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30.07.2018

Grillunfälle: 700 Verletzte jährlich

Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August.

Ein Sommer ohne Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill ist kein richtiger Sommer. Dieser Aussage stimmten in einer KFV-Befragung die Mehrheit der Befragungsteilnehmer zu. Grillen gehört mit seinem typischen Geruch für die meisten Österreicher zum Sommerfeeling einfach dazu. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis August. Naturgemäß kommt es in dieser Zeit auch am häufigsten zu Unfällen: Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. „Glücklicherweise gehen die meisten Grillabende unfallfrei über die Bühne. Doch der Umgang mit dem Grill kann schnell brandgefährlich werden. Gemäß einer KFV-Befragung stellen nur etwa 23 Prozent der Österreicher beim Grillen Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. „Viele Grillunfälle könnten leicht verhindert werden. Denn: Die meisten Grillunfälle entstehen durch Unachtsamkeit, Übermut oder Fehleinschätzungen.“

Am Samstag passieren die meisten Unfälle

Rund die Hälfte aller Verletzungen sind thermische Verletzungen, d.h. Verbrennungen oder Verbrühungen. Aber auch Schnittverletzungen (32 Prozent) zählen zu den häufigsten Verletzungsarten beim Grillen. Besonders häufig betroffen sind dabei Finger und Hände. Und: Dass Grillen nach wie vor Männersache zu sein scheint, zeigt sich bei den Unfallzahlen. 2 von 3 Personen, die nach einem Unfall beim Grillen im Krankenhaus nachbehandelt werden müssen, sind Männer. Der unfallträchtigste Wochentag ist der Samstag.

KFV-Sicherheitstipps für das sichere Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Der Griller sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Griller nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Griller nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit hin.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgriller grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

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08.01.2019

Plastik-Gipfel: Mehrweg ist richtige Lösung

Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus. Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus.

Heute wird Greenpeace auf Einladung der Bundesregierung am Runden Tisch zum Thema Wegwerfplastik teilnehmen. Die dort diskutierten Maßnahmen sollen dazu beitragen, Plastikverpackungen um 25 Prozent bis zum Jahr 2025 zu reduzieren. Dieses Ziel hatte Schwarz-Blau Ende 2018 beschlossen. Greenpeace begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung und erwartet sich einen Aktionsplan mit klarem Fokus auf Mehrweg, etwa bei Getränkeverpackungen in Verbindung mit einem Pfandsystem. Nur durch Mehrweg können Verpackungsabfälle tatsächlich vermieden und eine bloße Verlagerung des Abfallproblems auf andere Materialien verhindert werden.

“Wir können Plastikverpackungen nur dann reduzieren, wenn Mehrweg etwa bei Getränkeverpackungen massiv ausgebaut wird. Wir erwarten uns von der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2019 einen konkreten Aktionsplan, der genau das im Fokus hat”, sagt Greenpeace-Sprecher Lukas Hammer. Auch bei den Maßnahmen zur Reduktion von Plastiksackerl sei es wichtig, auf Vermeidung und Wiederverwendung zu setzen anstatt auf andere Materialien.

„Wir verbrauchen derzeit in Österreich über 750 Millionen Wegwerfsackerl aus Plastik. Damit wäre bei einem Umstieg auf Papier-oder Bio-Kunststoffsackerl eine ökologische Katastrophe vorprogrammiert. Einen derart verschwenderischen Umgang mit unseren Ressourcen können wir uns bei keinem Material leisten. Mindestens so wichtig wie das Verbot der Plastiksackerl ist daher ein verpflichtender Mindestpreis für sämtliche Wegwerfsackerl“, so Hammer. Zudem sollten alle mittleren und großen Handelsunternehmen verpflichtet werden, Mehrweg-Alternativen wie etwa wiederverwendbare Netze im Obst- und Gemüsebereich anzubieten.

Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus. Um 25 Prozent weniger Plastikverpackungen auf den Markt zu bringen, braucht es somit mehr als das bereits angekündigte Verbot von Wegwerfsackerl aus Plastik. Laut Greenpeace-Berechnungen machen diese nur etwas mehr als zwei Prozent des gesamten Verpackungsmülls für Kunststoff aus. “Wir erwarten uns bei dem Runden Tisch ein Bekenntnis der Politik zu Mehrweg für alle Verpackungsarten. Würden etwa alle Einweg-Plastikflaschen in Österreich durch umweltfreundliche Glas-Mehrwegflaschen ersetzt werden, könnten wir bis zu 15 Prozent der Plastikverpackungen in Österreich einsparen. Das verhindert auch falsche Alternativen wie Dosen oder Einweg-Glas. Hier braucht es eine klare politische Entscheidung.” Die Einführung eines Pfandsystems in Verbindung mit Maßnahmen zur Steigerung des Mehrweganteils wäre dabei ein erster wichtiger Schritt.

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28.03.2019

Abgepackte Salate – Mehr Keim als Sein

Alle Produkte „weniger zufriedenstellend“ oder „nicht zufriedenstellend“ Alle Produkte „weniger zufriedenstellend“ oder „nicht zufriedenstellend“

Salat ist gesund und sollte möglichst häufig auf dem Speiseplan stehen. Wer auf seine Ernährung achten möchte, aber wenig Zeit hat, der kann sich mit vorgeschnittenem, verzehrfertig abgepacktem Salat behelfen. Der ist schnell und einfach zubereitet: Packerl aufreißen, Salat kurz waschen, Marinade darüber geben, fertig. Doch was auf den ersten Blick gesund und appetitlich aussehen mag, ist bei genauer Betrachtung eher das Gegenteil. 8 Produkte aus dem Supermarkt bzw. vom Diskonter hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Labor untersucht. Überprüft wurde die Keimbelastung der Proben am letzten Tag des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD). Das traurige Ergebnis: Kein einziges der getesteten Produkte konnte besser als „weniger zufriedenstellend“ bewertet werden. Drei Salate waren so stark mit Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen belastet, dass sie komplett durchfielen. Die vollständigen Testergebnisse gibt es ab 28. März in der April-Ausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

„Das Ergebnis hat uns dann doch ziemlich erschreckt“, sagt VKI-Projektleiterin Mag. Nina Siegenthaler. „Zumal wir den Test im Winter durchgeführt haben, wo es eigentlich leichter sein sollte eine durchgängige Kühlkette einzuhalten als im Sommer. Das durchwegs schlechte Abschneiden der Produkte zeigt aber auch, dass es wohl sinnvoll wäre darüber nachzudenken, das Mindesthaltbarkeitsdatum bei abgepackten Salaten deutlich zu verkürzen und anstelle des Mindesthaltbarkeitsdatums („mindestens haltbar bis“) ein Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“) zu verwenden.“

Den Konsumentinnen und Konsumenten empfiehlt Ernährungswissenschaftlerin Nina Siegenthaler zu frischen, nicht vorgeschnittenen Salaten zu greifen. Sofern man auf verzehrfertige Salate nicht verzichten möchte, rät sie, diese nicht gegen Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums einzukaufen und sie vor dem Verzehr gründlich zu waschen, auch wenn sie als bereits gewaschen und verzehrfertig deklariert sind.

