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Mittwoch 03.06.2020 14:34
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01.06.2020

Der Event-Branche mit 140.000 Beschäftigten steht das Wasser bis zum Hals

Ein Wirtschaftszweig, den die Corona-Krise besonders hat getroffen hat, ist die Event-Branche. Seit 16. März steht das Geschäft der Veranstalter, Musiker, Bühnenbauer, Zeltaufsteller, TV-, Licht- und Tontechniker oder Caterer praktisch still. Staatliche Unterstützung haben die Betroffenen bis jetzt nicht erhalten. „Bei uns ist noch kein einziger Euro angekommen“, kritisiert Günther Polder, Geschäftsführer der auf Fernseh-Außenübertragungen und -aufzeichnungen spezialisierten Firma Euro TV Production GmbH aus St. Veit an der Gölsen im Bezirk Lilienfeld. Er ist Sprecher einer Branche, die in der Wirtschaftskammer in verschiedenen Sparten organisiert ist, nun aber mit ihren Anliegen und Forderungen geschlossen auftreten will.

In einem Interview mit der Wochenzeitung „medianet“ macht Polder seinem Ärger über die Versäumnisse Luft. „Wenn wir die gesamte Event- und TV-Branche hernehmen, brauchen wir uns auch vor einer AUA nicht zu verstecken“, sagt er. Denn zusammengerechnet seien in diesem Wirtschaftssektor in Österreich rund 140.000 Personen beschäftigt. Doch während man mit der Fluggesellschaft über ein Rettungspaket verhandle, „redet man mit uns überhaupt nicht.“

Dabei geht es für viele Unternehmen, die im Veranstaltungswesen arbeiten und nach einer IHS-Studie aus 2017 eine jährliche Wertschöpfung von 8,9 Milliarden Euro generieren, um das nackte wirtschaftliche Überleben. „Bis auf Pressekonferenzen und Floskeln kommt nichts. Fakt ist, dass spätestens in drei, vier Wochen die ersten Insolvenzen eintreten werden“, warnt Polder.

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24.05.2020

Offensive für Urlaub in Österreich startet

Offensive für Urlaub in Österreich startet Offensive für Urlaub in Österreich startet

Nach beispiellosen zwei Monaten, in denen der Tourismus in Österreich komplett zum Erliegen gekommen ist, steht die Branche vor dem Neustart. Die Österreich Werbung unterstützt das Hochfahren des heimischen Tourismus in einem ersten Schritt mit einer Kommunikationsoffensive im Inland und in Deutschland.

Große Inlandskampagne gemeinsam mit Städten und 9 Bundesländern

Schon in „normalen“ Jahren stammt knapp ein Drittel aller Nächtigungen im Sommer (2019: 30 Prozent) aus dem Inland. Auch wenn die Rückkehr der Reisefreiheit zwischen Österreich und Ländern, die ähnliche Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus erzielen, bereits absehbar ist: Der Inlandstourismus wird im Sommer 2020 eine wesentliche Stütze für den heimischen Tourismus sein. Deshalb startet die Österreich Werbung am 4. Juni eine große Inlandskampagne. Unter dem Motto „Auf Dich wartet ein guter Sommer. Entdecke Dein eigenes Land“ überzeugt die Österreich Werbung gemeinsam mit allen 9 Bundesländern und den Städten von den Vorzügen eines Inlandsurlaubs.

„Es gibt so viele gute Gründe, den Sommerurlaub 2020 in Österreich zu verbringen. Mit der größten Kommunikationsoffensive, die wir je gemeinsam umgesetzt haben, möchten wir den Österreicherinnen und Österreichern Lust auf Urlaub im eigenen Land machen,“ sagt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. Die Kampagne erzeugt eine win-win Situation für heimische Gäste und Betriebe: Ein Neu-Entdecken einer der begehrtesten Urlaubsdestinationen weltweit und Wertschöpfung in der Heimat für die Heimat.

Zu den zentralen Motiven der Kampagne zählen die Themen „Natur und Wasser“, „Wandern und Alpen“ sowie „Stadt und Kultur“. Die Kampagne macht Lust auf diese Urlaubserlebnisse und präsentiert die heimischen Tourismus-Betriebe und ihre ganz konkreten Angebote. Ziel ist, die Branche durch möglichst viele konkrete Urlaubsanfragen zu unterstützen. Die Ausspielung erfolgt daher auf digitalen Kanälen sowie im ORF-TV und auf Ö3. Umweltfreundlicher Mobilitätspartner bei der Kampagne sind die ÖBB.

Deutschland für Urlaub in Österreich begeistern

Neben der Inlandskampagne wirbt die ÖW auch um Gäste aus Österreichs größtem ausländischen Herkunftsmarkt. In den vergangenen Jahren kam mehr als ein Drittel aller Nächtigungen im Sommer aus Deutschland (2019: 37 Prozent). Gäste aus Deutschland für einen Urlaub in Österreich zu begeistern, ist daher das erklärte Ziel der Kampagne, die Österreich Werbung, Städte und alle 9 Bundesländer ab 28. Mai gemeinsam in Deutschland starten. Angelehnt an die Inlandskampagne ist das Motiv „Auf Dich wartet ein guter Sommer in Österreich“. Die Deutschlandkampagne wird – genauso wie die Inlandskampagne - digital und im TV ausgespielt.

Mit dem heute präsentierten zusätzlichen Budget von 40 Mio. Euro, um für Urlaub in Österreich zu werben, setzt die Bundesregierung und insbesondere Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ein weiteres wichtiges, starkes Zeichen zur Unterstützung des Tourismusstandortes Österreich.

Großes Thema „Sicherheit“

Insbesondere bei der diesjährigen Urlaubsplanung ist das Thema Sicherheit entscheidend. Seitens der Gäste besteht großes Informationsbedürfnis zu den Sicherheitsaspekten während des Urlaubes. Daher hat die ÖW flankierend zu den Kampagnen ein Service- und Informationskonzept umgesetzt, um genau diese Bedürfnisse und Fragestellungen beantworten zu können. „Wir sind über unser ÖW-Netzwerk im Dialog mit Gästen aus 30 Ländern weltweit und sehen es natürlich auch als unsere Aufgabe, diese Fragestellungen im Vorfeld des Urlaubs zu beantworten. Mit den beschlossenen Schutzmaßnahmen und dem großartigen Engagement der Betriebe haben unsere Gäste die Sicherheit, einen Urlaub bei verantwortungsbewussten Gastgeberinnen und Gastgebern zu verbringen,“ so Stolba zu dem so wesentlichen Thema der Sicherheit aus Gästesicht.

