Österreichs Hühnerfleisch wird Gentechnik-frei
Großteil der heimischen Masthuhn- und Putenzüchter haben auf kontrolliert Gentechnik-freie Fütterung umgestellt Als "neuen Meilenstein für die Gentechnik-freie Lebensmittelproduktion in Öster-reich" begrüßt Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnik-frei, den Qualitätssprung beim heimischen Mastgeflügel: "Nachdem im Jahr 2010 bereits die komplette österreichische Milchwirtschaft und die komplette Frischeier-Produktion auf kontrollierte Gentechnik-freie Fütterung umgestiegen sind, folgt jetzt ein weiterer wichtiger Sektor: Mit dem heutigen Tag ist erstmals österreichisches Hühnerfleisch aus kontrolliert Gentechnik-freier Produktion in den Regalen des Lebensmittelhandels zu finden (betrifft insbesondere: Hofer, REWE Group, SPAR, Zielpunkt). In den nächsten Wochen wird Hühnerfleisch aus österreichischer Produktion bei den angeführten Lebensmittelhändlern vollständig auf Gentechnik-Freiheit umgestellt; Putenfleisch folgt danach." Hühner- und Putenfleisch aus biologischer Produktion war selbstverständlich immer schon garantiert Gentechnik-frei.
Für die konventionelle Landwirtschaft bedeutet dies einen gewichtigen Qualitäts-Schritt: Damit werden rund 80.000 Tonnen potenziell mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) belasteter Soja durch kontrolliert Gentechnik-freie Ware ersetzt. Konsumenten erkennen die Gentechnik-freie Ware am grünen Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik hergestellt". Nur österreichische Ware bzw. Bio-Produkte können diesen besonderen Qualitätsstandard bieten.
Seit Anfang Jänner 2012 wird bei den größten Geflügelbetrieben, die rund 90% des heimischen Mastgeflügelmarktes abdecken - Hubers Landhendl in Oberösterreich, Steirerhuhn-Lugitsch und Titz in der Steiermark sowie Wech in Kärnten - Gentechnik-frei gefüttert. Damit kommt sechs bis acht Wochen nach Beginn der Fütterung das erste Hühnerfleisch mit der Qualitätsbezeichnung "Ohne Gentechnik hergestellt" auf den Markt. Aufgrund der Größe und Marktrelevanz der beteiligten Lebensmittelhändler und Betriebe kann davon ausgegangen werden, dass in kürzester Zeit die gesamte Branche folgen wird. Im ersten Schritt werden Frisch-geflügelfleisch und zerlegte Ware ausgelobt; für verarbeitete Ware (z.B. Wurst) und Importware wird noch an Lösungen gearbeitet.
Mit heimischen Fischen gesund und umweltfreundlich in die Fastenzeit
NÖ Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Ernährungs-Expertin Petra Nemec (Energie- und Umweltagentur NÖ) präsentieren den Alpenroller Rollmops, Krabbencocktail oder Fischsalat: Beim traditionellen Heringsschmaus wird noch einmal in vollen Zügen genossen, bevor es in der Fastenzeit etwas weniger lukullisch wird. Der Rollmops ist vielleicht der bekannteste Fisch beim Faschings-Kehraus, doch ist er auch die beste und klimafreundlichste? Die Energie- und Umweltagentur NÖ hat einen heimischen Fisch-Snack kreiert: Der NÖ Alpenroller ist klimafreundlich und gesund!
Der Original-Rollmops besteht aus einem Heringslappen, der mit Gurke und Zwiebel gefüllt, gerollt und in einer Marinade aus Zwiebel, Essig und Salz eingelegt wird. Gegessen wird er meist nicht mit Besteck, sondern einfach im Ganzen. Er soll Anfang des 19. Jahrhunderts in Berlin entstanden sein und galt als typischer Snack in norddeutschen Seefahrerkneipen, besonders geeignet für den schnellen Hunger zwischendurch oder als Katerfrühstück. Heutzutage ist der Rollmops hierzulande genauso beliebt wie in den norddeutschen Küstengebieten. Dabei gäbe es durchaus regionale Alternativen. NÖ Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Österreich ist gesegnet mit vielen Seen und in diesen tummeln sich zahlreiche Fische, die als schmackhafte Speisefische die Küche bereichern können. Die Teichwirtschaft hat in Niederösterreich eine lange Tradition, Haltungs- und Fangmethoden entsprechen hohen Umwelt- und Gesundheitsstandards. Süßwasserfische wie Forelle, Karpfen, Zander oder der Saibling ‚Alpenlachs‘ sind eine hervorragende Alternative zu den bedrohten Meeresfischen!“
Es muss nicht immer Hering sein – der Alpenroller schmeckt genauso fein!
Die Heringsbestände in der Ost- und Nordsee haben sich in den letzten Jahren zwar wieder erholt, doch das Problem der überfischten Weltmeere bleibt. Petra Nemec, Ernährungsexpertin von der NÖ Energie- und Umweltagentur: „Gesund und umweltfreundlich sind Süßwas-serfische aus der Region. Höchste Qualität bieten Biofische. Diese werden nur in naturnahen Erdteichen gehalten und die Besatzzahl ist geringer, sodass sich Krankheiten nicht so schnell ausbreiten können. Auch das pflanzliche Futter muss aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Derzeit gibt es in Österreich 25 Bio-Karpfen-Zuchtbetriebe und 11 Bio-Forellen-Betriebe.“ Im Rahmen der Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ wurde nun die regio-nale Alternative zum Rollmops kreiert: Der NÖ Alpenroller!
Alpenroller – Forelle für den Heringsschmaus
Zutaten: 4 entgrätete Forellenfilets mit Haut (à 250 g), Salz, Dill, Zitronensaft, etwas Sonnen-blumenöl, 1 TL Butter, 1/ 8 l Weißwein für die Fülle: 1 Zwiebel, 2-3 Essiggurkerl, 1-2 Karotten
Zubereitung: Forellenfilets zwischen zwei Plastikfolien flach drücken, mit Salz, gehackter Dille und Zitronensaft würzen. Zwiebel, geschälte Karotten und Gurkerl in Streifen schneiden. Zwiebel und Karotten in wenig Sonnenblumenöl anschwitzen. Forellenfilets mit Gemüsestiften belegen, mithilfe der Folie straff einrollen und mit Zahnstocher fixieren. Im Backrohr bei 200°C in einer Auflaufform mit Butter und Weißwein ca. 5 Minuten garen. Herausnehmen und in ein Gefäß einschichten. Wasser und Weinessig mit den Gewürzen kurz aufkochen lassen und die gerollten Forellenfilets mit dem heißen Sud übergießen, sodass sie vollständig bedeckt ist. Die Alpenroller mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Die Filets halten sich gekühlt mehrere Tage.
Tipp: Dazu passen Brot und Gebäck, aber auch Salzerdäpfel
Übrigens: Der Alpenroller ist auch ein gutes Katerfrühstück! Alkohol entzieht dem Körper Flüs-sigkeit und Mineralstoffe, dies führt zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen. Salzige und mineralreiche Produkte wie der marinierte Fisch helfen, den Elektrolythaushalt wieder einzurenken. Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, ist auch wichtig viel zu trinken: Mineralwasser oder frisches Leitungswasser, gespritzte Obstsäfte oder ungesüßten Tee. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut sein Übriges. Der beste Garant gegen einen Kater ist aber nach wie vor der maßvolle Umgang mit Alkohol…
Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert
Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert Etwa 120.000 BesucherInnen zählt Schloss Hof in Engelhartstetten pro Jahr. Außerdem besuchen weitere 50.000 Interessierte den Oster- bzw. Weihnachtsmarkt. Damit ist Schloss Hof ein wichtiger Tourismusmagnet.
„Kulturgüter wie Stifte, Schlösser und Burgen sind wichtige Impulse für den niederösterreichischen Tourismus. Dieses Potenzial wird zum Beispiel im Rahmen des Theaterfestes Niederösterreich genutzt, aber auch beim international renommierten Musik-Festival im Schloss Grafenegg“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Auch die Schaugärten, vom Stiftsgarten über den Schlosspark, vom Rosengarten bis zum Barockgarten wie in Schloss Hof, machen Niederösterreich zum führenden Gartenland Europas und locken zahlreiche Touristen in unser Bundesland. Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze: Allein in Schloss Hof arbeiten 50 Ganzjahres-MitarbeiterInnen und weitere 50 saisonale MitarbeiterInnen.“
Um dieses Angebot auszubauen, wird Schloss Hof weiter attraktiviert: Bisher wurden der Meierhof, das Glashaus, der Barockgarten, der Mittermeierhof sowie das Jägerstöckl von der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H revitalisiert.
