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11.09.2020

500 Kleininvestoren ermöglichen Salzwasser-Batteriefertigung

Thomas Krausse, Geschäftsführer Thomas Krausse, Geschäftsführer

BlueSky Energy startet die Fertigung von sauberen und sicheren Batteriezellen in Oberösterreich. Rund 500 Kleininvestoren haben dazu Genussrechte gezeichnet. Mit diesem Kapital wird die Fertigung finanziert, die ursprünglich in China angesiedelt war. Die Produktion findet jetzt komplett im eigenen Land statt und so werden 80 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbare Energien geschaffen. Die Genussrecht-Zeichnungsfrist läuft noch bis 30. September 2020.

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, eine sichere und umweltfreundliche stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Standard-Speicherlösungen von fünf bis 30 Kilowattstunden für private Anwendungen, gewerbliche Speicherlösungen von 30 bis 270 Kilowattstunden und eigens abgestimmte Projektlösungen bis zu mehreren hundert Kilowattstunden sind mit GREENROCK möglich.

Genussrechte bis 30. September

„Die Beteiligung von Kleininvestoren ermöglicht es, die Kerntechnologie aus Asien nach Österreich zu bringen. Wir haben dazu 1.500 Genussrechte zu je 1.000 Euro begeben, mit denen Investoren am künftigen Unternehmenserfolg partizipieren. Bis jetzt haben sich rund 500 Investoren beteiligt. Davon sichern sich viele gleich mehrere Genussrechte. Bis 30. September 2020 läuft noch die Zeichnungsfrist“, erklärt Geschäftsführer Thomas Krausse.

Starke Nachfrage

Ausschlaggebend für die Verlagerung der kompletten Kerntechnologie nach Österreich waren, neben der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Stromspeicher-Lösungen, die Verkürzung der Transportwege sowie eine Reduktion von Lieferengpässen. „Kunden suchen verstärkt nach Alternativen zu Lithium-Ionen-Batterien“, so Krausse. „Wir bauen deshalb eine regionale Fertigung für unsere sauberen Salzwasser-Speicher auf, damit wir so die gestiegene Nachfrage ausreichend befriedigen können. Zusätzlich erfüllen wir auch die Wünsche der Politik, wichtige Kerntechnologien ins eigene Land zu holen“, so Krausse.

Produktion gestartet

Das neue Produktionswerk befindet sich im oberösterreichischen Frankenburg. Für den Aufbau einer Fertigungsstraße sowie für moderne Messtechnik werden rund fünf Millionen Euro investiert, um bis zu 30.000 Batterien auf Salzwasserbasis zu produzieren. „Die ersten Maschinen wurden geliefert und wir haben bereits die ersten Testaufbauten gestartet“, informiert Krausse über den aktuellen Stand. Im ersten Quartal 2021 startet die Serienfertigung. Die Stückzahlen werden sukzessive gesteigert. Krausse geht von jährlich 30.000 Stück innerhalb der nächsten drei Jahren aus. Neue Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Elektrotechnik und Entwicklung werden in Oberösterreich geschaffen

Neu-Entwicklung ermöglicht Kostensenkung

Aktuell vertreibt BlueSky Energy ihre umweltfreundlichen und sicheren Salzwasser Stromspeicher auf vier Kontinenten in 22 Ländern. „Der Erfinder dieser Speicherlösungen hat ursprünglich eine Batterie für eine Mars-Mission entwickelt, die nicht entflammbar oder explosiv, dafür aber berührungssicher und absolut wartungsfrei ist. In der Zwischenzeit handelt sich um ein vielfach erprobtes System, welches sich für Eigenheim und KMU eignet. „Wir arbeiten intensiv mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um unsere Lösungen laufend zu optimieren. Bei unserer neuen Produktion wenden wir einen neu entwickelten Elektrodenprozess an. Dadurch können wir den Wirkungsgrad der Batterie erhöhen, erreichen einfacheres und schnelleres Handling in den Arbeitsschritten und können damit eine potentielle Kostensenkung erzielen“, so Krausse. „Durch die geplante Skalierung rechnen wir künftig mit einer weiteren Kostenreduktion der Stromspeicherung. Weniger als 0,05 Euro pro kWh sind langfristig möglich“, so Krausse weiter.

Über GREENROCK

GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play).

Das Unternehmen ist innovativ und setzt mit seinen Technologien neue Standards. Hansjörg Weisskopf als Firmengründer und Horst Wolf agieren als Gesellschafter. Die operative Geschäftsführung leiten Ing. Helmut Mayer und Dr. Thomas Krausse. So ist Vertrieb und Produktion in der Verantwortlichkeit von Hr. Mayer angesiedelt. Während Hr. Krausse die Bereiche Forschung & Entwicklung sowie Finanzen verantwortet. Das Unternehmen agiert international mit Standorten in Österreich, Belgien und den USA/Idaho. BlueSky Energy legt Wert auf sichere und umweltfreundliche Lösungen und hält enge Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen (unter anderem Hochschule Landshut, Johann-Keppler-Universität Linz, FH Salzburg, Technikum Wien, Fraunhofer Institut, KIT). BlueSky Energy verkauft seine Speicherlösungen in 22 Länder, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: D. Zwerger
11.09.2020

Start-up iDWELL expandiert nach Deutschland

Start-up iDWELL expandiert nach Deutschland Start-up iDWELL expandiert nach Deutschland

iDWELL, ein österreichisches Start-up aus dem Bereich der Immobilienwirtschaft, möchte mit ihrer Software-Lösung die interne und externe Kommunikation optimieren. Bereits jetzt handelt es sich dabei um einen Marktführer in Österreich. iDWELL hat den Schritt nach Deutschland gesetzt und innerhalb eines Jahres nach dem Markteintritt wurden mehr als 50 neue Kunden gewonnen. Aktuell verwaltet das Start-up 160.000 deutsche Wohneinheiten, rechnet aber bis Ende 2020 aufgrund zahlreicher Interessenten mit einer weiteren deutlichen Steigerung.-

Aktuell konzentriert sich das Prop Tech auf die Ballungsgebiete rund um Berlin, Stuttgart, München, Leipzig und Köln. „Hier erhalten wir laufend Anfragen von zahlreichen Interessenten. Jedoch spätestens im vierten Quartal werden unseren Vertrieb auf alle anderen Ballungszentren ausweiten“, erklärt CEO Alexander Roth, der eine deutliche Bewusstseinsänderung bei Verwaltungen aufgrund COVID-19 ortet. „Kundentermine finden Online statt. Die deutsche Immobilienbranche möchte künftig digital arbeiten, um so für eine Zukunft mit Home Office und Online-Kundenservice gerüstet zu sein“, so Roth.

Zwölf Monate nach dem Markteintritt betreut das PropTech bereits 50 Kunden in Deutschland; unter ihnen die renommierte MWW Gruppe, welche seit 20 Jahren deutschlandweit in der Immobilienverwaltung tätig ist. Auch Wohlfeil Immobilien aus Heilbronn zählt zur deutschen Kundschaft von iDWELL.

„Auch potenzielle Eigentümer von Neubauwohnungen sehen die Digitalisierung einer Hausverwaltung als Kriterium für eine Zusammenarbeit“, erklärt Roth, der zuversichtlich ist, bis Jahresende 2020 in Deutschland mehr Kunden zu betreuen als in Österreich, wo das Unternehmen bereits Marktführer ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: iDWELL
06.09.2020

Anschober: „Derzeit keine hohen Infektionszahlen“

Der Gesundheitsminister glaubt, dass Ausgangsbeschränkungen nie mehr notwendig sein werden. Der Gesundheitsminister glaubt, dass Ausgangsbeschränkungen nie mehr notwendig sein werden.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hält die Corona-Situation in Österreich für aktuell nicht bedrohlich. „In Summe haben wir derzeit keine hohen Infektionszahlen“, sagt er im Interview mit dem Nachrichtenmagazin profil. „Wir haben allen Grund zur Annahme, dass wir optimistisch sein können. Wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren, wäre ganz falsch.“

Obwohl die Novelle zum Epidemiegesetz Ausgangsbeschränkungen möglich machen würde, glaubt Anschober nicht, dass dergleichen wieder nötig werden könnte: „Das ist die absolut letzte Maßnahme, wenn alles andere versagen würde – und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir sie gegen Corona nie mehr anwenden müssen.“

Um den Kollateralschaden der Virusbekämpfung zu eruieren, hat Anschober eine Gesundheitsfolgenabschätzung in Auftrag gegeben. „Das Ergebnis erwarten wir bis Jahresende. Ich möchte aus dem, was passiert ist, etwas lernen“, sagt Anschober im profil.

