Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Freitag 10.07.2020 04:29
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Wien, TitelseiteRSS

inhalt
09.07.2020

Betrugsanrufe steigen wieder stark an – seien Sie vorsichtig und lassen Sie sich nichts aufschwatzen!

Betrugsanrufe steigen wieder stark an Betrugsanrufe steigen wieder stark an

Die RTR-Meldestelle für Rufnummernmissbrauch verzeichnet seit Mai wieder einen signifikanten Anstieg von Beschwerden zu belästigenden Anrufen. „Im April erreichten wir quasi ein Tief mit ‚nur‘ 494 Beschwerden, im Mai gab es bereits wieder 681 neue Beschwerden und Ende Juni sogar 1.518 - Tendenz massiv steigend“, gibt Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post zu bedenken und warnt: „Bei all diesen Anrufen, egal ob Ping-, Tech-Support- oder Robo-Calls, stehen ganz klar Betrugsabsicht, Abzocke oder Datenklau im Vordergrund. Wenn die Rufnummer am Display unbekannt ist, am besten gar nicht abheben und keinesfalls zurückrufen. Hebt man trotzdem ab, empfiehlt sich ein gesundes Misstrauen und sich nichts aufschwatzen lassen.“

Derzeit vermehrt Ping-Anrufe mit Vorwahl von Tunesien (+ 216)

Die RTR-Meldestelle verzeichnet seit einigen Tagen wieder verstärkt Beschwerden zu Ping-Anrufen mit der Vorwahl von Tunesien (+ 216). Die Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen. Ruft man zurück, landet man unbemerkt bei teuren ausländischen Rufnummern oder Rufnummern von Satellitentelefonen. Man wird in einer Warteschleife hingehalten. Das Minutenentgelt ist ein hohes; je länger die Telefonverbindung aufrecht ist, desto höher wird der Betrag, der verrechnet wird. Im Juni wurden insgesamt 530 Beschwerden zu Ping-Anrufen registriert.

Anrufe mit Lockangeboten zur Vertragsanbahnung

„194 Beschwerden erhielten wir zu Anrufen, die mit Lockangeboten zu Vertragsabschlüssen, Vorauszahlungen oder Herausgabe von Daten animieren wollten. Das Portfolio ist groß und umfasst beispielsweise Finanzprodukte, Bitcoin-Bons, Lotteriespiele oder Gewinnspiele“, führt Steinmaurer aus.

„Die Anzeige einer Rufnummer am Display kann man fälschen. Vergleichen lässt sich das mit einem Brief, auf den man eine falsche Absenderadresse schreibt. Daher lasen sich die Übeltäter bei Betrugsanrufen auch kaum bis gar nicht eruieren“, ergänzt Steinmaurer.

Rufnummern-Missbrauch unter rufnummernmissbrauch.at melden

Rufnummernbereiche, die missbräuchlich verwendet werden, werden unter rufnummernmissbrauch.at gelistet. Dort finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie uns verdächtige Nummern melden können. Damit können wir die Liste der betroffenen Vorwahlen immer aktuell halten, rechtzeitig Ping-Wellen erkennen und die Bevölkerung informieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.07.2020

Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check

Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check

Nach den Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat das Gewitterpotenzial in Österreich in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent zugenommen. Auch Andreas Iser, Geschäftsführer der Firma Eltro Blitzschutzanlagenbau in Steinabrückl bei Wiener Neustadt und als Blitzschutzexperte Vorsitzender des Arbeitsausschusses Blitzschutz und Erdung in der Wirtschaftskammer Österreich, stellt fest, dass viele Gewitter heute anders ablaufen als in der Vergangenheit. „Was sich verändert hat, ist auf den Wetterkarten des Blitzortungssystems ALDIS klar ersichtlich: Gewitter sind regionaler geworden. Sie gehen in einem kleineren Umkreis nieder, aber mit mindestens gleich hoher Intensität, was die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags erhöht“, erklärt Iser dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Um die Gefahr von Gewittern wissen auch private Hausbesitzer. „Insbesondere in den äußeren Blitzschutz wird beim Hausbau investiert“, so Iser. Mit einem vom Fachbetrieb gestalteten Erdungssystem soll der Blitzstrom gegen die Erde abgeleitet und im Erdreich großflächig verteilt werden. „Österreichweit haben wir 100 Mitglieder in unserem Ausschuss, 20 davon sind aus Niederösterreich – nahezu alle beschäftigen sich mit dem Thema Erdungsbau, also mit dem äußeren Blitzschutz.“ Dies nicht zuletzt deswegen, da der innere Blitzschutz, der Überspannungsschutz, von Elektrofachkräften hergestellt wird.

Laut Gesetz muss das Blitzschutzsystem in privaten Haushalten alle zehn Jahre überprüft werden. Hier sieht der Experte sehr wohl Handlungsbedarf. „Ich würde mir eine regelmäßige Überprüfung wünschen, die nicht zuletzt der Sicherheit der Hausbewohner dient“, so Iser, der weiter ausführt: „In der Regel sind es andere Berufsgruppen, wie etwa der Rauchfangkehrer, der nach einem Blitzschutzprotokoll fragt. Dann ist so mancher Hausbesitzer erstaunt, wie lange denn die letzte Prüfung zurück liegt. Wartungsverträge oder Erinnerungsschreiben könnten hier Abhilfe schaffen.“

Die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme unterstreicht auch Friedrich Manschein, Innungsmeister der Elektro-, Alarm- und Kommunikationstechniker in der NÖ Wirtschaftskammer: „Der Blitzschutz ist natürlich in erster Linie Personenschutz. Aber auch der Sachschaden, der durch Blitz entsteht und mit einem ordentlichen Blitzschutz vielleicht hätte verhindert werden können, ist enorm.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.07.2020

Reisewarnungen: Quarantäne muss einkalkuliert werden

Reisewarnungen: Quarantäne muss einkalkuliert werden Reisewarnungen: Quarantäne muss einkalkuliert werden

Zuerst Serbien und Bosnien-Herzegowina, jetzt Bulgarien und Rumänien – fast täglich verhängt Österreich neue Reisewarnungen. Zurück bleiben verunsicherte Beschäftigte, vor allem jene, die ihren Sommerurlaub in der alten Heimat verbringen möchten, um dort mit ihren Familien zusammen sein zu können. Die AK stellt klar, was Beschäftigte tun müssen und was nicht. Und was der Arbeitgeber darf und was nicht.

+ Wer in ein Land/Gebiet mit den Sicherheitsstufen 5 oder 6 reist, muss entweder nach der Rückkehr nach Österreich 14 Tage in Quarantäne oder muss den Behörden einen negativen Corona-Test vorweisen.

+ Die Quarantäne muss der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin in den Urlaub einkalkulieren, wenn auf Grund der Rechtslage schon vor Antritt der Reise klar war, dass eine 14-tätige Absonderung vorgeschrieben ist.

+ Der Corona-Test kann entweder im Urlaubsland oder am Flughafen gemacht werden und darf bei Wiedereinreise nicht älter als vier Tage sein. Die Kosten trägt der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin. Die AK fordert die Behörden auf, kostengünstige Möglichkeiten der Testung auch an den Grenzübergängen zu gewährleisten.

+ Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin kann nach einem Aufenthalt in einem Gebiet der Stufe 5 oder 6 um einen Test ersuchen, um die Dauer der Quarantäne zu verkürzen. Eine Verpflichtung zum Test besteht jedoch nicht.

+ Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss dem Unternehmen nicht vorab bekannt geben, wo der Urlaub verbracht wird. Die Beschäftigten sind nur verpflichtet, auf Anfrage nach dem Urlaub mitzuteilen, ob sie einem Gebiet der Stufe 5 oder 6 waren.

