Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Mittwoch 29.06.2016 23:39
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Tirol, TitelseiteRSS

inhalt
05.01.2016

175 Mill. Euro Dürreschäden 2015

175 Mill. Euro Dürreschäden 2015 175 Mill. Euro Dürreschäden 2015

Anlässlich des Jahreswechsels zieht die Österreichische Hagelversicherung Bilanz über die Dürreschäden 2015 in der österreichischen Landwirtschaft. Das heurige Jahr hat wieder eindeutig gezeigt: Der Klimawandel ist auch bei uns angekommen und bringt große Herausforderungen für die Landwirtschaft.

Die Erderwärmung mit all seinen Folgen ist ein globales und somit auch nationales Problem – die Konsequenzen sind auch in Österreich zu spüren. Der Sommer 2015 war weltweit betrachtet der wärmste - in Österreich der zweitwärmste - in der 248-jährigen Messgeschichte. Zudem gab es in Österreich noch nie einen Juli, der heißer war als der heurige. Insgesamt wurden 17 Wüstentage (Tage mit Temperaturen über 35°C) verzeichnet.

Landwirtschaftliche Produktion in Österreich in Zukunft ade?

Dass diese tropischen Temperaturen, verbunden mit den ausgebliebenen Niederschlägen auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel haben, ist klar. „Diese Wetterereignisse zeigen, dass ein Risikomanagement zunehmend für das wirtschaftliche Überleben in der Landwirtschaft unverzichtbar ist. Der Gesamtschaden durch Dürre in der Landwirtschaft bei Herbstkulturen, insbesondere bei Mais, aber auch bei Grünland, Kürbis, Sonnenblumen, Sojabohnen sowie Kartoffeln aufgrund des heurigen Rekordsommers beträgt 175 Millionen Euro. Es hat sich wieder gezeigt, wie verletzbar die standortgebundene Landwirtschaft ist", zieht Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung als Ernteversicherer zu Jahresende die ernüchternde Bilanz über die Dürreschäden in Österreich.

Private Public Partnership–Modelle weltweit im Trend

Um die Lebensmittelversorgungssicherheit mit regionalen Produkten zu gewährleisten, entwickelt die Versicherungswirtschaft weltweit Instrumente zur Finanzierung von Naturkatastrophenversicherungsmodellen. Agrarpolitisch geht die Tendenz immer mehr zu umfassenden Risikomanagement-Instrumenten auf Private Public Partnership-Basis. So beteiligt sich beispielsweise in Amerika der Landwirt mit 35 Prozent an der Prämie und der Staat bezahlt den Rest von 65 Prozent. „Wir müssen weiterhin auch in Österreich intensiv an Private Public Partnership-Modellen arbeiten. Denn nur ein stabiler Agrarsektor, der Einkommensausfälle nach Naturkatstrophen bewältigen kann, ist auf Dauer in der Lage, eine immer weiter steigende Weltbevölkerung nachhaltig zu ernähren. Daher wird es künftig nur mit umfassenden Ernteversicherungen möglich sein, die Auswirkungen des Klimawandels für die Landwirte langfristig kalkulierbar zu machen", erklärt Weinberger.

Neu und einzigartig: Dürreindex-Versicherung in Österreich

Für viele betroffene Landwirte war die heuer in Österreich eingeführte und europaweit einzigartige Dürreindex-Versicherung im Grünland eine wichtige wirtschaftliche Absicherung. Ab 2016 wird diese Möglichkeit der Absicherung erstmals auch für Mais angeboten. Bei einer Indexversicherung (Basis ist die Niederschlagsmenge gemessen an den Messstationen der ZAMG) wird bei sehr großen Ertragsausfällen Entschädigung für die versicherten Flächen geleistet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.01.2016

Österreichisches Hochwasserrisikomanagement auf dem Prüfstand

Österreich war in den vergangenen Jahren von drei extremen Hochwasserereignissen betroffen, die Schäden in Milliardenhöhe verursachten Österreich war in den vergangenen Jahren von drei extremen Hochwasserereignissen betroffen, die Schäden in Milliardenhöhe verursachten

Österreich war in den vergangenen Jahren von drei extremen Hochwasserereignissen betroffen, die Schäden in Milliardenhöhe verursachten. Als Reaktion auf diese Naturkatastrophen analysierten mehr als 100 Expertinnen und Experten aus über 60 Institutionen die Zusammenarbeit der verantwortlichen Stellen. Gemeinsam erarbeiteten sie Empfehlungen für eine kontinuierliche Verbesserung eines integrierten Hochwasserrisikomanagements.

Die Konzepte umfassen die Freihaltung von Überflutungsflächen sowie ein verbessertes Katastrophenmanagement mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstseinsbildung und Risikokommunikation. „Wir haben aus den vergangenen Hochwasserereignissen unsere Lehren gezogen und durch eine Vielzahl von Maßnahmen das Hochwasserrisiko deutlich reduzieren können“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter. „Derzeit arbeiten wir an einem Hochwasserrisiko-Managementplan, der alle Gebiete mit potenziellem Hochwasserrisiko umfassen wird. Die große Herausforderung liegt in einer besseren Einbindung der betroffenen Bevölkerung, um die Eigenvorsorge zu stärken. Im Schwerpunkt „Vorsorge Naturgefahren“ werden wir das deutlich kommunizieren“, so Rupprechter.

Besonders wichtig ist, dass die Maßnahmen an allen Flüssen optimal umgesetzt werden. „Wir haben aus den Hochwässern der letzten Jahre gelernt und die Maßnahmenumsetzung insbesondere entlang der Donau entscheidend verbessert“, unterstreicht Infrastrukturminister Alois Stöger.

Im Fall einer Hochwasserkatastrophe muss die Zusammenarbeit aller verantwortlichen Stellen perfekt funktionieren. „Die Bundesregierung hat bereits im Jahr 2009 eine Strategie für das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, die 'SKKM-Strategie 2020', beschlossen", sagt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Diese Strategie wurde unter der Federführung des Innenministeriums gemeinsam mit den im Katastrophenfall zuständigen Bundes- und Landesstellen entwickelt und stellt ein wirkungsvolles Instrument zur Bewältigung von Naturkatastrophen dar. „Lässt sich eine Katastrophe nicht gänzlich verhindern, müssen wir in der Lage sein, rasch zu reagieren und den betroffenen Menschen rasche Hilfe zukommen lassen", so die Innenministerin.

Die vorliegende Studie zeigt auf, welche Fortschritte seit dem Hochwasser 2002 im Hochwassermanagement gemacht wurden und wo es noch Verbesserungspotenziale gibt. Handlungsbedarf orten die ExpertInnen in den nächsten Jahren bei der weiteren Implementierung des Hochwasserrisikomanagementplans und in der Forschung. „Integriertes Hochwasserrisikomanagement ist ein Gebot der Stunde. Durch den Klimawandel müssen wir künftig mit einer Zunahme der Extremwetterereignisse rechnen“, erklärt Georg Rebernig, Geschäftsführer im Umweltbundesamt. „Um auf diese Ereignisse vorbereitet zu sein und Schäden zu minimieren, braucht es weiterhin Projekte wie FloodRisk.“

FloodRisk-E wurde wie die vorangegangenen Studien unter der administrativen Leitung des Umweltbundesamtes und der fachlichen Leitung der Universität für Bodenkultur Wien sowie der Technischen Universität Wien durchgeführt und von BMLFUW, BMVIT und dem Bundesministerium für Inneres unterstützt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.01.2016

Cybercrime-Bekämpfung: Sieben Tatverdächtige festgenommen

Cybercrime-Bekämpfung: Sieben Tatverdächtige festgenommen Cybercrime-Bekämpfung: Sieben Tatverdächtige festgenommen

Unter der Leitung des Cybercrime-Competence-Centers (C4) im Bundeskriminalamt wurden sieben Tatverdächtige der Gruppe "DD4BC" (DDoS for Bitcoin) festgenommen, darunter der Haupttäter, die seit Herbst 2014 weltweit und seit dem Frühjahr 2015 in Österreich mit E-Mails Online-Unternehmen erpresst hatten. Die Verantwortlichen der Unternehmen wurden aufgefordert, online einen Betrag über das elektronische Bezahlsystem Bitcoin zu bezahlen, da sonst mittels DDos-Attacken der Zugriff auf die Webseiten der Unternehmen blockiert werden würde.

