Altschnee am Berg birgt unterschätztes Absturzrisiko
Alpenverein warnt vor Schneefeldern Die steigenden Temperaturen locken bereits in die Berge - bei Wanderungen ist derzeit aber noch besondere Vorsicht geboten. Altschneefelder können nämlich zu einem gefährlichen Hindernis werden, warnt der Oesterreichische Alpenverein (OeAV). Das Risiko, sich beim Queren gefrorener Firnfelder zu verletzen, werde von Wanderern nur allzu oft unterschätzt.
Bergwege oberhalb der Waldgrenze sind im Frühjahr häufig noch von harten Altschneefeldern bedeckt. Sie zu überqueren, kann auch für erfahrene Wanderer gefährlich werden. "Dass bereits flache Schneehänge mit einer Neigung von 30 Grad ein Absturzrisiko bergen können, ist sehr vielen Berggehern nicht bewusst. Optisch laden die Schneefelder zum sorglosen Passieren ein - aber wenn man ausrutscht, kann man kaum mehr bremsen", mahnt Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora. Stürze auf einem Schneefeld, welches in felsdurchsetztes Gelände oder gar in einen Steilabbruch übergeht, würden nicht selten mit schwersten Verletzungen enden. "Ein Wanderweg, der in ein steiles Altschneefeld mündet, kann daher Grund genug sein, eine Tour abzubrechen", so Ermacora.
"Zum Queren sollten zumindest die oberen zehn Zentimeter der Schneedecke aufgeweicht sein, damit man auch wirklich Tritte setzen kann", rät Mag. Michael Larcher, Bergsportexperte im Alpenverein und fügt hinzu: "Bergtaugliches Schuhwerk ist hier natürlich eine absolute Voraussetzung. Die Wanderstöcke können zwar eine Hilfe sein, das Gleichgewicht zu halten, eine Garantie gegen das Abrutschen sind sie aber nicht. Eine bessere Alternative sind etwa 'Spikes', die sich wie Schneeketten über den Wanderschuh stülpen lassen. Auf vereisten Altschneefeldern sicher unterwegs wäre man - streng gesehen - nur mit Steigeisen und Pickel - aber die Gletscherausrüstung hat man beim Bergwandern eben selten dabei."
Grundsätzlich sollte vor dem Betreten eines Schnee- oder Firnfeldes immer die Warnlampe aufleuchten. Doch was tun, wenn es trotzdem zu einem Sturz kommt? "Rasches und entschlossenes Handeln kann im Ernstfall Leben retten", betont Larcher. "Bei einem Ausrutscher ist es wichtig, sich sofort in die Bauchlage zu drehen und mit abgespreizten Armen und Beinen zu bremsen - noch bevor die Geschwindigkeit so groß ist, dass sie nicht mehr kontrolliert werden kann." Auf einem etwa 40 Grad steilen, harten Firnhang würde man sonst bereits nach kurzer Rutschstrecke 98 Prozent der freien Fallgeschwindigkeit erreichen.
Der Alpenverein rät Wanderern, sich vor jeder Tour sehr genau über die aktuellen Verhältnisse zu informieren. Auch sollten sie bedenken, dass sich die Bedingungen je nach Hangausrichtung ändern können - etwa wenn ein Wanderweg von der Sonnseite in nordgerichtete Hänge führt. Besondere Vorsicht ist mit Kindern geboten: Nur bei mäßiger Neigung und einem sanften Auslauf, der keine Steine aufweist, sind Schneefelder ein geeigneter Spielplatz!
"profil"-Umfrage: Grüne legen deutlich zu - FPÖ und SPÖ verlieren
Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, legen die Grünen im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte zu und kommen auf 16%. Die SPÖ hingegen verliert laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage zwei Prozentpunkte und kommt mit 26% nur noch knapp auf Platz eins. Die ÖVP gewinnt einen Prozentpunkt und landet mit 25% auf Platz zwei. Die Freiheitlichen erreichen nur noch 18% (minus ein Prozentpunkt). Würde am Sonntag gewählt, stagnierte das Team Stronach bei 10%, das BZÖ käme auf 2% (plus ein Prozentpunkt).
In der Kanzlerfrage verliert Werner Faymann im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht nur noch 20%. ÖVP-Obmann Spindelegger käme auf 16% (minus ein Prozentpunkt), könnte man den Kanzler direkt wählen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verliert im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht 11%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte und kommt auf 10%. Frank Stronach gewinnt drei Prozentpunkte, er erreicht 7%.
Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check
Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check Pfingsten und reisestarke Wochenenden sorgen an den Tankstellen meistens für wenig Freude. Die positive Nachricht für Autofahrer: Gestern Mittag durften die Preise zum letzten Mal vor dem Wochenende erhöht werden, bis heute 11:00 Uhr sind dann nur mehr Preissenkungen möglich. Ab dann sind die Preise bis zum Pfingstmontag 24 Uhr eingefroren und können erst am Dienstag-Mittag wieder erhöht werden.
Vergleicht man die beiden vergangenen Wochen, haben sich die Preise im Durchschnitt kaum verändert. Im Schnitt zahlte man in den vergangenen sieben Tagen 1,375 Euro für den Liter Super und 1,326 Euro für den Liter Diesel. Nach der Preisfixierung in der Vorwoche, die bis Sonntag 24 Uhr galt, kam es allerdings zu einem durchschnittlichen Anstieg der Super- und Dieselpreise um einen Cent.
Damit lagen die Preise diesen Montag um einen Cent bei Superbenzin und 1,3 Cent bei Diesel über jenen der Vorwoche.
Aufgrund des höheren Ausgangsniveaus ist für dieses Wochenende mit höheren Preisen an den Zapfsäulen zu rechnen - und das obwohl die Ölpreise in der letzten Woche wieder gesunken sind.
Das neue Fonepad von ASUS ist da
Das neue Fonepad von ASUS ist da Mit dem Fonepad bringt ASUS ein 3G Tablet auf den Markt, mit dem man überall ins Internet und bei Bedarf auch telefonieren kann. Das Tablet verfügt über einen 7-Zoll großen IPS-Touchscreen und sorgt mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln für eine gestochen scharfe Darstellungsqualität. Dieses innovative Tablet wird von einem Intel Atom Z2420 Single Core Prozessor mit 1GB Arbeitsspeicher angetrieben und ist mit dem Betriebssystem Android 4.1 Jelly Bean ausgestattet.
"Es ist ideal ein großes Display für Entertainment und andere online Aktivitäten zu haben, die mittlerweile einen immer wichtigeren Teil unseres mobilen Lifestyles ausmachen. Durch die 3G Telefonfunktion, vereint das Fonepad Tablet und Smartphone in einem Gerät“, sagt Jörg Schläfke, Regional Director ASUS.
