Auto/Technik
Das neue Fonepad von ASUS ist da
Das neue Fonepad von ASUS ist da Mit dem Fonepad bringt ASUS ein 3G Tablet auf den Markt, mit dem man überall ins Internet und bei Bedarf auch telefonieren kann. Das Tablet verfügt über einen 7-Zoll großen IPS-Touchscreen und sorgt mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln für eine gestochen scharfe Darstellungsqualität. Dieses innovative Tablet wird von einem Intel Atom Z2420 Single Core Prozessor mit 1GB Arbeitsspeicher angetrieben und ist mit dem Betriebssystem Android 4.1 Jelly Bean ausgestattet.
"Es ist ideal ein großes Display für Entertainment und andere online Aktivitäten zu haben, die mittlerweile einen immer wichtigeren Teil unseres mobilen Lifestyles ausmachen. Durch die 3G Telefonfunktion, vereint das Fonepad Tablet und Smartphone in einem Gerät“, sagt Jörg Schläfke, Regional Director ASUS.
Die technischen Daten klingen interessant:
Display: 17,78 Zentimeter / 7 Zoll, Auflösung: 1280x800, IPS Panel, 10-Finger-Touch Display
Prozessor: Intel Atom Z2420 1.2GHz
Grafik: SGX 540
Betriebssystem: Android™ 4.1
Arbeitsspeicher: 1GB (800MHz) LPDDR2
Speicher: 16GB (eMMC + Webstorage (5GB Lifetime))
Audio: integrierte Lautsprecher und Mikrofon
Schnittstellen: 1 x Micro Sim Card – 1 x Micro USB – 1 x Kopfhörer/Mikrophon in – 1 x Micro SD Kartenleser - Bluetooth 3.0
Kamera: Vorderseite 1.2 Megapixel
Akku: 1 Zellen Lithium Polymer Akku (4270mAh) bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit / 10W
GPS: ja
Sensor: G-Sensor – Light Sensor – E-Compass
Gewicht: 340 Gramm
Abmessungen 196,6mm x 120,1mm x 10,4mm
Farbvarianten: Gold (Champagne Gold) und Grau (Titanium Gray)
Der empfohlene Verkaufspreis für das ASUS Fonepad liegt knapp über 200 Euro.
Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check
Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check Pfingsten und reisestarke Wochenenden sorgen an den Tankstellen meistens für wenig Freude. Die positive Nachricht für Autofahrer: Gestern Mittag durften die Preise zum letzten Mal vor dem Wochenende erhöht werden, bis heute 11:00 Uhr sind dann nur mehr Preissenkungen möglich. Ab dann sind die Preise bis zum Pfingstmontag 24 Uhr eingefroren und können erst am Dienstag-Mittag wieder erhöht werden.
Vergleicht man die beiden vergangenen Wochen, haben sich die Preise im Durchschnitt kaum verändert. Im Schnitt zahlte man in den vergangenen sieben Tagen 1,375 Euro für den Liter Super und 1,326 Euro für den Liter Diesel. Nach der Preisfixierung in der Vorwoche, die bis Sonntag 24 Uhr galt, kam es allerdings zu einem durchschnittlichen Anstieg der Super- und Dieselpreise um einen Cent.
Damit lagen die Preise diesen Montag um einen Cent bei Superbenzin und 1,3 Cent bei Diesel über jenen der Vorwoche.
Aufgrund des höheren Ausgangsniveaus ist für dieses Wochenende mit höheren Preisen an den Zapfsäulen zu rechnen - und das obwohl die Ölpreise in der letzten Woche wieder gesunken sind.
Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor
Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.
Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.
Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.
Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen
Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen Aber es ist nicht allein ihr ausgefeilter, ungewöhnlicher Look, der die B2 zu etwas Besonderem macht. Die B2 verfügt über das Aussehen, Handling und Verhalten eines Füllfederhalters, und bietet dadurch überlegene Navigation mit Fingerspitzengefühl.
Sie ist mit einem Laser ausgestattet, der erfasst, wohin Sie den Cursor bewegen möchten, und ermöglicht damit eine präzise Kontrolle. Die ergonomische Form sorgt für eine bequeme Haltung, verbessert somit die Benutzbarkeit und ermöglicht es, den Unterarm auf der Arbeitsfläche zu entspannen. Ein bequemerer Arbeitsplatz führt zu besseren Ergebnissen, schnelleren Bewegungen und gesteigerter Produktivität.
Die B2 ist sowohl für den professionellen Einsatz als auch für den Hausgebrauch geeignet.
Der, nur in weiß erhältliche "Mausstift" wird vom schwedischen Unternehmen PenclicAB hergestellt und verfügt über 5 Klicktasten, ein Scrollrad sowie einen Lasersensor. Mauspad ist laut dem Hersteller keines nötig und der Akku soll ca. zwei Monate durchhalten. Verbunden wird die B2 per Bluetooth - somit wird kein USB-Port am PC oder Mac belegt.
PenclicAB entwirft ergonomisch funktionales und elegantes Computerzubehör, das neueste Technik mit skandinavischem Design kombiniert, um so die Arbeit produktiver, angenehmer und effizienter zu machen.
Obwohl das Produkt laut Hersteller weltweit verfügbar sein soll, ist auf deren Internetseiten keine österreichische Bezugsquelle aufzufinden. Bei verschienenen Online-Versandhäusen und -Händlern wurde die B2 schon um etwa 70 Euro gesichtet.
Rauchmelder im Test – gute Lebensretter ab 6 Euro
In Österreich sterben jedes Jahr 20 bis 30 Menschen bei Bränden in privaten Haushalten. Viele von ihnen kommen ums Leben, weil sie das Feuer nicht rechtzeitig bemerken und ersticken.
Rauchmelder sollten vor allem dort installiert werden, wo diese Gefahr am größten ist: in Schlafzimmern und in Aufenthaltsräumen. In einem aktuellen Qualitätstest wurden 15 gängige Modelle auf den Prüfstand gestellt, wobei die Hälfte am Ende als „gut“ bewertet wurde. Unterschiede gab es besonders bei der Handhabung und Robustheit. Ein Gerät erreichte die vorgeschriebene Lautstärke nicht und musste als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft werden.
Drei Rauchmelder-Systeme im Test Rauchmelder gibt es in vielen Baumärkten schon für wenige Euros. Dabei handelt es sich meist um Modelle mit einfachen Alkaline-Batterien, die nach etwa zwei Jahren getauscht werden müssen. Günstige und gute Geräte dieser Klasse sind die getesteten Rauchmelder von Abus (14 Euro) und Ikea (6 Euro). Der Nachteil: Durch den häufigen Batterietausch und die regelmäßige Wartung fallen über die Jahre zusätzliche Kosten an.
Teurer in der Anschaffung, dafür aber komfortabler sind Geräte mit Lithium-Batterien mit einer Funktionsdauer von circa 10 Jahren. In diese Kategorie fallen auch die beiden Geräte mit der höchsten Punktezahl, die Rauchmelder Ei Electronics Ei650 und FireAngel ST-620- DET, die nicht nur durch Zuverlässigkeit sondern auch in der Handhabung überzeugten.
Ärgerlich: Bei zwei Meldern mit Lithium-Batterien (Kidde, Unitec) wurde eine deutlich geringere Betriebsdauer ermittelt als von den Herstellern angegeben worden war. Außerdem im Test: zwei funkvernetzbare Rauchmelder. Sie eignen sich vor allem für größere Wohnungen und Häuser mit mehreren Etagen. Registriert einer Rauchbildung, springen gleichzeitig auch alle anderen an. Dabei funktioniert die Signalübertragung sogar durch Stahlbetondecken hindurch, wie der Praxistest ergab.
Bei Minimax MX 200 war der Alarmton viel zu leise und erreichte nicht die vorgeschriebenen 85 Dezibel, womit dieser Melder mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet wurde. Rauchmelder ab Juli 2013 in Kärnten Pflicht Ob in einer Wohnung Rauchmelder angebracht werden, ist in Österreich bisher jedem Haushalt selbst überlassen. Während in vielen Teilen Deutschlands bereits eine Rauchmelder-Pflicht besteht, wurde eine entsprechende Richtlinie hierzulande noch nicht umgesetzt. Das erste Bundesland, das die Montage vorschreiben wird, ist Kärnten. Ab 1. Juli 2013 sind Rauchmelder dort in allen Wohnungen Pflicht.
78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt
Im Jahr 2012 hat die ASFINAG Mautaufsicht im Rahmen ihrer Kontrollen rund 78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt.
Vignettenkontrollen finden das ganze Jahr über statt und werden von mehr als 100 ASFINAG Mautaufsichtsorganen, von der Exekutive und durch den Einsatz von acht elektronischen Kamerasystemen (der sogenannten Automatischen Vignettenkontrolle) durchgeführt.
Im Rahmen der Mautkontrollen durch die ASFINAG Mautaufsicht wurden im Jahr 2012 knapp 78.000 Lenker ohne aufgeklebtes „Pickerl" am Auto oder Motorrad ertappt und mussten dafür 120 Euro Ersatzmaut für Pkw (oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad bezahlen. Bei Manipulation einer Vignette, etwa durch Aufkleben mit einem Tixostreifen, erhöht sich der jeweilige Betrag auf das Doppelte. Werden die entsprechenden Beträge nicht beglichen, folgen empfindliche Verwaltungsstrafen. Diese reichen von 300 bis 3.000 Euro.
Bernd Datler, Geschäftsführer ASFINAG Maut Service Gesellschaft: „Die Vignettenmoral ist in Österreich sehr hoch und hat sich in den letzten Jahren bei 98 und mehr Prozent eingependelt. Bei den ohne gültige Vignette erwischten Lenkern halten sich In- wie Ausländer weiterhin die Waage."
Von den 78.000 ohne gültige Vignette erwischten Lenkern sind rund 20.500 mit ihrem Fahrzeug auf der A 14 Rheintal Autobahn unterwegs gewesen, etwa 12.400 waren es auf der A 12 Inntal Autobahn, gefolgt von rund 9.500 Lenkern auf der A 2 Süd Autobahn. 4.900 Fahrzeuge waren auf der A 6 Nordost Autobahn und 4.800 auf der A 4 Ost Autobahn ohne gültiges Pickerl am Weg. Entlang der A 8 Innkreis Autobahn sind rund 4.200 Fahrzeuglenker in eine Mautkontrolle geraten, auf der A 9 Pyhrn Autobahn waren es 3.100 Lenker.
