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23.05.2016

Die achte Emsiana blickt auf vier erfolgreiche Festivaltage

"Das bemalte Haus II" von Günter Bucher "Das bemalte Haus II" von Günter Bucher

Die Emsiana überzeugte 2016 mit dem Motto „sagen, schreiben, singen“

Hohenems, 23. Mai 2016 – Mit der achten Auflage der Emsiana, dem Kulturfest zwischen Geschichte und Gegenwart, konnten die Besucherzahlen ein weiteres Mal gesteigert werden. Über zweitausend Gäste strömten von Donnerstag bis Sonntag in die verschiedensten Spielorte.

Das kulturelle Angebot der Emsiana ist breitgefächert. Konzerte, Theater für das junge Publikum, Führungen, Ausstellungen. Lesungen, Vorträge und Kulturcafés zogen zwischen 19. und 22. Mai Kulturinteressierte jeden Alters in die Nibelungenstadt.

Bereits die Eröffnung der Emsiana, mit dem jungen Orchester „tonart sinfonietta“ und der Festrede von Dr. Eva Grabherr, begeisterte das Publikum im Markus-Sittikus-Saal.

Vielzahl an Ausstellungen

Im Anschluss an das Eröffnungskonzert wurden sämtliche, 15 an der Zahl, Emsiana-Ausstellungen eröffnet. Besonderer Anziehungspunkt war hier das Projekt „Panta Rhei- Alles fließt“. Das Künstlerinnentrio Mariella Scherling-Elia, Simonetta Scherling und Kirsten Helfrich rückten mit ihrer Kunstinstallation das alte Hohenemser Waschhaus und das Elemente Wasser in den Fokus der Wahrnehmung. Ein weiteres künstlerisches Highlight stellte „Das bemalte Haus II“ von Günter Bucher dar. Er hat mit seinem Fassadenbild in der Marktstraße 48 einen Blickfang erschaffen.

Ausverkaufte Konzerte

Weitere Publikumserfolge waren die Konzerte im Salomon-Sulzer-Saal. Hier zeigte die Emsiana ihre Vielseitigkeit. Das Konzert von Twana Rhodes & Band brachte den Soul nach Hohenems. Die kleine Texanerin mit der facettenreichen Stimme bezauberte den gesamten Saal. Nicht minder hingerissen war das Publikum bei den zwei gemeinsamen Auftritten des Gesangsvereins Hohenems mit Kantor Shmuel Barzilai. Der Wiener Oberkantor absolvierte am Sonntag noch einen dritten Auftritt. Pianist Paul Gulda, Autor Michael Köhlmeier und Shmuel Barzilai brachten zusammen Jüdische Sagen und Melodien auf die Bühne.

Großes Interesse an Führungen

Zwischen Geschichte und Gegenwart sieht sich die Emsiana verortet. Führungen durch bestimmte Stadtviertel, in historisch bedeutungsvollen Orten sowie im Jüdischen Museum gehören zum Selbstverständnis des Kulturfests. Das Interesse dafür ist von Seiten der Besucher im achten Jahr gewachsen.

Fest für das junge Publikum

Das junge Publikum kam ebenso nicht zu kurz. Kinderperformance und Kinderkonzert sorgten bei den kleinen Gästen für Unterhaltung. Mit „Unterwegs nach Umbidu“ zeigten die „Schurken“ was Musik alles kann. Die kleinen Musikfreunde begaben sich mit den vier Musikern auf eine spannende Reise nach Umbidu.

Das Publikum darf sich schon auf die Emsiana 2017 freuen. Festivalmacher Markus Schadenbauer-Lacha bestätigte dies am Sonntag. Der Termin steht mit 11. bis 14. Mai 2017 schon fest.

Info: www.emsiana.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Schadenbauer-Lacha & Partner GmbH, Dipl.-Ing. Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43 5576 79214, Mail mail@emsiana.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Lisa Mathis
19.07.2016

Tagaktive Gelsenart erobert neue Gebiete in Österreich

Die tagaktive Asiatische Buschmücke könnte uns auf lange Sicht auch den Rest des Tages quälen. Die tagaktive Asiatische Buschmücke könnte uns auf lange Sicht auch den Rest des Tages quälen.

Heimische Hausgelsen sind in den Abendstunden lästig genug. Die tagaktive Asiatische Buschmücke könnte uns auf lange Sicht auch den Rest des Tages quälen. Seit 2011 beobachten ExpertInnen die aktive Ausbreitung der anpassungsfähigen Gelse in Österreich. Sie konnte nun erstmalig auch in den Grenzgebieten von Norditalien und Ungarn nachgewiesen werden. Ohne nachhaltige Kontrollen kann die Buschmücke zu einer neuartigen Plage werden, weil sie sich massenhaft vermehren kann. Zwei Studien im Journal Parasites & Vectors fassen die Erkenntnisse eines Teams um Norbert Nowotny von der Vetmeduni Vienna, Bernhard Seidel und der Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) zusammen.

Bis vor wenigen Jahren war die Asiatische Buschmücke, Aedes japonicus, noch nicht in Europa zu finden. Nun breitet sie sich in einigen Ländern Europas, wie der Schweiz, Deutschland und in Österreich immer weiter aus. Von einem exotischen Gast kann man nicht mehr sprechen.

Tagaktiv und fortpflanzungsfreudig

Die Buschmücke ist dazu fähig sich massenhaft zu vermehren. Das unterstützt ihr bislang unkontrolliertes Vordringen. Für die Menschen in den betroffenen Gebieten bedeutet das dagegen einen großen Mückenschwarm, der gleich mehrmals zusticht.

Dazu kommen zwei weitere unangenehme Eigenschaften. Die Buschmücke ist wie Überschwemmungs-Gelsen tagaktiv und tritt auch nicht erst im Sommer auf. In der Studie war sie von Anfang März bis Ende November aktiv. Damit verbindet die Buschmücke Verhaltensweisen von Hochwasser- und Hausgelsen.

Vormarsch in Österreich, Ungarn und Norditalien

In Österreich wurde die Asiatische Buschmücke erstmals im Jahr 2011 in der Grenzregion Südsteiermark und Slowenien nachgewiesen. Die invasive Insektenart hat sich inzwischen in Süd-, Südost- und Westösterreich etabliert. Das belegen regelmäßige Nachweise in diesen Gebieten. Und die Buschmücke dringt ständig in neue Gebiete vor. Von Kärnten gelangte sie vor kurzem nach Norditalien. Davor breitete sie sich über die Oststeiermark in das Südburgenland nach Ungarn aus, wo sie inzwischen den Plattensee erreicht hat.

Gelsenüberwachung zeigt auch isoliertes Auftreten

Nach Europa wurden die Buschmücken vermutlich in importierten Autoreifen eingeschleppt. „Wasserlacken in den Reifen bieten ausgezeichnete Brutbedingungen für diese Stechmückenart“, erklärt Norbert Nowotny von der Vetmeduni Vienna. Deshalb hat sich die Buschmücke nicht nur über das Inland ausgebreitet und kann fallweise isoliert auftreten. Vorarlberg hat die Buschmücke über die Schweiz erreicht. In Tirol wurde dagegen vor kurzem nur eine einzige, isolierte Population in Kufstein entdeckt.

Klimarobustheit hilft der Buschmücke

Die Verbreitung der Asiatischen Buschmücke wird teilweise durch ein nationales Programm für Gelsenüberwachung erfasst. Daran beteiligt sind neben Nowotny, vor allem Erstautor Bernhard Seidel, als Leiter eines Technischen Büros für Ökologie, und die Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) unter Franz Allerberger.

Der Vormarsch der Buschmücke wird vor allem durch ihre Robustheit unterstützt. Sie ist nicht von Klimaveränderungen in den neuen Siedlungsgebieten abhängig. Die Buschmücke ist in ihrer ursprünglichen fernöstlichen Heimat an kühlere Gebiete angepasst. Deshalb kann sie auch in den nördlichen Breiten anderer Kontinente überleben. Die Buschmücke ist genauso an natürliche Lebensräume wie Gebirgsregionen wie an die Infrastruktur menschlicher Siedlungen angepasst.

Quälgeist aber selten Krankheitsüberträger

„Das unangenehme Insekt ist nur bedingt als Überträgerin von Krankheiten eingestuft. Ausschließen kann man eine Übertragung von West Nil-, oder Dengue Viren jedoch nicht.“ sagt Norbert Nowotny. Die Gelsen werden daher auch auf Krankheitserreger untersucht, die für Menschen und Tiere bedeutsam sind.

Die Ausbreitung der Buschmücke muss genau dokumentiert werden. Hilfreich ist dabei die bisher effektive Zusammenarbeit von ExpertInnen mehrerer Mitteleuropäischer Länder. Im Mai 2016 zeigte sich die Asiatische Buchmücke erstmals nahe Wiener Neustadt. Die Experten fordern daher seit Studienbeginn eine gut überlegte, nachhaltige Kontrolle der bisher ungehinderten Ausbreitung dieser Art. Andernfalls wird sich die Buschmücke weiter in Österreich ausbreiten und in Kürze auch Wien erreichen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: James Gathany, CDC
15.05.2016

Aufbruch zwischen Hoffen und Bangen

ÖBB-Chef Christian Kern übernimmt die SPÖ, auf ihn warten enorme Aufgaben ÖBB-Chef Christian Kern übernimmt die SPÖ, auf ihn warten enorme Aufgaben

ÖBB-Chef Christian Kern übernimmt die SPÖ, auf ihn warten enorme Aufgaben: Die strauchelnde Sozialdemokratie benötigt Visionen, das Land einen Ruck – und der Koalitionspartner ÖVP muss ebenfalls zufriedengestellt werden.

