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20.09.2021

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Vor zwei Jahren hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) erstmals die Plastikverpackungsquote bei ausgewählten Obst- und Gemüsesorten in Supermärkten und Diskontern erhoben. Das Ergebnis der damaligen Stichprobe: Im Durchschnitt fiel bei rund 61 Prozent der Ware Plastikmüll an. Auffällig hoch gestaltete sich der Plastikanteil bei den Diskontern. Seitdem erhebt der VKI jährlich die Plastikverpackungsquote im Bereich Obst und Gemüse. Doch obwohl Händler und Hersteller Verbesserung gelobten, liegt der aktuell erfasste Plastikanteil nach wie vor bei 57 Prozent. Eine wahrnehmbare Reduktion gab es lediglich bei 4 von 13 untersuchten Playern des Lebensmitteleinzelhandels. Ausführliche Informationen zur Erhebung gibt es ab 23. September im Magazin KONSUMENT und ab sofort auf www.konsument.at.

Für die aktuelle Untersuchung wurde – wie in den Erhebungen zuvor – die Plastikverpackungsquote bei Äpfeln, Gurken, Karotten, Paprika und Tomaten erhoben. Insgesamt wurden rund 1.700 Artikel aus 56 Filialen von 13 Lebensmittelketten in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg geprüft. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren ist das „Plastikgefälle" zwischen den jeweiligen Händlern enorm. Die Plastikquote reicht von 14 Prozent beim Bio-Anbieter denn's bis hin zu 76 Prozent beim Schlusslicht Penny.

Positiv ist, dass zwei Handelsunternehmen ihr Plastikquote seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019 merklich verringert haben: Interspar (von 65 auf 48 Prozent) und Nah & Frisch (von 55 auf 41 Prozent). Auch bei Hofer und Lidl ist eine Verbesserung sichtbar: bei Lidl von 77 auf 65 Prozent, bei Hofer von 79 auf 70. Allerdings befindet sich die Plastikquote bei beiden Diskontern nach wie vor auf hohem Niveau. Wenig oder keine Veränderung gab es dagegen bei ADEG, Billa, Billa Plus (Merkur), Penny und Unimarkt, deren Plastikquote zwischen 58 und 76 Prozent liegt. Eine deutliche Zunahme an Plastikmüll gab es dagegen bei Etsan (um 9 Prozentpunkte auf 47 Prozent).

„Es ist erfreulich, dass es zumindest bei einigen Unternehmen eine spürbare Verringerung des Plastikanteils bei Obst- und Gemüseverpackungen gibt“, resümiert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Doch letztlich ist das eine Minderheit. Es ist bedauerlich, wenn Unternehmen zwar Besserung bei der Reduktion von Plastikmüll geloben, die Fakten aber eine andere Sprache sprechen. Dabei wäre es angesichts der immer dringlicher werdenden Klima- und Umweltkrise wichtig, das Aufkommen an Plastikmüll weitestgehend zu reduzierend und angekündigten Maßnahmen endlich Taten folgen zu lassen.“

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19.11.2020

Corona-Virus wird uns noch Jahre begleiten. Wie wir lernen, damit zu leben

Die Autoren Elisabeth Tschachler und Kurt Langbein Die Autoren Elisabeth Tschachler und Kurt Langbein

Nach dem 7. Dezember wird das Virus nicht verschwunden sein, und auch die Impfstoffe im nächsten Jahr werden es nicht ausrotten. Deshalb müssen wir vielmehr darüber sprechen, wie das Zusammenleben trotz des Virus in größtmöglicher Freiheit stattfinden kann. Das fordern Kurt Langbein und Elisabeth Tschachler, Autoren des vor kurzem im Molden Verlag erschienenen Buchs „Das Virus in uns“ in einem Positionspapier.

Sie plädieren dafür, auf Vertrauen und Solidarität statt auf Spaltung und Polarisation zu setzen, auf verständliche Kommunikation und Gebote anstelle von Verboten, auf Eigenverantwortung statt Bevormundung. Denn eine informierte Zivilgesellschaft kann das Leben mit dem Virus lernen, gut ausgestattete Gesundheits- und Sozialdienste können das Infektionsgeschehen eindämmen, vulnerable Gruppen schützen und die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen mindern.

Klar ist: Die Aneinanderreihung von Lockdowns ist keine nachhaltige Strategie und entspricht nicht der Logik einer modernen Zivilgesellschaft. Vielmehr gilt es, von anderen Ländern, die bisher gut durch die Krise gekommen sind, zu lernen. Japan hat mit einer modellhaften, extrem schnellen Verfolgung der Kontaktpersonen mit dem höchsten Verbreitungsrisiko nicht einmal zehn Prozent der Infektionen, die bei uns verzeichnet werden. Südkorea und Taiwan haben ausreichend Personal für das Contact-Tracing rekrutiert. Finnland hat die herbstliche Infektionswelle bisher mit äußerst geringen Infektionszahlen fast ausschließlich auf der Basis von Empfehlungen und regional fein abgestimmten Maßnahmen bestritten.

COVID-19 ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr. Deshalb müssen vor allem Personen mit einem erhöhten Risiko geschützt werden – etwa mit einem massiven Ausbau der Betreuungsdienste. Prävention ist bisher in der Pandemiebekämpfung zu kurz gekommen und sollte mit entsprechenden Programmen und gut aufgebauter Information ausgebaut werden.

Mit der richtigen Strategie und Planung ist es möglich, das Erkrankungs- und Sterbegeschehen durch COVID-19 erträglich zu halten, ohne dass dabei die Kollateralschäden unverhältnismäßig groß werden. Und damit zu verhindern, dass nach dem Lockdown vor dem Lockdown heißt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Langbein&Partner;
11.04.2021

Regierung muss Lohnnebenkosten endlich senken

„Jede Regierung kündigt sie an, keine hat sie bisher umgesetzt: die Senkung der Lohnnebenkosten“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und erinnert einmal mehr an die unzähligen leeren Versprechen von Koalitionen jeglicher Couleur. „Was gerade bei MAN in Steyr passiert ist beispielhaft für die Strukturschwächen in Österreich und den dringenden Handlungsbedarf. Ohne eine Senkung der Lohnnebenkosten ist unser Standort zunehmend konkurrenzunfähig. Der Kostenfaktor Arbeit muss dramatisch gesenkt werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mehr verdienen und weniger kosten. Nur so können die Betriebe Arbeitsplätze halten.“

In der Verantwortung sieht Schellhorn vor allem die ÖVP, die seit Jahrzehnten in der Bundesregierung die Wirtschafts- und Finanzagenden leitet: „Dass hier jetzt der Wirtschaftsbund ausreitet und laut ,Lohnnebenkosten runter‘ schreit, ist ein schlechter Scherz. Wie wir wissen, ist die ÖVP gut vernetzt. Als Teil der türkisen ,Familie‘ kann Wirtschaftsbundpräsident Harald Mahrer Finanzminister Blümel gerne eine SMS mit besagtem Wunsch schicken. Mal sehen, ob er kriegt, was der Standort, die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend brauchen.“

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13.08.2021

Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Marie und Jakob haben im Jahr 2020 laut Statistik Austria die Hitliste der Vornamen Neugeborener angeführt. Das zeigt eine Auswertung der jeweils ersten Vornamen (in Originalschreibweise, ohne Sonderzeichen) aller in diesem Jahr geborenen 40.669 Mädchen und 42.934 Buben. Für Mädchen wählten die Eltern 734 Mal (1,8%) den Namen Marie, für Buben 794 Mal (1,8%) den Namen Jakob.

