VKI: Zusatzkrankenversicherungen – Versicherer versprechen zu viel
Der Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu Wartezeiten auf einen Operationstermin (KONSUMENT 9/2011) hat Staub aufgewirbelt. Die Tatsache, dass Patienten mit einer Zusatzversicherung deutlich rascher einen notwendigen Operationstermin erhalten hätten als Kassenpatienten, sorgte für Aufregung. Zahlreiche Reaktionen zeigten zugleich, dass viele Privatversicherte ihre Polizzen offenbar in der festen Meinung abschließen, sich damit Vorteile im medizinischen Bereich zu erkaufen. Der VKI hat daraufhin den Internetauftritt und konkrete Angebote der sieben in Österreich tätigen Anbieter analysiert (Allianz, Donau, Generali, Merkur, Muki, Wiener Städtische und Uniqa). Bis auf einige Ausnahmen versprachen diese mehr, als sie eigentlich dürften. Details zur Erhebung gibt es auf www.konsument.at sowie ab dem 26.1. in der Februarausgabe des Testmagazins KONSUMENT. „Die Werbeargumente einiger Versicherer verleiten zu der Annahme, dass der Abschluss einer Zusatzkrankenversicherung eine bessere und raschere Behandlung mit sich bringt“, resümiert VKI-Projektleiterin Gabi Kreindl. „Eine Zusatzkrankenversicherung bietet laut Gesetz erhöhten Komfort bei der Unterbringung im Spital und bringt Vorteile bei der Arztwahl. Diese erstreckt sich aber nicht auf die Qualität der medizinischen Versorgung, diese muss für alle Patientinnen und Patienten gleich sein.“ Nichtsdestotrotz fanden sich bereits bei der Analyse des Internetauftrittes u.a. folgende Darstellungen: „keine Wartezeit bei wichtigen Operationen“, “Sie bekommen schneller wichtige Behandlungstermine”, „Sie können den Zeitpunkt Ihrer Behandlung oder einer nicht akuten Operation mitbeeinflussen“. Lediglich Merkur und Muki stellten hier keine bessere medizinische Versorgung und raschere Spitalstermine in Aussicht. Darüber hinaus holten jeweils vier Testpersonen per E-Mail bei jedem Versicherer ein Angebot ein (gesamt: 28 Anfragen).
In 18 Fällen wurde ein Angebot unterbreitet. Hier fanden sich bei rund einem Drittel nicht gesetzeskonforme Versprechungen, die eine bessere medizinische Versorgung vermuten lassen, z.B.: „... der wichtigste Vorteil ist, dass Sie enorm verkürzte Wartezeiten bei dringenden und notwendigen Behandlungen haben. Des Weiteren haben Sie in Vertragskrankenhäusern freie Arztwahl, 2-Bett-Zimmer und vor allem den besten Zugang zur besten Medizin.“ Korrekt verhielten sich die Berater der Wiener Städtischen. In keinem der vier unterbreiteten Angebote fand sich ein Hinweis auf eine bessere medizinische Versorgung. Ebenfalls in Ordnung waren die drei Rückmeldungen von der Muki-Versicherung sowie das Angebot von Merkur. In drei Fällen reagierte letztere allerdings nicht auf die E-Mail-Anfrage.
„Versprechungen, dass der Abschluss einer Zusatzkrankenversicherung die Wartezeiten auf OP-Termine verkürzt, sind unseriös. Das Krankenversicherungssystem in Österreich sieht diesbezüglich keine Vorteile für privatversicherte Patientinnen und Patienten vor. Wie unsere Erhebung zeigt, ist hier definitiv noch Handlungsbedarf gegeben“, so Kreindl.
Eingeschneite Verkehrszeichen – was gilt?
Inzwischen hat der Winter in ganz Österreich Einzug gehalten. Eine von vielen unangenehmen Nebenerscheinungen der derzeitigen Wettersituation sind eingeschneite Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen. "Nicht identifizierbare runde Verkehrszeichen verlieren bei Schnee ihre Gültigkeit. Insbesondere 'Vorrang geben' sowie 'Halt'-Schilder behalten ihre Gültigkeit aber auch dann, wenn sie von Schnee bedeckt sind. Sie sind an ihrer äußeren Form eindeutig zu erkennen und müssen daher auch bei Schneefall beachtet werden", stellt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer klar.
Ähnlich verhält es sich mit Bodenmarkierungen, die durch Schnee unsichtbar werden. Auch sie sind bei Schnee prinzipiell ungültig. Kurzparkzonen gelten aber auch bei nicht sichtbaren Bodenmarkierungen, da sie durch Verkehrszeichen kundgemacht sind. "Ist auch das Verkehrszeichen aufgrund der Schneelage unkenntlich, kann im Falle einer Strafe auf fehlendes Verschulden aufgrund mangelnder Erkennbarkeit plädiert werden. Die Beweislage ist in diesem Fall allerdings sehr schwierig, da der Schnee natürlich auch rasch wieder schmelzen kann und somit schwer nachzuweisen ist, dass ein Verkehrszeichen tatsächlich nicht zu erkennen war", weiß der ÖAMTC-Experte. Er rät deshalb, das entsprechende Schild gleich nach einer Beanstandung zu fotografieren.
Grundsätzlich sind bei von Schnee bedeckten Bodenmarkierungen die allgemeinen Straßenverkehrsregeln, vor allem betreffend die Fahrbahnmitte, anzuwenden. "Auf der äußerst linken bzw. rechten Spur einer Richtungsfahrbahn darf nach links bzw. rechts abgebogen werden. Auf der mittleren Spur muss gerade aus weitergefahren werden", erklärt der ÖAMTC-Jurist. Prinzipiell ist in derartigen Ausnahmefällen verstärkt Rücksicht zu nehmen – insbesondere natürlich auf ortsfremde Personen.
Bei Stopptafeln oder Ampeln ist unbedingt anzuhalten, wenn die Haltelinien nicht erkennbar sind. "Danach kann man sich langsam in die Kreuzung vortasten, bis ausreichend Sicht für eine gefahrlose Weiterfahrt besteht", rät der ÖAMTC-Experte.
Schnee auf einer Busspur oder einem Schutzweg ist kein Freibrief zur Nutzung durch Autofahrer. Hinweiszeichen oder gelb blinkende Lichter zur Kennzeichnung des Fußgängerübergangs sind unbedingt auch bei Schneechaos zu beachten. Fußgänger sollten aber auch verstärkte Aufmerksamkeit an den Tag legen und Schutzwege nur dann betreten, wenn Fahrzeuge noch weit genug entfernt sind, sodass sie rechtzeitig anhalten können. Auch hier ist verstärkte Rücksichtnahme gefragt.
Vorsicht ist auch bei Hauseinfahrten geboten. Auch wenn Gehsteig-Abschrägungen durch Schnee bedeckt sind, darf das Auto nicht vor Hauseinfahrten abgestellt werden. "Eine Besitzstörungsklage kann drohen", warnt der ÖAMTC-Experte.
Polizeigewerkschaft: BeamtInnensteuer ist Schnapsidee
"Und die nächste Schnapsidee. Die Einsparungsvorschläge werden immer absurder", kann der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Hermann Greylinger, einer Steuer auf "einen sicheren Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst" nichts abgewinnen. Ganz im Gegenteil: "Das ist eine Einkommenskürzung unter einem anderen Namen und offenbart, dass die Leistungen der Beamtinnen und Beamten, insbesondere der Exekutivebeamtinnen und -beamten nicht geschätzt werden".
