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Sonntag 18.11.2018 09:52
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15.10.2017

Nationalratswahl: Volkspartei klar auf dem ersten Platz

Nationalratswahl: Volkspartei klar auf dem ersten Platz Nationalratswahl: Volkspartei klar auf dem ersten Platz

Der Leiter der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament, Othmar Karas, gratuliert Sebastian Kurz zum Wahlsieg. "Dies ist ein historischer Wahlerfolg, der ohne Sebastian Kurz nicht möglich gewesen wäre. Im Namen aller ÖVP-Abgeordneten im Europäischen Parlament gratuliere ich ihm."

"Ich erwarte, dass die Rolle Österreichs in der Europäischen Union ein zentraler Bestandteil aller Verhandlungen sein wird", sagte Karas.

"Dieses Wahlergebnis zeigt, dass der Weg jetzt frei ist für eine echte Veränderung und das ewige Gestreite ein Ende hat. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben", gratuliert Bauernbund-Präsident Abg. z. NR Georg Strasser Sebastian Kurz zum Wahlerfolg.

Nach ersten Hochrechnungen haben sich die Österreicherinnen und Österreicher am Sonntag mit über 31 Prozent für die neue Volkspartei ausgesprochen. "Wir haben einen beeindruckenden Zugewinn für die neue Volkspartei zu verzeichnen. Das ist das Ergebnis einer breiten Bewegung der letzten Monate. Der erste Platz ist historisch, in den letzten 50 Jahren ist das der Volkspartei nur zwei Mal geglückt", so Strasser.

Der Bauernbund hat in den letzten Monaten mit außergewöhnlichem Einsatz für Sebastian Kurz und die neue Volkspartei gekämpft:

"Gratulation an Sebastian Kurz, der die neue Volkspartei an die Spitze geführt hat. Die Zeiten stehen auf Veränderung in Österreich – nun gilt es den Stillstand zu überwinden, und die Chance für eine echte Veränderung zu ergreifen", erklärt Bauernbund-Direktor Norbert Totschnig.

"Mit diesem historischen Ergebnis ist die Volkspartei der klare Sieger dieser Nationalratswahl. Ich gratuliere unserem Spitzenkandidaten Sebastian Kurz zu diesem eindrucksvollen Ergebnis", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen Dorothea Schittenhelm. "Die Wählerinnen und Wähler haben richtig entschieden und uns ihr Vertrauen geschenkt. Jetzt sind die Weichen gestellt und die so wichtigen Veränderungen für unser Land können umgesetzt werden. Besonders bedanken möchte ich mich bei den ÖVP Frauen, den Funktionärinnen und Funktionären sowie den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, die in den vergangenen Wochen Großartiges geleistet haben", so Schittenhelm abschließend.

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08.05.2018

Bundesländer-Hitparade: Wo die Österreicher am liebsten wohnen

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde.

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Mit exakt diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien Österreich unter 1000 Österreicherinnen und Österreichern.[1] Auf die Frage „Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine finanziellen oder beruflichen Einschränkungen: In welchem österreichischen Bundesland würden Sie am liebsten wohnen?“ nannten in absoluten Zahlen die meisten Befragten, nämlich 17%, die Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark (je 15%).

Vergleicht man jedoch den Zuspruch zu den Bundesländern mit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, so ist Kärnten der klare Sieger. Obwohl hier lediglich 7% der Bevölkerung leben, wünschen sich 10% der ÖsterreicherInnen ein Zuhause in Kärnten. Sehr beliebt auch Tirol (9% verglichen mit 8% repräsentativer Verteilung) und Salzburg (8% zu 6%).

Kärntner Seen begehrt

Innerhalb Kärntens wurden Klagenfurt und Umgebung, Villach und die Gegend um den Wörthersee am häufigsten als Wunsch-Domizil genannt. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Die landschaftliche Schönheit der Seen und Berge gepaart mit südlichem Flair macht Kärnten für die ÖsterreicherInnen besonders lebenswert.“

Österreicher sind Wohn-Patrioten

Die größten Lokal-Patrioten in Wohnfragen sind laut Raiffeisen-Immobilien-Umfrage im Ländle zu Hause: 85% der Vorarlberger würden am liebsten in Vorarlberg wohnen. An zweiter Stelle landeten die Oberösterreicher mit 77% vor Kärnten (76%), Salzburg und der Steiermark (jeweils 74%) und Tirol (73%). Bei den Burgenländern ist der Anteil jener, die ein anderes Bundesland bevorzugen – nämlich die Steiermark – mit 20% am höchsten, aber auch sie wohnen am liebsten im eigenen Bundesland (49%). Die Wiener bevorzugen zu 59% ihre eigene Stadt, aber immerhin 16% der Hauptstädter zieht es nach Niederösterreich. Und die Niederösterreicher würden zu 59% am liebsten in Niederösterreich leben, und nur zu 8% in Wien.

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21.03.2018

Erstes Schul-Lüftungsgerät mit PHI-Zertifikat kommt von drexel und weiss

Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben.

Mehr als 150 Geräte bereits installiert – Aufmerksamkeit der Schüler erhöht sich

Erstmals hat das Passivhaus-Institut ein Lüftungsgerät zertifiziert, das speziell für Schulklassen ausgelegt ist: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss erhielt die begehrte Auszeichnung für das aeroschool 600 bei der Internationalen Passivhaustagung im März in München. Das kompakte Schul-Lüftungsgerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Seit der Präsentation vor einem Jahr hat drexel und weiss bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Als „unabhängige Bestätigung für die hohe Effizienz unserer Geräte“ wertet der Geschäftsführer von drexel und weiss, Josias F. Gasser, das PHI-Zertifikat für das Schul-Lüftungsgerät aeroschool. Auch das Nutzerfeedback ist positiv: „Viele Lehrer berichten uns, wie sehr sich die Aufmerksamkeit der Schüler und der Komfort durch die bessere Luftqualität erhöht haben“, schildert Gasser.

