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Dienstag 24.04.2018 08:51
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23.04.2018

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat 60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

Ende April feiert ein besonders großer Wirtschaftsfaktor in Österreich und ein Garant der Versorgungssicherheit im Inland Geburtstag: Die Raffinerie Schwechat wird 60 Jahre alt. Am 22. April 1958 hatte die OMV den Grundstein zum Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerstörten Produktionsanlage gelegt.

Heute ist die Raffinerie Schwechat zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region, zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor und zu einer unverzichtbaren Säule der österreichischen Energiewirtschaft geworden. „Als größter Industriebetrieb Österreichs sind wir stolz darauf, die Raffinerie Schwechat zu betreiben“, sagt der für das Raffinerie- und Tankstellengeschäft zuständige OMV-Vorstand Manfred Leitner. Die Anlage zeichne sich durch höchste Sicherheits-, Umwelt und Produktionsstandards, optimale Marktnähe sowie die Integration der Petrochemie aus.

Mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 9,6 Millionen Tonnen Rohöl und einer Kapazitätsauslastung von mehr als 90 Prozent zählt die Raffinerie Schwechat zu den effizientesten in Europa. Hier produziert die OMV mit rund 700 Beschäftigten Benzin, Dieselkraftstoffe, Heizöl schwer, leicht und extraleicht. Dazu kommen petrochemische Grundstoffe zur Herstellung von Kunst- und Farbstoffen, Arznei- und Waschmitteln sowie der Flugturbinenkraftstoff Kerosin. Die Raffinerie Schwechat deckt rund die Hälfte des Bedarfs an Mineralölprodukten in Österreich.

Der Raffineriebetrieb in Schwechat mit seinem angeschlossenen Tanklager im Hafen Wien-Lobau wickelt 32 Prozent aller Lieferungen von Mineralöl und anderen petrochemischen Produkten mit dem Verkehrsträger Bahn ab, 28 Prozent mit dem Lkw sowie acht Prozent mit dem Binnenschiff. 32 Prozent des Volumens gehen in zwei Pipelines „auf die Reise“: Durch die eine Röhre strömt das Öl von Schwechat zum Großtanklager St. Valentin im Mostviertel, die andere transportiert den Turbinenkraftstoff Kerosin zum Großkunden „Jet“ am Flughafen Wien-Schwechat.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.04.2018

Radwege in Niederösterreich werden zu Motoren für den Tourismus

Radwege in Niederösterreich werden zu Motoren für den Tourismus Radwege in Niederösterreich werden zu Motoren für den Tourismus

Der Fahrrad-Tourismus in Niederösterreich boomt. Das lässt sich anhand von Frequenzzählungen feststellen, die im Vorjahr an Messpunkten entlang beliebter Radwege im Land durchgeführt worden sind. Der NÖ Wirtschaftspressedienst hat sich die an den Radzählstellen erhobenen Ergebnisse am Donauradweg, am Ybbstalradweg im Mostviertel sowie an der sogenannten „Thayarunde“ im Waldviertel näher angesehen.

Obwohl er schon älter als 30 Jahre ist, erfreut sich der Donauradweg nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. „2017 sind auf dem meistbefahrenen Abschnitt des Donauradwegs zwischen Passau und Wien 396.000 touristische Radfahrer unterwegs gewesen“, teilt Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, mit. In der Zahl touristischer Radfahrer noch gar nicht enthalten seien die zig-tausenden Alltagsradfahrer, die den Donauradweg zum Sport, zum Pendeln in die Arbeit oder für Einkaufsfahrten nutzen. 60 Prozent der touristischen Radler würden die Strecke stromab befahren, 40 Prozent stromauf.

Neben dem „Klassiker“ Donauradweg haben sich im Vorjahr in Niederösterreich zwei neue Strampelpfade, die großteils auf ehemaligen Bahntrassen verlaufen, erfolgreich etabliert. So konnte der erst im Juni 2017 eröffnete Ybbstalradweg schon in seiner ersten Saison auf dem 55 Kilometer langen Abschnitt zwischen Waidhofen/Ybbs und Lunz/See gezählte 37.000 Radfahrer verzeichnen. Keine Autos, kaum Steigungen, dafür eine großzügige Breite von 2,5 Metern haben dafür gesorgt, dass „der Ybbstalradweg zu einem Meilenstein in der touristischen Entwicklung des Mostviertels geworden ist“, erklärt Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer. Auf seiner gesamten Länge von Ybbs/Donau bis Lunz/See misst dieser Radweg 107 Kilometer.

Freuen dürfen sich auch die Tourismusverantwortlichen im nördlichen Waldviertel. Dort hat die 111 Kilometer lange „Thayarunde“ in ihrer ersten Saison mehr als 32.000 Radfahrer angelockt. Dieser Radweg, den man in fünf Etappen bewältigen kann, verläuft großteils eben auf den ehemaligen Trassen der Thayatalbahn von Waidhofen/Thaya nach Slavonice im benachbarten Tschechien bzw. von Göpfritz an der Wild nach Raabs/Thaya. „Die Thayarunde ist schon jetzt zu einem touristischen Leitprojekt für den Bezirk Waidhofen/Thaya und für das gesamte Waldviertel geworden“, stellt Reinhard Deimel, Bürgermeister von Dobersberg und Obmann der Kleinregion Zukunftsraum Thayatal, fest.

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15.04.2018

Umfrage: Kurz bleibt in Kanzlerfrage deutlich voran

Umfrage: Kurz bleibt in Kanzlerfrage deutlich voran Umfrage: Kurz bleibt in Kanzlerfrage deutlich voran

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, liegt ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit 35% bei der Kanzler-Frage nach wie vor deutlich voran, verliert allerdings gegenüber dem Vormonat 2 Prozentpunkte. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage liegt SPÖ-Chef Christian Kern bei 25% (minus 4), FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache kommt auf 13% (plus 2).

In der Sonntagsfrage legt die ÖVP gegenüber dem Vormonat um 2 Prozentpunkte zu und liegt mit 33% deutlich an erster Stelle. SPÖ und FPÖ verloren hingegen jeweils einen Prozentpunkt; die SPÖ kommt nun auf 27%, die FPÖ auf 24%. Die NEOS fielen auf 6% (März: 7%) und liegen nun gleichauf mit den Grünen (März: 6%). Die Liste Pilz kommt auf 2% (-1).

