Auto/Technik
2011 wurden über 56.800 Fahrzeuge in Österreich zurückgerufen
2011 wurden über 56.800 Fahrzeuge in Österreich zurückgerufen "Im Jahr 2011 wurden in Österreich insgesamt 92 Rückrufaktionen durchgeführt", berichtet ÖAMTC-Techniker Robert Czarnecki. "Verglichen mit 2010 bedeutet das ein Plus von knapp sieben Prozent." Trotz dieses leichten Anstiegs entspricht die Zahl dem jährlichen Durchschnitt, verzeichnet doch der Clubexperte seit Beginn der ÖAMTC-Rückruf-Auswertungen im Jahr 2005 jährlich zwischen 80 und 100 Rückrufaktionen. Zurückgerufen wurden im Vorjahr nicht nur Pkw, sondern auch Motorräder und Zubehörprodukte aus dem automotiven Bereich, wie z.B. Dachboxen.
"Auch wenn die elektronische Ausstattung der Fahrzeuge immer mehr und komplexer wird, ist und bleibt die Mechanik Fehlerursache Nummer Eins", erklärt der ÖAMTC-Experte. 79 Prozent aller Mängel sind mechanischen Ursprungs und reichen von der fehlerhaften Verlegung eines Kabelstrangs, über beschädigte Dichtungen im Bereich von Kraftstoff-Leitungen oder Steckverbindungen bis hin zu nicht ordnungsgemäß funktionierenden Handbremsmechanismen. Den ÖAMTC-Aufzeichnungen zur Folge ist die Elektronik in zwölf Prozent und die Elektrik in neun Prozent der Fälle Ursache für den Rückruf.
"Eine Rückrufaktion sollte seitens der betroffenen Fahrzeughalter keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden", appelliert der ÖAMTC-Techniker. "Schließlich handelt es sich dabei um einen sicherheitsrelevanten Mangel am eigenen Fahrzeug, der so schnell wie möglich behoben werden sollte." Kfz-Rückrufaktionen sind eine vergleichsweise einfache und sichere Methode um ein gefährliches Produkt aus dem Verkehr zu ziehen. Im Regelfall kann nämlich jedes betroffene Fahrzeug direkt einer Person zugeordnet werden. "Leider gibt es aber immer noch einige Automobilimporteure, die bei der Verständigung der Fahrzeughalter lieber auf die hauseigenen Kundendatenbanken zurückgreifen als auf die kostenpflichtigen Daten des Versicherungsverbandes Österreichs", ärgert sicht der ÖAMTC-Experte. "So kann aber eine zeitgerechte Verständigung von Zweit- und Drittbesitzern nicht mehr sichergestellt werden."
Es ist durchaus möglich, dass im Rahmen einer Rückrufaktion auch Kosten auf den Fahrzeughalter zukommen können. "In der Gesetzesgrundlage für Rückrufaktionen, dem Produktsicherheitsgesetz, wird der verantwortliche Hersteller nämlich nicht zur vollständigen Kostenübernahme verpflichtet", erklärt der ÖAMTC-Experte. Prinzipiell handhaben es Fahrzeughersteller jedoch so, dass bei jungen Fahrzeugen die entstandenen Kosten gänzlich übernommen werden. Bei älteren Fahrzeugen ist es jedoch möglich, dass auch der Fahrzeughalter einen Teil der Kosten übernehmen muss. "Aber auch in diesem Fall sollte die Hersteller-Aufforderung zur Behebung des sicherheitsrelevanten Mangels unbedingt ernst genommen werden", empfiehlt Czarnecki abschließend.
Polo: Bestseller mit neuer Einstiegsversion
Volkswagen startet mit einer erweiterten Polo Produktpalette ins neue Autojahr: Den Einstieg in die Baureihe markiert nun der Polo Cool (1.2 Benziner mit 60 PS) ab 12.490,-*) Euro (2-Türer) bzw. 12.990,-*) Euro (4-Türer) u. a. inkl. Klimaanlage, CD-Radio mit MP3-Wiedergabemöglichkeit und ESP sowie Fahrersitz mit Höheneinstellung, elektrischen Fensterhebern vorn und vier Airbags – Beifahrerairbag-Deaktivierung mittels Schlüsselschalter inklusive.
Den Anfang im Sondermodell-Trio macht der beliebte Polo 4Friends. Der 4-Türer ab 14.990,-*) Euro kombiniert die umfangreiche Serienausstattung auf Basis der Ausstattungslinie Comfortline zusätzlich noch mit Tagfahrlicht im Stoßfänger, Dreispeichen-Lederlenkrad (Spaltleder) und 15-Zoll-Leichtmetallrädern. Drei Benziner (60, 70 PS sowie ein TSI mit 90 PS) und zwei Diesel (75 und 90 PS) stehen zur Wahl. Als besonders sparsame BlueMotion Technology-Versionen inklusive Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) sind der 70 PS starke 1,2-Liter-Benziner (CO2-Emission:119 g/km) sowie der 1,6-Liter-TDI mit 90 PS (CO2-Emission:96 g/km) erhältlich.
Sowohl als Zweitürer ab 14.490,-*) Euro als auch als Viertürer ab 14.990,-*) Euro geht der neue Polo 4Sports, der sportliche Bruder des Polo 4Friends, an den Start. Optisch gibt sich das Sondermodell mit R-Line-Stoßfänger und Seitenschweller in Wagenfarbe, Dachkantenspoiler und hochglänzend schwarz lackiertem Kühlerschutzgitter mit R-Line-Logo zu erkennen. Ergänzend zu den exklusiven R-Line-typischen Designelementen gehören auch ein Dreispeichen-Lederlenkrad (Spaltleder), 16-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer und eine LED-Kennzeichenbeleuchtung sowie ein verchromtes Abgas-Endrohr ab 90 PS. Die zur Wahl stehende Motorenpalette: Drei Benziner zwischen 60 PS und 90 PS sowie zwei drehmomentstarke TDI mit 75 PS und 90 PS. Beide Motoren mit 90 PS – TSI und TDI – sind optional mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG erhältlich.
Der ausschließlich als Viertürer erhältliche Polo Sky ab 17.880,- *) Euro komplettiert das Sondermodell-Trio. Neben dem großen elektrischen Panorama-Ausstell-/Schiebe-Glasdach sorgen die Xenon-Scheinwerfer (separates LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfer mit statischem Kurvenfahrlicht inklusive) für beste Aussichten. Auf Basis der Ausstattungslinie Highline ist für ein Rundum-Komfort- und Sicherheitspaket gesorgt – dazu gehören auch die automatische Klimaanlage „Climatronic“ sowie 15-Zoll-Leichtmetallräder. Unter der Haube des Polo Sky: drei drehfreudige Benzinmotoren zwischen 70 PS und 105 PS sowie zwei verbrauchsarme TDI mit 90 PS und 105 PS.
*) Unverbindliche nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA (inkl. § 6a NoVAG) und MwSt.
Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer
Damit Auto und Insassen gut durch die Eiseskälte kommen, hat der ARBÖ die zehn wichtigsten Kältetipps zusammengestellt.
1. Batterie: Hat die Batterie bereits ihren fünften "Geburtstag" hinter sich, sollte sie überprüft werden. ARBÖ-Mitglieder können dies beim ARBÖ durchführen lassen. Sollte der Wagen nicht sofort anspringen, rät der ARBÖ den Motor nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden in einem Zug zu starten, dann der Batterie eine Erholungspause gönnen und den Startvorgang wiederholen. Hilft das nicht, ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 (österreichweit ohne Vorwahl) anrufen!
2. Nach Startproblemen oder Starthilfe immer rund acht bis zehn Kilometer fahren, dabei große Stromverbraucher ausgeschalten lassen (z.B. Sitzheizung, Gebläse). So kann sich die Batterie wieder aufladen.
3. Dem Motor nach dem Kaltstart nicht gleich die volle Leistung abverlangen, sondern schonend auf Betriebstemperatur bringen. Nicht am Stand laufen lassen, sondern zügig mit mittlerer Drehzahl losfahren. So werden Kühlwasser, Motor- und Getriebeöl bestmöglich in den richtigen Betriebszustand gebracht.
4. Wenn möglich, Fahrzeug an windgeschützter Stelle parken.
5. Scheibenwischer wegklappen, verhindert Festfrieren.
6. Vereiste Scheiben immer vollständig vom Eis befreiten, nicht nur Gucklöcher kratzen.
7. Frostschutz und Scheibenfrostschutzmittel nachfüllen.
8. Dieselfilter überprüfen und gegebenenfalls tauschen lassen. Bei Minustemperaturen kann das Paraffin im Diesel "ausflocken" und die Filterporen verstopfen. Mit einem verstopften Dieselfilter verliert das Fahrzeug an Fahrt und kommt zum Stehen. Dann kann es nur mehr in eine wärmere Garage geschleppt werden. Einige Fahrzeughersteller empfehlen bei Minustemperaturen Fließverbesser. Durch diese Zusätze wird eine Paraffinausscheidung verhindert.
9. Türgummi mit Gummipflegemittel oder Glyzerin einfetten, um zu vermeiden, dass Fahrzeugtüren über Nacht festfrieren.
10. Wer viel über Land unterwegs ist, sollte ein "Kälte-Notset" im Auto deponieren, und einen eventuellen Stau bestmöglich zu "überstehen": Decken und/oder zusätzliche warme Bekleidung, Handschuhe, Kopfbedeckung, heißes Getränk in Thermoskanne und etwas Proviant, Scheibenfrostschutz-Reserve und Auto möglichst vollgetankt halten, um im Notfall die Autoheizung weiter betreiben zu können.
Samsung NX200: Sensor im APS-C-Format und über 20 Megapixel
Das aktuelle Top-Modell der NX Systemkameras mit leistungsstarken Features glänzt in neuem Outfit Eine Kamera für Fotografie-Liebhaber: Die neue NX200 hat mit ihrem silbernen Gehäusedach und darunter liegender, schwarzer Oberfläche den Charme analoger Spiegelreflexkameras aus vergangenen Zeiten. Die zweifarbige Systemkamera liefert brillante Aufnahmen in DSLR-Qualität, ist dabei aber so handlich, benutzerfreundlich und spontan wie eine Kompaktkamera. Moderne i-Function-Technologie macht die Bedienung mit einer Hand möglich, die hochwertigen Kamerafunktionen lassen sich über das 7,6 Zentimeter (3 Zoll) große AMOLED-Display schnell und bequem über Smart Panel steuern, selbst bei intensivem Sonnenlicht bleibt der Blick auf Motiv und Funktionen ungetrübt.
Die NX200 bringt einen leistungsstarken 20,3-Megapixel-CMOS-Sensor als optimale Voraussetzung für eine hohe Bildauflösung und ein besonders schnelles Ansprechverhalten des Autofokus mit. Aufnahmen sind dank hochentwickelter Rauschunterdrückung und hoher Lichtempfindlichkeit von bis zu 12.800 ISO auch bei dunklen Lichtverhältnissen möglich. Videos nimmt die NX200 in Full HD-Qualität auf.
Mit neun mühelos zu wechselnden i-Function-Objektiven mit Brennweitenbereichen von 16 bis 200 Millimetern (24,6 Millimeter bis 308 Millimeter im Kleinbild-Format) bietet die NX200 vielseitige fotografische Möglichkeiten für jede Motiv-Situation: Hierzu zählen Festbrennweiten im Makro- und Portraitbereich als auch weitwinklige Pancakes. Standard- sowie Telezoom-Objektive und ein Reisezoom runden die Auswahl ab. Für die NX-Serie bietet Samsung zusätzlich drei verschiedene Systemblitze in den Größen 15 bis 42 und ein GPS Modul an.
Die Samsung NX200 ist zusätzlich zum schwarzen Modell als zweifarbige Variante ab März 2012 zum Preis von 849 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) im Handel verfügbar. Die Systemkamera wird in Österreich im Kit mit dem 18-55-mm-II-OSI-i-Function-Objektiv, Aufsteckblitz und der RAW Konverter Software Capture One Express 6 Software ausgeliefert.