Um die Effekte der im Jahr 2013 stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung „Brot und Wein“ nachhaltig zu nutzen, wird nunmehr das östlichste Gebäude, der Bäckenhof, attraktiviert. Künftig wird in den Räumlichkeiten des Bäckenhofs die permanente Ausstellung „Brotkultur in Europa“ zu sehen sein. Dafür wird neben der Sanierung des Gebäudes und einer neuen Gartengestaltung unter anderem ein barocker Backofen, Gewürzbeete und ein Keramikatelier errichtet. Auch die Nutzung als Atelier für KünstlerInnen und RestauratorInnen im Sinn von ‚artists in residence‘ ist geplant.
Mit dieser abschließenden Bauphase sind die Adaptierungsarbeiten an der gesamten Anlage, die einst nach Entwürfen von Lucas Hildebrandt entstand, vollendet. Somit stehen sämtliche Gebäude dieses niederösterreichischen Top-Ausflugsziels der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Neben den Bau- und Renovierungskosten wird bis zur nächstjährigen Eröffnung vor allem in die Ausstellungsinfrastruktur investiert. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 2.480.000 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschlossen.
NÖ: Gemeinden legen Bauhof zusammen
"Was den Bauhof betrifft, wird es wie in einer großen Gemeinde funktionieren", erklärt Ringseis. Melk, Schönbühel-Aggsbach und Zelking-Matzleinsdorf (Niederösterreich). - Mit der Zusammenlegung ihres Bauhofes planen die Gemeinden Melk, Schönbühel-Aggsbach und Zelking-Matzleinsdorf ein bisher einzigartiges Vorhaben in Niederösterreich. Die Fusion soll zahlreiche logistische Vorteile und eine effizientere Ausschöpfung des Potenzials der Gemeinden bringen. "In Zeiten wie diesen muss man Synergien nutzen." Der Bürgermeister von Schönbühel-Aggsbach Erich Ringseis sieht dem Vorhaben der Bauhof-Zusammenlegung positiv entgegen. Seit eineinhalb Jahren arbeitet man im Bezirk Melk bautechnisch bereits eng zusammen. Die drei Gemeinden Melk, Schönbühel-Aggsbach und Zelking-Matzleinsdorf machen nun ernst und fusionieren ihren Bauhof. Die Verhandlungen laufen bereits auf Hochtouren - bis Sommer 2012 soll der Beschluss stehen.
In der Gemeinde Schönbühel-Aggsbach, die selbst über keinen Bauhof verfügt, kümmern sich derzeit zwei Gemeindearbeiter um Kanal, Grünflächen und vieles mehr. Ist einer der beiden auf Urlaub oder im Krankenstand gibt es in der Gemeinde bereits einen Engpass. "Passiert dazu noch etwas Unerwartetes wie ein Kanalbruch, so reichen die Mittel unserer Gemeinde einfach nicht aus", erklärt der Bürgermeister. Deshalb hält er die geplante Kooperation für eine sehr gute Idee. In Zukunft könne mit den rund 20 Bauhof-Mitarbeitern der Stadtgemeinde Melk und den zwei Mitarbeitern aus Zelking-Matzleinsdorf ein großes Berufsspektrum vom Schlosser bis zum Installateur abgedeckt werden. Auf diesem Wege sei man weniger auf Hilfe von Außen angewiesen, was wiederum ein Pluspunkt beim Kostenfaktor ist. Die Mitarbeiter können spezifisch in verschiedenen Bereichen über die drei Gemeinden hinweg eingesetzt werden. Auch Maschinen und Geräte können effizienter genutzt werden. "Was den Bauhof betrifft, wird es wie in einer großen Gemeinde funktionieren", erklärt Ringseis. "Allerdings nur bautechnisch", betont er. Eine Gemeinde-Zusammenlegung sei kein Thema und werde nicht einmal angedacht. In der Stadtgemeinde Melk sieht man den großen Vorteil bei der Bauhofzusammenlegung in der effizienteren Nutzung der Gemeindemaschinen und -geräte. "Derzeit sind unsere Geräte nicht optimal ausgelastet. Das kostet Geld", erklärt Alexander Svoboda, Projektmanager der Bauabteilung in Melk. Der Zeitpunkt für die Fusion trifft sich zudem gut: Da das derzeitige Areal des Wirtschaftshofes in Melk verkauft wird, muss in der Gemeinde ohnehin ein neuer Bauhof errichtet werden. Daher hofft man auch in der 5.000-Einwohner-Stadt Melk auf einen positiven Bescheid für die Zusammenlegung. Gemeinsam mit den beiden anderen Gemeinden will man einen neuen Wirtschaftshof in Melk errichten, wo das gesamte Gerät gelagert und die Mannschaft stationiert werden soll. Für die Mitarbeiter der Gemeinden Schönbühel-Aggsbach und Zelking-Matzleinsdorf wird sich dadurch jedoch künftig ein längerer Arbeitsweg ergeben.
Bis zum Sommer 2012 soll ein detailliertes Konzept der interkommunalen Zusammenarbeit stehen und nach dem Gemeinderatsbeschluss dem Land präsentiert werden. Man hofft auf großzügige Subventionen. Als Vorbild hat man sich das Projekt "Dienstleistungszentrum Vier Sonnen" in Oberösterreich genommen, wo die Gemeindekooperation zu fast 90 Prozent vom Land gefördert wurde. Unklar ist derzeit noch, in welchem Dienstverhältnis die Arbeiter künftig stehen werden. Möglich ist, dass ein Verband geschaffen oder eine Gesellschaft gegründet wird. "Wichtig ist, dass sich die Situation der Mitarbeiter nicht verschlechtert", erklärt Svoboda. "Es wird niemand seinen Job verlieren", versichert er. "Allerdings kann es sein, dass bestimmte Stellen nicht mehr nachbesetzt werden." Ziel ist es, das Potenzial der Gemeinden optimal auszuschöpfen. Auch, dass in Zukunft noch mehr Gemeinden an der Bauhofkooperation teilnehmen werden, ist nicht auszuschließen. Darüber hinaus sei interkommunale Zusammenarbeit auch in weiteren Bereichen, wie beispielsweise dem Marketing, geplant, verrät Svoboda.
Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie
Schlechte Nachrichten für die Autofahrer und das Wirtschaftswachstum in der Eurozone. "Die für Europa wichtige Rohölsorte Brent kostet nun 121,85 Dollar je Fass. Umgerechnet in Euro sind das 91,851. Damit wurde ein neues Albtraumhoch bei Rohöl im Euroraum erreicht", warnt der ARBÖ. Nicht einmal im bisherigen Horrorjahr 2008 kostete Brent in der Eurozone so viel. Damals kostete das Fass Brent am 5. Juli noch 91,688 Euro.
"Fatal für uns in Europa ist das Zusammentreffen von hohem Rohölpreis und schwachem Euro. Das verspricht nichts Gutes, weder für die Autofahrerinnen und Autofahrer noch für die Wirtschaft", so der ARBÖ. Zum Vergleich: Am 5. Juli 2008 erreichte Brent den Spitzenpreis von 143,68 in Dollar. Wegen des damals starken Euro (1,567) entsprach dies 91,685. Nun notiert das Fass Rohöl der Sorte Brent zwar erst bei 121,85 Dollar. Wegen des viel schwächer gewordenen Euro (1,3266) entspricht dies aber 91,851 und markiert damit ein neues Allzeithoch. "Wenn das so weiter geht, dann Gute Nacht für das Wachstum in Europa", warnt der ARBÖ.
Dementsprechend sehen auch die Durchschnittspreise auf Österreichs Tankstellen aus: Ein Diesel kostet derzeit 1,397 Euro! Der Preis für Eurosuper ist der höchste seit Mai 2011: 1,410 Euro.
Wilfing/Hameseder: „Mehr Beratung, Begleitung und Schutz“
Bildungslandesrat Karl Wilfing, Schülerin Julia Jeitler und Generaldirektor Erwin Hameseder Workshopreihe „SOS – Sicher ohne Schulden“ in NÖ Berufsschulen.
„SOS – Sicher ohne Schulden" nennt sich eine umfassende Workshopreihe des „Raiffeisen Club“ für Berufsschülerinnen und Berufsschüler. Heute wurde an der Landesberufsschule St. Pölten eine Erfolgsbilanz gezogen.
„Die Jugend ist heute wesentlich mehr Gefahren und Herausforderungen ausgesetzt als früher", betonte dabei Wilfing: „Deshalb braucht sie auch mehr Beratung, Begleitung und auch Leitlinien". SOS – Sicher ohne Schulden sei ein Teil dieses Orientierungssystems, wobei hier vor allem die Gefahren im Umgang mit Geld und die Auswirkungen verschiedener Geschäftsfelder im Vordergrund stehen.
Jugendliche haben immer mehr Geld zur Verfügung, trotzdem steigen die Schulden. Freizeitvergnügen, Handys und Kleidung sind die Spitzenreiter im Ranking wofür Jugendliche ihr Geld ausgeben. Dabei geben sie oft mehr aus, als sie eigentlich haben.
