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24.05.2016

Mischform der Hausmücke kann Krankheiten vom Vogel auf den Menschen übertragen

Die Ökoformen der nordeuropäischen Hausmücke kann man äußerlich kaum voneinander entscheiden. Die Ökoformen der nordeuropäischen Hausmücke kann man äußerlich kaum voneinander entscheiden.

ForscherInnen der Vetmeduni Vienna wiesen erstmals eine Kreuzung zweier nordeuropäischer Hausmückenformen im Osten Österreichs nach. Der fortpflanzungsfähige Hybrid saugt – anders als die zwei bekannten Hausmückenformen – das Blut von Vögeln und Menschen. Damit könnte er auch Krankheitserreger vom Vogel auf den Menschen übertragen. Identifizieren lassen sich die zwei Ökoformen und ihr Hybrid nur über das Erbgut. Äußerlich sind sie nicht voneinander unterscheidbar. Die Studie dazu wurde im Fachjournal Parasites & Vectors veröffentlicht.

Insgesamt 1500 Hausmücken fing ein Team vom Institut für Parasitologie der Vetmeduni Vienna im Osten Österreichs ein. Die nordeuropäische Hausmücke Culex pipiens, war mit mehr als 90 Prozent die häufigste eingefangene Mückenart. Die Artbezeichnung Culex pipiens steht für verschiedene Ökoformen, die sich äußerlich nicht voneinander unterscheiden. Zwei dieser Ökoformen sind in Ostösterreich heimisch. Jetzt identifizierte die Erstautorin der Studie Carina Zittra auch eine Mischform der beiden.

Eine Kreuzung aus Ökoformen mit unterschiedlichen Vorlieben

Die bei weitem häufigste Ökoform war Culex pipiens f. pipiens. Sie ernährt sich vorwiegend von Vogelblut, pflanzt sich in einem Hochzeitsschwarm fort und braucht vor der ersten Eiablage eine Blutmahlzeit als Proteinzufuhr. Außerdem überwintert diese Form unter anderem in Kellern. Die zweite Ökoform, Culex pipiens f. molestus, bevorzugt dagegen das Blut von Säugern und Menschen. Sie pflanzt sich in Einzelpaarungen fort, braucht keine initiale Blutmahlzeit und ruht im Winter nicht. Diese säugerblutaffine Hausmückenform kann also in Wohnungen auch im Winter zustechen.

„Die Mischform, die wir nachweisen konnten, ist eine natürliche Kreuzung, also ein Hybrid dieser beiden Hausmückenformen“, sagt Zittra. Welche dieser unterschiedlichen Lebensweisen der Hybrid zeigt, bedarf laut Zittra noch weiterer Studien. Zu erwarten ist allerdings keine so eindeutige Blut-Präferenz wie bei den beiden herkömmlichen Culex pipiens-Formen.

Hybride könnten als Brückenvektoren fungieren

Stechmücken saugen nicht nur Blut. Sie können bei einer Blutmahlzeit auch Krankheitserreger wie das West-Nil-Virus übertragen. Diese Erreger werden unter anderem durch Zugvögel nach Österreich gebracht. Eine Übertragung vom Vogel auf Säuger ist unwahrscheinlich, solange die Mückenformen wie die vogel-affine Culex pipiens f. pipiens ihrer jeweiligen Blutquelle treu bleiben.

Die neu entdeckten Hybriden haben laut Zittra bekanntlich keine eindeutige Präferenz für das Blut nur einer Spezies. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie zu sogenannten Brückenvektoren werden. Das heißt, der Hybride nimmt den Erreger von seinem ursprünglichen Wirt, dem Vogel, auf und kann ihn auf einen anderen Vogel oder auf eine andere Spezies wie den Menschen übertragen.

Die Häufigkeit der Hybride ist allerdings aktuell sehr gering. „Man darf das mögliche Vorkommen von Hybridformen bei zukünftigen Screenings jedoch nicht außer Acht lassen, vor allem weil sich die Hybride vermutlich fortpflanzen können“, fügt Zittra hinzu.

Die Mückenlast einschränken

Hausmücken brauchen zur Eiablage nur eine stehende Wasserstelle, wie zum Beispiel Blumen- oder Regenwasser, das sich in der Regentonne oder einem Spielzeug im Garten gesammelt hat. Daher sollte man regelmäßig diese Reservoirs ausleeren und derartige Feuchtstellen vermeiden, um den Mücken das Bruthabitat zu entziehen.

Zittra kann auch zu UV-Lampen als Fallen einen wertvollen Tipp geben. „Die gemeine Stechmücke sucht sich ihre Opfer durch den Kohlendioxid-Ausstoß beim Atmen, Körperwärme und den Schweiß. Lichtquellen locken sie nicht an, sie stechen uns ja auch nachts. Deswegen nützen auch UV-Lampen wenig, außer, dass sie andere, nützliche Insekten anziehen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Carina Zittra/Vetmeduni Vienna
24.05.2016

Wohneigentum erstmals beliebteste Anlageform der ÖsterreicherInnen

Wohneigentum erstmals beliebteste Anlageform der ÖsterreicherInnen Wohneigentum erstmals beliebteste Anlageform der ÖsterreicherInnen

Die Entwicklung war bereits seit Längerem zu erwarten, nun ist es Realität: der Kauf einer Eigentumswohnung oder ein es Haus es ist für die ÖsterreicherInnen die attraktivste Spar - bzw. Anlageform.

Der jahrelang auf Rang 1 thronende Bausparvertrag liegt nur noch an dritter Stelle der Beliebtheitsskala. Die Talfahrt des Sparbuchs setzt sich weiter fort. Das Stimmungsbarometer 2016 der GfK Austria liefert die Informationen über aktuelles Interesse der Österreicher an verschiedenen Spar - und Anlageformen – unabhängig von der tatsächlichen Nutzung.

Immobilien und Grundstücke gewinnen weiter an Attraktivität

Das anhaltend niedrige Zinsniveau hinterlässt deutliche Spuren bei Herr und Frau Österreicher, wenn sie nach den – ihrer Meinung nach – attraktivsten Spar - und Anlageformen gefragt werden. Zum ersten Mal liegen Wohnimmobilien auf der Beliebtheitsskala ganz vorne – 37% betrachten diese als attraktive Anlageform, was einem Zuwachs von 4 Prozentpunkten im Vergleich zu 2015 entspricht. Auch der Kauf von Grundstücken gewinnt an Attraktivität und landet mit 32% Zustimmung (+3 Punkte) auf Rang 2. In anderen europäischen Ländern und den USA ist schon seit Längerem eine entsprechende Tendenz hin zum Eigenheim vorhanden – mittlerweile scheinen sich die Österreicher aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten von ihren lange bevorzugten Produkten loszusagen und dem internationalen Trend zu folgen.

Traditionelle Sparformen verlieren deutlich an Reiz

Die beiden in Österreich traditionell beliebtesten Sparformen Bausparvertrag und Sparbuch müssen deutliche Einbußen hinnehmen. Der Bausparvertrag liegt mit 30% (- 7 Punkte) nur mehr auf Rang 3 und muss bei fortlaufender Entwicklung ein weiteres Abrutschen fürchten: Gold gewinnt sehr deutlich und ist mit 29% fast genauso beliebt wie der Bausparvertrag. Noch deutlicher zeigt sich die Entwicklung beim Sparbuch: im Jahr 2009 war das Sparbuch für 52% eine interessante Sparform, seitdem ging es stetig bergab. Heute stellt es nur noch für jeden Fünften (19%) eine attraktive Geldanlage dar. Für Sebastian Huchler, Finanzmarktforscher der GfK Austria, kein überraschendes Ergebnis: „Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus liegt die tatsächliche Sparquote auf einem absoluten Minimum. Der Anreiz, in traditionelle Sparprodukte zu investieren, ist daher äußerst gering. Die Österreicher stufen „feste Währung“ deutlich interessanter ein – dazu zählen ganz klar Immobilien und Gold.“

Auch Pensionen und Lebensversicherungen immer weniger interessant

Das geringe Zinsniveau und die ökonomischen Unsicherheiten spiegeln sich auch bei der klassischen Altersvorsorge wider. Sowohl die private als auch die staatlich geförderte Pensionsvorsorge verlieren weiter an Attraktivität. Die staatliche Vorsorge lag 2011 bei einem Spitzenwert von 22% – heute sind davon nur noch 10% übrig. Ähnliche Verluste müssen im selben Zeitraum die private Vorsorge (von 18% auf 9%) und auch die Lebensversicherung (von 26% auf 13%) verbuchen.

