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24.06.2019

Mobile Klimageräte akute Gefahr: Warnung vor Kohlenmonoxid-Unfällen

Durch die wachsende Beliebtheit von mobilen Klimageräten ist es in den letzten Jahren zu vermehrten Problemen beim Luftaustausch in Wohnungen gekommen. Durch die wachsende Beliebtheit von mobilen Klimageräten ist es in den letzten Jahren zu vermehrten Problemen beim Luftaustausch in Wohnungen gekommen.

Die Außentemperaturen steigen diese Woche abermals über 30 Grad. Höchste Zeit die regelmäßige, fachgerechte Überprüfung des Lufthaushaltes, der Durchlauferhitzer bzw. Thermen und der Abgasanlage im Rahmen der Hauptkehrung durch den Rauchfangkehrer durchführen zu lassen. Speziell bei Änderungen, welche den Lufthaushalt beeinträchtigen, wie bei der Installation eines mobilen Klimagerätes ist der Rauchfangkehrer zu verständigen. Ein weiterer unerlässlicher Faktor ist die jährliche Wartung der Gasgeräte durch einen befugten Installateur. „Eine schlecht gewartete Gasfeuerstätte und eine unzureichende Verbrennungsluftzuführung bergen große Risiken. Die womöglich austretenden Abgase enthalten das farb-, geruch- und geschmacklose Atemgift Kohlenmonoxid“, warnt Christian Leiner, Innungsmeister der Wiener Rauchfangkehrer. „Die Häufung der CO-Unfälle in den letzten Wochen zeigt ein fehlendes Bewusstsein für die Problematik. Ein kurzer Termin mit dem Rauchfangkehrer schützt vor tragischen Vorfällen.“

Klimageräte belasten Luftverbund

Durch die wachsende Beliebtheit von mobilen Klimageräten ist es in den letzten Jahren zu vermehrten Problemen beim Luftaustausch in Wohnungen gekommen. „Es ist unbedingt notwendig, bei der Anschaffung eines mobilen Klimageräts eine Überprüfung des Luftverbunds durch den Rauchfangkehrer durchführen zu lassen“, sagt Christian Leiner. „Neu installierte luftabsaugende Einrichtungen können die Luftzirkulation stark beeinflussen. Nach einem Luftbefund können bei allfälligen Beeinträchtigungen gemeinsam Maßnahmen getroffen werden, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Bewohner zu verhindern und für ein angenehmes Raumklima zu sorgen.“ Moderne Split-Klimaanlagen, welche unabhängig von der Raumluft agieren und für ein sicheres wohltemperiertes Raumklima sorgen, sind eine Möglichkeit solche Gefahren zu vermeiden.

Luftstoppel sorgen für Gefahr

„Wenn Abgase einer Therme oder eines Durchlauferhitzers im Vergleich zur Außenluft nicht heiß genug sind, können diese nicht aufsteigen, und der ordnungsgemäße Abzug über den Rauchfang wird verhindert“, erklärt Leiner das Phänomen Luftstoppel. Verstärkt wird dieser Effekt durch geschlossene Fenster, die in sanierten oder modernen Gebäuden besonders dicht sind. Das führt dazu, dass kein Sauerstoff von außen in die Wohnräume kommt und die Luftzirkulation zum Stillstand gelangt. Die Gefahr von Kohlenmonoxid-Unfällen droht. Bei ungebremster Sonneneinstrahlung am Dach würde dieser Effekt sogar schon bei niedrigeren Temperaturen eintreten.

Regelmäßiges Lüften auch bei Hitze

Die einfachste Sicherheitsmaßnahme, um Kohlenmonoxid-Gefahren bei Tagen mit über 30 Grad zu vermeiden, ist das Öffnen der Fenster. „Jede Flamme verbraucht Sauerstoff und erzeugt Kohlenmonoxid. An Tagen mit Außentemperaturen ab rund 30 Grad Celsius ist in jedem Fall höchste Vorsicht geboten. Selbst bei durchgeführter Wartung und positivem Rauchfangkehrer-Befund kann sich ein Luftstoppel bilden“, gibt Leiner abschließend zu bedenken. „Daher ist die Bewusstseinsbildung enorm wichtig. Kohlenmonoxid-Unfälle kommen nicht nur bei veralteten Geräten vor.“

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01.07.2019

Öffentliche Wasserversorgung wird verfassungsrechtlich abgesichert

Die öffentliche Wasserversorgung wird verfassungsrechtlich abgesichert. SPÖ, ÖVP, und FPÖ haben sich heute im Verfassungsausschuss des Nationalrats auf eine gemeinsame Initiative verständigt. Die öffentliche Wasserversorgung wird verfassungsrechtlich abgesichert. SPÖ, ÖVP, und FPÖ haben sich heute im Verfassungsausschuss des Nationalrats auf eine gemeinsame Initiative verständigt.

Die öffentliche Wasserversorgung wird verfassungsrechtlich abgesichert. SPÖ, ÖVP, und FPÖ haben sich heute im Verfassungsausschuss des Nationalrats auf eine gemeinsame Initiative verständigt. "Die Republik Österreich (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich zur Wasserversorgung als Teil der Daseinsvorsorge und zu ihrer Verantwortung für die Sicherung deren Erbringung und Qualität, insbesondere dazu, das öffentliche Eigentum an der Trinkwasserversorgung und die Verfügungsgewalt darüber im Interesse von Wohl und Gesundheit der Bevölkerung in öffentlicher Hand zu erhalten" soll es demnach künftig wörtlich im Bundesverfassungsgesetz über die Nachhaltigkeit, den Tierschutz, den umfassenden Umweltschutz die Sicherstellung der Wasser- und Lebensmittelversorgung und die Forschung heißen. Damit wird einer Marktliberalisierung in diesem Bereich ein Riegel vorgeschoben.

Auslöser für die Diskussion über den Schutz des Trinkwassers war nicht zuletzt die sogenannte Ibiza-Affäre. Als erste hatte die Liste JETZT einen Antrag (852/A) eingebracht, dem Anträge von FPÖ (869/A), SPÖ (888/A) und ÖVP (920/A) folgten. Sauberes Trinkwasser gehöre zu den größten Schätzen Österreichs. Um die hohe Wassergüte und die hohe Qualität der Wasserversorgung zu erhalten, müssten Wasserversorgung und Wasserentsorgung in öffentlicher Hand bleiben und vor Profitinteressen geschützt werden, sind die Abgeordneten weitgehend einer Meinung. Auch der scheidende Bundesratspräsident Ingo Appé hatte sich im Rahmen seiner Präsidentschaft für dieses Anliegen stark gemacht und dazu auch eine parlamentarische Enquete initiiert.

In der Debatte zog Alfred Noll (JETZT) angesichts der Drei-Parteien-Einigung den Antrag seiner Fraktion zurück, kritisierte aber die Textierung des nun vorgeschlagenen Passus in der Verfassung. Er stieß sich dabei vor allem am Ausdruck "Daseinsvorsorge", der, wie er erinnerte, auf einen NS-Staatsrechtler zurückgehe. Noll schlug eine inhaltlich gleich lautende, textlich aber leicht modifizierte Version vor, die auf die Gemeinwohlorientierung abstellt.

Bei der Abstimmung konnte sich die Liste JETZT mit diesen Änderungen nicht durchsetzen, verabschiedet wurde schließlich der gemeinsame Antrag von ÖVP, FPÖ und SPÖ. Die Anträge von FPÖ, SPÖ und ÖVP gelten damit als miterledigt.

