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11.09.2020

500 Kleininvestoren ermöglichen Salzwasser-Batteriefertigung

Thomas Krausse, Geschäftsführer Thomas Krausse, Geschäftsführer

BlueSky Energy startet die Fertigung von sauberen und sicheren Batteriezellen in Oberösterreich. Rund 500 Kleininvestoren haben dazu Genussrechte gezeichnet. Mit diesem Kapital wird die Fertigung finanziert, die ursprünglich in China angesiedelt war. Die Produktion findet jetzt komplett im eigenen Land statt und so werden 80 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbare Energien geschaffen. Die Genussrecht-Zeichnungsfrist läuft noch bis 30. September 2020.

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, eine sichere und umweltfreundliche stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Standard-Speicherlösungen von fünf bis 30 Kilowattstunden für private Anwendungen, gewerbliche Speicherlösungen von 30 bis 270 Kilowattstunden und eigens abgestimmte Projektlösungen bis zu mehreren hundert Kilowattstunden sind mit GREENROCK möglich.

Genussrechte bis 30. September

„Die Beteiligung von Kleininvestoren ermöglicht es, die Kerntechnologie aus Asien nach Österreich zu bringen. Wir haben dazu 1.500 Genussrechte zu je 1.000 Euro begeben, mit denen Investoren am künftigen Unternehmenserfolg partizipieren. Bis jetzt haben sich rund 500 Investoren beteiligt. Davon sichern sich viele gleich mehrere Genussrechte. Bis 30. September 2020 läuft noch die Zeichnungsfrist“, erklärt Geschäftsführer Thomas Krausse.

Starke Nachfrage

Ausschlaggebend für die Verlagerung der kompletten Kerntechnologie nach Österreich waren, neben der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Stromspeicher-Lösungen, die Verkürzung der Transportwege sowie eine Reduktion von Lieferengpässen. „Kunden suchen verstärkt nach Alternativen zu Lithium-Ionen-Batterien“, so Krausse. „Wir bauen deshalb eine regionale Fertigung für unsere sauberen Salzwasser-Speicher auf, damit wir so die gestiegene Nachfrage ausreichend befriedigen können. Zusätzlich erfüllen wir auch die Wünsche der Politik, wichtige Kerntechnologien ins eigene Land zu holen“, so Krausse.

Produktion gestartet

Das neue Produktionswerk befindet sich im oberösterreichischen Frankenburg. Für den Aufbau einer Fertigungsstraße sowie für moderne Messtechnik werden rund fünf Millionen Euro investiert, um bis zu 30.000 Batterien auf Salzwasserbasis zu produzieren. „Die ersten Maschinen wurden geliefert und wir haben bereits die ersten Testaufbauten gestartet“, informiert Krausse über den aktuellen Stand. Im ersten Quartal 2021 startet die Serienfertigung. Die Stückzahlen werden sukzessive gesteigert. Krausse geht von jährlich 30.000 Stück innerhalb der nächsten drei Jahren aus. Neue Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Elektrotechnik und Entwicklung werden in Oberösterreich geschaffen

Neu-Entwicklung ermöglicht Kostensenkung

Aktuell vertreibt BlueSky Energy ihre umweltfreundlichen und sicheren Salzwasser Stromspeicher auf vier Kontinenten in 22 Ländern. „Der Erfinder dieser Speicherlösungen hat ursprünglich eine Batterie für eine Mars-Mission entwickelt, die nicht entflammbar oder explosiv, dafür aber berührungssicher und absolut wartungsfrei ist. In der Zwischenzeit handelt sich um ein vielfach erprobtes System, welches sich für Eigenheim und KMU eignet. „Wir arbeiten intensiv mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um unsere Lösungen laufend zu optimieren. Bei unserer neuen Produktion wenden wir einen neu entwickelten Elektrodenprozess an. Dadurch können wir den Wirkungsgrad der Batterie erhöhen, erreichen einfacheres und schnelleres Handling in den Arbeitsschritten und können damit eine potentielle Kostensenkung erzielen“, so Krausse. „Durch die geplante Skalierung rechnen wir künftig mit einer weiteren Kostenreduktion der Stromspeicherung. Weniger als 0,05 Euro pro kWh sind langfristig möglich“, so Krausse weiter.

Über GREENROCK

GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play).

Das Unternehmen ist innovativ und setzt mit seinen Technologien neue Standards. Hansjörg Weisskopf als Firmengründer und Horst Wolf agieren als Gesellschafter. Die operative Geschäftsführung leiten Ing. Helmut Mayer und Dr. Thomas Krausse. So ist Vertrieb und Produktion in der Verantwortlichkeit von Hr. Mayer angesiedelt. Während Hr. Krausse die Bereiche Forschung & Entwicklung sowie Finanzen verantwortet. Das Unternehmen agiert international mit Standorten in Österreich, Belgien und den USA/Idaho. BlueSky Energy legt Wert auf sichere und umweltfreundliche Lösungen und hält enge Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen (unter anderem Hochschule Landshut, Johann-Keppler-Universität Linz, FH Salzburg, Technikum Wien, Fraunhofer Institut, KIT). BlueSky Energy verkauft seine Speicherlösungen in 22 Länder, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: D. Zwerger
09.07.2020

Heizen mit Bier für den TRIGOS nominiert

Heizen mit Bier für den TRIGOS nominiert Heizen mit Bier für den TRIGOS nominiert

Der TRIGOS ist die renommierteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich. 2020 nominierte die bundesweite Expertenjury 18 Unternehmen der 166 Einreichungen aus ganz Österreich. Bereits zum 17. Mal werden nachhaltige Innovationen in der österreichischen Wirtschaft prämiert und vor den Vorhang geholt. So wie das Abwärmeprojekt Schwechat der Brau Union Österreich in der Kategorie „Klimaschutz“.

„Brauprozesse weisen einen hohen Energie- und Wärmebedarf auf. Zur Nutzung der Abwärme, die aus der Kühlung der Gär- und Lagertanks anfällt, werden in der Nähe der Brauerei Schwechat 900 Wohnungen versorgt. Die Brau Union Österreich schafft mit diesem Vorzeigeprojekt eine energieeffiziente Lösung zur nachhaltigen Wärmeversorgung und der damit verbundenen CO2-Reduktion. Die Jury hebt hervor, dass dieses Projekt Vorreiter für andere Industriebranchen sein kann. Die Brau Union Österreich überzeugt mit dieser Initiative zur Abwärmenutzung im Rahmen seines Unternehmensengagements für mehr Nachhaltigkeit und Verantwortung“, so lautet die Jurybegründung zur Nominierung.

Für die Mieter der 900 Wohnungen vor den Toren Wiens, am alten Brauereigelände der Brauerei Schwechat, ist die Umsetzung dieses Projektes schon jetzt ein Gewinn. „Die Wohnungen werden mittels einer Wärmepumpe mit der Abwärme aus dem Brauprozess der nahegelegenen Brauerei Schwechat für Heizzwecke und Warmwasser versorgt. Durch dieses innovative Energieversorgungskonzept, das die Brau Union Österreich in Kooperation mit der EVN verwirklicht hat, werden regionale Ressourcen genutzt und pro Jahr rund 800 Tonnen CO2 eingespart“, erklärt Gabriela Maria Straka, Leitung Unternehmenskommunikation & CSR der Brau Union Österreich.

