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Donnerstag 11.08.2022 00:56
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10.08.2022

„Rechnungshof bestätigt, dass man die COFAG aus Sicht des Steuerzahlers kaum schlechter basteln hätte können“

Mit der gewählten Konstruktion sei es zu keinerlei Nutzen sondern nur zu Nachteilen und Komplikationen für die Republik gekommen. Mit der gewählten Konstruktion sei es zu keinerlei Nutzen sondern nur zu Nachteilen und Komplikationen für die Republik gekommen.

Der Finanz- und Budgetsprecher der SPÖ Jan Krainer sieht die Kritik der SPÖ an der Blackbox COFAG bestätigt: „Es war immer ein Konstrukt, das lediglich das Ziel hatte, möglichst unkontrolliert und daher ungeniert Geld zu verteilen und dabei sich selbst, die eigene ÖVP-Familie, nicht zu kurz kommen zu lassen!“ Schwarz auf Weiß ist nun festgestellt, dass mit der COFAG ein Konstrukt geschaffen wurde, „das man aus Sicht der Republik kaum schlechter basteln hätte können“, so Krainer.

Mit der gewählten Konstruktion sei es zu keinerlei Nutzen sondern nur zu Nachteilen und Komplikationen für die Republik gekommen. Als Nutznießer dieses Systems bleiben damit nur Günstlinge der ÖVP übrig. „Und wieder zeigt sich: der ÖVP ist keine Krise zu groß, um nur an sich selbst zu denken“, urteilt der SPÖ-Abgeordnete, der im Einklang mit der Empfehlung des Rechnungshofs verlangt, dass Perner sein Geld zurückbezahlen soll.

Abschließend hält Krainer fest, dass immer noch im Dunklen sei, „wer denn das ganze Geld bekommen hat? Wir wissen jetzt nur, wer es verteilt hat und dass die Personen dafür ungeeignet waren.“

„Der aktuelle Rechnungshofbericht enthüllt schwarz auf weiß die zahlreichen Missstände rund um die Blackbox COFAG und deren Entstehung. Ohne zusätzlichen Nutzen wurde eine Stelle geschaffen, die die Auszahlung von Coronahilfen lediglich verkompliziert hat und ein reiner Selbstzweck für Kurz-Intimus Perner war“, reagiert NEOS-Budget- und Finanzsprecherin Karin Doppelbauer auf den Rohbericht des Rechnungshofes zur COFAG, in dem die Besetzung der Gesellschaft sowie die Mehrfachbezüge ihres Ex-Geschäftsführers scharf kritisiert werden.

„Wir NEOS haben davor gewarnt, dass die COFAG ein schwarzes Loch, eine intransparente Blackbox ist, bei der niemand nachvollziehen kann, was mit dem Steuergeld der Bürgerinnen und Bürger wirklich passiert, weil sie sich der parlamentarischen Kontrolle entzieht“, so Doppelbauer. „Anstatt also die Abwicklung der Corona-Fördergelder einfach über die Finanzämter abzuwickeln, was direkter, schneller und treffsicherer gewesen wäre, wurde die COFAG gegründet, damit einige wenige sich gut am Steuertopf bereichern können. Ein untragbarer Zustand!“

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10.08.2022

Offener Brief von Herbert Kickl an Ida Metzger und Christoph Budin

Sehr geehrte Frau Metzger, sehr geehrter Herr Budin!

Ich ersuche Sie im Interesse der Familie Jenewein, im Interesse der politischen Kultur in Österreich, im Interesse der Kronen Zeitung und im Interesse der Wahrheit offenzulegen, wer Ihnen die Informationen im Kontext des medizinischen Einsatzes bei Hans-Jörg Jenewein gegeben hat.

Bringen Sie jene vor den Vorhang, die sich im Dunkel der Anonymität zu Unwahrheiten und Lügen verleiten lassen. Nennen Sie jene, die mit ihren Falschinformationen auch Ihnen und Ihrer Glaubwürdigkeit Schaden zugefügt haben. Und geben Sie damit auch der Wahrheit die Chance, sich entfalten zu können.

Ich möchte Ihnen hierzu ein paar ganz einfache Fragen stellen:

Wer hat die Information über den medizinischen Notfall bei der Familie Jenewein weitergegeben?

Ist es wahr, dass Sie Einsatzprotokolle einer Blaulichtorganisation erhalten haben?

Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Landespolizeidirektion Niederösterreich?

Welche Rolle spielt das vom ehemaligen ÖVP-NÖ-Geschäftsführer geleitete Innenministerium?

Von wem stammt die von Ihnen verbreitete falsche Information, dass es einen Abschiedsbrief geben würde, der die FPÖ und mich persönlich belasten soll?

Von wem stammt die von Ihnen verbreitete falsche Information, dass Hans-Jörg Jenewein im Koma liege? Haben Sie auch nur ansatzweise eine Ahnung, was das bei einer Familie auslösen kann?

Woher kommt die Vertrauenswürdigkeit Ihrer „Informanten“, so dass auf eine Recherche völlig verzichtet wurde?

Welche Rolle spielt im gesamten Zusammenhang der stellvertretende Chefredakteur des Kurier und ÖVP-Intimus, Richard Grasl?

Welche Rolle spielt die Landeshauptfrau von Niederösterreich und ihr engstes persönliches Umfeld?

Kennen Sie eigentlich den Ehrenkodex des Presserates in Zusammenhang mit Suiziden und Suizidversuchen?

Und eine letzte Frage: Wie geht es Ihnen eigentlich dabei, wenn Sie derart tief in die Privatsphäre eines Menschen und seiner Familie eingreifen und dabei auch noch Falschmeldungen verbreiten?

Sehr geehrte Frau Metzger, sehr geehrter Herr Budin!

Bitte besinnen Sie sich, bei welcher Zeitung Sie arbeiten.

Die Kronen Zeitung hat einmal mit dem Slogan geworben: Mut. Haltung. Unabhängigkeit. Werden Sie den Werten Hans Dichands gerecht.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Kickl

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10.08.2022

Dachstein bleibt Instagram-Star

Der Dachstein ist mit Abstand das begehrteste alpine Fotomotiv Österreichs auf Instagram Der Dachstein ist mit Abstand das begehrteste alpine Fotomotiv Österreichs auf Instagram

Der Dachstein ist mit Abstand das begehrteste alpine Fotomotiv Österreichs auf Instagram. Zum Stichtag 27. Juli 2022 waren rund 217.000 Postings (nach 131.000 Postings im Jahr 2019) dem beliebten Wander- und Skigebiet gewidmet. Das ergab eine Analyse von APA-Comm, für die nach 2019 zum zweiten Mal mehr als 2.000 österreichische Berge bzw. deren Hashtag-Präsenz auf Instagram ausgewertet wurden.

Das zwischen Hallstatt und Schladming gelegene, bei fotoaffinen Besucherinnen und Besuchern begehrte Motiv, bietet einmalige Ausblicke und einen einfachen Aufstieg per Gondelbahn. Neben Fotos von einer Eishöhle, beeindruckenden Bergformationen, erfrischenden Seenlandschaften sowie Kletter- und Wanderimpressionen stechen auf Instagram insbesondere Abbildungen der Aussichtsplattform „Sky Walk“ heraus. Die als „Treppe ins Nichts“ bekannte Attraktion zieht Schnappschüsse wie ein Magnet an.

Platz zwei im Ranking belegt erneut der Arlberg. Der für den Wintersport bekannte Berg zwischen Tirol und Vorarlberg vereint insgesamt mehr als 150.000 Einträge. Vor allem Gäste der international bekannten Tourismusorte Lech, Zürs und St. Anton am Arlberg sorgen für eine hohe Hashtag-Präsenz. Bilder von Almlandschaften mit grünen Wiesen oder von kulinarischen Köstlichkeiten runden den Auftritt auf Instagram ab.

Mit dem Großglockner (141.845 Einträge) und dem Kitzsteinhorn (127.466 Einträge) belegen die beiden 3.000er unter den Top-10-Bergen Österreichs die Plätze drei und vier. Der Großglockner ist nicht nur der höchste Berg des Landes, sondern weist mit der Großglockner-Hochalpenstraße die höchstgelegene befestigte Passstraße Österreichs auf und bietet so insbesondere für motorisierte Fotografinnen und Fotografen vielfältige Eindrücke. Im Zuge der Hashtag-Analyse für das Kitzsteinhorn dominieren u.a. Bilder mit Aussicht auf Zell am See und die Hohen Tauern sowie die beeindruckenden Kraftwerksanlagen von Kaprun.

Den fünften Platz verzeichnet wie im Jahr 2019 der in Salzburg gelegene Hochkönig mit 79.129 Einträgen. Seine charakteristisch schroffe Form hat einen hohen Wiedererkennungswert und erweist sich in der fotoaffinen Community als besonders instagrammable.

