Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Montag 15.10.2018 10:24
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Oberösterreich, TitelseiteRSS

inhalt
inhalt
24.09.2018

Lippenbekenntnis ist zu wenig

Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen

Sind führende Sozialdemokraten nicht von Sinnen, dann beteuern sie nicht nur, hinter Neo-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu stehen. Dann tun sie das auch.

Das Lob der Parteigranden ist groß für die Neue an der Spitze. Einer wie der andere beteuert, Kerns Nachfolgerin zu unterstützen. Nur eine aus der SPÖ-Riege warnt die Gesinnungsfreunde auch öffentlich, AK-Chefin Renate Anderl. Es solle nicht nur jetzt gesagt werden, hinter Pamela Rendi-Wagner zu stehen, das müsse fortan auch so sein. Wiener Rote hatten ja Doris Bures als Frontfrau gewollt.

Vor allem mächtige SPÖler wie Bürgermeister Michael Ludwig sind gut beraten, dem Lippenbekenntnis Taten folgen zu lassen, damit es nicht weiter bergab geht mit seiner Partei. In der Hauptstadt wird spätestens 2020 gewählt; eine schwache Bundespartei kann Ludwig dafür nicht brauchen. Erfangen kann sich diese nur, wenn Schluss ist mit Querschüssen wie jenen in Sachen Migrationspolitik, wenn Schluss ist mit Intrigen und Falschspielerei. Was Kern verabsäumt hat, als er SPÖ-Chef wurde, wird Rendi-Wagner tun müssen: Vertrauensleute um sich scharen. Das umso mehr, als sie der SPÖ erst vor eineinhalb Jahren beigetreten ist.

Sie kennt deren Mechanismen nicht, hat keine Hausmacht. Vor allem Bures wird als Verbündete vonnöten sein. Rendi-Wagners Vorteil: Sie ist unbelastet von der roten Vergangenheit. Mit ihr kann das signalisiert werden, was Kern der Partei verordnet hat: sich zu öffnen – mit der Hoffnung auf Zuspruch abseits klassischer Klientel, jenem von Urbanen, Grün- oder NEOS-Affinen. Rendi-Wagner soll ja auch Spitzenkandidatin bei der Nationalratswahl sein. Leadership hat sie nun zu zeigen – und dass sie Politik kann. Dass sie sich vom Oppositionsdasein nicht zermürben lässt. Dass sie der Regierung mehr entgegenzuhalten hat als Keppelei. Eine Mammutaufgabe für eine Frau in einer Partei, in der bis dato nur Männer das Sagen hatten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von SPÖ Presse und Kommunikation - CC BY-SA 2.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Karin Leitner
24.09.2018

Herbstbeginn

Die neue starke Frau in der SPÖ muss zuerst auf Wahlkampftour in eigener Sache gehen Die neue starke Frau in der SPÖ muss zuerst auf Wahlkampftour in eigener Sache gehen

Seit gestern exakt 3:54 Uhr haben wir nun kalendarisch den Herbst und der erste Herbststurm zieht auch schon über das Land. Für die heimische Innenpolitik kann man hingegen Entwarnung geben – die bereits angekündigten Stürme haben sich deutlich abgeschwächt.

Erstens weil sich die Opposition mit sich selbst beschäftigen muss. Die neue starke Frau in der SPÖ muss zuerst auf Wahlkampftour in eigener Sache gehen, will sie die 96,8 Prozent ihres Vorgängers — aufgestellt vor 27 Monaten — erreichen oder übertrumpfen. Auch bei den Neos spricht der Wechsel an der Spitze samt Babypause eher dafür, dass die kommenden Monate doch nicht so heiß werden wie gedacht.

Zweitens ist auch der Gewerkschaft der absolute Feind abhandengekommen. Denn die Empfehlungen, die die Regierungsspitze den Sozialpartnern mitgab, kann man eigentlich nur als Rückenwind für die Gewerkschaft sehen. Vermutlich aus oppositionellem Reflex heraus wurde dieser Rückenwind von ÖGB und SPÖ gleich als Flatulenz abqualifiziert. Ansonsten wäre es eher unverständlich, warum Arbeitnehmervertreter sich darüber mokieren, wenn die Regierungsspitze für einen „guten Gehaltsabschluss jedenfalls klar über der Inflation“ appelliert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: SPÖ Presse und Kommunikation - CC BY-SA 2.0 / Quelle: Oö. Volksblatt von Herbert SCHICHO
13.09.2018

Neues Arbeitszeitgesetz in Kraft: Die wichtigsten Neuerungen

Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen. Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen.

Seit 1. September 2018 gelten die aktuellen Änderungen im Arbeitszeitgesetz und im Arbeitsruhegesetz. Kernstück ist die Anhebung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden. Über diese und wichtige weitere Änderungen informiert das Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen TPA.

Die gravierendste – und bis zuletzt heftig diskutierte – Änderung im Arbeitszeitgesetz (AZG) betrifft die Erlaubnis für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort bei Bedarf vorübergehend ohne Verwaltungsstrafen bis zu zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche beschäftigen zu dürfen, womit eine weitgehende Entkriminalisierung der Arbeitspraxis möglich sein sollte. Die nun mit der Novelle erlaubte zusätzliche 11. und 12. Stunde ist grundsätzlich als Überstunde abzugelten.

Aber:

Arbeitnehmer können Überstunden, die über zehn Stunden täglich bzw. 50 Stunden wöchentlich hinausgehen, ohne Angabe von Gründen ablehnen, und sie dürfen aus diesem Grund nicht benachteiligt werden – etwa, was das Entgelt oder die Aufstiegschancen betrifft.

Wird ein Arbeitnehmer dennoch gekündigt, kann die ausgesprochene Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht angefochten werden.

Zudem können Arbeitnehmer selbst wählen, ob sie Überstunden, die über die zehn bzw. 50 Stunden hinausgehen, in Geld oder mit Zeitausgleich vergütet bekommen wollen.

