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11.08.2020

Test Kombi-Kinderwagen: Mängel bei kindgerechter Gestaltung

Test Kombi-Kinderwagen: Mängel bei kindgerechter Gestaltung Test Kombi-Kinderwagen: Mängel bei kindgerechter Gestaltung

35 mal 78 Zentimeter nutzbare Liegefläche sind für eine Babywanne optimal. Doch die meisten getesteten Babywannen sind deutlich kleiner. Besonders kurz sind die Aufsätze von Britax Römer, Kinderkraft, Mutsy und Stokke. In ihnen stoßen großgeratene Kinder schon nach vier Monaten mit Kopf oder Füßen an.

Wird die Babywanne zu klein, gehen viele Eltern zur Sitzeinheit des Kombi-Kinderwagens über. Doch erst rund um den achten Monat ist es Babys aufgrund ihrer Muskulatur überhaupt möglich, sich selbst aufrecht zu halten. Deswegen sollte sich die Rückenlehne des Buggy-Aufsatzes möglichst flach einstellen lassen. Nur so schlafen Babys – und später auch Kleinkinder – bequem und rückenschonend. Doch bei keinem einzigen getesteten Kinderwagen lässt sich der Sitz in eine flache Liegeposition bringen. Das extremste Beispiel liefert Teutonia: Bei dessen Buggy-Aufsatz ist es gar nicht möglich, die Rückenlehne nach hinten zu neigen. Kinder sitzen hier stets im festen, sehr aufrechten Winkel von 98 Grad. Auch die Sitze von Joolz und Stokke lassen sich nur auf 150 Grad öffnen. „Ein Liegebedürfnis der Kinder kann so nicht oder nur bedingt erfüllt werden“, kritisiert VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. „In puncto kindgerechter Gestaltung gibt es hier eindeutig noch Verbesserungsbedarf.“

Zwei Kinderwagen (Hauck Mars Duoset, Kinderkraft Prime) fielen zudem durch ihre hohe Schadstoffbelastung auf. Im Matratzenbezug der Babywanne von Kinderkraft befanden sich hohe Mengen des Flammschutzmittels TCPP. Diese Substanz steht in Verdacht, Krebs zu erzeugen. Der Sicherheitsgurt des Kombi-Kinderwagens von Hauck enthielt wiederum den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoff Benzo(ghi)perylen. Diesem wird eine erbgutverändernde Wirkung zugeschrieben. Beide Kombi-Kinderwagen erhielten daher eine „nicht zufriedenstellende“ Bewertung. Mit unter 500 Euro zählen sie zu den günstigsten Produkten im Test. Die beiden im Test mit „gut“ bewerteten Kinderwagen befinden sich wiederum mit 950 und 1.098 Euro am oberen Ende der Preisskala der getesteten Modelle.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.07.2020

Gehaltsreport: So viel verdient Österreich

Gehaltsreport: So viel verdient Österreich Gehaltsreport: So viel verdient Österreich

Auch wenn Corona in vielen Bereichen die Karten neu gemischt hat, eines ist und bleibt weiterhin Thema für Österreichs Arbeitnehmer: Das Gehalt. Die Jobplattform StepStone Österreich hat sich die Zahlen angesehen und wenig Überraschendes zutage gefördert: Immer noch sind es gut ausgebildete Männer in Top-Positionen, die das Gehaltsschema anführen.

Trotzdem gibt es auch beim Thema Gehalt interessante Entwicklungen – und die Möglichkeit, in Krisenzeiten mehr für sich herauszuholen, weiß StepStone-Gehaltsexperte Conrad Pramböck.

Durchschnittsgehalt liegt bei rund 44.000 Euro jährlich

Im Schnitt verdienen österreichische Fachkräfte rund 44.000 Euro brutto im Jahr, und das quer durchs Land und durch alle Branchen. Mit der Karrierestufe steigt allerdings auch das Gehalt - von ganz unten bis ganz oben sogar um mehr als das Doppelte. So verdient man im oberen Management mittlerweile mehr als 100.000 Euro, im mittleren immerhin noch rund 66.000 Euro und im unteren Management noch rund 52.000 Euro pro Jahr brutto.

Sales schlägt IT – beim Einkommen

Branchensieger sind die Pharmabranche und Medizintechnik: Rund 56.000 bzw. 55.000 Euro brutto pro Jahr nehmen Mitarbeiter hier mit nach Hause, während es im Versicherungsbereich beispielsweise „nur“ 49.000 Euro sind. Am unteren Ende der Nahrungskette liegen Angestellte in der Hotellerie (rund 38.000 Euro jährlich) und die Textilbranche (rund 32.000 Euro jährlich).

„Hier zeigt sich deutlich das Gefälle zwischen Berufen, für die es eine hohe Qualifikation und langjährige Ausbildung braucht, und jenen, die oftmals von Frauen in Teilzeitjobs erledigt werden“, kommentiert Barbara Oberrauter-Zabransky, Studienleiterin bei StepStone Österreich, die Zahlen. „Je höher die Qualifikation, desto besser wird auch bezahlt.“

„Systemrelevante“ Berufsfelder bezahlen schlecht

Umgekehrt schlägt sich die Nachfrage nach vermehrt als „systemrelevant“ bezeichneten Berufen nicht zwangsläufig in besseren Gehältern nieder: So zählen die Bereiche Consulting, Management und Immobilien mit je mehr als 50.000 Euro Bruttojahresgehalt zu den bestbezahlten Berufsfeldern, während Berufe wie das Gesundheitswesen und der Einzelhandel (39.000 bzw. 38.000 Euro jährlich) weit abgeschlagen liegen.

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„Die Corona-Schere öffnet sich“

Darf man im Moment überhaupt nach einer Gehaltserhöhung fragen? Und wenn ja, wie argumentiert man am besten? StepStone-Gehaltsexperte Conrad Pramböck verrät, wie Arbeitnehmer auch in der Krise mehr für sich heraushandeln.

Herr Pramböck, wie verändert die Corona-Krise den Umgang mit dem Thema Gehalt?

In den letzten Monaten hat sich die „Corona-Schere“ geöffnet: Manche Unternehmen schreiben Rekordgewinne, wie etwa die Pharmabranche oder Labore, in anderen Branchen braucht der Aufschwung etwas länger. Gleiches gilt für die Beschäftigten: Für manche ging es höchstens kurzfristig schlecht, etwa IT-Experten und Techniker, während gering Qualifizierte und Berufseinsteiger möglicherweise länger auf Jobsuche sein werden.

Sollte man aktuell überhaupt nach einer Gehaltserhöhung fragen?

Entscheidend ist die persönliche Verhandlungssituation: Wie gut geht es meinem Arbeitgeber wirtschaftlich, und wie einzigartig ist meine Position? Wer weitgehend austauschbar ist und in einem Unternehmen arbeitet, das kurz vor der Insolvenz steht, kann nicht mit einer Gehaltserhöhung rechnen. Wer hingegen über besonderes Wissen und Können sowie über ein besonderes berufliches Netzwerk verfügt und in einem florierenden Unternehmen arbeitet, für den laufen die guten Zeiten fast ungebremst weiter.

Ist Corona vielfach vielleicht einfach nur ein Totschlagargument von Unternehmen, um die Bitte nach mehr Gehalt abzuschmettern?

Teilweise ist das Argument berechtigt, keine Gehaltserhöhungen geben zu wollen, wenn der Arbeitgeber massive Umsatzeinbrüche erlebt hat. In anderen Fällen habe ich auch schon erlebt, dass sowohl der Vorstand als auch die Mitarbeiter alle Programme mittragen, solange nur dabeisteht: „Wegen Corona“. Unter diesem Stichwort gehen derzeit manche Aktionen durch, bei denen es noch im vergangenen Jahr massiven Widerstand gegeben hätte.

Tipp von Gehaltsexperte Conrad Pramböck: So handeln Arbeitnehmer trotz Corona mehr Gehalt für sich heraus

Drei Dinge sind dabei zu beachten:

Wie gut kann ich derzeit meine persönliche Leistung herausstreichen? Es geht darum zu belegen, woran mein Chef festmachen kann, dass ich herausragende Performance gezeigt habe.

Wo habe ich meinen Verantwortungsbereich deutlich vergrößert? Jede Übernahme von mehr Verantwortung ist ein besonders guter Grund, um wegen einer Gehaltserhöhung anzufragen.

Wie geht es meinem Arbeitgeber finanziell? Eine gelungene Gehaltsverhandlung ist auch eine Frage des guten Timings. Wenn das Unternehmen in großen finanziellen Nöten steckt, ist es eher angebracht stillzuhalten und zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen, wenn die Zeiten wieder besser sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.05.2020

"Lockerung in der Gastronomie genau nach dem Vatertag sind eine Schikane"

Scharfe Kritik an der Tatsache, dass die Lockerungen in der Gastronomie genau einen Tag nach dem Vatertag in Kraft treten, übt der Wiener FPÖ-Chef, Vizebürgermeister Dominik Nepp. „Es war bestimmt kein Zufall, dass auch die ersten Öffnungsschritte kurz nach dem Muttertag in Kraft getreten sind. Schon damals hat Bundeskanzler Kurz den Gastronomen einen der umsatzstärksten Tage gestohlen. Dass sich das Spiel jetzt mit dem Vatertag wiederholt, ist eine weitere Schikane dieser schwarz-grünen Chaosregierung“, so Nepp.

