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Freitag 27.04.2018 10:38
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09.04.2018

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, planen nur 8% der österreichischen Facebook-User, sich in Folge des Datenskandals von dem sozialen Netzwerk abzumelden.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage werden 57% der Befragten „sicher nicht“ ihr Facebook-Profil löschen. Weitere 32% überlegen noch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

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23.04.2018

Interesse

Die Crux einer niedrigen Wahlbeteiligung liegt auf der Hand: Man kann sehr schnell sehr weit von der repräsentativen Abbildung des Wählerwillens entfernt sein. Die Crux einer niedrigen Wahlbeteiligung liegt auf der Hand: Man kann sehr schnell sehr weit von der repräsentativen Abbildung des Wählerwillens entfernt sein.

Ob im Parlament oder im oberösterreichischen Landtag:

Dass es dort wie da eine Demokratiewerkstatt gibt, über die den jungen Menschen der Wert und das Wesen unseres demokratischen Systems näher gebracht wird, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Denn die jüngsten Wahlgänge sprechen eine eindeutige Sprache: In Salzburg sank die Wahlbeteiligung auf gut 65 Prozent, in Innsbruck ging nur mehr jeder zweite Wahlberechtigte zur Urne. Schon bei den Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich war die Beteiligung stark rückläufig.

Die Crux einer niedrigen Wahlbeteiligung liegt auf der Hand: Man kann sehr schnell sehr weit von der repräsentativen Abbildung des Wählerwillens entfernt sein. Gerade in Zeiten von Social Media können mobilisierungsstarke Minderheiten oder Interessengruppen auf demokratische Entscheidungen überdurchschnittlichen Einfluss gewinnen. Gleichzeitig wächst mit sinkender Wahlbeteiligung der Zweifel an der Existenzberechtigung demokratischer Einrichtungen — die Sinnhaftigkeit von Landtagen etwa wurde am Sonntag in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ vom Ex-Politiker und Industriellen Hans-Peter Haselsteiner in Frage gestellt. Es liegt einerseits an den Parteien klarzumachen, was ihre in die diversen Körperschaften gewählten Vertreter an „Bürgerarbeit“ leisten. Und es liegt an den Körperschaften, die Bürger für die dort zu leistende Arbeit zu interessieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: J. Patrick Fischer / Neues Volksblatt Markus EBERT
20.03.2018

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Ob manuell oder elektrisch putzen ist Ansichtssache. Allerdings zeigen Studien, dass Elektrozahnbürsten die Zähne besser reinigen als Handzahnbürsten. Tipps zum Kauf einer elektrischen Zahnbürste hat Marco Chwalek für uns bei einer Fachfrau eingeholt:

Morgens und abends sollten wir je zwei Minuten die Zähne putzen, damit sie lange weiß und gesund bleiben. Elektrische Zahnbürsten unterstützen ein gutes Putzergebnis. Wir wollten darum von der TÜV SÜD-Expertin Andrea Biehler wissen, worauf man beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste generell achten sollte:

Andrea Biehler: "Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste ist es wichtig, dass diese mindestens zwei Programme haben und ein Timer für die optimale Gesamtdauer eines Putzvorgangs vorhanden ist. Auch ist es wichtig, dass ein guter Akku verbaut ist. Die Akkuladung sollte mindestens fünf bis sieben Tage halten, sodass die Zahnbürste gut genutzt werden kann."

Und wir kein Ladegerät beim Wochenendtrip oder Kurzurlaub mitnehmen müssen. Aber zurück zu den Zahnbürsten. Man kann zwischen zwei Technologien wählen, dem Schallzahnmodell oder dem Rotationssystem:

Andrea Biehler: "Bei einem Rotationsmodell ist ein rotierender Bürstenkopf vorhanden, der sehr klein und rund ist und immer eine kleine Links-Rechts-Bewegung macht. Dadurch dass der Bürstenkopf so klein ist, soll aber jeder Zahn einzeln geputzt werden, denn nur so kann eine optimale Plaque-Entfernung gewährleistet werden."

Die Schallzahnbürste unterscheidet sich schon optisch von dem Rotationsmodell:

Andrea Biehler: "Bei den Schallzahnbürsten ist der Kopf etwas größer als bei den Rotationsmodellen und oval, und die Reinigungsleistung wird durch die Vibration der einzelnen Borsten erzielt. Schallzahnbürsten sind vor allem zu empfehlen für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch oder freiliegenden Zahnhälse oder wenn Menschen Zahnspangen tragen."

Man sollte beim Kauf auch an die Folgekosten denken, denn genau wie bei einer Handzahnbürste, sollte der Bürstenkopf alle 3 Monate gewechselt werden, rät TÜV SÜD.

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15.04.2018

Umfrage: Kurz bleibt in Kanzlerfrage deutlich voran

Umfrage: Kurz bleibt in Kanzlerfrage deutlich voran Umfrage: Kurz bleibt in Kanzlerfrage deutlich voran

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, liegt ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit 35% bei der Kanzler-Frage nach wie vor deutlich voran, verliert allerdings gegenüber dem Vormonat 2 Prozentpunkte. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage liegt SPÖ-Chef Christian Kern bei 25% (minus 4), FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache kommt auf 13% (plus 2).

In der Sonntagsfrage legt die ÖVP gegenüber dem Vormonat um 2 Prozentpunkte zu und liegt mit 33% deutlich an erster Stelle. SPÖ und FPÖ verloren hingegen jeweils einen Prozentpunkt; die SPÖ kommt nun auf 27%, die FPÖ auf 24%. Die NEOS fielen auf 6% (März: 7%) und liegen nun gleichauf mit den Grünen (März: 6%). Die Liste Pilz kommt auf 2% (-1).

