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Dienstag 25.04.2017 06:47
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24.04.2017

Landeshauptfrau Mikl-Leitner vom Bundespräsidenten angelobt

Angelobung von Johanna Mikl-Leitner zur ersten Landeshauptfrau von Niederösterreich Angelobung von Johanna Mikl-Leitner zur ersten Landeshauptfrau von Niederösterreich

Nach der Wahl im Niederösterreichischen Landtag am vergangenen Mittwoch wurde Johanna Mikl-Leitner am heutigen Montag durch Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen als Landeshauptfrau von Niederösterreich angelobt. Die Angelobung im Sinne der Bundesverfassung wurde durch Handschlag und Unterschrift bekräftigt.

Der Angelobung im Maria-Theresien-Zimmer in der Hofburg wohnten u. a. auch Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner und die Familie der Landeshauptfrau, allen voran Mutter Johanna Leitner, Gatte Andreas Mikl und Tochter Larissa Mikl, bei.

Der heutige Tag sei nicht nur für sie selbst, sondern auch „für die ganze Familie ein großer Tag“, betonte die Landeshauptfrau im Anschluss an die Angelobung. Schon am vergangenen Wochenende seien im Zuge einer Klausur die kommenden Arbeitsschwerpunkte festgelegt worden, am morgigen Dienstag finde die erste gemeinsame Regierungssitzung mit allen Regierungskollegen statt, sagte sie. Das „gemeinsame Miteinander mit allen politischen Parteien“ sei ihr sehr wichtig, so Mikl-Leitner: „Das gemeinsame Miteinander gibt sehr viel Kraft am Weg nach vorne.“

Bundespräsident Van der Bellen gratulierte der Landeshauptfrau zur Wahl und wünschte „alles Gute für die verantwortungsvolle Aufgabe“. Man kenne sich persönlich schon lange, meinte Vizekanzler Mitterlehner, er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Peter Lechner/HBF
05.04.2017

So gefährlich leben Österreichs Heimwerker

So gefährlich leben Österreichs Heimwerker So gefährlich leben Österreichs Heimwerker

Die Österreicher sind Naturtalente beim Heimwerken – zumindest wenn man ihrer persönlichen Einschätzung glaubt. Jeder zweite Österreicher sieht sich selbst einer aktuellen KFV-Erhebung zufolge als Heimwerk-Naturtalent. Dennoch geben zwei von drei Befragten an, sich bereits einmal im Zuge von Heimwerk-Arbeiten verletzt zu haben. Knapp neun Prozent davon mussten demnach ambulant, etwas mehr als ein Prozent sogar stationär im Krankenhaus behandelt werden. „Der überwiegende Teil der Heimwerkerunfälle ist auf Unachtsamkeit, Fehleinschätzung oder Überforderung zurückzuführen“, so KFV-Experte DI Christian Kräutler. „Wer merkt, dass er müde oder unaufmerksam wird, sollte unbedingt auf seinen Körper hören und eine Pause machen.“

Finger und Hände besonders gefährdet

Ein falscher Schlag mit dem Hammer oder ein falscher Handgriff und schon ist es passiert: Finger und Hände sind beim Heimwerken besonders gefährdet. 52 Prozent der Österreicher gaben in einer Befragung des KFV an, sich bereits einmal mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen zu haben. Und auch die KFV-Unfalldaten zeigen: Die Hälfte aller Verletzungen, die im Vorjahr beim Heimwerken entstanden sind, betrafen Finger oder Hände. Die häufigsten Verletzungsarten sind offene Wunden, Knochenbrüche, Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. Aber auch Amputationen sind immer wieder notwendig.

Von der Leiter bis zur Motorsäge

Motorsägen, Bohrer und Schlägel sorgen nicht nur in Horrorfilmen für den Extra-Gruseleffekt, sondern können schnell auch einfache Heimwerker-Tätigkeiten in ein kleines Massaker verwandeln. Der häufigste Unfallauslöser ist aber ein ganz anderes Arbeitsmittel: die Leiter. „Nach wie vor passieren viel zu viele Leiterstürze – und das, obwohl diese so leicht vermeidbar wären. Wir können hier nicht oft genug dazu mahnen, vor Beginn der Arbeiten die Standfestigkeit der Leiter zu kontrollieren und die Leiter nur mit festem Schuhwerk zu verwenden“, empfiehlt Kräutler.

Sind Männer die besseren Heimwerker?

Sowohl Männer als auch Frauen sind sich einig: Männer sind die besseren Heimwerker. Neun von zehn Befragten vertreten diese Ansicht. Begründet wird dies vor allem mit der größeren Kraft von Männern (22,5%). Aber auch höheres Interesse, bessere technische Fähigkeiten und die Annahme, dass sich Männer eher bereits als Kinder mit dem Thema Heimwerken beschäftigen, wurden als Begründung für die höhere Einschätzung der handwerklichen Geschicklichkeit von Männern genannt. Aber auch für alle männlichen Heimwerker-Talente gilt: Geschicklichkeit allein schützt nicht vor Unfällen. Eigenverantwortung und Risikobewusstsein müssen immer an erster Stelle stehen – hier besteht durchaus noch Handlungsbedarf: Nur zwei Drittel der Befragten geben an, bewusst auf Sicherheit beim Heimwerken zu achten. Jeder Zwanzigste gibt sogar zu, sich überhaupt keine Gedanken um die Sicherheit zu machen.

Mit sich zufrieden sind die österreichischen Heimwerker im Übrigen nicht immer: Knapp 90 Prozent der Heimwerker hatten schon einmal den Eindruck, dass nach der Fertigstellung nicht alles so geworden ist, wie geplant. Vier von zehn Heimwerker entschieden sich dann auch dazu, nichts mehr zu ändern – ganz nach dem Motto „egal – ich lass‘ das jetzt so“.

KFV-Sicherheitstipps fürs Heimwerken:

• Hobbyhandwerker sollten sich an Handwerks-Profis orientieren und sich von Profis beraten lassen.

• Sich nicht überfordern – bei anstrengenden Arbeiten öfter Pausen machen.

• Unbequeme Arbeitspositionen vermeiden.

• Immer auf angemessenen Arbeitsschutz achten.

• Schutzbrille, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe tragen.

• Bestehende Schutzeinrichtungen bei Geräten niemals abmontieren.

• Nie unter Zeitdruck arbeiten.

• Auf qualitativ hochwertiges Werkzeug achten.

• Ringe und anderen Schmuck ablegen, lange Haare zusammenbinden.

• Keine weite Kleidung tragen.

Das Rote Kreuz empfiehlt folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen bei den oben angeführten häufigsten Verletzungen, die beim Heimwerken passieren:

Starke Blutungen:

Einen ausreichend starken, manuellen Druck auf die Blutung ausüben, damit diese zum Stillstand kommt. An Armen und Beinen kann der manuelle Druck durch einen Druckverband ersetzt werden. Führen Sie danach weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen (Lagerung, Frischluftzufuhr, Wärme, Psychische Betreuung) durch.

Abgetrennte Körperteile:

Abgetrennt Körperteile sind prinzipiell wie jede andere Wunde zu behandeln. Nach der keimfreien Wundversorgung des abgetrennten Körperteils wird dieser in eine Rettungsdecke gewickelt oder in einen Plastiksack gegeben. Den abgetrennten Körperteil vor Hitze, Kälte und Nässe schützen und dem Rettungsdienst übergeben.

Schnittwunden:

Bedecken Sie die Wunde mit einer keimfreien Wundauflage und fixieren Sie diese mit einem Verband. Führen Sie Basismaßnahmen (Lagerung, Frischluftzufuhr, Wärme, Psychische Betreuung) durch.

Fremdkörper in Wunden:

Verwenden Sie keimfreie Wundauflagen und Mullbinden, um den Fremdkörper zu fixieren.

Fixieren Sie die Wundauflagen und Mullbinden.

Führen Sie Basismaßnahmen durch.

Lassen Sie die Wunde von einem Arzt untersuchen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.04.2017

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro

Im Jahr 2016 haben Nichtberufsunfälle, also Unfälle die sich in der Freizeit ereignen, materielle Kosten in der Höhe von 20,6 Milliarden Euro verursacht. Diese materiellen Kosten umfassen die medizinischen Heilungskosten, den Produktionsausfall, die Wiederbesetzungskosten, die Administrativkosten, die Polizei- und Rechtsfolgekosten sowie die Sachschäden. Financiers dieser Unfallfolgekosten sind zu etwa gleichen Teilen die Gebietskörperschaften, die Sozialversicherungen und die Privatversicherungen. Der Straßenverkehr ist gemäß der Studie für 28 Prozent oder 5,7 Milliarden Euro der materiellen Kosten verantwortlich, obwohl sich in diesem Bereich nur gerade acht Prozent aller Nichtberufsunfälle ereignen.

