"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil"
"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil" Die politische Landschaft in Österreich ist in den vergangenen Wochen bunter geworden. Die Konstellationen auf Landesebene beinhalten Koalitionen, die vor kurzem noch unvorstellbar gewesen sind: Das gilt für Kärnten, wo eine Dreier-Konstellation Jörg Haiders selbst ernannte Erben abgelöst hat, und für Tirol, wo der VP-Jäger Günther Platter mit den Grünen ein Bündnis geschmiedet hat.
In Salzburg scheint sogar ein Trio mit Stronachs Statthaltern nicht ausgeschlossen. Die Grünen sind nunmehr in vier Landesregierungen vertreten und in Salzburg auf dem Sprung in die fünfte. Das ist europaweit eine einzigartige Situation. Gemessen an der letzten Wahl auf nationaler Ebene erhalten Grüne nur in Lettland, Luxemburg und Deutschland vergleichsweise mehr Stimmen als in Österreich. Dass sich grüne Wahlerfolge auf Landesebene auch bei der Nationalratswahl wiederholen, ist aber nicht gesagt.
Auch wenn Parteimanager ihrer Chefin Eva Glawischnig mit Verweis auf eigene Umfragen höchste Sympathiewerte bescheinigen, so hat sie nicht das selbstbewusst-frische Auftreten der Tirolerin Ingrid Felipe oder die sympathisch-unprätentiöse Art der Salzburgerin Astrid Rössler. Der Kärntner Rolf Holub verkörpert jenen an Sachpolitik orientierten Typus Politiker, der derzeit in Österreich bei den Wählerinnen und Wählern gut ankommt. Für die Grünen in Österreich beginnen nach dem Höhenflug die Mühen der Ebene. Dass sie den Sprung von der Protest- zur Regierungspartei bewältigen können, zeigen sie in Oberösterreich.
Die grüne Basis hat viel zu schlucken und wird von der ÖVP immer wieder an die Wand gedrückt. Aber das Zweckbündnis regiert nun im zehnten Jahr durchaus harmonisch und, gemessen an Wirtschaftsdaten, erfolgreich. Mit dem Vorwurf, nur Steigbügelhalter zu sein, sind auch die Wiener Grünen seit ihrem Bündnis mit der SPÖ in der Bundeshauptstadt konfrontiert. Den kleinen Spielraum, den ihr Michael Häupl lässt, nützt Maria Vassilakou vor allem in der Verkehrspolitik. Sie betreibt in dem Bereich Klientelpolitik - wenn es etwa um Fahrradwege oder um das reduzierte Öffi-Ticket geht. Beim Parkpickerl haben ihr jedoch die Bezirkskaiser gezeigt, wer das Sagen hat. Was die grüne Handschrift ist, werden viele Grüne zu Recht gefragt. Um saubere Luft, gesundes Essen und direkte Demokratie kümmern sich andere Parteien auch, die Ablehnung der Atomkraft gehört zum Grundkonsens aller Parteien in Österreich.
Bleibt nur die Korruptionsbekämpfung. Da sich Parteien am Rand wie das Team Stronach oder die Neos gebildet haben, rücken die Grünen in die Mitte. Die in Deutschland übliche Trennung in Fundis und Realos gab es ohnehin nie. Die Grünen hierzulande sind von jeher im bürgerlichen Milieu verankert und waren schon immer pragmatisch. Sie sind auch jene Partei, die christliche Werte, wie sie die Caritas verkörpert, am stärksten lebt. Das zeigt auch der personelle Austausch zwischen den beiden Organisationen.
Während die SPÖ im Wahlkampf Werte wie Gerechtigkeit propagiert und die ÖVP Leistung plakatiert, bieten sich Grüne als "Bindeglied einer auseinanderbrechenden Gesellschaft" an, wie der deutsche Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner die grüne Positionierung treffend beschrieben hat. Darin liegt die Gefahr für die Grünen. Ihr Profil verschwimmt mit jeder Regierungsbeteiligung.
Übernachtung am Campingplatz kostet im Europa-Schnitt rund 32 Euro
Camping ist schon lange nicht mehr so preiswert wie es einmal war. Das zeigt der Österreichische Camping Club (ÖCC) mit dem ADAC-Preisvergleich von europäischen Campingplätzen. Der Partnerclub des ÖAMTC hat die Hauptsaison-Preise für eine Übernachtung für zwei Erwachsene, ein Kind, einen Auto- oder Caravanstellplatz, Strom, Warmduschen und Kurtaxe recherchiert.
"Der europäische Durchschnittspreis liegt bei 32,96 Euro. In Österreich nächtigt eine dreiköpfige Familie zum Preis von 31,20 Euro unter dem Europa-Durchschnittspreis", fasst Edith Witowetz vom ÖCC zusammen. Am günstigsten ist Camping in Polen (22,94 Euro) und Ungarn (22,22 Euro), am teuersten in der Schweiz (46,27 Euro) und in Italien (41,59 Euro).
Wer beim Campen sparen möchte, ist mit einer ÖCC-Mitgliedschaft gut beraten (Preis: 37 Euro bzw. 32,20 Euro für ÖAMTC-Mitglieder). Wer mit Juni betritt, erhält einen Monat Gratis-Mitgliedschaft. ÖCC-Mitglieder erhalten Ermäßigungen und besondere Konditionen bei über 100 Vorteilspartnern. Zusätzlich zur ÖCC-Clubkarte bekommen ÖCC-Mitglieder auch kostenlos die Camping Card International. Mit dieser gibt es bei rund 1.700 Campingplätzen in ganz Europa bis zu 40 Prozent Rabatt auf die Campinggebühren. Außerdem inkludiert sie eine Haftpflichtversicherung für Camper.
