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12.01.2017

Des Kanzlers Kern

Christian Kern versuchte mit seinem „Plan A“ die SPÖ zurück auf den verlassenen Weg und so Österreich in die Zukunft zu führen. Christian Kern versuchte mit seinem „Plan A“ die SPÖ zurück auf den verlassenen Weg und so Österreich in die Zukunft zu führen.

In seiner Grundsatzrede verließ SPÖ-Chef und Kanzler Christian Kern einerseits die sozialdemokratische Tabuzone, andererseits schlug er wieder klare linke Töne an. Eine Rede jedenfalls, die eine notwendige Debatte lostreten soll.

Unterschiedlicher hätte es nicht sein können: hier die Vorschläge und Aussagen der ÖVP in und am Rande ihrer Klubklausur im steirischen Pöllauberg, dort die Grundsatzrede des SPÖ-Vorsitzenden und Kanzlers Christian Kern in Wels. ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner gab den Auftakt, indem er in der Flüchtlingsfrage „harsch“ eine Halbierung der Obergrenze verlangte. Zuvor hatte sein Innenminister Wolfgang Sobotka wieder von Neuwahlen gesprochen und dem Koalitionspartner Schnüffeldienste gegen ÖVP-Zukunftshoffnung Sebastian Kurz unterstellt. Beide Aussagen können als Signale weg von der SPÖ gedeutet werden. Ob dies auch Mitterlehner so sieht, sei dahingestellt. Er scheint in seiner Partei längst selbst ein Getriebener zu sein.

Christian Kern versuchte mit seinem „Plan A“ die SPÖ zurück auf den verlassenen Weg und so Österreich in die Zukunft zu führen. Kein Seitenhieb auf den Koalitionspartner, aber eine kritische Auseinandersetzung mit der jüngeren Vergangenheit seiner Partei. Kerns Grundsatzrede sollte zeigen, wofür der SPÖ-Chef steht, wie er die SPÖ wieder zur dominanten politischen Kraft machen will, was er gedenkt, in seinem zehnjährigen politischen Projekt umzusetzen.

Und dabei konnte Kern durchaus überraschen, indem er sozialdemokratische Tabuzonen verließ und zugleich einen linken Kurs einschlägt. In der Wirtschaftspolitik will er dabei eine Allianz mit den Unternehmern eingehen, wenn es darum geht, Regulierungen radikal abzubauen, Firmengründungen zu erleichtern und Lohnnebenkosten zu senken. Bei den Universitäten sprach er sich für das Leistungsprinzip aus und für Zugangsregelungen, ohne dabei soziale Hürden einzubauen. Auf der anderen Seite verlangte er einen Mindestlohn von 1500 Euro, die Abschaffung des Pflegeregresses und die Rückkehr zur Erbschaftssteuer.

Kern wählte als Ort für seine Rede bewusst Wels. Die zweitgrößte Stadt Ober-österreichs steht für eine selbstgefällige SPÖ, die nach Jahren an der Macht von der FPÖ vom Thron gestoßen worden ist. In Wels wurde auch 1980 vom damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger angesichts des AKH-Skandals dazu aufgerufen, die „sauren Wiesen“ trockenzulegen. Nun will Kern von Wels aus – mit neuem Wahlrecht – für einen Aufbruch sorgen, der weiter geht als die tagespolitischen Aussagen vom Pöllauberg. Die Rede hat es sich jedenfalls verdient, lange und intensiv debattiert zu werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: SPÖ Presse und Kommunikation CC BY-SA 2.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Michael Sprenger
09.01.2017

Neuer Post-Rekord: 81,5 Millionen Pakete im Jahr 2016

Durchschnittlich bearbeitet die Österreichische Post 320.000 Pakete täglich. Durchschnittlich bearbeitet die Österreichische Post 320.000 Pakete täglich.

Wie bereits in den Jahren zuvor verzeichnete die Österreichische Post auch 2016 einen neuerlichen Paketrekord. 81,5 Millionen Pakete transportierte das Logistikunternehmen im vergangenen Jahr. Im Vergleich zum Jahr 2015, in dem insgesamt 80 Millionen Pakete versendet wurden, entspricht das einer Steigerung von knapp zwei Prozent – und dass trotz zunehmendem Wettbewerb am Paketmarkt. Getrieben wird das Wachstum vor allem durch steigende B2C-Paketmengen (Pakete an Privatkunden), die dem wachsenden Online-Handel geschuldet sind.

Durchschnittlich bearbeitet die Österreichische Post 320.000 Pakete täglich. Eine Steigerung ist vor allem rund um Weihnachten zu verzeichnen, wo die durchschnittlichen Paketmengen auf rund 410.000 Sendungen am Tag ansteigen. Am Wochenende des 10. und 11. Dezember 2016 wurden insgesamt sogar 615.000 Pakete von den Postlerinnen und Postlern verarbeitet – was fast doppelt so viele sind wie abseits der Hochsaison.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.01.2017

Energie-Anbieterwechsel kann jährlich bis zu 969 Euro sparen

Energie-Anbieterwechsel kann jährlich bis zu 969 Euro sparen Energie-Anbieterwechsel kann jährlich bis zu 969 Euro sparen

"Zum Jahresauftakt können Strom- und Gaskunden besonders viel Geld sparen", sagt Wirtschafts-und Energieminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Veröffentlichung des neuen Energiepreismonitors, der auf Berechnungen und Erhebungen der E-Control basiert. Im Jänner liegt das Sparpotenzial beim Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter von Strom und Gas je nach Region zwischen 603 Euro in Tirol sowie bis zu 969 Euro pro Jahr in Klagenfurt. „Jeder Wechsel spart Geld und belebt den Wettbewerb am Energiemarkt. Der Umstieg selbst ist einfach möglich und sollte daher stärker genützt werden“, sagt Mitterlehner.

Für Strom geben Österreichs Haushalte durchschnittlich zwischen 630 Euro pro Jahr im Netzgebiet Vorarlberg und 802 Euro pro Jahr im Netzgebiet Kärnten aus. Das Einsparpotenzial bei einem Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter beträgt je nach Region zwischen 197 Euro pro Jahr in Tirol sowie 326 Euro pro Jahr in Oberösterreich inklusive Netzgebiet Linz. Die Zahlen wurden berechnet auf Basis eines durchschnittlichen Haushaltes, der jährlich 3.500 Kilowattstunden (kWh) Strom beim regionalen Standardanbieter bezieht.

Für Erdgas geben die Haushalte durchschnittlich zwischen 881 Euro pro Jahr in Vorarlberg und 1.210 Euro pro Jahr im Netzgebiet Klagenfurt aus. Das Einsparpotenzial bei einem Wechsel vom Standardanbieter zum günstigsten Anbieter beträgt je nach Region zwischen 406 Euro in Tirol und 687 Euro pro Jahr in Klagenfurt. Berechnet wurden diese Zahlen auf Basis eines Haushaltes, der 15.000 kWh beim regionalen Standardanbieter bezieht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.01.2017

Deutschkurse für Asylsuchende: Tirol auf Platz eins in Österreich

Sozial- und Integrationslandesrätin Christine Baur und Arbeitslandesrat Johannes Tratter freuen sich über die Spitzenplatzierung Tirols in der Studie von SOS Mitmensch „Deutschkurse für Asylsuchende – ein Bundesländervergleich“. Sozial- und Integrationslandesrätin Christine Baur und Arbeitslandesrat Johannes Tratter freuen sich über die Spitzenplatzierung Tirols in der Studie von SOS Mitmensch „Deutschkurse für Asylsuchende – ein Bundesländervergleich“.

Masterplan, Abdeckungsrate, Kursintensität, Kursniveaus und Wartezeiten: Auf diesen Kategorien basiert die heute von SOS Mitmensch veröffentlichte Studie „Deutschkurse für Asylsuchende – ein Bundesländervergleich“ für den Zeitraum Oktober 2016 bis Jänner 2017. Im Gesamtranking belegt Tirol Platz eins: 82,5 Prozent der erwachsenen AsylwerberInnen werden flächendeckend mit Deutschkursen versorgt. Circa 78 Prozent der minderjährigen AsylwerberInnen sind in Pflichtschulen oder anderen Bildungsmaßnahmen untergebracht.

