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Mittwoch 22.08.2018 09:00
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20.08.2018

Personenschifffahrt auf der Donau boomt ungebrochen

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt.

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. 2017 sind auf Österreichs größtem Fluss fast 1,27 Millionen Passagiere befördert worden. Das ist ein Anstieg um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Jahresbericht 2017 der viadonau, der Wasserstraßengesellschaft des Bundes.

Den größten Zuwachs gab es bei den Flusskreuzfahrten. Mit den 174 auf der Donau verkehrenden Kreuzfahrtschiffen waren im Vorjahr 450.000 Passagiere unterwegs. Das waren um 8,4 Prozent mehr als 2016.

Im Linienverkehr sind 2017 in Summe rund 705.000 Personen befördert worden. Damit haben die Dienste in der Wachau, im Wiener Abschnitt der Donau und des Donaukanals sowie auf den Strecken Wien-Bratislava und Wien-Budapest die gleich hohe Gesamtpassagierzahl wie 2016 verbucht. Auch der Gelegenheitsverkehr mit Charterfahrten hat im Vorjahr mit 110.000 beförderten Personen ein konstantes Ergebnis geliefert.

Nicht nur die Zahl der Passagiere, auch der Verkehr auf dem 350 Kilometer langen Abschnitt der Donau in Österreich hat zugenommen. Das geht aus der jährlichen Statistik des Schleusenbetriebs an den Donaukraftwerken hervor. Für allein fahrende Schiffe und Schiffsverbände öffneten und schlossen sich 2017 die Schleusentore an den neun österreichischen Donaukraftwerken knapp 95.200 mal. Das ist ein Anstieg um zwei Prozent gegenüber 2016 gewesen.

Während im Güterverkehr die Zahl der geschleusten Schiffseinheiten um 0,9 Prozent auf 51.200 leicht zurückgegangen ist, gab es beim Personenverkehr einen deutlichen Zuwachs: Im Vorjahr durchfuhren nationale und internationale Linien-, Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe die Kraftwerksschleusen 44.020 mal – das waren um 5,6 Prozent mehr Passagen als 2016

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.07.2018

Honigjahr 2018 ohne nennenswerte Waldhonigernte - Honigpreise steigen

Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen. Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Die außergewöhnliche Witterung im Frühjahr mit einem kalten März und darauffolgenden überdurchschnittlich warmen Monaten hat auch für die Honigernte 2018 Konsequenzen: Durch die trockene und warme Witterung im Norden und Osten Österreichs im April blühte der Raps rasch ab und gab wenig Nektar. Daher konnte in weiten Gebieten kaum Rapshonig geerntet werden.

Da es heuer keine Spätfröste gab, fiel die Robinienernte meist zufriedenstellend aus. Imkerinnen und Imker berichten aber, dass es heuer schwer ist, reine Sortenhonige zu ernten, da sich aufgrund der Witterung die Blühfolge der Kulturen oft überschnitten haben.

Bemerkenswert ist auch der zeitige Blühbeginn der Sonnenblume, die in vielen Gebieten schon seit dem 20. Juni in Vollblüte steht. Sorten- und standortbedingt honigt jedoch die Sonnenblume nicht überall.

2018 wird ein daher ein kurzes Honigjahr sein. Der Vorteil ist, dass die notwendige Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe termingerecht durchgeführt werden kann.

Kaum Waldhonig im ganzen Bundesgebiet

Außergewöhnlich ist, dass in ganz Österreich keine nennenswerte Waldhonigernte verzeichnet werden kann. Damit fehlt etwa die Hälfte der gesamten Honigernte in Österreich, da Waldhonig etwa 50% der Gesamternte ausmacht. Weil auch die letzten Jahre, mit Ausnahme des vorigen Jahres, in Summe unterdurchschnittliche Honigernten gebracht haben, sind die Honiglager weitgehend geleert. Die Konsumenten müssen sich daher auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.07.2018

So sieht Geheimplan für EU-Asylzentren aus

Flüchtlinge sollen nach der Rettung auf See nicht wie bisher nach Europa, sondern in Anlandezentren in Nordafrika gebracht werden. Flüchtlinge sollen nach der Rettung auf See nicht wie bisher nach Europa, sondern in Anlandezentren in Nordafrika gebracht werden.

Der Tageszeitung ÖSTERREICH wurde aus EU-Kreisen jenes Geheimdokument zugespielt, das beim Asylgipfel in Brüssel vom UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) und der Organisation für Migration (IOM) den Staats- und Regierungschefs präsentiert wurde.

In dem mehrseitigen Dokument schlüsseln UNHCR-Chef Filippo Grandi und IOM-Generaldirektor William Swing detailliert auf, wie die sogenannten Anlandezentren, auf die sich die EU-Chefs geeinigt haben, in Zukunft aussehen werden. Die Pläne der Migrationsexperten sehen vor:

- Flüchtlinge sollen nach der Rettung auf See nicht wie bisher nach Europa, sondern in Anlandezentren in Nordafrika gebracht werden.

- Die Anlandeplattformen werden als Container- und Zeltstädte konzipiert.

- Die Anlandezentren müssen "höchsten UNHCR-Standard" haben und "Sicherheit bieten".

- Vorgesehen ist medizinische und psychologische Betreuung durch geschultes Personal.

- Sauberes Trinkwasser, Verpflegung und Kinderbetreuung müssen gewährleistet sein.

- Geplant sind Abteilungen zur biometrischen Registrierung nach UNHCR-Standard.

Nach den Plänen Österreichs sollen in den Zentren keine Asylanträge gestellt werden. Die UNHCR lehnt das ab. Tatsächlich Schutzbedürftige sollen aus diesen Camps weiterreisen dürfen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dragan Tatic / Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres, CC BY 2.0
16.07.2017

Mehr als 24.000 Unternehmen wechselten im ersten Quartal ihren Strom- oder Gaslieferanten

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Rund 24.300 Unternehmen haben in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Bei Strom wechselten mit über 22.000 Unternehmen (Wechselrate 1,9 Prozent) um über 1.400 Betriebe mehr wie im ersten Quartal 2016. Bei Gas wechselten rund 2.300 Firmen (Wechselrate 2,9 Prozent) und damit etwas weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als mehr als 2.400 Betriebe auf einen neuen Gaslieferanten umgestiegen sind. „Vom kleinen Frisör- bis hin zum großen Industriebetrieb suchten sich viele Unternehmen einen günstigeren Anbieter“, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch zu den Zahlen aus der Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde. Bei den Haushalten suchten sich in den ersten drei Monaten insgesamt rund 93.100 einen neuen Strom- oder Gaslieferanten (Strom: 69.300, Gas: 23.800).

