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07.04.2020

Weltgesundheitstag: Kein Gesundheitssystem ohne Pflegekräfte

Weltgesundheitstag: Kein Gesundheitssystem ohne Pflegekräfte Weltgesundheitstag: Kein Gesundheitssystem ohne Pflegekräfte

Angesichts der Coronavirus-Pandemie stellt die WHO beim diesjährigen Weltgesundheitstag die Rolle und Verantwortung von Gesundheits- und Krankenpflegekräften in den Vordergrund. Aus PHARMIG-Sicht spielt das Pflegepersonal gerade in der Arzneimittelentwicklung und im Umgang mit Medikamenten eine entscheidende Rolle. Dazu PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog: "„Das beste Arzneimittel nützt nichts, wenn es nicht korrekt eingenommen wird. Oftmals sind es die Pflegekräfte, die hier wertvolle Arbeit leisten. Ebenso ist ihr Beitrag im Zuge klinischer Arzneimittelprüfungen von unschätzbarem Wert. Daher sagen wir aus Anlass des heutigen Weltgesundheitstages ein großes ‚Danke‘.“"

Ob in Spitälern, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder direkt bei Betroffenen daheim, Pflegekräfte sorgen dafür, dass Arzneimittel verschreibungskonform verabreicht werden und können Erfahrungen über die Wirkungsweise von Therapien sammeln, die diese wiederum verbessern helfen. Bei Arzneimittelstudien erfüllen die sogenannten Study Nurses eine wichtige Funktion in deren Organisation und Administration. Dazu Herzog: „Ohne sie wäre die Entwicklung von neuen Therapien nicht möglich. Die Qualität eines assistierenden Studienpersonals wirkt sich auch auf jene der Prüfzentren aus.“

Gerade in Zeiten, in denen die Kapazitäten der globalen Gesundheitssysteme durch COVID-19 auf eine harte Probe gestellt werden, stehen Pflegekräfte engagiert und verantwortungsvoll in der ersten Reihe, um Betroffenen mit ihrem Einsatz zu helfen. „Dafür kann ihnen gar nicht genug gedankt werden“, so Herzog.

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24.05.2020

Offensive für Urlaub in Österreich startet

Offensive für Urlaub in Österreich startet Offensive für Urlaub in Österreich startet

Nach beispiellosen zwei Monaten, in denen der Tourismus in Österreich komplett zum Erliegen gekommen ist, steht die Branche vor dem Neustart. Die Österreich Werbung unterstützt das Hochfahren des heimischen Tourismus in einem ersten Schritt mit einer Kommunikationsoffensive im Inland und in Deutschland.

Große Inlandskampagne gemeinsam mit Städten und 9 Bundesländern

Schon in „normalen“ Jahren stammt knapp ein Drittel aller Nächtigungen im Sommer (2019: 30 Prozent) aus dem Inland. Auch wenn die Rückkehr der Reisefreiheit zwischen Österreich und Ländern, die ähnliche Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus erzielen, bereits absehbar ist: Der Inlandstourismus wird im Sommer 2020 eine wesentliche Stütze für den heimischen Tourismus sein. Deshalb startet die Österreich Werbung am 4. Juni eine große Inlandskampagne. Unter dem Motto „Auf Dich wartet ein guter Sommer. Entdecke Dein eigenes Land“ überzeugt die Österreich Werbung gemeinsam mit allen 9 Bundesländern und den Städten von den Vorzügen eines Inlandsurlaubs.

„Es gibt so viele gute Gründe, den Sommerurlaub 2020 in Österreich zu verbringen. Mit der größten Kommunikationsoffensive, die wir je gemeinsam umgesetzt haben, möchten wir den Österreicherinnen und Österreichern Lust auf Urlaub im eigenen Land machen,“ sagt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. Die Kampagne erzeugt eine win-win Situation für heimische Gäste und Betriebe: Ein Neu-Entdecken einer der begehrtesten Urlaubsdestinationen weltweit und Wertschöpfung in der Heimat für die Heimat.

Zu den zentralen Motiven der Kampagne zählen die Themen „Natur und Wasser“, „Wandern und Alpen“ sowie „Stadt und Kultur“. Die Kampagne macht Lust auf diese Urlaubserlebnisse und präsentiert die heimischen Tourismus-Betriebe und ihre ganz konkreten Angebote. Ziel ist, die Branche durch möglichst viele konkrete Urlaubsanfragen zu unterstützen. Die Ausspielung erfolgt daher auf digitalen Kanälen sowie im ORF-TV und auf Ö3. Umweltfreundlicher Mobilitätspartner bei der Kampagne sind die ÖBB.

Deutschland für Urlaub in Österreich begeistern

Neben der Inlandskampagne wirbt die ÖW auch um Gäste aus Österreichs größtem ausländischen Herkunftsmarkt. In den vergangenen Jahren kam mehr als ein Drittel aller Nächtigungen im Sommer aus Deutschland (2019: 37 Prozent). Gäste aus Deutschland für einen Urlaub in Österreich zu begeistern, ist daher das erklärte Ziel der Kampagne, die Österreich Werbung, Städte und alle 9 Bundesländer ab 28. Mai gemeinsam in Deutschland starten. Angelehnt an die Inlandskampagne ist das Motiv „Auf Dich wartet ein guter Sommer in Österreich“. Die Deutschlandkampagne wird – genauso wie die Inlandskampagne - digital und im TV ausgespielt.

Mit dem heute präsentierten zusätzlichen Budget von 40 Mio. Euro, um für Urlaub in Österreich zu werben, setzt die Bundesregierung und insbesondere Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ein weiteres wichtiges, starkes Zeichen zur Unterstützung des Tourismusstandortes Österreich.

Großes Thema „Sicherheit“

Insbesondere bei der diesjährigen Urlaubsplanung ist das Thema Sicherheit entscheidend. Seitens der Gäste besteht großes Informationsbedürfnis zu den Sicherheitsaspekten während des Urlaubes. Daher hat die ÖW flankierend zu den Kampagnen ein Service- und Informationskonzept umgesetzt, um genau diese Bedürfnisse und Fragestellungen beantworten zu können. „Wir sind über unser ÖW-Netzwerk im Dialog mit Gästen aus 30 Ländern weltweit und sehen es natürlich auch als unsere Aufgabe, diese Fragestellungen im Vorfeld des Urlaubs zu beantworten. Mit den beschlossenen Schutzmaßnahmen und dem großartigen Engagement der Betriebe haben unsere Gäste die Sicherheit, einen Urlaub bei verantwortungsbewussten Gastgeberinnen und Gastgebern zu verbringen,“ so Stolba zu dem so wesentlichen Thema der Sicherheit aus Gästesicht.

