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13.08.2021

Mehr als 1.200 Quadratkilometer Österreichs durch Verkehrsflächen versiegelt

Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen. Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen.

Die Hochwasser-Katastrophe führt drastisch vor Augen, dass es rasch verstärkte Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen braucht, betont der VCÖ. Starkregen-Ereignisse, wie wir sie in Mitteleuropa in den vergangenen Tagen erlebt haben, werden künftig zunehmen. Versiegelte Flächen verhindern, dass das Wasser im Boden versickern kann. In Österreich sind bereits rund 1.240 Quadratkilometer durch Verkehrsflächen versiegelt, das entspricht der dreifachen Fläche Wiens, macht der VCÖ aufmerksam. 96 Prozent der versiegelten Flächen sind Straßen und Parkplätze. Der VCÖ fordert Entsiegelungsmaßnahmen insbesondere bei Pkw-Parkplätzen.

„Die vergangenen Tage haben drastisch vor Augen geführt, dass auch in Mitteleuropa die Klimakrise zur Klimakatastrophe werden kann. Die Warnungen der Klimawissenschaft und Meteorologie sind eindeutig: Wir brauchen sowohl eine raschere Reduktion der Treibhausgas-Emissionen als auch verstärkte Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen. Versiegelte Böden können kein Wasser aufnehmen. Der VCÖ weist darauf hin, dass allein wegen der Verkehrsflächen fast 1.240 Quadratkilometer unseres Landes versiegelt sind. 96 Prozent davon sind Straßen und Parkplätze, wie Daten des Umweltbundesamts zeigen. „Allein seit dem Jahr 2015 sind in Österreich rund 2.130 Hektar durch Straßen und Parkplätze zusätzlich versiegelt worden, das entspricht der Fläche von 3.545 Fußballfeldern“, verdeutlicht VCÖ-Experte Schwendinger. Wegen Verkehrsflächen sind in Österreich insgesamt rund 1.240 Quadratkilometer versiegelt, das sind knapp mehr als die Hälfte der gesamten versiegelten Fläche Österreichs, die zuletzt 2.372 Quadratkilometer betrug.

Infolge der massiven Erwärmung in der Arktis wird der Jetstream schwächer. Dadurch halten sich die Wetterlagen länger an einem Ort, also auch Gewitter und damit verbundener Starkregen. Die Wassermassen, die an einem Ort niedergehen, sind entsprechend größer.

Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung eines Entsiegelungsprogramms. Gerade bei Parkplätzen kann durch eine andere Oberfläche sehr einfach das Versickerungsvolumen vergrößert werden. Besonders bei großen Parkplätzen, etwa bei Supermärkten, Einkaufszentren oder Firmen, besteht akuter Handlungsbedarf. Während Asphaltbeton kein Wasser durchlässt, kann beispielsweise bei Rasengittersteinen und Kalkschotterdecken viel Wasser in die Böden versickern. „Jeder Beitrag zählt, jedes Potenzial ist zu nutzen. Zusätzlich wirkt die Entsiegelung von Pkw-Parkplätzen bei Hitzewellen gegen das massive Aufheizen der Parkplätze. Asphaltdecken verursachen Hitzestaus, Parkplätze werden regelrecht zu Backöfen, die die Umgebung noch stärker aufheizen“, betont VCÖ-Experte Schwendinger.

Neben den Parkplätzen verschärft auch Straßenbau das Problem der Bodenversiegelung. Anstatt weitere Flächen durch breitere oder neue Straßen zu versiegeln, wird es in Zukunft wichtiger werden, überbreite Straßen rückzubauen, wie das beispielsweise in Kärnten bereits gemacht wird. So wurde aus der neun Meter breiten Kärntner Straße B83 bei Arnoldstein ein eineinhalb Meter breiter Grünstreifen gefräst und ein Teil der Straße auch in einen Radweg umgewandelt. Zusatzvorteil von Straßenverschmälerungen: Die Erhaltungskosten für Straßen reduzieren sich um bis zu 30 Prozent.

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13.01.2021

Immobilien-Finanzierungsboom wird sich 2021 fortsetzen

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt. Eduard Issel, Gründer des Kreditvermittlungsportals Creditnet.at: „Die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten und auch die niedrigen Zinsen nutzten viele Privatanleger und Investoren für ein Engagement im Immobilienmarkt.“ Kein Wunder, denn im Jahresschnitt 2020 lagen die Top-Kreditzinsen im variablen Bereich bei 0,3 Prozent und bei 20-jährigen Fix-Zinskrediten bei 1,2 Prozent effektiv. Davon profitierte auch Creditnet.at. Das Kreditvermittlungsvolumen 2020 betrug beim heimischen Kreditvermittlungs-Pionier 106 Millionen Euro. Nur rund 15 Prozent davon waren variable Darlehen, der Rest Fixzinskredite mit unterschiedlich langen Laufzeiten. Issel: „"Auch das Thema Umschuldung nahm 2020 Fahrt auf. Jedoch zahlen die Österreicher besonders bei Altkrediten wie Bausparverträgen immer noch Milliarden zu viel an Zinsen. Sehr gewundert hat uns, dass von den rund zehn Milliarden Euro in Fremdwährungskrediten nur wenige die aktuelle Niedrigzinsphase zur Umschuldung nutzten. Zu viele dieser Kreditnehmer geben sich der Hoffnung hin, die offensichtlich gewordenen Nachteile der Fremdwährung aussitzen zu können."“

Ausblick 2021

Alexander Meixner, Prokurist von Creditnet.at: „Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation rechnen wir in den nächsten drei bis fünf Jahren mit keinen wesentlichen Zinssteigerungen.“ Änderungen gibt es jedoch bei den Bonitätsansprüchen der Banken. „Waren vor der Krise für Kredite ein Eigenmittelanteil von weniger als 20 Prozent kein Problem, so bedarf es heute eines Anteils von mindestens 20 Prozent zuzüglich aller Nebenkosten, um als Kreditnehmer eine gute Chance auf ein Darlehen zu haben“, so Meixner. Auffällig ist auch, dass aufgrund der steigenden Nachfrage bei Immobilien der Druck auf die Bearbeitungszeiten deutlich gestiegen ist. Hatten die Kunden vor ein paar Jahren noch Wochen Zeit, um sich für eine Immobilie zu entscheiden und eine geeignete Finanzierung aufzustellen, so muss das heute innerhalb weniger Tage passieren. Grund: Das Angebot leistbarer Immobilien ist deutlich kleiner als die Nachfrage. Meixner: „Deshalb können wir nur allen Kunden raten, schon im Vorfeld eines Immobilieninvestments wichtige Finanzierungsfragen zu klären, um bei einem interessanten Angebot sehr schnell zuschlagen zu können und nicht wichtige Zeit beim Thema Finanzierung zu verlieren.“

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01.11.2020

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich!

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich

Gerade zu Beginn der Heizsaison sorgen Schwedenöfen, offene Kamine oder sonstige Holzöfen verstärkt für behagliche Wärme in den heimischen Haushalten – und erfahrungsgemäß auch für eine erhöhte Brandgefahr. Mängel beim Einbau der Festbrennstofföfen und Anwendungsfehler beim Heizen bis hin zur falschen Ascheentsorgung stellen dabei die Hauptprobleme dar.

Mit dem Rückgang der Temperaturen verlagert sich unser Leben wieder vermehrt in die eigenen vier Wände. Verstärkt wird dieser für den Herbst typische Trend zum „Cocooning“ heuer durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Damit steht aber auch fest, dass die Zahl der Heimunfälle heuer noch stärker als sonst ansteigen wird – ebenso die Zahl der Brände im zivilen Bereich. Auch die Renaissance von offenen Kaminen, Schwedenöfen und Kachelöfen trägt zur Zunahme des Brandrisikos bei. „Vor allem Öfen, die einen Blick auf die Flammen bieten, sind heute wieder ‚en vogue‘ und kommen besonders zu Beginn der Heizsaison, noch vor dem durchgehenden Betrieb der Zentral- oder Fernwärmeheizungen, zum Einsatz“, erklärt dazu Dr. Günther Schwabegger, Mitglied der Geschäftsführung der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ. Aus Sicht des Vorbeugenden Brandschutzes ist auch nichts dagegen einzuwenden – vorausgesetzt, die Öfen werden ordnungsgemäß eingebaut und sachgemäß betrieben.

