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18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.09.2017

Konzerte der "Joanne"-World-Tour von Lady Gaga werden verschoben

Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten. Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten.

Live Nation bestätigte heute, dass die europäischen Konzerte im Rahmen der Lady Gaga "Joanne"-World-Tour leider bis auf Anfang 2018 verschoben werden. Die sechswöchige Etappe der europäischen Tournee sollte am 21. September in Barcelona (Spanien) beginnen und mit einem Konzert am 28. Oktober in Köln (Deutschland) abschließen.

Lady Gaga leidet unter schweren körperlichen Schmerzen, die ihre Fähigkeit für Auftritte beeinträchtigen. Sie bleibt unter der Obhut von erfahrenen medizinischen Fachleuten, die heute Morgen ein Aufschieben der Tournee empfohlen haben. Lady Gaga ist erschüttert, dass sie mit den Auftritten vor ihren europäischen Fans warten muss. Sie plant, die nächsten sieben Wochen proaktiv mit ihren Ärzten zu verbringen, um dieses Trauma sowie auch vergangene zu überwinden, die immer noch ihr tägliches Leben beeinflussen und ihrem Körper schwere physische Schmerzen zufügen. Wenn die Tour fortgesetzt wird, will sie ihren Fans die beste Version der Show bieten, die sie für sie vorbereitet hat. Lady Gaga schickt ihre Liebe an alle ihre Fans in ganz Europa und dankt ihnen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Da der Tourneeveranstalter derzeit an der Neuplanung der europäischen Termine arbeitet, sollten Fans ihre vorhandenen Tickets bis zur Ankündigung zusätzlicher Informationen - sobald diese verfügbar sind - behalten. Die zweite nordamerikanische Etappe der Tournee soll wie geplant fortgesetzt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Periodico online El Pais Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license
18.09.2017

Stromimporte aus Atom-Staat Tschechien sind wieder gestiegen

Stromimporte aus Atom-Staat Tschechien sind wieder gestiegen Stromimporte aus Atom-Staat Tschechien sind wieder gestiegen

Wieder gewachsen ist die Menge an Elektrizität, die Österreich im ersten Halbjahr 2017 aus Tschechien importiert hat. Exakt 5.755 Gigawattstunden (GWh) Strom sind heuer zwischen Anfang Jänner und Ende Juni über die Hochspannungsleitungen vom nördlichen Nachbarstaat in das heimische Netz geflossen. Das ist ein Anstieg um 5,6 Prozent, denn im Vergleichszeitraum 2016 sind es „nur“ 5.450 GWh gewesen. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst aus Daten des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E).

Die tiefen Temperaturen zu Beginn des heurigen Jahres haben in der Zwischenbilanz der Elektrizitätseinfuhren deutliche Spuren hinterlassen. Im ungewöhnlich kalten Jänner 2017 hat Österreich aus Tschechien mehr als 1.100 GWh Strom importiert. Stark geglüht haben die Leitungen nach Angaben von ENTSO-E auch in den Monaten Februar und April mit Einfuhrmengen von jeweils über 1.000 GWh.

Aus der Halbjahresbilanz von ENTSO-E geht auch hervor, dass es nur einen kümmerlichen Stromfluss in die Gegenrichtung gibt. In den ersten sechs Monaten 2017 hat Österreich lediglich 30 GWh elektrische Energie nach Tschechien exportiert. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 89 GWh.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.09.2017

Nachhaltig

Bis zur Wahl werden wir wohl noch öfter beim Zappen auf den einen oder anderen Möchtegern-Parlamentarier stoßen und auch das eine oder andere Plakat wird sich auf den Straßenrand verirren. Bis zur Wahl werden wir wohl noch öfter beim Zappen auf den einen oder anderen Möchtegern-Parlamentarier stoßen und auch das eine oder andere Plakat wird sich auf den Straßenrand verirren.

Am 16. Oktober ist der Wahlkampf zu Ende und wohl auch die eine oder andere Bewegung wird damit Geschichte sein. Gestern bekamen diese Kleinparteien in der Pressestunde erstmals die große ORF-Bühne. Bis zur Wahl werden wir wohl noch öfter beim Zappen auf den einen oder anderen Möchtegern-Parlamentarier stoßen und auch das eine oder andere Plakat wird sich auf den Straßenrand verirren.

Aber während Autofahrer unter der 0,5-Promillegrenze bleiben sollten und die schlanke Linie beim Joghurt für unter 1 Prozent eintritt, müssten diese antretende Partei über die Vier-Prozent-Hürde springen und werden vermutlich daran scheitern - und damit wieder in die politische Versenkung schlittern.

Aber, und das wird von allen Parteien betont, es gehe ja nicht um Macht und Mandate, sondern um die Inhalte und die werde man vertreten, ob im oder außerhalb des Nationalrates. Und in der Demokratie gilt auch der Olympische Gedanke: Dabei sein ist alles. Wobei dies noch mehr für das aktive als das passive Wahlrecht gilt.

Denn man sollte sich als Wähler bewusst sein, dass man mit seinem Kreuzerl nicht ein Zeichen setzen kann, sondern bestimmt, wer einem im Nationalrat vertreten soll. Und wer nicht hingeht oder nur seinen Protest kundtun will, der muss damit rechnen, dass er in den kommenden fünf Jahren eben nicht vertreten wird - das mag am Wahlsonntag cool sein, nachhaltig ist es nicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Anton-kurt - Eigenes Werk, CC BY 3.0 / Quelle: Neues Volksblatt: "Nachhaltig" von Herbert SCHICHO
28.07.2017

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!" "Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

Als einer der ersten hat Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl auf die zahlreichen Probleme mit der neuen Acrylamid-Verordnung hingewiesen. „Praxisfern, unternehmerisch existenzgefährdend und absolut überbordend – in dieser Form ist diese Verordnung eine echte Bedrohung“, so Hörl. Auch wenn der Inhalt relevant sei, zeige sich erneut die Unfähigkeit in der Umsetzung.

Hier ortet Hörl vor allem Versäumnisse im Gesundheitsministerium. „Schon bei der Allergenverordnung waren Beamte aus dem Ministerium Österreichs Stimme in der Ausarbeitung und wir wissen, wo dies geendet hat: Kein Land außer Österreich setzt die Allergenverordnung derart übertrieben aus. Selbst im Zentrum der EU, in Brüssel, finde ich auf keiner einzigen Speisekarte einen solchen Buchstabensalat“, ärgert sich Hörl.

Daher richtet der Wirtschaftsbundobmann nun einen dringenden Appell an Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: "„Bitte trimmen Sie Ihre Beamten auf Hausverstand, Praxisnähe und sagen Sie ihnen nochmals, dass sie auch die Vertretung der vielen kleinen Gastronomen in unserem Land sind“", so Hörl. Es sei wichtig, bei solchen Themen Maßnahmen zu setzen, wie etwa durch Schulungen und die entsprechende Thematisierung in der Ausbildung. „Den Rest sollte man jedoch dem Wissen und dem Können unserer Gastronomen und dem gesunden Geschmack und Hausverstand der Konsumentinnen und Konsumenten überlassen!“ Hoffnung setzt Hörl nun in die Stimmen von MdEP Othmar Karas und MdEP Elli Köstinger: „Deren Zusage, gegen die Verordnung aufzutreten, ist jetzt umso wichtiger!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.09.2017

Grüne Zitterpartie

Die Grünen sind, wenn man so will, Opfer ihrer eigenen Inhomogenität geworden. Die Grünen sind, wenn man so will, Opfer ihrer eigenen Inhomogenität geworden.

Während Kern, Kurz und Strache sich bei ihren Auftritten von Tausenden Anhängern feiern lassen, kommt der grüne Wahlkampf nicht auf Touren. Es scheint, als fehlten der Partei sowohl Kraft als auch Geld für einen Neustart.

