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13.08.2021

Mehr als 1.200 Quadratkilometer Österreichs durch Verkehrsflächen versiegelt

Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen. Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen.

Die Hochwasser-Katastrophe führt drastisch vor Augen, dass es rasch verstärkte Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen braucht, betont der VCÖ. Starkregen-Ereignisse, wie wir sie in Mitteleuropa in den vergangenen Tagen erlebt haben, werden künftig zunehmen. Versiegelte Flächen verhindern, dass das Wasser im Boden versickern kann. In Österreich sind bereits rund 1.240 Quadratkilometer durch Verkehrsflächen versiegelt, das entspricht der dreifachen Fläche Wiens, macht der VCÖ aufmerksam. 96 Prozent der versiegelten Flächen sind Straßen und Parkplätze. Der VCÖ fordert Entsiegelungsmaßnahmen insbesondere bei Pkw-Parkplätzen.

„Die vergangenen Tage haben drastisch vor Augen geführt, dass auch in Mitteleuropa die Klimakrise zur Klimakatastrophe werden kann. Die Warnungen der Klimawissenschaft und Meteorologie sind eindeutig: Wir brauchen sowohl eine raschere Reduktion der Treibhausgas-Emissionen als auch verstärkte Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen. Versiegelte Böden können kein Wasser aufnehmen. Der VCÖ weist darauf hin, dass allein wegen der Verkehrsflächen fast 1.240 Quadratkilometer unseres Landes versiegelt sind. 96 Prozent davon sind Straßen und Parkplätze, wie Daten des Umweltbundesamts zeigen. „Allein seit dem Jahr 2015 sind in Österreich rund 2.130 Hektar durch Straßen und Parkplätze zusätzlich versiegelt worden, das entspricht der Fläche von 3.545 Fußballfeldern“, verdeutlicht VCÖ-Experte Schwendinger. Wegen Verkehrsflächen sind in Österreich insgesamt rund 1.240 Quadratkilometer versiegelt, das sind knapp mehr als die Hälfte der gesamten versiegelten Fläche Österreichs, die zuletzt 2.372 Quadratkilometer betrug.

Infolge der massiven Erwärmung in der Arktis wird der Jetstream schwächer. Dadurch halten sich die Wetterlagen länger an einem Ort, also auch Gewitter und damit verbundener Starkregen. Die Wassermassen, die an einem Ort niedergehen, sind entsprechend größer.

Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung eines Entsiegelungsprogramms. Gerade bei Parkplätzen kann durch eine andere Oberfläche sehr einfach das Versickerungsvolumen vergrößert werden. Besonders bei großen Parkplätzen, etwa bei Supermärkten, Einkaufszentren oder Firmen, besteht akuter Handlungsbedarf. Während Asphaltbeton kein Wasser durchlässt, kann beispielsweise bei Rasengittersteinen und Kalkschotterdecken viel Wasser in die Böden versickern. „Jeder Beitrag zählt, jedes Potenzial ist zu nutzen. Zusätzlich wirkt die Entsiegelung von Pkw-Parkplätzen bei Hitzewellen gegen das massive Aufheizen der Parkplätze. Asphaltdecken verursachen Hitzestaus, Parkplätze werden regelrecht zu Backöfen, die die Umgebung noch stärker aufheizen“, betont VCÖ-Experte Schwendinger.

Neben den Parkplätzen verschärft auch Straßenbau das Problem der Bodenversiegelung. Anstatt weitere Flächen durch breitere oder neue Straßen zu versiegeln, wird es in Zukunft wichtiger werden, überbreite Straßen rückzubauen, wie das beispielsweise in Kärnten bereits gemacht wird. So wurde aus der neun Meter breiten Kärntner Straße B83 bei Arnoldstein ein eineinhalb Meter breiter Grünstreifen gefräst und ein Teil der Straße auch in einen Radweg umgewandelt. Zusatzvorteil von Straßenverschmälerungen: Die Erhaltungskosten für Straßen reduzieren sich um bis zu 30 Prozent.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.08.2021

Die breite Brust der Volkspartei

Die breite Brust der Volkspartei Die breite Brust der Volkspartei

Türkis? Oder doch noch schwarz? Beim ÖVP-Bundesparteitag stellte sich diese Frage nicht. Die Partei versammelt sich hinter ihrem Bundeskanzler Kurz. Für den Koalitionspartner und die Opposition wird es nicht leichter.

Bei den Inhalten haben sich die ÖVP und Sebastian Kurz an ihrem Parteitag in St. Pölten nicht lang aufgehalten. Wichtig war die gute Stimmung, die Moderator Peter L. Eppinger zu verbreiten suchte. Zig Teilnehmer im Festzelt begrüßte er persönlich und ließ über die Videowalls alle an seiner Freude teilhaben.

Noch viel wichtiger war, dass die Delegierten die gute Stimmung in ein ebensolches Ergebnis für den Parteichef umsetzten. Türkis? Oder doch noch schwarz? Die Frage stellte sich nicht. Und wenn doch, dann war die Antwort einhellig: Kurz!

Die ÖVP hat Kurz in St. Pölten mit großem Rückhalt ausgestattet. Gleichzeitig haben die Türkisen damit auch ihren Kurs einzementiert, den sie in den vergangenen Wochen eingeschlagen haben.

Für den Regierungspartner wird es damit nicht leichter. In der Migrationspolitik müssen die Grünen wohl zur Kenntnis nehmen, dass sie keinen Einfluss haben. Hilfsangebote werden in die Nachbarländer ausgelagert, so sie dort möglich sind. Im Land gilt aber ein klares „Österreich zuerst“.

Klar sind auch die türkisen Maßstäbe in der Umwelt- und Klimapolitik. Die ÖVP bietet sich denen an, bei denen Umwelt- und Klimaschutz die Angst vor Verzicht schürt. Dies gilt auch für die geplante Steuerreform. Zwar zitierte Kurz seinen Vorvorvorgänger Josef Riegler und dessen „ökosoziale Marktwirtschaft“. Als Ziel der Steuerreform bleibt aber die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen übrig. Die CO²-Bepreisung nahm der ÖVP-Chef nicht in den Mund.

Diese Standpunkte sind nicht neu. Mit dem Parteitag hat die ÖVP sie aber umso deutlicher abgesteckt. Sebastian Kurz und die Seinen gehen mit breiter Brust in den politischen Herbst. Sie haben die Umfragedaten auf ihrer Seite und werden daher umso weniger von ihrem Weg abweichen. Ein gutes Ergebnis für die ÖVP bei der bevorstehenden Landtagswahl werden sie als nächste Bestätigung dafür sehen.

Auch die mögliche Anklage wegen falsche­r Zeugenaussage wird Kurz parteiintern daher nicht gefährden. Die ÖVP nimmt das Thema ernst. Nicht umsonst drehten sich beim Parteitag viele Videoeinspielungen von Altvorderen und aktiven Landeshauptleuten um die Warnung vor einem Verfall der politischen Kultur. Kurz selbst unterstrich die persönliche Betroffenheit.

Die türkise Sicht handelt dabei aber nicht von Chats, fragwürdigen Protokollen und Postenschacher, sondern davon, dass sich alle anderen gegen die ÖVP verschworen hätten, weil sie den Anspruch der Volkspartei aufs Kanzleramt nicht akzeptieren wollen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von WOLFGANG SABLATNIG
30.08.2021

"Raserpaket" tritt mit 1. September in Kraft

Am 1. September 2021 tritt die Gesetzesnovelle zum "Raserpaket" in Kraft. Am 1. September 2021 tritt die Gesetzesnovelle zum "Raserpaket" in Kraft.

Am 1. September 2021 tritt die Gesetzesnovelle zum "Raserpaket" in Kraft. Die Änderungen in der Straßenverkehrsordnung und im Führerscheingesetz beziehen sich vor allem auf die massive Überschreitung der gesetzlichen Tempolimits im Ortsgebiet und auf Freilandstraßen und den damit verbundenen Strafen und Führerscheinmaßnahmen. "Und es geht auch darum, wirksam gegen illegale Straßenrennen vorgehen zu können. Diese wurden in vielen Gemeinden zur immer größeren Belastung und Gefahrenquelle", weiß ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer über die Hintergründe.

