sicht ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com / pixelio.de
20.02.2012

Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag

Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag

Österreichs Autos sind pro Tag weniger im Betrieb als angenommen wird, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Im Schnitt war ein heimischer Pkw im Vorjahr nur 36 Kilometer pro Tag unterwegs.

Vorarlbergs Autofahrer fahren mit durchschnittlich 34 Kilometer pro Tag die kürzesten Distanzen, Kärntens Autofahrer mit täglich 38 Kilometer die längsten Distanzen.

Deutlich größer sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern beim Autobesitz. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass es im Verhältnis zur Bevölkerung in Wien die wenigsten Autos (394 Pkw / 1.000 Einwohner) gibt. An zweiter Stelle liegt Tirol, gefolgt von Vorarlberg. Den höchsten Pkw-Motorisierungsgrad hat das Burgenland mit 616 Pkw pro 1.000 Personen, dahinter liegen Niederösterreich und Kärnten. Insgesamt kommen in Österreich auf 1.000 Einwohner 537 Autos.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.02.2012

Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie

Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie

Schlechte Nachrichten für die Autofahrer und das Wirtschaftswachstum in der Eurozone. "Die für Europa wichtige Rohölsorte Brent kostet nun 121,85 Dollar je Fass. Umgerechnet in Euro sind das 91,851. Damit wurde ein neues Albtraumhoch bei Rohöl im Euroraum erreicht", warnt der ARBÖ. Nicht einmal im bisherigen Horrorjahr 2008 kostete Brent in der Eurozone so viel. Damals kostete das Fass Brent am 5. Juli noch 91,688 Euro.

"Fatal für uns in Europa ist das Zusammentreffen von hohem Rohölpreis und schwachem Euro. Das verspricht nichts Gutes, weder für die Autofahrerinnen und Autofahrer noch für die Wirtschaft", so der ARBÖ. Zum Vergleich: Am 5. Juli 2008 erreichte Brent den Spitzenpreis von 143,68 in Dollar. Wegen des damals starken Euro (1,567) entsprach dies 91,685. Nun notiert das Fass Rohöl der Sorte Brent zwar erst bei 121,85 Dollar. Wegen des viel schwächer gewordenen Euro (1,3266) entspricht dies aber 91,851 und markiert damit ein neues Allzeithoch. "Wenn das so weiter geht, dann Gute Nacht für das Wachstum in Europa", warnt der ARBÖ.

Dementsprechend sehen auch die Durchschnittspreise auf Österreichs Tankstellen aus: Ein Diesel kostet derzeit 1,397 Euro! Der Preis für Eurosuper ist der höchste seit Mai 2011: 1,410 Euro.

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20.02.2012

„Schimmelzug“ in Eitweg – Alter Faschingsbrauch zog Besuchermassen an

Besuch von LH Gerhard Dörfler beim traditionellen Schimmelzug in Eitweg Besuch von LH Gerhard Dörfler beim traditionellen Schimmelzug in Eitweg

Eitweg (Kärnten). - Das närrische Treiben erreichte gestern, am Faschingssonntag, in Eitweg im Lavanttal seinen Höhepunkt. Die FF Eitweg unter Kommandant Lienhard Leopold und die Mitorganisatoren Johann Lippi und Raphael Kaspar ließen gemeinsam mit dem Kulturreferat der Gemeinde und örtlichen Vereinen den alten Brauch des Schimmelschlagens aufleben. Die in ganz Österreich einzigartige Darstellung des Winteraustreibens, sie findet alle vier Jahre in Schaltjahren statt, ließ sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht entgehen.

