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Mittwoch 19.06.2013 09:33
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17.06.2013

Aufgeheizte Autos können für Kinder zur tödlichen Gefahr werden

Aufgeheizte Autos können für Kinder zur tödlichen Gefahr werden Aufgeheizte Autos können für Kinder zur tödlichen Gefahr werden

Immer wieder wird der ÖAMTC zu Hilfe gerufen, wenn Kinder unabsichtlich im Auto eingesperrt werden. In der letzten Woche hatte der Club innerhalb von drei Tagen gleich zwei derartige Einsätze.

Besonders kritisch derzeit ist das Wetter. Denn im Fahrzeug kann es bei extremer Hitze rasch bis zu 70 Grad heiß werden. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Eltern ihre Kinder bewusst alleine im Auto lassen, um "nur kurz" etwas zu erledigen. "Selbst bei kurzen Besorgungen gilt: Kinder und Haustiere niemals alleine im heißen Auto lassen, selbst wenn das Fenster etwas geöffnet bleibt. Die Hitze birgt eine große Gefahr und kann im schlimmsten Fall tödliche Konsequenzen haben", warnt ÖAMTC-Expertin Marion Seidenberger.

Passanten ruft Seidenberger zu Zivilcourage auf: Beobachtet man an heißen Sommertagen Tiere oder Kinder, die im Fahrzeug eingesperrt sind, sollte man sich zunächst nach den Eltern umsehen und in der Umgebung und in naheliegenden Geschäften nachfragen, ob Betreuungspersonen in der Nähe sind oder jemand etwas beobachtet hat. Nach der ersten Abschätzung der Gefahrensituation ist umgehend die Polizei zu verständigen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.06.2013

Vorbereitungsarbeiten für Semmering-Basistunnel laufen auf Hochtouren

Das Projekt Semmering-Basistunnel neu Das Projekt Semmering-Basistunnel neu

Vor knapp einem Jahr ist mit dem feierlichen Spatenstich der Startschuss für das Projekt Semmering-Basistunnel neu (SBTn) gefallen. Obwohl die eigentlichen Tunnelarbeiten erst 2014 beginnen laufen die Vorbereitungsarbeiten in beiden Bundesländern aber bereits auf Hochtouren.

Vorarbeiten Gloggnitz

Die vorbereitenden Arbeiten umfassen die Hochwasserschutzmaßnahmen von Payerbach bis ins Stadtgebiet von Gloggnitz, den Neubau der Reichenauer Straße, den Bau der beiden Eisenbahnbrücken und der neuen Zufahrtsbrücke zur Firma Huyck.Wangner über die Schwarza, die Errichtung des Portal-Voreinschnitts und der hochwasserfreien Baustelleneinrichtungsfläche für den Tunnelbau. Wichtiger Bestandteil der Vorarbeiten in Gloggnitz ist der Einbau von Liftanlagen im Bahnhof, wodurch mit Ende 2013 die Barrierefreiheit des Bahnhofes gewährleistet ist. Bis dato konnten bereits der Portalvoreinschnitt und erste Abschnitte der Hochwasserschutzmaßnahmen fertiggestellt werden.

Vorarbeiten Trinkwasserversorgung Spital am Semmering

Erste vorbereitende Maßnahme in der Steiermark war die gemeinsam mit der Gemeinde Spital am Semmering durchgeführte Adaptierung der Trinkwasserversorgungsanlage der Gemeinde Spital/Semmering. Dieses Projekt war Voraussetzung für die Errichtung der Baustraße Steinhaus am Semmering, die derzeit errichtet wird.

Vorarbeiten Baustraßen und Deponie Longsgraben

Seit Anfang Februar dieses Jahres finden in der Gemeinde Spital am Semmering Vorarbeiten statt. In dem Baulos wird in Steinhaus eine temporäre Halbanschlussstelle an die Semmering-Schnellstraße und eine Umfahrungsstraße für die Ortschaft gebaut. Für die Erschließung der Deponie im Longsgraben erfolgen im Fröschnitzgraben die Errichtung von Baustraßen und erste bereitende wasserbauliche Maßnahmen. Dazu wird der Longsbach in seine künftige Lage am nördlichen Hang verlegt und ein Basisdamm am Deponieende errichtet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖBB
15.05.2013

Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich

Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich

Vor Start des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms im Oktober 2013 ist die große Mehrheit der Frauen über Nutzen und Risiko einer Teilnahme uninformiert und ist das Thema zudem mit Angst besetzt. Dies zeigt eine aktuelle Umfragestudie des Radiologen Dr. Hans Mosser.

Die Themen Brustkrebs und Früherkennung sind bei knapp 70% der österreichischen Frauen mit Angst assoziiert, zudem ist die große Mehrheit der Frauen uninformiert über Nutzen und Risiken der Teilnahme an einem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm durch Mammographie, wie es in Österreich für 1,4 Mio. Frauen eingeführt wird. Dieses erschreckende Ergebnis zeigt eine Umfragestudie des österr. Radiologen Dr. Hans Mosser.

Statt sachlicher Information scheint bei den Themen Brustkrebs und Früherkennung Panikmache zu dominieren, kritisiert Mosser, und entlarvt in seinem brandneuen Buch "Akte Brust: Frau zwischen den Fronten" den pinken Hype rund um Brustkrebs und Früherkennung. Mit dem lt. Mosser "angstmachenden Statistik-Trick", nach dem jede 8. bis 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken soll, würden gesunde Frauen zur Mammographie geschickt. Die damit verbundenen Risiken sind bekannt, darunter Strahlenbelastung, falsch positive Befunde bei 21% und unnötige Eingriffe wie Gewebsentnahmen bei fast 6% der teilnehmenden Frauen nach 3 Mammographien, weiters 19% Überdiagnosen, bei denen manche Wissenschaftler sogar bis zu 50% angeben. Über diese Risiken wird jedoch nur spärlich oder gar nicht informiert!

Einige Berufskollegen Mossers kritisieren sein Buch, weil es durch das Aufzeigen nicht nur des Nutzens, sondern auch der wissenschaftlich dokumentierten Risiken eines Brustkrebs-Früherkennungsprogramms Frauen verunsichern würde. Doch ist es in Zeiten selbstbestimmter Bürgerinnen und Bürger zulässig, Informationen über wissenschaftlich bewiesene, wichtige Nachteile einer Methode zurückzuhalten? Wohl kaum! Vielmehr ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung erst Voraussetzung einer informierten Entscheidung.

Ist dieses Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, wie es im Herbst 2013 in Österreich für 1,4 Mio. Frauen zwischen 45 und 69 Jahren startet, nun ein Experiment an uninformierten Frauen, das mehr schadet als nützt, wie viele Wissenschaftler sagen? Oder ist der Nutzen größer, wie andere in ihren Studien behaupten? Oder ist es einfach nur ein Geschäft? Die Frau - und nicht nur sie - steht zwischen diesen Fronten. Wem glauben? Wie entscheiden? Was tun?