Die technischen Daten klingen interessant:
Display: 17,78 Zentimeter / 7 Zoll, Auflösung: 1280x800, IPS Panel, 10-Finger-Touch Display
Prozessor: Intel Atom Z2420 1.2GHz
Grafik: SGX 540
Betriebssystem: Android™ 4.1
Arbeitsspeicher: 1GB (800MHz) LPDDR2
Speicher: 16GB (eMMC + Webstorage (5GB Lifetime))
Audio: integrierte Lautsprecher und Mikrofon
Schnittstellen: 1 x Micro Sim Card – 1 x Micro USB – 1 x Kopfhörer/Mikrophon in – 1 x Micro SD Kartenleser - Bluetooth 3.0
Kamera: Vorderseite 1.2 Megapixel
Akku: 1 Zellen Lithium Polymer Akku (4270mAh) bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit / 10W
GPS: ja
Sensor: G-Sensor – Light Sensor – E-Compass
Gewicht: 340 Gramm
Abmessungen 196,6mm x 120,1mm x 10,4mm
Farbvarianten: Gold (Champagne Gold) und Grau (Titanium Gray)
Der empfohlene Verkaufspreis für das ASUS Fonepad liegt knapp über 200 Euro.
Traum und Alptraum zugleich
Wir Menschen sind Mängelwesen. Leider nicht nur in moralischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf unsere körperliche Hinfälligkeit. Letztere so weit wie irgend möglich hinauszuzögern, ist das große Versprechen der menschlichen Genforschung. Deren Möglichkeiten, die mit jedem einzelnen Forschungserfolg größer werden, rütteln an unserem Bild vom Menschen und seiner Würde. Und das Klonen von Menschen bleibt Traum und Alptraum zugleich.
Dabei sollte man sich über die Wirksamkeit einer rigiden Gesetzgebung keinen Illusionen hingeben: In Österreich und Deutschland bestimmt die gemeinsame nationalsozialistische Vergangenheit, in der auch die Wissenschaft die Menschenwürde mit Füßen getreten hat, die Grenzen des Akzeptierten: Das Klonen menschlicher Zellen ist hier verboten.
Andere Länder stellen die Möglichkeiten dieser Technologie in den Vordergrund. Rückenmarksverletzungen, multiple Sklerose oder Parkinson könnten mit ihrer Hilfe dereinst geheilt werden. Ein ungeheurer Traum für Millionen.
Eine solche Zukunft in Möglichkeitsform lässt sich nicht per Gesetz verbieten. Und wohl auch nicht per moralischem Tabu. Nicht alle Kulturen betrachten es als Sündenfall, dass Adam von Eva verführt wurde, vom Apfel der Erkenntnis zu kosten. Unstillbare Neugier hat uns Menschen zweifellos immerzu neue Horizonte eröffnet. Hinter manchen hat sich ein Abgrund aufgetan, andere wiederum erwiesen sich als Sackgasse, der große Rest jedoch schuf die Pyramide an ungeheurem Wissen, von dem wir heute zehren.
Auf Verboten zu beharren, ist demnach - und nach Kenntnis der menschlichen Natur - nicht wirklich eine realistische und sinnvolle Reaktion auf die großen Versprechungen der Genforschung. Ziel muss es sein, den Traum von der Heilung bislang unheilbarer Krankheiten zu leben und den Alptraum des Menschenklonens in die Schranken zu weisen.
Für die Politik bedeutet das, den rechtlichen Rahmen für diese moralisch prekäre Forschung flexibel zu halten. Es ist das Privileg moralischer Institutionen wie der Kirchen, sich auf die Gefahren zu konzentrieren und ethische Prinzipien zur Leitlinie ihres Handelns zu erklären. Politik darf dagegen nicht die Augen vor den Möglichkeiten verschließen. Mit gesunder Skepsis und im Wissen, dass unsere Neugier uns auch in den Abgrund führen kann.
Stronach/Markowitz: Grüner Rad-Wahn ist untragbar
Wien. - "Die grüne Rad-Lobby rund um Vassilakou will offenbar schon in wenigen Wochen wissen, wie viel sie den Wienern zumuten kann. Grün eingefärbte Radwege, Kritik an den Öffis und jetzt die Aufhebung der Benützungspflicht des Radweg in der Operngasse - täglich kommen neue Ideen, um für die Menschen in der Stadt das Leben schwerer und gefährlicher zu machen", kritisiert der Wiener Team Stronach Mandatar Stefan Markowitz. Entsprechend der Argumentation, warum Radfahrer auch die Fahrbahn in der Operngasse benützen dürfen, "müssten Autofahrer die Straßenbahngleise und Radwege am Ring benützen dürfen, weil auf den drei Fahrspuren kein Platz mehr ist!"
"Es stimmt - auf dem betroffenen Straßenabschnitt sind viele Radfahrer unterwegs", so Markowitz. Das gilt aber auch für den Individualverkehr und für die Fahrgäste der Wiener Linien. "Diese beiden Gruppen dürfen zwar zu einem Großteil die gesamte Infrastruktur - Fahrbahn und Radweg - finanzieren, zum "Dank" werden sie in diesem stauanfälligen Straßenabschnitt aber zusätzlich gebremst", kritisiert Markowitz. Schon zu ihrem eigenen Schutz sollten Radfahrer in der Operngasse weiter nur den Radweg benutzen dürfen - "unter Berücksichtigung der StVO, die auch für Pedalritter gilt - Stichwort Tempo bei Überfahrten", erinnert der Team Stronach Mandatar.
„Bergsommer Niederösterreich" startet in die heurige Saison
Die Kampagne für den Bergtourismus in Niederösterreich unter dem Titel „Bergsommer Niederösterreich" wurde am heutigen Mittwoch, 15. Mai, im Wiener Riesenrad Salettl von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, dem Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung Prof. Christoph Madl und Franz Eggl von der Seehütte Rax präsentiert.
„Um verstärkt die Wienerinnen und Wiener anzusprechen, wurde von der Niederösterreich-Werbung eine Gondel des Wiener Riesenrads mit einem Berghütten-Sujet gebrandet. Die Wienerinnen und Wiener sind mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen unser wichtigster Inlandsmarkt, zudem ist das Wiener Riesenrad eines der über 300 Ausflugsziele der Niederösterreich-Card", so Bohuslav. „Die Sommermonate tragen in Niederösterreich maßgeblich zur positiven Nächtigungsentwicklung bei. Über 60 Prozent aller Nächtigungen werden im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober erzielt. Neben den heimischen Gästen konnten Niederösterreichs Tourismusbetriebe auch viele Besucher aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei begrüßen", betonte Bohuslav.
