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26.09.2016

Syriens Blut als Schande für unsere Welt

„Nieder mit Baschar al-Assad“. Regierungskritisches Graffiti aus der ersten Zeit des Aufstandes „Nieder mit Baschar al-Assad“. Regierungskritisches Graffiti aus der ersten Zeit des Aufstandes

Das Gemetzel in Syrien sollte nicht nur für unsere westlich-aufgeklärte Gesellschaft die Schmerzgrenze längst erreicht haben. Hat es aber nicht. Das Elend wird ausgeblendet und die Politik übt sich in todbringender Heuchelei.

Wir haben es uns gut eingerichtet in unserer schönen aufgeklärten Welt. Und wir wollen in unserer Idylle nicht gestört werden. Und doch hören wir das Echo von Leid und Verzweiflung, von der Hölle auf Erden im blutigen syrischen Gemetzel so nah vor den Toren Europas. Nach fünfeinhalb Jahren Krieg wurden bereits fast 500.000 Menschen getötet, Millionen sind auf der Flucht, Städte und Dörfer liegen in Schutt und Asche und jegliche Hoffnung auf eine Beendigung des Konflikts wird tagtäglich von Neuem zu Grabe getragen. Der Bombenhagel, der nach dem Ende der kurzen Waffenruhe in den vergangenen Tagen auf die einstige Handelsmetropole Aleppo niederging und wieder Hunderte Opfer forderte, ist Zeugnis eines Konflikts, in dem alles Menschliche, jegliche Moral und jeglicher Ansatz von internationalem Recht nicht zu existieren scheinen. Die schöne aufgeklärte Welt ist von Syrien Lichtjahre entfernt. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich „entsetzt über die eiskalte militärische Eskalation“ und kritisierte die „mächtigen Gönner, welche die Kriegsmaschine weiterfüttern“.

Doch das dürfte die Zündler und Kriegsstrategen auf Seiten der mitmischenden Super- und Regionalmächte nicht weiter stören. Bei der Neuordnung des Nahen Osten gehen sie auf dem syrischen Schlachtfeld alle über Leichen, da gibt es offenbar keine Grenzen. Das syrische Regime von Präsident Bashar al-Assad schlachtet sein eigenes Volk ab und erhält dabei tatkräftige Unterstützung von Russland, das sich mit seinem Engagement in Syrien nicht nur im Nahen Osten wieder als Großmacht ins Spiel gebracht hat. Der Iran und Saudi-Arabien liefern sich in Syrien einen Stellvertreterkrieg und die Türkei führt ihren Krieg gegen die Kurden. Und natürlich wollen sich auch die USA in der Region, in der sie einst das Sagen hatten, nicht ausbremsen lassen. Dabei werden die Menschen im Namen eines vermeintlichen Glaubenskrieges auf dem Altar der Macht geopfert, egal, ob sie Sunniten, Schiiten oder Christen sind. Niemand ist bereit, die Reißleine zu ziehen. Und die Vereinten Nationen treten auf der Stelle. Denn solange es von Seiten jener, die in Syrien die Kriegsmaschinerie am Leben erhalten, keine ernsthaften Signale zur Beendigung des Gemetzels gibt, wird die Tragödie eine Fortsetzung finden.

Und die schöne neue Welt wird sich weiterdrehen. Und die Weltöffentlichkeit wird sich an das Leid in Syrien gewöhnen und die Hölle vor unseren Augen einfach ausblenden. Es darf weitergestorben werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: jan Sefti - Flickr: The Syrian Events 2011 أحداث سورية, CC BY-SA 2.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Christian Jentsch
21.09.2016

Vermögensreport: Die fetten Jahre sind vorbei

Globales Brutto-Geldvermögen steigt auf 155 Billionen Euro Weltweite Wachstumsrate sinkt von 9 Prozent auf 4,9 Prozent Netto-Geldvermögen: Österreich verharrt auf Platz 17 Globales Brutto-Geldvermögen steigt auf 155 Billionen Euro Weltweite Wachstumsrate sinkt von 9 Prozent auf 4,9 Prozent Netto-Geldvermögen: Österreich verharrt auf Platz 17

„Die Schulden von privaten Haushalten in Österreich wachsen über, die Vermögen unter dem westeuropäischen Durchschnitt. Während weltweit die Mittelklasse auf mehr als eine Milliarde Menschen angewachsen ist, schrumpft diese langsam aber sicher in Österreich“, kommentiert Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse des aktuellen Allianz Global Wealth Reports. In der Studie werden die Vermögens-und Schuldenlage der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert.

Die „fetten“ Jahre im Vermögenswachstum scheinen danach erst einmal der Vergangenheit anzugehören: 2015 erzielte das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte mit 4,9 Prozent eine Zuwachsrate, die nur noch knapp über der Wachstumsrate der allgemeinen Wirtschaftstätigkeit lag. In den drei Jahren davor war das Vermögen dagegen mit im Schnitt 9 Prozent noch rund doppelt so schnell gewachsen. „Die globale Vermögensentwicklung ist an einen kritischen Punkt gelangt“, sagt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. „Offensichtlich verliert die extrem expansive Geldpolitik der Zentralbanken auch als Treiber der Vermögenspreise an Wirkung. Ein wichtiger Faktor des Vermögenswachstums fällt daher weg. Gleichzeitig rutschen die Zinsen immer tiefer, bis weit in den negativen Bereich. Für die Sparer sind das keine guten Aussichten.“

Vermögen in Industrieländern wächst langsamer, Asien überholt Euroraum

Es ist daher auch kein Zufall, dass vom Rückgang des Vermögenswachstums vor allem Westeuropa, die USA und Japan betroffen waren. In Westeuropa (3,2 Prozent) und den USA (2,4 Prozent) reduzierte sich die Zuwachsrate von 2014 auf 2015 auf weniger als die Hälfte. Am meisten wuchs das Vermögen dagegen in der Region Asien (exklusive Japan) mit einem Plus von 14,8 Prozent. Der Abstand zum Rest der Welt wird dabei immer größer. Von den insgesamt 155 Billionen Euro weltweiten Brutto-Geldvermögens entfallen inzwischen 18,5 Prozent auf die Region Asien (ex. Japan), die ihren Anteil damit seit Beginn des neuen Jahrtausends mehr als verdreifachen konnte und auch am Euroraum (14,2 Prozent) vorbeigezogen ist.

Österreich auf Platz 17 der Rangliste der Netto-Vermögen pro Kopf

In Österreich wuchs das Netto-Geldvermögen (Brutto-Geldvermögen abzüglich Verbindlichkeiten) um 1,2 Prozent auf 51.060 Euro pro Person, der Wert liegt damit bereits im fünften Jahr in Folge unter dem westeuropäischen Durchschnitt, der sich bei 58.600 Euro befindet. Dies spiegelt sich auch im langfristigen Vergleich wider: Seit 2007, dem letzten Jahr vor Ausbruch der großen Finanzkrise, legte das Netto-Geldvermögen pro Kopf in Österreich insgesamt um 26 Prozent zu; der Zuwachs lag damit klar unter dem europäischen Durchschnitt (knapp 31 Prozent), war aber exakt so stark wie in den „Krisenländern“ Spanien und Portugal. Trotz der insgesamt schwächeren Entwicklung in jüngster Zeit verharrt Österreich seit Jahren in der Rangliste der 20 reichsten Länder auf dem 17. Platz (Netto-Geldvermögen) – und damit immer noch knapp vor Deutschland. Andere Euroländer, allen voran Italien (von Platz 6 auf Platz 15) und Frankreich (von Platz 6 auf Platz 16), sind dagegen deutlich abgerutscht. Angeführt wird die Rangliste wie im Vorjahr von der Schweiz, deren Netto-Geldvermögen um 0,2 Prozent auf 170.590 Euro pro Person angestiegen ist.

Österreicher haben niedrigste Schuldenquote in Westeuropa

Beim Wachstum der Verbindlichkeiten pro Kopf bewegten sich die österreichischen Haushalte dagegen mit einem Anstieg seit 2007 um knapp 17 Prozent über dem europäischen Durchschnitt (10 Prozent). Insgesamt ist die Schuldenstandsquote in Österreich mit 52,7 Prozent aber immer noch die niedrigste in Westeuropa. Weltweit wuchsen die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte 2015 mit 4,5 Prozent im selben Tempo wie im Vorjahr. Insgesamt lagen die Verbindlichkeiten zu Jahresende bei 38,6 Billionen Euro und damit gut ein Viertel über dem Wert vor Ausbruch der Finanzkrise. In Westeuropa und Nordamerika war kaum eine Veränderung zu erkennen, die Schulden kletterten nur sehr moderat – und damit im sechsten Jahr in Folge langsamer als die Wirtschaftsleistung. In vielen Ländern Westeuropas setzte sich auch 2015 der Abbau von Schulden fort. Die höchste Verschuldung gab es Ende 2015 in Ozeanien, wo die Verbindlichkeiten pro Kopf bei durchschnittlich 55.470 Euro lagen. Down Under war die Verschuldung damit um das 31-fache höher als in Osteuropa, der Region mit der niedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung (im Mittel 1.780 Euro).

Seit 2000: Mittelklasse in Österreich schrumpft

Was beim Blick auf den Vermögensanteil der Mittelklasse – definiert als diejenigen Personen, die zwischen 30 Prozent und 180 Prozent des jeweiligen nationalen durchschnittlichen Nettogeldvermögens Pro-Kopf besitzen – sofort auffällt, ist die große Bandbreite: Sie reicht von über 60 Prozent in der Slowakei bis gerade einmal 22 Prozent in den USA. Österreich liegt mit 36 Prozent im unteren Drittel. In den zurückliegenden Jahren ist immer mehr Menschen der Aufstieg in die Mittelklasse gelungen, insgesamt betrifft dies nun über eine Milliarde Menschen; der Anteil der Mittelklasse an der Weltbevölkerung kletterte von 10 auf rund 20 Prozent.