Breite Zustimmung findet das von der Regierung geplante Kopftuchverbot für Mädchen in Kindergärten und Volksschulen: 68% halten ein Kopftuchverbot für „sehr“ oder „eher“ richtig, nur jeweils 14% für „eher falsch“ bzw. „ganz falsch“. 4% hatten keine Meinung.

Weniger Zustimmung erhalten die Pläne zur Kinderbetreuung: Dass für heuer kein Budget zum Ausbau vorgesehen ist, halten 63% der Befragten für falsch. 24% sind hingegen der Meinung, dass das Angebot ausreichend und der Ausbau-Stopp deshalb in Ordnung ist. Den Vorschlag für eine Erhöhung des Tempolimits auf 140 km/h erhöht werden soll, befürwortet mit 52% eine knappe Mehrheit.

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28.02.2018

ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen"

ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen" ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen"

Als "hysterische Verteufelung von Dieselmotoren" kritisiert die Verkehrssprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Claudia Schmidt, das Urteil des deutschen Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten grundsätzlich zulässig sind.

"In vielen Alltagssituationen sind wir viel mehr Stickoxid ausgesetzt als dem, was ein Dieselmotor ausstößt. Die Grenzwerte für Stickoxidemissionen am Arbeitsplatz und auf der Straße sind absurd und gehören überdacht. Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen", so die Salzburger Abgeordnete.

Denn die geltenden Stickoxidgrenzwerte für Dieselmotoren (40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft) seien viel niedriger als jene in vielen Alltagssituationen, sagte Schmidt. "An manchen Arbeitsplätzen sind bis zu 950 Mikrogramm erlaubt, also 2350 Prozent mehr", so die EU-Parlamentarierin.

"Selbstverständlich gehören die Abgasmanipulationen der Autohersteller bestraft, aber die Hexenjagd auf Dieselmotoren ist völlig übertrieben. Dieselautos werden noch sehr lange Zeit auf österreichischen Straßen rollen", so Schmidt.

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20.02.2018

Gerade jetzt zur Grippezeit: Die Zwiebel kann viel mehr als man denkt

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse. In unsere Küchen spielt sie aber hauptsächlich eine Nebenrolle. Dabei kann das unscheinbare Feldgemüse sehr vielseitig verwendet werden und hat eine wissenschaftlich anerkannte Heilwirkung. Ein Drei-Hauben-Koch stellt gemeinsam mit dem Verein Land schafft Leben die Zwiebel in den Mittelpunkt und Bauern sowie Experten erklären, worauf es in der Zwiebelerzeugung ankommt.

Die Zwiebel ist in der Küche eine Selbstverständlichkeit. Sie kann viel mehr als in der Pfanne angeröstet zu werden und eine würzige Grundlage für unzählige Gerichte zu sein. Was viele aber nicht wissen: die Zwiebel hat eine vielfältige Heilwirkung, die wissenschaftlich anerkannt ist. Rohe Zwiebeln enthalten Lauchöle, die Entzündungen hemmen und die Verdauung fördern. Gegen Erkältungen mit Schnupfen und Schleim empfiehlt sich ein Zwiebeltee. Der Zwiebelsirup, am besten mit Honig zubereitet, ist ein trocknender Hustensaft. Die Zwiebel kann auch äußerlich angewendet werden. Frisch geschnitten kann sie auf Fußsohlen aufgelegt oder einfach nur halbiert in die Nähe der Nase gelegt werden. Grund für die vielseitige Wirkung als Heilpflanze sind mehrere Hundert Substanzen.

Die Zwiebel aus Österreich

Wir Österreicher essen jährlich rund zehn Kilogramm Zwiebeln. Heimische Zwiebeln gibt es mehr als genug und fast das ganze Jahr über. 93 Prozent der österreichischen Zwiebeln kommen aus Niederösterreich. Hauptanbauregionen sind das Marchfeld, die Region rund um St. Pölten sowie das traditionelle Zwiebelanbaugebiet Laa an der Thaya. Dort eignet sich das Klima hervorragend aufgrund der kalten Winter und der heißen Sommer. Das für den Zwiebelanbau so wichtige Wasser ist weniger knapp als in vielen anderen Ländern. Der heimische Lebensmitteleinzelhandel setzt auf inländische Zwiebeln und verkauft zu 8,6 Prozent Bio-Zwiebeln.

Die Zwiebel als Hauptdarstellerin in der Küche

Viele Menschen unterschätzen die Zwiebel und deren Wirkung. Der Verein Land schafft Leben zeigt auf seiner Webseite den Weg der Zwiebel von der Saatgutvermehrung bis in die Küche. Akteure entlang der Wertschöpfungskette werden vorgestellt und kritische Aspekte wie das Keimhemmungsmittel Maleinsäure thematisiert. Gemeinsam mit Drei-Hauben-Koch Vitus Winkler aus St. Veit im Pongau werden in einem Video verschiedene Zwiebel-Gerichte vorgestellt, die einem die Tränen in die Augen treiben. Aber nicht aufgrund des Zwiebelschneidens. Vielmehr werden ganz gewöhnliche Zwiebeln zu „Zwiebelteich“, „Zwiebelcreme“, „Zwiebelsud“ und zur besonders kreativen „Zwiebelernte“. Ernährungswissenschaftlerin Karin Buchart, Leiterin des Vereins Traditionelle Europäische Heilkunde, ergänzt das Kochvideo mit wertvollen Tipps und einfachen, wohltuenden Rezepten und erklärt, was die Zwiebel in unserem Körper bewirkt.