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15.07.2019

Flughafen Wien-Schwechat pumpt eine halbe Milliarde in den Standortausbau

Bis zum Jahr 2023 wird die Flughafen Wien AG rund 500 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur am Airport investieren Bis zum Jahr 2023 wird die Flughafen Wien AG rund 500 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur am Airport investieren

Bis zum Jahr 2023 wird die Flughafen Wien AG rund 500 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur am Airport investieren. Der Betrag fließt in die Modernisierung des alten Terminals 2 und des Pier Ost sowie in die Errichtung einer Süderweiterung, die den Terminal 3 anbinden soll. Das gaben die beiden Flughafen-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger bekannt.

Nach Abschluss der Umbauarbeiten erwartet die Passagiere eine hochmoderne Terminalumgebung mit zentraler Sicherheitskontrolle, großflächigen Einkaufs-, Gastronomie- und Loungebereichen sowie einer zusätzlichen Gepäckausgabestation. „Mit der Modernisierung des Flughafens möchten wir ein Fünf-Sterne-Airport werden“, sagte Jäger.

In den Geschäften der Süderweiterung wolle man im Jahr 2025 rund 50 Millionen Euro umsetzen.

Am Flughafen Wien-Schwechat und den ihm angeschlossenen Betrieben – der sogenannten „Airport City“ – arbeiten bald 25.000 Beschäftigte. Die bei der Vorstellung des Projektes anwesende NÖ Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner hobt deshalb die Bedeutung des Luftfahrt-Drehkreuzes hervor. „Der Flughafen ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Niederösterreich“, stellte sie fest. Die Investition von einer halben Milliarde Euro sei zur langfristigen Absicherung des Standortes enorm wichtig.

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15.07.2019

Umsatzstärkste NÖ Industriebetriebe sind im Industrieviertel daheim

Der Glücksspielgeräte-Erzeuger Novomatic mit der Zentrale in Gumpoldskirchen, der Energieversorger EVN aus Maria Enzersdorf und der Baustoffkonzern Schmid Industrieholding mit Sitz in Wopfing im Piestingtal waren 2018 die drei umsatzstärksten Industrieunternehmen auf niederösterreichischem Boden. Der Glücksspielgeräte-Erzeuger Novomatic mit der Zentrale in Gumpoldskirchen, der Energieversorger EVN aus Maria Enzersdorf und der Baustoffkonzern Schmid Industrieholding mit Sitz in Wopfing im Piestingtal waren 2018 die drei umsatzstärksten Industrieunternehmen auf niederösterreichischem Boden.

Der Glücksspielgeräte-Erzeuger Novomatic mit der Zentrale in Gumpoldskirchen, der Energieversorger EVN aus Maria Enzersdorf und der Baustoffkonzern Schmid Industrieholding mit Sitz in Wopfing im Piestingtal waren 2018 die drei umsatzstärksten Industrieunternehmen auf niederösterreichischem Boden.

Auf den Plätzen vier bis sechs folgen drei Produktionsbetriebe aus dem Mostviertel: die auf Schalungstechnik und Ladenbau spezialisierte Umdasch Group AG aus Amstetten, der Automobil-Zulieferer ZKW aus Wieselburg sowie die im Maschinenbau tätige CNH Industrial Österreich GmbH mit Sitz in St. Valentin.

Diese Daten entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst einer Rangreihung der 250 größten Industrieunternehmen Österreichs, die die Fachzeitschrift „Industriemagazin“ erstellt hat. Demnach erwirtschaftete die Novomatic AG im Vorjahr einen Umsatz von mehr als 2,6 Milliarden Euro, was sie im Niederösterreich-Ranking auf Platz eins bringt, gefolgt von der EVN mit knapp über zwei Milliarden sowie der Schmid Industrieholding, die es mit mehr als 1,8 Umsatzmilliarden auf das Podest der Top-Drei schafft.

Die Umdasch Group AG erzielte 2018 Erlöse in Höhe von etwa 1,5 Milliarden, die ZKW Group GmbH mehr als 1,3 Milliarden sowie CNH 730 Millionen Euro.

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26.06.2019

Im Test: Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist 2019 der Testsieger

Im Test: Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist 2019 der Testsieger Im Test: Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist 2019 der Testsieger

Mit Temperaturen jenseits der 35 Grad hat der Sommer im Juni nun endgültig Einzug gehalten. Wer jetzt seine Outdoor-Aktivitäten ohne schmerzhafte Hautrötungen und ungesunden Sonnenbrand genießen möchte, sollte auf wirksamen Sonnenschutz nicht verzichten. Welche Produkte zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlung schützen, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) untersucht. 16 Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor LSF 30, 50 und 50+ im Preisbereich von 1,73 Euro bis 24,99 Euro für 100 ml wurden im Labor getestet – darunter Markenklassiker, Eigenmarken sowie auch Produkte aus der Apotheke. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass ein hoher Preis kein Garant für Qualität ist: Der preisgünstigste Artikel lag im Testfeld ganz vorn, während zwei eher hochpreisige Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ durchfielen. Die Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und ab 27.6. in der Juli-Ausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT.

Grundsätzlich konnte die Qualität der meisten getesteten Sonnenschutzmittel überzeugen. Die Tester vergaben drei Mal das Testurteil „sehr gut“ und elf Mal „gut“. Lediglich die beiden mit „nicht zufriedenstellend“ bewerteten Produkte störten den Gesamteindruck. Diese beiden eher hochpreisigen Präparate versagten in der Kerndisziplin UV‑Schutz und konnten den angegebenen Schutzfaktor nicht einhalten. Eines davon enthielt zudem auch noch den umstrittenen Duftstoff Lilial, der vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU-Kommission (SCCS) als „nicht sicher“ eingestuft wird. Lilial steht im Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen und das Erbgut zu verändern.

„Das Testergebnis zeigt eindeutig, dass zuverlässiger Sonnenschutz keine Frage des Preises ist“, kommentiert Projektleiterin Birgit Schiller. „Nicht vergessen sollte man aber, dass das beste Sonnenschutzmittel nichts bringt, wenn man es nicht sorgfältig anwendet. Wichtig ist es, reichlich aufzutragen und mehrmals am Tag nachzucremen, vor allem nach dem Baden, Abtrocknen oder wenn man stark schwitzt. Als Faustregel gilt: Drei Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper. Im Sommer sollten Sonnenschutzmittel zudem auch an bewölkten Tagen und im Schatten verwendet werden.“ Schiller gibt aber zu bedenken, dass selbst ein hoher Lichtschutzfaktor kein Persilschein für übermäßiges Sonnenbaden ist. Der Lichtschutzfaktor verlängert nur die – je nach Hauttyp unterschiedliche – Zeitspanne, in der die Haut der Sonne ausgesetzt werden kann. Die Gesamtschutzzeit errechnet sich aus dem Eigenschutz (z.B. 10 Minuten) multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor. Ist diese einmal ausgereizt, kann sie auch durch weiteres Nachcremen nicht mehr verlängert werden.

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08.07.2019

Urlaub ohne Sorgen um die Angehörigen

Wenn die Eltern älter werden oder gar pflegebedürftig sind, dann stellt selbst der wohlverdiente Urlaub für die Angehörigen eine Herausforderung dar. Wenn die Eltern älter werden oder gar pflegebedürftig sind, dann stellt selbst der wohlverdiente Urlaub für die Angehörigen eine Herausforderung dar.

Wenn die Eltern älter werden oder gar pflegebedürftig sind, dann stellt selbst der wohlverdiente Urlaub für die Angehörigen eine Herausforderung dar. Schließlich möchte man seine Liebsten gut versorgt wissen. Doch wer ist da, wenn mal etwas passiert?

„"Der Johanniter-Hausnotruf bietet ein Sicherheitsnetz und schnelle Hilfe auf Knopfdruck. Die Notrufzentrale der Johanniter ist täglich rund um die Uhr erreichbar und sorgt bei Bedarf für eine rasche medizinische Versorgung"“, so Michael Bredl, Leiter des Hausnotrufs.