Wirft man einen Blick auf die Veränderung des Anteils der jeweiligen nationalen Mittelklasse am gesamten Netto-Geldvermögen seit dem Jahr 2000, so zählt Österreich zu jenen Ländern, deren Mittelklasse relativ kräftig verlor – um 3 Prozentpunkte. Nur in Italien, den USA, Ungarn, Kroatien und Rumänien verlor die Mittelklasse noch mehr. Auch wenn der Rückgang gerade in Rumänien und Kroatien (17 Prozent und 14 Prozent) auf den ersten Blick dramatisch anmutet, ist er nicht Resultat einer Erosion der Mittelklasse, die eine ungleichere Vermögensverteilung nach sich zieht, sondern genau das Gegenteil:

eine Aufstiegsgeschichte, in der mehr Menschen über größere Vermögen verfügen. In den übrigen Ländern, in denen die Mittelklasse relativ kräftig verlor – z.B. die USA, Italien, Österreich, Großbritannien und Japan –, handelt es sich tatsächlich um einen Prozess der schleichenden Auszehrung der Mitte, die immer weniger am Gesamtvermögen partizipiert.

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27.09.2016

Veröffentlichung von Gerüchten über Sexualleben verletzt Ehrenkodex

Der Artikel „Welche ‚Österreich‘-Journalistin angelt sich den nächsten Politiker?“, erschienen in der Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“ vom 27.06.2016, verstößt laut Senat 1 des Presserats gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse. Der Artikel „Welche ‚Österreich‘-Journalistin angelt sich den nächsten Politiker?“, erschienen in der Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“ vom 27.06.2016, verstößt laut Senat 1 des Presserats gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse.

Der Artikel „Welche ‚Österreich‘-Journalistin angelt sich den nächsten Politiker?“, erschienen in der Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“ vom 27.06.2016, verstößt laut Senat 1 des Presserats gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse.

In dem Artikel beschäftigt sich der Verfasser damit, dass mehrere bei der Verlagsgruppe „Österreich“ tätige Journalistinnen mit Politikern liiert seien und stellt die Frage „Welche ‚Österreich‘-Beauty krallt sich den nächsten Politiker?“ Danach wird angemerkt, dass eine im Beitrag namentlich genannte Journalistin dabei „[h]öchst im Kurs stehe“ und „dass sie die ihr gerüchteweise zugesprochene ‚Weiße Leber‘ jederzeit in eine ordentliche Beziehung einbringen könnte.“

Eine Leserin beanstandet, dass mit dem Begriff „Weiße Leber“ umgangssprachlich gemeint sei, dass die Journalistin eine Nymphomanin sei.

Die Medieninhaberin der Zeitschrift hat in dem Verfahren vorgebracht, dass es sich bei dem kritisierten Beitrag um Satire handle und dies dem journalistischen Fachpublikum, an das sich dieses Medium richte, auch bekannt sei. Der entzerrte Aussagekern der Satire sei hier, dass mehrere „Österreich“-Journalistinnen mit prominenten Personen Beziehungen eingegangen seien, und es werde eine Spekulation angestellt, dass die genannte Journalistin unter Umständen die Nächste sei.

Der Senat hält zunächst fest, dass in einer Satire durch Übertreibung, Ironie, Zuspitzungen und (beißenden) Spott Kritik an Personen oder Ereignissen geübt wird. Bei satirischen Beiträgen reicht die Presse- und Meinungsfreiheit weiter als bei anderen Artikeln.

Nach Ansicht des Senats ist der Inhalt des vorliegenden Beitrags nicht satirisch angelegt. Es mag zwar sein, dass die beanstandete Passage zugespitzt klingt. Dies alleine bedeutet jedoch nicht, dass der Beitrag als Satire einzustufen ist.

Selbst wenn man die gegenteilige Auffassung der Medieninhaberin teilen sollte, wirkt sich das im vorliegenden Fall nicht zugunsten des Mediums aus: Auch in einem satirischen Beitrag ist nämlich nicht jeder Eingriff in die Persönlichkeitssphäre des Einzelnen gerechtfertigt, so der Senat weiter. Die Behauptung, dass es Gerüchte gebe, wonach die namentlich genannte Journalistin eine „Weiße Leber“ habe und somit nymphomanisch veranlagt sei, verletzt nach Ansicht des Senats jedenfalls den Persönlichkeitsbereich und die Intimsphäre der Betroffenen. In dem Beitrag werden Gerüchte über ihr Sexualleben verbreitet. Dadurch wird sie in der Öffentlichkeit bloßgestellt. Der Senat stellt daher Verstöße gegen die Punkte 5 (Persönlichkeitsschutz) und 6 (Intimsphäre) des Ehrenkodex für die österreichische Presse fest. Die betroffene Medieninhaberin wird aufgefordert, die Entscheidung freiwillig zu veröffentlichen.

Selbständiges Verfahren aufgrund einer Mitteilung einer Leserin

Der Presserat ist ein Verein, der sich für verantwortungsvollen Journalismus einsetzt und dem die wichtigsten Journalisten- und Verlegerverbände Österreichs angehören. Die Mitglieder der Senate des Presserats sind weisungsfrei und unabhängig.

Im vorliegenden Fall führte der Senat 1 des Presserats aufgrund einer Mitteilung einer Leserin ein Verfahren durch (selbständiges Verfahren aufgrund einer Mitteilung). In diesem Verfahren äußert der Senat seine Meinung, ob eine Veröffentlichung den Grundsätzen der Medienethik entspricht. Die Medieninhaberin der Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“ hat von der Möglichkeit, an dem Verfahren teilzunehmen, Gebrauch gemacht.

Die Medieninhaberin der Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“ hat sich der Schiedsgerichtsbarkeit des Presserats bisher nicht unterworfen.

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23.09.2016

Andere Länder, andere Sitten: Die 10 kuriosesten Zollbestimmungen weltweit

Andere Länder, andere Sitten: Die 10 kuriosesten Zollbestimmungen weltweit Andere Länder, andere Sitten: Die 10 kuriosesten Zollbestimmungen weltweit

Andere Länder, andere Sitten: das gilt auch für internationale Zollbestimmungen. Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, checkfelix.com, hat die 10 kuriosesten Zollbestimmungen aus aller Welt zusammengestellt, verrät Reisenden in welche Zoll-Fettnäpfchen sie lieber nicht treten sollten und präsentiert die kuriosesten Zoll-Funde aus Österreich.

Die Top 10 der wohl kuriosesten Zollbestimmungen weltweit:

1. Reisende sollten nicht zu viele Erdäpfel mit nach Deutschland bringen

Deutschland ist weltweit bekannt für seine innige Beziehung zu Erdäpfeln. Wer bei einer Deutschlandreise seinen Freunden oder Verwandten exotische Sorten aus dem Ausland mitbringen möchte, sollte bloß nicht zu tief ins Erdäpfel-Sackerl greifen. In Deutschland ist die Einfuhr von Erdäpfeln aus nicht-EU Ländern nämlich strengstens verboten.

Der Grund für die Zollbestimmung: Das Risiko der Verbreitung der bakteriellen Ringfäule ist zu hoch.

2. Das beliebte Überraschungs-Ei ist in den USA verboten

Überraschungseier - Nascherei und Spaß zugleich. Jedoch nicht in den USA, denn dort ist die beliebte Süßigkeit strengstens verboten. Die Einfuhr der beliebten Süßigkeit kann Reisenden alles andere als eine Freude bereiten. Pro Ei können in den USA Strafen von bis zu 2.500 US-Dollar (umgerechnet ca. 2.217 Euro) fällig werden.

Der Grund für die Zollbestimmung: Kleinkinder und unwissende Erwachsene könnten Überraschungseier im Ganzen essen und dabei das Spielzeug verschlucken. Aufgrund der akuten Erstickungsgefahr sind die Schoko-Eier in den USA verboten.

3. Achtung vor dem Kaugummi-Verbot in Singapur

Wer sich auf dem Weg nach Singapur befindet und leidenschaftlich gerne Kaugummi kaut, sollte seine Kaugummipackung lieber im Flugzeug liegen lassen oder noch rechtzeitig vor der Zollkontrolle entsorgen. In Singapur sind Kaugummis nur in der Apotheke erhältlich und mit ärztlichem Rezept käuflich zu erwerben. Der Grenzzoll ist bei der Einfuhr von Kaugummi gnadenlos und unter Umständen drohen Bußgelder in einer Höhe von bis zu 66.000 Euro.

Der Grund für die Zollbestimmung: Singapur ist dafür bekannt, großen Wert auf saubere Städte zu legen. Damit es zu keinen Verschmutzungen durch achtlos auf der Straße entsorgte Kaugummis kommt, hat die Regierung diese Zollbestimmung eingeführt.

4. Reisende dürfen keinen Saft nach Nigeria importieren

Reisende die nach Nigeria fliegen und auch im Urlaub nicht auf ihren persönlichen Lieblings-Frühstückssaft verzichten möchten, sollten bei der Einreise keinesfalls mehr als 150 ml im Gepäck mit sich führen.

Der Grund für die Zollbestimmung: Säfte in größeren Mengen als 150 ml stehen auf der Nigerianischen “Import Prohibition List” und dürfen nicht eingeführt werden. Durch das Verbot soll die Einfuhr von minderwertigen bzw. gefälschten Produkten unterbunden werden. Spannend ist jedoch, dass Gesundheits- und Energy Drinks in größeren Mengen mitgebracht werden dürfen.

5. Honig im Tee oder auf dem Brot – nicht in Brasilien

Wer auf Honig nicht verzichten kann, sollte womöglich besser nicht nach Brasilien reisen. In Brasilien ist die Einfuhr von Honig und allen Nebenprodukten nämlich strengstens verboten. Kerzen aus Bienenwachs oder Honiggläser sind demnach kein geeignetes Mitbringsel.

Der Grund für die Zollbestimmung: Um die heimische Fauna vor tierischen Krankheiten zu schützen ist der Honig-Import verboten.

6. Fremde Parfums sind auf Madagaskar unerwünscht

Für die meisten Reisenden ist es selbstverständlich, neben der Zahnbürste und dem Shampoo auch den Lieblingsduft mit ins Reisegepäck zu packen. Wer jedoch nach Madagaskar fliegt, sollte seinen Lieblingsduft lieber zu Hause lassen. Der dortige Zoll veranschlagt für mitgebrachte Parfums nämlich eine saftige Zollgebühr.

Der Grund für die Zollbestimmung: In den meisten Parfums befinden sich günstig hergestellte Vanille-Extrakte, welche die für Madagaskar so wichtige heimische Vanilleindustrie bedrohen.