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09.06.2020

In Österreich werden täglich 20 Millionen Regenwürmer zubetoniert

In Österreich werden täglich 20 Millionen Regenwürmer zubetoniert In Österreich werden täglich 20 Millionen Regenwürmer zubetoniert

Aus Anlass des Weltumwelttages am 5. Juni hat die Österreichische Hagelversicherung einmal mehr davor gewarnt, die jüngsten Krisen - Umwelt, Klima und Artenschwund - als singuläre Ereignisse zu werten. Im Gegenteil: Die Umweltkrise mit Bodenverbrauch, Ressourcenschwund sowie Biodiversitätsverlust werde sich weiter zuspitzen und die Klimakrise beschleunigen. „Es sei denn, wir handeln jetzt“, stellt Vorstandsvorsitzender Kurt Weinberger klar.

Überaus kritisch ist die Lage weiter beim steigenden Flächenverbrauch. Im Vorjahr sind in Österreich jeden Tag 13 Hektar wertvoller Wiesen und Äcker für Straßen, Siedlungen, Shoppingcenter und Industriehallen verbaut worden. Das ist das Fünffache des Zielwertes von 2,5 Hektar pro Tag, der in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung erstmals im Jahr 2002 festgeschrieben und im derzeitigen Regierungsprogramm wieder verankert wurde.

Das Zubetonieren von umgerechnet 20 Fußballfeldern pro Tag hat in mehrfacher Hinsicht dramatische Auswirkungen: Durch die Verbauung sinkt der landwirtschaftliche Selbstversorgungsgrad beständig, was Österreich zunehmend durch Importe verletzbar macht. Der Boden ist aber Voraussetzung für die Lebensmittelproduktion, was auch die Corona-Krise gezeigt hat.

Darüber hinaus leiden die Kulturlandschaft und das Tourismusland Österreich. Laut einer market-Umfrage kritisieren vier von fünf Österreichern die Verschandelung ihrer Heimat, sie wollen keine weitere Verbauung. Und schließlich nimmt die Artenvielfalt ab. So leben in einem Hektar Boden rund 1,5 Millionen Regenwürmer. Jeden Tag wird also die Lebensgrundlage von rund 20 Millionen Regenwürmern zubetoniert.

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05.03.2021

Breitbandgipfel: Mit mehr Tempo in die Zukunft

„Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“ „Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“

„Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“, betonen die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, anlässlich der heute, Freitag, von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger vorgestellten Breitband-Initiative. Ein Jahr mit Lockdowns, Home-Office und Distance Learning, habe gezeigt, wie wichtig leistungsstarke Breitband-Netze mit Gigabit-fähigen Anschlüssen sind. Mit der heute vorgestellten Initiative ‚Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030‘ (PIA 2030) soll schnelles Internet nun rascher österreichweit verfügbar werden.

Als Förderabwickler der Breitbandmilliarde im Auftrag der Bundesregierung, jetzt des BMLRT, hat die FFG seit 2015 1400 Förderverträge über 905 Millionen Euro ausgestellt. Die geförderten Aktivitäten erreichen insgesamt 2150 Gemeinden. „Österreich ist damit auf einem guten Weg. 99 Prozent der Haushalte haben schon einen Zugang zur Internet-Grundversorgung. Jetzt geht es darum, nicht nur die Geschwindigkeit spürbar zu erhöhen, sondern auch um verlässliche, stabile Netze und entsprechende Applikationen“, so die FFG-Geschäftsführung, denn ohne zukunftsfähiger Kommunikationsinfrastruktur seien die digitalen Megatrends nicht zu bewältigen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus und der Regulierungsbehörde RTR die neue Plattform koordinieren und unterstützen zu können. Mit unserem Förder-Know-how bringen wir nicht nur mehr Tempo in Leitungen und Ausbau, sondern forcieren damit die für den Innovations- und Forschungsstandort notwendigen IT- und Digitalisierungskompetenzen“, sind Egerth und Pseiner überzeugt.

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19.11.2020

Corona-Virus wird uns noch Jahre begleiten. Wie wir lernen, damit zu leben

Die Autoren Elisabeth Tschachler und Kurt Langbein Die Autoren Elisabeth Tschachler und Kurt Langbein

Nach dem 7. Dezember wird das Virus nicht verschwunden sein, und auch die Impfstoffe im nächsten Jahr werden es nicht ausrotten. Deshalb müssen wir vielmehr darüber sprechen, wie das Zusammenleben trotz des Virus in größtmöglicher Freiheit stattfinden kann. Das fordern Kurt Langbein und Elisabeth Tschachler, Autoren des vor kurzem im Molden Verlag erschienenen Buchs „Das Virus in uns“ in einem Positionspapier.

Sie plädieren dafür, auf Vertrauen und Solidarität statt auf Spaltung und Polarisation zu setzen, auf verständliche Kommunikation und Gebote anstelle von Verboten, auf Eigenverantwortung statt Bevormundung. Denn eine informierte Zivilgesellschaft kann das Leben mit dem Virus lernen, gut ausgestattete Gesundheits- und Sozialdienste können das Infektionsgeschehen eindämmen, vulnerable Gruppen schützen und die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen mindern.

Klar ist: Die Aneinanderreihung von Lockdowns ist keine nachhaltige Strategie und entspricht nicht der Logik einer modernen Zivilgesellschaft. Vielmehr gilt es, von anderen Ländern, die bisher gut durch die Krise gekommen sind, zu lernen. Japan hat mit einer modellhaften, extrem schnellen Verfolgung der Kontaktpersonen mit dem höchsten Verbreitungsrisiko nicht einmal zehn Prozent der Infektionen, die bei uns verzeichnet werden. Südkorea und Taiwan haben ausreichend Personal für das Contact-Tracing rekrutiert. Finnland hat die herbstliche Infektionswelle bisher mit äußerst geringen Infektionszahlen fast ausschließlich auf der Basis von Empfehlungen und regional fein abgestimmten Maßnahmen bestritten.

COVID-19 ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr. Deshalb müssen vor allem Personen mit einem erhöhten Risiko geschützt werden – etwa mit einem massiven Ausbau der Betreuungsdienste. Prävention ist bisher in der Pandemiebekämpfung zu kurz gekommen und sollte mit entsprechenden Programmen und gut aufgebauter Information ausgebaut werden.

