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14.08.2016

Die Welt gerät aus den Fugen

Die Welt gerät aus den Fugen Die Welt gerät aus den Fugen

Die angespannte Situation in allen Teilen der Welt muss selbst eingefleischten Optimisten schwer zu denken geben.

Europa ist umgeben von Krieg, Terror, korrupten Regimes und unberechenbaren Diktatoren. Doch statt zusammenzurücken, driftet die EU auseinander.

In der Ukraine, direkt vor den Toren Europas, rumort es schon wieder. In der Türkei schaltet und waltet Präsident Erdogan, wie er gerade will. Auf den Philippinen nennt der dortige Präsident Duterte den Papst einen „Hurensohn“ und ruft dazu auf, Drogendealer kurzerhand zu erschießen. In Syrien geht Staatschef Baschar al-Assad mit Giftgas gegen sein Volk vor, während gleichzeitig islamistische Mördertruppen der IS-Miliz von Syrien und vom Irak aus nicht nur den Nahen Osten, sondern auch Nordafrika und Europa (Paris, Brüssel) mit einer blutigen Serie von Anschlägen überziehen.

In Afghanistan vergeht nahezu kein Tag ohne Anschlag, auch in Beirut, früher als Paris des Ostens berühmt, bestimmt der Terror das Leben. In Nordkorea dirigiert Staatschef Kim Jong-un ein umfangreiches Atom-und Raketenprogramm, in den USA könnte mit Donald Trump ein Mann ins Präsidentenamt gehievt werden, der dem Nordkoreaner in Sachen völliger Unberechenbarkeit in nichts nachsteht. In zahlreichen afrikanischen und südamerikanischen Staaten sind korrupte, oft sogar kriminelle Systeme an der Macht. In Europa schließlich bescheren Flüchtlingskrise und die jüngsten Attentate dem rechten Lager politischen Rückenwind von noch nicht gekannter Qualität.

Diese bedrohliche Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, könnte im Gegenteil beinahe beliebig erweitert werden. Es hat tatsächlich den Anschein, als ob die Welt komplett aus den Fugen gerät. Das muss selbst eingefleischte Optimisten nachdenklich stimmen. Europa sollte in dieser Phase eigentlich zusammenrücken, driftet aber im Gegenteil auseinander. Wer das will, nimmt in Kauf, dass die Insel der Seligen, die Europa trotz allem noch ist, bald Vergangenheit ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Mario Zenhäusern
18.02.2016

Fünf neue Zentralgeräte von drexel und weiss für die Wohnraumlüftung

Haustechnik-Spezialist drexel und weiss bringt gleich fünf neue Zentralgeräte für die Wohnraumlüftung auf den Markt Haustechnik-Spezialist drexel und weiss bringt gleich fünf neue Zentralgeräte für die Wohnraumlüftung auf den Markt

Wolfurt, 18. Februar 2016 – Gleich fünf neue Zentralgeräte für die Wohnraumlüftung bringt der Vorarlberger Haustechnik-Spezialist drexel und weiss auf den Markt. Sie liefern eine Luftmenge bis zu 5000 Kubikmeter pro Stunde. In Kombination mit der vbox von drexel und weiss eignen sich centro 900 bis 3600 auch für den semizentralen Betrieb, bei dem jede Wohnung die optimale Luftmenge erhält. Damit lassen sich praktisch alle Anforderungen im Wohnbau abdecken.

Der Vorarlberger Haustechnik-Spezialist drexel und weiss setzt seine Produktoffensive fort. Nach zwei neuen Kompaktgeräten mit Sole/Wasser-Wärmepumpe und den ersten beiden Modellen mit Luft/Wasser-Wärmepumpe erweitert das Unternehmen sein Portfolio zentraler Lüftungsgeräte.

Sechs Zentralgeräte hat die drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme GmbH ab sofort im Sortiment: Neu sind die Standgeräte aerosilent centro 900, 1350, 1800, 2700 und 3600. Das centro 1200, das auch für die Deckenmontage geeignet ist, bleibt im Programm.

Die Bezeichnungen der „aerosilent centro“-Serie geben Auskunft über die Nennluftmenge nach PHI-Standard. In Kombination mit dem Volumenstromregler vbox decken die Modelle alle Anforderungen bei der Wohnraumlüftung bis zu 5000 Kubikmeter pro Stunde ab. Lieferbar sind die Geräte centro 900 bis 1800 ab März. Sie werden derzeit auf den großen Baumessen in Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentiert.

Hocheffizient, kompakt und flexibel

Die neu entwickelten Geräte sind dank Wärmetauschern neuester Technologie und optimierter Luftführung im Gerät besonders effizient. Die eigens entwickelte Steuerung der Zentralgeräte bietet vielfältige Möglichkeiten für die Frostfreihaltung, vier unterschiedliche Betriebsarten und zur Effizienzsteigerung die Energienutzung der Fortluft. Auch eine automatische Bypass-Regelung ist integriert. Alle Geräte erfüllen die Anforderungen des Passivhaus-Instituts und werden in den kommenden Monaten zertifiziert. Das aerosilent centro 1200 ist bereits PHI-zertifiziert.

Punkten können die Zentralgeräte mit ihrer kompakten Bauform. Sie ermöglicht die Montage auf engstem Raum. Die Regelung ermöglicht vier Betriebsarten: Lüfterstufen-, Druckdifferenz- und Drehzahl-Konstant-Betrieb sowie als semizentrales System in Kombination mit der vbox von drexel und weiss.

Die vbox steuert die Luftmenge pro Wohnung und meldet den Bedarf an das Zentralgerät. So entsteht ein intelligentes Netzwerk, das bedarfsgerechtes Lüften bei minimiertem Energieeinsatz sicherstellt. Die Steuerung in den Wohnungen erfolgt komfortabel über das psiioSYSTEM von drexel und weiss.

Neuester Stand der Technik

„In die Weiterentwicklung unserer zentralen Lüftungsgeräte ist die Erfahrung tausender Projekte aus den vergangenen zwanzig Jahren eingeflossen“, schildert Geschäftsführer Christof Drexel. Er ist überzeugt: „Mit der neuen Geräteserie gehören wir neuerlich zu den Technologieführern bei der Wohnraumlüftung.“

Informationen: www.drexel-weiss.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: drexel und weiss
07.08.2016

Umfrage: Mehrheit hat kein Interesse an Olympia

Mehrheit hat kein Interesse an Olympia Mehrheit hat kein Interesse an Olympia

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, stehen 54% der Österreicher den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro „leidenschaftslos“ gegenüber.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research im Auftrag von „profil“ durchgeführten Umfrage fiebern nur 2% dem Sport-Event entgegen und lediglich 27% „freuen sich“ schon darauf. 12% hingegen werden froh sein, wenn die Spiele vorbei sein werden.

Die Olympischen Spiele begeistern weniger Bürger als die Fußball-Europameisterschaft im Frühsommer. Der EM fieberten 10% entgegen, 34% freuten sich, 38% waren leidenschaftslos und 14% freuten sich auf ihr Ende.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Érica Ramalho/Governo do Rio de Janeiro, CC BY 3.0 br
30.05.2016

Der Erfolg der FPÖ ist auch ein Erfolg ihrer „einfachen Sprache“

FPÖ-Parteigänger tragen bei feierlichen Anlässen die Kornblume im Revers FPÖ-Parteigänger tragen bei feierlichen Anlässen die Kornblume im Revers

Jahrelang konnte sie ihre Macht ausbauen, weil ihr leidenschaftslose Regierende mit einer „technokratischen Sprache“ nichts entgegensetzen konnten.

Herbert Kickl ist ein Meister seines Fachs. Er versteht sein Handwerk der politischen Agitation. Und er hat mit Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache treue Gesellen, die seine Vorgaben umsetzen. Der zurückliegende Bundespräsidentenwahlkampf bietet hierfür Anschauungsmaterial. Die FPÖ verstand es, mit ihrer Sprache bei einer breiten Wählerschaft Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die sich in Wählerstimmen verwandelt haben.

