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Auto/Technik

17.05.2013

Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check

Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check

Pfingsten und reisestarke Wochenenden sorgen an den Tankstellen meistens für wenig Freude. Die positive Nachricht für Autofahrer: Gestern Mittag durften die Preise zum letzten Mal vor dem Wochenende erhöht werden, bis heute 11:00 Uhr sind dann nur mehr Preissenkungen möglich. Ab dann sind die Preise bis zum Pfingstmontag 24 Uhr eingefroren und können erst am Dienstag-Mittag wieder erhöht werden.

Vergleicht man die beiden vergangenen Wochen, haben sich die Preise im Durchschnitt kaum verändert. Im Schnitt zahlte man in den vergangenen sieben Tagen 1,375 Euro für den Liter Super und 1,326 Euro für den Liter Diesel. Nach der Preisfixierung in der Vorwoche, die bis Sonntag 24 Uhr galt, kam es allerdings zu einem durchschnittlichen Anstieg der Super- und Dieselpreise um einen Cent.

Damit lagen die Preise diesen Montag um einen Cent bei Superbenzin und 1,3 Cent bei Diesel über jenen der Vorwoche.

Aufgrund des höheren Ausgangsniveaus ist für dieses Wochenende mit höheren Preisen an den Zapfsäulen zu rechnen - und das obwohl die Ölpreise in der letzten Woche wieder gesunken sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.05.2013

Das neue Fonepad von ASUS ist da

Das neue Fonepad von ASUS ist da Das neue Fonepad von ASUS ist da

Mit dem Fonepad bringt ASUS ein 3G Tablet auf den Markt, mit dem man überall ins Internet und bei Bedarf auch telefonieren kann. Das Tablet verfügt über einen 7-Zoll großen IPS-Touchscreen und sorgt mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln für eine gestochen scharfe Darstellungsqualität. Dieses innovative Tablet wird von einem Intel Atom Z2420 Single Core Prozessor mit 1GB Arbeitsspeicher angetrieben und ist mit dem Betriebssystem Android 4.1 Jelly Bean ausgestattet.

"Es ist ideal ein großes Display für Entertainment und andere online Aktivitäten zu haben, die mittlerweile einen immer wichtigeren Teil unseres mobilen Lifestyles ausmachen. Durch die 3G Telefonfunktion, vereint das Fonepad Tablet und Smartphone in einem Gerät“, sagt Jörg Schläfke, Regional Director ASUS.

Die technischen Daten klingen interessant:

Display: 17,78 Zentimeter / 7 Zoll, Auflösung: 1280x800, IPS Panel, 10-Finger-Touch Display

Prozessor: Intel Atom Z2420 1.2GHz

Grafik: SGX 540

Betriebssystem: Android™ 4.1

Arbeitsspeicher: 1GB (800MHz) LPDDR2

Speicher: 16GB (eMMC + Webstorage (5GB Lifetime))

Audio: integrierte Lautsprecher und Mikrofon

Schnittstellen: 1 x Micro Sim Card – 1 x Micro USB – 1 x Kopfhörer/Mikrophon in – 1 x Micro SD Kartenleser - Bluetooth 3.0

Kamera: Vorderseite 1.2 Megapixel

Akku: 1 Zellen Lithium Polymer Akku (4270mAh) bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit / 10W

GPS: ja

Sensor: G-Sensor – Light Sensor – E-Compass

Gewicht: 340 Gramm

Abmessungen 196,6mm x 120,1mm x 10,4mm

Farbvarianten: Gold (Champagne Gold) und Grau (Titanium Gray)

Der empfohlene Verkaufspreis für das ASUS Fonepad liegt knapp über 200 Euro.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: asus
24.04.2013

Lumix LF1 mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom und 1/1,7“ großem Sensor

Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi Lumix LF1 – Edel-Kompakte mit lichtstarkem Leica-7x-Zoom, elektronischem Sucher und Wi-Fi

Panasonic eröffnet mit der Lumix DMC-LF1 die neue LF-Baureihe anspruchsvoller digitaler Kompaktkameras. Sie ergänzt die bekannte und für ihre Qualität renommierte LX-Serie. Die neue DMC-LF1 ist ausgestattet mit einem 7,1x-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Summicron entsprechend 28-200mm (KB) und mit Lichtstärke f/2,0 sowie einem großen 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS Sensor, zusammengefasst in einem schlanken, eleganten Gehäuse. Damit bietet sie beste Voraussetzungen für Kompaktkamera-Fotos in Spitzenqualität. Der 1/1,7“große Hochempfindlichkeits-MOS Sensor und der Venus Engine-Hochleistungs-Bildprozessor sorgen zudem selbst bei hohen Empfindlichkeiten für hochwertige Bilder bis 12,1 Megapixel. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 7,5cm-LCD-Monitor mit 920.000 Pixel Auflösung sowie – neu bei einer so kompakten Kamera – über einen integrierten elektronischen Sucher mit 0,2“ Diagonale und 200.000 Bildpunkten.

Ebenfalls neu bei der LF1 ist die integrierte Wi-Fi-Kommunikation samt NFC (Near Field Communication)-Technologie. Sie erlaubt die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablet-PCs durch Berührung. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden. Auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der LF1 über Smartphone oder Tablet-PC ist möglich. Fotos und Videos können darüber hinaus per WLAN über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden.

Für Aufsteiger, deren Ansprüchen eine simple Kompaktkamera nicht mehr genügt und die mehr Qualität und Vielseitigkeit verlangen, bietet die DMC-LF1 über eine intelligente Vollautomatik hinaus eine Vielzahl von manuellen Funktionen. Der Steuerring am Objektiv der LF1 erlaubt die direkte, intuitive Kontrolle über häufig verwendete Einstellungen wie Zoom, Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und die Kreativ-Funktionen. Mit „Creative Control“, „Creative Panorama“ und „Creative Retouch“ bietet die LF1 insgesamt 15 attraktive Filter-Effekte für noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Full-HD-Videos nimmt die Lumix LF1 mit 1.920 x 1.080/50i im AVCHD- oder MP4-Format mit Stereo-Ton auf. Der optische 7,1x-Zoombereich steht auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung mit „Active“-Modus sorgt für unverwackelte Videobilder auch aus der Bewegung heraus. Die Lumix LF1 kommt ab Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel. Über den Preis schweigt sich Panasonic noch aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic Marketing Europe GmbH
16.05.2013

ÖAMTC: Jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ist ein Motorradfahrer

ÖAMTC: Jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ist ein Motorradfahrer ÖAMTC: Jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ist ein Motorradfahrer

Mit Pfingsten und Fronleichnam stehen zwei lange Wochenenden vor der Tür, die viele Motorradfahrer für Touren nutzen. Doch gerade zu Saisonbeginn passieren oft Unfälle. Laut Daten der ÖAMTC-Unfallforschung ist jeder vierte Verkehrstote zu Pfingsten ein Motorradfahrer. Von 2007 bis 2011 ereigneten sich an den Pfingstwochenenden (Freitag bis Montag) insgesamt 373 Motorradunfälle. Dabei wurden 410 Personen verletzt, 13 getötet. Mehr Motorradunfälle, aber weniger Getötete gab es in den letzten fünf Jahren am Fronleichnam-Wochenende (Donnerstag bis Sonntag): 511 Unfällen, 502 Verletzte, 9 Getötete von 2007 bis 2011.

Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik, gibt Tipps, damit Biker die kommenden Motorradausfahrten sturzfrei und unverletzt genießen können. Gleichzeitig fordert der Zweirad-Profi mehr öffentliche Unterstützung für Motorradtrainings. Denn durch mehr Übung könnten viele Unfälle verhindert werden.

Zwtl.: Fünf Fahrtechnik-Tipps für Motorradfahrer

- Vorrausschauend fahren. "Wer vorausschauend fährt, wird von Gefahren nicht überrascht und hat ausreichend Zeit zu reagieren", erklärt der Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik.

- Fahrstreifenmittig fahren. "Man sollte immer in der Mitte des Fahrstreifens fahren, also auch keine Kurven schneiden. Gegenverkehr und Bankett sind gefährlich", so Scheiblauer.

- Kopf in die Kurve drehen. "Man fährt dorthin, wohin man schaut, die Blickrichtung gibt die Kurvenlinie vor", so der Motorrad-Experte der ÖAMTC Fahrtechnik.

- Damit rechnen, von anderen übersehen zu werden. "Als Motorradfahrer sollte man immer für andere 'mitdenken' und sich Reserven halten, damit man auch Fehler anderer ausgleichen kann", empfiehlt Scheiblauer.

- Achtung bei entgegenkommenden Linksabbiegern. "Autofahrer nehmen die schmale Silhouette des Zweirads oft nicht wahr oder schätzen die Annäherungsgeschwindigkeit falsch ein. Daher sollte man Augenkontakt suchen, bremsbereit fahren und berechenbar bleiben", rät der Zweirad-Profi der Fahrtechnik.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2013

Rauchmelder im Test – gute Lebensretter ab 6 Euro

Rauchmelder im Test – gute Lebensretter ab 6 Euro Rauchmelder im Test – gute Lebensretter ab 6 Euro

In Österreich sterben jedes Jahr 20 bis 30 Menschen bei Bränden in privaten Haushalten. Viele von ihnen kommen ums Leben, weil sie das Feuer nicht rechtzeitig bemerken und ersticken.

Rauchmelder sollten vor allem dort installiert werden, wo diese Gefahr am größten ist: in Schlafzimmern und in Aufenthaltsräumen. In einem aktuellen Qualitätstest wurden 15 gängige Modelle auf den Prüfstand gestellt, wobei die Hälfte am Ende als „gut“ bewertet wurde. Unterschiede gab es besonders bei der Handhabung und Robustheit. Ein Gerät erreichte die vorgeschriebene Lautstärke nicht und musste als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft werden.

Drei Rauchmelder-Systeme im Test Rauchmelder gibt es in vielen Baumärkten schon für wenige Euros. Dabei handelt es sich meist um Modelle mit einfachen Alkaline-Batterien, die nach etwa zwei Jahren getauscht werden müssen. Günstige und gute Geräte dieser Klasse sind die getesteten Rauchmelder von Abus (14 Euro) und Ikea (6 Euro). Der Nachteil: Durch den häufigen Batterietausch und die regelmäßige Wartung fallen über die Jahre zusätzliche Kosten an.

Teurer in der Anschaffung, dafür aber komfortabler sind Geräte mit Lithium-Batterien mit einer Funktionsdauer von circa 10 Jahren. In diese Kategorie fallen auch die beiden Geräte mit der höchsten Punktezahl, die Rauchmelder Ei Electronics Ei650 und FireAngel ST-620- DET, die nicht nur durch Zuverlässigkeit sondern auch in der Handhabung überzeugten.