Die Aufgaben und Befugnisse der Mautaufsicht sind ganz klar in der Mautordnung geregelt, die auch auf www.asfinag.at veröffentlicht und für alle zugänglich ist.
Sie sind berechtigt, die Identität des Lenkers und des Zulassungsbesitzers zu klären, indem sie einen amtlichen Lichtbildausweis einsehen dürfen. Kontrolliert werden darf insbesondere auch die Zulassung und die Vignette des Fahrzeugs. Allfällige Ersatzmauten dürfen entgegengenommen werden und wenn das Zahlen der Ersatzmaut verweigert wird, kann die Einleitung eines Verwaltungsstrafverfahrens veranlasst werden.
Klimawartung jetzt, nicht erst im Sommer
Auch wenn man jetzt noch nicht so wirklich im Auto ins Schwitzen kommt sollte man jetzt schon an die „Kältemaschine“ im Auto denken, rät der ARBÖ. Die Aircondition muss gepflegt werden, will man sich keine Bakterienschleuder züchten: Mit der Zeit verschmutzt nämlich der Innenraumfilter der Klimaanlage. Kältemittel entweicht durch die Leitungen und nimmt Luftfeuchtigkeit auf.
Die dadurch entstehende Restfeuchtigkeit ist idealer Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze – üble Gerüche sind vorprogrammiert. Eine weitere unangenehme Folge: „Eine geringe Kühlwirkung ist nicht ausgeschlossen. Abgesehen davon, dass es stinkt können auch die Scheiben beschlagen“, so ARBÖ-Technikkoordinator Erich Groiss. Für eine optimale Wirkung empfiehlt er: Überprüfung des Innenraumfilters spätestens nach rund 15.000 km (oder einmal jährlich) sowie einen Check der gesamten Klimaanlage alle zwei Jahre.
Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC
Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC Der berüchtigte Polizei-Trojaner ist in einer neuen Version im Umlauf: Der Schädling lädt Kinderpornographie auf Ihren Rechner herunter und täuscht anschließend vor, dass die Kriminalpolizei daher gegen Sie ermittelt.
Wessen Computer davon befallen ist, wird zu einer Zahlung von 100 Euro aufgefordert, ansonsten bleibt der Computer "gesperrt". Die Zahlung müsse über einen anonymen Onlinezahlungsservice, wie etwa Paysafe oder Ukash, erfolgen.
Als Druckmittel werden dabei oft angebliche Funde von illegal kopierten Songs oder Filmen auf dem Rechner angegeben, im aktuellen Fall ist die Lage jedoch noch deutlich perfider: Die neueste Version des Polizei-Trojaners zeigt bei der Warnmeldung "Sie sind im Besitz von Kinderpornographie" tatsächlich vier kinderpornographische Bilder an.
Während die ersten Versionen des Trojaners noch relativ leicht zu entfernen waren, zeigt sich die aktuelle Version wesentlich hartnäckiger. So werden z.B. die Dateien auf dem Computer verschlüsselt. Selbst wenn man des Trojaner entfernen konnte, bleibt der Zugang zu den eigenen Dateien weiter verwehrt. Für einige dieser Trojaner gibt es Möglichkeiten, die Dateien wieder herzustellen, aber leider existieren auch Versionen, wo der Verschlüsselungsmechanismus unbekannt und somit eine Wiederherstellung derzeit unmöglich ist.
Da hilft nur eine (hoffentlich) vorhandene Datensicherung. Die Schadsoftware bzw. diese Aufforderung stammt natürlich nicht von der Polizei, sondern von international tätigen, kriminellen Verbindungen aus dem Ausland! Die Polizei rät, keinesfalls Geld zu überweisen!
Versiertere Nutzer können den Virus eventuell selbst entfernen - ansonsten sollte man sich an einen Computerspezialisten wenden.
Jeder 13. tödliche Verkehrsunfall passierte im Vorjahr am Arbeitsweg
Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle am Arbeitsweg ist im Vorjahr gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 39 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen am Arbeitsweg ums Leben, um fünf mehr als im Jahr 2011. „Damit passierte jeder 13. tödliche Verkehrsunfall am Weg in die Arbeit bzw. von der Arbeit nach Hause“, stellt VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek fest. Insgesamt kamen im Vorjahr auf Österreichs Straßen 522 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Die VCÖ-Analyse der Daten der AUVA zeigt, dass vor allem die tödlichen Autounfälle stark gestiegen sind: Im Jahr 2011 kamen 24 Autofahrer am Arbeitsweg ums Leben, im Vorjahr waren es bereits 30. Somit waren drei Viertel aller Todesopfer im Pkw unterwegs, verdeutlicht der VCÖ. Sowohl im Vorjahr als auch im Jahr 2011 starben vier Moped- und Motorradfahrer. Zudem verunglückten vier Insassen von Klein-Lkw und Lkw am Arbeitsweg tödlich. In den vergangenen beiden Jahren gab es keinen einzigen tödlichen Radfahr- und Fußgängerunfall am Arbeitsweg.
Auch die Zahl der Verletzten ist im Vorjahr gestiegen, nämlich von 6.975 auf 7.169. 55 Prozent der Verletzten waren Pkw-Insassen, so der VCÖ. 17 Prozent der Verletzten waren Moped- und Motorradfahrer. Gesunken ist im Vorjahr die Zahl der am Arbeitsweg verletzten Radfahrer, nämlich von 1.309 auf 1.245.
Lebenszeichen von TomTom: Der neue Go mit Interaktiver Karte und Lifetime Traffic
Lebenszeichen von TomTom: Der neue Go mit Interaktiver Karte und Lifetime Traffic Lange war es still um TomTom. Jetzt hat man das tragbare Navigationsgerät (PND) von Grund auf überarbeitet und will damit einen weiteren Meilenstein in der Autonavigation setzen. Eine neue TomTom GO Serie wurde gestern vorgestellt. Alle Geräte der neuen Serie verfügen über eine brandneue interaktive Karte mit 3D-Elementen sowie Lifetime TomTom Traffic.
"Früher ging es TomTom bei der Navigation darum, Menschen an unbekannte Ziele zu führen, heute unterstützen wir Autofahrer mit dem einfachen Zugang zu wichtigen Informationen, um die richtigen Entscheidungen rund um ihre Route zu treffen, und das jeden Tag", sagt Corinne Vigreux, Managing Director TomTom Consumer. "Wir haben die Produktkategorie PND vollständig überarbeitet, damit es ein unentbehrliches Gerät für die tägliche Fahrt mit dem Auto wird. Zudem geben wir Autofahrern einen einfachen Zugang zu unserem erstklassigen TomTom Traffic Dienst. So kennen TomTom Kunden weit mehr als bloss die Strecke, die vor ihnen liegt. Das gibt Autofahrern das Gefühl, die volle Kontrolle über ihre Fahrstrecke zu haben."
Die neue TomTom GO Serie verfügt erstmals über Lifetime TomTom Traffic. Die erstklassigen Verkehrsinformationen von TomTom zeigen genau an, wo Verzögerungen beginnen und enden und helfen Autofahrern so schneller an ihr Ziel zu gelangen. Autofahrer haben die Wahl zwischen zwei Optionen, wie sie sich mit TomTom Traffic verbinden wollen: mit "Smartphone connected" oder "Always connected".
Geräte mit "Smartphone connected" können TomTom Traffic über ein Smartphone* empfangen, das via Bluetooth®-Tethering mit dem Gerät gekoppelt wird. Dabei nutzt das Navigationsgerät die Datenverbindung des Smartphones, um sich mit TomTom Traffic und anderen Diensten wie z.B. TomTom Radarkameras, zu verbinden.
Geräte mit "Always connected"** bieten den einfachsten Weg, um TomTom Traffic direkt zu empfangen. Dank integrierter Datenanbindung und ohne zusätzliche Kosten für Roaming können Autofahrer jederzeit einfach auf TomTom Traffic und andere Dienste, einschliesslich TomTom Radarkameras, zugreifen.
Die neue TomTom GO Modellreihe vereinfacht die Produktpalette. Kunden wählen ihre bevorzugte Bildschirmgrösse zwischen einem 10,9 cm, 12,7 cm und 15,24 cm grossem Modell. Anschliessend entscheiden sie, wie sie ihre TomTom Verkehrsinformationen erhalten möchten: Entweder über "Smartphone connected" oder "Always connected".
Weitere Funktionen der TomTom GO Serie:
Navigationsleiste: Wichtige Verkehrs- und Reiseinformationen auf einen Blick. Die Navigationsleiste zeigt präzise Verkehrsinformationen und Auskünfte über Radarkameras auf der Route.
Schnellsuche: Fahrer finden ihr Ziel dank intuitiver Suchergebnisse schneller. Die Schnellsuche schlägt Ziele vor, sobald der Fahrer mit der Eingabe beginnt.
My Places: Fahrer können ihre Lieblingsorte auf der Karte ansehen und ihre Karte mit My Places an ihre Wünsche anpassen. Dies vereinfacht es, seine Lieblingsziele zu finden und immer wieder dorthin zu navigieren.
Lifetime Maps : Immer mit der aktuellsten Karte fahren. Solange das Produkt unterstützt wird, können Fahrer jährlich vier oder mehr komplette Kartenupdates auf ihr Gerät herunterladen. Autofahrer erhalten alle Updates des Strassennetzwerkes, Adressen und Sonderziele.
Radarkameras (Dreimonatige Testversion): Fahrer können dank Benachrichtigungen über Radarkameras auf ihrer Route entspannter unterwegs sein. Die präzisen Warnungen erhöhen die Aufmerksamkeit des Fahrers für Geschwindigkeitsbegrenzungen und helfen, Bussgelder zu vermeiden. Dieser Service ist in der Schweiz nicht verfügbar.
Spritpreise: Über ein Drittel informiert sich online oder per Handy
Aus einer aktuellen market-Telefonumfrage im Auftrag des ÖAMTC geht hervor, dass sich bereits 35 Prozent der Autofahrer online oder per Handy über aktuelle Spritpreise informieren. Das deckt sich mit den Erfahrungen des Club. "Die ÖAMTC-App, mit der man sich die günstigsten Tankstellen direkt am Smartphone anzeigen lassen kann, haben sich bisher über 550.000 Autofahrer gratis auf ihr Apple- oder Android-Gerät heruntergeladen. Allein im Februar 2013 wurde über 1,5 Millionen Mal auf die Anwendung zugegriffen", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau.