Mit der richtigen Strategie und Planung ist es möglich, das Erkrankungs- und Sterbegeschehen durch COVID-19 erträglich zu halten, ohne dass dabei die Kollateralschäden unverhältnismäßig groß werden. Und damit zu verhindern, dass nach dem Lockdown vor dem Lockdown heißt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Langbein&Partner;
29.02.2020

Corona als Globalisierungs-Bremse

Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden. Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden.

Die Welt, ein globales Dorf? Die zurzeit offenbar unaufhaltsame Ausbreitung des Coronavirus zeigt eine massive Schattenseite der vor allem wirtschaftlichen Globalisierung – und könnte das Rad nachhaltig zurückdrehen.

Auch so und gerade hier „funktioniert“ Globalisierung: Ende Dezember wurde, vermutlich von einem Tiermarkt in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei ausgehend, die neuartige Virus-Erkrankung Covid-19 alias Coronavirus entdeckt. Trotz drastischer und hierzulande unvorstellbarer Restriktionen Chinas verbreitet sich Corona scheinbar unaufhaltsam und extrem rasch in alle Welt:

Mittlerweile verzeichneten bereits etwa 50 Länder (die Zahl steigt praktisch täglich weiter an) in Asien, im Nahen und Mittleren Osten, in Europa, in Amerika, in Nordafrika sowie Australien Corona-Erkrankungen. Die Tendenz ist überall steigend. Noch spricht die Weltgesundheitsorganisation WHO von keiner Pandemie, das könnte sich aber bald ändern.

In Zeiten globalen Reisens und einer global arbeitsteiligen Wirtschaft kennt ein Virus keine Landesgrenzen – daher war es nur logisch, dass sich Corona ausbreitet, gerade auch ins Export- und Tourismusland Österreich mit seiner geografischen Lage mitten in Europa.

Politik und Institutionen versuchen auch hierzulande, Corona mit Riesenaufwand bis hin zur jetzt drohenden, massenhaften Absage von Veranstaltungen zumindest in Grenzen zu halten. Wie massiv freilich die kurz- oder auch längerfristigen Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaftsströme sein werden, lässt sich noch nicht abschätzen. An den Börsen jedenfalls rutschten diese Woche wegen der Rezessionsängste die Kurse kräftig ab.

Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden. Es ist offensichtlich, wie störungsanfällig globale Lieferketten sind, wenn Fabriken stillgelegt und Grenzen dichtgemacht werden. Und es wird noch klarer, wie wichtig etwa eine gesicherte und damit am besten eigene europäische Versorgung etwa mit Medikamenten ist.

Genau um Versorgungssicherheit geht es aber auch bei vielen anderen Punkten, etwa beim Umstieg auf Elektroautos. Europa ist bei den benötigten seltenen Metallen gegenüber der Konkurrenz in Fernost letztlich gefährlich unterversorgt und abhängig.

Bringt Corona das von manchen Experten bereits prognostizierte Ende der Globalisierung? Das wohl nicht, aber ganz sicher eine Schubumkehr. „Trendsetter“ war hier ganz klar US-Präsident Trump mit seinem leider auch sonst wenig solidarischen „America First“.

Eine Art De-Globalisierung mit wieder mehr Handelsschranken und Einfluss der Politik – auch auf bisher teils ungezügelte Märkte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NASA gemeinfrei / Quelle: Tiroler Tageszeitung - Leitartikel von Alois Vahrner
09.09.2019

Kurz-Biografin mit geschönten Referenzen

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert.

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Die Autorin Judith Grohmann behauptet in ihrem Lebenslauf, „die jüngste Investigativ-Journalistin und Schlussredakteurin Österreichs“ gewesen zu sein: „Mit 17 ging sie zum Herausgeber des bekanntesten österreichischen Enthüllungs- und Nachrichtenmagazins ,profil‘ und bot ihm an, für ihn als Investigativ-Journalistin zu arbeiten. Zwei Monate später bot ihr der selbe (sic!) Herausgeber an, neben ihrer Tätigkeit als Journalistin auch als Chefin vom Dienst für ,profil‘ zu arbeiten.“

Dazu hält „profil“ fest: Judith Grohmann dürfte 1985 zwar vorübergehend bei „profil“ tätig gewesen sein, mit Sicherheit aber nicht als Redakteurin, geschweige denn als Chefin vom Dienst. Ihr Name scheint in keinem Impressum auf. Der genannte Herausgeber – Peter Michael Lingens – kann sich nach eigenem Bekunden nicht an den Namen Grohmann erinnern.

Der Bitte der Chefredaktion um eine erklärende Stellungnahme kam Judith Grohmann bis profil-Redaktionsschluss nicht nach.

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03.03.2021

Spritpreise stiegen seit Jahresbeginn um rund 10 Cent

Die aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Spritpreise seit Jahresbeginn um rund zehn Cent gestiegen sind Die aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Spritpreise seit Jahresbeginn um rund zehn Cent gestiegen sind

Die aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Spritpreise seit Jahresbeginn um rund zehn Cent gestiegen sind. In den ersten Märztagen setzte sich der seit Monaten zu beobachtende Trend der Preissteigerungen fort. Wie es weiter geht, wird sich zeigen – steigen die Rohölpreise, wird auch der Preis an den Zapfsäulen erneut nach oben gehen. Für den Liter Diesel zahlt man aktuell rund 1,145 Euro, für den Liter Super 1,198 Euro.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise im Februar das dritte Mal in Folge. Für einen Liter Super zahlte man im Schnitt 1,168 Euro, für den Liter Diesel 1,117 Euro. Im Vergleich zum Jänner waren das um 4,2 Cent je Liter Super und um 4,4 Cent je Liter Diesel mehr als noch im Jänner.

Frühjahresputz beim Auto hilft Geld sparen

Wer beim Frühjahresputz auch an das Auto denkt, kann bares Geld sparen. So sollte man immer wieder einmal das Auto entrümpeln, denn unnötiges Gewicht erhöht den Spritverbrauch. Regelmäßig sollte auch der Reifendruck geprüft werden, denn zu wenig Luft bedeutet nicht nur mehr Verschleiß, sondern auch höheren Verbrauch. Generell muss das Auto in einem technisch einwandfreien Zustand sein – so fährt es sich nicht nur sicherer, sondern billiger, denn auch ein verdreckter Luftfilter, alte Zündkerzen oder eine fehlerhafte Elektrik können den Verbrauch deutlich ansteigen lassen.

