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Montag 20.05.2013 19:18
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18.05.2013

"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil"

"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil" "Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil"

Die politische Landschaft in Österreich ist in den vergangenen Wochen bunter geworden. Die Konstellationen auf Landesebene beinhalten Koalitionen, die vor kurzem noch unvorstellbar gewesen sind: Das gilt für Kärnten, wo eine Dreier-Konstellation Jörg Haiders selbst ernannte Erben abgelöst hat, und für Tirol, wo der VP-Jäger Günther Platter mit den Grünen ein Bündnis geschmiedet hat.

In Salzburg scheint sogar ein Trio mit Stronachs Statthaltern nicht ausgeschlossen. Die Grünen sind nunmehr in vier Landesregierungen vertreten und in Salzburg auf dem Sprung in die fünfte. Das ist europaweit eine einzigartige Situation. Gemessen an der letzten Wahl auf nationaler Ebene erhalten Grüne nur in Lettland, Luxemburg und Deutschland vergleichsweise mehr Stimmen als in Österreich. Dass sich grüne Wahlerfolge auf Landesebene auch bei der Nationalratswahl wiederholen, ist aber nicht gesagt.

Auch wenn Parteimanager ihrer Chefin Eva Glawischnig mit Verweis auf eigene Umfragen höchste Sympathiewerte bescheinigen, so hat sie nicht das selbstbewusst-frische Auftreten der Tirolerin Ingrid Felipe oder die sympathisch-unprätentiöse Art der Salzburgerin Astrid Rössler. Der Kärntner Rolf Holub verkörpert jenen an Sachpolitik orientierten Typus Politiker, der derzeit in Österreich bei den Wählerinnen und Wählern gut ankommt. Für die Grünen in Österreich beginnen nach dem Höhenflug die Mühen der Ebene. Dass sie den Sprung von der Protest- zur Regierungspartei bewältigen können, zeigen sie in Oberösterreich.

Die grüne Basis hat viel zu schlucken und wird von der ÖVP immer wieder an die Wand gedrückt. Aber das Zweckbündnis regiert nun im zehnten Jahr durchaus harmonisch und, gemessen an Wirtschaftsdaten, erfolgreich. Mit dem Vorwurf, nur Steigbügelhalter zu sein, sind auch die Wiener Grünen seit ihrem Bündnis mit der SPÖ in der Bundeshauptstadt konfrontiert. Den kleinen Spielraum, den ihr Michael Häupl lässt, nützt Maria Vassilakou vor allem in der Verkehrspolitik. Sie betreibt in dem Bereich Klientelpolitik - wenn es etwa um Fahrradwege oder um das reduzierte Öffi-Ticket geht. Beim Parkpickerl haben ihr jedoch die Bezirkskaiser gezeigt, wer das Sagen hat. Was die grüne Handschrift ist, werden viele Grüne zu Recht gefragt. Um saubere Luft, gesundes Essen und direkte Demokratie kümmern sich andere Parteien auch, die Ablehnung der Atomkraft gehört zum Grundkonsens aller Parteien in Österreich.

Bleibt nur die Korruptionsbekämpfung. Da sich Parteien am Rand wie das Team Stronach oder die Neos gebildet haben, rücken die Grünen in die Mitte. Die in Deutschland übliche Trennung in Fundis und Realos gab es ohnehin nie. Die Grünen hierzulande sind von jeher im bürgerlichen Milieu verankert und waren schon immer pragmatisch. Sie sind auch jene Partei, die christliche Werte, wie sie die Caritas verkörpert, am stärksten lebt. Das zeigt auch der personelle Austausch zwischen den beiden Organisationen.

Während die SPÖ im Wahlkampf Werte wie Gerechtigkeit propagiert und die ÖVP Leistung plakatiert, bieten sich Grüne als "Bindeglied einer auseinanderbrechenden Gesellschaft" an, wie der deutsche Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner die grüne Positionierung treffend beschrieben hat. Darin liegt die Gefahr für die Grünen. Ihr Profil verschwimmt mit jeder Regierungsbeteiligung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dieter Schütz / pixelio.de / dbn / Quelle: DER STANDARD-Kommentar: "Fehlender Wiedererkennungswert" von Alexandra Föderl-Schmid
20.05.2013

Übernachtung am Campingplatz kostet im Europa-Schnitt rund 32 Euro

Übernachtung am Campingplatz kostet im Europa-Schnitt rund 32 Euro Übernachtung am Campingplatz kostet im Europa-Schnitt rund 32 Euro

Camping ist schon lange nicht mehr so preiswert wie es einmal war. Das zeigt der Österreichische Camping Club (ÖCC) mit dem ADAC-Preisvergleich von europäischen Campingplätzen. Der Partnerclub des ÖAMTC hat die Hauptsaison-Preise für eine Übernachtung für zwei Erwachsene, ein Kind, einen Auto- oder Caravanstellplatz, Strom, Warmduschen und Kurtaxe recherchiert.

"Der europäische Durchschnittspreis liegt bei 32,96 Euro. In Österreich nächtigt eine dreiköpfige Familie zum Preis von 31,20 Euro unter dem Europa-Durchschnittspreis", fasst Edith Witowetz vom ÖCC zusammen. Am günstigsten ist Camping in Polen (22,94 Euro) und Ungarn (22,22 Euro), am teuersten in der Schweiz (46,27 Euro) und in Italien (41,59 Euro).

Wer beim Campen sparen möchte, ist mit einer ÖCC-Mitgliedschaft gut beraten (Preis: 37 Euro bzw. 32,20 Euro für ÖAMTC-Mitglieder). Wer mit Juni betritt, erhält einen Monat Gratis-Mitgliedschaft. ÖCC-Mitglieder erhalten Ermäßigungen und besondere Konditionen bei über 100 Vorteilspartnern. Zusätzlich zur ÖCC-Clubkarte bekommen ÖCC-Mitglieder auch kostenlos die Camping Card International. Mit dieser gibt es bei rund 1.700 Campingplätzen in ganz Europa bis zu 40 Prozent Rabatt auf die Campinggebühren. Außerdem inkludiert sie eine Haftpflichtversicherung für Camper.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.04.2013

Fit bleiben und gewinnen auf den "tut gut"- Wanderwegen

LHStv. Mag. Wolfgang Sobotka bei der Eröffnung des „tut gut“-Wanderweges Rohrendorf LHStv. Mag. Wolfgang Sobotka bei der Eröffnung des „tut gut“-Wanderweges Rohrendorf

Auf den 30 "tut gut"-Wanderwegen in ganz Niederösterreich können Sie nicht nur etwas für Ihre Gesundheit tun, sondern auch etwas gewinnen!