Ärgerlich: Bei zwei Meldern mit Lithium-Batterien (Kidde, Unitec) wurde eine deutlich geringere Betriebsdauer ermittelt als von den Herstellern angegeben worden war. Außerdem im Test: zwei funkvernetzbare Rauchmelder. Sie eignen sich vor allem für größere Wohnungen und Häuser mit mehreren Etagen. Registriert einer Rauchbildung, springen gleichzeitig auch alle anderen an. Dabei funktioniert die Signalübertragung sogar durch Stahlbetondecken hindurch, wie der Praxistest ergab.

Bei Minimax MX 200 war der Alarmton viel zu leise und erreichte nicht die vorgeschriebenen 85 Dezibel, womit dieser Melder mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet wurde. Rauchmelder ab Juli 2013 in Kärnten Pflicht Ob in einer Wohnung Rauchmelder angebracht werden, ist in Österreich bisher jedem Haushalt selbst überlassen. Während in vielen Teilen Deutschlands bereits eine Rauchmelder-Pflicht besteht, wurde eine entsprechende Richtlinie hierzulande noch nicht umgesetzt. Das erste Bundesland, das die Montage vorschreiben wird, ist Kärnten. Ab 1. Juli 2013 sind Rauchmelder dort in allen Wohnungen Pflicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Verein für Konsumenteninformation
05.03.2013

78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt

78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt 78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt

Im Jahr 2012 hat die ASFINAG Mautaufsicht im Rahmen ihrer Kontrollen rund 78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt.

Vignettenkontrollen finden das ganze Jahr über statt und werden von mehr als 100 ASFINAG Mautaufsichtsorganen, von der Exekutive und durch den Einsatz von acht elektronischen Kamerasystemen (der sogenannten Automatischen Vignettenkontrolle) durchgeführt.

Im Rahmen der Mautkontrollen durch die ASFINAG Mautaufsicht wurden im Jahr 2012 knapp 78.000 Lenker ohne aufgeklebtes „Pickerl" am Auto oder Motorrad ertappt und mussten dafür 120 Euro Ersatzmaut für Pkw (oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad bezahlen. Bei Manipulation einer Vignette, etwa durch Aufkleben mit einem Tixostreifen, erhöht sich der jeweilige Betrag auf das Doppelte. Werden die entsprechenden Beträge nicht beglichen, folgen empfindliche Verwaltungsstrafen. Diese reichen von 300 bis 3.000 Euro.

Bernd Datler, Geschäftsführer ASFINAG Maut Service Gesellschaft: „Die Vignettenmoral ist in Österreich sehr hoch und hat sich in den letzten Jahren bei 98 und mehr Prozent eingependelt. Bei den ohne gültige Vignette erwischten Lenkern halten sich In- wie Ausländer weiterhin die Waage."

Von den 78.000 ohne gültige Vignette erwischten Lenkern sind rund 20.500 mit ihrem Fahrzeug auf der A 14 Rheintal Autobahn unterwegs gewesen, etwa 12.400 waren es auf der A 12 Inntal Autobahn, gefolgt von rund 9.500 Lenkern auf der A 2 Süd Autobahn. 4.900 Fahrzeuge waren auf der A 6 Nordost Autobahn und 4.800 auf der A 4 Ost Autobahn ohne gültiges Pickerl am Weg. Entlang der A 8 Innkreis Autobahn sind rund 4.200 Fahrzeuglenker in eine Mautkontrolle geraten, auf der A 9 Pyhrn Autobahn waren es 3.100 Lenker.

Die Aufgaben und Befugnisse der Mautaufsicht sind ganz klar in der Mautordnung geregelt, die auch auf www.asfinag.at veröffentlicht und für alle zugänglich ist.

Sie sind berechtigt, die Identität des Lenkers und des Zulassungsbesitzers zu klären, indem sie einen amtlichen Lichtbildausweis einsehen dürfen. Kontrolliert werden darf insbesondere auch die Zulassung und die Vignette des Fahrzeugs. Allfällige Ersatzmauten dürfen entgegengenommen werden und wenn das Zahlen der Ersatzmaut verweigert wird, kann die Einleitung eines Verwaltungsstrafverfahrens veranlasst werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.04.2013

Das "klassische Elektroauto" bleibt in der Nische stecken

VW e-up! startet noch heuer in den Markt VW e-up! startet noch heuer in den Markt

Als nicht sehr nachhaltig hat sich der in den vergangenen Jahren entstandene Hype um das rein batterieelektrisch betriebene Elektroauto erwiesen. Beim Wiener Internationalen Motorensymposium in der Wiener Hofburg spielte diese Variante der Alternativantriebe eine Nebenrolle - das klassische E-Auto mit Batterie und Ladekabel führt neben den High-Tech-Varianten wie beispielsweise Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antrieben ein Nischendasein. Zwei Neuheiten wurden präsentiert: der neue und verbesserte Antrieb des bereits bestehenden Modells Nissan Leaf und der Volkswagen e-up!, der noch heuer auf den Markt kommt.

Vom Nissan Leaf, "Auto des Jahres 2011" in Europa und den USA sowie "World Car of the Year 2011", laufen bereits 46.000 Exemplare in 33 Ländern, vor allem in Japan, den USA und Europa. Der Modelljahrgang 2013 des Nissan Leaf erhält nun einen komplett neu entwickelten Antriebsstrang. Dieser baut auf den Erfahrungen auf, die bei dem realen Einsatz des Leaf in den vergangenen Jahren gewonnen werden konnten, berichtete Freitag Naoki Nakada von Nissan Motor Co., Japan, in seinem Vortrag. Antriebsmotor, Wechselrichter und Ladegerät wurden komplett neu gestaltet und in einem Antriebsstrang integriert, der 30 Prozent kleiner, zehn Prozent leichter und deutlich kostengünstiger ist als der Antrieb des 2011-er-Modells. Die Reichweite, so Naoki Nakada, konnte um 14 Prozent auf 199 km erhöht werden, vor allem aufgrund des reduzierten Fahrzeuggewichts, des geringeren Luftwiderstandbeiwerts und eines verbesserten regenerativen Bremssystems.

Mit dem Kleinwagen e-up! setzt nun auch Volkswagen einen Fuß in die Nische der Elektroautos, das erste rein elektrisch betriebene Großserienfahrzeug des Konzerns. Zum Einsatz kommt ein von Volkswagen selbst entwickelter und produzierter elektrischer Antrieb, der in Kombination mit der Lithium-Ionen-Batterie eine Reichweite von cirka 150 km ermöglicht.

Volkswagen entwickelt die Antriebskomponenten als Module auf Basis eines Baukastenansatzes. Durch die Modularisierung können Entwicklungszeiten, Aufwände und damit auch die Kosten deutlich gesenkt werden. Der Baukasten für elektrische Antriebe stelle die konsequente Weiterführung des Modularisierungsansatzes für neue Fahrzeuge von Volkswagen dar, erklärte VW-Experte Dr. Michael Zillmer in seinem Vortrag.

Die elektrische Maschine erreicht im e-up! ein maximales Drehmoment von 210 Nm und eine maximale Leistung von 60 kW. Damit biete, so Dr. Zillmer, das Fahrzeug "attraktive Fahrleistungen und ein hohes Maß an Fahrspaß". Der e-up! beschleunigt aus dem Stand in weniger als 13 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

Noch einen Schritt weiter als der VW e-up! in der Elektrifizierungsstrategie von Volkswagen geht der Golf Plug-in-Hybrid, der in einem weiteren Vortrag zum Themenkomplex "Elektrifizierte Antriebe" von Dr. Kai Philipp präsentiert wurde. Der Golf stellt das erste Plug-in-Hybrid-Modell des Konzerns dar und wird ab 2014 scheinbar unvereinbare Gegensätze zusammenbringen: bis zu 50 km batterieelektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs sein zu können und dabei über uneingeschränkte Langsteckenqualität zu verfügen. Gespeist wird der 80 kW starke Elektromotor aus einer Lithium-Ionen-Batterie, für den Hybridbetrieb ist ein 1,4-Liter-TSI-Motor mit 110 kW im Antriebsstrang integriert. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes Doppelkupplungsgetriebe. Die Systemleistung beträgt ei einem Drehmoment von 350 Nm 150 kW. Bemerkenswert der geringe CO2-Ausstoß im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus): 35 g/km.

Dank seiner breit angelegten Strategie und des Modulbaukastens für elektrifizierte Antriebe sei der Konzern in der Lage, in rascher Abfolge neue elektrifizierte Modelle in unterschiedlichen Leistungsstufen zu entwickeln und zu fertigen, führte VW-Experte Dr. Philipp in seinem Vortrag aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Ra Boe / Wikipedia unter der Creative Commons-Lizenz
10.05.2013

Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC

Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC Polizei-Trojaner: Neue Version lädt sogar Kinderpornos auf PC

Der berüchtigte Polizei-Trojaner ist in einer neuen Version im Umlauf: Der Schädling lädt Kinderpornographie auf Ihren Rechner herunter und täuscht anschließend vor, dass die Kriminalpolizei daher gegen Sie ermittelt.

Wessen Computer davon befallen ist, wird zu einer Zahlung von 100 Euro aufgefordert, ansonsten bleibt der Computer "gesperrt". Die Zahlung müsse über einen anonymen Onlinezahlungsservice, wie etwa Paysafe oder Ukash, erfolgen.

Als Druckmittel werden dabei oft angebliche Funde von illegal kopierten Songs oder Filmen auf dem Rechner angegeben, im aktuellen Fall ist die Lage jedoch noch deutlich perfider: Die neueste Version des Polizei-Trojaners zeigt bei der Warnmeldung "Sie sind im Besitz von Kinderpornographie" tatsächlich vier kinderpornographische Bilder an.

Während die ersten Versionen des Trojaners noch relativ leicht zu entfernen waren, zeigt sich die aktuelle Version wesentlich hartnäckiger. So werden z.B. die Dateien auf dem Computer verschlüsselt. Selbst wenn man des Trojaner entfernen konnte, bleibt der Zugang zu den eigenen Dateien weiter verwehrt. Für einige dieser Trojaner gibt es Möglichkeiten, die Dateien wieder herzustellen, aber leider existieren auch Versionen, wo der Verschlüsselungsmechanismus unbekannt und somit eine Wiederherstellung derzeit unmöglich ist.

Da hilft nur eine (hoffentlich) vorhandene Datensicherung. Die Schadsoftware bzw. diese Aufforderung stammt natürlich nicht von der Polizei, sondern von international tätigen, kriminellen Verbindungen aus dem Ausland! Die Polizei rät, keinesfalls Geld zu überweisen!