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30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
29.05.2017

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt Professor Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der aufgrund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der Glyphosate Task Force (Zusammenschluss von 25 Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert. Damit habe sich laut Christopher Portier die Zahl der statistisch signifikanten Befunde in dem guten Dutzend Krebsstudien der Hersteller auf mittlerweile 21 signifikante Tumorbefunde erhöht. Portier weist auch darauf hin, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ursprünglich nur vier Krebseffekte, also nur 20% der in Studien aufgetretenen signifikanten Krebseffekte überhaupt erkannt hätte, als die Behörde im März 2015 Glyphosat für nicht krebserregend erklärt hat.

Nachdem im März 2017 der von GLOBAL 2000 publizierte Report "Die gekaufte Wissenschaft" existierende Zweifel an der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des EU-Zulassungsverfahrens verstärkt hatte, widersprach ein Sprecher der Europäischen Behörde für Lebensmttelsicherheit (EFSA). Die Behörden in den Mitgliedsstaaten und die EFSA würden „in erster Linie auf die Originalstudien und die darin enthaltenen Rohdaten, die sie selbst überprüfen, vertrauen“, und nicht auf die von Monsanto beauftragten und finanzierten Studien. Letzteres hatte der Report von GLOBAL 2000 aber nahegelegt.

Dieser EFSA-Aussage widerspricht die Analyse von Christopher Portier. Zumindest bei den Krebsstudien mit Mäusen und Ratten hat die EFSA die geheimen Originalstudien der Glyphosat-Hersteller offenbar nicht ernsthaft geprüft. Das ist deshalb von besonderer Brisanz, da insbesondere die Ergebnisse dieser Studien darüber entscheiden, ob eine Zulassung erteilt werden kann oder nicht: Denn gemäß EU-Pestizidverordnung Nr. 1107/2009 gilt seit Juni 2011, dass schon zwei als positiv erkannte Krebsbefunde in Mäusen oder Ratten eine Zulassung verbieten, unter dem Stichwort: „gefahrenbasierte Cut-Off-Kriterien“.

GLOBAL 2000 Umweltchemiker Helmut Burtscher: „Das Versagen des derzeitigen EU-Zulassungssystems für Pestizide, das auf den geheimen Studien der Pestizidhersteller und ihr Vertragslabors basiert, wurde heute schonungslos offengelegt. Eine Zulassungserneuerung von Glyphosat noch im Laufe dieses Jahres, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde, sollte im Lichte dieser neuen Erkenntnissse hoffentlich vom Tisch sein.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.04.2018

Österreich schließt historisches Seidenstraßen-Abkommen mit China ab

Insgesamt fünf Abkommen in den Bereichen Infrastruktur, Forschung und Patentwesen zwischen Österreich und der Volksrepublik China von Minister Hofer unterzeichnet Insgesamt fünf Abkommen in den Bereichen Infrastruktur, Forschung und Patentwesen zwischen Österreich und der Volksrepublik China von Minister Hofer unterzeichnet

Als „vollen Erfolg für die Bereiche Forschung, Infrastruktur und Patentwesen“ bezeichnet Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer den von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz angeführten Staatsbesuch in China. Gleich fünf Abkommen zwischen Österreich und der chinesischen Seite konnten heute unterzeichnet werden. Erstmals ist es einem europäischen Land gelungen, eine verbindliche Erklärung zur Seidenstraße, also der Modernisierung der Orient-Ost-Mediterranen Bahnachse von Piräus bis nach Wien, aufzusetzen. Diese Erklärung eröffnet heimischen Unternehmen große Chancen für Aufträge in den Sektoren Infrastrukturtechnologie, Transporttechnologie (Bahn, Seilbahn, zivile Luftfahrt), urbane und Smart-City-Technologie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Bundesminister Ing. Norbert Hofer: „Mit diesem Abkommen, das ich mit dem Vorsitzenden der staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform der Volksrepublik China unterzeichnet habe, sind wir first mover in Sachen Seidenstraße auf europäischer Ebene.“

Beide Seiten halten in dem Memorandum ausdrücklich fest, dass „Smart City“-Initiativen einen herausragenden Eckpfeiler für die Erhöhung der Lebensqualität darstellen. Die Länder wollen die Kooperation im Bereich der Umsetzung solcher „Smart City“-Konzepte in China fortsetzen und vertiefen. Ebenso festgeschrieben wurde im Abkommen, dass die Seidenstraße einen umwelttechnisch einwandfreien, internationalen wirtschaftlichen Austausch fördern soll. Die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene ist im Hinblick auf den Klimaschutz im Rahmen der Seidenstraße von besonderer Bedeutung und gemeinsamem Interesse.

Seidenstraße auch als Patent-Highway

Ein weiteres chinesisch-österreichisches Abkommen soll dafür sorgen, dass heimische Patente schneller in China anerkannt und geschützt werden. „Heimische Firmen, die den chinesischen Markt erobern wollen, bekommen dadurch schnelleren und sicheren Schutz für ihre Erfindungen“, erklärt Infrastrukturminister Norbert Hofer.