Grund dafür ist, dass die durchschnittliche Verletzungsschwere und damit auch die durchschnittlichen Kosten pro Verunfalltem im Straßenverkehr klar am höchsten sind. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass Sachschäden nur für diesen Bereich berechnet werden können. Die Haus- und Freizeitunfälle sind für 46 Prozent oder 9,6 Milliarden Euro Kosten verantwortlich und die Sportunfälle für 26 Prozent oder 5,3 Milliarden Euro. Ihre Anteile an allen Nichtberufsunfällen belaufen sich auf 62 (Haushalt/Freizeit) respektive 30 Prozent (Sport). „Nach wie vor haben Heim- und Freizeitunfälle den mit Abstand größten Anteil am Unfallgeschehen in Österreich. Im Heim- und Freizeitbereich gilt es daher, endlich ähnlich wirksame Programme und Maßnahmen wie im Verkehrsbereich zu installieren“, erklärt Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Forschungsleiter im KFV.

Knapp 800.000 Unfälle im Jahr 2016

794.648 Menschen verunglückten in Österreich im Jahr 2016 bei Unfällen. 2.548 (Quelle: ST.AT, Todesursachenstatistik. 2016 vorläufige Zahlen) Österreicher starben an den Folgen eines Unfalls. Damit ist die Anzahl der Verletzten in den letzten zehn Jahren um neun Prozent gesunken, die Zahl der Toten und Schwerverletzten stagniert seit Jahren auf hohem Niveau.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.04.2017

NÖ Bezirke an Autobahnen boomen, jene ohne dünnen aus

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha.

Jene niederösterreichischen Bezirke, die mit hochrangigen Verkehrsachsen erschlossen sind, haben in den letzten zehn Jahren zum Teil deutlich an Einwohnern hinzugewonnen. Solche aber, wohin keine Autobahnen oder Schnellstraßen führen, schrumpfen markant. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Statistik Austria über die Bevölkerungsentwicklung Niederösterreichs in den Jahren zwischen 2007 und 2017 hervor.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha. Dort ist die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um 10.900 Personen oder 12,2 Prozent auf 99.800 Einwohner gewachsen. Bruck/Leitha profitiert nicht nur von seiner Nähe zu Wien und dem Wirtschaftsmotor Flughafen, sondern hat auch mit der Ostautobahn A4 und der Wiener Aussenring-Schnellstraße S1 eine exzellente Verkehrsinfrastruktur.

Stark zugelegt hat die Einwohnerzahl in den Jahren 2007-2017 laut Statistik Austria auch in den an der Südautobahn A2 gelegenen Bezirken Baden (plus 11.600 oder 8,7 Prozent auf 145.200) und Mödling (plus 6.400 oder 5,8 Prozent auf 118.100), am Nordabschnitt der S1 im Bezirk Gänserndorf (plus 8.600 oder 9,3 Prozent auf 101.100), in den von der Westautobahn A1 erschlossenen Regionen Purkersdorf und Wienerwald im Bezirk St. Pölten-Land (plus 7.600 oder 6,2 Prozent auf 130.100) sowie in den Bezirken Tulln (plus 8.700 oder 9,4 Prozent auf 101.700) und Korneuburg (plus 7.800 oder 9,6 Prozent auf 89.500), deren wirtschaftliche Verkehrsadern die Donauufer-Autobahn A22 und die Stockerauer Schnellstraße S5 sind.

Düster fallen die Ergebnisse der Statistik Austria für jene peripheren Regionen Niederösterreichs aus, wo hochrangige Straßenverbindungen fehlen. So haben die Waldviertler Bezirke Zwettl (minus 1.700 oder 3,9 Prozent auf 42.800) und Gmünd (minus 1.500 oder 3,8 Prozent auf 37.500) deutlich Bevölkerungsrückgänge hinnehmen müssen, der Bezirk Waidhofen/Thaya sogar ein Minus um 4,0 Prozent oder 1.100 auf 26.400 Einwohner. Ohne leistungsfähige Schnellstraße fährt auch der Alpenvorland-Bezirk Lilienfeld auf Schrumpfkurs: Dort hat die Einwohnerzahl in den Jahren 2007 bis 2017 um 800 oder drei Prozent auf 26.200 abgenommen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.11.2016

NÖ Landesberufsschule Theresienfeld feierte 60-jähriges Bestehen

Jubiläumsfeier mit Lehrlingen im Einzelhandel an der LBS Theresienfeld: Helene Mundstock, Bianca Rosner, Landesrätin Barbara Schwarz, Direktorin Gerda Wieser, Vizepräsident Josef Breiter, Nicole Schmickl (v.l.n.r.) Jubiläumsfeier mit Lehrlingen im Einzelhandel an der LBS Theresienfeld: Helene Mundstock, Bianca Rosner, Landesrätin Barbara Schwarz, Direktorin Gerda Wieser, Vizepräsident Josef Breiter, Nicole Schmickl (v.l.n.r.)

Große Feierlichkeiten an der Landesberufsschule Theresienfeld: Gestern fanden sich zahlreiche Ehrengäste und Wegbegleiter der Berufsschule aus Politik, Wirtschaft und Bildung - u. a. Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer NÖ, Kommerzialrat Josef Breiter - in der Schule ein, um von Berufsschuldirektorin Gerda Wieser und Schülerinnen und Schülern auf eine Zeitreise durch die 60-jährige Geschichte der Bildungseinrichtung mitgenommen zu werden. Bereits seit 1956 werden an diesem niederösterreichischen Berufsschulstandort Lehrlinge ausgebildet.

Alle Ehrengäste unterstrichen in ihren Redebeiträgen die Wichtigkeit der Lehre, gerade in Zeiten des Facharbeitermangels. Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz verwies in ihren Worten auf das hervorragende duale Ausbildungssystem: „Das duale System von Ausbildung in Betrieben und Berufsschulen bietet alle Chancen für einen hervorragenden Bildungsweg. Immer wieder bestätigen internationale Bildungsberichte unseren Weg und auch internationale Delegationen zeigen besonderes Interesse daran. Daher gilt es auch, den Stellenwert der Lehre und des dualen Systems im eigenen Land wieder zu heben", erklärte Schwarz. Gerade an den Berufsschulen verspüre sie immer ganz besondere Motivation, positive Lerneinstellung und Kooperation sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrerinnen und Lehrern. Dies gelte es bei jeder Gelegenheit hinauszutragen, ebenso wie die tollen Rahmenbedingungen, die in den Lern- und Wohnwelten der Berufsschulen zur Verfügung gestellt würden, so Schwarz.

Die NÖ Landesberufsschule Theresienfeld zählt zu den größten in Niederösterreich. Im Schuljahr 2015/16 besuchten 1.450 Schülerinnen und Schüler diese Landesberufsschule. Rund 50 Lehrerinnen und Lehrer bilden die Schülerinnen und Schüler an diesem Standort in den Lehrberufen Einzelhandel, Großhandelskaufmann/-frau, Lagerlogistik, Betriebslogistikkaufmann/-frau und Bürokaufmann/-frau aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NÖ Landespressedienst/Filzwieser
30.03.2017

VKI: Fertigsalate im Test – eine heikle Angelegenheit

Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig, Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig,

Selbst gemachter Salat ist natürlich immer der beste, aber dafür braucht man Zeit. Im Falle von Getreide- oder Nudelsalaten sogar viel Zeit. Denn schließlich müssen die Hauptzutaten ja erst einmal gekocht werden. Nicht jeder mag so lange warten, und die Zahl jener, die es eilig haben, steigt. Fertigsalate werden mittlerweile nicht nur in Supermarktregalen und an Feinkosttheken angeboten, auch die Bäckereiketten haben den Bereich der Convenience Produkte für sich entdeckt. 13 Fertigsalate hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seinem aktuellen Test auf den Prüfstand gestellt, darunter zwei Wurstsalate, sechs Nudelsalate und fünf Getreidesalate. Die Ergebnisse sind ab 30. März in der Aprilausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT zu finden.

Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig, bei der im Vorfeld des Tests durchgeführten Markterhebung wurden 140 Produkte gezählt. Die von den VKI-Testern ausgewählten Salatproben wurden sofort nach dem Einkauf mit dem Kühlwagen ins Untersuchungslabor transportiert und dort unter idealen Bedingungen bis zum Erreichen der auf der jeweiligen Verpackung angegebenen Mindesthaltbarkeit gelagert. Sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht war, wurde jeder Salat organoleptisch, also mit den Augen, der Nase und dem Gaumen überprüft und danach mikrobiologisch auf Keime untersucht. Zudem wurden die Nährwerte analysiert und die Kennzeichnung kontrolliert.