Installation im Juli und August gratis

Wer sich jetzt für den Johanniter-Hausnotruf entscheidet, spart die Installationsgebühr! Die monatliche Mietgebühr beträgt bei einem Festnetzanschluss 25,44 Euro und bei einem Mobilnetzanschluss 29,50 Euro. Die Aktion gilt bis 31. August 2019 in Wien.

SOS am Handgelenk

Der Hausnotruf besteht aus einer Basisstation und einem Handsender, der als Armband oder Halskette getragen werden kann. Im Notfall genügt ein Knopfdruck um die Sprechverbindung mit der Johanniter-Notrufzentrale herzustellen, die täglich rund um die Uhr erreichbar ist. Dort nehmen erfahrene Sanitäter den Notruf entgegen und veranlassen sofort entsprechende Hilfe. Um den Sanitätern raschen Zutritt zur Wohnung zu ermöglichen, kann kostenlos ein Ersatzschlüssel in der Notrufzentrale deponiert werden oder in einem Schlüsselsafe an der Wohnungstüre.

Für Sicherheit zu Hause

Der Hausnotruf ist für ältere und allein lebende Menschen ebenso hilfreich wie für Pflegebedürftige sowie Personen mit Behinderungen oder einer chronischen Erkrankung. Auch nach einem Aufenthalt im Spital oder während einer Risikoschwangerschaft bietet der Johanniter-Hausnotruf professionelle Hilfe und Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

„Möglichst selbstständig in der vertrauten Umgebung zu leben, ist ein besonders wertvolles Gut, das viele bewahren und schützen wollen. Mit dem Johanniter-Hausnotruf wird diesem Bedürfnis Rechnung getragen“, so Michael Bredl.

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08.07.2019

Mängel im Urlaubshotel – Was Konsumenten tun können

„Wir raten dazu, Mängel immer mit Fotos oder Videos zu dokumentieren“, so Forster „Wir raten dazu, Mängel immer mit Fotos oder Videos zu dokumentieren“, so Forster

Das Hotelzimmer ist verschmutzt oder nicht verfügbar, statt „feinem Sandstrand“ findet man eine Felsenbucht vor und anstelle der ersehnten Ruhe wird man von nervendem Baulärm gequält. Gerade in der Hauptreisezeit häufen sich bei den Beratungsstellen von Verbraucherorganisationen die Beschwerden von Urlaubern, deren Aufenthalt nicht ganz so verlaufen ist, wie erwartet. Doch was kann man bei Problemen im Urlaub tun? Dr. Barbara Forster, Juristin beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Österreich, gibt Auskunft, welche Möglichkeiten Konsumentinnen und Konsumenten zur Verfügung stehen.

Vorteile von Pauschalreisen

„Als Pauschalreisender hat man mit dem Reiseveranstalter einen Vertragspartner für das gesamte Reisepaket, der in der Regel in der EU sitzt. Auch bezüglich einer möglichen Insolvenz ist man dann rechtlich besser gestellt“, erklärt EVZ-Juristin Dr. Barbara Forster. „Grundsätzlich muss der Reiseveranstalter – unabhängig ob ihn ein Verschulden an Mängeln trifft oder nicht – für die versprochenen Leistungen einstehen, die er in der Buchungsbestätigung zugesagt hat. Es lohnt sich aber bereits vor Buchung, Hotelbeschreibungen mit einem kritischen Blick zu lesen. ‚Meerseitig‘ heißt nicht automatisch auch ‚Meerblick‘, ein ‚schöner Strand‘ ist nicht per se ein ‚Sandstrand‘ und ein Hotel in ‚verkehrsgünstiger Lage‘ sollte von lärmempfindlichen Touristen besser gleich gar nicht in Betracht gezogen werden.“

Ist die Unterbringung im Hotel nicht Teil einer Pauschalreise, ist das Hotel selbst der Vertragspartner des Reisenden. Liegt das Hotel außerhalb der EU, kann die Rechtsdurchsetzung – insbesondere eine außergerichtliche – in der Praxis schwierig werden.

Mängel sofort melden

„Sobald Sie einen Mangel feststellen, sollten Sie beim Reiseveranstalter unter Setzung einer angemessenen Frist vor Ort kostenlose Verbesserung verlangen. Es ist sehr wichtig, Mängel unverzüglich zu melden, denn sonst kann sich das negativ auf etwaige Preisminderungsansprüche auswirken“, betont Barbara Forster. „Aus Beweisgründen sollten Sie Ihre Beschwerde besser schriftlich deponieren, also per E-Mail oder Fax. Eine Reklamation nur bei der Hotelrezeption reicht in aller Regel nicht aus. Sofern Sie über ein Reisebüro gebucht haben, können Sie die Beschwerde auch dorthin schicken. Das Reisebüro ist zur Weiterleitung verpflichtet. Sicherheitshalber raten wir aber, auch in diesem Fall zusätzlich immer den Reiseveranstalter zu kontaktieren.“

Beweise sichern

„Wir raten dazu, Mängel immer mit Fotos oder Videos zu dokumentieren“, so Forster: „Das gilt umso mehr, wenn der Mangel nicht verbessert wird oder nicht verbessert werden kann, etwa weil sich aus einer Felsenbucht kein Sandstrand machen lässt. Sehr zu empfehlen ist auch, sich eine schriftliche Bestätigung von der Reiseleitung vor Ort zu holen, dass die Mängel entsprechend gerügt wurden. Falls Sie den Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort ohne nennenswerte Mühe nicht erreichen können, sind Sie aber nicht verpflichtet, Ihre wertvolle Urlaubszeit dafür zu verwenden, diesen ausfindig zu machen.“

Verbesserung muss kostenlos erfolgen

Oft kann schon der Umzug in ein anderes Zimmer den Urlaub retten. Verbesserungen vor Ort müssen grundsätzlich kostenlos erfolgen“, betont Forster. „Sofort in Eigenregie in ein anderes Hotel umzuziehen, kann hinsichtlich der Kosten jedoch riskant sein. Erklären Sie lieber dem Reiseveranstalter warum ein Umzug notwendig ist, um eine mit der gebuchten Reise vergleichbare Leistung zu erhalten. Setzen Sie ihm eine Frist für die Umbuchung und halten Sie fest, dass Sie notfalls selbstständig Hotel wechseln und die Mehrkosten vom Reiseveranstalter zurückfordern werden.“

Nach Rückkehr Preisminderung fordern

„Nach der Rückkehr aus dem Urlaub sollten Sie Ansprüche aus einer mangelhaften Reiseleistung so rasch wie möglich mit eingeschriebenem Brief gegenüber dem Reiseveranstalter geltend machen“, rät Barbara Forster: „Dabei sollten Sie die Mängel kurz darstellen und beziffern, welchen Betrag Sie rückerstattet haben möchten. Einen Anhaltspunkt für die Höhe der Preisminderung bieten die Frankfurter Liste oder die Zak‑Reisepreisminderungstabelle. Die darin genannten Prozentsätze sind für Unternehmen aber nicht bindend.“

Schadenersatz bei Verschulden

„Trifft den Reiseveranstalter oder seinen Vertragspartnern vor Ort ein Verschulden daran, dass ein Schaden eintritt, dann hat der Veranstalter auch Schadenersatz zu leisten“, informiert Barbara Forster. „Erkrankt man im Urlaub beispielsweise aufgrund eines verdorbenen Buffets, dann hat man Anspruch auf Schadenersatz für Heilungskosten und Schmerzengeld. Dabei ist aber wichtig, eine umfassende Dokumentation des Ausmaßes der Erkrankungen (ggf. einschließlich einer Liste der erkrankten Urlauber in der Anlage) sowie eine Dokumentation des eigenen Krankheitsverlaufes (z. B. ärztliche Atteste) vorzulegen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude geltend zu machen, sollten erhebliche Mängel vorgelegen haben.“

Gutscheine müssen nicht akzeptiert werden

„Falls der Reiseveranstalter Ihnen als Entschädigung einen Gutschein anbietet, müssen Sie diesen übrigens nicht annehmen“, betont Barbara Forster abschließend. „Sowohl bei der Preisminderung, als auch beim Schadenersatz gilt, dass Sie einen Anspruch auf Rückerstattung bzw. Geldleistung haben.“

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04.12.2018

Beim Kauf von Elektrogeräten achten die ÖsterreicherInnen auf hohe Qualität

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden.