Der „Bergsommer Niederösterreich" sorge für einen bunten Reigen an stimmungsvollen Bergfesten und Kulturveranstaltungen, sagte die Landesrätin. Die ersten Auftakt-Veranstaltungen für den „Bergsommer in Niederösterreich" seien die „Wanderbaren Gipfelklänge" vom 7. bis 9. Juni rund um den Königsberg bei Hollenstein an der Ybbs und bei Göstling an der Ybbs. In den Wiener Alpen in Niederösterreich gehe ein stimmungsvolles Festival der Almhütten mit viel Musik, Tanz und Kulinarik auf den Schwaigen am Wechsel am 15. Juni über die Bühne. Zum Auftakt in die Sommersaison gebe es am Schneeberg am 22. Juni eine geführte Wanderung an den Fuß des Schneebergs mit Musik und kulinarischen Schmankerln, führte Bohuslav weiter aus. Auch würden die 36 orangen „Enzos" an ausgewählten Plätzen im Mostviertel und in den Wiener Alpen in Niederösterreich als bunter Blickfang dienen und eine ganz besondere Lebensphilosophie vermitteln, meinte Bohuslav weiters.
Ein neues Angebot, so die Landesrätin, hätten sich die Mostviertler Gemeinden Göstling an der Ybbs, Hollenstein an der Ybbs und Lunz am See einfallen lassen, die ab sofort 23 E-Mountainbikes anbieten und damit viele neue Möglichkeiten eröffnen, die Bergwelt rund um Hochkar, Königsberg und Lunzer See zu entdecken. Neu sei auch der „Wiener Alpen Viewer", der ein Schautrichter mit Spiegeln an den Wänden sei und die Wiener Alpen in einem neuen Licht erscheinen lasse, betonte Bohuslav. Als Steh-Viewer an 28 Blickplätzen entlang des Leitwanderwegs oder als Hand-Viewer ermögliche er dem Besucher völlig neue Perspektiven in die Wiener Alpen. Auch werde in Mönichkirchen eine neue und noch abwechslungsreichere Strecke von der Berg- zur Talstation der Sonnenbahn bis Juni fertiggestellt, die dann auch mit Mountaincarts befahren werden könne, sagte die Landesrätin.
„Niederösterreich verfügt mit seinen Bergregionen und alpinen Landschaften über hervorragende naturgegebene, touristisch nutzbare Ressourcen. Wir versuchen gerade beim Bergtourismus die Angebote zu attraktivieren, die Qualität stetig zu verbessern und neue innovative Erlebnisse zu schaffen", sagte Christoph Madl von der Niederösterreich-Werbung. Ziel des Projektes "Hüttenqualifizierung" sei es, die Vermarktung der Berghütten zu forcieren. Aus diesem Grund habe sich eine Gruppe ausgewählter Hüttenbetreiber zusammengetan, so Franz Eggl von der Seehütte Rax.
WdF-Gehaltsstudie: Unsichere Zeiten lassen Einkommen der Spitzenmanager sinken
Die jährlich durchgeführte Einkommensstudie des Wirtschaftsforums der Führungskräfte bringt erstaunliche Erkenntnisse: Entgegen der allgemein verbreiteten Meinung sind die Einkommen der österreichischen Spitzenmanager im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern verharren brutto auf gleichem Niveau, was bei einer 2,4 %igen Inflation einen Realeinkommensverlust in gleicher Höhe bedeutet. Die Einkommen der zweiten und dritten Führungsebene sind hingegen leicht angestiegen, sodass im mittleren Management ein leichter Realeinkommenszuwachs zu verzeichnen ist.
Diese zarten Einkommenszuwächse der zweiten und dritten Führungsebene werden jedoch durch die kalte Progression wieder aufgefressen, während bei der ersten Führungsebene (Geschäftsführer, Direktoren, Vorstände) ab heuer noch zusätzlich die sogenannte "Solidarabgabe" zum Tragen kommt. Dies bedeutet, dass die österreichischen Spitzenmanager zu dem Realeinkommensverlust im Vorjahr heuer noch zusätzliche Steuerbelastungen in Kauf nehmen müssen. Dies zeigt einmal mehr die Fragwürdigkeit und Ungerechtigkeit der neu eingeführten Solidarabgabe, welche der österreichischen Bevölkerung unter dem Schlagwort "Gerechtigkeit" verkauft worden ist.
"Die Einkommensverluste der Führungskräfte, verstärkt durch zusätzliche Einkommensrückgänge durch die Solidarabgabe sind Effekte, die auf längere Sicht gesehen die Position Österreichs als Wirtschaftsstandort beschädigen können, und ein negatives Signal an diejenigen Personengruppe darstellt, welche hauptverantwortlich für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ist." betont der Vorsitzende des Wirtschaftsforums der Führungskräfte Gen.-Dir. Karl Javurek.
Eckdaten der Studie:
32. Ausgabe der WdF-Einkommensstudie
526 Befragte, davon 59 % aus der ersten Führungsebene
Reale Einkommensverluste der ersten Führungsebene
Leichte Zuwächse bei der zweiten und dritten Führungsebene
Höhe des Einkommens steigt mit der Umsatzverantwortung und Anzahl der Mitarbeiter
Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen
Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen Aber es ist nicht allein ihr ausgefeilter, ungewöhnlicher Look, der die B2 zu etwas Besonderem macht. Die B2 verfügt über das Aussehen, Handling und Verhalten eines Füllfederhalters, und bietet dadurch überlegene Navigation mit Fingerspitzengefühl.
Sie ist mit einem Laser ausgestattet, der erfasst, wohin Sie den Cursor bewegen möchten, und ermöglicht damit eine präzise Kontrolle. Die ergonomische Form sorgt für eine bequeme Haltung, verbessert somit die Benutzbarkeit und ermöglicht es, den Unterarm auf der Arbeitsfläche zu entspannen. Ein bequemerer Arbeitsplatz führt zu besseren Ergebnissen, schnelleren Bewegungen und gesteigerter Produktivität.
Die B2 ist sowohl für den professionellen Einsatz als auch für den Hausgebrauch geeignet.
Der, nur in weiß erhältliche "Mausstift" wird vom schwedischen Unternehmen PenclicAB hergestellt und verfügt über 5 Klicktasten, ein Scrollrad sowie einen Lasersensor. Mauspad ist laut dem Hersteller keines nötig und der Akku soll ca. zwei Monate durchhalten. Verbunden wird die B2 per Bluetooth - somit wird kein USB-Port am PC oder Mac belegt.
PenclicAB entwirft ergonomisch funktionales und elegantes Computerzubehör, das neueste Technik mit skandinavischem Design kombiniert, um so die Arbeit produktiver, angenehmer und effizienter zu machen.
Obwohl das Produkt laut Hersteller weltweit verfügbar sein soll, ist auf deren Internetseiten keine österreichische Bezugsquelle aufzufinden. Bei verschienenen Online-Versandhäusen und -Händlern wurde die B2 schon um etwa 70 Euro gesichtet.
Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich
Vor Start des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms im Oktober 2013 ist die große Mehrheit der Frauen über Nutzen und Risiko einer Teilnahme uninformiert und ist das Thema zudem mit Angst besetzt. Dies zeigt eine aktuelle Umfragestudie des Radiologen Dr. Hans Mosser.
Die Themen Brustkrebs und Früherkennung sind bei knapp 70% der österreichischen Frauen mit Angst assoziiert, zudem ist die große Mehrheit der Frauen uninformiert über Nutzen und Risiken der Teilnahme an einem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm durch Mammographie, wie es in Österreich für 1,4 Mio. Frauen eingeführt wird. Dieses erschreckende Ergebnis zeigt eine Umfragestudie des österr. Radiologen Dr. Hans Mosser.
Statt sachlicher Information scheint bei den Themen Brustkrebs und Früherkennung Panikmache zu dominieren, kritisiert Mosser, und entlarvt in seinem brandneuen Buch "Akte Brust: Frau zwischen den Fronten" den pinken Hype rund um Brustkrebs und Früherkennung. Mit dem lt. Mosser "angstmachenden Statistik-Trick", nach dem jede 8. bis 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken soll, würden gesunde Frauen zur Mammographie geschickt. Die damit verbundenen Risiken sind bekannt, darunter Strahlenbelastung, falsch positive Befunde bei 21% und unnötige Eingriffe wie Gewebsentnahmen bei fast 6% der teilnehmenden Frauen nach 3 Mammographien, weiters 19% Überdiagnosen, bei denen manche Wissenschaftler sogar bis zu 50% angeben. Über diese Risiken wird jedoch nur spärlich oder gar nicht informiert!
Einige Berufskollegen Mossers kritisieren sein Buch, weil es durch das Aufzeigen nicht nur des Nutzens, sondern auch der wissenschaftlich dokumentierten Risiken eines Brustkrebs-Früherkennungsprogramms Frauen verunsichern würde. Doch ist es in Zeiten selbstbestimmter Bürgerinnen und Bürger zulässig, Informationen über wissenschaftlich bewiesene, wichtige Nachteile einer Methode zurückzuhalten? Wohl kaum! Vielmehr ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung erst Voraussetzung einer informierten Entscheidung.
Ist dieses Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, wie es im Herbst 2013 in Österreich für 1,4 Mio. Frauen zwischen 45 und 69 Jahren startet, nun ein Experiment an uninformierten Frauen, das mehr schadet als nützt, wie viele Wissenschaftler sagen? Oder ist der Nutzen größer, wie andere in ihren Studien behaupten? Oder ist es einfach nur ein Geschäft? Die Frau - und nicht nur sie - steht zwischen diesen Fronten. Wem glauben? Wie entscheiden? Was tun?
Um diese Fragen geht es in dem umfassend informativen und zugleich sehr spannend zu lesenden Aufklärungsbuch "Akte Brust - Frau zwischen den Fronten" des kritischen österreichischen Radiologen, der über eine fast 30-jährige Berufserfahrung in Brustkrebsdiagnostik und Früherkennung verfügt. Präsentiert werden in dem Buch die Ergebnisse von Mossers aktueller Studie, wie Frauen über Brustkrebs und Früherkennung denken und was sie fühlen, sowie, wem sie in diesen Fragen am meisten vertrauen, nämlich in über 90% dem Gynäkologen und dem Radiologen. Die tatsächliche Bedeutung von Brustkrebs, die lt. Mosser öffentlich weit überschätzt wird, und was Brustkrebs überhaupt ist, wird in dem Buch ebenso aufgezeigt wie der Nutzen einer Früherkennung sowie die Risiken und Schäden eines Früherkennungsprogramms (Screening), die auch quantifiziert werden. Ausführlich erklärt werden zudem die Vorteile der Methoden der Brustuntersuchung, von Mammographie über Ultraschall bis zu MR, genauso wie auch deren Nachteile aufgezeigt werden. Nicht zuletzt werden auch die Möglichkeiten aktiver Brustkrebsvorsorge durch Veränderungen von Faktoren des Lebensstils anhand wissenschaftlicher Daten dargestellt.
Mit fast 200 Seiten ist das Buch ein umfassendes Informationspaket zu allen Fragen rund um Brustkrebs und Früherkennung und räumt auf mit Unsicherheiten, Statistik-Tricks und einem pinken Brustkrebs-Hype. Basierend auf den aktuellsten wissenschaftlichen Daten ist es dennoch spannend zu lesen und zeigt Wege auf, die es einer Frau nach der Lektüre dieses Buches ermöglichen, zu einer individuellen, informierten und freien Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu kommen. Ein eigenes Website-Projekt (www.aktemedizin.com) hält Interessierte darüber hinaus ständig auf dem aktuellen Stand und ermöglicht auch Interaktionen mit dem Autor.
"Dein Tipp für Julia“ - Neue Kampagne zur Raucherentwöhnung startet
“Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Grund genug für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchertelefon eine Kampagne zur Raucherentwöhnung ins Leben zu rufen. Mit der aktuellen Kampagne “Dein Tipp für Julia“ sollen vor allem junge Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren angesprochen werden. Eine interaktive Video-Webseite (www.juliarauchfrei.at) sowie YouTube und Facebook bilden die zentralen Elemente dieser Kampagne.
Eine ist keine, oder?
Im Mittelpunkt der Kampagne steht Julia, eine junge Frau, die mit dem Rauchen aufgehört hat. Als sie eine alte Packung Zigaretten findet, bekommt sie wieder große Lust zu rauchen. Deshalb wendet sie sich mit einer Videobotschaft an die Internet-Gemeinde und bittet diese um Tipps, die sie vom Rauchen abhalten soll. Julia belohnt jeden brauchbaren Ratschlag mit einem unterhaltsamen Video, in dem sie (fast) jeden Tipp in die Tat umsetzt. Die ZuseherInnen können so den Lauf der Geschichte mit beeinflussen. Julia bemerkt in Ihren Videos auch die Vorteile des Nichtrauchens wie z.B. dass sie nun, ihr Geld für andere Einkäufe nutzen kann und dass sie beim Tanzen wieder mehr Luft hat.
„Der interaktive Charakter der Kampagne ermöglicht es in einen Eins-zu-Eins-Kontakt mit potentiellen RaucherInnen zu treten. Gemeinsam mit dem Rauchertelefon wollen wir Wege aufzeigen, wie man rauchfrei bleiben kann. Aufhörwillige RaucherInnen sollen auf humorvolle Weise das Rauchertelefon und die österreichweiten Angebote der Tabakentwöhnung kennen lernen. Wir gehen einen neuen Weg, um vor allem junge Frauen zu unterstützen“, so der für das Thema Prävention zuständige stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst.
