Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten
Kaffee ist nach Wasser - und vor Bier - das beliebteste Getränk der Österreicher. Rohkaffee ist nach Erdöl das wichtigste Handelsgut der Welt. Viele Mythen ranken sich um die braune Bohne.
Kaffee wirkt entgegen der landläufigen Meinung nicht entwässernd. Koffeinhaltige Getränke können daher durchaus in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden. Wer Kaffee trinkt, scheidet neuesten Studien zufolge bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder über den Urin aus. Wer reines Wasser trinkt, scheidet bis zu 81% aus - also kaum ein Unterschied zum Kaffee.
Großangelegte Studien haben gezeigt, dass Koffeingenuss weder das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, noch den Cholesterinspiegel erhöht und auch keine Herzrhythmusstörungen verursacht. Ein geringer, vorübergehender Anstieg des Blutdrucks nach Koffeingenuss wurde bei einzelnen, koffeinempfindlichen Testpersonen beobachtet. Jedoch ist dieser Anstieg vergleichbar dem, der durch normale körperliche Aktivitäten hervorgerufen wird, wie etwa Treppensteigen. Trotzdem sollten Menschen mit Bluthochdruck ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie Koffein zu sich nehmen.
Immer wieder ist zu hören, dass Kaffee Krebs auslösen kann. Abgesehen von der Tatsache, dass dies in keiner Studie auch nur annähernd nachgewiesen werden konnte, scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Kaffee enthält wie einige Obst- und Gemüsesorten einen besonders hohen Anteil an Antioxidantien. Diese können einen wichtigen Beitrag zur Abwehr freier Radikale und somit zum Schutz des Immunsystems leisten.
Der wohl weitverbreitetste Mythos ist, dass Filterkaffee "gesünder" und weniger "stark" sei, als Espresso. Auch hier ist das genaue Gegenteil der Fall. Espresso schmeckt meist stärker als Filterkaffee, enthält aber weniger Koffein als Filterkaffee, derselben Sorte. Da das Wasser viel länger über den Kaffee in einer Filtermaschine läuft und diesen "aufweicht", werden auch viel mehr Inhaltsstoffe gelöst - leider auch die weniger guten Inhaltsstoffe, wie z.B. die Gerbsäure. In einer Espressomaschine wird das Wasser in kurzer Zeit, mit hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Das führt dazu, dass hauptsächlich nur die Geschmacksstoffe gelöst werden. Espresso schmeckt also stärker, ist es aber nicht. Da ein richtig zubereiteter Espresso weniger Säuren enthält, darf dieser auch aus "gesünder" bezeichnet werden.
Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält
Die Urlaubszeit neigt sich allmählich ihrem Ende zu und die Gelegenheiten sich zu sonnen werden seltener. Damit Sie Ihre Urlaubsbräune möglichst lange behalten, verraten wir Ihnen gleich ein paar Tipps. Wie gut die hübsche Farbe hält, hängt allerdings auch davon ab, wie man sich gesonnt hat, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau": "Die Bräune, die nach einem Sonnenbrand bleibt, ist schnell wieder weg. Aber wenn sie schonend und langsam entstanden ist, dann hält sie auch länger. Also schonend bräunen, am besten im Schatten und dann auch mit ausreichendem Schutz vor UV-Strahlung."
Der zweite wichtige Punkt ist die richtige Pflege der Haut. Nach dem Sommer braucht unsere Haut vor allem Feuchtigkeit: "Es empfehlen sich After-Sun-Lotions, zum Beispiel mit Aloe vera oder anderen Wirkstoffen. Außerdem soll man viel trinken. Mindestens zwei Liter am Tag wird empfohlen. Und besser keine Peelings, keine Wannenbäder, sondern nur kurz unter die Dusche gehen."
Manche Leute gehen ins Solarium, um die Sommerbräune aufzufrischen. Doch dabei sollte man vorsichtig sein: "Davon wird man zwar braun, aber diese Art von Bräune ist nicht empfehlenswert. Auch wenn man in ein gut ausgestattetes Studio geht, die Haut altert einfach vorzeitig. Weil die künstliche Sonne viel intensiver ist als die natürliche. Zum Teil fünf Mal stärker als die australische Mittagssonne."
Wer seine Haut gesund bräunen möchte, sollte maximal 50 Mal im Jahr in der Sonne baden, schreibt die "Apotheken Umschau". Allerdings sollte die Haut dabei nicht rot werden, also immer reichlich Sonnencreme verwenden, damit es keinen Sonnenbrand gibt.
ÖAMTC: Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren
Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren Ab heute, 1. September, stellt das Lebensministerium 500.000 Euro an Fördermitteln für neue E-Ladestationen zur Verfügung. Damit soll noch dieses Jahr der Anreiz für 1.000 neue Ladestationen geschaffen werden. "Der ÖAMTC begrüßt jede Maßnahme, die eine leistbare, individuelle Mobilität in Einklang mit Umweltschutz bringt", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, klar. "Bevor breit gefördert wird, muss man aber berücksichtigen, dass gerade bei der Elektromobilität noch viel Grundlegendes nicht geklärt ist." An erster Stelle der ÖAMTC-Forderungsliste: Klare Rahmenbedingungen, sowohl gesetzliche, als auch technische.