Breite Zustimmung findet das von der Regierung geplante Kopftuchverbot für Mädchen in Kindergärten und Volksschulen: 68% halten ein Kopftuchverbot für „sehr“ oder „eher“ richtig, nur jeweils 14% für „eher falsch“ bzw. „ganz falsch“. 4% hatten keine Meinung.

Weniger Zustimmung erhalten die Pläne zur Kinderbetreuung: Dass für heuer kein Budget zum Ausbau vorgesehen ist, halten 63% der Befragten für falsch. 24% sind hingegen der Meinung, dass das Angebot ausreichend und der Ausbau-Stopp deshalb in Ordnung ist. Den Vorschlag für eine Erhöhung des Tempolimits auf 140 km/h erhöht werden soll, befürwortet mit 52% eine knappe Mehrheit.

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03.04.2018

Nix passiert?

Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann.

Das einzig Gute an der Geschichte: Dieser Freispruch ist nicht rechtskräftig.

Das Bedenkliche: Erneut hat es die Justiz geschafft, ein für Otto Normalverbraucher völlig unverständliches Urteil zu fällen. Es ist wohl dem österlichen Frieden geschuldet, dass das Thema noch keine Wellen schlägt.

Also: Am Bezirksgericht St. Johann im Pongau wurde jene Frau, die im November 2017 auf der Tauernautobahn ihr Fahrzeug gewendet hatte und ein paar hundert Meter gegen die Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren ist, vom Vorwurf der „Gefährdung der körperlichen Sicherheit“ freigesprochen. Sinngemäß meinte der Verteidiger: Seine Mandantin habe ja auch keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Warum auch immer die Richterin einer solchen Argumentation folgen konnte: Bei Urteilen dieser Art kann - bei allem Respekt vor der Unabhängigkeit der Justiz - kaum zur Tagesordnung übergegangen werden. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ihm nämlich fällt es schwer zu verstehen, warum eine auf Video dokumentierte Geisterfahrt nicht per se eine Gefährdung der körperlichen Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. Das Argument „Ist ja nix passiert“ gilt für dieses Urteil sicher nicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: youtube / Quelle: Neues Volksblatt: "Nix passiert?" von Markus EBERT
20.03.2018

Niederösterreichs Thermen verzeichnen weiter steigende Eintrittszahlen

Auch 2017 sind Niederösterreichs Thermal- und Solebäder wieder sehr gut besucht gewesen. Auch 2017 sind Niederösterreichs Thermal- und Solebäder wieder sehr gut besucht gewesen.

Auch 2017 sind Niederösterreichs Thermal- und Solebäder wieder sehr gut besucht gewesen. Die sieben Anlagen, die über alle Landesviertel verteilt sind, haben fast 1,3 Millionen Eintritte verzeichnet. Das war ein Anstieg um 3,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016, teilt das Beratungsunternehmen Kreutzer Fischer & Partner dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. In ganz Österreich ist die Zahl der Eintritte in die Thermen nur um 0,8 Prozent auf knapp 9,4 Millionen gewachsen.

In seiner Branchenstudie hat Kreutzer Fischer & Partner auch Detailergebnisse erhoben. Meistbesuchte Therme in Niederösterreich war die von der VAMED Vitality World betriebene Therme Laa im Weinviertel, die dank des neu eröffneten Wellness-Resorts „Silent Spa“ einen signifikanten Zuwachs um 11,8 Prozent auf 370.000 Eintritte verzeichnen konnte. Auf Rang zwei liegt das Sole-Felsen-Bad Gmünd im Waldviertel mit 341.000 Gästen – ein Plus um 2,1 Prozent gegenüber 2016. In der drittplatzierten Therme Linsberg Asia in Bad Erlach sind im vergangenen Jahr 249.000 Eintritte gezählt worden, um rund zwei Prozent weniger als 2016.

Weitere solche Anlagen in Niederösterreich sind die Römertherme Baden, die Thermalbäder Bad Vöslau und Bad Fischau sowie das Ybbstaler Solebad in Göstling/Ybbs. Allen Thermen in Österreich ist gemein, dass ihre Tagesgäste immer weniger werden. Sind im Jahr 2016 noch knapp 62 Prozent aller Eintritte auf Tagesgäste entfallen, ist dieser Anteil im letzten Jahr um mehr als zwei Prozentpunkte auf 58,6 Prozent gesunken.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.04.2018

Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden

Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden

Obwohl es in Niederösterreich derzeit um 57 Friseurbetriebe mehr gibt als im Vorjahr, sinken die Zahlen der Beschäftigten und Lehrlinge kontinuierlich. „Freude habe ich mit dieser Entwicklung ehrlich gesagt nicht“, stellt Wolfgang Dorner, Innungsmeister-Stellvertreter der NÖ Friseure, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. „Denn 2017 hatten wir noch 3.382 Mitarbeiter gegenüber 3.363 heute, und 564 Lehrlinge gegenüber 486 derzeit. Auch der EPU-Anteil steigt in unserer Branche ständig an. Von den zurzeit 1.620 aktiven heimischen Friseuren sind rund 1.000 Ein-Personen-Unternehmen.“

Dorner sieht in den sinkenden Beschäftigungs- und Lehrlingszahlen ein Gesellschaftsproblem: „Irgendwie ist es paradox, denn gerade der Beruf des Friseurs ist ein überaus kreativer, wo man aktiv gestalten und sich tatsächlich verwirklichen kann und noch dazu von den Kunden immer positives Feedback bekommt, das wiederum motiviert. Aber offenbar sehen das nicht alle so. Natürlich ist es erschreckend, dass die Lehrlingszahlen stetig sinken, aber erschreckend ist auch, wie wenige Lehrlinge es gibt, die sich darüber hinaus engagieren, wie etwa beim heurigen Landeslehrlingswettbewerb. Da hatten wir nur drei Lehrlinge, die im ersten Lehrjahr angetreten sind. Früher hatten wir in dieser Kategorie bis zu 25 Teilnehmer. Ich war ehrlich gesagt fassungslos“, so Wolfgang Dorner. „Ich verstehe einfach nicht, dass so wenig Bereitschaft besteht, Zeit für seinen Beruf zu investieren. Bei dieser Gelegenheit muss aber auch gesagt werden, dass alle, die sich an Bewerben beteiligen, wirklich Spitzenklasse sind. Nur, uns bricht allmählich die Basis weg, und das dürfen wir nicht zulassen.“