Stronach/Markowitz: Grüner Rad-Wahn ist untragbar
Wien. - "Die grüne Rad-Lobby rund um Vassilakou will offenbar schon in wenigen Wochen wissen, wie viel sie den Wienern zumuten kann. Grün eingefärbte Radwege, Kritik an den Öffis und jetzt die Aufhebung der Benützungspflicht des Radweg in der Operngasse - täglich kommen neue Ideen, um für die Menschen in der Stadt das Leben schwerer und gefährlicher zu machen", kritisiert der Wiener Team Stronach Mandatar Stefan Markowitz. Entsprechend der Argumentation, warum Radfahrer auch die Fahrbahn in der Operngasse benützen dürfen, "müssten Autofahrer die Straßenbahngleise und Radwege am Ring benützen dürfen, weil auf den drei Fahrspuren kein Platz mehr ist!"
"Es stimmt - auf dem betroffenen Straßenabschnitt sind viele Radfahrer unterwegs", so Markowitz. Das gilt aber auch für den Individualverkehr und für die Fahrgäste der Wiener Linien. "Diese beiden Gruppen dürfen zwar zu einem Großteil die gesamte Infrastruktur - Fahrbahn und Radweg - finanzieren, zum "Dank" werden sie in diesem stauanfälligen Straßenabschnitt aber zusätzlich gebremst", kritisiert Markowitz. Schon zu ihrem eigenen Schutz sollten Radfahrer in der Operngasse weiter nur den Radweg benutzen dürfen - "unter Berücksichtigung der StVO, die auch für Pedalritter gilt - Stichwort Tempo bei Überfahrten", erinnert der Team Stronach Mandatar.
Embolie im Auge. Erblindung erfolgreich bekämpft
Anton K. mit den Ergebnissen seiner Gesichtsfeldprüfungen: in seiner rechten Hand das ausgelöschte Gesichtsfeld vor Therapiebeginn, in seiner linken der Befund nach 3 Behandlungstagen mit dem wiedergewonnenen zentralen (hellen) Bereich Am 13. Mai 2013 stellte Herr Anton K. plötzlich fest, dass er an seinem rechten Auge innerhalb von Sekunden ohne für ihn erkennbaren Grund erblindete. Der gelernte 73 jährige Werkzeugmacher wurde sofort über eine neurologische Abteilung eines Landeskrankenhauses an eine Augenklinik gebracht. Nach einer eingehenden Untersuchung lautete die Diagnose: Zentralarterienembolie rechtes Auge. Bei dieser Erkrankung verstopft sich die für die Netzhautversorgung verantwortliche Arterie. Ähnlich einem Schlaganfall oder Herzinfarkt werden wichtige Organe mit Sauerstoff nicht mehr versorgt. Am Auge bedeutet das eine Erblindung.
Die gemäß Lehrbuch offensichtliche Aussichtslosigkeit auf eine Verbesserung findet sich im Arztbrief:
Sehleistung rechtes Auge: Handbewegung / Augenkontrolle: 2 Wochen / Augentherapie: keine / Untersuchung: Internist/in
Aufgeben tut man nur einen Brief, meinte Herr K. und wollte sich nicht geschlagen geben. Auf Empfehlung seiner Familie wurde 48 Stunden später Anton K. noch in der Nacht durch Univ.-Prof. Dr. Zirm (Augenzentrum Wien) untersucht und zu einer intensiven Gefäßtherapie durch 7 Tage stationär aufgenommen.
Drei Tage später und das ausgerechnet zu Pfingsten, stellte der Patient fest, dass er mit seinem rechten Auge wie durch eine zunehmend größer werdende Lücke des sonst schwarzen Gesichtsfeldes Beschriftungen an Türen, Lichtschalter, sogar die Gesichter der ihn liebevoll betreuenden Krankenschwestern sehen kann.
Dazu Prof. Zirm: das Lob gebührt dem um sein Augenlicht kämpfenden Patienten. Gerade bei einem Gefäßverschluß muss innerhalb weniger Stunden alles unternommen werden, um die lokale Situation im Auge zu verbessern. Wichtig ist, dem Patienten die Situation nicht nur zu erklären, sondern auch einen Behandlungsversuch anzubieten.
Stronach: Gewerkschaften bremsen das Land
"Einfluss und Macht der Gewerkschaften sind in Österreich viel zu groß geworden. Die Folge: Ihre sture Blockadepolitik bremst das Land", kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. "Das beinharte Aussitzen von Verhandlungen - ohne einen Millimeter nachzugeben - ist nicht mehr zeitgemäß und schadet letztendlich nur den Menschen. Dies zeigen die Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht und der Streit um die Ladenöffnungszeiten ganz deutlich", so Lugar.
Es sei unbestritten, dass Gewerkschaften in ihren Anfängen die Arbeiter gegen Ausbeutung geschützt haben. "Jetzt haben wir aber 2013! Ausbeutung wird durch Gesetze verhindert, wenn in Einzelfällen dagegen verstoßen wird, kann die Gewerkschaft ja helfen", erklärt Lugar. Dies rechtfertige aber nicht, dass die Gewerkschaften "als geheime Macht im Staate" den Weg der Politik bestimmen "und ständig als Reformverhinderer auftreten."
Am Beispiel des Lehrerdienstrechts sei diese Haltung genau zu sehen: "Statt endlich konstruktiv und gemeinsam neue Wege zu beschreiten, wird nur gemauert, blockiert und verhindert! Auf der Strecke bleiben aber die Kinder, die Schüler - und damit die Zukunft unseres Landes!", warnt Lugar.
Bei den Ladenöffnungszeiten spiele sich die Gewerkschaft als "Retter der Verkäufer" auf, übersehe dabei aber, dass Erlöse, die am Sonntag erwirtschaftet werden könnten und damit Arbeitsplätze sichern, "ungebremst in den Internethandel fließen." Zudem gibt es laut Lugar genug Handelsangestellte, die durchaus auch an Sonntagen arbeiten würden - "gegen entsprechende Abgeltung, wie es in vielen Berufssparten üblich ist", erinnert Lugar an Spitalspersonal und die die vielen Sparten, die ebenfalls an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Deshalb fordert Lugar "Bewegung in den Reihen der Gewerkschafter, ansonsten muss die oft gepriesene Sozialpartnerschaft dringend neu überdacht werden!"