Bei der organoleptischen Untersuchung war keine der 13 Proben auffällig. Bei der mikrobiologischen Untersuchung zeigte sich aber, dass eine Bewertung allein mit den Sinnesorganen nicht ausreichend ist. Der mediterrane Nudelsalat von Anker wies laut Prüfprotokoll „einen stark erhöhten Keimgehalt“ auf und war daher wertgemindert. Im Grünkernsalat von „Spar Enjoy“ war der Keimgehalt bereits überhöht. „Nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet“ lautete das niederschmetternde Urteil der Experten.

„Was Konsumentinnen und Konsumenten bei Fertigsalaten in jedem Fall bedenken sollten, ist ihre leichte Verderblichkeit. Die vielen Zutaten bilden eine große Oberfläche, auf der sich unerwünschte Keime gut vermehren können. Zwei der Produkte im Test fielen bei der Untersuchung auf Keime durch, obwohl sie unter idealen Bedingungen gelagert wurden. In der alltäglichen Praxis sind die Vorrausetzungen aber weniger ideal und daher ist eine kürzere Haltbarkeit zu befürchten“, erläutert VKI-Ernährungswissenschaftlerin Nina Siegenthaler. „Lange Transportwege nach dem Einkauf verschlechtern die Qualität. Es empfiehlt sich, den Salat erst aus dem Kühlschrank zu nehmen, wenn er tatsächlich gegessen wird. Grundsätzlich sollte Fertigsalat ausreichend gekühlt (+4 Grad C) und nach dem Einkauf möglichst bald verbraucht werden.“

In der Nährwertanalyse zeigte sich außerdem, dass alle Produkte zu viel Salz enthielten. Die Spitzenwerte lagen bei mehr als 4 Gramm Salz pro Portion. Das entspricht fast einem halben Teelöffel. Zum Vergleich: Die DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Salz einen Richtwert von 6 Gramm pro Tag, bei der Weltgesundheitsorganisation WHO sind es weniger als 5 Gramm. Zudem stellte sich heraus, dass manche Salate wahre Fettbomben sind. Dass ein Wurstsalat kein Diätessen ist, war zu erwarten. Aber pro Portion 45 Gramm Fett bei Radatz und fast 40 Gramm bei Anker hat die Experten dann doch überrascht. Auch der Zuckergehalt einzelner Produkte gab Anlass zur Kritik und bestätigte den Eindruck, dass ein Fertigsalat keineswegs eine leichte Mahlzeit sein muss.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.01.2017

Kinderkultur Langenegg: Die Bremer Stadtmusikanten spielen im Wald auf

Die Bremer Stadtmusikanten spielen am 4. Februar im Langenegger Dorfsaal auf. Die Bremer Stadtmusikanten spielen am 4. Februar im Langenegger Dorfsaal auf.

Auch 2017 abwechslungsreiches Programm im Dorfsaal

Langenegg, 16. Jänner 2017 – Nach dem erfolgreichen ersten Jahr geht die Veranstaltungsreihe Kinderkultur Langenegg in die nächste Runde: Schon am 4. Februar besuchen die Bremer Stadtmusikanten die familieplus-Gemeinde. Jeden zweiten Monat finden Theater, Musicals und Märchen für Kinder ab 3 Jahren im Dorfsaal statt.

Wenn ein ausrangierter Esel, ein alter Hund, eine Katze und ein Hahn zusammen eine Reise tun, dann gibt’s viel zu erzählen. Insbesondere dann, wenn sie vor lauter Abenteuer nie ihr Ziel – die Stadt Bremen – erreichen. Den Märchenklassiker der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“ bringt das Theater Minimus Maximus am 4. Februar in den Langenegger Dorfsaal. Aus Koffern, Taschen, verschiedenen Gegenständen und einfachen Figuren zaubert Johannes Rausch die Geschichte über die gewitzten Tiere auf die Bühne.

Wie 2016 gibt das Kindertheater Höchst auch im neuen Jahr ein Gastspiel. Am 22. April, 15 Uhr, weiß es viel „Neues vom Kasperl und Seppl“ zu berichten. Und vor der Sommerpause machen sich noch Gauls Frühlingsreiter auf den Weg nach Langenegg. Beim Mitmach-Konzert für Kinder ab 4 Jahren lädt Ulrich Gabriel am 10. Juni kleine und auch große Besucher zum Mitsingen ein.

Der Eintritt für Kinder kostet jeweils 4 Euro, für Erwachsene 6 Euro. Während der Veranstaltungen bietet die Gruppe ‚Frauen Aktiv’ Erfrischungen und Leckereien im Kulturcafé im Foyer an. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Kinderkultur Langenegg und in ein spezielles Sommerprogramm für Kinder.

Wir bitten um Aufnahme in den Terminkalender!

Factbox „Kinderkultur Langenegg“ – Programm 2017:

Die Bremer Stadtmusikanten, Minimus Maximus – Theater der Figur

Märchentheater für Kinder ab 4 Jahren

4. Februar, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Neues vom Kasperl und Seppl, Kindertheater Höchst

Schauspieltheater für Kinder ab 3 Jahren

22. April, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Gauls Frühlingsreiter, Gauls Kinderlieder

Mitmach-Konzert für Kinder ab 4 Jahren

10. Juni, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Eintrittspreise pro Veranstaltung:

Kinder: 4 Euro

Erwachsene: 6 Euro

Über familieplus

Das landesweite Programm „familieplus“ unterstützt Gemeinden in Vorarlberg, in sämtlichen Lebensbereichen familienfreundlicher zu werden. familieplus-Gemeinden beziehen alle in der Gemeinde lebenden Menschen ein, unabhängig von Familienstand, Alter oder Herkunft. Ziel ist es, Bedürfnisse von Familien hinsichtlich Gestaltung von Wohn- und Lebensraum, Nahversorgung, Betreuungs- und Bildungsangeboten, Mobilität, Integration usw. zu erfüllen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit von Landes- und Gemeindevertretern, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und der Bevölkerung.

Derzeit nehmen 14 Vorarlberger Gemeinden und die Region Bregenzerwald am Programm teil. Neben den jüngsten Mitgliedern Wolfurt, Brand und Bürserberg sowie Mittelberg sind dies Bezau, Bludesch, Dornbirn, Hohenems, Hörbranz, Langenegg, Mellau, Nenzing, Rankweil und Sulzberg. Alle zwei Jahre stellen sich die Gemeinden einer Qualitätsprüfung durch eine Jury.

www.vorarlberg.at/familieplus

Rückfragehinweis:

Arbeitsgruppe familieplus Langenegg, Thomas Konrad, Telefon 0664/5219931, mail@thomaskonrad.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Theater der Figur
24.04.2017

Österreicher gehen im Alltag sechs Marathons pro Jahr - Tiroler und Wiener gehen am meisten zu Fuß

Österreicher gehen im Alltag sechs Marathons pro Jahr - Tiroler und Wiener gehen am meisten zu Fuß Österreicher gehen im Alltag sechs Marathons pro Jahr - Tiroler und Wiener gehen am meisten zu Fuß

Im Schnitt legen Herr und Frau Österreicher per Pedes pro Jahr etwa die Distanz von sechs Marathons für Alltagserledigungen zurück, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zeigt. Der durchschnittliche Fußweg ist eineinhalb Kilometer lang, etwa jede zehnte Autofahrt ist in fußläufiger Distanz.

Die 6- bis 14-Jährigen gehen mehr zu Fuß als die Erwachsenen. Am meisten nützt die Generation 65 Plus ihre eigenen Beine. Um Alltagserledigungen zu machen, gehen die Seniorinnen und Senioren unter der Woche doppelt so viele Kilometer wie die 15- bis 19-Jährigen, macht der VCÖ aufmerksam. Und Frauen gehen im Schnitt ein Drittel mehr als Männer.

Der VCÖ weist darauf hin, dass Alltagserledigungen für viele eine gute Möglichkeit sind, auf die tägliche Portion gesunde Bewegung zu kommen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt täglich eine halbe Stunde Bewegung. Regelmäßige Bewegung verringert das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, sinkt das Stressniveau und beugt auch Diabetes (Typ 2) vor.

„Eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung in Kombination mit belebten Ortskernen und einer guten Nahversorgung führt dazu, dass die Bevölkerung viele Erledigungen gesund und umweltfreundlich zu Fuß machen kann“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. In den großen Städten Österreichs wird pro Kopf und Jahr um rund 80 Kilometer mehr zu Fuß gegangen als in den kleineren Städten und Gemeinden, wie die VCÖ-Analyse zeigt. Hier sind Supermärkte oft am Ortsrand und zu Fuß schwer erreichbar, zudem feht es zu oft an Gehwegen zwischen Siedlungen und dem nächsten Ort. Auch Bahnhöfe und Haltestellen sollten immer gut und ohne Umwege zu Fuß erreichbar sein.

