Auto/Technik
Übernachtung am Campingplatz kostet im Europa-Schnitt rund 32 Euro
Camping ist schon lange nicht mehr so preiswert wie es einmal war. Das zeigt der Österreichische Camping Club (ÖCC) mit dem ADAC-Preisvergleich von europäischen Campingplätzen. Der Partnerclub des ÖAMTC hat die Hauptsaison-Preise für eine Übernachtung für zwei Erwachsene, ein Kind, einen Auto- oder Caravanstellplatz, Strom, Warmduschen und Kurtaxe recherchiert.
"Der europäische Durchschnittspreis liegt bei 32,96 Euro. In Österreich nächtigt eine dreiköpfige Familie zum Preis von 31,20 Euro unter dem Europa-Durchschnittspreis", fasst Edith Witowetz vom ÖCC zusammen. Am günstigsten ist Camping in Polen (22,94 Euro) und Ungarn (22,22 Euro), am teuersten in der Schweiz (46,27 Euro) und in Italien (41,59 Euro).
Wer beim Campen sparen möchte, ist mit einer ÖCC-Mitgliedschaft gut beraten (Preis: 37 Euro bzw. 32,20 Euro für ÖAMTC-Mitglieder). Wer mit Juni betritt, erhält einen Monat Gratis-Mitgliedschaft. ÖCC-Mitglieder erhalten Ermäßigungen und besondere Konditionen bei über 100 Vorteilspartnern. Zusätzlich zur ÖCC-Clubkarte bekommen ÖCC-Mitglieder auch kostenlos die Camping Card International. Mit dieser gibt es bei rund 1.700 Campingplätzen in ganz Europa bis zu 40 Prozent Rabatt auf die Campinggebühren. Außerdem inkludiert sie eine Haftpflichtversicherung für Camper.
Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor
Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.
Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.
Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.
In Österreich werden weniger Elektro-Mopeds gekauft
Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass der Anteil der Elektro-Mopeds in Österreich sinkt. Im Vorjahr fuhr nur jedes 60. neue Moped mit Strom, heuer sogar nur jedes 168. Den höchsten Anteil von E-Mopeds weisen das Burgenland und Kärnten auf.
15.677 Mopeds wurden heuer in den ersten vier Monaten in Österreich neuzugelassen, nur 93 davon fahren mit Strom. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass seit dem Jahr 2011 die Anzahl der in Österreich gekauften Elektro-Mopeds sinkt. Wurden im Jahr 2010 noch 1.158 Elektro-Mopeds neu zugelassen waren es im Vorjahr nur mehr 763. Die VCÖ-Analyse zeigt, dass im Bundesländer-Vergleich Burgenland und Kärnten den höchsten E-Moped-Anteil habe und Salzburg den niedrigsten.
„Für die Städte ist diese Entwicklung negativ. Herkömmliche Mopeds werden von den Menschen als laute „Stinker“ erlebt. Elektro-Mopeds hingegen sind merkbar leiser und verursachen beim Fahren keine Schadstoffe. Insgesamt haben Elektro-Mopeds eine viel bessere Klima-, Energie- und Schadstoffbilanz“, meint VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer.
Der VCÖ weist darauf hin, dass neue herkömmliche Mopeds mit durchschnittlich 58 Gramm CO2 pro Kilometer elf Mal so viele Treibhausgase verursachen wie Elektro-Mopeds. Zudem emittieren Benzin-Mopeds im Schnitt 16 Mal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide. Im Unterschied zu den Elektro-Mopeds, deren Emissionen bei der Stromerzeugung entstehen, emittieren herkömmliche Mopeds ihre Schadstoffe beim Fahren und belasten damit die Luft dort, wo Menschen wohnen und unterwegs sind.
Wer ein Elektro-Moped hat, spart beim Fahren Geld. Der Stromverbrauch bei E-Mopeds beträgt zwei bis vier Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Während beim E-Moped das Tanken 40 bis 80 Cent pro 100 Kilometer kostet, zahlt man für ein herkömmliches Moped im Schnitt drei bis vier Euro pro 100 Kilometer, so der VCÖ. Elektro-Mopeds mit einer Reichweite bis rund 70 Kilometer kosten in der Regel zwischen 1.500,- und 4.000,- Euro. Vergleichbare Benzin-Mopeds kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt
Im Jahr 2012 hat die ASFINAG Mautaufsicht im Rahmen ihrer Kontrollen rund 78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt.
Vignettenkontrollen finden das ganze Jahr über statt und werden von mehr als 100 ASFINAG Mautaufsichtsorganen, von der Exekutive und durch den Einsatz von acht elektronischen Kamerasystemen (der sogenannten Automatischen Vignettenkontrolle) durchgeführt.
Im Rahmen der Mautkontrollen durch die ASFINAG Mautaufsicht wurden im Jahr 2012 knapp 78.000 Lenker ohne aufgeklebtes „Pickerl" am Auto oder Motorrad ertappt und mussten dafür 120 Euro Ersatzmaut für Pkw (oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad bezahlen. Bei Manipulation einer Vignette, etwa durch Aufkleben mit einem Tixostreifen, erhöht sich der jeweilige Betrag auf das Doppelte. Werden die entsprechenden Beträge nicht beglichen, folgen empfindliche Verwaltungsstrafen. Diese reichen von 300 bis 3.000 Euro.
Bernd Datler, Geschäftsführer ASFINAG Maut Service Gesellschaft: „Die Vignettenmoral ist in Österreich sehr hoch und hat sich in den letzten Jahren bei 98 und mehr Prozent eingependelt. Bei den ohne gültige Vignette erwischten Lenkern halten sich In- wie Ausländer weiterhin die Waage."
Von den 78.000 ohne gültige Vignette erwischten Lenkern sind rund 20.500 mit ihrem Fahrzeug auf der A 14 Rheintal Autobahn unterwegs gewesen, etwa 12.400 waren es auf der A 12 Inntal Autobahn, gefolgt von rund 9.500 Lenkern auf der A 2 Süd Autobahn. 4.900 Fahrzeuge waren auf der A 6 Nordost Autobahn und 4.800 auf der A 4 Ost Autobahn ohne gültiges Pickerl am Weg. Entlang der A 8 Innkreis Autobahn sind rund 4.200 Fahrzeuglenker in eine Mautkontrolle geraten, auf der A 9 Pyhrn Autobahn waren es 3.100 Lenker.
Die Aufgaben und Befugnisse der Mautaufsicht sind ganz klar in der Mautordnung geregelt, die auch auf www.asfinag.at veröffentlicht und für alle zugänglich ist.
Sie sind berechtigt, die Identität des Lenkers und des Zulassungsbesitzers zu klären, indem sie einen amtlichen Lichtbildausweis einsehen dürfen. Kontrolliert werden darf insbesondere auch die Zulassung und die Vignette des Fahrzeugs. Allfällige Ersatzmauten dürfen entgegengenommen werden und wenn das Zahlen der Ersatzmaut verweigert wird, kann die Einleitung eines Verwaltungsstrafverfahrens veranlasst werden.
Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen
Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen Aber es ist nicht allein ihr ausgefeilter, ungewöhnlicher Look, der die B2 zu etwas Besonderem macht. Die B2 verfügt über das Aussehen, Handling und Verhalten eines Füllfederhalters, und bietet dadurch überlegene Navigation mit Fingerspitzengefühl.
Sie ist mit einem Laser ausgestattet, der erfasst, wohin Sie den Cursor bewegen möchten, und ermöglicht damit eine präzise Kontrolle. Die ergonomische Form sorgt für eine bequeme Haltung, verbessert somit die Benutzbarkeit und ermöglicht es, den Unterarm auf der Arbeitsfläche zu entspannen. Ein bequemerer Arbeitsplatz führt zu besseren Ergebnissen, schnelleren Bewegungen und gesteigerter Produktivität.
Die B2 ist sowohl für den professionellen Einsatz als auch für den Hausgebrauch geeignet.
Der, nur in weiß erhältliche "Mausstift" wird vom schwedischen Unternehmen PenclicAB hergestellt und verfügt über 5 Klicktasten, ein Scrollrad sowie einen Lasersensor. Mauspad ist laut dem Hersteller keines nötig und der Akku soll ca. zwei Monate durchhalten. Verbunden wird die B2 per Bluetooth - somit wird kein USB-Port am PC oder Mac belegt.
PenclicAB entwirft ergonomisch funktionales und elegantes Computerzubehör, das neueste Technik mit skandinavischem Design kombiniert, um so die Arbeit produktiver, angenehmer und effizienter zu machen.
Obwohl das Produkt laut Hersteller weltweit verfügbar sein soll, ist auf deren Internetseiten keine österreichische Bezugsquelle aufzufinden. Bei verschienenen Online-Versandhäusen und -Händlern wurde die B2 schon um etwa 70 Euro gesichtet.
Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos
Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos Reichweite und Komfort sind wichtige Kriterien für potentielle KäuferInnen von Elektrofahrzeugen. Gerade in unseren Breiten bzw. bei niedrigen Außentemperaturen reduziert eine Beheizung die Reichweite dieser Fahrzeuge dramatisch, da die Energie dafür in der Regel aus der Antriebsbatterie stammt. Mit dem Projekt "EKo-Lack" werden innovative Simulationsmethoden eingesetzt, um die Beheizung durch Verwendung einer bereits durch die Industriepartner patentierten, speziellen Beschichtungstechnologie effizienter zu gestalten. Mittels dieser wird elektrische Energie zu praktisch 100 % in infrarote Wärmestrahlung umgesetzt, was auch den Komfort in der Fahrgastzelle hebt.
Die Akzeptanz für Elektrofahrzeuge wird derzeit noch von hohen Anschaffungskosten und einer eingeschränkten Reichweite geprägt. Z.B. kann im Winter durch erhöhten Heizbedarf die angegebene Reichweite um bis zu 50 Prozent sinken. Das Projekt "EKo-Lack" hat das Ziel Energie- und Thermomanagement zu optimieren und den Energieverlust durch die Fahrgastraumheizung zu minimieren. Auf diese Weise kann - unabhängig vom Fortschritt bei der Batterieentwicklung - die Attraktivität von Elektro-Fahrzeugen nachhaltig erhöht, Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert werden.