Die SPÖ hat nun offiziell einen neuen Vorsitzenden gefunden. Doch so rasch die Partei die äußerst angespannte Situation seit dem kompromisslosen Rücktritt des Vorsitzenden und Kanzlers Werner Faymann lösen konnte, so enorm sind die sich auftürmenden Aufgaben. Christian Kern, der sich bei den ÖBB den Nimbus des Modernisierers und Reformers erarbeitet hat, muss nämlich die schrumpfende Sozialdemokratie auf Vordermann bringen und die tiefen Risse in der Partei kitten. Dabei wird sich der Wiener nicht nur mit Vergangenheit und Gegenwart der SPÖ aufhalten dürfen, sondern sich vor allem mit der Zukunft auseinandersetzen müssen. Wohin sich die derzeitige Kanzlerpartei entwickeln will, wie sie verloren gegangene Wähler von sich überzeugen will, liegt bereits allzu lange im Dunkeln. Den Roten fehlen schlicht die Visionen. Ein Umstand, der Faymann schlussendlich den – wie er beim Abschiedsstatement beklagte – nötigen Rückhalt kostete: Ein Verwalter des Bestehenden, dessen maßgebliche Leistung die strikte Ablehnung einer Koalition mit der FPÖ war, konnte der unzufriedenen Parteibasis einfach nicht genug sein.

Dass der Neo-Kanzler auf seine künftigen Aufgaben gut vorbereitet ist, braucht nicht bezweifelt zu werden. Gerhard Zeiler, der ebenfalls als möglicher Faymann-Nachfolger gehandelt wurde, verriet nach der erfolgreichen Kern-Kür, dass drängende Veränderungen an der SPÖ-Spitze schon seit Monaten diskutiert wurden. Wenn Kern also nächste Woche angelobt wird, seine Regierungsmannschaft sowie sein Programm präsentiert, ist das kein Schnellschuss. Sondern ein durchdachter Plan. Trotz der notwendigen Zugeständnisse an die Länder, die Kerns Karrieresprung unterstützt haben. Da wundert es auch nicht, dass der Regierungspartner ÖVP hoch nervös agiert, dass ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka den nunmehrigen Ex-ÖBBler ohne Unterlass attackiert.

Die Genossen hoffen auf die durch Kern ausgelöste Aufbruchsstimmung in der angeschlagenen Partei – die Volkspartei muss diese fürchten. Der selbstbewusste Juniorpartner in der Regierung rühmt sich gerne, die Linie vorzugeben, wie etwa den strikten Kurs in der Asylfrage. Nimmt man der ÖVP diesen Trumpf aus der Hand, bleibt für sie kaum Grund, in der von beiden Seiten ungeliebten großen Koalition zu verharren. Den Schwung braucht nicht nur die SPÖ, sondern auch die Regierung – und letztlich das Land.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Ailura - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37265214 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Cornelia Ritzer
18.02.2016

Fünf neue Zentralgeräte von drexel und weiss für die Wohnraumlüftung

Haustechnik-Spezialist drexel und weiss bringt gleich fünf neue Zentralgeräte für die Wohnraumlüftung auf den Markt Haustechnik-Spezialist drexel und weiss bringt gleich fünf neue Zentralgeräte für die Wohnraumlüftung auf den Markt

Wolfurt, 18. Februar 2016 – Gleich fünf neue Zentralgeräte für die Wohnraumlüftung bringt der Vorarlberger Haustechnik-Spezialist drexel und weiss auf den Markt. Sie liefern eine Luftmenge bis zu 5000 Kubikmeter pro Stunde. In Kombination mit der vbox von drexel und weiss eignen sich centro 900 bis 3600 auch für den semizentralen Betrieb, bei dem jede Wohnung die optimale Luftmenge erhält. Damit lassen sich praktisch alle Anforderungen im Wohnbau abdecken.

Der Vorarlberger Haustechnik-Spezialist drexel und weiss setzt seine Produktoffensive fort. Nach zwei neuen Kompaktgeräten mit Sole/Wasser-Wärmepumpe und den ersten beiden Modellen mit Luft/Wasser-Wärmepumpe erweitert das Unternehmen sein Portfolio zentraler Lüftungsgeräte.

Sechs Zentralgeräte hat die drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme GmbH ab sofort im Sortiment: Neu sind die Standgeräte aerosilent centro 900, 1350, 1800, 2700 und 3600. Das centro 1200, das auch für die Deckenmontage geeignet ist, bleibt im Programm.

Die Bezeichnungen der „aerosilent centro“-Serie geben Auskunft über die Nennluftmenge nach PHI-Standard. In Kombination mit dem Volumenstromregler vbox decken die Modelle alle Anforderungen bei der Wohnraumlüftung bis zu 5000 Kubikmeter pro Stunde ab. Lieferbar sind die Geräte centro 900 bis 1800 ab März. Sie werden derzeit auf den großen Baumessen in Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentiert.

Hocheffizient, kompakt und flexibel

Die neu entwickelten Geräte sind dank Wärmetauschern neuester Technologie und optimierter Luftführung im Gerät besonders effizient. Die eigens entwickelte Steuerung der Zentralgeräte bietet vielfältige Möglichkeiten für die Frostfreihaltung, vier unterschiedliche Betriebsarten und zur Effizienzsteigerung die Energienutzung der Fortluft. Auch eine automatische Bypass-Regelung ist integriert. Alle Geräte erfüllen die Anforderungen des Passivhaus-Instituts und werden in den kommenden Monaten zertifiziert. Das aerosilent centro 1200 ist bereits PHI-zertifiziert.

Punkten können die Zentralgeräte mit ihrer kompakten Bauform. Sie ermöglicht die Montage auf engstem Raum. Die Regelung ermöglicht vier Betriebsarten: Lüfterstufen-, Druckdifferenz- und Drehzahl-Konstant-Betrieb sowie als semizentrales System in Kombination mit der vbox von drexel und weiss.

Die vbox steuert die Luftmenge pro Wohnung und meldet den Bedarf an das Zentralgerät. So entsteht ein intelligentes Netzwerk, das bedarfsgerechtes Lüften bei minimiertem Energieeinsatz sicherstellt. Die Steuerung in den Wohnungen erfolgt komfortabel über das psiioSYSTEM von drexel und weiss.

Neuester Stand der Technik

„In die Weiterentwicklung unserer zentralen Lüftungsgeräte ist die Erfahrung tausender Projekte aus den vergangenen zwanzig Jahren eingeflossen“, schildert Geschäftsführer Christof Drexel. Er ist überzeugt: „Mit der neuen Geräteserie gehören wir neuerlich zu den Technologieführern bei der Wohnraumlüftung.“

Informationen: www.drexel-weiss.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: drexel und weiss
12.02.2016

Tri 2016 ermutigt Planer zur Eigeninitiative

Unternehmerische Strategien von Planern und Architekten sind das Thema des Tri-Kongresses 2016. Hier die Umnutzung einer ehemaligen Scheune. Unternehmerische Strategien von Planern und Architekten sind das Thema des Tri-Kongresses 2016. Hier die Umnutzung einer ehemaligen Scheune.

Bregenz, 12. Februar 2016 – „Dann mach' ich es selbst!“ Unter dem Motto der Tri 2016 stellen Planer und Architekten in diesem Jahr eigene unternehmerische Initiativen vor: zukunftsweisende Projekte für nachhaltiges Bauen, die sie als Bauherren, Bauträger oder in einer Baugruppe selbst umgesetzt haben. Das Internationale Symposium Tri findet von 19. bis 21. Mai zum elften Mal im Festspielhaus Bregenz statt. Interessierte können sich ab sofort unter www.tri-info.com informieren und anmelden.

Planer und Architekten, die nicht mehr auf den optimalen Investor oder Bauherrn warten, sondern sich einfach selbst beauftragen, haben Vorbildwirkung: Das renommierte Symposium für energieeffiziente Architektur Tri zeigt im Mai unternehmerische Strategien und erfolgreiche Projekte für nachhaltiges Bauen in Bregenz. Das diesjährige Motto lautet „Dann mach ich es selbst!“

Passend dazu präsentieren Fachleute aus den Bereichen Architektur, Planung, Bauen und Sanieren herausragende, nachhaltige Projekte, die sie in Eigeninitiative entwickelt und umgesetzt haben. Vom 19. bis 21. Mai haben die Teilnehmer der Tri 2016 im Festspielhaus Bregenz die Möglichkeit, unternehmerische Modelle kennenzulernen, eigene Projekte zu entwickeln und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Die beiden Veranstalter, drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme und stromaufwärts Photovoltaik, wollen die Teilnehmer ermutigen, eigene Wege zu gehen. „Allzu oft kommen Revitalisierungen, nachbarschaftliches Zusammenspiel, gesunde Baustoffe oder nachhaltige Energiekonzepte unter die Räder“, ist stromaufwärts Geschäftsführerin Anna Geiger überzeugt. „Profitmaximierung und Mutlosigkeit lassen viele Projekte scheitern“, konstatiert auch Christof Drexel, Geschäftsführer von drexel und weiss.