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30.05.2020

China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch

China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch China verbietet den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch

Ein historischer Moment für den Tierschutz: China veröffentlichte gestern, am 29.5. einen neuen nationalen Nutztier-Katalog, der Hunde explizit ausschließt. Damit ist der Verkauf von lebenden Hunden und Hundefleisch zum Verzehr in China verboten. Katzen waren nie Teil des Nutztier-Katalogs. VIER PFOTEN begrüßt den Vorstoß Chinas und fordert gleichzeitig die Regierungen in Kambodscha, Vietnam und Indonesien auf, mit China gleichzuziehen. Der Hunde- und Katzenfleischhandel ist nicht nur ein enormes Tierschutzproblem in Südostasien, sondern stellt auch ein großes Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Denn die unhygienischen Bedingungen, unter denen die Tiere gefangen, gehalten, geschlachtet und verkauft werden – meist auf Lebendtiermärkten –, sind die perfekte Brutstätte für neue zoonotische Viren.

In Vietnam – Chinas Nachbar – werden nach wie vor jährlich rund fünf Millionen Hunde und eine Million Katzen für ihr Fleisch gefangen und brutal geschlachtet. Oftmals werden die Tiere auch grenzübergreifend nach China transportiert. Mit geschätzten vier Millionen getöteten Haus- und Streunertieren pro Jahr ist die Situation in Kambodscha und Indonesien ähnlich verheerend. „Natürlich ist es ein positives Signal, dass China den Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch verbietet, auch wenn diese Entscheidung wohl eher nichts mit Tierliebe, sondern mit Lebensmittelsicherheit zu tun hat. "Nun müssen aber auch Vietnam, Kambodscha und Indonesien endlich handeln. Neben unfassbarem Tierleid ist der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch auch für Krankheitsausbrüche wie Tollwut und Cholera verantwortlich. Und wie wir jetzt wissen, kann die ganze Welt unter den tödlichen Zoonose-Viren leiden, die auf den unhygienischen Lebendtiermärkten entstehen, auf denen das Hunde- und Katzenfleisch teilweise verkauft wird"“, sagt Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien.

Schlachthäuser und Lebendtiermärkte: tickende Zeitbomben

In engen Käfigen zusammengepfercht werden die verletzten und traumatisierten Hunde und Katzen – darunter auch gestohlene Haustiere – stundenlang bei enormer Hitze und ohne Wasser zu den Schlachthäusern und Märkten in Südostasien transportiert. Die dort übereinander gestapelten Käfige, das geschwächte Immunsystem der Hunde und Katzen sowie der unnatürliche Kontakt zu Wildtieren, die ebenfalls geschlachtet werden, schaffen die perfekte Brutstätte für tödliche Zoonoseviren, wie das neue Coronavirus. „Der ausufernde Hunde- und Katzenfleisch-Handel und die Lebendtiermärkte in ganz Südostasien sind tickende Zeitbomben. Wenn die Regierungen jetzt nicht diesen brutalen Handel stoppen und die grausamen Märkte und Schlachthäuser schließen, könnte die nächste globale Pandemie ihren Ursprung in Vietnam, Kambodscha oder Indonesien haben“, so Dr. Polak.

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24.05.2020

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Neuen Untersuchungen zufolge haben sozial isolierte Menschen ein um mehr als 40 % höheres Risiko, einen kardiovaskulären Vorfall wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden als diejenigen, die sozial integriert sind.

Die deutsche Studie, die auf dem virtuellen Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) vorgestellt werden soll, ergab, dass Menschen, die sozial isoliert sind, mit fast 50 % höherer Wahrscheinlichkeit an irgendeiner Ursache sterben.

Die im Rahmen der Heinz-Nixdorf-Recall-Studie (HNR) unter der Leitung von Dr. Janine Gronewold und Prof. Dirk M. Hermann vom Universitätsklinikum Essen durchgeführte Studie analysierte die Daten von 4.316 Personen, die zwischen 2000 und 2003 rekrutiert wurden.

Die Teilnehmer nahmen ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung an der Studie teil und wurden im Durchschnitt 13 Jahre lang verfolgt. Zu Beginn der Studie wurden Informationen über verschiedene Arten der sozialen Unterstützung gesammelt, wobei die soziale Integration anhand des Familienstands und des Zusammenlebens, des Kontakts zu engen Freunden und Verwandten sowie der Mitgliedschaft in politischen, religiösen, gemeinschaftlichen, sportlichen oder beruflichen Organisationen bewertet wurde.

"Wir wissen seit einiger Zeit, dass das Gefühl der Einsamkeit oder der fehlende Kontakt zu engen Freunden und Familie Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben kann", kommentierte Dr. Gronewold. "Was uns diese Studie zeigt, ist, dass starke soziale Beziehungen für die Herzgesundheit von großer Bedeutung sind, ähnlich der Rolle klassischer Schutzfaktoren wie ein gesunder Blutdruck, akzeptable Cholesterinwerte und ein normales Gewicht."

Professor Jöckel, einer der PI des HNR, fügt hinzu: "Diese Beobachtung ist von besonderem Interesse in der gegenwärtigen Diskussion über die COVID-19-Pandemie, bei der die sozialen Kontakte in den meisten Gesellschaften erheblich eingeschränkt sind oder waren."

Während der Nachbeobachtung gab es 339 kardiovaskuläre Vorfälle. Unter den Studienteilnehmern gab es 530 Todesfälle. Nach Erkundung anderer Faktoren, die zu diesen Ereignissen und Todesfällen beigetragen haben könnten, wurde festgestellt, dass ein Mangel an sozialer Integration das zukünftige Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 44 % und das Risiko für Todesfälle aus allen Ursachen um 47 % erhöht. Ein Mangel an finanzieller Unterstützung war mit einem um 30 % erhöhten Risiko von kardiovaskulären Vorfällen verbunden.

"Dies ist offensichtlich ein besorgniserregendes Ergebnis, insbesondere in diesen Zeiten anhaltender sozialer Distanzierung", schloss Dr. Gronewold.