50 Tage vor Einführung: Statistik spricht für Rettungsgasse
50 Tage vor Einführung: Statistik spricht für Rettungsgasse 1.066 mal stand der Verkehr seit Jahresbeginn 2011 auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen nach einem Unfall still, belegt eine aktuelle Statistik der ASFINAG. „Würde es die Rettungsgasse schon heute geben, wären die Einsatzkräfte im Jahr 2011 also bereits über 1.000 mal früher am Unfallort gewesen und hätten den Unfallopfern rascher helfen können“, so ASFINAG-Vorstandsdirektor DI Alois Schedl. Erfahrungen aus Deutschland zeigen, dass die Rettungsgasse bis zu vier Minuten Zeitersparnis für die Einsatzkräfte bringt - wertvolle Minuten, die im Ernstfall die Überlebenschance eines Schwerverletzten um bis zu 40% erhöhen.
Staubildungen, die nicht aus einem Unfall resultieren, sind in dieser Statistik noch gar nicht berücksichtigt. Die Rettungsgasse ist ab 1. Jänner 2012 auch dann zu bilden, wenn die Stauursache kein Unfall, sondern zum Beispiel Überlastung ist: Die freie Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge muss immer sichergestellt werden, um lebensrettende Minuten zu sparen – zum Beispiel bei Rettungsfahrten ins Krankenhaus.
Am morgigen Sonntag sind es noch 50 Tage bis zur Einführung der Rettungsgasse. Die Vorbereitungen bei der ASFINAG laufen längst auf Hochtouren. „Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, den Rettungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei und den Autofahrerclubs informieren wir die Verkehrsteilnehmer breit und umfassend, wie sie mit der Bildung einer Rettungsgasse den Einsatzkräften aktiv dabei helfen können, Leben zu retten“, sagt ASFINAG-Vorstandsdirektor Dr. Klaus Schierhackl.
Die beiden ASFINAG-Vorstände verweisen dabei auch auf den durchschlagenden Erfolg der Online-Kampagne: Innerhalb von 14 Tagen haben bereits rund 18.000 User das „Rettungsgasse“-Schulungsvideo auf Youtube gesehen, dazu kommen tausende Zugriffe auf das Video über die Online-Portale österreichischer Medien. Die Infoseite www.rettungsgasse.com verzeichnete im selben Zeitraum rund 20.000 Zugriffe.
Die drei wichtigsten Fragen: Was? Wann? Wie?
Was ist die Rettungsgasse?
Die Rettungsgasse ist eine freibleibende Fahrgasse zwischen den einzelnen Fahrstreifen einer Autobahn oder einer Schnellstraße bzw. Autostraße, die bei Staubildung vorausschauend gebildet werden muss und nur von Einsatzfahrzeugen (Feuerwehr, Rettung, Polizei) bzw. Straßen- und Pannendienst befahren werden darf.
Wann muss sie gebildet werden?
Ab 1. Jänner 2012 müssen alle Verkehrsteilnehmer wie Pkws, Motorräder, Lkws oder Busse vorausschauend die Rettungsgasse bei Staubildung oder stockendem Verkehr bilden.
Wie wird sie gebildet?
Alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur müssen sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts.
Scheiben von Eis befreien – aber richtig
Im Winter steht für all jene Autofahrer, die weder über Garage noch eine Standheizung im Auto verfügen, allmorgendliches Eiskratzen am Programm. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zum Enteisen der Autoscheiben – auch fragwürdige Methoden sind weit verbreitet. "Heißes Wasser eignet sich definitiv nicht zum Enteisen der Scheiben. Im Gegenteil – bedingt durch die großen Temperaturunterschiede droht sogar das Springen der Scheiben", warnt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Auch das Zweckentfremden von CD-Hüllen oder Scheckkarten zu Eiskratzern hält der ÖAMTC-Experte für ungeeignet. Stattdessen rät er, auf altbewährte Methoden zurückzugreifen:
* Eiskratzer: Der klassische Eiskratzer ist laut ÖAMTC-Techniker nach wie vor die beste Methode, um Scheiben eisfrei zu bekommen. Inzwischen gibt es viele Modelle, die das Eiskratzen sehr komfortabel gestalten. So sind manche Eiskratzer etwa in wärmende Handschuhe integriert. Beim Eiskratzen sollte man jedoch mit Vorsicht vorgehen. "Wird die an der rechten oberen Ecke der Windschutzscheibe angebrachte § 57a-Überprüfungsplaktte beschädigt, muss unter Vorlage des Gutachtens auf eigene Kosten ein neues Pickerl besorgt werden", warnt der ÖAMTC-Techniker vor allzu ungestümen Kratzmanövern.
* Enteisungssprays: Der Einsatz von Enteisungssprays kann als echte Alternative zum Eiskratzer gesehen werden. Bei starkem Eis wirkt eine Kombination aus Eiskratzer und Enteisungsspray am besten. Dabei sollte aber aus Rücksicht auf die Umwelt unbedingt ein Pumpspray verwendet werden. "Häufig wird auch konzentrierter Scheibenreiniger auf die vereiste Scheibe geleert. Diese Methode ist zwar wirksam, aber auf Dauer sehr teuer", erklärt der ÖAMTC-Experte.
* Thermodecke: Ist mit Eis zu rechnen, können rechtzeitig Vorkehrungen getroffen werden. "Das Abdecken der Frontscheibe mit einer Thermodecke am Vorabend beugt vereisten Scheiben vor", weiß der Clubexperte. Allerdings sollte nicht auf Heck- und Seitenscheiben vergessen werden. Diese müssen trotzdem noch zusätzlich von Eis befreit werden. "Zudem sollte die steif gefrorene Decke nicht im Auto verwahrt werden. Durch die Feuchtigkeit können Scheiben leicht anlaufen", erklärt der ÖAMTC-Techniker.
Zuletzt verweist Stix auf das Verbot, den Motor am Stand laufen zu lassen. "Viele Autofahrer sind der Meinung, ein laufender Motor würde helfen, rascher zu eisfreien Scheiben zu kommen. Dem ist nicht so. Dieses Verhalten ist uneffektiv, strafbar und noch dazu extrem umweltschädlich", appelliert der ÖAMTC-Techniker abschließend an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer.
ARBÖ: Christbäume sind äußerst schlechte Beifahrer
Bevor Vertreter der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse (Pinaceae) in voller Pracht erstrahlen, müssen Tanne, Fichte & Co. erst einmal den Weg ins traute Heim finden. Alle, die den Transport mit dem Auto erledigen, sollten ein paar wichtige Dinge beherzigen. Denn unsachgemäßer Transport stellt in jedem Fall ein Vormerkdelikt dar, warnt der ARBÖ und hat die besten Transporttipps zusammengestellt.
Kleine und mittelgroße Weihnachtsbäume können im Fahrzeuginneren transportiert werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Lenker stets freie Sicht auf Außenspiegel und Verkehrsgeschehen hat, und nicht permanent durch Tannengrün blicken muss. Sieglinde Rernböck vom ARBÖ: "Christbäume sind definitiv schlechte Beifahrer, denn der Baum kann in einer Kurve in den Lenkbereich fallen." Der beste Platz für den Transport ist der Kofferraum oder die Rückbank. Eine große alte Decke oder Plastikplane schützt den Innenraum vor Harzflecken. Der Baum sollte quer zur Fahrtrichtung gelagert werden, um bei der Vollbremsung nicht zu einem tödlichen Torpedo zu mutieren.
Große Bäume werden am sichersten auf dem Dachträger transportiert, fest in ein Netz eingewickelt und Spitze nach hinten, festgezurrt mit einem Transportgurt. Rernböck vom ARBÖ warnt: "Achtung bei XXL-Bäumen! Hier schreibt das Gesetz genaue Transportbestimmungen vor." Ragt der Baum um mehr als ein Viertel der Länge des Kraftfahrzeuges über dessen hintersten Punkt hinaus, spricht man von einer Langgutfuhre. In diesem Fall ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet 50 km/h, auf Autobahnen und Autostraßen 65 km/h, so die ARBÖ-Verkehrsjuristen.
Außerdem muss, wenn die Ladung um mehr als einen Meter über den vordersten oder hintersten Punkt des Kraftfahrzeuges hinausragt, diese gut erkennbar gemacht werden. Dies erfolgt mit einer 25 x 40 cm großen, weißen Tafel mit einem 5 cm breiten roten Rand, die höchstens 90 cm über der Fahrbahn baumelt, erinnert der ARBÖ. Auch wer den Baumwipfel aus der Heckklappe seines Kombi schauen lässt, und das Metermaß überschreitet, muss unbedingt eine solche Tafel befestigen. Bei Dämmerung, Dunkelheit, Nebel oder sonst schlechter Sichtmuss ein roter Rückstrahler angebracht werden.
Fest steht in jedem Fall: "Ist der Christbaum erst mal weg, war die Sicherung ein Dreck!"
2011: Weniger Stau trotz mehr Verkehr
Weniger Stau trotz mehr Verkehr auf den österreichischen Autobahnen. Diesen positiven Trend belegt die aktuelle ASFINAG-Auswertung zur Staudauer 2011. Während die Fahrleistungen der Pkws um 1,1 Prozent und die des Schwerverkehrs um 3,7 Prozent gegenüber 2010 gestiegen sind, gingen im Jahresvergleich die Ausmaße der Staus bundesweit um zehn Prozent zurück. „Diese Zahlen belegen, dass die Anstrengungen der ASFINAG für weniger Behinderungen und möglichst flüssigen Verkehr am Autobahnnetz bereits jetzt deutlich Wirkung zeigen“, sagt ASFINAG Vorstand Alois Schedl, „bis 2015 hat sich die ASFINAG zum Ziel gesetzt, die Verkehrsbehinderungen in ihrem Streckennetz im Vergleich zu 2010 um 15 Prozent zu reduzieren“. Verkehrsministerin Doris Bures freut sich über diesen positiven Trend: „Jeder Stau belastet die VerkehrsteilnehmerInnen, die Verkehrssicherheit und die Umwelt. Studien belegen, dass sechs bis sieben Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes auf Autobahnen und Schnellstraßen durch die Harmonisierung des Verkehrsflusses vermieden werden können. Deshalb setzt die österreichische Verkehrspolitik mit einem eigenen Aktionsplan auf den verstärkten Einsatz intelligenter Verkehrssysteme", unterstreicht Verkehrsministerin Doris Bures. Besonders erfreuliche rückläufige Stauzahlen verzeichnete der heimische Autobahnbetreiber durch die Eröffnung der zweiten Röhre des Tauerntunnels an der A 10. Hier konnte zur starken Reisezeit im Juli letzten Jahres das Stauaufkommen gegenüber 2010 um ganze 70 Prozent reduziert werden.
Die ASFINAG reagiert immer rascher auf Vorfälle in ihrem Streckennetz und ermöglicht dadurch diesen positiven Trend. Dabei übernehmen die Überwachungs- und Verkehrsleitzentralen sowie die Mitarbeiter des Streckendienstes eine zentrale Rolle: Schnelle Kommunikationswege, klare Zuständigkeiten und eine optimale Zusammenarbeit mit lokalen Einsatzkräften und Behörden sorgen dafür, dass nach Unfällen und Behinderungen immer schneller „freie Fahrt“ gemeldet wird.
Kundendenken wird auch bei der Planung und Abwicklung der ASFINAG Baustellen groß geschrieben. Ein einheitliches Absicherungssystem sorgt für ein Höchstmaß an Sicherheit. Durch eine optimale Verkehrsführung, gezielte Baustelleninformation und lange vorausschauende Terminplanung wird das Staurisiko auf ein Minimum reduziert. So strebt die ASFINAG bei längerfristigen Arbeiten die gleiche Zahl an Fahrspuren wie im Normalzustand an. Gleichzeitig soll zu Ferienzeiten der Urlauber-Reiseverkehr auf wichtigen Durchzugsrouten wie der A 10 möglichst ungehindert rollen. In Ballungsräumen wickelt die ASFINAG Arbeiten wiederum in den Sommermonaten oder Nachtstunden und somit zur verkehrsarmen Zeit ab. Dies gilt etwa für die Sanierung der Hanssonkurve an der Südost Tangente in Wien. Ein wichtiges Kriterium für die Vergabe von Bauleistungen ist auch die zügige Erledigung durch die beauftragten Bauunternehmen.