„Dieser Faschingsumzug ist etwas Einzigartiges und die große Besucherzahl beweist, dass alte Faschingsbräuche bei Alt und Jung sehr beliebt sind“, zollte der Landeshauptmann den 24 Akteuren großen Respekt. Mit dabei waren 38 Festwagen, die beiden Schimmeldarsteller, Philipp Leopold und Michael Herke, die Hauptakteure des Schimmelschlagens, die Bäuerin, der Bauer, der Jungbauer, zwei Händler, der Jude, die Habergeiß, das Hadnweib, der Schmied, der Tierarzt und der Fleischer und nicht zu vergessen, das mitmarschierende, bunt maskierte Narrenvolk.

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11.01.2012

Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine

Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine

Rund um die Neuregelungen zur Führerscheinausstellung gab es in den letzten Tagen wiederholt Missverständnisse. Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs, erklärt dazu: "Mit 19. Jänner 2013 tritt die 14. Novelle zum Führerscheingesetz in Kraft. Damit wird die 3. EU-Führerscheinrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. In diesem Zusammenhang gibt es eine wesentliche Änderung bei der Gültigkeitsdauer des Führerscheins, insbesondere der Klassen A samt Unterklassen AM, A1, A2, B und F: nämlich eine Befristung auf 15 Jahre. Wer sich jetzt einen Scheckkartenführerschein holt, entgeht damit nicht grundsätzlich der Befristung. Denn alle bis 19. Jänner 2013 ausgestellten Lenkberechtigungen, rosa Führerscheine ebenso wie Scheckkartenführerscheine, bleiben bis längstens 19. Jänner 2033 gültig. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen alle Führerscheine ausgetauscht werden."

Diese 15-jährige Frist hat administrativen Charakter, ähnlich wie bei den Reisepassbestimmungen. Der ab 19. Jänner 2013 ausgegebene EU-Scheckkartenführerschein ist spätestens alle 15 Jahre zu verlängern bzw. neu auszustellen. Die Beantragung der Neuausstellung erfordert jedoch keine Gesundheitsuntersuchung oder ähnliches. Dies ist vom Verkehrsministerium Österreichs nicht vorgesehen. Die Fristberechnung wird auf den Zeitpunkt der behördlichen Entscheidung abgestellt, d.h. die Frist beginnt mit dem Tag der Ausstellung zu laufen (gleiches Prinzip wie beispielsweise beim Reisepass). Die 15-jährige Frist führt zwar auch zum Ablauf der Lenkberechtigung, danach bleibt der Betreffende aber weiterhin berechtigt, Kraftfahrzeuge zu lenken.

Wiedermann: "Österreich setzt mit dieser Novelle die EU-Richtlinie um. Der neue Scheckkartenführerschein ist EU-weit normiert und führt zu einer harmonisierten Version des Führerscheins in der EU. Damit verbunden ist die Erhöhung der Transparenz und der Fälschungssicherheit."

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22.02.2012

Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück

Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück

„Panasonic ist einer der führenden Hersteller auf dem japanischen Mobilfunkmarkt. Während die Nachfrage nach Mobiltelefonen – insbesondere Smartphones – in Europa weiter wächst und sich festigt, vermissen wir auf dem Markt Telefone, die Design, anspruchsvolle Technik und eine das Leben vereinfachende Ausstattung erfolgreich miteinander verbinden“, sagte Abadie.

Toshiya Matsumara, General Manager und Head of Mobile Communications bei Panasonic System Communications Europa, ergänzt: „Die Stärke der internationalen Marke Panasonic und unsere langjährige Erfahrung mit vernetzten Technologien – zum Beispiel der Verbindung mobiler Endgeräte mit Unterhaltungselektronik – gibt uns das Selbstvertrauen für den Einstieg in das europäische Smartphonegeschäft. Wir erwarten einen sehr erfolgreichen Start.“

Auf der Panasonic Convention stellte Abadie auch das erste Panasonic Smartphone für den europäischen Markt vor: Das ELUGA ist ein ultraschlankes, wasserdichtes und staubgeschütztes Android Smartphone mit NFC Technologie, einem Display, das 66% der gesamten Gehäuseoberfläche einnimmt – ein Spitzenwert – und der „swipe and share“-Technologie, die unter anderem auch mit den Panasonic VIERA Flachbildfernsehern zusammenarbeitet. Mit nur 103g ist das Panasonic ELUGA eines der leichtesten Android Smartphones in Europa.

