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Freitag 28.01.2022 11:42
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28.01.2022

Außen hui, innen pfui?! So sauber sind Österreichs Autos

Gerade im Winter trennt sich die Spreu vom Weizen, wenn es um die Pflege und Sauberkeit des fahrbaren Untersatzes geht. Salz, Kieselsteine und Matsch hinterlassen ihre Spuren am und im Auto. Doch wie oft putzen die Österreicher:innen ihr Auto eigentlich? Und was putzen sie? Diesen Fragen ist eine aktuelle Umfrage* unter 500 Österreicher:innen im Auftrag von AutoScout24.at nachgegangen. Und so zeigt sich: Autos werden hierzulande durchaus gut gepflegt. Vor allem unter 30-Jährige und über 50-Jährige legen allgemein etwas öfter Hand am Auto an.

Waschstraße schlägt Handarbeit

Dennoch zeigt die Umfrage, dass das Bild von Menschen, die ihr Auto mit Hingabe von Hand außen und vielleicht sogar noch innen reinigen, nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Und wie die Umfrage zeigt, ist es nicht mehr so beliebt, selbst Hand anzulegen, wie es vielleicht einmal war. Besonders, wenn es um die Außenreinigung geht. So gibt etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) an, das Auto nie von Hand zu waschen, 28 Prozent tun es zumindest noch gelegentlich. Größerer Beliebtheit erfreut sich eindeutig die Waschstraße. Sie wird von 53 Prozent der Befragten zumindest einmal pro Monat benutzt, von Frauen (54 Prozent) etwas öfter als von Männern (52 Prozent). Unter 30-Jährige fallen bei der Außenreinigung aus der Reihe: 64 Prozent in dieser Altersgruppe geben an, zumindest monatlich in die Waschstraße zu fahren. 46 Prozent in dieser Altersklasse waschen im gleichen Zeitraum das Auto auch noch per Hand.

Außen hui, innen pfui?!

Abseits der Benutzung der Waschstraße zeigt sich in der Umfrage ein eindeutiges Bild: Während Männer tendenziell mehr Wert darauf legen, dass das äußere Erscheinungsbild ihres Gefährts einen guten Eindruck macht, ist Frauen eher das innere Erscheinungsbild ein Anliegen. Die Hitliste der Putztätigkeiten führt jedenfalls die Reinigung der Windschutz- und der Heckscheibe an, die 60 Prozent der Österreicher:innen zumindest einmal pro Monat durchführen (Frauen 59 Prozent, Männer 61 Prozent). Die Seitenspiegel werden von 54 Prozent zumindest monatlich geputzt (Frauen 51 Prozent, Männer 55 Prozent). Beim Abstauben der Flächen innen sowie beim Reinigen des Rückspiegels sind Frauen eher dahinter (52 Prozent tun das zumindest monatlich) als Männer (47 Prozent). Auch die Mittelkonsolen sind in Autos weiblicher Fahrerinnen tendenziell etwas sauberer (54 Prozent reinigen sie zumindest monatlich) als bei männlichen Fahrern (46 Prozent). Bei den Innenscheiben gibt es dafür keinerlei geschlechtsspezifisches Verhalten. Insgesamt 40 Prozent der Befragten stellen durch eine zumindest monatliche Reinigung sicher, dass sie eine gute Sicht nach draußen haben.

Unter dem Radar

Weniger häufig werden die Gegenden des Fahrzeugs gereinigt, die man nicht auf den ersten Blick sieht, wenn man sich hineinsetzt. Den vorderen Fußraum nehmen sich immerhin 47 Prozent der Befragten zumindest monatlich mit dem Staubsauger vor, ebenso die Fußmatten. Auf den hinteren Plätzen wird nicht mehr so oft gesaugt, nur 39 Prozent der Männer aber 43 Prozent der Frauen saugen hier zumindest einmal pro Monat. Nicht allzu oft gereinigt werden auch Autositze: 38 Prozent geben an, diese zumindest monatlich zu säubern. Besonders gerne wird auf die Ablagefächer in den Türen und den Kofferraum vergessen. Diese Flächen macht nur mehr etwa ein Drittel zumindest monatlich sauber.

Fleißaufgabe oder Pedanterie?

Wer es besonders genau nimmt, geht noch ein Schritt weiter und schreckt auch nicht davor zurück, die Motorhaube zu lüften. Ganze 45 Prozent tun das zumindest einmal pro Monat und entfernen die darunter liegenden Blätter. Wer sich über Schlieren der Scheibenwischer auf der Windschutzscheibe ärgert, sollte diese vielleicht auch einmal reinigen – was immerhin 40 Prozent der Befragten zumindest monatlich erledigen, jede:r Zehnte aber nie. Auch Felgen haben für viele Autobesitzer:innen nicht höchste Priorität. 13 Prozent reinigen sie nie, rund ein Drittel zumindest gelegentlich. Auch hier gilt: Männer (37 Prozent) tun das häufiger als Frauen (32 Prozent). Und für die, die es ganz genau nehmen ­– das ist ein Viertel der Österreicher:innen – ist es auch Routine, zumindest einmal pro Monat die Gummidichtungen bei Türen und Fenstern sauber zu machen.

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28.01.2022

Salzgehalt in Lebensmitteln – zuweilen unerwartet hoch

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine tägliche Salz­aufnahme von maximal fünf Gramm. Diese Menge entspricht ungefähr einem gestri­chenen Teelöffel voll. Die zuständigen Behörden für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gehen übereinstimmend davon aus, dass der tägliche Konsum bei den meisten Europäern mit ca. 8-11 Gramm weit über dem empfohlenen Niveau liegt. „In der täglichen Ernährung nehmen wir viel Salz über Brot und Gebäck, Käse sowie verarbeitete Fleischwaren wie Schinken und Wurst auf“, so VKI-Ernährungswissenschafterin Teresa Bauer. „Zusätzlich wird Salz aber auch vielen Nahrungsmitteln zugesetzt, bei denen wir es nicht unbedingt vermuten – etwa Cornflakes, Säften oder Süßigkeiten. Da addieren sich im Laufe des Tages auch kleinere Mengen in einer nicht zu vernachlässigenden Größenordnung.“

In der VKI-Stichprobe lag beispielsweise der Salzgehalt eines Tomatensaftes bei 0,7 g pro 100 ml, der von getrockneten Tomaten sogar bei 13,7 g pro 100 g. Frische Tomaten dagegen enthalten nur 0,008 g Salz pro 100g.

Zwei Gläser Tomatensaft entsprechen also ungefähr der empfohlenen Tageshöchstmenge an Salz und eine halbe Packung getrockneter Tomaten (50 g) liegt bereits deutlich darüber.

Dass Fertiggerichte aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht zu den wertvollsten Lebensmitteln zählen ist mittlerweile bekannt. Daher verwundert es auch nicht, dass die in der Stichprobe erhobene Grießnockerl‑Fertigsuppe bei einem Packungsinhalt von nur 62 g (3 Portionen/Teller) bereits 9,9 g Salz enthält. Das ergibt zwei Drittel der empfohlenen Tagesmenge an Salz pro Teller Suppe. Für Konsumentinnen und Konsumenten dagegen eher unerwartet sind womöglich die immerhin 3 g Salz der Butterkeks-Packung (1,5 g pro 100 g) sowie die 8,4 g Salz in der 600 g-Tiefkühlpackung des Rotkrauts (1,4 g pro 100 g).

„Auch wenn der Salzgehalt auf den ersten Blick nicht immer ungewöhnlich hoch zu sein scheint, lässt sich doch erkennen, wie leicht die empfohlene maximale Salzmenge von fünf Gramm im Laufe eines Tages erreicht bzw. überschrit­ten werden kann“, resümiert Teresa Bauer. Die Ernährungswissenschafterin rät, beim Einkauf auf die Kennzeichnung zu achten und Nährwerttabellen zu vergleichen sowie möglichst auf Fertiggerichte zu verzichten. Doch auch wer öfter beim Frühstück oder Abendessen anstelle von Brot, Wurst und Käse zu Müsli, Joghurt, frischem Obst, Frischkäse oder selbstgemachten Aufstrichen greift, kann den Salzkonsum deutlich reduzieren.

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28.01.2022

Warum das ultra-superschnelle Internet wieder einmal Schneckentempo hat?

Homeoffice – der Downloadbalken bewegt sich keinen Millimeter, der Video-Call ruckelt – wer dabei mobiles Internet nutzt, hat nicht die stabilen Bandbreiten des Festnetz-Internet, auch wenn die Werbung gerne ultraschnelles mobiles Internet verspricht. Eine AK Analyse bei A1, Magenta und Drei zeigt: Ob mobiles Internet bei einer ausgelasteten Funkzelle flutscht, entscheiden die Anbieter und auch der Zufall, mit wem man sich die Funkzelle teilt – da kann schon mal jemand mit einem superschnellen Internetversprechen ein nicht viel schnelleres Internet haben als einer mit einem günstigeren Wertkartentarif.

