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Montag 18.06.2018 13:29
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18.06.2018

Situationselastisch

Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auf Schiene. Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auf Schiene.

Was die Sozialpartner auf Druck einiger Gewerkschafter vor einem Jahr einfach nicht auf die Reihe kriegten, hat jetzt die Regierung in Angriff genommen und auch prompt erledigt: Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auf Schiene.

Und sofort schreien eben die damaligen Verhinderer aus der Gewerkschaft laut auf, entrüsten sich über Begriffe wie flexibel und freiwillig – und sie drohen unverhohlen mit Streiks, also mit Arbeitskampf pur. Dabei kam gerade von Arbeitnehmerseite oft auch der Wunsch nach mehr Freizügigkeit bei der Arbeitszeit, Themen wie Gleitzeit etc. waren stets willkommen.

Es war ein SPÖ-Politiker namens Klug, der 2014 in mit dem Begriff „situationselastisch“ das Wort des Jahres kreierte – vereinfacht ausgedrückt könnte man ja auch flexibel dazu sagen. Nichts anderes soll mit flexibler Arbeitszeit realisiert werden. Es ist logisch, dass beide Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, davon profitieren sollen. Wer etwas anderes behauptet, hat sich mit dem beruflichen Alltag in manchen Branchen nicht auseinandergesetzt.

Die Gewerkschaft selbst nimmt es mit der Dienstzeit anscheinend auch nicht so genau und setzte am vergangenen Wochenende – am Samstag – eine Pressekonferenz an, um ihre Geschütze gegen die Arbeitszeitflexibilisierung aufzufahren. Da hatten im Hintergrund sicher einige Leute außerhalb ihrer regulären Dienstzeit mitzuarbeiten – irgendwie ein schlechtes Timing.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt von Harald ENGELSBERGER
18.06.2018

Ein Spionage-Skandal unter „Freunden“

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) hat offenbar lange Zeit systematisch zentrale Einrichtungen auch in Österreich ausgespäht und überwacht. Nach diesem Skandal darf nicht zur Tagesordnung übergegangen werden. Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) hat offenbar lange Zeit systematisch zentrale Einrichtungen auch in Österreich ausgespäht und überwacht. Nach diesem Skandal darf nicht zur Tagesordnung übergegangen werden.

Wie war doch die Aufregung in Deutschland groß, als Edward Snowden die Praktiken des US-Geheimdienstes NSA in aller Welt enthüllte. Eine der Betroffenen der US-Lauschangriffe war, wie damals auch publik wurde, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel: Die Amerikaner hatten ihr eigenes Handy ausspioniert. Merkels damalige Reaktion in Richtung des damaligen US-Präsidenten Barack Obama lautete: „Ausspähen unter Freunden – das geht gar nicht!“

Genau das aber hat Deutschland selbst praktiziert, wie aus der jetzt im profil und Standard publizierten Spionagedatei hervorgeht:

Demnach hat der BND in den Jahren 1999 bis 2006 insgesamt 2000 Telefon-, Fax- und Mobilanschlüsse sowie E-Mail-Adressen in Österreich in Visier genommen: darunter Ministerien, Behörden, internationale Organisationen, außerdem Unternehmen (wie auch die Swarovski Optik) und heimische Medien. Die Befürchtung liegt nicht gerade ferne, dass dabei auch Wirtschaftsspionage begangen wurde. Bereits 2015 war bekannt geworden, dass der BND auch „befreundete Länder“ gezielt ausspioniert haben soll, das jetzt bekannt gewordene Ausmaß allein im kleinen, neutralen Österreich ist aber absolut skandalös.

Merkel selbst hatte nach Auffliegen der US-Überwachung zwar Kritik geübt, schlussendlich blieb die Reaktion Deutschlands aber schaumgebremst. Wohl aus schlechtem Gewissen, weil man ja selbst im Glashaus saß und befürchtete, dass die eigenen Praktiken auffliegen könnten. Österreich, das hoffentlich diesbezüglich mit weißerer Weste agierte, kann nicht zur Tagesordnung übergehen und muss von Deutschland umfassende Aufklärung einfordern. Auch darüber, ob und wann die skandalösen deutschen Praktiken eingestellt wurden. Die Vorgaben wurden ja erst 2016 verschärft. Ob dies aber mittlerweile eingehalten wird, weiß niemand.

Dass es immer häufiger Enthüllungen über das durch die neuen technischen Möglichkeiten (bis hin zu Späh-Attacken auf Smartphones, Fernseher und andere Geräte) noch erleichterte Treiben von Geheimdiensten gibt, ist positiv – und beängs­tigend zugleich. Die Großmächte und wohl auch etliche andere verfügen heute über hochgerüstete Cyber-Armeen – die bis hin zu Spionage, Sabotage und Desinformation ein reiches Arsenal im Köcher haben sollen. Genau das haben sich etwa die USA, Russ­land oder China gegenseitig vorgeworfen. Zumindest die demokratische Welt muss aber in der Beziehung zueinander und zu den Bürgern dringend neue Grenzen ziehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bjs - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Alois Vahrner
18.06.2018

