Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Dienstag 23.05.2017 20:49
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Niederösterreich, TitelseiteRSS

inhalt
08.05.2017

Flüchtlinge: Abschiebungen um 77 Prozent gestiegen

Flüchtlinge: Abschiebungen um 77 Prozent gestiegen Flüchtlinge: Abschiebungen um 77 Prozent gestiegen

Die Zahl der Abschiebungen ist im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegen: Bis zum 1. April 2017 wurden um 77 Prozent mehr Flüchtlinge zwangsweise außer Landes gebracht als im Vergleichszeitraum 2016. Konkret handelt es sich um 2.291 Menschen, vergangenes Jahr waren es 1.295. Das geht aus der aktuellen Asylstatistik des Innenministeriums hervor, die der Tageszeitung ÖSTERREICH vorliegt.

Insgesamt haben 2017 bisher 3.750 Flüchtlinge Österreich wieder verlassen, davon reisten 1.459 Personen freiwillig aus.

Gesunken ist hingegen die Zahl der Asylanträge: Von Jänner bis Ende April 2017 wurden in Österreich 8.388 Asylanträge gestellt. Ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr: Im gleichen Zeitraum 2016 waren es 18.597. Derzeit im Asylverfahren befinden sich 7.737 Menschen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.01.2017

Dauerfrost lässt Diesel einfrieren

Dauerfrost lässt Diesel einfrieren Dauerfrost lässt Diesel einfrieren

Neben sämtlichen Unannehmlichkeiten wie zum Beispiel streikende Autobatterien kann die extreme Kälte speziell bei Dieselfahrzeugen zu Problemen führen. Denn purzeln die Temperaturen in den Keller, droht der Treibstoff einzufrieren. Genau gesagt bilden sich sogenannte Paraffinkristalle die den Kraftstofffilter verstopfen. Die Folge: Das Fahrzeug springt nicht mehr an, im Extremfall schaltet der Motor sogar während der Fahrt ab. Eine weitere Ursache kann ein nicht servicierter Kraftstofffilter sein, da dieser aufgrund von Wasserrückständen zufriert und so die Treibstoffzufuhr blockiert.

„Besonders Fahrzeuge die nachts im Freien stehen, oder eine Parkdauer über mehrere Tagen haben sind in hohem Maße gefährdet“ erklärt ARBÖ-Experte Erich Groiss. „Wir empfehlen bei Kälte ab minus 10 Grad Celsius bereits vorsorglich einen Dieselfrostschutz in den vollen Tank zu kippen. Dadurch wird umgangssprachlich die Ausflockung des Dieselkraftstoffes verhindert und es gibt nach einer Frostnacht mit Sicherheit kein böses Erwachen“, empfiehlt Groiss weiter. Insbesondere während des Winterurlaubs ist darauf zu achten: Steht das Fahrzeug mehrere Tage und Nächte im Hochgebirge bei Temperaturen jenseits der minus 20 Grad Marke, wird auch der qualitativ hochwertigste Dieselkraftstoff einfrieren und zu massiven Problemen vor der Rückreise führen.

Ruft man den ARBÖ Pannendienst versucht dieser vor Ort die Situation zu beheben. Der Dieselfrostschutz kann auch noch Wirkung zeigen auch wenn sich beim Diesel bereits erste Erfrierungssymptome zeigen. Sollte das Auto danach noch nicht anspringen muss das gesamte Kraftstoffsystem aufgewärmt werden. Daher wird das Fahrzeug in eine beheizte Werkstatt oder Garage abgeschleppt. Zusätzlich kann es sein, dass der Kraftstofffilter ausgetauscht werden muss.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.05.2017

Kurz krempelt die ÖVP um

Der Parteivorstand der Österreichischen Volkspartei hat Sebastian Kurz einstimmig die Generalvollmacht für eine Runderneuerung der Partei ausgestellt. Jetzt muss der neue starke Mann beweisen, dass er dieses Vertrauen verdient. Der Parteivorstand der Österreichischen Volkspartei hat Sebastian Kurz einstimmig die Generalvollmacht für eine Runderneuerung der Partei ausgestellt. Jetzt muss der neue starke Mann beweisen, dass er dieses Vertrauen verdient.

Die Mitglieder des ÖVP-Parteivorstandes haben gestern in Wien, wie nicht anders erwartet, Sebastian Kurz mit einer in der Geschichte der Partei noch nie dagewesenen Machtfülle ausgestattet. Einstimmig beschlossen die Obmänner der neun Landesorganisationen und die Spitzen der sechs Bünde das vom neuen schwarzen Hoffnungsträger vorgelegte Sieben-Punkte-Programm. Eine Entscheidung, die eine Zäsur in der mehr als 70-jährigen Geschichte der Österreichischen Volkspartei darstellt. Sebastian Kurz wird damit nicht nur der jüngste, sondern auch der mächtigste ÖVP-Chef aller Zeiten. Er formt die ÖVP in die „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ um. Er lässt sich an die Spitze einer Partei wählen, zu der er dann auf Distanz geht. Diese Umstrukturierung lässt breiten Raum für Interpretationen. Kritiker sprechen von der Selbstaufgabe der ÖVP. Befürworter sehen darin die einzige Möglichkeit, neue, vor allem junge Mitglieder anzusprechen, um so den schwarzen Sinkflug zu stoppen.

Inwieweit die Funktionäre in den Bundesländern bereit und in der Lage sind, Kurz’ atemberaubendes Tempo mitzugehen, wird sich weisen. Immerhin galt die bisherige Struktur der ÖVP mit starken Bundesländern und ebenso starken bündischen Vertretungen unter anderem auch als Garant dafür, dass den zentralistischen Bestrebungen in Wien ein entsprechender föderalistischer Wind aus den Bundesländern entgegenblies. Jede Abweichung von dieser Linie würde unweigerlich heftigen Protest hervorrufen. Ähnliches gilt für die Sozialpartnerschaft, auch wenn diese zuletzt stark an Image eingebüßt hat.

Aber, und das spricht wieder für den nun eingeschlagenen neuen Weg, die bisher starren Strukturen waren auch gleichzeitig der Grund für die anhaltende Reformunfähigkeit der Partei. Das hatte in der Vergangenheit (auch in Tirol) immer wieder den Ruf nach einer Neugründung der ÖVP laut werden lassen. Kurz gründet nun die Partei zwar nicht neu, aber er drängt den Einfluss des Establishments zurück, er beschneidet die Macht derer, die zuletzt jedem Parteiobmann das Leben schwermachten. Gleichzeitig verlegt er den Großteil der innerparteilichen Entscheidungsgewalt auf seine Ebene. Auf die des Parteiobmanns. Das kommt einer Neugründung schon ziemlich nahe.

Die Mitglieder des Parteivorstands der ÖVP haben gestern einen Neustart beschlossen, der diesen Namen durchaus verdient. Jetzt liegt es am neuen starken Mann zu beweisen, dass er diesen Vertrauensvorschuss verdient.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, CC BY 2.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Mario Zenhäusern
25.12.2016

Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung

Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage

Druckstellen an Früchten, gerade überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum: Menschen werfen Lebensmittel aus diesen Gründen ganzjährig weg. Im Durchschnitt schmeißt jeder Österreicher pro Jahr rund 80 Kilogramm Essen in den Müll. Eine Tatsache, die seit Jahren diskutiert wird, nicht erst seit Frankreich Supermärkten das Wegwerfen von Lebensmitteln verbietet und zu Abkommen mit einer karitativen Organisation verpflichtet. Der Umstand, dass eigentlich essbare Lebensmittel im Müll landen, tut zu Weihnachten besonders weh. Umso mehr, weil zu dieser Zeit die Mengen sogar noch eine Steigerung – im Schnitt von zehn Prozent – erfahren. Vieles landet sogar originalverpackt im Kübel. Die größten Vernichter von Essen sind mit 61 Prozent übrigens Privathaushalte, jeweils rund 17 Prozent entfallen auf Großverbraucher sowie auf die Industrie. Die übrigen fünf Prozent fallen im Einzelhandel an.

In diesem Zusammenhang die Moralkeule zu schwingen, wäre der falsche Ansatz, weil es schlicht nichts bringen würde. Das tun Kritiker und „Zero-Waste“-Anhänger seit Jahren. Am Verhalten der Masse ändert sich dennoch wenig. Fakt ist nun einmal, dass Weihnachten viel mit Kommerz und Verschwendung zu tun hat. Beim Essen, bei der Verpackung. Etwas anderes zu hoffen oder zu behaupten, wäre naiv. Stattdessen müsste viel stärker und viel mehr dahingehend aufgeklärt werden, dass der Aufdruck „mindestens haltbar bis“ nicht automatisch mit dem Ablaufdatum gleichgesetzt werden kann. Wäre dieses Wissen flächendeckender im Bewusstsein der Bevölkerung verankert, wäre schon viel getan. Ansonsten verhält es sich rund um die Feiertage so, wie es der US-Ökonom Joel Waldfogel sagt: „Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher "Unsere Abfälle nach dem Fest"
08.05.2017

Grundstückspreise: Perchtoldsdorf 250mal teurer als Ludweis-Aigen

Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 23 und 25 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Schwarzenbach und Puchenstuben bezahlt werden, bis zu 200 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten. Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 23 und 25 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Schwarzenbach und Puchenstuben bezahlt werden, bis zu 200 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten.