ÖBB-Ticketshop: Einfacher und schneller zum günstigsten ÖBB-Ticket
Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert Im September 2012 haben die ÖBB den Ticketshop gelauncht. Bereits nach einem halben Jahr haben über 100.000 Fahrgäste die Ticket-App auf ihren Smartphones installiert. Mit der Ticket-App für iPhones und Android-Smartphones ist eine völlig neue Buchungsmöglichkeit für ÖBB-Inlandstickets hinzugekommen.
Insgesamt wurden seit dem Start über 1,4 Millionen Online- und Mobile-Tickets über das neue System gebucht und über 134.000 Kunden haben sich beim Service „meineÖBB“ registriert. Diese Zahlen zeigen, dass die ÖBB mit dem Ticketshop auf dem richtigen Weg sind. Die ÖBB werden das System auch weiterhin den gestiegenen Kundenbedürfnissen anpassen.
Im Ticketshop direkt zum günstigsten ÖBB-Ticket
Der ÖBB-Ticketshop bietet den Kunden nach Angabe der Reisendendaten direkt und automatisch alle passenden ÖBB-Tickets an. Dabei wird auch immer das günstigste ÖBB-Ticket für die gewünschte Verbindung vorgeschlagen.
Im „meineÖBB“-Bereich können wichtige Daten, wie Name, Ermäßigungskarte, Zahlungsinformationen oder häufig genutzte Verbindungen für zukünftige Buchungen gespeichert werden. Der Ticket-Kauf wird dadurch vereinfacht. Vor dem ersten Geltungstag können die meisten Online-Standard-Tickets kostenlos storniert und umgebucht werden. Vorausgesetzt die Tickets wurden noch nicht bezogen (Generierung als PDF, Ausdruck am Fahrkartenautomaten, Bezug in der Ticket-App etc.).
Alle Informationen zum ÖBB-Ticketshop stehen den Kunden auf oebb.at zur Verfügung.
"Dein Tipp für Julia“ - Neue Kampagne zur Raucherentwöhnung startet
“Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Grund genug für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchertelefon eine Kampagne zur Raucherentwöhnung ins Leben zu rufen. Mit der aktuellen Kampagne “Dein Tipp für Julia“ sollen vor allem junge Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren angesprochen werden. Eine interaktive Video-Webseite (www.juliarauchfrei.at) sowie YouTube und Facebook bilden die zentralen Elemente dieser Kampagne.
Eine ist keine, oder?
Im Mittelpunkt der Kampagne steht Julia, eine junge Frau, die mit dem Rauchen aufgehört hat. Als sie eine alte Packung Zigaretten findet, bekommt sie wieder große Lust zu rauchen. Deshalb wendet sie sich mit einer Videobotschaft an die Internet-Gemeinde und bittet diese um Tipps, die sie vom Rauchen abhalten soll. Julia belohnt jeden brauchbaren Ratschlag mit einem unterhaltsamen Video, in dem sie (fast) jeden Tipp in die Tat umsetzt. Die ZuseherInnen können so den Lauf der Geschichte mit beeinflussen. Julia bemerkt in Ihren Videos auch die Vorteile des Nichtrauchens wie z.B. dass sie nun, ihr Geld für andere Einkäufe nutzen kann und dass sie beim Tanzen wieder mehr Luft hat.
„Der interaktive Charakter der Kampagne ermöglicht es in einen Eins-zu-Eins-Kontakt mit potentiellen RaucherInnen zu treten. Gemeinsam mit dem Rauchertelefon wollen wir Wege aufzeigen, wie man rauchfrei bleiben kann. Aufhörwillige RaucherInnen sollen auf humorvolle Weise das Rauchertelefon und die österreichweiten Angebote der Tabakentwöhnung kennen lernen. Wir gehen einen neuen Weg, um vor allem junge Frauen zu unterstützen“, so der für das Thema Prävention zuständige stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst.
Raucherinnen auf dem Vormarsch
Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unterschiedliche Entwicklung des Tabakkonsums von Frauen und Männern. Laut Statistik Austria ist die Raucherrate bei den Männern in den letzten Jahrzehnten von 39 % auf 27 % gesunken, während sich gleichzeitig der Anteil der weiblichen Raucherinnen von 9 % auf 19 % erhöht und somit mehr als verdoppelt hat. Jede dritte Frau (34 %) in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen raucht täglich. Hinzu kommt noch, dass in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen die Frauen früher zu rauchen beginnen, als die Männer.
Hilfe zur Selbsthilfe
Ziel der Kampagne, die noch bis zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2013 läuft, ist die Sensibilisierung junger Frauen und Motivation junger RaucherInnen zum Rauchstopp. Die Webseite www.juliarauchfrei.at wird auch nach dem Weltnichtrauchertag weiterhin verfügbar sein. Die Kampagne verlagert den kommunikativen Schwerpunkt weg von den Gefahren des Rauchens, hin zu den Vorteilen des Nichtrauchens und den Angeboten für Aufhörwillige.
"profil"-Umfrage: Grüne legen deutlich zu - FPÖ und SPÖ verlieren
Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, legen die Grünen im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte zu und kommen auf 16%. Die SPÖ hingegen verliert laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage zwei Prozentpunkte und kommt mit 26% nur noch knapp auf Platz eins. Die ÖVP gewinnt einen Prozentpunkt und landet mit 25% auf Platz zwei. Die Freiheitlichen erreichen nur noch 18% (minus ein Prozentpunkt). Würde am Sonntag gewählt, stagnierte das Team Stronach bei 10%, das BZÖ käme auf 2% (plus ein Prozentpunkt).
In der Kanzlerfrage verliert Werner Faymann im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht nur noch 20%. ÖVP-Obmann Spindelegger käme auf 16% (minus ein Prozentpunkt), könnte man den Kanzler direkt wählen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verliert im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht 11%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte und kommt auf 10%. Frank Stronach gewinnt drei Prozentpunkte, er erreicht 7%.