„Kurz, Blümel und Anschober haben mit ihren völlig überzogenen Maßnahmen und ihrer Angstmache hunderttausende Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben sowie den Einbruch der Wirtschaft zu verantworten. Ich fordere die Bundesregierung auf, die Einschränkungen für die Wirte sofort zu beenden, um ihnen nach der Coronavirus-Krise das wirtschaftliche Überleben zu ermöglichen“, betont der Wiener FPÖ-Chef.

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04.08.2020

"Mehr Gefühl für die Generation Corona"

Es stimmt auch, dass das Virus junge Praktikanten beim Ausgehen am Wolfgangsee befallen hat. Trotzdem ist dieser verbale Reflex, die Jungen sofort wieder an den Pranger zu stellen, zu einfach (das hatten wir ja schon zu Schulzeiten, als fälschlicherweise behauptet wurde, die Jüngsten wären wandelnde Superspreader). Es stimmt auch, dass das Virus junge Praktikanten beim Ausgehen am Wolfgangsee befallen hat. Trotzdem ist dieser verbale Reflex, die Jungen sofort wieder an den Pranger zu stellen, zu einfach (das hatten wir ja schon zu Schulzeiten, als fälschlicherweise behauptet wurde, die Jüngsten wären wandelnde Superspreader).

Grünen-Gesundheitsminister Rudolf Anschober entließ Österreichs junge Generation mit einer dringenden Botschaft ins Wochenende: Besonders die Jungen mögen bitteschön wieder mehr Risikobewusstsein, gepaart mit „Vernunft“, bezüglich Corona walten lassen. Prinzipiell ist gegen diesen Aufruf nichts einzuwenden, schließlich ist es Fakt, dass sich ganz Öster­reich vielerorts wieder teils beängstigend dicht drängt.

Es stimmt auch, dass das Virus junge Praktikanten beim Ausgehen am Wolfgangsee befallen hat. Trotzdem ist dieser verbale Reflex, die Jungen sofort wieder an den Pranger zu stellen, zu einfach (das hatten wir ja schon zu Schulzeiten, als fälschlicherweise behauptet wurde, die Jüngsten wären wandelnde Superspreader).

Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen wenig und könnten jeder Gruppe zugeschrieben werden – schließlich waren es vor allem Menschen mittleren Alters, die Ischgl ausgelöst haben, und es sind erwachsene Reiserückkehrer, die nicht auf einen Urlaub im Ausland verzichten wollen und damit mitunter ein höheres Infektionsrisiko in Kauf nehmen.

Wer jetzt fragt „Ja, müssen diese jungen Menschen unbedingt feiern?“, der vergisst, dass es vor allem die Jungen sind, die die sozialen Folgen der Pandemie hart treffen: Tausende fielen um Ferialjobs oder Lehrstellen um. Bei Kündigungen trifft es Junge oft am schnellsten. Für Jobwechsel gibt es wenige Optionen. Die Jungen verlieren viel Lebensgefühl, das für dieses Alter essenziell wäre. Sie haben Nachteile, die die pragmatisierte Generation gerne ausblendet. Politiker tun dies vielleicht, weil die treue Wählerschaft bei den Älteren zu finden ist.

Ja, man darf die Frage stellen, ob Österreich wieder zu leichtsinnig wird. Aber es ist unfair, besonders die Jungen zurechtzuweisen. Sie sind nicht das Virus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher
11.08.2020

Swimming Pools sind immer wieder Gefahrenquellen für Tiere

Immer wieder sorgen Rettungseinsätze für Tiere, die in private Swimming Pools gefallen sind, für spektakuläre Nachrichten. Immer wieder sorgen Rettungseinsätze für Tiere, die in private Swimming Pools gefallen sind, für spektakuläre Nachrichten.

Immer wieder sorgen Rettungseinsätze für Tiere, die in private Swimming Pools gefallen sind, für spektakuläre Nachrichten. Vor kurzem etwa musste die steirische Feuerwehr eine 600-kg-Kuh mit einem Kran aus einem Schwimmbecken in einem Garten bergen. Aber auch Heim- und sogar Wildtiere verunfallen auf diese Weise, so etwa vor wenigen Wochen ein Husky im Salzburger Tennengau. Tatsächlich ist die Gefahr zu ertrinken für Tiere groß, wenn sie keine Möglichkeit haben, dem Pool mit seinen glatten Wänden zu entkommen. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man einen Pool tiersicher machen kann.

„"Es ist sinnvoll, wenn Besitzer von Swimmingpools schon bei der Planung die Sicherheit von Tieren und Menschen gleichermaßen berücksichtigen"“, erklärt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck. „Schließlich sind ja nicht nur fremde, sondern auch die eigenen Tiere bzw. die der Nachbarn gefährdet.“

In der Vorbereitungsphase zum Bau eines Pools ist es daher gut, über folgende grundlegende Fragen nachzudenken:

Welche Tiere kann/muss ich je nach Land/Gebiet, in dem ich lebe, erwarten?

Welche Materialien sind sicher für die Tiere und können sie davor schützen, in den Poolbereich zu gelangen?

Ist man bereits Besitzer eines Swimming Pools, so hat VIER PFOTEN ein paar praktische Tricks parat, die helfen können, böse Überraschungen und Tragödien zu vermeiden. „Ganz egal, ob Tiere tatsächlich in der Absicht kommen, ein erfrischendes Bad zu nehmen oder ob sie einfach einen Schluck kühles Wasser trinken, spielen etc. wollen und dann versehentlich in den Pool fallen: Am besten ist es, gefährliche Situationen entstehen gar nicht erst“, meint Weissenböck. Daher empfiehlt VIER PFOTEN:

Zäune: Je nach Anforderungen kann dies entweder ein transportabler oder ein permanenter Zaun sein. Für welchen Zaun auch immer man sich entscheidet, wichtig ist, dass sämtliche Lücken geschlossen werden, durch die Tiere schlüpfen können. Die Stabilität des Zauns muss gewährleisten, dass er auch Tieren mit starker Körperkraft Stand halten kann.

Rampen und Stufen: Diese helfen den Tieren bei der Flucht aus dem Pool. Die Elemente müssen jeweils rutschsicher sein.

Alarmanlagen: Wenn man sich für ein Alarmsystem entscheidet, sollte man nur eines wählen, das nur dann den Alarm auslöst, wenn Bewegung im Wasser und nicht schon am Beckenrand stattfindet.

Abdeckungen: Wichtig sind Sicherheitsabdeckungen, da einfache Schwimmbadabdeckungen ein Tier irreführen können: Sie täuschen eine feste Oberfläche vor und verleiten das Tier dazu, darauf zu gehen.

Ordnung im Swimmingpool: Dazu wird alles weggeräumt, was das Interesse der Tiere wecken und sie dazu verleiten kann, ins Wasser zu springen.

Kletterhilfen: Einige geknotete und an den Poolrändern befestigte Nylonschnüre können Tieren beim Herausklettern gute Dienste leisten.

Poolfluchtrampen/Netze: Diese Hilfsmittel sind speziell dafür ausgelegt, kleinen Tieren wie Fröschen, Entenküken und Eichhörnchen zu helfen, die Höhe eines Schwimmbeckens zu überwinden.

Überhängende Äste abschneiden: Dadurch wird verhindert, dass kleine Wildtiere wie Eichhörnchen von Bäumen in den Pool fallen.

Aber natürlich: Selbst mit den besten Vorsichtsmaßnahmen kann es immer noch passieren, dass ein Tier mal im Wasser landet. „In solchen Fällen ist es ratsam, etwas zur Hand zu haben, um ihm aus dem Pool zu helfen“, meint Weissenböck. „Bei Kleintieren sind das Hilfsmittel wie Schwimmbadnetze und -kescher, auch Besen und Schaufeln eignen sich. Sie sollten immer in Reichweite sein, damit man einem Tier in Not wirklich sofort helfen kann.“ Bei größeren Tieren wird es natürlich komplizierter. Weissenböck: „Dienlich sind Utensilien wie z.B. ein langes, breites Holzbrett, das als Rampe verwendet werden kann. Manchmal tun es auch ein paar Gartenstühle, die in den Pool gestellt werden und über die die Tiere den Weg aus dem Pool finden.“ Sollte tatsächlich der seltene Fall einer verunfallten Kuh oder eines ähnlich großen Tiers passieren, muss man ohnehin die Feuerwehr rufen.

Was jeder Helfer, jede Helferin laut VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Weissenböck aber auf jeden Fall beherzigen sollte: „Bei der Rettung eines Tiers muss stets die eigene Sicherheit im Auge behalten werden. In Panik geratene Tiere können bei ihrem Fluchtversuch aus dem Pool ihren Retter attackieren und verletzen, wenn man nicht vorsichtig ist.“

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09.07.2020

Sicherer Umgang mit Lithium-Akkus: so geht’s richtig!