„Nach diesem besonders langen Winter nutzen bereits viele bewegungsfreudige Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher die warmen Frühlingstage für erste Wanderungen in der freien Natur. Tägliche Bewegung hält fit und tut gut, 10.000 Schritte täglich sollten es sein. Nutzen Sie doch dafür einen unserer 30 ‚tut gut‘-Wanderwege als Einstig zur Verbesserung Ihrer Gesundheit", so dazu Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Das Wegenetz der „tut gut!"-Wanderwege in Niederösterreich umfasst zurzeit 30 verschiedene Wanderrouten mit familiengerechter Streckenführung und genauen Routenbeschreibungen für Spaziergänge bis hin zu Tagestouren. Entlang der Wege kann man Interessantes zu Themen wie Bewegung oder Entspannung sowie über Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge erfahren. Die Sammelpässe für das Gewinnspiel sind im heurigen Jahr direkt bei den Einstiegstafeln der Wanderwege frei erhältlich. Es muss die gestellte Frage beantwortet und im Sammelpass eingetragen werden. Als Alternative kann man sich beim jeweiligen Wanderwirten einen Stempel mit einem Symbol auf den Sammelpass stempeln lassen. Der Sammelpass steht aber auch auf http://www.noetutgut.at/ zum Download zur Verfügung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Reinberger
22.04.2013

Zukunftsmanager Dr. Pero Micic referierte in der ecolounge im Palais Niederösterreich

(v.l.n.r.): NÖ Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Dr. Pero Micic und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki (v.l.n.r.): NÖ Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Dr. Pero Micic und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki

In seinem Vortrag „Führungskräfte als Zukunftsmanager – Wie Sie Ihr Unternehmen in die Zukunft führen“ zeichnete Dr. Pero Micic ein umfassendes Bild davon, wie das Zukunftswissen in der Gegenwart für UnternehmerInnen eine hohe Relevanz besitzt. „Erst wenn man den Charakter der Zukunft versteht und dieses Wissen in früh erkannte Zukunftsmärkte und solide Zukunftsstrategien umsetzen kann, haben die UnternehmerInnen einen Nutzen davon. Es bietet ihm die Möglichkeit, sich besser zu entscheiden“, so der Referent in seinen Erläuterungen.

Zudem betonte der Vortragende, dass Zukunftsmanagement keineswegs den Blick in die Glaskugel bedeute, sondern die Gesamtheit der Methoden und Prozesse bezeichnet, die im Rahmen der Unternehmensführung eingesetzt werden können. Somit wären Veränderungen im Bereich der Kunden, des Marktes oder der Technologien frühzeitig zu erkennen und könnten ins strategische Management der UnternehmerInnen integriert werden. Dafür entwickelte Dr. Micic sein Eltviller Modell der fünf Zukunftsbrillen, deren Funktion er im Buch „Die fünf Zukunftsbrillen – Chancen früher erkennen durch praktisches Zukunftsmanagement“ im Jahr 2009 auch beschrieben hat.

„Dieser Zukunftsmanager macht uns Mut und gibt uns Hoffnung. Schließlich biete jede Krise auch die Chance, in eine bessere Ära einzutreten, wenn wir den Ist-Zustand analysieren, darauf aufbauend die richtigen Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und die entsprechenden Schritte setzen“, sagte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav in ihrer Einleitungsrede. „Dr. Micic lädt uns mit seinen fünf Sichtweisen ein, unterschiedliche Blickwinkel zu entdecken. Damit eröffnen sich neue Horizonte, womit wir jene Brücke beschreiten, die uns das Zukunftsmanagement ermöglicht.“

„Dr. Pero Micic sieht sich als Zukunftsmanager, als Brückenbauer zwischen der Zukunftsforschung und den UnternehmerInnen“, stellte ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki den Referenten vor. „Dabei hat er sich als Forscher, Autor, Berater und Referent über Zukunftsmärkte und Zukunftsmanagement sowohl in Europa als auch in den USA einen Namen gemacht. Immerhin berät er Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik sowie Führungskräfte in Konzernen über Methoden der unternehmerischen Zukunftsforschung und deren praktische Umsetzung.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Thomas Resch
20.05.2013

Stronach: Gewerkschaften bremsen das Land

"Einfluss und Macht der Gewerkschaften sind in Österreich viel zu groß geworden. Die Folge: Ihre sture Blockadepolitik bremst das Land", kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. "Das beinharte Aussitzen von Verhandlungen - ohne einen Millimeter nachzugeben - ist nicht mehr zeitgemäß und schadet letztendlich nur den Menschen. Dies zeigen die Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht und der Streit um die Ladenöffnungszeiten ganz deutlich", so Lugar.

Es sei unbestritten, dass Gewerkschaften in ihren Anfängen die Arbeiter gegen Ausbeutung geschützt haben. "Jetzt haben wir aber 2013! Ausbeutung wird durch Gesetze verhindert, wenn in Einzelfällen dagegen verstoßen wird, kann die Gewerkschaft ja helfen", erklärt Lugar. Dies rechtfertige aber nicht, dass die Gewerkschaften "als geheime Macht im Staate" den Weg der Politik bestimmen "und ständig als Reformverhinderer auftreten."

Am Beispiel des Lehrerdienstrechts sei diese Haltung genau zu sehen: "Statt endlich konstruktiv und gemeinsam neue Wege zu beschreiten, wird nur gemauert, blockiert und verhindert! Auf der Strecke bleiben aber die Kinder, die Schüler - und damit die Zukunft unseres Landes!", warnt Lugar.

Bei den Ladenöffnungszeiten spiele sich die Gewerkschaft als "Retter der Verkäufer" auf, übersehe dabei aber, dass Erlöse, die am Sonntag erwirtschaftet werden könnten und damit Arbeitsplätze sichern, "ungebremst in den Internethandel fließen." Zudem gibt es laut Lugar genug Handelsangestellte, die durchaus auch an Sonntagen arbeiten würden - "gegen entsprechende Abgeltung, wie es in vielen Berufssparten üblich ist", erinnert Lugar an Spitalspersonal und die die vielen Sparten, die ebenfalls an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Deshalb fordert Lugar "Bewegung in den Reihen der Gewerkschafter, ansonsten muss die oft gepriesene Sozialpartnerschaft dringend neu überdacht werden!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
16.05.2013

Niederösterreichs Schuldenabbau schreitet voran - Umfang um eine Milliarde getilgt

(v.l.): Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Budgetdirektor Rudolf Stöckelmayer (v.l.): Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Budgetdirektor Rudolf Stöckelmayer

In St. Pölten informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, Donnerstag, 16. Mai, über die aktuellen Entwicklungen bei den Budgetverhandlungen.

„Die Verhandlungen über das Budget 2014 gehen in ihre Endphase. Dabei orientieren wir uns an unserem Budgetprogramm, das den Weg Richtung strukturellem Null-Defizit im Jahr 2016 genau vorgibt", so Sobotka.

Die drei Kernpunkte des „NÖ Budgetprogramms 2012-2015" sind die Senkung der strukturellen Abgänge um jährlich rund 50 Millionen Euro, die jährliche Reduzierung des Schuldenstands um 150 Millionen Euro, und die Einhaltung der Verpflichtungen des Österreichischen Stabilitätspakts 2012. Diesem Budgetprogramm, das aufgrund des Stabilitätspakts bis 2016 verlängert werden muss, folgend baut Niederösterreich seit 2010 konsequent seine Schulden ab. „Wir haben den Umfang der Schulden um eine Milliarde getilgt, das ist eine beachtliche Zahl. Bis zum Jahr 2014 soll der Stand der Verbindlichkeiten von rund vier auf drei Milliarden gesenkt werden", so Sobotka, der in diesem Zusammenhang auch ausführte, dass man bei der Übernahme der Landeskliniken 600 Millionen Euro Schulden übernommen und 800 Millionen Euro in die Konjunkturpakete der vergangenen Jahre investiert habe.