Jeder 10. hat z. B. Handyschulden. Die unter-25 jährigen, die sich an eine Schuldnerberatung wenden, haben oft 25.000 Euro Schulden oder noch mehr.
Ein Workshop SOS – Sicher ohne Schulden umfasst jeweils zwei Unterrichtseinheiten, ist multimedial gestaltet, orientiert sich an den Zielen und persönlichen Wünschen der Jugendlichen, nimmt die Fragen sofort auf und bietet auch humorvolle Einblicke in aktuelle Themenstellungen.
„Die Jugendlichen von heute sind die gesellschaftlichen Verantwortungs- und Entscheidungsträger von morgen. Unterstützung der jungen Menschen im Rahmen einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung, Orientierungshilfe bei den vielen Entscheidungen zu geben, das ist eine wichtige Aufgabe der Jugendpolitik“, sagt dazu Bildungs- und Jugendlandesrat Mag. Karl Wilfing. „Ich danke Raiffeisen, dass man diese Reihe den Berufsschulen anbieten kann.“
108 Workshops an den Berufsschulen mit über 2.600 Schülerinnen und Schülern konnten bisher abgehalten werden. 102 ausgebildete Jugendbetreuer der NÖ Raiffeisenbanken haben über 1.600 Stunden – zusätzlich zu ihrer fachlichen Qualifikation als Finanzberater – in die Vorbereitung auf diese Aufgabe investiert.
„Unsere Bankspezialist/innen wollen junge Menschen auf Schuldenfallen hinweisen, sie aber auch in ihrer Eigenverantwortung stärken“, so Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.
Als Beraterbank sieht es die Raiffeisen-Bankengruppe als Herausforderung an, junge Menschen auf ihrem Weg zu mündigen Menschen zu unterstützen. Zur genossenschaftlichen Identität von Raiffeisen gehört untrennbar die gesellschaftliche Verantwortung. „Wir stellen uns auch bei diesem Projekt - in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und dem niederösterreichischen Landesschulrat - aus voller Überzeugung der Verantwortung für die Jugend des Landes“, so Hameseder.
Mit 145.000 Mitgliedern in Niederösterreich und Wien (österreichweit 630.000) ist der Raiffeisen Club die größte österreichische Initiative zur Förderung junger Menschen. Rund 500 Veranstaltungen für junge Menschen im Bereich Kultur und Sport werden jährlich von Raiffeisen in Niederösterreich über den Club unterstützt.
Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest
Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest Beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest des ÖAMTC traten ein Fahrzeug der Kompaktklasse und ein SUV an. Honda Civic und Jeep Compass wurden nach den bewährten Kriterien Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie Sicherheitsassistenzsysteme geprüft. "Das Ergebnis: Während der Honda Civic die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen konnte, wurde der Jeep Compass mit nur zwei Sternen beurteilt", fasst ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zusammen. "Der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden des Jeep ist die Fußgängersicherheit, die bei nur 23 Prozent lag und auch die Erwachsenensicherheit lag nur bei 61 Prozent."
Die Ergebnisse des ÖAMTC-Crashtests im Detail
* Fußgängersicherheit: Der Honda Civic erreichte in diesem Bereich 69 Prozent. "Zwar gab es einige Schwächen in Einzelbereichen. Im Bereich Stoßstange und Vorderkante der Motorhaube konnte er jedoch voll überzeugen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Anders sah es beim Jeep Compass aus. Vor allem die Bereiche der Stoßstange und die Vorderkante der Motorhaube erwiesen sich beim ÖAMTC-Test als große Gefahrenzone. "Auch andere Bereiche der Frontpartie und Windschutzscheibe zeigten hohe Belastungen", kritisiert Lang. Letztlich verlor der Jeep aufgrund der mangelhaften Fußgängersicherheit drei Sterne in der Gesamtwertung.
* Erwachsenensicherheit: In diesem Kriterium wurde der Honda Civic mit sehr starken 94 Prozent beurteilt. "Insbesondere bei einem Seiten- und Heckaufprall sitzt man im Honda sehr sicher. Und auch bei Frontaufprall und Pfahltest wurden lediglich leicht erhöhte Werte gemessen", fasst der ÖAMTC-Cheftechniker zusammen. Der Jeep Compass versagte hingegen beim Pfahltest. "Bei einem seitlichen Crash gegen einen Baum oder Laternenpfahl ist das Risiko von lebensgefährlichen Brustverletzungen in diesem Auto sehr hoch. Auch beim Heck- und Frontaufprall wurden erhöhte Werte gemessen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Allein die hohen Belastungen im Kriterium der Erwachsenensicherheit hätten eine Abwertung um zwei Sterne nach sich gezogen.
* Kindersicherheit: In diesem Bereich hatten beide Fahrzeuge sehr gute Werte. Der Honda schnitt mit 83 Prozent etwas besser ab als der Jeep (76 Prozent).
* Sicherheitsassistenzsysteme: Bei diesem Kriterium gab es große Unterschiede zwischen den beiden Testkandidaten. "Der Honda erreichte mit 86 Prozent einen sehr guten Wert. Der Jeep wurde hingegen nur mit 43 Prozent beurteilt", berichtet der ÖAMTC-Cheftechniker. Der Grund: Seatbelt-Reminder sind zwar vorhanden, bestanden jedoch nicht den Test.
Steindl: Welche NÖ-PolitikerInnen waren bei den Jagden in Allentsteig dabei?
SPNÖ fordert LT-Präs. Johann Penz noch einmal zur Transparenz auf. "Warum schweigt Landtagspräsident Penz so beharrlich zu den Jagden in Allentsteig? Wir wissen, dass er am Truppenübungsplatz gejagd hat und haben ihn schon mehrmals zur Herausgabe einer Gesamtliste der TeilnehmerInnen aufgefordert - warum weigert er sich, die Namen der Jagdgesellschaft und die Konditionen, zu denen die JägerInnen mitgemacht haben, zu nennen?", fordert SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl, den Landtagspräsidenten der ÖVP NÖ auf, endlich Transparenz walten zu lassen.
NÖGKK verlieh Gütesiegel an gesundheitsfördernde Betriebe
BM Alois Stöger, LR Mag. Karin Scheele und NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter verliehen Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung an 27 nö. Betriebe. 27 nö. Unternehmen sind Spitze bei Gesundheitsmaßnahmen
Gesundheitsförderung im Betrieb von hoher Qualität nach europäischen Standards – das konnte die NÖ Gebietskrankenkasse unter Obmann KR Gerhard Hutter und Generaldirektor Mag. Jan Pazourek im Beisein hoher Polit-Prominenz wie Ge¬sundheitsminister Alois Stöger, Gesundheitslandesrätin Mag. Karin Scheele, Präsident der NÖ Arbeiterkammer Hermann Haneder, Bezirksstellenobmann Ing. Norbert Fidler von der NÖ Wirtschaftskammer sowie NÖGKK-Kontrollversammlungs-vorsitzender Ing. Josef Schirak 27 niederösterreichischen Firmen mit der Verleihung des offiziellen Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung bestätigen. Die Auszeichnungen überreichten Gesundheitsminister Alois Stöger, Gesundheitslandesrätin Mag. Karin Scheele und NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter am 21. Februar in St. Pölten.
Die NÖGKK unterstützt und begleitet seit 2003 Betriebe, die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) nachhaltig und qualitätsvoll in den Arbeitsablauf einbauen wollen. Als Regionalstelle des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung kann die NÖGKK an jene Unternehmen ein Gütesiegel verleihen, die BGF nach bestimmten Stan¬dards realisiert haben bzw. durch besondere Innovationsfreude hervorzuheben sind. Das Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine Wiederbewerbung ist möglich.