7. Raucher sollten in Neuseeland aufpassen

Im fernen Neuseeland dürfen bereits seit 1998 keine Feuerzeuge mehr importiert werden.

Der Grund für die Zollbestimmung: In Neuseeland gelten strenge Produktsicherheitsnormen, die im Vergleich mit Standards aus anderen Ländern besondere Kindersicherungen umfassen. Damit alle Feuerzeuge, die sich in Neuseeland im Umlauf befinden diese Sicherheitsvorkehrungen auch tatsächlich besitzen, gibt es ein generelles Einfuhrverbot von Feuerzeugen.

8. In Angola sind keine fremden Briefmarken erlaubt

Wer gerne Postkarten an seine Liebsten daheim verschicken möchte und zufällig noch eine Briefmarke in seiner Geldbörse hat, sollte in Angola ganz besonders gut aufpassen und lieber eine Briefmarke aus dem lokalen Postamt kaufen. Denn landesfremde Briefmarken sind in Angola strengstens verboten.

Der Grund für die Zollbestimmung: Aufgrund zahlreicher Fälschungen, hatte die heimische Post in der Vergangenheit große Einnahmen-Verluste.

9. Indien-Reisende sollten nur mit nagelneuen Landkarten verreisen

Ein Reiseführer inklusive Landkarte ist für viele Reisende im Urlaub auch heutzutage noch ein absolutes Must-have. All diejenigen, die es nach Indien verschlägt, sollten dabei aber ganz genau auf das Erscheinungsjahr der mitgebrachten Landkarte achten. Bei der Zollkontrolle kann unter Umständen die korrekte Einzeichnung der indischen Landesgrenzen kontrolliert werden. Veraltete Abbildungen können zu Strafen von bis zu 1 Mrd. Rupien (ca. 13,2 Mio. Euro) führen.

Der Grund für die Zollbestimmung: Die Grenzen des Staates sollen nur im Einklang mit der offiziellen indischen Darstellung abgebildet werden.

10. E-Zigaretten sind in Dubai nicht erlaubt

Wer regelmäßig mit seiner E-Zigarette dampft, sollte vor seinem Dubai Urlaub lieber gänzlich mit dem Rauchen aufhören. In Dubai ist der Import von elektronischen Zigaretten nämlich strengstens verboten und kann zu einer strafrechtlichen Verfolgung führen.

Der Grund für die Zollbestimmung: E-Zigaretten sind in Dubai komplett verboten, dürfen nicht importiert werden und werden bei der Einfuhr beschlagnahmt.

Kuriose Funde in Österreich

„Natürlich kommt es auch bei uns hierzulande hin und wieder vor, dass Reisende versuchen, bestimmte Produkte illegal oder durch Unwissenheit nach Österreich zu importieren”, so Herbert Ackerler, vom Zollamt des Flughafen Wien. Die wohl kuriosesten Funde in den letzten 12 Monaten waren zum einen 1.542 Stück Potenzpillen, die von einem Reisenden mitgeführt wurden, der sich vom Rollstuhlservice mit einem Rollstuhl durch den Grünkanal transportieren ließ. 16.000.- Euro Bargeld, die in die Unterhose eines Reisenden eingenäht waren, sowie 5.823 Gramm Goldschmuck im Wert von 143.826,- Euro, die wir bei einem österreichischen Reisenden finden konnten.“

Was sollten Reisende bei ihrer Einreise in Österreich unbedingt beachten?

„Bei uns in Wien haben wir es am häufigsten mit der Missachtung von Zollbestimmungen für die Anmeldung von Geldbeträgen und der Einhaltung der Reisefreimengen an Zigaretten zu tun”, so Herbert Ackerler. “Die meisten Reisenden wissen nämlich nicht, dass mehr als 10.000 Euro Bargeld bei der Ein- und Ausreise angemeldet werden müssen bzw. maximal 200 Stück Zigaretten bei der Einreise aus einem Nicht EU-Staat bei sich haben dürfen“.

Sämtliche andere Waren, ausgenommen Zigaretten, Zigarillos, Zigarren, Rauchtabak, Spirituosen, Wein, Bier und andere Alkoholika, können ohne Begrenzung des Warenwertes aus anderen EU-Staaten nach Österreich eingeführt werden. Bei der Rückkehr aus Nicht EU-Staaten gilt für erwachsene Flugreisende eine Freigrenze von 430 Euro, für Kinder bis 15 Jahre von bis zu 150 Euro.

„Wir von checkfelix möchten unseren Nutzern nicht nur helfen das passende Angebot für ihre Reise zu finden, sondern den Ablauf des Trips so einfach und reibungslos wie nur möglich gestalten. Deswegen haben wir die wichtigsten internationalen und österreichischen Zollbestimmungen unter die Lupe genommen. Wer sich vor einer Reise über die geltenden Zollbestimmungen der jeweiligen Reisedestination informiert, kann sich viel Stress und Ärger ersparen und seinen Aufenthalt in vollen Zügen genießen“ so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: checkfelix.com
21.09.2016

Alle 7 Minuten ein Wildunfall in Österreich

Alle 7 Minuten ein Wildunfall in Österreich Alle 7 Minuten ein Wildunfall in Österreich

Jährlich kommen in Österreich mehr als 77.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode. Dies bedeutet, dass sich österreichweit alle sieben Minuten ein Unfall mit einem Wildtier ereignet. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), der österreichische Versicherungsverband VVO und die Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände empfehlen, mit einer bewussten Fahrweise, angepasster Geschwindigkeit und aufmerksamer Beobachtung des Straßenraums das Risiko eines Unfalls mit Wildtieren zu verringern.

Mit den ersten abfallenden Blättern beginnt nicht nur der Herbst, sondern auch die Zeit der Wildunfälle. „In dieser Jahreszeit kommt es aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse zu besonders vielen Unfällen mit Wildtieren“, weiß man im österreichischen Versicherungsverband VVO. Im vergangenen Jahr wurden 304 Personen bei Wildunfällen (zum Teil schwer) verletzt, für eine Person endete der Zusammenstoß mit einem Wildtier tödlich. „Das Gefahrenzeichen „Achtung Wildwechsel“ sollte unbedingt ernst genommen und der Fahrstil entsprechend angepasst werden“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). Wildtiere wählen instinktiv den kürzesten Weg zu ihrem Ziel und entscheiden dabei nicht zwischen Straßen und Feldern. Bei Übergangsbereichen zwischen Wald und Feld ist das Risiko eines Wildunfalles daher besonders groß – hier sollten Fahrzeuglenker ganz besonders vorsichtig sein.

80 Prozent der Autofahrer erwarten Tier von rechts

Studien haben gezeigt, dass 80 Prozent der Autofahrer ganz unbewusst annehmen, dass Wildtiere von rechts kommen. Tatsächlich queren Tiere die Fahrbahn jedoch von beiden Seiten gleichermaßen. Die gesamte Fahrbahn sowie beide Straßenränder sollten daher – ganz besonders in Wildwechselzonen – aufmerksam beobachtet werden. „Ist ein Zusammenstoß mit einem Wildtier unvermeidlich, sollte man stark bremsen und das Lenkrad gut festhalten. Wenn der Fahrer richtig reagiert, ist die Verletzungsgefahr für die Autoinsassen geringer. Ein Ausweichmanöver ist nicht zu empfehlen, denn ein solches ist weitaus riskanter, als ein Zusammenstoß mit dem Tier“ erklärt Thann.

Vorsicht abends und in der Morgendämmerung

In der Morgendämmerung und abends sind Wildtiere am aktivsten. Dies spiegelt sich auch in der Unfallstatistik wieder: Die meisten Unfälle ereignen sich in den Morgenstunden (zwischen 5 und 7 Uhr) sowie abends zwischen 20 und 23 Uhr. Über das Jahr verteilt lassen sich einzelne Monate mit einer höheren Anzahl an Wildunfällen erkennen, grundsätzlich ist aber jederzeit mit derartigen Unfällen zu rechnen. Ein Großteil der Wildunfälle sind Kollisionen mit Rehwild, aber auch Zusammenstöße mit Hasen, Fasanen und Füchsen und auch Wildschweinen sind relativ häufig.

Nach dem Unfall

Wenn es tatsächlich zu einem Unfall mit einem Wildtier kommt, muss die Gefahrenstelle unverzüglich abgesichert und die Exekutive verständigt werden. Die Nichtmeldung eines Sachschadens ist strafbar, bei einem Wildschaden besteht nach §4 Abs. 5 der Straßenverkehrsordnung unverzügliche Verständigungspflicht. „Getötetes Wild darf auf keinen Fall mitgenommen werden – auch nicht zum Tierarzt. Das Wildtier leidet bei einem improvisierten Transport mehr als im gewohnten Lebensraum. Die Mitnahme des Tieres kann behördlich auch als Wild-Diebstahl gewertet werden. Vielmehr ist eine rasche und korrekte Meldung des Unfalls hilfreich, da der zuständige Jagdaufseher hinzugezogen werden kann“, erklärt Dr. Peter Lebersorger, Generalsekretär der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände.

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16.09.2016

Europas gefährliche Endzeit-Stimmung

Die EU steckt in einer tiefen Krise und Europa gefällt sich in seiner Selbstzerfleischung. Doch die Totengräber verschweigen die Folgen eines Zerfalls der Union. Denn nach dem Ende ist kein Neuanfang in Sicht. Die EU steckt in einer tiefen Krise und Europa gefällt sich in seiner Selbstzerfleischung. Doch die Totengräber verschweigen die Folgen eines Zerfalls der Union. Denn nach dem Ende ist kein Neuanfang in Sicht.

Und schon wieder geht es um das Überleben der EU. Und schon wieder soll ein Gipfel das Ruder herumreißen und einen Wendepunkt markieren. Und schon wieder gibt es im Vorfeld kaum Hoffnung auf eine Trendumkehr, kaum Hoffnung auf ein Ende der lähmenden Streitereien unter den Mitgliedsländern, auf ein Ende der nationalen Egoismen, auf ein Ende des Kaputtredens einer Union, die dem nach dem Zweiten Weltkrieg verwüsteten Kontinent über Jahrzehnte Wohlstand, Demokratie und wirtschaftlichen Aufschwung gebracht hat. So viel Ende war in der EU noch nie. Die Totengräber der Union lachen sich schon ins Fäustchen und stehen vielerorts bereits kurz vor der Regierungsübernahme. Sie beschwören das Ende der europäischen Einigung, die Vision eines neuen Anfangs bleiben sie den verunsicherten Bürgern aber schuldig. Spalten, trennen und poltern allein wird aber zu wenig sein, um die Länder Europas in eine sichere Zukunft zu führen. Und die Globalisierung wird sich nicht per Knopfdruck in Luft auflösen. Ganz im Gegenteil: Im globalen Wettbewerb – die USA und die neue Weltmacht China haben längst das pazifische Zeitalter ausgerufen – droht ein zerstrittenes und gespaltenes Europa immer weiter an den Rand gedrängt zu werden. Mit drastischen Folgen für den Wohlstand Europas.

