Aufgeheizte Autos können für Kinder zur tödlichen Gefahr werden
Immer wieder wird der ÖAMTC zu Hilfe gerufen, wenn Kinder unabsichtlich im Auto eingesperrt werden. In der letzten Woche hatte der Club innerhalb von drei Tagen gleich zwei derartige Einsätze.
Besonders kritisch derzeit ist das Wetter. Denn im Fahrzeug kann es bei extremer Hitze rasch bis zu 70 Grad heiß werden. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Eltern ihre Kinder bewusst alleine im Auto lassen, um "nur kurz" etwas zu erledigen. "Selbst bei kurzen Besorgungen gilt: Kinder und Haustiere niemals alleine im heißen Auto lassen, selbst wenn das Fenster etwas geöffnet bleibt. Die Hitze birgt eine große Gefahr und kann im schlimmsten Fall tödliche Konsequenzen haben", warnt ÖAMTC-Expertin Marion Seidenberger.
Passanten ruft Seidenberger zu Zivilcourage auf: Beobachtet man an heißen Sommertagen Tiere oder Kinder, die im Fahrzeug eingesperrt sind, sollte man sich zunächst nach den Eltern umsehen und in der Umgebung und in naheliegenden Geschäften nachfragen, ob Betreuungspersonen in der Nähe sind oder jemand etwas beobachtet hat. Nach der ersten Abschätzung der Gefahrensituation ist umgehend die Polizei zu verständigen.
Alpine: Am Ende eines ruinösen Preiskampfs steht der Ruin
Die Insolvenz des Bauriesen Alpine hat in der Baubranche niemanden überrascht. Man wusste, dass bei den spanischen Banken Leute sitzen, die bis vier zählen und den 90 Millionen Euro hohen Verlust aus dem ersten Quartal aufs Gesamtjahr hochrechnen können. Überraschend war nur, dass die typisch österreichische Lösung, Probleme zumindest bis zu den Nationalratswahlen unter den Teppich zu kehren, diesmal nicht funktioniert hat. Aber ein Baukonzern ist leider keine Bank, der man "Systemrelevanz" andichten könnte, sondern Realwirtschaft pur - bis hin zu den Schweißperlen auf der Stirn.
Diese Branche ist von Kapazitäten gekennzeichnet, die für den Markt überdimensioniert sind; in Osteuropa, aber genauso auch in Österreich. Alle Branchenplayer klagen seit Jahren über den "ruinösen Preiskampf". Und am Ende eines ruinösen Preiskampfs steht der Ruin. Die von einigen Mitbewerbern erhoffte Bereinigung wird die Insolvenz der Nummer drei auf dem heimischen Markt dennoch nicht bringen.
Vielmehr ist das Chaos programmiert: Da ist der Mitbewerber Porr, der quasi die Rosinen aus dem Alpine-Kuchen picken möchte und das Österreich-Geschäft übernehmen will - der Widerstand der Gläubiger, die in einem solchen Fall bestimmt mehr Quote als 20 Prozent fordern würden, ist vorhersehbar. Da sind die Lieferanten und Subunternehmer, die zu ihrem Geld kommen wollen und daher die Baustellen stürmen könnten. Da sind die Arbeitsgemeinschaften mit anderen Großen wie Strabag oder Swietelsky, wo die Arge-Partner automatisch haften und jetzt eifrig das Kleingedruckte in ihren Verträgen studieren. Und da ist natürlich auch die Politik, von der Regierung über die Opposition bis hin zur Arbeiterkammer, die ja auch ein Wörtchen mitreden will.
Die - auch von Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl geforderte - "rasche Lösung" für die Mitarbeiter kann es in diesem Spannungsfeld nicht geben, zumal das Insolvenzverfahren bis zum Herbst dauern soll. Eine Lehre hat diese Insolvenz auch für Unternehmen aus anderen Branchen: Rasche Expansion mit viel Klumpenrisiko - sprich der Abhängigkeit von wenigen Großaufträgen - verbunden mit Preisdumping führt selten zum Erfolg. Größe ist nicht alles, stattdessen braucht es Flexibilität, Preismacht - und eine solide Kapitalbasis.
Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten
Körperliche Anstrengung im Freien, überheizte Autos oder zu wenig Flüssigkeit können dem Körper massiv schaden – das Rote Kreuz hilft nicht nur im Notfall sondern auch mit Tipps zur Vorbeugung.
Sommer und Sonne sind für uns unmittelbar mit Urlaub und Erholung verbunden. Gerade bei hohen Temperaturen sind aber einige Vorsichtsmaßnahmen ratsam. „Am wichtigsten ist, dass man die drei Grundregeln befolgt. Erstens nie auf die Kopfbedeckung vergessen, zweitens genügend (nicht alkoholische) Flüssigkeit zu sich nehmen, drittens nicht in der prallen Sonne liegen“, erklärt Chefärztin Elfriede Wilfinger, Rotes Kreuz Niederösterreich. Diese Maßnahmen sind wichtig, um Sonnenstich, Sonnenbrand oder der gefährlichen Dehydrierung vorzubeugen. „Wesentlich ist auch, dass man eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, denn die meisten Hautkrebserkrankungen entstehen durch die Sonneneinstrahlung.“
Die wichtigsten Tipps im Überblick:
Auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen können für Kleinkinder, Tiere, ältere und kranke Menschen gefährlich werden; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50 Grad an.
Pro Tag sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden – möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke (z.B. Kaffee, Cola); außerdem sollte leichte Kost auf dem Speiseplan stehen.
Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten möglichst vermieden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden.
Im Schatten bleiben! Wer in der prallen Sonne liegt, riskiert neben Sonnenbrand auch Hautkrebs und Kollaps.
In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden – dies gilt besonders für Kinder und Babies.
Erste Hilfe Tipps
Kommt es dennoch zu Krämpfen (Arme, Beine), Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut, so besteht die Gefahr bis hin zum Kreislaufkollaps. „In diesen Fällen ist es besonders wichtig, richtig und schnell zu reagieren“, erklärt Elfriede Wilfinger.
Erste Hilfe bei „Hitzeopfern“:
Patienten in den Schatten bringen.
Der Oberkörper sollte bei Patienten, die bei Bewusstsein sind, bei rotem Kopf erhöht, bei blasser Haut flach gelagert werden.
Kleidung möglichst lockern oder öffnen.
Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und – wenn er bei Bewusstsein ist – zu trinken geben (Mineralwasser).