Um diese Fragen geht es in dem umfassend informativen und zugleich sehr spannend zu lesenden Aufklärungsbuch "Akte Brust - Frau zwischen den Fronten" des kritischen österreichischen Radiologen, der über eine fast 30-jährige Berufserfahrung in Brustkrebsdiagnostik und Früherkennung verfügt. Präsentiert werden in dem Buch die Ergebnisse von Mossers aktueller Studie, wie Frauen über Brustkrebs und Früherkennung denken und was sie fühlen, sowie, wem sie in diesen Fragen am meisten vertrauen, nämlich in über 90% dem Gynäkologen und dem Radiologen. Die tatsächliche Bedeutung von Brustkrebs, die lt. Mosser öffentlich weit überschätzt wird, und was Brustkrebs überhaupt ist, wird in dem Buch ebenso aufgezeigt wie der Nutzen einer Früherkennung sowie die Risiken und Schäden eines Früherkennungsprogramms (Screening), die auch quantifiziert werden. Ausführlich erklärt werden zudem die Vorteile der Methoden der Brustuntersuchung, von Mammographie über Ultraschall bis zu MR, genauso wie auch deren Nachteile aufgezeigt werden. Nicht zuletzt werden auch die Möglichkeiten aktiver Brustkrebsvorsorge durch Veränderungen von Faktoren des Lebensstils anhand wissenschaftlicher Daten dargestellt.

Mit fast 200 Seiten ist das Buch ein umfassendes Informationspaket zu allen Fragen rund um Brustkrebs und Früherkennung und räumt auf mit Unsicherheiten, Statistik-Tricks und einem pinken Brustkrebs-Hype. Basierend auf den aktuellsten wissenschaftlichen Daten ist es dennoch spannend zu lesen und zeigt Wege auf, die es einer Frau nach der Lektüre dieses Buches ermöglichen, zu einer individuellen, informierten und freien Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu kommen. Ein eigenes Website-Projekt (www.aktemedizin.com) hält Interessierte darüber hinaus ständig auf dem aktuellen Stand und ermöglicht auch Interaktionen mit dem Autor.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.06.2013

Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt

Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt

Wenn das Hochwasser geht, bleiben oft Schwermetalle wie Blei oder Cadmium im Schlamm zurück. Die Belastung an Zink, Kupfer und Cadmium ist hoch. Diese Schwermetalle können zum Problem werden. Nach Überschwemmungen verbleiben sie in den Schlammrückständen und belasten dauerhaft den ufernahen Boden.

Während vor vielen Jahren der Schwennschlamm als Dünger galt, birgt er heute oft einen wahren Giftcockteil. Das Hochwasser hat Dünger und Pflanzenschutzmittel aus dem Boden gelöst. In vielen Kellern gelagerte Giftstoffe, Lacke, Putz- und Lösungsmittel haben ihren Weg in die Flüsse und Bäche gefunden. Auch der eine oder andere Öltank hat seinen Inhalt verloren.

Tiere auf den Weiden nehmen diese Stoffe beim Grasen auf. Überschwemmungen auf der Pferdeweide können langfristig Niere und Leber der Pferde stark belasten. Natürlich ist auch anderes Nutzvieh und der Anbau von Lebensmitteln betroffen.

Schwermetalle, die mit dem Schlamm auf die Felder kommen, halten sich längere Zeit im Boden.

Nach dem Hochwasser 2012 warnte das Umweltbundesamt in einer Aussendung, die heute wohl kaum an Aktualität verloren hat:

Bei allen Tätigkeiten nach Überflutungen ist es besonders wichtig, die üblichen hygienischen Maßnahmen, wie gründliches Händewaschen, zu beachten. Es sollten Handschuhe, Gummistiefel und feuchtigkeitsabweisende Kleidung getragen werden. Der Kontakt der bloßen Haut mit abgelagertem Schlamm soll weitestgehend vermieden werden, während der Arbeiten vor Ort sollte nicht gegessen oder getrunken werden.

Generell ist vom Verzehr von Obst und Gemüse aus überfluteten Bereichen abzuraten.

Keinesfalls sollten verwendet werden:

• Wurzelgemüse,

• Knollengemüse,

• "erdnahes" Gemüse wie Salat,

• Obst und Fruchtgemüse, das mit Überschwemmungswasser in Kontakt gekommen ist.

Überflutetes Gras oder Grünfutter soll weder verfüttert, noch siliert oder kompostiert werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
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17.06.2013

Zahl der Motorradunfälle steigt saisonbedingt

Zahl der Motorradunfälle steigt saisonbedingt Zahl der Motorradunfälle steigt saisonbedingt

Vergangene Woche kamen bei Motorradunfällen vier Menschen ums Leben. Seit 1. Jänner 2013 starben 29 Motorradlenker und -mitfahrer auf Österreichs Straßen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 19. Im gesamten Jahr 2012 verunglückten 70 Motorradlenker bzw. -mitfahrer tödlich.

Zurückzuführen ist die Steigerung unter anderem auf die stark steigenden Zulassungszahlen bei den Motorrädern.

Derzeit sind knapp 430.000 Motorräder in Österreich zugelassen. Im Jahr 2002 waren es noch 292.000 Motorräder. Etwa ein Drittel aller schweren Motorradunfälle sind Alleinunfälle, die häufig auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.06.2013

Bahnlinie stellte im Auftrag des Landes NÖ den Öffentlichen Verkehr in der Region sicher

Der Hochwasserverkehr der Wachaubahn ist beendet und das Resümee ist positiv. Ab sofort ist die Wachaubahn wieder planmäßig unterwegs. Diesen Samstag verkehrt das erste Mal der ‚Nobelheurige auf Schiene‘. Der Hochwasserverkehr der Wachaubahn ist beendet und das Resümee ist positiv. Ab sofort ist die Wachaubahn wieder planmäßig unterwegs. Diesen Samstag verkehrt das erste Mal der ‚Nobelheurige auf Schiene‘.

„Die Wachaubahn hat ihre Feuerprobe bestanden und während des Hochwassers den öffentlichen Verkehr zwischen Krems und Emmersdorf aufrechterhalten. Als die Straßen gesperrt waren, konnten sich die Menschen auf die Wachaubahn verlassen. 5.000 Fahrgäste sind von 2. bis 10. Juni mit der Wachaubahn gefahren“, resümiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing. „Seit 10. Juni läuft der öffentliche Verkehr in der Wachau wieder wie gewohnt“, so Wilfing.

Die höhergelegene Wachaubahn war während des Hochwassers die ideale Alternative zum eingestellten Busverkehr. „Von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr hat die Wachaubahn fünfmal täglich Krems und Emmersdorf verbunden“, informiert NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl. „Dank der guten Zusammenarbeit mit dem VOR konnten wir rasch für die ausgefallenen Busse einspringen“, hält Stindl fest. „An dieser Stelle möchte ich auch den Wiener Lokalbahnen danken, die den Verkehr verlässlich durchgeführt haben, sowie unseren Mitarbeitern, die unermüdlich im Einsatz waren“, so Stindl.

„Ich freue mich, dass die Busse der Wachau-Linie so rasch ersetzt wurden und der öffentliche Regionalverkehr trotz widrigster Umstände bestmöglich aufrechterhalten werden konnte. Seit Montag, 10. Juni, sind alle Busse wieder planmäßig unterwegs“, sagt VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NÖVOG/Kerschbaummayr
25.04.2013

Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer

Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer

Fisch, Eier, Nüsse oder Milchprodukte: Bis zu fünf Prozent der Österreicher leiden Schätzungen zufolge an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie ist wissenschaftlich nicht belegt. Dennoch versprechen die Anbieter in der Werbung eine zuverlässige Diagnose oder gar die Heilung der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat eine Testperson von sechs Anbietern im Raum Wien untersuchen lassen. Das Fazit des VKI: Die Bioresonanztherapie ist teuer und liefert keine zuverlässigen Ergebnisse. Ein Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollte am besten in einem Allergieambulatorium untersucht werden.