Die stärksten Zuwächse bei den zwanzig beliebtesten Bergen im Ranking verzeichnen Höhenzüge im Umland von Wien. Im Vergleich zu 2019 zeigt der in Niederösterreich gelegene Schneeberg (Platz 6) mit einem Plus von 99 Prozent beinahe eine Verdoppelung seiner Präsenz auf der Social-Media-Plattform. Ähnliches gilt für die bei Wiener Neustadt gelegene Hohe Wand (Platz 14), die um 90 Prozent mehr Einträge erreicht, verglichen mit der APA-Comm-Analyse aus dem Jahr 2019.

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20.07.2022

Am Weg in den Urlaub - unterschätzte Gefahr Sekundenschlaf

Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren

Wir befinden uns mitten in der Sommerreisezeit – und damit auch in der Hochsaison für lange Autofahrten. Gerade bei einer längeren Anreise zur Erholungsdestination sollten Fahrer:innen unbedingt auf regelmäßige Pausen und ausreichend Schlaf vor der Abfahrt achten. Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren – das kann ein enormes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr darstellen.

"Das Hauptproblem ist in erster Linie, dass viele Lenker:innen ihr eigenes 'Durchhaltevermögen' hinter dem Steuer überschätzen und die Müdigkeitswarnsignale des Körpers verdrängen", weiß ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Dabei ist das Einschlafen am Steuer nur die Spitze des Eisbergs – müdigkeitsbedingte Leistungseinbußen während des Lenkens machen sich bereits lange vor dem tatsächlichen 'Wegnicken' bemerkbar."

Jahresspitze 2021: Im Juli gab es die meisten Übermüdungsunfälle

"Unfälle, die durch Übermüdung bzw. Sekundenschlaf verursacht werden, enden zumeist sehr schwer", erläutert Seidenberger. "Ein besonderes Risiko stellen dabei die sogenannten 'Abkommensunfälle' dar, bei denen das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt und oft ungebremst gegen ein Hindernis prallt oder einen Abhang hinabstürzt." Auf Österreichs Straßen ereigneten sich im vergangenen Jahr zehn tödliche Unfälle, die auf Übermüdung zurückzuführen waren (Quelle: BMI). Im Monatsvergleich manifestiert sich eine rapide Steigerung an Übermüdungsunfällen mit Personenschaden ab Mai 2021, ihren traurigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Hochsommer:

Knapp 14 Prozent aller Unfälle durch Übermüdung oder Sekundenschlaf ereigneten sich im Vorjahr im Juli.

Müdigkeitswarnsignale des Körpers nicht missachten

Die ÖAMTC-Expertin rät Autofahrer:innen, sich selbst genau zu beobachten, sensibel zu sein und beim Wahrnehmen von "Müdigkeitsvorboten", diese keinesfalls zu missachten und auch nicht zu "Placebos" zu greifen, sondern wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen:

"Wer die ersten Anzeichen von Müdigkeit ignoriert oder diese mit geöffnetem Fenster und lauter Musik zu vertreiben versucht, wird langfristig keine Verbesserung spüren. Auch Kaffee oder andere aufputschende Getränke nützen auf lange Sicht wenig, sie maskieren die tatsächlich vorhandene Müdigkeit und täuschen gute Leistungsfähigkeit vor", stellt Marion Seidenberger klar.

Akute Warnzeichen sind häufiges Gähnen, plötzliches Frösteln, ein starkes Bewegungsbedürfnis, ein dauerndes Verändern der Sitzposition, Verspanntheit, besonders im Nacken- und Schulterbereich, die Entwicklung eines starren Blickverhaltens und häufiges Blinzeln. Auch ein Stimmungstief kann ein Warnsignal sein.

"Wer Schwierigkeiten hat, die Spur zu halten, grundlos ruppige Fahrmanöver durchführt, mit den Gedanken oft 'abdriftet' oder das Gefühl hat, die Straße würde sich verengen, sollte unbedingt die nächste Ausfahrt ansteuern, um eine Pause einzulegen oder das Steuer an eine:n fitte:n Mitfahrer:in zu übergeben", warnt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Bereits ein Power Nap von etwa 20 Minuten in Verbindung mit einem anschließenden Kaffee kann (zumindest kurzzeitig) helfen. Der Energieschub wirkt sich positiv auf Leistung und Stimmung aus und verbessert die Reaktionszeit. "Trotzdem stellt diese Methode keine Dauerlösung dar – der Kurzschlaf kann eine ordentliche Regeneration, die nur eine mehrstündige Schlafpause hervorbringt, nicht ersetzen", ergänzt Seidenberger.

Tipps der ÖAMTC-Expertin für eine gute und sichere Fahrt in den Urlaub

* Routenplanung – Etappen mit Pausen fix planen: Bei langen Fahrten die Zeit nicht zu knapp kalkulieren und von Haus aus ausreichend Pausen einplanen. Ist das Urlaubsziel weiter als etwa 800 Kilometer entfernt, optimalerweise einen Zwischenstopp mit Übernachtung einplanen.

* Gut ausgeruht starten: Entschließt man sich zu einer für sich untypischen Fahrzeit, unbedingt die Nacht vorher für ausreichend Schlaf sorgen. Bei längeren Autofahrten mindestens alle zwei Stunden für 15 Minuten eine Pause einlegen und nicht mehr als acht Stunden pro Tag fahren. Wenn möglich, in regelmäßigen Abständen einen Fahrer:innenwechsel durchführen.

* Richtig Pause machen: Frische Luft und Bewegung während der Pausen beugt Müdigkeit vor und bringt den Kreislauf nach langem Sitzen im Auto wieder gut in Schwung.

* Verantwortung von Mitfahrenden: Um sicher ans Ziel zu kommen, sind auch Beifahrer:innen gefordert. Oft fällt ihnen früher auf, wenn Lenker:innen von Müdigkeit geplagt werden. Diese Beobachtung unbedingt aussprechen, eine Pause einfordern.

* Optimale Verpflegung: Genügend Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte trinken, da Flüssigkeitsmangel die Konzentrationsfähigkeit massiv beeinträchtigt. Auf schwere (kalorienreiche) Mahlzeiten in Fahrpausen verzichten – nach dem Genuss von zu schweren, fettigen und üppigen Mahlzeiten tritt meist Schläfrigkeit ein. Stattdessen auf eine leichte, vitaminreiche Ernährung achten – denn auch Vitaminmangel führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit.

Lange Urlaubsfahrten werden oft entgegen der inneren Uhr angetreten. "Zwischen 2 und 5 Uhr morgens sowie am Nachmittag gegen 14 Uhr befindet sich der Mensch in einem biologischen Tief", erläutert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. "Die Fahrt durch die Nacht oder in den frühen Morgenstunden, besonders auf monotonen Strecken, geht daher im Zweifelsfall auf Kosten der Sicherheit."

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20.07.2022

Sommerliche Rezepte mit Almdudler

Sommerliche Rezepte mit Almdudler Sommerliche Rezepte mit Almdudler

Die Temperaturen steigen seit Wochen und der Sommer macht Lust auf eine abkühlende Erfrischung. Was würde sich dafür besser eignen als Drinks und Snacks mit und von der österreichischen Alpenkräuterlimonade Almdudler, denn „Mischen ist possible“. Auch diesen Sommer hat das Familienunternehmen wieder an neuen Rezepten mit dem österreichischen Nationalgetränk gearbeitet und bietet damit allen seinen Fans abwechslungsreiche Rezeptideen zum Backen, Kochen und Mixen. Perfekt für die Grillparty mit Freunden, den Sundowner auf dem Balkon oder auch einfach mal mit Kollegen gesellig nach dem Büro. Almdudler eignet sich auch perfekt für vegane Rezeptideen und mit Almdudler Zuckerfrei lassen sich die süßen Ideen auch zuckerfrei genießen.

ALM-SPRITZER

Zutaten:

Almdudler-Original

Weißwein

Zitrone

Zubereitung:

Almdudler Original und Weißwein im Verhältnis 1:1 in ein gekühltes Glas füllen

Mit einer Zitronenscheibe dekorieren

ALM-RADLER

Zutaten:

Almdudler Original

Bier

Zubereitung:

Almdudler Original und Bier im Verhältnis 1:1 schräg in ein Glas mischen

Beim letzten Zentimeter das Glas wieder senkrecht halten, um eine schöne Schaumkrone zu erhalten

ALM-BOWLE

Zutaten:

100 g frische Beeren

1/8 l Gin

0,5 l Almdudler Original

0,375 l Prosecco

0,25 l Sodawasser

2 EL Rosmarinsirup

Saft einer Zitrone

2 Rosmarinzweige

1 Handvoll frische Minze

Zubereitung:

Frische Beeren in Gin einige Stunden ansetzen. Vor dem Servieren mit Almdudler Original, Prosecco und Sodawasser aufgießen. Rosmarinsirup und den frisch gepressten Zitronensaft unterrühren, in gekühlte Gläser füllen und mit Eiswürfeln auffüllen. Mit einigen frischen Beeren, den Rosmarinzweigen und der Minze garnieren.