„Wer Beutelsalat kauft, sollte ihn so schnell wie möglich verbrauchen. Reste von bereits angebrochenen Salaten sollten nicht mehr aufgehoben, sondern entsorgt werden, denn bei geöffnetem Beutel vermehren sich Keime besonders schnell“, erläutert Nina Siegenthaler. „Riecht der Salat nach dem Öffnen hefig oder gärig, ist er nicht mehr für den Verzehr geeignet. Nach dem Ablauf des aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatums sollte man Schnittsalat in jedem Fall nicht mehr essen. Schwangere und ältere Personen sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sollten zu ihrer eigenen Sicherheit auf vorgeschnittenen, abgepackten Blattsalat verzichten.“

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16.04.2019

EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit

EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit

Heute, Dienstag, stimmt das EU-Parlament über die General Vehicle Safety Regulation ab. In dieser Verordnung ist unter anderem festgelegt, mit welchen Assistenzsystemen Fahrzeuge vom Pkw bis zu Lkw und Bus in der EU künftig ausgestattet sein müssen. Der Mobilitätsclub begrüßt die Einführung von Systemen, die die Verkehrssicherheit erhöhen. "ÖAMTC-Tests haben vielfach bewiesen, dass moderne Sicherheitssysteme viel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Reduzierung der Unfallzahlen beitragen. Besonders die verpflichtende Einführung von Notbremsassistenten für alle Fahrzeuge und von Abbiegeassistenten für Lkw und Busse haben hohes Potenzial, Unfälle zu vermeiden oder Unfallfolgen zu mildern", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Thomas Hametner. Die meisten in der Verordnung angeführten Systeme müssen ab 2022 in allen neu typisierten und ab 2024 in allen neu zugelassenen Fahrzeugen eingebaut sein.

Allerdings, so der ÖAMTC-Experte, seien bei einigen Systemen noch verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Exemplarisch nennt Hametner zwei Assistenzsysteme, die aktuell im Fokus der Öffentlichkeit stehen:

* Lkw-Abbiegeassistent: Die "Erkennung ungeschützter Verkehrsteilnehmer", wie es in der Verordnung heißt, wird für Lkw und Busse verpflichtend eingeführt. Der Mobilitätsclub begrüßt diesen Schritt, erneuert aber gleichzeitig seine Forderung nach einer Einführung zum frühestmöglichen Zeitpunkt – wenn auch nur auf nationaler Ebene.

* Intelligenter Geschwindigkeitsassistent: Dieses System soll den Fahrer bei der Einhaltung der durch Verkehrszeichen vorgegebenen Geschwindigkeit unterstützen. "Die ÖAMTC-Forderungen nach Abschaltbarkeit und optischem Feedback wurden vom EU-Parlament aufgegriffen und in die Verordnung aufgenommen", erklärt Hametner. "Notwendig ist das, weil eine fehlerfreie Funktion der Verkehrszeichenerkennung noch nicht gewährleistet werden kann."

An Kosten für die neuen Systeme sind beim Neuwagenkauf mehrere hundert Euro zu erwarten, was vor allem bei kleineren und günstigen Fahrzeugen ins Gewicht fällt. "Mit der gesetzlichen Vorgabe und dem Einsatz in Serienproduktion ist auf längere Sicht mit einer stetigen Kostenreduktion zu rechnen", hält der ÖAMTC-Cheftechniker fest.

Assistenzsysteme dürfen keine "Datenkraken" sein

Eine wichtige Frage bezüglich Datensicherheit betrifft den künftig vorgeschriebenen Unfalldatenspeicher. "Dieses System erfasst und speichert kurz vor, während und unmittelbar nach einem Unfall anonymisiert wichtige Fahrzeugdaten, u.a. Geschwindigkeit und Aktivierungsgrad der Sicherheitssysteme an Bord", erläutert der ÖAMTC-Cheftechniker. "Das ermöglicht eine noch effektivere Unfallforschung, was grundsätzlich zu begrüßen ist."

Es gibt jedoch Bedenken, der Unfalldatenspeicher könne als eine Art "Belastungszeuge" im eigenen Fahrzeug dienen. Des Weiteren könnten die Daten, so die Befürchtung, auch zur automatischen Bestrafung bei Übertretungen herangezogen werden. Hametner erklärt: "Die Verordnung gibt – wie vom ÖAMTC gefordert – vor, dass dieses System keine personenbezogenen Daten ermitteln darf. Die erfassten Informationen bleiben im Speicher, werden also nicht übermittelt und permanent überschrieben." Gleiches gilt für weitere künftig verpflichtend eingebauter Fahrerassistenten wie z.B. die Müdigkeitserkennung oder den Ablenkungswarner.

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02.07.2018

Gegackert

Das Gackern über ungelegte Eier gehört zur Politik. Schon klar. Aber bisweilen versteht man vor lauter Gackern nicht mehr, worum es geht. Das Gackern über ungelegte Eier gehört zur Politik. Schon klar. Aber bisweilen versteht man vor lauter Gackern nicht mehr, worum es geht.

Das Gackern über ungelegte Eier gehört zur Politik. Schon klar. Aber bisweilen versteht man vor lauter Gackern nicht mehr, worum es geht. So wie bei der neuen Arbeitszeitregelung. Nüchtern betrachtet wird sich durch diese Gesetzesänderung wohl kaum etwas ändern, schon heute arbeiten einige Beschäftigte an manchen Tagen länger als zehn Stunden und in manchen Wochen mehr als 48 Stunden. Aber es ist die Ausnahme.

Und laut Gesetz wird es auch in Zukunft die Ausnahme bleiben. Und bei der Endfassung soll auch der Interpretationsspielraum eingeengt sein. Es scheint daher fast hysterisch, wenn man vom generellen 12-Stunden-Tag spricht und gegen eine 60-Stunden-Woche demonstriert. Das prophezeite Vereinssterben oder die Vervielfachung von Verkehrs- und Arbeitsunfällen durch diese Novelle wird wohl ebenfalls nicht eintreten. Und sollte es der Verfassung widersprechen muss man es reparieren – eh klar.

Aber erst dann wäre das Ei gelegt und es sollte mit dem Gackern begonnen werden.

Vorgegackert wird auch in grün. Wegen einer Stellungnahme der EU-Kommission zum Mindestsicherungsmodell glaubt der grüne Abgeordnete Kaineder, dass „die beiden wesentlichen Kürzungen bei Mehrkindfamilien und Asylberechtigten beseitigt werden müssen“, obwohl das Urteil des EuGH aussteht und nur dieser die Urteile fällt ... selbst für Gesetzestexte sollte es aber keine Vorverurteilungen geben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Neues Volksblatt: "Gegackert" von Herbert SCHICHO
24.09.2018

"Drei Viertel aller Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt"

"Drei Viertel aller Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt" "Drei Viertel aller Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt"

Täglich verletzen sich in Österreich laut aktueller Unfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit mehr als 2.100 Menschen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Darauf weist UNIQA anlässlich der „Europäischen Woche des Sports“ #beactive hin. Auf das Jahr gerechnet sind das über 780.000 Menschen, die bei Unfällen verunglücken, 26.220 davon sogar schwer. Haushalts- Freizeit sowie Freizeitsportunfälle sind die häufigsten Unfallursachen, gefolgt von Verkehrsunfällen. Drei Viertel aller Unfälle sind nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Unfälle in den eigenen vier Wänden und in der näheren Wohnumgebung stellen mit 39 Prozent den Großteil aller Unfälle dar (303.900 Verletzte), während sich 36 Prozent der Unfälle (285.900 Verletzte) bei der Ausübung eines Freizeitsports ereignen. Ein Viertel aller Unfälle (194.500 Verletzte) tragen sich im Straßenverkehr zu.