Versiertere Nutzer können den Virus eventuell selbst entfernen - ansonsten sollte man sich an einen Computerspezialisten wenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.04.2013

Jeder 13. tödliche Verkehrsunfall passierte im Vorjahr am Arbeitsweg

Jeder 13. tödliche Verkehrsunfall passierte im Vorjahr am Arbeitsweg Jeder 13. tödliche Verkehrsunfall passierte im Vorjahr am Arbeitsweg

Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle am Arbeitsweg ist im Vorjahr gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 39 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen am Arbeitsweg ums Leben, um fünf mehr als im Jahr 2011. „Damit passierte jeder 13. tödliche Verkehrsunfall am Weg in die Arbeit bzw. von der Arbeit nach Hause“, stellt VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek fest. Insgesamt kamen im Vorjahr auf Österreichs Straßen 522 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Die VCÖ-Analyse der Daten der AUVA zeigt, dass vor allem die tödlichen Autounfälle stark gestiegen sind: Im Jahr 2011 kamen 24 Autofahrer am Arbeitsweg ums Leben, im Vorjahr waren es bereits 30. Somit waren drei Viertel aller Todesopfer im Pkw unterwegs, verdeutlicht der VCÖ. Sowohl im Vorjahr als auch im Jahr 2011 starben vier Moped- und Motorradfahrer. Zudem verunglückten vier Insassen von Klein-Lkw und Lkw am Arbeitsweg tödlich. In den vergangenen beiden Jahren gab es keinen einzigen tödlichen Radfahr- und Fußgängerunfall am Arbeitsweg.

Auch die Zahl der Verletzten ist im Vorjahr gestiegen, nämlich von 6.975 auf 7.169. 55 Prozent der Verletzten waren Pkw-Insassen, so der VCÖ. 17 Prozent der Verletzten waren Moped- und Motorradfahrer. Gesunken ist im Vorjahr die Zahl der am Arbeitsweg verletzten Radfahrer, nämlich von 1.309 auf 1.245.

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18.04.2013

Lebenszeichen von TomTom: Der neue Go mit Interaktiver Karte und Lifetime Traffic

Lebenszeichen von TomTom: Der neue Go mit Interaktiver Karte und Lifetime Traffic Lebenszeichen von TomTom: Der neue Go mit Interaktiver Karte und Lifetime Traffic

Lange war es still um TomTom. Jetzt hat man das tragbare Navigationsgerät (PND) von Grund auf überarbeitet und will damit einen weiteren Meilenstein in der Autonavigation setzen. Eine neue TomTom GO Serie wurde gestern vorgestellt. Alle Geräte der neuen Serie verfügen über eine brandneue interaktive Karte mit 3D-Elementen sowie Lifetime TomTom Traffic.

"Früher ging es TomTom bei der Navigation darum, Menschen an unbekannte Ziele zu führen, heute unterstützen wir Autofahrer mit dem einfachen Zugang zu wichtigen Informationen, um die richtigen Entscheidungen rund um ihre Route zu treffen, und das jeden Tag", sagt Corinne Vigreux, Managing Director TomTom Consumer. "Wir haben die Produktkategorie PND vollständig überarbeitet, damit es ein unentbehrliches Gerät für die tägliche Fahrt mit dem Auto wird. Zudem geben wir Autofahrern einen einfachen Zugang zu unserem erstklassigen TomTom Traffic Dienst. So kennen TomTom Kunden weit mehr als bloss die Strecke, die vor ihnen liegt. Das gibt Autofahrern das Gefühl, die volle Kontrolle über ihre Fahrstrecke zu haben."

Die neue TomTom GO Serie verfügt erstmals über Lifetime TomTom Traffic. Die erstklassigen Verkehrsinformationen von TomTom zeigen genau an, wo Verzögerungen beginnen und enden und helfen Autofahrern so schneller an ihr Ziel zu gelangen. Autofahrer haben die Wahl zwischen zwei Optionen, wie sie sich mit TomTom Traffic verbinden wollen: mit "Smartphone connected" oder "Always connected".

Geräte mit "Smartphone connected" können TomTom Traffic über ein Smartphone* empfangen, das via Bluetooth®-Tethering mit dem Gerät gekoppelt wird. Dabei nutzt das Navigationsgerät die Datenverbindung des Smartphones, um sich mit TomTom Traffic und anderen Diensten wie z.B. TomTom Radarkameras, zu verbinden.

Geräte mit "Always connected"** bieten den einfachsten Weg, um TomTom Traffic direkt zu empfangen. Dank integrierter Datenanbindung und ohne zusätzliche Kosten für Roaming können Autofahrer jederzeit einfach auf TomTom Traffic und andere Dienste, einschliesslich TomTom Radarkameras, zugreifen.

Die neue TomTom GO Modellreihe vereinfacht die Produktpalette. Kunden wählen ihre bevorzugte Bildschirmgrösse zwischen einem 10,9 cm, 12,7 cm und 15,24 cm grossem Modell. Anschliessend entscheiden sie, wie sie ihre TomTom Verkehrsinformationen erhalten möchten: Entweder über "Smartphone connected" oder "Always connected".

Weitere Funktionen der TomTom GO Serie:

Navigationsleiste: Wichtige Verkehrs- und Reiseinformationen auf einen Blick. Die Navigationsleiste zeigt präzise Verkehrsinformationen und Auskünfte über Radarkameras auf der Route.

Schnellsuche: Fahrer finden ihr Ziel dank intuitiver Suchergebnisse schneller. Die Schnellsuche schlägt Ziele vor, sobald der Fahrer mit der Eingabe beginnt.

My Places: Fahrer können ihre Lieblingsorte auf der Karte ansehen und ihre Karte mit My Places an ihre Wünsche anpassen. Dies vereinfacht es, seine Lieblingsziele zu finden und immer wieder dorthin zu navigieren.

Lifetime Maps : Immer mit der aktuellsten Karte fahren. Solange das Produkt unterstützt wird, können Fahrer jährlich vier oder mehr komplette Kartenupdates auf ihr Gerät herunterladen. Autofahrer erhalten alle Updates des Strassennetzwerkes, Adressen und Sonderziele.

Radarkameras (Dreimonatige Testversion): Fahrer können dank Benachrichtigungen über Radarkameras auf ihrer Route entspannter unterwegs sein. Die präzisen Warnungen erhöhen die Aufmerksamkeit des Fahrers für Geschwindigkeitsbegrenzungen und helfen, Bussgelder zu vermeiden. Dieser Service ist in der Schweiz nicht verfügbar.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: tomtom
05.04.2013

ASFINAG: Überwachung der Rettungsgasse hilft Einsatzkräften Leben zu retten!

ASFINAG: Überwachung der Rettungsgasse hilft Einsatzkräften Leben zu retten! ASFINAG: Überwachung der Rettungsgasse hilft Einsatzkräften Leben zu retten!

Die ASFINAG stellt klar, dass die Exekutive bereits jetzt auf mehrere hundert Kameras der ASFINAG zugreifen kann. Dass die ASFINAG der Exekutive technische Infrastruktur zur Unterstützung ihrer dienstlichen Pflicht zur Verfügung stellt, ist selbstverständlich: So etwa sechs Section-Control-Anlagen und zwölf Radar-Anlagen an mehr als 20 Standorten - zusätzlich zu den rund 180 Radaranlagen oder Abstands-Messeinrichtungen des Innenministeriums selbst.

"Auch unsere 800 Kameras sollen die Exekutive technisch unterstützen", sagt ASFINAG Vorstand Klaus Schierhackl, "diese Kameras sind nicht neu, sie sind tagtäglich in Betrieb. In fünf Bundesländern greift die Exekutive bereits jetzt ganz selbstverständlich auf diese Kameras zu. Künftig eben auch, um die zu erfassen, die die Rettungsgasse ignorieren und so die Einsatzkräfte bei ihrer wichtigen Arbeit behindern." "Das alles soll selbstverständlich nicht klammheimlich erfolgen", sagt Schierhackl, "die VerkehrsteilnehmerInnen werden darüber natürlich umfassend informiert."

Für den Einsatz der polizeilichen Videoüberwachung sind strenge datenschutzrechtliche Kriterien vorgesehen:

- Die Videoaufnahmen dürfen nur zum Zwecke von Verwaltungsstrafverfahren und nur bei Vorliegen eines konkreten Verdachts verwendet werden.

- Die Aufnahmen dürfen nur so lange sie für die Strafverfolgung erforderlich sind verwendet werden.

- Aufnahmen von Kennzeichen unbeteiligter Personen müssen sofort gelöscht oder unkenntlich gemacht werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
31.01.2013

ASFINAG: Hitparade der Ausreden von Vignettenmuffeln - Hund hat die Vignette zerbissen

Hitparade der Ausreden von Vignettenmuffeln - Hund hat die Vignette zerbissen Hitparade der Ausreden von Vignettenmuffeln - Hund hat die Vignette zerbissen

Wird im Rahmen einer Vignettenkontrolle festgestellt, dass keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe aufgeklebt ist, so muss unmittelbar vor Ort eine Ersatzmaut an die ASFINAG Mautaufsichtsorgane bzw. an die Exekutive bezahlt werden. Für mehrspurige Kfz beträgt die Ersatzmaut 120,- Euro, für einspurige 65,- Euro. Dies gilt auch, wenn ein Fahrzeuglenker durch eine Automatische Vignettenkontrolle ohne gültige Vignette erwischt wird.

Sollte die Vignette z. B. mit Hilfe eines Klebestreifens an die Windschutzscheibe angebracht sein, spricht man von Manipulation. In einem solchen Fall beträgt die Ersatzmaut jeweils das Doppelte des Betrages. Wird die Ersatzmaut nicht bezahlt, wird eine Anzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde gemacht. Der Strafrahmen im Verwaltungsstrafverfahren kann sich sich bis zu 3.000,- Euro erstrecken.

Ausreden oder Unwissen schützen nicht vor einer Ersatzmaut Die ASFINAG Mautaufsichtsorgane stellen im Rahmen von Mautkontrollen immer wieder fest, dass Fahrzeuglenker sehr kreativ sein können, wenn es um die Begründung geht, warum sie gerade zum Zeitpunkt der Mautkontrolle keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe angebracht haben. Eine Fülle an Ausreden wird dabei ins Spiel gebracht, doch keine davon schützt wirklich vor einer Ersatzmaut.

Die häufigsten Begründungen in der Vergangenheit waren:

1. Ich habe nichts von der Vignettenpflicht in Österreich gewusst.

2. Ich habe gedacht, dass die Strecke bis zur ersten Abfahrt vignettenfrei sei.

3. Ich habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann.

4. Das ist nicht mein Auto.

5. Mein Navi hat mich auf die Autobahn gelotst.

6. Ich muss schnell ins Krankenhaus / zum Tierarzt.

7. Ich habe keine Vertriebsstelle gefunden.

8. Ich habe keine Vignette an der Vertriebsstelle erhalten.

9. Ich habe keine Vignettenpflicht-Hinweisschilder gesehen.

10. Ich habe ja bereits die Sondermautstrecke bezahlt.

Weitere "kreative" Ausreden aus der Vergangenheit:

Die Kinder haben beim Spielen bzw. Basteln die Vignette zerstört. - Der Hund hat die Vignette erwischt und zerbissen. - Die Vignette wurde in der Handtasche der Ehefrau vergessen.