"PolizistInnen riskieren täglich ihr Leben für die Sicherheit der Bevölkerung, sie sind es auch, die dafür sorgen, dass Touristen Österreich als sicheres Land schätzen, und sie tragen damit auch dazu bei, dass unser Land als Wirtschaftsstandort gefragt ist." Und nur so am Rande sei erwähnt, dass sie für die unzähligen angeordneten Überstunden einen Pensionsbeitrag leisten müssen, der ihnen bei der Pensionsbemessung nur teilweise abgegolten werde, so der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft.
Greylinger abschließend: "PolizistInnen werden im Dienst oft beschimpft, beleidigt, manchmal bespuckt und verletzt. Angesichts dieser Tatsachen ist es verständlich, dass sie sich nach diesem absurden Vorschlag vor den Kopf gestoßen fühlen."
Olivenöl – Kein Verlass auf den Preis
Die Bilanz, die der Verein für Konsumenteninformation (VKI) nach einem Olivenöltest in KONSUMENT 11/2011 ziehen mussten, war bitter: Von 15 getesteten extra nativen Ölen fielen vier durch. Bei zwei weiteren bestand der Verdacht, dass mit einer verbotenen Wärmebehandlung nachgeholfen worden war, um eine bessere Qualität vorzutäuschen. Auf Anfrage von Konsumentinnen und Konsumenten testete der VKI fünf weitere nativ extra Olivenöle.
Die Testergebnisse fielen etwas besser aus als bei der letzten Untersuchung vor drei Monaten: Bei keinem der getesteten Öle bestand der Verdacht auf unerlaubte Wärmebehandlung und lediglich im Trasimeno s.p.a. Natives Olivenöl extra wurden Weichmacher gefunden. Beim Test auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) wurden zwar auch dieses Mal keine Grenzwerte überschritten, dennoch enthielten die Öle vier bis sechs verschiedene PAK.
Wie zuletzt hatte auch dieses Mal ein Diskonter das vergleichsweise beste Öl im Regal: Kloster Toplou, erhältlich bei Hofer um rund acht Euro pro Liter. Ein in einem Wiener Fachgeschäft um 24 Euro pro Liter gekauftes spanisches Öl, Don Carlos, fiel bei der Expertenverkostung hingegen aufgrund fehlerhafter Qualität durch. Fazit: Der Preis ist auch bei Olivenöl nicht unbedingt ein Garant für Qualität.
Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee im Raum Gutenstein
Niederösterreich. - Heute sind die Fahrbahnen der Straßen im Bundesland Niederösterreich überwiegend nass bzw. salznass, in höheren Lagen im Waldviertel, im Mostviertel und im Industrieviertel muss mit gestreuten Schneefahrbahnen oder auch Schneematsch gerechnet werden. Die Neuschneemengen belaufen sich im Waldviertel im Raum Weitra auf bis zu 15 Zentimeter, im Mostviertel im Raum Lilienfeld auf bis zu 30 Zentimeter und im Industrieviertel im Raum Gutenstein auf bis zu 50 Zentimeter. Die erforderlichen Räum- und Streueinsätze sind überall im Gange.
Kettenpflicht besteht aktuell für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen auf der B 20 über den Josefsberg und den Annaberg, der B 21 über den Ochsattel, das Gscheid und den Rohrerberg, der B 23 über den Lahnsattel, der L 5217 von Kirchberg bis Lilienfeld, der L 134 von Gutenstein bis Schwarzau im Gebirge und der B 71 über den Zellerrain. Fahrzeuge ab einem Gewicht von 7,5 Tonnen müssen heute auf der L 135 über das Preiner Gscheid und der L 175 von Trattenbach bis zur Landesgrenze Schneeketten anlegen.
Die Temperaturen betrugen heute früh zwischen - 4 Grad, die in Persenbeug, Spitz oder auch Dobersberg gemessen wurden, und + 2 Grad, etwa in Mödling, Gutenstein und Scheibbs.
HYPO NOE Gruppe: Wiederholt erfolgreiche Spendenaktion für ROTE NASEN Clowndoctors
v.l.n.r. Ass. Dr. Beate Böchzelt (Stationsärztin Kinder- und Jugendabteilung), Rote Nasen Clowns und Dr. Peter Harold Mistelbach (Niederösterreich). - HYPO NOE Generaldirektor Peter Harold überreicht Spende in Höhe von EUR 2000 beim Besuch der Kinderambulanz im Landesklinikum Weinviertel Mistelbach - Gänserndorf. "Durch ihr Engagement schenken ROTE NASEN kranken Kindern ein Lächeln und ein Stück Lebensfreude. Was also ist schöner, als dieses Engagement zu unterstützen.
Wir wollen daher das gesammelte Geld unseres internen IT-Flohmarktes auch in diesem Jahr wieder an ROTE NASEN spenden." erklärt Harold.
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise über die SEIDENSTRASSE - den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte und bietet so, ummantelt von Weltklasseakrobatik, die Ansicht von unbekannten Kulturen und Traditionen des Fernen Ostens mit einer neuen Perspektive und zeigt damit sowohl die interessanten Kulturunterschiede auf als auch unterstreicht sie gekonnt mit Staunen, Leidenschaft und Humor die tiefen menschlichen Gemeinsamkeiten der Völker an diesem Weg.
Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln indem er erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, der gelebten Einheit von Körper, Geist & Seele und der überwältigenden Faszination einer fremden Hochkultur präsentiert. Folgen Sie auch in diesem Jahr den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen Reise über diesen Weg. Denn dann werden sie gemeinsam mit diesen Ausnahmekünstlern erleben, dass dieser Weg garantiert das Ziel ist!
16.3.2012 - 20 Uhr - KLAGENFURT - Messearena
17.4.2012 - 19:30 Uhr - AMSTETTEN - Eishalle
18.4.2012 - 20 Uhr - WIEN - Wr. Stadthalle, Halle F
19.4.2012 - 20 Uhr - LINZ - TipsArena
20.4.2012 - 20 Uhr - GRAZ - Helmut-List-Halle
21.4.2012 - 20 Uhr - SALZBURG - Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012 - 20 Uhr - INNSBRUCK - Congress Innsbruck, Dogana
Karten: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79, Linzer Kartenbüro 0732 / 778800, LIVA 0732 / 775230, Kultur- & Tourismusbüro Rathaushof Amstetten 07472 / 601-454 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
DIE NACHT DER MUSICALS 2012
Bühne frei für die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten!
Lassen Sie sich von diesem Bühnenfeuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik und weltbekannten Melodien mitreißen und seien Sie mit dabei, wenn die Starsolisten der Originalproduktionen die schönsten Melodien und Hits der aktuellsten Musicalproduktionen anstimmen: Neben „Der König der Löwen“, „Mamma Mia“, „Romeo und Julia“ und „We Will Rock You“, dem erfolgreichen Musical zu den Songs von Queen, dürfen natürlich auch Klassiker wie „Das Phantom der Oper“, „Cats“, „Die Rocky Horror Show“, „Elisabeth“, „Mozart!“, „West Side Story“ und das Hippie-Musical „Hair“ nicht fehlen! Erleben sie live, wie das „ Phantom der Oper“ Christine seine Liebe gesteht, oder die Samtpfoten aus „Cats“ mit „Memories“ wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen. Neue Programmhöhepunkte der Show sind Songs aus „Tarzan“ sowie Ausschnitte aus dem Udo Jürgens-Erfolgsmusical „Ich war noch niemals in New York“. Weitere Programmhighlihts sind Hits aus dem Musical „Sister Act“ und ein Querschnitt durch das Erfolgsmusical „Jesus Christ Superstar“, aus der Feder von Andrew Lloyd Webber.