ELUGA – der Name leitet sich von „elegant user-oriented gateway“ ab – ist das Auftaktmodell einer Reihe von Smartphones, die high-end Technologie für anspruchsvolle Kunden in einem ultraschlanken Gehäuse vereinen. Die Ausstattung des ELUGA beinhaltet:

• Einen besonders dünnes Gehäuse und ein 4,3 Zoll (10,9cm) großen QHD (960x540) Display mit überragender Bildqualität. Das ultraschlanke D-förmige Design gleitet mühelos in die Tasche ohne die Kleidung auszubeulen.

• Staub- und Wasserfestigkeit nach dem IP5X, bzw. IPX7 Standard setzt ein besonders festes Gehäuse voraus. Das ELUGA arbeitet selbst nach einer halben Stunde in einem Meter Wassertiefe.

• Near-field Communication (NFC) ermöglicht Interaktionen ohne Kabel oder Berührungen, beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen.

• Swipe and Share: Die Funktion ermöglicht es, Bilder schnurlos vom Telefon auf einen TV oder einen Cloud-basierten Empfänger zu „werfen“ oder Filme vom Telefon auf einen Fernseher zu streamen. Die VieraRemote App macht aus dem Telefon eine Fernbedienung für weitere Endgeräte, wie VIERA TVs, DIGA Blu-ray Player und -Recorder, Heimkinosysteme oder Digitalkameras.

• Die Modellreihe verfügt über den Panasonic eco-mode, einen hocheffektiven Energiesparmodus, der alle ungenutzten Funktionen deaktiviert, wenn der Ladestand des Akkus zu gering ist.

Panasonic wird seine Smartphone Modelle für Europa ab dem 27. Februar 2012 auf dem Mobile World Congress in Barcelona (Stand CY31) präsentieren.

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03.02.2012

Wintersportunfälle: Mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung als häufigste Unfallursache

Wintersportunfälle: Mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung als häufigste Unfallursache Wintersportunfälle: Mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung als häufigste Unfallursache

Alpine Sicherheit: Wintersport ist gut für Körper und Geist, dennoch prognostizieren Experten auch für diese Wintersaison mehr als 50.000 Ski- und Snowboardunfälle. Oftmals werden Unfallursachen falsch eingeschätzt: Nicht schlechte Pistenverhältnisse, gewaltige Lawinen oder Zusammenstöße mit Pisten-Rowdies sind der Grund für die große Anzahl von Unfällen. 93 Prozent aller Wintersportunfälle sind Alleinunfälle ohne Fremdverschulden, die oftmals auf mangelnde körperliche Fitness und Selbstüberschätzung zurückzuführen sind.

Millionen von Wintersportbegeisterten tummeln sich jährlich in Österreichs Wintersportgebieten – doch leider nicht unfallfrei. Wie die Unfallstatistiken zeigen, verunfallen mehr als 80 Prozent der verletzten Wintersportler beim klassischen Skilauf und beim Snowboarden. „Über 500 Millionen Wintersportbegeisterte werden von Österreichs Seilbahnen jährlich befördert. Auch heuer werden davon wieder unzählige ihre Semesterferien anstatt auf der Piste im Krankenhaus verbringen. Durchschnittlich verletzen sich rund 44.300 Skifahrer und 11.900 Snowboarder pro Jahr auf Österreichs Pisten so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Doch nicht schlechte Pistenabsicherungen oder gewaltige Lawinen sind der Grund für die große Anzahl der Unfallopfer, sondern die Skifahrer und Snowboarder selbst“, erläutert Dr. Wolfram Littich, Präsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).