Forschungs- & Technologie-Abkomme

Seit dem Jahr 2011 gibt es ein „Memorandum of Understanding“ über eine technologiespezifische Zusammenarbeit in den Bereichen Straße, Zivilluftfahrt, Küsten- und Binnenschifffahrtsverkehr und die dazugehörigen Infrastrukturentwicklung. Auf Basis dieses Abkommens unterzeichneten Verkehrsminister Norbert Hofer und sein chinesisches Gegenüber Li Xiaopeng heute einen Aktionsplan. Dieser beinhaltet unter anderem die Veranstaltung von Symposien und/oder Vorortuntersuchungen auch vor Ort, gegenseitige Kooperationen mit Hochschulen sowie Forschungsinstituten, Förderung und Intensivierung der bilateralen Kommunikation zwischen Experten und Technikern sowie die Prüfung der Möglichkeiten zur Durchführung gemeinsamer Pilotprojekte. Thematisch wollen sich beide Seiten vor allem in den Bereichen Straßenbetrieb und Straßeninstandhaltung, Straßen-Sicherheitsmanagement und Straßensperren, Technologien für den sicheren Tunnelbetrieb, Stadtverkehrsmanagement (Menschenansammlungsmanagement), Simulation von Mengenströmen, Bewertung von Liquiditätsbedürfnissen und echtzeitigen multimodalen Transporten, Schiffsverkehr (Sicherheitsüberwachung von Transportwaren einschließlich Gefahrgütern, Transport gefährlicher Chemikalien, Nachrichtensysteme, Dienstsysteme für die Binnenschifffahrt, Notfallmanagement für Wasserstraßen) sowie Automatisiertes Fahren und Elektromobilität widmen.

Mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China wiederum schloss das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eine gemeinsame Absichtserklärung über die Vertiefung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Innovation. So sollen bilaterale Forschungsprojekte durchgeführt, ein Austausch und Dialog im Bereich Innovationspolitik aufgesetzt und allgemeine Kooperationen im Bereich angewandte Forschung und Innovation abgeschlossen werden. Inhaltlich wollen sich beide Seiten vor allem auf „Smart City“-Technologien, Umwelttechnologien und Verkehrstechnologien fokussieren.

„Österreichs Forschungs- und Technologieunternehmen sind in China hoch angesehen. Die chinesische Regierung setzt alles daran, um sich durch eine Vielzahl an Kooperationen durch Österreich Unterstützung zu holen. Davon profitieren heimische Unternehmen, die dadurch in China Fuß fassen und somit ihr Headquarter in Österreich absichern. Gleichzeitig kommt China seinem Ziel näher, Wohlstand für die chinesische Bevölkerung auf breiter Basis zu schaffen. Insgesamt ist unser Besuch in China von großer gegenseitiger Wertschätzung gekennzeichnet. Ich bin froh, wenn wir mit diesem Besuch helfen können, die heimischen Unternehmen zu unterstützen“, hält Bundesminister Norbert Hofer abschließend fest.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BMVIT/Stiller
12.10.2017

Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden

Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht

Tier- und Pflanzenarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind. Insbesondere das regionale Aussterben eines Teils der untersuchten Arten lässt sich auch mit beträchtlichem Aufwand kaum verhindern. Die Studie erscheint in der renommierten Zeitschrift "Nature Climate Change".

Die zunehmende Klimaerwärmung und die gleichzeitige Intensivierung der Landnutzung setzen viele Arten immer stärker unter Druck. WissenschafterInnen beobachten daher bei einer zunehmenden Zahl von Tier- und Pflanzenarten weltweit Verschiebungen natürlicher Verbreitungsgebiete in Anpassung an das sich ändernde Klima. Die immer stärkere Verinselung natürlicher Lebensräume schränkt solche Wanderungsbewegungen zunehmend ein. Extensivierungsmaßnahmen, wie etwa die Umwandlung intensiv genutzter land- und forstwirtschaftlicher Flächen in naturnahe Lebensräume, sollen die Vernetzung der Landschaft für jene Arten erhöhen, die dem Klima folgen.

Computermodell erlaubt zuverlässigere Voraussagen

Ein Team von Biologen des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat ein Computermodell entwickelt, das Klimawandel, Lebensraumfragmentierung sowie die individuelle Ausbreitungsfähigkeit von 51 Pflanzen-, Schmetterlings- und Heuschreckenarten berücksichtigt. "Dieser Ansatz erlaubt zuverlässige Voraussagen zum Fortbestand der von uns untersuchten Arten in den kommenden Jahrzehnten", erklärt Franz Essl, Projektleiter der Studie und Experte für Biodiversität und Naturschutz am Umweltbundesamt. Mit Hilfe dieses Modells können die Forscher die zukünftige Entwicklung der Verbreitungsgebiete der untersuchten Arten in Mitteleuropa unter Szenarien unterschiedlich starker Klimaerwärmung und unterschiedlicher Extensivierungsmaßnahmen bis zum Jahr 2100 simulieren.

Die Modelle sagen voraus, dass rund 20 Prozent der untersuchten Arten im Laufe dieses Jahrhunderts im Untersuchungsgebiet (Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Süddeutschland) aussterben werden. Die verbleibenden Arten verzeichnen einen deutlichen Rückgang ihres Verbreitungsgebietes, der durch den Einsatz der Extensivierungsmaßnahmen zwar verringert werden kann, "selbst bei maximalem Ressourceneinsatz – das heißt bei einer Umwandlung von fünf Prozent der land- und forstwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen – kann das Aussterben der am stärksten betroffenen Arten wie z.B. dem Böhmischen Enzian, der in Österreich nur im Wald- und Mühlviertel vorkommt, nicht verhindert werden", so der Leiter der Divison für Naturschutzforschung der Universität Wien, Stefan Dullinger.

Von den drei Extensivierungsstrategien erwiesen sich die Aufwertung von Flächen innerhalb von bestehenden Naturschutzgebieten sowie die Einrichtung von Korridoren zwischen Schutzgebieten als die wirksamsten Maßnahmen. Die Umwandlung gleichmäßig in der Landschaft platzierter Flächen stellte sich als wenig erfolgreich heraus. Keine dieser Maßnahmen war jedoch geeignet, die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitungen der Arten gänzlich zu kompensieren.