„Die Stimmung ist unter uns Elektohändlern eigentlich gut. Auch jetzt in der Vorweihnachtszeit, obwohl Elektrogeräte ganzjährig gekauft werden“, stellt Rudolf Jursitzky, Obmann Elektrohandel in der NÖ Wirtschaftskammer, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. Besonders erfreulich sei die Geschäftsentwicklung bei den TV-Geräten, die mit sich ständig verändernden Technologien auf den Markt kommen, wofür aber Filme in entsprechender technischer Qualität noch fehlen.

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Es geht dabei vor allem um OLED – das steht für organische LEDs und vereint rein technisch die Vorteile von LCD und Plasma. Die organischen LEDs können von selbst verschiedenfarbig leuchten und Bildpunkte direkt darstellen. Und statt Full HD setzt die Branche auf Ultra HD, womit die Auflösung der Bilder mit den rasant gewachsenen Bildschirmen mitgeht. „Mehr und mehr entscheiden sich Kunden für hochwertige TV-Geräte, was uns freut, denn im Einsteigerbereich sind die Spannen gering“, so Jursitzky.

Aber auch bei anderen Elektrogeräten, wie Computern oder Smartphones, wird immer öfter zu hochwertiger Ware gegriffen, wofür der Obmann einen Grund nennt: „Es ist deutlich eine Umdenkphase erkennbar: Ältere oder leicht defekte Geräte werden nicht – wie noch vor wenigen Jahren - in den Müll gegeben, sondern sie sollen weiter verwendet werden.“ Elektrohändler müssten imstande sein, diese Dienstleistung anzubieten.

Positiv stimmt Jursitzky das Kundenservice: „Unsere Branche ist beratungsintensiv“, sagt er, „was zur Folge hat, dass der Verkauf über das Internet noch eher gering ausfällt. Unsere Berater können die Fernsehgeräte nicht nur verkaufen, sondern sie auch wie vom Kunden gewünscht einstellen.“ Da die Einstellung eine zeitintensive Arbeit sei, müssten sich die Kunden daran gewöhnen, dass sie nicht, wie das früher der Fall war, kostenlos erledigt werden kann. Allerdings sind bei vielen TV-Geräten SAT-Receiver und Programmierung bereits inkludiert. Nur entspricht diese Programmierung oft nicht den Wünschen und Gewohnheiten der Kunden.

Vor allem bei den Elektrohändlern in den ländlichen Regionen mache sich die positive Stimmung bemerkbar. Dort bringt laut Jursitzky der persönliche Kontakt die erforderlichen Zusatzumsätze. Aber auch auf der Großfläche in Stadtnähe sei der Elektrohandel gut unterwegs. „In Niederösterreich haben wir seit Jahren rund 1.400 Mitglieder in unserer Branche“, resümiert der Obmann, „daran ändert sich wenig. So mancher sperrt zwar zu, aber dann sperrt wieder jemand auf.“

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24.09.2018

Bundesforste starten österreichweite Seenreinigungsaktion

Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009) Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009)

Fahrräder, Autoreifen, Sonnenschirme, Liegestühle, Plastiksackerl oder Alu-Dosen zählen definitiv nicht zu den Schätzen der regionalen Unterwasserwelt. Dennoch findet sich immer wieder teils umweltschädlicher Müll auf dem Grund der heimischen Gewässer – durch Stürme verweht oder von Menschenhand unachtsam entsorgt. Zum Ende der Badesaison machen sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) daher nun an das groß angelegte Saubermachen. Gemeinsam mit rund 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern von regionalen Tauchvereinen, Wasserrettung oder Freiwilliger Feuerwehr sowie den Gemeinden werden Seeufer und Seegründe in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Kärnten von unachtsam entsorgtem Müll befreit. „Wir helfen mit, Österreichs Seen sauber zu halten“, erklärt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste, die als größter Gewässerbewirtschafter des Landes mehr als 70 größere Seen betreuen. „Unsere Seen bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten für Naherholung, Freizeit und Tourismus. Sie sind auch sensible Ökosysteme und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen“, so Schöppl. „Unsere Verantwortung ist es, diese auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Regionale Partnerschaften für saubere Seen

Getaucht wird vorwiegend in ufernahen Bereichen bis zu einer Tiefe von rund 20 Metern. „Die Taucherinnen und Taucher kennen die Unterwasserwelt vor Ort wie ihre Westentasche und sind wichtige Partner für die Bundesforste“, lobt Schöppl die Zusammenarbeit und weiß „das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen.“ Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und laden als Dankeschön im Anschluss an die Aktionen zur gemeinsamen Stärkung ein.

Fundstücke aus der Unterwasserwelt

Ausgerüstet mit Netzen, Metalldetektoren und weiterem Tauchzubehör bergen die freiwilligen HelferInnen in Österreichs Badeseen eine große Anzahl Müll vom Seegrund. Zu Tage fördern sie dabei meist allerhand: von Flaschen, Bauschutt oder Autoreifen über Sonnenschirme und -liegen bis hin zu Fahrrädern, Einkaufswägen oder Mopeds. „Wir stellen zwar fest, dass das Umweltbewusstsein in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat“, so Schöppl. „Dennoch bringen die Taucherinnen und Taucher auch immer wieder Fundstücke an die Oberfläche, die Wasserqualität und Ökosystem gefährden könnten.“ Dazu zählen etwa Autobatterien, Kühlschränke oder sorglos entsorgte Öl- oder Treibstoff-Fässer. „Diese müssen jedenfalls aus den Gewässern entfernt werden."

Oberösterreich: Seenreinigung am Traunsee und Hallstätter See

Der südliche Teil des Ostufers steht im Fokus der Seenreinigungsaktion am Traunsee, die am 28. September stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich werden rund 10 Taucherinnen und Taucher Müll vor den Badebuchten Liebesinsel, Hundsgraben oder Eisenau bergen. Gleichzeitig entfernen ÖBf-MitarbeiterInnen die über die Jahre illegal auf Bundesforste-Grund errichteten Grillvorrichtungen, Tische oder Bänke am Ufer. Weil die Buchten meist nur vom Wasser aus erreicht werden können, wird dafür sogar ein kleiner Bagger per Boot über den See zur „Uferbaustelle“ transportiert.

Ebenfalls am 28. September wird die Obertrauner Bucht am Hallstätter See im Mündungsbereich der Traun, vor dem Strandbad bzw. der Schiffsanlegestelle von Unrat gesäubert. Im Einsatz sind rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Obertraun und der Wasserrettung, die auch ein Boot als Unterstützung am See bereitstellen.

Salzburg: Seereinigung am Wolfgangsee

Mit einem Boot der Wasserrettung St. Gilgen sowie freiwilligen Taucherinnen und Tauchern wird am 28. September Müll vor der Seepromenade in St. Gilgen aufgetaucht sowie Uferbereiche in der Gemeinde gereinigt.