Kein einziger Befund deckte sich mit der von einem Allergiezentrum durchgeführten Kontrolluntersuchung, in der u.a. eine Frucht- und Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt wurde. Zudem lautete jeder einzelne Befund der Bioresonanzinstitute anders: Das Spektrum reicht von einer Unverträglichkeit gegen Erdnüsse und Walnüsse, über Instantkaffee und Saccharin bis hin zu Milcheiweis und Weizen. „In einer der getesteten Einrichtungen wurde der Testperson fälschlicherweise gar eine zerebrale Durchblutungsstörung attestiert. Die Testperson leidet jedoch weder unter typischen Symptomen wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen, noch wurde diese Erkrankung jemals im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung diagnostiziert“, berichtet VKI-Gesundheitsexpertin Dr. Bärbel Klepp. Auch die Ernährungsempfehlungen stehen in der Kritik: „Würde man sich an alle gegebenen Empfehlungen halten, wäre eine ausgewogene Ernährung schier unmöglich.“

Einheitlichkeit gab es im Rahmen des Tests dagegen in einem anderen Punkt: hohe Kosten im Falle einer Therapie. Diese reichen von 50 Euro bis zu 120 Euro pro Sitzung, wobei teils bis zu zehn notwendige Behandlungen in Aussicht gestellt wurden. Bei Erstkonsultationen wurden teils höhere Kosten (bis zu 168 Euro) verrechnet. Hätte sich die VKI-Testperson auf eine Therapie eingelassen, wären im extremsten Fall – inklusive der empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel - bis zu 900 Euro fällig geworden.

Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von dem deutschen Arzt und Scientologen Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Rasche als MORA-Therapie eingeführt. Um nicht weiter in die Nähe von Scientology gerückt zu werden, benannten sich in den 1990er Jahren mehrere bedeutende Therapeutenvereinigungen um und verbannten „Bioresonanz“ aus ihrer Namensgebung. So existieren ähnliche Verfahren unter den Namen Biokommunikations-, Bicom-, Multicom- und Multiresonanztherapie, Biophysikalische Informationstherapie (BIT), Diagnostische Resonanztherapie (DRT), Sequentielle Frequenzdiagnostik, Lykotronik-Therapie, SomaDyne, VegaSTT oder Matrix-Regerationstherapie.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Gerd Altmann/ladyoak.com / pixelio.de / Quelle: auszugsweise Wikipedia
07.06.2013

Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage

Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage

"Wolkenschwärme" von Überschwemmungsgelsen prognostizierte der Ökologe Bernhard Seidel am Mittwoch. Ende Juni werden sich die Gelsen, die jetzt noch als Larven in den Überschwemmungsgebieten leben, auf die Suche nach Blut begeben. Das Blut ist für die Gelsen durch die aufgenommenen Proteine (Körpereiweiße) für die Produktion ihrer Eier besonders wichtig.

"Die Population könnte um das drei- bis vierfache, wenn nicht um das zehnfache des Üblichen übersteigen", so der Stechmückenexperte.

Diese „Gelseninvasionen" können zu einer beträchtlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Bewohner dieser Regionen führen.

Als bis dato umweltfreundlichste Methode den Gelsenbestand zu regulieren ist der Einsatz von Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) Präparten anzusehen.

Beim Bacillus thuringiensis handelt es sich prinzipiell um eine im Boden vorhandene Bakterienspecies.

Mittlerweile wurden verschiedene Stämme dieses Bakteriums identifiziert, z.B. den Stamm israelensis. Jeder dieser verschiedenen Stämme wirkt spezifisch gegen ein bestimmtes Artenspektrum: z.B. der Stamm israelensis gegen Gelsen.

Während der Sporenbildung der Bakterien kommt es zur Ausbildung eines Endotoxins, welches stark giftig auf Gelsen wirkt.

Diese stark toxische Wirkung besteht jedoch nur während bestimmter Larvenstadien der Gelsen, daher ist der Zeitpunkt der Ausbringung von Bti von großer Wichtigkeit für den Erfolg der Gelsenregulationsmaßnahmen.

Von der AGES wurde ein Gelsen-Monitoring zur Überwachung von Vektoren (=Überträgern) von humanpathogenen Viren wie z.B. dem West Nil (WNV), Dengue oder Chikungunya aufgebaut. Weiters werden in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien die gefunden Vektoren auch auf durch Stechmücken übertragene bakterielle Erkrankungen wie die Tularämie ("Hasenpest") und parasitäre Erkrankungen wie die durch die Sandfliegen übertragene Leishmaniose untersucht. Mit dem Programm werden an vordefinierten Standorten Stechmücken gesammelt, klassifiziert und mittels molekularbiologischen Methoden gezielt die Durchseuchungsrate der Gelsenbestände mit den oben genannten Erregern bestimmt. Anhand der gefundenen Stechmückenarten und des möglichen Nachweises humanpathogener Viren stehen Informationen zur Verfügung, die über das Risiko der Übertragung Auskunft geben und so gegebenenfalls weitere gezielte Abklärungs-Maßnahmen ermöglichen.

In allen neun Bundesländern werden an bislang 37 ausgewählten Standorten im Kulturland (Landwirtschaft) Gelsen mittels speziellen Fallen gesammelt. Die angestrebte Menge liegt bei etwa 5.000 Exemplaren pro Jahr. Besonderes Augenmerk gilt der Suche nach den Arten Aedes japonicus (Asiatische Buschmücke) oder Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: James Gathany gemeinfrei
12.06.2013

Hängematten und Slacklines – Neuartige Spiel- und Sportmöglichkeiten auf Badens Spielplätzen

(v.l.n.r.): Mario David (Mobile Jugendarbeit) liegend in Hängematte, Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber, Bürgermeister KommR Kurt Staska (v.l.n.r.): Mario David (Mobile Jugendarbeit) liegend in Hängematte, Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber, Bürgermeister KommR Kurt Staska

BADEN. - Gänzlich neuartige Spielgeräte finden sich seit kurzem auf den Spielplätzen in der Schwartzstraße, in der Rohrgasse und im Weikersdorfer Park.

Erstmalig können bewegungsbegeisterte Kinder und Jugendliche auf fix montierten Slacklines Spaß am Balancieren haben.

Im Anschluss an das seit dem Vorjahr mit einem Ballfangnetz überspannte Fußballfeld in der Schwartzstraße animiert nun auch eine Slackline in einer besonders robusten, für den öffentlichen Raum geeigneten Form, die Förderung der Schulung des Gleichgewichtssinnes.

Sowohl zur Entspannung als auch (durch ihre vandalismussichere Ausführung) zum Spielen, lädt die neue Hängematte im Bereich des Pavillons ein.

Auch am Spielplatz in der Rohrgasse wurde von den Badener Stadtgärtnern eine Slackline montiert.

Auf der Liegewiese im Weikersdorfer Park lädt die neue Hängematte mit den bestehenden Wellenliegen zum Relaxen ein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © 2013psb/cd
17.06.2013

Obergrafendorf: 8- und 5-jähriges Brüderpaar durch Feuerwerksrakete verletzt

Obergrafendorf: 8- und 5-jähriges Brüderpaar durch Feuerwerksrakete verletzt Obergrafendorf: 8- und 5-jähriges Brüderpaar durch Feuerwerksrakete verletzt

Obergrafendorf (Niederösterreich). - In den Abendstunden des 14. Juni 2013 veranstaltete ein Mostheurigenbesitzer im Gemeindegebiet von Obergrafendorf, Bezirk St. Pölten, ein Sonnwendfeuer.

Dieses wurde auf einer angrenzenden Wiese entzündet. Die Feuerwerkskörper der Klasse II wurden in einer Entfernung von ca. 60 bis 70 Meter abgeschossen.