Das Cybercrime-Competence-Center nahm die Ermittlungen auf und stellte den Kontakt zum European Cybercrime Center (EC3) bei Europol her sowie zu Strafverfolgungsbehörden weiterer Länder. Dabei stellte sich heraus, dass "DD4BC" auch in anderen Ländern aktiv war. Vom Bundeskriminalamt wurde eine gemeinsame Ermittlung initiiert, an der sich Österreich, Interpol, Europol, Großbritannien, Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Rumänien, Bosnien und Herzegowina, Australien, die USA und Japan beteiligten. Auch die Öffentlichkeit wurde über diese Form der Erpressung informiert.

Festnahmen bereits am 15. und 16. Dezember 2015

Am 15. und 16. Dezember 2015 wurde in Banja Luka, in Bosnien, die Operation "Pleiades" von Ermittlungsbehörden aus Österreich, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Großbritannien, den USA und Europol koordiniert. Dabei wurden sieben Tatverdächtige festgenommen und rund 600 Gigabyte elektronisches Beweismaterial sichergestellt, darunter 251 Bitcoin-Wallets, 59 E-Mail-Accounts sowie sieben Forum-Accounts. Insgesamt wurden 310 Opfer ermittelt.

"Das ist ein Paradebeispiel für einen optimalen Ermittlungsverlauf", sagt Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. "Die Expertinnen und Experten des C4 haben die Attacke erkannt, die Menschen öffentlich gewarnt und Ermittlungen eingeleitet. Schließlich konnte aufgrund internationaler Zusammenarbeit die Tätergruppe ausgehoben werden. Ich denke, viel besser kann kriminalpolizeiliche Arbeit nicht laufen."

DDoS-Attacken

DoS steht für "Denial of Service" ("außer Betrieb"), DDos für ("Distributed Denial of Service"). DoS- oder DDoS-Attacken sind Angriffe auf die Verfügbarkeit der Ressourcen und Dienste eines IT-Systems mit dem Ziel, dieses für den regulären Benutzer zu blockieren. Bei der DDoS-Attacke wird der Angriff nicht nur von einem, sondern von mehreren Computern ausgeführt. Das System wird mit einer höheren Anzahl elektronischer Anfragen belastet, als dieses verarbeiten kann. Es ist nicht mehr in der Lage, mit dem Internet zu kommunizieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.06.2016

FPÖ: Kickl: Briefwahl umfassend reformieren, nicht nur bei Auszählung

Enttäuscht zeigt sich FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl von den heutigen Aussagen von Innenminister Sobotka (ÖVP) zum Wahlchaos unter Verantwortung seines Ministeriums. „Mit ein paar kosmetischen Korrekturen bei der Auszählung der Briefwahlstimmen kann es nicht getan sein“, so Kickl. Die Briefwahl sei nämlich ein von Anfang bis Ende fehleranfälliges System.

„Wer bestellt die Wahlkarten? Wem werden sie zugestellt? Wer wählt? Wer schaut dabei zu? Wohin werden die Wahlkarten geschickt? Wie werden sie dort bis zur Wahl aufbewahrt? – Das alles sind Fragen, die aufzeigen, dass die Wahl per Brief unter voller Wahrung der Grundsätze des Wahlrechts nicht durchführbar ist und daher weitestgehend eingeschränkt werden muss“, so Kickl an Sobotka. Des Innenministers Ausflüchte, der Wähler sei ja mündig, lässt Kickl nicht gelten: „Wo in vielen Pflegeheimen dutzende Stimmen von Demenzkranken eingeholt werden oder in gewissen Zuwanderer-Milieus die Männer auch die Stimmen der Frauen abgeben, da wird der Innenminister mit dieser Argumentation nicht weit kommen. Genau dieser Missbrauch gehört aber dringend abgestellt“, fordert Kickl.

„Es ist schon abenteuerlich, wie sich die mit ihren Kandidaten schon in der ersten Runde der Präsidentenwahl gescheiterten Regierungsparteien jetzt im Parlament über die Kompetenzen des Staatsoberhauptes hermachen, gleichzeitig aber über die massiven Missbrauchsmöglichkeiten bei der Briefwahl hinwegblicken“, wundert sich der FPÖ-Generalsekretär.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
09.03.2016

Bundesrat kritisiert scharf neue Vorschläge der EU zu Internethandel

Große Probleme orteten die Bundesrätinnen und Bundesräte im heutigen EU-Ausschuss hinsichtlich der EU-Vorschläge zur Harmonisierung der Bestimmungen im Bereich des elektronischen Handels. Große Probleme orteten die Bundesrätinnen und Bundesräte im heutigen EU-Ausschuss hinsichtlich der EU-Vorschläge zur Harmonisierung der Bestimmungen im Bereich des elektronischen Handels.

Große Probleme orteten die Bundesrätinnen und Bundesräte im heutigen EU-Ausschuss hinsichtlich der EU-Vorschläge zur Harmonisierung der Bestimmungen im Bereich des elektronischen Handels. Dieser ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Die EU-Kommission hat daher eine Strategie für einen digitalen Binnenmarkt angenommen, mit dem Ziel, durch die Harmonisierung der unterschiedlichen Rechtsvorschriften in den Mitgliedstaaten einen besseren Zugang für KonsumentInnen und Unternehmen zu digitalen Waren und Dienstleistungen in ganz Europa sicherzustellen. Betroffen sind von diesem schwierigen und komplexen Thema unter anderem auch der Verbraucherschutz und der Datenschutz. Der inhaltlich Bogen umspannt weite Bereiche - von Spielen über Inhalte in Clouds bis hin zu digitalen Dienstleistungen. Die EU erwartet sich durch die Umsetzung der Maßnahmen auch ein zusätzliches Wachstumspotential, was die Ausschussmitglieder nicht ganz nachvollziehen konnten.

Das Maßnahmenpaket ist Nachfolgeprojekt des Gemeinsamen Europäischen Kaufrechts, das im Jahr 2011 von der Kommission vorgeschlagen, jedoch aufgrund des massiven Widerstandes der Mitgliedstaaten im Rat -darunter auch Österreich - zu Beginn des Jahres 2015 zurückgezogen wurde. Der EU-Ausschuss des Bundesrats hatte dazu sogar eine Subsidiaritätsrüge nach Brüssel abgeschickt. Stefan Schennach (S/W) sprach daher auch von einer "Umgehung", denn das abgelehnte europäische Kaufrecht soll nun durch die Hintertür wieder eingeführt werden, so der Tenor. Laut Ausschussvorsitzendem Edgar Mayer (V/V) geht es beim neuerlichen Vorstoß zwar nicht mehr um Subsidiaritätsprobleme, vielmehr hegt man massive inhaltliche Bedenken gegen die Vorlagen. Das Thema soll daher beim nächsten EU-Ausschuss nochmals auf die Tagesordnung genommen werden, man plant, eine kritische Mitteilung zu formulieren.

Die EU plant einheitliches Gewährleistungsrecht

In den Richtlinienentwürfen geht es zum einen "um bestimmte vertragsrechtliche Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalte". Dadurch sollen Vorschriften über die Vertragsmäßigkeit der digitalen Inhalte, ferner über Rechte, die VerbraucherInnen bei nicht vertragsgemäßen digitalen Inhalten zustehen, harmonisiert werden. Ebenso ist vorgesehen, bestimmte Aspekte im Hinblick auf das Recht, langfristige Verträge zu beenden, bzw. digitale Inhalte zu ändern, zu vereinheitlichen. Ein Großteil dieser Regelungen sei im österreichischen Gewährleistungsrecht abgedeckt, heißt es aus dem Justizministerium.