Gerade beim Einbau kommt es aber häufig zu Mängeln. „Die Stimmung und die behagliche Wärme eines Holzfeuers haben zu einer neuen Modernität dieser Heizform geführt. In den letzten Jahren wurden daher neben Neubauten auch viele Bestandsobjekte – von Wohnungen über Reihenhäuser bis hin zu Einfamilienhäusern – nachträglich mit Festbrennstofföfen ausgestattet“, so Schwabegger. Oftmals erfolgten Aufstellung und Einbau der Öfen in Eigenregie und ohne vorherige Abklärung durch einen Experten. Genau das birgt aber eine Vielzahl von Gefahren und trägt dazu bei, dass die Zündquelle „Wärmegeräte“ in der Brandschadenstatistik der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ alljährlich zu den Top-3-Brandursachen zählt. So wurden etwa im Brandjahr 2018 österreichweit 696 von insgesamt 6.679 erfassten Bränden (Mindestschaden: 2.000 Euro) der Zündquelle „Wärmegeräte“ zugeordnet, alleine in Oberösterreich waren es 182 von insgesamt 1.118 Bränden. Hiervon gingen wiederum 57 Brandgeschehen (OÖ) von „mit festen Brennstoffen betriebenen Feuerstätten“ – also im Wesentlichen von Holzöfen – aus.

Gefahren durch nachträglichen Einbau von Holzöfen

Vielen Heimwerkern ist nicht bewusst, dass die Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen oder Kamine aufeinander abgestimmt und daher unbedingt durch einen Fachmann eingebaut werden müssen. Zu allererst brauche es die Abklärung durch den zuständigen Rauchfangkehrer-Meister, so Schwabegger: „Wenn ein vorhandener Kamin aufgrund seiner Dimensionierung nicht für den ausgewählten Ofen verwendet werden kann, besteht schon das erste Problem. Der Rauchfangkehrer sollte also jedenfalls beigezogen werden, weil er neben einer fachkundigen Beurteilung des Kaminsystems auch eine weiterführende Beratung – beispielsweise eine Analyse der notwendigen Luftzufuhr – mitliefern kann.“ In einem zweiten Schritt muss der Ofen fachmännisch aufgestellt und an den Kamin angeschlossen werden. Hier gelte es, alle notwendigen und vorgeschriebenen Sicherheitsabstände des Rauchrohres zu Wänden und Einrichtungsgegenständen einzuhalten. Befindet sich beispielsweise das Rauchrohr zu nahe an einer Holzvertäfelung, kann es alleine durch die Strahlungswärme zur Brandentstehung kommen. Ein weiteres Augenmerk muss auch auf die Wand- und Deckendurchführungen des Rauchrohres gelegt werden. Hier sind wiederum vorgegebene Sicherheitsabstände einzuhalten, die Montage sollte ausschließlich durch einen Fachmann erfolgen. „Neben der Strahlungswärme kann bei einer Deckendurchführung auch ein Wärmestau zur Brandentstehung führen“, erläutert Schwabegger.

Ist eine Wohnung schließlich mit einem (Holz-) Ofen ausgestattet, gilt es, diesen auch ordnungsgemäß zu betreiben. „Das heißt, der Kamin und das Rauchrohr müssen regelmäßig gekehrt und überprüft werden“, so der Brandschutzexperte. Alle nachträglichen Änderungen – wie z.B. ein Verbau des Ofenrohres oder bauliche Änderungen im Bereich der Wand- und Deckendurchführungen – müssen mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Sicherer Betrieb von Öfen und Kaminen

Neben baulichen Mängeln führen auch immer wieder Nachlässigkeiten und mangelnde Erfahrung im Beheizen von Holzöfen zu Bränden. Wie bei allen anderen Heizgeräten gilt auch hier: Brennbare Materialien wie Papier und Textilien dürfen nur in ausreichendem Abstand zum Ofen oder Kamin gelagert werden. Bei offenen Kaminen sollte die Umgebung unbedingt durch Funkengitter vor Funkenflug geschützt werden. Und auch bei geschlossenen Kaminen, Schwedenöfen oder Kachelöfen gehört der Wohnbereich vor der Ofentür und der Aschenlade durch ein Vorlegeblech oder eine Glasplatte vor herausfallenden Glut- und Aschenresten geschützt.

Wurden alle Sicherheitshinweise befolgt und der Holzofen beheizt, gilt es schließlich noch, die Asche sicher zu entsorgen. Denn auch durch falsche bzw. unsachgemäße Ascheentsorgung kommt es immer wieder zu Bränden. „In der vermeintlich erkalteten Asche können sich bis zu 48 Stunden (in Ausnahmefällen bis zu 72 Stunden) lang Glutreste verbergen“, erklärt Schwabegger. Die Asche darf daher nur in metallene Sicherheitsbehälter mit Deckel geleert und erst nach drei Tagen im Restmüll entsorgt werden. Die Zeit kann verkürzt werden, wenn die Asche vollständig in Wasser geflutet wird. Grund für die Entsorgung im Restmüll statt über den Biomüll oder die Kompostieranlage ist, dass Verunreinigungen durch Kunststoffe, Metalle usw. nicht ausgeschlossen werden können.

Rauchwarnmelder in Neubauten verpflichtend vorgeschrieben!

Um trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Heizen für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sollte jeder Haushalt mit mindestens einem oder noch besser mit mehreren Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. „Ein Rauchwarnmelder verhindert zwar nicht die Brandentstehung, er warnt aber bereits bei geringer Rauchkonzentration vor einem Entstehungsbrand und verhilft so zum entscheidenden zeitlichen Vorsprung, der für die Flucht aus gefährdeten Bereichen genützt werden kann“, appelliert Dr. Günther Schwabegger: „Die Anschaffungskosten für einen Rauchwarnmelder liegen heute nur mehr zwischen fünf und zehn Euro beziehungsweise zwischen 20 und 30 Euro für einen sogenannten 10-Jahres-Melder. Damit ist ein Rauchwarnmelder die mit Abstand günstigste Lebensversicherung!“ Wer also jeden Wohn- und Schlafraum mit einem Melder ausstattet, investiert im Durchschnitt den Gegenwert einer halben Tankfüllung für sein Auto.

Dazu kommt, dass seit Harmonisierung und Inkrafttreten der bundesländerspezifischen Bauvorschriften in Neubauten die Ausstattung aller Aufenthaltsräume mit jeweils mindestens einem unvernetzten Rauchwarnmelder gesetzlich vorgeschrieben ist. Durch die Neuerung und weitere Vereinheitlichung der Bauvorschriften in Österreich sollte die Durchdringung der Haushalte mit Rauchwarnmeldern in den kommenden Jahren also deutlich erhöht werden.

Wissenswertes zum Einbau von Holzöfen

Rechtzeitige Abklärung

Vor dem (nachträglichen) Einbau eines Ofens (offener oder geschlossener Kamin, Schweden-ofen, Kachelofen, Ölofen usw.) ist der Schornstein (auch „Rauchfang“ oder „Kamin“) auf dessen Eignung zu überprüfen

Fachmännischer Einbau

Auf Eigeneinbauten sollte unbedingt verzichtet werden! Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen sollten nur von Fachleuten errichtet werden.

Sicherheitsabstände

Rauchrohre müssen entsprechende Sicherheitsabstände zu allen baulichen Einrichtungen (Wänden, Decken usw.) sowie zu allen brennbaren Materialien aufweisen.

Meldung an den Rauchfangkehrer

Nachträglich eingebaute Öfen bzw. Feuerstätten sind unbedingt dem zuständigen Rauchfangkehrer zu melden. Dieser sorgt auch für das regelmäßige Kehren und Überprüfen des Kamins.

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08.09.2021

Vignette wird teurer und "Marille"

Vignette wird teurer und "Marille" Vignette wird teurer und "Marille"

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2022 um 1,4 Prozent angehoben. Somit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 93,80 Euro und jene für Motorräder 37,20 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2021 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2022 trägt übrigens die Farbe Marille.