+ Wer in ein Gebiet/Land der Stufe 5 oder 6 fährt, kann vor der Reise mit dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin Alternativvarianten nach der Rückkehr vereinbaren. So könnte etwa statt der Quarantäne für die Dauer von zwei Wochen, wenn möglich, Homeoffice vereinbart werden. Die Entgeltfortzahlung bleibt dann jedenfalls aufrecht.

+ Es kann nach einem Urlaub keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen geben. Eine Quarantäne ist kein Kündigungs- oder Entlassungsgrund. Sollte es dennoch dazu kommen, kann die Kündigung/Entlassung grundsätzlich wegen Sozialwidrigkeit angefochten werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2020

Das Internet ist aktuell die verbindende Kraft

Das Internet ist aktuell die verbindende Kraft Das Internet ist aktuell die verbindende Kraft

„Unser Leben verläuft zurzeit beruflich und privat in ungewöhnlichen, aber nicht ungeordneten Bahnen und das liegt vor allem daran, dass wir ungehindert in der Lage sind, uns über das Internet miteinander auszutauschen“, betont ISPA Generalsekretär Maximilian Schubert die fundamentale Bedeutung des Internets für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.

Von vielen als vermeintliche Selbstverständlichkeit wahrgenommen, beweist das Internet was für eine unschätzbare Ressource es ist. Erst mit einigem Abstand wird man erfassen können, wie wichtig es ist, dass detaillierte Informationen der Behörden ohne Verzögerung an die Bevölkerung gelangen, dass Schülerinnen und Schüler online auf Bildungsangebote zugreifen und dass dank Homeoffice viele Unternehmen zumindest einen Teil der wirtschaftlichen Einbußen kompensieren können. „Eines können wir aber jetzt schon sagen: ohne eine gut ausgebaute und resiliente digitale Infrastruktur wäre all dies nicht möglich. Unsere Anerkennung gilt den vielen österreichischen Betreibern und Providern, die mit ihren Bemühungen der letzten Tage und Wochen sichergestellt haben, dass unsere Infrastruktur der erhöhten Belastung gewachsen ist und Institutionen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen zur Verfügung steht“, zollt Schubert der heimischen Internetwirtschaft Respekt.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, bedarf es weiterer Investitionen in den Breitbandausbau und der Gewährleistung eines fairen und nachhaltigen Wettbewerbs. „Widerstandsfähige Netze mit hervorragender Qualität sind unser erklärtes Ziel und dies erreichen wir, wenn möglichst viele Anbieter unter ausgewogenen Rahmenbedingungen danach streben, die besten Lösungen und Produkte anzubieten. Kundinnen und Kunden in Österreich profitieren so von innovativen Diensten zu einem ansprechenden Preisniveau“, so Schubert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.04.2020

Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet

Neuer Online-Boom im Handel. „Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent“, sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. „Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten.“

Anstieg um das 25-fache bei Lebensmitteln

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zum Einkaufsverhalten durchgeführt. Für Österreich wurden keine Zahlen erhoben. Der Markt ist aber durchaus mit Deutschland vergleichbar.

Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das Fünffache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen, die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen wollen als vor dem Ausbruch antworteten 52 Prozent mit „Ja“.

Ein Drittel dieser neuen, digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben. Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern findet sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikeln (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

„Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden“, so Conrad Heider, Principal bei Kearney. „Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.06.2020

Ferienprogramm „Urlaub am Bauernhof“ liegt heuer voll im Trend

Viele bereits registrierte Online-Buchungen und die steigende Zahl von Direkt-Buchungen bei den Bauernhöfen stimmen Viele bereits registrierte Online-Buchungen und die steigende Zahl von Direkt-Buchungen bei den Bauernhöfen stimmen

Weil viele Österreicher ihre Sommerferien heuer im Inland verbringen wollen, erwarten auch die fast 2.200 Urlaub am Bauernhof-Betriebe – darunter mehr als 600 in Niederösterreich – wieder mehr Gästezuspruch. Für Landwirte und gerade für viele Landwirtinnen stellt dieser Betriebszweig eine wichtige Einnahmequelle dar, die mit Ausbruch der Corona-Krise plötzlich weggebrochen ist. Seit 29. Mai sind nun die meisten Urlaub am Bauernhof-Betriebe wieder geöffnet.

Viele bereits registrierte Online-Buchungen und die steigende Zahl von Direkt-Buchungen bei den Bauernhöfen stimmen die Branche für die kommenden Monate optimistisch. „Die vielen direkten Anfragen bei den Bäuerinnen machen Hoffnung auf einen guten Sommer und somit auf sichere Einkommen“, stellt Bauernbund-Präsident Georg Strasser fest. Mehr als 90% der Corona-bedingten Ausfälle auf „Urlaub am Bauernhof“-Betrieben würden Frauen und deren Einkommen betreffen. Bäuerinnen hätten aufgrund der Corona-Krise eine größere Last zu tragen, „weil sie sich im Familienbetrieb zu allermeist auf dieses Standbein konzentrieren“, sagt der Bauernbund-Präsident.

Eine bundesweite Image-Kampagne soll jetzt für Ferienbauernhöfe kräftig die Werbetrommel rühren. Der „Urlaub am Bauernhof“ folgt verschiedenen Spezialisierungen, so z.B. in Richtung Bio, Gesundheit, Radfahren oder Wein. Die Angebote werden in Katalogen präsentiert, die man im Internet downloaden und durchblättern oder per Post bestellen kann. Darunter finden sich z.B. „Baby- und Kinderbauernhöfe“, „Reiterbauernhöfe“ und „barrierefreier Bauernhof“.

Das Besondere in Niederösterreich ist die Vielfalt. Die Auswahl reicht vom Mostviertler Vierkanter bis zum Haus im Weinviertler Straßendorf oder in der Kellergasse. Im Vorjahr hat „Urlaub am Bauernhof“ in Niederösterreich mehr als 700.000 Nächtigungen verzeichnet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.06.2020

In Österreich werden täglich 20 Millionen Regenwürmer zubetoniert

In Österreich werden täglich 20 Millionen Regenwürmer zubetoniert In Österreich werden täglich 20 Millionen Regenwürmer zubetoniert

Aus Anlass des Weltumwelttages am 5. Juni hat die Österreichische Hagelversicherung einmal mehr davor gewarnt, die jüngsten Krisen - Umwelt, Klima und Artenschwund - als singuläre Ereignisse zu werten. Im Gegenteil: Die Umweltkrise mit Bodenverbrauch, Ressourcenschwund sowie Biodiversitätsverlust werde sich weiter zuspitzen und die Klimakrise beschleunigen. „Es sei denn, wir handeln jetzt“, stellt Vorstandsvorsitzender Kurt Weinberger klar.

Überaus kritisch ist die Lage weiter beim steigenden Flächenverbrauch. Im Vorjahr sind in Österreich jeden Tag 13 Hektar wertvoller Wiesen und Äcker für Straßen, Siedlungen, Shoppingcenter und Industriehallen verbaut worden. Das ist das Fünffache des Zielwertes von 2,5 Hektar pro Tag, der in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung erstmals im Jahr 2002 festgeschrieben und im derzeitigen Regierungsprogramm wieder verankert wurde.

Das Zubetonieren von umgerechnet 20 Fußballfeldern pro Tag hat in mehrfacher Hinsicht dramatische Auswirkungen: Durch die Verbauung sinkt der landwirtschaftliche Selbstversorgungsgrad beständig, was Österreich zunehmend durch Importe verletzbar macht. Der Boden ist aber Voraussetzung für die Lebensmittelproduktion, was auch die Corona-Krise gezeigt hat.