Mit der Richtlinie über "bestimmte vertragsrechtliche Aspekte des Online-Warenhandels und anderer Formen des Fernabsatzes von Waren" soll im Wesentlichen ein neues Gewährleistungsregime für den Warenkauf im Fernabsatz eingeführt werden. Dadurch sollen KonsumentInnen europaweit in den Genuss eines hohen Verbraucherschutzniveaus kommen, wirbt die Kommission für den Vorschlag, gleichzeitig will man es Unternehmen leichter machen, Waren EU-weit zu verkaufen. Im Interesse der KonsumentInnen ist eine Frist von zwei Jahren (bisher sechs Monate) vorgesehen, um Waren bei auftretenden Mängeln zurückgeben zu können.

Die Kritik richtet sich vor allem gegen diese Vorlage. Man befürchtet eine Zersplitterung des Gewährleistungsrechts, die Bestimmungen würden große Probleme und unangemessene Rechtsfolgen nach sich ziehen, befürchtet der zuständige Sektionschef des Justizministeriums. Er zeigte sich auch nicht überzeugt davon, dass das Ganze zu Gunsten der KonsumentInnen sein werde und sprach sich für einen Verbraucherschutz "mit Augenmaß" aus.

Auch die Wirtschaftskammer lehnt das Gesetzespaket ab. Man brauche keine Richtlinie über den digitalen Warenhandel, meinte die Vertreterin der Wirtschaft und stellte die Befürchtung in den Raum, die Kommission wolle letztendlich nicht nur den Online-Handel, sondern den gesamten Handel erfassen. Die Vorschläge würden gravierende Verschärfungen für die Unternehmen bringen, warnte sie, Vertragsauflösungen sollen laut Entwurf auch bei kleinen Fehlern möglich sein. Der Online-Handel sei derzeit ohnehin mit einem Wirrwarr an Rechtsakten konfrontiert. Bevor man etwas Neues mache, sollte man das Bestehende einmal evaluieren. Auch Bundesrat Eduard Köck (V/N) warnte vor Belastungen vor allem für Kleinunternehmen und Stefan Schennach (S/W) sieht insbesondere den Verkauf von Daten äußerst kritisch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.06.2016

Mit Manfred Deix ging ein großer Künstler und engagierter Gesellschaftskritiker

Mit Manfred Deix ging ein großer Künstler und engagierter Gesellschaftskritiker Mit Manfred Deix ging ein großer Künstler und engagierter Gesellschaftskritiker

„Ob es nun Arnold Schwarzenegger war oder der Papst, Herr und Frau Österreicher oder ihre liebsten Gefährten, ihre Haustiere, vor seiner spitzen Feder und seiner Satire war keiner sicher. Er hielt allen einen Spiegel vor, der von Humor und Ironie bis hin zu ätzendem Spott reichte, seine Cartoons griffen auch gesellschaftliche Probleme auf und regten zum Nachdenken an. Er war ein großer Künstler, der einen eigenen Stil prägte, sowie ein engagierter Gesellschaftskritiker, der sich durch sein Schaffen in viele Herzen gearbeitet hat. Sein Tod ist ein großer Verlust, unsere Gedanken sind bei seiner Witwe und seinen vielen Freunden, die um ihn trauern“, würdigt Niederösterreichs Landesvize LHStv. Mag. Karin Renner den am Samstag verstorbenen Manfred Deix.

„Wie keinem anderen Zeichner ist es Manfred Deix gelungen, die menschlichen Schwächen über Körper und den verlogenen Umgang mit Sexualität, Politik und Religion auszudrücken. Manfred Deix ist nicht aus unserem Leben verschwunden. Auch nach seinem Tod begegnen wir ihm täglich und sehen ihn im Spiegel“, sagt Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen.

„Mit Manfred Deix verlieren wir einen weit über die Grenzen unseres Landes hinaus anerkannten und etablierten Künstler. Er war unverwechselbar in seiner Kunst und einzigartig in seiner Persönlichkeit. Sein scharfer Blick und seine spitze Feder werden uns sehr fehlen. Er war ein Vordenker, der uns zum Nachdenken und Umdenken gebracht hat. Damit hat er der Gesellschaft einen Spiegel vorgehalten und Oasen des Humors und der Lebensfreude geschaffen“, sagt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum Tod des niederösterreichischen Zeichners und Karikaturisten Manfred Deix. „Manfred Deix war nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch ein überzeugter Niederösterreicher, der seiner Heimat unglaublich viel gegeben hat. Sein Name wird für alle Zeiten untrennbar mit dem Karikaturmuseum Krems verbunden sein, denn sein Wirken war grundlegend für die Entstehung und erfolgreiche Entwicklung dieser Einrichtung“, so der Landeshauptmann, der auch betont: „Manfred Deix war eine ganz besondere Persönlichkeit, die einem stets ehrlich, direkt und unverfälscht begegnet ist. Unsere tiefe Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden vor allem seiner Witwe.“

Manfred Deix wurde 1949 in St. Pölten geboren. Er wuchs in St. Pölten und Böheimkirchen, wo seine Eltern ein Wirtshaus betrieben, auf. Ab 1955 besuchte er die Daniel Gran-Volksschule, danach für ein Jahr die Hauptschule und von 1960 bis 1965 das BRG in St. Pölten. 1965 immatrikulierte er sich in Wien an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, wo er u. a. gemeinsam mit Gottfried Helnwein, Josef Bramer und Bernhard Paul die Schulbank drückte. Erste Cartoons von ihm erschienen in der Niederösterreichischen Kirchenzeitung. Ab 1972 veröffentlichte er in den Magazinen „Profil“, „Trend“ und „Economy“, ab 1978 folgten Titelblätter und Zeichnungen für „Stern“, „Der Spiegel“ und „Titanic“. Von 1992 bis März 2015 veröffentlichte Deix jede Wochen einen Cartoon im Nachrichtenmagazin „News“. 2001 eröffnete in Krems das nach einem Entwurf von Gustav Peichl erbaute Karikaturmuseum, Österreichs einziges Museum für Karikatur, Cartoons, Comics und Bildsatire. Es enthält auch eine Dauerausstellung zum Werk von Manfred Deix.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Manfred Werner - Tsui, CC BY-SA 3.0
17.06.2016

Sobotka: 750 Polizistinnen und Polizisten für den Grenzschutz

Zum Schutz der Schengen-Außengrenze wird die Exekutive heuer 750 Polizistinnen und Polizisten aufnehmen, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka. Zum Schutz der Schengen-Außengrenze wird die Exekutive heuer 750 Polizistinnen und Polizisten aufnehmen, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka.

"Ungarn ist einer unser engsten Partner im Bereich der Sicherheit. Daher stehe ich auch seit Wochen in ständigem Austausch mit meinen ungarischen Amtskollegen Sandor Pinter", sagte Innenminister Wolfgang Sobotka. Darüber hinaus gab es mehrere Arbeitsgespräche auf Expertenebene, bei denen der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, und der Direktor des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl, Wolfgang Taucher, vertreten waren.

"Unser gemeinsames Ziel ist eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit im Sinne der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. Daher unterstützt die österreichische Polizei den Einsatz an der ungarisch-serbischen sowie an der ungarisch-ukrainischen Grenze", sagte Sobotka. "Für den Fall, dass die Nachbarländer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, müssen wir das Grenzmanagement an unseren Grenzen hochfahren. Daher nehmen wir in diesem Jahr 750 Polizistinnen und Polizisten für den Grenzschutz auf. 200 von ihnen werden die Ausbildung Ende Juni beenden und mit 1. Juli ihren Dienst versehen, 100 davon werden im Burgenland im Einsatz sein."