ALM-JODLER

Zutaten:

10cl Almdudler Original

4cl Vodka

1cl Lime Juice

Zubereitung:

Sauer macht lustig! Dieser erfrischende Drink ist außerdem ganz leicht in der Zubereitung: Vodka mit 10cl Almdudler aufgießen. Mit Lime Juice und Eis in ein Longdrinkglas füllen. Für ein spritziges Vergnügen kurz vor dem Servieren.

ALMDUDLER ZUCKERFREI

Erstmalig gibt es Almdudler Zuckerfrei auch in der ikonischen 0,35 Liter Glas-Mehrweg-Formflasche. Die erfrischende, zuckerfreie Almdudlervariante kleidet sich damit ab sofort so kultig wie das Original, nur eben mit 0% Zucker und nur 1,4 Kilokalorien pro 100 ml. Die zuckerfreie Erfrischung kommt wie die komplette Produktpalette von Almdudler ohne Konservierungsmittel aus und ist vegan zertifiziert und wird wie alle anderen Almdudlersorten CO2-neutral produziert.

ALMDUDLER SIRUP

Mit dem Almdudler Sirup lässt es sich ganz leicht von zu Hause aus Dudeln. Mit fruchtiger Holunderblüte und erfrischender Zitronenmelisse wird der Almdudler-Sirup zum Geschmackserlebnis für die ganze Familie. Der Sirup lässt sich nach ganz nach individuellem Geschmack mischen und kommt ohne jegliche Süßstoffe und sowie Farbstoffe aus.

HÜHNERFILETS MIT CHILI-DUDLER MARINADE & TOMATENSALAT

Zutaten:

Für die Marinade:

6 EL Almdudler Sirup

6 EL Chiliöl

Für die pochierten Eier:

4 Eier

1 Schuss Apfel- oder Weißweinessig

Für den Tomatensalat:

500 g gemischte Cherrytomaten

10 EL Olivenöl

1 EL Almdudler Sirup

6 EL Balsamico

Zubereitung:

Für die Marinade Almdudler Sirup mit Chiliöl, vermischen und abschmecken. Das Fleisch marinieren und für zehn Minuten kaltstellen. Das Fleisch anbraten. Die Eier pochieren. Für den Tomatensalat die Tomaten aufschneiden. Öl, Sirup und Balsamico mischen. Das Fleisch mit poschiertem Ei und Tomatensalat anrichten.

KNUSPRIGE DINKELTARTE MIT DUDLERCREME & SOMMERFRÜCHTEN

Zutaten:

150 kalte Butter

250 g Dinkelmehl

2 EL Zucker

2 Eier

Für die Creme:

250g Topfen

400 g Mascarpone light

50 ml Almdudler Sirup

200 g Sommerfrüchte

Zubereitung:

Für den Mürbteig die kalte Butter, mit Mehl, Zucker, Salz und zwei Eiern zu einem glatten Teig verkneten. Für mindestens 30 Minuten kühl stellen. Anschließend den Teig gleichmäßig rund ausrollen. Eine Form damit auslegen und den Teig an den Rand andrücken. Den Teig im für 30 Minuten bei 175°C Heißluft blindbacken. Für die Creme alle Zutaten glattrühren. Anschließend mit Früchten garniert servieren.

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20.07.2022

Firmenkonkurse in Österreich steigen im ersten Halbjahr 2022 um 62 Prozent

Insgesamt gingen 1.107 Unternehmen in ein Konkursverfahren. Insgesamt gingen 1.107 Unternehmen in ein Konkursverfahren.

Im ersten Halbjahr 2022 stiegen die Konkurse von protokollierten Unternehmen in Österreich um 62 Prozent an. Insgesamt gingen 1.107 Unternehmen in ein Konkursverfahren. Die Analyse von Dun & Bradstreet zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Konkurses sehr stark von der Branche abhängt. Ein besonders hohes Risiko herrscht in der Transport- und Reisebranche.

Hier ist das Risiko einer Pleite um den Faktor 2,6 erhöht. Im Baugewerbe zeigt sich ein 2,5-faches Risiko und bei den Reparaturdiensten gibt es 1,8 Mal so viele Konkurse wie im österreichischen Durchschnitt. Auch die Neugründungen zeigen, dass im Markt momentan viel Unsicherheit herrscht. Mit insgesamt 11.994 Gründungen nahmen diese um fünf Prozent ab.

„Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe, den gestiegenen Kosten für Energie und für Rohstoffe sowie mit der Ungewissheit über die Entwicklung in der Ukraine sind UnternehmerInnen momentan zurückhaltend, wenn es um die Gründung neuer Firmen geht“, sagte Macario Juan, Managing Director von Dun & Bradstreet Austria.

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01.11.2020

Sammelklage: Prozessauftakt gegen Nürnberger Lebensversicherung

Grundlegenden Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Obersten Gerichtshofes (OGH) zufolge können Versicherungsnehmer, die nicht oder fehlerhaft über ihr Rücktrittsrecht bei Lebensversicherungen informiert wurden, unbefristet vom Vertrag zurücktreten („Spätrücktritt“). Im Fall eines Rücktritts sind die Verträge rückabzuwickeln. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) konnte bereits im Herbst 2017 einen Vergleich mit der Versicherungsbranche erzielen. Drei größere Versicherer weigerten sich allerdings, dieser Lösung beizutreten, unter anderem die Nürnberger Versicherung AG Österreich (Nürnberger) aus Salzburg. Der VKI brachte daher vor einem Jahr im Auftrag des Sozialministeriums eine Sammelklage gegen die Nürnberger ein. Heute beginnt der Prozess beim Landesgericht Salzburg (LG Salzburg). Dabei vertritt der VKI 181 Betroffene, die vor dem 01.01.2019 den Rücktritt von ihrer Lebensversicherung erklärt hatten, und klagt einen Kapitalverlust von 800.000 Euro plus Zinsen ein. Das Prozesskostenrisiko wurde von der OMNI BRIDGEWAY übernommen.

In der Sammelklage gegen die Nürnberger Versicherung AG Österreich (Nürnberger) wird ein Kapitalverlust von insgesamt rund 800.000 Euro geltend gemacht, Der hohe Kapitalverlust von durchschnittlich 4.400 Euro, den die Konsumentinnen und Konsumenten erlitten haben, ergibt sich aus der Differenz zwischen den einbezahlten Prämien und dem ausbezahlten Rückkaufswert. Hinzu kommen noch Zinsen von 4 Prozent für die Prämienzahlungen. Der Gesamtstreitwert beträgt samt Zinsen rund 2,2 Millionen Euro.

Das LG Salzburg wird im Verfahren die Differenz zwischen dem Rückkaufswert und jenem Wert behandeln, der nach einem Rücktritt auszuzahlen ist. Nach Ansicht des VKI sind dabei im Wesentlichen die Prämien plus Zinsen an die Betroffenen zurückzuzahlen. Abzuziehen ist lediglich eine Risikoprämie.

Die Nürnberger bestreitet unter anderem die Fehlerhaftigkeit der Rücktrittsbelehrungen. Dem steht allerdings die Tatsache gegenüber, dass Informationen zum Rücktritt für die Betroffenen nur an versteckten Stellen in den Unterlagen zu finden waren. Damit kann aus Sicht des VKI nicht von einer korrekten Belehrung gesprochen werden.

Thema werden auch die massiven Kosten sein, die bei diesen Lebensversicherungen verrechnet wurden. Die Kostenabzüge der Nürnberger betrugen im Durchschnitt mehrere tausend Euro und überschreiten in einigen Fällen sogar deutlich die 10.000-Euro-Grenze.

„Das Rücktrittsrecht soll Konsumentinnen und Konsumenten vor falschen Anlageentscheidungen schützen. Der immense Kapitalverlust von rund 800.000 Euro zeigt deutlich, welche Bedeutung diesem Rücktrittsrecht zukommt. Betroffene haben zigtausend Euro bei ihrer Lebensversicherung verloren. Das liegt vor allem auch an den massiven Kostenabzügen der Nürnberger. All dies zeigt deutlich, dass Konsumentinnen und Konsumenten vor solchen Verträgen und Verlusten geschützt werden müssen“, betont Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereiches Recht im VKI.

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26.02.2021

AK startet die Offensive Arbeitsmarkt

AK startet die Offensive Arbeitsmarkt AK startet die Offensive Arbeitsmarkt

Österreich hat über eine halbe Million Arbeitslose. Ohne Kurzarbeit wären es nochmals so viele zusätzlich. Die Arbeiterkammer (AK) fordert: Jobs, Jobs, Jobs! Wenn Unternehmen keine Arbeitsplätze schaffen können, muss die öffentliche Hand einspringen. Investitionen in den Sozialstaat, die jetzt getätigt werden, legen ein Fundament für die Zukunft. Der strukturelle und demografische Wandel macht es notwendig, dass ein Fokus auf Zukunftsbranchen liegt. Neben Green Jobs sind hier besonders Pflege- und Gesundheitsberufe sowie die Elementarpädagogik im Fokus.