Aber nicht nur der fehlende Nachwuchs, sondern auch die per 25. Mai in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung lässt den Friseuren die Haare zu Berge stehen. „Im vergangenen Jahr war es die Registrierkassenpflicht, mit der unsere Mitglieder unglücklich waren. Nun werden die Vorgaben zum Datenschutz deutlich verschärft und der administrative Aufwand enorm erhöht. Jeden einzelnen Kunden müssen wir unterschreiben lassen, dass wir ihre Daten beispielsweise für Newsletter-Aussendungen oder Geburtstagsgrüße sammeln und speichern. Da kommen in manchen Betrieben schon einige Hundert Blatt Papier zusammen. Auch die weitere Dokumentation, wie man die Daten sichert, ist enorm aufwendig. Diese ständigen Hiobsbotschaften sind nur mehr schwierig an den Friseur zu bringen“, so Dorner. „Da werden immer wieder Sachen eingeführt, von Leuten, die gar nicht wissen, wie schwer sie damit anderen das Arbeitsleben machen.“

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08.05.2017

Flüchtlinge: Abschiebungen um 77 Prozent gestiegen

Flüchtlinge: Abschiebungen um 77 Prozent gestiegen Flüchtlinge: Abschiebungen um 77 Prozent gestiegen

Die Zahl der Abschiebungen ist im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegen: Bis zum 1. April 2017 wurden um 77 Prozent mehr Flüchtlinge zwangsweise außer Landes gebracht als im Vergleichszeitraum 2016. Konkret handelt es sich um 2.291 Menschen, vergangenes Jahr waren es 1.295. Das geht aus der aktuellen Asylstatistik des Innenministeriums hervor, die der Tageszeitung ÖSTERREICH vorliegt.

Insgesamt haben 2017 bisher 3.750 Flüchtlinge Österreich wieder verlassen, davon reisten 1.459 Personen freiwillig aus.

Gesunken ist hingegen die Zahl der Asylanträge: Von Jänner bis Ende April 2017 wurden in Österreich 8.388 Asylanträge gestellt. Ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr: Im gleichen Zeitraum 2016 waren es 18.597. Derzeit im Asylverfahren befinden sich 7.737 Menschen.

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13.05.2017

Kern attackiert ÖVP und Sebastian Kurz

SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern skizziert im ÖSTERREICH-Interview (Sonntagsausgabe) seine Pläne und kritisiert ÖVP sowie Sebastian Kurz scharf. SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern skizziert im ÖSTERREICH-Interview (Sonntagsausgabe) seine Pläne und kritisiert ÖVP sowie Sebastian Kurz scharf.

Über einen gemeinsamen Neuwahlantrag mit der ÖVP sagt er: „Für mich ist im Moment eines wichtig: Finden wir Mehrheiten für die vereinbarten Maßnahmen. Es steht ja viel an - Bildungsreform, Senkung der Lohnnebenkosten, die 20.000 neuen Jobs für ältere Langzeitarbeitslose, die Steuerentlastung für die Mittelschicht. Da können und werden wir jetzt nicht Monate warten, nur weil Sebastian Kurz nicht mehr will. Die Situation stellt sich ja wie folgt dar:

einer bekommt Neuwahlen - und 350.000 Menschen, die unter 1.500 Euro monatlich verdienen, bekommen keinen Mindestlohn. Einer bekommt Neuwahlen und 20.000 Menschen über 50, die seit einem Jahr oder länger auf einen Job warten, bekommen wieder keine Chance.“

Auf die Frage, ob er bei einem Neuwahlantrag die ÖVP-Minister entlassen werde, meinte Kern: „Ich habe gelernt, dass in der Politik die Dinge etwas anders laufen: in einem Unternehmen wäre es undenkbar, dass ein leitender Angestellter sagt: Ich will hier nicht mehr arbeiten, aber die nächsten fünf Monate will ich weiter alle Benefits - vom Dienstauto zum Sekretariat. Mein Angebot an Sebastian Kurz und die ÖVP war weitreichend. Dieses Angebot wurde ausgeschlagen. Aber hier geht es nicht um einen egoistischen Poker -hier geht es um Österreich. Und mit unserem Land und seinen Menschen spielt man nicht“.

Über eine mögliche Neuauflage von Rot-Schwarz meinte der Kanzler:

„Für mich ist viel vorstellbar - aber entscheidend ist: wem ist das Land das große Anliegen? Da werden wir schauen, wer nach den Wahlen der richtige Partner ist.“.

Empört zeigte sich der Kanzler, dass die ÖVP seinen Sohn Niko Kern scharf angriff: „Die ÖVP hat meinen Sohn zum Regierungs-Stürzer hochhysterisiert und ihn auf das Cover von Zeitungen gezerrt. Ich finde es letztklassig, wenn manche jetzt glauben, im Wahlkampf meine Familie angreifen zu können. Das ist niveaulos und unanständig.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: SPÖ Presse und Kommunikation, CC BY-SA 2.0
13.03.2017

Vorarlberg engagiert sich am World Future Forum

Vom Fair Trade Stand zum World Future Forum: die Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie Bregenz. Vom Fair Trade Stand zum World Future Forum: die Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie Bregenz.

Schüler präsentieren Diplomarbeitsprojekte, rappen und singen – „Tango en Punta“ tanzt – Besuch im Werkraum Bregenzerwald

Bregenz, 10. März 2017 – Vom 30. März bis 2. April hält der Welt-Zukunftsrat seine Jubiläumstagung im Bregenzer Festspielhaus ab. Die 50 renommierten Persönlichkeiten erhalten zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit der Vorarlberger Bevölkerung: vom Unternehmerfrühstück über Schulprojekte bis zur Exkursion in den Bregenzerwald.

Die Agenda des Welt-Zukunftsrates beim 10. World Future Forum (WFF) ist umfassend: Sie reicht vom Ausbau erneuerbarer Energien über den Einsatz für die Rechte von Kindern bis zur Arbeit für nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Hunger. Die über 50 Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – unter ihnen der Gründer des alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexküll, der Ko-Präsident des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker, und die Schauspielerin Daryl Hannah – suchen „best policy“-Beispiele, erarbeiten Lösungsansätze und vermittelt sie an die Politik.

