Übernachtung am Campingplatz kostet im Europa-Schnitt rund 32 Euro
Camping ist schon lange nicht mehr so preiswert wie es einmal war. Das zeigt der Österreichische Camping Club (ÖCC) mit dem ADAC-Preisvergleich von europäischen Campingplätzen. Der Partnerclub des ÖAMTC hat die Hauptsaison-Preise für eine Übernachtung für zwei Erwachsene, ein Kind, einen Auto- oder Caravanstellplatz, Strom, Warmduschen und Kurtaxe recherchiert.
"Der europäische Durchschnittspreis liegt bei 32,96 Euro. In Österreich nächtigt eine dreiköpfige Familie zum Preis von 31,20 Euro unter dem Europa-Durchschnittspreis", fasst Edith Witowetz vom ÖCC zusammen. Am günstigsten ist Camping in Polen (22,94 Euro) und Ungarn (22,22 Euro), am teuersten in der Schweiz (46,27 Euro) und in Italien (41,59 Euro).
Wer beim Campen sparen möchte, ist mit einer ÖCC-Mitgliedschaft gut beraten (Preis: 37 Euro bzw. 32,20 Euro für ÖAMTC-Mitglieder). Wer mit Juni betritt, erhält einen Monat Gratis-Mitgliedschaft. ÖCC-Mitglieder erhalten Ermäßigungen und besondere Konditionen bei über 100 Vorteilspartnern. Zusätzlich zur ÖCC-Clubkarte bekommen ÖCC-Mitglieder auch kostenlos die Camping Card International. Mit dieser gibt es bei rund 1.700 Campingplätzen in ganz Europa bis zu 40 Prozent Rabatt auf die Campinggebühren. Außerdem inkludiert sie eine Haftpflichtversicherung für Camper.
Hindernislauf für Firmengründer
Als großen Wurf feiert die Regierung die GmbH-Reform, die heute, Dienstag, vom Ministerrat verabschiedet werden soll. Tatsächlich zieht Österreich mit der Senkung des Mindeststammkapitals von 35.000 auf 10.000 Euro nur darin nach, was anderswo in Europa längst Usus ist. Für die einen geht die Liberalisierung nicht weit genug - in Großbritannien und Deutschland etwa kann man eine GmbH schon mit einem Euro gründen und muss keinen Notar zahlen. Für die anderen wird schon mit der halbherzigen Reform der Gläubigerschutz zu sehr verwässert und die Schaffung von Betrugs-GmbHs erleichtert.
Als besonders unglücklich gilt unter Experten die Tatsache, dass Österreich anders als Deutschland keine neue "GmbH light"-Kategorie schafft, sondern es auch Altgesellschaften ermöglicht, ihr Stammkapital auf 10.000 Euro zu senken - und dabei auch gleich Steuern zu sparen.
Doch gleichgültig, ob sich die neue GmbH in ein paar Jahren als vorteilhaft oder nachteilig für den Standort erweisen wird, eine große Gründerwelle wird dadurch nicht ausgelöst. Denn Österreichs Jungunternehmer leiden unter viel mehr als nur unter zu hohen Anfangskosten. Zwar wird von Politikern und Standesvertretern ständig einer Gründerwelle das Wort geredet. Aber ein dichtes Geflecht von Gesetzen, Regeln, Gebühren und Amtswegen machen den Sprung in die Selbstständigkeit zu einem Hindernislauf.
Es beginnt schon mit der Frage, was man überhaupt tun darf - oft geregelt durch eine veraltete Gewerbeordnung, die den Geist der mittelalterlichen Zünfte atmet. Eine unheilige Allianz der Sozialpartner hält dieses System am Leben: Die Arbeiterkammer fürchtet um den Verbraucherschutz, wenn Gewerbe frei werden, in der Wirtschaftskammer wollen die Sparten den Wettbewerb im Zaum halten. Überhaupt ist die Wirtschaftskammer für viele Jungunternehmer ein besonderer Stein des Anstoßes. Dass Österreich als eines der letzten Länder Europas die Pflichtmitgliedschaft aufrechterhält, mag gute Gründe haben. Aber dass viele moderne Unternehmen gleich mehrfach Kammerbeiträge zahlen müssen, weil ihre Tätigkeit nicht in eine der traditionellen Sparten passt, ist ein Skandal.
Selbst wenn die Notariatskosten für GmbH-Gründungen durch die Reform nun sinken sollen, bleiben sie für viele weitere gesellschaftsrechtliche Schritte unverhältnismäßig hoch. Auch die lange Dauer der Eintragungen ins Firmenbuch stellt oft eine unnötige Belastung dar.
Und dass in einem Land, in dem es ohnehin an Risikokapital für Start-ups fehlt, die Finanzbehörden seit kurzem hart gegen gewisse stille Beteiligungsmodelle vorgehen und damit die steuerlichen Anreize für Investoren beseitigen, ist auch in Zeiten der Budgetnöte unverständlich. Österreich gilt zwar immer noch als guter Standort für etablierte Unternehmen - auch dank der relativ großzügigen Gruppenbesteuerung. Aber wer Innovation betreiben und Risiko eingehen will, der geht lieber anderswo hin.
Österreichs Wirtschaft zehrt immer noch von den Gründungen der Nachkriegszeit, die heute den Großteil des so erfolgreichen Mittelstands ausmachen. Doch für die Zukunft reicht das nicht aus.
Wer immer die nächste Regierung bildet, eine Gründeroffensive sollte im Mittelpunkt ihres Programms stehen. Doch dafür müssten noch viele Tabus gebrochen werden.
Interesse an den Krisenwährungen Gold und Grundstücke geht wieder zurück
Die Anlegerstimmung der Österreicher zeigt im 1. Quartal 2013 optimistische Tendenzen. Langsam geht das Interesse an den Krisenwährungen Gold und Grundstücke wieder zurück. Der Anteil der potenziellen Sparstrumpf-Sparer, die ihr Geld keiner Bank anvertrauen wollen, verharrt bei 11% und steigt zumindest nicht weiter.
Seit den 80er-Jahren erhebt die GfK Austria, welche Anlageformen für die Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre - unabhängig von der Nutzung - am interessantesten sind. Jährlich werden dazu 18.000 Interviews durchgeführt, die Auswertung erfolgt quartalsweise.