In der Tat sind die meisten Unfälle in der Regel auf Übermüdung und Selbstüberschätzung zurückzuführen. Dennoch werden laut einer aktuellen Erhebung des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) Unfallursachen falsch eingeschätzt. So werden Schlechtwetter und schwierige Pisten von den befragten Wintersportlern als mögliche Unfallursachen deutlich überbewertet, während die Gefahr eines Unfalles ohne Fremdverschulden stark unterschätzt wird: „Sieben Prozent der Unfälle von Skifahrern oder Snowboardern pro Jahr waren auf direkte Zusammenstöße zwischen Pistenbenutzern zurückzuführen. Rund 93 Prozent aller Wintersportunfälle sind Alleinunfälle. Die häufigsten Gründe sind hierbei eine gewisse Selbstüberschätzung und oftmals mangelnde körperliche Fitness. Untersuchungen des KFV belegen, dass sich 67 Prozent der Skiunfälle am Nachmittag infolge von aufkommender Müdigkeit, mangelnder Konzentration und Kraftlosigkeit ereignen. Sich konditionell immer gut auf den Winter vorzubereiten, ist daher essentiell“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.

Um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden, lautet die Devise auf der Piste ebenso wie im Straßenverkehr: Wer defensiv fährt, fährt auf der sicheren Seite. „Die Anforderungen der Piste sollten immer dem eigenen Fahrkönnen entsprechen. Wer seine Fähigkeiten überschätzt und trotz mangelnden Könnens zu hohe Leistungsansprüche an sich selbst stellt, erhöht sein Verletzungsrisiko deutlich. Regelmäßige Pausen beugen Übermüdung und Überforderung vor. Kommt es auf der Piste dennoch zu einem Unfall, sichern Sie die Unfallstelle ab, leisten Sie Erste Hilfe und alarmieren Sie die Rettung. Gerade das Tragen von entsprechender Schutzausrüstung wie z.B. eines Helmes ist besonders wichtig und kann vor schweren Verletzungen schützen. Umso erfreulicher ist, dass schon rund 98 Prozent der unter Sieben-Jährigen mit Schutzhelm auf den Pisten unterwegs sind“, so Thann.

Lawinen sind in jeder Wintersaison die größte Gefahr für diejenigen Wintersportler, die abseits der gesicherten Pisten unterwegs sind. „Durchschnittlich gibt es in Österreich ca. 100 Lawinenunfälle. Alleine ein Drittel der Opfer ist durch das Variantenfahren zu beklagen. Selbst wenn man sich in der Nähe der Skigebiete bewegt, ist man im freien ungesicherten Skiraum unterwegs: sorgfältige Routenplanung und das Mitführen von Schutz- und Notfallausrüstung sind unabdinglich!“, erklärt Dr. Karl Gabl, Präsident des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit. Sowohl beim Skitourengehen als auch beim Variantenfahren gilt: Lawinenlagebericht und Einschätzungen der Experten beachten und die klassische Lawinenausrüstung immer mitführen. Neben einem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (auch LVS-Gerät oder Lawinenpieps genannt), einer Lawinenschaufel, Lawinen-Sonde, Handy und Erste Hilfe Packet gehört idealerweise auch ein Lawinen-Airbag zur Ausrüstung, um für den Notfall gerüstet zu sein. „Falsche Bequemlichkeit verbunden mit geringer Erfahrung, mangelnder Planung einer Tour, schlechter Ausrüstung und fehlenden Suchstrategien hat völlig umsonst so manches Menschenleben gefordert. Professionelle Tourengeher oder Variantenfahrer sind niemals alleine unterwegs und überqueren Hänge in größeren Abständen. Außerdem zeichnet sie die Bereitschaft zur Umkehr aus“, so Gabl.

Wussten Sie, dass...

... sich durchschnittlich rund 44.300 Skifahrer und 11.900 Snowboarder auf Österreichs Pisten so schwer verletzen, dass sie im Spital behandelt werden müssen.

... rund 93 Prozent aller Wintersportunfälle aus Alleinunfällen resultieren.