"Marie ist die Top-Aufsteigerin bei den beliebtesten Babynamen des Jahres 2020. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie gleich drei Plätze nach oben gerückt und erreicht erstmals Rang 1. Auch bei den Buben landet mit Jakob ein neuer Name auf dem Spitzenplatz. Er war neben David und Leon einer der drei Top-Aufsteiger, die sich gegenüber dem Vorjahr jeweils um zwei Plätze verbesserten. Emma und Laura sowie Paul rutschen dagegen jeweils um drei Plätze ab", sagt Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria.

Marie stieg 2009 auf Platz 8 in die Liste der zehn meistvergebenen Mädchenvornamen ein und wurde Jahr für Jahr beliebter. 2016 und 2017 erreichte sie jeweils Rang 3. Jakob erreichte im Jahr 2010 erstmals Rang 10 und rangierte in Folge immer unter den Top 10 (außer 2012: Rang 11) bzw. 2015, 2018 und 2019 auf Rang 3.

Hitliste der Vornamen: Top-Plätze für Marie, Anna und Emilia sowie Jakob, David und Maximilian

In der Hitliste der Mädchennamen 2020 folgen nach Marie auf Rang 2 Anna, die seit 1991 in den Top 10 ist und seit 1996 Top-3-Plätze erreicht, davon 13 Mal Platz 1, und auf Rang 3 Emilia, womit beide gleich beliebt wie im Jahr zuvor sind. Auf Rang 4 folgt Emma, die um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr abrutschte. Rang 5 und Rang 6 belegen Mia und Lena, wie im Jahr davor. Auf Rang 7 folgt mit Lea eine weitere Top-Aufsteigerin (2019: Rang 9). Rang 8 belegt Johanna, die gleich beliebt wie 2019 ist. Auf Rang 9 folgt mit Sophia die dritte Top-Aufsteigerin, die im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze nach oben kletterte. Laura auf Rang 10 rutschte um drei Plätze im Vergleich zu 2019 ab.

Die Hitliste der Bubennamen 2020 wird nach Jakob auf Rang 2 von David fortgesetzt, der damit um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr aufstieg. Auf Rang 3 folgt mit Maximilian der Vorjahressieger. Rang 4 belegt Felix, ein Platz besser als im Vorjahr. Auf Rang 5 folgt Paul, der um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr abrutschte. Rang 6 nimmt Elias ein, wie schon im Jahr 2019. Auf Rang 7 landet Jonas, der um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr aufstieg. Mit Leon folgt auf Rang 8 der dritte Top-Aufsteiger (2019: Rang 10). Auf Rang 9 folgt Lukas, der damit um zwei Plätze schlechter als im Vorjahr abschnitt. Rang 10 belegte mit Tobias ein Wiedereinsteiger in die Top 10 (2019: Rang 11, davor durchgehend seit dem Jahr 2000 (Rang 9) in den Top 10).

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13.08.2021

Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

Österreichs hochrangiges Straßennetz ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich länger und auch breiter geworden, macht der VCÖ aufmerksam. Im Jahr 2000 durchzogen 1.930 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen Österreich, heute sind es bereits rund 2.250 Kilometer. Zusätzlich gibt es in Österreich rund 124.000 Landes- und Gemeindestraßen. Zum Vergleich: Das Schienennetz ist heute mit 5.615 Kilometern um 535 Kilometer kleiner als im Jahr 2000. Die Autobahnen haben auch ziemlich an Breite zugelegt. Die Abschnitte mit drei oder mehr Spuren in eine Richtung haben sich seit dem Jahr 2000 auf knapp mehr als 400 Kilometer vervierfacht, informiert der VCÖ.

„Wer Straßen ausbaut, erntet mehr Verkehr. Sowohl der Lkw-Verkehr als auch der Pkw-Verkehr haben in Österreich massiv zugenommen. Das muss sich in Zukunft ändern. Denn die Klimaziele sind nur mit weniger Kfz-Verkehr erreichbar“, erinnert VCÖ-Experte Michael Schwendinger und betont: „Viele geplante Autobahnprojekte stammen aus der Zeit vor dem UN-Klimaabkommen von Paris. Gerade in diesen Wochen erleben wir, wie sich die Klimakrise verschärft. Umso wichtiger ist es, die geplanten Projekte einem Klimacheck zu unterziehen und die Interessen der Kinder von heute und morgen stärker zu berücksichtigen.“

Beim Ausbau gab es in den vergangenen 20 Jahren große regionale Unterschiede. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist das hochrangige Straßennetz in den vergangenen 20 Jahren um rund 15 Kilometer (plus 3 Prozent) auf 458 Kilometer gewachsen. In der Steiermark und Kärnten um rund 50 Kilometer (plus 8 Prozent) auf 727 Kilometer. In Oberösterreich nahm das Autobahn- und Schnellstraßennetz um rund ein Fünftel auf 321 Kilometer zu, im Burgenland um rund ein Drittel auf 142 Kilometer, in Wien ebenso um rund ein Drittel auf 55 Kilometer und in Niederösterreich um mehr als ein Drittel auf 554 Kilometer.

Auch aus ökonomischen Gründen ist es wichtig, die Infrastrukturpolitik rasch in Einklang mit den Klimazielen zu bringen. Der Rechnungshof hat in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht festgestellt, dass Österreich bei Verfehlen der Klimaziele Kosten von rund neun Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 drohen. „Was heute gebaut wird, hat viele Jahrzehnte Bestand. Die Bundesregierung und alle Bundesländer haben Verkehrs- und Klimaschutzziele beschlossen, die für die Zukunft einen deutlich höheren Anteil der klimaverträglichen Mobilität und eine Reduktion des Anteils des Autoverkehrs beinhalten. An diesen Zielen hat sich der Infrastrukturausbau zu orientieren“, betont VCÖ-Experte Schwendinger.

Der massive Straßenausbau führt zudem zur verstärkten Bodenversiegelung, die wiederum die Folgen der Klimakrise massiv verschärft. An heißen Tagen führen die Asphaltflächen zu Hitze-Stau, bei Starkregen kann das Wasser nicht in den Boden versickern, weist der VCÖ auf einen weiteren Aspekt hin. Wie groß die Schäden schon heute sind, hat die Österreichische Hagelversicherung in den vergangenen Tagen vorgerechnet. "Die Klimakrise schadet uns allen. Es ist wichtig, dass alle Akteurinnen und Akteure an einen Strang ziehen, denn diese größte ökologische, ökonomische und soziale Herausforderung können wir nur gemeinsam meistern", stellt VCÖ-Experte Schwendinger fest.

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03.03.2021

Spritpreise stiegen seit Jahresbeginn um rund 10 Cent

Die aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Spritpreise seit Jahresbeginn um rund zehn Cent gestiegen sind Die aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Spritpreise seit Jahresbeginn um rund zehn Cent gestiegen sind

Die aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Spritpreise seit Jahresbeginn um rund zehn Cent gestiegen sind. In den ersten Märztagen setzte sich der seit Monaten zu beobachtende Trend der Preissteigerungen fort. Wie es weiter geht, wird sich zeigen – steigen die Rohölpreise, wird auch der Preis an den Zapfsäulen erneut nach oben gehen. Für den Liter Diesel zahlt man aktuell rund 1,145 Euro, für den Liter Super 1,198 Euro.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise im Februar das dritte Mal in Folge. Für einen Liter Super zahlte man im Schnitt 1,168 Euro, für den Liter Diesel 1,117 Euro. Im Vergleich zum Jänner waren das um 4,2 Cent je Liter Super und um 4,4 Cent je Liter Diesel mehr als noch im Jänner.