Sparstrumpf auf historischem Höchstwert

Immer mehr Österreicher betrachten das zuhause Sparen als attraktive Alternative zu den gängigen Bankprodukten. Seit Beginn der Finanzkrise 2008 gewinnt der Sparstrumpf bzw. das Sparschwein langsam aber stetig an Bedeutung und liegt derzeit bei 14%. Auch dies ist für Sebastian Huchler eine schlüssige, wenn auch bedenkliche Entwicklung: „Bei den aktuellen Diskussionen um Negativzinsen ist es wenig verwunderlich, wenn Menschen ihr Geld lieber unter der Matratze horten, als es zur Bank zu bringen.“

Der Anlagemarkt nähert sich internationalen Strukturen an – „sichere“ Sparangebote mit niedrigen Zinsen werden zunehmend abgelehnt

Es hat einige Jahre gedauert, bis die Österreichische Bevölkerung zu den internationalen Trends und Entwicklungen aufgeschlossen hat. Mittlerweile ist aber das Interesse a n klassische n Spar - und Anlageprodukte n mit niedrigen Zinsen, beziehungsweise die Hoffnung auf Besserung der Situation derart geschwunden, dass sich die ÖsterreicherInnen immer mehr alternative Geldanlagen, vor Allem in Form von Immobilien und Grundstücken, in Erwägung ziehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.05.2016

Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“

Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“ Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“

Rechtzeitig vor dem Start der Fußball-Europameisterschaft hat der VKI 21 Proben Paprika-Kartoffelchips, Erdnuss-Snips und Salzbrezeln unter die Lupe genommen. Alle Produkte wurden dabei sowohl auf ihren Salz- und Fettgehalt als auch auf schädliche Stoffe wie Acrylamid untersucht. Am Ende erhielten fünf Produkte die Gesamtnote „gut“, die Mehrheit wurde mit „durchschnittlich“ bewertet. Eine Probe Paprika-Chips enthielt einen erhöhten Wert an gesundheitsschädlichem Acrylamid und wurde aus diesem Grund als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft.

Acrylamid entsteht in stärkehaltigen Lebensmitteln, wenn sie gebacken, gebraten oder frittiert werden. Auch in Kartoffelchips kann die Substanz enthalten sein. Vor einigen Jahren legte die EU bereits Richtwerte für den Acrylamidgehalt in Lebensmitteln fest. Für Kartoffelchips liegt er bei maximal 1.000 Mikrogramm pro Kilogramm. Diese Grenze war im aktuellen Test bei den Paprika-Chips von Penny mit 1.252 Mikrogramm/kg klar überschritten. Das Produkt wurde aus diesem Grund abgewertet und erhielt am Ende das Testurteil „nicht zufriedenstellend“. Auch in den funny-frisch Chipsfrisch ungarisch wurde ein vergleichsweise hoher Wert nachgewiesen (704 Mikrogramm/kg). Bei mehr als der Hälfte der Produkte konnte Acrylamid dagegen nicht nachgewiesen werden.

Fehlerhafte oder verzerrte Nährwertangaben

Mängel gab es bei einigen Produkten auch in Bezug auf die Kennzeichnung, insbesondere was die angegebenen Nährwerte betrifft: Bei insgesamt neun der 21 geprüften Erzeugnisse wichen die analysierten Werte stark von der Deklaration auf der Verpackung ab. So lag z.B. bei einer Probe Kartoffelchips der im Labor gemessene Salzgehalt mehr als 41 Prozent über dem, der auf der Packung abgedruckt war. In anderen Fällen wiederum wurden die Werte (z.B. Salz, Fett, gesättigte Fettsäuren) auch deutlich unterschritten. Alles in allem entsprach bei 15 Produkten die Kennzeichnung nicht den gesetzlichen Vorschriften.

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24.05.2016

Brustkrebsmedikament wirkt auch bei häufigster Leukämieform

Brustkrebsmedikament wirkt auch bei häufigster Leukämieform Brustkrebsmedikament wirkt auch bei häufigster Leukämieform

Akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Form von Blutkrebs. Bei etwa 30 Prozent der AML-PatientInnen beschleunigt eine Mutation im Enzym FLT3 den Krankheitsverlauf. Herkömmliche Therapieansätze brachten für diese PatientInnen bislang keinen Heilungserfolg. Forschende der Vetmeduni Vienna konnten nun erstmals AML-Krebszellen, die diese Mutation aufweisen, gezielt abtöten. Dies gelang mit einem neuen, bereits zugelassenen Wirkstoff gegen Brustkrebs. Eine Kombination mit FLT3-spezifischen Medikamenten könnte daher ein Durchbruch für viele Leukämie-PatientInnen sein. Die Studie dazu wurde im Fachjournal Blood publiziert.

Bei Krebszellen ist die Zellteilung verändert. Sie wachsen schneller als sie absterben. Für ihre permanente Entwicklung produzieren sie ein Übermaß an Wachstumsfaktoren und Nährstoffen und blockieren körpereigene Sicherheitsmechanismen. Mutationen ermöglichen zusätzlich eine ungebremste Zellteilung. Bei akuter myeloischer Leukämie (AML) kommt eine dieser Mutationen in dem Enzym FLT3, einer Tyrosinkinase, vor.

Blockieren des Enzyms FLT3 alleine hilft nicht

Die krebsfördernde Wirkung von FLT3 bei AML-PatientInnen ist bekannt. Laut Erstautorin Iris Uras vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Vetmeduni Vienna sind bei einer Unterform von AML die Krebszellen vollständig abhängig von der Wirkung von FLT3. Wird FLT3 blockiert, stirbt die Krebszelle ab.

Es gibt deshalb auch Medikamente, die die Wirkung des Enzyms bremsen. Durch diese Wirkstoffe wird die Teilung der Krebszellen allerdings nur abgeschwächt. „Möglich ist, dass die Funktion von FLT3 nicht vollständig unterbunden ist, oder dass sich eine Abwehr gegen den Wirkstoff entwickelt“, erklärt Uras.

Brustkrebsmedikament blockiert wichtigen Einflussfaktor

Die Erstautorin fand in ihrer Studie einen möglichen, neuen Therapieansatz für diese speziellen AML-PatientInnen. Sie zeigte, dass ein weiterer, krebsfördernder Faktor, der Wachstumsregulator CDK6, das mutierte FLT3 direkt beeinflusst. Die FLT3-Produktion wird von CDK6 sozusagen angetrieben und gesteuert. Der Wachstumsregulator CDK6 spielt bei Brustkrebs eine entscheidende Rolle.

Die Entwicklung von Wirkstoffen gegen CDK6 ist dementsprechend weit vorangeschritten. In Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg, zeigte Uras nun zum ersten Mal, dass einer dieser Wirkstoffe, ein Brustkrebsmedikament, gleichzeitig gegen CDK6 und damit auch gegen FLT3 wirkt. Entfernt man CDK6 aus den Tumorzellen, verschwindet auch FLT3 und die Zelle kann nicht überleben.

„Wir haben einen Therapieansatz entdeckt, der die Abhängigkeit der Krebszelle von Faktoren ausnutzt, die das Wachstum regulieren“, sagt Uras. „Durch den Wirkstoff aus der Brustkrebstherapie wird den Krebszellen sozusagen der Boden weggezogen.“ In den Versuchen starben AML-Krebszellen mit der Mutation in FLT3 sofort ab. Auf Zellen ohne Mutation wirkt sich der Wirkstoff nicht aus.

Wirkstoff bereits zugelassen

Der verwendete Wirkstoff aus der Brustkrebstherapie verdoppelt die Lebenserwartung der Brustkrebspatientinnen und wurde 2015 zugelassen. Das erlaubt nun die rasche Planung klinischer Studien und verkürzt damit die sonst üblichen langen Zeiten bis ein Medikament verwendet werden darf. Eine Kombination mit Medikamenten, die FLT3-Aktivität direkt blockieren, erwies sich als zielführend. „Dadurch beschießen wir FLT3 von zwei Seiten“, sagt Uras. „ Wir blocken die Produktion und hemmen die Aktivität.“ Eine Kombinationstherapie könnte einen Durchbruch für viele Leukämiekranke bedeuten.

Über akute myeloische Leukämie

Leukämie, auch Blutkrebs genannt, ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems. Die häufigste Form ist AML, die akute myeloische Leukämie. Trotz der großen Fortschritte in vielen Krebsarten haben AML-PatientInnen eine schlechte Prognose. An einer verbesserten Therapie wird daher intensiv gearbeitet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.05.2016

Jenseits von links und rechts

Alexander Van der Bellen wurde zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Alexander Van der Bellen wurde zum neuen Bundespräsidenten gewählt.