Darüber hinaus leiden die Kulturlandschaft und das Tourismusland Österreich. Laut einer market-Umfrage kritisieren vier von fünf Österreichern die Verschandelung ihrer Heimat, sie wollen keine weitere Verbauung. Und schließlich nimmt die Artenvielfalt ab. So leben in einem Hektar Boden rund 1,5 Millionen Regenwürmer. Jeden Tag wird also die Lebensgrundlage von rund 20 Millionen Regenwürmern zubetoniert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.02.2020

THE CHIPPENDALES Get Naughty – 2020 World Tour am 10.10.20 in der Sporthalle Alpenstraße um 20:00

Die Chippendales mit neuer Show in Österreich!

Euer heißestes Date 2020 – die weltberühmten Chippendales, die Las Vegas Männer Revue Show Nummer 1 und beliebtes Partyziel kommen 2020 mit ihrer neuen Show nach Österreich! Die Chippendales sind die beste Wahl für eine Bachelorrette Party, eine Geburtstagsfeier, um das Single-Leben zu feiern oder einfach nur um eine unvergessliche Nacht mit deinen Freundinnen zu verbringen. Sie faszinieren die Frauenwelt bereits seit Jahrzehnten und ziehen immer neue Fans in ihren Bann: Es ist das Geheimnis der Verführung, die erotisch prickelnde Atmosphäre, es sind Charme und Sexappeal gepaart mit einer Prise Humor - mit dieser Mischung erobern die Chippendales die Herzen weltweit!

Auch dieses Jahr bringen die CHIPPENDALES mit ihrer neuen Get Naughty! Tour den Glamour von Las Vegas nach Österreich! Es wird wieder heiß und sexy - die CHIPPENDALES werden den Puls der Ladies mit Ihrer grandiosen Show nach oben treiben.

Die CHIPPENDALES sind ein Show-Klassiker, den jede Frau mindestens einmal in ihrem Leben gesehen haben muss! Warum? Weil bei den heißen Choreografien und bei der Live- Performance der durchtrainierten Männer keine Wünsche offen bleiben. Weil Prickelmomente den Alltag versüßen und die Waschbrett- Bodies der CHIPPENDALES auf der Bühne wie in Champagner gebadet wirken. Weil… weil, die Liste an Gründen ist endlos. Am Ende eines langen Tages ist es vor allem eins: Weil die CHIPPENDALES jede Frau erstrahlen lassen und ihr und dem ganzen Publikum einen unvergesslichen Abend bereiten! Deshalb heißt es 2020 für alle Frauen: Kommt zur Show der CHIPPENDALES! Das Motto der Tour ist eine Einladung zum Dahinschmelzen – Get Naughty!

Die Geschichte der Chippendales beginnt 1979, als der indische Auswanderer Somen Banerjee in Los Angeles eine alte Bar kauft. Inspiriert vom britischen Möbelbauer Thomas Chippendale wandelt er die Bar in einen Club namens „Chippendales“ um. Hier entwickelt er eine Show mit 10 - 12 Tänzern, die die unterschiedlichsten Männertypen verkörpern. Ihr legendäres Markenzeichen: „Collars&Cuffs;“ (Fliegen und Manschetten). Der Club läuft derart erfolgreich, dass die Show auch nach New York gebracht wird, wo sie sofort einschlägt. Mit den beiden Shows in den Touristenstädten New York und Los Angeles machen sich die Chippendales schnell einen Namen in den USA. Jede Frau, die die Chippendales gesehen hat, erzählt ihren Freundinnen, Schwestern, Müttern und Großmüttern von dieser einzigartigen Show. Heute treten die Chippendales in ihrem eigenen Theater in Las Vegas das ganze Jahr über vor ausverkauftem Haus auf.

Schnell wird klar, weshalb die Chippendales die unangefochtene Nr. 1 weltweit im Bereich Frauenentertainment sind: sie haben Stil und Klasse. Zu den spannenden Choreographien des 10 - 12 Mann starken Ensembles zu aktuellen Hits und Klassikern, zu den fantasievollen, von Frauenträumen inspirierten Kostümen, kommt eine imposante Lichttechnik. Die Show entführt die Besucherinnen aus ihren Alltag in einen ganz besonderen Abend voller Leidenschaft und Lust am Leben. Ein Erlebnis das für immer in der Erinnerung bleibt!

Kartenvorverkauf:

in allen Raiffeisenbanken,oeticket.com und Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23

Webshop: www.kdschroeder.at

Preise: 57,-/ 52,-/ 49,-/ 46,-/ 43,-/ 39,-

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Chippendales
05.12.2019

Umfrage: In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird geraucht

In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird geraucht In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird geraucht

Österreich, trotz Verbot in der Gastronomie nach wie vor ein Land der Raucher? Zumindest im Job, wie die jüngste Online-Umfrage von karriere.at ergeben hat: In 80 Prozent der Firmen sind laut Arbeitnehmern weiter Zigaretten zu sehen. Das Bild, das Unternehmensvertreter zeichnen, ist noch drastischer.

„Wird in deiner Firma geraucht?“, wollte das Karriereportal von seinen Usern wissen. Gut die Hälfte der 748 beteiligten Beschäftigten – 51 Prozent – antwortete: „Vereinzelt, in den entsprechenden Zonen.“ 29 Prozent gaben an, dass in ihrem Unternehmen unverändert oft zur Zigarette gegriffen wird. „Bei uns raucht niemand mehr“, erklärten gerade einmal 18 Prozent. Lediglich zwei Prozent nannten blauen Dunst beim After-Work-Drink.

Noch mehr Rauch …

Laut Firmenvertretern (HR-Manager, Geschäftsführer und Führungskräfte) wird in noch mehr Unternehmen geraucht: Fast zwei Drittel der 170 Befragten – 64 Prozent – antworteten, dass in den dafür vorgesehenen Zonen der Glimmstängel angezündet wird. „Unsere Mitarbeiter rauchen unverändert viel“, so 30 Prozent. Nur sechs Prozent erklärten, dass es keiner der Beschäftigten tut. After-Work-Qualmen wurde gar nicht angeführt.

Weniger Rauch?

In einer karriere.at Umfrage Anfang 2018 hatten sich übrigens 70 Prozent der Arbeitnehmer für Einschränkungen beim Rauchen ausgesprochen. Damals plädierten 45 Prozent dafür, dass es nur im Freien erlaubt sein soll. 25 Prozent sprachen sich für ein generelles Verbot aus.

Um und Auf

Thomas Olbrich, Chief Culture Officer bei karriere.at, sieht in den aktuellen Umfrageergebnissen einen klaren Auftrag für umfassende Präventivmaßnahmen im Job. „Bei allen Freiheiten für Mitarbeiter braucht es gleichzeitig eine aktive Gesundheitsförderung – beispielsweise mit gesundem Essen oder Sportmöglichkeiten“, betont er. Beim Karriereportal kümmert sich ein eigenes Team um das Wohlbefinden der Belegschaft. Olbrich: „Die Partizipation unserer Mitarbeiter und Bewusstseinsbildung sind uns ein großes Anliegen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.05.2020

Gestörte diastolische Funktion des Herzens gefährlicher als bisher bekannt

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion. Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion.

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien von der Klinischen Abteilung für Kardiologie im Rahmen einer Langzeit-Beobachtung auch die Wichtigkeit der diastolischen Füllungs-Funktion aufzeigen: je eingeschränkter sich das Herz bei einer diastolischen Dysfunktion füllt, desto häufiger versterben Betroffene plötzlich an einer Herzrhythmusstörung.