„Der Bundesländervergleich zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In Tirol können Asylsuchende ab dem ersten Tag in einer Asylunterkunft mit Deutschkursen beginnen. Das Erlernen der deutschen Sprache ist ein wesentliches Element der Integration in allen gesellschaftlichen Bereichen und ist die Voraussetzung für den Arbeitsmarktzugang“, freuen sich Sozial- und Integrationslandesrätin Christine Baur und Arbeitslandesrat Johannes Tratter über das Rechercheergebnis. Gleichzeitig betonen sie, dass die Integration in die Gesellschaft sowie in den Arbeitsmarkt ein laufender Prozess ist, „der sich stetig weiterentwickelt. Es gibt natürlich immer noch Verbesserungsmöglichkeiten. Doch solche Ergebnisse bestärken uns, die eingeschlagene Richtung weiterhin zu verfolgen.“

Umfangreiches Kursangebot ohne Wartezeiten

In Tirol werden Deutschkurse in den AsylwerberInnenunterkünften der Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) seit Anfang des Jahres 2016 auf professioneller Basis von der GemNova des Tiroler Gemeindeverbandes angeboten sowie koordiniert. Wie auch SOS Mitmensch in seiner Studie aufzeigt, werden an größeren Standorten des Landes neben Alphabetisierungs- und Anfängerkursen auch höhere Kursniveaus angeboten. „Die Herausforderung ist es, die verschiedenen Leistungsniveaus, Altersgruppen und Vorkenntnisse der Menschen zu berücksichtigen“, zeigt LRin Baur auf und betont, dass es „besonders erfreulich ist, dass es in Tirol keine Wartezeiten gibt, um einen passenden Kurs zu besuchen. Somit kann vorhandene Zeit von Beginn an sinnvoll genutzt werden.“

Um eine kompetente und qualifizierte Sprachvermittlung zu gewährleisten, wird in Tirol neben hauptamtlichen Kursen auch die ehrenamtliche Sprachbegleitung mit dem nötigen Know-how für das Lehren von Deutsch als Zweitsprache gefördert.“ Die Ergebnisse der Studie von SOS Mitmensch zeigen, dass die Mischung zwischen haupt- und ehrenamtlicher Deutschvermittlung der Schlüssel zum Erfolg ist. Wir möchten daher auch allen ehrenamtlich im Flüchtlingswesen tätigen Freiwilligen, die den Asylsuchenden die Deutsche Sprache näher bringen, ein herzliches Dankeschön sagen“, betonen LRin Baur und LR Tratter. Denn: „Sprache ist der Schlüssel für zahlreiche Türen – auch für die des Arbeitsmarktes“, weiß LR Tratter. Daher sei es das primäre Ziel der Deutschkurse, „durch praxisrelevante Unterrichtsthemen die Kursbesucherinnen und -besucher auf das tägliche Leben sowie auf den Eintritt in die Erwerbstätigkeit bestmöglich vorzubereiten.“

Tiroler Soziale Dienste, GemNova und AMS als Partner

Die Abwicklung flächendeckender Deutschkurse für AsylwerberInnen wurde im Jahr 2015 erstmals von den TSD ausgeschrieben und an die GemNova, einem Tochterunternehmen des Gemeindeverbandes, übertragen: „Unser Dank gilt besonders auch unseren Partnern, die in dieser Sache alle an einem Strang ziehen. Neben der TSD und der GemNova leistet auch das AMS Tirol einen unverzichtbaren Beitrag für die Integration und Unterstützung schutzsuchender Menschen“, betonen LRin Baur und LR Tratter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Land Tirol/Ascher
12.01.2017

Anteil der E-Pkw bei Neuwagen in Österreich drei Mal so hoch wie in Deutschland

Obwohl in Deutschland im Vorjahr eine Kaufprämie für E-Pkw eingeführt wurde, war in Österreich der Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungen im Jahr 2016 dreimal so hoch Obwohl in Deutschland im Vorjahr eine Kaufprämie für E-Pkw eingeführt wurde, war in Österreich der Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungen im Jahr 2016 dreimal so hoch

Obwohl in Deutschland im Vorjahr eine Kaufprämie für E-Pkw eingeführt wurde, war in Österreich der Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungen im Jahr 2016 dreimal so hoch, macht der VCÖ aufmerksam. Die Zahl der neuzugelassenen E-Pkw hat sich im Vorjahr in Österreich mehr als verdoppelt. Während auf private Haushalte mehr Benziner als Diesel-Pkw zugelassen wurden, wurden insgesamt im Vorjahr mehr Diesel-Pkw gekauft. Fast 64 Prozent der Neuwagen wurde auf "juristische Personen" (Firmen, Betriebe, Organisationen) zugelassen, die zu mehr als 60 Prozent mit Diesel fahren. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit die Fahrzeuge beim Fahren auf der Straße sowohl bei den Schadstoffen als auch bei den CO2-Emissionen und dem Spritverbrauch jene Werte einhalten, die von den Herstellern angegeben werden.

Positiv sieht der VCÖ die deutliche Zunahme bei den E-Pkw. Mit 3.826 E-Pkw wurden im Vorjahr mehr als doppelt so viele batterieelektrische Pkw neu zugelassen als im Jahr 2015. "Mit 1,2 Prozent ist der Anteil der E-Pkw in Österreich mehr als dreimal so hoch wie in Deutschland mit 0,35 Prozent, wo die Kaufprämie für E-Autos ein Flop war", stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass das Klimaabkommen von Paris bedeutet, dass spätestens im Jahr 2050 der Verkehr ohne Erdöl und damit ohne Benzin und Diesel funktionieren muss. Es bleiben noch 33 Jahre, um die Energiewende im Mobilitätsbereich zur Gänze umzusetzen.

Im Jahr 2016 kamen die Benzin- und Diesel-Pkw gemeinsam auf einen Marktanteil von 97,3 Prozent (nach 98,1 Prozent im Jahr 2015). Auch im Vorjahr wurden in Österreich mehr Diesel-Pkw (188.820) als Benziner (131.756) neu zugelassen, macht der VCÖ aufmerksam. Während bei den auf "juristische Personen", also Firmen, Betriebe, Organisationen, neu zugelassene Pkw fast zwei Drittel mit Diesel fahren, haben bei den von privaten Haushalten gekauften Neuwagen die Benziner die Nase leicht vorne. Jedoch wurden im Vorjahr nur 36,3 Prozent der Neuwagen von privaten Haushalten gekauft.

"Leider sind die neuen Diesel-Pkw beim Fahren auf der Straße bei weitem nicht so schadstoffarm wie die Herstellerangaben vermuten lassen", weist VCÖ-Experte Gansterer auf eine vergangene Woche veröffentlichte Studie des europäische Forschungsinsituts ICCT hin, das den Abgasskandal bei VW mit aufgedeckt hat. Demnach stoßen neue Diesel-Pkw der modernsten Abgasklasse EURO 6 beim Fahren auf der Straße im Schnitt doppelt so viele Stickoxide aus wie moderne Lkw. Der NOx-Grenzwert für neue Diesel-Pkw beträgt 80 Milligramm pro Kilometer, tatsächlich verschmutzen sie beim Fahren auf der Straße die Luft mit im Schnitt sechs Mal so hohen Stickoxidmengen.