11.4.2012 - 20 Uhr - Centro Rohrbach
12.4.2012 - 20 Uhr - Keine-Sorgen-Saal Ried i.I.
13.4.2012 - 20 Uhr - Schlosscenter Waidhofen
Kartenvorverkauf: Tourismusbüro Waidhofen an der Ybbs 07442 / 511-255 und tourismus@waidhofen.at, Ried: Trafik u. Kartenbüro Buttinger 07752/82100, Rohrbach: Trafik und Kartenbüro Lehner 07289/4416, Linzer Kartenbüro 0732 / 778800, Kartenbüro Pirngruber, Kartenbüro Lohmer, PH Ticket-Shop 0676 / 95 95 043, in allen oö. nö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01/ 88 0 88 und in allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Der Snowboardweltcup am Jauerling war ein Fest der Extraklasse
Zum ersten Mal hat der Snowboardweltcup in Niederösterreich Station gemacht. Die Fans sind zu Tausenden auf den Jauerling gekommen, um die besten Boarderinnen und Boarder der Welt LIVE im Parallelbewerb anzufeuern.
„Unser Ziel den Sport zu den Menschen zu bringen und vor allem junge Menschen für den Sport zu begeistern haben wir erreicht. So konnten wir bei der Qualifikation am Vormittag rund 1400 Schüler und Lehrer begrüßen, beim Rennen selbst waren es dann über 5000 Zuschauer. Getragen wurde der Event von den „Freiwilligen“, so Sport- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Die Organisation rund um den Großevent hat durch perfektes Zusammenspiel von Einsatzkräften, zahlreichen freiwilligen Helfern, Sponsoren und dem Organisationsteam hervorragend funktioniert. Für die geordnete An- und Abreise wurde ein Shuttledienst auf den Jauerling eingerichtet. Die Zuschauer wurden von 86 Orten in NÖ und Wien direkt zum Event und wieder zurück gebracht. Rund 1200 PKW Stellplätze und 50 Busparkplätze garantierten die problemlose Erreichbarkeit des Snowboardfestes.
Auch die Piste präsentierte sich in einem optimalen Zustand und ermöglichte sportliche Leistungen der Extraklasse. Lokalmatador und Zugpferd der Jauerling Premiere Benjamin Karl musste sich zwar geschlagen geben, der Sieg war Österreich aber trotzdem nicht zu nehmen. Andi Prommegger sprang ein und sicherte einen Heimsieg am Jauerling.
Jauerling Sieger Andreas Prommegger: „So soll Snowboardsport sein. Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen im Vorfeld haben die Organisatoren hervorragende Arbeit geleistet und den Nachtevent in ein grandioses Spektakel verwandelt. Die Zuschauer sorgten für Gänsehautstimmung pur. Ich war schon dankbar dafür, dass ich zehn Mal in das Zielstadion einfahren durfte, um die Atmosphäre zu genießen.“
„Für mich ist das Lob durch die Läuferinnen und Läufer die größte Anerkennung und gleichzeitig Motivation für eine Neuauflage. Gerade in diesem Zusammenhang möchte ich mich bei meinem Team und den unzähligen freiwilligen Helfern bedanken“, betont die Präsidentin NÖ Landesskiverband Herta Mikesch.
Neben den Zuschauern vor Ort schwärmen auch die Boarder aus 18 Nationen von Russland bis Japan über den Event. Allein über die TV Berichterstattung wurden mehr als 6 Mio. Seher in Österreich erreicht. Der nationale mediale Werbewert beträgt rund 700.000 €. Eine touristische Wertschöpfung von ca. 200.000 € rundet das positive Bild ab.
Christian Galler, sportlicher Leiter ÖSV: “Schon bei der Auswahl der Wettkampfstätte war uns allen bewusst, dass sich der Jauerling von allen bisherigen Weltcup Veranstaltungsorten abheben wird. Mitten in der Wachau, einer eher nicht wintersportlastigen Region, einen Bewerb dieser Größenordnung durchzuziehen ist ein sehr spannendes aber auch arbeitsintensives Thema. Deshalb haben wir auch gewusst, dass hier alles zusammenpassen muss, um einen Top Weltcup auf die Beine zu stellen. Dem Zusammenspiel aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass es am Ende dann eine perfekte Snowboard- Show geworden ist. Mit dieser Veranstaltung hat es sich der Jauerling verdient auch im zukünftigen internationalen Rennkalender der FIS berücksichtigt zu werden!“.
„Einer weiteren Auflage des Events steht aus Sicht des Landes Niederösterreichs nichts im Wege. Zur Frage - In welchem Rhythmus der Event am Jauerling wiederholt werden kann? - liegt der Schneeball jetzt bei ÖSV und FIS“, so LR Petra Bohuslav abschließend.
Sobotka und Felderer präsentieren das NÖ Budgetprogramm 2012-2015
Bei einer Pressekonferenz in St. Pölten gingen Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Professor Dr. Bernhard Felderer vom Institut für höhere Studien (IHS) auf das niederösterreichische Budgetprogramm für die Jahre 2012 bis 2015 ein. „Nur gemeinsam können wir gegen eine konjunkturelle Abschwächung vorgehen", betonte dabei der Landeshauptmann-Stellvertreter. Eine Finanz- und Budgetpolitik müsse langfristig angelegt sein und den Menschen Sicherheit geben. Besonders müsse den Bürgern die Perspektive gegeben werden, gerne hier im Land zu arbeiten, gerne hier zu investieren und gerne in diesem Land zu leben. Deshalb habe Niederösterreich seit 1990 eine Budget- und Finanzvorschau erstellt und seit 1995 mittelfristige Budgetprogramme beschlossen, sagte Sobotka. So werde auch heute dem Landtag in St. Pölten ein Budgetprogramm vorgelegt, das auf die Langfristigkeit in Akkordanz mit den Stellen des Bundes, der Europäischen Union und den Gemeinden abstelle, so Sobotka.
„Auf Grund des im Juni 2011 abgeschlossenen Stabilitätspaktes mit dem Bund im Zuge eines 15a-Vertrages sind die Weichen neu zu stellen und auch die so genannte Schuldenbremse ist zu berücksichtigen", erinnerte Sobotka. Der Stabilitätspakt sei eine Verpflichtung zur mittelfristigen Haushaltssanierung, sodass die Länder gemeinsam mit dem Bund und den Gemeinden die EU-Vorgabe unter drei Prozent Neuverschuldung zu kommen, erfüllen. Ziel der Schuldenbremse sei es, schon ab dem Jahr 2017 einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen, führte Sobotka weiter aus. „Wir in Niederösterreich gleichen schon 2011 und 2012 den Haushalt über Rücklagen aus und tragen so zum Schuldenabbau bei." Für das Jahr 2012 seien Einnahmen von 7,725 Milliarden Euro und ein strukturelles Defizit von 241 Millionen Euro vorgesehen, das durch Entnahmen aus der Wohnbaugeldveranlagung abgedeckt werde, führte Sobotka aus.