Derzeit gibt es zwei Arten, leere Akkus zu laden:
* Zum einen über normale Haushalts-Steckdosen (herkömmliche 230 Volt-Technologie). Der Vorteil: Das können Privatpersonen mit entsprechenden Anschlüssen in Garagen nutzen und auch Firmen jederzeit ihren Mitarbeitern und Kunden anbieten. Der Nachteil: Der Ladevorgang dauert mindestens acht Stunden. "Es braucht also viel Zeit und Platz", fasst Rohracher zusammen.
* Zum anderen gibt es die Möglichkeit von Schnell-Ladestationen (Starkstrom). "Wenn E-Mobilität massentauglich werden soll, ist das zumeist die einzig wirklich sinnvolle, weil leistungsfähige Ladeinfrastruktur", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Genau dafür fehlen aber definierte Standards." Ungeklärt ist laut Club vor allem: Wie sieht ein einheitliches Steckerformat aus? Aber auch wirtschaftliche Fragen stellen sich: Wer darf Strom verkaufen? Wer legt die Tarife fest? Wie schaut die Preisauszeichnung aus? Wie läuft der Bezahlvorgang?
Der Club appelliert deshalb an die Politik, ein einheitliches System zu definieren und auf dieser Basis Förderungen zu vergeben. "Nur so ist gewährleistet, dass man in Zukunft mit jedem Elektrofahrzeug auch an jeder Elektrotankstelle zu fairen Preisen tanken und einheitlich bezahlen kann", sagt Rohracher abschließend.
Der neue Bildungsbonus ist da: AK-Mitglieder bekommen 100 Euro für die Weiterbildung
Die AK fördert berufliche Weiterbildung mit barem Geld. Für 8000 Kurse im BFI, Wifi und an den Volkshochschulen gibt es für AK-Mitglieder bis zu 100 Euro Förderung. Die ersten Kurse starten in diesen Tagen. Seit Einführung des Bildungsbonus vor neun Jahren hat die AK ihre Mitglieder mit über 5,5 Millionen Euro gefördert.
Der Bildungsbonus der AK gilt von September 2010 bis August 2011 bei 8000 Kursen aus dem AK-Plus-Bildungsprogramm. Schwerpunkte sind Fremdsprachen, EDV und Persönlichkeitsbildung. Gefördert werden aber auch berufliche Grundausbildungen wie etwa Schweißen oder Kranführen sowie das Nachholen von Lehr- und Hauptschulabschlüssen und die berufsbezogene Weiterbildung in Gesundheits- und Sozialberufen. Die Kurse sind in den Kursbüchern von BFI, Wifi und den Volkshochschulen speziell gekennzeichnet. Der Gutschein wird in den Kursen ausgeteilt, kann aber auch im Internet heruntergeladen werden.
Pro erfolgreich absolviertem Kurs erhalten AK-Mitglieder bis zu 40 Prozent der Kurskosten zurück, maximal 100 Euro pro Kursjahr.
Car Infotainmentsystem von Sony und TomTom
Das Sony Xplode XNV-L77BT arbeitet mit der Navigationssoftware von TomTom und darf auch die Live-Dienste einschließlich HD Traffic nutzen. Das L77BT ist wie die drei Schwestermodelle für einen Doppel-DIN-Schacht konzipiert. Sony präsentiert auf der IFA erstmals mit den Doppel-DIN Modellen XNV-L77BT und XNV-L66BT zwei neue ihrer "Steuerzentralen" für das Armaturenbrett. Erstes sichtbares Merkmal der Ausstattung ist ein 6,1 Zoll großes Display, das Touchfähigkeiten mitbringt und eine effektive Auflösung von 800 mal 480 Bildpunkten zur Verfügung stellt. Dank eines integrierten Bluetooth Adapters kann es auch als Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon verwendet werden. Unter der Bezeichnung A2D Profil findet sich eine Funktion, mit der Musik vom Mobiltelefon auf die Anlage übertragen werden kann. Auch der nächste Stau wird nicht langweilig, denn das Gerät bringt einen integrierten DVD Player mit.
Das Kombigerät Sony XNV-L66BT verfügt über einen USB Port und einen AUX Eingang. Außerdem lässt es den Anschluss einer Rückfahrkamera zu und zeigt deren Aufnahmen auf dem Display an. TomTom liefert für neue Sony-Festeinbaunavis der Xplode-Modellreihe die Navigationssoftware samt Kartenmaterial von 45 Ländern Europas. Das von der TomTom-Tochter Tele Atlas zugesteuerte Kartenmaterial beinhaltet natürlich die IQ-Routes-Technologie, mit der die Routenkalkulation mit wochentag- und uhrzeitabhängigen Durchschnittsgeschwindigkeiten rechnet.
Laut Sony sollen die Geräte noch vor Weihnachten in den österreichischen Geschäften eintreffen, die Verkaufspreise wurden aber noch nicht bekannt gegeben, werden aber knapp unter, bzw. über € 1000,- liegen.
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Rasche Blutstillung kann Leben retten
"Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt Gerade während der Sommermonate beobachten die Notärzte der ÖAMTC-Flugrettung ein Ansteigen von Einsätzen zu schweren Verletzungen bei der Gartenarbeit. "Es passiert immer wieder, dass sich Menschen beim Rasenmähen, Heckenschneiden oder beim unachtsamen Hantieren mit scharfen oder spitzen Werkzeugen stark blutende Verletzungen zuziehen", berichtet Herbert Heissenberger, leitender Notarzt von Christophorus 9.