Zur Finanzstruktur in Niederösterreich insgesamt meinte Sobotka, dass den drei Milliarden Euro Schulden sechs Milliarden Euro auf der Haben-Seite gegenüber stünden: „Wir haben damit ein Guthaben von rund 1.850 Euro pro Kopf in Niederösterreich."

Das Budget 2014 werde, so Sobotka weiter, seit Februar dieses Jahres auf Beamtenebene verhandelt, die Rahmenbedingungen seien die WIFO-Schätzungen vom März 2013, die ein 1,8-prozentiges Wachstum für 2014 prognostizieren. Von einer Reduktion der Steigerungsraten seien alle Ressorts betroffen, nächste Woche werde das Budget gedruckt werden. „Wir werden einnahmen- und ausgabenseitig über dem Budget 2013 liegen, die Einnahmensteigerung wird aber mehr sein", so Sobotka abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / J. Burchhart
06.05.2013

Sobotka: "Übergewicht und Adipositas sind besondere Herausforderungen des 21. Jahrhunderts"

(v.l.n.r.): Univ. Prof. Dr. Gerald Gartlehner (Donau-Universität Krems), Elisabeth Jäger (Adipositas Selbsthilfegruppe Österreich) und Mag. Wolfgang Sobotka (NÖ Landeshauptmann - Stellverterter) (v.l.n.r.): Univ. Prof. Dr. Gerald Gartlehner (Donau-Universität Krems), Elisabeth Jäger (Adipositas Selbsthilfegruppe Österreich) und Mag. Wolfgang Sobotka (NÖ Landeshauptmann - Stellverterter)

„51,6 % der Bevölkerung in NÖ ist übergewichtig oder adipös. Übergewicht und Adipositas sind bedeutende Risikofaktoren für Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, Muskel- und Skeletterkrankungen oder Krebs. Daher brauchen wir weitere Lösungsansätze wie wir dieser Entwicklung entgegenwirken können“ fordert Mag. Wolfgang Sobotka, NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter.

Adipositasprävention ist für aber auch für Österreich eine (ge)wichtige Herausforderung. Laut WHO sind 21% der Österreicherinnen und 23% der Österreicher adipös und haben einen BMI über 30. Österreich ist damit eine der EU-Nationen mit den meisten Fettleibigen. Alarmierend ist, dass auch immer mehr Kinder betroffen sind. Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen, diese führen wiederum zu hohen Gesundheitskosten. Für Betroffene sinkt nicht nur die Lebensqualität drastisch, sie müssen auch mit einem früheren Tod rechnen. Adipositas-Prävention ist daher Thema des vierten Europäischen Forums für evidenzbasierte Prävention (EUFEP).

Laut amerikanischen Studien liegt Gesundheit zu 40 % in der Eigenverantwortung. Das heißt, es braucht auch Rahmenbedingungen gesetzlicher und steuerlicher Natur, damit wir systematisch und strukturiert für die Gesundheit der Bevölkerung sorgen können.

"Ein Teil der Gesundheitsverantwortung liegt bei der Nahrungsmittelindustrie. So wird Zucker durch kostengünstigen Maissirup ersetzt. Zwischen 1970 und 1990 hat sich der Einsatz von Maissirup in der Lebensmittelindustrie verzehnfacht. Daraus ergibt sich ein ernährungsphysiologisches Problem: Maissirup regt nicht die Insulinproduktion an, weshalb auch kein Sättigungsgefühl eintritt" zeigt Prof. Gerald Gartlehner, Donau-universität Krems die Problematik auf.

"Bis heute gibt es zu wenig wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, welche Ansätze wirklich einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Volksgesundheit leisten. Laufende Programm der Gesundheitsinitiative „tut gut“ wie zum Beispiel „Durch Dick und Dünn“ oder „Vorsorge aktiv“ sind daher ein wichtiger erster Schritt. Mit dem EUFEP-Kongress übernimmt Niederösterreich nun erneut eine Vorreiterrolle. Es braucht zusätzliche Aktivitäten, vor allem auch auf Bundesebene." betont Wolfgang Sobotka.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Filzwieser
16.05.2013

„Schule am Bauernhof" als neue Lehrerausbildung - Pernkopf und Schwarz begrüßen neuen Impuls

(v.l.n.r.): Hermann Helm (Präsident des NÖ Landesschulrats), Katrin Pillgrap, NÖ Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, NÖ Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf , Beatrix Konicek (Vize-Rektorin der KPH Krems), Maria Winter (Landesbäuerin) und Christina Pillgrap (v.l.n.r.): Hermann Helm (Präsident des NÖ Landesschulrats), Katrin Pillgrap, NÖ Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, NÖ Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf , Beatrix Konicek (Vize-Rektorin der KPH Krems), Maria Winter (Landesbäuerin) und Christina Pillgrap

Im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz am Betrieb Hagler in St. Valentin präsentierten am 15. Mai, Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz einen neuen Impuls für das bewährte Projekt „Schule am Bauernhof". So sollen zusätzlich auch angehende Lehrkräfte verstärkt praxisbezogenes Wissen über die moderne landwirtschaftliche Produktion erhalten. Erklärtes Ziel ist, dass alle Studierenden der NÖ Pädagogischen Hochschulen mindestens einmal in ihrer Ausbildung - zusätzlich zur Vermittlung von landwirtschaftlichem Know-how im Hörsaal - einen Bauernhof besuchen. Die Pädagogische Hochschule Krems, der Landesschulrat für Niederösterreich sowie die Landwirtschaftskammer Niederösterreich als Mitträger des Projekts „Schule am Bauernhof" unterstützen diese Initiative.

„Wir wollen mit dieser Initiative einerseits die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die Bauernhöfe im Rahmen der Aktion ‚Schule am Bauernhof‘ besuchen, von derzeit jährlich 12.500 auf 15.000 steigern. Um unseren Kindern die bestmögliche Ausbildung geben zu können, müssen wir auch das Lehrpersonal bestmöglich schulen. Deshalb erweitern wir künftig das Schüler-Angebot auch auf die Lehrer-Ausbildung. Jeder Lehramtsstudent soll während seiner Ausbildung einmal einen Bauernhof besucht haben. Das Land Niederösterreich stellt daher auch die entsprechenden Mittel dafür sicher und weitet diese noch aus. Wir sind davon überzeugt, dass durch dieses Vorzeigeprojekt der Bezug zu Lebensmitteln, Natur und Landwirtschaft nachhaltig gestärkt wird", so Landesrat Pernkopf.