Allein in zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz wurden aeroschool in mehr als 100 Klassen installiert. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Gerät überarbeitet

Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hatte sein Lüftungsgerät aeroschool vor einem Jahr komplett überarbeitet. Das neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Der Energieverbrauch ist deutlich niedriger als beim Vorgängermodell.

Eine innovative Umluftabtauung hält die Anlage frostfrei. Sie ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung und damit die Betriebskosten deutlich. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Steuerung nach Bedarf

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert. Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann sind alle Geräte einer Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit zu bedienen.

Wie bisher arbeitet das Schul-Lüftungsgerät aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und ein Designelement für die Außenfassade bietet das Unternehmen als Zubehör an.

Spürbare Verbesserung für Schulklassen

Ohne Lüftung herrscht in den Schulklassen oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn in den Pausen regelmäßig gelüftet wird, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 4000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

„Das Bewusstsein, wie wichtig eine gute Luftqualität gerade in den Schulen ist, fehlt noch bei vielen Planerinnen und Planern“, schildert Josias F. Gasser. Er ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.“ Die Energiewende verlange aus Effizienzgründen dichte Gebäudehüllen und damit eine hohe Qualität bei der Lüftung“, folgert der Geschäftsführer von drexel und weiss. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass drexel und weiss-Geräte diese hohen Ansprüche problemlos erfüllen.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel ist an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG, ein Unternehmen der mittelständischen Gasser Gruppe.

Die Josias Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 116 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Georg Alfare
07.09.2017

i+R bestellt neue Leitung für Industrie- & Gewerbebau

Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau. Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau.

Seit Mitte August sind zwei langjährige Mitarbeiter für die Leitung der i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH verantwortlich: Ing. Eckehard Schöch und Mario Bischof werden als Geschäftsführer bestellt.

Zudem erhielt Dipl.-Ing. (FH) Andreas Jäger die Prokura. Gemeinsam sind sie für die operative Geschäftsführung der i+R Industrie- & Gewerbebau in Österreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Dietmar Walser
24.09.2018

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA warnt davor, dass zunehmend unseriöse und betrügerische Anbieter von Finanzdienstleistungen auftreten, die vortäuschen registrierte oder konzessionierte Unternehmen zu sein, die der Aufsicht einer Behörde unterliegen. Beispielsweise klonen sie die Identität registrierter oder konzessionierter Unternehmen und verweisen auf deren Registrierung in öffentlich zugänglichen Datenbanken von Behörden. Oder, sie erfinden eine Aufsichtsbehörde, für die sie sogar eine eigene Datenbank mit verblüffend echt wirkenden, aber gefälschten Registerdokumenten einrichten, auf die sie Interessenten dann hinleiten.

So schützen Sie sich: FMA-Website und FMA-Sicherheits-App

Prüfen Sie daher die Zulassung eines Unternehmens sehr genau, insbesondere auch, welche Finanzgeschäfte dieses überhaupt erbringen darf. Vergleichen und prüfen Sie die angegebenen Kontaktdaten mit jenen im behördlichen Register. Prüfen Sie, ob es die angegebene Behörde tatsächlich gibt, und ob sie tatsächlich zuständig ist. Bei Anbietern mit Bezug zu Österreich prüfen Sie auf der FMA-Website (https://www.fma.gv.at/), ob diese tatsächlich in unserer Unternehmensdatenbank aufscheinen oder, ob gegebenenfalls bereits eine Investorenwarnung veröffentlicht worden ist. Sie können sich auch gratis die FMA-Sicherheits-App auf Ihr Handy herunterladen, und haben so auch via Smartphone Zugriff auf die FMA-Unternehmensdatenbank und erhalten alle FMA-Warnmeldungen sofort aufs Handy (https://www.fma.gv.at/fma-app/).

Scheuen Sie sich auch nicht, die betreffende Aufsichtsbehörde auch direkt - und vom Anbieter und dessen Website unabhängig - zu kontaktieren. Schließen Sie niemals Finanzgeschäfte ab, wenn Sie der Anbieter unerbeten via Telefon, Fax oder Email kontaktiert hat; dieses „Cold Calling“ ist in Österreich gesetzlich verboten und ein sicheres Alarmzeichen für betrügerische Absichten.

Aktuelle Warnmeldungen

Die FMA verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die von ihr in den vergangenen Monaten veröffentlichten Investoren-Warnungen zu „www.afbauer.com“, „www.helmutkob.com“, „www.holzmannfriedrich.com“ sowie zu dem unseriösen Anbieter „Gerber and Partners“, der sich auf eine frei erfundene österreichische Aufsichtsbehörde „FINSA“ beruft.

„Clone Firms“ oder „Clone Individuals“

Die Verwendung von Klonen registrierter oder konzessionierter Unternehmen ist eine gängige Betrugsmethode. Dabei werden in betrügerischer Absicht Firmenname und Registerdaten von tatsächlich existierenden und zum Geschäftsverkehr ordnungsgemäß zugelassenen Unternehmen missbräuchlich verwendet, um das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erschleichen. In Wahrheit hat der Klon mit dem Unternehmen, für das er vorgibt tätig zu sein, nichts zu tun.

Beispiel:

Ein österreichischer Versicherungsvermittler gemäß Gewerbeordnung will im Zuge der EWR-Dienstleistungsfreiheit Versicherungen auch in Großbritannien vertreiben. Dazu veranlasst er, dass die österreichische Behörde der dort zuständigen Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) seine europaweit gültige Gewerbeberechtigung als Versicherungsvermittler anzeigt sowie seine Absicht dort tätig zu werden mitteilt. Daraufhin nimmt die FCA diese „notifizierte“ Gewerbeberechtigung mit den erforderlichen Eckdaten in ihre Register der zugelassenen Anbieter auf. Der Betrüger bastelt nun mit diesen öffentlichen Daten ein fiktives Unternehmen, meist nur eine durchaus aufwendig gestaltete Website, und bietet aggressiv und unangefragt seine „Dienste“ an. Als vermeintlichen Beweis seiner Seriosität verweist er auf den FCA-Registereintrag des seriösen Anbieters, den er geklont hat. In der Regel gehen diese betrügerischen Geschäfte dann auch über vermeintliche Versicherungsvermittlung hinaus und umfassen auch Bank- und Wertpapiergeschäfte.