Innovative Strahlungsheizung
Im Fahrzeug-Innenraum wird eine spezielle Beschichtung aufgebracht, die beheizt werden kann. Dabei handelt es sich um elektrisch halbleiterfähige, Infrarot-strahlende Beschichtungen, die - gekoppelt mit einem optimierten Regelsystem - ein einerseits energiesparendes und andererseits leichtes Heizsystem darstellen. Mit diesem innovativen System sollen künftig die Reichweiteneinbußen um 50 % verringert werden. Ein Projektkonsortium geleitet durch das AIT Austrian Institute of Technology führt dabei Simulationen durch, die das Energieeinsparungspotential abschätzbar macht.
Energieeffizienz durch kurze Wege
Die Bauweise der Oberflächen-Heizfelder bewirkt aber nicht nur einen Energiegewinn durch geringeres Gewicht und Volumen, sondern auch durch die Wärmestrahlung selbst, da sie näher an den Passagieren ist und daher keine Energie für die Verteilung der warmen Luft benötigt wird. Die kontinuierliche Überwachung bestimmter Parameter wie Leistung, Stromstärke oder Temperatur gibt wichtige Informationen über den Zustand der Systemkomponenten und gibt Aufschluss über deren zu erwartende Lebensdauer.
Wärmestrahlung bringt mehr Komfort
Auch die Schaffung bzw. Steigerung des Passagierkomforts ist eines der Ziele des Projektes "EKo-Lack". Selbst mit ausgereiften Mehrzonen-Klimaanlagen ist es bis dato aufgrund der Heizung mit Luftströmungen nicht immer möglich, auf das subjektive Empfinden jedes einzelnen Fahrgasts zu reagieren. Die Strahlungsheizung wird hingegen von Personen im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden und macht es möglich, auf jede individuelle Eigenschaft (Metabolismus, Alter, Geschlecht, Kleidung, etc.) und die persönlichen Bedürfnisse einzugehen.
Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung und ist unter den europäischen Forschungseinrichtungen der Spezialist für die zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft. Als Ingenious Partner der Wirtschaft und öffentlicher Einrichtungen erforscht und entwickelt das AIT schon heute die Technologien, Methoden und Tools von morgen für die Innovationen von übermorgen.
Microsoft kämpft gegen Google: Windows 9 noch heuer?
Microsoft sieht in den Aktivitäten von Google offenbar eine Gefahr. Immer mehr Notebook-Hersteller planen, Android-Laptops herauszubringen. Zum Internetsurfen, e-Mail, Terminverwaltung und Bilder anschauen reicht Android vollkommen aus. Mit hunderttausenden Apps kann selbst ein Laie sein Android-Betriebssystem erweitern und ausbauen.
Nachdem Microsoft trotz Nokia-Kooperation mit seinem "Handy-Windows" bis heute keinen echten Durchbruch erzielen konnte, gehen alle Anstrengungen zu einem einzigen Betriebssystem für alle Endgeräte. Der Anwender soll keinen Unterschied bemerken - egal ob er daheim vor dem PC sitzt oder sein Smartphone in Händen hält.
Google scheint mit Android heute schon dort zu sein, wo Microsoft hin will. Android auf einem Handy oder Tablet ist nichts Besonderes. Android auf dem Laptop lässt bei Microsoft die Alarmglocken läuten.
Mit Windows 8 ging darum ein System zu schaffen, was sowohl im Touch- als auch im Desktopbereich nutzbar sein sollte. Das scheint aber nicht ganz gelungen zu sein. Desktop-Benutzer fühlen sich benachteiligt und auf einem Tablet fühlt sich Windows 8 nicht so ausgereift an, wie manches Konkurrenzprodukt.
Mit Windows 8.1 soll im Sommer 2013 ein großes Update die gröbsten Schnitzer in Windows 8 beseitigen und die Brücke zwischen Desktop-Windows und dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 8 schlagen. Im Gegensatz zur früheren Microsoft Service Pack-Strategie soll das Softwarepaket nicht nur für mehr Sicherheit und Stabilität sorgen, sondern auch neue Funktionen liefern. Ob dieses Service Pack kostenlos oder gegen Aufpreis verteilt wird, ist noch nicht ganz klar. Eine offizielle Stellungnahme von Microsoft gibt es noch nicht.
Parallel dazu soll bereits ein anderes Team an Windows 9 arbeiten. Die Entwicklung soll bereits so weit fortgeschritten sein, dass das System schon im Oktober vorgestellt werden könnte.
Mit Windows 9 soll dann das Ziel erreicht sein und es praktisch nur mehr ein Windows geben. Künftig will Microsoft im Jahresrhythmus neue Updates veröffentlichen, die für Anwender mit einer gültigen Windows-Version kostenlos sind. Man will damit die bekannten Kinderkrankheiten neuer Betriebssysteme umgehen.
Ein weiterer Vorteil für Microsoft wird wohl sein, dass die Updates eine legale Windows-Kopie voraussetzen. Auf diese Weise versucht Microsoft zahlungsunwillige Nutzer zu zahlenden Kunden umzuerziehen.
Einzug der Pornografie in Volksschulen - Wer klärt unsere Kinder auf?
Bereits Volksschulkinder sind mit Pornografie, im Besonderen harter Pornografie konfrontiert. Das sind Beobachtungen des Vereins Safer Surfing, der sich schwerpunktmäßig mit der Thematik Ausweg aus der Pornografie auseinandersetzt. Neue Technologien im Web-Streaming Bereich und das Tragen von Smartphones durch Volkschüler machen den Zugang zu harter Pornografie, bereits für sechsjährige, sehr einfach. Der Porno-Tausch floriert.
Waren es früher DVDs und TVs, die einem Zugang zu Soft-Pornos ermöglichten, sind es heute die neuen Medien, wie Smartphones und Co.
Available, Affordable und Anonymous - Das sind die drei "A"s die den Zugang erleichtern.
Der Verein Safer Surfing, mit monatlich mehr als 20.000 Websitebesuchern, beobachtet zunehmend den Einzug harter Pornografie durch die neuen Medien in Schulen.
"Wir sind überrascht, dass die meisten Elternabend-Einladungen zum Thema "Soll das Internet unsere Kinder aufklären?" von Seiten der Volksschulen erfolgen", so der Vereinsobmann, Philip Pöschl.
"Smartphones werden von Eltern weder kontrolliert, noch mit entsprechend Internet-Kinderschutz-Software ausgerüstet. Pornografie wird zum ersten Referenzpunkt was Sexualität anbelangt", so Pöschl und ergänzt "Sexualität ohne Kondome - Das ist die Botschaft, die jungen Menschen heute vermittelt wird."
Mehr Parkschäden bei Eis und Schnee - Schäden unbedingt melden – Fahrerfluchtanzeige droht
Wenn man einen Parkschaden verursacht und der Geschädigte nicht vor Ort ist, muss der Schaden unverzüglich bei der nächsten Polizeiinspektion gemeldet werden. Eis und Schnee sorgen derzeit für erschwerte Bedingungen beim Einparken. Parkplätze sind aufgrund von "hart gepressten Schneetürmen" teilweise gar nicht verfügbar. Eingeparkte Autos ragen wegen der Schneemengen oft zu weit in die Fahrbahn – die Gefahr von Parkschäden und Behinderungen steigt. Beschädigte Außenspiegel können lästige und vor allem teure Reparaturen erfordern. "Um Parkschäden zu vermeiden, sollte man bei winterlichen Straßenverhältnissen besonders vorsichtig vorgehen, mehr Zeit zur Parkplatzsuche einplanen und nach dem Einparken sicherheitshalber den Außenspiegel einklappen", rät ÖAMTC-Verkehrsexpertin Marion Seidenberger.
Verfügt ein Auto über Parkassistenzsysteme kann es durch den Schnee zu Störungen kommen. Sind die in der Stoßstange integrierten Sensoren von Schnee bedeckt, werden keine Warnsignale abgegeben. Der Tipp der ÖAMTC-Expertin: "Bei jedem Tankvorgang nicht nur die Scheiben reinigen, sondern auch gleich die Stoßstange von Schnee und Schmutz befreien." Ein weiteres Problem von Parkassistenzsystemen im Winter ist, dass die Sensoren an sich harmlose Schneemengen oftmals als Hindernis deuten und so unbegründet Alarm schlagen. Andererseits besteht bei mit Streusplitt vermengten und verhärteten Schneemengen tatsächlich ein Risiko, das Auto zu beschädigen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man deshalb aussteigen und sich selbst ein Bild von der Situation machen.
Wenn man einen Parkschaden verursacht und der Geschädigte nicht vor Ort ist, muss der Schaden unverzüglich bei der nächsten Polizeiinspektion gemeldet werden. "Eine Benachrichtigung hinter den Scheibenwischer zu klemmen ist nicht ausreichend. Bei Unterlassen der unverzüglichen Unfallsmeldung auf der nächsten Polizeidienststelle, muss man mit einer Anzeige wegen Fahrerflucht rechnen. Das kann bis zu 726 Euro Strafe kosten", weiß ÖAMTC-Jurist Peter Nejedly.
Wer selbst Opfer eines Parkschadens wird, sollte sich zunächst nach Zeugen umsehen und Passanten befragen. Anschließend ist Anzeige bei der Polizei zu erstatten, um die nötige Bestätigung für die Versicherung zu erhalten.
Panasonic SC-NP10: Auf diesen Sound stehen Tablet-PCs
Bluetooth Lautsprecher für beste Tonqualität beim Fernsehen mit dem Tablet Wer beim Fernsehen oder Videos schauen mit seinem Tablet-PC bislang einen kraftvollen Sound vermisste, findet ab Juli 2013 in dem SC-NP10 von Panasonic den passenden Tonmeister für iPad & Co. Mit seinem integrierten Subwoofer, einer durchdachten Lautsprecher-Anordnung und verschiedenen Klangeinstellungen sorgt der Bluetooth Lautsprecher für den gewünschten Soundeffekt: dynamisch, raumgreifend und mit solidem Bass. Der SC-NP10 ist aber nicht nur der TV/Video-Tipp unter den Bluetooth-Speakern, sondern füllt auch bei Musikwiedergaben z.B. vom Smartphone den Raum. Die passende Panasonic Music Streaming App gibt es kostenlos als Tablet- und Smartphone-Version für iOS und Android. Auch optisch harmoniert der hochwertig verarbeitete SC-NP10 mit seinem gradlinigen Design und sanft gerundeten Ecken sowie seiner gebürsteten Metall-Optik exzellent mit mobilen Endgeräten.