Anlegerinteresse im Wandel
Die Landschaft des Anlegerinteresses ist in den letzten Jahren starkem Wandel unterworfen und spiegelt damit die Stimmung der Österreicher wider. Aktuell steht diese ganz im Zeichen des Frühlings. Die Attraktivität des Bausparvertrags, welche Anfang 2012 nach der Halbierung der staatlichen Prämie auf ein historisches Tief sank, stabilisiert sich in den letzten Monaten, kann aber an die Höchstwerte aus dem Jahr 2011 nicht mehr anschließen. Aktuell bezeichnen 43% der Österreicher dieses Produkt als interessante Anlageform (2011: 53%), womit der Bausparvertrag trotz gesunkener Beliebtheit nach wie vor die Nummer eins ist. Das Sparbuch befindet sich seit Anfang 2012 im Sinkflug und teilt aufgrund der niedrigen Zinsen das Schicksal des Bausparvertrags. Mit 41% liegt es im Beliebtheitsranking aber immerhin an zweiter Stelle.
Das Ende des Gold-Booms?
Zwischen 2007 und 2009 erlebte das Interesse an Gold und Grundstücken einen regelrechten Höhenflug. Dies gipfelte im Falle der Grundstücke im 3. Quartal 2012 in einem Anteil von 37%, die diese Möglichkeit der Geldanlage attraktiv fanden. Gold als Anlageform erreichte seine höchste Attraktivität Ende 2012 (28%). "Generell erwies sich das Interesse an Gold und Grundstücken in der jüngeren Vergangenheit als recht verlässlicher Krisenindikator.", kommentiert Sonja Buchinger, Finanzmarktexpertin bei GfK, die Ergebnisse. 2013 sinkt das Interesse an Gold und Grundstücken wieder (Gold: 24%; Grundstücke: 30%).
Ähnlich verhält es sich mit dem Anteil jener, für die "zuhause sparen" – sei es im Sparstrumpf, in der Sparbüchse oder unter der Matratze – eine gute Alternative darstellt. "Dieser stieg seit 2007 kontinuierlich an und erreichte im 1. Halbjahr 2012 einen Höchstwert von 13%, die ihr Geld zuhause sicherer wähnten als auf einer Bank.", so Buchinger. 2013 liege dieser Anteil nur noch bei 11%.
Fazit: Der Bausparvertrag erholt sich von seinem Tief. Das Interesse an Gold und Grundstücken scheint sein Zenit überschritten zu haben. Der Anteil jener, die zuhause sparen möchten, tendiert wieder leicht nach unten. Die Rangliste der beliebtesten Sparformen lautet wie folgt: Bausparvertrag (43%), Sparbuch (41%), Grundstücke (30%), Gold (24%) und Lebensversicherung (22%).
Die alte Denke der neuen Kleinpartei
Parteichef Gerhard Reheis ist wahrlich nicht zu beneiden Tirol. - Die alten Parteimuster funktionieren nicht mehr, wenn es zu wenig zum Verteilen gibt: Im Vorfeld der Landtagswahl schaute in der Tiroler SPÖ schon die Gewerkschaft durch die Finger, jetzt sind es einige Bezirke und bisherige Mandatare. Parteichef Gerhard Reheis ist wahrlich nicht zu beneiden. Wenn es zu wenige Mandate gibt, können sie auch nicht hergezaubert werden. Die Wahlurnen sind seit 28. April um 17 Uhr geschlossen. Doch die aufgeblasenen Muskeln vor der Landtagswahl ("der neue Landeshauptmann") erschlafften in der SPÖ spätestens, nachdem sich die Volkspartei mit den Grünen zusammengetan hat. Jetzt gibt es noch weniger rote Funktionen, aber dafür mehr Unzufriedenheit. Die Fehler bei der Listenerstellung holen die SPÖ gnadenlos ein.
Weil die Parteigranden nach dem Rückzug von Hannes Gschwentner im Sommer des Vorjahres die Reform verabsäumt und sich für das Bewahren entschieden haben. Der neue Parteichef Gerhard Reheis ging den Weg des geringsten Widerstands; Neo-Landesrat Thomas Pupp ebenfalls. Pupp hat sich davor gescheut, in Innsbruck Parteiverantwortung zu übernehmen, deshalb ist er in der SPÖ auch nicht wirklich angekommen. Gabi Schiessling sprang in die Bresche und begnügte sich bei der Landtagswahl mit der Nummer zwei, forderte aber eine Absicherung auf der Landesliste. Elisabeth Blanik ist erfolgreiche Kommunalpolitikerin in Osttirol, aber als Lienzer Bürgermeisterin 184 Kilometer von der Landespolitik entfernt.
Das Comeback von Georg Dornauer im Landtag spricht für den Bezirksgeschäftsführer von Innsbruck-Land, aber nicht für personelle Reformen. Mit der künftigen Oppositionsrolle hat offenbar niemand gerechnet. Da geht es nicht mehr um Klaus Gasteiger oder Hans-Peter Bock, die sich um ein Bundesratsmandat duellieren oder nach wie vor in den Landtag schielen, sondern um die SPÖ und die Frage, wie Partei und Landtagsklub in ihrer neuen Rolle als stärkste Oppositionskraft im Lande bestmöglich aufgestellt werden können. Und wer wo am richtigen Platz ist. Reheis muss endlich die Antwort geben. Wenn er zaudert, schwächt er sich selbst und die SPÖ. Als neue Kleinpartei leidet die SPÖ an ihrer alten Denke. Aber die Gegenwart hat die Sozialdemokraten überholt. Nicht nur der Parteichef muss sich fragen, wie er am besten und ob er überhaupt noch dazu in der Lage ist, die Reformen umzusetzen, sondern auch die Mitglieder des Klubs sowie des Parteivorstands. Und das schonungslos und ohne Tabus.
Europa und die USA haben ja vieles gemeinsam
Europa und die USA haben ja vieles gemeinsam Europa und die USA haben ja vieles gemeinsam: Hier wie dort sind infolge der Weltwirtschaftskrise Probleme virulent geworden, die zwar längst bekannt waren, deren Bedeutung aber unterschätzt wurde. In Europa sind das vor allem die Entscheidungsmechanismen, die stets einen breiten Konsens unter den Mitgliedsstaaten erfordern. In den USA war es seit vielen Jahren das doppelte Defizit - im Staatshaushalt und in der Handelsbilanz -, das Sorgen machte.
Im Zuge der Krise hat sich herausgestellt, dass jeder auch an den Leiden des anderen laboriert: In den USA sind Entscheidungen praktisch unmöglich, wenn Präsident und Kongress nicht an einem Strang ziehen. Und in Europa zeigte sich, dass die Staatshaushalte bei Weitem nicht so gesund sind, wie sie sich in der Hochkonjunktur vor dem Crash dargestellt haben. Die Handelsbilanzen sind freilich eher ein internes Problem: Nur die Staaten an der Süd-Peripherie haben im Lauf der Jahre an Wettbewerbsfähigkeit verloren - die EU insgesamt exportiert mehr, als sie importiert.