… nicht schlechte Pistenabsicherungen oder schwierige Witterungsverhältnisse der Grund für die große Anzahl von Unfallopfern sind, sondern meist Selbstüberschätzung und mangelnde körperliche Fitness.

... durch einfache Maßnahmen viele Wintersport-Unfälle bereits im Vorfeld verhindert werden können: jährliche Kontrolle von Ski bzw. Snowboard durch ein Fachgeschäft, körperliche Fitness, regelmäßige Pausen, geeignete Ausrüstung und Verzicht auf Alkohol.

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17.02.2012

Betrunken fahren nur echte Narren

Betrunkene Alko-Narren riskieren hohe Strafen - Restalkohol nicht unterschätzen Betrunkene Alko-Narren riskieren hohe Strafen - Restalkohol nicht unterschätzen

Im Fasching gibt es viele Gründe das Auto lieber zu Hause zu lassen: Ein auffälliger Hut, der die Sicht versperrt oder zu große Schuhe, die es unmöglich machen, Pedale zu bedienen oder aber, die Absicht, etwas mehr Alkohol zu trinken. Dennoch steigen viele alkoholisierte Partygäste nach der Feier wieder in das Auto. Der langjährige Vergleich zeigt zwar einen österreichweiten Rückgang bei Alkoholunfällen, doch ist das Unfallniveau noch immer zu hoch. Im Jahr 2011 kam es in den Monaten Jänner bis November zu 72 Alkoholunfällen im Burgenland. Bei diesen Unfällen wurden 101 Personen verletzt und 2 Personen getötet. „Wer zu ausgelassen feiert, sollte auf jeden Fall mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Taxi nach Hause fahren. Menschen, die unter Alkoholeinfluss einen PKW lenken, gefährden ihr eigenes Leben genauso wie das Leben anderer. Außerdem drohen alkoholisierten Lenkern hohe Strafen“, erklärt DI Thomas Leitner, KFV- Landesstellenleiter Burgenland.

Alkohol am Steuer zieht auch erhebliche Strafen nach sich: Zwischen 0,5 und 0,79 Promille kommt es neben einer Geldstrafe auch zu einer Vormerkung. Wer mit 0,8 bis 1,19 Promille erwischt wird, muss mit einer Buße sowie einem Lenkverbot von zumindest einem Monat rechnen und sich zusätzlich einem Verkehrscoaching unterziehen. Ab 1,2 Promille wird der Führerschein für mindestens vier Monate abgenommen. Zusätzlich kommt es zu einer Geldstrafe und einer Nachschulung. Nicht zu vergessen sind auch die versicherungsrechtlichen Konsequenzen, da die Versicherung im Falle einer Alkoholbeeinträchtigung nicht für entstandene Schäden aufkommt. Lenker, die alkoholisiert einen Unfall mit Personenschaden verursachen, müssen sich auch auf eine strafrechtliche Verfolgung gefasst machen. Für Probeführerscheinbesitzer gilt die 0,1-Promille-Grenze.

Die meisten Tipps zum physischen Abbau von Alkohol im Blut sind nichts Anderes als Faschingsscherze. Selbst so genannte „trinkfeste“ Personen können sich beim Alkoholkonsum nicht auf ihre „innere Uhr“ verlassen. Im Gegenteil: Bei alkoholgewöhnten Personen dauert der Abbau manchmal sogar länger. Wer glaubt, dass er den Alkohol durch ausgiebiges Tanzen wieder ausschwitzen kann, ist ebenfalls am Holzweg. Mit Kaffee und Energy Drinks lässt sich der Alkoholspiegel auch nicht beeinflussen. „Nicht zu unterschätzen ist der Restalkohol. Nach besonders ausgiebigem Feiern und nur wenig Schlaf sollte das Autofahren auch am Aschermittwoch noch tabu sein“, warnt Leitner.