Prinzipiell unterscheidet man in Notfallsituationen zwischen leichten, kontrollierbaren und starken, oft schwer kontrollierbaren Blutungen. "Leichte Blutungen, wie etwa Blutungen aus kleineren Schnittwunden, können meist einfach und selbst gestillt werden", weiß der ÖAMTC-Notarzt. "Ergießt sich Blut jedoch schwallartig oder in großen Mengen aus einer Wunde, muss diese auf jeden Fall so schnell wie möglich versorgt werden." Eine starke Blutung kann nämlich, wenn sie nicht bzw. nicht rechtzeitig gestillt wird, sogar tödlich enden. Bei einer durchschnittlichen Blutmenge von sechs Litern im Körper eines Erwachsenen kann der Verlust von einem Drittel, das heißt von ca. zwei Litern Blut bereits lebensbedrohlich sein.
Durch starken Druck von Außen auf die Blutungsquelle lässt sich beinahe jede sichtbare Blutung stillen. "Sterile Kompressen, so vorhanden, oder saubere Tücher kräftig auf die Wunde drücken", beschreibt der ÖAMTC-Notarzt den Blutstillungs-Vorgang. "Das setzt dem austretenden Blut ausreichend Druck entgegen." Die verletzten Blutgefäße werden zusammengepresst und das Blut kann nicht mehr weiter ausströmen. Generell sollen Blutungen am liegenden Verletzten gestillt werden. "Werden verletzte Arme oder Beine hochgehalten, so kann das die Blutungstillung unterstützen", erläutert Heissenberger. "Die Wunde liegt dann nämlich höher als das Herz." Nur in absoluten Notfällen und bei mit anderen Maßnahmen nicht beherrschbarer Blutung darf man als letzte Möglichkeit mit breiter Binde "abbinden". Bei jeder Verletzung sollte auch überprüft werden, ob eine Auffrischung des Tetanus-Impfschutzes erforderlich ist. Daher auch nach scheinbar harmlosen Verletzungen unbedingt den Hausarzt aufsuchen.
Für den Eigenschutz sollten Ersthelfer bei jeder Wundversorgung wegen potentieller Infektionsgefahr immer Einmalhandschuhe verwenden. "Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt.
Wien Energie-Haus: 900.000 Besucher
Angelika Riedl ist die 900.000ste Besucherin des Wien Energie-Hauses. Ihr Mann Erich (l.) und sie wurden am 25.8. 2010 von Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis (r.) mit einem Elektrofahrrad und einem Blumenstrauß überrascht. Ziemlich überrascht reagierte Angelika Riedl, als ihr Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis am 25.8. im Wien Energie-Haus entgegenkam und mit einem Blumenstrauß gratulierte: "Sie sind die 900.000ste Besucherin im Wien Energie-Haus. Wir haben eine Überraschung für Sie."
Die gebürtige Salzburgerin, die seit einigen Jahren in Wien lebt, freute sich - und staunte dann umso mehr, als sie und ihr Mann Erich, der sie begleitete, auch noch ein E-Bike überreicht bekamen. Riedl: "Damit habe ich jetzt überhaupt nicht gerechnet. Ich lese von so Gewinnen sonst nur in der Zeitung, aber dass das mir auch mal passiert. Das ist eine echte Überraschung, ich freue mich sehr." Die Hauptschullehrerin, die im 6. Bezirk unterrichtet, erzählte, dass sie regelmäßig ins Wien Energie-Haus komme - mit ihren Schulklassen, die sie unter anderem in Physik unterrichtet.
Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis: "Wir freuen uns, dass wir ein solches Jubiläum feiern können. Und wir sind stolz darauf, dass so viele Interessierte ins Wien Energie-Haus kommen. Nächstes Jahr erwarten wir übrigens den Millionsten Besucher in unserem Energieberatungszentrum, da lassen wir uns dann wieder eine Überraschung einfallen."
Die Energie-Experten unterstützen Haushaltskunden in allen Energiefragen. Zusätzlich zur persönlichen Beratung gibt es Führungen, Geräteausstellungen, Fachvorträge und Workshops zu den Themen Heizung, Warmwasser, Bauen, Kühlen, Licht und Haushaltsgeräte. Informative Broschüren und wechselnde Ausstellungen zu vielfältigen Themen runden das Angebot ab und machen den Begriff Energie erleb- und begreifbar.
Pröll: "Wir unterstützen die Wasserkraft"
"Als Mehrheitseigentümer tragen wir Verantwortung und sind froh über diese energiepolitisch wichtige Entscheidung", zeigt sich Finanzminister Pröll erfreut über den heutigen Ministerratsbeschluss zur Verbund-Kapitalerhöhung. Aufgrund einer Verfassungsbestimmung muss der Bund mindestens 51 Prozent am Verbund halten. Deshalb ist eine Kapitalerhöhung beim Verbund nur möglich, wenn der Bund mitzieht. Mit dem heutigen Beschluss stellt die Republik nun 510 Millionen Euro für die Kapitalaufstockung bereit.
Insgesamt beabsichtigt der Verbund für sein Investitionsprogramm eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von rund 1 Milliarde Euro durchzuführen. Dadurch wird dem Verbund ermöglicht, zusätzliche Investitionen in Österreich im Ausmaß von 2,5 Milliarden Euro zu tätigen und so rund 37.000 Arbeitsplätze im Inland zu sichern. "Mit diesem Schritt fördern wir den Ausbau von sauberen Energieformen und setzen ein klares Bekenntnis zur Wasserkraft. Der Verbund kann nun Kraftwerksprojekte mit großer wirtschaftspolitischer Bedeutung realisieren", schloss Pröll.