Dass es sich lohnt, in Betriebliche Gesundheitsförderung zu investieren, ist unbestritten. „Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein Programm, bei dem es nur Gewinner gibt“, erläutert NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter bei der Eröffnung des Festaktes. „Die Firmenleitung, die mit einem motivierten Team den Unternehmenserfolg verbessert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zufriedener und gesünder ihre Arbeit machen. Und nicht zuletzt das Gesundheitswesen, weil Gesundheitsförderung auf lange Sicht die beste Möglichkeit ist, Krankheitskosten zu sparen.“
In dasselbe Horn stößt Gesundheitsminister Alois Stöger, der die begehrten Preise gemeinsam mit Landesrätin Scheele und Obmann Hutter überreichte: „Als Gesundheitsminister will ich die Gesundheit der Menschen in allen Lebenslagen stärken und dazu beitragen, nicht nur das Verhalten des einzelnen, sondern insgesamt die Verhältnisse zu verbessern. Der Arbeitsplatz spielt dabei eine zentrale Rolle, zumal wir rund ein Drittel der Lebenszeit in der Arbeit verbringen. Ich freue mich über jedes Unternehmen, das mit Programmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung einen Beitrag leistet, damit die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein längeres Leben bei guter Gesundheit führen können. Davon profitieren schließlich alle – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Betriebe und die ganze Gesellschaft.“
Auch Gesundheitslandesrätin und Vorsitzende der Plattform BGF in Niederösterreich Mag. Karin Scheele betonte die Wichtigkeit von Gesundheitsförderung in Unternehmen: „Schätzungen zufolge sind rund 50 Prozent aller Erkrankungen berufsbedingt. Gesundheitsförderung im beruflichen Umfeld ist daher eine zentrale gesundheitspolitische Herausforderung. Mit Unterstützung der Plattform BGF konnten bereits viele niederösterreichische Betriebe erfolgreiche Konzepte Betrieblicher Gesundheitsförderung entwickeln und umsetzen. Die heutige Verleihung zahlreicher Gütesiegel zeigt, dass die Betriebliche Gesundheitsförderung in Niederösterreich auf einem guten Weg ist. Diesen werden wir mit unseren Partner/innen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den niederösterreichischen Unternehmen auch in Zukunft fortsetzen.“
Insgesamt hat die NÖGKK bis dato 298 Unternehmen in Sachen Betriebliche Gesundheitsförderung betreut und begleitet. Folgende niederösterreichische Unternehmen erhielten im Cityhotel Design & Classic in St. Pölten das BGF-Gütesiegel zum ersten Mal:
Stadtgemeinde Amstetten
Keller- Karosserie- Lack- und Fahrzeugbautechnik GmbH
Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband NÖ
Fritz EGGER GmbH & Co. OG Holzwerkstoffe
Verein LIMA Frauenprojekt
Verein Jugend ohne Beschäftigung – J.O.B
TRANSJOB - Verein für Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiativen
Verein UNIDA Services
A. Weber GmbH
Sparkasse NÖ Mitte West AG
Kotányi GmbH
NÖ Gebietskrankenkasse
Caritas der Diözese St. Pölten
AMS NÖ
Kandera Bernhard SPA-Manhattan
Markus Putz Versicherungsagentur
Eisenhuber GmbH & Co KG
Hanno-Werk GmbH & Co KG
Salvator Apotheke
IEW Induktive Erwärmungsanlagen GmbH
Vermessung Schmid ZT-GmbH
ZuklinBus GmbH
V & C Kathodischer Korrosionsschutz GmbH
TIB Technische Industriebürsten Ingrisch GmbH
Die Verlängerung ihres Gütesiegels erhalten auf Grund der Nachhaltigkeit der Maßnahmen für weitere drei Jahre:
Verein Soziale Initiative Gmünd
Bundesministerium für Finanzen, Steuer- und Zollkoordination Region Ost
Salzer Papier GmbH
„Ich freue mich, dass die hohe Qualität der gemeinsamen Projekte auch durch dieses äußere Zeichen dokumentiert wird“, so Obmann Hutter, der abschließend den ausgezeichneten Unternehmen für deren Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit gratulierte.
Kremser Kunsteisbahn: Schönste Masken auf dem Eis prämiert
Bürgermeisterin Inge Rinke, Stadtrat Gottfried Haselmayer, KEV-Obmann Franz-Michael Seidl und Günter Kammerer, Leiter der Sport- und Freizeitbetriebe mit den Gewinnern Krems (Niederösterreich). - Clowns, Indianer, Ninja-Kämpfer und andere Superhelden stürmten vergangenen Samstag auf die Kremser Kunsteisbahn zum Kostümfest.
Höhepunkt war die Prämierung der originellsten Kostüme und Masken durch Bürgermeisterin Inge Rinke und Stadtrat Gottfried Haselmayer. Der Preis für die Hauptgewinner war eine Woche Feriencamp, für alle anderen winkte eine Saisonkarte für das Sommerbad.
Auch KEV-Obmann Franz-Michael Seidl und Günter Kammerer, Leiter der Sport- und Freizeitbetriebe, gratulierten den Gewinnern.
61-jähriger Pensionist auf Langlaufschi in Donausee eingebrochen
Weitenegg (Niederösterreich). - Ein 61-jähriger Pensionist wollte gestern um ca 17.20 Uhr mit Langlaufschi den noch zugefrorenen Donausee direkt oberhalb der Mündung des Weitenbaches überqueren.
Aufgrund der milden Temperaturen war das Eis aber nicht mehr tragfähig. In den Medien wurde daher mehrfach gewarnt, zugefrorene Seen oder Teiche zu betreten, da die Gefahr des Einbrechens in das Eis bereits zu groß sei. Er ignorierte diese Warnungen und begab sich alleine mit den Langlaufschi auf das Eis.
Ungefähr 7 m vom Ufer entfernt brach er in das Eis ein, wobei er jedoch nur bis zu den Knien einbrach. Er konnte sich jedoch nicht mehr selbst befreien und rief um Hilfe. Durch die Hilferufe wurden Passanten aufmerksam, die sofort Rettung und Feuerwehr verständigten. Ein vorbeifahrender ÖAMTC Pannenhelfer wurde auf die Situation aufmerksam und eilte mit weiteren Passanten dem Verunglückten zu Hilfe.
Mit Hilfe des ÖAMTC Pannenfahrzeuges und einem Abschleppseil konnten sie den Pensionisten aus dem Wasser bergen und an Land ziehen. Sie brachten ihn sofort zu seinem PKW, wo er von den zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungskräften versorgt wurde.
Sicher nach Hause mit der Jugendtaxicard der Stadt Amstetten
Robert Gelbmann, Alexander Henke, Gerhard Heiss, Vizebgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig, GR Julia Wiesner Amstetten. - „Seit Juni 2009 gibt es die Amstettner Jugendtaxicard und die Anzahl der ausgegebenen Karten zeigt, dass die Idee des Stadtjugendforums, ein leicht handbares, modernes Zahlungsmittel einzuführen richtig war“, ist Gemeinderätin Julia Wiesner überzeugt. Mit der Einführung der Jugend-Taxicard hat man den Vorschlag des Jugendforums nach einem modernen, leicht handhabarem Medium, aufgegriffen. „Insgesamt wurden bereits 194 Karten ausgegeben“, zieht Vzbgm. Ulrike Königsberger-Ludwig eine erfreuliche Bilanz „dies entspricht einem Wert von 40.000 ,- Euro. Die Taxicard wurde somit für viele Jugendliche zu einem fixen „Verkehrsmittel“. Ein großer Vorteil besteht darin, dass die Taxicard - im Gegensatz zu Taxi-Gutscheinen - nur einmal ausgestellt werden muss und auch das Aufladen sehr unkompliziert ist. Aufladestationen gibt es auf der Stadtgemeinde Amstetten und beim Taxiunternehmen Heiss.
„Das Tarifmodell ist so gestaltet, dass 40 % des Fahrpreises durch die Jugendlichen, 40 % durch die Stadtgemeinde Amstetten und 20 % durch das Taxiunternehmen getragen werden. Neben der Stadt sponsert auch die Fahrschule Henke und die Diskothek K1 den Erwerb der Taxicard mit 10 %, dadurch kostet eine Fahrt für die Jugendlichen nur ein Drittel des Fahrtpreises und eine Jugend-Taxicard im Wert von 100,- Euro ist tatsächlich 300,- Euro wert“, erklärt die Jugendstadträtin welche sich in diesem Zusammenhang herzlich bei den Sponsoren bedankt.
Die Sicherheit der Jugendlichen ist für die Sponsoren der Beweggrund die Initiative des Stadtjugendforums zu unterstützen. „Da die Jugendlichen bei mir feiern ist es mir wichtig, dass sie auch sicher nach Hause kommen“, so Robert Gelbmann. Gerhard Heiss sieht vor allem auch einen Vorteil für die Eltern: „Die Jugendtaxicard trägt mit dazu bei, dass Eltern beruhigter sein können, wenn ihre Kids unterwegs sind“ und Alexander Henke – start up Fahrschule Henke betont vor allem, „es ist wichtig, dass FührerscheinbesitzerInnen nicht alkoholisiert Auto fahren, damit der begehrte rosa Schein möglichst lange im Besitz der Führerscheininhaber bleibt“.
„Der Bedarf Jugendliche sicher nach Hause zu bringen ist vorhanden und genau das ist mit der Taxicard auf einheitlichem, modernem und leichtem Wege möglich“, sind Vzbgm Ulrike Königsberger-Ludwig und GRin Julia Wiener überzeugt.
Die Amstettner Jugend-Taxicard können Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren in Anspruch nehmen, die ihren Hauptwohnsitz in Amstetten haben. Die Jugend-Taxicard kann in der Zeit von 18.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens für Fahrten bis zu einer Strecke von 20 km benutzt werden.