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 100.000 Kilowattstunden Strom spart der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter 7.700 Euro im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt. Bei Gas spart ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 Kilowattstunden der Wechsel zum günstigsten Lieferanten bis zu 11.700 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen können ihren Strom- und Gaspreis einfach und schnell online mit dem Gewerbe-Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/gewerbe-tarifkalkulator) vergleichen. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber, der unter anderem für Netz und Zähler verantwortlich ist, bleibt abhängig vom Firmenstandort immer derselbe.

Potenzial bei Unternehmen, um Energieverbrauch zu senken

Am nachhaltigsten sparen Unternehmen, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. „Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt es viel Potenzial, um den Energieverbrauch zu senken. Wer durch Effizienzmaßnahmen seinen Verbrauch reduziert, kann von dauerhaft niedrigeren Betriebskosten profitieren“, sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.01.2018

Vorarlberg Tourismus feiert 125-jähriges Bestehen

Vorarlberg Tourismus: 125 Jahre Landesverband für Fremdenverkehr - Motoraufzug Bödele Vorarlberg Tourismus: 125 Jahre Landesverband für Fremdenverkehr - Motoraufzug Bödele

Ganzjährige Veranstaltungsreihe in Kooperation mit sechs Museen startet am 19. Jänner

1893 gründeten Vorarlberger Wirtschaftstreibende den Landesverband für Fremdenverkehr. Anlässlich des 125. Geburtstags lädt Vorarlberg Tourismus zur Veranstaltungsreihe „Vom Überleben zur genussvollen Lebenskunst“. Dazu arbeiteten sechs Museen spannende Aspekte der Tourismusgeschichte auf. Den Anfang macht das vorarlberg museum „freitags um 5“ mit Kulturwissenschaftlerin Edith Hessenberger.

Die Entwicklung des Tourismus in Vorarlberg erfolgte in rasanten Schritten. Im Jubiläumsjahr richtet Vorarlberg Tourismus den Fokus auf die Knotenpunkte der Tourismusgeschichte. In Kooperation mit sechs Museen bündelt die Organisation Vorträge, Kamingespräche, Führungen durch die Ausstellungen und Sammlungen zur Veranstaltungsreihe „Vom Überleben zur genussvollen Lebenskunst“.

„Die heutigen Freizeitangebote waren früher reine Überlebenstechniken: Skifahren, Wandern dienten der Fortbewegung und dem Transport“, erklärt Christian Schützinger, Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus, und ergänzt: „Heute ist Tourismus eine volkswirtschaftliche Größe, die den ländlichen Raum in seiner wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung anregt.“

Auftakt im vorarlberg museum

Den Auftakt bestreitet Edith Hessenberger am 19.1. im vorarlberg museum. Die Kulturwissenschaftlerin führte tiefgreifende Interviews mit Menschen, die im Tourismus tätig sind. Andreas Rudigier, Direktor des vorarlberg museums: „Zum Thema Tourismus vergaben wir Forschungsaufträge und versuchten auch Objekte für unsere Sammlung zu gewinnen. Es freut uns, dass durch die Kooperation mit Vorarlberg Tourismus diese Arbeit nun öffentlich wird.“

Der Autor Markus Barnay programmierte die ersten zwei Veranstaltungen. In seinem eigenen Vortrag am 15.2. thematisiert er das Selbst- und Fremdbild des un/typischen Vorarlbergers in der Wahrnehmung von Einheimischen und Gästen: „Den VorarlbergerInnen wurden im Lauf der Zeit alle möglichen Eigenschaften zugeschrieben. ‚Alles ist sauber und fein‘ lobte etwa Ludwig von Hörmann in einem Büchlein, das er im Auftrag des Landesverbands für Fremdenverkehr schrieb.“

Fortbewegung in den Bergen

Einst reiner Zweck der Fortbewegung, ist Gehen heute ein Outdoor-Trend. Zur Ausstellung „Gehen am Berg” mit Konzert und Modeschau lädt das Lechmuseum am 2.3. Um Höhenlager dreht sich alles am 5.7., wenn die Ausstellung über die ersten Schutzhütten im Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn eröffnet wird. Heftige politische Auseinandersetzungen gingen dem Bau der Arlbergbahn voraus. Wie sie das Leben der Menschen im Klostertal verändert hat, ist am 20.9. Thema der Schau im Klostertal Museum.

Wem gehört das Bödele? Diese Frage beschäftigte zwei kontroverse Köpfe, von denen einer eine Kuranstalt, der andere eine Ferienkolonie errichten wollte. Ein Kamingespräch des Stadtmuseums Dornbirn dazu findet am 18.10. im Felsenkeller des Berghof Fetz am Bödele statt. Skisport und Tourismus sind in Vorarlberg untrennbar miteinander verbunden: Das Skimuseum Damüls taucht am 14.12. anhand zweier Vorarlberger Skipioniere tief in die weiße Materie ein.

Infos unter www.vorarlberg.travel/125jahre

Termine: Veranstaltungsreihe „Vom Überleben zur genussvollen Lebenskunst“

Freitag, 19. Jänner 2018, 17.00 - 18.30 Uhr

Freitags um 5 – Landesgeschichte im Gespräch:

„Ohne Fleiß kein Preis“ Vortrag von Edith Hessenberger

vorarlberg museum

Donnerstag, 15. Februar 2018, 19.00 Uhr

Vortrag von Markus Barnay: Von redseligen und wortkarten, fleißigen und „minder gewerbsamen“ Vorarlbergern

vorarlberg museum

www.vorarlbergmuseum.at

Freitag, 2. März 2018, 15.00 Uhr

„Gehen am Berg“: Fest „125 Jahre Vorarlberg Tourismus“ mit Vorarlberg Tourismus, Lech Zürs Tourismus und Gemeinde Lech in der Postgarage Lech – Konzert mit Lissie Rettenwander, Sängerin & Musikerin, und Mode von Lenai-Linai, Slow Fashion aus Lech; anschließend Rundgang und Proviant durch die Ausstellung „Gehen am Berg“ im Huber-Hus Lechmuseum

www.lechmuseum.at

Freitag, 5. Juli 2018, 19.30 Uhr

Ausstellungseröffnung

Rahmenprogramm: Vortrag – Ein Blick zurück: Zeitzeugenabend mit ehemaligen Bergführern und HüttenwirtInnen

Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn

www.montafoner-museen.at

Donnerstag, 20. September 2018, 18.00 Uhr

„Als die Dampflok kam“

Ausstellung im Klostertal Museum

www.museumsverein-klostertal.at

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18.00 Uhr

„Wem gehört das Bödele?“: Kamingespräch mit Elisabeth Keiper-Knorr (Geschäftsführerin der Agrargemeinschaft Otto Hämmerles Erben), Martin Rhomberg (Unternehmer i.R.), Franz Fetz (Hotelier) und Anton Flatz (Landwirt i.R.)