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig unser Gesundheitssystem ist. Doch es fehlen Fachkräfte: Bis 2030 braucht es 76.000 zusätzliche Pflegekräfte, um die derzeitige Versorgung aufrecht zu erhalten. Die AK hat ein Pflegepaket vorgeschlagen, dass nochmals 39.000 Jobs schafft. Nur so lässt sich die hohe Qualität im Gesundheitsbereich erhalten. Eine gut ausgebaute Kinderbetreuung schafft nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze in der Elementarpädagogik, sondern hilft doppelt: Eltern können wieder arbeiten gehen. Bis zu 50.000 Menschen würden dadurch Arbeit finden. Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist die Öffentliche Verwaltung: Mehr Arbeitsplätze im AMS sowie in Behörden.

Das ist angesichts der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt auch dringen notwendig. Ganz besonders schwer haben es neben jungen Menschen ArbeitnehmerInnen über 45. Die AK hat dazu ein Modell entwickelt, die Chance45. Für Menschen die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben – etwa ältere Langzeitarbeitslose – sollen über 40.000 Jobs geschaffen werden.

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06.12.2021

Nicht treffsicher: WKÖ-Gewerbe und Handwerk fordert Änderung bei Verlustersatz

Durch die Corona-Pandemie und die wiederholten Lockdowns sind viele Betriebe im Gewerbe und Handwerk schwer angeschlagen. Durch die Corona-Pandemie und die wiederholten Lockdowns sind viele Betriebe im Gewerbe und Handwerk schwer angeschlagen.

Durch die Corona-Pandemie und die wiederholten Lockdowns sind viele Betriebe im Gewerbe und Handwerk schwer angeschlagen. Und zwar nicht nur jene, die ihr Geschäft schließen mussten, sondern zehntausende Betriebe, die zwar weiterarbeiten durften, dies aber mangels Aufträgen nicht konnten.

„Das betrifft ganz massiv zum Beispiel Veranstaltungstechniker und Berufsfotografen, die ohne Events keine Aufträge haben. Oder viele Textilreiniger, Bäcker und Konditoren und viele weitere Branchen, die auf das Geschäft mit den – im Lockdown geschlossenen - Restaurants und Hotels angewiesen sind. Oder auch das Kunsthandwerk, das ohne Weihnachtsmärkte keine Absatzmöglichkeiten hat“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Ein Instrument, das zwar nicht den Geschäftsausfall kompensieren kann, aber zumindest das Überleben sichern sollte, ist der Verlustersatz. Allerdings drohen sogar viele der am schwersten getroffenen Betriebe bei den Antragskriterien durchzufallen.

Monats-Abrechnung problematisch

„Die 20 Lockdown-Tage verteilen sich auf den November und Dezember 2021. Antragsberechtigt wäre nach aktuellem Stand aber nur, wer auf Monatsbasis mehr als 50 Prozent Umsatzeinbuße im Vergleich zu 2019 nachweisen kann. Es werden also Zeiten mit normalen Umsätzen mit solchen ganz ohne Umsätze in einem Topf geworfen. Das passt überhaupt nicht zusammen“, warnt Scheichelbauer-Schuster. Für den Zeitraum Jänner bis März 2022 würden nach aktuellem Stand 40 Prozent Umsatzausfall vorausgesetzt.

Besonders für kleinere Unternehmen, die kaum über Eigenmittel verfügen und nach 21 Krisenmonaten extrem angeschlagen sind, könne jedoch schon ein Viertel Umsatzausfall existenzgefährdend sein, sagt Scheichelbauer-Schuster. Sie fordert deshalb eine deutliche Absenkung der Antragsschwelle, so wie das beim Härtefallfonds und Ausfallsbonus III vorgesehen ist. „Das ist keine Nebensächlichkeit, sondern überlebenswichtig. Viele Betriebe drohen aus dem Hilfsnetz zu fallen, auf das sie dringend angewiesen sind“, so die Spartenobfrau.

Noch etwas gibt Scheichelbauer-Schuster zu bedenken: In den Vergleichszeitraum 2019 versus 2021 fielen zwei Runden mit Gehaltserhöhungen sowie gewaltige Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vorleistungen in den vergangenen Monaten. Diese treiben die Umsätze in die Höhe, schmälern aber die Ertragslage. „Das ist gar nicht eingepreist, somit müsste der Schwellenwert eigentlich noch viel tiefer angesetzt werden. Die Kriterien müssen praxisgerecht sein, sonst kommt die Hilfe nicht an“, so die Spartenobfrau.

Scheichelbauer-Schuster erinnert daran, dass die Betriebe unvermittelt und unverschuldet zum Handkuss gekommen sind. „Sie haben aus gesellschaftlicher Verantwortung alle Maßnahmen mitgetragen, sich vorbildlich verhalten und müssen dafür hohe Verluste schultern. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass ihnen zumindest ein Teil der Verluste abgegolten wird.“

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12.04.2021

ÖVP und Kanzler Kurz verlieren

ÖVP und Kanzler Kurz verlieren ÖVP und Kanzler Kurz verlieren

Die Chat-Protokolle und die Korruptionsvorwürfe zeigen Wirkung: Die Zustimmung für die ÖVP schwindet, die Werte von Bundeskanzler Sebastian Kurz sinken auf einen Tiefststand. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für das aktuelle Nachrichtenmagazin „profil“ durchgeführten Umfrage fällt die ÖVP auf 33% (-2). Das ist ihr niedrigster Wert seit Februar/März 2019. Vom Rückgang der ÖVP profitiert die FPÖ, sie legt auf 19% zu (+2). Die SPÖ verharrt bei 24 %, die Grünen legen zu auf 12 % (+2), die NEOS verlieren auf 10 % (-2) und kommen wieder auf den letzten Platz.

In der Kanzlerfrage sackt Sebastian Kurz auf 27 % (-3) ab, das ist der tiefste Wert seiner Amtszeit. Der Rückgang nützt dem politischen Mitbewerb nichts, viele WählerInnen geben ab, keine der offerierten Personen wählen zu wollen. Pamela Rendi-Wagner kommt auf 16 % (+1), Norbert Hofer bleibt bei 11 %, Beate Meinl-Reisinger bei 7 % und Werner Kogler legt leicht auf 5 % (+1) zu, bleibt am letzten Platz.

„profil“ ließ auch abfragen, wie die Chat-Protokolle wahrgenommen werden: 38 % finden sie „ernüchternd, denn die Kurz-ÖVP wollte Politik mit neuem Stil machen“. 18 % sagen, sie „verstehen die Aufregung nicht, das war in Österreich schon immer so“, 9 % finden das „in Ordnung, denn diese Posten müssen von der Regierung mit Vertrauenspersonen besetzt werden“. 27 % kennen die Chat-Protokolle nicht.

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24.05.2022

Lebensmittelhandel: „Endlich dürfen unsere Mitarbeiter/innen wieder durchatmen“

Denn unsere Corona-Held/innen tragen mittlerweile seit mehr als zwei Jahren Maske, teilweise bis zu acht Stunden am Tag. Denn unsere Corona-Held/innen tragen mittlerweile seit mehr als zwei Jahren Maske, teilweise bis zu acht Stunden am Tag.

„Endlich heißt es für unsere 130.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel wieder durchatmen: Mit 1. Juni fällt auch für sie die Maskenpflicht. Das ist ein längst überfälliger Schritt, den wir gemeinsam mit unserem Sozialpartner seit langem gefordert haben. Denn unsere Corona-Held/innen tragen mittlerweile seit mehr als zwei Jahren Maske, teilweise bis zu acht Stunden am Tag. Das auch über den Sommer durchzuziehen, wäre nicht zumutbar gewesen“, sagt Christian Prauchner, Obmann des Fachverbands Lebensmittelhandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Mit dem Aus der Maskenpflicht zumindest für die heißen Sommermonate wird auch die lange ersehnte Gleichbehandlung der Mitarbeiter/innen im Lebensmittelhandel mit jenen in den meisten anderen Handelsbranchen endlich Realität: „Das Verständnis unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, warum sie Maske tragen müssen, in anderen Geschäften, aber auch bei Veranstaltungen etc. die Maskenpflicht längst aufgehoben war, war bereits enden wollend. Es ist sehr erfreulich, dass mit dieser Ungleichbehandlung nun bald Schluss ist“, so Prauchner.