Am 16. September wird im Rahmen der TRIGOS-Gala in Wien bekannt, ob das Projekt gewonnen hat. Eines steht aber schon jetzt fest: der Gewinn für den Klimaschutz ist garantiert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Leadersnet/A.Felten
22.07.2019

Nachhaltige Maßnahmen statt Phrasen

Europa ist in der Frage der künftigen Migrationspolitik nach wie vor uneins. Populistischer Nationalismus hat die Solidarität verdrängt, eine Strategie für Krisenregionen wie Afrika kommt über Sonntagsreden nicht hinaus. Europa ist in der Frage der künftigen Migrationspolitik nach wie vor uneins. Populistischer Nationalismus hat die Solidarität verdrängt, eine Strategie für Krisenregionen wie Afrika kommt über Sonntagsreden nicht hinaus.

Europa ist in der Frage der künftigen Migrationspolitik nach wie vor uneins. Populistischer Nationalismus hat die Solidarität verdrängt, eine Strategie für Krisenregionen wie Afrika kommt über Sonntagsreden nicht hinaus.

Mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt endlich wieder Schwung in die Debatte um die Migrationspolitik. „Dublin IV und eine verpflichtende Verteilung der Asylwerber auf ganz Europa sind gescheitert.“ Das ließ Karoline Edtstadler am Samstag via Aussendung verbreiten.

Vor allem mit dem zweiten Satz hat die ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament leider vollkommen Recht:

Die verpflichtende Verteilung der Asylwerber ist tatsächlich gescheitert – in erster Linie an der mangelnden Solidarität der Mitgliedstaaten, aber auch an dem Umstand, dass immer mehr Politiker zwar bei den zahllosen EU-Gipfeln zu diesem Thema Konsensbereitschaft signalisieren, zurück in der Heimat dann aber genau das Gegenteil tun. Populistischer Nationalismus lässt keinen Platz für eine humanitäre Migrationspolitik.

Edtstadler spricht in ihrer Erklärung auch davon, dass es mehr Hilfe vor Ort in Afrika brauche, um die Fluchtursachen zu bekämpfen.

Selbstverständlich müssten Menschen vor dem Tod im Mittelmeer gerettet werden, „aber wir müssen eben schon vorher ansetzen, um zu verhindern, dass die Menschen auf die Boote steigen“. Gegen diese Aussagen ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, eine klare Strategie für Krisenregionen wie Afrika scheint aktuell der einzig gangbare Weg zu sein, die Millionen, die sich nach Europa aufmachen, an der Flucht zu hindern. Das Problem ist nur, dass niemand diese Theorie in die Tat umsetzt.

Die EU-Kommission hat auf Initiative Jean-Claude Junckers vor drei Jahren einen Treuhandfonds in Höhe von 44 Milliarden Euro aufgelegt, um kleine und mittlere Betriebe dazu zu bringen, in Afrika zu investieren, damit die Menschen vor Ort Arbeit finden. Die EU-Mitgliedsstaaten sagten damals zu, ebenfalls 44 Mrd. Euro aufzubringen, um dieses Projekt zu unterstützen. Passiert ist – richtig – gar nichts. In Österreich sind die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit zuletzt sogar auf einen neuen Tiefststand von 0,26 Prozent des Bruttonationalprodukts gesunken.

Die nächsten Monate werden zeigen, wie sehr sich die EU-Gremien Rat, Parlament und Kommission ins Zeug legen, um den neuen Schwung in der Migrationsdebatte, wie ihn Edtstadler spürt, auszunützen. Die Antwort auf die Migrationsfrage, schreibt die ÖVP-Politikerin abschließend, sei nämlich eine „gemeinsame Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten, die nur durch gemeinsame Anstrengung gefunden werden kann“. Unbestritten! Nur fehlen eben diese gemeinsamen Anstrengungen. Es ist Zeit, die hohlen Phrasen endlich durch nachhaltige Maßnahmen zu ersetzen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Mario Zenhäusern
21.07.2020

Achtung, Fake-Job-Inserat – Tür und Tor offen für Datenklau!

Achtung, Fake-Job-Inserat – Tür und Tor offen für Datenklau! Achtung, Fake-Job-Inserat – Tür und Tor offen für Datenklau!

Katharina O. war überglücklich. Endlich hatte sie im Internet einen Home-Office-Job in der Krypto-Branche gefunden – er schien perfekt zu passen. Um alles zu fixieren, musste sie dem Unternehmen einige persönliche Dokumente per E-Mail senden. Die Jobzusage klappte – aber nach kurzer Zeit war ihr dann doch nicht ganz geheuer. Sie sollte Geld von Unbekannten auf ihrem privaten Konto empfangen und an anonyme Hintermänner weiterleiten. Sie wandte sich an die AK. Die AK riet ihr, eine Anzeige bei der Polizei zu machen und ihre Bank zu kontaktieren.

Nach langem Suchen fand Katharina O. endlich einen Job als „Back Office MitarbeiterIn“ im Home-Office bei einem „jungen, aufstrebenden Fintech-Unternehmen in der Krypto-Branche mit Hauptsitz in Österreich“. Die Bezahlung war mehr als überzeugend: 750 Euro für zehn Stunden pro Woche sowie 13. und 14. Gehalt, freie Zeiteinteilung und unbefristetes Dienstverhältnis. Für den Arbeitsvertrag musste das Human Resource Management des Unternehmens ihre Identität überprüfen, „da es sich bei der ausgeschriebenen Stelle als Back Office Mitarbeiter/in um einen reinen Home-Office Job handelt“. Sie musste Ausweiskopie, Selfie mit Lichtbildausweis, Meldezettel, E-Card und Kontodaten senden.

Der Arbeitsvertrag wurde abgeschlossen. Katharinas Arbeit:

„Empfang, Verwaltung und systeminterne Dokumentation der SEPA-Transaktionen“, „Durchführung des Wechselprozesses in die von KundInnen gewünschte Kryptowährung über eine unserer Exchange Partnerplattformen“ und „Auszahlung der Kryptowährung an die im System hinterlegte KundInnen-Wallet“. Konkret bedeutete das:

Katharina sollte Geld von Unbekannten auf ihrem privaten Konto empfangen und es an anonyme Hintermänner weiterleiten. Das kam ihr sehr verdächtig vor. Sie wandte sich an die AK um Hilfe. „Uns war sofort klar, dass sie an Kriminelle geraten war. Aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen konnten sie mit ihren Daten einen Identitätsdiebstahl begehen und sie für strafbare Geldwäscherei einspannen“, sagt AK Konsumentenschützer Jakob Kalina. „Wir rieten der Konsumentin umgehend zu einer Anzeige bei der Polizei und zur Kontaktaufnahme mit der Bank, um Geldverluste abzuwenden. Allein mit ihren Daten können die Betrüger Verbrechen unter fremden Namen begehen und enormen Schaden anrichten!“

