Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Sonntag 08.12.2019 10:10
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Burgenland, TitelseiteRSS

inhalt
28.10.2019

Rechtsanwälte Hintermayr Burgstaller & Partner: Im Zeichen der Marke

vlnr.: Walter Scheinecker, Christian Hadeyer (beide HBP), Michael Brandtner, Thomas Saliger (XXXLutz), Harald Lettner (HBP) vlnr.: Walter Scheinecker, Christian Hadeyer (beide HBP), Michael Brandtner, Thomas Saliger (XXXLutz), Harald Lettner (HBP)

Zum einjährigen Bestehen des neuen Standorts in Thalheim bei Wels lud die Anwaltskanzlei zu einer Veranstaltung rund um die Themen Marken und Marketing. Thomas Saliger von XXXLutz informierte über 20 Jahre Erfolgsgeschichte Familie Putz und Markenexperte Michael Brandtner präsentierte sein Buch „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“.

Vor einem Jahr eröffnete die auf Unternehmen- und Wirtschaftsrecht spezialisierte Kanzleigemeinschaft ihre neue Sprechstelle in Thalheim bei Wels. Eines ihrer Fachgebiete ist Marken- und Musterrecht. Aus diesem Grund stellte die Anwaltskanzlei den Abend unter dieses Motto.

Marketingleiter und Pressesprecher bei XXXLutz, Thomas Saliger, legte die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte der Familie Putz dar. Als Paradebeispiel für eine erfolgreiche österreichische Marke ist sie aus der Werbung nicht mehr wegzudenken.

Passend dazu präsentierte Michael Brandtner, Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, sein neues Buch mit dem Titel „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“. Darin gibt er wertvolle Hinweise für eine erfolgreiche Wahrnehmung einer Unternehmensmarke in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung. Rechtsanwalt Christian Hadeyer, Partner von Hintermayr Burgstaller & Partner erläuterte ergänzend, wie der rechtliche Schutz von Marken und Mustern erfolgreich durchgesetzt werden kann.

Die regionalen Köstlichkeiten von Weber Grill aus Marchtrenk ließen sich Romana und Peter Sticht, Stiwa Holding GmbH, Marketing Manager Andreas Poimer, Welser Trodat, die Ehegatten Rohrer von der Bäckerei Rohrer in Gunskirchen und Professor Thomas Wolkerstorfer, Johannes-Kepler-Universität Linz schmecken. Gesehen wurden neben Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger, Klaus Haberl von der BistroBox GmbH auch Andreas Haider, Präsident des österreichischen Franchise-Verbandes und Geschäftsführer von Unimarkt und Marketingverantwortlicher Michael Friedmann, Rosenbauer und weitere.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Hintermayr Burgstaller & Partner
24.07.2018

Druck auf den Sonnenkönig wächst

Die Störgeräusche für Bundeskanzler Sebastian Kurz werden aber doch hörbar und unaufhaltsam lauter. Die Störgeräusche für Bundeskanzler Sebastian Kurz werden aber doch hörbar und unaufhaltsam lauter.

Auch sieben Monate nach ihrem Start steht die schwarz-blaue Bundesregierung in Umfragen sehr stabil da. Die Störgeräusche für Bundeskanzler Sebastian Kurz werden aber doch hörbar und unaufhaltsam lauter.

Auch jüngste Umfragen (darunter eine von Spectra für die Bundesländer-Tageszeitungen) zeigen ein weitgehend ähnliches, für die Kanzler-Partei aber sehr klares Bild: Die ÖVP unter ihrem nach wie vor mit hohen Popularitätswerten ausgestatteten Chef Sebastian Kurz liegt bei starken 33 bis 34 Prozent. Bei den anderen Parteien schwanken die Werte je nach Institut, die SPÖ kommt (mit im Schnitt 26 Prozent und Umfrage-Ausreißern nach oben und unten) weiterhin nicht so recht vom Fleck. Das gilt auch für die FPÖ, für die ihre durchschnittlich stabilen 24 Prozent aber eine sehr gute Nachricht sind, weil es bisher trotz des Regierungseintritts und manch unpopulärer Maßnahmen statt der allseits gewohnten Frontal-Opposition bisher nicht steil nach unten ging.

Dank der Frustration der Bevölkerung über rot-schwarzen Dauerstreit, einer blendenden Konjunktur und einer vor allem mit sich beschäftigten Opposition (bis hin zur sich selbst zerfleischenden Liste Pilz) erwischte Kanzler Kurz traumhafte Startbedingungen. Jetzt hat er über sechs Monate mit der EU-Ratspräsidentschaft auch die Möglichkeit, wiederholt international zu glänzen. Bei der harten Migrationspolitik schwenken immer mehr Länder auf diesen Kurs ein. Sonnenkönig Kurz, der bisher in Teflon-Manier vieles an Kritik abprallen ließ, wird sich trotzdem mit einigen Baustellen auseinandersetzen müssen. Die interne Zusammenarbeit mit der FPÖ mag ja weit besser laufen als vorher mit der SPÖ. Das darf aber nicht dazu führen, dass unsägliche Attacken wie jene von FPÖ-General Harald Vilimsky auf EU-Kommissionspräsident Juncker einfach hingenommen werden. Schweigen ist hier absolut fehl am Platz. Solche Ausraster abzustellen, ist auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gefordert. Auf Dauer wenig klug erscheint auch der beim Beschluss für flexiblere Arbeitszeiten gewählte Weg, die Neuregelung ohne Begutachtung und Einbindung der Sozialpartner durchzupeitschen – auch wenn Letztere vorher bei dieser Frage in den letzten Jahren versagt haben. Das Gesetz wird kommen, ob gestreikt wird, scheint noch offen. In den Lohnrunden im Herbst dürfte die Gewerkschaft jedenfalls umso mehr versuchen, Muskeln zu zeigen.

Wohl am meisten zu schaffen macht dem Kanzler aber der wachsende Widerstand gegen Reformen aus den eigenen Reihen. Türkis war wohl doch nur die Modefarbe zur Wahl, jetzt pochen schwarze Bünde und vor allem auch die Ländervertreter wie gewohnt auf ihre Interessen. Wenn es um Einfluss und ums Geld geht, hat die Partei-Disziplin eben rasch Grenzen. Und das wird Kurz künftig noch sehr zu schaffen machen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dragan Tatic, CC BY 2.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Alois Vahrner "Druck auf den Sonnenkönig wächst "
30.07.2018

Gekürzte Mindestsicherung – Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“

Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“ Wirtschaftstreibende fordern Sozialministerin Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“

Eine Gruppe mittelständischer Wirtschaftstreibender fordert Sozialministerin Beate Hartinger-Klein zur „150-Euro-Challenge“ heraus. Die Wettbedingungen sind einfach: Schafft die Ministerin es, einen Monat lang ohne fremde Hilfe von 150 Euro zu leben, spenden die Wirtschaftstreibenden ein Ministerinnengehalt in Höhe von 17.511 Euro an eine karitative Organisation, die Hartinger-Klein aussucht. Die Ministerin muss im Rahmen der „150-Euro-Challenge“ alle Ausgaben des täglichen Lebens von diesen 150 Euro bestreiten – außer ihre Wohnkosten. Anlass für die Challenge ist ein Interview der Ministerin auf oe24.tv, in dem sie behauptet hatte, dass man als Bezieher der Mindestsicherung von 150 Euro leben kann: „Wenn man die Wohnung auch noch bekommt, dann sicher“, waren die Worte der Ministerin.