„Bregenz soll für die Ratsmitglieder aber nicht nur ein austauschbarer Tagungsort sein, sondern ein Ort der qualitativen Begegnung unter Gleichgesinnten“, erläutert Gerhard Stübe, Geschäftsführer von Kongresskultur. Dies wird mit zahlreichen Beiträgen sichergestellt: das Inklusionsprojekt „Tango en Punta“ tanzt zur Eröffnung, die Altacher Schüler des Superar-Chors singen beim Gala-Abend. Ratsgründer von Uexküll referiert beim Bregenzer Unternehmerfrühstück und eine Exkursion zum Werkraum im Bregenzerwald steht auch auf dem Programm.

Nachhaltigkeit mit Umsetzungsanspruch

Ein Privileg kommt den Schülern der Handelsakademie Bregenz zu: Sie präsentieren ihre Diplomarbeitsthemen der Fachrichtung ökosoziales Qualitätsmanagement. „Wir sind schon etwas nervös, freuen uns aber auf das Feedback der Experten“, beschreibt Samuel Salzmann die Stimmung. Drei Projektgruppen referieren jeweils sieben Minuten zu Klimawandel, Mobilität und Glücksforschung.

Mit den Inputs der Experten wollen sie in einem Jahr nicht nur ihre Arbeiten erfolgreich abschließen, sondern auch praktische Erfolge erzielen. So soll beispielsweise das gesammelte Know-how zum Klimawandel an Volks- und Mittelschüler weitergegeben werden. Die 15 Schüler der Umweltzeichen-Volksschule St. Gerold werden die Vorträge musikalisch untermalen, unter anderem mit einem „Abfall-Rap“!

Websites:

• http://www.kongresskultur.com/

• https://www.worldfuturecouncil.org/de/

• http://www.hak-bregenz.ac.at/index.php/oekosoziales-qualitaetsmanagement.html

• http://tangoenpunta.com/

• http://vorarlberg.superar.eu/

• http://werkraum.at/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Kongresskultur Bregenz GmbH, Direktor Gerhard Stübe, Telefon +43/5574/413-301, Mail gerhard.stuebe@festspielhausbregenz.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Kongresskultur Bregenz. Fotograf: Dietmar Mathis.
12.10.2017

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2 Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen verringerten sich zwischen 1995 und 2015 zum Teil deutlich, wie die aktuellen Daten der Luftemissionsrechnung von Statistik Austria zeigen. Die höchsten Rückgänge wurden bei Schwefeldioxid (SO2; -66,1%), flüchtigen organischen Verbindungen ohne Methan (NMVOC; -43,2%) sowie bei Kohlenmonoxid (CO; -41,6%) erzielt. Deutlich reduziert erwiesen sich auch die Emissionen betreffend Methan (CH4; -31,7%), Lachgas (N2O; -21,1%), Stickoxide (NOx; -15,7%), Ammoniak (NH3; -3,7%) sowie Feinstaub in Form von PM10 (-16,8%) und PM2.5 (-25,5%). Dabei wurden nur jene Emissionen betrachtet, die von in Österreich ansässigen Unternehmen, Institutionen und privaten Haushalten verursacht wurden. Basis für die Berechnungen ist die Österreichische Luftschadstoff- und Treibhausgas-Inventur des Umweltbundesamtes.

Eine Zunahme im Langzeitvergleich wurde lediglich bei Kohlendioxid (CO2) verzeichnet: Von 1995 bis 2015 nahmen die Emissionen des klimawirksamen CO2 um 4,6% zu, wobei 2015, nach Rückgängen in den Jahren 2010 bis 2014, erstmals wieder ein Anstieg bei den klimawirksamen CO2-Emissionen verzeichnet wurde. Der bisherige Höchstwert wurde mit rund 74 Mio. Tonnen im Jahr 2005 erreicht. Durch den vermehrten Umstieg auf erneuerbare Energien wurde im gleichen Zeitraum (1995 bis 2015) ein Anstieg der klimaneutralen CO2-Emissionen aus biogenen Quellen um 99,2% erzielt (siehe Tabelle 1).

Stärkere Rückgänge bei den privaten Haushalten

Sowohl die privaten Haushalte als auch die Wirtschaft trugen zur Verbesserung der Luftqualität und des Klimas bei. Allerdings senkten die privaten Haushalte den Ausstoß aller beobachteten Luftschadstoffe und Treibhausgase bis auf "CO2 aus sonstigen Quellen", während die Wirtschaft im Jahr 2015 bei Stickoxiden (NOx; +4,3%) und dem klimawirksamen CO2 (+15,8%) über den Werten des Jahres 1995 lag. Die Wirtschaft setzte allerdings vermehrt auf klimaneutrale, erneuerbare Energieträger, deren Emissionen zwischen 1995 und 2015 um 213,0% zunahmen. Dadurch konnte der Anstieg der klimawirksamen CO2-Emissionen zwar nicht vermieden, aber abgeschwächt werden.

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28.04.2017

VKI: Jede fünfte verpackte Extrawurst war ungenießbar

Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend.

Extrawurst gehört in Österreich zu den beliebtesten Wurstsorten. Während sie früher hauptsächlich offen und frisch aufgeschnitten beim Fleischer oder Greißler gekauft wurde, findet die Extrawurst heute immer öfter verpackt aus dem Supermarktregal den Weg nach Hause zum Konsumenten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 20 Produkte getestet, offen und verpackt, auch in Variationen wie Putenextra oder Kalbspariser, darunter fettreduzierte und Bio-Ware. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Von den 16 Proben fielen 3 mit „nicht zufriedenstellend“ sogar durch. Details zum Test können im neuen KONSUMENT und online unter konsument.at ab 27. April nachgelesen werden.

Der VKI war in Wien und Niederösterreich unterwegs, um in Supermärkten, bei Diskontern, in einem Bio-Markt und bei einem Fleischer Proben einzukaufen. Das Hauptaugenmerk wurde mit 16 Produkten auf verpackte Ware gelegt. Offene Wurst ging viermal über die Feinkosttheke. Wobei die Sorten dieser Gruppe sich nicht sehr stark voneinander unterschieden, weder preislich (alle 12-13 Euro pro kg) noch qualitativ.