Einen möglichen Grund für die eingeschränkte Wirksamkeit der Maßnahmen sehen die Forscher in den massiven Folgen des Klimawandels: "Selbst in einer wenig fragmentierten Landschaft werden sich die klimatisch geeigneten Gebiete geographisch so weit verschieben, dass viele Arten aufgrund ihrer begrenzten Ausbreitungsfähigkeit nicht mit dem Klimawandel Schritt halten können", erläutert Johannes Wessely, der Hauptautor der Studie. Karl Hülber, der leitend an dieser Veröffentlichung mitgearbeitet hat, ergänzt: "Eine naturnähere Nutzung land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen bildet einen wesentlichen Bestandteil des Artenschutzes. Sie kann allerdings langfristig nur erfolgreich sein, wenn die Klimaänderung am Standort nicht zu stark ist bzw. zu schnell erfolgt, um eine evolutive Anpassung der Arten an die neuen Bedingungen zu ermöglichen".

Die durchgeführten Simulationen zeigen also nur beschränkte Möglichkeiten, die Folgen des Klimawandels abzuschwächen und dass rasche und ambitionierte Maßnahmen zur Verringerung des Klimawandels selbst nötig sind, um die Artenvielfalt in Mitteleuropa zu bewahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dietmar Moser
28.02.2018

Autobauer müssen Verantwortung tragen

Dieselfahrer müssen durch die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten die Versäumnisse und Tricks von Politik und Autoindustrie ausbaden. Die Verursacher der dicken Luft dürfen sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen. Dieselfahrer müssen durch die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten die Versäumnisse und Tricks von Politik und Autoindustrie ausbaden. Die Verursacher der dicken Luft dürfen sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen.

Wer im Inntal in der Nähe der Autobahn tief durchatmet, der weiß:

Gesund ist das nicht. In vielen deutschen Großstädten ist die Konzentration des hauptsächlich durch den Autoverkehr verursachten giftigen Gases Stickoxid sogar so hoch, dass sie für die Anwohner bereits gesundheitsgefährdend ist. Um rasch für bessere Luft zu sorgen, sehen nun einige Städte als einzige Möglichkeit, ältere Dieselfahrzeuge aus den Ballungszentren zu verbannen. Leidtragende sind nun die Fahrer von Dieselfahrzeugen. Ihnen wurde jahrzehntelang weisgemacht, dass Dieselmotoren weniger gesundheitsschädlich seien als Benziner, mit Vergünstigungen wurden sie sogar zum Dieselkauf verlockt.

Mit dem Dieselskandal haben die angedachten Fahrverbote in Düsseldorf und Stuttgart nur am Rande zu tun. Dass nun ein oberstes Gericht in Deutschland einschreiten musste, um für Luftreinheit zu sorgen, geht vielmehr auf die jahrelange Nichteinhaltung von verbindlichen Abgasgrenzwerten durch die gesamte Auto­industrie zurück. Freilich unter tatkräftiger Mithilfe der Politik. Die EU hat zwar immer schärfere Grenzwerte beschlossen, diese mussten aber nur auf Messstationen im Labor eingehalten werden. In der Realität, auf den Straßen, überschreiten die Autos die Werte um ein Vielfaches. Und auch die Tests der mit Software-Updates nachgerüsteten Autos zeigen, dass diese so gut wie keine positiven Auswirkungen auf die Stickoxid-Werte haben.

Die Dieselverbote sind für die Bürgermeister der Städte nun der letzte Ausweg, um die Versäumnisse der EU und Tricks der Autoindustrie auszubügeln. Von der Bundes- und Europapolitik wurden sie mit der Vorgabe, für gesunde Luft zu sorgen und die Grenzwerte in den Städten einzuhalten, alleine gelassen. Die leidtragenden sind Millionen Dieselfahrer, die nun nicht mehr in ihrer Stadt oder zu ihrem Arbeitsplatz fahren dürfen.

Spätestens jetzt müssen die Autobauer und die Politik die Verantwortung übernehmen. Denn während der weltweit größte Autobauer Volkswagen einen Jahresgewinn von rund elf Milliarden Euro präsentiert, schauen nun Millionen Dieselfahrer beim Wiederverkauf ihrer Autos finanziell durch die Finger. Angesichts der jahrelangen guten Geschäfte mit den jetzt verbannten Autos können Hardware-Updates, die erwiesenermaßen die Stickoxid-Werte deutlich senken, den Autobauern nicht länger zu teuer sein. Auch finanzielle Entschädigungen für Dieselfahrer dürfen kein Tabu bleiben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von STEFAN ECKERIEDER
30.03.2018

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Österreichische Autobesitzer konnten 2017 mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 172 Euro Prämie[1] sparen (2016: 171 Euro). Die jährliche Ersparnis betrug im Einzelfall bis zu 894 Euro. Während bereits 7 von 10 Gebraucht- und Neuwagenkäufern ihre Kfz-Versicherung online vergleichen, überprüfen nur wenige Autobesitzer ihre bestehende Kfz-Versicherung und lassen damit hochgerechnet 489 Millionen Euro potenzielle Ersparnis auf der Straße liegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des österreichischen Tarifvergleichsportals durchblicker.at hervor. Grundlage der Analyse bildeten die Vergleiche sowie die Vertragsabschlüsse auf der Vergleichsplattform im Jahr 2017.

Insgesamt haben 2017 rund 956.000 Nutzer den Kfz-Versicherungsvergleich von durchblicker.at verwendet, um 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Davon waren 327.000 Autobesitzer, die einen bestehenden Vertrag überprüfen wollten, und 629.000 Neuwagen- oder Gebrauchtwagenkäufer, die eine neue Versicherung benötigten. Die Zahl der durch die Nutzer abgerufenen Versicherungsvergleiche erhöhte sich in Summe um etwa 3 Prozent auf rund 2 Millionen.