„Diese Äußerung hat uns – gelinde gesagt – erstaunt. 150 Euro ist wenig Geld. Immerhin geht es um Essen und Trinken für einen Monat. Ausgaben für Kleidung, private Fahrten, Kosmetik- und Hygieneartikel, Internet und Telefon kommen auch noch dazu. Ehrlich gesagt bezweifeln wir stark, dass die Ministerin tatsächlich weiß, wovon sie spricht“, so Stefan Sengl, einer der Initiatoren der „150-Euro-Challenge“. Man wolle die Politik der Ministerin und der Bundesregierung einem „Reality-Check“ unterziehen, so Sengl. Er sieht darin eine Win-Win-Situation: „Kommt die Ministerin mit 150 Euro aus, schaut dabei eine ansehnliche Spende für eine karitative Organisation ihrer Wahl heraus. Scheitert die Ministerin, überdenkt sie vielleicht die geplanten Einschnitte im Sozialsystem“, so Sengl.

Die Spendensumme von 17.511 Euro stellen die Wirtschaftstreibenden garantiert bereit. Privatpersonen, die die Initiative unterstützen wollen, können sich unter https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/1656/ am Wetteinsatz für die „150-Euro-Challenge“ beteiligen. Die Herausforderung zur Challenge wurde heute, Sonntag, via E-Mail an die Ministerin übermittelt.

Neben PR-Berater Stefan Sengl beteiligen sich unter anderem auch der Wiener Wirt Daniel Landau, die Startup-Beraterin Maria Baumgartner und der Sonnenstudiobetreiber Hans Arsenovic an der Initiative.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.07.2018

Ehrliches Hinsehen

Die Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen ist weder einfach noch trivial. Die Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen ist weder einfach noch trivial.

Die Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen ist weder einfach noch trivial. Dennoch ist sie notwendig, denn Integration ist wesentlich für das Funktionieren einer Gesellschaft. Die Tatsache, dass sich dabei laut Studie vor allem türkischstämmige Menschen statistisch gesehen schwerer tun als Einwanderer anderer Nationalitäten, verdient daher Beachtung. Es verwundert auf den ersten Blick, dass ein vergleichsweiser großer Prozentsatz den fundamentalistisch-islamischen Umbau in der Türkei gutheißt und dem dortigen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zujubelt, zugleich aber in Österreich oder Deutschland alle Vorzüge einer offenen Gesellschaftsordnung mit jenen Freiheiten genießt, die Erdogan in seinem Land beschneidet.

Dabei geht es nicht um Verallgemeinerungen, sondern um Statistik, aus der es Schlüsse zu ziehen gilt: Dazu gehört, Kontakt und Diskussion mit türkischen Vereinen zu suchen. Denn derer gibt es viele und sie spielen eine wichtige Rolle, weil sie beeinflussen, ob ihre Mitglieder westliche Werte akzeptieren und sich auf die Gesellschaft ihres Gastlandes einlassen. Das Aufeinander-Zugehen soll ein offenes sein, aber kein naives: Wenn nötig, muss man entschieden zeigen, dass ein Hintertreiben der geltenden Gesetze und Werte unter keinen Umständen toleriert wird. Dies hat mit Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun. Ganz im Gegenteil: Es entzieht ihr die Grundlage.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Ehrliches Hinsehen" (von Christian HAUBNER)
30.07.2018

Wertgegenstände in Schwimmbädern häufig unbeaufsichtigt

Wertgegenstände in Schwimmbädern häufig unbeaufsichtigt Wertgegenstände in Schwimmbädern häufig unbeaufsichtigt

An Badeplätzen wird mit den eigenen Wertgegenständen eher sorglos umgegangen. Das geht aus einer aktuellen KFV-Beobachtung, die im Zeitraum Mai bis Juni dieses Jahres durchgeführt wurde, hervor. An knapp 50 Prozent der Liegeplätze, die nicht beaufsichtigt waren, konnten potentielle Wertgegenstände gefunden werden. Der Wertgegenstand mit dem am sorglosesten umgegangen wird, ist das Smartphone, welches immer wieder völlig offen unbeobachtet am Platz gelassen wurde. „Beim Besuch von Frei- und Naturbädern sollten nur unbedingt notwendige Wertgegenstände mitgenommen werden. In vielen Bädern gibt es die Möglichkeit, Wertgegenstände in Schließfächer zu verstauen. Bei unserer Beobachtung mussten wir allerdings feststellen, dass Schließfächer nur von einem kleinen Teil der Badegäste benutzt werden“, erläutert KFV-Expertin Mag. Monika Pilgerstorfer.

Tipps für den Umgang mit Wertgegenständen in Freibädern & Badeseen:

Nur mitnehmen, was tatsächlich für den Badetag benötigt wird. Kreditkarten, Schmuck, teure Sonnenbrillen, Tablets, größere Geldbeträge oder Dokumente, die nicht gebraucht werden, sollten zu Hause bleiben.

Mitgebrachte Wertsachen nie unbeaufsichtigt liegen lassen und am besten in verschließbaren Kästchen verstauen – Verstecke unter dem Handtuch oder der Liege sind nicht sicher, auch nicht für den Schlüssel des Schließfaches!

Wertgegenstände, die unbedingt auf die Liegewiese mit sollen, am besten in einem druck- und wasserdichter Aufbewahrungsbehälter, der auch zum Schwimmen mitgenommen werden kann, verstauen.

Nur vertrauenswürdige Personen bitten, vorübergehend auf die Sachen aufzupassen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Es sollte sich niemand darauf verlassen, dass ein Fremder ununterbrochen auf die eigenen Habseligkeiten achtet.

Wertgegenstände auch keinesfalls im Auto zurücklassen – Gelegenheit macht nämlich Diebe: nicht nur im Bad, sondern auch davor.

Verdächtiges Verhalten von anderen Personen einer Aufsichtsperson des Bades melden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.10.2019

Nur 14 Prozent der Unternehmer befassen sich mit der Betriebsnachfolge

In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung. In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung.

In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung. Sie sollte möglichst frühzeitig einsetzen und auch unvorhergesehene Notfälle einbeziehen. Eine praxiserprobte Möglichkeit, sich auf dieses Thema vorzubereiten, bietet die Teilnahme an den KMU Unternehmerboards von „The Alternative Board“ (TAB).

Eine TAB-Befragung unter 165 Firmenchefs von KMU aus dem Herbst 2018 hat ergeben, dass sich nur knapp 14 Prozent der Unternehmer mit dem Thema Nachfolge ausführlich auseinandersetzen und dass gut die Hälfte das bisher gar nicht getan hat. Ein effizienter Weg, diesen Mangel zu beheben, ist die Teilnahme an einem TAB Unternehmerboard. Seit Anfang 2019 gibt es solche Boards auch in Niederösterreich. In Form moderierter monatlich stattfindender Arbeitsmeetings bieten sie eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung auf Augenhöhe.

In den Boards taucht zunächst immer wieder die Frage auf, wann und wie die Vorbereitung auf eine Betriebsübergabe überhaupt starten soll. Soll die Nachfolge innerhalb der Familie erfolgen und ist die nächste Generation involviert? Oder stehen die Hereinnahme eines strategischen Partners oder der Verkauf an? Wie ist der Zustand des Unternehmens, ist in den letzten Jahren noch rechtzeitig investiert worden? Was soll die Rolle des Unternehmers sein, nachdem die Übergabe erfolgt ist? Und gibt es einen Notfallplan mit testamentarischen Regelungen für den plötzlichen Ausfall des Eigentümers?