Bei der Extra in Verpackung gab es schon mehr zu entdecken und auch zu bemängeln. Erstens war der Preisunterschied mit einem Bereich zwischen 4,95 Euro und 28,63 Euro pro Kilogramm enorm. Zweitens war auch der Qualitätsunterschied gravierend. Vier Wurstproben bekamen nach dem Test die Höchstnote „sehr gut“, während drei Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ gar durchfielen (Pöttelsdorfer Edelputen Extra, Juffinger Bio-Putenextrawurst und Ja! Natürlich Kalbspariser). Und wieder zeigte sich, dass der Preis nicht unbedingt die Qualität widerspiegelt. Die 4,95-Euro-Extra schnitt sehr gut ab, während die 28,63-Euro-Hochpreiswurst am letzten Tag der Mindesthaltbarkeit bereits stark mit Bakterien belastet war.

„Das Wichtigste auch bei der Extrawurst ist der baldige Verzehr“, rät Birgit Beck, Projektleiterin Untersuchung im VKI. „Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Wurst nicht bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums aufgehoben werden.“

Die Extrawurstscheiben wurden im Labor von Experten auf Aussehen und Geruch begutachtet und mikrobiologisch analysiert. Aber auch der Geschmack war ein Kriterium. Bei der Verkostung waren neben den Experten auch Laien dabei. Weitere Untersuchungsmerkmale waren die Zusammensetzung der Würste, die Kennzeichnung und die Herkunft. Wichtig für Konsumenten, die auf Fleisch aus Österreich wertlegen: Nur das rote AMA-Gütesiegel garantiert die heimische Herkunft. Sonst stammt das Kleinfleisch von Schweinen in der Wursthaut meist aus Holland, Deutschland oder Polen. Oft wissen nicht einmal die Produzenten so genau, woher ihr Fleisch kommt.

Geht es nach den Herstellern, legen die KonsumentInnen auch Wert auf die Farbe des Lebensmittels. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass 7 von 16 verpackten Produkten mit dem roten Farbstoff der Scharlach-Schildlaus aufgepeppt sind. Eine andere – für den VKI unlautere – Methode ist, das Sichtfenster der Verpackung rosa zu tönen. Der durch die ungeöffnete Verpackung vermittelte Eindruck der Ware entspricht nicht ihrer tatsächlichen Beschaffenheit. Das gilt als potentielle Irreführung des Verbrauchers.

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23.04.2018

Interesse

Die Crux einer niedrigen Wahlbeteiligung liegt auf der Hand: Man kann sehr schnell sehr weit von der repräsentativen Abbildung des Wählerwillens entfernt sein. Die Crux einer niedrigen Wahlbeteiligung liegt auf der Hand: Man kann sehr schnell sehr weit von der repräsentativen Abbildung des Wählerwillens entfernt sein.

Ob im Parlament oder im oberösterreichischen Landtag:

Dass es dort wie da eine Demokratiewerkstatt gibt, über die den jungen Menschen der Wert und das Wesen unseres demokratischen Systems näher gebracht wird, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Denn die jüngsten Wahlgänge sprechen eine eindeutige Sprache: In Salzburg sank die Wahlbeteiligung auf gut 65 Prozent, in Innsbruck ging nur mehr jeder zweite Wahlberechtigte zur Urne. Schon bei den Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich war die Beteiligung stark rückläufig.

Die Crux einer niedrigen Wahlbeteiligung liegt auf der Hand: Man kann sehr schnell sehr weit von der repräsentativen Abbildung des Wählerwillens entfernt sein. Gerade in Zeiten von Social Media können mobilisierungsstarke Minderheiten oder Interessengruppen auf demokratische Entscheidungen überdurchschnittlichen Einfluss gewinnen. Gleichzeitig wächst mit sinkender Wahlbeteiligung der Zweifel an der Existenzberechtigung demokratischer Einrichtungen — die Sinnhaftigkeit von Landtagen etwa wurde am Sonntag in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ vom Ex-Politiker und Industriellen Hans-Peter Haselsteiner in Frage gestellt. Es liegt einerseits an den Parteien klarzumachen, was ihre in die diversen Körperschaften gewählten Vertreter an „Bürgerarbeit“ leisten. Und es liegt an den Körperschaften, die Bürger für die dort zu leistende Arbeit zu interessieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: J. Patrick Fischer / Neues Volksblatt Markus EBERT
09.04.2018

Österreich schließt historisches Seidenstraßen-Abkommen mit China ab

Insgesamt fünf Abkommen in den Bereichen Infrastruktur, Forschung und Patentwesen zwischen Österreich und der Volksrepublik China von Minister Hofer unterzeichnet Insgesamt fünf Abkommen in den Bereichen Infrastruktur, Forschung und Patentwesen zwischen Österreich und der Volksrepublik China von Minister Hofer unterzeichnet

Als „vollen Erfolg für die Bereiche Forschung, Infrastruktur und Patentwesen“ bezeichnet Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer den von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz angeführten Staatsbesuch in China. Gleich fünf Abkommen zwischen Österreich und der chinesischen Seite konnten heute unterzeichnet werden. Erstmals ist es einem europäischen Land gelungen, eine verbindliche Erklärung zur Seidenstraße, also der Modernisierung der Orient-Ost-Mediterranen Bahnachse von Piräus bis nach Wien, aufzusetzen. Diese Erklärung eröffnet heimischen Unternehmen große Chancen für Aufträge in den Sektoren Infrastrukturtechnologie, Transporttechnologie (Bahn, Seilbahn, zivile Luftfahrt), urbane und Smart-City-Technologie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Bundesminister Ing. Norbert Hofer: „Mit diesem Abkommen, das ich mit dem Vorsitzenden der staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform der Volksrepublik China unterzeichnet habe, sind wir first mover in Sachen Seidenstraße auf europäischer Ebene.“

Beide Seiten halten in dem Memorandum ausdrücklich fest, dass „Smart City“-Initiativen einen herausragenden Eckpfeiler für die Erhöhung der Lebensqualität darstellen. Die Länder wollen die Kooperation im Bereich der Umsetzung solcher „Smart City“-Konzepte in China fortsetzen und vertiefen. Ebenso festgeschrieben wurde im Abkommen, dass die Seidenstraße einen umwelttechnisch einwandfreien, internationalen wirtschaftlichen Austausch fördern soll. Die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene ist im Hinblick auf den Klimaschutz im Rahmen der Seidenstraße von besonderer Bedeutung und gemeinsamem Interesse.