Gerade einmal vier Euro kostet der Quadratmeter Baugrund für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Ludweis-Aigen im Bezirk Waidhofen/Thaya. Das sind die niedrigsten Grundstückspreise in Niederösterreich. Im Waldviertel nicht viel teurer ist der Boden auch in der Gemeinde Reingers mit fünf Euro. Sechs Euro zahlt man in Groß Gerungs, sieben Euro in Drosendorf-Zissersdorf und Eisgarn sowie acht Euro pro Quadratmeter in Eggern, Göpfritz an der Wild, Japons, Röhrenbach und Waldhausen. Die teuerste Gemeinde des Waldviertels beim Grunderwerb ist die Stadt Krems in den Lagen Weinzierl, Mitterau und Am Steindl mit bis zu 310 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von den Wachau-Gemeinden Weißenkirchen mit 241 Euro und Dürnstein mit 230 Euro.

Die genannten Zahlen über die zurzeit auf dem Markt gehandelten Grundstückspreise gehen aus Preisangaben von Gemeinden und Maklern, echten Kaufpreisdaten aus den Grundbüchern sowie statistischen Berechnungen der Technischen Universität Wien hervor. Veröffentlicht wurden sie im Wirtschaftsmagazin „Gewinn“. Der NÖ Wirtschaftspressedienst hat die für das Bundesland Niederösterreich markantesten Ergebnisse der Studie unter die Lupe genommen.

Ebenso wie im Waldviertel geht auch im Weinviertel die Schere zwischen billigen und teuren Grundstücken weit auseinander. In der im Bezirk Mistelbach gelegenen Gemeinde Gaubitsch kostet der Quadratmeter Baugrund lediglich sieben Euro. In Zellerndorf sind es acht sowie in Fallbach und Röschitz neun Euro pro Quadratmeter. Die teuersten Gemeinden für Grundkäufer im Weinviertel liegen im Bezirk Korneuburg: Hier führt Gerasdorf mit 460 Euro vor Hagenbrunn und Bisamberg mit jeweils 450, Langenzersdorf mit 390 sowie der Stadt Korneuburg mit 360 Euro.

Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 23 und 25 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Schwarzenbach und Puchenstuben bezahlt werden, bis zu 200 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten. Dort ist es im Zentrum, in der Parksiedlung und am Kreuzberg am teuersten.

Im Industrieviertel kostet ein Quadratmeter Baugrund für ein Ein- oder Zweifamilienhaus nur 19 Euro im Gemeindegebiet von Schwarzenbach in der Buckligen Welt, hingegen 220 Euro im Zehnerviertel in der Stadt Wiener Neustadt. Am Seegrund in Ebenfurth werden sogar 300 Euro verlangt.

Interessant auch die Ergebnisse aus der NÖ Landeshauptstadt. In St. Pölten kann man einen Quadratmeter Baugrund um 65 Euro am billigsten in den Stadtteilen Radlberg und Viehofen kaufen. Am Eisberg und am Kupferbrunnberg hingegen geht das Preisband bis zu 200 Euro hinauf.

Das exklusivste Pflaster Niederösterreichs findet man erwartungsgemäß im südlichen und westlichen „Speckgürtel“ der Bundeshauptstadt Wien. Die Gemeinde Perchtoldsdorf bietet mit 1.000 Euro pro Quadratmeter die teuersten Grundstücke im Land. Dahinter rangiert die Stadt Klosterneuburg, wo ein Quadratmeter Baugrund in Weidling 950 Euro, in den Lagen Ölberg und Buchenberg jeweils 825 Euro kostet. Dann folgen das Zentrum der Stadt Mödling mit 800 Euro, die Villengegend am Mitterberg in Baden mit 720 Euro, Maria Enzersdorf mit 700 Euro und Gießhübl mit 660 Euro. Jeweils 600 Euro pro Quadratmeter kosten die Bauplätze in der Hinterbrühl und in Brunn/Gebirge.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.05.2017

Ausländer schulden den NÖ Spitälern und der NÖGKK 15 Millionen Euro

Das Problem: Viele ausländische Sozial- und Krankenversicherungen begleichen die angefallenen Behandlungskosten ihrer Gastpatienten in Niederösterreich spät oder überhaupt nicht. Das Problem: Viele ausländische Sozial- und Krankenversicherungen begleichen die angefallenen Behandlungskosten ihrer Gastpatienten in Niederösterreich spät oder überhaupt nicht.

Der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) - die Dachorganisation der NÖ Krankenanstalten - und die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) warten auf mehr als 15 Millionen Euro, die ihnen ausländische Versicherungsträger schulden. Das Geld ist fällig, weil fremde Staatsbürger in Niederösterreich medizinische Leistungen in Anspruch genommen haben. Dabei reicht die Bandbreite der Forderungen vom Kostenersatz für Spitalsaufenthalte wegen Sportunfällen über die Behandlung akut auftretender psychischer Erkrankungen bis zum Rettungseinsatz bei Frühgeburten. Das Problem: Viele ausländische Sozial- und Krankenversicherungen begleichen die angefallenen Behandlungskosten ihrer Gastpatienten in Niederösterreich spät oder überhaupt nicht.

Wie Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mitteilt, hatte der NÖGUS Ende Dezember 2016 wegen offener Zahlungen ausländischer Krankenversicherungsträger Aussenstände in Höhe von 11,5 Millionen Euro. Der mit Abstand größte Schuldner sind die deutschen Anstalten, die in Summe mit rund 4,2 Millionen Euro säumig sind. Aus Rumänien fehlen dem Fonds mehr als 1,6 Millionen und aus Ungarn rund eine Million Euro.

Bei der NÖGKK stehen die ausländischen Versicherungsträger mit fast 3,8 Millionen Euro in der Kreide. Die betragsmäßig höchsten offenen Forderungen gibt es mit mehr als 1,9 Millionen Euro gegenüber Deutschland, gefolgt von Rumänien (540.000 Euro) und Italien (220.000 Euro). Um die Zahlungsmoral der Ausländer zu heben, schlagen die Gesundheitsreferenten der Bundesländer vor, dass der Hauptverband der Sozialversicherungsträger die Aussenstände mit jenen Behandlungskosten gegenrechnen soll, die umgekehrt für österreichische Gastpatienten in anderen EU-Staaten anfallen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.05.2017

Tomaselli Gabriel als erstes Vorarlberger Bauunternehmen vollständig mit Ökostrom

Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg. Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg.

Nenzinger Betrieb spart damit jährlich 80 Tonnen CO2 – Auszeichnung für Elektroauto-Flotte

Tomaselli Gabriel ist das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seine Baustellen Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern einsetzt. Damit werden jährlich 80 Tonnen CO2 eingespart. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde das Unternehmen vom Lebensministerium als klimaaktiv-Partner ausgezeichnet.

Seit Jänner bezieht die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nenzing ausschließlich Vorarlberger Ökostrom aus Fotovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und ist damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt. Wir freuen uns, dass Tomaselli Gabriel Bau konsequenter Vorreiter ist“, sagt Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Im Vergleich zum europäischen Strommix spart das Bauunternehmen nach Angaben der VKW jährlich 80 Tonnen CO2 ein.

Auszeichnung für Elektroflotte

Im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter zudem als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Ministerium die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos im Vorjahr. Seither legten die Elektroautos bereits mehrere Hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom. Anfang Juni ist das Energieinstitut im Rahmen der Aktion „Live im Betrieb“ in Nenzing zu Gast. Die Besucher informieren sich aus erster Hand über die praktischen Erfahrungen mit der E-Flotte.

Das Engagement von Tomaselli Gabriel Bau im Bereich Ökologie ist ein nachhaltiges: „Seit über zehn Jahren sind wir Ökoprofit-Unternehmen und haben uns gerade der Re-Zertifizierung unterzogen“, erklärt Geschäftsführer Philipp Tomaselli.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, 18 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
23.05.2017

Gutachten der Apothekerkammer zum Apothekenansuchen in Feldkirch-Nofels liegt vor

Kammer sieht Bedarf als gegeben – Bezirkshauptmannschaft entscheidet

Die Österreichische Apothekerkammer hat ihr Sachverständigen-Gutachten zur Apotheke in Feldkirch-Nofels an die Bezirkshauptmannschaft übermittelt. Auf Basis der neuen rechtlichen Bestimmungen befürwortet es die Einrichtung einer öffentlichen Apotheke am geplanten Standort. Die Entscheidung über das Ansuchen trifft nun die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

Knapp fünf Monate nach einer Novelle des Apothekengesetzes hat die Österreichische Apothekerkammer die Bedarfsprüfung für die geplante Apotheke in Feldkirch-Nofels abgeschlossen. „Unserem Gutachten zufolge ist der Bedarf gegeben“, schildert der Präsident der Vorarlberger Apothekerkammer, Mag.pharm. Jürgen Rehak.

Rehak weiß: Sollte die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch die Apotheke in Nofels bewilligen, sind die Chancen auf die viel diskutierte Apotheke in Feldkirch-Tosters gering. „Die Apothekerkammer entscheidet nicht zwischen zwei Standorten“, betont der Vorarlberger Kammerpräsident. „Wir erstellen Gutachten, ob ein Bedarf gegeben ist. Das tun wir auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen und in der Reihenfolge der Anträge, wie es das Gesetz auch vorsieht.“

Rasche Entscheidung

Kritik an der Verfahrensdauer weist der Vorarlberger Apothekerkammer-Präsident zurück. Der Europäische Gerichtshof hatte in einer Entscheidung Mitte 2016 flexiblere Regelungen zur Bedarfsprüfung verlangt. Diese beschloss der Nationalrat im Dezember.