„Kriminelle versuchen im Internet laufend, die Identität von Konsumentinnen und Konsumenten zu stehlen“, weiß Kalina. „Dazu schalten sie etwa Fake-Inserate, mit denen sie an Ausweiskopien und sensible Unterlagen gelangen wollen, fordern bei privaten Käufen als Sicherheitsnachweis ein Selfie mit Reisepass oder versenden betrügerische Nachrichten, die Empfänger zur Bestätigung ihrer Identität auffordern. Uns sind Fälle bekannt, bei denen Betrüger Konten im Namen ihrer Opfer eröffnen und diese für Geldwäscherei nutzen, Einkäufe unter fremden Namen machen oder weitere Menschen unter falschem Namen betrügen“, so Kalina. „Betroffene bemerken davon oft sehr spät etwas, etwa, wenn sie eine Vorladung von der Polizei erhalten, mit unerklärbaren Inkassoforderungen zu tun haben oder wegen unbeglichener Rechnungen keine Kredite mehr erhalten. Kalina rät: „Nie Ausweiskopien und persönliche Unterlagen an unbekannte Dritte übermitteln. Das Risiko ist sehr groß, einem Verbrechen zum Opfer zu fallen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.07.2020

Generationenkonflikt im Intimbereich: Vor allem Ältere bevorzugen Komplettrasur

Generationenkonflikt im Intimbereich: Vor allem Ältere bevorzugen Komplettrasur Generationenkonflikt im Intimbereich: Vor allem Ältere bevorzugen Komplettrasur

Der Sommer ist in vollem Gange. Frau und Mann tragen kurz - allenthalben nackte Haut. Damit einher geht die alljährliche Gretchenfrage: Nun sag, wie hältst du's mit der Körperbehaarung? Natur pur oder Ganzkörperrasur? Die Erotik-Community JOYclub wollte es genau wissen und hat 2.000 ihrer 3,5 Millionen Mitglieder zu dieser haarigen Angelegenheit befragt. Ergebnis: Vor allem die ältere Generation mag es glatt rasiert - und zwar nicht nur bei sich selbst.

Achseln und Intimbereich bei großer Mehrheit der Befragten haarlos

Das in den letzten Jahren oft beschworene Comeback natürlicher Schambehaarung scheint auszubleiben. 91,1 % der Befragten rasieren sich den Genitalbereich und 86,9 % die Achselhöhlen. Auf Platz 3 der meist rasierten Körperteile landen bei den Frauen mit 85,4 % die Beine und bei den Herren mit 43,7 % die Brust. Den natürlichen Wildwuchs bevorzugen gerade einmal 2,5 % der Befragten.

55,3 % der Frauen und Männer rasieren ihren Intimbereich dabei täglich oder zumindest mehrfach wöchentlich. Interessantes Detail: Ein Viertel beider Geschlechter gibt zu Protokoll, dass sie sich im Sommer häufiger rasieren als im Winter.

Ästhetik und eigenes Wohlbefinden sind Hauptgründe für die Intimrasur

Hauptgrund für die Intimrasur bei Frauen und Männern ist das eigene Mehr an Wohlbefinden, knapp gefolgt von der Überzeugung, dass eine rasierte Körpermitte einfach ästhetischer ausschaut. Während 42,8 % der Männer sich auch rasieren, um der Partnerin zu gefallen, spielt das Imponieren nur für jede vierte Frau (26,4 %) eine Rolle.

Hollywood Cut ist klarer Favorit

Was den Look der Intimfrisur betrifft, sind sich die JOYclub-Mitglieder weitestgehend einig: Mit 73 % liegt die Komplettrasur, der sogenannte Hollywood Cut, klar in Front. Auf den Plätzen folgen mit rund 7 % der Brazilian Cut, bei Männern auch Irokese genannt - ein schmaler Streifen auf dem Schambein. Immerhin jede*r Zehnte lässt Ihrer/seiner Kreativität freien Lauf und wechselt Formen und Schnitt regelmäßig.

Getreu dem Motto "Wie bei mir, so bei dir!" erwarten die Befragten auch vom anderen Geschlecht den Griff zum Rasierer. Frauen mögen es bei Männern allerdings eher gestutzt (47,7 %) als komplett Nackedei (45,5 %), Männer bei Frauen eher vollkommen stoppelfrei (51 %) als nur getrimmt (32 %).

Haariger Generationenkonflikt

Filtert man die Ergebnisse nach Altersstufen, zeichnet sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Generationen ab. 73,4 % der Damen zwischen 46 und 55 Jahren lassen kein gutes und auch kein schlechtes Haar an ihrem Intimbereich, während bei den Youngstern von 18 bis 25 Jahren nur 57,4 % den Kahlschlag bevorzugen. Bei den Männern um die 50 rasieren sich 70 % komplett, während es bei den Mittzwanzigern nur 59,5 % stoppelfrei mögen. Auch finden nur 5 % der älteren Männer weibliche Schamhaare sexy. Bei der jungen Generation sind es mit 13,5 % fast dreimal so viele.

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24.05.2020

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Neuen Untersuchungen zufolge haben sozial isolierte Menschen ein um mehr als 40 % höheres Risiko, einen kardiovaskulären Vorfall wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden als diejenigen, die sozial integriert sind.

Die deutsche Studie, die auf dem virtuellen Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) vorgestellt werden soll, ergab, dass Menschen, die sozial isoliert sind, mit fast 50 % höherer Wahrscheinlichkeit an irgendeiner Ursache sterben.

Die im Rahmen der Heinz-Nixdorf-Recall-Studie (HNR) unter der Leitung von Dr. Janine Gronewold und Prof. Dirk M. Hermann vom Universitätsklinikum Essen durchgeführte Studie analysierte die Daten von 4.316 Personen, die zwischen 2000 und 2003 rekrutiert wurden.

Die Teilnehmer nahmen ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung an der Studie teil und wurden im Durchschnitt 13 Jahre lang verfolgt. Zu Beginn der Studie wurden Informationen über verschiedene Arten der sozialen Unterstützung gesammelt, wobei die soziale Integration anhand des Familienstands und des Zusammenlebens, des Kontakts zu engen Freunden und Verwandten sowie der Mitgliedschaft in politischen, religiösen, gemeinschaftlichen, sportlichen oder beruflichen Organisationen bewertet wurde.

"Wir wissen seit einiger Zeit, dass das Gefühl der Einsamkeit oder der fehlende Kontakt zu engen Freunden und Familie Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben kann", kommentierte Dr. Gronewold. "Was uns diese Studie zeigt, ist, dass starke soziale Beziehungen für die Herzgesundheit von großer Bedeutung sind, ähnlich der Rolle klassischer Schutzfaktoren wie ein gesunder Blutdruck, akzeptable Cholesterinwerte und ein normales Gewicht."

Professor Jöckel, einer der PI des HNR, fügt hinzu: "Diese Beobachtung ist von besonderem Interesse in der gegenwärtigen Diskussion über die COVID-19-Pandemie, bei der die sozialen Kontakte in den meisten Gesellschaften erheblich eingeschränkt sind oder waren."