Menschen mit ischämischer (Verengung der Herzkranzgefäße) oder nicht-ischämischer Herzmuskelerkrankung haben per se ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen. Gängige Praxis ist es bei deutlich reduzierter Auswurf-Funktion (systolischer Herzinsuffizienz), auch einen implantierbaren Defibrillator (ICD) zu erwägen. Der ICD gibt dann bei schnellen Herz-Kammer-Rhythmusstörungen bzw. Kammerflimmern einen Elektro-Impuls ab, bis wieder ein normaler Herzrhythmus vorliegt.

Jede/r zweite herzinsuffiziente PatientIn leidet jedoch an der diastolischen Form (reduzierte Füllungs-Funktion): die versteifte linke Herzkammer kann sich nicht genug dehnen und wird gegen einen erhöhten Widerstand gefüllt. Dadurch gelangt weniger Blut in die linke Kammer, welches aber vollständig in den Kreislauf gepumpt wird. Die systolische Auswurf-Funktion (auch Ejektionsfraktion genannt) kann dabei sogar noch erhalten sein. Frauen und ältere Menschen sind von dieser Form häufiger betroffen.

„Bisher wurde zwischen diesen beiden Formen ein Unterschied in der Risikobewertung für den plötzlichen Herztod gemacht“, sagt Studienleiter Thomas Pezawas von der Klinischen Abteilung für Kardiologie, „PatientInnen mit nicht-systolischer Herzmuskelschwäche werden mit einem geringeren plötzlichen Herztod-Risiko beurteilt und erhalten daher seltener einen primär-präventiven ICD.“

Auch diastolische Dysfunktion gefährlich

Im Rahmen der Studie wurden 210 Risiko-PatientInnen mit bislang nicht vorhandenen oder ungefährlichen Herzrhythmusstörungen über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren untersucht. „Die Anzahl der potenziell tödlich verlaufenden Fälle ist viel häufiger als erwartet, und der Zusammenhang mit der Ausprägung der diastolischen Funktionsstörung ist frappant“, beschreibt Pezawas die Ergebnisse, die nun im Top-Journal „Circulation AE“ veröffentlicht wurden. „Leider betrifft der plötzliche Herztod auch PatientInnen mit nur gering ausgeprägter Herzmuskelschwäche“,

Langjähriges Kompetenzzentrum für Herzrhythmusstörungen

Diese Ergebnisse werden auch für andere Zentren wichtig sein – denn die Datenlage auf diesem Gebiet war bisher sehr dünn, so die MedUni Wien-Experten: Ziel ist es, einen ausgezeichneten Schutz vor dem plötzlichen Herztod zu erreichen und die richtigen PatientInnen zu screenen. Die Empfehlung der Studienautoren, die diastolische Funktion in die Risikobeurteilung miteinzubeziehen, könnte einen Paradigmenwechsel in der Behandlung fortsetzen.

Multizentrale, internationale Kooperation

Die vorliegende Publikation ist aus einer Kooperation der MedUni Wien (Klinische Abteilung für Kardiologie, Studienleiter Thomas Pezawas) und der Vanderbilt University (Departments of Medicine and Autonomic Dysfunction Center, Nashville, TN, USA) entstanden und wurde vom National Institute for Advancing Translational Science of the National Institute of Health (NIH), USA, unterstützt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.12.2019

SPÖ kündigt alle Berater-Verträge

Bundesgeschäftsführer Deutsch: "Wir werden alle Beraterverträge mit Ende der Kündigungsfrist auflösen. Wenn es geht, auch früher." Bundesgeschäftsführer Deutsch: "Wir werden alle Beraterverträge mit Ende der Kündigungsfrist auflösen. Wenn es geht, auch früher."

Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet, wird die SPÖ alle Berater-Verträge kündigen. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch bestätigt das in ÖSTERREICH: "Wir werden alle Beraterverträge mit Ende der Kündigungsfrist auflösen. Wenn es geht, auch früher." Das wird Deutsch bei der Sitzung des SPÖ-Vorstands am kommenden Montag bekannt geben.

Auch der Vertrag des viel kritsierten Beraters von Parteichefin Pamela Rendi-Wagner, Nedejlko Bilalic, sei davon betroffen. Bilalic hat für seine Leistungen 24.000 Euro pro Monat kassiert. Deutsch erläuterte, dass die Kündigungsfrist ein halbes Jahr betrage, der Vertrag von Bilalic also spätestens Ende Juni 2020 auslaufen werde. Der verkündete Plan, den Vertrag bis Ende 2020 zu „strecken“ und dafür auf 8.000 Euro zu kürzen, ist vom Tisch. „Das war nur eine Variante“, erklärt Deutsch.

Auch der „Leistungsvertrag“ mit der Leykam Medien AG (Geschäftsführer Parteirebell Max Lercher) wird Mitte 2020 auslaufen. Bestehen bleiben nur Verträge für Steuerberater und IT-Betreuung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei
09.07.2020

Sicherer Umgang mit Lithium-Akkus: so geht’s richtig!

Geräte mit Lithium-Akkus nicht direkter Sonnenbestrahlung oder länger andauernden hohen Temperaturen aussetzen. Nicht über viele Stunden in der prallen Sonne oder im Auto liegen lassen oder betreiben. Geräte mit Lithium-Akkus nicht direkter Sonnenbestrahlung oder länger andauernden hohen Temperaturen aussetzen. Nicht über viele Stunden in der prallen Sonne oder im Auto liegen lassen oder betreiben.

Immer mehr elektrisch betriebene Arbeitsgeräte sind mit Lithium-Ionen-Akkus („Lithium-Batterien“) ausgestattet. Bei falscher Handhabung – vor allem bei mechanischer Beanspruchung wie Stürzen aus großer Höhe – und bei hohen Einwirkungstemperaturen (ab 70°C, z. B. durch direkte Sonneneinstrahlung), droht auf Grund der hohen Energiedichte und der darin enthaltenen Chemikalien Berst- und Brandgefahr. Das kann zu schweren Verletzungen führen. Um das Risikobewusstsein und Verantwortungsgefühl im Umgang mit Lithium-Batterien zu schärfen, und um Schäden für Mensch und Umwelt zu verhindern, möchten die Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle (EAK) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) jetzt gemeinsam ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen darüber informieren.

Laptops, Smartphones, Akkubohrer, Messgeräte, Flurförderfahrzeuge (z. B. Stapler) – die Menge an Arbeitsmitteln mit Lithium-Akkus nimmt auch im betrieblichen Umfeld zu. „Jedes Jahr werden in Österreich rund 4.700 Tonnen Gerätebatterien bzw. Akkus verkauft. Rund 30 Prozent sind mittlerweile Lithium-Batterien“, weiß Mag.a Elisabeth Giehser, Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK). Lithiumbasierte Energiespeicher sind äußerst reaktionsfreudig. Große Hitzeeinwirkung kann – durch steigenden Druck im Inneren des Akkus – eine unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen und sogar zum Bersten und / oder einem Brand führen. „Dabei bilden sich giftige Rauchgase“, warnt DI Dr. Josef Drobits, Gefahrgutexperte und Chemiker von der AUVA-Landesstelle Wien, „weil die Gehäuse der Akkus aus thermisch instabilen Kunststoffen bestehen und die Elektrolyte sich im Brandfall zersetzen.“

Sicherer Umgang mit Lithium-Akkus am Arbeitsplatz

In Betrieben ist ein geschulter und sorgsamer Umgang mit Lithium-Akkus besonders wichtig. „Da es sich bei Lithium-Akkus um Gefahrgut handelt, haben Arbeitgeber nicht nur laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), sondern auch nach dem Gefahrgutbeförderungsgesetz (in Folge des ADR[1]) die Pflicht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den sicheren Umgang damit und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu unterweisen. Durch die sorgfältige Handhabung, richtige Lagerung und Verwendung sowie eine fachgerechte Entsorgung am Ende der Akku-Lebenszeit lassen sich Gefahren weitgehend vermeiden“, erklärt Drobits. Folgende Sicherheitstipps sind bei der Arbeit mit Elektrogeräten, die Lithium-Akkus enthalten, zu beachten:

Geräte mit Lithium-Akkus nicht direkter Sonnenbestrahlung oder länger andauernden hohen Temperaturen aussetzen. Nicht über viele Stunden in der prallen Sonne oder im Auto liegen lassen oder betreiben.