Es stimmt: Die FPÖ-Parteigänger tragen bei feierlichen Anlässen die Kornblume im Revers. Einst Symbol der antisemitischen und deutschnationalen Bewegung des 19. Jahrhunderts. Dort, im 1848er-Jahr, sehen die Freiheitlichen ihre Tradition begründet, sie sehen sich selbst als Drittes Lager. Also müsste man doch meinen, die FPÖ, die erst vor wenigen Wochen ihren 60. Gründungsparteitag gefeiert hatte, zählt zur politischen Elite der Republik. Doch Kickl hat es schon lange verstanden, das Establishment woanders zu verorten. Obwohl zahlreiche FPÖler wichtige Funktionen in der Republik ausüben, rückt er die FPÖ außerhalb des Establishments, stellt sie abseits der Elite, des Systems, wie er es abschätzig nennt. Kickl lässt damit einen kleinen Film im Kopf der Angesprochenen ablaufen: Da oben sind Leute (er sagt nicht Menschen) am Werk, die uns nicht mehr verstehen. Sie sind abgehoben, wir zahlen drauf. Sie öffnen die Grenzen für Ausländer, und wenn wir etwas sagen, nennen sie uns rechtsradikal.

SPÖ und ÖVP haben jahrelang darauf nicht reagiert, und wenn, dann in einer verschwurbelten technokratischen Sprache, die Ausdruck darüber gibt, dass in diesen beiden Parteien längst Leidenschaft und Inhalt abhandengekommen sind. Dass sich dazu die Grünen, eine im Vergleich jugendliche Partei, von der FPÖ ebenfalls zur Elite, zum System, zum Establishment zurechnen ließen, zeigt ihre Schwäche im politischen Diskurs auf.

Trotz Wahlniederlage reibt sich Kickl mitunter die Hände, weil Politiker die Bundespräsidentenwahl als Abrechnung mit dem Establishment interpretieren und Journalisten unreflektiert die Begrifflichkeit der FPÖ übernehmen.

Dass es nicht nur eine verschwommene Sehnsucht nach autoritärer Abschottung gibt, sondern eine republikanische, zeigt der Stimmungswandel der vergangenen zwei Wochen auf. Ausschlaggebend hierfür war auch eine Sprache – und zwar die des neuen Kanzlers, die man hierzulande so lange nicht mehr gehört hatte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: böhringer friedrich - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel, Ausgabe vom 30. Mai 2016. Von MICHAEL SPRENGER. "System, Elite, Establishment"
21.06.2016

Bananenrepublik

Nach derzeitigem Stand der Dinge ist aber trotz schlampig abgewickelter Wahl das Auszählungsergebnis korrekt — womit wir uns von Bananenrepubliken doch noch wesentlich unterscheiden. Nach derzeitigem Stand der Dinge ist aber trotz schlampig abgewickelter Wahl das Auszählungsergebnis korrekt — womit wir uns von Bananenrepubliken doch noch wesentlich unterscheiden.

Hätten doch die Verantwortlichen in den Wahlbehörden auf FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl gehört. Der hatte nämlich, einen Tag vor der Bundespräsidenten-Stichwahl, in einer Aussendung in Bezug auf die stark gestiegene Zahl von Wahlkarten Folgendes betont: „Im Zuge der Auszählung ist daher besondere Sorgfaltspflicht angebracht. Die Grundsätze des Wahlrechts sind auch bei der Briefwahl zu hundert Prozent zu schützen“. Der FPÖ-General verwies zudem darauf, „dass bei der Briefwahl immer wieder Ungereimtheiten auftreten“. Zum einen ist das mit den Ungereimtheiten, gemessen an den Aussagen am gestrigen ersten Tag der VfGH-Verhandlung, fast eine Untertreibung. Zum anderen ist es natürlich eine besondere Chuzpe der FPÖ, sich über Ungereimtheiten zu erregen, die man durch die eigenen blauen Wahlbeisitzer ganz offensichtlich gedeckt hat. Offenbar hat erst das knappe Wahlergebnis die Blauen dazu animiert, sich jetzt als die Retter der Demokratie zu gerieren.

Was freilich nichts daran ändert, dass die nun zutage getretenen massiven Unzulänglichkeiten eines europäischen Rechtsstaates unwürdig sind. Das wird wohl auch der Verfassungsgerichtshof entsprechend zu würdigen wissen. Nach derzeitigem Stand der Dinge ist aber trotz schlampig abgewickelter Wahl das Auszählungsergebnis korrekt — womit wir uns von Bananenrepubliken doch noch wesentlich unterscheiden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt Markus Ebert
12.02.2016

Tri 2016 ermutigt Planer zur Eigeninitiative

Unternehmerische Strategien von Planern und Architekten sind das Thema des Tri-Kongresses 2016. Hier die Umnutzung einer ehemaligen Scheune. Unternehmerische Strategien von Planern und Architekten sind das Thema des Tri-Kongresses 2016. Hier die Umnutzung einer ehemaligen Scheune.

Bregenz, 12. Februar 2016 – „Dann mach' ich es selbst!“ Unter dem Motto der Tri 2016 stellen Planer und Architekten in diesem Jahr eigene unternehmerische Initiativen vor: zukunftsweisende Projekte für nachhaltiges Bauen, die sie als Bauherren, Bauträger oder in einer Baugruppe selbst umgesetzt haben. Das Internationale Symposium Tri findet von 19. bis 21. Mai zum elften Mal im Festspielhaus Bregenz statt. Interessierte können sich ab sofort unter www.tri-info.com informieren und anmelden.

Planer und Architekten, die nicht mehr auf den optimalen Investor oder Bauherrn warten, sondern sich einfach selbst beauftragen, haben Vorbildwirkung: Das renommierte Symposium für energieeffiziente Architektur Tri zeigt im Mai unternehmerische Strategien und erfolgreiche Projekte für nachhaltiges Bauen in Bregenz. Das diesjährige Motto lautet „Dann mach ich es selbst!“

Passend dazu präsentieren Fachleute aus den Bereichen Architektur, Planung, Bauen und Sanieren herausragende, nachhaltige Projekte, die sie in Eigeninitiative entwickelt und umgesetzt haben. Vom 19. bis 21. Mai haben die Teilnehmer der Tri 2016 im Festspielhaus Bregenz die Möglichkeit, unternehmerische Modelle kennenzulernen, eigene Projekte zu entwickeln und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Die beiden Veranstalter, drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme und stromaufwärts Photovoltaik, wollen die Teilnehmer ermutigen, eigene Wege zu gehen. „Allzu oft kommen Revitalisierungen, nachbarschaftliches Zusammenspiel, gesunde Baustoffe oder nachhaltige Energiekonzepte unter die Räder“, ist stromaufwärts Geschäftsführerin Anna Geiger überzeugt. „Profitmaximierung und Mutlosigkeit lassen viele Projekte scheitern“, konstatiert auch Christof Drexel, Geschäftsführer von drexel und weiss.

Austauschen und vernetzen

Die Besucher erfahren, wie zukunftstaugliche Wohnbauprojekte finanziert und realisiert werden können. Architekten zeigen Entwürfe, die sie in Eigenregie erfolgreich umgesetzt haben. Beim Format „Tri – Grüße aus der Küche“ stellen Planungsteams inspirierende Initiativen im Pecha-Kucha-Format vor.

Die Tri-Werkstatt bietet viel Raum für die Praxis: Teilnehmende können die Gelegenheit nützen, eigene Ideen und unfertige Projekte im Austausch mit professionellen Planern und Bau- sowie Energieexperten weiterzuentwickeln.

Eine Tri-Exkursion steht in diesem Jahr ebenfalls wieder auf dem Programm. Die nachmittägliche Ausfahrt führt zur bekannten Wohnkooperative „Nachtgärtle“ und einem Forschungsprojekt für energieeffizientes Wohnen. Den Abschluss bildet ein architektonisch beeindruckendes Beispiel für die Umnutzung ehemaliger Scheunen und Ställe für Wohnbauten.

Info: www.tri-info.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Bruno Klomfar
10.03.2016

ALPLA erhält internationale Auszeichnungen für revolutionäre Entwicklung im Extrusionsblasen

: Im November 2015 erhielt ALPLA den PackTheFuture-Award in Paris verliehen. Der Award hat das Ziel, das Innovationspotenzial und die Nachhaltigkeit von Kunststoffverpackungen in Europa bekannter zu machen. : Im November 2015 erhielt ALPLA den PackTheFuture-Award in Paris verliehen. Der Award hat das Ziel, das Innovationspotenzial und die Nachhaltigkeit von Kunststoffverpackungen in Europa bekannter zu machen.