Was für ein Jahr für Österreichs Grüne. Nach dem vielumjubelten, in dieser Deutlichkeit nicht erwarteten Sieg Alexander Van der Bellens über seinen freiheitlichen Kontrahenten Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl sahen viele die Umweltschützer schon auf der Siegerstraße. Monate später steht die Partei vor einem nie dagewesenen Scherbenhaufen, muss im schlechtesten Fall sogar ernsthaft um den Verbleib im Parlament ringen.

Die Grünen sind, wenn man so will, Opfer ihrer eigenen Inhomogenität geworden. Mit selbstauferlegten basisdemokratischen Zwängen, vor allem aber durch interne Querelen haben sie sich das Leben schwer gemacht. Das war schon unter Van der Bellen so und nahm unter dessen Nachfolgerin Eva Glawischnig so richtig Fahrt auf. Die Kärntnerin war zwar die erfolgreichste Bundessprecherin, führte die Grünen bei den Nationalratswahlen 2013 zu bisher unerreichten 12,4 Prozent der Stimmen, nahm aber nach neun Jahren an der Spitze entnervt und körperlich angeschlagen den Hut. Zuvor hatte sie sich noch heftige Scharmützel mit den jungen Grünen und mit Partei-Evergreen Peter Pilz geliefert, der seit Jahren einen eigenen Weg geht.

Der erhoffte Aufschwung durch die Rochade an der Spitze blieb indes aus. Im Gegenteil: Seit Glawischnigs Rückzug bringen die Grünen kein Bein mehr auf den Boden. Während SPÖ-Chef Christian Kern, sein VP-Gegenüber Sebastian Kurz und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache sich bei ihren Wahlkampfauftritten von Tausenden Anhängern feiern lassen, dümpelt der grüne Wahlkampf eher gemächlich vor sich hin. Die Zweiteilung an der Spitze – Ingrid Felipe ist Bundessprecherin, Ulrike Lunacek Spitzenkandidatin – verstärkt lediglich den Eindruck, der sich Außenstehenden seit Wochen bietet: Den Grünen fehlen nach dem intensiven Präsidentschaftswahlkampf sowohl die Kraft als auch das Geld für einen Neustart.

Weil parallel dazu die NEOS finanziell wie personell aus dem Vollen schöpfen können und Grünen-Urgestein Peter Pilz seiner früheren Partei mit einer eigenen Liste das Leben mehr als schwer macht – aktuelle Umfragen sehen Grüne, NEOS und Pilz gleichauf –, rückt Lunaceks angestrebte Regierungsbeteiligung in weite Ferne. Das dürfte sich auch auf die grüne Regierungsbeteiligung in Tirol auswirken. Denn mit einer deutlichen Niederlage auf Bundesebene im Gepäck müssten Ingrid Felipe und Co. mit einer satten Hypothek in den Landtagswahlkampf 2018 starten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GuentherZ - Eigenes Werk, CC BY 3.0 / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Mario Zenhäusern
22.08.2017

Tirol wird aus der Luft neu vermessen

Hochgenaue, dreidimensionale Geländemodelle mit Laserscanning Hochgenaue, dreidimensionale Geländemodelle mit Laserscanning

Tirol bringt seine Vermessungsdaten aus der Luft auf den neuesten Stand. Seit Juli dieses Jahres finden in den Bezirken Landeck, Imst und Innsbruck Land Hubschrauber-Befliegungen mit einem Laserscanner statt. Dabei werden Daten für die Erstellung von hochgenauen, dreidimensionalen Höhenmodellen gesammelt.

Ob für die Planung von Bauvorhaben, Lawinen- und Steinschlagsimulationen, die Berechnung der Ausbreitung eines Hochwassers oder den Tiroler Solarkataster – ohne hochgenaue digitale Höhenmodelle des Geländes geht nichts. „Unser Land verändert sich – sowohl durch Bautätigkeit als auch durch Katastrophenereignisse. Damit wir auch in Zukunft aktuelle Plangrundlagen haben und uns bestmöglich für Naturereignisse rüsten können, aktualisieren wir nun unsere Geodaten aus der Luft“, erläutert LHStv Josef Geisler. Hochwässer, Muren und Felsstürze und die darauf folgenden notwendigen Sicherungs- uns Baumaßnahmen hinterlassen Spuren im Gelände. Bei der Neubefliegung werden diese Veränderungen detailliert erfasst und können dann für neue Auswertungen und Planungen verwendet werden.

Tirol in 3D

„Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Deshalb sind Orthofotos und dreidimensionale Geländemodelle in Tirol schon lange Standard“, sagt Johannes Anegg, Leiter der Abteilung Geoinformation. Bereits in den Jahren 2006 bis 2010 wurde eine flächendeckende Erstbefliegung Tirols mittels flugzeuggetragenem Laserscanning durchgeführt. Nun wurde ein neuer Durchgang gestartet. In den nächsten fünf Jahren soll ganz Tirol von West nach Ost neu beflogen werden. Den Anfang machen 2017/18 die Bezirke Landeck, Imst und Innsbruck Land. Heuer werden rund 2.500 Quadratkilometer neu aus der Luft vermessen.

Aus den Daten werden dreidimensionale Höhenmodelle erstellt. Das Geländemodell zeigt die „nackten“ Geländeformen. Im so genannten Oberflächenmodell werden auch künstliche Objekte (Gebäude, Brücken, Leitungen etc.) sowie die Vegetation dargestellt. Die Höhenmodelle sind auch außerhalb von Landeseinrichtungen beispielsweise bei Gemeinden, Energieversorgern, Universitäten, Skigebietsbetreibern oder Planern sehr gefragt.

Daten werden immer besser

Durchgeführt werden die nunmehrige Befliegung und Datenauswertung von der in Imst hauptansässigen Firma AVT Vermessung mit ihrem Partner Milan Geoservice. „Durch die große technologische Weiterentwicklung im Bereich der Laserscanner und der Speichermedien ist nun die Aufnahme höherer Punktdichten möglich“, erklärt AVT-Geschäftsführer Roman Markowski. In Kombination mit Verbesserungen bei der Software steigere das die Datenqualität enorm. Während bei der Erstbefliegung Tirols großteils eine Messung pro Quadratmeter erzielt wurde, ist die Vorgabe nun zumindest acht Messungen pro Quadratmeter.

Beim Airborne Laserscanning fliegen mit einem Laserscanner ausgestattete Flugzeuge oder Hubschrauber in einer Höhe von 500 bis 1.000 Meter über dem zu erfassenden Gelände. „Das Besondere dabei ist, dass der Laserstrahl dem Gelände auf den Grund geht und sogar die Vegetation durchdringt“, so Jan Giehler von Milan Geoservice. Im Hochgebirge können Befliegungen auch im Sommer durchgeführt werden, ansonsten finden sie außerhalb der Vegetationsperiode im Frühjahr und Herbst statt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Land Tirol/Entstrasser-Müller
18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic
22.09.2017

Hinteregger und i+R realisieren „Wohnen am Knie“ in Dornbirn

Harald Gruber (Hinteregger project), Alexander Stuchly (i+R Wohnbau), Kurt Maier (i+R Wohnbau) und DI Dietmar Walser (Walser + Werle Architekten) präsentierten erstmals das Modell für die neue Anlage „Wohnen am Knie“ in Dornbirn. Harald Gruber (Hinteregger project), Alexander Stuchly (i+R Wohnbau), Kurt Maier (i+R Wohnbau) und DI Dietmar Walser (Walser + Werle Architekten) präsentierten erstmals das Modell für die neue Anlage „Wohnen am Knie“ in Dornbirn.