Jeder zweite Österreicher hat keine Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung steigt dort ein, wo das staatliche System aussteigt. In Österreich hat jeder über die staatlichen Systeme eine Grundversicherung: Erstversorgung, Behandlung, Rehabilitation und nach einem Arbeitsunfall auch eine Rente bei Berufsunfähigkeit. Nur reicht der staatliche Schutz oft nicht aus, vor allem wenn ein Unfall in jungen Jahren passiert und nur wenig Versicherungszeiten zu Buche stehen. Aber die Berufsunfähigkeit bei 70 Prozent aller Unfälle ist gar nicht gedeckt, weil so viele nämlich in der Freizeit passieren und hier bietet nur die private Unfallversicherung Schutz. Die private Unfallversicherung deckt je nach gewähltem Produkt auch bleibende Schäden, Berufsunfähigkeit, Bergekosten und Privatarztkosten bei Freizeit- und bei Arbeitsunfällen. Übrigens: In der Regel deckt eine Unfallversicherung sogar Folgebeeinträchtigungen, die durch Borreliose oder FSME hervorgerufen werden.

Obwohl eine Unfallversicherung zu der absoluten Basisabsicherung zählt, auf die niemand verzichten sollte, hat nur jeder zweite Österreicher eine Unfallpolizze abgeschlossen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.06.2018

Lieber Nachbarn als Schwiegereltern: Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Die Ferien beginnen bald, für tausende Österreicher geht es in den Urlaub. Doch ihre Wohnung vertrauen sie nicht jedem an: Doppelt so viele Österreicher würden während ihres Urlaubs lieber den Nachbarn als die Schwiegereltern aufpassen lassen. Das hat eine repräsentative Studie von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs, ergeben. Unter allen Befragten sagen 14 Prozent, dass sie ihre Wohnung in die Hände des Nachbarn geben würden - die Schwiegereltern sind hingegen nur bei 7 Prozent erste Wahl. Auch Freunde (15 Prozent) sind den Befragten lieber als die angeheiratete Verwandtschaft.

Aufpasser Nummer 1: die Eltern

Während die Eltern des Partners wenig Vertrauen genießen, sind die eigenen hingegen erste Wahl: Die meisten Befragten (33 Prozent) würden Mutter und Vater nach dem Rechten sehen lassen. Generell vertrauen die Österreicher noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an: Insgesamt würden knapp zwei Drittel der Befragten jemanden aus der eigenen Familie aufpassen lassen. Neben den Eltern sind Geschwister (11 Prozent) oder andere Verwandte (13 Prozent), wie Kinder oder Enkelkinder, beliebte Aufpasser. Die Schwiegereltern schneiden am schlechtesten ab. Gleich viele Befragte (7 Prozent) würden sogar niemanden in die eigenen vier Wände lassen.

Schwiegereltern sind nicht immer unbeliebt

Lediglich 30- bis 39-Jährige haben Vertrauen in die Schwiegereltern. Nach den eigenen Eltern (48 Prozent) sind die Schwiegereltern (16 Prozent) deren zweite Wahl. Besonders auffallend: Mit zunehmendem Alter überlassen die Befragten ihre Wohnung seltener Familienmitgliedern, dafür immer häufiger den Nachbarn. Einerseits, weil sie diese schon länger kennen - andererseits, weil bei den Über-60-Jährigen weniger Verwandte am Leben und die Optionen für Aufpasser somit begrenzt sind.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Wem würden Sie am ehesten Ihre Wohnung/Ihr Haus anvertrauen, wenn Sie

im Urlaub sind?

- meinen Eltern: 33 Prozent

- Freunden/Bekannten: 15 Prozent

- meinem Nachbarn: 14 Prozent

- anderen Verwandten: 13 Prozent

- meinen Geschwistern: 11 Prozent

- meinen Schwiegereltern: 7 Prozent

- niemandem: 7 Prozent

- einem Hausbetreuungsdienst: 0 Prozent

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.09.2018

Lippenbekenntnis ist zu wenig

Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen

Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen. Dann tun sie das auch.

Das Lob der Parteigranden ist groß für die Neue an der Spitze. Einer wie der andere beteuert, Kerns Nachfolgerin zu unterstützen. Nur eine aus der SPÖ-Riege warnt die Gesinnungsfreunde auch öffentlich, AK-Chefin Renate Anderl. Es solle nicht nur jetzt gesagt werden, hinter Pamela Rendi-Wagner zu stehen, das müsse fortan auch so sein. Wiener Rote hatten ja Doris Bures als Frontfrau gewollt.

Vor allem mächtige SPÖler wie Bürgermeister Michael Ludwig sind gut beraten, dem Lippenbekenntnis Taten folgen zu lassen, damit es nicht weiter bergab geht mit seiner Partei. In der Hauptstadt wird spätestens 2020 gewählt; eine schwache Bundespartei kann Ludwig dafür nicht brauchen. Erfangen kann sich diese nur, wenn Schluss ist mit Querschüssen wie jenen in Sachen Migrationspolitik, wenn Schluss ist mit Intrigen und Falschspielerei. Was Kern verabsäumt hat, als er SPÖ-Chef wurde, wird Rendi-Wagner tun müssen: Vertrauensleute um sich scharen. Das umso mehr, als sie der SPÖ erst vor eineinhalb Jahren beigetreten ist.

Sie kennt deren Mechanismen nicht, hat keine Hausmacht. Vor allem Bures wird als Verbündete vonnöten sein. Rendi-Wagners Vorteil: Sie ist unbelastet von der roten Vergangenheit. Mit ihr kann das signalisiert werden, was Kern der Partei verordnet hat: sich zu öffnen – mit der Hoffnung auf Zuspruch abseits klassischer Klientel, jenem von Urbanen, Grün- oder NEOS-Affinen. Rendi-Wagner soll ja auch Spitzenkandidatin bei der Nationalratswahl sein. Leadership hat sie nun zu zeigen – und dass sie Politik kann. Dass sie sich vom Oppositionsdasein nicht zermürben lässt. Dass sie der Regierung mehr entgegenzuhalten hat als Keppelei. Eine Mammutaufgabe für eine Frau in einer Partei, in der bis dato nur Männer das Sagen hatten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von SPÖ Presse und Kommunikation - CC BY-SA 2.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Karin Leitner
04.12.2018

Beim Kauf von Elektrogeräten achten die ÖsterreicherInnen auf hohe Qualität

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden.

„Die Stimmung ist unter uns Elektohändlern eigentlich gut. Auch jetzt in der Vorweihnachtszeit, obwohl Elektrogeräte ganzjährig gekauft werden“, stellt Rudolf Jursitzky, Obmann Elektrohandel in der NÖ Wirtschaftskammer, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. Besonders erfreulich sei die Geschäftsentwicklung bei den TV-Geräten, die mit sich ständig verändernden Technologien auf den Markt kommen, wofür aber Filme in entsprechender technischer Qualität noch fehlen.

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Es geht dabei vor allem um OLED – das steht für organische LEDs und vereint rein technisch die Vorteile von LCD und Plasma. Die organischen LEDs können von selbst verschiedenfarbig leuchten und Bildpunkte direkt darstellen. Und statt Full HD setzt die Branche auf Ultra HD, womit die Auflösung der Bilder mit den rasant gewachsenen Bildschirmen mitgeht. „Mehr und mehr entscheiden sich Kunden für hochwertige TV-Geräte, was uns freut, denn im Einsteigerbereich sind die Spannen gering“, so Jursitzky.

Aber auch bei anderen Elektrogeräten, wie Computern oder Smartphones, wird immer öfter zu hochwertiger Ware gegriffen, wofür der Obmann einen Grund nennt: „Es ist deutlich eine Umdenkphase erkennbar: Ältere oder leicht defekte Geräte werden nicht – wie noch vor wenigen Jahren - in den Müll gegeben, sondern sie sollen weiter verwendet werden.“ Elektrohändler müssten imstande sein, diese Dienstleistung anzubieten.