Bis 31.8.2018 durften Mitarbeiter – je nach gesetzlicher oder kollektivvertraglicher Lage – maximal bis zu zehn Stunden am Tag bzw. 50 Stunden pro Woche beschäftigt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen war es allerdings möglich, per Betriebsvereinbarung oder mit Einzelvereinbarungen bis zu zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche beschäftigt zu werden. Diese Regelung zu Sonderüberstunden ist mit der Novelle entfallen.

Tipp: Unverändert aufrecht bleibt die Bestimmung, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Vier-Monats-Zeitraum im Schnitt maximal 48 Stunden pro Woche beschäftigt werden dürfen. Wichtig ist auch, dass alle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer günstigere Regelungen in Kollektivverträgen und Betriebsvereinbarungen durch die Novelle nicht berührt werden.

Für Gleitzeit-Vereinbarungen gilt künftig Folgendes: Gleitzeit-Arbeitende können seit 1.9.2018 für das gesetzlich zulässige Ausmaß der Normalarbeitszeit von zwölf Stunden herangezogen werden, wenn sichergestellt ist, dass sie ein Zeitguthaben auch ganztägig verbrauchen können und der Verbrauch im Zusammenhang mit einer wöchentlichen Ruhezeit nicht ausgeschlossen ist.

Tipp: Zu beachten ist, dass die Gleitzeitvereinbarung die Möglichkeit vorsehen muss, dass Gleittage in Anspruch genommen werden können. Und sie darf auch die Möglichkeit zur Konsumation in Form verlängerter Wochenenden nicht ausschließen.

Arbeitet nun der Mitarbeiter unter diesen Voraussetzungen an einem Tag aufgrund der autonomen, von ihm selbst vorgenommenen Zeiteinteilung mehr als zehn Stunden, aber höchstens zwölf Stunden, handelt es sich dabei um Normalarbeitszeit.

Überstunden liegen nur dann vor, wenn der Arbeitgeber trotz Gleitzeit Arbeitsstunden anordnet, die über die Normalarbeitszeit von acht Stunden am Tag bzw. 40 Stunden in der Woche hinausgehen.

Tipp: Zu beachten ist, dass viele Kollektivverträge vorsehen, dass auch bei Gleitzeit die Normalarbeitszeit mit zehn Stunden begrenzt bleibt und die 11. und die 12. Stunde des Tages als Überstunde gelten. Damit fällt für diese ein Überstundenzuschlag an.

Ausnahme von der Wochenend- und Feiertagsruhe

Das Arbeitsruhegesetz (ARG) sieht vor, dass Mitarbeitern eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden zu gewähren ist, in die auch der Sonntag fällt. Mitarbeiter dürfen am Wochenende also grundsätzlich aufgrund der sogenannten Wochenendruhe nicht beschäftigt werden.

Seit 1. September 2018 gilt aber folgende Ausnahmeregelung: Bei vorübergehend auftretendem besonderen Arbeitsbedarf darf durch Betriebsvereinbarung eine Ausnahme von der Wochenend- und der Feiertagsruhe zugelassen werden, und zwar an maximal vier Wochenenden oder Feiertagen pro Arbeitnehmer und Jahr. In Betrieben ohne Betriebsrat ist dafür eine schriftliche Einzelvereinbarung notwendig.

Wenn zum Beispiel die Ausnahmen von der Wochenend- und Feiertagsruhe für wiederkehrende Ereignisse abgeschlossen werden – etwa jedes Jahr für die Weihnachts- oder Osterzeit – ist der entsprechende Anlass in der Betriebsvereinbarung bzw. in der schriftlichen Einzelvereinbarung festzuhalten.

Tipp: Bitte beachten Sie, dass eine Ausnahme von der Wochenendruhe nicht an vier aufeinander folgenden Wochenenden erfolgen darf.

Ohne Betriebsvereinbarung dürfen Arbeitnehmer die Wochenend- und Feiertagsarbeit grundlos ablehnen. Sie dürfen deshalb weder bei Entgelt noch bei Aufstiegsmöglichkeiten oder Versetzung benachteiligt werden. Vor allem dürfen sie deswegen nicht gekündigt werden. Wird der Arbeitnehmer dennoch gekündigt, kann er die ausgesprochene Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht anfechten.

Sonderregel Einzelhandel

Für den Einzelhandel gibt es die Möglichkeit, betriebsintern an vier Wochenenden oder Feiertagen pro Jahr eine Ausnahme von der Wochenende- bzw. Feiertagsruhe zu vereinbaren, nicht. Denn Verkaufstätigkeiten sind nach dem Öffnungszeitengesetz geregelt.

WICHTIG – Neue Ausnahme für nahe Angehörige

Neu ist seit 1. September 2018 auch, dass bestimmte nahe Angehörige weder dem Arbeitszeit- noch dem Arbeitsruhegesetz unterliegen. Das betrifft Familienmitglieder, die im Rahmen von Dienstverhältnissen beschäftigt und bei der Gebietskrankenkasse als Dienstnehmer gemeldet sind.

Als nahe Angehörige gelten

die Eltern,

volljährige Kinder,

der/die im gemeinsamen Haushalt lebende Ehegatte/-gattin oder eingetragene Partner/in, sowie

der/die Lebensgefährte/-gefährtin, wenn diese/r mit dem Arbeitgeber seit mindestens drei Jahren im gemeinsamen Haushalt lebt.

Diese Ausnahme wirkt auch nur, wenn es sich bei dem Unternehmen/Arbeitgeber um ein Einzelunternehmen handelt. Kapitalgesellschaften bzw. im Firmenbuch eingetragene Personengesellschaften wie Kommanditgesellschaften (KG) und offene Gesellschaften (OG) können diese Regelung nicht in Anspruch nehmen.

Die Ausnahme von AZG und vom ARG greift aber nur dann, wenn

die gesamte Arbeitszeit des nahen Angehörigen aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeiten nicht messbar bzw. nicht festlegbar ist, oder

die gesamte Arbeitszeit des nahen Angehörigen aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeit die Selbstfestlegung der Arbeitszeit durch den Arbeitnehmer erfordert.

Ebenfalls von den Regelungen befreit sind leitende Angestellte und – dies ist neu – sonstige Arbeitnehmer, denen maßgebliche selbstständige Entscheidungsbefugnis übertragen ist.