Hard, 10. März 2016 – Rund vier Jahre lang arbeitete der weltweit führende Spezialist für Kunststoffverpackungen ALPLA mit Partnern an der Entwicklung der Foaming-Technologie im Extrusionsblasen (EBM). Nach der Verleihung des österreichischen Staatspreises „Smart Packaging“ 2014 erhielt dieses nachhaltige Verfahren nun auch die international angesehenen Auszeichnungen „PackTheFuture“ und „WorldStar“.

Die erfolgreiche Anwendung der Foaming-Technologie in der Herstellung von EBM-Kunststoffflaschen ist das Ergebnis der jahrelangen Forschung und Zusammenarbeit von ALPLA, Unilever und MuCell®. Bei der sogenannten mikrozellularen Schäumtechnologie wird ein Gas in die mittlere Schicht der Flaschenwand eingespritzt. Dadurch entstehen Blasen im Material, vergleichbar mit der Struktur einer Bienenwabe. Kunststoffverbrauch und Gewicht reduzieren sich um bis zu 15 Prozent.

Ressourcenschonend und kostensparend

Seit 2014 produziert ALPLA am deutschen Standort Lübeck mit diesem Verfahren Duschgel-Flaschen für Unilever für den europäischen Markt. Für diese Produktlinie wird Unilever nach eigenen Angaben europaweit bis zu 275 Tonnen Kunststoff jährlich einsparen. Weitere ALPLA-Standorte werden in nächster Zukunft mit der Technologie für Kunden in den Segmenten Körperpflege und Haushaltsprodukte ausgerüstet.

Der Prozess ist rein physikalisch und erfordert keine chemischen Zusatzstoffe. Somit sind die Flaschen voll recyclingfähig. „Zwar wird die Materialdichte verringert, die Stärke der Wand bleibt aber gleich. Daher haben die Flaschen in den Abfüllanlagen, beim Transport und Handling die annähernd gleich gute Funktionalität wie herkömmliche EBM-Flaschen“, verdeutlicht René Plattner, Head of Packaging Management bei ALPLA. Für den Endverbraucher ist der Unterschied sowohl optisch als auch in der Handhabung nicht erkennbar.

Vielfach ausgezeichnet

Erst kürzlich erhielt ALPLA zwei internationale Auszeichnungen für diese Technologie: den PackTheFuture-Award 2015 in der Kategorie Ökodesign und den angesehenen WorldStar-Award der World Packaging Organisation in der Kategorie Health & Beauty. „Diese Branchenauszeichnungen unterstreichen das Potenzial von Foaming für nachhaltigere Verpackungslösungen“, freut sich ALPLA CEO Günther Lehner über die Anerkennung.

Bereits im November 2014 gewann ALPLA den Sonderpreis der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) im Rahmen der österreichischen Staatspreisverleihung „Smart Packaging“.

Informationen zum Unternehmen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich Verpackungslösungen und steht weltweit für Kunststoffverpackungen höchster Qualität. Rund 16.500 Mitarbeiter produzieren an 159 Standorten in 42 Ländern Qualitätsverpackungen für Marken der Nahrungsmittel-, Getränke-, Kosmetik- und Reinigungsindustrie. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Factbox: Schäumtechnologie MuCell®

Die mikrozellulare Schäumtechnologie (Foaming) MuCell® wurde am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Boston, USA, entwickelt. Das Unternehmen MuCell® Extrusion LLC ist Spezialist für die Vermarktung und Weiterentwicklung der Technologie. Weiterführende Informationen unter http://www.mucellextrusion.com/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: elipso
22.08.2016

Wer viel fernsieht, unterliegt öfter Alltagsmythen

Wer viel fernsieht, unterliegt öfter und leichter Alltagsmythen – und das unabhängig von Alter, Bildung und Geschlecht. Wer viel fernsieht, unterliegt öfter und leichter Alltagsmythen – und das unabhängig von Alter, Bildung und Geschlecht.

Wer viel fernsieht, unterliegt öfter und leichter Alltagsmythen – und das unabhängig von Alter, Bildung und Geschlecht. Das ist das grundsätzliche Ergebnis einer Medienstudie am Zentrum für Public Health der MedUni Wien unter der Leitung von Benedikt Till und Thomas Niederkrotenthaler. In der aktuellen Studie wurden 322 Personen zu ihrem TV-Konsum befragt und gleichzeitig, ob sie glauben, dass es in Österreich noch immer die Todesstrafe gibt und wie viele Personen in einem Todestrakt sitzen. 11,6 Prozent der Befragten waren dabei der falschen Meinung, dass die Todesstrafe noch immer existiert – je höher der TV-Konsum, umso höher war die Wahrscheinlichkeit, dass diese Personen das glaubten.

Fakt ist: Am 7. Februar 1968, also vor rund 50 Jahren, wurde mit einstimmigem Beschluss des Nationalrates die Todesstrafe in Österreich völlig abgeschafft. Die letzte tatsächliche Hinrichtung in Österreich fand am 24. März 1950 statt.

Amerikanische TV-Serien beeinflussen die Wahrnehmung

„Der Effekt, dass mehr als jeder Zehnte zu wissen glaubt, dass es in Österreich noch immer die Todesstrafe gibt, ist vermutlich durch den hohen Anteil an amerikanischen Filmen und TV-Serien im österreichischen Fernsehen zu erklären“, sagt Benedikt Till. „Insbesondere in den Krimis wird kontinuierlich das amerikanische Justizsystem, in dem die Todesstrafe einen zentralen Stellenwert einnimmt, porträtiert.“

Aus der so genannten Kultivierungsforschung, die sich mit der Frage befasst, in wie weit das Fernsehen Realitätswahrnehmung und Einstellungen der ZuseherInnen langfristig formt, ist bekannt, dass die verzerrte Darstellung der Welt im TV auch zu einer verzerrten Wahrnehmung der Welt beim Zuschauer führen kann. Till: „So überschätzen zum Beispiel insbesondere Personen mit hohem TV-Konsum häufig die Zahl von Personen in jenen Berufsgruppen, die oft im Fernsehen porträtiert werden, zum Beispiel Ärzte, Anwälte oder Polizisten. Auch die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, wird überschätzt.“

Neu ist aber – und das konnte in der aktuellen Studie, die nun im Journal „Death Studies“ publiziert wurde, erstmals gezeigt werden – dass der Fernsehkonsum nicht nur Einstellungen und Werte verändert, „sondern auch das Wissen über grundlegende Prinzipien der Gesellschaft, wie zum Beispiel die Todesstrafe, negativ und grundlegend beeinflussen“, so die MedUni Wien-Forscher. Aufgrund dieser Studie lasse sich auch vermuten, dass auch andere Vorurteile, Mythen und falscher Informationsstand zu gesundheitsbezogenen Themen – etwa Mythen zum Thema Suizid, dem Kerngebiet der beiden Sozialmediziner am Zentrum für Public Health der MedUni Wien – mit vermehrtem Medienkonsum im Zusammenhang stehen könnte. Eine aktuelle Studie zu diesem Themenbereich läuft derzeit an der MedUni Wien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.05.2016

Jenseits von links und rechts

Alexander Van der Bellen wurde zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Alexander Van der Bellen wurde zum neuen Bundespräsidenten gewählt.

Alexander Van der Bellen wurde zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Der knappe Wahlausgang offenbart eine Polarisierung im Lande. Mit dem politischen Begriffspaar „links und rechts“ alleine ist dies aber nicht erklärbar.