Fekter: Wir müssen Steuerlücken schließen
Für Finanzministerin Dr. Maria Fekter steht auch weiterhin die ausgabenseitige Sanierung des Budgets sowie die Missbrauchsbekämpfung im Steuersystem im Vordergrund, wie sie am 19. Jänner 2012 im Parlament bekräftigte. Den Konsolidierungsbedarf des Bundes benennt die Ministerin mit 2 Mrd. Euro jährlich bis 2016.
Erneut betonte die Finanzministerin: „Eine Steuer auf Vermögenssubstanz wird es mit mir nicht geben. Ich bekenne mich zum Eigentum. Was sich der Bürger mühsam erwirtschaftet und erarbeitet hat, soll die Finanzministerin nicht wegsteuern und damit kalt enteignen.“ Auch eine Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, die zuletzt ohnehin nur 140 Mio. Euro gebracht habe, schloss sie aus.
Ansetzen will Fekter bei den Kostentreibern im Budget. Erneut verwies sie hier etwa auf die Frühpensionen und die ÖBB. "Wir müssen das faktische Pensionsantrittsalter erhöhen, Anreize für die Frühpension eliminieren und zu besseren Zu- und Abschlägen bei Frühpensionen kommen. Wenn wir Fachkräfte, die wir im Arbeitsprozess dringend brauchen, nicht mehr in Frühpension gehen lassen, ersparen wir uns viel Geld. Gleichzeitig nützt das der Wirtschaft", unterstrich die Finanzministerin.
Beim Förderwesen will sie sich mit Ländern und Gemeinden besser abstimmen. "Wir müssen klar und einheitlich definieren, was wir wollen und die Finanzströme entsprechend lenken", so Fekter. Beim Gesundheitswesen verwies sie auf die laufenden Bemühungen um eine Strukturreform.
Keinesfalls will Fekter Änderungen bei der Gruppenbesteuerung zulassen. „Wer hier ansetzt, der vernichtet Arbeitsplätze", schloss die Finanzministerin.
Leitner/Schieder: Mit Konsolidierungspaket werden Gerechtigkeitslücken im Steuersystem geschlossen
"Angesichts der Tatsache, dass das Land Niederösterreich derzeit ein Budgetdefizit von rund 250 Millionen Euro hat und im Zuge des Konsolidierungspakets von 2012 bis 2016 einen Gesamtkonsolidierungs-Nettobetrag von 500 Millionen Euro zu leisten hat, stehen wir vor großen Herausforderungen. Daher wäre die Zeit reif für eine umfassende Verwaltungsreform", so LHStv. Dr. Sepp Leitner anlässlich einer Pressekonferenz mit Staatssekretär Mag. Andreas Schieder im Zuge der heutigen Präsentation des Stabilitätspakets und seiner Auswirkungen auf Niederösterreich. Niederösterreich und die Gemeinden werden von 2012 bis 2016 auch ein Mehr an Ertragsanteilen erwarten können. Das Bundesland erhält in Summe Mehreinnahmen von rund 285 Millionen Euro, die Gemeinden in Summe rund 165 Millionen Euro.
"Das Konsolidierungspaket dient dazu, unabhängiger von den Finanzmärkten zu werden und bringt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben. Mit dem Solidarbeitrag für SpitzenverdienerInnen, der Immobilienspekulations- und Umwidmungssteuer und dem Verlust von Privilegien bei der Gruppenbesteuerung werden wichtige Schritte zum Schließen der Gerechtigkeitslücke in Österreich gesetzt. Mehr als sieben Milliarden Euro werden von denjenigen lukriert, die es sich auch leisten können. Gleichzeitig werden Strukturmaßnahmen gesetzt, die den österreichischen Staat in Zukunft moderner, schlanker und effizienter machen sollen", präsentierte Staatssekretär Schieder Eckpunkte des Konsolidierungspakets für Österreich.
Die Eckpunkte einer niederösterreichschen Verwaltungsreform, mit der auch zusätzlich Mittel für Gesundheit, Pflege und Bildung freigemacht werden sollen, stehen für Leitner klar fest. "Einerseits ist es durchaus vorstellbar, dass Bezirkshauptmannschaften zu regionalen Verwaltungszentren zusammengelegt werden oder in Magistratsverwaltungen aufgehen. Andererseits muss die Kooperation zwischen mehreren Gemeinden in Niederösterreich mehr gefördert werden, dabei solle mehr Effizienz, aber auch eine Kostenersparnis erreicht werden. Ein Pilotprojekt für Gemeindekooperation wurde in der Zwischenzeit bereits von der SPÖ NÖ entwickelt. Ebenso ist das enorm angewachsene Marketingbudget der ÖVP-Ressorts auf Einsparungspotentiale zu durchleuchten", so der SPNÖ-Vorsitzende. Leitner: "Auf Bundesebene sind auch weitergehende Vermögenssubstanzsteuern nicht vom Tisch. Diese sollen vor allem dazu dienen, Löhne und Gehälter steuerlich zu entlasten."
"Die Finanzgebarung der öffentlichen Hand muss transparenter und nachvollziehbarer werden, die BürgerInnen wollen hier ganz klar mehr Einsicht in die Mittelverwendung und in die Gebarung. Zur Absicherung des Wohnbauförderungs-Systems muss die Zweckbindung der Wohnbauförderungsmittel für den sozialen und gemeinnützigen Wohnbau wieder eingeführt werden. Eine Objektivierung der Bedarfszuweisungen in Form eines einheitlichen Modells für ganz Österreich ist ein weiterer Schwerpunkt für die kommende politische Arbeit. Gerade die Gemeinden, die teilweise unter schwierigen finanziellen Bedingungen ihre Hausaufgaben leisten müssen, haben es sich verdient, dass sie bei der Vergabe der Bedarfszuweisungen gerecht und fair behandelt werden", sind sich Leitner und Schieder einig.
Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen?
Es wird wieder wärmer. Doch das Tauwetter birgt auch eine große Gefahr. Dachlawinen können den Autos erhebliche Schäden zufügen. Auch Fußgänger sind potenzielle Dachlawinen-Opfer. Allerdings ist oft nicht klar, wer für Schäden aufkommen muss. Der ÖAMTC klärt über Rechte und Pflichten auf.
Laut Straßenverkehrsordnung sind Hauseigentümer dazu verpflichtet, Schneewechten und Eisbildungen von an der Straße gelegenen Gebäudedächern zu entfernen. Das Aufstellen von Warnstangen ist nicht ausreichend. "Stangen mit entsprechenden Schildern können lediglich kurzfristig vor den Gefahren warnen. Sie sind keinesfalls eine Dauerlösung. Bei Dachlawinen-Gefahr muss der Schnee so bald wie möglich entfernt werden", weiß ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.
Werden keine Sicherungsmaßnahmen getroffen oder sind diese nicht ausreichend, hat der Hauseigentümer für den Schaden aufzukommen. In den meisten Fällen sind die Schäden durch die Haushaltsversicherung – jene der Hauseigentümer selbst oder jene der Hausverwaltung – gedeckt.
Autofahrer kann Mitschuld treffen
Das ist jedoch kein Freibrief für Autofahrer. Denn die Gefahr einer Dachlawine ist oft bereits durch Warnstangen oder durch überhängende Schneedächer erkennbar. "Wird ein Auto wissentlich in einem gefährlichen Bereich abgestellt, kann dem Fahrer Mitverschulden angelastet werden. In diesem Fall müsste er zumindest einen Teil des Schadens selbst übernehmen", erklärt der ÖAMTC-Experte.
Fußgänger sind ebenfalls in der Pflicht, auf Warnsignale zu achten. So können beispielsweise Tropfen oder Schneerieseln auf eine drohende Dachlawine hindeuten. Allerdings ist es Fußgängern in der Regel nicht zuzumuten, auf eine stark befahrene Fahrbahn auszuweichen. Deshalb wird die Versicherung Fußgängern nur selten Mitverschulden anlasten können.
Um vor finanziellen Schäden geschützt zu sein, rät der ÖAMTC-Experte zu einer Kasko-Versicherung. "Im Schadensfall sollten Betroffene Beweise sichern. Fotos sowie Namen und Adressen von möglichen Zeugen können hilfreich sein", weiß der ÖAMTC-Jurist. Mit diesen Informationen sollte man sich an den Hauseigentümer bzw die Versicherung wenden. Wird eine Person verletzt, sollte die Polizei verständigt werden.
Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag
Österreichs Autos sind pro Tag weniger im Betrieb als angenommen wird, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Im Schnitt war ein heimischer Pkw im Vorjahr nur 36 Kilometer pro Tag unterwegs.
Vorarlbergs Autofahrer fahren mit durchschnittlich 34 Kilometer pro Tag die kürzesten Distanzen, Kärntens Autofahrer mit täglich 38 Kilometer die längsten Distanzen.