Geräte mit Lithium-Akkus nicht direkter Sonnenbestrahlung oder länger andauernden hohen Temperaturen aussetzen. Nicht über viele Stunden in der prallen Sonne oder im Auto liegen lassen oder betreiben. Geräte mit Lithium-Akkus nicht direkter Sonnenbestrahlung oder länger andauernden hohen Temperaturen aussetzen. Nicht über viele Stunden in der prallen Sonne oder im Auto liegen lassen oder betreiben.

Immer mehr elektrisch betriebene Arbeitsgeräte sind mit Lithium-Ionen-Akkus („Lithium-Batterien“) ausgestattet. Bei falscher Handhabung – vor allem bei mechanischer Beanspruchung wie Stürzen aus großer Höhe – und bei hohen Einwirkungstemperaturen (ab 70°C, z. B. durch direkte Sonneneinstrahlung), droht auf Grund der hohen Energiedichte und der darin enthaltenen Chemikalien Berst- und Brandgefahr. Das kann zu schweren Verletzungen führen. Um das Risikobewusstsein und Verantwortungsgefühl im Umgang mit Lithium-Batterien zu schärfen, und um Schäden für Mensch und Umwelt zu verhindern, möchten die Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle (EAK) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) jetzt gemeinsam ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen darüber informieren.

Laptops, Smartphones, Akkubohrer, Messgeräte, Flurförderfahrzeuge (z. B. Stapler) – die Menge an Arbeitsmitteln mit Lithium-Akkus nimmt auch im betrieblichen Umfeld zu. „Jedes Jahr werden in Österreich rund 4.700 Tonnen Gerätebatterien bzw. Akkus verkauft. Rund 30 Prozent sind mittlerweile Lithium-Batterien“, weiß Mag.a Elisabeth Giehser, Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK). Lithiumbasierte Energiespeicher sind äußerst reaktionsfreudig. Große Hitzeeinwirkung kann – durch steigenden Druck im Inneren des Akkus – eine unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen und sogar zum Bersten und / oder einem Brand führen. „Dabei bilden sich giftige Rauchgase“, warnt DI Dr. Josef Drobits, Gefahrgutexperte und Chemiker von der AUVA-Landesstelle Wien, „weil die Gehäuse der Akkus aus thermisch instabilen Kunststoffen bestehen und die Elektrolyte sich im Brandfall zersetzen.“

Sicherer Umgang mit Lithium-Akkus am Arbeitsplatz

In Betrieben ist ein geschulter und sorgsamer Umgang mit Lithium-Akkus besonders wichtig. „Da es sich bei Lithium-Akkus um Gefahrgut handelt, haben Arbeitgeber nicht nur laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), sondern auch nach dem Gefahrgutbeförderungsgesetz (in Folge des ADR[1]) die Pflicht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den sicheren Umgang damit und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu unterweisen. Durch die sorgfältige Handhabung, richtige Lagerung und Verwendung sowie eine fachgerechte Entsorgung am Ende der Akku-Lebenszeit lassen sich Gefahren weitgehend vermeiden“, erklärt Drobits. Folgende Sicherheitstipps sind bei der Arbeit mit Elektrogeräten, die Lithium-Akkus enthalten, zu beachten:

Geräte mit Lithium-Akkus nicht direkter Sonnenbestrahlung oder länger andauernden hohen Temperaturen aussetzen. Nicht über viele Stunden in der prallen Sonne oder im Auto liegen lassen oder betreiben.

Arbeitsgeräte immer ausschließlich mit den vom Hersteller vorgesehenen Ladegeräten (Originalzubehör) betreiben oder mit vom Hersteller empfohlenen bzw. zugelassenen Ladesystemen.

Eine thermische Überlastung kann zum Schmelzen des Separators (ab 70°C) und damit zu Kurzschlüssen führen!

Geräte keinesfalls unbeaufsichtigt aufladen (Gefahr der Überladung). Laptops oder Smartphones nicht über Nacht, wenn niemand im Büro ist, am Strom lassen.

Geräte beim Aufladen auf eine nicht brennbare Unterlage legen und für eine ausreichende Luftzufuhr sorgen. Größere Ladestationen (z. B. für Stapler) in gut gelüfteten Bereichen aufstellen – keinesfalls im dichtbepackten Lager!

Arbeitsgeräte sorgsam behandeln und vor mechanischen Beschädigungen und Erschütterungen (z. B. zu Boden fallen, Schlageinwirkung) schützen. Wenn doch etwas passiert, den Vorfall dem Vorgesetzten melden, das Gerät sicherheitshalber einer Begutachtung unterziehen bzw. bei offensichtlichen Mängeln (Verformungen) eine Reparatur veranlassen.

Arbeitsgeräte mit Lithium-Akkus an einem gut gelüfteten, kühlen Ort lagern und auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand (mind. 2,5 m) zu brennbaren Materialien achten. Der Lagerbereich sollte mit einem Rauchmelder ausgestattet und auch im Brandschutzplan gekennzeichnet werden.

Bei Anzeichen von Defekten oder Beschädigungen (z. B. plötzlicher Leistungsabfall, starke Erhitzung des Geräts, Verformungen bzw. Schmelzstellen am Gehäuse, Auslaufen von Flüssigkeit) das Gerät nicht einschalten und gegebenenfalls von der Stromversorgung trennen.

Richtige Entsorgung von Li-Akkus und defekten Geräten

Nicht ganz die Hälfte (45 Prozent) der jährlich in Österreich verkauften Geräte-Akkus wird fachgerecht gesammelt und entsorgt. Der Rest wird im Büro und zu Hause gebunkert oder landet im Restmüll. „Das ist ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko“, warnt EAK-Geschäftsführerin Mag.a Giehser und betont: „Nicht nur die Konsumentinnen und Konsumenten, auch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tragen Verantwortung für die fachgerechte Entsorgung. Dadurch wird nicht nur die Gesundheit des eigenen Personals geschützt, sondern auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft! Denn durch Fehlwürfe im Restmüll kommt es immer wieder zu Bränden in Sammelstellen.“

So gelingt die richtige Entsorgung im Betrieb:

Defekte Geräte und Akkus keinesfalls in den Restmüll entsorgen!

Sie müssen bis zur Entsorgung unbedingt – auch von anderen Batteriesystemen – getrennt gelagert werden.

Auf Grund der Berst- und Brandgefahr am besten in einem feuerbeständigen, nicht luftdicht abgeschlossenen baumustergeprüften Entsorgungscontainer sammeln, der für Gefahrguttransport geeignet ist.

Beim Lagerort Fluchtwege beachten (mögliche Verrauchung von Arbeitsplätzen). Es sollte außerdem ein Rauchmelder vorhanden sein.

Größere, leistungsstarke Lithium-Akkus einzeln aufbewahren.

Da Batterien niemals vollständig entladen werden, die Pole gegen Kurzschluss sichern (z. B. Isolierband)

„Betriebe sollten Kontakt mit Entsorgungsunternehmen oder Rücknahmesystemen der Hersteller aufnehmen“, empfiehlt Giehser und Drobits ergänzt, dass „sie sich auch bezüglich der Lagerung und Entsorgung von Geräten mit Lithium-Akkus ausführlich beraten lassen sollten.“ Auf diese Weise könne ein individuelles und geeignetes Sammelkonzept für den Betrieb erarbeitet werden.

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04.08.2020

Unwetter mit Starkregen – Tipps bei Aquaplaning

Unwetter mit Starkregen – Tipps bei Aquaplaning Unwetter mit Starkregen – Tipps bei Aquaplaning

In den nächsten Tagen sind wieder heftige Sommergewitter angesagt, die Autolenker aus dem Nichts überraschen und zur tückischen Unfallursache werden können: Bei Starkregen besteht akute Aquaplaning-Gefahr. "Wenn es zum 'Aufschwimmen' der Reifen auf dem Wasserfilm auf der Fahrbahn kommt, verlieren die Pneus den Kontakt zur Straße – das beste Auto ist plötzlich nicht mehr lenkbar. Das kann schon bei Geschwindigkeiten ab 80 km/h passieren, je schlechter das Profil, je breiter die Reifen, desto eher kommt es zu Aquaplaning", erklärt Georg Scheiblauer, Leiter des ÖAMTC Fahrtechnikzentrums in Teesdorf. "Wichtig ist in dem Fall, Ruhe zu bewahren und die Lenkung in Fahrtrichtung zu halten. Die meisten Unfälle ereignen sich bei Aquaplaning durch falsche und vor allem überhastete Reaktionen."

Achtsamkeit und Kontrolle hinter dem Steuer – Fahrbahn im Blick behalten

"Wichtig bei starkem Regen ist, Fahrbahn und -spuren im Blick zu behalten, die Geschwindigkeit zu reduzieren, sowie hastige Brems-oder Lenkmanöver zu unterlassen. Dank ABS ist eine Notbremsung in einer solchen Gefahrensituation zwar deutlich harmloser als noch mit älteren Autos. Dennoch steigt die Unfallgefahr", so Scheiblauer. Automatik-Fahrer sollten sich zudem auf die Lenkung konzentrieren und nicht versuchen, die Fahrstufe herauszunehmen.