Austauschen und vernetzen

Die Besucher erfahren, wie zukunftstaugliche Wohnbauprojekte finanziert und realisiert werden können. Architekten zeigen Entwürfe, die sie in Eigenregie erfolgreich umgesetzt haben. Beim Format „Tri – Grüße aus der Küche“ stellen Planungsteams inspirierende Initiativen im Pecha-Kucha-Format vor.

Die Tri-Werkstatt bietet viel Raum für die Praxis: Teilnehmende können die Gelegenheit nützen, eigene Ideen und unfertige Projekte im Austausch mit professionellen Planern und Bau- sowie Energieexperten weiterzuentwickeln.

Eine Tri-Exkursion steht in diesem Jahr ebenfalls wieder auf dem Programm. Die nachmittägliche Ausfahrt führt zur bekannten Wohnkooperative „Nachtgärtle“ und einem Forschungsprojekt für energieeffizientes Wohnen. Den Abschluss bildet ein architektonisch beeindruckendes Beispiel für die Umnutzung ehemaliger Scheunen und Ställe für Wohnbauten.

Info: www.tri-info.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Bruno Klomfar
05.12.2016

Historische Wahl und große Aufgaben

Den Sieg holte Alexander Van der Bellen, und das (zumindest mit Blick auf die erste Stichwahl) relativ klar. Den Sieg holte Alexander Van der Bellen, und das (zumindest mit Blick auf die erste Stichwahl) relativ klar.

Diese Bundespräsidentenwahlen, und der Plural war hier wirklich angebracht, waren absolut historisch: zuerst das Waterloo für Rot und Schwarz, ein Fünftel aus dem Stand für Irmgard Griss, die es knapp nicht in die Stichwahl schaffte, der Kanzlerwechsel von Faymann zu Kern als Folge des SP-Debakels, dann der Fotofinish-Wahlkrimi zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer in Stichwahl eins, FPÖ-Einspruch und Aufhebung der Wahl durch die Verfassungsrichter, dann das Wahlkarten-Theater samt Verschiebung.

In Summe ein Wahlkampf, der seit den ersten Kandidaten-Nennungen mehr als ein Jahr gedauert hat, der beinhart und von manchen Anhängern in den sozialen Netzwerken weit unter der Gürtellinie geführt wurde, der Österreich stark polarisiert und viele Gräben aufgerissen hat.

Nicht wenige sahen Norbert Hofer für die gestrige Entscheidung als leichten Favoriten, bis zuletzt auch die Wettbüros. Den Sieg holte aber doch Alexander Van der Bellen, und das (zumindest mit Blick auf die erste Stichwahl) relativ klar. Ihm gelang es offenbar besser, noch einmal zu mobilisieren. Und vielen galt der bedächtige Professor offenbar als berechenbarere Variante.

Beide Kandidaten, Van der Bellen und Hofer, haben historische und weit über dem sonstigen Parteipotenzial von FPÖ und noch mehr der Grünen liegende Ergebnisse eingefahren. Freuen wird sich Hofer darüber aber vorerst wohl kaum, zumal die Chance auf den Sieg zum Greifen nahe schien. Van der Bellen wiederum wird nach der Sieges-Euphorie, die er jetzt nach Ende Mai bereits zum zweiten Mal erlebt, spätestens mit Amtsantritt vor einer großen Aufgabe stehen:

Damit fast alle Leute, wie er es sich gestern wünschte, einmal „unser Bundespräsident“ sagen, muss er mithelfen, die aufgerissenen Gräben wieder zuzuschütten. Van der Bellen gewann das Duell, tatsächlich gewählt hat ihn (inklusive Nichtwählern) nicht viel mehr als ein Drittel aller Stimmberechtigten. Und viele der Kreuzerl am Stimmzettel (wie auch bei Hofer) waren zudem auch noch Leihstimmen gegen den jeweils anderen Kandidaten.

Das ohnehin vielerorts in Frage gestellte Amt des Bundespräsidenten hat durch den Wahlkampf und die Begleitumstände gelitten. An Van der Bellen wird es liegen, hier wieder Boden gutzumachen. Es geht weniger darum, dauernd Regierungen zu entlassen oder nicht anzugeloben, wie dies beide Kandidaten in den Raum gestellt haben, sondern zu verbinden und wichtige Leitlinien vorzugeben. Auch wenn Hofer den Sieg verpasste, war die gestrige Wahl eines sicher nicht: ein Freibrief für die Regierung, so weiterzuwursteln und zu streiten wie bisher.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Manfred Werner/Tsui - CC by-sa 3.0, CC BY-SA 3.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Alois Vahrner
05.12.2016

Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte feiern 25-jähriges Jubiläum

Seit 25 Jahren eine Institution: Die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte beschäftigen langzeitarbeitslose Menschen, um ihnen die Chance auf einen festen Arbeitsplatz zu ermöglichen. Seit 25 Jahren eine Institution: Die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte beschäftigen langzeitarbeitslose Menschen, um ihnen die Chance auf einen festen Arbeitsplatz zu ermöglichen.

3500 langzeitarbeitslose Menschen erhielten Chance auf Einstieg ins Erwerbsleben

Dornbirn, 2. Dezember 2016 – Aus dem ehemaligen Haus der jungen Arbeiter von Kaplan Emil Bonetti ist in den vergangenen 25 Jahren ein modernes soziales Unternehmen geworden. Die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte betreiben mehrere Werkstätten und bieten Dienstleistungen an. Mehr als 300 langzeitarbeitslose Menschen finden hier jährlich eine vorübergehende Beschäftigung, gut ein Drittel davon schafft den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt.

Kurz nach der Gründung nahm das „Haus der jungen Arbeiter“ 1992 erstmals zehn Personen auf. Seither stieg die Zahl der kurzfristig Beschäftigten kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr waren bei den Kaplan Bonetti Arbeitsprojekten 360 langzeitarbeitslose Menschen tätig. „Mit der Anzahl der Arbeitssuchenden sind die organisatorischen wie inhaltlichen Herausforderungen gewachsen“, schildert Cornelia Matt, Geschäftsführerin der Kaplan Bonetti Sozialwerke, anlässlich der 25-Jahrfeier der Arbeitsprojekte am Freitagnachmittag. Helmut Johler, seit 16 Jahren Leiter der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte, präzisiert: „Zu Kaplan Bonettis Zeiten waren es junge Hausbewohner. Heute beschäftigen wir immer mehr Menschen mit fehlenden Bildungsabschlüssen, gesundheitlichen Einschränkungen und vor allem immer mehr Ältere.“

Mehr als die Hälfte aller vorübergehend Beschäftigten ist inzwischen über 50 Jahre alt, über ein Viertel davon über 55. „Diese Menschen wollen arbeiten. Deshalb verfolgen wir das Ziel, die durchschnittliche Verweildauer zu verlängern, um ihre Vermittlungschancen zu erhöhen. Für die, die keine feste Stelle finden, sollten Dauerarbeitsplätze am zweiten Arbeitsmarkt geschaffen werden“, so Johler.

Die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte haben in den vergangenen 25 Jahren insgesamt rund 3500 Personen die Chance gegeben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Derzeit leiten zwölf fix angestellte Schlüsselkräfte etwa siebzig Arbeiterinnen und Arbeiter an, die durchschnittlich 4,5 Monate beschäftigt sind. Bis zu 90 langzeitarbeitslose Menschen gleichzeitig können aufgenommen werden. Etwa ein Drittel aller Frauen und Männer schafft den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt und damit in ein selbstständiges Leben.

Zukunftsperspektiven entwickeln

Neben dem vorübergehenden Arbeitsplatz erhalten die Menschen Unterstützung von Sozialarbeitern der Kaplan Bonetti Beratungsstelle. Die Probleme, die mit einer Arbeitslosigkeit oft einhergehen, sind vielfältig: Verschuldung, Wohnungsnot oder gesundheitliche Einschränkungen. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedürfen einer besonderen Hilfestellung und sind wenig belastbar. Wir führen sie deshalb Schritt für Schritt an ihre persönlichen Leistungsmöglichkeiten heran“, erklärt Helmut Johler.

In Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt und einer Physiotherapeutin haben die Arbeitsprojekte im Jahr 2015 eine Initiative zur betrieblichen Gesundheitsförderung ins Leben gerufen. Die Frauen und Männer können auch an Weiterbildungskursen teilnehmen. Dazu gehören Deutsch- und Staplerkurse, Kurse zu Gesundheit und Ernährung, Bewerbungstrainings, Unterstützung beim Führerschein oder interne Qualifizierungsmaßnahmen am Arbeitsplatz.

Treue Kunden

Neben der Tischlerei, Wäscherei, Altmetall-Recycling und Komplettierungsstationen bieten die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte auch Arbeitsplätze für Verpackungs-, Umverpackungs- und Sortierungsarbeiten an. Der Dienstleistungsbereich umfasst Gartenarbeiten, Reinigungsdienste sowie Räumungen.

Kunden der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte sind Gemeinden, Unternehmen und Private. Zu den wichtigsten langjährigen Partnern aus der Industrie zählen derzeit Grass Beschläge, Zumtobel Lighting, Kaufmann Werkzeugbau, Hirschmann Automotive und Ulmer/Haberkorn. Für die Firma Meusburger Georg GmbH, einer der treuesten Tischlereikunden, fertigen die Arbeitsprojekte jährlich rund 80.000 Paletten. Dienstleistungen nehmen ASFINAG, Gemeinden wie Alberschwende und Egg sowie mehrere Pfarreien in Anspruch.