Seit gestern, Donnerstag, bis Ostermontag, 24 Uhr, sind die Preise für Diesel und Benzin an den österreichischen Tankstellen "eingefroren". Laut ÖAMTC-Umfrage besteht jedoch auch für die übrige Zeit der Wunsch nach transparenten und stabileren Spritpreisen. 92 Prozent geben an, dass die an den Tankstellen festgelegten Preise für mindestens 24 Stunden unverändert bleiben sollen. "Wir fordern daher eine Anpassung der auslaufenden Spritpreisverordnung in Richtung 'Ein Tag - ein Preis'", bekräftigt Club-Expertin Brandau.
Die topaktuellen Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der beliebten ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen. Weitere Spritspartipps findet man unter www.oeamtc.at/tanken.
Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke
Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO besteht der weltweit am schnellsten wachsende „Müllberg“ aus Elektroartikeln, er vergrößere sich jährlich um 4 %. Schätzungen zufolge sind es über 41 Mio. Tonnen, die pro Jahr anfallen. MitarbeiterInnen der entwicklungspolitischen Organisation Südwind waren bereits zum dritten Mal in den letzten drei Jahren auf einer der größten afrikanischen Elektromüllhalden in Ghanas Hauptstadt Accra. Sie bestätigen den Verdacht der ILO, dass ein Großteil der in Industrieländern zum Recycling anfallenden Elektroaltgeräte, als funktionierende „Second-Hand-Ware deklariert, in Entwicklungsländer verschifft wird und dort großen Schaden anrichtet.
Mittlerweile sind es schon an die 7000 Kinder und Jugendliche, die tagtäglich auf die Elektromüllhalde kommen und Altgeräte verbrennen, um an die Kupferkabel zu kommen. Für eine Tagesausbeute von ½ Kilo Kabel bekommen sie 1 Euro. „Die Luft ist verpestet und macht das Atmen schwer, der Boden voller scharfer Splitter und Gift – es ist nach wie vor apokalyptisch.“ zeigt sich Christina Schröder nach ihrem letzten Lokalaugenschein schockiert: „Jeden Tag kommen mehr Kühlschränke, Fernseher und Computer, zum Teil sogar mit Inventarschildern versehen, die ihre Herkunft aus Europa bestätigen. Hier bringen sie ghanaische Kinder und Jugendliche um ihre Gesundheit“. Haut- oder Lungenkrankheiten, an denen die meisten früher oder später erkranken, bleiben unbehandelt, da die Kinder und Jugendlichen nicht versichert sind und oft auch ohne ihre Eltern leben - zumeist gleich neben der Müllhalde in einem Slum namens „Sodom and Gomorrah“. Einer von ihnen ist der 12-jährige Faruk: „Ich habe ständig Kopfweh, brennende Augen, Husten und Brennen in den Atemwegen. Wenn ich es nicht mehr aushalte, kaufe ich mir von meiner Ausbeute Schmerztabletten. Die werden hier auf der Deponie gehandelt“, erzählte er den Südwind-MitarbeiterInnen.
„Es ist skandalös, was unser Wohlstandsmüll in Afrika anrichtet und nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch kriminell.“ empört sich auch Ines Zanella von Südwind. Auf internationaler Ebene kontrolliert das so genannte Basler Übereinkommen grenzüberschreitende Transporte von Elektromüll. In Europa ist zudem 2006 die WEEE-Richtlinie in Kraft getreten, die den Export von Elektromüll in Länder außerhalb der OECD verbietet und die Sammel- und Verwertungssysteme für Recycling vorsieht. Finanziert werden sollen diese dabei laut Richtlinie von den Herstellern der Geräte. Nur funktionierende Altgeräte dürfen als Second-Hand-Ware weitergegeben und aus Europa ausgeführt werden. Tatsächlich wird aber auch immer wieder Müll als funktionierende Gebrauchtware deklariert und so illegal ausgeführt.
Das Secretariat of the Basel Convention identifiziert in einer Studie als einen signifikanten Weg für die informelle Entsorgung von Elektromüll die Elektrohändler, die Geräte zurücknehmen. Diese geben, sofern sie nicht gebührenfreie öffentliche Sammelsysteme benützen können, ihre gebrauchten und kaputten Geräte an Zwischenhändler weiter, um deren “Entsorgung” zu organisieren. „Es kann angenommen werden, dass die Händler bald die Spur der von ihnen weitergegebenen Geräte verlieren, auch wenn sie laut WEEE-Richtlinie die Verantwortung für die Entsorgung tragen.“ so Zanella nach ausführlichen Recherchen und erklärt weiter: „Der Handel mit Gebrauchtgeräten und Elektroschrott ist offenbar finanziell lukrativer als Recycling und wegen lückenhafter Kontrollsysteme in großem Ausmaß möglich“.
Nachfragen bei österreichischen Elektrohändlern bestätigten dieses Bild: Nur ein Unternehmen arbeitet mit einem zertifizierten Recyclingunternehmen zusammen. Kleinere Elektrohändler organisieren die Entsorgung selbst. Ein Computerhändler gab an, die Entsorgung der Altware durch ein weltweit agierendes Speditionsunternehmen abwickeln zu lassen. Andere Händler reagierten gar nicht auf Nachfragen – ebenso wie OnlineankäuferInnen von Elektrogeräten.
„Die Wege des Elektromülls nach Afrika sind vollkommen intransparent und werden wohl aus guten Gründen verborgen gehalten. Offensichtlich sind aber die Berge an Elektromüll, die sich dort anhäufen – deswegen müssen Regierungen, Hersteller und Handel zusammenarbeiten, um diese illegalen Exporte zu stoppen“ fordert Zanella.
Jenen, die zu einer Besserung der Missstände beitragen wollen, rät Südwind alte Elektrogeräte zu entsprechenden Sammelstellen der Gemeinden oder zu einem „ReUse“-Zentrum bringen, das für Reparatur und Wiederverwendung in Österreich sorgt.
Drei Viertel der Fußgänger wurden bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet
Etwa jeder fünfte Alltagsweg, etwa zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino, wird zu Fuß gegangen. „Immerhin acht von zehn Österreicherinnen und Österreicher gehen im Alltag häufig zu Fuß. Dennoch ist unser Verkehrssystem nicht fußgängerfreundlich“, weist VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek auf die Ergebnisse einer aktuellen bundesweiten VCÖ-Umfrage hin. Jeder dritte Fußgänger ist mit den Bedingungen zum Gehen im Wohnort unzufrieden.
Die Hauptkritikpunkte der Fußgänger: Sieben von zehn beklagen ein zu hohes Tempo des Autoverkehrs in ihrem Wohnort. Jede zweite Person gab an, dass es zu wenige Abkürzungen für Fußgängerinnen und Fußgänger gibt und vier von zehn sagen, dass es zu wenige Gehwege gibt. Als großes Problem werden telefonierende Autofahrer erlebt.
Die VCÖ-Umfrage zeigt, dass drei Viertel der Fußgänger bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet wurden, jeder zweite davon sogar oft. „Leider fehlt in Österreich nach wie vor das Bewusstsein, dass Handy-Telefonieren beim Autolenken kein Kavaliersdelikt ist. Wer mit dem Handy telefoniert, reagiert so schlecht und langsam wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille“, macht VCÖ-Expertin Urbanek aufmerksam. Im Vorjahr hat die Exekutive 148.594 beim Handy-Telefonieren am Steuer erwischt.
Der VCÖ hat die Fußgängerinnen und Fußgänger auch gefragt, welche Maßnahmen gewünscht werden. Am häufigsten – nämlich von 59 Prozent – werden mehr verkehrsberuhigte Zonen genannt. 56 Prozent möchten mehr Übergänge bei größeren Straßen, um lange Umwege zu vermeiden. 54 Prozent sprechen sich für Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet aus und 52 Prozent wünschen breitere Gehwege im Ortsgebiet.
Sony DSC-HX300V: Der richtige Weg?
Sony DSC-HX300V: Der richtige Weg? Gezielt an das Styling und die Handhabung einer DSLR-Kamera angelehnt ist die leistungsstarke Cyber-shot™ DSC-HX300V der ideale Reisebegleiter, kommt sie doch ohne den Transport schwerer, zusätzlicher Objektive aus. Ausgestattet mit einem für Kompaktkameras extrem hohen 50fach optischen Zoom ermöglicht das Carl Zeiss Vario-Sonnar T* Objektiv die Aufnahme unterschiedlichster Motive – von Urlaubs- über Sportszenen bis hin zu Outdoor Konzerten. Die T* Beschichtung der Linse reduziert Lichtreflexionen, während Super ED und ED Glaselemente für die Minimierung von Farbabweichungen sorgen, um scharfe Fotos mit hohem Kontrast zu erzielen.
Erstmals bei einer Cyber-shot™ kommt bei der DSC-HX300V eine überarbeitete optische Bildstabilisierung zur Geltung, die selbst bei hohen Zoomeinstellungen für gelungene Kompositionen und klare Bilder sorgt. Die Anordnung einer zweiten Gruppe von Objektivelementen verändert sich rasch, um kleine Erschütterungen zu korrigieren und Aufnahmen so doppelt so einfach zu rahmen.
Eine weiteres Highlight stellt der raschere High-Speed Autofokus dar, der in der Einstellung Telephoto das Motiv rund doppelt so schnell erfasst, wie das beim Vorgänger-Modell Cyber-shot™ DSC-HX200V der Fall war.
Langandauernde Fotoshootings werden dank des symmetrischen DSLR-artigen Körpers der Kamera und des ergonomisch geformten und gut in der Hand liegenden Griffes zum Vergnügen. Darüber hinaus verfügt die Kamera über eine Bandbreite an intuitiv-platzierten Kontrollmöglichkeiten – genau wie man es von einer DSLR-Kamera erwarten würde.
Die HX300V ist sicherlich eine praktische Kamera für viele Bereiche. Leider ist Sony noch immer auf dem Weg des Megapixel-Wahnsinns unterwegs.
Die Serie scheint, begonnen mit der HX9 ihren Höhepunkt mit der HX100V gefunden zu haben. Die HX200V, das Vorgängermodell der HX300V, hatte bereits eine schlechtere Bildqualität als die noch ältere HX100V. Alle verfügen über die selbe Sensorgröße. Während die HX100V "nur" 16 Megapixel auf den kleinen Sensor quetschen musste, sind es bei der HX300V schon 20.