Bei Homeoffice und/oder Homeschooling setzen Haushalte in Corona-Zeiten auch vermehrt auf mobile Verbindungen. Eine starke Nachfrage kann – wie im Straßenverkehr – zu Staus in einzelnen Funkzellen führen. Die Folge: statt ultra-superschnell stockt oder ruckelt es. AK Expertin Daniela Zimmer: Konsument:innen wissen vielleicht über die maximale Bandbreite ihres Tarifs Bescheid, über ihre sogenannte Nutzungsklasse oft nicht. Die spielt aber bei Staus eine Rolle. Sie rät: „Achten Sie vor Vertragsabschluss auf die Anbieterinfos, wie Ihr Anschluss bei Engpässen im Vergleich zu anderen Nutzer:innen behandelt wird.“

Die AK Analyse zeigt: Die Mobilfunkanbieter entscheiden bei Engpässen, wie sie die Bandbreiten auf ihre Nutzer:innen verteilen. Um Staus möglichst zu vermeiden, regeln sie, wer in der Funkzelle mit welchem (verringerten) Tempo Vorfahrt hat. Die gesamte Bandbreite wird nicht gleichmäßig unter allen Kund:innen aufgeteilt. Grundsätzlich kommen Kund:innen mit höheren Bandbreitenversprechen und höheren Grundentgelten in eine bessere Nutzungsklasse. Innerhalb einer Nutzungsklasse werden Kund:innen proportional gekürzt. Die Anbieter gehen sehr unterschiedlich vor – so kompliziert ist es:

A1 unterteilt in zwölf Nutzer:innenkategorien bis zum Verhältnis 1:33. Die letzte Kategorie wird 33-mal stärker gekürzt als die erste. Vor allem die Höhe des Grundentgelts und „Nutzungscharakteristiken“ entscheiden, welcher Tarif in welcher Kategorie landet. Smartphonetarife mit bis zu rund 60 Euro monatlich und Wertkartenhandytarife finden sich meist in der Nutzungsklasse 6 (von 12). Wer mehr monatlich zahlt, wird priorisiert. Ungünstig ist es für mobile Internettarife im stationären Gebrauch – sie haben mit den Klassen 7 bis 10 im Staufall Nachrang.

Magenta differenziert in Nutzer:innen des 4G und 5G Netzes. Bei 4G gibt es elf Gruppen bis zum Verhältnis 1:20. Im 5G-Netz wird nur zwischen mobiler (Smartphonetarife) und stationärer (mobile Internettarife) Verwendungsgruppe im Verhältnis von 1:5 unterschieden. Wertkartentarife im 4 G-Netz werden mobil wie stationär stark priorisiert.

Drei hat zwei Nutzer:innenklassen: mobil (Smartphonetarife) und stationär (mobiles Internet). Mobil-Nutzer:innen werden um den Faktor 2 gegenüber jenen mit Festnetz-Ersatzprodukten bevorzugt. Stationäre Tarife dürften in der Regel weniger benachteiligt sein als bei den beiden anderen Anbietern.

Wie ist’s im Alltag – ein Beispiel: Kunde A mit 50 Mbit/s und B mit 30 Mbit/s erreichen in einer Zelle mit 100 Mbit/s maximal verfügbarer Bandbreite ihre Maximalgeschwindigkeit. Kommt Kunde C mit 30 Mbit/s noch dazu, greift der Anbieter ein: Kunde A surft etwa mit 50 Mbit weiter, B und C aber nur mit 28 bzw. 22 Mbit/s. Anbieter haben es also in der Hand, wen sie wie sehr im Staufall bremsen. Zimmer: „Bei dichter Drängelei im Netz können die Bremsen zu spüren sein. Prognosen sind schwierig, denn neben der maximalen geschätzten Bandbreite und der Vorrangklasse kommt es auch auf den Zufall an, mit wem ich mir gerade die Funkzelle teile. Kurzum: Auch ein teurer Tarif mit hohem Bandbreitenversprechen kann stärker gebremst werden als ein günstiger Wertkartentarif.“

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30.08.2021

Wer eine Drohne in den Rucksack packt, muss einige Faktoren berücksichtigen

Einmal aus der Perspektive eines Adlers die heimische Bergwelt bewundern – dieser Wunsch lässt sich mit Drohnen leicht erfüllen. Einmal aus der Perspektive eines Adlers die heimische Bergwelt bewundern – dieser Wunsch lässt sich mit Drohnen leicht erfüllen.

Einmal aus der Perspektive eines Adlers die heimische Bergwelt bewundern – dieser Wunsch lässt sich mit Drohnen leicht erfüllen. "Aus diesem Grund finden sich Drohnen immer öfter in den Rucksäcken von Wanderern", weiß ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer. "Allerdings gibt es gerade im Gebirge einige Tücken, wie zum Beispiel das Gefälle oder die dünnere Luft, die besonderes Augenmerk erfordert." Das lärmende Fluggerät kann aber auch andere Menschen, sowie Weide- und Wildtiere stören und gefährden. In jedem Fall muss man auch in den Bergen immer mit Sichtverbindung fliegen, damit man die Lage der Drohne erkennen und im Ernstfall schnell eingreifen kann. Wichtig ist auch, genügend Abstand zu unbeteiligten Personen zu halten, um diese nicht zu belästigen.

Für den sicheren Umgang mit Drohnen und um nicht gegen gesetzliche Bestimmungen zu verstoßen, hat der ÖAMTC-Experte die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

* Wind und Wetter beachten: In großen Höhen wird die Luft dünner und die Leistung der Drohne dementsprechend geringer. Dazu kann noch kräftiger Wind kommen, was die Steuerung der Drohne zusätzlich erschwert. "Man sollte daher jedenfalls nur bei Schönwetter seine Drohnen fliegen lassen", empfiehlt Hetzendorfer.

* Mit Luftfahrtteilnehmern rechnen: Hubschrauber können in den Bergen überraschend auftauchen, ebenso andere Luftfahrtteilnehmer wie Paragleiter oder Segelflieger – hier ist besondere Vorsicht geboten.

* Auf Tiere Rücksicht nehmen: Weidevieh oder Wildtiere können durch Drohnen aufgeschreckt werden. Besonders sensibel reagieren Vögel auf herannahende Drohnen während der Brutzeit, in Vogelschutzgebieten sollte man daher gänzlich auf Drohnenflüge verzichten. "Greifvögel beispielsweise fühlen sich durch Drohnen irritiert und können kleinere Fluggeräte im Extremfall sogar angreifen", so Hetzendorfer.

* Regionale Flugverbotszonen einhalten: In Naturschutzgebieten, Nationalparks und Vogelschutzgebieten gilt oft ein Flugverbot für Drohnen, sofern sie einen Eingriff in die Natur und Landschaft darstellen. "Über entsprechende regionale Flugverbote informiert man sich am besten vorab mit der ÖAMTC Drohnen-Info App, manchmal sind sie auch durch Schilder gekennzeichnet", weiß der Drohnenexperte des Mobilitätsclubs.

* Neue Drohnenregeln beachten: Seit 31.12.2020 gilt auch in Österreich ein neues EU-weites Drohnenregulativ, das unter anderem eine Online-Registrierung und den Drohnenführerschein für die meisten Drohnen voraussetzt.

* Mit anderen Personen rechnen: Viele Naturliebhaber suchen Ruhe und Entspannung in der österreichischen Bergwelt, da ist eine Belästigung durch ein unbemanntes Fluggerät natürlich äußerst unangenehm. Generell dürfen fremde Personen niemals gegen deren Willen aufgenommen oder die Bilder veröffentlicht werden.

* Bei stark abfallendem Gelände ist die Flughöhe schwer einzuschätzen und sie kann sich auch sehr schnell ändern. Berge sind meist gleichbedeutend mit schwierigem Gelände. "Man sollte also viel trainieren und das Verhalten seiner Drohne genau kennen, bevor man im Steilgelände mit der Drohne startet und landet", rät Hetzendorfer. Die maximal erlaubte Flughöhe für registrierungspflichtige Drohnen beträgt 120 Meter, darüber ist eine Sonderbewilligung der Luftfahrtbehörde notwendig.

* Don’t drink and Fly: Analog zum Autofahren ist auch das Steuern einer Drohne unter Alkoholeinfluss verboten. "Wer also vor hat zu fliegen sollte dies auf alle Fälle vor dem ersten Hüttenbier erledigen", stellt der ÖAMTC-Drohnenexperte fest.