Frühjahresputz beim Auto hilft Geld sparen

Wer beim Frühjahresputz auch an das Auto denkt, kann bares Geld sparen. So sollte man immer wieder einmal das Auto entrümpeln, denn unnötiges Gewicht erhöht den Spritverbrauch. Regelmäßig sollte auch der Reifendruck geprüft werden, denn zu wenig Luft bedeutet nicht nur mehr Verschleiß, sondern auch höheren Verbrauch. Generell muss das Auto in einem technisch einwandfreien Zustand sein – so fährt es sich nicht nur sicherer, sondern billiger, denn auch ein verdreckter Luftfilter, alte Zündkerzen oder eine fehlerhafte Elektrik können den Verbrauch deutlich ansteigen lassen.

Aufgrund der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Topaktuelle Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Auch Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen.

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24.06.2021

82 Prozent legen Markenloyalität ab

Österreicher*innen kaufen nach der Pandemie bewusster, nachhaltiger und regionaler und legen mehr Wert auf Qualität - unabhängig von Marken. Dies zeigt die brandaktuelle Studie „Post Corona-Consumer“ von TQS Research & Consulting und dem Marketing Circle Austria. Beim gestrigen Event der vier größten Marketingverbände (DMVÖ, IAB Austria, MCÖ und ÖMG) und der Fachgruppe Werbung Wien präsentierte WU Professor Dieter Scharitzer die Ergebnisse der repräsentativen Studie.

Befragt wurden im Juni 2021 über 1000 Österreicher*innen (270 Fragen). Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat den stationären und digitalen Handel grundlegend verändert und die Prioritäten der österreichischen Gesellschaft verschoben. 80 Prozent der Befragten glauben an eine starke Veränderung der Bevölkerung und die Mehrheit der Studienteilnehmer*innen ist davon überzeugt, dass die Pandemie zu einem Wertewandel der Gesellschaft führen kann. Dabei stellen Österreicher*innen Werte wie Gesundheit (90%), Familie (88%), Digitalisierung (86%) sowie Nachhaltigkeit (76%) und Klimaschutz (75%) als bedeutende Aspekte für die zukünftige Gesellschaft in den Vordergrund.

Schwindende Markenloyalität

Dies spiegelt sich auch im Konsumverhalten wider: Verbraucher*innen werden zunehmend kritischer und erwarten von Marken, dass sie klare Stellung beziehen und mehr bieten als reine Funktionalität. Weniger als die Hälfte der Österreicher*innen legen bei der Kaufentscheidung Wert auf ein Markenprodukt eines bekannten Herstellers. Für 83 Prozent sind Markenprodukte inzwischen keine Garantie mehr für besondere Qualität und 82 Prozent der Befragten verzichten bei vergleichbaren günstigeren Alternativen auf das Markenprodukt. Stattdessen legen Konsument*innen Wert auf Wiederverwertbarkeit und die Möglichkeit zum Recycling (83 %), Regionalität bzw. Unterstützung der regionalen Wirtschaft (82 %), Nachhaltigkeit (80 %) und ökologische Überlegungen (76 %).

Nach wie vor bestimmt das Wissen über Kundenverhalten den Unternehmenserfolg. Das Verhalten der Konsument*innen hat sich jedoch durch die Digitalisierung und die Pandemie stark und schnell verändert. „"Die Post-Corona Consumer lassen sich nicht pauschalisieren. Die Segmentierung und die Zielgruppenansprache bleiben wichtig. Besonders durch die Krise und durch die verschiedenen Maßnahmen kommt es laufend zu Veränderungen im Verhalten. Regelmäßige Marktforschung bringt die relevanten Insights für datengestützte Entscheidungen"“, erklärt Professor Dieter Scharitzer, Geschäftsführer von TQS Research & Consulting und Studienautor.

Keine Wahl zwischen Online-Sein oder Nicht-Sein

Durch die Krise konnte der Online-Handel hohe Wachstumsraten verzeichnen. Auch wenn mit den Lockerungen ein Stück Normalität zurückkehrt, werden die Menschen auch nach der Krise vermehrt online sein, soziale Netzwerke nutzen, digital kommunizieren und online einkaufen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (90%) kauft seit Beginn der Pandemie gleich viel bis viel mehr online ein als zuvor. 43 Prozent kaufen nun andere bzw. weitere Produkte online, die sie davor nur im stationären Handel gekauft haben. Am häufigsten werden dabei Produkte wie Bekleidung (20 %), Schuhe & Handtaschen (14 %), Produkte für Küche & Haushalt (14 %), Elektronik (13 %) sowie Drogerieprodukte (13 %) genannt. Lediglich drei Prozent der Österreicher*innen verzichten generell auf Online-Einkäufe. Damit gibt es für den Handel keine Wahl zwischen Online-Sein oder Nicht-Sein: In Zukunft sind nur die erfolgreich, die Multi- und Omnichannel anbieten können. Das Einkaufen im Geschäft macht heute für mehr als die Hälfte der Österreicher*innen weniger Spaß als vor der Pandemie und lediglich fünf Prozent der Befragten waren seit dem Lockdown wieder im stationären Handel einkaufen. „"Der Coronakunde ist zum Onlineshopper geworden, der Post Corona Kunde wird es bleiben! Die einzige Möglichkeit, abseits aller Onlinebereiche die Kunden zu erreichen, ist ein umfassender Marketingansatz. Wer das nicht am Radar hat wird im Nachteil sein"“, sagt Andreas Ladich, Marketing Circle Austria. Somit müssen kanalübergreifende Handlungs- und Interaktionsmöglichkeiten (Hybrider Vertrieb) geschaffen werden um eine stärkere Verbindung mit den Konsument*innen herzustellen und nahtlose Kauferlebnisse zu schaffen. Denn für knapp die Hälfte der Befragten (42%) ist Shoppen nur denkbar, wenn der Handel ein Erlebnis bietet.

Klimaschutz ist weiblich

Drei Viertel der Befragten geben an aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Teilnehmer*innen sind bereit Änderungen von Konsumentscheidungen als Beitrag zum Klimaschutz vorzunehmen. So würden 89 Prozent der Teilnehmer*innen beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts auf einen niedrigen Energieverbrauch achten, 88 Prozent wollen den Abfall reduzieren und recyclen und 84 Prozent sind bereit, ihren Verbrauch an Einwegartikeln zu reduzieren. Auch beim Lebensmittelkauf wollten immerhin mehr als zwei Drittel (70 %) stärker auf den CO2-Fußabdruck achten und mehr als die Hälfte (57 %) wollen sogar ihren Fleischkonsum reduzieren bzw. gänzlich auf Fleisch verzichten. Analysiert man diese Ergebnisse nach dem Geschlecht ist auffällig, dass Aspekte wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit derzeit höhere Zustimmung von Frauen erhalten.