Arbeitsgeräte immer ausschließlich mit den vom Hersteller vorgesehenen Ladegeräten (Originalzubehör) betreiben oder mit vom Hersteller empfohlenen bzw. zugelassenen Ladesystemen.

Eine thermische Überlastung kann zum Schmelzen des Separators (ab 70°C) und damit zu Kurzschlüssen führen!

Geräte keinesfalls unbeaufsichtigt aufladen (Gefahr der Überladung). Laptops oder Smartphones nicht über Nacht, wenn niemand im Büro ist, am Strom lassen.

Geräte beim Aufladen auf eine nicht brennbare Unterlage legen und für eine ausreichende Luftzufuhr sorgen. Größere Ladestationen (z. B. für Stapler) in gut gelüfteten Bereichen aufstellen – keinesfalls im dichtbepackten Lager!

Arbeitsgeräte sorgsam behandeln und vor mechanischen Beschädigungen und Erschütterungen (z. B. zu Boden fallen, Schlageinwirkung) schützen. Wenn doch etwas passiert, den Vorfall dem Vorgesetzten melden, das Gerät sicherheitshalber einer Begutachtung unterziehen bzw. bei offensichtlichen Mängeln (Verformungen) eine Reparatur veranlassen.

Arbeitsgeräte mit Lithium-Akkus an einem gut gelüfteten, kühlen Ort lagern und auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand (mind. 2,5 m) zu brennbaren Materialien achten. Der Lagerbereich sollte mit einem Rauchmelder ausgestattet und auch im Brandschutzplan gekennzeichnet werden.

Bei Anzeichen von Defekten oder Beschädigungen (z. B. plötzlicher Leistungsabfall, starke Erhitzung des Geräts, Verformungen bzw. Schmelzstellen am Gehäuse, Auslaufen von Flüssigkeit) das Gerät nicht einschalten und gegebenenfalls von der Stromversorgung trennen.

Richtige Entsorgung von Li-Akkus und defekten Geräten

Nicht ganz die Hälfte (45 Prozent) der jährlich in Österreich verkauften Geräte-Akkus wird fachgerecht gesammelt und entsorgt. Der Rest wird im Büro und zu Hause gebunkert oder landet im Restmüll. „Das ist ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko“, warnt EAK-Geschäftsführerin Mag.a Giehser und betont: „Nicht nur die Konsumentinnen und Konsumenten, auch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tragen Verantwortung für die fachgerechte Entsorgung. Dadurch wird nicht nur die Gesundheit des eigenen Personals geschützt, sondern auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft! Denn durch Fehlwürfe im Restmüll kommt es immer wieder zu Bränden in Sammelstellen.“

So gelingt die richtige Entsorgung im Betrieb:

Defekte Geräte und Akkus keinesfalls in den Restmüll entsorgen!

Sie müssen bis zur Entsorgung unbedingt – auch von anderen Batteriesystemen – getrennt gelagert werden.

Auf Grund der Berst- und Brandgefahr am besten in einem feuerbeständigen, nicht luftdicht abgeschlossenen baumustergeprüften Entsorgungscontainer sammeln, der für Gefahrguttransport geeignet ist.

Beim Lagerort Fluchtwege beachten (mögliche Verrauchung von Arbeitsplätzen). Es sollte außerdem ein Rauchmelder vorhanden sein.

Größere, leistungsstarke Lithium-Akkus einzeln aufbewahren.

Da Batterien niemals vollständig entladen werden, die Pole gegen Kurzschluss sichern (z. B. Isolierband)

„Betriebe sollten Kontakt mit Entsorgungsunternehmen oder Rücknahmesystemen der Hersteller aufnehmen“, empfiehlt Giehser und Drobits ergänzt, dass „sie sich auch bezüglich der Lagerung und Entsorgung von Geräten mit Lithium-Akkus ausführlich beraten lassen sollten.“ Auf diese Weise könne ein individuelles und geeignetes Sammelkonzept für den Betrieb erarbeitet werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.07.2020

Heizen mit Bier für den TRIGOS nominiert

Heizen mit Bier für den TRIGOS nominiert Heizen mit Bier für den TRIGOS nominiert

Der TRIGOS ist die renommierteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich. 2020 nominierte die bundesweite Expertenjury 18 Unternehmen der 166 Einreichungen aus ganz Österreich. Bereits zum 17. Mal werden nachhaltige Innovationen in der österreichischen Wirtschaft prämiert und vor den Vorhang geholt. So wie das Abwärmeprojekt Schwechat der Brau Union Österreich in der Kategorie „Klimaschutz“.

„Brauprozesse weisen einen hohen Energie- und Wärmebedarf auf. Zur Nutzung der Abwärme, die aus der Kühlung der Gär- und Lagertanks anfällt, werden in der Nähe der Brauerei Schwechat 900 Wohnungen versorgt. Die Brau Union Österreich schafft mit diesem Vorzeigeprojekt eine energieeffiziente Lösung zur nachhaltigen Wärmeversorgung und der damit verbundenen CO2-Reduktion. Die Jury hebt hervor, dass dieses Projekt Vorreiter für andere Industriebranchen sein kann. Die Brau Union Österreich überzeugt mit dieser Initiative zur Abwärmenutzung im Rahmen seines Unternehmensengagements für mehr Nachhaltigkeit und Verantwortung“, so lautet die Jurybegründung zur Nominierung.

Für die Mieter der 900 Wohnungen vor den Toren Wiens, am alten Brauereigelände der Brauerei Schwechat, ist die Umsetzung dieses Projektes schon jetzt ein Gewinn. „Die Wohnungen werden mittels einer Wärmepumpe mit der Abwärme aus dem Brauprozess der nahegelegenen Brauerei Schwechat für Heizzwecke und Warmwasser versorgt. Durch dieses innovative Energieversorgungskonzept, das die Brau Union Österreich in Kooperation mit der EVN verwirklicht hat, werden regionale Ressourcen genutzt und pro Jahr rund 800 Tonnen CO2 eingespart“, erklärt Gabriela Maria Straka, Leitung Unternehmenskommunikation & CSR der Brau Union Österreich.

Am 16. September wird im Rahmen der TRIGOS-Gala in Wien bekannt, ob das Projekt gewonnen hat. Eines steht aber schon jetzt fest: der Gewinn für den Klimaschutz ist garantiert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Leadersnet/A.Felten
30.05.2020

„Neue Normalität“ wird normaler

Knapp zweieinhalb Monate nach dem totalen Corona-Stillstand jagt eine Umsetzung bzw. Ankündigung immer neuer Öffnungen und Lockerungen die nächste. Die versprochene „Wiederauferstehung“ Österreichs kommt in vielen Raten. Knapp zweieinhalb Monate nach dem totalen Corona-Stillstand jagt eine Umsetzung bzw. Ankündigung immer neuer Öffnungen und Lockerungen die nächste. Die versprochene „Wiederauferstehung“ Österreichs kommt in vielen Raten.

Knapp zweieinhalb Monate nach dem totalen Corona-Stillstand jagt eine Umsetzung bzw. Ankündigung immer neuer Öffnungen und Lockerungen die nächste. Die versprochene „Wiederauferstehung“ Österreichs kommt in vielen Raten.