„Viele Kinder wissen heute beispielsweise gar nicht mehr wie Brot gebacken wird, welche Zutaten dafür benötigt werden und wie wichtig die Landwirtschaft für unser tägliches Brot ist. Und genau hier setzt die Initiative ‚Schule am Bauernhof‘ für Kinder und Pädagogen an. Sie wirkt auf dreifache Weise: Sie schafft Bewusstsein für Nahrungsmittel und deren Produktion, sie macht regionale und saisonale Kreisläufe in unserem Bundesland sichtbar und sie unterstützt die nachhaltige Wissensvermittlung, indem sie Leben im ländlichen Raum mit allen Sinnen begreifbar macht", betonte Landesrätin Schwarz.

Auch der Amtsführende Präsident des Landesschulrats für NÖ, Hermann Helm, begrüßte die diesbezüglichen Bemühungen: „Unsere niederösterreichischen Schulen leisten bereits sehr viel im Bereich der Umwelt- und Gesundheitserziehung, denn es ist eine wichtige Aufgabe der Schule, Kinder zu umwelt- und gesundheitsbewussten Menschen zu erziehen. ‚Schule am Bauernhof‘ ermöglicht den Schülerinnen und Schülern praxisnahes Lernen über unsere Lebensgrundlagen mit allen Sinnen."

Die niederösterreichische Landesbäuerin Maria Winter hielt fest, dass sie im Projekt „Schule am Bauernhof" einen „Schlüssel für das gegenseitige Verständnis zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft" sehe.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Pfeiffer
02.04.2013

ÖBB-Ticketshop: Einfacher und schneller zum günstigsten ÖBB-Ticket

Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert

Im September 2012 haben die ÖBB den Ticketshop gelauncht. Bereits nach einem halben Jahr haben über 100.000 Fahrgäste die Ticket-App auf ihren Smartphones installiert. Mit der Ticket-App für iPhones und Android-Smartphones ist eine völlig neue Buchungsmöglichkeit für ÖBB-Inlandstickets hinzugekommen.

Insgesamt wurden seit dem Start über 1,4 Millionen Online- und Mobile-Tickets über das neue System gebucht und über 134.000 Kunden haben sich beim Service „meineÖBB“ registriert. Diese Zahlen zeigen, dass die ÖBB mit dem Ticketshop auf dem richtigen Weg sind. Die ÖBB werden das System auch weiterhin den gestiegenen Kundenbedürfnissen anpassen.

Im Ticketshop direkt zum günstigsten ÖBB-Ticket

Der ÖBB-Ticketshop bietet den Kunden nach Angabe der Reisendendaten direkt und automatisch alle passenden ÖBB-Tickets an. Dabei wird auch immer das günstigste ÖBB-Ticket für die gewünschte Verbindung vorgeschlagen.

Im „meineÖBB“-Bereich können wichtige Daten, wie Name, Ermäßigungskarte, Zahlungsinformationen oder häufig genutzte Verbindungen für zukünftige Buchungen gespeichert werden. Der Ticket-Kauf wird dadurch vereinfacht. Vor dem ersten Geltungstag können die meisten Online-Standard-Tickets kostenlos storniert und umgebucht werden. Vorausgesetzt die Tickets wurden noch nicht bezogen (Generierung als PDF, Ausdruck am Fahrkartenautomaten, Bezug in der Ticket-App etc.).

Alle Informationen zum ÖBB-Ticketshop stehen den Kunden auf oebb.at zur Verfügung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Harald Eisenberger
24.04.2013

Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor

Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi

Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.

Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.

Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic Marketing Europe GmbH
06.05.2013

Es ist Zeit für die Energiewende - in den Bilanzen

Kernkraft funktioniert nur, weil sie ihre größten Kosten auslagert Kernkraft funktioniert nur, weil sie ihre größten Kosten auslagert

Zugegeben: Die Gefahr eines katastrophalen Tsunamis ist im Mittelmeer oder im Schwarzen Meer deutlich geringer als an der japanischen Pazifikküste - auch wenn der Untergang der minoischen Kultur auf Kreta möglicherweise auf einen Tsunami nach der Explosion der Insel Santorin zurückzuführen war.

Die geplanten beiden türkischen AKWs - das russische an der Mittelmeerküste und das japanisch-französische an der Schwarzmeerküste - sind also trotz aller Erdbebengefahr weniger riskant als jenes von Fukushima, dessen Kernschmelze vor zwei Jahren weltweit die Planung neuer AKWs gehemmt hat.

Trotzdem bedauerlich, dass dieses Moratorium weit kürzer angehalten hat als jenes, das nach Tschernobyl zumindest einige Jahre lang neue AKW-Pläne politisch undurchsetzbar gemacht hat.

Und höchst bedauerlich, dass auch jetzt noch mit Wirtschaftsargumenten für den Ausbau der Kernenergie geworben wird. Stimmt schon: Die türkische Leistungsbilanz schaut alles andere als schön aus. Aber ein Land, das so reich mit Sonne, Wasser und Geothermie-Potenzial gesegnet ist wie die Türkei, hätte auch andere Möglichkeiten, seine Energieimporte zu reduzieren. Zumal sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzt, dass die wirtschaftlichen Vorteile der Kernenergie ausschließlich durch die Ausgliederung der größten Kostenpositionen aus den Bilanzen der Betreiber erzielbar sind: Müssten sie die Kosten und Risiken von Unfällen und der Endlagerung ihrer Abfälle selbst tragen, würde auf der ganzen Welt schon seit Jahren kein neues Kernkraftwerk mehr gebaut.

Diese stillschweigende Kostenübernahme durch die Allgemeinheit verzerrt die Konkurrenzverhältnisse im Energiesektor: Während die Förderungen für erneuerbare Energieträger auf den Strompreis aufgeschlagen werden und für böses Blut sorgen, tauchen die viel höheren Subventionen für die Kernenergie immer nur auf, wenn wieder einmal etwas passiert ist - und niemand dafür die Verantwortung übernehmen will.

Eben wurde bekannt, dass die Ukraine für die Verlängerung der Lebensdauer ihrer Kernkraftwerke um Kredite von EBRD und Euratom angesucht hat. Europa würde damit nicht nur hinnehmen, dass die latente Gefahr, die diese Kraftwerke für ganz Europa darstellen, noch weiter ausgedehnt wird - es würde dafür sogar noch zahlen. Es ist Zeit für die Energiewende - jetzt endlich auch in den Köpfen. Und in den Bilanzen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei / Quelle: WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Es ist Zeit für die Energiewende - in den Bilanzen - von Herbert Geyer
13.05.2013

NÖ Pflege-Award 2013: Drei Preise für herausragende Fachbereichsarbeiten

(v.l.n.r.): Juroren Maga. phil. Helga Zellhofer (NÖGUS), Maga. Gabriele Gschwandtner in Vertretung für wHR Maga. Drin. Eleonore Kemetmüller (NÖGUS, Abteilung Pflegewissenschaft), Mag. Alfred Dorfmeister (NÖGUS, Abteilung Ausbildung nicht ärztl. Gesundheitsberufe),  Dirin. Regina Lang (Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Baden), Preisträger: Theresa Wagner, Peter Promintzer, Isabella Einfalt, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Kaufm. GF NÖ Landeskliniken-Holding Dipl. KH-BW Helmut Krenn. (v.l.n.r.): Juroren Maga. phil. Helga Zellhofer (NÖGUS), Maga. Gabriele Gschwandtner in Vertretung für wHR Maga. Drin. Eleonore Kemetmüller (NÖGUS, Abteilung Pflegewissenschaft), Mag. Alfred Dorfmeister (NÖGUS, Abteilung Ausbildung nicht ärztl. Gesundheitsberufe), Dirin. Regina Lang (Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Baden), Preisträger: Theresa Wagner, Peter Promintzer, Isabella Einfalt, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Kaufm. GF NÖ Landeskliniken-Holding Dipl. KH-BW Helmut Krenn.