Positiv stimmt Jursitzky das Kundenservice: „Unsere Branche ist beratungsintensiv“, sagt er, „was zur Folge hat, dass der Verkauf über das Internet noch eher gering ausfällt. Unsere Berater können die Fernsehgeräte nicht nur verkaufen, sondern sie auch wie vom Kunden gewünscht einstellen.“ Da die Einstellung eine zeitintensive Arbeit sei, müssten sich die Kunden daran gewöhnen, dass sie nicht, wie das früher der Fall war, kostenlos erledigt werden kann. Allerdings sind bei vielen TV-Geräten SAT-Receiver und Programmierung bereits inkludiert. Nur entspricht diese Programmierung oft nicht den Wünschen und Gewohnheiten der Kunden.

Vor allem bei den Elektrohändlern in den ländlichen Regionen mache sich die positive Stimmung bemerkbar. Dort bringt laut Jursitzky der persönliche Kontakt die erforderlichen Zusatzumsätze. Aber auch auf der Großfläche in Stadtnähe sei der Elektrohandel gut unterwegs. „In Niederösterreich haben wir seit Jahren rund 1.400 Mitglieder in unserer Branche“, resümiert der Obmann, „daran ändert sich wenig. So mancher sperrt zwar zu, aber dann sperrt wieder jemand auf.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.07.2018

Ehrliches Hinsehen

Die Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen ist weder einfach noch trivial. Die Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen ist weder einfach noch trivial.

Die Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen ist weder einfach noch trivial. Dennoch ist sie notwendig, denn Integration ist wesentlich für das Funktionieren einer Gesellschaft. Die Tatsache, dass sich dabei laut Studie vor allem türkischstämmige Menschen statistisch gesehen schwerer tun als Einwanderer anderer Nationalitäten, verdient daher Beachtung. Es verwundert auf den ersten Blick, dass ein vergleichsweiser großer Prozentsatz den fundamentalistisch-islamischen Umbau in der Türkei gutheißt und dem dortigen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zujubelt, zugleich aber in Österreich oder Deutschland alle Vorzüge einer offenen Gesellschaftsordnung mit jenen Freiheiten genießt, die Erdogan in seinem Land beschneidet.

Dabei geht es nicht um Verallgemeinerungen, sondern um Statistik, aus der es Schlüsse zu ziehen gilt: Dazu gehört, Kontakt und Diskussion mit türkischen Vereinen zu suchen. Denn derer gibt es viele und sie spielen eine wichtige Rolle, weil sie beeinflussen, ob ihre Mitglieder westliche Werte akzeptieren und sich auf die Gesellschaft ihres Gastlandes einlassen. Das Aufeinander-Zugehen soll ein offenes sein, aber kein naives: Wenn nötig, muss man entschieden zeigen, dass ein Hintertreiben der geltenden Gesetze und Werte unter keinen Umständen toleriert wird. Dies hat mit Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun. Ganz im Gegenteil: Es entzieht ihr die Grundlage.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Ehrliches Hinsehen" (von Christian HAUBNER)
30.07.2018

Trendsportgeräte: Was ist erlaubt?

Der überwiegende Teil der Trendsportgeräte, wie etwa Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos, fällt unter die Kategorie „Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug“. Mit diesen Geräten darf am Gehsteig und am Gehweg sowie in Fußgängerzonen und Begegnungszonen gefahren werden, sofern keine Gefährdung bzw. Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht Der überwiegende Teil der Trendsportgeräte, wie etwa Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos, fällt unter die Kategorie „Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug“. Mit diesen Geräten darf am Gehsteig und am Gehweg sowie in Fußgängerzonen und Begegnungszonen gefahren werden, sofern keine Gefährdung bzw. Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht

Hoverboard, E-Scooter und City Wheel – Trendsportgeräte erfreuen sich in Österreich großer Beliebtheit. Der Markt der Trendsportgeräte ist dabei ständig im Wandel: Immer wieder kommen neue Geräte hinzu. Kein Wunder: Trendsportgeräte verfügen über einen hohen Spaßfaktor und eröffnen für alle Altersgruppen neue Fortbewegungsmöglichkeiten. „Trendsportgeräte bieten die Möglichkeit neue Bewegungsformen auszuprobieren und die eigene Geschicklichkeit zu verbessern“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Recht & Normen im KFV. „Wichtig ist bei der Verwendung von Trendsportgeräten, dass man sich zu seiner eigenen Sicherheit an die Straßenverkehrsordnung hält und die Geräte nur auf Verkehrsflächen verwendet, auf welchen die Benützung des jeweiligen Geräts erlaubt ist.“

Aufholbedarf bei Schutzausrüstung

Einer aktuellen KFV-Befragung unter rund 500 Personen, die zumindest fallweise ein Trendsportgerät benutzen, zufolge werden Inlineskates, Kickboards, Longboards und Skateboards vor allem in der Freizeit und zur sportlichen Betätigung verwendet. Scooter werden hingegen vergleichsweise häufig zum Einkaufen, am Arbeitsweg, aber auch zur Bewältigung der Strecke von daheim zur Haltestelle des öffentlichen Verkehrs und retour verwendet. Aufholbedarf zeigte sich bei der Verwendung von Schutzausrüstung: Unter den Inlineskatern gaben etwa ein Drittel der Befragten zu, bei der Ausübung des Sports keine Schutzausrüstung zu tragen. Unter den Nutzern von Longboards verzichten nach eigener Angabe sogar 6 von 10 Personen auf jegliche Schutzausrüstung.

Kickboards, Snakeboards & Co im Straßenverkehr

Der überwiegende Teil der Trendsportgeräte, wie etwa Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos, fällt unter die Kategorie „Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug“. Mit diesen Geräten darf am Gehsteig und am Gehweg sowie in Fußgängerzonen und Begegnungszonen gefahren werden, sofern keine Gefährdung bzw. Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht. Auch in Wohnstraßen und Rollschuh- und Spielstraßen ist die Benützung erlaubt. Die selben Regeln gelten für Kleinfahrzeuge, die vorwiegend zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn bestimmt sind. Dazu zählen unter anderem: Hoverboard, Einrad, City Wheel, E-Bikeboard, Micro-Scooter, E-Micro-Scooter und Elektro-Scooter. „Die Benützung von Hoverboards & Co im Straßenverkehr ist allen Kindern und Erwachsenen erlaubt. Kinder unter 12 Jahren müssen von einer zumindest 16-jährigen Begleitperson beaufsichtigt werden – wenn das Kind einen Radfahrausweis besitzt, sinkt diese Grenze auf 10 Jahre. In Wohnstraßen gibt es zudem generell kein Alterslimit“, erklärt Kaltenegger. Besondere Regelungen gibt es für Rollschuhe und Inlineskates: Damit dürfen im Ortsgebiet auch Radwege befahren werden, Radfahrstreifen aber nur im Ortsgebiet.

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12.11.2018

Heizkostenvergleich 2018: Nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme auf Platz 1

Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

„2018 spielen nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme ihre Stärken voll aus. Weder im Neubau, noch bei sanierten oder unsanierten Gebäuden liegt ein Heizsystem, das fossile Energieträger benötigt, auf Platz 1“, kommentiert Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die Ergebnisse des neuen Heizkostenvergleichs. „Das ist gut für die Umwelt, aber vor allem auch für das Budget der heimischen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer.“ In dem unabhängigen Vollkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur werden nicht nur die Brennstoffpreise, sondern alle anfallenden Kosten der Heizsysteme inklusive Investitions- sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten einander gegenübergestellt. Außerdem analysiert die Österreichische Energieagentur die durch Heizsysteme verursachten CO2-Emissionen.

Berücksichtigt man die „Raus aus Öl“-Förderung, teilen sich die nachhaltigen und hocheffizienten Heizsysteme sogar die Top 3-Plätze der Rangliste. Öl-Brennwertsysteme befinden sich Traupmann zufolge bei einem charakteristischen Einfamilienhaus immer auf dem letzten Platz. Das gelte für die Vollkosten genauso wie für die reinen Energiekosten.