Bundesverband Photovoltaik: Neues aus Entenhausen
Als "absolute Ente" bezeichnet der Techniker Thomas Hielscher vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Deutschland die Behauptung, die deutsche Feuerwehr habe Gebäude mit PV-Dächern aus Gründen der Gefahr vor einem Stromschlag ohne Löschversuch abbrennen lassen. Beim BSW wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband und speziell mit der Brandwache München an exakten Untersuchungen über potentielle Gefahren bei Bränden mit PV-Anlagen gearbeitet. Die schriftlichen Ergebnisse werden im Herbst vorliegen. So viel kann aber heute schon gesagt werden, es sei eine absolute Zeitungsente, die immer wieder im Sommerloch der Informationsindustrie auftaucht, dass deutsche Feuerwehren Häuser mit PV-Anlagen hätten abbrennen lassen.
Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): "Wir sind auf der Suche nach den Hintermännern, die den Medien diese Schauergeschichten unterjubeln und werden sie gegebenenfalls vor den Vorhang holen!"
Sozialminister Hundsdorfer ist Pate von Elefantenjungen Tuluba
BM Hundstorfer und Dir. Schratter "Elefanten sind tolle Tiere. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Patenschaft für eines dieser herausragenden Tiere übernehmen darf", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Donnerstag anlässlich der Übernahme einer Patenschaft für das Elefantenjunge Tuluba im Tiergarten Schönbrunn. Es sei ihm sehr wichtig auf diesem Weg symbolisch den Tiergarten Schönbrunn - einer der schönsten in Europa - zu unterstützen. "Ein Zoo braucht natürlich auch Publikumsmagnete. Da sind neugeborene Tiere wie Tuluba besonders wichtig", so der Sozialminister.
Er werde die einzelnen Lebensphase des Elefantenjungen natürlich genau beobachten und ihn im Tiergarten Schönbrunn öfter besuchen, versicherte Hundstorfer. Zur Patenschaft sei er dadurch gekommen, dass er von der Direktorin des Tiergartens, Dagmar Schratter, gefragt wurde, ob er nicht eine Patenschaft übernehmen wolle. Als sich dann schließlich Tuluba ankündigte, sei dieses Angebot schlagend geworden und er habe mit Freude zugesagt, erzählte Hundstorfer, der zu diesem Anlass auch eine Krawatte mit vielen kleinen Elefanten trug.
Angesprochen darauf, ob es zwischen Politikern und Elefanten Ähnlichkeiten gebe, meinte der Minister: Elefanten haben eine dicke Haut, das sei auch für Politiker ein Vorteil, außerdem seien Elefanten ausdauernd und haben ein langes Leben. Zwei Eigenschaften, die auch Politikern durchaus gut anstehen. Im Anschluss an die Zeremonie besichtigte Hundstorfer noch unter Führung von Dagmar Schratter den Tiergarten.
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100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 möglich
Ein Umbau des gesamten europäischen Elektrizitätssystems auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 ist möglich. Das ist das Ergebnis einer Studie von McKinsey.
"Das Szenario mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien liefert genauso verlässlich und kostengünstig Strom wie andere Niedrig-CO2-Szenarien, die noch auf Kernkraft oder Kohle setzen", meint Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. Es gebe keinen vernünftigen Grund mehr, auf diese Risikotechnologien zu setzen.
Trotz konservativer Berechnungen positives Urteil
Aufmerksamkeit verdiene die Studie insbesondere, weil sie mit sehr konservativen Zahlen der Energieindustrie rechnet und somit die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien eher unter- als überschätzt, berichtet Germanwatch auf seiner Homepage. Die Studie wurde in Beratung mit den großen Energieversorgungsunternehmen und nach Gesprächen mit einigen Nichtregierungsorganisationen, darunter auch Germanwatch, erstellt. Die Ergebnisse verantworten allerdings alleine McKinsey und die Europäische Klimastiftung.
"Zunächst gab es bei den Industrieakteuren sogar Zweifel, ob ein Szenario mit der Nutzung von 80 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2050 mit vernünftigen Kosten und derselben Netz- und Systemsicherheit für die EU machbar sei", so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Schließlich zeigte sich, dass sogar eine hundertprozentige Versorgung mit derselben Sicherheit und zu denselben Kosten möglich ist.
Erneuerbare schneiden am besten ab
"Wenn die höheren Ölpreise der jüngsten Szenarien der Internationalen Energieagentur sowie höhere Kosten für die umstrittene Kernkraft zugrunde gelegt würden, würde das Erneuerbaren-Szenario sogar am besten abschneiden", erklärt Bals. Im 100-Prozent-Szenario werden 15 Prozent Stromgewinnung aus nordafrikanischen Wüsten berücksichtigt.
"Bei der Stromversorgung der Zukunft stellt sich in erster Linie die Frage der Verfügbarkeit der Primärenergie. Dadurch ist es nur logisch, dass jene Energieträger, bei denen die Primärenergie kostenlos und in gigantischem Ausmaß verfügbar ist, auch wirtschaftlich obsiegen werden", meint Hans Kronberger, Präsident des Bundesverbandes Photovoltaic Austria.
Erneuerbare Energien garantieren Versorgungssicherheit
"Versorgungssicherheit und Preisstabilität sind die wichtigsten strategischen Punkte bei einer mittelfristigen Energieversorgung", betont der Experte. "Diese können ausschließlich die regenerierbaren erneuerbaren Energieträger gewährleisten, daher stehen wir mit der Verknappung der fossilen Rohstoffe an einer dramatischen Energiewende", meint Kronberger.