ST. PÖLTEN. - And the winner is Peter Promintzer! Der Absolvent der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GuKPS) Baden wurde im Festsaal der NÖ Landeskliniken-Holding zum Sieger des „NÖ Pflege-Award 2013“ gekürt. Platz zwei belegte Isabella Einfalt, Absolventin der GuKPS Zwettl, der dritte Platz ging an Theresa Wagner, Absolventin der GuKPS Amstetten.

Landesrat Mag. Karl Wilfing überreichte in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Preise an die glücklichen Gewinner. In seiner Festrede bedankte er sich herzlich für die die hervorragenden Arbeiten: „Diese Leistungsbereitschaft zeigt einmal mehr das große Engagement unserer Absolventinnen und Absolventen. Damit können wir darauf vertrauen, dass sich auch in Zukunft hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Wohle der Patientinnen und Patienten in den Landeskliniken einsetzen werden.“

Eine unabhängige und hochkarätig besetzte Jury wählte aus insgesamt zehn eingereichten Fachbereichsarbeiten das Werk von Peter Promintzer als die beste Fachbereichsarbeit aller Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Niederösterreichs aus. Seine Arbeit zum Thema „Häusliche Gewalt an Frauen als Trauma“ wurde mit 1.000 Euro prämiiert, welche von der NÖ Landeskliniken-Holding gesponsert wurden.

Der Pflege-Award wurde heuer bereits zum sechsten Mal veranstaltet, um dem hohen Niveau der Abschlussarbeiten der Auszubildenden im gehobenen Dienst für die Gesundheits- und Krankenpflege eine Plattform zu bieten. Unter den zahlreichen Gratulanten und Ehrengästen befanden sich unter anderem der Kaufmännische Geschäftsführer DKHBW Helmut Krenn, der Geschäftsführer des NÖGUS Mag. Martin Bauer, Frau Dir. Regina Lang, MBA (Vorsitzende der ARGE der Schuldirektoren der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen NÖ) und Johannes Rieder, Direktor der GuKPS Mistelbach, Hauptorganisator des Pflege-Awards. „Wir bieten den Absolventinnen und Absolventen mit dem Pflege-Award die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren. Mit der Verleihung würdigen wir die hervorragenden Leistungen und zollen den Einreichern somit große Anerkennung“, so Direktor Johannes Rieder und betont: „Alle zehn Arbeiten weisen eine sehr hohe Qualität auf, was ein gutes Zeichen für die qualitativ hochwertige Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung in Niederösterreich, ist und ein enormes Potenzial der Absolventinnen und Absolventen aufzeigt.“

Im Anschluss an die feierliche Preisverleihung stellten die Gewinner ihre ausgezeichneten Arbeiten vor. Lukas Reckenzain und Roland Lesch begleiteten den Festakt mit viel Esprit.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
14.05.2013

Neue Förderschiene "Junges Wohnen" in Niederösterreich vorgestellt

NÖ Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka NÖ Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka

In St. Pölten stellten Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch am Dienstag, 14. Mai, die aktuellen Entwicklungen und Lösungsvorschläge zum Thema „Junges Wohnen - Ideen für die Zukunft" vor.

„Es geht in Niederösterreich darum, dass jeder seinen Platz zum Wohnen hat. Die Wohnbaupolitik muss dabei immer wieder an neue Bedürfnisse angepasst werden", sagte Sobotka im Rahmen der Pressekonferenz und führte im Hinblick auf die Wohnsituation junger Menschen aus, dass der Wohnbau für diese leistbar gemacht werden müsse und es in diesem Zusammenhang mehrere Herausforderungen gebe. So müssten etwa die Gemeinden etwas tun, um die junge Bevölkerung vor Ort zu halten, es gehe überdies um die Frage der Mobilität und auch um die Arbeitsplatzfrage.

LAbg. Bettina Rausch ging auf die das Thema Wohnen betreffenden Ergebnisse der NÖ Jugendstudie 2012 ein und präsentierte die Vorstellungen der Jugend über „Junges Wohnen": „Für rund 90 Prozent der Jugendlichen ist das eigene Haus mit Garten die Zielperspektive. Der erste Schritt ist das Ausziehen aus dem Elternhaus. Gebraucht werden leistbare Erstwohnungen für junge Menschen, wobei die klassische Genossenschaftswohnung oft für Familien konzipiert ist." So gehe es, so Rausch, vor allem um die Schaffung von Single-Wohnungen, wobei WLAN im gesamten Wohnraum auch als Bedürfnis der Jugend genannt werde.

Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka führte vor diesem Hintergrund weiter aus, dass auf dieser Basis für junge Menschen ein neuer Weg gegangen werden müsse. Im Rahmen des „Jungen Wohnens" sollen künftig Wohnungen mit maximalen Wohnungsgrößen von 55 Quadratmetern geschaffen werden, der Finanzierungsbeitrag darf hier maximal vier Nettomonatsgehälter bzw. rund 4.000 Euro als Obergrenze betragen. Die Ausschreibung hat über die jeweilige Gemeinde zu erfolgen, die mit den potenziellen Mieterinnen und Mietern in Kontakt tritt und mit diesen u. a. auch über die Konzeption von Gemeinschaftsräumen beratschlagt. Die Gemeinde muss überdies die Ausfallshaftung übernehmen und Gründe kostengünstig bzw. im Baurecht zur Verfügung stellen. Das Thema WLAN werde er gerne aufgreifen, „doch muss man hier bei der Post vorstellig werden", so Sobotka.

Zu diesen Plänen gibt es bereits zwei Pilotprojekte. Einerseits in Grabern, wo ein Neubau entstehen soll, andererseits in Dobersberg, wo in einer ehemaligen Volksschule acht Wohneinheiten entstehen sollen. Bis Ende 2015 sollen insgesamt rund 1.000 entsprechende Wohneinheiten zur Verfügung gestellt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Thomas Resch
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06.05.2013

Kosten sparen bei der Straßenbeleuchtung

Moderne Leuchtmittel schonen Umwelt und Gemeindekassen. Moderne Leuchtmittel schonen Umwelt und Gemeindekassen.

Die Straßenbeleuchtung nimmt einen Anteil von bis zu 45% der öffentlichen Stromkosten ein. Moderne Leuchtmittel schonen Umwelt und Gemeindekassen.