Parallel dazu entwickelte die Österreichische Apothekerkammer gemeinsam mit der Technischen Universität Wien bereits neue Methoden der Bedarfsberechnung. „Seit März hat die Apothekerkammer nun bereits 20 Gutachten fertiggestellt“, betont Rehak. Das vorliegende Sachverständigen-Gutachten für Feldkirch war das erste für Vorarlberg seit der Gesetzesnovelle.

Die Entscheidung über das Ansuchen in Nofels liegt nun bei der Bezirkshauptmannschaft, die noch weitere Parameter zu prüfen hat. Über das Ansuchen für eine Apotheke in Feldkirch-Tosters kann de facto erst nach dem rechtsgültigen Abschluss des laufenden Verfahrens für Nofels entschieden werden.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Apothekerkammer, Präsident Jürgen Rehak, Telefon +43/676/6450603, Mail juergen.rehak@rheinapotheke.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E.
08.05.2017

100 Tage Ruhe und ein Shitstorm

Alexander Van der Bellens 100-Tage-Bilanz als neuer Bundespräsident fällt gemischt aus. Seine ruhige Amtsführung wurde durch den deplatzierten Kopftuch-Sager überschattet. Alexander Van der Bellens 100-Tage-Bilanz als neuer Bundespräsident fällt gemischt aus. Seine ruhige Amtsführung wurde durch den deplatzierten Kopftuch-Sager überschattet.

Nach den Aufregungen des überlangen und überhitzten Wahlkampfes hatte Van der Bellen in einer starken Antrittsrede für ein optimistisches Österreich geworben. Für Zuversicht, Versöhnlichkeit, auch Patriotismus in einem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, und einen klaren EU-Kurs statt Nationalismus. Und ein Präsident für alle Österreicherinnen und Österreicher wolle er sein.

Am Freitag war Van der Bellen seinen 100. Tag im Amt, weitere etwa 2100 stehen ihm in dieser Amtsperiode noch bevor. Im Großen und Ganzen führte Van der Bellen den Kurs fort, den auch die meisten Vorgänger, besonders aber auch Heinz Fischer, gepflegt hatten: jenen als Staatsnotar, der eher im Hintergrund werkt. Der frühere Grünen-Chef besuchte die EU und die Nachbarländer Schweiz, Deutschland, die Slowakei und Italien. In Sachen Innenpolitik war aus der Hofburg fast gar nichts zu vernehmen: Die zerstrittene Koalition kam bisher ohne Rüffel davon, selbst den rechten Akademikerball nahm der Präsident sehr gelassen.

Diese Politik der kollektiven Beruhigung hat Van der Bellen mit seinem angeblich ironisch gemeinten, aber jedenfalls völlig deplatzierten Kopftuch-Sager („Wenn das so weitergeht [...] wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen, alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun“) unterbrochen. Ein „Fehler, wenn man so will“, ruderte Van der Bellen nach heftiger Kritik aus dem In- und auch Ausland nun halbherzig zurück. Aber auch ein Fehler, der ihm im Wahlkampf inklusive FPÖ-Vermarktung wohl den Sieg gekostet hätte und den er besser nicht wiederholen sollte, will er nicht den Großteil der Bevölkerung verärgern oder zumindest verständnislos zurücklassen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Alois Vahrner
21.05.2017

"profil"-Umfrage: Liste Kurz/VP liegt derzeit deutlich vor SPÖ

"profil"-Umfrage: Liste Kurz/VP liegt derzeit deutlich vor SPÖ "profil"-Umfrage: Liste Kurz/VP liegt derzeit deutlich vor SPÖ

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die vom neuen ÖVP-Parteiobmann Sebastian Kurz angeführte Liste Kurz/VP die SPÖ erstmals deutlich überholt. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für "profil" durchgeführten Umfrage würden 33% (plus 10 Prozentpunkte) der Österreicher die Liste Kurz/VP wählen, wenn am Sonntag Nationalratswahlen wären. Die SPÖ kommt auf 27% (minus 1 Prozentpunkt), die FPÖ verliert 6 Prozentpunkte und hält bei nunmehr 26% auf Platz drei, die Grünen bei 8% (minus 1 Prozentpunkt). NEOS verlieren ebenfalls und kommen auf 5%.

Auch bei der Kanzlerfrage ist Sebastian Kurz im Aufwind. Der ÖVP-Außenminister kommt auf 32%, dicht gefolgt von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern mit 31%. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache würden 16% zum Kanzler wählen, die vergangene Woche zurückgetretene Grünen-Sprecherin Eva Glawischnig käme auf 5% und NEOS-Chef Matthias Strolz auf nur 1%.

Im Hinblick auf die Neuwahlen im kommenden Herbst gehen die Ansichten weit auseinander: Jedem zweiten Befragten sind sie egal (48 %), der Rest zerfällt in zwei fast gleiche Lager: 27% freuen sich darauf, 26% ärgern sich darüber.

Bei der Frage, welche Koalitionen sich die Österreicherinnen und Österreicher nach der Wahl im Herbst wünschen, ist eine Mehrheit von 31% für Schwarz-Blau (ÖVP-FPÖ), jeweils 20% für Rot-Schwarz (SPÖ-ÖVP) beziehungsweise SPÖ-Grüne-NEOS, nur 13% wollen Rot-Blau in der Regierung sehen (SPÖ-FPÖ) und nur 11% ÖVP-Grüne-NEOS.

Außerdem erhob Unique research, wie die Bevölkerung die weit reichenden Befugnisse beurteilt, die ÖVP-Obmann Kurz beim Umbau der Partei eingeräumt wurden. 67% meinten, die ÖVP werde damit wieder handlungsfähig, nur 18% waren der Ansicht, damit werde die innerparteiliche Demokratie abgeschafft.

Die wichtigsten politischen Themen im Jahr 2017 sind nach Ansicht der Bevölkerung Flüchtlinge/Zuwanderung/Integration (31%). Auf Platz zwei folgt mit großem Abstand das Thema Arbeitsplätze (13%), dahinter kommen Bildung (11%), Finanzen/Budget/Steuern/Lohnnebenkosten (8%) sowie Soziales (5%) und Wirtschaft (4%). Noch weiter hinten rangieren Pensionen, Gesundheit und Sicherheit/Terrorbekämpfung (n=500, Schwankungsbreite +/-4,4 Prozentpunkte).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.01.2017

Obergrenzen sind zu wenig

TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel"von Alois Vahrner TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel"von Alois Vahrner

Vor zwei Jahren, als die Flüchtlingswelle in ungeahnter Dimension über Europa hereinbrach, scheiterte die EU, nein genauer die Mitgliedsstaaten, an einer halbwegs solidarischen Lösung. Österreich tat sich neben Deutschland und Schweden als besonders human hervor. Die ursprünglich von verschiedener Seite, aber vor allem von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel proklamierte Willkommenskultur wurde rasch von der Einsicht abgelöst, dass sich die offenen Länder selbst überforderten bzw. überfordern würden, wenn der Zustrom nicht kräftig gedrosselt würde.

Österreich mit Außenminister Kurz schloss de facto die Balkanroute und führte nach einem sinnlosen politischen Eiertanz um Namen und genaue Zahl eine Asyl-Obergrenze ein. Ein ähnliches Schauspiel wird uns hoffentlich heuer erspart, zumal eine Einigung nicht fern scheint. Die ÖVP will eine Halbierung, SPÖ-Kanzler Kern ebenfalls eine deutliche Herabsetzung. In Deutschland lehnt Merkels CDU eine Obergrenze vorerst trotz des Drucks der bayrischen CSU ab – was bei der Bundestagswahl nur der extrem rechten AfD nutzen wird.

Soll Integration gelingen (und das ist sie auch bei teils schon sehr lange im Land lebenden Immigranten noch immer nicht) und eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindert werden, dann braucht es Bereitschaft auf beiden Seiten, den Einheimischen, aber noch mehr den Zuwanderern. Und viel klarere, ja ultimative Vorgaben des Staates, was er von Einwanderern verlangt – von Deutschkenntnissen angefangen bis zur wirklichen Akzeptanz aller demokratischen Freiheitswerte bis zur Gleichstellung der Frauen. Und all jenen, die den Rechtsstaat mit Füßen treten und ausnützen, muss der Staat (im Bedarfsfall mit neuen Gesetzen) eine viel entschiedenere Antwort geben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ggia - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0 / Quelle:
20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
15.05.2017

Die 9. Emsiana zieht nach vier Festivaltagen erfreuliche Bilanz

Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention. Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention.

Festivalthema „Hohenems.Babylon“ machte die Nibelungenstadt zum Publikumsmagneten

Von Donnerstag bis Sonntag setzte sich das Programm der diesjährigen Emsiana mit Sprache, Sehnsucht, Heimat und Exil zwischen Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Das breite kulturelle Angebot – Führungen, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Theater für Kinder – lockte rund 3000 Besucher in die verschiedenen Schauplätze der 9. Emsiana.

Zwischen 11. und 14. Mai verwandelte die Emsiana Hohenems bereits zum neunten Mal in die kleinste Kulturmetropole der Welt. Mit dem zerstreuten Leben zwischen Sprachen und Zeiten beschäftigten sich die teilnehmenden Künstler und präsentierten ihre vielfältigen Arbeiten dazu.