Innenminister Sobotka verwies auch auf das Sicherheitspaket der Regierung. Damit habe die Bundesregierung ein klares Bekenntnis für die Sicherheit und die Menschen in Österreich abgegeben. So hat die Regierung die Aufstockung des Budgets für die Polizei um eine Milliarde Euro bis zum Jahr 2020 beschlossen. Um auf die Bedrohungen des 21. Jahrhunderts reagieren zu können, wird unter anderem in zusätzliches Personal – konkret 2.000 zusätzliche Neuaufnahmen bei der Polizei – investiert. Dadurch ist es auch möglich, dass die österreichische Polizei bei Grenzeinsätzen im Rahmen von Frontex in Griechenland (hier vor allem beim Hotspot auf Lesbos), Italien, Polen, Mazedonien, Bulgarien und Kroatien oder die mazedonische Polizei bilateral bei der Grenzüberwachung unterstützt.

"Genauso wie ich es auch bei meinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano Ende April festgehalten habe, dass wir die aktuelle Migrationslage nur dann in den Griff bekommen, wenn wir gemeinsam zusammenarbeiten, werden wir das auch mit Ungarn tun. Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern ist ein wichtiger Schlüssel, um die illegalen Grenzübertritte in den Griff zu bekommen", sagte Sobotka.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BMI/Alexander Tuma
18.06.2016

Karl-Heinz Grasser blitzt mit Klage ab

Ehemaliger Finanzminister wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und Brettspiel „KHG“ vom Markt nehmen lassen Ehemaliger Finanzminister wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und Brettspiel „KHG“ vom Markt nehmen lassen

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit seiner Klage gegen Christian Felsenreich und Klaus Hofegger abgeblitzt. Die beiden haben das Brettspiel „KHG“ („Korrupte Haben Geld“) entwickelt und auf den Markt gebracht, worauf ihnen Grasser unter anderem „Verletzung seines Namens- und Persönlichkeitsrechtes“ vorwarf und das Spiel per Gerichtsbeschluss vom Markt nehmen lassen wollte.

Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen wies Grassers Klage nun in erster Instanz ab. Laut der „profil“ vorliegenden (nicht rechtskräftigen) Entscheidung stellt die Ausgestaltung des Spiels „keinen rechtswidrigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Klägers“ dar. „Wenn man nun den Kerngehalt des gegenständlichen Spiels … betrachtet, ergibt sich lediglich, dass der Kläger als eine von 35 in den letzten Jahren in Österreich mit Korruption in Verbindung gebrachten Personen dargestellt wird. Wie … herausgearbeitet, ist dies jedoch im Hinblick auf die gesamte Vorgeschichte des Klägers jedenfalls zulässig und kann unabhängig davon, ob der Bezeichnung ,KHG‘ nun ein namensäquivalenter Kennzeichnungswert zuerkannt wird oder nicht, jedenfalls nicht als unerlaubter Eingriff in ein Persönlichkeitsrecht des Klägers betrachtet werden“, so Richterin Marianne Kodek.

Grasser, vertreten durch Anwalt Peter Zöchbauer, geht in Berufung. „Diese Entscheidung ist aus mehreren Gründen falsch: KHG ist sehr wohl ein Name, das schreibt das Gericht ja selber“, erklärt Zöchbauer. „Die Bezeichnung des Spiels ist folglich ein unzulässiger Namensgebrauch.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jacquelinekato Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert
07.06.2016

VCÖ: In der EU wird fast die Hälfte des importierten Palmöls für „Bio“diesel verwendet

Fast die Hälfte des in der EU verbrauchten Palmöl fließt in die Tanks von Fahrzeugen. Fast die Hälfte des in der EU verbrauchten Palmöl fließt in die Tanks von Fahrzeugen.

„Die EU-Biotreibstoff-Politik hat den Verkehr nicht klimafreundlicher gemacht, sondern das Gegenteil davon erreicht“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen zur heute in Brüssel veröffentlichten Studie von „Transport & Environment“ (T&E;) hin. T&E;ist der europäische Dachverband des VCÖ. Laut Studie wurden in der EU im Jahr 2014 bereits drei Millionen Tonnen Palmöl in den Dieselmotoren von Pkw und Lkw verbrannt.

Der Verbrauch des klimaschädlichen Palmöls für Treibstoff hat sich in der EU seit dem Jahr 2010 versiebenfacht! Insgesamt fließen bereits fast die Hälfte des in der EU verbrauchten Palmöls in ("Bio")Diesel, der damit alles andere als klimafreundlich ist. Denn für den Anbau von Palmöl-Pflanzen werden Regenwälder gerodet und damit die globale Klimasituation massiv verschlechtert.

Der VCÖ fordert eine rasche Änderung der EU-Politik in diesem Bereich. „Die EU-Politik sieht Beimischungsmengen vor, die auf EU-Ebene einfach nicht klimafreundlich und ethisch verantwortungsvoll hergestellt werden können. Anstatt den Beelzebub mit dem Teufel auszutreiben soll die EU eine wirklich klimafreundliche Mobilitätswende vorantreiben“, fordert VCÖ-Expertin Rasmussen Konsequenzen. Der VCÖ spricht sich für mehr Mittel für die Mitgliedsstaaten zum Ausbau des europäischen Bahnnetzes und auch für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur aus. Zudem sind niedrigere CO2-Grenzwerte für neue Pkw und auch für Lkw zu beschließen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.05.2016

Österreich hilft nach schwerem Erdbeben in Ecuador

Martin Fritsch vom Landesfeuerwehrverband Vorarlberg und Arthur Weber (re.) vom Vorarlberger Zivilschutzverband helfen in Quito bei den Sicherungsmaßnahmen an beschädigten Gebäuden. Martin Fritsch vom Landesfeuerwehrverband Vorarlberg und Arthur Weber (re.) vom Vorarlberger Zivilschutzverband helfen in Quito bei den Sicherungsmaßnahmen an beschädigten Gebäuden.

Am 16. April 2016 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 die Küstenregion in Ecuador und verursachte massive Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur des Landes. Mehr als 7.000 Gebäude wurden durch das Hauptbeben und Hunderte Nachbeben zerstört und an die 27.000 Personen mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Mittlerweile wurden mehr als 600 Tote bestätigt, an die 4.000 Personen befinden sich in medizinischer Behandlung.

Die Regierung Ecuadors hat sich am 17. April 2016 mit einem Hilfsersuchen an die Europäische Kommission gewandt und darin um Unterstützung bei der Bewältigung dieser Katastrophe mit nationalen Experten zur Erkundung der Lage sowie um Beistellung von Such- und Rettungsteams und medizinischem Personal gebeten.

Dieses Hilfsersuchen hat auch Österreich über die Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationszentrum des Bundesministeriums für Inneres erreicht.

"Seitens des Innenministeriums als verantwortlichem Ressort für die internationale Katastrophenhilfe haben wir auf diesen Aufruf unverzüglich reagiert und über den Unions-Katastrophenhilfemechanismus mit Unterstützung des Bundeslandes Vorarlberg insgesamt zwei Experten der 'Support Unit Austria' angeboten", sagt Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka.

Nach Annahme des österreichischen Hilfsangebotes haben sich die beiden Experten Arthur Weber vom Vorarlberger Zivilschutzverband und Martin Fritsch vom Landesfeuerwehrverband Vorarlberg am 21. April 2016 nach Quito begeben. Dort verstärken sie ein ebenfalls entsandtes Koordinationsteam der Europäischen Kommission bei der Durchführung von Sicherungsmaßnahmen an beschädigten Gebäuden sowie der Koordination der übrigen europäischen Hilfe.

Der Einsatz der beiden Österreicher dauert noch bis zum 6. Mai 2016, anschließend werden sie die Rückreise in die Heimat antreten.

Der gesamte Einsatz wird vom Bundesministerium für Inneres im Rahmen seiner Zuständigkeit für die internationale Katastrophenhilfe und das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM) organisiert. Die Kosten trägt die Europäische Kommission.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Martin Fritsch
21.06.2016

Guter Glaube, großer Schaden

Die Briefwahl an sich ist nicht das Problem. Das Problem ist der Umgang mit ihr. Die Briefwahl an sich ist nicht das Problem. Das Problem ist der Umgang mit ihr.