Seidenstraße auch als Patent-Highway

Ein weiteres chinesisch-österreichisches Abkommen soll dafür sorgen, dass heimische Patente schneller in China anerkannt und geschützt werden. „Heimische Firmen, die den chinesischen Markt erobern wollen, bekommen dadurch schnelleren und sicheren Schutz für ihre Erfindungen“, erklärt Infrastrukturminister Norbert Hofer.

Forschungs- & Technologie-Abkomme

Seit dem Jahr 2011 gibt es ein „Memorandum of Understanding“ über eine technologiespezifische Zusammenarbeit in den Bereichen Straße, Zivilluftfahrt, Küsten- und Binnenschifffahrtsverkehr und die dazugehörigen Infrastrukturentwicklung. Auf Basis dieses Abkommens unterzeichneten Verkehrsminister Norbert Hofer und sein chinesisches Gegenüber Li Xiaopeng heute einen Aktionsplan. Dieser beinhaltet unter anderem die Veranstaltung von Symposien und/oder Vorortuntersuchungen auch vor Ort, gegenseitige Kooperationen mit Hochschulen sowie Forschungsinstituten, Förderung und Intensivierung der bilateralen Kommunikation zwischen Experten und Technikern sowie die Prüfung der Möglichkeiten zur Durchführung gemeinsamer Pilotprojekte. Thematisch wollen sich beide Seiten vor allem in den Bereichen Straßenbetrieb und Straßeninstandhaltung, Straßen-Sicherheitsmanagement und Straßensperren, Technologien für den sicheren Tunnelbetrieb, Stadtverkehrsmanagement (Menschenansammlungsmanagement), Simulation von Mengenströmen, Bewertung von Liquiditätsbedürfnissen und echtzeitigen multimodalen Transporten, Schiffsverkehr (Sicherheitsüberwachung von Transportwaren einschließlich Gefahrgütern, Transport gefährlicher Chemikalien, Nachrichtensysteme, Dienstsysteme für die Binnenschifffahrt, Notfallmanagement für Wasserstraßen) sowie Automatisiertes Fahren und Elektromobilität widmen.

Mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China wiederum schloss das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eine gemeinsame Absichtserklärung über die Vertiefung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Innovation. So sollen bilaterale Forschungsprojekte durchgeführt, ein Austausch und Dialog im Bereich Innovationspolitik aufgesetzt und allgemeine Kooperationen im Bereich angewandte Forschung und Innovation abgeschlossen werden. Inhaltlich wollen sich beide Seiten vor allem auf „Smart City“-Technologien, Umwelttechnologien und Verkehrstechnologien fokussieren.

„Österreichs Forschungs- und Technologieunternehmen sind in China hoch angesehen. Die chinesische Regierung setzt alles daran, um sich durch eine Vielzahl an Kooperationen durch Österreich Unterstützung zu holen. Davon profitieren heimische Unternehmen, die dadurch in China Fuß fassen und somit ihr Headquarter in Österreich absichern. Gleichzeitig kommt China seinem Ziel näher, Wohlstand für die chinesische Bevölkerung auf breiter Basis zu schaffen. Insgesamt ist unser Besuch in China von großer gegenseitiger Wertschätzung gekennzeichnet. Ich bin froh, wenn wir mit diesem Besuch helfen können, die heimischen Unternehmen zu unterstützen“, hält Bundesminister Norbert Hofer abschließend fest.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BMVIT/Stiller
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30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
15.04.2018

BRANDNER Schiffahrt küsst in der Wachau das rechte Donauufer wach

BRANDNER Schiffahrt küsst in der Wachau das rechte Donauufer wach BRANDNER Schiffahrt küsst in der Wachau das rechte Donauufer wach

Mit dem gegenüber von Dürnstein am Südufer der Wachau gelegenen Rossatz hat die BRANDNER Schiffahrt im kommenden Sommer-Fahrplan eine neue Anlegestelle im Programm. „Ab 28. April werden wir diese Donaustation im Linienverkehr bedienen“, kündigt BRANDNER Schiffahrt-Geschäftsführerin Barbara Brandner-Mosser an. In Rossatz vor Anker geht das BRANDNER -Schiff MS Austria auf seiner Fahrt zwischen Krems und Melk jeden Samstag und Sonntag bis Anfang Oktober.

Von der Anlegestelle beim Campingplatz führt ein kurzer Fußweg zur „Flößerei in Rossatz“ – einem trendigen Ausflugslokal mitten in den Weinrieden, das aus einem traditionellen Heurigen entstanden ist und im Besitz der BRANDNER Schiffahrt steht. Dort kann man kulinarische Schmankerln und natürlich die Weine aus der Wachau genießen. „Mit der Donaustation in Rossatz wollen wir ein Zeichen setzen, dass es auch am rechten Wachau-Ufer viel zu entdecken gibt“, sagt Barbara Brandner-Mosser.

Das neue Angebot der BRANDNER Schiffahrt ist eines von vielen, mit denen die Tourismusregion Wachau-Nibelungengau-Kremstal in die Saison startet und noch mehr Gäste als bisher anlocken will. Im Vorjahr hat die Region 825.600 Nächtigungen verbucht – ein Anstieg um 1,9 Prozent gegenüber 2016. Davon entfielen 413.500 Übernachtungen auf Österreicher, 243.100 auf Deutsche, der Rest auf andere Ausländer.

Die Qualitätsoffensive „Best of Wachau“, die 2017 mit einem „Goldclub“-Bonusprogramm für die Gäste noch attraktiver gestaltet worden ist, erfährt heuer eine weitere Ausdehnung und Internationalisierung. „Website, Folder und die Betriebsbeschreibungen der Gastgeber gibt es künftig auch in englischer Sprache“, kündigt Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH an. Im Rahmen des „Goldclubs“ kommen alle Gäste, die zwischen 1. Mai und 26. Oktober mindestens drei Nächte in einem der 53 „Best of Wachau“-Betriebe verbringen, in den Genuss von exklusiven Erlebnis-Schmankerln. Das sind zum Beispiel eine geführte Weinwanderung mit dem Gastgeber oder eine Zillenfahrt auf der Donau bei Dürnstein.