"Gerade beim Spurwechsel und Überholen gilt es, besonders vorsichtig zu agieren, wenn man mit einer Fahrzeugseite in eine Spurrille gerät", sagt der Fahrtechnik-Profi. "Dabei kann es zur häufigsten Form kommen, dem einseitigen Aquaplaning: Das Auto beginnt in die Richtung der Spurrille stark zu ziehen. Dieses Ziehen ist mit einem starken Seitenwind vergleichbar. Richtig reagiert man in dieser Situation, indem man das Lenkrad mit beiden Händen fest hält und dem Ziehen damit entgegenwirkt." Hilfreich sind in jedem Fall gute Reifen: Im Idealfall haben die Pneus mindestens vier, keinesfalls aber unter drei Millimeter Profil. Zusammenfassend sollte man bei Aquaplaning folgende Tipps beherzigen:

* Ruhe bewahren und den Fokus konzentriert auf die Fahrbahn richten.

* Überholmanöver und Spurwechsel unbedingt vermeiden.

* Die Kupplung treten, bei Automatikgetriebe runter vom Gas.

* Das Lenkrad mit beiden Händen festhalten, weiter in die gewünschte Fahrtrichtung lenken.

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11.02.2020

Wohneigentum: Viele Mieter überschätzen Probleme beim Immobilienkauf

Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen.

Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Das legen die Ergebnisse der aktuellen Wohntraumstudie der Interhyp AG nahe. Im Rahmen einer Erhebung unter 2.600 Immobilieneigentümern und Mietern wurden die Ängste von Mietern rund um den Wohneigentumserwerb mit den tatsächlichen Erfahrungen von Käufern und Bauherren verglichen. „"Wer eine Immobilie kaufen möchte, macht sich vorab viele Gedanken. Für die Befragten, die den Schritt gewagt haben, stellten sich Bedenken jedoch oft als unbegründet heraus"“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin beim Baufinanzierungsvermittler Interhyp. Die Baufinanzierungsexpertin stellt dabei aber klar: „"Ein Immobilienkauf sollte immer wohlüberlegt sein."“ Um auf der sicheren Seite zu sein, rät die Expertin zu einer vorsichtigen Kalkulation.

Die Befürchtungen betreffen sowohl finanzielle Aspekte als auch Themen wie den Kauf selbst oder die Marktlage. Laut Studie glauben im Schnitt 84 Prozent der Mieter, dass die hohe Nachfrage das Finden einer geeigneten Immobilie erschwert. Im Nachgang sagen aber nur 24 Prozent der Eigentümer, dass sie kein Objekt finden konnten, das ihren Vorstellungen entsprach, und dass sie deshalb Kompromisse eingehen mussten.

Diskrepanzen gibt es auch bei der Finanzierung. Laut Studie fürchten 83 Prozent der Mieter eine hohe finanzielle Belastung durch den Kredit. Bei den Käufern war eine hohe Darlehensbelastung bei 32 Prozent tatsächlich ein Thema. Und während 68 Prozent der Mieter im Vorfeld die Finanzierung als kompliziert einschätzen oder Angst vor Fehlern haben, bestätigen im Nachhinein nur 12 Prozent der Eigentümer diese Erfahrung. Mirjam Mohr: „"Vielen Mietern ist nicht bewusst, dass sich die aktuell niedrigen Kreditzinsen von oft unter einem Prozent sehr günstig auf die Gesamtbelastung auswirken."“ Dennoch sei es auch im Zinstief weiterhin wichtig, die Finanzierung wohlüberlegt zu gestalten und, etwa im Gespräch mit einem Baufinanzierungsexperten, die finanziellen Möglichkeiten genau einzuschätzen. Das bedeutet zum Beispiel für Eigennutzer, die Einnahmen und Ausgaben genau zu ermitteln. Kapitalanleger sollten bei ihrer Kalkulation die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu erzielbaren Mieten beachten.

Wie aus der Studie außerdem hervorgeht, werden unkalkulierbare Zusatz- und Nebenkosten mit 79 Prozent häufiger angenommen, als sie auf Käufer tatsächlich zugekommen sind (30 Prozent). Zudem sorgen sich 71 Prozent, dass ein vereinbarter Preis nicht eingehalten wird – was in der Realität in 15 Prozent der Fälle eingetreten ist.

Expertin Mirjam Mohr rät auch angesichts dieser Zahlen, das Thema Kosten weiterhin ernst zu nehmen. „"Besonders beim Kauf von Bestandsimmobilien mit Umbaumaßnahmen oder beim Bau in Eigenregie kann eine zu knappe Kalkulation problematisch werden. Die Studie zeigt, dass eine nicht passgenaue Kalkulation und unerwartete Kosten in etwa jedem dritten Fall vorkommen und der Immobilienerwerb dann teurer wird als geplant. Wer von Anbeginn realistisch kalkuliert und den Kauf oder Bau sowie die Kreditsumme entsprechend plant, kann eine Nachfinanzierung von vornherein umgehen."“

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14.05.2020

DIE NACHT DER MUSICALS - TOUR 2021

Nach vielen erfolgreichen Tourneen mit ausverkauften Hallen und begeistertem Publikum kommt Die Nacht der Musicals auch 2021 wieder nach Österreich. Mit einem immer neuen und abwechslungsreichen Programm, begeisterte die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten bereits mehr als 2 Millionen Besucher.

Das Programm lässt die Herzen der Musicalfans höher schlagen. In einer zweieinhalb stündigen Show präsentieren herausragende Sänger eine bunte Mischung der berühmtesten Musical Highlights aus Tanz der Vampire, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Cats, um nur einige von ihnen zu nennen.

Natürlich dürfen auch aktuelle Musicals an diesem Abend nicht fehlen. Die Songs „This is me“ und „Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“, sorgen für Gänsehautmomente beim Publikum. Eine spannende Geschichte zum Staunen und Mitfiebern, voll Liebe und Dramatik.

Das Musical Rocky mit Hymnen wie Eye of the Tiger und die Disney-Musicals Frozen und Der König der Löwen werden das Publikum begeistern!

Aber auch Rock-Musicals wie We Will Rock You, zu den Songs von Queen und das Musical von Udo Lindenberg sind mit im Programm. Hinterm Horizont, eine Hommage an den großartigen Musiker, beschreibt die Liebesgeschichte zwischen ihm und dem “Mädchen aus Ostberlin“.

Erleben Sie live, wie das Phantom der Oper Christine seine Liebe gesteht und die Samtpfoten aus Cats mit Memories wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen.

Die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk Ich war noch niemals in New York lädt zum Mitklatschen und Mitsingen ein und ist ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Musicalgala.

Gefeierte Stars der Originalproduktionen entführen die Zuschauer in eine bunte und glitzernde Traumwelt. Unterstützt werden die herausragenden Darsteller durch die hervorragenden Tänzer der Broadway Musical & Dance Company. Aufwändige Choreografien, farbenfrohe Kostüme und ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept garantieren einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt.

Link zum Impressionsvideo 2020: https://www.youtube.com/watch?v=rU6pQaDMU7o

03.01.2021 – Bad Ischl, Kongress- u. TheaterHaus, Beginn 19:30 Uhr

04.01.2021 – Linz, Brucknerhaus, Beginn 20:00 Uhr

05.01.2021 – Amstetten, Johann-Pölz-Halle, Beginn 19:30 Uhr

12.01.2021 – Steyr, Stadttheater, Beginn 20:00 Uhr

13.01.2021 – Vöcklabruck, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

14.01.2021 – Wiener Neustadt, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

15.01.2021 – Wels, Stadttheater, Beginn 19:30 Uhr

16.01.2021 – Kufstein, Stadtsaal, Beginn 20:00 Uhr und

17.01.2021 – Lienz, Stadtsaal, Beginn 19:30 Uhr

Kartenvorverkauf: österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 /22 15 23, Webshop: kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Pura Vida
28.10.2019

Gastronomen drohen hohe Strafen bei Verstoß gegen Rauchverbot

Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit

Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie tritt mit 1. November 2019 in Kraft – ohne weitere Ausnahmeregelungen. Die D.A.S. Rechtsschutz AG klärt darüber auf, dass ab dem Zeitpunkt auch das Rauchen von Shishas und E-Zigaretten in geschlossenen Räumen verboten ist. Umgestaltete Freiflächen wie Terrassen oder Gastgärten können als geschlossene Räume gewertet werden und so ein Problem für Wirte darstellen. Die Räumlichkeiten müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Die Nichteinhaltung der Bestimmungen kann zu hohen Strafen führen. Bei Lärmbelästigung können Anrainer zivilrechtlich gegen Gastronomiebetreiber vorgehen. In diesem Jahr wurde das Alterslimit für Rauchen österreichweit auf 18 Jahre angehoben.

Die Einführung eines generellen Rauchverbots in der österreichischen Gastronomie wurde lange diskutiert und oft verschoben. Mit 1. November ist es aber soweit: Rauchen ist ab dann in Gastronomie- und öffentlich zugänglichen Bereichen verboten.