Jeder Beisitzer, der die Vorschriften zur Bundespräsidentenwahl gebrochen hat, trug dazu dabei, das Vertrauen in die Wahl und den Rechtsstaat zu untergraben. Die Briefwahl braucht Reformen. Abgeschafft werden darf sie nicht.

ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher und Ex-Justizminister Dieter Böhmdorfer schafften es am Sonntag vor einer Woche nicht, den TV-Sehern zu erklären, wie die Briefwahl funktioniert. Laschen, die aufgerissen werden dürfen – und andere, die geschlossen bleiben müssen; Kuverts drüber und drunter; erlaubtes Vorsortieren und unerlaubtes Aussortieren? Die Schweizer Journalistin Meret Baumann schüttelte nur den Kopf: In ihrer Heimat sei die Briefwahl gang und gäbe. Von Problemen wie jetzt in Österreich habe sie aber noch nie gehört. Es hätte ja auch in Österreich niemand gedacht, dass einmal Mitglieder von zig Wahlbehörden vor dem Verfassungsgerichtshof antreten müssen, weil sie es mit den Bestimmungen des Wahlrechts nicht so ganz genau genommen haben.

Das Problem dabei: Viele der Betroffenen haben im guten Glauben und mit bester Absicht gehandelt. Und dennoch haben sie Schaden angerichtet, der über eine mögliche Wiederholung der Stichwahl weit hinausgeht. Sie haben dem Vorschub geleistet, was die Freiheitlichen schon vor der Stichwahl begonnen haben, nämlich das Vertrauen in das Wahlrecht und damit den gesamten Rechtsstaat in Zweifel zu ziehen. Die Wahlanfechtung spielt sich auf zwei Ebenen ab. Die eine Frage ist, ob bei der Auszählung manipuliert wurde. Die andere ist, ob alle Regeln eingehalten wurden.

Die erste – und das ist die gute Nachricht – lässt sich nach aktuellem Stand mit Nein beantworten. Selbst Böhmdorfer als Anwalt der FPÖ konnte keine Hinweise darauf liefern, dass Stimmen falsch oder gar nicht gewertet wurden.

Die schlechte Nachricht: Etliche Wahlkommissionen haben die Vorschriften nach eigenem Gutdünken ausgelegt, gebeugt und damit gebrochen. In diesem Punkt haben die Freiheitlichen Recht: Derartiges Verhalten ist nicht hinzunehmen.

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) will nun über eine Reform der Briefwahl nachdenken. Vereinfachungen wären gut, damit sich Wähler und Wahlkommissionen nicht mehr in den komplexen Vorschriften verirren. Abgestimmte Fristenläufe wären gefragt, um einheitliche Wahlergebnisse bereits zu einem frühen Zeitpunkt sicherzustellen. Keinesfalls aber sollte die Briefwahl an sich angetastet werden. Die hohe Beteiligung zeigt das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Und – auch wenn das den Freiheitlichen nicht passt: Die Briefwahl an sich ist nicht das Problem. Das Problem ist der Umgang mit ihr.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Ausgabe vom 21. Juni 2016; Leitartikel von Wolfgang Sablatnig
01.05.2016

Die Hälfte der Asylobergrenze ist fast erreicht

37.500 Asylanträge - mehr will die Regierung heuer nicht erreichten. Die Hälfte dieser Zahl ist nach vier Monaten schon fast erreicht, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Sonntagsausgabe.

Laut Innenministerium gab es von Jahresbeginn bis Ende April rund 18.000 Asylanträge - alleine in der Woche bis zum 24. April waren es 1.079. Hält der Trend an, ist die Obergrenze Ende August erreicht.

Seit der Schließung der Westbalkanroute bringen Schlepper Flüchtlinge vermehrt via Bulgarien und Ungarn ins Burgenland. Dort wurden im April bis zum Wochenende 1.037 Illegale aufgetriffen - fast 20-mal so viele wie im Jänner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
25.02.2016

Grippewelle in Österreich: Krankheiten und Medikamente können Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen

Grippewelle in Österreich: Krankheiten und Medikamente können Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen Grippewelle in Österreich: Krankheiten und Medikamente können Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen

Viele Österreicher müssen aufgrund der aktuellen Erkältungs- und Grippewelle Medikamente nehmen. Deren Einnahme kann jedoch die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen warnen Experten des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und der Österreichischen Apothekerkammer. Wie eine aktuelle KFV-Erhebung zeigt, fährt dennoch beinahe die Hälfte der Befragten auch schon einmal krank mit dem Auto – mit erhöhtem Unfallrisiko.

Egal ob verschreibungspflichtig oder rezeptfrei: Viele Medikamente beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit und haben Auswirkungen auf die Fahrsicherheit. Expertenschätzungen gehen davon aus, dass 20 bis 30 Prozent aller in Österreich zugelassenen Medikamente Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit haben. Darunter befinden sich sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Präparate. "Fahruntüchtigkeit kann typischerweise durch die dämpfenden Wirkungen von Medikamenten auf das zentrale Nervensystem verursacht werden. Dies kann sich z.B. in zu geringerer Aufmerksamkeit, vermindertem Reaktionsvermögen oder Müdigkeit äußern. Manche Medikamente beeinflussen das Urteilsvermögen und die Selbsteinschätzung, sie können zu Fehleinschätzungen von Gefahrensituationen führen", erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.

Hohe Dunkelziffer

Experten schätzen, dass zwischen 8 Prozent und 25 Prozent aller Verkehrsunfälle direkt oder indirekt auf Medikamenteneinnahme zurückzuführen sind: "Dies würde bedeuten, dass durchschnittlich pro Jahr etwa 3.000 bis 9.000 aller Verkehrsunfälle auf Österreichs Straßen auf direkten oder indirekten Medikamentenkonsum zurückzuführen sind.

KFV-Befragung zeigt Wissenslücken auf

450 face-to-face Interviews die das KFV in der vergangenen Woche mit Österreichischen Pkw-Lenkern geführt hat zeigen die Wissenslücken auf:

Fast 3 von 10 Befragten (29 Prozent) denken, dass rezeptfreie Medikamente, beim Lenken eines Fahrzeuges bedenkenlos eingenommen werden können. 38 Prozent der Befragten gaben an, denBeipackzettel selten (24 Prozent) bzw. nie (14 Prozent) bewusst zu lesen um über dieNebenwirkungen bzw. möglichen Beeinträchtigungen des Medikaments auf dieVerkehrstüchtigkeit Bescheid zu wissen. Dabei fühlte sich bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) selbst schon einmal beim Lenken eines Fahrzeuges nach der Einnahme von Medikamenten in seinerVerkehrstüchtigkeit beeinträchtigt. Das auf der Medikamentenschachtel aufgedruckte Warndreieckmit Rufzeichen ist nur 22 Prozent der Befragten bekannt.

Welche Medikamente beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit?

Sogar gewöhnliche Schmerzmittel oder Mittel gegen Fieber oder Entzündungen könnenschnell müde machen, stärkere Präparate machen fahruntüchtig.

Auch auf Beruhigungs- und Allergiemittel reagiert der Körper mit Müdigkeit. Dieseniemals mit Aufputschmittel bekämpfen - sie wirken enthemmend und fördern dieGleichgültigkeit.

Manche Präparate gegen Bluthochdruck oder Brechreiz, Augentropfen mit Wirkung aufdie Pupille wirken sich ebenfalls negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus.

Vor allem Psychopharmaka wie Beruhigungsmittel, Schlafmittel oder starke Präparategegen Schmerzen und Fieber können die Konzentrationsfähigkeit massiv beeinflussen.