In der slowakischen Hauptstadt Bratislava – Großbritannien ist nach dem Brexit-Votum erstmals nicht mehr mit dabei – wollen die verbleibenden 27 EU-Mitgliedsländer auf ihrem Gipfel in Zeiten einer laut EU-Kommissionspräsident Juncker „existenziellen Krise“ neue Signale setzen und Gemeinsamkeiten beschwören. Zumindest offiziell. Doch jeder weiß, dass das Trennende derzeit über dem Gemeinsamen steht. Die in Sonntagsreden beschworene Solidarität innerhalb der EU wurde längst zu Grabe getragen. Und dass Politiker für ihr eigenes Versagen Brüssel den Schwarzen Peter zuschieben, ist schon längst ein liebgewonnenes Ritual. Gerade in der Flüchtlingskrise ist Europa längst an seine Grenzen gestoßen, vor allem was den inneren Zusammenhalt betrifft.

Europas Sterne glänzen immer noch. Und die EU hätte wichtige Aufgaben vor sich, gerade in Bezug auf eine ernste Auseinandersetzung mit der den Kontinent lähmenden Wirtschafts- und Schuldenkrise. Doch Europa arbeitet lieber an seiner eigenen Demontage und Populisten gefallen sich im Verbreiten einer Endzeitstimmung. Ein Ende, deren Folgen sie sich nicht bewusst sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von CHRISTIAN JENTSCH
10.08.2016

Eurobike Festival Days: Testen, Erleben, Feiern

Testen, testen, testen – in der Demo Area können Besucher auf einem Streckennetz von 10 Kilometern rund 3000 Fahrradmodelle testen. Testen, testen, testen – in der Demo Area können Besucher auf einem Streckennetz von 10 Kilometern rund 3000 Fahrradmodelle testen.

Am 3. und 4 September heißt es für Fahrradfans jeglicher Art ausprobieren, was das Zeug hält

Friedrichshafen, 10. August 2016 – Die Eurobike feiert mit den Festival Days am 3. und 4. September eine „testliche“ Premiere. An den zwei Messetagen können Besucher in elf verschiedenen Areas Radneuheiten ausprobieren, Bike-Profis in Aktion erleben, in Workshops, bei Mitmachevents die Welt des modernen Radfahrens erkunden und mit Stars der Biker- und Musikszene in der Music Area feiern.

Die Eurobike ist seit 1991 die weltweite Leitmesse der Fahrradbranche. 2016 erfindet sich die Eurobike neu. Im Anschluss an die Business Days – 31. August bis 2. September – öffnet sie sich am 3. und 4. September erstmals mit zwei Festival Days für den Endverbraucher. Testen, Erleben, Feiern stehen im Zentrum des zweitägigen Fahrrad-Events.

Das Bike-Testival

Egal ob Carbon Rennrad, City Bikes, Lastenräder, Mountainbike-Neuheiten, E-Bikes oder Pedelecs: Rund 3000 Testbikes können tretfreudige Besucher auf 10 Kilometern Teststrecke ausprobieren. Nicht umsonst bezeichnen sich die Festival Days als das Bike-Testival. Für Mountainbiker gibt es zudem einen wellenreichen Pumptrack. Die kleinen Fahrradneulinge drehen in der Kids Area ihre ersten Rennrunden auf speziellen Radparcours. Ein Laufradrennen steht ebenfalls auf dem Programm.

Elf Areas für alle Radfahrer

Fahrradfahren kann (fast) jeder. Die elf Festival-Areas bieten für jede Art von Radfahrer – vom blutigen Anfänger bis zum Bike-Pro – Testmöglichkeiten, Workshops, Shows, spannende Neuheiten und Gelegenheit zum Wissensaustausch und Fachsimpeln.

In der Bike Kitchen Area kommen die Do-It-Yourself-Fans auf ihre Kosten. Hier erhalten sie Reperaturtipps von Experten und können gleich selbst drauf los schrauben. Die Performance Area präsentiert die Bike-Stars in Aktion. Wer sich traut stellt sein Können danach an den Steilwandkurven des Mindidromes unter Beweis. Alles, was der weibliche Fahrradfan begehrt findet sich in der Women´s Area. Travel Area, Show Area, Vision und Innovation Area komplettieren das umfassende Themen-Angebot.

Wer fährt, soll auch feiern

Zu einem Festival gehört Musik. Hier schöpft die Eurobike in der Music Area an beiden Messetagen mit Top Acts wie Alvaro Soler, Joris, Madcon, Kelvin Jones und Lions Head aus dem Vollen. Ebenso zeigen Bike-Stars wie Danny MacAskill auf der Bühne, was Fahrradfahren alles sein kann. Wer bei den Testfahrten in Feierlaune gekommen ist, kann bei der Festival Days Party am Samstag Abend mit Musikexperte Matze Ihring und Star-DJ Chris Montana auch auf der Tanzfläche Gas geben.

Info: www.eurobike-show.com und www.eurobike-festivaldays.de

Fact-Box:

Eurobike 2016

Festival Days: 3. und 4. September 2016 auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen

Öffnungszeiten: 3. September von 9 bis 18 Uhr, 4. September von 9 bis 17 Uhr

Kartenpreise: 12 Euro für einen Tag, 17 Euro für beide Tage

- seit 1991 findet die Eurobike statt

- sie ist die weltweite Leitmesse der Fahrradbranche

- 2016 finden erstmals die Festival Days statt

- 3000 Bikes der Saison 2017 stehen zum Testen zur Verfügung

- 10 km Teststrecke

- 11 Themen-Areas: Vision Area, Travel Area, Kids Area, Women´s Area, Performance Area, Show Area, Music Area, Demo Area, Innovation Area, Bike Kitchen Area, Academy Area

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Messe Friedrichshafen GmbH, Frank Gauß, +49/7541/708-310, frank.gauss@messe-fn.de

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04.04.2016

Die SEER - STAD Tour 2016 - Congress Saalfelden

STAD Tour 2016

Auch heuer geben die SEER unter dem Motto „STAD“ exklusive und ausgewählte Konzerte in kleinem Rahmen – „unplugged“!

STAD, das steht einerseits für die Art der Darbietung, ein akustischer Leckerbissen, wo die musikalische und gesangliche Qualität der 8 Musiker, ohne großen technischen Aufwand, im Vordergrund steht und andererseits für die Besonderheit in der Programmzusammenstellung. Acht Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. Künstler, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden.

Es erwartet Sie eine 2-stündige, musikalische Reise zu den großen SEER Balladen als Einstimmung auf die bevorstehende „Stade Zeit“.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Konzertkritiken können daher nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ... In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

17.12.2016, 20:00 Uhr, Congress Saalfelden

Kartenvorverkauf österreichweit:

in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Kerstin Joensson
07.08.2016

"Es muss nicht immer Kaviar sein"

Olympia Park Rio de Janeiro: Sie können Fußball, Samba und spätestens seit Freitagabend auch Olympia. Die Organisatoren der Sommerspiele 2016 in Rio setzten ihr Sparversprechen um. Olympia Park Rio de Janeiro: Sie können Fußball, Samba und spätestens seit Freitagabend auch Olympia. Die Organisatoren der Sommerspiele 2016 in Rio setzten ihr Sparversprechen um.

Nur kurz schien es am Freitag, als könnte die Stimmung kippen. Ein Demonstrantenzug machte seinem Unmut über die Kosten der Olympischen Spiele unweit des Maracanã-Stadions Luft. Da war sie wieder, die Angst vor Gewalt, wie sie Europa zuletzt so oft erlebt hatte. Und das Gefühl, diese Sommerspiele in Rio würden nach der Schlussfeier in einem finanziellen Fiasko enden. Das könnte immer noch der Fall sein, aber die Sorge sank. Dazu trug der reibungslose Transport im Vorfeld der Eröffnungsfeier bei – die 6,5-Millionen-Stadt wird sich über die Investition einer Metro noch lange freuen. Und auch die kostengünstige Olympia-Party selbst bestärkte die Beobachter im Gefühl, dass Brasilien so manche Lektion aus der Vergangenheit gelernt haben könnte und nicht mit einer opulenten Show die Probleme des Landes zu kaschieren sucht. Die wurden nur zwischenzeitlich hörbar, etwa, als Interimspräsident Michel Temer seinen Auftritt hatte. Ein kurzer und von Pfiffen begleiteter, die Politik hat es dieser Tage in Brasilien schwer. Dafür mag sich Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, über unerwarteten Zuspruch gewundert haben. Seit seinem Zickzack-Dopingkurs in Sachen Russland keine Selbstverständlichkeit. Zehn Millionen Euro hatten die Veranstalter für ihre Eröffnungsfeier zur Verfügung. Viel auf den ersten Blick, aber wenig in Anbetracht der Summen von Peking 2008 (83 Mio. €) und London 2012 (34 Mio. €). Heraus kam ein sympathisch inszeniertes Potpourri aus brasilianischer Geschichte, Umweltsorgen und weltpolitischer Querverweise. Das alles verpackt in Tanz und starken Bildern, also das, was man sich von Südamerika bei den ersten Sommerspielen erwartet hatte. So soll es weitergehen. Bis zur Schlussfeier. Und hoffentlich auch danach.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Miriam Jeske/Brasil2016.gov.br - Portal Brasil 2016, CC BY 3.0 br / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Florian Madl
02.07.2016

Im 1. Halbjahr weniger Verkehrstote in Österreich, aber 184 Todesopfer

Die Hauptunfallursachen waren zu hohes Tempo und Ablenkung bzw. Unachtsamkeit. Die Hauptunfallursachen waren zu hohes Tempo und Ablenkung bzw. Unachtsamkeit.