Bei guten Lichtverhältnissen wird die Kamera sicherlich brauchbare Ergebnisse liefern. Man darf aber vermuten, dass bereits die ersten Wolken am Himmel zu einem erkennbaren Bildrauschen führen werden.
Die HX300V wird auf jeden Fall eine fast perfekte Videokamera sein. Full-HD mit 50 Vollbildern in Verbindung mir dem sehr guten Bildstabilisator hat schon bei den Vorgängern für Begeisterung gesorgt.
Die HX300V wird im April 2013 in Österreich erhältlich sein und etwa 450 Euro kosten. Dann werden wohl auch die ersten Testberichte zeigen, ob Sony ein empfehlenswertes Produkt gelungen ist.
ASFINAG: Hitparade der Ausreden von Vignettenmuffeln - Hund hat die Vignette zerbissen
Wird im Rahmen einer Vignettenkontrolle festgestellt, dass keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe aufgeklebt ist, so muss unmittelbar vor Ort eine Ersatzmaut an die ASFINAG Mautaufsichtsorgane bzw. an die Exekutive bezahlt werden. Für mehrspurige Kfz beträgt die Ersatzmaut 120,- Euro, für einspurige 65,- Euro. Dies gilt auch, wenn ein Fahrzeuglenker durch eine Automatische Vignettenkontrolle ohne gültige Vignette erwischt wird.
Sollte die Vignette z. B. mit Hilfe eines Klebestreifens an die Windschutzscheibe angebracht sein, spricht man von Manipulation. In einem solchen Fall beträgt die Ersatzmaut jeweils das Doppelte des Betrages. Wird die Ersatzmaut nicht bezahlt, wird eine Anzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde gemacht. Der Strafrahmen im Verwaltungsstrafverfahren kann sich sich bis zu 3.000,- Euro erstrecken.
Ausreden oder Unwissen schützen nicht vor einer Ersatzmaut Die ASFINAG Mautaufsichtsorgane stellen im Rahmen von Mautkontrollen immer wieder fest, dass Fahrzeuglenker sehr kreativ sein können, wenn es um die Begründung geht, warum sie gerade zum Zeitpunkt der Mautkontrolle keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe angebracht haben. Eine Fülle an Ausreden wird dabei ins Spiel gebracht, doch keine davon schützt wirklich vor einer Ersatzmaut.
Die häufigsten Begründungen in der Vergangenheit waren:
1. Ich habe nichts von der Vignettenpflicht in Österreich gewusst.
2. Ich habe gedacht, dass die Strecke bis zur ersten Abfahrt vignettenfrei sei.
3. Ich habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann.
4. Das ist nicht mein Auto.
5. Mein Navi hat mich auf die Autobahn gelotst.
6. Ich muss schnell ins Krankenhaus / zum Tierarzt.
7. Ich habe keine Vertriebsstelle gefunden.
8. Ich habe keine Vignette an der Vertriebsstelle erhalten.
9. Ich habe keine Vignettenpflicht-Hinweisschilder gesehen.
10. Ich habe ja bereits die Sondermautstrecke bezahlt.
Weitere "kreative" Ausreden aus der Vergangenheit:
Die Kinder haben beim Spielen bzw. Basteln die Vignette zerstört. - Der Hund hat die Vignette erwischt und zerbissen. - Die Vignette wurde in der Handtasche der Ehefrau vergessen.
Rallye-Legende Walter Röhrl im April bei der Lavanttal-Rallye
Audi Quattro S1 Beim Staatsmeisterschaftslauf im April in Wolfsberg kann neben dem Doppelweltmeister im Audi Quattro Platz genommen werden / Der Erlös daraus kommt zur Gänze dem Kiwanis Club Lavanttal für bedürftige Kinder zugute
Soll ein Event boomen, braucht der Veranstalter in erster Linie zwei Dinge: eine Attraktion und viel Action. Gerhard Leeb, Obmann des MSC Wolfsberg und gleichzeitig Organisationschef der Lavanttal-Rallye 2013 darf dahingehend als Glückskind bezeichnet werden. Denn ihm wurde Attraktion und Action in einer Person zuteil. Und diese heißt Walter Röhrl.
Der zweifache Rallye-Weltmeister (1980 und 1982) wird den dritten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf des Jahres am 12. und 13. April in Wolfsberg aufpeppen. Nicht als Wettkämpfer, aber trotzdem als Fahrer. Und zwar mit jenem Auto, mit dem er zwar nie das Championat geholt hat (das waren ein Fiat 131 bzw. ein Opel Ascona), aber mit jenem Fabrikat, mit dem der Bayer wesentlich zum Sinnbild des Rallyesports geworden ist – dem Audi Quattro S1.
Möglich gemacht hat den Sensationsdeal DI Hannes Primus. Der IT-Leiter des LKH Wolfsberg ist bekennender Rallye-Fan von Kindesbeinen an und unter anderem auch Organisationschef des Kiwanis Clubs Lavanttal, der schon 2007, 2008 und 2009 für benefiztechnische Aktionen im Rahmen der Lavanttal-Rallye verantwortlich zeichnete. Auch Walter Röhrls Antritt in Kärnten soll beeinträchtigten Kindern helfen. Hannes Primus: „Schon als Kind war Walter Röhrl für mich eine Legende. Leider habe ich ihn live nie im Auto bewundern können. Und deshalb dachte ich mir, dass es doch sensationell wäre, wenn es gelänge, Röhrl mit dem Ur-Quattro ins Lavanttal zu holen, und das Ganze noch dazu für einen wohltätigen Zweck.“
Ein Dreivierteljahr dauerte die Organisation. Erstens ist der Terminplan eines Walter Röhrl doch ein wenig gestraffter als der von Otto Normalverbraucher und zweitens musste auch noch ein Audi Quattro S1 aufgetrieben werden, von dem als Basismodell nur 214 Stück gebaut wurden und von dessen Rallyeversion nur noch rund eine Handvoll existiert. Primus: „Schließlich habe ich mit dem Deutschen Wolf-Dieter Ihle einen Quattro-Besitzer ausmachen und ihn und Walter Röhrl für unser Konzept begeistern können. Damit war der Deal perfekt.“
Begeistert über den prominenten Aufputz ist natürlich auch Lavanttal-Rallye-Veranstalter Gerhard Leeb. Mit Walter Röhrl, der die gesamte Rallye mit dem Quattro als Vorausauto bestreitet, wird es am Samstag, dem 13. April, rund zwei Stunden vor der Sonderprüfung auf dem Rundkurs Eitweg Mitfahrgelegenheiten für Rallye-Fans geben. Eine wohl einzigartige Gelegenheit, am Beifahrersitz eines Doppelweltmeisters die Faszination Rallye mit 480 PS hautnah mitzuerleben.
Genauere Details sind noch in Ausarbeitung, Buchungen bzw. Reservierungen können jedoch unter Tel. 04352 3171 (Helmut Mauritsch) bereits vorgenommen werden.
Sollten die Bedingungen es nicht zulassen, dass der Audi Quattro in Wolfsberg eingesetzt werden kann (z. B. salznasse Straßen) würde Walter Röhrl in einen zur Verfügung stehenden Porsche 911 des Wiener Historic-Piloten Johannes Huber umsteigen. Dies ist übrigens ebenfalls ein Ex-Röhrl-Auto.
In Österreich werden weniger Elektro-Mopeds gekauft
Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass der Anteil der Elektro-Mopeds in Österreich sinkt. Im Vorjahr fuhr nur jedes 60. neue Moped mit Strom, heuer sogar nur jedes 168. Den höchsten Anteil von E-Mopeds weisen das Burgenland und Kärnten auf.
15.677 Mopeds wurden heuer in den ersten vier Monaten in Österreich neuzugelassen, nur 93 davon fahren mit Strom. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass seit dem Jahr 2011 die Anzahl der in Österreich gekauften Elektro-Mopeds sinkt. Wurden im Jahr 2010 noch 1.158 Elektro-Mopeds neu zugelassen waren es im Vorjahr nur mehr 763. Die VCÖ-Analyse zeigt, dass im Bundesländer-Vergleich Burgenland und Kärnten den höchsten E-Moped-Anteil habe und Salzburg den niedrigsten.
„Für die Städte ist diese Entwicklung negativ. Herkömmliche Mopeds werden von den Menschen als laute „Stinker“ erlebt. Elektro-Mopeds hingegen sind merkbar leiser und verursachen beim Fahren keine Schadstoffe. Insgesamt haben Elektro-Mopeds eine viel bessere Klima-, Energie- und Schadstoffbilanz“, meint VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer.
Der VCÖ weist darauf hin, dass neue herkömmliche Mopeds mit durchschnittlich 58 Gramm CO2 pro Kilometer elf Mal so viele Treibhausgase verursachen wie Elektro-Mopeds. Zudem emittieren Benzin-Mopeds im Schnitt 16 Mal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide. Im Unterschied zu den Elektro-Mopeds, deren Emissionen bei der Stromerzeugung entstehen, emittieren herkömmliche Mopeds ihre Schadstoffe beim Fahren und belasten damit die Luft dort, wo Menschen wohnen und unterwegs sind.
Wer ein Elektro-Moped hat, spart beim Fahren Geld. Der Stromverbrauch bei E-Mopeds beträgt zwei bis vier Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Während beim E-Moped das Tanken 40 bis 80 Cent pro 100 Kilometer kostet, zahlt man für ein herkömmliches Moped im Schnitt drei bis vier Euro pro 100 Kilometer, so der VCÖ. Elektro-Mopeds mit einer Reichweite bis rund 70 Kilometer kosten in der Regel zwischen 1.500,- und 4.000,- Euro. Vergleichbare Benzin-Mopeds kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
ÖAMTC: Jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ist ein Motorradfahrer
Mit Pfingsten und Fronleichnam stehen zwei lange Wochenenden vor der Tür, die viele Motorradfahrer für Touren nutzen. Doch gerade zu Saisonbeginn passieren oft Unfälle. Laut Daten der ÖAMTC-Unfallforschung ist jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ein Motorradfahrer. Von 2007 bis 2011 ereigneten sich an den Pfingstwochenenden (Freitag bis Montag) insgesamt 373 Motorradunfälle. Dabei wurden 410 Personen verletzt, 13 getötet. Mehr Motorradunfälle, aber weniger Getötete gab es in den letzten fünf Jahren am Fronleichnam-Wochenende (Donnerstag bis Sonntag): 511 Unfällen, 502 Verletzte, 9 Getötete von 2007 bis 2011.
Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik, gibt Tipps, damit Biker die kommenden Motorradausfahrten sturzfrei und unverletzt genießen können. Gleichzeitig fordert der Zweirad-Profi mehr öffentliche Unterstützung für Motorradtrainings. Denn durch mehr Übung könnten viele Unfälle verhindert werden.
Zwtl.: Fünf Fahrtechnik-Tipps für Motorradfahrer
- Vorrausschauend fahren. "Wer vorausschauend fährt, wird von Gefahren nicht überrascht und hat ausreichend Zeit zu reagieren", erklärt der Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik.
- Fahrstreifenmittig fahren. "Man sollte immer in der Mitte des Fahrstreifens fahren, also auch keine Kurven schneiden. Gegenverkehr und Bankett sind gefährlich", so Scheiblauer.
- Kopf in die Kurve drehen. "Man fährt dorthin, wohin man schaut, die Blickrichtung gibt die Kurvenlinie vor", so der Motorrad-Experte der ÖAMTC Fahrtechnik.
- Damit rechnen, von anderen übersehen zu werden. "Als Motorradfahrer sollte man immer für andere 'mitdenken' und sich Reserven halten, damit man auch Fehler anderer ausgleichen kann", empfiehlt Scheiblauer.
- Achtung bei entgegenkommenden Linksabbiegern. "Autofahrer nehmen die schmale Silhouette des Zweirads oft nicht wahr oder schätzen die Annäherungsgeschwindigkeit falsch ein. Daher sollte man Augenkontakt suchen, bremsbereit fahren und berechenbar bleiben", rät der Zweirad-Profi der Fahrtechnik.
Autobahn-Mittelspurfahrer provozieren aggressives Verhalten
Generell gilt in Österreich das Rechtsfahrgebot. Nur im Ortsgebiet ist bei entsprechender Bodenmarkierung für die betreffende Fahrtrichtung eine freie Fahrstreifenwahl zulässig. Überall sonst, also auch auf Autobahnen, ist - soweit zumutbar - prinzipiell der rechte Fahrstreifen zu benützen, auch wenn das einen häufigen Fahrstreifenwechsel erfordert.
Eine ÖAMTC-Erhebung aus dem Jahr 2009 zu den Motiven von Mittelspurfahrern auf Autobahnen zeigt, dass sich die betreffenden Personen entweder wegen Ablenkung, aus Prinzip oder aus Unwissenheit falsch verhalten. "Auch ein scheinbar höheres Sicherheitsgefühl ist für viele Personen ausschlaggebend für den 'Hang zur Mitte'. Besonders bei Nachtfahrten dürfte die Mittelspur mehr Sicherheit vermitteln", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Weitere Gründe für die Fahrt auf der Mittelspur: schlechte Fahrbahnqualität auf der rechten Spur und mühsames Spurwechseln.
Die Strafe für das unerlaubte Verbleiben auf der Mittelspur kann bis zu 726 Euro betragen. "Gefährlich ist dieses Verhalten zwar nicht, es wirkt jedoch provozierend anderen Lenkern gegenüber. Diese signalisieren ihren Ärger durch riskante Fahrmanöver, wie beispielsweise dichtes Auffahren, um Mittelspurfahrer zu einem Spurwechsel zu zwingen. Das kann rasch zu gefährlichen Situationen führen", weiß Seidenberger. Die Clubexpertin appelliert deshalb, sich im Sinne der Verkehrssicherheit an das Rechtsfahrgebot zu halten, um Provokationen zu vermeiden.
Rechts überholen ist trotz blockierter Mittelspur verboten
Eine blockierte Mittelspur ist übrigens keine Rechtfertigung dafür, rechts zu überholen. Ein Vorbeifahren im Kolonnenverkehr ist dagegen zulässig. "Korrektes Überholen führt über den linken Fahrstreifen", erinnert die ÖAMTC-Expertin abschließend.
Panasonic SC-NP10: Auf diesen Sound stehen Tablet-PCs
Bluetooth Lautsprecher für beste Tonqualität beim Fernsehen mit dem Tablet Wer beim Fernsehen oder Videos schauen mit seinem Tablet-PC bislang einen kraftvollen Sound vermisste, findet ab Juli 2013 in dem SC-NP10 von Panasonic den passenden Tonmeister für iPad & Co. Mit seinem integrierten Subwoofer, einer durchdachten Lautsprecher-Anordnung und verschiedenen Klangeinstellungen sorgt der Bluetooth Lautsprecher für den gewünschten Soundeffekt: dynamisch, raumgreifend und mit solidem Bass. Der SC-NP10 ist aber nicht nur der TV/Video-Tipp unter den Bluetooth-Speakern, sondern füllt auch bei Musikwiedergaben z.B. vom Smartphone den Raum. Die passende Panasonic Music Streaming App gibt es kostenlos als Tablet- und Smartphone-Version für iOS und Android. Auch optisch harmoniert der hochwertig verarbeitete SC-NP10 mit seinem gradlinigen Design und sanft gerundeten Ecken sowie seiner gebürsteten Metall-Optik exzellent mit mobilen Endgeräten.
Der SC-NP10 ist für praktisch alle Tablets offen – unabhängig von Betriebssystem und Modell. Dafür sorgt zum einen Bluetooth als weit verbreitete Streaming-Technologie und zum anderen der 13,5 mm breite und 6,5 mm tiefe Slot, der sich längs über die gesamte Geräteoberseite zieht. Hier werden die Mobilgeräte einfach horizontal oder vertikal hineingestellt. Fertig. Eine ausklappbare Stütze stärkt dem Tablet zusätzlich den Rücken.
Die Kopplung zwischen Tablet und Wireless HiFi System gelingt dank Bluetooth und NFC Technologie (Near Field Communication) schnell und unkompliziert.
Insgesamt 21 Watt Ausgangsleistung verteilt der SC-NP10 zu gleichen Teilen auf seine beiden Frontlautsprecher und den integrierten 8 cm-Subwoofer. Einen natürlichen Raumklang erzeugen die beiden 3x10 cm großen Lautsprecher mit ihrer leichten Über-Eck-Anordnung. Mit diesem Aufbau gelingt es dem SC-NP10, einen Surroundklang in den Raum zu stellen, der auf die Tablet-typischen geringen Betrachtungsabstände optimiert ist.
Ob TV, Video oder Musik: In jedem Fall überzeugt der SC-NP10 mit einem sauberen Klangbild. Das Pure Direct Sound-Design der Lautsprecher räumt mit Schallreflexionen und Interferenzen auf, während der Aero Stream Port druckvolle, rauscharme Bässe hervorbringt.
Die Bedienung des SC-NP10 erfolgt über die Panasonic Music Streaming App und Tasten, die bewusst an der Geräteoberseite platziert sind. So ist der 1,6 Kilogramm leichte SC-NP10 einfach zu bedienen und rührt sich beim Antippen nicht ungewollt vom Fleck. Der SC-NP10 wird über seine beiden rückseitigen USB-Anschlüsse außerdem zur Ladestation für Tablet und Smartphone. Hier finden User auch einen AUX-Eingang (3,5 mm) für Musikwiedergaben von Musikplayern.
Der Panasonic SC-NP10 ist ab Juli 2013 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Bluetooth Lautsprecher beträgt 149 Euro.
Das Handy kann auch Schule machen
Nicht ohne das Handy: Für Jugendliche ist es Statussymbol, Gebrauchsgegenstand, Spickzettel und Kommunikator in einem. Schüler packen es so selbstverständlich in die Schultasche wie früher das Pausenbrot und Federpenal. Ein generelles Verbot von Mobiltelefonen an den Schulen, das jetzt wieder diskutiert wird, kann das Problem im Unterricht allerdings nicht lösen. Denn: Ein solches Verbot wird nur dazu führen, dass die Kinder versuchen werden, es zu umgehen. Mit allen Mitteln. Mit allen Tricks.
Der Reiz des Unerlaubten und der Versuch, die Grenzen auszuloten, ist in jungen Geistern eben besonders groß. Schulen, welche die Maßnahme in Wien - wo das allgemeine Verbot am heftigsten diskutiert wird - bereits probiert haben, schwenken zudem bereits wieder zurück. Ein allgemeines Handyverbot in der Schule wird gemeinhin als rechtlich schwer haltbar angesehen. Denn es gibt auch Interessen von Schülern, die das Mitbringen eines Handys durchaus rechtfertigen.
So wollen genügend Eltern die Kinder in der Pause erreichen oder selbst für die Kinder erreichbar sein. Klar ist, dass der Unterricht in keinster Weise von den Telefonen gestört werden darf. Es kann auch nicht angehen, dass Lehrer im Klassenzimmer gefilmt und im Internet bloßgestellt werden. Hier sind klare Grenzen in der Hausordnung der Schule zu ziehen. Dafür braucht es ein Bewusstsein bei den Schülern und ein Umdenken von Lehrern und Eltern. Das Lehrpersonal beklagt oft, dass sich die Kinder und Jugendlichen in den Pausen lieber mit den Smartphones als den Mitschülern beschäftigten.
Dabei ist auch oft vom Druck die Rede, unter dem die Kinder stehen, in sozialen Netzwerken präsent sein zu müssen. Diesen Druck kann man den Heranwachsenden aber durchaus nehmen. Indem sich sowohl die Eltern daheim als auch die Lehrer in der Schule mit diesem Thema befassen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln üben. Die Smartphones können nämlich durchaus auch sinnvoll genutzt werden - als Vokabelheft, Wörterbuch oder Bibliothek. Internet und Smartphones verändern die Gesellschaft. Das Lehrpersonal muss sich auch auf diese Herausforderung ein- und den Unterricht umstellen. Denn im realen Leben wird es auch keine Handyverbote geben. Und für das Leben lernen die Kinder ja bekanntlich.
Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos
Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos Reichweite und Komfort sind wichtige Kriterien für potentielle KäuferInnen von Elektrofahrzeugen. Gerade in unseren Breiten bzw. bei niedrigen Außentemperaturen reduziert eine Beheizung die Reichweite dieser Fahrzeuge dramatisch, da die Energie dafür in der Regel aus der Antriebsbatterie stammt. Mit dem Projekt "EKo-Lack" werden innovative Simulationsmethoden eingesetzt, um die Beheizung durch Verwendung einer bereits durch die Industriepartner patentierten, speziellen Beschichtungstechnologie effizienter zu gestalten. Mittels dieser wird elektrische Energie zu praktisch 100 % in infrarote Wärmestrahlung umgesetzt, was auch den Komfort in der Fahrgastzelle hebt.