„Auch die Nutzung von Shishas ist ab diesem Zeitpunkt in geschlossenen Räumen verboten. Genauso wie der Konsum von Ersatzprodukten wie Shiazo-Steinen und E-Zigaretten“, so Johannes Loinger, CEO der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Zusätzlich wurde in diesem Jahr das Jugendschutzgesetz für Raucher verschärft. So dürfen Jugendliche erst ab 18 Jahren rauchen.“

Unzureichende Kennzeichnung wird teuer

Das Rauchverbot ist in allen betroffenen Räumen durch den Hinweis „Rauchen verboten“ oder durch andere Symbole – etwa Piktogramme – zu kennzeichnen. Die richtige Kennzeichnung stellt nach dem Gesetz eine Obliegenheitspflicht dar. Eine falsche oder fehlende Kennzeichnung kann eine Verwaltungsstrafe bis zu 2.000 Euro und im Wiederholungsfall sogar bis zu 10.000 Euro nach sich ziehen. „Aufpassen müssen Gastronomen auch darauf, dass bisherige Hinweisschilder, die einen Raucherraum gekennzeichnet haben, entfernt werden. Ansonsten ist die Kennzeichnung nicht korrekt“, erklärt der Vorsitzende des D.A.S. Vorstandes.

Umgestaltung von Freiflächen kann Probleme verursachen

Auf Freiflächen, wie etwa Terrassen oder in Gastgärten darf weiterhin geraucht werden. Wirte die diese Flächen so umgestalten, dass sie ihren Gästen Schutz vor Witterung, Hitze oder Kälte bieten, können jedoch dadurch Probleme bekommen. „Die getroffenen Maßnahmen können nämlich dazu führen, dass die Freifläche als geschlossener Raum gewertet wird. Um keine Probleme mit dem neuen Rauchverbot zu bekommen, sind diese Umbauten im Einzelfall zu prüfen“, rät Loinger.

Für Hotels gilt eine Ausnahme: In dafür eigens eingerichteten Nebenräumen darf weiterhin geraucht werden. Allerdings nur, wenn dort keine Speisen oder Getränke konsumiert oder hergestellt werden.

Anrainer können zivilrechtlich gegen Gastronomiebetreiber vorgehen

Sollte es für Anrainer durch die im freien Rauchenden zu laut werden, können sie Anzeige gegen die Gäste bei der Polizei einbringen. „Aber auch die Wirte könnten zur Verantwortung gezogen werden“, weiß der CEO.

Um das Ausmaß der Belästigung festzustellen, kann die zuständige Behörde ein Verfahren einleiten und die Erstellung eines Gutachtens beauftragen. Neben der Vorverlegung der Sperrstunde aufgrund der Gewerbeordnung können lärmende Gäste auch zu zivilrechtlichen Ansprüchen der Anrainer gegen den Betreiber führen.

„Vor allem bei größeren Nachtlokalen können Raucher vor den Lokalen zu einem Problem für die Gastronomen werden. In Wien sind bereits Kontrollen des Marktamtes angekündigt worden. Ob es noch Ausnahmeregelungen für spezielle Betriebe geben wird und ob Shisha-Bars zusperren müssen, werden die Praxis und die nächsten Monate zeigen“, so Loinger.

Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit

Einige Gastronomen haben beim Verfassungsgerichtshof um die Aufhebung der Rauchverbotsbestimmungen angesucht. Sie orteten eine verfassungswidrige Einschränkung ihrer Erwerbsfreiheit. Im Verfassungsgerichtshof (VfGH)-Beschluss vom 3. Oktober wurde der Antrag jedoch zurückgewiesen. „Für den VfGH war ausschlaggebend, dass Rauchen und auch Passivrauchen gesundheitsschädlich sind. „Die Gesundheit der Menschen wurde vom Gericht somit über die Erwerbsfreiheit gestellt“, erklärt Loinger.

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07.04.2020

Maskenpflicht in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht aber im Gesundheitsbereich!

Dass in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrsche, nicht aber im Gesundheitsbereich, sorgt bei der Österreichischen Ärztekammer für Unverständnis. Dass in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrsche, nicht aber im Gesundheitsbereich, sorgt bei der Österreichischen Ärztekammer für Unverständnis.

Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal sind besonders gefährdet. Sie stehen in der ersten Reihe und haben täglich mit kranken Patienten zu tun. Eine allgemeine Maskenpflicht schütze das vis-a-vis, im Gesundheitsbereich seien das die Patienten und Mitarbeiter. „Angehörige des Gesundheitswesens können als Multiplikatoren gelten und die könnten die Patienten anstecken“, sagt Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer.

„Dass die Maskenpflicht neben den Supermärkten nun auch künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, aber der Gesundheitsbereich weiterhin ausgespart wird, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Harald Mayer, Vizepräsident und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte der Österreichischen Ärztekammer. Mayer fordert daher die Politik auf, auch in diesem Bereich eine klare gesetzliche Regelung zu treffen. „Nachdem es derzeit offenbar in der Verantwortung der Spitalsträger liegt, ob Patienten Schutzmasken tragen, ersuchen wir die Träger eine Maskenpflicht in den Spitälern einzuführen - immerhin handelt es sich hier um einen systemrelevanten Bereich und das Personal darf nicht erkranken“, betont Mayer.

„Die Maskenpflicht muss auch auf Ordinationen ausgeweitet werden“, fordert Johannes Steinhart, ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte. „Es muss alles getan werden, um das Ansteckungsrisiko für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu minimieren“, betont Steinhart. Zugleich weist er darauf hin, dass zur Risikominimierung auch die Ausstattung mit hochwertiger Schutzausrüstung in ausreichender Menge durch die öffentliche Hand gehört – ebenso wie die unverzügliche Information über Corona-Testergebnisse durch die Behörden.

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26.08.2019

Junior Alpbach Workshop zum Thema „Fake News"

Die Teilnehmer*innen des Junior Alpbach Workshops 2019 Die Teilnehmer*innen des Junior Alpbach Workshops 2019

Junior Alpbach, ein seit 21 Jahren erprobtes Format im Rahmen der Technologiegespräche des Europäischen Forums Alpbach zur Vermittlung von Wissenschaft und Technologie an junge Menschen, widmete sich am Freitag, 23.08.2019 mit einem Workshop, der von Barbara Weitgruber, Sektionsschefin für wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Bildung, eröffnet wurde, der brandheißen Thematik „Fake News“.

Das Internet und insbesondere die Sozialen Medien haben es erstmals in der Geschichte der Menschheit möglich gemacht, dass jeder seine Stimme im Netz erheben und seine Botschaften verbreiten kann, was zu einer enormen Demokratisierung der medialen Produktionsverhältnisse führte. Innerhalb nur weniger Jahre hat diese Autorenschaft für jedermann aber auch seine gefährliche Kehrseite zum Vorschein gebracht. Wir sind quasi in einem „postfaktischen Zeitalter“ angekommen, wo man bei der Fülle an gezielter Falschinformation kaum mehr weiß, wem man noch vertrauen kann. Dazu kommt, dass die psychologische Disposition des Menschen á priori auf guten Glauben programmiert ist und damit die längst notwendige kritische Prüfung von Information verhindert. Gleichzeitig ermöglichen es die sozialen Plattformen, dass Gerüchte und Halbwahrheiten in Windeseile Verbreitung rund um die Welt finden. „Fake News“ ist ein riesiges Problem, dem sich unsere aufgeklärten Staaten mit Aufklärung und Bildung verstärkt widmen müssen.

„Durch die flächendeckende Einführung der verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“ für alle Schulen der Sekundarstufe 1 wird jedes Kind auch mit diesem Phänomen konfrontiert. Im Mittelpunkt des neuen Unterrichtsfaches steht dabei die reflektierte Verwendung von Medien und Technik. Die Förderung einer kritischen Haltung ist für die Problematik rund um Fake News mehr als zentral“, so Barbara Weitgruber, die Leiterin der Sektion Forschung im BMBWF.

„Fake News“ in der Praxis – internationale Erfahrungsberichte und Demonstrationen

Organisiert wurde der diesjährige Workshop durch das Center for Digital Safety & Security des AIT Austrian Institute of Technology und der Wissenschaftskommunikationsplattform ScienceClip.at, einer Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer (BMLV) und dem Office of Science and Technology Austria (OSTA) an der Österreichischen Botschaft in Peking.

Die erste Station des Junior Alpbach Workshops war der Turnsaal der Hauptschule Alpbach, wo die jungen Teilnehmer*innen an einer Live-Vorführung rund um die Manipulation von Daten und mobilen Geräten teilnahmen, bei der Manfred Schleinzer, Bereichsleiter in der Abteilung Cyber Defense & ICT Security im BMLV, demonstrierte, welche Technologien für Deep Fakes heute bereits eingesetzt werden.