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25.04.2013

Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke

Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke Elektroschrott in Afrika - das zerstörerische Ende unserer Computer, Fernseher und Kühlschränke

Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO besteht der weltweit am schnellsten wachsende „Müllberg“ aus Elektroartikeln, er vergrößere sich jährlich um 4 %. Schätzungen zufolge sind es über 41 Mio. Tonnen, die pro Jahr anfallen. MitarbeiterInnen der entwicklungspolitischen Organisation Südwind waren bereits zum dritten Mal in den letzten drei Jahren auf einer der größten afrikanischen Elektromüllhalden in Ghanas Hauptstadt Accra. Sie bestätigen den Verdacht der ILO, dass ein Großteil der in Industrieländern zum Recycling anfallenden Elektroaltgeräte, als funktionierende „Second-Hand-Ware deklariert, in Entwicklungsländer verschifft wird und dort großen Schaden anrichtet.

Mittlerweile sind es schon an die 7000 Kinder und Jugendliche, die tagtäglich auf die Elektromüllhalde kommen und Altgeräte verbrennen, um an die Kupferkabel zu kommen. Für eine Tagesausbeute von ½ Kilo Kabel bekommen sie 1 Euro. „Die Luft ist verpestet und macht das Atmen schwer, der Boden voller scharfer Splitter und Gift – es ist nach wie vor apokalyptisch.“ zeigt sich Christina Schröder nach ihrem letzten Lokalaugenschein schockiert: „Jeden Tag kommen mehr Kühlschränke, Fernseher und Computer, zum Teil sogar mit Inventarschildern versehen, die ihre Herkunft aus Europa bestätigen. Hier bringen sie ghanaische Kinder und Jugendliche um ihre Gesundheit“. Haut- oder Lungenkrankheiten, an denen die meisten früher oder später erkranken, bleiben unbehandelt, da die Kinder und Jugendlichen nicht versichert sind und oft auch ohne ihre Eltern leben - zumeist gleich neben der Müllhalde in einem Slum namens „Sodom and Gomorrah“. Einer von ihnen ist der 12-jährige Faruk: „Ich habe ständig Kopfweh, brennende Augen, Husten und Brennen in den Atemwegen. Wenn ich es nicht mehr aushalte, kaufe ich mir von meiner Ausbeute Schmerztabletten. Die werden hier auf der Deponie gehandelt“, erzählte er den Südwind-MitarbeiterInnen.

„Es ist skandalös, was unser Wohlstandsmüll in Afrika anrichtet und nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch kriminell.“ empört sich auch Ines Zanella von Südwind. Auf internationaler Ebene kontrolliert das so genannte Basler Übereinkommen grenzüberschreitende Transporte von Elektromüll. In Europa ist zudem 2006 die WEEE-Richtlinie in Kraft getreten, die den Export von Elektromüll in Länder außerhalb der OECD verbietet und die Sammel- und Verwertungssysteme für Recycling vorsieht. Finanziert werden sollen diese dabei laut Richtlinie von den Herstellern der Geräte. Nur funktionierende Altgeräte dürfen als Second-Hand-Ware weitergegeben und aus Europa ausgeführt werden. Tatsächlich wird aber auch immer wieder Müll als funktionierende Gebrauchtware deklariert und so illegal ausgeführt.

Das Secretariat of the Basel Convention identifiziert in einer Studie als einen signifikanten Weg für die informelle Entsorgung von Elektromüll die Elektrohändler, die Geräte zurücknehmen. Diese geben, sofern sie nicht gebührenfreie öffentliche Sammelsysteme benützen können, ihre gebrauchten und kaputten Geräte an Zwischenhändler weiter, um deren “Entsorgung” zu organisieren. „Es kann angenommen werden, dass die Händler bald die Spur der von ihnen weitergegebenen Geräte verlieren, auch wenn sie laut WEEE-Richtlinie die Verantwortung für die Entsorgung tragen.“ so Zanella nach ausführlichen Recherchen und erklärt weiter: „Der Handel mit Gebrauchtgeräten und Elektroschrott ist offenbar finanziell lukrativer als Recycling und wegen lückenhafter Kontrollsysteme in großem Ausmaß möglich“.

Nachfragen bei österreichischen Elektrohändlern bestätigten dieses Bild: Nur ein Unternehmen arbeitet mit einem zertifizierten Recyclingunternehmen zusammen. Kleinere Elektrohändler organisieren die Entsorgung selbst. Ein Computerhändler gab an, die Entsorgung der Altware durch ein weltweit agierendes Speditionsunternehmen abwickeln zu lassen. Andere Händler reagierten gar nicht auf Nachfragen – ebenso wie OnlineankäuferInnen von Elektrogeräten.

„Die Wege des Elektromülls nach Afrika sind vollkommen intransparent und werden wohl aus guten Gründen verborgen gehalten. Offensichtlich sind aber die Berge an Elektromüll, die sich dort anhäufen – deswegen müssen Regierungen, Hersteller und Handel zusammenarbeiten, um diese illegalen Exporte zu stoppen“ fordert Zanella.

Jenen, die zu einer Besserung der Missstände beitragen wollen, rät Südwind alte Elektrogeräte zu entsprechenden Sammelstellen der Gemeinden oder zu einem „ReUse“-Zentrum bringen, das für Reparatur und Wiederverwendung in Österreich sorgt.

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09.04.2013

Microsoft kämpft gegen Google: Windows 9 noch heuer?

Microsoft kämpft gegen Google: Windows 9 noch heuer? Microsoft kämpft gegen Google: Windows 9 noch heuer?

Microsoft sieht in den Aktivitäten von Google offenbar eine Gefahr. Immer mehr Notebook-Hersteller planen, Android-Laptops herauszubringen. Zum Internetsurfen, e-Mail, Terminverwaltung und Bilder anschauen reicht Android vollkommen aus. Mit hunderttausenden Apps kann selbst ein Laie sein Android-Betriebssystem erweitern und ausbauen.

Nachdem Microsoft trotz Nokia-Kooperation mit seinem "Handy-Windows" bis heute keinen echten Durchbruch erzielen konnte, gehen alle Anstrengungen zu einem einzigen Betriebssystem für alle Endgeräte. Der Anwender soll keinen Unterschied bemerken - egal ob er daheim vor dem PC sitzt oder sein Smartphone in Händen hält.

Google scheint mit Android heute schon dort zu sein, wo Microsoft hin will. Android auf einem Handy oder Tablet ist nichts Besonderes. Android auf dem Laptop lässt bei Microsoft die Alarmglocken läuten.

Mit Windows 8 ging darum ein System zu schaffen, was sowohl im Touch- als auch im Desktopbereich nutzbar sein sollte. Das scheint aber nicht ganz gelungen zu sein. Desktop-Benutzer fühlen sich benachteiligt und auf einem Tablet fühlt sich Windows 8 nicht so ausgereift an, wie manches Konkurrenzprodukt.

Mit Windows 8.1 soll im Sommer 2013 ein großes Update die gröbsten Schnitzer in Windows 8 beseitigen und die Brücke zwischen Desktop-Windows und dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 8 schlagen. Im Gegensatz zur früheren Microsoft Service Pack-Strategie soll das Softwarepaket nicht nur für mehr Sicherheit und Stabilität sorgen, sondern auch neue Funktionen liefern. Ob dieses Service Pack kostenlos oder gegen Aufpreis verteilt wird, ist noch nicht ganz klar. Eine offizielle Stellungnahme von Microsoft gibt es noch nicht.

Parallel dazu soll bereits ein anderes Team an Windows 9 arbeiten. Die Entwicklung soll bereits so weit fortgeschritten sein, dass das System schon im Oktober vorgestellt werden könnte.

Mit Windows 9 soll dann das Ziel erreicht sein und es praktisch nur mehr ein Windows geben. Künftig will Microsoft im Jahresrhythmus neue Updates veröffentlichen, die für Anwender mit einer gültigen Windows-Version kostenlos sind. Man will damit die bekannten Kinderkrankheiten neuer Betriebssysteme umgehen.

Ein weiterer Vorteil für Microsoft wird wohl sein, dass die Updates eine legale Windows-Kopie voraussetzen. Auf diese Weise versucht Microsoft zahlungsunwillige Nutzer zu zahlenden Kunden umzuerziehen.

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03.04.2013

Apple: Bettvorleger des Drachen

Der Drache faucht nicht nur, er kann auch Feuer speien. Selbst ein Konzern wie Apple droht dann schnell zu dessen Bettvorleger zu mutieren. Der Drache faucht nicht nur, er kann auch Feuer speien. Selbst ein Konzern wie Apple droht dann schnell zu dessen Bettvorleger zu mutieren.

Wer wissen will, wie mächtige Konzerne binnen kürzester Zeit zur Räson gerufen werden können, muss in die Ferne blicken. Die Geldstrafen aus dem nahen Brüssel haben in der Vergangenheit jedenfalls meist erst nach einem langwierigen Verfahren das Verhalten verändert. Schnelle Schuldeingeständnisse sind hier selten. China hat Apple derweil mit den Methoden einer zentral gelenkten Diktatur binnen zwei Wochen auf die Knie gezwungen. In dieser Zeit sah sich der teuerste börsennotierte Konzern der Welt einem Sperrfeuer der Kritik aus staatlichen Medienorganen ausgesetzt, das erst mit einem Entschuldigungsbrief des CEO Tim Cook und Zugeständnissen im Verbraucherservice zumindest vorübergehend gestoppt werden konnte.

Die weitgehende Kontrolle des Medienapparats durch die Regierung in Peking ist allerdings nur einer der Gründe, warum Apple so schnell einlenken musste. China ist für den iPhone-Anbieter längst zum wichtigen Wachstumsmotor geworden. Eine Halbierung der Erlöse im Reich der Mitte, wie sie Hewlett-Packard im PC-Geschäft vor wenigen Jahren wegen einer ähnlichen Kritikwelle hinnehmen musste, kann sich Apple nicht leisten.