Während der Nachbeobachtung gab es 339 kardiovaskuläre Vorfälle. Unter den Studienteilnehmern gab es 530 Todesfälle. Nach Erkundung anderer Faktoren, die zu diesen Ereignissen und Todesfällen beigetragen haben könnten, wurde festgestellt, dass ein Mangel an sozialer Integration das zukünftige Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 44 % und das Risiko für Todesfälle aus allen Ursachen um 47 % erhöht. Ein Mangel an finanzieller Unterstützung war mit einem um 30 % erhöhten Risiko von kardiovaskulären Vorfällen verbunden.

"Dies ist offensichtlich ein besorgniserregendes Ergebnis, insbesondere in diesen Zeiten anhaltender sozialer Distanzierung", schloss Dr. Gronewold.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
06.09.2020

„Mir san" mir im öffentlichen Dienst

Nicht nur das Selbstverständnis der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) galoppiert davon. Auch manche Beamte haben sich mit dem „Staat im Staat“-Gen infiziert. Nicht nur das Selbstverständnis der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) galoppiert davon. Auch manche Beamte haben sich mit dem „Staat im Staat“-Gen infiziert.

Nicht nur das Selbstverständnis der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) galoppiert davon. Auch manche Beamte haben sich mit dem „Staat im Staat“-Gen infiziert.

Es ist ein Unterschied, ob man in der Champions League wie die „Mir san mir“-Bayern spielt oder in der Regionalliga Tirol. Deshalb passt manches nicht zusammen, wie das Selbstverständnis von Gewerkschaftsvertretern und mancher Spitzenbeamter. Dass bereits eingehobene Mitgliedsbeiträge ein Jahr lang nicht an die Gewerkschaft überwiesen werden, wird mit einem „Es passt ja eh alles“ ignoriert. Kritik daran wird plattgewalzt, weil Transparenz niemanden außerhalb der Gewerkschaft etwas angeht. Was müssen sich da die einfachen Mitglieder wohl denken, wenn freigestellte Funktionäre dermaßen abgehoben agieren?

Geht es um parteipolitische Interessen, gibt es hingegen weder bei den roten noch bei den schwarzen Gewerkschaftern ein Halten. Da fließen plötzlich die Gewerkschaftsbeiträge in Wahlkämpfe. Natürlich zeitgerecht und ohne Verzögerung, wie die Spende von 6520 Euro der Christlichen Gewerkschafter in der GÖD für den Landtagswahlkampf der Tiroler VP.

Apropos Selbstverständnis: Weil er als Finanzdirektor nicht zum Zug gekommen ist, drohte der stellvertretende Innsbrucker Finanzchef Hannes Verdross mit Klage und Bürgermeister Georg Willi (Grüne) wendete das mit einem lukrativen Deal ab. Willis Selbstfaller ist kaum zu verkraften, doch der Hochmut des in der Wolle gefärbten ÖVPlers Verdross (Ex-Seniorenbund-Ersatzgemeinderat und Finanzchef der Stadt-ÖVP) auch nicht.

Schließlich sitzt der Beamte Verdross im Aufsichtsrat der Patscherkofelbahn, deren Neubau finanziell aus den Fugen geriet. Die Klagsdrohung des Kofel-Aufsichtsrats an die Kritiker, dass man ausschließlich dem Unternehmensinteresse, nicht hingegen den Bürgern der Stadt Innsbruck („dem Steuerzahler“) verpflichtet sei, ist wohl keine Empfehlung als Finanzdirektor. Oder doch?

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Peter Nindle
30.05.2020

"Lockerung in der Gastronomie genau nach dem Vatertag sind eine Schikane"

Scharfe Kritik an der Tatsache, dass die Lockerungen in der Gastronomie genau einen Tag nach dem Vatertag in Kraft treten, übt der Wiener FPÖ-Chef, Vizebürgermeister Dominik Nepp. „Es war bestimmt kein Zufall, dass auch die ersten Öffnungsschritte kurz nach dem Muttertag in Kraft getreten sind. Schon damals hat Bundeskanzler Kurz den Gastronomen einen der umsatzstärksten Tage gestohlen. Dass sich das Spiel jetzt mit dem Vatertag wiederholt, ist eine weitere Schikane dieser schwarz-grünen Chaosregierung“, so Nepp.

„Kurz, Blümel und Anschober haben mit ihren völlig überzogenen Maßnahmen und ihrer Angstmache hunderttausende Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben sowie den Einbruch der Wirtschaft zu verantworten. Ich fordere die Bundesregierung auf, die Einschränkungen für die Wirte sofort zu beenden, um ihnen nach der Coronavirus-Krise das wirtschaftliche Überleben zu ermöglichen“, betont der Wiener FPÖ-Chef.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
16.03.2020

Corona-Krise: Stromversorgung für Österreich gesichert

Corona-Krise: Stromversorgung für Österreich gesichert Corona-Krise: Stromversorgung für Österreich gesichert

APG unterstützt das Ziel der Bundesregierung, die Anzahl der Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Aus diesem Grund hat der APG-Krisenstab am Wochenende beschlossen, eine beschleunigte Home-Office-Regelung und die Unterbrechung der nicht betriebsnotwendigen Bautätigkeiten festzulegen. „Wir fokussieren unsere Ressourcen auf den notwendigen Kernbetrieb zur Aufrechterhaltung der sicheren Stromversorgung“, sagt APG-Unternehmenssprecher Christoph Schuh.

Mitarbeiter, deren Anwesenheit in APG-Standorten nicht für die Aufrechterhaltung des Kernbetriebs notwendig ist, arbeiten bereits seit heute früh (Montag, 16. März 2020) im Home-Office. Schuh: „Die APG hat bereits vergangenes Wochenende alle notwendigen Schritte zur Unterbrechung der Bautätigkeit und die maximale Nutzung von Home-Office eingeleitet, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und die langfristige Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen.“

Die Richtschnur unseres Maßnahmenpakets ist die Aufrechterhaltung aller betriebsnotwendigen operativen Prozesse in allen Unternehmensbereichen, welche die Sicherheit der Stromversorgung in Österreich garantieren. Schuh: „Wir fokussieren uns ganz bewusst auf die Funktionsfähigkeit des Kernbetriebs. Selbstverständlich läuft die Stromversorgung Österreichs, seiner Menschen, deren Unternehmen, dank des Engagements unserer hochqualifizierten Mitarbeiter, in gewohnter Qualität und ist gesichert. Österreich braucht gerade in dieser herausfordernden Zeit eine sichere, stabile Stromversorgung.“

Das aktuelle Maßnahmenpaket der APG erfasst folgende Bereiche:

Stromversorgung gesichert: Alle Mitarbeiter der Leitwarte (Power Grid Control) und der besetzten Umspannwerke arbeiten unter besonderen Hygiene- und Vorsichtsvorschriften für die gesicherte Stromversorgung in Österreich. Alle betriebsnotwendigen Instandhaltungsmaßnahmen werden weiterhin durchgeführt

Krisenstab auf orange: Die APG hat seit Anfang März 2020 einen ständigen Krisenstab eingerichtet, der täglich die Lage beurteilt, Maßnahmen ableitet und anordnet