Raucherinnen auf dem Vormarsch
Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unterschiedliche Entwicklung des Tabakkonsums von Frauen und Männern. Laut Statistik Austria ist die Raucherrate bei den Männern in den letzten Jahrzehnten von 39 % auf 27 % gesunken, während sich gleichzeitig der Anteil der weiblichen Raucherinnen von 9 % auf 19 % erhöht und somit mehr als verdoppelt hat. Jede dritte Frau (34 %) in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen raucht täglich. Hinzu kommt noch, dass in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen die Frauen früher zu rauchen beginnen, als die Männer.
Hilfe zur Selbsthilfe
Ziel der Kampagne, die noch bis zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2013 läuft, ist die Sensibilisierung junger Frauen und Motivation junger RaucherInnen zum Rauchstopp. Die Webseite www.juliarauchfrei.at wird auch nach dem Weltnichtrauchertag weiterhin verfügbar sein. Die Kampagne verlagert den kommunikativen Schwerpunkt weg von den Gefahren des Rauchens, hin zu den Vorteilen des Nichtrauchens und den Angeboten für Aufhörwillige.
ÖAMTC: Jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ist ein Motorradfahrer
Mit Pfingsten und Fronleichnam stehen zwei lange Wochenenden vor der Tür, die viele Motorradfahrer für Touren nutzen. Doch gerade zu Saisonbeginn passieren oft Unfälle. Laut Daten der ÖAMTC-Unfallforschung ist jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ein Motorradfahrer. Von 2007 bis 2011 ereigneten sich an den Pfingstwochenenden (Freitag bis Montag) insgesamt 373 Motorradunfälle. Dabei wurden 410 Personen verletzt, 13 getötet. Mehr Motorradunfälle, aber weniger Getötete gab es in den letzten fünf Jahren am Fronleichnam-Wochenende (Donnerstag bis Sonntag): 511 Unfällen, 502 Verletzte, 9 Getötete von 2007 bis 2011.
Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik, gibt Tipps, damit Biker die kommenden Motorradausfahrten sturzfrei und unverletzt genießen können. Gleichzeitig fordert der Zweirad-Profi mehr öffentliche Unterstützung für Motorradtrainings. Denn durch mehr Übung könnten viele Unfälle verhindert werden.
Zwtl.: Fünf Fahrtechnik-Tipps für Motorradfahrer
- Vorrausschauend fahren. "Wer vorausschauend fährt, wird von Gefahren nicht überrascht und hat ausreichend Zeit zu reagieren", erklärt der Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik.
- Fahrstreifenmittig fahren. "Man sollte immer in der Mitte des Fahrstreifens fahren, also auch keine Kurven schneiden. Gegenverkehr und Bankett sind gefährlich", so Scheiblauer.
- Kopf in die Kurve drehen. "Man fährt dorthin, wohin man schaut, die Blickrichtung gibt die Kurvenlinie vor", so der Motorrad-Experte der ÖAMTC Fahrtechnik.
- Damit rechnen, von anderen übersehen zu werden. "Als Motorradfahrer sollte man immer für andere 'mitdenken' und sich Reserven halten, damit man auch Fehler anderer ausgleichen kann", empfiehlt Scheiblauer.
- Achtung bei entgegenkommenden Linksabbiegern. "Autofahrer nehmen die schmale Silhouette des Zweirads oft nicht wahr oder schätzen die Annäherungsgeschwindigkeit falsch ein. Daher sollte man Augenkontakt suchen, bremsbereit fahren und berechenbar bleiben", rät der Zweirad-Profi der Fahrtechnik.
Polizei verstärkt Verkehrsüberwachung zu Pfingsten
Die Polizei verstärkt am Pfingstwochenende vom Freitag, 17. Mai, bis Dienstag, 21. Mai 2013 die Überwachung des Reise- und Ausflugsverkehrs. Auf Motorradstrecken wird es gezielte Schwerpunkte geben und gegen Raser und Drängler, Alkohol- und Drogenlenker wird rigoros und konsequent eingeschritten werden. Ziel der Überwachung ist es, das Unfallgeschehen möglichst gering zu halten und eine nachhaltige Verhaltensänderung bei Verkehrsteilnehmern zu mehr Rücksicht und Verantwortung im Straßenverkehr zu bewirken.
Am Pfingstwochenende werden alle verfügbaren Polizistinnen und Polizisten schwerpunktmäßig im Verkehrsdienst eingesetzt. Überwacht werden neben den Hauptverkehrs- und Transitrouten auch unfallträchtige Strecken, beliebte Ausflugsstrecken, der Freizeitverkehr auch im untergeordneten Straßennetz sowie Orte, in denen Feste und anderen Veranstaltungen stattfinden.
Den Polizistinnen und Polizisten stehen 2.500 Blaulicht-Einsatzfahrzeuge, 350 Motorräder und 103 Zivilstreifenfahrzeuge mit Videonachfahreinrichtung zur Verfügung sowie 200 stationäre und mobile Radargeräte, 6 Section-Control-Anlagen, 1.217 Lasergeschwindigkeitsmessgeräte, 11 Abstandsmess-Systeme, 1.653 Alkomaten, 1.400 Alko-Vortestgeräte, 62 Mopedprüfstände, 28 Rotlicht-Verkehrsüberwachungsanlagen und 280 Auswertegeräte für die Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten im Schwerverkehr.
Im vergangenen Jahr wurden am Pfingstwochenende von Freitag bis einschließlich Pfingstmontag bei 488 Verkehrsunfällen mit Personenschaden 572 Menschen verletzt und sechs getötet. Im Jahr 2011 wurden neun, im Jahr 2010 sechs und im Jahr 2009 neun Menschen tödlich verletzt. In den Jahren 2008 und 1996 wurde mit jeweils nur 5 Verkehrstoten das günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.
Während des Pfingstwochenendes 2012 wurden 50.764 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchst zulässigen Geschwindigkeit beanstandet. 586 Fahrzeuglenker wurden wegen Trunkenheit am Steuer angezeigt und 306 Lenkern wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
In Österreich werden weniger Elektro-Mopeds gekauft
Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass der Anteil der Elektro-Mopeds in Österreich sinkt. Im Vorjahr fuhr nur jedes 60. neue Moped mit Strom, heuer sogar nur jedes 168. Den höchsten Anteil von E-Mopeds weisen das Burgenland und Kärnten auf.
15.677 Mopeds wurden heuer in den ersten vier Monaten in Österreich neuzugelassen, nur 93 davon fahren mit Strom. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass seit dem Jahr 2011 die Anzahl der in Österreich gekauften Elektro-Mopeds sinkt. Wurden im Jahr 2010 noch 1.158 Elektro-Mopeds neu zugelassen waren es im Vorjahr nur mehr 763. Die VCÖ-Analyse zeigt, dass im Bundesländer-Vergleich Burgenland und Kärnten den höchsten E-Moped-Anteil habe und Salzburg den niedrigsten.