Das Ranking der kostengünstigsten Systeme (2018, Platz 1 = geringste Vollkosten), finden Sie hier.

Thermische Sanierung

„Heizkosten hängen in hohem Ausmaß von der thermischen Qualität eines Gebäudes ab: Ganz egal, welches Heizsystem eingesetzt wird: In einem sanierten Einfamilienhaus liegen die Heizkosten um rund 50 % niedriger als in einem unsanierten Gebäude“, so Traupmann. Der gleiche Effekt zeige sich auch bei den CO2-Emissionen.

Heizung und Warmwasserbereitung in Gebäuden verursachen derzeit rund 16 % der österreichischen Treibhausgasemissionen. Heizung, Warmwasser und Kühlung machen zudem rund 27 % des gesamten österreichischen Energiebedarfs aus. Diese Zahlen zeigen Traupmann zufolge, wie wichtig es sei, die thermische Sanierung sowie den Umstieg auf hocheffiziente Heizsysteme und den Verzicht auf fossile Energie voranzutreiben: „Ein unsaniertes Einfamilienhaus mit Öl-Brennwertsystem verursacht über 90 Mal so viele CO2-Emissionen wie ein saniertes Haus, das mit Holz beheizt wird. In einem Jahr sind das rund 9.700 Kilogramm CO2.“

„Die Preisentwicklung fossiler Rohstoffe ist – aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen und internationalen Krisenherde – völlig unberechenbar“, betont Traupmann und verweist auf den Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur. Dieser zeigt, dass beispielsweise Heizöl im September 2018 um ganze 25 % teurer als im Vorjahr war. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

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24.09.2018

Bundesforste starten österreichweite Seenreinigungsaktion

Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009) Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009)

Fahrräder, Autoreifen, Sonnenschirme, Liegestühle, Plastiksackerl oder Alu-Dosen zählen definitiv nicht zu den Schätzen der regionalen Unterwasserwelt. Dennoch findet sich immer wieder teils umweltschädlicher Müll auf dem Grund der heimischen Gewässer – durch Stürme verweht oder von Menschenhand unachtsam entsorgt. Zum Ende der Badesaison machen sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) daher nun an das groß angelegte Saubermachen. Gemeinsam mit rund 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern von regionalen Tauchvereinen, Wasserrettung oder Freiwilliger Feuerwehr sowie den Gemeinden werden Seeufer und Seegründe in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Kärnten von unachtsam entsorgtem Müll befreit. „Wir helfen mit, Österreichs Seen sauber zu halten“, erklärt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste, die als größter Gewässerbewirtschafter des Landes mehr als 70 größere Seen betreuen. „Unsere Seen bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten für Naherholung, Freizeit und Tourismus. Sie sind auch sensible Ökosysteme und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen“, so Schöppl. „Unsere Verantwortung ist es, diese auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Regionale Partnerschaften für saubere Seen

Getaucht wird vorwiegend in ufernahen Bereichen bis zu einer Tiefe von rund 20 Metern. „Die Taucherinnen und Taucher kennen die Unterwasserwelt vor Ort wie ihre Westentasche und sind wichtige Partner für die Bundesforste“, lobt Schöppl die Zusammenarbeit und weiß „das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen.“ Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und laden als Dankeschön im Anschluss an die Aktionen zur gemeinsamen Stärkung ein.

Fundstücke aus der Unterwasserwelt

Ausgerüstet mit Netzen, Metalldetektoren und weiterem Tauchzubehör bergen die freiwilligen HelferInnen in Österreichs Badeseen eine große Anzahl Müll vom Seegrund. Zu Tage fördern sie dabei meist allerhand: von Flaschen, Bauschutt oder Autoreifen über Sonnenschirme und -liegen bis hin zu Fahrrädern, Einkaufswägen oder Mopeds. „Wir stellen zwar fest, dass das Umweltbewusstsein in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat“, so Schöppl. „Dennoch bringen die Taucherinnen und Taucher auch immer wieder Fundstücke an die Oberfläche, die Wasserqualität und Ökosystem gefährden könnten.“ Dazu zählen etwa Autobatterien, Kühlschränke oder sorglos entsorgte Öl- oder Treibstoff-Fässer. „Diese müssen jedenfalls aus den Gewässern entfernt werden."

Oberösterreich: Seenreinigung am Traunsee und Hallstätter See

Der südliche Teil des Ostufers steht im Fokus der Seenreinigungsaktion am Traunsee, die am 28. September stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich werden rund 10 Taucherinnen und Taucher Müll vor den Badebuchten Liebesinsel, Hundsgraben oder Eisenau bergen. Gleichzeitig entfernen ÖBf-MitarbeiterInnen die über die Jahre illegal auf Bundesforste-Grund errichteten Grillvorrichtungen, Tische oder Bänke am Ufer. Weil die Buchten meist nur vom Wasser aus erreicht werden können, wird dafür sogar ein kleiner Bagger per Boot über den See zur „Uferbaustelle“ transportiert.

Ebenfalls am 28. September wird die Obertrauner Bucht am Hallstätter See im Mündungsbereich der Traun, vor dem Strandbad bzw. der Schiffsanlegestelle von Unrat gesäubert. Im Einsatz sind rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Obertraun und der Wasserrettung, die auch ein Boot als Unterstützung am See bereitstellen.

Salzburg: Seereinigung am Wolfgangsee

Mit einem Boot der Wasserrettung St. Gilgen sowie freiwilligen Taucherinnen und Tauchern wird am 28. September Müll vor der Seepromenade in St. Gilgen aufgetaucht sowie Uferbereiche in der Gemeinde gereinigt.

Kärnten: Seenreinigung am Wörthersee und Ossiacher See

Die erste Reinigungsaktion am Wörthersee fand in Zusammenarbeit mit dem 1. Veldener Umwelt Tauch Sportclub am 22. September statt. Getaucht wurde vor dem Bundesforste-Naturbadeplatz Techelsberg in der gleichnamigen Gemeinde. 15 Taucherinnen und Taucher der Wasserrettung Kärnten sowie der Feuerwehr befreien am 29. September den Seegrund und die Uferbereiche beim Parkbad in Krumpendorf von allerlei Unrat. Auch am Ossiacher See wird am 29. September mit mehr als einem Dutzend Freiwilligen im Gemeindegebiet Treffen/Annenheim nach Müll getaucht.

Steiermark: Seenreinigung am Erlaufsee und Hubertussee

Am 22. bzw. 23. September gingen bereits freiwillige Taucherinnen und Taucher der Tauchschule Teltschik Erlaufsee bzw. Hubertussee auf den Grund. Aufgeräumt wurde in Ufernähe rund um die beiden Gewässer im Gemeindegebiet Mariazell.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen (größer als ein Hektar) in Österreich – darunter beliebte Badeseen wie Attersee, Traunsee, Wörthersee oder Millstätter See – im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit 42 Naturbadeplätzen erhalten sie einen freien und öffentlichen Zugang zu diesen Naturjuwelen und tragen mit regelmäßigen Seenreinigungsaktionen zu ungetrübtem Badevergnügen bei. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf bei Naturschutzprojekten und setzen zahlreiche Maßnahmen wie Uferrenaturierungen oder Verbesserungen von Fauna und Flora an den Seen um.