Auf dem 2010 fertiggestellten „Welterbesteig Wachau“ wandern jedes Jahr mehr als 120.000 Personen. Das Projekt „Weitwanderwege Kremstal-Donauraum“ baut das erfolgreiche Wanderangebot in den Regionen entlang der Donau nun weiter aus. Zwölf Gemeinden im erweiterten Kremstal werden bis Ende 2019 miteinander verbunden. Ausgehend von der Stadt Krems erhalten die Gemeinden Stratzing, Gedersdorf, Rohrendorf, Senftenberg, Langenlois, Droß, Gföhl, Lengenfeld, Krems-Angern, Mautern, Paudorf und Furth ein neues Wanderwegenetz mit entsprechender Beschilderung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
15.05.2017

Die 9. Emsiana zieht nach vier Festivaltagen erfreuliche Bilanz

Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention. Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention.

Festivalthema „Hohenems.Babylon“ machte die Nibelungenstadt zum Publikumsmagneten

Von Donnerstag bis Sonntag setzte sich das Programm der diesjährigen Emsiana mit Sprache, Sehnsucht, Heimat und Exil zwischen Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Das breite kulturelle Angebot – Führungen, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Theater für Kinder – lockte rund 3000 Besucher in die verschiedenen Schauplätze der 9. Emsiana.

Zwischen 11. und 14. Mai verwandelte die Emsiana Hohenems bereits zum neunten Mal in die kleinste Kulturmetropole der Welt. Mit dem zerstreuten Leben zwischen Sprachen und Zeiten beschäftigten sich die teilnehmenden Künstler und präsentierten ihre vielfältigen Arbeiten dazu.

Der deutsch-irakische Autor und Journalist Najem Wali thematisierte in seiner Eröffnungsrede „Vom Segen und Fluch der Vielsprachigkeit“, die Möglichkeiten und Chancen der sprachlichen Vielfalt und setzte so einen markanten Auftakt zum Kulturfest.

Festivalzentrum: Babylonische Antipasteria

Am Salomon-Sulzer-Platz gab es zum ersten Mal mit der babylonischen Antipasteria ein Festivalzentrum. Die Brüder Eugen und Günter Fulterer boten in ihrer offenen Backhütte den Emsiana-Besuchern multikulturelle Gerichte. Die gastrosophische Intervention – so beschreiben die Brüder ihr kulinarisches Projekt – wurde in den vier Tagen des Kulturfestes zu dem Treff- und Kommunikationspunkt für Jung und Alt. Auch nächstes Jahr wird es wieder ein Festivalzentrum geben.

Podium für Vorarlberger KünstlerInnen

Die Emsiana bot dieses Jahr Vorarlberger KünstlerInnen wieder ein großes Podium. Die Installation „Das Babylon“ von Eva Kees sowie die Fotoausstellung „Verborgen“ von Ursula Dünser und Karin Nussbaumer waren dabei besondere Anziehungspunkte. Simonetta Scherling und Patrik Kopf setzten sich in ihrem Projekt „Rückzug in den Keller“ mit der heute vorherrschenden Illusion von Kommunikation auseinander. Vier Vorarlberger Künstler – Hubert Lampert, Roland Adlassnigg, Udo Rabensteiner und Dietmar Fend – haben für den nördlichen Eingang zur Innenstadt Brunnen geplant. Die Entwürfe konnten die Besucher in der Marktstraße 33 begutachten.

Musik spricht alle Sprachen

Die Konzerte zählen stets zu den großen Publikumsmagneten der Emsiana. Auch in der Musik waren die Themen Sprache und Heimat stets präsent. Von Weltmusik (Light in Babylon) über Liedermacherei (Bettina Wegner) zu Jazz (Filippa Gojo Quartett) „Hohenemes.Babylon“ spielte immer mit. Das musikalische Finale fand mit dem Muttertagskonzert des Trio Emsiana, Helia Samadzadeh, Peter Madsen und Dietmar Kirchner statt. Über 1000 Besucher waren bei den Konzerten – alle ausverkauft – dabei.

Was nicht fehlen darf

Führungen durch die Stadt und Museen oder auch auf den Kirchturm sowie Lesungen, Theater für Kinder und die Kulturcafés gehören zum fixen Programm der Emsiana. Die steigenden Besucherzahlen freuten den Veranstalter Markus Schadenbauer-Lacha, der auch bereits das Datum der 10. Emsiana 2018 bekannt gab: „Von 17.-20 Mai 2018 wird Hohenems wieder zur Kulturmetropole.“

Info: www.emsiana.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Schadenbauer-Lacha & Partner GmbH Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43 5576 79214, Mail mail@emsiana.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
12.10.2017

Medienanalyse TV-Wahlkampf: 2,5h Sprechzeit für Migrationsthemen

Migration, Steuern und die Koalitionsfrage waren die dominierenden Themen in diesem TV-Wahlkampf. Migration, Steuern und die Koalitionsfrage waren die dominierenden Themen in diesem TV-Wahlkampf.

Migration, Steuern und die Koalitionsfrage waren die dominierenden Themen in diesem TV-Wahlkampf. Dies ergab eine Medienanalyse aller bisherigen TV-Duelle und Elefantenrunden auf ORF 2, ORF III, ATV und Puls 4 durch APA-DeFacto, das auf Medienbeobachtung und Media Intelligence spezialisierte APA-Tochterunternehmen. Mit Abstand am meisten wurde demnach im Fernsehen über das Themengebiet Migration gesprochen.

9.822 Sekunden oder mehr als 2,5 Stunden Sendezeit nutzten die Spitzenkandidaten der wahlwerbenden Parteien, um ihre Positionen zu Migration und Asyl darzulegen. Zweitwichtigstes Thema war die Steuerpolitik mit 8.076 Sekunden. Auf Platz drei landete mit 6.249 Sekunden die Frage möglicher Koalitionen nach der Wahl. Dem zuletzt dominanten Thema Dirty Campaigning widmeten die Politiker in ihren TV-Auftritten 4.961 Sekunden Sendezeit. Weitere Top-Themen: Arbeitsmarktpolitik (4.427 Sekunden), Integration (4.382) und Europapolitik (3.518).