Auch der reale Spritverbrauch der Neuwagen ist leider bei weitem nicht so gesunken, wie die Herstellerangaben vermuten lassen. Laut Herstellerangaben ist der Spritverbrauch der Neuwagenflotte bei Diesel von 6,2 Liter pro 100 Km im Jahr 2007 auf 4,7 Liter pro 100 km im Jahr 2016 zurückgegangen. Zur gleichen Zeit ist aber die Abweichung des tatsächlichen Spritverbrauchs der EU-Neuwagenflotte von 16 Prozent im Jahr 2007 auf mehr als 40 Prozent stark gestiegen. " Autokäufer, die den realen Spritverbrauch des alten Autos mit dem angegebenen Verbrauch des Neuwagens vergleichen und sich eine starke Verringerung der Spritkosten erwarten, erleben nach den ersten Fahrten eine böse Überraschung. Im Schnitt kostet der Mehrverbrauch mehrere hundert Euro im Jahr an zusätzlichen Spritkosten und zusätzlich wird die Umwelt mit mehr klimaschädlichem CO2 belastet", macht VCÖ-Experte Gansterer auf die Folgen aufmerksam. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit die Fahrzeuge beim Fahren auf der Straße sowohl bei den Schadstoffen als auch bei den CO2-Emissionen und dem Spritverbrauch jene Werte einhalten, die von den Herstellern angegeben werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.01.2017

Warum die Weisen farbig sein dürfen

Wer der Katholischen Jungschar wegen schwarz geschminkter Sternsinger Rassismus unterstellt, der hat den Sinn des Mohren im Ensemble der Heiligen Drei Könige nicht verstanden Wer der Katholischen Jungschar wegen schwarz geschminkter Sternsinger Rassismus unterstellt, der hat den Sinn des Mohren im Ensemble der Heiligen Drei Könige nicht verstanden

Wer der Katholischen Jungschar wegen schwarz geschminkter Sternsinger Rassismus unterstellt, der hat den Sinn des Mohren im Ensemble der Heiligen Drei Könige nicht verstanden: Es geht um die Darstellung der Vielfalt auf unserer Welt.

Blackfacing. In Deutschland 2014 zum Anglizismus des Jahres gewählt, ist über den Begriff zuletzt Ende Oktober wegen eines Beitrags in einer Fernsehsendung bei unseren nördlichen Nachbarn heftig diskutiert worden. Der Moderator hatte sich für einen Streich mit versteckter Kamera als Schwarzafrikaner verkleidet und so einen Kollegen aufs Glatteis geführt. Gemeint ist mit Blackfacing immerhin die Darstellung von Menschen mit schwarzer Hautfarbe durch dunkel geschminkte weiße Menschen. Seine Ursprünge hat das Blackfacing als Maskerade in den USA des 19. Jahrhunderts: Damals verkleideten sich weiße Darsteller in Shows als Schwarze und bedienten mit ihren Auftritten rassistische Vorurteile.

Ein Vorwurf, den man den Jungschargruppen, die dieser Tage als Sternsinger von Haus zu Haus ziehen und Spenden sammeln, wohl kaum machen kann. Politische Korrektheit in allen Ehren – aber wer einen Weisen aus dem Morgenland darstellen will, soll sich auch das Gesicht schwarz oder gelb anmalen dürfen, ohne dass er oder sie sich Rassismus vorwerfen lassen muss. Und zwar nicht, weil es Tradition ist und immer schon so war. Dieses Argument würde zu kurz greifen und uns in vielen Bereichen sofort um Jahrzehnte oder weiter zurückwerfen. Was vielmehr zählt, ist die Tatsache, dass durch die unterschiedliche Hautfarbe der Heiligen Drei Könige die Vielfalt der Weltbevölkerung dargestellt werden soll. Mit all ihren Unterschieden in Kultur, Sprache und eben auch Aussehen. Ein schwarzer Melchior bedient also keine rassistischen Vorurteile, verfolgt kein politisches Credo, macht keine Aussagen über den Wert eines Menschen oder die Bedeutung seiner Herkunft, sondern stellt schlicht und einfach einen Schwarzafrikaner dar.

Ein Mitglied der Jury, die „Blackfacing“ 2014 zum Anglizismus des Jahres wählte, erklärte damals: „Jedes Mal, wenn ein schwarz geschminkter Weißer irgendwo auftritt, sagt das: Schwarze können das nicht. Schwarze kennen wir nicht. Schwarze gibt es in unserer Mitte nicht. Was Schwarze von dieser Rolle halten würden, wenn es sie in unserer Mitte gäbe, interessiert uns nicht.“ Das mag sehr wohl auf das klassische Blackfacing – etwa im Bereich des Theaters – zutreffen. Nicht aber auf Jungschargruppen, die aus Pfarren kommen, in denen sich schon längst Priester aus aller Herren Länder um ihre Schäfchen kümmern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von NIKOLAUS PAUMGARTTEN
17.11.2016

Rosa Weihnachten mit Manner: Beliebte Manner Weihnachtsklassiker und innovative Neuprodukte

Manner Produkte zu Weihnachten Manner Produkte zu Weihnachten

Von Lebkuchen über Adventkalender bis zum Baumbehang – Manner bietet den perfekten Genuss für die süße Vorweihachts- und Weihnachtszeit. Dieses Jahr neu: die köstlichen Manner Weihnachtssterne Marzipancreme als Baumbehang.

Neu: Manner Weihnachtssterne Marzipancreme

Der Fokus im Manner Weihnachtssortiment liegt auf dem Manner Christbaumbehang - bunter Schmuck für den Christbaum in verschiedenen Geschmacksrichtungen, erhältlich in der Form von Sternen, Herzen oder Weihnachtspackerln mit dem Aufhängefaden. Bereits seit 1891 bietet Manner diesen süßen Christbaumbehang an. 2016 wird die Christbaumbehang-Klassiker Range um die Sorte „Manner Weihnachtssterne Marzipancreme“ ergänzt.

Diese Sterne aus Vollmilchschokolade mit Marzipan-Creme-Fülle sind ein wahrer Genuss in der Weihnachtszeit. Somit stehen von Manner 9 Sorten Behang zur Verfügung, um nach Lust und Laune den Weihnachtsbaum zu dekorieren. Für die Herstellung des süßen Baumschmucks wird UTZ zertifizierter Kakao aus nachhaltigem Anbau verwendet.

„Das Saisonsortiment besticht durch eine optimale Mischung von gut eingeführten und beliebten Klassikern und neuen Sorten wie dem Manner Weihnachtsstern Marzipancreme, die den Umsatz weiter ankurbeln,“ ist sich Manner Marketingleiter Mag. Ulf Schöttl sicher.

Klassiker im weihnachtlichen Gewand: Manner Weihnachtsminis

Für Manner zeigt sich ganz klar der Trend, dass jene Produkte, die das gesamte Jahr genossen werden, auch zu Weihnachten im Süßwarenregal favorisiert werden - in weihnachtlicher Aufmachung. Diesen Trend greift Manner mit den 2er Mannerschnitten „Weihnachtsminis“ auf, die als festlicher Baumschmuck in hochwertiger goldener und roter Folie mit Sternen perfekt geeignet sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Manner
14.03.2016

ALPLA gibt Joint Venture mit Taba bekannt

Der Hauptsitz von ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Der Hauptsitz von ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

Hard/Kairo, 14. März 2016 – Die ALPLA Gruppe hat mit der ägyptischen Taba-Gruppe ein Joint Venture geschlossen. Damit stärkt der Spezialist für Kunststoffverpackungen mit Hauptsitz in Österreich weiter seine Marktposition auf dem afrikanischen Kontinent.

Die österreichische ALPLA Gruppe und die ägyptische Taba-Gruppe haben eine Partnerschaftsvereinbarung in Form eines Joint Ventures unterzeichnet. ALPLA übernimmt damit die Mehrheitsanteile an dem Unternehmen, das in Zukunft unter der Firmenbezeichnung ALPLA TABA auftreten wird. Über die Details haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Taba wurde im Jahr 1988 in Ägypten gegründet und hat zwei Standorte in El Obour nahe Kairo. Das Unternehmen stellt Kunststoffflaschen und Verschlüsse für internationale Kunden aus den Bereichen Pharmazie, Haushalt- und Körperpflege sowie Getränke und Nahrungsmittel her. Es ist in weiten Teilen Afrikas sowie im Nahen Osten aktiv.