Die kurze Machtdemonstration aus Peking sollte allerdings nicht nur Apple und deren Anleger nervös machen. Zahlreiche westliche Firmen, darunter etwa die deutschen Autobauer, verlassen sich zunehmend auf Wachstum in Fernost. Zumal in Zeiten, in denen das Europageschäft schwächelt. Einen ersten Vorgeschmack auf möglichen Gegenwind haben die deutschen Autobauer bereits bekommen. Das chinesische Staatsfernsehen warf Daimler, BMW und Audi vor, giftige Dämmstoffe im Fahrzeuginnenraum einzusetzen. VW rief fast 400000 Fahrzeuge "freiwillig" zurück, nachdem das Staatsfernsehen über Getriebeprobleme und unzufriedene Kunden berichtet hatte. Sicher, die Kritik an Apple fiel heftiger aus. Auch ist der Vorwurf, dem iPhone-Anbieter mangele es an Kommunikationsbereitschaft, keine chinesische Erfindung. Die Auseinandersetzung zeigt jedoch, dass missliebige Konzerne von Chinas Medien dank der staatlichen Dominanz bei Kunden leicht in Misskredit gebracht werden können. Das kann Milliarden an Umsatz kosten und ist weit teurer als etwa eine EU-Strafe. Der Fall Apple dient daher auch als Warnung für Freunde der Fernostexpansion. Der Drache faucht nicht nur, er kann auch Feuer speien. Selbst ein Konzern wie Apple droht dann schnell zu dessen Bettvorleger zu mutieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Tavoman666 unter Creative Commons Lizenz / Börsenzeitung Bettvorleger des Drachen, Kommentar zu Apple von Sebastian Schmid
13.03.2013

Im Straßenverkehr sterben drei Mal so viele Männer wie Frauen

Im Straßenverkehr sterben drei Mal so viele Männer wie Frauen Im Straßenverkehr sterben drei Mal so viele Männer wie Frauen

„Als Gesamtgruppe gesehen sind Frauen im Straßenverkehr drei Mal so sicher unterwegs wie Männer. Frauen sind in ihrem Mobilitätsverhalten und in ihrem Verhalten im Straßenverkehr ein Vorbild für Männer. Ausnahmen bestätigen die Regel“, fasst VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zusammen.

Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass seit dem Jahr 2005 bei Verkehrsunfällen in Österreich 5.098 Menschen ums Leben kamen. Drei Viertel davon waren Männer. Bei allen Verkehrsmitteln ist die Zahl der tödlich verunglückten Männer höher. Mit dem Pkw verunglückten in den vergangenen acht Jahren drei Mal so viele Männer wie Frauen. Noch größer ist der Unterschied bei Moped und Motorrad (Faktor 9). Mit dem Fahrrad kamen doppelt so viele Männer wie Frauen ums Leben. Am geringsten ist der Unterschied bei den Fußgängerinnen und Fußgängern: 58 Prozent der seit dem Jahr 2005 bei Verkehrsunfällen getöteten Fußgänger waren Männer.

Die höhere Verkehrssicherheit ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen. Frauen sind im Straßenverkehr weniger riskant unterwegs und sie haben ein anderes Mobilitätsverhalten. Frauen fahren mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weniger mit dem Auto, erklärt der VCÖ. Neun von zehn Alkolenkern sind Männer. Auch Raser und Gurtenmuffel sind meist Männer. So waren rund 80 Prozent jener, die im Pkw nicht angegurtet tödlich verunglückten, Männer.

Der VCÖ weist darauf hin, dass jede dritte Frau täglich oder mehrmals die Woche mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und zwei Drittel der Frauen zumindest gelegentlich die Öffis nutzt. Hingegen steigen nur knapp mehr als die Hälfte der Männer in öffentliche Verkehrsmittel ein und nur etwas mehr als ein Viertel der Männer fährt häufig mit Bahn, Bus und Bim. Zudem gehen Frauen deutlich mehr zu Fuß und fahren weniger Strecken mit dem Pkw. „Wenn die Gruppe der Männer so mobil ist wie die Gruppe der Frauen, dann kommt Österreich seinem Klimaschutzziel ein großes Stück näher. Und die Zahl der Verkehrstoten sinkt dann um die Hälfte auf rund 250 bis 260“, macht VCÖ-Experte Gansterer aufmerksam.

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17.05.2013

In Österreich werden weniger Elektro-Mopeds gekauft

Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen.

Elektro-Mopeds können sich derzeit am Markt nicht durchsetzen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass der Anteil der Elektro-Mopeds in Österreich sinkt. Im Vorjahr fuhr nur jedes 60. neue Moped mit Strom, heuer sogar nur jedes 168. Den höchsten Anteil von E-Mopeds weisen das Burgenland und Kärnten auf.

15.677 Mopeds wurden heuer in den ersten vier Monaten in Österreich neuzugelassen, nur 93 davon fahren mit Strom. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass seit dem Jahr 2011 die Anzahl der in Österreich gekauften Elektro-Mopeds sinkt. Wurden im Jahr 2010 noch 1.158 Elektro-Mopeds neu zugelassen waren es im Vorjahr nur mehr 763. Die VCÖ-Analyse zeigt, dass im Bundesländer-Vergleich Burgenland und Kärnten den höchsten E-Moped-Anteil habe und Salzburg den niedrigsten.

„Für die Städte ist diese Entwicklung negativ. Herkömmliche Mopeds werden von den Menschen als laute „Stinker“ erlebt. Elektro-Mopeds hingegen sind merkbar leiser und verursachen beim Fahren keine Schadstoffe. Insgesamt haben Elektro-Mopeds eine viel bessere Klima-, Energie- und Schadstoffbilanz“, meint VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer.

Der VCÖ weist darauf hin, dass neue herkömmliche Mopeds mit durchschnittlich 58 Gramm CO2 pro Kilometer elf Mal so viele Treibhausgase verursachen wie Elektro-Mopeds. Zudem emittieren Benzin-Mopeds im Schnitt 16 Mal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide. Im Unterschied zu den Elektro-Mopeds, deren Emissionen bei der Stromerzeugung entstehen, emittieren herkömmliche Mopeds ihre Schadstoffe beim Fahren und belasten damit die Luft dort, wo Menschen wohnen und unterwegs sind.

Wer ein Elektro-Moped hat, spart beim Fahren Geld. Der Stromverbrauch bei E-Mopeds beträgt zwei bis vier Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Während beim E-Moped das Tanken 40 bis 80 Cent pro 100 Kilometer kostet, zahlt man für ein herkömmliches Moped im Schnitt drei bis vier Euro pro 100 Kilometer, so der VCÖ. Elektro-Mopeds mit einer Reichweite bis rund 70 Kilometer kosten in der Regel zwischen 1.500,- und 4.000,- Euro. Vergleichbare Benzin-Mopeds kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

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15.05.2013

Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen

Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen Leichte Bluetooth-Maus funktioniert wie ein Stift - mit schnellen, präzisen Bewegungen

Aber es ist nicht allein ihr ausgefeilter, ungewöhnlicher Look, der die B2 zu etwas Besonderem macht. Die B2 verfügt über das Aussehen, Handling und Verhalten eines Füllfederhalters, und bietet dadurch überlegene Navigation mit Fingerspitzengefühl.

Sie ist mit einem Laser ausgestattet, der erfasst, wohin Sie den Cursor bewegen möchten, und ermöglicht damit eine präzise Kontrolle. Die ergonomische Form sorgt für eine bequeme Haltung, verbessert somit die Benutzbarkeit und ermöglicht es, den Unterarm auf der Arbeitsfläche zu entspannen. Ein bequemerer Arbeitsplatz führt zu besseren Ergebnissen, schnelleren Bewegungen und gesteigerter Produktivität.

Die B2 ist sowohl für den professionellen Einsatz als auch für den Hausgebrauch geeignet.

Der, nur in weiß erhältliche "Mausstift" wird vom schwedischen Unternehmen PenclicAB hergestellt und verfügt über 5 Klicktasten, ein Scrollrad sowie einen Lasersensor. Mauspad ist laut dem Hersteller keines nötig und der Akku soll ca. zwei Monate durchhalten. Verbunden wird die B2 per Bluetooth - somit wird kein USB-Port am PC oder Mac belegt.

PenclicAB entwirft ergonomisch funktionales und elegantes Computerzubehör, das neueste Technik mit skandinavischem Design kombiniert, um so die Arbeit produktiver, angenehmer und effizienter zu machen.

Obwohl das Produkt laut Hersteller weltweit verfügbar sein soll, ist auf deren Internetseiten keine österreichische Bezugsquelle aufzufinden. Bei verschienenen Online-Versandhäusen und -Händlern wurde die B2 schon um etwa 70 Euro gesichtet.

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28.04.2013

Autobahn-Mittelspurfahrer provozieren aggressives Verhalten

Autobahn-Mittelspurfahrer provozieren aggressives Verhalten Autobahn-Mittelspurfahrer provozieren aggressives Verhalten

Generell gilt in Österreich das Rechtsfahrgebot. Nur im Ortsgebiet ist bei entsprechender Bodenmarkierung für die betreffende Fahrtrichtung eine freie Fahrstreifenwahl zulässig. Überall sonst, also auch auf Autobahnen, ist - soweit zumutbar - prinzipiell der rechte Fahrstreifen zu benützen, auch wenn das einen häufigen Fahrstreifenwechsel erfordert.

Eine ÖAMTC-Erhebung aus dem Jahr 2009 zu den Motiven von Mittelspurfahrern auf Autobahnen zeigt, dass sich die betreffenden Personen entweder wegen Ablenkung, aus Prinzip oder aus Unwissenheit falsch verhalten. "Auch ein scheinbar höheres Sicherheitsgefühl ist für viele Personen ausschlaggebend für den 'Hang zur Mitte'. Besonders bei Nachtfahrten dürfte die Mittelspur mehr Sicherheit vermitteln", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Weitere Gründe für die Fahrt auf der Mittelspur: schlechte Fahrbahnqualität auf der rechten Spur und mühsames Spurwechseln.

Die Strafe für das unerlaubte Verbleiben auf der Mittelspur kann bis zu 726 Euro betragen. "Gefährlich ist dieses Verhalten zwar nicht, es wirkt jedoch provozierend anderen Lenkern gegenüber. Diese signalisieren ihren Ärger durch riskante Fahrmanöver, wie beispielsweise dichtes Auffahren, um Mittelspurfahrer zu einem Spurwechsel zu zwingen. Das kann rasch zu gefährlichen Situationen führen", weiß Seidenberger. Die Clubexpertin appelliert deshalb, sich im Sinne der Verkehrssicherheit an das Rechtsfahrgebot zu halten, um Provokationen zu vermeiden.

Rechts überholen ist trotz blockierter Mittelspur verboten

Eine blockierte Mittelspur ist übrigens keine Rechtfertigung dafür, rechts zu überholen. Ein Vorbeifahren im Kolonnenverkehr ist dagegen zulässig. "Korrektes Überholen führt über den linken Fahrstreifen", erinnert die ÖAMTC-Expertin abschließend.

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05.04.2013

Klimawartung jetzt, nicht erst im Sommer

Klimawartung jetzt, nicht erst im Sommer Klimawartung jetzt, nicht erst im Sommer

Auch wenn man jetzt noch nicht so wirklich im Auto ins Schwitzen kommt sollte man jetzt schon an die „Kältemaschine“ im Auto denken, rät der ARBÖ. Die Aircondition muss gepflegt werden, will man sich keine Bakterienschleuder züchten: Mit der Zeit verschmutzt nämlich der Innenraumfilter der Klimaanlage. Kältemittel entweicht durch die Leitungen und nimmt Luftfeuchtigkeit auf.