Neue Tarife 2022 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):

10-Tages-Vignette: EUR 9,60

2-Monats-Vignette: EUR 28,20

Jahresvignette: EUR 93,80

Neue Tarife 2022 für Motorräder (einspurige Kfz):

10-Tages-Vignette: EUR 5,60

2-Monats-Vignette: EUR 14,10

Jahresvignette: EUR 37,20

Kontaktloses Bezahlen mit Digitaler Vignette und Streckenmaut

Gerade in Zeiten von Corona ist kontaktloses Bezahlen nicht nur im Supermarkt eine sichere Alternative. Die ASFINAG bietet im Webshop unter shop.asfinag.at und über die ASFINAG App zahlreiche Produkte an, die eine optimale Vorbereitung auf Reisen mit dem Auto darstellen. Die Digitale Vignette gibt es in drei Modellen: Zehn-Tages, Zwei-Monats- oder Jahresvignette. Diese kann online gekauft werden, mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg.

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11.12.2020

Aktuelle Unternehmen Zukunft-Studie zu flexiblem Arbeiten

76 % der Unternehmen und MitarbeiterInnen sehen problematische Rahmenbedingungen bei Homeoffice 76 % der Unternehmen und MitarbeiterInnen sehen problematische Rahmenbedingungen bei Homeoffice

Eine im November durchgeführte repräsentative telefonische und Online- Befragung bei 500 österreichischen Unternehmen und 529 Beschäftigten zu den Erfahrungen mit Homeoffice seit Ausbruch der Corona-Krise Anfang 2019 zeigt: "Wenn Homeoffice sich auch nicht für alle Unternehmensbereiche und MitarbeiterInnen eignet, so ist es dennoch gekommen, um zu bleiben. Wo Unternehmen und Beschäftigte sich einig sind: Beide wünschen sich mehr Spielraum beim flexiblen Arbeiten und sehen einen hohen Handlungsbedarf bei der Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen. 84 Prozent der befragten Unternehmen, die in Zukunft Homeoffice nutzen wollen, halten die derzeitigen Regelungen für ungeeignet." Folgende Maßnahmen müssten aus Sicht der Arbeitgeber am dringendsten umgesetzt werden, um die Flexibilisierung der Arbeitswelt voranzutreiben: der rasche Ausbau von Breitband-Internet auch in ländlichen Regionen (75 %), eine bessere steuerliche Absetzbarkeit von Betriebsmitteln bzw. Anerkennung von Mietkosten auf Seiten der ArbeitnehmerInnen (65 %), ein dauerhafter Versicherungsschutz bei Betriebsunfällen im Homeoffice (58 %) als auch ein gesicherter Betreuungsplatz für Kinder aber dem 1. Lebensjahr (58 %). Für 7 von 10 Unternehmen wäre eine zeitgemäße Neuregelung hybrider Arbeitsformen darüber hinaus ein wichtiger Impuls für den Wirtschaftsstandort.

Barrieren aus Sicht der Unternehmen

Der Ausbau von mobilem, flexiblem Arbeiten bedeutet für Unternehmen ein wichtiges Gestaltungsinstrument, das durch die zunehmende Digitalisierung zukünftig noch leichter umzusetzen sein wird. Folgende Faktoren stellen aus Sicht der Unternehmen die größten Hemmnisse für den Ausbau von flexiblem Arbeiten dar:

Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit (53 %)

Eingeschränkte Betreuungsmöglichkeiten für (Klein-)Kinder (43 %)

Haftungsfragen in Schadensfällen (40 %)

Fehlende Rahmenbedingungen aus Sicht der MitarbeiterInnen

Der Ausbau von Homeoffice und hybriden Arbeitsformen ist für MitarbeiterInnen nicht nur zur Bewältigung von Krisensituation wie die Corona-Pandemie geeignet, sondern generell ein wesentlicher Faktor, um Beruf und Familie auch langfristig besser vereinen zu können. Erschwerend empfinden Beschäftigte im Homeoffice:

Die geringe bis fehlende Kostenübernahme bei der technischen Ausstattung (34 %)

Eine unzureichende Internetanbindung bzw. -leistung (30 %)

Keine bzw. eine unzureichende steuerliche Anerkennung von Betriebsmitteln oder Mietkosten (28 %)

Zur aktuellen Studie von Unternehmen Zukunft

Das Ziel der Befragung zum Thema Homeoffice war es, die Erfahrungen mit flexiblem Arbeiten im heurigen Jahr sowie die Stärken und Schwächen der derzeitigen Rahmenbedingungen aus Sicht von Unternehmen und MitarbeiterInnen herauszuarbeiten. Im Zeitraum von 9.11. bis 2.12. 2019 wurden dazu einerseits 500 GeschäftsführerInnen von Unternehmen aus allen Branchen und Regionen ab einer Größe von fünf MitarbeiterInnen telefonisch befragt (Ausnahme: öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung, Landesverteidigung und Landwirtschaft), andererseits online 529 unselbstständig Beschäftigte. Die Befragung wurde von Karmasin Research & Identity GmbH durchgeführt.

Über die Initiative „Unternehmen Zukunft“

Mehrere standortrelevante Unternehmen, die Familien- und Frauenfreundlichkeit in ihrer Organisation bereits verankert haben und weiter ausbauen wollen, haben sich im Frühsommer 2019 auf Anregung von Sophie Karmasin zur Initiative Unternehmen Zukunft zusammengeschlossen: Die Verkehrsbüro Gruppe, Magenta Telekom, Casinos Austria – Österreichische Lotterien, Atos Österreich, Post AG, Infineon und die MTH Retail Group, zu der in Österreich Libro und Pagro Diskont zählen. Als neues Mitglied stieß 2019 die Kreditversicherung Acredia dazu und auch Boehringer Ingelheim trägt die Ziele und Anliegen der Initiative mit. Sie alle verstehen Familien- und Frauenfreundlichkeit nicht als „Wohlfühlthema“, sondern als Schlüsselfaktor für den Standort.

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13.08.2021

Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Marie und Jakob haben im Jahr 2020 laut Statistik Austria die Hitliste der Vornamen Neugeborener angeführt. Das zeigt eine Auswertung der jeweils ersten Vornamen (in Originalschreibweise, ohne Sonderzeichen) aller in diesem Jahr geborenen 40.669 Mädchen und 42.934 Buben. Für Mädchen wählten die Eltern 734 Mal (1,8%) den Namen Marie, für Buben 794 Mal (1,8%) den Namen Jakob.

"Marie ist die Top-Aufsteigerin bei den beliebtesten Babynamen des Jahres 2020. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie gleich drei Plätze nach oben gerückt und erreicht erstmals Rang 1. Auch bei den Buben landet mit Jakob ein neuer Name auf dem Spitzenplatz. Er war neben David und Leon einer der drei Top-Aufsteiger, die sich gegenüber dem Vorjahr jeweils um zwei Plätze verbesserten. Emma und Laura sowie Paul rutschen dagegen jeweils um drei Plätze ab", sagt Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria.

Marie stieg 2009 auf Platz 8 in die Liste der zehn meistvergebenen Mädchenvornamen ein und wurde Jahr für Jahr beliebter. 2016 und 2017 erreichte sie jeweils Rang 3. Jakob erreichte im Jahr 2010 erstmals Rang 10 und rangierte in Folge immer unter den Top 10 (außer 2012: Rang 11) bzw. 2015, 2018 und 2019 auf Rang 3.

Hitliste der Vornamen: Top-Plätze für Marie, Anna und Emilia sowie Jakob, David und Maximilian

In der Hitliste der Mädchennamen 2020 folgen nach Marie auf Rang 2 Anna, die seit 1991 in den Top 10 ist und seit 1996 Top-3-Plätze erreicht, davon 13 Mal Platz 1, und auf Rang 3 Emilia, womit beide gleich beliebt wie im Jahr zuvor sind. Auf Rang 4 folgt Emma, die um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr abrutschte. Rang 5 und Rang 6 belegen Mia und Lena, wie im Jahr davor. Auf Rang 7 folgt mit Lea eine weitere Top-Aufsteigerin (2019: Rang 9). Rang 8 belegt Johanna, die gleich beliebt wie 2019 ist. Auf Rang 9 folgt mit Sophia die dritte Top-Aufsteigerin, die im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze nach oben kletterte. Laura auf Rang 10 rutschte um drei Plätze im Vergleich zu 2019 ab.