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22.02.2012

LH Dörfler geht auf Bezirksgerichte-Tour

LH Dörfler geht auf Bezirksgerichte-Tour LH Dörfler geht auf Bezirksgerichte-Tour

Kärnten. - Aufgrund der aktuellen, von Justizministerin Beatrix Karl losgetretenen Diskussion rund um eine mögliche Schließung von Bezirksgerichten in Kärnten, wird sich Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler in den nächsten Wochen persönlich ein Bild von den Bezirksgerichten machen. „Ich werde bereits morgen, Donnerstag, dem Bezirksgericht Ferlach einen Besuch abstatten und mit Mitarbeitern und Richtern das Gespräch suchen“, kündigt der Landeshauptmann an.

Für den Landeshauptmann ist die Position zu den Bezirksgerichten klar: pro Bezirkshauptmannschaft muss es auch ein Bezirksgericht geben! Dies sei aufgrund der Zugänglichkeit zum Gericht und des Versorgungsgrades für die ländliche Bevölkerung dringend notwendig. „Kärnten hat bereits im Jahr 1977 vorbildlich eine Zusammenlegungs- und damit Kostenreduzierungsoffensive bei den Bezirksgerichten durchgeführt. Damals wurden die insgesamt 25 bestehenden Bezirksgerichte um 14 kleinere Bezirksgerichtsstandorte auf elf Gerichte reduziert“, ruft Dörfler in Erinnerung, der an den bestehenden Bezirksgerichten nicht rütteln lassen will.

Kärnten habe bereits vor 35 Jahren seinen Spar- und Reformbeitrag bei Bezirksgerichten geleistet und sei damit schon frühzeitig in Vorleistung getreten. Weitere Einschnitte hinsichtlich der regionalen Versorgung durch Bezirksgerichte dürfe es in Kärnten nicht geben.

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20.02.2012

Ingenieurbüros sorgen für modernes Energiemanagement in Gebäuden

Ingenieurbüros sorgen für modernes Energiemanagement in Gebäuden Ingenieurbüros sorgen für modernes Energiemanagement in Gebäuden

In jedem öffentlichen Gebäude steckt die Denkleistung eines Ingenieurbüros. Ingenieure der Installationstechnik sind Experten für Heizung, Lüftung und Sanitär. Sie gestalten das Zusammenspiel aus Elektrotechnik und Energiekreislauf. Sowohl für Einfamilienhäuser als auch für kommunale Bauten sind sie die kompetenten Ansprechpartner.

„Energieexperten verkaufen keine Heizkörper, sondern Behaglichkeit“, erklären Harald Prandner und Kurt Krautgartner, Mitglieder des Fachgruppenausschusses der Ingenieurbüros. Von der Planung bis zur Überwachung sind die Ingenieure der Installationstechnik erste Ansprechpartner für Bauherren und Architekten. „Wer sich von einem Ingenieur für Installationstechnik bereits vor dem Bau beraten lässt, hat echte Vorteile: Er weiß, welche Heizung die für ihn beste ist, wie hoch der Energieverbrauch Jahr für Jahr sein wird und er geht auf Nummer sicher“, so die beiden Techniker. Warum das so ist? „Weil die Experten aus den Ingenieurbüros Heiz- und Energiesysteme für den jeweiligen Einsatz objektiv vergleichen.“ Sie analysieren, in welcher geografischen Umgebung das Haus bzw. die Anlage, steht. Sie nehmen den Wohn- und Lebensrhythmus des Kunden bzw. seiner Gäste genau unter die Lupe.

Für einen Laien ist es einfach nicht möglich, wertneutral Varianten zu vergleichen und die maßgeschneiderte Heizung oder Lüftung für seine Bedürfnisse zu finden. Darin liegt die Stärke der auf Energie spezialisierten Ingenieurbüros: Sie vergleichen die Systeme objektiv und liefern dazu auch noch eine fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnung. Das Potenzial an Energieeinsparungen ist enorm. Das gilt sowohl im Neubau als auch in der Renovierung und Sanierung von Häusern, Veranstaltungszentren, Industriehallen und anderen wirtschaftlich genutzten Gebäuden. Die Ingenieure bringen technisches Know-how aus dem Bereich Haustechnik mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise aus der Architektur unter ein Dach. Obendrein sorgen sie für eine transparente Bauüberwachung. Zukunftsorientiertes Energiemanagement wird immer mehr zu einem entscheidenden unternehmerischen Erfolgsfaktor.