Walser + Werle Architekten gewinnen Architekturwettbewerb

Bregenz/Lauterach, 21. September 2017 – Am Wochenende präsentierten Bauherren und Architekten erstmals das Modell für „Wohnen am Knie“ am ehemaligen SOS-Kinderdorf-Standort in Dornbirn. Der Entwurf der Wettbewerbssieger Walser + Werle Architekten ZT aus Feldkirch sieht sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 54 Wohnungen sowie Baugrundstücke für Einfamilienhäuser vor. Die Vorarlberger Bauträger Hinteregger project und i+R Wohnbau werden das Projekt in den nächsten Jahren gemeinsam realisieren. Noch vor Jahresende soll die Baueingabe erfolgen.

Groß war das Interesse der Bewohner im Dornbirner Ortsteil Knie, als am vergangenen Samstag die Projektentwickler und Architekten zur Präsentation des Entwurfs einluden. Rund 200 Nachbarn nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die künftige Bebauung des ehemaligen Standortes des SOS-Kinderdorfs zu informieren. In exklusiver Lage mit Blick über das Rheintal planen die zwei Vorarlberger Bauträger Hinteregger project und i+R Wohnbau ein hochwertiges Immobilienprojekt in exklusiver Wohnlage.

Den Sieg im Architekturwettbewerb holten sich Walser + Werle Architekten ZT aus Feldkirch. „Ihr Entwurf stellt eine überzeugende Lösung für das schwierig zu bebauende Grundstück in Hanglage dar“, urteilte die hochbesetzte Jury einstimmig. Bereits im Sommer 2016 hatten die Projektbetreiber zum ersten Architekturwettbewerb geladen, ein zweiter folgte Anfang 2017.

Positive Rückmeldungen

„Der zusätzliche Schritt im Wettbewerb hat sich gelohnt. Das Siegerprojekt zeichnet sich durch eine geringere Baudichte aus und fügt sich damit bestens in die Umgebung ein, die vorwiegend aus Einfamilienhäusern besteht“, erklärt Harald Gruber, Geschäftsführer Hinteregger project. Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau, ergänzt: „Die Qualität in der Standortentwicklung liegt darin, den besten Entwurf für eine Bebauung zu finden. Dafür machen wir auch, wenn es notwendig ist, eine zweite Runde. Die Rückmeldungen von den Nachbarn bestätigen, dass uns hier eine gute Lösung gelungen ist.“

Mix aus Mehr- und Einfamilienhäusern

Die Liegenschaft am Knie umfasst insgesamt rund 15.000 Quadratmeter. Zwei Drittel sind für die sechs Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen sind von ca. 50 bis 120 Quadratmeter groß. Die Anlage verfügt über großzügige Freiflächen für die künftigen Bewohner. Drei Tiefgaragen sorgen dafür, die Grundstücke an der Oberfläche autofrei zu halten.

Das verbleibende Drittel des Grundstücks, also rund 5000 Quadratmeter, steht für den Bau von Einfamilienhäusern zur Verfügung. Die Flächen stehen zum freien Verkauf. Die Baueingabe für die Mehrfamilienhäuser ist Ende 2017 vorgesehen.

Infos: www.hinteregger-bau.at und www.ir-wohnbau.at

Factbox: „Wohnen am Knie“, Dornbirn

• Auslobung Architekturwettbewerb, Generalunternehmer: Kooperation Hinteregger project GmbH, Bregenz, und i+R Wohnbau GmbH, Lauterach

• Sieger Architekturwettbewerb: Walser + Werle Architekten ZT GmbH

• Jury: DI Markus Aberer/Stadt Dornbirn; DI Helmut Kuëss/Mitglied des Gestaltungsbeirates der Stadt Dornbirn; Dipl. Arch. Werner Binotto; Arch. Dieter Jüngling

sowie Vertreter der Projektbetreiber

• Jurierung: April 2017

• Areal gesamt: 14.824 m2

• Nutzung: sechs jeweils zwei- bis dreigeschossige Mehrfamilienhäuser, 54 Zwei- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen von ca. 50 bis 120 m2, 3 Tiefgaragen; Grundstücke für Einfamilienhäuser (stehen zum Verkauf)

• Baueingabe: Ende 2017

• Projektvolumen: rund 30 Millionen Euro

Infos: www.hinteregger-bau.at und www.ir-wohnbau.at

Über die Unternehmensgruppe i+R

1904 gegründet zählt die i+R Gruppe heute zu den zehn größten eigentümergeführten Familienbetrieben Vorarlbergs (A). Geschäftsführende Gesellschafter sind Baumeister DI Joachim Alge und DI Reinhard Schertler.

Die unter dem Dach der i+R Gruppe agierenden Unternehmen arbeiten für Industrie, Gewerbe, private und öffentliche Hand. Im Stammhaus befinden sich im Wesentlichen die Tochtergesellschaften i+R Wohnbau, i+R Bau, i+R Industrie- und Gewerbebau, i+R Holzbau, i+R Fensterbau sowie die Huppenkothen Baumaschinen.

Sie sind in den Geschäftsfeldern Projekt- und Standortentwicklung sowie Total- und Generalunternehmung für Wohnbau und Industrie- und Gewerbebau, Hoch- und Tiefbau, Spezialtiefbau, konstruktiver Holzbau, Fassadenbau und Gebäudehüllen, Fenster- und Türenbau sowie alternative Energielösungen tätig.

Neben dem Stammhaus in Lauterach (A) hat i+R Niederlassungen in Wien (A), Lindau und Frankfurt (D) sowie in St. Margrethen und St. Gallen (CH). Im Stammhaus und den Tochterunternehmen sind ca. 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, die einen Umsatz von rund 420 Millionen Euro erwirtschaften. 73 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Maurer, Tiefbauer, Zimmerer, Tischler, Tischlertechniker, Baumaschinentechniker, Metalltechniker, Informationstechniker und Bürokauffrau.

www.ir-gruppe.com

Über die Unternehmensgruppe Hinteregger

Gebhard Hinteregger gründete 1892 den ersten Betrieb in Bregenz als Zimmerei. Kerngesellschafter der heutigen Hinteregger Unternehmensgruppe ist DI Richard Hinteregger. Die Gruppe umfasst fünf spezialisierte Gesellschaften: Hinteregger project GmbH, Hinteregger Baumeister GmbH, Hinteregger Baumanagement GmbH, Hinteregger ManagementService GmbH sowie Hinteregger Bau- und Projektentwicklung GmbH.

Das Leistungsspektrum der traditionsreichen Vorarlberger Unternehmensgruppe umfasst die Sparten Projektentwicklung, Wohnungs- und Hausbau, Baumeisterarbeiten, Baumanagement und die Sanierung. Des Weiteren ist das Unternehmen als Immobilienmakler am Markt erfolgreich.

Die Unternehmensgruppe hat ihren Stammsitz nach wie vor in Bregenz und ist vorwiegend in Vorarlberg tätig. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

www.hinteregger-bau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Hinteregger Unternehmensgruppe, Anja Gisinger, Telefon 0043/5574/499836, a.gisinger@hinteregger-bau.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Ivo Vögel
06.05.2017

Sozialistische Jugend fordert Legalisierung und staatlich lizenzierten Handel mit Cannabis

Am heutigen Hanfwandertag in Wien fordert Sozialistische Jugend Legalisierung und staatlich lizenzierten Handel mit Cannabis Am heutigen Hanfwandertag in Wien fordert Sozialistische Jugend Legalisierung und staatlich lizenzierten Handel mit Cannabis

„Das Verbot von Cannabis-Konsum in Österreich führt sich ad absurdum“, so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, anlässlich des heutigen Hanfwandertages. Eine Studie der MedUni Wien zeigte, dass rund jedeR 5. Studierende regelmäßig Cannabis konsumiert, unter Jugendlichen ist es jedeR 10. „Die aktuelle Politik zwingt KonsumentInnen bloß in den Schwarzmarkt. Das birgt gesundheitliche Gefahren und erhöht die Chancen mit härteren Drogen in Kontakt zu kommen“, mahnt Herr. Die Sozialistische Jugend fordert daher seit Jahren mit ihrer Kampagne „Lieber bekifft ficken als besoffen fahren“ eine Legalisierung.