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13.01.2021

Immobilien-Finanzierungsboom wird sich 2021 fortsetzen

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt. Eduard Issel, Gründer des Kreditvermittlungsportals Creditnet.at: „Die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten und auch die niedrigen Zinsen nutzten viele Privatanleger und Investoren für ein Engagement im Immobilienmarkt.“ Kein Wunder, denn im Jahresschnitt 2020 lagen die Top-Kreditzinsen im variablen Bereich bei 0,3 Prozent und bei 20-jährigen Fix-Zinskrediten bei 1,2 Prozent effektiv. Davon profitierte auch Creditnet.at. Das Kreditvermittlungsvolumen 2020 betrug beim heimischen Kreditvermittlungs-Pionier 106 Millionen Euro. Nur rund 15 Prozent davon waren variable Darlehen, der Rest Fixzinskredite mit unterschiedlich langen Laufzeiten. Issel: „"Auch das Thema Umschuldung nahm 2020 Fahrt auf. Jedoch zahlen die Österreicher besonders bei Altkrediten wie Bausparverträgen immer noch Milliarden zu viel an Zinsen. Sehr gewundert hat uns, dass von den rund zehn Milliarden Euro in Fremdwährungskrediten nur wenige die aktuelle Niedrigzinsphase zur Umschuldung nutzten. Zu viele dieser Kreditnehmer geben sich der Hoffnung hin, die offensichtlich gewordenen Nachteile der Fremdwährung aussitzen zu können."“

Ausblick 2021

Alexander Meixner, Prokurist von Creditnet.at: „Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation rechnen wir in den nächsten drei bis fünf Jahren mit keinen wesentlichen Zinssteigerungen.“ Änderungen gibt es jedoch bei den Bonitätsansprüchen der Banken. „Waren vor der Krise für Kredite ein Eigenmittelanteil von weniger als 20 Prozent kein Problem, so bedarf es heute eines Anteils von mindestens 20 Prozent zuzüglich aller Nebenkosten, um als Kreditnehmer eine gute Chance auf ein Darlehen zu haben“, so Meixner. Auffällig ist auch, dass aufgrund der steigenden Nachfrage bei Immobilien der Druck auf die Bearbeitungszeiten deutlich gestiegen ist. Hatten die Kunden vor ein paar Jahren noch Wochen Zeit, um sich für eine Immobilie zu entscheiden und eine geeignete Finanzierung aufzustellen, so muss das heute innerhalb weniger Tage passieren. Grund: Das Angebot leistbarer Immobilien ist deutlich kleiner als die Nachfrage. Meixner: „Deshalb können wir nur allen Kunden raten, schon im Vorfeld eines Immobilieninvestments wichtige Finanzierungsfragen zu klären, um bei einem interessanten Angebot sehr schnell zuschlagen zu können und nicht wichtige Zeit beim Thema Finanzierung zu verlieren.“

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12.03.2021

BlueSky Energy: Mit Stromspeicher für Unternehmen auf Wachstumskurs

Helmut Mayer und Thomas Krausse Helmut Mayer und Thomas Krausse

• 40 Prozent Umsatzsteigerung

• Neue leistungsstarke Stromspeicher für Unternehmen

• Genussrechte zur Finanzierung der nächsten Wachstumsschritte

Frankenburg, 11. März 2021 - BlueSky Energy, der Spezialist für Stromspeicherlösungen auf Salzwasserbasis, erweitert sein Produktportfolio mit leistungsstarken Speicherlösungen für Unternehmen. Die mit Carbocap-Technologie ausgestatteten Stromspeicher verfügen über eine hohe Energiedichte und eignen sich so auch für schnelle, kurzfristige Leistungsabgabe. Das Unternehmen startete in den ersten drei Monaten 2021 mit einem Umsatzwachstum in der Höhe von 40 Prozent. Die Nachfrage nach sicheren Speicherlösungen ist stark gestiegen. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum. Ab dem 15. März 2021 werden für die nächste Wachstumsfinanzierung Genussrechte begeben.

Der Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück und rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. „Trotz Herausforderungen wegen der Corona-Situation konnten wir im letzten Jahr ausgeglichen bilanzieren und der Auftragsbestand ist aufgrund der großen Kundennachfrage auf mehr als 5 Millionen Euro gewachsen“, informiert BlueSky Energy Geschäftsführer Thomas Krausse.

„Wir orten eine ungebremste Nachfrage nach unseren sicheren Salzwasserstromspeichern und rechnen deshalb in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum“, so Krausse weiter.

Neue Zellenfertigung im Plan

Die neue Zellenfertigung in Frankenburg befindet sich in Fertigstellung. „Obwohl es im letzten Jahr mit der Zuliefersituation Schwierigkeiten gab, liegen wir im Plan. Im 2. Quartal 2021 werden wir die Zellenfertigung unserer Salzwasser-Zellen in Betrieb nehmen“, so Krausse.

Die Anzahl der Mitarbeiter am Standort Frankenburg erhöhte sich seit letztem Jahr im Mai bis jetzt um mehr als 50 Prozent auf 34.

Erweiterung des Produktportfolios

Neben der sicheren und umweltfreundlichen Salzwasserbatterie GREENROCK hat BlueSky Energy ihr Produktportfolio erweitert. Die auf Carbocap-Technologie funktionierenden Stromspeicher sind speziell für jene Anwendungen zugeschnitten, bei denen in kurzer Zeit eine hohe Leistungsabgabe benötigt wird. „Die hohe Energiedichte eignet sich etwa für Unternehmen die Lastspitzen haben und hohe Lade- und Entladeleistungen benötigen. Das langlebige anschlussfertige Indoor-System ist bis zu 20 kWh skalierbar. Natürlich ist dieser CEL-3050 Speicher auch für Privatanwender geeignet, die etwa ihr Elektrofahrzeug innerhalb kurzer Zeit damit beladen möchten. Wir haben bei der Konzeption dieses Typs, der mittels Lithium-Titanat-Oxid (LTO)-Zellen aufgebaut ist, besonders auf die Sicherheit Wert gelegt, wie etwa der Nichtbrennbarkeit und Nichtexplosionsgefahr“, konkretisiert Geschäftsführer Helmut Mayer die Besonderheiten des neuen Speichers.

Neben dieser Indoor-Variante vertreibt BlueSky Energy auch den neuen Vigos Outdoor Speicher, der von 18-96 kWh skalierbar ist.

Wachstumsfinanzierung mit Genussrechten

Um die weiteren Expansionsschritte zu setzen und die bestehende Nachfrage abzudecken, setzt BlueSky Energy auf Wachstumskapital. Zum zweiten Mal, nach der erfolgreichen Emission im Jahr 2020, begibt das Unternehmen Genussrechte; dieses Mal 2.000 Stück zu je 1.000 Euro. Die Zeichnungsfrist startet am 15. März 2021. Frühinvestoren erhalten bis zum 15.April einen Wertbonus in der Höhe von 200 Euro je Genussrecht. Investoren, die sich bereits im Jahr 2020 beteiligt haben, erhielten die prognostizierte Ausschüttung.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy steht für sichere und nachhaltige Speicherlösungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Frankenburg entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Dabei setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Batterietechnologie. Die Zellen werden am Standort in Österreich gefertigt. Die Technologie baut auf häufig vorkommenden Rohstoffen auf und enthält keine giftigen Inhaltsstoffe. Sie ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Diese sind bis 270 Kilowattstunden skalierbar.

Zusätzlich bietet BlueSky Energy mit seiner Carbocap Technologie eine langlebige und leistungsstarke Alternative an: Cel-3050 und für den Outdoorbereich Vigos. Die hochwertigen LTO (Lithium-Titanat-Oxid) Zellen, die für beide Produkte eingesetzt werden, sind weder brennbar noch entflammbar. BlueSky Energy legt bei all seinen Produkten Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Das Unternehmen agiert international mit Standorten in Österreich, Belgien und den USA/Idaho. Der Speicherspezialist hält enge Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen (unter anderem Hochschule Landshut, Johann-Kepler-Universität Linz, FH Salzburg, Technikum Wien, Fraunhofer-Institut, KIT). BlueSky Energy verkauft seine Speicherlösungen in 22 Länder, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien.