Die dadurch entstehende Restfeuchtigkeit ist idealer Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze – üble Gerüche sind vorprogrammiert. Eine weitere unangenehme Folge: „Eine geringe Kühlwirkung ist nicht ausgeschlossen. Abgesehen davon, dass es stinkt können auch die Scheiben beschlagen“, so ARBÖ-Technikkoordinator Erich Groiss. Für eine optimale Wirkung empfiehlt er: Überprüfung des Innenraumfilters spätestens nach rund 15.000 km (oder einmal jährlich) sowie einen Check der gesamten Klimaanlage alle zwei Jahre.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: User:Mattes unter Public Domain
06.05.2013

Panasonic SC-NP10: Auf diesen Sound stehen Tablet-PCs

Bluetooth Lautsprecher für beste Tonqualität beim Fernsehen mit dem Tablet Bluetooth Lautsprecher für beste Tonqualität beim Fernsehen mit dem Tablet

Wer beim Fernsehen oder Videos schauen mit seinem Tablet-PC bislang einen kraftvollen Sound vermisste, findet ab Juli 2013 in dem SC-NP10 von Panasonic den passenden Tonmeister für iPad & Co. Mit seinem integrierten Subwoofer, einer durchdachten Lautsprecher-Anordnung und verschiedenen Klangeinstellungen sorgt der Bluetooth Lautsprecher für den gewünschten Soundeffekt: dynamisch, raumgreifend und mit solidem Bass. Der SC-NP10 ist aber nicht nur der TV/Video-Tipp unter den Bluetooth-Speakern, sondern füllt auch bei Musikwiedergaben z.B. vom Smartphone den Raum. Die passende Panasonic Music Streaming App gibt es kostenlos als Tablet- und Smartphone-Version für iOS und Android. Auch optisch harmoniert der hochwertig verarbeitete SC-NP10 mit seinem gradlinigen Design und sanft gerundeten Ecken sowie seiner gebürsteten Metall-Optik exzellent mit mobilen Endgeräten.

Der SC-NP10 ist für praktisch alle Tablets offen – unabhängig von Betriebssystem und Modell. Dafür sorgt zum einen Bluetooth als weit verbreitete Streaming-Technologie und zum anderen der 13,5 mm breite und 6,5 mm tiefe Slot, der sich längs über die gesamte Geräteoberseite zieht. Hier werden die Mobilgeräte einfach horizontal oder vertikal hineingestellt. Fertig. Eine ausklappbare Stütze stärkt dem Tablet zusätzlich den Rücken.

Die Kopplung zwischen Tablet und Wireless HiFi System gelingt dank Bluetooth und NFC Technologie (Near Field Communication) schnell und unkompliziert.

Insgesamt 21 Watt Ausgangsleistung verteilt der SC-NP10 zu gleichen Teilen auf seine beiden Frontlautsprecher und den integrierten 8 cm-Subwoofer. Einen natürlichen Raumklang erzeugen die beiden 3x10 cm großen Lautsprecher mit ihrer leichten Über-Eck-Anordnung. Mit diesem Aufbau gelingt es dem SC-NP10, einen Surroundklang in den Raum zu stellen, der auf die Tablet-typischen geringen Betrachtungsabstände optimiert ist.

Ob TV, Video oder Musik: In jedem Fall überzeugt der SC-NP10 mit einem sauberen Klangbild. Das Pure Direct Sound-Design der Lautsprecher räumt mit Schallreflexionen und Interferenzen auf, während der Aero Stream Port druckvolle, rauscharme Bässe hervorbringt.

Die Bedienung des SC-NP10 erfolgt über die Panasonic Music Streaming App und Tasten, die bewusst an der Geräteoberseite platziert sind. So ist der 1,6 Kilogramm leichte SC-NP10 einfach zu bedienen und rührt sich beim Antippen nicht ungewollt vom Fleck. Der SC-NP10 wird über seine beiden rückseitigen USB-Anschlüsse außerdem zur Ladestation für Tablet und Smartphone. Hier finden User auch einen AUX-Eingang (3,5 mm) für Musikwiedergaben von Musikplayern.

Der Panasonic SC-NP10 ist ab Juli 2013 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Bluetooth Lautsprecher beträgt 149 Euro.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic Marketing Europe GmbH
28.01.2013

Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos

Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos Innovative Heizung erhöht Reichweite und Komfort bei E-Autos

Reichweite und Komfort sind wichtige Kriterien für potentielle KäuferInnen von Elektrofahrzeugen. Gerade in unseren Breiten bzw. bei niedrigen Außentemperaturen reduziert eine Beheizung die Reichweite dieser Fahrzeuge dramatisch, da die Energie dafür in der Regel aus der Antriebsbatterie stammt. Mit dem Projekt "EKo-Lack" werden innovative Simulationsmethoden eingesetzt, um die Beheizung durch Verwendung einer bereits durch die Industriepartner patentierten, speziellen Beschichtungstechnologie effizienter zu gestalten. Mittels dieser wird elektrische Energie zu praktisch 100 % in infrarote Wärmestrahlung umgesetzt, was auch den Komfort in der Fahrgastzelle hebt.

Die Akzeptanz für Elektrofahrzeuge wird derzeit noch von hohen Anschaffungskosten und einer eingeschränkten Reichweite geprägt. Z.B. kann im Winter durch erhöhten Heizbedarf die angegebene Reichweite um bis zu 50 Prozent sinken. Das Projekt "EKo-Lack" hat das Ziel Energie- und Thermomanagement zu optimieren und den Energieverlust durch die Fahrgastraumheizung zu minimieren. Auf diese Weise kann - unabhängig vom Fortschritt bei der Batterieentwicklung - die Attraktivität von Elektro-Fahrzeugen nachhaltig erhöht, Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Innovative Strahlungsheizung

Im Fahrzeug-Innenraum wird eine spezielle Beschichtung aufgebracht, die beheizt werden kann. Dabei handelt es sich um elektrisch halbleiterfähige, Infrarot-strahlende Beschichtungen, die - gekoppelt mit einem optimierten Regelsystem - ein einerseits energiesparendes und andererseits leichtes Heizsystem darstellen. Mit diesem innovativen System sollen künftig die Reichweiteneinbußen um 50 % verringert werden. Ein Projektkonsortium geleitet durch das AIT Austrian Institute of Technology führt dabei Simulationen durch, die das Energieeinsparungspotential abschätzbar macht.

Energieeffizienz durch kurze Wege

Die Bauweise der Oberflächen-Heizfelder bewirkt aber nicht nur einen Energiegewinn durch geringeres Gewicht und Volumen, sondern auch durch die Wärmestrahlung selbst, da sie näher an den Passagieren ist und daher keine Energie für die Verteilung der warmen Luft benötigt wird. Die kontinuierliche Überwachung bestimmter Parameter wie Leistung, Stromstärke oder Temperatur gibt wichtige Informationen über den Zustand der Systemkomponenten und gibt Aufschluss über deren zu erwartende Lebensdauer.

Wärmestrahlung bringt mehr Komfort

Auch die Schaffung bzw. Steigerung des Passagierkomforts ist eines der Ziele des Projektes "EKo-Lack". Selbst mit ausgereiften Mehrzonen-Klimaanlagen ist es bis dato aufgrund der Heizung mit Luftströmungen nicht immer möglich, auf das subjektive Empfinden jedes einzelnen Fahrgasts zu reagieren. Die Strahlungsheizung wird hingegen von Personen im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden und macht es möglich, auf jede individuelle Eigenschaft (Metabolismus, Alter, Geschlecht, Kleidung, etc.) und die persönlichen Bedürfnisse einzugehen.

Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung und ist unter den europäischen Forschungseinrichtungen der Spezialist für die zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft. Als Ingenious Partner der Wirtschaft und öffentlicher Einrichtungen erforscht und entwickelt das AIT schon heute die Technologien, Methoden und Tools von morgen für die Innovationen von übermorgen.

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06.05.2013

Statistik: Im Mai steigt Unfallrisiko auf Österreichs Straßen

Statistik: Im Mai steigt Unfallrisiko auf Österreichs Straßen Statistik: Im Mai steigt Unfallrisiko auf Österreichs Straßen

3.459 Verkehrsunfälle mit 4.281Verletzten und 45 Todesopfer. Das war die traurige Verkehrsunfallbilanz in Österreich im vergangenen Mai. „Der Mai ist der erste der besonders unfallträchtigen Monate. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Mai deutlich höher als in den Monaten Jänner bis April. Es ist erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten“, betont VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek.

Im Schnitt der vergangenen drei Jahre passierten im Mai um 38 Prozent mehr Verkehrsunfälle als im Zeitraum Jänner bis April, so die VCÖ-Untersuchung. Die Zahl der Verkehrstoten war in den vergangenen drei Jahren im Mai um 43 Prozent höher. „Im Mai sind mehr Motorrad- und Mopedfahrer unterwegs. Zudem nimmt der Ausflugsverkehr zu“, nennt VCÖ-Expertin Urbanek die Gründe für den Anstieg der Unfälle. Die Hauptursache der Verkehrsunfälle ist zu hohes Tempo.

Zudem nimmt der Anhalteweg stark zu: Bei Tempo 80 steht ein Auto bei Vollbremsung nach 56 Meter, bei 100 km/h erst nach 80 Meter. „Dieser Unterschied kann über Leben und Tod entscheiden, oder zumindest, ob jemand leicht oder schwer verletzt ist“, verdeutlicht VCÖ-Expertin Urbanek. Mit einer generellen Verringerung des Tempolimits auf Freilandstraßen von 100 auf 80 km/h kann die Zahl der Unfallopfer deutlich verringert werden.

Der VCÖ weist darauf hin, dass im Mai die Kinderunfälle besonders stark ansteigen. Im Vorjahr wurden im Mai um 62 Prozent mehr Kinder Opfer von Verkehrsunfällen als im Schnitt der Monate zuvor. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren die Zahl der Kinderunfälle im Mai um 60 Prozent höher war als in den Monaten davor.

„Mit dem schönen Wetter bewegen sich Kinder wieder mehr im Freien, was angesichts des zunehmenden Bewegungsmangels bei Kindern sehr, sehr wichtig ist. Doch das heutige Verkehrssystem nimmt auf Kinder viel zu wenig Rücksicht.