Österreich, ein gespaltenes Land? Wenn es zu einer Stichwahl zweier Kandidaten kommt, ist ein knapper Wahlausgang nichts Ungewöhnliches und noch kein Ausdruck zweier unversöhnlicher Lager. Nur eine – zugegeben mehr als bloß theoretische – Antwort auf ein Gedankenspiel:

Bei einem knappen Wahlausgang zwischen Andreas Khol und Rudolf Hundstorfer hätte keiner von einem gespaltenen Land gesprochen. Aber es stand eben ein EU-skeptischer bis EU-feindlicher Rechtspopulist einem verkappten liberalen Wirtschaftsprofessor gegenüber, der nun weltweit zum ersten grünen Staatsoberhaupt gewählt wurde. 30.000 Stimmen mehr für Alexander Van der Bellen verändern mitunter also den Blick des Auslands auf Österreich und bestimmen so die künftige Rolle Österreichs in der EU und in der Welt. Aber es änderte nichts an der vorherrschenden Polarisierung im Lande. Diese hat zwar auch mit den beiden Kandidaten zu tun, das würde aber als Erklärung zu kurz greifen. Mit dem herkömmlichen politischen Gegensatzpaar links und rechts allein ist dies nicht erklärbar. Es wird doch keiner behaupten wollen, dass alle Wähler von Van der Bellen links sind. Aber sie sind nicht so anfällig für jene Ängste gewesen, die von blauer Seite geschürt worden sind. Sie sind sensibler, wenn mit nationalistischem Gedankengut operiert wird. Sie haben trotz aller Kritik eine positive Sicht auf die Europäische Union. Sie sind in ihrer Alltagsrealität nicht mit Jobverlust und Abstiegsängsten konfrontiert. Für diese Wähler, die Van der Bellen angekreuzt haben, bricht die Welt nicht zusammen, wenn einmal die Waschmaschine kaputt wird, weil sie dann nicht mehr wissen, wie sie mit ihrem Geld auskommen sollen.

Diese Wahl ist also auch mit einem gesellschaftlichen Unten und Oben zu erklären. Die Abwanderung aus Regionen, wo es keine Industrie, keinen Tourismus, keine Perspektive gibt, nährt dort eine Zukunftsangst. Zudem gibt es genügend Menschen aus den unteren Bildungsschichten, die längst unsicheren Zeiten entgegenblicken. Sie sehen sich als Verlierer, fühlen sich alleine gelassen, insbesondere von der Elite des Landes. Das weiß die FPÖ. Sie nennt daher die Elite nur mehr abschätzig „das System“, um die Wut von denen da unten aufzuladen. Aufgabe der neuen Regierung und des neuen Bundespräsidenten muss es nun sein, diese Wut in Hoffnung umzuwandeln, um so Gegensätze abzubauen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Manfred Werner/Tsui - CC by-sa 3.0, CC BY-SA 3.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" vom 24. Mai 2015 von Michael Sprenger
26.08.2016

Überdurchschnittliche Ragweedpollensaison erwartet

 In Ostösterreich reagieren etwa 25-30% der PollenallergikerInnen auf Ragweed In Ostösterreich reagieren etwa 25-30% der PollenallergikerInnen auf Ragweed

Die Blüte des Ragweeds (auch Ambrosia oder Traubenkraut genannt) hat in den südöstlichen Nachbarländern Österreichs bereits begonnen. Südostwinde haben mit dem Ferntransport von dort frei gesetztem Ragweedpollen auch hier in Österreich für Belastung gesorgt. Im Laufe dieser Woche hat nun auch die lokale Blüte eingesetzt, die die Belastung rasch ansteigen lässt. Eine erste Belastungswelle mit sehr hohen Konzentrationen an Ragweedpollen steht kurz bevor. Die ExpertInnen des Österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien raten AllergikerInnen, die Pollenflugprognosen im Auge zu behalten.

In Ostösterreich reagieren etwa 25-30% der PollenallergikerInnen auf Ragweed. Die Blüte des Beifußes kann die Beschwerden verstärken, da beide Pflanzen zur Familie der Korbblütler gehören und eine Kreuzreaktion bestehen kann. Ebenso kann auch zu anderen Pflanzen derselben Familie wie Kamille, Arnika, Margerite, Chrysantheme oder Sonnenblume eine Kreuzreaktion auftreten. Betroffene PollenallergikerInnen könnten somit eine besonders belastende Unkrautpollensaison erleben: die Blüte des Beifußes war überdurchschnittlich und überlappt sich dieses Jahr mit der einsetzenden Ragweedblüte. Die gute Nachricht: Die Hauptblüte des Beifußes ist überstanden und die Konzentrationen an Beifußpollen in der Luft nehmen ab.

Feuchtwarmes Wetter brachte ideale Wachstumsbedingungen für Ragweed Die Belastung durch Ragweedpollen kommt durch den Ferntransport von Ragweedpollen aus anderen Ländern und die Blüte von lokalen Pflanzen zustande. „Ragweed hat durch das feuchtwarme Wetter im Sommer ideale Wachstumsbedingungen vorgefunden“, erklärt Katharina Bastl vom Österreichischen Pollenwarndienst, “dementsprechend gibt es dieses Jahr auch wieder ein häufigeres Vorkommen im Osten Österreichs im Vergleich zum vergangenen Jahr.“

Betroffen von der Ragweedblüte ist der Südosten Österreichs und die Bundesländer Burgenland, Wien, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Teile Oberösterreichs.

Belastungen von August bis Oktober

Im Schnitt beginnt die Ragweedpollensaison in den betroffenen Regionen Österreichs Mitte August und endet Mitte Oktober. Die ExpertInnen des Pollenwarndienstes schätzen die diesjährige Ragweedpollensaison als überdurchschnittlich ein, da die lokale Belastung wegen der günstigen Wachstumsbedingungen stärker ausfallen wird und zu Beginn der Saison eine Überschneidung mit der ausklingenden Beifußpollensaison stattfindet. Entscheidend sind aber auch Ausmaß und Häufigkeit des Ferntransportes, der im August und September die Belastungen mitbestimmen wird.

In der Ragweedpollensaison ist es besonders wichtig die Vorhersageservices des Österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien zu nutzen, um auch bei Ferntransportereignissen optimal vorbereitet zu sein.

Europaweit muss die Verbreitung von Ragweed im Auge behalten werden. Vor allem in Osteuropa sind die Belastungen erfahrungsgemäß besonders groß (Europakarten auf www.pollenwarndienst.at).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Brunga - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7761086
25.02.2016

Antifaltencremes im Test - keine sichtbare Wirkung

Keine einzige Creme schafft es, Falten so zu glätten, dass mit bloßem Auge eine Verbesserung zu erkennen ist. Keine einzige Creme schafft es, Falten so zu glätten, dass mit bloßem Auge eine Verbesserung zu erkennen ist.

Keine einzige Creme schafft es, Falten so zu glätten, dass mit bloßem Auge eine Verbesserung zu erkennen ist. Das ist das Ergebnis eines umfangreichen Tests in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT. Bei den meisten der 240 Frauen, die die Produkte in der Praxis testeten, ließ sich überhaupt kein Effekt beobachten. Am Ende wurden deshalb alle acht Produkte mit dem Testurteil „nicht zufriedenstellend“ bewertet. Den Bericht im Detail und weitere Informationen zum Thema gibt es ab heute im März-KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

„Sichtbar reduzierte Falten in 14 Tagen.“ Mit solchen oder ähnlichen Aussagen bewerben Hersteller die Wirkung von Antifaltencremen. Laut einer Umfrage der deutschen Stiftung Warentest vertraut zumindest jede zweite Frau darauf, dass Falten im Gesicht mit Hilfe von Cremen deutlich verringert werden können. Doch die Realität sieht anders aus: Bei einigen Frauen wurden von Experten zwar Verbesserungen bei feinen Fältchen unter den Augen festgestellt, bei anderen hatte die Ausprägung der Falten jedoch zugenommen. Bei der Mehrheit der Probandinnen wurde nach vier Wochen überhaupt keine Veränderung bemerkt.

Gute Pflege auch mit billigeren Produkten möglich

Ein wichtiger Punkt bei der Hautpflege ist die Versorgung mit Feuchtigkeit. Ausgerechnet das teuerste Produkte im Test, Advanced Time Zone von Estée Lauder für 85 Euro, erhielt auch hier eine schlechte Bewertung. Zwei Präparate von Lancaster und Nivea schafften dagegen eine sehr gute Feuchtigkeitsanreicherung. Ein ähnliches Resultat kann jedoch – meist deutlich günstiger – mit einer klassischen Hautcreme ohne Anti-Aging-Effekt erzielt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.08.2016

„profil“-Umfrage: SPÖ und ÖVP verkürzen Abstand auf FPÖ

SPÖ und ÖVP verkürzen Abstand auf FPÖ SPÖ und ÖVP verkürzen Abstand auf FPÖ

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, legen beide Regierungsparteien in der Sonntagsfrage zu: Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage würden derzeit 26% der Österreicher bei Nationalratswahlen die SPÖ wählen, um 2 Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat. 21% würden ihre Stimme der ÖVP geben (plus 1 Prozentpunkt). Die FPÖ liegt mit 33% weiterhin klar in Front, verliert allerdings zwei Prozentpunkte. Die Grünen kommen auf 12% (minus 2 Prozentpunkte), die NEOS auf 7% (plus 1 Prozentpunkt).