Erfährt die FMA von derartigen unseriösen Geschäftspraktiken, so veröffentlicht sie eine Warnmeldung unter Nennung der Klon-Firma und der angegebenen Kontaktdaten, untersagt die konzessionspflichtigen Geschäfte und bringt den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige.

Fake-Aufsichtsbehörde: FINSA (Financial Supervisory Authority)

Aus Großbritannien tritt derzeit ein unseriöser Anbieter, “Gerber and Partners”, auf, der Finanz- und Wertpapiergeschäfte anbietet, und behauptet in Österreich von der „Financial Supervisory Authority“ (FINSA) mit Sitz Twin Tower 8 Flr., Wienerbergstrasse 11, 1100 Vienna, Austria konzessioniert und dort registriert zu sein. Als FINSA-Kontaktdaten gibt er an: Ph: +43(720) 775336; Email: enquiries@finsa-gov.org; Website: www.finsa-gov.org. Auf der Website dieser frei erfundenen FINSA – verlinkt von „Gerber and Partners“ – findet sich auch ein Unternehmensregister, das eine Registrierung vortäuschen soll. Anleger erhalten von der FINSA dann gefälschte, der österreichischen Gewerbeberechtigung nachgebildete Urkunden zu den „registrierten“ Unternehmen.

Die FMA hat den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.06.2018

DER KLEINE PRINZ - Das Musical am 12.02.19 im Brucknerhaus Linz

„DER KLEINE PRINZ“ von Antoine de Saint-Exupéry wurde in 110 Sprachen übersetzt und ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Millionen von Kinder und Erwachsene haben die Geschichte um einen jungen Botschafter von einem fremden Stern regelrecht verschlungen. Es muss also einen universellen, in allen Kulturkreisen der Welt verstandenen Zauber um diese Geschichte geben, die Generationen von Menschen immer wieder neu fasziniert und in ihren Bann zieht.

Saint-Exupéry erzählt die traumhafte Geschichte eines Prinzen, der von einem fernen Stern kommend, hier auf der Erde den Menschen nur scheinbar einfache Fragen stellt. Fragen, die uns alle betreffen und uns zur Offenbarung einer ganz eigenen Wahrheit leiten.

Dabei wirkt der kleine Prinz nur dem ersten Anschein nach wie ein Kind, tatsächlich treffen diese Fragen die Erwachsenen nämlich ins Mark und die ausweichenden und manchmal sogar peinlichen Antworten der Realitätsmenschen auf der Erde wirken dagegen wenig überzeugend. Dies macht den Stoff zur wahren Literatur, zu einem Meisterwerk der Erzählkunst, und zu einem Buch auch und gerade für Erwachsene.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“

… sagt er uns und wir spüren in unseren innersten Gefühlen, dass diese Botschaft wahr ist und uns wohlmöglich sogar umdenken lässt in unserem täglichen Handeln und Tun.

Immer wieder gab es Versuche, diesen magischen Stoff auch für die Bühne zu bearbeiten. Meist als pädagogisches Kindertheater, wohl mit dem Gedanken, dass Kinder die Erzählung noch am leichtesten verstehen. Dabei zielt das Stück gerade darauf ab, in die manchmal versteinerten Herzen von Erwachsenen einzudringen, die weniger offen sind, aber gerade darum die Begegnung mit dem Kleinen Prinzen vielleicht umso nötiger haben.

Die erzählte Welt des Kleinen Prinzen ist eine Welt der innersten Gefühle. Und wie können Gefühle noch unmittelbarer und eindringlicher die Herzen der Menschen erreichen? Die Antwort ist einfach: mit Musik.

Entstehung

Der in Paris lebende Sänger, Schauspieler, Musical-Regisseur und Choreograf Jochen Sautter übersetzte aus dem Französischen und lieferte die neuen Texte.

Die amerikanische Opernsängerin Deborah Sasson verbrachte viele Nächte mit ihren Kompositionen am Klavier. Gemeinsam bearbeiteten sie den wunderbaren Erzählstoff und schufen so die literarische Vorlage für ein „Musical für große und kleine Menschen“.

Jetzt ging es nur noch um die Besetzung, die Kostüme, das Bühnenbild und eine Inszenierung, die in der Lage ist, die magische Welt des Kleinen Prinzen mit den neuesten Möglichkeiten der Bühnentechnik neu auferstehen zu lassen. Deborah Sasson übernahm die musikalische Leitung, Jochen Sautter führte Regie und entwarf die Choreografie. Die aufwändigen, interaktiven Videoanimationen entwickelte der polnische Künstler Daniel Stryjecki, der mit seinen innovativen Arbeiten in Europa und über seine Grenzen hinaus große Erfolge feiern konnte.

Im Dezember 2015 war Weltpremiere, danach ging die Produktion auf große Europa- Tournee und wurde sowohl vom Publikum als auch von Kritikern mit großer Begeisterung aufgenommen. Entstanden ist ein farbenfrohes Musical voller Emotionen und visueller Überraschungen, das dem Publikum die Botschaft von Saint-Exupéry auf unterhaltsame Weise vermittelt.

Für die Saison 2019 wurde weiter an der Produktion gefeilt: Noch beeindruckender werden Musik, Licht, Multimediatechnik, Schauspiel, Choreografie und Gesang miteinander verschmelzen, um den Zuschauer in die magische Welt des kleinen Prinzen zu entführen.