Sonderfall Hotel- und Gastgewerbe

Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen. Auch die nun in Kraft getretene Neuregelung sieht vor, dass für Arbeitnehmer im Hotel- und Gastgewerbe bei geteilten Diensten die tägliche Ruhezeit auf mindestens acht Stunden verkürzt werden kann.

Aber folgende wesentliche Änderungen sind dabei zu beachten: Bei geteilten Diensten

erlaubt das AZG selbst die Verkürzung der Ruhezeit,

betrifft die Verkürzung der täglichen Ruhezeit vollzeit- und auch teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer,

wird die Verkürzung der Ruhepause nicht bloß in Saisonbetrieben, sondern in allen Betrieben des Hotel- und Gastgewerbes möglich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.02.2018

Urteil zu Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Nach der Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichts, welches Dieselfahrverbote in Städten grundsätzlich für zulässig hält, gibt Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Entwarnung: „In Österreich stehen keine Fahrverbote im Raum. Die Ausgangslage ist – bspw. in Wien – eine ganz andere als in den deutschen Städten: Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wurden in Wien 2017 an allen 13 Messstellen die EU-Grenzwerte für Feinstaub erneut klar unterschritten.“ Auch die Stickoxidbelastung ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das war auch Anlass genug für Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) vergangene Woche Fahrverbote dezidiert auszuschließen.

D: Keine modernen Diesel-Pkw betroffen

„Klar festhalten muss man zudem, dass auch in Deutschland ausschließlich ältere Dieselfahrzeuge von der aktuellen Fahrverbots-Diskussion betroffen sind“, so Kerle. Demnach müssten sich Autofahrerinnen und Autofahrer, die einen modernen Euro-6 Diesel-Pkw besitzen, auch in Deutschland keine Sorgen darüber machen, ob sie in Zukunft aus deutschen Städten ausgesperrt werden.

Kerle: „Diese Tatsache zeigt uns klar und deutlich, dass die Fortschritte der Automobilindustrie anerkannt werden. Denn die modernen Euro-6-Fahrzeuge sind sauber, effizient und entsprechen den höchsten Umweltstandards. Es gibt überhaupt keinen Anlass dazu, neue Diesel-Pkw aus den Städten zu verbannen.“ Entsprechend erfreulich sei es, dass es in Österreich eine breite Ablehnung von Fahrverboten gibt, sowohl von der Politik als auch von Seiten diverser Interessenvertretungen wie der Arbeiterkammer oder dem ÖAMTC. Positiv zu beurteilen wären hingegen Incentives, die zur Verjüngung des Fahrzeugbestandes führen. „Die österreichischen Automobilimporteure beteiligen sich gerne an sinnvollen Maßnahmen, die sowohl der Umwelt, als auch den Autofahrern und der Wirtschaft dienen, wie beispielsweise einer Verschrottungsprämie“, so Kerle abschließend.

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure stellt eine eigens geregelte Interessenvertretung innerhalb der Industriellenvereinigung dar. Mitglieder sind die österreichischen Automobilimporteure und die Vertriebsgesellschaften der internationalen Automobilhersteller.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.02.2018

Umfrage: FPÖ rutscht weiter ab - ÖVP souverän vor SPÖ

Sonntagsfrage: ÖVP 31%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, Neos 7%, Grüne 5%, Liste Pilz 3% Sonntagsfrage: ÖVP 31%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, Neos 7%, Grüne 5%, Liste Pilz 3%

Die FPÖ ist weiter im Abwind, die ÖVP liegt souverän vor der SPÖ an der Spitze, im Dreikampf der "Kleinen" legen die Neos zu. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 1010 Online-Interviews, 15.-21. Februar, Schwankungsbreite +/-3,1%).

Wäre bereits am kommenden Sonntag Neuwahl, käme die ÖVP wieder auf 31 Prozent der Stimmen (unverändert gegenüber vor zwei Wochen). Die SPÖ könnte mit 26 Prozent rechnen(ebenfalls unverändert). Die FPÖ käme nur auf 24 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen und zwei Prozentpunkte weniger als noch vor einem Monat.

Im Dreikampf der "Kleinen" können sich die Neos absetzen. Sie kämen auf sieben Prozent der Stimmen (ein Prozentpunkt mehr als vor zwei Wochen). Ebenfalls wieder im Parlament wären die Grünen mit fünf Prozent (unverändert). Die Liste Peter Pilz wäre mit drei Prozent draußen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.12.2017

ASFINAG verzichtet schon seit 2015 freiwillig auf den Einsatz von Glyphosat

Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit. Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit.

Anlässlich der derzeit laufenden Diskussion um die Verwendung von Glyphosat und der möglichen schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit, halten Josef Fiala und Stefan Siegele, die Geschäftsführer der ASFINAG Service Gesellschaft bzw. ASFINAG Alpenstraßen GmbH fest: „Die ASFINAG verwendet bereits seit drei Jahren kein Glyphosat oder andere Chemikalien.

Als nachhaltiger Autobahnbetreiber verzichten wir gänzlich auf Unkraut-Vernichter im Streckennetz, damit kommen wir unserer Verantwortung zum Schutz der Menschen und der Umwelt nach.“

Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit.

Die Mitarbeiter des Autobahnbetriebes sind zumindest zwei Mal im Jahr dafür auf der Strecke unterwegs und beseitigen unerwünschten Bewuchs. Fazit: Das manuelle Entfernen von Pflanzen ist zwar zeitintensiver, dafür aber die umweltfreundlichste und auch nachhaltigste Methode.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.01.2018

Heinz Fischer übt scharfe Kritik an Bundesregierung

Heinz Fischer übt scharfe Kritik an Bundesregierung Heinz Fischer übt scharfe Kritik an Bundesregierung

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ übt der sonst so zurückhaltend formulierende ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer scharfe Kritik an der neuen Bundesregierung. Die Installierung von Generalsekretären mit Weisungsrecht bringe „Misstrauen gegenüber der Beamtenschaft zum Ausdruck und will hochqualifizierte Mitarbeiter an die kurze Leine nehmen“. Das könne er „nicht gutheißen“ – umso weniger, als die neuen Generalsekretäre „nicht einmal in einem geregelten Verfahren öffentlich ausgeschrieben werden müssen“. Diese Entwicklung sei „besorgniserregend“. Er verstehe auch die Sorge „sehr angesehener und erfahrener Menschen“ über den Zugriff, den die FPÖ nun auf sensible Daten habe. „Die FPÖ ist in der Vergangenheit mit dem Datenschutz nicht immer besonders sensibel umgegangen. Wenn sie über brisante geheime Daten verfügt, wurden solche in der politischen Auseinandersetzung auch verwendet. Das betraf vertrauliche Aktenstücke, aber auch Daten aus dem Elektronischen Kriminalpolizeilichen Informationssystem (EKIS)“.