Folgende Aspekte sollten beachtet werden:

Nach 16 Stunden noch eine Wirkung wie 0,5 Promille Blutalkohol

Besonders kritisch sind die Auswirkungen von Medikamenten mit einer mehrstündigen Wirkdauerauf die Fahrtauglichkeit. Dazu zählen vor allem Schlaf- und Beruhigungsmittel, die seit einigenJahren immer häufiger bei Schlafstörungen verordnet werden. Tückisch ist hier der sogenannteHangover-Effekt: Manche Präparate haben noch 16 Stunden nach der Einnahme eine Wirkung, die0,5 bis 0,8 Promille Blutalkohol entspricht. Laut einer Studie des deutschen TÜV steigt dasUnfallrisiko nach Einnahme eines Schlaf- oder Beruhigungsmittels um das 3,5-fache. Beirezeptpflichtigen Schmerztabletten beträgt der Risikofaktor "nur" 2,5.

Info zu Verkehrstüchtigkeit in der Apotheke oder auf der Apo-App

"Medikamente können die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Es ist aber auch ein gefährlicherIrrtum zu glauben, ohne benötigte Medikamente "verkehrstüchtiger" zu sein. Wenn Arzneimittelfalsch, zu viel oder plötzlich gar nicht eingenommen werden kann es beim Autofahren zugefährlichen Situationen kommen", so Mag. pharm. Max Wellan, Präsident der ÖsterreichischenApothekerkammer. Wichtig ist das Bewusstsein, dass es bei der Einnahme von Medikamenten zu einer Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit kommen kann. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Medikament die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt, kann jederzeit in einer der 1360 Apotheken in Österreich nachfragen. Sehr hilfreich ist in diesem Zusammenhang die Apo-App der der Österreichischen Apothekerkammer. Dort sind alle Medikamente, die die Fahrtüchtigkeitbeeinflussen können, mit einem Symbol versehen. Über genaue Wirkungen und möglicheunerwünschte Nebenwirkungen informieren im konkreten Einzelfall dann jederzeit gerne dieApothekerinnen und Apotheker. Die Apo-App kann kostenlos in den Stores unter den Begriffen "Apotheken und Medikamente" heruntergeladen werden.

Der Lenker trägt die Verantwortung!

Autofahren unter dem Einfluss von Medikamenten stellt eine vielfach unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr dar. "Lesen Sie deshalb unbedingt immer den Beipackzettel, bevor Sie Auto oder Fahrrad fahren", empfiehlt Thann. "Achten Sie auf den Gefahrenhinweis auf den Medikamentenpackungen. Jeder Autofahrer ist selber verantwortlich zu entscheiden ob er fahrtauglich ist."

5 Punkte Checkliste vor Inbetriebnahme eines Fahrzeugs:

Fühle ich mich fit?

Habe ich Medikamente genommen?

Bin ich mir sicher, dass diese die Fahrtüchtigkeit nicht beeinflussen?

Gibt es heute ausnahmsweise eine Alternative zum Auto?

Sollte ich noch einen Arzt oder Apotheker um Rat bitten?

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.02.2016

E-Control: Niedriger Ölpreis schlecht für die Umwelt

E-Control: Niedriger Ölpreis schlecht für die Umwelt E-Control: Niedriger Ölpreis schlecht für die Umwelt

Die derzeit niedrigen Energiepreise freuen zwar die Konsumenten, sie wirken sich aber negativ auf die Umwelt aus, betont Walter Boltz, Vorstand des Strom- und Gasregulators E-Control. „Durch den niedrigen Ölpreis werden mehr Ölheizungen verkauft, während der Verkauf von umweltfreundlicheren Biomasseheizungen zurückgeht. Energiesparmaßnahmen rechnen sich bei niedrigen Energiepreisen oft nicht mehr und der niedrige Ölpreis hemmt die ohnehin nur geringe Verbreitung von Elektroautos.“

Funktionierender Handel auf EU-Ebene nötig

Um die EU-weiten Klima- und Energieziele zu erreichen, brauche es einen funktionierenden Handel auf europäischer Ebene, betont Boltz und verweist auf die Wichtigkeit, den bestens ausgebauten gemeinsamen deutsch-österreichischen Strommarkt zu erhalten. „Die Strompreiszone mit Deutschland ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Marktintegration“, betont Boltz. Eine Auftrennung würde dazu führen, dass in Deutschland mehr Windkraftwerke abgeregelt und in Österreich dafür Gaskraftwerke laufen würden. Österreich selbst müsse seinen Schwerpunkt zur Erreichung der Klimaziele aber primär auf die Bereiche Verkehr und Raumwärme legen, wo großer Nachholbedarf besteht. Bei Strom hat Österreich mit einem Anteil von rund 70 Prozent Erneuerbare am Stromverbrauch bereits einen sehr hohen Wert. Der Erneuerbaren-Anteil könnte vor allem in den Bereichen Wärme (Fernwärme/Nahwärme) oder Fernkälte erhöht werden.

Strom- und Gasverbrauch in Österreich gestiegen

Eine aktuelle Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass sich der weltweite Energiebedarf bis 2040 um knapp ein Drittel (32 Prozent) erhöhen wird. Der weltweite Stromverbrauch werde laut IEA bis 2040 um 70 Prozent zunehmen. Auch in Österreich stieg der Stromverbrauch im vergangenen Jahr insgesamt um 1,7 Prozent oder 1.200 Gigawattstunden auf 69.747 Gigawattstunden an. Der Gasverbrauch erhöhte sich in Österreich erstmals nach mehreren Jahren wieder um 7,1 Prozent auf 7,5 Milliarden Kubikmeter. Das geht aus vorläufigen Daten der E-Control hervor.

Weniger Strom aus Wasserkraft

2015 wurde in Österreich mit 36.000 Gigawattstunden deutlich weniger Strom aus Wasserkraft erzeugt als 2014. „Der Rückgang um 8,9 Prozent oder 3.500 Gigawattstunden ist vor allem auf das extrem schlechte Wasserdargebot in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen“, erläutert E-Control Vorstand Martin Graf. Gleichzeitig ist die Erzeugung aus Gaskraftwerken im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen, andere Wärmekraftwerke legten ebenfalls zu. Wärmekraftwerke (Gas, Kohle, Öl etc.) erzeugten vergangenes Jahr insgesamt 16.700 Gigawattstunden. Auch die Windstromerzeugung legte um 29,8 Prozent zu. „Insgesamt wurde im vergangenen Jahr mit 64.742 Gigawattstunden in Österreich etwa gleich viel Strom produziert wie 2014. Damals waren es 64.767 Gigawattstunden“, so Martin Graf.

Da die Österreicher mehr Strom verbrauchten, die heimische Stromproduktion aber stagnierte, stiegen die Nettostromimporte (Saldo aus Exporten und Importen) im vergangenen Jahr um knapp 800 Gigawattstunden auf rund 10.000 Gigawatt-stunden. Sowohl Importe als auch Exporte legten um rund ein Zehntel zu. Importiert wurden rund 29.000 Gigawattstunden (plus 9,9 Prozent), exportiert wurden rund 19.000 Gigawattstunden (plus 10,7 Prozent).

Erdgasverbrauch stieg auf 7,5 Milliarden Kubikmeter

Nachdem 2014 der Erdgasverbrauch auf den geringsten Wert seit 20 Jahren gesunken ist, stieg der Verbrauch im vergangenen Jahr wieder an. Der Gasverbrauch erhöhte sich von sieben auf 7,5 Milliarden Kubikmeter, ein Plus von 7,1 Prozent. Hauptgrund dafür war der gestiegene Einsatz von Gaskraftwerken, was den Gasverbrauch in die Höhe trieb.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.04.2016

JugendreferentInnen tagten in Linz

Familienministerin Sophie Karmasin und Jugendlandesrätin Beate Palfrader mit den JugendreferentInnen bei der jährlichen Tagung in Linz. Familienministerin Sophie Karmasin und Jugendlandesrätin Beate Palfrader mit den JugendreferentInnen bei der jährlichen Tagung in Linz.

Extremismus und Radikalismus haben in Zeiten von Wirtschafts- und Bankenkrisen, steigender Arbeitslosigkeit, Politikverdrossenheit und starker Flüchtlingsbewegungen Konjunktur. Die Deradikalisierung von jungen Menschen sowie die interkulturelle Jugendarbeit waren daher die bestimmenden Themen der heutigen LandesjugendrefrentInnenkonferenz in Linz, an der auch Tirols Jugendlandesrätin Beate Palfrader teilnahm.