Damit bewege man sich wieder in Richtung mehr Normalität und Eigenverantwortung. „Die epidemiologische Lage lässt es zu: Wir haben sinkende Infektionszahlen und eine sinkende Belegung von Spitals- und Intensivbetten. Das ist eine Zeit, die wir für mehr Eigenverantwortung und vor allem für eine Atempause für unsere Mitarbeiter/innen nutzen müssen“, so Prauchner abschließend.

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10.08.2022

Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent

Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent

Im Jahr 2021 ereigneten sich 32.774 Straßenverkehrsunfälle in Österreich, bei denen 41.251 Personen verletzt oder getötet wurden, das entspricht pro Tag durchschnittlich 90 Unfällen. In den wärmeren Monaten, von Mai bis September 2021, wurden im Schnitt 123 Unfälle pro Tag gemeldet, mit deutlichen Unterschieden je nach Hitzegrad: So ereigneten sich an Hitzetagen mit 30 Grad und mehr im Durchschnitt 150 Unfälle – 25 Prozent mehr als an Tagen unter 30 Grad (Quelle: Statistik Austria in Kombination mit Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger erklärt, was im Körper vor sich geht: "Ab rund 30 Grad Außentemperatur kann unser Körper in eine Art 'Alarmstimmung' versetzt werden und fokussiert sich dann hauptsächlich auf die Kühlung. Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen ab, ein gewisses Unwohlsein oder sogar Stress – und damit verbunden Aggression – steigen im Gegenzug. Auch die Hilfsbereitschaft kann abnehmen, denn der Körper ist vorrangig auf 'Selbsterhaltung' eingestellt."

Die Expertin des Mobilitätsclubs hat ein paar Tipps im Umgang mit der Hitze zusammengestellt:

* Verständnis haben: Sich bewusst machen, dass nicht alle Menschen Hitze gleich gut vertragen – vielleicht sogar am Limit sind, während man sich selbst eventuell wie im Urlaub fühlt. "Die individuelle Wohlfühltemperatur ist unterschiedlich – für viele Mitteleuropäer liegt sie um die 25 Grad", weiß Seidenberger.

* Gelassen bleiben: Emotionen im Verkehrsgeschehen nicht spontan aufkochen und aufschaukeln lassen – das kostet nur Energie – sondern ruhig bleiben und überlegt handeln.

* Viel trinken, leicht essen: Viel Wasser trinken, aber Alkohol und schweres Essen meiden – das belastet den Kreislauf zusätzlich.

* Klimaanlage: Das Fahrzeug nicht zu extrem runterkühlen – von der Energieverschwendung abgesehen belasten zu große Temperaturunterschiede beim Aus- & Einsteigen den Körper ebenfalls.

* Terminplanung: Nach Möglichkeit Termindruck rausnehmen und längere Pufferzeiten einplanen. Eventuell vorab klären, ob angesichts der Hitze eine formelle Businesskleidung wirklich notwendig ist, oder ob man sich im Sinne aller Beteiligten auf luftige Sommerkleidung verständigen kann.

Abschließend empfiehlt die Verkehrspsychologin: "Wie man am besten mit Hitze umgeht, kennen wir aus südlichen Urlaubsländern mit ihrer 'Siesta-Kultur' – nach Möglichkeit die größten Hitzestunden zu Mittag und am frühen Nachmittag für anstrengende Tätigkeiten meiden und es generell ein bisschen ruhiger angehen."

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20.07.2022

Kinder und Tiere bei Hitze nie im Auto zurücklassen

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden.

Jedes Jahr aufs Neue kommt es aufgrund der starken Hitze im Auto zu tragischen Zwischenfällen. Kinder und Tiere sollten deswegen vor allem in den Sommermonaten nie allein im Fahrzeug zurückgelassen werden, egal ob es sich um einen Einkauf oder einen kurzen Halt an der Apotheke handelt. Denn bei einer Außentemperatur von 24 Grad Celsius steigt die Innentemperatur des Fahrzeuges bereits nach einer halben Stunde auf über 40 Grad Celsius an. Diese enorme Hitze kann sehr schnell lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen. Ob das Auto hierbei im Schatten steht, das Seitenfenster einen Spalt geöffnet oder der Himmel bedeckt ist, spielt keine Rolle, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren, die Sonne wandern kann und die Wolken verschwinden, sodass das Auto schnell in der prallen Sonne steht.

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Rechtlich ist in einem solchen Fall übrigens jedermann verpflichtet, einzugreifen. „Wenn jemand bemerkt, dass ein Kind gefährdet ist (z.B. schreien, erbrechen, kollabieren), ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet“, erklärt Martin Echsel aus der ARBÖ-Rechtsabteilung. Eine Autoscheibe einzuschlagen hat kein juristisches Nachspiel, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt. Von diesem spricht man, wenn der aus der Tat drohende Schaden nicht unverhältnismäßig schwerer wiegt als der Nachteil, den dieser Eingriff abwenden soll. „Hier wird eine Güterabwägung getroffen, Auto oder Leben. Natürlich geht das Leben vor. Passanten sind verpflichtet, Abhilfe zu schaffen und einzuschreiten, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht“, sagt Echsel. Konkret rät der ARBÖ in einer derartigen Situation folgendermaßen vorzugehen:

Einschätzen der Situation, ob noch Zeit ist, die Eltern bzw. den Lenker des Fahrzeuges ausfindig zu machen. Sollte das Auto etwa vor einem Supermarkt stehen, den Fahrer dort ausrufen lassen.

Sollte dies nicht erfolgreich sein, sollten Feuerwehr und/oder Polizei verständigt werden.

Bei gravierender Verschlechterung des Zustandes des eingeschlossenen Kindes oder Tieres ist die Regelung über den entschuldigenden Notstand anzuwenden. Die Passanten dürfen also eine Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, um das gefährdete Kind zu retten. Dennoch ist es besonders wichtig den Vorfall mit Fotos und Videos zu dokumentieren. Zudem sollte möglichst wenig Schaden am Auto verursacht werden.

Den verantwortlichen Erziehungsberichtigen, sowie den Tierbesitzern drohen hingegen in weiterer Folge eine saftige Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Entstehen durch die Befreiungsaktion Kosten, so müssen diese ebenfalls von dem Verantwortlichen beglichen werden.

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20.07.2022

Immobilienpreise in Ferienregion steigen bis zu 16 Prozent

Die Preisentwicklung geht steil bergauf: Im ersten Halbjahr 2022 stiegen die Preise im Vergleich zu 2021 um durchschnittlich 12,5 Prozent für Eigentumswohnungen, in einzelnen Regionen gab es Preissteigerungen bis zu 30 Prozent. Die Preisentwicklung geht steil bergauf: Im ersten Halbjahr 2022 stiegen die Preise im Vergleich zu 2021 um durchschnittlich 12,5 Prozent für Eigentumswohnungen, in einzelnen Regionen gab es Preissteigerungen bis zu 30 Prozent.

Österreich als Urlaubsdestination steht hoch im Kurs. Für mehr als die Hälfte der Österreicher:innen war 2021 die Alpenrepublik das Urlaubsland Nummer eins+. Was bei so viel Heimatverbundenheit der Kauf einer Immobilie in neun beliebten österreichischen Tourismusregionen kostet und wie sich die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser heuer entwickelt haben, analysiert eine aktuelle Auswertung von ImmoScout24.

Mit 6.000 Euro pro Quadratmeter könnte Plafond erreicht sein

Die Preisentwicklung geht steil bergauf: Im ersten Halbjahr 2022 stiegen die Preise im Vergleich zu 2021 um durchschnittlich 12,5 Prozent für Eigentumswohnungen, in einzelnen Regionen gab es Preissteigerungen bis zu 30 Prozent. Der Durchschnittspreis für Wohnungen liegt aktuell bei rund 4.500 Euro pro Quadratmeter. In einigen Seeregionen liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile allerdings schon bei 6.000 Euro. Am Bodensee, in Zell am See oder im Salzburger Seenland kostet derzeit eine 75 Quadratmeter-Wohnung bis zu 470.000 Euro. Etwas vereinfacht könnte man sagen: Für diesen Preis kann man 47 Jahre lang je zwei Wochen Luxusurlaub mit einem Budget von 10.000 Euro in der schönen Seeregion machen. Aber auch in der gut besuchten Bergregion des Tiroler Zillertals oder in St. Johann im Pongau/Salzburg liegen die Preise über 5.000 Euro pro Quadratmeter. „Mit 6.000 Euro pro Quadratmeter könnte aber vorläufig auch der Preis-Plafond erreicht sein. In Zell am See waren die Preise bereits 2021 auf diesem Niveau und sind jetzt stabil geblieben“, so Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24.