Im 1. Halbjahr starb im Schnitt jeden Tag ein Mensch bei einem Verkehrsunfall, verdeutlicht der VCÖ. Der Blutzoll im heimischen Straßenverkehr ist nach wie vor hoch, aber im Vergleich zu den endgültigen Daten der ersten sechs Monate des Vorjahres ist die Zahl der Todesopfer um rund 14 Prozent zurückgegangen. Es ist die niedrigste Opferzahl im 1. Halbjahr seit Bestehen der Unfallstatistik, berichtet der VCÖ.

Die meisten Verkehrstoten weist Niederösterreich auf (45), nur geringfügig niedriger ist die Anzahl der Todesopfer in Oberösterreich (42). Die wenigsten tödlichen Verkehrsunfälle gab es in Vorarlberg (3 Verkehrstote). Im Burgenland kamen fünf Menschen im Straßenverkehr ums Leben, in Wien zwölf. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Wien und Oberösterreich die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zunahm, in Vorarlberg blieb sie gleich und in den anderen Bundesländern gab es einen Rückgang.

Die Hauptunfallursachen waren zu hohes Tempo und Ablenkung bzw. Unachtsamkeit. „Schnellfahren ist kein Kavaliersdelikt. Hier braucht es in Österreich noch verstärkte Maßnahmen. Dazu gehört auch, dass großzügige Toleranzgrenzen bei Tempolimits abgeschafft werden“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. So wie etwa in der Steiermark oder auch in der Schweiz soll es nur eine Messgerät-Toleranz von 5km/h geben. Wichtig ist zudem eine Erweiterung des Vormerksystems, etwa um Handy am Steuer und um die nicht Einhaltung der Gurtenpflicht. Diese Maßnahmen sollten im für Herbst angekündigten Verkehrssicherheitspaket enthalten sein.

Dass es in Österreich zusätzliche Verkehrssicherheitsmaßnahmen braucht, zeigt nicht nur der internationale Vergleich mit den verkehrssichersten Staaten. Der VCÖ weist darauf hin, dass insbesondere im zweiten Halbjahr in der Vergangenheit die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zugenommen hat. Im Schnitt der vergangenen zehn Jahre kamen im zweiten. Halbjahr um 21 Prozent mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als im ersten Halbjahr. Mit Ausnahme des Jahres 2014 war die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in der zweiten Jahreshälfte höher als in der ersten. Im Jahr 2014 gab es infolge des verregneten Sommers weniger Motorradunfälle und weniger Unfälle im Freizeitverkehr.

„Unabhängig vom Wetter ist die Zahl der schweren Verkehrsunfälle deutlich zu reduzieren. In der mit Österreich gut vergleichbaren Schweiz gibt es deutlich weniger tödliche Unfälle“, so VCÖ-Experte Markus Gansterer. Während in Österreich im Vorjahr 479 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, waren es in der Schweiz 253. Positiv auf die Verkehrssicherheit wirkt sich in der Schweiz auch aus, dass dort Freizeitziele in der Regel gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Österreich hat hier Aufholbedarf. Das Unfallrisiko mit dem Pkw ist um ein Vielfaches höher als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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18.07.2016

Trend zu leichter und regionaler Küche nimmt zu

Regionale und saisonale Produkte boomen, Genuss im Fokus, nur 3% verzichten gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte Regionale und saisonale Produkte boomen, Genuss im Fokus, nur 3% verzichten gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte

Regionale und saisonale Produkte boomen, Genuss im Fokus, nur 3% verzichten gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte

Die Österreicher essen unter der Woche häufiger alleine, verzichten aber seltener auf Qualität oder machen Abstriche bei Genuss oder gesunder Ernährung. Hausmannskost ist nach wie vor weit verbreitet, leichte, vegetarische und internationale Küche nimmt aber immer weiter zu. Das erhob GfK Austria in einer repräsentativen Umfrage unter 500 Österreicherinnen und Österreichern. Die Österreicherinnen und Österreicher favorisieren immer mehr die leichte Küche, 58% gaben an, sich ‚immer‘ oder ‚häufig’ fett - und fleischarm zu ernähren. Im Vergleich zu 2010 nahm dieser Trend um zehn Prozentpunkte zu. Im selben Zeitraum ging die ‚bodenständige Hausmannskost ‘ um fünf Prozentpunkte zurück. Top - Favoriten in Küche und am Teller sind allerdings Produkte aus der Region (+17 Prozentpunkte gegenüber 2010), saisonale Köstlichkeiten (+10 Prozentpunkte) und biologisch erzeugte Lebensmittel.

Hausmannskost findet den höchsten Anklang bei der Generation ab 60 Jahren, Fast Food – wenig überraschend – bei den unter 30 - Jährigen (insgesamt 14% der Österreicher konsumieren Fast Food häufiger) . Vegane, vegetarische, lactose- oder glutenfreie Produkte besetzen bisher eher ein Nischendasein in Österreich – die vegetarische Kost nimmt aber insgesamt gesehen zu.

Genuss auch in der Arbeitswoche Die Österreicherinnen und Österreicher sind immer weniger dazu bereit, unter der Woche ihr Ernährungsverhalten hinter die höheren Ansprüche des Wochenendes zu stellen: zwar essen immer mehr Menschen an den Arbeitstagen alleine, aber genießen dafür umso mehr bzw. machen weniger Abstriche bei der Zeit zum Essen und der gesunden Zusammensetzung ihrer Mahlzeit. „Der Trend zeigt in Richtung einer bewussteren Ernährung, für die man sich auch in der Arbeitswoche Zeit nimmt und die Lebensmittel mit Bedacht auswählt“, so Paul Unterhuber von GfK Austria. Die Generation zwischen 30 und 44 Jahren ist am ehesten bereit bzw. gezwungen, Abstriche zu machen: sie essen tendenziell weniger und unter höherem Zeitdruck als an den Wochenenden, die unter 30 - Jährigen haben nach eigenen Angaben die unregelmäßigsten Essenszeiten.

Fleisch und Milchprodukte gehören für den überwiegenden Teil der Befragten zum fixen Bestandteil einer Mahlzeit: mehr als sechs von zehn Befragten essen täglich tierische Produkte, insgesamt 90% essen damit zumindest einmal die Woche Fleisch oder Milchprodukte. Nur drei Prozent verzichten darauf, am ehesten Frauen können einer fleisch- und milchlosen Ernährungsweise etwas abgewinnen.

Über die Studie GfK Austria hat zwischen 28.6. und 1.7.2016 insgesamt 500 Personen repräsentativ für die Bevölkerung befragt. Die Interviews wurden telefonisch und online durchgeführt. Die Schwankungsbreiten betragen zwischen 1,5% (bei einem Verhältnis von 97:3) und 4,5% (bei einem Verhältnis 50:50).

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27.09.2016

Missachtung des Rechtsfahrgebotes gefährdet Verkehrssicherheit

Missachtung des Rechtsfahrgebotes gefährdet Verkehrssicherheit Missachtung des Rechtsfahrgebotes gefährdet Verkehrssicherheit

Im Jahr 2015 verunglückten rund 3.000 Personen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen, 50 davon tödlich. Auf Landesstraßen kamen im gleichen Zeitraum 313 Personen ums Leben. "Zwar sind Autobahnen im Vergleich zum niederrangigen Straßennetz sicherer. Dennoch wird das Fahren auf Autobahnen und Schnellstraßen von vielen Lenkern als gefährlicher empfunden. Vor allem dichtes Auffahren und die Missachtung des Rechtsfahrgebotes sind ein besonderes Ärgernis", weiß ÖAMTC-Verkehrsexperte Felix Etl. Die Statistik zeigt: Jeder dritte Autobahnunfall ist ein Auffahrunfall und damit auf zu geringen Sicherheitsabstand oder mangelnde Aufmerksamkeit zurückzuführen.

Das Rechtsfahrgebot laut StVO bedeutet, dass auf Autobahnen prinzipiell der rechte Fahrstreifen benützt werden muss. Links bleiben darf man nur im Zuge eines Überholvorgangs und wenn weiter vorne ein weiteres langsameres Fahrzeug auf der rechten Spur fährt. Wenn das Wechseln auf den ersten Fahrstreifen unzumutbar ist, weil man unmittelbar darauf gleich wieder einen Spurwechsel vornehmen müsste, darf man auf der linken Spur bleiben. Nebeneinanderfahren ist nur im Kolonnenverkehr (mindestens drei Fahrzeuge) erlaubt.

Zu wenig Abstand – ein Drittel der Autobahn-Unfälle sind Auffahrunfälle

Dennoch sieht man auf Autobahnen immer wieder Fahrer am mittleren oder linken Fahrstreifen, obwohl ein Wechsel auf den rechten Fahrstreifen problemlos möglich wäre. "Als Begründung nennen die Lenker Unwissenheit über die rechtlichen Bestimmungen, Unsicherheit und Ortsunkundigkeit. Manche sind auch der Meinung, dass sie auf der linken Spur prinzipiell schneller vorankommen", fasst der ÖAMTC-Experte die Ergebnisse aus früheren Befragungen des Clubs zusammen. Allerdings wirkt sich die Missachtung des Rechtsfahrgebotes negativ auf das Verkehrsklima und die Verkehrssicherheit aus. "Durch andauerndes Linksfahren wird der Verkehrsfluss gehemmt, es sorgt für Ärgernis oder Provokationen und andere werden zu groben Regelverstößen wie Drängeln oder Rechtsüberholen verleitet", so Etl.

