Das beste Rezept gegen die Krise...
Gerade in Zeiten der Krise bleiben Familienbetriebe ein Garant. Dazu gehören z.B. Umdasch (Doka-Schalungstechnik, Ladenbau), ... ...sind Familienunternehmen, zumindest wenn es um die Finanz- und Wirtschaftskrise geht. Theoretisch und zumeist auch praktisch schaffen Familienbetriebe jene Basis, die wiederum vielen Familien der Region erlaubt, ein gutes Leben zu führen. Rund 80 Prozent der österreichischen Unternehmen sind von Familien geführt und geben 70 Prozent der Bevölkerung Arbeit. Jetzt mag man jammern, wie man will, aber Österreich hat trotz mauen Wachstums die akute Finanz- und Wirtschaftskrise bisher halbwegs gut bewältigt, im Gegenteil, ist mitunter Krisengewinner. Nicht zuletzt die zahlreichen Familienbetriebe haben dazu beigetragen - egal ob klein, mit einer Handvoll Mitarbeitern, oder groß, mit Tausenden Beschäftigten.
Unter diesen Betrieben gibt es Hidden Champions wie etwa den Gleisstopfmaschinenhersteller Plasser & Theurer, der in seinem Bereich Weltmarktführer ist. Dazu gehören Umdasch (Doka-Schalungstechnik, Ladenbau), Seile und Garne Teufelsberger, der Kranhersteller Palfinger, der Faltschachtelhersteller Mayr-Melnhof, die Seniorenhandyhersteller Emporia und Alpla (Kunststoffverpackungen); dazu gehören aber auch Spar, Novomatic, XXXLutz und Swarovski, die mitunter zu den größten Arbeitgebern des Landes zählen. Diese Vielfalt war mit ein Grund für das WirtschaftsBlatt und seine Partner - das Bankhaus Spängler, die BDO Austria und die Österreichische Notariatskammer -, seit mittlerweile 2001 die besten Familienunternehmen Österreichs auszuzeichnen.
Erstmals haben wir heuer ein eigenes Schwerpunkt-Heft zum Thema gestaltet, in dem Kollege Hans Pleininger die Familienunternehmen vor den Vorhang holt.
Apropos Krise: Gerade in Zeiten der Unsicherheit und der volatilen Märkte bleiben Familienunternehmen ein Garant - für Wirtschaftswachstum, für Arbeitsplätze, für soziale Verantwortung. In vielen Regionen Österreichs sind Familienbetriebe die Arbeitgeber schlechthin.
Das WirtschaftsBlatt trägt der Bedeutung der KMU seit Anfang Mai noch mehr Rechnung. Nicht nur die tagesaktuelle Berichterstattung setzt einen Fokus auf sie, einmal im Monat berichten wir noch eingehender aus den Regionen und sagen Ihnen, wie Sie sich weiterbilden können, wo Ihr Konkurrent andockt, wie die Stimmung in Ihrer Branche ist. Zusätzlich unterstützen wir Sie täglich weiterhin im WirtschaftsBlatt mit nützlichen Infos.
3 Verkehrstote am Pfingstwochenende - geringste Opferzahl seit Beginn der Aufzeichnungen
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen am Pfingstwochenende verloren ein 30-jähriger Motorradfahrer, ein 17-jähriger Mopedfahrer und ein 77-jähriger Pkw-Lenker ihr Leben.
Der Motorradlenker kam vermutliche wegen nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit in einer Kurve zu Sturz und rutschte mit hoher Wucht gegen einen entgegenkommenden Pkw.
Der 17-jährige Mopedfahrer kam vermutlich ebenfalls wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal gegen einen Pkw.
Der 77-jährige Pkw-Lenker kam aus unbekannter Ursache auf einer Autobahn ins Schleudern und prallte gegen die Leitschiene. Dabei wurde der nicht angegurtete Lenker aus dem Fahrzeug geschleudert. Im Vergleich dazu sind am Pfingstwochenende im Jahr 2011 von Freitag 00.00 Uhr bis Montag 24.00 Uhr 9 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2010 wurden 6 und im Jahr 2009 neun Menschen tödlich verletzt.
Mit 3 Verkehrstoten zu Pfingsten 2013 wurde die bisher absolut niedrigste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.
Am Pfingstwochenende 2013 ereigneten sich in Österreich insgesamt 398 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 90 oder 18,4 % weniger als im Vorjahr (488 Unfälle). Dabei wurden 464 Personen verletzt, um 108 oder 18,9 % weniger als zu Pfingsten 2012 (572 Verletzte).
Von Freitag bis Pfingstmontag wurden von der Polizei 46.591 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet und 483 Lenker wegen Alkoholisierung angezeigt. In 237 Fällen musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden.
Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen (- 8,2%), bei den Alkolenkern (- 17,6%) und bei den vorläufigen Führerscheinabnahmen um 22,5 %. (2012: 50.764 Geschwindigkeitsdelikte, 586 Alkoholanzeigen und 306 Führerscheinabnahmen).
Heidi Chocolat erhält Zuschlag für die Niemetz Schwedenbombe
Die Heidi Chocolat AG hat heute im Rahmen eines Bieterprozesses für den Erwerb der Masse der Walter Niemetz Süßwarenfabrik-Fabrikation von Zucker-, Schokolade-, Konditorei- und Dauerbackwaren GmbH & Co KG den Zuschlag erhalten. Die weitere Produktion der beliebten Schwedenbomben in Österreich ist damit auch zukünftig sichergestellt. Heidi Chocolat wird in den weiteren Ausbau der Marke Niemetz investieren und damit österreichische Arbeitsplätze sichern.
Die Heidi Chocolat AG hat heute ein verbindliches Kaufoffert für die Masse der in Insolvenz befindlichen Walter Niemetz Süßwarenfabrik-Fabrikation von Zucker-, Schokolade-, Konditorei- und Dauerbackwaren GmbH & Co KG gelegt. Erwin Vondenhoff, Generaldirektor von Heidi Chocolat, zeigt sich über den nun erfolgten Zuschlag erfreut: "Die Wiener Traditionsprodukte wie die Original Schwedenbombe, Manja und Swedy stellen für Heidi Chocolat eine perfekte Ergänzung ihres Premium Schokoladen-Sortiments dar. Mit dieser Akquisition steigen wir in den österreichischen Markt ein und wollen die Original Schwedenbombe dank unseres Know-hows auch in den Nachbarländern bekannt machen."
Oberste Zielsetzung von Heidi Chocolat ist der reibungslose und unterbrechungsfreie Fortbetrieb von Niemetz in Wien. "Wir haben es von Anfang an immer ausdrücklich betont: Wir bekennen uns eindeutig zum österreichischen Standort", so Vondenhoff weiter.