Je früher die Politik dies erkenne, desto wirtschaftlicher wird auch der Übergang sein. Das Photovoltaikpotenzial übersteige zehntausendfach den gesamten Weltenergiebedarf. "Auf Grund der weltweiten Uranknappheit wird die Atomstromerzeugung im Jahr 2050 keine Rolle mehr spielen, ansonsten weist die Studie den richtigen Weg", so Kronberger abschließend.
ARBÖ: "Berlakovich stürzt Österreich in ein Pickerlchaos"
Autos in sieben Umweltklassen eingeteilt - Keine Abstimmung mit Deutschland Mit seiner Verordnung zum Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-Luft) wird Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich Österreich in das reinste Pickerlchaos stürzen, warnt der ARBÖ: "Geht es nach seinen Plänen, sollen die Autos gleich in sieben verschiedene Umweltklassen eingeteilt werden. Es wird auch nicht drei Farben wie in Deutschland geben, sondern gleich sechs verschiedene." Statt Verwaltungskosten zu sparen wird Bürokratie aufgebaut.
Das Pickerlchaos auf der Windschutzscheibe wird obendrein noch größer, weil die österreichischen Umweltpickerln nicht mit den deutschen Umweltplaketten abgestimmt sind, die es schon seit zwei Jahren gibt. Wer also nach Deutschland muss, muss doppelt kleben! "Es kann durchaus passieren, dass dasselbe Auto in Deutschland eine gelbe Plakette erhält, aber in Österreich ein rotes Umweltpickerl. Das ist ein schlechter Witz. Wieso eine derartige Kleinkrämerei in einem angeblich gemeinsamen Europa überhaupt möglich ist, fragen sich nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer in Österreich", protestiert der ARBÖ. Eine Umweltplakette pro Auto ist mehr als genug, meint der ARBÖ.
Der ARBÖ lehnt die Einführung dieses Pickerlwahnsinns in Österreich ab, die mit der Einführung von Umweltzonen verbunden ist. Wie die Erfahrungen in Deutschland zeigen bringen Umweltzonen - wenn überhaupt - nur eine geringe Entlastung. "Die minimale Entlastung steht in keinem Verhältnis zum teuren Bürokratie-Wust und zum massiven Eingriff Eigentümerrechte", kritisiert der ARBÖ.
Hochsaison für Obst von A bis Z
Im Garten läuft die Ernte auf Hochtouren und wer nicht alle Früchte sofort aufessen kann, macht sich am besten ans Haltbarmachen. "die umweltberatung" hat einige Tipps, wie man Aroma und Vitamine konservieren kann – Äpfel und Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmeladen, Chutneys oder Säften schmackhafte Vitaminbomben.
An apple a day keeps the doctor away
Das Lieblingsobst der ÖsterreicherInnen ist nach wie vor der Apfel: Rund 29 kg Äpfel werden pro Kopf und Jahr verspeist. Mit 70-100 kcal ist er eine vollwertige Zwischenmahlzeit, die den Transport in Rucksack oder Handtasche unbeschadet übersteht.
Dipl.Päd.in Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung": „An dem alten englischen Spruch ‚an apple a day keeps the doctor away’ ist was dran: Der Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem, der hohe Wassergehalt macht ihn zu einem guten Durstlöscher. Frucht- und Traubenzucker liefern schnell verwertbare Energie und steigern die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe senken den Cholesterinspiegel und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und sorgen für die Ausscheidung von Giftstoffen.“
Bei kaum einem anderen Obst gibt es eine so große Sortenvielfalt wie beim Apfel – rund 2.000 verschiedene Apfelsorten sind bekannt! Es lohnt sich, auf Entdeckungsreise zu gehen und die verschiedenen Aromen und Geschmäcker durchzukosten. Manche Sorten wie Boskoop, Bel-lefleur, Ontaria oder Champagnerrenetten kann man bis zum Frühling lagern, andere wieder sollte man schnell essen oder verarbeiten. Ob zu Saft gepresst, in Marmelade verkocht oder einfach in Spalten eingefroren, liefern sie das ganze Jahr über den Geschmack des Sommers!
Violette Fitmacher: die Zwetschken
Auch die violetten, kleinen Zwetschken sind jetzt erntereif. Sie enthalten wenig Fett und Eiweiß, dafür Carotin, die Vitamine B und C und reichlich Eisen. Nemec: „Die ideale Kalium-Natrium-Verbindung regt die Nierenfunktion an und reguliert den Blutdruck. Menschen, die zu geschwol-lenen Beinen neigen, schätzen die entwässernde Wirkung. Das optimale Verhältnis von Kalzium und Phosphor stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor.“ Zwetschken sind auch in getrockneter Form ein Fitmacher: Dörrzwetschken enthalten viel Vitamin K und liefern sämtliche Vitamine der B-Gruppe. Vitamin B1 sorgt als „Stimmungsvitamin“ für starke Nerven.