"Nach Überholvorgängen muss der Lenker wieder auf den rechten Fahrstreifen wechseln – freilich abhängig vom Verkehrsgeschehen", so der ÖAMTC-Verkehrsexperte. Er warnt allerdings vor Ungeduld, denn rechts zu überholen oder nahes Auffahren sind prinzipiell verboten und gefährlich. "Mehr Aufklärung, beispielsweise über Hinweisschilder am Straßenrand, Überkopfanzeiger, Bodenmarkierungen und eine verstärkte Thematisierung in der Fahrausbildung können mithelfen, dass die gültige Vorschrift in der Praxis eingehalten wird", bekräftigt Etl abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: ÖAMTC
27.09.2016

Europa ist nicht mehr Nummer 1 bei erneuerbaren Energien

Europa ist nicht mehr Nummer 1 bei erneuerbaren Energien Europa ist nicht mehr Nummer 1 bei erneuerbaren Energien

Heute wurde das weltweit größte Branchenevent der Windenergie in Hamburg eröffnet. „Europa ist weit entfernt davon die Nummer 1 bei erneuerbaren Energien zu sein“, stellt Giles Dickson, Geschäftsführer von WindEurope dem europäischen Windenergie Verband fest und fordert eine ambitionierte europäische Politik aus Klimaschutz- und Wirtschaftsperspektive ein. Von 27. bis 29. September findet in Hamburg das weltweit größte und bedeutendste Branchenevent der Windenergie statt. Alle wichtigen Player der Windbranche treffen sich beim WindEurope Summit und bei der Wind Energy Hamburg, der Konferenz und Leitmesse der Branche. Sie weisen darauf hin, dass die Windbranche auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann, wenn die Rahmenbedingungen dies zulassen.

EU ist von der Vorreiterrolle bei erneuerbaren Energien weit entfernt

„Europa ist weit davon entfernt die Nummer 1 bei erneuerbaren Energien zu sein“, bemerkt Dickson und setzt fort: „China schlägt Europa in der installierten Leistung und im jährlichen Ausbauvolumen, Indien bei den politischen Zielsetzungen und die USA im technischen Bereich, besonders bei der Netzintegration von Windenergie. Europa hat noch immer eine wettbewerbsfähige Windindustrie und exportiert Windkraftanlagen in alle Welt. Aber wir werden diese Wettbewerbsfähigkeit verlieren, wenn wir keinen starken Heimmarkt haben.“ Und genau dieser beginnt immer mehr zu verschwinden. Der Ausbau in Europa konzentriert sich nur mehr auf wenige Länder. Im ersten Halbjahr 2016 ist der Windkraftausbau um 9% zurückgegangen. „Die Hälfte des Windkraftausbaus passiert in Deutschland, aber hier sinken die Ausbauzahlen bereits. Großbritannien hat die Bremse beim Ausbau von Windrädern an Land gezogen, Spanien verharrt im Ausbaustillstand und viele zentral- und osteuropäische Staaten sind zur ‚No-Go-Zone’ für Windkraftinvestitionen geworden“, bemerkt Dickson und ergänzt: „Es müsste nicht so sein, denn Energiewende heißt in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Die Windenergie ist nicht nur erneuerbar, sondern die billigste Technologie der modernen Kraftwerksgeneration. Sie ist zunehmend flexibel und schnell zu errichten.“

Die Energiewende möglich machen

Im Flagship Report ‚Make Transition Work’ listet WindEurope jene Schlüsselbereiche auf, die für ein Gelingen der Energiewende und dem Wiedererlagen der Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien von Bedeutung sind. „Erstens müssen die erneuerbaren Ziele bis 2030 angehoben werden. Zweitens muss die Innovation vorangetrieben werden und das Energiesystem umgebaut werden, um es fit für die Integration der erneuerbaren Energien zu machen. Drittens braucht der Strommarkt dringende Reformschritte, damit Investitionen in erneuerbare Energien überhaupt möglich sind. Und schließlich muss die Elektrifizierung beim Heizen, Kühlen und im Transportbereich vorangetrieben werden, um die europäischen Klima- und Energieziele erreichen zu können.

Österreichische Hausaufgaben

Österreich ist im Reformstau stecken geblieben. Allein eine kleine Ökostromnovelle könnte im Windenergiebereich durch sichere Bedingungen für bereits bewilligte Projekte sofort Investitionen von 1,2 Mrd. Euro auslösen, 4.600 Personen beschäftigen und 2,6% des Stromverbrauchs in Österreich zur Verfügung stellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: IG Windkraft Österreich
23.09.2016

bold. High-End-PCs made in Austria

bold. High-End-PCs made in Austria bold. High-End-PCs made in Austria

Über 10 Jahre lang hat Damian Izdebski unter der Marke dimotion in Wien Computer produziert. Jetzt startet der Gründer und CEO der techbold technology group mit der Marke „bold.“ in der Computer-Produktion wieder durch und assembliert in Wien High-End-Gaming PCs.

High-End-PCs: Gaming ist heute Mainstream

Obwohl der PC-Markt seit 2011 konstant sinkt, ist der Absatz von Premium PCs (PCs über 1.000,- Euro) auf über 15% der verkauften Gesamtmenge angewachsen. Tendenz steigend. Der Markt für diese Premium-PCs beträgt alleine in der DACH-Region aktuell 500 Mio. Euro pro Jahr.

Das liegt daran, dass PC-Gaming und eSport zum Mainstream geworden sind. Laut der aktuellen „bitkom“ Studie spielen in Deutschland zwei von drei Personen im Alter bis 50 Jahren Computerspiele. Wurden vor einigen Jahren die PCs für solche Spiele noch anhand von Hardware-Spezifikationen gekauft, will sich die heutige Generation der Gamer mit Hardwaredetails nicht mehr beschäftigen. Der Anspruch ist Spiele in höchster Auflösung, ruckelfrei und mit maximalem Detailgrad spielen zu können ohne selbst am PC zu schrauben oder sich mit technischen Spezifikationen auskennen zu müssen.

Neuheit: erster Gaming PC mit garantierter Framerate

Um den geänderten Anforderungen der Gamer gerecht zu werden, testet techbold als einziger Gaming-PC-Produzent alle PCs „ingame“. Das heißt mit echten in-Game-Szenen und unter realistischen Spielbedingungen. Das Ergebnis dieser Tests sind „Framerates“, also die Anzahl der Bilder, die pro Sekunde berechnet werden. Je höher die Framerate, desto häufiger wird das Bild aktualisiert, desto genauer und flüssiger erscheint die Darstellung, desto realistischer das Spielerlebnis. Auf www.techbold.at/bold kann das gewünschte Spiel und die entsprechende Auflösung ausgewählt werden und der Spieler bekommt für alle bold. PC-Modelle die jeweilige durchschnittliche Framerate angegeben. So weiß man sofort, welches PC-System für das Lieblingsspiel die beste Performance bietet.

bold. Gaming PCs bieten “echte” Virtual Reality Erlebnisse

Bei dem Technologieriesen Facebook ist Virtual Reality eines der drei Themen für die Unternehmensstrategie der nächsten 10 Jahre. Die Wichtigkeit dieser Technologie hat auch Damian Izdebski zu seinem Konzept von „bold.“ bestärkt. Denn über 99% der im Markt befindlichen PCs sind nicht für die neue Virtual-Reality-Technologie gerüstet, die in den nächsten Monaten den breiten Massenmarkt erobern wird.

Mit „bold.“ baut techbold High-End PCs mit denen die neuen Virtual Reality-Anwendungen perfekt funktionieren und für unglaubliche Erlebnisse sorgen.

„Virtual Reality wird in den nächsten Jahren einen größeren Impact auf das Leben der Menschen haben, als es beim Smartphone der Fall war. Mit VR steht eine Renaissance des leistungsfähigen PCs vor der Türe“, kommentiert Damian Izdebski, CEO der techbold technology group den Launch von „bold.“

bold. High-End-PCs made in Austria

Die vier „bold.“ Produktreihen mit den Namen bold. Base, bold. Power, bold. Giant und bold. Extreme sind High-End-Gaming PCs, die auch den höchsten Designvorstellungen gerecht werden und mit viel Liebe zum Detail in Wien assembliert werden. Die Rechner kosten zwischen 1.699,- und 4.499,- Euro und sind ab sofort auf www.techboldat/bold erhältlich.

Wer die „bold.“ High-End Gaming PCs erleben und ausprobieren will, hat aktuell bei der Game City im Wiener Rathaus vom 23. bis zum 25. September die Chance dazu.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: techbold
26.09.2016

Wärmepumpen erobern Markt für Gebäudesanierungen und Wohnanlagen

Freuen sich über den Erfolg der Wärmepumpe in Vorarlberg (von links): illwerke-vkw-Vorstand Helmut Mennel, Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler und die beiden Organisatoren des Solar- und Wärmepumpentages, Wilhelm Schlader (Energieinstitut) und Frank Widmann (VKW). Freuen sich über den Erfolg der Wärmepumpe in Vorarlberg (von links): illwerke-vkw-Vorstand Helmut Mennel, Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler und die beiden Organisatoren des Solar- und Wärmepumpentages, Wilhelm Schlader (Energieinstitut) und Frank Widmann (VKW).

1200 Besucher beim 14 Vorarlberger Wärmepumpentag – Marktanteil über 80 Prozent

Bregenz, 24. September 2016 – Die Zahl der installierten Wärmepumpen hat sich in Vorarlberg binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Ihr Marktanteil bei neu gebauten Einfamilienhäusern liegt über 80 Prozent. Immer öfter kommt das ökologische und wirtschaftliche Heizsystem auch bei Mehrfamilienhäusern und Gebäudesanierungen zum Einsatz. Beim 14. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag informierten sich am Samstag mehr als 1200 Besucher.

25 Aussteller präsentierten sich am Samstag beim 14 Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag in Bregenz. Am Firmensitz von illwerke vkw erhielten die 1200 Besucher damit einen fast vollständigen Überblick über die in Vorarlberg angebotenen Produkte. Die Veranstalter, Energieinstitut und illwerke vkw, zeigten sich zufrieden.

„Am Solar- und Wärmepumpentag wird deutlich, wie intensiv sich die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit der Wahl des optimalen Heizsystems auseinandersetzen“, freut sich Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler. In fast allen Gesprächen ist auch die erreichbare Energieeinsparung ein Thema: „Die Vorarlberger tragen die Energieautonomie mit voller Überzeugung mit“, ist Schwärzler überzeugt.

Neue Entwicklungen

Die Branche hat eine ungeheure Entwicklung hinter sich: Die Zahl der installierten Wärmepumpen hat sich seit 2005 mehr als verdoppelt. Der Marktanteil beim Neubau von Einfamilienhäusern liegt heute über 80 Prozent. Zuwächse gibt es bei Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen sowie bei der Sanierung von Gebäuden. Durch die bessere Dämmung der sanierten Gebäude wird die Wärmepumpe als Heizsystem immer interessanter.