In der Kanzlerfrage dominiert weiter Amtsinhaber Christian Kern, SPÖ: Ihn würden aktuell 37% der Österreicher direkt wählen, er legt damit gegenüber dem Vormonat um 3 Prozentpunkte zu. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache kommt auf 16% (minus 2 Prozentpunkte), ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner auf 9% (minus 1 Prozentpunkt). Grünen-Chefin Eva Glawischnig steigert sich um einen Prozentpunkt auf 6%, NEOS-Frontmann Matthias Strolz stagniert bei 3%.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
29.07.2016

Der Dämon vor unserer Haustüre

Die Schlachtfelder von Syrien und dem Irak schaffen es längst nicht mehr auf die Titelblätter. Und Anschläge der Terrorbande des IS im Nahen Osten gehören längst zum Alltag. Die Schlachtfelder von Syrien und dem Irak schaffen es längst nicht mehr auf die Titelblätter. Und Anschläge der Terrorbande des IS im Nahen Osten gehören längst zum Alltag.

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein – und Europa ist mittendrin. Im Sog aus Terror und Angst, im Sog aus Gewalt und Gegengewalt wird die Unsicherheit zur Norm. Mit all den prekären Folgen für unsere Zukunft.

Sie brachen in den vergangenen Monaten wie eine Lawine über uns herein. Sie nahmen uns den Atem, nun drohen wir an ihnen zu ersticken. An all diesen Bildern, die von Tod und Leid, von Panik und Angst, von Hass und Terror zeugen. Die Anschläge von Paris, Brüssel und Nizza, die Attacken von Würzburg und Ansbach bei unseren Nachbarn in Bayern, der Amoklauf von München: Eine Wahnsinnstat jagte die andere, es bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Dazu kommen politische und gesellschaftliche Verwerfungen wie der gescheiterte Putschversuch von Teilen des Militärs in der Türkei und der zivile Gegenputsch von Präsident Erdogan, bluttriefende Bürgerkriege im Nahen Osten, der Konflikt mit Russland in der Ukraine, die Rassenunruhen in den USA und die Erosion der EU, wobei der Brexit wohl nur die Spitze des Eisbergs markiert. Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten, die Schreckensmeldungen verdichten sich. Unsicherheit, Angst und Wut schicken sich an, auch in unserer Gesellschaft das Kommando zu übernehmen. Mit all den Folgen, die wie ein dunkler Schatten über der Zukunft liegen.

Nein, die Welt ist kein sicherer Ort geworden. Das Versprechen, dass mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes eine neue Ära des globalen Friedens und des unendlichen Wachstums begonnen hätte, klingt heute wie blanker Zynismus aus längst vergangenen Zeiten. Vieles ist im Umbruch, begleitet von Exzessen der Gewalt, begleitet von Unsicherheit, die neue Unsicherheit schafft. Und der Terror erzeugt Risse in einer Gesellschaft, die außer Tritt zu geraten droht. Die Demagogen haben längst Lunte gerochen und ergötzen sich am Zündeln. Die Schlachtfelder von Syrien und dem Irak schaffen es längst nicht mehr auf die Titelblätter. Und Anschläge der Terrorbande des IS im Nahen Osten gehören längst zum Alltag. Doch nun haben es die in den Trümmern blutiger Kriege gezeugten und von der Kette gelassenen Monster des IS geschafft, in unsere Welt einzubrechen. Der Terror ist nicht nur noch ein fernes Echo, der Dämon steht vor unserer Haustüre. Brutale Machtpolitik hat den Nahen Osten in ein Minenfeld verwandelt, der völlig verfehlte Irakkrieg dem Terror viele Türen geöffnet. Heute macht der Terror vor niemandem mehr Halt, auch Europa ist in den Sog von Gewalt und Angst geraten – selbst unsere unmittelbare Nachbarschaft.

Wir werden in Europa zusammenstehen müssen, um der neuen Gewalt – von außen und von innen – auch in Krisenzeiten zu widerstehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel, Ausgabe vom 29. Juli 2016. Von CHRISTIAN JENTSCH
25.02.2016

Rezeptfreie Medikamente - jedes zweite „mit Einschränkung“ oder „wenig geeignet“

Rezeptfreie Medikamente - jedes zweite „mit Einschränkung“ oder „wenig geeignet“ Rezeptfreie Medikamente - jedes zweite „mit Einschränkung“ oder „wenig geeignet“

Bei Schmerzen, Erkältungen oder ähnlichen Beschwerden greifen Verbraucherinnen und Verbraucher häufig zu rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke. Doch nicht immer ist die Wirksamkeit dieser Mittel auch ausreichend belegt. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die 30 meistverkauften Präparate erhoben und auf ihre Zusammensetzung und medizinische Eignung hin überprüft. Das Resultat: Von 30 sogenannten „Blockbustern“ sind 12 „geeignet“ und drei weitere „auch geeignet“. Sieben Mittel sind nur „mit Einschränkung“, acht überhaupt nur „wenig geeignet“. Die Ergebnisse im Überblick und weitere Informationen zum Thema gibt es ab sofort in der Märzausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und unter www.konsument.at.

Spitzenreiter unter den 2015 verkauften rezeptfreien Medikamenten ist „Mexalen“, das gegen Schmerzen und Fieber eingesetzt wird. Auch andere Erkältungs- und Schmerzmittel liegen in der Verkaufsstatistik weit vorne. Dabei werden neben sogenannten Monopräparaten auch Mittel angeboten, die mehrere Wirkstoffe kombinieren. Unter den 30 meistverkauften rezeptfreien Medikamenten finden sich mit Thomapyrin (ASS + Paracetamol + Coffein) und Aspirin Complex (ASS + Pseudoephedrinhydrochlorid) gleich zwei derartige „Kombinationspräparate“.

Ausreichende Belege dafür, dass Kombinationspräparate besser wirken als Monopräparate gibt es derzeit freilich nicht. Im Gegenteil: Die Einnahme kann sogar mit einem höheren Risiko verbunden sein, weil sich mögliche unerwünschte Nebenwirkungen addieren. Aus medizinischer Sicht besteht daher kein Grund, mehrere Wirkstoffe in einem Mittel zu kombinieren. Dennoch werden entsprechende Präparate intensiv beworben und gekauft.

Andere Mittel wiederum werden mit Vitamin C versetzt, so z.B. Aspirin C (ASS + Vitamin C) oder Mexa-Vit C Ratiopharm (Paracetamol + Vitamin C). Derartige Präparate kosten in der Regel mehr, wobei der Nutzen fraglich ist. Im Normalfall wird über die Nahrung bereits genug Vitamin C aufgenommen. Durch Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführte Vitamine sind daher nicht nötig und werden vom Körper auch sofort wieder ausgeschieden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.02.2016

„four memos for“: Kuratoren kehren ins Magazin4 zurück

Sandra Boeschenstein verbindet Ölzeichnung, Apfel und Fadenspulen zur Installation. Sandra Boeschenstein verbindet Ölzeichnung, Apfel und Fadenspulen zur Installation.

Bregenz, 22. Februar 2016 – Ihre Namen sind durch das Ausstellungsprojekt „six memos for the next…“ bekannt: Vier der sechs Kuratoren der vergangenen zwei Jahre kehren in ihren eigentlichen Rollen als Künstler und Autoren in das Magazin4 zurück. Die Ausstellung von 5. März bis 22. Mai wird am 4. März mit einer Vernissage eröffnet.

In „four memos for“ setzen sich die vier Kunstschaffenden Sandra Boeschenstein, Barbara Köhler, Schirin Kretschmann und Tilo Schulz mit der Beziehung von Text, Sprache und Raum auseinander. Über einen Zeitraum von zwei Jahren präsentierten und diskutierten sie in wechselnden Konstellationen Werke anderer Künstler und Autoren. Jetzt zeigen sie ihre eigenen künstlerischen Zugänge zum Thema Raum und Sprache.