SPÖ NÖ fordert Entlastung der Freiwilligen Feuerwehren

„Die Katastrophenereignisse der vergangenen Tage und Wochen zeigen einmal mehr, welchen Stellenwert die Freiwilligen Feuerwehren für die österreichische Bevölkerung besitzen“, meint SP-Klubobmann Reinhard Hundsmüller „Die Katastrophenereignisse der vergangenen Tage und Wochen zeigen einmal mehr, welchen Stellenwert die Freiwilligen Feuerwehren für die österreichische Bevölkerung besitzen“, meint SP-Klubobmann Reinhard Hundsmüller

„Die Katastrophenereignisse der vergangenen Tage und Wochen zeigen einmal mehr, welchen Stellenwert die Freiwilligen Feuerwehren für die österreichische Bevölkerung besitzen“, meint SP-Klubobmann Reinhard Hundsmüller und dankt dabei den Feuerwehren für ihren engagierten Einsatz für die NiederösterreicherInnen. Die aus den aktuellen Wetterkapriolen resultierende Anzahl von Einsätzen veranschaulichen den hohen Bedarf an technischen Ausrüstungsgegenständen, welche nicht zuletzt aufgrund der gesetzlichen Vorgaben immer wieder auf den aktuellsten Stand gebracht werden müssen.

Durch die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte werde es immer schwieriger, die notwendigen Mittel für die Beschaffungen bereitzustellen. Gleichzeitig fließe ein nicht unbeträchtlicher Anteil für Neuanschaffungen in Form von Umsatzsteuer in den Steuertopf des Bundes zurück. „Eine Befreiung der Freiwilligen Feuerwehren von der Umsatzsteuer bei Beschaffungen von Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen bedeutet einerseits eine wesentliche finanzielle Entlastung der Gemeinden, aber auch der Feuerwehren“, so Hundsmüller weiter.

Eine nationale Einigung alleine stelle hierbei allerdings noch keine umfassende Lösung dar, da das EU-Mehrwertsteuerrecht als Vorlage für die nationale Regelung gelte – und an diese sei Österreich gebunden. Im Rahmen der Ratspräsidentschaft könne die Regierung jedoch Anstrengungen dazu unternehmen. Klubobmann Hundsmüller abschließend:

„Jetzt ist die Bundesregierung am Zug, Änderungen der mehrwertsteuerrechtlichen Grundlagen herbeizuführen, um unseren Freiwilligen Feuerwehren eine finanzielle Entlastung zu ermöglichen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2018

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Wenn Eltern oder Partner an Demenz erkranken, leiden auch die Angehörigen. In den verschiedenen Einrichtungen der Vinzenz Gruppe werden demente Menschen nicht nur bestens betreut, sondern ihre Familien stark entlastet.

Wie schwierig die Situation vieler Angehöriger von Demenzerkrankten ist, erzählt Astrid Reiter, Heim- und Pflegedienstleiterin vom Barmherzige Schwestern Pflegehaus St. Katharina, im aktuellen Vinzenz magazin: „Viele sind schon so am Limit, dass sie in fast schlechterer Verfassung sind als die Betroffenen selbst.“ Daher ihr eindringlicher Ratschlag: „Man darf sich Hilfe holen!“

Diese bekommt man in den zwei Pflegehäusern, die zur Vinzenz Gruppe gehören – St. Katharina in Wien-Gumpendorf und St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach sowie in den Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Aber auch in den gruppeneigenen Krankenhäusern gibt es speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Projekte zum Thema demente Patientinnen und Patienten sowie ein großes Serviceangebot für Angehörige. So setzt man etwa im Herz-Jesu Krankenhaus Wien auf ein integratives Pflegekonzept und betreut Demenzkranke nach ihren speziellen Bedürfnissen. Die Abteilung Akutgeriatrie und Remobilisation im Göttlichen Heiland Krankenhaus Wien bietet gemeinsam mit der Caritas Wien das Angehörigencafé Zeitreise. Während diese sich austauschen können, werden die Erkrankten professionell betreut. Und in Oberösterreich, im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Ried, läuft derzeit ein Pilotprojekt auf der Neurologie, in dem Maßnahmen für die umfassende Betreuung Demenzkranker erstellt und erprobt werden. Das gemeinsame Ziel, fasst Reiter so zusammen: „Uns ist es wichtig, das Verständnis für einander zu fördern.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2018

Den Leuten aufs Maul schauen

Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden. Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden.

In Österreich wird Bildungspolitik in erster Linie ideologisch diskutiert. Der letzte Akt in diesem Drama ist die ab Herbst 2018 geplante Einführung von separaten Deutschförderklassen. Dass Ideologie mehr zählt als Expertise, führt dazu, dass Bildungsexperten nach Skandinavien pilgern, um dort von den Besten zu lernen, aber sicher nicht nach Österreich. Österreich und Deutschland haben ein Schulsystem, das so „erfolgreich“ ist, dass es kein anderer Staat kopiert. Die frühe Selektion der Kinder, die Trennung zwischen Gymnasium und Neuer Mittelschule, ist in Österreich in Stein gemeißelt.

Der unbändige Erfolg, sprich der Zulauf an den Gymnasien in Städten, ist vor allem durch die Angst der Eltern, ihr Kind könnte neben einem anderen mit Migrationshintergrund sitzen, zu erklären. Die Angst ist groß, dass die Qualität des Unterrichts leiden könnte, wenn zu viele in einer Klasse sitzen, die zu wenig Deutschkenntnisse haben. Die Angst ist verständlich und berechtigt, auch weil die Bildungspolitik jahrzehntelang keine adäquate Lösung zu bieten hatte und sie noch immer nicht hat.