Gemessen an den geschätzt rund 910.000 Kfz-Zulassungen privater PKW haben rund 70 Prozent der Autokäufer ihre Versicherung auf durchblicker.at verglichen. Ganz anders sieht es bei den 3,17 Millionen bestehenden Autobesitzern (Privat-PKW ohne Firmenwagen) aus: Nur rechnerisch 10 Prozent stellten ihre Kfz-Versicherung auf durchblicker.at auf den Prüfstand. „Die meisten Konsumenten könnten beim bestehenden Vertrag Einsparungen erzielen, die wenigsten überprüfen jedoch ihre Polizze. Gemessen an der bei uns durchschnittlich erzielten jährlichen Ersparnis verzichteten die Autobesitzer 2017 damit in Summe auf 489 Millionen Euro“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
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23.04.2018

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat 60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

Ende April feiert ein besonders großer Wirtschaftsfaktor in Österreich und ein Garant der Versorgungssicherheit im Inland Geburtstag: Die Raffinerie Schwechat wird 60 Jahre alt. Am 22. April 1958 hatte die OMV den Grundstein zum Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerstörten Produktionsanlage gelegt.

Heute ist die Raffinerie Schwechat zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region, zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor und zu einer unverzichtbaren Säule der österreichischen Energiewirtschaft geworden. „Als größter Industriebetrieb Österreichs sind wir stolz darauf, die Raffinerie Schwechat zu betreiben“, sagt der für das Raffinerie- und Tankstellengeschäft zuständige OMV-Vorstand Manfred Leitner. Die Anlage zeichne sich durch höchste Sicherheits-, Umwelt und Produktionsstandards, optimale Marktnähe sowie die Integration der Petrochemie aus.

Mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 9,6 Millionen Tonnen Rohöl und einer Kapazitätsauslastung von mehr als 90 Prozent zählt die Raffinerie Schwechat zu den effizientesten in Europa. Hier produziert die OMV mit rund 700 Beschäftigten Benzin, Dieselkraftstoffe, Heizöl schwer, leicht und extraleicht. Dazu kommen petrochemische Grundstoffe zur Herstellung von Kunst- und Farbstoffen, Arznei- und Waschmitteln sowie der Flugturbinenkraftstoff Kerosin. Die Raffinerie Schwechat deckt rund die Hälfte des Bedarfs an Mineralölprodukten in Österreich.

Der Raffineriebetrieb in Schwechat mit seinem angeschlossenen Tanklager im Hafen Wien-Lobau wickelt 32 Prozent aller Lieferungen von Mineralöl und anderen petrochemischen Produkten mit dem Verkehrsträger Bahn ab, 28 Prozent mit dem Lkw sowie acht Prozent mit dem Binnenschiff. 32 Prozent des Volumens gehen in zwei Pipelines „auf die Reise“: Durch die eine Röhre strömt das Öl von Schwechat zum Großtanklager St. Valentin im Mostviertel, die andere transportiert den Turbinenkraftstoff Kerosin zum Großkunden „Jet“ am Flughafen Wien-Schwechat.

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19.02.2018

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die verbesserte TWINWash™ nutzt eine Reihe fortschrittlicher Technologien, damit die Kunden ihr Gerät optimal nutzen können. Durch die neue Next TurboWash-Technologie ist jede Ecke der inneren Trommel mit mehreren Sprühdüsen ausgestattet. Die 3D-Düsenbewegung verändert die Düsenstärke für eine perfekte Synchronisation zwischen den sechs verschiedenen Bewegungen. Dies erhöht die Waschmittelwirkung bei kürzeren Waschzyklen, wodurch Flecken bei schonendem Umgang mit der Kleidung effektiv entfernt werden. Die neue Next TurboWash-Technologie, die durch den innovativen LG Inverter-Direktantriebsmotor angetrieben wird, ermöglicht eine umfassende Bewegungs- und Sprühsteuerung. Das ermöglicht einen verkürzten Wäschezyklus von 39 Minuten und individuell verstellbare Düsen, die somit direkt auf die Kleidung zielen.

Gleichzeitig durchdringt die innovative TrueSteam™ -Technologie der TWINWash™ - das Gewebe mit Dampf, und eliminiert 99,9 Prozent aller Haushaltsallergene sowie Falten und Gerüche. TrueSteam™ sorgt mit echtem Dampf für weiche und aufgefrischte Kleidungsstücke. Die TWINWash™ Hauptwaschmaschine kann auch die spätere Zugabe von Wäsche - unabhängig von der Größe - mit der praktischen Funktion "Artikel hinzufügen" bewältigen.

Die TWINWash™ Waschmaschine erhöht die Benutzerfreundlichkeit, indem sie das gleichzeitige Waschen von zwei Wäscheladungen ermöglicht. Mit einer Haupt- und einer Mini-Waschmaschine, die unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig betrieben werden können, ermöglicht das Gerät das Waschen von Kleidungsstücken, die unterschiedliche Einstellungen erfordern, wie z. B. Farben und Weiß, normale und empfindliche Kleidung oder große und kleine Stücke. Zusätzlich zu der leistungsstarken Haupt-Waschmaschine und der praktischen Mini-Waschmaschine ist das Gerät mit der effizienten Eco-Hybrid-Trocknerfunktion von LG ausgestattet. Diese bietet Verbrauchern die ultimative All-in-One-Lösung mit einer Waschmaschine und einem Trockner für den täglichen Bedarf.

Die TWINWash™ Mini-Waschmaschine ist perfekt für kleine, empfindliche oder spezielle Kleidungsstücke geeignet, die besondere Wascheinstellungen erfordern, wie beispielsweise Unterwäsche oder Babykleidung und kleinere Ladungen mit Kissenbezügen und Handtüchern. Mit der Mini-Waschmaschine können die User auch Sportkleidung oder Badebekleidung direkt waschen, ohne die größere Haupt-Waschmaschine betätigen zu müssen. So können sie ihre Kleidung stets hygienisch und frisch halten.