Für Herr könnten die Gelder, die aktuell in den Kampf gegen den blühenden illegalen Markt für Cannabis gesteckt werden, viel sinnvoller verwendet werden: „Ein Handel über staatlich lizenzierte Stellen garantiert nicht nur eine hohe Qualität, sondern ermöglicht auch zusätzliche Steuereinnahmen!“ Diese Mittel sollten in die Suchtprävention investiert werden. „Prävention hilft hier viel besser als ein Verbot. Außerdem kann so auch dem hohen Alkohol- und Nikotinkonsum entgegengewirkt werden, der österreichweit viel mehr Schaden anrichtet!“, so Herr.

Herr blickt hierzu auch über den Atlantik: in einigen US-Bundesstaaten ist die Legalisierung bereits vollzogen, Kanada zieht bald nach. „Die USA war das Land der Prohibition und hat einst den ‚War on Drugs‘ ausgerufen. Die Folge waren und sind bis heute überfüllte Gefängnisse und zerstörte Familien. Heute haben die ersten Regionen ihre Schlüsse gezogen und gehen einen anderen Weg“, meint Herr und fordert auch von der österreichischen Politik mutige Schritte zu einem neuen, progressiven Umgang mit Drogen. „Es braucht keine Verbote, kein Anheben der Altersgrenze beim Rauchen oder ähnliche restriktive Maßnahmen. Möglichst frühe Aufklärung bringt sich mehr!“, so Herr abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jorge Barrios - Own work, Public Domain
18.09.2017

Über 500 privat geführte Hotels bündeln ihre Kräfte für eine neue, schlagkräftige Kooperation

Vertreter der Hotelkooperationen Charme & Caractére Hotels, Naturidyll Hotels, Ringhotels, Petit Hotel und Small Danish Hotels, die gemeinsam "GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ gegründet haben. Vertreter der Hotelkooperationen Charme & Caractére Hotels, Naturidyll Hotels, Ringhotels, Petit Hotel und Small Danish Hotels, die gemeinsam "GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ gegründet haben.

Eine neue, weltweit agierende Organisation, mit mehr als 500 individuellen Mitgliedern, hat das Licht der Welt erblickt. Es ist die Fusionierung zweier existierender Hotel Gruppen – der Private Hotels Europe, bei denen auch die Naturidyll Hotels seit vielen Jahren Mitglied sind und die mehr als 300 Hotels in Deutschland, Schweden, Österreich, Südtirol und Dänemark vereinen und der Charme & Caractére Hotels, die mehr als 270 Hotels international vertreten.

Private Hotels Europe haben bisher nur Hotels in Europa repräsentiert, durch die Vereinigung mit den Charme & Caractére Hotels ist die Kooperation nun mit mehr als 500 Hotels in 65 Ländern tätig. Daher wird die größte Organisation privat geführter Hotels den Namen „GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ tragen und damit die vorhergegangenen Private Hotels Europe ablösen.

Die Mitglieder der neuen „Global Alliance of Private Hotels“ sind die Charme & Caractére Hotels, die Hotelkooperationen Naturidyll Hotels (Österreich und Südtirol), Ringhotels (Deutschland), Petit Hotel (Schweden) und Small Danish Hotels (Dänemark).

Ein gemeinsamer Wert in der mehr als 500 Hotels starken Organisation ist das Konzept von Service und Qualität. Die globale Kooperation umfasst unter anderem eine gemeinsame Marketingstrategie im internationalen Hotelgeschäft.

Die Kooperation bringt ein großes Geschäftspotential für alle beteiligten Ketten und Hotels. Sowohl individuell, als auch als vereinigte Marke wird dadurch die Position weltweit gestärkt. Außerdem wird durch diese Gemeinschaft ein attraktiver Größenvorteil erzielt, von der sowohl die Mitglieder wie auch die Urlaubsgäste profitieren werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den über 500 Hotels ist bereits im Laufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GAPH - Global Alliance of Private Hotels
18.09.2017

ZEUS Protein Soda verkauft bereits über 1 Million Dosen

Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts. Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts.

Seit dem Verkaufsstart im April dieses Jahres sind bereits über 1 Million Dosen des kalorienarmen und zuckerfreien Fitnessdrinks ZEUS Protein Soda über die Ladentische gewandert. Jetzt wird an der Expansion nach Deutschland gearbeitet – sowie an zwei neuen Geschmacksrichtungen, die ab November erhältlich sein werden.

„Wir haben eine ganze Million an Dosen produziert, ausgeliefert und bei unseren Handelspartnern verkauft. Eine ganze Million – und dabei sind wir noch keine sechs Monate am Markt erhältlich“, so Geschäftsführer Michael Grossmann. Er hatte seine Idee des fett- und zuckerlosen aber proteinhaltigen Fitnessgetränks Ende März in der Start-up Show 2 Minuten Millionen präsentiert und konnte dabei Investments von Leo Hillinger sowie der SevenVentures Austria, der ProSiebenSat.1 PULS 4 Venture Tochter, für sein Produkt gewinnen. „Im Unterschied zu anderen jungen Unternehmen, schreibt ZEUS von Beginn an nachhaltige Umsätze und Gewinne, die reinvestiert werden“, so die drei. Nachdem Hofer bereits in den ersten Wochen mehrere Tausend Stück verkauft hatte, übernahmen auch weitere Handelsunternehmen das neue Fitnessgetränk in ihre Regale. Aufgrund des Verkaufserfolges bleiben sie auch weiterhin gelistet. Für Sportler sind das in ZEUS enthaltene Protein, das Magnesium sowie die Aminosäuren und Vitamine wichtig – das passende Getränk zum Fitnesstrend, der längst Mainstream geworden ist.

Nun steht die Expansion nach Deutschland an. „2018 möchten wir diesen großen Schritt setzen und sind dazu bereits in konkreten Gesprächen“, so Grossmann. Auch müsse man dazu die Kapazität vergrößern. ZEUS wird in Oberösterreich produziert und abgefüllt. Bevor das allerdings umgesetzt wird, erweitert sich das Produktportfolio: Gleich zwei neue Geschmacksrichtungen sind ab November für die Kunden erhältlich. Welche das sein werden, bleibt noch ein Geheimnis.

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18.09.2017

Automatische Vertragsverlängerung bei PARSHIP unzulässig

OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten

Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigt das vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) – im Auftrag des Sozialministeriums – erstrittene Urteil gegen PARSHIP (PE Digital GmbH): Ein nichtssagendes E-Mail mit einem Link, dem weitere Informationen entnommen werden könnten, stellt keinen ausreichenden Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung dar. Der OGH hat die außerordentliche Revision der PE Digital GmbH zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

PARSHIP bietet grundsätzlich befristete kostenpflichtige Mitgliedschaften an, die sich jeweils um ein Jahr verlängern sollen, bis der Kunde den Vertrag mindestens 12 Wochen vor Laufzeitende kündigt. Damit es zu einer solchen automatischen Vertragsverlängerung kommen kann, verlangt das Konsumentenschutzgesetz zuvor einen „besonderen“ Hinweis auf den bevorstehenden Ablauf der Kündigungsfrist und auf die ohne Kündigung eintretende automatische Vertragsverlängerung. Das von PARSHIP zu diesem Zweck versandte E-Mail enthält weder im Betreff („Nachricht zu Ihrem Profil“) noch im Text einen Hinweis auf diese Folgen. Erst wenn man dem im E-Mail enthaltenen Link folgt, der auf die PARSHIP-Startseite führt, wo man sich zunächst einloggen muss, kann die eigentliche Informationen zur automatischen Vertragsverlängerung abgerufen werden. Das ist nicht ausreichend, urteilten bereits die Vorinstanzen. Die gesetzlich vorgesehene Warnfunktion kann die Nachricht nur dann erfüllen, wenn sie die Aufmerksamkeit des Adressaten erregt. Dafür sind eine aussagekräftige Betreffzeile und eine Information im Text des E-Mails erforderlich.