Der SC-NP10 ist für praktisch alle Tablets offen – unabhängig von Betriebssystem und Modell. Dafür sorgt zum einen Bluetooth als weit verbreitete Streaming-Technologie und zum anderen der 13,5 mm breite und 6,5 mm tiefe Slot, der sich längs über die gesamte Geräteoberseite zieht. Hier werden die Mobilgeräte einfach horizontal oder vertikal hineingestellt. Fertig. Eine ausklappbare Stütze stärkt dem Tablet zusätzlich den Rücken.
Die Kopplung zwischen Tablet und Wireless HiFi System gelingt dank Bluetooth und NFC Technologie (Near Field Communication) schnell und unkompliziert.
Insgesamt 21 Watt Ausgangsleistung verteilt der SC-NP10 zu gleichen Teilen auf seine beiden Frontlautsprecher und den integrierten 8 cm-Subwoofer. Einen natürlichen Raumklang erzeugen die beiden 3x10 cm großen Lautsprecher mit ihrer leichten Über-Eck-Anordnung. Mit diesem Aufbau gelingt es dem SC-NP10, einen Surroundklang in den Raum zu stellen, der auf die Tablet-typischen geringen Betrachtungsabstände optimiert ist.
Ob TV, Video oder Musik: In jedem Fall überzeugt der SC-NP10 mit einem sauberen Klangbild. Das Pure Direct Sound-Design der Lautsprecher räumt mit Schallreflexionen und Interferenzen auf, während der Aero Stream Port druckvolle, rauscharme Bässe hervorbringt.
Die Bedienung des SC-NP10 erfolgt über die Panasonic Music Streaming App und Tasten, die bewusst an der Geräteoberseite platziert sind. So ist der 1,6 Kilogramm leichte SC-NP10 einfach zu bedienen und rührt sich beim Antippen nicht ungewollt vom Fleck. Der SC-NP10 wird über seine beiden rückseitigen USB-Anschlüsse außerdem zur Ladestation für Tablet und Smartphone. Hier finden User auch einen AUX-Eingang (3,5 mm) für Musikwiedergaben von Musikplayern.
Der Panasonic SC-NP10 ist ab Juli 2013 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Bluetooth Lautsprecher beträgt 149 Euro.
Das "klassische Elektroauto" bleibt in der Nische stecken
VW e-up! startet noch heuer in den Markt Als nicht sehr nachhaltig hat sich der in den vergangenen Jahren entstandene Hype um das rein batterieelektrisch betriebene Elektroauto erwiesen. Beim Wiener Internationalen Motorensymposium in der Wiener Hofburg spielte diese Variante der Alternativantriebe eine Nebenrolle - das klassische E-Auto mit Batterie und Ladekabel führt neben den High-Tech-Varianten wie beispielsweise Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antrieben ein Nischendasein. Zwei Neuheiten wurden präsentiert: der neue und verbesserte Antrieb des bereits bestehenden Modells Nissan Leaf und der Volkswagen e-up!, der noch heuer auf den Markt kommt.
Vom Nissan Leaf, "Auto des Jahres 2011" in Europa und den USA sowie "World Car of the Year 2011", laufen bereits 46.000 Exemplare in 33 Ländern, vor allem in Japan, den USA und Europa. Der Modelljahrgang 2013 des Nissan Leaf erhält nun einen komplett neu entwickelten Antriebsstrang. Dieser baut auf den Erfahrungen auf, die bei dem realen Einsatz des Leaf in den vergangenen Jahren gewonnen werden konnten, berichtete Freitag Naoki Nakada von Nissan Motor Co., Japan, in seinem Vortrag. Antriebsmotor, Wechselrichter und Ladegerät wurden komplett neu gestaltet und in einem Antriebsstrang integriert, der 30 Prozent kleiner, zehn Prozent leichter und deutlich kostengünstiger ist als der Antrieb des 2011-er-Modells. Die Reichweite, so Naoki Nakada, konnte um 14 Prozent auf 199 km erhöht werden, vor allem aufgrund des reduzierten Fahrzeuggewichts, des geringeren Luftwiderstandbeiwerts und eines verbesserten regenerativen Bremssystems.
Mit dem Kleinwagen e-up! setzt nun auch Volkswagen einen Fuß in die Nische der Elektroautos, das erste rein elektrisch betriebene Großserienfahrzeug des Konzerns. Zum Einsatz kommt ein von Volkswagen selbst entwickelter und produzierter elektrischer Antrieb, der in Kombination mit der Lithium-Ionen-Batterie eine Reichweite von cirka 150 km ermöglicht.
Volkswagen entwickelt die Antriebskomponenten als Module auf Basis eines Baukastenansatzes. Durch die Modularisierung können Entwicklungszeiten, Aufwände und damit auch die Kosten deutlich gesenkt werden. Der Baukasten für elektrische Antriebe stelle die konsequente Weiterführung des Modularisierungsansatzes für neue Fahrzeuge von Volkswagen dar, erklärte VW-Experte Dr. Michael Zillmer in seinem Vortrag.
Die elektrische Maschine erreicht im e-up! ein maximales Drehmoment von 210 Nm und eine maximale Leistung von 60 kW. Damit biete, so Dr. Zillmer, das Fahrzeug "attraktive Fahrleistungen und ein hohes Maß an Fahrspaß". Der e-up! beschleunigt aus dem Stand in weniger als 13 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.
Noch einen Schritt weiter als der VW e-up! in der Elektrifizierungsstrategie von Volkswagen geht der Golf Plug-in-Hybrid, der in einem weiteren Vortrag zum Themenkomplex "Elektrifizierte Antriebe" von Dr. Kai Philipp präsentiert wurde. Der Golf stellt das erste Plug-in-Hybrid-Modell des Konzerns dar und wird ab 2014 scheinbar unvereinbare Gegensätze zusammenbringen: bis zu 50 km batterieelektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs sein zu können und dabei über uneingeschränkte Langsteckenqualität zu verfügen. Gespeist wird der 80 kW starke Elektromotor aus einer Lithium-Ionen-Batterie, für den Hybridbetrieb ist ein 1,4-Liter-TSI-Motor mit 110 kW im Antriebsstrang integriert. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes Doppelkupplungsgetriebe. Die Systemleistung beträgt ei einem Drehmoment von 350 Nm 150 kW. Bemerkenswert der geringe CO2-Ausstoß im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus): 35 g/km.
Dank seiner breit angelegten Strategie und des Modulbaukastens für elektrifizierte Antriebe sei der Konzern in der Lage, in rascher Abfolge neue elektrifizierte Modelle in unterschiedlichen Leistungsstufen zu entwickeln und zu fertigen, führte VW-Experte Dr. Philipp in seinem Vortrag aus.
Drei Viertel der Fußgänger wurden bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet
Etwa jeder fünfte Alltagsweg, etwa zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino, wird zu Fuß gegangen. „Immerhin acht von zehn Österreicherinnen und Österreicher gehen im Alltag häufig zu Fuß. Dennoch ist unser Verkehrssystem nicht fußgängerfreundlich“, weist VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek auf die Ergebnisse einer aktuellen bundesweiten VCÖ-Umfrage hin. Jeder dritte Fußgänger ist mit den Bedingungen zum Gehen im Wohnort unzufrieden.
Die Hauptkritikpunkte der Fußgänger: Sieben von zehn beklagen ein zu hohes Tempo des Autoverkehrs in ihrem Wohnort. Jede zweite Person gab an, dass es zu wenige Abkürzungen für Fußgängerinnen und Fußgänger gibt und vier von zehn sagen, dass es zu wenige Gehwege gibt. Als großes Problem werden telefonierende Autofahrer erlebt.
Die VCÖ-Umfrage zeigt, dass drei Viertel der Fußgänger bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet wurden, jeder zweite davon sogar oft. „Leider fehlt in Österreich nach wie vor das Bewusstsein, dass Handy-Telefonieren beim Autolenken kein Kavaliersdelikt ist. Wer mit dem Handy telefoniert, reagiert so schlecht und langsam wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille“, macht VCÖ-Expertin Urbanek aufmerksam. Im Vorjahr hat die Exekutive 148.594 beim Handy-Telefonieren am Steuer erwischt.
Der VCÖ hat die Fußgängerinnen und Fußgänger auch gefragt, welche Maßnahmen gewünscht werden. Am häufigsten – nämlich von 59 Prozent – werden mehr verkehrsberuhigte Zonen genannt. 56 Prozent möchten mehr Übergänge bei größeren Straßen, um lange Umwege zu vermeiden. 54 Prozent sprechen sich für Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet aus und 52 Prozent wünschen breitere Gehwege im Ortsgebiet.
Spritpreise: Über ein Drittel informiert sich online oder per Handy
Aus einer aktuellen market-Telefonumfrage im Auftrag des ÖAMTC geht hervor, dass sich bereits 35 Prozent der Autofahrer online oder per Handy über aktuelle Spritpreise informieren. Das deckt sich mit den Erfahrungen des Club. "Die ÖAMTC-App, mit der man sich die günstigsten Tankstellen direkt am Smartphone anzeigen lassen kann, haben sich bisher über 550.000 Autofahrer gratis auf ihr Apple- oder Android-Gerät heruntergeladen. Allein im Februar 2013 wurde über 1,5 Millionen Mal auf die Anwendung zugegriffen", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau.
Seit gestern, Donnerstag, bis Ostermontag, 24 Uhr, sind die Preise für Diesel und Benzin an den österreichischen Tankstellen "eingefroren". Laut ÖAMTC-Umfrage besteht jedoch auch für die übrige Zeit der Wunsch nach transparenten und stabileren Spritpreisen. 92 Prozent geben an, dass die an den Tankstellen festgelegten Preise für mindestens 24 Stunden unverändert bleiben sollen. "Wir fordern daher eine Anpassung der auslaufenden Spritpreisverordnung in Richtung 'Ein Tag - ein Preis'", bekräftigt Club-Expertin Brandau.