Aufgrund der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Topaktuelle Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Auch Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen.

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01.11.2020

Jährlich 1.500 Verletzte beim Waldarbeiten

Jährlich müssen in Österreich rund 1.500 Personen aufgrund von Unfällen bei der privaten Waldarbeit im Krankenhaus behandelt werden. Jährlich müssen in Österreich rund 1.500 Personen aufgrund von Unfällen bei der privaten Waldarbeit im Krankenhaus behandelt werden.

Jährlich müssen in Österreich rund 1.500 Personen aufgrund von Unfällen bei der privaten Waldarbeit im Krankenhaus behandelt werden. Zum Vergleich: Im professionellen Bereich ist die Zahl mit rund 800 Verletzten pro Jahr deutlich geringer. Der November ist der Monat mit der größten Unfallgefahr.

Für viele Waldbesitzer bedeutet der Herbst eine arbeitsintensive Zeit. Auch in dieser Saison werden sich dabei allerdings wieder zahlreiche Personen schwere Verletzungen zuziehen. Die Auswertung der Unfalldatenbank des KFV zeigt, dass sich jährlich in Österreich rund 1.500 Personen bei der privaten Waldarbeit so schwer verletzen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei rund 40 Prozent der Unfälle müssen die Verletzten stationär aufgenommen werden. Die häufigsten Unfallursachen bei privaten Waldarbeiten sind Unachtsamkeit (40 Prozent) und Fehleinschätzung (22 Prozent) – Berufs-Waldarbeiter nennen Ablenkung dagegen seltener.

3 von 4 Personen verzichten auf den Schutzhelm

Besonders häufig treten bei der Waldarbeit Frakturen auf (ca. 46 Prozent). Die am häufigsten betroffenen Körperteile sind Unterschenkel, Finger und Fußgelenk/Knöchel. Eine Schutzausrüstung wird zwar auch im Rahmen von privaten Wald- und Holzarbeiten großteils getragen, allgemeiner Standard ist sie jedoch nicht. Gerade beim Tragen von Arbeitshandschuhen und Helmen ist Nachholbedarf gegeben.

„Ein Blick auf die Helmtragequote zeigt ein ernüchterndes Bild: Etwa 3 von 4 Personen verzichten beim privaten Waldarbeiten auf das Tragen eines Schutzhelmes. Hier ist ohne Zweifel noch viel bewusstseinsbildende Aufklärungsarbeit zu leisten“, erläutert Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. „Während für die gewerbliche Wald- und Holzarbeit klare Regeln und Schutzvorkehrungen gelten, liegt es im privaten Bereich in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich angemessen zu schützen und auf die Arbeit im Wald vorzubereiten. Durch eine fachgerechte Vorbereitung und gute Schutzausrüstung kann das Unfallrisiko deutlich verringert werden.“

Tipps für die sichere Waldarbeit:

• Arbeiten Sie nicht alleine

• Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Waldarbeit und vermeiden Sie Zeitdruck

• Das Tragen von Schutzausrüstung ist dringend zu empfehlen

• Arbeiten Sie in Hanglagen niemals über- bzw. untereinander

• Erste Hilfe Ausrüstung sollte immer griffbereit sein

• Eine gute Ausbildung und Erfahrung erhöhen die Arbeitssicherheit

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30.03.2020

Arbeitsfreistellung auch für Angehörige von HochrisikopatientInnen gefordert

SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher begrüßt die Ankündigung der Regierung, HochrisikopatientInnen spät aber doch von der Arbeit freizustellen, „auch wenn der Antrag der SPÖ dazu am 20. März im Parlament unverständlicherweise noch von der Regierung abgelehnt wurde“. „Es ist zwar die richtige Entscheidung, dass HochrisikopatientInnen nicht mehr in die Arbeit gehen, sondern nur noch im Home-Office tätig sein können. Aber nicht weitgehend genug. Denn, was ist mit Menschen, die weiter arbeiten gehen müssen, obwohl sie kranke oder schutzbedürftige Angehörige zu Hause haben?“, so Kucher. Seit Tagen sei er, so Kucher, vermehrt mit Fällen konfrontiert, in denen ArbeitnehmerInnen Angst um schutzbedürftige Angehörige haben, aber aus Angst vor Job-Verlust nicht zu Hause bleiben können. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen zwischen der Gesundheit ihrer Angehörigen und dem eigenen Arbeitsplatz entscheiden müssen“, appelliert Kucher an die Regierungsparteien.

Kucher nennt als Beispiel einen Handwerker, der weiterarbeitet obwohl seine Ehefrau die Lungenkrankheit COPD hat. Die Wohnung ist zu klein, um eine Person zu isolieren. Der Arbeitnehmer kann dann laut derzeitiger Rechtslage nicht zu Hause bleiben und muss seine Frau dem Risiko einer Ansteckung aussetzen.

Im Moment sind ArbeitnehmerInnen darauf angewiesen, mit Hilfe der Arbeiterkammern oder der Gewerkschaften Einzellösungen auszuverhandeln. Man versucht, an die Fürsorgepflicht der Dienstgeber zu plädieren und auf Kulanz zu hoffen, Resturlaube aufzubrauchen, oder für die Hoffnung einer Nichtansteckung zu beten. „Es kann nicht Aufgabe des Einzelnen sein, arbeitsrechtliche Lösungen zu verhandeln, solche Probleme müssen zentral angegangen werden“, so Kucher. „Ich hoffe, dass die Regierung diesmal gleich der Initiative der SPÖ folgt, die wir diese Woche im Parlament einbringen werden und nicht wieder erst nach zehn Tagen. Das ist ein unnötiger Zeitverlust, der in dieser dramatischen Situation Leben kosten kann“, so der SPÖ-Gesundheitssprecher abschließend.