Die Aussage des FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus, man solle Flüchtlinge in Massenquartieren am Stadtrand unterbringen, um zu zeigen, dass es in Wien „doch nicht so gemütlich ist“, empfindet Fischer als „inhuman“. „Wenn ein Politiker Menschen gegenüber argumentiert, als seien sie Menschen zweiter Klasse, dann müssen die Alarmglocken läuten“, sagt Fischer im „profil“-Interview.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: SPÖ Presse und Kommunikation CC BY-SA 2.0
18.12.2017

BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig

BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig

Die BAWAG PSK informierte im Herbst 2016 ihre Kontokunden über die Einstellung des bisherigen Kontomodells und den Umstieg auf ein neues. Diese Information war aus Sicht des VKI aber unzureichend, weil nicht klar war, was sich bei diesem Umstieg für die Konsumentinnen und Konsumenten ändert und welche Leistungen teurer würden. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) brachte im Auftrag des Sozialministeriums eine Klage wegen dieser Kontoumstellung der BAWAG PSK ein. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab dem VKI nun recht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Im Oktober 2016 informierte die BAWAG PSK ihre Kunden per Brief, dass die alten Kontomodelle eingestellt würden und die Kunden auf neue umsteigen müssten. Sollte kein Umstieg erfolgen, wurde eine Kündigung per 31.1.2017 angedroht. Im Schreiben war von einem angeblichen Verbraucherbedürfnis nach einer vereinfachten Produktpalette die Rede. Außerdem entstand durch das Schreiben der Eindruck, dass sich die Verbraucher durch einen Umstieg auf das angebotene neue Kontomodell dauerhaft etwas ersparen würden. Tatsächlich enthielten die neuen Kontopakete aber weitgehend Bankomatgebühren.

Aus Sicht des VKI war das Schreiben abgesehen von diesen fraglichen Ausführungen auch deswegen problematisch, weil darin nicht ersichtlich war, welche konkreten Entgelte und Leistungen sich in welchem Umfang ändern. Das Gesetz sieht vor, dass eine von der Bank vorgeschlagene Änderung des Girokontovertrages klar und verständlich abgefasst sein muss. Da den Konsumenten ein klares Bild über etwaige wirtschaftliche Nachteile der geplanten Regelung zu vermitteln ist, reicht es laut OLG Wien nicht, den Kunden nur die neue Entgeltregelung mitzuteilen. Die Bank muss den Kunden auch die bisherige Entgeltvereinbarung klar vor Augen führen, damit diese die alte und die neue Vereinbarung vergleichen können. Für das OLG Wien stellt daher die Kontoumstellung der BAWAG PSK im Herbst 2016 eine unzulässige Geschäftspraxis dar.

„Damit die Kunden eine fundierte Entscheidung treffen und die wirtschaftlichen Auswirkungen einer von der Bank geplanten Vertragsänderungen einschätzen können, müssen sie klar und umfassend informiert werden. Sieht das neue Kontopaket neue Entgelte, wie etwa hier Bankomatgebühren vor, hat der Kunde das Recht auf eine entsprechende Information darüber“, sagt Mag. Joachim Kogelmann, zuständiger Jurist im VKI.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.11.2017

Schelling: „Stehe als Finanzminister nicht mehr zur Verfügung“

„Die Gründe für meine Entscheidung sind vielfältig: Ich möchte aber meinen sachlichen Stil beibehalten und daher meine Entscheidung nicht weiter kommentieren.“ „Die Gründe für meine Entscheidung sind vielfältig: Ich möchte aber meinen sachlichen Stil beibehalten und daher meine Entscheidung nicht weiter kommentieren.“

„Ich habe heute die Entscheidung getroffen, der nächsten Bundesregierung nicht mehr als Finanzminister zur Verfügung zu stehen. Meine Amtsgeschäfte werde ich selbstverständlich bis zur Bildung der neuen Regierung weiterführen“, so Finanzminister Hans Jörg Schelling in einer Stellungnahme.

Dazu der amtierende Finanzminister: „Die Gründe für meine Entscheidung sind vielfältig: Ich möchte aber meinen sachlichen Stil beibehalten und daher meine Entscheidung nicht weiter kommentieren.“

Zur Kandidatur zum Chef der Eurogruppe, die an das Amt des österreichischen Finanzministers gebunden ist, sagte Schelling: „Für Österreich und natürlich für mich persönlich wäre eine in Aussicht gestellte Nominierung seitens der EVP eine große Ehre gewesen. Österreich hätte mit der Eurogruppen-Präsidentschaft auf EU-Ebene maßgeblich mitgestalten können.“ Aufgrund der ungeklärten innenpolitischen Situation und mit der Entscheidung der Konservativen, keinen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, habe er allerdings seine Kandidatur zurückgezogen.

Schelling betonte, dass er auch keine der in den Medien kolportierten Angebote wie z.B. die Nationalbank oder andere öffentliche Ämter auf Bundeseben annehmen werde: „Ich ziehe mich zur Gänze aus der Politik zurück und werde mich nach einer Zeit der Ruhe neuen Aufgaben widmen.“

Schelling verwies auf eine umfangreiche Erfolgsbilanz, die er als Finanzminister in Zusammenarbeit mit den Expertinnen und Experten des Hauses erreichen konnte. Unter anderem die finale Lösung des Kapitels Heta, die Wiederherstellung der Reputation des Finanzmarktes Österreich, eine erfolgreich umgesetzte Steuerreform, internationale Vernetzung und die Rolle Österreichs in der Eurogruppe sowie ein Budgetpfad, der trotz größten Herausforderungen eingehalten werden konnte.