„Für die Städte ist diese Entwicklung negativ. Herkömmliche Mopeds werden von den Menschen als laute „Stinker“ erlebt. Elektro-Mopeds hingegen sind merkbar leiser und verursachen beim Fahren keine Schadstoffe. Insgesamt haben Elektro-Mopeds eine viel bessere Klima-, Energie- und Schadstoffbilanz“, meint VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer.
Der VCÖ weist darauf hin, dass neue herkömmliche Mopeds mit durchschnittlich 58 Gramm CO2 pro Kilometer elf Mal so viele Treibhausgase verursachen wie Elektro-Mopeds. Zudem emittieren Benzin-Mopeds im Schnitt 16 Mal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide. Im Unterschied zu den Elektro-Mopeds, deren Emissionen bei der Stromerzeugung entstehen, emittieren herkömmliche Mopeds ihre Schadstoffe beim Fahren und belasten damit die Luft dort, wo Menschen wohnen und unterwegs sind.
Wer ein Elektro-Moped hat, spart beim Fahren Geld. Der Stromverbrauch bei E-Mopeds beträgt zwei bis vier Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Während beim E-Moped das Tanken 40 bis 80 Cent pro 100 Kilometer kostet, zahlt man für ein herkömmliches Moped im Schnitt drei bis vier Euro pro 100 Kilometer, so der VCÖ. Elektro-Mopeds mit einer Reichweite bis rund 70 Kilometer kosten in der Regel zwischen 1.500,- und 4.000,- Euro. Vergleichbare Benzin-Mopeds kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
Leopold Museum erinnert an die jungen Opfer des Holocaust
Der Künstler Manfred Bockelmann in der Ausstellung "ZEICHEN GEGEN DAS VERGESSEN" beim Ausstellungsaufbau. Wien. - Das Leopold Museum zeigt in der Ausstellung "ZEICHNEN GEGEN DAS VERGESSEN" mehr als 60 großformatige von Manfred Bockelmann geschaffene Porträts. Es sind Bilder von Kindern und Jugendlichen, die zu Opfern des Nazi-Terrors wurden. Der durch seine Fotografien und Gemälde bekannte Künstler ist Jahrgang 1943. Sein Geburtsjahr beschäftigt Bockelmann, der demnächst seinen 70. Geburtstag begeht, seit vielen Jahren. "Während ich gutbehütet in einer Wiege lag, war die Mordmaschinerie der Nazis in vollem Gange. Da wurden meine künftigen Spielgefährten ermordet." Mit der im Leopold Museum präsentierten Serie hat Manfred Bockelmann seinen persönlichen Zugang zum Unaussprechlichen des Holocaust entwickelt.
Es geht mir darum zumindest einigen wenigen Namen und Nummern Gesichter zu geben, ein paar Menschen aus der Anonymität der Statistik herauszuheben", so Bockelmann. Der Künstler hat für diese Arbeiten bewusst einfaches Material verwendet, er schuf Kohlezeichnungen auf Juteleinwänden. Er will mit dieser in den vergangenen Jahren geschaffenen Serie "Zeichen gegen das Vergessen" setzen. Etwa die Hälfte der entstandenen Arbeiten ist im Leopold Museum zu sehen.
"Ausstellungskurator Diethard Leopold bezeichnet die Ausstellung in Anspielung auf Armstrongs Worte bei der Mondlandung als "kleinen Schritt für die Menschheit, aber großer Schritt für mich und ein wichtiger Schritt für die Institution." Schon 2008 hätte dieser neue Weg mit dem Einsetzen der gemeinsamen Provenienzforschung im Leopold Museum begonnen. "Let's talk about history", wie es Stuart Eizenstat in seiner Funktion als Sonderbeauftragter für NS-Opfer empfahl, ist für Diethard Leopold ein wichtiger Leitsatz in diesem Zusammenhang. Es gelte "aus einem Problem eine Ressource zu machen und aktiv mit der Vergangenheit umzugehen." Für Leopold Museum-Managing Director Peter Weinhäupl ist klar, "dass sich jedes Museum seiner Vergangenheit stellen muss." Manfred Bockelmann, der in den letzten Wochen im Leopold Museum Quartier bezogen hat, habe ein 30 bis 40 Jahre jüngeres Team an seiner Seite gehabt, das "mit Engagement und Betroffenheit bei der Sache war."
"Genau so kann man es machen", war Diethard Leopold sofort klar, als er Bockelmanns Arbeiten sah. Aus den erkennungsdienstlichen Fotos, die dem Künstler als Vorlage dienen, wählt er die en face Ansicht aus. "Man sieht den Menschen in die Augen", so Diethard Leopold. Er weiß, dass durch das Vorgehen die Opfer nicht erlöst werden können, aber "sie stellen uns die Frage." Manfred Bockelmann geht es darum in der Zeichnung den Menschen spürbar zu machen, ihn kennen zu lernen: "Wo mir das nicht gelingt, wo ich scheitere, verwerfe ich die Darstellung."
Die Ausstellung wird von Künstlerführungen und einem großen Schulprogramm begleitet, dass durch die Industriellenvereinigung und Tiger Coatings ermöglicht wurde. Der Historiker Stephan Pumberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Leopold Museum, hat zur Ausstellung, eine Zeitleiste erstellt, "die Schlaglichter auf die historischen Fakten wirft und eine Verdichtung der Ereignisse zum Ziel hat." Eine ergänzende subjektive Bücherauswahl fasst Titel zusammen, die den Künstler berührt, belehrt oder inspiriert haben. Für Pumberger geht es bei der Schau darum "die anonyme Masse zu individualisieren, denn jedes Schicksal sei wert erzählt zu werden." Es sei auch im Sinne des Europäischen Parlamentes - Schirmherr der Ausstellung - wichtig daran zu erinnern, dass, auch nach dem Verschwinden der Kriegsgeneration und ihrer Kinder "die Erinnerung an den Holocaust fortgesetzt werden muss."
Die Ausstellung "Manfred Bockelmann. ZEICHNEN GEGEN DAS VERGESSEN" ist im Leopold Museum bis 2. September 2013 zu sehen
"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil"
"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil" Die politische Landschaft in Österreich ist in den vergangenen Wochen bunter geworden. Die Konstellationen auf Landesebene beinhalten Koalitionen, die vor kurzem noch unvorstellbar gewesen sind: Das gilt für Kärnten, wo eine Dreier-Konstellation Jörg Haiders selbst ernannte Erben abgelöst hat, und für Tirol, wo der VP-Jäger Günther Platter mit den Grünen ein Bündnis geschmiedet hat.