Die Hitliste der Bubennamen 2020 wird nach Jakob auf Rang 2 von David fortgesetzt, der damit um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr aufstieg. Auf Rang 3 folgt mit Maximilian der Vorjahressieger. Rang 4 belegt Felix, ein Platz besser als im Vorjahr. Auf Rang 5 folgt Paul, der um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr abrutschte. Rang 6 nimmt Elias ein, wie schon im Jahr 2019. Auf Rang 7 landet Jonas, der um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr aufstieg. Mit Leon folgt auf Rang 8 der dritte Top-Aufsteiger (2019: Rang 10). Auf Rang 9 folgt Lukas, der damit um zwei Plätze schlechter als im Vorjahr abschnitt. Rang 10 belegte mit Tobias ein Wiedereinsteiger in die Top 10 (2019: Rang 11, davor durchgehend seit dem Jahr 2000 (Rang 9) in den Top 10).

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05.03.2021

Breitbandgipfel: Mit mehr Tempo in die Zukunft

„Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“ „Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“

„Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“, betonen die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, anlässlich der heute, Freitag, von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger vorgestellten Breitband-Initiative. Ein Jahr mit Lockdowns, Home-Office und Distance Learning, habe gezeigt, wie wichtig leistungsstarke Breitband-Netze mit Gigabit-fähigen Anschlüssen sind. Mit der heute vorgestellten Initiative ‚Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030‘ (PIA 2030) soll schnelles Internet nun rascher österreichweit verfügbar werden.

Als Förderabwickler der Breitbandmilliarde im Auftrag der Bundesregierung, jetzt des BMLRT, hat die FFG seit 2015 1400 Förderverträge über 905 Millionen Euro ausgestellt. Die geförderten Aktivitäten erreichen insgesamt 2150 Gemeinden. „Österreich ist damit auf einem guten Weg. 99 Prozent der Haushalte haben schon einen Zugang zur Internet-Grundversorgung. Jetzt geht es darum, nicht nur die Geschwindigkeit spürbar zu erhöhen, sondern auch um verlässliche, stabile Netze und entsprechende Applikationen“, so die FFG-Geschäftsführung, denn ohne zukunftsfähiger Kommunikationsinfrastruktur seien die digitalen Megatrends nicht zu bewältigen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus und der Regulierungsbehörde RTR die neue Plattform koordinieren und unterstützen zu können. Mit unserem Förder-Know-how bringen wir nicht nur mehr Tempo in Leitungen und Ausbau, sondern forcieren damit die für den Innovations- und Forschungsstandort notwendigen IT- und Digitalisierungskompetenzen“, sind Egerth und Pseiner überzeugt.

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20.09.2021

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Vor zwei Jahren hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) erstmals die Plastikverpackungsquote bei ausgewählten Obst- und Gemüsesorten in Supermärkten und Diskontern erhoben. Das Ergebnis der damaligen Stichprobe: Im Durchschnitt fiel bei rund 61 Prozent der Ware Plastikmüll an. Auffällig hoch gestaltete sich der Plastikanteil bei den Diskontern. Seitdem erhebt der VKI jährlich die Plastikverpackungsquote im Bereich Obst und Gemüse. Doch obwohl Händler und Hersteller Verbesserung gelobten, liegt der aktuell erfasste Plastikanteil nach wie vor bei 57 Prozent. Eine wahrnehmbare Reduktion gab es lediglich bei 4 von 13 untersuchten Playern des Lebensmitteleinzelhandels. Ausführliche Informationen zur Erhebung gibt es ab 23. September im Magazin KONSUMENT und ab sofort auf www.konsument.at.

Für die aktuelle Untersuchung wurde – wie in den Erhebungen zuvor – die Plastikverpackungsquote bei Äpfeln, Gurken, Karotten, Paprika und Tomaten erhoben. Insgesamt wurden rund 1.700 Artikel aus 56 Filialen von 13 Lebensmittelketten in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg geprüft. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren ist das „Plastikgefälle" zwischen den jeweiligen Händlern enorm. Die Plastikquote reicht von 14 Prozent beim Bio-Anbieter denn's bis hin zu 76 Prozent beim Schlusslicht Penny.

Positiv ist, dass zwei Handelsunternehmen ihr Plastikquote seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019 merklich verringert haben: Interspar (von 65 auf 48 Prozent) und Nah & Frisch (von 55 auf 41 Prozent). Auch bei Hofer und Lidl ist eine Verbesserung sichtbar: bei Lidl von 77 auf 65 Prozent, bei Hofer von 79 auf 70. Allerdings befindet sich die Plastikquote bei beiden Diskontern nach wie vor auf hohem Niveau. Wenig oder keine Veränderung gab es dagegen bei ADEG, Billa, Billa Plus (Merkur), Penny und Unimarkt, deren Plastikquote zwischen 58 und 76 Prozent liegt. Eine deutliche Zunahme an Plastikmüll gab es dagegen bei Etsan (um 9 Prozentpunkte auf 47 Prozent).

„Es ist erfreulich, dass es zumindest bei einigen Unternehmen eine spürbare Verringerung des Plastikanteils bei Obst- und Gemüseverpackungen gibt“, resümiert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Doch letztlich ist das eine Minderheit. Es ist bedauerlich, wenn Unternehmen zwar Besserung bei der Reduktion von Plastikmüll geloben, die Fakten aber eine andere Sprache sprechen. Dabei wäre es angesichts der immer dringlicher werdenden Klima- und Umweltkrise wichtig, das Aufkommen an Plastikmüll weitestgehend zu reduzierend und angekündigten Maßnahmen endlich Taten folgen zu lassen.“

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24.06.2021

Cybercrime - es kann jeden treffen

Die Cybersecurity-Hotline wurde 2017 gestartet. Nach einem Probebetrieb ist sie seit 1. Juli 2017 im Regelbetrieb. Die Cybersecurity-Hotline wurde 2017 gestartet. Nach einem Probebetrieb ist sie seit 1. Juli 2017 im Regelbetrieb.

Ein Hackerangriff auf eine Salzburger Molkerei legte die dortige EDV lahm. Die Molkerei kann daher am heutigen Donnerstag den Handel nicht mit Milch beliefern. Fälle wie dieser häufen sich in den letzten Monaten.

Während in vielen Bereichen die Kriminalität zurückgeht (Gewalt, Eigentum, Suchtmittel), ist Cybercrime weiter im Vormarsch. In Wien liegt die Zunahme weit über dem Bundesschnitt. „Auch für Wiens Unternehmen ist die Gefahr stark im Steigen“, warnt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.

Aus Sicht der Wiener Wirtschaftskammer ist die beste Versicherung gegen Cybercrime die Prävention. „Im günstigsten Fall haben Sie als Unternehmer einen IT-Dienstleister Ihres Vertrauens“, so Heimhilcher. Gemeinsam mit diesem IT-Dienstleister können Unternehmer einen Drei-Stufen-Plan gegen Cybercrime maßgeschneidert für den eigenen Betrieb erarbeiten.

Drei-Stufen-Plan gegen Cybercrime

1. Prävention: Ihre EDV-Systeme sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein. Sie haben einen IT-Dienstleister an Ihrer Seite.

2. Hotline für Notfälle: Falls doch etwas passiert, wenden Sie sich an Ihren IT-Dienstleister. Sollten Sie noch keinen zur Hand haben, wählen Sie die Cybersecurity-Hotline der WK Wien – 0800 888 133.

3. Backup: Ein wesentliches Basic in der IT ist das Backup. Es ist auch in der DSGVO vorgeschrieben, als Unternehmer, ein ordnungsgemäßes IT-System (Stichwort: Kundendaten) zu haben.

Cybersecurity-Hotline

Wenn es trotz Prävention zu einem Cyber-Angriff kommt, ist schnelle Hilfe notwendig. Diese bietet die WK Wien mit der kostenlosen Cybersecurity-Hotline für Unternehmer.

Die Hotline ist unter 0800 888 133 erreichbar – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Die Cybersecurity-Hotline wurde 2017 gestartet. Nach einem Probebetrieb ist sie seit 1. Juli 2017 im Regelbetrieb. Die Hotline selbst ist 24/7 erreichbar, aber die IT-Security-Experten nur Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr im Einsatz

Im absoluten Notfall koordiniert die UBIT-Experts-Group jedoch trotzdem auch außerhalb der Geschäftszeiten einen Experten.