Jetzt verwischen sich die unterschiedlichen Schwierigkeiten: Als es darauf ankam, die Staaten an der Peripherie vor dem Kollaps zu retten, einigte sich Europa sehr rasch auf gemeinsame Hilfen - wenn auch unter der Auflage massiver Sparprogramme. In den USA hingegen konnten sich Präsident und Kongress weder auf Sparprogramme noch auf Steuererhöhungen einigen, abgesehen von ein paar halbherzigen Maßnahmen gab es keine Lösung für das ausufernde Defizitproblem.
Das freilich scheint kein Fehler gewesen zu sein: Obwohl die USA 2009 mit zweistelligen Defizitraten ins Rennen gegangen waren, Europa im Schnitt aber nur mit 6,9 Prozent des BIP, sieht es ganz danach aus, als würden die USA ihr Sanierungsziel rascher erreichen als Europa. Der - durch Uneinigkeit erzwungene - Verzicht auf strikte Sparprogramme (und natürlich die lockere Geldpolitik der Fed) lässt die Wirtschaft rascher wachsen als den Geldbedarf des Staates, während in Europa die Rezession laufend die Konsolidierungserfolge wegfrisst.
Europa und die USA können noch einiges voneinander lernen. Kaum vorzustellen, was aus beiden werden könnte, wenn dort auch noch entschieden werden könnte - und am Ende sogar vernünftig.
ÖBB-Ticketshop: Einfacher und schneller zum günstigsten ÖBB-Ticket
Neue Ticket-App bereits auf über 100.000 Smartphones installiert Im September 2012 haben die ÖBB den Ticketshop gelauncht. Bereits nach einem halben Jahr haben über 100.000 Fahrgäste die Ticket-App auf ihren Smartphones installiert. Mit der Ticket-App für iPhones und Android-Smartphones ist eine völlig neue Buchungsmöglichkeit für ÖBB-Inlandstickets hinzugekommen.
Insgesamt wurden seit dem Start über 1,4 Millionen Online- und Mobile-Tickets über das neue System gebucht und über 134.000 Kunden haben sich beim Service „meineÖBB“ registriert. Diese Zahlen zeigen, dass die ÖBB mit dem Ticketshop auf dem richtigen Weg sind. Die ÖBB werden das System auch weiterhin den gestiegenen Kundenbedürfnissen anpassen.
Im Ticketshop direkt zum günstigsten ÖBB-Ticket
Der ÖBB-Ticketshop bietet den Kunden nach Angabe der Reisendendaten direkt und automatisch alle passenden ÖBB-Tickets an. Dabei wird auch immer das günstigste ÖBB-Ticket für die gewünschte Verbindung vorgeschlagen.
Im „meineÖBB“-Bereich können wichtige Daten, wie Name, Ermäßigungskarte, Zahlungsinformationen oder häufig genutzte Verbindungen für zukünftige Buchungen gespeichert werden. Der Ticket-Kauf wird dadurch vereinfacht. Vor dem ersten Geltungstag können die meisten Online-Standard-Tickets kostenlos storniert und umgebucht werden. Vorausgesetzt die Tickets wurden noch nicht bezogen (Generierung als PDF, Ausdruck am Fahrkartenautomaten, Bezug in der Ticket-App etc.).
Alle Informationen zum ÖBB-Ticketshop stehen den Kunden auf oebb.at zur Verfügung.
"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil"
"Die Grünen verlieren mit jeder Regierungsbeteiligung an Profil" Die politische Landschaft in Österreich ist in den vergangenen Wochen bunter geworden. Die Konstellationen auf Landesebene beinhalten Koalitionen, die vor kurzem noch unvorstellbar gewesen sind: Das gilt für Kärnten, wo eine Dreier-Konstellation Jörg Haiders selbst ernannte Erben abgelöst hat, und für Tirol, wo der VP-Jäger Günther Platter mit den Grünen ein Bündnis geschmiedet hat.
In Salzburg scheint sogar ein Trio mit Stronachs Statthaltern nicht ausgeschlossen. Die Grünen sind nunmehr in vier Landesregierungen vertreten und in Salzburg auf dem Sprung in die fünfte. Das ist europaweit eine einzigartige Situation. Gemessen an der letzten Wahl auf nationaler Ebene erhalten Grüne nur in Lettland, Luxemburg und Deutschland vergleichsweise mehr Stimmen als in Österreich. Dass sich grüne Wahlerfolge auf Landesebene auch bei der Nationalratswahl wiederholen, ist aber nicht gesagt.
Auch wenn Parteimanager ihrer Chefin Eva Glawischnig mit Verweis auf eigene Umfragen höchste Sympathiewerte bescheinigen, so hat sie nicht das selbstbewusst-frische Auftreten der Tirolerin Ingrid Felipe oder die sympathisch-unprätentiöse Art der Salzburgerin Astrid Rössler. Der Kärntner Rolf Holub verkörpert jenen an Sachpolitik orientierten Typus Politiker, der derzeit in Österreich bei den Wählerinnen und Wählern gut ankommt. Für die Grünen in Österreich beginnen nach dem Höhenflug die Mühen der Ebene. Dass sie den Sprung von der Protest- zur Regierungspartei bewältigen können, zeigen sie in Oberösterreich.
Die grüne Basis hat viel zu schlucken und wird von der ÖVP immer wieder an die Wand gedrückt. Aber das Zweckbündnis regiert nun im zehnten Jahr durchaus harmonisch und, gemessen an Wirtschaftsdaten, erfolgreich. Mit dem Vorwurf, nur Steigbügelhalter zu sein, sind auch die Wiener Grünen seit ihrem Bündnis mit der SPÖ in der Bundeshauptstadt konfrontiert. Den kleinen Spielraum, den ihr Michael Häupl lässt, nützt Maria Vassilakou vor allem in der Verkehrspolitik. Sie betreibt in dem Bereich Klientelpolitik - wenn es etwa um Fahrradwege oder um das reduzierte Öffi-Ticket geht. Beim Parkpickerl haben ihr jedoch die Bezirkskaiser gezeigt, wer das Sagen hat. Was die grüne Handschrift ist, werden viele Grüne zu Recht gefragt. Um saubere Luft, gesundes Essen und direkte Demokratie kümmern sich andere Parteien auch, die Ablehnung der Atomkraft gehört zum Grundkonsens aller Parteien in Österreich.
