Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Dienstag 13.11.2018 05:36
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Vorarlberg, Sparte Auto/TechnikRSS

inhalt

Auto/Technik

12.11.2018

Jetzt endgültig von nicht mehr benutzten Smartphones trennen

Jedes alte Handy in der Ö3-Wundertüte hilft Jedes alte Handy in der Ö3-Wundertüte hilft

Ist Ihre innige Beziehung zu Ihrem Smartphone schon vorbei? Haben Sie es in der Schublade oder wo auch immer abgelegt und längst ein neues in der Tasche? Und trennen Sie sich nur deswegen nicht endgültig, weil Sie glauben, Sie könnten es ja noch mal brauchen? Blicken Sie der Realität ins Auge: Das wird wohl nichts mehr mit Ihnen beiden!

Laut Expertenschätzung liegen im Schnitt drei nicht mehr benutzte Handys oder Smartphones in jedem Haushalt in Österreich. Der Hauptgrund, warum sie nicht weggegeben werden, ist das Gefühl, sie irgendwann noch brauchen zu können, entweder als Ersatzhandy oder für die Kinder etc. Tatsache ist aber: In den allermeisten Fällen wird bei einem Crash des aktuellen Smartphones gleich ein neues gekauft und auch für die Kinder wird meistens kein altes mehr reaktiviert. Und oft ist es einfach auch das Gefühl, dass das Handy zu schade zum Wegschmeißen ist, sich aber auch ein Verkauf nicht mehr wirklich auszahlt.

Also: Liegt auch bei Ihnen daheim in der Schublade ein altes Handy oder Smartphone? Dann machen Sie es doch jetzt zu einer Spende! Ab sofort wird Helfen nämlich wieder wunderbar einfach: Die Ö3-Wundertüte verwandelt nicht mehr benutzte Handys bzw. Smartphones in Hilfe für Familien in Not in Österreich. Die Post liefert die Ö3-Wundertüte ab heute direkt an alle Haushalte im ganzen Land, die Rücksendung ist portofrei. Mit dem Erlös der umweltgerechten Verwertung der Geräte unterstützen die Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel und der Caritas tagtäglich Familien in akuten Notlagen. 5,2 Millionen alte Handys konnten bereits in rund acht Millionen Euro an Spendengeld verwandelt werden. Jetzt geht es wieder los. Privatpersonen, Schulen, Firmen: Alle sind zum Handysuchen, -sammeln und -spenden eingeladen!

So funktioniert die Ö3-Wundertüte

Alte Handys suchen, private Daten löschen und SIM-Karte rausnehmen, Handys mit oder ohne Zubehör in die Ö3-Wundertüte geben und ganz einfach portofrei bei der Post abgeben. Die Verwertung der Handys läuft das ganze Jahr über im Althandy-Zentrum der Caritas in Wien. Zwölf ehemals langzeitarbeitslose Mitarbeiter/innen sortieren und testen die Geräte, kaputte Handys werden dann umweltgerecht recycelt, noch funktionierende werden aufbereitet und können weiterverwendet werden. Auf diesem Weg hat die Aktion von Hitradio Ö3, der Österreichischen Post, der Caritas und von Licht ins Dunkel seit 2005 bereits 5,2 Millionen alte Handys in rund acht Millionen Euro an Spendengeld verwandelt. Mit diesem Spendengeld aus der Ö3-Wundertüte werden tausende Familien mit Kindern in akuten Notlagen unterstützt. Mit Überbrückungszahlungen für Mieten, Stromrechnungen, mit Soforthilfe nach tragischen Todesfällen, mit Lebensmittelgutscheinen und Zuzahlungen zu Behindertenbehelfen gelingt es immer wieder, ihre Lebenssituation zu stabilisieren, und oft wird es für sie dadurch wieder möglich, aus eigener Kraft eine langfristige Perspektive zu finden.

#hunderttausendhandys – die Schulchallenge der Ö3-Wundertüte

Ein besonderes Herausforderung gibt es heuer wieder für die 6.000 Schulen des Landes: Schaffen es Österreichs Schüler/innen, gemeinsam 100.000 alte Handys für die Ö3-Wundertüte zu sammeln? Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee ziehen alle an einem Strang und alle werden gewinnen: Jedes Handy bedeutet nämlich Hilfe für Familien in Notlagen in Österreich. Die Challenge wird zu einem pädagogisch wertvollen Schulprojekt der ganz besonderen Art: Themen wie Umweltschutz und der Umgang mit Ressourcen werden mit sozialen Fragen wie etwa versteckter Armut vernetzt. In Form von Schwerpunkten und Referaten können sich Schüler/innen mit den Themen Handynutzung, Ressourcenschonung und sozialer Not auseinandersetzen, gesellschaftliche Verantwortung lebensnah darstellen und in der Schulgemeinschaft leben. Außerdem wird für alle Teilnehmer/innen spürbar, dass sie gemeinsam etwas verändern und nachhaltig helfen können. Der Erlös der Verwertung wird nämlich durch das Österreichische Jugendrotkreuz, die youngCaritas und Licht ins Dunkel zu einem Auffangnetz für Familien in Notlagen in Österreich.

Auch Vereine und Firmen sammeln mit

Jedes alte Handy in der Ö3-Wundertüte hilft – auch jedes, das im großen Stil etwa in Vereinen oder Firmen gesammelt wird: So füllen sich etwa bereits die Wundertüten-Sammelboxen in allen oberösterreichischen Abfallsammelzentren und viele Firmen im Land machen mittlerweile Gebrauch vom Angebot, ihre alten Firmenhandys über die Ö3-Wundertüte effizient und umweltgerecht zu entsorgen. Und auch heuer unterstützen Media Markt und Saturn wieder die Idee der Ö3-Wundertüte – in allen Standorten im ganzen Land liegen Wundertüten auf und nicht mehr benutzte Handys können auch direkt dort in Wundertüten-Sammelboxen abgegeben werden.

Achtung – das gehört nicht in die Ö3-Wundertüte

Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass keine losen oder beschädigten Akkus und auch keine Handys, aus denen Flüssigkeiten austreten, in der Ö3-Wundertüte gespendet werden. Akkus, aufgeblähte oder sichtbar zerstörte Handys gehören in die örtlichen Altstoffsammelzentren.

Falls jemand keine Ö3-Wundertüte bekommen hat oder noch weitere benötigt: Unter der Ö3-Nummer 0800 600 600 können diese gratis nachbestellt werden, sie liegen außerdem in jeder Postgeschäftsstelle auf. Weitere Informationen zur Ö3-Wundertüte gibt es online auf https://oe3.orf.at/wundertüte .

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.11.2018

Bei Dunkelheit und schlechter Sicht: Mach dich sichtbar!

„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ ist ein lustiges Spiel für Kinder – Schluss mit lustig gilt allerdings, wenn es um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr geht. „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ ist ein lustiges Spiel für Kinder – Schluss mit lustig gilt allerdings, wenn es um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr geht.

„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ ist ein lustiges Spiel für Kinder – Schluss mit lustig gilt allerdings, wenn es um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr geht. Denn besonders in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden, um Unfälle zu vermeiden. 6.545 Fußgänger verunglückten in den letzten fünf Jahren auf Österreichs Straßen bei Dunkelheit und schlechter Sicht im Straßenverkehr, davon 114 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. Daher hat das KFV nun die Aktion „Glühwürmchen“ entwickelt, bei der Kinder auf spielerische Art und Weise über die Gefahren bei Dunkelheit und schlechter Sicht und die Notwendigkeit des Tragens von heller und reflektierender Kleidung aufgeklärt werden. Die Verkehrssicherheitsaktion wird vom KFV ab sofort in ganz Österreich kostenlos für Kindergärten und Volksschulen angeboten.

„Wir freuen uns, dass die Aktion bei uns in Linz erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Sichtbarkeit bei Dunkelheit ist ein Thema, das im Herbst und Winter aktueller ist, denn je. Um die Sicherheit unserer Bürger – und hier vor allem die der Kinder – nachhaltig zu erhöhen, unterstützen wir Aktionen wie diese sehr gerne“, erklärt Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz. Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger ergänzt: „Verkehrserziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung unserer Kinder. Je früher damit begonnen wird, desto nachhaltiger sind die Ergebnisse und desto geringer ist das Unfallrisiko bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr“.

Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit

Kinder sind aufgrund ihrer Größe sowie ihres oft unvorhersehbaren Verhaltens eine Risikogruppe für Unfälle. Verschärft werden diese Bedingungen vor allem in den Herbst- und Wintermonaten, denn zu dieser Jahreszeit legen Kinder ihre Wege vermehrt im Dunkeln zurück. Obwohl sie selbst hellbeleuchtete Fahrzeuge bereits aus der Ferne erkennen können, werden sie von Kfz-Lenkern oft erst sehr spät wahrgenommen. Grund hierfür ist mitunter die eingeschränkte Fähigkeit des menschlichen Auges Objekte bzw. Menschen bei Dämmerung oder im Dunkeln zu erfassen.

„Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird oft erst aus etwa 20 bis 30 Metern erkannt – das kann jedoch, je nach der vom Fahrer gewählten Geschwindigkeit, bereits zu spät sein. Deshalb empfehlen wir Fußgängern das Tragen von sichtbarer, heller Kleidung und Reflektoren, da somit das Unfallrisiko um 50 Prozent gesenkt werden kann“, betont Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Fußgänger, die helle Kleidung oder Reflektoren tragen, werden nämlich bereits aus einer Entfernung von 150 Metern von Kfz-Lenkern wahrgenommen.

Unfallreduktion durch Bewusstseinsbildung

In den letzten fünf Jahren verunglückten auf Österreichs Straßen insgesamt 6.545 Fußgänger bei Dunkelheit und schlechter Sicht im Straßenverkehr, davon 114 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. „Jeder verunglückte Fußgänger – egal ob jung oder alt – ist einer zu viel. Da wir beim Thema Sichtbarkeit jedoch vor allem auf Bewusstseinsbildung setzen müssen, war es uns ein besonderes Anliegen, bereits bei unseren jüngsten Verkehrsteilnehmern mit der entsprechenden Verkehrserziehung zu beginnen. Deshalb haben wir zur altersgerechten Vermittlung dieser Thematik die Aktion ‚Glühwürmchen‘ entwickelt“, erklärt DI Peter Felber, Bereichsleiter Sicherheitsdienstleistungen beim KFV.