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30.05.2020

"Lockerung in der Gastronomie genau nach dem Vatertag sind eine Schikane"

Scharfe Kritik an der Tatsache, dass die Lockerungen in der Gastronomie genau einen Tag nach dem Vatertag in Kraft treten, übt der Wiener FPÖ-Chef, Vizebürgermeister Dominik Nepp. „Es war bestimmt kein Zufall, dass auch die ersten Öffnungsschritte kurz nach dem Muttertag in Kraft getreten sind. Schon damals hat Bundeskanzler Kurz den Gastronomen einen der umsatzstärksten Tage gestohlen. Dass sich das Spiel jetzt mit dem Vatertag wiederholt, ist eine weitere Schikane dieser schwarz-grünen Chaosregierung“, so Nepp.

„Kurz, Blümel und Anschober haben mit ihren völlig überzogenen Maßnahmen und ihrer Angstmache hunderttausende Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben sowie den Einbruch der Wirtschaft zu verantworten. Ich fordere die Bundesregierung auf, die Einschränkungen für die Wirte sofort zu beenden, um ihnen nach der Coronavirus-Krise das wirtschaftliche Überleben zu ermöglichen“, betont der Wiener FPÖ-Chef.

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14.05.2020

DIE NACHT DER MUSICALS - TOUR 2021

Nach vielen erfolgreichen Tourneen mit ausverkauften Hallen und begeistertem Publikum kommt Die Nacht der Musicals auch 2021 wieder nach Österreich. Mit einem immer neuen und abwechslungsreichen Programm, begeisterte die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten bereits mehr als 2 Millionen Besucher.

Das Programm lässt die Herzen der Musicalfans höher schlagen. In einer zweieinhalb stündigen Show präsentieren herausragende Sänger eine bunte Mischung der berühmtesten Musical Highlights aus Tanz der Vampire, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Cats, um nur einige von ihnen zu nennen.

Natürlich dürfen auch aktuelle Musicals an diesem Abend nicht fehlen. Die Songs „This is me“ und „Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“, sorgen für Gänsehautmomente beim Publikum. Eine spannende Geschichte zum Staunen und Mitfiebern, voll Liebe und Dramatik.

Das Musical Rocky mit Hymnen wie Eye of the Tiger und die Disney-Musicals Frozen und Der König der Löwen werden das Publikum begeistern!

Aber auch Rock-Musicals wie We Will Rock You, zu den Songs von Queen und das Musical von Udo Lindenberg sind mit im Programm. Hinterm Horizont, eine Hommage an den großartigen Musiker, beschreibt die Liebesgeschichte zwischen ihm und dem “Mädchen aus Ostberlin“.

Erleben Sie live, wie das Phantom der Oper Christine seine Liebe gesteht und die Samtpfoten aus Cats mit Memories wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen.

Die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk Ich war noch niemals in New York lädt zum Mitklatschen und Mitsingen ein und ist ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Musicalgala.

Gefeierte Stars der Originalproduktionen entführen die Zuschauer in eine bunte und glitzernde Traumwelt. Unterstützt werden die herausragenden Darsteller durch die hervorragenden Tänzer der Broadway Musical & Dance Company. Aufwändige Choreografien, farbenfrohe Kostüme und ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept garantieren einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt.

Link zum Impressionsvideo 2020: https://www.youtube.com/watch?v=rU6pQaDMU7o

03.01.2021 – Bad Ischl, Kongress- u. TheaterHaus, Beginn 19:30 Uhr

04.01.2021 – Linz, Brucknerhaus, Beginn 20:00 Uhr

05.01.2021 – Amstetten, Johann-Pölz-Halle, Beginn 19:30 Uhr

12.01.2021 – Steyr, Stadttheater, Beginn 20:00 Uhr

13.01.2021 – Vöcklabruck, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

14.01.2021 – Wiener Neustadt, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

15.01.2021 – Wels, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

16.01.2021 – Kufstein, Stadtsaal, Beginn 20:00 Uhr und

17.01.2021 – Lienz, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

Kartenvorverkauf: österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 /22 15 23, Webshop: kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Pura Vida
17.05.2020

Kurz verliert deutlich an Zuspruch

Umfrage: Kurz verliert deutlich an Zuspruch Umfrage: Kurz verliert deutlich an Zuspruch

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner kommenden Ausgabe berichtet, verlor Sebastian Kurz deutlich an Zuspruch. Hätten im April noch 55 % der Befragten den ÖVP-Chef direkt zum Kanzler gewählt, sind es im Mai 45 %.

Den Chef der Grünen, Werner Kogler, würden 7 % direkt wählen, nach 8 % im April. Mit 9 % liegen SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und FPÖ-Chef Norbert Hofer in der Kanzler-Direktfrage gleich auf, Hofer legte 2 %-Punkte, Rendi-Wagner einen %-Punkt zu.

Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger würden 4 % direkt wählen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ durchgeführt hat: „Nach dem High-Peak im April war ein Rückgang der Daten von Sebastian Kurz und der ÖVP erwartbar“, sagt Peter Hajek von Unique research.

Bei der Sonntagsfrage fällt die ÖVP leicht von 48 auf 46 %, die Grünen verlieren einen %-Punkt und kommen auf 15 %. Wären am Sonntag Nationalratswahlen, würden 14 % die FPÖ und 17 % die SPÖ wählen. Beide Parteien legen im Monatsabstand um einen %-Punkt zu. Neos halten unverändert bei 6 %.

Gefragt nach ihren Zukunftsaussichten rechnet knapp ein Drittel der Befragten mit deutlichen finanziellen Einbußen bis Herbst. Fast zwei Drittel erwarten geringe bis keine Einbußen durch die Corona-Krise.

Die zuletzt durch den Kanzler-Besuch im Kleinwalsertal diskutierten Abstandsregeln befolgen 49 % noch genauso akribisch wie vor einem Monat. 38 % gehen deutlich lockerer damit um. 10 % befolgen die Regeln kaum noch.

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07.04.2020

Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen

Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen

Zum heutigen Weltgesundheitstag weist die IG Windkraft darauf hin, dass mit erneuerbaren Energien viele Menschenleben gerettet werden könnten. Allein in Europa sterben pro Jahr rund 400.000 Menschen aufgrund der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle, wie eine aktuelle Studie berichtet. „Der rasche Ausbau von Windrädern und die Schließung von fossilen Kraftwerken, sowie der Umstieg auf Elektromobilität muss nun nach der Corona-Krise umgesetzt werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Gerade jetzt sieht man, wie sauber die Luft sein könnte, wenn wir auch nur auf Teile der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle verzichten.“

Der Weltgesundheitstag wurde 1948 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen und wird weltweit am heutigen 7. April gefeiert. In Zeiten der Corona-Pandemie sind alle Augen auf die Gesundheit gerichtet. Dass die Luftverschmutzung sehr stark durch das Verbrennen von Erdgas, Erdöl und Kohle verursacht wird, ist vielen spätestens durch die starke Verbesserung der Luftqualität durch die Maßnahmen gegen das Corona-Virus neuerlich bewusst geworden. „Diese Erfahrungen gilt es im Gedächtnis zu behalten, um nach der Corona-Krise die richtigen Maßnahmen zu setzen, damit die gute Luftqualität auch in Nach-Corona-Zeiten aufrechterhalten werden kann“, fordert Moidl.