Betrachtet man die Themen im Zeitverlauf, fällt auf, dass in den ersten TV-Konfrontationen das Thema Steuerpolitik dominierte, das danach immer mehr vom Komplex Migration und Asyl verdrängt und überholt wurde. In den vergangenen eineinhalb Wochen stahl dann wegen der Affäre um den ehemaligen SPÖ-Berater Tal Silberstein das Thema Dirty Campaigning allen anderen Inhalten die Show.

Bundeskanzler und SPÖ-Spitzenkandidat Christian Kern sprach in den TV-Konfrontationen am meisten über Migration und Asyl (1.644 Sekunden), Steuerpolitik (1.639), Koalitionen (1.222), Arbeitsmarktpolitik (950) sowie Dirty Campaigning (815). Bei ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz dominierten ebenfalls Migration und Asyl (1.860 Sekunden) und Steuerpolitik (1.408), gefolgt von Integration (977), Dirty Campaigning (910) sowie Koalitionen (898). FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sprach vor allem über Migration und Asyl (1.691 Sekunden), Koalitionen (1.340), Europapolitik (976), Steuerpolitik (887) sowie Dirty Campaigning (675).

Umfangreichstes Thema der grünen Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek waren Freihandelsabkommen (970 Sekunden). Bei NEOS-Chef Matthias Strolz war es die Steuerpolitik (1.378 Sekunden), Peter Pilz setzte bei seinen wenigen Auftritten im Privat-TV vor allem auf das Thema Migration und Asyl (438 Sekunden).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.01.2018

i+R Lehrlinge sammeln für Lebenshilfe

Soziales Engagement: Die Lehrlinge Samuel Brenner und Serife Polat übergeben stellvertretend für alle i+R-Lehrlinge die Spende an Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito. Soziales Engagement: Die Lehrlinge Samuel Brenner und Serife Polat übergeben stellvertretend für alle i+R-Lehrlinge die Spende an Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito.

Nachwuchskräfte des Bauunternehmens initiierten Spendenaktion

Großes soziales Engagement zeigten die Lehrlinge der Lauteracher i+R Gruppe: Bei der Weihnachtsfeier für 550 Mitarbeiter, die die Nachwuchskräfte erstmals organisierten, starteten sie eine Spendenaktion. Bargetränke verkauften sie zum Unkostenbeitrag und kamen auf ein Ergebnis von 3500 Euro, das die Firmeneigentümer verdoppelten. Die Spende von 7000 Euro übergaben die Lehrlinge nun der Lebenshilfe Vorarlberg.

Eine Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter der i+R Gruppe zu organisieren, ist eine große Aufgabe. Erstmals erhielten die i+R-Lehrlinge diesen Auftrag. Bereits traditionell arbeiteten sie dabei mit der Lebenshilfe zusammen: Holzdekoration, Christbaumschmuck und die Verpackung für Weihnachtsgeschenke wurden von den Beschäftigten des sozialen Unternehmens gemacht.

Zudem hatten die Lehrlinge die Idee, das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden: Für die Getränke an der Bar hoben sie einen Unkostenbeitrag ein, um die Arbeit der Lebenshilfe zu unterstützen. Zusammengekommen ist die stolze Summe von 3.500 Euro, die von den Firmeneigentümern Joachim Alge und Reinhard Schertler verdoppelt wurde. Zwei der engagierten Lehrlinge übergaben die Spende von 7.000 Euro im Jänner an die Lebenshilfe Vorarlberg.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Gruppe GmbH, Olga Flatz, Telefon +43/5574/6888-2521, Mail o.flatz@ir-gruppe.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Gruppe
06.05.2017

Sozialistische Jugend fordert Legalisierung und staatlich lizenzierten Handel mit Cannabis

Am heutigen Hanfwandertag in Wien fordert Sozialistische Jugend Legalisierung und staatlich lizenzierten Handel mit Cannabis Am heutigen Hanfwandertag in Wien fordert Sozialistische Jugend Legalisierung und staatlich lizenzierten Handel mit Cannabis

„Das Verbot von Cannabis-Konsum in Österreich führt sich ad absurdum“, so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, anlässlich des heutigen Hanfwandertages. Eine Studie der MedUni Wien zeigte, dass rund jedeR 5. Studierende regelmäßig Cannabis konsumiert, unter Jugendlichen ist es jedeR 10. „Die aktuelle Politik zwingt KonsumentInnen bloß in den Schwarzmarkt. Das birgt gesundheitliche Gefahren und erhöht die Chancen mit härteren Drogen in Kontakt zu kommen“, mahnt Herr. Die Sozialistische Jugend fordert daher seit Jahren mit ihrer Kampagne „Lieber bekifft ficken als besoffen fahren“ eine Legalisierung.

Für Herr könnten die Gelder, die aktuell in den Kampf gegen den blühenden illegalen Markt für Cannabis gesteckt werden, viel sinnvoller verwendet werden: „Ein Handel über staatlich lizenzierte Stellen garantiert nicht nur eine hohe Qualität, sondern ermöglicht auch zusätzliche Steuereinnahmen!“ Diese Mittel sollten in die Suchtprävention investiert werden. „Prävention hilft hier viel besser als ein Verbot. Außerdem kann so auch dem hohen Alkohol- und Nikotinkonsum entgegengewirkt werden, der österreichweit viel mehr Schaden anrichtet!“, so Herr.

Herr blickt hierzu auch über den Atlantik: in einigen US-Bundesstaaten ist die Legalisierung bereits vollzogen, Kanada zieht bald nach. „Die USA war das Land der Prohibition und hat einst den ‚War on Drugs‘ ausgerufen. Die Folge waren und sind bis heute überfüllte Gefängnisse und zerstörte Familien. Heute haben die ersten Regionen ihre Schlüsse gezogen und gehen einen anderen Weg“, meint Herr und fordert auch von der österreichischen Politik mutige Schritte zu einem neuen, progressiven Umgang mit Drogen. „Es braucht keine Verbote, kein Anheben der Altersgrenze beim Rauchen oder ähnliche restriktive Maßnahmen. Möglichst frühe Aufklärung bringt sich mehr!“, so Herr abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jorge Barrios - Own work, Public Domain

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