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27.04.2021

Ford Ranger Stormtrak und Ranger Wolftrak: zwei neue Sondereditionen von Österreichs beliebtestem Pick-up

Ford Ranger ist Österreichs beliebtester Pick-up Ford Ranger ist Österreichs beliebtester Pick-up

Edel und kraftvoll: Stilvoller Ranger Stormtrak brilliert mit Premium-Lederausstattung und 156 kW (213 PS) starkem EcoBlue-Bi-Turbo-Dieselmotor mit 10-Gang-Automatikgetriebe

Starker Schutz: Elektrisches Laderaumrollo "Mountain Top" Industries gehört für den Ranger Stormtrak mit Doppelkabine zur Serienausstattung

"Work hard, play hard": Bulliger Ranger Wolftrak geht im Offroad-Style mit mattschwarzen Details, elektronischem Sperrdifferenzial hinten und All-Terrain-Reifen an den Start

Limitiert und exklusiv: Ranger Stormtrak und Wolftrak werden in begrenzter Stückzahl aufgelegt und ist ab Juli 2021 bei Österreichs Ford Händlern bestellbar

Ford erweitert die erfolgreiche Ranger-Familie um die exklusiven Sondereditionen Stormtrak und Wolftrak, die in limitierter Stückzahl auf den Markt kommen. Beide Versionen unterstreichen durch ihren jeweils spezifischen Charakter den Stil und die vielseitigen Fähigkeiten des Ford Ranger, der als meistverkaufter Pick-up Europas eine große Fangemeinde begeistert. Die beiden Sondereditionen Stormtrak und Wolftrak starten im Oktober dieses Jahres europaweit in den Verkauf. Sie erweitern damit die preisgekrönte Ranger-Familie, die Ford für unterschiedlichste Kundenansprüche aufgelegt hat - inklusive der Hochleistungsvariante Ranger Raptor und dem kürzlich angekündigten Ranger Einzelkabine-Fahrgestell.

Der Ranger Stormtrak fährt als hochwertig ausgestattete Premium-Version vor. Mit seinen eigenständigen Design-Merkmalen und attraktiven Features spricht er Kunden an, die für ihren Lifestyle und ihren Job die praktischen Vorzüge dieses Pick-ups ebenso schätzen wie seine großzügige Ausstattung.

Der Ranger Wolftrak ist als robuster Pick-up für Kunden ausgelegt, die souveräne Offroad-Performance wünschen, ohne dafür Kompromisse beim Komfort oder der Attraktivität ihres Fahrzeugs eingehen wollen. Ford geht davon aus, dass der Ranger Wolftrak außer Privatkunden vor allem Nutzer in Land- und Forstwirtschaft sowie in Outdoor-orientierten Geschäftszweigen anspricht.

"Kunden lieben den selbstbewussten Stil und die zupackenden Fähigkeiten unserer Pick-up-Familie Ford Ranger. Also haben wir diese beiden zentralen Eigenschaften mit den limitierten Sondereditionen Stormtrak und Wolftrak gezielt aufgegriffen", erklärt Hans Schep, General Manager Nutzfahrzeuge bei Ford Europa. "Der Stormtrak kombiniert ein tolles Design mit zusätzlichen Luxusmerkmale und Features für einen aktiven Lifestyle. Beim Wolftrak unterstützt die knackige Offroad-Performance die Nutzer bei allem, was sie bei der Arbeit oder in der Freizeit abseits befestigter Straßen unternehmen möchten."

Neuer Ranger Stormtrak basiert auf der Top-Serienversion Wildtrak

Die auf der Top-Serienversion Ranger Wildtrak basierenden Sonderedition Stormtrak zeichnet sich durch eine noch umfassendere Ausstattung aus. Als Doppelkabine (4 Türen, 5 Sitze) bietet der Stormtrak großzügigen Sitzkomfort auch in der zweiten Reihe, als Extrakabine (zwei Doppelflügeltüren, 2 + 2 Sitze) überzeugt er durch eine noch längere Ladefläche. Für beide Kabinen-Ausführungen gilt: Dank der limitierten Stückzahl behält diese Sonderedition eine hohe Exklusivität.

Für druckvollen Vortrieb sorgt in beiden Stormtrak-Varianten der 156 kW (213 PS)1 starke Dieselmotor der Ranger-Familie, der 2,0-Liter-EcoBlue mit Bi-Turbo-Aufladung. Bis zu 500 Nm Drehmoment gewährleisten überlegene Zugkraft im Anhängerbetrieb. Der serienmäßig zuschaltbare Allradantrieb erlaubt ohne Weiteres auch Offroad-Ausflüge und das 10-Gang-Automatikgetriebe portioniert die Kraft sanft und mühelos.

Ford bietet exklusiv für den Ranger Stormtrak eine Lackierung in Lucid-Rot an. Sie setzt den ebenfalls exklusiven roten Kühlergrill-Einsatz und die muskulöse Frontpartie wirkungsvoll in Szene. Als weitere Außenfarben stehen die Lackierung Frost-Weiß, Royal-Grau sowie Saphir-Blau zur Wahl. LED-Scheinwerfer und der massive Motorschutz tragen ebenso zum eindrucksvollen Auftritt bei wie die exklusiven Dekore auf Motorhaube und Flanken, das auffällige dreidimensionale Abzeichen, der schwarze hintere Stoßfänger und der ebenfalls schwarze Sportbügel. Mit rund 1,0 Tonnen Nutzlast2 und 3,5 Tonnen maximaler Anhängelast3 weist der Ranger Stormtrak die gleichen Werte auf wie die Wildtrak-Version.

Die Stormtrak-Sitze bestehen aus dem gleichen geschmeidigen Leder wie im kultigen Ranger Raptor, akzentuiert durch gestickte Stormtrak-Logos und Einsätze aus technischem Gewebe. Oberflächen in Dunkel-Graphit mit roten Nähten greifen die jeweilige Außenfarbe auf.

In Österreich bietet Ford den Ranger Stormtrak mit Extrakabine ab 43.595 Euro netto beziehungsweise 58.503,25 Euro brutto (inkl. USt. und NoVA) an. Dies die Preise für den Ranger Stormtrak mit Doppelkabine: ab 44.095 Euro netto beziehungsweise ab 59.179,25 Euro brutto (inkl. USt. und NoVA).

Elektrisches Laderaumrollo: praktisch, komfortabel und sicher

Zur Serienausstattung des Ranger Stormtrak mit Doppelkabine gehört auch das elektrisch betätigte Laderaumrollo "Mountain Top" Industries, das die Ladung komfortabel und sicher abdeckt. Diese Abdeckung lässt sich komfortabel über die Funkfernbedienung öffnen und schließen oder über Tasten bedienen, die sich sowohl auf der Ladefläche als auch auf dem Armaturenträger befinden. Sensoren stellen den Einklemmschutz sicher, damit weder Finger verletzt noch Fracht beschädigt werden.

Für den Ranger Wildtrak mit Doppelkabine ist das elektrisch betätigte Laderaumrollo bereits seit längerem auf Wunsch lieferbar - als Bestandteil des Laderaum-Pakets 11. Preis: 1.900 Euro netto beziehungsweise 2.565 Euro brutto (inkl. USt. und NoVA).

Dies der Link auf eine kurzes YouTube-Video zum elektrischen Laderaumrollo:

https://youtu.be/WgNI-oVNIpg

Der Ranger Wolftrak: "Work hard, play hard"

"Work hard, play hard" - unter diesem Motto geht der bullige Ranger Wolftrak im Offroad-Style mit mattschwarzen Details, elektronischem Sperrdifferenzial hinten und robusten All-Terrain-Reifen an den Start - lieferbar als Extrakabine und als Doppelkabine. Der Wolftrak wendet sich speziell an Fahrer, für die vor allem eine verlässliche Offroad-Performance wichtig ist. Der zuschaltbare Allradantrieb mit RSC-System (Roll Stability Control) und Traktionskontrolle verbessert zugleich die Kletterfähigkeit an steilen Steigungen und das Vorankommen auf weichem Untergrund. 1,0 Tonnen Nutzlast2 sowie 3,5 Tonnen maximale Anhängelast3 plus eine serienmäßige Laderaum-Schutzwanne erlauben auch Arbeitseinsätze im harten Gelände. Als Option stehen eine manuelle Laderaum-Abdeckung und das Aeroklas-Hardtop zur Wahl - Letzteres ausschließlich im Mattschwarz, passend zu den dunkel gehaltenen Karosserie-Details des Ranger Wolftrak.

Diese Sonderedition basiert auf dem Ranger XLT und kombiniert den 2,0-Liter-EcoBlue Bi-Turbo-Dieselmotor mit 125 kW (170 PS)1 Leistung wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder mit 10-Gang-Automatikgetriebe.

Ein exklusiv für den Ranger Wolftrak gestalteter aerodynamischer Sportbügel, der sich mit massiven Rohren nach hinten abstützt, unterstreicht den markanten Auftritt dieser Sonderedition und ermöglicht die Sicherung von Geräten oder Werkzeugen sowie das Verzurren von Ladung. Die eindrucksvolle Lackierung in Mystik-Grau stellt die Linien des Pick-ups gekonnt heraus; Grill, Motorschutz, 17-Zoll-Räder und Seitenschweller-Schutz in Schwarz ergänzen das attraktive Finish. Als Alternative steht die Außenfarbe Royal-Grau zur Wahl. Dunkel gehaltene Wolftrak-Abzeichen runden das exklusive Design ab.

Eine mattschwarze Instrumententafel und mattschwarze Türaufsätze sowie strapazierfähige Allwetter-Fußmatten zählen zu den Details im Innenraum des Ranger Wolftrak. Auch das Konnektivitäts- und Navigationssystem Ford SYNC 3 mit 8-Zoll-Touchscreen gehört zur Serienausstattung.