Auf all diese und noch viele weitere Fragen erhalten die Unternehmer in den Boards Auskunft, Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichte von anderen Unternehmern. Ziel ist es, über den eigenen Tellerrand zu schauen und von praxiserprobten Lösungen zu profitieren. Die schlechteste aller Varianten ist, wenn die Nachfolge einfach passiert und gesetzliche Regelungen zur Anwendung kommen müssen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.09.2018

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA warnt davor, dass zunehmend unseriöse und betrügerische Anbieter von Finanzdienstleistungen auftreten, die vortäuschen registrierte oder konzessionierte Unternehmen zu sein, die der Aufsicht einer Behörde unterliegen. Beispielsweise klonen sie die Identität registrierter oder konzessionierter Unternehmen und verweisen auf deren Registrierung in öffentlich zugänglichen Datenbanken von Behörden. Oder, sie erfinden eine Aufsichtsbehörde, für die sie sogar eine eigene Datenbank mit verblüffend echt wirkenden, aber gefälschten Registerdokumenten einrichten, auf die sie Interessenten dann hinleiten.

So schützen Sie sich: FMA-Website und FMA-Sicherheits-App

Prüfen Sie daher die Zulassung eines Unternehmens sehr genau, insbesondere auch, welche Finanzgeschäfte dieses überhaupt erbringen darf. Vergleichen und prüfen Sie die angegebenen Kontaktdaten mit jenen im behördlichen Register. Prüfen Sie, ob es die angegebene Behörde tatsächlich gibt, und ob sie tatsächlich zuständig ist. Bei Anbietern mit Bezug zu Österreich prüfen Sie auf der FMA-Website (https://www.fma.gv.at/), ob diese tatsächlich in unserer Unternehmensdatenbank aufscheinen oder, ob gegebenenfalls bereits eine Investorenwarnung veröffentlicht worden ist. Sie können sich auch gratis die FMA-Sicherheits-App auf Ihr Handy herunterladen, und haben so auch via Smartphone Zugriff auf die FMA-Unternehmensdatenbank und erhalten alle FMA-Warnmeldungen sofort aufs Handy (https://www.fma.gv.at/fma-app/).

Scheuen Sie sich auch nicht, die betreffende Aufsichtsbehörde auch direkt - und vom Anbieter und dessen Website unabhängig - zu kontaktieren. Schließen Sie niemals Finanzgeschäfte ab, wenn Sie der Anbieter unerbeten via Telefon, Fax oder Email kontaktiert hat; dieses „Cold Calling“ ist in Österreich gesetzlich verboten und ein sicheres Alarmzeichen für betrügerische Absichten.

Aktuelle Warnmeldungen

Die FMA verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die von ihr in den vergangenen Monaten veröffentlichten Investoren-Warnungen zu „www.afbauer.com“, „www.helmutkob.com“, „www.holzmannfriedrich.com“ sowie zu dem unseriösen Anbieter „Gerber and Partners“, der sich auf eine frei erfundene österreichische Aufsichtsbehörde „FINSA“ beruft.

„Clone Firms“ oder „Clone Individuals“

Die Verwendung von Klonen registrierter oder konzessionierter Unternehmen ist eine gängige Betrugsmethode. Dabei werden in betrügerischer Absicht Firmenname und Registerdaten von tatsächlich existierenden und zum Geschäftsverkehr ordnungsgemäß zugelassenen Unternehmen missbräuchlich verwendet, um das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erschleichen. In Wahrheit hat der Klon mit dem Unternehmen, für das er vorgibt tätig zu sein, nichts zu tun.

Beispiel:

Ein österreichischer Versicherungsvermittler gemäß Gewerbeordnung will im Zuge der EWR-Dienstleistungsfreiheit Versicherungen auch in Großbritannien vertreiben. Dazu veranlasst er, dass die österreichische Behörde der dort zuständigen Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) seine europaweit gültige Gewerbeberechtigung als Versicherungsvermittler anzeigt sowie seine Absicht dort tätig zu werden mitteilt. Daraufhin nimmt die FCA diese „notifizierte“ Gewerbeberechtigung mit den erforderlichen Eckdaten in ihre Register der zugelassenen Anbieter auf. Der Betrüger bastelt nun mit diesen öffentlichen Daten ein fiktives Unternehmen, meist nur eine durchaus aufwendig gestaltete Website, und bietet aggressiv und unangefragt seine „Dienste“ an. Als vermeintlichen Beweis seiner Seriosität verweist er auf den FCA-Registereintrag des seriösen Anbieters, den er geklont hat. In der Regel gehen diese betrügerischen Geschäfte dann auch über vermeintliche Versicherungsvermittlung hinaus und umfassen auch Bank- und Wertpapiergeschäfte.

Erfährt die FMA von derartigen unseriösen Geschäftspraktiken, so veröffentlicht sie eine Warnmeldung unter Nennung der Klon-Firma und der angegebenen Kontaktdaten, untersagt die konzessionspflichtigen Geschäfte und bringt den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige.

Fake-Aufsichtsbehörde: FINSA (Financial Supervisory Authority)

Aus Großbritannien tritt derzeit ein unseriöser Anbieter, “Gerber and Partners”, auf, der Finanz- und Wertpapiergeschäfte anbietet, und behauptet in Österreich von der „Financial Supervisory Authority“ (FINSA) mit Sitz Twin Tower 8 Flr., Wienerbergstrasse 11, 1100 Vienna, Austria konzessioniert und dort registriert zu sein. Als FINSA-Kontaktdaten gibt er an: Ph: +43(720) 775336; Email: enquiries@finsa-gov.org; Website: www.finsa-gov.org. Auf der Website dieser frei erfundenen FINSA – verlinkt von „Gerber and Partners“ – findet sich auch ein Unternehmensregister, das eine Registrierung vortäuschen soll. Anleger erhalten von der FINSA dann gefälschte, der österreichischen Gewerbeberechtigung nachgebildete Urkunden zu den „registrierten“ Unternehmen.

Die FMA hat den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.11.2019

Heuer Xmas-Mobilfunkangebote um bis zu 11 Prozent teurer als 2018

Weihnachtstarife 2019: Drei heuer am günstigsten, A1 am teuersten Weihnachtstarife 2019: Drei heuer am günstigsten, A1 am teuersten

Weihnachten steht schon bald vor der Türe. Anlässlich des startenden Weihnachtsgeschäftes haben die Mobilfunkbetreiber A1, Drei und Magenta kürzlich ihre diesjährigen Weihnachtsangebote verkündet. Österreichs größtes Tarifvergleichsportal durchblicker.at hat dazu die Aktionen für einen typischen Power-User (1.500 Minuten, 500 SMS und 20 GB) rund um Vertrags- sowie SIM-Only-Angebote (in Kombination mit freien Geräten) für die aktuellen Top-Smartphones iPhone 11, iPhone 11 Pro, Samsung Galaxy S10 sowie Huawei P30 verglichen.

Das Ergebnis: Ähnlich dem vergangenen Jahr setzen die Mobilfunker auch dieses Jahr auf Kombi-Aktionen aus hohem, teils unlimitiertem Datenvolumen und Top-Smartphones, oftmals um 0 Euro. Vergleicht man die Weihnachtsaktion 2018 mit der diesjährigen, zeigt sich jedoch, dass die Mobilfunker heuer die Aktionspreise – mit Ausnahme des Smartphones Huawei P30 – um bis zu 11 Prozent angehoben haben. Trotzdem bleiben die Weihnachtsangebote für Power-User sehr rentabel. Wer jetzt zuschlägt, spart im direkten Vergleich zu den regulären Angeboten vor Start der Weihnachtsangebote bis zu rund 20 Prozent – über eine Laufzeit von 24 Monaten lassen sich so bis zu rund 200 Euro an Effektivkosten* einsparen. Am meisten auf die Seite legen lässt sich dabei bei den Modellen Samsung Galaxy S10 (206 Euro), Huawei P30 (186 Euro), sowie iPhone 11 Pro (123 Euro). Sieht man sich die Weihnachtstarife der heurigen Saison im Detail an, sollten Power User, die ein Samsung Galaxy S10 und Huawei P30 erwerben möchten, zum Vertragsangebot greifen. Beim iPhone 11 und 11 Pro spart man mit der Kombination aus einem günstigen SIM-Only-Tarif und einem freien Gerät am meisten. Jedoch gehen auch innerhalb der Xmas-Angebote die Preisspannen um bis zu über 50 Prozent auseinander. Wer auf einen Preisvergleich verzichtet, zahlt über die Laufzeit gerechnet daher unter Umständen bis zu 564 Euro zu viel.