Wie viel im Alltag zu Fuß gegangen wird, hängt nicht nur von der Verkehrsplanung ab. Ein angenehmes und interessantes Umfeld erhöht die Bereitschaft, auch längere Distanzen zu Fuß zugehen. Lebendige Erdgeschoßzonen mit Geschäften und Cafés statt Leerstände und ein begrüntes Umfeld, etwa mit Bäumen als Schattenspender, statt grauer Betonwüsten führen zu mehr Fußgängerinnen und Fußgängern.

Im Bundesländer-Vergleich legen die Tirolerinnen und Tiroler im Alltag (also ohne Wandern und Spaziergänge) die meisten Kilometer zu Fuß zurück, nämlich 335 Kilometer pro Person und Jahr, so die VCÖ-Analyse. Das entspricht der Distanz von acht Marathons. Knapp dahinter liegen die Wienerinnen und Wiener mit durchschnittlich 315 Kilometern und „Bronze“ geht an Vorarlberg mit 295 Kilometern pro Person und Jahr. Am wenigsten wird im Burgenland zu Fuß gegangen mit nur 190 Kilometern pro Person.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.04.2017

Stadt Korneuburg erhält neue Autobahnabfahrt „Korneuburg-Donau“

Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten

Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten. Der neue Zubringer, der das Stadtentwicklungsgebiet um das alte Werftgelände erschließen und die chronisch überlastete Anschlussstelle „Korneuburg-Ost“ entlasten soll, wird unter der Bezeichnung „Korneuburg-Donau“ auf Höhe der Autobahnraststation mit der ihr angeschlossenen Tankstelle errichtet.

Pläne zum Bau einer weiteren A22-Auf- und Abfahrt für die Rattenfänger-Stadt gibt es schon geraume Zeit, ihre Umsetzung bestätigt nun der Weinviertler VP-Landtagsabgeordnete Hermann Haller gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Zwar müssen noch der exakte Verlauf der Zubringerstraße von der Autobahn zur Stockerauer Straße B3 geklärt und die Finanzierungsfrage gelöst werden, am grundsätzlichen Bekenntnis von ASFiNAG, Land Niederösterreich und der Stadt, diesen Anschluss zu verwirklichen, sei aber nicht mehr zu rütteln. „Die neue Anschlussstelle Korneuburg-Donau ist Teil eines Gesamtpaketes, mit dem wir die Verkehrssituation in und um Korneuburg nachhaltig verbessern wollen“, sagt Haller.

Denn in puncto Mobilität steht der Bezirk, der in den letzten zehn Jahren ein Bevölkerungswachstum um fast zehn Prozent auf rund 90.000 Einwohner verzeichnet hat, vor großen Herausforderungen, zumal er auch ein sehr attraktiver Boden für Betriebsansiedlungen ist. So wird die Österreichische Post AG in Langenzersdorf in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle „Korneuburg-Ost“ ein Paketverteilerzentrum errichten, das rund 300 neue Arbeitsplätze haben wird. Um die Verkehrsbelastung auf der B3 und in der Nachbargemeinde Bisamberg durch die zu- und abfahrenden Transporter zu reduzieren, bauen ASFiNAG und Land Niederösterreich von der Autobahn-Abfahrt eine eigene Zufahrtsstraße zu der Logistik-Drehscheibe. „Damit erreichen wir, dass die Post die Hälfte ihrer betriebsnotwendigen Fahrten nicht über die B3 führen muss“, erklärt Haller.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.04.2017

Junge Grüne veröffentlichen Analysen zur Krise der Partei

Die Jungen Grünen veröffentlichen nach dem Ausschluss durch die Parteispitze einige Leitanträge, die bisher aus Rücksicht auf die Bundespartei nicht online veröffentlicht wurden. Darin beschreiben die Jungen Grünen wie kaputt das österreichische Parteiensystem bereits ist. Mit der Veröffentlichung der Papiere wollen die Jungen Grünen einen Beitrag zur Debatte leisten, wie die Demokratie gerettet und der Rechtsruck gestoppt werden kann.

„Bei den Grünen sind viele tolle Leute aktiv. Leider fehlen der ängstlichen Parteiführung der Mut und die Begeisterung für die notwendige Öffnung”, so Flora Petrik, Bundessprecherin der Jungen Grünen. Die Sehnsucht nach einem demokratischen Aufbruch war ein Hauptmotiv bei der Gründung der Grünen. Sie wollten das autoritäre Parteiensystem aufbrechen, sind aber nach Analysen der Jungen Grünen selbst ein Teil davon geworden. Die zentrale Frage ist, ob die Grünen eine Bewegungs- und Aktivisten-Partei sein wollen oder eine Apparats-Partei ohne breite Basis. “Wir haben sicher unterschätzt, wie sehr der Parteiapparat sich davor fürchtet, dass sich viele Menschen beteiligen”, so Petrik. Anstatt über die notwendige Öffnung der Partei zu diskutieren, würden Verschwörungstheorien und Übernahmeängste kursieren.

Die Jungen Grünen bedauern den verfahrenen Konflikt und den Ausschluss durch die Parteispitze. Jetzt geht es darum, eine geordnete Scheidung von der Partei zu ermöglichen. Es soll keine Zeit und Energie für einen Rosenkrieg verschwendet werden, sondern in eine positive Weiterentwicklung investiert werden. Denn es braucht auch in Zukunft eine starke Grüne Bewegung mit einer breiten Basis, die viele Menschen für politische Beteiligung begeistert. Die Jungen Grünen wollen weiterhin viele junge Menschen für politisches Engagement begeistern. “Wir gehen mit Mut und Zuversicht auf die Suche nach neuen Perspektiven”, so Petrik abschließend.

Die Papiere sind eine Diskussionsgrundlage, die die Jungen Grünen zur Verfügung stellen wollen. Die Jungen Grünen freuen sich über Rückmeldungen.

Folgende Papiere sind auf www.junge-gruene.at abrufbar:

Leitantrag zum Bundeskongress 2015, einstimmig beschlossen mit 97 von 97 Stimmen: „Wurzeln schlagen! Für starke Junge Grüne“

Leitantrag zum Bundeskongress 2016, einstimmig beschlossen mit 118 von 118 Stimmen: „FPÖ stoppen – Rechtsextreme bekämpfen! Vieles geht besser, niemand ist was Besseres. Der Fünf-Punkte-Plan“

Leitantrag zum Bundeskongress 2017, einstimmig beschlossen mit 123 von 123 Stimmen: „Für einen demokratischen Aufbruch“

Artikel aus der März-Ausgabe der BLATTLINIE, dem Theorie- und Debattenmagazin der Jungen Grünen: „Biotechnologie. Das Politikverständnis der Grünen“ von Marcel Andreu, Bundesvorstandsmitglied und ehemaliger Politischer Geschäftsführer der Jungen Grünen

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
13.04.2017

Voller Vorfreude und Elan blickt Monika Kwech auf ihre bevorstehende Pension

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Monika Kwech, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Monika Kwech, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Die fröhliche Mitarbeiterin Monika Kwech war 19 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt beschäftigt. Nun verabschiedet sie sich ein klein wenig wehmütig in die Pension.

Monika Kwech, von allen Kolleginnen und Kollegen als überaus fröhlicher, positiver Mensch geschätzt, war auf unterschiedlichen Stationen in der Raumpflege eingesetzt und wird noch lange an die Besonderheiten der einzelnen Aufgaben zurückdenken. Sie kam als Springerin ins Landesklinikum Wiener Neustadt und wechselte nach drei Jahren in die Verwaltung. Danach arbeitete sie ganze elf Jahre am Institut für medizinisch-chemische und molekularbiologische Labordiagnostik.

Im wohlverdienten Ruhestand will sie sich unbedingt viel Ruhe gönnen und sich Haus und Garten widmen. Die Renovierungspläne sind schon geschmiedet und mit einem eigenen Pool will sie sich zusammen mit ihrem Mann eine Oase schaffen. Dabei freut sie sich auf die Besuche ihrer zwei Enkelkinder und ganz besonders auf das geplante neue Familienmitglied, das bei Haus und Garten nicht fehlen darf: Ein Hund.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der beliebten, fleißigen Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Kwech im Namen des gesamten Klinikums für die tatkräftige Unterstützung und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
05.04.2017

Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“

Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“ Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“

In Dakapofällen ermittelt die „Soko Donau“ derzeit immer dienstags um 21.05 Uhr in ORF eins – und auch vor der Kamera wird wieder für rot-weiß-rote Krimispannung gesorgt. Denn seit Montag, dem 3. April 2017, entstehen in Wien, Nieder- und Oberösterreich sowie in der Steiermark 17 neue Folgen des ORF-Serienhits. Neu sind in dieser 13. Staffel aber nicht nur die Fälle: Denn als das bewährte Team um Stefan Jürgens, Lilian Klebow, Dietrich Siegl und Gregor Seberg, der noch für die ersten drei Folgen vor der Kamera steht, ganz nahe dran ist, einen Drogenring zu zerschlagen, bekommen die Ermittler Verstärkung von Michael Steinocher, der seinen kriminalistischen Spürsinn bereits als „CopStories“-Cop unter Beweis gestellt hat. Den Kieberern zur Seite stehen auch diesmal wieder Maria Happel, Helmut Bohatsch und Paul Matic.