In Verbindung mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe steht der Ranger Wolftrak in Österreich als Extrakabine ab 34.270 Euro netto beziehungsweise 44.543,70 Euro brutto (inkl. USt und NoVA) bereit. Der Preis für den Wolftrak mit 6-Gang-Schaltgetriebe und Doppelkabine: ab 34.970 Euro netto beziehungsweise 45.460,70 Euro brutto (inkl. USt. und NoVA).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ford Motor Company (Austria) GmbH
19.11.2020

Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Apthekerinnen und Apotheker sind berechtigt, COVID-19-Antigen-Schnelltests durchzuführen. Aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung bieten immer mehr spezialisierte Apotheken zwischen Bodensee und Neusiedlersee ihren Kunden diese Leistung an. Damit kommen die Apothekerinnen und Apotheker dem Wunsch der Menschen nach Information über ihren Infektionsstatus nach. Ab sofort ist eine täglich aktualisierte Liste von spezialisierten Apotheken, die COVID-19-Antigen-Schnelltests anbieten, auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer unter www.apothekerkammer.at/sp/covid-19-antigentests-apothekenliste veröffentlicht.

Unabhängig von der einfachen Möglichkeit der COVID-19-Antigen-Schnelltests weist die Österreichische Apothekerkammer darauf hin, dass die Hygienemaßnahmen Abstand halten, Hände waschen und Mund-Nasenschutz tragen weiter absolute Priorität haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.11.2021

Sehenden Auges

Wieder wird also ein Lockdown kommen. Wieder wird also ein Lockdown kommen.

Wir haben die Pandemie nicht gemeistert. Ganz im Gegenteil. Die Intensivstationen stehen vor dem Kollaps.

Ein erneuter Lockdown scheint unvermeidlich zu sein. Ebenso eine Debatte über die Einführung einer Impfpflicht.

Wieder wird ein Lockdown kommen. Sicher in Salzburg und Oberösterreich, wahrscheinlich aber bundesweit. So oder so: Es ist eine Zumutung. Wieder werden sich jene Menschen bestraft vorkommen, die sich in den vergangenen Monaten der Vernunft entsprechend verhalten haben – und diese gibt es zuhauf unter Geimpften und auch unter den Ungeimpften.

Doch die dramatische Situation auf den Intensivstationen lässt wohl keinen anderen Ausweg zu. Hätten die politisch Verantwortlichen solch einen Einschnitt nicht schon längst verordnen sollen? Ja. Wurden in den vergangenen Monaten notwendige Vorkehrungen getroffen, um diese Eskalationsstufe zu verhindern? Nein. Wurde die Bevölkerung von Sebastian Kurz abwärts mit falschen Versprechungen abgespeist. Ja! Schon im April 2021 sagte der damalige Kanzler: „Es kommt eine coole Zeit auf uns zu.“ Im Juni rückte sein Parteimanager aus: „Das ist der Sommer, den uns Sebastian Kurz versprochen hat.“ Und im Sommer ließ die Kurz-ÖVP plakatieren: „Die Pandemie gemeistert. Die Krise bekämpft. Endlich wieder miteinander.“

Ja, auch die beiden grünen Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Wolfgang Mückstein haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sie haben sich vor allem in der Koalition nicht durchgesetzt, als es darum ging, vorzeitig gegenzusteuern. Dies alles zu beklagen, nützt uns zwar nichts. Aber ignorieren brauchen wir dieses Fehlverhalten auch nicht. Schließlich war es die Bundesregierung, die uns erklärte, wie toll sie das Land durch die Krise gelenkt hatte.

Wieder wird also ein Lockdown kommen. Wir müssen hoffen, dass die Intensivstationen spürbar und rasch entlastet werden. Wir sollten hoffen, dass jetzt in den anderen Bundesländern umgesetzt wird, was Wien seit Monaten vormacht. Dort gibt es Kapazitäten für PCR-Tests, dort wurde ein mit Experten abgestimmter eigenständiger Weg beschritten. Und ja, weil aktuell – in Wien werden alle, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, dieser Tage vom Rathaus eine Post mit einem für sie gebuchten Impftermin bekommen. Zudem beinhaltet der Brief Aufklärung über Impfmythen und eine Erklärung, warum eine Impfung wichtig ist.

Diese Initiative sollten die anderen Bundesländer zumindest versuchen. Wenn alles nichts nützt, dann ist es wohl legitim und auch notwendig, die Debatte über eine Impfpflicht zu eröffnen. Oder wollen wir in ein paar Monaten wieder sehenden Auges dort ankommen, wo wir gerade sind?

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Michael Sprenger
01.11.2020

Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000

Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000 Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000

13.134 Menschen kamen seit dem Jahr 2000 bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, macht der VCÖ aufmerksam. Besonders tragisch: Unter den Todesopfern waren 319 Kinder. Heuer forderte der Straßenverkehr bereits 292 Todesopfer. Zum Vergleich: In der Schweiz kamen im gesamten Vorjahr 187 Menschen ums Leben. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Handy am Steuer soll ins Vormerksystem aufgenommen und Strafen für Raser deutlich erhöht werden.

Dieser Tage wird der Verstorbenen gedacht. „Verkehrsunfälle reißen Menschen plötzlich aus dem Leben. Für Angehörige ist der Unfalltod besonders schlimm. Ein Mensch, mit dem man gestern noch gelacht hat, ist plötzlich nicht mehr da“, macht VCÖ-Sprecher Christian Gratzer auf den Schmerz der Angehörigen von Unfallopfern aufmerksam. Seit dem Jahr 2000 wurde das Leben von 13.134 Menschen bei Verkehrsunfällen ausgelöscht, das entspricht fast der gesamten Einwohnerzahl von Eisenstadt, verdeutlicht der VCÖ.

Seit Jahresbeginn starben in Österreich bereits 292 Menschen bei Verkehrsunfällen. Damit ist die Zahl der Todesopfer trotz des Lockdowns schon jetzt deutlich höher als in der Schweiz im gesamten Vorjahr, als 187 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet wurden. In der Schweiz sind unter anderem die Tempolimits niedriger als in Österreich: Tempo 80 auf Freilandstraßen, Tempo 120 auf Autobahnen. Und beim Überschreiten von Tempolimits gibt es de facto Null-Toleranz und die Strafen für Raser sind deutlich höher. „Die Schweiz ist nicht nur beim Bahnverkehr ein Vorbild, sondern auch bei der Verkehrssicherheit. Viele Menschen könnten heute noch am Leben sein, wenn Österreich das gleich hohe Verkehrssicherheitsniveau wie die Schweiz hätte“, stellt VCÖ-Sprecher Gratzer fest.

Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit aus. Handy am Steuer soll ein Vormerkdelikt werden. Die Strafen für Raser rasch deutlich erhöht werden.

Zentral sind zudem Maßnahmen, die die schwächsten Verkehrsteilnehmer – die Kinder – stärker schützen. Im Ortsgebiet ist verstärkte Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wichtig. Tempo 50 soll im Ortsgebiet nur dort erlaubt sein, wo es aus Sicht der Verkehrssicherheit zulässig ist. „Wo Menschen unterwegs sind, passieren Fehler. Deshalb ist es die zentrale Aufgabe der Verkehrspolitik, das Verkehrssystem so zu gestalten, dass Fehler keine fatale Folgen haben. Wir brauchen ein fehlertolerantes und kinderfreundliches Verkehrssystem“, betont VCÖ-Sprecher Gratzer.

Auf der Website des VCÖ können unter https://problemstellen.vcoe.at/ Problemstellen eingetragen werden. Damit werden Gefahrenstellen, wie unübersichtliche Kreuzungen, zu schmale oder überhaupt fehlende Gehwege oder zu hohes Tempo des Kfz-Verkehrs, sichtbar gemacht. Die Meldungen leitet der VCÖ an die jeweils zuständige Gemeinde, Stadt beziehungsweise Bezirk weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.08.2021

Steirerball 2022: Der erste große Hofburg-Ball nach der Corona-Pause

Steirerball 2022: Der erste große Hofburg-Ball nach der Corona-Pause Steirerball 2022: Der erste große Hofburg-Ball nach der Corona-Pause

Am 7. Jänner 2022 endet die Corona-bedingte Ball-Pause in der Wiener Hofburg: An diesem Abend lädt der Verein der Steirer in Wien wieder zum Steirerball. Mit steirischer Musik, erlesener Kulinarik und edlen Weinen, bestmöglich auf die Gegebenheiten vorbereitet, beginnt dann die Wiener Ballsaison. „Gastregion“ des fröhliganten Balls wird das Ausseerland mit seinen vielfältigen Facetten sein.

„Der Steirerball ist zurück in der Hofburg. Nach dem Online-Steirerball 2021 wollen wir am 7. Jänner 2022 die steirische Lebensfreude wieder persönlich erlebbar machen. Trotz der immer noch schwierigen Situation sind wir optimistisch für die kommende Ballsaison. Wir werden uns entsprechend der Gegebenheiten bestmöglich vorbereiten, um den Menschen wieder ein großartiges Ball-Erlebnis zu ermöglichen. Das wird allen bestimmt gut tun“, erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des Vereins der Steirer in Wien.

Das Ausseerland tanzt...