Die topaktuellen Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der beliebten ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen. Weitere Spritspartipps findet man unter www.oeamtc.at/tanken.
Sprit-Verbrauchsangaben der Hersteller: Das sind die Tricks
Seit dem Jahr 2007 ist der Spritverbrauch der Neuwagenflotte in der EU um rund einen Liter pro 100 Kilometer gesunken. „Doch leider nur auf dem Papier. Fast die Hälfte des Rückgangs kommt nicht den Autofahrern und der Umwelt zugute, sondern ist auf kreative Tricks der Autohersteller beim völlig veralteten Fahrtestzyklus zurückzuführen“, fasst VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen die Ergebnisse der heute veröffentlichten Studie des europäischen Dachverbandes des VCÖ, „Transport & Environment“, zusammen.
Die Studie stellt fest, dass die Abweichung zwischen Herstellerangaben und dem realen Verbrauch der Fahrzeuge seit dem Jahr 2007 auffallend stark gestiegen ist. Der VCÖ weist darauf hin, dass dies auch in Österreich sichtbar ist. Im Zeitraum 2000 bis 2007 sind die CO2-Emissionen der Neuwagenflotte nur geringfügig von 167 auf 163 Gramm pro Kilometer gesunken. Seither fiel der Wert auffallend schnell auf rund 136 g/km im Vorjahr. „Der versprochene Spritverbrauch von durchschnittlich fünfeinhalb Liter pro 100 Kilometer wird beim tatsächlichen Autofahren deutlich überschritten. Der Grund: Die realen Fahrbedingungen unterscheiden sich von den Testbedingungen wie die Nacht vom Tag und das gekaufte Auto unterscheidet sich stark vom getesteten Auto“, erklärt VCÖ-Expertin Rasmussen.
Das Auto wird beim Test von den Herstellern optimiert. Die Studie nennt die häufigsten Tricks beim Testzyklus: Spezialöle und Spezialreifen werden eingesetzt. Es wird verhindert, dass die Batterie sich während des Tests auflädt. Die Bremsen werden verändert, um Reibung auszuschließen. Das leichteste Modell wird getestet, alle Extras, die sonst häufig zur Standardausstattung gehören, werden für den Test ausgebaut. Die Tests finden bei Idealtemperaturen statt. Und zusätzlich dürfen die Hersteller das Ergebnis um vier Prozent reduzieren – einfach so. Der VCÖ kritisiert, dass die Testvorgaben völlig veraltet sind: So ist die Klimaanlage ausgeschaltet, obwohl diese Standard bei jedem Neuwagen ist. Auch die Beschleunigungsphasen und das Tempo entsprechen nicht der Realität.
„Aufgrund der gestiegenen Spritpreise ist der Verbrauch für viele Autokäufer ein wichtiges Kriterium. Wer sich ein neues Auto in der Erwartung eines deutlich verringerten Verbrauchs kauft, erlebt häufig eine herbe Enttäuschung. Wir setzen uns dafür ein, dass die Autofahrer im Sinne des Konsumentenschutzes korrekt über den tatsächlichen Spritverbrauchs des Autos informiert werden“, fordert VCÖ-Expertin Rasmussen eine rasche Änderung des Testzyklus.
Der Mehrverbrauch belastet Autofahrer und Umwelt, wie eine VCÖ-Berechnung zeigt: Bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr, verursacht ein Mehrverbrauch von einem halben Liter pro 100 Kilometer, bei aktuellen Spritpreisen zusätzliche Kosten von rund 110 Euro. Die Umwelt wird dadurch mit zusätzlichen 188 Kilogramm CO2 belastet.
So wird versucht, Internet-Nutzer abzuzocken!
Viele Internet-Nutzer brauchen derzeit gute Nerven – alle paar Tage landen Zahlungsaufforderungen, E-Mails von Daten-Fischern oder Schreiben mit Gewinnversprechen in der elektronischen Post.
Mitunter sind diese Nachrichten nur schwer als das Werk von Betrügern zu erkennen.
Herr Anton erhielt eine „letzte Mahnung“ bzgl. einer Bestellung auf www.planet-sports.de. Falls er die Rechnung in Höhe von €678 nicht bezahle, werde die Forderung einem Rechtsanwalt übergeben, heißt es in der E-Mail. Die Kontodaten solle Herr Anton dem beigefügten Vertrag entnehmen. Hier lauert die Falle. Wer den Anhang öffnet, ladet Schadsoftware auf den PC. Es besteht die Gefahr, dass Passwörter ausspioniert oder das Konto ausgeräumt wird.
Herr Emmerich wiederum erhielt am Wochenende eine Nachricht des „Amazon-Sicherheits-Center“. Amazon verwende in Zukunft „das neue Sicherheitssystem von VISA und Mastercard –3DSecure“, dazu müssten Informationen übermittelt werden, heißt es in der E-Mail. Auch hier sind Datenfischer am Wert.
Andere Konsumenten erhalten Gewinnzusagen –sie müssten sich nur registrieren, dann werden hohe Summen überwiesen heißt es in den Schreiben der „BANCO UNICAJA MADRID“oder der „EU.LOTTO COMMISSION“. Wer mit den Absendern Kontakt aufnimmt, wird über kurz oder lang aufgefordert, im voraus Beträge für Versicherungen oder Steuern zu überweisen. Zahlt der vermeintliche Gewinner, treffen immer neue Zahlungsaufforderungen ein. Den Betroffenen bleibt nur die Anzeige bei der Polizei.
Wenn Sie derartige E-Mails erhalten, sollten Sie immer sehr skeptisch sein. „Öffnen Sie die Anhänge nicht und klicken Sie auch nicht auf Links um nähere Informationen zu erhalten“, meint Eva Schreiber von der Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Burgenland.
Am besten löscht man derartige E-Mails sofort. Wer unsicher ist, ob eine E-Mail eventuell doch einen seriösen Hintergrund hat, kann versuchen, mit Hilfe einer Suchmaschine im Internet mehr herauszufinden. „Geben Sie eine aussagekräftige Passage der E-Mail z.B. in Google ein - oft findet man bereits Warnungen und Hintergrundinformationen. Auch ein kurzer Anruf bei einer Konsumentenberatung kann rasch Klarheit schaffen“, so Schreiber. Auf jeden Fall sollte man sich mit Hilfe eines guten Viren-Programmes vor unliebsamer Post schützen.
Droht wieder ein Angriff auf die Geldbörse der österreichischen Autofahrer?
Seit Monaten arbeitet die EU an einem "Verkehrssicherheitspaket", mit dem die national völlig unterschiedliche Kfz-Begutachtung vereinheitlicht werden soll. Das seit über 41 Jahren in Österreich bestehende System, dass Werkstätten und Autofahrerclubs diese verantwortungsvolle Tätigkeit mit Erfolg durchführen, stand bis anhin nicht zur Debatte. Ganz im Gegenteil gilt das österreichische System in Ausbildung, Durchführung und Qualitätssicherung für viele Länder Europas als Musterbeispiel für eine funktionierende Fahrzeugüberprüfung.
Nun strebt der deutsche CDU-Europaabgeordnete Werner Kuhn nach einer Veränderung, die jeden österreichischen Autofahrer zukünftig Zeit und eine Menge Geld kosten könnte. Reparieren und Prüfen soll verpflichtend voneinander getrennt werden. Das würde einem Verbot des bisherigen österreichischen Systems gleichkommen welches darauf aufbaut, dass bestens ausgebildete KFZ-Techniker Fehler am Fahrzeug erkennen und reparieren und dafür auch Gewährleistung übernehmen. Deutsche Großkonzerne wie Dekra, TÜV & Co liebäugeln bereits mit einem neuen Geschäftsfeld in Österreich.
"Es wäre fatal, ein bestens funktionierendes System aufgrund des Gewinnstrebens einzelner Organisationen zu zerstören. Es ist nicht verwunderlich, dass diese Initiative auf fehlinterpretiertes Statistikmaterial aufbaut", erklärt Komm-Rat Friedrich Nagl, Bundesinnungsmeister der österreichischen Kfz Techniker.
Die Hauptuntersuchung in Deutschland - vergleichbar mit unserer §57a Untersuchung, exklusiv in Händen von Prüforganisationen wie Dekra, TÜV & Co, kostet im Durchschnitt 50% mehr als die § 57a Überprüfung in Österreich.
Komm-Rat Friedrich Nagl: "Setzt sich diese Initiative durch, ist mit einer entsprechenden Verteuerung für die österreichischen Autofahrer zu rechnen, unabhängig von der Frage ob die derzeitige Qualität auch gehalten werden kann. Aktuell bleibt die Wertschöpfung bei der Fahrzeugüberprüfung zu 100% in Österreich. Mit der angedachten Initiative verlieren österreichische Betriebe einen Gutteil der Wertschöpfung an Konzernzentralen in Deutschland. Jede Initiative zur Verbesserung unseres Systems ist zu begrüßen. Dabei soll der Autofahrer im Focus stehen und nicht die Interessen von Großkonzernen."
Das neue Fonepad von ASUS ist da
Das neue Fonepad von ASUS ist da Mit dem Fonepad bringt ASUS ein 3G Tablet auf den Markt, mit dem man überall ins Internet und bei Bedarf auch telefonieren kann. Das Tablet verfügt über einen 7-Zoll großen IPS-Touchscreen und sorgt mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln für eine gestochen scharfe Darstellungsqualität. Dieses innovative Tablet wird von einem Intel Atom Z2420 Single Core Prozessor mit 1GB Arbeitsspeicher angetrieben und ist mit dem Betriebssystem Android 4.1 Jelly Bean ausgestattet.
"Es ist ideal ein großes Display für Entertainment und andere online Aktivitäten zu haben, die mittlerweile einen immer wichtigeren Teil unseres mobilen Lifestyles ausmachen. Durch die 3G Telefonfunktion, vereint das Fonepad Tablet und Smartphone in einem Gerät“, sagt Jörg Schläfke, Regional Director ASUS.