Gegen 22.20 Uhr wurden zwei Raketen annähernd zeitgleich abgefeuert. Eine der Raketen explodierte in der vorgesehenen Höhe. Zeugen gaben an, dass die zweite Rakete ohne zu explodieren etwas höher gestiegen ist und dann ca. 3 Meter vor den Heurigentischen auf die Fahrbahn gefallen ist. Dort ist die Rakete unmittelbar vor mehreren auf dem Asphalt sitzenden Kindern explodiert.

Dadurch erlitten ein 8- und 5-jähriges Brüderpaar aus dem Bezirk St. Pölten Verletzungen an den Armen und Beinen sowie im Gehörgang. Die Kinder wurden in das Landesklinikum St. Pölten eingeliefert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.06.2013

Multikulti in der WESTbahn - Staatssekretär Kurz lobt Integrationspolitik

(v.l.n.r.): Geschäftsführer der WESTbahn Dr. Erich Forster, WESTstewardess Claudia, WESTsteward und Integrationsbotschafter Nusret Güzel, Staatssekretär Sebastian Kurz (v.l.n.r.): Geschäftsführer der WESTbahn Dr. Erich Forster, WESTstewardess Claudia, WESTsteward und Integrationsbotschafter Nusret Güzel, Staatssekretär Sebastian Kurz

Das Credo der WESTbahn ist die ständige Optimierung der Kundenzufriedenheit, die durch unsere Stewards erfolgt. Denn sie tragen die Verantwortung für den Verkauf der Tickets an Bord, die Reinigung des Zuges oder den persönlichen Service, wie Hilfe bei Rollstuhlkunden oder Müttern mit Kinderwagen. Vielfalt ist dabei der Schlüssel zum Erfolg! Unterschiedliche Mitarbeiter machen den Erfolg der WESTbahn aus, weil sie den vielfältigen Bedürfnissen der Kunden entsprechen können.

Die WESTbahn setzt auf Pluralität bei der Nationalität unserer Stewards und das macht sie anders als viele Unternehmen in Österreich: Insgesamt beschäftigt die WESTbahn Mitarbeiter aus 23 Länder: von Ägypten über Indien, Serbien bis Ungarn. Allein vier Triebfahrzeugführer stammen aus Ungarn. „Wir können nur von der bunten Mischung unseres Bordpersonals profitieren: Von slowakisch bis chinesisch, unsere Stewards können in sagenhaften 22 Sprachen kommunizieren. Die am häufigsten gesprochene Sprache ist neben englisch übrigens italienisch vor französisch und russisch“, sagt WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.

Besonders gefreut haben sich die Stewards über den heutigen Fahrgast, den Staatssekretär Sebastian Kurz. Er stattete unserem Betrieb einen Besuch ab und outete sich als WESTbahn-Fan.

Sebastian Kurz über die WESTbahn: "Die WESTbahn zeigt, dass es für ein Unternehmen bereichernd ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus so vielen Ländern und mit so vielen Sprachen beschäftigt zu haben. Und der Erfolg gibt ihnen auch recht. Ich freue mich daher, die WESTbahn als Kooperationspartner der Initiative "Zusammen:Österreich" begrüßen zu dürfen."

Die WESTbahn ist Kooperationspartner der Initiative 'Zusammen:Österreich' des Staatssekretariats. Ziel der Initiative ist es, gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund anzukämpfen. Mitarbeiter der WESTbahn treten im Rahmen dieser Initiative als Integrationsbotschafter, etwa in Schulen, auf, um den Schülern das Thema „Integration durch Leistung“ näher zu bringen und die Entwicklung von Schulprojekten zu begleiten, die das Zusammenleben fördern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: WESTbahn Management GmbH
11.06.2013

Drei Optionen beim Datenschutz

Werden Einträge in Social Networks wie Facebook gescannt, dann ist das für Unternehmen weniger dramatisch - wer Betriebsgeheimnisse hat, der wird sie nicht Mark Zuckerberg anvertrauen. Werden Einträge in Social Networks wie Facebook gescannt, dann ist das für Unternehmen weniger dramatisch - wer Betriebsgeheimnisse hat, der wird sie nicht Mark Zuckerberg anvertrauen.

Die Enthüllungen der vergangenen Tage um den Datenschutz erinnerten an George Orwells Roman "1984", die Dystopie eines totalitären Überwachungsstaates. Allerdings unterscheidet sich die Realität von der orwellschen Vision: Sie ist nicht düster und bedrückend, sondern gaukelt in bunten Buchstaben und sympathischen Marketingbotschaften eine "Neue Welt des Arbeitens" und ähnlich verlockende Szenarien vor - tatsächlich haben US-Geheimdienste aber in großem Stil Daten von Servern bedeutender US-Konzerne - der "Cloud" - abgerufen, denen auch EU-Bürger ihre wertvollen Daten anvertraut hatten.

Werden Einträge in Social Networks wie Facebook gescannt, dann ist das für Unternehmen weniger dramatisch - wer Betriebsgeheimnisse hat, der wird sie nicht Mark Zuckerberg anvertrauen. Doch was geschieht mit jenen Unternehmen, deren Firmenhandys auf Googles Android, Apples iOS oder Blackberry - auch Kanada gestand entsprechende Spitzel-Aktionen - laufen? Oder mit jenen, die sich effizientere Teamarbeit von Microsofts Office 365 erhofften, das oft auf Servern des US-Konzerns läuft? Es ist derzeit selbst für Experten noch schwierig, die Weitläufigkeit des Systems und die tatsächliche Involvierung der erwähnten US-Konzerne abzuschätzen; zu unpräzise sind dafür diverse Informationsquellen. Klar ist aber: Wer Betriebsgeheimnisse hat, der sollte sich nun ernsthafte Gedanken machen.

Österreichs Unternehmen haben in dieser Hinsicht mehrere Optionen. Erstens können sie die Gefahrenlage ignorieren und weiterhin blind den US-Anbietern vertrauen - mit den entsprechenden Vorteilen der Effizienzmaximierung und dem Risiko des Datenverlusts. Zweitens könnte der Schritt in die technologische Steinzeit gewagt werden, indem Cloud Computing, IT-Outsourcing und ähnliche Trends ignoriert werden; die Daten finden sich dann nur noch im eigenen Haus, abgeschottet vom World Wide Web - das ist sicher, aber ineffizient. Drittens: ein Kompromiss aus beiden Lösungen, bei dem weniger heikle Daten in die Cloud wandern, das Wichtige aber im eigenen Haus bleibt.

Für Österreichs Cloud-Anbieter geht nun die Sonne auf: Die "Yes, we scan"-Attitüde der US-Regierung stärkt den Wunsch nach lokalen Lösungen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Drei Optionen beim Datenschutz - von Stefan Mey
17.06.2013

ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich

ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich

"Eine kilometerabhängige Maut ist weder fair noch wirtschaftlich", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger, zur Forderung der EU-Parlamentarier nach Einführung eines kilometerabhängigen elektronischen Mautsystems klar. "Elektronische Mautsysteme haben bis zu dreimal höhere Systemkosten als Vignettensysteme. Internationale Erfahrungen zeigen, dass für den Betrieb elektronischer Mautsysteme bis zu einem Viertel der Einnahmen aufgewendet werden müssen". Darüber hinaus müssten bei Einführung einer kilometerabhängigen elektronischen Maut für Pendler und berufliche Vielfahrer neue komplizierte Fördersysteme geschaffen werden. Wiesinger: "Eine Systemumstellung rechnet sich nicht". Der Club warnt außerdem vor den gefährlichen Lenkungseffekten von kilometerabhängigen Mautsystemen. "Ausweich-Effekte auf die Landstraße erhöhen das Unfallrisiko und belasten die Bevölkerung und die Umwelt massiv", so Wiesinger.