Überdies wurden im „NÖ Budgetprogramm 2012-2015" Maßnahmen zur Senkung des strukturellen Defizits vorgeschlagen, wie etwa die Einführung von Haftungsobergrenzen für Gemeinden. Zweitens werden Wohnbaudarlehen verkauft. Damit werde die Schuldenlast bis zum Jahr 2013 auf etwa 3,2 Milliarden Euro sinken. „Durch die stabile Veranlagung im Jahr 2011 mit einer Rendite von 0,7 Prozent, und einer leicht aufwärts gerichteten Entwicklung im heurigen Jahr können wir davon ausgehen, dass sich die Veranlagung der Wohnbaugelder gut entwickeln wird", meinte Sobotka und setzte fort: „Wir senken Jahr für Jahr das strukturelle Defizit um 50 Millionen Euro."
Weitere Schwerpunkte seien der Sparkurs in der Hoheitsverwaltung und die Einsparungen im Bereich der Landeskliniken. „Die Steigerungsraten im klinischen Bereich von 0,89 und 1,95 Prozent in den Jahren 2010 und 2011 liegen unter dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes", unterstreicht Sobotka. Auch der neue Kooperationscheck für die Gemeinden werde nun in einer Ausführungsgesetzgebung verankert und ermutige die Kommunen zur Zusammenarbeit. Gemeinsame Projekte von mehreren Gemeinden würden in Zukunft vom Land stärker gefördert als Einzellösungen. Im Bereich der Wohnbauförderung gebe es einen klaren Schwerpunkt bei der Familienförderung und im Bereich der thermischen Sanierung. „Dadurch können wir die Kyoto-Zielsetzungen erreichen und müssen ab dem Jahr 2015 keine Kohlendioxidzertifikate kaufen und den Haushalt zusätzlich belasten", meinte Sobotka abschließend.
Dieses Maßnahmenpaket wurde dem Institut für höhere Studien (IHS) übergeben und von Experten auf Plausibilität untersucht. „Diese Ansätze sind vernünftig und ermöglichen Niederösterreich eine finanzielle stabile Situation", sagte Professor Dr. Bernhard Felderer. „Beim Gesundheitssystem ist eine Finanzierung aus einer Hand wichtig, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden".
"Ich gehe davon aus, dass mit der Umsetzung der Maßnahmen auch das Tripple-A Rating von Moodys gehalten werden kann", so Prof. Felderer, Direktor des IHS.
Mandl: Wehrdienst und Zivildienst sind notwendig für Sicherheit und soziale Dienste
„Minister Darabos macht Planspiele auf Kosten der Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Denn die Erfahrungen aus Bayern zeigen, dass ein Ende des Wehrdiensts auch das Ende des Zivildienstes bedeutet. Damit gefährdet Darabos nicht nur die Sicherheit im Bereich der Landesverteidigung und der Katastrophenhilfe, sondern auch im Sozialbereich. Zwar sind Reformen im Bundesheer notwendig, aber ohne Wehrdienst wird es auch in Zukunft nicht gehen“, erklärt VP-Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl anlässlich der heutigen Debatte über Wehrdienst und Zivildienst im NÖ Landtag.
„Heute haben sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Bild machen können, dass die SPÖ Niederösterreich keine klare Position in dieser Frage beziehen will. Offensichtlich sind Leichtfried und Co. die Vorgaben aus der Bundespartei und der sicherheitspolitische Irrweg von Darabos wichtiger als die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Sozialen Dienste in unserem Land“, stellt Mandl fest.
„Hier befindet sich aber die Spitze der SP-NÖ aber auf einem Holzweg. Denn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister quer durch alle Parteien stehen zum Wehrdienst und dem damit verbundenen Zivildienst in Österreich. Ich erinnere nur an die zahlreichen Naturkatastrophen in der Vergangenheit, die nur dank des Einsatzes des Heeres und tausender Wehrdiener zu bewältigen war. Nicht zu vergessen die Sicherheitspolitische Funktion, die unsere Wehrdiener tagtäglich erfüllen. Ich denke dabei aber auch an die vielen sozialen Bereiche, in denen die Leistungen der Zivildiener nicht wegzudenken sind. Ein Wegfall der Zivildiener würde Mehrkosten in Millionenhöhe für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und ein Weniger an sozialer Wärme in unserem Land bedeuten“, so VP-LAbg. Mandl.
"profil"-Umfrage: Regierungsparteien legen zu - FPÖ verliert, ist aber weiter auf Platz zwei
"profil"-Umfrage: Regierungsparteien legen zu - FPÖ verliert, ist aber weiter auf Platz zwei Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, legen die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP in den Umfragen leicht zu. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die SPÖ laut der vom Institut Karmasin Motivforschung für "profil" durchgeführten Umfrage mit 29% auf Platz eins. Die Kanzlerpartei hat gegenüber dem Vormonat zwei Prozentpunkte gewonnen. Die ÖVP konnte einen Prozentpunkt zulegen und landet mit 25% auf Platz drei. Die FPÖ verliert einen Prozentpunkt, kann sich aber knapp an zweiter Stelle halten. Die Grünen stagnierten bei Nationalratswahlen auf 14%, das BZÖ auf 4%.
In der Kanzlerfrage kann Werner Faymann um einen Prozentpunkt zulegen und kommt auf 20%, ÖVP-Obmann Spindelegger auf 16%. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fällt um zwei Prozentpunkte auf 13% zurück. Grünen-Chefin Eva Glawischnig verliert im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und kommt auf 5%.
Bei der Frage, welcher Partei die Österreicher in der Krise am meisten vertrauen, gewinnt eindeutig die ÖVP. Mit 23 Prozent liegt sie vor der SPÖ mit 19%, die FPÖ kommt nur auf 11%. Die Grünen (6%) sind wie das BZÖ (2%) weit abgeschlagen.
Landeshauptleute treffen sich am Rande des Nightrace
LH-Vize Hermann Schützenhöfer, LH Erwin Pröll, LH Michael Häupl und LH Franz Voves Im Zuge des „Nightrace" in Schladming haben sich heute die Landeshauptmänner Erwin Pröll (Niederösterreich) und Michael Häupl (Wien) mit den steirischen Landeshauptleuten Franz Voves und Hermann Schützenhöfer getroffen. Bei diesem informellen Treffen wurden unter anderem auch wichtige anstehende Fragen der österreichischen Innenpolitik angesprochen. Für die Steiermark führt ja derzeit Landeshauptmann Voves als Vorsitzender die Landeshauptleute-Konferenz.
„Das heutige Treffen ist auch als symbolisches Zeichen zu verstehen, dass die Ski-WM 2013 in Schladming ein Sportgroßereignis aller Österreicher wird", so LH Voves. LH-Vize Schützenhöfer ergänzte: „Wir wollen die Reformpartnerschaft auf ganz Österreich ausdehnen und haben dazu die zwei wichtigsten Landeshauptleute im Boot."
Dieses Treffen in gemütlich steirischer Atmosphäre fand abseits des Trubels in der WM-Stadt Schladming auf der „Holzhackerstubn" auf 1050 Meter Seehöhe an der Weltcup-Strecke auf der Planai statt. Im Anschluss werden sich die Landeshauptleute gemeinsam das traditionelle Rennen ansehen und den heimischen Fahrern die Daumen drücken.