Vom Arbeiterhotel zum Sozialen Unternehmen

1953 wurde der Gemeinnützige Verein der Freunde des Hauses der jungen Arbeiter gegründet. Ziel war es, in Dornbirn ein Wohnheim und eine Anlaufstelle für Jungarbeiter aus Kärnten und der Steiermark zu errichten. 1957 übernahm der junge Kaplan Emil Bonetti die Leitung. Bewohner des „Arbeiterhotels“, wie es zu jener Zeit hieß, waren zunächst Menschen aus österreichischen Bundesländern, die in den 60er- und 70er-Jahren allmählich von Migranten aus der Türkei und Ex-Jugoslawien abgelöst wurden. Später nutzten zunehmend sozial Benachteiligte das Angebot.

Ab Ende der 80er-Jahre bemühte sich Emil Bonetti darum, seine Schützlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 1991 gründete er den Verein Arbeitsprojekt Haus der jungen Arbeiter, in dem die vorübergehend Beschäftigten einfachen industriellen Komplettierungsarbeiten und Tischlerarbeiten nachgingen. 2009 wurde die Kaplan Bonetti gemeinnützige GmbH gegründet. Diese vereinigt die Wohn- und Arbeitsprojekte sowie die seit 2009 bestehende Beratungsstelle unter einem Dach. Seit April 2013 befinden sich auch die Arbeitsprojekte selbst „unter einem Dach“. Heute in der Schlachthausgasse angesiedelt, waren die Werkstätten zuvor auf drei Standorte verteilt.

Info: www.kaplanbonetti.at

Fact-Box Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte

• Anzahl Beschäftigte in 25 Jahren: insgesamt rund 3500

• Durchschnittlich Beschäftigte pro Jahr: rund 300

• Rund 2/3 Männer, 1/3 Frauen

• 54 % aller Beschäftigten sind über 50 Jahre, 27 % davon über 55

• Anzahl Beschäftige in Jahren (Auszug):

1992 – 10 Beschäftigte

1993 – 19

2001 – 47

2007 – 133

2009 – 169

2011 – 280

2013 – 337

2015 – 360

• Anzahl Beschäftigte, die im Kaplan Bonetti Haus leben: durchschnittlich 40 Personen; Rest sind vom AMS zugewiesene Personen (für Arbeitstrainings bzw. vorübergehende Arbeitsstelle)

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Kaplan Bonetti Sozialwerke, Mag. Cornelia Matt, Telefon +43/5572/23061-79, cornelia.matt@kaplanbonetti.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Kaplan Bonetti Sozialwerke
21.11.2016

Hoher Staatsanteil bei Kfz-Zulassungsgebühr ist überholt

Gebühren ohne Gegenleistung sind nicht gerechtfertigt Gebühren ohne Gegenleistung sind nicht gerechtfertigt

Am Freitag endete die Begutachtungsfrist für das Verwaltungsreformgesetz. Auch im Kraftfahrgesetz (KFG) sind einige positive Änderungen vorgesehen. Ein aus Sicht des ÖAMTC bereits längst überfälliger Punkt – die Gebührenverrechnung im Zuge einer Kfz-Zulassung – bleibt jedoch bestehen. Insgesamt belastet eine Fahrzeuganmeldung – abgesehen von den Kosten der Kennzeichentafeln – den österreichischen Autofahrer derzeit mit 169,10 Euro. "Davon muss man aktuell 118,90 Euro Gebühr – also über 70 Prozent – an den Staat zahlen, ohne dafür auch nur irgendeine Gegenleistung zu erhalten", kritisiert ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer. "Gebühren sollten aber im Sinne der Kostenwahrheit nur dann verrechnet werden, wenn ihnen eine konkrete Leistung gegenüber steht."

Besonders deutlich wird dieser Missstand vor allem dann, wenn der Zulassungsbesitzer seinen Wohnsitz von einem politischen Bezirk in einen anderen verlegt. "Auch in diesem Fall wird die Gebühr in voller Höhe fällig. Betroffene Fahrzeugbesitzer ärgert das maßlos", stellt der ÖAMTC-Rechtsexperte fest. "Jeder versteht, dass angemessene Kosten für neue Kennzeichentafeln mit geändertem Behördenkürzel fällig werden, aber die fast 120 Euro werden von unseren Mitgliedern als ungerechtfertigtes Körberlgeld für die Republik angesehen."

Die Verwaltungsreform und notwendige Anpassungen können und sollten auch zu Vergünstigungen für die Bürger führen. "Dabei geht es in erster Linie auch um die Beseitigung von Belastungen, denen keine relevante Gegenleistung des Staates gegenüber steht", betont der ÖAMTC-Chefjurist. "Im Moment hat es den Anschein, dass gerade jene Bereiche 'reformiert' werden, wo Aufwand oder Leistung ausgelagert werden können, die entsprechenden Einnahmen aber der öffentlichen Hand bleiben."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.12.2016

Symphonieorchester stellt neue CD mit Chefdirigent Gérard Korsten vor

Thomas Heißbauer (Geschäftsführer Symphonieorchester),Gerhard Hamel (Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg), Manfred Schnetzer (Präsident des Symphonieorchesters), Wolfgang Burtscher (Vizepräsident des Symphonieorchesters) (von links nach rechts).  (Copyright: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg) Thomas Heißbauer (Geschäftsführer Symphonieorchester),Gerhard Hamel (Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg), Manfred Schnetzer (Präsident des Symphonieorchesters), Wolfgang Burtscher (Vizepräsident des Symphonieorchesters) (von links nach rechts). (Copyright: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg)

„Aus der neuen Welt“ und Symphonische Variationen von Antonin Dvorăk

Bregenz/Rankweil, 30. November 2016 – Erfreuliches präsentierte das Symphonieorchester Vorarlberg am Mittwoch in der Volksbank Zentrale Rankweil. Zum einen stellte es die neue CD vor: den ersten Tonträger unter der Leitung von Chefdirigent Gérard Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk. Zum anderen gaben das Symphonieorchester und die Volksbank Vorarlberg die Verlängerung ihrer Partnerschaft bis 2020 bekannt.

Als Partner sehen sich das Symphonieorchester Vorarlberg und dessen Hauptsponsor die Volksbank Vorarlberg. Gemeinsam luden deshalb Thomas Heißbauer, Geschäftsführer Symphonieorchester Vorarlberg und Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg, zum Pressegespräch in die Volksbank Zentrale in Rankweil. Die Hauptthemen waren: die Fortsetzung der Sponsoring-Kooperation bis 2020 und die erste CD-Aufnahme des Orchesters unter der Leitung von Chefdirigent Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk.

Das Symphonieorchester informierte zudem über die positive Entwicklung der Abonnentenzahlen.

Die Programme der Abokonzerte finden darüber hinaus nicht nur in Vorarlberg regen Anklang. In der Saison 2016/17 gastiert das Symphonieorchester insgesamt viermal im In-und Ausland.

Nachhaltige Partnerschaft

Seit 2009 ist die Volksbank Vorarlberg Partner des Symphonieorchesters. Eine langjährige Kooperation, die für Volksbank Vorstandsvorsitzenden Gerhard Hamel mehr als reines Kultursponsoring ist. „Wir pflegen eine nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe. Als Genossenschaftsbank leben wir Regionalität, Weitsicht und Respekt. Eine so bedeutende heimische Institution wie das Symphonieorchester zu unterstützen, hat für uns oberste Priorität.“

Geschäftsführer Thomas Heißbauer sieht die Verlängerung des Vertrages ebenso als Zeichen der guten Partnerschaft:„ Das Symphonieorchester hat seit 2009 eine positive Entwicklung in qualitativer und inhaltlicher Hinsicht erfahren. Die Volksbank Vorarlberg honoriert als Hauptsponsor diesen Weg. Mit dieser Unterstützung sind langfristige Planungen möglich.“

Erster Tonträger mit Chefdirigent Gérard Korsten

Gérard Korsten ist seit 2005 Chefdirigent des Symphonieorchesters. Bis dato gab es keine CD-Aufnahme des Orchesters, die unter der Leitung von Korsten entstanden ist. „Es war mir ein Anliegen, mit der Neueinspielung von Antonin Dvorăks Kompositionen Symphonie Nr. 9 – „Aus der neuen Welt“ – und Symphonische Variationen, dieses Versäumnis nachzuholen. Umso größer ist die Freude über das Ergebnis“, führt Heißbauer aus.

Musikalische Schätze bewahren

Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Konzertmitschnitt aus dem Montforthaus Feldkirch. Das Programm des zweiten Abokonzertes der Saison 2015/16 wurde an zwei Abenden im vergangenen Dezember in Zusammenarbeit mit dem ORF Vorarlberg aufgezeichnet. Die CD ist beim Musik-Label VMS Musical Treasures erschienen. Seit seiner Gründung im Jahre 2002 sieht sich das Label als Entdecker und Bewahrer von musikalischen Schätzen.