In den ersten neuen Folgen, die auf dem Drehplan stehen, bekommt es das „Soko Donau“-Team mit seltsamen Familien, Hellseherinnen, Drogenküchen, Bienenköniginnen, dunkler Materie, Schlaflosigkeit und Paralleluniversen zu tun. In Episodenrollen sind u. a. Claudia Kottal, Georg Rauber, Johannes Seilern, Anna Thalbach, Serge Falck, Karin Thaler, Anian Zollner, Marie-Christine Friedrich, Inge Maux, Fritz Egger, Martina Spitzer und Thomas Schubert mit dabei. Regie führen Holger Barthel, Holger Gimpel, Filippos Tsitos und Olaf Kreinsen nach Drehbüchern von Sascha Bigler, Axel Götz, Max Gruber, Stefan Brunner, Jacob Groll, Sarah Wassermair, Natalia Geb und Sönke Lars Neuwöhner, Andreas Quetsch und Frank Weller, Markus Staender, Peter Dommaschk und Ralf Leuther sowie Martin Muser und Jens Schäfer. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang November. Ab Herbst 2017 sollen die neuen Folgen on air gehen.

Neuzuwachs Michael Steinocher: „Da freut man sich einfach, in die Arbeit zu gehen!“

Als Inspektor Thaler sorgt er in „CopStories“ für Recht und Ordnung; auf dem vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten und preisgekrönten „Planet Ottakring“ sagt er am Donnerstag, dem 4. Mai, um 20.15 Uhr in ORF eins den Kriminellen auf seine ganz eigene Art und Weise den Kampf an. „Soko Donau“-Setluft hat Romy-Preisträger Michael Steinocher bereits in der zwölften Saison geschnuppert, als er in der Folge „Auf ewig“ in einer Gastrolle als Verlobter des Mordopfers zu sehen war. Als verdeckter Ermittler stößt er in der 13. Staffel (ab Folge zwei) zum bewährten Team der „Soko Donau“ und steht den Cops schließlich als Bezirksinspektor Simon Steininger zur Seite: „Ich freue mich sehr, nun auch über die ‚CopStories‘-Grenzen und Ottakring hinaus ermitteln und als neuer Bezirksinspektor der ‚Soko Donau‘ Teil einer der erfolgreichsten ORF-Krimiserien sein zu dürfen.“

Steinocher weiter über seine Rolle: „Simon Steininger hatte nicht gerade eine einfache und harmonische Kindheit. Aber trotz – oder vielleicht sogar gerade wegen dieser Tatsache – hat er gelernt, ganz nach dem Motto ‚Deal with it!‘ mit Schwierigkeiten umzugehen und das Beste aus jeder Situation herauszuholen. Er ist klar und direkt, ohne dabei seinen Charme und Humor zu verlieren, und gewinnt schnell das Vertrauen seines Gegenübers, weil er diesem immer auf Augenhöhe begegnet. Und er ist ein Womanizer, auch wenn er seinen eigenen Gefühlen nicht ganz so gern begegnet. In seiner Funktion als V-Mann war er nicht nur sehr erfolgreich, sondern es auch gewohnt, alles sofort und selbst zu entscheiden. Steininger muss also erst noch lernen, sich im Team einzufügen und Regeln zu akzeptieren.“ Und Michael Steinocher weiter über die Dreharbeiten: „Die Kollegen sind wie eine große Familie, da merkt man schnell, dass der Schmäh rennt und sie einander alle schon sehr gut kennen. Da spürt man schon schnell die Liebe, die am Set herrscht. Da freut man sich einfach, in die Arbeit zu gehen! Und natürlich hoffe ich, dass die Stimmung auch weiterhin so bleibt, ich in dieser Familie aufgenommen werde und wir viele Folgen miteinander drehen.“

Die 13. Staffel von „Soko Donau“ (ZDF-Sendetitel: „Soko Wien“) ist eine Koproduktion von Satel Film und Almaro in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, dem Land Oberösterreich, Cinestyria Filmcommission and Fonds und dem Land Niederösterreich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Satel Stefan Haring
25.03.2017

Kein Grund zum Feiern

60 Jahre lang hat die Europäische Union für Frieden und Stabilität in Europa gesorgt. Ausgerechnet zum runden Jubiläum steht sie vor ihrer größten Bewährungsprobe, droht an ihren unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu scheitern. 60 Jahre lang hat die Europäische Union für Frieden und Stabilität in Europa gesorgt. Ausgerechnet zum runden Jubiläum steht sie vor ihrer größten Bewährungsprobe, droht an ihren unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu scheitern.

Brexit-Verhandlungen, aufkeimender Nationalismus in einem Teil der Mitgliedsländer, ungelöste Flüchtlingskrise und, damit zusammenhängend, mangelnde Solidarität innerhalb der Gemeinschaft, Finanz- und Wirtschaftskrise, Terrorbekämpfung und zu guter Letzt das problembehaftete Verhältnis zu den Großmächten USA und Russland: Zum 60. Geburtstag kämpft die Europäische Union an so vielen Fronten wie selten zuvor.

Gänzlich konfliktfrei war das Verhältnis zwischen den Mitgliedsstaaten in Wahrheit nie. Von Anfang an herrschte ein Ungleichgewicht zwischen den wirtschaftlich erfolgreichen, finanzstarken Ländern im Norden und dem ärmeren Süden Europas. Eine Schieflage, die sich spätestens in der Euro-Krise zu einem Problem mit internationalen Dimensionen entwickelte.

Mit der Ost-Erweiterung eröffnete die Union eine neue Front. Einige der neuen Mitgliedsstaaten verlangen zwar lautstark ihren Anteil am großen Finanzkuchen, stellen sich aber bei den damit verbundenen Pflichten taub. Die Visegrád-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn etwa zeigen der EU die kalte Schulter, wenn es um die gerechte Verteilung von Flüchtlingen geht. Die Solidarität unter den EU-Mitgliedern steht im Wettstreit der nationalstaatlichen Interessen auf verlorenem Posten.

Norden gegen Süden, Westen gegen Osten: Die als Wertegemeinschaft gegründete Europäische Union bietet derzeit ein bizarres Bild, das sich von einer Union, also einer Einheit, je länger je mehr entfernt. Fakt ist, dass Europa 60 Jahre nach den Verträgen von Rom geteilt ist in einen Kernbereich und in den großen Rest. Zum so genannten „inner circle“ zählen Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten. In einigen Überlegungen spielen auch Österreich und die skandinavischen Staaten eine Rolle. Ob Italien in diesen Kreis aufsteigt, hängt von der finanzpolitischen Zukunft des Landes ab. Großbritannien hat sich selbst aus dem Rennen genommen.

Die Spaltung ist offiziell noch nicht vollzogen, aber das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. In Rom werden die 27 Mitgliedsstaaten (Großbritannien fehlt bereits) heute eine Grundsatzerklärung beschließen. Zentrale Antwort der Politiker auf die Frage, wo die EU in zehn Jahren stehen werde: Sie soll eine „ungeteilte und unteilbare Union“ bleiben, die, wo immer möglich, zusammenarbeitet, jedoch „mit unterschiedlichen Schritten und Intensitäten, wenn nötig“. Das ist nichts anderes als die diplomatische Umschreibung der Zweiteilung – und kein Grund für ausgelassene Feiern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Mario Zenhäusern
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25.12.2016

Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung

Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage

Druckstellen an Früchten, gerade überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum: Menschen werfen Lebensmittel aus diesen Gründen ganzjährig weg. Im Durchschnitt schmeißt jeder Österreicher pro Jahr rund 80 Kilogramm Essen in den Müll. Eine Tatsache, die seit Jahren diskutiert wird, nicht erst seit Frankreich Supermärkten das Wegwerfen von Lebensmitteln verbietet und zu Abkommen mit einer karitativen Organisation verpflichtet. Der Umstand, dass eigentlich essbare Lebensmittel im Müll landen, tut zu Weihnachten besonders weh. Umso mehr, weil zu dieser Zeit die Mengen sogar noch eine Steigerung – im Schnitt von zehn Prozent – erfahren. Vieles landet sogar originalverpackt im Kübel. Die größten Vernichter von Essen sind mit 61 Prozent übrigens Privathaushalte, jeweils rund 17 Prozent entfallen auf Großverbraucher sowie auf die Industrie. Die übrigen fünf Prozent fallen im Einzelhandel an.