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at: „Natürlich können die neuen Handys und Tarife mehr als im vergangenen Jahr, aber Smartphone bleibt Smartphone und Handytarif bleibt Handytarif. Deshalb haben wir uns angesehen, wie sich die Preise für 1.500 Minuten, 500 SMS und 20 GB, und die gängigsten Smartphones gegenüber dem Vorjahr entwickelt haben. Dieses Jahr zeigt sich, dass der Marketingdruck der großen Mobilfunker sehr stark auf den Weihnachtsaktionen liegt. Gegenüber regulären Tarifen fährt man mit den heurigen Weihnachts-Tarifen der großen Anbieter günstiger, allerdings bieten gerade im SIM-Only-Bereich zahlreiche Discounter noch günstigere Tarife an, mit denen sich in vielen Fällen deutlich mehr sparen lässt, als bei den Weihnachtstarifen der Mobilfunker. Deshalb empfehlen wir den direkten Tarifvergleich auf durchblicker.at, um das für die individuellen Bedürfnisse nachhaltigste und günstigste Angebot zu finden,“ so Baudisch.

Xmas-Aktion 2019 vs. 2018: Huawei P30 als einziges Modell heuer günstiger

Vergleicht man die Kosten für Smartphones mit Tarif der heurigen Weihnachts-Aktion mit jenen des Vorjahres, zeigt sich, dass die jeweils günstigsten Angebote heuer zwischen 1,3 und 11 Prozent teurer sind als jene der Vorgängermodelle aus 2018. Einzige Ausnahme ist dabei das Smartphone Huawei P30. So müssen Power User, die das iPhone 11 zur Weihnachtszeit kaufen, beim günstigsten Angebot (freies Gerät plus Drei Star SIM L-Tarif um insgesamt 47,21 Euro monatliche Effektivkosten) heuer um 1,3 Prozent mehr zahlen als 2018 für das Vorgängermodell iPhone XR (damals im Vertragsangebot von Red Bull MOBILE um 46,60 Euro). Das iPhone 11 Pro (in der SIM-Only-Kombi Drei Star SIM L um effektiv 61,79 Euro pro Monat) kostet heuer sogar im Vergleich zum günstigsten Vorjahres-Angebot für das iPhone XS (Vertragsangebot von Red Bull MOBILE Plus um 57,02 Euro effektiv monatlich) um 8,4 Prozent, oder hochgerechnet auf 24 Monate um 114,48 Euro mehr. Für das Samsung Galaxy S10 berappt man heuer im Drei Star XXL Vertragstarif effektiv 38,50 Euro und muss im Vergleich zum letztjährigen Samsung Galaxy S9 (Vertragstarif Red Bull MOBILE Supreme um 34,73 Euro) sogar rund 11 Prozent oder hochgerechnet rund 90 Euro Preisanstieg in Kauf nehmen. Das Huawei P30 ist jedoch dieses Jahr mit 28,92 Euro monatlichen Effektivkosten (Drei Star XL-Vertragsangebot) um 3,4 Prozent bzw. 24,48 Euro günstiger als 2018 das Vorgängermodell Huawei P20 (Vertragsangebot Red Bull MOBILE Plus um 29,94 Euro).

Weihnachtstarife 2019: Drei heuer am günstigsten, A1 am teuersten

Dieses Jahr bietet Drei für die vier verglichenen Top-Smartphones die günstigsten Weihnachtsangebote für Power-User, A1 die teuersten. So erhält man das Samsung Galaxy S10 bei Drei als Vertragsangebot im Tarif Drei Star XXL um monatliche Effektivkosten von 38,50 Euro, bei A1 im Tarif A1 Go! L hingegen um 61,98 Euro. Auf eine Laufzeit von 24 Monaten berechnet, macht das einen Preisunterschied von 563,52 Euro aus. Am wenigsten zahlt man ebenfalls bei Drei für das Modell Huawei P30 im Vertragstarif Star XL für 28,92 Euro, für das iPhone 11 in der SIM-Only-Kombi mit Drei Star SIM L um 47,21 Euro sowie für das iPhone 11 Pro ebenfalls mit dem Drei Star SIM L-Tarif um 61,79 Euro.

Handy-Weihnachtsangebote trotzdem um bis zu 200 Euro günstiger als reguläre Aktionen

Obwohl Konsumentinnen und Konsumenten heuer für weihnachtliche Einkäufe rund um die neuesten Smartphones meist mehr als letztes Jahr zahlen müssen, spart man trotzdem im Vergleich zu den regulären Tarifangeboten vor Start der Weihnachtsangebote bis zu rund ein Fünftel – auf eine Laufzeit von 24 Monaten sind so schnell bis zu rund 200 Euro Ersparnis möglich. Die größte Ersparnis gibt es hier beim Samsung Galaxy S10 (Drei Star XXL-Weihnachtstarif um monatlich effektiv 38,50 Euro) im Vergleich zum regulär günstigsten Angebot (Red Bull MOBILE Supreme um 47,07 Euro). Hier spart die günstigste Weihnachtsaktion monatlich 8,57 Euro, oder auf die Laufzeit gerechnet ganze 205,68 Euro. 185,52 Euro weniger zahlt man über eine solche Laufzeit für das Huawei P30 (Drei Star XL-Weihnachtstarif um 28,92 Euro) im Vergleich zum davor günstigsten Vertragsangebot (Red Bull MOBILE Supreme um 36,65 Euro). Beim iPhone 11 Pro liegen die Sparpotentiale bei 122,64 Euro (Drei Star SIM L um 61,79 Euro anstatt Drei Talk XL um 66,90 Euro).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.11.2019

Wenn Katastrophen am Arbeiten hindern, sind keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu befürchten

Wenn Katastrophen am Arbeiten hindern, sind keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu befürchten Wenn Katastrophen am Arbeiten hindern, sind keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu befürchten

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Schneefällen, Überflutungen und Murenabgängen – wie aktuell in Kärnten und in der Steiermark – gar nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. "Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt", so ÖGB-Arbeitsrechtsexperte Martin Müller. Das Gleiche gilt für den Fall, dass Eltern bei ihren Kindern bleiben müssen, weil Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben und sie keine andere Möglichkeit für die Kinderbetreuung haben.

Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin muss aber alles ihm bzw. ihr Zumutbare unternehmen, um den Arbeitsplatz rechtzeitig zu erreichen. In diesem Fall kann der Arbeitgeber eine Verspätung oder das Fernbleiben auch nicht zum Anlass für eine Entlassung nehmen. Einfach daheim bleiben, das geht also nicht. Außerdem muss der Arbeitgeber vom Zuspätkommen oder der Verhinderung informiert werden.

Entgeltfortzahlung im Kastastrophenfall

In Katastrophenfällen gibt es die gesetzlich geregelte Entgeltfortzahlung. Seit 2014 gilt diese nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.12.2018

Vorarlberger sind die reichsten Österreicher - Niederösterreicher an zweiter Stelle

Vorarlberger sind die reichsten Österreicher Vorarlberger sind die reichsten Österreicher

Mit einem verfügbaren Einkommen von 24.200 Euro je Einwohner haben die Niederösterreicher 2017 das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen im Bundesländervergleich erzielt, übertroffen lediglich von Vorarlberg mit 24.600 Euro. Die niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen gab es in Kärnten mit 22.800 und Wien mit 22.200 Euro, der österreichische Durchschnitt lag bei 23.300 Euro. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der jüngsten regionalen Einkommensanalyse der Statistik Austria.