Visitenkarte des Symphonieorchester Vorarlberg

Die beiden Werke Dvorăks sind bewusst gewählt. Sie erlauben den Musikern des Symphonieorchesters ihr ganzes Können zu entfalten. Geschäftsführer Heißbauer sieht die Aufnahme als „Visitenkarte“ des Klangkörpers.

Die Symphonie Nr. 9 (1893) – als „Aus der neuen Welt“ geläufig – verbindet böhmische und amerikanische Melodien mit Polka-Rhythmus und ursprünglichen Tänzen. Dvorăks Symphonische Variationen (1877) war zu seinen Lebzeiten seine best-rezensierte Tonschöpfung. Dennoch gibt es nur wenige Aufnahmen davon.

Abonnenten: positive Entwicklung

Weitere erfreuliche Entwicklungen verzeichnet das Symphonieorchester bei den Abonnentenzahlen. 1041 Abos – 47 mehr als im Vorjahr – konnten für den Konzertzyklus 2016/17 im Festspielhaus Bregenz verbucht werden. Die Abonnentenzahl für die Konzerte im Montforthaus Feldkirch hat mit 876 einen neuen Spitzenwert erreicht.

Rückblick und Vorschau

Ende Oktober begann die Konzertsaison. Neben den Auftritten im Montforthaus Feldkirch und im Festspielhaus Bregenz gab es zum Saisonauftakt Gastspiele im Konzerthaus Klagenfurt und im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg. Für Klagenfurt gibt es bereits eine Wiedereinladung in zwei Jahren.

2017 stehen weitere Gastspiele auf dem Terminkalender. Gemeinsam mit dem Kammerchor Feldkirch reist das Symphonieorchester am 10. März 2017 in den Kanton Glarus, Schweiz. Unter der Leitung von Benjamin Lack gelangt in Schwanden Haydns „Die Jahreszeiten“ zur Aufführung. Am 18. Mai 2017 tritt das Orchester gemeinsam mit Chefdirigent Gérard Korsten im Teatro Communale in Modena auf. Gespielt werden Werke von Haas, Mozart und Schubert.

Info: www.sov.at

Fact-Box:

Symphonieorchester Vorarlberg • Antonin Dvorăk

Gérard Korsten | Dirigent

Antonin Dvorăk: Symphonie Nr. 9 in e-moll op. 95, „Aus der Neuen Welt“ (1893)

Antonin Dvorăk: Symphonische Variationen op. 78

Live-Mitschnitt aus dem Montforthaus Feldkirch. Aufgenommen am 4. und 5. Dezember 2015

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg
17.11.2016

Raubkatze unter Strom: Der Elektro-Jaguar kommt 2018

 Jaguar I-PACE Concept Jaguar I-PACE Concept

Jaguar hat auf der Los Angeles Auto Show sein erstes elektrisch angetriebenes Fahrzeug enthüllt: Die Design-Studie I-PACE Concept. Sie ist der Fingerzeig in die elektrische Zukunft von Jaguar.

Das Jaguar I-PACE Concept liefert die fahrerorientierte Performance und Dynamik mit beindruckenden Daten: Die an Vorder- und Hinterachse angebrachten Elektromotoren erzeugen im Duett 400 PS und ein ab dem ersten Meter zur Verfügung stehendes Drehmoment von 700 Nm. Der elektrische Allradantrieb verhilft dem I-PACE Concept zu einem sicheren Fortkommen unter allen Witterungs- und Straßenverhältnissen.

Die Batterie mit 90 kWh Kapazität erlaubt eine Reichweite von über 500 km (im Norm-Fahrzyklus). Damit muss ein durchschnittlicher Pendler das Fahrzeug nur ein mal pro Woche aufladen! Soll das "Tanken" schnell gehen, kann die Batterie in nur 90 Minuten auf 80% ihrer Kapazität aufgeladen werden.

Design Direktor Ian Callum über das Fahrzeug: „Das I-PACE Concept ist eine radikal neue Definition des Themas Elektrofahrzeug. Die Studie steht für die nächste Generation elektrisch angetriebener Fahrzeuge. Dies ist mehr als nur eine Konzeptstudie. Vielmehr der Vorbote eines fünfsitzigen Serienmodells, das schon 2018 auf die Straße rollen wird. Es wird der erste rein elektrisch angetriebene Jaguar sein und ein neues Kapitel in der Geschichte unserer legendären Marke aufschlagen.”

Der britische Konzern Jaguar Land Rover arbeitet mit Hochdruck an einer saubereren Zukunft für das Automobil. Dazu werden künftig neben weiter abgasoptimierten Benzin- und Dieselmotoren verstärkt batterieelektrische Antriebe, Plug-in-Hybride und Mild Hybrid-Systeme beitragen. Bis 2020 will das Unternehmen laut CEO Dr. Ralf Speth seinen Kunden in der Hälfte aller Fahrzeuge die Option einer Elektrifizierung anbieten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jaguar
14.08.2016

Die Welt gerät aus den Fugen

Die Welt gerät aus den Fugen Die Welt gerät aus den Fugen

Die angespannte Situation in allen Teilen der Welt muss selbst eingefleischten Optimisten schwer zu denken geben.

Europa ist umgeben von Krieg, Terror, korrupten Regimes und unberechenbaren Diktatoren. Doch statt zusammenzurücken, driftet die EU auseinander.

In der Ukraine, direkt vor den Toren Europas, rumort es schon wieder. In der Türkei schaltet und waltet Präsident Erdogan, wie er gerade will. Auf den Philippinen nennt der dortige Präsident Duterte den Papst einen „Hurensohn“ und ruft dazu auf, Drogendealer kurzerhand zu erschießen. In Syrien geht Staatschef Baschar al-Assad mit Giftgas gegen sein Volk vor, während gleichzeitig islamistische Mördertruppen der IS-Miliz von Syrien und vom Irak aus nicht nur den Nahen Osten, sondern auch Nordafrika und Europa (Paris, Brüssel) mit einer blutigen Serie von Anschlägen überziehen.

In Afghanistan vergeht nahezu kein Tag ohne Anschlag, auch in Beirut, früher als Paris des Ostens berühmt, bestimmt der Terror das Leben. In Nordkorea dirigiert Staatschef Kim Jong-un ein umfangreiches Atom-und Raketenprogramm, in den USA könnte mit Donald Trump ein Mann ins Präsidentenamt gehievt werden, der dem Nordkoreaner in Sachen völliger Unberechenbarkeit in nichts nachsteht. In zahlreichen afrikanischen und südamerikanischen Staaten sind korrupte, oft sogar kriminelle Systeme an der Macht. In Europa schließlich bescheren Flüchtlingskrise und die jüngsten Attentate dem rechten Lager politischen Rückenwind von noch nicht gekannter Qualität.

Diese bedrohliche Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, könnte im Gegenteil beinahe beliebig erweitert werden. Es hat tatsächlich den Anschein, als ob die Welt komplett aus den Fugen gerät. Das muss selbst eingefleischte Optimisten nachdenklich stimmen. Europa sollte in dieser Phase eigentlich zusammenrücken, driftet aber im Gegenteil auseinander. Wer das will, nimmt in Kauf, dass die Insel der Seligen, die Europa trotz allem noch ist, bald Vergangenheit ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Mario Zenhäusern
06.11.2016

Spritpreise ziehen weiter deutlich an

Spritpreise ziehen weiter deutlich an Spritpreise ziehen weiter deutlich an

Wie bereits in den vergangenen Monaten hält der Aufwärtstrend bei den Spritpreisen an: In den ersten drei Oktober-Wochen kam es im Wochenvergleich zu Preissteigerungen von bis zu 2,2 Cent je Liter. Im Schnitt war Super im Oktober um 2,8 Cent, Diesel um 3,8 Cent teurer als im September.

Die Analyse der ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperten zeigt auch, dass das Tanken seit Jahresbeginn deutlich teurer geworden ist. Im Vergleich zum Jänner 2016 kostet Super im Schnitt inzwischen 7,1 Cent mehr, was bei einer 50-Liter-Füllung ein Plus von 3,6 Euro ausmacht. Tankt man Diesel, muss man seit Jahresbeginn für einen Liter sogar um 12,1 Cent mehr hinlegen, bei einer 50-Liter-Füllung sind das immerhin sechs Euro.

Die deutlichen Preissteigerungen machen sich auch im Jahresvergleich bemerkbar. Gegenüber Oktober 2015 wurde Super um 0,5 Prozent, Diesel um 1,2 Prozent teurer. Damit verliert sich auch die preisdämpfende Wirkung von Kraftsoffen auf die Inflation. Positiv ist anzumerken, dass es trotz der gestiegenen Kraftstoffpreise vereinzelt nach wie vor Tankstellen gibt, die den Liter Diesel um unter einen Euro anbieten. Bei Super liegen die Tiefstwerte hingegen knapp unter 1,07 Euro.

Aufgrund der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Topaktuelle Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Auch Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: ÖAMTC
18.06.2016

Karl-Heinz Grasser blitzt mit Klage ab

Ehemaliger Finanzminister wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und Brettspiel „KHG“ vom Markt nehmen lassen Ehemaliger Finanzminister wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und Brettspiel „KHG“ vom Markt nehmen lassen

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit seiner Klage gegen Christian Felsenreich und Klaus Hofegger abgeblitzt. Die beiden haben das Brettspiel „KHG“ („Korrupte Haben Geld“) entwickelt und auf den Markt gebracht, worauf ihnen Grasser unter anderem „Verletzung seines Namens- und Persönlichkeitsrechtes“ vorwarf und das Spiel per Gerichtsbeschluss vom Markt nehmen lassen wollte.

Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen wies Grassers Klage nun in erster Instanz ab. Laut der „profil“ vorliegenden (nicht rechtskräftigen) Entscheidung stellt die Ausgestaltung des Spiels „keinen rechtswidrigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Klägers“ dar. „Wenn man nun den Kerngehalt des gegenständlichen Spiels … betrachtet, ergibt sich lediglich, dass der Kläger als eine von 35 in den letzten Jahren in Österreich mit Korruption in Verbindung gebrachten Personen dargestellt wird. Wie … herausgearbeitet, ist dies jedoch im Hinblick auf die gesamte Vorgeschichte des Klägers jedenfalls zulässig und kann unabhängig davon, ob der Bezeichnung ,KHG‘ nun ein namensäquivalenter Kennzeichnungswert zuerkannt wird oder nicht, jedenfalls nicht als unerlaubter Eingriff in ein Persönlichkeitsrecht des Klägers betrachtet werden“, so Richterin Marianne Kodek.

Grasser, vertreten durch Anwalt Peter Zöchbauer, geht in Berufung. „Diese Entscheidung ist aus mehreren Gründen falsch: KHG ist sehr wohl ein Name, das schreibt das Gericht ja selber“, erklärt Zöchbauer. „Die Bezeichnung des Spiels ist folglich ein unzulässiger Namensgebrauch.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jacquelinekato Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert
26.06.2016

Umfrage: Nur knappe Mehrheit glaubt noch an korrekte Bundespräsidentenwahlen

Umfrage: Nur knappe Mehrheit glaubt noch an korrekte Bundespräsidentenwahlen Umfrage: Nur knappe Mehrheit glaubt noch an korrekte Bundespräsidentenwahlen

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Korrektheit von Wahlen massiv erschüttert. Nur mehr eine knappe Mehrheit (53%) glaubt, dass es bei Bundespräsidentenwahlen sauber zugeht. 18% vertrauen überhaupt nicht darauf und 21% eher nicht. (8% haben dazu keine Meinung.)

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage sind nicht alle Ebenen gleich betroffen. Immerhin zwei Drittel (74%) gehen davon aus, dass Gemeinderatswahlen korrekt ablaufen, bei Landtagswahlen sind es 70%, bei Nationalratswahlen 61% und bei EU-Wahlen 55% der Befragten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.11.2016

Österreicher vertrauen ihren Medien mehr als EU-Durchschnitt

Als besonders zuverlässig gelten dabei in Österreich das Radio (79% zuverlässig, EU28: 66%), Fernsehen (77%, EU28: 55%) sowie Zeitungen (66%, EU28, 55%). Als besonders zuverlässig gelten dabei in Österreich das Radio (79% zuverlässig, EU28: 66%), Fernsehen (77%, EU28: 55%) sowie Zeitungen (66%, EU28, 55%).

Die Österreicher vertrauen ihren Medien mehr als der EU-Durchschnitt, und zwar entlang aller Medienformen. Das ergab eine heute von der EU-Kommission veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage zu Medienpluralismus und Demokratie (Spezial Eurobarometer 452). So gaben 72% der Befragten in Österreich an, dass ihrer Ansicht nach die nationalen Medien vertrauenswürdige Informationen anbieten. EU-weit sagen das nur 53%. Als besonders zuverlässig gelten dabei in Österreich das Radio (79% zuverlässig, EU28: 66%), Fernsehen (77%, EU28: 55%) sowie Zeitungen (66%, EU28, 55%). "Einzig soziale Medien, Blogs und Videoportale werden nur von vier von zehn Befragten als vertrauenswürdig eingestuft. Dennoch ist die Beteiligung an Diskussionen im Internet entlang aller Altersgruppen und sozialer Schichten höher als im EU-Durchschnitt: 52% aller Befragten in Österreich geben an, dass sie Kommentare oder Artikel im Internet, Netzwerken oder Blogs posten, während es EU-weit gerade einmal 28% sind.

Für Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Österreich sind diese Zahlen ein deutlicher Beleg für den hohen Stellenwert, den Medien in Österreich genießen: "In einer immer komplexeren Welt ist professioneller Journalismus umso wichtiger, um Fakten und Unwahrheiten voneinander zu trennen. Das hohe Medienvertrauen in Österreich bringt daher auch Verantwortung für die Medienunternehmen mit sich." Er fügte hinzu: "Es geht mehr denn je darum, Sachverhalte zu prüfen und zu erläutern, während andere in den Sozialen Medien ohne Rücksicht auf die Wahrheit mit allen Mitteln Shares und Likes produzieren."

Für das Spezial-Eurobarometer wurden zwischen dem 24.09. und 2.10. insgesamt 1.026 Personen befragt, EU-weit knapp 28.000 Personen. Mit den Eurobarometern erhebt die EU seit über 40 Jahren das Meinungsbild zu vielfältigen Themen in der Europäischen Union und ihren Mitgliedsländern.

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24.11.2016

"trend": Österreicher sind mehrheitlich für staatliche Investitionen auf Pump

Die Prioritäten, mit welchen Investitionen die Konjunktur angekurbelt werden soll, sind dabei eindeutig: 67 Prozent der Befragten erachten den Bedarf bei Schulgebäuden hoch, 55 Prozent bei Landes- und Gemeindestraßen. Die Prioritäten, mit welchen Investitionen die Konjunktur angekurbelt werden soll, sind dabei eindeutig: 67 Prozent der Befragten erachten den Bedarf bei Schulgebäuden hoch, 55 Prozent bei Landes- und Gemeindestraßen.

Staatliche, schuldenfinanzierte Infrastrukturprogramme werden nicht nur in Europa diskutiert – seit der kommende US-Präsident Donald Trump seine bis zu eine Billion Dollar schwere Offensive zur Erneuerung von Innenstädten, Brücken, Straßen und Schulen angekündigt hat, ist das Thema in der gesamten politischen Welt des Westens en vogue. Doch ist investieren auf Pump, wenn es um Infrastruktur geht, eine gute Idee? Ja, sagen die Österreicher mehrheitlich.

Laut einer Umfrage des Linzer Market-Instituts für den trend befürworten 69 Prozent den Grundansatz, wobei 15 Prozent klar „ja“ und 54 Prozent „eher ja“ sagen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe. Die Prioritäten, mit welchen Investitionen die Konjunktur angekurbelt werden soll, sind dabei eindeutig: 67 Prozent der Befragten erachten den Bedarf bei Schulgebäuden hoch, 55 Prozent bei Landes- und Gemeindestraßen. Geld in den Ausbau des Autobahnnetzes zu stecken, halten hingegen nur 32 Prozent für vordringlich. Nur 26 Prozent sehen Investitionen in die Infrastruktur für autonomes Fahren dringend nötig. Der Ausbau von Breitband-Internet ist den Österreichern bereits wichtiger als jener der Stromnetze.

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05.12.2016

Weltneuheit von LEDON erhöht Sicherheit vor Einbruch

Die automatische Beleuchtung mit LEDON Guard hilft, dass die Aufmerksamkeit von Einbrechern nicht auf ein unbeleuchtetes Haus fällt. Die automatische Beleuchtung mit LEDON Guard hilft, dass die Aufmerksamkeit von Einbrechern nicht auf ein unbeleuchtetes Haus fällt.

LED-Lampe „Guard“ simuliert Anwesenheit durch automatisches Ein- und Ausschalten

Lustenau, 5. Dezember 2016 – Das neue Retrofit-LED-Leuchtmittel „Guard“ des österreichischen Anbieters LEDON simuliert die Anwesenheit der Hausbewohner durch automatisches Ein- und Ausschalten. Dadurch lässt sich einfach per Doppelklick am Lichtschalter die Sicherheit vor Einbrechern steigern.

Das Einschalten von Licht ist ein wesentliches Zeichen, um potentielle Einbrecher von ihrem Vorhaben abzubringen. Daher ist es sinnvoll, auch bei Abwesenheit möglichst mehrere Räume des Hauses zu beleuchten. Der LED-Anbieter LEDON aus Lustenau (Vorarlberg/Österreich) hat jetzt eine Innovation auf den Markt: „Guard“.