4,5 Mio. Tote durch fossile Brennstoffe

Immer wieder weisen Studien darauf hin, dass die Verwendung von Erdgas, Erdöl und Kohle Millionen Menschen das Leben kostet. Die erst kürzlich erschienene Studie vom Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) geht von 4,5 Mio. Todesfällen weltweit aus. Allein in der Europäischen Union gehen die Studienautoren von rund 400.000 Todesfällen aus. Weltweit kommen 1,8 Mrd. verlorene Arbeitstage pro Jahr hinzu, die durch Luftverschmutzung von fossilen Brennstoffen verursacht werden. In Summe entstehen der Gesellschaft dadurch rund 7,5 Mrd. Euro an Kosten, was 3,3 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die Studienautoren weisen auch darauf hin, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien einen großen Teil der Todesfälle verhindern könnte.

Energieerzeugung muss Erneuerbar werden

In Österreich werden heute noch rund ein Drittel der Stromerzeugung und zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs durch Erdgas, Erdöl und Kohle zur Verfügung gestellt. „Je schneller wir hier den Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen, desto mehr Todesfälle können wir verhindern. Ganz nebenbei schaffen wir auch den Klimaschutz und erhalten so die Lebensgrundlagen für die nächste Generation“, bemerkt Moidl.

Windräder erzeugen im Gegensatz zu Erdgas, Erdöl und Kohle bei der Energieerzeugung keine Abgase oder Abwässer. Windräder schaffen mehr Arbeitsplätze als Gaskraftwerke, sind kostengünstiger als jedes Kohlekraftwerk und der Windstrom kann in Österreich erzeugt werden, und muss nicht aus Krisenregionen nach Österreich importiert werden. Laut Bloomberg New Energy and Finance sind die Windkraft und Solarenergie in zwei Dritteln der Welt die kostengünstigste Art der Stromerzeugung. „Am Tag der Gesundheit sollte man seinen Blick wieder darauf richten, wie viele Vorteile die erneuerbaren Energien haben. Sowohl was die Kosten betrifft, als auch bei der heimischen Wertschöpfung, aber ganz besonders was die Gesundheit anbelangt, haben die erneuerbaren Energien die Nase vorne“, so Moidl: „Das Ende von Erdgas, Erdöl und Kohle muss bereits jetzt begonnen und darf nicht in die Zukunft verschoben werden.“

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07.04.2020

Maskenpflicht in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht aber im Gesundheitsbereich!

Dass in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrsche, nicht aber im Gesundheitsbereich, sorgt bei der Österreichischen Ärztekammer für Unverständnis. Dass in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrsche, nicht aber im Gesundheitsbereich, sorgt bei der Österreichischen Ärztekammer für Unverständnis.

Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal sind besonders gefährdet. Sie stehen in der ersten Reihe und haben täglich mit kranken Patienten zu tun. Eine allgemeine Maskenpflicht schütze das vis-a-vis, im Gesundheitsbereich seien das die Patienten und Mitarbeiter. „Angehörige des Gesundheitswesens können als Multiplikatoren gelten und die könnten die Patienten anstecken“, sagt Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer.

„Dass die Maskenpflicht neben den Supermärkten nun auch künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, aber der Gesundheitsbereich weiterhin ausgespart wird, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Harald Mayer, Vizepräsident und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte der Österreichischen Ärztekammer. Mayer fordert daher die Politik auf, auch in diesem Bereich eine klare gesetzliche Regelung zu treffen. „Nachdem es derzeit offenbar in der Verantwortung der Spitalsträger liegt, ob Patienten Schutzmasken tragen, ersuchen wir die Träger eine Maskenpflicht in den Spitälern einzuführen - immerhin handelt es sich hier um einen systemrelevanten Bereich und das Personal darf nicht erkranken“, betont Mayer.

„Die Maskenpflicht muss auch auf Ordinationen ausgeweitet werden“, fordert Johannes Steinhart, ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte. „Es muss alles getan werden, um das Ansteckungsrisiko für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu minimieren“, betont Steinhart. Zugleich weist er darauf hin, dass zur Risikominimierung auch die Ausstattung mit hochwertiger Schutzausrüstung in ausreichender Menge durch die öffentliche Hand gehört – ebenso wie die unverzügliche Information über Corona-Testergebnisse durch die Behörden.

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11.05.2020

Gestörte diastolische Funktion des Herzens gefährlicher als bisher bekannt

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion. Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion.

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit reduzierter, systolischer Herz-Auswurf-Funktion. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien von der Klinischen Abteilung für Kardiologie im Rahmen einer Langzeit-Beobachtung auch die Wichtigkeit der diastolischen Füllungs-Funktion aufzeigen: je eingeschränkter sich das Herz bei einer diastolischen Dysfunktion füllt, desto häufiger versterben Betroffene plötzlich an einer Herzrhythmusstörung.

Menschen mit ischämischer (Verengung der Herzkranzgefäße) oder nicht-ischämischer Herzmuskelerkrankung haben per se ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen. Gängige Praxis ist es bei deutlich reduzierter Auswurf-Funktion (systolischer Herzinsuffizienz), auch einen implantierbaren Defibrillator (ICD) zu erwägen. Der ICD gibt dann bei schnellen Herz-Kammer-Rhythmusstörungen bzw. Kammerflimmern einen Elektro-Impuls ab, bis wieder ein normaler Herzrhythmus vorliegt.

Jede/r zweite herzinsuffiziente PatientIn leidet jedoch an der diastolischen Form (reduzierte Füllungs-Funktion): die versteifte linke Herzkammer kann sich nicht genug dehnen und wird gegen einen erhöhten Widerstand gefüllt. Dadurch gelangt weniger Blut in die linke Kammer, welches aber vollständig in den Kreislauf gepumpt wird. Die systolische Auswurf-Funktion (auch Ejektionsfraktion genannt) kann dabei sogar noch erhalten sein. Frauen und ältere Menschen sind von dieser Form häufiger betroffen.