BlueSky Energy Web: https://www.bluesky-energy.eu/

Beteiligungsmodell: https://www.bluesky-energy.eu/beteiligungsmodell/

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: BlueSky Energy
01.11.2020

VKI-Test Kamillentee: Erhebliche Qualitätsunterschiede

Kamillentee hat einen festen Platz als Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe, Husten, Heiserkeit oder zur Behandlung von wunder Haut. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Kamillenpflanze Substanzen enthält, die bei einigen Beschwerden entzündungshemmend und krampflösend wirken können. Kamillentee kann allerdings auch mit Schadstoffen verunreinigt sein – sei es durch natürlichen Ursprung (Pyrrolizidinalkaloide) oder die Anbaumethode (Pflanzenschutzmittel). Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 16 Kamillentees, darunter 5 Bio-Produkte, in Drogerie- und Supermärkten, Diskontern sowie in der Apotheke eingekauft und im Labor auf Qualität und Schadstoffe untersucht. Während sich die Belastung durch Schadstoffe im Großen und Ganzen in Grenzen hielt, ging die Schere bei der Qualität der Tees weit auseinander. Letztlich wurden im Rahmen des Tests 2 „sehr gut“, 4 „gut“, 3 „durchschnittlich“, 2 „weniger“ und 5 „nicht zufriedenstellend“ vergeben. Alle Details zum Test gibt es ab dem 22.10. im Magazin KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Wenn Kamillentee zur unterstützenden Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird, sollte grundsätzlich Kamillentee in Arzneibuchqualität verwendet werden. Arzneitee, dazu zählen 4 von 16 getesteten Kamillentee-Produkten, muss gemäß Europäischem Arzneibuch mindestens vier Milliliter ätherisches Öl je Kilogramm Blüten enthalten. Bei Kamillentee, der als reines Lebensmittel verkauft wird, genügt dagegen die halbe Menge. Während im Rahmen des Tests alle als Arzneitee deklarierten Produkte die Anforderungen erfüllten, fielen 5 der 12 „normalen“ Kamillentees (Alnatura, Julius Meinl, Lord Nelson, Pukka und Teekanne) durch. Sie enthielten bei der Überprüfung im Labor weniger als zwei Milliliter ätherische Öle je Kilogramm. Damit entsprachen sie nicht den im Lebensmittelbuch festgelegten Mindeststandards für Kamillentee.

Zudem wurden in 5 der „normalen“ Tees Pyrrolizidinalkaloide (PA) gefunden. Allerdings wurde der vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlene Tagestoleranzwert dabei nicht überschritten. Pyrrolizidinalkaloide sind in einigen Wildkräutern enthalten, die auf den Anbaufeldern wachsen und bei maschineller Ernte mit der Kamille vermengt werden können. Sie können Leberschäden und Vergiftungen verursachen und haben sich im Tierversuch als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen.

Pflanzenschutzmittel wiederum konnten in allen Kamillentees nachgewiesen werden. Bei keinem einzigen Produkt gab es jedoch eine Überschreitung der Höchstmengen. Bio-Produkte waren tendenziell weniger belastet als konventionell angebaute Produkte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
01.11.2020

Gewerbe und Handwerk zwischen Bangen und Zuversicht

„Ich danke der Bundesregierung, dass die Geschäftslokale, Produktionsstätten und Baustellen des Gewerbes und Handwerks offenhalten dürfen. Damit wird anerkannt, dass die Corona-Maßnahmen in den Gewerbe- und Handwerksbetrieben konsequent und strikt eingehalten wurden. Ich appelliere an alle Kunden, den Betrieben die Treue zu halten und ihre Leistungen gerade auch in dieser Situation – natürlich unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen – tatsächlich in Anspruch zu nehmen“, betont Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ.

„Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedeutet für alle Gewerbe- und Handwerksbetriebe eine schwere Zeit mit Umsatzeinbrüchen und Auslastungsproblemen. Besonders schwer getroffen werden alle Gewerbe- und Handwerksbetriebe, die direkt oder indirekt Lieferanten oder Dienstleister für die geschlossene Gastronomie, Hotellerie und die untersagten Veranstaltungen sind. Das betrifft fast alle Branchen: z.B. vom Fleischer, Bäcker und Konditor, der keine Gastro-Umsätze mehr hat, über den Bau- und Ausstattungsbereich, deren Aufträge storniert werden, bis zu den Veranstaltungstechnikern, der Film- und Musikwirtschaft, den Friseuren, Kosmetikern, Floristen und Kleidermachern, die vielfach unmittelbar von der Abhaltung von Veranstaltungen abhängen. Die Betriebe des Gewerbes und Handwerks werden mit ihren 800.000 Beschäftigten diese schwierige Lage nur mit staatlichen Hilfen überleben können. Diese Hilfen müssen rascher, unbürokratisch und in größerem Ausmaß als die bisherigen Maßnahmen erfolgen – daran wird die Bundesregierung bei der Bewältigung dieser Ausnahmesituation zu messen sein“, schließt Scheichelbauer-Schuster.

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13.01.2021

willhaben präsentiert die Job-Trends für 2021

Markus Zink, Head of Jobs und Karriere bei willhaben Markus Zink, Head of Jobs und Karriere bei willhaben

Die aktuellen Entwicklungen haben auch die Job- und Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Die Art und Weise wie Menschen arbeiten, wird wohl auch in der Post-Corona Ära nicht mehr dieselbe sein. Was sich deutlich abzeichnet ist, dass die Digitalisierung bereits über viele Branchen hinaus tief verankert ist. Die Gesundheitskrise hat diesen Trend nun noch einmal bestärkt: binnen weniger Monate sind viele Betriebe digital um viele Jahre fortgeschritten. Auf welche Trends heuer besonders zu achten sein wird, stellt Markus Zink, Head of Jobs & Karriere bei willhaben, vor.

Die „Remote Work Warriors” sind gekommen, um zu bleiben

„Remote Work“ oder „flexibles Arbeiten“ stand im vergangenen Jahr auf der täglichen Agenda zahlreicher HR-Experten. Binnen kürzester Zeit haben Unternehmen teilweise noch nicht vorhandene Infrastruktur geschaffen, um Arbeit auch von Zuhause aus verrichten zu können. Wie wird es jedoch in der Post-Corona-Ära aussehen? Werden die „Remote Work Warriors“ wieder 1:1 in ihre gewohnten Bahnen zurückkehren? Die Antwortet darauf lautet zumeist wohl nein: „Durch gezieltes Remote Work Management müssen Angestellte nicht mehr zu vorbestimmten Zeiten verfügbar sein. Dabei wird die Integration des Büros in die eigenen vier Wände den HR-Bereich die nächsten Jahre vor Herausforderungen stellen. Schließlich kann mit der Verbindung von Home ins Office, das neu geschaffene ‚Hoffice‘ für Arbeitnehmer zu einer technischen, aber auch mentalen Aufgabe werden“, so Zink. Sozialen Faktoren, wie zum Beispiel der emotionalen Beziehung zwischen Arbeit und Beruf, wird somit eine völlig neue Bedeutung zugeschrieben. Schließlich verschwindet „Remote Work“ nicht mehr so schnell von der Bildfläche: künftig wird es vielerorts ein Zusammenspiel zwischen flexiblem Arbeiten und dem klassischen Büroalltag geben. „Unternehmen sind in diesem Jahr gut damit beraten, neben technologischer Infrastruktur eben auch psychologische und emotionale Unterstützung zu bieten“, betont Zink. Nach „Remote Work“ wird die „Employee Wellness“ zu einem der wesentlichen Trends im Jahr 2021.