Die Akzeptanz für Elektrofahrzeuge wird derzeit noch von hohen Anschaffungskosten und einer eingeschränkten Reichweite geprägt. Z.B. kann im Winter durch erhöhten Heizbedarf die angegebene Reichweite um bis zu 50 Prozent sinken. Das Projekt "EKo-Lack" hat das Ziel Energie- und Thermomanagement zu optimieren und den Energieverlust durch die Fahrgastraumheizung zu minimieren. Auf diese Weise kann - unabhängig vom Fortschritt bei der Batterieentwicklung - die Attraktivität von Elektro-Fahrzeugen nachhaltig erhöht, Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert werden.
Innovative Strahlungsheizung
Im Fahrzeug-Innenraum wird eine spezielle Beschichtung aufgebracht, die beheizt werden kann. Dabei handelt es sich um elektrisch halbleiterfähige, Infrarot-strahlende Beschichtungen, die - gekoppelt mit einem optimierten Regelsystem - ein einerseits energiesparendes und andererseits leichtes Heizsystem darstellen. Mit diesem innovativen System sollen künftig die Reichweiteneinbußen um 50 % verringert werden. Ein Projektkonsortium geleitet durch das AIT Austrian Institute of Technology führt dabei Simulationen durch, die das Energieeinsparungspotential abschätzbar macht.
Energieeffizienz durch kurze Wege
Die Bauweise der Oberflächen-Heizfelder bewirkt aber nicht nur einen Energiegewinn durch geringeres Gewicht und Volumen, sondern auch durch die Wärmestrahlung selbst, da sie näher an den Passagieren ist und daher keine Energie für die Verteilung der warmen Luft benötigt wird. Die kontinuierliche Überwachung bestimmter Parameter wie Leistung, Stromstärke oder Temperatur gibt wichtige Informationen über den Zustand der Systemkomponenten und gibt Aufschluss über deren zu erwartende Lebensdauer.
Wärmestrahlung bringt mehr Komfort
Auch die Schaffung bzw. Steigerung des Passagierkomforts ist eines der Ziele des Projektes "EKo-Lack". Selbst mit ausgereiften Mehrzonen-Klimaanlagen ist es bis dato aufgrund der Heizung mit Luftströmungen nicht immer möglich, auf das subjektive Empfinden jedes einzelnen Fahrgasts zu reagieren. Die Strahlungsheizung wird hingegen von Personen im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden und macht es möglich, auf jede individuelle Eigenschaft (Metabolismus, Alter, Geschlecht, Kleidung, etc.) und die persönlichen Bedürfnisse einzugehen.
Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung und ist unter den europäischen Forschungseinrichtungen der Spezialist für die zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft. Als Ingenious Partner der Wirtschaft und öffentlicher Einrichtungen erforscht und entwickelt das AIT schon heute die Technologien, Methoden und Tools von morgen für die Innovationen von übermorgen.
Statistik: Im Mai steigt Unfallrisiko auf Österreichs Straßen
3.459 Verkehrsunfälle mit 4.281Verletzten und 45 Todesopfer. Das war die traurige Verkehrsunfallbilanz in Österreich im vergangenen Mai. „Der Mai ist der erste der besonders unfallträchtigen Monate. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Mai deutlich höher als in den Monaten Jänner bis April. Es ist erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten“, betont VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek.
Im Schnitt der vergangenen drei Jahre passierten im Mai um 38 Prozent mehr Verkehrsunfälle als im Zeitraum Jänner bis April, so die VCÖ-Untersuchung. Die Zahl der Verkehrstoten war in den vergangenen drei Jahren im Mai um 43 Prozent höher. „Im Mai sind mehr Motorrad- und Mopedfahrer unterwegs. Zudem nimmt der Ausflugsverkehr zu“, nennt VCÖ-Expertin Urbanek die Gründe für den Anstieg der Unfälle. Die Hauptursache der Verkehrsunfälle ist zu hohes Tempo.
Zudem nimmt der Anhalteweg stark zu: Bei Tempo 80 steht ein Auto bei Vollbremsung nach 56 Meter, bei 100 km/h erst nach 80 Meter. „Dieser Unterschied kann über Leben und Tod entscheiden, oder zumindest, ob jemand leicht oder schwer verletzt ist“, verdeutlicht VCÖ-Expertin Urbanek. Mit einer generellen Verringerung des Tempolimits auf Freilandstraßen von 100 auf 80 km/h kann die Zahl der Unfallopfer deutlich verringert werden.
Der VCÖ weist darauf hin, dass im Mai die Kinderunfälle besonders stark ansteigen. Im Vorjahr wurden im Mai um 62 Prozent mehr Kinder Opfer von Verkehrsunfällen als im Schnitt der Monate zuvor. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren die Zahl der Kinderunfälle im Mai um 60 Prozent höher war als in den Monaten davor.
„Mit dem schönen Wetter bewegen sich Kinder wieder mehr im Freien, was angesichts des zunehmenden Bewegungsmangels bei Kindern sehr, sehr wichtig ist. Doch das heutige Verkehrssystem nimmt auf Kinder viel zu wenig Rücksicht.
Das "klassische Elektroauto" bleibt in der Nische stecken
VW e-up! startet noch heuer in den Markt Als nicht sehr nachhaltig hat sich der in den vergangenen Jahren entstandene Hype um das rein batterieelektrisch betriebene Elektroauto erwiesen. Beim Wiener Internationalen Motorensymposium in der Wiener Hofburg spielte diese Variante der Alternativantriebe eine Nebenrolle - das klassische E-Auto mit Batterie und Ladekabel führt neben den High-Tech-Varianten wie beispielsweise Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antrieben ein Nischendasein. Zwei Neuheiten wurden präsentiert: der neue und verbesserte Antrieb des bereits bestehenden Modells Nissan Leaf und der Volkswagen e-up!, der noch heuer auf den Markt kommt.
Vom Nissan Leaf, "Auto des Jahres 2011" in Europa und den USA sowie "World Car of the Year 2011", laufen bereits 46.000 Exemplare in 33 Ländern, vor allem in Japan, den USA und Europa. Der Modelljahrgang 2013 des Nissan Leaf erhält nun einen komplett neu entwickelten Antriebsstrang. Dieser baut auf den Erfahrungen auf, die bei dem realen Einsatz des Leaf in den vergangenen Jahren gewonnen werden konnten, berichtete Freitag Naoki Nakada von Nissan Motor Co., Japan, in seinem Vortrag. Antriebsmotor, Wechselrichter und Ladegerät wurden komplett neu gestaltet und in einem Antriebsstrang integriert, der 30 Prozent kleiner, zehn Prozent leichter und deutlich kostengünstiger ist als der Antrieb des 2011-er-Modells. Die Reichweite, so Naoki Nakada, konnte um 14 Prozent auf 199 km erhöht werden, vor allem aufgrund des reduzierten Fahrzeuggewichts, des geringeren Luftwiderstandbeiwerts und eines verbesserten regenerativen Bremssystems.
Mit dem Kleinwagen e-up! setzt nun auch Volkswagen einen Fuß in die Nische der Elektroautos, das erste rein elektrisch betriebene Großserienfahrzeug des Konzerns. Zum Einsatz kommt ein von Volkswagen selbst entwickelter und produzierter elektrischer Antrieb, der in Kombination mit der Lithium-Ionen-Batterie eine Reichweite von cirka 150 km ermöglicht.
Volkswagen entwickelt die Antriebskomponenten als Module auf Basis eines Baukastenansatzes. Durch die Modularisierung können Entwicklungszeiten, Aufwände und damit auch die Kosten deutlich gesenkt werden. Der Baukasten für elektrische Antriebe stelle die konsequente Weiterführung des Modularisierungsansatzes für neue Fahrzeuge von Volkswagen dar, erklärte VW-Experte Dr. Michael Zillmer in seinem Vortrag.
Die elektrische Maschine erreicht im e-up! ein maximales Drehmoment von 210 Nm und eine maximale Leistung von 60 kW. Damit biete, so Dr. Zillmer, das Fahrzeug "attraktive Fahrleistungen und ein hohes Maß an Fahrspaß". Der e-up! beschleunigt aus dem Stand in weniger als 13 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.
Noch einen Schritt weiter als der VW e-up! in der Elektrifizierungsstrategie von Volkswagen geht der Golf Plug-in-Hybrid, der in einem weiteren Vortrag zum Themenkomplex "Elektrifizierte Antriebe" von Dr. Kai Philipp präsentiert wurde. Der Golf stellt das erste Plug-in-Hybrid-Modell des Konzerns dar und wird ab 2014 scheinbar unvereinbare Gegensätze zusammenbringen: bis zu 50 km batterieelektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs sein zu können und dabei über uneingeschränkte Langsteckenqualität zu verfügen. Gespeist wird der 80 kW starke Elektromotor aus einer Lithium-Ionen-Batterie, für den Hybridbetrieb ist ein 1,4-Liter-TSI-Motor mit 110 kW im Antriebsstrang integriert. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes Doppelkupplungsgetriebe. Die Systemleistung beträgt ei einem Drehmoment von 350 Nm 150 kW. Bemerkenswert der geringe CO2-Ausstoß im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus): 35 g/km.
Dank seiner breit angelegten Strategie und des Modulbaukastens für elektrifizierte Antriebe sei der Konzern in der Lage, in rascher Abfolge neue elektrifizierte Modelle in unterschiedlichen Leistungsstufen zu entwickeln und zu fertigen, führte VW-Experte Dr. Philipp in seinem Vortrag aus.
Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest
Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest Beim Pkw gehören passive Sicherheitssysteme wie Airbags schon seit vielen Jahren zum Standard und werden laufend verbessert. Anders sieht die Entwicklung bei Motorrädern aus. "Weil das Unfallgeschehen bei Zweirädern sehr vielfältig ist, sind Sicherheitssysteme direkt am Motorrad nur eingeschränkt wirksam. Biker werden oft unvorhersehbar und unkontrollierbar von ihrem Fahrzeug geschleudert", erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Gerade weil es bei Unfällen zur Trennung von Fahrzeug und Fahrer kommt, ist ein Airbag-Schutz direkt am Körper des Bikers sinnvoll.