EU-Verbot betrifft nur 20 Pozent aller österreichischen Neonicotinoid-Anwendungen
Die kommenden EU-Verbote für Neonicotinoide sind laut GLOBAL 2000 zwar ein Schritt in die richtige Richtung, für Österreich jedoch nicht ausreichend. "Ein durchgeführter Vergleich der in Österreich derzeit laut amtlichem Pflanzenschutzmittelregister bestehenden Zulassungen für Neonicotinoide mit den im EU-Kommissionsvorschlag angekündigten Verboten zeigt, dass nur rund 20 Prozent der derzeit in Österreich erlaubten Neonicotinoid-Anwendungen vom EU-Verbot überhaupt betroffen sind.", so GLOBAL 2000.
"Große Landwirtschaftsbereiche wie Weinbau, Obstbau und das gesamte Wintergetreide wären aus heutiger Sicht von den EU-Verboten ausgenommen. Es ist zu befürchten, dass das Bienensterben allein mit den Teilverboten der EU nicht aufzuhalten sein wird", warnt Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000.
Die GLOBAL 2000-Analyse im Detail: Derzeit sind österreichweit fünf Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide als Pflanzenschutzmittel zugelassen: Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam, Acetamiprid und Thiacloprid. Insgesamt 43 landwirtschaftliche Kulturen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel dürfen derzeit mit einem oder mehreren dieser Pestizidwirkstoffe entweder als Saatgutbeizung, Granulat oder Spritzbehandlung bzw. einer Kombination dieser Anwendungen behandelt werden. Insgesamt ergeben sich daraus derzeit 83 erlaubte Neonicotinoid-Anwendungen, da ja für manche Kukturen mehrere Wirkstoffe gleichzeitig zugelassen sind. Die EU-Teilverbote betreffen nur 17 dieser 83 Anwendungsmöglichkeiten von Neonicotinoiden in Österreich. Das erklärt sich einerseits dadurch, dass die als weniger bienengefährlich angesehenen Neonicotinoide Thiacloprid und Acetamiprid nicht Gegenstand der aktuellen EFSA-Bewertung waren und daher im Kommissionsvorschlag keine Berücksichtigung fanden. Andererseits sind auch bei den als besonders bienengefährlich geltenden Neonicotinoiden Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam nur 17 von 39 derzeit erlaubten Anwendungen von den EU-Verboten betroffen.
Sobotka: "Länder einig über Spekulationsverbot und Reform des Finanzausgleichs"
Bei der heutigen Sitzung der Finanzreferenten konnte eine Einigung zwischen den Bundesländern über die 15a-Vereinbarung – risikoaverse Finanzgebarung (Spekulationsverbot) und einheitliche Grundsätze des Haushaltsrechts – erzielt werden.
„Aufgrund der verantwortungslosen Haltung der Oppositionsparteien ist eine Verankerung des Spekulationsverbotes in der Verfassung leider nicht möglich. Daher beweisen die Länder mit dieser Einigung einmal mehr, wer in diesem Land tatsächlich Verantwortung trägt“ betont NÖ-Finanzreferent Mag. Wolfgang Sobotka.
Die nächsten Schritte sehen vor, dass der Niederösterreichische Landtag in seiner nächsten Sitzung die 15a-Vereinbarung beschließt.
Außerdem haben die Finanzreferenten über eine Weiterentwicklung des Haushaltswesens der Bundesländer diskutiert. Ziel ist eine vollständige und einheitliche Darstellung der finanziellen Lage, um eine möglichst hohe Transparenz und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Eine Arbeitsgruppe unter der Vorsitzführung des Landes Niederösterreich wird entsprechende Lösungsvorschläge erarbeiten.
„Auch der Finanzausgleich soll reformiert werden. Hier geht es vor allem um eine Vereinfachung der gesetzlichen Bestimmungen, eine Verwaltungsvereinfachung oder die Finanzierung des Gesundheitssystems aus einer Hand. Bei der Frage der Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel kann sich das Land Niederösterreich eine Wiedereinführung durchaus vorstellen, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Mittel fair verteilt werden“ so Sobotka weiter.
1,4 Milliarden Euro Verlust durch die Herstellung von 1- und 2 Cent-Münzen?
Der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin aus Österreich war im vergangenen Jahr der verantwortliche Berichterstatter des EU-Parlaments beim legislativen Bericht zur Ausgabe von Euro-Münzen. Dabei konnte er gegen den damaligen Widerstand der EU-Kommission und des Rates eine Kosten-Nutzen-Analyse der 1- und 2 Cent -Münzen durchsetzen. Ebenso forderte H.P. Martin die Einführung von 1- und 2 Euro-Scheinen.
H.P. Martin erklärt zur nun von der EU-Kommission vorgelegten Folgenabschätzung: "Die noch im Vorjahr bestrittenen Befürchtungen, 1- und 2 Cent-Münzen seien unrentabel, haben sich mehr als bestätigt. Die EU-Kommission räumt jetzt selbst ein, dass die Herstellung der beiden Münzen seit 2002 zu einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro geführt hat.
Vernünftig wäre es, diese Münzen jetzt tatsächlich schnell aus dem Handel zu nehmen. Alles andere ist eine fortgesetzte Verschwendung.
Die weiteren drei Optionen, welche die EU-Kommission erwägt, machen deshalb keinen Sinn - weder der Fortbestand des Status quo noch eine verbilligte Produktion der Münzen oder ein langsames Ausklingen.
Bei den Recherchen zu meinem Parlamentsbericht zeigte sich, dass die Angst vor aufgerundeten Preisen bei abgeschafften 1- und 2 Cent-Münzen unbegründet ist. Die Bereiche des Handels, die auf "Kampfpreise" setzen, würden eher abrunden, aus 1,99 Euro wird dann 1,95 Euro.