Einfache Bedienung

Mit Guard erübrigt sich das mühsame Hantieren mit externen Steuergeräten wie Zeitschaltuhren oder Apps. Direkt am Leuchtmittel wird einmal per Schalter der Raumtyp – Wohn-, Bade- oder Schlafzimmer – eingestellt. Dann wird die Lampe in die bestehende Fassung geschraubt. Per Doppelklick auf den Lichtschalter ist sie aktiviert und schaltet sich automatisch bei Beginn der Dämmerung ein und nach einiger Zeit aus. Das An- und Ausschalten erfolgt dabei in Abhängigkeit des konkreten Nutzungsverhaltens sowie der Nachtlänge. So wird die Anwesenheit der Bewohner glaubhaft suggeriert. „Guard leistet einen wichtigen Beitrag zur Einbruchsprävention“, zeigt sich LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss überzeugt: „Eine LED-Lampe verhindert keinen Einbruch, der Beleuchtung kommt beim Schutz vor Einbrüchen jedoch eine entscheidende Bedeutung zu. Diesem Umstand trägt unsere neue Lichtlösung intelligent und wirkungsvoll Rechnung.“

Einbrüche nehmen zu

Die Anzahl der Einbrüche hat in Deutschland in den letzten fünf Jahren um über ein Drittel zugenommen. Durchschnittlich findet alle drei Minuten ein Einbruch statt.[1] In den Wintermonaten steigen insbesondere die Dämmerungseinbrüche. In Österreich nehmen diese zwischen Oktober und Dezember um 100 Prozent zu. [2] Die Schweizerische Kriminalprävention warnt eindrücklich: „Ein Haus, das auch am Abend komplett dunkel bleibt, womöglich mehrere Abende in Folge, signalisiert einem Einbrecher, dass es momentan nicht bewohnt wird.“[3]

Modernes Licht

Neben der Zusatzfunktion ist „Guard“ natürlich auch ein energiesparendes Retrofit-Leuchtmittel mit einer Helligkeit von 800 Lumen bei 10 Watt Leistungsaufnahme. Es spendet warmes, angenehmes und sehr natürliches Raumlicht. Darüber hinaus ist es dank einer Lebensdauer von 25.000 Betriebsstunden sehr nachhaltig. Bei einer angenommenen Leuchtdauer von 1.000 Stunden im Jahr sind das 25 Jahre. LEDON untermauert dieses Qualitätsversprechen mit einer Herstellergarantie von fünf Jahren.

LEDON Guard ist im 3er-Set zum Vorteilspreis von 99,99 Euro oder einzeln um 39,99 Euro – unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer – erhältlich und kann ab sofort unter www.ledon-guard.com vorbestellt werden.

[1] Quelle: GDV-Einbruch-Report 2016

[2] Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2734519/

[3] Quelle: http://skppsc.ch/cms/de/gemeinsam-gegen-einbruch/

Info: http://www.ledon-guard.com/

Factbox LEDON „Guard“

- Einbruchsprävention durch automatische Lichtsimulation

- Intelligente Lichtsteuerung komplett in der Lampe integriert

- Keine Zeitschaltuhr oder App notwendig – Aktivierung über Lichtschalter

- nicht dimmbar

- 10 Watt Leistungsaufnahme

- Helligkeit 800 Lumen

- 25.000 Stunden Betriebsdauer

- Fünf Jahre Herstellergarantie

- Erhältlich zum Vorteilspreis im 3er-Set

Factbox LEDON

Die LEDON Lamp GmbH wurde 2009 vom Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel gegründet. Das Start-up entwickelte zunächst LED-Lampen für Endverbraucher, die sogenannte „Retrofit“-Range zum Austausch für traditionelle Leuchtmittel. In diesem Bereich zählt es zu den bedeutendsten österreichischen Anbietern. Seit 2012 ist das Unternehmen in Privatbesitz. 2016 wurden professionelle LED-Lichtlösungen für Gewerbe und Industrie ins Sortiment aufgenommen.

Das Unternehmen mit derzeit 23 Mitarbeitern hat seinen Sitz in Lustenau (Vorarlberg/Österreich). Geschäftsführer ist Reinhard Weiss. Der Vertrieb von LEDON LED-Lichtlösungen erfolgt über ausgewählte Vertriebspartner in zahlreichen Ländern Europas. Gleichzeitig können LED-Lampen über den unternehmenseigenen Onlineshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz bezogen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: LEDON
05.12.2016

NEOS: ORF-Einnahmen aus Rundfunkgebühr steigen seit Jahren

ORF-Einnahmen aus Rundfunkgebühr steigen seit Jahren ORF-Einnahmen aus Rundfunkgebühr steigen seit Jahren

Wie heute - nur einen Tag nach der Bundespräsidentschaftswahl - bekannt wurde, scheint ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz Mitte Dezember eine Erhöhung der Rundfunkgebühren um 1,25 Euro (7,7 Prozent) ab 1. Mai 2017 beim ORF-Stiftungsrat einzureichen. Der ORF argumentiert die Erhöhung mit einer längst fälligen Inflationsanpassung, obwohl damit tatsächlich ein Budgetloch in der Größenordnerung von ca. 40 Millionen Euro geflickt werden soll. Damit hat der ORF den Faktencheck nicht bestanden. Der ORF hat durch die Inflation nämlich keine Einnahmenverluste aus Programmentgelten.

„Das Gegenteil ist der Fall: Durch Bevölkerungszuwachs und weniger Schwarzseher hat der ORF in den letzten zehn Jahren sogar steigende Einnahmen aus der Rundfunkgebühr, die die Inflation bei Weitem wettmachen,“ so NEOS-Mediensprecher Niko Alm, der die Zahlen zu steigenden Gebühreneinnahmen direkt von der GIS erfragt hat und die das Argument der Inflationsanpassung völlig entkräften. „Dass der ORF hier die Bevölkerung mit eigener Faktenunsicherheit täuscht, ist bedauerlich. Die Einnahmen des ORF aus Programmentgelten sind in den letzten zehn Jahren um 30,2 Prozent von 444,2 Mio. Euro auf 578,4 Mio. Euro gestiegen. Die Inflation im selben Zeitrum betrug 18,8 Prozent.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Parlamentsklub der NEOS
06.07.2016

Personal- und Organisationsentwicklung: DiaLogos und Develor werden Partner

DiaLogos-Gründer und geschäftsführende Gesellschafter Lydia und Arnaldo Romanos-Hofer. DiaLogos-Gründer und geschäftsführende Gesellschafter Lydia und Arnaldo Romanos-Hofer.

Strategische Partnerschaft soll Unternehmen im deutschsprachigen Raum bessere Chancen in Mittel- und Zentraleuropa eröffnen

Lustenau/Wien, 6. Juli 2016 – Die österreichische Unternehmensberatung DiaLogos geht eine strategische Partnerschaft mit der aus Ungarn stammenden Develor-Gruppe ein. Damit können international tätige Unternehmen ihre Personal- und Organisationsentwicklungsprojekte im gesamten deutschsprachigen Raum sowie in Zentral- und Osteuropa koordiniert umsetzen. Develor ist mit 100 Seniorberatern in 30 Ländern eines der führenden Unternehmensberatungs-Netzwerke.

Die strategische Partnerschaft der Beratungsfirmen DiaLogos und Develor eröffnet international tätigen Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie in Zentral- und Osteuropa neue Perspektiven: Sie können Projekte im Bereich Human Resources und Organisationsentwicklung in über 30 Ländern umsetzen.

„Der Vorteil für unsere Kunden ist, dass wir Programme mit dem Headquarter des jeweiligen Unternehmens entwickeln und sie standardisiert in der jeweiligen Landessprache der Niederlassung ausrollen“, schildert Arnaldo Romanos-Hofer, geschäftsführender Gesellschafter von DiaLogos. „Dank der Präsenz von Experten vor Ort können wir auch auf die teils großen kulturellen Unterschiede zwischen den Ländern eingehen und auf diese Weise noch effizienter und effektiver zum Nutzen unseres Auftraggebers arbeiten.“

Internationales Netzwerk

DiaLogos ist ein international und interdisziplinär agierendes Consulting-Unternehmen. Die beiden Gründer beraten und begleiten vor allem international tätige Firmen im deutschsprachigen Raum. Mit seinen Büros in Lustenau (Vorarlberg) und Wien ist DiaLogos gut positioniert: Lustenau liegt im Vierländereck, jenes in Wien am Schnittpunkt zu Zentral- und Osteuropa mit 250 Headquarters.

Genau nach einem solchen Partner hat die Develor-Gruppe gesucht. Sie wurde 1992 gegründet und zählt mittlerweile über 100 Berater, Trainer und Coaches in 30 Ländern. Das Netzwerk reicht von Ungarn, Tschechien und Polen über Russland bis nach Aserbaidschan und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Partner ergänzen sich

Inhaltlich liegen die Schwerpunkte von Develor in den Bereichen Exzellenz im Verkauf, Customer Experience sowie Talentmanagement. Damit ergänzt sich das Portfolio gut mit jenem von DiaLogos, wo man unter anderem auch agiles Führen in VUCA-Umwelten (Volatility, uncertainty, complexity and ambiguity), gesundheitsfördernde Unternehmenskultur, Generationsmanagement und Critical Thinking am Tableau hat.

Der Kundenstock der neuen Partner umfasst vor allem Unternehmen aus den Bereichen Telekom, Informations- und Kommunikationstechnologie, Finanzdienstleistung, Automotive, Life Sciences, Elektro- und Metallindustrie, Verkehr/Logistik, Handel/Consumer Products und öffentlicher Sektor.

DiaLogos-Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin Lydia Romanos-Hofer ist überzeugt: „Mit unserer Grenzen überschreitenden Kooperation schaffen wir nicht nur einen wesentlichen Mehrwert für unsere Kunden, wir eröffnen gleichzeitig neue Horizonte und bauen Brücken zwischen Kulturen.“

Informationen: www.develor.at und www.dialogos.at

Fact-Box:

DiaLogos Unternehmensberatung

Die DiaLogos Unternehmensberatung GmbH wurde 1995 von Lydia und Arnaldo Romanos-Hofer gegründet, ist mit Büros in Lustenau (Vorarlberg) und Wien vertreten und hat bisher mit zahlreichen Partnern über 300 Personal- und Organisationsentwicklungsprojekte in 12 Ländern umgesetzt.