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25.09.2020

Neuer Corona-Schnelltest von Bosch liefert zuverlässiges Ergebnis in 39 Minuten

Bosch hat einen neuen Schnelltest für sein Analysegerät Vivalytic zum Nachweis des SARS-CoV-2-Erregers entwickelt. Damit steht das Testergebnis in 39 Minuten zuverlässig fest - schneller ist weltweit aktuell kein anderer PCR-Test. Der neue Schnelltest ist unter anderem prädestiniert für den dezentralen Einsatz in mobilen Testzentren an Autobahn-Raststätten oder Flughäfen. Getestete Personen können unmittelbar am Ort der Probenentnahme ein zuverlässiges Ergebnis erhalten. Der CE-gekennzeichnete Test ist ab sofort in Europa erhältlich und hilft, Quarantäne-Zeiten zu vermeiden, Labore zu entlasten sowie das Reisen und Arbeiten wieder sicherer zu machen: "Ein Schlüssel gegen die Corona-Pandemie liegt in der raschen Erkennung von Infektionsherden. Deshalb war es uns wichtig, nach unserem ersten Corona-Test einen noch deutlich schnelleren zu ermöglichen", sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte PCR-Singleplex-Test hat eine Sensitivität von 98 Prozent und eine Spezifität von 100 Prozent. Er wurde gemeinsam von der Bosch-Tochter Bosch Healthcare Solutions und dem deutschen Biotechnologie-Unternehmen R-Biopharm entwickelt. "Wir haben mit Bosch eine sehr enge und langfristig ausgerichtete Partnerschaft. Mit der Vivalytic-Technologie ermöglichen wir es die hochsensitiven PCR-Tests von R-Biopharm signifikant zu beschleunigen und erstmalig direkt am Ort der Probenentnahme anzubieten", sagt Jochen Hirsch, Vorstand der R-Biopharm AG. PCR-Tests gelten als Goldstandard unter den Testverfahren.

Weltneuheit: gleichzeitig fünf Proben auswerten

Bereits Ende März hatte Bosch nach nur sechs Wochen Entwicklungszeit einen ersten Schnelltest für sein Vivalytic-Analysegerät herausgebracht. Dabei handelt es sich um einen Multiplex-Test, der Proben in zweieinhalb Stunden sowohl auf das SARS-CoV-2-Virus als auch zeitgleich auf neun weitere Atemwegserkrankungen untersucht. Der neue beschleunigte Test ist ausschließlich auf SARS-CoV-2 ausgerichtet. "Mit unseren unterschiedlichen Corona-Tests und den variablen Auswertungsstrategien ermöglichen wir mit einem Vivalytic-Gerät verschiedene Testszenarien - vom Screening bis hin zur Unterstützung der Differentialdiagnostik bei ähnlicher Symptomatik", sagt Marc Meier, Geschäftsführer der Bosch Healthcare Solutions GmbH. Und die Entwicklung geht bei Bosch unter Hochdruck weiter: Ab Anfang Oktober 2020 sollen durch Pooling fünf Proben zeitgleich in einer Test-Kartusche und in vergleichbarer Geschwindigkeit ausgewertet werden können - eine Weltneuheit. Damit steigert Bosch die Testkapazitäten auf mehr als 160 Proben pro Tag, die mit einem Vivalytic-Gerät vollautomatisiert verarbeitet werden können. Zudem soll die Durchlaufzeit des SARS-CoV-2-Tests bei positiven Proben mit Hilfe von optimierter Software in den nächsten Wochen weiter verkürzt werden.

Vivalytic-Analysegerät: Einfache Anwendung am Ort der Probenentnahme

Die Vorteile der Bosch-Schnelltests liegen nicht nur in der raschen Analysezeit, sondern auch in der einfachen Handhabung: Mittels Abstrichtupfer wird die Probe aus Nase oder Rachen entnommen und in die Test-Kartusche gegeben. Anschließend wird die Kartusche, die sämtliche für den Test erforderlichen Reagenzien enthält, für die automatisierte Analyse in das Vivalytic-Gerät eingeführt. Die Bedienung des Analysegeräts ist anwenderfreundlich und erfordert nur eine kurze Schulung des medizinischen Fachpersonals.

Bosch will bis Ende 2020 die Kapazität für eine Million Tests erreichen. Da die Nachfrage nach Analysegerät und Schnelltests anhaltend hoch ist, arbeitet das Unternehmen mit seinen Lieferanten intensiv daran, die Kapazität maximal auszubauen und die Lieferfähigkeit weiter zu erhöhen.

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26.02.2020

Mehr Selbstbestimmung für einen würdevollen Tod

Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe

Das mit Spannung erwartete Urteil stellt einen fundamentalen Durchbruch für ein Sterben in Würde dar. Durch die Aufhebung des verfassungswidrigen Sterbehilfe-Paragrafen tritt in Deutschland ab sofort wieder die bis zum 6. November 2015 gültige, menschenfreundlichere Rechtslage in Kraft.

“Das heutige höchstrichterliche Urteil ist ein Schritt nach vorne für all jene, die mehr Selbstbestimmung, Würde und Menschlichkeit am Lebensende einfordern", sagt Wolfgang Obermüller, Sprecher der Österr. Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL). Nun hofft er, dass dieser Richterspruch auch in Österreich wirken wird. Denn in Österreich wird noch in diesem Jahr ein Urteil zur generellen Liberalisierung der Sterbehilfe erwartet. Während in Deutschland zur „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ geurteilt wurde, stehen hierzulande die Paragrafen 77 („Tötung auf Verlangen“) und vor allem § 78 („Mitwirkung am Selbstmord“) auf dem höchstrichterlichen Prüfstand, die noch restriktiver waren als der in Deutschland eben gekippte Paragraph.

Die ÖGHL setzt sich für Entkriminalisierung der Sterbehilfe ein und fordert nicht nur für einen Rechtsanspruch auf die Ausgabe geeigneter Medikamente sondern auch auf aktive Sterbehilfe. Dabei betont sie allerdings den ethischen und zeitlichen Vorrang von Palliativmedizin und psychischer sowie emotionaler Betreuung vor jeder Entscheidung zum Freitod. "Wir sind zuversichtlich, dass auch der Österreichische Verfassungsgerichtshof bei seinem Entscheid, mit dem noch in diesem Frühjahr gerechnet wird, das Recht auf einen menschenwürdiges und selbstbestimmtes Lebensende stärken wird", so Obermüller.

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03.03.2021

Urroggen - Das Multitalent in der Backstube

Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt

Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt. Da das Urgetreide früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, ist der Urroggen heute auch unter dem Namen Waldstaudenroggen oder Waldstaudenkorn bekannt. In einigen Regionen wird er als Johannisroggen bezeichnet, da er um den Johannistag (24. Juni) ausgesät wurde.

Ursprünglich wuchs Urroggen als Unkraut auf den Weizenfeldern. Beim Vordringen des Getreideanbaus nach Norden wurde das Urgetreide wegen seiner Winterfestigkeit und seiner geringen Ansprüche an den Boden kultiviert und zum heutigen gewöhnlichen Roggen weitergezüchtet.