Alexander Van der Bellen wurde zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Der knappe Wahlausgang offenbart eine Polarisierung im Lande. Mit dem politischen Begriffspaar „links und rechts“ alleine ist dies aber nicht erklärbar.

Österreich, ein gespaltenes Land? Wenn es zu einer Stichwahl zweier Kandidaten kommt, ist ein knapper Wahlausgang nichts Ungewöhnliches und noch kein Ausdruck zweier unversöhnlicher Lager. Nur eine – zugegeben mehr als bloß theoretische – Antwort auf ein Gedankenspiel:

Bei einem knappen Wahlausgang zwischen Andreas Khol und Rudolf Hundstorfer hätte keiner von einem gespaltenen Land gesprochen. Aber es stand eben ein EU-skeptischer bis EU-feindlicher Rechtspopulist einem verkappten liberalen Wirtschaftsprofessor gegenüber, der nun weltweit zum ersten grünen Staatsoberhaupt gewählt wurde. 30.000 Stimmen mehr für Alexander Van der Bellen verändern mitunter also den Blick des Auslands auf Österreich und bestimmen so die künftige Rolle Österreichs in der EU und in der Welt. Aber es änderte nichts an der vorherrschenden Polarisierung im Lande. Diese hat zwar auch mit den beiden Kandidaten zu tun, das würde aber als Erklärung zu kurz greifen. Mit dem herkömmlichen politischen Gegensatzpaar links und rechts allein ist dies nicht erklärbar. Es wird doch keiner behaupten wollen, dass alle Wähler von Van der Bellen links sind. Aber sie sind nicht so anfällig für jene Ängste gewesen, die von blauer Seite geschürt worden sind. Sie sind sensibler, wenn mit nationalistischem Gedankengut operiert wird. Sie haben trotz aller Kritik eine positive Sicht auf die Europäische Union. Sie sind in ihrer Alltagsrealität nicht mit Jobverlust und Abstiegsängsten konfrontiert. Für diese Wähler, die Van der Bellen angekreuzt haben, bricht die Welt nicht zusammen, wenn einmal die Waschmaschine kaputt wird, weil sie dann nicht mehr wissen, wie sie mit ihrem Geld auskommen sollen.

Diese Wahl ist also auch mit einem gesellschaftlichen Unten und Oben zu erklären. Die Abwanderung aus Regionen, wo es keine Industrie, keinen Tourismus, keine Perspektive gibt, nährt dort eine Zukunftsangst. Zudem gibt es genügend Menschen aus den unteren Bildungsschichten, die längst unsicheren Zeiten entgegenblicken. Sie sehen sich als Verlierer, fühlen sich alleine gelassen, insbesondere von der Elite des Landes. Das weiß die FPÖ. Sie nennt daher die Elite nur mehr abschätzig „das System“, um die Wut von denen da unten aufzuladen. Aufgabe der neuen Regierung und des neuen Bundespräsidenten muss es nun sein, diese Wut in Hoffnung umzuwandeln, um so Gegensätze abzubauen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Manfred Werner/Tsui - CC by-sa 3.0, CC BY-SA 3.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" vom 24. Mai 2015 von Michael Sprenger
24.05.2016

Bündelung der Kräfte

Wenn Norbert Hofer knapp gewonnen hätte, wäre es nicht zielführend gewesen, wenn es wieder donnerstägliche Protest-Lichtermeere oder Ähnliches gegeben hätte. Wenn Norbert Hofer knapp gewonnen hätte, wäre es nicht zielführend gewesen, wenn es wieder donnerstägliche Protest-Lichtermeere oder Ähnliches gegeben hätte.

Die Wahl ist geschlagen und sie war unter anderem deshalb einzigartig, weil die Kandidaten so knapp beieinander liegen, dass erst am gestrigen Montag der Sieger festgestanden ist. Gerade weil die Wahl so reich an Spannung und Dramatik gewesen ist, sind naturgemäß viele Anhänger des unterlegenen Kandidaten Norbert Hofer besonders enttäuscht. Erste Aufgabe des neuen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen wird es also sein, die Hand jenen entgegenzustrecken, die ihn nicht gewählt haben. Denn Ziel muss es sein, die Polarisierung, die in diesem Wahlergebnis zum Ausdruck kommt, zu überwinden.

Es ist aber nicht nur der neue Bundespräsident gefordert, es sind dies auch die Menschen im Land. Denn es gilt, Lagerbildungen, die es im Wahlkampf gegeben hat, im Interesse des Landes und seiner Gesellschaft möglichst rasch zu überwinden.

Im Klartext: Wenn Norbert Hofer knapp gewonnen hätte, wäre es nicht zielführend gewesen, wenn es wieder donnerstägliche Protest-Lichtermeere oder Ähnliches gegeben hätte. Ebenso ist es nun nach dem Sieg von Alexander Van der Bellen nicht vernünftig, sich in Protesten und weiteren Scharfmachereien zu ergehen. Es gilt jetzt vielmehr, die immer noch vorhandenen großen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu bestehen. Das erfordert neben einer gemeinsamen Regierungsarbeit auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte in Österreich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Aschroet - Eigenes Werk, CC0 / Quelle: Neues Volksblatt: "Bündelung der Kräfte" von CR Christian HAUBNER
28.04.2016

Trend zu Automatentankstellen

Die Höhe des Sicherheitsbetrages hängt aber nicht mit der tatsächlichen Tank-Summe zusammen. Das heißt, auch wenn man nur um 30 Euro getankt hat, ist ein wesentlich höherer Betrag reserviert. Die Höhe des Sicherheitsbetrages hängt aber nicht mit der tatsächlichen Tank-Summe zusammen. Das heißt, auch wenn man nur um 30 Euro getankt hat, ist ein wesentlich höherer Betrag reserviert.

Ende 2015 standen den Autofahrern österreichweit 2.641 öffentlich zugängliche Tankstellen zur Verfügung. 666 davon – also etwa ein Viertel – waren mit Tankautomaten ausgerüstet, Tendenz steigend. "Der Trend zur Automatentankstelle hat sich in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern eher langsam entwickelt", so ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. "Derzeit ist aber zu beobachten, dass immer mehr Tankstellenbetreiber zumindest optional die Möglichkeit zur vollständigen Selbstbedienung bieten und immer mehr Autofahrer das Angebot auch nutzen – meistens aufgrund des geringeren Spritpreises und der unbeschränkten Öffnungszeiten."

Günstiges Tanken als Vor-, fehlendes Service als Nachteil

Die ÖAMTC-Beobachtung der Spritpreise zeigt, dass der Kraftstoff an Automatentankstellen tendenziell weniger kostet als bei Tankstellen mit Personal. "Die Differenz zwischen den teuersten und günstigsten Tankstellen liegt in Österreich bei knapp 40 Cent pro Liter. Stationen mit Tankautomaten sind großteils im unteren Preissegment zu finden", erklärt die ÖAMTC-Expertin.

770 von 1.000 Personen, die im Rahmen einer Marketagent-Umfrage im Auftrag des ÖAMTC im März 2016 befragt wurden, gaben an, dass sie beim Tanken auf den Preis achten. Daher werden Automatentankstellen immer beliebter. 11 Prozent der Befragen tanken immer am Automaten, 32 Prozent häufig, 22 Prozent gelegentlich und 20 Prozent selten. Als Hauptgrund wird mit mehr als 60 Prozent der günstige Kraftstoffpreis genannt, gleich danach die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit. Auch die Tatsachen, dass man nicht bei der Kassa warten muss und der Tankvorgang schneller erledigt ist, wurden als Vorteile genannt.

Nur 16 Prozent tanken nie bei Automaten. Als Grund wird dabei oft angegeben, dass es keine Automatentankstelle in der Nähe gibt. Andere Gründe sind beispielsweise, dass man nicht mit Karte zahlen möchte, es keine Personalunterstützung und Serviceangebote gibt und man Bedenken wegen der verloren gegangenen Arbeitsplätze hat.

Achtung beim Bezahlen

Besondere Aufmerksamkeit ist beim Bezahlvorgang geboten. "In Österreich, aber auch in anderen Ländern, 'reservieren' viele Betreiber einen bestimmten Betrag auf dem Konto, um sich abzusichern. Meist sind das 120 bis 130 Euro", so Brandau. Der Kunde steckt seine Karte in den Automaten und gibt den Pin-Code ein, der Automat überprüft, ob der "Reservierungsbetrag" verfügbar ist und reserviert diesen. "Die Höhe des Sicherheitsbetrages hängt aber nicht mit der tatsächlichen Tank-Summe zusammen. Das heißt, auch wenn man nur um 30 Euro getankt hat, ist ein wesentlich höherer Betrag reserviert. Man kann also unter Umständen für ein paar Tage nicht in vollem Umfang über sein Konto verfügen", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Hinweise auf diese international übliche "Vorautorisierung" sind an den Tankautomaten nicht immer sofort ersichtlich.