„Mit seiner Entscheidung hat der OGH klargestellt, dass der vom Gesetz geforderte besondere Hinweis, den es braucht, wenn Schweigen als Zustimmung gelten soll, deutlich erteilt werden muss“, freut sich Mag. Laura Ruschitzka, Juristin im VKI. „Ein nichtssagendes Erinnerungs-E-Mail reicht dafür nicht aus. Zu einer automatischen Vertragsverlängerung kann es darüber hinaus nur dann kommen, wenn das schon im Vorfeld, also bei Vertragsabschluss wirksam vereinbart worden ist.“

Betroffene, die den Ablauf der Kündigungsfrist wegen der undeutlichen Erinnerungs-E-Mail übersehen haben, können die Rückerstattung des verrechneten Entgelts verlangen, wenn sie die Dienste von PARSHIP nach der Vertragsverlängerung nicht mehr in Anspruch genommen haben. Der VKI stellt dafür einen Musterbrief unter www.verbraucherrecht.at/downloads/musterbriefe/PARSHIP.docx kostenlos zur Verfügung. Wer wegen dieser gesetzwidrigen Vertragsverlängerung eine Entgeltzahlung bisher verweigert hat und mit Betreibungskosten konfrontiert war, muss auch diese nicht bezahlen. Wenn die Dienste von PARSHIP im Verlängerungszeitraum aber weiter genutzt wurden, kann PE Digital GmbH dafür ein anteiliges Entgelt fordern; die Höhe ist jeweils im Einzelfall zu ermitteln. Auch die Frage, ob dem Unternehmen ein Ersatz seiner Kosten – etwa für Mahnungen – zustehen könnte, ist dann im Einzelnen zu prüfen.

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24.08.2017

Achtung: Unerwünschte Urlaubsmitbringsel

Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer

Wer kennt die Situation nicht? Der Tag der Abreise rückt näher, aber irgendwie will man noch nicht heim. Ein letzter Cocktail am Strand, noch schnell einmal über den Bazar gehuscht, dann schnell zurück ins Hotel, um die Koffer zu packen. Rasch alles unkontrolliert ins Gepäckstück gepfeffert und ab in Richtung Heimat…

Was daheim folgt, ist nicht die Regel, aber dennoch auch nicht die Ausnahme. Der Koffer wird ausgepackt, und plötzlich: Da bewegt sich etwas zwischen den Kleidungsstücken, und es krabbelt ein unerwünschtes Urlaubsmitbringsel hervor, das im allgemeinen Trubel vor der Abreise im Koffer nicht bemerkt wurde. Meist sind es Schaben, also Kakerlaken, die das feuchte und enge Milieu zwischen der Schmutzwäsche schätzen. Manchmal sind es aber auch nicht ganz so häufige Tiere, die sich das Reisegepäck als Schlafplatz gewählt haben. In den letzten Jahren fanden auf diese Art schon einige Tiere den Weg aus dem Urlaub ins Haus des Meeres. Einsiedlerkrebse, die das am Strand gesammelte vermeintlich leere Schneckenhaus bewohnen, aber auch kleine Geckos im Urlaubssouvenir, einmal sogar eine junge Schwarznarbenkröte aus Bali in einem Schuh, und immer wieder – gerade von Badeurlauben an der Adria oder der Ägäis – kleine Skorpione.

In Europa, hauptsächlich in Mittelmeergebieten, leben um die zwanzig Arten. Während man bei den winzigen, dunklen Arten keine Sorge haben muss, können die größeren und gelb gefärbten Vertreter bei Stichen durchaus allergische Reaktionen ähnlich wie bei Bienenstichen hervorrufen. Verwandte Arten aus Nordafrika, wie z.B. Ägypten, besitzen sogar sehr starke Gifte und können Menschen durchaus gefährlich werden. Generell, aber speziell bei Urlauben in Tunesien, Marokko oder Ägypten, sollte man sich daher beim Kofferpacken entsprechend Zeit nehmen und Kleidungsstücke, Strandutensilien und Geschenke wirklich gewissenhaft kontrollieren. Den Koffer auf dem Schrank lagern, Schmutzwäsche nicht auf dem Boden liegen lassen und auch Schuhe wenn möglich erhöht abstellen, helfen mit, das Risiko während des Urlaubes möglichst gering zu halten, sich ein unerwünschtes Souvenir einzufangen. Sollte trotzdem einmal ein blinder Passagier aus Italien, Spanien oder Griechenland in Form eines Skorpions mit heim kommen, dann vor allem ruhig bleiben und ihn vorsichtig mit einem Schraubglas einfangen, dieses verschließen und mit uns Kontakt aufnehmen.

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18.09.2017

Die Alpen zwischen Verödung und Gentrifizierung

Migration aus der Stadt ins Gebirge ist ein wenig beachteter, aber aktuell weltweiter Trend, der selbst periphere Bergdörfer erfasst. – Anders als erwartet, werden die Zuzügler auch als Impulsgeber erlebt. Migration aus der Stadt ins Gebirge ist ein wenig beachteter, aber aktuell weltweiter Trend, der selbst periphere Bergdörfer erfasst. – Anders als erwartet, werden die Zuzügler auch als Impulsgeber erlebt.

Ein Team der Universität Innsbruck untersuchte mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF die Wanderungsbewegungen der "New Highlander" in den Alpen. Migration aus der Stadt ins Gebirge ist ein wenig beachteter, aber aktuell weltweiter Trend, der selbst periphere Bergdörfer erfasst. – Anders als erwartet, werden die Zuzügler auch als Impulsgeber erlebt.

Ein wachsender Anteil der Weltbevölkerung – schon mehr als die Hälfte – lebt heute in Städten. Im Vergleich dazu überaltern ländliche Gebiete und Bergdörfer, und ehemals gepflegte Kulturlandschaften wachsen zu. Ein Team um Ernst Steinicke vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck registriert jedoch seit einigen Jahren einen kleinen, aber feinen siedlungsgeografischen Gegentrend. Erstmals fiel dem Projektleiter die "Amenity Migration" in der kalifornischen Sierra Nevada (USA) ins Auge. Als "Amenity Migrants" werden Zuzügler bezeichnet, die aufgrund von Annehmlichkeiten wie Sicherheit, Abgeschiedenheit und landschaftlichem Reiz einen zweiten Wohnsitz außerhalb der Stadt kaufen. Die alpine Wanderungsbewegung – von der Stadt ins Gebirge – ist aber keine reine Wohlstandsmigration. Sie folgt mehr dem französischen "Néo-ruralisme" – lose als neue Landliebe übersetzbar.