Der deutsch-irakische Autor und Journalist Najem Wali thematisierte in seiner Eröffnungsrede „Vom Segen und Fluch der Vielsprachigkeit“, die Möglichkeiten und Chancen der sprachlichen Vielfalt und setzte so einen markanten Auftakt zum Kulturfest.

Festivalzentrum: Babylonische Antipasteria

Am Salomon-Sulzer-Platz gab es zum ersten Mal mit der babylonischen Antipasteria ein Festivalzentrum. Die Brüder Eugen und Günter Fulterer boten in ihrer offenen Backhütte den Emsiana-Besuchern multikulturelle Gerichte. Die gastrosophische Intervention – so beschreiben die Brüder ihr kulinarisches Projekt – wurde in den vier Tagen des Kulturfestes zu dem Treff- und Kommunikationspunkt für Jung und Alt. Auch nächstes Jahr wird es wieder ein Festivalzentrum geben.

Podium für Vorarlberger KünstlerInnen

Die Emsiana bot dieses Jahr Vorarlberger KünstlerInnen wieder ein großes Podium. Die Installation „Das Babylon“ von Eva Kees sowie die Fotoausstellung „Verborgen“ von Ursula Dünser und Karin Nussbaumer waren dabei besondere Anziehungspunkte. Simonetta Scherling und Patrik Kopf setzten sich in ihrem Projekt „Rückzug in den Keller“ mit der heute vorherrschenden Illusion von Kommunikation auseinander. Vier Vorarlberger Künstler – Hubert Lampert, Roland Adlassnigg, Udo Rabensteiner und Dietmar Fend – haben für den nördlichen Eingang zur Innenstadt Brunnen geplant. Die Entwürfe konnten die Besucher in der Marktstraße 33 begutachten.

Musik spricht alle Sprachen

Die Konzerte zählen stets zu den großen Publikumsmagneten der Emsiana. Auch in der Musik waren die Themen Sprache und Heimat stets präsent. Von Weltmusik (Light in Babylon) über Liedermacherei (Bettina Wegner) zu Jazz (Filippa Gojo Quartett) „Hohenemes.Babylon“ spielte immer mit. Das musikalische Finale fand mit dem Muttertagskonzert des Trio Emsiana, Helia Samadzadeh, Peter Madsen und Dietmar Kirchner statt. Über 1000 Besucher waren bei den Konzerten – alle ausverkauft – dabei.

Was nicht fehlen darf

Führungen durch die Stadt und Museen oder auch auf den Kirchturm sowie Lesungen, Theater für Kinder und die Kulturcafés gehören zum fixen Programm der Emsiana. Die steigenden Besucherzahlen freuten den Veranstalter Markus Schadenbauer-Lacha, der auch bereits das Datum der 10. Emsiana 2018 bekannt gab: „Von 17.-20 Mai 2018 wird Hohenems wieder zur Kulturmetropole.“

Info: www.emsiana.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Schadenbauer-Lacha & Partner GmbH Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43 5576 79214, Mail mail@emsiana.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
30.01.2017

Hoffnungsschimmer

... und während im Kanzleramt noch um Formulierungen gefeilscht wird, werden draußen die noch nicht gelegten Eier bereits zu faulen Eiern gestempelt. ... und während im Kanzleramt noch um Formulierungen gefeilscht wird, werden draußen die noch nicht gelegten Eier bereits zu faulen Eiern gestempelt.

Leicht haben es ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner und sein rotes Gegenüber Christian Kern nicht: Stundenlang ringen sie um eine gemeinsame Linie und während im Kanzleramt noch um Formulierungen gefeilscht wird, werden draußen die noch nicht gelegten Eier bereits zu faulen Eiern gestempelt. Die Lehrergewerkschaft ärgert sich etwa darüber, dass das Autonomiepaket nicht mit den Sozialpartnern akkordiert wurde und droht mit „gewerkschaftlichen Maßnahmen“. Der Industriellenvereinigung ist hingegen ein Dorn im Auge, dass die Regierung die Sozialpartner bei den Themen Mindestlohn und Arbeitszeitflexibilisierung sehr wohl einbinden möchte. Diese Themen in die Hände der Sozialpartner zu geben sei ein „Begräbnis erster Klasse und hat nichts mit neu Regieren und 'New Deal' und Gestalten zu tun“, schimpft IV-Generalsekretär Neumayer. Ja, leicht haben es Kanzler Kern und Vizekanzler Mitterlehner wirklich nicht.

Aber zumindest vorläufig gibt es einen Hoffnungsschimmer für die beiden: Für heute sind die Parteigremien einberufen, um das Update des Regierungsprogramms zu debattieren und wohl auch, um künftige Querschüsse aus den eigenen Reihen zu verhindern. Damit endet hoffentlich der Sitzungsmarathon für Mitterlehner und Kern, und die Regierung kann wieder das tun, wofür sie eigentlich bezahlt wird — die Republik Österreich zu gestalten und fit für die Zukunft zu halten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblattv Herbert SCHICHO
28.02.2017

Hoffentlich viel dicke Luft

Die europäische Umweltpolitik ist schwer nachvollziehbar. Vielleicht sorgt der EU-Rechnungshof endlich für Klarheit und zwingt Brüssel zu einer nachhaltigen Strategie gegen Luftverschmutzung. Und Österreich zum Aus für das Dieselprivileg. Die europäische Umweltpolitik ist schwer nachvollziehbar. Vielleicht sorgt der EU-Rechnungshof endlich für Klarheit und zwingt Brüssel zu einer nachhaltigen Strategie gegen Luftverschmutzung. Und Österreich zum Aus für das Dieselprivileg.

Die europäische Umweltpolitik ist eine gespaltene. Auf der einen Seite wird der volkswirtschaftliche Schaden von schlechter Luft mit 50 Milliarden Euro beziffert. Dann wiederum blockiert die EU mit einer von Lobbys dominierten Verkehrspolitik, dass die Luftqualität in besonders sensiblen Regionen wie im Tiroler Inntal besser wird. Dabei geht es nicht nur um ein ausgehöhltes sektorales Lkw-Fahrverbot für bahntaugliche Güter, sondern um eine generelle Verkehrsstrategie, die Umweltkosten miteinbezieht.

Österreich wird geklagt, weil es die Schadstoffgrenzwerte nicht einhält. Gleichzeitig verhindert die EU eine verursachergerechte Mautpolitik als wirksamstes Mittel, um den Güterverkehr auf die Schiene zu zwingen. Österreich musste die Lkw-Maut am Brenner senken, in Deutschland und Italien fahren die Transit-Lkw zum Cappuccino-Preis. Mit 1,7 Milliarden unterstützt Europa den Bau des Brennerbasistunnels, doch eine wirksame Verlagerungspolitik ist in Brüssel nicht zu erkennen. Zu allem Überdruss lässt die EU noch Riesen-Lkw in den Mitgliedsstaaten zu. Die so genannten Gigaliner leisten allerdings keinen Beitrag zur Reduktion der Luftschadstoffemissionen im Güterverkehr: Sie belasten.

So gesehen kann eine Prüfung des Europäischen Rechnungshofs vielleicht mehr bewirken als sich ständig wiederholende politische Absichtserklärungen, die nicht umgesetzt werden. Mindestens zwei Milliarden Euro gibt die Union jährlich für Maßnahmen gegen Luftverschmutzung aus, aber offenbar wirkt nur ein Bruchteil davon. Hoffentlich entzaubern die europäischen Rechnungshofprüfer endlich das grüne Mäntelchen, das sich Brüssel gerne anzieht und schnell wieder auszieht. Und was bedeutet die Umwelt-Kontrolle für Österreich bzw. Tirol?

Was politisch derzeit mittelmäßig erfolgreich ist, könnte der EU-Rechnungshof beschleunigen; nämlich eine konsequente Verlagerungspolitik und Beschränkung des Transitverkehrs. Mehr Druck auf eine ökologische Steuerreform wäre ebenfalls wünschenswert. Couragiert macht Umweltminister Andrä Rupprechter (VP) beim Dieselprivileg zwar stets einen Schritt nach vorne, um bei Gegenwind aber wieder einen zurückzugehen. Trotzdem gehört die steuerliche Bevorzugung von Diesel schon längst abgeschafft. Vor allem im Transitland Tirol zieht sie zusätzlichen Tanktourismus an. Auf Kosten der Umwelt werden Geschäfte gemacht – auch vom Finanzminister. Rechnungshofprüfungen sorgen oft für dicke Luft. Diesmal braucht es jede Menge Stunk, damit die Luft endlich besser wird.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Peter Nindler
15.05.2017

Neue ÖVP

Wobei der Markenauftritt der neuen Kurz-ÖVP das eine ist, der Markenkern das andere. Wobei der Markenauftritt der neuen Kurz-ÖVP das eine ist, der Markenkern das andere.

In den wenigen Jahren in der Regierung hat Sebastian Kurz bewiesen, dass er mehr ist als bloß ein politisches Talent — er ist vielmehr ein außergewöhnlicher Politiker. So außergewöhnlich, dass ihm die maßgeblichen Funktionäre in der ÖVP zutrauen, die Partei nicht nur zu führen, sondern sie auch zu neuen Ufern zu führen. Klar ist: Was Kurz an Bedingungen für die Übernahme der Parteiführung und damit den Neustart der ÖVP gestellt hat, ist wohl für so manchen der Granden alles andere als leicht verdauliche Kost. Aber, darin waren sich in ihren Analysen sowohl der abgetretene Parteichef als auch der designierte neue Parteichef einig, es braucht Veränderung. Reinhold Mitterlehner ortete „die Notwendigkeit, unser Erscheinungsbild zu überdenken“, Sebastian Kurz sagte: „Unabhängig davon, wer die Führung in der ÖVP übernimmt: aus meiner Sicht ist klar, so wie's war, so kann es nicht bleiben“.