Bei der umstrittenen Novelle zum Epidemiegesetz will der Minister aus seine Kritiker zugehen. „Wir haben im Entwurf relativ weich formuliert, welche epidemiologische Situation gewisse Maßnahmen nach sich zieht. Das gehört präzisiert.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: bka / Quelle: Profil
06.09.2020

„Mir san" mir im öffentlichen Dienst

Nicht nur das Selbstverständnis der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) galoppiert davon. Auch manche Beamte haben sich mit dem „Staat im Staat“-Gen infiziert. Nicht nur das Selbstverständnis der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) galoppiert davon. Auch manche Beamte haben sich mit dem „Staat im Staat“-Gen infiziert.

Nicht nur das Selbstverständnis der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) galoppiert davon. Auch manche Beamte haben sich mit dem „Staat im Staat“-Gen infiziert.

Es ist ein Unterschied, ob man in der Champions League wie die „Mir san mir“-Bayern spielt oder in der Regionalliga Tirol. Deshalb passt manches nicht zusammen, wie das Selbstverständnis von Gewerkschaftsvertretern und mancher Spitzenbeamter. Dass bereits eingehobene Mitgliedsbeiträge ein Jahr lang nicht an die Gewerkschaft überwiesen werden, wird mit einem „Es passt ja eh alles“ ignoriert. Kritik daran wird plattgewalzt, weil Transparenz niemanden außerhalb der Gewerkschaft etwas angeht. Was müssen sich da die einfachen Mitglieder wohl denken, wenn freigestellte Funktionäre dermaßen abgehoben agieren?

Geht es um parteipolitische Interessen, gibt es hingegen weder bei den roten noch bei den schwarzen Gewerkschaftern ein Halten. Da fließen plötzlich die Gewerkschaftsbeiträge in Wahlkämpfe. Natürlich zeitgerecht und ohne Verzögerung, wie die Spende von 6520 Euro der Christlichen Gewerkschafter in der GÖD für den Landtagswahlkampf der Tiroler VP.

Apropos Selbstverständnis: Weil er als Finanzdirektor nicht zum Zug gekommen ist, drohte der stellvertretende Innsbrucker Finanzchef Hannes Verdross mit Klage und Bürgermeister Georg Willi (Grüne) wendete das mit einem lukrativen Deal ab. Willis Selbstfaller ist kaum zu verkraften, doch der Hochmut des in der Wolle gefärbten ÖVPlers Verdross (Ex-Seniorenbund-Ersatzgemeinderat und Finanzchef der Stadt-ÖVP) auch nicht.

Schließlich sitzt der Beamte Verdross im Aufsichtsrat der Patscherkofelbahn, deren Neubau finanziell aus den Fugen geriet. Die Klagsdrohung des Kofel-Aufsichtsrats an die Kritiker, dass man ausschließlich dem Unternehmensinteresse, nicht hingegen den Bürgern der Stadt Innsbruck („dem Steuerzahler“) verpflichtet sei, ist wohl keine Empfehlung als Finanzdirektor. Oder doch?

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Peter Nindle
06.09.2020

Fünf vor zwölf für die Rettung der Wintersaison

Der Alpentourismus wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Vitalpin, die internationale Interessensgemeinschaft für alpines Wirtschaften, fordert die Regierungen der Alpenländer in einer breit unterstützten Petition dazu auf, die nahende Wintersaison mit einem international akkordierten Maßnahmenpaket zu retten. Der Alpentourismus wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Vitalpin, die internationale Interessensgemeinschaft für alpines Wirtschaften, fordert die Regierungen der Alpenländer in einer breit unterstützten Petition dazu auf, die nahende Wintersaison mit einem international akkordierten Maßnahmenpaket zu retten.

Der Alpentourismus wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Vitalpin, die internationale Interessensgemeinschaft für alpines Wirtschaften, fordert die Regierungen der Alpenländer in einer breit unterstützten Petition dazu auf, die nahende Wintersaison mit einem international akkordierten Maßnahmenpaket zu retten. Weiterer Schaden solle begrenzt, das Überleben der Betriebe angestrebt werden. Rückhalt für die Forderungen findet der Verein bei 130 führenden CEOs der Branche, die dringendes Handeln einmahnen. Zur Rettung der Wintersaison braucht es jetzt ein klares gesetzliches Regelwerk, das den Betrieben Planungssicherheit ermöglicht und Reisenden Vertrauen schenkt. Konkrete Vorschläge dazu kommen aus dem Tourismus selbst.

Die mehrheitlich familiengeführten Tourismusbetriebe im Alpenraum wurden wie kaum eine andere Branche von der Pandemie erschüttert. Nach der von Vitalpin in Auftrag gegebenen Studie durch die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) erwarten Brancheninsider ein Minus von 32 % im Nächtigungstourismus, was 62.500 Menschen allein im alpinen Raum Österreichs den Job kosten wird. Betroffen sind neben dem Tourismus die wirtschaftlich eng mit der Branche verflochtenen Sektoren Handel, Bau, Verkehr & Logistik, Kunst & Kultur sowie weitere, an den Tourismus angrenzende Geschäftsbereiche. Da die Reisebranche ein entscheidender Katalysator für das gesamte alpine Wirtschaftswachstum ist, ist der Schaden durch die Umsatzeinbußen enorm. Vitalpin Geschäftsführerin Theresa Haid macht den Ernst der Lage deutlich: „Das Fortbestehen des alpinen Tourismus hängt in hohem Maße vom Verlauf der bevorstehenden Wintersaison ab. Ausfälle in der Reiseindustrie haben massive wirtschaftliche Auswirkungen über alle Branchen hinweg. Einfach ausgedrückt: Wenn es dem Tourismus gut geht, geht es allen gut. Leider bedeutet das im Umkehrschluss, dass viele leiden, wenn der Tourismus leidet.“

Der Tourismussektor braucht Planungssicherheit

„Wir erachten es daher als essenziell, dass sich die Länder und Regionen im Alpenraum künftig noch wirkungsvoller abstimmen und ein gesetzliches Regelwerk vorgeben, das unseren Betrieben Planungssicherheit ermöglicht, Reisende wieder Vertrauen fassen lässt und zur Lösung der schlimmsten Krise unserer Generation beiträgt. Der Sektor kann dies nicht allein schaffen“, erklärt Hannes Parth, Obmann von Vitalpin. In Anlehnung an die Forderungen des World Travel & Tourism Council (WTTC) und in Abstimmung mit alpinen Experten und Institutionen fordert Vitalpin deshalb gemeinsam mit 130 CEOs der führenden alpinen Tourismusbetriebe eine länderübergreifende und akkordierte Vorgehensweise der Politik.

Fünf einfache Maßnahmen

Im Schreiben an die Regierungen nennt Vitalpin fünf Maßnahmen, die für Klarheit bei Reisen in Zeiten der Pandemie und insbesondere für die bevorstehende Wintersaison sorgen sollen:

1. Maskenpflicht: Das Tragen einer Maske sollte in allen öffentlichen Verkehrsmitteln während der gesamten Reise obligatorisch sein, ebenso bei Aufenthalten in geschlossenen Räumen und an Orten beschränkter Bewegungsfreiheit (z. B. Wartezonen), sofern der erforderliche Abstand nicht sichergestellt werden kann.

2. Tests und Kontaktverfolgung: Die Einführung von wirksamen Instrumenten zur Kontaktverfolgung sowie den sofortigen Ausbau der Testinfrastruktur – nur durch konsequente Testung können infizierte Personen zuverlässig identifiziert und rechtzeitig und zielgerichtet isoliert werden. Dringend notwendig ist die Schaffung von 24/7-Screeningstationen vor Krankenhäusern und die dringliche Verbesserung der Logistik zwischen Testlocations, der Übermittlung der Tests an Labors sowie die Information der Betroffenen. Von besonderer Bedeutung sind rasche Ergebnisse, weshalb auch effiziente Schnelltests ermöglicht werden müssen.

Vitalpin Geschäftsführerin Theresa Haid versteht darunter amtlich gültige Ergebnisse binnen maximal 24 Stunden auch am Wochenende und ein sofortiges Nachtesten im positiven Fall. Für den Alpenraum fordert Vitalpin insbesondere Anpassungen bei der Definition von Kontaktpersonen (K-1 Management). „Die Tatsache, dass Kontaktpersonen auch bei negativem Ergebnis in Quarantäne müssen, wirkt abschreckend und ist letztendlich wirtschaftsschädigend“, so Haid. Und weiter: „Bei dem konsequenten Testangebot ist es im Alpenraum besonders wichtig, dass gerade auch die kleinen Anbieter - beispielsweise die Privatvermieter - nicht vergessen werden.“

3. Stärkung weltweit gültiger Richtlinien und verbesserte internationale Abstimmung der Maßnahmen: Die Verabschiedung globaler Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle kann erheblich dazu beitragen, das Vertrauen der Reisenden wiederherzustellen und konsistente Standards für Reisen in Zeiten der Pandemie zu gewährleisten. So kann das Infektrisiko in internationaler Abstimmung deutlich verringert werden.