Die schwarz-blaue Bundesregierung reagiert auf diese wohl bekannten Ängste und führt im Eiltempo Deutschförderklassen ein. Wissenschafter kritisieren die Segregation der Kinder. Sie in separierte Förderklassen fernab ihrer Regelklasse zu stecken, sei für den Spracherwerb abträglich. Es gab auch Fürsprecher, aber die Maßnahme blieb umstritten. Der Nationalrat beschloss daher im Mai nur mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ, die Deutschförderklassen einzuführen. Die Mehrheit der Bevölkerung gibt der Bundesregierung in einer aktuellen Umfrage Recht. 83 Prozent von 1000 durch „Peter Hajek Public Opinion Strategies“ befragten Personen sind für die separaten Deutschförderklassen. Die hohe Zustimmung ist keine Überraschung, ebenso wenig wie die 69 Prozent, die sich in derselben Umfrage für ein Kopftuchverbot aussprachen. Auf welcher Grundlage die Befragten zu ihrem Ja kamen, ist fraglich. Denn Details zu den Deutschförderklassen sind nicht einmal den Bildungsinstitutionen in den Bundesländern bekannt.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass Türkis-Blau nach der Fusion der Sozialversicherungen den nächsten populistischen Schnellschuss abgefeuert hat. Viele Überschriften, ohne in die Tiefe zu gehen und diesmal auf dem Rücken der Kinder, der Lehrer und der Eltern ausgetragen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Anita Heubacher
11.06.2018

Zahl der Tankstellen in Niederösterreich steigt wieder leicht

Zahl der Tankstellen in Niederösterreich steigt wieder leicht Zahl der Tankstellen in Niederösterreich steigt wieder leicht

583 öffentlich zugängliche Tankstellen - um elf mehr als zum Vergleichszeitpunkt 2016 - hat es Ende des Jahres 2017 in Niederösterreich gegeben. Das ist mehr als ein Fünftel des gesamten österreichischen Tankstellennetzes mit 2.685 Abgabestellen und die mit Abstand höchste Zahl im Bundesländervergleich. Das zweitplatzierte Oberösterreich kommt auf 523 Tankstellen, gefolgt von der Steiermark mit 442. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst einer aktuellen Statistik des Fachverbandes der Tankstellenbetreiber der Wirtschaftskammer Österreich.

Der Tankstellenmarkt in Niederösterreich zerfällt in zwei ungefähr gleich große Hälften: 284 Tankstellen im Bundesland gehören den sogenannten „Majors“, Avanti, BP, ENI, Jet, OMV und Shell. Die anderen 299 sind „freie Tankstellen“, wozu z.B. die Marken Avia, Genol, IQ, Turmöl oder die Hofer-Tankstellen zählen. In Niederösterreich gibt es in Österreich auch die meisten Dieselabgabestellen für die Landwirtschaft. 135 von insgesamt 286 befinden sich im Raum zwischen Enns und Leitha.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2018

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Den unverzüglichen Ausbau der Verkehrswege im boomenden Wirtschaftsraum östlich von Wien fordert einmal mehr Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Die Ostautobahn A4 ist an ihrer Belastungsgrenze angelangt“, stellte er im Klub der Wirtschaftspublizisten fest. „Auf den dringend notwendigen Lobau-Tunnel werden wir auch noch Jahre warten müssen. Und obendrein fehlt dem Airport eine leistungsfähige Bahnanbindung in Richtung Ungarn und Slowakei“, fügte er der Mängelliste ergänzend hinzu.

Der Verkehr um den Flughafen Wien-Schwechat wachse ständig, „die Kapazitäten sind aber nicht ausreichend. Man muss die Infrastruktur rechtzeitig so bereitstellen, dass die Wirtschaftsentwicklung nicht gehemmt wird“, appellierte Ofner an die politischen Entscheidungsträger. In den kommenden zehn Jahren werde die Flughafen Wien AG in den Ausbau des Standorts mit seiner anliegenden Gewerbezone „Airport City“ rund 1,6 Milliarden Euro investieren, wobei in diesem Betrag die Kosten für die umstrittene 3. Piste noch gar nicht enthalten sind.

Die von Verkehrsminister Norbert Hofer für die A4 angekündigte Freigabe des Pannenstreifens als zusätzliche Fahrspur begrüßt der Flughafen-Vorstand ausdrücklich. „In anderen Ländern wird dieses Modell zur Flüssigmachung des Verkehrs schon seit 20 Jahren erfolgreich angewandt“, teilte Ofner mit. Die neue Regierung zeige vor, „wie schnell es geht, wenn man nur will.“

Der Vienna International Airport steuert heuer auf ein Rekordjahr zu. Der für den Flugbetrieb verantwortliche Vorstand Julian Jäger rechnet in Schwechat mit einem Passagierwachstum von sechs Prozent, in der Gruppe, zu der auch die Flughäfen Malta und Kosice zählen, sogar mit einem Anstieg von mehr als acht Prozent. In den beiden Sommermonaten Juli und August, die wegen der vielen Ferienflieger stets besonders stark sind, kündigt sich in Schwechat ein Plus von neun Prozent auf 5,5 Millionen Fluggäste an.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.05.2018

Bundesländer-Hitparade: Wo die Österreicher am liebsten wohnen

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde.