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22.04.2013

Drei Viertel der Fußgänger wurden bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet

Drei Viertel der Fußgänger wurden bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet Drei Viertel der Fußgänger wurden bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet

Etwa jeder fünfte Alltagsweg, etwa zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino, wird zu Fuß gegangen. „Immerhin acht von zehn Österreicherinnen und Österreicher gehen im Alltag häufig zu Fuß. Dennoch ist unser Verkehrssystem nicht fußgängerfreundlich“, weist VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek auf die Ergebnisse einer aktuellen bundesweiten VCÖ-Umfrage hin. Jeder dritte Fußgänger ist mit den Bedingungen zum Gehen im Wohnort unzufrieden.

Die Hauptkritikpunkte der Fußgänger: Sieben von zehn beklagen ein zu hohes Tempo des Autoverkehrs in ihrem Wohnort. Jede zweite Person gab an, dass es zu wenige Abkürzungen für Fußgängerinnen und Fußgänger gibt und vier von zehn sagen, dass es zu wenige Gehwege gibt. Als großes Problem werden telefonierende Autofahrer erlebt.

Die VCÖ-Umfrage zeigt, dass drei Viertel der Fußgänger bereits durch telefonierende Autofahrer gefährdet wurden, jeder zweite davon sogar oft. „Leider fehlt in Österreich nach wie vor das Bewusstsein, dass Handy-Telefonieren beim Autolenken kein Kavaliersdelikt ist. Wer mit dem Handy telefoniert, reagiert so schlecht und langsam wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille“, macht VCÖ-Expertin Urbanek aufmerksam. Im Vorjahr hat die Exekutive 148.594 beim Handy-Telefonieren am Steuer erwischt.

Der VCÖ hat die Fußgängerinnen und Fußgänger auch gefragt, welche Maßnahmen gewünscht werden. Am häufigsten – nämlich von 59 Prozent – werden mehr verkehrsberuhigte Zonen genannt. 56 Prozent möchten mehr Übergänge bei größeren Straßen, um lange Umwege zu vermeiden. 54 Prozent sprechen sich für Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet aus und 52 Prozent wünschen breitere Gehwege im Ortsgebiet.

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10.04.2013

Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest

Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest Airbag-Westen für Motorradfahrer überzeugen im Crashtest

Beim Pkw gehören passive Sicherheitssysteme wie Airbags schon seit vielen Jahren zum Standard und werden laufend verbessert. Anders sieht die Entwicklung bei Motorrädern aus. "Weil das Unfallgeschehen bei Zweirädern sehr vielfältig ist, sind Sicherheitssysteme direkt am Motorrad nur eingeschränkt wirksam. Biker werden oft unvorhersehbar und unkontrollierbar von ihrem Fahrzeug geschleudert", erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Gerade weil es bei Unfällen zur Trennung von Fahrzeug und Fahrer kommt, ist ein Airbag-Schutz direkt am Körper des Bikers sinnvoll.

In Zusammenarbeit mit seinen europäischen Partnerclubs hat der ÖAMTC zwei Airbag-Westen (Dainese D-air Street und Helite AirNest jacket) einer strengen Prüfung unterzogen. "Wie bereits bei einem ÖAMTC-Test im Jahr 2010 festgestellt wurde, können Airbag-Schutzsysteme die Folgen bei mittelschweren Motorrad-Unfällen deutlich mildern", hält Kerbl fest. "Die Hersteller haben die Produkte seit dem letzten ÖAMTC-Test verbessert. Speziell die Aufblasgeschwindigkeit der Dainese D-air Street hat alle Erwartungen der Tester übertroffen."

Unfallerkennung ist alles - so funktionieren die unterschiedlichen Systeme

Bei Motorradunfällen ist der Brustkorb der Biker dem zweithöchsten Verletzungsrisiko (nach dem Kopf) ausgesetzt. Starre Brustpanzer können die Stoßenergie meist nur unzureichend absorbieren und schränken die Beweglichkeit zudem stark ein. "Die vom ÖAMTC getesteten Airbag-Westen werden über der vorhandenen Schutzkleidung getragen und sind ein guter Kompromiss zwischen Schutzwirkung und Ergonomie", so der ÖAMTC-Experte. Besondere Bedeutung kommt bei den Airbag-Systemen am Körper der Fahrers der Crasherkennung zu. Nur wenn das System "erkennt", dass ein Crash vorliegt und entsprechend schnell, also binnen Millisekunden, reagiert, kann es überhaupt von Nutzen sein.

Bei konventionellen Airbag-Westen wie der Helite AirNest jacket, die im ÖAMTC-Test mit "gut" bewertet wurde, funktioniert die Unfallerkennung mechanisch. Dazu muss vor jeder Fahrt eine Reißleine am Motorrad fixiert werden. Wird der Fahrer vom Bike getrennt, löst der Airbag aus und bläst sich innerhalb von ca. 250 Millisekunden vollständig auf. "Das ist sehr schnell und ungefähr vergleichbar mit dem Testsieger von 2010", sagt Kerbl. "Damit kann zumindest ein Sekundäranprall gemildert werden. Um gegen den Primäranprall am Unfallgegner wirksam zu sein, reicht die Auslösedauer allerdings nicht aus." Dafür ist die Weste mit auffälligem Design und Reflexionsstreifen ausgestattet, was ein großer Bonus für die Sichtbarkeit ist.

Die mit "sehr gut" bewertete Dainese D-air Street punktet im ÖAMTC-Test mit einer überragend schnellen Auslösung. Möglich wird das durch den Verzicht auf eine Reißleine zugunsten einer innovative Funk-Auslösung. Bereits nach rund 45 Millisekunden, also rund einem Fünftel der Zeit, die ein Reißleinen-System benötigt, ist der Airbag vollständig aufgeblasen. "Zu diesem Unfallzeitpunkt beginnt der Fahrer gerade erst, seine Position auf dem Motorrad nach vorne zu verlagern. Die Dainese D-air Street kann also bereits den ersten Aufprall entscheidend abmildern", zeigt sich der ÖAMTC-Techniker erfreut. Nachteile des Systems: Neben dem höheren Preis ist eine regelmäßige Überwachung der Akkuladung erforderlich. Außerdem ist der Airbag nicht mehrfach verwendbar, eine Instandsetzung durch den Hersteller ist notwendig, wenn das System einmal ausgelöst hat.

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03.04.2013

Spritpreise: Über ein Drittel informiert sich online oder per Handy

Spritpreise: Über ein Drittel informiert sich online oder per Handy Spritpreise: Über ein Drittel informiert sich online oder per Handy

Aus einer aktuellen market-Telefonumfrage im Auftrag des ÖAMTC geht hervor, dass sich bereits 35 Prozent der Autofahrer online oder per Handy über aktuelle Spritpreise informieren. Das deckt sich mit den Erfahrungen des Club. "Die ÖAMTC-App, mit der man sich die günstigsten Tankstellen direkt am Smartphone anzeigen lassen kann, haben sich bisher über 550.000 Autofahrer gratis auf ihr Apple- oder Android-Gerät heruntergeladen. Allein im Februar 2013 wurde über 1,5 Millionen Mal auf die Anwendung zugegriffen", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau.

Seit gestern, Donnerstag, bis Ostermontag, 24 Uhr, sind die Preise für Diesel und Benzin an den österreichischen Tankstellen "eingefroren". Laut ÖAMTC-Umfrage besteht jedoch auch für die übrige Zeit der Wunsch nach transparenten und stabileren Spritpreisen. 92 Prozent geben an, dass die an den Tankstellen festgelegten Preise für mindestens 24 Stunden unverändert bleiben sollen. "Wir fordern daher eine Anpassung der auslaufenden Spritpreisverordnung in Richtung 'Ein Tag - ein Preis'", bekräftigt Club-Expertin Brandau.

Die topaktuellen Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der beliebten ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen. Weitere Spritspartipps findet man unter www.oeamtc.at/tanken.

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22.01.2013

Neue Version der ÖAMTC Führerschein-App anlässlich EU-Führerscheinrichtlinie

Neue Version der ÖAMTC Führerschein-App anlässlich EU-Führerscheinrichtlinie Neue Version der ÖAMTC Führerschein-App anlässlich EU-Führerscheinrichtlinie

Die neue EU-Führerscheinrichtlinie ist in Kraft getreten. Eine Änderung betrifft u.a. das Dokument Führerschein an sich. "Der Führerschein wird künftig nur noch für eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren ausgestellt. Für die Verlängerung sind jedoch keine ärztlichen Untersuchungen oder behördliche Prüfungen erforderlich", versichert ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.

Im Zuge der Gesetzesnovelle kommt es auch zu Adaptierungen bei der theoretischen Führerscheinprüfung. Rechtzeitig zum Inkrafttreten dieser Änderungen liefert der ÖAMTC deshalb eine Aktualisierung seiner Führerschein-App. Auch der Online-Führerschein-Test wurde entsprechend aktualisiert und bietet künftig beispielsweise die neue Test-Kategorie "Grundwissen". Die Tests für die Klassen A und B fallen dementsprechend kürzer aus.

Seit Mai 2012 steht der beliebte Online-Führerschein-Test des ÖAMTC auch als kostenlose App für Android-Smartphones und iPhones zur Verfügung. Bisher wurden bereits 108.188 Downloads verzeichnet. Die App ermöglicht es, unterwegs für die Führerscheinprüfung zu lernen oder einfach nur das eigene Wissen zu testen. Sie basiert auf den offiziellen Fragen der theoretischen Fahrprüfung, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie herausgegeben werden. Wie auch bei der echten Prüfung können bei jeder Frage eine bis alle Antwortmöglichkeiten richtig sein. Die Fragen bestehen aus Haupt- und Unterfragen. Wird eine Hauptfrage falsch beantwortet, erscheinen die Unterfragen nicht mehr. Am Ende des Tests erfolgt eine detaillierte Auflistung des Ergebnisses, das auch gepostet werden kann.

Die Möglichkeit zum kostenlosen Download gibt es im iTunes App Store unter http://itunes.apple.com/at/app/fuhrerschein-test/id526389880?mt=8 oder bei Google Play unter https://play.google.com/store/apps/details?id=com.austrianapps.oeamtc.fs.

User, die die ÖAMTC-App bereits installiert haben, können sie ganz einfach aktualisieren. Mehr Infos zu den Apps gibt es auf der ÖAMTC-Website des Clubs unter www.oeamtc.at/apps.

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22.04.2013

ÖAMTC-Reifentest spezial: Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen

ÖAMTC-Reifentest spezial: Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen ÖAMTC-Reifentest spezial: Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen

Ein Reifenschaden während der Fahrt ist der Albtraum vieler Autofahrer. "Zum Glück kommen solche Zwischenfälle eher selten vor", erklärt ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel. "Wenn aber doch einmal ein 'Patschen' passiert, können so genannte 'Runflat-Reifen' die Folgen entscheidend mildern." Runflat bedeutet, dass die Lauffähigkeit trotz vollständigem Luftverlust erhalten bleibt. Die verstärkten Seitenwände des Reifens ermöglichen eine "luftlose" Fahrt von mindestens 80 Kilometern bei einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit schafft man es meist bis zur nächsten Werkstatt.