„Ich danke allen Wegbegleitern und vor allem den hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Finanzministeriums und wünsche ihnen und unserer Heimat Österreich alles Gute. Ich übergebe der neuen Regierung ein wohlbestelltes Haus und wünsche meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin alles Gute“, so Schelling abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: EU2017EE Estonian Presidency Creative Commons Attribution 2.0 Generic license
24.09.2018

Bundesforste starten österreichweite Seenreinigungsaktion

Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009) Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009)

Fahrräder, Autoreifen, Sonnenschirme, Liegestühle, Plastiksackerl oder Alu-Dosen zählen definitiv nicht zu den Schätzen der regionalen Unterwasserwelt. Dennoch findet sich immer wieder teils umweltschädlicher Müll auf dem Grund der heimischen Gewässer – durch Stürme verweht oder von Menschenhand unachtsam entsorgt. Zum Ende der Badesaison machen sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) daher nun an das groß angelegte Saubermachen. Gemeinsam mit rund 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern von regionalen Tauchvereinen, Wasserrettung oder Freiwilliger Feuerwehr sowie den Gemeinden werden Seeufer und Seegründe in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Kärnten von unachtsam entsorgtem Müll befreit. „Wir helfen mit, Österreichs Seen sauber zu halten“, erklärt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste, die als größter Gewässerbewirtschafter des Landes mehr als 70 größere Seen betreuen. „Unsere Seen bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten für Naherholung, Freizeit und Tourismus. Sie sind auch sensible Ökosysteme und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen“, so Schöppl. „Unsere Verantwortung ist es, diese auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Regionale Partnerschaften für saubere Seen

Getaucht wird vorwiegend in ufernahen Bereichen bis zu einer Tiefe von rund 20 Metern. „Die Taucherinnen und Taucher kennen die Unterwasserwelt vor Ort wie ihre Westentasche und sind wichtige Partner für die Bundesforste“, lobt Schöppl die Zusammenarbeit und weiß „das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen.“ Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und laden als Dankeschön im Anschluss an die Aktionen zur gemeinsamen Stärkung ein.

Fundstücke aus der Unterwasserwelt

Ausgerüstet mit Netzen, Metalldetektoren und weiterem Tauchzubehör bergen die freiwilligen HelferInnen in Österreichs Badeseen eine große Anzahl Müll vom Seegrund. Zu Tage fördern sie dabei meist allerhand: von Flaschen, Bauschutt oder Autoreifen über Sonnenschirme und -liegen bis hin zu Fahrrädern, Einkaufswägen oder Mopeds. „Wir stellen zwar fest, dass das Umweltbewusstsein in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat“, so Schöppl. „Dennoch bringen die Taucherinnen und Taucher auch immer wieder Fundstücke an die Oberfläche, die Wasserqualität und Ökosystem gefährden könnten.“ Dazu zählen etwa Autobatterien, Kühlschränke oder sorglos entsorgte Öl- oder Treibstoff-Fässer. „Diese müssen jedenfalls aus den Gewässern entfernt werden."

Oberösterreich: Seenreinigung am Traunsee und Hallstätter See

Der südliche Teil des Ostufers steht im Fokus der Seenreinigungsaktion am Traunsee, die am 28. September stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich werden rund 10 Taucherinnen und Taucher Müll vor den Badebuchten Liebesinsel, Hundsgraben oder Eisenau bergen. Gleichzeitig entfernen ÖBf-MitarbeiterInnen die über die Jahre illegal auf Bundesforste-Grund errichteten Grillvorrichtungen, Tische oder Bänke am Ufer. Weil die Buchten meist nur vom Wasser aus erreicht werden können, wird dafür sogar ein kleiner Bagger per Boot über den See zur „Uferbaustelle“ transportiert.

Ebenfalls am 28. September wird die Obertrauner Bucht am Hallstätter See im Mündungsbereich der Traun, vor dem Strandbad bzw. der Schiffsanlegestelle von Unrat gesäubert. Im Einsatz sind rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Obertraun und der Wasserrettung, die auch ein Boot als Unterstützung am See bereitstellen.

Salzburg: Seereinigung am Wolfgangsee

Mit einem Boot der Wasserrettung St. Gilgen sowie freiwilligen Taucherinnen und Tauchern wird am 28. September Müll vor der Seepromenade in St. Gilgen aufgetaucht sowie Uferbereiche in der Gemeinde gereinigt.

Kärnten: Seenreinigung am Wörthersee und Ossiacher See

Die erste Reinigungsaktion am Wörthersee fand in Zusammenarbeit mit dem 1. Veldener Umwelt Tauch Sportclub am 22. September statt. Getaucht wurde vor dem Bundesforste-Naturbadeplatz Techelsberg in der gleichnamigen Gemeinde. 15 Taucherinnen und Taucher der Wasserrettung Kärnten sowie der Feuerwehr befreien am 29. September den Seegrund und die Uferbereiche beim Parkbad in Krumpendorf von allerlei Unrat. Auch am Ossiacher See wird am 29. September mit mehr als einem Dutzend Freiwilligen im Gemeindegebiet Treffen/Annenheim nach Müll getaucht.

Steiermark: Seenreinigung am Erlaufsee und Hubertussee

Am 22. bzw. 23. September gingen bereits freiwillige Taucherinnen und Taucher der Tauchschule Teltschik Erlaufsee bzw. Hubertussee auf den Grund. Aufgeräumt wurde in Ufernähe rund um die beiden Gewässer im Gemeindegebiet Mariazell.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen (größer als ein Hektar) in Österreich – darunter beliebte Badeseen wie Attersee, Traunsee, Wörthersee oder Millstätter See – im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit 42 Naturbadeplätzen erhalten sie einen freien und öffentlichen Zugang zu diesen Naturjuwelen und tragen mit regelmäßigen Seenreinigungsaktionen zu ungetrübtem Badevergnügen bei. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf bei Naturschutzprojekten und setzen zahlreiche Maßnahmen wie Uferrenaturierungen oder Verbesserungen von Fauna und Flora an den Seen um.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖBf/W. Simlinger
20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
inhalt
inhalt
21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
03.02.2018

Subsidia ... was?