„Diese Partnerschaft ist für ALPLA ein weiterer vielversprechender Schritt zum Ausbau unserer Marktpräsenz in Afrika und im Mittleren Osten“, betont ALPLA Regional Manager Africa, Middle East & Turkey Christoph Riedlsperger. „Dank der regionalen Standorte können wir unseren Kunden in Zukunft zusätzlichen Nutzen bieten.“ ALPLA betreibt seit 2014 einen Produktionsstandort in Johannesburg. Ende 2015 übernahm ALPLA den ägyptischen Standort der Argo S.A. in El Obour.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich Verpackungslösungen und steht weltweit für Kunststoffverpackungen höchster Qualität. Rund 16.500 Mitarbeiter produzieren an 159 Standorten in 42 Ländern Qualitätsverpackungen für Marken der Nahrungsmittel-, Getränke-, Kosmetik- und Reinigungsindustrie. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Copyright: ALPLA. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
15.11.2016

Symphonieorchester Vorarlberg präsentiert Konzertabend voll slawischer Seele

Die Pianistin Anika Vavic ist für ihre brilliante Technik und ihr leidenschaftliches Spiel bekannt. Die Pianistin Anika Vavic ist für ihre brilliante Technik und ihr leidenschaftliches Spiel bekannt.

Werke von Penderecki, Rachmaninoff und Tschaikowski stehen am Programm

Bregenz, 15. November 2016 – Chefdirigent Gérard Korsten leitet das zweite Konzert des Abozyklus‘ des Symphonieorchesters. Gastsolistin am Klavier ist an beiden Abenden – 3. Dezember, Montforthaus Feldkirch und 4. Dezember, Festspielhaus Bregenz – Anika Vavic. Kompositionen von Krzysztof Penderecki, Sergei Rachmaninoff und Pjotr Iljitsch Tschaikowski gelangen zur Aufführung.

„Die Serenade für Streichorchester (1996/1997) von Penderecki, Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini (1934) und Tschaikowskis Symphonie Nr. 4 f-moll an einem Abend zu präsentieren kann nur als Konzert voll slawischer Seele bezeichnet werden“, erklärt Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des Orchesters. „Schwermut, Melancholie und größte Ausdruckskraft vereinen diese drei Komponisten.“

Penderecki: lebender Klassiker

Mit Pendereckis (* 1933) Serenade für Streichorchester eröffnet das Symphonieorchester das zweite Konzert des Abozyklus‘. Entstanden ist das zeitgenössische Werk in zwei Etappen: 1996 die Passacaglia und 1997 das Larghetto. „Penderecki lässt in dieser Tonschöpfung barocke Passacaglia und romantisches Larghetto ihre originalen Klänge entfalten, lässt sie aber authentischer denn je ertönen“, führt Heißbauer aus.

Penderecki ist der berühmteste polnische Komponist der Gegenwart. Galt er in den 60er Jahren als avantgardistisch, gehört er heute zu den lebenden Klassikern. Er setze sich über Jahrzehnte mit Klängen, Formen, Stilen und Harmonien auseinander.

Rachmaninoff erzählt von Paganini

Rachmaninoff gilt als einer der größten Pianisten. Er kämpfte Zeit seines Lebens mit manisch-depressiven Phasen. Seine Komposition Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester, 1934 in Baltimore uraufgeführt, greift die Legende des Teufelsgeigers Paganini auf. Diese besagt Paganini soll seine Seele an einen bösen Geist verkauft haben.

Gemeinsam mit Starpianistin Anika Vavic zeigt das Symphonieorchester Vorarlberg unter dem Dirigat von Gérard Korsten, dass Rachmaninoff nicht nur als Pianist, sondern auch als Komponist zu großen Leistungen fähig war.

Tschaikowskis „Fatum“

Zum Abschluss des zweiten Abokonzerts spielt das Symphonieorchester Vorarlberg Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Symphonie Nr.4 in f-moll op. 36. 1878 in Moskau uraufgeführt begründete sie Tschaikowskis Welterfolg.

Tschaikowski kämpfte wie Rachmaninoff stets mit psychischen Problemen. Viele seiner Werke sind klanggewordene Protokolle seiner psychischen Verfassung. Die Symphonie Nr. 4 f-moll bezeichnete er selbst als „musikalische Seelenbeichte“. Ihren treffenden Beinamen „Fatum“ erhielt sie jedoch nicht von ihm persönlich.

Info: www.sov.at

Konzert 2

Samstag, 3. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 4. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Gérard Korsten | Dirigent

Anika Vavic | Klavier

Krzysztof Penderecki: Serenade für Streichorchester

Sergei Rachmaninoff: Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at )

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. (FH) Veronika Sutterlüty, Telefon 0043/5574/43447-15, Mail veronika.sutterluety@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Marco Borggreve
16.01.2017

Obergrenzen sind zu wenig

TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel"von Alois Vahrner TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel"von Alois Vahrner

Vor zwei Jahren, als die Flüchtlingswelle in ungeahnter Dimension über Europa hereinbrach, scheiterte die EU, nein genauer die Mitgliedsstaaten, an einer halbwegs solidarischen Lösung. Österreich tat sich neben Deutschland und Schweden als besonders human hervor. Die ursprünglich von verschiedener Seite, aber vor allem von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel proklamierte Willkommenskultur wurde rasch von der Einsicht abgelöst, dass sich die offenen Länder selbst überforderten bzw. überfordern würden, wenn der Zustrom nicht kräftig gedrosselt würde.

Österreich mit Außenminister Kurz schloss de facto die Balkanroute und führte nach einem sinnlosen politischen Eiertanz um Namen und genaue Zahl eine Asyl-Obergrenze ein. Ein ähnliches Schauspiel wird uns hoffentlich heuer erspart, zumal eine Einigung nicht fern scheint. Die ÖVP will eine Halbierung, SPÖ-Kanzler Kern ebenfalls eine deutliche Herabsetzung. In Deutschland lehnt Merkels CDU eine Obergrenze vorerst trotz des Drucks der bayrischen CSU ab – was bei der Bundestagswahl nur der extrem rechten AfD nutzen wird.

Soll Integration gelingen (und das ist sie auch bei teils schon sehr lange im Land lebenden Immigranten noch immer nicht) und eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindert werden, dann braucht es Bereitschaft auf beiden Seiten, den Einheimischen, aber noch mehr den Zuwanderern. Und viel klarere, ja ultimative Vorgaben des Staates, was er von Einwanderern verlangt – von Deutschkenntnissen angefangen bis zur wirklichen Akzeptanz aller demokratischen Freiheitswerte bis zur Gleichstellung der Frauen. Und all jenen, die den Rechtsstaat mit Füßen treten und ausnützen, muss der Staat (im Bedarfsfall mit neuen Gesetzen) eine viel entschiedenere Antwort geben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ggia - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0 / Quelle:
16.01.2017

Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen

Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen

Ein wesentliches Ziel der Bildungsreform ist es, allen Kindern einen guten Start in ein gemeinsames Schulleben zu ermöglichen. Das gelingt nur, wenn man in der Volksschule direkt an der Entwicklung aus dem Kindergarten anschließen kann. Mit der Schuleinschreibung Neu werden deshalb wichtige Informationen, die Eltern bereits im Kindergarten über die Entwicklung und die Kompetenzen ihres Kindes erhalten, an die VolksschulpädagogInnen weitergeleitet. Die Schulen haben erstmals die Möglichkeit, auf dem vorhandenen Wissensstand über die Interessen und Begabungen der Kinder aufzubauen.

Was ist neu?

Wertvolle Daten aus Sprachstandstests, Entwicklungsportfolios, Bildungsdokumentationen und künftig aus dem Bildungskompass werden von den Eltern zur Schuleinschreibung mitgebracht, damit DirektorInnen und PädagogInnen damit arbeiten können.

Neu ist auch, dass das Kind persönlich bei der Schuleinschreibung dabei sein muss. Nur so kann festgestellt werden, ob die Schulreife gegeben ist. Bei Bedarf können ExpertInnen wie z.B. von der Schulpsychologie, des ärztlichen Schuldienstes, Beratungs- und BetreuungslehrerInnen oder die Schulsozialarbeit beigezogen werden.