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18.05.2016

ASFINAG bringt mehr Webcams

ASFINAG bringt mehr Webcams ASFINAG bringt mehr Webcams

Aufgrund des großen Kundeninteresses erhöht die ASFINAG heuer die Anzahl der öffentlichen Webcams massiv. Und zwar von bislang rund 600 Kameras auf 1.200 Webcams bis Ende 2016. Denn: Mit den Kameras machen sich die Autofahrer gerne selbst ein Bild vom Verkehrsgeschehen vor Ort - jederzeit möglich über die ASFINAG App oder die Homepage. Über 300 Millionen Einzelbilder werden derzeit pro Monat von den öffentlichen Webcams geliefert.

Zusätzlich zu den bisherigen Webcams - diese sind übrigens nicht zoombar und daher unbedenklich bezüglich Datenschutz - stellet die ASFINAG ihren Kunden sukzessive Betriebskameras zur Verfügung. Auch bei diesen Webcams können Autofahrer künftig nicht schwenken oder zoomen. Um bei den Betriebskameras ebenfalls den Datenschutz gewährleisten zu können, werden die Bilder an die Kunden nur dann übertragen, wenn sich die Webcam in einer sogenannten "Home Position" befindet. Diese wird einmalig definiert und stellt sicher, dass weder Fahrer noch Kennzeichen erkannt werden können. Wird eine Kamera von einem Mitarbeiter in den Überwachungszentralen benutzt, so wird der Hinweis "Kamera wird gerade betrieblich verwendet". Die Bilder stehen den Autofahrern dann für diese Zeit nicht zur Verfügung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ASFINAG
17.05.2016

Transporte von Klein-Lkw haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich verdoppelt

Transporte von Klein-Lkw haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich verdoppelt Transporte von Klein-Lkw haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich verdoppelt

Rund 2,3 Milliarden Tonnenkilometer betrug in Österreich im Vorjahr die Transportleistung von Klein-Lkw und Lieferwagen unter 3,5 Tonnen. „Seit dem Jahr 1990 hat sich der Transport mit Klein-Lkw in Österreich verdoppelt“, verdeutlicht VCÖ-Experte Markus Gansterer. Im gleichen Zeitraum ist der Transport mit Lkw von 3,5 bis 18 Tonnen um rund 5 Prozent auf zwei Milliarden Tonnenkilometer gesunken. Klein-Lkw unter 3,5 Tonnen weisen eine besonders schlechte Klimabilanz auf: Pro Tonnenkilometer emittieren sie im Schnitt 705 Gramm CO2, das ist fünfeinhalb Mal so viel wie Lkw mit mehr als 18 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht. Im Unterschied zu Lkw über 3,5 Tonnen sind Klein-Lkw von der Lkw-Maut ausgenommen.

Der boomende Online-Handel führt zu einem deutlichen Anstieg der Fahrten mit Klein-Lkw, was auch die Luftqualitätsprobleme in den Städten verschärft. Der Großteil der Klein-Lkw fährt derzeit mit Diesel. Dieselfahrzeuge sind hauptverantwortlich für die zu hohen Stickoxid-Emissionen. Im Vorjahr wurde in sechs der neun Landeshauptstädte der Stickstoffdioxid-Jahresgrenzwert überschritten, macht der VCÖ aufmerksam.

„Gerade im städtischen Gütertransport haben Elektro-Transporter ein sehr großes Potenzial. Sowohl die Transportmenge als auch die Distanzen sind für E-Transporter gut geeignet. Österreich hat in diesem Bereich noch großen Aufholbedarf“, stellt VCÖ-Experte Gansterer fest. Während in Österreich im Jahr 2015 nicht einmal 300 E-Nutzfahrzeuge neu zugelassen wurden, waren es in Frankreich bereits im Jahr 2014 mehr als 4.400.

Auch konkrete Projekte beweisen die Praxistauglichkeit von E-Transportern: In einer Londoner Einkaufsstraße lassen sich 20 Geschäfte nun gemeinsam von einem Logistik-Unternehmen beliefern, die Lieferfahrten wurden um 80 Prozent verringert und werden zur Gänze mit E-Transportern erledigt. In Utrecht (Niederlande) werden E-Transporter zwar nicht finanziell unterstützt, sie sind aber von Lieferzeit-Beschränkungen befreit. In Hamburg werden bei einer Einkaufsstraße die Waren zu einem mobilen Container außerhalb der Einkaufsstraße transportiert und von dort mit Cargo-Bikes (Transport-Fahrräder) zu den Geschäften geliefert. Das Potenzial der Cargo-Bikes wird stark unterschätzt. Eine internationale Erhebung ergab, dass in Städten etwa jeder vierte Warentransport auf Transporträder verlagert werden kann.

Der VCÖ fordert verstärkte politische Maßnahmen für einen emissionsfreien und sauberen Gütertransport in Städten. Neben der Ausweitung von Fahrverboten für alte Diesel-Lkw und längeren Lieferzeiten für E-Fahrzeuge sind auf EU-Ebene strengere CO2-Grenzwerte für Klein-Lkw nötig, damit die Fahrzeughersteller eine größere Auswahl an Elektro-Transporter auf den Markt bringen. „Der Klimavertrag von Paris bedeutet, dass spätestens im Jahr 2050 auch der Gütertransport ohne Erdöl im Tank funktionieren muss“, erinnert VCÖ-Experte Gansterer.

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09.03.2016

VCÖ: 40 Prozent der bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten Frauen älter als 64 Jahre

40 Prozent der bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten Frauen älter als 64 Jahre 40 Prozent der bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten Frauen älter als 64 Jahre

Die Verkehrssicherheit von Frauen ist deutlich höher als jene von Männern. In Österreich kommen bei Verkehrsunfällen drei Mal so viele Männer ums Leben wie Frauen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Bei den 15 bis 24-Jährigen verunglücken sogar vier Mal so viele Männer tödlich. Zwischen 2010 und 2014 kamen in Österreich 1.829 Männer und 662 Frauen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Der VCÖ weist darauf hin, dass bei allen Verkehrsmitteln mehr Männer als Frauen tödlich verunglücken.

Auffallend ist aber, dass bei Frauen der Anteil tödlich verunglückter Fußgängerinnen sehr hoch ist. 29 Prozent der Frauen, die im 5-Jahre Untersuchungszeitraum bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten, waren zu Fuß unterwegs. Bei den Männern beträgt der Anteil 12 Prozent. „Frauen gehen im Alltag mehr zu Fuß als Männer. Mit einer fußgängerfreundlichen Verkehrsplanung und verstärkter Verkehrsberuhigung im Ortsgebiet kann die Zahl der Unfallopfer deutlich verringert werden“, betont VCÖ-Experte Markus Gansterer.

Auch der Anteil der älteren Frauen an den tödlich Verunglückten ist auffallend hoch: Die VCÖ-Analyse zeigt, dass im Untersuchungszeitraum rund 41 Prozent der weiblichen Verkehrstoten 65 Jahre oder älter waren. Bei den tödlich verunglückten Fußgängerinnen und Radfahrerinnen waren sogar zwei Drittel 65 Jahre oder älter. „Unser heutiges Verkehrssystem nimmt generell auf ältere Verkehrsteilnehmer zu wenig Rücksicht. Es braucht verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem, vor allem auch deshalb, weil die Zahl älterer Menschen in den kommenden Jahren stark steigen wird“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Gerade bei einer seniorengerechten Radfahrinfrastruktur gibt es in vielen Regionen und Städten Österreichs großen Aufholbedarf.

Der VCÖ weist anlässlich des morgigen Frauentags auf einen weiteren wichtigen Mobilitätsaspekt hin: In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der teilzeitbeschäftigten Frauen um die Hälfte auf mehr als 900.000 zugenommen. 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind Frauen. „Gerade für Frauen ist es wichtig, dass es auch tagsüber ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. Derzeit richtet sich häufig das öffentliche Verkehrsangebot in den Regionen noch immer nach den klassischen Pendlerzeiten in der Früh und am Abend“, fordert VCÖ-Experte Gansterer regelmäßige Bahn- und Busverbindungen auch tagsüber.