Auch in abgelegenen Gebieten, geprägt von Abwanderung, niedriger Geburtenrate und hohem Altersdurchschnitt, "sehen wir in den Statistiken eine Fluktuation in der Bevölkerung. Es findet ein Austausch statt, in manchen Orten sogar eine Art alpine Gentrifizierung", betont Ernst Steinicke. Die Stadtflucht der "New Highlander", der neuen Bergbewohner, ist häufig längerfristig, betrifft verschiedene Gruppen und ist durch niedrige Grundstückspreise in peripheren Gebieten für mehr Menschen leistbar. In einem Forschungsprojekt wurden – unterstützt vom Wissenschaftsfonds FWF – humangeografische Fallstudien zum gegenwärtigen demografischen Wandel in den Alpen durchgeführt. 70 Gegenden mit starker Zu- und Abwanderung wurden näher untersucht und davon 25 Täler und Dörfer in Slowenien, Frankreich, Italien und Osttirol genau kartiert nach Parametern wie Wohnsitztyp, Herkunft der Einwohnerinnen und Einwohner, Nutzungsart, Naturgefahren oder Eigentumsverhältnisse. Anhand typischer Orte wie etwa in Italien Dordolla (Friaul), Ostana (Piemont) oder Gressoney (Aostatal) oder in Frankreich Le Roux (Provence-Alpes-Côte d’Azur) und Les Chapelles (Rhône Alpes) wurden Modelle von Zuzugsgebieten definiert und Effekte aufgezeichnet.

WIE PERIPHER IST NOCH ATTRAKTIV?

Die neuen Bergbewohnerinnen und -bewohner sind eine heterogene Gruppe. Manche von ihnen haben aber das Potenzial demografische Probleme von Abwanderung und Überalterung im ländlichen Raum zu lindern. Einige sind Remigranten, die im Ruhestand in ihre Heimat zurückkehren. Wie bisher heiraten manche in lokale Familien ein. Gastarbeiter bleiben eine wichtige Gruppe. Im Unterschied zu den "Counter-Urbanen", die für immer aus der Stadt flüchten, sind die meisten Amenity-Migranten multilokal: Sie legen sich einen zweiten Wohnsitz außerhalb der Stadt zu, den sie nicht nur am Wochenende nutzen. Eine weitere spannende Gruppe sind die "New Farmers", vorwiegend sehr junge Menschen ohne agrarischen Hintergrund, die ihren Traum von landwirtschaftlicher Selbstversorgung und Sinnsuche leben. Dass die Zuzügler mit Störenfrieden gleichgesetzt werden, konnte Ernst Steinicke in Italien nicht beobachten: "Zuwanderer werden in Peripheriegebieten eher als Bereicherung empfunden und als Impulsgeber geschätzt." Selbst dort, wo ethnolinguistische Minderheiten leben, bringen Zuzügler zwar die Mehrheitssprache mit, wirken sich auf die Minderheiten aber eher positiv aus. Sie engagieren sich im kulturellen Leben und sind in die Dorfgemeinschaft integriert. Und wenn es um das naturräumliche Risiko geht (Hochwasserschutz, Rutschungen etc.) können schon ein bis zwei neue Landwirte die Situation in einem Dorf verbessern.

Viele "New Highlander" brauchen Computer und Internetverbindung, weil sie vom zweiten Wohnsitz aus arbeiten wollen. In abgelegenen Gebieten ist ein befahrbarer Weg jedenfalls eine Voraussetzung. "Im Friaul haben wir aber echte 'Ghost Towns' gefunden, verlassene Dörfer, die neu besiedelt wurden. Manche Orte haben sich von einstelligen zu dreistelligen Einwohnerzahlen gesteigert", berichtet der Forscher. Natürlich gibt es auch Nachteile: Wenn zu viele kommen, steigen die Bodenpreise und die Jungen können sich kein Grundstück mehr leisten. – Steinicke nennt das den "Kitzbühel-Effekt".

AUSNAHME AM OSTALPENRAND

Laufend erreichen das Team Berichte über vergleichbare Phänomene in Gebirgszügen weltweit, ob aus der Region rund um den Kilimanjaro, dem Hohen Atlas, dem West-Kaukasus oder den Bergen um Sapporo. Der Ostalpenrand in Österreich – in der Steiermark, dem südlichen Niederösterreich und Kärnten – wird als einzige Region der Alpen von dieser positiven Wanderungsbewegung nicht erfasst. Die Berge sind hier nicht so hoch und oft von Wald bedeckt. Aber daran liegt es nicht. Humangeograf Ernst Steinicke und seine Mitarbeiter Peter Cede sowie Roland Löffler haben einen Parameter gefunden, den es sonst nirgendwo in dieser Form gibt: "Die Gegend ist geprägt von Großgrundbesitz, und die Holznutzung ist stark. Wenn kein Grundverkehr möglich ist, ziehen Menschen weg, aber es kommen keine neuen dazu. Daran wird sich bis auf weiteres auch nicht so viel ändern."

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04.09.2017

Schulstart: Aufsichtspflichten beachten

Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause. Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause.

Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause. Die D.A.S., Österreichs führender Spezialist im Rechtsschutz, ortet Verunsicherung bei vielen Eltern, ab wann ihre Schützlinge unbeaufsichtigt gelassen werden dürfen und wer bei Unfällen haftet. Die Aufsichtspflicht der Eltern hängt unteranderem von Alter, Reife und Entwicklung des Kindes ab.

Den meisten Eltern ist es nicht möglich, ihre Kinder täglich am Schulweg zu begleiten oder sie rund um die Uhr zu Hause zu betreuen. Ende der Sommerferien stellt sich für die meisten Familien die Frage, was den eigenen Kindern zugemutet werden darf und welche rechtlichen Rahmenbedingungen Anwendung finden.

Aufsichtspflicht abhängig von mehreren Faktoren

„Der Gesetzgeber hat keine fixen Altersgrenzen vorgegeben, ab wann Kinder alleine von der Schule nach Hause gehen oder alleine zu Hause gelassen werden dürfen“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG den gesetzlichen Ermessensspielraum. Generell trifft Eltern aber eine Aufsichtspflicht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes. Eine Vernachlässigung dieser macht die Eltern haftbar. „Das Maß der nötigen Aufsicht ist von unterschiedlichen Faktoren, wie dem Alter des Kindes, seiner Entwicklung sowie seiner geistigen und körperlichen Reife abhängig“, so Loinger. „Eine andauernde Überwachung kann den Aufsichtspersonen aber nicht zugemutet werden.“

Eine zwölfjährige Schülerin, die die entsprechende Reife und Vernunft hat, wird man den Schulweg gemeinsam mit dem neun-jährigen Bruder bewältigen lassen können. Vorausgesetzt wird aber, dass sie in der Vergangenheit kein unangebrachtes Verhalten gezeigt hat, das an ihrer Verlässlichkeit zweifeln lässt. Ebenso sollte der kleine Bruder auf Anweisungen der Schwester hören.

Wer ist aufsichtspflichtig?

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes sind in erster Linie die Eltern aufsichtspflichtig. Während des Unterrichts und Schulveranstaltungen die Lehrer und je nach Situation können auch Kindergärtner, Pflegeeltern oder Babysitter als Aufsichtspersonen gelten.

Auch Kinder können für Schäden haften

Die Deliktsfähigkeit eines Kindes beginnt grundsätzlich erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr. „In seltenen Fällen kann aber auch ein Unmündiger für selbst verursachte Schäden haften. Und zwar dann, wenn ihm zugemutet werden kann, dass er die Unrechtmäßigkeit seines Verhaltens erkennt. Bei der Beurteilung spielen die individuellen und geistigen Fähigkeiten eine große Rolle“, so Loinger weiter.

Gefahrensituationen am Schulweg

Laut Statistik Austria wurden im Vorjahr 538 Kinder bis zum 14. Lebensjahr bei Verkehrsunfällen am Schulweg in Österreich verletzt.