Notruf wählen: 144
EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft
EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft "Vigi'Fall" ist der Name eines neuen Erkennungssystems, das vorwiegend alten Menschen nach Stürzen helfen wird. Dank des kleinen dreieckigen Patches, das von seinem Anwender permanent getragen werden kann, ist gewährleistet, dass jeder ernsthafte Sturz erkannt und sofort ein Notarzt gerufen wird. Der Clou daran: Das Patch am Körper kommuniziert mit Infrarot-Bewegungssensoren in den Wohnräumen und einer zentralen Kontrollbox. Entwickelt wurde das System von FallWatch, einem Konsortium, das Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse aus ganz Europa vereint. Federführend ist das französische Start-up Vigilio S.A. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission mit rund zwei Millionen EURO gefördert.
"Schätzungsweise stürzen in Europa jährlich mehr als 20 Millionen Menschen über 65", erklärt Jean-Eric Lundy, Gründer von Vigilio S.A. und Arzt in der Notaufnahme des Hôpital Cochin in Paris. "Damit ist ein Sturz die Hauptursache für traumatisch bedingte Todesfälle in diesem Alter. Sofortige medizinische Hilfe entscheidet über Leben und Tod. Viel zu oft erleben wir, dass ältere Patienten vor der Einlieferung ins Krankenhaus stundenlang hilflos zu Hause gelegen haben, weil sie nicht um Hilfe rufen konnten. Dabei entstehen oft irreversible physische und psychische Schäden." Laut Freizeitunfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Wien kam es 2011 in Österreich zu insgesamt 261.300 Sturzunfällen. Damit machen Stürze mehr als 64% aller Unfälle zu Hause oder in der Freizeit aus und sind Österreichs Unfallursache Nr. 1.
So funktioniert Vigi'Fall
Vigi'Fall basiert auf einem Sensorensystem ? einem Biosensor, der vom Anwender selbst getragen wird, sowie Wandsensoren in den Wohnräumen ? und ist damit in etwa vergleichbar mit einer Alarmanlage. Im Falle eines Sturzes sendet der Biosensor am Körper ein Signal aus; darüber hinaus registrieren die Wandsensoren, dass keine Bewegungen mehr stattfinden, und melden dies ebenfalls an das Steuergerät im Wohnbereich. Dieses benachrichtigt per Telefon das Pflegepersonal oder falls sich der Sturz in einer Privatwohnung ereignet, ein Callcenter. Um zwischen tatsächlichen Stürzen und einem Fehlalarm unterscheiden zu können, verfügt Vigi'Fall über eine spezielle Software, die den Sturz (mit oder ohne Aufprall) und die anschließende Lage des Patienten analysiert. In einer Pflegeeinrichtung kann das Personal im Ernstfall sofort reagieren. Allein lebende Menschen werden sicherheitshalber von einem Callcenter-Mitarbeiter angerufen. Bleibt der Anruf unbeantwortet, wird umgehend die Familie oder ein Notdienst benachrichtigt.
Das Vigi'Fall-Konsortium
Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Vigi'Fall bestand darin, das Patch möglichst klein zu halten, damit es problemlos und bequem getragen werden kann. Dazu holte das FallWatch-Konsortium europäische Partner mit unterschiedlichen Spezialisierungen ins Boot. Diese reichen von Personal Security und Mikroelektronik über Biowerkstoffe und Nanotechnologie bis hin zu medizinischen Klebstoffen und Hochleistungsbatterien, die beim Militär und in der Luftfahrt Verwendung finden. Das Resultat der Zusammenarbeit des Konsortiums: Der Sensor funktioniert selbst unter der Dusche und braucht dank der langlebigen Stromversorgung nicht weiter beachtet zu werden, sobald er einmal auf der Haut klebt. Was bleibt, ist die Gewissheit, dass bei einem Sturz sofort Hilfe naht.
Erfolgreiche klinische Tests und Vermarktung
Das Vigi'Fall-Patch wurde unter Laborbedingungen und in den Bereichen Krankenhaus, Pflegeeinrichtung und Privathaushalt erfolgreich geprüft. Seit November 2012 ist Vigi'Fall am Markt erhältlich. Die Home-Version von Vigi'Fall wird ab dem dritten Quartal 2013 erhältlich sein. Ab September 2013 beginnen in den USA und Europa zudem die klinischen Tests der zweiten Systemgeneration, die auch dem amerikanischen RFID-Standard entsprechen wird. Diese marktreife Version, die für Ende 2014 erwartet wird, eröffnet gewaltige Geschäftsmöglichkeiten: Neben Europa und den USA haben mehrere asiatische Länder Interesse an der einzigartigen Technologie bekundet. In den EU-Ländern, die an den FallWatch-Projekten beteiligt sind, werden dadurch in den kommenden drei Jahren schätzungsweise 100 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. "Das FallWatch-Projekt zeigt, welche Fortschritte in der medizinischen Versorgung möglich sind, wenn die Besten der europäischen Wirtschaft zusammenarbeiten", erklärt Michael Jennings, Sprecher der Europäischen Kommission für die Bereiche Forschung, Wissenschaft und Innovation. "Diese Innovation bringt den Menschen einen spürbaren Nutzen und ist gleichzeitig gut für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, die von der Kommission im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizon 2020" kontinuierlich gefördert wird."
Stiefkindadoption wird für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet
Die Stiefkindadoption wird nun auch auf gleichgeschlechtliche Paare ausgeweitet. Entsprechende Änderungen im Adoptionsrecht wurden heute vom Justizausschuss mit den Stimmen der Regierungsparteien und der Grünen verabschiedet, sodass einer Beschlussfassung im Plenum noch vor der Sommerpause nichts mehr im Wege steht.
Gleichgeschlechtliche Paare können in Zukunft das leibliche Kind des anderen Partners adoptieren. Rechtlich möglich wird dies durch ein entsprechendes Adoptionsrechts-Änderungsgesetzes (2403 d.B.) und die darin enthaltene Klarstellung, dass die familienrechtlichen Beziehungen des leiblichen Elternteils zum Kind durch die Annahme des Kindes durch den gleichgeschlechtlichen Paare dieses Elternteils nicht aufgehoben werden. Die Zulassung der sogenannten Stiefkindadoption durch homosexuelle Paare ist auch Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und passierte den Ausschuss mit den Stimmen der Regierungsparteien und der Grünen. Eine generelle Öffnung des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare bleibt aber weiterhin umstritten. Zwei diesbezügliche Initiativen der Grünen (1521/A(E))(2217/A(E)) 2217/A(E)) fanden bei der Abstimmung keine Mehrheit.