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17.03.2021

Was ist die beste Heizung für mich? Neuer Rechner vergleicht Kosten und CO2-Ausstoß

Was kostet die neue Heizung, wenn neben der Anschaffung auch die nächsten 20 Jahre betrachtet werden? Ein „Quick-Check” auf meineheizung.at verschafft Klarheit: Der Rechner vergleicht, angepasst an die individuelle Wohnsituation, die bestehende mit verschiedenen neuen Heizungen objektiv und über die gesamte Betriebsdauer hinweg. Neben den Kosten wird auch der CO2-Ausstoß unterschiedlicher Heizungssysteme ermittelt.

"„Unser Quick-Check zeigt auf einen Blick für meinen Haushalt, welche Kosten und wieviel CO2-Emissionen mit welcher Heizung anfallen“", so Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL und Innungsmeister der Salzburger Installateure.

Schulterschluss der Wärmewirtschaft

Der Heiz- und Investitionskostenrechner wurde vom Energieinstitut Vorarlberg auf Initiative des Zukunftsforum SHL entwickelt und vom Dachverband Energie-Klima, der österreichischen Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels, proPellets Austria, dem Verband der Installations-Zulieferindustrie (VIZ) und Wärmepumpe Austria unterstützt. Der breite Zusammenschluss freut Rotter: "„Vom Heizteile-Hersteller bis zum Installateur möchten alle möglichst effiziente, umweltfreundliche und wirtschaftliche Lösungen anbieten. Damit die Angebote zu den Heizbedürfnissen passen, ist Vergleichbarkeit wichtig.“"

Vollkosten-Rechnung mit Energiepreisen und Förderungen

Im Vergleich zu anderen Rechnern ist der Quick-Check genauer – da individualisierbar bezüglich Quadratmeter, Art der Wärmeabgabe oder Alter der bestehenden Heizung – und transparenter als andere Heizkostenrechner, weil alle Energieformen miteinander verglichen werden können.

Ein wesentlicher Bestandteil der Berechnung ist der wirtschaftliche Vollkosten-Vergleich über 20 Jahre. Dabei fließen neben den Anschaffungskosten in das Heizsystem auch alle erforderlichen laufenden Kosten, wie Brennstoffkosten, Service und Reparaturkosten – unter Berücksichtigung von Inflation und Energiepreissteigerungen – in die Berechnung ein. Auch Förderungen von Bund und Bundesland – aktuell für manche Energieträger bis zu 11.000 Euro – werden berücksichtigt.

Über MeineHeizung und das Zukunftsforum SHL

MeineHeizung ist eine Initiative des Zukunftsforum SHL. Als branchenübergreifender Zusammenschluss aus Bundes- und Landesinnungen der Installateure, Qualitätsherstellern und Großhandel gibt das Zukunftsforum SHL dem Anliegen der Erneuerung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen eine starke Stimme. Bereits seit 2017 konnte sich der Verein als führender Ansprechpartner zu Klima- und Energiefragen etablieren und bereits zahlreiche Anliegen in der politischen Maßnahmengestaltung platzieren.

Das Zukunftsforum SHL versteht sich als unabhängige Informationsplattform rund um das Thema Heizungsmodernisierung und repräsentiert einen Wirtschaftszweig von rund 2,5 Milliarden Euro und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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30.08.2021

Wer eine Drohne in den Rucksack packt, muss einige Faktoren berücksichtigen

Einmal aus der Perspektive eines Adlers die heimische Bergwelt bewundern – dieser Wunsch lässt sich mit Drohnen leicht erfüllen. Einmal aus der Perspektive eines Adlers die heimische Bergwelt bewundern – dieser Wunsch lässt sich mit Drohnen leicht erfüllen.

Einmal aus der Perspektive eines Adlers die heimische Bergwelt bewundern – dieser Wunsch lässt sich mit Drohnen leicht erfüllen. "Aus diesem Grund finden sich Drohnen immer öfter in den Rucksäcken von Wanderern", weiß ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer. "Allerdings gibt es gerade im Gebirge einige Tücken, wie zum Beispiel das Gefälle oder die dünnere Luft, die besonderes Augenmerk erfordert." Das lärmende Fluggerät kann aber auch andere Menschen, sowie Weide- und Wildtiere stören und gefährden. In jedem Fall muss man auch in den Bergen immer mit Sichtverbindung fliegen, damit man die Lage der Drohne erkennen und im Ernstfall schnell eingreifen kann. Wichtig ist auch, genügend Abstand zu unbeteiligten Personen zu halten, um diese nicht zu belästigen.

Für den sicheren Umgang mit Drohnen und um nicht gegen gesetzliche Bestimmungen zu verstoßen, hat der ÖAMTC-Experte die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

* Wind und Wetter beachten: In großen Höhen wird die Luft dünner und die Leistung der Drohne dementsprechend geringer. Dazu kann noch kräftiger Wind kommen, was die Steuerung der Drohne zusätzlich erschwert. "Man sollte daher jedenfalls nur bei Schönwetter seine Drohnen fliegen lassen", empfiehlt Hetzendorfer.

* Mit Luftfahrtteilnehmern rechnen: Hubschrauber können in den Bergen überraschend auftauchen, ebenso andere Luftfahrtteilnehmer wie Paragleiter oder Segelflieger – hier ist besondere Vorsicht geboten.

* Auf Tiere Rücksicht nehmen: Weidevieh oder Wildtiere können durch Drohnen aufgeschreckt werden. Besonders sensibel reagieren Vögel auf herannahende Drohnen während der Brutzeit, in Vogelschutzgebieten sollte man daher gänzlich auf Drohnenflüge verzichten. "Greifvögel beispielsweise fühlen sich durch Drohnen irritiert und können kleinere Fluggeräte im Extremfall sogar angreifen", so Hetzendorfer.

* Regionale Flugverbotszonen einhalten: In Naturschutzgebieten, Nationalparks und Vogelschutzgebieten gilt oft ein Flugverbot für Drohnen, sofern sie einen Eingriff in die Natur und Landschaft darstellen. "Über entsprechende regionale Flugverbote informiert man sich am besten vorab mit der ÖAMTC Drohnen-Info App, manchmal sind sie auch durch Schilder gekennzeichnet", weiß der Drohnenexperte des Mobilitätsclubs.

* Neue Drohnenregeln beachten: Seit 31.12.2020 gilt auch in Österreich ein neues EU-weites Drohnenregulativ, das unter anderem eine Online-Registrierung und den Drohnenführerschein für die meisten Drohnen voraussetzt.

* Mit anderen Personen rechnen: Viele Naturliebhaber suchen Ruhe und Entspannung in der österreichischen Bergwelt, da ist eine Belästigung durch ein unbemanntes Fluggerät natürlich äußerst unangenehm. Generell dürfen fremde Personen niemals gegen deren Willen aufgenommen oder die Bilder veröffentlicht werden.

* Bei stark abfallendem Gelände ist die Flughöhe schwer einzuschätzen und sie kann sich auch sehr schnell ändern. Berge sind meist gleichbedeutend mit schwierigem Gelände. "Man sollte also viel trainieren und das Verhalten seiner Drohne genau kennen, bevor man im Steilgelände mit der Drohne startet und landet", rät Hetzendorfer. Die maximal erlaubte Flughöhe für registrierungspflichtige Drohnen beträgt 120 Meter, darüber ist eine Sonderbewilligung der Luftfahrtbehörde notwendig.

* Don’t drink and Fly: Analog zum Autofahren ist auch das Steuern einer Drohne unter Alkoholeinfluss verboten. "Wer also vor hat zu fliegen sollte dies auf alle Fälle vor dem ersten Hüttenbier erledigen", stellt der ÖAMTC-Drohnenexperte fest.

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13.08.2021

Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

Österreichs hochrangiges Straßennetz ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich länger und auch breiter geworden, macht der VCÖ aufmerksam. Im Jahr 2000 durchzogen 1.930 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen Österreich, heute sind es bereits rund 2.250 Kilometer. Zusätzlich gibt es in Österreich rund 124.000 Landes- und Gemeindestraßen. Zum Vergleich: Das Schienennetz ist heute mit 5.615 Kilometern um 535 Kilometer kleiner als im Jahr 2000. Die Autobahnen haben auch ziemlich an Breite zugelegt. Die Abschnitte mit drei oder mehr Spuren in eine Richtung haben sich seit dem Jahr 2000 auf knapp mehr als 400 Kilometer vervierfacht, informiert der VCÖ.