Der Startschuss für die Vorbereitungen des 125. Steirerballs erfolgte Ende August im Ausseerland-Salzkammergut. Andreas Zakostelsky traf anlässlich der Ballplanung mit Bürgermeistern des Ausseerlands und Vertretern des Tourismusverbands Ausseerland-Salzkammergut zusammen – sowie mit einer Narzissenprinzessin. Die Verantwortlichen der „Gastregion“ Ausseerland werden die Steirer in Wien bei diesem Steirerball unterstützen. Am Ballabend werden die Bürgermeister Franz Frosch (Bad Aussee), Gerald Loitzl (Altaussee), Franz Steinegger (Grundlsee) sowie Klaus Neuper (Bad Mitterndorf) mit ihren Abordnungen aus Kultur, Tourismus und Gesellschaft das Ausseerland mit allen seinen Facetten in der Hofburg präsentieren.

Hoheiten in der Hofburg

Pamela Binder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ausseerland-Salzkammergut: „Wir werden in Wien zu spüren sein und ein buntes Bild erzeugen: Mit den farbigen Trachten aus der Trachtenhauptstadt Österreichs, mit Paschen und auch mit der Salinenmusikkapelle. Auch die Narzissen-Hoheiten werden in der Steirerballnacht in Wien dabei sein.“

Karten für den Steirerball 2022

Am Programm für den Steirerball wird bereits mit Hochdruck gearbeitet. Vorverkaufskarten für den Ball am 7. Jänner 2022 gibt es voraussichtlich ab 1. Oktober um 89 Euro auf www.steirerball.com oder direkt im Ballbüro (KOOP Live-Marketing GmbH & Co KG, Bäckerstraße 3/6, 1010 Wien). Online erhältlich sind auch Tickets für Studierende zum Preis von 45 Euro. Sitzplätze und Logen können über die Homepage reserviert werden. An der Abendkasse bekommen die Ballgäste eine Karte um 95 Euro.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Verein der Steirer in Wien/Richard Tanzer
19.01.2022

T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss

T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die T-Mobile Austria GmbH, zu der unter anderem die Marke Magenta gehört, wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens geklagt. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab der Klage des VKI rechtskräftig statt. In der Folge verstieß das Unternehmen aber mehrmals gegen das Urteil, weshalb der VKI bereits zwei Exekutionsanträge einbrachte. Nach einem aktuellen Beschluss des Bezirksgerichts Innere Stadt Wien muss T-Mobile nun 60.000 Euro Strafe zahlen. Der Exekutionsbeschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Im Anlassfall bewarb T-Mobile Glasfaser-Internet groß mit „gratis bis Jahresende“. In einem TV-Werbespot war mit einem Sternchenhinweis 2 Sekunden lang ein umfangreicher Text in einer Fußzeile eingeblendet, der unter anderem auf die Servicepauschale, ein Aktivierungsentgelt und die Mindestvertragsdauer hinwies. Eine ähnliche Fußzeile auf Werbeplakaten war ebenfalls – bei typischerweise flüchtiger Betrachtung aus größerer Entfernung – kaum lesbar.

Das OLG Wien beurteilte dies Anfang 2021 als irreführende Geschäftspraktik. Ein Werbeadressat verstehe die blickfangartig hervorgehobene Mitteilung „gratis bis Jahresende“ nämlich dahingehend, dass in diesem Zeitraum gar keine Kosten anfallen. Nach diesem rechtskräftigen Urteil des OLG Wien hat es T-Mobile zu unterlassen, Produkte mit einem hervorgehobenen, zeitbezogenen Preis – insbesondere als „gratis“ für einen bestimmten Zeitraum – zu bewerben, ohne auf sonstige belastende Bedingungen und Preisbestandteile ausreichend deutlich hinzuweisen. Dazu zählen im Besonderen eine bestehende Servicepauschale, eine Aktivierungsgebühr, die Mindestbindungsdauer sowie der Umstand, dass sich der hervorgehobene, zeitbezogene Preis ab einem bestimmten Zeitpunkt erhöht.

Im Juni 2021 brachte der VKI einen Exekutionsantrag gegen T-Mobile wegen mehrerer Verstöße gegen dieses Urteil ein. Das erstinstanzliche Gericht verhängte eine Strafe von 10.000 Euro. Nach Einlegung eines Rechtsmittels von Seiten des VKI wurde diese Strafe auf 30.000 Euro angehoben. Die Verstöße gegen das Urteil hörten damit jedoch nicht auf. So bewarb T-Mobile unter anderem auf Twitter und in der ORF-TVthek ein Highspeed-Internet mit „Jetzt 4 Monate Grundgebühr GRATIS*“, ohne ausreichend auf die Servicepauschale, die Mindestvertragsdauer oder die ab dem fünften Monat anfallenden Kosten in Höhe von zumindest 40 Euro pro Monat hinzuweisen. Im Dezember 2021 brachte der VKI daher erneut einen Exekutionsantrag gegen T-Mobile ein. Daraufhin wurde jetzt eine Strafe von 60.000 Euro vom Erstgericht festgesetzt.

„Die österreichische Exekutionsordnung sieht eine Höchststrafe von 100.000 Euro pro Exekutionsantrag vor. Die Strafe nach unserem ersten Exekutionsantrag war für T-Mobile offensichtlich nicht hoch genug angesetzt, um die Verstöße gegen das Urteil einzustellen. Sollte sich T-Mobile weiterhin nicht an die gerichtliche Entscheidung halten, werden weitere Exekutionsanträge folgen“, zieht Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI eine vorläufige Zwischenbilanz.

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27.04.2021

Ordnung ist für manche mehr als das halbe Leben

Gerade einmal 7 Prozent der Österreicher gehen eigenen Angaben zufolge ohne schräge Angewohnheiten durchs Leben. Für den Rest gilt: Ordnung – in unterschiedlichen Ausprägungen – muss sein. Gerade einmal 7 Prozent der Österreicher gehen eigenen Angaben zufolge ohne schräge Angewohnheiten durchs Leben. Für den Rest gilt: Ordnung – in unterschiedlichen Ausprägungen – muss sein.

Wer kennt das nicht an sich selbst: Gewisse Dinge müssen einfach den eigenen Vorstellungen entsprechen – auch wenn Partner, Mitbewohner oder Freunde regelmäßig die Augen verdrehen. Und immerhin sind die Österreicherinnen und Österreicher ehrlich, was ihre mehr oder weniger schrägen Angewohnheiten betrifft, wie eine Umfrage von ImmoScout24 unter 500 Befragten ans Licht bringt. Gerade einmal 7 Prozent geben an, ohne schräge Gewohnheiten durchs Leben zu gehen. 93 Prozent sind sich dessen bewusst, dass ihre eine oder andere Angewohnheit durchaus etwas interessant sein mag.

Ordnung macht selbst vor schmutzigem Geschirr keinen Halt

Denn soviel ist klar: Ordnung spielt bei Herrn und Frau Österreicher eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und Geschirrschränke sind davon besonders häufig betroffen: 58 Prozent der Befragten geben an, Gläser und Tassen nach einem bestimmten System in den Geschirrschrank zu räumen. Etwas ausgeprägter ist diese Herangehensweise bei Frauen (66 Prozent), aber auch jeder zweite Mann findet im eigenen Geschirrschrank – der Ordnung sei Dank – mit einem Griff das richtige Glas.

Verhältnismäßig wenig Chancen hat Unordnung auch in Österreichs Besteckladen. Immerhin 45 Prozent geben an, dass ihr Besteck in der Lade aufeinander zu liegen hat. Besonders häufig findet sich diese Angewohnheit in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen (57 Prozent). 40 Prozent haben in ihren Küchenschränken eine eigene Ordnung, nach der eingeräumt wird. Und schmutzig, aber wenigstens ordentlich, geht es auch in vielen Geschirrspülern zu. 4 von 10 geben an, ein eigenes System zu haben und dieses auch dann durchzusetzen, wenn andere die Spülmaschine befüllen. Denn im Zweifel wird das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler einfach aus und – der eigenen Gewohnheit entsprechend– neu eingeräumt.

Bettzeug, Decken und Pölster werden geschüttelt und gefaltet

Doch nicht nur die Küche kann sich sehen lassen, auch die Schlafzimmer sind in vielen Haushalten herzeigbar. Jeder zweite Befragte gibt an, das Bett jeden Morgen zu machen, Frauen (58 Prozent) und über 50-Jährige (59 Prozent) haben sich diese Angewohnheit überdurchschnittlich oft zu eigen gemacht. Herumliegende Decken aufzuspüren und ordentlich hinzulegen ist für 40 Prozent ein absolutes Muss, das tägliche Aufschütteln der Couch-Pölster ist für ein Viertel der Befragten Gewohnheit.

Kleidungsstücke finden sich Kante auf Kante und farblich sortiert

Auch in puncto Kleidung haben die Österreicher die eine oder andere schräge Angewohnheit im Repertoire: 22 Prozent geben an, dass Kleidungsstücke ordentlich gefaltet und Kante auf Kante in Schrank oder Kommode zu liegen haben. Frauen (28 Prozent) sind hier rigoroser als Männer (16 Prozent). Und immerhin jeder Fünfte gibt zu, seine Kleidung nach Farbe zu ordnen, wobei auch das eher eine weibliche (21 Prozent) als eine männliche (8 Prozent) Angewohnheit ist.