Kartenvorverkauf:

LIVA 0732 / 77 52 30, Veritas Ticketbüro, in allen oö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Manfred Esser
19.02.2018

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die verbesserte TWINWash™ nutzt eine Reihe fortschrittlicher Technologien, damit die Kunden ihr Gerät optimal nutzen können. Durch die neue Next TurboWash-Technologie ist jede Ecke der inneren Trommel mit mehreren Sprühdüsen ausgestattet. Die 3D-Düsenbewegung verändert die Düsenstärke für eine perfekte Synchronisation zwischen den sechs verschiedenen Bewegungen. Dies erhöht die Waschmittelwirkung bei kürzeren Waschzyklen, wodurch Flecken bei schonendem Umgang mit der Kleidung effektiv entfernt werden. Die neue Next TurboWash-Technologie, die durch den innovativen LG Inverter-Direktantriebsmotor angetrieben wird, ermöglicht eine umfassende Bewegungs- und Sprühsteuerung. Das ermöglicht einen verkürzten Wäschezyklus von 39 Minuten und individuell verstellbare Düsen, die somit direkt auf die Kleidung zielen.

Gleichzeitig durchdringt die innovative TrueSteam™ -Technologie der TWINWash™ - das Gewebe mit Dampf, und eliminiert 99,9 Prozent aller Haushaltsallergene sowie Falten und Gerüche. TrueSteam™ sorgt mit echtem Dampf für weiche und aufgefrischte Kleidungsstücke. Die TWINWash™ Hauptwaschmaschine kann auch die spätere Zugabe von Wäsche - unabhängig von der Größe - mit der praktischen Funktion "Artikel hinzufügen" bewältigen.

Die TWINWash™ Waschmaschine erhöht die Benutzerfreundlichkeit, indem sie das gleichzeitige Waschen von zwei Wäscheladungen ermöglicht. Mit einer Haupt- und einer Mini-Waschmaschine, die unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig betrieben werden können, ermöglicht das Gerät das Waschen von Kleidungsstücken, die unterschiedliche Einstellungen erfordern, wie z. B. Farben und Weiß, normale und empfindliche Kleidung oder große und kleine Stücke. Zusätzlich zu der leistungsstarken Haupt-Waschmaschine und der praktischen Mini-Waschmaschine ist das Gerät mit der effizienten Eco-Hybrid-Trocknerfunktion von LG ausgestattet. Diese bietet Verbrauchern die ultimative All-in-One-Lösung mit einer Waschmaschine und einem Trockner für den täglichen Bedarf.

Die TWINWash™ Mini-Waschmaschine ist perfekt für kleine, empfindliche oder spezielle Kleidungsstücke geeignet, die besondere Wascheinstellungen erfordern, wie beispielsweise Unterwäsche oder Babykleidung und kleinere Ladungen mit Kissenbezügen und Handtüchern. Mit der Mini-Waschmaschine können die User auch Sportkleidung oder Badebekleidung direkt waschen, ohne die größere Haupt-Waschmaschine betätigen zu müssen. So können sie ihre Kleidung stets hygienisch und frisch halten.

Die TWINWash™ Waschmaschine ist außerdem komplett mit Wi-Fi-Konnektivität ausgestattet, sodass Benutzer ihre Geräte einfach steuern und fernüberwachen, Waschzyklen über die Download-Zyklus-Funktion herunterladen, sowie den Energieverbrauch mit der Energieüberwachungsfunktion verfolgen und Probleme mithilfe des Smart Diagnosis™ - Programms erkennen können.

"Mit der TWINWash™ Waschmaschine schafft LG Electronics ein Gerät, das Kleidungsstücke effektiv, schnell und schonend reinigt und somit die Benutzerfreundlichkeit verbessert", sagt Song Dae-hyun, Präsident der LG Electronics Home Appliance & Air Solution Company. "Die Next TurboWash Technologie sorgt für drastisch reduzierte Waschzeit bei gleichzeitig sanften, aber effizienten Waschzyklen. Somit liefern wir mit der neu aufgerüsteten TWINWash™ Waschmaschine die ultimative Waschlösung."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LG
06.11.2018

Förderprogramm JumpStart schafft für Jungunternehmen den passenden Rahmen

Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) die dritte Ausschreibungsrunde des Programms JumpStart erfolgreich abgeschlossen. Aus 24 eingereichten Projekten hat eine unabhängige Expertenjury die besten Konzepte ausgewählt, die nun als Inkubatoren mit jeweils bis zu 150.000 Euro unterstützt werden. Diese sind: Female Founders, Lemmings und The Ventury aus Wien, Climate KIC aus Niederösterreich und I.E.C.T. aus Tirol. Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf der Unterstützung und Weiterentwicklung heimischer Inkubatoren und Akzeleratoren, die innovativen Start-ups nicht nur Büro-, Labor-, oder Produktionsflächen, sondern insbesondere maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen.

„Unsere innovativen Start-ups brauchen die besten Rahmenbedingungen. Mit dem JumpStart-Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu machen. Besonders positiv ist, dass wir in dieser Runde mit der Unterstützung von Female Founders auch gezielt Frauen in Start-ups unterstützen können. Wir brauchen mehr Gründerinnen und dafür braucht es neben Mut und Eigeninitiative auch entsprechende Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Projekte aus ganz Österreich

Im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde wurden 24 Anträge aus ganz Österreich eingereicht. Neben bekannten und in der Szene fest verankerten Akteuren konnten in dieser Runde auch viele junge Initiativen angesprochen werden. Die Bandbreite der Bewerber und der ausgewählten Projekte reichte dabei von „Stand-alone“- über Corporate-Inkubatoren und Technologiezentren bis hin zu akademischen Akzeleratoren und verteilt sich über alle Start-up-relevanten Branchen, wie Life Sciences, IT, Web/Mobile, Dienstleistungen und Hardware.