Die Studie hat auch die Entwicklung des Bruttoregionalprodukts (BRP) untersucht. Das ist der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die während eines Jahres innerhalb der Grenzen eines Bundeslandes produziert werden und dem Endverbrauch dienen. Demnach konnte Niederösterreich sein BRP 2017 um zwei Prozent auf mehr als 57 Milliarden Euro steigern. Im Vergleich der Bundesländer haben nur Wien mit rund 94 Milliarden Euro und Oberösterreich mit 63 Milliarden Euro ein höheres BRP.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.06.2018

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Jede 3. Frau ist im Laufe ihres Lebens von Blasenschwäche betroffen. Besonders Schwangerschaften und Geburten gelten als große Riskiofaktoren, denn bei 70 % der Geburten kommt es zu Folgeschäden am Beckenboden, die eine zukünftige Blasenschwäche begünstigen. Beim internationalen Urogynäkologiekongress in Wien vom 27. bis 30. Juni wird daher ein Schwerpunkt auf Blaseninkontinenz und Beckenbodenprobleme nach der Geburt und bei Älteren gesetzt.

„Jede 3. Frau leidet im Laufe ihres Lebens an einer Blasenschwäche und jede 5. Frau an einer Beckenbodenschwäche,“ so Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl, Abteilungsleiter der Frauenheilkunde an der MedUni Wien und Vorsitzender des lokalen Organisationskommitees des internationalen Urogynäkologiekongresses der International Urogynecological Associatoin (IUGA). „Obwohl sich in den letzten Jahren schon einiges getan hat, ist unsere Hauptaufgabe nach wie vor die Endtabuisierung dieser beiden urogynäkologischen Probleme. Denn viele Frauen leiden aus Scham stumm vor sich hin. Das muss nicht sein, denn mittlerweile können wir in der Prävention und in der Behandlung schon viel tun, um diese Leiden zu lindern,“ betont Kölbl. Beim internationalen Urogynäkologiekongress vom 27. bis 30. Juni diskutieren daher über 1.200 Gynäkologen im Austria Center Vienna vor allem über Blaseninkontinenz und Beckenbodenproblemen nach der Geburt und bei Älteren.

Schwangerschaft und Geburt als größte Risikofaktoren

Frauen sind generell anfälliger für Blasen- und Beckenbodenschwächen. Das liegt an der Stütz- und Haltefunktion des weiblichen Beckenbodens, der durch Schwangerschaften und Geburten viel stärker beansprucht wird. Etwa 25 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 35 Jahren leiden – zumindest vorübergehend – an Blasenschwäche als Folge von Entbindungen. „Ganz wichtig ist es daher, bereits in der Schwangerschaft vorbeugend Beckenbodengymnastik zu betreiben, während der Geburt professionell begleitet zu werden, um hier Verletzungen während des Geburtsvorganges vorzubeugen, und im Nachgang auf Rückbildungsgymnastik zu setzen,“ erklärt der Mediziner. Frauen, die besonders große Kinder auf die Welt gebracht haben, eine instrumentelle Geburt – wie etwa eine Zangengeburt – hinter sich haben oder während der Geburt eine besonders lange Austreibungsphase erlebt haben, sind besonders gefährdet, in ihrem späteren Leben eine Blasen- oder Beckenbodenschwäche zu bekommen. Rein statistisch gesehen regenerieren sich nach einer Geburt nur 30 % der weiblichen Beckenböden innerhalb von 3 Monaten vollständig, bei 70 % der Frauen bleiben Folgeschäden zurück.

Kaiserschnitt ist keine Prophylaxe

„Einige Frauen setzen daher für die Geburt lieber auf einen Kaiserschnitt, aber der ist kein profilaktisches Allheilmittel gegen Blasen- und Beckenbodenprobleme,“ warnt Kölbl, „denn auch Frauen, die keine Kinder bekommen haben, wie beispielsweise Nonnen, können im späteren Leben an einer Blasen- oder Beckenbodenschwäche leiden.“

Denn Blasenschwäche kann auch andere Ursachen haben. So sind auch Adipositas-Patientinnen, Raucherinnen und ältere Frauen einem höheren Risiko einer Blasenschwäche ausgesetzt. Im Alter führt vor allem der Hormonmangel nach den Wechseljahren und die verschlechterte Durchblutung sowie allgemeine Gewebs- und Muskelschwächen zu Blasenproblemen. So wird geschätzt, dass sogar bis zu 40 % aller Frauen über 60 Jahren an einer Blasenschwäche leiden dürften.

Gute Heilungschancen

Blasen- und Beckenbodenschwächen sind keine Leiden, die es als Frau stumm zu ertragen gilt. Physikalische Therapien – wie beispielsweise das Beckenbodentraining bei Belastungsinkontinenz – sowie medikamentöse Behandlungen und eingesetzte Prothesen für den Blasenschließmuskel können hier schon viel bewirken. Schaffen diese Therapieformen keine oder nur geringe Abhilfe, stehen auch operative Verfahren – wie minimalinvasive Operationen der Urethralbänder oder eine operative Anhebungen der Scheide – zur Verfügung. „Hier schaffen wir beispielsweise durch die Anhebung der Scheide schon in 87-90% der Fälle innerhalb von 5 Jahren eine Heilung,“ so Kölbl.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.07.2018

So sieht Geheimplan für EU-Asylzentren aus

Flüchtlinge sollen nach der Rettung auf See nicht wie bisher nach Europa, sondern in Anlandezentren in Nordafrika gebracht werden. Flüchtlinge sollen nach der Rettung auf See nicht wie bisher nach Europa, sondern in Anlandezentren in Nordafrika gebracht werden.

Der Tageszeitung ÖSTERREICH wurde aus EU-Kreisen jenes Geheimdokument zugespielt, das beim Asylgipfel in Brüssel vom UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) und der Organisation für Migration (IOM) den Staats- und Regierungschefs präsentiert wurde.

In dem mehrseitigen Dokument schlüsseln UNHCR-Chef Filippo Grandi und IOM-Generaldirektor William Swing detailliert auf, wie die sogenannten Anlandezentren, auf die sich die EU-Chefs geeinigt haben, in Zukunft aussehen werden. Die Pläne der Migrationsexperten sehen vor:

- Flüchtlinge sollen nach der Rettung auf See nicht wie bisher nach Europa, sondern in Anlandezentren in Nordafrika gebracht werden.

- Die Anlandeplattformen werden als Container- und Zeltstädte konzipiert.

- Die Anlandezentren müssen "höchsten UNHCR-Standard" haben und "Sicherheit bieten".

- Vorgesehen ist medizinische und psychologische Betreuung durch geschultes Personal.

- Sauberes Trinkwasser, Verpflegung und Kinderbetreuung müssen gewährleistet sein.

- Geplant sind Abteilungen zur biometrischen Registrierung nach UNHCR-Standard.

Nach den Plänen Österreichs sollen in den Zentren keine Asylanträge gestellt werden. Die UNHCR lehnt das ab. Tatsächlich Schutzbedürftige sollen aus diesen Camps weiterreisen dürfen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dragan Tatic / Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres, CC BY 2.0
30.07.2018

Grillunfälle: 700 Verletzte jährlich

Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August.