Störung des Gewohnten

Die Werke der beiden Künstlerinnen Schirin Kretschmann und Sandra Boeschenstein verschränken sich und betonen die Bedeutungsverschiebungen von Raum und Sprache.

Kretschmanns Arbeiten greifen temporär in das Gewohnte ein. Im Magazin4 verwendet die deutsche Künstlerin blaues Pigment, das sich in einer pudrigen Schicht über den grauen Boden des Ausstellungsraumes legt. Die Veränderung des Raumes befördert eine weitere Wahrnehmungsebene zu Tage. Abnutzungsspuren treten deutlicher hervor. Sie erhalten dadurch eine Aussage.

Ihre zarten Ölzeichnungen verflicht die Schweizerin Sandra Boeschenstein mit Text, Raum und Gegenständen. Das Werk wird durch die Verbindung von Wandzeichnung mit Apfel und Fadenspulen zur Rauminstallation. Daraus ergibt sich eine Dynamik, die trotz des filigranen Erscheinungsbildes den Fokus zwischen dem weitläufigem Blau der Bodenbemalung und der fein gestalteten Wand pendeln lässt.

Aufforderung zur Bewegung

Mit dem Zusammenspiel von Text und Objekt im Raum beschäftigen sich die Lyrikerin Barbara Köhler und der Berliner Künstler Tilo Schulz. Passend zu ihren künstlerischen Profilen erschaffen sie gemeinsam eine mehrteilige skulpturale Installation in den Räumlichkeiten des Magazin4.

Vier überdimensionale Blätter stehen im Schauraum verteilt. Texte sind in die Blätter eingefräst und mehrfach mit Farbe übergossen. Die Textinhalte werden erst bei genauerer Betrachtung lesbar. Die Objekte sollen den sehenden und lesenden Besucher zur Auseinandersetzung, Reihung, Deutung der Blattinhalte und Bewegung im Raum auffordern.

Info: www.bregenzerkunstverein.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Sandra Boeschenstein
07.06.2016

Startschuss für Bildungsplattform micelab:bodensee

Gemeinsam mit Kuratorin Tina Gadow präsentierten Reinhold Maier (Singen Congress, li.) und Gerhard Stübe (Sprecher Netzwerk Bodensee Meeting, re.) die neue Bildungsplattform micelab:bodensee heute Montag auf der MEXCON in Berlin. (Copyright: micelab:bodensee) Gemeinsam mit Kuratorin Tina Gadow präsentierten Reinhold Maier (Singen Congress, li.) und Gerhard Stübe (Sprecher Netzwerk Bodensee Meeting, re.) die neue Bildungsplattform micelab:bodensee heute Montag auf der MEXCON in Berlin. (Copyright: micelab:bodensee)

Dreistufiges Weiterbildungsmodell für Veranstaltungsbranche beginnt im Herbst

Bregenz/Berlin, 6. Juni 2016 – Seit drei Jahren erforschen die Netzwerke Bodensee Meeting und „der kongress tanzt“ innovative Kongressformate. Der reich gefüllte Kreativ-Pool kommt nun ab Oktober der gesamten Veranstaltungsbranche im deutschsprachigen Raum zugute – als Bildungsplattform micelab:bodensee. Das Konzept besteht aus drei Formaten: dem Forschungsmodul „explorer“ und den Weiterbildungsmodulen „experts“ und „experience“, die sich an Mitarbeiter von Veranstaltungshäusern richten. Jedes Jahr gibt es ein anderes Leitthema.

Kongresse und Events sollen lebendig sein und ein kreatives Feld für freudvolles Lernen und regen Austausch bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sich die Mitglieder des Netzwerks Bodensee Meeting seit 2013 im „mice lab“ damit intensiv auseinander – gemeinsam mit Experten aus der Veranstaltungsbranche und anderen Disziplinen wie Architektur, Theater, Soziologie oder Kommunikation. Unterstützt wird der Prozess vom Netzwerk „der kongress tanzt“ um die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und den Journalisten Michael Gleich.

Aus den Erkenntnissen entwickelten die Initiatoren nun die erste Bildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum: „micelab:bodensee“ umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Beim Modul „explorer“ liegt der Fokus auf der Forschung. „experts“ und „experience“ richten sich an Mitarbeiter von Veranstaltungshäusern, Eventagenturen oder Kulturinstitutionen. Start des EU-geförderten Interreg V-Projekts ist Anfang Oktober.

„Der Bodenseeraum hat sich in den letzten Jahren zum Impulszentrum für innovative Kongresse entwickelt. Mit dem micelab:bodensee wollen wir auch in der Weiterbildung eine Vorreiterrolle einnehmen. Letztlich kommt das Forschungs- und Lernfeld jedem Einzelnen zugute – Veranstaltern, Mitarbeitern und Teilnehmern einer Veranstaltung“, unterstreicht der Sprecher des Netzwerks Bodensee Meeting und Geschäftsführer der Kongresskultur Bregenz, Gerhard Stübe.

Herangehensweise ist entscheidend

Jedes Jahr widmen sich die Teilnehmer des micelab:bodensee einem anderen Leitthema. „Dabei geht es nicht um Rahmenbedingungen wie zum Beispiel um Raum- oder Menüauswahl, sondern wie man an die Konzeption einer Veranstaltung herangeht. Der emotionale Zugang, die Metaebene, ist entscheidend“, erklärt Kuratorin Tina Gadow. Das erste Schwerpunktthema lautet Angst & Vertrauen – wie Gefühle integriert werden. „Wir erforschen, wie uns die Angst dazwischen grätscht, etwas nicht oder anders zu machen als bisher, und was Vertrauen bewirkt. Wir hinterfragen die Devise ‚immer schön sachlich bleiben‘“, verdeutlicht Gadow.

Das Format „explorer“ wird als Ideenschmiede genutzt und wird jährlich durchgeführt, erstmals Anfang Oktober. In diesem dreitägigen Forschungsmodul sind jeweils fünf Experten von Veranstaltungshäusern und fünf aus anderen Disziplinen aktiv. „Wir holen jedes Mal andere Forscher ins Boot. Sie generieren Inputs zum Leitthema, die in den anderen micelab-Modulen auf Praxistauglichkeit getestet werden. explorer ist unser Wissensgenerator – unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung“, fasst Tina Gadow zusammen.

Jeder ist Experte

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Veranstaltungshäusern ist das Modul „experts“ konzipiert. Es findet erstmals Ende November in Bregenz statt, danach halbjährlich. Im dreitägigen Trainingsprogramm durchlaufen die dreißig Teilnehmer einen kompletten Kongress, das heißt sie konzipieren und erleben ihn in einem. Vorgedacht ist nur die Dramaturgie. Einzelne Workshops gestalten die Teilnehmer selbst, die sie danach reflektieren. Alle, vom Techniker, Caterer bis zum Veranstaltungsmanager sollen in den Prozess eingebunden sein, denn „jeder ist für seinen Bereich Experte und wichtig für einen gelungenen Kongress“, so Gerhard Stübe.

Als „Hausaufgabe“ integrieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelernte dann im eigenen Betrieb. Beispielsweise teilen sie ihr Wissen mit Kollegen in internen Workshops. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Multiplikatoren, sozusagen die Motoren, die den Betrieb von innen bewegen“ hofft Reinhold Maier, Projektpartner von der Stadthalle Singen. „experts“ steht beim ersten Mal Mitgliedern des Netzwerks Bodensee Meeting offen, danach der gesamten Branche.

Lebendige Formate

Die dritte Stufe ist micelab:bodensee „experience“ – ein großer Kongress zum Thema Kongress. Eine Spielwiese, wo Geübtes ausprobiert, Erfahrungen ausgetauscht und Quintessenzen vorgestellt werden. Der Kongress richtet sich an die gesamte Branche. Stattfinden wird er voraussichtlich erstmals im Jänner 2018.

„Das micelab:bodensee soll die Menschen für gute Veranstaltungen und eine entsprechende innere Haltung sensibilisieren. Veranstaltungen sind kreative Pools, lebendige Formate, die den Zeitgeist widerspiegeln. Wird dieser Spirit verinnerlicht, bleiben wir in Bewegung und tappen nicht in die Routine-Falle“, spricht die Kuratorin aus Erfahrung.