„Insbesondere auch in der Harmonisierung der Grenzwerte für Reisewarnungen, also ab wie vielen Fällen pro 100.00 Einwohner eine Reisewarnung ausgesprochen wird, vertrauen wir auf die Unterstützung unserer Regierungen“, so Parth und Haid unisono. Parth macht deutlich: „Der derzeitige Fleckerlteppich wirkt in dieser Hinsicht wie Gift für das Reisen. Eine Harmonisierung in den wichtigsten Quellmärkten ist dringend erforderlich.“

4. Gezielte und regional begrenzte Reisewarnungen und -beschränkungen sollten im Bedarfsfall pauschalen Reisewarnungen und -beschränkungen vorgezogen werden, um die Auswirkungen auf ein Minimum zu begrenzen.

5. Sondersituationen (z. B. Veranstaltungen, Nachtleben etc.): Wir fordern einheitliche Regelungen für Sondersituationen wie z. B. Veranstaltungen und eine verantwortungsvolle Reduktion des Nacht- und Partylebens inkl. Après-Ski. Denkbare Strategien wären limitierte Öffnungszeiten oder verordnete Pausen zum Lüften und Desinfizieren sowie eine Entschädigung der Betriebe bei Umsatzeinbußen. Begleitende Maßnahmen zur Sensibilisierung der Zielgruppen sind wünschenswert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.08.2020

Swimming Pools sind immer wieder Gefahrenquellen für Tiere

Immer wieder sorgen Rettungseinsätze für Tiere, die in private Swimming Pools gefallen sind, für spektakuläre Nachrichten. Immer wieder sorgen Rettungseinsätze für Tiere, die in private Swimming Pools gefallen sind, für spektakuläre Nachrichten.

Immer wieder sorgen Rettungseinsätze für Tiere, die in private Swimming Pools gefallen sind, für spektakuläre Nachrichten. Vor kurzem etwa musste die steirische Feuerwehr eine 600-kg-Kuh mit einem Kran aus einem Schwimmbecken in einem Garten bergen. Aber auch Heim- und sogar Wildtiere verunfallen auf diese Weise, so etwa vor wenigen Wochen ein Husky im Salzburger Tennengau. Tatsächlich ist die Gefahr zu ertrinken für Tiere groß, wenn sie keine Möglichkeit haben, dem Pool mit seinen glatten Wänden zu entkommen. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man einen Pool tiersicher machen kann.

„"Es ist sinnvoll, wenn Besitzer von Swimmingpools schon bei der Planung die Sicherheit von Tieren und Menschen gleichermaßen berücksichtigen"“, erklärt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck. „Schließlich sind ja nicht nur fremde, sondern auch die eigenen Tiere bzw. die der Nachbarn gefährdet.“

In der Vorbereitungsphase zum Bau eines Pools ist es daher gut, über folgende grundlegende Fragen nachzudenken:

Welche Tiere kann/muss ich je nach Land/Gebiet, in dem ich lebe, erwarten?

Welche Materialien sind sicher für die Tiere und können sie davor schützen, in den Poolbereich zu gelangen?

Ist man bereits Besitzer eines Swimming Pools, so hat VIER PFOTEN ein paar praktische Tricks parat, die helfen können, böse Überraschungen und Tragödien zu vermeiden. „Ganz egal, ob Tiere tatsächlich in der Absicht kommen, ein erfrischendes Bad zu nehmen oder ob sie einfach einen Schluck kühles Wasser trinken, spielen etc. wollen und dann versehentlich in den Pool fallen: Am besten ist es, gefährliche Situationen entstehen gar nicht erst“, meint Weissenböck. Daher empfiehlt VIER PFOTEN:

Zäune: Je nach Anforderungen kann dies entweder ein transportabler oder ein permanenter Zaun sein. Für welchen Zaun auch immer man sich entscheidet, wichtig ist, dass sämtliche Lücken geschlossen werden, durch die Tiere schlüpfen können. Die Stabilität des Zauns muss gewährleisten, dass er auch Tieren mit starker Körperkraft Stand halten kann.

Rampen und Stufen: Diese helfen den Tieren bei der Flucht aus dem Pool. Die Elemente müssen jeweils rutschsicher sein.

Alarmanlagen: Wenn man sich für ein Alarmsystem entscheidet, sollte man nur eines wählen, das nur dann den Alarm auslöst, wenn Bewegung im Wasser und nicht schon am Beckenrand stattfindet.

Abdeckungen: Wichtig sind Sicherheitsabdeckungen, da einfache Schwimmbadabdeckungen ein Tier irreführen können: Sie täuschen eine feste Oberfläche vor und verleiten das Tier dazu, darauf zu gehen.

Ordnung im Swimmingpool: Dazu wird alles weggeräumt, was das Interesse der Tiere wecken und sie dazu verleiten kann, ins Wasser zu springen.

Kletterhilfen: Einige geknotete und an den Poolrändern befestigte Nylonschnüre können Tieren beim Herausklettern gute Dienste leisten.

Poolfluchtrampen/Netze: Diese Hilfsmittel sind speziell dafür ausgelegt, kleinen Tieren wie Fröschen, Entenküken und Eichhörnchen zu helfen, die Höhe eines Schwimmbeckens zu überwinden.

Überhängende Äste abschneiden: Dadurch wird verhindert, dass kleine Wildtiere wie Eichhörnchen von Bäumen in den Pool fallen.

Aber natürlich: Selbst mit den besten Vorsichtsmaßnahmen kann es immer noch passieren, dass ein Tier mal im Wasser landet. „In solchen Fällen ist es ratsam, etwas zur Hand zu haben, um ihm aus dem Pool zu helfen“, meint Weissenböck. „Bei Kleintieren sind das Hilfsmittel wie Schwimmbadnetze und -kescher, auch Besen und Schaufeln eignen sich. Sie sollten immer in Reichweite sein, damit man einem Tier in Not wirklich sofort helfen kann.“ Bei größeren Tieren wird es natürlich komplizierter. Weissenböck: „Dienlich sind Utensilien wie z.B. ein langes, breites Holzbrett, das als Rampe verwendet werden kann. Manchmal tun es auch ein paar Gartenstühle, die in den Pool gestellt werden und über die die Tiere den Weg aus dem Pool finden.“ Sollte tatsächlich der seltene Fall einer verunfallten Kuh oder eines ähnlich großen Tiers passieren, muss man ohnehin die Feuerwehr rufen.

Was jeder Helfer, jede Helferin laut VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Weissenböck aber auf jeden Fall beherzigen sollte: „Bei der Rettung eines Tiers muss stets die eigene Sicherheit im Auge behalten werden. In Panik geratene Tiere können bei ihrem Fluchtversuch aus dem Pool ihren Retter attackieren und verletzen, wenn man nicht vorsichtig ist.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.08.2020

Unwetter mit Starkregen – Tipps bei Aquaplaning

Unwetter mit Starkregen – Tipps bei Aquaplaning Unwetter mit Starkregen – Tipps bei Aquaplaning

In den nächsten Tagen sind wieder heftige Sommergewitter angesagt, die Autolenker aus dem Nichts überraschen und zur tückischen Unfallursache werden können: Bei Starkregen besteht akute Aquaplaning-Gefahr. "Wenn es zum 'Aufschwimmen' der Reifen auf dem Wasserfilm auf der Fahrbahn kommt, verlieren die Pneus den Kontakt zur Straße – das beste Auto ist plötzlich nicht mehr lenkbar. Das kann schon bei Geschwindigkeiten ab 80 km/h passieren, je schlechter das Profil, je breiter die Reifen, desto eher kommt es zu Aquaplaning", erklärt Georg Scheiblauer, Leiter des ÖAMTC Fahrtechnikzentrums in Teesdorf. "Wichtig ist in dem Fall, Ruhe zu bewahren und die Lenkung in Fahrtrichtung zu halten. Die meisten Unfälle ereignen sich bei Aquaplaning durch falsche und vor allem überhastete Reaktionen."

Achtsamkeit und Kontrolle hinter dem Steuer – Fahrbahn im Blick behalten

"Wichtig bei starkem Regen ist, Fahrbahn und -spuren im Blick zu behalten, die Geschwindigkeit zu reduzieren, sowie hastige Brems-oder Lenkmanöver zu unterlassen. Dank ABS ist eine Notbremsung in einer solchen Gefahrensituation zwar deutlich harmloser als noch mit älteren Autos. Dennoch steigt die Unfallgefahr", so Scheiblauer. Automatik-Fahrer sollten sich zudem auf die Lenkung konzentrieren und nicht versuchen, die Fahrstufe herauszunehmen.