Ein Sommer ohne Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill ist kein richtiger Sommer. Dieser Aussage stimmten in einer KFV-Befragung die Mehrheit der Befragungsteilnehmer zu. Grillen gehört mit seinem typischen Geruch für die meisten Österreicher zum Sommerfeeling einfach dazu. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis August. Naturgemäß kommt es in dieser Zeit auch am häufigsten zu Unfällen: Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. „Glücklicherweise gehen die meisten Grillabende unfallfrei über die Bühne. Doch der Umgang mit dem Grill kann schnell brandgefährlich werden. Gemäß einer KFV-Befragung stellen nur etwa 23 Prozent der Österreicher beim Grillen Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. „Viele Grillunfälle könnten leicht verhindert werden. Denn: Die meisten Grillunfälle entstehen durch Unachtsamkeit, Übermut oder Fehleinschätzungen.“

Am Samstag passieren die meisten Unfälle

Rund die Hälfte aller Verletzungen sind thermische Verletzungen, d.h. Verbrennungen oder Verbrühungen. Aber auch Schnittverletzungen (32 Prozent) zählen zu den häufigsten Verletzungsarten beim Grillen. Besonders häufig betroffen sind dabei Finger und Hände. Und: Dass Grillen nach wie vor Männersache zu sein scheint, zeigt sich bei den Unfallzahlen. 2 von 3 Personen, die nach einem Unfall beim Grillen im Krankenhaus nachbehandelt werden müssen, sind Männer. Der unfallträchtigste Wochentag ist der Samstag.

KFV-Sicherheitstipps für das sichere Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Der Griller sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Griller nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Griller nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit hin.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgriller grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
inhalt
inhalt
inhalt
inhalt
inhalt
24.10.2019

Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt

Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt

Bevor sie ihren Sparguthaben beim automatischen Schwinden zusehen müssen, wollen die Österreicher ihr Geld lieber zu Hause aufbewahren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Market-Instituts für den „trend“, über die das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Gefragt danach, was sie im Fall von Negativzinsen machen würden, gaben 43 Prozent der Befragten an, das Geld dann lieber zu Hause aufbewahren zu wollen. 28 Prozent sagen, dass sie es ausgeben würden, 26 Prozent würden in Wertpapiere investieren, 20 Prozent neigen zum Kauf von Gold, 17 Prozent zu Immobilien. Bei der Frage waren mehrere Antworten möglich. In Deutschland, Dänemark und Italien gibt es bereits Überlegungen von Banken, über Negativzinsen die Kosten für das „Parken“ von Geld bei der Europäischen Zentralbank an die Endkunden weiterzureichen.

Risikoreichere, aber potenziell ertragreichere Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Wertpapierfonds können im Niedrigzinsumfeld nicht punkten, schreibt der „trend“. Nur neun Prozent der Befragten wollen „auf jeden Fall“ in nächster Zeit in Wertpapiere investieren, weitere 25 Prozent denken darüber nach. Für zwei Drittel kommen Wertpapiere hingegen nicht in Frage.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.11.2019

ÖAMTC testet E-Scooter auf Handhabung und Fahrsicherheitsaspekte

E-Scooter auf Handhabung und Fahrsicherheitsaspekte getestet E-Scooter auf Handhabung und Fahrsicherheitsaspekte getestet

Elektrische Tretroller, sogenannte E-Scooter, dominieren mittlerweile das urbane Stadtbild. Die Kleinfahrzeuge sind mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h und bis zu 600 Watt Leistung besonders beliebt, bieten aber auch einige Tücken in Sachen Verkehrssicherheit. Der ÖAMTC und seine Partner haben acht Modelle auf ihre Alltagstauglichkeit getestet und besonderes Augenmerk auf den Fahrsicherheitsaspekt gelegt. Die getesteten Modelle liegen preislich zwischen 779,90 Euro und 2.399 Euro. Leihscooter wurden im Test nicht berücksichtigt. Unterm Strich wurden vier E-Scooter als gut bewertet, drei als durchschnittlich, ein Gerät hat den Test nicht bestanden. Das teuerste Modell, X2 City von BMW, landet auf dem ersten Platz, gefolgt vom Egret-Ten V4 auf Platz zwei und dem Metz Moover auf Platz drei. Auf dem letzten Platz landet der Moovi ES145.

Resultate im Detail – Nachbesserungsbedarf bei Entwicklung von E-Scootern

"Beim einhändigen Fahren besteht unabhängig vom Modell eine sehr hohe Sturzgefahr. Dies ist wegen der nicht vorhandenen Ausrüstungspflicht für Blinker problematisch einzustufen", zieht der ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl Bilanz. Aufgrund von Sicherheitsbedenken empfiehlt der Mobilitätsclub Herstellern, unter anderem eine Information am Scooter über die maximal zulässige Zuladung anzubringen. Zudem sollte der Akku der E-Scooter entnehmbar oder mit wenig Aufwand ersetzbar sein und serienmäßig Blinker am Lenker angebracht werden.

Der Testsieger stammt von BMW: Das E-Scooter Modell X2 City ist sprintstark und kraftvoll, jedoch mit einem Anschaffungspreis von 2.399 Euro das teuerste Gerät im Test. "Die hydraulischen Scheibenbremsen sind optimal zu dosieren. Mit diesen lässt sich der Scooter mit erstaunlicher Effektivität verzögern", fasst ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl die Ergebnisse zusammen. Verarbeitungsqualität, Bedienung sowie Beleuchtung sind auf höchstem Niveau. Als einziger E-Scooter im Test verfügt der BMW X2 City über eine Bremsleuchte sowie über einen abnehmbaren und somit austauschbaren Akku. "Die Motorsteuerung erfolgt mittels eines Fußpedals am Ende des Trittbretts, was wenig bedienerfreundlich ist," nennt Kerbl einen Schwachpunkt. "Der E-Scooter hat außerdem ein relativ hohes Gewicht und seine Dimensionen schlagen sich auf die Handhabung."

Knapp hinter dem BMW landet der Egret-Ten V4. Dieser E-Scooter überzeugt mit einer angenehmen Handhabung und einer gut dosierbaren Hinterradbremse. "Der E-Tretroller hat eine hohe Reichweite von über 46 km und ist daher für den täglichen Gebrauch mit langen Wegstrecken optimal", resümiert der ÖAMTC-Techniker.

Der Metz Moover punktet mit einem sicheren Fahrverhalten und landet im Test auf Platz drei. "Der Antrieb ist sehr gut dosierbar, außerdem lässt sich der E-Scooter am Berg gut anfahren", sagt Steffan Kerbl. "Negativ ist allerdings die Position des Startknopfes zu werten und das Hochfahren des Systems benötigt zu viel Zeit."

Als Verlierer geht das zweitgünstigste Modell, der Moovi ES145, aus dem Test hervor. "Die Gefahr eines Überschlags über den Lenker ist bei diesem Modell enorm, da der Klappmechanismus des Moovi versehentlich auch während der Fahrt ausgelöst werden kann", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Während der Dauerhaltbarkeitsprüfung hat sich ein Bruch an der Feder des Vorderraddämpfers ereignet. Zudem hat sich der Klappmechanismus bei der Testfahrt gelöst, wodurch der Testfahrer zu Sturz gekommen ist. Dieses Modell ist aufgrund der Sicherheitsmängel nicht zu empfehlen.

Bemerkenswert ist, dass nicht nur die hochpreisigen Modelle wie BMW und Metz, sondern auch der preisgünstige Roller von Moovi mit LED-Licht ausgestattet sind. Das beste Ergebnis der Frontbeleuchtung erzielten BMW und Metz. Bei den Bremsen ergeben sich signifikante Unterschiede. Ungünstig wurde dies bei den Modellen Moovi und Sparrow umgesetzt, die über lediglich eine Griffhandbremse und über eine Trittbremse am Hinterrad zu bedienen ist. Als Bremsensieger geht der BMW aus dem Rennen – seine hydraulischen Zweikolbenscheibenbremsen lassen sich mit wenig Kraftaufwand sehr fein und präzise bedienen.