Baustellenbetrieb: Die Unterbrechung aller Baustellen- und Ausbauprojekte wurde am Wochenende eingeleitet; damit leisten wir unseren Beitrag, die Präsenz von Menschen außerhalb der eigenen vier Wände auf ein Minimum zu reduzieren

Beschleunigte Home-Office Regelung: Mitarbeiter, deren Anwesenheit an APG-Standorten nicht für die Aufrechterhaltung des Kernbetriebs notwendig ist, müssen seit heute, dem 16. März 2020 ausnahmslos von zu Hause arbeiten. Dies bedeutet, dass rund zwei Drittel der Belegschaft in Telearbeit sind

Dienstreise-Verbot: Dienstreisen werden nur noch für absolut betriebsnotwendige Reisetätigkeiten genehmigt

Videokonferenzen statt Meetings: Meetings mit Personenpräsenz sind zu vermeiden. An allen Standorten installierte Videomöglichkeiten stehen für virtuelle Meetings zur Verfügung

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09.07.2020

Betrugsanrufe steigen wieder stark an – seien Sie vorsichtig und lassen Sie sich nichts aufschwatzen!

Betrugsanrufe steigen wieder stark an Betrugsanrufe steigen wieder stark an

Die RTR-Meldestelle für Rufnummernmissbrauch verzeichnet seit Mai wieder einen signifikanten Anstieg von Beschwerden zu belästigenden Anrufen. „Im April erreichten wir quasi ein Tief mit ‚nur‘ 494 Beschwerden, im Mai gab es bereits wieder 681 neue Beschwerden und Ende Juni sogar 1.518 - Tendenz massiv steigend“, gibt Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post zu bedenken und warnt: „Bei all diesen Anrufen, egal ob Ping-, Tech-Support- oder Robo-Calls, stehen ganz klar Betrugsabsicht, Abzocke oder Datenklau im Vordergrund. Wenn die Rufnummer am Display unbekannt ist, am besten gar nicht abheben und keinesfalls zurückrufen. Hebt man trotzdem ab, empfiehlt sich ein gesundes Misstrauen und sich nichts aufschwatzen lassen.“

Derzeit vermehrt Ping-Anrufe mit Vorwahl von Tunesien (+ 216)

Die RTR-Meldestelle verzeichnet seit einigen Tagen wieder verstärkt Beschwerden zu Ping-Anrufen mit der Vorwahl von Tunesien (+ 216). Die Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen. Ruft man zurück, landet man unbemerkt bei teuren ausländischen Rufnummern oder Rufnummern von Satellitentelefonen. Man wird in einer Warteschleife hingehalten. Das Minutenentgelt ist ein hohes; je länger die Telefonverbindung aufrecht ist, desto höher wird der Betrag, der verrechnet wird. Im Juni wurden insgesamt 530 Beschwerden zu Ping-Anrufen registriert.

Anrufe mit Lockangeboten zur Vertragsanbahnung

„194 Beschwerden erhielten wir zu Anrufen, die mit Lockangeboten zu Vertragsabschlüssen, Vorauszahlungen oder Herausgabe von Daten animieren wollten. Das Portfolio ist groß und umfasst beispielsweise Finanzprodukte, Bitcoin-Bons, Lotteriespiele oder Gewinnspiele“, führt Steinmaurer aus.

„Die Anzeige einer Rufnummer am Display kann man fälschen. Vergleichen lässt sich das mit einem Brief, auf den man eine falsche Absenderadresse schreibt. Daher lasen sich die Übeltäter bei Betrugsanrufen auch kaum bis gar nicht eruieren“, ergänzt Steinmaurer.

Rufnummern-Missbrauch unter rufnummernmissbrauch.at melden

Rufnummernbereiche, die missbräuchlich verwendet werden, werden unter rufnummernmissbrauch.at gelistet. Dort finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie uns verdächtige Nummern melden können. Damit können wir die Liste der betroffenen Vorwahlen immer aktuell halten, rechtzeitig Ping-Wellen erkennen und die Bevölkerung informieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.05.2020

Umfrage: 55 Prozent für Corona-Impfpflicht

Umfrage: 55 Prozent für Corona-Impfpflicht Umfrage: 55 Prozent für Corona-Impfpflicht

Eine Mehrheit der Österreicher spricht sich für eine verpflichtende Impfung gegen Covid-19 aus, sobald ein Impfstoff zugelassen werden sollte. 30 Prozent der Befragten sind „sehr“, 25 Prozent „eher“ dafür. 28 Prozent lehnen eine Impfpflicht klar ab.

Das geht aus einer Umfrage hervor, die vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die nächste Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ durchgeführt wurde. FPÖ-Wähler scheren deutlich aus dem Meinungsspektrum aus. 62 Prozent sind „sehr“ gegen eine Impfpflicht. Hingegen sprechen sich zwei Drittel der Wähler von ÖVP und Grünen „eher“ oder „sehr“ für eine Impfpflicht aus.

Bei den SPÖ-Anhängern beträgt die Zustimmung 61 Prozent, bei Neos-Wählern 72 Prozent. Weniger Zustimmung findet eine Grippe-Impfpflicht, um für eine zweite Corona-Welle gewappnet zu sein. 44 Prozent sind dafür. Nur bei ÖVP-Wählern fände diese Maßnahme eine knappe Mehrheit.

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09.07.2020

Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check

Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check

Nach den Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat das Gewitterpotenzial in Österreich in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent zugenommen. Auch Andreas Iser, Geschäftsführer der Firma Eltro Blitzschutzanlagenbau in Steinabrückl bei Wiener Neustadt und als Blitzschutzexperte Vorsitzender des Arbeitsausschusses Blitzschutz und Erdung in der Wirtschaftskammer Österreich, stellt fest, dass viele Gewitter heute anders ablaufen als in der Vergangenheit. „Was sich verändert hat, ist auf den Wetterkarten des Blitzortungssystems ALDIS klar ersichtlich: Gewitter sind regionaler geworden. Sie gehen in einem kleineren Umkreis nieder, aber mit mindestens gleich hoher Intensität, was die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags erhöht“, erklärt Iser dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Um die Gefahr von Gewittern wissen auch private Hausbesitzer. „Insbesondere in den äußeren Blitzschutz wird beim Hausbau investiert“, so Iser. Mit einem vom Fachbetrieb gestalteten Erdungssystem soll der Blitzstrom gegen die Erde abgeleitet und im Erdreich großflächig verteilt werden. „Österreichweit haben wir 100 Mitglieder in unserem Ausschuss, 20 davon sind aus Niederösterreich – nahezu alle beschäftigen sich mit dem Thema Erdungsbau, also mit dem äußeren Blitzschutz.“ Dies nicht zuletzt deswegen, da der innere Blitzschutz, der Überspannungsschutz, von Elektrofachkräften hergestellt wird.