Bleibt nur die Korruptionsbekämpfung. Da sich Parteien am Rand wie das Team Stronach oder die Neos gebildet haben, rücken die Grünen in die Mitte. Die in Deutschland übliche Trennung in Fundis und Realos gab es ohnehin nie. Die Grünen hierzulande sind von jeher im bürgerlichen Milieu verankert und waren schon immer pragmatisch. Sie sind auch jene Partei, die christliche Werte, wie sie die Caritas verkörpert, am stärksten lebt. Das zeigt auch der personelle Austausch zwischen den beiden Organisationen.
Während die SPÖ im Wahlkampf Werte wie Gerechtigkeit propagiert und die ÖVP Leistung plakatiert, bieten sich Grüne als "Bindeglied einer auseinanderbrechenden Gesellschaft" an, wie der deutsche Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner die grüne Positionierung treffend beschrieben hat. Darin liegt die Gefahr für die Grünen. Ihr Profil verschwimmt mit jeder Regierungsbeteiligung.
"profil"-Umfrage: Grüne legen deutlich zu - FPÖ und SPÖ verlieren
Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, legen die Grünen im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte zu und kommen auf 16%. Die SPÖ hingegen verliert laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage zwei Prozentpunkte und kommt mit 26% nur noch knapp auf Platz eins. Die ÖVP gewinnt einen Prozentpunkt und landet mit 25% auf Platz zwei. Die Freiheitlichen erreichen nur noch 18% (minus ein Prozentpunkt). Würde am Sonntag gewählt, stagnierte das Team Stronach bei 10%, das BZÖ käme auf 2% (plus ein Prozentpunkt).
In der Kanzlerfrage verliert Werner Faymann im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht nur noch 20%. ÖVP-Obmann Spindelegger käme auf 16% (minus ein Prozentpunkt), könnte man den Kanzler direkt wählen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verliert im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und erreicht 11%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig gewinnt in der Kanzlerfrage beachtliche vier Prozentpunkte und kommt auf 10%. Frank Stronach gewinnt drei Prozentpunkte, er erreicht 7%.
Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz
Die flach einfallenden Strahlen der Frühlingssonne zeigen erbarmungslos, wo wir in letzter Zeit beim Putzen etwas übersehen haben. "die umweltberatung" gibt Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz und unterstützt mit der Datenbank „ÖkoRein“ bei der Wahl des richtigen Mittels.
Drei gute Gründe ...
Besonders wichtig: niedrig dosieren und keine antibakteriellen Mittel einsetzen. "die umweltberatung" rät ab von aggressiven Reinigungsmitteln und nennt deren Nachteile:
aggressive Reinigungsmittel können der Gesundheit schaden
aggressive Reinigungsmittel belasten das Abwasser
Spezialreiniger sind teuer
„Das sind drei gute Gründe, die für den Einsatz von effizienten, ökologischen Reinigungsmitteln sprechen“, erklärt DI (FH) Harald Brugger Msc, Ökotoxikologe von "die umweltberatung".
Ob ökologisches oder herkömmliches Reinigungsmittel – in jedem Fall ist es nicht sinnvoll, höher zu dosieren als auf der Verpackung angegeben. Harald Brugger: „Sauberer als sauber wird‘ s auch mit einer höheren Dosis nicht. Überdosierung ist teuer und belastet das Abwasser unnötig.“
Im Haushalt antibakterielle Mittel einzusetzen ist im Normalfall nicht notwendig. Diese Mittel belasten Umwelt und Gesundheit und schwächen das Immunsystem. Erkennbar sind antibakterielle Reinigungsmittel an Bezeichnungen wie desinfizierend, bakterizid, biozid, antibakteriell oder „mit Aktivchlor“.
Setzen dem Schmutz zu: pures Wasser und Mikrofasertücher
Besonders schonend für Umwelt und Gesundheit und gleichzeitig sehr effizient ist die Reinigung mit Mikrofasertüchern. An ihrer speziellen Struktur bleiben Schmutz und Kalk sehr gut haften. Glatte Oberflächen wie Fliesen, Spiegel, Armaturen und Glas glänzen beim Einsatz leicht befeuchteter Mikrofasertücher im Nu, ganz ohne Putzmittel.
Laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. werden in Deutschland pro Jahr unglaubliche 1,7 Milliarden Artikel zum Putzen im Haushalt verkauft. Pro Haushalt werden dafür 63 Euro ausgegeben. „In Österreichs Haushalten dürften diese Ausgaben ähnlich sein. Bei richtiger Dosierung und Verwendung von Mikrofasertüchern lässt sich da einiges einsparen“, erklärt Brugger.
Sprung zurück zum Schilling wäre ein Sprung ins Verderben?
"Ich bin erstaunt über die Ahnungslosigkeit von FPÖ-Chef Strache. Die Sicherung des Bankgeheimnisses für die Österreicherinnen und Österreicher steht für die Bundesregierung außer Zweifel und zweitens wäre ein Sprung vom Euro zum Schilling ein Sprung ins Verderben", so Staatssekretär Reinhold Lopatka in Reaktion auf ein Interview mit FPÖ-Chef Strache in der Sonntagsausgabe von "Österreich".
"Straches Aussagen zeugen von einer erschreckenden Unkenntnis der Sachlage und der österreichischen Wirtschaft und sind daher verantwortungslos", so der Staatssekretär. "6 von 10 Euro verdient Österreich im Export. 70 Prozent unseres Exports gehen in die EU. Der Euro ermöglicht uns uneingeschränkt einen großen Markt zu nutzen. Österreichs Arbeitsplätze sind von dieser Exportwirtschaft abhängig. Würden wir zurück zum Schilling gehen, würde unsere Exportwirtschaft massive Verluste einfahren, Unternehmen würden Einbrüche erleben und tausende Arbeitsplätze würden verloren gehen", betont Lopatka und weiter: "Darüber hinaus wäre der Schilling, als Währung eines verhältnismäßig kleinen Landes, massiven Spekulationsangriffen ausgesetzt. Diese wären eine ständige Bedrohung für die Stabilität."
"Österreich befindet sich im wirtschaftlichen Spitzenfeld der EU, gerade weil wir den Euro haben und den europäischen Markt damit optimal nützen können", so der Staatssekretär. "Der EURO ist auch kein Teuro. Der Euro hat seit seiner Einführung durchgehend eine geringere Inflation als der Schilling", erklärt Lopatka. Darüber hinaus würde der Zerfall der Euro-Zone laut einer IHS-Studie allein im ersten Jahr zu einem Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen in Österreich führen, in den Folgejahren zu einem Verlust von bis zu 180.000 Arbeitsplätzen. Das verschweigt FPÖ-Chef Strache", unterstreicht Lopatka abschließend.