Manch einer kennt auch bei Teppichfransen und Zigarettenstummeln kein Erbarmen

Die Binsenweisheit „Es gibt Dinge, die gibt es nicht!“ lässt sich durchaus auf die Erkenntnisse der Umfrage übertragen. So ist es 12 Prozent der Befragten ein Anliegen, dass die Fransen des hauseigenen Teppichs gerade liegen. Und immerhin 2 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gehen einem gänzlich anderen und noch ungewöhnlicheren „Hobby“ nach: sie ordnen sogar noch die Zigarettenstummel in ihren Aschenbechern.

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28.01.2022

Seilbahnen fordern Verschiebung der Verkürzung der Gültigkeit für den Grünen Pass

Franz Hörl, Obmann des Fachverbands Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), übermittelte Donnerstag Abend einen offenen Brief an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. In diesem, auch von sämtlichen Landes-Fachgruppen-Obleuten unterzeichnetem Brief, fordern die Seilbahnen, „die geplante Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Grünen Passes für unseren Bereich zu überdenken, diese jedoch zumindest um einen Monat nach hinten zu verschieben“.

Der OFFENE BRIEF an Gesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein im Wortlaut:

Die österreichischen Seilbahnbetriebe haben sich seit Beginn der Pandemie als sichere und verantwortungsvolle Unternehmen erwiesen und die strengsten 2 G-Kontrollmaßnahmen mitgetragen.

Schon seit der ersten Phase wurden umfassende und professionelle Maßnahmenpläne entwickelt, die auch von Ihrem Vorgänger Rudolf Anschober explizit und lobend erwähnt wurden.

Jetzt stehen wir – in Folge überbordenden politischen Krisenmanagements – erneut an einem Scheidepunkt. Für unsere Branche stellt die ab 1. Februar in Kraft tretende Verkürzung der Gültigkeit des Grünen Passes eine massive Belastung für die heimischen Seilbahnbetriebe und den gesamten Wintertourismus in Österreich dar. Aufgrund der strengeren Coronaregeln leiden wir schon jetzt an einem drastischen Standortnachteil gegenüber den Skiregionen in unseren Nachbarländern und somit gegenüber unseren größten Mitbewerbern am europäischen Markt.

Aus Kundensicht stellt es eine enorme Herausforderung dar, am 1. Februar den Grünen Pass für geschätzte 270.000 Tickets zu kontrollieren und diese in den elektronischen Systemen wieder freizuschalten. Genau das müsste aber getan werden, wenn sich der Zeitraum von einem Tag auf den nächsten um drei Monate verringert. Die Seilbahnbetriebe haben sich seit Beginn der Pandemie als verlässliche und verantwortungsvolle Unternehmen bewiesen und werden dies auch in Zukunft tun. Jede Maßnahme seitens der Regierung wurde mitgetragen und professionell umgesetzt, auch wenn wir in keiner Phase für einen Anstieg der Infektionen verantwortlich waren.

Der aktuelle Kurs ist somit eine Ohrfeige für all jene, die unter diesen miserablen Bedingungen zumindest Schadensbegrenzung betreiben wollen. Neben den nicht zu bewältigenden organisatorischen Hürden stellt sich dabei vor allem die fehlende Information an ausländische Gäste als Hauptproblem dar. Diese dürfen, ab dem 1. Februar zwar mit ihrem Grünen Pass bis 270 Tage Gültigkeit nach Österreich einreisen, der Skilift bleibt für sie aber geschlossen, wenn seit der letzten Impfung 180 Tage vergangen sind. Ein untragbarer Zustand, der nicht nur finanziell einen großen Schaden verursacht, sondern auch unser Image in arge Mitleidenschaft zieht.

Die verkürzte Gültigkeitsdauer findet zudem in einer Hochphase der Saison statt, wodurch die zu erwartenden Ausfälle und administrativen Probleme zusätzlich verschärft werden.

Während in den Nachbarländern teils Rekordergebnisse erzielt werden, rutschen wir ohne jegliche Notwendigkeit immer weiter nach unten ab. Das ist für die Unternehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für ganze Regionen in unserm Land ein Desaster.

Wir ersuchen Sie daher dringlich, die geplante Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Grünen Passes für unseren Bereich zu überdenken, diese jedoch zumindest um einen Monat nach hinten zu verschieben, um größeren Schaden noch rechtzeitig abzuwenden.

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19.01.2022

Post transportierte 2021 konzernweit fast eine halbe Milliarde Pakete

Post transportierte 2021 konzernweit fast eine halbe Milliarde Pakete Post transportierte 2021 konzernweit fast eine halbe Milliarde Pakete

2021 hat der Österreichischen Post nicht nur im Inland einen neuen Rekord an transportieren Paketen gebracht. Insgesamt bewegte die Post konzernweit fast eine halbe Milliarde Pakete im abgelaufenen Jahr – was ein Mengenplus von neun Prozent bedeutet. Die meisten Sendungen transportierte die Post aber nicht im Heimatmarkt Österreich, sondern mittels ihrer Pakettochter Aras Kargo in der Türkei: nämlich 217 Millionen Pakete. Zum Vergleich: In Österreich wurden im Vorjahr 184 Millionen Pakete transportiert – ein Plus von elf Prozent.

Die Österreichische Post befördert in insgesamt neun Ländern Pakete sowie Paletten. Und zwar in Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Österreich, Serbien, Slowakei, Ungarn und der Türkei. "„Über alle Töchter hinweg beliefen sich die Paketmengen 2021 auf 452 Millionen Stück. Den Großteil davon in Österreich und der Türkei. Aber auch unsere Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa verzeichneten mit einer Mengensteigerung von 16 Prozent enorme Zuwachsraten. Dort transportierten wir im vergangenen Jahr knapp 52 Millionen Pakete“", so DI Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik, Österreichische Post AG, der betont, dass das Wachstum in den ausländischen Märkten ähnlich wie auch in Österreich vor allem dem steigenden Trend zum E-Commerce geschuldet ist.

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19.01.2022

In Skigebieten explodieren Preise für Eigentumswohnungen

In Skigebieten explodieren Preise für Eigentumswohnungen In Skigebieten explodieren Preise für Eigentumswohnungen

Das Bergpanorama vor der eigenen Haustür? Von den eigenen vier Wänden in Österreichs beliebten Skigebieten träumen viele Winterurlauber. ImmoScout24 hat die Preise von Eigentumswohnungen in 15 österreichischen Skigebieten analysiert. Die Entwicklung geht steil bergauf: 2021 stiegen die Preise im Vergleich zu 2020 um satte 12 Prozent, in einzelnen Regionen gab es Preissteigerungen bis zu 59 Prozent. In Kitzbühel liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile bei knapp 14.000 Euro. Dagegen scheint das Feriendomizil am Semmering mit 2.000 Euro/m2 nahezu ein Schnäppchen. Im Österreich-Schnitt muss man 7.500 Euro pro Quadratmeter für das Feriendomizil im Schnee berappen.

Die teuren Domizile im Westen

Die Suchanfragen nach Ferienwohnungen in den österreichischen Skigebieten schnellen jedes Jahr im Jänner nach den Weihnachtsferien extrem in die Höhe. Die Sehnsucht nach dem Eigenheim in den Bergen treibt die Immobilien-Suchenden. Wer jedoch im Nobel-Skiort Kitzbühel eine Wohnung sein Eigen nennen möchte, der muss tief in die Tasche greifen. Mit durchschnittlich 13.979 Euro muss man dort aktuell pro Quadratmeter rechnen. Damit bleibt Kitzbühel das mit großem Abstand teuerste Pflaster. Hinzu kommt ein enormes Preisplus von 24 Prozent im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020. Deutlich darunter, aber immer noch auf einem hohen Niveau, bewegen sich die Eigentumspreise im Tiroler Ischgl (8.437 Euro/m2), Sölden (7.938 Euro/m2) und Schladming (7.631 Euro/m2).

Starke Preissteigerung

Am stärksten sind die Preise für Eigentumswohnungen im Vorjahr in Sölden mit einem Plus von 59 Prozent auf 7.938 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Deutlich teurer wurde der Kauf auch in den südlichen Skigebieten Katschberg (6.247 Euro/m2) mit einem Plus von 52 Prozent und Nassfeld (5.659 Euro/m2) mit einem Anstieg von 38 Prozent. Und auch im Tiroler Alpachtal (6.831 Euro/m2) haben die Eigentumspreise um 36 Prozent zugelegt. Am Semmering, dem Skigebiet der Wiener an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark, ist Eigentum noch für vergleichsweise moderate 2.000 Euro pro Quadratmeter zu erwerben. Auch in Flachau und Kaprun liegen die Preise unter 6.000 Euro pro Quadratmeter. „Stark steigende Preise im Westen machen alternative Skigebiete attraktiver. Der Trend zum Zweitwohnsitz hat sich in der Pandemie extrem verstärkt. Deshalb gehen wir davon aus, dass ein Ende des Preisanstieges aktuell nicht in Sicht ist“, erläutert Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24.