Laut Gesetz muss das Blitzschutzsystem in privaten Haushalten alle zehn Jahre überprüft werden. Hier sieht der Experte sehr wohl Handlungsbedarf. „Ich würde mir eine regelmäßige Überprüfung wünschen, die nicht zuletzt der Sicherheit der Hausbewohner dient“, so Iser, der weiter ausführt: „In der Regel sind es andere Berufsgruppen, wie etwa der Rauchfangkehrer, der nach einem Blitzschutzprotokoll fragt. Dann ist so mancher Hausbesitzer erstaunt, wie lange denn die letzte Prüfung zurück liegt. Wartungsverträge oder Erinnerungsschreiben könnten hier Abhilfe schaffen.“

Die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme unterstreicht auch Friedrich Manschein, Innungsmeister der Elektro-, Alarm- und Kommunikationstechniker in der NÖ Wirtschaftskammer: „Der Blitzschutz ist natürlich in erster Linie Personenschutz. Aber auch der Sachschaden, der durch Blitz entsteht und mit einem ordentlichen Blitzschutz vielleicht hätte verhindert werden können, ist enorm.“

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24.05.2020

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne nach Einreise trüben Urlaubserlebnisse

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne

Wenn Arbeitnehmer in den kommenden Wochen ihren wohlverdienten Urlaub im Ausland verbringen möchten, sind aus heutiger Sicht erhebliche Hürden damit verbunden: Entweder ist bei der Einreise ein privater Corona-Test zu bezahlen, der bis zu 220 Euro kostet, oder man muss sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben.

„Diese aktuellen Kriterien können für die anstehende Urlaubssaison keinesfalls gelten. Die Bundesregierung muss daher rasch taugliche Lösungen erarbeiten, die zu keinen derartigen Belastungen führen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

„Es kann nicht sein, dass etwa eine Familie mit zwei Kindern bei der Einreise nach Österreich rund 800 Euro für einen privaten Corona-Test bezahlen muss, oder sich nach dem Urlaub noch zwei weitere Wochen in Selbstquarantäne isolieren muss“, so Wieser. Es mag in diesem Zusammenhang wenig verwunderlich sein, dass private Firmen mit Corona-Tests derzeit das große Geschäft wittern.

Generell ist nicht einzusehen, dass die Kosten für diese Tests ausschließlich auf die Betroffenen übergetragen werden, überhaupt wenn diese Tests eingefordert werden. Das gilt auch für andere Bereiche, beispielsweise wenn der Arbeitgeber einen Corona-Test verlangt.

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29.02.2020

Die ärgerlichsten Produkte des Jahres 2019

Kelly’s reduzierte die Füllmenge von 175 Gramm auf 150 Gramm. Der Preis blieb mit 1,99 Euro gleich. Kelly’s reduzierte die Füllmenge von 175 Gramm auf 150 Gramm. Der Preis blieb mit 1,99 Euro gleich.

Erstmals seit dem zehnjährigen Bestehen des Projektes Lebensmittel-Check wird vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) der Negativpreis „KONSUM-Ente“ für das ärgerlichste Produkt des Jahres vergeben. Rund 5.300 Personen stimmten über die dreistesten Lebensmittel des Jahres 2019 ab. Als „Gewinner“ des Votings ging Kelly’s hervor: Das Unternehmen erhält den Negativpreis für eine versteckte Preiserhöhung bei den „Classic salted Chips“. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der „Brunch Kürbiskern-Pesto“ sowie das „Spar Natur pur Bio-Urkorn-Knuspermüsli Amaranth-Mandel“. In beiden Fällen wurde die Zusammensetzung kritisiert. So waren namensgebende Inhaltsstoffe letztlich nur in homöopathischer Dosis vorhanden. Die ärgerlichsten Lebensmittel werden ab dem 27.02. ausführlich im März-KONSUMENT sowie auf www.konsument.at vorgestellt.

Das Projekt Lebensmittel-Check wurde 2010 gemeinsam mit dem Ministerium für Konsumentenschutz als Informations- und Meldeplattform ins Leben gerufen. Konsumentinnen und Konsumenten wird hier die Möglichkeit geboten, potenziell irreführende Lebensmittel zu melden. Der VKI prüft die Beschwerden, holt bei Unternehmen gegebenenfalls eine Stellungnahme ein und veröffentlicht den Sachverhalt auf der Plattform www.lebensmittel-check.at. „Die Veröffentlichung auf dieser Plattform soll nicht nur als Beitrag zur Verbraucherbildung dienen, sondern auch als Anreiz für die betroffenen Unternehmen, ihre Produkte bzw. deren Verpackungen konsumentenfreundlicher zu gestalten“, erklärt VKI-Ernährungswissenschafterin Nina Siegenthaler. „Unsere Plattform dient aber nicht nur als ,Pranger‘: Wenn Unternehmen auf die Kritik reagieren und Maßnahmen zur Verbesserung setzen, dann berichten wir ebenfalls darüber.“

Seit Bestehen des Projektes gab es gesamt rund 1.000 Veröffentlichungen auf lebensmittel-check.at, davon 100 Meldungen im vergangenen Jahr, aus denen nun die ärgerlichsten Lebensmittel des Jahres 2019 gewählt wurden. „Sowohl für 2019 als auch in der Gesamt-Rückschau zeigt sich, dass die Aufmachung und Verpackung von Produkten, Stichwort Mogelpackungen, am häufigsten kritisiert werden. Darauf folgen Beschwerden zur Zusammensetzung von Produkten, Herkunftsangaben sowie versteckte Preiserhöhungen“, resümiert Nina Siegenthaler.

Die Wahl der ärgerlichsten Lebensmittel des Jahres führt der VKI zwar bereits seit einigen Jahren durch, ab jetzt wird nun im Rahmen dieser Wahl auch der Negativpreis „KONSUM-Ente“ für das erstgereihte Produkt vergeben. Über die Namensgebung des Preises haben die Leserinnen und Leser des Testmagazins KONSUMENT in einer Umfrage entschieden. „Die KONSUM-Ente soll künftig als klares Sinnbild für die Kritik der Konsumentinnen und Konsumenten an potenziell irreführenden Lebensmitteln dienen“, so Siegenthaler abschließend.

Die 5 ärgerlichsten Lebensmittel 2019 im Überblick

Platz 1 (KONSUM-Ente): Kelly’s Classic salted Chips

Kelly’s reduzierte die Füllmenge von 175 Gramm auf 150 Gramm. Der Preis blieb mit 1,99 Euro gleich. Das Unternehmen verwies auf Ernteausfälle und folglich gestiegene Rohstoffpreise als Grund für die Preiserhöhung. Darüber hinaus bot es folgendes Argument: „Wir wollten es den Konsumenten ermöglichen, eine Packung Chips mit nur einer Münze zu kaufen.“

Platz 2 – Brunch Kürbiskern-Pesto

Laut Kleingedrucktem auf dem Becher besteht der Brotaufstrich vor allem aus Magermilchjoghurt, Kokosfett und Palmöl. Des Weiteren sind Basilikum, Paprika, Aubergine, Zucchini, Speisesalz und Milcheiweiß enthalten. Erst an zehnter Stelle folgen Kürbiskerne mit einem Anteil von einem Prozent.