In Salzburg scheint sogar ein Trio mit Stronachs Statthaltern nicht ausgeschlossen. Die Grünen sind nunmehr in vier Landesregierungen vertreten und in Salzburg auf dem Sprung in die fünfte. Das ist europaweit eine einzigartige Situation. Gemessen an der letzten Wahl auf nationaler Ebene erhalten Grüne nur in Lettland, Luxemburg und Deutschland vergleichsweise mehr Stimmen als in Österreich. Dass sich grüne Wahlerfolge auf Landesebene auch bei der Nationalratswahl wiederholen, ist aber nicht gesagt.
Auch wenn Parteimanager ihrer Chefin Eva Glawischnig mit Verweis auf eigene Umfragen höchste Sympathiewerte bescheinigen, so hat sie nicht das selbstbewusst-frische Auftreten der Tirolerin Ingrid Felipe oder die sympathisch-unprätentiöse Art der Salzburgerin Astrid Rössler. Der Kärntner Rolf Holub verkörpert jenen an Sachpolitik orientierten Typus Politiker, der derzeit in Österreich bei den Wählerinnen und Wählern gut ankommt. Für die Grünen in Österreich beginnen nach dem Höhenflug die Mühen der Ebene. Dass sie den Sprung von der Protest- zur Regierungspartei bewältigen können, zeigen sie in Oberösterreich.
Die grüne Basis hat viel zu schlucken und wird von der ÖVP immer wieder an die Wand gedrückt. Aber das Zweckbündnis regiert nun im zehnten Jahr durchaus harmonisch und, gemessen an Wirtschaftsdaten, erfolgreich. Mit dem Vorwurf, nur Steigbügelhalter zu sein, sind auch die Wiener Grünen seit ihrem Bündnis mit der SPÖ in der Bundeshauptstadt konfrontiert. Den kleinen Spielraum, den ihr Michael Häupl lässt, nützt Maria Vassilakou vor allem in der Verkehrspolitik. Sie betreibt in dem Bereich Klientelpolitik - wenn es etwa um Fahrradwege oder um das reduzierte Öffi-Ticket geht. Beim Parkpickerl haben ihr jedoch die Bezirkskaiser gezeigt, wer das Sagen hat. Was die grüne Handschrift ist, werden viele Grüne zu Recht gefragt. Um saubere Luft, gesundes Essen und direkte Demokratie kümmern sich andere Parteien auch, die Ablehnung der Atomkraft gehört zum Grundkonsens aller Parteien in Österreich.
Bleibt nur die Korruptionsbekämpfung. Da sich Parteien am Rand wie das Team Stronach oder die Neos gebildet haben, rücken die Grünen in die Mitte. Die in Deutschland übliche Trennung in Fundis und Realos gab es ohnehin nie. Die Grünen hierzulande sind von jeher im bürgerlichen Milieu verankert und waren schon immer pragmatisch. Sie sind auch jene Partei, die christliche Werte, wie sie die Caritas verkörpert, am stärksten lebt. Das zeigt auch der personelle Austausch zwischen den beiden Organisationen.
Während die SPÖ im Wahlkampf Werte wie Gerechtigkeit propagiert und die ÖVP Leistung plakatiert, bieten sich Grüne als "Bindeglied einer auseinanderbrechenden Gesellschaft" an, wie der deutsche Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner die grüne Positionierung treffend beschrieben hat. Darin liegt die Gefahr für die Grünen. Ihr Profil verschwimmt mit jeder Regierungsbeteiligung.
NIK P. & Band "Bis ans Meer" Tour 2013
Nik P. gehört nicht nur zu Österreichs erfolgreichsten Chart-Künstlern der letzten Jahre, er hat auch in Deutschland sämtliche Hitparaden aufgemischt. Mit jedem neuen Album hat er die Messlatte ein Stück weiter oben angelegt und mit "Wo die Liebe deinen Namen ruft" und "Es ist mehr als Liebe" oder "Der Fremde" einige der erfolgreichsten deutschen Airplay-Hits der letzten Jahre geschaffen. Jetzt setzt sich Nik P. neue Ziele, und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch. Wie viel Kraft in seinen neuen Songs steckt, verdeutlicht wohl am ehesten "Berlin". Nein, es ist keine Hymne an die deutsche Hauptstadt, in der der Kärntner seit Jahren unweit vom Potsdamer Platz seine Alben aufnehmen und produzieren lässt; "Berlin" ist ein Lied über verlorene Träume. Ein Mensch, der immer mal dort leben wollte, verpasst die Gelegenheit dazu und geht von der Welt ohne Berlin je gesehen zu haben. "'Berlin' hat mein Gitarrist Willi Ganster geschrieben. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Lied gehört habe. Da kommen Zeilen vor, die sind so auf den Punkt. Am Ende heißt es: Irgendwann musst du begreifen, dass nicht alle Blütenträume reifen. Und irgendwann musst du verstehn, dass auch Träume schlafen gehn. Ich will mit dem Song sagen: Leute, wenn ihr Träume habt – verfolgt die! Geht ihnen nach! Lebt euren Traum!
„An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind." So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)".
„Auch dieser Song“, so sagt Nik P., „ist aus Unbefangenheit, aus Spaß und Freude an der Musik und ganz ohne Druck entstanden.“ Nach so etwas könne man auch nicht aktiv suchen, so ein Lied passiere einfach. „Es ist das Lied meines Lebens. Nachdem der ‚Stern‘ einer der größten Hits aller Zeiten geworden ist, hab ich immer wieder erzählen müssen: Wie kam es zu diesem Song? Wem hast Du einen Stern geschenkt? Was war das damals für eine Situation?" Nik P. hat das Geheimnis, wem er das Lied gewidmet hat, nie gelüftet.
BIS ANS MEER ist auch der Titel seiner neuen Tour, die ihn ab Ende November durch Österreich führen wird. Mit einer geballten Ladung neuer Songs und großer Hits wird er sein Publikum begeistern. Jedes Konzert mit NIK P. ist ein Erlebnis das eine einzigartige Atmosphäre entstehen lässt. Die Nähe zwischen Musikern und Publikum wird fühlbar. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
NIK P. & Band
Bis ans Meer TOUR 2013
29.11.2013, 20:00 Uhr Wiener Neustadt – Arena Nova, Halle 3
30.11.2013, 20:00 Uhr Leonding - Kürnberghalle
12.12.2013, 20:00 Uhr Braunau - Bezirkssporthalle
13.12.2013, 20:00 Uhr Steyr - Stadthalle
14.12.2013, 20:00 Uhr Graz – Messe Graz Halle A
15.12.2013, 19:30 Uhr Klagenfurt – Messearena/Messehalle 5
19.12.2013, 20:00 Uhr Innsbruck – Congress, Saal Tirol
20.12.2013, 20:00 Uhr Salzburg – Sporthalle Alpenstrasse
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96 0 96, Ticket Online 01/88 0 88, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732/22 15 23.