Veranstaltungsort: Felsenkeller, Berghof Fetz, Bödele

www.stadtmuseum.dornbirn.at

Freitag, 14. Dezember, 19.00 Uhr

„Der weiße Rausch“ – Vorarlberger Skigeschichte

FIS Skimuseum Damüls

Diese Pressemitteilung, druckfähige Bilder, Programm sowie die Chronik finden Sie auch auf www.vorarlberg.travel/125Jahre

Abdruck der Bilder honorarfrei zur Berichterstattung über 125 Jahre Landesverband für Fremdenverkehr. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.

Rückfragehinweis:

Vorarlberg Tourismus, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail presse@vorarlberg.travel

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Orig. Stadtarchiv Dornbirn, o. Sign.
25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.04.2018

Nix passiert?

Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann.

Das einzig Gute an der Geschichte: Dieser Freispruch ist nicht rechtskräftig.

Das Bedenkliche: Erneut hat es die Justiz geschafft, ein für Otto Normalverbraucher völlig unverständliches Urteil zu fällen. Es ist wohl dem österlichen Frieden geschuldet, dass das Thema noch keine Wellen schlägt.

Also: Am Bezirksgericht St. Johann im Pongau wurde jene Frau, die im November 2017 auf der Tauernautobahn ihr Fahrzeug gewendet hatte und ein paar hundert Meter gegen die Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren ist, vom Vorwurf der „Gefährdung der körperlichen Sicherheit“ freigesprochen. Sinngemäß meinte der Verteidiger: Seine Mandantin habe ja auch keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Warum auch immer die Richterin einer solchen Argumentation folgen konnte: Bei Urteilen dieser Art kann - bei allem Respekt vor der Unabhängigkeit der Justiz - kaum zur Tagesordnung übergegangen werden. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ihm nämlich fällt es schwer zu verstehen, warum eine auf Video dokumentierte Geisterfahrt nicht per se eine Gefährdung der körperlichen Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. Das Argument „Ist ja nix passiert“ gilt für dieses Urteil sicher nicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: youtube / Quelle: Neues Volksblatt: "Nix passiert?" von Markus EBERT
25.01.2018

"Kika/Leiner Zukunft gesichert"

"Kika/Leiner Zukunft gesichert" "Kika/Leiner Zukunft gesichert"

„Wir schauen mit großer Zuversicht in die Zukunft“, so kika/Leiner Geschäftsführer Dr. Gunnar George, „da es mit Unterstützung unseres Mutter-Konzerns Steinhoff gelungen ist, die Liquidität unseres Unternehmens zu sichern.“ Nach den Herausforderungen der letzten Wochen - denen sich Steinhoff International gegenüber sah - und deren Auswirkungen auf kika/Leiner, wird nun in Österreich ein notwendig gewordener Restrukturierungsplan umgesetzt. „Im Zuge der zur Sicherung der Zukunft wichtigen Restrukturierung wird jedes Investment überprüft, werden Gespräche mit den Lieferanten geführt sowie in allen Abteilungen und Häusern unseres Unternehmens das Optimierungspotential gehoben“, so George, der betont, „dass Restrukturierung für kika/Leiner nicht „weniger“ bedeutet, sondern „mehr“: Mehr Effizienz und noch mehr Kundenorientierung. Wir sind aus unserer Geschichte ein zutiefst österreichisches Unternehmen. Diese Verankerung am heimischen Markt werden wir nach den turbulenten letzten Wochen nun verstärkt nutzen.“

„Auch dank unserer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Kunden in den zurückliegenden Wochen unserem Unternehmen die Treue gehalten“, zeigt sich George auch für das Jahr 2018 zuversichtlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
29.06.2017

Die Gustav wird fünf

In neun Räumen - von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer präsentiert die Gustav ihre Produkte. In neun Räumen - von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer präsentiert die Gustav ihre Produkte.

Salon für Konsumkultur feiert vom 27. bis zum 29. Oktober 2017 mit der fünften Ausgabe ein halbrundes Jubiläum

Als die Gustav – der internationale Salon für Konsumkultur – im Oktober 2013 erstmals im Dornbirner Messequartier stattfand, ahnte niemand, wie erfolgreich sich das neuartige Messekonzept entwickeln würde. Die anfängliche Skepsis wich mit euphorischen Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern.

„Eine gute Idee, 120 Aussteller und rund 5.000 Besuchern markierten den Anfang. Heute ist die Gustav eine erfolgreiche Special-Interest-Messe und aus dem Portfolio unseres Unternehmens nicht mehr wegzudenken“, so die Geschäftsführerin der Messe Dornbirn, Sabine Tichy-Treimel. „Bei der diesjährigen Ausgabe erwarten wir über 200 Aussteller und rund 10.000 Besucher.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sprechen die Verantwortlichen der Gustav von einer hervorragenden Buchungslage, Restplätze sind für Kurzentschlossene aber noch verfügbar.

Gustav im Zeichen einer neuen Konsumkultur

Der Erfolg der Gustav liegt in ihrem Konzept: es werden ausschließlich Produkte gezeigt, die sich durch hochwertiges Handwerk, Materialqualität und Langlebigkeit auszeichnen und dem zeitgenössischen Geschmack entsprechen. „Der Salon passt perfekt in die Vier-Länder Region mit sehr vielen potenziellen Besuchern, die eine neue Konsumkultur leben und Lifestyle, Lebensfreude und Nachhaltigkeit miteinander verbinden wollen“, erklärt Projektleiter Patrick Malang.

Messe mit Wohlfühlfaktor

Die Aussteller der Gustav präsentieren ihre Produkte in neun Räumen, von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer. Die verschiedensten Produktgruppen werden jeweils in den passenden „Themen-Zimmern“ gezeigt. Als Messe mit Wohlfühlfaktor beschreibt Projektleiter Patrick Malang die Gustav. „Unseren Besuchern bieten wir ein besonderes Messeerlebnis: Treffpunkt für Menschen und Produkte zum Anfassen und Probieren“.