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23.05.2016

Die achte Emsiana blickt auf vier erfolgreiche Festivaltage

"Das bemalte Haus II" von Günter Bucher "Das bemalte Haus II" von Günter Bucher

Die Emsiana überzeugte 2016 mit dem Motto „sagen, schreiben, singen“

Hohenems, 23. Mai 2016 – Mit der achten Auflage der Emsiana, dem Kulturfest zwischen Geschichte und Gegenwart, konnten die Besucherzahlen ein weiteres Mal gesteigert werden. Über zweitausend Gäste strömten von Donnerstag bis Sonntag in die verschiedensten Spielorte.

Das kulturelle Angebot der Emsiana ist breitgefächert. Konzerte, Theater für das junge Publikum, Führungen, Ausstellungen. Lesungen, Vorträge und Kulturcafés zogen zwischen 19. und 22. Mai Kulturinteressierte jeden Alters in die Nibelungenstadt.

Bereits die Eröffnung der Emsiana, mit dem jungen Orchester „tonart sinfonietta“ und der Festrede von Dr. Eva Grabherr, begeisterte das Publikum im Markus-Sittikus-Saal.

Vielzahl an Ausstellungen

Im Anschluss an das Eröffnungskonzert wurden sämtliche, 15 an der Zahl, Emsiana-Ausstellungen eröffnet. Besonderer Anziehungspunkt war hier das Projekt „Panta Rhei- Alles fließt“. Das Künstlerinnentrio Mariella Scherling-Elia, Simonetta Scherling und Kirsten Helfrich rückten mit ihrer Kunstinstallation das alte Hohenemser Waschhaus und das Elemente Wasser in den Fokus der Wahrnehmung. Ein weiteres künstlerisches Highlight stellte „Das bemalte Haus II“ von Günter Bucher dar. Er hat mit seinem Fassadenbild in der Marktstraße 48 einen Blickfang erschaffen.

Ausverkaufte Konzerte

Weitere Publikumserfolge waren die Konzerte im Salomon-Sulzer-Saal. Hier zeigte die Emsiana ihre Vielseitigkeit. Das Konzert von Twana Rhodes & Band brachte den Soul nach Hohenems. Die kleine Texanerin mit der facettenreichen Stimme bezauberte den gesamten Saal. Nicht minder hingerissen war das Publikum bei den zwei gemeinsamen Auftritten des Gesangsvereins Hohenems mit Kantor Shmuel Barzilai. Der Wiener Oberkantor absolvierte am Sonntag noch einen dritten Auftritt. Pianist Paul Gulda, Autor Michael Köhlmeier und Shmuel Barzilai brachten zusammen Jüdische Sagen und Melodien auf die Bühne.

Großes Interesse an Führungen

Zwischen Geschichte und Gegenwart sieht sich die Emsiana verortet. Führungen durch bestimmte Stadtviertel, in historisch bedeutungsvollen Orten sowie im Jüdischen Museum gehören zum Selbstverständnis des Kulturfests. Das Interesse dafür ist von Seiten der Besucher im achten Jahr gewachsen.

Fest für das junge Publikum

Das junge Publikum kam ebenso nicht zu kurz. Kinderperformance und Kinderkonzert sorgten bei den kleinen Gästen für Unterhaltung. Mit „Unterwegs nach Umbidu“ zeigten die „Schurken“ was Musik alles kann. Die kleinen Musikfreunde begaben sich mit den vier Musikern auf eine spannende Reise nach Umbidu.

Das Publikum darf sich schon auf die Emsiana 2017 freuen. Festivalmacher Markus Schadenbauer-Lacha bestätigte dies am Sonntag. Der Termin steht mit 11. bis 14. Mai 2017 schon fest.

Info: www.emsiana.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Schadenbauer-Lacha & Partner GmbH, Dipl.-Ing. Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43 5576 79214, Mail mail@emsiana.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Lisa Mathis
24.05.2016

ÖAMTC: Die größten Autoreise-Fallen in der Urlaubssaison 2016

Viele Österreicher verreisen im Sommer mit dem Auto – vor allem, wenn es in die Nachbarländer geht. Viele Österreicher verreisen im Sommer mit dem Auto – vor allem, wenn es in die Nachbarländer geht.

Viele Österreicher verreisen im Sommer mit dem Auto – vor allem, wenn es in die Nachbarländer geht. Doch leider verläuft nicht jede Reise ohne Hindernisse. Daher haben ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner und ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer die häufigsten Ärgernisse gesammelt und geben Tipps, wie man Probleme in der heurigen Urlaubssaison vermeiden kann.

* Vignette und Beschlagnahmung von Dokumenten (Slowenien): "2015 gingen beim ÖAMTC Reklamationen von Slowenien-Urlaubern ein, denen Mautkontrolleure in Slowenien Führerschein und Zulassungspapiere abgenommen hatten, weil eine gültige Vignette am Auto gefehlt hat bzw. die "falsche" Vignette geklebt wurde. Diese Probleme betreffen die Vignetten der Kategorie 2A und 2B", so ÖAMTC -Touristikerin Tauer.

Kategorie 2A: Diese Kategorie betrifft alle Pkw samt SUV, Pickups etc. bis 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht und bis zu einer Höhe von 1,30 Metern – genau am Punkt in der Mitte der Vorderachse vom Boden aus gemessen. Auch alle Wohnmobile bis zu einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen gehören dazu – auch über einer Höhe von 1,30 Metern.

Kategorie 2B: In diese Kategorie fallen alle Fahrzeuge unter einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen, die eine Fahrzeughöhe von 1,30 Metern oder mehr aufweisen – ebenfalls gemessen am Mittelpunkt der Vorderachse. Dies sind vor allem Transporter, Vans und Lieferwagen. Die Maßangabe bezieht sich auf das unbeladene Fahrzeug im serienmäßigen Auslieferungszustand.

"Auf der Webseite www.dars.si finden Reisende eine Liste, welche Fahrzeuge der Kategorie 2B zugeordnet sind. Auch der ÖAMTC bietet unter www.oeamtc.at/laenderinfo Infos rund um die nötigen Vignetten", so Tauer.

* E-Vignette (Ungarn): Ungarn-Reisende sollten beim Kauf ihrer E-Vignette besonders aufmerksam sein. Oft kommt es bei der Eingabe der nötigen Daten wie Fahrzeugkennzeichen, Datum oder Land zu teuren Flüchtigkeitsfehlern. Der Käufer muss zwar die Richtigkeit der Angaben mit seiner Unterschrift auf einem Beleg bestätigen, viele kontrollieren die Daten allerdings nur flüchtig. "Wenn die Daten dann nicht korrekt sind, kommt es zu Strafen", warnt ÖAMTC-Juristin Pronebner.

* Parkforderungen (Kroatien und Serbien): So mancher Kroatienurlauber wurde Jahre später an seinen Urlaub erinnert – durch ein Schreiben, in dem etwa 150 Euro für eine angeblich nicht bezahlte Parkgebühr verlangt wurden. Pronebner: "Seit Neuestem kommen solche Schreiben auch aus Serbien. Glücklicherweise konnten die ÖAMTC-Juristen in vielen Fällen eine Reduktion der Forderung oder sogar eine Stornierung erreichen. Allgemein raten wir zu besonderer Vorsicht bei privaten Inkassobüros, die oft unzulässigerweise versuchen, behördliche Strafen einzutreiben. Allerdings sind Schreiben von Inkassobüros bei privaten Forderungen wie der Maut zulässig."

* "Pickerl" innerhalb der Toleranzfrist (Kroatien, Polen, Ungarn, Tschechien): Wer mit einem abgelaufenen Pickerl – aber in Österreich innerhalb der Toleranzfrist – nach Kroatien, Ungarn, Polen oder Tschechien fährt, kann Probleme bekommen. „In Kroatien wurde einem Mitglied sogar angedroht, dass der Führerschein einbehalten wird. Man sollte daher unbedingt vor Urlaubsantritt eine anstehende §-57a-Begutachtung durchführen lassen", so Pronebner.

* Licht am Tag (Slowakei): Ein Club-Mitglied wurde in der Slowakei bestraft, weil es mit Tagfahrleuchten tagsüber bei guter Sicht unterwegs war, obwohl dies laut Auskunft der slowakischen Behörden an Stelle der Verwendung von Abblendlicht zulässig ist.

Die Club-Juristin empfiehlt: "Reisende sollten sich im Vorfeld immer die Vorschriften des Urlaubslandes ansehen und diese beachten. Im Notfall steht Club-Mitgliedern die juristische Nothilfe des ÖAMTC rund um die Uhr unter (0)12512000 kostenlos zur Verfügung."

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24.05.2016

Bei der Geburt von Wolken live dabei

Die Klimaforschung tut sich mit der Entstehung und dem Einfluss von Wolken auf das Klima noch relativ schwer. Die Klimaforschung tut sich mit der Entstehung und dem Einfluss von Wolken auf das Klima noch relativ schwer.