Erster Flottentest mit dem elektrischen Golf in Österreich
Mit der Übergabe des Golf Blue-e-Motion an Großkunden startete die Marke Volkswagen ihren ersten Flottenversuch mit Elektroautos in Österreich. Insgesamt kommen dabei 15 Erprobungsfahrzeuge in den Einsatz, die Aufschluss über die Praxistauglichkeit der Elektromobilität geben sollen. 13 Golf Blue-e-Motion gehen an Kunden, zwei werden bei Porsche Austria eingesetzt.
„Österreich ist das erste internationale Erprobungsland der Volkswagen AG, das in die umfangreichen Entwicklungsarbeiten im Bereich Elektromobilität einbezogen wird und in dem die Flottenerprobung absolviert wird“, erläutert Mag. Wilfried Weitgasser, Marketing und Vertriebs-Geschäftsführer der Porsche Austria, bei der Pressekonferenz. Weitere Flottenerprobungen wird die Volkswagen AG in Kürze in USA, Frankreich und Belgien starten. In Deutschland ist der Flottenversuch schon im Juni 2011 angelaufen und wurde im Dezember 2011 erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden mehr als eine halbe Million Kilometer zurückgelegt.
Österreich ist als weiterer Erprobungsmarkt aufgrund seiner Topografie und den damit verbundenen besonderen klimatischen Bedingungen hervorragend geeignet. Der Einsatz der Golf Blue-e-Motion wird neun Monate dauern und dient dazu, die Kundenanforderungen an Elektrofahrzeuge in Österreich zu erheben. Dieser Flottentest soll also nicht nur dem Hersteller, sondern auch den Kunden eine Einschätzung der Möglichkeiten im praktischen Einsatz von Elektroautos geben.
Um vergleichbare Daten zu sichern, erhalten die Firmenkunden im Rahmen des Flottentests eine eigens dafür entwickelte Strombox (Volkswagen Wallbox), mit der Starkstrom-Laden möglich ist, und die innerhalb von zwei bis drei Stunden die volle Batterieleistung wieder herstellt. Zugleich ist aber auch die Aufladung über eine 230 kW Schuko-Steckdose möglich. Hier dauert ein vollständiger Ladevorgang rund acht Stunden.
Zu jedem Golf Blue-e-Motion gehört ein eigenes iPhone, mit dem wesentliche Einstellungen am Fahrzeug einfach abgelesen und intuitiv bedient werden können. So können etwa die Klimatisierung, Fahrerinformationen, Ladezustand, Ladestärke und Verbrauchswerte abgelesen werden.
Zur Vorbereitung auf den Praxistest werden alle teilnehmenden Kunden ein spezielles Fahrertraining am ÖAMTC-Testgelände in Teesdorf absolvieren. Für Fragen während des Einsatzes hat Porsche Austria eine 24-Stunden-Hotline exklusiv für die Testpersonen eingerichtet. Zudem wurde speziell für diesen Testlauf ein eigenes Elektro-Kompetenzteam bei Porsche Wien-Liesing und bei Porsche Salzburg aufgebaut.
Am Flottenversuch nehmen Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, und der Getränkeindustrie teil, ebenso wie ein Zustelldienst, eine Baufirma, ein Elektrizitäts-, ein Telekommunikations- sowie ein Verkehrsunternehmen als auch ein Autofahrerclub.
Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine
Rund um die Neuregelungen zur Führerscheinausstellung gab es in den letzten Tagen wiederholt Missverständnisse. Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs, erklärt dazu: "Mit 19. Jänner 2013 tritt die 14. Novelle zum Führerscheingesetz in Kraft. Damit wird die 3. EU-Führerscheinrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. In diesem Zusammenhang gibt es eine wesentliche Änderung bei der Gültigkeitsdauer des Führerscheins, insbesondere der Klassen A samt Unterklassen AM, A1, A2, B und F: nämlich eine Befristung auf 15 Jahre. Wer sich jetzt einen Scheckkartenführerschein holt, entgeht damit nicht grundsätzlich der Befristung. Denn alle bis 19. Jänner 2013 ausgestellten Lenkberechtigungen, rosa Führerscheine ebenso wie Scheckkartenführerscheine, bleiben bis längstens 19. Jänner 2033 gültig. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen alle Führerscheine ausgetauscht werden."
Diese 15-jährige Frist hat administrativen Charakter, ähnlich wie bei den Reisepassbestimmungen. Der ab 19. Jänner 2013 ausgegebene EU-Scheckkartenführerschein ist spätestens alle 15 Jahre zu verlängern bzw. neu auszustellen. Die Beantragung der Neuausstellung erfordert jedoch keine Gesundheitsuntersuchung oder ähnliches. Dies ist vom Verkehrsministerium Österreichs nicht vorgesehen. Die Fristberechnung wird auf den Zeitpunkt der behördlichen Entscheidung abgestellt, d.h. die Frist beginnt mit dem Tag der Ausstellung zu laufen (gleiches Prinzip wie beispielsweise beim Reisepass). Die 15-jährige Frist führt zwar auch zum Ablauf der Lenkberechtigung, danach bleibt der Betreffende aber weiterhin berechtigt, Kraftfahrzeuge zu lenken.
Wiedermann: "Österreich setzt mit dieser Novelle die EU-Richtlinie um. Der neue Scheckkartenführerschein ist EU-weit normiert und führt zu einer harmonisierten Version des Führerscheins in der EU. Damit verbunden ist die Erhöhung der Transparenz und der Fälschungssicherheit."
2012 beschert AutofahrerInnen einige Änderungen - Hier die zehn Wichtigsten
2012 beschert Autofahrerinnen und Autofahrern einige Änderungen, der ARBÖ gibt einen Überblick über die zehn wichtigsten Neuerungen.
Änderungen in Österreich
* Neu seit 1. Januar 2012: Rettungsgasse
Die Neuerung schlechthin, um den Einsatzkräften einen "Vorstoß" zur Unfallstelle zu ermöglichen, müssen Autofahrer künftig eine Rettungsgasse bilden. Wie genau das funktioniert und alle anderen Fragen, klärt der ARBÖ auf unter www.arboe.at/auto-motor-radfahrer/rund-ums-auto/rettungsgasse/
* Ab 1. Februar 2012 hat die neue, petrolfarbene Autobahnvignette an der Scheibe zu kleben, denn die mangofarbene Vignette von 2011 gilt nur noch bis 31. Jänner 2012. Die Preise: Die 2-Monats-Vignette für PKW kostet 23,40 Euro, die 10-Tages-Vignette acht Euro. Für Motorräder kostet die 2-Monats-Vignette 11,70 Euro und die 10-Tages-Vignette 4,60 Euro. Für die Jahresvignette müssen Autofahrer 77,80 Euro bezahlen, Motorradfahrer 31 Euro.
* Ab 1. März 2012 wird Parken in Wien empfindlich teurer. Für eine halbe Stunde Parkzeit zahlt man künftig einen Euro, statt bisher 60 Cent, eine Stunde kostet zwei Euro und vier Euro zahlt man für zwei Stunden Parkzeit. Falschparker werden ebenfalls kräftiger zur Kasse gebeten: 36 Euro statt bisher 21 Euro werden eingehoben. Das Parkpickerl für Anrainer wird im Gegenzug billiger. Statt 135 Euro zahlt man künftig 120 Euro - nicht gerade eine Erleichterung, wenn man die Relation betrachtet.
* Neu ab 15. Juni 2012: Keine Miteintragung der Kinder mehr im Reisepass der Eltern
Die Gültigkeit der Miteintragung eines oder mehrerer Kinder im Reisepass eines Elternteils erlischt mit 15. Juni 2012. Ab diesem Zeitpunkt benötigt jedes Kind für den Grenzübertritt einen eigenen Reisepass.
Änderungen im Ausland
* Neu ab voraussichtlich Sommer 2012: L17-Zusatz wird in Deutschland wieder anerkannt
Wie das Berliner Verkehrsministerium dem ARBÖ bestätigte, wird noch im ersten Halbjahr 2012 die österreichische L17-Fahrerlaubnis in Deutschland wieder anerkannt. Österreichische Jugendliche, die im Besitz einer Lenkerberechtigung für Pkw (Klasse B) sind und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, konnten seit 1. Juli 2011 nicht mehr mit dem Auto nach Deutschland fahren, da die Nachbarn den L17-Zusatz im Führerschein nicht mehr anerkennen wollten. Der ARBÖ protestierte daraufhin energisch für viele betroffenen Jugendlichen - mit großem Erfolg. Der ARBÖ freut sich über das Umdenken der deutschen Behörden, denn schließlich ist das Fahrgeschick von Jugendlichen nicht davon abhängig zu machen, ob die Straße mit österreichischen oder deutschen Steuergeldern finanziert wurde.
* Ab 1. November 2012 gibt es Neuerungen, was Pkw-Reifen anbelangt. Alle Reifen, die in der EU verkauft werden, müssen mit einer Kennzeichnung versehen sein, die über Rollwiderstand, Nassbremsen und Abrollgeräusch. Pflicht ist auch ein Reifendruck-Kontrollsystem für alle neu typisierten Klasse M1-Modelle.
* Neu seit 1. Januar 2012 in der Schweiz: Höhere Strafen für Mautpreller
Wer seit Jahresbeginn ohne Vignette auf einer Schweizer Autobahn erwischt wird, zahlt 200 Schweizer Franken (SF), anstatt 100 SF.
* Neu seit 1. Januar 2012 in Liechtenstein: Beitritt zum Schengen-Raum
Somit fallen die Grenzkontrollen seit Jahresbeginn weg.
* Neu seit 1. Januar 2012 in Deutschland: Umweltzonen und Zonenbefahrung.
In München, Frankfurt, Osnabrück, Krefeld und Stuttgart darf man nur mehr mit grüner Plakette einfahren. Alle anderen Fahrzeuge dürfen nicht mehr in die Städte. Außerdem plant man im kommenden Jahr in Baden-Württemberg neue Umweltzonen einzurichten.
* Neu ab kommenden Jahr zur Strafverfolgung: Es gibt einen Rahmenbeschluß zur EU-weiten Vollstreckung von Bußgeldern. Die noch fehlenden Länder Belgien, Irland, Italien und Griechenland sollen im Laufe des Jahres 2012 folgen.
Zahl der Verkehrstoten in Österreich im Gegensatz zu Deutschland weiterhin rückläufig
In Deutschland schlagen die Verkehrsexperten Alarm: Erstmals seit 20 Jahren steigt die Zahl der Verkehrstoten an, in Prognosen rechnet das Statistische Bundesamt mit rund 3.900 Todesopfern bis zum Jahresende auf deutschen Straßen. Das wäre ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein derartiger Trend ist in Österreich glücklicherweise nicht zu beobachten. "Im Gegenteil, bei uns gibt es nach wie vor einen Rückgang bei der Anzahl der Getöteten im Straßenverkehr. Bis 11. Dezember 2011 kamen laut Innenministerium auf Österreichs Straßen 501 Menschen ums Leben, das sind um knapp fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", berichtet ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Unter anderem leisten auch moderne Kfz einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr." Laut Statistik Austria gab es bis November 2011 bereits 1,3 Prozent mehr Neuzulassungen als im Gesamtjahr 2010. In neuen Autos sitzt man nicht zuletzt aufgrund der strengen Verbrauchertests der Automobilclubs wesentlich sicherer als in älteren Fahrzeugen.
Auch wenn die rückläufigen Zahlen an Verkehrstoten durchaus erfreulich sind, ist weiterhin die aktive Mitarbeit aller Verkehrsteilnehmer erforderlich, um die Straßen noch sicherer zu machen. "Nach wie vor ist das Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit Ursache Nummer eins bei tödlichen Unfällen", schildert die ÖAMTC-Expertin. "Danach folgen Vorrangverletzungen, generelle Unachtsamkeit und riskante Überholmanöver." Weitere Unfallursachen sind Übermüdung, Fehlverhalten von Fußgängern oder übermäßiger Alkoholkonsum, dazu kommen rund 50 Tote pro Jahr, die auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes verzichten.