Abgeordnete Ridi Steibl (V) erinnerte daran, dass der heutige Beschluss der Umsetzung eines Urteils des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte dient, und stellte fest, man brauche darüber nicht zu jubeln. Die vorliegenden Änderungen bedeuten jedenfalls keine Öffnung für ein generelles Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare, versicherte sie und betonte ebenso wie ihre Fraktionskollegin Abgeordnete Karin Hakl, im Mittelpunkt sämtlicher Überlegungen müsste das Wohl des Kindes stehen.
Für die SPÖ traten die Abgeordneten Sonja Steßl-Mühlbacher und Elisabeth Grossmann hingegen für eine volle Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren im Adoptionsrecht ein und meinten, man dürfe keine Scheuklappen vor der Realität aufsetzen. Grossmann bemerkte in diesem Zusammenhang, man sollte allein das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt stellen und sich nicht von ideologischen Überlegungen leiten lassen.
Ihre Forderung nach einer generellen Öffnung des Adoptionsrechtes für gleichgeschlechtliche Paare bekräftigten die Abgeordneten Albert Steinhauser und Wolfgang Zinggl (beide G), die die ÖVP unter Hinweis auf weitere drohende Verurteilungen durch Höchstgerichte zu einem Umdenken aufriefen. Steinhauser führte in seinem Diskussionsbeitrag die Rolle von Vater und Mutter grundsätzlich auf gesellschaftliche Konventionen zurück und stellte pointiert fest, das Wohl des Kindes hänge nicht davon ab, was die Eltern im Schlafzimmer machen.
Abgeordneter Johannes Hübner (F) erteilte namens seiner Fraktion der Adoption durch homosexuelle Paare eine klare Absage und betonte, die derzeitige Feststellung des Gesetzgebers, dass es zwei Geschlechter in der Familie gibt, habe mit sexueller Diskriminierung überhaupt nichts zu tun. Er kritisierte, das Parlament lasse sich mit dem heutigen Beschluss seine Gesetzgebung vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aufzwingen, und sprach in diesem Zusammenhang von einer politisierenden Willkürentscheidung der Höchstrichter. Österreich wäre besser beraten, seine Beziehungen zum Europäischen Gerichtshof zu überdenken, meinte Hübner.
Bundesministerin Beatrix Karl sah den heutigen Beschluss vor allem unter dem Aspekt der notwendigen Umsetzung eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und gab zu bedenken, Österreich müsse reagieren, wenn ein Verstoß gegen sein Verfassungsrecht festgestellt wird. Was die Adoption betrifft, betonte die Ministerin, dem Kindeswohl entspreche es am besten, wenn es sowohl eine männliche als auch eine weibliche Bezugsperson als Eltern gibt. In Österreich habe man mehr adoptionswillige Ehepaare als Kinder, die für eine Adoption zur Verfügung stehen, man sollte daher diesen Paaren bei der Adoption den Vorzug geben, meinte Karl.
Bad Schallerbach: Betrunkener 17-Jähriger randalierte auf Hochzeit
Bad Schallerbach (Oberösterreich). - Offenbar grundlos randalierte ein betrunkener 17-jähriger Linzer auf einer Hochzeit in einem Hotel in Bad Schallerbach. Sein erstes Opfer war eine 22-Jährige aus Rohr im Kremstal, auf die er ohne Grund einschlug bis diese zu Boden fiel. Danach zerschlug der betrunkene Jugendliche noch ein paar Zierglaskugeln, ehe er mit einem Fußtritt den Außenspiegel eines PKWs zerschlug.
Als sich der Linzer mit seiner 16-jährigen Freundin in eine Parkanlage "verdrücken" wollte, wurde er von mehreren Personen der Hochzeitsgesellschaft verfolgt. Darunter auch der 30-jährige Freund, der zuvor verletzten 22-Jährigen. Auch ihn griff der 17-Jährige sofort an und verletzte den 30-Jährigen mit Schlägen und Fußtritten.
Als die Sektorstreife Grieskirchen gegen 1 Uhr im Park eintraf, verlor der Bursch völlig seine Beherrschung. Er sprang auf und begann die Beamten massiv zu beschimpfen und versuchte sie wiederholt zu attackieren. Selbst nach seiner Festnahme riss er sich plötzlich von einem Beamten los und verletzte ihn durch einen Schlag ins Gesicht.
Auch während der Fahrt zur Polizeiinspektion zeigte der 17-Jährige ein äußerst aggressives Verhalten und beschimpfte die Beamten aufs Gröbste. Die untersuchende Gemeindeärztin verfügte eine Einweisung in die Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg. Beim eskortierten Transport mit der Rettung Grieskirchen versuchte der Bursch durch Fußtritte einen Rettungssanitäter zu verletzen.
Der 17-jährige Linzer darf nun mit zahlreichen Anzeigen rechnen.
Mauerkirchen: Hündin biss Passantin in Bauch
Mauerkirchen: Hündin biss Passantin in Bauch Mauerkirchen (Oberösterreich). - Gestern um 18:50 Uhr saß ein 44-Jähriger aus Mauerkirchen gemeinsam mit seiner Schäferhündin und seinen Bekannten, einer 40-Järhigen und einem 48-Jährigen, beide aus Mauerkirchen, vor einem Haus in Mauerkirchen.
Eine 26-Jährige, ebenfalls aus Mauerkirchen ging auf der Straße vorbei und wollte die Hündin streicheln, obwohl diese sie zuvor schon anbellte. Plötzlich sprang die Schäferhündin die Frau an und biss diese im Bauchbereich.
Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus Braunau am Inn gebracht.
Nach dem Hochwasser - Ölgeruch steckt im Mauerwerk
In manchen vom Hochwasser betroffenen Gebäuden riecht es nach Öl und der Gestank will trotz Lüftens einfach nicht verschwinden. Das Öl steckt teilweise im Mauerwerk, hat Wärmedämmungen durchdrungen, sich den Weg durch Rohrleitungen und Durchbrüche gesucht, sogar Hohlräume ausgefüllt.
Aufschwimmende Öltanks sorgen bei Überschwemmungen immer wieder für große Probleme und hohe Kosten, die Druck- und Auftriebskräfte auf Behälter werden oft unterschätzt. "In Kellern von überschwemmten Häusern sind in den letzten Tagen Heizöltanks aufgeschwommen, Ölleitungen abgerissen und austretendes Öl hat sich nicht nur in den betroffenen Häusern verteilt" berichtet Gerhard Dell, Geschäftsführer des Energiesparverbandes.
Tipps für Betroffene
Heizöltank und Ölleitungen sollten auf Beschädigungen untersucht werden, um festzustellen, ob Wasser in die Leitungen und den Tank eingedrungen ist. Zum Nachweis kann eine Heizölprobe vom Tankboden gezogen werden oder z.B. Wassernachweispaste verwendet werden. Auch wenn keine offensichtlichen Schäden erkennbar sind, sollte die überschwemmte Anlage sicherheitshalber von einem Fachmann überprüft werden.