In der Europäischen Union sollen Entscheidungen in erster Linie dort getroffen werden, wo sie anfallen. Im Fall des Brennerbasistunnels funktioniert das nicht. Deshalb muss die EU den Druck auf Deutschland endlich erhöhen. In der Europäischen Union sollen Entscheidungen in erster Linie dort getroffen werden, wo sie anfallen. Im Fall des Brennerbasistunnels funktioniert das nicht. Deshalb muss die EU den Druck auf Deutschland endlich erhöhen.

Im zweiten Halbjahr 2018 wird Öster­reich den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernehmen und unter das Generalthema „Subsidiarität“ stellen. Eine gute Idee, weil jeder unter dem sperrigen Begriff etwas anderes versteht. Dabei wäre es eigentlich ganz einfach.

In einer Info-Broschüre zum Thema EU heißt es:

„Subsidiarität bedeutet, dass öffentliche Aufgaben möglichst bürgernah – zum Beispiel auf der Ebene der Kommunen oder der Bundesländer – geregelt werden sollen. Erst wenn ein bestimmtes Problem dort nicht gelöst werden kann, wird die Regelungskompetenz nach ‚oben‘ abgegeben. Die EU soll sich nur um Dinge kümmern, die sie besser regeln kann als die Mitgliedsländer.“

Was in der Theorie simpel klingt, lässt in der Realität jede Menge Interpretationsspielraum offen. Wer bestimmt tatsächlich, ob ein Problem auf örtlicher, lokaler, regionaler, staatlicher oder eben auf EU-Ebene gelöst werden soll? In der Regel ist es halt dann doch die EU, die vorgibt, was zu geschehen hat. Und dann ergehen Anweisungen wie der Zwang, große Flächen im touristisch intensivst genützten Bundesland Tirol unter die Natura-2000-Käseglocke zu stellen und damit die künftige Nutzung wesentlich zu erschweren. Gleichzeitig aber wird der freie Warenverkehr innerhalb der EU über die Gesundheit der Menschen entlang der Tiroler Autobahnen gestellt. Wenn’s um den Transitverkehr geht, spielen Natur- und Menschenschutz keine Rolle. Das nährt die Europa-Skepsis.

Dabei hätte die EU gerade beim Verkehr enormen Handlungsbedarf. Derzeit gehen die Verantwortlichen den Weg des geringsten Widerstands. Zwar beteiligt sich die EU am milliardenteuren Brennerbasistunnel; die für dessen Funktionieren notwendigen flankierenden Maßnahmen, um den Güterverkehr auf die Schiene zu zwingen, interessieren Brüssel ebenso wenig wie die Errichtung der Zulaufstrecken, ohne die der Tunnel eben bloß ein Tunnel bleibt, aber nicht die Lösung des Problems Nord-Süd-Verkehr darstellt. Im Sinne des Subsidiaritätsprinzips überlässt die EU diese wichtigen Entscheidungen den Nationalstaaten. Fazit: Deutschland weigert sich, endlich tätig zu werden, und die EU-Verantwortlichen nehmen das tatenlos zur Kenntnis. Eine besonders perfide Art, ein ehrgeiziges Projekt abzuwürgen.

Es könnte also eine lohnende Aufgabe für die österreichische Bundesregierung sein, im Rahmen des EU-Vorsitzes klare Trennlinien zu definieren, wann das Subsidiaritätsprinzip anzuwenden ist, quasi ein Regelwerk auszuarbeiten, wann und wo sich die EU einzumischen hat. Und wovon sie die Finger lassen soll.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung "Leitartikel" von Mario Zenhäusern
02.07.2018

Honigjahr 2018 ohne nennenswerte Waldhonigernte - Honigpreise steigen

Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen. Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Die außergewöhnliche Witterung im Frühjahr mit einem kalten März und darauffolgenden überdurchschnittlich warmen Monaten hat auch für die Honigernte 2018 Konsequenzen: Durch die trockene und warme Witterung im Norden und Osten Österreichs im April blühte der Raps rasch ab und gab wenig Nektar. Daher konnte in weiten Gebieten kaum Rapshonig geerntet werden.

Da es heuer keine Spätfröste gab, fiel die Robinienernte meist zufriedenstellend aus. Imkerinnen und Imker berichten aber, dass es heuer schwer ist, reine Sortenhonige zu ernten, da sich aufgrund der Witterung die Blühfolge der Kulturen oft überschnitten haben.

Bemerkenswert ist auch der zeitige Blühbeginn der Sonnenblume, die in vielen Gebieten schon seit dem 20. Juni in Vollblüte steht. Sorten- und standortbedingt honigt jedoch die Sonnenblume nicht überall.

2018 wird ein daher ein kurzes Honigjahr sein. Der Vorteil ist, dass die notwendige Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe termingerecht durchgeführt werden kann.

Kaum Waldhonig im ganzen Bundesgebiet

Außergewöhnlich ist, dass in ganz Österreich keine nennenswerte Waldhonigernte verzeichnet werden kann. Damit fehlt etwa die Hälfte der gesamten Honigernte in Österreich, da Waldhonig etwa 50% der Gesamternte ausmacht. Weil auch die letzten Jahre, mit Ausnahme des vorigen Jahres, in Summe unterdurchschnittliche Honigernten gebracht haben, sind die Honiglager weitgehend geleert. Die Konsumenten müssen sich daher auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.02.2018

Post steigert Marktanteil im Paketbereich auf 47%

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich. Wieder gelang es der Post rascher zu wachsen als der Markt. Die in ganz Österreich transportierten Pakete nahmen 2017 um 15% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 209 Mio. Stück zu – vor allem getrieben vom B2C- und C2C-Geschäft. Davon entfielen 97 Mio. Pakete auf die Österreichische Post – dies bedeutet insgesamt einen Marktanteil von 47%.