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Mit exakt diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien Österreich unter 1000 Österreicherinnen und Österreichern.[1] Auf die Frage „Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine finanziellen oder beruflichen Einschränkungen: In welchem österreichischen Bundesland würden Sie am liebsten wohnen?“ nannten in absoluten Zahlen die meisten Befragten, nämlich 17%, die Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark (je 15%).

Vergleicht man jedoch den Zuspruch zu den Bundesländern mit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, so ist Kärnten der klare Sieger. Obwohl hier lediglich 7% der Bevölkerung leben, wünschen sich 10% der ÖsterreicherInnen ein Zuhause in Kärnten. Sehr beliebt auch Tirol (9% verglichen mit 8% repräsentativer Verteilung) und Salzburg (8% zu 6%).

Kärntner Seen begehrt

Innerhalb Kärntens wurden Klagenfurt und Umgebung, Villach und die Gegend um den Wörthersee am häufigsten als Wunsch-Domizil genannt. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Die landschaftliche Schönheit der Seen und Berge gepaart mit südlichem Flair macht Kärnten für die ÖsterreicherInnen besonders lebenswert.“

Österreicher sind Wohn-Patrioten

Die größten Lokal-Patrioten in Wohnfragen sind laut Raiffeisen-Immobilien-Umfrage im Ländle zu Hause: 85% der Vorarlberger würden am liebsten in Vorarlberg wohnen. An zweiter Stelle landeten die Oberösterreicher mit 77% vor Kärnten (76%), Salzburg und der Steiermark (jeweils 74%) und Tirol (73%). Bei den Burgenländern ist der Anteil jener, die ein anderes Bundesland bevorzugen – nämlich die Steiermark – mit 20% am höchsten, aber auch sie wohnen am liebsten im eigenen Bundesland (49%). Die Wiener bevorzugen zu 59% ihre eigene Stadt, aber immerhin 16% der Hauptstädter zieht es nach Niederösterreich. Und die Niederösterreicher würden zu 59% am liebsten in Niederösterreich leben, und nur zu 8% in Wien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.03.2018

Landesklinikum Wiener Neustadt: Neuer Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie

Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi

Mit 1. März übernahm Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi die Leitung der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt.

Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi begann seine Karriere an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie im AKH Wien. Im Jahr 2007 schloss Dr. Sarahrudi seine Facharztausbildung für Unfallchirurgie ab. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2010. Im selben Jahr wurde Dr. Sarahrudi zum Oberarzt der Universitätsklinik für Unfallchirurgie ernannt. Bald darauf übernahm er die Leitung der Forschung für die gesamte Klinik der Unfallchirurgie im AKH Wien. Sein klinischer Schwerpunkt lag, neben der Versorgung von Schwerstverletzten, im Bereich der Wirbelsäulentraumatologie. Seine Expertise in der Wirbelsäulentraumatologie erlangte er unter anderem in mehreren internationalen Wirbelsäulenzentren. Neben der klinischen Arbeit und Forschung war Dr. Sarahrudi die Lehrtätigkeit während der gesamten universitären Karriere ein Anliegen. Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi war Vorstandsmitglied von AOSpine Österreich und leitet seit 2016 den Prüfungsausschuss der österreichischen Ärztekammer für das Sonderfach Unfallchirurgie. Zusätzlich absolvierte Dr. Sarahrudi noch die Komplementärausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie.

„Als neuer Leiter einer österreichweit führenden Abteilung für Unfallchirurgie freue ich mich neuen Herausforderungen zu stellen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung bestmöglich zu unterstützen und zu motivieren. Zu diesen Herausforderungen zählen unter anderem die Etablierung des bundeslandweiten Trauma Netzwerkes sowie die Implementierung des neuen Sonderfaches Orthopädie und Traumatologie an der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt“, so Prim. Dr. Sarahrudi.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt will Prim. Sarahrudi in Zukunft ein erweitertes Versorgungsspektrum in Angriff nehmen. Ein weiteres Vorhaben ist die Verstärkung des Schwerpunktes Wirbelsäulentraumatologie. „Es bedarf Engagement und Selbstvertrauen für die Umsetzung dieser Projekte. Deshalb wünsche ich ihm für diese ambitionierten Ziele viel Kraft sowie Ausdauer und freue mich einen so engagierten Kollegen bei uns im Klinikum begrüßen zu dürfen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Privat
30.03.2018

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Österreichische Autobesitzer konnten 2017 mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 172 Euro Prämie[1] sparen (2016: 171 Euro). Die jährliche Ersparnis betrug im Einzelfall bis zu 894 Euro. Während bereits 7 von 10 Gebraucht- und Neuwagenkäufern ihre Kfz-Versicherung online vergleichen, überprüfen nur wenige Autobesitzer ihre bestehende Kfz-Versicherung und lassen damit hochgerechnet 489 Millionen Euro potenzielle Ersparnis auf der Straße liegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des österreichischen Tarifvergleichsportals durchblicker.at hervor. Grundlage der Analyse bildeten die Vergleiche sowie die Vertragsabschlüsse auf der Vergleichsplattform im Jahr 2017.