Auch das bisherige Niemetz-Management äußert sich positiv über die gefundene Lösung: "Ich bin froh, dass mit Heidi Chocolat schlussendlich doch ein Käufer den Zuschlag erhalten hat, dessen Zukunftskonzept Hand und Fuß hat. Ich bin überzeugt, dass Niemetz mit dem neuem Eigentümer wieder zum alten Glanz zurückfinden wird", erklärt Christoph Oberhauer, Verkaufsdirektor von Niemetz. "Gerade die Stärkung des Vertriebs, die Investitionen in unsere Marken und die Ausweitung des Marktes werden dazu beitragen, Niemetz wieder wirtschaftlich erfolgreich zu machen."
Die Führung von Heidi Chocolat ist bestrebt, mit so vielen Mitarbeitern wie möglich rasch eine Einigung bezüglich deren Verbleib bei Niemetz unter Heidi zu erreichen. "Wir befinden uns derzeit im Gespräch mit Heidi Chocolat. Aufgrund der transparenten Vorgehensweise und Gesprächsbereitschaft der Heidi Chocolat gehen wir davon aus, dass die Übernahme reibungslos und für alle Beteiligten zufriedenstellend verlaufen wird. Die Niemetz-Belegschaft ist sehr erleichtert, dass sich nach der Unsicherheit der letzten Wochen nun eine stabile und nachhaltige Lösung abzeichnet", erklärt Robert Ettmayer, Betriebsratsvorsitzender der Arbeiter.
Heidi Chocolat plant eine Reihe von Investitionen, um die österreichischen Traditionsmarken Original Niemetz Schwedenbomben, Manja und Swedy zu retten. "Wir werden die notwendigen zukunftssichernden Investitionen in den Produktionstandort, in Verkauf, Marketing und in die Organisation tätigen", so Vondenhoff weiter. "Damit wird die Produktion der Schwedenbomben in Österreich absolut sichergestellt. Weiters planen wir den Export in die Nachbarländer Österreichs professionell und mit den entsprechenden Konzepten voranzutreiben. Wir sind überzeugt, mit all diesen Schritten einen erfolgreichen Fortbestand von Niemetz in Österreich sicherstellen zu können."
Heidi Chocolat AG, wurde in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts vom Schweizer Traditions- und Premium-Confiseur Läderach in Pantelimon nahe Bukarest im Zuge ihres umfassenden karikativen Engagements gegründet. Während der letzten zwei Jahrzehnte entwickelte sich Heidi Chocolat AG unter Schweizer Führung und mittels Schweizer Schokolade-Know how zu einem stark wachsenden Premium-Schokoladehersteller. Seit 2013 ist Heidi Chocolat Mitglied der Kex Confectionery Gruppe, welche ca. 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Bezirk St. Pölten-Land: Ku-Klux-Klan-Tankstellenräuber gefasst
Bezirk St. Pölten-Land: Ku-Klux-Klan-Tankstellenräuber gefasst Herzogenburg (Niederösterreich). - Am 17.Oktober 2009, gegen 01.13 Uhr, verübte ein vorerst unbekannter Täter mit einem über das Gesicht gezogenen weißen Tuch, mit ausgeschnittenen Augen und aufgestellter, weißer Kapuze ( ähnlich Ku-Klux-Klan Maske) maskierter und mit weißem Overall bekleideter Täter, mit einem Pfefferspray einen Raubüberfall auf eine Tankstelle in Herzogenburg, Bezirk St. Pölten-Land.
Nach umfangreichen Erhebungen durch Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnte ein 33-jähriger österreichischer Staatsbürger aus St. Pölten als Täter ausgeforscht werden.
Der 33-Jährige wurde am 21.Mai 2013, gegen 11.00 Uhr, von Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, mit Unterstützung von Beamten des operativen Kriminaldienstes St. Pölten, festgenommen, und in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.
Der Täter ist geständig.
Der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs
Der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs Von heute bis 26. Juli ist der Euro-Bus wieder auf Euro-Info-Tour unterwegs. Das zwölfte Tour-Jahr steht ganz im Zeichen der neuen 5-Euro-Banknote, die als erste Stückelung der neuen „Europa-Serie“ im Euroraum eingeführt wird. Einen Fokus legt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in diesem Sommer auch wieder auf allgemeine Informationen zur europäischen Gemeinschaftswährung, welche in der Euro-Info-Straße dargestellt und persönlich vermittelt werden.
Zusätzlich zu den bewährten Dienstleistungen Schilling-Euro-Tausch und Euro-Sicherheits-Check bietet die OeNB beim Euro-Bus Hintergrundinformationen zur Gemeinschaftswährung und beantwortet die Anliegen der Bevölkerung. In der Euro-Info-Straße werden Informationen zu Preisstabilität, den Vorteilen des Euro, Jobs und Wachstum, SEPA und Bargeld-Sicherheit dargestellt und persönlich vermittelt.
Besonderes Augenmerk legt die OeNB auf Informationen zur Einführung der neuen 5-Euro-Banknote. Ab Anfang Mai informiert das Tour-Team beim Euro-Bus über die neuen und verbesserten Sicherheitsmerkmale. Die Banknoten der nun startenden „Europa-Serie“ werden beginnend mit der 5-Euro-Banknote in den nächsten Jahren schrittweise eingeführt. Durch die weiterentwickelten Sicherheitsmerkmale wird der Euro noch fälschungssicherer.
Dank der langjährigen Informations- und Schulungstätigkeit der OeNB bei Bevölkerung und professionellen Bargeldanwendern, zählt Österreich heute zu einem jener Länder Europas mit dem niedrigsten Falschgeldaufkommen. Um Banknoten auf ihre Echtheit zu überprüfen, gelten auch für die neue 5-Euro-Banknote die schnellen und sicheren Prüfschritte „Fühlen – Sehen – Kippen“.
Der Euro-Bus ist bei der Bevölkerung nach elf erfolgreichen Jahren auf Tour fest verankert: Seit 2002 haben mehr als 734.000 Österreicherinnen und Österreicher persönlich die Informationsangebote, wie etwa den Euro-Sicherheits-Check, des Euro-Bus wahrgenommen und mehr als 509 Mio Schilling in Euro gewechselt. Die Ansprechpartner vor Ort antworten direkt auf Fragen und Anliegen der Bevölkerung, damit hat die OeNB den Euro-Bus als ein zentrales Informationsinstrument etabliert.
Für Schulkinder sowie Handelsangestellte wurden mit der „Euro-Kids-Tour“ und der „Euro-Shop-Tour“ jeweils eigene zielgruppengerechte Informationsangebote entwickelt.
„Bergsommer Niederösterreich" startet in die heurige Saison
Die Kampagne für den Bergtourismus in Niederösterreich unter dem Titel „Bergsommer Niederösterreich" wurde am heutigen Mittwoch, 15. Mai, im Wiener Riesenrad Salettl von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, dem Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung Prof. Christoph Madl und Franz Eggl von der Seehütte Rax präsentiert.