Urroggen geriet beinahe in Vergessenheit, weil er wesentlich kleinere Körner hat als herkömmlicher Roggen und der Ertrag daher um ca. 50 Prozent geringer ist. Da er jedoch eine extrem anspruchslose, frostunempfindliche Getreideart ist und auf kargen Böden und sogar noch auf 2.000 Metern Höhe wächst, bekommt er in der Landwirtschaft wieder zunehmend Beachtung.

Im Gegensatz zum heutigen Zuchtroggen ist Urroggen eine perennierende Getreideart, wird also meist mehrjährig angebaut. Im Herbst oder Frühjahr (ursprünglich um Johannis, den 24. Juni) werden die Körner ausgesät. Im ersten Jahr wird das Grün vor der Ährenbildung abgemäht und als Viehfutter verwendet. Die Pflanzen treiben neu aus und überwintern. Durch dieses Vorgehen bilden sich im darauffolgenden Jahr um bis zu 30 Prozent mehr Ähren. In diesem Jahr reift der Urroggen und kann geerntet werden.

In der Backstube bietet sich Urroggen als Zusatz für Brote aus handelsüblichem Roggen an, da es den Gebäcken eine ansprechende dunklere Färbung sowie einen erdigen, leicht würzigen Geschmack verleiht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Initiative Urgetreide
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03.03.2021

SPÖ sieht Konzerne in der Pflicht: Globale Lieferketten menschenwürdig und umweltgerecht gestalten!

Kinder schuften auf Kakaoplantagen für unsere Schokolade, für das Steak aus Südamerika wird Regenwald gerodet und die seltenen Erden für unsere Smartphones werden unter menschenverachtenden Bedingungen im Kongo abgebaut. „Noch immer werden auf der ganzen Welt ArbeiterInnen ausgebeutet, die Umwelt zerstört und CO2 in die Atmosphäre gestoßen. Freiwillige Unternehmensverantwortung hat daran bisher nichts geändert. Nur ein Lieferkettengesetz schafft endlich die rechtlich verbindliche Grundlage für eine soziale, menschenrechtskonforme und umweltgerechte Produktionsweise!“, fassen Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, und Julia Herr, SPÖ-Umweltsprecherin, die Gründe für ein Liefergesetz zusammen. ****

„Wir verlangen, dass Unternehmen sich der Risiken für die Menschen in ihrer Lieferkette bewusst werden und sinnvolle Maßnahmen setzen, diese Risiken zu vermeiden. Wir fordern Transparenz und eine Kontrollbehörde mit einem zivilgesellschaftlichen ExpertInnenbeirat. Falls es trotzdem zu Menschenrechtsverletzungen in der Produktion kommen sollte, müssen diese behoben werden und Entschädigungen gezahlt werden. Dafür muss eine zivil- und strafrechtliche Grundlage geschaffen werden“, fasst Bayr die Kernpunkte des Antrags zusammen.

„Konzerne machen ihre Profite auf Kosten von Menschen und unseres Planeten. Wenn wir wollen, dass die Waren im Supermarkt frei von Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltzerstörung sind, müssen wir die Konzerne endlich in die Pflicht nehmen. Wer hier in Österreich seine Waren verkaufen will oder Dienstleistungen anbieten möchte, muss sich auch an Regeln halten, und zwar nicht nur in Österreich, sondern entlang der gesamten Lieferkette“, erklärt Herr die Intention hinter dem Antrag. Für sie ist auch klar: „Wenn wir bis 2040 klimaneutral sein wollen, müssen wir aufhören, Produkte mit absurd hoher CO2-Bilanz herzustellen oder zu importieren!“

Seit vielen Jahren gibt es internationale Grundlagen für ein Lieferkettengesetz, wie zum Beispiel die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, leider aber völlig unverbindlich. Auf EU-Ebene wurde die Erarbeitung entsprechender Rechtsvorschriften angekündigt.

„Wir müssen endlich zu den Vorreitern aufschließen, Österreich darf hier nicht zu den Nachzüglern gehören!“, mahnen beide Abgeordneten, und weiter: "In Sachen Lieferkettengesetz jetzt schnell mutige Schritte zu setzen, sind wir sowohl jenen Menschen schuldig, die für unsere Produkte unter teils menschenunwürdigen Bedingungen schuften, als auch allen zukünftigen Generationen, die so wie wir das Recht auf einen lebenswerten Planeten haben.“ Beide unterstützen deshalb auch die von NGOs, ÖGB und Arbeiterkammer getragene Petition „Menschenrechte brauchen Gesetze“, die sich für entsprechende Regeln auf österreichischer sowie europäischer und internationaler Ebene ausspricht.

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21.07.2020

Gehaltsreport: So viel verdient Österreich

Gehaltsreport: So viel verdient Österreich Gehaltsreport: So viel verdient Österreich

Auch wenn Corona in vielen Bereichen die Karten neu gemischt hat, eines ist und bleibt weiterhin Thema für Österreichs Arbeitnehmer: Das Gehalt. Die Jobplattform StepStone Österreich hat sich die Zahlen angesehen und wenig Überraschendes zutage gefördert: Immer noch sind es gut ausgebildete Männer in Top-Positionen, die das Gehaltsschema anführen.

Trotzdem gibt es auch beim Thema Gehalt interessante Entwicklungen – und die Möglichkeit, in Krisenzeiten mehr für sich herauszuholen, weiß StepStone-Gehaltsexperte Conrad Pramböck.

Durchschnittsgehalt liegt bei rund 44.000 Euro jährlich

Im Schnitt verdienen österreichische Fachkräfte rund 44.000 Euro brutto im Jahr, und das quer durchs Land und durch alle Branchen. Mit der Karrierestufe steigt allerdings auch das Gehalt - von ganz unten bis ganz oben sogar um mehr als das Doppelte. So verdient man im oberen Management mittlerweile mehr als 100.000 Euro, im mittleren immerhin noch rund 66.000 Euro und im unteren Management noch rund 52.000 Euro pro Jahr brutto.

Sales schlägt IT – beim Einkommen

Branchensieger sind die Pharmabranche und Medizintechnik: Rund 56.000 bzw. 55.000 Euro brutto pro Jahr nehmen Mitarbeiter hier mit nach Hause, während es im Versicherungsbereich beispielsweise „nur“ 49.000 Euro sind. Am unteren Ende der Nahrungskette liegen Angestellte in der Hotellerie (rund 38.000 Euro jährlich) und die Textilbranche (rund 32.000 Euro jährlich).