Dafür werde ich mich als verantwortlicher Parlamentsberichterstatter weiter einsetzen - im Sinne von Kostensenkungen, mehr Effizienz und Bürgerakzeptanz. Auch die Einführung von 1- und 2 Euro-Scheinen bleibt auf der Tagesordnung."
Hindernislauf für Firmengründer
Als großen Wurf feiert die Regierung die GmbH-Reform, die heute, Dienstag, vom Ministerrat verabschiedet werden soll. Tatsächlich zieht Österreich mit der Senkung des Mindeststammkapitals von 35.000 auf 10.000 Euro nur darin nach, was anderswo in Europa längst Usus ist. Für die einen geht die Liberalisierung nicht weit genug - in Großbritannien und Deutschland etwa kann man eine GmbH schon mit einem Euro gründen und muss keinen Notar zahlen. Für die anderen wird schon mit der halbherzigen Reform der Gläubigerschutz zu sehr verwässert und die Schaffung von Betrugs-GmbHs erleichtert.
Als besonders unglücklich gilt unter Experten die Tatsache, dass Österreich anders als Deutschland keine neue "GmbH light"-Kategorie schafft, sondern es auch Altgesellschaften ermöglicht, ihr Stammkapital auf 10.000 Euro zu senken - und dabei auch gleich Steuern zu sparen.
Doch gleichgültig, ob sich die neue GmbH in ein paar Jahren als vorteilhaft oder nachteilig für den Standort erweisen wird, eine große Gründerwelle wird dadurch nicht ausgelöst. Denn Österreichs Jungunternehmer leiden unter viel mehr als nur unter zu hohen Anfangskosten. Zwar wird von Politikern und Standesvertretern ständig einer Gründerwelle das Wort geredet. Aber ein dichtes Geflecht von Gesetzen, Regeln, Gebühren und Amtswegen machen den Sprung in die Selbstständigkeit zu einem Hindernislauf.
Es beginnt schon mit der Frage, was man überhaupt tun darf - oft geregelt durch eine veraltete Gewerbeordnung, die den Geist der mittelalterlichen Zünfte atmet. Eine unheilige Allianz der Sozialpartner hält dieses System am Leben: Die Arbeiterkammer fürchtet um den Verbraucherschutz, wenn Gewerbe frei werden, in der Wirtschaftskammer wollen die Sparten den Wettbewerb im Zaum halten. Überhaupt ist die Wirtschaftskammer für viele Jungunternehmer ein besonderer Stein des Anstoßes. Dass Österreich als eines der letzten Länder Europas die Pflichtmitgliedschaft aufrechterhält, mag gute Gründe haben. Aber dass viele moderne Unternehmen gleich mehrfach Kammerbeiträge zahlen müssen, weil ihre Tätigkeit nicht in eine der traditionellen Sparten passt, ist ein Skandal.
Selbst wenn die Notariatskosten für GmbH-Gründungen durch die Reform nun sinken sollen, bleiben sie für viele weitere gesellschaftsrechtliche Schritte unverhältnismäßig hoch. Auch die lange Dauer der Eintragungen ins Firmenbuch stellt oft eine unnötige Belastung dar.
Und dass in einem Land, in dem es ohnehin an Risikokapital für Start-ups fehlt, die Finanzbehörden seit kurzem hart gegen gewisse stille Beteiligungsmodelle vorgehen und damit die steuerlichen Anreize für Investoren beseitigen, ist auch in Zeiten der Budgetnöte unverständlich. Österreich gilt zwar immer noch als guter Standort für etablierte Unternehmen - auch dank der relativ großzügigen Gruppenbesteuerung. Aber wer Innovation betreiben und Risiko eingehen will, der geht lieber anderswo hin.
Österreichs Wirtschaft zehrt immer noch von den Gründungen der Nachkriegszeit, die heute den Großteil des so erfolgreichen Mittelstands ausmachen. Doch für die Zukunft reicht das nicht aus.
Wer immer die nächste Regierung bildet, eine Gründeroffensive sollte im Mittelpunkt ihres Programms stehen. Doch dafür müssten noch viele Tabus gebrochen werden.
Liberales Forum stellt weitere Weichen für den Wahlkampf
LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar Das Liberale Forum hat bei der ordentlichen Bundespartner- Innenversammlung vergangenen Freitag (17.5.) - erstmals in den Räumlichkeiten der Wahlplattform "NEOS - Das neue Österreich" in der Wiener Neustiftgasse - weitere wesentliche Weichen für die Nationalratswahl gestellt.
Die Finanzen wurden erfolgreich konsolidiert, Strukturen für eine landesweite Moblisierung zusammen mit NEOS geschaffen. Gemeinsam mit bisherigen und neu bestellten Landeskoordinatoren ist ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf mit über 26.000 Hausbesuchen geplant. Der Startschuss erfolgt mit dem Auftakt der Bundesländer-Tour Anfang Juni.
Neben LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar und ihrem Stellvertreter Michael Pock sprach NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz über die Kernthemen im Wahlkampf: "Mehr Chancen in der Bildung, faire und flexible Sozialleistungen, geringere Steuerlast sowie eine stärkere, transparentere Demokratie - das braucht Österreich jetzt!"
Im Einklang mit den "Plänen für ein neues Österreich" steht auch die bei der Versammlung mit großer Mehrheit beschlossene bedarfsorientierte Grundsicherung in Form einer negativen Einkommenssteuer. Das umfassende Modell dient der Sicherung der Existenz als Voraussetzung für persönliche Freiheit und ersetzt den Wildwuchs staatlicher Transferleistungen.
Mlinar zeigt sich von den Stärken der neuen bedarfsorientierten Grundsicherung überzeugt: "Unser System schafft nicht nur Anreize zu persönlicher Leistung und Vorsorge sowie mehr Effizienz und Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung, sondern bringt auch mehr Selbstbestimmung, Freiheit und Flexiblität für alle Bürgerinnen und Bürger - ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt."