"Gerade beim Spurwechsel und Überholen gilt es, besonders vorsichtig zu agieren, wenn man mit einer Fahrzeugseite in eine Spurrille gerät", sagt der Fahrtechnik-Profi. "Dabei kann es zur häufigsten Form kommen, dem einseitigen Aquaplaning: Das Auto beginnt in die Richtung der Spurrille stark zu ziehen. Dieses Ziehen ist mit einem starken Seitenwind vergleichbar. Richtig reagiert man in dieser Situation, indem man das Lenkrad mit beiden Händen fest hält und dem Ziehen damit entgegenwirkt." Hilfreich sind in jedem Fall gute Reifen: Im Idealfall haben die Pneus mindestens vier, keinesfalls aber unter drei Millimeter Profil. Zusammenfassend sollte man bei Aquaplaning folgende Tipps beherzigen:

* Ruhe bewahren und den Fokus konzentriert auf die Fahrbahn richten.

* Überholmanöver und Spurwechsel unbedingt vermeiden.

* Die Kupplung treten, bei Automatikgetriebe runter vom Gas.

* Das Lenkrad mit beiden Händen festhalten, weiter in die gewünschte Fahrtrichtung lenken.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.08.2020

"Mehr Gefühl für die Generation Corona"

Es stimmt auch, dass das Virus junge Praktikanten beim Ausgehen am Wolfgangsee befallen hat. Trotzdem ist dieser verbale Reflex, die Jungen sofort wieder an den Pranger zu stellen, zu einfach (das hatten wir ja schon zu Schulzeiten, als fälschlicherweise behauptet wurde, die Jüngsten wären wandelnde Superspreader). Es stimmt auch, dass das Virus junge Praktikanten beim Ausgehen am Wolfgangsee befallen hat. Trotzdem ist dieser verbale Reflex, die Jungen sofort wieder an den Pranger zu stellen, zu einfach (das hatten wir ja schon zu Schulzeiten, als fälschlicherweise behauptet wurde, die Jüngsten wären wandelnde Superspreader).

Grünen-Gesundheitsminister Rudolf Anschober entließ Österreichs junge Generation mit einer dringenden Botschaft ins Wochenende: Besonders die Jungen mögen bitteschön wieder mehr Risikobewusstsein, gepaart mit „Vernunft“, bezüglich Corona walten lassen. Prinzipiell ist gegen diesen Aufruf nichts einzuwenden, schließlich ist es Fakt, dass sich ganz Öster­reich vielerorts wieder teils beängstigend dicht drängt.

Es stimmt auch, dass das Virus junge Praktikanten beim Ausgehen am Wolfgangsee befallen hat. Trotzdem ist dieser verbale Reflex, die Jungen sofort wieder an den Pranger zu stellen, zu einfach (das hatten wir ja schon zu Schulzeiten, als fälschlicherweise behauptet wurde, die Jüngsten wären wandelnde Superspreader).

Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen wenig und könnten jeder Gruppe zugeschrieben werden – schließlich waren es vor allem Menschen mittleren Alters, die Ischgl ausgelöst haben, und es sind erwachsene Reiserückkehrer, die nicht auf einen Urlaub im Ausland verzichten wollen und damit mitunter ein höheres Infektionsrisiko in Kauf nehmen.

Wer jetzt fragt „Ja, müssen diese jungen Menschen unbedingt feiern?“, der vergisst, dass es vor allem die Jungen sind, die die sozialen Folgen der Pandemie hart treffen: Tausende fielen um Ferialjobs oder Lehrstellen um. Bei Kündigungen trifft es Junge oft am schnellsten. Für Jobwechsel gibt es wenige Optionen. Die Jungen verlieren viel Lebensgefühl, das für dieses Alter essenziell wäre. Sie haben Nachteile, die die pragmatisierte Generation gerne ausblendet. Politiker tun dies vielleicht, weil die treue Wählerschaft bei den Älteren zu finden ist.

Ja, man darf die Frage stellen, ob Österreich wieder zu leichtsinnig wird. Aber es ist unfair, besonders die Jungen zurechtzuweisen. Sie sind nicht das Virus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher
04.08.2020

Zeitspiel der Airlines – viele verweigern Rückerstattung nach annullierten Flügen

Die AUA macht einen ersten Schritt in die richtige Richtung und plant laut aktuellem Newsletter alle Rückzahlungen bis Ende August ausgezahlt zu haben. Die AUA macht einen ersten Schritt in die richtige Richtung und plant laut aktuellem Newsletter alle Rückzahlungen bis Ende August ausgezahlt zu haben.

Das Coronavirus stellt die Reisebranche vor große Herausforderungen. Besonders Fluglinien sind hart getroffen, zahlreiche Flüge mussten seit März annulliert werden. "Dass die aktuelle Situation für die Airlines eine finanzielle Belastung ist, steht außer Frage. Allerdings kann es nicht sein, dass Passagiere oftmals monatelang hingehalten werden und sie ihren Ticketpreis nicht rückerstattet bekommen. Wie die Fluglinien kämpfen auch viele Privatpersonen aktuell um ihre Existenz", macht ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner die Notlage vieler Reisender deutlich. "Von der Enttäuschung eines entgangenen Urlaubs ganz zu schweigen." In den vergangenen Wochen wandten sich zahlreiche Mitglieder an die Rechtsberatung des Mobilitätsclubs, um sich bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche unterstützen zu lassen. "Bisher gibt es nur vereinzelte Erstattungen. Selbst große Luftlinien wie die AUA oder Ryanair hadern damit, ihren Kunden das Geld für die ausgefallenen Flüge zurückzuerstatten. Die Airlines spielen zu Lasten ihrer Kunden auf Zeit", sagt die Expertin.

Laut europäischer Fluggastrechte-Verordnung sind Airlines dazu verpflichtet, die Kosten innerhalb von sieben Tagen ab Mitteilung der Annullierung zurückzuerstatten. Das gilt sowohl für europäische Fluglinien als auch für Flüge außerhalb der EU, die in einem EU-Land starten. "Angesichts der Masse an Anträgen ist es verständlich, dass die 7-Tage-Frist derzeit nicht eingehalten werden kann. Die Abwicklung darf aber auch nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Momentan dauern Rückerstattungen von Airlines mindestens drei Monate, teilweise warten die Kunden bis zu sechs Monate auf ihr Geld", so Pronebner. Der Mobilitätsclub fordert die Fluglinien daher auf, das Geld der Kunden nicht für eine Zwischenfinanzierung zurückzuhalten, sondern entsprechend der gesetzlichen Vorgaben rasch an die Kunden zurückzahlen. "Konsumentenschutz und Passagierrechte dürfen gerade in Krisenzeiten nicht ausgehöhlt werden", stellt die ÖAMTC-Juristin nochmals klar.

Korrespondenz mit Airlines mühsam, teils keine oder stark verzögerte Reaktion

Die Kontaktaufnahme mit den Fluglinien gestaltet sich in vielen Fällen zäh. "Es ist sehr mühsam, überhaupt das Anliegen der Rückforderung bei den Airlines zu deponieren. Oft erhält man als Reaktion ein allgemeines Mail mit der Info, wohin man sich wenden kann, und wird sozusagen im Kreis geschickt oder es gibt einfach ewig keine Rückmeldungen. Bei einigen Airlines bekommt man nicht einmal eine Empfangsbestätigung", berichtet Pronebner. "Es wäre daher sehr zu begrüßen, wenn die Fluglinien zumindest klar kommunizieren und die Rückerstattung der Tickets zusichern – dann wäre auch ein Warten für die Kunden besser verkraftbar." Die AUA macht einen ersten Schritt in die richtige Richtung und plant laut aktuellem Newsletter alle Rückzahlungen bis Ende August ausgezahlt zu haben.