Die technischen Daten klingen interessant:
Display: 17,78 Zentimeter / 7 Zoll, Auflösung: 1280x800, IPS Panel, 10-Finger-Touch Display
Prozessor: Intel Atom Z2420 1.2GHz
Grafik: SGX 540
Betriebssystem: Android™ 4.1
Arbeitsspeicher: 1GB (800MHz) LPDDR2
Speicher: 16GB (eMMC + Webstorage (5GB Lifetime))
Audio: integrierte Lautsprecher und Mikrofon
Schnittstellen: 1 x Micro Sim Card – 1 x Micro USB – 1 x Kopfhörer/Mikrophon in – 1 x Micro SD Kartenleser - Bluetooth 3.0
Kamera: Vorderseite 1.2 Megapixel
Akku: 1 Zellen Lithium Polymer Akku (4270mAh) bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit / 10W
GPS: ja
Sensor: G-Sensor – Light Sensor – E-Compass
Gewicht: 340 Gramm
Abmessungen 196,6mm x 120,1mm x 10,4mm
Farbvarianten: Gold (Champagne Gold) und Grau (Titanium Gray)
Der empfohlene Verkaufspreis für das ASUS Fonepad liegt knapp über 200 Euro.
Nikon COOLPIX A: Die weltweit kleinste Kamera mit DX-Format-Sensor
Nikon COOLPIX A: Die weltweit kleinste Kamera mit DX-Format-Sensor Die COOLPIX A mit 16,2 Megapixel Auflösung ist die weltweit kleinste Kamera mit DX-Format-Sensor und wird selbst anspruchsvollsten Aufnahmesituationen problemlos gerecht. Um höchste Auflösung und Schärfe auch in feinsten Details zu erreichen, wurde beim Sensor der COOLPIX A auf einen Tiefpassfilter verzichtet. Dieses optische System nutzt das ganze Potenzial des NIKKOR-Objektivs und die Auflösung des DX-Sensors. In Verbindung mit der Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 2, die auch in Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt, garantiert die COOLPIX A erstklassige Performance und maximale Bildqualität bei sehr geringem Energieverbrauch.
Beim Fotografieren von Motiven in schneller Bewegung oder bei geringem Umgebungslicht ermöglicht die hohe ISO-Empfindlichkeit (100 bis 6400, erweiterbar auf 25600) erstklassige Bildqualität mit sehr geringem Rauschen. Für das Spiel mit dem Licht oder für die gezielte Kontrolle hoher Motivkontraste kann auf sechs verschiedene Active D-Lighting-Einstellungen zurückgegriffen werden. Zudem unterstützt die COOLPIX A über den Zubehörschuh die Verwendung kompatibler externer Nikon Blitzgeräte sowie des Vorsatzadapters UR-E24. Dieser ermöglicht den Einsatz optischer Filter (46 mm) sowie der Gegenlichtblende HN-CP18.
Nikon-Objektivtechnologie sorgt unter allen Lichtbedingungen für herausragende Präzision sowie ein Maximum an Schärfe, Auflösung und Kontrast. Das NIKKOR-Weitwinkelobjektiv mit fester Brennweite von 18,5 mm (entspricht 28 mm bei Kleinbild) und einer Lichtstärke von 1:2,8 bietet eine herausragende Auflösungsleistung im gesamten Bildfeld. Abbildungsfehler (z. B. sphärische Aberration oder Koma) sind optisch so gut korrigiert, dass auf eine digitale Kompensation verzichtet werden kann. Die abgerundete Irisblende mit sieben Lamellen sorgt für ein angenehmes Bokeh mit natürlicher Hintergrundunschärfe.
Die PSAM-Belichtungsmodi lassen mehr kreative Freiheiten zu. Zwei benutzerdefinierte Modi ermöglichen das Speichern bevorzugter Einstellungssätze und bieten dann unmittelbaren Zugriff darauf. Die Funktionstaste kann so belegt werden, dass sie ohne Umweg ins Menü den direkten Zugriff auf bevorzugte Optionen ermöglicht. Der Fokussierring des Objektivs erlaubt eine präzise manuelle Fokussierung und jederzeit manuelles Eingreifen im Autofokusbetrieb.
Darüber hinaus unterstützt die COOLPIX A 14-Bit RAW (NEF)-Bilddaten auf dem von Nikon-Spiegelreflexkameras gewohnten Qualitätsniveau. Eine Bearbeitung der Bilder direkt in der Kamera kann mithilfe des 7,5 cm-LCD-Monitors (3,0 Zoll) mit 921.000 Bildpunkten optimal kontrolliert werden. Picture-Control-Konfigurationen ermöglichen die gleichzeitig intuitive und präzise Kontrolle über Kontrast, Scharfzeichnung und Farbsättigung je nach Aufnahmesituation (Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt, Landschaft und Benutzerdefiniert). Bilder können direkt nach der Aufnahme mit zahlreichen Filtereffekten wie etwa »Selektive Farbe« bearbeitet werden. Mit dieser Funktion wandelt die Kamera Ihre Aufnahme in ein schwarz-weißes Bild um, in dem jedoch eine Farbe nach Wahl des Fotografen erhalten bleibt.
Die COOLPIX A ist in den Farben Schwarz und Titan Silber voraussichtlich ab Mitte März 2013 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.099,00 EUR im Handel erhältlich.
Neue Version der ÖAMTC Führerschein-App anlässlich EU-Führerscheinrichtlinie
Neue Version der ÖAMTC Führerschein-App anlässlich EU-Führerscheinrichtlinie Die neue EU-Führerscheinrichtlinie ist in Kraft getreten. Eine Änderung betrifft u.a. das Dokument Führerschein an sich. "Der Führerschein wird künftig nur noch für eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren ausgestellt. Für die Verlängerung sind jedoch keine ärztlichen Untersuchungen oder behördliche Prüfungen erforderlich", versichert ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.
Im Zuge der Gesetzesnovelle kommt es auch zu Adaptierungen bei der theoretischen Führerscheinprüfung. Rechtzeitig zum Inkrafttreten dieser Änderungen liefert der ÖAMTC deshalb eine Aktualisierung seiner Führerschein-App. Auch der Online-Führerschein-Test wurde entsprechend aktualisiert und bietet künftig beispielsweise die neue Test-Kategorie "Grundwissen". Die Tests für die Klassen A und B fallen dementsprechend kürzer aus.
Seit Mai 2012 steht der beliebte Online-Führerschein-Test des ÖAMTC auch als kostenlose App für Android-Smartphones und iPhones zur Verfügung. Bisher wurden bereits 108.188 Downloads verzeichnet. Die App ermöglicht es, unterwegs für die Führerscheinprüfung zu lernen oder einfach nur das eigene Wissen zu testen. Sie basiert auf den offiziellen Fragen der theoretischen Fahrprüfung, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie herausgegeben werden. Wie auch bei der echten Prüfung können bei jeder Frage eine bis alle Antwortmöglichkeiten richtig sein. Die Fragen bestehen aus Haupt- und Unterfragen. Wird eine Hauptfrage falsch beantwortet, erscheinen die Unterfragen nicht mehr. Am Ende des Tests erfolgt eine detaillierte Auflistung des Ergebnisses, das auch gepostet werden kann.
Die Möglichkeit zum kostenlosen Download gibt es im iTunes App Store unter http://itunes.apple.com/at/app/fuhrerschein-test/id526389880?mt=8 oder bei Google Play unter https://play.google.com/store/apps/details?id=com.austrianapps.oeamtc.fs.
User, die die ÖAMTC-App bereits installiert haben, können sie ganz einfach aktualisieren. Mehr Infos zu den Apps gibt es auf der ÖAMTC-Website des Clubs unter www.oeamtc.at/apps.
Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC
Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC Der berüchtigte Polizei-Trojaner ist in einer neuen Version im Umlauf: Der Schädling lädt Kinderpornographie auf Ihren Rechner herunter und täuscht anschließend vor, dass die Kriminalpolizei daher gegen Sie ermittelt.
Wessen Computer davon befallen ist, wird zu einer Zahlung von 100 Euro aufgefordert, ansonsten bleibt der Computer "gesperrt". Die Zahlung müsse über einen anonymen Onlinezahlungsservice, wie etwa Paysafe oder Ukash, erfolgen.
Als Druckmittel werden dabei oft angebliche Funde von illegal kopierten Songs oder Filmen auf dem Rechner angegeben, im aktuellen Fall ist die Lage jedoch noch deutlich perfider: Die neueste Version des Polizei-Trojaners zeigt bei der Warnmeldung "Sie sind im Besitz von Kinderpornographie" tatsächlich vier kinderpornographische Bilder an.
Während die ersten Versionen des Trojaners noch relativ leicht zu entfernen waren, zeigt sich die aktuelle Version wesentlich hartnäckiger. So werden z.B. die Dateien auf dem Computer verschlüsselt. Selbst wenn man des Trojaner entfernen konnte, bleibt der Zugang zu den eigenen Dateien weiter verwehrt. Für einige dieser Trojaner gibt es Möglichkeiten, die Dateien wieder herzustellen, aber leider existieren auch Versionen, wo der Verschlüsselungsmechanismus unbekannt und somit eine Wiederherstellung derzeit unmöglich ist.
Da hilft nur eine (hoffentlich) vorhandene Datensicherung. Die Schadsoftware bzw. diese Aufforderung stammt natürlich nicht von der Polizei, sondern von international tätigen, kriminellen Verbindungen aus dem Ausland! Die Polizei rät, keinesfalls Geld zu überweisen!
Versiertere Nutzer können den Virus eventuell selbst entfernen - ansonsten sollte man sich an einen Computerspezialisten wenden.
Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest
Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest Beim Pkw gehören passive Sicherheitssysteme wie Airbags schon seit vielen Jahren zum Standard und werden laufend verbessert. Anders sieht die Entwicklung bei Motorrädern aus. "Weil das Unfallgeschehen bei Zweirädern sehr vielfältig ist, sind Sicherheitssysteme direkt am Motorrad nur eingeschränkt wirksam. Biker werden oft unvorhersehbar und unkontrollierbar von ihrem Fahrzeug geschleudert", erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Gerade weil es bei Unfällen zur Trennung von Fahrzeug und Fahrer kommt, ist ein Airbag-Schutz direkt am Körper des Bikers sinnvoll.