Unternehmen brauchen echte Werte

Lange hatten die meisten Betriebe abgesehen von Nachhaltigkeitszielen wenig zu bieten. Das hat sich in den vergangenen Jahren vollends geändert und dieser Trend wird sich 2021 noch weiter intensivieren. Schließlich vollzieht sich in unserer Gesellschaft gerade ein Wertewandel: „Arbeitnehmer wollen Arbeit, die bedeutungsvoll ist, Kunden bevorzugen Marken, die inspirieren und die Gesellschaft möchte Unternehmen, die Verantwortung übernehmen. Und genau das schlägt sich auch im Job- und Karriere-Bereich nieder“, weiß der willhaben-Experte. „Viele Millenials würden demnach heute keinen Job mehr in einem Unternehmen annehmen, das keine klar definierten CSR-Werte lebt.“ Darum nehmen sich auch immer mehr große Konzerne dem Thema Nachhaltigkeit an. Auch dieser Trend wurde durch Corona beschleunigt. Mit „grünen Lorbeeren“ schmücken ist es allerdings nicht mehr einfach getan. Eine Vielzahl an Kunden, Investoren und auch Mitarbeitern fordern überprüfbare Nachhaltigkeit.

Employer Branding als DNA von Unternehmen

Die neue Wertehaltung von Unternehmen zieht sich durch die gesamte Positionierung der Marke – das Employer Branding miteingeschlossen. So wird die Arbeitgebermarke immer stärker zu einem Kern-Faktor für Unternehmen. Das positiv geschaffene Markenbild tragen die Mitarbeiter wiederum nach außen. „Denn erst, wenn die eigenen Mitarbeiter das Unternehmen wirklich lieben und verstehen, können dies auch Kunden tun.“ Employer Branding ist im Jahr 2021 in der Unternehmensvision zu verankern und greifbar zu machen – dies beginnt bei den eigenen Mitarbeitern und endet im Bewerbungsprozess. Mehr als die Hälfte aller möglichen Kandidaten recherchiert vor einer Bewerbung gezielt zum Unternehmen. „So wird zum Beispiel die ‚Candidate Experience‘ im Recruiting immer wichtiger“. Während die Bewerbung häufiger mittels automatisierter Recruiting-Prozesse vollzogen wird, suchen unzählige Unternehmen nach sogenannten Soft Skills, wie u. a. das Problemlösen, Kommunikation und Teamfähigkeit. „Employer Branding im Jahr 2021 hat den Arbeitnehmer im Fokus. Die Positionierung sollte nicht mehr nur auf Geschäftsführer-Ebene geschehen“, ist Markus Zink überzeugt.

Gen Z is Coming

Die Arbeitswelt wird nicht nur aufgrund der Digitalisierung und Corona auf den Kopf gestellt. Traditionalisten, Baby Boomer, Generation X und Millenials machen einen Großteil der Arbeitnehmer in Österreich aus. Bald schon wird die Generation Z dem bunten Mix beiwohnen. Die wachsende Zahl der Millenials und Generation Z wird zum Aufstieg der neuen Belegschaft führen. „Dadurch entstehen neue Karriereprioritäten: eine ausgewogene Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten und Remote Work“, so Markus Zink. Die Gen Z bindet sich heutzutage nicht mehr so einfach an den Arbeitgeber. Dies macht für Unternehmen nur noch einmal deutlich, wie wichtig Employer Branding und eine konsistente Arbeitgebermarke sind. Zusätzlich bringen immer mehr Arbeitnehmer Kundenmentalität an ihren Arbeitsplatz mit. „Vereinfacht ausgedrückt: Immer mehr Menschen suchen nach einer Beschäftigung, die sie dazu befähigt eigene Entscheidungen zu treffen. Durch das Zusammenkommen dieser vielen verschiedenen Generationen, müssen HR-Teams flexibler und individueller auf die Wünsche und Präferenzen der Mitarbeiter eingehen. ‚One-Size-Fits-All' funktioniert nicht mehr, hier spricht man bereits von ‚Consumerization am Arbeitsplatz‘“, bestätigt Markus Zink.

Job-Alerts werden wichtiger

Umgekehrt ist für jobsuchende Menschen die Konkurrenz am Markt größer geworden. Die Arbeitslosenrate war im Jahr 2020 so hoch wie schon lange nicht mehr. Das schlägt sich auch im Bewerbungsprozess nieder. Für immer mehr Menschen werden Job-Alerts und Suchagenten zu einem hilfreichen Tool, um sich schnellstmöglich für eine passende Stelle zu bewerben. Damit haben viele Betriebe auf Jobportalen die Möglichkeit, effektiv und rasch zu geeigneten Experten und Personal zu gelangen.

Diese fünf Trends haben eines gemeinsam: Sie sind digitaler Natur. Schließlich wird „der Megatrend Digitalisierung nicht vorübergehen“, prognostiziert Markus Zink. „Die Krise ist auch eine Chance, die österreichische Arbeitswelt über alle Branchen hinaus rundum zu digitalisieren. Nun geht es darum, diese Entwicklungen fortzuführen. Wir sollten nicht auf das zurückblicken was einmal war, sondern vielmehr die Antriebskraft nutzen und die Zukunft unserer Berufswelt mitgestalten. Während digitale Arbeitsweisen überhandnehmen, rückt dafür der Arbeitnehmer und dessen psychische Gesundheit stärker in den Fokus. Genau dieser Ansatz sollte im Mittelpunkt von Aktivitäten 2021 stehen“, fasst Markus Zink, Head of Jobs & Karriere bei willhaben, zusammen.

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17.03.2021

Tiermasken auf Tierschutzaktionen trotz Verhüllungsverbots erlaubt

Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt. Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt.

Der VGT (Verein gegen Tierfabriken) benützt seit Jahrzehnten Tiermasken für seine Aktionen. Ob Kückenmaske gegen die Vergasung der männlichen Legehühner an ihrem ersten Lebenstag, ob Schweinemaske gegen den Vollspaltenboden oder auch Rindermaske gegen den Missbrauch von Kühen in der Milchproduktion. Eine solche Rindermaske trug der stv. VGT-Obmann David Richter, als er in Baden, NÖ, milchkritische Flugblätter anlässlich einer großen Werbeveranstaltung für konventionelle Kuhmilch verteilte. Dabei wurde er von der Polizei dazu angehalten, die Maske abzunehmen, weil sie dem Verhüllungsverbot widerspreche.

Richter nahm die Maske ab, um zu demonstrieren, dass es ihm nicht um die Verschleierung seiner Identität ginge, setzte sie aber dann wieder auf, um weiter Flugblätter zu verteilen. Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt. Bei der Beschwerde gegen diese Strafe zum Landesverwaltungsgericht wurde sie zwar auf 70 Euro herabgesetzt, grundsätzlich aber bestätigt. Daraufhin wandte sich der VGT mithilfe von Rechtsanwältin Maria Windhager an den Verfassungsgerichtshof. Dieser hat heute sein Erkenntnis veröffentlicht, dass die Verhüllung des Gesichts dennoch erlaubt ist, wenn sie wesentlicher Teil der freien Meinungsäußerung ist, wie im vorliegenden Fall.