In diesem Zusammenhang die Moralkeule zu schwingen, wäre der falsche Ansatz, weil es schlicht nichts bringen würde. Das tun Kritiker und „Zero-Waste“-Anhänger seit Jahren. Am Verhalten der Masse ändert sich dennoch wenig. Fakt ist nun einmal, dass Weihnachten viel mit Kommerz und Verschwendung zu tun hat. Beim Essen, bei der Verpackung. Etwas anderes zu hoffen oder zu behaupten, wäre naiv. Stattdessen müsste viel stärker und viel mehr dahingehend aufgeklärt werden, dass der Aufdruck „mindestens haltbar bis“ nicht automatisch mit dem Ablaufdatum gleichgesetzt werden kann. Wäre dieses Wissen flächendeckender im Bewusstsein der Bevölkerung verankert, wäre schon viel getan. Ansonsten verhält es sich rund um die Feiertage so, wie es der US-Ökonom Joel Waldfogel sagt: „Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher "Unsere Abfälle nach dem Fest"
18.04.2017

Niederösterreichs Friseure finden die wuchernde Bürokratie zum Haareraufen

Schon lange sei ein Friseurbetrieb kein Selbstläufer mehr. Schon lange sei ein Friseurbetrieb kein Selbstläufer mehr.

Zwischen hoch jauchzend und tief betrübt bewegt sich das Gewerbe der heimischen Friseure. Ihnen setzt die Administrationsflut besonders arg zu. „Trotz einiger Versprechen ist diese Flut nicht weniger geworden. Die Zettel sind noch immer dieselben“, berichtet Wolfgang Dorner, Innungsmeister-Stellvertreter der NÖ Friseure dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

„Allein die Umrüstung der Registrierkassen ergibt einen erheblichen Aufwand. Will man das selber machen“, meint er, „muss man sich in dieser Richtung ausbilden, viele Beschreibungen lesen und dann noch mehr Zeit investieren, bis endlich alle Anforderungen erfüllt sind. Wer keine Kreditkarte besitzt, bekommt von A-Trust keinen Kartenleser und keine Registrierkassen Chipkarte. Also, heißt es eine Kreditkarte bei irgendwem ausborgen oder die Firma löst sich eine. Nun braucht man noch ein Smartphone um den QR Barcode überprüfen zu können. Diese Sachen muss doch schließlich jeder haben. Oder der Unternehmer nimmt doch einiges an Geld in die Hand und lässt sich die Kassa von den diversen Firmen umstellen.“

Als bedenkliches Zeichen wertet Dorner, dass mit derzeit 1.563 Friseurbetrieben in Niederösterreich zwar ein neuer Höchststand erreicht wurde, die Zahl der Mitarbeiter allerdings mit 3.382 nahezu gleich geblieben ist. „Diese Zahlen belegen, dass es immer mehr EPU oder Kleinstbetriebe gibt“, sagt er. Auch die Kettenbetriebe werden mehr. „Der normale Mittelbetrieb ist im Sterben begriffen. Sollte es seitens des Gesetzgebers kein Umdenken geben, werden in Zukunft nur mehr diese zwei Betriebsformen übrig bleiben“, meint Wolfgang Dorner.

Schon lange sei ein Friseurbetrieb kein Selbstläufer mehr. Ständige Weiterbildung und das Umsetzen von neuen Ideen seien unumgänglich, um weiterhin erfolgreich zu sein. „Doch mit dem sehr guten Ausbildungsstand unserer Lehrlinge bin ich für 2017 und die weitere Zukunft guter Dinge“, betont Dorner. „Letztes Jahr hat erfreulich gute Ergebnisse in der Jugendarbeit gebracht. Wer sich die Zeit nimmt und die Landeslehrlingswettbewerbe besucht, kann ganz tolle Arbeiten unserer Jugend bewundern. Auch bei der Staatsmeisterschaft sind wunderbare Leistungen erbracht worden. Und international konnten ebenfalls schöne Erfolge verbucht werden.“

Zurzeit werden in Niederösterreich 564 Lehrlinge ausgebildet. Schon seit Jahren allerdings sind die Lehrlingszahlen im Sinken. 2015 sind immerhin noch 601 Lehrlinge ausgebildet worden. „Die Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 17,8 Prozent im Vorjahr konnte den Negativ-Trend leider nicht stoppen“, resümiert Dorner. „Außerdem gibt es nur wenig geeignete Jugendliche, aber auch die Ausbildungsbetriebe werden immer weniger. Die neue Idee der Politik, gegen sinkende Lehrlingszahlen mit einer längeren Berufsschulzeit anzukämpfen, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Für die Kosten im dualen Ausbildungssystem darf natürlich der Betrieb allein aufkommen. So wird man aber garantiert keine Trendumkehr schaffen, sondern eher das Gegenteil bewirken, dass noch weniger Betriebe bereit sein werden, Lehrlinge auszubilden.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.03.2017

Die Freche Fritzi – das Früchtchen im Gemüsebeet

Physalis pruinosa – Freche Fritzi Physalis pruinosa – Freche Fritzi

Ein frühreifes Früchtchen haben die Österreichischen Gärtner zum Gemüse des Jahres 2017 gekürt: Die freche Fritzi. Als gebürtige Verwandte der Paradeiser zählt sie zwar zum Gemüse begeistert aber mit ihrem süßen Geschmack. Erhältlich ist sie ab Mitte April bei ausgewählten Gärtnereien in NÖ. Bei der Tullner Messe „Pool & Garden“ wurde das freche Gemüse erstmals präsentiert.

„Es freut mich, dass unsere Gärtner heuer eine wirklich ausgefallene Pflanze zum Gemüse des Jahres gekürt haben. Mit der Ananaskirsche hält eine unbekanntere Gemüseart Einzug ins Beet vieler Hobbygärtner und bietet den teilnehmenden Gärtnereien, eine Möglichkeit, ihren Kunden etwas Ausgefallenes anzubieten“, freut sich Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsident Otto Auer. Eines ist dabei gewiss: Die Freche Fritzi gibt so manchem Vitaminliebhaber Rätsel auf. Ist sie nun ein Gemüse oder doch ein Obst? Denn im inneren der pergamentartigen Hüllblätter verbergen sich kirschgroße, Früchte. Ab Juni fallen sie zu Boden und können genascht werden. Trotz ihres süßen Geschmacks zählt die Ananaskirsche zur Paradeiser-Verwandtschaft und damit ganz offiziell zum Gemüse.

Was liebt das Früchtchen im Gemüsebeet

Nach den Spätfrösten kann die freche Fritzi ins Freie gesetzt werden. Sie liebt Sonne oder hellen Halbschatten, wird etwa 60 cm hoch und einen Meter breit. Sie fühlt sich in großen Töpfen, Ampeln, Kübeln oder Trögen am wohlsten. Das Gemüse möchte regelmäßig aber sparsam gegossen werden. Für gute Erträge sollte ein- bis zweimal pro Woche gedüngt werden. „Hat man die freche Fritzi ins Beet gepflanzt, empfehlen wir den Boden mit Mulchvlies oder Folie abzudecken, um die reifen Früchte vor Verschmutzung zu schützen. Dann steht einem reichen Fruchtgenuss nichts mehr im Weg“, sind sich die beiden Obmann-Stellvertreter der NÖ Gärtnervereinigung Karl Auer und Wolfgang Praskac einig. Ab Mitte April sind die Gemüsepflanzen in heimischen Gärtnereien erhältlich. Alle Gärtnereien, die die Freche Fritzi führen, findet man auf www.gartenbau.or.at.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Graines Voltz
19.12.2016

Jamendo: Kostenlos 40.000 unabhängige Künstler im Musikstreaming

Mit Jamendo können Musikliebhaber Musik ohne Abonnement entdecken und zusammenstellen. Mit Jamendo können Musikliebhaber Musik ohne Abonnement entdecken und zusammenstellen.

Im Zeitalter des On-Demand-Streamings wird es schwierig, jenseits der großen Akteure in der Musik durchzublicken. Sie bestimmen die News und oftmals hört man immer wieder von den gleichen bekannten Künstlern. Zur gleichen Zeit werden jedoch neue Songs und Künstler an unerwarteten Orten entdeckt. In den letzten 10 Jahren hat sich Jamendo zu einer Referenzplattform für Talente entwickelt, die kurz vor dem großen Durchbruch stehen könnten - diese Künstler starten im Nichts und klingen bereits wie die Weltstars von morgen. 40.000 Künstler aus 150 Ländern vertrauen heute bereits Jamendo und teilen mehr als eine halbe Million Songs, die gestreamt und kostenfrei heruntergeladen werden können.