Manfred Schleinzer: „Sicherheit und Bildung sind zwei starke emotionale Themen, die in breiten Bevölkerungskreisen persönliche Betroffenheit auslösen und die Bereitschaft, sich im Rahmen attraktiver Strategien aktiv einzubringen, stark erhöhen. Schülerinnen und Schüler sollen – wie alle Betroffenen Teile der Gesellschaft – nachhaltig für das Thema Informationstechnologie im Allgemeinen und Cyber Sicherheit im Speziellen begeistert werden, um nachhaltig sicherzustellen, dass nicht nur ausreichend qualifizierte junge, talentierte Menschen bereitstehen, um den europäischen Wirtschafts- und Cyber-Raum zu schützen und konkurrenzfähig zu halten, sondern auch die Gesellschaft in weiten Teilen für diese Herausforderung sensibilisiert und ermutig wird, sich aktiv diesen Herausforderungen zu stellen und mitzuwirken. Nur wenn es uns gelingt, einen nachhaltigen, permanenten Transfer zwischen den Wissensträgern unserer Gesellschaft in Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ausbildungssektor zu initialisieren und auszubauen, können wir die Chance dieser „Digitalisierung“ zeitnah bestmöglich wahrnehmen.“

Im Anschluss an die Vorführung wurden die in Gruppen eingeteilten Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren durch Kerstin Kotal und Jessica Braunegger von ScienceClip.at mit professioneller Interviewtechnik vertraut gemacht, um später ihre erarbeiteten Fragestellungen in Video-Interviews mit den Vortragenden des Workshops aufzuzeichnen.

Zwei Impulsreferate von Helmut Leopold, Leiter des Center for Digital Safety & Security am AIT, und Philipp Agathonos, Direktor des Office for Science and Technology Austria an der Österreichischen Botschaft in Peking, gaben den Teilnehmer*innen des Workshops detaillierte und praxisnahe Einblicke in die breite Thematik von „Fake News“. So kamen ausgehend von Chancen und Gefahren des Internets verschiedene Erscheinungsformen von „Fake News“ zur Sprache, mit Hinweisen, welche Gegenmaßnahmen gegen Desinformation ergriffen werden können. Auch Big Data am Bespiel der Volksrepublik China (z.B. Social Rankings) sowie Fragen der Ethik, des Identitätsdiebstahls und des Schutzes der Privatheit – und damit auch Tipps rund um den Umgang der „Digital Natives“ mit ihren allgegenwärtigen Devices und Services – wurden erörtert.

Helmut Leopold: „Heute birgt das Internet für unsere digitalisierte Gesellschaft Segen und Fluch gleichermaßen. Unbegrenzten Möglichkeiten auf der einen Seite stehen Gefahren und Risiken vielfältigster Ausprägungen auf der anderen Seite gegenüber. Für welche Seite wir uns entscheiden liegt in der Art, wie wir das Internet benutzen. Dafür braucht es eine Medienkompetenz, die es für jede Nutzerin und jeden Nutzer von früher Kindheit an zu entwickeln gilt. Nur so kann ein grundlegendes Verständnis dafür aufgebaut werden, wie wir Inhalte heute bzw. künftig online nutzen, bewerten und verteilen.“

Philipp Agathonos: „China bezeichnete kürzlich Big Data als die Diamantenmine des 21. Jahrhunderts und investiert Milliarden in Forschung und Entwicklung. In China gibt es einen gesellschaftlichen Konsens, dass öffentliche Stellen Zugriff auf private Daten haben sollen. Wir müssen in Europa rasch den Spagat zwischen dem Schutz unserer privaten Daten und der Bereitstellung dieser kostbaren Ressource an unsere Forschung und Entwicklung meistern, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu behalten.“

Learning by doing – Jugendliche probieren Wissenschaftsjournalismus aus

Die Workshop-Gruppen erarbeiteten dann auf Basis des Gesehenen und Gehörten sowie gemachter eigener Erfahrungen ihre Interview-Leitfäden. Ziel war eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik, um möglichst viele Perspektiven in die Fragenentwicklung einfließen zu lassen. Die mit Unterstützung von ScienceClip.at gefilmten und aufgezeichneten Interviews mit den Vortragenden sollen den in diesem Tagesprojekt erarbeiteten Wissenstand der Teilnehmer*innen widerspiegeln. Damit von den gewonnen Einsichten über „Fake News“, mögliche Abwehrstrategien und auch über derzeitige Forschungsschwerpunkte wie z.B. Deep Fake-Forensik unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (AI) auch andere Jugendliche sowie die Allgemeinheit profitieren können, werden die Video-Interviews auch auf der Wissenschaftsplattform ScienceClip.at zur Verfügung gestellt. Mit den Videoinformationen erhalten Jugendliche auch eine Art Richtschnur zur Hand, wie man mit kritischer Quellen- und Autorenprüfung an das Problem der Desinformation herangehen kann.

„Jugendliche informieren sich heute hauptsächlich über Soziale Medien. Umso wichtiger ist es, ihnen das richtige Handwerkzeug mitzugeben, damit sie wahre Informationen von Fake News unterscheiden können. Ich freue mich, wenn der OVE mit seiner Initiative ScienceClip.at dazu beitragen kann, dass Schülerinnen und Schüler die Inhalte der Sozialen Medien kritisch hinterfragen“, so OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel.

Für die Teilnehmer*innen war der Workshop neben der thematischen Schwerpunktsetzung auf eines unserer derzeit größten gesellschaftlichen Probleme auch eine erste intensive Erfahrung mit Wissenschaftsjounalismus, den es mit Bezug auf die großen Herausforderungen der Menschheit als Vermittler und Übersetzer von herausgragenden Forschungsleistungen heute dringender braucht denn je. Der Junior Alpbach Workshop versteht sich zudem als Appell, künftig Medienkompetenz und Fähigkeiten zur Entwicklung einer digitalen Literalität schon ab der Sekundarstufe unseres Schulwesens zu vermitteln, damit nachfolgende Generationen erfolgreich in unsere komplexen Informationsgesellschaften hineinwachsen können.

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17.05.2020

Die Jungen im toten Winkel

Die Schulen starten, Lehrstellen fehlen: Wir haben den jungen Menschen in der Corona-Krise viel abverlangt. Jetzt sollte die Regierung sie nicht aus den Augen verlieren. Die Schulen starten, Lehrstellen fehlen: Wir haben den jungen Menschen in der Corona-Krise viel abverlangt. Jetzt sollte die Regierung sie nicht aus den Augen verlieren.

Im Nachhinein sind alle klüger, heißt es jetzt so oft. Nach Ischgl. Nach dem Kleinwalsertal. Retrospektiv betrachtet lässt sich vieles schnell auf den Punkt bringen und erklären, welche Maßnahmen richtig und welche falsch waren.

Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung der Meinung ist, dass gesundheitspolitisch vieles von der Regierung bis dato richtig gemacht worden ist, um das Coronavirus möglichst gut einzudämmen, wird man eine wirklich ernstzunehmende Bilanz frühestens im Jahresverlauf ziehen können, wenn die Übersterblichkeit zu sehen ist. Umso wichtiger ist es jetzt, damit zu beginnen, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen langsam, aber sicher viel breiter und lauter zu diskutieren. Dazu gehört ein ordentlicher Fokus auf die Jungen gelegt.

Wenn das AMS warnt, dass ein gutes Drittel der Lehrstellen in Österreich in Gefahr ist (statt 30.000 gibt es nur noch 20.000) und es allein in Tirol im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent weniger offene Lehrstellen gibt, dann müssen alle Alarmglocken schrillen. Hier darf man nicht erst im Nachhinein klüger sein und draufkommen, dass man eine ganze Generation „verloren“ hat. Es darf nicht passieren, dass man erst reagiert, wenn es fast schon zu spät für eine Schadensbegrenzung ist.

So wie bei der Kultur, wo die Regierung erst einen Fahrplan präsentierte, als es nicht mehr anders ging. Die Jungen haben, obwohl ihr Risiko, an Corona schwer zu erkranken, gering ist, sehr empathisch und im Sinne einer Solidargemeinschaft alle Maßnahmen mutig mitgetragen. Im Home-Schooling leisteten sie Großartiges, wie im Übrigen auch viele Schulen.

Die Jüngsten kehren am Montag zu Tausenden in die Klassen zurück, im Vertrauen darauf, dass alles gut wird. Für alle gilt eine gesetzliche Ausbildungspflicht bis 18 Jahre. Diese Chance sollte nicht vertan werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Liane Pircher
01.06.2020

Der Event-Branche mit 140.000 Beschäftigten steht das Wasser bis zum Hals

Ein Wirtschaftszweig, den die Corona-Krise besonders hat getroffen hat, ist die Event-Branche. Seit 16. März steht das Geschäft der Veranstalter, Musiker, Bühnenbauer, Zeltaufsteller, TV-, Licht- und Tontechniker oder Caterer praktisch still. Staatliche Unterstützung haben die Betroffenen bis jetzt nicht erhalten. „Bei uns ist noch kein einziger Euro angekommen“, kritisiert Günther Polder, Geschäftsführer der auf Fernseh-Außenübertragungen und -aufzeichnungen spezialisierten Firma Euro TV Production GmbH aus St. Veit an der Gölsen im Bezirk Lilienfeld. Er ist Sprecher einer Branche, die in der Wirtschaftskammer in verschiedenen Sparten organisiert ist, nun aber mit ihren Anliegen und Forderungen geschlossen auftreten will.