Die Klimaforschung tut sich mit der Entstehung und dem Einfluss von Wolken auf das Klima noch relativ schwer. Nun hat ein internationales Forschungsteam am CERN simuliert wie erste Vorläufer von Wolkenkondensationskeimen in der heutigen Atmosphäre entstehen. In der Fachzeitschrift Nature Communications beschreiben die Wissenschaftler Mechanismen, die das Wachstum von Aerosolpartikeln und damit die Bildung von Wolken beschleunigen können.

Für die Entstehung von Wolken sind Kondensationskeime notwendig, an denen sich Wasserdampf absetzen kann. Wie sich diese Partikel in der Atmosphäre bilden, war bisher weitgehend unbekannt. Seit 2009 erforscht ein internationales Forschungsteam beim Großexperiment CLOUD am europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf die molekularen Mechanismen der Neubildung von Partikeln aus atmosphärischen Gasen. In einer nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichten Arbeit präsentieren die Wissenschaftler erstmals Details zu jenen Mechanismen, die solche Aerosolpartikel entstehen lassen. „Einfach gesagt beginnt die Biografie einer Wolke dann, wenn sich in der Atmosphäre Gasmoleküle zu einem Cluster zusammenklumpen“, erklärt Prof. Armin Hansel vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck. Unter einem Cluster versteht die Physik Ansammlung von einigen Atomen oder Molekülen.

Verstärkende Mechanismen

Im CLOUD-Experiment werden Wasserdampf, Schwefelsäue, Ammoniak und Amine in unterschiedlichen Konzentrationen in eine hochreine Kammer eingeleitet und die Bedingungen in der heutigen Atmosphäre realistisch nachgebildet. Mit einer ausgeklügelten Technologie können Armin Hansel und sein Team kleinste Mengen organischer Spurenstoffe in Echtzeit messen und kontrollieren so im CLOUD-Experiment zum einen die Reinheit der dort eingesetzten Aerosolkammer und zum anderen die in diese Kammer eingelassenen Vorläuferstoffe für die Bildung von Kondensationskeimen. Nun hat das internationale Team von Forschern das Wachstum der nur wenige Nanometer großen Ursprungspartikeln näher untersucht. Die Messungen in der CLOUD-Kammer zeigen, dass zwei Mechanismen die von Schwefelsäue angetriebene Entstehung von Nanopartikeln beschleunigen können: „Abhängig vom Vorhandensein von stabilisierenden Dämpfen wie Ammoniak und Amine bilden sich einerseits stark gebundene neutrale Säure-Basen Cluster, die auch durch Cluster-Cluster Kollisionen zu Kondensationskeimen wachsen können, und andererseits ionische Cluster, deren elektrische Ladung stabilisierend wirkt, wenn Amine oder Ammoniak fehlen “, erläutert Armin Hansel. Das Ergebnis zeigt, dass die Messung von Schwefelsäure in der Atmosphäre kein ausreichender Indikator ist, um die Nukleationsrate zu beurteilen. Die Studienautoren fordern deshalb, dass auch andere, basenhaltige Verbindungen in solche Messungen einbezogen werden. „Wenn wir diese Mechanismen genauer verstehen, können wir Klimamodelle entsprechend parametrisieren und zuverlässigere Prognosen erstellen“, betont Armin Hansel. „Außerdem ist die Wolkenbildung natürlich auch für unser Verständnis des Wasserkreislaufes wichtig.“

Spitzentechnologie aus Tirol

Das Großexperiment CLOUD läuft seit sieben Jahren. Die Aerosolkammer am CERN ist mit einem hochreinen Einlasssystem für Gase, einem speziellen Beleuchtungssystem sowie einer ganzen Reihe an Spezialinstrumenten ausgestattet. Mit Hilfe eines zuschaltbaren Elementarteilchenstrahls aus einem CERN-Beschleuniger kann der Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Keimbildung simuliert werden. Außerdem können die Temperatur, die Zusammensetzung der Luft und der Einfluss der kosmischen Strahlung in der Kammer unabhängig voneinander verändert werden, um die Bedingungen in der Atmosphäre nachzustellen.

Für diese Experimente hat die unter anderem von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG geförderte Innsbrucker Forschungsgruppe um Armin Hansel in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Spin-Off-Unternehmen Ionicon Analytik GmbH spezielle Messverfahren entwickelt und verfeinert diese laufend. Das Team um Hansel gilt im Feld der Spurenanalytik als internationaler Pionier, da diese technische Innovation aus Tirol in Echtzeit Resultate mit extrem hoher Nachweiswahrscheinlichkeit liefert.

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24.05.2016

Mehr als 72.000 Haushalte wechselten im ersten Quartal ihren Strom- oder Gaslieferanten

Derzeit spart sich ein durchschnittlicher Haushalt bei einem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Strom- und Gaslieferanten zwischen 500 und 850 Euro inklusive Wechselrabatt im ersten Jahr Derzeit spart sich ein durchschnittlicher Haushalt bei einem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Strom- und Gaslieferanten zwischen 500 und 850 Euro inklusive Wechselrabatt im ersten Jahr

Rund 72.200 Haushalte haben in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Das geht aus der aktuellen Marktstatistik der Regulierungsbehörde E-Control zum Verbraucherverhalten/Versorgerwechsel hervor. „Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 sind die Wechselzahlen neuerlich angestiegen. Damals haben etwa 43.200 Haushalte ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt.“, betont Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand der E-Control. Den Stromanbieter wechselten gut 53.600 Haushalte, den Gaslieferanten mehr als 18.600 Haushalte. Die Wechselrate betrug bei Strom 1,2 Prozent (Haushalte), bei Gas1,5 Prozent (ebenfalls Haushalte).

Höchstes Einsparpotenzial seit der Marktöffnung

Derzeit spart sich ein durchschnittlicher Haushalt bei einem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Strom- und Gaslieferanten zwischen 500 und 850 Euro inklusive Wechselrabatt im ersten Jahr. Das sind die höchsten Einsparungen seit der Liberalisierung des Strommarktes 2001 und des Gasmarktes 2002. „Die Zeit für einen Anbieterwechsel ist günstig wie noch nie“, Wolfgang Urbantschitsch. Der Wechsel selbst gehe schnell und unkompliziert. „Bei den meisten Lieferanten kann der Wechsel mittlerweile zudem bequem online erledigt werden.“

Burgenländer wechselten Stromlieferanten am häufigsten

Die auf die Zählpunkte bezogenen höchsten Wechselraten gibt es im Strombereich im Burgenland mit 2,0 Prozent (mehr als 4.000 Wechsler), gefolgt von Oberösterreich mit 1,97 Prozent (über 20.000 Wechsler) und Kärnten mit 1,71 Prozent (6.700 Wechsler). Ebenfalls überdurchschnittlich häufig wurde der Stromlieferant in der Steiermark mit 1,38 Prozent (mehr als 12.800 Wechsler) gewechselt. Danach folgt Wien mit 1,17 Prozent (rund 17.800 Wechsler), Niederösterreich mit 1,0 Prozent (8.400 Wechsler) und die restlichen westlichen Bundesländer mit weniger als jeweils 0,5 Prozent. Im Strombereich gibt es insgesamt etwa 6 Millionen Zählpunkte.

Im Gasbereich gibt es die auf die Zählpunkte bezogenen höchsten Wechselraten in der Steiermark mit 2,7 Prozent (rund 1.800 Wechsler), gefolgt von Oberösterreich mit 2,2 Prozent (rund 3.200 Wechsler) und Kärnten mit 2,05 Prozent (knapp 300 Wechsler). Ebenfalls noch überdurchschnittlich war die Wechselrate in Niederösterreich mit 1,8 Prozent (5.200 Wechsler). Obwohl in Wien mit 8.800 die meisten Gaswechsel verzeichnet wurden, war die Wechselrate mit 1,3 Prozent unter dem österreichischen Durchschnitt. Das liegt daran, dass es in Wien mit rund 650.000 die meisten Zählpunkte gibt. Insgesamt gibt es im Gasbereich etwa 1.350.000 Zählpunkte.