Chef’s Tasting als kulinarisches Highlight

Die Schwerpunkte der Gustav liegen in den Bereichen Design und Genuss. Zahlreiche Aussteller bieten kulinarische Köstlichkeiten an. Ebenso geben Spitzenköche ausgewählter Gastronomiebetriebe Einblicke in ihre Arbeit. Die Chef’s Tastings werden nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr ausgebaut und wieder gemeinsam mit der Initiative „Vorarlberg isst…“ präsentiert. „Neue Ideen in die Köpfe und auf die Teller‘ zu bringen, das ist das Leitmotiv der Initiative ‚Vorarlberg isst …‘ und der Chef´s Tastings“, erklärt Harald Furtner Geschäftsführer der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Diese neue Vorarlberger Kulinarik bringt noch mehr Regionalität in die Kochtöpfe. Und setzt somit die gemeinsamen Ziele der Ökoland- und der Tourismusstrategie auf kulinarische Weise um. Die jungen Nachwuchsfachkräfte lernen in der neuen Tourismusausbildung GASCHT von den Vorarlberger Spitzenköchen und deren Kreativität. Was dabei herauskommt kann auf der diesjährigen GUSTAV erlebt und gekostet werden.“

Bewährte Gustav-Highlights

Bewährte Highlights wie die Gustav Ateliers sind ebenso Bestandteil des Salons. Die zahlreichen Gemeinschaftsstände – Junge Wirtschaft Vorarlberg, Sparte Mode und Bekleidung der Wirtschaftskammer oder IDM Südtirol – dürfen nicht fehlen. Die 5. Gustav startet am Freitag, 27. Oktober mit der Preview und hat am Samstag, den 28. und am Sonntag, den 29. Oktober 2017 jeweils ganztags geöffnet.

Info: www.diegustav.com

Fact-Box:

5. Gustav – Zeit und Raum für guten Geschmack

Internationaler Salon für Konsumkultur

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

Preview: Freitag, 27. Oktober 2017, 18 bis 22 Uhr

Samstag, 28. Oktober 2017, 10 bis 20 Uhr, Sonntag, 29. Oktober 2017, 10 bis 18 Uhr

Mehr Informationen unter: www.diegustav.com oder www.facebook.com/diegustav

Bilder zum Download: https://gustav.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Gustav.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Messe Dornbirn, Bernd Hagen, Telefon +43 5572 305 407, Mail bernd.hagen@messedornbirn.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Sarah Schmid/Messe Dornbirn
20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.06.2018

Situationselastisch

Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auf Schiene. Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auf Schiene.

Was die Sozialpartner auf Druck einiger Gewerkschafter vor einem Jahr einfach nicht auf die Reihe kriegten, hat jetzt die Regierung in Angriff genommen und auch prompt erledigt: Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auf Schiene.

Und sofort schreien eben die damaligen Verhinderer aus der Gewerkschaft laut auf, entrüsten sich über Begriffe wie flexibel und freiwillig – und sie drohen unverhohlen mit Streiks, also mit Arbeitskampf pur. Dabei kam gerade von Arbeitnehmerseite oft auch der Wunsch nach mehr Freizügigkeit bei der Arbeitszeit, Themen wie Gleitzeit etc. waren stets willkommen.

Es war ein SPÖ-Politiker namens Klug, der 2014 in mit dem Begriff „situationselastisch“ das Wort des Jahres kreierte – vereinfacht ausgedrückt könnte man ja auch flexibel dazu sagen. Nichts anderes soll mit flexibler Arbeitszeit realisiert werden. Es ist logisch, dass beide Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, davon profitieren sollen. Wer etwas anderes behauptet, hat sich mit dem beruflichen Alltag in manchen Branchen nicht auseinandergesetzt.

Die Gewerkschaft selbst nimmt es mit der Dienstzeit anscheinend auch nicht so genau und setzte am vergangenen Wochenende – am Samstag – eine Pressekonferenz an, um ihre Geschütze gegen die Arbeitszeitflexibilisierung aufzufahren. Da hatten im Hintergrund sicher einige Leute außerhalb ihrer regulären Dienstzeit mitzuarbeiten – irgendwie ein schlechtes Timing.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt von Harald ENGELSBERGER
16.08.2017

Viele Proteine müssen laufen, um Fett zu aktivieren

Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen

Wer macht was und wo, wenn die Fettspeicher im Körper aktiviert werden? Die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger untersucht mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF das komplexe Zusammenspiel der Aktivierung und Regulation der Lipolyse und liefert damit die Basis für neue Therapieansätze bei Krankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose.

Jeder Marathonläufer erreicht diesen Punkt: Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen. Wer sich ausdauernd und bei niedrigem Puls bewegt, setzt nach etwa 30 Minuten die Lipolyse in Gang. Das Gleiche passiert, wenn wir Hunger haben: Die Fettzellen bekommen ein hormonelles Signal, das Depot verfügbar zu machen und eingelagerte Fett-Tröpfchen in Fettsäuren aufzuspalten. Selbst wenn wir im moderaten Laufschritt unterwegs sind, laufen diese Prozesse im Körper blitzschnell ab. "Die Aktivierungs- und Steuerungsprozesse springen innerhalb von Sekunden an. Das geht nur, weil die Proteine für die Fettaufspaltung in der Zelle nicht erst gebaut, sondern nur entsperrt werden müssen." In ihrem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt "Hormonale Regulation der Lipolyse" hat die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger drei Fragen analysiert: welche Proteine bei der Fettverbrennung beteiligt sind, wo sie räumlich an den Fett-Tröpfchen in den Fettzellen interagieren und wie sie zu- oder ausgeschaltet werden.

PHOSPHAT ALS SCHALTER

Birner-Grünberger beschäftigt sich seit ihrer Postdoc-Zeit 2002 mit der Lipolyse und entwickelt in ihrer Arbeitsgruppe am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz Technologien für Proteomik: "Dabei versuchen wir, für bestimmte Stoffwechselprozesse Proteine aufgrund ihrer Aktivität aufzuspüren", so die Projektleiterin. Auf der Suche nach fettspaltenden Enzymen im Fettgewebe und in der Leber wurden in Vorstudien mehrere Beteiligte gefunden: "Es gibt mehrere Lipasen, also fettspaltende Proteine, zudem weitere Proteine, die den Prozess steuern." Besonders auffällig war die Fülle an Phosphorylierungen. Mit dieser chemischen Modifikation, bei der Phosphat an Proteine gebunden wird, können in den Zellen Proteine aktiviert oder ausgeschalten werden. Das ist zeit- und energiesparender, als jedes Mal die Proteinsynthese und den Proteinabbau anzuwerfen. Im Forschungsprojekt galt es zu beantworten, wann und wo chemische Modifikationen die Proteine im Fettstoffwechsel entriegeln oder lahmlegen.