Lkw-Rastplätze in Europa - große Sicherheitsmankos, auch in Österreich
Lkw-Rastplätze in Europa - große Sicherheitsmankos, auch in Österreich Der ÖAMTC und seine Partnerclubs haben 50 Lkw-Rastplätze entlang von Autobahnen in 16 europäischen Ländern unter die Lupe genommen. Bewertet wurden Service- und Sicherheitskriterien. Das erschreckende Ergebnis, auch bei den beiden in Österreich getesteten Rastplätzen: "Sicherheit ist vielerorts ein Fremdwort", kritisiert ÖAMTC-Verkehrsexperte Willy Matzke. "Bei mehr als einem Viertel der 50 getesteten Anlagen konnte dieses Kriterium nicht bewertet werden, weil nicht einmal einfachste Sicherheitsstandards geboten waren." Das zieht Kriminelle an. Laut einem Report der International Road Union (IRU) sowie des International Transport Forums (ITF) wurden in den Jahren 2000 - 2005 17 Prozent aller Lkw-Fahrer Ziel einer Attacke. 60 Prozent der Angriffe hatten den Lastwagen und dessen Ladung als Ziel, 42 Prozent der Attacken ereigneten sich auf Lkw-Rastplätzen. Frachtdiebstahl gehört zu den besonders wachsenden Delikten. Pro Jahr entsteht europaweit ein Schaden von rund 8,2 Milliarden Euro, berechnet die TAPA (Transported Asset Protection Association). Trotzdem wird nach wie vor nichts für die Sicherheit getan. Die gravierensten Mängel laut ÖAMTC: Fehlende Kontrollen bei Ein- und Ausfahrten, keine Zäune und Absperrungen, keine Kameraüberwachung, keine Beleuchtung bei Nacht. Beim Testkriterium Service schnitten die beiden österreichischen Testkandidaten Suben West (A8 Innkreis Autobahn) und Engerwitzdorf (A7 Mühlkreis Autobahn) besser ab. Trotzdem reichte es nur für Plätze im hinteren Mittelfeld.
Der "Singende Honig" der fleißigen Staatsopernbienen wird von Künstlern geerntet
v.l.n.r.: Hans-Peter Kammerer (Staatsopernsänger), Niki Berlakovich (Umweltminister), Georg Springer (Geschäftsführer Bundestheater-Holding GmbH), Friedrich Haselsteiner (Bienenfreunde(R)). Anlässlich des Internationalen Jahres der Artenvielfalt wurde im Frühjahr dieses Jahres ein Bienenstock am Dach der Wiener Staatsoper aufgestellt. Den ganzen Sommer wurde das geschäftige Treiben der Wiener Innenstadt-Bienen live per Webcam übertragen. Jetzt ist es soweit, die übervollen Honigwaben wurden entnommen und der Honig wird standesgemäß in der Wiener Staatsoper von den KünstlerInnen selbst geschleudert. Unterstützung erhalten sie von Umweltminister Berlakovich und Bundestheater-Holdingchef Springer. "Unsere mittlerweile sehr bekannten Staatsopern-Bienen sind wichtige Botschafter für die Biologischen Vielfalt", betont Umweltminister Niki Berlakovich, "mit ihrer Bestäubung sorgen sie nicht nur dafür, dass die artenreiche Welt der Wild- und Nutzpflanzen erhalten bleibt, sie bescheren auch der Landwirtschaft vom Obst- bis zum Raps-Anbau für Bio-Diesel Erträge."
Der Bienenstock im Herzen von Wien ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Plattform Imkerinnen Österreich, der Bienenfreunde, der Bundestheater-Holding und der Kampagne vielfaltleben des Lebensministeriums. "Unser Bienenvolk war heuer außergewöhnlich fleißig", freut sich Friedrich Haselsteiner von den Bienenfreunden. "Wir konnten ca. 30 Kilogramm Honig ernten, weit mehr als erwartet."
Zur fachgerechten Produktion muss der Honig noch aus den Waben geschleudert werden. Diese Aufgabe haben heute SängerInnen und Publikumslieblinge der Wiener Staatsoper - KS Ildikó Raimondi, Alexandra Reinprecht, KS Herwig Pecoraro, KS Alfred Sramek und Hans Peter Kammerer - übernommen. "Honig ölt ja bekannter Weise die Stimme und ist ein Hausmittel gegen einen rauen Hals. Vielleicht entfaltet unser Staatsopernhonig eine besondere Wirkung?", fragt sich Kammersänger Herwig Pecoraro, der ebenfalls bei der Aktion mitmacht.
Das Interesse an der Bienenstock-Webcam war enorm. "Wir konnten tageweise bis zu sechstausend Zugriffe verzeichnen. Somit war das Projekt nicht nur aus Sicht der unerwartet großen Honigernte ein voller Erfolg", freut sich Georg Springer von der Bundestheater-Holding. Ermöglicht wurde das innovative Vorhaben auf dem Staatsoperndach durch die tatkräftige Hilfe von Kapsch, der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und der Firma Altmann.
Die Webcam wird übrigens am 12. September pünktlich zum Bienensilvester wieder abgebaut. "Beim Bienensilvester kommt es zu einer Umstellung im Bienenstock. Die kurzlebigen Sommerbienen werden durch die langlebigen Winterbienen ersetzt", erklärt Heidrun Singer von der Plattform Imkerinnen. "Auch wir Imker feiern den Bienen-Jahreswechsel in Mariazell. Ich lade Sie alle herzlich dazu ein".
Der begehrte "Singende Honig" der Staatsoperbienen bleibt erstmals im Opernhaus am Ring. Am 24. November wird er dann im Rahmen der vielfaltleben-Gala in der Wiener Staatsoper versteigert. Nur die fleißigen Honig-Schleuderer haben heute ein kleines Töpfchen vorweg bekommen, damit die Stimme immer geölt bleibt.