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30.07.2018

Gekürzte Mindestsicherung – Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“

Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“ Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“

Eine Gruppe mittelständischer Wirtschaftstreibender fordert Sozialministerin Beate Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“ heraus. Die Wettbedingungen sind einfach: Schafft die Ministerin es, einen Monat lang ohne fremde Hilfe von 150 Euro zu leben, spenden die Wirtschaftstreibenden ein Ministerinnengehalt in Höhe von 17.511 Euro an eine karitative Organisation, die Hartinger-Klein aussucht. Die Ministerin muss im Rahmen der „150-Euro-Challenge“ alle Ausgaben des täglichen Lebens von diesen 150 Euro bestreiten – außer ihre Wohnkosten. Anlass für die Challenge ist ein Interview der Ministerin auf oe24.tv, in dem sie behauptet hatte, dass man als Bezieher der Mindestsicherung von 150 Euro leben kann: „Wenn man die Wohnung auch noch bekommt, dann sicher“, waren die Worte der Ministerin.

„Diese Äußerung hat uns – gelinde gesagt – erstaunt. 150 Euro ist wenig Geld. Immerhin geht es um Essen und Trinken für einen Monat. Ausgaben für Kleidung, private Fahrten, Kosmetik- und Hygieneartikel, Internet und Telefon kommen auch noch dazu. Ehrlich gesagt bezweifeln wir stark, dass die Ministerin tatsächlich weiß, wovon sie spricht“, so Stefan Sengl, einer der Initiatoren der „150-Euro-Challenge“. Man wolle die Politik der Ministerin und der Bundesregierung einem „Reality-Check“ unterziehen, so Sengl. Er sieht darin eine Win-Win-Situation: „Kommt die Ministerin mit 150 Euro aus, schaut dabei eine ansehnliche Spende für eine karitative Organisation ihrer Wahl heraus. Scheitert die Ministerin, überdenkt sie vielleicht die geplanten Einschnitte im Sozialsystem“, so Sengl.

Die Spendensumme von 17.511 Euro stellen die Wirtschaftstreibenden garantiert bereit. Privatpersonen, die die Initiative unterstützen wollen, können sich unter https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/1656/ am Wetteinsatz für die „150-Euro-Challenge“ beteiligen. Die Herausforderung zur Challenge wurde heute, Sonntag, via E-Mail an die Ministerin übermittelt.

Neben PR-Berater Stefan Sengl beteiligen sich unter anderem auch der Wiener Wirt Daniel Landau, die Startup-Beraterin Maria Baumgartner und der Sonnenstudiobetreiber Hans Arsenovic an der Initiative.

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25.06.2018

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Jede 3. Frau ist im Laufe ihres Lebens von Blasenschwäche betroffen. Besonders Schwangerschaften und Geburten gelten als große Riskiofaktoren, denn bei 70 % der Geburten kommt es zu Folgeschäden am Beckenboden, die eine zukünftige Blasenschwäche begünstigen. Beim internationalen Urogynäkologiekongress in Wien vom 27. bis 30. Juni wird daher ein Schwerpunkt auf Blaseninkontinenz und Beckenbodenprobleme nach der Geburt und bei Älteren gesetzt.

„Jede 3. Frau leidet im Laufe ihres Lebens an einer Blasenschwäche und jede 5. Frau an einer Beckenbodenschwäche,“ so Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl, Abteilungsleiter der Frauenheilkunde an der MedUni Wien und Vorsitzender des lokalen Organisationskommitees des internationalen Urogynäkologiekongresses der International Urogynecological Associatoin (IUGA). „Obwohl sich in den letzten Jahren schon einiges getan hat, ist unsere Hauptaufgabe nach wie vor die Endtabuisierung dieser beiden urogynäkologischen Probleme. Denn viele Frauen leiden aus Scham stumm vor sich hin. Das muss nicht sein, denn mittlerweile können wir in der Prävention und in der Behandlung schon viel tun, um diese Leiden zu lindern,“ betont Kölbl. Beim internationalen Urogynäkologiekongress vom 27. bis 30. Juni diskutieren daher über 1.200 Gynäkologen im Austria Center Vienna vor allem über Blaseninkontinenz und Beckenbodenproblemen nach der Geburt und bei Älteren.

Schwangerschaft und Geburt als größte Risikofaktoren

Frauen sind generell anfälliger für Blasen- und Beckenbodenschwächen. Das liegt an der Stütz- und Haltefunktion des weiblichen Beckenbodens, der durch Schwangerschaften und Geburten viel stärker beansprucht wird. Etwa 25 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 35 Jahren leiden – zumindest vorübergehend – an Blasenschwäche als Folge von Entbindungen. „Ganz wichtig ist es daher, bereits in der Schwangerschaft vorbeugend Beckenbodengymnastik zu betreiben, während der Geburt professionell begleitet zu werden, um hier Verletzungen während des Geburtsvorganges vorzubeugen, und im Nachgang auf Rückbildungsgymnastik zu setzen,“ erklärt der Mediziner. Frauen, die besonders große Kinder auf die Welt gebracht haben, eine instrumentelle Geburt – wie etwa eine Zangengeburt – hinter sich haben oder während der Geburt eine besonders lange Austreibungsphase erlebt haben, sind besonders gefährdet, in ihrem späteren Leben eine Blasen- oder Beckenbodenschwäche zu bekommen. Rein statistisch gesehen regenerieren sich nach einer Geburt nur 30 % der weiblichen Beckenböden innerhalb von 3 Monaten vollständig, bei 70 % der Frauen bleiben Folgeschäden zurück.

Kaiserschnitt ist keine Prophylaxe

„Einige Frauen setzen daher für die Geburt lieber auf einen Kaiserschnitt, aber der ist kein profilaktisches Allheilmittel gegen Blasen- und Beckenbodenprobleme,“ warnt Kölbl, „denn auch Frauen, die keine Kinder bekommen haben, wie beispielsweise Nonnen, können im späteren Leben an einer Blasen- oder Beckenbodenschwäche leiden.“

Denn Blasenschwäche kann auch andere Ursachen haben. So sind auch Adipositas-Patientinnen, Raucherinnen und ältere Frauen einem höheren Risiko einer Blasenschwäche ausgesetzt. Im Alter führt vor allem der Hormonmangel nach den Wechseljahren und die verschlechterte Durchblutung sowie allgemeine Gewebs- und Muskelschwächen zu Blasenproblemen. So wird geschätzt, dass sogar bis zu 40 % aller Frauen über 60 Jahren an einer Blasenschwäche leiden dürften.

Gute Heilungschancen

Blasen- und Beckenbodenschwächen sind keine Leiden, die es als Frau stumm zu ertragen gilt. Physikalische Therapien – wie beispielsweise das Beckenbodentraining bei Belastungsinkontinenz – sowie medikamentöse Behandlungen und eingesetzte Prothesen für den Blasenschließmuskel können hier schon viel bewirken. Schaffen diese Therapieformen keine oder nur geringe Abhilfe, stehen auch operative Verfahren – wie minimalinvasive Operationen der Urethralbänder oder eine operative Anhebungen der Scheide – zur Verfügung. „Hier schaffen wir beispielsweise durch die Anhebung der Scheide schon in 87-90% der Fälle innerhalb von 5 Jahren eine Heilung,“ so Kölbl.

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30.07.2018

Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

Ab 1. August wird in Österreich auf der A1 Westautobahn zwischen Haid und Sattledt Tempo 140 eingeführt. Der VCÖ weist darauf hin, dass es in Europa nur in Bulgarien und Polen Tempolimit 140 gibt, in Deutschland gibt es auf etwa der Hälfte der Autobahnen kein Tempolimit und stattdessen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

130 km/h ist auch das am weitesten verbreitete Tempolimit auf den Autobahnen in der EU. Mit Österreich gilt Tempo 130 in 14 EU-Staaten. Auffallend ist, dass in acht EU-Staaten das Tempolimit niedriger ist als in Österreich. In Zypern ist (so wie auch im Nicht-EU-Land Norwegen) höchstens Tempo 100 erlaubt. In Schweden gilt Tempolimit 110, in Großbritannien umgerechnet 112 km/h. In fünf EU-Staaten darf auf Autobahnen höchstens 120 km/h gefahren werden: In Belgien, Finnland, Irland, Portugal und Spanien.