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11.04.2016

ÖAMTC: Leichtfahrzeuge versagen im Crashtest auf ganzer Linie

Keine Airbags und leichte Bauweise – tödliche Verletzungen drohen Keine Airbags und leichte Bauweise – tödliche Verletzungen drohen

In einem aktuellen Crashtest hat der ÖAMTC überprüft, wie sicher Leichtfahrzeuge, umgangssprachlich häufig "Moped-Autos" genannt, sind. Das Fazit von ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang: "Keines der vier getesteten Fahrzeuge konnte in punkto Insassensicherheit annähernd überzeugen. Vor allem die leichte Bauweise und die fehlenden Sicherheitseinrichtungen, wie z. B. Airbags, erhöhen im Vergleich zum Pkw das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt oder getötet zu werden." Die Konsequenz: Drei Modelle (Microcar M.GO, Bajaj Qute und Aixam Crossover GTR) fallen mit nur einem Stern komplett durch und der Chatenet CH30 erreicht als "Testsieger" auch nur zwei von fünf Sternen. Beim Crashtest wurden ein Frontal- und ein Seitenaufprall mit 50 km/h simuliert.

Die Fahrgastzellen blieben bei allen Modellen einigermaßen stabil. "Entwarnung gibt es dennoch keine", stellt der ÖAMTC-Experte klar. "Der Crashtest zeigt deutlich, dass die Fahrzeugstrukturen bereits bei einem Aufprall mit 50 km/h an der Grenze der Belastbarkeit angekommen sind." Mit den getesteten Modellen sind allerdings weit mehr als 50 km/h möglich – z. B. bis zu 100 km/h mit dem Chatenet CH30.

ÖAMTC fordert serienmäßige Airbags auch bei Leichtfahrzeugen

Es gibt aber noch ein zweites Problemfeld: Keines der Fahrzeuge ist serienmäßig wenigstens mit Airbags ausgestattet. Lediglich beim Microcar M.GO ist ein Airbag gegen Aufpreis möglich. "Im Endeffekt würden daher auch stabilere Fahrgastzellen nicht viel bringen. Der Kopf des Fahrers schlägt bereits beim Frontalaufprall mit 50 km/h so hart auf das Lenkrad auf, dass das Risiko von tödlichen Kopfverletzungen bei allen vier getesteten Fahrzeugen sehr hoch ist", kritisiert der ÖAMTC-Experte. Der einzige Grund, wieso der Chatenet CH30 etwas besser abschneidet: Bei seinen Konkurrenten kommt zu den Kopfverletzungen bei einem Frontalaufprall auch noch die Gefahr von tödlichen Verletzungen im Brustbereich hinzu. Das passiert beim CH30 durch die Bauweise nicht – das Risiko von schweren Verletzungen besteht aber auch bei diesem Fahrzeug.

"Dass der Test so negativ ausgefallen ist, ist eigentlich nicht überraschend. Leichte Bauweise, geringe Kosten, wenig Platz – die Kombination aus diesen Faktoren macht es schwierig, entsprechende Sicherheitsfeatures zu installieren", so Lang. "Allerdings bewegen sich diese Fahrzeuge im normalen Straßenverkehr und können Pkw oder sogar Lkw als Unfallgegner haben. Was in einem solchen Fall passiert, zeigt der aktuelle Crashtest." Der ÖAMTC-Cheftechniker fordert daher, auch für "Moped-Autos" höhere Sicherheitsstandards einzuführen. "Zumindest Airbags sollten bei künftigen Modellen zum Standard gehören. Und auch an den strukturellen Problemfeldern müssen die Hersteller dringend arbeiten", stellt Lang abschließend klar.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
08.05.2016

Muchitsch appelliert an Faymann: „Werner, bitte lass los!“

Muchitsch appelliert an Faymann: „Werner, bitte lass los!“ Muchitsch appelliert an Faymann: „Werner, bitte lass los!“

Der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Muchitsch, auch Vorsitzender der Bau-Holz-Gewerkschaft, schreibt in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ einen offenen Brief an SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzler Werner Faymann und appelliert an ihn, sich zurückzuziehen und den Weg für andere frei zu machen. „Ich habe Werner Faymann beim letzten Bundesparteitag vom Rednerpult aus voll unterstützt“, schreibt Muchitsch. Aber: „Es ist Zeit, dass Werner Faymann loslässt.“ Und weiter: „Was mich betroffen macht: dass Werner Faymann nicht selbst erkennt, dass seine Zeit in der Politik vorbei ist.“

Josef Muchitsch schreibt ferner in seinem in „profil“ publizierten „offenen Brief“: „Außerdem wäre der Bundesparteivorstand gut beraten, Christian Kern zum neuen Mann an unserer Spitze zu küren. Kern ist ein richtiges Zeichen für einen Neustart. Mit seiner sozialen Einstellung und als Machertyp, der dort gestaltet und verändert, wo es notwendig ist, kann er unbeeinflusst die SPÖ neu aufstellen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Werner Faymann - Werner Faymann besucht Graz, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26847219
17.05.2016

Lärmschwerhörigkeit zählt in Österreich zu den häufigsten Berufskrankheiten

Lärmschwerhörigkeit zählt in Österreich zu den häufigsten Berufskrankheiten Lärmschwerhörigkeit zählt in Österreich zu den häufigsten Berufskrankheiten

Lärmschwerhörigkeit zählt in Österreich zu den häufigsten Berufskrankheiten – 2015 wurden von der AUVA 564 Fälle anerkannt. Bei einem überwiegenden Teil der Betroffenen wurde die Schwerhörigkeit durch Dauerlärm verursacht. Hingegen sind bei einem sehr geringen Teil kurze aber heftige Schalleinwirkungen, wie eine Explosion oder ein Knall, der Auslöser. Ein Großteil der Erkrankungen könnte durch entsprechende Maßnahmen vermieden werden. Erfreulicherweise konnte die AUVA in den vergangenen Jahren rückläufige Tendenzen bei der Berufskrankheit Schwerhörigkeit verzeichnen.

Die Fachleute der AUVA betreuen versicherte Betriebe umfassend und kostenlos. Die AUVA-Lärmsachverständigen helfen konkrete Lärmminderungsmaßnahmen am Arbeitsplatz für jede betriebliche Problemstellung zu erarbeiten. Im Jahr 2015 hat die AUVA die Lärmbelastung an 42.679 Arbeitsplätzen gemessen, und über 10.192 lärmexponierte Arbeitnehmer aus 1.916 Betrieben wurden kostenlos audiometrisch untersucht.

Soziale Isolation Folge von Schwerhörigkeit

Schwerhörigkeit führt oft zur sozialen Isolation, da die betroffenen Personen ab einem gewissen Geräuschpegel Gesprächen nicht mehr folgen können und es ihnen unangenehm ist, ständig nachzufragen. Als Konsequenz ziehen sich viele schwerhörige Menschen sukzessive aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und vereinsamen.

Auch wenn Lärm nicht unbedingt schädigend, sondern „nur“ belästigend wirkt, kann er Folgeschäden nach sich ziehen, etwa Stress, Schlafstörungen oder Unruhezustände.

Ab 85 dB ist das Gehör grundsätzlich akut gefährdet, bei Einwirkung über einen längeren Zeitraum ist mit Schwerhörigkeit zu rechnen. Diese Auswirkung ist nachhaltig, weil ein einmal entstandener Schaden nicht mehr rückgängig zu machen ist. Die Erfahrung in der Präventionsarbeit der AUVA zeigt, dass insbesondere junge Arbeitnehmer bei dauerhaftem Lärm besonders gefährdet sind und das Gehör rascher Schäden erleidet.

Lösungen für Lärm am Arbeitsplatz

Für die AUVA ist die Vermeidung von Lärm am Arbeitsplatz ein zentrales Anliegen. Lärm kommt dabei in vielen Bereichen vor, vor allem aber dort, wo mit Maschinen gearbeitet wird. Neben der unmittelbaren Lärmmessung, können mittels modernster Geräte und Analysemethoden sogenannte Lärmkarten erstellt werden. Diese kommen vor allem vor dem Aufstellen neuer Maschinen oder in der Planungsphase von Betrieben zum Einsatz. Mit einer akustischen Kamera werden bereits bestehende Lärmquellen sichtbar gemacht. So können Maßnahmen wie z. B. Schallschutzwände fundiert geplant werden. Wenn keine technischen Maßnahmen möglich sind, ist das Tragen von persönlichem Gehörschutz unbedingt erforderlich. Dabei ist oft Überzeugungsarbeit und intensive Bewusstseinsbildung über die Folgen der Lärmbelastung notwendig.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Prathyush Thomas - Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41301914
17.05.2016

6,5 Milliarden Exportumsatz im Gewerbe

Anteil der Gewerbe- und Handwerksbetriebe nach Höhe der Exportquote 2015 in Prozent Anteil der Gewerbe- und Handwerksbetriebe nach Höhe der Exportquote 2015 in Prozent

Laut aktueller Erhebung der KMU Forschung Austria haben die österreichischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe 7,8% ihres Jahresumsatzes 2015 im Ausland erzielt. Bei einem Gesamtumsatz von 82,9 Milliarden Euro lag das Exportvolumen bei 6,5 Milliarden Euro.