Der Bundesländervergleich zeigt, dass man nicht überall in Österreich gleich sicher unterwegs ist. In Nieder- und Oberösterreich kamen bis 11. Dezember 2011 die meisten Menschen ums Leben. "152 bzw. 100 Personen starben bis zu diesem Zeitpunkt auf den Straßen dieser Bundesländer. Obwohl diese Zahlen nach wie vor sehr hoch sind, bedeutet das dennoch einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr", schildert die ÖAMTC-Expertin. Die Zahl der Verkehrstoten ging auch in Kärnten, der Steiermark und Wien zurück. Im Burgenland und in Salzburg gab es keine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr, in Tirol und Vorarlberg waren im Vergleichszeitraum mehr Todesopfer als noch 2010 zu beklagen.
Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen
Die Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen von Fahrzeuglenkern. Besucher von Punschständen und Weihnachtsfeiern sollten auf dem Heimweg öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen. Die Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen von Fahrzeuglenkern. Besucher von Punschständen und Weihnachtsfeiern sollten auf dem Heimweg öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen.
In der Vorweihnachtszeit locken Christkindlmärkte und Punschstände. Bei den süßen Mischgetränken wie Punsch oder Glühwein kann der Alkoholgehalt schwer eingeschätzt werden. Wer auf dem Heimweg auf einen Punsch einkehrt, sollte danach öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen. Die Polizei empfiehlt, nach dem Genuss von alkoholischen Getränken auf das Lenken von Fahrzeugen generell zu verzichten. In allen Bundesländern kontrollieren Polizistinnen und Polizisten Fahrzeuglenker im Umfeld von Advent- und Weihnachtsmärkten. Ziel der Polizei ist es, durch eine verstärkte Verkehrsüberwachung Besucher von Punschständen, Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern vom Fahren im alkoholisierten Zustand abzuhalten. Im Dezember ereignen sich die meisten Alkoholunfälle im Jahr. Da es in der Vorweihnachtszeit vermehrt zu Einbrüchen kommt, schauen die Beamtinnen und Beamten bei den Planquadraten auch, ob die Fahrzeuglenker Diebesgut mit sich führen.
In Wien ist während der Adventzeit mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Vor allem an den vier Einkaufssamstagen vor Weihnachten werden wieder mehrere Hundert Busse aus den Nachbarstaaten die Bundeshauptstadt frequentieren. Die Polizei rät daher, den innerstädtischen Bereich sowie den Praterstern, die Praterstaße und die Lassallestraße im zweiten Bezirk an diesen Samstagen zu meiden.
MOS System Pro: die Evolution der Bildqualität
Mitte Februar bringt Panasonic die 3MOS Camcorder der neuen X-Serie in den Handel Besser kann das Jahr 2012 für Filmer mit High-End-Ansprüchen kaum anfangen. Bereits Mitte Februar bringt Panasonic die 3MOS Camcorder der neuen X-Serie in den Handel - mit optimiertem 3MOS System Pro und der besten Panasonic Videoqualität aller Zeiten.
Die neue X-Serie fasziniert mit Full HD-Bildern, deren natürliche Farbigkeit, Detailfülle und Dynamikumfang ihresgleichen suchen. Hierfür kann das neue 3MOS System Pro der Modelle HC-X909, HC-X900M und HC-X800 nochmals deutlich mehr Performance abrufen als frühere Kamerasysteme. Die Leica Dicomar Optik (F1.5) mit Nano-Oberflächenvergütung, der lichtstarke Advanced 3MOS Sensor und der Crystal Engine Pro II Prozessor wurden komplett überarbeitet. Der Leistungsschub wird besonders bei Aufnahmen unter Lowlight-Bedingungen sichtbar, die jetzt sogar noch heller und rauschärmer als bislang ausfallen.
Die X-Reihe nimmt 1080/50p Videos in bester Full HD-Qualität auf. Das Trio bietet iMovie-Anwendern zudem die Möglichkeit, direkt im schlanken iFrame-Format zu filmen. Dank 29,8 mm Weitwinkel und 12x optischen/23x intelligenten Zoom ist die 3MOS-Serie für Motive von Landschaft bis Close-up gerüstet. Für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgt der neue, auf fünf Achsen wirkende Bildstabilisator Hybrid OIS+.
Mit der optionalen 3D-Vorsatzlinse nimmt die X-Serie auch Full HD-Videos mit faszinierender Raumwirkung auf. Durch die Aufnahme im AVCHD 3D-Format finden die Filme über zahlreiche 3D-fähige Blu-ray und TV-Geräte besonders leicht den Weg ins 3D-Heimkino. Sehenswerte 3D-Effekte ganz ohne Vorsatzlinse erzielt die 2D-3D Konvertierung. Verbindet man die Camcorder via HDMI-Kabel mit einem 3D-fähigen TV-Gerät rechnet der Prozessor des Camcorders die 2D-Bilder in 3D um.
Die Panasonic 3MOS Camcorder der X-Serie gehen mit ihren Ausstattungsvarianten auf unterschiedliche Kundenwünsche ein. Beim HC-X909 und HC-X900M mit 32 GB internem Flashspeicher finden ambitionierte Anwender in dem manuellen Einstellring für Zoom und Fokus, dem Farbsucher, dem Zubehörschuh sowie dem Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss willkommene Ausstattungsdetails. Üppig bemessene 3D Touchscreen-LCDs mit 1.150.000 Pixeln und 8,8 cm-Diagonale gestalten die Bedienung und Motivkontrolle denkbar komfortabel. Den passenden Sound zu den realistischen Bildern fängt das 5.1 Kanal-Zoom-Mikrofon ein – für ein rundum faszinierendes Erlebnis bei der Wiedergabe in Heimkino-Umgebungen. Der HC-X800 ist mit einem Touchscreen-LCD mit 460.000 Pixeln und 7,6 cm-Diagonale ausgestattet. Sein integriertes Mikrofon zeichnet einen 2-Kanal-Stereoton auf. Alle Modelle nehmen auf SDXC/SDHC/SD Speicherkarten auf.
Die Panasonic X-Serie ist ab Mitte Februar 2012 im Handel. Alle Modelle sind in klassischem Schwarz, der HC-X909 zusätzlich auch in Silber erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlungen stehen noch nicht fest.
Glühwein und Punsch: 20- bis 29-jährige Männer sind "top" bei Alkounfällen
Glühwein und Punsch fließen in Strömen. Gerade im Advent hat das Trinken für einen guten Zweck Hochsaison - dazu kommen noch Weihnachtsfeiern. Neben den Sicherheitsrisiken von Alkohol am Steuer ist jetzt die Gefahr, erwischt zu werden, besonders groß.
Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, ist zwar in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Zehntel auf 2.245 gesunken: Trotzdem kamen im Jahr 2010 laut Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) aber immer noch 32 Menschen ums Leben, über 3.000 wurden verletzt. "Autofahrer, die beim Feiern Gas geben und alkoholische Getränke zu sich nehmen wollen, sollten zu Fuß gehen, mit der Bahn fahren oder aufs Taxi umsteigen", rät Mag. Xaver Wölfl, Leiter Market Management der Allianz.
Wer sich trotz wackeliger Beine hinters Lenkrad setzt, riskiert damit nicht nur die Sicherheit von sich und anderen Personen. Auch der Versicherungsschutz steht daher auf dem Spiel. Denn die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt zwar für Schäden auf, die Dritten zugefügt werden, allerdings kann zumindest ein Teil der gesamten Schadensumme beim alkoholisierten Verursacher eingefordert werden: Bis zu 11.000 Euro werden hier im Schadenfall fällig, wenn der Lenker über 0,8 Promille "getankt" hat. "Bei der Kaskoversicherung ist der Versicherungsschutz schon bei geringen Alkoholmengen in Gefahr", so Wölfl, "denn das ist eine Obliegenheitsverletzung."
Die Zahl der Alkoholunfälle steigt in den Abendstunden massiv an und erreicht zwischen 2.00 und 4.00 Uhr morgens den Höhepunkt: In dieser Zeit liegt der Anteil promilleträchtiger Unfälle am gesamten Unfallgeschehen bei bis zu 38,5 Prozent. Eine Gruppe sticht im Hinblick auf Alter und Geschlecht besonders heraus: die 20- bis 29-jährigen Männer. Sie stellten im Vorjahr mit 607 verunfallten Personen den höchsten Anteil der insgesamt knapp über 2.300 Alkolenker.
Allein die Gefahr, erwischt zu werden, sollte für Autofahrer Grund genug sein, bei Punsch & Co rechtzeitig auf die Bremse zu steigen. Für Wien hat die Polizei bereits 200.000 Alkotests im Advent angekündigt, und es ist zu erwarten, dass es auch heuer zu tausenden Strafen und Führerscheinabnahmen kommen wird. Damit ist der finanzielle Katzenjammer auch schon vorprogrammiert: Wer bei einer Polizeikontrolle mit 0,5 Promille oder mehr ertappt wird, muss mit einer Vormerkung rechnen. Je nach Alkoholisierungsgrad drohen entsprechende Verwaltungsstrafen von 300 bis 5.900 Euro sowie Führerscheinentzug und Nachschulung.
Nicht unterschätzen sollte man den Tag danach, denn der könnte es auch noch ganz schön intus haben. Katerfrühstück und Aufputschmittel wie Kaffee oder Energy-Drinks machen nur scheinbar fit. Der menschliche Körper kann pro Stunde nicht mehr als etwa 0,1 Promille abbauen, und Verkehrskontrollen gibt es rund um die Uhr. "Schon im Interesse der eigenen Sicherheit sollte jeder verantwortungsbewusste Lenker sein Fahrzeug im Zweifelsfall besser stehen lassen", so Wölfl.
Lumix GX1: Wechselobjektivkamera mit höchster Bildqualität
Lumix GX1 für alle anspruchsvollen Fotografen, die gewohnte Spiegelreflex-Qualitäten und Vielseitigkeit in möglichst kompakter Form suchen Die Lumix GX1 ist das neue Panasonic Micro Four Thirds-Spitzenmodell im Kompakt-Design. Der 16-Megapixel-Live-MOSSensor und der Venus Engine-Bildprozessor ermöglichen Fotos in Topqualität mit hervorragender Auflösung, feinen Strukturen und natürlichen Farben. Die Empfindlichkeit konnte auf maximal ISO 12.800 gesteigert werden. Die intelligente Automatik der GX1 wird anspruchvollen Kompaktkamera-Aufsteigern gerecht, ambitionierte Fotografen überzeugt sie mit zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten – viele davon im schnellen Direkt-Zugriff. Dazu zählen der große Haupteinstellring und Direkt-Starttasten für Intelligente Automatik und HD-Video sowie das multifunktionale Dreh- und Klickrad für den Daumen, individuell programmierbare Funktionstasten und griffbereite Tasten für die wichtigsten Grundeinstellungen.
Das hochpräzise Kontrast-AF-System der Lumix GX1 arbeitet mit einer Reaktionszeit von nur 0,09s* noch schneller als bisherige Modelle und übertrifft damit konventionelle Spiegelreflexkameras. Es bietet Touch-AF-Steuerung per LCDMonitor, auf Wunsch auch mit Direktauslösung, und der Punkt-AF-Modus erlaubt die genaue Fokussierung auf kleinste Details. Dank des neuen mechanischen Schlitzverschlusses sind Serien mit maximal 4,2 B/s bei voller 16- Megapixel-Auflösung möglich.
Videos filmt die GX1 in Full-HD-Auflösung 1.920 x 1.080i mit Stereoton im Speicher sparenden AVCHD-Format. Kontinuierlicher Autofokus mit Schär-feverfolgung (AF-Tracking) und die intelligente Automatik sichern gelungene Aufnahmen. Gespeichert wird nach dem schnellen UHS-I-Standard auf SDXC/SDHC-Karten. Der System-Zubehörschuh der Lumix GX1 nimmt nicht nur Panasonic Systemblitzgeräte auf, sondern auch den optionalen hochklappbaren elektronischen Live-View-Aufstecksucher LVF-2 mit einer Auflösung von 1.440.000 Bildpunkten (äquiv.), 100%-Bildfeld und einer ansprechenden Suchervergrößerung von 1,4x (0,7x effektiv).