Die Schuleinschreibung kann auch in zwei oder mehreren Phasen erfolgen. Die administrative Aufnahme kann z.B. bereits im Wintersemester durchgeführt werden, die pädagogische Einschreibung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt, um möglichst aktuelle Daten aus dem Kindergarten zur weiteren Planung nutzen zu können.

DirektorInnen bekommen mehr Zeit für die Schuleinschreibung: statt bisher fünf Monate vor Beginn der Hauptferien muss die Einschreibung jetzt erst vier Monate vorher abgeschlossen sein.

Startschuss in den Bundesländern

Im Jänner findet die Schuleinschreibung im Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien statt. Wie bisher sind persönliche Dokumente wie Geburtsurkunde, Meldezettel und Staatsbürgerschaftsnachweis mitzubringen. Je nach Bundesland können darüber hinaus noch andere Dokumente erforderlich sein. Informationen darüber bekommen Sie beim zuständigen Landesschulrat bzw. Stadtschulrat oder direkt bei der Schule.

Die Aufnahme in die Volksschule läuft erstmals nach dem neuem Muster ab. Die rechtliche Grundlage wurde mit dem Schulrechtsänderungspaket geschaffen, das seit 1. September 2016 in Kraft ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.01.2017

EVZ warnt Urlauber vor Autovermietung GOLDCAR

EVZ warnt Urlauber vor Autovermietung GOLDCAR EVZ warnt Urlauber vor Autovermietung GOLDCAR

Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) warnt Reisende vor den unlauteren Verkaufspraktiken der Autovermietung GOLDCAR. Die Firma suggeriert ihren Kunden in unzulässiger Weise, dass ein zusätzlicher Versicherungsschutz dringend notwendig sei, da der Kunde sonst die Kosten für eventuelle Schäden am Auto durch Unfall, Diebstahl o.ä. vollständig selbst tragen müsse. Diese Geschäftspraxis wurde von der italienische Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) als unzulässig bewertet. Die AGCM hat GOLDCAR Italien und GOLDCAR Spanien deshalb mit einer Geldstrafe in Höhe von 1,7 Millionen Euro belegt. Zudem wurde eine weitere Strafe von 300.000 Euro wegen der Erhebung von Gebühren ohne ausreichende Aufklärung der Kunden verhängt.

Das Unternehmen GOLDCAR fordert beim Abholen eines reservierten Fahrzeugs als Garantie für eventuelle Schäden einen erheblichen Betrag als Kaution, welcher auf der Kreditkarte des Kunden blockiert wird. Nachdem der Kunde seine Kreditkarte an GOLDCAR ausgehändigt hat, weisen die Mitarbeiter aggressiv und beharrlich darauf hin, dass der Kunde den Leihwagen sorglos nutzen und auch die Kaution reduzieren könne, wenn er zusätzliche Produkte – genannt Versicherungspolizzen – erwirbt. Dabei wird dem Kunden weder der Leistungsumfang noch der Preis dieser Produkte klar und deutlich beschrieben. Stattdessen wird der Eindruck erweckt, dass der Kunde die Kosten für eventuelle Schäden am Leihwagen ohne Kauf der Zusatzprodukte vollständig selbst tragen müsse, obwohl durch das bestehende Gebot zur Haftpflichtversicherung höchstens ein Selbstbehalt anfallen könnte.

Die Wettbewerbsbehörde AGCM befand, dass das Unternehmen durch diese Geschäftspraxis die schwächere Position des Verbrauchers beim Abholen eines reservierten Fahrzeugs auf unzulässige Art und Weise ausnutzt und verhängte Geldstrafen von insgesamt 2 Millionen Euro gegen GOLDCAR Italien und GOLDCAR Spanien.

„Wir begrüßen diese Entscheidung“, sagt Andreas Herrmann, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum Österreich. „Es besteht die Hoffnung, dass die verhängten Strafzahlungen eine Signalwirkung haben und abschreckend auf andere schwarze Schafe der Branche wirken.“

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17.11.2016

Zu Weihnachten sitzt die Geldbörse lockerer als sonst

Zu Weihnachten sitzt die Geldbörse lockerer als sonst. Jeder vierte Österreicher macht sich über die Ausgaben keine Gedanken. Zu Weihnachten sitzt die Geldbörse lockerer als sonst. Jeder vierte Österreicher macht sich über die Ausgaben keine Gedanken.

Dabei sind die Österreicher im Europavergleich nicht einmal die Sorglosesten. Im Gegenteil sogar: In den anderen im Rahmen der repräsentativen Befragung durch ING/ING-DiBa befragten Ländern pflegt man einen noch salopperen Umgang mit den Weihnachtsausgaben.

Während es also in Österreich 25% sind, die zu Weihnachten nicht aufs Geld schauen, sind es in Großbritannien beachtliche 49%, in Frankreich ganze 45%, in Italien 40%, in Belgien 32% und in Deutschland 28%.

Das Profil derer, die gerne tiefer in die Tasche greifen, könnte man als „jung und männlich“ grob umreißen.

Keine Freude mit Konsumdruck – und trotzdem wird viel geschenkt

Kritisch äußern sich drei Viertel aller Österreicher über einen gewissen Konsumzwang zu Weihnachten. Konsum stehe zu sehr im Mittelpunkt, sagen sie. Trotzdem gibt es für die meisten Geschenke. Nur 16% gingen im Vorjahr leer aus. Alle anderen konnten sich über mehr oder weniger große Geschenke freuen.

Übrigens: 83% wissen nicht oder noch nicht, was sie sich heuer zu Weihnachten wünschen.

Ungeliebte Geschenke

14% der befragten Österreicher gaben an, keine Freude mit den Geschenken bzw. einem Geschenk gehabt zu haben.

65% davon haben das Präsent trotzdem behalten, 20% haben es verkauft und 21% weiter verschenkt. Gut möglich also, dass ein gewisser Prozentsatz der heurigen Weihnachtsgeschenke eigentlich aus dem Vorjahr stammt.

Sparen, damit man sich Weihnachten leisten kann

Und obwohl der Großteil dem Konsumdruck zu Weihnachten kritisch gegenüber steht, möchte man offensichtlich dennoch mitthalten können – und dafür wird gespart.

26% sind es in Österreich, die während des Jahres bereits für Weihnachten sparen, mehr noch in anderen Ländern:

52% der Briten sparen für Weihnachten, 46% der Franzosen, 43% der Italiener, 42% der Spanier und 31% der Deutschen.

„Diese Daten machen deutlich, wie wichtig Weihnachten als Sparziel ist“, sagt Luc Truyens, CEO der ING-DiBa Austria und er ergänzt:

„Generell gehören unseren Umfragen zufolge, die Österreicher zu den fleißigsten Sparern in Europa.“

Zum Thema Weihnachten und Schulden wurde bei der Umfrage auch konkret nachgefragt: 5% der Österreicher machten zuletzt wegen Weihnachten Schulden – weniger als andernorts, denn im Europadurchschnitt sind es doppelt so viele: 10%.

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12.01.2017

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Graz war auch im Jahr 2016 die Stadt mit der höchsten Feinstaubbelastung Österreichs, macht der VCÖ aufmerksam. Auch in Klagenfurt und im Kärntner Ebenthal-Zell wurde der Jahresgrenzwert überschritten. An den Messstellen der anderen Bundesländer lag die Belastung unter dem Jahresgrenzwert. Zu hoch ist hingegen vielerorts die Stickstoffdioxid-Belastung. Durch die Verbesserung des klimafreundlichen Mobilitätsangebots kann die Luftqualität noch deutlich verbessert werden, betont der VCÖ.

„Die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten hatten im Vorjahr eine deutlich höhere Feinstaubbelastung als der Rest des Landes“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Graz, Klagenfurt und Ebenthal Zell der Feinstaub-Jahresgrenzwert im Vorjahr überschritten wurde. An höchstens 25 Tagen darf der Tagesmittelwert höher als 50 Mikrogramm Feinstaub PM10 pro Kubikmeter Luft betragen.