Ölverunreinigungen im Gebäude können manchmal durch den Einsatz von Emulgatoren oder speziellen Reinigungsmitteln beseitigt werden, der Ölgeruch ist aber nur schwer in den Griff zu bekommen. Plötzlich tritt Öl dann dort zu Tage, wo man es niemals vermutet hätte. "Öl wandert im Mauerwerk", weis Dell noch vom 2002-Hochwasser, "manchmal fünf bis sechs Jahre, ehe es verharzt". Oft würden die Betroffenen denken, auftretende Flecken zeugen von Nässe. Das ist aber oft nicht der Grund, insbesondere dann, wenn nichts schimmelt und der Fleck ein wenig dunkel glänzt.
Manchmal hilft nur das Auswechseln des Mauerwerks, dabei sind bestimmten Regeln zu beachten, denn das Öl wandert auch in neues Mauerwerk, wenn es nicht "isoliert" wird. Decken und Böden sollten gereinigt werden und können danach z.B. mit Epoxydharzen versiegelt werden.
In jedem Fall ist es ratsam, für eine gute Durchlüftung der Räume zu sorgen und so zugleich die Trocknung der Räume zu fördern.
Wenn der Grill zum Flammenwerfer wird …
Ein lauer Sommerabend, liebe Freunde zu Gast und dann noch ein saftiges Kotelett vom Grill – was kann es Schöneres geben? Doch leider haben viele „Grillmeister“ zu wenig Geduld: Damit es schnell geht, muss ein Brandbeschleuniger her. Ob Spiritus oder Benzin, die Kohle wird damit getränkt und dann entzündet. Die verheerenden Folgen können explodierende Kohle oder meterhohe Stichflammen sein. Sicheres Entkommen für umstehende Personen ist kaum möglich.
5 Verletzte pro Tag während der Grillsaison
Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verletzen sich jährlich rund 1.000 Personen in Österreich beim Grillen. Das macht in der Saison von April bis Mai fünf Verletzte pro Tag. Viele dieser Brandverletzungen sind auf die Verwendung von Spiritus oder Benzin zurückzuführen. Wie gefährlich diese Methode ist, erklärt Karl Enzinger, Leiter Brandschutz der NÖ Landesregierung und Kommandant der Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus: „Wenn der flüssige Brennstoff vor dem Anzünden auf die Kohle kommt, bildet sich ein Gas-Luftgemisch, das sich extrem schnell ausbreitet und beim Anzünden explodiert. Trifft Spiritus oder Benzin direkt auf glühende Kohle oder Feuer, entsteht eine Stichflamme, die selbst zwei Meter vom Grill entfernte Personen verletzen kann.“ Die Folgen sind schwere Verbrennungen in Gesicht, Rumpfbereich oder an den Händen.
Sicher grillen – Unfälle vermeiden
„Viele Grill-Unfälle könnten vermieden werden, wären sich die Hobby-Griller der Risiken bewusst“, erklärt Mag. Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung, „deshalb machen wir an unserem diesjährigen Tag der Sicherheit auf die Gefahren aufmerksam.“ Mit Aktionen in ganz Österreich, bei denen Tipps für sicheres Grillen gegeben werden, soll die Sensibilität für das Thema gesteigert werden. In diesem Zusammenhang verteilen die Unternehmen der Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer praktische „Grillboxen“. Deren Inhalt – Sicherheitsanzünder, Grillspieße, Gewürze und ein Heft mit Sicherheitstipps und Rezepten – soll beim Grillen daran erinnern, Verantwortung zu zeigen.
Richtiger Versicherungsschutz
Wie aber kann man sich vor den finanziellen Folgen eines Brandschadens beim Grillen schützen? „Kommt es auf Terrasse oder Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand, ist meist auch der Besitz des Nachbars betroffen“, so Bernhard Lackner. Der Versicherungsprofi erklärt dazu: „Eine Feuer- bzw. Haftpflichtversicherung schützt in jedem Fall, denn sie deckt den eigenen sowie den fremden Schaden ab.“
Trotz umfassenden Versicherungsschutzes sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen immer eingehalten werden.
Nachfolgend einige Anregungen für sicheren Grillgenuss.
> Niemals Spiritus oder Benzin als Brandbeschleuniger verwenden – Zündhilfen sind am sichersten!
> Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen!
> Anzündmittel, die den benötigten Sicherheitsnormen entsprechen, sind mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 bzw. DIN 66358 gekennzeichnet.
> Keinesfalls Anzünder für Ölöfen verwenden! - Hochwertige Anzündhilfen werden für eine sichere Anwendung immer mit Gebrauchsanweisung verkauft.
> Grillgeräte immer stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebes nicht verschieben. Nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen verwenden.
> Feuerlöscher, Wasser oder Löschdecke für den Ernstfall bereitstellen.
> Löschen Sie nach dem Grillen die Glut, auf keinen Fall sollten Sie diese in den Mülleimer entsorgen.
Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer
Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer Fisch, Eier, Nüsse oder Milchprodukte: Bis zu fünf Prozent der Österreicher leiden Schätzungen zufolge an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie ist wissenschaftlich nicht belegt. Dennoch versprechen die Anbieter in der Werbung eine zuverlässige Diagnose oder gar die Heilung der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat eine Testperson von sechs Anbietern im Raum Wien untersuchen lassen. Das Fazit des VKI: Die Bioresonanztherapie ist teuer und liefert keine zuverlässigen Ergebnisse. Ein Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollte am besten in einem Allergieambulatorium untersucht werden.
Kein einziger Befund deckte sich mit der von einem Allergiezentrum durchgeführten Kontrolluntersuchung, in der u.a. eine Frucht- und Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt wurde. Zudem lautete jeder einzelne Befund der Bioresonanzinstitute anders: Das Spektrum reicht von einer Unverträglichkeit gegen Erdnüsse und Walnüsse, über Instantkaffee und Saccharin bis hin zu Milcheiweis und Weizen. „In einer der getesteten Einrichtungen wurde der Testperson fälschlicherweise gar eine zerebrale Durchblutungsstörung attestiert. Die Testperson leidet jedoch weder unter typischen Symptomen wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen, noch wurde diese Erkrankung jemals im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung diagnostiziert“, berichtet VKI-Gesundheitsexpertin Dr. Bärbel Klepp. Auch die Ernährungsempfehlungen stehen in der Kritik: „Würde man sich an alle gegebenen Empfehlungen halten, wäre eine ausgewogene Ernährung schier unmöglich.“
Einheitlichkeit gab es im Rahmen des Tests dagegen in einem anderen Punkt: hohe Kosten im Falle einer Therapie. Diese reichen von 50 Euro bis zu 120 Euro pro Sitzung, wobei teils bis zu zehn notwendige Behandlungen in Aussicht gestellt wurden. Bei Erstkonsultationen wurden teils höhere Kosten (bis zu 168 Euro) verrechnet. Hätte sich die VKI-Testperson auf eine Therapie eingelassen, wären im extremsten Fall – inklusive der empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel - bis zu 900 Euro fällig geworden.
Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von dem deutschen Arzt und Scientologen Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Rasche als MORA-Therapie eingeführt. Um nicht weiter in die Nähe von Scientology gerückt zu werden, benannten sich in den 1990er Jahren mehrere bedeutende Therapeutenvereinigungen um und verbannten „Bioresonanz“ aus ihrer Namensgebung. So existieren ähnliche Verfahren unter den Namen Biokommunikations-, Bicom-, Multicom- und Multiresonanztherapie, Biophysikalische Informationstherapie (BIT), Diagnostische Resonanztherapie (DRT), Sequentielle Frequenzdiagnostik, Lykotronik-Therapie, SomaDyne, VegaSTT oder Matrix-Regerationstherapie.
Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt
Wenn das Hochwasser geht, bleiben oft Schwermetalle wie Blei oder Cadmium im Schlamm zurück. Die Belastung an Zink, Kupfer und Cadmium ist hoch. Diese Schwermetalle können zum Problem werden. Nach Überschwemmungen verbleiben sie in den Schlammrückständen und belasten dauerhaft den ufernahen Boden.
Während vor vielen Jahren der Schwennschlamm als Dünger galt, birgt er heute oft einen wahren Giftcockteil. Das Hochwasser hat Dünger und Pflanzenschutzmittel aus dem Boden gelöst. In vielen Kellern gelagerte Giftstoffe, Lacke, Putz- und Lösungsmittel haben ihren Weg in die Flüsse und Bäche gefunden. Auch der eine oder andere Öltank hat seinen Inhalt verloren.
Tiere auf den Weiden nehmen diese Stoffe beim Grasen auf. Überschwemmungen auf der Pferdeweide können langfristig Niere und Leber der Pferde stark belasten. Natürlich ist auch anderes Nutzvieh und der Anbau von Lebensmitteln betroffen.
Schwermetalle, die mit dem Schlamm auf die Felder kommen, halten sich längere Zeit im Boden.
Nach dem Hochwasser 2012 warnte das Umweltbundesamt in einer Aussendung, die heute wohl kaum an Aktualität verloren hat:
Bei allen Tätigkeiten nach Überflutungen ist es besonders wichtig, die üblichen hygienischen Maßnahmen, wie gründliches Händewaschen, zu beachten. Es sollten Handschuhe, Gummistiefel und feuchtigkeitsabweisende Kleidung getragen werden. Der Kontakt der bloßen Haut mit abgelagertem Schlamm soll weitestgehend vermieden werden, während der Arbeiten vor Ort sollte nicht gegessen oder getrunken werden.
Generell ist vom Verzehr von Obst und Gemüse aus überfluteten Bereichen abzuraten.
Keinesfalls sollten verwendet werden:
• Wurzelgemüse,
• Knollengemüse,
• "erdnahes" Gemüse wie Salat,
• Obst und Fruchtgemüse, das mit Überschwemmungswasser in Kontakt gekommen ist.
Überflutetes Gras oder Grünfutter soll weder verfüttert, noch siliert oder kompostiert werden.
ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich
ÖAMTC: Kilometerabhängige elektronische Mautsysteme weder fair noch wirtschaftlich "Eine kilometerabhängige Maut ist weder fair noch wirtschaftlich", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger, zur Forderung der EU-Parlamentarier nach Einführung eines kilometerabhängigen elektronischen Mautsystems klar. "Elektronische Mautsysteme haben bis zu dreimal höhere Systemkosten als Vignettensysteme. Internationale Erfahrungen zeigen, dass für den Betrieb elektronischer Mautsysteme bis zu einem Viertel der Einnahmen aufgewendet werden müssen". Darüber hinaus müssten bei Einführung einer kilometerabhängigen elektronischen Maut für Pendler und berufliche Vielfahrer neue komplizierte Fördersysteme geschaffen werden. Wiesinger: "Eine Systemumstellung rechnet sich nicht". Der Club warnt außerdem vor den gefährlichen Lenkungseffekten von kilometerabhängigen Mautsystemen. "Ausweich-Effekte auf die Landstraße erhöhen das Unfallrisiko und belasten die Bevölkerung und die Umwelt massiv", so Wiesinger.
Die Darstellungen, dass eine entfernungsabhängige Verrechnung fairer wäre als ein Vignettensystem, weist der ÖAMTC klar zurück. Die Vergleichsrechnungen für Wenigfahrer seien völlig irreführend, weil sie fast immer anhand der Jahresvignette erstellt würden. "In allen EU-Staaten mit Vignette gibt es Kurzzeitvignetten. Wenn man etwa davon ausgeht, dass ein Autofahrer, der lediglich 1.000 Kilometer auf österreichischen Autobahnen zurücklegt, eine 10-Tages-Vignette erwirbt, zahlt er fast genau denselben Kilometerpreis wie jemand mit 10.000 Autobahn-Kilometern und einer Jahresvignette", rechnet Wiesinger vor.
Zur Resolution des EU-Parlaments stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung klar: "Das ist kein bindender Vorschlag der EU für eine kilometerabhängige Bemautung, wie das derzeit gerne dargestellt wird. Die EU hat gar nicht das Recht, sich in diese Kompetenz der Mitgliedstaaten einzumischen. Außerdem sagt die Kommission auch, dass ein Vignettensystem wie in Österreich in Ordnung ist, vorausgesetzt es ist diskriminierungsfrei für alle EU-Bürger." Das bedeutet, dass es Alternativen zur Jahresvignette geben muss, so wie das in Österreich auch der Fall ist. "Es gibt keinen Grund, am österreichischen Vignetten-System zu rütteln", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Auch Ministerin Doris Bures habe im März im Interview mit dem ÖAMTC-Magazin auto touring ihr "Nein" zu einem kilometerabhängigen Mautsystem bekräftigt. "Wir verlassen uns auf das Wort der Frau Bundesminister, auch wenn einzelne SP-Europaparlamentarier sich nicht an die Regierungslinie halten", so Wiesinger abschließend.