Die TWINWash™ Waschmaschine ist außerdem komplett mit Wi-Fi-Konnektivität ausgestattet, sodass Benutzer ihre Geräte einfach steuern und fernüberwachen, Waschzyklen über die Download-Zyklus-Funktion herunterladen, sowie den Energieverbrauch mit der Energieüberwachungsfunktion verfolgen und Probleme mithilfe des Smart Diagnosis™ - Programms erkennen können.

"Mit der TWINWash™ Waschmaschine schafft LG Electronics ein Gerät, das Kleidungsstücke effektiv, schnell und schonend reinigt und somit die Benutzerfreundlichkeit verbessert", sagt Song Dae-hyun, Präsident der LG Electronics Home Appliance & Air Solution Company. "Die Next TurboWash Technologie sorgt für drastisch reduzierte Waschzeit bei gleichzeitig sanften, aber effizienten Waschzyklen. Somit liefern wir mit der neu aufgerüsteten TWINWash™ Waschmaschine die ultimative Waschlösung."

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19.02.2018

Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam

Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam

„Der Spritverbrauch der heimischen Autoflotte sinkt nur im Schneckentempo. Das ist schlecht für die Geldbörse der Autofahrer und belastet massiv die Umwelt“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Im Vorjahr verbrauchten die Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten laut Berechnung des VCÖ rund 6,5 Liter pro 100 Kilometer. In den Jahren 2015 und 2013 waren es laut Daten der Statistik Austria jeweils 6,6 Liter, im Jahr 2007 lag der Durchschnittsverbrauch bei 6,8 Liter und im Jahr 2005 bei 6,9 Liter. Etwas stärker ist der Rückgang bei den Benzin-Pkw, deren realer Spritverbrauch im Schnitt von 7,9 Liter im Jahr 2005 auf 7,1 Liter im Vorjahr zurückgegangen ist.

Der kaum sinkende reale Spritverbrauch hat mehrere Gründe, stellt der VCÖ fest. In den vergangenen zehn Jahren wurden Neuwagen auf den Testzyklus im Labor hin optimiert, nicht jedoch auf einen niedrigen Spritverbrauch beim Fahren auf der Straße. Damit ist der Verbrauch der Neuwagen nur auf dem Papier stark gesunken, die Abweichung des realen Verbrauchs von den Herstellerangaben ist laut Umweltbundesamt auf fast 40 Prozent gestiegen. Technische Fortschritte bei den Motoren werden durch schwerere und PS-stärkere Autos wieder zunichte gemacht. Allein seit dem Jahr 2011 hat sich in Österreich die Zahl der neuzugelassenen Pkw mit mehr als 105 kW (143 PS) auf 109.661 im Vorjahr verdoppelt.

„Auch der SUV-Boom verhindert eine stärkere Reduktion des realen Spritverbrauchs“, nennt VCÖ-Experte Gansterer einen weiteren Grund. Laut deutschem Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer verbrauchen SUV im Schnitt um ein Viertel mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche Modelle, das betrifft auch die Kompakt-SUV. Seit dem Jahr 2010 wurden in Österreich rund 536.000 SUV neu zugelassen, im Jahr 2017 mit 95.840 mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2010.

Wie sehr eine Verringerung des Spritverbrauchs sowohl die Umwelt als auch die Geldbörse der Autofahrer schonen würde, zeigt das folgende Beispiel. Im Schnitt fahren die Haushalte mit einem Diesel-Pkw rund 13.000 Kilometer pro Jahr. Verbraucht der Wagen statt 6,5 nur 4 Liter Sprit pro 100 Kilometer, dann sinkt der Jahresverbrauch um rund 325 Liter auf 520 Liter. Die Spritkosten sinken dann um 360 Euro pro Jahr, die CO2-Emissionen würden um rund 860 Kilogramm pro Jahr zurückgehen, verdeutlicht der VCÖ.

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26.02.2018

Umfrage: FPÖ rutscht weiter ab - ÖVP souverän vor SPÖ

Sonntagsfrage: ÖVP 31%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, Neos 7%, Grüne 5%, Liste Pilz 3% Sonntagsfrage: ÖVP 31%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, Neos 7%, Grüne 5%, Liste Pilz 3%

Die FPÖ ist weiter im Abwind, die ÖVP liegt souverän vor der SPÖ an der Spitze, im Dreikampf der "Kleinen" legen die Neos zu. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 1010 Online-Interviews, 15.-21. Februar, Schwankungsbreite +/-3,1%).

Wäre bereits am kommenden Sonntag Neuwahl, käme die ÖVP wieder auf 31 Prozent der Stimmen (unverändert gegenüber vor zwei Wochen). Die SPÖ könnte mit 26 Prozent rechnen(ebenfalls unverändert). Die FPÖ käme nur auf 24 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen und zwei Prozentpunkte weniger als noch vor einem Monat.

Im Dreikampf der "Kleinen" können sich die Neos absetzen. Sie kämen auf sieben Prozent der Stimmen (ein Prozentpunkt mehr als vor zwei Wochen). Ebenfalls wieder im Parlament wären die Grünen mit fünf Prozent (unverändert). Die Liste Peter Pilz wäre mit drei Prozent draußen.