Kärnten: Seenreinigung am Wörthersee und Ossiacher See

Die erste Reinigungsaktion am Wörthersee fand in Zusammenarbeit mit dem 1. Veldener Umwelt Tauch Sportclub am 22. September statt. Getaucht wurde vor dem Bundesforste-Naturbadeplatz Techelsberg in der gleichnamigen Gemeinde. 15 Taucherinnen und Taucher der Wasserrettung Kärnten sowie der Feuerwehr befreien am 29. September den Seegrund und die Uferbereiche beim Parkbad in Krumpendorf von allerlei Unrat. Auch am Ossiacher See wird am 29. September mit mehr als einem Dutzend Freiwilligen im Gemeindegebiet Treffen/Annenheim nach Müll getaucht.

Steiermark: Seenreinigung am Erlaufsee und Hubertussee

Am 22. bzw. 23. September gingen bereits freiwillige Taucherinnen und Taucher der Tauchschule Teltschik Erlaufsee bzw. Hubertussee auf den Grund. Aufgeräumt wurde in Ufernähe rund um die beiden Gewässer im Gemeindegebiet Mariazell.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen (größer als ein Hektar) in Österreich – darunter beliebte Badeseen wie Attersee, Traunsee, Wörthersee oder Millstätter See – im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit 42 Naturbadeplätzen erhalten sie einen freien und öffentlichen Zugang zu diesen Naturjuwelen und tragen mit regelmäßigen Seenreinigungsaktionen zu ungetrübtem Badevergnügen bei. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf bei Naturschutzprojekten und setzen zahlreiche Maßnahmen wie Uferrenaturierungen oder Verbesserungen von Fauna und Flora an den Seen um.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖBf/W. Simlinger
30.07.2018

Gekürzte Mindestsicherung – Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“

Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“ Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“

Eine Gruppe mittelständischer Wirtschaftstreibender fordert Sozialministerin Beate Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“ heraus. Die Wettbedingungen sind einfach: Schafft die Ministerin es, einen Monat lang ohne fremde Hilfe von 150 Euro zu leben, spenden die Wirtschaftstreibenden ein Ministerinnengehalt in Höhe von 17.511 Euro an eine karitative Organisation, die Hartinger-Klein aussucht. Die Ministerin muss im Rahmen der „150-Euro-Challenge“ alle Ausgaben des täglichen Lebens von diesen 150 Euro bestreiten – außer ihre Wohnkosten. Anlass für die Challenge ist ein Interview der Ministerin auf oe24.tv, in dem sie behauptet hatte, dass man als Bezieher der Mindestsicherung von 150 Euro leben kann: „Wenn man die Wohnung auch noch bekommt, dann sicher“, waren die Worte der Ministerin.

„Diese Äußerung hat uns – gelinde gesagt – erstaunt. 150 Euro ist wenig Geld. Immerhin geht es um Essen und Trinken für einen Monat. Ausgaben für Kleidung, private Fahrten, Kosmetik- und Hygieneartikel, Internet und Telefon kommen auch noch dazu. Ehrlich gesagt bezweifeln wir stark, dass die Ministerin tatsächlich weiß, wovon sie spricht“, so Stefan Sengl, einer der Initiatoren der „150-Euro-Challenge“. Man wolle die Politik der Ministerin und der Bundesregierung einem „Reality-Check“ unterziehen, so Sengl. Er sieht darin eine Win-Win-Situation: „Kommt die Ministerin mit 150 Euro aus, schaut dabei eine ansehnliche Spende für eine karitative Organisation ihrer Wahl heraus. Scheitert die Ministerin, überdenkt sie vielleicht die geplanten Einschnitte im Sozialsystem“, so Sengl.

Die Spendensumme von 17.511 Euro stellen die Wirtschaftstreibenden garantiert bereit. Privatpersonen, die die Initiative unterstützen wollen, können sich unter https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/1656/ am Wetteinsatz für die „150-Euro-Challenge“ beteiligen. Die Herausforderung zur Challenge wurde heute, Sonntag, via E-Mail an die Ministerin übermittelt.

Neben PR-Berater Stefan Sengl beteiligen sich unter anderem auch der Wiener Wirt Daniel Landau, die Startup-Beraterin Maria Baumgartner und der Sonnenstudiobetreiber Hans Arsenovic an der Initiative.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.09.2018

Lippenbekenntnis ist zu wenig

Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen

Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen. Dann tun sie das auch.

Das Lob der Parteigranden ist groß für die Neue an der Spitze. Einer wie der andere beteuert, Kerns Nachfolgerin zu unterstützen. Nur eine aus der SPÖ-Riege warnt die Gesinnungsfreunde auch öffentlich, AK-Chefin Renate Anderl. Es solle nicht nur jetzt gesagt werden, hinter Pamela Rendi-Wagner zu stehen, das müsse fortan auch so sein. Wiener Rote hatten ja Doris Bures als Frontfrau gewollt.

Vor allem mächtige SPÖler wie Bürgermeister Michael Ludwig sind gut beraten, dem Lippenbekenntnis Taten folgen zu lassen, damit es nicht weiter bergab geht mit seiner Partei. In der Hauptstadt wird spätestens 2020 gewählt; eine schwache Bundespartei kann Ludwig dafür nicht brauchen. Erfangen kann sich diese nur, wenn Schluss ist mit Querschüssen wie jenen in Sachen Migrationspolitik, wenn Schluss ist mit Intrigen und Falschspielerei. Was Kern verabsäumt hat, als er SPÖ-Chef wurde, wird Rendi-Wagner tun müssen: Vertrauensleute um sich scharen. Das umso mehr, als sie der SPÖ erst vor eineinhalb Jahren beigetreten ist.

Sie kennt deren Mechanismen nicht, hat keine Hausmacht. Vor allem Bures wird als Verbündete vonnöten sein. Rendi-Wagners Vorteil: Sie ist unbelastet von der roten Vergangenheit. Mit ihr kann das signalisiert werden, was Kern der Partei verordnet hat: sich zu öffnen – mit der Hoffnung auf Zuspruch abseits klassischer Klientel, jenem von Urbanen, Grün- oder NEOS-Affinen. Rendi-Wagner soll ja auch Spitzenkandidatin bei der Nationalratswahl sein. Leadership hat sie nun zu zeigen – und dass sie Politik kann. Dass sie sich vom Oppositionsdasein nicht zermürben lässt. Dass sie der Regierung mehr entgegenzuhalten hat als Keppelei. Eine Mammutaufgabe für eine Frau in einer Partei, in der bis dato nur Männer das Sagen hatten.

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15.07.2019

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

„Die Honigbiene wird überschätzt. Hummeln sind häufig viel effektiver.“ sagen Experten. Anders als Bienen, die es gern warm und angenehm haben, fliegen Hummeln auch bei Regen und Wind.

Wirtschaftlich gesehen, sind Hummeln die besseren Bienen: Sie bestäuben mehr Blüten von Nutzpflanzen als Honigbienen. Hummeln und andere Wildbienen erzeugen weltweit Obst und Gemüse im Gesamtwert von etwa 500 Milliarden Euro pro Jahr.

Der lange Saugrüssel vieler Arten ermöglicht die Nektarsammlung aus tiefkelchigen Blüten. Hummeln sind sogar kräftig genug, auch geschlossene Blüten zu öffnen.

Im Gegensatz zu Bienen legen Hummeln im Gewächshaus auch keine Winterpause ein. Unermüdlich bestäuben sie das Obst und Gemüse. Zudem sind sie weit weniger aggressiv als Honigbienen.