Ziel der Aktion „Glühwürmchen“ ist es, dass das Gelernte von den Kindern im Alltag dementsprechend umgesetzt wird und so stark verankert wird, dass die Tipps und Hinweise zum Thema Sicherheit bei Dunkelheit und schlechter Sicht bis ins Jugend- und Erwachsenenalter präsent bleiben. Hier gibt es nämlich noch erheblichen Aufholbedarf, wie eine aktuelle Beobachtung des KFV zeigt: Zwar tragen ca. 54 Prozent der Kinder bis 11 Jahre gut sichtbare, helle bzw. kontrastreiche Kleidung und annähernd 58 Prozent sogar Reflektoren, jedoch nimmt die Sichtbarkeit im Jugend- und Erwachsenenalter stetig ab (12-17-Jährige und 18-24-Jährige ca. 44 Prozent, 25 bis 64-Jährige ca. 37 Prozent und über 65-Jährige ca. 30 Prozent).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.02.2018

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die verbesserte TWINWash™ nutzt eine Reihe fortschrittlicher Technologien, damit die Kunden ihr Gerät optimal nutzen können. Durch die neue Next TurboWash-Technologie ist jede Ecke der inneren Trommel mit mehreren Sprühdüsen ausgestattet. Die 3D-Düsenbewegung verändert die Düsenstärke für eine perfekte Synchronisation zwischen den sechs verschiedenen Bewegungen. Dies erhöht die Waschmittelwirkung bei kürzeren Waschzyklen, wodurch Flecken bei schonendem Umgang mit der Kleidung effektiv entfernt werden. Die neue Next TurboWash-Technologie, die durch den innovativen LG Inverter-Direktantriebsmotor angetrieben wird, ermöglicht eine umfassende Bewegungs- und Sprühsteuerung. Das ermöglicht einen verkürzten Wäschezyklus von 39 Minuten und individuell verstellbare Düsen, die somit direkt auf die Kleidung zielen.

Gleichzeitig durchdringt die innovative TrueSteam™ -Technologie der TWINWash™ - das Gewebe mit Dampf, und eliminiert 99,9 Prozent aller Haushaltsallergene sowie Falten und Gerüche. TrueSteam™ sorgt mit echtem Dampf für weiche und aufgefrischte Kleidungsstücke. Die TWINWash™ Hauptwaschmaschine kann auch die spätere Zugabe von Wäsche - unabhängig von der Größe - mit der praktischen Funktion "Artikel hinzufügen" bewältigen.

Die TWINWash™ Waschmaschine erhöht die Benutzerfreundlichkeit, indem sie das gleichzeitige Waschen von zwei Wäscheladungen ermöglicht. Mit einer Haupt- und einer Mini-Waschmaschine, die unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig betrieben werden können, ermöglicht das Gerät das Waschen von Kleidungsstücken, die unterschiedliche Einstellungen erfordern, wie z. B. Farben und Weiß, normale und empfindliche Kleidung oder große und kleine Stücke. Zusätzlich zu der leistungsstarken Haupt-Waschmaschine und der praktischen Mini-Waschmaschine ist das Gerät mit der effizienten Eco-Hybrid-Trocknerfunktion von LG ausgestattet. Diese bietet Verbrauchern die ultimative All-in-One-Lösung mit einer Waschmaschine und einem Trockner für den täglichen Bedarf.

Die TWINWash™ Mini-Waschmaschine ist perfekt für kleine, empfindliche oder spezielle Kleidungsstücke geeignet, die besondere Wascheinstellungen erfordern, wie beispielsweise Unterwäsche oder Babykleidung und kleinere Ladungen mit Kissenbezügen und Handtüchern. Mit der Mini-Waschmaschine können die User auch Sportkleidung oder Badebekleidung direkt waschen, ohne die größere Haupt-Waschmaschine betätigen zu müssen. So können sie ihre Kleidung stets hygienisch und frisch halten.

Die TWINWash™ Waschmaschine ist außerdem komplett mit Wi-Fi-Konnektivität ausgestattet, sodass Benutzer ihre Geräte einfach steuern und fernüberwachen, Waschzyklen über die Download-Zyklus-Funktion herunterladen, sowie den Energieverbrauch mit der Energieüberwachungsfunktion verfolgen und Probleme mithilfe des Smart Diagnosis™ - Programms erkennen können.

"Mit der TWINWash™ Waschmaschine schafft LG Electronics ein Gerät, das Kleidungsstücke effektiv, schnell und schonend reinigt und somit die Benutzerfreundlichkeit verbessert", sagt Song Dae-hyun, Präsident der LG Electronics Home Appliance & Air Solution Company. "Die Next TurboWash Technologie sorgt für drastisch reduzierte Waschzeit bei gleichzeitig sanften, aber effizienten Waschzyklen. Somit liefern wir mit der neu aufgerüsteten TWINWash™ Waschmaschine die ultimative Waschlösung."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LG
28.02.2018

Urteil zu Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Nach der Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichts, welches Dieselfahrverbote in Städten grundsätzlich für zulässig hält, gibt Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Entwarnung: „In Österreich stehen keine Fahrverbote im Raum. Die Ausgangslage ist – bspw. in Wien – eine ganz andere als in den deutschen Städten: Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wurden in Wien 2017 an allen 13 Messstellen die EU-Grenzwerte für Feinstaub erneut klar unterschritten.“ Auch die Stickoxidbelastung ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das war auch Anlass genug für Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) vergangene Woche Fahrverbote dezidiert auszuschließen.

D: Keine modernen Diesel-Pkw betroffen

„Klar festhalten muss man zudem, dass auch in Deutschland ausschließlich ältere Dieselfahrzeuge von der aktuellen Fahrverbots-Diskussion betroffen sind“, so Kerle. Demnach müssten sich Autofahrerinnen und Autofahrer, die einen modernen Euro-6 Diesel-Pkw besitzen, auch in Deutschland keine Sorgen darüber machen, ob sie in Zukunft aus deutschen Städten ausgesperrt werden.

Kerle: „Diese Tatsache zeigt uns klar und deutlich, dass die Fortschritte der Automobilindustrie anerkannt werden. Denn die modernen Euro-6-Fahrzeuge sind sauber, effizient und entsprechen den höchsten Umweltstandards. Es gibt überhaupt keinen Anlass dazu, neue Diesel-Pkw aus den Städten zu verbannen.“ Entsprechend erfreulich sei es, dass es in Österreich eine breite Ablehnung von Fahrverboten gibt, sowohl von der Politik als auch von Seiten diverser Interessenvertretungen wie der Arbeiterkammer oder dem ÖAMTC. Positiv zu beurteilen wären hingegen Incentives, die zur Verjüngung des Fahrzeugbestandes führen. „Die österreichischen Automobilimporteure beteiligen sich gerne an sinnvollen Maßnahmen, die sowohl der Umwelt, als auch den Autofahrern und der Wirtschaft dienen, wie beispielsweise einer Verschrottungsprämie“, so Kerle abschließend.

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure stellt eine eigens geregelte Interessenvertretung innerhalb der Industriellenvereinigung dar. Mitglieder sind die österreichischen Automobilimporteure und die Vertriebsgesellschaften der internationalen Automobilhersteller.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.05.2018

Verkehrslärm belastet in Österreich 1,4 Millionen Personen - Kfz-Verkehr größter Lärmerreger

„Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. „Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen.

Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass in Österreich 1,14 Millionen Personen über 15 Jahre sich durch den Kfz-Verkehr in ihrer Wohnumgebung beeinträchtigt fühlen. Damit leiden unter dem Lärm des Kfz-Verkehrs elf Mal so viele wie unter dem Bahnlärm und zehn Mal so viele wie unter Fluglärm, verdeutlicht der VCÖ. Der Lärm des Kfz-Verkehr beeinträchtigt doppelt so viele Menschen wie Baustellenlärm oder Krach von Nachbarn.

„Lärm ist nicht nur ein Ärgernis. Dauerhafter Lärm macht krank“, weist VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen auf die Folgen hin. Lärm versetzt den Körper in einen Stresszustand, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und das Schlaganfallrisiko steigen. Schlafstörungen, Bluthochdruck und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sind weitere Folgen von dauerhaftem Lärm. Eine dauerhafte Lärmbelastung von 65 Dezibel und mehr gelten als gesundheitsschädlich. Der VCÖ weist darauf hin, dass viele stark befahrene Straßen eine Belastung von über 75 Dezibel aufweisen.

Elektro-Fahrzeuge können zur Reduktion der Lärmbelastung beitragen. Besonders bei Mopeds und Motorrädern wäre die positive Wirkung durch den kompletten Umstieg zum Elektro-Motor groß, betont der VCÖ. Auch der Ersatz der Diesel-Lieferwagen durch E-Transporter würde die Lärmbelastung in den Städten reduzieren. Bei E-Autos hingegen kommt es nur bei Geschwindigkeiten unter 30 - 35 km/h zu Lärmreduktion, da bei Pkw bereits über diesem Tempo die Rollgeräusche den Motor übertönen.

In den Städten und Ballungsräumen sind verstärkte Maßnahmen zur Reduktion des Kfz-Verkehrs nötig. „Das ist auch eine soziale Frage. An stark befahrenen Straßen wohnen vor allem Haushalte mit geringem Einkommen. Unter dem Lärm des Autoverkehrs leiden viele, die selber gar kein Auto haben“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. 44 Prozent der Haushalte des unteren Einkommensviertel sind autofrei.

Eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung trägt dazu bei, dass kurze Strecken - auf leisen Sohlen - zu Fuß gegangen werden. Auch wenn das Ziel der Bundesregierung, den Radverkehr zu verdoppeln, erreicht wird, nimmt der Verkehrslärm ab, betont der VCÖ. Auch deshalb ist es wichtig, dem Radverkehr in den Städten mehr Platz einzuräumen und mit Rad-Highways vom Umland in die Städte den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern.

Ebenso ist der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs wesentlich. Eine einzige Straßenbahn-Fahrt ersetzt im Frühverkehr rund 200 Autofahrten, eine S-Bahn in Doppel-Traktion rund 890 Autofahrten.

Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den Lkw-Lärm. „Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. Dass viele Lkw schneller als die erlaubten 80 km/h fahren, liegt an der zu hohen Toleranzgrenze. Der VCÖ fordert, dass diese Toleranz nach Schweizer Vorbild reduziert wird.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.04.2018

„Drei“ darf nicht unbeschränkt Preise erhöhen

„Drei“ erhöhte 2016 das monatliche Grundentgelt und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale ein. „Drei“ erhöhte 2016 das monatliche Grundentgelt und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale ein.

„Drei“ erhöhte 2016 das monatliche Grundentgelt und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale ein. Der Mobilfunkanbieter stützte sich dabei auf eine seiner Vertragsklauseln. Eine einseitige Entgelterhöhung ist aber nur unter den Voraussetzungen der Konsumentenschutzbestimmungen und der Vereinbarung eines entsprechenden Änderungsvorbehaltes zulässig. Nach Ansicht des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) war das hier aber nicht der Fall. Daher führt der VKI im Auftrag des Sozialministeriums eine Verbandsklage gegen den Mobilfunkanbieter Hutchison Drei. Nun hat das Oberlandesgericht Wien für den VKI entschieden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Hutchison Drei erhöhte im September 2016 bei 16 Tarifen das monatliche Grundentgelt um bis zu 3,- Euro und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale von 20,- Euro ein. Der VKI klagte Hutchison Drei daraufhin wegen der einseitigen Entgelterhöhung und wegen jener Klausel, auf die sich „Drei“ bei der Entgelterhöhung beruft.

Was die einseitigen Erhöhungen des Entgeltes durch den Unternehmer betrifft, ist das Konsumentenschutzgesetz eindeutig: Die für die Entgeltänderung maßgeblichen Umstände müssen sachlich gerechtfertigt, im Vertrag eindeutig umschrieben und vom Willen des Unternehmers unabhängig sein.