Bekanntmachung der Verschärfung ist gut – Kontrollen entscheidend

"Für eine abschreckende Wirkung der Strafen bei extremer Raserei ist es wichtig, dass diese Maßnahmen ausreichend kommuniziert werden, das war mit ein Grund für diese Novelle. Generell begrüßen wir, dass nun mehr gegen rücksichtslose Rowdys unternommen werden kann. Entscheidend sind aber die Dichte und Qualität der Überwachung durch die Exekutive, denn nur die Strafdrohungen allein schrecken echte Raser nicht ab", meint Hoffer. Um bei so schwerwiegenden Strafmaßnahmen Rechtssicherheit zu gewährleisten, plädiert der Mobilitätsclub dafür, dass bei Lasermessungen eine entsprechende Fotodokumentation der Geschwindigkeit und des Kennzeichens stattfindet, um Ablesefehler zu vermeiden.

Führerscheinentzugsdauer und Strafhöchstmaß verdoppelt

Wer künftig die vorgeschriebenen Geschwindigkeitslimits im Ortsgebiet oder Freiland massiv überschreitet, muss ab September mit einem deutlich längeren Führerscheinentzug rechnen. Der Chefjurist nennt Beispiele: "Drohte bisher bei erstmaliger Übertretung um 41 bis 60 km/h im Ortsgebiet ein Führerscheinentzug von zwei Wochen, so ist es jetzt ein Monat. Wiederholt sich das Vergehen, drohen drei Monate. Mit jeder weiteren Überschreitung sind es, je nach Schwere, drei bis sechs Monate." Ist eine Übertretung begangen, läuft der Vermerk im Führerscheinregister erst nach vier Jahren ab. Danach gilt eine gleichartige Übertretung wieder als "erstmalig". Zusätzlich wurden die Strafen bei schweren Übertretungen teilweise mehr als verdoppelt, etwa das Höchstmaß von 2.180 auf 5.000 Euro. Die im Zuge des "Raserpakets" ebenfalls diskutierte Beschlagnahmung von Fahrzeugen dürfte in den nächsten Monaten konkretisiert werden.

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01.11.2020

Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000

Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000 Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000

13.134 Menschen kamen seit dem Jahr 2000 bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, macht der VCÖ aufmerksam. Besonders tragisch: Unter den Todesopfern waren 319 Kinder. Heuer forderte der Straßenverkehr bereits 292 Todesopfer. Zum Vergleich: In der Schweiz kamen im gesamten Vorjahr 187 Menschen ums Leben. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Handy am Steuer soll ins Vormerksystem aufgenommen und Strafen für Raser deutlich erhöht werden.

Dieser Tage wird der Verstorbenen gedacht. „Verkehrsunfälle reißen Menschen plötzlich aus dem Leben. Für Angehörige ist der Unfalltod besonders schlimm. Ein Mensch, mit dem man gestern noch gelacht hat, ist plötzlich nicht mehr da“, macht VCÖ-Sprecher Christian Gratzer auf den Schmerz der Angehörigen von Unfallopfern aufmerksam. Seit dem Jahr 2000 wurde das Leben von 13.134 Menschen bei Verkehrsunfällen ausgelöscht, das entspricht fast der gesamten Einwohnerzahl von Eisenstadt, verdeutlicht der VCÖ.

Seit Jahresbeginn starben in Österreich bereits 292 Menschen bei Verkehrsunfällen. Damit ist die Zahl der Todesopfer trotz des Lockdowns schon jetzt deutlich höher als in der Schweiz im gesamten Vorjahr, als 187 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet wurden. In der Schweiz sind unter anderem die Tempolimits niedriger als in Österreich: Tempo 80 auf Freilandstraßen, Tempo 120 auf Autobahnen. Und beim Überschreiten von Tempolimits gibt es de facto Null-Toleranz und die Strafen für Raser sind deutlich höher. „Die Schweiz ist nicht nur beim Bahnverkehr ein Vorbild, sondern auch bei der Verkehrssicherheit. Viele Menschen könnten heute noch am Leben sein, wenn Österreich das gleich hohe Verkehrssicherheitsniveau wie die Schweiz hätte“, stellt VCÖ-Sprecher Gratzer fest.

Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit aus. Handy am Steuer soll ein Vormerkdelikt werden. Die Strafen für Raser rasch deutlich erhöht werden.

Zentral sind zudem Maßnahmen, die die schwächsten Verkehrsteilnehmer – die Kinder – stärker schützen. Im Ortsgebiet ist verstärkte Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wichtig. Tempo 50 soll im Ortsgebiet nur dort erlaubt sein, wo es aus Sicht der Verkehrssicherheit zulässig ist. „Wo Menschen unterwegs sind, passieren Fehler. Deshalb ist es die zentrale Aufgabe der Verkehrspolitik, das Verkehrssystem so zu gestalten, dass Fehler keine fatale Folgen haben. Wir brauchen ein fehlertolerantes und kinderfreundliches Verkehrssystem“, betont VCÖ-Sprecher Gratzer.

Auf der Website des VCÖ können unter https://problemstellen.vcoe.at/ Problemstellen eingetragen werden. Damit werden Gefahrenstellen, wie unübersichtliche Kreuzungen, zu schmale oder überhaupt fehlende Gehwege oder zu hohes Tempo des Kfz-Verkehrs, sichtbar gemacht. Die Meldungen leitet der VCÖ an die jeweils zuständige Gemeinde, Stadt beziehungsweise Bezirk weiter.

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24.06.2021

82 Prozent legen Markenloyalität ab

Österreicher*innen kaufen nach der Pandemie bewusster, nachhaltiger und regionaler und legen mehr Wert auf Qualität - unabhängig von Marken. Dies zeigt die brandaktuelle Studie „Post Corona-Consumer“ von TQS Research & Consulting und dem Marketing Circle Austria. Beim gestrigen Event der vier größten Marketingverbände (DMVÖ, IAB Austria, MCÖ und ÖMG) und der Fachgruppe Werbung Wien präsentierte WU Professor Dieter Scharitzer die Ergebnisse der repräsentativen Studie.

Befragt wurden im Juni 2021 über 1000 Österreicher*innen (270 Fragen). Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat den stationären und digitalen Handel grundlegend verändert und die Prioritäten der österreichischen Gesellschaft verschoben. 80 Prozent der Befragten glauben an eine starke Veränderung der Bevölkerung und die Mehrheit der Studienteilnehmer*innen ist davon überzeugt, dass die Pandemie zu einem Wertewandel der Gesellschaft führen kann. Dabei stellen Österreicher*innen Werte wie Gesundheit (90%), Familie (88%), Digitalisierung (86%) sowie Nachhaltigkeit (76%) und Klimaschutz (75%) als bedeutende Aspekte für die zukünftige Gesellschaft in den Vordergrund.

Schwindende Markenloyalität

Dies spiegelt sich auch im Konsumverhalten wider: Verbraucher*innen werden zunehmend kritischer und erwarten von Marken, dass sie klare Stellung beziehen und mehr bieten als reine Funktionalität. Weniger als die Hälfte der Österreicher*innen legen bei der Kaufentscheidung Wert auf ein Markenprodukt eines bekannten Herstellers. Für 83 Prozent sind Markenprodukte inzwischen keine Garantie mehr für besondere Qualität und 82 Prozent der Befragten verzichten bei vergleichbaren günstigeren Alternativen auf das Markenprodukt. Stattdessen legen Konsument*innen Wert auf Wiederverwertbarkeit und die Möglichkeit zum Recycling (83 %), Regionalität bzw. Unterstützung der regionalen Wirtschaft (82 %), Nachhaltigkeit (80 %) und ökologische Überlegungen (76 %).