Einfach so auf der Hand sitzend, kann eine Hummel übrigens nicht stechen. Ihre Stechmuskulatur ist zu schwach ausgeprägt. Sie muss sich dazu entweder mit dem Rücken abstützen, wenn sie auf dem Boden liegt, oder aber gleich beim Anflug so hart aufprallen, dass der Stachel die menschliche Haut durchdringen kann.

Hummeln produzieren auch Honig. Allerdings in sehr kleinen Mengen, weil sie, anders als Bienen, keinen Wintervorrat anlegen. Bienen legen sich vor dem Winter einen großen Vorrat an Honig an. Von diesem Honig ernährt sich das Bienenvolk mitsamt seiner Arbeiterinnen.

Im Winter stirbt das gesamte Hummel-Volk ab, nur eine Jungkönigin überlebt im Boden. Diese ernährt sich von Vorräten, die sie in ihrem Honigmagen eingelagert hat. Im Frühjahr legt sie dann Eier, aus denen ihr neuer Staat entsteht.

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15.07.2019

Die Gemeinde mit der höchsten Bonität liegt im Bezirk Korneuburg

Von allen 573 niederösterreichischen Gemeinden wird Hausleiten im Bezirk Korneuburg die höchste Bonität zuerkannt Von allen 573 niederösterreichischen Gemeinden wird Hausleiten im Bezirk Korneuburg die höchste Bonität zuerkannt

Von allen 573 niederösterreichischen Gemeinden wird Hausleiten im Bezirk Korneuburg die höchste Bonität zuerkannt, im bundesweiten Vergleich der Kommunen ist sie die fünftbeste. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ), die das Gemeindemagazin „public“ in Auftrag gegeben hat und deren Einzelheiten dem NÖ Wirtschaftspressedienst vorliegen.

Untersucht wurden alle österreichischen Gemeinden in Bezug auf ihre Ertragskraft, Eigenfinanzierungskraft, Verschuldung und finanzielle Leistungsfähigkeit. Die von jeder Kommune gesammelten Kennzahlen hat das KDZ in einen Bonitätsindex nach dem Schulnotensystem einfließen lassen, der eine Rangreihung möglich macht.

Demnach erreicht Hausleiten einen Bonitätswert von 1,11. Das sind nur 0,06 Indexpunkte mehr als der Sieger des bundesweiten Gemeinde-Rankings, Pfaffing in Oberösterreich. Die im Hausruckviertel gelegene Kommune hat mit einem Bonitätswert von 1,05 am besten abgeschnitten.

Aus niederösterreichischer Sicht konnten sich auch noch die Gemeinden Bergland im Bezirk Melk (Rang 13 mit 1,18 Indexpunkten), Großgöttfritz im Bezirk Zwettl (Rang 15, 1,19 Indexpunkte), Waidhofen/Thaya-Land (Rang 16, 1,19 Indexpunkte), Ardagger im Bezirk Amstetten (Rang 17, 1,19 Indexpunkte), St. Bernhard-Frauenhofen im Bezirk Horn (Rang 18, 1,19 Indexpunkte), Guntersdorf im Bezirk Hollabrunn (Rang 19, 1,20 Indexpunkte), Langenrohr im Bezirk Tulln (Rang 20, 1,20 Indexpunkte) sowie Großdietmanns im Bezirk Gmünd (Rang 30, 1,23 Indexpunkte) unter den Top-30 platzieren.

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30.06.2019

Österreich verschenkt jährlich 750 Millionen Steuer-Euro

Österreich verschenkt jährlich 750 Millionen Steuer-Euro Österreich verschenkt jährlich 750 Millionen Steuer-Euro

Während im ganzen Land darüber diskutiert wird, ob und wie sich Papamonat, Pflegesicherung oder das Feuerwehr-Einsatzentgelt für die Betriebe gegenfinanzieren lässt, verschenkt Österreichs Finanz jährlich rund 750 Millionen Euro an den Online-Versandhandel, wie der renommierte Linzer Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider im Mai 2019 exklusiv für die Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) errechnet hat. Dabei geht es um die Mehrwertsteuer, die von den heimischen Konsumenten zwar an die Online-Versandhändler – zumeist mit Firmensitz im Ausland – bezahlt wird, aber größtenteils nicht an die Finanz in Österreich entrichtet wird.

„Bevor jetzt neue Steuern eingeführt werden, sollten zuerst jene eingetrieben werden, die laut Gesetz ohnehin fällig sind“, fordert IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel und verweist darauf, dass es bereits technische Möglichkeiten gibt, elektronisch alle Versandpakete tagesfertig und transparent auf einer Plattform zu erfassen. Denn jede Sendung ist mit einem Strichcode versehen, dessen Informationen direkt nach Übergabe des Pakets zur Plattform weitergeleitet werden können. „Die Technologie ist vorhanden, was bisher fehlte, um die internationalen Versender zur Steuerwahrheit zu zwingen, war der politische Wille“, so Kneifel. „Das wäre zudem ein längst überfälliger Akt der Steuergerechtigkeit und Fairness zwischen Online-Versandhändlern und dem stationären Handel hierzulande.“ Denn der stationären Handel muss – im Gegensatz zum Onlineanbieter – jederzeit für Betriebsprüfungen, SV-Prüfungen oder Arbeitsinspektion bereitstehen und außerdem alle gewerberechtlichen Standards einhalten. Darüber hinaus werden an den heimischen Standorten Lehrlinge ausgebildet und selbstverständlich alle Steuern pünktlich bezahlt.

„Für unsere
stationären Handelsbetriebe geht es langfristig um die Wettbewerbsfähigkeit und die Erhaltung von Arbeitsplätzen“, pocht Kneifel auf die Einhaltung der Steuergesetze.

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30.06.2019

Flusskreuzfahrten auf der Donau boomen weiter ungebrochen

Die Flusskreuzfahrten auf der Donau entwickeln sich immer mehr zu einem Tourismusmagneten. Die Flusskreuzfahrten auf der Donau entwickeln sich immer mehr zu einem Tourismusmagneten.

Die Flusskreuzfahrten auf der Donau entwickeln sich immer mehr zu einem Tourismusmagneten. Im Vorjahr haben 182 Kabinenschiffe, die auf dem österreichischen Abschnitt der Donau zwischen Passau und Hainburg unterwegs waren, mit knapp 5.200 Fahrten rund 465.000 Passagiere befördert. Das sind um 3,3 Prozent mehr als 2017 und ein neuer Rekord. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Jahresbericht 2018 der viadonau, der Wasserstraßengesellschaft des Bundes.

Bei den Kabinenschiffen ist nicht nur die Zahl der Passagiere gestiegen, auch der Verkehr auf dem 350 Kilometer langen Abschnitt der Donau in Österreich hat 2018 deutlich zugenommen. Das geht aus der jährlichen Statistik des Schleusenbetriebs an den Donaukraftwerken hervor. Im Vorjahr haben nationale und internationale Linien-, Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe die Kraftwerksschleusen 47.150 mal durchfahren – das waren um 7,1 Prozent mehr Passagen als 2017.

Die gesamte Personenschifffahrt auf der Donau musste nach vier Jahren ungebremsten Wachstums erstmals einen kleinen Rückgang hinnehmen. 2018 sind auf Österreichs größtem Fluss 1,26 Millionen Passagiere befördert worden. Das ist ein leichtes Minus um 0,4 Prozent im Vergleich zum Jahr davor.

Im Linienverkehr sind 2018 in Summe rund 700.000 Personen befördert worden. Damit haben die Dienste in der Wachau, im Wiener Abschnitt der Donau und des Donaukanals sowie auf den Strecken Wien-Bratislava und Wien-Budapest eine um 0,7 Prozent geringere Gesamtpassagierzahl als 2017 verbucht. Der Gelegenheitsverkehr mit Charterfahrten ist im Vorjahr um 13,6 Prozent auf rund 95.000 beförderten Personen zurückgegangen.