Letzteres ist nun der Fall: Es soll tatsächlich nicht viel vom alten Erscheinungsbild bleiben. Wobei der Markenauftritt der neuen Kurz-ÖVP das eine ist, der Markenkern das andere. Denn die ÖVP als Volkspartei muss nicht neu erfunden werden — schon deswegen nicht, weil sie etwa in vielen Bundesländern eine sehr erfolgreiche Partei ist. Aber ein „Mehr vom Guten“ kann nicht schaden — was freilich bedingt, dass nicht nur am neuen Strang gezogen wird, sondern auch in die gleiche Richtung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Neue ÖVP" von Markus EBERT
inhalt
inhalt
inhalt
inhalt
inhalt
05.04.2017

So gefährlich leben Österreichs Heimwerker

So gefährlich leben Österreichs Heimwerker So gefährlich leben Österreichs Heimwerker

Die Österreicher sind Naturtalente beim Heimwerken – zumindest wenn man ihrer persönlichen Einschätzung glaubt. Jeder zweite Österreicher sieht sich selbst einer aktuellen KFV-Erhebung zufolge als Heimwerk-Naturtalent. Dennoch geben zwei von drei Befragten an, sich bereits einmal im Zuge von Heimwerk-Arbeiten verletzt zu haben. Knapp neun Prozent davon mussten demnach ambulant, etwas mehr als ein Prozent sogar stationär im Krankenhaus behandelt werden. „Der überwiegende Teil der Heimwerkerunfälle ist auf Unachtsamkeit, Fehleinschätzung oder Überforderung zurückzuführen“, so KFV-Experte DI Christian Kräutler. „Wer merkt, dass er müde oder unaufmerksam wird, sollte unbedingt auf seinen Körper hören und eine Pause machen.“

Finger und Hände besonders gefährdet

Ein falscher Schlag mit dem Hammer oder ein falscher Handgriff und schon ist es passiert: Finger und Hände sind beim Heimwerken besonders gefährdet. 52 Prozent der Österreicher gaben in einer Befragung des KFV an, sich bereits einmal mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen zu haben. Und auch die KFV-Unfalldaten zeigen: Die Hälfte aller Verletzungen, die im Vorjahr beim Heimwerken entstanden sind, betrafen Finger oder Hände. Die häufigsten Verletzungsarten sind offene Wunden, Knochenbrüche, Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. Aber auch Amputationen sind immer wieder notwendig.

Von der Leiter bis zur Motorsäge

Motorsägen, Bohrer und Schlägel sorgen nicht nur in Horrorfilmen für den Extra-Gruseleffekt, sondern können schnell auch einfache Heimwerker-Tätigkeiten in ein kleines Massaker verwandeln. Der häufigste Unfallauslöser ist aber ein ganz anderes Arbeitsmittel: die Leiter. „Nach wie vor passieren viel zu viele Leiterstürze – und das, obwohl diese so leicht vermeidbar wären. Wir können hier nicht oft genug dazu mahnen, vor Beginn der Arbeiten die Standfestigkeit der Leiter zu kontrollieren und die Leiter nur mit festem Schuhwerk zu verwenden“, empfiehlt Kräutler.

Sind Männer die besseren Heimwerker?

Sowohl Männer als auch Frauen sind sich einig: Männer sind die besseren Heimwerker. Neun von zehn Befragten vertreten diese Ansicht. Begründet wird dies vor allem mit der größeren Kraft von Männern (22,5%). Aber auch höheres Interesse, bessere technische Fähigkeiten und die Annahme, dass sich Männer eher bereits als Kinder mit dem Thema Heimwerken beschäftigen, wurden als Begründung für die höhere Einschätzung der handwerklichen Geschicklichkeit von Männern genannt. Aber auch für alle männlichen Heimwerker-Talente gilt: Geschicklichkeit allein schützt nicht vor Unfällen. Eigenverantwortung und Risikobewusstsein müssen immer an erster Stelle stehen – hier besteht durchaus noch Handlungsbedarf: Nur zwei Drittel der Befragten geben an, bewusst auf Sicherheit beim Heimwerken zu achten. Jeder Zwanzigste gibt sogar zu, sich überhaupt keine Gedanken um die Sicherheit zu machen.

Mit sich zufrieden sind die österreichischen Heimwerker im Übrigen nicht immer: Knapp 90 Prozent der Heimwerker hatten schon einmal den Eindruck, dass nach der Fertigstellung nicht alles so geworden ist, wie geplant. Vier von zehn Heimwerker entschieden sich dann auch dazu, nichts mehr zu ändern – ganz nach dem Motto „egal – ich lass‘ das jetzt so“.

KFV-Sicherheitstipps fürs Heimwerken:

• Hobbyhandwerker sollten sich an Handwerks-Profis orientieren und sich von Profis beraten lassen.

• Sich nicht überfordern – bei anstrengenden Arbeiten öfter Pausen machen.

• Unbequeme Arbeitspositionen vermeiden.

• Immer auf angemessenen Arbeitsschutz achten.

• Schutzbrille, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe tragen.

• Bestehende Schutzeinrichtungen bei Geräten niemals abmontieren.

• Nie unter Zeitdruck arbeiten.

• Auf qualitativ hochwertiges Werkzeug achten.

• Ringe und anderen Schmuck ablegen, lange Haare zusammenbinden.

• Keine weite Kleidung tragen.

Das Rote Kreuz empfiehlt folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen bei den oben angeführten häufigsten Verletzungen, die beim Heimwerken passieren:

Starke Blutungen:

Einen ausreichend starken, manuellen Druck auf die Blutung ausüben, damit diese zum Stillstand kommt. An Armen und Beinen kann der manuelle Druck durch einen Druckverband ersetzt werden. Führen Sie danach weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen (Lagerung, Frischluftzufuhr, Wärme, Psychische Betreuung) durch.

Abgetrennte Körperteile:

Abgetrennt Körperteile sind prinzipiell wie jede andere Wunde zu behandeln. Nach der keimfreien Wundversorgung des abgetrennten Körperteils wird dieser in eine Rettungsdecke gewickelt oder in einen Plastiksack gegeben. Den abgetrennten Körperteil vor Hitze, Kälte und Nässe schützen und dem Rettungsdienst übergeben.

Schnittwunden:

Bedecken Sie die Wunde mit einer keimfreien Wundauflage und fixieren Sie diese mit einem Verband. Führen Sie Basismaßnahmen (Lagerung, Frischluftzufuhr, Wärme, Psychische Betreuung) durch.

Fremdkörper in Wunden:

Verwenden Sie keimfreie Wundauflagen und Mullbinden, um den Fremdkörper zu fixieren.

Fixieren Sie die Wundauflagen und Mullbinden.

Führen Sie Basismaßnahmen durch.

Lassen Sie die Wunde von einem Arzt untersuchen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.05.2017

CRE Panel erwirbt Lichtbeton-Marke LUCCON

JOLO Betonfertigteile JOLO Betonfertigteile

OLO-Tochterunternehmen fertigt innovativen Baustoff künftig in Götzis

JOLO Betonfertigteile hat über seine Tochtergesellschaft CRE Panel die Marke LUCCON erworben. Der innovative lichtdurchlässige Beton wird künftig in Götzis gefertigt. Mit der über 60-jährigen Branchenerfahrung von JOLO will Geschäftsführer Markus Loacker dem Produkt LUCCON zum konstanten Erfolg verhelfen.

Die LUCCON Lichtbeton GmbH, Hersteller des mehrfach ausgezeichneten, lichtdurchlässigen Betonprodukts, hat Anfang des Jahres Konkurs angemeldet. Mitte April übernahm die CRE Panel GmbH die Marke LUCCON. Die JOLO-Tochter CRE Panel stellt Betonfertigteile in Kombination mit modernen Technologien her. Geschäftsführer Markus Loacker sieht den Kauf der Marke LUCCON deshalb als logische Unternehmenserweiterung. Der Lichtbeton wird zukünftig im zweiten Produktionsstandort in Götzis-Hopbach produziert.

HiTech-Material mit verblüffenden Eigenschaften

Durch die Verwendung lichtleitender Fasern ist LUCCON transluzent: Farben und Formen

können bei entsprechenden Lichtverhältnissen durch den Beton hinweg wahrgenommen

werden. Dabei bleiben die klassischen Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Wasserdichtigkeit

und Frostbeständigkeit erhalten.

Das Material eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und eröffnet Architekten, Designern und Künstlern – im wahrsten Sinne des Wortes – neue Perspektiven.

Innovation und Erfahrung als Erfolgsrezept

„Mit unseren über 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Vermarktung von Betonfertigteilen werden wir der Idee von lichtdurchlässigem Beton zum andauernden Erfolg verhelfen“, zeigt sich Markus Loacker, in Personalunion Geschäftsführer von JOLO und CRE Panel, optimistisch: „Industrie 4.0 macht vor Betonfertigteilen keinen Halt und wir möchten Pioniere in unserem Spezialsegment bleiben.“ Der Umstrukturierungsprozess hat begonnen. Im Herbst wird LUCCON aus Götzis verfügbar sein.