Zahl der Motorradunfälle steigt saisonbedingt
Vergangene Woche kamen bei Motorradunfällen vier Menschen ums Leben. Seit 1. Jänner 2013 starben 29 Motorradlenker und -mitfahrer auf Österreichs Straßen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 19. Im gesamten Jahr 2012 verunglückten 70 Motorradlenker bzw. -mitfahrer tödlich.
Zurückzuführen ist die Steigerung unter anderem auf die stark steigenden Zulassungszahlen bei den Motorrädern.
Derzeit sind knapp 430.000 Motorräder in Österreich zugelassen. Im Jahr 2002 waren es noch 292.000 Motorräder. Etwa ein Drittel aller schweren Motorradunfälle sind Alleinunfälle, die häufig auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind.
An der TU Wien wurde der Verlauf des Hochwassers 2013 untersucht
Das Hochwasser in Österreich ist zum Glück wieder zurückgegangen – nun lässt sich wissenschaftlich Bilanz ziehen. Vom Hochwasserexperten Prof. Günter Blöschl und seinem Team vom Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie der TU Wien wurden die Daten nun analysiert und öffentlich zur Verfügung gestellt. Hauptverantwortlich für die außergewöhnlich heftigen Auswirkungen des Hochwassers war eine Überlagerung von zwei Niederschlagsspitzen. Auf seinem Weg donauabwärts nahm das Hochwasser diesmal weniger stark ab als im Hochwasserjahr 2002. Die Verwaltung in Österreich hat gut auf das Hochwasser reagiert, meint Günter Blöschl: Es seien die richtigen Maßnahmen ergriffen worden.
Viel Niederschlag in kurzer Zeit
Genau wie im Hochwasserjahr 2002 wies die Niederschlagsverteilung 2013 zwei Spitzen auf. Während 2002 zwischen diesen Spitzenwerten allerdings einige Tage lagen, wurden diese beiden Spitzen 2013 sehr knapp nacheinander gemessen, was die Hochwassersituation verschärfte.
In den Alpen fiel ein beträchtlicher Anteil des Niederschlags in Form von Schnee, sonst wäre das Hochwasser wohl noch heftiger ausgefallen. Der Regen wurde im österreichischen Alpengebiet ungefähr zur Hälfte vom Boden aufgenommen, die andere Hälfte floss ab. In Bayern war die Situation anders: Die sandigeren Böden dort konnten ca. 90% des Regens aufnehmen – dennoch hatte auch Bayern mit schweren Hochwasserproblemen zu kämpfen.
Auch das zeitliche Zusammenspiel der Hochwasserstände verschiedener Flüsse hat eine große Bedeutung: „Normalerweise führt zuerst der Inn Hochwasser, erst später folgt die bayrische Donau. In diesem Jahr allerdings trafen beide Ereignisse praktisch gleichzeitig ein, dadurch gab es in Passau das schlimmste Hochwasser der letzten 500 Jahre“, erklärt Blöschl.
Mäßiger Rückgang des Hochwassers auf der Reise donauabwärts
Der Wasserhöchststand wandert flussabwärts, normalerweise geht das Maximum dabei stetig zurück. Dieser Rückgang war 2013 weniger ausgeprägt als 2002. Daher bekam auch Wien noch einen sehr hohen Wasserstand ab, auch wenn es dort nicht zu schweren Schäden kam.
Diese mäßige Abnahme des Wasserhöchststandes auf dem Weg donauabwärts hat verschiedene Gründe: „Einerseits lag es daran, dass die beiden Niederschlagsmaxima zeitlich so knapp aufeinanderfolgten, andererseits kam es schon flussaufwärts nur in geringerem Maß zu Ausuferungen, weil der Hochwasserschutz besser funktioniert hat als 2002. Wenn das Wasser flussaufwärts nicht über die Ufer tritt, bedeutet das natürlich flussabwärts höhere Maximalwasserstände“, sagt Günter Blöschl.
Österreich hat gut reagiert
Den EntscheidungsträgerInnen in Österreich attestiert das TU-Hochwasserteam gute Arbeit: „Ingesamt hat man sich klug verhalten“, lobt Blöschl. Einerseits wurden seit 2002 wichtige bauliche Maßnahmen gesetzt (etwa Dämme erneuert), andererseits hatte man sehr gute Prognosen zur Verfügung, mit Hilfe derer man sich rechtzeitig um mobilen Hochwasserschutz kümmern und Evakuierungen veranlassen konnte. Die TU Wien war an der Entwicklung dieser Prognose-Modelle maßgeblich beteiligt.
Ganz verhindern werden sich Hochwasserkatastrophen wohl nie lassen. „Wichtig wären große Retentionsflächen, die das Wasser aufnehmen können“, sagt Blöschl – doch in dicht besiedelten Gebieten ist es schwierig, diese Flächen zur Verfügung zu stellen. Um das Hochwasser 2013 vollständig unterzubringen wäre ein Volumen von ca. 10 Mrd m³ erforderlich. Auf einer Fläche von 100 km² würde dieses Wasservolumen einem Wasserstand von 100 m entsprechen.
"Pkw-Verkehr fährt mehr als kostendeckend"
"Pkw-Verkehr fährt mehr als kostendeckend" Der Kfz-Verkehr deckt seine externen Kosten, das hat die Wirtschaftskammer heute in einer Studie belegt und gleichzeitig die Forderung gestellt, den Pkw stärker "in den Fokus zu rücken". "Die Diskussion über externe Kosten ist für den ÖAMTC grundsätzlich richtig und wichtig", so der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger. "Die Verteilungsdiskussion der Wirtschaftskammer auf Kosten der Autofahrer ist allerdings nicht nachvollziehbar."
Der motorisierte Verkehr leistet jährlich rund 12,5 Milliarden Euro an Abgaben und Steuern für das Budget. Für den Bau und Erhalt der Straßeninfrastruktur werden dagegen lediglich rund 3,9 Milliarden Euro aufgewendet. "Netto trägt der motorisierte Verkehr also über 8 Milliarden zum Bundesbudget bei", so Wiesinger. "80 Prozent der Zahlungen ins Budget stammen von Autofahrern. Obwohl laut zahlreicher Studien ein Lkw die Straßeninfrastruktur 30.000 Mal stärker belastet als ein Pkw. Wir sind jederzeit gerne bereit, eine Diskussion über die verursachergerechte Verteilung von direkten Kosten im Straßenverkehr zu führen."
An bisher 40 Standorten in Linz gelbe Linien statt Halteverbotstafeln
An bisher 40 Standorten in Linz gelbe Linien statt Halteverbotstafeln Linz. - Durch die im Zuge der Novellierung der Straßenverkehrsordnung seit 2011 gegebene Möglichkeit, an Stelle von Halteverbotstafeln gelbe Linien am Boden anzubringen, konnte der Schilderwald in der Landeshauptstadt in der jüngsten Vergangenheit kräftig gelichtet werden.