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Das freie, soziale Netzwerk Diaspora ist Mitte September startklar
Die Entwickler von Diaspora: vlnr.: Maxwell Salzberg, Daniel Grippi, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy Diaspora funktioniert, das Entwicklerteam ist zufrieden und am 15. September 2010 soll das quelloffene, freie und dezentrale soziale Netzwerk starten. Für Facebook und andere kommerzielle soziale Netzwerke könnten harte Zeiten anbrechen.
"Wir werden nach der Veröffentlichung nicht aufhören zu arbeiten", so das Versprechen im Diaspora-Blog. "Ilya und Raphael werden sich von der New York University verabschieden und wir werden Diaspora als Langzeitprojekt weiterentwickeln und pflegen. Wir haben unseren Entwicklungszeitplan entsprechend angepasst und die erste Version wird der Anfang von etwas Großartigem sein, und kein abgeschlossenes Sommerprojekt."
Diaspora benötigt keine Server (außer um den Client runterzuladen) da die gesamte Struktur dezentral ist. Da der Client auch frei sein soll, dürfte es allerdings schwer bis nahezu unmöglich sein damit Geld zu verdienen. Doch das tut Facebook ja auch (noch) nicht und Geldgeber werden sich sicher finden. Den Entwicklern ist auf jeden Fall alles Gute zu wünschen. Mit etwas Glück bekommt Diaspora auch die Aufmerksamkeit der Medien und Handy-Netzbetreiber, die, nicht ganz uneigennützig, Facebook auch zu dem gemacht haben, was es heute ist.
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Bilanz über 1 Jahr Verkehrscoaching: Alkoholunfälle gehen zurück
Seit 1.9.2009 müssen Lenker, die zum ersten Mal mit Promillewerten zwischen 0,8 bis 1,19 am Steuer erwischt werden, ein Verkehrscoaching absolvieren. Betrachtet man die Unfallzahlen so zeigt sich, dass das von Verkehrsministerin Doris Bures gesetzte Maßnahmenpaket bereits Wirkung zeigt: In den Monaten Jänner bis Mai 2010 passierten in Österreich 737 Alkoholunfälle, bei denen 991 Menschen verletzt und zehn getötet wurden. Im Vergleichszeitraum 2009 waren es hingegen noch 835 Unfälle, bei denen Alkohol am Steuer eine Rolle spielte. „Die Zahl der Alkoholunfälle ist im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum selben Zeitraum 2009 um zwölf Prozent zurückgegangen. Das ist der stärkste Rückgang bei Alkoholunfällen in den vergangenen Jahren. Die Unfallzahlen belegen klar: Das Verkehrscoaching und die flankierenden Maßnahmen wie höhere Geldstrafen, mehr Kontrollmöglichkeiten durch Alkoholvortestgeräte sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen haben sich bewährt“, sagt Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Bei den bei Alkoholunfällen Verletzten konnte im Zeitraum Jänner bis Mai 2010 im Vergleich zum selben Zeitraum 2009 sogar ein Rückgang um 15 Prozent verzeichnet werden.
Ein ähnlich starker Rückgang bei Alkoholunfällen konnte zuletzt nur im Jahr 2006 verzeichnet werden: Im Zeitraum Jänner bis Mai 2006 passierten um 14 Prozent weniger Alkoholunfälle als im selben Zeitraum 2005. Die Maßnahmen, die hier als ausschlaggebend angesehen werden können, waren die Einführung des Vormerksystems im Juli 2005 sowie die Ausstattung der Exekutive mit Alkoholvortestgeräten im selben Jahr.
Berlakovich: Die größte Photovoltaik-Förderaktion Österreichs
"Wir haben für heuer die Fördersumme fast verdoppelt", erklärte Umweltminister Niki Berlakovich zum Start der PV-Aktion des Klima- und Energiefonds im Juni dieses Jahres, denn "der Ausbau der Photovoltaik ist die zukunftsweisende Technologie zur klimafreundlichen Produktion von Strom. Die Förderaktion leistet einerseits einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Zieles von 34% Anteil erneuerbare Energie in Österreich, bringt das Land auch einen großen Schritt weiter in Richtung Energieautarkie und schafft green jobs.", so der Umweltminister.
Zielgruppe der "Förderaktion Photovoltaik 2010" sind ausschließlich private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis zu fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. "So viel Geld stand für die Förderung der PV in Österreich noch nie zur Verfügung", betont Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds und präzisiert: "Mit diesen 35 Millionen Euro können dreimal so viele Anlagen wie 2009 gefördert werden. Das sind in Summe mindestens 5.500 Anlagen." Auch Österreichs Wirtschaft profitiert von der PV-Aktion mit rund 110 Millionen Euro an zusätzlichen Umsätzen.
Wer sich für eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage entscheidet, kann außerdem mit höheren Fördersätzen als für eine klassische Aufdach-Anlage rechnen. Diese innovative Technologie übernimmt eine direkte Gebäudefunktion, zum Beispiel als Fassade, Dach, Balkonverkleidung oder sogar Sonnenschutz. "Die Spezialisierung österreichischer Unternehmen auf gebäudeintegrierte Photovoltaik gilt als die Zukunftshoffnung auf dem internationalen Markt. Dieser neue Baustoff ermöglicht völlig neue architektonische Lösungen und kann so ein Symbol für den Aufbruch in das Solarzeitalter werden", ist Höbarth überzeugt.