Nach wie vor bestimmt das Wissen über Kundenverhalten den Unternehmenserfolg. Das Verhalten der Konsument*innen hat sich jedoch durch die Digitalisierung und die Pandemie stark und schnell verändert. „"Die Post-Corona Consumer lassen sich nicht pauschalisieren. Die Segmentierung und die Zielgruppenansprache bleiben wichtig. Besonders durch die Krise und durch die verschiedenen Maßnahmen kommt es laufend zu Veränderungen im Verhalten. Regelmäßige Marktforschung bringt die relevanten Insights für datengestützte Entscheidungen"“, erklärt Professor Dieter Scharitzer, Geschäftsführer von TQS Research & Consulting und Studienautor.

Keine Wahl zwischen Online-Sein oder Nicht-Sein

Durch die Krise konnte der Online-Handel hohe Wachstumsraten verzeichnen. Auch wenn mit den Lockerungen ein Stück Normalität zurückkehrt, werden die Menschen auch nach der Krise vermehrt online sein, soziale Netzwerke nutzen, digital kommunizieren und online einkaufen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (90%) kauft seit Beginn der Pandemie gleich viel bis viel mehr online ein als zuvor. 43 Prozent kaufen nun andere bzw. weitere Produkte online, die sie davor nur im stationären Handel gekauft haben. Am häufigsten werden dabei Produkte wie Bekleidung (20 %), Schuhe & Handtaschen (14 %), Produkte für Küche & Haushalt (14 %), Elektronik (13 %) sowie Drogerieprodukte (13 %) genannt. Lediglich drei Prozent der Österreicher*innen verzichten generell auf Online-Einkäufe. Damit gibt es für den Handel keine Wahl zwischen Online-Sein oder Nicht-Sein: In Zukunft sind nur die erfolgreich, die Multi- und Omnichannel anbieten können. Das Einkaufen im Geschäft macht heute für mehr als die Hälfte der Österreicher*innen weniger Spaß als vor der Pandemie und lediglich fünf Prozent der Befragten waren seit dem Lockdown wieder im stationären Handel einkaufen. „"Der Coronakunde ist zum Onlineshopper geworden, der Post Corona Kunde wird es bleiben! Die einzige Möglichkeit, abseits aller Onlinebereiche die Kunden zu erreichen, ist ein umfassender Marketingansatz. Wer das nicht am Radar hat wird im Nachteil sein"“, sagt Andreas Ladich, Marketing Circle Austria. Somit müssen kanalübergreifende Handlungs- und Interaktionsmöglichkeiten (Hybrider Vertrieb) geschaffen werden um eine stärkere Verbindung mit den Konsument*innen herzustellen und nahtlose Kauferlebnisse zu schaffen. Denn für knapp die Hälfte der Befragten (42%) ist Shoppen nur denkbar, wenn der Handel ein Erlebnis bietet.

Klimaschutz ist weiblich

Drei Viertel der Befragten geben an aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Teilnehmer*innen sind bereit Änderungen von Konsumentscheidungen als Beitrag zum Klimaschutz vorzunehmen. So würden 89 Prozent der Teilnehmer*innen beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts auf einen niedrigen Energieverbrauch achten, 88 Prozent wollen den Abfall reduzieren und recyclen und 84 Prozent sind bereit, ihren Verbrauch an Einwegartikeln zu reduzieren. Auch beim Lebensmittelkauf wollten immerhin mehr als zwei Drittel (70 %) stärker auf den CO2-Fußabdruck achten und mehr als die Hälfte (57 %) wollen sogar ihren Fleischkonsum reduzieren bzw. gänzlich auf Fleisch verzichten. Analysiert man diese Ergebnisse nach dem Geschlecht ist auffällig, dass Aspekte wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit derzeit höhere Zustimmung von Frauen erhalten.

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08.09.2021

Vignette wird teurer und "Marille"

Vignette wird teurer und "Marille" Vignette wird teurer und "Marille"

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2022 um 1,4 Prozent angehoben. Somit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 93,80 Euro und jene für Motorräder 37,20 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2021 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2022 trägt übrigens die Farbe Marille.

Neue Tarife 2022 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):

10-Tages-Vignette: EUR 9,60

2-Monats-Vignette: EUR 28,20

Jahresvignette: EUR 93,80

Neue Tarife 2022 für Motorräder (einspurige Kfz):

10-Tages-Vignette: EUR 5,60

2-Monats-Vignette: EUR 14,10

Jahresvignette: EUR 37,20

Kontaktloses Bezahlen mit Digitaler Vignette und Streckenmaut

Gerade in Zeiten von Corona ist kontaktloses Bezahlen nicht nur im Supermarkt eine sichere Alternative. Die ASFINAG bietet im Webshop unter shop.asfinag.at und über die ASFINAG App zahlreiche Produkte an, die eine optimale Vorbereitung auf Reisen mit dem Auto darstellen. Die Digitale Vignette gibt es in drei Modellen: Zehn-Tages, Zwei-Monats- oder Jahresvignette. Diese kann online gekauft werden, mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg.

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08.09.2021

Sind Unterstützer des Bundesheeres rechtsextrem?

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer".

Laut Artikel des "Standard" vom 03.09.2021 fordern die Grünen eine Untersuchung aller wehrpolitischen Vereine des Bundesheers in Hinblick auf „rechtsextreme Tendenzen“.

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Der Dachverband ist parteipolitisch unabhängig und setzt sich für die Einhaltung der Bundesverfassung (Umfassende Landesverteidigung, Wehrpflicht, Milizsystem) ein.

Zu den Vorwürfen der Grünen verweist der Dachverband auf das Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien (113 Hv 127/12t) vom 26.02.2013 und das Urteil des Oberlandesgerichts Wien (18 Bs 273/20h) vom 04.03.2021, in denen sehr ähnliche Vorwürfe gegen Funktionäre eines Vereins bereits gerichtlich geprüft und rechtskräftig widerlegt wurden.

Im Wortlaut: "Der Vorwurf, eine rechtsextreme Gesinnung zu vertreten, erfülle den Tatbestand des § 111 Abs 1 StGB und demzufolge auch jenen des § 6 Abs 1 MedienG. Da der von der Antragsgegnerin eingewendete Ausschlussgrund der Wahrheit nach § 6 Abs 2 Z 2 lit a MedienG nicht vorliege, bestehe der Anspruch der Antragsteller zu Recht."

Die zu Unrecht attackierten Vertreter eines Mitgliedsvereins erhielten vom Gericht wegen übler Nachrede mehrere tausend Euro Entschädigung zugesprochen.

Die "Plattform Wehrhaftes Österreich" weist daher die widerlegten, rufschädigenden aber gebetsmühlenartig wiederholten Unterstellungen zurück und betont, dass sich alle Mitgliedsvereine des Dachverbands ausdrücklich zur Bundesverfassung bekennen.

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13.01.2021

Drohnenführerschein erfolgreich gestartet

Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar

Der neue Drohnenführerschein in Österreich ist gut angekommen und stößt auf großes Interesse. Die ersten Drohnenpilotinnen und -piloten haben sich bereits registriert und ihren Drohnenführerschein erfolgreich absolviert. Über 7.500 Registrierungen und 11.000 abgelegte Drohnenführerscheine zeigen, dass die neuen Online-Tools auf dronespace.at gut angenommen werden. Damit ist Österreich unter den ersten Ländern in Europa, die das neue einheitliche europäische Drohnen-Regulativ sofort nach Inkrafttreten erfolgreich umgesetzt haben und völlig automatisiert Registrierung und Kompetenznachweis für das Fliegen mit Drohnen anbieten, für mehr Sicherheit beim Fliegen mit Drohnen im österreichischen Luftraum.

„Mit dem neuen Regulativ haben wir einen Meilenstein gesetzt und für mehr Sicherheit im österreichischen Luftraum gesorgt. Das Fliegen mit Drohnen ist nun einfacher und günstiger. Der erleichtere Zugang macht sich auch an den zahlreichen Registrierungen und ausgestellten Drohnenführerscheinen bemerkbar. Es freut mich, dass bereits 11.000 Drohnenpilotinnen und -piloten das Angebot nutzen und mit ihrem Kompetenznachweis zu einem sicheren Luftraum beitragen“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner.