Die Stadt Linz nimmt bei der neuen Markierungsform eine Vorreiterrolle ein und hat bereits an bisher 40 Standorten beziehungsweise Straßenzügen Halteverbote auf mehr als 3.400 Metern Länge durch gelbe Linien ersetzt. Nach Anfangsschwierigkeiten – viele VerkehrsteilnehmerInnen, vor allem NichtlinzerInnen, war die neue Markierung in den ersten Monaten nach der Einführung noch zu wenig bekannt – haben sich die LenkerInnen an die gelben Linien gewöhnt und die am Boden angebrachten Hinweise werden von den AutofahrerInnen weitgehend beachtet.
Das Bezirksverwaltungsamt des Magistrats Linz hat bereits im Jahr 2011 in der Bethlehemstraße sowie an der Müller-Gutenbrunn-Straße / Weinheberstraße die ersten gelben Markierungen verordnet. Im Vorjahr und heuer kamen weitere 38 Standorte dazu.
Zuletzt wurden zur Reduzierung des Schilderwalds im Zuge der Neugestaltung der südlichen Landstraße an der Landstraße im Vorfeld des neuen Musiktheaters sowie an der Bahnhofsstraße im Bereich der Blumauerstraße und Humboldtstraße gelbe Markierungen angebracht. Weitere neue Standorte betrafen im Jahr 2013 die Bereiche Knabenseminarstraße/Wischerstraße, Im Tal 12 in Alt Urfahr West, die Ferihumerstraße bei der Gerstnerstraße und die Böhmerwaldstraße in Urfahr.
Gelbe nicht unterbrochene Längsmarkierungen bedeuten “Halten und Parken verboten”, gelbe unterbrochene Längsmarkierungen “Parken verboten”.
„Wie bei allen Neuregelungen bedurfte es bei den gelben Linien einer Einführungsphase, bis sich die AutofahrerInnen und vor allem EinpendlerInnen aus anderen Bezirken daran gewöhnt haben. Es handelt sich jedoch um eine Maßnahme, von der durch die Verbesserung des Stadtbildes alle profitieren“, unterstreicht der Linzer Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger die Beweggründe für die Einführung dieser Bodenmarkierungen. „In der Landeshauptstadt Linz gibt es mehr als rund 24.000 Schilder, die auf Verkehrsregelungen, Kurzparkzonen sowie auf verschiedene Einrichtungen hinweisen. Dies bedeutet, dass auf den rund 600 Kilometer Linzer Straßen auf einen Kilometer rund 40 Schilder kommen. Eine weitere Begradigungsmöglichkeit im ,Schilderslalom’ bietet sich nun in der Landstraße”, informiert Luger.
Dort hat die Stadt Linz eine mehr als 16.000 Quadratmeter große Begegnungszone zwischen der Bismarckstraße und dem Musiktheater eingechtet. Dort gibt es künftig nur mehr einheitliche rechteckige Hinweise an Stelle der vorher angebrachten Schilder „Fußgängerzone” (rechteckig) mit Zusatztafeln „Ausgenommen….” und angefügtem Schild „Tempo 20” (rund).
Mit der neuen Beschilderung kommt somit auch mehr Klarheit in die erforderliche Kennzeichnung des Verkehrs in der Linzer Innenstadt. Durch die Begegnungszone kann auch die Dominanz des motorisierten Verkehrs zugunsten der FußgängerInnen und RadfahrerInnen entsprechend zurückgenommen werden.
Multikulti in der WESTbahn - Staatssekretär Kurz lobt Integrationspolitik
(v.l.n.r.): Geschäftsführer der WESTbahn Dr. Erich Forster, WESTstewardess Claudia, WESTsteward und Integrationsbotschafter Nusret Güzel, Staatssekretär Sebastian Kurz Das Credo der WESTbahn ist die ständige Optimierung der Kundenzufriedenheit, die durch unsere Stewards erfolgt. Denn sie tragen die Verantwortung für den Verkauf der Tickets an Bord, die Reinigung des Zuges oder den persönlichen Service, wie Hilfe bei Rollstuhlkunden oder Müttern mit Kinderwagen. Vielfalt ist dabei der Schlüssel zum Erfolg! Unterschiedliche Mitarbeiter machen den Erfolg der WESTbahn aus, weil sie den vielfältigen Bedürfnissen der Kunden entsprechen können.
Die WESTbahn setzt auf Pluralität bei der Nationalität unserer Stewards und das macht sie anders als viele Unternehmen in Österreich: Insgesamt beschäftigt die WESTbahn Mitarbeiter aus 23 Länder: von Ägypten über Indien, Serbien bis Ungarn. Allein vier Triebfahrzeugführer stammen aus Ungarn. „Wir können nur von der bunten Mischung unseres Bordpersonals profitieren: Von slowakisch bis chinesisch, unsere Stewards können in sagenhaften 22 Sprachen kommunizieren. Die am häufigsten gesprochene Sprache ist neben englisch übrigens italienisch vor französisch und russisch“, sagt WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.
Besonders gefreut haben sich die Stewards über den heutigen Fahrgast, den Staatssekretär Sebastian Kurz. Er stattete unserem Betrieb einen Besuch ab und outete sich als WESTbahn-Fan.
Sebastian Kurz über die WESTbahn: "Die WESTbahn zeigt, dass es für ein Unternehmen bereichernd ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus so vielen Ländern und mit so vielen Sprachen beschäftigt zu haben. Und der Erfolg gibt ihnen auch recht. Ich freue mich daher, die WESTbahn als Kooperationspartner der Initiative "Zusammen:Österreich" begrüßen zu dürfen."
Die WESTbahn ist Kooperationspartner der Initiative 'Zusammen:Österreich' des Staatssekretariats. Ziel der Initiative ist es, gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund anzukämpfen. Mitarbeiter der WESTbahn treten im Rahmen dieser Initiative als Integrationsbotschafter, etwa in Schulen, auf, um den Schülern das Thema „Integration durch Leistung“ näher zu bringen und die Entwicklung von Schulprojekten zu begleiten, die das Zusammenleben fördern.