„Um ihre Ideen umzusetzen, brauchen Start-ups neben finanziellen Ressourcen eine Arbeitsumgebung, in der sie sich ganz auf ihre Projekte konzentrieren und gleichzeitig von der Vernetzung und vom lebendigen Erfahrungsaustausch mit anderen Start-ups profitieren können. Mit aws JumpStart unterstützen wir die besten Inkubatoren und schaffen damit die notwendigen Rahmenbedingungen“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

In einem ersten Schritt wurden in der Förderungsschiene nun geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt und unterstützt. Damit wird für Unternehmungen ein produktiver und unbürokratischer Rahmen geschaffen, in dem sie sich entwickeln können. Zudem brauchen besonders innovative Start-ups auch selbst Finanzierung. In einem zweiten Modul des Förderungsprogramms werden daher vielversprechende Start-ups auch direkt unterstützt. Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart Inkubator/ Akzelerator befinden, werden dazu ausgewählt. Pro Start-up ist eine Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Die Projekte im Überblick:

Climate KIC

Climate KIC ist Europas größtes öffentlich-privates Netzwerk für Klimaschutzinnovation, das sowohl in Österreich als auch in 31 weiteren europäischen Ländern tätig ist. Durch das enorme Partnernetzwerk von mehr als 330 Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und KMU wird den Start-ups in den Bereichen der Entwicklung von grünen Finanzinstrumenten, nachhaltigen Produktionssystemen, klimafreundlicher Landnutzung und nachhaltiger Städtenutzung ein breites Angebot an Coachings und Workshops geboten.

Female Founders

Der Female Founders Verein wurde 2016 von Lisa-Marie Fassl, Tanja Sternbauer und Nina Wöss gegründet, um eine Plattform zur stärkeren Vernetzung und Förderung von Frauen im Start-up Bereich zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Female Founders Community auch international einen Namen gemacht, mit Mitgliedern aus mehr als 10 Nationen. Diese Community dient in weiterer Folge der Akquise von Unternehmen für das geplante Accelerator-Programm, das ausgewählte Projekte zu einer „investment-readiness“ und einem erfolgreichen Markteintritt führen soll.

I.E.C.T.

Die private Institution I.E.C.T. – Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol hat mit Ihrem Co-Founder Dr. Hermann Hauser, dem Mitbegründer des Cambridge Phenomenon, ein Urgestein mit an Bord, das einen essentiellen Beitrag zum Aufbau einer aufstrebenden Entrepreneurship-Kultur beigetragen hat. I.E.C.T. bietet bestehenden und etablierten Unternehmen als auch der Industrie durch einen Strategie-Support und Innovationsscouting die optimalen Voraussetzungen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Lemmings

Lemmings ist ein Wiener Early-Stage Inkubator und Akzelerator mit einem Schwerpunkt auf Emerging Technology wie Artificial Intelligence, Blockchain und Virtual & Augmented Reality. Das Gründerteam Thomas Schranz und Allan Berger weist bereits große Erfahrung durch die Gründung Ihres Start-ups Blossom auf, dass ein Projektmanagement Service für Software-Teams bereitstellt. Lemmings hat in den letzten zwei Jahren über 200 Teilnehmer betreut und um die Talente noch besser zu fördern und anzuziehen, wird jetzt ein Programm namens "Project Magic" etabliert.

The Ventury

The Ventury wurde 2016 unter anderem von Christoph Aschberger, Christoph Bitzner und Jakob Reiter in Wien gegründet. Zusammengefunden haben sich die drei durch die gemeinsame Arbeit am Start-up Simplewish, das auch weiterhin operativ agiert. Ihre Erfahrungen sammelten die Gründer im österreichischen Start-up Ökosystem als Mentoren, Jury-Mitglieder und Vortagende für Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Fokus des Inkubator- und Akzelerator Programms liegt in der operativen Unterstützung von Start-ups im Bereich Conversational Interfaces, AI und Machine Learning.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.03.2018

Warnung vor Gewinnspielen am Urlaubsstrand

Warnung vor Gewinnspielen am Urlaubsstrand Warnung vor Gewinnspielen am Urlaubsstrand

Zurzeit melden sich vermehrt Urlauber bei den Europäischen Verbraucherzentren in Österreich und Deutschland, die unseriösen Verkaufspraktiken mit Urlaubsgutscheinen zum Opfer gefallen sind. Die schon aus Gran Canaria bekannte Masche hat nun auch Madeira erreicht.

Urlauber werden auf der Straße angesprochen, erhalten ein Los und haben sofort gewonnen. Wer den „Gewinn“ einlösen möchte, wird in ein Taxi verfrachtet, um angeblich an einer kurzen Führung durch eine traumhaft schöne Luxushotelanlage teilzunehmen. Dass der „Gewinn“ dort gebührend mit Sekt begossen wird, versteht sich von selbst. Wer sich darauf einlässt, erlebt sein blaues Wunder, denn vor Ort ist alles anders: In stundenlangen Verkaufsgesprächen werden die Urlauber dazu gedrängt, einen Gutschein für den Aufenthalt in einem Luxusappartement zu kaufen. Der anfangs hohe Preis der „Urlaubspaket-Vereinbarung“ wird so lange nach unten korrigiert, bis die Opfer tatsächlich an ein einmaliges Schnäppchen glauben. Zeit, den Vertrag in Ruhe durchzulesen, das Angebot durchzurechnen oder eine Nacht darüber zu schlafen, bleibt keine. Nach der Unterschrift muss sofort eine Anzahlung von circa 1.000 Euro geleistet werden. Urlauber berichten, dass sie dafür sogar persönlich zum Geldautomaten eskortiert wurden.

Mit diesen Nachteilen ist bei Urlaubsgutscheinen zu rechnen:

Selbst wenn mündlich eine längere Laufzeit zugesagt wurde, die Verträge laufen meist nur ein Jahr. Die Folgen: Bei Verträgen bis zu einem Jahr darf das Unternehmen eine sofortige Anzahlung verlangen. Und die Opfer haben nicht das Recht, den Vertrag binnen 14 Tagen zu widerrufen. So soll die europäische Timeshare-Richtlinie umgangen werden.