Die gesundheitspolitische Katastrophe durch die Corona-Pandemie, vor der die Regierung mit Hinweis auf Italien häufig gewarnt hat, ist dank großer Disziplin der Bevölkerung abgewendet. Vorerst zumindest. Österreich war bei der Eindämmung des Virus erfolgreicher als viele andere Länder der Welt – vor allem als jene, deren Führung zu lange gezaudert oder die Bedrohung verharmlost hat. Oder auch als jene Länder, die das Gesundheitssystem zu sehr ausgehungert haben.

Der Preis für das bisher beispiellose Niederfahren von Gesellschaft und Wirtschaft ist zweifellos extrem hoch. Die Zeche werden wir alle und die gesamte Welt noch sehr lange zu bezahlen haben. Ganz entscheidend für die Zukunft wird sein, wie rasch die Wirtschaft aus ihrem politisch verordneten Koma wieder ins volle Leben geholt werden kann und wie sehr die in den letzten Monaten vielfach bewiesene soziale Solidarität auch nach der aktuellen Corona-Krise, bei der uns hoffentlich eine weitere Welle erspart bleibt, anhalten wird.

Die türkis-grüne Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz versprach nach den harten Einschnitten Mitte März eine Art „Wiederauferstehung nach Ostern“ – die allerdings in eine „neue Normalität“ führen werde. Verschiedene Wirtschaftsbranchen, die Schulen und langsam auch die Kultur und der Sport wurden und werden schrittweise wieder hochgefahren. Es war und ist ein wahres Stakkato an politischen Ankündigungen und sich ständig ändernden Regelungen, bei dem wohl viele auch ihre liebe Mühe haben, den Überblick zu bewahren – man denke nur an die verschiedenen, zuweilen in Quadratmeter gefassten Abstandsregeln etwa in Kirchen, Schwimmbädern oder bei Kulturveranstaltungen.

Auch die Schutzmasken-Regeln und die Sperrstunde sollen jetzt bald deutlich gelockert werden – ein Schelm, wer dazu jetzt behaupten würde, dass hier Bundeskanzler Kurz bei seinem Auftritt im Kleinwalsertal und Bundespräsident Van der Bellen mit seinem Lokalbesuch bis nach Mitternacht selbst bereits Vorarbeit geleistet haben.

Auch die heimische Spitzenpolitik wird ihre Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen haben – was in der Hitze des Gefechts alles richtig war und wo es für die Zukunft Verbesserungsbedarf gibt.

Negatives Schulbeispiel im wahrsten Sinne war die Matura, wo man nahezu ein Freilos fürs Durchkommen geschaffen hat und dafür von Dutzenden Schülern mit leer abgegebenen „Arbeiten“ bedankt wurde. „Enttäuscht“ ist Bildungsminister Faßmann, Konsequenzen gibt es keine. So kann man sich auch lächerlich machen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
30.05.2020

Neuartiger Mund-Nasen-Schutz made in Austria

ProView, der transparente Mund-Nasen-Schutz (MNS), sorgt für sprichwörtliches Aufatmen in der Branche ProView, der transparente Mund-Nasen-Schutz (MNS), sorgt für sprichwörtliches Aufatmen in der Branche

Gute Aussichten für Mitarbeiter in Hotellerie & Gastronomie: ProView, der transparente Mund-Nasen-Schutz (MNS), sorgt für sprichwörtliches Aufatmen in der Branche. Die neue Maske vereint das Beste aus zwei Welten: Wie beim klassischen MNS werden Nase und Mund nach Vorschrift bedeckt, gleichzeitig bleibt die Transparenz wie bei Voll-Visieren gewährt – die Mimik der Gastgeber bleibt also für Kunden sichtbar. Die Augen bleiben frei, wodurch Spiegelungen und Lichtreflexionen und das Beschlagen von Brillen vermieden werden. ProView ist leicht, kompakt, schnell zu desinfizieren und somit wiederverwendbar. Entwickelt und hergestellt in Österreich ist die Maske zu einem fairen Preis ab sofort online erhältlich.

Mehr Sicht

Eine wesentliche Rolle spielt die freie Sicht, worüber sich vor allem Brillenträger freuen: Denn es kommt zu keinem Beschlagen von Brillen wie beim klassischen MNS aus Stoff und zu keinen Spiegelungen oder Lichtreflexionen wie bei transparenten Voll-Visieren. Die Maske liegt entlang des Nasenrückens auf, daher verläuft das größenverstellbare Gummiband unterhalb der Ohren und kommt Brillenbügeln nicht in die Quere.

Mehr Luft

Ein weiterer Vorteil liegt in der Atemfreiheit: Die Maske ist nach unten hin geöffnet, was für eine gute Luftzirkulation für den Träger sorgt. Das wirkt sich auch positiv auf die Schall-Reduktion aus, der Träger bleibt gut verständlich. Mit einem Gewicht von nur 8 Gramm bietet ProView einen ganzheitlich hohen Tragekomfort.

Mehr Du

ProView-Träger bleiben aber vor allem authentisch und können sich weiterhin durch ihre ganze Mimik ausdrücken – ein wesentlicher Aspekt in der zwischenmenschlichen Kommunikation, der vor allem in Dienstleistungsbetrieben das „Zünglein an der Waage“ für personalisierten Service am Gast ist. Sehen und gesehen werden – ProView macht es möglich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: proviewmaske.at
24.05.2020

Rettet Donauwasser aus Hainburg den dürstenden Neusiedler See?

Rettet Donauwasser aus Hainburg den dürstenden Neusiedler See? Rettet Donauwasser aus Hainburg den dürstenden Neusiedler See?

Im Burgenland läuten bei Umwelt-, Agrar- und Tourismusexperten die Alarmglocken, denn der Neusiedler See wird immer seichter. Zur Zeit liegt der Wasserstand des fast 300 Quadratkilometer großen Steppensees um 30 Zentimeter unter dem Normalwert. Im Monat Mai hatte der Neusiedler See überhaupt noch nie so wenig Wasser wie heuer seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1965.

Damit bringen Fachleute einen alten, nie ganz ad acta gelegten Plan wieder auf das Tapet. Um die möglicherweise drohende Austrocknung des Neusiedler Sees zu verhindern, hat das Land Burgenland schon vor 15 Jahren ein Projekt ausgearbeitet, bei dessen Verwirklichung auch Niederösterreich maßgeblichen Anteil hätte. Nach dieser Idee will man jährlich rund 32 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Donau über einen Kanal in den Steppensee leiten. Entnommen werden soll das Wasser aus dem Fluss im Raum östlich von Hainburg im Bezirk Bruck/Leitha.

Nach Berechnungen von Experten ließe sich der Pegelstand des Neusiedler Sees damit um zehn Zentimeter erhöhen. Aufgrund der großen Wassermengen, die die Donau führt, wäre die Ableitung kaum merkbar. Auch transportiert die Donau im Gegensatz zu anderen Flüssen relativ wenig Nähr- und Schadstoffe.

Auf Preisbasis 2005 hätte das gesamte Kanal-Projekt an die 50 Millionen Euro gekostet, nach heutiger Kalkulation wohl deutlich mehr.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.05.2020

China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch

China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch

Ein historischer Moment für den Tierschutz: China veröffentlichte gestern, am 29.5. einen neuen nationalen Nutztier-Katalog, der Hunde explizit ausschließt. Damit ist der Verkauf von lebenden Hunden und Hundefleisch zum Verzehr in China verboten. Katzen waren nie Teil des Nutztier-Katalogs. VIER PFOTEN begrüßt den Vorstoß Chinas und fordert gleichzeitig die Regierungen in Kambodscha, Vietnam und Indonesien auf, mit China gleichzuziehen. Der Hunde- und Katzenfleischhandel ist nicht nur ein enormes Tierschutzproblem in Südostasien, sondern stellt auch ein großes Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Denn die unhygienischen Bedingungen, unter denen die Tiere gefangen, gehalten, geschlachtet und verkauft werden – meist auf Lebendtiermärkten –, sind die perfekte Brutstätte für neue zoonotische Viren.