In einem Interview mit der Wochenzeitung „medianet“ macht Polder seinem Ärger über die Versäumnisse Luft. „Wenn wir die gesamte Event- und TV-Branche hernehmen, brauchen wir uns auch vor einer AUA nicht zu verstecken“, sagt er. Denn zusammengerechnet seien in diesem Wirtschaftssektor in Österreich rund 140.000 Personen beschäftigt. Doch während man mit der Fluggesellschaft über ein Rettungspaket verhandle, „redet man mit uns überhaupt nicht.“

Dabei geht es für viele Unternehmen, die im Veranstaltungswesen arbeiten und nach einer IHS-Studie aus 2017 eine jährliche Wertschöpfung von 8,9 Milliarden Euro generieren, um das nackte wirtschaftliche Überleben. „Bis auf Pressekonferenzen und Floskeln kommt nichts. Fakt ist, dass spätestens in drei, vier Wochen die ersten Insolvenzen eintreten werden“, warnt Polder.

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04.08.2020

Berechtigte Skepsis

Oö. Volksblatt Christian HAUBNER Oö. Volksblatt Christian HAUBNER

Der Verdacht, dass es Internet-Giganten mit dem Datenschutz nicht ernst nehmen und sogar Daten illegal abgreifen, steht immer wieder im Raum. Gerade China hat überdies bereits bewiesen, dass es geistiges Eigentum mitunter wenig respektiert. Auch wenn es natürlich um beinharte wirtschaftliche Interessen geht:

US-Präsident Donald Trumps Skepsis ist im Fall der chinesischen Plattform TikTok durchaus berechtigt. Dies gilt umso mehr, als über soziale Netzwerke versucht wird, Menschen im großen Stil zu verunsichern und zu belügen. So genannte Troll-Fabriken in China, Russland & Co. stehen im Verdacht, selbst US-Wahlen manipuliert zu haben und über digitale Kanäle mehr denn je Einfluss auf westliche Demokratien nehmen zu wollen.

IT-Infrastruktur und weitverbreitete Computerprogramme können immer auch Spionagewerkzeuge sein. Neben den USA zeigen sich daher auch einige europäische Staaten sehr zurückhaltend beim Einsatz etwa von Netzwerk-Komponenten des chinesischen Herstellers Huawei.

Apropos Europa: Auch US-Internet-Riesen sind schon mit ausgeprägter Datensammelleidenschaft aufgefallen und haben wenig Freude mit strengen EU-Datenschutzrichtlinien. Eigene europäische Technologien sind da wichtiger denn je.

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24.05.2020

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen Soziale Isolation erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod aus allen Ursachen

Neuen Untersuchungen zufolge haben sozial isolierte Menschen ein um mehr als 40 % höheres Risiko, einen kardiovaskulären Vorfall wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden als diejenigen, die sozial integriert sind.

Die deutsche Studie, die auf dem virtuellen Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) vorgestellt werden soll, ergab, dass Menschen, die sozial isoliert sind, mit fast 50 % höherer Wahrscheinlichkeit an irgendeiner Ursache sterben.

Die im Rahmen der Heinz-Nixdorf-Recall-Studie (HNR) unter der Leitung von Dr. Janine Gronewold und Prof. Dirk M. Hermann vom Universitätsklinikum Essen durchgeführte Studie analysierte die Daten von 4.316 Personen, die zwischen 2000 und 2003 rekrutiert wurden.

Die Teilnehmer nahmen ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung an der Studie teil und wurden im Durchschnitt 13 Jahre lang verfolgt. Zu Beginn der Studie wurden Informationen über verschiedene Arten der sozialen Unterstützung gesammelt, wobei die soziale Integration anhand des Familienstands und des Zusammenlebens, des Kontakts zu engen Freunden und Verwandten sowie der Mitgliedschaft in politischen, religiösen, gemeinschaftlichen, sportlichen oder beruflichen Organisationen bewertet wurde.

"Wir wissen seit einiger Zeit, dass das Gefühl der Einsamkeit oder der fehlende Kontakt zu engen Freunden und Familie Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben kann", kommentierte Dr. Gronewold. "Was uns diese Studie zeigt, ist, dass starke soziale Beziehungen für die Herzgesundheit von großer Bedeutung sind, ähnlich der Rolle klassischer Schutzfaktoren wie ein gesunder Blutdruck, akzeptable Cholesterinwerte und ein normales Gewicht."

Professor Jöckel, einer der PI des HNR, fügt hinzu: "Diese Beobachtung ist von besonderem Interesse in der gegenwärtigen Diskussion über die COVID-19-Pandemie, bei der die sozialen Kontakte in den meisten Gesellschaften erheblich eingeschränkt sind oder waren."

Während der Nachbeobachtung gab es 339 kardiovaskuläre Vorfälle. Unter den Studienteilnehmern gab es 530 Todesfälle. Nach Erkundung anderer Faktoren, die zu diesen Ereignissen und Todesfällen beigetragen haben könnten, wurde festgestellt, dass ein Mangel an sozialer Integration das zukünftige Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 44 % und das Risiko für Todesfälle aus allen Ursachen um 47 % erhöht. Ein Mangel an finanzieller Unterstützung war mit einem um 30 % erhöhten Risiko von kardiovaskulären Vorfällen verbunden.

"Dies ist offensichtlich ein besorgniserregendes Ergebnis, insbesondere in diesen Zeiten anhaltender sozialer Distanzierung", schloss Dr. Gronewold.

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21.07.2020

Generationenkonflikt im Intimbereich: Vor allem Ältere bevorzugen Komplettrasur

Generationenkonflikt im Intimbereich: Vor allem Ältere bevorzugen Komplettrasur Generationenkonflikt im Intimbereich: Vor allem Ältere bevorzugen Komplettrasur

Der Sommer ist in vollem Gange. Frau und Mann tragen kurz - allenthalben nackte Haut. Damit einher geht die alljährliche Gretchenfrage: Nun sag, wie hältst du's mit der Körperbehaarung? Natur pur oder Ganzkörperrasur? Die Erotik-Community JOYclub wollte es genau wissen und hat 2.000 ihrer 3,5 Millionen Mitglieder zu dieser haarigen Angelegenheit befragt. Ergebnis: Vor allem die ältere Generation mag es glatt rasiert - und zwar nicht nur bei sich selbst.

Achseln und Intimbereich bei großer Mehrheit der Befragten haarlos

Das in den letzten Jahren oft beschworene Comeback natürlicher Schambehaarung scheint auszubleiben. 91,1 % der Befragten rasieren sich den Genitalbereich und 86,9 % die Achselhöhlen. Auf Platz 3 der meist rasierten Körperteile landen bei den Frauen mit 85,4 % die Beine und bei den Herren mit 43,7 % die Brust. Den natürlichen Wildwuchs bevorzugen gerade einmal 2,5 % der Befragten.

55,3 % der Frauen und Männer rasieren ihren Intimbereich dabei täglich oder zumindest mehrfach wöchentlich. Interessantes Detail: Ein Viertel beider Geschlechter gibt zu Protokoll, dass sie sich im Sommer häufiger rasieren als im Winter.

Ästhetik und eigenes Wohlbefinden sind Hauptgründe für die Intimrasur

Hauptgrund für die Intimrasur bei Frauen und Männern ist das eigene Mehr an Wohlbefinden, knapp gefolgt von der Überzeugung, dass eine rasierte Körpermitte einfach ästhetischer ausschaut. Während 42,8 % der Männer sich auch rasieren, um der Partnerin zu gefallen, spielt das Imponieren nur für jede vierte Frau (26,4 %) eine Rolle.

Hollywood Cut ist klarer Favorit

Was den Look der Intimfrisur betrifft, sind sich die JOYclub-Mitglieder weitestgehend einig: Mit 73 % liegt die Komplettrasur, der sogenannte Hollywood Cut, klar in Front. Auf den Plätzen folgen mit rund 7 % der Brazilian Cut, bei Männern auch Irokese genannt - ein schmaler Streifen auf dem Schambein. Immerhin jede*r Zehnte lässt Ihrer/seiner Kreativität freien Lauf und wechselt Formen und Schnitt regelmäßig.

Getreu dem Motto "Wie bei mir, so bei dir!" erwarten die Befragten auch vom anderen Geschlecht den Griff zum Rasierer. Frauen mögen es bei Männern allerdings eher gestutzt (47,7 %) als komplett Nackedei (45,5 %), Männer bei Frauen eher vollkommen stoppelfrei (51 %) als nur getrimmt (32 %).

Haariger Generationenkonflikt

Filtert man die Ergebnisse nach Altersstufen, zeichnet sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Generationen ab. 73,4 % der Damen zwischen 46 und 55 Jahren lassen kein gutes und auch kein schlechtes Haar an ihrem Intimbereich, während bei den Youngstern von 18 bis 25 Jahren nur 57,4 % den Kahlschlag bevorzugen. Bei den Männern um die 50 rasieren sich 70 % komplett, während es bei den Mittzwanzigern nur 59,5 % stoppelfrei mögen. Auch finden nur 5 % der älteren Männer weibliche Schamhaare sexy. Bei der jungen Generation sind es mit 13,5 % fast dreimal so viele.