Häuserpreise steigen um 16 Prozent

Bei den Hauspreisen ist die Steigerung noch deutlicher und liegt bei knapp 16 Prozent. Für ein 120 Quadratmeter-Haus am Bodensee sollte man knapp 740.000 parat halten. Auch in den Regionen Zell am See, Zillertal und in der Salzburger Seenregion liegen die Preise aktuell bei 6.000 Euro pro Quadratmeter. Wer jährlich eine stattliche Summe von 20.000 Euro für Urlaub ausgibt, könnte das entsprechend rund 37 Jahren tun. „Der Kauf einer Immobilie in einer Ferienregion bietet nicht nur die Möglichkeit, an einem schönen Ort Urlaub zu machen. Es ist auch eine Investition in die Zukunft und eine Wertanlage. So sehen es auch die Österreicher:innen, die nach wie vor sehr aktiv auf der Suche nach dem richtigen Zweitwohnsitz sind“, ergänzt Markus Dejmek.

Die günstigeren Regionen

Sowohl bei Häusern als auch bei Eigentumswohnungen liegen die Regionen Schladming/Dachstein mit Preisen bis zu 3.800 Euro pro Quadratmeter und das Waldviertel mit bis zu 3.000 Euro pro Quadratmeter unter dem Hochpreisniveau der anderen Urlaubsregionen. Vergleichsweise günstig ist der Erwerb einer Liegenschaft im Murtal. Die 75 Quadratmeter-Wohnung liegt bei knapp über 100.000 Euro, das 120 Quadratmeter-Haus ist für durchschnittlich rund 220.000 Euro zu haben.

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20.07.2022

"Bundespräsident verunglimpft TV-Duelle als „Politik-Show“"

„Wann immer dieser Bundespräsident seit der Bekanntgabe seiner neuerlichen Kandidatur auftritt, geht einiges schief“, bemerkte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz. Wie schon beim Interview in der „ZiB2“, ruderte Van der Bellen auch in einem Interview für die „Tiroler Tageszeitung“ und den „Vorarlberger Nachrichten“ ordentlich herum. Nur in einem Punkt bezog er klar Stellung. Er werde sich auf keine TV-Konfrontation mit FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz einlassen. Derartige TV-Sendungen bezeichnete der Amtsinhaber als „Polit-Show“. Schnedlitz: „Wer seriöse TV-Debatten derart verunglimpft, der hat offenbar den Nutzen von objektiver Wahlinformation nicht verstanden. Es genügt nicht, sich in der Hofburg zu verstecken und von oben herab zu entscheiden, man müsse sich den Diskussionen mit anderen Kandidaten nicht stellen, weil einen die Leute ohnehin bereits kennen. Das ist nicht nur abgehoben, sondern spiegelt auch eine gewisse Angst wider. Wie man zuletzt bei seinen öffentlichen Auftritten in Oberösterreich beobachten konnte, kennen die Menschen Van der Bellen – das Pfeifkonzert für ihn zeigt aber auch, wie wenig sie mit seiner Amtsführung in den letzten Jahren einverstanden sind.“

Sonst sieht der FPÖ-Generalsekretär im Van der Bellen-Interview viele Parallelen zur Bundesregierung. Man müsse irgendwas unternehmen gegen die Teuerung, meinte das Staatsoberhaupt. In erster Linie brauche es aber Zusammenhalt und Solidarität. „Wenn der Bundespräsident der Regierung dann ausrichtet, sie müsse klarer kommunizieren, dann ist das gewissermaßen eine Selbstanklage, denn im Unterschied zu Walter Rosenkranz lässt Van der Bellen eine klare Kommunikation vermissen. So wollte der grüne Regent in der Hofburg nicht beantworten, ob er eine neuerliche Kanzlerrochade dulden würde oder nicht“, kritisierte der FPÖ-Generalsekretär, der sich überzeugt zeigte, dass mit diesem Präsident Österreich keinen Schritt nach vorne aus der Krise machen werde: „Es braucht frischen Wind in der Hofburg. Mit Walter Rosenkranz holen wir uns unser Österreich zurück. Ein neutrales, selbstbestimmtes Österreich mit den bewährten Grund- und Freiheitsrechten für alle Bürger.“

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27.04.2021

E-Bike? Aber sicher! Zehn Tipps für den sicheren Einstieg in die elektrische Fahrradwelt

Zehn Tipps für den sicheren Einstieg in die elektrische Fahrradwelt Zehn Tipps für den sicheren Einstieg in die elektrische Fahrradwelt

Der Trend zum elektromotorisierten Fahrrad hält ungebremst an. Ob als E-Bike-Variante mit einer Geschwindigkeit von über 25 km/h oder als Pedelec mit einem Spitzentempo von maximal 25 km/h - die Verkaufszahlen steigen weiter.

Genutzt werden E-Bikes oder Pedelecs mittlerweile in vielen Bereichen - vom motorisierten Klapprad für die schnelle und unkomplizierte Mobilität etwa beim Campingausflug über Touring- und Trekkingbikes auf dem Arbeitsweg oder der Radtour bis hin zum E-Mountainbike für die Eroberung der heimischen Bergwelt. Allein im Jahr 2020 ist der Marktanteil von elektrisch angetrieben Fahrrädern in Deutschland um 23 Prozent gestiegen. Tendenz stark steigend.

"Dabei variieren Preise, Ausstattung und Qualität der angebotenen Modelle stark", weiß auch Jessica Birth, Customer Service Teamlead vom E-Bike-Spezialisten Leon Cycle, der mit Marken wie NCM allein 2020 rund 100.000 Elektrofahrräder weltweit verkauft hat. "Entsprechend groß ist die Unsicherheit bei vielen Käufern. Die meisten Fragen erhalten ich und das Verkaufsteam oftmals zum Bereich Sicherheit. Verständlich, denn für die meisten Kunden ist das E-Bike oder Pedelec ja absolutes Neuland."

Ihre ganz persönlichen Sicherheitstipps für E-Bike und Co. hat Birth an dieser Stelle zusammengefasst. Dabei wird schnell klar, dass die Unterschiede zum Fahrrad kleiner sind als angenommen.

1. Bremsweg beachten

Die meisten Pedelecs haben bereits wesentlich bessere Bremsen als klassische Fahrräder. Alle unsere NCM-Bikes sind mit modernen und hochwertigen Scheibenbremsen ausgestattet, die sehr gut dosierbar sind und fest zupacken können. Denken Sie trotzdem daran, dass der Bremsweg bei 25 km/h fast doppelt so lang ist wie auf einem normalen Fahrrad, das mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 15 km/h unterwegs ist. Denn die verbaute Technik macht die motorisierten Fahrräder schwerer - das wirkt sich auch auf den Bremsweg aus.

2. Hören Sie beim Kauf auf Ihr Bauchgefühl

Probieren Sie beim Kauf eines E-Bikes oder Pedelecs mehrere Modelle aus und wählen Sie das Fahrrad, auf dem Sie sich am sichersten fühlen. Bedenken Sie, dass ein sicheres Fahrgefühl auch etwas mit dem eigenen Körpergewicht bzw. der Körpergröße, der Radgröße sowie der Rahmengeometrie zu tun hat. Ideal ist es, wenn ein Hersteller gleich mehrere Modelle und Größen bereithält. Bei Leon Cycle haben wir eine Vielzahl von Modellen im Angebot - vom E-Faltrad mit 20-Zoll-Rädern und niedrigem Durchstieg bis zum voll geländetauglichen E-Mountainbike.

3. Schauen Sie auf die Ausstattung, nicht auf den Preis

Nicht der Preis eines E-Bikes oder Pedelecs ist für die Qualität und damit die Sicherheit entscheidend, sondern die Güte und das Zusammenspiel der verbauten Komponenten. Achten Sie darauf, dass Komponenten wie etwa Bremsen, Reifen, Bedienelemente oder Motoren von renommierten Herstellern kommen. Die bei Leon Cycle verkauften Pedelecs haben zum Beispiel hochwertige Tektro-Bremsen, ein Schaltwerk von Shimano oder Reifen von Schwalbe - Marken, die führend in ihren Bereichen sind. Dennoch sind unsere Pedelecs sehr preisgünstig mit Einstiegspreisen ab 979 Euro.

4. Achten Sie auf die Motorleistung

Pedelecs regeln bei 25 km/h automatisch ab, bis dahin unterstützt der Elektromotor. Beachten Sie, dass ein kraftvoller Motor für zusätzliche Sicherheit sorgt - zum Beispiel beim Start an der Ampel. Die Kraft eines Elektromotors, das sogenannte Drehmoment, erkennen Sie an der Angabe Nm - also Newtonmeter. Unsere Falträder London oder Paris haben einen starken Motor ab 40 Nm, unsere Trekkingräder Motoren mit 45 bis zu 80 Nm Drehmoment. Damit gehören sie in ihrer Klasse zu den topmotorisierten Pedelecs.

5. Tragen Sie immer einen Helm

Selbst wenn Helme für Pedelecs bis 25 km/h nicht vorgeschrieben sind, empfehlen wir klar einen Helm und gerade in der dunklen Jahreszeit eine entsprechende reflektierende Kleidung.