In Zusammenarbeit mit seinen europäischen Partnerclubs hat der ÖAMTC zwei Airbag-Westen (Dainese D-air Street und Helite AirNest jacket) einer strengen Prüfung unterzogen. "Wie bereits bei einem ÖAMTC-Test im Jahr 2010 festgestellt wurde, können Airbag-Schutzsysteme die Folgen bei mittelschweren Motorrad-Unfällen deutlich mildern", hält Kerbl fest. "Die Hersteller haben die Produkte seit dem letzten ÖAMTC-Test verbessert. Speziell die Aufblasgeschwindigkeit der Dainese D-air Street hat alle Erwartungen der Tester übertroffen."
Unfallerkennung ist alles - so funktionieren die unterschiedlichen Systeme
Bei Motorradunfällen ist der Brustkorb der Biker dem zweithöchsten Verletzungsrisiko (nach dem Kopf) ausgesetzt. Starre Brustpanzer können die Stoßenergie meist nur unzureichend absorbieren und schränken die Beweglichkeit zudem stark ein. "Die vom ÖAMTC getesteten Airbag-Westen werden über der vorhandenen Schutzkleidung getragen und sind ein guter Kompromiss zwischen Schutzwirkung und Ergonomie", so der ÖAMTC-Experte. Besondere Bedeutung kommt bei den Airbag-Systemen am Körper der Fahrers der Crasherkennung zu. Nur wenn das System "erkennt", dass ein Crash vorliegt und entsprechend schnell, also binnen Millisekunden, reagiert, kann es überhaupt von Nutzen sein.
Bei konventionellen Airbag-Westen wie der Helite AirNest jacket, die im ÖAMTC-Test mit "gut" bewertet wurde, funktioniert die Unfallerkennung mechanisch. Dazu muss vor jeder Fahrt eine Reißleine am Motorrad fixiert werden. Wird der Fahrer vom Bike getrennt, löst der Airbag aus und bläst sich innerhalb von ca. 250 Millisekunden vollständig auf. "Das ist sehr schnell und ungefähr vergleichbar mit dem Testsieger von 2010", sagt Kerbl. "Damit kann zumindest ein Sekundäranprall gemildert werden. Um gegen den Primäranprall am Unfallgegner wirksam zu sein, reicht die Auslösedauer allerdings nicht aus." Dafür ist die Weste mit auffälligem Design und Reflexionsstreifen ausgestattet, was ein großer Bonus für die Sichtbarkeit ist.
Die mit "sehr gut" bewertete Dainese D-air Street punktet im ÖAMTC-Test mit einer überragend schnellen Auslösung. Möglich wird das durch den Verzicht auf eine Reißleine zugunsten einer innovative Funk-Auslösung. Bereits nach rund 45 Millisekunden, also rund einem Fünftel der Zeit, die ein Reißleinen-System benötigt, ist der Airbag vollständig aufgeblasen. "Zu diesem Unfallzeitpunkt beginnt der Fahrer gerade erst, seine Position auf dem Motorrad nach vorne zu verlagern. Die Dainese D-air Street kann also bereits den ersten Aufprall entscheidend abmildern", zeigt sich der ÖAMTC-Techniker erfreut. Nachteile des Systems: Neben dem höheren Preis ist eine regelmäßige Überwachung der Akkuladung erforderlich. Außerdem ist der Airbag nicht mehrfach verwendbar, eine Instandsetzung durch den Hersteller ist notwendig, wenn das System einmal ausgelöst hat.
Apple: Bettvorleger des Drachen
Wer wissen will, wie mächtige Konzerne binnen kürzester Zeit zur Räson gerufen werden können, muss in die Ferne blicken. Die Geldstrafen aus dem nahen Brüssel haben in der Vergangenheit jedenfalls meist erst nach einem langwierigen Verfahren das Verhalten verändert. Schnelle Schuldeingeständnisse sind hier selten. China hat Apple derweil mit den Methoden einer zentral gelenkten Diktatur binnen zwei Wochen auf die Knie gezwungen. In dieser Zeit sah sich der teuerste börsennotierte Konzern der Welt einem Sperrfeuer der Kritik aus staatlichen Medienorganen ausgesetzt, das erst mit einem Entschuldigungsbrief des CEO Tim Cook und Zugeständnissen im Verbraucherservice zumindest vorübergehend gestoppt werden konnte.
Die weitgehende Kontrolle des Medienapparats durch die Regierung in Peking ist allerdings nur einer der Gründe, warum Apple so schnell einlenken musste. China ist für den iPhone-Anbieter längst zum wichtigen Wachstumsmotor geworden. Eine Halbierung der Erlöse im Reich der Mitte, wie sie Hewlett-Packard im PC-Geschäft vor wenigen Jahren wegen einer ähnlichen Kritikwelle hinnehmen musste, kann sich Apple nicht leisten.
Die kurze Machtdemonstration aus Peking sollte allerdings nicht nur Apple und deren Anleger nervös machen. Zahlreiche westliche Firmen, darunter etwa die deutschen Autobauer, verlassen sich zunehmend auf Wachstum in Fernost. Zumal in Zeiten, in denen das Europageschäft schwächelt. Einen ersten Vorgeschmack auf möglichen Gegenwind haben die deutschen Autobauer bereits bekommen. Das chinesische Staatsfernsehen warf Daimler, BMW und Audi vor, giftige Dämmstoffe im Fahrzeuginnenraum einzusetzen. VW rief fast 400000 Fahrzeuge "freiwillig" zurück, nachdem das Staatsfernsehen über Getriebeprobleme und unzufriedene Kunden berichtet hatte. Sicher, die Kritik an Apple fiel heftiger aus. Auch ist der Vorwurf, dem iPhone-Anbieter mangele es an Kommunikationsbereitschaft, keine chinesische Erfindung. Die Auseinandersetzung zeigt jedoch, dass missliebige Konzerne von Chinas Medien dank der staatlichen Dominanz bei Kunden leicht in Misskredit gebracht werden können. Das kann Milliarden an Umsatz kosten und ist weit teurer als etwa eine EU-Strafe. Der Fall Apple dient daher auch als Warnung für Freunde der Fernostexpansion. Der Drache faucht nicht nur, er kann auch Feuer speien. Selbst ein Konzern wie Apple droht dann schnell zu dessen Bettvorleger zu mutieren.
Schneehaube am Auto: Bis zu 5.000 Euro Strafe
Der Winter ist noch nicht vorbei. Auch wenn die angekündigten Schneemassen für die letzten Tage ausgeblieben sind, ist nach wie vor mit der weißen Pracht zu rechnen - zum Leidwesen der Autofahrer, die wieder verstärkt zu Besen und Eiskratzer greifen müssen. "Ist das Fahrzeug von Schnee und Eis bedeckt, muss der Lenker vor Fahrtantritt für ausreichenden Durchblick sorgen", erklärt ÖAMTC-Rechtsexperte Peter Nejedly. "Auch seitlich und nach hinten muss die Sicht frei sein." Wer sich daran nicht hält, riskiert eine saftige Strafe von bis zu 5.000 Euro. Beim Eiskratzen ist aber auch Vorsicht geboten: Das "Pickerl" darf dabei nicht beschädigt werden.
Auch wenn für eine nicht entfernte Schneehaube auf dem Autodach keine Verwaltungsstrafe vorgesehen ist, sollte man das Auto vor Abfahrt unbedingt von der weißen Last befreien. "Fällt Schnee oder Eis vom Fahrzeug und trifft oder behindert andere Verkehrsteilnehmer, können empfindliche Schadenersatzforderungen die Folge sein. Sollte es gar zu einem Unfall kommen, droht eine Gerichtsverhandlung wegen Körperverletzung", so der ÖAMTC-Experte. Besonders gefährlich sind Schnee und Eisplatten auf einem Lkw. Deren Fahrer sollten unbedingt die speziell dafür installierten Abkehrbühnen nutzen.
Wichtig ist außerdem, vor Fahrtantritt die Kennzeichen auf ihre Lesbarkeit zu kontrollieren und - wenn notwendig - zu reinigen. "Eine Pflicht zur Unterbrechung der Fahrt, nur um sich von der Lesbarkeit der Kennzeichen zu vergewissern, sieht die heimische Behördenpraxis jedoch nicht vor", erklärt der ÖAMTC-Rechtsexperte abschließend. "Aber zumindest vor der Abfahrt sollte man eine Reinigung durchführen."
ÖAMTC: Jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ist ein Motorradfahrer
Mit Pfingsten und Fronleichnam stehen zwei lange Wochenenden vor der Tür, die viele Motorradfahrer für Touren nutzen. Doch gerade zu Saisonbeginn passieren oft Unfälle. Laut Daten der ÖAMTC-Unfallforschung ist jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ein Motorradfahrer. Von 2007 bis 2011 ereigneten sich an den Pfingstwochenenden (Freitag bis Montag) insgesamt 373 Motorradunfälle. Dabei wurden 410 Personen verletzt, 13 getötet. Mehr Motorradunfälle, aber weniger Getötete gab es in den letzten fünf Jahren am Fronleichnam-Wochenende (Donnerstag bis Sonntag): 511 Unfällen, 502 Verletzte, 9 Getötete von 2007 bis 2011.
Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik, gibt Tipps, damit Biker die kommenden Motorradausfahrten sturzfrei und unverletzt genießen können. Gleichzeitig fordert der Zweirad-Profi mehr öffentliche Unterstützung für Motorradtrainings. Denn durch mehr Übung könnten viele Unfälle verhindert werden.
Zwtl.: Fünf Fahrtechnik-Tipps für Motorradfahrer
- Vorrausschauend fahren. "Wer vorausschauend fährt, wird von Gefahren nicht überrascht und hat ausreichend Zeit zu reagieren", erklärt der Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik.
- Fahrstreifenmittig fahren. "Man sollte immer in der Mitte des Fahrstreifens fahren, also auch keine Kurven schneiden. Gegenverkehr und Bankett sind gefährlich", so Scheiblauer.