Um dem Zusammenspiel der fettspaltenden Proteine auf die Schliche zu kommen, reichten in-vitro Studien allerdings nicht aus: "Das biologische System ist komplex, stark reguliert und ortsgebunden. Wir bekommen kein vollständiges Bild, wenn wir in einem Reagenzglas Fett-Tröpfchen, Lipase und Aktivator mischen", erklärt die Forscherin. Erst die Beobachtung tierischer Zellen mittels konfokalem Laserscan-Mikroskop führte zum gemeinsamen Erfolg, denn "Forschung bedeutet heute Kooperation", betont die Biochemikerin, die mit der Strukturbiologin Monika Oberer (Universität Graz) und mit der Zellbiologin Dawn Brasaemle (Rutgers University, New Jersey, USA) zusammenarbeitete, um die Proteine für die Versuchsreihen in entsprechender Menge und Qualität zu bekommen.

RÄUMLICH UND ZEITLICH GETAKTETE AKTIVIERUNG

So konnten die ersten Schritte der räumlichen und chemischen Interaktion an den Fett-Tröpfchen in Gewebszellen enthüllt werden: Um die erste (von drei) Lipasen zu aktivieren, braucht es in der Befehlskette den Aktivator CGl58 und den Regulator Perilipin. Die beiden Proteine sitzen im basalen Zustand der Fettzellen aneinander gebunden auf dem Lipid-Tropfen. Durch die Markierung mit Phosphat trennen sie sich, CGl58 wandert an eine andere Stelle des Tropfens, um die erste Lipase (ATGL) zu aktivieren. Der Regulator Perilipin verhindert, dass die Lipasen aktiviert werden, wenn es nicht nötig ist. Das ist interessant, weil verbreitete Krankheiten wie Diabetes und Arteriosklerose durch die Überlastung des Fettstoffwechsels begünstigt werden. Wenn lange Zeit mehr Energie zugeführt wird, als der Körper verbrennen kann, wird ein sorgfältig getaktetes und räumlich austariertes System gestört.

In einem geplanten Folgeprojekt will die Leiterin der Forschungsgruppe "Functional Proteomics and Metabolic Pathways" sich mittels Phosphoproteomik (das ist die globale Analyse von Tausenden Proteinphosphorylierungen in Zellen) ansehen, welche energetischen Prozesse gleichzeitig mit der Lipolyse reguliert werden, wie zum Beispiel Glykogenabbau, und deren zeitlichen Ablauf beobachten: "Es sieht so aus, als würden sich Fett-Zellen binnen Minuten optimal darauf einstellen, dass Fettsäuren benötigt werden und wie sie weiter verarbeitet werden. Wir brauchen sie ja nicht nur für die Bereitstellung von Energie, wie etwa bei Bewegung oder Hunger, sondern auch für den Aufbau von Zellmembranen und Signalmolekülen." Um diese Analysen durchführen zu können, wurde im Projekt auch eine Methode zur verbesserten Auswertung von Proteomik-Daten entwickelt.

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08.05.2018

Bundesländer-Hitparade: Wo die Österreicher am liebsten wohnen

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde.

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Mit exakt diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien Österreich unter 1000 Österreicherinnen und Österreichern.[1] Auf die Frage „Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine finanziellen oder beruflichen Einschränkungen: In welchem österreichischen Bundesland würden Sie am liebsten wohnen?“ nannten in absoluten Zahlen die meisten Befragten, nämlich 17%, die Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark (je 15%).

Vergleicht man jedoch den Zuspruch zu den Bundesländern mit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, so ist Kärnten der klare Sieger. Obwohl hier lediglich 7% der Bevölkerung leben, wünschen sich 10% der ÖsterreicherInnen ein Zuhause in Kärnten. Sehr beliebt auch Tirol (9% verglichen mit 8% repräsentativer Verteilung) und Salzburg (8% zu 6%).

Kärntner Seen begehrt

Innerhalb Kärntens wurden Klagenfurt und Umgebung, Villach und die Gegend um den Wörthersee am häufigsten als Wunsch-Domizil genannt. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Die landschaftliche Schönheit der Seen und Berge gepaart mit südlichem Flair macht Kärnten für die ÖsterreicherInnen besonders lebenswert.“

Österreicher sind Wohn-Patrioten

Die größten Lokal-Patrioten in Wohnfragen sind laut Raiffeisen-Immobilien-Umfrage im Ländle zu Hause: 85% der Vorarlberger würden am liebsten in Vorarlberg wohnen. An zweiter Stelle landeten die Oberösterreicher mit 77% vor Kärnten (76%), Salzburg und der Steiermark (jeweils 74%) und Tirol (73%). Bei den Burgenländern ist der Anteil jener, die ein anderes Bundesland bevorzugen – nämlich die Steiermark – mit 20% am höchsten, aber auch sie wohnen am liebsten im eigenen Bundesland (49%). Die Wiener bevorzugen zu 59% ihre eigene Stadt, aber immerhin 16% der Hauptstädter zieht es nach Niederösterreich. Und die Niederösterreicher würden zu 59% am liebsten in Niederösterreich leben, und nur zu 8% in Wien.

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26.03.2018

EU steht zwischen allen Fronten

Unberechenbar und machthungrig präsentieren sich Russland, China und die USA. Umso wichtiger wäre eine starke EU. Unberechenbar und machthungrig präsentieren sich Russland, China und die USA. Umso wichtiger wäre eine starke EU.

Nichts kann uns stoppen“, pochte diese Woche Chinas starker Mann Xi Jinping auf die Führungsrolle des kommunistischen Milliardenreichs in der Welt – und zwar politisch wie auch wirtschaftlich. China sei auch „entschlossen, den blutigen Kampf gegen unsere Feinde zu kämpfen“, so ein martialischer Xi Jinping, der sich seinen absoluten Machtanspruch bis ans Lebensende garantieren ließ.

In Russland regiert „Zar“ Wladimir Putin für weitere sechs Jahre. Und auch er drängt massiv auf mehr politischen russischen Einfluss in der Welt – und nimmt dafür nicht erst seit der Annexion der Krim leider auch ein stark abgekühltes Verhältnis zum Westen in Kauf. Die jüngste, obschon nicht vollkommen aufgeklärte Vergiftungs-Affäre in Groß­britannien tut jetzt ein Weiteres.