Platz 3 – Spar Natur pur Bio-Urkorn-Knuspermüsli Amaranth-Mandel

Zwei namensgebende Inhaltsstoffe sind hier nur in überschaubarer Menge enthalten: Mandeln (5%) und Amaranth (3%). Zucker findet sich dagegen bereits an dritter Stelle der Zutatenliste. Die Bezeichnung „Zucker“-Müsli wäre daher weit zutreffender für dieses Produkt. Für Ärger sorgte hier zudem, dass deutlich weniger Müsli enthalten ist, als man aufgrund der Größe der Verpackung erwarten würde.

Platz 4 – Blaschke Kokoskuppeln

Bei diesem Produkt geriet die Bewerbung mit „Das Original. Seit 1921“ zum Aufreger. Laut Inhaltstoffliste werden die Kokoskuppeln unter anderem mit Palmöl, Glukosesirup und Aroma erzeugt – allesamt Zutaten, die es vor hundert Jahren kaum gegeben haben dürfte.

Platz 5 – Knorr Mediterrane Gemüsepasta

Diese Würzbasis enthält der Verpackung zufolge „100% natürliche Zutaten“. Darauf abgebildet sind Zutaten wie Tomaten, Knoblauch, Pfeffer und Thymian. Nicht zu sehen ist dagegen jene Zutat, die gleich nach den Tomaten am häufigsten enthalten ist: Zucker. Gemäß Nährwerttabelle enthält eine Portion sogar 13 Gramm Zucker – und damit ein Viertel der Zuckermenge, die ein Erwachsener am Tag maximal zu sich nehmen sollte.

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30.05.2020

China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch

China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch

Ein historischer Moment für den Tierschutz: China veröffentlichte gestern, am 29.5. einen neuen nationalen Nutztier-Katalog, der Hunde explizit ausschließt. Damit ist der Verkauf von lebenden Hunden und Hundefleisch zum Verzehr in China verboten. Katzen waren nie Teil des Nutztier-Katalogs. VIER PFOTEN begrüßt den Vorstoß Chinas und fordert gleichzeitig die Regierungen in Kambodscha, Vietnam und Indonesien auf, mit China gleichzuziehen. Der Hunde- und Katzenfleischhandel ist nicht nur ein enormes Tierschutzproblem in Südostasien, sondern stellt auch ein großes Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Denn die unhygienischen Bedingungen, unter denen die Tiere gefangen, gehalten, geschlachtet und verkauft werden – meist auf Lebendtiermärkten –, sind die perfekte Brutstätte für neue zoonotische Viren.

In Vietnam – Chinas Nachbar – werden nach wie vor jährlich rund fünf Millionen Hunde und eine Million Katzen für ihr Fleisch gefangen und brutal geschlachtet. Oftmals werden die Tiere auch grenzübergreifend nach China transportiert. Mit geschätzten vier Millionen getöteten Haus- und Streunertieren pro Jahr ist die Situation in Kambodscha und Indonesien ähnlich verheerend. „Natürlich ist es ein positives Signal, dass China den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch verbietet, auch wenn diese Entscheidung wohl eher nichts mit Tierliebe, sondern mit Lebensmittelsicherheit zu tun hat. "Nun müssen aber auch Vietnam, Kambodscha und Indonesien endlich handeln. Neben unfassbarem Tierleid ist der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch auch für Krankheitsausbrüche wie Tollwut und Cholera verantwortlich. Und wie wir jetzt wissen, kann die ganze Welt unter den tödlichen Zoonose-Viren leiden, die auf den unhygienischen Lebendtiermärkten entstehen, auf denen das Hunde- und Katzenfleisch teilweise verkauft wird"“, sagt Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien.

Schlachthäuser und Lebendtiermärkte: tickende Zeitbomben

In engen Käfigen zusammengepfercht werden die verletzten und traumatisierten Hunde und Katzen – darunter auch gestohlene Haustiere – stundenlang bei enormer Hitze und ohne Wasser zu den Schlachthäusern und Märkten in Südostasien transportiert. Die dort übereinander gestapelten Käfige, das geschwächte Immunsystem der Hunde und Katzen sowie der unnatürliche Kontakt zu Wildtieren, die ebenfalls geschlachtet werden, schaffen die perfekte Brutstätte für tödliche Zoonoseviren, wie das neue Coronavirus. „Der ausufernde Hunde- und Katzenfleisch-Handel und die Lebendtiermärkte in ganz Südostasien sind tickende Zeitbomben. Wenn die Regierungen jetzt nicht diesen brutalen Handel stoppen und die grausamen Märkte und Schlachthäuser schließen, könnte die nächste globale Pandemie ihren Ursprung in Vietnam, Kambodscha oder Indonesien haben“, so Dr. Polak.

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18.12.2019

Billa als Vorzeigebeispiel für weitere Nahversorger

Billa als Vorzeigebeispiel für weitere Nahversorger Billa als Vorzeigebeispiel für weitere Nahversorger

„Wir freuen uns, dass unsere Forderungen Gehör finden und mit Billa nun die erste Nahversorger-Kette auf 100% regionales Fleisch aus Österreich umsteigt“, so Laura Sachslehner, Generalsekretärin der Jungen ÖVP, hocherfreut. „Wir hoffen und wünschen uns, dass weitere Nahversorger dem Beispiel von Billa folgen und ihr Fleischsortiment auf regionale Produkte umstellen. In die selbe Kerbe schlägt auch unsere jahrelange Forderung nach einer eindeutigen Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel, auch für verarbeitete Produkte sowie ein stärkeres Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln. In Kombination mit vorher genanntem, rückt auch unsere Forderung nach einer Bevorzugung heimischer Lebensmittel in öffentlichen Küchen ein Stück näher. Unser heimisches Fleisch erfüllt die höchsten Qualitätsansprüche und aufgrund der kürzeren Transportwege sparen wir uns eine Menge an unnötigen CO2-Emissionen. Das ist die Nachhaltigkeit, die wir als Junge ÖVP schon lange fordern“, so Laura Sachslehner ausführend.

Seit Jahren setzt sich die Junge ÖVP für verstärkte Herkunftskennzeichnungen auf Lebensmitteln, für den Vorrang von heimischen Lebensmitteln in öffentlichen Küchen sowie die verstärkte Förderung von lokalen Märkten ein.

„Am Beispiel von Billa zeigt sich, dass Nachhaltigkeit im Alltag umsetzbar ist. Das ist auch die Politik für die sich die Junge ÖVP tagtäglich einsetzt. Wir stehen für einen vernünftigen, pragmatischen Weg und keine überbordenden Verbote. Viel lieber wollen wir Anreize schaffen, die die Wende in Richtung Nachhaltigkeit attraktiveren“, so Laura Sachslehner abschließend.

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04.08.2020

Berechtigte Skepsis

Oö. Volksblatt Christian HAUBNER Oö. Volksblatt Christian HAUBNER

Der Verdacht, dass es Internet-Giganten mit dem Datenschutz nicht ernst nehmen und sogar Daten illegal abgreifen, steht immer wieder im Raum. Gerade China hat überdies bereits bewiesen, dass es geistiges Eigentum mitunter wenig respektiert. Auch wenn es natürlich um beinharte wirtschaftliche Interessen geht:

US-Präsident Donald Trumps Skepsis ist im Fall der chinesischen Plattform TikTok durchaus berechtigt. Dies gilt umso mehr, als über soziale Netzwerke versucht wird, Menschen im großen Stil zu verunsichern und zu belügen. So genannte Troll-Fabriken in China, Russland & Co. stehen im Verdacht, selbst US-Wahlen manipuliert zu haben und über digitale Kanäle mehr denn je Einfluss auf westliche Demokratien nehmen zu wollen.