6. Schützen Sie sich gegen Diebstahl

Auch wenn der Fahrradklau in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist, werden Fahrräder auch in motorisierten Varianten immer noch recht häufig gestohlen. Lassen Sie Ihr E-Bike möglichst nicht unnötig lange an Orten stehen, die hohe Diebstahlsraten aufweisen - etwa Bahnhöfe, Schulen, Sport- und Freizeitstätten oder Einkaufscenter. Sichern Sie Ihr E-Bike mit einem stabilen Schloss und achten Sie darauf, dass der Gegenpart zum Schloss ebenso stabil ist. Das beste Schloss nützt nichts, wenn damit das Fahrrad an einen Maschendrahtzaun befestigt wird. Wenn es Ihnen möglich ist, entfernen Sie den E-Bike-Akku und bewahren Sie diesen separat auf. Das geht bei unseren NCM-Bikes innerhalb weniger Sekunden. Lassen Sie außerdem Ihr E-Bike von der Polizei registrieren und schließen Sie eine E-Bike-Versicherung ab.

7. Behalten Sie im Straßenverkehr den Überblick

Pedelecs, also E-Bikes unter 25 km/h, gehören am besten auf den Radweg, dürfen aber natürlich auch auf der Straße fahren. Gerade unbekannte Strecken halten dabei Unsicherheiten bereit, die zu möglichen Unfällen führen können. Radwege enden plötzlich, überraschend muss man an einer mehrspurigen Kreuzung abbiegen ... Gehen Sie bei neuen und unbekannten Strecken immer auf Nummer sicher, steigen Sie im Zweifelsfall lieber vom Rad und benutzen Sie etwa den Fußgängerüberweg.

8. Schauen Sie dahin, wohin Sie fahren wollen

Das klingt banal, aber der klare Blick in die Richtung, in die man fahren will, gibt eine enorme Sicherheit. Denn man fährt intuitiv dahin, wohin man schaut. Lassen Sie sich also auch von "Mitfahrern" nicht ablenken und schauen Sie unbedingt mit einer klaren Blickführung nach vorn.

9. Fahren Sie vorausschauend

Wer schneller unterwegs ist, der sollte entsprechend auch vorausschauender fahren. Haben Sie einparkende Autos im Blick und halten Sie Abstand zu Fahrertüren, die möglicherweise fahrlässig geöffnet werden könnten. Denken Sie daran: Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Vorfahrt hatten, aber dennoch im Krankenhaus liegen. Passen Sie also Ihre Fahrweise auch den möglichen Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer an. Sollten an dieser Stelle Autofahrer mitlesen: Gewöhnen Sie sich an, die Fahrertür mit der rechten Hand zu öffnen. Dadurch drehen Sie den Oberkörper automatisch nach links und erkennen Radfahrer im sogenannten toten Winkel.

10. Achten Sie auf Profil und Straßenbelag

Schauen Sie sich den Straßenbelag auf Ihren Strecken an und wählen Sie Ihre Reifen entsprechend aus. Unsere NCM-Pedelecs sind bereits von Haus aus mit qualitativ hochwertigen Reifen des Branchenführers Schwalbe ausgerüstet. Checken Sie gerade beim Gebrauchtkauf von Pedelecs oder E-Bikes das Reifenprofil. Es gilt eine vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von einem Millimeter. Wer viel auf Schotter oder im Gelände unterwegs ist, benötigt auf jeden Fall ein tieferes Profil als klassische Straßenfahrer. Aber auch urbane Strecken haben ihre Tücken. Achten Sie zum Beispiel auf Straßenbahnschienen und kreuzen Sie diese in einem möglichst stumpfen Winkel. Und: Seien Sie vorsichtig bei nassem Kopfsteinpflaster oder Bitumen - gerade im Bremsfall sind diese Beläge extrem rutschig. Auch hier gilt: Wer rechtzeitig absteigt, um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, bricht sich keinen Zacken aus der Krone.

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27.04.2021

"Es muss sexy werden, in die Pflege zu gehen"

"Kippt das System der Angehörigen-Pflege?" "Kippt das System der Angehörigen-Pflege?"

Im Rahmen der "Runde der Regionen" luden die Regionalmedien Austria (RMA) gemeinsam mit dem Magazin "Hausarzt" ExpertInnen zum ersten Teil einer zweiteiligen Diskussion zum Thema "Pflegenotstand" im neuen Medienhub am Wiener Hauptbahnhof ein. Die Gäste: Mag. Anna Parr, Generalsekretärin Caritas Österreich, Mag. Elisabeth Potzmann, Präsidentin Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV), Robert Pozdena, Geschäftsführer cura domo, Michael Buchner, MAS Alzheimerhilfe. Moderiert wurde die Runde von RMA-Chefredakteurin Mag. Maria Jelenko-Benedikt und "Hausarzt"-Chefredakteurin Mag. Karin Martin.

Fazit: Die Coronakrise hat die Schwächen unseres Pflege- und Betreuungssystems wie ein Brennglas vergrößert, darüber waren sich die Experten bei der vierten "Runde der Regionen" einig. Es braucht mehr Geld, Personal, Ausbildung und Unterstützung für pflegende Angehörige. Und: Will man den drohenden Pflegenotstand abwenden, müssen sich auch mehr Männer für den Beruf begeistern.

Immerhin acht von zehn Angehörigen arbeiten in der Pflege. Sie seien "in der Krise an die Belastungsgrenzen gekommen“, betonte Michael Buchner von der MAS Alzheimerhilfe. Bei den zu Pflegenden sei es häufig zu einer Vereinsamung gekommen. Für Betroffene habe es kaum Entlastungsangebote gegeben, weil alle Stellen ihre Programme nur sehr begrenzt anbieten konnten. „Wir sehen einen Mangel an Geld, an Personal und an Ausbildung“, so Buchner.

Wie durch ein Brennglas habe man die man die Probleme durch die Pandemie plötzlich noch deutlicher gesehen, verdeutlichte Caritas-Generalsekretärin Anna Parr. "Wir haben den enormen Betreuungswert, den diese Betreuerinnen übernehmen, wahrgenommen und auch unsere Abhängigkeit von ausländischen Kräften". Pflegende Angehörige seien in der erster Phase der Pandemie extrem belastet gewesen. Das bestätigten 78 Prozent im Rahmen einer Studie der Volkshilfe, 16 Prozent mussten ihre Erwerbsstunden reduzieren, um die Situation zu bewältigen, erläuterte Parr.

Häusliche Betreuung vs Pflege

Für Pozdena hat die Pandemie die 24-Stunden-Betreuung als wichtigen Baustein in der Pflege verdeutlicht: "Die 24-Stunden Betreuung ist jetzt in ein besserer Licht gerückt. In der Pandemie hat man gesehen, dass die Betreuung zu Hause natürlich auch das geringste Infektionsrisiko hatte", so Pozdena. Die 24-Stunden-Personen Betreuung unterliege gemäß der Gewerbeordnung dem Hausbetreuungsgesetz und dürfe gewisse Assistenzdiensleistungen machen, so Pozdena. "Wir brauchen dringend die Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Pflege und können die Pflege wiederum ressourcentechnisch entlasten". Ziel sei es, dass Menschen so lange wie möglich zu Hause leben können, bestätigte auch Parr. Das sei der Wunsch der Mehrheit. "Es ist ein Übergang, bis eine Pflegesituation entsteht", so Parr, die betonte, dass es eine Kooperation verschiedener Formen der Pflege brauche.

Gehalt für Angehörige? Kritisch

Die Hauptfinanzierung liege aber innerhalb der Familie, "das Land trägt die Kosten nicht im vollen Umfang", erklärte Potzmann. Ein Gehalt für pflegende Angehörige sieht sie kritisch, denn dadurch steige auch der Druck. Fast 100 Prozent der pflegenden Angehörigen geben aber auch finanzielle Belastungen an, so Potzmann. Das Thema müsse man also sehr wohl diskutieren.

Eine Versicherung des Bundes für pflegende Angehörige gebe es zwar, sie endet aber ab dem 60. Lebensjahr. Mehr als ein Drittel der pflegenden Angehörigen fallen in diese Altersgruppe 60 Plus, erklärte Potzmann, die eine Absicherung für diese Menschen über 60 Jahre hinaus befürwortet.

Pflege nicht auf Frauen "abwälzen"

Kritisch sieht Potzmann auch, dass man ab einer gewissen Pflegegeldstufe nicht verpflichtend professionelle Pflege in Anspruch nehmen muss. "Es ist mir zu wenig, das auf betreuende Angehörige und in der Regel dann Frauen abzuwälzen". Tatsächlich seien es zu 95 Prozent Frauen, die in der Pflege tätig sind. In der Familien liege die Last der Pflege meist auf ihnen.