„Um verstärkt die Wienerinnen und Wiener anzusprechen, wurde von der Niederösterreich-Werbung eine Gondel des Wiener Riesenrads mit einem Berghütten-Sujet gebrandet. Die Wienerinnen und Wiener sind mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen unser wichtigster Inlandsmarkt, zudem ist das Wiener Riesenrad eines der über 300 Ausflugsziele der Niederösterreich-Card", so Bohuslav. „Die Sommermonate tragen in Niederösterreich maßgeblich zur positiven Nächtigungsentwicklung bei. Über 60 Prozent aller Nächtigungen werden im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober erzielt. Neben den heimischen Gästen konnten Niederösterreichs Tourismusbetriebe auch viele Besucher aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei begrüßen", betonte Bohuslav.
Der „Bergsommer Niederösterreich" sorge für einen bunten Reigen an stimmungsvollen Bergfesten und Kulturveranstaltungen, sagte die Landesrätin. Die ersten Auftakt-Veranstaltungen für den „Bergsommer in Niederösterreich" seien die „Wanderbaren Gipfelklänge" vom 7. bis 9. Juni rund um den Königsberg bei Hollenstein an der Ybbs und bei Göstling an der Ybbs. In den Wiener Alpen in Niederösterreich gehe ein stimmungsvolles Festival der Almhütten mit viel Musik, Tanz und Kulinarik auf den Schwaigen am Wechsel am 15. Juni über die Bühne. Zum Auftakt in die Sommersaison gebe es am Schneeberg am 22. Juni eine geführte Wanderung an den Fuß des Schneebergs mit Musik und kulinarischen Schmankerln, führte Bohuslav weiter aus. Auch würden die 36 orangen „Enzos" an ausgewählten Plätzen im Mostviertel und in den Wiener Alpen in Niederösterreich als bunter Blickfang dienen und eine ganz besondere Lebensphilosophie vermitteln, meinte Bohuslav weiters.
Ein neues Angebot, so die Landesrätin, hätten sich die Mostviertler Gemeinden Göstling an der Ybbs, Hollenstein an der Ybbs und Lunz am See einfallen lassen, die ab sofort 23 E-Mountainbikes anbieten und damit viele neue Möglichkeiten eröffnen, die Bergwelt rund um Hochkar, Königsberg und Lunzer See zu entdecken. Neu sei auch der „Wiener Alpen Viewer", der ein Schautrichter mit Spiegeln an den Wänden sei und die Wiener Alpen in einem neuen Licht erscheinen lasse, betonte Bohuslav. Als Steh-Viewer an 28 Blickplätzen entlang des Leitwanderwegs oder als Hand-Viewer ermögliche er dem Besucher völlig neue Perspektiven in die Wiener Alpen. Auch werde in Mönichkirchen eine neue und noch abwechslungsreichere Strecke von der Berg- zur Talstation der Sonnenbahn bis Juni fertiggestellt, die dann auch mit Mountaincarts befahren werden könne, sagte die Landesrätin.
„Niederösterreich verfügt mit seinen Bergregionen und alpinen Landschaften über hervorragende naturgegebene, touristisch nutzbare Ressourcen. Wir versuchen gerade beim Bergtourismus die Angebote zu attraktivieren, die Qualität stetig zu verbessern und neue innovative Erlebnisse zu schaffen", sagte Christoph Madl von der Niederösterreich-Werbung. Ziel des Projektes "Hüttenqualifizierung" sei es, die Vermarktung der Berghütten zu forcieren. Aus diesem Grund habe sich eine Gruppe ausgewählter Hüttenbetreiber zusammengetan, so Franz Eggl von der Seehütte Rax.
SALZBURGER ADVENT 2013 - "In stiller Nacht" - 18.12.2013 Brucknerhaus Linz
Fest verwurzelt in der Tradition, gehegt und gepflegt mit Herz und Gefühl, inszeniert E.W. Holzmann seit 1991 den Original “Salzburger Advent“. Über hundert Künstler, Musiker und Schauspieler bringen Lieder und Weisen, Geschichten und Gedichte. Zum Großteil selbst geschaffen, manches bearbeitet nach alten Meistern.
Rund um das zentrale Theaterstück, aufgeführt von den talentierten Schauspielkindern und Schauspielern des „Salzburger Advent“, finden sich die einzelnen Ensembles mit ihren Musikstücken, Liedern und Texten zu einem berührenden Adventsingen zusammen.
Seit den Anfängen 1991 hat der Orig. „Salzburger Advent“ das Gesicht der Salzburger Adventsingen mit seinen unverwechselbaren Aufführungen neu geprägt. Das Publikum dankt dies durch seine Treue und Begeisterung über die Jahre, was für alle Mitwirkenden Ansporn und Auftrag für die Zukunft ist. Seit einigen Jahren gibt der Salzburger Advent einige wenige, exklusive Gastspiele und wird aufgrund des großen Erfolges heuer wieder zu Gast in Linz sein.
Unser neues Programm 2013 soll Ihnen Zeit geben, in sich hinein zu hören und sich auf das Wesen der Weihnacht zu besinnen. Besinnen auch auf eine Zeit, in der wir alle die Weihnachtszeit noch unschuldig erlebt haben – die Zeit unserer Kindheit.
Unser neues Programm 2013 mit seinen neuen Musikstücken, neuen Texten und einem neuen Theaterstück soll getragen sein von der Ruhe und Kraft einer besonderen Nacht, einer stillen Nacht.
„In stiller Nacht!“ zum Nachdenken:
Je stiller die Nacht, desto mehr kann man in sich selbst hineinhören. Für die Fragen, die man sich in der Stille stellt, findet man leichter die richtigen Antworten: Das Wunder der Weihnacht ist die Antwort auf viele unserer Fragen
Mitwirkende:
Viergespann, Reiterer Vocal-Ensemble, Die Rauchkuchelmusi, Pongauer Stub'n Musi, Salzburger Adventconsort, Manfred Kuppelwieser, Salzburger Gitarrentrio, Bläserensemble „Mirabell“, LandesChor Hohensalzburg, Theaterensemble des Salzburger Advent, Sprecher: Hans Pötzelsberger
Kartenvorverkauf:
LIVA 0732 / 77 52 30, Linzer Kartenbüro 0732 / 77 88 00, Kartenbüro Pirngruber 0732 / 77 28 33, PH Ticket-Shop 0676 / 95 95 043,
Wels: Kartenbüro Lohmer, in allen oö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01/ 88 0 88 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Stronach: Gewerkschaften bremsen das Land
"Einfluss und Macht der Gewerkschaften sind in Österreich viel zu groß geworden. Die Folge: Ihre sture Blockadepolitik bremst das Land", kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. "Das beinharte Aussitzen von Verhandlungen - ohne einen Millimeter nachzugeben - ist nicht mehr zeitgemäß und schadet letztendlich nur den Menschen. Dies zeigen die Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht und der Streit um die Ladenöffnungszeiten ganz deutlich", so Lugar.