Europa und die USA haben ja vieles gemeinsam
Europa und die USA haben ja vieles gemeinsam Europa und die USA haben ja vieles gemeinsam: Hier wie dort sind infolge der Weltwirtschaftskrise Probleme virulent geworden, die zwar längst bekannt waren, deren Bedeutung aber unterschätzt wurde. In Europa sind das vor allem die Entscheidungsmechanismen, die stets einen breiten Konsens unter den Mitgliedsstaaten erfordern. In den USA war es seit vielen Jahren das doppelte Defizit - im Staatshaushalt und in der Handelsbilanz -, das Sorgen machte.
Im Zuge der Krise hat sich herausgestellt, dass jeder auch an den Leiden des anderen laboriert: In den USA sind Entscheidungen praktisch unmöglich, wenn Präsident und Kongress nicht an einem Strang ziehen. Und in Europa zeigte sich, dass die Staatshaushalte bei Weitem nicht so gesund sind, wie sie sich in der Hochkonjunktur vor dem Crash dargestellt haben. Die Handelsbilanzen sind freilich eher ein internes Problem: Nur die Staaten an der Süd-Peripherie haben im Lauf der Jahre an Wettbewerbsfähigkeit verloren - die EU insgesamt exportiert mehr, als sie importiert.
Jetzt verwischen sich die unterschiedlichen Schwierigkeiten: Als es darauf ankam, die Staaten an der Peripherie vor dem Kollaps zu retten, einigte sich Europa sehr rasch auf gemeinsame Hilfen - wenn auch unter der Auflage massiver Sparprogramme. In den USA hingegen konnten sich Präsident und Kongress weder auf Sparprogramme noch auf Steuererhöhungen einigen, abgesehen von ein paar halbherzigen Maßnahmen gab es keine Lösung für das ausufernde Defizitproblem.
Das freilich scheint kein Fehler gewesen zu sein: Obwohl die USA 2009 mit zweistelligen Defizitraten ins Rennen gegangen waren, Europa im Schnitt aber nur mit 6,9 Prozent des BIP, sieht es ganz danach aus, als würden die USA ihr Sanierungsziel rascher erreichen als Europa. Der - durch Uneinigkeit erzwungene - Verzicht auf strikte Sparprogramme (und natürlich die lockere Geldpolitik der Fed) lässt die Wirtschaft rascher wachsen als den Geldbedarf des Staates, während in Europa die Rezession laufend die Konsolidierungserfolge wegfrisst.
Europa und die USA können noch einiges voneinander lernen. Kaum vorzustellen, was aus beiden werden könnte, wenn dort auch noch entschieden werden könnte - und am Ende sogar vernünftig.
Zukunftsmanager Dr. Pero Micic referierte in der ecolounge im Palais Niederösterreich
In seinem Vortrag „Führungskräfte als Zukunftsmanager – Wie Sie Ihr Unternehmen in die Zukunft führen“ zeichnete Dr. Pero Micic ein umfassendes Bild davon, wie das Zukunftswissen in der Gegenwart für UnternehmerInnen eine hohe Relevanz besitzt. „Erst wenn man den Charakter der Zukunft versteht und dieses Wissen in früh erkannte Zukunftsmärkte und solide Zukunftsstrategien umsetzen kann, haben die UnternehmerInnen einen Nutzen davon. Es bietet ihm die Möglichkeit, sich besser zu entscheiden“, so der Referent in seinen Erläuterungen.
Zudem betonte der Vortragende, dass Zukunftsmanagement keineswegs den Blick in die Glaskugel bedeute, sondern die Gesamtheit der Methoden und Prozesse bezeichnet, die im Rahmen der Unternehmensführung eingesetzt werden können. Somit wären Veränderungen im Bereich der Kunden, des Marktes oder der Technologien frühzeitig zu erkennen und könnten ins strategische Management der UnternehmerInnen integriert werden. Dafür entwickelte Dr. Micic sein Eltviller Modell der fünf Zukunftsbrillen, deren Funktion er im Buch „Die fünf Zukunftsbrillen – Chancen früher erkennen durch praktisches Zukunftsmanagement“ im Jahr 2009 auch beschrieben hat.
„Dieser Zukunftsmanager macht uns Mut und gibt uns Hoffnung. Schließlich biete jede Krise auch die Chance, in eine bessere Ära einzutreten, wenn wir den Ist-Zustand analysieren, darauf aufbauend die richtigen Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und die entsprechenden Schritte setzen“, sagte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav in ihrer Einleitungsrede. „Dr. Micic lädt uns mit seinen fünf Sichtweisen ein, unterschiedliche Blickwinkel zu entdecken. Damit eröffnen sich neue Horizonte, womit wir jene Brücke beschreiten, die uns das Zukunftsmanagement ermöglicht.“
„Dr. Pero Micic sieht sich als Zukunftsmanager, als Brückenbauer zwischen der Zukunftsforschung und den UnternehmerInnen“, stellte ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki den Referenten vor. „Dabei hat er sich als Forscher, Autor, Berater und Referent über Zukunftsmärkte und Zukunftsmanagement sowohl in Europa als auch in den USA einen Namen gemacht. Immerhin berät er Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik sowie Führungskräfte in Konzernen über Methoden der unternehmerischen Zukunftsforschung und deren praktische Umsetzung.“
Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor
Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.
Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.
Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.
„Bergsommer Niederösterreich" startet in die heurige Saison
Die Kampagne für den Bergtourismus in Niederösterreich unter dem Titel „Bergsommer Niederösterreich" wurde am heutigen Mittwoch, 15. Mai, im Wiener Riesenrad Salettl von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, dem Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung Prof. Christoph Madl und Franz Eggl von der Seehütte Rax präsentiert.
„Um verstärkt die Wienerinnen und Wiener anzusprechen, wurde von der Niederösterreich-Werbung eine Gondel des Wiener Riesenrads mit einem Berghütten-Sujet gebrandet. Die Wienerinnen und Wiener sind mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen unser wichtigster Inlandsmarkt, zudem ist das Wiener Riesenrad eines der über 300 Ausflugsziele der Niederösterreich-Card", so Bohuslav. „Die Sommermonate tragen in Niederösterreich maßgeblich zur positiven Nächtigungsentwicklung bei. Über 60 Prozent aller Nächtigungen werden im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober erzielt. Neben den heimischen Gästen konnten Niederösterreichs Tourismusbetriebe auch viele Besucher aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei begrüßen", betonte Bohuslav.