Die von „Drei“ verwendete Vertragsklausel ermöglicht eine uneingeschränkte einseitige Änderung der Entgeltbedingungen. Sie verstößt daher gegen die Verbraucherschutzbestimmungen.

„Die beanstandete Klausel lässt eine einseitige Entgeltänderung ohne jegliche inhaltliche Beschränkung zu. Eine solche Klausel ist unserer Meinung nach nicht mit den Konsumentenschutzbestimmungen vereinbar“, führt Marlies Leisentritt, Juristin im VKI, aus. „Das Oberlandesgericht Wien bestätigte dies nun und entschied, dass eine einseitige Erhöhung des Entgeltes nur unter den Voraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und der Vereinbarung eines entsprechenden Änderungsvorbehaltes zulässig ist.“ Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.09.2017

Ablenkung

Kaum ein Ort, an dem nicht Leute völlig in der digitalen Welt versunken wären. Kaum ein Ort, an dem nicht Leute völlig in der digitalen Welt versunken wären.

Man muss kein Wissenschafter sein, um erkennen zu können, dass das Handy unseren Alltag stärker verändert hat, als die meisten anderen Erfindungen der letzten Jahrzehnte. Dazu braucht man sich nur einmal in ein Zugabteil oder in ein Café zu setzen.

Kaum ein Ort, an dem nicht Leute völlig in der digitalen Welt versunken wären. Egal, ob man das jetzt gut oder schlecht findet, unbestreitbar ist, dass unter diesem Verhalten die Aufmerksamkeit für das, was sich um einen herum so abspielt, stark leidet.

Das mag in manchen Fällen ärgerlich sein - etwa wenn man mit Freunden in einem Lokal sitzt und kein Gespräch zustande kommt, weil manche ständig mit dem Smartphone spielen müssen.

In manchen Fällen mag es besorgniserregend sein - dann nämlich, wenn sich oben genannte Szene nicht unter Freunden in einem Lokal, sondern am familiären Frühstücks- oder Mittagstisch abspielt und damit Kinder und Eltern die meiste Zeit mehr nebeneinander verbringen als miteinander.

Unmittelbar gefährlich wird die Ablenkung durch Handy & Co. allerdings im Straßenverkehr. Nicht nur Autofahrer unterschätzen das Risiko. In Oberösterreich sind im Vorjahr 240 Fußgänger verunglückt, weil sie gerade mit ihrem Smartphone beschäftigt waren, zwei sogar tödlich. So faszinierend die digitale Welt auch sein mag, das wirkliche Leben dafür zu riskieren ist sie sicher nicht wert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt Andreas RÖBL
22.02.2018

Pure Innovation: LUX ADAPT

Der Konverter LUX ADAPT misst durch eine kleine Öffnung auf der Rückseite des Panels das Umgebungslicht und regelt die Beleuchtung automatisch auf des gewünschte Niveau. Der Konverter LUX ADAPT misst durch eine kleine Öffnung auf der Rückseite des Panels das Umgebungslicht und regelt die Beleuchtung automatisch auf des gewünschte Niveau.

Der österreichische LED-Anbieter LEDON bringt – ganz nach dem Motto „keep it simple“ – eine in der Handhabung sehr einfache und effiziente Innovation auf den Markt: Der neue Konverter LUX ADAPT misst das Umgebungslicht und passt die Lichtleistung von LED-Rasterleuchten aus dem LEDON-Sortiment automatisch daran an.

Nur eine kleine Öffnung auf der Rückseite der GALILEO Rasterleuchten des österreichischen LED-Anbieters LEDON ist notwendig. Durch diese hindurch misst der Konverter LUX ADAPT das Umgebungslicht im Raum und regelt die Beleuchtung automatisch und auf das erforderliche Helligkeitsniveau.

Für Räume mit Tageslichteinstrahlung kann so eine wesentliche Stromersparnis im Vergleich zu herkömmlichen, schaltbaren LED-Rasterleuchten erzielt werden. LEDON rechnet – je nach Verbrauch, Energiekosten und Lichtverhältnissen – mit einer Amortisation der um ein Drittel höheren Investitionen nach etwa fünf Jahren, wobei die Lebensdauer der Leuchten durch geringere Temperaturen am LED-Chip wesentlich verlängert wird.

„Entscheidend und einzigartig an LUX ADAPT ist die Handhabung. Installiert wird wie bisher lediglich die Kombination aus Rasterleuchte und Konverter. Es sind weder zusätzliche Steuerleitungen oder -einheiten noch externe Sensoren erforderlich“, beschreibt LEDON-Produktmanagerin Bettina Gehrer den Vorteil der Lösung. „Die komplette Technologie wurde einfach und unsichtbar für den Anwender in die bestehende Lichtlösung integriert.“

Weitere Informationen:

https://www.ledon.at/

Factbox LEDON

Die LEDON GmbH wurde 2009 vom Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel gegründet. Seit 2012 ist das Unternehmen in Privatbesitz. LEDON entwickelt und vertreibt professionelle LED-Lichtlösungen für Gewerbe und Industrie. Darüber hinaus verfügt es über ein Sortiment an haushaltsüblichen LED-Leuchtmitteln. Zuletzt wurde im Jahr 2017 das Geschäftsfeld der autarken, solaren Außenbeleuchtung gegründet.

Das Unternehmen mit derzeit 23 Mitarbeitern hat seinen Sitz in Lustenau (Vorarlberg/Österreich). Geschäftsführer ist Reinhard Weiss. Der Vertrieb von LEDON LED-Lichtlösungen erfolgt über eigene Mitarbeiter sowie ausgewählte Vertriebspartner in zahlreichen Ländern Europas.

Rückfragehinweis für Redaktionen:

LEDON GmbH, Erik Nielsen, Tel. +43 5577 21550 - 327, Mail erik.nielsen@ledon.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Tel. +43 699 10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: LEDON GmbH
19.02.2018

Kärntner fahren am meisten mit Auto, Wiener am wenigsten

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß.

150 Millionen Kilometer legen die Österreicherinnen und Österreicher täglich hinter dem Lenkrad sitzend mit dem Auto zurück, weitere 59 Millionen Kilometer werden im Auto oder im Taxi mitfahrend gefahren.

„Die regionalen Unterschiede beim Autofahren sind in Österreich sehr groß“, fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zusammen. So lenken die (über 16-jährigen) Kärntnerinnen und Kärntner im Schnitt 10.140 Kilometer pro Jahr ein Auto und damit fast doppelt so viele Kilometer wie die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger (5.710 km). Am wenigsten lenken die Wienerinnen und Wiener ein Auto, nämlich nur 4.410 Kilometer pro Jahr. In Wien ist laut Statistik Austria der Anteil der autofreien Haushalte mit 45 Prozent mit Abstand am höchsten, in ganz Österreich sind 23 Prozent der Haushalte ohne Auto.

„Der öffentliche Nahverkehr in den Ballungsräumen und die Verbindungen zu den rund 120 regionalen Zentren Österreichs sind verstärkt ausbauen. Damit kommt Österreich den Klimazielen näher und es verringern sich die täglichen Staus bei den Stadteinfahrten“, fordert VCÖ-Experte Gansterer mehr Bahn- und Busverbindungen für Österreich. Auch ist die Erreichbarkeit von Bahnhöfen und Haltestellen mit dem Fahrrad deutlich zu verbessern. Die Kombination von Fahrrad und Öffentlichen Verkehr kann viele Autofahrten vermeiden.

Was auffällt ist, dass es in Österreich deutlich mehr Autofahrten unter fünf Kilometer als über 50 Kilometer gibt. Nur fünf Prozent der Autofahrten der Österreicher sind länger als 50 Kilometer, acht Mal so viele – nämlich 40 Prozent – sind kürzer als fünf Kilometer, macht der VCÖ aufmerksam. 61 Prozent der Autofahrten sind kürzer als zehn Kilometer, jede fünfte Autofahrt ist kürzer als zweieinhalb Kilometer.

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Dort, wo es eine gute Infrastruktur gibt und die Verkehrsplanung den Radverkehr mitberücksichtigt, wird auch viel Rad gefahren, weist der VCÖ auf Vorarlberg hin, wo der Radverkehrsanteil doppelt so hoch ist wie im Rest des Landes. „Durch gute Radverbindungen zwischen Siedlungen und dem nächsten Ort sowie entlang von Freilandstraßen wird die Abhängigkeit vom Auto verringert und die Freiheit in der Verkehrsmittelwahl erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Während der Fastenzeit rufen die katholische und evangelische Kirche zum „Autofasten“ auf. Ziel ist ein bewussteres Mobilitätsverhalten. „So wie es nicht gesund ist, jeden Tag Fleisch zu essen, so ist es auch ungesund, die meisten Strecken mit dem Auto zu fahren. Gehen und Radfahren sind die Vitamine unserer Mobilität“, macht VCÖ-Experte Gansterer Mut, mehr Strecken zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.10.2018

Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik

Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik

„Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass von den angekündigten Vorhaben im Bereich Güterbeförderung noch keines verwirklicht ist“, kritisiert Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und fordert mehr Tempo bei der Umsetzung der berechtigten Anliegen der Transportbranche.

„Immer wieder wurde uns in einer Vielzahl von persönlichen Gesprächen ein inhaltliches Paket mit Branchenthemen, wie die Abschaffung des Lkw-Nacht-60ers, für Herbst 2018 in Aussicht gestellt und versprochen. Umso bedauerlicher ist es nun, dass im Rahmen des jüngsten parlamentarischen Verkehrsausschusses kein einziges dieser Themen behandelt wurde“, so der Fachverbandsobmann.

Evaluierung des Lkw-Nacht-60ers Teil des Regierungsprogramms

Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das aktuelle Regierungsprogramm: „Darin sind u.a. eine Evaluierung des Lkw-Nacht-60ers und eine Neuregelung und Anpassung der Gewichtstoleranzen und Maße für Lkw festgeschrieben. Als Interessenvertreter und Unternehmer bin ich es gewohnt, dass schon mehrfach getätigte Zusagen auch entsprechend eingehalten werden. Wir erwarten uns daher, dass die Anliegen einer gesamten Branche mit rund 70.000 Beschäftigten politisch ernst genommen werden“, so Danninger.