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11.02.2012

Österreichische Paare lieben Essen und Gemütlichkeit

Österreichische Paare lieben Essen und Gemütlichkeit Österreichische Paare lieben Essen und Gemütlichkeit

Die letzte Ausgabe der jährlichen GfK Austria Lifestyle-Studie hinterfragte auch das Beziehungsleben der ÖsterreicherInnen. Etwa drei Viertel der ab 15-jährigen Befragten leben in Ehe oder Partnerschaft. Man lernt sich kennen, indem man fortgeht oder gemeinsame Freunde einen verkuppeln. Die meisten Singles finden sich auch dort, wo die Scheidungsraten am höchsten sind: in Wien. Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen mit Herzblatt feiern aber einen oder mehrere besondere Tage mit dem Partner bzw. der Partnerin – vor allem mit essen und Gemütlichkeit.

Etwa drei Viertel der 4.600 Befragten ab 15 Jahren leben derzeit in einer Ehe oder Partnerschaft. Am öftesten haben sich die österreichischen Paare noch immer durch das Unterwegssein und existierende Sozialkontakte kennengelernt, also "beim Fortgehen" (26 %) oder "durch gemeinsame Freunde" (20 %), 14 % auch bei der Arbeit, gefolgt von nur je 8 % die über das Internet oder Veranstaltungen ihre andere Hälfte gefunden haben.

Gleichzeitig leben dort, wo die Möglichkeiten zum Ausgehen am vielfältigsten sind, auch die meisten Singles, also in Wien - wo auch die Scheidungsrate am höchsten ist. Single zu sein berichteten bis zum 49. Lebensjahr eher die männlichen Befragten, in späteren Jahren öfter die Frauen. "Das hat einerseits mit der längeren Lebensdauer von Frauen zu tun", erklärt GfK Sozialforscherin Ulrike Lavrencic, "aber auch damit, dass Frauen, besonders im urbanen Raum, heute gebildeter und wirtschaftlich unabhängiger als in vergangenen Generationen und nicht mehr so auf ‚Versorgungsehen oder -Partnerschaften‘ angewiesen sind. Heute sind es auch viel öfter als früher Frauen, die eine Trennung oder Scheidung initiieren."

"Aber man soll nicht den Abend vor dem Tage schelten, Österreich gilt laut dem GfK Nation Brand Index – jedenfalls bei Chinesen und Japanern – immer noch als romantisches Land", relativiert Lavrencic die tristen Scheidungsraten. "Valentinstag ist aber nicht unbedingt jedermanns Sache – in Deutschland lehnen ihn sogar 60 % ab, weil er nur Geschäftemacherei wäre. Die große Mehrheit der ÖsterreicherInnen, die im Duett durchs Leben gehen, das sind 82 %, verbringt aber auf jeden Fall einen oder mehrere besondere Tage im Jahr mit dem Partner bzw. der Partnerin."

74 % gehen dann in "ein tolles Restaurant" und 73 % verbringen "einen gemütlichen Abend". Deutlich weniger (55 %) beschenken sich gegenseitig. Ein Theater- oder Opernbesuch ist vor allem für 13 % der ab 50-Jährigen eine Option. Mehr als ein Fünftel lässt sich an diesem Tag in der Therme verwöhnen, vor allem aber junge Ehepaare ohne Kinder (30 %). 14 % nehmen sich an diesem besonderen Tag auch frei, gemeinsames Kochen steht bei 12 % der ÖsterreicherInnen am Programm.

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