„Fliegen mit Drohnen ist sicherer geworden und die Registrierung dabei viel günstiger. Mit dem Drohnenführerschein ist sichergestellt, dass sich Drohnenpilotinnen und -piloten ihrer Verantwortung beim Steuern ihres unbemannten Luftfahrzeuges bewusst sind. Die bereits in den ersten Tagen hohe Zahl an Registrierungen und absolvierten Drohnenführerscheinen freut uns und zeugt von dem hohen Sicherheitsbewusstsein bei unseren Drohnenpilotinnen und -piloten“, so Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl.

Für Betreiber einer Drohne beginnt der Weg zum sicheren Fliegen seit 31.12.2020 mit der Registrierung auf dronespace.at. Es genügt eine einmalige Registrierung, die Kosten dafür belaufen sich auf 31,20€ (inkl. Ust), das vergebene Kennzeichen muss auf sämtlichen Fluggeräten angebracht werden. Die Registrierung wird per Kreditkarte oder Debitkarte bezahlt und ist sofort gültig. Nach drei Jahren ist eine Erneuerung der Registrierung erforderlich. Die Drohnen müssen außerdem verpflichtend versichert werden.

Für den Drohnenführerschein wird ein umfassender Online-Trainingskurs aus den Bereichen Luftrecht und Sicherheit, menschliches Leistungsvermögen, betriebliche Verfahren und Allgemeines zum Thema Drohnen angeboten. Es werden Themen vermittelt, die für den sicheren und praktischen Betrieb von Drohnen notwendig sind, aber auch theoretische Grundlagen, die für einen verantwortungsvoll durchgeführten Flug unentbehrlich sind. Der Drohnenführerschein kann nach positivem Abschluss sofort ausgedruckt bzw. als pdf abgespeichert werden. Er gilt als behördliches Schriftstück und ist beim Betrieb einer Drohne immer mitzuführen. Daher ist, so wie bei der Registrierung, insbesondere darauf zu achten, dass sämtliche Daten korrekt eingegeben werden. Nach einem Zeitraum von fünf Jahren muss der Drohnenführerschein erneuert werden. Der Online-Vorbereitungskurs und der Online-Test sind kostenfrei.

Der Betrieb von Modellflugzeugen (auch auf Modellflugplätzen) ist seit 31.12.2020 ebenso vom europäischen Regulativ erfasst. Das heißt, dass sich auch Betreiber von Modellflugzeugen registrieren müssen.

Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar. Punktgenaue und standortbezogene Informationen dazu, wo geflogen werden darf und wo nicht, liefert die Austro Control Drohnen-APP „Dronespace“, die in den jeweiligen App-Stores erhältlich ist.

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13.01.2021

Bundesjugendvertretung: Schulen müssen endlich wieder öffnen!

Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen. Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen.

Anlässlich der aktuellsten Meldungen über eine mögliche Verlängerung der Schulschließungen appelliert die Bundesjugendvertretung (BJV), den Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler wieder in Betrieb zu nehmen: „Erneut droht ein Rückschlag für Österreichs Schülerinnen und Schüler. Statt mit Präventionskonzepten und niederschwelligen Teststrategien die Schuleröffnung zu ermöglichen, werden Schülerinnen und Schüler von der Bundesregierung weiter unter Druck gesetzt. Kinder und Jugendliche dürfen für das Fehlverhalten der Politik nicht büßen“, betont BJV-Vorsitzender Derai Al Nuaimi und fordert die rasche Öffnung von Schulen.

Die BJV verweist auf die aktuellste Gesundheitsstudie unter 13.000 Schülerinnen und Schülern: „Österreichweit leiden Kinder und Jugendliche an den Folgen von Distance Learning. Überforderung, Leistungsdruck und Zukunftsängste begleiten den Alltag junger Menschen, hinzu kommt der fehlende soziale Kontakt zu Mitschülerinnnen und Mitschülern sowie Freunden, worunter Kinder und Jugendliche besonders leiden“, erklärt Al Nuaimi. Obwohl die außerschulische Jugendarbeit während der Coronavirus-Pandemie ein wichtiges Auffangnetz für junge Menschen ist, darf auch diese momentan nicht stattfinden, während überfüllte Skipisten geduldet werden. Die BJV kritisiert das planlose Vorgehen der Regierung und fordert, Kindern und Jugendlichen endlich Priorität einzuräumen.

„Kinder und Jugendliche werden seit Beginn der Pandemie großteils außer Acht gelassen. Das Vorgehen im Bildungsbereich ist eine Zumutung – sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen und Eltern. Die Regierung muss nun endlich Klarheit schaffen, anstatt die Betroffenen erneut zu belasten“, so Al Nuaimi abschließend.

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07.06.2021

Erster Erfolg gegen Steuerflucht

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G7-Staaten (wohl auch unter dem Druck der leeren Corona-Kassen) jetzt endlich darauf geeinigt, einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen anzustreben. Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G7-Staaten (wohl auch unter dem Druck der leeren Corona-Kassen) jetzt endlich darauf geeinigt, einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen anzustreben.

Die G7-Staaten wollen einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen von 15 Prozent. Ein noch zögerlicher, aber doch wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die Praktiken von Großkonzernen, die trotz utopisch hoher Gewinne kaum Steuern zahlen, weil sie eben diese Gewinne rechnerisch in Steueroasen wie die Kanalinseln Jersey und Guernsey, die Bahamas oder die Vereinigten Arabischen Emirate, aber auch Irland, Bulgarien, Ungarn, Luxemburg oder Malta verschieben: All diese Tricks waren seit Jahren bekannt – und sie wurden geduldet, zum Schaden aller in vielen Ländern, wo die Giganten auch dank dieser Vorteile andere, vielfach auch regionale Firmen an die Wand spielen konnten und wo in den öffentlichen Kassen Geld etwa für Soziales fehlt.

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G7-Staaten (wohl auch unter dem Druck der leeren Corona-Kassen) jetzt endlich darauf geeinigt, einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen anzustreben. Die Mindeststeuer soll bei 15 Prozent liegen und auch dort anfallen, wo die Gewinne erwirtschaftet wurden. Laut Experten könnte die neue Steuer neben Giganten wie Amazon, Apple, Google oder Facebook für 10.000 Großunternehmen gelten und Steuern von bis zu 100 Mrd. Euro auslösen. Noch fehlen viele Details, zudem ist die Steuer bescheiden tief angesetzt – es könnte aber doch ein erster echter Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit sein.

Wie auch beim Klimaschutz scheint nach dem Amtsantritt von Joe Biden jetzt einiges hin zum Positiven in Bewegung zu kommen. Auch weil Biden, statt sich wie Vorgänger Donald Trump wie ein Elefant im Porzellanladen aufzuführen, Allianzen gerade auch mit Europa sucht. Diese braucht es auch, um etwa fairere Handelsregeln durchzusetzen – gerade auch im Wettlauf mit China.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Alois Vahrner
05.03.2021

Frauentag: „Klatschen allein reicht nicht - Frauen sind massiv armutsgefährdet“

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Frauenarbeitslosigkeit in Österreich explodiert ist. Nebenbei haben viele Frauen auch noch im Stillen Kinderbetreuung, Homeschooling oder die Pflege von Angehörigen gestemmt. „Die Frauen sind am Limit und der Druck ist enorm. Die Regierung kann hier nicht länger wegschauen. Klatschen allein reicht nicht, denn Frauen sind massiv armutsgefährdet”, warnt ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende Korinna Schumann. „Es braucht jetzt eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes von 50 auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens und eine stärkere Berücksichtigung von Frauen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie beispielsweise bei Arbeitsstiftungen“, fordert Schumann anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März.