„Die Kundinnen und Kunden danken uns unsere Investitionen in den Österreichischen Paketmarkt mit ihrem Vertrauen. Es ist uns auch im abgelaufenen Jahr wieder gelungen, unsere starke Position im hart umkämpften Wettbewerb auszubauen. Unsere Strategie der sukzessiven Erweiterung unserer Services wird bestätigt – das sehen wir auch als Auftrag für die Zukunft“, betont DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Vor allem die stetigen Investitionen der Post in neue, innovative Zustelllösungen, wie den Ausbau von 24 Stunden-Angeboten, der Post Empfangsboxen oder die Post App mit neuen Möglichkeiten zur Interaktion werden von den Kundinnen und Kunden gut angenommen. Mit dem neuen „Abholservice“ für Privatkunden erweitert die Post ihr Portfolio und holt ab sofort Pakete und Retouren auf Bestellung direkt von der Haustüre ab – ein weiterer Schritt Richtung Serviceoffensive und Kundenorientierung.

Pakete an Privatkunden (B2C und C2C)

Die Post entwickelt sich dynamischer denn je und konnte trotz starkem Wettbewerb den Marktanteil mit 58% wieder deutlich steigern und bleibt in diesem Segment Marktführer.

Pakete zwischen Geschäftskunden(B2B)

2017 waren im Bereich der Pakete zwischen Geschäftskunden wieder leichte Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Dieses Segment wuchs um 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Post gelang es mit 6% über dem Markt zu wachsen und hier einen Marktanteil von 32% zu erreichen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.01.2018

LU9915: Neues Flaggschiff unter den BenQ Laserprojektoren

Ausgestattet mit einer leistungsstarken zweifachen Laserlichtquelle liefert der BenQ Projektor optimale Helligkeitswerte von bis zu 10.000 ANSI Lumen. Ausgestattet mit einer leistungsstarken zweifachen Laserlichtquelle liefert der BenQ Projektor optimale Helligkeitswerte von bis zu 10.000 ANSI Lumen.

BenQ, der weltweite Marktführer bei DLP®-Projektoren, stellt mit dem LU9915 ein neues Flaggschiff unter seinen BlueCore-Laserprojektoren vor, welches den höchsten Anforderungen professioneller Einsatzbereiche gerecht wird. Der LU9915 ist mit 10.000 ANSI Lumen die lichtstarke Wahl für den Einsatz in Museen, bei Großveranstaltungen oder in Konferenz- und Hörsälen. Das Modell ist mit einer Vielzahl an Wechselobjektiven kompatibel und eignet sich für 360° und Portrait Installation. Zu einer UVP von 23.199 Euro inkl. MwSt. ist der neue BenQ LU9915 ab sofort erhältlich.

BlueCore Laser-Technologie

Ausgestattet mit einer leistungsstarken zweifachen Laserlichtquelle liefert der BenQ Projektor optimale Helligkeitswerte von bis zu 10.000 ANSI Lumen. Dabei garantiert das duale Farbrad dank einer lupenreinen Wiedergabe des RGBY-Farbraums maximale Farbintensität und Brillanz. Die innovative BlueCore-Lasertechnologie ermöglicht zudem ein hohes Kontrastverhältnis von 100.000:1 und besonders intensive Schwarzwerte. In Kombination mit der DLP® Chip-Technologie erreicht der LU9915 höchste Farbgenauigkeit von über 20.000 Stunden.

Der BenQ LU9915 projiziert mit einer WUXGA-Auflösung von maximal 1920 x 1200 im 16:10 Bildformat. Dem Anwender stehen insgesamt neun Formate zur Auswahl, die individuell eingestellt werden können. Der neue Projektor ist für den unterbrechungsfreien, professionellen Einsatz im 24/7 Betrieb ausgelegt. Sein robustes Gehäuse verfügt über eine zu 100% staubdichte Projektionseinheit und über ein innovatives Flüssigkeitskühlungssystem, wodurch der Projektor deutlich leiser arbeitet als Geräte mit herkömmlichen Lüftern.

Flexible Installationsmöglichkeiten

Enorme Flexibilität erreicht der LU9915 durch eine große Auswahl an praktischen Funktionen zur bequemen Anpassung der Projektion für unterschiedliche Einsatzorte – dazu gehören der motorisierte Zoom und der motorisierte Lens Shift horizontal und vertikal. Beim Kauf stehen zudem acht unterschiedliche Wechselobjektive aus Vollglas zur Wahl, die über Projektionsverhältnisse von 0,38 – 8,26 verfügen, um den Profi-Projektor flexibel an unterschiedliche Projektionsabstände anzupassen.

Projektionsperfektion mit Edge Blending und geometrischer Korrektur

Edge Blending wird bei Multi-Screen-Projektionen verwendet. Es beeinflusst die Helligkeitseinstellung entlang der Schnittflächen benachbarter Bilder für eine nahtlose Darstellung. Die Farbanpassungsfunktion kann verwendet werden, um kleine Unterschiede im Farbausgangsprofil der einzelnen Projektoren zu kalibrieren.

Zusätzlich verfügt der LU9915 über intuitive Funktionen zur Projektionsanpassung, wie Corner Fit und Surface Fit, um eine bequeme Steuerung für perfekt ausgerichtete Bilder zu ermöglichen. Corner Fit erlaubt die individuelle Justierung jeder Ecke, um eine präzise Anzeige zu gewährleisten, während Surface Fit für eine optimale Ausrichtung auf speziell geformten oder gewölbten Projektionsflächen sorgt.

Effiziente Verwaltung und Planung

Der Laserprojektor ist mit den Steuerungssystemen wie Extron, Creston, AMX und PJ Link kompatibel und eignet sich damit für eine komfortable Systemintegration.

Über die Multiple Display Administrator (MDA)-Software können Administratoren alle im Netzwerk registrierten Projektoren verwalten und eine effiziente Planung für den täglichen Betrieb und die Wartung vornehmen. So kann eine Identifizierung, Projektor-Steuerung, Überwachung und Aufgabenverwaltung zentral von einem einzigen Computer aus gesteuert werden. BenQ’s MDA Software eröffnet dem Administrator interessante Optionen, wie das Erstellen von Zeitplänen für das Öffnen und Schließen von Applikationen in mehreren Hallen, Ausstellungen und Besprechungsräumen und das Ein- / Ausschalten aus der Ferne per Remote-Funktion.