Infos unter www.bodenseemeeting.com und www.der-kongress-tanzt.net

Über das Netzwerk Bodensee Meeting

Das Bodensee Meeting, Initiator des mice lab, ist ein länderübergreifendes Netzwerk aus 13 Vertretern der Kongressbranche, des Tourismus und der Wirtschaft. Seit über zwanzig Jahren beschäftigt es sich mit der Vermarktung des Bodenseeraums als Tagungs- und Kongressregion. Über tausend mehrtägige Kongresse und Veranstaltungen finden jährlich rund um den Bodensee statt. Mit dem Projekt mice lab zur Erforschung der Kongresszukunft ist die Region auch zum Impulszentrum der Branche geworden. Die Forschungsergebnisse münden schließlich in die Konzeption der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee.

Die Mitglieder stammen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz:

• Insel Mainau

• Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen

• Lindau Tourismus und Kongresse

• Meersburg Tourismus

• Milchwerk Radolfzell

• Singen Congress

• Bodenseeforum Konstanz

• Convention Partner Vorarlberg

• Kongresskultur Bregenz GmbH

• Säntis-Schwebebahn

• St. Gallen-Bodensee Convention

• Würth Haus Rorschach

• SAL – Saal am Lindenplatz Schaan

Über das Netzwerk „der kongress tanzt“

„der kongress tanzt“ ist ein Netzwerk mit Sitz in Berlin, bestehend aus zehn Profis aus verschiedenen Berufen: Design, Spielraumgestaltung, Event-Management, Moderation, Journalismus, Coaching, Lebendigkeitsforschung. Gründerin ist die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow. Das Netzwerk setzt sich für eine neue, lebendige Kongresskultur ein, die echte Kommunikation, menschliche Begegnung und freudvolles Lernen ermöglicht.

„der kongress tanzt“ entwickelt maßgeschneiderte Konzepte für Veranstaltungen und setzt diese ganzheitlich und professionell um, mit Liebe fürs Detail. So entstehen Räume, in denen sich menschliche Potenziale entfalten. Begeisterung ist das Ergebnis, wenn „der kongress tanzt“.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting, Mag. Gerhard Stübe, 0043/5574/413-301, Gerhard.Stuebe@kongresskultur.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: micelab:bodensee/Wolfgang Schneble.
22.08.2016

Die Sache mit den Ein-Euro-Jobs

Die Gefahr von Ein-Euro-Jobs ist, dass sie generell eine Sackgasse der Verelendung auftun. Außer man sieht die Idee als Begleiter einer Bildungsoffensive. Die Gefahr von Ein-Euro-Jobs ist, dass sie generell eine Sackgasse der Verelendung auftun. Außer man sieht die Idee als Begleiter einer Bildungsoffensive.

Bekanntlich ist es Asylwerbern während ihres Verfahrens gesetzlich nicht erlaubt, eine Erwerbsarbeit auszuüben. Eine Ausnahme wird bei gemeinnützigen Tätigkeiten gemacht. Freiwillige können beispielsweise am Recyclinghof, im Straßendienst oder im Grünbereich für eine Gemeinde arbeiten. Wer hilft, bekommt ein Taschengeld von drei Euro pro Stunde. Es gibt genug Asylwerber, die das tun, weil sie lieber beschäftigt sind, als im Heim Däumchen zu drehen. Etwa 800 Asylwerber sind aktuell allein in Tirol gemeinnützig tätig.

Erhält ein Flüchtling einen positiven Bescheid, muss er sich in den regulären Arbeitsmarkt integrieren. Gelingt dies nicht, greift die Mindestsicherung. Aktuell schaffen die wenigsten, einen Job zu finden –

zu viele haben zu schlechte Deutschkenntnisse, bei anderen hapert es schon an der Grundbildung. Ist es wirklich eine gute Idee, jene, die keine Arbeit finden, zu so genannten Ein-Euro-Jobs zu verpflichten? Unabhängig davon, ob es rechtlich hält, anerkannte Asylberechtigte im Sozialsystem anders zu behandeln als eigene (langzeitarbeitslose) Staatsbürger – Verfassungsrechtler sehen das kritisch –, ist diese Idee nur sinnvoll, wenn sie nicht zur Sackgasse wird. Ohne gleichzeitig darauf zu schauen, dass Asylberechtigte qualifiziert und mit Kursen begleitet werden, ist die Gefahr groß, dass sie sich in prekären Verhältnissen, dem Start der Verelendung, verfangen. Es würde eine Parallelwelt entstehen, die Frust schürt. Das wäre wiederum ein guter Nährboden für Sicherheitsrisiken. Unabhängig davon: Woher sollen so viele Jobs kommen, ohne reguläre Arbeit zu verdrängen? Die Herausforderung muss heißen: Wenn Ein-Euro-Jobs, dann als Sprungbrett. Für soziale Kontakte zur hiesigen Gesellschaft, ein erstes Vermitteln unserer Arbeitskulturen. Anders gedacht, wäre es ein Signal für Lohndumping. Das wäre fatal für alle.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher "Die Sache mit den Ein-Euro-Jobs"
30.05.2016

"profil": Russischer Oligarch unterstützt FPÖ

Milliardär Konstantin Malofejew: „Halte sie für die pro-österreichischste Partei Österreich, weil sie das richtige Programm gegenüber den Migranten hat“ Milliardär Konstantin Malofejew: „Halte sie für die pro-österreichischste Partei Österreich, weil sie das richtige Programm gegenüber den Migranten hat“

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ nimmt der russische Oligarch Konstantin Malofejew erstmals ausführlich zu seinen Verbindungen zur österreichischen Rechten Stellung. Der 41-Jährige, der als Investmentbanker und Jurist im Telekom- und Agrarsektor zu beträchtlichem Vermögen gekommen sein soll, war vor zwei Jahren als Gastgeber und Moderator eines geheimnisumwobenen Treffens in Wien aufgefallen: Im Palais Liechtenstein kamen damals rechte Politiker und Aktivisten aus Europa und Russland zusammen, um sich zu vernetzen – darunter Vertreter von FPÖ und dem französischen Front National (FN).

Gegenüber „profil“ erklärt Malofejew nun, er unterhalte „die allerbesten Beziehungen zur FPÖ. Heinz-Christian Strache kenne ich auch, und ich unterstütze das Programm der FPÖ. Ich halte sie für die pro-österreichischste Partei Österreichs … weil sie das richtige Programm gegenüber den Migranten hat und eine EU-skeptische Ausrichtung. Das ist wirklicher Patriotismus und entspricht den Interessen der Österreicher.“ Finanzielle Unterstützung für die Freiheitlichen dementiert Malofejew hingegen.

Mit der FPÖ und der Alternative für Deutschland (AfD) verbinde ihn vor allem „das Christentum“, so Malofejew im „profil“-Interview. Aussagen von Gudenus, dass die EU eine „Homosexuellenlobby“ sei, verteidigt Malofejew vehement: „Ich verstehe nicht, was daran ein Skandal sein soll. Wer findet, dass Sodomie gut ist, sollte dazu stehen und sagen: Ja, wir sind die EU, und wir sind Sodomiten, die irgendwelche Perversen zum Songcontest schicken!“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Barkovets - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
18.06.2016

Karl-Heinz Grasser blitzt mit Klage ab

Ehemaliger Finanzminister wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und Brettspiel „KHG“ vom Markt nehmen lassen Ehemaliger Finanzminister wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und Brettspiel „KHG“ vom Markt nehmen lassen

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit seiner Klage gegen Christian Felsenreich und Klaus Hofegger abgeblitzt. Die beiden haben das Brettspiel „KHG“ („Korrupte Haben Geld“) entwickelt und auf den Markt gebracht, worauf ihnen Grasser unter anderem „Verletzung seines Namens- und Persönlichkeitsrechtes“ vorwarf und das Spiel per Gerichtsbeschluss vom Markt nehmen lassen wollte.

Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen wies Grassers Klage nun in erster Instanz ab. Laut der „profil“ vorliegenden (nicht rechtskräftigen) Entscheidung stellt die Ausgestaltung des Spiels „keinen rechtswidrigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Klägers“ dar. „Wenn man nun den Kerngehalt des gegenständlichen Spiels … betrachtet, ergibt sich lediglich, dass der Kläger als eine von 35 in den letzten Jahren in Österreich mit Korruption in Verbindung gebrachten Personen dargestellt wird. Wie … herausgearbeitet, ist dies jedoch im Hinblick auf die gesamte Vorgeschichte des Klägers jedenfalls zulässig und kann unabhängig davon, ob der Bezeichnung ,KHG‘ nun ein namensäquivalenter Kennzeichnungswert zuerkannt wird oder nicht, jedenfalls nicht als unerlaubter Eingriff in ein Persönlichkeitsrecht des Klägers betrachtet werden“, so Richterin Marianne Kodek.

Grasser, vertreten durch Anwalt Peter Zöchbauer, geht in Berufung. „Diese Entscheidung ist aus mehreren Gründen falsch: KHG ist sehr wohl ein Name, das schreibt das Gericht ja selber“, erklärt Zöchbauer. „Die Bezeichnung des Spiels ist folglich ein unzulässiger Namensgebrauch.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jacquelinekato Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert
25.01.2016

ŠKODA bietet breiteste Allradpalette im Kompakt- und Mittelklasse-Segment

Die ŠKODA 4x4 Palette Die ŠKODA 4x4 Palette

Im Zuge der Modelloffensive hat ŠKODA in den zurückliegenden Jahren konsequent Kompetenz im Allradbereich aufgebaut. Insgesamt zehn Allradmodelle bzw. Modellvarianten hat ŠKODA aktuell im Angebot. Im Kompakt-SUV-Segment überzeugen der ŠKODA Yeti 4×4, ŠKODA Yeti Outdoor 4×4 und ŠKODA Yeti Monte Carlo 4×4 mit ihren vielfältigen Fähigkeiten. Das Herz der Marke, der ŠKODA Octavia bietet im Kompaktsegment fünf Modellvarianten mit Allradantrieb: ŠKODA Octavia 4×4, ŠKODA Octavia Combi 4×4, ŠKODA Octavia RS 4×4, ŠKODA Octavia Combi RS 4×4 und ŠKODA Octavia Scout. Dazu kommen die allradgetriebenen Flaggschiffe ŠKODA Superb 4×4 und ŠKODA Superb Combi 4×4. Damit verfügt ŠKODA im Kompakt- und Mittelklasse-Segment über das umfassendste 4×4-Angebot des Marktes. In den kommenden Jahren wird der Hersteller seine Allradkompetenz weiter stärken und neue Segmente im Bereich der Sport Utility Vehicles (SUV) erschließen.

„Die ŠKODA Allradpalette ist so stark wie nie zuvor“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier. „Unsere Allradmodelle haben einen wichtigen Anteil am Erfolgskurs von ŠKODA. Von 2008 bis 2015 haben wir die Präsenz der Marke im 4×4-Bereich zügig ausgebaut und die Verkaufszahlen unserer 4×4-Modelle verdreifacht. Jetzt bereiten wir die nächste Phase der ŠKODA Modelloffensive mit dem Ausbau unserer SUV-Modellpalette vor“, so Maier.

Seit der Markteinführung des ersten allradgetriebenen ŠKODA Modells im Jahr 1999 – dem Octavia Combi 4×4 – lieferte ŠKODA bis Ende 2015 mehr als 503.900 4×4-Fahrzeuge an Kunden aus. Das entspricht etwa 16 Prozent aller in diesem Zeitraum verkauften Octavia, Yeti und Superb.

2015 verkaufte ŠKODA weltweit 67.500 4×4-Fahrzeuge der Modelle Yeti, Octavia und Superb.

Erstes serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattetes ŠKODA Modell war 1999 der ŠKODA Octavia Combi 4×4. Ihm folgten im Jahr 2002 die ŠKODA Octavia 4×4 Limousine und im Jahr 2008 der ŠKODA Superb 4×4. 2009 kamen der ŠKODA Superb Combi 4×4 und der ŠKODA Yeti 4×4 auf den Markt.

In den Jahren 2013 bis 2015 wurden im Zuge der ŠKODA Modelloffensive die Allrad-Modelle der Marke umfassend erneuert beziehungsweise überarbeitet und erweitert. Insgesamt bietet ŠKODA heute zehn Modellvarianten mit Allradantrieb an.

Besonders stark präsentiert sich ŠKODA im Segment der allradgetriebenen Kombis. In den sechs europäischen Märkten Schweiz, Norwegen, Österreich, Polen, Spanien und Finnland ist die Marke mit den Modellen Octavia Combi 4×4 und Superb Combi 4×4 Marktführer in der Allrad-Kombi-Klasse.

Modernste Allradtechnik auf Basis einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung

Alle aktuellen 4×4-Modelle der Marke verfügen über modernste Allradtechnik auf Basis einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung der neuesten Generation. Das Allradsystem arbeitet elektronisch gesteuert, präzise und schnell. Das Steuergerät errechnet permanent die ideale Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Der Traktionsverlust ist infolge der vom Fahrzustand abhängigen Vorsteuerung fast ausgeschlossen. Im Schub oder bei geringerer Last erfolgt der Antrieb verbrauchsschonend über die Vorderachse.

Allradantrieb bietet zahlreiche Vorteile. Die variable Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse führt zu hervorragender Traktion auf nahezu jedem Untergrund. Die Zugkraft, vor allem auf glatten Fahrbahnen, ist deutlich erhöht, was unter anderem auch Fahrer mit Anhänger oder Wohnwagen schätzen. Das Anfahren wird leichter, auch Anstiege werden besser bewältigt. Beim Beschleunigen reagiert das Fahrzeug schneller auf die Straßenverhältnisse. Im Zusammenspiel mit Assistenz-Systemen wie ABS, ESC und EDS verbessert sich die Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs in Grenzsituationen. Insgesamt gewährleisten Allradfahrzeuge somit ein erhöhtes Maß an Sicherheit und Komfort.

ŠKODA Superb 4×4 und Superb Combi 4×4

Das ŠKODA Flaggschiff, der neue ŠKODA Superb ist sowohl als Limousine als auch Combi mit Allradantrieb im Angebot. Allrad ist beim Superb für vier Motoren bestellbar: 1,4 TSI/110 kW, 2,0 TSI/206 kW, 2,0 TDI/110 kW und 2,0 TDI/140 kW. Besonders attraktiv ist die Kombination Allrad mit automatischem DSG-Getriebe bei den Motoren 2,0 TSI/206 kW und 2,0 TDI/140 kW.

ŠKODA Octavia 4×4, Octavia Combi 4×4, Octavia RS 4×4, Octavia Combi RS 4×4 und Octavia Scout

Für die Limousinen- und Combi-Versionen des ŠKODA Octavia sind 4×4 Antriebe jeweils für drei Dieselmotoren (1,6 TDI/81 kW, 2,0 TDI/110 kW, 2,0 TDI/135 kW) und einen Benziner (1,8 TSI/132 kW) im Angebot. Octavia RS und Octavia Combi RS gibt es in der Kombination mit dem Aggregat 2,0 TDI/135 kW und automatischer DSG-Getriebe.

Der ŠKODA Octavia Scout wird ausschließlich mit Allradantrieb angeboten. Das in robustem Offroad-Look vorfahrende Modell steht mit drei Motorisierungen zur Wahl: 2,0 TDI/110 kW, 2,0 TDI/135 kW und 1,8 TSI/132 kW.

ŠKODA Yeti 4×4 und Yeti Outdoor 4×4

Ende 2013 wurde der beliebte ŠKODA Yeti komplett überarbeitet und setzt seitdem noch stärkere Akzente im Kompakt-SUV-Segment. Erstmals gibt es den beliebten Allrounder in zwei Varianten: als eleganten ŠKODA Yeti für die Stadt und als auf Gelände und Abenteuer getrimmten ŠKODA Yeti Outdoor.

Allrad im ŠKODA Yeti kann mit drei Motorisierungen kombiniert werden: 1,4 TSI/110 kW, 2,0 TDI/81 kW und 2,0 TDI/110 kW. Der Benziner und der stärkere Diesel sind auch in der Kombination mit automatischem Sechsgang-DSG-Getriebe im Angebot.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ŠKODA

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