„Bisher wurde zwischen diesen beiden Formen ein Unterschied in der Risikobewertung für den plötzlichen Herztod gemacht“, sagt Studienleiter Thomas Pezawas von der Klinischen Abteilung für Kardiologie, „PatientInnen mit nicht-systolischer Herzmuskelschwäche werden mit einem geringeren plötzlichen Herztod-Risiko beurteilt und erhalten daher seltener einen primär-präventiven ICD.“

Auch diastolische Dysfunktion gefährlich

Im Rahmen der Studie wurden 210 Risiko-PatientInnen mit bislang nicht vorhandenen oder ungefährlichen Herzrhythmusstörungen über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren untersucht. „Die Anzahl der potenziell tödlich verlaufenden Fälle ist viel häufiger als erwartet, und der Zusammenhang mit der Ausprägung der diastolischen Funktionsstörung ist frappant“, beschreibt Pezawas die Ergebnisse, die nun im Top-Journal „Circulation AE“ veröffentlicht wurden. „Leider betrifft der plötzliche Herztod auch PatientInnen mit nur gering ausgeprägter Herzmuskelschwäche“,

Langjähriges Kompetenzzentrum für Herzrhythmusstörungen

Diese Ergebnisse werden auch für andere Zentren wichtig sein – denn die Datenlage auf diesem Gebiet war bisher sehr dünn, so die MedUni Wien-Experten: Ziel ist es, einen ausgezeichneten Schutz vor dem plötzlichen Herztod zu erreichen und die richtigen PatientInnen zu screenen. Die Empfehlung der Studienautoren, die diastolische Funktion in die Risikobeurteilung miteinzubeziehen, könnte einen Paradigmenwechsel in der Behandlung fortsetzen.

Multizentrale, internationale Kooperation

Die vorliegende Publikation ist aus einer Kooperation der MedUni Wien (Klinische Abteilung für Kardiologie, Studienleiter Thomas Pezawas) und der Vanderbilt University (Departments of Medicine and Autonomic Dysfunction Center, Nashville, TN, USA) entstanden und wurde vom National Institute for Advancing Translational Science of the National Institute of Health (NIH), USA, unterstützt.

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11.02.2020

Valentinstag 2020: Österreicher geben durchschnittlich 60 Euro aus

2 von 3 schenken Blumen. Süßigkeiten und gemeinsame Ausflüge bleiben die Klassiker unter den Geschenken. Jeder Vierte kauft über das Internet. 2 von 3 schenken Blumen. Süßigkeiten und gemeinsame Ausflüge bleiben die Klassiker unter den Geschenken. Jeder Vierte kauft über das Internet.

Am 14. Februar ist Valentinstag. Was die Österreicher heuer schenken, wo und wann sie ihre Geschenke kaufen und wie viel sie dafür ausgeben, hat sich der Handelsverband gemeinsam mit der Preisvergleichsplattform idealo Österreich näher angesehen.

"Die beliebtesten Geschenke zum Valentinstag 2020 sind Blumensträuße, süße Leckereien, gemeinsame Ausflüge und Restaurantbesuche. Die Ausgaben pro Person betragen rund 60 Euro wie auch im Vorjahr. Ein Viertel der ÖsterreicherInnen wickelt den Geschenkkauf im Internet ab, der stationäre Handel punktet durch Inszenierung, um Spontankäufer zu beraten und für den Kauf im Geschäft zu gewinnen", fasst Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will die Ergebnisse zusammen.

Bundesländervergleich zeigt große Unterschied

Während die durchschnittlichen Ausgaben in Wien, Niederösterreich und Tirol bei 60 Euro pro Person liegen, fallen das Burgenland und die Steiermark mit 50 Euro deutlich ab. Am großzügigsten geben sich die Vorarlberger mit über 85 Euro.

In welchen Bundesländern wird verstärkt online nach Valentinstags-Geschenken gesucht? "Heuer haben wir im Burgenland und in Kärnten das höchste Suchinteresse verzeichnet, Schlusslicht ist 2020 die Bundeshauptstadt Wien", erklärt Veronika Bahr, Country Managerin von idealo Österreich.

Männer schenken häufiger als Frauen

Fast jeder zweite Österreicher beschenkt den Partner oder die Partnerin, aber auch die Mütter dürfen sich freuen: immerhin jede/r Fünfte macht zum Valentinstag der Mutter ein Geschenk.

Während mehr als 60% der Männer ihre Liebste mit dem einen oder anderen Geschenk verwöhnen sind es unter den Damen knapp 40%, die ihrem Partner am Valentinstag ein Präsent zukommen lassen.

Stationärer Handel punktet durch Inszenierung beim Konsumenten

Rund 30% der Österreicher werden ihre Valentinstags-Einkäufe in klassischen Geschäften in der Nähe erledigen, 25% bei Online-Shops und immerhin 23% im Shopping-Center. Wie schon im Vorjahr verzichtet auch heuer wieder knapp ein Drittel aller Österreich gänzlich auf Geschenke zum Valentinstag.

Die Top 5-Geschenke zum Valentinstag:

Blumen (59%)

Süßigkeiten (24%)

Nicht-materielle Geschenke, z.B. Gemeinsame Zeit, Ausflüge (17%)

Restaurantbesuche (15%)

Gutscheine (12%)

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24.05.2020

Scharfe Kritik an Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Scharfe Kritik an Bundespräsident Alexander Van der Bellen wegen dessen polizeilich festgestelltem Sperrstunden-Exzess kommt von FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz: „Das Staatsoberhaupt verhöhnt auf diese Weise die vom Corona-Wahnsinn der Regierung schwer geplagte Bevölkerung, die sich an die schwarz-grünen Regeln hält, auch wenn sie noch so unsinnig sind“, so Schnedlitz. Wer mit einer solchen Selbstverständlichkeit auf die Verordnungen pfeife, gehe wohl davon aus, selbst über dem Gesetz zu stehen. „Das ist für den Bundespräsidenten eines demokratischen Landes eine höchst unpassende Attitüde“, merkte Schnedlitz an.