Die Darstellungen, dass eine entfernungsabhängige Verrechnung fairer wäre als ein Vignettensystem, weist der ÖAMTC klar zurück. Die Vergleichsrechnungen für Wenigfahrer seien völlig irreführend, weil sie fast immer anhand der Jahresvignette erstellt würden. "In allen EU-Staaten mit Vignette gibt es Kurzzeitvignetten. Wenn man etwa davon ausgeht, dass ein Autofahrer, der lediglich 1.000 Kilometer auf österreichischen Autobahnen zurücklegt, eine 10-Tages-Vignette erwirbt, zahlt er fast genau denselben Kilometerpreis wie jemand mit 10.000 Autobahn-Kilometern und einer Jahresvignette", rechnet Wiesinger vor.

Zur Resolution des EU-Parlaments stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung klar: "Das ist kein bindender Vorschlag der EU für eine kilometerabhängige Bemautung, wie das derzeit gerne dargestellt wird. Die EU hat gar nicht das Recht, sich in diese Kompetenz der Mitgliedstaaten einzumischen. Außerdem sagt die Kommission auch, dass ein Vignettensystem wie in Österreich in Ordnung ist, vorausgesetzt es ist diskriminierungsfrei für alle EU-Bürger." Das bedeutet, dass es Alternativen zur Jahresvignette geben muss, so wie das in Österreich auch der Fall ist. "Es gibt keinen Grund, am österreichischen Vignetten-System zu rütteln", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Auch Ministerin Doris Bures habe im März im Interview mit dem ÖAMTC-Magazin auto touring ihr "Nein" zu einem kilometerabhängigen Mautsystem bekräftigt. "Wir verlassen uns auf das Wort der Frau Bundesminister, auch wenn einzelne SP-Europaparlamentarier sich nicht an die Regierungslinie halten", so Wiesinger abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.06.2013

EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft

EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft

"Vigi'Fall" ist der Name eines neuen Erkennungssystems, das vorwiegend alten Menschen nach Stürzen helfen wird. Dank des kleinen dreieckigen Patches, das von seinem Anwender permanent getragen werden kann, ist gewährleistet, dass jeder ernsthafte Sturz erkannt und sofort ein Notarzt gerufen wird. Der Clou daran: Das Patch am Körper kommuniziert mit Infrarot-Bewegungssensoren in den Wohnräumen und einer zentralen Kontrollbox. Entwickelt wurde das System von FallWatch, einem Konsortium, das Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse aus ganz Europa vereint. Federführend ist das französische Start-up Vigilio S.A. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission mit rund zwei Millionen EURO gefördert.

"Schätzungsweise stürzen in Europa jährlich mehr als 20 Millionen Menschen über 65", erklärt Jean-Eric Lundy, Gründer von Vigilio S.A. und Arzt in der Notaufnahme des Hôpital Cochin in Paris. "Damit ist ein Sturz die Hauptursache für traumatisch bedingte Todesfälle in diesem Alter. Sofortige medizinische Hilfe entscheidet über Leben und Tod. Viel zu oft erleben wir, dass ältere Patienten vor der Einlieferung ins Krankenhaus stundenlang hilflos zu Hause gelegen haben, weil sie nicht um Hilfe rufen konnten. Dabei entstehen oft irreversible physische und psychische Schäden." Laut Freizeitunfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Wien kam es 2011 in Österreich zu insgesamt 261.300 Sturzunfällen. Damit machen Stürze mehr als 64% aller Unfälle zu Hause oder in der Freizeit aus und sind Österreichs Unfallursache Nr. 1.

So funktioniert Vigi'Fall

Vigi'Fall basiert auf einem Sensorensystem ? einem Biosensor, der vom Anwender selbst getragen wird, sowie Wandsensoren in den Wohnräumen ? und ist damit in etwa vergleichbar mit einer Alarmanlage. Im Falle eines Sturzes sendet der Biosensor am Körper ein Signal aus; darüber hinaus registrieren die Wandsensoren, dass keine Bewegungen mehr stattfinden, und melden dies ebenfalls an das Steuergerät im Wohnbereich. Dieses benachrichtigt per Telefon das Pflegepersonal oder falls sich der Sturz in einer Privatwohnung ereignet, ein Callcenter. Um zwischen tatsächlichen Stürzen und einem Fehlalarm unterscheiden zu können, verfügt Vigi'Fall über eine spezielle Software, die den Sturz (mit oder ohne Aufprall) und die anschließende Lage des Patienten analysiert. In einer Pflegeeinrichtung kann das Personal im Ernstfall sofort reagieren. Allein lebende Menschen werden sicherheitshalber von einem Callcenter-Mitarbeiter angerufen. Bleibt der Anruf unbeantwortet, wird umgehend die Familie oder ein Notdienst benachrichtigt.

Das Vigi'Fall-Konsortium

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Vigi'Fall bestand darin, das Patch möglichst klein zu halten, damit es problemlos und bequem getragen werden kann. Dazu holte das FallWatch-Konsortium europäische Partner mit unterschiedlichen Spezialisierungen ins Boot. Diese reichen von Personal Security und Mikroelektronik über Biowerkstoffe und Nanotechnologie bis hin zu medizinischen Klebstoffen und Hochleistungsbatterien, die beim Militär und in der Luftfahrt Verwendung finden. Das Resultat der Zusammenarbeit des Konsortiums: Der Sensor funktioniert selbst unter der Dusche und braucht dank der langlebigen Stromversorgung nicht weiter beachtet zu werden, sobald er einmal auf der Haut klebt. Was bleibt, ist die Gewissheit, dass bei einem Sturz sofort Hilfe naht.

Erfolgreiche klinische Tests und Vermarktung

Das Vigi'Fall-Patch wurde unter Laborbedingungen und in den Bereichen Krankenhaus, Pflegeeinrichtung und Privathaushalt erfolgreich geprüft. Seit November 2012 ist Vigi'Fall am Markt erhältlich. Die Home-Version von Vigi'Fall wird ab dem dritten Quartal 2013 erhältlich sein. Ab September 2013 beginnen in den USA und Europa zudem die klinischen Tests der zweiten Systemgeneration, die auch dem amerikanischen RFID-Standard entsprechen wird. Diese marktreife Version, die für Ende 2014 erwartet wird, eröffnet gewaltige Geschäftsmöglichkeiten: Neben Europa und den USA haben mehrere asiatische Länder Interesse an der einzigartigen Technologie bekundet. In den EU-Ländern, die an den FallWatch-Projekten beteiligt sind, werden dadurch in den kommenden drei Jahren schätzungsweise 100 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. "Das FallWatch-Projekt zeigt, welche Fortschritte in der medizinischen Versorgung möglich sind, wenn die Besten der europäischen Wirtschaft zusammenarbeiten", erklärt Michael Jennings, Sprecher der Europäischen Kommission für die Bereiche Forschung, Wissenschaft und Innovation. "Diese Innovation bringt den Menschen einen spürbaren Nutzen und ist gleichzeitig gut für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, die von der Kommission im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizon 2020" kontinuierlich gefördert wird."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Europäische Kommission Generaldirektion Forschung und Innovation
17.06.2013

Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten

Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten

Körperliche Anstrengung im Freien, überheizte Autos oder zu wenig Flüssigkeit können dem Körper massiv schaden – das Rote Kreuz hilft nicht nur im Notfall sondern auch mit Tipps zur Vorbeugung.