„Um das Risiko zu reduzieren, sollten Eltern den Schulweg mit ihren Kindern üben, bevor diese den Weg alleine zurücklegen. Außerdem sollte genügend Zeit für den Weg eingeplant werden, damit die Schüler die Strecke konzentriert gehen können und sich nicht beeilen müssen“, rät der Vorstandsvorsitzende der D.A.S..

Auch die elterliche Aufklärung über die Benutzung des Handys im Straßenverkehr, kann Unfälle vermeiden.

Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen

In der Straßenverkehrsordnung ist festgeschrieben, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert. „Straßenbenützer dürfen nicht darauf vertrauen, dass Kinder die maßgeblichen Rechtsvorschriften befolgen. Sie sind ausdrücklich vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen“, erklärt Loinger abschließend.

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05.09.2017

Vier angehende Maurer bei Tomaselli Gabriel Bau am Werk

Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel. Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel.

Fünf Lehrberufe zur Auswahl – 20 Jahre „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“

Vier angehende Maurer, darunter ein Asylwerber, haben gestern, Montag, ihre Lehre bei Tomaselli Gabriel Bau in Angriff genommen. Insgesamt stehen beim Walgauer Bauunternehmen fünf verschiedene Lehrberufe zur Auswahl. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich.

Das Unternehmen mit Sitz in Nenzing bildet derzeit insgesamt 19 Jugendliche zum Maurer oder Tiefbauer aus. Möglich ist auch eine Ausbildung in drei weiteren Berufen: Schalungsbauer, Lagerlogistiker und Bürokaufmann. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich. Die sonst üblichen Stichtage wurden abgeschafft.

Abwechslungsreiche Lehre

Während der Lehre erhalten die Jugendlichen einen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens: vom Industriebau über Einfamilienhäuser bis hin zu Sanierungen. Auch die Größe der Projekte variiert von der Klein- bis zur Großbaustelle. So bekommen die Lehrlinge schnell einen guten Überblick und lernen ihre Stärken kennen.

Auf der diesjährigen „Lehrlingsbaustelle“, einem Einfamilienhaus in Nenzing, sind vier Lehrlinge im zweiten und dritten Lehrjahr im Einsatz. Sie müssen unter Aufsicht und Anleitung eines Poliers vom Aushub über Kanal und Keller bis hin zur Stiege alles planen, bestellen und ausführen.

Neben der intensiven fachlichen Ausbildung fördert das Unternehmen den Nachwuchs bewusst in der persönlichen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt „Lehre im Walgau“ werden Kurse zur Stärkung der Sozialkompetenz angeboten: vom Kochen mit regionalen Zutaten bis zum Tanzkurs.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Bereits seit 20 Jahren führt das Oberländer Traditionsunternehmen das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Darauf ist Geschäftsführerin Barbara Gabriel-Tomaselli stolz: „Viele Lehrlinge werden durch Mundpropaganda auf uns aufmerksam. Also machen unsere Ausbilder einen guten Job, wofür ich sehr dankbar bin!“ Wichtig ist dem Unternehmen auch die laufende Weiterbildung und Zertifizierung der 20 Lehrlingsausbilder bei der Ausbilderakademie der Wirtschaftskammer. Auch benachteiligte Jugendliche erhalten bei Tomaselli Gabriel Bau über die Kooperation mit dem Büro für Integrationsprojekte eine Chance.

Für vier Nachwuchsfachkräfte neigt sich die Lehrzeit dem Ende zu. Sie absolvieren diesen Herbst die Lehrabschlussprüfung. Zwei haben bereits im Frühjahr erfolgreich abgeschlossen.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit 185 Mitarbeiter, 19 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Tomaselli Gabriel Bau
22.09.2017

16 Sieger beim Vorarlberger Werbepreis

Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH

Internationale Jury vergab 19 AdWins aus 188 Einreichungen

16 Sieger nahmen bei der siebten Auflage des Vorarlberger Werbepreises 19 AdWin-Trophäen entgegen. Mehrfach ausgezeichnet wurden die Agenturen zurgams (3x) und Zeughaus (2x). Fast 500 Kreative feierten nach der Verleihung in Thüringen eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg alle zwei Jahre herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Bei der siebten Auflage wurden heute Abend in Thüringen die Sieger gekürt: 16 Kommunikationsprofis konnten sich über insgesamt 19 AdWins freuen. Die Abräumer des Abends: zurgams Kommunikationsagentur mit drei und Zeughaus Design mit zwei AdWins.

Breites Spektrum

Die Auftraggeber der siegreichen Projekte reichen von lokalen Vorzeigebetrieben wie ALPLA über öffentliche Institutionen (Stadt Bregenz) bis zu internationalen Konzernen wie Audi Spanien. Zwei Agenturen waren mit Arbeiten für eigene Zwecke erfolgreich: Atelier Gassner mit der Werkschau „Visuelle Geschichten“ in der Kategorie Editorial Design sowie zurgams für die Eigenmarke „Naschhund“ gleich in zwei Kategorien (Werbetext und Audio).

Neben 13 Kommunikationsdienstleistern gingen auch AdWins an drei Organisationen, die Projekte selbst durchgeführt respektive eingereicht haben: Tourismusschule GASCHT (beste Werbekampagne), Stadtmarketing Feldkirch (Corporate Design) und Skiproduzent KÄSTLE (Event).

Der erstmals vergebene Online Marketing-AdWin ging an die Feldkircher Agentur Zeughaus für die Fretello-App: „Die App überzeugt durch ihre liebevoll gestaltete Onlinepräsentation und das intuitive User-Interface“, zeigte sich die Jury beeindruckt.

Hohes Niveau der Einreichungen

Die elfköpfige, international besetzte Jury unter Vorsitz des siebenmaligen Cannes-Löwen-Gewinners Bernd Fliesser nominierte 54 Projekte aus 188 Einreichungen und legte die Sieger fest. „Die Einreichungen weisen ein hohes Niveau auf. Wir waren überrascht, was für schöne und spannende Projekte dabei waren“, zeigte sich Fliesser angetan. Sehr zufrieden ist Fachgruppenobmann Gerhard Hofer: „Die Projekte sind ein eindrucksvoller Beweis für die Kreativität der Branche. Jury und Organisationsteam haben Hervorragendes geleistet.“ Alle Einreichungen sind im über 100 Seiten starken AdWin-Buch dokumentiert, das von Coop4 im „Wonderland“-Stil mit händischen Illustrationen gestaltet wurde. Durch den Abend führte Moderatorin Heike Montiperle.

Getreu dem „AdWin in Wonderland“-Motto feierten die knapp 500 Kreativen im Anschluss an die Verleihung in der Ideengärtnerei Müller ab 9 nach 9 Uhr abends eine verrückte Teeparty: mit Burlesque-Show, Magier Dekay, Sänger Sandro Luzzu, Clown Pompo und den Wonderland-Bewohnern als Walking Acts.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: zurgams Kommunikationsagentur
15.09.2017

Neue Lehrende ans Vorarlberger Landeskonservatorium berufen

Marco Borggreve Marco Borggreve

Lehrkörper wird mit drei weiteren international erfahrenen Musikern ergänzt

Die Flötistin Nolwenn Bargin, der Schlagzeuger Slavik Stakhov und der Harfenist Viktor Hartobanu leiten ab dem neuen Studienjahr Hauptfachklassen am Vorarlberger Landeskonservatorium.

„Mit der Berufung von Nolwenn Bargin, Slavik Stakhov und Viktor Hartobanu in den Lehrkörper verfolgt das Vorarlberger Landeskonservatorium konsequent den Weg, das Haus international zu positionieren und qualitative Standards zu setzen“, erörtert Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums.

Lehrende setzen Standards

Nolwenn Bargin leitet ab Herbst eine Flötenklasse am Vorarlberger Landeskonservatorium. Die gebürtige Französin studierte an der Musikhochschule Stuttgart, spielte beim Orchestre Philharmonique Straßbourg und den Berliner Philharmonikern. Bargin ist seit 2009 stellvertretende Soloflötistin beim Musikkollegium Winterthur.