In Vietnam – Chinas Nachbar – werden nach wie vor jährlich rund fünf Millionen Hunde und eine Million Katzen für ihr Fleisch gefangen und brutal geschlachtet. Oftmals werden die Tiere auch grenzübergreifend nach China transportiert. Mit geschätzten vier Millionen getöteten Haus- und Streunertieren pro Jahr ist die Situation in Kambodscha und Indonesien ähnlich verheerend. „Natürlich ist es ein positives Signal, dass China den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch verbietet, auch wenn diese Entscheidung wohl eher nichts mit Tierliebe, sondern mit Lebensmittelsicherheit zu tun hat. "Nun müssen aber auch Vietnam, Kambodscha und Indonesien endlich handeln. Neben unfassbarem Tierleid ist der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch auch für Krankheitsausbrüche wie Tollwut und Cholera verantwortlich. Und wie wir jetzt wissen, kann die ganze Welt unter den tödlichen Zoonose-Viren leiden, die auf den unhygienischen Lebendtiermärkten entstehen, auf denen das Hunde- und Katzenfleisch teilweise verkauft wird"“, sagt Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien.

Schlachthäuser und Lebendtiermärkte: tickende Zeitbomben

In engen Käfigen zusammengepfercht werden die verletzten und traumatisierten Hunde und Katzen – darunter auch gestohlene Haustiere – stundenlang bei enormer Hitze und ohne Wasser zu den Schlachthäusern und Märkten in Südostasien transportiert. Die dort übereinander gestapelten Käfige, das geschwächte Immunsystem der Hunde und Katzen sowie der unnatürliche Kontakt zu Wildtieren, die ebenfalls geschlachtet werden, schaffen die perfekte Brutstätte für tödliche Zoonoseviren, wie das neue Coronavirus. „Der ausufernde Hunde- und Katzenfleisch-Handel und die Lebendtiermärkte in ganz Südostasien sind tickende Zeitbomben. Wenn die Regierungen jetzt nicht diesen brutalen Handel stoppen und die grausamen Märkte und Schlachthäuser schließen, könnte die nächste globale Pandemie ihren Ursprung in Vietnam, Kambodscha oder Indonesien haben“, so Dr. Polak.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.09.2019

Ein schlechter Tag für Türkis-Blau

Ursula Stenzels Auftritt im Umfeld der Identitären macht eine Neuauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition wieder um ein Stück schwieriger Ursula Stenzels Auftritt im Umfeld der Identitären macht eine Neuauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition wieder um ein Stück schwieriger

Ursula Stenzels Auftritt im Umfeld der Identitären macht eine Neuauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition wieder um ein Stück schwieriger. Das ist schlecht für die FPÖ. Aber auch für die ÖVP, die nach der Wahl Alternativen braucht.

Von Einsicht kann bei Ursula Stenzel keine Rede sein. Ihre Entschuldigung für die Teilnahme am identitären Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Befreiung Wiens von den Türken 1683 relativierte sie insofern, als sie das Thema der Veranstaltung für wichtig erklärte. Einziges Eingeständnis: Künftig würde sie sich die Organisatoren besser ansehen.

Eine einfache Internetrecherche hätte gezeigt, wer hinter dem Marsch steht. Und auch wenn das Anliegen der Veranstaltung für Stenzel unterstützenswert sein mag, müsste einer erfahrenen Politikerin klar sein, dass sie an einen Auftritt bei den Identitären nicht einmal denken darf.

Der Verfassungsschutz sieht in den Identitären wesentliche „Träger des modernen Rechtsextremismus“. Sie versuchen zwar, bei den alten Neonazis nicht anzustreifen. (Meinungs-)Vielfalt einer offenen demokratischen Gesellschaft ersetzen sie aber durch ein Schema von „Wir“ und die „anderen“. Letztere – und dazu gehören viele in Österreich lebende Menschen – werden als Gefahr für eine homogene Kultur dargestellt. Diese Betrachtung gipfelt in der Warnung vor dem „großen Austausch“, der zum Code der modernen Rechtsextremen geworden ist.

Ursula Stenzel mit ihrer langen Erfahrung bei ORF, ÖVP und nun FPÖ, in Brüssel und in Wien, weiß all das. Mit ihrem Auftritt bringt sie aber nicht nur sich in Erklärungsnot, sondern auch ihre aktuelle und ihre frühere Partei in die Bredouille.

Ihre aktuelle Partei, die FPÖ, will um alles in der Welt wieder in eine Regierung mit der ÖVP. Jeder „Einzelfall“ eines Ausrutschers nach rechts nimmt den Blauen aber einen weiteren Teil ihrer Regierungsfähigkeit. Und die Einzelfälle reißen nicht ab. Erst Anfang September hat der ober­österreichische Landesrat Wolfgang Klinger mit einer Aussage über die Nachteile von „Mischkulturen“ aufhorchen lassen.

Der ÖVP, der Stenzel vor fünf Jahren im Streit um eine Wiederkandidatur den Rücken gekehrt hat, kommt der prominente „Einzelfall“ Stenzel aber ebenfalls ungelegen. Sebastian Kurz hat die Partei in Sachen Identitäre eindeutig positioniert, bis hin zur über die FPÖ hinaus umstrittenen Forderung eines Verbots.

Und jetzt also Stenzel, von der sich die FPÖ zumindest vorerst nicht distanzieren wollte. Sie ist ein Argument mehr für die türkisen Skeptiker einer Neuauflage der riskanten Koalition mit den Freiheitlichen.

Sebastian Kurz könnten die Alternativen für den angestrebten Wiedereinzug ins Kanzleramt ausgehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Franz Johann Morgenbesser, CC BY-SA 2.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Wolfgang Sablatnig
04.05.2020

Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet

Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet

»Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu senken, verbringen derzeit die Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit im World Wide Web. Leider nutzen Internetbetrüger gerade jetzt die Zeit, um sich zu bereichern«, warnt Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich. Das bestätigt eine aktuelle Studie von marketagent im Auftrag von Helvetia Österreich, die zwischen 16. und 20. April 2020 bei 500 Personen zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema »Cyberattacken« durchgeführt wurde. Rund 40 Prozent wurden bereits selbst Opfer von Betrug im Internet oder haben es in ihrem nahen Umfeld erlebt.

E-Mail und Surfen Spitzenreiter in der Internetnutzung während Corona

Zu den häufigsten Dingen, die derzeit im Internet erledigt werden, zählen das Bearbeiten von E-Mails (94%) und Surfen (90%) – das tun neun von zehn Österreichern täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Soziale Medien werden von mehr als drei Vierteln (77%) rege genutzt. Darauf folgt die Information via Nachrichten- und Websites, die 73 Prozent stark in Anspruch nehmen. Fast sechs von zehn Österreichern (57%) halten täglich oder mehrmals pro Woche Kontakt zu ihren Lieben über Videokonferenz-, Chat-Tools und -Apps. Online-Banking nutzt jeder Zweite (49%) laufend. »Online-Shopping ist – ganz entgegen dem vorherrschenden Gefühl – kein so weit verbreiteter Zeitvertreib: Nur 15 Prozent shoppen häufig Kleidung, Elektronik und dergleichen. Einkäufe des täglichen Bedarfs wickeln nur 13 Prozent mehrmals wöchentlich online ab«, erklärt Neusiedler.