Gemeinsam gegen Radikalisierung

„Vor allem junge Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und in ihrem Umfeld wenig Rückhalt und Unterstützung erfahren, sind empfänglich für radikale und extremistische Strömungen und brauchen daher ein starkes Netz, das sie auffängt und in persönlichen Krisen begleitet“, weiß LRin Palfrader. Die JugendreferentInnen haben sich daher darauf geeinigt, die vorhandenen Maßnahmen und Best-Practice-Beispiele zu erheben und zusammen mit den IntegrationsreferentInnen der Bundesländer eine gemeinsame Vorgehensweise zur Deradikalisierung junger Menschen zu entwickeln.

Integration durch Begegnung

Auf der Tagesordnung stand außerdem die interkulturelle Jugendarbeit. LRin Palfrader sieht in der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, den Jugendzentren sowie den Jugendorganisationen große Chancen: „Sie können als Basis niederschwelliger Integrationsarbeit den notwendigen Raum für Begegnung schaffen.“ Das Thema Integration ist in den Tiroler Jugendzentren schon seit längerer Zeit ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt, betont LRin Palfrader: „Wie junge Flüchtlinge in die Jugendarbeit integriert werden können, wird zur Zeit auch im Tiroler Jugendbeirat diskutiert.“

Die LandesjugendreferentInnen einigte sich bei dieser Thematik auf ein Bündel an Unterstützungsmaßnahmen sowie die Verstärkung von Bildungsinitiativen in Jugendorganisationen und Jugendzentren für JugendleiterInnen und Jugendliche. „Die Erfahrungen aus bereits vorhandenen Aktionen und Best-Practice-Modellen sollen Mut machen, neue Wege in der Jugendarbeit zu gehen“, so LRin Palfrader.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Land Oberösterreich
11.04.2016

Die Nacht der Musicals Tour 2017 am 14.01.17 in Lienz

„Broadway Musical & Dance Company”

Die NACHT der Musicals

Zweieinhalb Stunden mitreißende, temperamentvolle Bühnenpower! Emotion pur!

In einer zweieinhalbstündigen Show werden Highlights aus den bekanntesten Musicals eindrucksvoll und stimmungsstark präsentiert. Stars der Originalproduktionen zeigen auf einer Reise durch die Welt des Musicals ausgewählte Solo-, Duett- und Ensemblenummern. Das erfolgreichste Musical “Les Misérables“ von über 60 Millionen Menschen weltweit in 42 Ländern gesehen, sowie die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk „Ich war noch niemals in New York“ werden auch bei “Der Nacht der Musicals“ das Publikum begeistern. Lassen Sie sich von diesem Bühnenfeuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik und weltbekannten Melodien mitreißen und seien Sie mit dabei, wenn die Starsolisten die schönsten Melodien und Hits anstimmen.

Musikcocktail der Extraklasse: Erfolgsmusicals, Hits und Klassiker

Neben “Der König der Löwen“, “Tanz der Vampire“, “Mamma Mia“, “Tarzan“, das Musical aus der Disney Werkstatt mit der Musik von Phil Collins und “We Will Rock You“, dem Erfolgsmusical zu den Songs von Queen, dürfen natürlich Klassiker wie “Das Phantom der Oper“, “Cats“, “Die Rocky Horror Show“, “Elisabeth“ und “Falco“ nicht fehlen! Erleben Sie live, wie das “Phantom der Oper“ Christine seine Liebe gesteht, oder die Samtpfoten aus “Cats“ mit “Memories“ wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen. Gefühlvolle Balladen aus “Tanz der Vampire“ und “Evita“ fehlen ebenso wenig wie die geheimnisvollen Rhythmen Afrikas aus dem “König der Löwen“.

Abwechslungsreich, vielfältig, einzigartig!

So abwechslungsreich wie die verschiedenen Musicals, so vielfältig ist auch Die Nacht der Musicals. Ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept sowie aufwändige Kostüme machen dieses Event zur beliebtesten Musicalgala. Bereits über 2 Millionen Besucher haben “Die Nacht der Musicals“ mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen.

Auch 2017 wird diese einzigartige Show die Zuschauer begeistern und die Atmosphäre des New Yorker Broadway und des Londoner West End aufleben lassen.

14.01.2017, 20:00 Uhr, Lienz, Stadtsaal

Kartenvorverkauf: Innsbruck Ticket Service 0512 / 535 63 30, in allen Raiffeisenbanken,

Ö-Ticket 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Pura Vida
19.06.2016

ÖAMTC-App bereitet Kinder auf den Verkehrsdschungel vor

ÖAMTC-App bereitet Kinder auf den Verkehrsdschungel vor ÖAMTC-App bereitet Kinder auf den Verkehrsdschungel vor

Zwischen 2012 und 2014 verunglückten jährlich über 500 Kinder (0 – 14 Jahre) mit dem Fahrrad im Straßenverkehr (Quelle: Statistik Austria). Damit diese Zahl in Zukunft sinkt, hat der ÖAMTC den "Fahrrad-Champion" entwickelt. Mit dieser kostenlosen App kann sich der Nachwuchs spielerisch mit Vorrangregeln, Verkehrszeichen und vielem mehr auseinandersetzen. Bei der Entwicklung der App wurde auf einfache Handhabung und Datensicherheit geachtet. Das Lernspiel steht für Android, iOS sowie Windows Phone in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download zur Verfügung. Außerdem kann es auch auf Desktop-PCs installiert werden. Gestern wurde die App beim Verkehrssicherheitspreis "Aquila 2016" des KfV mit dem dritten Platz in der Kategorie Vereine/Institutionen ausgezeichnet.

Die App funktioniert wie ein Quiz, bei dem die kleinen Radler vom Dreirad-Fahrer bis zum Fahrrad-Champion aufsteigen können. Dafür müssen sie neun Levels und vier Erfahrungsstufen meistern. Die Club-Experten haben insgesamt 120 Fragen ausgearbeitet, die wichtige Verkehrsthemen einfach vermitteln. ÖAMTC App-Entwickler Patrick Büchler erklärt die Schwerpunkte in der Entstehung: "Es war uns wichtig, eine kindgerechte Oberfläche zu schaffen. Auch die Datensicherheit stand im Vordergrund, wir erheben mit der Applikation beispielsweise keinerlei Daten der Nutzer. Dadurch kann sie sorglos auf Smartphones von Kindern installiert werden." Aber auch Erwachsene können mit dieser App testen, ob ihr Wissen aus der Fahrschule noch aktuell ist.

Radfahrprüfung: Unterschiedliche Handhabung in den Bundesländern

Ab zehn Jahren können Kinder eine Radfahrprüfung absolvieren, um ohne Begleitung im Straßenverkehr unterwegs sein zu dürfen. Ohne diese Prüfung muss man mindestens zwölf Jahre alt sein. Kinder, die die Radfahrprüfung machen möchten, müssen Kenntnisse der für sie wesentlichen straßenpolizeilichen Vorschriften nachweisen. Wie dieser Nachweis zu erfolgen hat, ist aber im Gesetz nicht festgelegt und wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Die Themenbereiche wurden in der ÖAMTC-App so gewählt, dass sie möglichst vollständig die relevanten Inhalte vermitteln und die jungen Radfahrer bestmöglich auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
17.05.2016

Transporte von Klein-Lkw haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich verdoppelt

Transporte von Klein-Lkw haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich verdoppelt Transporte von Klein-Lkw haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich verdoppelt

Rund 2,3 Milliarden Tonnenkilometer betrug in Österreich im Vorjahr die Transportleistung von Klein-Lkw und Lieferwagen unter 3,5 Tonnen. „Seit dem Jahr 1990 hat sich der Transport mit Klein-Lkw in Österreich verdoppelt“, verdeutlicht VCÖ-Experte Markus Gansterer. Im gleichen Zeitraum ist der Transport mit Lkw von 3,5 bis 18 Tonnen um rund 5 Prozent auf zwei Milliarden Tonnenkilometer gesunken. Klein-Lkw unter 3,5 Tonnen weisen eine besonders schlechte Klimabilanz auf: Pro Tonnenkilometer emittieren sie im Schnitt 705 Gramm CO2, das ist fünfeinhalb Mal so viel wie Lkw mit mehr als 18 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht. Im Unterschied zu Lkw über 3,5 Tonnen sind Klein-Lkw von der Lkw-Maut ausgenommen.