Die Förderaktion 2010 schließt direkt an die Förderung des Vorjahres an. 2009 konnten mit einem Fördervolumen von rund 20 Millionen Euro insgesamt über 1.800 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,400 kW errichtet werden.
Der Klima- und Energiefonds hat, um der zu erwartenden großen Nachfrage gerecht zu werden, das Einreichverfahren optimiert und die technischen Systeme erweitert. Das Einreichverfahren ist nun zweistufig gestaltet. Die Einreichtage sind nach Bundesländern gestaffelt. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online und nach dem "first-come - first-served" Prinzip. Das heißt, die Förderungen werden nach dem Einlangen der Ansuchen pro Bundesland gereiht und vergeben.
Voraussetzung für eine gültige Einreichung ist ein verbindliches Angebot.
Nokia X3 stellt neues Touch and Type Bedienkonzept vor
Nokia X3 stellt neues Touch and Type Bedienkonzept vor Mit einem neuen Bedienkonzept kombiniert das Nokia X3 Touch and Type im klassischen Monoblock-Design die Vorteile einer traditionellen Telefontastatur mit denen eines Touchscreens. Als erstes Nokia Gerät dieser Art erlaubt es dem Nutzer, nach Belieben zwischen gewohnter Eingabe über die Tastatur oder über den Touchscreen zu wechseln. Besonders beim Schreiben von SMS bevorzugen viele Menschen eine physische Telefontastatur, wohingegen der Touchscreen eine intuitive Benutzerführung für eine schnelle Navigation durch einzelne Menüpunkte oder Anwendungen wie den Ovi Store ermöglicht. Das neue Nokia X3 wird voraussichtlich ab dem 3. Quartal zum Preis von 125 Euro vor Steuern und ohne Mobilfunkvertrag erhältlich sein.
„Unsere Kundenbefragungen haben gezeigt, dass viele Menschen über Jahre hinweg zu echten Profis in der Einhandbedienung ihres Telefons geworden sind und zum Beispiel Textnachrichten blitzschnell tippen können. Diese Nutzer möchten auch weiterhin nicht auf diese schnelle Eingabemethode über die Tastatur verzichten, wissen aber auch die Vorteile eines Touchscreens zu schätzen“, erklärt Mary McDowell, Executive Vice President of Mobile Phones bei Nokia. „Nokia setzt bei Innovationen nicht nur auf das Highend- sondern auf alle Marktsegmente. Dafür ist das Nokia X3 ist ein gutes Beispiel. Mit dem neuen Touch and Type Gerät zeigt Nokia, dass wir relevante Neuerungen in allen Marktsegmenten anbieten“, so McDowell.
Das Nokia X3 besticht mit seinem eleganten Design und einer Oberfläche aus gebürstetem Aluminium. Mit schlanken 9,6 mm ist es darüber hinaus eines der dünnsten Nokia Mobiltelefone aller Zeiten. Damit hat es bequem in jeder Tasche Platz. Trotz seiner geringen Größe verfügt das Nokia X3 über schnelle Datenverbindungen über UMTS, WLAN, eine 5-Megapixel-Kamera, einen leistungsstarken Music-Player und ein UKW Radio.
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Neue Rechte für Kreditnehmer
Zinsen: 1,5 Prozent? 1 Prozent? Oder gar nur 0 Prozent? Mit solchen Zahlenspielen werben manche Kreditgeber oder Händler. Doch was auf den ersten Blick wie ein günstiges Angebot wirkt, kann sich auf Dauer als teurer „Spaß“ herausstellen. Mit dem neuen Verbraucherkreditgesetz soll solch irreführenden Angeboten nun ein Riegel vorgeschoben werden. Für alle Neu-Kredite seit Juni 2010 gilt:
Künftig gibt es mehr Klartext beim Zinssatz in der Werbung. Ein „Trick“ besteht darin, nicht den so genannten Effektivzins auszuweisen, sondern den Nominalzins. Letzterer enthält aber nicht die Gesamtkosten des Kredits. Das neue Gesetz schreibt vor, dass bei jeglicher Zahlenwerbung auch der Effektivzins klar und prägnant angegeben werden muss. Außerdem müssen mehr Kosten als früher in den Effektivzins eingerechnet werden. Sie als KreditnehmerIn können dann leichter erkennen, was der Kredit wirklich kostet.
Sie als KonsumentIn werden besser vor irreführenden Angeboten geschützt. Bei niedrigen Fixzinsen, die nur am Anfang gelten, muss nun auch auf den später geltenden – meist höheren – variablen Zinssatz verwiesen werden. Bisher haben findige Kreditgeber diese Information all zu oft unter den Tisch fallen lassen. Um grundsätzlich zu verhindern, dass KundInnen durch Zahlenwerbung in die Irre geführt werden, müssen Zinssätze und sonstige wichtige Angaben anhand eines Beispiels erklärt werden.
Nun können Sie innerhalb von 14 Tagen von einem bereits abgeschlossenen Kreditvertrag zurücktreten – und zwar ohne Angabe von Gründen. Die Rücktrittsfrist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Kreditvertrag alle gesetzlichen Mindest-Informationen enthält. An Kosten dürfen nur jene Zahlungen in Rechnung gestellt werden, die der Kreditgeber an öffentliche Stellen entrichtet hat und dort nicht mehr zurückverlangen kann. Selbstverständlich gilt dies nur, wenn noch kein Geld überwiesen wurde.