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26.02.2021

AK startet die Offensive Arbeitsmarkt

AK startet die Offensive Arbeitsmarkt AK startet die Offensive Arbeitsmarkt

Österreich hat über eine halbe Million Arbeitslose. Ohne Kurzarbeit wären es nochmals so viele zusätzlich. Die Arbeiterkammer (AK) fordert: Jobs, Jobs, Jobs! Wenn Unternehmen keine Arbeitsplätze schaffen können, muss die öffentliche Hand einspringen. Investitionen in den Sozialstaat, die jetzt getätigt werden, legen ein Fundament für die Zukunft. Der strukturelle und demografische Wandel macht es notwendig, dass ein Fokus auf Zukunftsbranchen liegt. Neben Green Jobs sind hier besonders Pflege- und Gesundheitsberufe sowie die Elementarpädagogik im Fokus.

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig unser Gesundheitssystem ist. Doch es fehlen Fachkräfte: Bis 2030 braucht es 76.000 zusätzliche Pflegekräfte, um die derzeitige Versorgung aufrecht zu erhalten. Die AK hat ein Pflegepaket vorgeschlagen, dass nochmals 39.000 Jobs schafft. Nur so lässt sich die hohe Qualität im Gesundheitsbereich erhalten. Eine gut ausgebaute Kinderbetreuung schafft nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze in der Elementarpädagogik, sondern hilft doppelt: Eltern können wieder arbeiten gehen. Bis zu 50.000 Menschen würden dadurch Arbeit finden. Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist die Öffentliche Verwaltung: Mehr Arbeitsplätze im AMS sowie in Behörden.

Das ist angesichts der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt auch dringen notwendig. Ganz besonders schwer haben es neben jungen Menschen ArbeitnehmerInnen über 45. Die AK hat dazu ein Modell entwickelt, die Chance45. Für Menschen die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben – etwa ältere Langzeitarbeitslose – sollen über 40.000 Jobs geschaffen werden.

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07.06.2021

Erster Erfolg gegen Steuerflucht

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G7-Staaten (wohl auch unter dem Druck der leeren Corona-Kassen) jetzt endlich darauf geeinigt, einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen anzustreben. Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G7-Staaten (wohl auch unter dem Druck der leeren Corona-Kassen) jetzt endlich darauf geeinigt, einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen anzustreben.

Die G7-Staaten wollen einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen von 15 Prozent. Ein noch zögerlicher, aber doch wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die Praktiken von Großkonzernen, die trotz utopisch hoher Gewinne kaum Steuern zahlen, weil sie eben diese Gewinne rechnerisch in Steueroasen wie die Kanalinseln Jersey und Guernsey, die Bahamas oder die Vereinigten Arabischen Emirate, aber auch Irland, Bulgarien, Ungarn, Luxemburg oder Malta verschieben: All diese Tricks waren seit Jahren bekannt – und sie wurden geduldet, zum Schaden aller in vielen Ländern, wo die Giganten auch dank dieser Vorteile andere, vielfach auch regionale Firmen an die Wand spielen konnten und wo in den öffentlichen Kassen Geld etwa für Soziales fehlt.

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G7-Staaten (wohl auch unter dem Druck der leeren Corona-Kassen) jetzt endlich darauf geeinigt, einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen anzustreben. Die Mindeststeuer soll bei 15 Prozent liegen und auch dort anfallen, wo die Gewinne erwirtschaftet wurden. Laut Experten könnte die neue Steuer neben Giganten wie Amazon, Apple, Google oder Facebook für 10.000 Großunternehmen gelten und Steuern von bis zu 100 Mrd. Euro auslösen. Noch fehlen viele Details, zudem ist die Steuer bescheiden tief angesetzt – es könnte aber doch ein erster echter Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit sein.

Wie auch beim Klimaschutz scheint nach dem Amtsantritt von Joe Biden jetzt einiges hin zum Positiven in Bewegung zu kommen. Auch weil Biden, statt sich wie Vorgänger Donald Trump wie ein Elefant im Porzellanladen aufzuführen, Allianzen gerade auch mit Europa sucht. Diese braucht es auch, um etwa fairere Handelsregeln durchzusetzen – gerade auch im Wettlauf mit China.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Alois Vahrner
05.11.2020

Corona: Jeder Vierte verdiente weniger

Corona: Jeder Vierte verdiente weniger Corona: Jeder Vierte verdiente weniger

Mehr als jeder vierte Österreicher (27%) gab bei der Umfrage der ING (www.ing.at) im September an, aufgrund der Pandemie weniger verdient zu haben. Damit liegen wir im Mittelfeld der von insgesamt 13 befragten europäischen Ländern. Viel schlimmer hat es die persönlichen Finanzen der Rumänen, Türken, Italiener und Spanier getroffen. Besser scheinen die Deutschen, Luxemburger und Niederländer durch die Krise zu kommen.

„Bisher zumindest“, sagt Barbaros Uygun, CEO der ING in Österreich und ergänzt: „Das wiederholte Runterfahren von Wirtschaft und sozialem Leben wird weitere, noch tiefere Spuren hinterlassen. In ganz Europa.“ (siehe Infografike "Europäer verdienen weniger")

Geld oder Gesundheit, Weitermachen oder Lockdown?

Die aktuelle hitzige Diskussion und uneinheitliche Meinungslage spiegelt sich auch in den Umfrageergebnissen wider.

31% meinen, dass Geld und Gesundheit für sie gleichbedeutend wären. 26% machen sich mehr Sorgen über ihre Gesundheit als über ihre Finanzen. Bei 19% ist es umgekehrt: bei ihnen stehen die Geldsorgen im Vordergrund.

Den restlichen 24% bereitet weder das eine noch das andere Kopfzerbrechen.

Jeder Zweite schränkt Ausgaben ein

Aufgrund der Pandemie lebt auch fast jeder zweite Österreicher (48%) sparsamer und schränkt seine Ausgaben ein.

„Während Einkommen sinken, steigt die Sparquote. Diese Situation beschreibt das Dilemma, in dem wir uns befinden sehr gut“, so Uygun.

Weitere Maßnahmen, die zur Bewältigung der finanziellen Coronaeffekte getroffen werden: 15% arbeiten nun mehr, 13% suchen einen neuen Job und 6% gaben an, mehr Schulden machen zu müssen.

„Auch wir kommen in der Analyse unserer Kundendaten zu einer entsprechenden Schlussfolgerung“, so der ING-Chef: „Zwar kommt es in den letzten Monaten bei mehr Kunden zu einer Überziehung des Kontos, aber die Beträge, mit denen die Menschen ins Minus sinken, sind geringer geworden. Ganz offensichtlich herrscht auch eine große Disziplin, wenn es um die Finanzen geht.“

Uygun abschließend: „Ich bin überzeugt, dass diese Diszipliniertheit der Österreicher in den nächsten Monaten besonders wichtig und hilfreich sein wird und wir somit – so gut wir können – durch die Krise kommen werden. Vorerst heißt es aber noch: durchhalten!“