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09.07.2020

Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check

Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check Gewittergefahr: Experten raten zum regelmäßigen Blitzableiter-Check

Nach den Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat das Gewitterpotenzial in Österreich in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent zugenommen. Auch Andreas Iser, Geschäftsführer der Firma Eltro Blitzschutzanlagenbau in Steinabrückl bei Wiener Neustadt und als Blitzschutzexperte Vorsitzender des Arbeitsausschusses Blitzschutz und Erdung in der Wirtschaftskammer Österreich, stellt fest, dass viele Gewitter heute anders ablaufen als in der Vergangenheit. „Was sich verändert hat, ist auf den Wetterkarten des Blitzortungssystems ALDIS klar ersichtlich: Gewitter sind regionaler geworden. Sie gehen in einem kleineren Umkreis nieder, aber mit mindestens gleich hoher Intensität, was die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags erhöht“, erklärt Iser dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Um die Gefahr von Gewittern wissen auch private Hausbesitzer. „Insbesondere in den äußeren Blitzschutz wird beim Hausbau investiert“, so Iser. Mit einem vom Fachbetrieb gestalteten Erdungssystem soll der Blitzstrom gegen die Erde abgeleitet und im Erdreich großflächig verteilt werden. „Österreichweit haben wir 100 Mitglieder in unserem Ausschuss, 20 davon sind aus Niederösterreich – nahezu alle beschäftigen sich mit dem Thema Erdungsbau, also mit dem äußeren Blitzschutz.“ Dies nicht zuletzt deswegen, da der innere Blitzschutz, der Überspannungsschutz, von Elektrofachkräften hergestellt wird.

Laut Gesetz muss das Blitzschutzsystem in privaten Haushalten alle zehn Jahre überprüft werden. Hier sieht der Experte sehr wohl Handlungsbedarf. „Ich würde mir eine regelmäßige Überprüfung wünschen, die nicht zuletzt der Sicherheit der Hausbewohner dient“, so Iser, der weiter ausführt: „In der Regel sind es andere Berufsgruppen, wie etwa der Rauchfangkehrer, der nach einem Blitzschutzprotokoll fragt. Dann ist so mancher Hausbesitzer erstaunt, wie lange denn die letzte Prüfung zurück liegt. Wartungsverträge oder Erinnerungsschreiben könnten hier Abhilfe schaffen.“

Die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme unterstreicht auch Friedrich Manschein, Innungsmeister der Elektro-, Alarm- und Kommunikationstechniker in der NÖ Wirtschaftskammer: „Der Blitzschutz ist natürlich in erster Linie Personenschutz. Aber auch der Sachschaden, der durch Blitz entsteht und mit einem ordentlichen Blitzschutz vielleicht hätte verhindert werden können, ist enorm.“

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09.07.2020

Reisewarnungen: Quarantäne muss einkalkuliert werden

Reisewarnungen: Quarantäne muss einkalkuliert werden Reisewarnungen: Quarantäne muss einkalkuliert werden

Zuerst Serbien und Bosnien-Herzegowina, jetzt Bulgarien und Rumänien – fast täglich verhängt Österreich neue Reisewarnungen. Zurück bleiben verunsicherte Beschäftigte, vor allem jene, die ihren Sommerurlaub in der alten Heimat verbringen möchten, um dort mit ihren Familien zusammen sein zu können. Die AK stellt klar, was Beschäftigte tun müssen und was nicht. Und was der Arbeitgeber darf und was nicht.

+ Wer in ein Land/Gebiet mit den Sicherheitsstufen 5 oder 6 reist, muss entweder nach der Rückkehr nach Österreich 14 Tage in Quarantäne oder muss den Behörden einen negativen Corona-Test vorweisen.

+ Die Quarantäne muss der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin in den Urlaub einkalkulieren, wenn auf Grund der Rechtslage schon vor Antritt der Reise klar war, dass eine 14-tätige Absonderung vorgeschrieben ist.

+ Der Corona-Test kann entweder im Urlaubsland oder am Flughafen gemacht werden und darf bei Wiedereinreise nicht älter als vier Tage sein. Die Kosten trägt der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin. Die AK fordert die Behörden auf, kostengünstige Möglichkeiten der Testung auch an den Grenzübergängen zu gewährleisten.

+ Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin kann nach einem Aufenthalt in einem Gebiet der Stufe 5 oder 6 um einen Test ersuchen, um die Dauer der Quarantäne zu verkürzen. Eine Verpflichtung zum Test besteht jedoch nicht.

+ Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss dem Unternehmen nicht vorab bekannt geben, wo der Urlaub verbracht wird. Die Beschäftigten sind nur verpflichtet, auf Anfrage nach dem Urlaub mitzuteilen, ob sie einem Gebiet der Stufe 5 oder 6 waren.

+ Wer in ein Gebiet/Land der Stufe 5 oder 6 fährt, kann vor der Reise mit dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin Alternativvarianten nach der Rückkehr vereinbaren. So könnte etwa statt der Quarantäne für die Dauer von zwei Wochen, wenn möglich, Homeoffice vereinbart werden. Die Entgeltfortzahlung bleibt dann jedenfalls aufrecht.

+ Es kann nach einem Urlaub keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen geben. Eine Quarantäne ist kein Kündigungs- oder Entlassungsgrund. Sollte es dennoch dazu kommen, kann die Kündigung/Entlassung grundsätzlich wegen Sozialwidrigkeit angefochten werden.

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22.07.2019

Mit Wohnwagen auf Reisen – Gespann-Lenker brauchen Übung, Infos und richtige Utensilien

Mit Wohnwagen auf Reisen – Gespann-Lenker brauchen Übung, Infos und richtige Utensilien Mit Wohnwagen auf Reisen – Gespann-Lenker brauchen Übung, Infos und richtige Utensilien

Wer mit dem Wohnwagen in den Urlaub fährt, sollte nicht nur fahrerisches Geschick mitbringen, sondern unbedingt auch vor der längeren Fahrt geübt haben. "Oft liegen zwischen den Urlaubsfahrten viele Monate. Ein Training ist daher unbedingt nötig", sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC). "Außerdem ist es wichtig, die speziellen Vorschriften für Gespanne im In- und Ausland zu kennen. Sonst kann die Urlaubsfahrt teuer werden." Grundsätzlich dürfen nur solche Anhänger gezogen werden, bei denen die sich aus der Lenkberechtigung und den kraftfahrrechtlichen Gewichtslimits von Zugfahrzeug und Anhänger ergebenden Vorschriften nicht verletzt werden. Wichtig ist etwa auch die Stützlast. Die wesentlichen Angaben dazu finden sich in den Zulassungsscheinen.

Einige wichtige Regeln zum Fahren mit Gespann:

Unterlegkeil: Für jeden Anhänger über 750 kg höchstzulässigem Gesamtgewicht muss mindestens ein Unterlegkeil mitgeführt werden.

Zusatzaußenspiegel: "Ist der Wohnwagen breiter als das Zugfahrzeug, kann man das Straßengeschehen neben und hinter dem Fahrzeug oft nicht ausreichend einsehen. Daher müssen zusätzliche Außenspiegel installiert werden", sagt der ÖCC-Experte.

Sicherungsseil: Hierzulande ist, genauso wie in der der Schweiz und den Niederlanden, sowohl bei leichteren, ungebremsten Anhängern als auch schwereren Anhängern mit Auflaufbremse eine zusätzliche Sicherungsverbindung (z.B. Seil, Kette) vorgeschrieben. Sie soll ein Losreißen des Anhängers verhindern. In Deutschland müssen nur Anhänger mit Auflaufbremse zusätzlich mit einem Abreißseil gesichert werden.

Überstehende Ladung: "Hinten überstehende Ladung, wie z.B. ein Fahrradträger, muss stets deutlich markiert sein", so Experte Mehlmauer weiter. In Österreich ist dafür bei Dunkelheit eine reflektierende Kennzeichnung erforderlich. In Italien beispielsweise ist eine 50x50 cm große, rot-weiß gestreifte, reflektierende Tafel vorgeschrieben.

Blinkkontrolle: Der Lenker muss vom Fahrersitz aus erkennen können, ob die Blinker des Fahrzeuges und des Anhängers funktionieren. Dafür kann eine gesonderte optische oder akustische Kontrolleinrichtung nötig sein – diese ist im Fachhandel erhältlich.

Regeln in beliebten Camper-Destinationen bzw. kuriose Vorschriften im Ausland

Kroatien ist ein beliebtes Ziel für Camper. Genauso wie in Montenegro müssen Gespannlenker hier ein zweites Warndreieck für den Anhänger mitführen. In der Schweiz dürfen Gespanne auf dreispurigen Autobahnen nicht den linken Fahrstreifen benutzen – und in Großbritannien wiederum auf drei- oder mehrspurigen Straßen nicht die rechte Fahrspur. Die Isle of Man darf man mit Wohnwagen gar nicht erst befahren – sie sind dort verboten.

"Auf den Straßen Luxemburgs müssen Gespanne über 3,5 Tonnen bzw. über sieben Meter Länge hinter einem anderen Gespann einen Abstand von mind. 50 Meter einhalten", weiß der Camping-Experte.

Antischlingerkupplung verringert Pendelgefahr – regelmäßig Üben essentiell

Abschließend rät der ÖCC-Experte Gespannlenkern, eine Antischlingerkupplung zu verwenden: Diese Stabilisierungshilfe schwächt die Pendelbewegungen des Wohnwagens bzw. verhindert sie gänzlich. Dadurch verbessert sich das Fahrverhalten, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten, deutlich. Erhältlich ist sie für 200 bis 500 Euro im Fachhandel.

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