NÖ Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Mit der Sanierung und Umrüstung auf moderne Anlagen können die Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Energiesparziele des Landes Niederösterreich leisten und gleichzeitig auch noch Kosten sparen. Außerdem kann jede niederösterreichische Gemeinde zur Energiespargemeinde werden und sich für jeden mit LED neu ausgestatteten Lichtpunkt eine 100 Euro Förderung abholen.“

Moderne Anlagen

Die Straßenbeleuchtungsanlagen vieler Gemeinden sind bereits in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Moderne Beleuchtungsanlagen stellen auch einen wesentlichen Sicherheitsfaktor dar. Sie funktionieren energieeffizient, blendfrei und sorgen für die richtige Lichtmenge an der richtigen Stelle. Die Auslegung der Straßenbeleuchtung ist in Regeln und Normen festgelegt.

Gute Gründe

Neben der Verkehrssicherheit werden bei der Entscheidung über die Straßenbeleuchtung zunehmend Umweltgesichtspunkte und wirtschaftliche Aspekte beachtet. Hier stehen neben den Energiekosten die Kosten für Wartung und Instandhaltung im Mittelpunkt. Auch das Gesamtbild des Ortskonzepts (dekorative Zwecke, Lichtkunst) spielt vermehrt eine Rolle bei der Auswahl. Die Beleuchtung kann dabei einen Teil der Aufgabe der künstlerischen Gestaltung übernehmen. Um all diese Parameter zu erfüllen, erfordert es eine sorgfältige Planung und Ausführung durch ein kompetentes Unternehmen bzw. einen Lichtplaner.

Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ: „Die Gemeinden haben die Möglichkeit durch eine Erneuerung der Straßenbeleuchtung die Energie- und Wartungskosten deutlich zu senken. Informationen und praktische Hilfsmittel stehen auf der Website der eNu zur Verfügung. In Seminaren und Beratungen erhalten sie das notwendige Rüstzeug zu Umsetzung.“

Die Marktgemeinde Grafenwörth zum Beispiel hat auf Basis einer umfassenden Bestandserhebung die Umrüstung der gesamten Straßenbeleuchtung auf neueste LED – Technologie durchgeführt. Damit wurden die Energiekosten um mehr als 70% reduziert und der Verbrauch von 405.360 kWh auf 101.312 kWh pro Jahr gesenkt. Mag. Alfred Riedl, Präsident des NÖ Gemeindevertreterverbandes, bestätigt: „In meiner Gemeinde hat die Umstellung der Straßenbeleuchtung eine Ersparnis von 132.000 Euro bei den Energiekosten gebracht. Wir haben etwa 800.000 Euro investiert, wurden allerdings durch eine Förderung in der Höhe von 160.000 Euro unterstützt.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: L. Schwarz
23.03.2013

AKNÖ-Guth: Niederösterreichische ArbeitnehmerInnen sind unzufrieden mit ihrem Einkommen

Studienautor Arbeitsklimaindex Mag. Michenthaler (IFES) und  AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth Studienautor Arbeitsklimaindex Mag. Michenthaler (IFES) und AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth

Mit ihrem Einkommen sind die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen weiterhin unzufrieden. Die Zufriedenheit mit dem Führungsstil von Vorgesetzten ist in großen Unternehmen deutlich geringer als in kleinen. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitsklima-Index für 2012 der AKNÖ, der auf einer Pressekonferenz in St. Pölten präsentiert wurde.

Wie schon in den letzten Jahren sind die NiederösterreicherInnen mit ihrem Einkommen wenig zufrieden. "Mit der Einkommenszufriedenheit treten wir seit Jahren am Stand. Ein Wert von 55 von 100 möglichen Punkten ist eindeutig zu niedrig", sagte AKNÖ-Direktor Helmut Guth. Da die Medianeinkommen seit 2001 netto nur um 0,7 Prozent gestiegen sind, ist dieser schlechte Wert nicht verwunderlich.

Zufriedenheit mit Führungsstil sinkt mit Unternehmensgröße

Die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen schätzen die Zufriedenheit mit dem Führungsstil sehr unterschiedlich ein. "Während in Kleinstbetrieben die Zufriedenheit hoch ist, liegt sie in Betrieben mit 500 oder mehr Beschäftigten deutlich niedriger", sagte AKNÖ-Direktor Helmut Guth. Vor allem große Unternehmen sind also gefordert, durch Sensibilisierung und Qualifikation ihrer Führungskräfte das Arbeitsklima zu verbessern.

Der Gesamtindex bleibt unverändert

"Mit 72 von 100 Punkten ist die Zufriedenheit der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen insgesamt so hoch wie im Vorjahr", sagte IFES-Projektleiter Georg Michenthaler. Bei den Teilindizes Gesellschaft, Arbeit, Betrieb und Erwartungen gab es kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: AK - Niederösterreich
10.05.2013

Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen tagte in St. Pölten

(v.l.n.r.): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Vorstandsobmann Mag. Karl Wurm ,MBA, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Verbands- Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Klaus Lugger diskutierten mit den TagungsteilnehmerInnen das Thema „Wohnen unter Druck – knappe Einkommen, hohe Auflagen“. (v.l.n.r.): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Vorstandsobmann Mag. Karl Wurm ,MBA, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Verbands- Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Klaus Lugger diskutierten mit den TagungsteilnehmerInnen das Thema „Wohnen unter Druck – knappe Einkommen, hohe Auflagen“.

Die Gemeinnützige Wohnungswirtschaft Österreichs hielt in St. Pölten ihren Verbandstag ab. Rund 500 VertreterInnen aus ganz Österreich waren gekommen, um die Herausforderungen für den gemeinnützigen Wohnbau in der Zukunft zu diskutieren. Auf Vorschlag des St. Pöltner Bürgermeisters sagte Landeshauptmann Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka eine Sonderförderung für ein Projekt „Junges Wohnen“ in der Landeshauptstadt zu. Das Projekt wird voraussichtlich mit zwei Wohnungsgenossenschaften als Musterprojekt durchgeführt.

Die Tagung des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigung rückte St. Pölten in den Mittelpunkt des Interesses der Vertreter der Wohnbaugenossenschaften. Neben den touristischen Umsätzen brachte die Konferenz aber noch ein weiteres positives Ergebnis für die Landeshauptstadt:

Musterprojekt „Junges Wohnen“ für St. Pölten vereinbart

„Ich habe im Rahmen der Tagung dem Landeshauptmann Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka ein Musterprojekt für „Junges Wohnen“ in St. Pölten vorgeschlagen. Er hat mir vor dem versammelten Plenum eine Sonderförderung dieses Projektes zugesagt und das ist für die junge Generation sehr erfreulich. Die Stadt wird das Grundstück in Form eines Baurechtsgrundes zur Verfügung stellen. Ich habe bereit den Auftrag gegeben ein entsprechendes und geeignetes Grundstück auszuwählen und die notwendigen Vorbereitungs- und Planungsarbeiten zu beginnen. Dieses Musterprojekt ist ein entscheidender Durchbruch und ein deutliches Signal, dass im leistbaren Wohnbau Nägel mit Köpfen gemacht werden“, freut sich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und fügt hinzu: „Mein Dank gilt dem Landeshauptmann-Stellvertreter, der die Bedeutung dieses Projektes sofort erkannt hat und hier mitzieht. Damit wird St. Pölten auch auf diesem Gebiet zum Aushängeschild. Das wichtigste ist aber, dass junge Menschen ein leistbares Zuhause mit entsprechender Qualität bekommen!“

Zukunftsthemen wurden diskutiert

Der Obmann des Österreichischen Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen, Mag. Karl Wurm, konnte neben seinen FachkollegInnen auch zahlreiche Ehrengäste im D & C Cityhotel begrüßen, allen voran Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. Das Wirtschaftsministerium war durch Ministerialrat Dr. Andreas Sommer vertreten.