Slavik Stakhov ist ab dem Wintersemester 2017/18 für die Schlagzeugklasse zuständig und folgt Wolfgang Lindner nach. Stakhov studierte in Odessa und in Freiburg, spielte als Orchestermusiker mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado oder Pierre Boulez und ist Kammermusikpartner von Martin Grubinger.

Viktor Hartobanu, ein Star der jungen europäischen Harfenszene, übernimmt die Harfenklasse des Vorarlberger Landeskonservatoriums. Hartobanu studierte an der Musikhochschule Leipzig und spielte an der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle und an der Seite von Anna Netrebko, Placido Domingo sowie Hans Mazura.

Mehrstufiges Auswahlverfahren

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, diese international erfolgreichen Musiker und Pädagogen nach Feldkirch zu holen“, so Geschäftsführer Peter Schmid.

An die 100 Musiker haben sich für die ausgeschriebenen Stellen beworben. Die neuen Lehrenden wurden von einer Kommission mit internen und externen Experten in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt. Die große Zahl an Bewerbern zeigt deutlich die Bedeutung des Vorarlberger Landeskonservatoriums im Bereich der professionellen Musikausbildung auf Hochschulniveau.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Zwei Welten treffen sich – DACH-Symposium für Musik und Wirtschaft

5. Oktober 2017, 14.00 Uhr, Bibliothek Landeskonservatorium

Symposium im Rahmen eines Forschungsprojektes der Internationalen Bodenseehochschule „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik“. Eine Zusammenarbeit des Vorarlberger Landeskonservatoriums mit der Fachhochschule St. Gallen.

KBSinfonietta in Concert

23. November 2017, 19.00 Uhr, Festsaal Landeskonservatorium

24. November 2017, 17.00 Uhr, Evangelische Kirche am Ölrain, Bregenz

Programm:

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr.1 C-Dur op. 21

Petronio Francescini: Sonata in D-Dur für zwei Trompeten, Streicher und B.c.

Orchester des künstlerischen Basisstudiums am Vorarlberger Landeskonservatorium

Felix Huber und Jakob Lampert, Trompete

Benjamin Lack, Leitung

In Kooperation mit dem Soroptimist Club Bregenz / Rheintal

Händel (with Care!)

Eine szenische Reise um den Bodensee

Musik: Georg Friedrich Händel

Buch: Stefan Konrad

Musikalische Leitung: Benjamin Lack

Regie: Gerald Stollwitzer

Ausstattung: Claudia Raab

Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums und Studierende der Gesangsklassen des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Freitag, 10. November 2017, 19.30 Uhr, Theater Lindau

Samstag, 11. November 2017, 19.30 Uhr, Theater Lindau

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Nolwenn Bargin unterrichtet seit dem Wintersemester 2017/18 die Flötenklasse des Vorarlberger Landeskonservatoriums
12.01.2017

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Graz war auch im Jahr 2016 die Stadt mit der höchsten Feinstaubbelastung Österreichs, macht der VCÖ aufmerksam. Auch in Klagenfurt und im Kärntner Ebenthal-Zell wurde der Jahresgrenzwert überschritten. An den Messstellen der anderen Bundesländer lag die Belastung unter dem Jahresgrenzwert. Zu hoch ist hingegen vielerorts die Stickstoffdioxid-Belastung. Durch die Verbesserung des klimafreundlichen Mobilitätsangebots kann die Luftqualität noch deutlich verbessert werden, betont der VCÖ.

„Die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten hatten im Vorjahr eine deutlich höhere Feinstaubbelastung als der Rest des Landes“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Graz, Klagenfurt und Ebenthal Zell der Feinstaub-Jahresgrenzwert im Vorjahr überschritten wurde. An höchstens 25 Tagen darf der Tagesmittelwert höher als 50 Mikrogramm Feinstaub PM10 pro Kubikmeter Luft betragen.

Laut vorläufigen Daten des Umweltbundesamts war bei der Messstelle Graz Don Bosco an 37 Tagen die Feinstaubbelastung zu hoch, in Graz-Süd an 36 Tagen und in Graz Mitte an 29 Tagen. Die Stadt mit der zweithöchsten Feinstaubbelastung war im Vorjahr Klagenfurt, wo an 29 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft war. In Ebenthal-Zell war an 28 Tagen der Wert zu hoch. In den anderen Bundesländern wurde an keiner einzigen Messstation der Jahresgrenzwert überschritten, berichtet der VCÖ. Die günstige Wetterlage mit den warmen Wintermonaten hat zur niedrigeren Feinstaubbelastung beigetragen.

Hauptverursacher von Feinstaub sind Industrie, Heizen und der Verkehr. Der Kfz-Verkehr verschmutzt die Luft durch seine Abgase, durch Reifen- und Bremsabrieb sowie durch Aufwirbelung. „Je kleiner die Feinstaubpartikel, umso stärker beeinträchtigen sie die Gesundheit“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. Größerer Feinstaub (PM10) bleibt in den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) „hängen“. Die kleinsten Partikel (PM0,1 bis PM1) können hingegen bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf eindringen und bei den Organen chronische Entzündungen verursachen. Vor allem entlang von Straßen ist die Belastung mit den Kleinstpartikeln hoch.

Dass im Verkehrsbereich großer Handlungsbedarf besteht, zeigt auch die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung. Hauptverursacher der Stickoxide sind die Dieselabgase. Österreichweit am höchsten ist die Stickstoffdioxid-Belastung in Tirol. Zu hoch ist die Belastung auch im Ballungsraum Salzburg, in Linz, Graz, Klagenfurt und in Wien am Hietzinger Kai. Die hohe NO2-Belastung ist auch die Folge davon, dass Diesel-Pkw, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind, die beim Fahren auf der Straße deutlich mehr Stickoxide verursachen als die Tests im Labor zeigen, betont der VCÖ. Laut Studie des Forschungsinstituts ICCT verursachen rund 80 Prozent der Diesel-Pkw, die im Labor die EURO5-Abgaswerte eingehalten haben und zwischen 2010 und 2014 in der EU verkauft wurden, auf der Straße mehr als drei Mal so hohe NOx-Emissionen wie im Labor angegeben. Und zwei Drittel der Diesel-Pkw der aktuellen Abgasklasse EURO6 überschreiten die Werte ebenfalls um mehr als das Dreifache.

Das Verbrennen fossiler Energieträger, wie Heizöl und Kohle beim Heizen sowie Diesel und Benzin im Verkehr, verschmutzt die Luft mit Schadstoffen. „Je früher der mit dem Klimaabkommen von Paris beschlossene Ausstieg aus fossilen Energieträgern gelingt, umso besser für die Luftqualität“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen. Im Verkehrsbereich sind vor allem in den Ballungsräumen sowie in den regionalen Zentren mehr öffentliche Verkehrsverbindungen nötig.

Darüber hinaus ist die Infrastruktur für den Radverkehr auszubauen und im Ortsgebiet eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung umzusetzen. Großen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung hat die Siedlungsentwicklung. Mit der Stärkung der Ortskerne und der Nahversorgung und einem Stopp der Zersiedelung können wieder mehr Alltagswege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den wachsenden Lkw-Verkehr.

VCÖ: In Steiermark und Kärnten wurde Feinstaub-Jahresgrenzwert überschritten (Tage im Jahr 2016 mit Tagesmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, in Klammer Jahr 2015 - Erlaubter Jahresgrenzwert in Österreich: 25 Tage; Von der EU erlaubter Jahresgrenzwert: 35 Tage)

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