„Wer Straßen ausbaut, erntet mehr Verkehr. Sowohl der Lkw-Verkehr als auch der Pkw-Verkehr haben in Österreich massiv zugenommen. Das muss sich in Zukunft ändern. Denn die Klimaziele sind nur mit weniger Kfz-Verkehr erreichbar“, erinnert VCÖ-Experte Michael Schwendinger und betont: „Viele geplante Autobahnprojekte stammen aus der Zeit vor dem UN-Klimaabkommen von Paris. Gerade in diesen Wochen erleben wir, wie sich die Klimakrise verschärft. Umso wichtiger ist es, die geplanten Projekte einem Klimacheck zu unterziehen und die Interessen der Kinder von heute und morgen stärker zu berücksichtigen.“

Beim Ausbau gab es in den vergangenen 20 Jahren große regionale Unterschiede. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist das hochrangige Straßennetz in den vergangenen 20 Jahren um rund 15 Kilometer (plus 3 Prozent) auf 458 Kilometer gewachsen. In der Steiermark und Kärnten um rund 50 Kilometer (plus 8 Prozent) auf 727 Kilometer. In Oberösterreich nahm das Autobahn- und Schnellstraßennetz um rund ein Fünftel auf 321 Kilometer zu, im Burgenland um rund ein Drittel auf 142 Kilometer, in Wien ebenso um rund ein Drittel auf 55 Kilometer und in Niederösterreich um mehr als ein Drittel auf 554 Kilometer.

Auch aus ökonomischen Gründen ist es wichtig, die Infrastrukturpolitik rasch in Einklang mit den Klimazielen zu bringen. Der Rechnungshof hat in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht festgestellt, dass Österreich bei Verfehlen der Klimaziele Kosten von rund neun Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 drohen. „Was heute gebaut wird, hat viele Jahrzehnte Bestand. Die Bundesregierung und alle Bundesländer haben Verkehrs- und Klimaschutzziele beschlossen, die für die Zukunft einen deutlich höheren Anteil der klimaverträglichen Mobilität und eine Reduktion des Anteils des Autoverkehrs beinhalten. An diesen Zielen hat sich der Infrastrukturausbau zu orientieren“, betont VCÖ-Experte Schwendinger.

Der massive Straßenausbau führt zudem zur verstärkten Bodenversiegelung, die wiederum die Folgen der Klimakrise massiv verschärft. An heißen Tagen führen die Asphaltflächen zu Hitze-Stau, bei Starkregen kann das Wasser nicht in den Boden versickern, weist der VCÖ auf einen weiteren Aspekt hin. Wie groß die Schäden schon heute sind, hat die Österreichische Hagelversicherung in den vergangenen Tagen vorgerechnet. "Die Klimakrise schadet uns allen. Es ist wichtig, dass alle Akteurinnen und Akteure an einen Strang ziehen, denn diese größte ökologische, ökonomische und soziale Herausforderung können wir nur gemeinsam meistern", stellt VCÖ-Experte Schwendinger fest.

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13.01.2021

Bundesjugendvertretung: Schulen müssen endlich wieder öffnen!

Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen. Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen.

Anlässlich der aktuellsten Meldungen über eine mögliche Verlängerung der Schulschließungen appelliert die Bundesjugendvertretung (BJV), den Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler wieder in Betrieb zu nehmen: „Erneut droht ein Rückschlag für Österreichs Schülerinnen und Schüler. Statt mit Präventionskonzepten und niederschwelligen Teststrategien die Schuleröffnung zu ermöglichen, werden Schülerinnen und Schüler von der Bundesregierung weiter unter Druck gesetzt. Kinder und Jugendliche dürfen für das Fehlverhalten der Politik nicht büßen“, betont BJV-Vorsitzender Derai Al Nuaimi und fordert die rasche Öffnung von Schulen.

Die BJV verweist auf die aktuellste Gesundheitsstudie unter 13.000 Schülerinnen und Schülern: „Österreichweit leiden Kinder und Jugendliche an den Folgen von Distance Learning. Überforderung, Leistungsdruck und Zukunftsängste begleiten den Alltag junger Menschen, hinzu kommt der fehlende soziale Kontakt zu Mitschülerinnnen und Mitschülern sowie Freunden, worunter Kinder und Jugendliche besonders leiden“, erklärt Al Nuaimi. Obwohl die außerschulische Jugendarbeit während der Coronavirus-Pandemie ein wichtiges Auffangnetz für junge Menschen ist, darf auch diese momentan nicht stattfinden, während überfüllte Skipisten geduldet werden. Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen.

„Kinder und Jugendliche werden seit Beginn der Pandemie großteils außer Acht gelassen. Das Vorgehen im Bildungsbereich ist eine Zumutung – sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen und Eltern. Die Regierung muss nun endlich Klarheit schaffen, anstatt die Betroffenen erneut zu belasten“, so Al Nuaimi abschließend.

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30.08.2021

Die breite Brust der Volkspartei

Die breite Brust der Volkspartei Die breite Brust der Volkspartei

Türkis? Oder doch noch schwarz? Beim ÖVP-Bundesparteitag stellte sich diese Frage nicht. Die Partei versammelt sich hinter ihrem Bundeskanzler Kurz. Für den Koalitionspartner und die Opposition wird es nicht leichter.

Bei den Inhalten haben sich die ÖVP und Sebastian Kurz an ihrem Parteitag in St. Pölten nicht lang aufgehalten. Wichtig war die gute Stimmung, die Moderator Peter L. Eppinger zu verbreiten suchte. Zig Teilnehmer im Festzelt begrüßte er persönlich und ließ über die Videowalls alle an seiner Freude teilhaben.

Noch viel wichtiger war, dass die Delegierten die gute Stimmung in ein ebensolches Ergebnis für den Parteichef umsetzten. Türkis? Oder doch noch schwarz? Die Frage stellte sich nicht. Und wenn doch, dann war die Antwort einhellig: Kurz!

Die ÖVP hat Kurz in St. Pölten mit großem Rückhalt ausgestattet. Gleichzeitig haben die Türkisen damit auch ihren Kurs einzementiert, den sie in den vergangenen Wochen eingeschlagen haben.

Für den Regierungspartner wird es damit nicht leichter. In der Migrationspolitik müssen die Grünen wohl zur Kenntnis nehmen, dass sie keinen Einfluss haben. Hilfsangebote werden in die Nachbarländer ausgelagert, so sie dort möglich sind. Im Land gilt aber ein klares „Österreich zuerst“.

Klar sind auch die türkisen Maßstäbe in der Umwelt- und Klimapolitik. Die ÖVP bietet sich denen an, bei denen Umwelt- und Klimaschutz die Angst vor Verzicht schürt. Dies gilt auch für die geplante Steuerreform. Zwar zitierte Kurz seinen Vorvorvorgänger Josef Riegler und dessen „ökosoziale Marktwirtschaft“. Als Ziel der Steuerreform bleibt aber die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen übrig. Die CO²-Bepreisung nahm der ÖVP-Chef nicht in den Mund.

Diese Standpunkte sind nicht neu. Mit dem Parteitag hat die ÖVP sie aber umso deutlicher abgesteckt. Sebastian Kurz und die Seinen gehen mit breiter Brust in den politischen Herbst. Sie haben die Umfragedaten auf ihrer Seite und werden daher umso weniger von ihrem Weg abweichen. Ein gutes Ergebnis für die ÖVP bei der bevorstehenden Landtagswahl werden sie als nächste Bestätigung dafür sehen.

Auch die mögliche Anklage wegen falsche­r Zeugenaussage wird Kurz parteiintern daher nicht gefährden. Die ÖVP nimmt das Thema ernst. Nicht umsonst drehten sich beim Parteitag viele Videoeinspielungen von Altvorderen und aktiven Landeshauptleuten um die Warnung vor einem Verfall der politischen Kultur. Kurz selbst unterstrich die persönliche Betroffenheit.

Die türkise Sicht handelt dabei aber nicht von Chats, fragwürdigen Protokollen und Postenschacher, sondern davon, dass sich alle anderen gegen die ÖVP verschworen hätten, weil sie den Anspruch der Volkspartei aufs Kanzleramt nicht akzeptieren wollen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von WOLFGANG SABLATNIG
08.09.2021

Sind Unterstützer des Bundesheeres rechtsextrem?

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer".