Große Hoffnungen legt er in persönliche Gespräche, die der Fachverbandsobmann demnächst mit Bundesminister Norbert Hofer führen will: „Ich bin sicher, dass wir gemeinschaftlich gute Lösungen samt Zeitpläne für die Umsetzung der im Regierungsprogramm angekündigten Vorhaben ausarbeiten werden“, so Danninger abschließen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2018

Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Drängeln ist kein Kavaliersdelikt! Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Wie eine Studie vom Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen aggressives Fahrverhalten immer stärker wahrgenommen. Neben den Aspekten der Verkehrssicherheit sind es vor allem auch rechtliche Probleme, die rücksichtslosen Lenkern, egal ob im Auto, auf dem Motorrad oder dem Fahrrad, zuteilwerden können, wie Gerald Hufnagel, von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Drängeln ist ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen für eine derart aggressive Fahrweise beträgt bis zu 2.180 Euro. Zudem kann es nach dem Gesetzbuch im schlimmsten Fall sogar zu einem Gerichtsverfahren wegen Gemeingefährdung oder Nötigung kommen. Dies gilt nicht nur für den motorisierten Individualverkehr, sondern auch für Rad- und E-Bike-Fahrer.“

Wer durch seine kämpferische Fahrweise einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen. „Die Versicherung wird zwar in jedem Fall den Schaden des Unfallgegners übernehmen, allerdings können bei nachträglicher Feststellung, dass der Lenker aufgrund seiner Aggression zum Lenken des Fahrzeugs nicht im Stande war, Regressforderungen bis zu einer Höhe von insgesamt 11.000 Euro gestellt werden. Wobei sich der Betrag bei besonderer Gefährdung sogar verdoppeln kann. Und die eigene Kaskoversicherung steigt möglicherweise aus“, warnt Hufnagel vor provokativer Fahrweise.

Abstand halten – sicher fahren – entspannt ankommen!

Gerade bei den bevorstehenden Reisewellen ist wichtig, dass auch durch kleine Behinderungen der Verkehrsfluss leicht gestört werden kann und sich als Folge daraus stundenlange Staus bilden können. Der empfohlene Abstand zum vorderen Kraftfahrzeug beträgt 2 Sekunden – auch im Kolonnenverkehr. Berechnet wird dies mit eine Sekunde Reaktionszeit auf eine unerwartete Situation und die weitere Sekunde dient als Ausgleich etwaiger Bremswegunterschiede. Zum Messen des Abstandes sucht man sich einen Fixpunkt am Straßenrand, wie zum Beispiel eine Verkehrstafel oder einen Begrenzungspfosten. Wenn das Heck des vorderen Fahrzeugs diesen passiert, zählt man 2 Sekunden bis man selbst mit der Fahrzeugfront diesen Punkt erreicht.

Alkohol ist tabu

Unfälle durch Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehen immer noch gemeinsam mit Raserei an oberster Stelle. Alkohol am Steuer sollte grundsätzlich nicht sein. Nicht nur, dass die Reaktionszeit beträchtlich erhöht wird und dies eine gesteigerte Unfallgefährdung darstellt kommen auch Strafen in der Höhe zwischen 300 Euro und 3.700 Euro bereits bei einer Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille auf den betroffenen Lenker zu. Zudem ist ein Alkoholdelikt auch ein Vormerkdelikt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2018

LUMIX TZ202: 1-Zoll-MOS-Sensor und 15x optischem Zoom

Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe

Die LUMIX TZ202 verfügt über ein lichtstarkes 24mm Ultraweitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv (24-360mm KB) mit 15x-Zoom und 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ (Optical Image Stabilizer Plus). Damit bietet die Kamera ein Höchstmaß an Flexibilität und ermöglicht selbst unter schwierigen Bedingungen verwackelungsfreie Foto- und Videoaufnahmen aus freier Hand. Auch Makroaufnahmen aus einer Nähe von bis zu 3cm bildet die TZ202 präzise und scharf ab. Mit dem L.Monochrome-Modus bietet die Kamera einen neuen kreativen Fotostil für monochrome Aufnahmen mit besonders feiner Gradation in authentischer Schwarz-Weiß-Film-Optik.

Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe. Im Zusammenspiel mit dem Venus-Engine-Bildprozessor der Kamera erlaubt der Sensor Empfindlichkeiten bis zu ISO 12.800. So lassen sich mit dem Travel-Zoom-Spitzenmodell Aufnahmeergebnisse erzielen, die weit über die Grenzen herkömmlicher digitaler Kompaktkameras hinausgehen.

Der optimierte Sucher (2,3 MP) der LUMIX TZ202 gibt den Aufnahmebereich mit einer stärkeren Vergrößerung von ca. 0,53x effektiv wider. Sowohl LVF als auch der in die Rückseite der Kamera integrierte 3-Zoll-Touch-Monitor bilden 100 Prozent des Aufnahmebereichs ab.

Die Kamera zeichnet flüssige und ultrahochauflösende 4K Videos mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei 30p / 25p oder 24p im MP4-Format auf. Mithilfe von 4K Foto können Fotografen zudem schnellbewegte Motive mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen und die Einzelbilder anschließend in einer Auflösung von acht Megapixeln speichern.

Das Kontrast-AF-System der TZ202 nutzt die Depth-from-Defocus (DFD)-Technologie für eine präzise Autofokussierung in ultraschnellen 0,1 Sekunden.

Darüber hinaus verfügt die Kamera über Bluetooth- und WiFi®-Konnektivität für eine komfortable kabellose Fernsteuerung und sofortige Bildweitergabe. Die Kompatibilität zu Bluetooth 4.2 (sogenanntes BLE: Bluetooth Low Energy) ermöglicht eine dauerhafte Verbindung zu Smartphone und Tablet bei minimalem Energieverbrauch.

Das Gehäuse der TZ202 ist mit gepressten Aluminiumplatten verkleidet, die für eine gleichermaßen elegante wie stabile Konstruktion sowie eine makellose Oberfläche sorgen.

1. Travel-Zoom-Kamera mit 1-Zoll-MOS-Sensor und 15x optischem Zoom

Die LUMIX TZ202 ist mit einem 24mm Ultraweitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv mit leistungsstarkem 15x optischen Zoom (24-360mm KB) ausgestattet. Durch den flexiblen Zoombereich eignet sich die Kamera für unterschiedlichste Motive.

Der Objektivaufbau mit einer asphärischen ED (Extra-low Dispersion)-Linse, fünf asphärischen Linsen sowie drei ED-Linsen ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise. Dabei liefert das Objektiv Leica-typische Abbildungsqualität und Klarheit bei einer Minimierung von Verzeichnung und Reflexen.

Die Kamera verfügt über einen 1-Zoll-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixeln. Durch den großen Sensor wird der Signal-Rausch-Abstand nochmals optimiert. Dies ermöglicht rauscharme Aufnahmen selbst bei ISO 12.800. Damit empfiehlt sich die Kamera ebenso für Aufnahmen unter schwierigen Lichtverhältnissen wie für Bilder mit geringer Schärfentiefe.

Der Venus-Engine-Bildprozessor mit Quad-Core CPU ermöglicht die Signalverarbeitung in Höchstgeschwindigkeit, die besonders für 4K Videoaufnahmen mit großem Datenvolumen erforderlich ist.

Im Menü der TZ202 finden Fotografen eine Auswahl an Bildstilen mit vordefinierten Einstellungen für Kontrast, Schärfe, Sättigung und Rauschunterdrückung. Diese enthält erstmals den L.Monochrome-Modus, der die kreativen Möglichkeiten von Fotografen erweitert. Der Bildstil ermöglicht monochrome Aufnahmen mit tiefem Schwarz und feinsten Abstufungen im Stile von Schwarz-Weiß-Filmen.

2. Verbesserter Sucher trotz kompaktem Gehäuse

Die LUMIX TZ202 ist mit einem 0,21-Zoll-Live-View-Sucher (LVF, äquivalent zu 2.330.000 Bildpunkten) ausgestattet. Ebenso wie der Sensor arbeitet auch der LVF im 3:2-Format. Daraus ergibt sich ein Abbildungsverhältnis von ca. 1,45x / 0,53x (KB). Aktiviert wird der elektronische Sucher bei Annährung des Auges über einen integrierten Augensensor.

Zusätzlich zum Sucher verfügt die TZ202 auf der Rückseite über einen 3-Zoll-Touch-Monitor mit einer Auflösung von 1.240.000 Bildpunkten. Ebenfalls im 3:2-Format bildet dieser annährend 100 Prozent des Aufnahmebereichs ab. Gleichzeitig bietet er erweiterte Steuerungsmöglichkeiten.

Diverse Einstellräder und -knöpfe sowie der praktische Drehring rund um das Objektiv ermöglichen eine besonders variable Bildgestaltung. Belichtung und Zoom lassen sich darüber beispielsweise komfortabel steuern, sodass sich der Fotograf voll und ganz auf den optimalen Bildausschnitt und den idealen Zeitpunkt zum Auslösen konzentrieren kann. Weitere Steuerungsmöglichkeiten bieten einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit, Fokussierung, Filtereffekte und Aufnahmemodus. Für eine noch präzisere manuelle Fokuskontrolle ist die LUMIX TZ202 zudem mit der Focus Peaking-Funktion ausgestattet.

3. Weiterentwickelte 4K Foto/Videofunktionen für unwiederbringliche Momente

Schnellbewegte und schwer vorhersehbare Motive lassen sich am besten mit den 4K Fotofunktionen der TZ202 einfangen. Dabei nehmen Fotografen eine Serie ultrahochaufgelöster 4K Aufnahmen mit 30 B/s1 auf. Anschließend lässt sich bereits im Menü der Kamera das Einzelbild mit dem besten Timing auswählen und mit einer Auflösung von 8 Megapixeln abspeichern. Für eine einfache Bedienbarkeit sorgen die drei Aufnahmemodi 4K Burst Shooting, 4K Burst (Start/Stop) und 4K Pre-burst, über die sich Beginn und Dauer der Aufnahme variieren lassen.

Die Post Focus-Funktion ermöglicht es dem Nutzer, den gewünschten Schärfebereich nach der Aufnahme neu zu definieren. Technologische Grundlage hierfür sind die ultraschnelle und hochpräzise Depth-from-Defocus (DFD) Autofokus-Technologie sowie die ultraschnelle Signalverarbeitung des Venus-Engine-Bildprozessors.

Focus Stacking gestattet es dem Fotografen, die Schärfentiefe nach der Aufnahme einzustellen, indem mehrere aufgenommene Bilder aus einer Serie von Post Focus-Aufnahmen in der Kamera kombiniert werden. Der Benutzer muss während der Aufnahme nicht genau scharf stellen, da er das Bild mit der gewünschten Fokusebene oder den Fokusbereich nach der Aufnahme bestimmen kann. Dies ist vorteilhaft etwa bei Makroaufnahmen von Insekten oder kleinen Gegenständen.

4. Ultraschneller, hochpräziser Autofokus und schnelle Reaktion

Für schnelles Scharfstellen und noch mehr Beweglichkeit wird das AF-System der LUMIX TZ202 von einem Linearmotor betrieben. Die Depth-from-Defocus (DFD)-Technologie2 sorgt zudem für eine ausgezeichnete Fokussierleistung. Dabei berechnet der Autofokus 240 Mal pro Sekunde die Entfernung zum Motiv. Hierzu werden zwei Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfeebene ausgewertet unter Berücksichtigung der vom Objektiv verarbeiteten Daten. Die LUMIX TZ202 erreicht auf diese Weise einen ultraschnellen Autofokus von etwa 0,1 Sekunden3. Besonders deutlich wird diese Verbesserung bei größeren Brennweiten. Die LUMIX TZ202 ermöglicht dadurch zudem auch Serienaufnahmen mit 10 B/s (AFS) / 6 B/s (AFC), und ist so auch in der Lage schnell bewegte Motive scharf und präzise abbilden zu können.