Dazu kommt die nach dem Zerfall der Sowjet­union damals einzig verbliebene Supermacht USA, die unter ihrem Präsidenten Donald Trump in eine völlig unberechenbare Richtung gedriftet ist. Sein „America First“ heißt nicht Verantwortung und Führung in der Welt, für die die Vereinigten Staaten als wichtigstes demokratisches Land der Welt gestanden sind, sondern purer Egoismus (vom Klima bis zum Außenhandel) mit täglich neuen Aufregern und Negativ-Botschaften. Demokratische Werte und Menschenrechte, dafür steht auch die Friedensnobelpreisträgerin EU.

Europa wäre in diesem zunehmend unruhiger und bedrohlicher gewordenen Umfeld nicht nur im eigenen Interesse mehr denn je gefordert, einig und entschlossen aufzutreten.

Gerade jetzt braucht es mit Blick auf Einzelgänge, die Brexit-(Fehl-)Entscheidung und kleinkarierte nationalistische Strömungen mehr und nicht weniger Europa.

Selbst die Briten berufen sich im Konflikt mit Russland auf ihre Freunde – vornehmlich in der EU!

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung "Leitartikel" von Alois Vahrner
02.07.2018

Gegackert

Das Gackern über ungelegte Eier gehört zur Politik. Schon klar. Aber bisweilen versteht man vor lauter Gackern nicht mehr, worum es geht. Das Gackern über ungelegte Eier gehört zur Politik. Schon klar. Aber bisweilen versteht man vor lauter Gackern nicht mehr, worum es geht.

Das Gackern über ungelegte Eier gehört zur Politik. Schon klar. Aber bisweilen versteht man vor lauter Gackern nicht mehr, worum es geht. So wie bei der neuen Arbeitszeitregelung. Nüchtern betrachtet wird sich durch diese Gesetzesänderung wohl kaum etwas ändern, schon heute arbeiten einige Beschäftigte an manchen Tagen länger als zehn Stunden und in manchen Wochen mehr als 48 Stunden. Aber es ist die Ausnahme.

Und laut Gesetz wird es auch in Zukunft die Ausnahme bleiben. Und bei der Endfassung soll auch der Interpretationsspielraum eingeengt sein. Es scheint daher fast hysterisch, wenn man vom generellen 12-Stunden-Tag spricht und gegen eine 60-Stunden-Woche demonstriert. Das prophezeite Vereinssterben oder die Vervielfachung von Verkehrs- und Arbeitsunfällen durch diese Novelle wird wohl ebenfalls nicht eintreten. Und sollte es der Verfassung widersprechen muss man es reparieren – eh klar.

Aber erst dann wäre das Ei gelegt und es sollte mit dem Gackern begonnen werden.

Vorgegackert wird auch in grün. Wegen einer Stellungnahme der EU-Kommission zum Mindestsicherungsmodell glaubt der grüne Abgeordnete Kaineder, dass „die beiden wesentlichen Kürzungen bei Mehrkindfamilien und Asylberechtigten beseitigt werden müssen“, obwohl das Urteil des EuGH aussteht und nur dieser die Urteile fällt ... selbst für Gesetzestexte sollte es aber keine Vorverurteilungen geben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Neues Volksblatt: "Gegackert" von Herbert SCHICHO
11.06.2018

Altherren-Club

Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung. Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung.

Seit Monaten steckt die Liste Pilz in einem Strudel und sie hat sich erneuert tiefer hineinmanövriert. Der derzeitige Klubchef Bruno Rossmann konnte mit seinem „Befreiungsschlag“ – der Offenlegung seiner monatlichen Einkünfte – auch nicht punkten. Denn bei einer Durchschnittspension von 1635 Euro ist man mit 5100 Euro durchaus privilegiert. Hinzu kommt noch, dass das Politik-Hobby rund 12.000 Euro monatlich bringt - mit einem solchen Salär soziale Gerechtigkeit einzufordern, ist ein bisschen dreist.

Zweitens wird die Affäre Bißmann immer verworrener - Transparenz sollte man auch parteiintern vorleben. Außerdem soll mit Johannes Voggenhuber als Spitzenkandidat für die EU-Wahl der nächste Polit-Pensionär aus der grünen Mottenkiste geholt werden - auch kein Signal für die Zukunft. Wenn man sich permanent über die Splitter in den Augen der anderen mokiert und selbst solche Balken in den eigenen Augen ignoriert, dann hat man ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Steht doch schon im Alten Testament: „Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!“

Die Moralapostel-Partei wirkt nur mehr scheinheilig, ein Altherren-Club mit junger Damenbegleitung.

Heute zieht Listengründer Pilz wieder ins Parlament ein und er wird bald wieder das Ruder übernehmen — wieder herumreißen wird er es wohl nicht können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt von Herbert SCHICHO
19.02.2018

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die verbesserte TWINWash™ nutzt eine Reihe fortschrittlicher Technologien, damit die Kunden ihr Gerät optimal nutzen können. Durch die neue Next TurboWash-Technologie ist jede Ecke der inneren Trommel mit mehreren Sprühdüsen ausgestattet. Die 3D-Düsenbewegung verändert die Düsenstärke für eine perfekte Synchronisation zwischen den sechs verschiedenen Bewegungen. Dies erhöht die Waschmittelwirkung bei kürzeren Waschzyklen, wodurch Flecken bei schonendem Umgang mit der Kleidung effektiv entfernt werden. Die neue Next TurboWash-Technologie, die durch den innovativen LG Inverter-Direktantriebsmotor angetrieben wird, ermöglicht eine umfassende Bewegungs- und Sprühsteuerung. Das ermöglicht einen verkürzten Wäschezyklus von 39 Minuten und individuell verstellbare Düsen, die somit direkt auf die Kleidung zielen.

Gleichzeitig durchdringt die innovative TrueSteam™ -Technologie der TWINWash™ - das Gewebe mit Dampf, und eliminiert 99,9 Prozent aller Haushaltsallergene sowie Falten und Gerüche. TrueSteam™ sorgt mit echtem Dampf für weiche und aufgefrischte Kleidungsstücke. Die TWINWash™ Hauptwaschmaschine kann auch die spätere Zugabe von Wäsche - unabhängig von der Größe - mit der praktischen Funktion "Artikel hinzufügen" bewältigen.