Bevorzugter Schutz: Wachsamkeit und kritischer Umgang

Doch wie schützen sich Österreicher bei dem derzeit starken Internet-Traffic vor Cyberrisken oder -attacken? Sieben von zehn Befragten (69%) gaben an, keine Links zu dubiosen Seiten der E-Mails im Spam-Ordner zu öffnen. Sechs von zehn sagen aus, auf einen kritischen Umgang mit sensiblen Daten zu setzen (63%). »Das Bewusstsein, dass einfach jeder hier zur Zielscheibe werden kann, ist sicherlich gestiegen. Erhöhte Wachsamkeit bezüglich dubioser Links – Stichwort Phishing – und ein kritischer Umgang mit sensiblen Daten wie Adresse, Bank-Daten und ähnlichem, reichen als Schutz vor organisierter Kriminalität aber häufig nicht mehr aus«, erklärt Neusiedler.

Der private Finanzbereich wird offensichtlich als verletzlich gesehen: 58 Prozent der Befragten geben an, sich mit regelmäßigen Kontrollen der Kontoauszüge vor Cyberkriminalität zu schützen. »Ein Angriff muss aber keine unmittelbare Auswirkung auf das Bankkonto haben«, gibt der Helvetia-CEO zu bedenken. »Internetbetrüger haben sensible Daten aller Art im Visier. Neben finanziellen Schäden können sie damit auch Identitäten stehlen, Unternehmen erpressen oder Menschen stalken – die Gefahren im Internet sind leider vielfältig.«

Nur jeder Zweite setzt auf Passwort- und Antivirenschutz

Beim Einsatz starker Passwörter und der Nutzung von Antivirensoftware hat Österreich starken Aufholbedarf: Nur die Hälfte (51%) hat einen aktuellen Antivirenschutz; ein etwas höherer Anteil (55%) setzt alles daran, möglichst sichere Passwörter zu verwenden. »Besonders erschreckend ist, dass nur die Hälfte der Befragten eine Antivirensoftware installiert hat, obwohl diese häufig kostenlos verfügbar ist«, sagt Neusiedler. Zu den sonstigen Maßnahmen, mit denen sich die Befragten vor Cyberkriminalität schützen, zählt auch die Beschränkung der Sicherheitseinstellungen bei Social-Media-Accounts, die immerhin ein Drittel (34%) durchführt. Nur ein Viertel der Befragten nutzt dagegen VPN/Verschlüsselung in öffentlichen WLANs und informiert sich aktiv über Datenpannen und Betrugsmaschen im Internet (je 26%). Knapp fünf Prozent schützen sich gar nicht und nur etwas mehr als drei Prozent der Befragten gaben an, eine Cyberversicherung zu haben. »Eine Cyberattacke kostet im Schnitt mehrere tausende Euro pro Schadensfall, was im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein kann«, warnt Neusiedler.

Vier von zehn Österreichern kamen bereits mit Internetbetrug in Berührung

Im starken Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen stehen die persönlichen Erfahrungen der Befragten: Immerhin mehr als 40 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass entweder sie selbst oder jemand aus ihrem engsten Umfeld bereits einer Form von Internetbetrug zum Opfer gefallen ist. Am häufigsten genannt wurden Phishing Nachrichten (17%) sowie gefälschte Mails und Websites (16%). Danach folgen Hacks (7%), der Diebstahl von finanziellen Daten und Erpressung (je 6%). Fünf Prozent gaben an, schon einmal Identitätsdiebstahl (mit)erlebt zu haben. »Das Bewusstsein für diese unsichtbaren Risiken ist zwar grundsätzlich da, aber konkrete Schutzmaßnahmen haben großen Aufholbedarf – die Sinnhaftigkeit einer ,Schutzmaske’ für Computer, Laptop oder das Tablet zuhause wird offensichtlich erst erkannt, wenn schon etwas passiert ist«, warnt Neusiedler. »Unsere Kundinnen und Kunden sind etwas stärker sensibilisiert als der Durchschnitt – rund 2.800 unserer Privatkunden in der Haushaltsversicherung nutzen – nur ein Jahr nach dem Launch – bereits den zusätzlich buchbaren Cyberschutz.«

Günstige »Cyber-Schutzmaske« und schnelle Hilfe für Private

Internetkriminalität ist das am stärksten wachsende Kriminalitätsfeld in Österreich, wie auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) bestätigt. Daher bietet Helvetia bereits seit April 2019 die Helvetia Card Home Cyber, eine Cyberversicherung für Privatkunden, buchbar als Zusatzbaustein zur Haushaltsversicherung, an. Das Versicherungspaket bietet eine Vielzahl an nützlichen Informations- und Service-Leistungen und in bestimmten Versicherungsfällen Kostenersatz. Die 24-Stunden-Hotline der Helvetia Card Home bietet rund um die Uhr Beratung zu Schadenfällen im Zusammenhang mit Cyberkriminalität wie beispielsweise Virenbefall, Cybererpressung, unerlaubte Veröffentlichung von Fotos, unberechtigte Abmahnung bei »free«-Downloads, Identitätsdiebstahl, E-Mail-Betrug und vieles mehr. Ein wichtiger Bestandteil ist der Kauf- und Kontoschutz. Helvetia ersetzt je bis zu 3.000 Euro, wenn Bankkarten-Informationen mit gefälschten Mails oder gefälschten Websites abgefragt werden und Geld abgebucht wird. Der Kaufschutz beinhaltet eine Kostenübernahme bei Beschädigung bzw. Zerstörung innerhalb von 24 Stunden ab Kauf (über Online-Shops) von beweglichen Sachen, die dem Privatgebrauch dienen (bis je max. 3.000 Euro).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
29.12.2019

Schluss mit der Instrumentalisierung von Kindern für politische Zwecke!

"Es ist schäbig, Kinder für politische Zwecke zu instrumentalisieren." "Es ist schäbig, Kinder für politische Zwecke zu instrumentalisieren."

Anlässlich des neuesten Skandals beim deutschen öffentlich-rechtlichen WDR, wo der Kinderchor des Senders in einem abgewandelten Lied von der Oma als „alte Umweltsau“ singt, fordert FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer Konsequenzen auch für Österreich. Es müsse auch Schluss damit sein, dass Kinder regelmäßig während der Schulzeit mit Genehmigung der Schulleitungen demonstrieren gehen.

„Es ist schäbig, Kinder für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Der WDR-Skandal ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn hier wird die ältere Generation, die unter verheerenden Bedingungen und in großer Armut unser Mitteleuropa aufgebaut hat, verunglimpft. Es ist an Niedertracht nicht zu überbieten, dass heute Sendungsverantwortliche eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks Kinder dafür missbrauchen, ältere Menschen, die kilometerweit in die Schule zu Fuß gehen mussten, zu verhöhnen. Dieser Sender sollte sich für sein übles Machwerk schämen“, so Hofer, der hofft, dass dieser Skandal nicht nur die Menschen in Deutschland aufweckt, sondern auch in Österreich.

„Die Heuchelei bei diesem Thema zeigt sich an der Tatsache, dass ein Teil der jungen Generation, der heute demonstrieren geht und den Großeltern die Schuld am Klimawandel gibt, selbst beispielsweise gerne auf Kunstschnee Schi fährt, mit den Eltern auf Urlaub fliegt oder ein Smartphone aus China benutzt und damit gewaltigen CO2 Ausstoß produziert. Diejenigen, die dieses System kritisieren, bedienen sich selbst dieses Systems. Das ist nur mehr absurd“, kritisiert Hofer weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Screenshot WDR / youtube

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2020 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!