Frauen bleiben auf der Strecke – Regierung muss jetzt handeln

Je länger die Pandemie dauert, desto klarer zeige sich: Die Maßnahmen der Regierung greifen besonders für Frauen nicht – hier brauche es deutlich mehr Anstrengung, um die Frauen nicht aus dem Arbeitsmarkt zu drängen. „Wir können es uns nicht leisten, auf gut ausgebildete Frauen als qualifizierte Arbeitskräfte zu verzichten“, betont die Vizepräsidentin. „Es muss jetzt endlich gehandelt werden, damit Frauen und speziell Alleinerziehende nicht in die Armut abrutschen. Wir werden alle weiteren Schritte der Regierung daher genau unter die Lupe nehmen und einem Fairness-Check unterziehen.“

Zu feiern gibt es am 8. März wenig

Ohne den Einsatz von Frauen wäre das öffentliche Leben in Österreich am Höhepunkt der Corona-Krise kollabiert. Die Pandemie habe einmal mehr gezeigt, dass es Frauen sind, die das System am Laufen halten. „Wir dürfen uns jetzt nicht in traditionelle Rollenmuster zurückdrängen lassen, denn Gleichberechtigung muss täglich neu verteidigt und ausgebaut werden“, warnt Schumann. „Deshalb sollten wir uns gerade am 8. März in Erinnerung rufen, was wir bereits erkämpft haben, wofür wir einstehen und wofür wir weiterhin kämpfen müssen.“

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01.11.2020

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich!

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich

Gerade zu Beginn der Heizsaison sorgen Schwedenöfen, offene Kamine oder sonstige Holzöfen verstärkt für behagliche Wärme in den heimischen Haushalten – und erfahrungsgemäß auch für eine erhöhte Brandgefahr. Mängel beim Einbau der Festbrennstofföfen und Anwendungsfehler beim Heizen bis hin zur falschen Ascheentsorgung stellen dabei die Hauptprobleme dar.

Mit dem Rückgang der Temperaturen verlagert sich unser Leben wieder vermehrt in die eigenen vier Wände. Verstärkt wird dieser für den Herbst typische Trend zum „Cocooning“ heuer durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Damit steht aber auch fest, dass die Zahl der Heimunfälle heuer noch stärker als sonst ansteigen wird – ebenso die Zahl der Brände im zivilen Bereich. Auch die Renaissance von offenen Kaminen, Schwedenöfen und Kachelöfen trägt zur Zunahme des Brandrisikos bei. „Vor allem Öfen, die einen Blick auf die Flammen bieten, sind heute wieder ‚en vogue‘ und kommen besonders zu Beginn der Heizsaison, noch vor dem durchgehenden Betrieb der Zentral- oder Fernwärmeheizungen, zum Einsatz“, erklärt dazu Dr. Günther Schwabegger, Mitglied der Geschäftsführung der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ. Aus Sicht des Vorbeugenden Brandschutzes ist auch nichts dagegen einzuwenden – vorausgesetzt, die Öfen werden ordnungsgemäß eingebaut und sachgemäß betrieben.

Gerade beim Einbau kommt es aber häufig zu Mängeln. „Die Stimmung und die behagliche Wärme eines Holzfeuers haben zu einer neuen Modernität dieser Heizform geführt. In den letzten Jahren wurden daher neben Neubauten auch viele Bestandsobjekte – von Wohnungen über Reihenhäuser bis hin zu Einfamilienhäusern – nachträglich mit Festbrennstofföfen ausgestattet“, so Schwabegger. Oftmals erfolgten Aufstellung und Einbau der Öfen in Eigenregie und ohne vorherige Abklärung durch einen Experten. Genau das birgt aber eine Vielzahl von Gefahren und trägt dazu bei, dass die Zündquelle „Wärmegeräte“ in der Brandschadenstatistik der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ alljährlich zu den Top-3-Brandursachen zählt. So wurden etwa im Brandjahr 2018 österreichweit 696 von insgesamt 6.679 erfassten Bränden (Mindestschaden: 2.000 Euro) der Zündquelle „Wärmegeräte“ zugeordnet, alleine in Oberösterreich waren es 182 von insgesamt 1.118 Bränden. Hiervon gingen wiederum 57 Brandgeschehen (OÖ) von „mit festen Brennstoffen betriebenen Feuerstätten“ – also im Wesentlichen von Holzöfen – aus.

Gefahren durch nachträglichen Einbau von Holzöfen

Vielen Heimwerkern ist nicht bewusst, dass die Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen oder Kamine aufeinander abgestimmt und daher unbedingt durch einen Fachmann eingebaut werden müssen. Zu allererst brauche es die Abklärung durch den zuständigen Rauchfangkehrer-Meister, so Schwabegger: „Wenn ein vorhandener Kamin aufgrund seiner Dimensionierung nicht für den ausgewählten Ofen verwendet werden kann, besteht schon das erste Problem. Der Rauchfangkehrer sollte also jedenfalls beigezogen werden, weil er neben einer fachkundigen Beurteilung des Kaminsystems auch eine weiterführende Beratung – beispielsweise eine Analyse der notwendigen Luftzufuhr – mitliefern kann.“ In einem zweiten Schritt muss der Ofen fachmännisch aufgestellt und an den Kamin angeschlossen werden. Hier gelte es, alle notwendigen und vorgeschriebenen Sicherheitsabstände des Rauchrohres zu Wänden und Einrichtungsgegenständen einzuhalten. Befindet sich beispielsweise das Rauchrohr zu nahe an einer Holzvertäfelung, kann es alleine durch die Strahlungswärme zur Brandentstehung kommen. Ein weiteres Augenmerk muss auch auf die Wand- und Deckendurchführungen des Rauchrohres gelegt werden. Hier sind wiederum vorgegebene Sicherheitsabstände einzuhalten, die Montage sollte ausschließlich durch einen Fachmann erfolgen. „Neben der Strahlungswärme kann bei einer Deckendurchführung auch ein Wärmestau zur Brandentstehung führen“, erläutert Schwabegger.

Ist eine Wohnung schließlich mit einem (Holz-) Ofen ausgestattet, gilt es, diesen auch ordnungsgemäß zu betreiben. „Das heißt, der Kamin und das Rauchrohr müssen regelmäßig gekehrt und überprüft werden“, so der Brandschutzexperte. Alle nachträglichen Änderungen – wie z.B. ein Verbau des Ofenrohres oder bauliche Änderungen im Bereich der Wand- und Deckendurchführungen – müssen mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Sicherer Betrieb von Öfen und Kaminen

Neben baulichen Mängeln führen auch immer wieder Nachlässigkeiten und mangelnde Erfahrung im Beheizen von Holzöfen zu Bränden. Wie bei allen anderen Heizgeräten gilt auch hier: Brennbare Materialien wie Papier und Textilien dürfen nur in ausreichendem Abstand zum Ofen oder Kamin gelagert werden. Bei offenen Kaminen sollte die Umgebung unbedingt durch Funkengitter vor Funkenflug geschützt werden. Und auch bei geschlossenen Kaminen, Schwedenöfen oder Kachelöfen gehört der Wohnbereich vor der Ofentür und der Aschenlade durch ein Vorlegeblech oder eine Glasplatte vor herausfallenden Glut- und Aschenresten geschützt.

Wurden alle Sicherheitshinweise befolgt und der Holzofen beheizt, gilt es schließlich noch, die Asche sicher zu entsorgen. Denn auch durch falsche bzw. unsachgemäße Ascheentsorgung kommt es immer wieder zu Bränden. „In der vermeintlich erkalteten Asche können sich bis zu 48 Stunden (in Ausnahmefällen bis zu 72 Stunden) lang Glutreste verbergen“, erklärt Schwabegger. Die Asche darf daher nur in metallene Sicherheitsbehälter mit Deckel geleert und erst nach drei Tagen im Restmüll entsorgt werden. Die Zeit kann verkürzt werden, wenn die Asche vollständig in Wasser geflutet wird. Grund für die Entsorgung im Restmüll statt über den Biomüll oder die Kompostieranlage ist, dass Verunreinigungen durch Kunststoffe, Metalle usw. nicht ausgeschlossen werden können.