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08.07.2019

Umdasch Group hatte wieder ertragreiches Geschäftsjahr

Umdasch Group hatte wieder ertragreiches Geschäftsjahr Umdasch Group hatte wieder ertragreiches Geschäftsjahr

Der größte private Arbeitgeber im westlichen Niederösterreich, die Firma Umdasch mit Sitz in Amstetten, konnte im Geschäftsjahr 2018 sowohl beim Umsatz, als auch beim Gewinn weiter zulegen. Das Industrieunternehmen, das mit seinen Tochtergesellschaften Doka in der Schalungstechnik, „umdasch The Store Makers“ im Ladenbau sowie mit der neuen Innovations-Plattform „Umdasch Group Ventures“ geschäftlich tätig ist, hat mit rund 8.400 Beschäftigten die Erlöse um 75 Millionen Euro oder 5,2 Prozent auf fast 1,52 Milliarden Euro geschraubt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ist um elf Millionen Euro oder 9,6 Prozent auf 128 Millionen Euro gestiegen. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der per Ende Dezember 2018 abgeschlossenen Firmenbilanz.

Die Umdasch-Konzerntochter Doka zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Schalungstechnik für den Brücken-, Hoch-, Tunnel-, Kraftwerks-, Berg- und Sichtbetonbau. Im Vorjahr ist der Umsatz von Doka um sechs Prozent auf die neue Rekordmarke von mehr als 1,26 Milliarden Euro gewachsen. „Verantwortlich für das Plus sind die Regionen Zentral- und Osteuropa sowie die USA. 2018 ist die Produktion in Amstetten voll ausgelastet gewesen“, heisst es im Geschäftsbericht.

Das zweite große geschäftliche Standbein der Umdasch Group ist der Ladenbau. In diesem Segment hat das Unternehmen seinen Umsatz im Vorjahr gegenüber 2017 um 4,4 Millionen Euro oder knapp zwei Prozent auf 252,1 Millionen Euro steigern können. Kunden von „umdasch The Store Makers“ sind neben bekannten Lebensmitteleinzelhandelsketten auch global tätige Markenunternehmen, wie Swatch, Nike, Levi´s, Esprit, Hugo Boss, Polo Ralph Lauren oder Red Bull.

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11.06.2019

Der unverfrorene Herr Strache

„Schämen Sie sich“, ruft der ehemalige FPÖ-Vizekanzler den jetzigen Regierenden zu. Wenn sich jemand schämen sollte, dann er. Ob seines via Video dokumentierten Gedanken-Unguts. „Schämen Sie sich“, ruft der ehemalige FPÖ-Vizekanzler den jetzigen Regierenden zu. Wenn sich jemand schämen sollte, dann er. Ob seines via Video dokumentierten Gedanken-Unguts.

Schämt euch!“, befindet Heinz-Christian Strache via Facebook. An das Kabinett von Kanzlerin Brigitte Bierlein adressiert er das. Mit der sprachlich ungelenk formulierten Anmerkung: „Die guten Freiheitlichen Projekte werden nicht umgesetzt, dafür werden alle positiven Fortschritte der FPÖ in der Regierung wieder zurückgenommen.“ Jener Mann, der – noch dazu als Chef einer Oppositionspartei – im Juli 2017 einer vermeintlichen russischen Oligarchin erläuterte, wie Spenden am Rechnungshof vorbei an seine Partei ergehen könnten, der ihr – als Gegenleistung für Nationalratswahlkampfhilfe – öffentliche Aufträge in Aussicht stellte, der eine Geisteshaltung offenbarte, die einen erschaudern lässt, der für innenpolitische Turbulenzen verantwortlich ist, wie es sie in der Zweiten Republik noch nicht gegeben hat, der Österreich im Ausland desavouiert hat, ruft untadeligen Experten zu, dass sie sich schämen sollen.

Reue und Rückzug aus der Politik ob des eigenen unentschuldbaren Verhaltens – Fehlanzeige. Nach bekanntem Blau-Muster wird auf andere gezeigt.

Sein Nachfolger an der Parteispitze macht das ebenfalls. Sollte Strache sein EU-Parlamentsmandat annehmen, werde er so lange keine FPÖ-Funktion innehaben, bis „die Umstände rund um das Ibiza-Video“ aufgeklärt seien, sagt Norbert Hofer. Also nicht der, der all das Unsägliche von sich gegeben hat, ist der Übeltäter; Bösewichte sind jene, die es dokumentiert haben.

Man stelle sich vor, ein hochrangiger Vertreter einer anderen Partei wäre derart überführt worden wie Strache – Zeter und Mordio hätten die Freiheitlichen geschrieen. Und das täten sie noch immer.

Wider die „Heimatverräter“ hieße es wohl. Wider die „Alt- und Systemparteien“, aus deren Reihen sich auch noch einer erdreiste, auf ein sattes Abgeordnetengehalt zu spitzen. Straches Anhänger würden das beklatschen – und einander überbieten mit Empörungsbekundungen. Sauerei, Frechheit, Skandal!

Im tatsächlichen Fall passiert das Gegenteil. Mit Vorzugsstimmen haben sie Strache bedacht; zum Durchhalten animieren sie ihn. Ein Paradoxon.

Viele haben sich den Freiheitlichen zugewandt, weil sie sich damit auch bei den „Anständigen und Fleißigen“ wähnten. Schon durch die Praktiken bei Hypo & Co wurde veranschaulicht, dass das Handeln der Führungsriege der Eigen-PR nicht entspricht. Jetzt müssten sich die Gutgläubigen erst recht getäuscht und hintergangen fühlen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: screenshot youtube / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Karin Leitner
06.11.2018

Förderprogramm JumpStart schafft für Jungunternehmen den passenden Rahmen

Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) die dritte Ausschreibungsrunde des Programms JumpStart erfolgreich abgeschlossen. Aus 24 eingereichten Projekten hat eine unabhängige Expertenjury die besten Konzepte ausgewählt, die nun als Inkubatoren mit jeweils bis zu 150.000 Euro unterstützt werden. Diese sind: Female Founders, Lemmings und The Ventury aus Wien, Climate KIC aus Niederösterreich und I.E.C.T. aus Tirol. Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf der Unterstützung und Weiterentwicklung heimischer Inkubatoren und Akzeleratoren, die innovativen Start-ups nicht nur Büro-, Labor-, oder Produktionsflächen, sondern insbesondere maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen.

„Unsere innovativen Start-ups brauchen die besten Rahmenbedingungen. Mit dem JumpStart-Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu machen. Besonders positiv ist, dass wir in dieser Runde mit der Unterstützung von Female Founders auch gezielt Frauen in Start-ups unterstützen können. Wir brauchen mehr Gründerinnen und dafür braucht es neben Mut und Eigeninitiative auch entsprechende Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Projekte aus ganz Österreich

Im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde wurden 24 Anträge aus ganz Österreich eingereicht. Neben bekannten und in der Szene fest verankerten Akteuren konnten in dieser Runde auch viele junge Initiativen angesprochen werden. Die Bandbreite der Bewerber und der ausgewählten Projekte reichte dabei von „Stand-alone“- über Corporate-Inkubatoren und Technologiezentren bis hin zu akademischen Akzeleratoren und verteilt sich über alle Start-up-relevanten Branchen, wie Life Sciences, IT, Web/Mobile, Dienstleistungen und Hardware.