Es sei unbestritten, dass Gewerkschaften in ihren Anfängen die Arbeiter gegen Ausbeutung geschützt haben. "Jetzt haben wir aber 2013! Ausbeutung wird durch Gesetze verhindert, wenn in Einzelfällen dagegen verstoßen wird, kann die Gewerkschaft ja helfen", erklärt Lugar. Dies rechtfertige aber nicht, dass die Gewerkschaften "als geheime Macht im Staate" den Weg der Politik bestimmen "und ständig als Reformverhinderer auftreten."
Am Beispiel des Lehrerdienstrechts sei diese Haltung genau zu sehen: "Statt endlich konstruktiv und gemeinsam neue Wege zu beschreiten, wird nur gemauert, blockiert und verhindert! Auf der Strecke bleiben aber die Kinder, die Schüler - und damit die Zukunft unseres Landes!", warnt Lugar.
Bei den Ladenöffnungszeiten spiele sich die Gewerkschaft als "Retter der Verkäufer" auf, übersehe dabei aber, dass Erlöse, die am Sonntag erwirtschaftet werden könnten und damit Arbeitsplätze sichern, "ungebremst in den Internethandel fließen." Zudem gibt es laut Lugar genug Handelsangestellte, die durchaus auch an Sonntagen arbeiten würden - "gegen entsprechende Abgeltung, wie es in vielen Berufssparten üblich ist", erinnert Lugar an Spitalspersonal und die die vielen Sparten, die ebenfalls an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Deshalb fordert Lugar "Bewegung in den Reihen der Gewerkschafter, ansonsten muss die oft gepriesene Sozialpartnerschaft dringend neu überdacht werden!"
NOTRUF NÖ: Erneut Rückgang der Unfälle zu Pfingsten
Trend des letzten Jahres setzt sich fort: Weniger Verkehrsunfälle mit Verletzten zu Pfingsten!
Keineswegs ruhige Pfingstfeiertage für die Rettungsdienste in Niederösterreich. Obwohl die Einsätze insgesamt etwas anstiegen, waren von Samstag bis in die Nachmittagsstunden am Pfingstmontag weniger Verkehrsunfälle mit verletzten Personen zu verzeichnen. Auch bei den verletzten Motorradfahrern konnte ein Rückgang festgestellt werden.
Alle drei Minuten
Rund 1.700x alarmierte 144 NOTRUF NÖ ein Rettungs- und/oder Notarztteam, niedergelassene Ärzte oder First Responder zu Notfalleinsätzen an den drei Pfingsttagen in Niederösterreich. Das sind um 165 Einsätze mehr als im Vergleichszeitraum 2012. Durchschnittlich alle drei Minuten schrillten die Pager der zumeist freiwilligen Rettungsteams von Rotem Kreuz, Arbeitersamariterbund, Christophorus Flugrettung, Johanniter-Unfall-Hilfe und der Bergrettung. Haupteinsatzgründe waren internistische Notfälle (z.B. akute Herzrhythmusstörungen, Infarkte, …), gefolgt von neurologischen (Schlag- Krampfanfällen) und Stürzen.
Wieder weniger Biker verunfallt!
Bei insgesamt 35 Verkehrsunfällen wurden bis Montagmittag 12 Person schwer- und weitere 32 leicht verletzt. Auffallend dabei war ein Rückgang bei den Einspurigen auf 6 Unfälle mit Motorrädern, Mopeds oder Fahrrädern –gegenüber dem Vorjahr sind es wieder um fünf weniger. Klassisch wie jedes Jahr ereigneten sich nach Mittag die Motorradunfälle, fast alle passierten am Nachmittag, wo Müdigkeit und nachlassende Konzentration der Biker, ein oft unterschätztes Problem darstellt.
Notruf und Alarm gleichzeitig
Insgesamt wurden an diesen drei Tagen 1.700 Notfalleinsätze und 14 Intensivtransporte koordiniert. Das heißt, fast jede Minute alarmierte 144 NOTRUF NÖ einen Krankentransport sowie Rettungs- und/oder Notarztteam. Durch das ausgeklügelte System bleibt der Telefonist bei einem Notruf mit dem Anrufer weiter verbunden, um Sicherheits- und Erste-Hilfe Hinweise zu geben, gleichzeitig alarmiert der Disponent schon im Hintergrund die benötigten Einsatzkräfte. Aufgrund der genauen Informationen kann von ihm sofort entschieden werden, ob nun Rettungs- und/oder Notarztwagen/Hubschrauber, oder weitere Kräfte wie die Feuerwehr oder Polizei erforderlich sind. Im Durchschnitt benötigt dieser Ablauf – vom Abheben bis zum Alarm – unter zwei Minuten.
Schneeberger: Grüne & Blaue haben aus ihrem Wahlergebnis noch immer keine Lehren gezogen
„Die Blauen und Grünen in Niederösterreich haben aus ihrem Wahlergebnis noch immer keine Lehren gezogen. Denn obwohl Petrovic und Co. nur mehr die fünftstärkste Kraft sind bzw. die FPÖ zwei Mandate verloren hat, setzen sie ihre destruktive Oppositionspolitik in der ersten Arbeitssitzung fort. Statt zu arbeiten und zusammen mit uns die 15a-Vereinbarung über risikoaverse Finanzgeschäfte zu beschließen, befinden sie sich noch im Wahlkampf“, hält VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger anlässlich des Beschlusses der 15a-Vereinbarung fest.
„Wir haben von Beginn an angekündigt, dass wir uns zu den neuen Richtlinien für mehr Sicherheit und weniger Risiko bei Finanzgeschäften der öffentlichen Hand bekennen. Mit dem heutigen Beschluss haben wir den ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Über den Sommer werden die notwendigen landesgesetzlichen Bestimmungen ausgearbeitet, damit wir im Herbst das entsprechende Gesetz beschließen können“, so Schneeberger weiter.
„Die Debatte hat gezeigt, dass die FPÖ und die Grünen trotz ihres Abschneidens bei der Landtagswahl ihren destruktiven Kurs fortsetzen. Nur weil ihnen die Regelungen zu wenig weit gehen, lehnen sie die neuen Richtlinien für mehr Sicherheit bei Finanzgeschäften ab. Eine Opposition, die an der Weiterentwicklung unseres Landes interessiert wäre, hätte diesem ersten Schritt zugestimmt und sich danach für eine Verschärfung der Richtlinien eingesetzt. Doch die Blauen und Grünen setzen lieber auf Polemik statt auf Sachpolitik“, stellt VP-Klubobmann Schneeberger fest.
„Ganz Niederösterreich wird Bühne" beim Theaterfest 2013
Maxi Blaha, Adi Hirschal, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Nina Hartmann (v.l.n.r.). Insgesamt 21 Festspielorte des Theaterfestes Niederösterreich präsentieren auch im Sommer 2013 wieder Oper, Schauspiel, Musical und Operette auf höchstem Niveau. Von 16. Juni bis 7. September dieses Jahres heißt es dabei wieder „ganz Niederösterreich wird Bühne".