Die TWINWash™ Waschmaschine erhöht die Benutzerfreundlichkeit, indem sie das gleichzeitige Waschen von zwei Wäscheladungen ermöglicht. Mit einer Haupt- und einer Mini-Waschmaschine, die unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig betrieben werden können, ermöglicht das Gerät das Waschen von Kleidungsstücken, die unterschiedliche Einstellungen erfordern, wie z. B. Farben und Weiß, normale und empfindliche Kleidung oder große und kleine Stücke. Zusätzlich zu der leistungsstarken Haupt-Waschmaschine und der praktischen Mini-Waschmaschine ist das Gerät mit der effizienten Eco-Hybrid-Trocknerfunktion von LG ausgestattet. Diese bietet Verbrauchern die ultimative All-in-One-Lösung mit einer Waschmaschine und einem Trockner für den täglichen Bedarf.

Die TWINWash™ Mini-Waschmaschine ist perfekt für kleine, empfindliche oder spezielle Kleidungsstücke geeignet, die besondere Wascheinstellungen erfordern, wie beispielsweise Unterwäsche oder Babykleidung und kleinere Ladungen mit Kissenbezügen und Handtüchern. Mit der Mini-Waschmaschine können die User auch Sportkleidung oder Badebekleidung direkt waschen, ohne die größere Haupt-Waschmaschine betätigen zu müssen. So können sie ihre Kleidung stets hygienisch und frisch halten.

Die TWINWash™ Waschmaschine ist außerdem komplett mit Wi-Fi-Konnektivität ausgestattet, sodass Benutzer ihre Geräte einfach steuern und fernüberwachen, Waschzyklen über die Download-Zyklus-Funktion herunterladen, sowie den Energieverbrauch mit der Energieüberwachungsfunktion verfolgen und Probleme mithilfe des Smart Diagnosis™ - Programms erkennen können.

"Mit der TWINWash™ Waschmaschine schafft LG Electronics ein Gerät, das Kleidungsstücke effektiv, schnell und schonend reinigt und somit die Benutzerfreundlichkeit verbessert", sagt Song Dae-hyun, Präsident der LG Electronics Home Appliance & Air Solution Company. "Die Next TurboWash Technologie sorgt für drastisch reduzierte Waschzeit bei gleichzeitig sanften, aber effizienten Waschzyklen. Somit liefern wir mit der neu aufgerüsteten TWINWash™ Waschmaschine die ultimative Waschlösung."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LG
15.12.2017

7. Vorarlberger Convention Forum: Wie der Reisetourismus die Tagungsbranche inspiriert

Veranstalter mit den „Co-Hosts“ zum Thema Gastfreundschaft auf Vorarlberger Art: Krone-Wirt Dietmar Nussbaumer, Green-Events-Spezialistin Julia Weger, Urs Treuthardt, Geschäftsführer Convention Partner Vorarlberg, Christian Mutschlechner, Leiter Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und Vorarlberg Tourismus-Geschäftsführer Christian Schützinger. Veranstalter mit den „Co-Hosts“ zum Thema Gastfreundschaft auf Vorarlberger Art: Krone-Wirt Dietmar Nussbaumer, Green-Events-Spezialistin Julia Weger, Urs Treuthardt, Geschäftsführer Convention Partner Vorarlberg, Christian Mutschlechner, Leiter Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und Vorarlberg Tourismus-Geschäftsführer Christian Schützinger.

Netzwerk „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ liefert Impulse

Wie die Stärken des Urlaubslandes auf die Tagungsbranche übertragen werden können, gingen rund 140 Wirtschaftsvertreter und Touristiker beim Vorarlberger Convention Forum nach. In erster Linie, indem Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit authentisch gelebt und dem Gast vermittelt werden, so das Ergebnis. Die siebte Auflage des Forums veranstaltete Convention Partner Vorarlberg im Festspielhaus Bregenz.

Vorarlberg ist ein beliebtes Reiseziel: Mit mehr als 60 Prozent weist das Land den höchsten Stammgäste-Anteil in Österreich auf. „Wir wollen herausfinden, wie die erfolgreiche Strategie des Freizeittourismus im MICE-Bereich greifen kann, um das Land auch als Kongressdestination noch stärker zu positionieren“, erläuterte Urs Treuthardt, Geschäftsführer von Convention Partner Vorarlberg.

Als Impulsgeber beim diesjährigen Convention Forum lud er das Netzwerk „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ ein, das von Vorarlberg Tourismus koordiniert wird. In diesem Programm engagieren sich Betriebe, die Angebote nach der Vorarlberger Tourismusstrategie ausrichten. Deren Säulen sind Regionalität, Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit. „Für unsere Gäste sind diese Werte in der einzigartigen Kultur, Kochkunst, im Handwerk und Naturerlebnis spürbar“, verdeutlichte Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus.

Gastfreundschaft

Ausgehend von diesen Werten gestalteten sechs Tourismusexperten spezifische Workshops: Hospitality-Spezialistin Christine Friedreich und Krone-Wirt Dietmar Nussbaumer aus Hittisau erarbeiteten mit ihrer Gruppe, wie Gastfreundschaft bei Kongressen erlebbar wird. Als wichtig kristallisierte sich die individuelle Betreuung durch gut informierte Mitarbeiter heraus. Bedeutend sind auch eine gastfreundliche Bevölkerung und eine Servicekultur, an die sich der Gast Jahre später noch erinnert.

Regionalität

Christian Gressbach, Geschäftsführer von Toggenburg-Tourismus und Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer des Jugend- und Bildungshauses St. Arbogast, leiteten die Teilnehmer an, die Rolle von Regionalität im Geschäftstourismus aufzudecken. So sollen nicht nur Lebensmittel oder Geschenke aus der Umgebung stammen. Authentische kulturelle Angebote und Mitarbeiter, die sich mit der Region identifizieren und diese vermitteln können, regen an wiederzukommen.

Nachhaltigkeit

Landschaftsökologe und response & ability-Geschäftsführer Christian Baumgartner lud mit Green-Events-Fachfrau Julia Weger dazu ein, die Herausforderungen von Nachhaltigkeit zu definieren. So liegen diese vor allem in der Mobilität oder den branchentypischen Arbeitszeiten.

Auf unterhaltsame Art fasste das Improtheater Konstanz die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen. Der Kurzfilm zum Forum ist unter https://youtu.be/3GM9QP5nB3I verfügbar.

Infos: www.convention.cc und gva.vorarlberg.travel

Factbox: Kurzfilm zum 7. Vorarlberger Convention Forum

Wir freuen uns, wenn Sie den Kurzfilm auf Ihrer Website einbetten oder über Ihre sozialen Kanäle teilen!