Die Tagung stand im Zeichen des Themas „Wohnen unter Druck – knappe Einkommen, hohe Auflagen“. In Fachvorträgen wurden die Entwicklung der Einkommen und der Wohnungskosten, das Kostenreduktionspotential im geförderten Wohnbau und die technisch- energetischen Kostenfaktoren im gemeinnützigen Wohnbau erörtert. Anschließend wurden die Fachthemen diskutiert.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler verwies im Rahmen der Tagung darauf, dass das Wohnen auch in der Zukunft leistbar bleiben muss. Als Voraussetzung dafür nannte er unter anderem den Ausbau des gemeinnützigen Wohnbaus, die Zweckwidmung der Wohnbaufördergelder, die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung, sowie die Bereitstellung von günstigen Grundstücken für den sozialen Wohnbau. In Bezug auf die Eindämmung der Kosten aufgrund neuer Bauvorschriften und Umweltauflagen hielt das Stadtoberhaut fest, es gehe nicht um eine Nivellierung der Wohnqualität nach unten sondern darum, den Kostensprung aufgrund notwendiger energietechnischer Standards und sinnvoller gesetzlicher Auflagen durch zusätzliche Förderungen abzufedern. Zudem sprach sich der Bürgermeister für eine Erhöhung von niedrigen Löhnen aus, um die massiven Preissteigerungen bei den Energiekosten auszugleichen.

Stadler stellte aber auch die Leistungen der Allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft St. Pölten als Beispiel für die Leitungen aller anderen in St. Pölten tätigen Wohnungsgenossenschaften in den Mittelpunkt: „Die Allgemeine Wohnungsgenossenschaft hat in den 92 Jahren ihres Bestehens in St. Pölten rund 4.500 Wohnungen errichtet. Durch diese Aktivitäten sowie durch eine nachhaltige und langfristige Grundstückspolitik der Stadt sowie durch andere Maßnahmen ist es gelungen regulierend auf die Miet- und Wohnungspreise einzuwirken. St. Pölten ist neben Eisenstadt beim Wohnen die günstigste Landeshauptstadt und das bei einer sehr hohen Lebensqualität, um die uns andere Städte beneiden.“

Am Vortag der Verbandstagung wurden die Tagungsteilnehmer von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler im Rathaus empfangen und anschließend die Stadtentwicklung bei Stadtführungen näher gebracht. Die Wohnbauexperten zeigten sich von der Entwicklung der letzten Jahre und der hohen Lebensqualität sichtliche beeindruckt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: mss/Vorlaufer
26.03.2013

Sobotka: „Setzen uns heuer intensiv mit ‚Gartenstartern‘ auseinander"

Mag. Wolfgang Sobotka (NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter), Bettina Blumenthal (Die Garten Tulln) und Mag. Joachim Brocks (Projektleiter der Aktion „Natur im Garten") Mag. Wolfgang Sobotka (NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter), Bettina Blumenthal (Die Garten Tulln) und Mag. Joachim Brocks (Projektleiter der Aktion „Natur im Garten")

In den Räumlichkeiten der Gärtnerei Müller in St. Pölten informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka am Montag, 25. März, über den diesjährigen Start ins Gartenjahr. „Wir kehren im 13. ‚Natur im Garten‘-Jahr wieder zu den Wurzeln zurück und widmen uns der nächsten Generation, wir wollen uns heuer intensiv mit den ‚Gartenstartern‘ auseinandersetzen. Wir wollen neue ‚Natur im Garten‘-Mitglieder werben, auf ihre Bedürfnisse eingehen und sie überzeugen, sich selbst einen Naturgarten anzulegen. Die Idee soll nach wie vor jung und frisch sein", erläuterte Sobotka. Man setze, so der Landeshauptmann-Stellvertreter weiter, dazu auf vier konkrete Werkzeuge: das Internet, die „Natur im Garten"-Akademie, eine neugestaltete Broschüre und das Gartentelefon.

Zum Internet hielt Sobotka fest, dass die „Natur im Garten"-Homepage überarbeitet wurde und nun mehr Service biete, es gebe hier nun eine umfangreichere Verlinkung und Barrierefreiheit. „Die Seite ist seit rund einem Monat online geschaltet, und die Besucherzahl wurde in diesem einen Monat um über 40 Prozent gesteigert. Die Besuchsdauer hat sich um fast 60 Prozent erhöht, und es konnten über 66 Prozent neue Besucher aktiviert werden", so Sobotka.

Mittels des Internets wolle man vor allem an „ein junges Publikum kommen, das nicht von vornherein naturgartenaffin ist", erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Punko „Natur im Garten"-Akademie informierte Sobotka, dass ein neuer Lehrgang mit dem Titel „Erfolgreich Starten - 10 Schritte zu Ihrem Naturgarten" gebucht werden könne, der die Teilnehmenden mit den Basics des naturnahen Gärtnerns und auch mit praktischen Anwendungen vertraut macht. Für den professionellen Bereich stehen an der Akademie ab heuer zwei neue Lehrgänge zur Verfügung; einerseits der „Naturgarten-Profi", andererseits der „Profi-Verkäufer für ökologische Gartenprodukte".

Das dritte Werkzeug, das Sobotka vorstellte, ist eine neue, 60 Seiten starke Broschüre mit dem Titel „Starten mit Natur im Garten - Erste Schritte für Gartenneulinge". Diese sei, so Sobotka, als „Checkliste und Schritt für Schritt-Anleitung" zu verstehen. Das vierte Tool ist das unter der Nummer 02742/743 33 erreichbare NÖ Gartentelefon. „Es ist auch im 13. Jahr der Aktion ungebrochen beliebt, im Jahr 2012 wurde das Telefon fast 44.000 Mal kontaktiert", sagte Sobotka und wies darauf hin, dass heuer alle, die zwei neue Gartenplaketten-Gärten werben, ein „Natur im Garten Geschenkpaket" erhalten.