ÖBB-Ticketshop: Einfacher und schneller zum günstigsten ÖBB-Ticket
Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert Im September 2012 haben die ÖBB den Ticketshop gelauncht. Bereits nach einem halben Jahr haben über 100.000 Fahrgäste die Ticket-App auf ihren Smartphones installiert. Mit der Ticket-App für iPhones und Android-Smartphones ist eine völlig neue Buchungsmöglichkeit für ÖBB-Inlandstickets hinzugekommen.
Insgesamt wurden seit dem Start über 1,4 Millionen Online- und Mobile-Tickets über das neue System gebucht und über 134.000 Kunden haben sich beim Service „meineÖBB“ registriert. Diese Zahlen zeigen, dass die ÖBB mit dem Ticketshop auf dem richtigen Weg sind. Die ÖBB werden das System auch weiterhin den gestiegenen Kundenbedürfnissen anpassen.
Im Ticketshop direkt zum günstigsten ÖBB-Ticket
Der ÖBB-Ticketshop bietet den Kunden nach Angabe der Reisendendaten direkt und automatisch alle passenden ÖBB-Tickets an. Dabei wird auch immer das günstigste ÖBB-Ticket für die gewünschte Verbindung vorgeschlagen.
Im „meineÖBB“-Bereich können wichtige Daten, wie Name, Ermäßigungskarte, Zahlungsinformationen oder häufig genutzte Verbindungen für zukünftige Buchungen gespeichert werden. Der Ticket-Kauf wird dadurch vereinfacht. Vor dem ersten Geltungstag können die meisten Online-Standard-Tickets kostenlos storniert und umgebucht werden. Vorausgesetzt die Tickets wurden noch nicht bezogen (Generierung als PDF, Ausdruck am Fahrkartenautomaten, Bezug in der Ticket-App etc.).
Alle Informationen zum ÖBB-Ticketshop stehen den Kunden auf oebb.at zur Verfügung.
EU-Verbot betrifft nur 20 Pozent aller österreichischen Neonicotinoid-Anwendungen
Die kommenden EU-Verbote für Neonicotinoide sind laut GLOBAL 2000 zwar ein Schritt in die richtige Richtung, für Österreich jedoch nicht ausreichend. "Ein durchgeführter Vergleich der in Österreich derzeit laut amtlichem Pflanzenschutzmittelregister bestehenden Zulassungen für Neonicotinoide mit den im EU-Kommissionsvorschlag angekündigten Verboten zeigt, dass nur rund 20 Prozent der derzeit in Österreich erlaubten Neonicotinoid-Anwendungen vom EU-Verbot überhaupt betroffen sind.", so GLOBAL 2000.
"Große Landwirtschaftsbereiche wie Weinbau, Obstbau und das gesamte Wintergetreide wären aus heutiger Sicht von den EU-Verboten ausgenommen. Es ist zu befürchten, dass das Bienensterben allein mit den Teilverboten der EU nicht aufzuhalten sein wird", warnt Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000.
Die GLOBAL 2000-Analyse im Detail: Derzeit sind österreichweit fünf Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide als Pflanzenschutzmittel zugelassen: Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam, Acetamiprid und Thiacloprid. Insgesamt 43 landwirtschaftliche Kulturen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel dürfen derzeit mit einem oder mehreren dieser Pestizidwirkstoffe entweder als Saatgutbeizung, Granulat oder Spritzbehandlung bzw. einer Kombination dieser Anwendungen behandelt werden. Insgesamt ergeben sich daraus derzeit 83 erlaubte Neonicotinoid-Anwendungen, da ja für manche Kukturen mehrere Wirkstoffe gleichzeitig zugelassen sind. Die EU-Teilverbote betreffen nur 17 dieser 83 Anwendungsmöglichkeiten von Neonicotinoiden in Österreich. Das erklärt sich einerseits dadurch, dass die als weniger bienengefährlich angesehenen Neonicotinoide Thiacloprid und Acetamiprid nicht Gegenstand der aktuellen EFSA-Bewertung waren und daher im Kommissionsvorschlag keine Berücksichtigung fanden. Andererseits sind auch bei den als besonders bienengefährlich geltenden Neonicotinoiden Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam nur 17 von 39 derzeit erlaubten Anwendungen von den EU-Verboten betroffen.
Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann
Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann Woran erkennt man, dass bald der Frühling Einzug hält? Indem viele von uns Niesattacken, verstopfte Nasen und rote Augen aufgrund von Hasel-, Birken- oder Gräserpollen haben. Diese allergischen Reaktionen gehören zu den häufigsten Ursachen von geröteten Augen. Aber rote Augen sind ein Symptom, erklärt Chefredakteur und Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum, das verschiedene Ursachen haben kann:
Ganz oft ist es so, dass die Augen zu trocken sind, weil zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Da spielen auch häufig Zugluft, Zigarettenqualm, Wind oder Kälte eine Rolle und ebenfalls häufig sind Bindehautentzündungen durch Viren oder Bakterien. Wichtig ist, dass man zum Augenarzt geht, vor allem bei Schmerzen oder Sehstörungen, weil dann auch noch andere Augenkrankheiten dahinterstecken können.
Finger weg von irgendwelchen Hausmittelchen, wie Kamillespülung, weil die die Augen noch mehr reizen können. Man sollte die Ursachen ärztlich abklären lassen, denn oft kann der Augenarzt schnelle Abhilfe schaffen:
Bei trockenen Augen können künstliche Tränen helfen, die gibt es als Tropfen oder Gel in der Apotheke. Für Allergiker gibt es Augentropfen, die die Allergiesymptome im Auge unterdrücken. Bei Infektionen behandelt dann der Arzt z.B. mit abschwellenden oder bei bakteriellen Infektionen gegebenenfalls dann auch mit antibiotischen Augentropfen.
Damit gar nicht erst rote Augen und eine Bindehautentzündung entstehen können, kann man aber einfach und unkompliziert vorbeugen: Zugluft und Zigarettenrauch sollte man vermeiden und oft an die frische Luft gehen. Und dann ist es auch wichtig, dass man sich nicht mit ungewaschenen Händen die Augen reibt, um keine Keime in die Augen zu schleppen. Wer Kosmetika verwendet, wie Wimperntusche oder Eyeliner sollte aufs Verfallsdatum schauen, auch um keine Keime ins Auge zu bringen.
Augen werden bei langer Bildschirmarbeit häufig überanstrengt. Damit die Augen nicht ermüden und entspannen können, tut es gut, immer mal wieder in die Ferne zu schauen, rät der Diabetes Ratgeber.