Nicht mit Gutscheinen abspeisen lassen – bei Insolvenz nicht abgesichert

Die von den Airlines nach den Corona-bedingten Stornierungen vielfach ausgestellten Gutscheine müssen die Kunden nicht akzeptieren. Zumal sie im Falle einer Insolvenz der Airline nicht abgesichert sind und man dann mit leeren Händen dastehen würde. Die ÖAMTC-Juristin bestärkt Reisende, sich nicht mit Gutscheinen abzufinden – eine spätere Rückforderung in Form von Bar- oder Buchgeld ist dann so gut wie ausgeschlossen. Lehnt man den Gutschein ab, bleibt der Anspruch auf Kostenerstattung bestehen. Neuerlich bekräftigt der Mobilitätsclub seine Forderung nach einer staatlichen Absicherung von Reisegutscheinen: "Eine Zusage der österreichischen Regierung, den Wert von Gutscheinen im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters wie in Deutschland abzusichern, sodass die Kunden nicht mit einem wertlosen Stück Papier dastehen, würde der gesamten Branche und auch den Konsumenten helfen."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.07.2020

Irrtümer um Reisepass & Co – richtige Dokumente bei Auslandsreisen

Irrtümer um Reisepass & Co – richtige Dokumente bei Auslandsreisen Irrtümer um Reisepass & Co – richtige Dokumente bei Auslandsreisen

Personalausweis, Führerschein, Reisepass oder sogar der Meldezettel? Die Hauptreisezeit hat begonnen – und mit ihr tauchen beim Mobilitätsclub jedes Jahr Fragen um die benötigten Reisedokumente auf. "Gerade jetzt, in reisetechnisch schwierigen Zeiten aufgrund der Covid19-Pandemie, ist es besonders wichtig, die richtigen Dokumente dabei zu haben. Auch vor dem Hintergrund, dass sich die Einreisebeschränkungen sowie -bestimmungen kurzfristig wieder ändern und die Grenzkontrollen verstärkt werden können", sagt ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. Noch dazu gilt 2020 als das "Megapassjahr": Jeder sechste österreichische Reisepass verliert heuer seine Gültigkeit – betroffen sind etwa eine Million Reisepässe. "Wer noch keinen neuen Pass beantragt hat, sollte schnell sein, wenn er heuer noch verreisen möchte", weiß die Expertin des Mobilitätsclubs. "Denn ein gültiger Reisepass ist Voraussetzung für eine problemlose Reise."

Vor wenigen Tagen stifteten Medienberichte Verwirrung darüber, ob bei der Rückreise aus Kroatien über Slowenien nach Österreich ein Meldezettel beim Grenzübertritt Kroatien-Slowenien erforderlich ist. Auch beim Mobilitätsclub meldeten sich daraufhin einige verunsicherte Mitglieder. Die ÖAMTC-Expertin stellt klar: "Österreicher brauchen nach wie vor keinen Meldezettel bei der Einreise nach Slowenien, es genügt der Reisepass." Sie warnt jedoch all jene Reisenden, die keinen österreichischen Pass besitzen: "Personen, die in Österreich leben und arbeiten, jedoch keine österreichischen Staatsbürger sind, wird empfohlen, eine Kopie des österreichischen Meldezettels für den Transit durch Slowenien mitzunehmen."

Wo es oft Unklarheiten gibt – fünf hartnäckige Pass-Irrtümer im Check

* "Für Reisen innerhalb der Europäischen Union braucht man keine Personaldokumente mehr." Falsch! Reisende müssen sich in der EU und auch innerhalb des Schengenraumes immer und überall mit Pass bzw. gültigem Personalausweis ausweisen können.

* "Der Führerschein reicht als Reisedokument." Falsch! Ein nationaler Führerschein ist kein gültiges Reisedokument. Nur Dokumente wie Reisepass oder Personalausweis werden akzeptiert, da sie Staatsangehörigkeit und Identität belegen.

* "Mit einem abgelaufenen Reisepass kann man innerhalb der EU überall ein- und ausreisen." Falsch! Österreich hat mit einigen Ländern in Europa ein Abkommen, das das Reisen mit einem bis zu fünf Jahren abgelaufenem Reisepass erlaubt, dazu gehören z. B. Deutschland, Griechenland, Italien, Kroatien, Slowenien und Ungarn. Auch aufgrund der aktuellen Grenzkontrollen sollten jedoch immer gültige Reisedokumente benutzt werden. Auch bei Flugreisen kann aufgrund der Beförderungsbestimmungen einiger Airlines Passagieren mit abgelaufenem Reisepass die Beförderung verweigert werden.

* "Kroatien gehört zur EU, deshalb werden Reisedokumente bei Grenzübertritt nicht kontrolliert." Falsch! Kroatien gehört zwar zur EU, aber nicht zum Schengenraum. Deshalb gibt es Grenzkontrollen.

* "In die Nachbarländer Österreichs muss kein Reisedokument mitgenommen werden." Falsch! Zwar gehören sie dem Schengenraum an, dennoch kann auch dort immer und überall ein Pass oder Personalausweis verlangt werden.

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21.07.2020

Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 2020

Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 2020 Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 2020

Die Banken verzeichneten aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Krediten durch Unternehmen. Dabei ging es vor allem um Überbrückungskredite und Refinanzierungen. Die Nachfrage nach Investitionsfinanzierungen ist hingegen eingebrochen. Die Kreditvergabe an Unternehmen war stark durch staatliche Garantien geprägt. Nach anfänglichen Problemen konnten viele der Kreditansuchen bewilligt und somit die Unternehmen in der Krise unterstützt werden. Für das dritte Quartal 2020 wird eine weiter – aber nur mehr leicht – steigende Gesamtnachfrage nach Unternehmenskrediten erwartet. Das Kreditgeschäft mit privaten Haushalten war schwächer von der COVID-19-Pandemie betroffen als das Unternehmenskundengeschäft. Das zeigen die Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft, in der führende Banken im Euroraum und damit auch in Österreich nach ihren Einschätzungen gefragt werden. Die Umfrage wurde im Juni 2020 durchgeführt.

Die Banken konnten dem hohen Kreditbedarf nachkommen und die Wirtschaftsakteure mit benötigter Liquidität versorgen. Eine wesentliche Rolle spielten dabei Kredite mit staatlichen Garantien, die einen wichtigen Teil des Corona-Hilfspakets der Österreichischen Bundesregierung bilden. Die Garantien haben es den Banken ermöglicht, bei der Kreditvergabe weniger restriktiv zu sein, als sie es ohne staatliche Garantien aus wirtschaftlichen und regulatorischen Gründen hätten sein müssen.

Probleme im Zusammenhang mit der Gewährung von Krediten mit staatlichen Garantien

Zu Problemen im Zusammenhang mit der Gewährung und Abwicklung von Krediten mit staatlicher Garantie befragt, nannten die Banken die organisatorische Aufteilung der Garantieabwicklung auf mehrere Förderstellen und -programme. Des Weiteren wurden unklare Regelungen, die oft und kurzfristig geändert wurden, komplexe und aufwändige Antragsprozesse sowie lange Bearbeitungszeiten bei den Förderstellen aufgezählt. Mit der Zeit habe sich das Prozedere aber verbessert.

Kreditbedingungen für Unternehmenskredite im ersten Halbjahr 2020 verschärft

Vor allem die geänderte Risikosituation hat die Banken zu einer Verschärfung der Kreditbedingungen für Unternehmenskredite im ersten Halbjahr 2020 veranlasst. Kreditbedingungen sind die speziellen Konditionen des Kreditvertrags (Margen, Nebenkosten, Erfordernisse für Sicherheiten usw.). Insbesondere wurden die Margen erhöht – vor allem bei risikoreicheren Krediten. Aber auch bei anderen Kreditbedingungen, wie z. B. den Erfordernissen für Sicherheiten, wurden die Banken strenger.

Kredite an private Haushalte: Kreditnachfrage verhaltener, Angebotspolitik der Banken restriktiver

Im Privatkundengeschäft manifestierten sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weniger intensiv als im Unternehmenskundengeschäft. Die Nachfrage nach Wohnbaukrediten stagnierte im zweiten Quartal 2020, nachdem sie seit Beginn 2019 ein Wachstum verzeichnet hatte. Die Nachfrage nach Konsumkrediten und sonstigen Krediten ist laut den Umfrageergebnissen deutlich zurückgegangen. Ausschlaggebend für diese Nachfrageänderungen waren das gesunkene Konsumentenvertrauen und gesunkene Ausgaben für langlebige Konsumgüter. Angebotsseitig haben die befragten Banken im zweiten Quartal 2020 Kreditrichtlinien und Margen für Kredite an private Haushalte verschärft, was vor allem mit einer veränderten Risikoeinschätzung begründet wurde.

Notleidende Kredite: leicht steigender Einfluss auf Kreditvergabepolitik der Banken

Das gestiegene Risiko im Kreditgeschäft zeigt sich auch in den Antworten der Banken auf Fragen zu den Auswirkungen notleidender Kredite auf ihre Kreditvergabepolitik. Nach Jahren ohne nennenswerte Einflüsse haben notleidende Kredite im ersten Halbjahr eine gewisse Relevanz für das Angebotsverhalten der österreichischen Banken bekommen und leicht zu einer Verschärfung der Kreditrichtlinien und Kreditbedingungen für Unternehmenskredite sowie für Konsumkredite und sonstige Kredite an private Haushalte beigetragen. Wohnbaukredite an private Haushalte waren davon nicht betroffen. Im Ausblick auf das zweite Halbjahr 2020 wird eine Fortsetzung dieser Entwicklung in etwas stärkerem Ausmaß erwartet.

Die Zentralbanken des Euroraums – in Österreich die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – führen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Anfang 2003 viermal jährlich eine Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum durch, um ihren Informationsstand über das Kreditvergabeverhalten der Banken, die Kreditnachfrage von Unternehmen und privaten Haushalten, sowie sonstige die Geldpolitik betreffende Themen zu verbessern. Dabei wurden zuletzt 144 führende Banken aus allen Ländern des Euroraums befragt, darunter acht Institute aus Österreich.