Insgesamt haben 2017 rund 956.000 Nutzer den Kfz-Versicherungsvergleich von durchblicker.at verwendet, um 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Davon waren 327.000 Autobesitzer, die einen bestehenden Vertrag überprüfen wollten, und 629.000 Neuwagen- oder Gebrauchtwagenkäufer, die eine neue Versicherung benötigten. Die Zahl der durch die Nutzer abgerufenen Versicherungsvergleiche erhöhte sich in Summe um etwa 3 Prozent auf rund 2 Millionen.

Gemessen an den geschätzt rund 910.000 Kfz-Zulassungen privater PKW haben rund 70 Prozent der Autokäufer ihre Versicherung auf durchblicker.at verglichen. Ganz anders sieht es bei den 3,17 Millionen bestehenden Autobesitzern (Privat-PKW ohne Firmenwagen) aus: Nur rechnerisch 10 Prozent stellten ihre Kfz-Versicherung auf durchblicker.at auf den Prüfstand. „Die meisten Konsumenten könnten beim bestehenden Vertrag Einsparungen erzielen, die wenigsten überprüfen jedoch ihre Polizze. Gemessen an der bei uns durchschnittlich erzielten jährlichen Ersparnis verzichteten die Autobesitzer 2017 damit in Summe auf 489 Millionen Euro“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.02.2018

Kärntner fahren am meisten mit Auto, Wiener am wenigsten

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß.

150 Millionen Kilometer legen die Österreicherinnen und Österreicher täglich hinter dem Lenkrad sitzend mit dem Auto zurück, weitere 59 Millionen Kilometer werden im Auto oder im Taxi mitfahrend gefahren.

„Die regionalen Unterschiede beim Autofahren sind in Österreich sehr groß“, fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zusammen. So lenken die (über 16-jährigen) Kärntnerinnen und Kärntner im Schnitt 10.140 Kilometer pro Jahr ein Auto und damit fast doppelt so viele Kilometer wie die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger (5.710 km). Am wenigsten lenken die Wienerinnen und Wiener ein Auto, nämlich nur 4.410 Kilometer pro Jahr. In Wien ist laut Statistik Austria der Anteil der autofreien Haushalte mit 45 Prozent mit Abstand am höchsten, in ganz Österreich sind 23 Prozent der Haushalte ohne Auto.

„Der öffentliche Nahverkehr in den Ballungsräumen und die Verbindungen zu den rund 120 regionalen Zentren Österreichs sind verstärkt ausbauen. Damit kommt Österreich den Klimazielen näher und es verringern sich die täglichen Staus bei den Stadteinfahrten“, fordert VCÖ-Experte Gansterer mehr Bahn- und Busverbindungen für Österreich. Auch ist die Erreichbarkeit von Bahnhöfen und Haltestellen mit dem Fahrrad deutlich zu verbessern. Die Kombination von Fahrrad und Öffentlichen Verkehr kann viele Autofahrten vermeiden.

Was auffällt ist, dass es in Österreich deutlich mehr Autofahrten unter fünf Kilometer als über 50 Kilometer gibt. Nur fünf Prozent der Autofahrten der Österreicher sind länger als 50 Kilometer, acht Mal so viele – nämlich 40 Prozent – sind kürzer als fünf Kilometer, macht der VCÖ aufmerksam. 61 Prozent der Autofahrten sind kürzer als zehn Kilometer, jede fünfte Autofahrt ist kürzer als zweieinhalb Kilometer.

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Dort, wo es eine gute Infrastruktur gibt und die Verkehrsplanung den Radverkehr mitberücksichtigt, wird auch viel Rad gefahren, weist der VCÖ auf Vorarlberg hin, wo der Radverkehrsanteil doppelt so hoch ist wie im Rest des Landes. „Durch gute Radverbindungen zwischen Siedlungen und dem nächsten Ort sowie entlang von Freilandstraßen wird die Abhängigkeit vom Auto verringert und die Freiheit in der Verkehrsmittelwahl erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Während der Fastenzeit rufen die katholische und evangelische Kirche zum „Autofasten“ auf. Ziel ist ein bewussteres Mobilitätsverhalten. „So wie es nicht gesund ist, jeden Tag Fleisch zu essen, so ist es auch ungesund, die meisten Strecken mit dem Auto zu fahren. Gehen und Radfahren sind die Vitamine unserer Mobilität“, macht VCÖ-Experte Gansterer Mut, mehr Strecken zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
28.05.2018

Ein Strohhalm gegen die Plastik-Flut

Die EU will offenbar mit Verboten und stärkerem finanziellen Druck gegen die Plastikmüll-Flut vorgehen. Die Ideen sind löblich, können aber nur ein Anfang sein – und sie finden in der Folge hoffentlich auch weltweit Nachahmer. Die EU will offenbar mit Verboten und stärkerem finanziellen Druck gegen die Plastikmüll-Flut vorgehen. Die Ideen sind löblich, können aber nur ein Anfang sein – und sie finden in der Folge hoffentlich auch weltweit Nachahmer.