Die Musik von Jamendo wird auf verschiedene Arten präsentiert: nach Themen organisierte Playlisten, Radios oder Charts nach Genre, von der Redaktion hervorgehobene Tipps neuer Veröffentlichungen oder neuer Talente. Neues zu entdecken ist aufregend und wird auch gefördert, Benutzer können zudem, ausgehend von Songs, Alben oder Künstlern, nach ähnlicher Musik suchen.

Die Musikliebhaber können auf einfache Weise Musik sammeln und diese diskutieren. Sie können ihre eigene Bibliothek mit Favoriten zusammenstellen, ihre eigenen Playlists erstellen sowie jedes Musikstück kommentieren und bewerten.

"Mithilfe eines einfachen Modells, in dem Musik frei geteilt wird und mit anderen interagiert werden kann, schafft es Jamendo, eine stärkere Verbindung zwischen Musikern und ihren Fans zu kreieren, sowie die Entdeckung unabhängiger Musik zu fördern. Es handelt sich um eine Goldmine für jeden Musikliebhaber ", erklärte Emmanuel Donati, Geschäftsführer von Jamendo.

Informationen zu Jamendo

Jamendo ist eine weltweite Gemeinschaft für unabhängige Musik, wo 40.000 Künstler mehr als 500.000 Songs teilen, die kostenfrei gestreamt und heruntergeladen werden können. Jamendo unterstützt unabhängige Künstler, indem ihre Songs für die kommerzielle Nutzung lizenziert werden (Film, TV, Werbung, Hintergrundmusik in Geschäften usw.). Dadurch wird für sie ein fairer Umsatz geschaffen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jamendo
24.04.2017

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

Die Urlaubsplanung für den heiß ersehnten Sommerurlaub 2017 ist für viele Österreicherinnen und Österreicher bereits in vollem Gange. So manchen Urlauber zieht es auch heuer wieder in die Ferne. Doch was mit Fernreisen häufig unweigerlich einhergeht, ist die Tatsache, dass ein Langstreckenflug zur Störung des menschlichen Biorhythmus führt. Das Ergebnis: Jetlag. Um Müdigkeit, Schwindel & Co. vorzubeugen und an der Urlaubsdestination möglichst rasch wieder fit zu werden, hat checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, unterschiedliche Tipps und Tricks gegen Jetlag zusammengestellt.

„Unser Ziel bei checkfelix ist, dass unsere Nutzer möglichst viel Zeit an ihrem Reiseziel haben. Langstreckenziele sind heuer besonders beliebt und Jetlags sind leider oft ein ungewollter Nebeneffekt, welcher den entspannten Start in die Ferien beeinflusst. Unsere Tipps und Tricks helfen Reisenden dabei, sich ideal auf Ihren Trip vorzubereiten und den Urlaub hoffentlich ganz ohne Jetlag zu erleben“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Dem Jetlag vor Reiseantritt entgegenwirken

• Schlaf-Wach-Rhythmus im Voraus anpassen

Wer eine Reise auf einen anderen Kontinent plant, sollte sich bereits vor Reiseantritt auf die neue Zeitzone einstellen. Urlauber, die es in den Osten zieht, sollten ein bis zwei Stunden früher als sonst üblich ins Bett gehen und gleichzeitig auch etwas früher als gewöhnlich aufstehen. Wer hingegen in den Westen reist, sollte vor der Abreise lieber etwas später schlafen gehen und morgens später aufstehen. Mit diesem Trick, entwickelt der Körper schon vor der Reise einen neuen Schlaf-Wach-Rhythmus und der Jetlag fällt minimal aus.

• Bequeme Kleidung ist das A und O

Jogginghosen-Liebhaber befinden sich auf einem Langstreckenflug buchstäblich im 7. Himmel. Bequeme Kleidung wirkt auf längeren Flugreise nämlich zum einen entspannend, zum anderen sorgt sie für enormes Wohlbefinden an Bord. Wer völlig tiefenentspannt an seiner Urlaubsdestination ankommt, ist weniger gestresst und der Jetlag kann seine Wirkung kaum entfalten. Ein zusätzlicher Tipp für mehr Komfort im Flugzeug ist die Mitnahme eines Nackenkissens, womit man jederzeit die Möglichkeit hat, den Kopf bequem zu stützen und gemütlich zu schlafen.

Anti-Jetlag-Tipps während dem Langstreckenflug

• Armbanduhr, Smartwatch oder Handy – Lokalzeit einstellen

Klingt simpel, funktioniert aber! Unsere innere Uhr richtet sich unter anderem nach der Uhrzeit, die gerade wahrgenommen wird. Daher hilft es, die Uhrzeit auf allen Uhren und Geräten bereits vor der Abreise auf die jeweilige Lokalzeit zu stellen. So kann sich der Körper automatisch an die jeweilige Zeitzone der Destination anpassen und einem Jetlag wird effektiv entgegengewirkt.

• Geographie-Kenntnisse auffrischen

Je nachdem in welche Himmelsrichtung man sich begibt, empfiehlt es sich während der Reise entweder zu schlafen oder wach zu bleiben. Damit kann sich der biologische Rhythmus bereits an die Zeitzone der Zieldestination anpassen und einen Jetlag vorbeugen. Wer ostwärts reist, sollte auf jeden Fall zumindest einmal während dem Flug ein kleines Nickerchen halten - wohingegen man bei Reisen gen Westen versuchen sollte, möglichst lange wach zu bleiben.

Wem das Einschlafen besonders schwerfällt, kann sich natürlicher Schlafhilfen wie Baldrian, Hopfen und Melisse bedienen, um einem Jetlag effektiv vorzubeugen. Auf Medikamente sollte man jedoch verzichten. Durch regelmäßige Dehnübungen und Stretching am Sitzplatz sowie kurze Spaziergänge durch das Flugzeug, regt man den Kreislauf an und kann länger wach bleiben.

• Auf die richtige Menüwahl kommt’s an

Wer sich während dem Flug mit der Wahl des Menüs auseinandersetzt, kann die Auswirkungen eines Jetlags ebenfalls wirkungsvoll reduzieren. Urlauber die Richtung Osten fliegen, sollten während der Reise vor allem kohlenhydratreiche Kost bevorzugen, da sie eher müde macht - wer Richtung Westen fliegt, sollte ausreichend viel Eiweiß zu sich nehmen, um die Müdigkeit zu unterdrücken.

Darüber hinaus sollten Fernreisende während des Trips möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Grund: Die Luft im Flugzeug ist relativ trocken und entzieht dem Körper Flüssigkeit. Alkoholische Getränke sollten während des Fluges jedoch lieber vermieden werden. Zum einen ist die dehydrierende Wirkung über den Wolken noch einmal stärker und der Schlaf wird durch den Einfluss des Alkohols eher unruhig.

Tipps um den Jetlag am Reiseziel zu bekämpfen

Ein Tipp von Gerald Wittke Schäfer, Flugbegleiter bei Austrian Airlines: “Mein Geheimtipp gegen Jetlag ist, dem Körper nach einem Langstreckenflug etwas Ruhe zu gönnen, allerdings nicht länger als 2-3 Stunden. Im Anschluss versuche ich, in den normalen Alltag mit geregelten Schlafenszeiten, Treffen mit Freunden usw. wieder rein zu kommen. Auf richtige Schlaftabletten oder Alkohol sollte man aber auf jeden Fall vollkommen verzichten - dann klappt das auch mit dem Jetlag!“

• Go with the flow

Eine wirklich effektive Strategie, um einem Jetlag an der Zieldestination zu trotzen, ist, sich direkt nach der Ankunft so schnell wie möglich an die jeweilige Uhrzeit anzupassen. Keinesfalls sollte man gleich im Hotel in einen Tiefschlaf verfallen, sondern lieber aktiv bleiben, nachdem man sein Gepäck abgeladen hat. Wer dies nicht schafft, kann auf ein kurzes Nickerchen zurückgreifen.

Nach der Ankunft empfiehlt es sich auch, ein Plätzchen unter freiem Himmel zu suchen und wenn möglich viel Tageslicht oder Sonnenstrahlen zu tanken. Natürliches Sonnenlicht hemmt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin, welches müde macht. So kann sich der Körper schneller und besser an die neue Zeitzone anpassen und die Urlaubserlebnisse am Reiseziel werden maximiert.