Nach dem Abstands-Fiasko von Kanzler Kurz im Kleinwalsertal sei das die zweite klare Übertretung durch einen der höchsten Repräsentanten der Republik innerhalb kürzester Zeit. „Kurz und Van der Bellen beweisen mit ihrem Verhalten selbst, wie unnütz und unpraktikabel die Anordnungen der schwarz-grünen Regierung sind. Nachdem er bestimmt keine persönlichen Konsequenzen ziehen wird, soll sich der Bundespräsident wenigstens bei der Regierung dafür einzusetzen, die willkürliche 23-Uhr-Sperrstunde aufzuheben. Ansonsten wäre das der endgültige Beweis dafür, dass Kurz und Van der Bellen die Bevölkerung zu Untertanen degradieren, während sie sich selbst über das Gesetz stellen. Das wäre nicht vorstellbar und nicht haltbar in einer Demokratie“, sagte der FPÖ-Generalsekretär.

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24.05.2020

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne nach Einreise trüben Urlaubserlebnisse

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne

Wenn Arbeitnehmer in den kommenden Wochen ihren wohlverdienten Urlaub im Ausland verbringen möchten, sind aus heutiger Sicht erhebliche Hürden damit verbunden: Entweder ist bei der Einreise ein privater Corona-Test zu bezahlen, der bis zu 220 Euro kostet, oder man muss sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben.

„Diese aktuellen Kriterien können für die anstehende Urlaubssaison keinesfalls gelten. Die Bundesregierung muss daher rasch taugliche Lösungen erarbeiten, die zu keinen derartigen Belastungen führen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

„Es kann nicht sein, dass etwa eine Familie mit zwei Kindern bei der Einreise nach Österreich rund 800 Euro für einen privaten Corona-Test bezahlen muss, oder sich nach dem Urlaub noch zwei weitere Wochen in Selbstquarantäne isolieren muss“, so Wieser. Es mag in diesem Zusammenhang wenig verwunderlich sein, dass private Firmen mit Corona-Tests derzeit das große Geschäft wittern.

Generell ist nicht einzusehen, dass die Kosten für diese Tests ausschließlich auf die Betroffenen übergetragen werden, überhaupt wenn diese Tests eingefordert werden. Das gilt auch für andere Bereiche, beispielsweise wenn der Arbeitgeber einen Corona-Test verlangt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Partynia Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
30.05.2020

„Neue Normalität“ wird normaler

Knapp zweieinhalb Monate nach dem totalen Corona-Stillstand jagt eine Umsetzung bzw. Ankündigung immer neuer Öffnungen und Lockerungen die nächste. Die versprochene „Wiederauferstehung“ Österreichs kommt in vielen Raten. Knapp zweieinhalb Monate nach dem totalen Corona-Stillstand jagt eine Umsetzung bzw. Ankündigung immer neuer Öffnungen und Lockerungen die nächste. Die versprochene „Wiederauferstehung“ Österreichs kommt in vielen Raten.

Knapp zweieinhalb Monate nach dem totalen Corona-Stillstand jagt eine Umsetzung bzw. Ankündigung immer neuer Öffnungen und Lockerungen die nächste. Die versprochene „Wiederauferstehung“ Österreichs kommt in vielen Raten.

Die gesundheitspolitische Katastrophe durch die Corona-Pandemie, vor der die Regierung mit Hinweis auf Italien häufig gewarnt hat, ist dank großer Disziplin der Bevölkerung abgewendet. Vorerst zumindest. Österreich war bei der Eindämmung des Virus erfolgreicher als viele andere Länder der Welt – vor allem als jene, deren Führung zu lange gezaudert oder die Bedrohung verharmlost hat. Oder auch als jene Länder, die das Gesundheitssystem zu sehr ausgehungert haben.

Der Preis für das bisher beispiellose Niederfahren von Gesellschaft und Wirtschaft ist zweifellos extrem hoch. Die Zeche werden wir alle und die gesamte Welt noch sehr lange zu bezahlen haben. Ganz entscheidend für die Zukunft wird sein, wie rasch die Wirtschaft aus ihrem politisch verordneten Koma wieder ins volle Leben geholt werden kann und wie sehr die in den letzten Monaten vielfach bewiesene soziale Solidarität auch nach der aktuellen Corona-Krise, bei der uns hoffentlich eine weitere Welle erspart bleibt, anhalten wird.

Die türkis-grüne Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz versprach nach den harten Einschnitten Mitte März eine Art „Wiederauferstehung nach Ostern“ – die allerdings in eine „neue Normalität“ führen werde. Verschiedene Wirtschaftsbranchen, die Schulen und langsam auch die Kultur und der Sport wurden und werden schrittweise wieder hochgefahren. Es war und ist ein wahres Stakkato an politischen Ankündigungen und sich ständig ändernden Regelungen, bei dem wohl viele auch ihre liebe Mühe haben, den Überblick zu bewahren – man denke nur an die verschiedenen, zuweilen in Quadratmeter gefassten Abstandsregeln etwa in Kirchen, Schwimmbädern oder bei Kulturveranstaltungen.

Auch die Schutzmasken-Regeln und die Sperrstunde sollen jetzt bald deutlich gelockert werden – ein Schelm, wer dazu jetzt behaupten würde, dass hier Bundeskanzler Kurz bei seinem Auftritt im Kleinwalsertal und Bundespräsident Van der Bellen mit seinem Lokalbesuch bis nach Mitternacht selbst bereits Vorarbeit geleistet haben.

Auch die heimische Spitzenpolitik wird ihre Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen haben – was in der Hitze des Gefechts alles richtig war und wo es für die Zukunft Verbesserungsbedarf gibt.

Negatives Schulbeispiel im wahrsten Sinne war die Matura, wo man nahezu ein Freilos fürs Durchkommen geschaffen hat und dafür von Dutzenden Schülern mit leer abgegebenen „Arbeiten“ bedankt wurde. „Enttäuscht“ ist Bildungsminister Faßmann, Konsequenzen gibt es keine. So kann man sich auch lächerlich machen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
07.04.2020

Weltgesundheitstag: Kein Gesundheitssystem ohne Pflegekräfte

Weltgesundheitstag: Kein Gesundheitssystem ohne Pflegekräfte Weltgesundheitstag: Kein Gesundheitssystem ohne Pflegekräfte

Angesichts der Coronavirus-Pandemie stellt die WHO beim diesjährigen Weltgesundheitstag die Rolle und Verantwortung von Gesundheits- und Krankenpflegekräften in den Vordergrund. Aus PHARMIG-Sicht spielt das Pflegepersonal gerade in der Arzneimittelentwicklung und im Umgang mit Medikamenten eine entscheidende Rolle. Dazu PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog: "„Das beste Arzneimittel nützt nichts, wenn es nicht korrekt eingenommen wird. Oftmals sind es die Pflegekräfte, die hier wertvolle Arbeit leisten. Ebenso ist ihr Beitrag im Zuge klinischer Arzneimittelprüfungen von unschätzbarem Wert. Daher sagen wir aus Anlass des heutigen Weltgesundheitstages ein großes ‚Danke‘.“"