Immer öfter wird die Wärmepumpe zusammen mit einer Photovoltaik- oder thermischen Solaranlage betrieben: „Das ist sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich die Idealkombination“, formuliert der Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg, Josef Burtscher. Mehr als zwei Drittel der Anlagen werden bereits in einer solchen Kombination betrieben.

Zukunft ist elektrisch

Für Helmut Mennel, Vorstand von illwerke vkw, sind Wärmepumpen ein Beispiel für hocheffizienten Energieeinsatz: Sie erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Ähnliches sei bei der Elektromobilität zu beobachten, wo Elektromotoren einen dreifach höheren Wirkungsgrad erreichen als Verbrennungsmotoren. „Die Zukunft ist viel stärker elektrisch“, ist Mennel überzeugt. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energieautonomie Vorarlbergs.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Christine Kees
26.09.2016

Nachnutzung Cofely-Areal: Siegerentwurf steht fest

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und der Juryvorsitzende Werner Binotto, Architekt und Kantonsbaumeister St. Gallen, bei der Begutachtung der eingereichten städtebaulichen Entwürfe. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und der Juryvorsitzende Werner Binotto, Architekt und Kantonsbaumeister St. Gallen, bei der Begutachtung der eingereichten städtebaulichen Entwürfe.

Auf städtebaulichen Wettbewerb der i+R folgt nun Weiterentwicklung des Großprojekts

Lindau/Lauterach, 23. September 2016 – Auf dem rund 33.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Kemptener Straße entwickelt die i+R Dietrich Wohnbau in den nächsten Jahren und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Lindau ein hochwertiges Wohnquartier. Beim von der i+R im März initiierten Wettbewerb überzeugte die Lindauer ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt. Noch in diesem Jahr sollen sowohl Siegerentwurf als auch die weiteren Einreichungen öffentlich präsentiert werden.

Ein erster wichtiger Schritt ist getan: Der von der Lindauer i+R Dietrich Wohnbau im Frühjahr ausgelobte städtebauliche Wettbewerb zur Nachnutzung des ehemaligen Cofely-Areals hat einen Gewinner. Die namhafte Jury entschied sich einstimmig für den Entwurf der ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt aus Lindau. „Wir haben sehr viel Anstrengung und Herzblut in diese große Aufgabe gesteckt, um für Lindau etwas wirklich Gutes zu schaffen – sozusagen für unsere künftige Nachbarschaft“, freuen sich die Architekten.

Insgesamt neun renommierte Architekturbüros aus Deutschland und Österreich haben am anonym durchgeführten Wettbewerb teilgenommen. Acht davon reichten ihre Vorschläge schließlich ein. Die Ausschreibungskriterien hätten alle Einreichenden im Wesentlichen erfüllt, so das Urteil der hochkarätigen Jury, die aus Architekten, Stadtplanern, Preisrichtern und Stadträten bestand.

Enge Abstimmung mit der Stadt

„Dass sich zahlreiche Stadträte am Prüfverfahren beteiligt haben, freut uns sehr. Das ist für einen privat ausgelobten Wettbewerb mit hohem Zeit- und Kostenaufwand außergewöhnlich. Um eine stimmige Lösung für den Standort zu entwickeln, ist die enge Zusammenarbeit mit der Stadt unserer Erfahrung nach aber die wichtigste Säule“, betont Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Dietrich Wohnbau.

„Es freut mich besonders, dass ein Lindauer Architekturbüro einmütig zum Sieger gekürt wurde. Sein Entwurf ist zukunftsweisend, geht vorbildlich auf die Umgebung des Areals ein und wird unsere Stadt positiv prägen“, ist der Lindauer Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker überzeugt.

Leistbares Wohnen

Gemäß den Wettbewerbsvorgaben sieht das Siegerkonzept einen Mix aus Eigentumswohnungen und leistbarem Wohnraum sowie Flächen für Dienstleistung, Gewerbe und eine Kinderbetreuungseinrichtung vor. „Es soll ein Quartier für alle werden“, beschreiben die Architekten. Laut Entwurf sollen die Gebäude – wie das bestehende städtische Umfeld – unterschiedlich hoch sein. Das Areal wird barrierefrei gestaltet.

Ein großzügiges Freiraumkonzept mit Durchwegung ist ebenso geplant wie die Anbindung an das Naherholungsgebiet „Grünzug Ach“. Oberirdisch bleibt das Quartier autofrei, mit der Möglichkeit, von außen in eine Tiefgarage einzufahren. Als weitere Wettbewerbsauflage berücksichtigten die Architekten eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität des Bauprojekts einschließlich des möglichen Erweiterungspotenzials des Lindauparks.

Öffentliche Ausstellung

Auf Basis des Siegerentwurfs arbeiten Architekten und Projektentwickler der i+R Dietrich Wohnbau das umfassende städtebauliche Konzept nun gemeinsam mit der Stadt Lindau weiter aus. Mit einer öffentlich zugänglichen Ausstellung bietet i+R Dietrich Wohnbau allen Interessierten die Möglichkeit, den Bebauungsvorschlag der Gewinner als auch aller anderer Einreichungen anzuschauen. Die Ausstellung ist noch in diesem Jahr geplant. Eine entsprechende Ankündigung folgt.

Fact-Box:

Städtebaulicher Wettbewerb Nachnutzung Cofely-Areal, Lindau

- Auslobung durch i+R Dietrich Wohnbau im Frühjahr 2016

- Jurierung September 2016

- Siegerentwurf: ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt, Lindau

- Insgesamt neun geladene Teilnehmer, acht Einreichungen

- Vorprüfung: Architekt Vinzenz Dilcher, UmbauStadt GbR, Weimar

- Jurierung durch Experten, Fach- und Sachpreisrichter

o Juryvorsitzender: Architekt Werner Binotto, Kantonsbaumeister St. Gallen

o Fachpreisrichter: Architekt und Stadtplaner Christian Herrling, Leiter Stadtplanung und Bauordnung im Stadtbauamt Lindau / Architekt Marcus Wörtz, Gestaltungsbeirat Stadt Lindau, Braunger Wörtz Architekten GmbH, Ulm / Architekt Erwin Zint, Büro für Stadtplanung Zint & Häußler GmbH, Neu-Ulm / Stadtplaner Daniel Zöhler, Bauamtsleiter Stadt Tettnang

o Sachpreisrichter: Oberbürgermeister Stadt Lindau, Gerhard Ecker / Alexander Stuchly, Reinold Meusburger und Alexander Manz, i+R Dietrich Wohnbau / Reinhard Schertler, i+R Gruppe

o Sachverständige Beratung: Christian Hörmann, CIMA, Diplomgeograf / Kai Kattau, Leiter Garten- und Tiefbaubetreibe, Stadt Lindau / Ralf Huber-Erler, R+T, Verkehrsplanung

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau
24.05.2016

Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“

Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“ Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“

Rechtzeitig vor dem Start der Fußball-Europameisterschaft hat der VKI 21 Proben Paprika-Kartoffelchips, Erdnuss-Snips und Salzbrezeln unter die Lupe genommen. Alle Produkte wurden dabei sowohl auf ihren Salz- und Fettgehalt als auch auf schädliche Stoffe wie Acrylamid untersucht. Am Ende erhielten fünf Produkte die Gesamtnote „gut“, die Mehrheit wurde mit „durchschnittlich“ bewertet. Eine Probe Paprika-Chips enthielt einen erhöhten Wert an gesundheitsschädlichem Acrylamid und wurde aus diesem Grund als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft.

Acrylamid entsteht in stärkehaltigen Lebensmitteln, wenn sie gebacken, gebraten oder frittiert werden. Auch in Kartoffelchips kann die Substanz enthalten sein. Vor einigen Jahren legte die EU bereits Richtwerte für den Acrylamidgehalt in Lebensmitteln fest. Für Kartoffelchips liegt er bei maximal 1.000 Mikrogramm pro Kilogramm. Diese Grenze war im aktuellen Test bei den Paprika-Chips von Penny mit 1.252 Mikrogramm/kg klar überschritten. Das Produkt wurde aus diesem Grund abgewertet und erhielt am Ende das Testurteil „nicht zufriedenstellend“. Auch in den funny-frisch Chipsfrisch ungarisch wurde ein vergleichsweise hoher Wert nachgewiesen (704 Mikrogramm/kg). Bei mehr als der Hälfte der Produkte konnte Acrylamid dagegen nicht nachgewiesen werden.

Fehlerhafte oder verzerrte Nährwertangaben

Mängel gab es bei einigen Produkten auch in Bezug auf die Kennzeichnung, insbesondere was die angegebenen Nährwerte betrifft: Bei insgesamt neun der 21 geprüften Erzeugnisse wichen die analysierten Werte stark von der Deklaration auf der Verpackung ab. So lag z.B. bei einer Probe Kartoffelchips der im Labor gemessene Salzgehalt mehr als 41 Prozent über dem, der auf der Packung abgedruckt war. In anderen Fällen wiederum wurden die Werte (z.B. Salz, Fett, gesättigte Fettsäuren) auch deutlich unterschritten. Alles in allem entsprach bei 15 Produkten die Kennzeichnung nicht den gesetzlichen Vorschriften.

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14.03.2016

ALPLA gibt Joint Venture mit Taba bekannt

Der Hauptsitz von ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Der Hauptsitz von ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

Hard/Kairo, 14. März 2016 – Die ALPLA Gruppe hat mit der ägyptischen Taba-Gruppe ein Joint Venture geschlossen. Damit stärkt der Spezialist für Kunststoffverpackungen mit Hauptsitz in Österreich weiter seine Marktposition auf dem afrikanischen Kontinent.

Die österreichische ALPLA Gruppe und die ägyptische Taba-Gruppe haben eine Partnerschaftsvereinbarung in Form eines Joint Ventures unterzeichnet. ALPLA übernimmt damit die Mehrheitsanteile an dem Unternehmen, das in Zukunft unter der Firmenbezeichnung ALPLA TABA auftreten wird. Über die Details haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Taba wurde im Jahr 1988 in Ägypten gegründet und hat zwei Standorte in El Obour nahe Kairo. Das Unternehmen stellt Kunststoffflaschen und Verschlüsse für internationale Kunden aus den Bereichen Pharmazie, Haushalt- und Körperpflege sowie Getränke und Nahrungsmittel her. Es ist in weiten Teilen Afrikas sowie im Nahen Osten aktiv.