Der globale Siegeszug von Plastik war alles andere als Zufall: Kein anderer Werkstoff ist so billig herzustellen, so leicht zu formen und deshalb so flexibel einzusetzen wie Kunststoffe. Wegen dieser Vorteile sind sie bei Industrie und Konsumenten gleichermaßen beliebt. In den etwa 100 Jahren seit ihrer Erfindung wurden laut Greenpeace bisher aus Erdöl acht Mrd. Tonnen Plastik produziert, im Vorjahr sollen es 200 Mio. Tonnen gewesen sein.

Weil Plastikprodukte aber so billig sind, ist es meist leichter und vor allem billiger, sie neu zu produzieren, als sie wiederzuverwerten – und auch das ist zuweilen technisch nicht so einfach, weil viele Produkte nicht sortenrein hergestellt werden. Die Folge: Riesige Mengen werden deponiert oder verbrannt, und leider gelangen gewaltige Mengen an Kunststoff-Abfällen in die Natur und da vor allem in die Meere. In jedem Quadratkilometer der Meere schwimmen Hunderttausende Teile an zudem auch noch extrem haltbarem Plastikmüll. Verschmutzte Strände sind eine sichtbare unappetitliche Sache. Weit gefährlicher sind aber die Folgen für Tiere, die Plastikteile mit Nahrung verwechseln und daran verenden, und letztlich für die Menschen selbst. Mikroplastik und andere umweltschädliche Stoffe gelangen über Fisch künftig wohl immer stärker auch in die menschliche Nahrungskette – mit unabsehbaren Folgen.

Die EU-Kommission, die bereits eine (leider wegen vieler Widerstände zu wenig ambitionierte) Initiative gegen Plastiksackerln durchgesetzt hat, will offenbar heute ein neues Maßnahmenpaket im Kampf gegen die Plastik-Flut vorlegen – mit Verboten für Einmal-Plastikgeschirr, Plastikbesteck, Strohhalme aus Plastik, Wattestäbchen und Plastikhalterungen von Luftballons. Und auch eine Plastikmüllabgabe, eine Art Strafsteuer für nicht wiederverwertete Kunststoffe, soll kommen.

Die Pläne Brüssels kommen sehr spät und zaghaft, aber doch. Inhaltlich gehen sie jedenfalls in die richtige Richtung. Zu lange wurde dem immer größer werdenden Problem rat- und tatenlos zugeschaut. Im Sinne des Umwelt- und Gesundheitsschutzes ist nämlich längst Feuer am Dach. Um den weiter wachsenden Plastikbergen in der Natur beizukommen, wird es aber noch weit tiefgreifendere Schritte brauchen: klare Vorgaben für sortenreinere Produkte an die Industrie, viel mehr Recycling und die Aufrechnung aller Umwelt- und Gesundheits-Folgekosten. Es braucht sowohl Verbote als auch kräftige finanzielle Eingriffe, um Plastikmüll (bis hin zum Wust an Verpackungen) massiv zu reduzieren. Und das hoffentlich weltweit.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Horia Varlan cc-by-2.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
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11.06.2018

Altherren-Club

Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung. Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung.

Seit Monaten steckt die Liste Pilz in einem Strudel und sie hat sich erneuert tiefer hineinmanövriert. Der derzeitige Klubchef Bruno Rossmann konnte mit seinem „Befreiungsschlag“ – der Offenlegung seiner monatlichen Einkünfte – auch nicht punkten. Denn bei einer Durchschnittspension von 1635 Euro ist man mit 5100 Euro durchaus privilegiert. Hinzu kommt noch, dass das Politik-Hobby rund 12.000 Euro monatlich bringt - mit einem solchen Salär soziale Gerechtigkeit einzufordern, ist ein bisschen dreist.

Zweitens wird die Affäre Bißmann immer verworrener - Transparenz sollte man auch parteiintern vorleben. Außerdem soll mit Johannes Voggenhuber als Spitzenkandidat für die EU-Wahl der nächste Polit-Pensionär aus der grünen Mottenkiste geholt werden - auch kein Signal für die Zukunft. Wenn man sich permanent über die Splitter in den Augen der anderen mokiert und selbst solche Balken in den eigenen Augen ignoriert, dann hat man ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Steht doch schon im Alten Testament: „Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!“

Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung.

Heute zieht Listengründer Pilz wieder ins Parlament ein und er wird bald wieder das Ruder übernehmen — wieder herumreißen wird er es wohl nicht können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt von Herbert SCHICHO
11.06.2018

Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser

Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser

In den letzten Jahren ist die Zahl der Kaffeehäuser in Niederösterreich immer rückläufig gewesen. Auch im Jahr 2017 sind sie um vier Betriebe auf 765 aktive Kaffeehausbetriebe zurückgegangen, teilte Markus Madar, Branchensprecher der Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Die Kaffeerestaurants sind um zehn auf 943 Betriebe zurückgegangen sowie die Espressobetriebe, Stehkaffeeschenken und Buffet-Espressi um fünf auf nur mehr 61 aktive. Der Stand aktiver Kaffeekonditoreien ist mit 94 Betrieben gleich geblieben. „Ich denke, damit haben wir die Marktbereinigung endgültig hinter uns gebracht. Denn die meisten noch aktiven Betriebe weisen weiterhin eine stabile Entwicklung auf“, betont Madar.