Ob in Spitälern, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder direkt bei Betroffenen daheim, Pflegekräfte sorgen dafür, dass Arzneimittel verschreibungskonform verabreicht werden und können Erfahrungen über die Wirkungsweise von Therapien sammeln, die diese wiederum verbessern helfen. Bei Arzneimittelstudien erfüllen die sogenannten Study Nurses eine wichtige Funktion in deren Organisation und Administration. Dazu Herzog: „Ohne sie wäre die Entwicklung von neuen Therapien nicht möglich. Die Qualität eines assistierenden Studienpersonals wirkt sich auch auf jene der Prüfzentren aus.“

Gerade in Zeiten, in denen die Kapazitäten der globalen Gesundheitssysteme durch COVID-19 auf eine harte Probe gestellt werden, stehen Pflegekräfte engagiert und verantwortungsvoll in der ersten Reihe, um Betroffenen mit ihrem Einsatz zu helfen. „Dafür kann ihnen gar nicht genug gedankt werden“, so Herzog.

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29.02.2020

Corona als Globalisierungs-Bremse

Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden. Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden.

Die Welt, ein globales Dorf? Die zurzeit offenbar unaufhaltsame Ausbreitung des Coronavirus zeigt eine massive Schattenseite der vor allem wirtschaftlichen Globalisierung – und könnte das Rad nachhaltig zurückdrehen.

Auch so und gerade hier „funktioniert“ Globalisierung: Ende Dezember wurde, vermutlich von einem Tiermarkt in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei ausgehend, die neuartige Virus-Erkrankung Covid-19 alias Coronavirus entdeckt. Trotz drastischer und hierzulande unvorstellbarer Restriktionen Chinas verbreitet sich Corona scheinbar unaufhaltsam und extrem rasch in alle Welt:

Mittlerweile verzeichneten bereits etwa 50 Länder (die Zahl steigt praktisch täglich weiter an) in Asien, im Nahen und Mittleren Osten, in Europa, in Amerika, in Nordafrika sowie Australien Corona-Erkrankungen. Die Tendenz ist überall steigend. Noch spricht die Weltgesundheitsorganisation WHO von keiner Pandemie, das könnte sich aber bald ändern.

In Zeiten globalen Reisens und einer global arbeitsteiligen Wirtschaft kennt ein Virus keine Landesgrenzen – daher war es nur logisch, dass sich Corona ausbreitet, gerade auch ins Export- und Tourismusland Österreich mit seiner geografischen Lage mitten in Europa.

Politik und Institutionen versuchen auch hierzulande, Corona mit Riesenaufwand bis hin zur jetzt drohenden, massenhaften Absage von Veranstaltungen zumindest in Grenzen zu halten. Wie massiv freilich die kurz- oder auch längerfristigen Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaftsströme sein werden, lässt sich noch nicht abschätzen. An den Börsen jedenfalls rutschten diese Woche wegen der Rezessionsängste die Kurse kräftig ab.

Die Welt, die jahrelang mit Volldampf in Richtung weiterer Globalisierung fuhr, könnte durch Corona wieder eine andere werden. Es ist offensichtlich, wie störungsanfällig globale Lieferketten sind, wenn Fabriken stillgelegt und Grenzen dichtgemacht werden. Und es wird noch klarer, wie wichtig etwa eine gesicherte und damit am besten eigene europäische Versorgung etwa mit Medikamenten ist.

Genau um Versorgungssicherheit geht es aber auch bei vielen anderen Punkten, etwa beim Umstieg auf Elektroautos. Europa ist bei den benötigten seltenen Metallen gegenüber der Konkurrenz in Fernost letztlich gefährlich unterversorgt und abhängig.

Bringt Corona das von manchen Experten bereits prognostizierte Ende der Globalisierung? Das wohl nicht, aber ganz sicher eine Schubumkehr. „Trendsetter“ war hier ganz klar US-Präsident Trump mit seinem leider auch sonst wenig solidarischen „America First“.

Eine Art De-Globalisierung mit wieder mehr Handelsschranken und Einfluss der Politik – auch auf bisher teils ungezügelte Märkte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NASA gemeinfrei / Quelle: Tiroler Tageszeitung - Leitartikel von Alois Vahrner
15.04.2020

Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet

Neuer Online-Boom im Handel. „Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent“, sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. „Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten.“

Anstieg um das 25-fache bei Lebensmitteln

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zum Einkaufsverhalten durchgeführt. Für Österreich wurden keine Zahlen erhoben. Der Markt ist aber durchaus mit Deutschland vergleichbar.

Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das Fünffache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen, die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen wollen als vor dem Ausbruch antworteten 52 Prozent mit „Ja“.

Ein Drittel dieser neuen, digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben. Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern findet sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikeln (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

„Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden“, so Conrad Heider, Principal bei Kearney. „Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden.“

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11.05.2020

Blumenerde im Test: 6 von 16 mit Listerien belastet

Blumenerde im Test: 6 von 16 mit Listerien belastet Blumenerde im Test: 6 von 16 mit Listerien belastet

Zum Start der neuen Garten-Saison hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 16 Blumenerden getestet, darunter 8 torfreie Produkte. Im Gegensatz zum letzten Jahr fielen die Ergebnisse des aktuellen Tests aber etwas schlechter aus: 6 von 16 Erden enthielten Listerien und wurden daher mit „nicht zufriedenstellend“ beurteilt. Zuletzt war das nur bei 2 von 19 Produkten der Fall. Für 2 weitere Blumenerden gab es nur ein „weniger zufriedenstellend“, aufgrund mangelnder Pflanzenverträglichkeit. Lediglich 2 Blumenerden schafften eine „sehr gute“ bzw. „gute“ Gesamtbewertung. Alle Details zum Test gibt es ab sofort auf www.konsument.at.