Deutlich größer sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern beim Autobesitz. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass es im Verhältnis zur Bevölkerung in Wien die wenigsten Autos (394 Pkw / 1.000 Einwohner) gibt. An zweiter Stelle liegt Tirol, gefolgt von Vorarlberg. Den höchsten Pkw-Motorisierungsgrad hat das Burgenland mit 616 Pkw pro 1.000 Personen, dahinter liegen Niederösterreich und Kärnten. Insgesamt kommen in Österreich auf 1.000 Einwohner 537 Autos.
Kohlmeise bleibt die Nummer eins am Futterhaus
Ergebnis Wintervogelzählung: Kohlmeise bleibt die Nummer eins am Futterhaus Bereits zum zweiten Mal gelingt der Kohlmeise die Erstplatzierung bei der österreichweiten Wintervogelzählung. Platz zwei und drei können wie bei der Vorjahreszählung die „Spatzen“ für sich behaupten: Haus-und Feldsperling, dicht gefolgt von Grünfink und Buchfink auf den Plätzen 4 und 5 im Vogelranking 2012. Orkanartige Windböen im Osten und extremer Wintereinbruch im Westen machten es Vögeln und Vogelzählern nicht gerade einfach. Mehr als 4.300 unbeirrbare Vogelinteressierte sind dennoch dem Aufruf von BirdLife Österreich zur Vogelzählung am Futterhäuschen gefolgt und haben 117.000 Vögel gezählt.
„Der zaghafte Start in diesen Winter hat dafür gesorgt, dass die Vögel in der freien Natur noch ausreichend Futter finden und daher im Vergleich zum strengen Winter im Vorjahr weniger Vögel an das Futterhaus kommen“, erklärt Norbert Teufelbauer, Vogelexperte bei BirdLife Österreich den Rückgang der gezählten Vögel. Wurden im Vorjahr durchschnittlich 48 gefiederte Freunde pro Garten gezählt, kommen die ZählerInnen dieses Jahr nur auf 37 Vögel. Da Ende Dezember große Teile des nördlichen Mitteleuropas noch schnee- und eisfrei waren, machen sich auch die Wintergäste aus dem Norden Europas, wie beispielsweise der Bergfink, rar.
Das Sturmtief Andrea hat dann am 6. Jänner bei vielen VogelzählerInnen enttäuschte Gesichter hinterlassen. Aufgrund des bisher milden Winters blieben auch an diesem Tag viele der im Vorjahr vollbesetzten Futterhäuschen ungenutzt. Hinzu kamen miserable Beobachtungsbedingungen wie schlechte Sicht und das Schneechaos in Westösterreich. „Bei Sturm verhalten sich auch die Vögel eher unauffällig und suchen Schutz“, so Teufelbauer.
Das Ranking der Top Vogelarten auf ganz Österreich bezogen bleibt bis Platz 7, abgesehen von einem Platztausch von Buch- und Grünfink bei Platz vier und fünf, dennoch gleich wie im Vorjahr. Teufelbauer: “Der Bergfink ist bei der diesjährigen Zählung nur halb so stark wie im Vorjahr und kam in den westlichen Bundesländer häufiger vor als im Osten. Bleiben Frost und Schnee im Nordeuropa aus und gibt es genügend Futter, treibt es den nordischen Brutvogel nicht notwendigerweise in die milderen mitteleuropäischen Gärten“. Ähnliches Verhalten beim Erlenzeisig: Im Winter zieht er auf der Suche nach Samen in großen Schwärmen über weite Strecken Richtung Süden. Im Rahmen der Zählung 2012 fällt er im Ranking vom Vorjahresplatz 18 auf Platz 34.
Der Bundesländervergleich bringt Bewegung auf den Spitzenplätzen. Im Vorjahr war die Kohlmeise noch in 7 Ländern auf Platz 1, heuer nur noch in Ober- und Niederösterreich. Der Haussperling schafft den Stockerlplatz dieses Jahr im Burgenland und der Steiermark. Die Nummer eins in Kärnten ist der Feldsperling und in Salzburg der Grünfink. Buchfink voran heißt es in Tirol und Vorarlberg.
Wien verbucht 2012 bereits die dritte Zählung: Hier hat es die Saatkrähe endlich geschafft und ist Erster. Nach der Kohlmeise auf Platz 2 steht am 3.Platz mit der Aaskrähe ein weiterer Krähenvogel. Die Straßentaube findet sich erst an 10. Stelle.
Der Blick über die Grenze zum Zwischenergebnis der zeitgleich abgehaltenen Zählung in Deutschland zeigt, dass in München derzeit die Kohlmeise und in Berlin der Haussperling die Rangliste anführt.
Die Burgenländer können nach wie vor stolz auf die vogelreichsten Gärten mit durchschnittlich 53 Individuen sein. Schlusslicht bleiben Wien und Salzburg (25-33). Die Amsel bleibt auch dieses Jahr nach der Kohlmeise der am meisten verbreitetet Vogel in Österreichs Gärten. Aufgrund ihrer geringen Individuenzahl schafft es die Amsel im Ranking zwar nur auf Platz 6, dennoch ist sie in 77% aller Gärten, dicht gefolgt von Blaumeise (70%) und Buchfink (55%). Auffällig selten zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr der Buntspecht: wurde er im Vorjahr noch in 64% aller Gärten gesichtet, ist er dieses Jahr nur in einem Drittel (36%) der Gärten beobachtet worden.
Landeshauptmann Pröll eröffnet neues Laborgebäude der LVA GmbH in Klosterneuburg
(v.l.n.r.): Geschäftsführer der LVA GmbH., Dr. Michael Gartner, Doris Weidenhiller (LVA), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Mag. Caroline Winkelbauer, Leiterin Prüfstelle der LVA GmbH Am 20. Februar fand in Klosterneuburg die feierliche Eröffnung der LVA GmbH mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager, dem Geschäftsführer der LVA GmbH, Dr. Michael Gartner, dem IV NÖ Präsidenten DI Johann Marihart und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki statt.
„Die Übersiedlung der LVA GmbH von Wien nach Klosterneuburg zeigt, dass der Standort Niederösterreich bei Hochtechnologie-Unternehmen gefragt ist. Mit der LVA können wir wieder etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Bundesland begrüßen“, freut sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Eröffnung.
Die LVA GmbH, das führende private Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Österreich, investierte über 11 Millionen Euro in das 4.500 Quadratmeter große Büro- und Laborgebäude. Das Institut sichert mit seinen Prüfungen und Gutachten die Lebensmittelsicherheit und -qualität in Österreich und den umliegenden Ländern. „Die neue Niederlassung in Klosterneuburg bietet unseren MitarbeiterInnen die technischen und räumlichen Voraussetzungen, um den hohen Qualitätsanforderungen in der Lebensmittelbranche gerecht zu werden. Wichtig für unsere Entscheidung waren auch die sehr gute Infrastruktur in Klosterneuburg und die Unterstützungsleistungen der ecoplus“, sagt Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH.
Niederösterreich hat sich international als einer der innovativsten Unternehmensstandorte in Europa etabliert. Im Rahmen der Wirtschaftsstrategie 2015 hat das Land Niederösterreich auch für die Zukunft ein konkretes Leitwerk entwickelt, um den Standort weiter zu stärken. „Wir wissen: Die Unternehmen sind die tragenden Säulen der Wirtschaft. Die individuelle Unterstützung der Betriebe und das Schaffen einer passenden Infrastruktur, sind das richtige Rezept für erfolgreiche Ansiedlungen“, erklärt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Als Drehscheibe bei erfolgreichen Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekten agiert ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. Auch bei der LVA GmbH zählte die Koordination der Förderstellen auf Bundes- und Landesebene zu den Hauptaufgaben von ecoplus. „Dieses Service zahlt sich aus. Allein im Jänner wurden seitens unseres Unternehmensbereiches „Standort & Service“ insgesamt 12 Projekte positiv abgeschlossen und damit 172 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert. Knapp 400 Projekte sind derzeit in Bearbeitung“, sagt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.
Zukunft von IST Austria ist langfristig gesichert
(v.l.n.r.): Präsident Prof. Thomas A. Henzinger, Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle, Finanzministerin Dr. Maria Fekter und NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Der weitere Ausbau und Betrieb des „Institute of Science and Technology Austria" in Klosterneuburg ist langfristig gesichert. Der Bund wird im Zeitraum von 2017 bis 2026 rund 990 Millionen Euro zur Verfügung stellen, das Land Niederösterreich wird weitere 368 Millionen Euro bereitstellen. Das haben heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Bundesministerin für Finanzen Dr. Maria Fekter sowie der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. Karlheinz Töchterle im Rahmen eines Pressegespräches bekannt gegeben.