Wenn die Urlaubszertifikate „begrenzte Verfügbarkeiten“ beinhalten, ist es möglich, dass Sie das gebuchte Appartement nicht zur gewünschten Zeit nutzen können.

Das Geld hat auch verloren, wer den Gutschein – warum auch immer – nicht einlösen kann.

Urlaubspaket-Vereinbarungen bieten keinen Schutz vor Reisemängeln.

Oft ist der Preis viel zu hoch. Denn Flug, Transfer und Verpflegung kommen extra hinzu.

Wie können Sie sich schützen?

Zeigen Sie Tricksern, die Ihnen ein Los andrehen wollen, die kalte Schulter.

Wenn Sie doch in eine Verkaufsveranstaltung geraten sind: Unterschreiben und zahlen Sie nichts! Bestehen Sie darauf, wieder zurückgebracht zu werden. Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu verständigen, falls Sie gegen Ihren Willen festgehalten werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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01.12.2017

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat mehr. „Dies bezieht sich auf alle Wiesen und Äcker unserer Milchbauern. Unsere Konsumentinnen und Konsumenten erwarten diese klare Haltung jetzt von uns“, präzisiert Geschäftsführer DI Josef Braunshofer.

Die aktuell intensive Diskussion um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat bewegt Österreich.

Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Markenprodukte ist ein sehr hohes. "In unserer Verantwortung als führender Hersteller von Milchprodukten in Österreich ist die Umsetzung eines Glyphosat-Verbotes nur logisch“, betont Josef Braunshofer.

Die österreichische Milchwirtschaft zeichnet sich durch eine naturnahe, kleinstrukturierte und nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Diese Entscheidung verdeutlicht dies und entspricht dem Selbstverständnis unserer Milchbauern. „Wir wollen damit unterstreichen, dass die Konsumentenerwartungen für uns oberste Priorität haben“, so Josef Braunshofer weiter.

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30.03.2018

Tristesse statt Aufbruchsstimmung

Wechselbad der Gefühle beim Bundesheer: Statt wie im Koalitionsparkt vereinbart mit zusätzlichen Budgetmitteln Versäumnisse der Vergangenheit auszugleichen, verpasst die Regierung den Militärs einen weiteren Sparkurs. Wechselbad der Gefühle beim Bundesheer: Statt wie im Koalitionsparkt vereinbart mit zusätzlichen Budgetmitteln Versäumnisse der Vergangenheit auszugleichen, verpasst die Regierung den Militärs einen weiteren Sparkurs.

Wechselbad der Gefühle beim Bundesheer: Statt wie im Koalitionsparkt vereinbart mit zusätzlichen Budgetmitteln Versäumnisse der Vergangenheit auszugleichen, verpasst die Regierung den Militärs einen weiteren Sparkurs.

Beim österreichischen Bundesheer ist wieder einmal Sparen angesagt. Erst vor zwei Jahren hatte Hans Peter Doskozil die heimische Landesverteidigung aus einer Agonie geweckt, die seine beiden Vorgänger Gerald Klug und Norbert Darabos verursacht hatten. Die beiden Sozialdemokaten dürfen für sich in Anspruch nehmen, das Bundesheer an den Rand seiner Existenzfähigkeit gebracht, zumindest aber weitgehend kapputtgespart zu haben. Erst unter Doskozil, ebenfalls SPÖ-Mitglied, änderte sich der Kurs. Unter dem Eindruck der internationalen Flüchtlingskrise und anhaltender Terrorgefahr spielte Geld plötzlich keine Rolle mehr, durften die Militärs wieder aufrüsten, Personal rekrutieren, ja sogar von einer konkurrenzfähigen Luftwaffe träumen.

Der Traum endete abrupt. Mittlerweile ist die Aufbruchsstimmung verflogen, es herrscht wieder Tristesse. Im erst Mitte der Vorwoche präsentierten Doppelbudget für 2018 und 2019 ist keine Rede mehr von der zuerst vollmundig angekündigten (und von den Militärs seit Jahren geforderten) Anhebung der zur Verfügung stehenden Mittel auf zumindest ein Prozent des Brutto­inlandsprodukts (BIP). Magere 0,58 Prozent des BIP gesteht die neue Bundesregierung dem Heer zu. Das ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Kein Wunder, dass sich die Heeresangehörigen verschaukelt vorkommen.

Der neuerliche Sparkurs fügt aber nicht nur der Substanz des Bundesheers Schäden zu, die schwer zu reparieren sind. Wenn begonnene Bauprojekte gestoppt, die Instandhaltung der Infrastruktur – von der Luftraumsicherung über den Fahrzeugpark bis hin zur Ausrüstung der Soldaten – nicht mehr gewährleistet werden kann und die zuletzt mit großem Aufwand neu angeworbenen Kader in Unterkünften hausen, die alles andere als zeitgemäß sind, dann nagt das an der Moral der Truppe.

Gerade Westösterreich hat in den vergangenen Jahren oft genug davon profitiert, dass im Katastrophen- und Krisenfall rasch kompetente Hilfe und Unterstützung durch das österreichische Bundesheer zur Verfügung stand. Dafür notwendig sind rasch einsatzbereite, gut ausgebildete und entsprechend ausgerüstete Soldaten sowie eine Struktur, die in der Lage ist, diese besondere Art des militärischen Einsatzes abzuwickeln. Hält die Bundesregierung an ihrem Sparkurs in Sachen Bundesheer fest, ist dieser nicht zu ersetzende Teil der Katastrophenhilfe ernsthaft gefährdet. Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese gefährliche Entwicklung?

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09.01.2018

Mositech: Christian Schneegass neuer Vertriebsleiter

Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH. Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH.

Vertriebs-Profi soll Marktanteil in Österreich ausbauen

Der Wiener Christian Schneegass (36) ist neuer Vertriebsleiter von Mositech. Er soll den Marktanteil des Dornbirner Medizintechnik-Unternehmens bei Endoskopie, Mikroskopie und Lasern in Österreich steigern.