Die Develor International Ltd. ist ein 1992 gegründetes Netzwerk von 12 nationalen Beratungsunternehmen in Zentral- und Osteuropa. Für 300 Kunden in 30 Ländern werden Trainings, Beratungen und Coachings durchgeführt, in die bereits über 100.000 Teilnehmer/inne/n involviert waren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Lisa Matthis
13.10.2016

Mohren eröffnet Museum in der Mohren Biererlebniswelt

Historische Braugeräte gekoppelt mit neuester Ausstellungstechnik ergeben ein informatives Museumserlebnis. Historische Braugeräte gekoppelt mit neuester Ausstellungstechnik ergeben ein informatives Museumserlebnis.

Umfassende, interaktive und multimediale Ausstellung rund um das Thema Bier

Dornbirn, 12. Oktober 2016 – Ab 22. Oktober ist Vorarlberg um ein Museum reicher. Das Museum in der Mohren Biererlebniswelt wird nach eineinhalb Jahren Bauzeit eröffnet. Auf rund 700m2 und vier Etagen schuf Mohren gemeinsam mit dem Planungsbüro hämmerle.tschikof und Vogel Audiovision eine Ausstellung, die sich umfassend dem Thema Bier widmet.

Seit 1834 und in sechster Generation wird die Mohrenbrauerei von Familie Huber geführt. Als älteste aktive Vorarlberger Brauerei legt Mohren großen Wert auf die Vermittlung von Brau- und Bierwissen. Im Haus zum Mohren werden seit einigen Jahren Seminare, Workshops und kulinarische Veranstaltungen rund um die Materie Bier angeboten.

Mit der Eröffnung des Museums wird aus dem Haus zum Mohren die Mohren Biererlebniswelt. „Wir bieten hier unter anderem mit Creativ Brauerei und Bierseminaren das umfassende Biererlebnis für alle Sinne. Mit dem Museum schaffen wir zusätzlich einen Ort an dem Biergeschichte und Brauereiwissen bewahrt und weitergegeben wird“, erklärt Geschäftsführer Heinz Huber.

Von der Sammlung zum Museum

Circa 10.000 Objekte – von alten Bierflaschen zu brauhistorischen Geräten – hat Huber in über 30 Jahren gesammelt. Aus der Sammelleidenschaft ist die Idee für das Museum entsprungen. In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro hämmlere.tschikof GmbH und der Vogel Audiovision GmbH, wurde das Vorhaben vom Frühjahr 2015 bis Oktober 2016 umgesetzt.

Rund 1,8 Millionen, ohne öffentliche Förderung, investierten die Mohren Eigentümer in dieses Projekt. Ein klares Statement seitens der Gesellschafter für das Kulturgut Bier.

Tradition und Geschichte erlebbar machen

In der interaktiven und multimedialen Schau sind auf 700m2 und vier barrierefreien Etagen zahlreiche Stücke der Sammlung Huber zu sehen. „Mit unserem Herzstück – einer komplett erhaltenen Brauanlage aus dem 19. Jahrhundert – ist es uns gelungen, die lange Tradition des Brauens für alle Besucher erlebbar zu machen und die Geschichte lebendig werden zu lassen“, so Museums-Initiator Huber.

Im Museum werden den Besuchern sämtliche Bereiche des Brauereiwesens nähergebracht: Technik der Herstellung, Bier als Wirtschaftsfaktor, Bierkultur, Brauereiwesen im In- und Ausland, Bierkonsum, Umgang mit Bier und Biergeschichte mit dem Schwerpunkt Vorarlberg.

Information und Attraktion

Sowohl das Museum als auch die Mohren Biererlebniswelt in ihrer Gesamtheit sollen laut Mohren als Orte für kurzweilige Wissensvermittlung fungieren.

Info: www.mohrenbrauerei.at

Fact-Box:

Museum in der Mohren Biererlebniswelt

- Bauzeit: Frühjahr 2015- Oktober 2016

- Planung/Architektur/Bauleitung: hämmerle.tschikof GmbH

- Audiovisualisierung/ konzeptionelle Unterstützung: Vogel Audiomedia Gesellschaft m.b.H.

- Investitionssumme: ca. 1,8 Mio.

- Finanzierung: Mohren Gesellschaft, ohne öffentliche Förderungen

- Ausstellungsfläche: 700m2 auf 4 barrierefreien Etagen

- Jahresumsatz 2015: 23,4 Mio. (+1,5%)

- Beschäftigte: 115

- Lehrlinge: 2

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Mohrenbrauerei/Markus Gmeiner
26.08.2016

Überdurchschnittliche Ragweedpollensaison erwartet

 In Ostösterreich reagieren etwa 25-30% der PollenallergikerInnen auf Ragweed In Ostösterreich reagieren etwa 25-30% der PollenallergikerInnen auf Ragweed

Die Blüte des Ragweeds (auch Ambrosia oder Traubenkraut genannt) hat in den südöstlichen Nachbarländern Österreichs bereits begonnen. Südostwinde haben mit dem Ferntransport von dort frei gesetztem Ragweedpollen auch hier in Österreich für Belastung gesorgt. Im Laufe dieser Woche hat nun auch die lokale Blüte eingesetzt, die die Belastung rasch ansteigen lässt. Eine erste Belastungswelle mit sehr hohen Konzentrationen an Ragweedpollen steht kurz bevor. Die ExpertInnen des Österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien raten AllergikerInnen, die Pollenflugprognosen im Auge zu behalten.

In Ostösterreich reagieren etwa 25-30% der PollenallergikerInnen auf Ragweed. Die Blüte des Beifußes kann die Beschwerden verstärken, da beide Pflanzen zur Familie der Korbblütler gehören und eine Kreuzreaktion bestehen kann. Ebenso kann auch zu anderen Pflanzen derselben Familie wie Kamille, Arnika, Margerite, Chrysantheme oder Sonnenblume eine Kreuzreaktion auftreten. Betroffene PollenallergikerInnen könnten somit eine besonders belastende Unkrautpollensaison erleben: die Blüte des Beifußes war überdurchschnittlich und überlappt sich dieses Jahr mit der einsetzenden Ragweedblüte. Die gute Nachricht: Die Hauptblüte des Beifußes ist überstanden und die Konzentrationen an Beifußpollen in der Luft nehmen ab.

Feuchtwarmes Wetter brachte ideale Wachstumsbedingungen für Ragweed Die Belastung durch Ragweedpollen kommt durch den Ferntransport von Ragweedpollen aus anderen Ländern und die Blüte von lokalen Pflanzen zustande. „Ragweed hat durch das feuchtwarme Wetter im Sommer ideale Wachstumsbedingungen vorgefunden“, erklärt Katharina Bastl vom Österreichischen Pollenwarndienst, “dementsprechend gibt es dieses Jahr auch wieder ein häufigeres Vorkommen im Osten Österreichs im Vergleich zum vergangenen Jahr.“

Betroffen von der Ragweedblüte ist der Südosten Österreichs und die Bundesländer Burgenland, Wien, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Teile Oberösterreichs.

Belastungen von August bis Oktober

Im Schnitt beginnt die Ragweedpollensaison in den betroffenen Regionen Österreichs Mitte August und endet Mitte Oktober. Die ExpertInnen des Pollenwarndienstes schätzen die diesjährige Ragweedpollensaison als überdurchschnittlich ein, da die lokale Belastung wegen der günstigen Wachstumsbedingungen stärker ausfallen wird und zu Beginn der Saison eine Überschneidung mit der ausklingenden Beifußpollensaison stattfindet. Entscheidend sind aber auch Ausmaß und Häufigkeit des Ferntransportes, der im August und September die Belastungen mitbestimmen wird.

In der Ragweedpollensaison ist es besonders wichtig die Vorhersageservices des Österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien zu nutzen, um auch bei Ferntransportereignissen optimal vorbereitet zu sein.

Europaweit muss die Verbreitung von Ragweed im Auge behalten werden. Vor allem in Osteuropa sind die Belastungen erfahrungsgemäß besonders groß (Europakarten auf www.pollenwarndienst.at).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Brunga - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7761086
17.07.2016

Mehrheit will weder religiöse Symbole im Gerichtssaal noch Lehrerinnen mit Kopftuch

65% gegen Kopftuch, Kippa oder sichtbares Kreuz bei Richtern und Staatsanwälten 65% gegen Kopftuch, Kippa oder sichtbares Kreuz bei Richtern und Staatsanwälten

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die Mehrheit der Bevölkerung wenig für die religiösen Symbole und Pflichten von Muslimen übrig. Auf die Frage, ob Richterinnen und Richter im Verhandlungssaal religiöse Kopfbedeckungen und Symbole wie Kopftuch, Kippa oder Kreuz sichtbar tragen dürfen sollen, antworten 42% mit nein, 23% sind eher dagegen.

Nur 17% sind eher dafür, 14% sagen, auf jeden Fall. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage zeigt sich ein ähnliches Meinungsbild bei Lehrerinnen mit Kopftuch. Hier sind 62% der Befragten ablehnend und nur 35% dafür. 3% enthielten sich einer Meinung. 60% würden Muslimen nicht erlauben, mehrmals am Tag ihre Gebetszeiten einzuhalten oder im Fastenmonat Ramadan während der Arbeitszeit zu fasten. 37% zeigen sich bei dieser Frage tolerant, 3% machten keine Angaben.

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