Websites:

www.jolo.at

www.luccon.com

www.crepanel.com

Fact-Box:

JOLO Betonfertigteile

JOLO Betonfertigteile in Götzis (Vorarlberg) setzt auf Qualität, Innovation und Tradition. Das Unternehmen wurde 1954 von Großvater Josef Loacker gegründet und ist auf die Herstellung von Elementdecken (Beton-Fertigteile für den Bau) spezialisiert. Zweites Standbein ist die Produktion von Beton-Serienfertigteilen für die Industrie und die Bauwirtschaft. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Markus Loacker geführt.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

JOLO Betonfertigteile – Josef Loacker GmbH, Ing. Markus Loacker, Telefon +43/5523/62788, Mail betonwerk@jolo.at

Pzwei. Pressearbeit, Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: JOLO-Geschäftsführer Markus Loacker präsentiert den innovativen Lichtbeton.
23.05.2017

i+R bringt Wünsche Jugendlicher unter ein Dach

Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig. Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig.

Biberacher Jugendhaus erfüllt höchste architektonische, bauliche und funktionelle Ansprüche

Ob Theater, Party oder angeregte Diskussionsrunden: Im kürzlich eröffneten Jugendhaus Biberach ist alles zur selben Zeit möglich. Der innerhalb eines Jahres von der Lindauer i+R Industrie- & Gewerbebau errichtete Bau bringt besondere Anforderungen an Statik und Technik sowie eine ungewöhnliche Architektur unter einen Hut. Das Haus wird von den Jugendlichen bereits belebt.

Zwanzig Jahre Planung und Abwägung hinsichtlich Funktion, Optik und Kosten gingen dem Bau des Jugendhauses Biberach voraus. Im Oktober 2015 war es soweit: Nach Ausschreibung der Stadt erhielt der Lindauer Generalunternehmer i+R Industrie- & Gewerbebau den Zuschlag. Im März 2016 war Baustart. Seit diesem Frühjahr hat die Biberacher Jugend nun ihr „eigenes“ Haus.

Die Mehrfachbeauftragung entschied das Büro Christine Reck Architekten für sich. In einem einzigartigen Beteiligungsverfahren konnten die jungen Einwohner ihre Wünsche kundtun – sowohl „analog“ als auch über die dafür eigens eingerichtete Facebook-Gruppe. Rund 700 Jugendliche machten mit. Die Detailplanung führte der i+R Partner Peter Kies aus. Die Fachplanung übernahmen die i+R Sparten energie und Holzbau sowie die Partnerfirmen GMS (Fenster und Verglasung) und Wochner (Fassadenbau).

Gute Abstimmung bei Planung und Bau

„Es ist ein sehr komplexes Projekt. Die exakte Vorbereitung war das Um und Auf“, schildert i+R Projektleiter Simon Bickel. Nachvollziehen lässt sich dies anhand architektonischer Eckdaten: Der massive Betonbau verfügt über einen schneckenförmigen Außenaufgang, der über eine begrünte Rampe auf das Dach führt. An höchster Stelle lädt eine „Fleezhöhle“ zum Verweilen ein. Rampe, Höhle und Dach sind aus Thermokiefer konstruiert. An der großflächigen Sichtbeton-Fassade haben sich bereits, wie geplant, junge Graffiti-Künstler verwirklicht.

„Die größte Herausforderung war für uns, Statik, Technik und Architektur abzustimmen – insbesondere an den Schnittstellen mehrerer Gewerke“, sagt Bickel. So bildet etwa die vorgehängte Fertigteilbetonfassade gleichzeitig die Brüstung. Die Fassade ist teilweise an der frei gespannten Hohlkörperdecke verankert. Aus wirtschaftlichen Gründen kamen auch Ortbeton- und Filigrandeckensysteme zum Einsatz.

Gleichzeitig laufende Veranstaltungen

Das Herz des Hauses ist der 4,5 Meter hohe und 12 Meter freigespannte Multifunktionsraum im Erdgeschoss. Dieser kann als Einheit genutzt oder in drei Räume getrennt werden. Mit der Multimediaanlage ist eine separate Beschallung möglich, die die Jugendlichen über mobile Endgeräte selbst steuern. Im schalldichten Haus können Events parallel ungestört ablaufen.

Im barrierefreien, dreigeschossigen Bau sind zudem eine Werkstätte, eine Theke, ein Foyer, ein Lagerraum sowie Büroräume für die Hausverwaltung und den Verein Jugend Aktiv untergebracht. „Nach vielen Jahren des Planens und manchmal auch Zweifelns sind wir heute zufrieden in ‚unserem‘ für alle offenen Jugendhaus aktiv“, sagt Wolf König, Leiter des Vereins Jugend Aktiv, der das Haus gemeinsam mit der Stadt Biberach betreibt.

Zufrieden ist auch die Stadt: „Zur Freude aller konnte i+R das Jugendhaus mit dem vereinbarten Budget und in einer absolut überzeugenden Qualität realisieren. Insgesamt konnten Einsparungen von über 350.000 Euro zu den im Vorfeld berechneten Kosten erzielt werden", merkt Bauherr-Vertreter Sascha Mildenberger an.

Energieeffizienter als ein Passivhaus

Sparsam ist auch der Betrieb des Gebäudes: Geheizt wird mit Fernwärme der Stadt, die Gebäudehülle ist thermisch optimiert. Zudem verfügt das Haus über eine Lüftung mit einer Leistung von 4000 Kubikmetern samt Wärmerückgewinnung. „Das Jugendhaus erreichte bei der Prüfung nach EnEV 2016 einen Luftdichtheitswert (n50) von 0,5 und damit einen besseren, als ihn die Energieverordnung für ein Passivhaus fordert“, verdeutlicht i+ R Projektleiter Simon Bickel.

Infos: www.ir-industrie-gewerbebau.de

Factbox: Jugendhaus Biberach

• Bauherr: Stadt Biberach

• Architektur: Christine Reck Architekten GmbH, Biberach

• Generalunternehmung: i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Lindau

• Bruttogeschoßfläche 1222 m2

• Baumaterial: 1000 m3 Beton, 95 Tonnen Stahl, 3700 m2 Verschalung, 300 m2 Rasen

• Dach auf 1500 kg/m Last ausgerichtet (gemäß Versammlungsstättenverordnung)

• Nutzfläche: 730 m2

• Baustart: März 2016

• Fertigstellung: April 2017

• Projektvolumen: rund 3,85 Millionen Euro

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Die Sparte Energie- & Gebäudetechnik der i+R energie übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

www.ir-industrie-gewerbebau.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Simon Bickel, Tel. 0043/5574/6888-2900, Mail s.bickel@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Simon Gallus
23.05.2017

Der Kult ist zurück: Baby & Johnny sind wieder da!

DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden. DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden.

DIRTY DANCING – Das Original Live ab Oktober 2017 auf Tournee und im Jänner 2018 im Festspielhaus Bregenz

Die Filmvorlage gilt als einer der aufregendsten Tanzfilme aller Zeiten, die Bühnenshow des Kinohits hat weltweit schon mehr als acht Millionen Besucher begeistert. Allein 500.000 Zuschauer waren es auf der letzten Tournee 2014/15. Jetzt sind die Schmetterlinge der ersten großen Liebe sowie die Erinnerungen daran mit DIRTY DANCING wieder zurück. Von 23. – 28. Jänner im Festspielhaus Bregenz zu erleben.

Neben den Original-Filmsongs wie „Time Of My Life“ oder „Do You Love Me“ begleiten über fünfzig weitere Titel die ersten Blicke, Annäherungsversuche und Berührungen zwischen dem attraktiven Tänzer Johnny Castle und der naiven Teenagerin Frances „Baby“ Houseman.

Die 28 Darsteller tanzen zu Mambo, Merengue und kubanischen Rhythmen, werden zu Animateuren, Kellnern und Hotelgästen und versetzen so das Publikum mitten in die weltbekannte Liebesgeschichte, mitten in den Sommer 1963 ins Ferienresort Kellerman’s.

DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour ist ein einmaliges Live-Erlebnis. Wo wird man sonst so sehr an den ersten Tanz, den ersten Kuss und die erste große Liebe seines Lebens erinnert?

„DIRTY DANCING auf der Bühne zu inszenieren, bringt immer einen gewissen Druck mit sich. Die Fans wissen genau, wie die einzelnen Szenen und Tänze aussehen, welche Sätze oder Lieder sie hören möchten und wie sich das Prickeln anfühlt. Das ist unser Anspruch – ihnen genau das alles und noch mehr – nämlich das Live-Erlebnis – zu geben“, so Maik Klokow, Geschäftsführender Gesellschafter und Produzent der Mehr! Entertainment über den Publikumsmagneten DIRTY DANCING.

Ralf Kokemüller CEO BB Group: "Dirty Dancing ist einer der wenigen Kult-Filme, die auch heute noch Millionen von Fans begeistert. Und mit der Live-Produktion verhält es sich genauso. Wir freuen uns, unsere langjährige Partnerschaft mit Mehr! Entertainment bei der Tour von Dirty Dancing fortzusetzen und dem Publikum eine großartige 'Time of their Life' zu bescheren."