Drei Optionen beim Datenschutz
Die Enthüllungen der vergangenen Tage um den Datenschutz erinnerten an George Orwells Roman "1984", die Dystopie eines totalitären Überwachungsstaates. Allerdings unterscheidet sich die Realität von der orwellschen Vision: Sie ist nicht düster und bedrückend, sondern gaukelt in bunten Buchstaben und sympathischen Marketingbotschaften eine "Neue Welt des Arbeitens" und ähnlich verlockende Szenarien vor - tatsächlich haben US-Geheimdienste aber in großem Stil Daten von Servern bedeutender US-Konzerne - der "Cloud" - abgerufen, denen auch EU-Bürger ihre wertvollen Daten anvertraut hatten.
Werden Einträge in Social Networks wie Facebook gescannt, dann ist das für Unternehmen weniger dramatisch - wer Betriebsgeheimnisse hat, der wird sie nicht Mark Zuckerberg anvertrauen. Doch was geschieht mit jenen Unternehmen, deren Firmenhandys auf Googles Android, Apples iOS oder Blackberry - auch Kanada gestand entsprechende Spitzel-Aktionen - laufen? Oder mit jenen, die sich effizientere Teamarbeit von Microsofts Office 365 erhofften, das oft auf Servern des US-Konzerns läuft? Es ist derzeit selbst für Experten noch schwierig, die Weitläufigkeit des Systems und die tatsächliche Involvierung der erwähnten US-Konzerne abzuschätzen; zu unpräzise sind dafür diverse Informationsquellen. Klar ist aber: Wer Betriebsgeheimnisse hat, der sollte sich nun ernsthafte Gedanken machen.
Österreichs Unternehmen haben in dieser Hinsicht mehrere Optionen. Erstens können sie die Gefahrenlage ignorieren und weiterhin blind den US-Anbietern vertrauen - mit den entsprechenden Vorteilen der Effizienzmaximierung und dem Risiko des Datenverlusts. Zweitens könnte der Schritt in die technologische Steinzeit gewagt werden, indem Cloud Computing, IT-Outsourcing und ähnliche Trends ignoriert werden; die Daten finden sich dann nur noch im eigenen Haus, abgeschottet vom World Wide Web - das ist sicher, aber ineffizient. Drittens: ein Kompromiss aus beiden Lösungen, bei dem weniger heikle Daten in die Cloud wandern, das Wichtige aber im eigenen Haus bleibt.
Für Österreichs Cloud-Anbieter geht nun die Sonne auf: Die "Yes, we scan"-Attitüde der US-Regierung stärkt den Wunsch nach lokalen Lösungen.
3 Verkehrstote am Pfingstwochenende - geringste Opferzahl seit Beginn der Aufzeichnungen
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen am Pfingstwochenende verloren ein 30-jähriger Motorradfahrer, ein 17-jähriger Mopedfahrer und ein 77-jähriger Pkw-Lenker ihr Leben.
Der Motorradlenker kam vermutliche wegen nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit in einer Kurve zu Sturz und rutschte mit hoher Wucht gegen einen entgegenkommenden Pkw.
Der 17-jährige Mopedfahrer kam vermutlich ebenfalls wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal gegen einen Pkw.
Der 77-jährige Pkw-Lenker kam aus unbekannter Ursache auf einer Autobahn ins Schleudern und prallte gegen die Leitschiene. Dabei wurde der nicht angegurtete Lenker aus dem Fahrzeug geschleudert. Im Vergleich dazu sind am Pfingstwochenende im Jahr 2011 von Freitag 00.00 Uhr bis Montag 24.00 Uhr 9 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2010 wurden 6 und im Jahr 2009 neun Menschen tödlich verletzt.
Mit 3 Verkehrstoten zu Pfingsten 2013 wurde die bisher absolut niedrigste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.
Am Pfingstwochenende 2013 ereigneten sich in Österreich insgesamt 398 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 90 oder 18,4 % weniger als im Vorjahr (488 Unfälle). Dabei wurden 464 Personen verletzt, um 108 oder 18,9 % weniger als zu Pfingsten 2012 (572 Verletzte).
Von Freitag bis Pfingstmontag wurden von der Polizei 46.591 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet und 483 Lenker wegen Alkoholisierung angezeigt. In 237 Fällen musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden.
Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen (- 8,2%), bei den Alkolenkern (- 17,6%) und bei den vorläufigen Führerscheinabnahmen um 22,5 %. (2012: 50.764 Geschwindigkeitsdelikte, 586 Alkoholanzeigen und 306 Führerscheinabnahmen).
Hochwasserrisiko durch starke Verbauung - seit 2001 mehr als 500 Quadratkilometer verbaut
Jeden Tag werden in Österreich mehr als acht Hektar verbaut, das entspricht der Fläche von 14 Fußballfeldern. Dadurch kann weniger Wasser in Böden versickern, wodurch das Hochwasserrisiko steigt. In den vergangenen zehn Jahren wurde mehr als die Gesamtfläche Wiens verbaut.
Österreichs Nachhaltigkeitsstrategie schreibt fest, dass täglich maximal 2,5 Hektar für Siedlungen, Geschäfte und Verkehrsflächen verbaut werden sollen. Doch in Wirklichkeit werden in Österreich mit rund acht Hektar pro Tag drei Mal so viele Flächen verbaut.
Durch die starke Versiegelung der Flächen in Österreich steigt das Hochwasserrisiko beziehungsweise das Ausmaß einer Hochwasserkatastrophe wird verschärft. "Wir erleben derzeit, dass ein paar Zentimeter entscheiden können, ob eine Region überflutet wird", so VCÖ-Experte Gansterer. Eine VCÖ-Analyse zeigt, dass seit dem Jahr 2001 mehr als 500 Quadratkilometer Fläche verbaut wurden, mehr als die gesamte Fläche Wiens.
Allein den Verkehrsflächen fiel zuletzt jeden Tag die Fläche von vier Fußballfeldern zum Opfer. "Österreich hat bereits ein extrem dichtes Straßennetz. Der Bau weiterer Straßen ist aus Verkehrssicht nicht nötig, umso mehr als der Verkehr in den letzten Jahren geringer gestiegen ist als prognostiziert", meint Gansterer. Probleme bereiten zudem große Einkaufszentren und Supermärkte am Stadtrand mit ihren großen Parkplätzen. Der VCÖ möchte mit der Einführung einer Parkplatzabgabe einen Anreiz für zentrumsnahe Lagen mit weniger Flächenverbrauch setzen. Einkaufszentren sollen für jeden Parkplatz eine jährliche Abgabe zahlen.
"Die rasche Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe hat jetzt oberste Priorität. Gleichzeitig müssen auch Maßnahmen gesetzt werden, damit in Zukunft die Folgeschäden starker Niederschläge verringert werden. Denn im Hochsommer wäre die Katastrophe aufgrund der höheren Schneefallgrenze noch größer als heute", stellt VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer fest.