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06.09.2020

Umfrage: Große Mehrheit meint, Flüchtlinge wurden „schlecht“ integriert

Große Mehrheit meint, Flüchtlinge wurden „schlecht“ integriert Große Mehrheit meint, Flüchtlinge wurden „schlecht“ integriert

Eine Mehrheit von 54% der Österreicher vertritt die Meinung, dass die Flüchtlinge, die im Jahr 2015 nach Österreich kamen, „schlecht“ (33%) oder sogar „sehr schlecht“ (21%) integriert wurden.

Wie die vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle Ausgabe des „profil“ durchgeführte Umfrage zeigt, meinen nur 23% der Befragten, die Integration der Flüchtlinge habe „gut“ (20%) oder „sehr gut“ (3%) funktioniert. 21% hatten keine Meinung zum Thema.

Die Wähler der Neos bewerten die Integration der Flüchtlinge zwar am besten, doch auch unter ihnen meint nur eine Minderheit von 37%, die Geflüchteten seien gut oder sehr gut integriert worden. Geteilt wird diese Auffassung von 35% der Grünen-Anhänger, 25% der SPÖ-, 24% der ÖVP- und 13% der FPÖ-Wähler.

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06.09.2020

SPÖ und FPÖ werden neues Covid-Gesetz im Bundesrat blockieren

Das Chaos um die Corona-Ampel wird immer größer Das Chaos um die Corona-Ampel wird immer größer

Das Chaos um die Corona-Ampel wird immer größer: Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Sonntagsausgabe berichtet, wird sich das Covid-Gesetz, das für die Umsetzung der Corona-Ampel-Maßnahmen eine Voraussetzung ist, bis mindestens Mitte Oktober verzögern. Sowohl SPÖ als auch FPÖ kündigen in ÖSTERREICH an, das Gesetz im Bundesrat zu blockieren.

„Wir werden dem Covid-Gesetz in der zur Begutachtung vorgelegten Form nicht zustimmen. Und wir haben im National- und Bundesrat immer ein konsequentes Abstimmungsverhalten“, erklärt der stellvertretende SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried in ÖSTERREICH. Leichtfried weiter:

„Die Art und Weise, wie diese Ampel gehandhabt wird, ist chaotisch und überhaupt nicht nachvollziehbar. Das würde sich auch mit dem vorgelegten Covid-Gesetz nicht ändern, dort kommt die Ampel nicht vor. Verordnungen ohne gesetzliche Deckung und auf intransparenter Basis würde der Verfassungsgerichtshof wohl wieder aufheben.“

Auch aus dem Büro von FPÖ-Parteichef Norbert Hofer heißt es gegenüber ÖSTERREICH, dass die FPÖ im Bundesrat gegen das Gesetz stimmen wird.

Damit wird das Covid-Gesetz bei der Bundesratssitzung am 8. Oktober mit einer Mehrheit von SPÖ und FPÖ abgelehnt werden. Der Nationalrat müsste im Anschluss daran einen Beharrungsbeschluss fassen, damit das Gesetz in Kraft tritt. Das wird aber frühestens Mitte Oktober der Fall sein können.

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06.09.2020

Bundesheer: Sommer-Bilanz 2020

Die seit Anfang des Jahres herrschende Corona-Pandemie hat trotz sinkender Infektionszahlen auch im Sommer nicht haltgemacht. Die Einsätze des Österreichischen Bundesheeres liefen wie gewohnt weiter: Die seit Anfang des Jahres herrschende Corona-Pandemie hat trotz sinkender Infektionszahlen auch im Sommer nicht haltgemacht. Die Einsätze des Österreichischen Bundesheeres liefen wie gewohnt weiter:

Die seit Anfang des Jahres herrschende Corona-Pandemie hat trotz sinkender Infektionszahlen auch im Sommer nicht haltgemacht. Die Einsätze des Österreichischen Bundesheeres liefen wie gewohnt weiter:

„Etwa 590 Soldatinnen und Soldaten helfen derzeit den Gesundheitsbehörden im Rahmen eines Assistenzeinsatzes. Sie unterstützen bei gesundheitsbehördlichen Kontrollen an den Grenzen oder auch an den Flughäfen, wie in Wien-Schwechat, Graz und Salzburg. Durch ihre schnelle und professionelle Einsatzbereitschaft helfen unsere Frauen und Männer beim sogenannten Kontakt-Personen-Management in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und Steiermark. Die Einsätze in Zeiten der Corona-Krise sind für das Bundesheer keine alltäglichen. Dennoch zeigen unsere Soldatinnen und Soldaten sowie alle anderen Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres tagtäglich, was sie leisten und wie schnell sie bereitstehen können, wenn sie dringend gebraucht werden. Österreich kann stolz auf sein Bundesheer sein, denn es sind die Soldatinnen und Soldaten, die jeden Tag beweisen, dass sie für die Bevölkerung da sind, wenn rasch Hilfe gebraucht wird“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Assistenzeinsatz

Im Juli und August waren im Durchschnitt insgesamt 570 Soldatinnen und Soldaten täglich österreichweit im Assistenzeinsatz Covid-19. Dabei leisteten diese rund 820.800 Mannstunden in den vergangenen zwei Monaten; das entspricht rund 13.680 Stunden pro Tag.

Mit August starteten auch rund 100 steirische Soldatinnen und Soldaten einen Katastropheneinsatz im Bezirk Weiz, Murau sowie im Raum Feldbach, um die durch Unwetter entstandenen Schäden zu beheben.

Unterstützungsleistung

Etwa 150 Soldatinnen und Soldaten waren im August 2020 bei der Hotline des Außenministeriums eingesetzt. Pro Tag unterstützten dabei rund acht Soldatinnen und Soldaten die Mitarbeiter des Call-Centers. Seit 26. August helfen rund 40 Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete in der Logistik des Lebensmittelkonzerns „Spar“ im Rahmen einer kostenpflichtigen Unterstützungsleistung – bisher leisteten diese rund 3.170 Mannstunden.

Entminungsdienst

Der Entminungsdienst konnte im Juli und August 291 Kriegsrelikte bergen. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung wurden insgesamt etwa 4.070 kg Kriegsmaterial einzeln geborgen, untersucht, beurteilt, abtransportiert oder vernichtet.

Keine Sommerpause bei der Stellung

Unverändert ging im Sommer auch der Betrieb bei den Stellungskommissionen in ganz Österreich weiter. Österreichweit gibt es sechs Stellungsstraßen – Wien, St. Pölten, Graz, Klagenfurt, Innsbruck und Linz. Sie sind wichtige Säulen der Gesundheitsvorsorge. Im Rahmen der Stellung werden medizinische, psychologische und diagnostische Untersuchungen durchgeführt; diese sind umfangreicher als bei einer klassischen Vorsorgeuntersuchung.

Mit derzeitigen Stand befinden sich rund 590 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz. Darunter sind rund 20 Soldaten in Oberösterreich, etwa 70 Soldaten in Niederösterreich, ca. 30 in Salzburg, rund 100 in der Steiermark, ca. 170 Soldatinnen und Soldaten im Burgenland, etwa 80 in Tirol und 120 in Kärnten. Rund 770 Soldatinnen und Soldaten sind im Rahmen eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes an den Grenzen Österreichs eingesetzt. Insgesamt stehen derzeit rund 1.400 Soldatinnen und Soldaten im Inlandseinsatz.

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06.09.2020

Ab sofort können Betriebe ein neues Corona-Hilfspaket beantragen

neues Corona-Hilfspaket neues Corona-Hilfspaket

Damit Firmen investieren und aus der Corona-Krise gestärkt hervorgehen können, startet die Bundesregierung ein großes Unterstützungsprogramm, das mit einer Milliarde Euro dotiert ist.

Ab sofort bis einschließlich 28. Februar 2021 kann die sogenannte „Covid-19-Investitionsprämie“ beantragt werden. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von sieben Prozent des bewilligten Investitionsvolumens. Der Rahmen reicht von mindestens 5.000 Euro bis maximal 50 Millionen Euro.

Für Investitionen in den Geschäftsfeldern Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit erhöht sich der Zuschuss auf 14 Prozent. Stärker gefördert werden u.a. Wärmepumpen, Biomasse- und Solaranlagen, thermische Gebäudesanierung, Abwärmenutzung, Kreislaufwirtschaft, Nahwärmeversorgung mit erneuerbarer Energie sowie die Hard- und Software zur Modernisierung eines Betriebes. Für die Bearbeitung und Abwicklung der Anträge ist die Förderbank austria wirtschaftsservice (aws) zuständig.