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22.10.2021

Medienförderung muss reformiert werden

Seit Jahren zeichnet sich in zahlreichen Studiendaten und Publikationen ab, dass enorme Summen öffentlichen Geldes in einer höchst problematischen Vergabepraxis vor allem in den Boulevard fließen. Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin des Verbandes Freier Rundfunk Österreich: „Daraus hat sich schon in den vergangenen Jahrzehnten eine „wer zahlt, schafft an“ Medienkultur entwickelt, die zu einem echten Problem für die Unabhängigkeit der Medien und auch die Demokratie geworden ist.“ Ursache dafür ist, dass die eigentliche Medienförderung, wie etwa die Presse- und Rundfunkförderung mit rund 30 Millionen Euro nur einen Bruchteil des Geldes beträgt, das über die Inseratenvergabe der Bundes-, Landes- und Stadtregierungen in Medien fließt. Schwarzwald: „Gleichzeitig verhungern nicht-kommerzielle Medien, die einen großen Beitrag zur Medienvielfalt in Österreich leisten am vollen Futtertrog, weil sie unbequem, werbefrei und korruptions-immun sind.“

Freie Medien brauchen mehr Geld

Es braucht jetzt dringend eine Aufstockung des „Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen Rundfunks“. Grund: Die 17 Freien Rundfunksender haben ein jährliches Gesamtbudget von drei Millionen Euro. Gleichzeitig arbeiten rund 3000 Menschen journalistisch bei den Freien Rundfunksendern mit und produzieren regionale Nachrichten, sind eine wichtige Plattform für die Kultur und leisten seit über 20 Jahren Medienbildung in Österreich. Schwarzwald: „Gleichzeitig zeigt sich alleine im Personalbereich in der gerade abgeschlossenen Erhebung des Fair Pay Gaps im nicht-kommerziellen Rundfunk, dass ein Fehlbetrag von 1,3 Millionen Euro besteht, und das bei dem ohnehin viel zu geringen Personalstand von insgesamt nur 77 Vollzeitäquivalenten bei 17 Sendern. Mit einer Aufstockung des Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen Rundfunks kann auch die seit mehr als 20 Jahren geleistete kritische Medienbildung anerkannt und ausgebaut werden.“ Derzeit besteht ein Ungleichgewicht zu Lasten des nichtkommerziellen Rundfunks von fast 1:7 (3 Mio. zu 20 Mio.). Das Verhältnis soll mit einem gesetzlich verankerten Verteilungsschlüssel von höchstens 1:3 gesenkt werden. Auch bei der Förderung der digitalen Transformation besteht dringender Handlungsbedarf. Schwarzwald: „Hier muss ebenfalls verstärkt der Logik gemeinnütziger Medienunternehmen Rechnung getragen werden und darf nicht ausschließlich als Wirtschaftsförderung für gewinnorientierte Unternehmen funktionieren.“

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21.01.2022

Die Nacht der Musicals – Lienz

Fotocredit Pura Vida Fotocredit Pura Vida

„Broadway Musical & Dance Company”

Tanz der Vampire, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Cats, Rocky, Mamma Mia, Der König der Löwen, The Greatest Showman uvm.

Aufgrund der aktuellen Infektionslage in Zusammenhang mit der Omikron Welle muss die Tournee von Jänner 2022 auf April/Mai 2022 verschoben werden. Die Tickets vom Jänner 2022 behalten auch für Mai ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden.

Doch ab April heißt es endlich wieder „Vorhang auf!“ und es gibt ein Wiedersehen mit der erfolgreichsten Musicalgala aller Zeiten. Mit ihrem faszinierenden und abwechslungsreichen Programm begeisterte Die Nacht der Musicals bereits mehr als 2 Millionen Besucher.

Das Programm lässt die Herzen der Musicalfans höher schlagen. In einer zweieinhalb stündigen Show präsentieren herausragende Sänger eine bunte Mischung der berühmtesten Musical Highlights aus Tanz der Vampire, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Cats, um nur einige von ihnen zu nennen.

Natürlich dürfen auch aktuelle Musicals an diesem Abend nicht fehlen. Die Songs „This is me“ und „Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“, sorgen für Gänsehautmomente beim Publikum. Eine spannende Geschichte zum Staunen und Mitfiebern, voll Liebe und Dramatik.

Das Musical Rocky mit Hymnen wie Eye of the Tiger und die Disney-Musicals Frozen und Der König der Löwen werden das Publikum begeistern!

Aber auch Rock-Musicals wie We Will Rock You, zu den Songs von Queen und das Musical von Udo Lindenberg sind mit im Programm. Hinterm Horizont, eine Hommage an den großartigen Musiker, beschreibt die Liebesgeschichte zwischen ihm und dem “Mädchen aus Ostberlin“.

Erleben Sie live, wie das Phantom der Oper Christine seine Liebe gesteht und die Samtpfoten aus Cats mit Memories wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen.

Die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk Ich war noch niemals in New York lädt zum Mitklatschen und Mitsingen ein und ist ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Musicalgala.

Gefeierte Stars der Originalproduktionen entführen die Zuschauer in eine bunte und glitzernde Traumwelt. Unterstützt werden die herausragenden Darsteller durch die hervorragenden Tänzer der Broadway Musical & Dance Company. Aufwändige Choreografien, farbenfrohe Kostüme und ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept garantieren einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt.

Link zum Impressionsvideo aus 2020: https://www.youtube.com/watch?v=rU6pQaDMU7o

06.Mai 2022 · 20:00 · LIENZ · Stadtsaal

Kartenvorverkauf:

In allen Raiffeisenbanken und Sparkassen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

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27.04.2021

"Es muss sexy werden, in die Pflege zu gehen"

"Kippt das System der Angehörigen-Pflege?" "Kippt das System der Angehörigen-Pflege?"

Im Rahmen der "Runde der Regionen" luden die Regionalmedien Austria (RMA) gemeinsam mit dem Magazin "Hausarzt" ExpertInnen zum ersten Teil einer zweiteiligen Diskussion zum Thema "Pflegenotstand" im neuen Medienhub am Wiener Hauptbahnhof ein. Die Gäste: Mag. Anna Parr, Generalsekretärin Caritas Österreich, Mag. Elisabeth Potzmann, Präsidentin Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV), Robert Pozdena, Geschäftsführer cura domo, Michael Buchner, MAS Alzheimerhilfe. Moderiert wurde die Runde von RMA-Chefredakteurin Mag. Maria Jelenko-Benedikt und "Hausarzt"-Chefredakteurin Mag. Karin Martin.

Fazit: Die Coronakrise hat die Schwächen unseres Pflege- und Betreuungssystems wie ein Brennglas vergrößert, darüber waren sich die Experten bei der vierten "Runde der Regionen" einig. Es braucht mehr Geld, Personal, Ausbildung und Unterstützung für pflegende Angehörige. Und: Will man den drohenden Pflegenotstand abwenden, müssen sich auch mehr Männer für den Beruf begeistern.

Immerhin acht von zehn Angehörigen arbeiten in der Pflege. Sie seien "in der Krise an die Belastungsgrenzen gekommen“, betonte Michael Buchner von der MAS Alzheimerhilfe. Bei den zu Pflegenden sei es häufig zu einer Vereinsamung gekommen. Für Betroffene habe es kaum Entlastungsangebote gegeben, weil alle Stellen ihre Programme nur sehr begrenzt anbieten konnten. „Wir sehen einen Mangel an Geld, an Personal und an Ausbildung“, so Buchner.

Wie durch ein Brennglas habe man die man die Probleme durch die Pandemie plötzlich noch deutlicher gesehen, verdeutlichte Caritas-Generalsekretärin Anna Parr. "Wir haben den enormen Betreuungswert, den diese Betreuerinnen übernehmen, wahrgenommen und auch unsere Abhängigkeit von ausländischen Kräften". Pflegende Angehörige seien in der erster Phase der Pandemie extrem belastet gewesen. Das bestätigten 78 Prozent im Rahmen einer Studie der Volkshilfe, 16 Prozent mussten ihre Erwerbsstunden reduzieren, um die Situation zu bewältigen, erläuterte Parr.

Häusliche Betreuung vs Pflege

Für Pozdena hat die Pandemie die 24-Stunden-Betreuung als wichtigen Baustein in der Pflege verdeutlicht: "Die 24-Stunden Betreuung ist jetzt in ein besserer Licht gerückt. In der Pandemie hat man gesehen, dass die Betreuung zu Hause natürlich auch das geringste Infektionsrisiko hatte", so Pozdena. Die 24-Stunden-Personen Betreuung unterliege gemäß der Gewerbeordnung dem Hausbetreuungsgesetz und dürfe gewisse Assistenzdiensleistungen machen, so Pozdena. "Wir brauchen dringend die Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Pflege und können die Pflege wiederum ressourcentechnisch entlasten". Ziel sei es, dass Menschen so lange wie möglich zu Hause leben können, bestätigte auch Parr. Das sei der Wunsch der Mehrheit. "Es ist ein Übergang, bis eine Pflegesituation entsteht", so Parr, die betonte, dass es eine Kooperation verschiedener Formen der Pflege brauche.