Umfassende Konnektivität

Der BenQ LU9915 ist mit seinen zahlreichen Anschlussoptionen bestens dafür gerüstet, qualitativ hochwertige Verbindungen zu einer Vielzahl von Geräten und Videoquellen aufzunehmen. Neben VGA, DVI, HDMI und LAN Ports verfügt er über die in der Medien- und Broadcast Industrie weit verbreitete 3G-SDI Schnittstelle, um unkomprimierte digitale Videosignale ohne Qualitätsverluste zu transportieren. Per HDBaseT-Konnektivität wird die unkomprimierte Übertragung über bis zu 100 Meter ermöglicht. HDBaseT kombiniert Video-, Audio- und Gerätesteuersignale von mehreren Quellen, einschließlich PCs, Laptops, Dokumentenkameras, Blu-Rays und DVDs, über ein einziges CAT5-Kabel für nahtlose Fernübertragungen von bis zu 100 Metern. Diese effiziente Verbindung eignet sich hervorragend für Deckeninstallationen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BenQ
08.01.2018

Bankomatabhebung neu

Bankomatgebühr fällt Bankomatgebühr fällt

Ab 13. Jänner 2018 gilt das neue Zahlungsdienstegesetz. Dann darf für Barabhebungen bei Bankomaten kein Entgelt verlangt werden. Jedoch können Zahlungsdienstleister wie Banken oder fremde Bankomataufsteller weiterhin ein Entgelt verlangen, wenn dies mit dem Kunden einzeln vereinbart wurde. „Den Beweis dafür muss aber der Zahlungsdienstleister erbringen“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG.

Kunden werden durch europäische Richtlinie umfassender geschützt.

Mitte Jänner wird auch die europäische Richtlinie Payment Service Directive (PSD II) umgesetzt. „Ziel dieser Richtlinie ist die Regulierung des Massenzahlungsverkehrs sowie des mobilen und online Bezahlens. Zusätzlich sollen Verbraucher auch besser vor Betrug, Missbrauch und strittigen Transaktionen geschützt werden“, erklärt Loinger.

Davon betroffen sind auch fremde Dienstleister, die zwischen einem Online-Händler und der Bank eines Käufers stehen und die Überweisung über das Internet ermöglichen. „So wie es beispielsweise bei einer Essensbestellung über ein Online-Lieferservice und der Bezahlung mittels Paypal der Fall wäre“, so der D.A.S. Vorstandsvorsitzende.

Die wichtigsten Neuerungen für Verbraucher

- Haftung des Kunden nur noch im Ausmaß von 50 Euro (bisher 150 Euro), wenn etwa die Zahlungskarte verloren oder gestohlen wurde und/oder missbräuchlich verwendet wurde. Keine Haftung besteht, wenn der Verlust oder Diebstahl gar nicht bemerkt wurde (leichte Fahrlässigkeit).

- Haftung des kontoführenden Zahlungsdienstleisters (Bank) gegenüber dem Kunden, wenn die Transaktion fehlerhaft oder verspätet vom anderen Anbieter ausgeführt wird

- Umfassende Informationspflichten der Dienstleister gegenüber dem Kunden, insbesondere auch bei Verrechnung von einzelnen Zahlungen, die nicht Teil des Rahmenvertrages sind. Das betrifft etwa Bankomatgebühren von Fremdaufstellern bei Barabhebungen.

- Eine „starke Kundenauthentifizierung“ ist verpflichtend. Das soll zum besseren Schutz des Kunden und seiner Daten vor Betrug und Missbrauch beitragen. Der Zahlungsdienstleister muss hier das Risiko (sicherheits-)technisch gering halten und mehrere Sicherheitsabfragen machen. Wenn er dagegen verstößt, haftet der Kunde nur noch bei betrügerischer Absicht

- Die Kündigung des Rahmenvertrages mit einem Zahlungsdienstleister muss für Kunden kostenlos sein. Läuft der Vertrag kürzer als 6 Monate darf die Kündigung weiterhin verrechnet werden.

- Einrichtung einer Schlichtungsstelle. „Die Gemeinsame Schlichtungsstelle der Österreichischen Kreditwirtschaft“ ist zuständig für Streitigkeiten zwischen Kunden und Zahlungsdienstleistern. Verpflichtend vorgelagert ist eine interne Beschwerdestelle, die hier auf eine Streitbeilegung hinzuwirken hat.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto:
14.12.2017

Mostkost

Koalitionsverhandlungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Most Koalitionsverhandlungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Most

Koalitionsverhandlungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Most: Erst wenn alles ausgegoren ist, weiß man, ob die Sache schmackhaft geworden ist.

Die türkis-blauen Verhandler haben zwar in den letzten Wochen das eine oder andere Detail einer Einigung auf den Tisch gelegt, ein Gesamtbild ergibt das alles aber nicht. Kann es auch nicht, weil mit Fortdauer der Verhandlungen immer mehr nicht autorisierte Vorhaben durchsickerten, auf die man sich angeblich geeinigt hat — siehe zuletzt etwa die Herbstferien. Aber das Warten hat ja allem Anschein nach ein Ende, exakt zwei Monate nach der Nationalratswahl dürfte es eine neue Regierung geben.

Natürlich wird es spannend sein, mit welchen Ansagen die Koalition an den Start geht. Aber ebenso interessant wird sein, wie das, was im Regierungsprogramm steht, begründet wird. Die Menschen wollen erklärt bekommen, warum sich dort und da etwas ändert, warum dort und da alte Strukturen aufgelöst und neue geschaffen werden.

Denn eines darf nicht übersehen werden: Nicht die Regierungsbildung ist das Wesentliche, es zählt vielmehr, was die Regierung vor hat. Um beim Most zu bleiben: Zuerst wird das Obst gepresst, sprich ein Wahlprogramm erstellt. Das wiederum wurde nun in den Koalitionsverhandlungen so eingedickt, dass hoffentlich etwas sehr Ausgegorenes herausgekommen ist. Jetzt ist für die Wähler Mostkost angesagt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Eva K. on German Wikipedia, CC BY-SA 2.5 / Quelle: Neues Volksblatt: "Mostkost" von Markus EBERT

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2018 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!