Tipps für das Nutzen von E-Scootern

* Vor dem Kauf eines E-Scooters sollte eine Probefahrt durchgeführt werden. Das Gefährt sollte auf Fahrgefühl und Sicherheitsaspekt getestet werden.

"Der Trend geht eindeutig in Richtung schwererer Fahrzeuge, die auch hinsichtlich Bremsen und Beleuchtung immer besser werden", analysiert Kerbl die Entwicklung am Markt. Für die ÖAMTC-Juristen ist klar, dass diese Fahrzeuge auch nicht mehr unter den Begriff des Kleinsttrittrollers fallen, sondern als "E-Fahrräder" zu betrachten sind. An den Verkehrsregeln ändert das nichts: das Mindestalter von 12 Jahren bzw. fahren mit Fahrradausweis gilt und die Verhaltensregeln für Fahrräder sind zu beachten. Allerdings muss bei "echten" Fahrrädern die Ausstattung – etwa mit Reflektoren – der Fahrradverordnung entsprechen.

* Eine Helmpflicht besteht für E-Scooter für Kinder bis 12 Jahren – es ist aus Sicherheitsgründen aber für alle Lenker empfehlenswert, einen Helm zu nutzen.

* E-Scooter sollten immer abgesperrt werden, bestenfalls mithilfe eines Schlosses an einem festen Gegenstand.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
12.11.2019

Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung!

Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung! Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung!

Die D.A.S. Rechtsschutz AG informiert über notwendige Maßnahmen rund um Immobilien, welche aufgrund niedriger Temperaturen vorgeschrieben sind. Insbesondere Versicherungen definieren Vorkehrungen, die zu treffen sind. So ist man verpflichtet, alle wasserführenden Leitungen im Außenbereich zu entwässern, um bei Minusgraden keine Schäden zu verursachen. Bei Ortsabwesenheit länger als 72 Stunden ist auf ausreichende Beheizung zu achten und alle Wasserzuleitungen sind abzusperren. Im Ortsgebiet sind Hauseigentümer zur Schneeräumung in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr verpflichtet.

In den Versicherungsbedingungen der heimischen Haushalts- und Eigenheimversicherungen sind sogenannte Obliegenheiten verankert. Dabei handelt es sich um Pflichten, die der Versicherungsnehmer ergreifen muss, um Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. „Gerade bei Temperaturen rund um den Nullpunkt sollten Wohnungs- und Eigenheimbesitzer diese Vorkehrungen und Maßnahmen beachten“, informiert Johannes Loinger, Vorsitzender des Vorstandes der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Da zugefrorene wasserführende Leitungen aufspringen können, sollte man darauf achten, dass diese bei Minusgraden kein Wasser mehr führen. Schäden lassen sich vermeiden, in dem die Leitungen in den gefährdeten Bereichen abgesperrt werden und der Hahn geöffnet wird. Falls diese vorgeschriebenen Maßnahmen nicht getätigt werden, kann die Versicherung bei Schäden die Leistung verweigern.“ Bei Gartenbewässerungsanlagen sollten die Leitungen am tiefsten Punkt entwässert, sowie Pumpen, Steuerungsventile und -systeme abmontiert werden.

Leitungsschäden auch innerhalb Gebäude möglich

Wasser- und Heizungsleitungen können bei starkem Frost auch innerhalb eines Gebäudes einfrieren. „Oft überschätzen Hauseigentümer die Wirkung der Wärmedämmung. Diese kann zwar die Kälteübertragung verlangsamen, aber nicht verhindern“, so Loinger. Aus diesem Grund schreiben fast alle Versicherungen vor, dass auf ausreichende Beheizung geachtet wird. Um auch bei längerer Abwesenheit die Innenräume nie komplett auskühlen zu lassen, eignen sich etwa sogenannte Frostwächter.

Dachrinnen und Wasserabläufe freihalten

Dachrinnen sollten von Herbstlaub befreit werden, damit Regen- und Schmelzwasser richtig abfließen kann. „Bei verschmutzten Wasserabläufen besteht die Gefahr, dass Wasser in das Mauerwerk eindringen kann. Falls es dort gefriert, können Schäden an der Fassade entstehen. Bereits vorhandene Risse in der Fassade sollten auch noch vor dem ersten Frost ausgebessert werden. Zusätzlicher Wassereintritt kann den Schaden deutlich erhöhen“, erklärt Loinger.

Außenbeleuchtung reduziert Unfallrisiko

Gerade im Winter erhöhen schlecht beleuchtete Wege das Unfallrisiko deutlich. „Wir raten daher dazu, die Beleuchtung rund ums Haus regelmäßig zu überprüfen und blendfreie Leuchten zu montieren. Eine gute Beleuchtung trägt außerdem zum Einbruchsschutz bei“, informiert der Vorstandsvorsitzende.

Beim Verlassen des Hauses sollten Türen, Fenster und Zugänge immer gut verschlossen sein, um Einbrüche zu vermeiden. „Ein gekipptes Fenster kann Einbrechern den Einstieg ins Haus erleichtern und wird von vielen Versicherungen als Grund gesehen, den Schaden nicht zu übernehmen“, erklärt der CEO.

72-Stunden Regel

Wenn ein Gebäude länger als 72 Stunden von allen Bewohnern verlassen wird, sind alle Wasserzuleitungen abzusperren und geeignete Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen. „Nur dann wird die Haushalts- oder Leitungswasserversicherung in einem Schadensfall auch die vereinbarte Leistung erbringen“, so Loinger.

Auch Pools und Teiche müssen gesichert werden

Liegenschaftseigentümer trifft außerdem eine Verkehrssicherungspflicht. Das heißt sie müssen ihr Grundstück so sichern, dass niemand zu Schaden kommt. Wichtig ist daher, dass auch Pools und andere Gewässer gesichert sind. „Dafür reicht normalerweise ein Zaun um das Grundstück oder eine Poolabdeckung aus“, so Loinger. Wer gegen die Verkehrssicherungspflichten verstößt, kann mit Schadensersatzforderungen konfrontiert werden.

Räumpflichten auch bei Ortsabwesenheit

Nach der Straßenverkehrsordnung sind Eigentümer von Häusern und Grundstücken im Ortsgebiet verpflichtet, den Gehsteig vor ihrem Haus in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee zu befreien – und falls notwendig – auch zu streuen. „Eine Ortsabwesenheit stellt keine Entschuldigung für diese Anrainerpflicht dar. Es ist daher zum Beispiel im Falle eines Schiurlaubes dringend zu empfehlen, diese Schneeräumpflichten einer geeigneten Person zu übertragen“, so Loinger. Selbst wenn kein Gehsteig vorhanden ist, wird die Schneeräumung vorgeschrieben. Kommen Eigentümer ihren Pflichten nicht nach, drohen Geldstrafen und im Schadensfall enorme Kosten für Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.07.2018

Honigjahr 2018 ohne nennenswerte Waldhonigernte - Honigpreise steigen

Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen. Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Die außergewöhnliche Witterung im Frühjahr mit einem kalten März und darauffolgenden überdurchschnittlich warmen Monaten hat auch für die Honigernte 2018 Konsequenzen: Durch die trockene und warme Witterung im Norden und Osten Österreichs im April blühte der Raps rasch ab und gab wenig Nektar. Daher konnte in weiten Gebieten kaum Rapshonig geerntet werden.