Scheiben von Eis befreien – aber richtig
Im Winter steht für all jene Autofahrer, die weder über Garage noch eine Standheizung im Auto verfügen, allmorgendliches Eiskratzen am Programm. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zum Enteisen der Autoscheiben – auch fragwürdige Methoden sind weit verbreitet. "Heißes Wasser eignet sich definitiv nicht zum Enteisen der Scheiben. Im Gegenteil – bedingt durch die großen Temperaturunterschiede droht sogar das Springen der Scheiben", warnt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Auch das Zweckentfremden von CD-Hüllen oder Scheckkarten zu Eiskratzern hält der ÖAMTC-Experte für ungeeignet. Stattdessen rät er, auf altbewährte Methoden zurückzugreifen:
* Eiskratzer: Der klassische Eiskratzer ist laut ÖAMTC-Techniker nach wie vor die beste Methode, um Scheiben eisfrei zu bekommen. Inzwischen gibt es viele Modelle, die das Eiskratzen sehr komfortabel gestalten. So sind manche Eiskratzer etwa in wärmende Handschuhe integriert. Beim Eiskratzen sollte man jedoch mit Vorsicht vorgehen. "Wird die an der rechten oberen Ecke der Windschutzscheibe angebrachte § 57a-Überprüfungsplaktte beschädigt, muss unter Vorlage des Gutachtens auf eigene Kosten ein neues Pickerl besorgt werden", warnt der ÖAMTC-Techniker vor allzu ungestümen Kratzmanövern.
* Enteisungssprays: Der Einsatz von Enteisungssprays kann als echte Alternative zum Eiskratzer gesehen werden. Bei starkem Eis wirkt eine Kombination aus Eiskratzer und Enteisungsspray am besten. Dabei sollte aber aus Rücksicht auf die Umwelt unbedingt ein Pumpspray verwendet werden. "Häufig wird auch konzentrierter Scheibenreiniger auf die vereiste Scheibe geleert. Diese Methode ist zwar wirksam, aber auf Dauer sehr teuer", erklärt der ÖAMTC-Experte.
* Thermodecke: Ist mit Eis zu rechnen, können rechtzeitig Vorkehrungen getroffen werden. "Das Abdecken der Frontscheibe mit einer Thermodecke am Vorabend beugt vereisten Scheiben vor", weiß der Clubexperte. Allerdings sollte nicht auf Heck- und Seitenscheiben vergessen werden. Diese müssen trotzdem noch zusätzlich von Eis befreit werden. "Zudem sollte die steif gefrorene Decke nicht im Auto verwahrt werden. Durch die Feuchtigkeit können Scheiben leicht anlaufen", erklärt der ÖAMTC-Techniker.
Zuletzt verweist Stix auf das Verbot, den Motor am Stand laufen zu lassen. "Viele Autofahrer sind der Meinung, ein laufender Motor würde helfen, rascher zu eisfreien Scheiben zu kommen. Dem ist nicht so. Dieses Verhalten ist uneffektiv, strafbar und noch dazu extrem umweltschädlich", appelliert der ÖAMTC-Techniker abschließend an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer.
VKI setzt Schadenersatz für falsche Anlageberatung gerichtlich durch
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in drei Musterprozessen gegen verschiedene Anlageberater - geführt im Auftrag des Konsumentenschutz-ministeriums - Recht bekommen. Zwei Urteile sind rechtskräftig. In allen Fällen wurden KleinanlegerInnen riskante Produkte bzw. Kreditkonstruktionen als "sicher" verkauft und über die innewohnenden Risiken nicht aufgeklärt.
Die "EFS Euro Finanz Service Vermittlungs AG" in Salzburg und die "Contectum Investment-Consulting GmbH" in Graz haben Kleinanlegern, die einem Risiko völlig abgeneigt waren, MEL-Zertifikate als "sicheres" Investment angeboten. Das jeder Einzelaktie innewohnende Risiko von Kursverlusten bis hin zu einem Totalverlust wurde geflissentlich verschwiegen. In schriftlichen Unterlagen fanden sich zwar entsprechende Hinweise, doch diese Unterlagen wurden nur als "Formalität" abgetan und von den KonsumentInnen ungelesen unterzeichnet. Nach den Kursverlusten hat der VKI - nach Abtretung der Ansprüche - Schadenersatz gegen die Berater eingeklagt. Daraufhin kam - wie in solchen Fällen stets - das Argument, dass die Beratenen bereits zu einem früheren Zeitpunkt die falsche Beratung durchschauen hätten müssen und Schadenersatzansprüche daher verjährt seien. Die Gerichte entschieden im Sinn der geschädigten AnlegerInnen: Das Verschweigen von Risiken ist schuldhafte falsche Anlageberatung, wofür die Beratungsunternehmen haften. Die Falschberatungen seien erst im Augenblick der Kursabstürze erkennbar gewesen, die Klagen daher nicht verjährt. Die Gerichte sprachen Schadenersatz zu. Das Urteil gegen EFS ist rechtskräftig.
Im dritten - ebenfalls sehr typischen Fall - vermittelte der Vermögensberater Isamberth aus Graz zwei zwanzigjährigen Salzburgerinnen, die ursprünglich einen Kredit für einen Wohnungskauf aufnehmen wollten, einen Fremdwährungskredit weit über der benötigten Summe und überredete die Konsumentinnen, das angesparte Kapital als Einmalerlag in Lebensversicherungen - zum Teil mit einer Laufzeit von 75 Jahren (!) - zu investieren. Auch hier dasselbe Bild: Konservativen und unerfahrenen Anlegerinnen wird ein riskantes Gesamtfinanzierungskonzept vorgeschlagen, ohne die Risiken im Detail darzustellen. Auch hier wurde - vom OLG Linz bestätigt - rechtskräftig Schadenersatz zuerkannt.
Auch die rund 2.500 TeilnehmerInnen an den Sammelklagen gegen den AWD - hier steht der Vorwurf der systematischen Fehlberatung bei Immobilienaktien im Raum - schildern ähnliche Erlebnisse. Diese Verfahren werden erst in den nächsten Jahren von den Gerichten entschieden.
"Aus den zahlreichen Fällen rund um die Vermittlung von MEL-Zertifikaten, Immobilienaktien und Fremdwährungskrediten zeigt sich eines ganz klar: Die von den jeweiligen Produkt-Emittenten bezahlten Provisionen treiben die Vermittler - im finanziellen Eigeninteresse - dazu, den Kunden Produkte als sicher darzustellen und Gefahren zu verschweigen, nur um Provisionen zu verdienen. Eine anlegergerechte Beratung bleibt da sehr oft auf der Strecke", kritisiert Dr. Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI. "Daher müsste - will man aus den Schadensfällen lernen - eine Abkehr von der Provisionsberatung hin zu einer Honorar-beratung erfolgen."
Buchpräsentation zu Gedenkstättenpädagogik in Österreich
Mit "Erinnern an das Vergessen" hat Univ.Prof. Dr. Peter Gstettner das erste umfassende und theoretisch begründete Werk zur österreichischen Gedenkstättenpädagogik vorgelegt. Es wird diesen Donnerstag im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) präsentiert.
Der Autor, Universitätsprofessor für Erziehungswissenschaft in Klagenfurt und Vorstandsmitglied des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), arbeitet in diesem Buch seine Erfahrungen mit der Rekonstruktion der NS-Geschichte in Österreich auf, speziell vor dem Hintergrund seines antifaschistischen Engagements in Kärnten. Peter Gstettner entdeckt vielfältige und erhaltenswerte Zeugnisse der NS-Geschichte in Mauthausen und seinen Außenlagern, in Lebensgeschichten und Hinterlassenschaften von NS-Opfern, in den Institutionen der Tätergesellschaft und des Widerstandes. Seine praktische Gedenkstättenarbeit mündet in dem Versuch, das kollektive Schweigen zu brechen und die Erinnerung an die Opfer zu bewahren.