- Kopf in die Kurve drehen. "Man fährt dorthin, wohin man schaut, die Blickrichtung gibt die Kurvenlinie vor", so der Motorrad-Experte der ÖAMTC Fahrtechnik.
- Damit rechnen, von anderen übersehen zu werden. "Als Motorradfahrer sollte man immer für andere 'mitdenken' und sich Reserven halten, damit man auch Fehler anderer ausgleichen kann", empfiehlt Scheiblauer.
- Achtung bei entgegenkommenden Linksabbiegern. "Autofahrer nehmen die schmale Silhouette des Zweirads oft nicht wahr oder schätzen die Annäherungsgeschwindigkeit falsch ein. Daher sollte man Augenkontakt suchen, bremsbereit fahren und berechenbar bleiben", rät der Zweirad-Profi der Fahrtechnik.
Statistik: Im Mai steigt Unfallrisiko auf Österreichs Straßen
3.459 Verkehrsunfälle mit 4.281Verletzten und 45 Todesopfer. Das war die traurige Verkehrsunfallbilanz in Österreich im vergangenen Mai. „Der Mai ist der erste der besonders unfallträchtigen Monate. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Mai deutlich höher als in den Monaten Jänner bis April. Es ist erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten“, betont VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek.
Im Schnitt der vergangenen drei Jahre passierten im Mai um 38 Prozent mehr Verkehrsunfälle als im Zeitraum Jänner bis April, so die VCÖ-Untersuchung. Die Zahl der Verkehrstoten war in den vergangenen drei Jahren im Mai um 43 Prozent höher. „Im Mai sind mehr Motorrad- und Mopedfahrer unterwegs. Zudem nimmt der Ausflugsverkehr zu“, nennt VCÖ-Expertin Urbanek die Gründe für den Anstieg der Unfälle. Die Hauptursache der Verkehrsunfälle ist zu hohes Tempo.
Zudem nimmt der Anhalteweg stark zu: Bei Tempo 80 steht ein Auto bei Vollbremsung nach 56 Meter, bei 100 km/h erst nach 80 Meter. „Dieser Unterschied kann über Leben und Tod entscheiden, oder zumindest, ob jemand leicht oder schwer verletzt ist“, verdeutlicht VCÖ-Expertin Urbanek. Mit einer generellen Verringerung des Tempolimits auf Freilandstraßen von 100 auf 80 km/h kann die Zahl der Unfallopfer deutlich verringert werden.
Der VCÖ weist darauf hin, dass im Mai die Kinderunfälle besonders stark ansteigen. Im Vorjahr wurden im Mai um 62 Prozent mehr Kinder Opfer von Verkehrsunfällen als im Schnitt der Monate zuvor. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren die Zahl der Kinderunfälle im Mai um 60 Prozent höher war als in den Monaten davor.
„Mit dem schönen Wetter bewegen sich Kinder wieder mehr im Freien, was angesichts des zunehmenden Bewegungsmangels bei Kindern sehr, sehr wichtig ist. Doch das heutige Verkehrssystem nimmt auf Kinder viel zu wenig Rücksicht.
Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke
Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO besteht der weltweit am schnellsten wachsende „Müllberg“ aus Elektroartikeln, er vergrößere sich jährlich um 4 %. Schätzungen zufolge sind es über 41 Mio. Tonnen, die pro Jahr anfallen. MitarbeiterInnen der entwicklungspolitischen Organisation Südwind waren bereits zum dritten Mal in den letzten drei Jahren auf einer der größten afrikanischen Elektromüllhalden in Ghanas Hauptstadt Accra. Sie bestätigen den Verdacht der ILO, dass ein Großteil der in Industrieländern zum Recycling anfallenden Elektroaltgeräte, als funktionierende „Second-Hand-Ware deklariert, in Entwicklungsländer verschifft wird und dort großen Schaden anrichtet.
Mittlerweile sind es schon an die 7000 Kinder und Jugendliche, die tagtäglich auf die Elektromüllhalde kommen und Altgeräte verbrennen, um an die Kupferkabel zu kommen. Für eine Tagesausbeute von ½ Kilo Kabel bekommen sie 1 Euro. „Die Luft ist verpestet und macht das Atmen schwer, der Boden voller scharfer Splitter und Gift – es ist nach wie vor apokalyptisch.“ zeigt sich Christina Schröder nach ihrem letzten Lokalaugenschein schockiert: „Jeden Tag kommen mehr Kühlschränke, Fernseher und Computer, zum Teil sogar mit Inventarschildern versehen, die ihre Herkunft aus Europa bestätigen. Hier bringen sie ghanaische Kinder und Jugendliche um ihre Gesundheit“. Haut- oder Lungenkrankheiten, an denen die meisten früher oder später erkranken, bleiben unbehandelt, da die Kinder und Jugendlichen nicht versichert sind und oft auch ohne ihre Eltern leben - zumeist gleich neben der Müllhalde in einem Slum namens „Sodom and Gomorrah“. Einer von ihnen ist der 12-jährige Faruk: „Ich habe ständig Kopfweh, brennende Augen, Husten und Brennen in den Atemwegen. Wenn ich es nicht mehr aushalte, kaufe ich mir von meiner Ausbeute Schmerztabletten. Die werden hier auf der Deponie gehandelt“, erzählte er den Südwind-MitarbeiterInnen.
„Es ist skandalös, was unser Wohlstandsmüll in Afrika anrichtet und nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch kriminell.“ empört sich auch Ines Zanella von Südwind. Auf internationaler Ebene kontrolliert das so genannte Basler Übereinkommen grenzüberschreitende Transporte von Elektromüll. In Europa ist zudem 2006 die WEEE-Richtlinie in Kraft getreten, die den Export von Elektromüll in Länder außerhalb der OECD verbietet und die Sammel- und Verwertungssysteme für Recycling vorsieht. Finanziert werden sollen diese dabei laut Richtlinie von den Herstellern der Geräte. Nur funktionierende Altgeräte dürfen als Second-Hand-Ware weitergegeben und aus Europa ausgeführt werden. Tatsächlich wird aber auch immer wieder Müll als funktionierende Gebrauchtware deklariert und so illegal ausgeführt.
Das Secretariat of the Basel Convention identifiziert in einer Studie als einen signifikanten Weg für die informelle Entsorgung von Elektromüll die Elektrohändler, die Geräte zurücknehmen. Diese geben, sofern sie nicht gebührenfreie öffentliche Sammelsysteme benützen können, ihre gebrauchten und kaputten Geräte an Zwischenhändler weiter, um deren “Entsorgung” zu organisieren. „Es kann angenommen werden, dass die Händler bald die Spur der von ihnen weitergegebenen Geräte verlieren, auch wenn sie laut WEEE-Richtlinie die Verantwortung für die Entsorgung tragen.“ so Zanella nach ausführlichen Recherchen und erklärt weiter: „Der Handel mit Gebrauchtgeräten und Elektroschrott ist offenbar finanziell lukrativer als Recycling und wegen lückenhafter Kontrollsysteme in großem Ausmaß möglich“.
Nachfragen bei österreichischen Elektrohändlern bestätigten dieses Bild: Nur ein Unternehmen arbeitet mit einem zertifizierten Recyclingunternehmen zusammen. Kleinere Elektrohändler organisieren die Entsorgung selbst. Ein Computerhändler gab an, die Entsorgung der Altware durch ein weltweit agierendes Speditionsunternehmen abwickeln zu lassen. Andere Händler reagierten gar nicht auf Nachfragen – ebenso wie OnlineankäuferInnen von Elektrogeräten.
„Die Wege des Elektromülls nach Afrika sind vollkommen intransparent und werden wohl aus guten Gründen verborgen gehalten. Offensichtlich sind aber die Berge an Elektromüll, die sich dort anhäufen – deswegen müssen Regierungen, Hersteller und Handel zusammenarbeiten, um diese illegalen Exporte zu stoppen“ fordert Zanella.
Jenen, die zu einer Besserung der Missstände beitragen wollen, rät Südwind alte Elektrogeräte zu entsprechenden Sammelstellen der Gemeinden oder zu einem „ReUse“-Zentrum bringen, das für Reparatur und Wiederverwendung in Österreich sorgt.
Lumix GF6: Panasonic präsentiert seine kleinste spiegellose Micro-Four-Thirds-Systemkamera
Lumix GF6: Panasonic präsentiert seine kleinste spiegellose Micro-Four-Thirds-Systemkamera In der eleganten, superkompakten Lumix GF6 kommt ein Live-MOS-Sensor mit 16 Megapixel Auflösung zum Einsatz, der sich gegenüber dem Vorgänger-Modell durch seine höhere Auflösung und ein geringeres Rauschen auszeichnet. Sein Bildsignal wird von dem weiter entwickelten Venus Engine-Bildprozessor verarbeitet und so optimal ausgereizt. Die Rauschunterdrückung erfolgt jetzt durch ein weiter verbessertes System in drei Stufen und erlaubt so Empfindlichkeiten bis maximal ISO 25.600. Neu bei der GF6 ist die integrierte Wi-Fi®-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt mit einer Berührung die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden; auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der GF6 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden. Trotz ihrer schlanken, kompakten Bauweise ist die DMC-GF6 mit einem integrierten Blitz sowie einem großen, um 180° nach oben und 45° nach unten klappbaren LCD-Monitor mit 1.040.000 Bildpunkten bei 7,5cm Diagonale ausgestattet. Eine weitere Verbesserung zur GF5: ein Funktionshebel am Auslöser und das Moduswahlrad ermöglichen den unkomplizierten Aufruf wichtiger Funktionen.