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29.05.2017

Hepatitis A in Europa und Österreich

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht. Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Der Mensch ist Hauptreservoir, die typische Art der Übertragung ist fäkal-oral, wie diese bei physischen Mensch-zu-Mensch Kontakt erfolgen kann sowie durch den Verzehr von mit HAV kontaminierten Lebensmittel und Wasser sowie durch die Berührung von mit HAV kontaminierten Gebrauchsgegenständen. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) beträgt im Allgemeinen 3-6 Wochen. Die Erkrankung äußert sich meist durch Übelkeit, Oberbauchschmerzen bis hin zu einer Gelbsucht, die aber in der Regel vollständig ausheilt. Der Verlauf ist bei Kindern meist asymptomatisch oder mild, bei Erwachsenen allerdings nimmt der Erkrankungsverlauf an Schwere zu; ab dem 40. Lebensjahr bzw. bei Personen mit vorgeschädigter Leber besteht ein erhöhtes Risiko für einen letalen Ausgang der Erkrankung.

Information zu europaweitem Hepatitis A-Ausbruch

Das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) berichtet in einem am 18.5.2017 aktualisierten „Risk Assessment“ über einen anhaltenden europaweiten Ausbruch von Hepatitis A: Seit Juni 2016 haben 15 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden) 1.173 laborbestätigte Hepatitis A-Fälle mit Genotyp IA gemeldet. Auf Basis von Virus-Genotypisierung identifizierte man drei „Cluster“, Cluster VRD_521_2016, Cluster RIVM-HAV16-090 und Cluster V16-25801. Die meisten Krankheitsfälle betreffen erwachsene Männer, die Sex mit Männern haben (MSM); 80 Fälle traten bei Frauen auf.

Seit Beginn des Jahres 2017 (KW 01-KW 20/2017) wurden 103 Fälle von Hepatitis A im Österreichischen elektronischen Meldesystem registriert. Im Vergleich dazu wurden in der gleichen Zeitperiode in den Jahren 2016, 2015, 2014 und 2013 32,14, 27 und 34 Hepatitis A Fälle gemeldet.

Eine Zeitreihenanalyse der monatlichen Inzidenz seit 2009 weist auf einen Anstieg seit Juli 2016 hin. Von Juli 2016 bis Mai 2017 ist der geschätzte Anstieg der Hepatitis A Inzidenz 11,7 % pro Monat (95 % KI: 5,2 %-18,8 %) (Abbildung 1, 2 und Tabelle 2); 37,5 Prozent der seit Juli 2016 bis Mai 2017 registrierten 160 Fälle sind Männer im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, das mediane Alter der 160 Fälle liegt bei 36 Jahren. Bei 19/35 Fällen der seit Juli 2016 identifizierten und an der Referenzzentrale für Hepatitis Viren genotypisierten Fälle wurden die drei europäischen Cluster Stämme (VRD_521_2016, RIVM-HAV16-090 und V16-25801) nachgewiesen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CDC/Betty Partin
23.05.2017

Tomaselli Gabriel als erstes Vorarlberger Bauunternehmen vollständig mit Ökostrom

Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg. Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg.

Nenzinger Betrieb spart damit jährlich 80 Tonnen CO2 – Auszeichnung für Elektroauto-Flotte

Tomaselli Gabriel ist das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seine Baustellen Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern einsetzt. Damit werden jährlich 80 Tonnen CO2 eingespart. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde das Unternehmen vom Lebensministerium als klimaaktiv-Partner ausgezeichnet.

Seit Jänner bezieht die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nenzing ausschließlich Vorarlberger Ökostrom aus Fotovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und ist damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt. Wir freuen uns, dass Tomaselli Gabriel Bau konsequenter Vorreiter ist“, sagt Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Im Vergleich zum europäischen Strommix spart das Bauunternehmen nach Angaben der VKW jährlich 80 Tonnen CO2 ein.

Auszeichnung für Elektroflotte

Im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter zudem als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Ministerium die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos im Vorjahr. Seither legten die Elektroautos bereits mehrere Hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom. Anfang Juni ist das Energieinstitut im Rahmen der Aktion „Live im Betrieb“ in Nenzing zu Gast. Die Besucher informieren sich aus erster Hand über die praktischen Erfahrungen mit der E-Flotte.

Das Engagement von Tomaselli Gabriel Bau im Bereich Ökologie ist ein nachhaltiges: „Seit über zehn Jahren sind wir Ökoprofit-Unternehmen und haben uns gerade der Re-Zertifizierung unterzogen“, erklärt Geschäftsführer Philipp Tomaselli.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, 18 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
03.04.2018

Nix passiert?

Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann.

Das einzig Gute an der Geschichte: Dieser Freispruch ist nicht rechtskräftig.

Das Bedenkliche: Erneut hat es die Justiz geschafft, ein für Otto Normalverbraucher völlig unverständliches Urteil zu fällen. Es ist wohl dem österlichen Frieden geschuldet, dass das Thema noch keine Wellen schlägt.

Also: Am Bezirksgericht St. Johann im Pongau wurde jene Frau, die im November 2017 auf der Tauernautobahn ihr Fahrzeug gewendet hatte und ein paar hundert Meter gegen die Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren ist, vom Vorwurf der „Gefährdung der körperlichen Sicherheit“ freigesprochen. Sinngemäß meinte der Verteidiger: Seine Mandantin habe ja auch keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Warum auch immer die Richterin einer solchen Argumentation folgen konnte: Bei Urteilen dieser Art kann - bei allem Respekt vor der Unabhängigkeit der Justiz - kaum zur Tagesordnung übergegangen werden. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ihm nämlich fällt es schwer zu verstehen, warum eine auf Video dokumentierte Geisterfahrt nicht per se eine Gefährdung der körperlichen Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. Das Argument „Ist ja nix passiert“ gilt für dieses Urteil sicher nicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: youtube / Quelle: Neues Volksblatt: "Nix passiert?" von Markus EBERT

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