Berlakovich zu Saatgut-Verordnung: Verbesserungen im Sinne Österreichs durchgesetzt
„Unser Widerstand gegen die geplante EU-Saatgutverordnung hat sich gelohnt. Der heute präsentierte Vorschlag der EU Kommission zur Saatgutverordnung wurde im Vorfeld auch auf Druck Österreichs entschärft“, betont Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.
Die Neuerungen sehen vor, dass kleine Mengen von Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten und maximal 2 Millionen Jahresumsatz unter der Bezeichnung „Nischenprodukte“ vermarktet werden dürfen. Sie fallen damit nicht unter die Registrierungspflicht. Auch Sorten, die nicht der Norm entsprechen, dürfen verkauft werden.
„Ich werde die weiteren Verhandlungen genau beobachten, denn ich kämpfe weiterhin für den Erhalt der Biodiversität bei Saat- und Pflanzgut. Bestehende Allianzen mit anderen Ländern sollen vertieft werden. Unseren österreichischen Schatz lassen wir uns nicht nehmen“, betont Minister Berlakovich.
Berlakovich hat sich im Vorfeld für den Schutz alter Obst-, Gemüse und Getreidesorten und die Erhaltung der Biodiversität eingesetzt.
„Die neuen Saatgutverkehrsregelungen dürfen keine Mehrbelastungen für die Produzenten von Saat- und Pflanzgut bringen, insbesondere, wenn sie dem Erhalt der genetischen Vielfalt dienen. Ich setze mich für Vielfalt und regionalen Handel auf Pflanzenmärkten ein“, unterstreicht der Minister.
Sorten, wie Sieglinde (Erdäpfel), Ritzlhofer (Winterweizen) oder Kaiser Alexander (Gurken) können dann auch weiterhin getauscht und gehandelt werden.
Um den Anbau seltener landwirtschaftlicher Kulturpflanzen zu forcieren, wurden in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen des Österreichischen Programms (ÖPUL) für umweltgerechte Landwirtschaft 16 Millionen Euro investiert.
Liberales Forum stellt weitere Weichen für den Wahlkampf
LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar Das Liberale Forum hat bei der ordentlichen Bundespartner- Innenversammlung vergangenen Freitag (17.5.) - erstmals in den Räumlichkeiten der Wahlplattform "NEOS - Das neue Österreich" in der Wiener Neustiftgasse - weitere wesentliche Weichen für die Nationalratswahl gestellt.
Die Finanzen wurden erfolgreich konsolidiert, Strukturen für eine landesweite Moblisierung zusammen mit NEOS geschaffen. Gemeinsam mit bisherigen und neu bestellten Landeskoordinatoren ist ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf mit über 26.000 Hausbesuchen geplant. Der Startschuss erfolgt mit dem Auftakt der Bundesländer-Tour Anfang Juni.
Neben LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar und ihrem Stellvertreter Michael Pock sprach NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz über die Kernthemen im Wahlkampf: "Mehr Chancen in der Bildung, faire und flexible Sozialleistungen, geringere Steuerlast sowie eine stärkere, transparentere Demokratie - das braucht Österreich jetzt!"
Im Einklang mit den "Plänen für ein neues Österreich" steht auch die bei der Versammlung mit großer Mehrheit beschlossene bedarfsorientierte Grundsicherung in Form einer negativen Einkommenssteuer. Das umfassende Modell dient der Sicherung der Existenz als Voraussetzung für persönliche Freiheit und ersetzt den Wildwuchs staatlicher Transferleistungen.
Mlinar zeigt sich von den Stärken der neuen bedarfsorientierten Grundsicherung überzeugt: "Unser System schafft nicht nur Anreize zu persönlicher Leistung und Vorsorge sowie mehr Effizienz und Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung, sondern bringt auch mehr Selbstbestimmung, Freiheit und Flexiblität für alle Bürgerinnen und Bürger - ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt."
Embolie im Auge. Erblindung erfolgreich bekämpft
Anton K. mit den Ergebnissen seiner Gesichtsfeldprüfungen: in seiner rechten Hand das ausgelöschte Gesichtsfeld vor Therapiebeginn, in seiner linken der Befund nach 3 Behandlungstagen mit dem wiedergewonnenen zentralen (hellen) Bereich Am 13. Mai 2013 stellte Herr Anton K. plötzlich fest, dass er an seinem rechten Auge innerhalb von Sekunden ohne für ihn erkennbaren Grund erblindete. Der gelernte 73 jährige Werkzeugmacher wurde sofort über eine neurologische Abteilung eines Landeskrankenhauses an eine Augenklinik gebracht. Nach einer eingehenden Untersuchung lautete die Diagnose: Zentralarterienembolie rechtes Auge. Bei dieser Erkrankung verstopft sich die für die Netzhautversorgung verantwortliche Arterie. Ähnlich einem Schlaganfall oder Herzinfarkt werden wichtige Organe mit Sauerstoff nicht mehr versorgt. Am Auge bedeutet das eine Erblindung.
Die gemäß Lehrbuch offensichtliche Aussichtslosigkeit auf eine Verbesserung findet sich im Arztbrief:
Sehleistung rechtes Auge: Handbewegung / Augenkontrolle: 2 Wochen / Augentherapie: keine / Untersuchung: Internist/in
Aufgeben tut man nur einen Brief, meinte Herr K. und wollte sich nicht geschlagen geben. Auf Empfehlung seiner Familie wurde 48 Stunden später Anton K. noch in der Nacht durch Univ.-Prof. Dr. Zirm (Augenzentrum Wien) untersucht und zu einer intensiven Gefäßtherapie durch 7 Tage stationär aufgenommen.
Drei Tage später und das ausgerechnet zu Pfingsten, stellte der Patient fest, dass er mit seinem rechten Auge wie durch eine zunehmend größer werdende Lücke des sonst schwarzen Gesichtsfeldes Beschriftungen an Türen, Lichtschalter, sogar die Gesichter der ihn liebevoll betreuenden Krankenschwestern sehen kann.
Dazu Prof. Zirm: das Lob gebührt dem um sein Augenlicht kämpfenden Patienten. Gerade bei einem Gefäßverschluß muss innerhalb weniger Stunden alles unternommen werden, um die lokale Situation im Auge zu verbessern. Wichtig ist, dem Patienten die Situation nicht nur zu erklären, sondern auch einen Behandlungsversuch anzubieten.
Maikäfer sind wieder unterwegs – zumindest stellenweise
Maikäfer sind wieder unterwegs – zumindest stellenweise Die Maikäfer sind wieder unterwegs – zumindest stellenweise: Im Inntal, in Teilen von Oberösterreich sowie der Steiermark sind heuer die Hauptflugjahre des Maikäfers. Im Inntal fällt heuer sogar der Käferflug von 3-jährigen und 4-jährigen Populationen zusammen – ein Umstand, der nur alle 12 Jahre eintritt. In den Folgejahren ist auch mit Schäden durch Engerlinge an Wein, Obst- und Baumschulgehölzen sowie im Grünland zu rechnen.