Laut Artikel des "Standard" vom 03.09.2021 fordern die Grünen eine Untersuchung aller wehrpolitischen Vereine des Bundesheers in Hinblick auf „rechtsextreme Tendenzen“.

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Der Dachverband ist parteipolitisch unabhängig und setzt sich für die Einhaltung der Bundesverfassung (Umfassende Landesverteidigung, Wehrpflicht, Milizsystem) ein.

Zu den Vorwürfen der Grünen verweist der Dachverband auf das Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien (113 Hv 127/12t) vom 26.02.2013 und das Urteil des Oberlandesgerichts Wien (18 Bs 273/20h) vom 04.03.2021, in denen sehr ähnliche Vorwürfe gegen Funktionäre eines Vereins bereits gerichtlich geprüft und rechtskräftig widerlegt wurden.

Im Wortlaut: "Der Vorwurf, eine rechtsextreme Gesinnung zu vertreten, erfülle den Tatbestand des § 111 Abs 1 StGB und demzufolge auch jenen des § 6 Abs 1 MedienG. Da der von der Antragsgegnerin eingewendete Ausschlussgrund der Wahrheit nach § 6 Abs 2 Z 2 lit a MedienG nicht vorliege, bestehe der Anspruch der Antragsteller zu Recht."

Die zu Unrecht attackierten Vertreter eines Mitgliedsvereins erhielten vom Gericht wegen übler Nachrede mehrere tausend Euro Entschädigung zugesprochen.

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" weist daher die widerlegten, rufschädigenden aber gebetsmühlenartig wiederholten Unterstellungen zurück und betont, dass sich alle Mitgliedsvereine des Dachverbands ausdrücklich zur Bundesverfassung bekennen.

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05.03.2021

Frauentag: „Klatschen allein reicht nicht - Frauen sind massiv armutsgefährdet“

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Frauenarbeitslosigkeit in Österreich explodiert ist. Nebenbei haben viele Frauen auch noch im Stillen Kinderbetreuung, Homeschooling oder die Pflege von Angehörigen gestemmt. „Die Frauen sind am Limit und der Druck ist enorm. Die Regierung kann hier nicht länger wegschauen. Klatschen allein reicht nicht, denn Frauen sind massiv armutsgefährdet”, warnt ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende Korinna Schumann. „Es braucht jetzt eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes von 50 auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens und eine stärkere Berücksichtigung von Frauen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie beispielsweise bei Arbeitsstiftungen“, fordert Schumann anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März.

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Je länger die Pandemie dauert, desto klarer zeige sich: Die Maßnahmen der Regierung greifen besonders für Frauen nicht – hier brauche es deutlich mehr Anstrengung, um die Frauen nicht aus dem Arbeitsmarkt zu drängen. „Wir können es uns nicht leisten, auf gut ausgebildete Frauen als qualifizierte Arbeitskräfte zu verzichten“, betont die Vizepräsidentin. „Es muss jetzt endlich gehandelt werden, damit Frauen und speziell Alleinerziehende nicht in die Armut abrutschen. Wir werden alle weiteren Schritte der Regierung daher genau unter die Lupe nehmen und einem Fairness-Check unterziehen.“

Zu feiern gibt es am 8. März wenig

Ohne den Einsatz von Frauen wäre das öffentliche Leben in Österreich am Höhepunkt der Corona-Krise kollabiert. Die Pandemie habe einmal mehr gezeigt, dass es Frauen sind, die das System am Laufen halten. „Wir dürfen uns jetzt nicht in traditionelle Rollenmuster zurückdrängen lassen, denn Gleichberechtigung muss täglich neu verteidigt und ausgebaut werden“, warnt Schumann. „Deshalb sollten wir uns gerade am 8. März in Erinnerung rufen, was wir bereits erkämpft haben, wofür wir einstehen und wofür wir weiterhin kämpfen müssen.“

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01.11.2020

Gewerbe und Handwerk zwischen Bangen und Zuversicht

„Ich danke der Bundesregierung, dass die Geschäftslokale, Produktionsstätten und Baustellen des Gewerbes und Handwerks offenhalten dürfen. Damit wird anerkannt, dass die Corona-Maßnahmen in den Gewerbe- und Handwerksbetrieben konsequent und strikt eingehalten wurden. Ich appelliere an alle Kunden, den Betrieben die Treue zu halten und ihre Leistungen gerade auch in dieser Situation – natürlich unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen – tatsächlich in Anspruch zu nehmen“, betont Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ.

„Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedeutet für alle Gewerbe- und Handwerksbetriebe eine schwere Zeit mit Umsatzeinbrüchen und Auslastungsproblemen. Besonders schwer getroffen werden alle Gewerbe- und Handwerksbetriebe, die direkt oder indirekt Lieferanten oder Dienstleister für die geschlossene Gastronomie, Hotellerie und die untersagten Veranstaltungen sind. Das betrifft fast alle Branchen: z.B. vom Fleischer, Bäcker und Konditor, der keine Gastro-Umsätze mehr hat, über den Bau- und Ausstattungsbereich, deren Aufträge storniert werden, bis zu den Veranstaltungstechnikern, der Film- und Musikwirtschaft, den Friseuren, Kosmetikern, Floristen und Kleidermachern, die vielfach unmittelbar von der Abhaltung von Veranstaltungen abhängen. Die Betriebe des Gewerbes und Handwerks werden mit ihren 800.000 Beschäftigten diese schwierige Lage nur mit staatlichen Hilfen überleben können. Diese Hilfen müssen rascher, unbürokratisch und in größerem Ausmaß als die bisherigen Maßnahmen erfolgen – daran wird die Bundesregierung bei der Bewältigung dieser Ausnahmesituation zu messen sein“, schließt Scheichelbauer-Schuster.

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11.04.2021

Regierung muss Lohnnebenkosten endlich senken

„Jede Regierung kündigt sie an, keine hat sie bisher umgesetzt: die Senkung der Lohnnebenkosten“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und erinnert einmal mehr an die unzähligen leeren Versprechen von Koalitionen jeglicher Couleur. „Was gerade bei MAN in Steyr passiert ist beispielhaft für die Strukturschwächen in Österreich und den dringenden Handlungsbedarf. Ohne eine Senkung der Lohnnebenkosten ist unser Standort zunehmend konkurrenzunfähig. Der Kostenfaktor Arbeit muss dramatisch gesenkt werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mehr verdienen und weniger kosten. Nur so können die Betriebe Arbeitsplätze halten.“

In der Verantwortung sieht Schellhorn vor allem die ÖVP, die seit Jahrzehnten in der Bundesregierung die Wirtschafts- und Finanzagenden leitet: „Dass hier jetzt der Wirtschaftsbund ausreitet und laut ,Lohnnebenkosten runter‘ schreit, ist ein schlechter Scherz. Wie wir wissen, ist die ÖVP gut vernetzt. Als Teil der türkisen ,Familie‘ kann Wirtschaftsbundpräsident Harald Mahrer Finanzminister Blümel gerne eine SMS mit besagtem Wunsch schicken. Mal sehen, ob er kriegt, was der Standort, die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend brauchen.“

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27.04.2021

Gastgewerbe: Ein Auf und Ab am Jobmarkt

Die angekündigten Öffnungen kurbeln den Jobmarkt an. Was die Pandemie für die Jobs und Jobsuchenden der Branche bedeutet, zeigt eine aktuelle Erhebung von StepStone. Die angekündigten Öffnungen kurbeln den Jobmarkt an. Was die Pandemie für die Jobs und Jobsuchenden der Branche bedeutet, zeigt eine aktuelle Erhebung von StepStone.

Kaum eine Branche war durch die Corona-Krise stärker betroffen. Das schlägt sich auch auf die Jobs der Branche nieder: In Österreich ist der Stellenmarkt für Fachkräfte der Gastronomie und Hotellerie 2020 um 25 Prozent gesunken. Das zeigt eine Auswertung von 28 Jobbörsen in Österreich, erhoben durch die Marktforschungsagentur Index im Auftrag von StepStone.

Ankündigung der Öffnung: Der Startschuss für mehr Jobs?