Rauchwarnmelder in Neubauten verpflichtend vorgeschrieben!

Um trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Heizen für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sollte jeder Haushalt mit mindestens einem oder noch besser mit mehreren Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. „Ein Rauchwarnmelder verhindert zwar nicht die Brandentstehung, er warnt aber bereits bei geringer Rauchkonzentration vor einem Entstehungsbrand und verhilft so zum entscheidenden zeitlichen Vorsprung, der für die Flucht aus gefährdeten Bereichen genützt werden kann“, appelliert Dr. Günther Schwabegger: „Die Anschaffungskosten für einen Rauchwarnmelder liegen heute nur mehr zwischen fünf und zehn Euro beziehungsweise zwischen 20 und 30 Euro für einen sogenannten 10-Jahres-Melder. Damit ist ein Rauchwarnmelder die mit Abstand günstigste Lebensversicherung!“ Wer also jeden Wohn- und Schlafraum mit einem Melder ausstattet, investiert im Durchschnitt den Gegenwert einer halben Tankfüllung für sein Auto.

Dazu kommt, dass seit Harmonisierung und Inkrafttreten der bundesländerspezifischen Bauvorschriften in Neubauten die Ausstattung aller Aufenthaltsräume mit jeweils mindestens einem unvernetzten Rauchwarnmelder gesetzlich vorgeschrieben ist. Durch die Neuerung und weitere Vereinheitlichung der Bauvorschriften in Österreich sollte die Durchdringung der Haushalte mit Rauchwarnmeldern in den kommenden Jahren also deutlich erhöht werden.

Wissenswertes zum Einbau von Holzöfen

Rechtzeitige Abklärung

Vor dem (nachträglichen) Einbau eines Ofens (offener oder geschlossener Kamin, Schweden-ofen, Kachelofen, Ölofen usw.) ist der Schornstein (auch „Rauchfang“ oder „Kamin“) auf dessen Eignung zu überprüfen

Fachmännischer Einbau

Auf Eigeneinbauten sollte unbedingt verzichtet werden! Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen sollten nur von Fachleuten errichtet werden.

Sicherheitsabstände

Rauchrohre müssen entsprechende Sicherheitsabstände zu allen baulichen Einrichtungen (Wänden, Decken usw.) sowie zu allen brennbaren Materialien aufweisen.

Meldung an den Rauchfangkehrer

Nachträglich eingebaute Öfen bzw. Feuerstätten sind unbedingt dem zuständigen Rauchfangkehrer zu melden. Dieser sorgt auch für das regelmäßige Kehren und Überprüfen des Kamins.

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04.02.2021

Warnung vor gefälschten COVID-19-Arzneimitteln und Impfungen

 Vor im Internet angebotenen Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 wird ausdrücklich gewarnt Vor im Internet angebotenen Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 wird ausdrücklich gewarnt

Vor im Internet angebotenen Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 wird ausdrücklich gewarnt. „Diese können nur gefälschte und niemals echte, geprüfte Medikamente sein. Denn die Arzneimittel, mit denen eine COVID-19-Erkrankung behandelt wird, werden ausnahmslos in den Krankenhäusern angewendet. Die Impfstoffe zur Vorbeugung einer COVID-19-Erkrankung wiederum sind nicht am freien Markt erhältlich, sondern werden strikt nur im Rahmen der nationalen Impfstrategie über öffentliche Stellen ausgegeben, und zwar an die in der Impfstrategie vorgesehenen Einrichtungen und nie an einzelne Privatpersonen“, erklärt Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG. Somit können diese Arzneimittel auch über keinen anderen Weg angeboten und verteilt werden. „Andernfalls sind es Fälschungen“, hält Herzog fest.

Es gibt Anzeichen, dass gefälschte COVID-19-Medikamente und Impfstoffe vermehrt im Internet auf Webseiten und auf Social Media Plattformen angeboten werden. Dazu Herzog: „Niemand sollte auf derartige Angebote reinfallen, auch wenn derzeit bei vielen der Wunsch nach einer Impfung sehr groß ist. Wer gefälschte Arzneimittel einnimmt, stellt seine Gesundheit und im Extremfall auch sein Leben aufs Spiel. Das gilt jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie und das gilt auch in Zukunft.“

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20.07.2021

Handy-Signatur einfach im Austria Center freischalten lassen

Handy-Signatur einfach im Austria Center freischalten lassen Handy-Signatur einfach im Austria Center freischalten lassen

Impf- oder Testtermine im Austria Center Vienna können nun mit einem neuen online Service verbunden werden: jeden Tag von 7:00 bis 19:00 stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien im Foyer „E“ für die Freischaltung der Handy-Signatur auf dem Mobiltelefon bereit – wie bereits seit einigen Wochen in der Volkshalle des Rathauses.

Ohne Voranmeldung ist nach wenigen Minuten dieser „digitale Ausweis“ ausgestellt. Immer mehr Service-Angebote der Stadt Wien können damit rund um die Uhr bequem von unterwegs oder zu Hause genutzt werden.

Im Rathaus haben innerhalb weniger Tage mehr als 4.500 Personen die Handy-Signatur erhalten. In ganz Österreich war zuletzt ein enormer Zuwachs an Handy-Signaturen festzustellen: Zwischen Juli 2020 und Juli 2021stieg die Zahl der Handy-Signaturen von 1,5 auf 2 Millionen.

Mitzubringen für die Registrierung einer Handy-Signatur sind:

Mobiltelefon mit österreichischer Telefonnummer

Ausweis: Reisepass oder Personalausweis (Österreich, Deutschland, Liechtenstein und Schweiz) oder österreichischer Führerschein (nicht älter als 40 Jahre)

österreichische Meldeadresse

Die Registrierung und die Nutzung der Handy-Signatur sind kostenlos. Bei vielen „Amtswegen“ und auch beim Finanzamt kann die Handy-Signatur als „digitaler Ausweis“ verwendet werden. Wer ein „Mein.Wien-Benutzerkonto“ hat, kann es mit der Handy-Signatur verknüpfen und muss sich dadurch nicht „noch ein“ Kennwort merken. Dokumente (pdf) können mittels Handy-Signatur digital unterschrieben werden.

Mit der Handy-Signatur können bereits mehr als 200 digitale Amtswege erledigt und E-Services genutzt werden. Sie gilt als digitaler Ausweis im Netz. Die Handy-Signatur ist auch Voraussetzung für den „Grünen Pass“ oder das Abrufen des Impf-Zertifikats über das Online-Portal ELGA der Gesundheitskasse.

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13.01.2021

Immobilien-Finanzierungsboom wird sich 2021 fortsetzen

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt. Eduard Issel, Gründer des Kreditvermittlungsportals Creditnet.at: „Die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten und auch die niedrigen Zinsen nutzten viele Privatanleger und Investoren für ein Engagement im Immobilienmarkt.“ Kein Wunder, denn im Jahresschnitt 2020 lagen die Top-Kreditzinsen im variablen Bereich bei 0,3 Prozent und bei 20-jährigen Fix-Zinskrediten bei 1,2 Prozent effektiv. Davon profitierte auch Creditnet.at. Das Kreditvermittlungsvolumen 2020 betrug beim heimischen Kreditvermittlungs-Pionier 106 Millionen Euro. Nur rund 15 Prozent davon waren variable Darlehen, der Rest Fixzinskredite mit unterschiedlich langen Laufzeiten. Issel: „"Auch das Thema Umschuldung nahm 2020 Fahrt auf. Jedoch zahlen die Österreicher besonders bei Altkrediten wie Bausparverträgen immer noch Milliarden zu viel an Zinsen. Sehr gewundert hat uns, dass von den rund zehn Milliarden Euro in Fremdwährungskrediten nur wenige die aktuelle Niedrigzinsphase zur Umschuldung nutzten. Zu viele dieser Kreditnehmer geben sich der Hoffnung hin, die offensichtlich gewordenen Nachteile der Fremdwährung aussitzen zu können."“