Von einem „wesentlichen Zukunftsschritt" sprach Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. Er erinnerte an die Eröffnung des Instituts vor rund 1.000 Tagen: „Das Land Niederösterreich hat in der ersten Phase zugesichert, rund 100 Millionen Euro für die Entwicklung der Infrastruktur und rund 30 Millionen Euro für den Betrieb zur Verfügung zu stellen. Bis zum heutigen Tag sind davon rund 100 Millionen Euro geflossen." Der Landeshauptmann weiters: „Bis zum Jahr 2026 werden wir nun seitens des Landes 368 Millionen Euro bereitstellen, davon 98 Millionen Euro für den technischen Betrieb und 270 Millionen Euro für die weitere Infrastruktur."
Niederösterreich habe in den letzten Jahren einen wichtigen Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung gesetzt, sprach der Landeshauptmann von einer „Forschungsachse quer durch das Bundesland". Rund 600 Millionen Euro seien in den letzten 15 Jahren in diesen Bereich geflossen, in den nächsten Jahren seien Investitionen von weiteren 600 Millionen Euro geplant, so Pröll, der auch betonte: Wer Talente fördert, wird eines Tages Patente ernten."
Finanzministerin Fekter betonte die Bedeutung der heute präsentierten Vereinbarung für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich. Von den rund 990 Millionen Euro bis zum Jahr 2026 sei ein Drittel „leistungsorientiert gebunden" und somit an „konkrete Qualitätskriterien geknüpft", etwa an die Lukrierung von Drittmitteln. Exzellente Grundlagenforschung sei die Basis für zukünftige Innovationen, die nachhaltig auf das Wirtschaftswachstum wirkten, hob Fekter hervor.
„Dieses Institut hat sich unglaublich gut entwickelt", betonte Wissenschaftsminister Töchterle. Der Bund investiere nun gemäß der Vereinbarung im Schnitt 65,8 Millionen Euro pro Jahr, hinzu kommen bis zu 16,6 Millionen Euro jährlich bei erfolgreicher Drittmitteleinwerbung sowie bis zu 16,6 Millionen Euro jährlich, die an forschungsimmanente Qualitätskriterien gebunden sind. Töchterle: „Wir schaffen hier einen Leuchtturm, der beispielgebend sein wird."
Der Präsident des IST Austria, Prof. Thomas A. Henzinger, resümierte den Aufbau des Institutes und berichtete: Heute arbeiten hier 20 Forschungsgruppen, wir haben Doktoranden aus 35 Nationen." Dieses Institut habe „internationale und weltweite Sichtbarkeit erlangt", so der Präsident. Bis 2026 sollen laut Henzinger rund 100 Professoren und 1.000 Mitarbeiter am Campus Klosterneuburg arbeiten. Henzinger: „Grundlagenforschung ist zum Nutzen aller. Denn jeder Fortschritt geht letztendlich auf eine Erkenntnis in der Grundlagenforschung zurück."
Von einem „entscheidenden Schritt" sprach auch Dr. Claus Raidl, der Leiter des Kuratoriums von IST Austria. Mit der Vereinbarung von 2017 bis 2026 sei „die finanzielle und bauliche Zukunft des Instituts langfristig gesichert", so Raidl.
Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück
Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück „Panasonic ist einer der führenden Hersteller auf dem japanischen Mobilfunkmarkt. Während die Nachfrage nach Mobiltelefonen – insbesondere Smartphones – in Europa weiter wächst und sich festigt, vermissen wir auf dem Markt Telefone, die Design, anspruchsvolle Technik und eine das Leben vereinfachende Ausstattung erfolgreich miteinander verbinden“, sagte Abadie.
Toshiya Matsumara, General Manager und Head of Mobile Communications bei Panasonic System Communications Europa, ergänzt: „Die Stärke der internationalen Marke Panasonic und unsere langjährige Erfahrung mit vernetzten Technologien – zum Beispiel der Verbindung mobiler Endgeräte mit Unterhaltungselektronik – gibt uns das Selbstvertrauen für den Einstieg in das europäische Smartphonegeschäft. Wir erwarten einen sehr erfolgreichen Start.“
Auf der Panasonic Convention stellte Abadie auch das erste Panasonic Smartphone für den europäischen Markt vor: Das ELUGA ist ein ultraschlankes, wasserdichtes und staubgeschütztes Android Smartphone mit NFC Technologie, einem Display, das 66% der gesamten Gehäuseoberfläche einnimmt – ein Spitzenwert – und der „swipe and share“-Technologie, die unter anderem auch mit den Panasonic VIERA Flachbildfernsehern zusammenarbeitet. Mit nur 103g ist das Panasonic ELUGA eines der leichtesten Android Smartphones in Europa.
ELUGA – der Name leitet sich von „elegant user-oriented gateway“ ab – ist das Auftaktmodell einer Reihe von Smartphones, die high-end Technologie für anspruchsvolle Kunden in einem ultraschlanken Gehäuse vereinen. Die Ausstattung des ELUGA beinhaltet:
• Einen besonders dünnes Gehäuse und ein 4,3 Zoll (10,9cm) großen QHD (960x540) Display mit überragender Bildqualität. Das ultraschlanke D-förmige Design gleitet mühelos in die Tasche ohne die Kleidung auszubeulen.
• Staub- und Wasserfestigkeit nach dem IP5X, bzw. IPX7 Standard setzt ein besonders festes Gehäuse voraus. Das ELUGA arbeitet selbst nach einer halben Stunde in einem Meter Wassertiefe.
• Near-field Communication (NFC) ermöglicht Interaktionen ohne Kabel oder Berührungen, beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen.
• Swipe and Share: Die Funktion ermöglicht es, Bilder schnurlos vom Telefon auf einen TV oder einen Cloud-basierten Empfänger zu „werfen“ oder Filme vom Telefon auf einen Fernseher zu streamen. Die VieraRemote App macht aus dem Telefon eine Fernbedienung für weitere Endgeräte, wie VIERA TVs, DIGA Blu-ray Player und -Recorder, Heimkinosysteme oder Digitalkameras.
• Die Modellreihe verfügt über den Panasonic eco-mode, einen hocheffektiven Energiesparmodus, der alle ungenutzten Funktionen deaktiviert, wenn der Ladestand des Akkus zu gering ist.
Panasonic wird seine Smartphone Modelle für Europa ab dem 27. Februar 2012 auf dem Mobile World Congress in Barcelona (Stand CY31) präsentieren.
Leichtfried: Sachliche Diskussionen über Zukunftsthemen notwendig
Kommende Landtagssitzung beinhaltet zahlreiche wichtige Themen. Zu einigen wichtigen Themen der bevorstehenden Landtagssitzung nahm der SPNÖ-Klubobmann, LAbg. Mag. Günther Leichtfried, im Rahmen einer Pressekonferenz Stellung. Gleich zu Beginn äußerte Leichtfried sich zu der von der ÖVP beantragten aktuellen Stunde über „Niederösterreichs Reformen": „Zweifelsohne gibt es in Niederösterreich einige gute und richtige Ansätze, allerdings sind noch weit größere Vorhaben ausständig. Die Finanzpolitik des Landes lässt zu wünschen übrig, es wurden Unsummen verloren, der Budgetpfad für die kommenden Jahre ist wenig zukunftsorientiert und lässt zu wenig Spielraum für künftige Herausforderungen. Auch im Hinblick auf die dringend notwendige Verwaltungsreform fehlen wirklich mutige Schritte." Leichtfried betonte zudem, dass Niederösterreich bei weitem keine Insel der Seligen sei, sondern vielmehr in zahlreichen Bereichen großer Nachholbedarf gegeben sei, wie etwa bei der noch ausständigen Forcierung von Gemeindekooperationen.
Positiv bewertete der sozialdemokratische Klubobmann das umfangreiche Ausbau- und Investitionsprogramm für die Landespflegeheime. „Die demografischen Prognosen zeigen, dass wir in Zukunft deutlich mehr und auch andere Pflegeplätze brauchen werden. Wir werden dem Ausbau- und Investitionsprogramm daher natürlich zustimmen, weil es ein wichtiger und richtiger Schritt zur guten Betreuung pflegebedürftiger Personen ist. Allerdings regt die SPÖ Niederösterreich an, hinkünftig einen anderen Weg einzuschlagen, nämlich weg von den großen Pflegeeinrichtungen hin zu kleineren dezentralen Einrichtungen. Damit könnten einerseits Kosten gespart werden, andererseits würde es älteren Menschen dadurch ermöglicht, wenn schon nicht zu Hause, so doch in ihrer Gemeinde oder näheren Umgebung bleiben zu können", führte, LAbg. Mag. Leichtfried aus.
Als besonders wichtigen Punkt bezeichnete Leichtfried den von allen Landtagsparteien getragenen Antrag mit dem Ziel der Verhinderung des slowakischen Atomkraftwerks Mochove 3 und 4. Leichtfried betonte, dass nicht erst seit Fukushima klar sei, dass es wirkliche Sicherheit bei Atomkraftanlagen niemals geben könne und dass die in Mochovce im Bau befindlichen Reaktoren sogar zu einer als besonders unsicher geltenden Bauart gehören. Klubobmann Leichtfried betonte daher, wie wichtig es sei, auch in Zukunft alles daran zu setzen, auch die anderen europäischen Länder von der Richtigkeit des österreichischen, atomenergiefreien, Weges zu überzeugen.