Der „Bergsommer Niederösterreich" sorge für einen bunten Reigen an stimmungsvollen Bergfesten und Kulturveranstaltungen, sagte die Landesrätin. Die ersten Auftakt-Veranstaltungen für den „Bergsommer in Niederösterreich" seien die „Wanderbaren Gipfelklänge" vom 7. bis 9. Juni rund um den Königsberg bei Hollenstein an der Ybbs und bei Göstling an der Ybbs. In den Wiener Alpen in Niederösterreich gehe ein stimmungsvolles Festival der Almhütten mit viel Musik, Tanz und Kulinarik auf den Schwaigen am Wechsel am 15. Juni über die Bühne. Zum Auftakt in die Sommersaison gebe es am Schneeberg am 22. Juni eine geführte Wanderung an den Fuß des Schneebergs mit Musik und kulinarischen Schmankerln, führte Bohuslav weiter aus. Auch würden die 36 orangen „Enzos" an ausgewählten Plätzen im Mostviertel und in den Wiener Alpen in Niederösterreich als bunter Blickfang dienen und eine ganz besondere Lebensphilosophie vermitteln, meinte Bohuslav weiters.
Ein neues Angebot, so die Landesrätin, hätten sich die Mostviertler Gemeinden Göstling an der Ybbs, Hollenstein an der Ybbs und Lunz am See einfallen lassen, die ab sofort 23 E-Mountainbikes anbieten und damit viele neue Möglichkeiten eröffnen, die Bergwelt rund um Hochkar, Königsberg und Lunzer See zu entdecken. Neu sei auch der „Wiener Alpen Viewer", der ein Schautrichter mit Spiegeln an den Wänden sei und die Wiener Alpen in einem neuen Licht erscheinen lasse, betonte Bohuslav. Als Steh-Viewer an 28 Blickplätzen entlang des Leitwanderwegs oder als Hand-Viewer ermögliche er dem Besucher völlig neue Perspektiven in die Wiener Alpen. Auch werde in Mönichkirchen eine neue und noch abwechslungsreichere Strecke von der Berg- zur Talstation der Sonnenbahn bis Juni fertiggestellt, die dann auch mit Mountaincarts befahren werden könne, sagte die Landesrätin.
„Niederösterreich verfügt mit seinen Bergregionen und alpinen Landschaften über hervorragende naturgegebene, touristisch nutzbare Ressourcen. Wir versuchen gerade beim Bergtourismus die Angebote zu attraktivieren, die Qualität stetig zu verbessern und neue innovative Erlebnisse zu schaffen", sagte Christoph Madl von der Niederösterreich-Werbung. Ziel des Projektes "Hüttenqualifizierung" sei es, die Vermarktung der Berghütten zu forcieren. Aus diesem Grund habe sich eine Gruppe ausgewählter Hüttenbetreiber zusammengetan, so Franz Eggl von der Seehütte Rax.
Es ist Zeit für die Energiewende - in den Bilanzen
Kernkraft funktioniert nur, weil sie ihre größten Kosten auslagert Zugegeben: Die Gefahr eines katastrophalen Tsunamis ist im Mittelmeer oder im Schwarzen Meer deutlich geringer als an der japanischen Pazifikküste - auch wenn der Untergang der minoischen Kultur auf Kreta möglicherweise auf einen Tsunami nach der Explosion der Insel Santorin zurückzuführen war.
Die geplanten beiden türkischen AKWs - das russische an der Mittelmeerküste und das japanisch-französische an der Schwarzmeerküste - sind also trotz aller Erdbebengefahr weniger riskant als jenes von Fukushima, dessen Kernschmelze vor zwei Jahren weltweit die Planung neuer AKWs gehemmt hat.
Trotzdem bedauerlich, dass dieses Moratorium weit kürzer angehalten hat als jenes, das nach Tschernobyl zumindest einige Jahre lang neue AKW-Pläne politisch undurchsetzbar gemacht hat.
Und höchst bedauerlich, dass auch jetzt noch mit Wirtschaftsargumenten für den Ausbau der Kernenergie geworben wird. Stimmt schon: Die türkische Leistungsbilanz schaut alles andere als schön aus. Aber ein Land, das so reich mit Sonne, Wasser und Geothermie-Potenzial gesegnet ist wie die Türkei, hätte auch andere Möglichkeiten, seine Energieimporte zu reduzieren. Zumal sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzt, dass die wirtschaftlichen Vorteile der Kernenergie ausschließlich durch die Ausgliederung der größten Kostenpositionen aus den Bilanzen der Betreiber erzielbar sind: Müssten sie die Kosten und Risiken von Unfällen und der Endlagerung ihrer Abfälle selbst tragen, würde auf der ganzen Welt schon seit Jahren kein neues Kernkraftwerk mehr gebaut.
Diese stillschweigende Kostenübernahme durch die Allgemeinheit verzerrt die Konkurrenzverhältnisse im Energiesektor: Während die Förderungen für erneuerbare Energieträger auf den Strompreis aufgeschlagen werden und für böses Blut sorgen, tauchen die viel höheren Subventionen für die Kernenergie immer nur auf, wenn wieder einmal etwas passiert ist - und niemand dafür die Verantwortung übernehmen will.
Eben wurde bekannt, dass die Ukraine für die Verlängerung der Lebensdauer ihrer Kernkraftwerke um Kredite von EBRD und Euratom angesucht hat. Europa würde damit nicht nur hinnehmen, dass die latente Gefahr, die diese Kraftwerke für ganz Europa darstellen, noch weiter ausgedehnt wird - es würde dafür sogar noch zahlen. Es ist Zeit für die Energiewende - jetzt endlich auch in den Köpfen. Und in den Bilanzen.