„Hier zeigt sich deutlich das Gefälle zwischen Berufen, für die es eine hohe Qualifikation und langjährige Ausbildung braucht, und jenen, die oftmals von Frauen in Teilzeitjobs erledigt werden“, kommentiert Barbara Oberrauter-Zabransky, Studienleiterin bei StepStone Österreich, die Zahlen. „Je höher die Qualifikation, desto besser wird auch bezahlt.“

„Systemrelevante“ Berufsfelder bezahlen schlecht

Umgekehrt schlägt sich die Nachfrage nach vermehrt als „systemrelevant“ bezeichneten Berufen nicht zwangsläufig in besseren Gehältern nieder: So zählen die Bereiche Consulting, Management und Immobilien mit je mehr als 50.000 Euro Bruttojahresgehalt zu den bestbezahlten Berufsfeldern, während Berufe wie das Gesundheitswesen und der Einzelhandel (39.000 bzw. 38.000 Euro jährlich) weit abgeschlagen liegen.

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„Die Corona-Schere öffnet sich“

Darf man im Moment überhaupt nach einer Gehaltserhöhung fragen? Und wenn ja, wie argumentiert man am besten? StepStone-Gehaltsexperte Conrad Pramböck verrät, wie Arbeitnehmer auch in der Krise mehr für sich heraushandeln.

Herr Pramböck, wie verändert die Corona-Krise den Umgang mit dem Thema Gehalt?

In den letzten Monaten hat sich die „Corona-Schere“ geöffnet: Manche Unternehmen schreiben Rekordgewinne, wie etwa die Pharmabranche oder Labore, in anderen Branchen braucht der Aufschwung etwas länger. Gleiches gilt für die Beschäftigten: Für manche ging es höchstens kurzfristig schlecht, etwa IT-Experten und Techniker, während gering Qualifizierte und Berufseinsteiger möglicherweise länger auf Jobsuche sein werden.

Sollte man aktuell überhaupt nach einer Gehaltserhöhung fragen?

Entscheidend ist die persönliche Verhandlungssituation: Wie gut geht es meinem Arbeitgeber wirtschaftlich, und wie einzigartig ist meine Position? Wer weitgehend austauschbar ist und in einem Unternehmen arbeitet, das kurz vor der Insolvenz steht, kann nicht mit einer Gehaltserhöhung rechnen. Wer hingegen über besonderes Wissen und Können sowie über ein besonderes berufliches Netzwerk verfügt und in einem florierenden Unternehmen arbeitet, für den laufen die guten Zeiten fast ungebremst weiter.

Ist Corona vielfach vielleicht einfach nur ein Totschlagargument von Unternehmen, um die Bitte nach mehr Gehalt abzuschmettern?

Teilweise ist das Argument berechtigt, keine Gehaltserhöhungen geben zu wollen, wenn der Arbeitgeber massive Umsatzeinbrüche erlebt hat. In anderen Fällen habe ich auch schon erlebt, dass sowohl der Vorstand als auch die Mitarbeiter alle Programme mittragen, solange nur dabeisteht: „Wegen Corona“. Unter diesem Stichwort gehen derzeit manche Aktionen durch, bei denen es noch im vergangenen Jahr massiven Widerstand gegeben hätte.

Tipp von Gehaltsexperte Conrad Pramböck: So handeln Arbeitnehmer trotz Corona mehr Gehalt für sich heraus

Drei Dinge sind dabei zu beachten:

Wie gut kann ich derzeit meine persönliche Leistung herausstreichen? Es geht darum zu belegen, woran mein Chef festmachen kann, dass ich herausragende Performance gezeigt habe.

Wo habe ich meinen Verantwortungsbereich deutlich vergrößert? Jede Übernahme von mehr Verantwortung ist ein besonders guter Grund, um wegen einer Gehaltserhöhung anzufragen.

Wie geht es meinem Arbeitgeber finanziell? Eine gelungene Gehaltsverhandlung ist auch eine Frage des guten Timings. Wenn das Unternehmen in großen finanziellen Nöten steckt, ist es eher angebracht stillzuhalten und zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen, wenn die Zeiten wieder besser sind.

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29.02.2020

Umfrage: 15% sind wegen der Situation rund um das Coronavirus sehr besorgt, 13% gar nicht

Nur 15% der Bürger sind wegen der Situation „sehr besorgt“ Nur 15% der Bürger sind wegen der Situation „sehr besorgt“

Das Coronavirus und der weltweite Kampf gegen dessen Ausbreitung haben die Mehrheit der Österreicher bisher nicht in Angst und Schrecken versetzt. Nur 15% der Bürger sind wegen der Situation „sehr besorgt“, weitere 34% geben an, dass sie „eher besorgt“ sind.

Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique Research im Auftrag von „profil“ für die aktuelle Ausgabe.

Etwa gleich viele Menschen zeigen sich relativ unbeeindruckt: 37% sagen, sie seien „weniger besorgt“, nur 13% sind „sehr besorgt“.

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05.03.2021

Frauentag: „Klatschen allein reicht nicht - Frauen sind massiv armutsgefährdet“

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Frauenarbeitslosigkeit in Österreich explodiert ist. Nebenbei haben viele Frauen auch noch im Stillen Kinderbetreuung, Homeschooling oder die Pflege von Angehörigen gestemmt. „Die Frauen sind am Limit und der Druck ist enorm. Die Regierung kann hier nicht länger wegschauen. Klatschen allein reicht nicht, denn Frauen sind massiv armutsgefährdet”, warnt ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende Korinna Schumann. „Es braucht jetzt eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes von 50 auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens und eine stärkere Berücksichtigung von Frauen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie beispielsweise bei Arbeitsstiftungen“, fordert Schumann anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März.

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Je länger die Pandemie dauert, desto klarer zeige sich: Die Maßnahmen der Regierung greifen besonders für Frauen nicht – hier brauche es deutlich mehr Anstrengung, um die Frauen nicht aus dem Arbeitsmarkt zu drängen. „Wir können es uns nicht leisten, auf gut ausgebildete Frauen als qualifizierte Arbeitskräfte zu verzichten“, betont die Vizepräsidentin. „Es muss jetzt endlich gehandelt werden, damit Frauen und speziell Alleinerziehende nicht in die Armut abrutschen. Wir werden alle weiteren Schritte der Regierung daher genau unter die Lupe nehmen und einem Fairness-Check unterziehen.“

Zu feiern gibt es am 8. März wenig

Ohne den Einsatz von Frauen wäre das öffentliche Leben in Österreich am Höhepunkt der Corona-Krise kollabiert. Die Pandemie habe einmal mehr gezeigt, dass es Frauen sind, die das System am Laufen halten. „Wir dürfen uns jetzt nicht in traditionelle Rollenmuster zurückdrängen lassen, denn Gleichberechtigung muss täglich neu verteidigt und ausgebaut werden“, warnt Schumann. „Deshalb sollten wir uns gerade am 8. März in Erinnerung rufen, was wir bereits erkämpft haben, wofür wir einstehen und wofür wir weiterhin kämpfen müssen.“

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19.11.2020

Bloße Erhöhungen der Autosteuern lösen Klimafrage nicht

 Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet. Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet.