Die verstärkten Seitenwände der Runflat-Reifen haben aber auch negative Eigenschaften. Sie erhöhen Reifengewicht und Rollwiderstand und verschlechtern den mechanischen Komfort. "Die Reifenhersteller versprechen durch neueste Entwicklungen allerdings Verbesserungen in all diesen Punkten", schildert der ÖAMTC-Experte. In einem Spezialtest hat der ÖAMTC daher die Vor- und Nachteile von Runflat-Reifen neuester Generation gegenüber herkömmlichen Pneus untersucht. "Das Ergebnis: Die Eigenschaften der getesteten Runflat-Reifen neuester Generation unterscheiden sich nur noch wenig von den vergleichbaren konventionellen Modellen", fasst Eppel zusammen.

Fortschritte in der Konstruktion verringern Nachteile von Runflat-Reifen

Für den Vergleich wurden beispielhaft verschiedene Reifenarten der Firma Bridgestone herangezogen: Sommerreifen nach BMW-Runflat-Spezifikation (einmal die aktuellste Generation, einmal die Vorgänger-Generation), Runflat-Sommerreifen ohne Fahrzeughersteller-Spezifikation und Winterreifen nach BMW-Runflat-Spezifikation. Diese wurden mit konventionellen Sommer- bzw. Winterreifen verglichen.

Früher waren Runflat-Reifen nur für dafür konstruierte Fahrzeuge vorgesehen. Mit den neuesten Entwicklungen wird damit begonnen, die verstärkten Pneus auch für alle anderen Fahrzeuge anzubieten. Die im Rahmen dieses Versuches auf einem VW Golf getesteten "Ersatzbedarfsreifen" in der Dimension 225/45 R17 91 W von Bridgestone sind ein Beispiel dafür. "Vorsicht ist dennoch geboten", mahnt der ÖAMTC-Experte. "Runflat-Reifen dürfen nur aufgezogen werden, wenn das Auto über ein Reifendruckkontrollsystem verfügt." Der Grund: Rein äußerlich und auch beim geradeaus Fahren merkt man dem Runflat-Reifen deutlich schwerer als einem konventionellen Modell an, ob er Luft enthält, oder nicht. Speziell in Kurven oder bei Ausweichmanövern kann es aber schnell zu gefährlichen Situationen kommen, wenn man unbewusst mit einem "Patschen" unterwegs ist.

Runflat-Reifen im ÖAMTC-Vergleich - die Ergebnisse im Detail

* Sicherheitseigenschaften: Runflat-Reifen weisen in punkto Fahrsicherheit keine wesentlichen Unterschiede gegenüber konventionellen Modellen auf. "Auf trockener und nasser Fahrbahn und auch bei winterlichen Fahrverhältnissen sind die Unterschiede gering", hält der ÖAMTC-Reifenexperte fest. "Bei Nässe zeigten die Runflat-Varianten teilweise sogar leichte Vorteile gegenüber herkömmlichen Reifen.“

* Rollwiderstand: Bisherige Runflat-Reifen hatten mit deutlich höherem Rollwiderstand (und damit höherem Kraftstoffverbrauch) im Vergleich zu herkömmlichen Modellen zu kämpfen. "Zwar wurde auch bei der neuesten Runflat-Generation ein höherer Rollwiderstand gemessen, der Unterschied zu herkömmlichen Pneus hat sich aber bereits deutlich verringert", fasst der ÖAMTC-Experte zusammen.

* Mechanischer Komfort: Auch in punkto Komfort nähern sich die getesteten Runflat-Modelle den Vergleichsmodellen herkömmlicher Bauart an. "Teilweise war der Unterschied kaum noch spürbar", so der ÖAMTC-Reifenexperte.

* Pannenlauffähigkeit: Alle getesteten Runflat-Varianten haben im ÖAMTC-Test eine "luftleere" Strecke von 120 km (also 50 Prozent mehr als gefordert) bei maximal 80 km/h geschafft. Zum Vergleich: Mit einem herkömmlichen Reifen ist mit einem "Patschen" eventuell eine Fahrt von ein paar hundert Metern bis wenige Kilometer im Schritttempo möglich, wobei die Felge beschädigt werden könnte.

* Gewicht: Runflat-Reifen haben nach wie vor ein höheres Gewicht als ihre konventionellen Pendants. Die Entwicklung geht aber in die richtige Richtung, die Runflat-Reifen neuester Generation sind bereits leichter als ihre Vorgänger. Das höhere Gewicht kann allerdings zu höherem Kraftstoffverbrauch führen.

* Preis: Runflat-Versionen sind teilweise teurer als konventionelle Reifen. "Das könnte dazu führen, dass Konsumenten Fahrzeuge, die serienmäßig über Runflat-Sommerreifen verfügen, mit konventionellen Winterreifen bestücken und auf die Sicherheitsvorteile von Runflat-Reifen während der Wintermonate verzichten. Problematisch, weil solche Autos im Normalfall kein anderes Reifenpannensystem an Bord haben und es damit im Pannenfall zu kritischen Situationen kommen kann", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Es bleibt zu hoffen, dass bei höherer Marktpräsenz der Runflat-Ausführungen der Preisunterschied geringer wird und damit auch die Akzeptanz steigt."

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08.04.2013

In Österreich gibt es bereits mehr als 100.000 Elektro-Fahrräder

 In Österreich gibt es bereits mehr als 100.000 Elektro-Fahrräder In Österreich gibt es bereits mehr als 100.000 Elektro-Fahrräder

Rund 45.000 Elektro-Fahrräder wurden im Vorjahr in Österreich verkauft. Damit hatte jedes zehnte neu gekaufte Fahrrad einen Elektromotor, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt gibt es in Österreich bereits mehr als 100.000 Elektro-Fahrräder. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Verkäufe so genannter Pedelecs verfünffacht. Für heuer rechnet der VCÖ, dass die Nachfrage nach Elektro-Fahrrädern weiter steigen wird.

„Elektro-Fahrräder ermöglichen es, im Land der Berge ohne Schweißperlen ans Ziel zu kommen. Sie sind auch für längere Distanzen von zehn, fünfzehn Kilometern gut geeignet“, nennt VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer die Vorteile der Elektro-Fahrräder (Pedelecs). In Österreich sind sechs von zehn Autofahrten kürzer als zehn Kilometer. In Vorarlberg haben Elektro-Fahrradfahrer 35 Prozent ihrer früheren Autofahrten auf das Rad verlagert. Je nach dem wie intensiv der Elektro-Motor genutzt wird, beträgt die Reichweite der Motoren im Schnitt 40 bis 50 Kilometer.

Eine niederländische Studie zeigt, dass Personen mit Elektro-Fahrrädern rund 75 Prozent mehr Kilometer pro Jahr radeln als Personen mit herkömmlichen Rädern. In der Altersgruppe der über 65-Jährigen werden mit Pedelecs sogar doppelt so viele Kilometer geradelt wie mit herkömmlichen Rädern. „Der Elektromotor ermöglicht es älteren Menschen, länger mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können. Aber auch Jüngere entscheiden sich immer öfters für E-Fahrräder“, so VCÖ-Experte Gansterer. Im internationalen Vergleich hat Österreich noch aufzuholen. In den Niederlanden gibt es bereits eine Million Elektro-Fahrräder, in Deutschland sind es 1,3 Millionen und in der Schweiz rund 200.000.

Zunehmend mehr Pendler nutzen Elektro-Fahrräder, um damit zum nächsten Bahnhof zu kommen. In diesem Bereich sieht der VCÖ aber noch großen Verbesserungsbedarf. „Oft fehlt es in den Regionen an sicheren Radverbindungen zu den Bahnhöfen. Es braucht mehr Radwege entlang von Freilandstraßen. Und bei den Bahnhöfen sind mehr überdachte und sichere Radabstellanlagen zu errichten“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Beim Kauf eines Elektro-Fahrrads ist auch darauf zu achten, wie viel der Nachkauf eines Akkus kostet, empfiehlt der VCÖ. Bei hochwertigen Akkus liegt die Nutzungsdauer bei rund 1.000 Ladevorgängen.

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26.03.2013

Elektrogeräte-Kartell: Konsumenten über Jahre abgezockt?

Elektrogeräte-Kartell: Konsumenten über Jahre abgezockt? Elektrogeräte-Kartell: Konsumenten über Jahre abgezockt?

Laut Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat das Kartellgericht Philips Austria mit einer Geldbuße in Höhe von 2,9 Millionen Euro wegen Kartellabsprachen zwischen 2009 bis 2012 im Bereich Elektronikprodukte abgestraft. Wieder ein Fall von Bereicherung auf dem Rücken der KonsumentInnen. Die AK prüft die Möglichkeit von Schadenersatzklagen und fordert den Gesetzgeber neuerlich auf, endlich geeignete Instrumente für geschädigte KonsumentInnen zur Verfügung zu stellen.

Nach entsprechender Kritik der AK in vorangegangenen Fällen ist die Bundeswettbewerbsbehörde in diesem Fall mit deutlich mehr Informationen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Die AK wird prüfen, ob die von der BWB zur Verfügung gestellten Informationen ausreichend sind, damit geschädigte KonsumentInnen zu Ihrem Recht kommen. Offen ist jedenfalls noch, mit wem die Absprachen getroffen wurden.

Die AK weist auf das beim Europäischen Gerichtshof anhängige Verfahren zur Akteneinsicht für Geschädigte hin. Der Generalanwalt hat bereits festgehalten, dass die österreichische Rechtslage, wonach Akteneinsicht nur mit Zustimmung aller Parteien selbst nach abgeschlossenen Verfahren möglich ist, nicht dem EU-Recht entspricht. Der Generalanwalt weist darauf hin, dass die Notwendigkeit der Zustimmung der Kartellanten ein „erhebliches Hindernis“ für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen darstellt.

Die AK fordert daher: Volle Akteneinsicht nach rechtskräftig abgeschlossenen Kartellverfahren. Darüber hinaus muss der Gesetzgeber dafür Sorge tragen, endlich ein effizientes Instrument für Gruppenklagen zur Verfügung zu stellen. Geschädigte sollen leichter und kostengünstiger zu ihrem Recht kommen.

Nach dem seit 1. März gültigen neuen Kartellrecht hat das Kartellgericht Entscheidungen in der Ediktsdatei zu veröffentlichen. Leider gilt diese Bestimmung für den konkreten Fall noch nicht, denn der Antrag wurde nach Angabe der BWB bereits am 13. Februar eingebracht. Für Verfahren, für die die neue Rechtslage anzuwenden ist, gilt jedenfalls: Nur wenn der Sachverhalt ausreichend dargestellt wird, führt die Veröffentlichung in der Ediktsdatei zu mehr Transparenz.

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