In 6 von 16 getesteten Erden wurden Listerien gefunden (bellaflora, Dehner, Euflor, Gardenline, Günstiger Garten, Starkl). Beim letzten Test des VKI im Jahr 2019 waren es dagegen nur 2 Produkte. „Listerien können Listeriose verursachen, eine seltene, hauptsächlich durch Lebensmittel übertragene Erkrankung. Meist erfolgt eine Infektion durch den Verzehr von rohen Lebensmitteln“, erklärt VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. Listerien sind aber auch in der Umwelt weit verbreitet, etwa in Abwässern und der Erde. „Daher empfehlen wir, bei der Arbeit mit Blumenerde stets Handschuhe zu tragen oder sich danach besonders gründlich die Hände zu waschen“, so Christian Undeutsch und beruhigt zugleich. „Listerien in der Blumenerde gehen nicht in die Pflanzen über. Das Gemüse sollte aber jedenfalls gründlich abgewaschen werden.“

Ergänzend zum Test wurde auch ein Blick auf das Füllvolumen der Produkte geworfen. Die auf den Packungen deklarierten Füllmengen wichen dabei stark von den ermittelten Werten ab. 14 von 16 Produkten enthielten nur 90 Prozent oder weniger der angegebenen Menge. Negativer Spitzenreiter war Seramis mit mageren 11,1 Litern anstelle von 20 Litern. Auch wenn sich die Füllmenge im Laufe der Lagerung verringern kann, so sind das doch erhebliche Abweichungen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit ein gänzlich anderes Bild: Damals lagen die ermittelten Füllmengen bei fast allen Produkten über den angegebenen Werten.

Auffällig ist, dass viele Hersteller für die Bezeichnung ihrer Produkte den Begriff „Bio“ verwenden. Bei Kultursubstraten gibt es, im Gegensatz zu Lebensmitteln, aber keine gesetzliche Regelung für „Bio“. „Es ist daher unklar, was diese Produkte von anderen ‚konventionellen‘ Produkten unterscheiden soll“, kritisiert Christian Undeutsch. „Hier wäre es in unseren Augen sinnvoll, Klarheit durch gesetzliche Vorgaben zu schaffen.“ „Bio“ bedeutet jedenfalls nicht, dass die Blumenerde auch torffrei ist. So enthielten auch 2 der 8 getesteten „Bio“-Produkte Torf. Der Einsatz von Torf in Blumenerden steht aber aus ökologischen Gründen in der Kritik, da durch den Torfabbau klimaschädliches CO2 freigesetzt wird und Moorlandschaften als besondere Lebensräume für Pflanzen und Tiere zerstört werden. „Wer sichergehen möchte, dass seine Blumenerde keinen Torf enthält, der sollte die Produktkennzeichnung genau studieren oder auf Produkte achten, die das Österreichische Umweltzeichen tragen“, so Christian Undeutsch abschließend.

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15.04.2020

Umfrage/Coronakrise: Österreicher wollen heimische Wirtschaft unterstützen

Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen

„Die Coronakrise hat viele Menschen stark sensibilisiert. Solidarität und Zusammenhalt sind nun wichtiger denn je. Dies ändert zum Teil auch die Einstellungen zur heimischen Wirtschaft“, sagt Barbaros Uygun, Chef der ING in Österreich, die die aktuelle Umfrage beauftragte.

Ganze 78% der Befragten gaben an, österreichischen Produkten mehr denn je den Vorzug geben zu wollen, um die heimische Wirtschaft zu fördern. Allerdings macht ein genauerer Blick auf die Details große Unterschiede zwischen Altersklassen deutlich: Während sich bei den Jungen (18 bis 24 Jahre) 65% solidarisch zeigen, sind es bei den über 65-Jährigen sogar 87%.

Bei den Bundesländern führt das Burgenland die Patriotenhitliste mit 86% an. Schlusslicht ist Vorarlberg mit 68%.

Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen: 51% möchten stark betroffene Unternehmen wie die Gastronomie stärker unterstützen als sonst.

Auch hier führen die Burgenländer das Ranking an und die Vorarlberger liegen am Schluss.

Tendenziell optimistisch und vorsichtig bei Investitionen

Insgesamt 44% zeigten sich bei der Befragung optimistisch, dass sich die wirtschaftliche Situation nach dem Ende der Krise rasch bessern wird. 30% der Befragten sehen eher pessimistisch in die Zukunft.

Größere Anschaffungen werden derzeit eher aufgeschoben. Für 43% heißt es nun „warten auf bessere Zeiten“. 24% jedoch möchten gerade jetzt die Zeit nutzen, um geplante Investitionen zu realisieren.

„Lockdown und das Hinauszögern von Anschaffungen stellen viele Unternehmen auf eine harte Probe. Umso wichtiger ist nun, die Welle der Solidarität so lange wie möglich am Leben zu halten“, meint Uygun.

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16.03.2020

Coronavirus: Situation für Menschen mit Behinderungen

Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an alle die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen. Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an alle die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen.

Für Menschen mit Behinderungen ist die Coronavirus-Epidemie eine bedrohliche Situation. Nicht alle, aber viele, gehören zur gesundheitlichen Risikogruppe. Sie sind angewiesen auf barrierefreie Informationen, haben im Alltag Pflege- und Unterstützungsbedarf und/oder erleben die psychische Belastung aufgrund von psychischen Vorerkrankungen noch massiver." „Alle zusammen machen wir uns Sorgen, die Gruppe der Menschen mit Behinderungen ist auf vielen Ebenen gefährdet. Für die Solidarität der Menschen in Österreich und auch die weitreichenden Maßnahmen die gesetzt wurden, möchten wir allen ‚Danke‘ sagen! Gemeinsam schaffen wir das!“", zeigt sich Herbert Pichler (Präsident des Österreichischen Behindertenrates) besorgt, aber hoffnungsvoll.

Die Bundesregierung hat am letzten Wochenende ein Sammelgesetz, das COVID-19 Gesetz einheitlich beschlossen, das bereits heute in Kraft tritt. Damit werden Regelungen getroffen, die die Auswirkungen des Coronavirus so gering wie möglich für die gesamte Bevölkerung und auch die Wirtschaft halten sollen. Der Österreichische Behindertenrat setzt sich dafür ein, dass in der Umsetzung die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen weiterhin gewährleistet wird.

Es ist jetzt besonders wichtig, Informationen nur von sicheren Quellen zu beziehen. Unsere Mitgliedsorganisationen, das Sozialministerium und Medien wie der ORF oder BIZEPS bieten seriöse und barrierefreie Informationen.

Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an Alle:

die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen.

die barrierefrei informieren oder Informationen barrierefrei aufbereiten und verbreiten

die durch ihr verantwortungsvolles Handeln die Ausbreitung verlangsamen

die ihre Hilfe auf unterschiedlichen Wegen anbieten

die füreinander da sind, telefonieren, chatten, einander zuhören in dieser auch psychisch belastenden Zeit.

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