Auf Grund des regelmäßigen Entwicklungszyklus der Maikäfer kann man recht gut vorhersagen, in welchen Regionen Österreichs mit einem Auftreten von Maikäfern zu rechnen ist. Je nach Durchschnittstemperatur brauchen die Maikäfer drei oder vier Jahre, um sich vom Ei zum fertigen Käfer zu entwickeln. Zusätzlich zu dem dadurch verursachten drei- bis vierjährigen Flugzyklus ist die Häufigkeit von Maikäfern auch noch 30- bis 40-jährigen Bestandesschwankungen – sogenannten Gradationszyklen – unterworfen. Ab dem Ende der 60-er Jahre des vorigen Jahrhunderts ging die Flugstärke bis auf wenige Ausnahmen überall stark zurück. Beobachtungen der AGES zeigen aber, dass innerhalb der letzten zwei bis drei Maikäfer-Generationen gebietsweise wieder ein Anstieg der Flugstärke feststellbar ist. Im Gefolge von besonders warmen oder kühlen Jahren kann es auch vorkommen, dass die Käfer gebietsweise ein Jahr früher oder später als vorgesehen schlüpfen. Diese neue Flugperiodik wird dann auch in Zukunft solange beibehalten, bis sich die Klimaverhältnisse erneut ändern. Auf diese Weise bilden Maikäfer einen guten Indikator für Änderungen im Klimageschehen. Aus diesen Gründen ist die Erfassung der Flughäufigkeit von Maikäfern von großem Interesse.
Nach ihrem Schlupf aus dem Erdboden versammeln sich die Maikäfer einer Gegend an baumbestandenen Landmarken, Waldrändern oder Windschutzgürteln. Dabei kann es dort zu Kahlfraß an Eiche, Ahorn oder Pappel, aber auch an Obstbäumen oder an Wein kommen. Die als Engerlinge bekannten Maikäferlarven leben vollständig im Boden und ernähren sich hier von Pflanzenwurzeln. Wenn sie in Massen vorkommen, führen sie zum Absterben von Futterpflanzen im Grünland oder von jungen Obstgehölzen und Weinpflanzen. Derartige Schäden sind hauptsächlich im Folgejahr nach dem Maikäferflug zu erwarten.
Maikäfer wurden bereits seit alters her als große Plage für die Landwirtschaft betrachtet, derer man sich mit damaligen Mitteln zu erwehren suchte. Die Bekämpfung der Maikäfer hat sich allerdings immer schon als schwierig gestaltet. Im Mittelalter wurden die Käfer sogar vor Gericht gestellt. Das Einsammeln der erwachsenen Käfer war längste Zeit die einzige Bekämpfungsmethode. Das Problem dabei: Die hauptsächlichen Schäden werden von den Engerlingen, also den Larven der Käfer, verursacht. Es gibt zwar chemische Mittel, um die Engerlinge zu bekämpfen, allerdings sind diese Mittel nicht gerade umweltfreundlich. Besser geeignet ist ein Pilzpräparat: Dabei wird der in der Natur vorkommende, für Insekten tödliche Pilz Beauveria brongniartii zunächst auf Getreidekörnern vermehrt. Die Körner werden dann in den Boden eingebracht, wo der Pilz in den Engerling eindringt und ihn zum Absterben bringt.
Eine gute Bekämpfungsmöglichkeit für Engerlinge besteht auch in der maschinellen Bodenbearbeitung, die die Engerlinge stark dezimiert. Eine umweltfreundliche Bekämpfungsmöglichkeit im Weinbau besteht in der Behandlung der Weinkultur mit Präparaten, die den Wirkstoff Azadirachtin enthalten. Dieser wird aus dem tropischen Niembaum gewonnen und verhindert, dass lebensfähige Eier abgelegt werden. Aus solchen Eiern schlüpfen nur mehr wenige Larven, die schließlich an Häutungsproblemen zugrunde gehen. Der erwachsene Käfer stirbt zwar nicht ab, seine Fraßtätigkeit ist jedoch gehemmt.
Anmerkung für Hobbygärtner: Auch in Komposthaufen findet man häufig Engerlinge. Dabei handelt es sich allerdings um die Larven von Rosenkäfern. Diese sind nicht schädlich, da sie sich nur von bereits zersetztem Pflanzenmaterial ernähren.
Stronach: Gewerkschaften bremsen das Land
"Einfluss und Macht der Gewerkschaften sind in Österreich viel zu groß geworden. Die Folge: Ihre sture Blockadepolitik bremst das Land", kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. "Das beinharte Aussitzen von Verhandlungen - ohne einen Millimeter nachzugeben - ist nicht mehr zeitgemäß und schadet letztendlich nur den Menschen. Dies zeigen die Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht und der Streit um die Ladenöffnungszeiten ganz deutlich", so Lugar.
Es sei unbestritten, dass Gewerkschaften in ihren Anfängen die Arbeiter gegen Ausbeutung geschützt haben. "Jetzt haben wir aber 2013! Ausbeutung wird durch Gesetze verhindert, wenn in Einzelfällen dagegen verstoßen wird, kann die Gewerkschaft ja helfen", erklärt Lugar. Dies rechtfertige aber nicht, dass die Gewerkschaften "als geheime Macht im Staate" den Weg der Politik bestimmen "und ständig als Reformverhinderer auftreten."
Am Beispiel des Lehrerdienstrechts sei diese Haltung genau zu sehen: "Statt endlich konstruktiv und gemeinsam neue Wege zu beschreiten, wird nur gemauert, blockiert und verhindert! Auf der Strecke bleiben aber die Kinder, die Schüler - und damit die Zukunft unseres Landes!", warnt Lugar.
Bei den Ladenöffnungszeiten spiele sich die Gewerkschaft als "Retter der Verkäufer" auf, übersehe dabei aber, dass Erlöse, die am Sonntag erwirtschaftet werden könnten und damit Arbeitsplätze sichern, "ungebremst in den Internethandel fließen." Zudem gibt es laut Lugar genug Handelsangestellte, die durchaus auch an Sonntagen arbeiten würden - "gegen entsprechende Abgeltung, wie es in vielen Berufssparten üblich ist", erinnert Lugar an Spitalspersonal und die die vielen Sparten, die ebenfalls an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Deshalb fordert Lugar "Bewegung in den Reihen der Gewerkschafter, ansonsten muss die oft gepriesene Sozialpartnerschaft dringend neu überdacht werden!"
Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor
Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.
Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.
Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.
"Dein Tipp für Julia“ - Neue Kampagne zur Raucherentwöhnung startet
“Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Grund genug für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchertelefon eine Kampagne zur Raucherentwöhnung ins Leben zu rufen. Mit der aktuellen Kampagne “Dein Tipp für Julia“ sollen vor allem junge Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren angesprochen werden. Eine interaktive Video-Webseite (www.juliarauchfrei.at) sowie YouTube und Facebook bilden die zentralen Elemente dieser Kampagne.
Eine ist keine, oder?
Im Mittelpunkt der Kampagne steht Julia, eine junge Frau, die mit dem Rauchen aufgehört hat. Als sie eine alte Packung Zigaretten findet, bekommt sie wieder große Lust zu rauchen. Deshalb wendet sie sich mit einer Videobotschaft an die Internet-Gemeinde und bittet diese um Tipps, die sie vom Rauchen abhalten soll. Julia belohnt jeden brauchbaren Ratschlag mit einem unterhaltsamen Video, in dem sie (fast) jeden Tipp in die Tat umsetzt. Die ZuseherInnen können so den Lauf der Geschichte mit beeinflussen. Julia bemerkt in Ihren Videos auch die Vorteile des Nichtrauchens wie z.B. dass sie nun, ihr Geld für andere Einkäufe nutzen kann und dass sie beim Tanzen wieder mehr Luft hat.
„Der interaktive Charakter der Kampagne ermöglicht es in einen Eins-zu-Eins-Kontakt mit potentiellen RaucherInnen zu treten. Gemeinsam mit dem Rauchertelefon wollen wir Wege aufzeigen, wie man rauchfrei bleiben kann. Aufhörwillige RaucherInnen sollen auf humorvolle Weise das Rauchertelefon und die österreichweiten Angebote der Tabakentwöhnung kennen lernen. Wir gehen einen neuen Weg, um vor allem junge Frauen zu unterstützen“, so der für das Thema Prävention zuständige stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst.
Raucherinnen auf dem Vormarsch
Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unterschiedliche Entwicklung des Tabakkonsums von Frauen und Männern. Laut Statistik Austria ist die Raucherrate bei den Männern in den letzten Jahrzehnten von 39 % auf 27 % gesunken, während sich gleichzeitig der Anteil der weiblichen Raucherinnen von 9 % auf 19 % erhöht und somit mehr als verdoppelt hat. Jede dritte Frau (34 %) in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen raucht täglich. Hinzu kommt noch, dass in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen die Frauen früher zu rauchen beginnen, als die Männer.
Hilfe zur Selbsthilfe
Ziel der Kampagne, die noch bis zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2013 läuft, ist die Sensibilisierung junger Frauen und Motivation junger RaucherInnen zum Rauchstopp. Die Webseite www.juliarauchfrei.at wird auch nach dem Weltnichtrauchertag weiterhin verfügbar sein. Die Kampagne verlagert den kommunikativen Schwerpunkt weg von den Gefahren des Rauchens, hin zu den Vorteilen des Nichtrauchens und den Angeboten für Aufhörwillige.
Es ist Zeit für die Energiewende - in den Bilanzen
Kernkraft funktioniert nur, weil sie ihre größten Kosten auslagert Zugegeben: Die Gefahr eines katastrophalen Tsunamis ist im Mittelmeer oder im Schwarzen Meer deutlich geringer als an der japanischen Pazifikküste - auch wenn der Untergang der minoischen Kultur auf Kreta möglicherweise auf einen Tsunami nach der Explosion der Insel Santorin zurückzuführen war.
Die geplanten beiden türkischen AKWs - das russische an der Mittelmeerküste und das japanisch-französische an der Schwarzmeerküste - sind also trotz aller Erdbebengefahr weniger riskant als jenes von Fukushima, dessen Kernschmelze vor zwei Jahren weltweit die Planung neuer AKWs gehemmt hat.
Trotzdem bedauerlich, dass dieses Moratorium weit kürzer angehalten hat als jenes, das nach Tschernobyl zumindest einige Jahre lang neue AKW-Pläne politisch undurchsetzbar gemacht hat.
Und höchst bedauerlich, dass auch jetzt noch mit Wirtschaftsargumenten für den Ausbau der Kernenergie geworben wird. Stimmt schon: Die türkische Leistungsbilanz schaut alles andere als schön aus. Aber ein Land, das so reich mit Sonne, Wasser und Geothermie-Potenzial gesegnet ist wie die Türkei, hätte auch andere Möglichkeiten, seine Energieimporte zu reduzieren. Zumal sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzt, dass die wirtschaftlichen Vorteile der Kernenergie ausschließlich durch die Ausgliederung der größten Kostenpositionen aus den Bilanzen der Betreiber erzielbar sind: Müssten sie die Kosten und Risiken von Unfällen und der Endlagerung ihrer Abfälle selbst tragen, würde auf der ganzen Welt schon seit Jahren kein neues Kernkraftwerk mehr gebaut.
Diese stillschweigende Kostenübernahme durch die Allgemeinheit verzerrt die Konkurrenzverhältnisse im Energiesektor: Während die Förderungen für erneuerbare Energieträger auf den Strompreis aufgeschlagen werden und für böses Blut sorgen, tauchen die viel höheren Subventionen für die Kernenergie immer nur auf, wenn wieder einmal etwas passiert ist - und niemand dafür die Verantwortung übernehmen will.
Eben wurde bekannt, dass die Ukraine für die Verlängerung der Lebensdauer ihrer Kernkraftwerke um Kredite von EBRD und Euratom angesucht hat. Europa würde damit nicht nur hinnehmen, dass die latente Gefahr, die diese Kraftwerke für ganz Europa darstellen, noch weiter ausgedehnt wird - es würde dafür sogar noch zahlen. Es ist Zeit für die Energiewende - jetzt endlich auch in den Köpfen. Und in den Bilanzen.
Wenn der Grill zum Flammenwerfer wird …
Ein lauer Sommerabend, liebe Freunde zu Gast und dann noch ein saftiges Kotelett vom Grill – was kann es Schöneres geben? Doch leider haben viele „Grillmeister“ zu wenig Geduld: Damit es schnell geht, muss ein Brandbeschleuniger her. Ob Spiritus oder Benzin, die Kohle wird damit getränkt und dann entzündet. Die verheerenden Folgen können explodierende Kohle oder meterhohe Stichflammen sein. Sicheres Entkommen für umstehende Personen ist kaum möglich.