Für zusätzlichen Bedienungskomfort bei der kompakten und leichten Lumix GX1 sorgen Details wie die im Monitor- oder Sucherbild einblendbare multidirektionale elektronische Wasserwaage, die Speichermöglichkeit bevorzugter Einstellungs- Kombinationen und der kunststoffarmierte, ergonomisch ausgeformte Handgriff.
So empfiehlt sich die Lumix GX1 für alle anspruchsvollen Fotografen, die gewohnte Spiegelreflex-Qualitäten und Vielseitigkeit in möglichst kompakter Form suchen. Besonders attraktiv ist die GX1 in der Sakkotaschen-kompatiblen Kombination mit dem kompakten Pancake-Powerzoom X-Vario 14-42mm, einem der jüngsten von inzwischen 14 Lumix G-Systemobjektiven. Die Lumix DMC-GX1 wird in Österreich ab Januar 2012 als Gehäuse in Schwarz und als Kit mit dem Pancake-Powerzoom (H-PS14042) in Titan-Silber erhältlich sein. Ein Preis steht derzeit noch nicht fest.
smart fortwo 2012: der neue Look
Schwerpunkt der Modellpflege liegt auf Exterieur - smart fortwo 2012: der neue Look Der deutlich überarbeitete smart fortwo zeigt sich mit einem größeren Kühlergrill mit integriertem Logo, prägnanten und neu gestalteten Frontschürzen, waagerecht angeordnetem LED-Tagfahrlicht, muskulös ausgeprägten Seitenschwellern und modifizierten Heckschürzen deutlich dynamischer. „Dass der fortwo das smart-Logo jetzt prominenter zeigt, steht für das neue Selbstbewusstsein der Marke“, so smart-Chefin Dr. Annette Winkler. „Schließlich hat sich der smart fortwo längst zu einer Ikone entwickelt, die aus den Städten der Welt nicht mehr wegzudenken ist.“
Das chromfarbene Logo sitzt jetzt direkt im schwarz gehaltenen Kühlergrill. Die Lufteinlässe unter dem Nummernschild wurden zu einer Einheit zusammengefasst und verstärken optisch die Präsenz des smart fortwo. Die neuen, optional erhältlichen LED-Tagfahrleuchten sind jetzt waagerecht angeordnet. Darüber hinaus stehen drei neue Leichtmetallräder zur Wahl: So erhält der smart fortwo passion ein neues Leichtmetallrad mit neun Speichen; zwei weitere Leichtmetallräder mit Breitbereifung im 3-Speichen- sowie 3-Doppelspeichendesign runden das Angebot ab. Die Lackauswahl umfasst sieben Farbtöne, darunter erstmals Anthrazit matt. Der smart fortwo BRABUS Xclusive präsentiert sich nun auf Wunsch auch in Weiß. Neben den drei bisher aus dem smart-Programm erhältlichen Verdeckfarben (schwarz, rot, blau) für das smart cabrio bietet das smart BRABUS tailor made Programm sechs weitere Verdeckfarben.
Auch wenn der Schwerpunkt dieser Modellpflege auf dem Exterieur liegt, gibt es auch im Interieur Änderungen. Dazu gehört ein neues, hochwertiges Innenraum-Paket in Kristallgrau, das eine frische Leder/Stoff-Kombination für die Sitze, einen Kunstleder/Stoff-Mix für die Türverkleidungen sowie schwarzes Kunstleder für die Instrumententafel in Kombination mit einem grauen Kneepad umfasst.
Generell bringen die Ausstattungslinien pulse und passion mehr Farbe ins Spiel als das Basismodell pure. So ist der Rahmen des Frontgrills sowie der Heckzierleiste bei pulse und passion in Silber gehalten und Frontspoiler, Seitenschweller sowie Heckschürze sind in Wagenfarbe lackiert. Die Außenspiegelkappen sind in der Tridion-Farbe gehalten. Beim smart pure sind diese Bauteile in schwarz ausgeführt.
Die fünf Lines – pure, pulse, passion, BRABUS und BRABUS Xclusive – werden weiterhin angeboten. Ebenso ist der smart fortwo weiterhin als Coupé und Cabrio sowie mit fünf Motorvarianten erhältlich. Die Preise starten bei EUR 10.180,- (inkl. NoVA u. Mwst.) für den smart fortwo 45 kW mhd pure.
Kälte treibt Spritverbrauch in die Höhe, vor allem bei Kurzstrecken
Bei kalten Temperaturen kommt man mit einer Tankfüllung deutlich weniger weit als im Frühling oder im Herbst. Der Spritverbrauch steigt im Winter deutlich an, macht der VCÖ aufmerksam. Bei kaltem Motor ist die Verbrennung nicht optimal, zudem ist das Motoröl zäher. Vor allem bei Kurzstrecken ist der Spritverbrauch extrem hoch. Auf dem ersten Kilometer kann der Verbrauch bis zu fünf Mal so hoch sein wie im Schnitt.
Eine VCÖ-Studie zeigt, dass in Österreich viele Autofahrten sehr kurz sind: Jede elfte Autofahrt ist kürzer als ein Kilometer. Jene, die kurze Strecken zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können sich viel Geld ersparen. Jede zweite Autofahrt in Österreich ist kürzer als fünf Kilometer.
Zusätzlich erhöht die Heizung den Spritverbrauch um bis zu einem Liter pro 100 Kilometer. Die Heizung sollte nicht auf vollen Touren laufen. Auch die für Schiurlaube beliebte Dachbox macht ein Auto zum Spritfresser. Bei 130 km/h kann die Dachbox zu einem Mehrverbrauch von rund zwei Liter pro 100 Kilometer führen, so der VCÖ.
Zudem erinnert der VCÖ daran, dass das Auto am Stand warm laufen zu lassen, verboten ist. „Diese Unart ist jetzt häufig zusehen. Das Eis wird von der Scheibe gekratzt, während der Motor läuft. Dadurch wird die Umgebung des Autos mit giftigen Schadstoffen belastet, der Autofahrer steht in einer giftigen Abgaswolke“, betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Zudem wird dabei auch viel Sprit verbraucht, rund 0,1 Liter Sprit in drei Minuten.
Der reale Spritverbrauch weicht auch bei warmen Temperaturen von den Herstellerangaben ab, weil die Testbedingungen mit den realen Fahrbedingungen wenig zu tun haben: Heizung und Klimaanlage sind ausgeschaltet, die Geschwindigkeiten niedrig, die Beschleunigung sehr langsam. Bei Kälte ist die Abweichung noch viel größer.
Unglaublicher Zoombereich: die extrem leistungsstarke COOLPIX P510
Die kompakte COOLPIX P510 bietet mit ihrem 42-fach-Zoom einen unvergleichlich großen Zoombereich Die kompakte COOLPIX P510 bietet mit ihrem 42-fach-Zoom einen unvergleichlich großen Zoombereich, einen schwenkbaren, hoch auflösenden Monitor mit 921.000 Bildpunkten und die Möglichkeit zu Filmaufnahmen in Full-HD-Qualität (1080p) mit Stereoton.
Der enorm große Brennweitenbereich der COOLPIX P510, der von Weitwinkel bis Supertele reicht, deckt alle Aufnahmesituationen ab – von Gruppenfotos mit Freunden bis hin zu detailreichen Bildausschnitten von Delfinen auf hoher See. Der CMOS-Bildsensor mit rückwärtiger Belichtung und 16-Megapixel-Auflösung sorgt zusammen mit dem fortschrittlichen Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe für scharfe Aufnahmen unter allen Lichtbedingungen. Das heißt, dass auch Bildausschnitte, die mit längeren Brennweiten aufgenommen werden, verwacklungsfrei und die Motive gestochen scharf sind.
Mit einem Tastendruck erhalten Sie Zugang zum Filmmodus und können so ganz einfach vom Fotografieren zu Filmaufnahmen in Full-HD-Qualität (1080p) mit Stereoton wechseln. Der optische Zoom und der Autofokus stehen auch beim Filmen zur Verfügung. Die COOLPIX P510 kann Filme in Zeitlupe und im Zeitraffer mit einer Rate von bis zu 120 Bildern/s (in VGA-Auflösung) aufnehmen. Filme können im iFrame-Format aufgenommen werden. Über den integrierten HDMI-Anschluss können Sie die Kamera direkt an ein HDTV-Gerät anschließen und sich Fotos und Filme sofort gemeinsam mit der Familie oder Freunden ansehen.
Der schwenkbare, hoch auflösende Monitor ermöglicht kreative Aufnahmen, da Sie Fotos aus ungewohntem Blickwinkel – von unten oder von oben – aufnehmen können. Der integrierte GPS-Empfänger zeichnet die genaue geografische Lage des Aufnahmeorts in Form von Geotags in den Bilddaten auf.
Die COOLPIX P510 ist in acht Farben (Schwarz, Rot und Anthrazit) voraussichtlich ab Mitte März 2012 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 429,00 EUR im Handel erhältlich.
Neue Mautvignette nicht vergessen!
Neue Mautvignette nicht vergessen Auto- und Motorradfahrer, die sich vor einer Geldstrafe bewahren wollen, müssen am 1. Februar bereits die aktuelle Jahresvignette in der Farbe Petrol auf der Windschutzscheibe aufgeklebt haben, erinnert der ARBÖ. Denn mit 31. Jänner verliert die Vignette 2011 definitiv ihre Gültigkeit.
Die 2-Monats-Vignette für PKW kostet 23,40 Euro, die 10-Tages-Vignette acht Euro. Für Motorräder kostet die 2-Monats-Vignette 11,70 Euro und die 10-Tages-Vignette 4,60 Euro. Für die Jahresvignette müssen Autofahrer 77,80 Euro bezahlen, Motorradfahrer 31 Euro. Alle Vignetten sind in den 92 ARBÖ-Dienststellen, den ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentren und im ARBÖ-Generalssekretariat in der Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien, erhältlich.
Die kalten Temperaturen dieser Tage machen das Kleben der Vignette nicht gerade leicht. "Bei kälteren Temperaturen als plus fünf Grad besteht die Gefahr, dass die Vignette nicht vollständig kleben bleibt und sich gleich wieder ablöst. Sie wird damit sofort ungültig, denn - wie bei allen wiederabgelösten Vignetten - erscheint die Aufschrift 'ungültig'", erklärt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ.
Der Tipp der ARBÖ-Expertin: Vignette aufkleben, wenn das Auto in der Garage steht und die gewünschte Klebetemperaturen von fünf Grad plus gesichert ist. Andere Möglichkeiten: Vignette nach einer längeren Fahrt kleben, bei der die gewünschte Innentemperatur erreicht oder die Windschutzscheibe durch die Sonne bzw. Autoheizung angewärmt wurde. Wichtig dabei: Die Scheibe muss immer sauber und trocken sein.
Wer keine gültige Vignette aufgeklebt hat, dem droht eine Ersatzmaut von 120 Euro für Pkw und Wohnmobile unter 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht bzw. 65 Euro für Motorräder. Bei einer nicht ordnungsgemäß angebrachten Vignette werden 240 Euro (Pkw und Wohnmobil) bzw. 130 Euro (Motorrad) eingehoben. Wird die Ersatzmaut nicht sofort vor Ort bezahlt, muss in weiteren Schritten mit einer Verwaltungsstrafe von 300 bis 3000 Euro rechnen, so der ARBÖ.
WB850F: Neue WLAN-Kamera von Samsung
Mit der WiFi-Kamera Samsung WB850F wird Fotografieren und Filmen zum Erlebnis Fotografieren, die Bilder speichern und sie dann mit anderen teilen – mit der neuen Travelzoom-Kamera funktioniert dies jederzeit und überall, schnell und unkompliziert. Die kompakte Samsung WB850F sorgt mit leistungsfähigem Hochgeschwindigkeits-CMOS-Sensor, 16 Megapixel Auflösung, 23 Millimeter Weitwinkel und 21-fach optischer Zoom für brillante Aufnahmen. Die leistungsstarke WiFi-Kamera mit integriertem GPS-Modul schafft drahtlose Verknüpfungen zu Cloud-Diensten, ins Internet und zu anderen Endgeräten und bindet sich nahtlos in das sozial-verknüpfte Leben ein.