Im Rahmen des Starts ins Gartenjahr 2013 erinnerte der Landeshauptmann-Stellvertreter auch an den Start der „Garten Tulln" am 13. und 14. April.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Reinberger
23.04.2013

Niederösterreich Tourismus stellt neues Gütesiegel vor

(v.l.): Prof. Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer Niederösterreich-Werbung, Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Ewald Haider, Hotel des Glücks St. Oswald (Genießerzimmer-Betrieb) und Dr. Brigitte Schlögl, Landesmuseum St. Pölten (Top-Ausflugsziel) (v.l.): Prof. Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer Niederösterreich-Werbung, Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Ewald Haider, Hotel des Glücks St. Oswald (Genießerzimmer-Betrieb) und Dr. Brigitte Schlögl, Landesmuseum St. Pölten (Top-Ausflugsziel)

Mit „Qualitätspartner Niederösterreich" präsentiert die Niederösterreich-Werbung ein neues Gütesiegel, das qualitätsbewusste Anbieter und Gäste zielsicher zusammenführen soll. „Mit ‚Qualitätspartner Niederösterreich' haben wir ein einheitliches überregionales Gütesiegel für die gesamte Tourismusbranche geschaffen. Erstmals können sich Gastronomie-, Beherbergungs- und Ausflugsbetriebe mit der gleichen Auszeichnung als Qualitätspartner positionieren. Die neue Zertifizierung soll möglichst viele Betriebe dazu motivieren, einen Schritt in Richtung Qualität zu machen und dadurch gleichzeitig frische Impulse für regionale Qualitätsverbünde bringen", sagt Landesrätin Dr. Petra Bohuslav über das neue Tourismus-Qualitätssiegel.

Um das neue Gütesiegel kann sich jeder touristische Dienstleistungsbetrieb in Niederösterreich bewerben, unabhängig von Betriebsgröße oder -kategorie. Die Qualitätskriterien für Gastronomie-, Beherbergungs- und Ausflugsbetriebe können jederzeit bei der Niederösterreich-Werbung angefordert werden. Mitglieder von Qualitätsinitiativen, die sich an der Initiative beteiligen und die die erforderlichen Qualitätskriterien erfüllen, erhalten das neue Gütesiegel automatisch. Nach erfolgreicher Zertifizierung können Qualitätspartner ihren Betrieb vier Jahre lang mit dem Gütesiegel bewerben. Zudem werden geprüfte Anbieter in diesem Zeitraum auch in der Kommunikation der Niederösterreich-Werbung und der Tourismusdestinationen gekennzeichnet. So soll bei qualitätsbewussten Zielgruppen für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt werden. Kommuniziert wird die Zertifizierung immer in Verbindung mit der jeweiligen Destination. Das Gütesiegel weist einen Betrieb daher als „Qualitätspartner Mostviertel", „Qualitätspartner Weinviertel" etc. aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / J.Burchhart
16.05.2013

"profil"-Umfrage: Grüne legen deutlich zu - FPÖ und SPÖ verlieren

Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, legen die Grünen im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte zu und kommen auf 16%. Die SPÖ hingegen verliert laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage zwei Prozentpunkte und kommt mit 26% nur noch knapp auf Platz eins. Die ÖVP gewinnt einen Prozentpunkt und landet mit 25% auf Platz zwei. Die Freiheitlichen erreichen nur noch 18% (minus ein Prozentpunkt). Würde am Sonntag gewählt, stagnierte das Team Stronach bei 10%, das BZÖ käme auf 2% (plus ein Prozentpunkt).

In der Kanzlerfrage verliert Werner Faymann im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht nur noch 20%. ÖVP-Obmann Spindelegger käme auf 16% (minus ein Prozentpunkt), könnte man den Kanzler direkt wählen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verliert im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht 11%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte und kommt auf 10%. Frank Stronach gewinnt drei Prozentpunkte, er erreicht 7%.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Creative Commons-Lizenz
16.05.2013

NIK P. & Band "Bis ans Meer" Tour 2013

Nik P. gehört nicht nur zu Österreichs erfolgreichsten Chart-Künstlern der letzten Jahre, er hat auch in Deutschland sämtliche Hitparaden aufgemischt. Mit jedem neuen Album hat er die Messlatte ein Stück weiter oben angelegt und mit "Wo die Liebe deinen Namen ruft" und "Es ist mehr als Liebe" oder "Der Fremde" einige der erfolgreichsten deutschen Airplay-Hits der letzten Jahre geschaffen. Jetzt setzt sich Nik P. neue Ziele, und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch. Wie viel Kraft in seinen neuen Songs steckt, verdeutlicht wohl am ehesten "Berlin". Nein, es ist keine Hymne an die deutsche Hauptstadt, in der der Kärntner seit Jahren unweit vom Potsdamer Platz seine Alben aufnehmen und produzieren lässt; "Berlin" ist ein Lied über verlorene Träume. Ein Mensch, der immer mal dort leben wollte, verpasst die Gelegenheit dazu und geht von der Welt ohne Berlin je gesehen zu haben. "'Berlin' hat mein Gitarrist Willi Ganster geschrieben. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Lied gehört habe. Da kommen Zeilen vor, die sind so auf den Punkt. Am Ende heißt es: Irgendwann musst du begreifen, dass nicht alle Blütenträume reifen. Und irgendwann musst du verstehn, dass auch Träume schlafen gehn. Ich will mit dem Song sagen: Leute, wenn ihr Träume habt – verfolgt die! Geht ihnen nach! Lebt euren Traum!

„An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind." So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)".

„Auch dieser Song“, so sagt Nik P., „ist aus Unbefangenheit, aus Spaß und Freude an der Musik und ganz ohne Druck entstanden.“ Nach so etwas könne man auch nicht aktiv suchen, so ein Lied passiere einfach. „Es ist das Lied meines Lebens. Nachdem der ‚Stern‘ einer der größten Hits aller Zeiten geworden ist, hab ich immer wieder erzählen müssen: Wie kam es zu diesem Song? Wem hast Du einen Stern geschenkt? Was war das damals für eine Situation?" Nik P. hat das Geheimnis, wem er das Lied gewidmet hat, nie gelüftet.

BIS ANS MEER ist auch der Titel seiner neuen Tour, die ihn ab Ende November durch Österreich führen wird. Mit einer geballten Ladung neuer Songs und großer Hits wird er sein Publikum begeistern. Jedes Konzert mit NIK P. ist ein Erlebnis das eine einzigartige Atmosphäre entstehen lässt. Die Nähe zwischen Musikern und Publikum wird fühlbar. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

NIK P. & Band

Bis ans Meer TOUR 2013

29.11.2013, 20:00 Uhr Wiener Neustadt – Arena Nova, Halle 3

30.11.2013, 20:00 Uhr Leonding - Kürnberghalle

12.12.2013, 20:00 Uhr Braunau - Bezirkssporthalle

13.12.2013, 20:00 Uhr Steyr - Stadthalle

14.12.2013, 20:00 Uhr Graz – Messe Graz Halle A

15.12.2013, 19:30 Uhr Klagenfurt – Messearena/Messehalle 5

19.12.2013, 20:00 Uhr Innsbruck – Congress, Saal Tirol

20.12.2013, 20:00 Uhr Salzburg – Sporthalle Alpenstrasse

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96 0 96, Ticket Online 01/88 0 88, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732/22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:

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