„Dort, wo eine abwechslungsreiche Kulturszenerie zu Hause ist, dort ist die Gesellschaft lebendig. Und dort, wo man sich mit den Dingen auseinander setzt, gibt es auch innovative Kraft", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge der Programmpräsentation. Das Theaterfest Niederösterreich habe wesentlich dazu beigetragen, dass Niederösterreich ein Bundesland „mit einem unverwechselbaren kulturellen Profil" geworden sei, so Pröll. Darüber hinaus sei die Kulturszenerie auch ein wesentlicher Standortfaktor, betonte der Landeshauptmann neben der immateriellen auch die materielle Facette der Kultur: „Der Kulturtourismus bringt pro Jahr rund 200 Millionen Euro ins Land und sichert damit Arbeitsplätze."
Für Werner Auer, dem Vorsitzenden des Theaterfestes Niederösterreich, steht fest: „Es zahlt sich wirklich aus, den Sommer mit dem Theater in Niederösterreich zu verbringen."
Die 21 Spielorte des Theaterfestes 2013 sind: der Musicalsommer Amstetten, der Filmhof Wein4tel Asparn/Zaya, die Bühne Baden, das Stadttheater Berndorf, das Opern Air Gars am Kamp, die Festspiele Gutenstein, der Theatersommer Haag, die Oper Klosterneuburg, die Schlossfestspiele Langenlois, der Kultursommer Laxenburg, das Herrenseetheater Litschau, die Sommerspiele Melk, das Theater im Bunker Mödling, die Sommerspiele Perchtoldsdorf, der Thalhof Reichenau, das Festival Retz, Shakespeare auf der Rosenburg, die Nestroyspiele Schwechat, die Felsenbühne Staatz, die Festspiele Stockerau und die Wachaufestspiele Weißenkirchen.
Wilfing: „Jugendtickets mehr als 327.000 mal verkauft“
NÖ Landesrat Karl Wilfing und VOR-GF Wolfgang Schroll präsentieren das neue Jugendticket, das nun über die Post-Filialen vertrieben wird „327.864 verkaufte Jugendtickets zeigen den großen Erfolg dieser blau-gelben Idee, die nun auch in anderen Bundesländern Einzug halten wird. Mehr als 71% davon sind Top-Jugendtickets um 60 Euro, mit denen die jungen Menschen alle öffentlichen Verkehrsmittel in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland ein Jahr lang nutzen können. Ab dem kommenden Schuljahr 2013/2014 führen wir nun Änderungen in der Distribution der Tickets durch, um die Lehrerinnen und Lehrer von dieser administrativen Tätigkeit zu entlasten“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing in einer Pressekonferenz mit VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll heute in St. Pölten.
Bislang waren verschiedene Versionen der Jugendtickets im Umlauf: das an Schulen ausgegebene Jugendticket war teilweise ohne Schülerausweis nutzbar, das im Onlineshop gekaufte Ticket jedoch wiederrum nur in Verbindung mit Ausweis. Darüber hinaus hätten zwar die überwiegende Anzahl an Schulen die Tickets verteilt – jedoch nicht alle. Daher mussten Schüler und Eltern teilweise zu einem größeren Bahnhof fahren, um die Tickets zu besorgen.
Dazu Wilfing: „Wir stellen nun alles auf einheitliche Beine. In Zukunft werden die Jugendtickets in allen Post-Filialen zu kaufen sein – dazu ist kein Schülerausweis erforderlich. Parallel dazu können die Tickets auch im VOR-Onlineshop gekauft werden. Das ist auch für die Eltern eine wesentliche Erleichterung, da die Tickets jetzt defakto rund um die Uhr ohne Ausweisvorlage gekauft werden können.“ Insgesamt erspare das den Schulen administrative Tätigkeit und sei auch ein gutes Service für die Eltern, die nun „keine Zahlscheinwirtschaft in der Schule mehr haben, sondern die Post-Filialen und viele Post-Partner nutzen können.“
VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll betont, man werde rechtzeitig vor Schulbeginn eine Liste aller Post-Partner, die Jugendtickets verkaufen auf www.vor.at veröffentlichen. „Für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel sind künftig Jugendticket und Schülerausweis herzuzeigen. Für die Sommerferien haben außerdem noch alle Schülerinnen und Schüler, die ein Jugendticket um 19,60 Euro gekauft haben, die Möglichkeit, 40,40 Euro auf ein Top-Jugendticket aufzuzahlen. Damit können sie auch im Sommer alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten VOR-Gebiet sowie dem VVNB nutzen“, informiert Schroll.
Weg mit den Münzen! Kommen die 1- und 2-Euro-Scheine?
Weg mit den Münzen! Kommen die 1- und 2-Euro-Scheine? Angesichts der jüngsten Medienberichte, dass in den vergangenen Monaten am Brüsseler Flughafen tonnenweise gefälschte Euromünzen aus China abgefangen wurden, fordert der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, die Abschaffung von 1- und 2-Euro-Münzen und deren Ersatz durch entsprechende Geldscheine. "1- und 2-Euro-Scheine wären fälschungssicherer, kostengünstiger und leichter im Geldbörserl", so Karas. Er habe bereits 2002 1- und 2-Euro-Scheine gefordert.
"In den USA ist die 1-Dollar-Banknote der am weitesten verbreitete Gelschein. Es gibt heute keine Argumente mehr gegen 1- und 2-Euro-Scheine", so der Parlamentsvizepräsident. Die Zahl falscher Euro-Münzen in der EU steigt nach früheren Angaben der EU- Kommission. In Geschäften, Banken und von der Polizei wurden im vergangenen Jahr insgesamt 184.000 Falschmünzen aus dem Verkehr gezogen. 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
In einem Schreiben aus dem Jahr 2002 an den damaligen EZB- Präsident Wim Duisenberg und den Währungskommissar Pedro Solbes hatte Karas bereits eine Reform der Euro-Stückelung "gemäß den Anliegen der Bevölkerung sowie der Wirtschaft und des Handels" vorgeschlagen. Auch das EU-Parlament hat im Mai 2012 die Einführung von 1- und 2-Euro-Scheinen gefordert.
Regenwürmer verderben Schnecken den Appetit
Der Schneckenfraß war am höchsten, wenn keine Regenwürmer und nur wenige Pflanzenarten vorkamen Regenwürmer sind im Garten gerne gesehen, weil sie den Boden verbessern. Wie ein Experiment zeigt, haben sie aber auch noch andere, bisher verborgene Qualitäten. Offenbar hilft der Wurm den Pflanzen dabei, sich besser gegen Angriffe der gefürchteten Spanischen Wegschnecke zu schützen. Wie Forscher der BOKU Wien im Fachmagazin "BMC Ecology" berichten, sinkt als Folge der Wurmaktivität der Blattfraß um 60 Prozent. Aber auch eine möglichst große Pflanzenvielfalt verdirbt der Nacktschnecke den Appetit.
Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) gehört offiziell zu den 100 schädlichsten invasiven Arten in Europa und ist der Schrecken jedes Gartenbesitzers. Forscher der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) haben in einer Studie untersucht, welche Rolle Regenwürmer und die Diversität der Pflanzenbestände spielen. Dazu haben sie Pflanzengemeinschaften mit niedriger und hoher Diversität angelegt, und teilweise Regenwürmer zugesetzt. Einige Wochen später gaben sie Nacktschnecken hinzu und ließen sie eine Woche lang ungestört fressen. Danach wurde überprüft, wieviel Pflanzenmaterial von den Schnecken gefressen wurde.
60 Prozent weniger Schneckenfraß
Das Ergebnis: Der Schneckenfraß war am höchsten, wenn keine Regenwürmer und nur wenige Pflanzenarten vorkamen. Waren jedoch Regenwürmer im Boden aktiv, sank die Zahl der angefressenen Pflanzenteile sowohl bei den artenarmen, als auch den artenreichen Gemeinschaften um rund 60 Prozent. Aber selbst in Abwesenheit von Regenwürmern kann eine höhere Pflanzenvielfalt offenbar die Fresslust der Schnecken hemmen: In Gemeinschaften mit zwölf verschiedenen Pflanzenarten lag der Schneckenfraß um 40 Prozent niedriger als in den artenärmeren.
"Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass hier zwei Prozesse am Werk sind", erklärt Studienleiter Johann Zaller. Zum einen verbessern die Regenwürmer die Fähigkeit der Pflanze, sich gegen die Schnecken zu schützen, weil die Würmer die Nährstoffversorgung der Pflanzen erhöhen. Die Pflanzen können dadurch mehr Abwehrstoffe produzieren, die für die Schnecken giftig sind. Zum anderen seien diese Schnecken zwar Generalisten, die fast alles fressen. "Aber sie bevorzugen Nahrung, die in großen Mengen verfügbar ist", so Zaller. In artenreichen Ökosystemen müssen die Schnecken häufiger ihre Nahrung wechseln, weil von jeder einzelnen Art weniger Exemplare vorhanden sind. "Das führt offenbar dazu, dass die Tiere insgesamt weniger fressen", erklärt der Forscher. „Diese Interaktionen zwischen unterirdischen und oberirdischen Organismen werden in der ökologischen Forschung noch vielfach ignoriert - unsere Ergebnisse zeigen jedoch, dass sie eine große Rolle spielen“, fügt er hinzu.
Gärtner können daher ihre Pflanzen vor Schneckenfraß schützen, indem sie einerseits gute Bedingungen für Regenwürmer schaffen (z.B. Chemie vermeiden, mulchen, Grabgabel statt Spaten verwenden) und andererseits eine möglichst hohe Pflanzenvielfalt aufrechterhalten.
Bezirk Baden: Jugendlicher raste mit 190 km/h über Bundesstraße
Pottendorf (Niederösterreich). - Beamte der Polizeiinspektion Pottendorf führten am 17. Mai 2013 auf der L 157 im Freilandgebiet von Pottendorf, Bezirk Baden, Geschwindigkeitsmessungen durch.
Im Zuge der Geschwindigkeitskontrolle wurde gegen 15.05 Uhr ein 21-jähriger Mann aus dem Bezirk Baden mit einem Pkw mit einer Fahrgeschwindigkeit von 190 km/h mittels Lasermessgerät gemessen.
Dem Lenker wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen und er wird an die Bezirkshauptmannschaft Baden angezeigt.
"Dein Tipp für Julia“ - Neue Kampagne zur Raucherentwöhnung startet
“Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Grund genug für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchertelefon eine Kampagne zur Raucherentwöhnung ins Leben zu rufen. Mit der aktuellen Kampagne “Dein Tipp für Julia“ sollen vor allem junge Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren angesprochen werden. Eine interaktive Video-Webseite (www.juliarauchfrei.at) sowie YouTube und Facebook bilden die zentralen Elemente dieser Kampagne.
Eine ist keine, oder?
Im Mittelpunkt der Kampagne steht Julia, eine junge Frau, die mit dem Rauchen aufgehört hat. Als sie eine alte Packung Zigaretten findet, bekommt sie wieder große Lust zu rauchen. Deshalb wendet sie sich mit einer Videobotschaft an die Internet-Gemeinde und bittet diese um Tipps, die sie vom Rauchen abhalten soll. Julia belohnt jeden brauchbaren Ratschlag mit einem unterhaltsamen Video, in dem sie (fast) jeden Tipp in die Tat umsetzt. Die ZuseherInnen können so den Lauf der Geschichte mit beeinflussen. Julia bemerkt in Ihren Videos auch die Vorteile des Nichtrauchens wie z.B. dass sie nun, ihr Geld für andere Einkäufe nutzen kann und dass sie beim Tanzen wieder mehr Luft hat.
„Der interaktive Charakter der Kampagne ermöglicht es in einen Eins-zu-Eins-Kontakt mit potentiellen RaucherInnen zu treten. Gemeinsam mit dem Rauchertelefon wollen wir Wege aufzeigen, wie man rauchfrei bleiben kann. Aufhörwillige RaucherInnen sollen auf humorvolle Weise das Rauchertelefon und die österreichweiten Angebote der Tabakentwöhnung kennen lernen. Wir gehen einen neuen Weg, um vor allem junge Frauen zu unterstützen“, so der für das Thema Prävention zuständige stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst.
Raucherinnen auf dem Vormarsch
Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unterschiedliche Entwicklung des Tabakkonsums von Frauen und Männern. Laut Statistik Austria ist die Raucherrate bei den Männern in den letzten Jahrzehnten von 39 % auf 27 % gesunken, während sich gleichzeitig der Anteil der weiblichen Raucherinnen von 9 % auf 19 % erhöht und somit mehr als verdoppelt hat. Jede dritte Frau (34 %) in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen raucht täglich. Hinzu kommt noch, dass in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen die Frauen früher zu rauchen beginnen, als die Männer.
Hilfe zur Selbsthilfe
Ziel der Kampagne, die noch bis zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2013 läuft, ist die Sensibilisierung junger Frauen und Motivation junger RaucherInnen zum Rauchstopp. Die Webseite www.juliarauchfrei.at wird auch nach dem Weltnichtrauchertag weiterhin verfügbar sein. Die Kampagne verlagert den kommunikativen Schwerpunkt weg von den Gefahren des Rauchens, hin zu den Vorteilen des Nichtrauchens und den Angeboten für Aufhörwillige.