Samsung hat mit der WB850F hochwertige Verarbeitung mit anspruchsvoller Fototechnik gekoppelt. Mit leistungsstarkem 21-fach optischen Zoom, CMOS-Sensor, einer Lichtstärke von F2.8 und vielen aufwändigen Features besitzt die Spitzenkamera mit 24,9 Millimetern Tiefe in dieser Kategorie ein sehr schlankes Format. Somit ist sie die ideale Kamera für anspruchsvolle fotografische Gelegenheiten in der Freizeit, unterwegs und, dank GPS, ganz besonders auf Reisen.
Der hochwertige 16-Megapixel-CMOS-Sensor der Samsung WB850F sorgt für ausgezeichnete Bildqualität und in Verbindung mit dem High-Speed DRIMell-Bildprozessor kann sich der Fotograf ganz auf die Sache und sein Motiv konzentrieren: Bildaufnahme, -verarbeitung und -wiedergabe erledigt die Kamera in Höchstgeschwindigkeit. Schnelle Bewegungen vor der Kamera können auch als simultane Foto- oder Full-HD-Videoaufnahme festgehalten werden. Rasante Sportereignisse können in ihrer gesamten Dynamik gefilmt und die Highlights zugleich auch als Foto in voller Auflösung erfasst werden, mit stark reduziertem Bildrauschen. Die WB850F macht 10 Bilder pro Sekunde und unterstützt mit ihrem HDR-Modus hochdynamische Aufnahmen. Mit dem kreativen Movie Maker lassen sich Fotos und Videos ganz einfach zur lebhaften Animationen kombinieren und auf Wunsch mit verschiedenen Musikthemen begleiten.
Vía GPS verknüpft der Fotograf Fotos und Videos direkt mit ihren Aufnahmeorten und kann zum Beispiel die Reiseroute anhand der Bilder auch nach Jahren noch erlebnisnah nachvollziehen. Eine integrierte Landkartenfunktion gibt exakt Auskunft über den Ort der Aufnahme und weist darüber hinaus auf interessante Schauplätze in der Umgebung hin. Die Kompass-Funktion lässt den Orientierung suchenden Fotografen auch in der Fremde nicht im Stich.
Ihre Aufnahmen stellt die WB850F auch in sehr hellen Umgebungslicht-Situationen detail- und kontrastreich auf ihrem kristallklaren 7,62 Zentimeter (3,0 Zoll) messenden AMOLED-Display dar.
„2009 hat Samsung mit der ST1000 die erste WiFi-Kamera auf den Markt gebracht und diese innovative Kameraklasse seither kontinuierlich ausgebaut“, so Andreas Wahlich, Senior Manager Marketing Digital Imaging. „Die Ausweitung dieser Technologie über 2/3 der Produkte unseres LineUps 2012 stellt einen richtungsweisenden Innovationsfortschritt auf dem Digital Imaging Markt dar.“
Das F im Kameranamen steht für die WiFi-Fähigkeit des Samsung Spitzenmodells. Die WB850F lässt sich multimedial verknüpfen und macht Fotografieren zum sozialen Erlebnis. Mit integriertem WiFi Direct verbindet sich die Kamera kabellos und direkt mit anderen Endgeräten, wie Smart TV, Notebook, Tablets oder Druckern, ohne sich zuvor über einen anderen Zugangspunkt ins Netz einzuwählen. Ab sofort ist es möglich, sich außer Haus mit der Kamera in öffentliche Hotspots einzuwählen und über diese Verbindung die Aufnahmen direkt zu sichern, zu verschicken oder zu teilen. Über vorinstallierte Social Apps können Aufnahmen und Videos direkt in soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube oder Flickr geladen werden. Drahtlose Upload-Möglichkeiten bietet die Samsung Cloud, in der Bilder gesammelt und von dort in soziale Netzwerke oder an andere Samsung Geräte transferiert werden. Um Freunde und Familie schnell an den eigenen Bildern teilhaben zu lassen, versendet die Kamera Bilder und Links zu Fotoalben auf Wunsch per E-Mail.
Die Samsung WB850F ist ab April 2012 für 349 Euro (Unverbindliche Preisempfehlung) in Schwarz im Handel verfügbar.
ÖAMTC-Kompatibilitäts-Crashtest: Ernüchternde Ergebnisse für zwei Fünf-Sterne-Autos
Der Fiat 500 schneidet bei der Kompatibilität 'befriedigend' ab Um herauszufinden, wie sich die Knautschzone eines Fahrzeuges bei einem Frontalaufprall gegen ein anderes Auto verhält, werden vom ÖAMTC und seinen Partnerclubs regelmäßig Kompatibilitäts-Crashtests durchgeführt. Bisher wurden zu diesem Zweck zwei Pkw direkt gegeneinander gecrasht. "Beim aktuellen Test kommt ein neues Verfahren zum Einsatz, das einen fahrzeugübergreifenden Vergleich ermöglicht. Dabei trifft das Testfahrzeug mit der Hälfte seiner Frontfläche auf einen gleich schnell entgegen kommenden Barrierewagen, der einen typischen Unfallgegner aus der weit verbreiteten unteren Mittelklasse darstellt", erläutert ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. An der Front des Barrierewagens ist ein Deformationselement montiert. Durch den Crash ergibt sich darauf ein Deformationsbild - ein Abdruck, der eine objektive Bewertung der Kompatibilität ermöglicht.
Die Ergebnisse im Detail:
* "Der Fiat 500 schneidet bei der Kompatibilität 'befriedigend' ab. Die Fahrzeugfront ist großteils homogen aufgebaut und fügt dem Unfallgegner wenig Schaden zu", berichtet der ÖAMTC-Experte. Allerdings weist der "Schutzschild" des Fahrzeugs Schwächen im Bereich der Vorderräder auf. Damit wird wenig Energie und Geschwindigkeit abgebaut. Wenn der Unfallgegner auf die Fahrgastzelle trifft, kommt es zu sehr hohen Verzögerungen und Belastungen für die Insassen beider Fahrzeuge. Zudem steigt das Risiko, dass die Fahrgastzelle zerstört wird.
* Die Kompatibilität des Audi Q7 wird mit "mangelhaft" beurteilt. "Die steifen Längsträger bohren sich wie Lanzen in den Unfallgegner. Zusätzlich hat der 'Schutzschild' im äußeren Bereich deutliche Schwächen. Trifft dort ein anderes Fahrzeug auf, kann nur wenig Energie und Geschwindigkeit abgebaut werden", kritisiert der ÖAMTC-Cheftechniker. Wenn der Unfallgegner auf die Fahrgastzelle trifft, kommen im Audi sprunghaft sehr hohe Verzögerungen zustande. Auch hier besteht ein hohes Risiko, dass die Fahrgastzelle zerstört wird. Durch den insgesamt ungleichmäßigen Aufbau der Frontpartie ist die Gefahr von Überlastungen sowohl beim Unfallgegner als auch beim Q7 selbst sehr hoch.
Fazit: Das Erfüllen der Kriterien beim Euro NCAP-Crashtest ist eine wichtige Voraussetzung für guten Schutz der Fahrzeuginsassen. Aber auch das Zusammenspiel der Autos untereinander in Unfallsituationen muss verbessert werden. "Fahrzeuge müssen dafür mit einem wirkungsvollen 'Schutzschild' ausgerüstet werden. Zusätzlich ist es wichtig, Geometrie und Steifigkeit der tragenden Teile besser aneinander anzupassen", fordert der ÖAMTC-Cheftechniker. "Wenn diese Punkte von den Herstellern berücksichtigt werden, kann der Insassenschutz bei allen Unfällen erheblich erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass das Risiko von schweren und tödlichen Verletzungen durch diese Maßnahmen deutlich reduziert werden kann."
Eingeschneite Verkehrszeichen – was gilt?
Inzwischen hat der Winter in ganz Österreich Einzug gehalten. Eine von vielen unangenehmen Nebenerscheinungen der derzeitigen Wettersituation sind eingeschneite Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen. "Nicht identifizierbare runde Verkehrszeichen verlieren bei Schnee ihre Gültigkeit. Insbesondere 'Vorrang geben' sowie 'Halt'-Schilder behalten ihre Gültigkeit aber auch dann, wenn sie von Schnee bedeckt sind. Sie sind an ihrer äußeren Form eindeutig zu erkennen und müssen daher auch bei Schneefall beachtet werden", stellt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer klar.
Ähnlich verhält es sich mit Bodenmarkierungen, die durch Schnee unsichtbar werden. Auch sie sind bei Schnee prinzipiell ungültig. Kurzparkzonen gelten aber auch bei nicht sichtbaren Bodenmarkierungen, da sie durch Verkehrszeichen kundgemacht sind. "Ist auch das Verkehrszeichen aufgrund der Schneelage unkenntlich, kann im Falle einer Strafe auf fehlendes Verschulden aufgrund mangelnder Erkennbarkeit plädiert werden. Die Beweislage ist in diesem Fall allerdings sehr schwierig, da der Schnee natürlich auch rasch wieder schmelzen kann und somit schwer nachzuweisen ist, dass ein Verkehrszeichen tatsächlich nicht zu erkennen war", weiß der ÖAMTC-Experte. Er rät deshalb, das entsprechende Schild gleich nach einer Beanstandung zu fotografieren.
Grundsätzlich sind bei von Schnee bedeckten Bodenmarkierungen die allgemeinen Straßenverkehrsregeln, vor allem betreffend die Fahrbahnmitte, anzuwenden. "Auf der äußerst linken bzw. rechten Spur einer Richtungsfahrbahn darf nach links bzw. rechts abgebogen werden. Auf der mittleren Spur muss gerade aus weitergefahren werden", erklärt der ÖAMTC-Jurist. Prinzipiell ist in derartigen Ausnahmefällen verstärkt Rücksicht zu nehmen – insbesondere natürlich auf ortsfremde Personen.
Bei Stopptafeln oder Ampeln ist unbedingt anzuhalten, wenn die Haltelinien nicht erkennbar sind. "Danach kann man sich langsam in die Kreuzung vortasten, bis ausreichend Sicht für eine gefahrlose Weiterfahrt besteht", rät der ÖAMTC-Experte.
Schnee auf einer Busspur oder einem Schutzweg ist kein Freibrief zur Nutzung durch Autofahrer. Hinweiszeichen oder gelb blinkende Lichter zur Kennzeichnung des Fußgängerübergangs sind unbedingt auch bei Schneechaos zu beachten. Fußgänger sollten aber auch verstärkte Aufmerksamkeit an den Tag legen und Schutzwege nur dann betreten, wenn Fahrzeuge noch weit genug entfernt sind, sodass sie rechtzeitig anhalten können. Auch hier ist verstärkte Rücksichtnahme gefragt.
Vorsicht ist auch bei Hauseinfahrten geboten. Auch wenn Gehsteig-Abschrägungen durch Schnee bedeckt sind, darf das Auto nicht vor Hauseinfahrten abgestellt werden. "Eine Besitzstörungsklage kann drohen", warnt der ÖAMTC-Experte.
Sieben gängige Alkotester im ÖAMTC-Check
Herantrinken an 0,5 Promillegrenze ist der falsche Weg Der ÖAMTC hat sieben gängige Alkotester unter die Lupe genommen und auf ihre Tauglichkeit geprüft. "Bei einem ähnlichen Test vor einigen Jahren schnitten alle getesteten Geräte noch durchwegs schlecht ab", resümiert ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Der aktuelle Test hat gezeigt, dass es durchaus auch einige alltagstaugliche Geräte gibt."