Link https://youtu.be/3GM9QP5nB3I

Factbox: 7. Vorarlberger Convention Forum

Thema „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ – ein Programm für Tourismusbetriebe, die die Vorarlberger Tourismusstrategie umsetzen wollen. Deren Grundwerte sind Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit.

Impulsgeber:

• Christian Gressbach, Geschäftsführer Toggenburg Tourismus sowie Dozent für Dienstleistungs- und Tourismusmarketing der HTW Chur

• Christine Friedreich, Inhaberin Friedreich Gastgeberberatung e.U

• Christian Baumgartner, Geschäftsführer response & ability gmbh

• Daniel Mutschlechner, Leiter Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast

• Dietmar Nussbaumer, Inhaber Hotel Gasthof Krone Hittisau

• Julia Weger, Inhaberin WEGWEISER – Büro für gute Ideen

Infos: www.convention.cc und gva.vorarlberg.travel

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Convention Partner Vorarlberg GmbH, Katja Zündel, Telefon 0043/5574/43443-28, Mail katja.zuendel@convention.cc

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Roswitha Schneider
11.06.2018

Den Leuten aufs Maul schauen

Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden. Der Aktionismus von Türkis-Blau erinnert an die Regierung Wolfgang Schüssel. „Speed kills“, hatte es damals in der ÖVP geheißen. Heute nicht mehr. Mit viel Tempo, aber wenig Profundem sollen nun Deutschförderklassen umgesetzt werden.

In Österreich wird Bildungspolitik in erster Linie ideologisch diskutiert. Der letzte Akt in diesem Drama ist die ab Herbst 2018 geplante Einführung von separaten Deutschförderklassen. Dass Ideologie mehr zählt als Expertise, führt dazu, dass Bildungsexperten nach Skandinavien pilgern, um dort von den Besten zu lernen, aber sicher nicht nach Österreich. Österreich und Deutschland haben ein Schulsystem, das so „erfolgreich“ ist, dass es kein anderer Staat kopiert. Die frühe Selektion der Kinder, die Trennung zwischen Gymnasium und Neuer Mittelschule, ist in Österreich in Stein gemeißelt.

Der unbändige Erfolg, sprich der Zulauf an den Gymnasien in Städten, ist vor allem durch die Angst der Eltern, ihr Kind könnte neben einem anderen mit Migrationshintergrund sitzen, zu erklären. Die Angst ist groß, dass die Qualität des Unterrichts leiden könnte, wenn zu viele in einer Klasse sitzen, die zu wenig Deutschkenntnisse haben. Die Angst ist verständlich und berechtigt, auch weil die Bildungspolitik jahrzehntelang keine adäquate Lösung zu bieten hatte und sie noch immer nicht hat.

Die schwarz-blaue Bundesregierung reagiert auf diese wohl bekannten Ängste und führt im Eiltempo Deutschförderklassen ein. Wissenschafter kritisieren die Segregation der Kinder. Sie in separierte Förderklassen fernab ihrer Regelklasse zu stecken, sei für den Spracherwerb abträglich. Es gab auch Fürsprecher, aber die Maßnahme blieb umstritten. Der Nationalrat beschloss daher im Mai nur mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ, die Deutschförderklassen einzuführen. Die Mehrheit der Bevölkerung gibt der Bundesregierung in einer aktuellen Umfrage Recht. 83 Prozent von 1000 durch „Peter Hajek Public Opinion Strategies“ befragten Personen sind für die separaten Deutschförderklassen. Die hohe Zustimmung ist keine Überraschung, ebenso wenig wie die 69 Prozent, die sich in derselben Umfrage für ein Kopftuchverbot aussprachen. Auf welcher Grundlage die Befragten zu ihrem Ja kamen, ist fraglich. Denn Details zu den Deutschförderklassen sind nicht einmal den Bildungsinstitutionen in den Bundesländern bekannt.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass Türkis-Blau nach der Fusion der Sozialversicherungen den nächsten populistischen Schnellschuss abgefeuert hat. Viele Überschriften, ohne in die Tiefe zu gehen und diesmal auf dem Rücken der Kinder, der Lehrer und der Eltern ausgetragen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Anita Heubacher
27.09.2017

ÖAMTC zu "Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen

"Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen "Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen

"Für den ÖAMTC ist es selbstverständlich, dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Daher unterstützen wir auch die Initiative des Verkehrsministers zur Erarbeitung des 'Aktionsplan für Sauberen Verkehr – Mobilitätswende 2030'", erklärt ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger. Positiv wertet der Club die gestrige Ankündigung des Verkehrsministers, dass es einen Bestandschutz für zugelassene Fahrzeuge geben soll. "Diese Aussage ist erfreulich, allerdings muss sie noch in Richtung unbeschränkter Weiterfahrgarantie konkretisiert werden, damit es zu keinem Wertverlust auf Seiten der Konsumenten kommt", bekräftigt Wiesinger.

Nicht nachvollziehbar für den Club ist nach wie vor die Fixierung auf 2030. "Dieser Zeitpunkt ist aus heutiger Sicht unrealistisch, weil wir nicht erkennen können, dass es für jeden Anwendungsfall leistbare Alternativen zum Verbrennungsmotor geben wird", erklärt der ÖAMTC-Interessenvertreter. Im Sinne aller Autofahrer – insbesondere der sozial schwächeren – muss ausgeschlossen werden, dass ein Umstieg auf noch nicht alltagstaugliche alternative Antriebsarten durch willkürliche Steuererhöhungen auf herkömmliche Antriebe erzwungen wird.

Eine weitere offene Frage ist die unausgewogene Zusammensetzung der Teilnehmerliste des "Abgasgipfels". "Uns fehlen in erster Linie Vertreter aus Industrie und Wissenschaft", ergänzt Wiesinger. Des Weiteren fehlt der Initiative jegliche Abstimmung auf europäischer Ebene. Außerdem erwartet sich der Club vom Verkehrsministerium ähnlich engagierte Initiativen zur Reduktion von CO2-Emissionen im Bereich Lkw-Verkehr, Schifffahrt und Flugverkehr. "Der ÖAMTC sieht seine Rolle darin, die teils sehr theoretischen Konzepte zu einer Mobilitätswende mit der Lebensrealität von über fünf Millionen Autonutzern in Einklang zu bringen. In diesem Sinne tragen wir gerne zum Prozess bei", betont Wiesinger abschließend.

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