In Zusammenarbeit mit seinen europäischen Partnerclubs hat der ÖAMTC zwei Airbag-Westen (Dainese D-air Street und Helite AirNest jacket) einer strengen Prüfung unterzogen. "Wie bereits bei einem ÖAMTC-Test im Jahr 2010 festgestellt wurde, können Airbag-Schutzsysteme die Folgen bei mittelschweren Motorrad-Unfällen deutlich mildern", hält Kerbl fest. "Die Hersteller haben die Produkte seit dem letzten ÖAMTC-Test verbessert. Speziell die Aufblasgeschwindigkeit der Dainese D-air Street hat alle Erwartungen der Tester übertroffen."
Unfallerkennung ist alles - so funktionieren die unterschiedlichen Systeme
Bei Motorradunfällen ist der Brustkorb der Biker dem zweithöchsten Verletzungsrisiko (nach dem Kopf) ausgesetzt. Starre Brustpanzer können die Stoßenergie meist nur unzureichend absorbieren und schränken die Beweglichkeit zudem stark ein. "Die vom ÖAMTC getesteten Airbag-Westen werden über der vorhandenen Schutzkleidung getragen und sind ein guter Kompromiss zwischen Schutzwirkung und Ergonomie", so der ÖAMTC-Experte. Besondere Bedeutung kommt bei den Airbag-Systemen am Körper der Fahrers der Crasherkennung zu. Nur wenn das System "erkennt", dass ein Crash vorliegt und entsprechend schnell, also binnen Millisekunden, reagiert, kann es überhaupt von Nutzen sein.
Bei konventionellen Airbag-Westen wie der Helite AirNest jacket, die im ÖAMTC-Test mit "gut" bewertet wurde, funktioniert die Unfallerkennung mechanisch. Dazu muss vor jeder Fahrt eine Reißleine am Motorrad fixiert werden. Wird der Fahrer vom Bike getrennt, löst der Airbag aus und bläst sich innerhalb von ca. 250 Millisekunden vollständig auf. "Das ist sehr schnell und ungefähr vergleichbar mit dem Testsieger von 2010", sagt Kerbl. "Damit kann zumindest ein Sekundäranprall gemildert werden. Um gegen den Primäranprall am Unfallgegner wirksam zu sein, reicht die Auslösedauer allerdings nicht aus." Dafür ist die Weste mit auffälligem Design und Reflexionsstreifen ausgestattet, was ein großer Bonus für die Sichtbarkeit ist.
Die mit "sehr gut" bewertete Dainese D-air Street punktet im ÖAMTC-Test mit einer überragend schnellen Auslösung. Möglich wird das durch den Verzicht auf eine Reißleine zugunsten einer innovative Funk-Auslösung. Bereits nach rund 45 Millisekunden, also rund einem Fünftel der Zeit, die ein Reißleinen-System benötigt, ist der Airbag vollständig aufgeblasen. "Zu diesem Unfallzeitpunkt beginnt der Fahrer gerade erst, seine Position auf dem Motorrad nach vorne zu verlagern. Die Dainese D-air Street kann also bereits den ersten Aufprall entscheidend abmildern", zeigt sich der ÖAMTC-Techniker erfreut. Nachteile des Systems: Neben dem höheren Preis ist eine regelmäßige Überwachung der Akkuladung erforderlich. Außerdem ist der Airbag nicht mehrfach verwendbar, eine Instandsetzung durch den Hersteller ist notwendig, wenn das System einmal ausgelöst hat.
Nikon COOLPIX A: Die weltweit kleinste Kamera mit DX-Format-Sensor
Nikon COOLPIX A: Die weltweit kleinste Kamera mit DX-Format-Sensor Die COOLPIX A mit 16,2 Megapixel Auflösung ist die weltweit kleinste Kamera mit DX-Format-Sensor und wird selbst anspruchsvollsten Aufnahmesituationen problemlos gerecht. Um höchste Auflösung und Schärfe auch in feinsten Details zu erreichen, wurde beim Sensor der COOLPIX A auf einen Tiefpassfilter verzichtet. Dieses optische System nutzt das ganze Potenzial des NIKKOR-Objektivs und die Auflösung des DX-Sensors. In Verbindung mit der Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 2, die auch in Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt, garantiert die COOLPIX A erstklassige Performance und maximale Bildqualität bei sehr geringem Energieverbrauch.
Beim Fotografieren von Motiven in schneller Bewegung oder bei geringem Umgebungslicht ermöglicht die hohe ISO-Empfindlichkeit (100 bis 6400, erweiterbar auf 25600) erstklassige Bildqualität mit sehr geringem Rauschen. Für das Spiel mit dem Licht oder für die gezielte Kontrolle hoher Motivkontraste kann auf sechs verschiedene Active D-Lighting-Einstellungen zurückgegriffen werden. Zudem unterstützt die COOLPIX A über den Zubehörschuh die Verwendung kompatibler externer Nikon Blitzgeräte sowie des Vorsatzadapters UR-E24. Dieser ermöglicht den Einsatz optischer Filter (46 mm) sowie der Gegenlichtblende HN-CP18.
Nikon-Objektivtechnologie sorgt unter allen Lichtbedingungen für herausragende Präzision sowie ein Maximum an Schärfe, Auflösung und Kontrast. Das NIKKOR-Weitwinkelobjektiv mit fester Brennweite von 18,5 mm (entspricht 28 mm bei Kleinbild) und einer Lichtstärke von 1:2,8 bietet eine herausragende Auflösungsleistung im gesamten Bildfeld. Abbildungsfehler (z. B. sphärische Aberration oder Koma) sind optisch so gut korrigiert, dass auf eine digitale Kompensation verzichtet werden kann. Die abgerundete Irisblende mit sieben Lamellen sorgt für ein angenehmes Bokeh mit natürlicher Hintergrundunschärfe.
Die PSAM-Belichtungsmodi lassen mehr kreative Freiheiten zu. Zwei benutzerdefinierte Modi ermöglichen das Speichern bevorzugter Einstellungssätze und bieten dann unmittelbaren Zugriff darauf. Die Funktionstaste kann so belegt werden, dass sie ohne Umweg ins Menü den direkten Zugriff auf bevorzugte Optionen ermöglicht. Der Fokussierring des Objektivs erlaubt eine präzise manuelle Fokussierung und jederzeit manuelles Eingreifen im Autofokusbetrieb.
Darüber hinaus unterstützt die COOLPIX A 14-Bit RAW (NEF)-Bilddaten auf dem von Nikon-Spiegelreflexkameras gewohnten Qualitätsniveau. Eine Bearbeitung der Bilder direkt in der Kamera kann mithilfe des 7,5 cm-LCD-Monitors (3,0 Zoll) mit 921.000 Bildpunkten optimal kontrolliert werden. Picture-Control-Konfigurationen ermöglichen die gleichzeitig intuitive und präzise Kontrolle über Kontrast, Scharfzeichnung und Farbsättigung je nach Aufnahmesituation (Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt, Landschaft und Benutzerdefiniert). Bilder können direkt nach der Aufnahme mit zahlreichen Filtereffekten wie etwa »Selektive Farbe« bearbeitet werden. Mit dieser Funktion wandelt die Kamera Ihre Aufnahme in ein schwarz-weißes Bild um, in dem jedoch eine Farbe nach Wahl des Fotografen erhalten bleibt.
Die COOLPIX A ist in den Farben Schwarz und Titan Silber voraussichtlich ab Mitte März 2013 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.099,00 EUR im Handel erhältlich.
ÖAMTC-Reifentest spezial: Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen
ÖAMTC-Reifentest spezial: Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen Ein Reifenschaden während der Fahrt ist der Albtraum vieler Autofahrer. "Zum Glück kommen solche Zwischenfälle eher selten vor", erklärt ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel. "Wenn aber doch einmal ein 'Patschen' passiert, können so genannte 'Runflat-Reifen' die Folgen entscheidend mildern." Runflat bedeutet, dass die Lauffähigkeit trotz vollständigem Luftverlust erhalten bleibt. Die verstärkten Seitenwände des Reifens ermöglichen eine "luftlose" Fahrt von mindestens 80 Kilometern bei einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit schafft man es meist bis zur nächsten Werkstatt.
Die verstärkten Seitenwände der Runflat-Reifen haben aber auch negative Eigenschaften. Sie erhöhen Reifengewicht und Rollwiderstand und verschlechtern den mechanischen Komfort. "Die Reifenhersteller versprechen durch neueste Entwicklungen allerdings Verbesserungen in all diesen Punkten", schildert der ÖAMTC-Experte. In einem Spezialtest hat der ÖAMTC daher die Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen neuester Generation gegenüber herkömmlichen Pneus untersucht. "Das Ergebnis: Die Eigenschaften der getesteten Runflat-Reifen neuester Generation unterscheiden sich nur noch wenig von den vergleichbaren konventionellen Modellen", fasst Eppel zusammen.
Fortschritte in der Konstruktion verringern Nachteile von Runflat-Reifen
Für den Vergleich wurden beispielhaft verschiedene Reifenarten der Firma Bridgestone herangezogen: Sommerreifen nach BMW-Runflat-Spezifikation (einmal die aktuellste Generation, einmal die Vorgänger-Generation), Runflat-Sommerreifen ohne Fahrzeughersteller-Spezifikation und Winterreifen nach BMW-Runflat-Spezifikation. Diese wurden mit konventionellen Sommer- bzw. Winterreifen verglichen.
Früher waren Runflat-Reifen nur für dafür konstruierte Fahrzeuge vorgesehen. Mit den neuesten Entwicklungen wird damit begonnen, die verstärkten Pneus auch für alle anderen Fahrzeuge anzubieten. Die im Rahmen dieses Versuches auf einem VW Golf getesteten "Ersatzbedarfsreifen" in der Dimension 225/45 R17 91 W von Bridgestone sind ein Beispiel dafür. "Vorsicht ist dennoch geboten", mahnt der ÖAMTC-Experte. "Runflat-Reifen dürfen nur aufgezogen werden, wenn das Auto über ein Reifendruckkontrollsystem verfügt." Der Grund: Rein äußerlich und auch beim geradeaus Fahren merkt man dem Runflat-Reifen deutlich schwerer als einem konventionellen Modell an, ob er Luft enthält, oder nicht. Speziell in Kurven oder bei Ausweichmanövern kann es aber schnell zu gefährlichen Situationen kommen, wenn man unbewusst mit einem "Patschen" unterwegs ist.