Laut vorläufigen Daten des Umweltbundesamts war bei der Messstelle Graz Don Bosco an 37 Tagen die Feinstaubbelastung zu hoch, in Graz-Süd an 36 Tagen und in Graz Mitte an 29 Tagen. Die Stadt mit der zweithöchsten Feinstaubbelastung war im Vorjahr Klagenfurt, wo an 29 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft war. In Ebenthal-Zell war an 28 Tagen der Wert zu hoch. In den anderen Bundesländern wurde an keiner einzigen Messstation der Jahresgrenzwert überschritten, berichtet der VCÖ. Die günstige Wetterlage mit den warmen Wintermonaten hat zur niedrigeren Feinstaubbelastung beigetragen.

Hauptverursacher von Feinstaub sind Industrie, Heizen und der Verkehr. Der Kfz-Verkehr verschmutzt die Luft durch seine Abgase, durch Reifen- und Bremsabrieb sowie durch Aufwirbelung. „Je kleiner die Feinstaubpartikel, umso stärker beeinträchtigen sie die Gesundheit“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. Größerer Feinstaub (PM10) bleibt in den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) „hängen“. Die kleinsten Partikel (PM0,1 bis PM1) können hingegen bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf eindringen und bei den Organen chronische Entzündungen verursachen. Vor allem entlang von Straßen ist die Belastung mit den Kleinstpartikeln hoch.

Dass im Verkehrsbereich großer Handlungsbedarf besteht, zeigt auch die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung. Hauptverursacher der Stickoxide sind die Dieselabgase. Österreichweit am höchsten ist die Stickstoffdioxid-Belastung in Tirol. Zu hoch ist die Belastung auch im Ballungsraum Salzburg, in Linz, Graz, Klagenfurt und in Wien am Hietzinger Kai. Die hohe NO2-Belastung ist auch die Folge davon, dass Diesel-Pkw, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind, die beim Fahren auf der Straße deutlich mehr Stickoxide verursachen als die Tests im Labor zeigen, betont der VCÖ. Laut Studie des Forschungsinstituts ICCT verursachen rund 80 Prozent der Diesel-Pkw, die im Labor die EURO5-Abgaswerte eingehalten haben und zwischen 2010 und 2014 in der EU verkauft wurden, auf der Straße mehr als drei Mal so hohe NOx-Emissionen wie im Labor angegeben. Und zwei Drittel der Diesel-Pkw der aktuellen Abgasklasse EURO6 überschreiten die Werte ebenfalls um mehr als das Dreifache.

Das Verbrennen fossiler Energieträger, wie Heizöl und Kohle beim Heizen sowie Diesel und Benzin im Verkehr, verschmutzt die Luft mit Schadstoffen. „Je früher der mit dem Klimaabkommen von Paris beschlossene Ausstieg aus fossilen Energieträgern gelingt, umso besser für die Luftqualität“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen. Im Verkehrsbereich sind vor allem in den Ballungsräumen sowie in den regionalen Zentren mehr öffentliche Verkehrsverbindungen nötig.

Darüber hinaus ist die Infrastruktur für den Radverkehr auszubauen und im Ortsgebiet eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung umzusetzen. Großen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung hat die Siedlungsentwicklung. Mit der Stärkung der Ortskerne und der Nahversorgung und einem Stopp der Zersiedelung können wieder mehr Alltagswege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den wachsenden Lkw-Verkehr.

VCÖ: In Steiermark und Kärnten wurde Feinstaub-Jahresgrenzwert überschritten (Tage im Jahr 2016 mit Tagesmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, in Klammer Jahr 2015 - Erlaubter Jahresgrenzwert in Österreich: 25 Tage; Von der EU erlaubter Jahresgrenzwert: 35 Tage)

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13.10.2016

Kaufförderung für Elektroautos macht derzeit keinen Sinn

ÖAMTC: Kaufförderung für Elektroautos macht derzeit keinen Sinn ÖAMTC: Kaufförderung für Elektroautos macht derzeit keinen Sinn

Den in letzter Zeit mehrfach geäußerten Forderungen nach einer Kaufprämie für Elektroautos erteilt der ÖAMTC eine klare Absage: "Rein batteriebetriebene E-Fahrzeuge bieten noch keinen vollwertigen Ersatz für Autos mit Verbrennungsmotor. Wie man am Beispiel Norwegen sieht, ersetzen privat angekaufte Elektrofahrzeuge lediglich Zweit- oder Drittautos", erklärt Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung. Kaufprämien haben in so einem Fall keinen nachhaltigen Breiteneffekt. Sie führen nur zu sogenannten "Mitnahmeeffekten", bei denen potenzielle Käufer, die sich ohnehin ein Elektroauto angeschafft hätten, auch gerne die Förderung in Anspruch nehmen. Wiesinger: "Von Kaufprämien für Batterie-Elektroautos würden derzeit lediglich die Autoindustrie und fotoverliebte Politiker profitieren. Dem Klima hilft man damit nicht."

"Möchte man alternative Antriebe wirklich nachhaltig fördern, muss zuerst bei der Infrastruktur angesetzt werden", stellt Wiesinger fest. "Für batteriebetriebene Fahrzeuge heißt das: Förderung von Ladestationen im öffentlichen Raum, für Brennstoffzellen-Antriebe müssen Wasserstofftankstellen gefördert werden." Neben einem Ausbau entsprechender Einrichtungen im öffentlichen Raum muss auch die Errichtung privater Ladestationen forciert werden. "Wenn gleichzeitig mit dem Elektroauto eine Photovoltaik-Anlage mit einem entsprechenden Batterie-Speicher angeschafft wird, ist es nachhaltiger, schwerpunktmäßig die Anschaffung dieser Anlage zu fördern als den Kauf des E-Autos", schlägt Wiesinger vor.

Zudem braucht es auch beim Ladebetrieb lenkende Maßnahmen durch die Politik. Wie eine Erhebung des ÖAMTC im September dieses Jahres gezeigt hat, setzen Ladesäulen-Betreiber oft auf unterschiedliche Bezahlsysteme. Daher kann von den Konsumenten nur ein eingeschränkter Kreis an Ladestationen auch tatsächlich genutzt werden. "Hier ist die Politik gefordert, für ein 'Lade-Roaming' – ähnlich wie beim Mobilfunk – zu sorgen, um den Zugang zu sämtlichen Ladestationen sowie eine kundenfreundliche Abrechnung zu ermöglichen", erläutert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Bestehende Kaufprämien greifen nicht

Dass Kaufprämien nicht zwingend funktionieren müssen, zeigt das Beispiel Deutschland. Trotz einer Kaufprämie in der Höhe von insgesamt 4.000 Euro für reine Batterieelektrofahrzeuge, wurden von Anfang Juli bis Ende September 2016 gerade einmal 2.650 Anträge darauf gestellt. Im gleichen Zeitraum wurden in Deutschland 821.944 Pkw neu zum Verkehr zugelassen. Auch in Österreich gibt es ähnliche Erfahrungen: In Salzburg erhält man seit Jahresbeginn als Privatperson bis zu 6.000 Euro beim Kauf eines Elektroautos. Von diesem Angebot haben laut Presseberichten bis Anfang September aber lediglich 35 Autofahrer Gebrauch gemacht.

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11.12.2016

So schaut Weihnachten 2016 bei der Familie Österreicher aus

Im Mittelpunkt der weihnachtlichen Festlichkeiten stehen auch 2016 in Österreich Familie und Geschenke, damit einhergehend auch der Rummel in den Einkaufsstraßen Im Mittelpunkt der weihnachtlichen Festlichkeiten stehen auch 2016 in Österreich Familie und Geschenke, damit einhergehend auch der Rummel in den Einkaufsstraßen

Knapp drei Vierteln der Österreicherinnen und Österreicher ist das Weihnachtsfest wichtig, an den Feiertagen spielen für 75 Prozent Familienfeiern- und Besuche eine wesentliche Rolle – und der Einkauf von Weihnachtsgeschenken (61 Prozent).