Alle Zeichen stehen auf Start und die Gastronom∙innen in den Startlöchern. Die Aussicht auf eine baldige Öffnung befeuert die Branche. "„Im Vorjahr waren Hoteliers und Gastronomen bei angekündigten Öffnungen eher verhalten. Die Anzeigen liefen erst an, als wirklich geöffnet wurde und die Gäste kamen. Die Jobsuchenden waren hingegen deutlich früher aktiv. Das ist jetzt anders. Wir merken auf unseren Seiten seit einigen Wochen eine verhältnismäßig frühe Aktivität bei den Ausschreibungen. Das Wettrennen um die Fachkräfte der Branche hat begonnen“", so Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer StepStone Österreich.

Fachkräftemangel durch Corona verschärft

Ein Grund für das frühe Handeln der Unternehmer∙innen dürfte der Fachkräftemangel der Branche sein, der im vergangenen Jahr zugenommen hat. Auch die Zugriffszahlen durch Jobsuchende bei den Branchenjobbörsen von StepStone zeigen, dass weniger Menschen nach Jobs im Gastgewerbe suchen als vor Corona. "„Die Corona-Krise hat den Fachkräftemangel in unserer Branche noch weiter verschärft. Viele gute Leute haben die Branche gewechselt mangels Chancen und Perspektiven. Jetzt kommen wir aber an einen Wendepunkt, jetzt geht es aber darum, dass wir gutes Personal brauchen, um wieder öffnen zu können“", gibt Mag.(FH) Gerhard Höflehner, Wirtschaftskammer Steiermark, Fachgruppe Hotellerie zu bedenken.

"„Gastrobetriebe stehen jetzt nicht nur vor der Frage, wann und unter welchen Bedingungen sie öffnen dürfen, sondern auch, ob sie offene Stellen besetzen können“", betont Jutta Altschuh, Expertin für Hotel- und Gastronomie bei StepStone Österreich.

Die Jobsuchenden der Branche

Die Zugriffe der Jobsuchenden auf die Branchen-Jobbörsen „Hotelcareer und Gastrojobs by StepStone“ sind im März 2020 um 30 Prozent gefallen, im April um weitere 15 Prozent. Im Mai zum Restart der Branche sind die Suchen wieder angestiegen und mit leichten Schwankungen den Sommer und Herbst über relativ hoch geblieben – bis zum Bekanntwerden des zweiten Lockdowns. "„Während der zweiten Welle hat ein Großteil komplett aufgehört nach Jobs zu suchen. Seit Beginn des Jahres nehmen die Anfragen aber wieder zu und ich gehe davon aus, dass mit Bekanntwerden des Datums der nächsten Öffnung diese wieder sprungartig steigen werden“", so Altschuh.

Corona und die Gastro: eine Chronologie der Krise Nach einem vielversprechenden Jahresstart 2020 brach der Stellenmarkt der Gastro- und Hotellerie Branche während des ersten Lockdowns österreichweit regelrecht zusammen.

Nach dem starken Einbruch im Frühjahr erholte sich der Stellenmarkt über den Sommer wieder leicht und erreichte im September seinen vorläufigen Höhepunkt. Registrierungspflicht in der Gastronomie, die Verkürzungen der Öffnungszeiten und die folgenden Lockdowns führten dann zu einem neuerlichen Rückgang der Jobs. Während es laut StepStone Fachkräfteatlas in andere Branchen rund um den Jahreswechsel schon wieder bergauf ging, gab es in im Dezember 2020 in der Gastronomie 70 Prozent weniger Jobangebote als zu Jahresbeginn. Schwankungen um diese Jahreszeit sind in der Branche normal, der Tiefpunkt im Dezember und der folgende Anstieg im Jänner waren aber während der Pandemie deutlich stärker ausgeprägt als in den Vorjahren.

So gelingt der Re-Start

Einerseits hat die Corona-Pandemie die Anzahl der Jobs, aber auch der Jobsuchenden verringert. Unternehmen haben deutlich weniger ausgeschrieben, Fachkräfte haben die Branche gewechselt. Jetzt stehen alle Zeichen auf Start. Was es für den gelungenen Re-Start braucht? "„Es ist jetzt wichtiger denn je, sich gut zu präsentieren. Ausschreibende Unternehmen sollten alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, ihre Anzeigengestaltung und Candidate Experience optimieren und auch gezielt an ihrer Arbeitgebermarke arbeiten, um die besten Talente am Markt für sich zu gewinnen“", lautet die Empfehlung seitens StepStone.

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07.06.2021

Halte die Berge sauber!

Immer mehr Erholungssuchende zieht es in alpine Landschaften und mit dem Mehr an Besucher*innen wandert einiges mehr in den Rucksäcken mit. Immer mehr Erholungssuchende zieht es in alpine Landschaften und mit dem Mehr an Besucher*innen wandert einiges mehr in den Rucksäcken mit.

Ein kurzer Moment mit langfristigen Folgen: Littering, das achtlose (absichtliche oder unabsichtliche) Wegwerfen von Müll. Die Verrottungszeit eines Papiertaschentuches im Gebirge beträgt 1-5 Jahre, ein einfacher Mund-Nasen-Schutz benötigt ca. 450 Jahre bis zum vollständigen Abbau, eine Plastikflasche 100-5.000 Jahre. Der Alpenverein, die Naturfreunde und der Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) wenden sich anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni daher erneut mit einem Appell an alle Bergbegeisterten: „Haltet die Berge sauber“.

Immer mehr Erholungssuchende zieht es in alpine Landschaften und mit dem Mehr an Besucher*innen wandert einiges mehr in den Rucksäcken mit. Leider findet man dieses Mehr nicht selten in Form von leeren Aludosen, weggeworfenen Plastikflaschen, Zigarettenstummeln und Resten von Plastikverpackungen neben den Wanderwegen. Leichtverpackungen bzw. Einwegverpackungen mögen für uns praktisch sein, die Verrottung dauert jedoch Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. So oder so gelangen die verbliebenen Reste irgendwann wieder in den Kreislauf der Natur, in die Nahrungskette und auf der weiteren Reise manchmal auch in den menschlichen Körper – dorthin, wo wir diese Stoffe schon gar nicht haben wollen.

Halte die Berge sauber!

Grundsätzlich ist es ganz einfach: Alles Gepäck, das nach oben getragen wird, findet auch wieder den Weg ins Tal. Und das im eigenen Rucksack oder in einem eigens dafür vorgesehenen Müllsackerl, welches auf den zahlreichen Hütten erhältlich ist.

Eine klare Kommunikation mit den Erholungssuchenden ist dem Alpenverein, den Naturfreunden und dem Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) wichtig. Bereits seit 1970 gibt es im Alpenverein die Aktion „Saubere Berge“ mit unterschiedlichsten Initiativen und Projekten. Auch die Naturfreunde bemühen sich seit vielen Jahren um eine saubere Bergwelt. Die neueste Kampagne „Respect Nature“ startet Mitte Juni 2021.

Rücksicht statt Nachsicht

Gegenseitige Rücksichtnahme ist das „A“ und „O“ am Berg bzw. in der Natur. Nicht nur gegenüber anderen, sondern auch gegenüber der Umwelt und ihren tierischen Bewohnern. Besonders in höheren Lagen reagieren die schützenswerten Ökosysteme sensibel auf Einflüsse durch den Menschen. Nicht zuletzt leistet ein rücksichtsvolles Verhalten einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander und Akzeptanz zwischen Erholungssuchenden und allen Grundbesitzer*innen, auf deren Boden wir die angelegten Wege und Rastplätze nutzen.

Daher gilt:

Achte schon vor der Wanderung auf die Art und Verpackung deiner Jause. Verwende Mehrweggebinde statt Einweg.

Nimm deinen verbleibenden Müll wieder mit ins Tal.

Bleib auf den markierten Wegen und vermeide Lärm.

Pflücke keine Pflanzen – ein Foto von ihnen ist viel langlebiger.

Bleib beim Aufeinandertreffen mit Wildtieren ruhig

Reise nach Möglichkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad an und schone schon vor der Wanderung die Umwelt.

Der Dank gilt den zahlreichen Naturliebhaber*innen, die nicht nur den eigenen Müll wieder mit nach Hause nehmen, sondern auch jenen Müll aufsammeln, der bereits achtlos in die Landschaft geworfen wurde, und diesen im Tal vorschriftsmäßig entsorgen. Denn, während es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, den eigenen Müll mitzunehmen, ist es keine Selbstverständlichkeit, sich auch um den der anderen zu kümmern.

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