Da es heuer keine Spätfröste gab, fiel die Robinienernte meist zufriedenstellend aus. Imkerinnen und Imker berichten aber, dass es heuer schwer ist, reine Sortenhonige zu ernten, da sich aufgrund der Witterung die Blühfolge der Kulturen oft überschnitten haben.

Bemerkenswert ist auch der zeitige Blühbeginn der Sonnenblume, die in vielen Gebieten schon seit dem 20. Juni in Vollblüte steht. Sorten- und standortbedingt honigt jedoch die Sonnenblume nicht überall.

2018 wird ein daher ein kurzes Honigjahr sein. Der Vorteil ist, dass die notwendige Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe termingerecht durchgeführt werden kann.

Kaum Waldhonig im ganzen Bundesgebiet

Außergewöhnlich ist, dass in ganz Österreich keine nennenswerte Waldhonigernte verzeichnet werden kann. Damit fehlt etwa die Hälfte der gesamten Honigernte in Österreich, da Waldhonig etwa 50% der Gesamternte ausmacht. Weil auch die letzten Jahre, mit Ausnahme des vorigen Jahres, in Summe unterdurchschnittliche Honigernten gebracht haben, sind die Honiglager weitgehend geleert. Die Konsumenten müssen sich daher auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.10.2019

Österreicher spüren Spannung auf Immobilienmarkt besonders stark

Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

75% der Österreicher gehen von weiter steigenden Preisen für Immobilien aus. Dieses Ergebnis liefert die neueste ING International Survey der ING in Österreich (www.ing.at).

Von den insgesamt 13 untersuchten Ländern in Europa sind nur die Tschechen geringfügig besorgter – dort gehen 76% aller Befragten von noch höheren Preisen innerhalb des nächsten Jahres aus.

Dennoch: „Auch wenn die Preise zuletzt wieder stark gestiegen sind – eine traditionelle Immobilienblase wie aus dem Lehrbuch ist derzeit nicht zu erkennen“, so ING Chefökonom Carsten Brzeski.

Einstieg für Junge besonders hart

65% der Österreicher sind der Ansicht, dass der Einstieg für Junge bzw. Kaufwillige immer schwieriger wird. Und nur 3% der Befragten gehen davon aus, bis 30 erstmals eine Immobilie zu besitzen. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der Immobilienbesitz vor allem für junge Menschen in Österreich weiter in die Ferne rückt“, merkt Brzeski an.

Insgesamt 22% der Befragten gaben an, keine Immobilie kaufen zu wollen und 38% gehen davon aus, sich ohnehin kein Eigentum leisten zu können.

Reisen und Hobbies wichtiger als Eigentum?

Zwar sind ganze 68% der Österreicher der Meinung, dass es besser ist eine Immobilie zu besitzen, als Miete zu zahlen – tatsächlich legen sie im Vergleich zum durchschnittlichen Europäer jedoch weniger Wert auf Eigentum. Denn: 42% investieren das Geld lieber in eine schöne Miete, als für das Eigentum zu sparen.

Sogar eine gut gefüllte Urlaubskassa ist den Österreichern wichtiger: 58% meinten, lieber für Reisen zu sparen als für Immobilieneigentum und noch viel mehr, nämlich 67% geben ihr Geld lieber für Hobbies aus.

Finanzierung: Auch auf Nebenkosten achten

Was die Finanzierung einer gekauften Immobilie betrifft, empfehlen die Experten der ING, unbedingt mehrere Angebote einzuholen. Zwar sind die nominalen Zinsen für Immobilienkredite in den letzten Jahren stark gesunken, viele Banken heben aber nach wie vor hohe Bearbeitungs- und Schätzgebühren ein. „Verglichen werden sollte immer mit dem Effektivzinssatz. Er bildet die Gesamtkosten des Kredits ab“, sagen die Experten der ING.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.03.2019

Gefangen im Labyrinth des Brexits

Die britische Regierung hat sich im Irrgarten falscher Versprechungen und Annahmen verrannt – und findet keinen Ausweg Die britische Regierung hat sich im Irrgarten falscher Versprechungen und Annahmen verrannt – und findet keinen Ausweg

Die britische Regierung hat sich im Irrgarten falscher Versprechungen und Annahmen verrannt – und findet keinen Ausweg. Statt Kontrolle durch den EU-Austritt zurückzugewinnen, hat man sie verloren.

Großbritannien ist gefangen im Labyrinth des Brexits und es findet keinen Ausweg. Im Irrgarten falscher Versprechungen und Annahmen haben sich die Regierung der konservativen Premierministerin Theresa May und auch das Parlament, das tief gespalten und längst in lauter Einzelinteressen zerfallen ist, verrannt. Das politische London droht nun rund zwei Wochen vor dem festgeschriebenen Austrittstermin am 29. März im Chaos zu versinken. Nachdem die Abgeordneten des Unterhauses den von May in letzter Minute mit der EU nachgebesserten Austrittsvertrag am Dienstagabend erneut mit klarer Mehrheit abgeschmettert haben, bleibt vorerst wohl nur eine Verschiebung des Austrittstermins. Vorerst ohne Hoffnung auf einen Durchbruch. Aber die Alternative eines harten Brexits ganz ohne Abkommen und somit ohne jegliche Übergangsfrist hätte für die Bürger und Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals schwerwiegende Konsequenzen, die nur wenige in London, Brüssel und den Hauptstädten der verbleibende­n 27 EU-Mitgliedsländer verantworten wollen.

Doch auch wenn es in absehbarer Zeit doch noch zu einer auch vom britischen Parlament akzeptierten Einigung zwischen London und der EU kommen sollte, beginnt für Großbritannien eine Reise ins Ungewisse. Und die vielen Versprechungen – von einer „strahlenden Zukunft“ bis hin zu einem „Global Britain“, das Freihandelsabkommen mit China, den USA und der EU zu seinem Vorteil abschließt – könnten rasch wie Seifenblasen zerplatzen. Denn im immer brutaleren globalen Wettkampf hat niemand auf die Befindlichkeiten Großbritanniens gewartet. Wer mit Trumps neuem „America First“ und dem immer aggressiver auftretenden China Geschäfte machen will, muss als Einzelkämpfer wohl zahlreiche Abstriche machen. Das weiß die Regierung in London, das wissen viele Unternehmen, das wissen aber offenbar viele von jenen nicht, die im Juni 2016 für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt haben. Es hat ihnen auch niemand gesagt. Vielmehr wurde dem Volk suggeriert, dass Brüssel für all die Versäumnisse auf der britischen Insel verantwortlich ist – für das marode Gesundheitssystem, für die fristlose Öffnung des Arbeitsmarktes nach der EU-Osterweiterung und den damit verbundenen massiven Zuzug von Arbeitsmigranten. Nur: Verantwortlich dafür war und ist London und nicht Brüssel. Die Brexit-Befürworter haben versprochen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Für das stolze Großbritannien. Doch sie haben sie längst verloren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Christian Jentsch
30.07.2018

40% sehen Kurz als „Schweigekanzler“

40% sehen Kurz als „Schweigekanzler“ 40% sehen Kurz als „Schweigekanzler“

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, herrscht geteilte Meinung darüber, ob Sebastian Kurz als „Schweigekanzler“ bezeichnet werden könne, also zu oft zu aktuellen politischen Themen und angriffigen Aussagen des Koalitionspartners FPÖ schweigt, oder ob er sich ausreichend zu Wort meldet.

Laut der von Unique research im Auftrag von „profil“ durchgeführten Umfrage sind 40% der Befragten der Meinung, dass Kurz zu oft schweigt. Exakt gleich viele Befragte, ebenfalls 40%, sind der Ansicht, Kurz meldet sich ausreichend zu Wort. 20% machten keine Angabe. (n = 500, maximale Schwankungsbreite +/- 4,4 Prozentpunkte)

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2019 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!