Im Mittelpunkt der weihnachtlichen Festlichkeiten stehen auch 2016 in Österreich Familie und Geschenke, damit einhergehend auch der Rummel in den Einkaufsstraßen (58 Prozent assoziieren damit Weihnachten), kulinarische Freuden (60 Prozent) und der Besuch auf einem der zahlreichen Weihnachts- und Christkindlmärkte. „In diesem Jahr haben 72 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher vor, einen Markt zu besuchen und freuen sich ganz besonders auf die breite Palette des Punsch- und Glühweinangebots“, so Paul Unterhuber von GfK.

Weihnachtsbudget steigt, Gutscheine überwiegen

Die durchschnittlichen Ausgaben der Österreicherinnen und Österreicher liegen bei 395 Euro. „Der Trend zu höheren Ausgaben hält an, die Befragten konsumieren gerne und spüren offenbar nach wie vor eine Entlastung durch die Steuerreform“, so Unterhuber.

Die favorisierten Geschenke sind wie im vergangenen Jahr Gutscheine: 41 Prozent der Befragten wollen ihren Liebsten einen Gutschein schenken, 30 Prozent schenken Spielwaren, je ein knappes Viertel Bargeld und Bücher.

Selbstgebastelte Geschenke verloren im Vergleich zu 2015 (von 22% auf 15%). „Beim Verpacken hält der Trend an, Papier, Säcke und Boxen aus dem vergangenen Jahr wiederzuverwenden (30%), je 27% lassen ihre Kreativität spielen und achten auf farblich aufeinander abgestimmte und harmonische Papiere und Schleifen“, analysiert Paul Unterhuber.

Bei Nahrungsmitteln liegen Markenprodukte klar vorne, Mehrwerthandelsmarken holen aber auf

Für die Weihnachtstafel scheuen die österreichischen Privathaushalte keine Kosten und greifen in erster Linie zu Markenprodukten anstatt zu den günstigeren Handelsmarken. Mehrwerthandelsmarken weisen das größte Wachstum in der Weihnachtszeit auf.

Ob die gewünschten Produkte gerade im Angebot sind oder nicht, rückt in der Adventszeit ebenfalls in den Hintergrund. Damit bescheren die Konsumenten dem Lebensmittelhandel den umsatzstärksten Monat des Jahres. Stark überproportional werden Hypermärkte und Fachhändler frequentiert. Der Diskont steht erwartungsgemäß weniger im Fokus der Haushalte, mit andauernden Anstrengungen und Kommunikation zeigt er jedoch eine stärker werdende Bedeutung.

Produkte rund ums Backen werden bereits ab September verstärkt nachgefragt. Spätestens im Dezember beginnt dann der Höhenflug für Süßwaren, alkoholische Getränke (v.a. Sekt), Snacks und Garnierung für die Festtafel.

Gemütliche Couch Potatoes vs. Lifestyle Ökologen: Wer gibt mehr für Güter des täglichen Bedarfs zu Weihnachten aus?

Die Einteilung der österreichischen Haushalte gemäß Ihren Einstellungen zur Ernährung liefert auch im Hinblick auf Weihnachten ein sehr interessantes und differenziertes Bild: Die gemütlichen Couch Potatoes geben zu Weihnachten mehr aus, als die Lifestyle Ökologen. Es sind aber nur knapp 20 EUR mehr für Lebensmittel. Die qualitätsbewussten Frischeköche geben zu Weihnachten am meisten für Güter des täglichen Bedarfs aus. Nomen est omen: Die geringsten Ausgaben zu Weihnachten haben die figurbewussten Gelegenheitsköche der Fokus auf die Figur steht im Vordergrund.

85 Prozent haben Christbaum in der Familie Die Österreicherinnen und Österreicher setzen auf Tradition rund um Weihnachten, 86 Prozent schmücken ihren Baum mit Christbaum- und Glaskugeln, die elektrische Beleuchtung aber überwiegt (58%) gegenüber den Wachskerzen (37%). Süßigkeiten (52%), Lametta (47%), bunt gesammelter Schmuck (44%) und Strohsterne (36%) dominieren den Schmuck in den österreichischen Wohnzimmern. Bei den Farben dominiert rot (41%) nach wie vor (minus 14 Prozentpunkte gegenüber 2015), vor golden (36%) und silbern (35%, plus 8 Prozentpunkte gegenüber 2015).

„Nach der nun geschlagenen Bundespräsidentenwahl lohnt sich auch ein Blick auf die zwei Lager der jeweiligen Wähler der Kandidaten: in Haushalten von Van der Bellen-Wählern ist eher ein Christbaum (89%) als bei Hofer-Wählern (82%) anzutreffen, letztere greifen eher zu Lametta und Süßigkeiten als erstere, denen Strohsterne und selbstgebastelte Schmuckelemente lieber sind“, so Paul Unterhuber von der Politikforschung der GfK.

SPÖ-Wähler kreativer, ÖVP-Wähler geben am meisten aus

Die Wähler der SPÖ legen in diesem Jahr erneut mehr Wert auf Kreativität beim Einpacken und verwenden gerne Papier aus dem vergangenen Jahr.

ÖVP-Wähler achten an Weihnachten auf traditionelle Werte, geben im Vergleich zu den anderen Parteianhängern mit 513 € am meisten aus und verwenden bei ihren Geschenken eher farblich aufeinander abgestimmte Papiere, Schleifen und Maschen.

Die Anhänger der FPÖ fürchten eher als andere Familienzwist an Weihnachten, freuen sich aber auf Zeit für die Partnerschaft. Bei den Geschenken lassen sie gerne im Geschäft einpacken.

Den Wählerinnen und Wähler der Grünen ist Weihnachten am wenigsten wichtig – sie räumen aber der Familie besonders viel Zeit ein und achten darauf, dass Papier und Schleifen recyclingfähig sind.

NEOS-Wähler verwenden zum Verpacken die schönsten Farben und Materialien und geben zugleich am wenigsten für Geschenke aus (284€).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: GFK
22.10.2016

Wir sind gemein(t)!

Mut der Politik kommt nur mit dem Mut der Wählerinnen und Wähler! Daher ist der gestrige Appell von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner auch direkt an die Bevölkerung gerichtet. Mut der Politik kommt nur mit dem Mut der Wählerinnen und Wähler! Daher ist der gestrige Appell von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner auch direkt an die Bevölkerung gerichtet.

Mut der Politik kommt nur mit dem Mut der Wählerinnen und Wähler! Daher ist der gestrige Appell von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner auch direkt an die Bevölkerung gerichtet. Nur wenn diese Mut zu notwendigen Reformen hat, werden auch die Politiker nicht länger vor Angst erstarrt auf Wahltermine und Wahlurnen schielen (müssen).

So liegt die Zukunft Österreichs (nicht nur den demokratischen Grundsätzen der Verfassung entsprechend) in unser aller Hand.

Daran sollten wir gerade am bevorstehenden Nationalfeiertag wieder denken, wenn vielerorts auch noch die dritte Strophe der Bundeshymne angestimmt wird, deren erste Passagen lauten: „Mutig in die neuen Zeiten, frei und gläubig sieh uns schreiten, arbeitsfroh und hoffnungsreich.“ Mit diesen Zeilen gibt jede Wählerin und jeder Wähler ein Grundsatz-Statement gegen populistische Kleinkrämerei und für eine aktive Gestaltung der Zukunft ab. Wenn sich dann ab dem 26. Oktober auch jeder österreichische Staatsbürger daran hielte, wäre den Angstmachern der Boden entzogen und den Reformwilligen der Teppich ausgerollt.