Im Hinblick auf den Antrag von ÖVP und FPÖ zum Truppenübungsplatz Allentsteig wies Klubobmann Leichtfried polemische und irreführende Diskussionen zurück und betonte, dass es sich bei den aktuellen Vorhaben um ein laufendes Projekt handle, das keineswegs einen Verkauf des Truppenübungsplatzes an Private zum Ziel habe, sondern in dem es lediglich um die mögliche Verwaltung des Waldes und der landwirtschaftlichen Flächen etwa durch die Österreichischen Bundesforste gehe: „Es kann ja wohl keine militärische Kernaufgabe sein, dass das Bundesheer Wald, Wild und Felder verwaltet und verpachtet! In Zeiten in denen mehr als jemals zuvor eine schlanke und sparsame Verwaltung angestrebt werden muss, kann das nicht die Aufgabe des Bundesheeres sein", so Leichtfried.
Steindl: Berlakovich und Schultes verhindern gerechte Steuerreform
25-prozentige Umwidmungsabgabe ist ein Landwirteprivileg. "Rechnungslegungspflichtige Landwirte zahlen nun um ein Viertel weniger Abgaben für Umwidmungsgewinne. Das zeigt einmal mehr, dass Landwirtschaftsminister Berlakovich und NÖ Bauernbund-Obmann Schultes nur die Gewinne der Großbauern schützen wollen - Steuerrechtsexperte Univ. Prof. Werner Doralt sieht darin sogar einen Kniefall vor den Bauern", so der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl. Er sieht es natürlich als gerechtfertigt an, dass jetzt auch die Landwirte mit einem Einheitswert unter 100.000 Euro für die Gewinne aus dem Verkauf von Grundstücken 25 Prozent Abgaben leisten müssen, aber, "wenn alle ihren Beitrag zu einem Sparpaket leisten, kann es nicht sein, dass wieder einmal eine bestimmte Gruppe von den Leistungen zur Konsolidierung ausgenommen ist", so Steindl. Richtig wäre es laut Doralt gewesen, solche Gewinne, genauso wie andere Wertsteigerungen im Betriebsvermögen mit dem Normalsteuersatz zu versteuern.
Rechnungslegungspflichtige Landwirte hätten bisher bis zu 50 Prozent Steuern für Umwidmungsgewinne leisten müssen, jetzt sei dieser Betrag auf 25 Prozent gesenkt worden. "Berlakovich und Schultes sollen den kleinen Landwirten einmal erklären, warum Großbauern, die hohe Subventionen aus den Fördertöpfen des Landes, des Bundes und der EU beziehen, auf einmal noch höhere Gewinne einstreifen dürfen", so Steindl: "Die beiden wollen offenbar nur den Besitz der ohnehin schon Reichen wahren und ein Landwirteprivileg festschreiben lassen - ihnen fehlt das Fingerspitzengefühl für eine gerechte Steuerreform!"
Österreichische Kürbismeisterschaft erstmals auf der „Garten Tulln"
Österreichische Kürbismeisterschaft erstmals auf der „Garten Tulln" Tulln (Niederösterreich). - Im heurigen Jahr wird „Die Garten Tulln" als Austragungsort der Österreichischen Kürbismeisterschaft fungieren. Am 6. Oktober werden hier Riesenkürbisse aus dem gesamten Bundesgebiet gewogen, bewertet und ausgezeichnet.
Auf der „Garten Tulln" wurden in der Vergangenheit bereits zweimal die Niederösterreichischen Kürbismeisterschaften abgehalten. Im Jahr 2009 hat sich „Die Garten Tulln" dabei mit einem 309-Kilo-Kürbis den ersten Platz geholt, 2010 erreichte die Gartenschau des Landes Platz drei beim Landesbewerb. „Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Riesenkürbis. Dieses ‚Fieber' hat mittlerweile nicht nur unsere Gärtner, sondern das ganze Land angesteckt. Daher sind wir besonders stolz darauf, dass ‚Die Garten Tulln' Schauplatz der Staatsmeisterschaften wird", so Gartenleiter Mario Jaglarz. Im Vorjahr wurde die Staatsmeisterschaft im oststeirischen Eichberg abgehalten.
„Die Garten Tulln" startet heuer am 14. April in die neue Saison, die bis 7. Oktober dauern wird. Saisonkarten können bereits jetzt zum Vorverkaufspreis gekauft werden; mit dem Kennwort „Kürbis" erhalten - solange der Vorrat reicht - die Käuferinnen und Käufer dieser Karten zusätzlich einen Riesenkürbissamen.
Strahlendes Wetter und beste Stimmung beim Faschingsumzug in Deutsch-Wagram 2012
Deutsch-Wagram (Niederösterreich). - Heute Nachmittag ging bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen der traditionelle Faschingsumzug in Deutsch-Wagram über die Bühne. Bereits zum 14. Mal zeigten sich zahlreiche Vereine und Institutionen aus Deutsch-Wagram und Umgebung von ihrer humoristische Seite. Besonders auffällig: Ungewöhnlich viele "Teufelinnen" waren anzutreffen. Engerl scheint es in Deutsch-Wagram kaum zu geben - zumindest nicht am Faschingsumzug.
Aufwendig gestaltete Wagen und Kostüme zogen durch die Straßen. Dabei zeigte man sich besonders freigiebig. Kiloweise wurden Bonbons und andere Naschereien in die Zuschauermenge geschmissen.
Speis und Trank gab es auch an zahlreichen "Standln" am Marktplatz.
Veranstaltet wurde der Umzug von der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram.
*** Unter http://www.dbn.at/video/faschingsumzug-deutsch-wagram-2012.html steht ein Video zur Veranstaltung bereit ***
Faschingsumzug in Ardagger Markt begeisterte und beeindruckte die Besucher
Ardagger Markt (Niederösterreich). - Heute Nachmittag ging in Ardagger Markt, im niederösterreichischen Mostviertel ein beeindruckender Faschingsumzug über die Bühne. Auch die Kälte konnte die gute Stimmung bei den Besuchern nicht dämpfen.
Von politischen Themen wie dem Euro-Rettungsschirm, Griechenland und Korruption, über die neuen Hausnummern in Ardagger bis zu Flower Power und was Österreich sonst noch bewegte, reichte die Themenvielfalt des Umzuges. Rund 40 Wagen und zahlreiche Gruppen zogen am Gemeindeamt vorbei.
Moderator Herbert Lehner führte gemeinsam mit Bürgermeister und Clown Johannes Pressl durch das Programm. Veranstaltet wurde das Event vom örtlichen Faschingsverein MASTKOST. Präsident Rudi Schnabel durfte sich nicht nur über Besucher aus dem Ort, sondern auch über zahlreiche Besucher aus dem Umland freuen.
Während vielerorts das Vereinsleben immer mehr zum Erliegen kommt, ist Ardagger ein wunderbares Beispiel, wie man gemeinsam etwas auf die Beine stellen kann. Ohne die Vereine und Organisationen mit ihren hunderten Freiwilligen wäre eine solche Veranstaltung niemals möglich und das Mostviertel um eine Attraktion ärmer.
*** Unter http://www.dbn.at/video/faschingsumzug-ardagger-markt-2012.html steht ein Video zum Artikel bereit ***
NÖAAB-Obmann Sobotka zu Sparpaket: Nicht noch ein Belastungspaket drauf setzen
NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka „Es ist gelungen, ein Sparpaket zu schnüren, das nicht ausschließlich zu Lasten des Mittelstandes geht und Familien- sowie Bildungsförderungen unangetastet lässt. Der damit eingeschlagene Weg des Sparens statt des Besteuerns muss fortgesetzt werden. Erbschafts- und Schenkungssteuer sind vom Tisch und müssen es auch bleiben. Bundeskanzler Faymann muss aufhören die Bürger mit weiteren Steuer-Ankündigungen zu verunsichern“, reagiert NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka auf Pläne der SPÖ auf das Sparpaket noch ein Belastungspaket drauf zu setzen.
Sobotka sieht trotz Erfolgen aus NÖAAB-Sicht, wie der Solidarabgabe für Superverdiener, keinen Grund für Jubelmeldungen. „Es sind auch einige wirklich schmerzhafte Einschnitte ausverhandelt worden, die den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aber auch den Senioren viel abverlangen werden“, so der NÖAAB-Obmann.
Höchste Anerkennung verdienen in jedem Fall die Verhandlungsführer, die dem großen Druck von Innen als auch Außen standgehalten haben. „Während anderswo Straßenzüge brennen, hat Österreich ein Sparpaket geschnürt, mit dem wir alle leben können“, betont Sobotka.