5 Verletzte pro Tag während der Grillsaison
Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verletzen sich jährlich rund 1.000 Personen in Österreich beim Grillen. Das macht in der Saison von April bis Mai fünf Verletzte pro Tag. Viele dieser Brandverletzungen sind auf die Verwendung von Spiritus oder Benzin zurückzuführen. Wie gefährlich diese Methode ist, erklärt Karl Enzinger, Leiter Brandschutz der NÖ Landesregierung und Kommandant der Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus: „Wenn der flüssige Brennstoff vor dem Anzünden auf die Kohle kommt, bildet sich ein Gas-Luftgemisch, das sich extrem schnell ausbreitet und beim Anzünden explodiert. Trifft Spiritus oder Benzin direkt auf glühende Kohle oder Feuer, entsteht eine Stichflamme, die selbst zwei Meter vom Grill entfernte Personen verletzen kann.“ Die Folgen sind schwere Verbrennungen in Gesicht, Rumpfbereich oder an den Händen.
Sicher grillen – Unfälle vermeiden
„Viele Grill-Unfälle könnten vermieden werden, wären sich die Hobby-Griller der Risiken bewusst“, erklärt Mag. Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung, „deshalb machen wir an unserem diesjährigen Tag der Sicherheit auf die Gefahren aufmerksam.“ Mit Aktionen in ganz Österreich, bei denen Tipps für sicheres Grillen gegeben werden, soll die Sensibilität für das Thema gesteigert werden. In diesem Zusammenhang verteilen die Unternehmen der Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer praktische „Grillboxen“. Deren Inhalt – Sicherheitsanzünder, Grillspieße, Gewürze und ein Heft mit Sicherheitstipps und Rezepten – soll beim Grillen daran erinnern, Verantwortung zu zeigen.
Richtiger Versicherungsschutz
Wie aber kann man sich vor den finanziellen Folgen eines Brandschadens beim Grillen schützen? „Kommt es auf Terrasse oder Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand, ist meist auch der Besitz des Nachbars betroffen“, so Bernhard Lackner. Der Versicherungsprofi erklärt dazu: „Eine Feuer- bzw. Haftpflichtversicherung schützt in jedem Fall, denn sie deckt den eigenen sowie den fremden Schaden ab.“
Trotz umfassenden Versicherungsschutzes sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen immer eingehalten werden.
Nachfolgend einige Anregungen für sicheren Grillgenuss.
> Niemals Spiritus oder Benzin als Brandbeschleuniger verwenden – Zündhilfen sind am sichersten!
> Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen!
> Anzündmittel, die den benötigten Sicherheitsnormen entsprechen, sind mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 bzw. DIN 66358 gekennzeichnet.
> Keinesfalls Anzünder für Ölöfen verwenden! - Hochwertige Anzündhilfen werden für eine sichere Anwendung immer mit Gebrauchsanweisung verkauft.
> Grillgeräte immer stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebes nicht verschieben. Nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen verwenden.
> Feuerlöscher, Wasser oder Löschdecke für den Ernstfall bereitstellen.
> Löschen Sie nach dem Grillen die Glut, auf keinen Fall sollten Sie diese in den Mülleimer entsorgen.
Umfrage belegt: Mütter sparen weniger
Mütter sparen weniger Die ING-DiBa Direktbank Austria hat eine genauere Betrachtung der Ersparnisse von Müttern vorgenommen. Das Ergebnis ist wenig verwunderlich, bringt jedoch klar die Zahlen auf den Tisch: 68% aller Österreicherinnen, deren Kinder noch bei ihnen wohnen, haben Ersparnisse. Hingegen sind es bei Frauen ohne Kinder gleich mal 10% mehr, also 78%.
2013 - Mutter sein, bedeutet für viele das Lebensglück schlechthin. Dafür zahlen viele gerne einen relativ hohen Preis: Mehrfachbelastung, wenn sie versuchen, Kinder, Beruf, Haushalt und Beziehung unter einen Hut zu bringen und Verzicht auf Ersparnisse, denn jede 3. Mutter in Österreich hat praktisch nichts auf dem Sparbuch - so das Ergebnis einer internationalen TNS-Umfrage für die ING-DiBa. Bei Frauen ohne Kinder sind es 22%, die in Österreich keine Ersparnisse haben.
"Betrachtet man dieses Ergebnis, gibt es aus meiner Sicht noch einen Grund mehr, seiner Mutter Danke zu sagen, nicht nur zum Muttertag", meint Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria.
Große Unterschiede in Europa
Mit ihrem Sparguthaben liegen Österreichs Mütter ziemlich genau im europäischen Durchschnitt von 66%: Mehr Erspartes haben die Luxemburgerinnen (90%), die Niederländerinnen (78%) sowie Belgierinnen und Französinnen mit je 71%. Gleichauf mit Österreichs Müttern liegen die Spanierinnen mit 68%. Absolutes Schlusslicht bilden die Rumäninnen: Nur 44% der Mütter haben hier Ersparnisse.
Mehr Ersparnisse für Frauen ohne Kinder
Im Vergleich zu ihren Geschlechtsgenossinnen ohne Kinder im gleichen Haushalt, schneiden europaweit alle Mütter schlechter oder maximal gleich gut ab. Besonders groß ist der Gegensatz in der Slowakei. Dort haben Frauen ohne Kinder um 13% mehr Ersparnisse. Mit einer Differenz bei den Sparguthaben zwischen Müttern und Kinderlosen von 12% liegt das Vereinigte Königreich an zweiter Stelle. Platz 3 der größten Unterschiede teilen sich Österreich und Polen: Frauen ohne Kinder haben um 10% mehr Ersparnisse. Gleich viel Ersparnisse haben Mütter und Kinderlose lediglich in Luxemburg (90%) und in der Türkei (57%).
Auch Väter sind finanziell schlechter aufgestellt
Sobald Kinder da sind, sinkt die Chance auf ein Sparguthaben - egal ob bei Müttern oder Vätern. Wobei der Unterschied bei Männern in Österreich nicht so gravierend ist: 80% der Männer mit Kindern haben Geld auf der hohen Kante. Bei den Kinderlosen haben mit 83% nur knapp mehr Männer Reserven verfügbar. Das entspricht in etwa der europaweiten Differenz von 2%. Am größten ist der Unterschied im Ersparten zwischen Vätern und Kinderlosen mit 8% in Frankreich, gefolgt von je 6% in Luxemburg und in der Slowakei. Keinen Unterschied bei den Ersparnissen gibt es in Polen (je 78%) und Spanien (je 72%). Interessante Ausnahmen bilden deutsche, italienische und türkische Väter: Sie haben mehr Ersparnisse als ihre kinderlosen Geschlechtsgenossen.