Sommer und Sonne sind für uns unmittelbar mit Urlaub und Erholung verbunden. Gerade bei hohen Temperaturen sind aber einige Vorsichtsmaßnahmen ratsam. „Am wichtigsten ist, dass man die drei Grundregeln befolgt. Erstens nie auf die Kopfbedeckung vergessen, zweitens genügend (nicht alkoholische) Flüssigkeit zu sich nehmen, drittens nicht in der prallen Sonne liegen“, erklärt Chefärztin Elfriede Wilfinger, Rotes Kreuz Niederösterreich. Diese Maßnahmen sind wichtig, um Sonnenstich, Sonnenbrand oder der gefährlichen Dehydrierung vorzubeugen. „Wesentlich ist auch, dass man eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, denn die meisten Hautkrebserkrankungen entstehen durch die Sonneneinstrahlung.“

Die wichtigsten Tipps im Überblick:

Auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen können für Kleinkinder, Tiere, ältere und kranke Menschen gefährlich werden; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50 Grad an.

Pro Tag sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden – möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke (z.B. Kaffee, Cola); außerdem sollte leichte Kost auf dem Speiseplan stehen.

Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten möglichst vermieden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden.

Im Schatten bleiben! Wer in der prallen Sonne liegt, riskiert neben Sonnenbrand auch Hautkrebs und Kollaps.

In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden – dies gilt besonders für Kinder und Babies.

Erste Hilfe Tipps

Kommt es dennoch zu Krämpfen (Arme, Beine), Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut, so besteht die Gefahr bis hin zum Kreislaufkollaps. „In diesen Fällen ist es besonders wichtig, richtig und schnell zu reagieren“, erklärt Elfriede Wilfinger.

Erste Hilfe bei „Hitzeopfern“:

Patienten in den Schatten bringen.

Der Oberkörper sollte bei Patienten, die bei Bewusstsein sind, bei rotem Kopf erhöht, bei blasser Haut flach gelagert werden.

Kleidung möglichst lockern oder öffnen.

Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und – wenn er bei Bewusstsein ist – zu trinken geben (Mineralwasser).

Notruf wählen: 144

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18.06.2013

„Goldenes Komturkreuz" des Landes NÖ für Nationalrat Dr. Günter Stummvoll

Hohes Ehrenzeichen des Landes NÖ für Nationalrat Dr. Günter Stummvoll Hohes Ehrenzeichen des Landes NÖ für Nationalrat Dr. Günter Stummvoll

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll verlieh am heutigen Dienstag, 18. Juni, das „Goldene Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ an Staatssekretär a. D. . Der Landeshauptmann würdigte den Geehrten als „große politische Persönlichkeit“ und „Idealbild eines Parlamentariers“. „Das Waldviertel hat dir sehr viel zu verdanken“, ging der Landeshauptmann in seiner Laudatio auch auf das Wirken Stummvolls als Mandatar für das Waldviertel ein: „Viele wirtschaftliche und strukturellen Initiativen gehen auf dein Engagement und deine Ideen zurück“. „Das größte Kapital des Waldviertels sind die Menschen in dieser Region, es hat mir 30 Jahre lang sehr viel Freude gemacht“, betonte Stummvoll in seinen Dankesworten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Burchhart
07.06.2013

Später reifende Erdbeeren schmecken umso besser

Später reifende Erdbeeren schmecken umso besser Später reifende Erdbeeren schmecken umso besser

Aufgrund des nassen und kalten Wetters in den letzten Wochen beginnt die heurige Erdbeerernte verspätet. Nichtsdestotrotz erwarten Experten bei den beliebten rosaroten Beerenfrüchten eine ausgezeichnete Qualität.

"Auch Flächen, die im Vorjahr durch den späten Frost geschädigt worden sind, haben heuer sehr gut angesetzt", berichtet Wolfgang Lukas von der NÖ Landwirtschaftskammer.

Mit einer Anbaufläche von rund 450 Hektar ist Niederösterreich im Vergleich der Bundesländer das führende "Erdbeerland Nummer 1", gefolgt von Oberösterreich (450 Hektar) und der Steiermark (220 Hektar). Österreichweit belief sich die Erdbeerernte 2012 auf knapp 10.000 Tonnen. Pro Kopf und Jahr verzehrt man in Österreich im Durchschnitt 4,7 Kilogramm Erdbeeren.

Erdbeeren enthalten pro Gewichtseinheit mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Mit 150-200 g - nicht einmal eine kleine Schale voll - ist der Tagesbedarf bereits gedeckt. Untersuchungen haben übrigens gezeigt, dass vollreife Erdbeeren bis zu 20 % mehr Vitamin C enthalten als nicht ganz reif geerntete.

Auch der Gehalt an Folsäure liegt mit 65 mg pro 100 g relativ hoch. Bei den Vitaminen sind weiterhin Biotin (ein B-Vitamin) und Vitamin K erwähnenswert, bei den Mineralstoffen treten vor allem Zink, Kupfer und Mangan hervor.

Auch als Schlankmacher ist sie beliebt: 10 dag Fruchtfleisch einer Erdbeere enthält nur 37 Kilokalorien.

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03.06.2013

Nur mehr Hälfte der Österreicher plant Urlaub

Nur mehr Hälfte der Österreicher plant Urlaub Nur mehr Hälfte der Österreicher plant Urlaub

Die Urlaubslaune der Österreicher scheint getrübt zu sein. Das zeigt das ÖAMTC-Reisemonitoring, das Einblicke in das Reiseverhalten und die Urlaubspläne der Österreicher gibt. Für die repräsentative Umfrage des Clubs führte das Market Institut im April österreichweit 800 Telefoninterviews durch. Das überraschende Ergebnis: Planten im Vorjahr noch fast zwei Drittel der Befragten eine Reise, wollen dieses Jahr nur mehr 50 Prozent verreisen. 36 Prozent und somit doppelt so viele Personen wie im Vorjahr wollen heuer gar nicht verreisen. Elf Prozent sind noch unsicher, ob sie eine Reise machen werden. Drei Prozent haben ihren Haupturlaub für dieses Jahr bereits gemacht. "Wenn sich die Reiseabsichten der Österreicher bestätigen, könnte es im Sommer 2013 einen deutlichen Rückgang bei den Urlaubsreisenden geben", sagt ÖAMTC-Reiseexpertin Silvie Bergant.

Die Österreicher verreisen zwar weniger, dafür aber länger. 78 Prozent planen einen 4- bis 14-tägigen Urlaub. Im Schnitt soll der Urlaub dieses Jahr rund 12 Tage dauern. Einen Kurzurlaub von bis zu drei Tagen planen nur mehr 14 Prozent. 2012 machten noch 25 Prozent der Reisenden einen Kurzurlaub. "Getreu dem Motto 'Wenn schon Urlaub, dann aber richtig', geht der Trend eindeutig hin zu längeren Reisen", interpretiert die Clubexpertin das Umfrageergebnis.

Mittelmeerländer bleiben Top-Auslandsreiseziele, Österreich verliert

Die bewusstere Urlaubsplanung der Österreicher spiegelt sich auch in der Wahl der Destination wider: Nur mehr 16 Prozent planen einen Urlaub in der Heimat. Im Vorjahr wollten noch 27 Prozent den Urlaub in Österreich verbringen. Ein Anzeichen für die rückläufige Lust am Österreich-Urlaub ist auch der Rückgang beim geplanten Verwandten- und Bekanntenbesuch (minus sechs Prozent). 64 Prozent zieht es ins europäische Ausland, 14 Prozent in eine außereuropäische Destination (Top 3: USA/Kanada, Ägypten und Karibik). "Die Österreicher wollen es sich im Urlaub gut gehen lassen. Am Strand faulenzen und die Seele baumeln lassen lautet für viele die Devise. Das Schlechtwetterrisiko in Österreich wird lieber umgangen, der klassische Badeurlaub in den beliebten Mittelmeerländern liegt im Trend", so die ÖAMTC-Expertin. Top-Reiseziele in Europa sind Italien (15 Prozent), Kroatien (12 Prozent) und Griechenland (7 Prozent). Es folgen Spanien (6 Prozent), die Türkei und Deutschland (je 4 Prozent).