Info: www.dirty-dancing-tour.de , www.presse.dirty-dancing-tour.de

Über DIRTY DANCING

DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden. Die schüchterne Frances „Baby“ Houseman langweilt sich unter den Erwachsenen im Urlaub mit ihren Eltern, bis sie ihr Herz an den anziehenden Tanzlehrer und Showtänzer des Hotels Johnny Castle verliert. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, Konflikte müssen unter den Jugendlichen wie auch zwischen den Generationen gelöst und die Schritte für den Abschlusstanz der Ferien-Saison erlernt werden.

Leidenschaftliche Tanzszenen, mitreißende Songs und die emotionale Geschichte lassen das Publikum mitfiebern und das Knistern auf der Bühne hautnah nachempfinden.

Eleanor Bergstein ist Drehbuchautorin, Schriftstellerin, Produzentin und Regisseurin. Ihr berühmtestes Projekt DIRTY DANCING gehörte zu den Top 5 der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 1987. Der dazugehörige Soundtrack wurde mit der Diamantenen Schallplatte (elf Mal Platin) ausgezeichnet und zählt zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte. Der Titel „Time Of My Life“ war ein Millionenseller und wurde mit einem Oscar für den besten Filmsong sowie mit einem Grammy für das beste Popduett ausgezeichnet.

Diese Erfolgsgeschichte inspirierte Bergstein, auch eine Bühnenversion von DIRTY DANCING zu schaffen.

Und diese ist nicht minder erfolgreich: Am Londoner West End waren die Vorstellungen monatelang jeden Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und auch in Deutschland ist DIRTY DANCING Kult: Für keine andere Show wurden jemals vor einer Premiere mehr Karten verkauft als für die Hamburger Inszenierung, die von März 2006 bis Juni 2008 dort gespielt wurde.

Bis heute haben weltweit – von Australien über Nordamerika bis nach Europa – über acht Millionen Zuschauer DIRTY DANCING live auf der Bühne erlebt.

Fact-Box:

DIRTY DANCING – Das Original in Bregenz

Wann: 23. – 28. Jänner 2018

Wo: Festspielhaus Bregenz, Großer Saal

Spieltermine:

23. – 24. Jänner 2018 jeweils 20 Uhr

24. Jänner 2018 15 und 20 Uhr

25. Jänner 2018 14 und 19 Uhr

Vorverkauf: www.v-ticket.at , www.oeticket.com und www.bb-promotion.com

Ticket-Hotlines: +4375574/4080 und +43/1960096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour – Termine Österreich

23.01.2018 – 28.01.2018 I Bregenz, Festspielhaus

30.01.2018 – 31.01.2018 I Linz, Tips Arena

02.02.2018 – 04.02.2018 I Salzburg, Salzburg Arena

06.02.2018 – 18.02.2018 I Wien, Stadthalle F

23.02.2018 – 25.02.2018 I Graz, Stadthalle

Preise: 36,90 bis 92,90 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr und Systemgebühr)

Tickets: Ö-Ticket: 0900 - 9496096 (€1,09/min inkl. MwSt.)

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jens Hauer
21.05.2017

Offenes Rennen bis zur Wahl

Offenes Rennen bis zur Wahl Offenes Rennen bis zur Wahl

Österreich erlebt extrem turbulente innenpolitische Tage. Binnen weniger Tage traten bei der ÖVP Reinhold Mitterlehner und bei den Grünen Eva Glawischnig als Parteichefs zurück – beide entnervt von verschiedenen Querelen, vor allem auch in ihren eigenen Parteien. Knapp fünf Monate vor der Neuwahl am 15. Oktober herrscht überall höchste Nervosität.

Denn wohl selten zuvor war es derart unsicher, wie die Wahl ausgehen wird. Spätestens mit der rasch erfolgten Kür von Sebastian Kurz ist klar, dass es zum Dreikampf zwischen Christian Kern (SPÖ), Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Kurz kommen wird. Laut jüngsten Umfragen ist die ÖVP, die zuvor zwischenzeitlich bei nur noch 20 Prozent herumgegrundelt ist, dank Kurz auf über 30 Prozent und damit auf Platz 1 geklettert, einige Prozentpunkte vor SPÖ und FPÖ. Eine Momentaufnahme, die mit Vorsicht zu genießen ist, die aber zeigt, wie viel in Bewegung ist.

Davon kann in Deutschland auch SPD-Kanzlerkandidat Schulz ein Lied singen, der nach lichten Umfrage-Höhenflügen bei den jüngsten Landtagswahlen abgestürzt ist – und schon ist nach dem Schulz-Effekt vom Schulz-Defekt die Rede. Dass für SPÖ und ÖVP auch nach ihrer miserablen Regierungs-Performance die Chancen aufs Kanzleramt intakt sind, haben sie ihren publikumstauglichen Spitzenkandidaten Kern und Kurz zu verdanken.

Für die Grünen unter ihrer neuen Spitze und die NEOS wird es extrem schwierig werden, im Schatten des Dreikampfs zu punkten. Eine Dreierkoalition mit SPÖ oder ÖVP, die einzige Machtperspektive für die Kleinen, scheint aussichtslos. Was auch die Möglichkeiten für die SPÖ extrem einschränkt, so lange sie (anders als im Burgenland) eine Ehe mit der FPÖ quasi ausschließt. So bleibt die ÖVP in einer strategisch klar besseren Position.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel: "Offenes Rennen bis zur Wahl", von Alois Vahrner
21.05.2017

Wachau-Tourismus will die Verweildauer erhöhen

„Es ist uns zudem gelungen, die Betriebe in der Region miteinander zu vernetzen und dadurch die Qualität für die Gäste insgesamt zu steigern“, erklärte Bernhard Schröder von der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. „Es ist uns zudem gelungen, die Betriebe in der Region miteinander zu vernetzen und dadurch die Qualität für die Gäste insgesamt zu steigern“, erklärte Bernhard Schröder von der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH.

Die Qualitätsoffensive „Best of Wachau“ der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH wird jetzt – fünf Jahre nach dem Start – mit einem „Goldclub“-Bonusprogramm für die Gäste noch attraktiver gestaltet. Im Rahmen des „Goldclubs“ kommen alle Gäste, die zwischen 1. Juni und 30. September mindestens drei Nächte in einem der „Best of Wachau“-Betriebe verbringen, in den Genuss von exklusiven Erlebnis-Schmankerln. Das sind zum Beispiel eine geführte Weinwanderung mit dem Gastgeber oder eine Zillenfahrt auf der Donau bei Dürnstein.

Für Niederösterreichs Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav ist die „Best of Wachau“-Initiative mit ihren nunmehr 53 Mitgliedsbetrieben ein Eckpfeiler der Qualitätsoffensive im blau-gelben Tourismus. Sie verweist unter anderem auch auf die Qualitätsstrategien „Wirtshaus-Kultur“, „Genießer-Zimmer“ oder die „Top-Ausflugsziele“, die von der für 2020 hoch gelegten Wertschöpfungslatte mit einer Milliarde Euro nicht mehr weit entfernt sind. „900 Millionen haben wir schon erreicht“, sagt Bohuslav. Ähnlich gut unterwegs sieht sie Niederösterreichs Tourismus, der dem Ziel von sieben Millionen Nächtigungen im Jahr 2020 derzeit mit 6,9 Millionen schon sehr nahe sei.

Mit knapp 810.000 Nächtigungen und einer Steigerung um fast zwei Prozent hat die Region „Wachau Nibelungengau Kremstal“ 2016 wieder sehr wesentlich zum neuen Erfolg beigetragen. Besonders stark ist der Zuwachs an Inländernächtigungen ausgefallen. Sie nahmen um 16.692 oder 4,2 Prozent zu. Am häufigsten nächtigten die Niederösterreicher (98.065 mal) und die Wiener (96.184 mal).

„Es ist uns zudem gelungen, die Betriebe in der Region miteinander zu vernetzen und dadurch die Qualität für die Gäste insgesamt zu steigern“, erklärte Bernhard Schröder von der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. Das bestätigt auch Martin Prankl vom Alten Schiffmeisterhaus in Spitz, ein Qualitäts-Gastgeber der ersten Stunde.

Die Qualitätsstrategie hat auch dazu beigetragen, dass die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,1 Tagen pro Gast um 19 Prozent gesteigert werden konnte. Im Segment der ausländischen Gäste waren es sogar 23 Prozent. Goldclub-Manager Peter Sigmund hob vor allem das Ziel hervor, die Aufenthaltsdauer der Gäste noch weiter zu verlängern sowie mit den insgesamt 20 exklusiven Wochentags-Programm-Highlights mehr Gäste auch „unter der Woche“ in die Region zu locken. Ergänzend dazu gibt es einen „Langschläfer-Bonus“ für Gäste, die ihren Aufenthalt bei den Beherbergungsbetrieben direkt oder über die Donau Tourismus GmbH buchen. Für sie gibt es beispielsweise eine Flasche Winzersekt extra oder ein kostenloses Leihfahrrad für einen Tag.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.03.2017

ALPLA präsentiert sich erstmals auf Pharma-Fachmesse

Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

CPhI Istanbul: Branchenplattform für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika

Hard, 1. März 2017 – ALPLA nimmt von 8. bis 10. März an der CPhI Istanbul teil. Im Rahmen dieser internationalen Messe der pharmazeutischen Industrie stellt sich ALPLA erstmals als Anbieter von Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte und Generica vor.