Für Betriebsankäufe und Betriebsverkäufe regt er eine spezielle Internetplattform an, die täglich aktualisiert werden soll. So könne man rascher agieren und reagieren, Standorte womöglich sogar retten und Personal übernehmen. Die Plattform könnte man auf Immobilienbüros übertragen, die sich zu einer ständigen Aktualisierung verpflichten. Damit hätte man eine attraktive Auflistung der Betriebe, die zum Verkauf stehen, und alte nicht mehr aktuelle Angebote könnten entfernt werden.

Zwar hat sich puncto Personal auch die Zahl der Mitarbeiter von 2.478 auf 2.236 verringert, dennoch verspürt der Branchensprecher in der NÖ Wirtschaftskammer leichten Aufwind. „Vor allem durch die fortschreitende Digitalisierung, wie Registrierkassensystem und mobile Handhelds, können Bestellannahme, Weiterleitung und Abrechnung vor Ort rasch durchgeführt werden. Somit läuft alles viel schneller und effizienter ab, und die Gäste können rascher bedient werden. Dadurch ergibt sich auch eine Produktivitätssteigerung bei den Beschäftigten. Nach einem stagnierenden Geschäftsjahr 2017 ist daher für heuer wieder eine Steigerung zu erwarten“, so Markus Madar. Deshalb benötige die Branche auch wieder mehr Personal.

Allgemein bemerke man auch eine schnellere Vermittlung von Mitarbeitern und Lehrlingen als früher. „Innerhalb einer Woche kann man nun damit rechnen, ein Vorstellungsgespräch zustande zu bringen. Früher hat das oft zwei bis drei Wochen gedauerte“, berichtet Madar. Trotzdem sei die größte Herausforderung der Branche nach wie vor die Schulung der Mitarbeiter. Sie nehme viel Zeit in Anspruch, auch bei jenen, die bereits Erfahrungen mitbringen. Die nach wie vor noch immer nicht entschärfte Bürokratie mache den Kaffeehausbetreibern das Leben schwer. „Die Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen und nicht ständig neue Spielregeln erfindet“, bittet Markus Madar. „Damit wäre den Betrieben sehr geholfen, und sie könnten sich mehr auf die Arbeit konzentrieren.“

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11.06.2018

In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige

In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige

Exakt 22,3 Prozent der Bewohner der Stadt Wiener Neustadt sind ausländischer Herkunft. Das sind Personen, die entweder ausländische Staatsangehörige sind oder im Ausland geboren wurden. Damit weist die Stadt Wiener Neustadt den höchsten Anteil an Migranten in Niederösterreich auf. In den Waldviertler Bezirken Zwettl und Waidhofen/Thaya hingegen ist er mit 2,9 bzw. 4,2 Prozent am geringsten. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem jüngsten Bericht des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) zum Thema „Migration und Integration in den Bundesländern“.

Hohe Ausländer-Anteile in Niederösterreich haben nach der ÖIF-Erhebung auch die Landeshauptstadt St. Pölten mit 19,4 Prozent und der Bezirk Baden mit 18,9 Prozent. Am Stichtag 1.1.2016 lebten in Niederösterreich 200.700 Personen ausländischer Herkunft, das sind 12,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum Vergleich: In Wien hat bereits mehr als jeder dritte Einwohner Migrationshintergrund.

Die größte Zuwanderergruppe in Niederösterreich stammt aus Deutschland mit 23.000 Personen. Dahinter auf Platz zwei liegen die Türken (21.300), gefolgt von Migranten aus Rumänien (18.600). Weiters leben in Niederösterreich 17.700 Zuwanderer aus Bosnien-Herzegowina sowie 13.600 aus Serbien.

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03.06.2018

Hagelversicherung: 4 Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft

 In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro

Die massiven Regenfälle der letzten beiden Tage in weiten Teilen von Österreich hinterließen in der Landwirtschaft deutliche Spuren. Der gesättigte und stark verbaute Boden konnte kein Wasser mehr aufnehmen, Überschwemmungen waren die logische Konsequenz. Insbesondere die Steiermark war dabei heute am späten Nachmittag massiv von Starkniederschlägen und Hagel betroffen.

In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro. Aber auch in Niederösterreich kam es gestern in den Bezirken Horn, Hollabrunn, Waidhofen a.d. Thaya und in der Buckligen Welt zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen im Ausmaß von rund 1,5 Millionen Euro. „In Summe entstand in den letzten beiden Tagen in Österreich ein Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von mehr als 4 Millionen Euro. Der Schwerpunkt war in der Steiermark und in Niederösterreich, aber auch im Burgenland und in Kärnten kam es zu Schäden. Dabei wurden auf einer Agrarfläche von fast 10.000 Hektar Ackerkulturen, Grünland, Wein- und Obstkulturen schwer geschädigt“, so Dr. Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung.

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29.12.2017

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden? Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von ARBÖ-Mitgliedern die wissen wollten, wer für Schäden aufkommt, die durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Grundsätzlich muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Doch gerade nach der Silvesternacht kann oftmals der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden. Ist kein Schädiger bekannt kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt ist. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob solche Schäden gedeckt sind. Wenn ja muss so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Kurzparkzonen, Anrainerparkplätzen & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder falls vorhanden eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

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03.05.2018

Rauchverbot im Auto - in vorliegender Form kaum vollziehbar

Rauchverbot im Auto - in vorliegender Form kaum vollziehbar Rauchverbot im Auto - in vorliegender Form kaum vollziehbar

Das teilweise Rauchverbot im Auto gilt seit 1. Mai 2018, wenn sich in einem Kfz mindestens eine Person unter 18 Jahren befindet. "Übertretungen werden mit Verwaltungsstrafen bis zu 100 Euro, im Wiederholungsfall mit bis zu 1.000 Euro geahndet", sagt der ÖAMTC-Experte. Zur gleichen Zeit tritt übrigens auch ein bereits im Jahr 2015 beschlossenes Rauchverbot in gewerblichen Bussen und Taxis in Kraft.