Der boomende Online-Handel führt zu einem deutlichen Anstieg der Fahrten mit Klein-Lkw, was auch die Luftqualitätsprobleme in den Städten verschärft. Der Großteil der Klein-Lkw fährt derzeit mit Diesel. Dieselfahrzeuge sind hauptverantwortlich für die zu hohen Stickoxid-Emissionen. Im Vorjahr wurde in sechs der neun Landeshauptstädte der Stickstoffdioxid-Jahresgrenzwert überschritten, macht der VCÖ aufmerksam.

„Gerade im städtischen Gütertransport haben Elektro-Transporter ein sehr großes Potenzial. Sowohl die Transportmenge als auch die Distanzen sind für E-Transporter gut geeignet. Österreich hat in diesem Bereich noch großen Aufholbedarf“, stellt VCÖ-Experte Gansterer fest. Während in Österreich im Jahr 2015 nicht einmal 300 E-Nutzfahrzeuge neu zugelassen wurden, waren es in Frankreich bereits im Jahr 2014 mehr als 4.400.

Auch konkrete Projekte beweisen die Praxistauglichkeit von E-Transportern: In einer Londoner Einkaufsstraße lassen sich 20 Geschäfte nun gemeinsam von einem Logistik-Unternehmen beliefern, die Lieferfahrten wurden um 80 Prozent verringert und werden zur Gänze mit E-Transportern erledigt. In Utrecht (Niederlande) werden E-Transporter zwar nicht finanziell unterstützt, sie sind aber von Lieferzeit-Beschränkungen befreit. In Hamburg werden bei einer Einkaufsstraße die Waren zu einem mobilen Container außerhalb der Einkaufsstraße transportiert und von dort mit Cargo-Bikes (Transport-Fahrräder) zu den Geschäften geliefert. Das Potenzial der Cargo-Bikes wird stark unterschätzt. Eine internationale Erhebung ergab, dass in Städten etwa jeder vierte Warentransport auf Transporträder verlagert werden kann.

Der VCÖ fordert verstärkte politische Maßnahmen für einen emissionsfreien und sauberen Gütertransport in Städten. Neben der Ausweitung von Fahrverboten für alte Diesel-Lkw und längeren Lieferzeiten für E-Fahrzeuge sind auf EU-Ebene strengere CO2-Grenzwerte für Klein-Lkw nötig, damit die Fahrzeughersteller eine größere Auswahl an Elektro-Transporter auf den Markt bringen. „Der Klimavertrag von Paris bedeutet, dass spätestens im Jahr 2050 auch der Gütertransport ohne Erdöl im Tank funktionieren muss“, erinnert VCÖ-Experte Gansterer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.05.2016

Junge Grüne fordern Ehe für alle

Penelope (18) und Fiona (21) hoffen auf die längst überfällige Öffnung der Ehe. Penelope (18) und Fiona (21) hoffen auf die längst überfällige Öffnung der Ehe.

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie. Zu diesem Anlass haben die Jungen Grünen mit österreichweiten Fotoaktionen ein deutliches Zeichen für die Öffnung der Ehe gesetzt. “Immer noch dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Österreich nicht heiraten. Diese Diskriminierung muss ein Ende haben!”, so Diana Witzani, Sprecherin der Jungen Grünen.

Während die Ehe für alle in Ländern wie Spanien und Frankreich längst zum Alltag gehört, bleibt Österreich weiterhin in der Vergangenheit stecken. “Anstatt der Ehe für alle gibt es mit der eingetragenen Partnerschaft nur eine lächerliche Pseudo-Gleichstellung. Wir wollen echte Gleichstellung, und das für alle”, fordert Witzani.

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat bereits 2010 verlangt, das Recht auf Eheschließung auch auf gleichgeschlechtliche Paare anzuwenden. Das EU-Parlament hat die Öffnung der Ehe sogar zur Menschenrechtsfrage erklärt. “Dass Österreich die Ehe für alle immer noch verhindert, ist schlichtweg peinlich”, so Witzani: “Es muss egal sein, wen wir lieben! Wir sagen: Ehe für alle!”

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Junge Grüne
22.06.2016

Ertrinken ist bei Kleinkindern zweithäufigste Todesursache

Kleinkinder können bei einer Wassertiefe von zehn Zentimetern ertrinken! Kleinkinder können bei einer Wassertiefe von zehn Zentimetern ertrinken!

Erst vor kurzem ertrank ein zweijähriges Mädchen in Götzis (Bez. Feldkirch). Das Kind stürzte in einen 67 Zentimeter tiefen Teich. „Die meisten Ertrinkungsunfälle mit Kleinkindern passieren im eigenen Garten oder in der unmittelbaren Wohnumgebung z.B. bei den Nachbarn“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Eine aktuell unter Pool oder Teichbesitzern durchgeführte KFV Erhebung zeigt, dass 47 Prozent der privaten Wasserflächen nicht gesichert sind. Besonders folgenschwer: 40 Prozent der Befragten Haushalte mit Kindern unter 10 Jahren gaben an, dass ihre Wasserflächen nicht gesichert sind. „Kinder dürfen in der Nähe von Gewässern nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Es genügen schon wenige Minuten Ablenkung der Aufsichtsperson und jede Hilfe kommt zu spät – bei Ertrinkungsunfällen zählt jede Sekunde“, so Thann.

Kleinkinder können bei einer Wassertiefe von zehn Zentimetern ertrinken!

Ein Naturrefugium mit Biotopen und Teichen wirkt anziehend auf Kleinkinder, kann aber leider sehr leicht zur Todesfalle werden. Kleinkinder können schon bei einer Wassertiefe von zehn Zentimetern ertrinken – das ist nicht einmal knietief. Kinder unter fünf Jahren reagieren in Panik nicht vernünftig und es gelingt ihnen folglich nicht, den Kopf eigenständig aus dem Wasser zu ziehen, sondern sie verfallen in eine Starre mit Atemsperre.

Biotope und Swimmingpools immer absichern!

Wer einen Swimmingpool oder ein Biotop im Garten hat, sollte diese offene Wasserfläche auf jeden Fall umzäunen – auch wenn man selbst keine Kinder hat, aber zum Beispiel in der Nachbarschaft Kinder zuhause sind. „Eine Mindesthöhe von einem Meter und eine Tür, die von Kindern nicht geöffnet werden kann, sind dabei wichtig. Auch Querlatten sollten für den Zaun nicht benutzt werden: Sie laden Kinder geradezu zum Klettern ein“, betont Thann. Für kleinere Wasserflächen wie Brunnen oder Zierbiotope eignen sich Gitterkonstruktionen unter der Wasseroberfläche. Das Gitter muss einwandfrei montiert sein und darf sich bei Belastung nicht durchbiegen.

Erste Hilfe Maßnahmen: Von der Schnelligkeit, mit der die Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden, kann das Leben des Kindes abhängen. An aller erster Stelle steht das Bergen des Kindes und die sofortigen Wiederbelebungsmaßnahmen:

1. Freimachen der Atemwege

2. Beatmung des Kindes

3. Herzmassage

Gerade bei Kleinkindern gilt: Ist die Aufsichtsperson nicht in Reichweite, also einen bis maximal drei Schritte entfernt, bleibt für die Rettung wenig Zeit – manchmal zu wenig, um schlimme Folgen zu verhindern. Daher: Kinder immer im Auge behalten! Kleinkinder immer in unmittelbarer Reichweite!

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2016 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!