Die Kleinen ganz groß: Kinder schlüpften bei Mini9kirchen in die Rolle der Ärztin bzw. des Arztes
NEUNKIRCHEN. Das Wirtschaftsleben und gleichzeitig auch den Umgang mit Geld lernten Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren beim Kinderevent „Mini9kirchen“ auf spielerische Art und Weise kennen. Auch das Landesklinikum Neunkirchen betreute eine Station, bei der die interessierten Kinder eine „Prüfung“ zur Ärztin / zum Arzt ablegen durften und die Aufgaben von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten erforschen konnten.
Der Kaufmännische Direktor des Landesklinikums Neunkirchen, Dipl. KH-BW Johann Ungersböck, zeigt sich vom Event begeistert: „Mini9kirchen ist ein gelungenes Vorzeigeprojekt, bei dem die jungen Mädchen und Burschen erste Erfahrungen mit möglichen Berufen sammeln können. Es würde mich freuen, wenn bei einigen die Leidenschaft für den medizinischen oder pflegerischen Bereich geweckt wurde.“
Auf die Besucherinnen und Besucher warteten spannende Aufgaben. So galt es zuallererst eine „Arztprüfung“ zu absolvieren, bei der der menschliche Körper als Puzzle richtig zusammengestellt werden musste. Befähigt durch den „Arztausweis“ durften sich die Kleinen sodann im Verbandanlegen üben und probierten auch das Hantieren mit dem Pulsoximeter aus. Dr.in Eva Luttenberger und Dr.in Eva Burtscher sowie DGKS Sabrina Doubek und DGKS Sabrina Pototschnik aus der Abteilung Orthopädie, Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie standen den „angehenden Ärztinnen und Ärzten“ mit Rat und Tat zur Seite.
Gemeinsam mit der Ergotherapeutin Patrizia Behm, BSc und den Physiotherapeutinnen Elisabeth Gaitzenauer, BSc und Barbara Pruschak testeten die Kinder ihre körperliche Fitness beim Geschicklichkeitsparcours und beim Gleichgewichtstraining. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms konnten die Kleinen ihren verdienten Lohn – die „Mini9Kirchner-Taler“ – für eine kulinarische Köstlichkeit, ein Erlebnis im Vergnügungspark oder ein individuelles Fingernagelstyling ausgeben, ganz wie im „echten“ Leben eben.
Leistungsschau „50 Jahre Militärkommando NÖ“
Bei einer imposanten Leistungsschau wurde am Rathausplatz das 50-jährige Bestehen des Militärkommandos NÖ zelebriert. SANKT PÖLTEN. - Vor fünf Jahrzehnten wurde das Militärkommando Niederösterreich - zunächst in Wien - eingerichtet, seit 45 Jahren hat es seinen Sitz St. Pölten.
Mit einer Leistungsschau des österreichischen Bundesheeres, den Rettungsorganisationen und Feuerwehr sowie der Polizei und dem großen Zapfenstreich, dargebracht von der Militärmusik, wurde gestern am Rathausplatz das Jubiläum „50 Jahre Militärkommando Niederösterreich“ begangen.
Starke Verbindung
Alle bisherigen Kommandanten standen in engem Kontakt mit der Stadt und der Bevölkerung.
In diesem halben Jahrhundert haben das Militärkommando Niederösterreich, die Gemeindevertretung und die Stadtverwaltung zu einer sehr guten und konstruktiven Zusammenarbeit gefunden, die in einer 1979 geschlossenen Partnerschaft gipfelte.
„Die Veranstaltung soll unser Bewusstsein über die Bedeutung des Militärkommandos Niederösterreich für das Bundesland und unsere Stadt, des Staatsvertrages sowie der Partnerschaft der Stadt mit den Soldaten, gerade auch für die junge Generation, stärken. Sie soll aber auch die positive Entwicklung St. Pöltens als Garnisonsstadt mit einer 226 Jahre langen Tradition hervorheben“, unterstreicht Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.
LH Pröll traf mit Vertretern der IG Weinviertel und IG Waldviertel zusammen
Landeshauptmann Pröll mit Leopold Dungl (Sprecher der Bürgerinitiativen) Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll traf am heutigen Donnerstag, 23. Mai, im NÖ Landhaus in St. Pölten mit Vertretern der IG Weinviertel und IG Waldviertel zusammen. Im Vorfeld kam es zu einer Kundgebung der Bürgerinitiativen vor dem Landhaus.
Es sei für ihn „eine Selbstverständlichkeit“, die Vertreter der Bürgerinitiativen zu einem Gespräch zu empfangen, sagte Landeshauptmann Pröll zunächst. Es sei seine „tiefe Überzeugung“, dass „es nicht so sein kann, dass aufgrund von Profitgier unsere wunderschöne Landschaft für ewig kaputt gemacht wird“, so der Landeshauptmann, der gleichzeitig betonte: „Ich kann die Garantie geben, dass wir an unserem Energiefahrplan nicht rütteln werden.“ So wolle man das Energieziel des Landes – 50 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie bis 2020 – beibehalten, versicherte Pröll: „Wir wollen das eine tun, ohne das andere zu lassen.“
Der Landeshauptmann sprach auch das Thema Abstandsregelungen an: „Wir sind im internationalen Vergleich diejenigen, die die höchsten Abstände vorschreiben.“ Ziel sei es aber, dass die Abstandsregelungen „nicht sakrosankt bleiben, sondern dass die spezifische Situation ausschlaggebend ist.“ So soll etwa im Rahmen eines Umweltverträglichkeitsverfahrens auf die gegebene Situation Rücksicht genommen werden.
Leopold Dungl, der Sprecher der Bürgerinitiativen, sagte, man wolle „einen Ausgleich finden“, sodass „der Energiefahrplan auch im Zusammenhang mit dem Lebensglück der Menschen realisiert“ werde. „Unser Angebot ist es, an diesem Prozess mitzuwirken“, so Dungl.
Landeshauptmann Pröll meinte, er sei überzeugt, dass die Windkraft „eine mögliche alternative Energiegewinnungsform ist, aber sie gehört dorthin, wo es Sinn macht. Wir werden daher unseren Weg konsequent weitergehen.“
Südlicher Donauradweg wird in acht Gemeinden ausgebaut
Zusätzliche Sicherheit für Radfahrer – Südlicher Donauradweg wird in acht Gemeinden umfangreich ausgebaut Die Planungen für den Ausbau des südlichen Donauradwegs zwischen Wallsee-Sindelburg und Klosterneuburg sind schon weit fortgeschritten. In acht Gemeinden werden neue Brücken, Radunterführungen sowie gesonderte Radtrassen errichtet, um die Verkehrssicherheit der Radtouristen zu erhöhen. Zugleich versprechen sich die beteiligten Gemeinden entlang des Donauradwegs eine angesichts der hohen Nutzerfrequenzen dringend notwendige Verkehrsentflechtung auf Landes- und Gemeindestraßen. Die Projektkosten für Baukosten und Beschilderung belaufen sich auf insgesamt 2.283.000 Euro. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die Unterstützung aus Mitteln der Regionalförderung auf Initiative von Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen.