5. Hochauflösende 4K Videos für Erinnerungen, die bleiben

Die LUMIX TZ202 nimmt flüssige 4K Videos mit 3.840x2.160 Bildpunkten mit 30p / 25p oder 24p im MP4-Format auf sowie Full HD Videos mit 1.920x1.080 Bildpunkten mit 60p / 50p in AVCHD Progressive oder im MP4 (MPEG-4 / H.264) Format mit praktischem Vollzeit-AF.

Bei Videoaufnahmen erlaubt die TZ202 4K Live Cropping. Dies ermöglicht das ruhige Schwenken und Zoomen im Videomodus, ohne die Kamera selbst zu bewegen. Für Schwenks lassen sich dazu Anfangs- und End-Bild vorgeben, vor dem Zoomen größter und kleinster Blickwinkel. Das digitale Zoomen sorgt dabei für eine gleichmäßige Zoomfahrt, da das Zoomobjektiv nicht mechanisch bewegt wird.

Der leistungsstarke 15x-Zoom mit flüssigem 2-Stufen-Zoom und der 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ (Optical Image Stabilizer Plus)1 sind auch bei Videoaufnahmen verfügbar und wirken praktisch jeder Verwackelung entgegen, die von der kameraführenden Hand ausgeht.

Per High-Speed-Video ist es möglich. schnell bewegte Motive in Full HD bei 100 B/s aufzunehmen. Zu den weiteren Videospezialitäten der TZ202 gehören Zeitraffer- und Stop-Motion-Aufnahmen.

Die LUMIX TZ202 kommt ab März 2018 in Schwarz und Silber in den Handel und ist für 799€ (UVP) erhältlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic
08.02.2018

Black is beautiful: Die Opel-Modelle mit dem besonderen Style

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra. Denn jetzt ist das kompakte Erfolgsmodell erstmals auch in Zweifarb-Lackierung mit schwarzem Dach sowie mit weiteren Eyecatchern wie zur Wagenfarbe kontrastierenden schwarzen Außenspiegelgehäusen und Leichtmetallrädern in Schwarz bestellbar.

Gleiches gilt für den Kleinwagen-Allrounder Opel Corsa und den SUV-Bestseller Opel Mokka X. Auch sie setzen an Dach, Außenspiegeln und Felgen auf Wunsch edel anmutende schwarze Akzente – ganz nach dem Motto: Black is beautiful.

Damit greift Opel bei den beliebten Kompaktklasse-, Kleinwagen- und SUV-Modellen den Trend zur äußerlichen Individualisierung des Auto-Designs auf, den der Opel ADAM begründete. Ebenso erfolgreich starteten im vergangenen Jahr der Opel Crossland X und kürzlich der Newcomer Opel Grandland X mit charakteristischer Zweifarb-Lackierung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Opel Austria GmbH
11.12.2017

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon ein

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein

Die BIRKENSTOCK GmbH & Co. KG und die mit ihr verbundenen Unternehmen beenden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 die Geschäftsbeziehung mit der Amazon EU S.à.r.l. Von diesem Zeitpunkt an stellt BIRKENSTOCK die direkte Belieferung der in Luxemburg ansässigen Europa-Tochter des US-Online-Händlers vollständig ein. Die Entscheidung gilt für das gesamte Produktsortiment von BIRKENSTOCK.

Das traditionsreiche deutsche Familienunternehmen macht gegenüber dem weltweit größten Online-Händler geltend, dass es auf dem von Amazon betriebenen "Marketplace" zu einer Reihe von Rechtsverstößen kam, die der Plattformbetreiber nicht aus eigenem Antrieb verhindert hat. BIRKENSTOCK hatte mehrfach beanstandet, dass dort wiederholt minderwertige Produktfälschungen angeboten wurden, die Markenrechte von BIRKENSTOCK verletzten und die Verbraucher über die Herkunft der Waren täuschten.

Nach Auffassung von BIRKENSTOCK gehört es jenseits der Frage nach rechtlichen Verpflichtungen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, dass Amazon als Betreiber des Marketplace nach der erstmaligen Mitteilung über einen derartigen Rechtsverstoß alles in seiner Macht Stehende tut, um diesen und gleichartige Verstöße aus eigenem Antrieb zu verhindern. Eine verbindliche Erklärung, dafür zu sorgen, dass keine Nachahmungen von BIRKENSTOCK Produkten mehr auf dem Marktplatz angeboten werden, steht bis heute aus. Stattdessen kam es in den letzten Monaten zu weiteren, anders gearteten Rechtsverstößen, die von Amazon nicht proaktiv verhindert wurden.

Die Störung des Vertrauensverhältnisses hat BIRKENSTOCK zum Anlass genommen, die Geschäftsverbindung mit dem Online-Händler nun auch in Europa zu beenden. Im Januar dieses Jahres hatte BIRKENSTOCK nach einer Reihe ähnlich gelagerter Vorfälle in den Vereinigten Staaten bereits die Belieferung von Amazon USA gestoppt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Screenshot
20.11.2017

VKI: VW soll Garantieerklärung abgeben

VW soll Garantieerklärung abgeben VW soll Garantieerklärung abgeben

Mitte September 2015 hat Volkswagen (VW) eingestanden, bei Dieselmotoren der Marken VW, Audi, SEAT und Skoda mit Hilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware manipuliert zu haben, um den Stickstoffausstoß bei Abgastests zu senken. VW versprach eine kostenlose Umrüstung der Fahrzeuge und postulierte dabei immer wieder, dass den VW-Kunden nach den Software-Updates keine Nachteile entstehen würden.

An den VKI wurden jedoch immer wieder Beschwerden über Folgeprobleme nach dem Update herangetragen. Deshalb startete der VKI eine interne Umfrage unter den mittlerweile 27.000 VKI-Teilnehmern, die sich von VW aufgrund der Betrugssoftware geschädigt fühlen. Mit der Umfrage wollte der VKI eruieren, ob den betroffenen Fahrzeughaltern nach der Umrüstung negative Veränderungen im Gebrauch des Fahrzeuges aufgefallen waren.

Letzte Woche teilte der VKI mit, dass von den 9000 Fahrzeughaltern, die das Update bereits durchführen ließen, rund 3600 über negative Veränderungen berichtet haben, die sie nach der Umrüstung an ihrem Fahrzeug feststellten. Dazu zählten etwa erhöhter Kraftstoffverbrauch, Leistungseinbrüche im unteren oder oberen Drehzahlbereich, ein Ruckeln/Nageln des Motors, Probleme mit dem Abgasrückführungssystem, eine schnellere Verrußung des Partikelfilters, eine erhöhte Geruchsbildung oder ein massives Gebläse. Die beschriebenen Probleme sind aus technischer Sicht zum Teil auch durchaus nachvollziehbar.

Seitens des VW-Generalimporteurs Porsche Austria werden derartige Folgen aber bestritten. Der Generalimporteur beruft sich dabei auf das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Dieses hätte für alle freigegebenen Modelle bestätigt, dass mit der Umsetzung der Maßnahme hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung und maximales Drehmoment sowie Geräuschemissionen keine Nachteile verbunden sind.

„Wenn dies zutreffend ist, dann kann VW problemlos eine umfassende Garantieerklärung abgeben. Die betroffenen Verbraucher hätten dann Sicherheit, dass ihnen durch die Umrüstung keine Nachteile entstehen. Wir haben daher alle Aktionsteilnehmer aufgefordert, sich mit einem entsprechenden Schreiben an VW zu richten“, berichtet Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI. Auch allen Betroffenen, die bisher nicht an der Sammelaktion teilnehmen, ist zu empfehlen, eine derartige Garantieerklärung zu fordern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.09.2017

ÖAMTC zu "Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen

"Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen "Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen

"Für den ÖAMTC ist es selbstverständlich, dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Daher unterstützen wir auch die Initiative des Verkehrsministers zur Erarbeitung des 'Aktionsplan für Sauberen Verkehr – Mobilitätswende 2030'", erklärt ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger. Positiv wertet der Club die gestrige Ankündigung des Verkehrsministers, dass es einen Bestandschutz für zugelassene Fahrzeuge geben soll. "Diese Aussage ist erfreulich, allerdings muss sie noch in Richtung unbeschränkter Weiterfahrgarantie konkretisiert werden, damit es zu keinem Wertverlust auf Seiten der Konsumenten kommt", bekräftigt Wiesinger.

Nicht nachvollziehbar für den Club ist nach wie vor die Fixierung auf 2030. "Dieser Zeitpunkt ist aus heutiger Sicht unrealistisch, weil wir nicht erkennen können, dass es für jeden Anwendungsfall leistbare Alternativen zum Verbrennungsmotor geben wird", erklärt der ÖAMTC-Interessenvertreter. Im Sinne aller Autofahrer – insbesondere der sozial schwächeren – muss ausgeschlossen werden, dass ein Umstieg auf noch nicht alltagstaugliche alternative Antriebsarten durch willkürliche Steuererhöhungen auf herkömmliche Antriebe erzwungen wird.

Eine weitere offene Frage ist die unausgewogene Zusammensetzung der Teilnehmerliste des "Abgasgipfels". "Uns fehlen in erster Linie Vertreter aus Industrie und Wissenschaft", ergänzt Wiesinger. Des Weiteren fehlt der Initiative jegliche Abstimmung auf europäischer Ebene. Außerdem erwartet sich der Club vom Verkehrsministerium ähnlich engagierte Initiativen zur Reduktion von CO2-Emissionen im Bereich Lkw-Verkehr, Schifffahrt und Flugverkehr. "Der ÖAMTC sieht seine Rolle darin, die teils sehr theoretischen Konzepte zu einer Mobilitätswende mit der Lebensrealität von über fünf Millionen Autonutzern in Einklang zu bringen. In diesem Sinne tragen wir gerne zum Prozess bei", betont Wiesinger abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.05.2018

Tempo 140 soll Dauerregelung werden

Infrastrukturminister: Wenn Testlauf erfolgreich ist - Überall, wo Telematik-Anlagen angebracht sind Infrastrukturminister: Wenn Testlauf erfolgreich ist - Überall, wo Telematik-Anlagen angebracht sind

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) strebt in Sachen Tempo 140 nach einem Test in Oberösterreich eine Dauerregelung an, wie er der Tageszeitung ÖSTERREICH bestätigte: „Ja. Meine Idee ist, das dort zu machen, wo man auch die Möglichkeit hat, bei schlechtem Wetter und anderen negativen Bedingungen die Geschwindigkeit wieder runterzusetzen.“ Ein Testlauf werde ab August auf der A1 zwischen dem Knoten Haid und Sattledt stattfinden: „Das ist geplant. Wir führen dort Messungen durch, wir schauen, wie schnell fahrt man im Schnitt auf der ersten, zweiten und dritten Spur, welche Lärmbelastungen gibt es. Das heißt, wir schaffen valide Datengrundlagen, um einen seriösen Vergleich zu haben. Diese Tests führen wir ein Jahr durch, weil wir alle Jahreszeiten durchhaben wollen.“

Tempo 140 könnte also künftig ab Ende 2019/Anfang 2020 zumindest dort gelten, wo es elektronische Überkopf-Anzeigen gibt. Auch eine Ausweitung auf weitere - schwach befahrene Strecken – dürfte im Gespräch sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.04.2018

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, planen nur 8% der österreichischen Facebook-User, sich in Folge des Datenskandals von dem sozialen Netzwerk abzumelden.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage werden 57% der Befragten „sicher nicht“ ihr Facebook-Profil löschen. Weitere 32% überlegen noch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2018

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Österreichische Autobesitzer konnten 2017 mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 172 Euro Prämie[1] sparen (2016: 171 Euro). Die jährliche Ersparnis betrug im Einzelfall bis zu 894 Euro. Während bereits 7 von 10 Gebraucht- und Neuwagenkäufern ihre Kfz-Versicherung online vergleichen, überprüfen nur wenige Autobesitzer ihre bestehende Kfz-Versicherung und lassen damit hochgerechnet 489 Millionen Euro potenzielle Ersparnis auf der Straße liegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des österreichischen Tarifvergleichsportals durchblicker.at hervor. Grundlage der Analyse bildeten die Vergleiche sowie die Vertragsabschlüsse auf der Vergleichsplattform im Jahr 2017.