Ausblick 2021

Alexander Meixner, Prokurist von Creditnet.at: „Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation rechnen wir in den nächsten drei bis fünf Jahren mit keinen wesentlichen Zinssteigerungen.“ Änderungen gibt es jedoch bei den Bonitätsansprüchen der Banken. „Waren vor der Krise für Kredite ein Eigenmittelanteil von weniger als 20 Prozent kein Problem, so bedarf es heute eines Anteils von mindestens 20 Prozent zuzüglich aller Nebenkosten, um als Kreditnehmer eine gute Chance auf ein Darlehen zu haben“, so Meixner. Auffällig ist auch, dass aufgrund der steigenden Nachfrage bei Immobilien der Druck auf die Bearbeitungszeiten deutlich gestiegen ist. Hatten die Kunden vor ein paar Jahren noch Wochen Zeit, um sich für eine Immobilie zu entscheiden und eine geeignete Finanzierung aufzustellen, so muss das heute innerhalb weniger Tage passieren. Grund: Das Angebot leistbarer Immobilien ist deutlich kleiner als die Nachfrage. Meixner: „Deshalb können wir nur allen Kunden raten, schon im Vorfeld eines Immobilieninvestments wichtige Finanzierungsfragen zu klären, um bei einem interessanten Angebot sehr schnell zuschlagen zu können und nicht wichtige Zeit beim Thema Finanzierung zu verlieren.“

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17.03.2021

Tiermasken auf Tierschutzaktionen trotz Verhüllungsverbots erlaubt

Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt. Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt.

Der VGT (Verein gegen Tierfabriken) benützt seit Jahrzehnten Tiermasken für seine Aktionen. Ob Kückenmaske gegen die Vergasung der männlichen Legehühner an ihrem ersten Lebenstag, ob Schweinemaske gegen den Vollspaltenboden oder auch Rindermaske gegen den Missbrauch von Kühen in der Milchproduktion. Eine solche Rindermaske trug der stv. VGT-Obmann David Richter, als er in Baden, NÖ, milchkritische Flugblätter anlässlich einer großen Werbeveranstaltung für konventionelle Kuhmilch verteilte. Dabei wurde er von der Polizei dazu angehalten, die Maske abzunehmen, weil sie dem Verhüllungsverbot widerspreche.

Richter nahm die Maske ab, um zu demonstrieren, dass es ihm nicht um die Verschleierung seiner Identität ginge, setzte sie aber dann wieder auf, um weiter Flugblätter zu verteilen. Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt. Bei der Beschwerde gegen diese Strafe zum Landesverwaltungsgericht wurde sie zwar auf 70 Euro herabgesetzt, grundsätzlich aber bestätigt. Daraufhin wandte sich der VGT mithilfe von Rechtsanwältin Maria Windhager an den Verfassungsgerichtshof. Dieser hat heute sein Erkenntnis veröffentlicht, dass die Verhüllung des Gesichts dennoch erlaubt ist, wenn sie wesentlicher Teil der freien Meinungsäußerung ist, wie im vorliegenden Fall.

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07.06.2021

Chaotische Zustände rund ums Impfen und Verreisen

„Viele Österreicherinnen und Österreicher freuen sich schon auf den heurigen Urlaub im Ausland, jedoch höre ich aus verschiedensten Ecken von chaotischen Zuständen rund um das Impfen und Verreisen. Durch die patscherte Vorgangsweise der Bundesregierung werden den Österreicherinnen und Österreichern leider viele unnötige Steine in den Weg gelegt“, ärgert sich SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Christian Drobits.

Damit es bei der Fahrt in den Urlaub an der Grenze zu keinen bösen Überraschungen kommt, empfiehlt Christian Drobits Österreicher*innen mit Fernweh den internationalen gelben Impfpass auf jeden Fall einzupacken. Ab 1. Juli soll das digitale EU-COVID-Zertifikat (Digital Green Certificate, Grüner Pass) gelten, mit dem das Reisen innerhalb der EU wieder einfacher werden soll. Bei internationalen Reisen sieht die Sache aber anders aus: Derzeit gilt im internationalen Reiseverkehr nur der gelbe internationale Impfpass als sicherer Impfnachweis. „Alle ÖsterreicherInnen, die bereits eine Corona-Impfung in Anspruch nehmen konnten, sollten ihre Impfung daher unbedingt auch im gelben Impfpass eintragen bzw. nachtragen lassen“, so Christian Drobits.

Dass das nicht immer so einfach ist, weiß Christian Drobits aus seinen Gesprächen mit der Bevölkerung: „Zum Beispiel werden bei vielen Impflingen die Corona-Impfungen – warum auch immer – nicht in den gelben Impfpass eingetragen. Diese müssen sich dann ärgerlicherweise beim Hausarzt um eine Nachtragung bemühen. Eine weitere Farce der Bundesregierung: Personen mit bereits durchgemachter Corona-Infektion werden prinzipiell nur einmal geimpft, obwohl die Einreise in die USA z.B. mit Biontech/Pfizer nur nach einer Vollimmunisierung (also zwei Dosen) stattfinden kann.

Ich habe auch schon von einigen Fällen gehört, bei denen Menschen mit ihrem (deutschen) Ausdruck bei den Grenzen abgewiesen werden. Ein ehemaliger Außenminister wie Kanzler Kurz sollte eigentlich wissen, was die Österreicherinnen und Österreicher zum internationalen Verreisen brauchen. In Wahrheit stellt er aber nicht sicher, dass alle Reisenden die entsprechende Dokumentation im gelben Impfpass und die ausreichende Immunisierung mit zwei Impfdosen erhalten“, kritisiert Drobits. „Ich werde als Konsumentenschutzsprecher meiner Fraktion zeitnah Gespräche mit Vertretern der Bundesregierung führen, damit Geimpfte ihre Reisefreiheit schnellstmöglich zurückerhalten.“

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11.04.2021

Regierung muss Lohnnebenkosten endlich senken

„Jede Regierung kündigt sie an, keine hat sie bisher umgesetzt: die Senkung der Lohnnebenkosten“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und erinnert einmal mehr an die unzähligen leeren Versprechen von Koalitionen jeglicher Couleur. „Was gerade bei MAN in Steyr passiert ist beispielhaft für die Strukturschwächen in Österreich und den dringenden Handlungsbedarf. Ohne eine Senkung der Lohnnebenkosten ist unser Standort zunehmend konkurrenzunfähig. Der Kostenfaktor Arbeit muss dramatisch gesenkt werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mehr verdienen und weniger kosten. Nur so können die Betriebe Arbeitsplätze halten.“

In der Verantwortung sieht Schellhorn vor allem die ÖVP, die seit Jahrzehnten in der Bundesregierung die Wirtschafts- und Finanzagenden leitet: „Dass hier jetzt der Wirtschaftsbund ausreitet und laut ,Lohnnebenkosten runter‘ schreit, ist ein schlechter Scherz. Wie wir wissen, ist die ÖVP gut vernetzt. Als Teil der türkisen ,Familie‘ kann Wirtschaftsbundpräsident Harald Mahrer Finanzminister Blümel gerne eine SMS mit besagtem Wunsch schicken. Mal sehen, ob er kriegt, was der Standort, die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend brauchen.“

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20.09.2021

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Vor zwei Jahren hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) erstmals die Plastikverpackungsquote bei ausgewählten Obst- und Gemüsesorten in Supermärkten und Diskontern erhoben. Das Ergebnis der damaligen Stichprobe: Im Durchschnitt fiel bei rund 61 Prozent der Ware Plastikmüll an. Auffällig hoch gestaltete sich der Plastikanteil bei den Diskontern. Seitdem erhebt der VKI jährlich die Plastikverpackungsquote im Bereich Obst und Gemüse. Doch obwohl Händler und Hersteller Verbesserung gelobten, liegt der aktuell erfasste Plastikanteil nach wie vor bei 57 Prozent. Eine wahrnehmbare Reduktion gab es lediglich bei 4 von 13 untersuchten Playern des Lebensmitteleinzelhandels. Ausführliche Informationen zur Erhebung gibt es ab 23. September im Magazin KONSUMENT und ab sofort auf www.konsument.at.