IT-Infrastruktur und weitverbreitete Computerprogramme können immer auch Spionagewerkzeuge sein. Neben den USA zeigen sich daher auch einige europäische Staaten sehr zurückhaltend beim Einsatz etwa von Netzwerk-Komponenten des chinesischen Herstellers Huawei.

Apropos Europa: Auch US-Internet-Riesen sind schon mit ausgeprägter Datensammelleidenschaft aufgefallen und haben wenig Freude mit strengen EU-Datenschutzrichtlinien. Eigene europäische Technologien sind da wichtiger denn je.

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14.05.2020

DIE NACHT DER MUSICALS - TOUR 2021

Nach vielen erfolgreichen Tourneen mit ausverkauften Hallen und begeistertem Publikum kommt Die Nacht der Musicals auch 2021 wieder nach Österreich. Mit einem immer neuen und abwechslungsreichen Programm, begeisterte die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten bereits mehr als 2 Millionen Besucher.

Das Programm lässt die Herzen der Musicalfans höher schlagen. In einer zweieinhalb stündigen Show präsentieren herausragende Sänger eine bunte Mischung der berühmtesten Musical Highlights aus Tanz der Vampire, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Cats, um nur einige von ihnen zu nennen.

Natürlich dürfen auch aktuelle Musicals an diesem Abend nicht fehlen. Die Songs „This is me“ und „Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“, sorgen für Gänsehautmomente beim Publikum. Eine spannende Geschichte zum Staunen und Mitfiebern, voll Liebe und Dramatik.

Das Musical Rocky mit Hymnen wie Eye of the Tiger und die Disney-Musicals Frozen und Der König der Löwen werden das Publikum begeistern!

Aber auch Rock-Musicals wie We Will Rock You, zu den Songs von Queen und das Musical von Udo Lindenberg sind mit im Programm. Hinterm Horizont, eine Hommage an den großartigen Musiker, beschreibt die Liebesgeschichte zwischen ihm und dem “Mädchen aus Ostberlin“.

Erleben Sie live, wie das Phantom der Oper Christine seine Liebe gesteht und die Samtpfoten aus Cats mit Memories wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen.

Die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk Ich war noch niemals in New York lädt zum Mitklatschen und Mitsingen ein und ist ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Musicalgala.

Gefeierte Stars der Originalproduktionen entführen die Zuschauer in eine bunte und glitzernde Traumwelt. Unterstützt werden die herausragenden Darsteller durch die hervorragenden Tänzer der Broadway Musical & Dance Company. Aufwändige Choreografien, farbenfrohe Kostüme und ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept garantieren einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt.

Link zum Impressionsvideo 2020: https://www.youtube.com/watch?v=rU6pQaDMU7o

03.01.2021 – Bad Ischl, Kongress- u. TheaterHaus, Beginn 19:30 Uhr

04.01.2021 – Linz, Brucknerhaus, Beginn 20:00 Uhr

05.01.2021 – Amstetten, Johann-Pölz-Halle, Beginn 19:30 Uhr

12.01.2021 – Steyr, Stadttheater, Beginn 20:00 Uhr

13.01.2021 – Vöcklabruck, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

14.01.2021 – Wiener Neustadt, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

15.01.2021 – Wels, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

16.01.2021 – Kufstein, Stadtsaal, Beginn 20:00 Uhr und

17.01.2021 – Lienz, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

Kartenvorverkauf: österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 /22 15 23, Webshop: kdschroeder.at

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16.03.2020

Coronavirus: Situation für Menschen mit Behinderungen

Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an alle die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen. Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an alle die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen.

Für Menschen mit Behinderungen ist die Coronavirus-Epidemie eine bedrohliche Situation. Nicht alle, aber viele, gehören zur gesundheitlichen Risikogruppe. Sie sind angewiesen auf barrierefreie Informationen, haben im Alltag Pflege- und Unterstützungsbedarf und/oder erleben die psychische Belastung aufgrund von psychischen Vorerkrankungen noch massiver." „Alle zusammen machen wir uns Sorgen, die Gruppe der Menschen mit Behinderungen ist auf vielen Ebenen gefährdet. Für die Solidarität der Menschen in Österreich und auch die weitreichenden Maßnahmen die gesetzt wurden, möchten wir allen ‚Danke‘ sagen! Gemeinsam schaffen wir das!“", zeigt sich Herbert Pichler (Präsident des Österreichischen Behindertenrates) besorgt, aber hoffnungsvoll.

Die Bundesregierung hat am letzten Wochenende ein Sammelgesetz, das COVID-19 Gesetz einheitlich beschlossen, das bereits heute in Kraft tritt. Damit werden Regelungen getroffen, die die Auswirkungen des Coronavirus so gering wie möglich für die gesamte Bevölkerung und auch die Wirtschaft halten sollen. Der Österreichische Behindertenrat setzt sich dafür ein, dass in der Umsetzung die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen weiterhin gewährleistet wird.

Es ist jetzt besonders wichtig, Informationen nur von sicheren Quellen zu beziehen. Unsere Mitgliedsorganisationen, das Sozialministerium und Medien wie der ORF oder BIZEPS bieten seriöse und barrierefreie Informationen.

Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an Alle:

die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen.

die barrierefrei informieren oder Informationen barrierefrei aufbereiten und verbreiten

die durch ihr verantwortungsvolles Handeln die Ausbreitung verlangsamen

die ihre Hilfe auf unterschiedlichen Wegen anbieten

die füreinander da sind, telefonieren, chatten, einander zuhören in dieser auch psychisch belastenden Zeit.

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06.09.2020

Umfrage: Große Mehrheit meint, Flüchtlinge wurden „schlecht“ integriert

Große Mehrheit meint, Flüchtlinge wurden „schlecht“ integriert Große Mehrheit meint, Flüchtlinge wurden „schlecht“ integriert

Eine Mehrheit von 54% der Österreicher vertritt die Meinung, dass die Flüchtlinge, die im Jahr 2015 nach Österreich kamen, „schlecht“ (33%) oder sogar „sehr schlecht“ (21%) integriert wurden.

Wie die vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle Ausgabe des „profil“ durchgeführte Umfrage zeigt, meinen nur 23% der Befragten, die Integration der Flüchtlinge habe „gut“ (20%) oder „sehr gut“ (3%) funktioniert. 21% hatten keine Meinung zum Thema.

Die Wähler der Neos bewerten die Integration der Flüchtlinge zwar am besten, doch auch unter ihnen meint nur eine Minderheit von 37%, die Geflüchteten seien gut oder sehr gut integriert worden. Geteilt wird diese Auffassung von 35% der Grünen-Anhänger, 25% der SPÖ-, 24% der ÖVP- und 13% der FPÖ-Wähler.

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