Insgesamt haben 2017 rund 956.000 Nutzer den Kfz-Versicherungsvergleich von durchblicker.at verwendet, um 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Davon waren 327.000 Autobesitzer, die einen bestehenden Vertrag überprüfen wollten, und 629.000 Neuwagen- oder Gebrauchtwagenkäufer, die eine neue Versicherung benötigten. Die Zahl der durch die Nutzer abgerufenen Versicherungsvergleiche erhöhte sich in Summe um etwa 3 Prozent auf rund 2 Millionen.

Gemessen an den geschätzt rund 910.000 Kfz-Zulassungen privater PKW haben rund 70 Prozent der Autokäufer ihre Versicherung auf durchblicker.at verglichen. Ganz anders sieht es bei den 3,17 Millionen bestehenden Autobesitzern (Privat-PKW ohne Firmenwagen) aus: Nur rechnerisch 10 Prozent stellten ihre Kfz-Versicherung auf durchblicker.at auf den Prüfstand. „Die meisten Konsumenten könnten beim bestehenden Vertrag Einsparungen erzielen, die wenigsten überprüfen jedoch ihre Polizze. Gemessen an der bei uns durchschnittlich erzielten jährlichen Ersparnis verzichteten die Autobesitzer 2017 damit in Summe auf 489 Millionen Euro“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.07.2017

SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION

SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION

Das Münchner Tech-Startup SONO MOTORS hat am 27.7.2017 ein alltagstaugliches, innovatives und kosteneffizientes Elektroauto vorgestellt. Dank einer Reichweite von 250km, einem Kaufpreis von 16.000 Euro (ohne Batterie) und integrierten Mobilitätsfunktionen spricht das Fahrzeug besonders Familien und City-Pendler einer breiteren Mittelschicht an. Geplant ist es, die Batterie zur monatlichen Miete oder zum einmaligen Kauf anzubieten. Sie soll unter 4.000 Euro kosten.

ono Motors sorgte durch ein erfolgreiches Crowdfunding im Sommer 2016 für großes Aufsehen. Das Unternehmen arbeitet für die Entwicklung und Umsetzung des Fahrzeugs mit namhaften Auftragsfertigern und Systemlieferanten aus der europäischen Automobilindustrie zusammen.

Das Unternehmen benötigt 5.000 Reservierungen, um rechtzeitig im zweiten Quartal 2019 mit der Serienproduktion zu starten. 1.500 Reservierungen lagen bereits vor der Präsentation des Solarautos vor.

Eines der Höhepunkte des Elektroautos ist die Selbstladefunktion namens viSono. Integrierte Solarzellen erzeugen Strom und speisen diesen in die Batterie ein. Dadurch können zusätzlich bis zu 30 Kilometer Reichweite pro Tag bereitgestellt werden.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist das sogenannte biSono. Damit kann der Betreiber des SIONs Strom aus der Batterie des Fahrzeugs entnehmen und weiteren Nutzern anbieten. Somit wird der Sion zu einem mobilen Stromspeicher.

Sono Motors wird von namhaften Investoren unterstützt, welche die Vision der Gründer hinsichtlich nachhaltiger und innovativer Geschäftsideen teilen.

Nach dem Release-Event am 27. Juli startet Sono Motors eine Probefahrten-Tour durch Europa. Der Startschuss fällt am 18. August in München und sieht Stationen in mindestens 12 Städten und 7 Ländern vor. Interessenten können den Sion testen und die Technologie hinter dem Fahrzeug erfahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: SONO MOTORS
28.09.2017

Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen

Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen

Eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt, dass ein großer Teil des für die zukünftige Elektromobilität benötigten Stroms durch Photovoltaik auf Großparkplätzen erzeugt werden kann.

Die Energiewende bringt einen großen Flächenbedarf für die nachhaltige Energieerzeugung. Der durch die jüngsten Abgasskandale noch zusätzlich beschleunigte Ausbau der Elektromobilität wird den Strombedarf aus nachhaltiger Produktion weiter erhöhen. „Aktuelle Strategien in Österreich zielen bisher auf die Nutzung von Dachflächen und Fassaden für Photovoltaik. Die Potenziale von Parkplätzen wurden bisher zu wenig beachtet“, so Projektleiter Dr. Boris Salak, der seine Forschungen an der BOKU begonnen hat und jetzt an der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) weiterführt.

In einem aus Mitteln des Wiener Wirtschaftskammerpreises finanzierten Projekt wurden über 15.000 österreichische Großparkplätze im siedlungsnahen Bereich auf ihre Eignung zur Photovoltaiknutzung untersucht. Dabei wurden die Lage der Parkplätze, die Beschattung durch umliegende Gebäude sowie die wetterbedingte tatsächliche Sonneneinstrahlung der vergangenen zehn Jahre in Modellrechnungen berücksichtigt. Ergänzend dazu wurden die relevanten Unternehmensbranchen in direkter Parkplatz-Umgebung untersucht. „Hier zeigt sich“, so Dr. Salak weiter, „eine deutliche Relevanz für Unternehmen aus der Handelsbranche. Ihre Standorte finden sich oft in der Nähe zu Großparkplätzen“.

„Selbst wenn man davon ausgeht, dass nur etwa 50% der Parkplatzflächen tatsächlich mit Photovoltaikpaneelen überdacht werden können, so ergibt sich daraus ein solares Erwartungspotenzial von 4,2 Terawattstunden pro Jahr“, so Projektmitarbeiter DI Christoph Graf vom BOKU-Institut für Landschaftsentwicklung. Diese Menge entspricht dem Strombedarf von ca. 1,4 Millionen Elektroautos mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr. Wenn sich die Gesamteffizienz der Solartechnologie in den kommenden Jahren weiter verbessert, könnte dieser Wert noch deutlich steigen. BOKU-Professor Andreas Muhar fordert daher, dass die Energiestrategien vermehrt die vorhandene Flächenreserve von Parkplätzen berücksichtigen sollen: „Durch die Installation von Photovoltaik auf Parkplätzen wird die Nutzbarkeit sehr wenig beeinträchtigt - im Gegenteil, die AutofahrerInnen freuen sich über die Beschattung.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.07.2018

Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

Ab 1. August wird in Österreich auf der A1 Westautobahn zwischen Haid und Sattledt Tempo 140 eingeführt. Der VCÖ weist darauf hin, dass es in Europa nur in Bulgarien und Polen Tempolimit 140 gibt, in Deutschland gibt es auf etwa der Hälfte der Autobahnen kein Tempolimit und stattdessen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

130 km/h ist auch das am weitesten verbreitete Tempolimit auf den Autobahnen in der EU. Mit Österreich gilt Tempo 130 in 14 EU-Staaten. Auffallend ist, dass in acht EU-Staaten das Tempolimit niedriger ist als in Österreich. In Zypern ist (so wie auch im Nicht-EU-Land Norwegen) höchstens Tempo 100 erlaubt. In Schweden gilt Tempolimit 110, in Großbritannien umgerechnet 112 km/h. In fünf EU-Staaten darf auf Autobahnen höchstens 120 km/h gefahren werden: In Belgien, Finnland, Irland, Portugal und Spanien.

„In jenen Staaten, wo die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Verhältnis zur Bevölkerungszahl niedrig ist, sind die Tempolimits niedriger als in Österreich“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. In Norwegen waren im Vorjahr pro Million Einwohner 20 Verkehrstote zu beklagen, in Schweden 25, in der Schweiz und in Großbritannien jeweils 27, macht der VCÖ aufmerksam. In Österreich war die Zahl der Verkehrstoten mit 47 pro Million Einwohner deutlich höher. Im 1. Halbjahr 2018 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Österreich um rund 13 Prozent auf 193.

Tempolimits sind nicht der einzige Einflussfaktor auf die Verkehrssicherheit, jedoch ein sehr zentraler. „Mit dem Tempo nimmt der Anhalteweg zu. Das Risiko eines Unfalls steigt und, wenn es zu einem Unfall kommt, erfolgt der Zusammenstoß mit einem höheren Tempo, was die Verletzungsschwere erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Ein Pkw, der mit 130 km/h einen Anhalteweg (Reaktionsweg plus Bremsweg) von 116 Metern hat, hat mit 140 km/h einen Anhalteweg von 132 Metern und nach 116 Meter noch eine Geschwindigkeit von 56 km/h, macht der VCÖ aufmerksam.

Aufgrund der hohen Toleranzgrenze in Österreich, bedeutet Tempolimit 140, dass einige 150 km/h oder mehr fahren. „Je größer die Tempounterschiede, umso schlechter für den Verkehrsfluss, wodurch es erst wieder zu Zeitverzögerungen kommt. Zudem ist die Gefahr groß, dass mehr gedrängelt wird“, erklärt VCÖ-Experte Gansterer. Der VCÖ weist darauf hin, dass die A1 bei Haid jener Autobahnabschnitt, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind. Allein im Vorjahr fuhren hier rund fünf Millionen Lastwagen, mehr als doppelt so viele wie über den Brenner. Auch in Zukunft werden langsamere Pkw die Lkw überholen.

Der VCÖ spricht sich gegen die Einführung von Tempo 140 und für eine Herabsetzung der Toleranzgrenze auf Schweizer Niveau aus. In der Schweiz wird ein Überschreiten des Tempolimits (120 km/h auf Autobahnen) von über 5 km/h geahndet. In der Schweiz kamen im Vorjahr 230 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, in Österreich waren es mit 414 um 80 Prozent mehr.