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11.08.2020

Test Kombi-Kinderwagen: Mängel bei kindgerechter Gestaltung

Test Kombi-Kinderwagen: Mängel bei kindgerechter Gestaltung Test Kombi-Kinderwagen: Mängel bei kindgerechter Gestaltung

35 mal 78 Zentimeter nutzbare Liegefläche sind für eine Babywanne optimal. Doch die meisten getesteten Babywannen sind deutlich kleiner. Besonders kurz sind die Aufsätze von Britax Römer, Kinderkraft, Mutsy und Stokke. In ihnen stoßen großgeratene Kinder schon nach vier Monaten mit Kopf oder Füßen an.

Wird die Babywanne zu klein, gehen viele Eltern zur Sitzeinheit des Kombi-Kinderwagens über. Doch erst rund um den achten Monat ist es Babys aufgrund ihrer Muskulatur überhaupt möglich, sich selbst aufrecht zu halten. Deswegen sollte sich die Rückenlehne des Buggy-Aufsatzes möglichst flach einstellen lassen. Nur so schlafen Babys – und später auch Kleinkinder – bequem und rückenschonend. Doch bei keinem einzigen getesteten Kinderwagen lässt sich der Sitz in eine flache Liegeposition bringen. Das extremste Beispiel liefert Teutonia: Bei dessen Buggy-Aufsatz ist es gar nicht möglich, die Rückenlehne nach hinten zu neigen. Kinder sitzen hier stets im festen, sehr aufrechten Winkel von 98 Grad. Auch die Sitze von Joolz und Stokke lassen sich nur auf 150 Grad öffnen. „Ein Liegebedürfnis der Kinder kann so nicht oder nur bedingt erfüllt werden“, kritisiert VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. „In puncto kindgerechter Gestaltung gibt es hier eindeutig noch Verbesserungsbedarf.“

Zwei Kinderwagen (Hauck Mars Duoset, Kinderkraft Prime) fielen zudem durch ihre hohe Schadstoffbelastung auf. Im Matratzenbezug der Babywanne von Kinderkraft befanden sich hohe Mengen des Flammschutzmittels TCPP. Diese Substanz steht in Verdacht, Krebs zu erzeugen. Der Sicherheitsgurt des Kombi-Kinderwagens von Hauck enthielt wiederum den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoff Benzo(ghi)perylen. Diesem wird eine erbgutverändernde Wirkung zugeschrieben. Beide Kombi-Kinderwagen erhielten daher eine „nicht zufriedenstellende“ Bewertung. Mit unter 500 Euro zählen sie zu den günstigsten Produkten im Test. Die beiden im Test mit „gut“ bewerteten Kinderwagen befinden sich wiederum mit 950 und 1.098 Euro am oberen Ende der Preisskala der getesteten Modelle.

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04.08.2020

Berechtigte Skepsis

Oö. Volksblatt Christian HAUBNER Oö. Volksblatt Christian HAUBNER

Der Verdacht, dass es Internet-Giganten mit dem Datenschutz nicht ernst nehmen und sogar Daten illegal abgreifen, steht immer wieder im Raum. Gerade China hat überdies bereits bewiesen, dass es geistiges Eigentum mitunter wenig respektiert. Auch wenn es natürlich um beinharte wirtschaftliche Interessen geht:

US-Präsident Donald Trumps Skepsis ist im Fall der chinesischen Plattform TikTok durchaus berechtigt. Dies gilt umso mehr, als über soziale Netzwerke versucht wird, Menschen im großen Stil zu verunsichern und zu belügen. So genannte Troll-Fabriken in China, Russland & Co. stehen im Verdacht, selbst US-Wahlen manipuliert zu haben und über digitale Kanäle mehr denn je Einfluss auf westliche Demokratien nehmen zu wollen.

IT-Infrastruktur und weitverbreitete Computerprogramme können immer auch Spionagewerkzeuge sein. Neben den USA zeigen sich daher auch einige europäische Staaten sehr zurückhaltend beim Einsatz etwa von Netzwerk-Komponenten des chinesischen Herstellers Huawei.

Apropos Europa: Auch US-Internet-Riesen sind schon mit ausgeprägter Datensammelleidenschaft aufgefallen und haben wenig Freude mit strengen EU-Datenschutzrichtlinien. Eigene europäische Technologien sind da wichtiger denn je.

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04.08.2020

„Innsbruck ist Opfer seiner Attraktivität“

Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt Österreichs und verzeichnete 2020 einen weiteren Mietanstieg auf durchschnittlich 18,30 Euro je Quadratmeter. Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt Österreichs und verzeichnete 2020 einen weiteren Mietanstieg auf durchschnittlich 18,30 Euro je Quadratmeter.

Der soziale Wohnbau allein wird den freien Markt in der Landeshauptstadt nicht zähmen können. Die Antwort auf die steigenden Preise muss vielschichtiger sein. Zudem fehlt der städtischen Wohnungspolitik offenbar das Zukunftsbild.

Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt Österreichs und verzeichnete 2020 einen weiteren Mietanstieg auf durchschnittlich 18,30 Euro je Quadratmeter. So wie es aussieht, kann nicht einmal die Corona-Krise die sich nach oben drehende Preisspirale stoppen. Das Problem ist nicht neu – die Antwort der Stadtpolitik ist seit jeher dieselbe: der Ausbau des Angebots an Sozialwohnungen. Die Politik versucht also, durch einen von ihr regulierten Wohnungsmarkt den freien Markt zu beeinflussen und dessen negative Effekte zu dämmen. Dafür scheint ihr auch nahezu jedes Mittel recht zu sein – der Eingriff in Eigentumsrechte, der Verbau von Freiflächen und die Nachverdichtung, die teilweise schon bedenkliche Ausmaße annimmt. Es ist fraglich, wie hoch die Lebensqualität für die Anrainer sowie Bewohner beispielsweise am Campagneareal in der Reichenau ist, wenn im Endausbau 1000 neue Wohnungen entstehen. Aber nicht nur, dass der Preis für diese Strategie hoch ist, sie ist bislang nicht aufgegangen – trotz steigenden Angebots wächst die Wohnungswerberliste unaufhörlich, die Preise am freien Markt konnten nicht einmal ansatzweise davon beeinflusst werden.

Der soziale Wohnbau hat natürlich seine Berechtigung und ist ein unabdingbares gesellschaftspolitisches Erfordernis – aber für Innsbruck braucht es weitreichendere Lösungen. Der Versuch, den Markt zu sättigen, scheitert schon allein an der beschränkten Siedlungsfläche. Davon abgesehen ist Innsbruck als Wohnort einfach auch enorm attraktiv: zum einen aufgrund der hervorragenden Infrastruktur und der Freizeitmöglichkeiten, zum anderen aufgrund der Bedeutsamkeit Inns­brucks als Verwaltungs-, Wissenschafts- und Universitätsstandort.

Verschärft wird dieses Nachfrage- und Angebotsmissverhältnis durch Tausende Studierende, deren Wohnbedarf die Preise weiter nach oben treibt. Drei Studenten können eben für eine Dreizimmerwohnung mehr zahlen als eine Familie. Es ist daher dringend notwendig, hier attraktive Wohnmöglichkeiten für Studierende zu schaffen, um so den Druck vom Wohnungsmarkt zu nehmen.

Und eines scheint in der Wohnungspolitik der Stadt gänzlich zu fehlen: eine breit akzeptierte und realisierbare Langzeitstrategie mit einem gemeinsamen Ziel. Irgendwann ist die letzte Fläche verbaut und die Nachverdichtung erschöpft. Und dann? Die Politik muss endlich eine offene Diskussion darüber führen, wohin sich Innsbruck entwickeln soll.

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21.07.2020

Achtung, Fake-Job-Inserat – Tür und Tor offen für Datenklau!

Achtung, Fake-Job-Inserat – Tür und Tor offen für Datenklau! Achtung, Fake-Job-Inserat – Tür und Tor offen für Datenklau!

Katharina O. war überglücklich. Endlich hatte sie im Internet einen Home-Office-Job in der Krypto-Branche gefunden – er schien perfekt zu passen. Um alles zu fixieren, musste sie dem Unternehmen einige persönliche Dokumente per E-Mail senden. Die Jobzusage klappte – aber nach kurzer Zeit war ihr dann doch nicht ganz geheuer. Sie sollte Geld von Unbekannten auf ihrem privaten Konto empfangen und an anonyme Hintermänner weiterleiten. Sie wandte sich an die AK. Die AK riet ihr, eine Anzeige bei der Polizei zu machen und ihre Bank zu kontaktieren.