Seit Jahresbeginn ist Christian Schneegass der neue Vertriebsleiter der Mositech Medizintechnik GmbH. Der 36-Jährige hat zuletzt als Key-Account-Manager für einen japanischen Kontaktlinsenhersteller den österreichischen Markt erschlossen. Nach 15 Jahren in der Augenoptik freut sich der Wiener auf die neue Herausforderung: mit vier Mitarbeitern ist er für den Vertrieb von flexibler Endoskopie, Mikroskopie und Lasern zuständig.

Mositech ist seit 1992 am österreichischen und seit 2011 am schweizerischen Markt vertreten. Mit Service und Vertrieb medizintechnischer Produkte namhafter Hersteller – unter anderen Pentax-Endoskope, Leica-Mikroskope und Lumenis-Laser – erwirtschafteten 48 Mitarbeiter an vier Standorten zuletzt einen Umsatz von knapp 19 Millionen Euro.

Erwartungen der Kunden übertreffen

„Wir sind erst zufrieden, wenn wir die Erwartungen unserer Kunden übertroffen haben“, erläutert Mositech-Geschäftsführer Christof Moosbrugger die Unternehmensphilosophie: „Christian Schneegass teilt diesen Zugang.“ Dieser ergänzt: „Wir haben hervorragende Produkte. Aber den Unterschied machen wir mit der Extrameile in der Dienstleistung.“ Erklärtes Ziel ist es, den Marktanteil in Österreich zu steigern. Schneegass wird von Wien aus operativ tätig sein. Dort hat Mositech seit 1993 seinen zweiten Standort in Österreich. „Aber natürlich ist mein Platz bei unseren Kunden vor Ort, um das partnerschaftliche Verhältnis auszubauen“, betont Schneegass.

Website: www.mositech.at

Rückfragehinweis:

Mositech Medizintechnik GmbH, Christof Moosbrugger, +43 5572 34534 0, gl@mositech.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, +43 699 1025 4817, werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Katharina Wocelka
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27.11.2017

Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle

Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle

Dass am Freitag, den 13. mehr Unfälle passieren, ist ein Mythos. Tatsächlich ist der 1. Dezember der unfallträchtigste Tag des Jahres. Das heißt, an diesem Tag müssen Autofahrer im Straßenverkehr besonders vorsichtig sein. Das ergab eine Analyse der Kfz-Schäden, die in den vergangenen zehn Jahren (2007 bis 2016) bei der Wiener Städtischen gemeldet wurden. „Wie aus unserer Statistik hervorgeht, passieren am 1. Dezember durchschnittlich 272 Unfälle, so viele wie sonst das ganze Jahr nicht. Erhöhte Vorsicht ist jedoch die gesamte Adventzeit geboten – während der ‚stillen Zeit des Jahres‘ ist das Unfallrisiko dauerhaft erhöht“, sagt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Auffallend ist, dass die Monatsersten im Ranking der Top 10 der unfallträchtigsten Tage des Jahres sehr weit vorne liegen. Nach dem 1. Dezember rangieren der 1. Oktober (durchschnittlich 257 Kfz-Unfälle pro Tag) und der 1. Juli (251) auf den Plätzen zwei und drei. Ebenfalls unter den Top 10 ist der 1. September (233). Der Dezember ist vor allem durch die Adventzeit geprägt, in der sich viele Unfälle ereignen. Nach Weihnachten fällt das Unfallrisiko markant ab, so geschehen von 25. bis 31. Dezember durchschnittlich „nur“ 118 Kfz-Unfälle.

Spitzenreiter im Monatsranking ist Oktober

Bei Betrachtung der einzelnen Monate zeigt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Im vergangenen Jahrzehnt (2007 bis 2016) liegt der Oktober mit durchschnittlich 197 Kfz-Unfällen auf Platz eins. Dicht gefolgt von den Monaten Juni, September und Dezember. „Dies hängt unter anderem mit der Witterung zusammen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen somit noch aufmerksamer sein als sonst“, betont Wendler. Das bedeutet, die früher einsetzende Dunkelheit sowie schlechte Sicht- und Fahrbahnbedingungen durch Nässe und Nebel sind für die Verkehrsteilnehmer eine zusätzliche Herausforderung. Neben der Witterung stellt der Wildwechsel eine weitere Ursache für die steigenden Unfallzahlen in den dunklen Monaten dar.

Freitag und Montag sind die gefährlichsten Wochentage

Bei den Wochentagen liefern sich Montag und Freitag ein hartes Duell. Im Zehn-Jahres-Vergleich liegt der Freitag mit durchschnittlich 228 Kfz-Unfällen an der Spitze. Das Wochenende mit Samstag und Sonntag rangiert mit großem Abstand am Ende der Auswertung. Am Sonntag werden durchschnittlich gar nur 89 Kfz-Unfälle verzeichnet. „Vor allem der Berufsverkehr unter der Woche und der Start ins Wochenende am Freitag schlagen sich in der Statistik nieder. Am Wochenende fallen diese Frequenzspitzen weg und auch der Lkw-Verkehr ist gesetzlich eingeschränkt und somit wesentlich geringer“, erklärt Wendler.

Wie es zu den Peaks kommt

Den einen Grund, weshalb manche Tage bzw. Monate hervorstechen, gibt es nicht. Vielmehr summieren sich mehrere Umstände, die zu einer höheren Unfallgefahr führen. Zu Herbstbeginn im Oktober sind die Ursachen meist – wie oben ausgeführt – in der Witterung begründet. Im Dezember, der insgesamt fünf der Top 10-Unfall-Tage liefert, kommen noch gefährlichere Fahrbahnverhältnisse durch niedrigere Temperaturen/Glätte/Schnee sowie die stressige Adventzeit hinzu.