In vielen europäischen Staaten ist Tempolimit auf Autobahnen niedriger als in Österreich

100 km/h: Norwegen, Zypern

110 km/h: Schweden, Großbritannien

120 km/h: Belgien, Finnland, Irland, Portugal, Schweiz, Spanien

130 km/h: Dänemark, Deutschland (Richtgeschwindigkeit), Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn

140 km/h: Bulgarien, Polen

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2018

Fiat-Werbung ist gesetzwidrig

Fiat-Werbung ist gesetzwidrig Fiat-Werbung ist gesetzwidrig

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ging im Auftrag des Sozialministeriums gegen eine Fiat-Werbung vor, in der die gesetzlich geforderten Informationspflichten nicht ausreichend eingehalten wurden. Das Handelsgericht (HG) Wien gab dem VKI recht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Gegenstand der Klage ist der Fiat-TV-Spot mit dem bekannten Schauspieler Adrien Brody. Die Werbung wurde allein im Juli 2017 mehr als 1400 Mal in Österreich gesendet und dauerte 30 Sekunden lang. Darin wurde blickfangartig rund 4 Sekunden lang mit der Leasingrate in Höhe von 65,- Euro im Monat geworben. Die vom Gesetz geforderten Informationen waren nicht einmal halb so groß und nur halb so lange wie die Leasingrate selbst abgebildet. Diese etwa 2 Sekunden reichten auf jeden Fall nicht, dass sie zur Gänze gelesen werden konnten.

Auf www.fiat.at wurde bereits auf der Startseite mit der Leasingrate geworben, die Informationen wurden erst auf einer Unterseite erteilt.

Wenn eine Werbung für Kredit- und Leasingverträge auch Zinssätze oder sonstige auf die Kosten eines Kredits bezogene Zahlen nennt, müssen gewisse Informationen wie der Sollzinssatz, der effektive Jahreszinssatz und der Gesamtbetrag enthalten sein. Und zwar klar, prägnant und auffallend. Das schreibt das Verbraucherkreditgesetz vor.

Für das HG Wien erfüllen weder die Fernsehwerbung noch die Internetwerbung die gesetzlich vorgesehene Auffälligkeit. Die Werbungen verstoßen daher gegen das Gesetz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

„Der Sinn dieser Informationspflicht besteht darin, den Verbrauchern vor Augen zu führen, mit welchen Belastungen sie bei einem allfälligen Vertragsabschluss zu rechnen haben und sie so in die Lage zu versetzen, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen“, sagt Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Entscheidend ist nicht, wie viel man im Monat zahlt, sondern wie hoch der zu zahlende Gesamtbetrag ist.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.10.2017

ÖAMTC: Klage gegen deutsche Maut notwendig, um EU-Road Pricing zu verhindern

Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände

Erfreut zeigt sich der ÖAMTC über die Ankündigung von Verkehrsministers Jörg Leichtfried, beim EuGH Klage gegen die deutsche Pkw-Maut einzureichen. Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung: "Um grünes Licht aus Brüssel für seine diskriminierenden Mautpläne zu bekommen, hat der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt zugesagt, die für alle europäischen Autofahrer sündteuren Road Pricing-Pläne der EU-Kommission zu unterstützen. Das war ein politischer Kuhhandel zu Lasten Dritter – nämlich der Konsumenten. Das darf sich nicht auszahlen. Daher ist die Klage Österreichs richtig – auch im Interesse der deutschen Autofahrer."

Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände

Bereits im Vorblatt zum Mautgesetz verpflichtete sich die deutsche Bundesregierung, die EU Kommission "bei ihren Bemühungen auf europäischer Ebene" zur Schaffung eines "einheitlichen europäischen Mautsystems zur Stärkung der Nutzerfinanzierung auch für Pkw zu unterstützen". Es wurde sogar zugesagt, dass Deutschland seine Maut "erforderlichenfalls an diesen einheitlichen europäischen Rahmen anpassen“ werde. Wie Brüssel diesen Freibrief aus Berlin nutzen will, präsentierte die EU-Kommission schließlich im Mai diesen Jahres:

Spätestens Ende 2027 müssten Vignetten-Systeme, wie in Österreich vorhanden und in Deutschland geplant, zugunsten streckenabhängiger Mautsysteme abgeschafft werden. Brüssel will eine Pkw-Road Pricing-Pflicht für alle Maut-Staaten.

Road Pricing bringt deutliche Mehrkosten für alle Autofahrer – auch deutsche

Das Motiv des ÖAMTC für die strikte Ablehnung der Road Pricing-Pläne der EU-Kommission sind die deutlichen Mehrkosten für die Nutzer. Laut mehrerer Studien würde bei Road Pricing den Autofahrern mindestens 5 Cent pro Kilometer verrechnet, damit sich die elektronische Einhebung rechnet. Das deutsche Umweltbundesamt schlägt sogar Preise bis über 10 Cent pro Kilometer vor. Wiesinger:

"Ein Arbeitnehmer aus Kufstein, der nach Innsbruck pendelt, hätte dadurch Mehrkosten von rund 3.400 Euro pro Jahr. Aber auch Einzelfahrten würden empfindlich teuer: Eine Fahrt von Hamburg nach München und retour würde etwa 150 Euro kosten, für die Strecke Wien – München und zurück würden 80 Euro fällig werden. Damit zeigt sich, dass kilometerabhängiges Road Pricing weder den Wenigfahrern noch der Umwelt hilft, sondern einzig und alleine darauf abzielt, den Staatskassen zusätzliche Einnahmen von Autofahrern zu bescheren."

In der aktuellen Ausgabe des auto touring sprechen sich die Spitzenkandidaten der SPÖ, ÖVP und FPÖ gegen Road Pricing aus, während die Grünen und NEOS dafür sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.05.2018

Hochsaison für Gräserpollenallergiker: Betroffenen Autofahrern wird oft das Leben schwer gemacht

Hochsaison für Gräserpollenallergiker: Betroffenen Autofahrern wird oft das Leben schwer gemacht Hochsaison für Gräserpollenallergiker: Betroffenen Autofahrern wird oft das Leben schwer gemacht

Pollenallergiker sehen im sommerlichen Wetter nicht nur Anlass zur Freude. Manch einem wird es gar gänzlich vermiest: Denn wenn die Nase rinnt, Juckreiz und Husten einsetzen und es sogar zu Atemnot kommt, ist das nicht nur unangenehm, sondern kann auch beim Lenken eines Fahrzeuges riskant werden. „Eine Niesattacke während der Autofahrt kann brandgefährlich werden, da sich die Augen dabei immer wieder automatisch für kurze Zeit schließen, was einem „Blindflug“ gleichkommt oder man verreißt das Lenkrad“, warnt ARBÖ-Pressesprecher Sebastian Obrecht.

Während der Pollenflug der Birke langsam abnimmt, nähert sich die nächste Phase der Pollensaison. Ab Anfang Mai haben unter den Gräsern das Knäuelgras, das Wiesenrispengras, aber auch der Ampfer und der Wegerich Hochsaison, deren Blüte in den kommenden Wochen Allergikern das Leben schwer machen.

Damit Allergiker in dieser Zeit gefahrlos unterwegs sind, gilt es, folgendes zu beachten:

Pollenfilter fürs Auto

Das Auto ist gar kein so schlechter Ort für Allergiker, da bereits in fast allen Fahrzeugen serienmäßig ein Pollenfilter eingebaut ist. Solche Filter bieten im Auto ausgezeichneten Schutz, vorausgesetzt sie werden auch regelmäßig gewartet bzw. ersetzt.

Der ARBÖ ließ einen Pollenfilter, welcher 5 Jahre nicht gewartet wurde, vom Institut IBO Innenraumanalytik in Wien untersuchen. Die Analyse unterstreicht, wie wichtig regelmäßiges Service ist: Zigtausende Bakterien, Pilze und Hefen hatten sich in den 5 Jahren angesammelt.

Damit diese unerwünschten „Beifahrer“ das Auto nicht als „Taxi“ verwenden, sollte alle 2 Jahre eine Wartung und Desinfektion der Klima-Anlage durchgeführt werden – dabei wird der Pollenfilter überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Allerdings kann auch ein gut gewarteter Pollenfilter nur funktionieren, wenn die Autofenster geschlossen bleiben.

Wasser trinken

Viel zu trinken hält die Schleimhäute feucht und macht sie weniger reizbar. Daher sollte man stets eine Flasche Wasser mitführen.AnhaltenSollte es dennoch während der Fahrt zu einer allergischen Reaktion kommen, rasch rechts zufahren, oder einen Parkplatz aufsuchen, und geeignete Gegenmaßnahmen treffen. Achtung: Wer Medikamente einnimmt, sollte vorab klären, ob diese die Verkehrstauglichkeit beeinträchtigen.

Gesichtsdusche

Eine kurze Gesichtsdusche mit kaltem Wasser kann Beschwerden durch Heuschnupfen wie brennende Augen, brennende Gesichtshaut und Spannungskopfschmerz lindern. Sogenannte „Wassersprays“ sind in Apotheken erhältlich und sollten Allergiker im Auto mitführen.

Abschließend gilt zu beachten, dass stark betroffene Allergiker stets ihre Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen müssen, wie Gerald Hufnagel von der ARBÖ-Rechtsabteilung abschließend erklärt: „Wer durch eine Allergie gesundheitlich stark eingeschränkt wird, muss das Fahrzeug stehen lassen, da die Fahrtüchtigkeit nicht gegeben ist.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.02.2018

ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen"

ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen" ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen"

Als "hysterische Verteufelung von Dieselmotoren" kritisiert die Verkehrssprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Claudia Schmidt, das Urteil des deutschen Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten grundsätzlich zulässig sind.

"In vielen Alltagssituationen sind wir viel mehr Stickoxid ausgesetzt als dem, was ein Dieselmotor ausstößt. Die Grenzwerte für Stickoxidemissionen am Arbeitsplatz und auf der Straße sind absurd und gehören überdacht. Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen", so die Salzburger Abgeordnete.

Denn die geltenden Stickoxidgrenzwerte für Dieselmotoren (40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft) seien viel niedriger als jene in vielen Alltagssituationen, sagte Schmidt. "An manchen Arbeitsplätzen sind bis zu 950 Mikrogramm erlaubt, also 2350 Prozent mehr", so die EU-Parlamentarierin.

"Selbstverständlich gehören die Abgasmanipulationen der Autohersteller bestraft, aber die Hexenjagd auf Dieselmotoren ist völlig übertrieben. Dieselautos werden noch sehr lange Zeit auf österreichischen Straßen rollen", so Schmidt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.02.2018

Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam

Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam

„Der Spritverbrauch der heimischen Autoflotte sinkt nur im Schneckentempo. Das ist schlecht für die Geldbörse der Autofahrer und belastet massiv die Umwelt“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Im Vorjahr verbrauchten die Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten laut Berechnung des VCÖ rund 6,5 Liter pro 100 Kilometer. In den Jahren 2015 und 2013 waren es laut Daten der Statistik Austria jeweils 6,6 Liter, im Jahr 2007 lag der Durchschnittsverbrauch bei 6,8 Liter und im Jahr 2005 bei 6,9 Liter. Etwas stärker ist der Rückgang bei den Benzin-Pkw, deren realer Spritverbrauch im Schnitt von 7,9 Liter im Jahr 2005 auf 7,1 Liter im Vorjahr zurückgegangen ist.