Wenn der Grill zum Flammenwerfer wird …
Ein lauer Sommerabend, liebe Freunde zu Gast und dann noch ein saftiges Kotelett vom Grill – was kann es Schöneres geben? Doch leider haben viele „Grillmeister“ zu wenig Geduld: Damit es schnell geht, muss ein Brandbeschleuniger her. Ob Spiritus oder Benzin, die Kohle wird damit getränkt und dann entzündet. Die verheerenden Folgen können explodierende Kohle oder meterhohe Stichflammen sein. Sicheres Entkommen für umstehende Personen ist kaum möglich.
5 Verletzte pro Tag während der Grillsaison
Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verletzen sich jährlich rund 1.000 Personen in Österreich beim Grillen. Das macht in der Saison von April bis Mai fünf Verletzte pro Tag. Viele dieser Brandverletzungen sind auf die Verwendung von Spiritus oder Benzin zurückzuführen. Wie gefährlich diese Methode ist, erklärt Karl Enzinger, Leiter Brandschutz der NÖ Landesregierung und Kommandant der Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus: „Wenn der flüssige Brennstoff vor dem Anzünden auf die Kohle kommt, bildet sich ein Gas-Luftgemisch, das sich extrem schnell ausbreitet und beim Anzünden explodiert. Trifft Spiritus oder Benzin direkt auf glühende Kohle oder Feuer, entsteht eine Stichflamme, die selbst zwei Meter vom Grill entfernte Personen verletzen kann.“ Die Folgen sind schwere Verbrennungen in Gesicht, Rumpfbereich oder an den Händen.
Sicher grillen – Unfälle vermeiden
„Viele Grill-Unfälle könnten vermieden werden, wären sich die Hobby-Griller der Risiken bewusst“, erklärt Mag. Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung, „deshalb machen wir an unserem diesjährigen Tag der Sicherheit auf die Gefahren aufmerksam.“ Mit Aktionen in ganz Österreich, bei denen Tipps für sicheres Grillen gegeben werden, soll die Sensibilität für das Thema gesteigert werden. In diesem Zusammenhang verteilen die Unternehmen der Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer praktische „Grillboxen“. Deren Inhalt – Sicherheitsanzünder, Grillspieße, Gewürze und ein Heft mit Sicherheitstipps und Rezepten – soll beim Grillen daran erinnern, Verantwortung zu zeigen.
Richtiger Versicherungsschutz
Wie aber kann man sich vor den finanziellen Folgen eines Brandschadens beim Grillen schützen? „Kommt es auf Terrasse oder Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand, ist meist auch der Besitz des Nachbars betroffen“, so Bernhard Lackner. Der Versicherungsprofi erklärt dazu: „Eine Feuer- bzw. Haftpflichtversicherung schützt in jedem Fall, denn sie deckt den eigenen sowie den fremden Schaden ab.“
Trotz umfassenden Versicherungsschutzes sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen immer eingehalten werden.
Nachfolgend einige Anregungen für sicheren Grillgenuss.
> Niemals Spiritus oder Benzin als Brandbeschleuniger verwenden – Zündhilfen sind am sichersten!
> Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen!
> Anzündmittel, die den benötigten Sicherheitsnormen entsprechen, sind mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 bzw. DIN 66358 gekennzeichnet.
> Keinesfalls Anzünder für Ölöfen verwenden! - Hochwertige Anzündhilfen werden für eine sichere Anwendung immer mit Gebrauchsanweisung verkauft.
> Grillgeräte immer stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebes nicht verschieben. Nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen verwenden.
> Feuerlöscher, Wasser oder Löschdecke für den Ernstfall bereitstellen.
> Löschen Sie nach dem Grillen die Glut, auf keinen Fall sollten Sie diese in den Mülleimer entsorgen.
Sprung zurück zum Schilling wäre ein Sprung ins Verderben?
"Ich bin erstaunt über die Ahnungslosigkeit von FPÖ-Chef Strache. Die Sicherung des Bankgeheimnisses für die Österreicherinnen und Österreicher steht für die Bundesregierung außer Zweifel und zweitens wäre ein Sprung vom Euro zum Schilling ein Sprung ins Verderben", so Staatssekretär Reinhold Lopatka in Reaktion auf ein Interview mit FPÖ-Chef Strache in der Sonntagsausgabe von "Österreich".
"Straches Aussagen zeugen von einer erschreckenden Unkenntnis der Sachlage und der österreichischen Wirtschaft und sind daher verantwortungslos", so der Staatssekretär. "6 von 10 Euro verdient Österreich im Export. 70 Prozent unseres Exports gehen in die EU. Der Euro ermöglicht uns uneingeschränkt einen großen Markt zu nutzen. Österreichs Arbeitsplätze sind von dieser Exportwirtschaft abhängig. Würden wir zurück zum Schilling gehen, würde unsere Exportwirtschaft massive Verluste einfahren, Unternehmen würden Einbrüche erleben und tausende Arbeitsplätze würden verloren gehen", betont Lopatka und weiter: "Darüber hinaus wäre der Schilling, als Währung eines verhältnismäßig kleinen Landes, massiven Spekulationsangriffen ausgesetzt. Diese wären eine ständige Bedrohung für die Stabilität."
"Österreich befindet sich im wirtschaftlichen Spitzenfeld der EU, gerade weil wir den Euro haben und den europäischen Markt damit optimal nützen können", so der Staatssekretär. "Der EURO ist auch kein Teuro. Der Euro hat seit seiner Einführung durchgehend eine geringere Inflation als der Schilling", erklärt Lopatka. Darüber hinaus würde der Zerfall der Euro-Zone laut einer IHS-Studie allein im ersten Jahr zu einem Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen in Österreich führen, in den Folgejahren zu einem Verlust von bis zu 180.000 Arbeitsplätzen. Das verschweigt FPÖ-Chef Strache", unterstreicht Lopatka abschließend.