„In jenen Staaten, wo die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Verhältnis zur Bevölkerungszahl niedrig ist, sind die Tempolimits niedriger als in Österreich“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. In Norwegen waren im Vorjahr pro Million Einwohner 20 Verkehrstote zu beklagen, in Schweden 25, in der Schweiz und in Großbritannien jeweils 27, macht der VCÖ aufmerksam. In Österreich war die Zahl der Verkehrstoten mit 47 pro Million Einwohner deutlich höher. Im 1. Halbjahr 2018 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Österreich um rund 13 Prozent auf 193.

Tempolimits sind nicht der einzige Einflussfaktor auf die Verkehrssicherheit, jedoch ein sehr zentraler. „Mit dem Tempo nimmt der Anhalteweg zu. Das Risiko eines Unfalls steigt und, wenn es zu einem Unfall kommt, erfolgt der Zusammenstoß mit einem höheren Tempo, was die Verletzungsschwere erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Ein Pkw, der mit 130 km/h einen Anhalteweg (Reaktionsweg plus Bremsweg) von 116 Metern hat, hat mit 140 km/h einen Anhalteweg von 132 Metern und nach 116 Meter noch eine Geschwindigkeit von 56 km/h, macht der VCÖ aufmerksam.

Aufgrund der hohen Toleranzgrenze in Österreich, bedeutet Tempolimit 140, dass einige 150 km/h oder mehr fahren. „Je größer die Tempounterschiede, umso schlechter für den Verkehrsfluss, wodurch es erst wieder zu Zeitverzögerungen kommt. Zudem ist die Gefahr groß, dass mehr gedrängelt wird“, erklärt VCÖ-Experte Gansterer. Der VCÖ weist darauf hin, dass die A1 bei Haid jener Autobahnabschnitt, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind. Allein im Vorjahr fuhren hier rund fünf Millionen Lastwagen, mehr als doppelt so viele wie über den Brenner. Auch in Zukunft werden langsamere Pkw die Lkw überholen.

Der VCÖ spricht sich gegen die Einführung von Tempo 140 und für eine Herabsetzung der Toleranzgrenze auf Schweizer Niveau aus. In der Schweiz wird ein Überschreiten des Tempolimits (120 km/h auf Autobahnen) von über 5 km/h geahndet. In der Schweiz kamen im Vorjahr 230 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, in Österreich waren es mit 414 um 80 Prozent mehr.

In vielen europäischen Staaten ist Tempolimit auf Autobahnen niedriger als in Österreich

100 km/h: Norwegen, Zypern

110 km/h: Schweden, Großbritannien

120 km/h: Belgien, Finnland, Irland, Portugal, Schweiz, Spanien

130 km/h: Dänemark, Deutschland (Richtgeschwindigkeit), Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn

140 km/h: Bulgarien, Polen

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26.11.2018

„Der ländliche Raum muss urbaner werden!“

„Der ländliche Raum muss urbaner werden!“ „Der ländliche Raum muss urbaner werden!“

Die Schaffung von besseren Verkehrsanbindungen, mehr Kinderbetreuungsangebote sowie attraktivere Bildungseinrichtungen: In diesen Maßnahmen sieht die Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) wirksame Instrumente, der Ausdünnung des ländlichen Raumes und der Überalterung der dort lebenden Bevölkerung gegenzusteuern. Denn in peripheren Regionen haben die Unternehmen oft noch stärker mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen als in Ballungsräumen.

„Der ländliche Raum muss urbaner werden“, fordert IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Damit sei keineswegs gemeint, die schöne Landschaft mit Gebäuden zuzupflastern. Vielmehr gehe es darum, den urbanen Komfort und Lebensstil, den sich vor allem junge Menschen wünschen, über die Stadtgrenzen hinaus auch in die abgelegenen Gebiete Niederösterreichs zu transportieren. „Im nördlichen Wald- und Weinviertel gibt es erhebliche Defizite in der regionalen Wertschöpfung“, stellt Salzer fest.

Als ein erfolgreiches Best-Practice-Beispiel, wie man die Abwanderung einbremsen konnte, nennt der IV-NÖ-Präsident die Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Wien und St. Pölten sowie den Pendlerbahnhof Tullnerfeld. Auch auf dem Bildungssektor gebe es mit den Fachhochschulen und regionalen Initiativen, wie z.B. der Zukunftsakademie Mostviertel, positive Impulse. Allerdings: „Das Breitbandnetz muss dringend flächendeckend ausgebaut werden. Die Digitalisierung eröffnet auch dem ländlichen Raum neue Chancen, dazu ist aber der schnelle Datenaustausch erforderlich“, unterstreicht Salzer.

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24.07.2018

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, tauchen neuerlich Vorwürfe gegen den österreichischen Holzkonzern Schweighofer auf, der vor allem in Osteuropa tätig ist. Frachtpapiere und Fotos, die „profil“ von ukrainischen Aktivisten zugespielt wurden, betreffen einen Zug mit Holz, der im Mai 2016 von der ukrainisch-rumänischen Grenze ein Schweighofer-Werk ansteuerte. Er habe „pulpwood“ geladen, so die Papiere, also minderwertiges Faserholz. Experten äußern jedoch Zweifel, ob sich nicht vielmehr um hochwertiges Sägerundholz handelt. „Alles spricht dafür“, so einer im „profil“. „Das Holz ist schön ausgeformt und sauber geschichtet; die Stämme haben hohe Durchmesser.“

Die mögliche Fehldeklaration sagt zwar nichts darüber, ob das Holz legal oder illegal geschlägert wurde. Doch es könnte unter falschen Angaben in die EU eingeführt worden sein, was aus Sicht der WWF der EU-Holzhandelsverordnung widerspricht. Die Organisation wird den Fall in einer Beschwerde an das Bundesamt für Wald thematisieren. Überdies stellt sich die Frage, ob Zölle und Einfuhrsteuern umgangen worden sind, falls hier ein teures Gut als billiges ausgegeben wurde. Schon 2016 kritisierte die Zertifizierungsorganisation FSC Schweighofer wegen „Hinweise auf fehldeklariertes Holz“. Auch Umweltschützer üben seit Langem Kritik an Schweighofer.

Schweighofer betont in einer Stellungnahme an „profil“, die Deklaration als Faserholz sei völlig zulässig, vor allem aufgrund des Durchmessers. Dies sei durch die österreichischen Holzhandelsusancen gedeckt, ein Regelwerk für die Branche.

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06.11.2018

Förderprogramm JumpStart schafft für Jungunternehmen den passenden Rahmen

Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) die dritte Ausschreibungsrunde des Programms JumpStart erfolgreich abgeschlossen. Aus 24 eingereichten Projekten hat eine unabhängige Expertenjury die besten Konzepte ausgewählt, die nun als Inkubatoren mit jeweils bis zu 150.000 Euro unterstützt werden. Diese sind: Female Founders, Lemmings und The Ventury aus Wien, Climate KIC aus Niederösterreich und I.E.C.T. aus Tirol. Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf der Unterstützung und Weiterentwicklung heimischer Inkubatoren und Akzeleratoren, die innovativen Start-ups nicht nur Büro-, Labor-, oder Produktionsflächen, sondern insbesondere maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen.