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12.04.2021

„Comebackplan“: Nicht eine konkrete Maßnahme, wie Jobs geschaffen werden können

„Wenn die Bundesregierung nach einem Jahr Krise draufkommt, dass unsere Wirtschaft am Boden liegt, dann sagt alleine das viel über ihre Kompetenz aus. Seit Monaten tut sie nichts, um die Wirtschaft anzukurbeln. Auch bei MAN hat Türkis-Grün keinen einzigen Finger gerührt, obwohl die kolportierte Schließung seit einem Jahr bekannt ist. Dass diese Regierung nun eine weitere Ankündigungs-Pressekonferenz macht, bei der keine einzige konkrete Maßnahme genannt wird, wie Jobs geschaffen werden können, schlägt dem Fass aber den Boden aus!“, so SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter als Reaktion auf den wirtschaftlichen „Comebackplan“ der Regierung heute, Samstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Matznetter erinnert an das Versagen der Regierung bei der Bekämpfung der Pandemie und deren Folgen: „Österreich weist bei der Wirtschaftsleistung einen der stärksten Einbrüche in ganz Europa auf und auch die Arbeitslosigkeit ist doppelt so stark gestiegen wie in Deutschland.“ Gründe dafür gibt es mehrere. Die „Hilfen“ der Regierung waren vielfach nicht nur zu gering, sondern sind auch zu spät oder gar nicht angekommen - noch immer warten viele Unternehmen. Auch die EU-Milliarden wurden bislang einfach liegen gelassen, weil kein konkreter Plan auf den Tisch gelegt worden ist. „Mit Ankündigungen alleine lässt sich diese Krise nicht meistern! Doch die Regierung verkauft uns zum wiederholten Male für dumm und ist der Ansicht, dass diesen leeren Versprechungen noch irgendwer glaubt. In Wahrheit glaubt dieser Regierung niemand mehr und so etwas haben sich die Österreicherinnen und Österreicher auch nicht verdient!“, so Matznetter abschließend.

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08.09.2021

Vignette wird teurer und "Marille"

Vignette wird teurer und "Marille" Vignette wird teurer und "Marille"

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2022 um 1,4 Prozent angehoben. Somit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 93,80 Euro und jene für Motorräder 37,20 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2021 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2022 trägt übrigens die Farbe Marille.

Neue Tarife 2022 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):

10-Tages-Vignette: EUR 9,60

2-Monats-Vignette: EUR 28,20

Jahresvignette: EUR 93,80

Neue Tarife 2022 für Motorräder (einspurige Kfz):

10-Tages-Vignette: EUR 5,60

2-Monats-Vignette: EUR 14,10

Jahresvignette: EUR 37,20

Kontaktloses Bezahlen mit Digitaler Vignette und Streckenmaut

Gerade in Zeiten von Corona ist kontaktloses Bezahlen nicht nur im Supermarkt eine sichere Alternative. Die ASFINAG bietet im Webshop unter shop.asfinag.at und über die ASFINAG App zahlreiche Produkte an, die eine optimale Vorbereitung auf Reisen mit dem Auto darstellen. Die Digitale Vignette gibt es in drei Modellen: Zehn-Tages, Zwei-Monats- oder Jahresvignette. Diese kann online gekauft werden, mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg.

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13.01.2021

Drohnenführerschein erfolgreich gestartet

Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar

Der neue Drohnenführerschein in Österreich ist gut angekommen und stößt auf großes Interesse. Die ersten Drohnenpilotinnen und -piloten haben sich bereits registriert und ihren Drohnenführerschein erfolgreich absolviert. Über 7.500 Registrierungen und 11.000 abgelegte Drohnenführerscheine zeigen, dass die neuen Online-Tools auf dronespace.at gut angenommen werden. Damit ist Österreich unter den ersten Ländern in Europa, die das neue einheitliche europäische Drohnen-Regulativ sofort nach Inkrafttreten erfolgreich umgesetzt haben und völlig automatisiert Registrierung und Kompetenznachweis für das Fliegen mit Drohnen anbieten, für mehr Sicherheit beim Fliegen mit Drohnen im österreichischen Luftraum.

„Mit dem neuen Regulativ haben wir einen Meilenstein gesetzt und für mehr Sicherheit im österreichischen Luftraum gesorgt. Das Fliegen mit Drohnen ist nun einfacher und günstiger. Der erleichtere Zugang macht sich auch an den zahlreichen Registrierungen und ausgestellten Drohnenführerscheinen bemerkbar. Es freut mich, dass bereits 11.000 Drohnenpilotinnen und -piloten das Angebot nutzen und mit ihrem Kompetenznachweis zu einem sicheren Luftraum beitragen“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner.

„Fliegen mit Drohnen ist sicherer geworden und die Registrierung dabei viel günstiger. Mit dem Drohnenführerschein ist sichergestellt, dass sich Drohnenpilotinnen und -piloten ihrer Verantwortung beim Steuern ihres unbemannten Luftfahrzeuges bewusst sind. Die bereits in den ersten Tagen hohe Zahl an Registrierungen und absolvierten Drohnenführerscheinen freut uns und zeugt von dem hohen Sicherheitsbewusstsein bei unseren Drohnenpilotinnen und -piloten“, so Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl.

Für Betreiber einer Drohne beginnt der Weg zum sicheren Fliegen seit 31.12.2020 mit der Registrierung auf dronespace.at. Es genügt eine einmalige Registrierung, die Kosten dafür belaufen sich auf 31,20€ (inkl. Ust), das vergebene Kennzeichen muss auf sämtlichen Fluggeräten angebracht werden. Die Registrierung wird per Kreditkarte oder Debitkarte bezahlt und ist sofort gültig. Nach drei Jahren ist eine Erneuerung der Registrierung erforderlich. Die Drohnen müssen außerdem verpflichtend versichert werden.

Für den Drohnenführerschein wird ein umfassender Online-Trainingskurs aus den Bereichen Luftrecht und Sicherheit, menschliches Leistungsvermögen, betriebliche Verfahren und Allgemeines zum Thema Drohnen angeboten. Es werden Themen vermittelt, die für den sicheren und praktischen Betrieb von Drohnen notwendig sind, aber auch theoretische Grundlagen, die für einen verantwortungsvoll durchgeführten Flug unentbehrlich sind. Der Drohnenführerschein kann nach positivem Abschluss sofort ausgedruckt bzw. als pdf abgespeichert werden. Er gilt als behördliches Schriftstück und ist beim Betrieb einer Drohne immer mitzuführen. Daher ist, so wie bei der Registrierung, insbesondere darauf zu achten, dass sämtliche Daten korrekt eingegeben werden. Nach einem Zeitraum von fünf Jahren muss der Drohnenführerschein erneuert werden. Der Online-Vorbereitungskurs und der Online-Test sind kostenfrei.

Der Betrieb von Modellflugzeugen (auch auf Modellflugplätzen) ist seit 31.12.2020 ebenso vom europäischen Regulativ erfasst. Das heißt, dass sich auch Betreiber von Modellflugzeugen registrieren müssen.

Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar. Punktgenaue und standortbezogene Informationen dazu, wo geflogen werden darf und wo nicht, liefert die Austro Control Drohnen-APP „Dronespace“, die in den jeweiligen App-Stores erhältlich ist.

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19.11.2020

Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Apthekerinnen und Apotheker sind berechtigt, COVID-19-Antigen-Schnelltests durchzuführen. Aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung bieten immer mehr spezialisierte Apotheken zwischen Bodensee und Neusiedlersee ihren Kunden diese Leistung an. Damit kommen die Apothekerinnen und Apotheker dem Wunsch der Menschen nach Information über ihren Infektionsstatus nach. Ab sofort ist eine täglich aktualisierte Liste von spezialisierten Apotheken, die COVID-19-Antigen-Schnelltests anbieten, auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer unter www.apothekerkammer.at/sp/covid-19-antigentests-apothekenliste veröffentlicht.

Unabhängig von der einfachen Möglichkeit der COVID-19-Antigen-Schnelltests weist die Österreichische Apothekerkammer darauf hin, dass die Hygienemaßnahmen Abstand halten, Hände waschen und Mund-Nasenschutz tragen weiter absolute Priorität haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

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