Weit weg, auch ganz ohne Jetlag

Doch es gibt gute Nachrichten für Urlauber, die es weit weg zieht und wirklich keinen Jetlag riskieren möchten. Einige, weit entfernte Reiseziele haben keine allzu großen Zeitverschiebungen und sind damit wohl die beste Möglichkeit, um einem Jetlag vorzubeugen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.01.2017

Obergrenzen sind zu wenig

TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel"von Alois Vahrner TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel"von Alois Vahrner

Vor zwei Jahren, als die Flüchtlingswelle in ungeahnter Dimension über Europa hereinbrach, scheiterte die EU, nein genauer die Mitgliedsstaaten, an einer halbwegs solidarischen Lösung. Österreich tat sich neben Deutschland und Schweden als besonders human hervor. Die ursprünglich von verschiedener Seite, aber vor allem von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel proklamierte Willkommenskultur wurde rasch von der Einsicht abgelöst, dass sich die offenen Länder selbst überforderten bzw. überfordern würden, wenn der Zustrom nicht kräftig gedrosselt würde.

Österreich mit Außenminister Kurz schloss de facto die Balkanroute und führte nach einem sinnlosen politischen Eiertanz um Namen und genaue Zahl eine Asyl-Obergrenze ein. Ein ähnliches Schauspiel wird uns hoffentlich heuer erspart, zumal eine Einigung nicht fern scheint. Die ÖVP will eine Halbierung, SPÖ-Kanzler Kern ebenfalls eine deutliche Herabsetzung. In Deutschland lehnt Merkels CDU eine Obergrenze vorerst trotz des Drucks der bayrischen CSU ab – was bei der Bundestagswahl nur der extrem rechten AfD nutzen wird.

Soll Integration gelingen (und das ist sie auch bei teils schon sehr lange im Land lebenden Immigranten noch immer nicht) und eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindert werden, dann braucht es Bereitschaft auf beiden Seiten, den Einheimischen, aber noch mehr den Zuwanderern. Und viel klarere, ja ultimative Vorgaben des Staates, was er von Einwanderern verlangt – von Deutschkenntnissen angefangen bis zur wirklichen Akzeptanz aller demokratischen Freiheitswerte bis zur Gleichstellung der Frauen. Und all jenen, die den Rechtsstaat mit Füßen treten und ausnützen, muss der Staat (im Bedarfsfall mit neuen Gesetzen) eine viel entschiedenere Antwort geben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ggia - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0 / Quelle:
28.12.2016

Neuerungen im österreichischen Straßenverkehr ab 2017

Neuerungen im österreichischen Straßenverkehr ab 2017 Neuerungen im österreichischen Straßenverkehr ab 2017

Alkolocks, Radarfotos für andere Delikte, Änderungen für Führerschein-Neulinge

Mit dem Jahreswechsel wird gerne ins nächste Jahr geblickt. Doch nur wenige Neuerungen für Autofahrer treten definitiv mit dem Jahreswechsel in Kraft. Einige Novellen sind aber schon jetzt bekannt oder absehbar, sodass der ÖAMTC einen Überblick über zu erwartende Änderungen des Jahres 2017 bieten kann. Gleichzeitig ist der Jahreswechsel ein guter Anlass, sich die eine oder andere Neuerung des vergangenen Jahres in Erinnerung zu rufen (Detailinfos unter www.oeamtc.at/recht).

Hier die absehbaren Neuerungen für 2017:

Radarfotos als Beweis für bestimmte Delikte

Ab dem bisher noch unbekannten Tag nach der Kundmachung der 28. StVO-Novelle dürfen Fotos aus bildgebenden Überwachungsverfahren auch für die Bestrafung folgender Delikte verwendet werden: Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung, unerlaubte Personenbeförderung, Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, mangelnde Kindersicherung, Nichttragen eines Schutzhelmes, Beförderung einer unzulässigen Anzahl von Personen auf einem Motorrad oder Motorfahrrad.

Verhinderung der Weiterfahrt nach IG-L-Geschwindigkeitsüberschreitungen

Bei Überschreitungen einer nach dem IG-L verordneten Höchstgeschwindigkeit soll es zukünftig Zwangsmaßnahmen zur Verhinderung der Weiterfahrt geben, z. B. Abnahme der Fahrzeugschlüssel oder Anbringung von Radklammern. Ob dafür eine bestimmte Mindestüberschreitung Voraussetzung sein wird, ist noch in Diskussion.

Alkohol-Wegfahrsperre "Alkolocks"

Ein alternatives Bewährungssystem für alkoholauffällige Lenker soll mit 1. September 2017 in einen fünfjährigen Probebetrieb gehen. Wer sich freiwillig ein Alko-Testgerät in sein Fahrzeug einbauen lässt und an Mentoring-Gesprächen teilnimmt, kann sich die Hälfte der Führerschein-Entziehungszeit ersparen.

Änderungen für Führerschein-Neulinge

Ab 1. Juli 2017 dauert die Probezeit für jeden Fahranfänger künftig drei Jahre ab Erteilung der Lenkberechtigung. Das gilt nun auch einheitlich für L17-Fahranfänger. Die Probezeit verlängert sich nun auch um ein Jahr, wenn ein Lenker in der Probezeit wegen der Benützung eines Mobiltelefons beanstandet wird. In dem Fall ist auch eine (kostenpflichtige) Nachschulung zu absolvieren.

Mopedausbildung

Ab 1. März 2017 darf die Mopedausbildung frühestens zwei Monate vor dem 15. Geburtstag begonnen werden (bisher 6 Monate). Der Mopedführerschein ist wie bisher frühestens zum 15. Geburtstag auszustellen. Voraussichtlich ab Jahresmitte soll die Mopedprüfung modernisiert werden – ein Computer-Test wird den Multiple Choice-Test auf dem Papier ersetzen.

Ankaufsförderung für E-Autos

Ab März 2017 können österreichweit Prämien beim Kauf von Elektrofahrzeugen sowie Unterstützungen für den Aufbau von E-Ladestationen beantragt werden. Details unter http://www.oeamtc.at/portal/4-000-euro-ankaufpraemie+2500+1661483

Verlängerung der "Spritpreisverordnungen"

Die beiden Spritpreisverordnungen werden bis zum 31.Dezember 2019 verlängert: Damit sind Preiserhöhungen bei den Kraftstoffen an Tankstellen nur einmal täglich, um 12 Uhr, erlaubt. Preissenkungen sind zu jedem Zeitpunkt möglich. Die Tankstellenbetreiber müssen ihre Preise weiterhin an den offiziellen Spritpreisrechner melden. Konsumenten können sich in der ÖAMTC-App über die günstigsten Tankstellen in ihrer Nähe informieren.

Neuer Testzyklus für Kfz-Typengenehmigungen

Ab 1. September 2017 muss die Typisierung von neuen Pkw nach dem neuen Testzyklus WLTP erfolgen. Demnach wird der gemessene Spritverbrauch nach einem neuen realitätsnäheren Verfahren gemessen (VO (EU) 2016/427). Die Besteuerung soll weiterhin auf den Werten des bisherigen Normverbrauchszyklus NEFZ aufbauen.

Hinzurechnungsbetrag ("Sachbezug") bei Privatnutzung eines Dienstwagens

Ab 1. Jänner 2017 wird der CO2-Grenzwert für neu angeschaffte Dienstwagen, die privat genutzt werden, auf 127g/km gesenkt. Bis zu dieser Grenze sind wie bisher monatlich 1,5 Prozent der Anschaffungskosten (max. 720 Euro) als Sachbezug anzusetzen. Wird der Grenzwert überschritten, sind monatlich 2 Prozent (max. 960 Euro) anzusetzen. Für bestehende Dienstwagen sowie Dienstwagen, die vor 2017 erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, gilt weiterhin der Grenzwert von 130g/km.

Sondervorschrift für E-Fahrzeuge

Ab 1. März 2017 können elektrisch betriebene Gütertransporter bis 4.250 kg (wegen schwerer Batterien) mit dem B-Führerschein gelenkt werden (vorerst auf fünf Jahre befristet). Voraussetzung ist die fünfstündige Zusatzausbildung mit Eintrag des Code 120 im Führerschein.

Neue Zusatztafel

Eine Zusatztafel mit dem Symbol eines Steckers besagt, dass an dieser Stelle das Halten und Parken nur für E-Fahrzeuge zum Stromtanken erlaubt ist.

Preiserhöhungen Vignette, Sondermauten, Parkgebühren

Durch die Anpassung an den harmonisierten Verbraucherpreisindex wurden die Preise für die Autobahn-Vignette um 0,8 Prozent erhöht. Inflationsbedingt werden einige Tarife für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht auf den Sondermautstrecken erhöht. In Wien und Klagenfurt steigen die Parkgebühren.

Digitale Vignette bringt auch Vorteile für Wechselkennzeichen

Voraussichtlich bereits ab Dezember 2017 wird die digitale Vignette – wahlweise zur Klebevignette – eingeführt. Aufgrund der automatischen Kennzeichenerfassung entfällt der Kauf einer zweiten Vignette bei Wechselkennzeichen.

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