Das Buch hat auch Bedeutung im Zusammenhang mit dem neuen Revisionismus und den rechtsextremen Entwicklungen in der heutigen österreichischen Gesellschaft. "Die Erfahrungen des Autors sind ein Beleg dafür," so der Vorsitzende des MKÖ, Willi Mernyi, "dass alle Bemühungen der Politischen Bildung darauf zu richten sind, dass die verwischten Spuren von NS-Verbrechen und die dazu gehörenden 'vergessenen Orte' wieder für eine Erziehung zur Demokratie und Toleranz fruchtbar gemacht werden."
Niederösterreich war auf der „e-mobility" Konferenz in Graz vertreten
Bürgermeister von Graz, Mag. Siegfried Nagl und Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav Niederösterreich und Graz arbeiten seit dem Jahr 2010 beim Thema Elektromobilität zusammen. Daher war Niederösterreich auch prominent bei der „e-mobility conference" in Graz vertreten, die am 25. und 26. Jänner über die Bühne ging. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, Landesrat Siegfried Schrittwieser, dem Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und DI Wolfgang Malik, Vorstand der Holding Graz, betonte Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav die Bedeutung des Themas für Niederösterreich: „Wir forcieren den Einsatz moderner Umwelttechnologien, weil die Zukunft in einer sinnvollen Verbindung von Ökologie und Wirtschaft liegt."
Niederösterreich war bei dieser Tagung gleich mehrfach vertreten: Am Informationsstand von „e-mobil in niederösterreich" erwartete die Besucherinnen und Besucher eine Leistungsschau heimischer Projekte und technologischer Entwicklungen zum Thema Elektromobilität. Weiters fungiert Dr. Werner Rom, der in Niederösterreich die Elektromobilitätsinitiative umsetzt, beim Kongress als Moderator und Diskussionsleiter.
Landesrätin Bohuslav konkretisierte in ihrem Eröffnungsstatement die Aufgaben für Niederösterreich: „Unser Ziel ist es, bis 2020 den Anteil von Elektromobilität am Gesamtverkehrsaufkommen merklich zu steigern. Mit der Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich' schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Gesamtentwicklung und eröffnen niederösterreichischen Betrieben den Zugang zu neuen Märkten und innovativen Technologien. Zahlreiche Projekte und Aktivitäten sind bereits in Umsetzung und bilden einen weiteren Schritt zur Vision, Niederösterreich als bedeutende Testregion für Innovationen und Entwicklungen zum Thema Elektromobilität in Europa zu etablieren." Dabei sollen unterschiedliche Mobilitätsbereiche wie Tourismus, Alltagsmobilität, öffentlicher Personennahverkehr oder gewerbliche Mobilität eingebunden werden. Eine weitere wesentliche Stoßrichtung liegt in der Entwicklung von spezifischen Modell-Lösungen, die dann auf größere Regionen ausgerollt werden können.
Hinter der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich" stehen das Umwelt- und das Wirtschaftsreferat der Niederösterreichischen Landesregierung. Mit der Umsetzung ist ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betraut.
Landeshauptmann Pröll präsentiert positiven Ausblick für die Wachau
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte am Freitag, 27. Jänner in Weißenkirchen eine Zwischenbilanz über die Initiative „Wachau 2010 plus" und gab auch einen Ausblick über bevorstehende Projekte. So soll bis 2014 in Melk ein Schifffahrtszentrum errichtet werden und die bekannte Schauspielerin Ursula Strauss wird Proponentin sowie Kuratorin der neuen Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist ein kultureller und touristischer Botschafter Niederösterreichs, der unser Land weit in die Welt hinausträgt", zeigte sich Landeshauptmann Pröll überzeugt. Der Tourismus sichere mit einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro rund 550 Arbeitsplätze in der Wachau, die über 4.800 Hotelbetten und 2.300 Privatbetten verfügt.
Das Projekt „Wachau 2010 plus" sei vor rund drei Jahren gestartet worden, um die Wachau als touristische Vorzeigeregion weiter zu entwickeln, informierte der Landeshauptmann. Seitdem seien rund 14,5 Millionen Euro in Projekte investiert worden, bilanzierte er: „Damit wurden Investitionen von rund 30 Millionen Euro ausgelöst." Seit 2009 konnte in der Wachau eine Nächtigungssteigerung von zehn Prozent verzeichnet werden, berichtete Pröll weiters, der als Beispiele für die umgesetzten Projekte etwa den Welterbesteig Wachau, das Schifffahrts- und Welterbezentrum Krems sowie das neue Verkehrskonzept für die Wachau anführte.
Im Blick nach vorne werde mit der „Spitzer Lände" eine „klassische Wachauer Flaniermeile" entwickelt, kündigte der Landeshauptmann an. Bis Ostern 2013 wird ein einheitliches Beschilderungssystem für die gesamte Wachau umgesetzt, außerdem wird ein neuer Reiseführer aufgelegt. „Mit dem heutigen Tag erfolgt auch der Startschuss für die Entwicklung und Errichtung eines Schifffahrtszentrums in Melk", so Pröll. Das „Eingangstor Melk" in die Wachau soll 2014 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Auch organisatorisch werden weitere Maßnahmen getroffen. So wird die „Kultur Melk" zur „Wachau Kultur Melk" umgewandelt. Alexander Hauer und Dr. Martin Vogg werden sich intensiv mit der Koordination aller kulturellen Initiativen zwischen Grafenegg und der Schallaburg beschäftigen. Landeshauptmann Pröll: „Es geht dabei vor allem auch um eine Programmentwicklung in der Zeit zwischen Oktober und März." Die Wachau habe gerade in dieser Zeit auch „ein unglaubliches touristisches Potenzial", darauf wolle man in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt setzen, betonte Pröll. Als „positives Aushängeschild" für die Wachau wurde die Schauspielerin Ursula Strauss gewonnen, informierte der Landeshauptmann. Sie wird die Proponentin und Kuratorin der Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist meine Heimat, mit der mich sehr viele Kindheitserinnerungen verbinden", meinte Ursula Strauss. Sie freue sich darauf, „konzeptionell zu arbeiten" und glaube, „dass man hier sehr viel bewegen und sehr viel verbindendes schaffen kann", so Strauss.
Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, verwies abschließend auf die Bedeutung der Wachau als Modellregion für Elektro-Mobilität: „Wir wollen die Wachau als energieautarke Region etablieren."
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Razborcan: Landtag spricht sich einstimmig gegen weitere Marktöffnung bei Bodenverkehrsdiensten aus
Einstimmig sprach sich gestern der NÖ Landtag auf Initiative der SPÖ-Niederösterreich gegen eine weitere Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste aus. "Damit ist ein wichtiger Schritt für die ArbeitnehmerInnen am Flughafen Wien-Schwechat gelungen, nun bleibt zu hoffen, dass diese deutliche Stimme aus Niederösterreich auch auf europäischer Ebene Gehör findet", zeigt sich der Europasprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Gerhard Razborcan, erfreut über das klare Votum des Landtages.