Bis auf das früher auch von der Polizei verwendete "berühmte" Röhrchen, waren alle - im Internet erhältlichen - getesteten Geräte batteriebetriebene elektronische Handgeräte, die nach einem kräftigen Pusten einen Wert anzeigen. Mit den teureren Geräten (70 bis 150 Euro) Alcoscan AL6000, Alcoscan AL9000 und Sanomed Alkoholtester wurden gute Resultate erzielt. "Der Alcoscan AL9000 lag mit seinen Messwerten immer in der Nähe des von der Polizei eingesetzten Alkomaten und war auch in der Bedienfreundlichkeit und im geringen Risiko der Fehlbedienung das beste Gerät im Test", bilanziert der ÖAMTC-Techniker. Die beiden anderen Geräte lieferten auch noch recht brauchbare Werte, waren jedoch in der Bedienung komplizierter und zeitaufwändiger. Das Röhrchen von Dräger ist zwar im Bereich um die 0,5 Promille recht genau, eignet sich jedoch nur bei guter Beleuchtung zur verlässlichen Verwendung.
Die preisgünstigen Geräte (sieben bis 20 Euro) lieferten ein gänzlich anderes Bild. "Bei den Geräten Drive Safety Digital Alcoholtester, Maniquick digitaler Alkoholtester und Digital Breath Alcohol Tester war der gemessene Wert weit niedriger als der reale Atemalkohol", berichtet der ÖAMTC-Experte. Offensichtlich ist die ungenaue Sensorik Grund für dieses höchst gefährliche Resultat.
"Der ÖAMTC rät dringend davon ab, Alkoholtester zu verwenden, um sich an die 0,5 Promille-Grenze heranzutrinken", warnt Kerbl. "Denn schon ab 0,2 Promille Blutalkohol-Gehalt steigt die Gefahr, dass der Autolenker Situationen falsch einschätzt." Auch Faktoren wie Körpergewicht, Stress, Tagesverfassung und individuelle Alkoholverträglichkeit wirken sich maßgeblich auf die Fahrtüchtigkeit nach Alkoholkonsum aus.
Ein mögliches Einsatzgebiet für hochwertige Alkotester wären beispielsweise Veranstaltungen, zu denen Menschen mit dem eigenen Auto anreisen und in weiterer Folge Alkohol konsumieren. "Mit Hilfe von geeigneten Alkotestern kann der Veranstalter Verantwortung übernehmen und seine Gäste bei einer sicheren Heimreise unterstützen", sagt der ÖAMTC-Experte. Aber auch beim meist unterschätzten Problem des Restalkohols können solche Geräte nützliche Dienste erweisen. "Nach einer langen Nacht mit viel Alkohol kann immer noch die 0,5 Promillegrenze überschritten sein", hält Kerbl fest. "Ein Alkotestgerät kann den Betroffenen davor warnen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren."
Fahrzeugbestand in Österreich immer sicherer und umweltfreundlicher
Bis Ende November 2011 verzeichnete die Gruppe der "Kleinwagen und Micro-Vans" (z. B. VW Polo, Peugeot 207, Opel Meriva) mit einem Plus von 30,1 Prozent sehr hohe Zuwächse. Die wirtschaftlich turbulenten Zeiten haben die Österreicher im vergangenen Jahr nicht davon abgehalten, neue Autos zu kaufen. "Im Jahr 2011 wurden 356.145 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010", berichtet ÖAMTC-Experte Robert Czarnecki. Daraus resultiert eine positive Entwicklung, weil eine stetige Verjüngung des Fahrzeugbestandes nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern auch der Umwelt zugute kommt.
Die Autokäufer tendierten 2011 zu leistungsstärkeren Fahrzeugen, dennoch nahm der Schadstoffausstoß ab. "Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der neu zugelassenen Pkw sind im Vergleich zu 2010 um mehr als 3,5 Prozent zurück gegangen", hält der ÖAMTC-Experte fest. "Das liegt vor allem daran, dass die Fahrzeughersteller speziell bei Motoren mit einer Leistung ab 68 kW auf Maßnahmen zur CO2-Reduktion setzen." Bei den schwächeren Basismotorisierungen passiert das häufig nicht in diesem Ausmaß. Der Kraftstoffverbrauch lag im Jahr 2011 im Schnitt bei 5,6 Liter/100 km.
Gut sieben von zehn neu gekauften Autos kamen im vergangenen Jahr aus den umweltverträglichsten Kategorien "Kleinstwagen", "Kleinwagen und Micro-Vans", "Kompaktwagen und Mini-Vans" und der "Unteren Mittelklasse". Bis Ende November 2011 verzeichnete die Gruppe der "Kleinwagen und Micro-Vans" (z. B. VW Polo, Peugeot 207, Opel Meriva) mit einem Plus von 30,1 Prozent sehr hohe Zuwächse. Überboten wurde dieser Wert lediglich von den Zulassungszahlen der Familiy-Vans, die ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufwiesen. Deren Marktanteil lag insgesamt jedoch nur bei 4,5 Prozent.
Anhaltend hoch blieb das Interesse der Österreicher am "Kompakt-SUV". Hier gab es ein Plus von 16,7 Prozent gegenüber 2010. "Fahrzeuge dieser Kategorie wie der VW Tiguan oder der BMW X3 zeichnen sich trotz erhöhter Sitzposition gegenüber dem klassischen SUV durch deutlich geringere Verbrauchswerte aus und sind daher ökologisch wesentlich vernünftiger", stellt der ÖAMTC-Techniker klar. Erhöhte Nachfrage gab beim SUV (plus 25,8 Prozent) und bei Fahrzeugen aus der oberen Mittelklasse (plus 25,5 Prozent) dennoch. Diese Segmente spielen jedoch aufgrund der geringen Marktanteile von jeweils rund drei Prozent eine untergeordnete Rolle am Kfz-Markt.
Wertgegenstände im Auto: Jeder Vierte animiert zum Einbruch!
Die Autodiebstähle nehmen wieder zu. Im ersten Halbjahr 2011 wurden mehr als 1.300 Pkws gestohlen, das sind um elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rund 17.000 Autoeinbrüche wurden im Vorjahr laut Angaben der Sicherheitsbehörden bei der Polizei in Österreich angezeigt. „Obwohl die Kriminalstatistik für das Jahr 2010 einen leichten Rückgang bei Einbruchsdiebstählen in Pkws verzeichnen konnte, ist die Zahl der angezeigten Einbrüche wieder leicht steigend und nach wie vor zu hoch. Das bedeutet, dass im Durchschnitt täglich etwa alle 30 Minuten ein Autoeinbruch in Österreich verübt wird. Täglich werden etwa sieben Autos gestohlen. Kein Wunder, wenn man beachtet, was flinken Fingern nahezu auf dem silbernen Tablett präsentiert wird“, erläutert Dr. Wolfram Littich, Präsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).
In der Tat: Österreichs Autofahrer haben allem Anschein nach großes Vertrauen in die Einbruchs-Sicherheit ihrer Pkws. Laut einer aktuellen Erhebung des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) werden flinke Langfinger auf ihrer Suche nach Wertgegenständen und Bargeld in beinahe jedem vierten parkenden Auto fündig – von teurer Bekleidung über Schmuck bis hin zu Taschen ist alles dabei. Navigationsgeräte sind dabei am häufigsten zu finden, dicht gefolgt von Handtaschen die besonders interessant für Diebe sind, da sich Bargeld und Dokumente darin vermuten lassen. Ebenfalls gern im Auto „deponiert“ werden Sportsachen, Mobiltelefone, USB-Sticks, MP3-Player, Bargeld und Schlüssel. „Für Täter ein wahres Paradies“, warnt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Denn ein Auto ist schnell geknackt. Profis benötigen für diesen Vorgang knappe fünf Sekunden – schon ist der Wagen offen. „Doch auch weniger Geübte haben für ihr Vorhaben freie Bahn“, erklärt Thann. „Viele Autos sind nicht versperrt und wenn doch, wird einfach die Scheibe eingeschlagen. Selbst in stark frequentierten Straßen ist das keine Seltenheit. Ein Drittel der Täter sind Spontantäter, daher kann man sich durch richtiges Verhalten gegen Autoeinbruch schützen.“
Wertgegenstände werden am ehesten im Stadtzentrum liegengelassen. Dies lässt sich durch die kürzere Parkdauer als in Park & Ride Anlagen bzw. Wohngegenden erklären. Im österreichweiten Vergleich waren Linz (mit sichtbaren Wertgegenständen in 45 Prozent aller Fahrzeuge) und Graz (mit sichtbaren Wertgegenstände in 41 Prozent aller Fahrzeuge) die Spitzenreiter.
Nicht genug, dass beinahe jeder vierte Autofahrer seinen Mitmenschen in Sachen Autodiebstahl vertraut – auch die wenigsten sind für den Ernstfall gerüstet: Jedes 17. Fahrzeug (rund 6 Prozent) gibt Langfingern – in Form eines geöffneten Fensters – noch eine zusätzliche Einladung. Lenkradkrallen als Sicherheitsvorkehrungen haben sich in Österreich so gut wie gar nicht durchgesetzt. Insgesamt nur 7 Fahrzeuge österreichweit sicherten ihr Auto mit dem effektiven Diebstahlschutz. Für Sicherheitsexperten ein alarmierender Zustand. „Wer sein Eigentum schützen will, muss sich vor Augen führen, dass die Verwahrung im Auto so gut wie kein Hindernis darstellt. Prinzipiell sollten Wertsachen niemals – insbesondere nicht für andere offensichtlich – im PKW zurückgelassen werden. Zusätzlich sollte man auch bei kurzen Stopps darauf achten, dass alle Fenster geschlossen und die Türen des Fahrzeugs verriegelt sind. Ein Auto ist kein Tresor, daher führen Sie potenzielle Einbrecher besser gar nicht erst in Versuchung!“, betont Littich.
Ob Weihnachtseinkäufe oder Schiausflug - Gepäck gehört sicher verstaut
Die Schi quer über die Sitze gelegt, die Schischuhe einfach auf die Rücksitzbank - und schon geht's los. "Viele Leute stellen Packerl, Taschen und Schischuhe einfach auf Beifahrersitz, Rücksitzbank oder Hutablage. Doch beim ersten stärkeren Bremsmanöver ist Schluss mit lustig. Denn schon bei einem Frontalcrash mit 50 km/h wird ein Schischuh mit 2,5 kg zum 75 kg-Geschoss", erklärt Konrad Rainer, Ladungssicherungsexperte der ÖAMTC Fahrtechnik. Schlecht oder nicht gesicherte Ladung kann Schäden am Transportgut und im eigenen Fahrzeug sowie schwerste Verletzungen der Fahrzeuginsassen verursachen. Das heißt: Egal ob man zum Schi-Opening unterwegs ist oder die ersten Weihnachtseinkäufe nach Hause bringt, Gepäck gehört so verstaut, dass es sich bei Fahr- und Bremsmanövern nicht selbständig macht.
Experten-Tipps, wie man im Auto alles sicher verstaut:
* Schweres in den Kofferraum. "Koffer, Taschen oder Packerl gehören im Kofferraum möglichst weit unten an der Rückseite der hinteren Sitzbank oder im hinteren Fußraum platziert ", erklärt der Ladungssicherungsexperte der ÖAMTC Fahrtechnik. Auf der Hutablage sollte gar nichts liegen, auf Rücksitzen nur, wenn es mit Zurr- oder Sicherheitsgurten gesichert ist.
* Taschen verschließen, Kartons abdecken. "Taschen oder Einkaufskörbe, die lose Teile enthalten, sollten verschlossen oder zugedeckt werden", sagt der Experte der ÖAMTC Fahrtechnik. Bei Fahrzeugen mit Fließheck sorgen Sicherheitsnetze und Trenngitter für zusätzliche Sicherheit. Ohne diese darf das Gepäck die Oberkante der Rücksitzlehne nicht überragen.
* Sperriges in die Dachbox. Gegenstände wie Schi oder Snowboard werden sicherer in einer Dachbox transportiert.
* Zurrgurte verwenden. Schwere Gegenstände sollten immer mit Zurrgurten oder -netzen gesichert werden. "Bei neueren Fahrzeugen sind Zurrpunkte, wo man die Gurte anhängen kann, serienmäßig", erklärt der Experte der ÖAMTC Fahrtechnik.