Der Duden bringt unter dem Stichwort „Mut“ die Sache wieder einmal klar auf den Punkt: „Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält.“ Genau das sollten wir alle von der Politik verlangen, aber durch unser eigenes Problembewusstsein dann auch zulassen und möglichst unterstützen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von European People's Party - European People's Party, CC BY 2.0 / Quelle: Neues Volksblatt von Harald GRUBER
25.12.2016

Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung

Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage

Druckstellen an Früchten, gerade überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum: Menschen werfen Lebensmittel aus diesen Gründen ganzjährig weg. Im Durchschnitt schmeißt jeder Österreicher pro Jahr rund 80 Kilogramm Essen in den Müll. Eine Tatsache, die seit Jahren diskutiert wird, nicht erst seit Frankreich Supermärkten das Wegwerfen von Lebensmitteln verbietet und zu Abkommen mit einer karitativen Organisation verpflichtet. Der Umstand, dass eigentlich essbare Lebensmittel im Müll landen, tut zu Weihnachten besonders weh. Umso mehr, weil zu dieser Zeit die Mengen sogar noch eine Steigerung – im Schnitt von zehn Prozent – erfahren. Vieles landet sogar originalverpackt im Kübel. Die größten Vernichter von Essen sind mit 61 Prozent übrigens Privathaushalte, jeweils rund 17 Prozent entfallen auf Großverbraucher sowie auf die Industrie. Die übrigen fünf Prozent fallen im Einzelhandel an.

In diesem Zusammenhang die Moralkeule zu schwingen, wäre der falsche Ansatz, weil es schlicht nichts bringen würde. Das tun Kritiker und „Zero-Waste“-Anhänger seit Jahren. Am Verhalten der Masse ändert sich dennoch wenig. Fakt ist nun einmal, dass Weihnachten viel mit Kommerz und Verschwendung zu tun hat. Beim Essen, bei der Verpackung. Etwas anderes zu hoffen oder zu behaupten, wäre naiv. Stattdessen müsste viel stärker und viel mehr dahingehend aufgeklärt werden, dass der Aufdruck „mindestens haltbar bis“ nicht automatisch mit dem Ablaufdatum gleichgesetzt werden kann. Wäre dieses Wissen flächendeckender im Bewusstsein der Bevölkerung verankert, wäre schon viel getan. Ansonsten verhält es sich rund um die Feiertage so, wie es der US-Ökonom Joel Waldfogel sagt: „Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher "Unsere Abfälle nach dem Fest"
06.11.2016

Lkw-Verkehr auf Österreichs Autobahnen auch heuer stark gestiegen

Bei 89 von 109 ausgewerteten Zählstellen waren heuer mehr Lkw unterwegs als im Vorjahr, bei jeder vierten Zählstelle nahm der Lkw-Verkehr sogar um mehr als fünf Prozent zu. Bei 89 von 109 ausgewerteten Zählstellen waren heuer mehr Lkw unterwegs als im Vorjahr, bei jeder vierten Zählstelle nahm der Lkw-Verkehr sogar um mehr als fünf Prozent zu.

Die Daten der Zählstellen bestätigen, was viele Autofahrer empfinden: Der Lkw-Verkehr in Österreich nimmt weiter zu. Der VCÖ hat 109 Zählstellen der Asfinag analysiert. Das Ergebnis: Bei 89 der 109 Zählstellen waren heuer in den ersten drei Quartalen mehr Lkw unterwegs als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei 55 Prozent nahm die Zahl der Lkw um mehr als zwei Prozent zu, bei jeder vierten sogar um mehr als fünf Prozent. Rückgänge gab es – baustellenbedingt – im Raum Wien auf der A23 und A22.

Der Autobahnabschnitt, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind, ist die A1 bei Haid, berichtet der VCÖ. Allein in den ersten neun Monaten waren hier mehr als 3,7 Millionen Lkw unterwegs, um rund 70.000 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Mit der A8 bei Krenglbach liegt auch der am zweitstärksten mit Lkw belastete Abschnitt in Oberösterreich. Dahinter befindet sich mit der S1 bereits die am stärksten befahrene Schnellstraße mit mehr als 2,8 Millionen Lkw in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres. Mehr als zwei Millionen Lkw weisen auch Zählstellen auf der A25, A23, A2, A12 sowie A21 und A4 auf.

„Die Zunahme des Lkw-Verkehrs war in den letzten Jahren deutlich höher als das Wirtschaftswachstum. Die rechte Fahrspur ist zur rollenden Lagerhalle geworden“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Die Zunahme des Lkw-Verkehrs wird auch ein wachsendes Problem für die Verkehrssicherheit. Laut deutschem Bundesamt für Güterverkehr ist bereits bei jedem vierten Lkw der Fahrtenschreiber manipuliert, die Ruhezeiten werden nicht eingehalten. „Mit der Missachtung der Vorschriften werden die Kosten gesenkt, was all jene Transportunternehmen benachteiligt, die sich an die Regeln halten. Und gleichzeitig werden Leben und Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer aufs Spiel gesetzt. Übermüdung erhöht das Unfallrisiko um ein Vielfaches“, fordert VCÖ-Experte Gansterer deutlich mehr Lkw-Kontrollen und höhere Strafen für die Transportunternehmen bei Verstößen.

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16.01.2017

Plan B zum Mehrheitswahlrecht

Auch der aktuelle Vorstoß von Kanzler Kern für ein mehrheitsförderndes Wahlrecht wird wohl keinen Systemwechsel bringen. Auch der aktuelle Vorstoß von Kanzler Kern für ein mehrheitsförderndes Wahlrecht wird wohl keinen Systemwechsel bringen.

Auch der aktuelle Vorstoß von Kanzler Kern für ein mehrheitsförderndes Wahlrecht wird wohl keinen Systemwechsel bringen. Trotzdem sollte es eine Wahlrechtsreform geben. Aber auf Basis des Verhältniswahlrechts.

Verfassungsfragen sind Machtfragen, das wissen wir seit Ferdinand Lasalle.

Seit zehn Jahren wird immer wieder eine Abkehr vom Verhältniswahlrecht gefordert. Vor zehn Jahren, mit der Rückkehr der immer kleiner werdenden großen Koalition, wurde erneut die Blockade zum Regierungsprinzip erkoren.

Ob nun in reiner Form oder durch eine minderheitenfreundliche Variante wird ein Wechsel zu einem mehrheitsfördernden Wahlrecht als einziger Ausweg gesehen, um die lähmenden Zustände zu beenden. Doch die Chance auf Umsetzung ist gering. Daran dürfte auch der Vorstoß von Kanzler Christian Kern nichts ändern. Eine notwendige Zweidrittelmehrheit und eine wohl wahrscheinliche Volksabstimmung dürften zu große Hürden sein.

Trotzdem sollte Kerns Initiative unbedingt genützt werden. Schließlich ist es erstmals ein regierender Kanzler, der so einen Systemwechsel einfordert. Das Für und Wider beider Wahlrechte ist rasch aufgezählt. Das Verhältniswahlrecht ist allemal gerechter, bildet es doch einigermaßen die Parteienstärke bei den Wahlen im Parlament ab. Das Mehrheitswahlrecht ermöglicht hingegen eine leichtere Bildung von Majoritäten. Auch ein tatsächlicher Machtwechsel, also eine Abwahl einer Regierung, wird erleichtert. Nur zur Erinnerung: In der Zweiten Republik gab es erst einen echten Machtwechsel, und zwar 1970, als die regierende ÖVP abgewählt wurde – und die SPÖ unter Bruno Kreisky auf die Regierungsbank wechselte. Wenn es keine Chance für einen radikalen Wechsel gibt, dann sollte man überlegen, ob das Verhältniswahlrecht nicht weiterentwickelt werden kann. Denn eine Reform ist nötig. Also sollte Kerns Initiative für eine Verfassungsdebatte genützt werden. Dabei könnte man sich in diskursiver Form dem norwegischen Modell annähern. Auch dort kann eine Regierung vorzeitig scheitern, aber dies bedeutet nicht zwangsläufig Neuwahlen. Das Parlament ist schließlich gewählt. Dies würde den Parlamentarismus stärken, Minderheitsregierungen fördern und das Drohpotenzial Neuwahl massiv einschränken.

Zudem sollte dieses Prinzip auch in der Bundesländern umgesetzt werden. So könnte man dann in der Mitte der Legislaturperiode des Nationalrats an einem Super-Wahlsonntag alle Landtage wählen lassen. Dies führt, um noch ein Argument anzuführen, zur Abnahme der Erpressbarkeit durch Länderchefs und für einen größeren Zeitraum zu mehr Reformmut im Bund. Verfassungsfragen sind eben Machtfragen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Michael Sprenger

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