Zur Vorgeschichte: Bereits 1996 wurde durch eine Richtlinie der Europäischen Union eine Liberalisierung der Bodendienste auf europäischen Flughäfen begonnen. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass sich dadurch die Qualität der Bodenabfertigung eher verschlechtert als verbessert hat, zudem waren in der Branche ein drastischer Lohnverfall sowie Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen zu verzeichnen. Der nunmehrige Änderungsentwurf der Kommission hätte eine weitere Liberalisierung und damit einen verschärften Wettbewerb zur Folge, was eine Verringerung der Qualität einerseits und vor allem ein für die MitarbeiterInnen verheerendes Lohn- und Sozialdumping nach sich ziehen würde. Eine weitere Deregulierung der Bodenverkehrsdienste wäre ein Schritt zu noch weniger ArbeitnehmerInnenrechten im Luftverkehr.
"Der NÖ Landtag hat mit dem nun gefassten, einstimmigen Beschluss, mit dem die Landes- bzw. Bundesregierung ersucht werden, bei allen sich bietenden Gelegenheiten auf die Institutionen der Europäischen Union und auf die Mitglieder des Europäischen Parlaments gegen die geplante Deregulierung der Bodenverkehrsdienste einzusetzen, ein klares Zeichen gesetzt. Wir werden daher auch weiterhin nicht müde werden, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln gegen die zu befürchtende Verschlechterung für die MitarbeiterInnen der Bodenabfertigung vorzugehen", so Razborcan abschließend.
Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt lud zum Tag der offenen Tür
Die Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Landesklinikums Wiener Neustadt öffnete auch dieses Jahr wieder allen Interessierten ihre Türen. Zahlreiche Besucher strömten zu dieser Veranstaltung, um sich anhand verschiedener Präsentationen von Schülern und Lehrern über das umfassende Berufsbild der Gesundheits- und Krankenpflege zu informieren.
„Das Land Niederösterreich übernimmt in Europa hinsichtlich der Gesundheits- und Krankenpflege eine Vorreiterrolle. Eine hervorragende Ausbildung auf diesem Gebiet ist ein entscheidender Faktor, um den Patienten auch in Zukunft eine lückenlose pflegerische Versorgung gewährleisten zu können“, so Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger anlässlich seines Besuches beim Tag der offenen Tür in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule.
Das Angebot am Tag der offenen Tür war auch in diesem Jahr wieder breit gefächert. So konnten Informationen zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen eingeholt und durch Gespräche mit Schülern und Lehrern ein Einblick in das umfangreiche Ausbildungsangebot erhalten werden.
„Der Tag der offenen Tür bietet jedes Jahr eine tolle Gelegenheit, um sich über das Angebot der Gesundheits- und Krankenpflegeschule zu informieren. Die Begeisterung der Besucher bestätigt das enorme Interesse an diesen Berufen. Ich hoffe, dass in Zukunft viele engagierte junge Menschen den Weg zu diesem abwechslungsreichen aber auch verantwortungsvollen Berufsfeld einschlagen“, so Elisabeth Berger, die interimistische Direktorin der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt.
LR Schwarz: Klare Absage an Vorstöße, Entscheidungsfreiheit der Familien zu beschränken
Aus Anlass der Aktuellen Stunde zu Vereinbarkeit Familie und Beruf in der heutigen Sitzung des NÖ Landtags sprach sich Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz ganz klar gegen die Vereinheitlichung von Familienunterstützungen aus und bekannte sich einmal mehr zur Entscheidungsfreiheit der Familien. "Familie ist überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen. Derzeitige Vorschläge zur Reformierung von Familienleistungen von Seiten der Grünen und der SPÖ zielen darauf ab, den Familien diese Verantwortung gänzlich zu entziehen, ihnen einen einzigen Weg als den richtigen zu verkaufen. Bei den Grünen hieße das: Nur ein Modell für ein Kinderbetreuungsmodell - und das für maximal 14 Monate bzw. 18 Monate bei Teilzeit. Damit würde sich auch die Karenzzeit verkürzen. Das ist ein schwerer Anschlag auf die Familien in unserem Land und vor allem auf deren Wahlfreiheit!", so Schwarz.
"Wir müssen Familien in ihrer Entscheidungsfreiheit bestärken. Das tun wir derzeit mit der Variantenvielfalt beim Kinderbetreuungsgeld. Damit unterstützen wir einerseits jene Eltern, die sich dafür entscheiden, ihre Kinder so lange wie möglich zu Hause betreuen zu wollen. Andererseits können jene Eltern, die eine Kinderbetreuung in Anspruch nehmen, dieses Betreuungsgeld auch für externe Betreuung heranziehen", erklärt die Landesrätin.
"Ich bin gerne gesprächsbereit, wenn es um darum geht, über Lösungsansätze für eine Optimierung der Unterstützung für Familien zu reden. An einem Mix aus Objekt- und Individualförderung geht allerdings in Niederösterreichs Familienpolitik kein Weg vorbei. Kinder werden immer noch in Familien hineingeboren, und nicht in Kinderbetreuungseinrichtungen. Familien übernehmen gerne Verantwortung, und dabei werde ich sie gerne mit vollster Kraft unterstützen - und zwar jede Familie auf ihrem individuellen Weg", so Schwarz.
LR Wilfing: „Gewalt und Mobbing aus Schulen verbannen“
Lernerfolg hängt auch vom Schulklima ab – Niederösterreich hat Vorreiterrolle.
„Der Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler hängt von einem guten Schulklima ab. Unser Ziel muss bleiben, Gewalt und Mobbing aus den Schulen zu verbannen. Dabei nimmt Niederösterreich eine Vorreiterrolle ein, da wir als erstes Land eine eigene Drehscheibe geschaffen haben“, betont der zuständige Landesrat Karl Wilfing auf der Jahreshauptversammlung der Fachstelle für Gewaltprävention. Die Fachstelle habe an den Schulen großartige Arbeit geleistet und vor allem auch Problembewusstsein geschaffen.
„Mehr als neun Fortbildungsprogramme sowie ein ganztägiges Fachsymposium für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wurden veranstaltet und damit über 600 Personen in diesem sensiblen Bereich angesprochen“, erklärt Wilfing. Weiters wurde die Broschüre „Gewaltpräventionsprojekte in NÖ für Schulen und Einrichtungen der professionellen Einrichtungen“ herausgegeben, die viele Organisationen und Vereine mit ihren Angeboten in der Gewaltprävention vorstellt. Dazu Wilfing: „Jeder sechste im Pubertätsalter kam bereits direkt oder indirekt mit ‚Mobbing’ in Berührung. Die Projekte der Fachstelle tragen deshalb maßgeblich dazu bei, Aufklärung sowohl bei den Lehrern, als auch den Schülern zu schaffen. Hinschauen statt Wegschauen ist die Devise. Die Broschüre stellt 68 gewaltpräventive Projekte vor, die in den Schulen und Klassen durchgeführt werden können – ein einmaliges Angebot in Österreich.“
Das Gewaltpräventionstheaterstück „Anna und der Wolf“, das die Theatergruppe „Traumfänger“ an rund 60 Schauplätzen in NÖ für ca. 7000 Kinder in der Altersgruppe 8-12 Jahre aufführte, wurde von der Fachstelle und der NÖ Kinder- und Jugendanwaltschaft unterstützt, wobei die Fachstelle Informationsbroschüren für Lehrkräfte zum Thema „Gewalt an Kindern und unter Kindern“ zur Verfügung stellte und vor Ort als Ansprechpartnerin fungierte.