* Sicherheitsgurte als Verstärkung nutzen. "Die Gurte können quer über die Lehne gespannt und geschlossen werden. Dadurch wird die Rücksitzlehne zusätzlich abgefangen", empfiehlt Rainer.
* Freie Sicht. Wichtig ist beim Packen auch, dass die Sicht frei bleibt. "Der '3-S-Blick' also über Innenspiegel, Außenspiegel und über die Schulter, muss möglich sein", so der abschließende Tipp des Ladungssicherungsexperten der ÖAMTC Fahrtechnik.
Panasonic stellt neue Short-Throw-Projektoren vor
Neue Produktfamilie bietet Projektion großer Bilder auf kurze Distanz und verbesserte Interaktivität für spannende Präsentationen Panasonic bringt eine neue Produktfamilie von Short-Throw-LCD-Projektoren (PT-TW231R und PT-TW230) mit WXGA-Auflösung (1.280 x 800) und einer Helligkeit von 2.500 Lumen auf den Markt. Das Modell PT-TW231R ist darüber hinaus zusätzlich mit einer Feedback-Kamera ausgestattet, die eine interaktive Funktionalität auf verschiedenen Projektionsflächen ermöglicht. Die kurze Projektionsentfernung und die interaktive Funktion machen die Projektoren der PT-TW230-Serie zu einer idealen Lösung, um Präsentationen vor Studenten im Hörsaal oder im Arbeitsumfeld und bei Meetings perfekt darzubieten.
Die PT-TW-Serie ist mit einer hochentwickelten Optik mit kurzer Brennweite ausgestattet. Dadurch lässt sich ein 1,30 m breites Bild aus nur 65 cm Entfernung von der Projektionsfläche darstellen. Dies erlaubt flexible Installationsmöglichkeiten und vermeidet eine Blendung des Vortragenden bzw. eine Ablenkung des Auditoriums. Der Projektor lässt sich völlig problemlos in verschiedenen Räumen einsetzen, da er auch bei Platzierung am Ende eines Tisches große Bilder aus kurzer Entfernung liefert. Der mobile Einsatz des Projektors wird ebenfalls durch die beim Modell PT-TW231R verfügbare eingebaute interaktive Funktion unterstützt. Sie erlaubt dem Anwender die Interaktion mit dem projizierten Bild auf verschiedenen Oberflächen, ohne dass hierzu ein spezielles Whiteboard erforderlich ist. Das Modell PT-TW231R wird mit einem Stift und einem Pointer geliefert, die mit Infrarotsensoren ausgestattet sind und ein Signal an das Kameramodul des Projektors zurücksenden. Der Anwender kann auf diese Weise Text, Grafiken oder Linien in die projizierten Bilder einfügen.
„Die neuen kompakten Short-Throw-Projektoren sind eine universelle Lösung und verbinden die Vorteile der Bildprojektion aus kurzer Entfernung mit der Flexibilität eines portablen Projektors“, erläutert Eduard Gajdek Produkt-Manager für Projektoren Deutschland & Österreich. „Die Projektoren der PT-TW-Serie lassen sich leicht von Raum zu Raum transportieren und liefern bei Aufstellung auf einem Tisch große, schattenfreie Projektionen aus geringer Entfernung. Durch seine interaktiven Funktionen wird das Modell PT-TW231R praktisch an jeder Wand zu einem interaktiven Whiteboard, und zwar ohne den Aufwand und die Kosten, die mit der Installation eines solchen Whiteboards normalerweise verbunden sind.“
Die verbesserte Handhabung der neuen Projektoren wird ergänzt durch geringe Wartungs-anforderungen mit langer Lampen-Lebensdauer und einen haltbaren mehrlagigen Filter – Lampen und Filter müssen erst nach ca. 4.000 Stunden ausgewechselt werden. Die von Panasonic mitgelieferte Multi Projector Monitoring and Control-Software erlaubt die Fernüberwachung der Lampen-Lebensdauer und des Projektorzustands und spart so Zeit und Kosten bei der Projektorwartung.
Die PT-TW230-Serie ist mit einem 10-Watt-Lautsprecher und einem HDMI-Digitaleingang ausgestattet. Das Startbild kann mit Hilfe der von der Panasonic-Website herunterladbaren Logo Transfer-Software gestaltet werden, um den Projektor kundenspezifisch anzupassen.
Preise sind noch nicht bekannt - sollen sich aber im, laut Panasonic, preisgünstigen Bereich bewegen.
ÖAMTC: Tipps für das richtige Verhalten nach Unfall oder Panne
Bei einem Unfall oder einer Panne stehen betroffene Personen meist unter Stress und reagieren unüberlegt. "Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder die wichtigsten Schritte vor Augen zu führen. Im Ernstfall ist man dann besser vorbereitet und weiß, was zu tun ist", erklärt ÖAMTC-Chefjurist Andreas Achrainer. Der Club-Experte hat die nötigen Maßnahmen, die nach einem Unfall zu treffen sind, zusammengefasst:
* Ruhe bewahren: Im Notfall ist es wichtig, ruhig zu bleiben. "Man sollte sich zunächst einen Überblick über die Situation verschaffen und anschließend entscheiden, welche Schritte zu treffen sind", sagt der ÖAMTC-Chefjurist.
* Rechts halten: Im Falle eines Unfalls oder einer Panne sollte man sich möglichst rechts halten und einen Parkplatz oder Pannenstreifen aufsuchen.
* Warnweste anlegen: Das Anziehen der Warnweste erhöht die Sichtbarkeit massiv. Man wird von anderen Verkehrsteilnehmern früher und vor allem besser wahrgenommen. Beim Verlassen des Fahrzeuges ist das Anlegen der Warnweste Pflicht – zumindest für den Fahrer. Es sollte aber prinzipiell für alle Fahrzeuginsassen eine Warnweste mitgeführt werden.
* Unfallstelle sichern: Durch das Einschalten der Alarmblinkanlage sowie das Aufstellen des Pannendreiecks werden nachfolgende Verkehrsteilnehmer vor Hindernissen auf der Fahrbahn gewarnt. "Das Pannendreieck muss so aufgestellt werden, dass ab dem Erkennen des Dreiecks ausreichend Zeit und Platz zum Ausweichen bzw. Anhalten zur Verfügung steht", erklärt der ÖAMTC-Experte. Bei Blechschäden ist zusätzlich dafür zu sorgen, dass die Fahrbahn rasch wieder von herumliegenden Teilen befreit wird.
* Insassen sichern: Insbesondere auf Autobahnen und Schnellstraßen sollten Insassen rasch das Fahrzeug verlassen und sich in sichere Entfernung zur Fahrbahn begeben.
* Exekutive verständigen: Bei Unfällen mit Personenschaden ist umgehend die Exekutive (Notruf 133) zu verständigen. "Diese kümmert sich um die Verständigung der nötigen Rettungs- und Hilfsorganisationen", weiß der ÖAMTC-Experte. Bei Sachschäden ist die Polizei dann zu verständigen, wenn die Daten der Unfallbeteiligten nicht ausgetauscht werden können. Ganz wichtig ist dabei eine möglichst genaue Angabe des Unfallortes.
* Erste Hilfe leisten: Werden bei Unfällen Personen verletzt, sind lebensrettende Maßnahmen zu setzen. "Eine regelmäßige Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse gibt mehr Sicherheit", rät der ÖAMTC-Chefjurist. Unter www.gut-reagiert.at findet man hilfreiche Tipps rund um das Thema Erste Hilfe. Auch praktische Erste-Hilfe-Karten, die eine Übersicht über die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen liefern, können dort kostenlos bestellt werden. Erste-Hilfe-Karten liegen ebenfalls gratis auf allen ÖAMTC-Stützpunkten auf.
X-Power - Die neue Premium-Bridgekamera FUJIFILM X-S1
Die neue Premium-Bridgekamera FUJIFILM X-S1 Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass die neue Premium-Bridgekamera FUJIFILM X-S1 genau auf die Erwartungen anspruchsvoller Fotografen hin konzipiert wurde. Das exzellent verarbeitete Gehäuse im Spiegelreflex-Look strahlt eine besondere Wertigkeit aus. Die zahlreichen, übersichtlich angeordneten Einstellräder und Bedienelemente weisen darauf hin, dass hier der Fotograf noch selber eingreifen kann.
Die technischen Spezifikationen der X-S1 unterstreichen das äußere Erscheinungsbild: Hochwertiges und lichtstarkes 26-fach FUJINON Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 24-624 mm (äquivalent zu KB), großer 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor mit 12 Megapixeln, brillanter elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln, klappbares 7,6 cm (3 Zoll) LC-Display, leistungsstarker integrierter Blitz, Full HD-Video sowie viele manuelle Einstellmöglichkeiten.
Die Objektiveinheit besteht aus 12 Gruppen mit 16 Glaselementen (inklusive vier asphärischen Linsen und zwei ED Linsen). Dadurch gelingen mit der X-S1 über den gesamten Zoombereich hinweg exzellente Ergebnisse.
Mit der X-S1 sind Makroaufnahmen bis zu einem Abstand von nur 1 cm möglich. Aufgrund der großen Brennweite, Sensorfläche und der hohen Lichtstärke können Motive mit effektvoller Hintergrundunschärfe eingefangen werden. Ein leistungsfähiger optischer Bildstabilisator gleicht Bewegungen beim Fotografieren aus und sorgt so für verwacklungsfreie Aufnahmen.
In der FUJIFILM X-S1 kommt wie bereits in der hochgelobten Premium-Kompaktkamera X10 ein variabler EXR CMOS Sensor mit einer Flächendiagonale von 2/3 Zoll zum Einsatz. Dieser variable Sensor liefert bei unterschiedlichsten Lichtbedingungen eine erstklassige Bildqualität. Der von FUJIFILM entwickelte 12 Megapixel EXR CMOS Sensor verfügt über die preisgekrönte EXR-Technologie, die für hervorragende Bildergebnisse gerade auch bei schlechten Lichtbedingungen sorgt. Der Fotograf kann dabei aus drei unterschiedlichen EXR Modi auswählen oder im EXR AUTO Modus einfach die Kamera entscheiden lassen.
Bei der Priorität „Hohe Auflösung“ wird die volle Auflösung von 12 Millionen Pixel genutzt, um auch feinste Details eines Motivs darzustellen und großformatige Ausdrucke zu ermöglichen.
Bei der Priorität „Hohe Lichtempfindlichkeit und geringes Bildrauschen“ werden zwei benachbarte Pixel derselben Farbe zusammengefasst. Damit wird aus zwei Pixeln ein Pixel mit doppelter Größe. Die Lichtempfindlichkeit wird dadurch erhöht und das Bildrauschen deutlich gemindert. Dieser Modus ermöglicht eine erstklassige Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Die X-S1 zeichnet zudem erstklassige Full HD-Videos (1080p) im H.264-Format (MOV) und mit Stereo-Ton auf. Durch die eingebaute HDMI-Schnittstelle ist eine direkte und einfache Verbindung der Kamera mit einem High-Definition Fernseher möglich. Außerdem verfügt die X-S1 über einen Mikrofon-Anschluss, über den ein externes Mikrofon mit 3,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker angeschlossen werden kann.
Bei voller Auflösung von 12 Megapixeln sind bis zu sieben Bilder pro Sekunde möglich, bei 6 Megapixel Auflösung erreicht die X-S1 bis zu 10 Bilder pro Sekunde. Die X-S1 ist mit einem großen (0,47 Zoll) und brillanten elektronischen Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln ausgestattet. Zusätzlich ermöglicht das klappbare, 7,6 cm (3 Zoll) große LC-Display auf der Kamerarückseite auch Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven. Durch die verwendeten 460.000 Pixel und den neuen „Tageslicht-Modus“ ist das Display auch bei sehr hellem Umgebungslicht jederzeit optimal ablesbar.
Fotos speichert die X-S1 auch im RAW-Format und sie ist kompatibel mit SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten.
Ab Jänner 2012 ist die Fuji um knapp € 700,- zu haben.