Durchschnittliches Urlaubsbudget liegt bei 947 Euro pro Person - Wiener greifen am tiefsten in die Tasche

Die Tatsache, dass die Österreicher bei ihrem Urlaub keine Kompromisse eingehen wollen, zeigt sich auch im durchschnittlichen Urlaubsbudget: Dieses liegt bei 947 Euro pro Person. Fast jeder Dritte plant sogar, mehr als 1.000 Euro für den Urlaub auszugeben. Am meisten lassen sich den Urlaub die Wiener kosten - im Schnitt 1.049 Euro pro Person. Die Steirer und Kärntner berappen 909 Euro, die Niederösterreicher und Burgenländer 947 Euro, die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger bezahlen 948 Euro. Am niedrigsten sind die geplanten Urlaubsausgaben mit 877 Euro pro Person in Oberösterreich.

Einsparungen würden die Österreicher am ehesten bei Ausgaben für die Abendunterhaltung, beim Shopping und bei der Anreise treffen. "Bei Essen und Unterkunft sind die wenigsten bereit, Abstriche zu machen", weiß die ÖAMTC-Touristikerin.

Angereist wird mit Pkw und Flugzeug, Bahn und Bus für drei Viertel der Reisenden keine Alternative

Bei der Wahl des Reisemittels liegen auch heuer wieder Pkw (43 Prozent) und Flugzeug (44 Prozent) an erster Stelle. Alternative Reisemittel werden eher selten genutzt. Für 75 Prozent stellen Bahn oder Bus grundsätzlich keine Alternative zur Anreise mit dem eigenen Kfz dar. "Der Pkw wird Bahn oder Bus meist aus Gründen des Komforts und der Flexibilität vorgezogen. Insbesondere mit Kindern und viel Gepäck wird das häufige Umsteigen als umständlich empfunden", erklärt die ÖAMTC-Expertin abschließend.

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29.05.2013

HYPO Niederösterreich nimmt Anlauf auf Olympische Winterspiele

(v.l.n.r.): HYPO NOE Gruppe-Vorstand Nikolai de Arnoldi, Snowboard-Profi Maria Ramberger und HYPO NOE Gruppe-Generaldirektor Peter Harold (v.l.n.r.): HYPO NOE Gruppe-Vorstand Nikolai de Arnoldi, Snowboard-Profi Maria Ramberger und HYPO NOE Gruppe-Generaldirektor Peter Harold

Die mehrfache österreichische Staatsmeisterin Maria Ramberger und aktuelle Nummer 13 im Gesamtweltcup wird ab sofort von der niederösterreichischen HYPO-Gruppe unterstützt. Der Vertrag beinhaltet die Präsentation der Marke ‚HYPO NOE‘ im Rahmen der Snowboardcross-Weltcupsaison 2013/14. Den absoluten Saisonhöhepunkt bilden die Olympischen Winterspiele in Sotschi von 7. bis 23. Februar 2014. Nach 2010 in Vancouver (Platz 16) möchte die ÖSV-Athletin erneut ihr Heimatland bei dem Großereignis vertreten. Für ihren Medaillentraum arbeitet die 26-jährige Klosterneuburgerin bereits hart und steckt derzeit inmitten der Saisonvorbereitungen. Die für den Verein Union Trendsport Weichberger St. Pölten startende Ramberger hat neben ihrer sportlichen Karriere ein Jus-Studium an der Universität Wien abgeschlossen und zeigt sich als Kolumnistin und Fotografin auch gern von ihrer kreativen Seite.

„Mit Maria Ramberger haben wir neben Frenkie Schinkels nun auch ein sehr erfolgreiches weibliches ‚Werbegesicht‘ in unseren Reihen. Wir wünschen ihr für die bevorstehenden Aufgaben im Snowboard-Weltcup alles Gute und würden uns sehr über ihren Durchbruch bei den Olympischen Spielen freuen“, betont Dr. Peter Harold, Generaldirektor der HYPO NOE Gruppe, die gelungene Verpflichtung der sympathischen niederösterreichischen Wintersportlerin.

„Als Niederösterreicherin freut es mich ganz besonders, einen starken Partner aus meiner Heimat als Unterstützer zu haben. Nun trage ich blau-gelb auch prominent am Helm. Danke an die HYPO NOE für den Rückhalt in der Saison 2013/14. Meine volle Konzentration liegt nun auf der Vorbereitung für Sotschi“, erklärt Maria Ramberger.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: HYPO NOE
10.06.2013

Schiefergas ist nicht schlecht, lenkt aber von den wirklich wichtigen Aufgaben ab

Statt Fracking für fossile Energien sollte Europa Fracking für Erneuerbare propagieren Statt Fracking für fossile Energien sollte Europa Fracking für Erneuerbare propagieren

Öl, Gas und Kohle wird es immer geben. Darauf sollten sich vorsorglich all jene einstellen, für die Kohlenwasserstoffe das Böse schlechthin darstellen. Ein Jahrhundert lang haben Kohle, später verstärkt Öl und zuletzt zunehmend auch Gas der Menschheit hervorragende Dienste geleistet. Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert - ohne Kohle undenkbar. Mobilität, neue Lebensformen, Arbeitsteilung, Globalisierung - ohne Erdöl ein Ding der Unmöglichkeit.

Ohne Erdgas gäb's keinen Dünger und null Chancen, eine dramatisch gewachsene und noch immer zunehmende Weltbevölkerung ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Das wird nur allzu rasch vergessen, wenn auf die vermeintlich "bösen" Kohlenwasserstoffe eingedroschen wird. Dabei übersieht man leicht, dass es ohne diese Molekülketten auch keine Medikamente gäbe - außer Naturkräuter selbstverständlich, die es aber auch nicht in ausreichendem Maße und für alle Krankheiten gibt. Und natürlich müsste man sich auch Kunststoffe, jede Art von Plastik, aber auch neumodischere Dinge wie Sonnenkollektoren abschminken. Fast in allem, was uns im täglichen Leben umgibt und was unser Fortkommen erleichtert, stecken letzten Endes Moleküle aus Kohlenwasserstoff.

So ist es zweifellos eine gute Nachricht, dass der Höhepunkt der Öl- und Gasförderung und was sonst noch alles dem Maximum zustreben mag, verschoben ist. Verschoben ist der Peak Everything deshalb, weil durch neue Technologien plötzlich Öl und Gas auch aus kompaktestem Tongestein, wie es Schiefer darstellt, herausgesprengt werden kann. Fracking nennt sich die Methode, bei der unter hohem Druck mit viel Wasser, Sand und Chemie Risse in unterirdische Schiefergesteinsformationen gesprengt werden. Das aus den Ritzen strömende Gas oder heraussickernde Öl wird wie konventionelles verarbeitet und verkauft. In den USA waren es in den letzten fünf, sechs Jahren so große Mengen, dass die ganze Nation trunken geworden ist davon.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten schickt sich an, nach dem Überrunden Russlands als weltgrößter Gasproduzent den Titel auch in Sachen Rohöl zu erringen. Dass Öl, Gas und Kohle noch lange Zeit verwendet werden können, sollte nicht dazu verleiten, auf Neues und - Stichwort Klimaschutz - Besseres zu verzichten. Dazu gehört in erster Linie ein effizienterer Einsatz von Energie. Sie ist zu kostbar, um verschleudert zu werden. Dazu gehören aber auch erneuerbare Energien, die, anders als fossile, kein klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen. Gefragt sind mehr denn je innovative Ideen. Mit viel Gehirnschmalz sollte es doch wohl möglich sein, mit dem fluktuierenden Aufkommen von Wind- und Sonnenenergie umzugehen.