Anzeigen während des Vorbeifahrens erlaubt

Der Nationalrat hat am Donnerstag, den 22. März 2018 ein teilweises Rauchverbot im Auto beschlossen. Grundsätzlich begrüßt der ÖAMTC die Intention, Kinder im Kfz zu schützen. In der derzeitigen Form wird das Gesetz allerdings kaum vollziehbar sein, weil es Anzeigen während des Vorbeifahrens erlaubt. "Schon wenn eine andere Person als der Fahrzeuglenker raucht, wird es problematisch, weil deren Daten im Rahmen einer Lenkerauskunft nicht bekanntgegeben werden müssen. Praktisch unmöglich wird ein Vollzug des Gesetzes auch, wenn sich mehrere Jugendliche rund um das Alter des Fahrers im Auto befinden und vielleicht sogar die einzige Person unter 18 selbst raucht", erklärt ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer.

Bestimmung sollte als Anhaltedelikt gestaltet werden

Um das Gesetz vollziehbar zu machen, sollte die Bestimmung daher als Anhaltedelikt gestaltet sein, d.h. dass Strafen nur möglich sind, wenn ein Polizist ein Fahrzeug im Rahmen einer Amtshandlung anhält und den strafbaren Sachverhalt feststellt. Alles andere widerspricht der Systematik, die es bisher bei Strafen im Verkehrsrecht gibt, z. B. bei Gurtpflicht und Handyverbot. "Grundsätzlich zeigt sich, dass auch bei der Entstehung eines Gesetzes gut gemeint oft das Gegenteil von gut gemacht ist. Ein ordentlicher Gesetzesvorschlag mit Begutachtung wäre wohl einem übereilten Initiativantrag vorzuziehen gewesen", sagt der ÖAMTC-Jurist.

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30.03.2018

Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Drängeln ist kein Kavaliersdelikt! Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Wie eine Studie vom Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen aggressives Fahrverhalten immer stärker wahrgenommen. Neben den Aspekten der Verkehrssicherheit sind es vor allem auch rechtliche Probleme, die rücksichtslosen Lenkern, egal ob im Auto, auf dem Motorrad oder dem Fahrrad, zuteilwerden können, wie Gerald Hufnagel, von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Drängeln ist ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen für eine derart aggressive Fahrweise beträgt bis zu 2.180 Euro. Zudem kann es nach dem Gesetzbuch im schlimmsten Fall sogar zu einem Gerichtsverfahren wegen Gemeingefährdung oder Nötigung kommen. Dies gilt nicht nur für den motorisierten Individualverkehr, sondern auch für Rad- und E-Bike-Fahrer.“

Wer durch seine kämpferische Fahrweise einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen. „Die Versicherung wird zwar in jedem Fall den Schaden des Unfallgegners übernehmen, allerdings können bei nachträglicher Feststellung, dass der Lenker aufgrund seiner Aggression zum Lenken des Fahrzeugs nicht im Stande war, Regressforderungen bis zu einer Höhe von insgesamt 11.000 Euro gestellt werden. Wobei sich der Betrag bei besonderer Gefährdung sogar verdoppeln kann. Und die eigene Kaskoversicherung steigt möglicherweise aus“, warnt Hufnagel vor provokativer Fahrweise.

Abstand halten – sicher fahren – entspannt ankommen!

Gerade bei den bevorstehenden Reisewellen ist wichtig, dass auch durch kleine Behinderungen der Verkehrsfluss leicht gestört werden kann und sich als Folge daraus stundenlange Staus bilden können. Der empfohlene Abstand zum vorderen Kraftfahrzeug beträgt 2 Sekunden – auch im Kolonnenverkehr. Berechnet wird dies mit eine Sekunde Reaktionszeit auf eine unerwartete Situation und die weitere Sekunde dient als Ausgleich etwaiger Bremswegunterschiede. Zum Messen des Abstandes sucht man sich einen Fixpunkt am Straßenrand, wie zum Beispiel eine Verkehrstafel oder einen Begrenzungspfosten. Wenn das Heck des vorderen Fahrzeugs diesen passiert, zählt man 2 Sekunden bis man selbst mit der Fahrzeugfront diesen Punkt erreicht.

Alkohol ist tabu

Unfälle durch Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehen immer noch gemeinsam mit Raserei an oberster Stelle. Alkohol am Steuer sollte grundsätzlich nicht sein. Nicht nur, dass die Reaktionszeit beträchtlich erhöht wird und dies eine gesteigerte Unfallgefährdung darstellt kommen auch Strafen in der Höhe zwischen 300 Euro und 3.700 Euro bereits bei einer Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille auf den betroffenen Lenker zu. Zudem ist ein Alkoholdelikt auch ein Vormerkdelikt.

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