Für die aktuelle Untersuchung wurde – wie in den Erhebungen zuvor – die Plastikverpackungsquote bei Äpfeln, Gurken, Karotten, Paprika und Tomaten erhoben. Insgesamt wurden rund 1.700 Artikel aus 56 Filialen von 13 Lebensmittelketten in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg geprüft. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren ist das „Plastikgefälle" zwischen den jeweiligen Händlern enorm. Die Plastikquote reicht von 14 Prozent beim Bio-Anbieter denn's bis hin zu 76 Prozent beim Schlusslicht Penny.

Positiv ist, dass zwei Handelsunternehmen ihr Plastikquote seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019 merklich verringert haben: Interspar (von 65 auf 48 Prozent) und Nah & Frisch (von 55 auf 41 Prozent). Auch bei Hofer und Lidl ist eine Verbesserung sichtbar: bei Lidl von 77 auf 65 Prozent, bei Hofer von 79 auf 70. Allerdings befindet sich die Plastikquote bei beiden Diskontern nach wie vor auf hohem Niveau. Wenig oder keine Veränderung gab es dagegen bei ADEG, Billa, Billa Plus (Merkur), Penny und Unimarkt, deren Plastikquote zwischen 58 und 76 Prozent liegt. Eine deutliche Zunahme an Plastikmüll gab es dagegen bei Etsan (um 9 Prozentpunkte auf 47 Prozent).

„Es ist erfreulich, dass es zumindest bei einigen Unternehmen eine spürbare Verringerung des Plastikanteils bei Obst- und Gemüseverpackungen gibt“, resümiert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Doch letztlich ist das eine Minderheit. Es ist bedauerlich, wenn Unternehmen zwar Besserung bei der Reduktion von Plastikmüll geloben, die Fakten aber eine andere Sprache sprechen. Dabei wäre es angesichts der immer dringlicher werdenden Klima- und Umweltkrise wichtig, das Aufkommen an Plastikmüll weitestgehend zu reduzierend und angekündigten Maßnahmen endlich Taten folgen zu lassen.“

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12.03.2021

BlueSky Energy: Mit Stromspeicher für Unternehmen auf Wachstumskurs

Helmut Mayer und Thomas Krausse Helmut Mayer und Thomas Krausse

• 40 Prozent Umsatzsteigerung

• Neue leistungsstarke Stromspeicher für Unternehmen

• Genussrechte zur Finanzierung der nächsten Wachstumsschritte

Frankenburg, 11. März 2021 - BlueSky Energy, der Spezialist für Stromspeicherlösungen auf Salzwasserbasis, erweitert sein Produktportfolio mit leistungsstarken Speicherlösungen für Unternehmen. Die mit Carbocap-Technologie ausgestatteten Stromspeicher verfügen über eine hohe Energiedichte und eignen sich so auch für schnelle, kurzfristige Leistungsabgabe. Das Unternehmen startete in den ersten drei Monaten 2021 mit einem Umsatzwachstum in der Höhe von 40 Prozent. Die Nachfrage nach sicheren Speicherlösungen ist stark gestiegen. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum. Ab dem 15. März 2021 werden für die nächste Wachstumsfinanzierung Genussrechte begeben.

Der Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück und rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. „Trotz Herausforderungen wegen der Corona-Situation konnten wir im letzten Jahr ausgeglichen bilanzieren und der Auftragsbestand ist aufgrund der großen Kundennachfrage auf mehr als 5 Millionen Euro gewachsen“, informiert BlueSky Energy Geschäftsführer Thomas Krausse.

„Wir orten eine ungebremste Nachfrage nach unseren sicheren Salzwasserstromspeichern und rechnen deshalb in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum“, so Krausse weiter.

Neue Zellenfertigung im Plan

Die neue Zellenfertigung in Frankenburg befindet sich in Fertigstellung. „Obwohl es im letzten Jahr mit der Zuliefersituation Schwierigkeiten gab, liegen wir im Plan. Im 2. Quartal 2021 werden wir die Zellenfertigung unserer Salzwasser-Zellen in Betrieb nehmen“, so Krausse.

Die Anzahl der Mitarbeiter am Standort Frankenburg erhöhte sich seit letztem Jahr im Mai bis jetzt um mehr als 50 Prozent auf 34.

Erweiterung des Produktportfolios

Neben der sicheren und umweltfreundlichen Salzwasserbatterie GREENROCK hat BlueSky Energy ihr Produktportfolio erweitert. Die auf Carbocap-Technologie funktionierenden Stromspeicher sind speziell für jene Anwendungen zugeschnitten, bei denen in kurzer Zeit eine hohe Leistungsabgabe benötigt wird. „Die hohe Energiedichte eignet sich etwa für Unternehmen die Lastspitzen haben und hohe Lade- und Entladeleistungen benötigen. Das langlebige anschlussfertige Indoor-System ist bis zu 20 kWh skalierbar. Natürlich ist dieser CEL-3050 Speicher auch für Privatanwender geeignet, die etwa ihr Elektrofahrzeug innerhalb kurzer Zeit damit beladen möchten. Wir haben bei der Konzeption dieses Typs, der mittels Lithium-Titanat-Oxid (LTO)-Zellen aufgebaut ist, besonders auf die Sicherheit Wert gelegt, wie etwa der Nichtbrennbarkeit und Nichtexplosionsgefahr“, konkretisiert Geschäftsführer Helmut Mayer die Besonderheiten des neuen Speichers.

Neben dieser Indoor-Variante vertreibt BlueSky Energy auch den neuen Vigos Outdoor Speicher, der von 18-96 kWh skalierbar ist.

Wachstumsfinanzierung mit Genussrechten

Um die weiteren Expansionsschritte zu setzen und die bestehende Nachfrage abzudecken, setzt BlueSky Energy auf Wachstumskapital. Zum zweiten Mal, nach der erfolgreichen Emission im Jahr 2020, begibt das Unternehmen Genussrechte; dieses Mal 2.000 Stück zu je 1.000 Euro. Die Zeichnungsfrist startet am 15. März 2021. Frühinvestoren erhalten bis zum 15.April einen Wertbonus in der Höhe von 200 Euro je Genussrecht. Investoren, die sich bereits im Jahr 2020 beteiligt haben, erhielten die prognostizierte Ausschüttung.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy steht für sichere und nachhaltige Speicherlösungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Frankenburg entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Dabei setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Batterietechnologie. Die Zellen werden am Standort in Österreich gefertigt. Die Technologie baut auf häufig vorkommenden Rohstoffen auf und enthält keine giftigen Inhaltsstoffe. Sie ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Diese sind bis 270 Kilowattstunden skalierbar.

Zusätzlich bietet BlueSky Energy mit seiner Carbocap Technologie eine langlebige und leistungsstarke Alternative an: Cel-3050 und für den Outdoorbereich Vigos. Die hochwertigen LTO (Lithium-Titanat-Oxid) Zellen, die für beide Produkte eingesetzt werden, sind weder brennbar noch entflammbar. BlueSky Energy legt bei all seinen Produkten Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Das Unternehmen agiert international mit Standorten in Österreich, Belgien und den USA/Idaho. Der Speicherspezialist hält enge Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen (unter anderem Hochschule Landshut, Johann-Kepler-Universität Linz, FH Salzburg, Technikum Wien, Fraunhofer-Institut, KIT). BlueSky Energy verkauft seine Speicherlösungen in 22 Länder, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien.

BlueSky Energy Web: https://www.bluesky-energy.eu/

Beteiligungsmodell: https://www.bluesky-energy.eu/beteiligungsmodell/

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: BlueSky Energy

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