„Unsere innovativen Start-ups brauchen die besten Rahmenbedingungen. Mit dem JumpStart-Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu machen. Besonders positiv ist, dass wir in dieser Runde mit der Unterstützung von Female Founders auch gezielt Frauen in Start-ups unterstützen können. Wir brauchen mehr Gründerinnen und dafür braucht es neben Mut und Eigeninitiative auch entsprechende Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Projekte aus ganz Österreich

Im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde wurden 24 Anträge aus ganz Österreich eingereicht. Neben bekannten und in der Szene fest verankerten Akteuren konnten in dieser Runde auch viele junge Initiativen angesprochen werden. Die Bandbreite der Bewerber und der ausgewählten Projekte reichte dabei von „Stand-alone“- über Corporate-Inkubatoren und Technologiezentren bis hin zu akademischen Akzeleratoren und verteilt sich über alle Start-up-relevanten Branchen, wie Life Sciences, IT, Web/Mobile, Dienstleistungen und Hardware.

„Um ihre Ideen umzusetzen, brauchen Start-ups neben finanziellen Ressourcen eine Arbeitsumgebung, in der sie sich ganz auf ihre Projekte konzentrieren und gleichzeitig von der Vernetzung und vom lebendigen Erfahrungsaustausch mit anderen Start-ups profitieren können. Mit aws JumpStart unterstützen wir die besten Inkubatoren und schaffen damit die notwendigen Rahmenbedingungen“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

In einem ersten Schritt wurden in der Förderungsschiene nun geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt und unterstützt. Damit wird für Unternehmungen ein produktiver und unbürokratischer Rahmen geschaffen, in dem sie sich entwickeln können. Zudem brauchen besonders innovative Start-ups auch selbst Finanzierung. In einem zweiten Modul des Förderungsprogramms werden daher vielversprechende Start-ups auch direkt unterstützt. Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart Inkubator/ Akzelerator befinden, werden dazu ausgewählt. Pro Start-up ist eine Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Die Projekte im Überblick:

Climate KIC

Climate KIC ist Europas größtes öffentlich-privates Netzwerk für Klimaschutzinnovation, das sowohl in Österreich als auch in 31 weiteren europäischen Ländern tätig ist. Durch das enorme Partnernetzwerk von mehr als 330 Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und KMU wird den Start-ups in den Bereichen der Entwicklung von grünen Finanzinstrumenten, nachhaltigen Produktionssystemen, klimafreundlicher Landnutzung und nachhaltiger Städtenutzung ein breites Angebot an Coachings und Workshops geboten.

Female Founders

Der Female Founders Verein wurde 2016 von Lisa-Marie Fassl, Tanja Sternbauer und Nina Wöss gegründet, um eine Plattform zur stärkeren Vernetzung und Förderung von Frauen im Start-up Bereich zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Female Founders Community auch international einen Namen gemacht, mit Mitgliedern aus mehr als 10 Nationen. Diese Community dient in weiterer Folge der Akquise von Unternehmen für das geplante Accelerator-Programm, das ausgewählte Projekte zu einer „investment-readiness“ und einem erfolgreichen Markteintritt führen soll.

I.E.C.T.

Die private Institution I.E.C.T. – Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol hat mit Ihrem Co-Founder Dr. Hermann Hauser, dem Mitbegründer des Cambridge Phenomenon, ein Urgestein mit an Bord, das einen essentiellen Beitrag zum Aufbau einer aufstrebenden Entrepreneurship-Kultur beigetragen hat. I.E.C.T. bietet bestehenden und etablierten Unternehmen als auch der Industrie durch einen Strategie-Support und Innovationsscouting die optimalen Voraussetzungen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Lemmings

Lemmings ist ein Wiener Early-Stage Inkubator und Akzelerator mit einem Schwerpunkt auf Emerging Technology wie Artificial Intelligence, Blockchain und Virtual & Augmented Reality. Das Gründerteam Thomas Schranz und Allan Berger weist bereits große Erfahrung durch die Gründung Ihres Start-ups Blossom auf, dass ein Projektmanagement Service für Software-Teams bereitstellt. Lemmings hat in den letzten zwei Jahren über 200 Teilnehmer betreut und um die Talente noch besser zu fördern und anzuziehen, wird jetzt ein Programm namens "Project Magic" etabliert.

The Ventury

The Ventury wurde 2016 unter anderem von Christoph Aschberger, Christoph Bitzner und Jakob Reiter in Wien gegründet. Zusammengefunden haben sich die drei durch die gemeinsame Arbeit am Start-up Simplewish, das auch weiterhin operativ agiert. Ihre Erfahrungen sammelten die Gründer im österreichischen Start-up Ökosystem als Mentoren, Jury-Mitglieder und Vortagende für Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Fokus des Inkubator- und Akzelerator Programms liegt in der operativen Unterstützung von Start-ups im Bereich Conversational Interfaces, AI und Machine Learning.

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26.11.2018

Einstimmiger Beschluss der Landeshauptleute für Verschärfung des Glücksspielgesetzes

v.li: Dr. Peter Kaiser, Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Mag. Thomas Stelzer, Hermann Schützenhöfer, Hans Niessl, Dr. Wilfried Haslauer, Günther Platter, Mag. Markus Wallner, Dr. Michael Ludwig. v.li: Dr. Peter Kaiser, Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Mag. Thomas Stelzer, Hermann Schützenhöfer, Hans Niessl, Dr. Wilfried Haslauer, Günther Platter, Mag. Markus Wallner, Dr. Michael Ludwig.

Einstimmig wurde die oberösterreichische Initiative für ein verschärftes Glücksspielgesetzgesetz bei der Konferenz der Landeshauptleute im Burgenland angenommen. Nun sind die Bundesregierung und der Nationalrat gefordert. „Ich gehe davon aus, dass wir mit unserem Anliegen Gehör finden werden. Wenn sich alle Bundesländer für ein verschärftes Glücksspielgesetz aussprechen, ist das ein starkes Signal. Das Glücksspielgesetz ist in dieser Form ein zahnloser Tiger, dadurch sind uns die Betreiber von illegalem Wettspiel leider immer einen Schritt voraus“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer. Auch zahlreiche andere Landeshauptleute haben von ähnlichen Problemen berichtet.

Hintergrund des Vorstoßes aus Oberösterreich ist, dass die Behörden immer wieder große Probleme bei der Vollziehung des Glücksspielgesetzes haben. Kürzlich wurden sogar Mitarbeiter einer Bezirkshauptmannschaft von der „Glücksspielmafia“ bedroht und Demonstrationen vor ihren Privathäusern veranstaltet, weil die Bezirkshauptmannschaft die Schließung von Wettlokalen veranlasst hat.

Konkret wünschen sich die Landeshauptleute vom Bund unter anderem folgende gesetzliche Änderungen bzw. Verschärfungen:

• Verlängerung der Betriebsschließungsdauer von einem Jahr auf drei Jahre.

• Entfall der vorangehenden Androhung der Betriebsschließung.

• Keine Teilschließungen mehr, sondern ausschließlich gänzliche Betriebsschließungen.

• Zwangsmaßnahmen und obligatorische Vollstreckung von Betriebsschließungen durch technische Sperren (z.B. Verschweißen, Verschrauben, Austausch von Schlössern, Versiegelung, Verklebungen, Eisenplatten).

• Unwirksamkeit von Untermietverträgen bei Verdacht auf illegales Glücksspiel bzw. Nichtigkeit bzw. Sittenwidrigkeit solcher (Unter-)Bestandverträge.

• Erhebliche Anhebung des Strafmaßes bei Siegel- und Verstrickungsbruch im Zusammenhang mit Betriebsschließungen und -Beschlagnahmen.

„Mit diesem Maßnahmenbündel hätten die Behörden effektive Werkzeuge im Kampf gegen das illegale Glücksspiel in den Händen. Und das kann nur ein gemeinsames Interesse von Bund und Ländern sein“, schließt der oberösterreichische Landeshauptmann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Landesmedienservice Burgenland

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