Runflat-Reifen im ÖAMTC-Vergleich - die Ergebnisse im Detail
* Sicherheitseigenschaften: Runflat-Reifen weisen in punkto Fahrsicherheit keine wesentlichen Unterschiede gegenüber konventionellen Modellen auf. "Auf trockener und nasser Fahrbahn und auch bei winterlichen Fahrverhältnissen sind die Unterschiede gering", hält der ÖAMTC-Reifenexperte fest. "Bei Nässe zeigten die Runflat-Varianten teilweise sogar leichte Vorteile gegenüber herkömmlichen Reifen.“
* Rollwiderstand: Bisherige Runflat-Reifen hatten mit deutlich höherem Rollwiderstand (und damit höherem Kraftstoffverbrauch) im Vergleich zu herkömmlichen Modellen zu kämpfen. "Zwar wurde auch bei der neuesten Runflat-Generation ein höherer Rollwiderstand gemessen, der Unterschied zu herkömmlichen Pneus hat sich aber bereits deutlich verringert", fasst der ÖAMTC-Experte zusammen.
* Mechanischer Komfort: Auch in punkto Komfort nähern sich die getesteten Runflat-Modelle den Vergleichsmodellen herkömmlicher Bauart an. "Teilweise war der Unterschied kaum noch spürbar", so der ÖAMTC-Reifenexperte.
* Pannenlauffähigkeit: Alle getesteten Runflat-Varianten haben im ÖAMTC-Test eine "luftleere" Strecke von 120 km (also 50 Prozent mehr als gefordert) bei maximal 80 km/h geschafft. Zum Vergleich: Mit einem herkömmlichen Reifen ist mit einem "Patschen" eventuell eine Fahrt von ein paar hundert Metern bis wenige Kilometer im Schritttempo möglich, wobei die Felge beschädigt werden könnte.
* Gewicht: Runflat-Reifen haben nach wie vor ein höheres Gewicht als ihre konventionellen Pendants. Die Entwicklung geht aber in die richtige Richtung, die Runflat-Reifen neuester Generation sind bereits leichter als ihre Vorgänger. Das höhere Gewicht kann allerdings zu höherem Kraftstoffverbrauch führen.
* Preis: Runflat-Versionen sind teilweise teurer als konventionelle Reifen. "Das könnte dazu führen, dass Konsumenten Fahrzeuge, die serienmäßig über Runflat-Sommerreifen verfügen, mit konventionellen Winterreifen bestücken und auf die Sicherheitsvorteile von Runflat-Reifen während der Wintermonate verzichten. Problematisch, weil solche Autos im Normalfall kein anderes Reifenpannensystem an Bord haben und es damit im Pannenfall zu kritischen Situationen kommen kann", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Es bleibt zu hoffen, dass bei höherer Marktpräsenz der Runflat-Ausführungen der Preisunterschied geringer wird und damit auch die Akzeptanz steigt."
In Österreich gibt es bereits mehr als 100.000 Elektro-Fahrräder
Rund 45.000 Elektro-Fahrräder wurden im Vorjahr in Österreich verkauft. Damit hatte jedes zehnte neu gekaufte Fahrrad einen Elektromotor, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt gibt es in Österreich bereits mehr als 100.000 Elektro-Fahrräder. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Verkäufe so genannter Pedelecs verfünffacht. Für heuer rechnet der VCÖ, dass die Nachfrage nach Elektro-Fahrrädern weiter steigen wird.
„Elektro-Fahrräder ermöglichen es, im Land der Berge ohne Schweißperlen ans Ziel zu kommen. Sie sind auch für längere Distanzen von zehn, fünfzehn Kilometern gut geeignet“, nennt VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer die Vorteile der Elektro-Fahrräder (Pedelecs). In Österreich sind sechs von zehn Autofahrten kürzer als zehn Kilometer. In Vorarlberg haben Elektro-Fahrradfahrer 35 Prozent ihrer früheren Autofahrten auf das Rad verlagert. Je nach dem wie intensiv der Elektro-Motor genutzt wird, beträgt die Reichweite der Motoren im Schnitt 40 bis 50 Kilometer.
Eine niederländische Studie zeigt, dass Personen mit Elektro-Fahrrädern rund 75 Prozent mehr Kilometer pro Jahr radeln als Personen mit herkömmlichen Rädern. In der Altersgruppe der über 65-Jährigen werden mit Pedelecs sogar doppelt so viele Kilometer geradelt wie mit herkömmlichen Rädern. „Der Elektromotor ermöglicht es älteren Menschen, länger mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können. Aber auch Jüngere entscheiden sich immer öfters für E-Fahrräder“, so VCÖ-Experte Gansterer. Im internationalen Vergleich hat Österreich noch aufzuholen. In den Niederlanden gibt es bereits eine Million Elektro-Fahrräder, in Deutschland sind es 1,3 Millionen und in der Schweiz rund 200.000.
Zunehmend mehr Pendler nutzen Elektro-Fahrräder, um damit zum nächsten Bahnhof zu kommen. In diesem Bereich sieht der VCÖ aber noch großen Verbesserungsbedarf. „Oft fehlt es in den Regionen an sicheren Radverbindungen zu den Bahnhöfen. Es braucht mehr Radwege entlang von Freilandstraßen. Und bei den Bahnhöfen sind mehr überdachte und sichere Radabstellanlagen zu errichten“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Beim Kauf eines Elektro-Fahrrads ist auch darauf zu achten, wie viel der Nachkauf eines Akkus kostet, empfiehlt der VCÖ. Bei hochwertigen Akkus liegt die Nutzungsdauer bei rund 1.000 Ladevorgängen.
Im Straßenverkehr sterben drei Mal so viele Männer wie Frauen
„Als Gesamtgruppe gesehen sind Frauen im Straßenverkehr drei Mal so sicher unterwegs wie Männer. Frauen sind in ihrem Mobilitätsverhalten und in ihrem Verhalten im Straßenverkehr ein Vorbild für Männer. Ausnahmen bestätigen die Regel“, fasst VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zusammen.
Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass seit dem Jahr 2005 bei Verkehrsunfällen in Österreich 5.098 Menschen ums Leben kamen. Drei Viertel davon waren Männer. Bei allen Verkehrsmitteln ist die Zahl der tödlich verunglückten Männer höher. Mit dem Pkw verunglückten in den vergangenen acht Jahren drei Mal so viele Männer wie Frauen. Noch größer ist der Unterschied bei Moped und Motorrad (Faktor 9). Mit dem Fahrrad kamen doppelt so viele Männer wie Frauen ums Leben. Am geringsten ist der Unterschied bei den Fußgängerinnen und Fußgängern: 58 Prozent der seit dem Jahr 2005 bei Verkehrsunfällen getöteten Fußgänger waren Männer.
Die höhere Verkehrssicherheit ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen. Frauen sind im Straßenverkehr weniger riskant unterwegs und sie haben ein anderes Mobilitätsverhalten. Frauen fahren mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weniger mit dem Auto, erklärt der VCÖ. Neun von zehn Alkolenkern sind Männer. Auch Raser und Gurtenmuffel sind meist Männer. So waren rund 80 Prozent jener, die im Pkw nicht angegurtet tödlich verunglückten, Männer.
Der VCÖ weist darauf hin, dass jede dritte Frau täglich oder mehrmals die Woche mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und zwei Drittel der Frauen zumindest gelegentlich die Öffis nutzt. Hingegen steigen nur knapp mehr als die Hälfte der Männer in öffentliche Verkehrsmittel ein und nur etwas mehr als ein Viertel der Männer fährt häufig mit Bahn, Bus und Bim. Zudem gehen Frauen deutlich mehr zu Fuß und fahren weniger Strecken mit dem Pkw. „Wenn die Gruppe der Männer so mobil ist wie die Gruppe der Frauen, dann kommt Österreich seinem Klimaschutzziel ein großes Stück näher. Und die Zahl der Verkehrstoten sinkt dann um die Hälfte auf rund 250 bis 260“, macht VCÖ-Experte Gansterer aufmerksam.
Der typische Geisterfahrer ist alkoholisiert und männlich
„Der typische Geisterfahrer ist männlich und hat schon zuvor mehr als einmal Tempo- und Alkohollimits deutlich übertreten“, erklärt VCÖ-Expertin Bettina Urbanek. Acht von zehn Geisterfahrern sind Männer, jeder zweite ist zwischen 21 und 40 Jahre jung. Meist sind Geisterfahrer alkoholisiert.
Eine VCÖ-Analyse zeigt, dass Geisterfahrerunfälle in Österreich im Zeitraum 1988 bis 1993 insgesamt 44 Menschen das Leben kostete. Im Zeitraum 2007 bis 2012 gab es insgesamt sechs Todesopfer durch Geisterfahrerunfälle, in den Jahren 2011 und 2012 gab es keinen einzigen tödlichen Unfall. Gleichzeitig ist Österreichs Autobahn und Schnellstraßennetz von rund 1.350 Kilometer im Jahr 1988 auf 2.178 Kilometer heute gewachsen, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt kamen in den vergangenen 25 Jahren 105 Menschen bei Geisterfahrerunfällen in Österreich ums Leben, die meisten davon – nämlich 38 – in Niederösterreich. Nur in Vorarlberg gab es seit dem Jahr 1987 keinen einzigen tödlichen Geisterfahrerunfall. "Die Meldungen im Radio tragen wesentlich dazu bei, dass fast alle Geisterfahrten unfallfrei enden", betont VCÖ-Expertin Urbanek.
Laut Ö3 waren im Vorjahr 392 Geisterfahrer auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen unterwegs, um 26 mehr als im Jahr 2011. Fast jeder dritte Geisterfahrer wurde in Niederösterreich gesehen, hoch war auch die Zahl der Geisterfahrer in der Steiermark und in Tirol. Wenig Geisterfahrer wurden im Burgenland, Wien, Vorarlberg und Salzburg gesichtet.
Die meisten Geisterfahrer waren auf der A2 Südautobahn unterwegs (77), gefolgt von der A9 Pyhrnautobahn und der A1 Westautobahn mit jeweils 43. Knapp dahinter die A12 mit 40 Meldungen. In Tirol auf der A12 ist auch jener Autobahnabschnitt mit den meisten Geisterfahrermeldungen: Allein zwischen Innsbruck-Ost und Kufstein wurden 19 Geisterfahrer gesichtet.