Anlässlich der heute erhobenen Forderungen nach weiteren Steuererhöhungen für den Straßenverkehr durch das Ökobüro und die kolportierten neuen Pläne der Regierung, die Pkw-Besteuerung mit dem Argument des Klimaschutzes nochmals zu erhöhen, stellt Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung klar: "Es steht außer Frage, dass der Verkehr seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten muss. Permanent unter dem Titel des Klimaschutzes an der Steuerschraube zu drehen, ist jedoch abzulehnen." In Summe braucht es aus Sicht des Mobilitätsclubs ein Bündel an Maßnahmen, um die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich zu reduzieren, darunter die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, die Förderung von E-Mobilität, die Erhöhung des Pkw-Besetzungsgrades, die Schaffung eines Wettbewerbsmarktes für Mobilitätsdienstleistungen, mehr Mikro-ÖV-Angebote wie Ruf-Taxis oder Gemeindebusse, aber auch den vermehrten Einsatz von alternativen Kraftstoffen.

Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet. Bei weitem führend sind die Sektoren Energie und Industrie mit etwa 43 Prozent. Dies wird gerne von Politik und NGOs übersehen, weil sich die Industrie über den Emissionshandel freikaufen kann. Mit der Mineralölsteuer (MöSt) existiert bereits jetzt eine treffsichere CO2-Steuer für den Straßenverkehr, die bis zu 9-mal höher ist als der Preis, den Industrieunternehmen derzeit für die Tonne CO2 auf Europaebene zahlen. Zudem ist festzuhalten, dass seit Anfang Oktober sämtliche Auto-Steuern von den CO2-Emissionen abhängen.

Letzte Steuererhöhung unter dem Titel "Ökologisierung" erst im Oktober

Bereits im Herbst 2019 wurde ein Steuererhöhungs-Automatismus bei der NoVA beschlossen, der ab kommendem Jahr rund die Hälfte aller Neuwagen teurer machen würde. Dem Vernehmen nach plant die Regierung nun dennoch im Eilverfahren und ohne Begutachtung weitere Verschärfungen. "Die letzte Steuererhöhung mit dem Argument der Ökologisierung der Pkw-Besteuerung ist noch nicht einmal zwei Monate in Kraft, schon denkt die Politik über weitere Erhöhungen nach", kritisiert Wiesinger. Die Politik hat es nicht einmal geschafft, den Konsumenten transparent vor Augen zu führen, welchen Effekt die erst kürzlich in Kraft getretene Änderung im Steuersystem hatte. Sie hat auch nicht die Geduld, den Effekt dieser Maßnahmen abzuwarten. "Offensichtlich ist die Erhöhung der Steuerlast alles, was zählt", so der ÖAMTC-Interessenvertreter abschließend.

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18.12.2019

Billa als Vorzeigebeispiel für weitere Nahversorger

Billa als Vorzeigebeispiel für weitere Nahversorger Billa als Vorzeigebeispiel für weitere Nahversorger

„Wir freuen uns, dass unsere Forderungen Gehör finden und mit Billa nun die erste Nahversorger-Kette auf 100% regionales Fleisch aus Österreich umsteigt“, so Laura Sachslehner, Generalsekretärin der Jungen ÖVP, hocherfreut. „Wir hoffen und wünschen uns, dass weitere Nahversorger dem Beispiel von Billa folgen und ihr Fleischsortiment auf regionale Produkte umstellen. In die selbe Kerbe schlägt auch unsere jahrelange Forderung nach einer eindeutigen Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel, auch für verarbeitete Produkte sowie ein stärkeres Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln. In Kombination mit vorher genanntem, rückt auch unsere Forderung nach einer Bevorzugung heimischer Lebensmittel in öffentlichen Küchen ein Stück näher. Unser heimisches Fleisch erfüllt die höchsten Qualitätsansprüche und aufgrund der kürzeren Transportwege sparen wir uns eine Menge an unnötigen CO2-Emissionen. Das ist die Nachhaltigkeit, die wir als Junge ÖVP schon lange fordern“, so Laura Sachslehner ausführend.

Seit Jahren setzt sich die Junge ÖVP für verstärkte Herkunftskennzeichnungen auf Lebensmitteln, für den Vorrang von heimischen Lebensmitteln in öffentlichen Küchen sowie die verstärkte Förderung von lokalen Märkten ein.

„Am Beispiel von Billa zeigt sich, dass Nachhaltigkeit im Alltag umsetzbar ist. Das ist auch die Politik für die sich die Junge ÖVP tagtäglich einsetzt. Wir stehen für einen vernünftigen, pragmatischen Weg und keine überbordenden Verbote. Viel lieber wollen wir Anreize schaffen, die die Wende in Richtung Nachhaltigkeit attraktiveren“, so Laura Sachslehner abschließend.

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03.03.2021

Österreichische Gesundheitskasse verlängert telefonische Krankmeldung bis 31. Mai

Österreichische Gesundheitskasse verlängert telefonische Krankmeldung bis 31. Mai Österreichische Gesundheitskasse verlängert telefonische Krankmeldung bis 31. Mai

Die Österreichische Gesundheitskasse verlängert nochmals die telefonische Krankmeldung bis 31. Mai 2021. Ursprünglich war die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit der kontaktlosen Arbeitsunfähigkeitsmeldung bis Ende März befristet. Angesichts des weiter hohen Infektionsgeschehens verlängert die ÖGK diese Option bis Ende Mai, um sowohl Versicherte als auch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte bestmöglich zu schützen.

Gleich zu Beginn der Pandemie im März des Vorjahres setzte die ÖGK zahlreiche Maßnahmen, um Versicherten ihre gewohnt verlässliche Versorgung trotz Kontaktbeschränkungen sicherzustellen. Dazu zählt neben der telefonischen Krankmeldung auch die kontaktlose Medikamentenverordnung sowie die Möglichkeit für telemedizinischer Behandlungen.

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