Statt Fracking für fossile Energien sollte Europa Fracking für Erneuerbare propagieren - eine Denkfabrik mit Forschern aus verschiedensten Disziplinen, aber einem gemeinsamen Ziel: nachhaltigen Ersatz für Öl, Gas und Kohle als Lieferanten von Energie zu finden. Kohlenwasserstoffe sind zum Verbrennen schlicht zu schade. Auch das Steinzeitalter ist nicht aus einem Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sondern weil Bronze entdeckt wurde, die bessere Eigenschaften hatte. In der Regel setzt sich das Bessere gegen das Gute durch. Manchmal muss man etwas nachhelfen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ruhrfisch unter Creative Commons Lizenz
16.06.2013

Faymann/Stadler: „Wir brauchen für Österreich eine starke Sozialdemokratie!“

Landesrat Maurice Androsch, NR Otto Pendl, Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, LHStv. Mag. Karin Renner, Bundeskanzler Werner Faymann, gf. SPNÖ-Vorsitzender Mag. Matthias Stadler und NR Rudolf Plessl beim Österreichabend Landesrat Maurice Androsch, NR Otto Pendl, Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, LHStv. Mag. Karin Renner, Bundeskanzler Werner Faymann, gf. SPNÖ-Vorsitzender Mag. Matthias Stadler und NR Rudolf Plessl beim Österreichabend

Nach dem Besuch des Familienfestes in Strasshof und dem Voltigier- und Reitturnier in Schönkirchen endete der Niederösterreich-Besuch des Bundeskanzlers gestern Abend in Gänserndorf. Bundeskanzler Werner Faymann und der gf. SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende Mag. Matthias Stadler hatten zum „Österreichabend“ in die Stadthalle eingeladen. Vor mehr als 800 Gästen wies Stadler darauf hin, wie wichtig es sei, bei den Menschen zu sein: „Wir wollen wissen, was die BürgerInnen bewegt und von der Politik erwarten – und darauf reagieren.“

Die letzten Tage und Wochen seien aufgrund der Hochwasserkatastrophe nicht einfach gewesen, der Bundeskanzler habe sich vor Ort angesehen, wo man helfen könne, so Stadler, der auch ein Danke an alle HelferInnen aussprach: „Wir haben gezeigt, dass wir zusammenrücken, wenn es schwierig wird. Deshalb ist es ein wichtiges Zeichen, dass der Bundeskanzler rasche, finanzielle Soforthilfe zugesagt hat.“ Gestern habe der Bundeskanzler eine weitere Zusage gemacht: Finanzschwache Gemeinden, die die Finanzierung für den Hochwasserschutz nicht aufbringen können, sollen unterstützt werden, freute sich Stadler: „Bund und Land müssen zusammenstehen und den Menschen helfen – denn es kann nicht sein, dass die BürgerInnen darunter leiden, wenn eine Gemeinde nicht genug Mittel für Schutzmaßnahmen aufbringen kann.“

Bundeskanzler Werner Faymann sprach allen Helferinnen und Helfern, die in den letzten Tagen aktiv gegen die Schäden des Hochwassers angekämpft haben, seinen aufrichtigen Dank aus: "Ich habe großen Respekt, dass wir in einem Land leben, in dem die Freiwillige Feuerwehr, der Arbeiter-Samariterbund und viele andere Organisationen mit so vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ärmel hochkrempeln und den Leuten helfen." Umso mehr sind laut Faymann Investitionen in den Hochwasserschutz das Gebot der Stunde, die Bürgerinnen und Bürger dürfen hier nicht im Stich gelassen werden.

„Im Herbst finden Nationalratswahlen statt. Wir müssen Vorsorge für die nächsten fünf Jahre treffen, dass wir weiter sichere Verhältnisse haben. Da gibt es keinen Weg an der Sozialdemokratie vorbei“, stimmte Stadler die BesucherInnen auf die Wahl ein. Arbeit, Wohnen, Bildung, die Versorgung der Kleinstkinder und PensionistInnen seien wichtige Themen für die Sozialdemokratie, erklärte Stadler: „Wir starten von einer tollen Ausgangsposition, die wir nicht aufs Spiel setzen wollen. Welcher Staat in Europa hat schon die Mindestsicherung geschaffen, hat eine Ausbildungsgarantie, ein funktionierendes Pensions- und Pflegesystem wie Österreich? Dafür ein Dankeschön an unseren Bundeskanzler. Die SPÖ wird dafür sorgen, dass es auch in Zukunft Chancengleichheit gibt.“

Als besonders wichtigen politischen Bereich nannte Bundeskanzler Werner Faymann die Beschäftigung. Zuletzt war er in Spanien, wo jeder zweite Jugendliche arbeitslos ist. "Wir wollen dafür sorgen, dass es in Österreich nie so weit kommt, dass so viele junge Leute auf der Straße stehen - das ist das Herzstück unserer Arbeit." Und weiter: "Wir haben sehr genau darauf geachtet, dass auch unser Budget in Ordnung bleibt. Aber wir haben investiert zu einem Zeitpunkt, als andere Länder bei den Ärmsten und Schwächsten gespart haben."

Soziale Sicherheit ist für Bundeskanzler Faymann ein klarer Handlungsauftrag. Medizinische Versorgung und Bildung dürfen keine Frage des Einkommens sein. In vielen anderen Staaten sei das die Regel und ein Unfall könne zum Beispiel zu einem Privatkonkurs führen. Davon grenze sich die SPÖ klar ab: "In Österreich ist jeder Mensch gleich viel wert, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen."

Stadler wies darauf hin, dass die SPÖ NÖ zur positiven Entwicklung des Landes NÖ ihren Beitrag leistet. Mit der ÖVP NÖ wurde ein Arbeitsübereinkommen fixiert, wo die SPÖ NÖ zentrale Punkte eingebracht hat: Beispielsweise wurde das Spekulationsverbot mit öffentlichen Geldern bereits beschlossen, das Landesgesetz folgt im Herbst, und der Wohnbau wird mit mindestens 2.500 Wohnungen pro Jahr forciert. „Die Menschen werden die positiven Auswirkungen in den nächsten Jahren spüren. Die Mieten sind zu hoch, das gehört geändert – dafür steht Werner Faymann mit seinem Team auch auf Bundesebene“, so Stadler.

„Wir brauchen in Österreich eine starke Sozialdemokratie – sie war und ist die treibende Kraft, die darauf schaut, dass man die Zeichen der Zukunft erkennt: Damit die Jugendlichen Perspektiven und die beste Ausbildung haben, damit mehr Arbeitsplätze entstehen und die Menschen von ihren Löhnen leben können, damit auch Millionäre gerecht besteuert werden und die Menschen von der Teuerung entlastet werden, damit wichtige Reformen für Familien und Kinder umgesetzt werden können - dafür werden Bundeskanzler Werner Faymann und Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die die NÖ Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl ist, mit ihrem Team sorgen“, so Stadler, der versicherte, dass die SPÖ NÖ ihren Beitrag zur Nationalratswahl leisten werde: „Wir packen die Probleme an und lösen sie. Wir werden dafür sorgen, dass das Wahlergebnis stimmt und die Sozialdemokratie am ersten Platz steht.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Rita K. / Foto: Werner Jäger

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