Panasonic legt immer besonderen Wert auf Geschwindigkeit und Präzision des Autofokussystems. Beide Werte wurden um einen optimierten AF-Algorithmus mit »Night-Shot«-Modus besonders für schlechte Lichtverhältnisse weiter verbessert. Das neue AF-System arbeitet auch mit kontinuierlicher Fokussierung und Motivverfolgung (AF-Tracking) während der Full-HD-Videoaufnahme, die mit 50i im AVCHD- oder MP4-Format und hochwertigem Stereo-Sound aufgenommen wird. Manuelle Zeit- und Blendenvorwahlmöglichkeiten erweitern dabei den Gestaltungsspielraum auch im Video-Modus. Dank ihrer Schnellstart-Funktion mit nur rund 0,5s ist die GF6 jederzeit blitzschnell aufnahmebereit. Zahlreiche attraktive Zusatz-Funktionen wie die neuen Selbstauslöser-, Kreativ-Panorama- und Stop-Motion-Animations-Movie zusätzlich zum variablen Creative-Control-Modus mit insgesamt 19 Filter-Effekten machen die GF6 noch vielseitiger. Eine Retusche-Funktion ermöglicht das Löschen unerwünschter Motivdetails im Bild schon in der Kamera.
Die Lumix GF6 kommt ab Mai in den Farben Schwarz, Weiß oder Chocolate in den Handel. Der Preis liegt bei etwa 450 Euro für das Gehäuse bzw. 550 Euro inkl. 3,5-5,6/14-42 mm.
Sony DSC-HX300V: Der richtige Weg?
Sony DSC-HX300V: Der richtige Weg? Gezielt an das Styling und die Handhabung einer DSLR-Kamera angelehnt ist die leistungsstarke Cyber-shot™ DSC-HX300V der ideale Reisebegleiter, kommt sie doch ohne den Transport schwerer, zusätzlicher Objektive aus. Ausgestattet mit einem für Kompaktkameras extrem hohen 50fach optischen Zoom ermöglicht das Carl Zeiss Vario-Sonnar T* Objektiv die Aufnahme unterschiedlichster Motive – von Urlaubs- über Sportszenen bis hin zu Outdoor Konzerten. Die T* Beschichtung der Linse reduziert Lichtreflexionen, während Super ED und ED Glaselemente für die Minimierung von Farbabweichungen sorgen, um scharfe Fotos mit hohem Kontrast zu erzielen.
Erstmals bei einer Cyber-shot™ kommt bei der DSC-HX300V eine überarbeitete optische Bildstabilisierung zur Geltung, die selbst bei hohen Zoomeinstellungen für gelungene Kompositionen und klare Bilder sorgt. Die Anordnung einer zweiten Gruppe von Objektivelementen verändert sich rasch, um kleine Erschütterungen zu korrigieren und Aufnahmen so doppelt so einfach zu rahmen.
Eine weiteres Highlight stellt der raschere High-Speed Autofokus dar, der in der Einstellung Telephoto das Motiv rund doppelt so schnell erfasst, wie das beim Vorgänger-Modell Cyber-shot™ DSC-HX200V der Fall war.
Langandauernde Fotoshootings werden dank des symmetrischen DSLR-artigen Körpers der Kamera und des ergonomisch geformten und gut in der Hand liegenden Griffes zum Vergnügen. Darüber hinaus verfügt die Kamera über eine Bandbreite an intuitiv-platzierten Kontrollmöglichkeiten – genau wie man es von einer DSLR-Kamera erwarten würde.
Die HX300V ist sicherlich eine praktische Kamera für viele Bereiche. Leider ist Sony noch immer auf dem Weg des Megapixel-Wahnsinns unterwegs.
Die Serie scheint, begonnen mit der HX9 ihren Höhepunkt mit der HX100V gefunden zu haben. Die HX200V, das Vorgängermodell der HX300V, hatte bereits eine schlechtere Bildqualität als die noch ältere HX100V. Alle verfügen über die selbe Sensorgröße. Während die HX100V "nur" 16 Megapixel auf den kleinen Sensor quetschen musste, sind es bei der HX300V schon 20.
Bei guten Lichtverhältnissen wird die Kamera sicherlich brauchbare Ergebnisse liefern. Man darf aber vermuten, dass bereits die ersten Wolken am Himmel zu einem erkennbaren Bildrauschen führen werden.
Die HX300V wird auf jeden Fall eine fast perfekte Videokamera sein. Full-HD mit 50 Vollbildern in Verbindung mir dem sehr guten Bildstabilisator hat schon bei den Vorgängern für Begeisterung gesorgt.
Die HX300V wird im April 2013 in Österreich erhältlich sein und etwa 450 Euro kosten. Dann werden wohl auch die ersten Testberichte zeigen, ob Sony ein empfehlenswertes Produkt gelungen ist.
ASFINAG: Hitparade der Ausreden von Vignettenmuffeln - Hund hat die Vignette zerbissen
Wird im Rahmen einer Vignettenkontrolle festgestellt, dass keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe aufgeklebt ist, so muss unmittelbar vor Ort eine Ersatzmaut an die ASFINAG Mautaufsichtsorgane bzw. an die Exekutive bezahlt werden. Für mehrspurige Kfz beträgt die Ersatzmaut 120,- Euro, für einspurige 65,- Euro. Dies gilt auch, wenn ein Fahrzeuglenker durch eine Automatische Vignettenkontrolle ohne gültige Vignette erwischt wird.
Sollte die Vignette z. B. mit Hilfe eines Klebestreifens an die Windschutzscheibe angebracht sein, spricht man von Manipulation. In einem solchen Fall beträgt die Ersatzmaut jeweils das Doppelte des Betrages. Wird die Ersatzmaut nicht bezahlt, wird eine Anzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde gemacht. Der Strafrahmen im Verwaltungsstrafverfahren kann sich sich bis zu 3.000,- Euro erstrecken.
Ausreden oder Unwissen schützen nicht vor einer Ersatzmaut Die ASFINAG Mautaufsichtsorgane stellen im Rahmen von Mautkontrollen immer wieder fest, dass Fahrzeuglenker sehr kreativ sein können, wenn es um die Begründung geht, warum sie gerade zum Zeitpunkt der Mautkontrolle keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe angebracht haben. Eine Fülle an Ausreden wird dabei ins Spiel gebracht, doch keine davon schützt wirklich vor einer Ersatzmaut.
Die häufigsten Begründungen in der Vergangenheit waren:
1. Ich habe nichts von der Vignettenpflicht in Österreich gewusst.
2. Ich habe gedacht, dass die Strecke bis zur ersten Abfahrt vignettenfrei sei.
3. Ich habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann.
4. Das ist nicht mein Auto.
5. Mein Navi hat mich auf die Autobahn gelotst.
6. Ich muss schnell ins Krankenhaus / zum Tierarzt.
7. Ich habe keine Vertriebsstelle gefunden.
8. Ich habe keine Vignette an der Vertriebsstelle erhalten.
9. Ich habe keine Vignettenpflicht-Hinweisschilder gesehen.
10. Ich habe ja bereits die Sondermautstrecke bezahlt.
Weitere "kreative" Ausreden aus der Vergangenheit:
Die Kinder haben beim Spielen bzw. Basteln die Vignette zerstört. - Der Hund hat die Vignette erwischt und zerbissen. - Die Vignette wurde in der Handtasche der Ehefrau vergessen.
Jede 5. Tankfüllung wird allein für den Rollwiderstand des Reifens benötigt
Jede 5. Tankfüllung wird allein für den Rollwiderstand des Reifens benötigt "Derzeit wird jede 5. Tankfüllung allein für den Rollwiderstand des Reifens benötigt. Mit der neuen europaweiten Energiekennzeichnung für Reifen wird sich das ändern", weist Gerhard Dell, Geschäftsführer des OÖ Energiesparverbandes auf das neue "Energiepickerl" hin. "Naturgemäß kann diese Kennzeichnung nicht alle Eigenschaften eines Reifens beschreiben wie das ein umfassender Test tut, aber eine plakative Entscheidungshilfe betreffend Energieverbrauch ist sie jedenfalls".
Energie-Kennzeichnung wird Pflicht und überprüft
Seit ein paar Monaten werden Reifen in eine sogenannte "Kraftstoff-Effizienzklasse" und "Nasshaftungs-Klasse" eingeteilt. Die Skala reicht von "A" bis "G". Zudem müssen die Rollgeräusche (in Dezibel) angegeben werden. Die Kennzeichnung hat in ganz Europa anhand eines genau festgelegten "Etiketts" zu erfolgen. Die Mitgliedstaaten überprüfen die Konformität der angegebenen Kraftstoffeffizienzklassen und Nasshaftungsklassen. Die Reifen müssen in den Verkaufsstellen so positioniert werden, daß der Endnutzer die Kennzeichnung deutlich wahrnehmen kann.
Rollwiderstand und Verbrauch werden angezeigt
Am auffälligsten ist die Farbskala zur Bewertung des Rollwiderstands, der den Benzinverbrauch von Autos beeinflusst. Derzeit werden 20% des Treibstoffverbrauchs allein zur Überwindung des Rollwiderstands der Reifen verbraucht! Am Pickerl reichen die Klassen von der grün markierten Stufe A für besonders gut hin zur schlechtesten Klasse G in Rot. "Zwischen den Kategorien A und G liegen 7,5 Prozent Kraftstoffersparnis" weist Dell hin.
Auch Bremseigenschaften und Geräusch bewertet
Rechts oben auf dem Label (siehe Anhang) werden mit Buchstaben von A (sehr gut) bis G (sehr schlecht) die Bremseigenschaften auf nasser Fahrbahn beurteilt. Mit Reifen der Klasse A verkürzt sich der Bremsweg eines PKWs von Tempo 80 bei Nässe im Vergleich zu Reifen der Kategorie F um bis zu 18 Meter. Am unteren Rand des Labels findet sich ein Hinweis auf die Geräuschentwicklung beim Abrollen. Entscheidend ist dabei die Anzahl der fett dargestellten Schallwellensymbole. Reifen mit einer schwarzen Welle reduzieren das Abrollgeräusch um 20 % im Vergleich zu Reifen mit drei schwarzen Wellen.
Beim Verbrauch ist der Fahrer gefordert
Reifen mit optimiertem Rollwiderstand bringen nichts, wenn Autofahrer einen Bleifuß haben. "Starkes Beschleunigen und schnelles Fahren machen den Spritspareffekt von guten Reifen oft zunichte", gibt Dell zu bedenken. Außerdem müsse der Luftdruck stimmen, damit Kraftstoff gespart wird.