Das sind sehr beeindruckende Exportleistungen, urteilt Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria. Die Exporte werden allerdings von nur wenigen Unternehmen getragen. Lediglich 16% der Gewerbe- und Handwerksbetriebe waren 2015 auch im Ausland aktiv. Da zeigt sich ein enormes Potenzial, meint Bornett. Das Gewerbe und Handwerk zeichnet sich durch qualitativ hochwertigste Produkte und Dienstleistungen mit generell sehr guten Chancen auf internationalen Märkten aus. Diese Chancen werden aber sowohl regional als auch branchenspezifisch sehr unterschiedlich genutzt.

Im Bundesländerranking führt Vorarlberg, wo 34% der Betriebe Umsätze mit ausländischen Kunden realisierten. Demgegenüber waren z. B. in Kärnten nur 8% der Betriebe exportorientiert. Die Exportquote der exportierenden Unternehmen betrug in Oberösterreich 32,2%, in der Steiermark hingegen nur 18%. Bezogen auf alle Gewerbe- und Handwerksbetriebe (auch nicht exportierende) lag die durchschnittliche Exportquote in Vorarlberg bei 16,0%, in der Steiermark bei 4,2%.

Eine noch größere Bandbreite zeigt sich nach Branchen. So erwirtschafteten z. B. rd. 67% der Mechatroniker 36,6%ihres Umsatzes im Ausland. Im Bekleidungsgewerbe exportierten hingegen lediglich 15% der Betriebe, bei den Tischlern waren es 17% und bei den Bäckern nur 8%.

Der Anteil exportierender Unternehmen und die Exportquote differieren auch stark nach Unternehmensgrößen. Von den größeren Gewerbe- und Handwerksbetrieben (mit 20 und mehr Beschäftigten) waren 37% exportorientiert, von den Kleinstbetrieben (mit weniger als 10 Beschäftigten) hingegen nur 12%.

In vielen Kleinst- und Kleinbetrieben mangelt es weniger an exportfähigen Produkten und Leistungen, sondern eher am Selbstvertrauen bzw. den notwendigen Ressourcen, vermutet Walter Bornett. Unternehmen, deren Angebot noch nicht attraktiv genug für einen internationalen Marktauftritt ist, empfiehlt Bornett die Kooperation mit Innovationsexperten, z. B. aus dem Netzwerk der Austrian Cooperative Research (ACR).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: KMU Forschung Austria
17.05.2016

Greenpeace warnt: Neue Bewertung zu Glyphosat irreführend

Neue Bewertung zu Glyphosat irreführend Neue Bewertung zu Glyphosat irreführend

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace bezeichnet die zwei Tage vor der entscheidenden Abstimmung zu Glyphosat veröffentlichte Stellungnahme des „Sachverständigenausschuss für Pestizidrückstände“ (JMPR) als irreführend. Dieses gemeinsame Gremium der Welternährungsorganisation FAO und der Weltgesundheitsorganisation WHO hatte Anfang der Woche eine Einschätzung publiziert, wonach wahrscheinlich kein Krebsrisiko durch über die Nahrung aufgenommenes Glyphosat bestehe. Greenpeace kritisiert diese Publikation aus zwei Gründen: Einerseits liegen bei mindestens zwei der an der Einschätzung beteiligten Wissenschaftler aufgrund ihrer Beziehungen zur Chemieindustrie massive Interessenskonflikte vor. Andererseits vernachlässigt der Bericht alle anderen Expositionsrouten und den Gesundheitsschutz von AnwenderInnen.

„Bei Glyphosat kann auf keinen Fall Entwarnung gegeben werden. Das wäre fahrlässig.“, sagt Herwig Schuster, Programmdirektor von Greenpeace in Österreich, „Glyphosat ist weiterhin beim Menschen wahrscheinlich krebserregend und somit für Personen, die damit in Kontakt kommen, eine potentielle Gefahr. Das betrifft vor allem Anwenderinnen und Anwender, also zum Beispiel Gemeindebedienstete, die den Unkrautvernichter im öffentlichen Raum einsetzen oder natürlich auch Landwirtinnen und Landwirte.“ Neben der Landwirtschaft wird Glyphosat auch weiterhin häufig in Parkanlagen, auf Friedhöfen, Forstflächen oder an Straßenrändern verwendet. Auch der Einsatz in der Nähe von Spielplätzen wäre nicht verboten. Der Kontakt von Menschen mit Glyphosat im öffentlichen Raum kann daher nicht ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus ist die Unabhängigkeit von mindestens zwei Experten des Gremiums aufgrund ihrer Nähe zum International Life Sciences Institute (ILSI) fraglich. In Europa erhält das ILSI einen Großteil seines Budgets von Unternehmen, darunter die Glyphosathersteller Monsanto und Dow. „Eine Entscheidung, die potentiell Millionen von Europäerinnen und Europäern betrifft, muss transparent und mit unabhängiger wissenschaftlicher Expertise getroffen werden“, sagt Schuster. Noch immer stützt sich die EU-Kommission in ihrer Einschätzung vor allem auf geheime Industriestudien. „Solange gesundheitliche Risiken durch Glyphosat für Menschen allgemein und besonders für Anwenderinnen und Anwender nicht ausgeschlossen werden können, darf dieses Totalherbizid nicht neu zugelassen werden. Minister Andrä Rupprechter muss sich diese Woche klar gegen eine Neuzulassung aussprechen“, so Schuster abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Von Parkywiki - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36061728
11.02.2016

Neu bei KW open: luftreinigende Pflanzen von Ogreen

Die wissenschaftlich ausgewählten Ogreen-Pflanzen sind wahre „Reinigungsmaschinen“: Sie neutralisieren Schadstoffe und produzieren Sauerstoff. Die wissenschaftlich ausgewählten Ogreen-Pflanzen sind wahre „Reinigungsmaschinen“: Sie neutralisieren Schadstoffe und produzieren Sauerstoff.

Hohenems, 11. Februar 2016 – Das auf nachhaltige Werbeartikel spezialisierte Unternehmen KW open präsentiert mit Ogreen eine neue Vertriebsmarke. Im Sortiment sind insgesamt vier nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählte Zimmerpflanzen. KW open vertreibt Ogreen exklusiv in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Pflanzen sind nicht nur ein optischer Aufputz für Innenräume. Sie wirken sich auch positiv auf das Raumklima aus. Spezielle Arten sind besonders effizient: Schon eine einzige Pflanze kann laut Studien die Luft eines bis zu 30 Quadratmeter großen Raumes reinigen.

Unter der Marke Ogreen und mit dem bezeichnenden Beinamen „Clean Machines“ werden diese Pflanzen vermarktet. Das Vorarlberger Unternehmen KW open hat seit November 2015 die Exklusivrechte für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Ogreen ergänzt unser breites Angebot an nachhaltigen Werbeartikeln wunderbar. Die Pflanzen fördern ein gesundes Lebensumfeld, werden umweltschonend produziert und verpackt“, betont Geschäftsführerin Karin Weinhandl.

Neutralisieren und vitalisieren

Zimmerpflanzen sind aktive Luftverbesserer. Sie wandeln CO2 in Sauerstoff um. Darüber hinaus filtern ausgewählte Arten eine Vielzahl von Schadstoffen aus der Raumluft, unter anderem Formaldehyd, Aceton, Ammoniak, Xylol und Benzol. Ein gutes Raumklima wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Menschen aus. Damit eignen sich Ogreens besonders für Arbeitsplätze, Schul- und Lernräume sowie zuhause.

Die Kultivierung der Pflanzen erfolgt laut Manfred Janek, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei KW open, CO2-neutral und entspricht den Anforderungen eines internationalen Umwelt-Zertifikats (MPS-A-Standard). Die Karton-Verpackung ist umweltfreundlich und FSC-zertifiziert. Selbst in der Entsorgung sind Ogreens natürlich einfach: Sie können über den Biomüll entsorgt oder im eigenen Garten kompostiert werden.

Branding und individuelles Design

Ogreens eignen sich als Werbe- oder Mitarbeitergeschenk. Sie sind sicher verpackt und können sogar per Post verschickt werden. Der Pflanztopf kann nach Kundenwunsch bedruckt und individuell gestaltet werden. „Alle Pflanzen in unserem Sortiment sind sehr pflegeleicht und robust. Das haben wir persönlich getestet“, so Karin Weinhandl.

Information: www.kwopen.com; Direkte Anfragen zu Ogreen: ecobrands@kwopen.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Ursula F. / Foto: Ogreen

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