„Diese Partnerschaft ist für ALPLA ein weiterer vielversprechender Schritt zum Ausbau unserer Marktpräsenz in Afrika und im Mittleren Osten“, betont ALPLA Regional Manager Africa, Middle East & Turkey Christoph Riedlsperger. „Dank der regionalen Standorte können wir unseren Kunden in Zukunft zusätzlichen Nutzen bieten.“ ALPLA betreibt seit 2014 einen Produktionsstandort in Johannesburg. Ende 2015 übernahm ALPLA den ägyptischen Standort der Argo S.A. in El Obour.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich Verpackungslösungen und steht weltweit für Kunststoffverpackungen höchster Qualität. Rund 16.500 Mitarbeiter produzieren an 159 Standorten in 42 Ländern Qualitätsverpackungen für Marken der Nahrungsmittel-, Getränke-, Kosmetik- und Reinigungsindustrie. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

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19.07.2016

Vor 10.000 Jahren: Eisschmelze brachte Klima durcheinander

Abbruchkante des sich zurückziehenden Blomstrandbreen-Gletschers auf Spitzbergen. Abbruchkante des sich zurückziehenden Blomstrandbreen-Gletschers auf Spitzbergen.

Wie heute das Grönlandeis, so schmolz am Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren ein großer Eispanzer in Nordamerika. Sein Schmelzwasser hat das Klima in Europa und Nordwestafrika tiefgreifend beeinflusst. Das berichten Forscher, darunter der Innsbrucker Geologe Christoph Spötl, in der aktuellen Ausgabe von Nature Geoscience.

Wie wird das Abschmelzen des Grönlandeises unser Klima beeinflussen? Um eine Vorstellung davon zu erlangen, blicken Forscher weit in die Vergangenheit zurück. Vor 10.000 Jahrenschmolz ein riesiger Eispanzer in Nordamerika ab. Anhand von Tropfsteinen in Höhlen und Computersimulationen rekonstruierte ein internationales Forschungsteam aus Deutschland, Österreich und Marokko die Folgen: Wenn heute in Nordwesteuropa ein feuchtes Winterklima vorherrscht, ist das Klima in Nordwestafrika trocken und umgekehrt. Infolge des Abschmelzens des Eispanzers war es vor 10.000 Jahren aber in beiden Regionen zeitgleich feucht beziehungsweise trocken, und das Klima veränderte sich tiefgreifend.

Tropfsteine als Klimaarchiv

Maßgeblich für das Winterwetter in Nordwesteuropa und im Mittelmeerraum ist die Nordatlantische Oszillation: die Schwankungen des Luftdruck-Gegensatzes zwischen dem Azorenhoch und dem Islandtief im Nordatlantik. Die Forscher, unter ihnen Christoph Spötl vom Institut für Geologie der Universität Innsbruck, wollten wissen, wie sich die Nordatlantische Oszillation verhält, wenn – wie zurzeit bedingt durch den Klimawandel – Eisschilde und Gletscher rund um den Nordatlantik abschmelzen. Um das herauszufinden, nutzten sie Tropfsteine als Klimaarchiv: Sie konnten zeigen, dass in Nordwestmarokko das Verhältnis bestimmter Sauerstoff-Isotope die früheren Niederschlagsmengen widerspiegelt. Mehrjährige Messungen dieser Höhlenwässer wurden am Institut für Geologie der Universität Innsbruck durchgeführt. So konnten die Forscher anhand von Tropfsteinen aus Nordwestmarokko und Westdeutschland auf das dortige Klima im frühen Holozän vor 11.700 bis 8.000 Jahren schließen.

Es zeigte sich, dass über mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte hinweg die Niederschlagsmenge an beiden Orten im mittleren Holozän (vor 8.000 bis 4.000 Jahren) und im vorindustriellen Zeitalter um das Jahr 1800 in negativer Korrelation zueinander standen. Es gab also an einem der beiden Orte weniger Niederschlag, wenn es am anderen viel Niederschlag gab, genau wie heute. Im frühen Holozän gab es jedoch eine positive Korrelation der Niederschläge zwischen beiden Regionen.

Kombinierter Effekt

Um die Gründe für diesen Wandel herauszufinden, führte das Team Klimasimulationen durch. „Eine mögliche Erklärung für die umgekehrte Korrelation ist das endgültige Abschmelzen des Nordamerikanischen Eisschildes im frühen Holozän“, erklärt Erstautor Jasper Wassenburg von der Universität Mainz. Dieser Eispanzer bedeckte während der letzten Eiszeit große Teile Kanadas. Gewaltige Mengen an Schmelzwasser flossen in den Nordatlantik und veränderten dessen Strömungsmuster. „Mit den Simulationen unseres Klimamodells konnten wir zeigen, dass nur ein kombinierter Effekt, bestehend aus der Wirkung des Nordamerikanischen Eisschildes auf die atmosphärische sowie seines Schmelzwassers auf die ozeanische Zirkulation, die positive Korrelation der Niederschläge in Marokko und Deutschland erklären kann“, sagt Stephan Dietrich, der die Simulationen am Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven auswertete.

Ähnliches Szenario heute möglich

Wenn sich in der Zukunft das Abschmelzen des Grönlandeises markant beschleunigen sollte, könnte sich ein ähnliches Szenario wie im frühen Holozän ergeben, in dem sich das Muster der Nordatlantischen Oszillation wieder grundlegend ändert, folgern die Forscher. Dies hätte weitreichende Folgen für die Niederschlagsverhältnisse in Europa und Nordwestafrika. „Allerdings gibt es entscheidende Unterschiede zwischen den klimatischen Gegebenheiten im frühen Holozän und der Gegenwart, so dass wir nur schwer voraussagen können, ob und wie die Nordatlantische Oszillation tatsächlich beeinflusst werden wird“, so die Forscher. „Entscheidend wird die Menge des Schmelzwassers sein, vor allem aber die Geschwindigkeit, mit der das Abschmelzen vonstatten geht“, sagt Christoph Spötl.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Alfred-Wegener-Institut/René Bürgi
29.07.2016

Jeder vierte verunglückte Pkw-Lenker jünger als 25

Jeder vierte verunglückte Pkw-Lenker jünger als 25 Jeder vierte verunglückte Pkw-Lenker jünger als 25

Im Vorjahr verunglückten rund 4.900 Pkw-Lenker in der Altersgruppe der 17 bis 24-jährigen bei Unfällen auf Österreichs Straßen, davon verloren 36 ihr Leben. Eine aktuelle Analyse des ÖAMTC ergab, dass vor allem in den Nachtstunden am Wochenende der Anteil der verunglückten jungen Lenker erhöht ist. In dieser Zeit ist sogar jeder dritte Getötete ein Jugendlicher. "Erst vergangene Woche starben bei zwei Unfällen mit Beteiligung junger Lenker drei Personen", berichtet ÖAMTC-Verkehrsexperte Felix Etl. Dennoch ist die Entwicklung der Unfallzahlen der letzten Jahre grundsätzlich positiv. Der Anteil der jungen Lenker an allen bei Pkw Unfällen verunglückten Lenkern ist gesunken, denn im Jahr 2000 waren es 34 Prozent, im Jahr 2015 nur noch 26.

Laut ÖAMTC-Unfallforschung spielt bei vielen Unfällen junger Lenker die fehlende Fahrpraxis eine Rolle. "Verkehrssituationen werden oft nicht richtig eingeschätzt und es kommt zu falschen Reaktionen", erklärt Etl. Außerdem wird nicht angepasste Geschwindigkeit bei jungen Lenkern doppelt so oft als Unfallursache vermerkt, als bei älteren Lenkern und sie verunglücken deutlich öfter bei Alleinunfällen. "Viele davon sind Abkommensunfälle, bei denen die Gefahr von folgenschweren Kollisionen mit Bäumen oder festen Bauten sehr hoch ist", erklärt der Verkehrsexperte.

Ablenkungen besonders gefährlich

Die Einführung der Mehrphasenausbildung hat bereits viel bewirkt, denn die Zahl der getöteten jungen Lenker ist zwischen 2003 und 2015 um 70 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die Zahl aller getöteten Lenker ist in diesem Zeitraum um 50 Prozent zurückgegangen. Dennoch fordert der ÖAMTC stärkere Bewusstseinsbildung für die Gefahren von Fehleinschätzungen der gewählten Geschwindigkeiten und riskanten Fahrmanövern. "Darüber hinaus muss bei jüngeren Lenkern auf Ablenkung im Straßenverkehr ebenso wie auf die Gurtpflicht verstärkt hingewiesen werden. Mehr als 30 Prozent der getöteten jungen Lenker waren nicht angeschnallt", so Etl.

Mensch, Fahrzeug und Infrastruktur entscheidend für die Sicherheit

Junge Lenker sind häufiger als andere Verkehrsteilnehmer mit älteren Pkw unterwegs. Laut Unfallstatistik sind die Fahrzeuge der jungen Verunglückten im Schnitt über 10 Jahre alt. Diese sind oft nicht am aktuellen Stand der Technik. Der ÖAMTC-Experte rät: "Beim Kauf des ersten Autos sollte gezielt auf aktive und passive Sicherheitseinrichtungen geachtet werden. Aktiv bedeutet unfallvermeidend, also beispielsweise das elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Passiven Schutz bieten unter anderem Front-, Seiten- und Kopfairbags". Damit es aber gar nicht erst zu Unfällen kommt, kann man weiter an seiner Fahrtechnik arbeiten. Neben dem gesetzlich verpflichtenden Fahrsicherheitstraining im Rahmen der Mehrphasenausbildung empfiehlt der Club daher, weitere Fahrtechniktrainings zu besuchen. Dort kann man trainieren, das Fahrzeug besser unter Kontrolle zu halten und in kritischen Situationen richtig zu reagieren.

Auch seitens der Infrastruktur können vergleichsweise geringfügige Maßnahmen zu Verbesserungen beitragen – diese würden sogar allen Verkehrsteilnehmern zu Gute kommen. Oft würden schon vergleichsweise geringfügige Änderungen zur besseren Wahrnehmung des Straßenverlaufes, beispielsweise das Anbringen von Leitwinkel, sowie abgesicherte, hindernisfreie Seitenräume helfen, Unfälle zu vermeiden oder Unfallfolgen zu mindern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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