"Wir brauchen laut einer Studie der Gesundheit Österreich bis 2030 75.000 ausgebildete Menschen am Arbeitsmarkt, um dem steigenden Bedarf bewältigen zu können", rechnete Parr vor. Sie denkt, dass es mehr Gespräche über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege brauche. "Ich glaube, dass wir Rollmodels brauchen, die darüber sprechen, dass es auch für Männer ein toller Beruf ist", so Parr. Zudem brauche es bundesweit kostenlose Ausbildungsstätten.

"Es ist fünf nach zwölf"

Für Parr braucht es einen flächendeckenden Ausbau der Angebote: Beratung, mobile Dienste, Tageszentren und Pflegeeinrichtungen. Langfristig sei eine Personaloffensive notwendig: "Es ist fünf nach zwölf", betonte die Generalsekretärin der Caritas. Der Rechnungshof habe letztes Jahr dazu einen Bericht veröffentlicht. "Derzeit ist das Verhältnis der Altersgruppe zwischen 50 und 65, die zu Pflegende betreuen könnten, vier zu eins. Im Jahr 2060 ist das Verhältnis eins zu eins". Auf das müsse man sich vorbereiten, so Parr, die einen Ausbau zeitlich flexibler Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige fordert, die auch finanziell leistbar sind.

Pozdena ist die Attraktivierung des Jobs ein Anliegen: "Es muss sexy sein in die Pflege zu gehen." So, wie man versuche, Frauen in technische Berufe zu bringen, müsse man Männer für die Pflege begeistern. "Es ist ein toller, dankbarer Job". Durch eine bessere Verzahnung zwischen Betreuung und Pflege könne man 24-Stunden Pfleger sowie Angehörige entlasten.

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30.11.2020

Zu viele Widersprüche

Die Menschen sind bereit, die Maßnahmen gegen die Pandemie mitzutragen. Dazu muss die Politik aber Regeln präsentieren, die in unsere Lebensrealität passen. Die Menschen sind bereit, die Maßnahmen gegen die Pandemie mitzutragen. Dazu muss die Politik aber Regeln präsentieren, die in unsere Lebensrealität passen.

Es sind bewegte Zeiten. Zeiten, in denen die Menschen gewisse Widersprüche akzeptieren. Doch es gibt auch die Fälle, die für Unverständnis, Kopfschütteln und Zorn sorgen – und damit dem Kampf gegen die Pandemie schaden. Bei aller nötigen Rechtssicherheit: Ein Maß an Pragmatismus und Realitätsbewusstsein ist nötig.

Die gesperrte Langlaufloipe in Leutasch ist so ein Fall. Das Schneeband mit Spur inklusive strengen Zutrittssystems wird plötzlich als Sportstätte gesehen und ist als diese nicht erlaubt. Ein voller Skaterplatz mit etlichen Nutzern ist andererseits Individualsport und damit möglich, sofern die Abstände passen. Das mag den juristisch Interessierten erfreuen und die Fachleute trefflich diskutieren lassen. Otto Normalverbraucher bleibt einigermaßen verwirrt zurück. Dass es kein allumfassendes Corona-Handbuch gibt, ist klar. Doch dass sich Fachleute von Land und Bund über ihre eigenen Regeln im Paragraphendschungel verlieren, ist inakzeptabel. Aktuell ist man sich unsicher, ab wann eine geschlossene Skipiste für Pistentourengeher als Sportstätte zu werten und der Aufstieg der Sportler damit verboten ist. Doch Behörden müssen sich auch im Klaren sein, was ihre Regelung zur Folge hätte. In diesem Fall, dass viele Menschen ihre Skitour ins Gelände verlegen – was sie dürften. Ein Widerspruch. Speziell weil man im März doch Wintersportler gebeten hat, sich nicht in Gefahr zu begeben (um Retter und Gesundheitssystem zu entlasten) und von solchen Touren abzusehen.

Es braucht praktikable Spielregeln, klare Anweisungen, die in unsere Lebenswelt passen. Dann ist das Gros der Menschen bereit, die Corona-Maßnahmen mitzutragen. Mit zu vielen Widersprüchen bröckelt dieses Verständnis weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Marco Witting
22.10.2021

Medienförderung muss reformiert werden

Seit Jahren zeichnet sich in zahlreichen Studiendaten und Publikationen ab, dass enorme Summen öffentlichen Geldes in einer höchst problematischen Vergabepraxis vor allem in den Boulevard fließen. Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin des Verbandes Freier Rundfunk Österreich: „Daraus hat sich schon in den vergangenen Jahrzehnten eine „wer zahlt, schafft an“ Medienkultur entwickelt, die zu einem echten Problem für die Unabhängigkeit der Medien und auch die Demokratie geworden ist.“ Ursache dafür ist, dass die eigentliche Medienförderung, wie etwa die Presse- und Rundfunkförderung mit rund 30 Millionen Euro nur einen Bruchteil des Geldes beträgt, das über die Inseratenvergabe der Bundes-, Landes- und Stadtregierungen in Medien fließt. Schwarzwald: „Gleichzeitig verhungern nicht-kommerzielle Medien, die einen großen Beitrag zur Medienvielfalt in Österreich leisten am vollen Futtertrog, weil sie unbequem, werbefrei und korruptions-immun sind.“

Freie Medien brauchen mehr Geld

Es braucht jetzt dringend eine Aufstockung des „Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen Rundfunks“. Grund: Die 17 Freien Rundfunksender haben ein jährliches Gesamtbudget von drei Millionen Euro. Gleichzeitig arbeiten rund 3000 Menschen journalistisch bei den Freien Rundfunksendern mit und produzieren regionale Nachrichten, sind eine wichtige Plattform für die Kultur und leisten seit über 20 Jahren Medienbildung in Österreich. Schwarzwald: „Gleichzeitig zeigt sich alleine im Personalbereich in der gerade abgeschlossenen Erhebung des Fair Pay Gaps im nicht-kommerziellen Rundfunk, dass ein Fehlbetrag von 1,3 Millionen Euro besteht, und das bei dem ohnehin viel zu geringen Personalstand von insgesamt nur 77 Vollzeitäquivalenten bei 17 Sendern. Mit einer Aufstockung des Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen Rundfunks kann auch die seit mehr als 20 Jahren geleistete kritische Medienbildung anerkannt und ausgebaut werden.“ Derzeit besteht ein Ungleichgewicht zu Lasten des nichtkommerziellen Rundfunks von fast 1:7 (3 Mio. zu 20 Mio.). Das Verhältnis soll mit einem gesetzlich verankerten Verteilungsschlüssel von höchstens 1:3 gesenkt werden. Auch bei der Förderung der digitalen Transformation besteht dringender Handlungsbedarf. Schwarzwald: „Hier muss ebenfalls verstärkt der Logik gemeinnütziger Medienunternehmen Rechnung getragen werden und darf nicht ausschließlich als Wirtschaftsförderung für gewinnorientierte Unternehmen funktionieren.“

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05.03.2021

Frauentag: „Klatschen allein reicht nicht - Frauen sind massiv armutsgefährdet“

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Frauenarbeitslosigkeit in Österreich explodiert ist. Nebenbei haben viele Frauen auch noch im Stillen Kinderbetreuung, Homeschooling oder die Pflege von Angehörigen gestemmt. „Die Frauen sind am Limit und der Druck ist enorm. Die Regierung kann hier nicht länger wegschauen. Klatschen allein reicht nicht, denn Frauen sind massiv armutsgefährdet”, warnt ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende Korinna Schumann. „Es braucht jetzt eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes von 50 auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens und eine stärkere Berücksichtigung von Frauen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie beispielsweise bei Arbeitsstiftungen“, fordert Schumann anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März.

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Je länger die Pandemie dauert, desto klarer zeige sich: Die Maßnahmen der Regierung greifen besonders für Frauen nicht – hier brauche es deutlich mehr Anstrengung, um die Frauen nicht aus dem Arbeitsmarkt zu drängen. „Wir können es uns nicht leisten, auf gut ausgebildete Frauen als qualifizierte Arbeitskräfte zu verzichten“, betont die Vizepräsidentin. „Es muss jetzt endlich gehandelt werden, damit Frauen und speziell Alleinerziehende nicht in die Armut abrutschen. Wir werden alle weiteren Schritte der Regierung daher genau unter die Lupe nehmen und einem Fairness-Check unterziehen.“

Zu feiern gibt es am 8. März wenig

Ohne den Einsatz von Frauen wäre das öffentliche Leben in Österreich am Höhepunkt der Corona-Krise kollabiert. Die Pandemie habe einmal mehr gezeigt, dass es Frauen sind, die das System am Laufen halten. „Wir dürfen uns jetzt nicht in traditionelle Rollenmuster zurückdrängen lassen, denn Gleichberechtigung muss täglich neu verteidigt und ausgebaut werden“, warnt Schumann. „Deshalb sollten wir uns gerade am 8. März in Erinnerung rufen, was wir bereits erkämpft haben, wofür wir einstehen und wofür wir weiterhin kämpfen müssen.“

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