„Um ihre Ideen umzusetzen, brauchen Start-ups neben finanziellen Ressourcen eine Arbeitsumgebung, in der sie sich ganz auf ihre Projekte konzentrieren und gleichzeitig von der Vernetzung und vom lebendigen Erfahrungsaustausch mit anderen Start-ups profitieren können. Mit aws JumpStart unterstützen wir die besten Inkubatoren und schaffen damit die notwendigen Rahmenbedingungen“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

In einem ersten Schritt wurden in der Förderungsschiene nun geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt und unterstützt. Damit wird für Unternehmungen ein produktiver und unbürokratischer Rahmen geschaffen, in dem sie sich entwickeln können. Zudem brauchen besonders innovative Start-ups auch selbst Finanzierung. In einem zweiten Modul des Förderungsprogramms werden daher vielversprechende Start-ups auch direkt unterstützt. Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart Inkubator/ Akzelerator befinden, werden dazu ausgewählt. Pro Start-up ist eine Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Die Projekte im Überblick:

Climate KIC

Climate KIC ist Europas größtes öffentlich-privates Netzwerk für Klimaschutzinnovation, das sowohl in Österreich als auch in 31 weiteren europäischen Ländern tätig ist. Durch das enorme Partnernetzwerk von mehr als 330 Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und KMU wird den Start-ups in den Bereichen der Entwicklung von grünen Finanzinstrumenten, nachhaltigen Produktionssystemen, klimafreundlicher Landnutzung und nachhaltiger Städtenutzung ein breites Angebot an Coachings und Workshops geboten.

Female Founders

Der Female Founders Verein wurde 2016 von Lisa-Marie Fassl, Tanja Sternbauer und Nina Wöss gegründet, um eine Plattform zur stärkeren Vernetzung und Förderung von Frauen im Start-up Bereich zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Female Founders Community auch international einen Namen gemacht, mit Mitgliedern aus mehr als 10 Nationen. Diese Community dient in weiterer Folge der Akquise von Unternehmen für das geplante Accelerator-Programm, das ausgewählte Projekte zu einer „investment-readiness“ und einem erfolgreichen Markteintritt führen soll.

I.E.C.T.

Die private Institution I.E.C.T. – Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol hat mit Ihrem Co-Founder Dr. Hermann Hauser, dem Mitbegründer des Cambridge Phenomenon, ein Urgestein mit an Bord, das einen essentiellen Beitrag zum Aufbau einer aufstrebenden Entrepreneurship-Kultur beigetragen hat. I.E.C.T. bietet bestehenden und etablierten Unternehmen als auch der Industrie durch einen Strategie-Support und Innovationsscouting die optimalen Voraussetzungen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Lemmings

Lemmings ist ein Wiener Early-Stage Inkubator und Akzelerator mit einem Schwerpunkt auf Emerging Technology wie Artificial Intelligence, Blockchain und Virtual & Augmented Reality. Das Gründerteam Thomas Schranz und Allan Berger weist bereits große Erfahrung durch die Gründung Ihres Start-ups Blossom auf, dass ein Projektmanagement Service für Software-Teams bereitstellt. Lemmings hat in den letzten zwei Jahren über 200 Teilnehmer betreut und um die Talente noch besser zu fördern und anzuziehen, wird jetzt ein Programm namens "Project Magic" etabliert.

The Ventury

The Ventury wurde 2016 unter anderem von Christoph Aschberger, Christoph Bitzner und Jakob Reiter in Wien gegründet. Zusammengefunden haben sich die drei durch die gemeinsame Arbeit am Start-up Simplewish, das auch weiterhin operativ agiert. Ihre Erfahrungen sammelten die Gründer im österreichischen Start-up Ökosystem als Mentoren, Jury-Mitglieder und Vortagende für Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Fokus des Inkubator- und Akzelerator Programms liegt in der operativen Unterstützung von Start-ups im Bereich Conversational Interfaces, AI und Machine Learning.

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30.07.2018

Grillunfälle: 700 Verletzte jährlich

Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August.

Ein Sommer ohne Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill ist kein richtiger Sommer. Dieser Aussage stimmten in einer KFV-Befragung die Mehrheit der Befragungsteilnehmer zu. Grillen gehört mit seinem typischen Geruch für die meisten Österreicher zum Sommerfeeling einfach dazu. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis August. Naturgemäß kommt es in dieser Zeit auch am häufigsten zu Unfällen: Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. „Glücklicherweise gehen die meisten Grillabende unfallfrei über die Bühne. Doch der Umgang mit dem Grill kann schnell brandgefährlich werden. Gemäß einer KFV-Befragung stellen nur etwa 23 Prozent der Österreicher beim Grillen Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. „Viele Grillunfälle könnten leicht verhindert werden. Denn: Die meisten Grillunfälle entstehen durch Unachtsamkeit, Übermut oder Fehleinschätzungen.“

Am Samstag passieren die meisten Unfälle

Rund die Hälfte aller Verletzungen sind thermische Verletzungen, d.h. Verbrennungen oder Verbrühungen. Aber auch Schnittverletzungen (32 Prozent) zählen zu den häufigsten Verletzungsarten beim Grillen. Besonders häufig betroffen sind dabei Finger und Hände. Und: Dass Grillen nach wie vor Männersache zu sein scheint, zeigt sich bei den Unfallzahlen. 2 von 3 Personen, die nach einem Unfall beim Grillen im Krankenhaus nachbehandelt werden müssen, sind Männer. Der unfallträchtigste Wochentag ist der Samstag.

KFV-Sicherheitstipps für das sichere Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Der Griller sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Griller nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Griller nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit hin.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgriller grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

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14.01.2019

Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden

Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden

Die extreme Schneesituation, die sich seit Anfang Jänner in weiten Teilen Österreichs immer mehr zuspitzt, verursacht Schäden in Millionenhöhe. Nach ersten Schätzungen der Wiener Städtischen belaufen sich die Schäden im Jänner auf bis zu fünf Mio. Euro und übertreffen damit alle Schäden der vergangenen zwölf Jahre in diesem Monat. Wie nahe man insgesamt an die Rekordsumme von mehr als 18 Mio. Euro aus dem Jahr 2006 kommt, wird sich mit der Schneeschmelze zeigen.

Aufgrund der Entwicklung der weiterhin anhaltenden Wettersituation und der bisherigen Schadenszahlen konnte die Wiener Städtische eine Parallele zu den extremen Winterschäden im Jahr 2006 herstellen. „Vergleicht man etwa die Anzahl der von der Außenwelt abgeschnittenen Orte oder die Anzahl der Straßensperren, erinnern die Situation und die Zahlen stark an den Katastrophenwinter 2006. Damals hat die Wiener Städtische im Jänner Schäden von mehr als vier Millionen Euro verzeichnet, insgesamt waren es im ganzen Winter 18 Millionen Euro. Wir rechnen derzeit mit bis zu fünf Millionen Euro im Jänner“, so laut Vorstandsdirektorin Doris Wendler die Prognose der Wiener Städtischen.

Schneedecke verdeckt Millionenschäden

Große Teile des Landes versinken im Schnee, viele Dächer halten der enormen Last nicht Stand. Unter den Schneemassen schlummern Schäden in Millionenhöhe: „Bisher wurde nur ein Bruchteil der entstandenen Schäden gemeldet bzw. gesichtet – das wahre Ausmaß zeigt sich erst, wenn der Schnee wieder schmilzt. Doch auch das Tauwetter selbst ist gefährlich – der Schnee wird nass und schwer, die Last auf den Dächern steigt“, sagt Wendler.

Plädoyer für Sicherheit: Mensch kommt vor Dach!

Mit der zunehmenden Last auf den Dächern steigt auch die Angst der Betroffenen vor möglichen Schäden. Die regelmäßige Kontrolle der Schneelast zählt in Hinblick auf die Eigenheimversicherung zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. Doch Sicherheit geht vor – im Zweifelsfall ist es besser, sich nicht selbst auf das Dach zu wagen, um es vom Schnee zu befreien.

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