Nach langem Suchen fand Katharina O. endlich einen Job als „Back Office MitarbeiterIn“ im Home-Office bei einem „jungen, aufstrebenden Fintech-Unternehmen in der Krypto-Branche mit Hauptsitz in Österreich“. Die Bezahlung war mehr als überzeugend: 750 Euro für zehn Stunden pro Woche sowie 13. und 14. Gehalt, freie Zeiteinteilung und unbefristetes Dienstverhältnis. Für den Arbeitsvertrag musste das Human Resource Management des Unternehmens ihre Identität überprüfen, „da es sich bei der ausgeschriebenen Stelle als Back Office Mitarbeiter/in um einen reinen Home-Office Job handelt“. Sie musste Ausweiskopie, Selfie mit Lichtbildausweis, Meldezettel, E-Card und Kontodaten senden.

Der Arbeitsvertrag wurde abgeschlossen. Katharinas Arbeit:

„Empfang, Verwaltung und systeminterne Dokumentation der SEPA-Transaktionen“, „Durchführung des Wechselprozesses in die von KundInnen gewünschte Kryptowährung über eine unserer Exchange Partnerplattformen“ und „Auszahlung der Kryptowährung an die im System hinterlegte KundInnen-Wallet“. Konkret bedeutete das:

Katharina sollte Geld von Unbekannten auf ihrem privaten Konto empfangen und es an anonyme Hintermänner weiterleiten. Das kam ihr sehr verdächtig vor. Sie wandte sich an die AK um Hilfe. „Uns war sofort klar, dass sie an Kriminelle geraten war. Aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen konnten sie mit ihren Daten einen Identitätsdiebstahl begehen und sie für strafbare Geldwäscherei einspannen“, sagt AK Konsumentenschützer Jakob Kalina. „Wir rieten der Konsumentin umgehend zu einer Anzeige bei der Polizei und zur Kontaktaufnahme mit der Bank, um Geldverluste abzuwenden. Allein mit ihren Daten können die Betrüger Verbrechen unter fremden Namen begehen und enormen Schaden anrichten!“

„Kriminelle versuchen im Internet laufend, die Identität von Konsumentinnen und Konsumenten zu stehlen“, weiß Kalina. „Dazu schalten sie etwa Fake-Inserate, mit denen sie an Ausweiskopien und sensible Unterlagen gelangen wollen, fordern bei privaten Käufen als Sicherheitsnachweis ein Selfie mit Reisepass oder versenden betrügerische Nachrichten, die Empfänger zur Bestätigung ihrer Identität auffordern. Uns sind Fälle bekannt, bei denen Betrüger Konten im Namen ihrer Opfer eröffnen und diese für Geldwäscherei nutzen, Einkäufe unter fremden Namen machen oder weitere Menschen unter falschem Namen betrügen“, so Kalina. „Betroffene bemerken davon oft sehr spät etwas, etwa, wenn sie eine Vorladung von der Polizei erhalten, mit unerklärbaren Inkassoforderungen zu tun haben oder wegen unbeglichener Rechnungen keine Kredite mehr erhalten. Kalina rät: „Nie Ausweiskopien und persönliche Unterlagen an unbekannte Dritte übermitteln. Das Risiko ist sehr groß, einem Verbrechen zum Opfer zu fallen.“

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21.07.2020

Gehaltsreport: So viel verdient Österreich

Gehaltsreport: So viel verdient Österreich Gehaltsreport: So viel verdient Österreich

Auch wenn Corona in vielen Bereichen die Karten neu gemischt hat, eines ist und bleibt weiterhin Thema für Österreichs Arbeitnehmer: Das Gehalt. Die Jobplattform StepStone Österreich hat sich die Zahlen angesehen und wenig Überraschendes zutage gefördert: Immer noch sind es gut ausgebildete Männer in Top-Positionen, die das Gehaltsschema anführen.

Trotzdem gibt es auch beim Thema Gehalt interessante Entwicklungen – und die Möglichkeit, in Krisenzeiten mehr für sich herauszuholen, weiß StepStone-Gehaltsexperte Conrad Pramböck.

Durchschnittsgehalt liegt bei rund 44.000 Euro jährlich

Im Schnitt verdienen österreichische Fachkräfte rund 44.000 Euro brutto im Jahr, und das quer durchs Land und durch alle Branchen. Mit der Karrierestufe steigt allerdings auch das Gehalt - von ganz unten bis ganz oben sogar um mehr als das Doppelte. So verdient man im oberen Management mittlerweile mehr als 100.000 Euro, im mittleren immerhin noch rund 66.000 Euro und im unteren Management noch rund 52.000 Euro pro Jahr brutto.

Sales schlägt IT – beim Einkommen

Branchensieger sind die Pharmabranche und Medizintechnik: Rund 56.000 bzw. 55.000 Euro brutto pro Jahr nehmen Mitarbeiter hier mit nach Hause, während es im Versicherungsbereich beispielsweise „nur“ 49.000 Euro sind. Am unteren Ende der Nahrungskette liegen Angestellte in der Hotellerie (rund 38.000 Euro jährlich) und die Textilbranche (rund 32.000 Euro jährlich).

„Hier zeigt sich deutlich das Gefälle zwischen Berufen, für die es eine hohe Qualifikation und langjährige Ausbildung braucht, und jenen, die oftmals von Frauen in Teilzeitjobs erledigt werden“, kommentiert Barbara Oberrauter-Zabransky, Studienleiterin bei StepStone Österreich, die Zahlen. „Je höher die Qualifikation, desto besser wird auch bezahlt.“

„Systemrelevante“ Berufsfelder bezahlen schlecht

Umgekehrt schlägt sich die Nachfrage nach vermehrt als „systemrelevant“ bezeichneten Berufen nicht zwangsläufig in besseren Gehältern nieder: So zählen die Bereiche Consulting, Management und Immobilien mit je mehr als 50.000 Euro Bruttojahresgehalt zu den bestbezahlten Berufsfeldern, während Berufe wie das Gesundheitswesen und der Einzelhandel (39.000 bzw. 38.000 Euro jährlich) weit abgeschlagen liegen.

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„Die Corona-Schere öffnet sich“

Darf man im Moment überhaupt nach einer Gehaltserhöhung fragen? Und wenn ja, wie argumentiert man am besten? StepStone-Gehaltsexperte Conrad Pramböck verrät, wie Arbeitnehmer auch in der Krise mehr für sich heraushandeln.

Herr Pramböck, wie verändert die Corona-Krise den Umgang mit dem Thema Gehalt?

In den letzten Monaten hat sich die „Corona-Schere“ geöffnet: Manche Unternehmen schreiben Rekordgewinne, wie etwa die Pharmabranche oder Labore, in anderen Branchen braucht der Aufschwung etwas länger. Gleiches gilt für die Beschäftigten: Für manche ging es höchstens kurzfristig schlecht, etwa IT-Experten und Techniker, während gering Qualifizierte und Berufseinsteiger möglicherweise länger auf Jobsuche sein werden.

Sollte man aktuell überhaupt nach einer Gehaltserhöhung fragen?

Entscheidend ist die persönliche Verhandlungssituation: Wie gut geht es meinem Arbeitgeber wirtschaftlich, und wie einzigartig ist meine Position? Wer weitgehend austauschbar ist und in einem Unternehmen arbeitet, das kurz vor der Insolvenz steht, kann nicht mit einer Gehaltserhöhung rechnen. Wer hingegen über besonderes Wissen und Können sowie über ein besonderes berufliches Netzwerk verfügt und in einem florierenden Unternehmen arbeitet, für den laufen die guten Zeiten fast ungebremst weiter.

Ist Corona vielfach vielleicht einfach nur ein Totschlagargument von Unternehmen, um die Bitte nach mehr Gehalt abzuschmettern?

Teilweise ist das Argument berechtigt, keine Gehaltserhöhungen geben zu wollen, wenn der Arbeitgeber massive Umsatzeinbrüche erlebt hat. In anderen Fällen habe ich auch schon erlebt, dass sowohl der Vorstand als auch die Mitarbeiter alle Programme mittragen, solange nur dabeisteht: „Wegen Corona“. Unter diesem Stichwort gehen derzeit manche Aktionen durch, bei denen es noch im vergangenen Jahr massiven Widerstand gegeben hätte.

Tipp von Gehaltsexperte Conrad Pramböck: So handeln Arbeitnehmer trotz Corona mehr Gehalt für sich heraus

Drei Dinge sind dabei zu beachten:

Wie gut kann ich derzeit meine persönliche Leistung herausstreichen? Es geht darum zu belegen, woran mein Chef festmachen kann, dass ich herausragende Performance gezeigt habe.

Wo habe ich meinen Verantwortungsbereich deutlich vergrößert? Jede Übernahme von mehr Verantwortung ist ein besonders guter Grund, um wegen einer Gehaltserhöhung anzufragen.

Wie geht es meinem Arbeitgeber finanziell? Eine gelungene Gehaltsverhandlung ist auch eine Frage des guten Timings. Wenn das Unternehmen in großen finanziellen Nöten steckt, ist es eher angebracht stillzuhalten und zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen, wenn die Zeiten wieder besser sind.

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