Gehalt für Angehörige? Kritisch

Die Hauptfinanzierung liege aber innerhalb der Familie, "das Land trägt die Kosten nicht im vollen Umfang", erklärte Potzmann. Ein Gehalt für pflegende Angehörige sieht sie kritisch, denn dadurch steige auch der Druck. Fast 100 Prozent der pflegenden Angehörigen geben aber auch finanzielle Belastungen an, so Potzmann. Das Thema müsse man also sehr wohl diskutieren.

Eine Versicherung des Bundes für pflegende Angehörige gebe es zwar, sie endet aber ab dem 60. Lebensjahr. Mehr als ein Drittel der pflegenden Angehörigen fallen in diese Altersgruppe 60 Plus, erklärte Potzmann, die eine Absicherung für diese Menschen über 60 Jahre hinaus befürwortet.

Pflege nicht auf Frauen "abwälzen"

Kritisch sieht Potzmann auch, dass man ab einer gewissen Pflegegeldstufe nicht verpflichtend professionelle Pflege in Anspruch nehmen muss. "Es ist mir zu wenig, das auf betreuende Angehörige und in der Regel dann Frauen abzuwälzen". Tatsächlich seien es zu 95 Prozent Frauen, die in der Pflege tätig sind. In der Familien liege die Last der Pflege meist auf ihnen.

"Wir brauchen laut einer Studie der Gesundheit Österreich bis 2030 75.000 ausgebildete Menschen am Arbeitsmarkt, um dem steigenden Bedarf bewältigen zu können", rechnete Parr vor. Sie denkt, dass es mehr Gespräche über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege brauche. "Ich glaube, dass wir Rollmodels brauchen, die darüber sprechen, dass es auch für Männer ein toller Beruf ist", so Parr. Zudem brauche es bundesweit kostenlose Ausbildungsstätten.

"Es ist fünf nach zwölf"

Für Parr braucht es einen flächendeckenden Ausbau der Angebote: Beratung, mobile Dienste, Tageszentren und Pflegeeinrichtungen. Langfristig sei eine Personaloffensive notwendig: "Es ist fünf nach zwölf", betonte die Generalsekretärin der Caritas. Der Rechnungshof habe letztes Jahr dazu einen Bericht veröffentlicht. "Derzeit ist das Verhältnis der Altersgruppe zwischen 50 und 65, die zu Pflegende betreuen könnten, vier zu eins. Im Jahr 2060 ist das Verhältnis eins zu eins". Auf das müsse man sich vorbereiten, so Parr, die einen Ausbau zeitlich flexibler Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige fordert, die auch finanziell leistbar sind.

Pozdena ist die Attraktivierung des Jobs ein Anliegen: "Es muss sexy sein in die Pflege zu gehen." So, wie man versuche, Frauen in technische Berufe zu bringen, müsse man Männer für die Pflege begeistern. "Es ist ein toller, dankbarer Job". Durch eine bessere Verzahnung zwischen Betreuung und Pflege könne man 24-Stunden Pfleger sowie Angehörige entlasten.

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03.03.2021

Urroggen - Das Multitalent in der Backstube

Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt

Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt. Da das Urgetreide früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, ist der Urroggen heute auch unter dem Namen Waldstaudenroggen oder Waldstaudenkorn bekannt. In einigen Regionen wird er als Johannisroggen bezeichnet, da er um den Johannistag (24. Juni) ausgesät wurde.

Ursprünglich wuchs Urroggen als Unkraut auf den Weizenfeldern. Beim Vordringen des Getreideanbaus nach Norden wurde das Urgetreide wegen seiner Winterfestigkeit und seiner geringen Ansprüche an den Boden kultiviert und zum heutigen gewöhnlichen Roggen weitergezüchtet.

Urroggen geriet beinahe in Vergessenheit, weil er wesentlich kleinere Körner hat als herkömmlicher Roggen und der Ertrag daher um ca. 50 Prozent geringer ist. Da er jedoch eine extrem anspruchslose, frostunempfindliche Getreideart ist und auf kargen Böden und sogar noch auf 2.000 Metern Höhe wächst, bekommt er in der Landwirtschaft wieder zunehmend Beachtung.

Im Gegensatz zum heutigen Zuchtroggen ist Urroggen eine perennierende Getreideart, wird also meist mehrjährig angebaut. Im Herbst oder Frühjahr (ursprünglich um Johannis, den 24. Juni) werden die Körner ausgesät. Im ersten Jahr wird das Grün vor der Ährenbildung abgemäht und als Viehfutter verwendet. Die Pflanzen treiben neu aus und überwintern. Durch dieses Vorgehen bilden sich im darauffolgenden Jahr um bis zu 30 Prozent mehr Ähren. In diesem Jahr reift der Urroggen und kann geerntet werden.

In der Backstube bietet sich Urroggen als Zusatz für Brote aus handelsüblichem Roggen an, da es den Gebäcken eine ansprechende dunklere Färbung sowie einen erdigen, leicht würzigen Geschmack verleiht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Initiative Urgetreide
30.11.2020

56% können sich Teilnahme an Corona-Massentests vorstellen

Corona-Massentest Umfrage Corona-Massentest Umfrage

56% der Österreicherinnen und Österreicher können sich aus heutiger Sicht vorstellen, an freiwilligen Corona-Massentests vor Weihnachten teilzunehmen.

22% der Befragten würden sich laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ durchgeführten Umfrage „ganz sicher testen lassen“, 34% würden dies „möglicherweise“ tun.

20% der Befragten würden sich dagegen „ganz sicher nicht testen lassen“, wiederum 17% lehnen eine Teilnahme „eher“ ab.

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13.08.2021

Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen Marie und Jakob waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Marie und Jakob haben im Jahr 2020 laut Statistik Austria die Hitliste der Vornamen Neugeborener angeführt. Das zeigt eine Auswertung der jeweils ersten Vornamen (in Originalschreibweise, ohne Sonderzeichen) aller in diesem Jahr geborenen 40.669 Mädchen und 42.934 Buben. Für Mädchen wählten die Eltern 734 Mal (1,8%) den Namen Marie, für Buben 794 Mal (1,8%) den Namen Jakob.

"Marie ist die Top-Aufsteigerin bei den beliebtesten Babynamen des Jahres 2020. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie gleich drei Plätze nach oben gerückt und erreicht erstmals Rang 1. Auch bei den Buben landet mit Jakob ein neuer Name auf dem Spitzenplatz. Er war neben David und Leon einer der drei Top-Aufsteiger, die sich gegenüber dem Vorjahr jeweils um zwei Plätze verbesserten. Emma und Laura sowie Paul rutschen dagegen jeweils um drei Plätze ab", sagt Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria.

Marie stieg 2009 auf Platz 8 in die Liste der zehn meistvergebenen Mädchenvornamen ein und wurde Jahr für Jahr beliebter. 2016 und 2017 erreichte sie jeweils Rang 3. Jakob erreichte im Jahr 2010 erstmals Rang 10 und rangierte in Folge immer unter den Top 10 (außer 2012: Rang 11) bzw. 2015, 2018 und 2019 auf Rang 3.

Hitliste der Vornamen: Top-Plätze für Marie, Anna und Emilia sowie Jakob, David und Maximilian

In der Hitliste der Mädchennamen 2020 folgen nach Marie auf Rang 2 Anna, die seit 1991 in den Top 10 ist und seit 1996 Top-3-Plätze erreicht, davon 13 Mal Platz 1, und auf Rang 3 Emilia, womit beide gleich beliebt wie im Jahr zuvor sind. Auf Rang 4 folgt Emma, die um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr abrutschte. Rang 5 und Rang 6 belegen Mia und Lena, wie im Jahr davor. Auf Rang 7 folgt mit Lea eine weitere Top-Aufsteigerin (2019: Rang 9). Rang 8 belegt Johanna, die gleich beliebt wie 2019 ist. Auf Rang 9 folgt mit Sophia die dritte Top-Aufsteigerin, die im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze nach oben kletterte. Laura auf Rang 10 rutschte um drei Plätze im Vergleich zu 2019 ab.

Die Hitliste der Bubennamen 2020 wird nach Jakob auf Rang 2 von David fortgesetzt, der damit um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr aufstieg. Auf Rang 3 folgt mit Maximilian der Vorjahressieger. Rang 4 belegt Felix, ein Platz besser als im Vorjahr. Auf Rang 5 folgt Paul, der um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr abrutschte. Rang 6 nimmt Elias ein, wie schon im Jahr 2019. Auf Rang 7 landet Jonas, der um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr aufstieg. Mit Leon folgt auf Rang 8 der dritte Top-Aufsteiger (2019: Rang 10). Auf Rang 9 folgt Lukas, der damit um zwei Plätze schlechter als im Vorjahr abschnitt. Rang 10 belegte mit Tobias ein Wiedereinsteiger in die Top 10 (2019: Rang 11, davor durchgehend seit dem Jahr 2000 (Rang 9) in den Top 10).

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