Der kaum sinkende reale Spritverbrauch hat mehrere Gründe, stellt der VCÖ fest. In den vergangenen zehn Jahren wurden Neuwagen auf den Testzyklus im Labor hin optimiert, nicht jedoch auf einen niedrigen Spritverbrauch beim Fahren auf der Straße. Damit ist der Verbrauch der Neuwagen nur auf dem Papier stark gesunken, die Abweichung des realen Verbrauchs von den Herstellerangaben ist laut Umweltbundesamt auf fast 40 Prozent gestiegen. Technische Fortschritte bei den Motoren werden durch schwerere und PS-stärkere Autos wieder zunichte gemacht. Allein seit dem Jahr 2011 hat sich in Österreich die Zahl der neuzugelassenen Pkw mit mehr als 105 kW (143 PS) auf 109.661 im Vorjahr verdoppelt.

„Auch der SUV-Boom verhindert eine stärkere Reduktion des realen Spritverbrauchs“, nennt VCÖ-Experte Gansterer einen weiteren Grund. Laut deutschem Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer verbrauchen SUV im Schnitt um ein Viertel mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche Modelle, das betrifft auch die Kompakt-SUV. Seit dem Jahr 2010 wurden in Österreich rund 536.000 SUV neu zugelassen, im Jahr 2017 mit 95.840 mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2010.

Wie sehr eine Verringerung des Spritverbrauchs sowohl die Umwelt als auch die Geldbörse der Autofahrer schonen würde, zeigt das folgende Beispiel. Im Schnitt fahren die Haushalte mit einem Diesel-Pkw rund 13.000 Kilometer pro Jahr. Verbraucht der Wagen statt 6,5 nur 4 Liter Sprit pro 100 Kilometer, dann sinkt der Jahresverbrauch um rund 325 Liter auf 520 Liter. Die Spritkosten sinken dann um 360 Euro pro Jahr, die CO2-Emissionen würden um rund 860 Kilogramm pro Jahr zurückgehen, verdeutlicht der VCÖ.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.01.2018

Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutz-Problem

Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme. Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme.

„Der Klimaschutz im Verkehr steckt derzeit im Stau. Die Zunahme von Auto- und Lkw-Verkehr sowie der viel zu hohe Spritverbrauch machen die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Im Jahr 2016 verursachte der Verkehr um 67 Prozent mehr CO2-Emissionen als im Jahr 1990. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch im Vorjahr mehr Sprit verkauft wurde. "Die Klimabilanz des Verkehrs war damit im Vorjahr noch schlechter als die heute präsentierte Bilanz 2016", macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam.

Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme. So macht sich Österreich von Erdöl abhängig, das zum Großteil aus instabilen Krisenregionen stammt. Allein die seit dem Jahr 2010 für den Verkehr nötigen Erdölimporte kosteten mehr als 40 Milliarden Euro.

Mit der Einführung einer CO2-Abgabe sowie der Abschaffung kontraproduktiver Förderungen für fossile Energieträger, wie etwa der Steuerbegünstigung von Diesel, kann die Energiewende wesentlich beschleunigt werden, betont der VCÖ.

Der VCÖ fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen. Nach Schweizer Vorbild braucht es mehr Bahnverbindungen in den Ballungsräumen und in den Regionen. „Jede Bezirkshauptstadt soll optimal mit der Bahn erreichbar sein“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. 40 Prozent der Autofahrten in Österreich sind kürzer als 5 Kilometer. Der VCÖ spricht sich daher für den massiven Ausbau der Radinfrastruktur aus. Neben Rad-Highways in den Ballungsräumen sind in den Regionen mehr sichere Radverbindungen nötig, etwa zwischen Siedlungen und dem nächsten Ortsgebiet. Da allein der Verkehr von und zum Arbeitsplatz ein Viertel der Fahrten ausmacht, ist das Mobilitätsmanagement von Betrieben und Unternehmen stärker als bisher zu fördern.

Fatal für den Klimaschutz sind die hohen realen CO2-Emissionen der Pkw. „Österreichs Regierung ist gut beraten, sich in der EU für deutlich niedrigere CO2-Grenzwerte für Neuwagen einzusetzen. Nicht nur, weil ein niedriger Spritverbrauch die Umwelt schont und die Spritkosten für die Autofahrer verringert, sondern auch, weil sich die Regierung damit andere Maßnahmen auf nationaler Ebene erspart“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.11.2017

Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse

Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse

Das Interieur der A-Klasse geht ganz neue Wege und revolutioniert die Kompaktklasse von innen mit einem neuartigen Raumgefühl. Die einzigartige Architektur entsteht insbesondere durch die avantgardistisch gestaltete Instrumententafel. Erheblich großzügiger ist das Raumangebot.

Im kommenden Jahr löst die neue A-Klasse als Vorbote der neuen Kompaktwagen-Generation ein Erfolgsmodell ab, das entscheidend zur Verjüngung der Marke Mercedes-Benz beigetragen hat: Das Durchschnittsalter der europäischen Fahrer des progressivsten Kompaktklasse-Modells liegt heute 13 Jahre unter dem der Vorgängerbaureihe. Jetzt geht die Revolution weiter: Die kommende A-Klasse definiert Modern Luxury im Innenraum völlig neu. Zugleich bietet sie erheblich mehr Nutzwert und ist damit so jung wie immer, aber so erwachsen wie noch nie.

„Die neue A-Klasse verkörpert den nächsten Schritt unserer Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit und hat das Potential, eine neue Designära einzuleiten“, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG.

„Das Interieur inszeniert modernen Luxus auf einem in dieser Klasse bislang unerreichtem Niveau und überführt das User Interface in das digitale Zeitalter.“

Raumarchitektur und Anzeige- und Bedienelemente der neuen A-Klasse sind in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal. Die Instrumententafel ist in zwei horizontale Volumenkörper aufgeteilt: Der untere Volumenkörper ist durch einen optischen „Graben“ vom Hauptvolumen der Instrumententafel getrennt und scheint dadurch vor der Instrumententafel zu schweben. Die optionale Ambientebeleuchtung verstärkt diesen Effekt und unterstreicht den schwebenden Eindruck des Unterbaus.

Das serienmäßige Widescreen-Cockpit steht völlig frei, erstmals wurde außerdem komplett auf eine Hutze über den Instrumenten verzichtet. Ein weiteres Highlight sind die sportlichen Lüftungsdüsen in Turbinenoptik.

Auch in vielen anderen Details orientiert sich die A-Klasse an den Oberklasse-Fahrzeugen von Mercedes-Benz. So stammt das multifunktionale Lenkrad aus der S-Klasse. Und auch bei den Vordersitzen halten mit Sitzklimatisierung, Massagefunktion und Multikontursitz Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Die Zierteile sind im „Wrap-Around“-Design ausgeführt und unterstreichen durch die Materialwahl (etwa offenporige Hölzer) die Positionierung als progressiv und hochwertig.

Der Innenraum bietet ein deutlich gesteigertes Raumgefühl, bessere Rundumsicht und mehr Platz. Der Nutzwert steigt durch mehr Schulterraum (vorn +9 mm, hinten +22 mm), Ellenbogenbreite (vorn +35 mm, hinten +36 mm) und Kopffreiheit (vorn +7 mm, hinten +8 mm). Ein einfacherer Einstieg in den Fond gehört ebenso zu den Pluspunkten der neuen A-Klasse. 370 Liter beträgt das Fassungsvermögen des besser für Familie und Freizeit nutzbaren Kofferraums hinter den Fondsitzen – das sind 29 Liter mehr als beim Vorgänger. Die Ladeöffnung fällt dank zweigeteilter Heckleuchten 20 cm breiter aus als bisher, zugleich ist der Boden des Kofferraums 11,5 cm länger. Auf Wunsch lässt sich ferner die Fondlehne steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können. Auch die Rundumsicht wurde deutlich verbessert: um rund zehn Prozent.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mercedes-Benz Österreich GmbH
15.11.2017

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense Electric Co., Ltd, eine börsennotierte Tochtergesellschaft der Hisense Group, hat den Kauf der TV-Produktion, der Marke, Forschung und Entwicklung sowie der betrieblichen Dienstleistungen von Toshiba am 14. November 2017 bekannt gegeben.

Toshiba, das auf eine ereignisreiche, 142-jährige Geschichte zurückblicken kann, verfügt über eine führende Displaytechnik in Japan und rangiert als Marke unter den internationalen, global agierenden Technikmarken weit oben.

Hisense wird 95 Prozent der Aktien von der Toshiba Visual Solutions Corporation ("TVS"), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Toshiba Corporation, für 12,9 Milliarden Japanische Yen erwerben, wobei ein Anteil von 5 Prozent bei Toshiba verbleiben wird. Hisense übernimmt das TVS-Geschäft, wozu Produktion, Forschung und Entwicklung und die Funktionsbereiche des Vertriebs gehören, und erhält außerdem eine Lizenz zur Verwendung der Toshiba-Marke für einen Zeitraum von 40 Jahren für Partner aus dem Bereich visuelle Lösungen, die in Europa, Südostasien und weiteren Märkten tätig sind.

TVS ist in erster Linie im Geschäft für Fernseher und eine Reihe von Nebenprodukten, wie Werbe- und Anzeigedisplays, tätig. Der Kauf von TVS sorgt zudem für den Erhalt von zwei Fabriken in Japan und von hunderten talentierten Mitarbeitern bei Toshiba im Bereich Forschung und Entwicklung. Außerdem kann ein bedeutendes Portfolio an geistigem Eigentum gesichert werden, das im Zusammenhang mit Patenten aus dem TV-Technik-Geschäft für Bildqualität und Akustik steht.

Herr Liu Hongxin, CEO der Hisense Group, sagte dazu, Hisense werde die Mittel bei TVS für Forschung und Entwicklung, die Lieferkette oder weltweite Vertriebskanäle optimieren, mit anderen zusammenarbeiten und sich gegenseitig bei der Displaytechnik unterstützen, wettbewerbsfähige betriebliche Dienstleistungen für Inhalte auf Smart-TVs für den Weltmarkt anbieten und auf dem japanischen Markt ein rasches Wachstum erreichen.

Laut dem IHS lag Toshiba 2016 bei den Verkäufen von Fernsehern auf dem japanischen Markt auf Platz 3, wobei Hisense beim TV-Geschäft den höchsten Marktanteil aller nicht-japanischen Marken hatte. Zusammen kommen beide Marken nach der Transaktion auf einen Marktanteil von insgesamt über 20 Prozent. Das TV-Geschäft von Hisense rangierte 2016 (laut IHS) weltweit auf dem dritten Platz und steht beim Marktanteil in China schon 13 Jahre in Folge auf Rang eins.

Als Official Television Sponsor der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland steht Hisense bereit, seine Expansion fortzusetzen und seine globale Vision und Strategie der Marke umzusetzen. Mithilfe der Vorteile, die sich aus dieser Übernahme ergeben, wird Hisense seine internationale Geschäftsstrategie für Fernseher bei Forschung und Entwicklung, beim Branding und Marketing weiterentwickeln und erweitern, indem es seine Geschäfte unter einer Vielzahl von Marken betreibt. Die Kooperation zwischen Hisense und Toshiba wird den Wandel hin zu einem neuen Bild des TV-Geschäfts voranbringen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2018 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!