„Den Donauradweg befahren knapp 250.000 Radfahrer pro Jahr, wobei diese Nächtigungsgäste bzw. auch die Tagesausflügler insgesamt jährlich nahezu 10 Millionen Euro Umsatz in die Regionen entlang der Radtrasse bringen. Durch den hohen Bekanntheitsgrad leistet der Donauradweg einen sehr wesentlichen Beitrag für die niederösterreichische Tourismuswirtschaft", so Bohuslav.
Sämtliche Maßnahmen, die von der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Optimierungsmaßnahmen Donauradweg Wallsee - Klosterneuburg getragen werden, sollen in den beteiligten Gemeinden bis spätestens Jahresende 2014 umgesetzt sein.
Sobotka zur Arbeitsmarktpolitik: „Müssen positives Bild von Arbeit zeichnen"
Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka in St. Pölten zum Thema „Arbeitsmarktpolitik - Herausforderungen und Chancen".
„Arbeit ist nicht nur zum Geldverdienen da, sondern sie ist sinnstiftend und soll im Zusammenhang mit der Selbstbestätigung eine wichtige Unterstützung sein", meinte Sobotka einleitend und ging dann auf konkrete Anliegen und Schwerpunkte ein. So gelte es einerseits, die Menschen möglichst lange am Arbeitsmarkt zu halten. „Wir müssen ein positives Bild der Arbeit zeichnen, Leistung muss positiv besetzt sein. Dazu muss der Arbeitsplatz aber dem Menschen auch das entsprechende Gefühl geben - das Arbeitsfeld muss den Menschen gesund halten, es geht um den ‚gesunden Arbeitsplatz‘ und damit um die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes. Man muss sich fragen, was ist zu tun, damit der Arbeitsplatz dem Menschen Freude bereitet", so der Landeshauptmann-Stellvertreter dazu. In diesem Zusammenhang, so Sobotka weiter, sei für den Arbeitnehmer und die Arbeitnehmerin anstelle von starren Regeln in besonderen Situationen auch eine Flexibilisierung vonnöten. Außerdem sei eine gerechte Entlohnung gefordert. Lebenslanges Lernen müsse zudem als Grundregel und Zielhaltung gelten, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber hätten dafür die Grundlagen zu schaffen, es sei eine enge Kooperation mit der Wirtschaft geboten. „Wir brauchen Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. altersgerechte Aufgabenfelder und à la longue eine andere Lohntangente sowie eine Flexibilisierungsberatung für Unternehmerinnen und Unternehmer", so Sobotka.
Andererseits gehe es auch um die Jugendbeschäftigung. „Österreich bietet Enormes in Bezug auf die Ausbildung, aber wir brauchen alle Jugendlichen im Berufsfeld. Das Ziel ist es, einen ungebrochenen Lebenslauf von der Ausbildung in die Arbeit zu ermöglichen, nach der Ausbildung muss ein guter bzw. bruchloser Übergang in die Arbeitswelt stattfinden", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Man habe in diesem Zusammenhang die „Sozialpädiatrische Versorgungsplanung" geschaffen, bei diesem Projekt gehe es darum, sich vorab und präventiv um die Kinder zu kümmern, um deren etwaige Probleme am späteren Arbeitsmarkt zu minimieren. Als weitere in diesem Zusammenhang existierende Initiativen und Aktionen nannte Sobotka etwa „start up" oder auch die Lehrwerkstätten.
Zum dritten gelte es auch, jenen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu helfen, die gleichsam unverschuldet von Arbeitslosigkeit betroffen seien, so Wolfgang Sobotka abschließend.
Sobotka: „Setzen uns heuer intensiv mit ‚Gartenstartern‘ auseinander"
Mag. Wolfgang Sobotka (NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter), Bettina Blumenthal (Die Garten Tulln) und Mag. Joachim Brocks (Projektleiter der Aktion „Natur im Garten") In den Räumlichkeiten der Gärtnerei Müller in St. Pölten informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka am Montag, 25. März, über den diesjährigen Start ins Gartenjahr. „Wir kehren im 13. ‚Natur im Garten‘-Jahr wieder zu den Wurzeln zurück und widmen uns der nächsten Generation, wir wollen uns heuer intensiv mit den ‚Gartenstartern‘ auseinandersetzen. Wir wollen neue ‚Natur im Garten‘-Mitglieder werben, auf ihre Bedürfnisse eingehen und sie überzeugen, sich selbst einen Naturgarten anzulegen. Die Idee soll nach wie vor jung und frisch sein", erläuterte Sobotka. Man setze, so der Landeshauptmann-Stellvertreter weiter, dazu auf vier konkrete Werkzeuge: das Internet, die „Natur im Garten"-Akademie, eine neugestaltete Broschüre und das Gartentelefon.
Zum Internet hielt Sobotka fest, dass die „Natur im Garten"-Homepage überarbeitet wurde und nun mehr Service biete, es gebe hier nun eine umfangreichere Verlinkung und Barrierefreiheit. „Die Seite ist seit rund einem Monat online geschaltet, und die Besucherzahl wurde in diesem einen Monat um über 40 Prozent gesteigert. Die Besuchsdauer hat sich um fast 60 Prozent erhöht, und es konnten über 66 Prozent neue Besucher aktiviert werden", so Sobotka.
Mittels des Internets wolle man vor allem an „ein junges Publikum kommen, das nicht von vornherein naturgartenaffin ist", erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Punko „Natur im Garten"-Akademie informierte Sobotka, dass ein neuer Lehrgang mit dem Titel „Erfolgreich Starten - 10 Schritte zu Ihrem Naturgarten" gebucht werden könne, der die Teilnehmenden mit den Basics des naturnahen Gärtnerns und auch mit praktischen Anwendungen vertraut macht. Für den professionellen Bereich stehen an der Akademie ab heuer zwei neue Lehrgänge zur Verfügung; einerseits der „Naturgarten-Profi", andererseits der „Profi-Verkäufer für ökologische Gartenprodukte".
Das dritte Werkzeug, das Sobotka vorstellte, ist eine neue, 60 Seiten starke Broschüre mit dem Titel „Starten mit Natur im Garten - Erste Schritte für Gartenneulinge". Diese sei, so Sobotka, als „Checkliste und Schritt für Schritt-Anleitung" zu verstehen. Das vierte Tool ist das unter der Nummer 02742/743 33 erreichbare NÖ Gartentelefon. „Es ist auch im 13. Jahr der Aktion ungebrochen beliebt, im Jahr 2012 wurde das Telefon fast 44.000 Mal kontaktiert", sagte Sobotka und wies darauf hin, dass heuer alle, die zwei neue Gartenplaketten-Gärten werben, ein „Natur im Garten Geschenkpaket" erhalten.
Im Rahmen des Starts ins Gartenjahr 2013 erinnerte der Landeshauptmann-Stellvertreter auch an den Start der „Garten Tulln" am 13. und 14. April.