Auch der Lovetour Bus NÖ war im vergangenen Schuljahr wieder zur Gänze ausgebucht und erreichte mit den sexualpädagogischen Workshops rund 4500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 – 17 Jahren. Die Evaluierung, die von Dezember 2009 bis Juni 2011 durchgeführt wurde, zeigt, dass besonders dieses Projekt von den teilnehmenden Schülern sehr gut angenommen wird.
"Mehr Landwirtschaft um weniger Geld ist ein Widerspruch"
"Europa steckt in einer Banken- und Schuldenkrise. Jede Krise bringt vor allem einen klaren Produktionsauftrag für die Landwirtschaft mit sich. Die Versorgung mit regional produzierten Lebensmitteln muss sichergestellt sein. Regional und nicht industriell - lautet die Devise. Dieser Verantwortung können die bäuerlichen Familienbetriebe in Österreich nur nachkommen, wenn die nächste EU-Agrarreform die Weichen richtig stellt. Weltweit verdoppelt sich bis 2050 der Bedarf an Nahrungsmitteln. Das Bevölkerungswachstum schafft Realitäten, die es umso wichtiger und notwendiger machen, diesem Versorgungsauftrag langfristig nachzukommen." Mit diesen Worten sprach sich Bauernbund-Präsident Jakob Auer heute auf der "Grünen Woche" in Berlin deutlich für den Erhalt einer flächendeckenden, bäuerlichen Landwirtschaft aus.
Damit gibt es drei Hauptziele, die von der Agrarreform aus Sicht der österreichischen Landwirtschaft eingelöst werden müssen: "Erstens die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe, die Stärkung der Investitionskraft und eine neue offensive Zusammenarbeit zwischen Bauern, Verbänden und Genossenschaften", forderte Auer in Berlin. "Global brauchen wir laufend mehr Landwirtschaft, die Welt verlangt nach mehr Produktion, nach mehr Lebensmitteln, nach Energie aus nachwachsenden Rohstoffen. Aber mehr Landwirtschaft um weniger Geld kann es nicht geben. Beim derzeit herrschenden Preisniveau ist das ein völliger Widerspruch", stellte Auer klar, dass die Gelder für die bäuerliche Produktion gesichert werden müssen.
Kritisch sieht der Bauernbund-Präsident in diesem Zusammenhang die EU-Konzepte zur Flächenstilllegung. Die Vorzeichen seien völlig klar. "Wir brauchen eine produzierende und keine stillgelegte Landwirtschaft. Österreich ist dank seines vorbildlichen ÖPUL-Umweltprogramms, für das wir jahrelang von Brüssel gelobt wurden, grüner als es andere Mitgliedstaaten es je sein können", erinnerte Auer an die naturnahe Produktion. Gerade in Österreich, wo die Landwirtschaft kleinstrukturiert und die Biodiversität hoch sei, würden derartige Greening-Maßnahmen keinen Sinn machen. "Der Hunger nach Energie- und Eiweißpflanzen steigt an, hier sehe ich eine Produktionsnische, die wiederum zur Ökologisierung beiträgt", sagte Auer. Gut abgestimmt mit Verbündeten in Frankreich, Deutschland und den Vertretern im EU-Parlament werde man sich gegen überzogenes "Greening" in den Verhandlungen mit Brüssel zur Wehr setzen.
"Wenn die Säule 'Ländliche Entwicklung' in der EU-Agrarpolitik zur Gänze wegfiele, dann würde die Wertschöpfung der österreichischen Volkswirtschaft um EUR 1,4 Mrd. schrumpfen und 23.000 Jobs gingen verloren. Die landwirtschaftliche Wertschöpfung sinkt dann um 13%, das entspricht einem Gegenwert von EUR 2,7 Mrd. Allein die Bio-Anbaufläche ginge um 25% zurück, der landwirtschaftliche Umsatz fiele um 15%", zitierte Auer Studien des WIFO, um die hohe Umwegrentabilität der EU-Mittel für die Landwirtschaft zu verdeutlichen.
Bei wachsenden Produktionsanforderungen sieht Auer aber auch die Aufrechterhaltung von Qualitätsstandards bei den Lebensmitteln als sein zentrales Anliegen, er strich dabei den Zusammenhang zwischen Herkunft und Qualität hervor. "Wo Österreich draufsteht, muss Österreich drinnen sein - auch bei verarbeiteten Erzeugnissen. Der Konsument will lückenlos informiert werden. Zweifelhafte und irreführende Produktaufschriften und Herkunftsangaben gehören unterbunden. Österreichische Lebensmittel können nicht importiert werden - sie können nur im Inland produziert werden", hielt der Bauernbund-Präsident vor Medienvertretern in Berlin fest.
Triple-A-Verlust: Strache will Neuwahlen
Triple-A-Verlust: Strache will Neuwahlen "Noch vor wenigen Wochen bin ich von Regierungsvertretern als Schwarzmaler bezeichnet worden, weil ich den Verlust des Triple-A auf Basis der Faktenlage angekündigt habe. Heute ist die Herabstufung Österreichs bittere Wahrheit", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache, in einer ersten Reaktion auf den Verlust der höchsten Bonitätsstufe für Österreich.
Es sei völlig klar, dass die Aufrechterhaltung der Fehlkonstruktion des Euro, die darin bestehe, schwache und starke Volkswirtschaften in ein Währungskorsett zu zwängen und dieses trotz des offenkundigen Scheiterns ohne Wenn und Aber aufrecht erhalten zu wollen, eine optimale Voraussetzung für jene seien, die dieses System von Außen spekulativ angreifen wollen, sagte Strache. Genau das zeige sich jetzt.
"Eine klare Antwort auf die Herabstufung Österreichs durch die Ratingagentur S&P;wäre die Ausschreibung sofortiger Neuwahlen", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Wenn Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger als erste Reaktion darauf nichts anderes einfällt, als ihr "Unverständnis" zu äußern, dann ist es höchste Zeit diese Herrschaften in die Wüste zu schicken", betonte Strache.
Er, Strache, warne bereits seit Monaten vor einer Herabstufung Österreichs durch Ratingagenturen, ohne dass die Bundesregierung geeignete Maßnahmen setze. Statt endlich tiefgreifende Struktur- und Bürokratiereformen anzugehen und Einsparungspotenziale zu heben, diskutiere die Bundesregierung lieber über Steuererhöhungen und Mehrbelastungen, kritisierte Strache. Damit hätten Faymann und Spindelegger deutlich gezeigt, dass sie nicht in der Lage seien, Österreich aus der Krise zu führen, sondern nur am eignen Machterhalt interessiert seien. Dies dürfte auch S&P;so sehen, denn neben der Herabstufung Österreichs sei auch der Ausblick auf "negativ" gesetzt worden, so Strache, der einen Vertrauensverlust für die Proporzregierung auf allen Ebenen konstatiert.
"Die FPÖ hat einmal mehr die Ernsthaftigkeit der Lage nicht erkannt und stellt parteipolitische Interessen vor die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher", stellt ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch fest. "Wenn das alles ist, was der Opposition einfällt, dann gute Nacht", so Rauch weiter. Der ÖVP-General sieht ein "Armutszeugnis und einen eklatanten Mangel an staatspolitischer Verantwortung". Im Gegensatz zur Opposition hat die Regierung schon längst die richtigen Schritte eingeleitet und arbeitet mit Hochdruck an der Absicherung nachfolgender Generationen.