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06.11.2018

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Die aktuelle Inflation, erhöhte Personal- und Energiekosten, und die deutlich steigenden Kosten bei Rohstoffen als Folge einer schlechten Ernte bei der Braugerste aufgrund der heurigen Dürre und Hitzewelle, führen auch in der Brau Union Österreich zu Kostensteigerungen. Diese können innerhalb des Unternehmens durch Effizienzsteigerungen nur teilweise aufgefangen werden. Die Bierpreise für unsere Kunden werden deshalb ab 1. Dezember 2018 im Durchschnitt um rund 3 % Prozent angepasst.

„Unser erklärtes Ziel ist es, mit unseren Partnern in Gastronomie und Lebensmittelhandel den Konsumenten beste österreichische Qualität zu fairen Preisen anbieten zu können. Gemeinsam wollen wir auch in Zukunft nachhaltig die österreichische Bierkultur und die Vielfalt der heimischen Biere fördern“, betont Generaldirektor Dr. Magne Setnes.

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20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

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11.06.2018

Den Leuten aufs Maul schauen

Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden. Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden.

In Österreich wird Bildungspolitik in erster Linie ideologisch diskutiert. Der letzte Akt in diesem Drama ist die ab Herbst 2018 geplante Einführung von separaten Deutschförderklassen. Dass Ideologie mehr zählt als Expertise, führt dazu, dass Bildungsexperten nach Skandinavien pilgern, um dort von den Besten zu lernen, aber sicher nicht nach Österreich. Österreich und Deutschland haben ein Schulsystem, das so „erfolgreich“ ist, dass es kein anderer Staat kopiert. Die frühe Selektion der Kinder, die Trennung zwischen Gymnasium und Neuer Mittelschule, ist in Österreich in Stein gemeißelt.

Der unbändige Erfolg, sprich der Zulauf an den Gymnasien in Städten, ist vor allem durch die Angst der Eltern, ihr Kind könnte neben einem anderen mit Migrationshintergrund sitzen, zu erklären. Die Angst ist groß, dass die Qualität des Unterrichts leiden könnte, wenn zu viele in einer Klasse sitzen, die zu wenig Deutschkenntnisse haben. Die Angst ist verständlich und berechtigt, auch weil die Bildungspolitik jahrzehntelang keine adäquate Lösung zu bieten hatte und sie noch immer nicht hat.

Die schwarz-blaue Bundesregierung reagiert auf diese wohl bekannten Ängste und führt im Eiltempo Deutschförderklassen ein. Wissenschafter kritisieren die Segregation der Kinder. Sie in separierte Förderklassen fernab ihrer Regelklasse zu stecken, sei für den Spracherwerb abträglich. Es gab auch Fürsprecher, aber die Maßnahme blieb umstritten. Der Nationalrat beschloss daher im Mai nur mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ, die Deutschförderklassen einzuführen. Die Mehrheit der Bevölkerung gibt der Bundesregierung in einer aktuellen Umfrage Recht. 83 Prozent von 1000 durch „Peter Hajek Public Opinion Strategies“ befragten Personen sind für die separaten Deutschförderklassen. Die hohe Zustimmung ist keine Überraschung, ebenso wenig wie die 69 Prozent, die sich in derselben Umfrage für ein Kopftuchverbot aussprachen. Auf welcher Grundlage die Befragten zu ihrem Ja kamen, ist fraglich. Denn Details zu den Deutschförderklassen sind nicht einmal den Bildungsinstitutionen in den Bundesländern bekannt.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass Türkis-Blau nach der Fusion der Sozialversicherungen den nächsten populistischen Schnellschuss abgefeuert hat. Viele Überschriften, ohne in die Tiefe zu gehen und diesmal auf dem Rücken der Kinder, der Lehrer und der Eltern ausgetragen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Anita Heubacher
03.05.2018

Glänzendes Ergebnis für Raps- und Sonnenblumenöle

Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl. Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl.

Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl. So enthält das Produkt der gepressten Rapssamen zum Beispiel die ideale Mischung aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die verarbeiteten Sonnenblumenkerne wiederum liefern reichlich Vitamin E. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird auch nicht durch etwaige Schadstoffe beeinträchtigt, das veranschaulicht der Test des VKI. Denn nur ein Sonnenblumenöl scherte etwas aus der Reihe der gar nicht oder nur ganz gering mit Schadstoffen belasteten Produkte aus. Dieses Erzeugnis muss sich mit der Note „durchschnittlich“ abspeisen lassen. Die weiteren Sonnenblumenöle glänzten mit 3 „sehr gut“ und 1 „gut“. Und bei den 10 Rapsölen geht das Testergebnis wirklich runter wie Öl: Gleich 9 „sehr gut“ und 1 „gut“ lautet hier die Bilanz.

„Der Test zeigt, dass die Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf von Sonnenblumen- und Rapsöl kaum etwas falsch machen können. Die meisten Produkte sind von sehr hoher Qualität. Nur bei der Kennzeichnung könnten einige Unternehmen genauer sein“, fasst Mag. Nina Siegenthaler, VKI-Ernährungsexpertin, die Ergebnisse zusammen.

Was Kunden, die auf österreichische Produkte besonderen Wert legen, freuen darf: Die Testsieger aus den Kategorien Rapsöl und Sonnenblumenöl haben beide eine heimische Herkunft der Rohstoffe und einen heimischen Abfüllort. Der Sonnenblumenöl-Testsieger ist zudem noch bio. Wobei bio bei Sonnenblumenölen bereits sehr üblich ist. Ganz im Gegensatz zu den Rapsölen - mehr als 80 Prozent der angebotenen Produkte werden weiterhin konventionell hergestellt.

Was die Aussagekraft der Preise betrifft: Auch diesmal zeigt sich, dass die Qualität nicht mit den Kosten in einer Beziehung steht. So sind zum Beispiel bei den Rapsölen die billigsten und teuersten Produkte praktisch gleich gut bewertet. Der eindeutige Punkte-Sieger stammt aus dem preislichen Mittelfeld.

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18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

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