Mit 160 Standorten in 43 Ländern zählt ALPLA längst zu den führenden Entwicklern und Herstellern von maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Weltweit produziert ALPLA für internationale und regionale Kunden aus unterschiedlichen Branchen: Getränke, Nahrungsmittel, Kosmetik, Haushaltspflege, Putz- und Waschmittel oder Öle und Schmiermittel.

Joint Venture in Ägypten liefert Branchenkenntnisse

Mit der Übernahme der ägyptischen Taba-Gruppe im Jahr 2016 weitete ALPLA sein Angebotsspektrum auf Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte aus. Taba verfügt über 29 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Sicherheits-Verschlüssen, Flaschen, Dosierhilfen für Säfte, Augen-, Nasentropfen usw.

Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Derzeit entsteht in der Industriezone 10th of Ramadan City bei Kairo ein neuer Standort, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Pfizer, Novartis und Glaxo Smith Kline gehören zu den Kunden, wie auch zahlreiche lokale Anbieter aus der Region Mittlerer Osten und Nordafrika.

Angesehene Fachmesse für die MENA-Region

Die CPhI Istanbul findet von 8. bis 10 März 2017 im Istanbul Expo Center statt. Die Messe der pharmazeutischen Industrie hat sich seit ihrer Gründung 2014 zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für die MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordamerika) entwickelt. Mehr als 200 regionale und internationale Aussteller nehmen daran teil. Die Businessplattform mit ihren Sonderschauen bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Biotechnologieindustrie ab.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox CPhI Istanbul

• Dauer: 8. bis 10. März 2017

• Ort: Istanbul Expo Center (IFM), Türkei

• Sonderschauen: InnoPack (Pharmazeutische Verpackungen und Abgabesysteme), ICSE (Auftragsfertigung und Service), P-MEC (Maschinen, Technologie und Ausstattung)

• Gründung der Messe im Jahr 1990 als CPhI worldwide, seit 2014 jährlich in Istanbul für die MENA-Region

• Rund 200 Aussteller aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten, mehr als 4000 Besucher

• Infos unter: www.cphi.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA. Fotograf: Adi Bereuter. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
16.02.2017

Symphonieorchester Vorarlberg spielt Joseph Haydns „Die Jahreszeiten“

Mit Joseph Haydns Komposition „Die Jahreszeiten“ nimmt Dirigent Benjamin Lack das Publikum beim vierten Abo-Konzert mit auf den musikalischen Jahreslauf. Mit Joseph Haydns Komposition „Die Jahreszeiten“ nimmt Dirigent Benjamin Lack das Publikum beim vierten Abo-Konzert mit auf den musikalischen Jahreslauf.

Großes Oratorium der Wiener Klassik für Orchester, Soli und Chor geleitet von Benjamin Lack

Bregenz, 16. Februar 2017 – Für das vierte Abo-Konzert des Symphonieorchester Vorarlberg steht Benjamin Lack am Dirigentenpult. Unter seiner Leitung führen das Orchester, der Kammerchor Feldkirch und die Solisten Mara Mastalir, Daniel Johannsen und Florian Götz gemeinsam Haydns „Die Jahreszeiten“ auf. Das Publikum kann dieses Oratorium am 11. März im Montforthaus Feldkirch und am 12. März im Festspielhaus Bregenz erleben.

Mit dem Übergang vom Winter in den Frühling beginnt Haydns Oratorium. „Wir spielen dieses Werk genau in dieser Übergangszeit – im März“, erklärt Geschäftsführer Thomas Heißbauer. Für Heißbauer verfügt das Stück über eine besondere Kraft. „Haydn war bereits 69 Jahre alt als er „Die Jahreszeiten“ komponierte. Er vertonte nicht nur einen Jahreslauf, sondern das ganze Leben. Das ist im gesamten Werk hörbar.“

Wiener Klassik mit romantischen Vorboten

Haydns „Die Jahreszeiten“ erzählt vom bäuerlichen Leben, von den Übergängen im Jahreskreis und von den Freuden des Lebens, vom Werden und vom Vergehen. Wo das Libretto von Gottfried van Swieten schwächelt – Haydn selbst war damit nicht gänzlich zufrieden – überzeugt Haydn mit kompositorischen Einfällen, die bis heute frisch, humorvoll und jugendlich wirken.

„Stumme Andacht, Staunen und lauter Enthusiasmus […]“, so kommentierte die Presse die Uraufführung am 24. April 1801 im Wiener Palais Schwarzenberg. Zwei weitere Aufführungen im selben Monat folgten. Haydn deutete mit seinen „Jahreszeiten“ bereits in eine neue Richtung. Die Vorboten der Romantik sind in dieser klassischen Komposition in Ansätzen hörbar.

Ein Werk für Orchester, Soli und Chor

Mit der Leitung der „Jahreszeiten“ feiert Orchester- und Chorleiter Benjamin Lack seine Symphonieorchester-Premiere. Lack ist Feldkircher Domkapellmeister, Leiter des Festspielchores und seit 2005 auch musikalischer Leiter des Kammerchor Feldkirch. Der Kammerchor – 2001 aus dem „Hortus Musicus“ hervorgegangen – hat seine künstlerischen Schwerpunkte in anspruchsvoller A-Cappella-Chorliteratur sowie in der Darbietung von Oratorienwerken.

Als Gastsolisten sind Mara Mastalir, Daniel Johannsen und Florian Götz zu erleben. Alle drei sind erfahrene Haydn-Interpreten. Mastalir sang den Sopran-Part der „Jahreszeiten“ bereits mehrfach, unter anderem bei den Haydn Festspielen Eisenstadt. Tenor Daniel Johannsen gehört zu den gefragtesten Evangelisten seiner Generation. Bariton Florian Götz zählt die großen Haydn-Oratorien zu seinem umfassenden Repertoire.

Zu Gast in der Schweiz

Gastspiele im In- und Ausland sind für das Symphonieorchester Vorarlberg von großer Bedeutung. Geschäftsführer Thomas Heißbauer sieht darin eine Pflicht des Klangkörpers: „Unsere musikalische Qualität ist auf internationalem Niveau. Wir müssen und wollen über die Landesgrenzen hinaus präsent sein.“ Am 10. März 2017 gastiert das Symphonieorchester auf Einladung des Kulturvereins Glarus Süd mit Haydns „Die Jahreszeiten“ in Schwanden in der Schweiz.

Info: www.sov.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Konzert 4

Freitag, 10. März 2017, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Schwanden (CH)

Samstag, 11. März 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 12. März 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Benjamin Lack | Dirigent

Mara Mastalir | Sopran

Daniel Johannsen | Tenor

Florian Götz | Bariton

Kammerchor Feldkirch

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten Hob.XXI:3

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. (FH) Veronika Sutterlüty, Telefon 0043/5574/43447-15, Mail veronika.sutterluety@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jens Ellensohn
13.05.2017

Kern attackiert ÖVP und Sebastian Kurz

SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern skizziert im ÖSTERREICH-Interview (Sonntagsausgabe) seine Pläne und kritisiert ÖVP sowie Sebastian Kurz scharf. SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern skizziert im ÖSTERREICH-Interview (Sonntagsausgabe) seine Pläne und kritisiert ÖVP sowie Sebastian Kurz scharf.

Über einen gemeinsamen Neuwahlantrag mit der ÖVP sagt er: „Für mich ist im Moment eines wichtig: Finden wir Mehrheiten für die vereinbarten Maßnahmen. Es steht ja viel an - Bildungsreform, Senkung der Lohnnebenkosten, die 20.000 neuen Jobs für ältere Langzeitarbeitslose, die Steuerentlastung für die Mittelschicht. Da können und werden wir jetzt nicht Monate warten, nur weil Sebastian Kurz nicht mehr will. Die Situation stellt sich ja wie folgt dar:

einer bekommt Neuwahlen - und 350.000 Menschen, die unter 1.500 Euro monatlich verdienen, bekommen keinen Mindestlohn. Einer bekommt Neuwahlen und 20.000 Menschen über 50, die seit einem Jahr oder länger auf einen Job warten, bekommen wieder keine Chance.“

Auf die Frage, ob er bei einem Neuwahlantrag die ÖVP-Minister entlassen werde, meinte Kern: „Ich habe gelernt, dass in der Politik die Dinge etwas anders laufen: in einem Unternehmen wäre es undenkbar, dass ein leitender Angestellter sagt: Ich will hier nicht mehr arbeiten, aber die nächsten fünf Monate will ich weiter alle Benefits - vom Dienstauto zum Sekretariat. Mein Angebot an Sebastian Kurz und die ÖVP war weitreichend. Dieses Angebot wurde ausgeschlagen. Aber hier geht es nicht um einen egoistischen Poker -hier geht es um Österreich. Und mit unserem Land und seinen Menschen spielt man nicht“.

Über eine mögliche Neuauflage von Rot-Schwarz meinte der Kanzler:

„Für mich ist viel vorstellbar - aber entscheidend ist: wem ist das Land das große Anliegen? Da werden wir schauen, wer nach den Wahlen der richtige Partner ist.“.

Empört zeigte sich der Kanzler, dass die ÖVP seinen Sohn Niko Kern scharf angriff: „Die ÖVP hat meinen Sohn zum Regierungs-Stürzer hochhysterisiert und ihn auf das Cover von Zeitungen gezerrt. Ich finde es letztklassig, wenn manche jetzt glauben, im Wahlkampf meine Familie angreifen zu können. Das ist niveaulos und unanständig.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: SPÖ Presse und Kommunikation, CC BY-SA 2.0

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2017 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!